Interim / Quarterly Report • Jun 14, 2023
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Download Source FileUntitled document Geschäftsjahr EUR EUR Vorjahr EUR 1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung B. Umlaufvermögen 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen19.395,10 2. sonstige Vermögensgegenstände37.394,65 31.849,06 56.789,75 51.234,16 III. Kassenbestand, Bundesbankgut- haben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 15.063,8672.810,36 Summe Umlaufvermögen147.325,60124.044,52 AKTIVAPASSIVA Geschäftsjahr EUR EUR Vorjahr EUR A. AnlagevermögenA. Eigenkapital I. SachanlagenI. Gezeichnetes Kapital1.863.100,00 1.863.100,00 Kapitalrücklage 864.455,70864.455,70 II. 2,002,00 III. Bilanzverlust 2.979.413,37 2.870.602,64 Summe Anlagevermögen2,002,00 - davon Verlustvortrag EUR -2.870.602,64 (EUR -2.797.101,43) I. Vorräte nicht gedeckter Fehlbetrag251.857,67143.046,94 1. geleistete Anzahlungen75.471,990,00 Summe Eigenkapital0,000,00 II. Forderungen und sonstige Vermö- B. Rückstellungen gensgegenstände 1. sonstige Rückstellungen85.565,8359.136,00 19.385,10C. Verbindlichkeiten 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen121.339,2289.446,69 - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 121.339,22 (EUR 89.446,69) 2. Verbindlichkeiten gegenüber Unter- nehmen, mit denen ein Beteiligungs- verhältnis besteht166.931,4494.679,52 288.270,66 Übertrag147.327,60124.046,52Übertrag 184.126,21 85.565,8359.136,00 Blatt 1 Bilanz zum 31.12.2022 Panamax Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main Geschäftsjahr EUR EUR Vorjahr EUR C. Rechnungsabgrenzungsposten 136,30 0,00 D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 251.857,67 143.046,94 AKTIVAPASSIVA Geschäftsjahr EUR EUR Vorjahr EUR Übertrag147.327,60124.046,52Übertrag 288.270,66 85.565,83 59.136,00 184.126,21 - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 166.931,44 (EUR 94.679,52) 3. sonstige Verbindlichkeiten25.485,0823.831,25 - davon aus Steuern EUR 25.485,00 (EUR 19.781,25) - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 25.485,08 (EUR 23.831,25) 313.755,74207.957,46 399.321,57267.093,46399.321,57267.093,46 Frankfurt am Main, den 28. April 2023 Blatt 2 Bilanz zum 31.12.2022 Panamax Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main Anlage 3 Seite 1 Panamax Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main Anhang für das Geschäftsjahr 2022 I.Allgemeine Angaben Die Aktien der Panamax Aktiengesellschaft („Gesellschaft“ oder „Panamax AG“), sind am Regulierten Markt der Wertpapierbörse Frankfurt, Frankfurt am Main, im Segment „General Standard“ unter der Wertpapierkennnummer „A1R1C8“ (ISIN DE000A1R1C81) notiert. Entsprechend gilt die Gesellschaft zum Bilanzstichtag als eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB in Verbindung mit § 264d HGB. Sitz der Gesellschaft ist Frankfurt am Main. Die Gesellschaft wird beim Amtsgericht Frankfurt unter der Nummer HRB 104067 geführt. Der Jahresabschluss der Panamax AG, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr 2021 wurde auf der Grundlage der handelsrechtlichen Ansatz-, Bewertungs- und Gliederungsvorschriften erstellt. Ergänzend dazu sind die Bestimmungen des Aktiengesetzes („AktG“) maßgebend. Die Gliederung und der Ausweis der Posten der Bilanz entsprechend den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften (§ 266 HGB). Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB angewendet. Der Jahresabschluss wurde gemäß § 264 Abs. 1 HGB um eine Kapitalflussrechnung und einen Eigenkapitalspiegel erweitert. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei der Bewertung wird von nicht von derFortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Auf Grundlage der Finanzplanung stehen der Gesellschaft bis zum 31.Dezember2023nichtausreichendeliquideMittelzurDeckungihrer Zahlungsverpflichtungen zur Verfügung. Der Vorstand der Gesellschaft wird die Liquiditätslage laufend prüfen und allenfalls Massnahmen zur laufenden Finanzierung treffen. Sollten diese Bemühungen kein Erfolg zeigen, ist allenfalls der Zwang eines Insolvenzantrages gegeben. Im Falle eines Verfehlens der Finanz- und Ertragsplanung ist der Bestand der Gesellschaft gefährdet. Für die mittelfristige Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs und die Umsetzung des auf den Erhalt der Kapitalmarktfähigkeit ausgerichtetenGeschäftsmodells der Gesellschaft bedarf es der weiteren Zuführung von Kapital und Liquidität. Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Bilanzstichtag zu Liquidationswerten einzeln bewertet. Anlage 3 Seite 2 Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgte zu Liquidationswerten. Aufgrund der fehlenden Fortführungsaussichten wird §255 Abs. 1 HGB nicht angewendet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nominalwerten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten zum Bilanzstichtag angesetzt. Die Rechnungsabgrenzungsposten werden zur periodengerechten Abgrenzung von Aufwendungen und Erträgen gebildet. Auf den Ansatz der aktiven latenten Steuern wurde unter Inanspruchnahme von § 274 Abs. 1 S. 2 HGB verzichtet. Bei der Bildung der Rückstellungen wird den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag angemessen Rechnung getragen. Die Bemessung des Erfüllungsbetrags erfolgt in einer Höhe, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten sind jeweils mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden unter Beachtung von § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. III. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens gemäß § 268 Abs. 2 HGB wird in der Anlage zum Anhang im Anlagespiegel dargestellt. Die unter Vorräten bilanzierten geleisteten Anzahlung in der Höhe von TEUR 75 betreffen Vorauszahlungen für Dienstleistungen im Rahmen der möglichen Weiterentwicklung der Gesellschaft. Die Forderungen aus Lieferung und Leistungen in Höhe von TEUR 19 haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In der Bilanz sind keine Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Das gezeichnete Kapital besteht aus 1.863.100 auf den Inhaber lautenden Stammaktien in Form von nennwertlosen Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von je EUR 1,00. Das gezeichnete Kapital ist voll eingezahlt. Anlage 3 Seite 3 Die Kapitalrücklage beträgt zum 31. Dezember 2022 TEUR 864 (Vorjahr: TEUR 864). Der sich aus dem Abschluss zum 31. Dezember 2022 ergebene Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 109 (Vorjahr: Jahresfehlbetrag von TEUR 74) wird dem bestehenden Verlustvortrag in Höhe von TEUR 2.797 hinzugerechnet. Somit ergibt sich ein Bilanzverlust zum 31. Dezember 2022 in Höhe von TEUR 2.979 (Vorjahr: Bilanzverlust von TEUR 2.871) DieEntwicklungdesEigenkapitalsderGesellschaftimBerichtsjahrwirdim Eigenkapitalspiegel dargestellt. DiesonstigenRückstellungenbeinhaltenimWesentlichenRückstellungenfür Jahresabschluss- und Prüfungskosten von TEUR 52 (Vorjahr: TEUR 40), Aufsichtsrats- vergütungenvonTEUR26 (Vorjahr: TEUR 11),und Rückstellungenfür Aufbewahrungsverpflichtungen von TEUR 8 (Vorjahr: TEUR 8). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 121.339,22 (Vorjahr: EUR 89.446,69). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr und bis zu fünf Jahren beträgt EUR 166.931,44 (Vorjahr: EUR 94.679,52). Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht in der Höhe von TEUR 167 (Vorjahr TEUR 95) weisen ein Darlehen (mit Rangrücktritt) eines Aktionärs aus. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalteten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 25 (Vorjahr: TEUR 20).Die Verbindlichkeiten aus noch nicht ausbezahlten Vorstandsgehältern betragen TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 4). IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse beinhalten Umsätze aus Beratungstätigkeiten in Höhe von TEUR 9 (Vorjahr: TEUR 58) Die Aufwendungen für bezogene Leistungen in der Höhe von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 8) betreffen Leistungen Dritter im Rahmen der Beratungstätigkeiten. Anlage 3 Seite 4 Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR12 (Vorjahr: TEUR 17) und periodenfremde Erträge aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 11). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Rechts- und Beratungskosten TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 28), Buchführungs-, Abschluss und Prüfungskosten TEUR 47 (Vorjahr: TEUR 47), Aufsichtsratvergütungen TEUR 14 (Vorjahr: TEUR 34), Gebühren und Beiträge TEUR 14 (Vorjahr: TEUR 15), Kosten im Zusammenhang mit Hauptversammlungen TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 8), Mieten 26 (Vorjahr TEUR 14), Versicherungen TEUR 11 (Vorjahr TEUR 1) sowie sonstige übrige Aufwendungen TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 12). Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen Zinsen für Darlehen eines Aktionärs TEUR 6,3 (TEUR 0,4). V. Sonstige Angaben Angaben zu den Organen der Gesellschaft Zusammensetzung des Vorstands (siehe Bemerkung Nachtragsbericht): -Herr Alexander Kersting, Neu-Isenburg (bis 17. Januar 2023) Herr Alexander Kersting ist des Weiteren Vorstand der Tauris Capital AG, Frankfurt am Main, Geschäftsführer der Tauris Treuhand GmbH, Frankfurt am Main, Geschäftsführer der FU.Life Service GmbH, Berlin,Geschäftsführer der Youniq Service GmbH, Leipzig, Geschäftsführer der CAMPUS REAL ESTATE GmbH, Leipzig, Geschäftsführer der FONA Beteiligungs UG, Leipzig, Geschäftsführer der FONA Holding UG, Leipzig, Geschäftsführer der AF Property GmbH, Leipzig, Geschäftsführer der AF Verwaltungs GmbH, Leipzig Herr Alexander Kersting wurde vom Aufsichtsrat mit Wirkung zum 3. März 2021 zum MitglieddesVorstandsbestellt.HerrAlexanderKerstingwareinzel- vertretungsberechtigt, mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Mit Beschluss vom 17. Janaur 2023 hat der Aufsichtsrat Herr Alexander Kersting als Vorstand abberufen. -Herr Mathias Schmid, Frankfurt am Main (seit 17. Januar 2023) Herr Mathias Schmid wurde vom Aufsichtsrat am 17. Januar 2023, mit sofortiger Wirkung zum Vorstand berufen. Herr Mathias Schmid ist des Weiteren Vorstand der Concord Capital AG, Frankfurt am Main, Geschäftsführer der MACUN GmbH, Frankfurt am Main und Geschäftsführerder Bloxolid GmbH, Frankfurt am Main. Anlage 3 Seite 5 Herr Mathias Schmid ist einzelvertretungsberechtigt, mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Zusammensetzung des Aufsichtsrates: An der Hauptversammlung vom 14.12.2021 wurden folgende Aufsichtsratsmitglieder neu gewählt: -Achim Weber, CPA, Dresden (Vorsitzender) -Alexander F. Mettler, Dipl. Jur. MBA, Kiel (stellvertretender Vorsitzender) - Naschaat Siam, Unternehmensberater, Delle/Frankreich Die neu gewählten Mitglieder des Aufsichtsrates gehören keinen weiteren Aufsichtsräten an. Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats beliefen sich im Berichtszeitraum auf TEUR 14. Davon wurden im Geschäftsjahr 2022 TEUR 14 in die Rückstellungen eingestellt. Mitarbeiter: Im Berichtsjahr beschäftigte die Gesellschaft keine Arbeitnehmer. Sonstige finanzielle Verpflichtungen: Es bestehen keine sonstigen finanzielle Verpflichtungen. Haftungsverhältnisse: Haftungsverhältnisse, dienichtinderBilanzabgebildetsind,bestehen zum 31. Dezember 2022 nicht. Honorar des Abschlussprüfers : Der Vorstand hat beim Amtsgericht Frankfurt am Main die gerichtliche Bestellung gem. §318Abs.4HGBvonMSWGmbHWirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Berlin, als Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2022 beantragt. Das Gesamthonorar für 2022 gliedert sich wie folgt auf: Abschlussprüfungsleistungen:TEUR 32 (Vorjahr: 30 TEUR) Andere Bestätigungsleistungen:TEUR 0 (Vorjahr: 2 TEUR) Anlage 3 Seite 6 Erklärung zum Corporate Governance Kodex: Vorstand und Aufsichtsrat haben die Entsprechungserklärung im Sinne von § 161 AktG abgegeben und auf der Homepage der Panamax AG unter https://panamax.ag/corporate- governance/entsprechenserklaerung/ zugänglich gemacht. VI. Mitteilung nach dem Aktiengesetz bzw. Wertpapierhandelsgesetz Die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats der Gesellschaft sind nach § 15 a WpHG gesetzlich verpflichtet, den Erwerb bzw. die Veräußerung von Aktien unverzüglich der Gesellschaft mitzuteilen. MitgeteilterAnteilsbesitzüber3%derAnteileanderPanamaxAG/ Stimmrechtsmitteilungen nach §§ 21 ff WpHG zum Bilanzstichtag: Name: Mathias Schmid BeCon AG Lajos Balog Thomas Höder Prozentualer Anteil der Stimmrechte: 29,52 (indirekt) 9,51% (direkt) 28,89% (indirekt) 22,54% (indirekt) Der Panamax AG sind nachfolgende Stimmrechtsmitteilungen nach § 33 Abs. 1 und 38 Abs.1 WpHG zugegangen, die den aktuellen Beteiligungsstand widerspiegeln: 1. Frau Qiying Ju, Volksrepublik China, hat der Gesellschaft am 16.02.2021 gemäß § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Panamax AG am 15.02.2021 die Schwelle von 75% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 55,82% (das entspricht 1.040.000 Stimmrechte) betragen hat. 2. Herr Mathias Schmid hat der Panamax AG am 17.02.2021 gemäß § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Panamax AG am 15.02.2021 die Schwelle von 25 % überschritten hat und an diesem Tag 29,52 % (das entspricht 550.000 Stimmrechte) betragen hat. Die Stimmrechte sind Herrn Mathias Schmid gemäß § 34 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG von der Macun GmbH, Frankfurt am Main, zuzurechnen. 3. Die BeCon AG, Salzkotten, Deutschland, hat der Gesellschaft am 18.02.2021 gemäß § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Panamax AG am 12.02.2021 die Schwelle von 5% überschritten hat und an diesem Tag 9,51% (das entspricht 177.268 Stimmrechte) betragen hat. 4. Frau Qiying Ju, Volksrepublik China, hat der Gesellschaft am 19.02.2021 gemäß § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Panamax AG am 17.02.2021 die Schwelle von 25% unterschritten hat und an diesem Tag 22,54% /das entspricht 420.000 Stimmrechte) betragen hat. Anlage 3 Seite 7 5. Herr Lajos Balog hat der Gesellschaft am 22.02.2021 gemäß § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der Stimmrechtsanteil des Herrn Lajos Balog an der Panamax AG am 17.02.2021 die Schwelle von 25% überschritten und an diesem Tag 28,98 % (540.000 Stimmrechte) betragen hat. Die Stimmrechte sind Herrn Lajos Balog gemäß § 34 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG von der Prime Return GmbH, Bern, Schweiz, zuzurechnen. 6. Frau Qiying Ju, Volksrepublik China, hat der Gesellschaft am 22.02.2021 gemäß § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Panamax AG am 20.02.2021 die Schwelle von 3% unterschritten hat und an diesem Tag 0% (das entspricht 0 Stimmrechte) betragen hat. 7. Herr Thomas Höder hat der Gesellschaft am 27.02.2021 gemäß § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der Stimmrechtsanteil an der Panamax AG am 20.02.2021 die Schwelle von 20% überschritten hat und an diesem Tag 22,54 % (das entspricht 420.000 Stimmrechte) betragen hat. Die Stimmrechte sind Herrn Thomas Höder gemäß § 34 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG von der Isarwinkel Vermögens- und Verwaltungsgesellschaft mbH, München, zuzurechnen. VII. Nachtragsbericht Mit Wirkung vom 17. Januar 2023 hat der Aufsichtsrat Herrn Alexander Kersting als Vorstand abberufen. Gleichtags, mit sofortiger Wirkung, hat der Aufsichtsrat Herr Mathias Schmid als Vorstand berufen. VIII. Gewinnverwendungsvorschlag Der Vorstand schlägt vor, den Jahresfehlbetrag i.H.v. EUR 109.810,73 auf neue Rechnung vorzutragen. Frankfurt am Main, den 28. April 2023 Panamax Aktiengesellschaft Der Vorstand Mathias Schmid Zugänge Abgänge- Umbuchungen kumulierte Abschreibungen Buchwert Buchwert Anschaffungs-, Herstellungs- kosten 01.01.2022 EUR EUR EUR 31.12.2022 EUR Abschreibungen Zuschreibungen- vom 01.01.2022 bis 31.12.2022 EUR 31.12.2022 EUR 