Interim / Quarterly Report • Sep 20, 2024
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Download Source FilePanamax Aktiengesellschaft 391200OA00KWDLDKKT31 2022-12-31 391200OA00KWDLDKKT31 2022-01-01 2022-12-31 iso4217:EUR iso4217:EUR xbrli:shares xbrli:pure iso4217:EUR xbrli:shares Anlage 1 Panamax AG, Frankfurt am Main Bilanz zum 31. Dezember 2022 AKTIVA PASSIVA 31.12.2022 31.12.2021 31.12.2022 31.12.2021 EUR EUR EUR EUR EUR EUR A. Anlagevermögen A. Eigenkapital I. Sachanlagen 2,00 2,00 I. Gezeichnetes Kapital 1.863.100,00 1.863.100,00 Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung II. Kapitalrücklage 864.455,70 864.455,70 III. Bilanzverlust 2.983.073,55 2.870.602,64 - davon Verlustvortrag EUR - 2.870.602,64 (EUR - 2.797.101,43) IV. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 255.517,85 143.046,94 0,00 0,00 B. Umlaufvermögen B. Rückstellungen 1. Sonstige Rückstellungen 85.565,83 59.136,00 I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 11.910,00 19.385,10 2. Sonstige Vermögensgegenstände 110.354,88 31.849,06 C. Verbindlichkeiten 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 116.787,54 89.446,69 122.264,88 51.234,16 - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 116.787,54 (EUR 89.446,69) 2. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 166.931,44 94.679,52 II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 15.063,86 72.810,36 - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 166.931,44 (EUR 94.679,52) 3. Sonstige Verbindlichkeiten 25.485,08 23.831,25 C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.921,30 0,00 - davon aus Steuern EUR 25.485,00 (EUR 19.781,25) - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 25.485,08 (EUR 23.831,25) 309.204,06 207.957,46 D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 255.517,85 143.046,94 394.769,89 267.093,46 394.769,89 267.093,46 Anlage 2 Panamax AG, Frankfurt am Main Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2022 2022 2021 EUR EUR 1. Umsatzerlöse 1.332,00 57.817,10 12.058,81 28.277,90 2. Sonstige betriebliche Erträge 3. Materialaufwand 0,00 7.622,00 Aufwendungen für bezogene Leistung 4. Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, 29,00 0,00 soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 5. Sonstige betriebliche Aufwendungen 119.498,39 151.489,69 6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 6.334,33 484,52 7. Ergebnis nach Steuern -112.470,91 -73.501,21 8. Jahresfehlbetrag 112.470,91 73.501,21 2.870.602,64 2.797.101,43 9. Verlustvortrag aus dem Vorjahr 10. Bilanzverlust 2.983.073,55 2.870.602,64 Anlage 3 Seite 1 Panamax Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main Anhang für das Geschäftsjahr 2022 I. Allgemeine Angaben Die Aktien der Panamax Aktiengesellschaft („Gesellschaft“ oder „Panamax AG“), sind am Regulierten Markt der Wertpapierbörse Frankfurt, Frankfurt am Main, im Segment „General Standard“ unter der Wertpapierkennnummer „A1R1C8“ (ISIN DE000A1R1C81) notiert. Entsprechend gilt die Gesellschaft zum Bilanzstichtag als eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB in Verbindung mit § 264d HGB. Sitz der Gesellschaft ist Frankfurt am Main. Die Gesellschaft wird beim Amtsgericht Frankfurt unter der Nummer HRB 104067 geführt. Der Jahresabschluss der Panamax AG, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr 2022 wurde auf der Grundlage der handelsrechtlichen Ansatz-, Bewertungs- und Gliederungsvorschriften erstellt. Ergänzend dazu sind die Bestimmungen des Aktiengesetzes („AktG“) maßgebend. Die Gliederung und der Ausweis der Posten der Bilanz entsprechen den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften (§ 266 HGB). Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamt- kostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB angewendet. Der Jahresabschluss wurde gemäß § 264 Abs. 1 HGB um eine Kapitalflussrechnung und einen Eigenkapitalspiegel erweitert. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Auf Grundlage der Finanzplanung stehen der Gesellschaft bis zum 31. Dezember 2023 ausreichende liquide Mittel zur Deckung ihrer Zahlungsverpflichtungen zur Verfügung. Der Vorstand der Gesellschaft wird die Liquiditätslage laufend prüfen und allenfalls Massnahmen zur laufenden Finanzierung treffen. Ein im Jahr 2023 hinzugekommener Gesellschafter hat sich mit einer Patronatserklärung vom 29. September 2023 gegenüber der Gesellschaft verpflichtet, für die kommenden Geschäftsjahre 2023 und 2024 ausreichend Mittel zur Verfügung zu stellen, damit der Geschäftsbetrieb der Gesellschaft aufrecht gehalten werden kann. Weiterhin hat ein Aktionär einen Rangrücktritt für bestehende Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 167 erklärt. Im Falle eines Verfehlens der Finanz- und Ertragsplanung ist der Bestand der Gesellschaft gefährdet. Für die mittelfristige Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs und die Umsetzung des auf den Erhalt der Kapitalmarktfähigkeit ausgerichteten Geschäftsmodells der Gesellschaft bedarf es der weiteren Zuführung von Kapital und Liquidität. Wir verweisen auf die Ausführungen in den Abschnitten von „Risiko- und Chance Bericht“ und „Prognosebericht“ im Lagebericht. Anlage 3 Seite 2 Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgte zu Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 1 HGB, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear über die voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer. Den planmäßigen Abschreibungen liegen folgende Nutzungsdauern zugrunde: - Geschäftsausstattung (EDV) 3 Jahre Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800 netto werden im Zugangsjahr in voller Höhe aufwandswirksam in Abgang gebracht. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nominalwerten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten zum Bilanzstichtag ange- setzt. Die Rechnungsabgrenzungsposten werden zur periodengerechten Abgrenzung von Aufwen- dungen und Erträgen gebildet. Auf den Ansatz der aktiven latenten Steuern wurde unter Inanspruchnahme von § 274 Abs. 1 S. 2 HGB verzichtet. Bei der Bildung der Rückstellungen wird den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbind- lichkeiten zum Bilanzstichtag angemessen Rechnung getragen. Die Bemessung des Erfüllungsbetrags erfolgt in einer Höhe, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten sind jeweils mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden unter Beachtung von § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. III. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens gemäß § 268 Abs. 2 HGB wird in der Anlage zum Anhang im Anlagespiegel dargestellt. Die Forderungen aus Lieferung und Leistungen in Höhe von EUR 11.910,00 haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In der Bilanz sind keine Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das gezeichnete Kapital besteht aus 1.863.100 auf den Inhaber lautenden Stammaktien in Form von nennwertlosen Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von je EUR 1,00. Das gezeichnete Kapital ist voll eingezahlt. Die Kapitalrücklage beträgt zum 31. Dezember 2022 TEUR 864 (Vorjahr: TEUR 864). Anlage 3 Seite 3 Der sich aus dem Abschluss zum 31. Dezember 2022 ergebene Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 112 (Vorjahr: Jahresfehlbetrag von TEUR 74) wird dem bestehenden Verlustvortrag in Höhe von TEUR 2.871 hinzugerechnet. Somit ergibt sich ein Bilanzverlust zum 31. Dezem- ber 2022 in Höhe von TEUR 2.983 (Vorjahr: Bilanzverlust von TEUR 2.871) Die Entwicklung des Eigenkapitals der Gesellschaft im Berichtsjahr wird im Eigenkapitalspiegel dargestellt. