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Park & Bellheimer AG Management Reports 2014

May 9, 2014

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Management Reports

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PARK & Bellheimer AG, Pirmasens

BERICHT ÜBER DIE LAGE DER GESELLSCHAFT UND DES KONZERNS FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2013

Grundlagen des Konzerns

Geschäftsmodell des Konzerns

Die PARK & Bellheimer AG und ihre Tochtergesellschaften bilden eine Unternehmensgruppe, die sich mit der Produktion und dem Vertrieb von unter- und obergärigem Bier und Biermischgetränken sowie von alkoholfreien Getränken befasst. Darüber hinaus wird die Verwaltung der im Eigentum befindlichen Grundstücke und Gebäude betrieben, die zum Teil für die betrieblichen Zwecke der Produktion und des Vertriebs von Bier- und alkoholfreien Getränken genutzt, zum Teil aber auch nicht betriebsnotwendiges Vermögen darstellen und für Vermietungs- und Wertsteigerungszwecke verwendet werden.

Die PARK & Bellheimer AG ist die Muttergesellschaft des Konzerns. Sie hält 100 % der Kommanditanteile der PARK & Bellheimer Brauereien GmbH & Co. KG. Des Weiteren ist sie zu 100 % an der Bellheimer Mineralquellen GmbH, der Badisch Mäxle Vertriebs GmbH und der PARK & Bellheimer Brauereien Verwaltung GmbH beteiligt. Letztere hält die Komplementäranteile der PARK & Bellheimer Brauereien GmbH & Co. KG.

Der Vorstand der PARK & Bellheimer AG besteht derzeit aus einer Person, Herrn Roald Pauli. Der Aufsichtsrat besteht satzungsgemäß aus sechs Mitgliedern. Der Aufsichtsrat ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Mitglieder, darunter der Vorsitzende oder dessen Stellvertreter, anwesend sind. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst.

Ziele und Strategie

Kernbestandteil unserer Unternehmensstrategie bildet die regionale Ausrichtung unseres Unternehmens mit einem breiten und qualitativ hochwertigen Sortiment an Bieren, Biermisch- und alkoholfreien Getränken. Diese Basis bildet langfristig unsere Geschäftsgrundlage, die wir mit attraktiven Spezialitäten in der Zukunft weiter ausbauen möchten. Wir verfolgen damit das Ziel unsere Kunden mit einem breiten Sortiment an eigenen Produkten weitestgehend aus einer Hand zu bedienen.

Innerhalb der Sortimente liegen im Rahmen der Vertriebsstrategie ein besonderer Focus auf den Bereichen Weizenbiere und alkoholfreie Erfrischungsgetränke. Hier wollen wir uns langfristig mit entsprechenden Zuwachsraten besser als unser Marktumfeld entwickeln. Für die Park & Bellheimer Gruppe streben wir langfristig ein organisches Umsatzwachstum mit eigenen Produkten von jährlich 2,5 % an.

Steuerungssystem

Das Steuerungssystem der Park & Bellheimer – Gruppe umfasst umfangreiche Auswertungen und Darstellungen für die Bereiche Getränkeabsatz- und Umsatzentwicklung, Entwicklung der Einzel- und Gemeinkosten, Entwicklung der Ertragslage, Investitionsausgaben und Entwicklung der Finanzlage. Diese Auswertungen für das Gesamtunternehmen stehen monatlich auf Basis von Ist/Ist – und Ist/Plan – Darstellungen zur Verfügungen. Als Kenzahlen kommen hierbei der Umsatz pro Mitarbeiter, der Ausstoß pro Mitarbeiter, die Umsatzrendite, der EBIT sowie der cashflow zur Anwendung.

Die Auswertungen für die Bereiche Getränkeabsatz, Umsatz, Einzel- und Gemeinkosten sowie Investitionsausgaben werden darüber hinaus monatlich auf die Verantwortungsbereiche der entsprechenden Mitarbeiter mit Verdichtungen auf die übergeordnete Leitungsebene weiter aufgegliedert. Dadurch können Planabweichungen kurzfristig lokalisiert und entsprechende Gegensteuerungsmaßnahmen eingeleitet werden.

Zur Aufbereitung der vorstehenden Auswertungen stehen der Park & Bellheimer – Gruppe leistungsfähige EDV-Systeme zur Verfügung. Sämtliche Informationen und Urbelege stehen hierzu dem Unternehmen in elektronisch abgespeicherter Form zur Verfügung.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das schwierigere außenwirtschaftliche Umfeld hat insgesamt die deutsche Wirtschaft im abgelaufenen Jahr 2013 belastet. Das Bruttoinlandsprodukt konnte damit im Kalenderjahr 2013 nur um 0,4 % gegenüber dem Vorjahr zulegen. Neben dem Außenbeitrag der deutschen Wirtschaft blieben auch die Ausrüstungsinvestitionen im Jahr 2013 hinter den Erwartungen zurück. Erfreulich hat sich dagegen der private Konsum entwickelt. Er lieferte einen Beitrag von 0,7 Prozentpunkten zur Entwicklung des Bruttoinlandsproduktes im Jahr 2013.

Der Arbeitsmarkt in Deutschland zeigte sich von dieser verhaltenen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung im abgelaufenen Jahr 2013 unbeeindruckt. Die Zahl der Erwerbstätigen erhöhte sich im abgelaufenen Jahr 2013 um rund 0,2 Mio. auf 41,8 Mio. Beschäftigte.

Der rückläufige Trend des Bierverbrauchs in Deutschland hält unverändert an. Im abgelaufenen Jahr 2013 wurde darüber hinaus der Bierverbrauch in Deutschland durch die ungünstigen klimatischen Verhältnisse zusätzlich belastet. Dadurch verminderte sich im Kalenderjahr 2013 der Pro-Kopf-Verbrauch an Bier um 1,0 Liter auf 106,6 Liter. Der Preisaktionsanteil der überregionalen Fernsehmarken im Lebensmittelhandel lag auch im abgelaufenen Jahr 2013 wiederum auf einem sehr hohen Niveau.

Bei dem tendenziell rückläufigen deutschen Biermarkt und den hohen Produktionsüberkapazitäten in unserer Branche kann damit der Absatz- und Preisdruck in unserem Marktsegment nicht abnehmen. Ein unverändert harter Preis- und Verdrängungswettbewerb bestimmt unverändert das Bild der deutschen Brauwirtschaft.

Beim Absatz an Mineralwasser und Mineralbrunnenerfrischungsgetränken konnte im abgelaufenen Jahr 2013 mit 0,7 % ein moderates Wachstum erzielt werden.

Nachdem im Vorjahr die Glasmehrwegverpackung noch einen Marktanteil von 0,7 Prozentpunkten eingebüßt hatte, konnte sich dieses Gebinde mit einem Absatzanteil von 23,4 % im abgelaufenen Jahr 2013 stabilisieren. Auch bei den übrigen Mehrweg- und Einweggebindeformen lagen die Absatzanteile im Jahr 2013 auf Vorjahreshöhe. Unverändert dominiert das PET-Einweggebinde mit einem Anteil von rund 47 % den Gesamtmarkt an alkoholfreien Getränken.

Geschäftsverlauf unserer Unternehmensgruppe

Der Getränkeabsatz im Geschäftsjahr 2013 wurde durch die ungünstigen Witterungsverhältnisse negativ beeinflusst. Die Vertriebsausrichtung auf margenstarke Produkte und Kunden haben wir im Berichtsjahr weiter fortgeführt. Dadurch verringerte sich zwar der Getränkeabsatz im abgelaufenen Berichtsjahr um 3,9 % auf 241,2 THL. Die Umsatzerlöse im Jahr 2013 konnten wir dagegen um 1,2 % über den Vorjahresvergleichswert steigern. Diese Umsatzerlöse erzielten wir fast ausschließlich mit eigenen Produkten im hochwertigen Markensegment.

Mit unserer Marke "Bellaris" sind wir im alkoholfreien Bereich nur mit der Glas-Mehrweg-Verpackung vertreten. Im Geschäftsjahr 2013 konnten wir nicht ganz an die Vorjahresabsätze anschließen. Dennoch konnten wir auch im alkoholfreien Bereich unsere Umsatzerlöse im Berichtsjahr moderat ausbauen.

Die Entwicklung des Getränkeabsatzes nach Kundenarten verlief differenziert. Von den ungünstigen klimatischen Verhältnisse im abgelaufenen Jahr 2013 war die Gastronomie besonders betroffen. Der Lebensmittelhandel konnte ebenfalls nicht an den Vorjahresabsatz anschließen. Absatzzuwächse konnten wir dagegen bei den Exportlieferungen erzielen.

Konzernergebnis und Ergebnis je Aktie

Berichtsjahr Vorjahr
(angepasst)
TEUR TEUR
EBIT* 606 716
EBITDA** 2.149 2.177
Zinsergebnis -319 -222
Ergebnis
vor
Steuern
(EBT)
287 494
+/-
Steuern
-169 -87
Konzernjahresüberschuss 118 407
Anzahl
Aktien
5.000.000 5.000.000
Ergebnis
je
Aktie
EUR
0,02
EUR
0,08
*
definiert als Ergebnis vor Ertragsteuern - Erträge aus Ausleihungen - Zinserträge
  • Zinsaufwendungen

** definiert als EBIT + Abschreibungen auf immaterielle, Sach- und Finanzanlagen

Ertragslage Konzern

Berichtsjahr Vorjahr
TEUR TEUR
Umsatzerlöse 17.474 17.268
+/-
Bestandsveränderungen
-61 171
+
Sonstige
betriebliche
Erträge
1.609 1.487
-
Materialaufwand
-4.606 -4.732
Rohergebnis 14.416 14.194
-
Planmäßige
Abschreibungen
-1.479 -1.344
-
Personalaufwand
und
sonstige
betriebliche
Aufwendungen
-12.267 -12.018
Betriebsergebnis 670 832
-
Finanzergebnis
-383 -338
Ergebnis
der
gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit
287 494
+/-
Steuern
-169 -87
Unternehmensergebnis 118 407

Die Umsatzerlöse enthalten keine Verbrauchsteuern. Die im Berichtsjahr, wie auch im Vorjahr angefallene Biersteuer wird mit den Umsatzerlösen verrechnet. Die Umsatzerlöse wurden fast ausschließlich mit eigenen Produkten im hochwertigen Markensegment erzielt. Diese konnten wir im Berichtsjahr um 1,2 % auf TEUR 17.474 steigern. Der Umsatz des Jahres 2013 wurde dabei überwiegend in unseren regionalen Kernabsatzgebieten erzielt. Der Auslandsanteil an den Umsatzerlösen lag im Berichtsjahr bei rund 7 %.

Die sonstigen betrieblichen Erträge des Berichtsjahres umfassen im Wesentlichen Erträge aus gewährten Lieferrechten und Schadenserstattungen, Erträge aus Zuschreibungen zu finanziellen Vermögenswerten, periodenfremde Erträge sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen.

Die Materialaufwandsquote verringerte sich im Berichtsjahr um 1,0 Prozentpunkte auf 26,4 %.

Der Personalaufwand zusammen mit den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 12.267 wird im Berichtsjahr um TEUR 249 über dem Vorjahresvergleichwert ausgewiesen. Der darin enthaltene Personalaufwand von TEUR 7.477 liegt dagegen exakt auf der Höhe der Vorjahresaufwendungen.

Der Mehraufwand bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 238 resultiert in erster Linie aus höheren Vertriebsausgaben, insbesondere für den Marketingbereich.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten überwiegend die Vertriebskosten, Kosten für Wartung und Instandhaltung sowie Verwaltungskosten.

Ertragslage Einzelabschluss

Berichtsjahr Vorjahr
TEUR TEUR
Umsatzerlöse 276 276
+Sonstige
betriebliche
Erträge
0 1
Rohergebnis 276 277
-
Personalaufwand
und
sonstige
betriebliche
Aufwendungen
-425 -398
Betriebsergebnis -149 -121
-
Finanzergebnis
4 13
Ergebnis
der
gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit
-145 -108
-
Ertragsteuern
0 0
Jahresfehlbetrag -145 -108

Die Umsatzerlöse im Berichtsjahr in Höhe von TEUR 276 (Vorjahr: TEUR 276) resultieren ausschließlich aus entsprechenden Umsatzerlösen mit der PARK & Bellheimer Brauereien GmbH & Co. KG aus erbrachten Dienstleistungen von zentralen Funktionen des Rechnungswesens. Die Position "Personalaufwand und sonstige betriebliche Aufwendungen" wird wie folgt aufgegliedert:

Berichtsjahr Vorjahr
TEUR TEUR
Personalaufwand 263 260
Abschlussprüfung
inkl.
Konzernabschluss
59 53
Aufsichtsratstantiemen 38 38
Anwalts-
und
Gerichtskosten
2 1
Aufwendungen
für
Hauptversammlung
18 13
Aufwendungen
für
Gebühren
0 1
Übrige
Aufwendungen
45 32
Summe
betriebliche
Aufwendungen
425 398

Vermögens- und Finanzlage Konzern

31.12.2013 31.12.2012
TEUR % TEUR %
Immaterielle
Vermögenswerte
574 3,0 569 2,9
Sachanlagen 8.455 43,7 8.322 42,5
Als
Finanzinvestitionen
gehaltene
Immobilien
2.342 12,1 1.362 6,9
Andere
finanzielle
Vermögenswerte
1.173 6,1 1.577 8,0
Summe
langfristiger
Vermögenswerte
12.544 64,9 11.830 60,3
Vorräte 2.212 11,4 2.276 11,6
Forderungen
und
sonstige
Vermögenswerte
1.771 9,1 1.833 9,3
Zahlungsmittel
und
Zahlungsmitteläquivalente
2.833 14,6 3.676 18,8
Summe
kurzfristiger
Vermögenswerte
6.816 35,1 7.785 39,7
Summe
Vermögenswerte
19.360 100,0 19.615 100,0
Eigenkapital 8.482 43,8 8.389 42,8
Langfristige
Schulden
6.855 35,4 7.037 35,9
Kurzfristige
Schulden
4.023 20,8 4.189 21,3
Summe
Eigenkapital
und
Schulden
19.360 100,0 19.615 100,0

Die Investitionen des Geschäftsjahres in Höhe von TEUR 1.868 (Vorjahr: TEUR 2.566) verteilen sich mit TEUR 78 (Vorjahr: TEUR 22) auf immaterielle Vermögenswerte, mit TEUR 1.591 (Vorjahr: TEUR 2.319) auf Sachanlagen und mit TEUR 199 (Vorjahr: TEUR 225) auf andere finanzielle Vermögenswerte. Schwerpunkt der Investitionstätigkeit bildete die Erweiterung der Gär- und Drucktanklagerkapazitäten, Neuanschaffungen von Getränkeausschankwägen und Kühlanhänger sowie Anschaffungen von Emballagen. Der Anteil der langfristigen Vermögenswerte am Gesamtvermögen erhöhte sich im Berichtsjahr um 4,6 %-Punkte auf 64,9 %.

Die kurzfristigen Vermögensgegenstände verminderten sich entsprechend gegenüber dem Vorjahresvergleichsstichtag auf 35,1 % des Gesamtvermögens. Ursächlich hierfür ist in erster Linie ein niedrigerer Bestand an Zahlungsmittel. Diese werden zum 31. Dezember 2013 mit TEUR 2.833 bzw. mit 14,6 % des Gesamtvermögens ausgewiesen und sind damit unverändert Ausdruck einer soliden Barliquidität.

Zusammen mit dem Periodenergebnis des Geschäftsjahres 2013 erhöhte sich das Eigenkapital zum 31. Dezember 2013 auf TEUR 8.482. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich im Berichtsjahr um 1,0 %-Punkte auf 43,8 %.

Das Eigenkapital finanziert die langfristigen Vermögenswerte zu 67,6 % (Vorjahr: 70,9 %). Das Eigenkapital deckt zusammen mit den langfristigen Schulden die langfristigen Vermögenswerte zu 122,3 % (Vorjahr: 130,4 %).

Die Finanzlage der PARK & Bellheimer-Gruppe stellt sich anhand der Zahlungsströme aus der Zusammenfassung der Kapitalflussrechnung wie folgt dar:

Berichtsjahr Vorjahr
TEUR TEUR
Cashflow
aus
laufender
Geschäftstätigkeit
893 1.064
Cashflow
aus
der
Investitionstätigkeit
-1.193 -1.831
Cashflow
aus
der
Finanzierungstätigkeit
-543 1.738
Zahlungswirksame
Veränderungen
des
Finanzmittelbestandes
-843 971
Finanzmittelbestand
am
Anfang
der
Periode
3.676 2.705
Finanzmittelbestand
am
Ende
der
Periode
2.833 3.676

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von –TEUR 1.193 zusammen mit dem Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von –TEUR 543 wird nicht vollständig durch den positiven Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von TEUR 893 gedeckt. Dadurch verminderte sich der Finanzmittelbestand im Berichtsjahr um TEUR 843 auf TEUR 2.833 zum 31. Dezember 2013.

Der Finanzmittelbestand am Abschlussstichtag in Höhe von TEUR 2.833 setzt sich zusammen aus den Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von TEUR 2.825 sowie dem Scheck- und Kassenbestand von TEUR 8.

31.12.2013 31.12.2012
TEUR % TEUR %
Aktiva
Finanzanlagen 3.355 82,8 3.330 78,7
Anlagevermögen 3.355 82,8 3.330 78,7
Forderungen
und
sonstige
Vermögensgegenstände
694 17,1 790 18,7
Liquide
Mittel
6 0,1 108 2,6
Umlaufvermögen 700 17,2 898 21,3
Summe
Vermögenswerte
4.055 100,0 4.228 100,0
Passiva
Eigenkapital 3.922 96,7 4.067 96,2
Kurzfristige
Verbindlichkeiten
und
Rückstellungen 133 3,3 161 3,8
Summe
Eigenkapital
und
Schulden
4.055 100,0 4.228 100,0

Vermögens- und Finanzlage der PARK & Bellheimer AG Einzelabschluss

Nach Verrechnung des Jahresfehlbetrages von TEUR 145 ergibt sich ein Eigenkapital zum 31. Dezember 2013 von TEUR 3.922.

Von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen zum 31. Dezember 2013 in Höhe von TEUR 694 betreffen TEUR 687 Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen zum 31. Dezember 2013 in Höhe von TEUR 133 erfassen im Wesentlichen Verpflichtungen aus Lieferungen und Leistungen, gegenüber dem Aufsichtsrat sowie aus der Abschlussprüfung.

Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Finanzielle Leistungsindikatoren

Der Konzern zieht für die interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz und Ausstoß pro Mitarbeiter (ohne Auszubildende) heran.

Der Umsatz pro Mitarbeiter erhöhte sich im Berichtsjahr leicht um 0,5 % auf TEUR 123,9. Der Ausstoß pro Mitarbeiter verringerte sich dagegen um 4,6 % auf 1.716 hl pro Mitarbeiter.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Mitarbeiter

Im Konzern standen im Geschäftsjahresdurchschnitt 141 (Vorjahr: 140) Mitarbeiter, davon drei Mitarbeiter bei der PARK & Bellheimer AG, in einem Beschäftigungsverhältnis. Darüber hinaus befanden sich im Berichtsjahr 8 (Vorjahr: 8) Personen in einer Berufsausbildung.

Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit beträgt 23,8 Jahre. Die Mitarbeiterfluktuation ist dementsprechend als gering einzustufen.

Wir möchten allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die gezeigte Einsatzbereitschaft zur Bewältigung der Aufgaben in dem schwierigen Wettbewerbsumfeld unseren besonderen Dank aussprechen.

Unser Dank gilt auch unseren Arbeitnehmervertretungen für die Zusammenarbeit zum Wohle der Beschäftigten und des Unternehmens.

Nachtragsbericht

Zwischen Bilanzstichtag und Erstellungsdatum dieses Berichts gab es keine wesentlichen berichtspflichtigen Ereignisse.

Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Risikomanagementsystem

Börsennotierte Kapitalgesellschaften sind verpflichtet, ein Risikomanagementsystem einzurichten, damit Entwicklungen, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, möglichst frühzeitig erkannt werden.

Die Organisation des Risikomanagementsystems der PARK & Bellheimer-Gruppe wurde in einer Risikorichtlinie zusammengefasst. Anhand eines Risikokataloges und jährlicher Risikoinventuren wird das Risikoportfolio aktualisiert. Die Risiken werden anhand einer Skalierung mit Bruttoschaden und Eintrittswahrscheinlichkeit bewertet. Der Bruttoschaden ist als negativer Ergebniseffekt auf das EBIT definiert. Die Eintrittswahrscheinlichkeit ergibt sich als subjektive Einschätzung über den Risikoeintritt in den beiden folgenden Geschäftsjahren. Die Risiken werden anhand einer Risikokennzahl als Produkt von Bruttoschaden und Eintrittswahrscheinlichkeit einer Risikokategorie zugeordnet, aus der sich die Überwachungsbedürftigkeit und die Maßnahmenstrategie eines Risikos ergeben.

Die PARK & Bellheimer-Gruppe ist in der Herstellung von Bier und alkoholfreien Getränken tätig. Beide Produktkategorien werden nach wie vor mit einem veränderten Verbraucherverhalten konfrontiert. Risiken in der Geschäftsentwicklung sehen wir daher in der zunehmenden Nachfrage nach Produkten im unteren Preissegment, die zu Lasten der Entwicklung ertragsstarker Markenartikel gehen. Der Verlust an Wertschöpfung kann die Folge solcher Konsumverschiebungen sein. Aus den unverändert hohen Produktionsüberkapazitäten der Brauindustrie wird auch in der Zukunft unsere Branche einem starken Preis- und Verdrängungswettbewerb ausgesetzt bleiben.

Aus der Zusammenarbeit mit den von rückläufigen Umsätzen betroffenen Betrieben der Gastronomie können finanzielle Risiken aus der längerfristigen Anpachtung dieser Objekte entstehen. Um die Risiken in diesem Bereich zu reduzieren, werden nur in Ausnahmefällen Gastronomieobjekte durch die PARK & Bellheimer-Gruppe angepachtet.

Dem mit der Absatzsicherung verbundenen allgemeinen Investitionsrisiko aus der Vergabe von Darlehen beziehungsweise Gewährung sonstiger Finanzierungshilfen an die Gastronomie begegnen wir durch die sorgfältige Prüfung unserer Vertragspartner. Dennoch lassen sich Risiken in diesem Bereich nicht vollständig ausschließen; diese halten wir jedoch für vertretbar.