31.12.2021 EUR A. Anlagevermögen I. Sachanlagen 1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsaus- stattung 1.288,00 1.286,00 2,002,00 Summe Sachanlagen 1.288,00 1.286,00 2,002,00 Summe Anlagevermögen 1.288,00 1.286,00 2,002,00 Blatt 1 Anlagenspiegel zum 31.12.2022 Panamax Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main Geschäftsjahr EUR Vorjahr EUR 1. Umsatzerlöse 8.817,10 57.817,10 2. sonstige betriebliche Erträge 12.058,81 28.277,90 3. Materialaufwand a) Aufwendungen für bezogene Leistungen0,007.622,00 4. Abschreibungen a) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten29,000,00 5. sonstige betriebliche Aufwendungen 123.323,31 151.489,69 6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 6.334,33 484,52 7. Ergebnis nach Steuern 108.810,73- 73.501,21- 8. Jahresfehlbetrag 108.810,73 73.501,21 9. Verlustvortrag aus dem Vorjahr 2.870.602,64 2.797.101,43 10. Bilanzverlust 2.979.413,37 2.870.602,64 Blatt 1 Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2022 bis 31.12.2022 Panamax Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main Geschäftsjahr EUR Vorjahr EUR 1. Umsatzerlöse 8.817,10 57.817,10 2. sonstige betriebliche Erträge 12.058,81 28.277,90 3. Materialaufwand a) Aufwendungen für bezogene Leistungen0,007.622,00 4. Abschreibungen a) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten29,000,00 5. sonstige betriebliche Aufwendungen 123.323,31 151.489,69 6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 6.334,33 484,52 7. Ergebnis nach Steuern 108.810,73- 73.501,21- 8. Jahresfehlbetrag 108.810,73 73.501,21 9. Verlustvortrag aus dem Vorjahr 2.870.602,64 2.797.101,43 10. Bilanzverlust 2.979.413,37 2.870.602,64 Blatt 1 Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2022 bis 31.12.2022 Panamax Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main EUR Geschäftsjahr TEUR Vorjahr TEUR Periodenergebnis -108-73 +/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 26-28 -/+ Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -81-15 +/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investtitions- und Finanzierungstätigkeiten zuzuordnen sind 3321 + Zinsaufwendungen 60 Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit -124-95 Einzahlung aus der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 6694 - Gezahlte Zinsen 00 Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 6694 -58-1 Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds (Summe der Cashflows) + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 7374 Finanzmittelfonds am Ende der Periode 1573 Zusammensetzung der Finanzmittelfonds Bankguthaben 1573 Kapitalflussrechnung (indirekt) vom 01.01.2022 bis 31.12.2022 Panamax Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main Eigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2022 Panamax Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main Stand am 01.01.20211.863.1001.863864-2.797-70 Einzahlung in die Kapitalrücklage0 Periodenergebnis-74-74 Saldo zum 31.12.20211.863.1001.863864-2.871-144 Einzahlung in die Kapitalrücklage0 Periodenergebnis-108-108 Saldo zum 31.12.20221.863.1001.863864-2.979-252 Gezeichnetes KapitalKapitalrücklageBilanzverlustGesamt AktienBetrag StückTEURTEURTEURTEUR Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022 Panamax Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main 1. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell Unternehmensgegenstand der Panamax Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main, („Pa- namax AG“ „Gesellschaft“) ist die Gründung von Kapital- und Personengesellschaften sowie der Erwerb, die Verwaltung und die Veräußerung von Beteiligungen an Kapital- und Perso- nengesellschaften, ausschließlich in eigenem Namen und mit eigenem Vermögen sowie die Erbringung von Management-Dienstleistungen, insbesondere Buchführung, Controlling, nicht aufsichtspflichtige Finanzierungsdienstleistungen und Marketing. Weiterhin ist die Gesell- schaft berechtigt, ihr eigenes Vermögen zu verwalten und dazu alle Arten von Finanzgeschäf- ten und Geschäften mit Finanzinstrumenten im eigenen Namen und auf eigenes wirtschaftli- ches Risiko vorzunehmen sowie Sachwerte einschließlich Immobilien und Schiffe zu erwerben und zu veräußern. Die Gesellschaft hat sich auch im Geschäftsjahr 2022 intensiv mit den Möglichkeiten einer Reaktivierung des Geschäftsbetriebes befasst. Die Bedeutet im Besonderen die Nutzung der Börsennotierung für die Einbringung eines geeigneten Geschäftsmodells. Der Vorstand und der Ausichtsrat legten bei der Beurteilung vonmöglichen Transaktionen einbesonders Augen- merk auf die Umsatzbarkeit, die Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells geeigneter Partner in Bezug auf die Profitabilität und der Finanzierbarkeit. Allerdings konnten im Geschäftsjahr, wie in den Vorjahren, keine geeigneten Zielgesellschaften identifiziert werden. Die Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes konnte nur dank Darlehen eines Aktionärs si- chergestellt weden. Zukünftig sollen die Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung der Börsennotierung, sowie das selektive Anbieten von Beratungsdienstleistungen den Kern des Geschäftsmodells darstellen. Die Börsennotierung erlaubt es der Gesellschaft, Dritten eine Plattform für den Zugang zum regulierten Kapitalmarkt zu bieten. Steuerung der Risikomanagementziele und wesentlichen Risikomanagementmethoden Der Vorstand von konzentrierte sich auf die Liquiditäts- und die Prozesssteuerung bei der An- bahnung und Umsetzung einer möglichen Kapitalmarkttransaktion mit einem Dritten. Die wesentlichen Steuerungsgrößen sind die Liquidität sowie die Entwicklung der Eigenkapi- talsituation der Gesellschaft. Aufgrund der schwachen Eigenkapitalposition der Gesellschaft legt der Vorstand besonderes Augenmerk auf die Entwicklung der Liquidität und des Eigenka- pitals. Als Steuerungs- und Überwachungsinstrument wurde 2022 das Berechnungsmodell für die aktuelle und geplante Entwicklung der Eigenkapitalposition sowie eine Cash-Burn-Berech- nung zur Überwachung der aktuellen und geplanten monatlichen Mittelzu- und -abflüsse wei- tergeführt. Durch eine beauftragte deutsche Anwaltskanzlei wird der Vorstand laufend über relevante rechtliche Aspekte informiert. Über einebeauftragteSteuerberatungsgesellschaft er- folgt die laufende monatliche Buchführung in Deutschland sowie die Information des Vorstan- des über finanzielle und steuerliche Sachverhalte. Weitere Steuerungsmechanismen sind derzeit nicht vorgesehen. 2. Wirtschaftsbericht Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Lage im Jahr 2022 in Deutschland war geprägt durch die Folgen des Krieges in der Ukraine und die weiterhin andauernden Auswirkungen der Coronapande- mie. Anhaltende und teils verschärfte Lieferkettenproblematik, massiv ansteigende Energie- preise gefolgt von einer stark anziehenden Inflation, die damit verbundenen korrektiven Maß- nahmen seitens der Notenbanken mit entsprechenden Zinserhöhungen, sowie die Sorge vor weiteren weitreichenden wirtschaftlichen Verwerfungen führten zu erheblich erschwerten Be- dingungen. Trotz dieser nach wie vor schwierigen und kaum prognostizierbaren Rahmenbedingungen hat sich die deutsche Wirtschaft als widerstandsfähig erwiesen, auch wenn sich deren Dynamik zum Jahresende deutlich abgeschwächt hat. Während das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in den ersten drei Quartalen 2022 trotz schwieriger weltwirtschaftlicher Rahmenbedingungen noch zulegen konnte (+0,8 %, +0,1 % und +0,5 %), ist das BIP im 4. Quartal 2022 gegenüber dem 3. Quartal2022–preis-,saison- und kalenderbereinigt –um0,4% gesunken. Fürdas gesamte Jahr 2022 haben die neuesten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes vom 24. Feb- ruar 2023 ein Wachstum von 1,8 % zum Vorjahr (kalenderbereinigt +1,9 %) bestätigt. ImVergleichzumVorquartalistdaspreis-,saison-und kalenderbereinigte BIPimviertenQuar- tal 2022 im Euroraum