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Jahresab- schluss- und Prüfungskosten von TEUR 52 (Vorjahr: TEUR 40), Aufsichtsratsvergütungen von TEUR 26 (Vorjahr: TEUR 11) und Rückstellungen für Aufbewahrungsverpflichtungen von TEUR 8 (Vorjahr: TEUR 8). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 142.272,62 (Vorjahr: EUR 113.277,94). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr und bis zu fünf Jahren beträgt EUR 166.931,44 (Vorjahr: EUR 94.679,52). Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht in der Höhe von TEUR 167 (Vorjahr TEUR 95) weisen ein Darlehen (mit Rangrücktritt) eines Aktionärs aus. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalteten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 25 (Vorjahr: TEUR 20). Die Verbindlichkeiten aus noch nicht ausbezahlten Vorstands- gehältern betragen TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 4). IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse beinhalten Umsätze aus Beratungstätigkeiten in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 58) Die Aufwendungen für bezogene Leistungen in der Höhe von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 8) betreffen Leistungen Dritter im Rahmen der Beratungstätigkeiten. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 17) und periodenfremde Erträge aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 11 (Vorjahr: TEUR 11). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Rechts- und Beratungskosten TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 20), Buchführungs-, Abschluss und Prüfungskosten TEUR 47 (Vorjahr: TEUR 47), Aufsichtsratvergütungen TEUR 14 (Vorjahr: TEUR 34), Gebühren und Beiträge TEUR 14 (Vorjahr: TEUR 15), Kosten im Zusammenhang mit Hauptver- sammlungen TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 8), Mieten 26 (Vorjahr TEUR 14), Versicherungen TEUR 11 (Vorjahr TEUR 1) sowie sonstige übrige Aufwendungen TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 12). Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen Zinsen für Darlehen eines Aktionärs TEUR 6,3 (TEUR 0,4). Anlage 3 Seite 4 V. Sonstige Angaben Angaben zu den Organen der Gesellschaft Zusammensetzung des Vorstands (siehe Bemerkung Nachtragsbericht): - Herr Alexander Kersting, Neu-Isenburg (bis 17. Januar 2023) Herr Alexander Kersting ist des Weiteren Vorstand der Tauris Capital AG, Frankfurt am Main, Geschäftsführer der Tauris Treuhand GmbH, Frankfurt am Main, Geschäftsführer der FU.Life Service GmbH, Berlin, Geschäftsführer der Youniq Service GmbH, Leipzig, Geschäftsführer der CAMPUS REAL ESTATE GmbH, Leipzig, Geschäftsführer der FONA Beteiligungs UG, Leipzig, Geschäftsführer der FONA Holding UG, Leipzig, Geschäftsführer der AF Property GmbH, Leipzig, Geschäftsführer der AF Verwaltungs GmbH, Leipzig Herr Alexander Kersting wurde vom Aufsichtsrat mit Wirkung zum 3. März 2021 zum Mitglied des Vorstands bestellt. Herr Alexander Kersting war einzel- vertretungsberechtigt, mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Mit Beschluss vom 17. Januar 2023 hat der Aufsichtsrat Herrn Alexander Kersting als Vorstand abberufen. - Herr Mathias Schmid, Frankfurt am Main (seit 17. Januar 2023) Herr Mathias Schmid wurde vom Aufsichtsrat am 17. Januar 2023 mit sofortiger Wirkung zum Vorstand berufen. Herr Mathias Schmid ist des Weiteren Vorstand der Concord Capital AG, Frankfurt am Main, Geschäftsführer der MACUN GmbH, Frankfurt am Main und Geschäftsführer der Bloxolid GmbH, Frankfurt am Main. Herr Mathias Schmid ist einzelvertretungsberechtigt, mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Zusammensetzung des Aufsichtsrates: An der Hauptversammlung vom 14.12.2021 wurden folgende Aufsichtsratsmitglieder neu gewählt: - Achim Weber, CPA, Dresden (Vorsitzender) - Alexander F. Mettler, Dipl. Jur. MBA, Kiel (stellvertretender Vorsitzender) - Naschaat Siam, Unternehmensberater, Delle/Frankreich Die neu gewählten Mitglieder des Aufsichtsrates gehören keinen weiteren Aufsichtsräten an. Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats beliefen sich im Berichtszeitraum auf TEUR 14. Davon wurden im Geschäftsjahr 2022 TEUR 14 in die Rückstellungen eingestellt. Anlage 3 Seite 5 Mitarbeiter: Im Berichtsjahr beschäftigte die Gesellschaft keine Arbeitnehmer. Sonstige finanzielle Verpflichtungen: Es bestehen keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen. Haftungsverhältnisse: Haftungsverhältnisse, die nicht in der Bilanz abgebildet sind bestehen zum 31. Dezember 2022 nicht. Honorar des Abschlussprüfers: Der Vorstand hat beim Amtsgericht Frankfurt am Main die gerichtliche Bestellung gem. § 318 Abs. 4 HGB von MSW GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Berlin, als Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2022 beantragt. Das Gesamthonorar für 2022 gliedert sich wie folgt auf: Abschlussprüfungsleistungen: TEUR 32 (Vorjahr: 30 TEUR) Andere Bestätigungsleistungen: TEUR 0 (Vorjahr: 2 TEUR) Erklärung zum Corporate Governance Kodex: Vorstand und Aufsichtsrat haben die Entsprechungserklärung im Sinne von § 161 AktG abgegeben und auf der Homepage der Panamax AG unter https://panamax.ag/corporate- governance/entsprechenserklaerung/ zugänglich gemacht. VI. Mitteilung nach dem Aktiengesetz bzw. Wertpapierhandelsgesetz Die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats der Gesellschaft sind nach § 15 a WpHG gesetzlich verpflichtet, den Erwerb bzw. die Veräußerung von Aktien unverzüglich der Gesellschaft mitzuteilen. Anteilsbesitz über 3% der Anteile an der Panamax AG / Stimmrechtsmitteilungen nach §§ 21 ff WpHG zum Bilanzstichtag: Name: Prozentualer Anteil der Stimmrechte: Mathias Schmid 29,52 (indirekt) BeCon AG 9,51% (direkt) Lajos Balog 28,89% (indirekt) Thomas Höder 22,54% (indirekt) Anlage 3 Seite 6 Der Panamax AG sind nachfolgende Stimmrechtsmitteilungen nach § 33 Abs. 1 und 38 Abs.1 WpHG zugegangen, die den aktuellen Beteiligungsstand widerspiegeln: 1. Frau Qiying Ju, Volksrepublik China, hat der Gesellschaft am 16.02.2021 gemäß § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Panamax AG am 15.02.2021 die Schwelle von 75 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 55,82 % (das entspricht 1.040.000 Stimmrechte) betragen hat. 2. Herr Mathias Schmid hat der Panamax AG am 17.02.2021 gemäß § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Panamax AG am 15.02.2021 die Schwelle von 25 % überschritten hat und an diesem Tag 29,52 % (das entspricht 550.000 Stimmrechte) betragen hat. Die Stimmrechte sind Herrn Mathias Schmid gemäß § 34 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG von der Macun GmbH, Frankfurt am Main, zuzurechnen. 3. Die BeCon AG, Salzkotten, Deutschland, hat der Gesellschaft am 18.02.2021 gemäß § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Panamax AG am 12.02.2021 die Schwelle von 5 % überschritten hat und an diesem Tag 9,51 % (das entspricht 177.268 Stimmrechte) betragen hat. 4. Frau Qiying Ju, Volksrepublik China, hat der Gesellschaft am 19.02.2021 gemäß § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Panamax AG am 17.02.2021 die Schwelle von 25 % unterschritten hat und an diesem Tag 22,54 % (das entspricht 420.000 Stimmrechte) betragen hat. 5. Herr Lajos Balog hat der Gesellschaft am 22.02.2021 gemäß § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der Stimmrechtsanteil des Herrn Lajos Balog an der Panamax AG am 17.02.2021 die Schwelle von 25 % überschritten und an diesem Tag 28,98 % (540.000 Stimmrechte) betragen hat. Die Stimmrechte sind Herrn Lajos Balog gemäß § 34 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG von der Prime Return GmbH, Bern, Schweiz, zuzurechnen. 