Im Bereich der Materialbeschaffung sind die wesentlichen Grundstoffe für den Produktionsbetrieb über mittelfristige Lieferkontrakte für das Geschäftsjahr 2014 weitestgehend gesichert. Über die damit in der Regel verbundenen Festpreise wird darüber hinaus die Materialpreisplanung für diesen Zeitraum abgesichert. Das Beschaffungsrisiko wurde dadurch reduziert.

Prognosebericht

Nach einem eher verhaltenen abgelaufenen Jahr wird für das kommende Jahr 2014 mit einer spürbar aufwärts gerichteten gesamtwirtschaftlichen Entwicklung gerechnet. Prognosen zufolge soll im Jahr 2014 das Bruttoinlandsprodukt um knapp 2 % zulegen. Wachstumstreiber werden weiterhin die Ausrüstungsinvestitionen sowie die Exportlieferungen bleiben, aber auch der private Konsum wird im Jahr 2014 seinen positiven Beitrag zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung leisten.

Für das Jahr 2014 planen wir mit Investitionsmaßnahmen in Höhe von 3,0 Mio. Euro.

Aufgrund der positiven Umsatzentwicklung im 1. Quartal 2014 rechnen wir mit einem Umsatzzuwachs für das Gesamtjahr 2014 in Höhe von 2,5 bis 3 %. Diese Zuwachsrate soll in erster Linie aus den Bereichen alhoholfreie Getränke, Weizenbiere und Auslandlieferungen erzielt werden.

Wir rechnen aufgrund der prognostizierten höheren Umsatzerlöse mit einem verbesserten Jahresergbnis für das Jahr 2014.

Chancen- und Risikobericht

Bei der Beurteilung der künftigen geschäftlichen Entwicklung gehen die Risiken unverändert von einem insgesamt rückläufigen Biermarkt in Deutschland bei weiterhin bestehenden hohen Produktionsüberkapazitäten der Brauwirtschaft aus. Aus dem damit einhergehenden Preisdruck auf die Absatzmärkte resultieren hohe Preisaktionsanteile von Bier im Lebensmittelhandel verbunden mit dem Verlust an Wertschöpfung.

Die Geschäftsentwicklung der PARK & Bellheimer AG hängt wesentlich von der 100 %-igen Tochtergesellschaft, PARK & Bellheimer Brauereien GmbH & Co. KG, ab.

Neben dem branchenbedingten Risiko bei der Beurteilung der zukünftigen Geschäftsentwicklung sehen wir für die kommenden beiden Jahre Potenzial für organisches Wachstum unseres Unternehmens.

Kernpfeiler unserer Unternehmensstrategie bildet die regionale Ausrichtung unseres Unternehmens, die wir seit Jahren für unsere Marken im Bierbereich wie auch für unsere Marke im alkoholfreien Segement verfolgen. Die Bedeutung der Regionalität nimmt vor dem Hintergrund der negativen Ereignisse der Lebensmittelindustrie bei den dadurch verunsicherten und sensibilisierten Verbrauchern weiter zu. Qualität, Vertrauen der Verbraucher und Herkunft der angebotenen Produkte spielen hierbei eine zentrale Rolle.

Diese Anforderungen bilden wir im Unternehmen sowohl im Herstellungsprozess als auch in unserer Markenkommunikation authentisch ab. Bei der Herstellung unserer Produkte setzen wir höchste Qualitätsansprüche sowohl bei der Auswahl der Rohstoffe als auch im eigentlichen Verarbeitungsprozess um.

Bei der Umsetzung unserer Vertriebsstrategie legen wir einen besonderen Focus auf die Wachstumsbereiche Weizenbier, alkoholfreie Biere und alkoholfreie Erfrischungsgetränke. Hier bauen wir die Distribution in unserem Kernabsatzgebiet systematisch aus. Dabei werden wir uns gezielt mit weiteren Bierspezialitäten auch zukünftig von unserem Wettbewerbsumfeld differenzieren.

Als Komplettanbieter von hochwertigen Bieren, Bierspezialitäten sowie alkoholfreien Erfrischungsgetränken können wir unsere Kunden mit einem breiten und qualitativ hochwertigen Sortiment aus einer Hand bedienen.

Wir sind daher überzeugt, dass sich auf Basis unserer Unternehmensstrategie unser Brauereiunternehmen in der angestammten Region "Pfalz" auch in der Zukunft positiv und erfolgreich entwickeln wird.

Internes Kontroll- und Risikomanagementsystems bezogen auf den Konzernrechnungslegungsprozess

Die PARK & Bellheimer AG bedient sich zur Sicherung einer den gesetzlichen Anforderungen entsprechenden Rechnungslegung eines internen Kontrollsystems. Das interne Kontrollsystem umfasst alle Grundsätze, Verfahren und Maßnahmen zur Sicherung der Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung. Das interne Kontrollsystem besteht aus dem internen Steuerungs- und Überwachungssystems, u.a. werden die Ergebnis-, Finanzund Investitionsplanung laufend mit den Ist-Zahlen verglichen, um abweichende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und gegebenenfalls Gegenmaßnahmen ergreifen zu können.

Des Weiteren wird der Konzernrechnungslegungsprozess bei der PARK & Bellheimer AG durch einheitliche Leitungsmaßnahmen und Vorschriften sowie klar definierte Prozessabläufe gesteuert. Es bestehen dazu ein einheitlicher Kontenrahmen und Buchungsanweisungen für die zu differenzierenden Geschäftsvorfälle. Zusätzlich erfolgt die Steuerung durch eine klare Zuordnung der Funktionen der verschiedenen Rechnungslegungsprozesse.

Für den Konzernrechnungslegungsprozess kann auf alle Buchhaltungen der zu konsolidierenden Unternehmen zugegriffen werden, und es bestehen automatisierte Excel Konsolidierungshilfen, in denen automatische Kontrollen hinterlegt sind.

Zur Überwachung der Einhaltung der gegebenen Vorschriften stützt sich die PARK & Bellheimer AG im Wesentlichen auf prozessintegrierte Überwachungsmaßnahmen. Diese werden bei der PARK & Bellheimer AG unterschieden nach laufenden automatischen Kontrollen wie bspw. der Funktionstrennung und der Zugriffsbeschränkung auf Buchungskreise für nicht autorisierte Mitarbeiter sowie in die Arbeitsabläufe integrierte Kontrollen. Diese werden durch bspw. Automatikbuchungen und fest hinterlegte Schlüssel gewährleistet, aber auch durch automatisierte Buchungsabläufe und Übernahmen des gesamten Umsatzprozesses.

Das interne Berichtssystem der Park & Bellheimer Gruppe bedient sich unmittelbar aus der Datenbasis der Rechnungslegung. Wichtige Rechnungslegungsprozesse finden zudem unter Einbindung des Vorstandes statt und werden darüber hinaus gegebenenfalls durch die Hinzuziehung von externen Beratern überprüft.

Das konzernrechnungslegungsbezogene Risikomanagementsystem bei der PARK & Bellheimer AG ist in der Weise geregelt, dass Risiken der Falschdarstellung vor allem aus neuen Geschäftsprozessen oder aber aus gesetzlichen Änderungen entstehen können. Diese Risiken werden dadurch begrenzt, dass Buchungssachverhalte aus ungewöhnlichen Geschäftsvorfällen grundsätzlich auf Leitungsebene entschieden werden. Auf Leitungsebene erfolgt ein permanenter Fortbildungsprozess in Bezug auf Änderungen von Rechnungslegungsvorschriften. Dazu werden externe Dienstleister zur zeitnahen Übermittlung von Literaturgrundlagen sowie im Zweifelsfall externe Berater zur Umsetzung von Änderungen und Integration in bestehende Prozesse herangezogen.

Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

Die wesentlichen, durch den Konzern verwendeten finanziellen Verbindlichkeiten umfassen Bankdarlehen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie gewährte Darlehen. Der Hauptzweck dieser finanziellen Verbindlichkeiten ist die Finanzierung des Anlagevermögens und der Geschäftstätigkeit des Konzerns.

Der Konzern verfügt über verschiedene finanzielle Vermögenswerte, wie zum Beispiel Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Zahlungsmittel, die unmittelbar aus seiner Geschäftstätigkeit resultieren. Demgegenüber werden keine derivative Finanzinstrumente im Bestand des Konzerns gehalten.

Zur Steuerung der Risiken, die sich aus den Finanzinstrumenten ergeben können, beschließt die Unternehmensleitung bezogen auf die Risikoarten jeweils entsprechende Strategien und Verfahren, die im Folgenden dargestellt werden.

Zinsrisiko

Der Konzern ist keinem Risiko aus Schwankungen von Marktzinssätzen aus langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten ausgesetzt, da für sämtliche langfristige Verpflichtungen über die Gesamtlaufzeit jeweils ein fester Zinssatz vereinbart wurde. Zinssensitivitäten sind damit ausgeschlossen.

Währungsrisiko

Da der Konzern seine Geschäftsbeziehungen ausschließlich in Euro abwickelt, bestehen am Bilanzstichtag keine Währungsrisiken.

Kreditrisiko

Der Konzern schließt Geschäfte ausschließlich mit kreditwürdigen Dritten ab. Alle Kunden, die mit dem Konzern Geschäfte auf Kreditbasis abschließen möchten, werden einer sorgfältigen Prüfung unterzogen. Zudem werden die Forderungsbestände laufend überwacht, sodass der Konzern keinem wesentlichen Ausfallrisiko ausgesetzt ist. Für darüber hinaus bestehende Risiken werden entsprechende Einzelwertberichtigungen quantifiziert.

Zweifelhafte finanzielle Vermögenswerte, bei denen mit hoher Wahrscheinlichkeit die Uneinbringlichkeit festgestellt wurde oder die tatsächlich ausfallen, werden zum Abschlussstichtag vollständig abgeschrieben. Bestehen an der Einbringlichkeit Zweifel, wird dem Ausfallrisiko durch eine entsprechende Wertberichtigung auf den wahrscheinlich realisierbaren Wert Rechnung getragen. Zusätzlich wird eine aus Erfahrungswerten abgeleitete Wertberichtigung auf Portfoliobasis gebildet. Die Entscheidung, ob ein Ausfallrisiko mittels eines Wertberichtigungskontos oder über eine direkte Minderung der Forderung berücksichtigt wird, hängt ebenso wie der Verbrauch von Beträgen zulasten des Wertberichtigungskontos vom Grad der Verlässlichkeit der Beurteilung der Risikosituation ab. Bei hohem Grad der Verlässlichkeit wird eine direkte Abschreibung vorgenommen, bei niedrigem Grad der Verlässlichkeit wird das Ausfallrisiko über Wertberichtigungskonten abgebildet. Entfallen die Gründe für eine Wertberichtigung, erfolgt eine entsprechende Zuschreibung.

Bei sonstigen finanziellen Vermögenswerten des Konzerns, wie Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, entspricht das maximale Kreditrisiko bei Ausfall des Kontrahenten dem Buchwert dieser Instrumente.

Rohstoffpreisrisiko

Für das Geschäftsjahr 2014 hat die Gesellschaft die wesentlichen Grundstoffe für den Produktionsbetrieb über Lieferkontrakte gesichert. Über die damit in der Regel verbundenen Festpreise wird darüber hinaus die Materialpreisplanung für diesen Zeitraum abgesichert. Das Beschaffungsrisiko wird dadurch minimiert.

Finanzierungs- und Liquiditätsrisiko

Der Konzern überwacht laufend das Risiko eines Liquiditätsengpasses mittels eines Liquiditätsplanungs-Tools. Dieses Tool berücksichtigt die Laufzeiten der Finanzinvestitionen und der finanziellen Vermögenswerte (z. B. Forderungen, sonstige finanzielle Vermögenswerte) sowie erwartete Cashflows aus der Geschäftstätigkeit.

Das Ziel des Konzerns ist es, ein Gleichgewicht zwischen der kontinuierlichen Deckung des Finanzmittelbedarfs und Sicherstellung der Flexibilität durch die Nutzung von Kontokorrentkrediten, Darlehen sowie Finanzierungs-Leasingverhältnissen zu wahren.

Aufgrund der liquiden Mittel zum Bilanzstichtag in Höhe von EUR 2,8 Mio. (Vorjahr: EUR 3,7 Mio.) wird zum 31. Dezember 2013 kein Liquiditätsrisiko gesehen.

Kapitalsteuerung

Die Gesellschaft unterliegt über die aktienrechtlichen Bestimmungen hinaus keinen weitergehenden satzungsmäßigen oder vertraglichen Verpflichtungen zum Kapitalerhalt. Die im Rahmen der Unternehmenssteuerung von der Gesellschaft herangezogenen Finanzkennzahlen sind überwiegend erfolgsorientiert. Ziele, Methoden und Prozesse des Kapitalmanagements sind den erfolgsorientierten Finanzkennzahlen untergeordnet.

Übernahmerelevante Angaben

Zum 31. Dezember 2013 beträgt das gezeichnete Kapital der PARK & Bellheimer AG 5.000.000,00 Euro, eingeteilt in 5.000.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien. Jede Aktie gewährt in der Hauptversammlung eine Stimme. Stimmrechts- und Übertragungsbeschränkungen bestehen nicht. Für die Bestellung und die Abberufung der Mitglieder des Vorstandes gelten die gesetzlichen Bestimmungen der §§ 84 und 85 AktG.

Für Satzungsänderungen gelten die gesetzlichen Bestimmungen der §§ 179 bis 181 AktG. Gemäß § 20 der Satzung stehen Satzungsänderungen, die nur die Fassung betreffen, dem Aufsichtsrat zu.

Bezüglich der direkten und indirekten Beteiligungen am Kapital, die zehn von Hundert der Stimmrechte überschreiten, verweisen wir auf die Angaben über die Mitteilungen gemäß § 21 WpHG im Anhang und Konzernanhang der Gesellschaft.

Es bestehen keine Entschädigungsvereinbarungen mit dem Vorstand oder den Arbeitnehmern für den Fall eines Übernahmeangebotes für die Gesellschaft.

Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289a HGB

1. Entsprechenserklärung

Die PARK & Bellheimer AG sieht sich den Regelungen des Deutschen Corporate Governance Kodex in seiner jeweils aktuellen Form verbunden. Die vom Vorstand und Aufsichtsrat am 26. April 2013 abgegebene Entsprechenserklärung zu den Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 15. Mai 2012 finden sich unter www.park-bellheimer.de.

2. Angaben zu Unternehmensführungspraktiken

Die PARK & Bellheimer AG ist eine Aktiengesellschaft mit Sitz in Deutschland. Der Gestaltungsrahmen für die Corporate Governance ergibt sich somit aus dem deutschen Recht, insbesondere dem Aktien- und dem Kapitalmarktrecht.

Die Aktionäre nehmen ihre Rechte in der Hauptversammlung wahr, welche plangemäß innerhalb der ersten acht Monate des Geschäftsjahres stattfindet.

Es ist das Ziel von Vorstand und Aufsichtsrat, die Aktionäre jederzeit einheitlich, zeitnah und umfassend zu informieren und ihnen die Ausübung ihrer Rechte auf der Hauptversammlung zu erleichtern.

Aufgrund der Größe und der Struktur der PARK & Bellheimer AG werden von dem Vorstand keine über die Anforderungen des deutschen Rechts hinausgehenden Unternehmensführungspraktiken für notwendig erachtet.

3. Arbeitsweise von Vorstand und Aufsichtsrat sowie Zusammensetzung und Arbeitsweise von deren Ausschüssen

Aufsichtsrat und Vorstand arbeiten zum Wohle des Unternehmens eng zusammen. Die Aufgaben des Aufsichtsrats ergeben sich neben dem Gesetz auch aus der Satzung sowie einer sich selbst gegebenen Geschäftsordnung. Der Aufsichtsrat hat insbesondere die Geschäftsführung durch den Vorstand zu überwachen. Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat den Vorstand durch seinen Rat zu unterstützen und die Ziele des Unternehmens zu fördern.

Der Aufsichtsrat bestellt den Vorstand und bestimmt die Zahl der Vorstandsmitglieder. Im Geschäftsjahr 2013 bestand der Vorstand der PARK & Bellheimer AG aus einer Person.

Für die folgenden Geschäfte bedarf der Vorstand – neben den gesetzlich vorgesehenen Zustimmungserfordernissen – einer Einwilligung des Aufsichtsrates:

  • a) Geschäfte, die die Grundsätze der Geschäftspolitik betreffen
  • b) Abschluss von Bierlieferungsverträgen mit einem Finanzierungsvolumen über TEUR 200
  • c) Wesentliche Anschaffungen oder Veräußerungen von Anlagevermögen
  • d) Bestimmte Personalangelegenheiten, u.a. die Bestellung, Abberufung und Entlassung von Prokuristen

Der Aufsichtsrat besteht satzungsgemäß aus sechs Mitgliedern. Der Aufsichtsrat ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder an der Beschlussfassung teilnehmen. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst.

Zu den Sitzungen wird mit einer Frist von zehn Tagen unter Beifügung der vorgeschlagenen Tagesordnung sowie der Tagungsunterlagen einberufen. Außerordentliche Sitzungen werden vom Aufsichtsratsvorsitzenden nach Bedarf einberufen. Telefonkonferenzen werden in Ausnahmefällen bei eilbedürftigem Entscheidungs- und Diskussionsbedarf abgehalten.

Auch außerhalb der regulären Sitzungen findet ein Austausch zwischen den Mitgliedern des Aufsichtsrats untereinander sowie mit dem Vorstand statt.

Die Größe und das bearbeitete Geschäftsvolumen der PARK & Bellheimer AG sowie vor allem die Anzahl der Mitglieder des Aufsichtsrats machen derzeit die Bildung von separaten Ausschüssen entbehrlich.

Der Aufsichtsrat überprüft einmal jährlich die Effizienz seiner Tätigkeit auf formalem Weg in Form einer Selbstevaluierung.

Vergütungsbericht

Vergütung des Vorstandes

Das Vorstandsmitglied erhält eine jährliche ergebnisunabhängige Gesamtvergütung von EUR 84.000,00.

Vergütung des Aufsichtsrates

Jedes Mitglied des Aufsichtsrates erhält gemäß § 14 der Satzung neben dem Ersatz seiner Auslagen eine jährliche feste Vergütung in Höhe von EUR 5.000,00. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates erhält den doppelten, dessen Stellvertreter den eineinhalbfachen Betrag.

Die Gesamtvergütung des Aufsichtsrates für die Tätigkeit im Geschäftsjahr 2013 beläuft sich in der PARK & Bellheimer AG und im Konzern auf EUR 37.500,00. Auf die einzelnen Mitglieder des Aufsichtsrates entfallen die folgenden Beträge:

Berichtsjahr
TEUR
Michael
Kranich
Aufsichtsratsvorsitzender 10.000,00
Eric
Schäffer
Stellvertretender
Aufsichtsratsvorsitzender
7.500,00
Dr. Bernhard
Matheis
Mitglied
des
Aufsichtsrats
5.000,00
Dr. Fritz
Brechtel
Mitglied
des
Aufsichtsrats
5.000,00
Andreas
Kurz
Mitglied
des
Aufsichtsrats
5.000,00
Michael
Reichling
Mitglied
des
Aufsichtsrats
5.000,00
Summe 37.500,00

Darüber hinaus erhielten die Mitglieder des Aufsichtsrates für ihre Tätigkeit im Aufsichtsrat der Gesellschaft keine Vergütung.

Versicherung des gesetzlichen Vertreters

"Ich versichere nach besten Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind"

Pirmasens, den 31. März 2014

Der Vorstand

Roald Pauli

PARK & Bellheimer AG Pirmasens

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2013

31.12.2013 31.12.2012 01.01.2012 31.12.2013 31.12.2012 01.01.2012
Anhang EURO EURO EURO Anhang EURO EURO EURO
(angepasst) (angepasst) (angepasst) (angepasst)
5.1 Immaterielle Vermögenswerte 574.196 568.564 630.821 5.8 Gezeichnetes Kapital 5.000.000 5.000.000 5.000.000
5.8 Kapitalrücklage 5.650.582 5.650.582 5.650.582
5.2 Sachanlagen 8.454.579 8.322.151 7.305.471 5.9 Gewinnrücklage 331.837 356.222 394.011
Kumulierte Periodenergebnisse der Vorjahre -2.618.379 -3.024.972 -3.543.263
5.3 Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien 2.341.500 1.361.500 991.500 Periodenergebnis 117.663 406.593 518.291
5.4 Andere finanzielle Vermögenswerte 1.173.417 1.577.164 2.158.079 Eigenkapital 8.481.704 8.388.425 8.019.621
5.11 Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 409.945 352.174 278.123
Langfristige Vermögenswerte 12.543.691 11.829.379 11.085.871 5.12 Sonstige Rückstellungen 41.574 40.736 41.538
5.13 Finanzschulden 3.453.886 3.938.165 2.526.257
5.5 Vorräte 2.212.078 2.276.057 2.403.971
5.17 Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 2.347.628 2.198.872 2.060.026
5.6 Sonstige Forderungen und Vermögenswerte 1.770.897 1.833.239 1.948.829 5.16 sonstige langfristige Verbindlichkeiten 356.079 420.083 200.000
5.7 Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 2.833.178 3.675.959 2.705.401
6.8 Latente Steuerschulden 246.078 86.893 14.616
Kurzfristige Vermögenswerte 6.816.153 7.785.256 7.058.201 Langfristige Schulden 6.855.190 7.036.923 5.120.560
5.12 Sonstige Rückstellungen 1.379.312 1.547.878 2.000.092
5.13 Finanzschulden 482.520 478.326 572.248
5.15 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 945.431 987.337 1.098.087
5.14 Sonstige Verbindlichkeiten 1.215.689 1.175.747 1.333.464
Kurzfristige Schulden 4.022.951 4.189.287 5.003.891
Summe
Vermögenswerte
19.359.845 19.614.635 18.144.072 Summe
Eigenkapital und
Schulden
19.359.845 19.614.635 18.144.072

PARK & Bellheimer AG Pirmasens

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung und sonstiges Ergebnis für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2013

Anhang 01.01.-31.12.2013 01.01.-31.12.2012
EURO EURO EURO
(angepasst)
6.1 Umsatzerlöse 17.473.600 17.268.044
Bestandsveränderungen
6.2 Sonstige betriebliche Erträge
-60.605
1.608.946
170.539
1.487.133
1.548.341 1.657.672
6.3 Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Waren
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen
4.313.383
292.325
4.422.613
309.745
6.4 Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und Unterstützung
6.135.294
1.342.077
6.129.418
1.349.575
6.5 Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte
und Sachanlagen
1.478.739 1.344.249
6.6 Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.661.240 4.422.795
Sonstige Steuern 128.859 115.000
Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern 670.024 832.321
6.7 Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 34.521 45.662
6.7 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 9.708 41.777
6.7 Abschreibungen auf Finanzanlagen 64.480 116.720
6.7 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 363.039 308.956
Ergebnis vor Ertragsteuern 286.734 494.084
Tatsächliche Ertragsteuern 0 0
6.8 Latente Steuern 169.071 87.490
Jahresüberschuss 117.663 406.594
Ergebnis je Aktie
- unverwässert und verwässert, bezogen auf den den Stammaktionären des
Mutterunternehmens zurechenbaren Periodengewinn
0,02 0,08
Sonstiges Ergebnis
Posten, die zukünftig nicht in der Gewinn- und Verlustrechnung
umgegliedert werden
Neubewertung der leistungsorientierten Verpflichtung -34.200 -53.000
Ertragsteuern, die auf Posten entfallen, welche nicht nachträglich
in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden
9.815 15.211
Sonstiges Ergebnis nach Ertragsteuern -24.385 -37.789
Gesamtergebnis 93.278 368.805

PARK & Bellheimer AG Pirmasens

Konzern-Kapitalflussrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2013

2012
TEUR TEUR
(angepasst)
407
1.344
117
-120
-370
20
139
169 87
-85 -4
-169 -452
124 -104
893 1.064
137 46
-1.591 -2.319
0 1
-22
-225
538 690
-1.193 -1.831
2.930
-1.612
452
0
-64 -32
0 0
-543 1.738
-843 971
2.705
2.833 3.676
118
1.479
65
0
-980
23
149
-78
-199
5
-484
0
0
3.676

Zusatzangaben:

Gezahlte Zinsen 148 148
Erhaltene Zinsen 42 42
Gezahlte Ertragsteuern 0 0

Der Finanzmittelbestand entspricht den Guthaben bei Kreditinstituten, dem Scheck- und Kassenbestand abzüglich kurzfristiger Kontokorrentverbindlichkeiten.