leicht um 0,1% gestiegen, während es in der EU auf dem Vorquartals- niveau stagnierte (0,0%). Auf Jahressicht (vgl. zum Vorjahresquartal) betrug das BIP-Wachs- tum im Euroraum im vierten Quartal 2022 1,9 %, in der EU 1,8%. Dies geht aus der am 24. Februar 2023 von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlichten Statistik hervor. Im Verlauf des vierten Quartals 2022 stieg das preis-, saison- und kalenderbereinigte BIP in den Vereinigten Staaten gegenüber dem Vorquartal um 0,7% (nach +0,6% im dritten Quartal 2022). Gegenüber dem Vorjahresquartal stieg das BIP um 1,0% (nach +1,8% im Vorquartal). Während der deutsche Leitindex (DAX) noch im Januar 2022 einen neuen Höchststand mit 16.271,75 Punkten erreichte, kehrte sich in Folge des Ukraine-Krieges und der damit verbun- denen Auswirkungen der Aufwärtstrend zunächst um. Der Abwärtstrend, der Ende September 2022 einen Tiefststand des Leitindex von 12.114,36 Punkten (-25,55 % im Vergleich zum Höchststand) verzeichnete, konnte in den darauffolgenden Monaten wieder gedreht werden. So schloss der deutsche Leitindex zum Jahresende bei einem Stand von 13.923,59 Punkten, was einem Minus zum Höchststand im Januar von 14,43% entspricht. Im Vergleich zum Vor- jahr (15.884,86 Punke zum Jahresende 2021) schloss der DAX mit einem Minus von knapp über 12%. Der im letzten Quartal 2022 zu verzeichnende Aufwärtstrend setzte sich zum Jah- resstart 2023 weiter fort. Den Börsenmonat Februar 2023 beendete der DAX bei einem Stand von 15.365,14 Punkten, d.h. mit einem Plus von über 10% zum Jahresende 2022. Im Börsenmonat März 2023 bewegt sich der DAX in einem ca. 1000 Punkte großen Bereich um die 15.200 Punkte, bleib also stark volatil nicht zuletzt aufgrund der nun neuen Banken-krise. Inwieweit weitere Steigerungen nach der Aufholung des Abwärtstrends aus 2022 mög-lich sind, ist vor dem Hintergrund der erneuten Unsicherheiten im Finanzsystem, der weiterhin hohen Inflation und der damit verbundenen zu erwartenden weiteren Zinserhöhungen der No- tenbanken schwer zu prognostizieren. Seit Beginn des Jahres 2022 zeigt die Inflationsrate eine starke Dynamik. Die Inflationsrate in Deutschland, gemessenals Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmo- nat, erreichte nach Mitteilungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) vom 17. Januar 2023, im Oktober 2022 ein bisheriges Rekordniveau von +10,4% und stieg damit gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozentpunkte. Zum Jahresende hin schwächte sich die Inflationsrate auf einem weiterhin hohen Stand leicht ab, so lag die Inflationsrate im Dezember 2022 laut Aussage des Statistischen Bundesamtes (Destatis) bei +8,6%, während sie im November 2022 noch bei +10,0% lag. Grund für die Abschwächung der Inflationsdynamik im Dezember 2022 war der insbesondere durch die staatliche „Dezember-Soforthilfe“ getriebene Rückgang des Energiepreisanstiegs. Dieser lag im Dezember 2022 nur noch bei +24,4 %, nach +38,7 % im November 2022. Im Jahresdurchschnitt 2022 haben sich die Verbraucherpreise um 7,9 % gegenüber 2021 er- höht. Gemäß Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) vom 17. Januar 2023, lag damit die Jahresteuerungsrate, bedingt durch die extremen Preisanstiege für Energie und Nahrungsmittel, deutlich höher als in den vorangegangenen Jahren (Jahr 2021: +3,1%). In Deutschland waren maßgebliche Treiber der Inflation im Jahr 2022 die Energiepreise mit einem Anstieg im Vergleich zum Vorjahr von 34,7% sowie Nahrungsmittel mit einem Plus von 13,4%. Laut Mitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 22. Februar 2023 lag die Inflationsrate im Januar 2023, nacherfolgter Umstellung vonder bisherigen Basis 2015 aufdas Basisjahr 2020, bei +8,7 %. Im Dezember 2022 hatte die Inflationsrate nach der Revisionsberechnung auf das neue Basisjahr 2020 bei +8,1 % und im November 2022 bei +8,8 % gelegen. Damit hat sich der Preisauftrieb zu Jahresbeginn wieder verstärkt. Wesentliche Treiber der Inflation auch im Januar warendie steigenden Preisefür Energie(+23,1% zum Vorjahresmonat) undNahrungs- mittel (+20,2% zum Vorjahresmonat). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mit- teilt, stiegen die Verbraucherpreise im Januar 2023 gegenüber Dezember 2022 um 1,0 %. Die jährliche Inflationsrate im Euroraum lag im Dezember 2022 bei 9,2%, gegenüber 10,1% im November. Ein Jahr zuvor hatte sie 5,0% betragen. Die jährliche Inflationsrate in der Euro- päischen Union lag im Dezember 2022 bei 10,4%, gegenüber 11,1% im November. Ein Jahr zuvor hatte sie 5,3% betragen. Diese Daten werden von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlicht. Die niedrigsten jährlichen Raten wurden in Spanien (5,5%), Luxemburg (6,2%) und Frankreich (6,7%) verzeichnet. Die höchsten jährlichen Raten wurden in Ungarn (25,0%), Lettland (20,7%)undLitauen(20,0%)gemessen.Gegenüber Novembergingdie jährlicheInflationsrate in zweiundzwanzig Mitgliedstaaten zurück, blieb in zwei unverändert und stieg in drei an. We- sentlicher Treiber im Dezember 2022 der jährlichen Inflation im Euroraum waren „Lebensmit-tel, Alkohol und Tabak“ (+2,9%), gefolgt von „Energie“ (+2,8%), „Dienstleistungen“ (+1,8%) sowie „Industriegütern ohne Energie“ (+1,7%). Im Euroraum lag die jährliche Inflationsrate im Januar 2023 bei 8,6%. Ein Jahr zuvor hatte sie 5,1% betragen. Die jährliche Inflationsrate in der Europäischen Union lag im Januar 2023 bei 10,0%. Ein Jahr zuvor hatte sie 5,6% betragen. Diese Daten werden von Eurostat, dem sta- tistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlicht. Die niedrigsten jährlichen Raten wurden in Luxemburg (5,8%), Spanien (5,9%), Zypern und Malta (je 6,8%) verzeichnet. Die höchsten jährlichen Raten wurden in Ungarn (26,2%), Lettland (21,4%) und Tschechien (19,1%) gemes- sen. Gegenüber Dezember ging die jährliche Inflationsrate in achtzehn Mitgliedstaaten zurück und stieg in neun an. Im Januar waren die wesentlichen Treiber der jährlichen Inflation im Euroraum weiterhin „Lebensmitteln, Alkohol und Tabak“ (+2,9%), gefolgt von „Energie“ (+2,2%), „Dienstleistungen“ (+1,8%) sowie „Industriegütern ohne Energie“ (+1,7%). In den USA stiegen die Verbraucherpreise im Januar 2023 um 6,4 % gegenüber dem Vorjah- resmonat. Damit sank die Inflationsrate im Vergleich zum Vormonat erneut um 0,1 Prozent- punkte. Die Inflationsrate in den USA ist somit auf dem niedrigsten Stand seit über einem Jahr und sank den siebten Monat in Folge. Im Jahresdurchschnitt 2022 stiegen die Verbraucher- preise in den USA um 8,0% gegenüber 4,7% im Jahresdurchschnitt 2021. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte zu Beginn des Jahres angesichts der steigenden Inflationsraten angekündigt, die Zinsen anzupassen. Demzufolge hat die EZB den Leitzins von 0,00 % zum Jahresbeginn 2022 (Hauptrefinanzierungsgeschäft) auf insgesamt 2,50 % zum Jahresende erhöht. Im Juli 2022 wich die EZB von der seit über zehn Jahren verfolgten Null- zinspolitik ab und erhöhte den Leitzins um 0,50%-Punkte. Nach einer zweiten Zinserhöhung im September 2022 um 0,75%-Punkte folgte mit Wirkung zum 2. November 2022 eine dritte Zinserhöhung von ebenfalls 0,75%-Punkten. In der Folge betrug der Leitzins 2,00 %. Mit der vierten Erhöhung um weitere 0,50%-Punkte im Dezember 2022 hat der Leitzins für das Haupt- refinanzierungsgeschäft wieder ein Niveau von 2,50 % erreicht, wie es zuletzt im Dezember 2008 der Fall war. Weitere graduelle Zinserhöhungen sollen angesichts der weiterhin hohen Inflationsraten in 2023 erfolgen und sind bereits mit den Zinserhöhungen am 8. Februar um 0,50%-Punkte auf 3,00% sowie am 16. März 2023 um weitere 0,50%-Punkte auf 3,50 % er- folgt. Im Vergleich hierzu hat die Federal Reserve (FED) frühzeitiger als die EZB und in zunächst größeren Zinsanpassungen im Verlauf des Jahres 2022 die Zinsen von 0,25% auf 4,5% (Fe- deral Funds Rate Zinsspanne von 4,25% - 4,5%) im Rahmen von sieben Zinserhöhungen erhöht. Auch bei der FED sind