6. Frau Qiying Ju, Volksrepublik China, hat der Gesellschaft am 22.02.2021 gemäß § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Panamax AG am 20.02.2021 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 0 % (das entspricht 0 Stimmrechte) betragen hat. 7. Herr Thomas Höder hat der Gesellschaft am 27.02.2021 gemäß § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der Stimmrechtsanteil an der Panamax AG am 20.02.2021 die Schwelle von 20 % überschritten hat und an diesem Tag 22,54 % (das entspricht 420.000 Stimmrechte) betragen hat. Die Stimmrechte sind Herrn Thomas Höder gemäß § 34 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG von der Isarwinkel Vermögens- und Verwaltungsgesellschaft mbH, München, zuzurechnen. 8. Herr Andreas Wolleitner hat der Gesellschaft am 21.6.2023 gemäß § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der Stimmrechtsanteil an der Panamax AG am 20.06.2023 die Schwelle von 5 % überschritten hat und an diesem Tag 7,78 % (das entspricht 145.000 Stimmrechte) betragen hat. Anlage 3 Seite 7 9. Herr Thomas Höder hat der Gesellschaft am 22.06.2023 gemäß § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihm zugerechnete Stimmrechtsanteil an der Panamax AG am 20.06.2023 die Schwellen von 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 0 % (das entspricht 0 Stimmrechte) betragen hat. 10. Frau Susanne Schott hat der Gesellschaft am 23.6.2023 gemäß § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der Stimmrechtsanteil an der Panamax AG am 20.06.2023 die Schwelle von 5 % überschritten hat und an diesem Tag 9,51 % (das entspricht 177.268 Stimmrechte) betragen hat. 11. Die BeCon AG hat der Gesellschaft am 27.06.2023 gemäß § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Panamax AG am 27.06.2023 die Schwellen von 5 % und 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 0% (das entspricht 0 Stimmrechte) betragen hat. 12. Frau Ursula Azzawi-Steyrer hat der Gesellschaft am 04.07.2023 gemäß § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der Stimmrechtsanteil an der Panamax AG am 03.07.2023 die Schwelle von 25 % überschritten hat und an diesem Tag 28,77 % (das entspricht 536.000 Stimmrechte) betragen hat. 13. Herr Lajos Balog hat der Gesellschaft am 06.07.2023 gemäß § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihm zugerechnete Stimmrechtsanteil an der Panamax AG am 03.07.2023 die Schwellen von 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 0 % (das entspricht 0 Stimmrechte) betragen hat. 14. Herr Mathias Schmid hat der Gesellschaft am 01.08.2023 gemäß § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihm zugerechnete Stimmrechtsanteil an der Panamax AG am 31.07.2023 die Schwellen von 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 0,35 % (das entspricht 6.500 Stimmrechte) betragen hat. 15. Herr Edwin Deuber hat der Panamax AG am 02.08.2023 gemäß § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Panamax AG am 31.07.2023 die Schwelle von 25 % überschritten hat und an diesem Tag 29,24 % (das entspricht 544.761 Stimmrechte) betragen hat. Die Stimmrechte sind Herrn Edwin Deuber gemäß § 34 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG von der Trimax Capital S.A., Cortaillod/Schweiz, zuzurechnen. VII. Nachtragsbericht Mit Wirkung vom 17. Januar 2023 hat der Aufsichtsrat Herrn Alexander Kersting als Vorstand abberufen. Gleichtags, mit sofortiger Wirkung, hat der Aufsichtsrat Herrn Mathias Schmid als Vorstand berufen. Anlage 3 Seite 8 VIII. Gewinnverwendungsvorschlag Der Vorstand schlägt vor, den Jahresfehlbetrag i. H. v. EUR 112.470,91 auf neue Rechnung vorzutragen. Frankfurt am Main, den 7. November 2023 Panamax Aktiengesellschaft Der Vorstand ______ Mathias Schmid Anlage zum Anhang Panamax Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main Anlagenspiegel zum 31.12.2022 Anschaffungs-, Zugänge Abgänge Anschaffungs-, kumulierte Abschreibungen Abgänge kumulierte Buchwert Buchwert Herstellungs- Herstellungs- Abschreibungen Geschäftsjahr Abschreibungen Kosten Kosten 01.01.2022 31.12.2022 01.01.2022 31.12.2022 31.12.2022 31.12.2021 EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR A. Anlagevermögen I. Sachanlagen 1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.288,00 0,00 0,00 1.288,00 1.286,00 0,00 0,00 1.286,00 2,00 2,00 Summe Sachanlagen 1.288,00 0,00 0,00 1.288,00 1.286,00 0,00 0,00 1.286,00 2,00 2,00 Summe Anlagevermögen 1.288,00 0,00 0,00 1.288,00 1.286,00 0,00 0,00 1.286,00 2,00 2,00 Anlage 4 Panamax Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main Kapitalflussrechnung (indirekt) vom 01.01.2022 bis 31.12.2022 Geschäftsjahr Vorjahr TEUR TEUR Periodenergebnis -112 -73 +/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 26 -28 -/+ Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -74 -15 +/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investtitions- und Finanzierungstätigkeiten zuzuordnen sind 31 21 + Zinsaufwendungen 6 0 Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit -123 -95 Einzahlung aus der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 72 94 - Gezahlte Zinsen -6 0 Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 66 94 Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds (Summe der -58 -1 Cashflows) + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 73 74 Finanzmittelfonds am Ende der Periode 15 73 Zusammensetzung der Finanzmittelfonds Bankguthaben 15 73 Anlage 5 Panamax Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main Eigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2022 Gezeichnetes Kapital Kapital- Bilanzverlust Gesamt Aktien Betrag rücklage Stück TEUR TEUR TEUR TEUR Stand am 01.01.2021 1.863.100 1.863 864 -2.797 -70 Einzahlung in die Kapitalrücklage 0 Periodenergebnis -74 -74 Saldo zum 31.12.2021 1.863.100 1.863 864 -2.871 -144 Einzahlung in die Kapitalrücklage 0 Periodenergebnis -112 -112 Saldo zum 31.12.2022 1.863.100 1.863 864 -2.983 -256 Anlage 6 Seite 1 Panamax Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022 1. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell Unternehmensgegenstand der Panamax Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main, („Panamax AG“„Ge- sellschaft“) ist die Gründung von Kapital- und Personengesellschaften sowie der Erwerb, die Verwaltung und die Veräußerung von Beteiligungen an Kapital- und Personengesellschaften, ausschließlich in ei- genem Namen und mit eigenem Vermögen sowie die Erbringung von Management-Dienstleistungen, insbesondere Buchführung, Controlling, nicht aufsichtspflichtige Finanzierungsdienstleistungen und Marketing. Weiterhin ist die Gesellschaft berechtigt, ihr eigenes Vermögen zu verwalten und dazu alle Arten von Finanzgeschäften und Geschäften mit Finanzinstrumenten im eigenen Namen und auf eige- nes wirtschaftliches Risiko vorzunehmen sowie Sachwerte einschließlich Immobilien und Schiffe zu er- werben und zu veräußern. Die Gesellschaft hat sich auch im Geschäftsjahr 2022 intensiv mit den Möglichkeiten einer Reaktivie- rung des Geschäftsbetriebes befasst. Das bedeutet im Besonderen die Nutzung der Börsennotierung für die Einbringung eines geeigneten Geschäftsmodells. Der Vorstand und der Aufsichtsrat legten bei der Beurteilung von möglichen Transaktionen ein besonderes Augenmerk auf die Umsetzbarkeit, die Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells geeigneter Partner in Bezug auf die Profitabilität und die Finan- zierbarkeit. Allerdings konnten im Geschäftsjahr, wie in den Vorjahren, keine geeigneten Zielgesell- schaften identifiziert werden. Die Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes konnte nur dank des Darlehens eines Aktionärs sicher- gestellt werden. Zukünftig sollen die Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung der Börsennotierung, sowie das selektive Anbieten von Beratungsdienstleistungen den Kern des Geschäftsmodells darstellen. Die Börsennotie- rung erlaubt es der Gesellschaft, Dritten eine Plattform für den Zugang zum regulierten Kapitalmarkt zu bieten. Steuerung der Risikomanagementziele und wesentlichen Risikomanagementmethoden Der Vorstand konzentrierte sich im Geschäftsjahr 2022 auf die Liquiditäts- und die Prozesssteuerung bei der Anbahnung und Umsetzung einer möglichen Kapitalmarkttransaktion mit einem Dritten. Die wesentlichen Steuerungsgrößen sind die Liquidität sowie die Entwicklung der Eigenkapitalsituation der Gesellschaft. Aufgrund der schwachen Eigenkapitalposition der Gesellschaft legt der Vorstand be- sonderes Augenmerk auf die Entwicklung der Liquidität und des Eigenkapitals. Als Steuerungs- und Überwachungsinstrument wurde 2022 das Berechnungsmodell für die aktuelle und geplante Entwick- lung der Eigenkapitalposition sowie eine Cash-Burn-Berechnung zur Überwachung der aktuellen und geplanten monatlichen Mittelzu- und -abflüsse weitergeführt. Durch eine beauftragte deutsche Anwalts- kanzlei wird der Vorstand laufend über relevante rechtliche Aspekte informiert. Über eine beauftragte Steuerberatungsgesellschaft erfolgt die laufende monatliche Buchführung in Deutschland sowie die In- formation des Vorstandes über finanzielle und steuerliche Sachverhalte. Weitere Steuerungsmechanismen sind derzeit nicht vorgesehen. Anlage 6 Seite 2 2. Wirtschaftsbericht Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Lage im Jahr 2022 in Deutschland war geprägt durch die Folgen des Krieges in der Ukraine und die weiterhin andauernden Auswirkungen der Coronapandemie. Anhaltende und teils verschärfte Lieferkettenproblematik, massiv ansteigende Energiepreise gefolgt von einer stark anzie- henden Inflation, die damit verbundenen korrektiven Maßnahmen seitens der Notenbanken mit entspre- chenden Zinserhöhungen, sowie die Sorge vor weiteren weitreichenden wirtschaftlichen Verwerfungen führten zu erheblich erschwerten Bedingungen. Trotz dieser nach wie vor schwierigen und kaum prognostizierbaren Rahmenbedingungen hat sich die deutsche Wirtschaft als widerstandsfähig erwiesen, auch wenn sich deren Dynamik zum Jahresende deutlich abgeschwächt hat. Während das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in den ersten drei Quartalen 2022 trotz schwieriger weltwirtschaftlicher Rahmenbedingungen noch zulegen konnte (+0,8 %, +0,1 % und +0,5 %), ist das BIP im 4. Quartal 2022 gegenüber dem 3. Quartal 2022 – preis-, saison- und kalender- bereinigt – um 0,4 % gesunken. Für das gesamte Jahr 2022 haben die neuesten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes vom 24. Februar 2023 ein Wachstum von 1,8 % zum Vorjahr (kalenderbe- reinigt +1,9 %) bestätigt. Im Vergleich zum Vorquartal ist das preis-, saison- und kalenderbereinigte BIP im vierten Quartal 2022 im Euroraum leicht um 0,1% gestiegen, während es in der EU auf dem Vorquartalsniveau stagnierte (0,0%). Auf Jahressicht (vgl. zum Vorjahresquartal) betrug das BIP-Wachstum im Euroraum im vierten Quartal 2022 1,9 %, in der EU 1,8%. Dies geht aus der am 24. Februar 2023 von Eurostat, dem statis- tischen Amt der Europäischen Union, veröffentlichten Statistik hervor. Im Verlauf des vierten Quartals 2022 stieg das preis-, saison- und kalenderbereinigte BIP in den Verei- nigten Staaten gegenüber dem Vorquartal um 0,7% (nach +0,6% im dritten Quartal 2022). Gegenüber dem Vorjahresquartal stieg das BIP um 1,0% (nach +1,8% im Vorquartal). Während der deutsche Leitindex (DAX) noch im Januar 2022 einen neuen Höchststand mit 16.271,75 Punkten erreichte, kehrte sich in Folge des Ukraine-Krieges und der damit verbundenen Auswirkungen der Aufwärtstrend zunächst um. Der Abwärtstrend, der Ende September 2022 einen Tiefststand des Leitindex von 12.114,36 Punkten (-25,55 % im Vergleich zum Höchststand) verzeichnete, konnte in den darauffolgenden Monaten wieder gedreht werden. So schloss der deutsche Leitindex zum Jahresende bei einem Stand von 13.923,59 Punkten, was einem Minus zum Höchststand im Januar von 14,43% entspricht. Im Vergleich zum Vorjahr (15.884,86 Punkte zum Jahresende 2021) schloss der DAX mit einem Minus von knapp über 12%. Der im letzten Quartal 2022 zu verzeichnende Aufwärtstrend setzte sich zum Jahresstart 2023 weiter fort. Den Börsenmonat Februar 2023 beendete der DAX bei einem Stand von 15.365,14 Punkten, d.h. mit einem Plus von über 10% zum Jahresende 2022. Im Börsenmonat März 2023 bewegt sich der DAX in einem ca. 1000 Punkte großen Bereich um die 15.200 Punkte, bleib also stark volatil nicht zuletzt aufgrund der nun neuen Bankenkrise. Inwieweit wei- tere Steigerungen nach der Aufholung des Abwärtstrends aus 2022 möglich sind, ist vor dem Hinter- grund der erneuten Unsicherheiten im Finanzsystem, der weiterhin hohen Inflation und der damit ver- bundenen zu erwartenden weiteren Zinserhöhungen der Notenbanken schwer zu prognostizieren. Seit Beginn des Jahres 2022 zeigt die Inflationsrate eine starke Dynamik. Die Inflationsrate in Deutsch- land, gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat, erreichte nach Anlage 6 Seite 3 Mitteilungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) vom 17. Januar 2023, im Oktober 2022 ein bis- heriges Rekordniveau von +10,4% und stieg damit gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozentpunkte. Zum Jahresende hin schwächte sich die Inflationsrate auf einem weiterhin hohen Stand leicht ab, so lag die Inflationsrate im Dezember 2022 laut Aussage des Statistischen Bundesamtes (Destatis) bei +8,6%, während sie im November 2022 noch bei +10,0% lag. Grund für die Abschwächung der Inflationsdyna- mik im Dezember 2022 war der insbesondere durch die staatliche „Dezember-Soforthilfe“ getriebene Rückgang des Energiepreisanstiegs. Dieser lag im Dezember 2022 nur noch bei +24,4 %, nach +38,7 % im November 2022. Im Jahresdurchschnitt 2022 haben sich die Verbraucherpreise um 7,9 % gegenüber 2021 erhöht. Ge- mäß Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) vom 17. Januar 2023, lag damit die Jahre- steuerungsrate, bedingt durch die extremen Preisanstiege für Energie und Nahrungsmittel, deutlich hö- her als in den vorangegangenen Jahren (Jahr 2021: +3,1%). In Deutschland waren maßgebliche Treiber der Inflation im Jahr 2022 die Energiepreise mit einem An- stieg im Vergleich zum Vorjahr von 34,7% sowie Nahrungsmittel mit einem Plus von 13,4%. Laut Mitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 22. Februar 2023 lag die Inflationsrate im Januar 2023, nach erfolgter Umstellung von der bisherigen Basis 2015 auf das Basisjahr 2020, bei +8,7 %. Im Dezember 2022 hatte die Inflationsrate nach der Revisionsberechnung auf das neue Basisjahr 2020 bei +8,1 % und im November 2022 bei +8,8 % gelegen. Damit hat sich der Preisauftrieb zu Jahresbeginn wieder verstärkt. Wesentliche Treiber der Inflation auch im Januar waren die steigenden Preise für Ener- gie (+23,1% zum Vorjahresmonat) und Nahrungsmittel (+20,2% zum Vorjahresmonat). Wie das Statis- tische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Verbraucherpreise im Januar 2023 gegenüber Dezember 2022 um 1,0 %. Die jährliche Inflationsrate im Euroraum lag im Dezember 2022 bei 9,2%, gegenüber 10,1% im Novem- ber. Ein Jahr zuvor hatte sie 5,0% betragen. Die jährliche Inflationsrate in der Europäischen Union lag im Dezember 2022 bei 10,4%, gegenüber 11,1% im November. Ein Jahr zuvor hatte sie 5,3% betragen. Diese Daten werden von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlicht. Die niedrigsten jährlichen Raten wurden in Spanien (5,5%), Luxemburg (6,2%) und Frankreich (6,7%) verzeichnet. Die höchsten