PARK & Bellheimer AG

Pirmasens

Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung zum 31. Dezember 2013

Anhang 5.8. 5.8. 5.9.
Gezeichnetes
Kapital
Kapital-
rücklage
Gewinn-
rücklage
kumuliertes
Konzerngesamt-
ergebnis
Konzern
eigenkapital
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Stand 1. Januar 2012 (wie berichtet) 5.000 5.650 358 -3.025 7.983
Änderungen von Rechnungslegungsmethoden 0 0 36 0 36
Stand 1. Januar 2012 (angepasst) 5.000 5.650 394 -3.025 8.019
Jahresüberschuss 0 0 0 407 407
Sonstiges Ergebnis nach Ertragsteuern 0 0 -38 0 -38
Stand 31. Dezember 2012 (angepasst) 5.000 5.650 356 -2.618 8.388
Jahresüberschuss 0 0 0 118 118
Sonstiges Ergebnis nach Ertragsteuern 0 0 -24 0 -24
Stand 31. Dezember 2013 5.000 5.650 332 -2.500 8.482

PARK & Bellheimer AG, Pirmasens

KONZERNANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2013

1 INFORMATION ZUM UNTERNEHMEN

Die PARK & Bellheimer AG ("die Gesellschaft") hat ihren Sitz in 66953 Pirmasens, Deutschland, Zweibrücker Straße 4; sie ist im Handelsregister von Zweibrücken unter HRB Nr. 21001 eingetragen. Die in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen befassen sich mit der Produktion und dem Vertrieb von unter- und obergärigem Bier und Biermischgetränken sowie von alkoholfreien Getränken (AfG). Darüber hinaus wird die Verwaltung der im Eigentum befindlichen Grundstücke und Gebäude betrieben.

Oberstes Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Kreis der Unternehmen aufstellt, ist die PARK & Bellheimer AG.

Maßgeblicher Gesellschafter der PARK & Bellheimer AG ist aufgrund der Stimmrechtsmitteilung vom 15. Juli 2010 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG Herr Roald Pauli mit einem Stimmrechtsanteil von mehr als 75 Prozent.

2 RECHNUNGSLEGUNGSMETHODEN

2.1 Grundlagen der Aufstellung des Abschlusses

Der Konzernabschluss der PARK & Bellheimer AG zum 31. Dezember 2013 wurde in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzenden nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenen handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt. Die IFRS umfassen die International Financial Reporting Standards (IFRS) – vormals International Accounting Standards (IAS) – sowie die Auslegungen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) – vormals Standing Interpretations Committee (SIC).

Abschlussstichtag der PARK & Bellheimer AG und aller in den Konzernabschluss einbezogenen Tochtergesellschaften ist der 31. Dezember des jeweils geltenden Kalenderjahres.

Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Es ist geplant, dass der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2013 nach Genehmigung des Aufsichtsrates auf der Sitzung vom 30. April 2014 zur Veröffentlichung freigegeben wird.

Die Erstellung des Konzernabschlusses erfolgt grundsätzlich unter Anwendung des Anschaffungskostenprinzips. Hiervon ausgenommen sind die als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien, derivative Finanzinstrumente und zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet wurden. Der Konzernabschluss wird in Euro aufgestellt. Sofern nichts anderes angegeben ist, werden sämtliche Werte entsprechend kaufmännischer Rundung auf Tausend (TEUR) auf- oder abgerundet.

Der Konzernabschluss enthält Vergleichsinformationen über die vorangegangene Berichtsperiode. Außerdem weist der Konzern eine zusätzliche Bilanz zu Beginn der frühesten Vergleichsperiode aus, wenn er eine Rechnungslegungsmethode rückwirkend angewendet oder Posten im Abschluss rückwirkend angepasst oder umgliedert.

2.2 Konsoldierungsgrundsätze

Der Konzernabschluss umfasst den Abschluss der PARK & Bellheimer AG und ihrer Tochterunternehmen zum 31. Dezember 2013. Eine Beherrschung liegt vor, wenn der Konzern eine Risikobelastung durch oder Anrechte auf schwankende Renditen aus seinem Engagement bei dem Beteiligungsunternehmen hat und er seine Verfügungsgewalt über das Beteiligungsunternehmen auch dazu einsetzen kann, und nur dann, wenn er alle nachfolgenden Eigenschaften besitzt:

  • Ø Die Verfügungsgewalt über das Beteiligungsunternehmen (d.h. der Konzern hat aufgrund aktuell bestehender Rechte die Möglichkeit, diejenigen Aktivitäten des Beteiligungsunternehmens zu steuern, die einen wesentlichen Einfluss auf dessen Rendite haben),
  • Ø Eine Risikobelastung durch oder Anrechte auf schwankende Renditen aus seinem Engagement in dem Beteiligungsunternehmen und
  • Ø Die Fähigkeit, seine Verfügungsgewalt über das Beteiligungsunternehmen dergestalt zu nutzen, dass dadurch die Rendite des Beteiligungsunternehmens beeinflusst wird.

Besitzt der Konzern keine Mehrheit der Stimmrechte oder damit vergleichbarer Rechte an einem Beteiligungsunternehmen, berücksichtigt er bei der Beurteilung, ob er die Verfügungsgewalt an diesem Beteiligungsunternehmen hat, alle relevanten Sachverhalte und Umstände. Hierzu zählen u.a.:

  • Ø Eine vertragliche Vereinbarung mit den anderen Stimmberechtigten,
  • Ø Rechte, die aus anderen vertraglichen Vereinbarungen resultieren,
  • Ø Stimmrechte und potenzielle Stimmrechte des Konzerns.

Ergeben sich aus Sachverhalten und Umständen Hinweise, dass sich eines oder mehrere der drei Beherrschungselemente verändert haben, muss der Konzern erneut prüfen, ob er ein Beteiligungsunternehmen beherrscht. Die Konsolidierung eines Tochterunternehmens beginnt an dem Tag, an dem der Konzern die Beherrschung über das Tochterunternehmen erlangt. Sie endet, an dem Tag, an dem der Konzern die Beherrschung über das Tochterunternehmen verliert. Vermögenswerte, Schulden, Erträge und Aufwendungen eines Tochterunternehmens, das während des Berichtszeitraums erworben oder veräußert wurdem werden ab dem Tag, an dem der Konzern die Beherrschung über das Tochterunternehmen erlangt, bis zum dem Tag, an dem die Beherrschung endet, in der Bilanz bzw. der Gesamtergebnisrechnung erfasst.

Der Gewinn oder Verlust und jeder Bestandteil des sonstigen Ergebnisses werden Inhabern von Stammaktien des Mutterunternehmens und den Anteilen ohne herrrschenden Einfluss zugerechnet, selbst wenn dies zu einem negativen Saldo der Anteile ohne beherrschenden Einfluss führt. Bei Bedarf werden Anpassungen an den Abschlüssen von Tochterunternehmen vorgenommen, um deren Rechnungslegungsmethoden an die des Konzerns anzugleichen. Alle konzerninternen Vermögenswerte und Schulden, Eigenkapital, Erträge und Aufwendungen sowie Zahlungsströme aus Geschäftsvorfällen, die zwischen Konzernunternehmen stattfinden, werden bei der Konsolidierung vollständig eliminiert.

Eine Veränderung der Beteiligungshöhe an einem Tochterunternehmen ohne Verlust der Beherrschung wird als Eigenkapitaltransaktion bilanziert. Verliert das Mutterunternehmen die Beherrschung über ein Tochterunternehmen, so werden folgende Schritte durchgeführt:

  • Ø Ausbuchung der Vermögenswerte (einschließlich Geschäfts- oder Firmenwert) und der Schulden des Tochterunternehmens,
  • Ø Ausbuchung des Buchwerts der Anteile ohne beherrschenden Einfluss an dem ehemaligen Tochterunternehmen,
  • Ø Ausbuchung der im Eigenkapital erfassten kumulierten Umrechnungsdifferenzen,
  • Ø Erfassung des beizulegenden Zeitwerts der erhaltenen Gegenleistung
  • Ø Erfassung des beizulegenden Zeitwerts der verbleibenden Beteiligung,
  • Ø Erfassung der Ergebnisüberschüsse bzw. –fehlbeträge in der Gewinn- und Verlustrechnung,
  • Ø Umgliederung der auf das Mutterunternehmen entfallenden Bestandteile des sonstigen Ergebnisses in die Gewinn- und Verlustrechnung oder in die Gewinnrücklagen, wie es erforderlich wäre, wenn der Konzern die entsprechenden Vermögenswerte oder Schulden direkt veräußert hätte.

2.3 Zusammenfassung wesentlicher Rechnungslegungsmethoden

2.3.1 Unternehmenszusammenschlüsse und Geschäfts- oder Firmenwert

Unternehmenszusammenschlüsse werden unter Anwendung der Erwerbsmethode bilanziert. Die Anschaffungskosten eines Unternehmenserwerbs bemessen sich als Summe der übertragenen Gegenleistung, bewertet mit dem beizulegenden Zeitwert zum Erwerbszeitpunkt, und der Anteile ohne beherrschenden Einfluss am erworbenen Unternehmen. Bei jedem Unternehmenszusammenschluss entscheidet der Konzern, ob er die Anteile ohne beherrschenden Einfluss am erworbenen Unternehmen zum beizulegenden Zeitwert oder zum entsprechenden Anteil des identifizierbaren Nettovermögens des erworbenen Unternehmens bewertet. Im Rahmen des Unternehmenszusammenschlusses angefallene Kosten werden als Aufwand erfasst und als Verwaltungskosten ausgewiesen.

Erwirbt der Konzern ein Unternehmen, beurteilt er die geeignete Klassifizierung und Designation der finanziellen Vermögenswerte und übernommenen Schulden in Übereinstimmung mit den Vertragsbedingungen, wirtschaftlichen Gegebenheiten und am Erwerbszeitpunkt vorherrschenden Bedingungen. Dies beinhaltet auch eine Trennung der in Basisverträgen eingebetteten Derivate.

Bei sukzessiven Unternehmenszusammenschlüssen wird der vom Erwerber zuvor an dem erworbenen Unternehmen gehaltene Eigenkapitalanteil zu dem zum Erwerbszeitpunkt geltenden beizulegenden Zeitwert neu bestimmt und der daraus resultierende Gewinn oder Verlust erfolgswirksam erfasst. Anschließend wird er bei der Bestimmung des Geschäfts- oder Firmenwerts berücksichtigt.

Die vereinbarte bedingte Gegenleistung wird zum Erwerbszeitpunkt zum beizulegenden Zeitwert erfasst. Eine als Vermögenswert oder Schuld klassifizierte bedingte Gegenleistung in Form eines in den Anwendungsbereich von IAS 39 Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung fallenden Finanzinstruments wird mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet. Wertänderungen werden gemäß IAS 39 entweder erfolgswirksam oder als Änderung des sonstigen Ergebnisses erfasst. Wenn die bedingte Gegenleistung nicht in den Anwendungsbereich von IAS 39 fällt, wird sie in Übereinstimmung mit dem einschlägigen IFRS bewertet. Eine als Eigenkapital klassifizierte bedingte Gegenleistung wird nicht neu bewertet und die spätere Abgeltung wird im Eigenkapital erfasst.

Der Geschäfts- oder Firmenwert wird bei erstmaligem Ansatz zu Anschaffungskosten bewertet, die sich als Überschuss der übertragenen Gegenleistung und des Betrags des Anteils ohne beherrschenden Einfluss und der früher gehaltenen Anteile über die erworbenen identifizierbaren Vermögenswerte und übernommenen Schulden des Konzerns bemessen. Übersteigt der beizulegende Zeitwert des erworbenen Reinvermögens die übertragene Gesamtgegenleistung, beurteilt der Konzern erneut, ob er alle erworbenen Vermögenswerte und alle übernommenen Schulden richtig identifiziert hat, und er überprüft die Verfahren, mit denen die Beträge ermittelt worden sind, die zum Erwerbszeitpunkt ausgewiesen werden müssen. Übersteigt der beizulegende Zeitwert des erworbenen Reinvermögens nach der Neubewertung immer noch die übertragene Gesamtgegenleistung, wird der Unterschiedsbetrag in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Nach dem erstmaligen Ansatz wird der Geschäfts- oder Firmenwert zu Anschaffungskosten abzüglich kumulierter Wertminderungsaufwendungen bewertet. Zum Zweck des Wertminderungstests wird der im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses erworbene Geschäfts- oder Firmenwert ab dem Erwerbszeitpunkt den zahlungsmittelgenerierenden Einheiten des Konzerns zugeordnet, die vom Unternehmenszusammenschluss erwartungsgemäß profitieren werden.

Wenn ein Geschäfts- oder Firmenwert einer zahlungsmittelgenerierenden Einheit zugeordnet wurde und ein Geschäftsbereich dieser Einheit veräußert wird, wird der dem veräußerten Geschäftsbereich zuzurechnende Geschäfts- oder Firmenwert als Bestandteil des Buchwerts des Geschäftsbereichs bei der Ermittlung des Ergebnisses aus der Veräußerung dieses Geschäftsbereichs berücksichtigt. Der Wert des veräußerten Anteils des Geschäfts- oder Firmenwerts wird auf der Grundlage der relativen werte des veräußerten Geschäftsbereichs und des verbleibenden Teils der zahlungsmittelgenerierenden Einheit ermittelt.

2.3.2 Klassifizierung in kurzfristig und langfristig

Der Konzern gliedert sein Vermögen und Schulden in der Bilanz in kurz- und langfristige Vermögenswerte bzw. Schulden. Ein Vermögenswert ist als kurzfristig einzustufen wenn:

  • Ø Die Realisierung des Vermögenswerts innerhalb des normalen Geschäftszyklus erwartet wird oder der Vermögenswert zum Verkauf oder Verbrauch innerhalb diese Zeitraums gehalten wird,
  • Ø der Vermögenswert primär für Handelszwecke gehalten wird,
  • Ø die Realisierung des Vermögenswerts innerhalb von zwölf Monaten nach dem Abschlussstichtag erwartet wird oder

es sich um Zahlungsmittel oder Zahlungsmitteläquivalente handelt, es sei denn, der Tausch oder die Nutzung des Vermögenswerts zur Erfüllung einer Verpflichtung sind für einen Zeitraum von mindestens zwölf Monaten nach dem Abschlussstichtag eingeschränkt.

Alle anderen Vermögenswerte werden als langfristig eingestuft. Eine Schuld ist als kurzfristig einzustufen, wenn:

  • Ø Die Erfüllung der Schuld innerhalb des normalen Geschäftszyklus erwartet wird,
  • Ø die Schuld primär für Handelszwecke gehalten wird,
  • Ø die Erfüllung der Schuld innerhalb von zwölf Monaten nach dem Abschlussstichtag erwartet wird oder
  • Ø das Unternehmen kein uneingeschränktes Recht zur Verschiebung der Erfüllung der Schuld um mindestens zwölf Monate nach dem Abschlussstichtag hat.

Alle anderen Schulden werden als langfristig eingestuft. Latente Steueransprüche und – schulden werden als langfristige Vermögenswerte bzw. Schulden eingestuft.

2.3.3 Bemessung des beizulegenden Zeitwerts

Der Konzern bewertet Finanzinstrumente, beispielsweise Derivate, und nicht-finanzielle Vermögenswerte, beispielsweise als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien, zu jedem Abschlussstichtag mit dem beizulegenden Zeitwert. Die beizulegenden Zeitwerte von zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten Finanzinstrumenten sind unter 7.7 Finanzinstrumente aufgeführt.

Der beizulegende Zeitwert ist der Preis, der in einem geordneten Geschäftsvorfall zwischen Marktteilnehmern am Bemessungsstichtag für den Verkauf eines Vermögenswerts eingenommen bzw. für die Übertragung einer Schuld gezahlt würde. Bei der Bemessung des beizulegenden Zeitwerts wird davon ausgegangen, dass der Geschäftsvorfall in dessen Rahmen den Verkauf des Vermögenswerts oder die Übertragung der Schuld erfolgt, entweder auf dem:

  • Ø Hauptmarkt für den Vermögenswert oder die Schuld oder
  • Ø vorteilhaftesten Markt für den Vermögenswert bzw. die Schuld, sofern kein Hauptmarkt vorhanden ist.

Der Konzern muss Zugang zum Hauptmarkt oder zum vorteilhaftesten Markt haben.

Der beizulegende Zeitwert eines Vermögenswerts oder einer Schuld bemisst sich anhand der Annahmen, die Marktteilnehmer bei der Preisbildung für den Vermögenswert bzw. die Schuld zugrunde legen würden. Hierbei wird davon ausgegangen, dass die Marktteilnehmer in ihrem besten wirtschaftlichen Interesse handeln.

Bei der Bemessung des beizulegenden Zeitwerts eines nicht-finanziellen Vermögenswerts wird die Fähigkeit des Marktteilnehmers berücksichtigt, durch die höchste und beste Verwendung des Vermögenswerts oder durch dessen Verkauf an einen andere Marktteilnehmer, der für den Vermögenswert die höchste und beste Verwendung findet, wirtschaftlichen Nutzen erzeugen.

Der Konzern wendet Bewertungstechniken an, die unter den jeweiligen Umständen sachgerecht sind und für die ausreichend Daten zur Bemessung des beizulegenden Zeitwerts zur Verfügung stehen. Dabei ist die Verwendung maßgeblicher, beobachtbarer Inputfaktoren möglichst hoch und jeden nicht beobachtbarer Inputfaktoren möglichst gering zu halten.

Alle Vermögenswerte und Schulden, für die der beizulegende Zeitwert bestimmt oder im Abschluss ausgewiesen wird, werden in die nachfolgend beschriebene Fair-Value-Hierarchie eingeordnet, basierend auf dem Inputparameter der niedrigsten Stufe, der für die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert insgesamt wesentlich ist:

  • Ø Stufe 1- in aktiven Märkten für identische Vermögenswerte oder Schulden notierte (nicht berichtigte) Preise
  • Ø Stufe 2 Bewertungsverfahren, bei denen der Inputparameter der niedrigsten Stufe, der für die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert insgesamt wesentlich ist, auf dem Markt direkt oder indirekt beobachtbar ist
  • Ø Stufe 3 Bewertungsverfahren, bei denen der Inputparameter der niedrigsten Stufe, der für die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert insgesamt wesentlich ist, auf dem Markt nicht beobachtbar ist.

Bei Vermögenswerten und Schulden, die auf wiederkehrender Basis im Abschluss erfasst werden, bestimmt der Konzern, ob Umgruppierungen zwischen den stufen der Hierarchie stattgefunden haben, indem er am Ende jeder Berichtsperiode die Klassifizierung (basierend auf dem Inputparameter der niedrigsten Stufe, der für die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert insgesamt wesentlich ist) überprüft.

Der Konzern legt die Richtlinien und Verfahren für wiederkehrende (beispielsweise bei als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilen und nicht börsennotierten, zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten) und nicht wiederkehrende (beispielsweise bei zur Ausschüttung gehaltenen Vermögenswerten aus aufgegebenen Geschäftsbereichen) Bemessungen des beizulegenden Zeitwerts fest.

Externe Wertgutachter werden für die Bewertung wesentlicher Vermögenswerte, wie Immobilien und zur Veräußerung verfügbarer finanzieller Vermögenswerte, sowie wesentlicher Schulden, wie bedingter Gegenleistungen, hinzugezogen. Die Entscheidung, ob externe Wertgutachter beauftragt werden sollen, wird jährlich vom Vorstand getroffen, nachdem er dies mit dem Aufsichtsrat des Unternehmens besprochen und dessen Zustimmung eingeholt hat. Auswahlkriterien sind beispielsweise die Marktkenntnis, Reputation, Unabhängigkeit und die Einhaltung professioneller Standards.

2.3.4 Ertragsrealisierung

Erträge werden erfasst, wenn es wahrscheinlich ist, dass der wirtschaftliche Nutzen an den Konzern fließen wird und die Höhe der Erträge verlässlich bestimmt werden kann. Skonti, Rabatte sowie Umsatzsteuer und Biersteuer bleiben unberücksichtigt.

Werbekostenzuschüsse werden nur dann als Vertriebsaufwand ausgewiesen, wenn die PARK & Bellheimer-Gruppe einen identifizierbaren, von den verkauften Produkten abgrenzbaren Vorteil für seine Zahlungen erhält und die PARK & Bellheimer-Gruppe den beizulegenden Wert der erhaltenen Leistungen verlässlich bestimmen kann. Sind diese Kriterien nicht erfüllt, wird vermutet, dass die Zuwendungen an den Kunden eine Kürzung des Verkaufspreises darstellen und werden dann als Umsatzkürzung ausgewiesen. Darüber hinaus müssen zur Realisation der Erträge die folgenden Ansatzkriterien erfüllt sein:

Verkauf von Waren und Erzeugnissen

Erträge werden erfasst, wenn die mit dem Eigentum an den verkauften Waren und Erzeugnissen verbundenen maßgeblichen Risiken und Chancen auf den Käufer übergegangen sind.