weitere graduelle Zinserhöhungen für 2023 geplant und bereits per 2. Februar 2023 mit einer ersten Erhöhung 2023 um 0,25%-Punkte sowie einer weiteren Erhöhung des Leitzinses am 23. März 2023 um 0,25 Prozentpunkte auf 5 Prozent (Federal Funds Rate-Zinsspanne von 4,75 bis 5 Prozent) umgesetzt. Das divergierende Verhalten der Zentralbanken macht sich auch im EUR/ USD Wechselkurs bemerkbar. Im Durchschnitt des Jahres 2022 erhielt man für einen Euro durchschnittlich 1,05 US-Dollar, während man im Vorjahr 2021 durchschnittlich für einen Euro 1,18 US-Dollar er- hielt. Dies entspricht einem Rückgang von knapp 11 %. Steuerung der Risikomanagementziele und wesentlichen Risikomanagementmethoden Der Vorstand von konzentrierte sich auf die Liquiditäts- und die Prozesssteuerung bei der An- bahnung und Umsetzung einer möglichen Kapitalmarkttransaktion mit einem Dritten. Die wesentlichen Steuerungsgrößen sind die Liquidität sowie die Entwicklung der Eigenkapi- talsituation der Gesellschaft. Aufgrund der schwachen Eigenkapitalposition der Gesellschaft legt der Vorstand besonderes Augenmerk auf die Entwicklung der Liquidität und des Eigenka- pitals. Als Steuerungs- und Überwachungsinstrument wurde 2022 das Berechnungsmodell für die aktuelle und geplante Entwicklung der Eigenkapitalposition sowie eine Cash-Burn-Berech- nung zur Überwachung der aktuellen und geplanten monatlichen Mittelzu- und -abflüsse wei- tergeführt. Durch eine beauftragte deutsche Anwaltskanzlei wird der Vorstand laufend über relevante rechtliche Aspekte informiert. Über einebeauftragteSteuerberatungsgesellschaft er- folgt die laufende monatliche Buchführung in Deutschland sowie die Information des Vorstan- des über finanzielle und steuerliche Sachverhalte. Weitere Steuerungsmechanismen sind der- zeit nicht vorgesehen. Geschäftsverlauf Neben der Verwaltung des Vermögens und der Prüfung von Investitionsmöglichkeiten wurden wenige Beratungsmandate ausgeführt. Der operative Geschäftsverlauf des Jahres 2022 verlief in der Gesamtschau deutlich schlech-ter als die entsprechende Planung des Vorstands. Eine Abweichung des geplanten Ergebnis-ses (Jahresfehlbetrag TEUR 80) zu dem Jahresfehlbetrag für 2022 von TEUR 109 ergab sich aufgrund von Umsatzerlösen, welche deutlich unter der Planung lagen. Ertragslage Die Umsatzerlöse sanken auf TEUR 9 (Vorjahr TEUR 58). Die Umsätze wurden im Wesentli- chen durch wenige Beratungsmandate erwirtschaftet. Dadurch entfielen Materialaufwendun- gen (Aufwendungen für bezogene Leistungen - Vorjahr TEUR 8). Die laufenden betrieblichen Kosten konnten im Geschäftsjahr 2021 gegenüber dem Vorjahr nochmals reduziert werden: Der Rückgang des sonstigen betrieblichen Aufwands auf TEUR 123 (Vorjahr: TEUR 151) ist das Resultat einer straffen Kostenkontrolle und einer schlanken Organisation. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 16 tiefer ausgefallen. Die perio- denfremden Erträge lagen bei TEUR 0 (Vorjahr TEUR 11). Die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen im Geschäftsjahr 2021 sind mit TEUR 11 um TEUR 6 tiefer als im Vorjahr. Damit ergab sichimGeschäftsjahr 2022ein JahresfehlbetragvonTEUR109gegenübereinem Jahresfehlbetrag von TEUR 74 im Vorjahr. Der Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2022 von TEUR 109 (Vorjahr: Jahresfehlbetrag TEUR 74) steht im Gegensatz zum geplanten Fehlbetrag von TEUR 80. Gründe hierfür waren im Wesentlichen sehr tiefe Umsatzerlöse und insgesamt tiefere Kosten. Die übrigen sonstigen betrieblichen Erträge ergeben sich aus der Auflösung von Rückstellun- gen in Höhe von insgesamt TEUR 11 (Vorjahr TEUR 17). Periodenfremde Erträge wurden keine erzielt (Vorjahr TEUR 11). Das Finanzergebnis (TEUR 6) hat sich verschlechtert (Vorjahr TEUR 0). Das Finanzergebnis ist durch Zinsaufwendungen für Darlehen gepägt, welcher ein Aktionär gewährt hat. Vermögens- und Finanzlage Zum Stichtag belief sich das gezeichnete Kapital auf TEUR 1.863 und die Kapitalrücklage auf TEUR 864. Dem gegenüber steht der Bilanzverlust in Höhe von TEUR 2.979. Somit ergibt sich ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von TEUR 252. Eine Überschul- dung im Sinne des § 19Abs. 2InsO liegt nicht vor. Auf den Verlust des hälftigen Grundkapitals hatte die Gesellschaft bereits mit Ad-Hoc Meldung vom 28. April 2016 hingewiesen. Die Vermögenslage beinhaltet auf der Aktivseite im Geschäftsjahr den Bestand an flüssigen Mitteln in Höhe von TEUR 15, geleisteten Vorauszahlungen von TEU 75, Vorsteuerguthaben in der Höhe von TEUR 24 und Forderungen aus Lieferung und Leistungen von TEUR 19. Der Finanzmittelfonds verringerte sich auf TEUR 15 (Vorjahr TEUR 73). Der negative Cash- flow aus der Geschäftstätigkeit wurde durch ein Darlehen ausgeglichen. Die sonstigen Rückstellungen erhöhten sich auf TEUR 86 (Vorjahr TEUR 59). Als Saldo aller Veränderungen in der Bilanz hat sich die Bilanzsumme von TEUR 267zum 31. Dezember 2021 auf TEUR 399 zum 31. Dezember 2022 erhöht. Die Kapitalstruktur ist gekennzeichnet von einem Kapitalfehlbetrag in Höhe von TEUR 252. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von –62,9 % (Vorjahr: -53,6%). Der operative Cash Flow hat sich mit TEUR -124 gegenüber TEUR -95 im Vorjahr aufgrund von Einnahmen aus dem Beratungsgeschäft verbessert. Der Cash Flow aus Finanzierungstätigkeiten beträgt TEUR 66 (Vorjahr TEUR 95). Dabei han- delt es sich um Darlehen eines Aktionärs. Somit ergibt sich zum Ende der Periode ein Finanzmittelfonds in Höhe von TEUR 15 (Vorjahr 73 TEUR). Die Gesellschaft konnte ihren Zahlungsverpflichtungen währenddes abgelaufenenGeschäfts- jahres jederzeit nachkommen. Zusammensetzung des Eigenkapitals Das Aktienkapital in Höhe von EUR 1.863.100,00 besteht aus Stammaktien. Es gibt keine Vorzugsaktien oder Aktien mit besonderen Rechten oder Pflichten. Die weitere Zusammen- setzung des bilanziellen Eigenkapitals kann dem beigefügten Eigenkapitalspiegel entnommen werden. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Bei den für die Geschäftstätigkeit bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren der Gesell- schaft als Beteiligungsgesellschaft sind insbesondere die Eigenkapitalrentabilität, Gesamtka- pitalrentabilität, Cashflow und Investitionen denkbare Größen. In Anbetracht der Tatsache, dass die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2022 nur in sehr geringem Umfang und den Vorjahren nicht oder nur im geringen Umfang operativ tätigwar, sinddie vorgenanntenKennziffern bisher wenig aussagekräftig. Durch die Änderung des Geschäftsmodells soll der Fokus der Gesellschaft in Zukunft auf der kontinuierlichen Überwachung und Optimierung sowie Darstellung und Analyse der folgenden Kennziffern liegen: Da zukünftig Beratungsdienstleistungen eine Ertragsquelle sind, ist die Anzahl der Mandate und der daraus zu entwickelnde Ertrag ein wichtiger Leistungsindikator. Bei der Beurteilung einer möglichen Kapitalmarkttransaktion, bei welcher die Börsennotierung ein wesentlicher Treiber ist, sind zudem folgende Leistungsindikatoren von Bedeutung: 1) Zu- fluss von Mitteln in die Gesellschaft 2) entstehende Kosten im Rahmen einer Transaktion 3) Veränderung der Liquidität. Ausblick 2023 Wärend das Geschäftsjahr 2021 und damit verbunden das BIP in Deutschland noch erheblich durch die Effekte der Coronapandemie beeinflusst waren, wurde das Jahr 2022 durch den russischen Angriff auf die Ukraine geprägt. Im Geschäftsjahr sind die durch die Pandemie hervorgerufenen Liefer- und Materialengpässe auf eine massive Erhöhung der Energiekosten getroffen, was in einer seit Jahrzehnten nicht mehr registrierten hohen Inflationrate resultierte. Um die Inflation zu drücken, wurden von Zentralbanken weltweit die Leitzinsen angehoben. Diese Gemengelage hatte einen erheblichen Einfluss auf den Kapitalmarkt und führte zu star- ken Kapitalmarktschwankungen innerhalb des Geschäftsjahres. Der Sachverständigenrat der Bundesregierung erwartet in seiner aktualisierten Konjunktur- prognose