jährlichen Raten wurden in Ungarn (25,0%), Lettland (20,7%) und Litauen (20,0%) gemessen. Gegenüber November ging die jährliche Inflationsrate in zweiundzwanzig Mitglied- staaten zurück, blieb in zwei unverändert und stieg in drei an. Wesentlicher Treiber im Dezember 2022 der jährlichen Inflation im Euroraum waren „Lebensmittel, Alkohol und Tabak“ (+2,9%), gefolgt von „Energie“ (+2,8%), „Dienstleistungen“ (+1,8%) sowie „Industriegütern ohne Energie“ (+1,7%). Im Euroraum lag die jährliche Inflationsrate im Januar 2023 bei 8,6%. Ein Jahr zuvor hatte sie 5,1% betragen. Die jährliche Inflationsrate in der Europäischen Union lag im Januar 2023 bei 10,0%. Ein Jahr zuvor hatte sie 5,6% betragen. Diese Daten werden von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäi- schen Union, veröffentlicht. Die niedrigsten jährlichen Raten wurden in Luxemburg (5,8%), Spanien (5,9%), Zypern und Malta (je 6,8%) verzeichnet. Die höchsten jährlichen Raten wurden in Ungarn (26,2%), Lettland (21,4%) und Tschechien (19,1%) gemessen. Gegenüber Dezember ging die jährliche Inflationsrate in achtzehn Mitgliedstaaten zurück und stieg in neun an. Im Januar waren die wesentlichen Treiber der jährlichen Inflation im Euroraum weiterhin „Lebensmitteln, Alkohol und Tabak“ (+2,9%), ge- folgt von „Energie“ (+2,2%), „Dienstleistungen“ (+1,8%) sowie „Industriegütern ohne Energie“ (+1,7%). In den USA stiegen die Verbraucherpreise im Januar 2023 um 6,4 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Damit sank die Inflationsrate im Vergleich zum Vormonat erneut um 0,1 Prozentpunkte. Die Inflations- rate in den USA ist somit auf dem niedrigsten Stand seit über einem Jahr und sank den siebten Monat Anlage 6 Seite 4 in Folge. Im Jahresdurchschnitt 2022 stiegen die Verbraucherpreise in den USA um 8,0% gegenüber 4,7% im Jahresdurchschnitt 2021. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte zu Beginn des Jahres angesichts der steigenden Inflationsra- ten angekündigt, die Zinsen anzupassen. Demzufolge hat die EZB den Leitzins von 0,00 % zum Jah- resbeginn 2022 (Hauptrefinanzierungsgeschäft) auf insgesamt 2,50 % zum Jahresende erhöht. Im Juli 2022 wich die EZB von der seit über zehn Jahren verfolgten Nullzinspolitik ab und erhöhte den Leitzins um 0,50%-Punkte. Nach einer zweiten Zinserhöhung im September 2022 um 0,75%-Punkte folgte mit Wirkung zum 2. November 2022 eine dritte Zinserhöhung von ebenfalls 0,75%-Punkten. In der Folge betrug der Leitzins 2,00 %. Mit der vierten Erhöhung um weitere 0,50%-Punkte im Dezember 2022 hat der Leitzins für das Hauptrefinanzierungsgeschäft wieder ein Niveau von 2,50 % erreicht, wie es zuletzt im Dezember 2008 der Fall war. Weitere graduelle Zinserhöhungen sollen angesichts der weiterhin hohen Inflationsraten in 2023 erfolgen und sind bereits mit den Zinserhöhungen am 8. Februar um 0,50%-Punkte auf 3,00% sowie am 16. März 2023 um weitere 0,50%-Punkte auf 3,50 % erfolgt. Im Vergleich hierzu hat die Federal Reserve (FED) frühzeitiger als die EZB und in zunächst größeren Zinsanpassungen im Verlauf des Jahres 2022 die Zinsen von 0,25% auf 4,5% (Federal Funds Rate Zinsspanne von 4,25% - 4,5%) im Rahmen von sieben Zinserhöhungen erhöht. Auch bei der FED sind weitere graduelle Zinserhöhungen für 2023 geplant und bereits per 2. Februar 2023 mit einer ersten Erhöhung 2023 um 0,25%-Punkte sowie einer weiteren Erhöhung des Leitzinses am 23. März 2023 um 0,25 Prozentpunkte auf 5 Prozent (Federal Funds Rate-Zinsspanne von 4,75 bis 5 Prozent) umgesetzt. Das divergierende Verhalten der Zentralbanken macht sich auch im EUR/ USD Wechselkurs bemerk- bar. Im Durchschnitt des Jahres 2022 erhielt man für einen Euro durchschnittlich 1,05 US-Dollar, wäh- rend man im Vorjahr 2021 durchschnittlich für einen Euro 1,18 US-Dollar erhielt. Dies entspricht einem Rückgang von knapp 11 %. Geschäftsverlauf Neben der Verwaltung des Vermögens und der Prüfung von Investitionsmöglichkeiten wurden wenige Beratungsmandate ausgeführt. Der operative Geschäftsverlauf des Jahres 2022 verlief in der Gesamtschau deutlich schlechter als die entsprechende Planung des Vorstands. Eine Abweichung des geplanten Ergebnisses (Jahresfehlbetrag TEUR 80) zu dem Jahresfehlbetrag für 2022 von TEUR 112 ergab sich aufgrund von Umsatzerlösen, welche deutlich unter der Planung lagen. Ertragslage Die Umsatzerlöse sanken auf TEUR 1 (Vorjahr TEUR 58). Die Umsätze wurden im Wesentlichen durch wenige Beratungsmandate erwirtschaftet. Durch den Umsatzrückgang reduzierten sich auch die Mate- rialaufwendungen (Aufwendungen für bezogene Leistungen) auf TEUR 0 (Vorjahr TEUR 8). Die laufen- den betrieblichen Kosten konnten im Geschäftsjahr 2022 gegenüber dem Vorjahr nochmals reduziert werden: Der Rückgang des sonstigen betrieblichen Aufwands auf TEUR 119 (Vorjahr: TEUR 151) ist das Resultat einer straffen Kostenkontrolle und einer schlanken Organisation. Die sonstigen betriebli- chen Erträge sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 16 tiefer ausgefallen. Die periodenfremden Erträge lagen bei TEUR 11 (Vorjahr TEUR 11). Die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen im Ge- schäftsjahr 2022 sind mit TEUR 1 um TEUR 16 tiefer als im Vorjahr. Damit ergab sich im Geschäftsjahr 2022 ein Jahresfehlbetrag von TEUR 112 gegenüber einem Jahres- fehlbetrag von TEUR 74 im Vorjahr. Anlage 6 Seite 5 Der Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2022 von TEUR 112 (Vorjahr: Jahresfehlbetrag TEUR 74) steht im Gegensatz zum geplanten Fehlbetrag von TEUR 80. Gründe hierfür waren im Wesentlichen sehr niedrige Umsatzerlöse. Die übrigen sonstigen betrieblichen Erträge ergeben sich aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von insgesamt TEUR 1 (Vorjahr TEUR 17). Periodenfremde Erträge wurden in Höhe von TEUR 11 erzielt (Vorjahr TEUR 11). Das Finanzergebnis (TEUR - 6) hat sich verschlechtert (Vorjahr TEUR 0). Das Finanzergebnis ist durch Zinsaufwendungen für ein Darlehen geprägt, welches ein Aktionär gewährt hat. Vermögens- und Finanzlage Zum Stichtag belief sich das gezeichnete Kapital auf TEUR 1.863 und die Kapitalrücklage auf TEUR 864. Dem gegenüber steht der Bilanzverlust in Höhe von TEUR 2.983. Somit ergibt sich ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von TEUR 256. Eine Überschuldung im Sinne des § 19 Abs. 2 InsO liegt nicht vor. Auf den Verlust des hälftigen Grundkapitals hatte die Gesellschaft bereits mit Ad- Hoc Meldung vom 28. April 2016 hingewiesen. Die Vermögenslage beinhaltet auf der Aktivseite im Geschäftsjahr den Bestand an flüssigen Mitteln in Höhe von TEUR 15 und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 12 sowie sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 110, die sich im Wesentlichen aus geleisteten Anzahlun- gen und Umsatzsteuerforderungen zusammensetzen. Der Finanzmittelfonds verringerte sich auf TEUR 15 (Vorjahr TEUR 73). Der negative Cashflow aus der Geschäftstätigkeit wurde durch ein Darlehen ausgeglichen. Die sonstigen Rückstellungen erhöhten sich auf TEUR 86 (Vorjahr TEUR 59). Als Saldo aller Veränderungen in der Bilanz hat sich die Bilanzsumme von TEUR 267 zum 31. Dezem- ber 2021 auf 395 zum 31. Dezember 2022 erhöht. Die Kapitalstruktur ist gekennzeichnet von einem Kapitalfehlbetrag in Höhe von TEUR 256. Dies ent- spricht einer Eigenkapitalquote von –64,7 % (Vorjahr: -53,6%). Der operative Cash Flow hat sich mit TEUR -123 gegenüber TEUR -95 im Vorjahr aufgrund von gerin- geren Einnahmen aus dem Beratungsgeschäft verschlechtert. Der Cash Flow aus Finanzierungstätigkeiten beträgt TEUR 66 (Vorjahr TEUR 94). Dabei handelt es sich um Darlehen eines Aktionärs. Somit ergibt sich zum Ende der Periode ein Finanzmittelfonds in Höhe von TEUR 15 (Vorjahr 73 TEUR). Die Gesellschaft konnte ihren Zahlungsverpflichtungen während des abgelaufenen Geschäftsjahres je- derzeit nachkommen. Zusammensetzung des Eigenkapitals Das Aktienkapital in Höhe von EUR 1.863.100,00 besteht aus Stammaktien. Es gibt keine Vorzugsak- tien oder Aktien mit besonderen Rechten oder Pflichten. Die weitere Zusammensetzung des bilanziellen Eigenkapitals kann dem beigefügten Eigenkapitalspiegel entnommen werden. Anlage 6 Seite 6 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Bei den für die Geschäftstätigkeit bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren der Gesellschaft als Beteiligungsgesellschaft sind insbesondere die Eigenkapitalrentabilität, Gesamtkapitalrentabilität, Cashflow und Investitionen denkbare Größen. In Anbetracht der Tatsache, dass die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2022 nur in sehr geringem Umfang und den Vorjahren nicht oder nur im geringen Umfang operativ tätig war, sind die vorgenannten Kennziffern bisher wenig aussagekräftig. Deshalb ist als we- sentliche Steuerungsgröße die Liquidität der Gesellschaft anzusehen. Durch die Änderung des Geschäftsmodells soll der Fokus der Gesellschaft in Zukunft auf der kontinu- ierlichen Überwachung und Optimierung sowie Darstellung und Analyse der folgenden Kennziffern lie- gen: Da zukünftig Beratungsdienstleistungen eine Ertragsquelle sind, ist die Anzahl der Mandate und der daraus zu entwickelnde Ertrag ein wichtiger Leistungsindikator. Bei der Beurteilung einer möglichen Kapitalmarkttransaktion, bei welcher die Börsennotierung ein we- sentlicher Treiber ist, sind zudem folgende Leistungsindikatoren von Bedeutung: 1) Zufluss von Mitteln in die Gesellschaft 2) entstehende Kosten im Rahmen einer Transaktion 3) Veränderung der Liquidität. Ausblick 2023 Während das Geschäftsjahr 2021 und damit verbunden das BIP in Deutschland noch erheblich durch die Effekte der Coronapandemie beeinflusst waren, wurde das Jahr 2022 durch den russischen Angriff auf die Ukraine geprägt. Im Geschäftsjahr sind die durch die Pandemie hervorgerufenen Liefer- und Materialengpässe auf eine massive Erhöhung von Energiekosten getroffen was in einer seit Jahrzehn- ten nicht vorgekommenen hohen Inflation resultierte. Um die Inflation zu drücken, wurden von Zentral- banken weltweit die Leitzinsen angehoben. Diese Gemengelage hatte einen erheblichen Einfluss auf den Kapitalmarkt und führte zu starken Kapitalmarktschwankungen innerhalb des Geschäftsjahrs. Der Sachverständigenrat der Bundesregierung erwartet in seiner aktualisierte Konjunkturprognose vom 22. März 2023 ein preisbereinigtes Wachstum von 0,2% gegenüber dem Vorjahr. Die hohe Inflation stellt weiter eine große Belastung für die Konjunktur dar. Die Inflation hat nach Einschätzung der Wirt- schaftsweisen zwar ihren Hochpunkt vom Herbst 2022 überschritten, es wird aber immer noch mit einer Inflationsrate von 6,6 Prozent im Jahresdurchschnitt für 2023 gerechnet. Die Stabilität der Finanzmärkte hält der Rat vor dem Hintergrund der jüngsten Turbulenzen im Banken- sektor nicht für gefährdet. Die Lage sei eine ganz andere als bei der Finanzkrise 2008. Der Interbanken- Markt funktioniere gut, die Versorgung der Realwirtschaft mit Krediten sei gesichert. Zwar sei die Unsi- cherheit an den Finanzmärkten durch die Schließung der Silicon Valley Bank und die Übernahme der Credit Suisse durch die UBS zuletzt gestiegen, anders als in der globalen Finanzkrise 2008 basierten die Schwierigkeiten einzelner Banken aber nicht auf weitgehend wertlosen Finanzprodukten. Die OECD hat in Ihrem Economic Outlook March 2023 positive Anzeichen für eine Weltwirtschaftliche Erholung beschrieben. Das globale Wachstum wird den Projektionen zufolge auch 2023 und 2024 mit 2,6 % bzw. 2,9 % unter der Trendrate liegen, da die Straffung der Politik weiterhin Wirkung zeigt. Den- noch wird eine allmähliche Verbesserung bis 2023-24 prognostiziert, da die Belastung der Einkommen durch die hohe Inflation nachlässt. Die Verbesserung der Aussichten ist immer noch fragil. Die Risiken haben sich etwas ausgeglichener gestaltet, sind aber nach wie vor eher abwärtsgerichtet. Die Ungewissheit über den Verlauf des Krieges in der Ukraine und seine weiterreichenden Folgen ist ein Hauptproblem. Das Ausmaß der Auswirkungen Anlage 6 Seite 7 geldpolitischer Veränderungen ist schwer abzuschätzen und könnte weiterhin finanzielle Anfälligkeiten aufgrund hoher Verschuldung und überzogener Bewertungen von Vermögenswerten, aber auch in be- stimmten Finanzmarktsegmenten, offenlegen. Auch der Druck auf den globalen Energiemärkten könnte wieder aufkommen und zu erneuten Preisspitzen und höherer Inflation führen. Die Gesamtinflation ist zwar rückläufig, aber die Kerninflation bleibt hoch. Es wird erwartet, dass die Geldpolitik so lange restriktiv bleibt, bis es klare Anzeichen dafür gibt, dass der zugrunde liegende In- flationsdruck dauerhaft gesenkt wird. In vielen Volkswirtschaften, einschließlich der Vereinigten Staaten und des Eurogebiets, werden daher weitere Zinserhöhungen erwartet. Da die Kerninflation nur langsam zurückgeht, werden die Leitzinsen wahrscheinlich bis weit in das Jahr 2024 hinein hoch bleiben. Auf Basis der aktuell geplanten Organisations- und Personalstruktur werden Kosten von rund TEUR 100 für das Jahr 2023 und die Folgejahre erwartet. Da die Panamax AG über keine festen oder planbaren Einkünfte verfügt, ist die Finanzierung dieser Kosten nicht sichergestellt. Der Vorstand ist bemüht, die laufende erforderliche Liquidität durch Darlehen oder allenfalls durch andere geeignete Massnahmen sicherzustellen. 3. Nachtragsbericht Zu den Vorgängen von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres 2022 wird auf den Nachtragsbericht im Anhang zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 verwiesen. 4. Chancen- und Risikobericht Risikomanagementsystem Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr erfolgte das Risikomanagement nicht nach einem allgemein an- erkannten Rahmenkonzept, sondern beschränkte sich auf einzelne ausgewählte Teilaspekte, die einen strukturierten und zugleich effizienten Umgang mit den Risiken sicherstellen sollen. Ziel des aktuellen Risikomanagements ist die Minimierung aller von der Gesellschaft selbst zu tragen- den Risiken. Die Unternehmensleitung ist zunächst bestrebt, Risiken für die Panamax AG zu vermeiden und ggf. zu vermindern. Mit diesem Risikomanagementsystem verfolgt die Panamax AG die Strategie, mögliche Gefährdungs- potenziale zu vermeiden oder zu verringern und den Bestand sowie die erfolgreiche Weiterentwicklung der Gesellschaft sicherzustellen. In der Vergangenheit hat die Panamax AG Veröffentlichungen nach dem Wertpapierhandelsgesetz ver- spätet vorgenommen. Die BaFin hat daraufhin Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet und Bußgeld- bescheide erlassen. Der Vorstand und der Aufsichtsrat stellen durch geeignete Maßnahmen sicher, dass künftig alle Veröffentlichungspflichten fristgemäß erfüllt werden. Die Struktur des Risikomanagementsystems ist zurzeit noch ganz wesentlich von der Neuausrichtung der Geschäftstätigkeit beeinflusst. Alle Aufgaben und Prozesse werden durch den Vorstand selbst wahr- genommen, die Kontrollfunktion wird durch den Aufsichtsrat ausgeführt. Die Teilprozesse des Risikomanagements bestehen in der Identifikation, Bewertung, Steuerung und Kontrolle der Risiken sowie der laufenden Überwachung und ggf. Anpassung des Risikomanagement- systems selbst. Anlage 6 Seite 8 Wichtigstes Instrument des Risikomanagements im Geschäftsjahr 2022 ist der laufende Abgleich der aktuellen Finanz- und Vermögenslage mit den Planzahlen. Besondere Berücksichtigung findet dabei die