Zinserträge

Erträge werden erfasst, wenn die Zinsen entstanden sind (unter Verwendung der Effektivzinsmethode, d. h. des Kalkulationszinssatzes, mit den geschätzten künftigen Zahlungsmittelzuflüssen, die über die erwartete Laufzeit des Finanzinstruments auf den Nettobuchwert des finanziellen Vermögenswerts abgezinst werden).

Mieterträge

Mieterträge aus als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien werden über die Laufzeit der Mietverhältnisse monatlich erfasst.

2.3.5 Steuern

Die tatsächlichen Steuererstattungsansprüche und Steuerschulden für die laufende Periode und für frühere Perioden sind mit dem Betrag zu bewerten, in dessen Höhe eine Erstattung von den Steuerbehörden bzw. eine Zahlung an die Steuerbehörden erwartet wird. Der Berechnung des Betrages werden die Steuersätze und Steuergesetze zugrunde gelegt, die zum Bilanzstichtag gelten.

Aktive und passive latente Steuern werden entsprechend IAS 12 nach der bilanzorientierten Verbindlichkeitsmethode für sämtliche temporäre Differenzen zwischen den IFRS-Wertansätzen und den steuerlichen Wertansätzen gebildet. Steueransprüche, die sich aus der erwarteten Nutzung von abzugsfähigen temporären Differenzen und bestehender Verlustvorträge in den Folgejahren durch Verrechnung mit passiven latenten Steuern oder zukünftigen positiven steuerlichen Einkommen ergeben, werden bilanziert. Bei der Verrechnung mit passiven Differenzen wird berücksichtigt, dass manche Verlustvorträge aufgrund des Konzeptes der Mindestbesteuerung nur beschränkt in der Zukunft verrechnet werden können. Für die Realisierung von aktiven latenten Steuern aus Verlustvorträgen wird ein Planungshorizont von fünf Jahren zugrunde gelegt. Nicht berücksichtigt werden bei der Ermittlung der latenten Steuern temporäre Diffe-

renzen, die im Zusammenhang mit Beteiligungen an Tochterunternehmen stehen, wenn der zeitliche Verlauf der Umkehrung der temporären Differenzen gesteuert werden kann und es wahrscheinlich ist, dass sich die temporären Unterschiede in absehbarer Zeit nicht umkehren werden.

Der Buchwert der latenten Steueransprüche wird an jedem Bilanzstichtag überprüft und in dem Umfang reduziert, in dem es nicht mehr wahrscheinlich ist, dass ein ausreichendes zu versteuerndes Einkommen zur Verfügung stehen wird, gegen das der latente Steueranspruch zumindest teilweise verwendet werden kann. Nicht angesetzte latente Steueransprüche werden an jedem Bilanzstichtag überprüft und in dem Umfang angesetzt, in dem es wahrscheinlich geworden ist, dass ein künftiges zu versteuerndes Ergebnis die Realisierung des latenten Steueranspruchs ermöglicht.

Zum Ansatz kommen die kombinierten Ertragsteuersätze, deren Gültigkeit für die Periode, in der sich die jeweiligen temporären Differenzen umkehren, erwartet wird. Dabei werden die Steuersätze zugrunde gelegt, welche für die einzelnen Gesellschaften zum Bilanzstichtag gelten oder in Kürze gelten werden.

Latente Steuern, die sich auf Posten beziehen, die direkt im Eigenkapital erfasst werden, werden nicht in der Gewinn- und Verlustrechnung, sondern im Eigenkapital erfasst. Latente Steueransprüche und latente Steuerschulden werden miteinander verrechnet, wenn der Konzern einen einklagbaren Anspruch auf Aufrechnung der tatsächlichen Steuererstattungsansprüche gegen tatsächliche Steuerschulden hat und diese sich auf Ertragsteuern des gleichen Steuersubjektes beziehen, die von derselben Steuerbehörde erhoben werden.

Umsatzerlöse, Aufwendungen und Vermögenswerte werden nach Abzug der Umsatzsteuer erfasst, mit Ausnahme folgender Fälle: Wenn die beim Kauf von Vermögenswerten oder Dienstleistungen angefallene Umsatzsteuer nicht von der Steuerbehörde eingefordert werden kann, wird die Umsatzsteuer als Teil der Herstellungskosten des Vermögenswerts bzw. als Teil der Aufwendungen erfasst.

Forderungen und Schulden werden mitsamt dem darin enthaltenen Umsatzsteuerbetrag angesetzt.

Umsatzerlöse werden nach Abzug der Biersteuer erfasst.

Der Umsatzsteuerbetrag, der von der Steuerbehörde erstattet oder an diese abgeführt wird, wird in der Konzernbilanz unter sonstige Forderungen bzw. Schulden erfasst.

2.3.6 Sachanlagen

Sachanlagen, mit Ausnahme der als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien, werden gemäß IAS 16.30 zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich kumulierter planmäßiger linearer Abschreibungen sowie kumulierter Wertminderungsaufwendungen (Impairment Losses) bilanziert.

Den planmäßigen linearen Abschreibungen liegen folgende geschätzte konzerneinheitliche wirtschaftliche Nutzungsdauern zugrunde:

Gebäude 30
bis
50
Jahre
Technische
Anlagen
und
Maschinen
10
bis
20
Jahre
Betriebs-
und
Geschäftsausstattung
4
bis
10
Jahre

Vermögenswerte mit einem Anschaffungswert bis EUR 150,00, mit Ausnahme von Emballagen (Flaschen, Kästen, Fässern und Paletten) sowie von Absatzstättenausstattungen, werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe als Betriebsaufwand erfasst.

Die Abschreibung der Emballagen erfolgt im Wesentlichen planmäßig linear über einen Zeitraum von drei bis zehn Jahren, die Absatzstättenausstattung über einen Zeitraum von fünf bis sieben Jahren.

Die Buchwerte der Sachanlagen werden auf Wertminderung überprüft, sobald Indikatoren dafür vorliegen, dass der Buchwert eines Vermögenswertes seinen erzielbaren Betrag übersteigt.

Bei Durchführung einer größeren Wartung werden die Kosten im Buchwert der Sachanlagen als Ersatz erfasst, sofern die Ansatzkriterien erfüllt sind.

Eine Sachanlage wird entweder beim Abgang ausgebucht oder dann, wenn aus der weiteren Nutzung oder Veräußerung des Vermögenswertes kein wirtschaftlicher Nutzen mehr erwartet wird. Die aus der Ausbuchung des Vermögenswertes resultierenden Gewinne oder Verluste werden als Differenz zwischen den Nettoveräußerungserlösen und

dem Buchwert ermittelt und in der Periode, in der der Posten ausgebucht wurde, erfolgswirksam in den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. Aufwendungen erfasst.

Die Restwerte der Vermögenswerte, die Nutzungsdauern und die Abschreibungsmethoden werden am Ende eines jeden Geschäftsjahres überprüft und gegebenenfalls angepasst.

Fremdkapitalkosten sind Zinsen und sonstige Kosten, die einem Unternehmen im Zusammenhang mit der Aufnahme von Fremdkapital entstehen. Fremdkapitalkosten, die direkt dem Erwerb, dem Bau oder der Herstellung eines Vermögenswertes zugeordnet werden können und für einen beträchtlichen Zeitraum erforderlich sind, um ihn in seinen beabsichtigten gebrauchs- oder verkaufsfähigen Zustand zu versetzen, werden als Teil der Anschaffungs- oder Herstellungskosten des entsprechenden Vermögenswertes aktiviert. Alle sonstigen Fremdkapitalkosten werden in der Periode als Aufwand erfasst, in der sie angefallen sind.

Geleaste Sachanlagen, die aufgrund der Klassifikation des jeweiligen Leasingvertrages als Finanzleasingvertrag als wirtschaftliches Eigentum der Gesellschaft aktiviert werden, werden gemäß IAS 17 bilanziert und in den Folgeperioden gemäß planmäßiger Abschreibung über die erwartete wirtschaftliche Nutzungsdauer oder die kürzere Mindestleasingperiode fortgeführt. Weitere Erläuterungen sind bei der Darstellung der Leasingverhältnisse gegeben.

2.3.7 Immaterielle Vermögenswerte

Einzeln erworbene immaterielle Vermögenswerte werden beim erstmaligen Ansatz zu Anschaffungskosten bewertet. Nach erstmaligem Ansatz werden immaterielle Vermögenswerte mit ihren Anschaffungskosten angesetzt, abzüglich der kumulierten planmäßigen linearen Abschreibungen und aller kumulierten Wertminderungsaufwendungen. Hierbei werden die geschätzten wirtschaftlichen Nutzungsdauern zugrunde gelegt.

Es liegen keine immateriellen Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer vor. Abschreibungsperiode und Abschreibungsmethode werden für einen immateriellen Vermögenswert mit einer begrenzten Nutzungsdauer mindestens zum Ende eines jeden Geschäftsjahres überprüft. Soweit notwendig, werden Wertminderungsaufwendungen (Impairment Losses) berücksichtigt. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte werden unter dem Aufwandsposten "Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen" ausgewiesen.

Aktivierte Bierlieferungsrechte werden über die vereinbarte Vertragslaufzeit von drei bis zehn Jahren linear abgeschrieben. Software wird über einen Zeitraum von fünf bis neun Jahren, sonstige Rechte über eine Laufzeit von 25 Jahren abgeschrieben.

2.3.8 Wertminderungen von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten mit Ausnahme des Geschäfts- oder Firmenwertes

Zu jeden Abschlussstichtag überprüft der Konzern die Buchwerte der Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerte, um festzustellen, ob es Anhaltspunkte für eine eingetretene Wertminderung dieser Vermögenswerte gibt. Sind solche Anhaltspunkte erkennbar, wird der erzielbare Betrag des Vermögenswertes geschätzt, um den Umfang eines eventuellen Wertminderungsaufwands festzustellen. des Konzerns unterzogen. Kann der erzielbare Betrag für den einzelnen Vermögenswert nicht geschätzt werden, erfolgt die Schätzung des erzielbaren Betrags unter Anwendung der Regularien des IAS 36 auf der Ebene der Zahlungsmittel generierenden Einheit, zu welcher der Vermögenswert gehört. Wenn eine angemessene und stetige Grundlage zur Verteilung ermittelt werden kann, werden die gemeinschaftlichen Vermögenswerte auf die einzelnen Zahlungsmittel generierenden Einheiten verteilt. Andernfalls erfolgt eine Verteilung auf die kleinste Gruppe von Zahlungsmittel generierenden Einheiten, für die eine angemesssene und stetige Grundlage der Verteilung ermittelt werden kann.

Bei immateriellen Vermögenswerten mit unbestimmter Nutzungsdauer bzw. bei solchen, die noch nicht für eine Nutzung zur Verfügung stehen, wird mindestens jährlich und immer dann, wenn ein Anhaltspunkt für eine Wertminderung vorliegt, ein Wertminderungstest durchgeführt.

Der erzielbare Betrag einer zahlungsmittelgenerierenden Einheit ist der höhere der beiden Beträge aus beizulegendem Zeitwert abzüglich der Veräußerungskosten und dem Nutzungswert. Zur Ermittlung des Nutzungswertes werden die geschätzten künftigen Cashflows unter Zugrundelegung eines Abzinsungssatzes vor Steuern, der die aktuellen Markterwartungen hinsichtlich des Zinseffektes und der spezifischen Risiken der zahlungsmittelgenerierenden Einheit widerspiegelt, auf ihren Barwert abgezinst. Der beizulegende Zeitwert abzüglich der Veräußerungskosten wird auf Basis von Markttransaktionen oder von geschätzten künftigen Cashflows unter Zugrundelegung eines Abzinsungssatzes vor Steuern ermittelt. Ergibt die Überprüfung der Wertansätze, dass bilanzierte Wertminderungen in der Vergangenheit nicht mehr fortbestehen, so erfolgt eine Zuschreibung bis zu den Wertansätzen, die sich unter Verwendung planmäßiger Abschreibungen ergeben hätten.

2.3.9 Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien

Die als Finanzinvestitionen gemäß IAS 40 gehaltenen Immobilien umfassen zwei Objekte, die zur Erzielung langfristiger Mieteinnahmen und der Unterstützung des Vertriebs dienen. Darüber hinaus werden eine Wohn- und eine ehemalige Brauereiimmobilie unter diesem Posten ausgewiesen, die als nicht betriebsnotwendiges Vermögen an konzernexterne Parteien vermietet oder zu Zwecken der Wertsteigerung gehalten werden.

Die Immobilien werden zum Abschlussstichtag mit ihrem beizulegenden Zeitwert angesetzt. Der beizulegende Zeitwert spiegelt die Marktbedingungen am Bilanzstichtag wider. Gewinne oder Verluste aus Änderungen der beizulegenden Zeitwerte von als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien werden in den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. Aufwendungen im Jahr ihrer Entstehung erfasst.

Der Verkehrswert wird anhand sachverständiger Bewertungen von Vergleichspreisen und Marktdaten durch die PARK & Bellheimer AG ermittelt.

Für die Durchführung von Werthaltigkeitstests (Impairmenttests) werden die zusammengefassten Buchwerte für Grund, Boden und Gebäude den Verkehrswerten der Objekte gegenübergestellt.

Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien werden ausgebucht, wenn sie abgehen oder wenn sie dauerhaft nicht mehr genutzt werden und kein künftiger wirtschaftlicher Nutzen bei ihrer Veräußerung erwartet wird. Gewinne oder Verluste aus der Stilllegung oder dem Abgang einer als Finanzinvestition gehaltenen Immobilie werden im Jahr der Stilllegung oder der Veräußerung erfasst.

2.3.10 Leasingverhältnisse

Die Feststellung, ob eine Vereinbarung ein Leasingverhältnis enthält, wird auf Basis des wirtschaftlichen Gehalts der Vereinbarung zum Zeitpunkt des Abschlusses der Vereinbarung getroffen und fordert eine Einschätzung, ob die Erfüllung der vertraglichen Vereinbarung von der Nutzung eines bestimmten Vermögenswertes oder bestimmter Vermögenswerte abhängig ist und ob die Vereinbarung ein Recht auf die Nutzung des Vermögenswertes einräumt.

Das wirtschaftliche Eigentum an Leasinggegenständen wird in Übereinstimmung mit IAS 17 beurteilt.

Konzern als Leasingnehmer

Leasingverhältnisse werden als Finance Lease klassifiziert, wenn alle wesentlichen Chancen und Risiken, die mit dem Eigentum des Gegenstandes verbunden sind, auf den Leasingnehmer übertragen werden, unabhängig davon, ob auch das Eigentumsrecht übertragen wird.

Vermögenswerte aus einem Finance Lease werden zu Beginn des Leasingverhältnisses mit ihrem beizulegenden Zeitwert oder, wenn geringer, mit dem Barwert der Mindestleasingzahlungen im Anlagevermögen aktiviert und planmäßig über den kürzeren der beiden Zeiträume aus der Laufzeit des Leasingverhältnisses oder der wirtschaftlichen Nutzungsdauer des Leasingobjektes abgeschrieben. Ebenfalls in Höhe des Barwerts der Mindestleasingzahlungen wird eine Verbindlichkeit passiviert. Leasingverbindlichkeiten werden unter "Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten" bzw. "Sonstige langfristige Verbindlichkeiten" ausgewiesen. Die Leasingzahlungen werden vom Leasingnehmer als Kapitalrückzahlung und Finanzaufwand behandelt.

Verbleiben Risiken und Chancen im Wesentlichen beim Leasinggeber, so handelt es sich um ein Operating Lease-Verhältnis. Der Leasingnehmer bilanziert nicht das Leasingobjekt, sondern berücksichtigt lediglich die Leasingzahlungen als Aufwand. Alle zu leistenden Zahlungen werden grundsätzlich linear über die Laufzeit des Leasingverhältnisses als Aufwand erfasst, es sei denn eine andere Systematik entspricht eher dem zeitlichen Verlauf des Nutzens für den Leasingnehmer.

Konzern als Leasinggeber

Leasingverhältnisse, bei denen nicht im Wesentlichen alle mit dem Eigentum verbundenen Chancen und Risiken vom Konzern auf den Leasingnehmer übertragen werden, werden als Operating-Leasingverhältnis klassifiziert. Anfängliche direkte Kosten, die bei den Verhandlungen und dem Abschluss eines Operating-Leasingvertrags entstehen, werden dem Buchwert des Leasinggegenstands hinzugerechnet und über die Laufzeit des Leasingverhältnisses korrespondierend zu den Mieterträgen als Aufwand erfasst. Bedingte Mietzahlungen werden in der Periode als Ertrag erfasst, in der sie erwirtschaftet werden.

2.3.11 Finanzinstrumente

Die Ausleihungen sind zu Anschaffungskosten beziehungsweise zu fortgeführten Buchwerten bewertet. Dem mit den Ausleihungen verbundenen Ausfallrisiko wird durch entsprechende Einzelwertberichtigungen auf den wahrscheinlich realisierbaren Wert Rechnung getragen. Eine Wertberichtigung wird vorgenommen, wenn ein objektiver substanzieller Hinweis vorliegt, dass der Konzern nicht in der Lage sein wird, die Ausleihung in voller Höhe einzuziehen. Ausleihungen werden ausgebucht, sobald sie uneinbringlich sind.

Finanzielle Vermögenswerte im Sinne von IAS 39 werden als finanzielle Vermögenswerte, die erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, als Darlehen und Forderungen, als bis zur Endfälligkeit gehaltene Investitionen oder als zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte klassifiziert. Bei dem erstmaligen Ansatz von finanziellen Vermögenswerten werden diese zu ihrem beizulegenden Zeitwert bewertet. Im Falle von finanziellen Vermögenswerten, für die keine erfolgswirksame Bewertung zum beizulegenden Zeitwert erfolgt, werden darüber hinaus Transaktionskosten einbezogen, die direkt dem Erwerb des finanziellen Vermögenswerts zuzurechnen sind. Der Konzern legt die Klassifizierung seiner finanziellen Vermögenswerte mit dem erstmaligen Ansatz fest und überprüft diese Zuordnung am Ende eines jeden Geschäftsjahres, soweit dies zulässig und angemessen ist. Zum Abschlussstichtag lagen keine bis zur Endfälligkeit gehaltene Investitionen oder als zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte vor. Die Option Vermögenswerte beim erstmaligen Ansatz "als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert zu bewerten" einzustufen, wurde nicht in Anspruch genommen.

Bei marktüblichen Käufen und Verkäufen von finanziellen Vermögenswerten erfolgt die Bilanzierung zum Handelstag, d. h. zu dem Tag, an dem das Unternehmen die Verpflichtung zum Kauf des Vermögenswerts eingegangen ist. Marktübliche Käufe oder Verkäufe sind Käufe oder Verkäufe von finanziellen Vermögenswerten, die die Lieferung der Vermögenswerte innerhalb eines durch Marktvorschriften oder -konventionen festgelegten Zeitraums vorschreiben.

Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte

Finanzielle Vermögenswerte, die als zu Handelszwecken gehalten klassifiziert sind, sind in der Kategorie "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte" enthalten. Finanzielle Vermögenswerte werden als zu Handelszwecken gehalten klassifiziert, wenn sie für Zwecke der Veräußerung in der nahen Zukunft erworben werden. Derivative Finanzinstrumente werden auch als zu Handelszwecken gehalten klassifiziert, es sei denn, es handelt sich hierbei um Derivate, die als Sicherungsinstrument eingestuft wurden und als solche effektiv sind. Gewinne oder Verluste aus finanziellen Vermögenswerten, die zu Handelszwecken gehalten werden, werden erfolgswirksam erfasst.

Kredite und Forderungen

Kredite und Forderungen sind nicht derivative finanzielle Vermögenswerte mit festen oder bestimmbaren Zahlungen, die nicht in einem aktiven Markt notiert sind. Diese Vermögenswerte werden zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode bewertet. Gewinne und Verluste werden im Periodenergebnis erfasst, wenn die Kredite und Forderungen ausgebucht oder wertgemindert sind sowie im Rahmen von Amortisationen.

Finanzschulden werden grundsätzlich zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Transaktionskosten im Zusammenhang mit der Aufnahme der Finanzschulden werden hierbei berücksichtigt und mittels der Effektivzinsmethode über die Laufzeit der zugrunde liegenden Schuld amortisiert. Die Fair Value Option wird bezüglich finanzieller Schulden nicht angewandt.

2.3.12 Vorräte

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Handelswaren werden mit dem niedrigeren Wert aus den Anschaffungskosten und Nettoveräußerungswert angesetzt.

Unfertige und fertige Erzeugnisse werden unter Berücksichtigung niedrigerer Nettoveräußerungswerte mit ihren Herstellungskosten in Ansatz gebracht; diese enthalten neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten auch die Gemeinkosten der produktionsbezogenen Kostenstellen.

Der Nettoveräußerungserlös ist der geschätzte, im normalen Geschäftsgang erzielbare Verkaufserlös abzüglich der geschätzten Kosten bis zur Fertigstellung und der geschätzten notwendigen Vertriebskosten.

2.3.13 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forde rungen und Vermögenswerte

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden gemäß IAS 39 als vom Unternehmen ausgereichte Kredite und Forderungen qualifiziert und mit den Anschaffungskosten bilanziert.

Unter den sonstigen Forderungen und Vermögenswerten werden unter anderem Pfandforderungen, Ansprüche aus Zinsabrechnungen, sowie Steuer- und Schadenserstattungsansprüche erfasst. Der Ansatz dieser Vermögenswerte erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten bzw. zum Nennwert. Erkennbaren Ausfallrisiken wird durch den Ansatz von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Eine Wertberichtigung wird vorgenommen, wenn ein objektiver substanzieller Hinweis vorliegt, dass der Konzern nicht in der Lage sein wird, die Forderung in voller Höhe einzuziehen. Forderungen werden ausgebucht, sobald sie uneinbringlich sind.

2.3.14 Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

Zahlungsmittel in der Bilanz umfassen den Kassenbestand und Bankguthaben. Der Finanzmittelfonds in der Konzern-Kapitalflussrechnung enthält neben dem Kassenbestand und den Bankguthaben auch die gegebenenfalls in Anspruch genommenen Kontokorrentkredite.