vom 22. März 2023 ein preisbereinigtes Wachstum von 0,2% gegenüber dem Vor- jahr. Die Inflation stellte eine große Belastung für die Konjunktur dar. Die Inflation hat nach Ein- schätzung der Wirtschaftsweisen zwar ihren Höhepunkt vom Herbst 2022 überschritten, es wird aber immer nochmit einer Inflationsrate von 6,6% im Jahresdurchschnitt für 2023 gerech- net. Die Stabilität der Finanzmärkte hält der Rat vor dem Hintergrund der jüngsten Turbulenzen im Bankensektor jedoch nicht für gefährdet. Die Lage sei eine andere als bei der Finanzmarkt- krise 2008. Der Inter-Bankenmarkt funktioniere gut, die Versorgung der Realwirtschaft mit Krediten sei gesichert. Zwar sei die Unsicherheit an den Finanzmärkten durch die Schliessung der Silicon Valley Bank und die Übernahme der Credit Swisse durch die UBS zuletzt gestiegen, anders als in der globalenFinanzkrise2008basierten die Schwierigkeiteneinzelner Bankenaber nicht auf weitgehend wertlosen Finanzprodukten. Die OECD hat in ihrem Economic Outlook March 2023 positive Anzeichen für eine weltwirt- schaftliche Erholung beschrieben. Das globale Wachstum wird in den Ausblick zufolge auch 2023 und 2024 mit 2,6% bzw. 2,9% unter der Trendrate liegen, da die Straffung der Geldpolitik weiterhin Wirkung zeigt. Dennoch denn eine allmähliche Verbesserung bis 2023-2024 prog- nostiziert, da die Belastung der Einkommen durch die hohe Inflation nachlässt. Die Verbesserung der Aussichten ist jedoch immer noch fragil. Die Risiken haben sich etwas ausgeglichener gestaltet, sind aber nach wie vor eher abwärtsgerichtet. Die Ungewissheit über den Verlauf des Krieges in der Ukraine und seine weitreichenden Folgen ist ein Hauptproblem. Das Ausmaß der Auswirkungen geldpolitischer Veränderungen ist schwer abzuschätzen und könnte weiterhin finanzielle Anfälligkeiten aufgrund hoher Verschuldung und überzogener Be- wertungen von Vermögenswerten, aber auch in bestimmten Finanzmarktsegmenten, offenle- gen. Auch der Druck auf die globalen Energiemärkte könnte wieder aufkommen und zu erhöh- ten erneuten Preisspitzen und höherer Inflation führen. Die Gesamtinflation ist zwar rückläufig, aber die Kerninflation bleibt hoch. Es wird erwartet, dass die Geldpolitik solange restriktiv, bleibt bis es klare Anzeichen dafür gibt, dass der zu- grundeliegende Inflationsdruck dauerhaft gesenkt wird. In vielen Volkswirtschaften, ein- schließlich der Vereinigten Staaten und des Euro-Raumes, werden daher weitere Zinserhö- hungen erwartet. Da die Kerneinflation nur langsam zurückgeht, werden die Leitzinsen mög- licherweise bis weit in das Jahr 2024 hinein hoch bleiben. Auf Basis der aktuell geplanten Organisations- und Personalstruktur werden Kosten TEUR100 für das Jahr 2023 und die Folgejahre erwartet. Da die Panamax AG über keine festen und planbaren Einkünfte verfügt, ist die Finanzierung dieser Kosten nicht sichergestellt. Der Vor- stand ist bemüht, die laufende erforderliche Liquidität durch Darlehen oder allenfalls durch andere geeignete Maßnahmen sicherzustellen. 3. Nachtragsbericht Zuden Vorgängenvonbesonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres 2022 wird auf den Nachtragsbericht im Anhang zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 verwie- sen. 4. Chancen- und Risikobericht Risikomanagementsystem Während das Risikomanagementsystem auf die Identifizierung und Klassifizierung von Risi- ken gerichtet ist, zielt das interne Kontrollsystem auf die Verringerung von Risiken durch Kon- trollmaßnahmen ab. Das interne Kontrollsystem ist somit ein integraler Bestandteil des Risiko- managementsystems und wird deshalb nachfolgend zusammenfassend dargestellt. Die Leistungsfähigkeit beider Systeme hat generelle Grenzen. Auch ein grundsätzlich als wirk- sam zu beurteilendes internes Kontrollsystem und ein Risikomanagementsystem können keine absolute Sicherheit zur Vermeidung wesentlicher Fehlaussagen oder Verluste bieten. Der Vorstand gestaltet Umfang und Ausrichtung der eingerichteten Systeme in eigener Ver- antwortung und in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat entsprechend den unternehmensspezifi- schen Anforderungen. Ein Rahmenkonzept findet keine Anwendung. Aufgrund der Größe und der Struktur der Panamax AG sind die Prozesse in formaler Hinsicht auf das Notwendige beschränkt. Die Zielsetzungen des internen Kontrollsystems sowie des Risikomanagementsystems lassen sich wie folgt beschreiben: · Identifizierung und Bewertung von Risiken; · Begrenzung erkannter Risiken; · Überprüfung erkannter Risiken hinsichtlich ihres Einflusses auf den Einzelabschluss der Panamax AG und die entsprechende Abbildung dieser Risiken. In einer jährlichen Risikoinventur werden zunächst Risiken aufgelistet. Diese werden sodann Unternehmensbereichen zugeordnet. Anschließend erfolgt eine Klassifizierung nach der Ein- trittswahrscheinlichkeit wie folgt: Im Geschäftsjahr 2022 wurde die Klassifizierung der Eintrittswahrscheinlichkeit eingeführt. Die Klassifizierung nach dem finanziellen Auswirkungsgrad bei Risikoeintritt wie folgt: Eintrittswahrscheinlichkeit 0% bis 5 % 6% bis 25% 26% bis 50% 51% bis 80% 81% bis 100% Beschreibung Sehr gering Gering Mittel Hoch Sehr hoch Erwartete Auswirkung in T€ T€ 0 bis T€ 5 T€ 5 bis T€ 15 T€ 15 bis T€ 30 > T€ 30 Grad der Auswirkung Niedrig Moderat Wesentlich Gravierend ImGeschäftsjahr 2022wurde eineKlassifizierung nach dem finanziellen Auswirkungsgrad ein- geführt. Die erwartetet Auswirkung in TEUR wurde in Abhängigkeit vom Eigenkapital und den liquiden Mitteln dargestellt, um eine an die Gesellschaft angepasste, variable Kenngröße zu erhalten. Da die Gesellschaft nur über eine beschränkten Geschäftsbetrieb verfügt, steht die Auswirkung von eintretenden Risiken auf die Liquidität und die Werthaltigkeit von Forderungen im Vordergrund. Falls die Panamax AG Investitionen tätigen würde, müsste die Klassifizie- rungen entsprechend angepasst werden. Auswirkungsstufen wurden in Abhängigkeit von li- quiden Mitteln und Eigenkapital ermittelt. Der Vorstand erachtet im Besonderen ein Risiko mit erwarteter Auswirkung von mehr als 100% der am Bilanzstichtag verfügbaren Summe aus liquiden Mitteln und Forderungen, TEUR 35, als „Gravierend“. Ein solcher Verlust würde durch die fehlende Liquidität den Fortbestand der Gesellschaft gefährden. Schließlich erfolgt die Verdichtung beider Klassifizierungen zu einer Gesamt-Risiko-Einschät- zung von „niedrig“ über „mittel“ und „hoch“ bis „sehr hoch“ gemäß folgender Matrix: Gesamtrisikoermittlung Eintrittswahrscheinlichkeit Auswirkung Niedrig Moderat Sehr gering niedrig niedrig Gering niedrig niedrig Mittel niedrig mittel Wesentlich niedrig mittel mittel HochSehr hoch mittel mittel mittel hoch hoch hoch Gravierend mittel mittel hoch hochsehr hoch Anschließend werden Kontrollen zur Begrenzung der jeweiligen Risiken eingerichtet. Eine Klassifikation der Kontrollen erfolgt sodann bezüglich der Merkmale: · Art der Kontrolle (manuell oder automatisch) · Wirkung der Kontrolle (präventiv oder aufdeckend) sowie · Häufigkeit der Kontrolle Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr erfolgte das Risikomanagement nicht nach einem allge- mein anerkannten Rahmenkonzept, sondern beschränkte sich auf einzelne ausgewählte Teil- aspekte,die einenstrukturiertenund zugleich effizienten Umgang mitden Risikensicherstellen sollen. Ziel des aktuellen Risikomanagements ist die Minimierung aller von der Gesellschaft selbst zu tragenden Risiken. Die Unternehmensleitung ist zunächst bestrebt, Risiken für die Panamax AG zu vermeiden und ggf. zu vermindern. Mit diesem Risikomanagementsystem verfolgt die Panamax AG die Strategie, mögliche Ge- fährdungspotenziale zu vermeiden oder zu verringern und den Bestand sowie die erfolgreiche Weiterentwicklung der Gesellschaft sicherzustellen. In der Vergangenheit hat die Panamax AG Veröffentlichungen nach dem Wertpapierhandels- gesetz verspätet vorgenommen. Die BaFin hat daraufhin Ordnungswidrigkeitsverfahren ein- geleitet und Bußgeldbescheide erlassen. Der Vorstand und der Aufsichtsrat stellen durch ge- eignete Maßnahmen sicher, dass künftig alle Veröffentlichungspflichten fristgemäß erfüllt wer- den. Die Struktur des Risikomanagementsystems ist zurzeit noch ganz wesentlich von der Neuaus- richtung der Geschäftstätigkeit beeinflusst. Alle Aufgaben und Prozesse werden durch den Vorstand selbst wahrgenommen, die Kontrollfunktion wird durch den Aufsichtsrat ausgeführt. Die Teilprozesse des Risikomanagements bestehen in der Identifikation, Bewertung, Steue- rung und Kontrolle der Risiken sowie der laufenden Überwachung und ggf. Anpassung des Risikomanagementsystems selbst. Wichtigstes Instrument des Risikomanagements im Geschäftsjahr 2022 ist der laufende Ab- gleich der aktuellen Finanz- und Vermögenslage mit den Planzahlen. Besondere Berücksich- tigung findet dabei die laufende monatliche Kontrolle der liquiden Mittel und die Analyse we- sentlicher Abweichungen von den Soll-Werten durch den Vorstand. Risiken Im Rahmen einer vorläufigen Risikoinventur wurden zunächst die wesentlichen Geschäftsrisi- ken identifiziert: Risiken aus geringen Barmittelreserven Im Nachgang der Veräußerung der Anteile durch die ehemalige Hauptaktionärin wird das Ge- schäftsmodell auf die Erhaltung und Weiterentwicklung der Börsennotierung und dem damit verbundenen Erbringen von Beratungsdienstleistungen ausgerichtet. Von einer aktiven Rolle der Panamax AG als Investorin wird abgerückt. Dadurch beschränkt sich die Planung der nö- tigen Barmittel auf die im Zusammenhang mit der Börsennotierung und des allgemeinen Ge- schäftsbetriebes stehenden laufenden Kosten. Auf Grundlage der Finanzplanung der Gesellschaft stehen bis zum 31. Dezember 2024 nicht ausreichende liquide Mittel zur Deckung ihrer Zahlungsverpflichtungen zur Verfügung. Ohne die erfolgreiche Beschaffung von Kapital, wie zum Beispiel einer Kapitalerhöhung oder Darle- hen ist der Weiterbestand der Gesellschaft gefährdet. Gesamtwirtschaftliche Risiken Durch die neue Geschäftsstrategie (Erhaltung und Weiterentwicklung der Börsennotierung, Erbringen von Beratungsdienstleistungen) ist die Entwicklung der Gesellschaft im Wesentli- chen von der Entwicklung des Kapitalmarktes abhängig. Die bis Ende 2022 anhaltende Unsi- cherheit an den Kapitalmärkten, verursacht durch weltweit hohe Inflationsraten und die geo- politischen Unsicherheiten führen weiterhin zu einer zurückhaltenden Beurteilung der Möglich- keiten für Manteltransaktionen. Für die Umsetzung einer möglichen Manteltransaktion ist die Entwicklung des primären Kapi- talmarktes (z.B. IPO, Listing) von großer Bedeutung. Im angelsächsischen Raum wird eine weiter eine abflauende Dynamik im Bereich der „SPAC-Transaktionen“ (Börsengang via Spe- cial Purpose Acquisition Vehicle) erwartet. Durch regulatorische Hindernisse (z.B. im Rahmen der Börsenzulassungen) könnte die Um- setzung dieses Trends in den europäischen Kapitalmärkten behindert oder verzögert werden. Operative Risiken Nebender konjunkturellenEntwicklung stellt die Entwicklung des Kapitalmarktesund die damit einhergehende Attraktivität von börsennotierten Gesellschaften zu Nutzung als Plattform für eineKapitalmarkttransaktion ein Risiko für die Gesellschaft dar. Um die Abhängigkeit voneiner unmittelbaren Transaktion zu minimieren, muss mit einer Kapitalzuführung (z.B. Kapitalerhö- hung oder Darlehen) genügend liquider und finanzieller Spielraum geschaffen werden, um die Gesellschaft bis nach dem 31. Dezember 2023 solide zu finanzieren. Solle dies im Laufe des Geschäftsjahre 2023 nicht gelingen, ist der Fortbestand der Gesell- schaft aktut gefährdet und in diesem Falle besteht eine Insolvenzgefahr. Im Falle einer Anbahnung einer Transaktion wird der Vorstand sämtliche Maßnahmen treffen, um die Risiken für die Gesellschaft zu minimieren. Dazu gehören die branchenübliche Doku- mentation, eine risikoorientierte Due Diligence, die rechtliche und fachliche Betreuung und Be- ratung durch qualifizierte Dritte, sowie ein zeitnahes Reporting. Finanzwirtschaftliche Risiken Für die Gesellschaft sind insbesondere die aus der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung resul- tierenden Risikenaus genereller Preisentwicklung sowie die Verfassung der Kapitalmärkte von hoher Bedeutung. Die entsprechenden Entwicklungen werden laufend verfolgt und in ihren Auswirkungen analysiert. Finanzierungsrisiko Zur Deckung der laufenden Kosten, insbesondere für die Börsennotierung, die Buchführung und die Abschlussprüfungen, stehen der Gesellschaft derzeit nicht ausrichend gesicherte Fi- nanzmittel zur Verfügung. Sollte die Finanzierung dieser Kosten nicht möglich sein, ist der Fortbestand der Gesellschaft gefährdet. Für die Aufnahme von zusätzlichem Eigenkapital ist die Panamax AG auf einen liquiden und aufnahmefähigen Kapitalmarkt angewiesen. Das maximale Ausfallrisiko der Gesellschaft ist auf die flüssigen Mittel und Forderungen aus Lieferung und Leistung begrenzt. Risiken aus Rechtsstreitigkeiten Es sind derzeit keine Rechtsstreitigkeiten anhängig oder absehbar. Risiken aus Aufsichtsverfahren Zur Vermeidung künftiger Aufsichtsverfahren wegen verspäteter Mitteilungen nach dem WpHG hat der Vorstand geeignete Maßnahmen zur Sicherstellung der fristgemäßen Wahr- nehmung der Veröffentlichungspflichten getroffen. Personalrisiken Der Erfolg der Panamax AG hängt maßgeblich vom Wissen und von der Einsatzbereitschaft der Mitarbeiter ab. Mögliche Risiken ergeben sich im Wesentlichen bei der Personalbeschaf- fung und Personalentwicklung sowie durch die Fluktuation von Mitarbeitern in Schlüsselposi- tionen, insbesondere der Vorstandsmitglieder. Chancen Das GeschäftsmodellderGesellschaft istdarauf ausgerichtet, die Börsennotierung zu erhalten und weiterzuentwickeln und damit zusammenhängende Beratungsdienstleistungen anzubie- ten. Wesentliche Chancen für das Geschäft der Panamax AG ergeben sich daher vornehmlich aus der Umsetzung einer Kapitalmarkttransaktion, bei welcher die bestehende Börsennotie- rung genutzt werden kann. Die Börsennotierung der Panamax AG kann für einen schnellen Zugang zur Börse genutzt werden. Dies ermöglicht einem Partner unter den Parametern „Zeit“ und „Kosten“ klar zu pla- nende Projektschritte für den Eintritt in den regulierten Kapital- und Börsenmarkt. Die noch nicht klaren regulatorischen Bedingungen für SPAC’s in Deutschland (z.B. bei der Börsenzu- lassung) eröffnen der Gesellschaft zudem die Chance, potentiellen Partnern einen alternati- ven, rechtssicheren Weg in den regulierten Kapitalmarkt zu bieten. Somit hat die Gesellschaft die Chance, ihre Struktur in ein mittel- und langfristig tragfähiges Geschäftsmodell einzubrin- gen. Gesamtbewertung der Risikolage Das Gesamtbild der Risikolage setzt sich aus den Einzelrisiken zusammen. Sehr kritisch für die Fortführung der Gesellschaft ist das Finanzierungs- und Liquiditätsrisiko zu beurteilen. Im Falle eines Verfehlens der Finanz- und Ertragsplanung, im Besonderen der geplanten Kapital- zuführung(Darlehen oder Kapitalerhöhung), ist der Bestandder Gesellschaft erheblich gefähr- det. Für die kurz- und mittelfristige Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs und die Umsetzung eines neuen Geschäftsmodells bedarf es der Zuführung von Kapital. 5. Prognosebericht Im Geschäftsjahr 2022 erzielte die Gesellschaft einen Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 109. Die Gesellschaft erwartet für 2023 einen Jahresfehlbetrag von TEUR 100. Die Ge- sellschaft sondiert auch im Jahr 2023 die Möglichkeit, die Börsennotierung der Gesellschaft für eine Kapitalmarkttransaktion zu nutzten. Dabei findet eine präzise Abwägung der Chancen und Risiken statt. Die Gesellschaft verfügt nicht über genügend liquide Mittel für die Deckung der laufenden Kos- ten bis zum 31.12.2023 sicherzustellen. Daher ist die Gesellschaft auf Mittelzuflüsse angewie- sen. Diese können in Form von Darlehen oder einer Kapitalerhöhung erfolgen. Ohne diese Zuflüsse ist der Bestand der Gesellschaft gefährdet und die positiven Beurteilungskriterien für ein On-Going Concern nicht mehr gegeben. 6. Vergütungsbericht Der Vergütungsbericht gemäß § 162 AktG der Panamax AG wird auf der Internetseite der Gesellschaft öffentlich zugänglich gemacht. II. Vorstand Der Vorstand erhielt in den Geschäftsjahren 2022, 2021, 2020 und 2019 keine Vergütungen. 7. Übernahmerelevante Angaben nach § 289a HGB Das Grundkapital der Panamax AG betrug zum 31. Dezember 2022 EUR 1.863.100. Es be- steht aus 1.863.100 auf den Inhaber lautenden Stammaktien in Form von nennwertlosen Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von je EUR 1,00. Jede Aktie ver- mittelt ein Stimmrecht. Aktien mit Sonderrechten, die ihren Inhabern Kontrollbefugnisse verleihen, existieren nicht. Hinsichtlich direkter oder indirekter Beteiligungen am Kapital, die 3% oder mehr der Stimm- rechte überschreiten wird auf die Angaben im Anhang verwiesen. Mitarbeiterbeteiligungsprogramme bestehen nicht. Vorstandsmitglieder werden vom Aufsichtsrat bestellt und abberufen. Der Vorstandsvorsit- zende wird vom Aufsichtsrat benannt. Das Höchstalter der Vorstandsmitglieder ist laut Sat- zung auf 68 Jahre begrenzt. Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, Änderungen der Satzung, die nur die Fassung betreffen, zu beschließen. Ansonsten gelten für Änderungen der Satzung die ge- setzlichen Vorschriften (§§ 133, 179 AktG). Der Vorstand war bis zum 27. Juni 2022 befugt, Aktien auszugeben. Wesentliche Vereinbarungen der Panamax AG, die unter der Bedingung eines Kontrollwech- sels im Falle eines Übernahmeangebots stehen, existieren nicht. Entschädigungsvereinbarungen der Panamax AG mit den Mitgliedern des Vorstands oder Ar- beitsnehmern für den Fall eines Übernahmeangebots sind nicht getroffen worden. 8. Internes Kontrollsystem und Risikomanagementsystem im Hinblick auf den Rech- nungslegungsprozess (§ 289 Abs. 4 HGB) Das rechnungslegungsbezogene interne Kontroll- und Risikomanagementsystem hat zum Ziel die Übereinstimmung des Jahresabschlusses und des Lageberichts mit allen einschlägigen Vorschriftensicherzustellen. DieVerantwortungfür dieEinrichtungundwirksameUnterhaltung angemessener Kontrollen über die Finanzberichterstattung liegt beim Vorstand der Gesell- schaft, der zu jedem Geschäftsjahresende die Angemessenheit und Wirksamkeit des Kontroll- systems beurteilt. Der Aufsichtsrat ist ebenfalls in das Kontrollsystem eingebunden und arbeitet mit dem Vor- stand zum Wohle des Unternehmens zusammen. Das Risikomanagement der Panamax AG hat das Ziel, wesentliche Risiken aus der Geschäftstätigkeit jederzeit identifizieren, einschät- zen und steuern zu können und so monatsweise einen Überblick über die Risiken zu gewähr- leisten und im Rahmen einer Risikovermeidung bzw. Risikominimierung durch eine angemes- sene Chancen-/Risikoverteilung den Unternehmenserfolg zu optimieren. Der Vorstand unterrichtete den Aufsichtsrat monatlich über die Entwicklung der Liquidität und des Ergebnisses der Panamax AG. Der Aufsichtsrat hat sich fortlaufend über die Unterneh- mensplanung, die strategische Weiterentwicklung sowie wesentliche Projekte informieren zu lassen und steht dem Vorstand beratend zur Seite. Das rechnungslegungsbezogene interne Kontrollsystem der Panamax AG umfasst Regeln und Verfahren zur Sicherung der Wirksamkeit von Kontrollen im Rechnungslegungsprozess. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist das Kontrollsystem nach den Grundsätzen der Wirtschaft- lichkeit und der Wirksamkeit auf den im Aufbau befindlichen Geschäftsbetrieb der Panamax AG zugeschnitten. Insbesondere sind wesentliche Elemente des Rechnungslegungsprozes- ses auf externe Berater ausgelagert. Die Erstellung des monatlichen Reportings erfolgt durch einen externen Dienstleister in Deutschland und dient zunächst dem Vorstand als Instrument zur Überwachung der vollstän- digen Erfassung aller Geschäftsvorfälle sowie der Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Die Erstellung der Halbjahres- und Jahresabschlüsse erfolgt durch eine in Deutschland ansässige Steuerberatungsgesellschaft nach den Grundsätzen des HGB. Im Hinblick auf das Risikomanagement erfolgt im Rahmen des Rechnungslegungsprozesses eine ständige Neubewertung des Liquiditätsrisikos der Panamax AG. Im Zusammenhang mit den monatlichen Reportings erfolgt in einem 1. Schritt die Überwachung des Bestands an li- quiden Mitteln, während im Rahmen den monatlichen Reportings in einem 2. Schritt die Iden- tifizierung von Abweichungen bezogen auf einzelne Mittelabflüsse bzw. Aufwandspositionen erfolgt. Zugleich erfolgt eine jährliche Prognose der zukünftigen Finanzlage über einen Zeit- raum von 12 Monaten. Über die Überwachung und Steuerung des Liquiditätsrisikos hinaus erfolgt anhand der monat- lichen Rechnungslegung eine ständige Neubewertung aller identifizierten Einzelrisiken, soweit sich diese in der Rechnungslegung abbilden, sowie ggf. die laufende Überwachung in den Stadien der Risikoverminderung und des Risikotransfers. Maßnahmen zur Steuerung und Begrenzung des Liquiditätsrisikos (inkl. des Risikos einer In- solvernz) erfolgen im Jahr 2023 durch eine Cash-Burn-Rechnung des Vorstands. 9. Sonstige Angaben Corporate Governance Vorstand und Aufsichtsrat der Panamax AG haben erklärt, dass den Empfehlungen der Re- gierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex in jeweils gültiger Fassung im Geschäftsjahr 2022 nicht entsprochen wurde und auch zukünftig nicht entsprochen werden wird. Die Gesellschaft ist der Meinung, dass die Empfehlungen der Regierungskommission Deut- scher Corporate Governance Kodex für große Publikumsgesellschaften entworfen wurden, je- doch unpassend sind für Gesellschaften von der Größe der Panamax AG, daher wird auch für die Zukunft den Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex nicht nachgekommen werden. Die Größe und wirtschaftliche Bedeutung der Gesell- schaft erfordern keine Orientierung an den Empfehlungen der Regierungskommission Deut- scher Corporate Governance Kodex. Eine ordnungsgemäße Unternehmensführung ist nach Überzeugung von Vorstand und Aufsichtsrat auch durch Beachtung der gesetzlichen Bestim- mungen möglich. Die Entsprechenserklärung hat die Panamax AG auf ihrer Homepage unterhttps://pa- namax.ag/corporate-governance/entsprechenserklaerung/ veröffentlicht. 10. Erklärung zur Unternehmensführung Die Erklärung zur Unternehmensführung ist auf der Internetseite der Gesellschaft, https://pa- namax.ag/corporate-governance/entsprechenserklaerung/ öffentlich zugänglich. 11. Abhängigkeitsbericht Aufgrund der zum 22.02.2021 beendeten Mehrheitsbeteiligung von Frau Qiying Ju erübrigt sich für die Panamax AG nach § 312 AktG die Verpflichtung zur Erstellung eines Abhängig- keitsberichts für das Geschäftsjahr 2022. Der Vorstand der Panamax AG hat im Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unter- nehmen der Panamax AG, Frankfurt am Main, die folgende Schlusserklärung gegeben: „Zusammengefasst erklärt der Vorstand, dass die Panamax AG für das Geschäftsjahr 2022 keine Verpflichtung zur Erstellung eines Abhängigkeitsberichtes mehr hat. Es sind keine Maß- nahmen auf Veranlassung oder im Interesse des herrschenden oder eines mit ihm verbunde- nen Unternehmens getroffen oder unterlassen worden." 12. Versicherung der gesetzlichen Vertreter „Wir versichern nach bestem Wissen und Gewissen, dass gemäß den anzuwendenden Rech- nungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungs- mäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermö- gens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäfts- verlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft im ver- bleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.“ Frankfurt am Main, den 28. April 2023 Panamax Aktiengesellschaft Der Vorstand __________ Mathias Schmid
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