laufende monatliche Kontrolle der liquiden Mittel und die Analyse wesentlicher Abweichungen von den Soll-Werten durch den Vorstand. Risiken Im Rahmen einer vorläufigen Risikoinventur wurden zunächst die wesentlichen Geschäftsrisiken iden- tifiziert: Risiken aus geringen Barmittelreserven Im Nachgang der Veräußerung der Anteile durch die ehemalige Hauptaktionärin wird das Geschäfts- modell auf die Erhaltung und Weiterentwicklung der Börsennotierung und dem damit verbundenen Er- bringen von Beratungsdienstleistungen ausgerichtet. Von einer aktiven Rolle der Panamax AG als In- vestorin wird abgerückt. Dadurch beschränkt sich die Planung der nötigen Barmittel auf die im Zusam- menhang mit der Börsennotierung und des allgemeinen Geschäftsbetriebes stehenden laufenden Kos- ten. Auf Grundlage der Finanzplanung der Gesellschaft stehen bis zum 31. Dezember 2024 nicht ausrei- chende liquide Mittel zur Deckung ihrer Zahlungsverpflichtungen zur Verfügung. Ohne die erfolgreiche Beschaffung von Kapital, wie zum Beispiel einer Kapitalerhöhung oder Darlehen ist der Weiterbestand der Gesellschaft gefährdet. Gesamtwirtschaftliche Risiken Durch die neue Geschäftsstrategie (Erhaltung und Weiterentwicklung der Börsennotierung, Erbringen von Beratungsdienstleistungen) ist die Entwicklung der Gesellschaft im Wesentlichen von der Entwick- lung des Kapitalmarktes abhängig. Die bis Ende 2022 anhaltende Unsicherheit an den Kapitalmärkten, verursacht durch weltweit hohe Inflationsraten und die geopolitischen Unsicherheiten führen weiterhin zu einer zurückhaltenden Beurteilung der Möglichkeiten für Manteltransaktionen. Für die Umsetzung einer möglichen Manteltransaktion ist die Entwicklung des primären Kapitalmarktes (z.B. IPO, Listing) von großer Bedeutung. Im angelsächsischen Raum wird eine weiter eine abflauende Dynamik im Bereich der „SPAC-Transaktionen“ (Börsengang via Special Purpose Acquisition Vehicle) erwartet. Durch regulatorische Hindernisse (z.B. im Rahmen der Börsenzulassungen) könnte die Umsetzung die- ses Trends in den europäischen Kapitalmärkten behindert oder verzögert werden. Operative Risiken Neben der konjunkturellen Entwicklung stellt die Entwicklung des Kapitalmarktes und die damit einher- gehende Attraktivität von börsennotierten Gesellschaften zu Nutzung als Plattform für eine Kapitalmarkt- transaktion ein Risiko für die Gesellschaft dar. Um die Abhängigkeit von einer unmittelbaren Transaktion zu minimieren, muss mit einer Kapitalzuführung (z.B. Kapitalerhöhung oder Darlehen) genügend liqui- der und finanzieller Spielraum geschaffen werden, um die Gesellschaft bis nach dem 31. Dezember 2023 solide zu finanzieren. Anlage 6 Seite 9 Sollte dies im Laufe des Geschäftsjahre 2023 nicht gelingen, ist der Fortbestand der Gesellschaft akut gefährdet. Im Falle einer Anbahnung einer Transaktion wird der Vorstand sämtliche Maßnahmen treffen, um die Risiken für die Gesellschaft zu minimieren. Dazu gehören die branchenübliche Dokumentation, eine risikoorientierte Due Diligence, die rechtliche und fachliche Betreuung und Beratung durch qualifizierte Dritte, sowie ein zeitnahes Reporting. Finanzwirtschaftliche Risiken Für die Gesellschaft sind insbesondere die aus der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung resultierenden Risiken aus genereller Preisentwicklung sowie die Verfassung der Kapitalmärkte von hoher Bedeutung. Die entsprechenden Entwicklungen werden laufend verfolgt und in ihren Auswirkungen analysiert. Finanzierungsrisiko Die Deckung der laufenden Kosten, insbesondere für die Börsennotierung, die Buchführung und die Abschlussprüfungen, ist derzeit nicht aus der operativen Geschäftstätigkeit der Gesellschaft heraus möglich. Zur weiteren Sicherstellung der Liquidität ist die Gesellschaft auf die Bereitstellung finanzieller Mittel durch Kapitalgeber angewiesen. Sollte die Finanzierung dieser Kosten nicht möglich sein, ist der Fortbestand der Gesellschaft gefährdet. Für die mittelfristige Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs und die Umsetzung des auf den Erhalt der Kapitalmarktfähigkeit ausgerichteten Geschäftsmodells der Gesellschaft hat sich ein im Jahr 2023 hinzugekommener Gesellschafter mit einer Patronatserklärung vom 29. September 2023 gegenüber der Gesellschaft verpflichtet, für die kommenden Geschäftsjahre 2023 und 2024 ausreichend Mittel zur Verfügung zu stellen. Weiterhin hat ein Aktionär einen Rangrücktritt für bestehende Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 167 erklärt. Auf dieser Basis geht der Vorstand davon aus, dass von einem Fortbestand der Gesellschaft ausge- gangen werden kann. Im Falle eines Verfehlens der Finanz- und Ertragsplanung ist der Bestand der Gesellschaft gefährdet. Diese Tatsache weist auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hin, das bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Für die Aufnahme von zusätzlichem Eigenkapital ist die Panamax AG auf einen liquiden und aufnah- mefähigen Kapitalmarkt angewiesen. Das maximale Ausfallrisiko der Gesellschaft ist auf die flüssigen Mittel und Forderungen aus Lieferung und Leistung begrenzt. Risiken aus Rechtsstreitigkeiten Es sind derzeit keine Rechtsstreitigkeiten anhängig oder absehbar. Anlage 6 Seite 10 Risiken aus Aufsichtsverfahren Zur Vermeidung künftiger Aufsichtsverfahren wegen verspäteter Mitteilungen nach dem WpHG hat der Vorstand geeignete Maßnahmen zur Sicherstellung der fristgemäßen Wahrnehmung der Veröffentli- chungspflichten getroffen. Personalrisiken Der Erfolg der Panamax AG hängt maßgeblich vom Wissen und von der Einsatzbereitschaft der Mitar- beiter ab. Mögliche Risiken ergeben sich im Wesentlichen bei der Personalbeschaffung und Personal- entwicklung sowie durch die Fluktuation von Mitarbeitern in Schlüsselpositionen, insbesondere der Vor- standsmitglieder. Chancen Das Geschäftsmodell der Gesellschaft ist darauf ausgerichtet, die Börsennotierung zu erhalten und wei- terzuentwickeln und damit zusammenhängende Beratungsdienstleistungen anzubieten. Wesentliche Chancen für das Geschäft der Panamax AG ergeben sich daher vornehmlich aus der Umsetzung einer Kapitalmarkttransaktion, bei welcher die bestehende Börsennotierung genutzt werden kann. Die Börsennotierung der Panamax AG kann für einen schnellen Zugang zur Börse genutzt werden. Dies ermöglicht einem Partner unter den Parametern „Zeit“ und „Kosten“ klar zu planende Projektschritte für den Eintritt in den regulierten Kapital- und Börsenmarkt. Die noch nicht klaren regulatorischen Bedin- gungen für SPAC’s in Deutschland (z.B. bei der Börsenzulassung) eröffnen der Gesellschaft zudem die Chance, potentiellen Partnern einen alternativen, rechtssicheren Weg in den regulierten Kapitalmarkt zu bieten. Somit hat die Gesellschaft die Chance, ihre Struktur in ein mittel- und langfristig tragfähiges Geschäftsmodell einzubringen. Gesamtbewertung der Risikolage Das Gesamtbild der Risikolage setzt sich aus den Einzelrisiken zusammen. Sehr kritisch für die Fort- führung der Gesellschaft ist das Finanzierungs- und Liquiditätsrisiko zu beurteilen. Im Falle eines Ver- fehlens der Finanz- und Ertragsplanung, im Besonderen der geplanten Kapitalzuführung (Darlehen oder Kapitalerhöhung), ist der Bestand der Gesellschaft erheblich gefährdet. Für die kurz- und mittelfristige Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs und die Umsetzung eines neuen Geschäftsmodells bedarf es der Zuführung von Kapital. 