2.3.15 Pensionsrückstellungen

Die versicherungsmathematische Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt nach IAS 19. Die Höhe der aus dem leistungsorientierten Plan resultierenden Verpflichtung wird unter Anwendung der Methode der laufenden Einmalprämien (Projected Unit Credit Method) ermittelt. Neubewertungen einschließlich versicherungsmathematischer Gewinne und Verluste, der Auswirkungen der Vermögenswertobergrenze (asset ceiling), ohne Berücksichtigung von Nettozinsen (auf den Konzern nicht anwendbar), werden sofort in der Bilanz erfasst und in der Periodem in der sie anfallen, über das sonstige Ergebnis in die Gewinnrücklagen (debitorisch oder kreditorisch) eingestellt. Neubewertungen dürfen in den Folgeperioden nicht in der Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden.

Der nachzuverrechnende Dienstzeitaufwand wird zum jeweils früheren der folgenden Zeitpunkte erfolgswirksam erfasst:

  • Ø Dem Zeitpunkt, an dem die Anpassung oder Kürzung des Plans eintritt, oder
  • Ø Dem Zeitpunkt, an dem der Konzern mit der Restrukturierung verbundene Kosten ansetzt.

Die Nettozinsen werden durch die Anwendung des Abzinsungssatzes auf Saldo (Schuld oder Vermögenswert) aus dem leistungsorientierten Plan ermittelt. Die leistungsorientierten Kosten beinhalten folgende Bestandteile:

  • Ø Dienstzeitaufwand (einschließlich laufendem Dienstzeitaufwand, nachzuverrechnendem Dienstzeitaufwand, sowie etwaiger Gewinne oder Verluste aus der Planänderung oder –kürzung)
  • Ø Nettozinsaufwand oder –ertrag auf die Nettoschuld oder den Nettovermögenswert
  • Ø Neubewertung der Nettoschuld oder des Nettovermögens

Der Konzern weist die ersten beiden Bestandteile in der Gewinn- und Verlustrechnung im Posten "Aufwendungen aus Leistungen an Arbeitnehmer" aus. Gewinne oder Verluste aus Plankürzungen werden als nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand bilanziert.

Die in der Konzernbilanz erfasste leistungsorientierte Verpflichtung stellt die aktuelle Unter- oder Überdeckung der leistungsorientierten Versorgungspläne des Konzerns dar.

2.3.16 Sonstige Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen werden dann angesetzt, wenn aus einem Ereignis der Vergangenheit eine gegenwärtige Verpflichtung gegenüber Dritten besteht, der Vermögensabfluss aus dieser Verpflichtung wahrscheinlich ist und sich zuverlässig ermitteln beziehungsweise schätzen lässt. In Bezug auf erkennbare Risiken und ungewisse Verpflichtungen erfolgt der Ansatz als Rückstellung unter Berücksichtigung der Höhe ihres wahrscheinlichen Eintritts. Ist die Wirkung des Zinseffektes wesentlich, werden Rückstellungen mit einem Zinssatz vor Steuern abgezinst, der gegebenenfalls die für die Schuld spezifischen Risiken widerspiegelt. Im Falle einer Abzinsung wird die durch Zeitablauf bedingte Erhöhung der Rückstellungen als Finanzaufwand erfasst.

2.3.17 Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern werden bei der erstmaligen Erfassung mit dem beizulegenden Zeitwert der erhaltenen Gegenleistung abzüglich der mit der Kreditaufnahme verbundenen Transaktionskosten bewertet. Nach der erstmaligen Erfassung werden diese unter Anwendung der Effektivzinsmethode zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Gewinne und Verluste werden erfolgswirksam erfasst, wenn die Verbindlichkeiten ausgebucht werden, sowie im Rahmen von Amortisationen.

2.3.18 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten (einschließlich aufgenommener Kredite, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Verbindlichkeiten) werden gemäß der Effektivzinsmethode zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

Die Effektivzinsmethode ist eine Methode zur Berechnung der fortgeführten Anschaffungskosten einer finanziellen Verbindlichkeit und der Zuordnung von Zinsaufwendungen auf die jeweiligen Perioden. Der Effektivzinssatz ist derjenige Zinssatz, mit dem die geschätzten künftigen Auszahlungen (einschließlich Transaktionskosten und anderen Agien oder Disagien) über die erwartete Laufzeit des Finanzinstruments oder eine kürzere Periode, sofern zutreffend, auf den Nettobuchwert aus der erstmaligen Erfassung abgezinst wird.

2.3.19 Derivative Finanzinstrumente und Sicherungsbeziehungen

Derivativen Finanzinstrumente werden zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses zum beizulegenden Zeitwert angesetzt und in den Folgeperioden mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet. Derivative Finanzinstrumente werden als Vermögenswerte angesetzt, wenn ihr beizulegender Zeitwert positiv ist, und als Schulden, wenn ihr beizulegender Zeitwert negativ ist.

Gewinne oder Verluste aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts aus derivativen Finanzinstrumenten, die nicht die Kriterien für die Bilanzierung als Sicherungsbeziehungen erfüllen, werden sofort erfolgswirksam erfasst.

Der beizulegende Zeitwert von Zinsswapkontrakten wird unter Bezugnahme auf die Marktwerte ähnlicher Instrumente ermittelt.

Zum Zwecke der Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen werden Sicherungsinstrumente wie folgt klassifiziert:

  • · als Absicherung des beizulegenden Zeitwerts, wenn es sich um eine Absicherung des Risikos einer Änderung des beizulegenden Zeitwerts eines bilanzierten Vermögenswertes oder einer bilanzierten Schuld oder einer nicht bilanzierten festen Verpflichtung (außer Währungsrisiko) handelt, oder
  • · als Absicherung von Cashflows, wenn es sich um eine Absicherung des Risikos von Schwankungen der Cashflows handelt, das dem mit einem bilanzierten Vermögenswert, einer bilanzierten Schuld oder mit einer höchstwahrscheinlich eintretenden künftigen Transaktion verbundenen Risiko oder dem Währungsrisiko einer nicht bilanzierten festen Verpflichtung zugeordnet werden kann.

Zum Bilanzstichtag bestanden keine Sicherungsbeziehungen.

2.4 Änderung der Rechnungslegungsmethoden – Neue und geänderte Standards und Interpretationen

Der Konzern hat im aktuellen Geschäftsjahr die nachfolgende dargestellten neuen bzw. geänderten Standards erstmalig angewandt.

Überarbeitung von IFRS 7: Angaben – Saldierung von finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten

Die Änderungen an IFRS 7 verlangen für Finanzinstrumente die Angabe von Informationen zu Saldierungsrechten und damit in Beziehung stehenden Vereinbarungen (z.B. Besicherungsanforderungen) in einem durchsetzbaren Aufrechnungsrahmenvertrag bzw. einer entsprechenden Vereinbarung.

Die Änderung wurde rückwirkend angewendet. Da der Konzern keine Aufrechnungsvereinbarungen abgeschlossen hat, ergeben sich aus der Anwendung der Änderung keine Auswirkungen auf die Angaben oder die ausgewiesenen Beträge im Konzernabschluss.

IFRS 13 Bemessung des beizulegenden Zeitwerts

In IFRS 13 werden einheitliche Leitlinien hinsichtlich der Bewertung mit dem beizulegenden Zeitwert sowie zu den damit verbundenen Angaben geregelt. Der Anwendungsbereich von IFRS 13 ist weitreichend und umfasst sowohl finanzielle als auch nichtfinanzielle Posten. IFRS 13 gelangt immer dann zur Anwendung, wenn ein anderer IFRS eine Bewertung zum beizulegenden Zeitwert vorschreibt oder gestattet bzw. Angaben über die Bemessung des beizulegenden Zeitwerts verlangt werden. Dies gilt nicht bei anteilsbasierten Vergütungen, die in den Anwendungsbereich von IFRS 2 Anteilsbasierte Vergütung fallen, Leasingverhältnissen, die in den Anwendungsbereich von IAS 17 Leasingverhältnisse fallen und Bewertungen, die Ähnlichkeiten mit einem beizulegenden Zeitwert aufweisen, aber kein beizulegender Zeitwert sind. (z.B. der Nettoveräußerungswert in IAS 2 Vorräte oder der Nutzungswert in IAS 36 Wertminderung von Vermögenswerten).

IFRS 13 definiert den beizulegenden Zeitwert als den Preis, den der Bilanzierende in einer gewöhnlichen Transaktion zwischen Markteilnehmern auf dem Hauptmarkt (oder den vorteilhaftesten Markt) am Bewertungsstichtag unter aktuellen Marktbedingungen beim Verkauf eines Vermögenswerts erhalten würde oder bei der Übertragung einer Schuld zu zahlen hätte. Der beizulegende Wert gemäß IFRS 13 ist ein Preis auf dem Absatzmarkt, unabhängig davon, ob dieser Preis direkt beobachtbar ist oder unter Verwendung eines anderen Bewertungsverfahrens zu schätzen ist. Daneben enthält IFRS 13 weitreichende Angabepflichten.

IFRS 13 ist ab dem 01. Januar 2013 prospektiv anzuwenden. Außerdem sehen die Übergangsvorschriften vor, dass die Angabepflichten nicht auf Vergleichsinformationen angewendet werden müssen, die für Perioden vor der erstmaligen Anwendung dieses Standards bereitgestellt werden. Dementsprechend hat der Konzern keine der anch IFRS 13 neu geforderten Angaben für die Vergleichszahlen des Jahres 2012 gemacht. Außer diesen zusätzlichen Angaben hat die Anwendung von IFRS 13 keine wesentlichen Auswirkungen auf die im Konzernabschluss erfassten Beträge.

Änderung von IAS 1 Darstellung des Abschlusses – Darstellung von Bestandteilen des sonstigen Ergebnisses

Die Änderung des IAS 1 fordert eine neue Gruppierung von Posten des sonstigen Ergebnisses. Posten, die in Folgeberichtsperioden in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden (sog. Recycling) (darunter Verluste oder Gewinne aus der Veräußerung verfügbarer finanzieller Vermögenswerte), sind getrennt von den Posten auszuweisen, bei denen keine Umgliederung erfolgen wird (darunter Effekte aus der Neubewertung von Grundstücken und Gebäuden). Die Änderungen betreffen lediglich die Darstellung und wirken sich nicht auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns aus.

Änderung von IAS 1 Darstellung des Abschlusses (im Rahmen der jährlichen Verbesserungen an den IFRS – Zyklus 2009-2011, veröffentlicht im Mai 2012)

Die jährlichen Verbesserungen an den IFRS – Zyklus 2009-2011 führten zu Änderungen an mehreren IFRS. Für den Konzern relevant sind davon die Änderungen an IAS 1 hinsichtlich der Frage, wann die Aufstellung einer dritten Bilanz auf den Beginn der Vergleichsperiode und die dazugehörigen Anhangsangaben erforderlich sind. Durch die Änderungen an IAS 1 wird klargestellt, dass eine Verpflichtung zur Aufstellung der dritten Bilanz nur dann besteht, wenn

  • Ø Ein Unternehmen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze rückwirkend anwendet oder Bilanzposten rückwirkend anpasst oder umgliedert und
  • Ø Sich die rückwirkende Änderung, Anpassung oder Umgliederung wesentlich auf die Information der dritten Bilanz auswirkt.

Ferner wird klargestellt, dass Anhangsangaben zur dritten Bilanz nicht vorgenommen werden müssen.

Im aktuellen Geschäftsjahr hat der Konzern erstmalig mehrere neue und geänderte Standards angewendet, was zu einer wesentlichen Auswirkung auf die Informationen in der Konzernbilanz zum 1. Januar 2012 geführt hat. In Übereinstimmung mit dem geänderten IAS 1 hat der Konzern deshalb eine dritte Bilanz zum 1. Januar 2012 aufgestellt.

IAS 19 Leistungen an Arbeitnehmer (überarbeitet 2011)

IAS 19 (überarbeitet 2011) ändert die Behandlung von leistungsorientierten Versorgungsplänen und Leistungen aus Anlass der Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Die bedeutendste Neuerung bezieht sich auf die bilanzielle Abbildung von Änderungen leistungsorientierter Verpflichtungen und des Planvermögens. Die Neuregelung erfodert die sofortige Erfassung von Änderungen der leistungsorientierten Verpflichtungen und des beizulegenden Zeitwerts des Planvermögens im Zeitpunkt ihres Auftretens. Der nach dem bislang gültigen IAS 19 mögliche "Korridor"-Ansatz wurde abgeschafft. Weiterhin erfolgt eine beschleunigte Erfassung von nachzuverrechnendem Dienstzeitaufwand. Sämtliche versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste sind unmittelbar im Jahr des Auftretens im sonstigen Ergebnis zu erfassen. Somit zeigt die Nettopensionsverbindlichkeit bzw. der Nettopensionsvermögenswert in der Bilanz die volle Unterbzw. Überdeckung. Darüber hinaus werden der Zinsaufwand sowie die erwarteten Erträge aus Planvermögen entsprechend der vorigen Fassung des IAS 19 nunmehr durch eine Nettozinsgröße ersetzt, die sich durch die Anwendung des Abzinsungssatzes auf die Netto-Verbindlichkeit bzw. den Netto-Vermögenswert des leistungsorientierten Plans errechnet. Diese Änderungen haben Auswirkungen auf die in den Vorjahren in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis ausgewiesenen Beträge (siehe im Einzelnen in den nachfolgenden Tabellen). Zusätzlich enthält IAS 19 (überarbeitet 2011) Änderungen in der Darstellung der leistungsorientierten Kosten und verlangt weitreichendere Angaben.

Bei der erstmaligen Anwendung von IAS 19 (überarbeitet 2011) gelten spezifische Übergangsvorschriften. Der Konzern hat die relevanten Übergangsvorschriften angewendet und die Vorjahresvergleichszahlen auf retrospektiver Basis angepasst (siehe im Einzelnen in den nachfolgenden Tabellen)

Auswirkungen aus der Anwendung von IAS 19 (überarbeitet 2011)

2013 2012
TEUR TEUR
Auswirkungen
auf
den
Jahresüberschuss
Erhöhung
Personalaufwand
-2 -2
Verminderung
des
Ertragsteueraufwands
0 1
Veränderung
des
Jahresüberschusses
-2 -1
Auswirkungen
auf
das
sonstige
Ergebnis
Erhöhung
der
Neubewertung
der
leistungsorientierten
Verpflichtung -34 -53
Ertragsteuern,
die
auf
Posten
des
sonstigen
Ergebnisses
entfallen 10 15
Veränderung
des
sonstigen
Ergebnisses
-24 -38
Veränderung
des
Gesamtergebnisses
-26 -39

Auswirkungen auf Nettovermögen und Eigenkapital zum 01.01.2012

01.01.2012 Anpassungen
von
01.01.2012
(wie
berichtet)
IAS
19
(2011)
(angepasst)
TEUR TEUR TEUR
Pensionsverpflichtungen 329 51 278
Passive
latente
Steuern
0 -15 -15
Gesamtauswirklungen
auf
das
Nettovermögen 329 36 263
Gewinnrücklagen 357 36 393
Gesamtauswirkung
auf
das
Eigenkapital
357 36 393

Auswirkungen auf Nettovermögen und Eigenkapital zum 31.12.2012

31.12.2012
(wie
berichtet)
TEUR
Anpassungen
von
IAS
19
(2011)
TEUR
31.12.2012
(angepasst)
TEUR
Pensionsverpflichtungen 348 -4 352
Passive
latente
Steuern
0 1 1
Gesamtauswirklungen
auf
das
Nettovermögen
348 -3 353
Gewinnrücklagen 357 -3 354
Gesamtauswirkung
auf
das
Eigenkapital
357 -3 354

Auswirkungen auf Nettovermögen und Eigenkapital zum 31.12.2013

Anpassungen
von
IAS
19
(2011)
TEUR
Erhöhung
der
Pensionsverpflichtung
58
Verminderung
der
passiven
latenten
Steuern
-17
Verminderung
des
Nettovermögens
41
Verminderung
der
Gewinnrücklagen
41

Die Änderungen haben sich ausschließlich auf das Konzernergebnis aus fortgeführten Geschäftsbereichen ausgewirkt. Da diese Änderungen das Ergebnis für die Geschäftsjahre 2013 und 2012 beeinflusst haben, wirken sie sich auch auf die als Ergebnis je Aktie berichtigten Werte aus.

Die folgende Tabelle fasst die Auswirkungen auf das verwässerte und unverwässerte Ergebnis je Aktie zusammen:

Auswirkungen
aufgrund
geänderter
Bilanzierungsmethoden
2013 2012
TEUR TEUR
Anwendung
von
IAS
19
(2011)
-2 -1

Auswirkungen auf das unverwässerte und verwässerte Ergebnis je Aktie

2013 2012
Cent Cent
Anwendung
von
IAS
19
(2011)
-0,04 -0,02

2.5 Veröffentlichte, noch nicht verpflichtend anzuwendende Standards

Der International Accounting Standards Board (IASB) hat nachfolgend aufgelistete Standards und Interpretationen veröffentlicht, die in der Berichtsperiode noch nicht verpflichtend anzuwenden beziehungsweise von der Europäischen Union noch nicht anerkannt sind. Der Konzern wendet diese Standards und Interpretationen nicht vorzeitig an. Diese Standards und Interpretationen werden zum Zeitpunkt der verpflichtenden Anwendung im Konzernabschluss umgesetzt.

IFRS 9 Finanzinstrumente

Der im November 2009 veröffentlichte IFRS 9 Finanzinstrumente beinhaltet neue Klassifizierungs- und Bewertungsregelungen für finanzielle Vermögenswerte. Der im Oktober 2010 geänderte IFRS 9 umfasst des Weiteren Regelungen zur Klassifizierung und Bewertung von finanziellen Verbindlichkeiten sowie zur Ausbuchung. Die zentralen Anforderungen von IFRS 9 sind wie folgt:

  • Ø Nach IFRS 9 werden alle finanziellen Vermögenswerte, die derzeit in den Anwendungsbereich von IAS 39 fallen, entweder zu fortgeführten Anschaffungskosten oder zum beizulegenden Zeitwert folgebewertet. Schuldtitel, die im Rahmen eines Geschäftsmodells gehalten werden, dessen Zielsetzung es ist, die vertraglichen Zahlungsströme zu vereinnahmen, und dessen vertragliche Zahlungsströme ausschließlich Zins- und Tilgungszahlungen auf den ausstehenden Kapitalbetrag darstellen, sind in den Folgeperioden zu fortgeführten Anschaffungskosten zu bilanzieren. Alle anderen Instrumente müssen erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden. Ferner besteht nach IFRS 9 ein später nicht mehr änderbares Wahlrecht, nachträgliche Änderungen des beizulegenden Zeitwerts eines Eigenkapitalinstruments (welches nicht zu Handelszwecken gehalten wird) im sonstigen Ergebnis darzustellen und ausschließlich die Dividendenerträge in der Gewinn- und Verlustrechnung zu zeigen.
  • Ø Im Hinblick auf die Bewertung finanzieller Verbindlichkeiten (die als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet designiert wurden) verlangt IFRS 9, dass die Veränderungen des beizulegenden Zeitwerts, die sich aus der Veränderungen des Ausfallrisikos des bilanzierenden Unternehmens ergeben, im sonstigen Ergebnis zur Entstehung oder Vergrößerung einer Rechnungslegungsanomalie im Rahmen der bzw. im Vergleich zur Gewinn- und Verlustrechnung umgebucht werden. IAS 39 sieht hingegen für die Veränderungen des beizulegenden Zeitwerts von Schuldtiteln, die als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet designiert wurden, eine vollständige Erfassung in der Gewinn- und Verlustrechnung vor.

Die Gesellschaft erwartet aus der Anwendung dieser Änderungen keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss.

Änderungen an IFRS 10, IFRS 12 und IAS 27 Investmentgesellschaften

Die Änderung gilt für Berichtsjahren die am oder nach dem 01. Januar 2014 beginnen, und befreit Unternehmen, welche gemäß IFRS 10 die Definitionskriterien einer Investmentgesellschaft erfüllen, von der Konsolidierungspflicht. Die Investmentgesellschaften müssen stattdessen die Anteile an ihren Tochtergesellschaften künftig erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerten. Diese Änderung ist für den Konzern irrelevant, weil keine seiner Konzerngesellschaften die Definitionsmerkmale einer Investmentgesellschaft gemäß IFRS 10 erfüllt.

Änderungen an IAS 32 Saldierungen von finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten

Die Änderung beinhaltet eine Klarstellung des Kriteriums "hat zum gegenwärtigen Zeitpunkt eines Rechtsanspruch auf Verrechnung" und der Anwendung der Saldierungskriterien auf Bruttoabwicklungssysteme von Clearingstellen. Die Änderung ist erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 01. Januar 2014 beginnen. Diese Änderung wird voraussichtlich keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss haben.

IFRIC 21 Abgaben

IFRIC 21 enthält Leitlinien dazu, wann eine Schuld für eine Abgabe anzusetzen ist, die aufgrund gesetzlicher Vorschriften durch die öffentliche Hand auferlegt wird (z.B. Bankenabgabe). Dabei wird das verpflichtende Ereignis für den Ansatz einer Schuld als die Aktivität identifiziert, die die Zahlung nach der einschlägigen Gesetzgebung auslöst. Erst bei Eintritt des verpflichtenden Ereignisses sind Abgaben bilanziell zu erfassen. Das verpflichtende Ereignis kann auch sukzessive über einen Zeitraum eintreten, so dass die Schuld zeitanteilig anzusetzen ist. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass IFRIC 21 keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss haben wird, da der Konzern derziet keinen entsprechenden Abgaben unterliegt.

Änderungen an IAS 36 Angaben zum erzielbaren Betrag für nicht-finanzielle Vermögenswerte

Die Änderungen stellen eine Korrektur von Angabevorschriften dar, die im Zusammenhang bei IFRS 13 weiter als beabsichtigt geändert wurden. Dabei geht es um wertgeminderte Vermögenswerte, bei denen der erzielbare Betrag dem beizulegenden Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten entspricht. Derzeit ist der erzielbare Betrag unabhängig vom Vorliegen einer Wertminderung anzugeben. Die Korrektur grenzt die Angabevorschrift nunmehr auf tatsächliche Wertminderungsfälle ein, weitet die notwendigen Angaben in diesen Fällen aber aus. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass die Änderungen außer im Einzelfall möglicher zusätzlicher Angaben keinen wesentlichen Einfluss auf den Konzernabschluss haben werden.

Änderungen an IAS 39 Novation von außerbörslichen Derivaten und Fortsetzung der bestehenden Sicherungsbeziehung

Die Änderung ermöglicht unter bestimmten Voraussetzungen die Fortführung der Sicherungsbilanzierung in Fällen, in denen als Sicherungsinstrument designierte Derivate aufgrund gesetzlicher oder aufsichtsrechtlicher Bestimmungen auf eine zentrale Clearingstelle übertragen werden (Novation). Die Änderung ist erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 01. Januar 2014 beginnen. Der Konzern hat im der Berichtsperiode keine Novation seiner Derivate vorgenommen. Diese Änderung wird jedoch bei künftigen Novationen zur Anwendung kommen.