5. Prognosebericht Im Geschäftsjahr 2022 erzielte die Gesellschaft einen Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 112. Die Gesellschaft erwartet für 2023 einen Jahresfehlbetrag von TEUR 100. Die Gesellschaft sondiert auch im Jahr 2023 die Möglichkeit, die Börsennotierung der Gesellschaft für eine Kapitalmarkttransaktion zu nutzten. Dabei findet eine präzise Abwägung der Chancen und Risiken statt. Die Gesellschaft geht auf Basis der vorliegenden Patronatserklärung eines Gesellschafters und der vorliegenden Liquiditätsplanung davon aus, dass genügend liquide Mittel für die Deckung der laufenden Kosten bis zum 31.12.2024 vorhanden sein werden. Das setzt jedoch voraus, dass die Gesellschaft die zugesagten Mittelzuflüsse erhält. Diese können in Form von Darlehen oder einer Kapitalerhöhung er- folgen. Ohne diese Zuflüsse wäre der Bestand der Gesellschaft gefährdet. Anlage 6 Seite 11 6. Vergütungsbericht Der Vergütungsbericht gemäß § 162 AktG der Panamax AG wird auf der Internetseite der Gesellschaft öffentlich zugänglich gemacht. II. Vorstand Der Vorstand erhielt in den Geschäftsjahren 2022, 2021, 2020 und 2019 keine Vergütungen. 7. Übernahmerelevante Angaben nach § 289a HGB Das Grundkapital der Panamax AG betrug zum 31. Dezember 2022 EUR 1.863.100. Es besteht aus 1.863.100 auf den Inhaber lautenden Stammaktien in Form von nennwertlosen Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von je EUR 1,00. Jede Aktie vermittelt ein Stimmrecht. Aktien mit Sonderrechten, die ihren Inhabern Kontrollbefugnisse verleihen, existieren nicht. Hinsichtlich direkter oder indirekter Beteiligungen am Kapital, die 3% oder mehr der Stimmrechte über- schreiten wird auf die Angaben im Anhang verwiesen. Mitarbeiterbeteiligungsprogramme bestehen nicht. Vorstandsmitglieder werden vom Aufsichtsrat bestellt und abberufen. Der Vorstandsvorsitzende wird vom Aufsichtsrat benannt. Das Höchstalter der Vorstandsmitglieder ist laut Satzung auf 68 Jahre be- grenzt. Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, Änderungen der Satzung, die nur die Fassung betreffen, zu be- schließen. Ansonsten gelten für Änderungen der Satzung die gesetzlichen Vorschriften (§§ 133, 179 AktG). Der Vorstand ist befugt, Aktien auszugeben oder zurückzukaufen. Wesentliche Vereinbarungen der Panamax AG, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels im Falle eines Übernahmeangebots stehen, existieren nicht. Entschädigungsvereinbarungen der Panamax AG mit den Mitgliedern des Vorstands oder Arbeitsneh- mern für den Fall eines Übernahmeangebots sind nicht getroffen worden. 8. Internes Kontrollsystem und Risikomanagementsystem im Hinblick auf den Rechnungsle- gungsprozess (§ 289 Abs. 4 HGB) Das rechnungslegungsbezogene interne Kontroll- und Risikomanagementsystem hat zum Ziel die Über- einstimmung des Jahresabschlusses und des Lageberichts mit allen einschlägigen Vorschriften sicher- zustellen. Die Verantwortung für die Einrichtung und wirksame Unterhaltung angemessener Kontrollen über die Finanzberichterstattung liegt beim Vorstand der Gesellschaft, der zu jedem Geschäftsjahres- ende die Angemessenheit und Wirksamkeit des Kontrollsystems beurteilt. Der Aufsichtsrat ist ebenfalls in das Kontrollsystem eingebunden und arbeitet mit dem Vorstand zum Wohle des Unternehmens zusammen. Das Risikomanagement der Panamax AG hat das Ziel, wesent- liche Risiken aus der Geschäftstätigkeit jederzeit identifizieren, einschätzen und steuern zu können und Anlage 6 Seite 12 so monatsweise einen Überblick über die Risiken zu gewährleisten und im Rahmen einer Risikovermei- dung bzw. Risikominimierung durch eine angemessene Chancen-/Risikoverteilung den Unternehmens- erfolg zu optimieren. Der Vorstand unterrichtete den Aufsichtsrat monatlich über die Entwicklung der Liquidität und des Er- gebnisses der Panamax AG. Der Aufsichtsrat hat sich fortlaufend über die Unternehmensplanung, die strategische Weiterentwicklung sowie wesentliche Projekte informieren zu lassen und steht dem Vor- stand beratend zur Seite. Das rechnungslegungsbezogene interne Kontrollsystem der Panamax AG umfasst Regeln und Verfah- ren zur Sicherung der Wirksamkeit von Kontrollen im Rechnungslegungsprozess. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist das Kontrollsystem nach den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit und der Wirksamkeit auf den im Aufbau befindlichen Geschäftsbetrieb der Panamax AG zugeschnitten. Insbesondere sind we- sentliche Elemente des Rechnungslegungsprozesses auf externe Berater ausgelagert. Die Erstellung des monatlichen Reportings erfolgt durch einen externen Dienstleister in Deutschland und dient zunächst dem Vorstand als Instrument zur Überwachung der vollständigen Erfassung aller Geschäftsvorfälle sowie der Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Die Erstellung der Halbjahres- und Jahresabschlüsse erfolgt durch eine in Deutschland ansässige Steuerberatungs- gesellschaft nach den Grundsätzen des HGB. Im Hinblick auf das Risikomanagement erfolgt im Rahmen des Rechnungslegungsprozesses eine stän- dige Neubewertung des Liquiditätsrisikos der Panamax AG. Im Zusammenhang mit den monatlichen Reportings erfolgt in einem 1. Schritt die Überwachung des Bestands an liquiden Mitteln, während im Rahmen den monatlichen Reportings in einem 2. Schritt die Identifizierung von Abweichungen bezogen auf einzelne Mittelabflüsse bzw. Aufwandspositionen erfolgt. Zugleich erfolgt eine jährliche Prognose der zukünftigen Finanzlage über einen Zeitraum von 12 Monaten. Über die Überwachung und Steuerung des Liquiditätsrisikos hinaus erfolgt anhand der monatlichen Rechnungslegung eine ständige Neubewertung aller identifizierten Einzelrisiken, soweit sich diese in der Rechnungslegung abbilden, sowie ggf. die laufende Überwachung in den Stadien der Risikovermin- derung und des Risikotransfers. Maßnahmen zur Steuerung und Begrenzung des Liquiditätsrisikos (inkl. des Risikos einer Insolvernz) erfolgen im Jahr 2023 durch eine Cash-Burn-Rechnung des Vorstands. 9. Sonstige Angaben Corporate Governance Vorstand und Aufsichtsrat der Panamax AG haben erklärt, dass den Empfehlungen der Regierungs- kommission Deutscher Corporate Governance Kodex in jeweils gültiger Fassung im Geschäftsjahr 2022 nicht entsprochen wurde und auch zukünftig nicht entsprochen werden wird. Die Gesellschaft ist der Meinung, dass die Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Cor- porate Governance Kodex für große Publikumsgesellschaften entworfen wurden, jedoch unpassend sind für Gesellschaften von der Größe der Panamax AG, daher wird auch für die Zukunft den Empfeh- lungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex nicht nachgekommen wer- den. Die Größe und wirtschaftliche Bedeutung der Gesellschaft erfordern keine Orientierung an den Anlage 6 Seite 13 Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex. Eine ordnungsge- mäße Unternehmensführung ist nach Überzeugung von Vorstand und Aufsichtsrat auch durch Beach- tung der gesetzlichen Bestimmungen möglich. Die Entsprechenserklärung hat die Panamax AG auf ihrer Homepage unterhttps://panamax.ag/corpo- rate-governance/entsprechenserklaerung/ veröffentlicht. 10. Erklärung zur Unternehmensführung Die Erklärung zur Unternehmensführung ist auf der Internetseite der Gesellschaft, https://pa- namax.ag/corporate-governance/entsprechenserklaerung/ öffentlich zugänglich. 11. Versicherung der gesetzlichen Vertreter „Wir versichern nach bestem Wissen und Gewissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungsle- gungsgrundsätzen der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchfüh- rung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergeb- nisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen ent- sprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.“ Frankfurt am Main, den 07.11.2023 Panamax Aktiengesellschaft Der Vorstand ________ Mathias Schmid
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