3 WESENTLICHE ERMESSENSENTSCHEIDUNGEN UND SCHÄTZUNGEN

Bei der Anwendung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden von der Unternehmensleitung Ermessensentscheidungen getroffen, die die Beträge im Abschluss beeinflussen. Diese Ermessensentscheidungen werden bei den jeweiligen Bilanzpositionen erläutert. Wesentliche Ermessensentscheidungen waren im Geschäftsjahr 2013 nicht zu treffen.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses werden von der Unternehmensleitung Annahmen getroffen und Schätzungen verwendet, die sich auf Ausweis und Höhe der Bilanzierung von Vermögenswerten, Schulden, Erträgen, Aufwendungen sowie der Angabe von Eventualforderungen und -schulden ausgewirkt haben. Diese Annahmen und Schätzungen beziehen sich im Wesentlichen auf die konzerneinheitliche Festlegung wirtschaftlicher Nutzungsdauern, die Marktbewertung der als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien, die Annahmen bezüglich der Werthaltigkeit des Sachanlagevermögens sowie die Bewertung von Pensions- und sonstigen Rückstellungen. Die Art des Vermögenswertes und der Schulden, deren Buchwerte am Bilanzstichtag sowie die getroffenen Schätzungen sind aus den Angaben in den jeweiligen Erläuterungen in diesem Anhang ersichtlich.

Die tatsächlichen Werte können in Einzelfällen von den getroffenen Annahmen und Schätzungen abweichen. Änderungen werden zum Zeitpunkt einer besseren Kenntnis erfolgswirksam berücksichtigt.

4 KONSOLIDIERUNGSKREIS

In den vorliegenden Konzernabschluss werden neben der PARK & Bellheimer AG alle Unternehmen einbezogen, die die PARK & Bellheimer AG direkt oder indirekt beherrscht.

Auf dieser Grundlage wurden neben dem Konzernmutterunternehmen die folgenden Tochterunternehmen in den Konzernabschluss einbezogen:

Name und Sitz der Gesellschaft Anteile am Kapital
für Konsolidierungs
zeitraum in %
PARK & Bellheimer Brauereien GmbH & Co. KG, Pirmasens 100,00
PARK & Bellheimer Brauereien Verwaltung GmbH, Pirmasens 100,00
Bellheimer Mineralquellen GmbH, Bellheim 100,00
Badisch Mäxle Vertriebs GmbH 100,00

Über das Vermögen nachfolgender Tochtergesellschaft wurde in der Vergangenheit das Insolvenzverfahren eröffnet. Wegen erheblicher und andauernder Beschränkung der Rechte der Muttergesellschaft wird diese Gesellschaft bereits seit Beginn des ersten Konzerngeschäftsjahres der PARK & Bellheimer AG (1. Januar 2007) nicht in den Konzernabschluss einbezogen.

Name und Sitz der Gesellschaft Anteile am Kapital

in %

Bellheimer Privatbrauerei K. Silbernagel AG i.I., Bellheim 100,00

Gegenüber dem Vorjahr hat sich hinsichtlich der in den Konzernabschluss einzubeziehenden Gesellschaften eine Veränderung in der Gestalt ergeben, dass das im Jahr 201 als 100%-iges Tochterunternehmen neu gegründete Badisch Mäxle Vertriebs GmbH in den Konsolidierungskreis aufgenommen wurde.

5 ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

5.1 Immaterielle Vermögenswerte

Die Entwicklung der immateriellen Vermögenswerte stellt sich wie folgt dar:

Software Bierlieferungs Summe
und
sonstige
Rechte
TEUR TEUR TEUR
Anschaffungskosten
am
1.1.2012
438 2.313 2.751
Zugänge 0 22 22
Abgänge 0 5 5
Anschaffungskosten
am
31.12.2012
438 2.330 2.768
Zugänge 6 72 78
Abgänge 0 0 0
Anschaffungskosten
am
31.12.2013
444 2.402 2.846
Abschreibungen
am
1.1.2012
225 1.895 2.120
Abschreibungen
Geschäftsjahr
2012
66 18 84
Abgänge 0 5 5
Abschreibungen
am
31.12.2012
291 1.908 2.199
Abschreibungen
Geschäftsjahr
2013
64 9 73
Abgänge 0 0 0
Abschreibungen
am
31.12.2013
355 1.917 2.272
Buchwerte
am
31.12.2012
147 422 569
Buchwerte
am
31.12.2013
89 485 574

Zum Bilanzstichtag bestanden ebenso wie im Vorjahr keine wesentlichen Verpflichtungen in Bezug auf den Erwerb immaterieller Vermögenswerte.

Die Abschreibungen der immateriellen Vermögenswerte sind in der Gewinn- und Verlustrechnung in der Position "Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen" enthalten.

5.2 Sachanlagen

Die Entwicklung des Sachanlagevermögens stellt sich wie folgt dar:

Grundstücke
und Gebäude
Techn. Anlagen
und Maschinen
Andere Anlagen,
Betr.-u.Gesch.ausst.
Gel. Anzahlungen
u. Anlagen i. Bau
Summe
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Anschaffungskosten am 1.1.2012 19.077 17.225 25.231 5 61.538
Zugänge 196 22 2.090 11 2.319
Abgänge 0 0 98 0 98
Umbuchungen 0 0 0 0 0
Anschaffungskosten am 31.12.2012 19.273 17.247 27.223 16 63.759
Zugänge 0 496 849 246 1.591
Abgänge 0 0 258 0 258
Umbuchungen 0 0 0 0 0
Anschaffungskosten am 31.12.2013 19.273 17.743 27.814 262 65.092
Abschreibungen am 1.1.2012 17.850 16.054 20.329 0 54.233
Abschreibungen Geschäftsjahr 2012 41 89 1.130 0 1.260
Abgänge 0 0 56 0 56
Abschreibungen am 31.12.2012 17.891 16.143 21.403 0 55.437
Abschreibungen Geschäftsjahr 2013 90 100 1.216 0 1.406
Abgänge 0 0 206 0 206
Abschreibungen am 31.12.2013 17.981 16.243 22.413 0 56.637
Buchwerte am 31.12.2012 1.382 1.104 5.820 16 8.322
Buchwerte am 31.12.2013 1.292 1.500 5.401 262 8.455

Zum Bilanzstichtag bestanden keine wesentlichen Verpflichtungen in Bezug auf den Erwerb von Sachanlagen.

Die Abschreibungen der Sachanlagen sind in der Gewinn- und Verlustrechnung in der Position "Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen" enthalten.

5.3 Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien

31.12.2013 31.12.2012
TEUR TEUR
Stand
1.
Januar
1.362 992
Nettogewinn
aus
der
Anpassung
auf
den
beizulegenden
Zeitwert
980 370
Stand
31.
Dezember
2.342 1.362

Bei den als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien handelt es sich wie im Vorjahr um:

  • eine stillgelegte Betriebsstätte in Zweibrücken mit einer Grundstücksfläche von 33.685 qm,
  • eine vermietete Brauereigaststätte mit einer Grundstücksfläche von 1.710 qm,
  • zwei Wohnhäuser, davon ein Wohnhaus mit Gaststätte, mit einer Grundstücksfläche von zusammen 2.725 qm,
  • sowie landwirtschaftlich genutzte Flächen von 16.604 qm.

Die als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien werden mit dem beizulegenden Zeitwert zum jeweiligen Bilanzstichtag angesetzt. Dabei erfolgte die Bewertung zu den Stichtagen 31. Dezember 2013 und 31. Dezember 2012 zum Zeitwert auf der Grundlage eigener Berechnungen.

Die Anpassung des beizulegenden Zeitwerts betrifft die stillgelegte Betriebsstätte in Zweibrücken sowie eine vermietete Brauereigaststätte. Ausschlaggebend für die Anpassung im Berichtsjahr sind die deutlich höheren Mieteinnahmen, die sich auf den Ertragswert positiv ausgewirkt haben.

Die Bestimmung der Zeitwerte der Mietwohngrundstücke, der vermieteten Brauereigaststätte sowie der vermietete Teilbereich des ehemaligen Betriebsgeländes In Zweibrücken zu den jeweiligen Bilanzstichtagen erfolgte anhand des Ertragswertverfahrens, indem mittels vertraglich vereinbarter Mieten, am Standort erzielbarer Marktmieten, der Schätzung der Restnutzungsdauer der Immobilien und unter Berücksichtigung eines risikoadäquaten Marktzinssatzes eine Abzinsung der zukünftig zu erzielenden Mieteinnahmen aus den bewerteten Immobilien auf den Bilanzstichtag zur Bestimmung des Ertragswerts vorgenommen wurde. Dabei erfolgte die Bestimmung der Bewertungsparameter weitestgehend auf beobachtbaren und vergleichbaren Marktdaten.

Der Berechnung wurde wie im Vorjahr ein Zinssatz zwischen 6,0 % und 6,5 % zugrundegelegt.

Der zum 31. Dezember 2013 bilanzierte, lnicht bebaute Teil der ehemaligen Betriebsstätte in Zweibrücken wurde mit 35 % des Bodenrichtwertes für voll erschlossenes Bauerwartungsland angesetzt.

In den verwandten Parametern (z. B. Mieterträge und Diskontierungszinssätze) sind Ermessensspielräume enthalten, die bei anderer Einschätzung zu abweichenden beizulegenden Zeitwerten führen können.

Die aus den als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien erzielten Erträge und Aufwendungen stellen sich für die Geschäftsjahre 2013 und 2012 wie folgt dar:

2013
TEUR
2012
TEUR
Mieteinnahmen 129 94
Betriebliche
Aufwendungen
(inklusive
Instand
haltungskosten),
die
den
als
Finanzinvestitionen
gehaltenen
Immobilien
direkt
zugerechnet
werden
können,
mit
denen
im
Geschäftsjahr
Mieteinnahmen
erzielt
wurden
53 32
76 62

Zum Geschäftsjahresende bestehen auf mehreren Immobilien Grundschulden in Höhe des valutierenden Darlehensbetrages von TEUR 1.823 (Vorjahr: TEUR 2.000), zu denen unter anderen als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien, die mit einem Marktwert von TEUR 450 (Vorjahr: TEUR 350) zum Bilanzstichtag bewertet wurden, zählen.

Nachfolgend sind Einzelheiten und Angaben zu den Hierarchiestufen der beizulegenden Zeitwerte der als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien des Konzerns zum 31. Dezember 2013 dargestellt.

Beizulegender
Zeitwert zum
Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 31.12.2013
TEUR TEUR TEUR TEUR
Gewerbliche Immobilien in
Deutschland 0 2.342 0 2.342

5.4 Andere finanzielle Vermögenswerte

31.12.2013 31.12.2012
TEUR TEUR
Sonstige
Ausleihungen
1.173 1.577

Die sonstigen Ausleihungen betreffen überwiegend Finanzierungsleistungen für Absatzstätten. Diese haben eine Darlehenslaufzeit von drei bis zehn Jahren und werden im Durchschnitt mit einem Zins von 2,5 % (Vorjahr: 2,5 %) verzinst.

Die ausgewiesenen Ausleihungen zum Bilanzstichtag haben zu den ausgewiesenen Zeitpunkten folgende Überfälligkeiten:

zum Abschluss- davon: zum Abschlussstichtag nicht wertgemin
Bruttowert der abzgl. stichtag davon: zum dert und in den folgenden Zeitbändern überfällig:
Sonstigen Abschluss
Ausleihungen einzelwert- nicht wertge- stichtag weder über- über- über- über- über
vor Wert- berichtigte minderte wertgemindert fällig fällig fällig fällig fällig
berichtigungen Ausleihungen Ausleihungen noch überfällig 1 bis 30 Tage 31 bis 60 Tage 61 bis 90 Tage 91 bis 180 Tage über 180 Tage
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
31.12.2013 1.423 -428 995 985 2 0 0 0 8
31.12.2012 2.000 -727 1.273 1.267 1 0 0 0 5

Hinsichtlich des nicht wertgeminderten Bestandes der Ausleihungen deuten zum Abschlussstichtag keine Anzeichen darauf hin, dass die Schuldner ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen werden. Das maximale Ausfallrisiko entspricht dem Buchwert der Ausleihungen.

Insbesondere im Rahmen der Vergabe von Kundendarlehen hat das Unternehmen branchenübliche Sicherheiten in Form von Grundschulden, Sicherungsübereignungen und anderen Vermögenswerten erhalten. Darüber hinaus bestehen Eigentumsvorbehaltsklauseln. Weitere wesentliche, das Ausfallrisiko mindernde Vereinbarungen existieren nicht. Im Berichtsjahr hat die PARK & Bellheimer-Gruppe keine nennenswerten Sicherungsinventarien erworben.

Die Wertberichtigungen auf sonstige Ausleihungen haben sich wie folgt entwickelt:

2013
TEUR
2012
TEUR
Stand
Wertberichtigungen
am
1.
Januar
423 533
Zuführungen
Verbrauch
Auflösungen
65
-177
-61
117
-138
-89
Stand
Wertberichtigungen
am
31.
Dezember
250 423

Nachfolgend sind die Aufwendungen und Erträge zusammengestellt:

2013
TEUR
2012
TEUR
Zuführungen
zu
Einzelwertberichtigungen
-65 -117
Summe
Aufwendungen
-65 -117
Zinserträge
Ausleihungen
35 46
Erträge
aus
Auflösungen
von
Wertberichtigungen
61 89
Erträge
aus
dem
Zahlungseingang
von
abgeschriebenen
Forderungen
66 112
Summe
Erträge
162 247
Nettogewinn
Ausleihungen
97 130

5.5 Vorräte

31.12.2013
TEUR
31.12.2012
TEUR
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (bewertet zu Anschaffungskosten) 1.090 1.018
Unfertige Erzeugnisse (bewertet zu Anschaffungs- bzw Herstellungskosten) 429 422
Fertige Erzeugnisse (bewertet zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten) 693 836
Summe der Vorräte (bewertet zu
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten) 2.212 2.276

Im Geschäftsjahr 2013 sowie im Vorjahr sind keine Wertminderungen auf Vorräte ergebniswirksam erfasst worden. Die zum Stichtag bilanzierten Vorräte wurden während des Geschäftsjahres an die VR-Bank Südpfalz sicherungsübereignet. Zum Abschlussstichtag beläuft sich der Buchwert der übereigneten Vorräte, die als Sicherheiten für ein Darlehen gestellt wurden, auf TEUR 1.244 (Vorjahr: TEUR 1.423). Der Buchwert der diesen Vorräten gegenüberstehenden Verbindlichkeit beläuft sich auf TEUR 1.037 (Vorjahr: TEUR 1.186).

5.6 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen und Vermögenswerte

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Forderungen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2013 31.12.2012
TEUR TEUR
Forderungen
aus
Lieferungen
und
Leistungen
1.241 1.208
Sonstige
Forderungen
und
Vermögenswerte
530 626
1.771 1.834

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten neben Forderungen aus Getränkelieferungen auch Miet- und Pachtforderungen.

Die ausgewiesenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum 31. Dezember 2013 wie auch zum 31. Dezember 2012 in voller Höhe innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden wie folgt aufgegliedert:

zum Abschluss- davon: zum davon: zum Abschlussstichtag nicht wertgemin
Bruttowert der abzgl. stichtag Abschluss dert und in den folgenden Zeitbändern überfällig:
Forderungen einzelwert- nicht wertge- stichtag weder weniger zwischen zwischen zwischen mehr als
vor Wertbe- berichtigte minderte wertgemindert als 31 und 61 und 91 und 180 Tage
richtigung Forderungen Forderungen noch überfällig 30 Tage 60 Tagen 90 Tagen 180 Tagen
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
31.12.2013 1.348 -165 1.183 806 353 8 0 16 0
31.12.2012 1.312 -182 1.130 658 317 105 41 9 0

Hinsichtlich des nicht wertgeminderten Bestands der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen deuten zum Abschlussstichtag keine Anzeichen darauf hin, dass die Schuldner ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen werden.

Den wahrscheinlich eintretenden Forderungsausfällen wurde zum 31. Dezember 2013 mit Einzelwertberichtigungen in Höhe von TEUR 107 (31. Dezember 2012: TEUR 104) Rechnung getragen.

Während des Geschäftsjahres wurden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Rahmen einer Globalabtretung an die VR-Bank Südpfalz als Sicherheit für ein Darlehen abgetreten. Zum Abschlussstichtag beläuft sich der Buchwert der abgetretenen Forderungen auf TEUR 1.244 (Vorjahr: TEUR 1.423). Der Buchwert der diesen Forderungen gegenüberstehenden Verbindlichkeit beläuft sich auf TEUR 1.037 (Vorjahr: TEUR 1.186).

Die Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich wie folgt entwickelt:

2013
TEUR
2012
TEUR
Stand
Wertberichtigungen
am
1. Januar
104 155
Zuführungen
Verbrauch
28
-9
31
-61
Auflösungen -16 -21
Stand
Wertberichtigungen
am
31.
Dezember
107 104

Nachfolgend sind die Aufwendungen und Erträge zusammengestellt:

2013
TEUR
2012
TEUR
Zuführungen
zu
Einzelwertberichtigungen
-28 -31
Summe
Aufwendungen
-28 -31
Erträge
aus
Auflösungen
von
Wertberichtigungen
Erträge
aus
dem
Zahlungseingang
16 21
von
abgeschriebenen
Forderungen
0 0
Summe
Erträge
16 21
Nettoverlust/-gewinn
Forderungen
aus
Lieferungen
und
Leistungen
-12 -10

Sonstige Forderungen und Vermögenswerte

31.12.2013 31.12.2012
TEUR TEUR
vor Wert Wert vor Wert Wert
berichtigung berichtigung berichtigung berichtigung
Erstattungsansprüche aus sonstigen Steuern 519 430 613 430
Forderungen Ausgleichsbetrag Mindermengen 124 22 146 37
Vergütungsvorauszahlungen 14 14
Pfandforderungen Handelsware 85 120
Debitorische Kreditoren 33 23
Zinsforderungen auf Ausleihungen 32 9 37 16
Übrige 184 156
991 461 1.109 483

Bei den sonstigen Forderungen und Vermögenswerten werden zum 31. Dezember 2013 Einzelwertberichtigungen in Höhe von TEUR 461 (31. Dezember 2012: TEUR 483) angesetzt. Diese werden direkt auf den jeweiligen Forderungskonten erfasst.

In den sonstigen Forderungen und Vermögenswerten sind keine solchen enthalten, die überfällig und nicht wertberichtigt sind. Mit Ausnahme der Erstattungsansprüche aus sonstigen Steuern sind sämtliche sonstigen Forderungen und Vermögenswerte von TEUR 441 finanzielle Vermögenswerte (Vorjahr: TEUR 443).

Die Wertberichtigungen auf die sonstigen Forderungen und Vermögenswerte haben sich wie folgt entwickelt:

2013
TEUR
2012
TEUR
Stand
Wertberichtigungen
am
1.
Januar
483 502
Zuführungen 7 13
Verbrauch -11 -22
Auflösungen -18 -10
Stand
Wertberichtigungen
am
31.
Dezember
461 483

5.7 Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

Die Zahlungsmittel bestehen überwiegend aus Guthaben bei Kreditinstituten.

5.8 Grundkapital und Kapitalrücklage

Das Grundkapital beträgt gegenüber dem Vorjahr unverändert EUR 5.000.000,00 und ist eingeteilt in 5.000.000 Aktien ohne Nennbetrag (Stückaktien), die voll eingezahlt wurden und auf den Inhaber lauten.

Die Kapitalrücklage zum 31. Dezember 2013 von TEUR 5.651 hat sich im Berichtsjahr nicht verändert.

Die Gewinnrücklage beinhaltet die gesetzliche Rücklage der PARK & Bellheimer AG.

Die Gesellschaft hat während des Geschäftsjahres keine Dividende vorgeschlagen, beschlossen oder ausgeschüttet.

5.9 Gewinnrücklagen

2013 2012
TEUR TEUR
(angepasst)
Gewinnrücklagen 332 356
Stand
zum
01.01.
Sonstiges
Ergebnis
nach
Ertragsteuern
aus
der
356 358
Neubewertung
der
leistungsorientierten
Verpflichtung
-24 -2
Stand
zum
31. Dezember
332 356

5.10 Ergebnis je Aktie

Bei der Berechnung des unverwässerten Ergebnisses je Aktie wird das den Inhabern von Stammaktien des Mutterunternehmens zuzurechnende Ergebnis durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl an während des Jahres sich im Umlauf befindenden Stammaktien geteilt. Bei der Berechnung des verwässerten Ergebnisses je Aktie wird das den Inhabern von Stammaktien des Mutterunternehmens zuzurechnende Ergebnis (nach Abzug der Zinsen auf die wandelbaren, nicht kumulierenden rückzahlbaren Vorzugsaktien) durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl an während des Jahres sich im Umlauf befindenden Stammaktien zuzüglich der gewichteten durchschnittlichen Anzahl an Stammaktien, welche nach der Umwandlung aller potenziellen Stammaktien mit Verwässerungseffekten in Stammaktien ausgegeben würden, geteilt. Da es bei der PARK & Bellheimer AG keine potenziellen Stammaktien gibt, ist das unverwässerte und verwässerte Ergebnis gleich.

Die folgende Tabelle enthält die bei der Berechnung der unverwässerten und verwässerten Ergebnisse je Aktie zugrunde gelegten Beträge:

2013
TEUR
2012
TEUR
Den
Inhabern
von
Stammaktien
des
Mutterunternehmens
zuzurechnendes Ergebnis
118 408
Stück
in
Tausend
Stück
in
Tausend
Gewichtete
durchschnittliche
Anzahl
an
Stammaktien
zur
Berechnung
des
unverwässerten
und
verwässerten
Ergebnisses
je
Aktie
5.000 5.000

In der Zeit zwischen dem Bilanzstichtag und der Aufstellung des Konzernabschlusses haben keine Transaktionen der Gesellschaft mit Stammaktien oder potenziellen Stammaktien stattgefunden.

5.11 Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Rückstellungen für Pensionen enthalten die Zusagen für die betriebliche Altersversorgung ausgewählter anspruchsberechtigter Personen oder deren Hinterbliebener aufgrund einzelvertraglicher Versorgungszusagen. Die begünstigten Personen haben in der Regel Anspruch auf eine von der Betriebszugehörigkeit abhängige Altersrente bei Erreichen des Ruhestandsalters von 65 Jahren. Sonstige Leistungen werden nach Beendigung der Arbeitsverhältnisse nicht gewährt.

Die bis zum 31. August 2003 bestehenden unverfallbaren Versorgungsanwartschaften und -verpflichtungen wurden vom Pensions-Sicherungs-Verein aufgrund der Insolvenz der Gesellschaft übernommen.

Damit verblieben im Konzern die Pensionsanwartschaften aktiver Mitarbeiter, die zum 31. August 2003 die Unverfallbarkeitsfristen noch nicht erfüllt hatten, sowie die ab dem 31. August 2003 entstehenden Pensionsanwartschaften aktiver Mitarbeiter, deren unverfallbare Anwartschaften bis zum 31. August 2003 vom Pensions-Sicherungs-Verein übernommen wurden.

Die aktuellste versicherungsmathematische Bewertung des Barwerts der leistungsorientierten Verpflichtung wurde zum 31. Dezember 2013 von Herrn Dipl. Math. Fritz Renhard Zeuner durchgeführt. Der Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung, der dazugehörige Dienstzeitaufwand und der nachzuverrechnende Dienstzeitaufwand wurden nach der Projected Unit Credit Method ermittelt.

Der Bewertung liegen die Generationstafeln 2005G von Prof. Dr. Klaus Heubeck sowie nachfolgend dokumentierte Rechnungsparameter zu Grunde:

Angaben
in
%
2013 2012
Rechnungszinsfuß 3,50 4,00
Erwartete
Rentenentwicklung
1,50 1,50

Da es sich bei den Rentenzusagen durchweg um Festbetragszusagen handelt, wurden Anwartschaftssteigerungen bei der Ermittlung der Pensionsrückstellungen nicht berücksichtigt.

Im Gesamtergebnis sind hinsichtlich dieser leistungsorientierten Pläne folgende Beträge erfasst:

Laufender
Dienstzeitaufwand
-9 -7
Nettozinsaufwand -14 -14
In
der
Gewinn-
und
Verlustrechnung
erfasste
Komponente
der
leistungsorientierten
Kosten
-23 -21
Neubewertung
der
Nettoschuld
aus
dem
leistungsorientierten
Plan
Versicherungsmathematische
Gewinne
und
Verluste
aus
der
Änderung
der
demographischen
Annahmen
2 2
Versicherungsmathematische
Gewinne
und
Verluste
aus
der
Änderung
der
finanziellen
Annahmen
-36 -55
Im
sonstigen
Ergebnis
erfasste
Komponenten
der
leistungsorientierten
Kosten
-34 -53
Summe -57 -74

Die Neubewertung der Nettoschuld aus einem leistungsorientierten Plan ist im sonstigen Ergebnis erfasst.

Der Ausweis in der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt für die im Geschäftsjahr erworbenen Versorgungsansprüche (Service Costs), den nachzuverrechnenden Dienstzeitaufwand (Past Service Costs) sowie für die Zinskomponente im "Personalaufwand".

Der in der Bilanz auswiesene Betrag der Verpflichtung des Unternehmens aus leistungsorientierten Plänen ergibt sich wie folgt:

31.12.2013 31.12.2012 01.01.2012
TEUR TEUR TEUR
Nettoschuld
aus
der
leistungsorientierten
Verpflichtung 409 352 278

Die Veränderung im Barwert der leistungsorientierten Verpflichtungen des laufenden Geschäftsjahres stellen sich wie folgt dar:

2013
TEUR
2012
TEUR
Stand
am
1.
Januar
352 278
Dienstzeitaufwand 9 7
Zinsaufwand 14 14
Gewinne
(-)
und
Verluste
(+)
aus
der
Neubewertung:
Versicherungsmathematische
Gewinne
und
Verluste
aus
der
Änderung
der
demographischen
Annahmen
-2 -2
Versicherungsmathematische
Gewinne
und
Verluste
aus
der
Änderung
der
finanziellen
Annahmen
36 55
Stand
am
31.
Dezember
409 352

5.12 Sonstige Rückstellungen

Die Entwicklung der sonstigen Rückstellungen in den Geschäftsjahren 2012 und 2013 stellt sich wie folgt dar:

Stand am
01.01.2012
TEUR
Inanspruch-
TEUR
nahme Zuführungen
TEUR
Auflösungen
TEUR
Stand am
31.12.2012
TEUR
Personalrückstellungen 42 0 0 1 41
Summe langfristige Rückstellungen 42 0 0 1 41
Pfandrückstellungen 1.486 1.116 1.204 370 1.204
Restrukturierung 297 106 0 0 191
Kundenrückvergütungen 174 171 110 3 110
Bodensanierung 37 0 0 10 27
Pacht- u. Prozessrisiken 6 6 7 0 7
Personalrückstellungen 0 0 9 0 9
Summe kurzfristige
Rückstellungen 2.000 1.399 1.330 383 1.548
Summe Rückstellungen 2.042 1.399 1.330 384 1.589
Stand am
01.01.2013
TEUR
Inanspruch-
nahme
TEUR
Zuführungen
TEUR
Auflösungen
TEUR
Stand am
31.12.2013
TEUR
Personalrückstellungen 41 0 1 0 42
Summe langfristige Rückstellungen 41 0 1 0 42
Pfandrückstellungen 1.204 1.204 1.157 0 1.157
Restrukturierung 191 98 5 0 98
Kundenrückvergütungen 110 106 80 4 80
Bodensanierung 27 0 2 0 29
Pacht- u. Prozessrisiken 7 0 0 0 7
Personalrückstellungen 9 3 8 6 8
Summe kurzfristige
Rückstellungen 1.548 1.411 1.252 10 1.379
Summe Rückstellungen 1.589 1.411 1.253 10 1.421

Die Pfandrückstellungen beinhalten das zum Bilanzstichtag absehbare Risiko zukünftiger Zahlungen aus am Abschlussstichtag bestehenden Pfandverpflichtungen. Die Höhe der Rückstellungen wurde anhand von Absatzstatistiken für eigenes Mehrweggebinde entsprechend dem Pfandwert und den zugrunde liegenden Umlaufgeschwindigkeiten ermittelt. Der Rückstellungsverbrauch wird im Wesentlichen im nächsten Geschäftsjahr anfallen.

Die Rückstellung für Restrukturierung deckt überwiegend die Restzahlungen für Abfindungen aus einem Mitarbeiterabbau ab.

Die Rückstellung für Bodensanierung betrifft Kosten der Altlastenbeseitigung auf der ehemaligen Betriebstankstelle der PARK & Bellheimer Brauereien GmbH & Co. KG.

5.13 Finanzschulden

31.12.2013
TEUR
31.12.2012
TEUR
Verbindlichkeiten
gegenüber
Kreditinstituten
davon
in
1
bis
5
Jahren
fällig
2.028 1.977
davon
nach
5
Jahren
fällig
1.426 1.961
Summe
langfristige
Finanzschulden
3.454 3.938
Summe
kurzfristige
Finanzschulden
482 478
Summe
Finanzschulden
3.936 4.416

In den Finanzschulden sind folgende Bankdarlehen enthalten:

Finanzierende Bank Bilanzierter Betrag
in TEUR
Tilgung p.a.
in TEUR
Effektiver Zinssatz Fälligkeit
31.12.2013 31.12.2012
VR - Bank Südpfalz
- Ratentilgungs-
darlehen
1.037 1.186 159 3,65% 30.09.2020
Sparkasse Südliche Weinstraße
- Ratentilgungs-
darlehen
1.823 2.000 Annuität 2,95% 31.12.2022
Mercedes Benz AG 776 930 Annuität 3,6%
- Ratentilgungs
darlehen
Investitions- und Strukturbank
Rheinland-Pfalz
300 300 Endfällig 4,0% 31.03.2021

Im Berichtsjahr wurden keine weiteren Verbindlichkeiten aus Bankdarlehen eingegangen. Die zum 31. Dezember 2012 bilanzierten Finanzschulden in Höhe von TEUR 4.416 wurden im Berichtsjahr mit TEUR 480 planmäßig getilgt.

5.14 Sonstige Verbindlichkeiten

31.12.2013 31.12.2012
TEUR TEUR
Kreditorische
Debitoren
476 425
Resturlaubsansprüche 181 239
Biersteuer 82 80
Überstunden-
und
Gleitzeitguthaben
70 86
Sonstige
Steuern
98 102
Aufsichtsratsvergütungen 38 38
Sonstiges 271 206
Kurzfristige
sonstige
Verbindlichkeiten
1.216 1.176
Summe
sonstige
Verbindlichkeiten
1.216 1.176

Mit Ausnahme der Steuerverpflichtungen sind sämtliche sonstige Verbindlichkeiten finanzielle Verbindlichkeiten TEUR 1.036 (Vorjahr: TEUR 994).

5.15 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erfassen den offenen Verpflichtungsumfang aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr.

5.16 Sonstige langfristige Verbindlichkeiten

31.12.2013
TEUR
31.12.2012
TEUR
Sonstige
langfristige
Verbindlichkeiten
356 420

Die langfristigen Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2013 in Höhe von TEUR 356 bestehen mit TEUR 200 gegenüber Mitarbeitern und mit TEUR 156 aus Mietkaufverpflichtungen.

Im Rahmen des Mitarbeiterbeteiligungsprogrammes der Investitions- und Kreditbank Rheinland – Pfalz haben die Mitarbeiter dem Unternehmen ein Betrag von TEUR 200 bis zum 31. März 2021 zur Verfügung gestellt. Im Berichtsjahr wurden diese Verbindlichkeiten mit 5 % verzinst. Über den Gesamtbetrag in Höhe von TEUR 200 bestehen Rangrücktrittvereinbarungen der Mitarbeiter gegenüber sämtlichen Gläubigern der Gesellschaft.

5.17 Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

31.12.2013
TEUR
31.12.2012
TEUR
langfristige
Verbindlichkeiten
gegenüber
Gesellschaftern
2.348 2.199

Im Rahmen des Management-Buy-Outs wurden Forderungen der Actris Brauereibetriebsveräußerungs AG (vormals: Eichbaum-Brauereien AG) in Höhe von TEUR 3.300 durch Herrn Roald Pauli erworben. Diese Forderung wird mit 1 % verzinst. Über den Forderungsbetrag von TEUR 3.300 nebst Zinsen bis zum 31. Dezember 2013 in Höhe von TEUR 108 wurde ein Rangrücktritt bis zum 30. September 2020 gegenüber sämtlichen Gläubigern der PARK & Bellheimer GmbH & Co. KG erklärt.

Aufgrund der Modifikation des Gesellschafterdarlehens wurde die Verbindlichkeit zum beizulegenden Zeitwert zum Zeitpunkt der Modifikation in Höhe von TEUR 1.899 eingebucht. Der beizulegende Zeitwert wurde durch Abzinsung des Darlehens unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 6,74 % ermittelt. Der Differenzbetrag zwischen beizulegendem Zeitwert und ursprünglichem Buchwert in Höhe von TEUR 1.401 wurde gemäß IAS 1.109 in die Kapitalrücklage eingestellt. Im Berichtsjahr wurde die Verbindlichkeit mit TEUR 149 aufgezinst.

5.18 Sonstige finanzielle Verpflichtungen, Eventualforderungen und verbindlichkeiten

Leasing

Verpflichtungen aus Finanzierungs-Leasingverhältnissen und Mietkaufverträgen

Der Konzern hat zum 31. Dezember 2013 keine Gegenstände des Anlagevermögens im Leasingbestand.

Verpflichtungen aus Operating-Leasingverhältnissen Konzern als Leasingnehmer

Der Konzern hat für verschiedene Kraftfahrzeuge Leasingverträge abgeschlossen. Die Leasingverträge haben eine durchschnittliche Laufzeit zwischen 3 und 5 Jahren und enthalten keine Verlängerungsoptionen.

Beim Operating-Leasing werden die Leasingraten in der Gewinn- und Verlustrechnung als sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst.

Zum Bilanzstichtag bestehen folgende zukünftige Mindestleasingzahlungsverpflichtungen aufgrund von unkündbaren Operating-Leasingverhältnissen:

2013
TEUR
2012
TEUR
Innerhalb
eines
Jahres
88 99
Zwischen
einem
und
fünf
Jahren
92 74
180 173

Im Geschäftsjahr 2013 sind Zahlungen aus Operating-Leasingverhältnissen in Höhe von TEUR 98 (Vorjahr: TEUR 105) geleistet worden.

Verpflichtungen / Ansprüche aus Mietverträgen Konzern als Leasingnehmer und Leasinggeber

Im Rahmen der üblichen Geschäftstätigkeit unserer Branche bestehen finanzielle Verpflichtungen aus der Anpachtung von einer Gaststätte.

Das angepachtete Objekt wird an einen Betreiber vermietet und dient dem Vertriebsweg Gastronomie zur Absatzsicherung.

Zum Bilanzstichtag bestehen nachfolgend ausgewiesene Vertragsverpflichtungen / Ansprüche aus der Anpachtung des Gaststättenobjektes:

Mietauf- Miet- Mietauf- Miet
wendungen erträge wendungen erträge
2013 2012
TEUR TEUR TEUR TEUR
Innerhalb
eines
Jahres
21 21 21 18
Zwischen
einem
und
fünf
Jahren
5 5 27 27
26 26 48 45

Im Geschäftsjahr wurden Zahlungen aus Mietverhältnissen in Höhe von TEUR 21 (Vorjahr: TEUR 21) als Aufwand erfasst. Ferner hat der Konzern Zahlungen aus Untermietverhältnissen in Höhe von TEUR 21 (Vorjahr: TEUR 18) erfolgswirksam vereinnahmt.

Verpflichtungen aus Rohstoffkontrakten

Der Malz- und Hopfenbedarf des Brauereibetriebes wird über Lieferkontrakte gesichert.

Am Bilanzstichtag bestanden folgende Vertragsverpflichtungen:

Vertragsverpflichtungen aus Lieferungen:

31.12.2013
TEUR
31.12.2012
TEUR
1171 972
31
1.003
0
1171

6 ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECH-NUNG

6.1 Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:

2013 2012
TEUR TEUR
Bier
abzüglich
Biersteuer
13.047 13.088
alkoholfreie
Getränke
3.846 3.792
Sonstige
Erlöse
581 388
17.474 17.268

Unter den sonstigen Erlösen im Konzern werden im Wesentlichen Mieterlöse sowie Erlöse aus Anfallerzeugnissen des Brauereibetriebes erfasst.

Nach geografisch bestimmten Märkten verteilen sich die Umsatzerlöse wie folgt:

2013 2012
TEUR TEUR
Inland 16.221 16.220
Ausland 1.253 1.048
17.474 17.268

Die Steuerung des Unternehmens erfolgt in einer Geschäftseinheit mit einem Betätigungsfeld. Die primären Steuerungsgrößen, die der Vorstand zu Entscheidungen heranzieht, sind das Betriebsergebnis, der Getränkeausstoß und die Umsatzerlöse. Über die Ressourcenallokation in der Produktion wird basierend auf der gesamten Kapazität der Abfüllanlagen entschieden. Die Umsatzerlöse werden ausschließlich durch die Tätigkeit als Getränkehersteller erwirtschaftet. Sie beinhalten Erlöse aus dem Verkauf von Bier (Eigenbier, Lohnbrau, Handelsware) sowie von AfG (Mineralwasser, Süßgetränke, Handelsware), die in Deutschland und im Ausland generiert werden. Da sämtliche Abfüllanlagen je nach Bedarf für das gesamte Getränkesortiment zum Einsatz kommen können, gibt es kein angemessenes Aufteilungskriterium, um die Vermögenswerte, Schulden, Erträge und Aufwendungen z. B. Kundengruppen oder Getränkearten zuzuordnen. Damit entfällt die Segmentberichterstattung, da das Unternehmen als ein Ein-Segment-Unternehmen geführt wird.

Eine besondere Abhängigkeit von wichtigen Großkunden ist nicht gegeben.

6.2 Sonstige betriebliche Erträge

2013
TEUR
2012
TEUR
Erträge
aus
Minderbezug
127 99
Erträge
aus
Zuschreibungen
von
finanziellen
Vermögenswerten 61 89
Erträge
aus
der
Auflösung
von
Rückstellungen
10 384
Erträge
aus
der
Auflösung
von
Wertberichtigungen
des
Umlaufvermögens
34 32
Erträge
aus
Wertänderungen
der
als
Finanzinvestitionen
gehaltenen
Immobilien
980 370
Mieterträge 40 75
Erträge
aus
dem
Zahlungseingang
von
abgeschriebenen
Forderungen
66 112
Buchgewinn
aus
Anlageabgängen
85 22
Periodenfremde
Erträge
12 64
Übrige
betriebliche
Erträge
194 240
1.609 1.487

Die Erträge aus Zuschreibungen von finanziellen Vermögenswerten erfassen ausschließlich die Auflösung von Einzelwertberichtigungen auf Ausleihungen.

Unter dem Posten "Übrige betriebliche Erträge" werden vor allem Erträge aus der kurzfristigen Überlassung von Gegenständen der Betriebs- und Geschäftsausstattung im Rahmen von Veranstaltungen, aperiodische Erträge sowie Erträge aus verschiedenen anderen Leistungen zusammengefasst.

Bei den periodenfremden Erträgen handelt es sich um nachträglich vereinnahmte Erträge aus dem Jahr 2012.

6.3 Materialaufwand

2013
TEUR
2012
TEUR
Aufwendungen
für
Roh-,
Hilfs-
und
Betriebsstoffe
und
für
bezogene
Waren
4.313 4.423
Aufwendungen
für
bezogene
Leistungen
292 310
4.605 4.733

Die Position Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfasst die Aufwendungen für sämtliche Braustoffe, die Betriebsstoffe für die Energieversorgung, die Aufwendungen für Abfüllmaterialien, für den Bezug von fremden Waren sowie die Aufwendungen für die Herstellung von Süßgetränken.

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen enthalten Lohnverarbeitungen von Dritten und Aufwendungen für die Anmietung von Absatzstätten.

6.4 Personalaufwand und Mitarbeiter

2013
TEUR
2012
TEUR
Löhne
und
Gehälter
6.135 6.129
Soziale
Abgaben
und
Aufwendungen
für
Altersversorgung
1.342 1.348
7.477 7.477

Der Arbeitgeberanteil zu der gesetzlichen Rentenversicherung betrug im Berichtsjahr TEUR 556 (Vorjahr: TEUR 573).

Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter stellt sich wie folgt dar (Quartalsdurchschnitt):

2013 2012
Gewerbliche
Arbeitnehmer
96 94
Angestellte 45 46
141 140
Auszubildende 8 7
149 147

6.5 Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenwerte und auf Sachanlagen

2013
TEUR
2012
TEUR
Planmäßige
Abschre
ibungen
1.479 1.344
1.479 1.344

6.6 Sonstige betriebliche Aufwendungen

2013 2012
TEUR TEUR
Vertriebskosten 2.091 1.928
Wartung
und
Instandhaltung
868 828
Verwaltungskosten 721 642
Sonstige
Fremdleistungen
363 380
Abschreibungen
Warenforderungen
64 60
Betriebsstoffe
Fuhrpark
338 381
Mietaufwendungen
für
Inventar
und
Geschäftsausstattung
122 130
Sonstige
Steuern
129 115
Übrige 94 74
4.790 4.538

6.7 Finanzergebnis

2013 2012
TEUR TEUR
Erträge
aus
Ausleihungen
des
Finanz
anlagevermögens 35 46
Sonstige
Zinsen
und
ähnliche
Erträge
10 42
Abschreibungen
auf
Finanzanlagen
-64 -117
Zinsen
und
ähnliche
Aufwendungen
-363 -309
-382 -338

Die Abschreibungen auf Finanzanlagen betreffen ausschließlich Kundenausleihungen. Die Zinsaufwendungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Bankdarlehen in Höhe von TEUR 139 (Vorjahr: TEUR 69) sowie den Zinsaufwand aus der Aufzinsung des Gesellschafterdarlehens von TEUR 149 (Vorjahr: TEUR 139).

6.8 Ertragsteuern

Für die Ermittlung der latenten Steueransprüche und -schulden werden die im Geschäftsjahr 2013 gültigen Steuersätze zugrunde gelegt. Bei der Berechnung der latenten Steuern wird ein kombinierter Ertragsteuersatz für Körperschaftsteuer, Gewerbeertragsteuer und Solidaritätszuschlag berücksichtigt. In Bezug auf die Gewerbeertragsteuer wurde ein gewichteter Hebesatz der Gemeinden für die beiden Produktionsstandorte in Bellheim und Pirmasens bestimmt. Der für die Bewertung der latenten Steuern zugrunde gelegte Steuersatz beläuft sich wie im Vorjahr auf 28,7 %.

2013 2012
TEUR TEUR
Laufende
Steuererträge
(-)/-aufwendungen
(+)
des
Geschäftsjahres
0 0
aus
Vorjahren
0 0
0 0
Latente
Steuererträge
(-)/-aufwendungen
(+)
aus
bilanziellen
Veränderungen
+367 +374
aus
Verlustvorträgen
-208 -287
+169 +87
Steueraufwand
(+)/-ertrag
(-)
in
der
Gewinn-
und
Verlustrechnung
+169 +87

Die Überleitungsrechnung zwischen dem Ertragsteueraufwand und dem Produkt aus bilanziellem Periodenergebnis und dem anzuwendenden Steuersatz des Konzerns für das Geschäftsjahr 2013 und das Vorjahr setzt sich wie folgt zusammen:

2013
TEUR
2012
TEUR
Jahresergebnis
vor
Ertragsteuern
157 496
Erwarteter
Steueraufwand
28,7
%
(Vorjahr:
Steuerertrag
28,7
%)
-45 -142
Auswirkungen
steuerfreier
Erträge
-141 0
Auswirkungen
steuerlich
nicht
abziehbarer
Aufwendungen
17 34
Auswirkungen
von
steuerlichen
Begünstigungen
0 0
Latente
Steuerertrag
für
vorangegangene
Geschäftsjahre
0 20
Nicht
aktivierte
latente
Steuern
auf
permanente
Differenzen
0 0
Nichtansatz
von
Verlustvorträgen
0 0
Sonstige 0 1
-169 -87

Zum 31. Dezember 2013 bestehen innerhalb des Konzerns Verlustvorträge in Höhe von TEUR 0 für körperschaftsteuerliche Zwecke (Vorjahr TEUR 0), für die keine latenten Steueransprüche angesetzt werden. Alle Verlustvorträge des Konzerns haben nach der aktuellen Steuergesetzgebung einen unbeschränkten Verlustvortragszeitraum.

Die PARK & Bellheimer-Gruppe hat keine latenten Steuern auf steuerliche Verlustvorträge über den Betrag des passivischen Überhangs der sonstigen Steuerlatenzen hinaus gebildet.

Die latenten Steuern zum 31. Dezember 2013 und zum 31. Dezember 2012 haben sich aus den folgenden Bilanzpositionen abgeleitet:

Akt.
latente
Pas.
latente
Akt.
latente
Pas.
latente
Steuern Steuern Steuern Steuern
31.12.2013
TEUR
31.12.2013
TEUR
31.12.2012
TEUR
31.12.2012
TEUR
Immaterielle Vermögenswerte 20 20
Sachanlagen 569 469
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 672 391
Andere finanziellen Vermögenswerte 7 7
Vermögensgegenstände 3 3
Rückstellungen für Pensionen 50 39
Sonstige Rückstellungen 3 3
Sonstige Verbindlichkeiten 43 40
Derivative Finanzinstrumente 0 0
Steuerliche Verlustvorträge 921 713
1.021 1.267 799 886
-1.021 -1.267 -799 -886
-246 -87

Der Steueraufwand (-) bzw. Steuerertrag (+) aus latenten Steuern zum 31. Dezember 2013 ist dem laufenden Ergebnis (Jahresergebnis) sowie dem sonstigen Ergebnis wie folgt zuzuordnen:

Steuer-
aufwand (-) /
-ertrag (+)
laufendes
Ergebnis
Steuer
aufwand (-) /
-ertrag (+)
sonstiges
Ergebnis
TEUR TEUR
Immaterielle Vermögenswerte 0 0
Sachanlagen -100 0
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien -281 0
Rückstellungen für Pensionen 1 10
Sonstige Verbindlichkeiten 3 0
Steuerliche Verlustvorträge 208 0
Steueraufwand (-) / -ertrag (+) -169 10
-159

Eine Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern wurde nur vorgenommen, sofern es sich um die gleiche Steuerart und um den gleichen Steuerschuldner handelt.

7 SONSTIGE ANGABEN

7.1 Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG

Vorstand und Aufsichtsrat der PARK & Bellheimer AG haben zu den Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 15. Mai 2012 Stellung genommen und die Entsprechenserklärung auf der Internetseite der Gesellschaft (www.park-bellheimer.de) dauerhaft zugänglich gemacht.

7.2 Beziehungen zu nahestehenden Personen

Konditionen der Geschäftsvorfälle mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Verkäufe an und Käufe von sowie Dienstleistungen von bzw. für nahestehende Unternehmen und Personen erfolgen zu marktüblichen Konditionen. Die zum Geschäftsjahresende bestehenden offenen Posten sind nicht besichert und werden durch Barzahlung beglichen. Für Forderungen oder Schulden gegen nahestehende Unternehmen und Personen bestehen keinerlei Garantien. Für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2013 bestehen keine Forderungen gegen nahestehende Unternehmen und Personen.

Vergütungen der Personen in Schlüsselpositionen des Managements

Schlüsselpositionen des Managements betreffen ausschließlich den Vorstand. Herr Roald Pauli erhält als Mitglied des Vorstands von der PARK & Bellheimer AG insgesamt eine Vergütung in Höhe von TEUR 84 p.a. Bei der Vergütung handelt es sich ausschließlich um eine erfolgsunabhängige Vergütung. Im Geschäftsjahr 2013 wurden an den Vorstand Euro 84.000,-- vergütet.

Transaktionen mit anderen nahestehenden Unternehmen und Personen

Verträge mit dem Gesellschafter

Die Verbindlichkeit gegenüber dem Gesellschafter Herrn Roald Pauli in Höhe von EUR 3.300.000,-- wird mit 1 % verzinst. Hierfür sind im Geschäftsjahr 2013 Zinsen in Höhe von EUR 33.747,-- angefallen. Über den Gesamtbetrag nebst Zinsen von EUR 3.408.493,-- wurde von Herrn Pauli ein Nachrang bis zum 30. September 2020 gegenüber allen anderen Gläubigern erklärt.

Darüber hinaus gab es keine weiteren Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen im Geschäftsjahr 2013.

7.3 Gesamtbezüge des Aufsichtsrats

Die an die Mitglieder des Aufsichtsrats entrichteten Vergütungen für das Berichtsjahr belaufen sich im PARK & Bellheimer-Konzern auf EUR 37.500,00 (Vorjahr: EUR 37.500,00).

7.4 Mitteilungen nach § 21 WpHG i.V.m. § 160 AktG

Der Gesellschaft wurden folgende Beteiligungen mitgeteilt:

"Herr Roald Pauli, Hockenheim, hat am 15. Juli 2010 gem. § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der PARK & Bellheimer AG am 09. Juli 2010 die Schwelle von 3%, 5%, 10%, 15%, 20%, 25%, 30%, 50% oder 75% überschritten hat und nun 81,29% beträgt."

"Frau Sabine Pauli, Hockenheim, hat am 26. Juni 2013 gem. § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Park & Bellheimer AG am 25. Juni 2013 die Schwelle von 3 % und 5 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 6,29 % (das entspricht 314.311 Stimmrechten) betragen hat.

7.5 Honorare des Abschlussprüfers

Für das Geschäftsjahr 2013 wurde für den Abschlussprüfer und seine inländischen verbundenen Unternehmen ein Gesamthonorar von TEUR 59 (Vorjahr: TEUR 53) als Aufwand erfasst, welches sich wie folgt aufteilt:

2013
TEUR
2012
TEUR
Abschlussprüfungsleistungen 59 53
Andere Bestätigungsleistungen 0 0
Steuerberatungsleistungen 0 0
Sonstige Leistungen 0 0
Summe 59 53

7.6 Befreiung einer Personenhandelsgesellschaft

Die PARK & Bellheimer Brauereien GmbH & Co. KG, die eine Personenhandelsgesellschaft i.S.d. § 264a (1) HGB ist und die in den Abschluss der PARK & Bellheimer-Konzern einbezogen wird, hat die Befreiungsoption in Bezug auf Aufstellung, Prüfung und Offenlegung eines Jahresabschlusses und Lageberichtes nach § 264b HGB in Anspruch genommen. Die Inanspruchnahme der Befreiungsmöglichkeiten wurde im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

7.7 Zielsetzungen und Methoden des Finanzrisikomanagements

Die wesentlichen durch den Konzern verwendeten finanziellen Verbindlichkeiten umfassen Bankdarlehen und Kontokorrentkredite, Schulden aus Lieferungen und Leistungen sowie gewährte Darlehen. Der Hauptzweck dieser finanziellen Verbindlichkeiten ist die Finanzierung der Geschäftstätigkeit des Konzerns.

Der Konzern verfügt über verschiedene finanzielle Vermögenswerte wie zum Beispiel Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Zahlungsmittel, die unmittelbar aus seiner Geschäftstätigkeit resultieren.

Die sich aus den Finanzinstrumenten ergebenden wesentlichen Risiken des Konzerns umfassen zinsbedingte Cashflow-Risiken sowie Liquiditäts- und Kreditrisiken. Die Unternehmensleitung beschließt Strategien und Verfahren zur Steuerung einzelner Risikoarten, die im Folgenden dargestellt werden.

Zinsrisiko

Der Park & Bellheimer Konzern hat ausschließlich längerfristige Darlehen mit festen Zinssätzen über die gesamte Darlehenslaufzeit aufgenommen. Damit ist der Konzern keinem Risiko aus Schwankungen von Marktzinssätzen aus langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten ausgesetzt, da für sämtliche langfristige Verpflichtungen über die Gesamtlaufzeit jeweils ein fester Zinssatz vereinbart wurde. Zinssensitivitäten sind damit ausgeschlossen.

Währungsrisiko

Da der Konzern seine Geschäftsbeziehungen ausschließlich in Euro abwickelt, bestehen am Bilanzstichtag keine Währungsrisiken.

Kreditrisiko

Der Konzern schließt Geschäfte ausschließlich mit kreditwürdigen Dritten ab. Alle Kunden, die mit dem Konzern Geschäfte auf Kreditbasis abschließen möchten, werden einer sorgfältigen Prüfung unterzogen. Zudem werden die Forderungsbestände laufend überwacht, sodass der Konzern keinem wesentlichen Ausfallrisiko ausgesetzt ist. Für darüber hinaus bestehende Risiken werden entsprechende Einzelwertberichtigungen quantifiziert.

Zweifelhafte finanzielle Vermögenswerte, bei denen mit hoher Wahrscheinlichkeit die Uneinbringlichkeit festgestellt wurde oder die tatsächlich ausfallen, werden zum Abschlussstichtag vollständig abgeschrieben. Bestehen an der Einbringlichkeit Zweifel, wird dem Ausfallrisiko durch eine entsprechende Wertberichtigung auf den wahrscheinlich realisierbaren Wert Rechnung getragen. Zusätzlich wird eine aus Erfahrungswerten abgeleitete Wertberichtigung auf Portfoliobasis gebildet. Die Entscheidung, ob ein Ausfallrisiko mittels eines Wertberichtigungskontos oder über eine direkte Minderung der Forderung berücksichtigt wird, hängt ebenso wie der Verbrauch von Beträgen zulasten des Wertberichtigungskontos vom Grad der Verlässlichkeit der Beurteilung der Risikosituation ab.

Bei hohem Grad der Verlässlichkeit wird eine direkte Abschreibung vorgenommen, bei niedrigem Grad der Verlässlichkeit wird das Ausfallrisiko über Wertberichtigungskonten abgebildet. Entfallen die Gründe für eine Wertberichtigung, erfolgt eine entsprechende Zuschreibung.

Bei sonstigen finanziellen Vermögenswerten des Konzerns, wie Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente und bestimmten derivativen Finanzinstrumenten, entspricht das maximale Kreditrisiko bei Ausfall des Kontrahenten dem Buchwert dieser Instrumente.

Rohstoffpreisrisiko

Für das Geschäftsjahr 2014 hat die Gesellschaft die wesentlichen Grundstoffe für den Produktionsbetrieb über Lieferkontrakte gesichert. Über die damit in der Regel verbundenen Festpreise wird darüber hinaus die Materialpreisplanung für diesen Zeitraum abgesichert. Das Beschaffungsrisiko wird dadurch minimiert.

Liquiditätsrisiko

Der Konzern überwacht laufend das Risiko eines Liquiditätsengpasses mittels eines Liquiditätsplanungs-Tools. Dieses Tool berücksichtigt die Laufzeiten der Finanzinvestitionen und der finanziellen Vermögenswerte (z. B. Forderungen, sonstige finanzielle Vermögenswerte) sowie erwartete Cashflows aus der Geschäftstätigkeit.

Das Ziel des Konzerns ist es, ein Gleichgewicht zwischen der kontinuierlichen Deckung des Finanzmittelbedarfs und Sicherstellung der Flexibilität durch die Nutzung von Darlehen sowie Finanzierungs-Leasingverhältnissen zu wahren.

Zum 31. Dezember 2012 und zum 31. Dezember 2013 weisen die finanziellen Verbindlichkeiten des Konzerns nachfolgend dargestellte Fälligkeiten auf. Die Angaben erfolgen auf Basis der vertraglichen, nicht abgezinsten Zahlungen.

Fälligkeit
Geschäftsjahr zum
31.12.2012
bis 1 Jahr
TEUR
1 bis 2 Jahre
TEUR
2 bis 3 Jahre
TEUR
3 bis 4 Jahre
TEUR
4 bis 5 Jahre
TEUR
mehr als 5 Jahre
TEUR
Gesamt
TEUR
Finanzschulden 478 478 488 500 511 1.961 4.416
Zinsen auf Finanzschulden 135 117 102 86 71 141 652
Verbindlichkeiten gegenüber
Gesellschafter
0 0 0 0 0 3.300 3.300
Zinsen auf Verbindlichkeiten
Gesellschafter
0 0 0 0 0 345 345
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
987 0 0 0 0 0 987
Sonstige Verbindlichkeiten 1.176 64 67 71 18 200 1.596
Zinsen auf so. Verbindlichkeiten 26 23 19 16 13 42 139
Fälligkeit
Geschäftsjahr zum
31.12.2013
bis 1 Jahr
TEUR
1 bis 2 Jahre
TEUR
2 bis 3 Jahre
TEUR
3 bis 4 Jahre
TEUR
4 bis 5 Jahre
TEUR
mehr als 5 Jahre
TEUR
Gesamt
TEUR
Finanzschulden 482 493 505 516 514 1.426 3.936
Zinsen auf Finanzschulden 117 102 86 71 53 84 513
Verbindlichkeiten gegenüber
Gesellschafter
0 0 0 0 0 3.300 3.300
Zinsen auf Verbindlichkeiten
Gesellschafter
0 0 0 0 0 345 345
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
945 0 0 0 0 0 945
Sonstige Verbindlichkeiten 1.216 67 71 18 0 200 1.572
Zinsen auf so. Verbindlichkeiten 23 19 16 13 13 29 113

Kapitalsteuerung

Die Gesellschaft unterliegt über die aktienrechtlichen Bestimmungen hinaus keinen weitergehenden satzungsmäßigen oder vertraglichen Verpflichtungen zum Kapitalerhalt. Die im Rahmen der Unternehmenssteuerung von der Gesellschaft herangezogenen Finanzkennzahlen sind überwiegend erfolgsorientiert. Ziele, Methoden und Prozesse des Kapitalmanagements sind den erfolgsorientierten Finanzkennzahlen untergeordnet.

Ziel der Kapitalsteuerung des Konzerns ist es, eine gute Eigenkapitalquote aufrechtzuerhalten. Der Konzern steuert seine Kapitalstruktur und nimmt Anpassungen unter Berücksichtigung des Wandels der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen vor.

Die langfristige Sicherung der Selbstfinanzierung basiert auf einer angemessenen Eigenkapitalausstattung. Zum 31. Dezember 2013 bzw. zum 31. Dezember 2012 wurden keine Änderungen der Ziele, Richtlinien und Verfahren vorgenommen.

7.8 Finanzinstrumente

Die nachfolgende Tabelle zeigt Buchwerte und beizulegende Zeitwerte sämtlicher im Konzernabschluss erfasster Finanzinstrumente zum 31. Dezember 2012 beziehungsweise zum 31. Dezember 2013.

Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2012

Bewertung nach IAS 39
fortgeführte
Bewertungs Anschaffungs Verbindlichkeiten aus beizulegender
kategorie Buchwert kosten Zeitwert Finanzierungs-Leasing Zeitwert
nach IAS 39 31.12.2012 31.12.2012 31.12.2012 31.12.2012 31.12.2012
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Finanzielle Vermögenswerte
Zahlungsmittel und Zahlungsmittel
äquivalente lar 3.676 3.676 3.676
Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen sowie sonstige For
derungen und Vermögenswerte
Andere finanzielle Vermögenswerte
lar 1.632 1.632 1.632
Ausleihungen lar 1.577 1.577 1.577
Finanzielle Verbindlichkeiten
Finanzschulden flac 4.416 4.416 4.416
Verbindlichkeiten gegenüber
Gesellschafter flac 2.199 2.199 2.199
Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen flac 987 987 987
Sonstige Verbindlichkeiten flac 933 933 933
Derivative Finanzinstrumente fvtpl 0 0 0
Davon aggregiert nach Bewertungs
kategorien:
Forderungen und Kredite lar 6.885 6.885
(lar: Loans-and-Receivables)
Finanzielle Verbindlichkeiten, die
erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert
bewertet werden (fvtpl: Financial liabilities
at Fair Value Through Profit or Loss) fvtpl 0 0 0
Finanzielle Verbindlichkeiten,
die zu fortgeführten
Anschaffungskosten bilanziert werden flac 8.535 8.535
(flac: Financial liabilities Measured
at amortised Cost)

Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2013

Bewertung nach IAS 39
fortgeführte
Anschaffungs
kosten
31.12.2013
TEUR
Zeitwert
31.12.2013
TEUR
Verbindlichkeiten aus
Finanzierungs-Leasing
31.12.2013
TEUR
beizulegender
Zeitwert
31.12.2013
TEUR
Bewertungs
kategorie
nach IAS 39
Buchwert
31.12.2013
TEUR
Finanzielle Vermögenswerte
Zahlungsmittel und Zahlungsmittel
äquivalente lar 2.833 2.833 2.833
Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen sowie sonstige For
derungen und Vermögenswerte lar 1.682 1.682 1.682
Andere finanzielle Vermögenswerte
Ausleihungen lar 1.173 1.173 1.173
Finanzielle Verbindlichkeiten
Finanzschulden flac 3.936 3.936 3.936
Verbindlichkeiten gegenüber
Gesellschafter flac 2.348 2.348 2.348
Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen flac 945 945 945
Sonstige Verbindlichkeiten flac 1.392 1.392 1.392
Derivative Finanzinstrumente fvtpl 0 0 0
Davon aggregiert nach Bewertungs
kategorien: 5.688 5.688
Forderungen und Kredite lar
(lar: Loans-and-Receivables)
Finanzielle Verbindlichkeiten, die
erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert
bewertet werden (fvtpl: Financial liabilities
at Fair Value Through Profit or Loss) fvtpl 0 0
Finanzielle Verbindlichkeiten,
die zu fortgeführten
Anschaffungskosten bilanziert werden flac 8.621 8.621
(flac: Financial liabilities Measured
at amortised Cost)

Beizulegender Zeitwert

Die zur Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte angewandten Methoden und Annahmen stellen sich wie folgt dar:

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Sonstigen Forderungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Sonstige Verbindlichkeiten entsprechen hauptsächlich aufgrund der kurzen Laufzeit dieser Instrumente ihrem Buchwert.

Für derivative Finanzinstrumente werden die Marktwerte mit Barwert- und Optionspreismodellen berechnet. Als Eingangsparameter für diese Modelle werden die am Bilanzstichtag festgestellten relevanten Marktpreise und Zinssätze verwendet, die von anerkannten externen Quellen bezogen werden.

Die beizulegenden Zeitwerte der langfristigen finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten werden als Barwerte der zukünftig erwarteten Cashflows ermittelt. Zur Diskontierung werden marktübliche Zinssätze, bezogen auf die entsprechenden Fristigkeiten, verwendet. Zum 31. Dezember 2013 entsprachen die Buchwerte der finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten ihren beizulegenden Zeitwerten.

Der beizulegende Zeitwert der zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerte wird, sofern verfügbar, auf der Grundlage von Börsenpreisen auf aktiven Märkten ermittelt. In bestimmten Fällen wird der beizulegende Zeitwert unter Anwendung einer Bewertungsmethode ermittelt.

7.9 Organe der Gesellschaft

AUFSICHTSRAT:

DIPL.-KFM. MICHAEL KRANICH,

Aufsichtsratsvorsitzender der PARK & Bellheimer AG

Kaufmann,

Managing Director der aeris CAPITAL AG, Pfäffikon (Schweiz)

Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats bei folgenden Gesellschaften:

  • ZetVisions AG, Heidelberg
  • Leonardo Venture GmbH & KGaA, Mannheim

Aufsichtsratsmitglied bei folgenden Gesellschaften:

  • JK Wohnbau AG, München
  • VRMagic Holding AG, Mannheim

Vorsitzender des Beirats bei folgender Gesellschaft:

  • Epple Holding GmbH, Heidelberg

ERIC SCHÄFFER,

Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der PARK & Bellheimer AG

Geschäftsführender Gesellschafter der Oppacher Mineralquellen GmbH & Co. KG, Oppach

Geschäftsführender Gesellschafter der Privatbrauerei Schwerter Meißen GmbH, Meißen

DR. BERNHARD MATHEIS

Mitglied des Aufsichtsrats der PARK & Bellheimer AG

Oberbürgermeister der Stadt Pirmasens

Vorsitzender des Aufsichtsrates bei folgenden städtischen Gesellschaften:

  • Rheinberger Besitz GmbH, Pirmasens
  • Rheinberger Verwaltungs GmbH, Pirmasens
  • Stadtentwicklung Pirmasens GmbH, Pirmasens
  • und deren Tochtergesellschaften:
  • Stadtwerke Holding GmbH, Pirmasens
  • Stadtwerke Pirmasens Verkehrs GmbH, Pirmasens
  • Stadtwerke Pirmasens Versorgungs GmbH, Pirmasens
  • PLUB GmbH, Pirmasens

Aufsichtsratsmitglied bei folgenden privaten Gesellschaften:

  • Pfalzenergie GmbH, Kaiserslautern
  • Volksbank, Pirmasens
  • Krankenhausgesellschaft DRK Rheinland-Pfalz GmbH, Mainz
  • DRK Rettungsdienst GmbH Südpfalz, Landau
  • DRK Trägergesellschaft Süd-West mbH, Mainz

DR. FRITZ BRECHTEL,

Mitglied des Aufsichtsrats der PARK & Bellheimer AG

Landrat des Landkreises Germersheim, Rülzheim

Aufsichtsratsmitglied bei folgenden Gesellschaften:

  • Karlsruher Verkehrsverbund (KVV), Karlsruhe
  • Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN), Mannheim
  • Wohnbau Wörth, Wörth

Verwaltungsratvorsitzender bei folgender Gesellschaft:

  • Sparkasse Germersheim-Kandel, Kandel

Verwaltungsratmitglied bei folgenden Gesellschaften:

  • Verband Region Rhein-Neckar, Mannheim
  • Pfälzische Pensionsanstalt, Bad Dürkheim

MICHAEL REICHLING, *)

Mitglied des Aufsichtsrats der PARK & Bellheimer AG

Elektromeister Bruttogehalt TEUR 49 Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung TEUR 10

ANDREAS KURZ *)

Mitglied des Aufsichtsrats der PARK & Bellheimer AG Betriebsschlosser Bruttogehalt TEUR 40 Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung TEUR 8

*) Arbeitnehmervertreter

Die an die Mitglieder des Aufsichtsrats entrichteten Vergütungen für das Berichtsjahr betragen TEUR 38 (Vorjahr: TEUR 38).

Vorstand

ROALD PAULI, Kaufmann

7.10 Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Zwischen Bilanzstichtag und Erstellungsdatum dieses Berichts gab es keine wesentlichen berichtspflichtigen Ereignisse.

Pirmasens, den 31. März 2014

Der Vorstand

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den von der PARK & Bellheimer AG aufgestellten Konzernabschluss – bestehend aus Bilanz, Gesamtergebnisrechnung, Kapitalflussrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung und Anhang – sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung des gesetzlichen Vertreters der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des gesetzlichen Vertreters sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanzund Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Freising-Weihenstephan, 30. April 2014

Landestreuhand Weihenstephan GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

(A. Funken) (J. Welter) Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer