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Panamax AG Audit Report / Information 2021

May 10, 2022

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Panamax Aktiengesellschaft Blatt 1 Bilanz zum 31.12.2021 Panamax Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main AKTIVA PASSIVA Geschäftsjahr Vorjahr EUR Geschäftsjahr EUR Vorjahr EUR EUR EUR EUR A. Anlagevermögen A. Eigenkapital I. Sachanlagen I. Gezeichnetes Kapital II. Kapitalrücklage III. Bilanzverlust 1.863.100,00 1.863.100,00 864.455,70 864.455,70 2.870.602,64 2.797.101,43 1. andere Anlagen, Betriebs- und Ge- schäftsausstattung 2,00 2,00 2,00 2,00 - davon Verlustvortrag EUR - Summe Anlagevermögen 2.797.101,43 (EUR -2.981.951,81) B. Umlaufvermögen nicht gedeckter Fehlbetrag 143.046,94 0,00 69.545,73 0,00 I. Forderungen und sonstige Vermö- gensgegenstände Summe Eigenkapital 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen B. Rückstellungen 19.385,10 31.849,06 8.526,00 1. sonstige Rückstellungen 59.136,00 87.600,00 43.699,74 2. sonstige Vermögensgegenstände 27.970,82 - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 0,00 (EUR 140,00) C. Verbindlichkeiten 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 51.234,16 72.810,36 36.496,82 73.913,69 89.446,69 - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 89.446,69 (EUR 43.699,74) II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Betei- ligungsverhältnis besteht Summe Umlaufvermögen 124.044,52 110.410,51 94.679,52 0,00 184.126,21 43.699,74 87.600,00 Übertrag 124.046,52 110.412,51 Übertrag 59.136,00 Blatt 2 Bilanz zum 31.12.2021 Panamax Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main AKTIVA Übertrag PASSIVA Geschäftsjahr EUR Vorjahr EUR Geschäftsjahr EUR Vorjahr EUR EUR EUR 124.046,52 110.412,51 Übertrag 59.136,00 87.600,00 43.699,74 184.126,21 C. Rechnungsabgrenzungsposten - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 255,00 EUR 94.679,52 (EUR 0,00) D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 143.046,94 69.545,73 3. sonstige Verbindlichkeiten 23.831,25 48.913,50 - davon aus Steuern EUR 19.781,25 (EUR 25.320,00) - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 23.831,25 (EUR 48.913,50) 207.957,46 92.613,24 267.093,46 180.213,24 267.093,46 180.213,24 Panamax Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main Anhang für das Geschäftsjahr 2021 I. Allgemeine Angaben Die Aktien der Panamax Aktiengesellschaft („Gesellschaft“ oder „Panamax AG“), sind am Regulierten Markt der Wertpapierbörse Frankfurt, Frankfurt am Main, im Segment „General Standard“ unter der Wertpapierkennnummer „A1R1C8“ (ISIN DE000A1R1C81) notiert. Entsprechend gilt die Gesellschaft zum Bilanzstichtag als eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB in Verbindung mit § 264d HGB. Sitz der Gesellschaft ist Frankfurt am Main. Die Gesellschaft wird beim Amtsgericht Frankfurt unter der Nummer HRB 104067 geführt. Der Jahresabschluss der Panamax AG, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr 2021 wurde auf der Grundlage der handelsrechtlichen Ansatz-, Bewertungs- und Gliederungsvorschriften erstellt. Ergänzend dazu sind die Bestimmungen des Aktiengesetzes („AktG“) maßgebend. Die Gliederung und der Ausweis der Posten der Bilanz entsprechend den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften (§ 266 HGB). Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB angewendet. Der Jahresabschluss wurde gemäß § 264 Abs. 1 HGB um eine Kapitalflussrechnung und einen Eigenkapitalspiegel erweitert. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Auf Grundlage der Finanzplanung stehen der Gesellschaft bis zum 31. Dezember 2023 ausreichende liquide Mittel zur Deckung ihrer Zahlungsverpflichtungen zur Verfügung. Der Vorstand der Gesellschaft plant im zweiten Halbjahr 2022 eine Kapitalerhöhung mit Gewährung des gesetzlichen Bezugsrechtes, durchzuführen. Der erwartete Bruttozufluss an finanziellen Mitteln wird dabei bis zu TEUR 350 betragen. Der Gesellschaft liegt bereits eine rechtsverbindliche Zusage von einem Aktionär in Höhe von TEUR 120 vor. Mit der Umsetzung der Kapitalerhöhung geht der Vorstand davon aus, dass bis 31. Dezember 2023 und darüber hinaus ausreichende Finanzmittel zur Deckung der laufenden Verbindlichkeiten zur Verfügung stehen. Für den Fall, dass die Kapitalerhöhung nicht wie geplant umgesetzt werden kann, hat sich ein Aktionär rechtsverbindlich dazu verpflichtet, zur Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft TEUR 120 als Darlehen mit Rangrücktritt zur Verfügung zu stellen. Im Falle eines Verfehlens der Finanz- und Ertragsplanung ist der Bestand der Gesellschaft gefährdet. Für die mittelfristige Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs und die Umsetzung des auf den Erhalt der Kapitalmarktfähigkeit ausgerichteten Geschäftsmodells der Gesellschaft bedarf es der weiteren Zuführung von Kapital und Liquidität. Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Bilanzstichtag einzeln bewertet. 1 Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgte zu Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 1 HGB, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear über die voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer. Den planmäßigen Abschreibungen liegen folgende Nutzungsdauern zugrunde: - Geschäftsausstattung (EDV) 3 Jahre Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800 netto werden im Zugangsjahr in voller Höhe aufwandswirksam in Abgang gebracht. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nominalwerten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten zum Bilanzstichtag angesetzt. Die Rechnungsabgrenzungsposten werden zur periodengerechten Abgrenzung von Aufwendungen und Erträgen gebildet. Auf den Ansatz der aktiven latenten Steuern wurde unter Inanspruchnahme von § 274 Abs. 1 S. 2 HGB verzichtet. Bei der Bildung der Rückstellungen wird den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag angemessen Rechnung getragen. Die Bemessung des Erfüllungsbetrags erfolgt in einer Höhe, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten sind jeweils mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden unter Beachtung von § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. III. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens gemäß § 268 Abs. 2 HGB wird in der Anlage zum Anhang im Anlagespiegel dargestellt. Die Forderungen aus Lieferung und Leistungen in Höhe von EUR 19.385,10 haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In der Bilanz sind keine Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Das gezeichnete Kapital besteht aus 1.863.100 auf den Inhaber lautenden Stammaktien in Form von nennwertlosen Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von je EUR 1,00. Das gezeichnete Kapital ist voll eingezahlt. 2 Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 28. Juni 2017 wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital bis zum 27. Juni 2022 mit Zustimmung des Aufsichtsrats um bis zu EUR 931.550,00 gegen Bar- und/oder Sacheinlage einmal oder mehrmals zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2017/I). Dabei ist den Aktionären ein Bezugsrecht einzuräumen. Der Vorstand ist mit Zustimmung des Aufsichtsrates berechtigt, das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre unter bestimmten Voraussetzungen auszuschließen. Die Kapitalrücklage beträgt zum 31. Dezember 2021 TEUR 864 (Vorjahr: TEUR 864). Der sich aus dem Abschluss zum 31. Dezember 2021 ergebene Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 74 (Vorjahr: Jahresüberschuss von TEUR 185) wird dem bestehenden Verlustvortrag in Höhe von TEUR 2.797 hinzugerechnet. Somit ergibt sich ein Bilanzverlust zum 31. Dezember 2021 in Höhe von TEUR 2.871 (Vorjahr: Bilanzverlust von TEUR 2.797) Die Entwicklung des Eigenkapitals der Gesellschaft im Berichtsjahr wird im Eigenkapitalspiegel dargestellt. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Jahresabschluss- und Prüfungskosten von TEUR 40 (Vorjahr: TEUR 49), Aufsichtsrats- vergütungen von TEUR 11 (Vorjahr: TEUR 19), und Rückstellungen für Aufbewahrungsverpflichtungen von TEUR 8 (Vorjahr: TEUR 20). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 89.446,69 (Vorjahr: EUR 43.699,74). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr und bis zu fünf Jahren beträgt EUR 94.679,52 (Vorjahr: EUR 0,00). Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht in der Höhe von TEUR 95 (Vorjahr TEUR 0) weisen ein Darlehen (mit Rangrücktritt) eines Aktionärs aus. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalteten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 20 (Vorjahr: TEUR 25). Die Verbindlichkeiten aus der Festsetzung einer Geldstrafe der BaFin (Vorjahr: TEUR 12) zuzüglich der Verwaltungskosten in Höhe von TEUR 7 wurde im Geschäftsjahr 2021 beglichen. Die Verbindlichkeiten aus noch nicht ausbezahlten Vorstandsgehältern betragen TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 4). IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse beinhalten Umsätze aus Beratungstätigkeiten in Höhe von TEUR 58 (Vorjahr: TEUR 7) Die Aufwendungen für bezogene Leistungen in der Höhe von TEUR 8 (Vorjahr TEUR 0) betreffen Leistungen Dritter im Rahmen der Beratungstätigkeiten. 3 Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 17 (Vorjahr: TEUR 6) und periodenfremde Erträge aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 11 (Vorjahr: TEUR 7). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Rechts- und Beratungskosten TEUR 20 (Vorjahr: TEUR 68), Buchführungs-, Abschluss und Prüfungskosten TEUR 47 (Vorjahr: TEUR 51), Aufsichtsratvergütungen TEUR 34 (Vorjahr: TEUR 35), Gebühren und Beiträge TEUR 15 (Vorjahr: TEUR 16), Kosten für die Hauptversammlung TEUR 8 (Vorjahr: TEUR 13), sowie sonstige übrige Aufwendungen TEUR 27 (Vorjahr: TEUR 20). Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen Zinsen für Darlehen der Macun GmbH (TEUR 0,4), im Vorjahr lagen die Zinsaufwendungen für Darlehen der ehemaligen Mehrheitsaktionärin Qiying Ju bei TEUR 11. V. Sonstige Angaben Angaben zu den Organen der Gesellschaft Zusammensetzung des Vorstands: - - Frau Qiying Ju, Fuzhou, Volksrepublik China (bis 03. März 2021) Herr Alexander Kersting, Neu-Isenburg (ab 03. März 2021) Der alleinige Vorstand, Frau Qiying Ju, war einzelvertretungsberechtigt, mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Frau Qiying Ju erhielt im Berichtszeitraum keine Vorstandsvergütung. Frau Qying Ju hat ihr Amt als Vorstand der Panamax AG zum 03. März 2021 niedergelegt. Herr Alexander Kersting ist des Weiteren Vorstand der Tauris Capital AG, Frankfurt am Main, Geschäftsführer der Tauris Treuhand GmbH, Frankfurt am Main, Geschäftsführer der FU.Life Service GmbH, Berlin, Geschäftsführer der Youniq Service GmbH, Leipzig, Geschäftsführer der CAMPUS REAL ESTATE GmbH, Leipzig, Geschäftsführer der FONA Beteiligungs UG, Leipzig, Geschäftsführer der FONA Holding UG, Leipzig, Geschäftsführer der AF Property GmbH, Leipzig, Geschäftsführer der AF Verwaltungs GmbH, Leipzig Herr Alexander Kersting wurde vom Aufsichtsrat mit Wirkung zum 3. März 2021 zum Mitglied des Vorstands bestellt. Herr Alexander Kersting ist einzel- vertretungsberechtigt, mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. 4 Zusammensetzung des Aufsichtsrates: Bis zur Hauptversammlung vom 14.12.2021 bestand der Aufsichtsrat aus folgenden Mitgliedern: - - - Herr Matthias Schroeder (Vorsitzender), Rechtsanwalt bei Schroeder Xiang & Partner, Peking, Volksrepublik China Herr Prof. Shuyu Zhang (stellvertretender Vorsitzender), Hochschullehrer an der International Business and Economics Universität, Peking, Volksrepublik China Herr Hartwig Traber, Unternehmensberater, Alzenau, Deutschland Die Mitglieder des Aufsichtsrates waren mit Ausnahme von Herrn Schroeder in keinen weiteren Aufsichtsräten tätig. Herr Matthias Schroeder war im Berichtsjahr Vorsitzender des Aufsichtsrates der China BPIC Surveying Instruments AG, Hamburg. An der Hauptversammlung vom 14.12.2021 wurden folgende Aufsichtsratsmitglieder neu gewählt: - - - Achim Weber, CPA, Dresden (Vorsitzender) Alexander F. Mettler, Dipl. Jur. MBA, Kiel (stellvertretender Vorsitzender) Naschaat Siam, Unternehmensberater, Delle/Frankreich Die neu gewählten Mitglieder des Aufsichtsrates gehören keinen weiteren Aufsichtsräten an. Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats beliefen sich im Berichtszeitraum auf TEUR 35. Davon wurden im Geschäftsjahr 2021 TEUR 11 in die Rückstellungen eingestellt. Mitarbeiter: Im Berichtsjahr beschäftigte die Gesellschaft keine Arbeitnehmer. Sonstige finanzielle Verpflichtungen: Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen begründet durch das Anmieten von Räumlichkeiten in Höhe von TEUR 9. Der Mietvertrag wurde zum 31.05.2022 gekündigt. 5 Haftungsverhältnisse: Haftungsverhältnisse, die nicht in der Bilanz abgebildet sind, bestehen zum 31. Dezember 2021 nicht. Honorar des Abschlussprüfers: Die MSW GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Berlin, ist mit der Abschlussprüfung für das Geschäftsjahr 2021 beauftragt. Das Gesamthonorar für 2021 gliedert sich wie folgt auf: Abschlussprüfungsleistungen: Andere Bestätigungsleistungen: TEUR 30 (Vorjahr: 30 TEUR) TEUR 2 (Vorjahr: 0 TEUR) Erklärung zum Corporate Governance Kodex: Vorstand und Aufsichtsrat haben die Entsprechungserklärung im Sinne von § 161 AktG abgegeben und auf der Homepage der Panamax AG unter https://panamax.ag/corporate- governance/entsprechenserklaerung/ zugänglich gemacht. VI. Mitteilung nach dem Aktiengesetz bzw. Wertpapierhandelsgesetz Die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats der Gesellschaft sind nach § 15 a WpHG gesetzlich verpflichtet, den Erwerb bzw. die Veräußerung von Aktien unverzüglich der Gesellschaft mitzuteilen. Das Vorstandsmitglied Qiying Ju, tätig vom 01.01.2021 bis 03.03.2021, hielt bis zum 16.02.2021 90,56% der Aktien (das entspricht 1.687.268 Stimmrechten) an der Panamax AG. Am 22.02.2021 teilte Frau Ju der Gesellschaft mit, dass sie keine Aktien und Stimmrechte an der Panamax AG mehr besitzt. Anteilsbesitz über 3% der Anteile an der Panamax AG / Stimmrechtsmitteilungen nach §§ 21 ff WpHG zum Bilanzstichtag: Name: Prozentualer Anteil der Stimmrechte: 29,52 (indirekt) Mathias Schmid BeCon AG 9,51% (direkt) Lajos Balog Thomas Höder 28,89% (indirekt) 22,54% (indirekt) 6 Der Panamax AG sind nachfolgende Stimmrechtsmitteilungen nach § 33 Abs. 1 und 38 Abs. 1 WpHG zugegangen, die den aktuellen Beteiligungsstand widerspiegeln: 1. Frau Qiying Ju, Volksrepublik China, hat der Gesellschaft am 16.02.2021 gemäß § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Panamax AG am 15.02.2021 die Schwelle von 75% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 55,82% (das entspricht 1.040.000 Stimmrechte) betragen hat. 2. Herr Mathias Schmid hat der Panamax AG am 17.02.2021 gemäß § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Panamax AG am 15.02.2021 die Schwelle von 25 % überschritten hat und an diesem Tag 29,52 % (das entspricht 550.000 Stimmrechte) betragen hat. Die Stimmrechte sind Herrn Mathias Schmid gemäß § 34 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG von der Macun GmbH, Frankfurt am Main, zuzurechnen. 3. Die BeCon AG, Salzkotten, Deutschland, hat der Gesellschaft am 18.02.2021 gemäß § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Panamax AG am 12.02.2021 die Schwelle von 5% überschritten hat und an diesem Tag 9,51% (das entspricht 177.268 Stimmrechte) betragen hat. 4. Frau Qiying Ju, Volksrepublik China, hat der Gesellschaft am 19.02.2021 gemäß § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Panamax AG am 17.02.2021 die Schwelle von 25% unterschritten hat und an diesem Tag 22,54% /das entspricht 420.000 Stimmrechte) betragen hat. 5. Herr Lajos Balog hat der Gesellschaft am 22.02.2021 gemäß § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der Stimmrechtsanteil des Herrn Lajos Balog an der Panamax AG am 17.02.2021 die Schwelle von 25% überschritten und an diesem Tag 28,98 % (540.000 Stimmrechte) betragen hat. Die Stimmrechte sind Herrn Lajos Balog gemäß § 34 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG von der Prime Return GmbH, Bern, Schweiz, zuzurechnen. 6. Frau Qiying Ju, Volksrepublik China, hat der Gesellschaft am 22.02.2021 gemäß § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Panamax AG am 20.02.2021 die Schwelle von 3% unterschritten hat und an diesem Tag 0% (das entspricht 0 Stimmrechte) betragen hat. 7. Herr Thomas Höder hat der Gesellschaft am 27.02.2021 gemäß § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der Stimmrechtsanteil an der Panamax AG am 20.02.2021 die Schwelle von 20% überschritten hat und an diesem Tag 22,54 % (das entspricht 420.000 Stimmrechte) betragen hat. Die Stimmrechte sind Herrn Thomas Höder gemäß § 34 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG von der Isarwinkel Vermögens- und Verwaltungsgesellschaft mbH, München, zuzurechnen. 7 VII. Nachtragsbericht Der Einmarsch der russischen Streitkräfte in die souveräne Ukraine am 24.02.2022 stellt ein einschneidendes Ereignis dar, das auch in der globalen Wirtschaft und damit in der Rechnungslegung der Unternehmen deutliche Spuren hinterlassen wird. An den Güter- und Finanzmärkten waren die Reaktionen sofort spürbar, die demokratischen Staaten haben in großer Geschlossenheit scharfe Sanktionen gegen Russland verhängt. Deren Konsequenzen für Russland, aber auch für die verhängenden Staaten, zeigen sich bereits unmittelbar, werden aber auch langfristig erhebliche Konsequenzen für die Weltwirtschaft haben. Aussagen zur zeitlichen Erstreckung der Krise, die sich durch weitere Aktionen Russlands auch verschärfen kann, sind gegenwärtig kaum möglich. Diese sich verschlechternden Rahmenbedingungen haben zu einer deutlichen Abnahme der Aktivitäten im Bereich IPO’s/Listings geführt. Einer Studie von EY zufolge, hat sich das Volumen für IPO’s im 1. Quartal 2022 im Vergleich zum Vorjahr halbiert, die Anzahl der Transaktionen ist um 37% zurückgegangen. Nach Ansicht des Vorstandes könnte sich diese Entwicklung negativ auf die Umsetzung einer möglichen Manteltransaktion auswirken. VIII. Gewinnverwendungsvorschlag Der Vorstand schlägt vor, den Jahresfehlbetrag i.H.v. TEUR 74 auf neue Rechnung vorzutragen. Frankfurt am Main, den 31. März 2022. Panamax Aktiengesellschaft Der Vorstand ________ Alexander Kersting 8 Anlage zum Anhang ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2021 Panamax Aktiengesellschaft Anschaffungs-, Herstellungs- kosten Zugänge EUR Abgänge EUR Anschaffungs-, Herstellungs- kosten kumulierte Abschreibung Geschäftsjahr Abgänge EUR kumulierte Buchwert Buchw ert Abschreibung Abschreibung 01.01.2021 31.12.2021 01.01.2021 EUR 31.12.2021 EUR 31.12.2020 EUR 31.12.2021 EUR EUR EUR EUR A. Anlagevermögen I. Sachanlagen 1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.288,00 0,00 0,00 1.288,00 1.286,00 0,00 0,00 1.286,00 2,00 2,00 Summe Sachanlagen 1.288,00 0,00 0,00 1.288,00 1.286,00 0,00 0,00 1.286,00 2,00 2,00 1.288,00 0,00 0,00 1.288,00 1.286,00 0,00 0,00 1.286,00 2,00 2,00 9 Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2021 bis 31.12.2021 Panamax Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main Geschäftsjahr EUR Vorjahr EUR 1. Umsatzerlöse 57.817,10 28.277,90 7.350,00 2. sonstige betriebliche Erträge 391.062,01 3. Materialaufwand a) Aufwendungen für bezogene Leistungen 7.622,00 151.489,69 484,52 0,00 203.056,43 10.505,20 4. sonstige betriebliche Aufwendungen 5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 6. Ergebnis nach Steuern 7. Jahresfehlbetrag 73.501,21- 73.501,21 184.850,38 184.850,38- 8. Verlustvortrag aus dem Vorjahr 2.797.101,43 2.981.951,81 9. Bilanzverlust 2.870.602,64 2.797.101,43 Kapitalflussrechnung (indirekt) vom 01.01.2021 bis 31.12.2021 Panamax Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main Geschäftsjahr TEUR Vorjahr TEUR Periodenergebnis -73 -28 185 0 +/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen -/+ Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -15 21 -33 +/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der und Finanzierungstätigkeiten zuzuordnen sind -116 - Ertrag aus Darlehensverzicht Gesellschafter + Zinsaufwendungen 0 0 -377 12 Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit -95 -329 Einzahlung aus der Aufnahme von (Finanz-) Krediten - Gezahlte Zinsen 94 0 0 0 Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 94 0 Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds (Summe der Cashflows) -1 -329 403 + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 74 Finanzmittelfonds am Ende der Periode 73 74 Zusammensetzung der Finanzmittelfonds Bankguthaben 73 74 Eigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2021 Panamax Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main Kapital- rücklage Bilanz- verlust Gezeichnetes Kapital Aktien Betrag Stück TEUR Gesamt TEUR TEUR TEUR Stand am 01.01.2020 1.863.100 1.863.100 1.863.100 1.863 1.863 1.863 864 -2.982 -255 Einzahlung in die Kapitalrücklage Periodenergebnis 0 185 185 Saldo zum 31.12.2020 Einzahlung in die Kapitalrücklage Periodenergebnis 864 864 -2.797 -70 0 -74 , -74 Saldo zum 31.12.2021 -2.871 -144 Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021 Panamax Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main 1. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell Unternehmensgegenstand der Panamax Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main, („Pa- namax AG“„Gesellschaft“) ist die Gründung von Kapital- und Personengesellschaften sowie der Erwerb, die Verwaltung und die Veräußerung von Beteiligungen an Kapital- und Perso- nengesellschaften, ausschließlich in eigenem Namen und mit eigenem Vermögen sowie die Erbringung von Management-Dienstleistungen, insbesondere Buchführung, Controlling, nicht aufsichtspflichtige Finanzierungsdienstleistungen und Marketing. Weiterhin ist die Gesell- schaft berechtigt, ihr eigenes Vermögen zu verwalten und dazu alle Arten von Finanzgeschäf- ten und Geschäften mit Finanzinstrumenten im eigenen Namen und auf eigenes wirtschaftli- ches Risiko vorzunehmen sowie Sachwerte einschließlich Immobilien und Schiffe zu erwerben und zu veräußern. Bis Mitte März 2021 umfasste die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft in erster Linie, Unter- nehmensbeteiligungen in China zu identifizieren und zu erwerben. Dies sind Beteiligungen an chinesischen Gesellschaften, insbesondere in solchen Industriezweigen, die von der chinesi- schen Regierung gefördert werden. Die Zielgeschäftsfelder der Gesellschaft konzentrieren sich daher auf die Branchen Umwelttechnik, IT, E-Business, Konsumgüter, Gesundheitspro- dukte sowie Dienstleistungen und Produkte für Kleinkinder und Babys. Der Vorstand validiert entsprechende Zielgesellschaften auf ihre Eignung hinsichtlich Wachstumschancen und einer Förderung durch Regierungsprogramme. Allerdings konnten im Geschäftsjahr und davor keine geeigneten Zielgesellschaften identifiziert werden. Durch die Veränderung der Aktionärsstruktur und den Wechsel im Vorstand der Gesellschaft hat sich auch das Geschäftsmodell der Panamax AG geändert. Zukünftig sollen die Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung der Börsennotierung, sowie das selektive Anbieten von Beratungsdienstleistungen den Kern des Geschäftsmodells darstellen. Die Börsennotierung erlaubt es der Gesellschaft, Dritten eine Plattform für den Zugang zum regulierten Kapitalmarkt zu bieten. Steuerung der Risikomanagementziele und wesentlichen Risikomanagementmethoden Die Gesellschaft konzentrierte sich bis Mitte März 2021 auf den Erwerb von Beteiligungen. Die Steuerung erfolgte ausschließlich durch den Vorstand, der sich zur Auswahl und Bewertung künftiger Investments überwiegend im Zielmarkt in China aufhält. 1 Mit der neuen Ausrichtung der Gesellschaft ändern sich die Ziele im Rahmen des Risikoma- nagements und der dazu angewandten Methoden nur unwesentlich. Durch den Wegfall des aktiven Beteiligungsgeschäftes fokussierte sich der Vorstand von Mitte März bis zum 31.12.2021 auf die Liquiditäts- und die Prozesssteuerung bei der Anbahnung und Umsetzung einer möglichen Kapitalmarkttransaktion mit einem Dritten. Die wesentlichen Steuerungsgrößen sind die Liquidität sowie die Entwicklung der Eigenkapi- talsituation der Gesellschaft. Aufgrund der schwachen Eigenkapitalposition der Gesellschaft legt der Vorstand besonderes Augenmerk auf die Entwicklung der Liquidität und des Eigenka- pitals. Als Steuerungs- und Überwachungsinstrument wurde 2021 das Berechnungsmodell für die aktuelle und geplante Entwicklung der Eigenkapitalposition sowie eine Cash-Burn-Berech- nung zur Überwachung der aktuellen und geplanten monatlichen Mittelzu- und -abflüsse wei- tergeführt. Durch eine beauftragte deutsche Anwaltskanzlei wird der Vorstand laufend über relevante rechtliche Aspekte informiert. Über eine beauftragte Steuerberatungsgesellschaft er- folgt die laufende monatliche Buchführung in Deutschland sowie die Information des Vorstan- des über finanzielle und steuerliche Sachverhalte. Weitere Steuerungsmechanismen sind derzeit nicht vorgesehen. 2. Wirtschaftsbericht Geschäftsverlauf Neben der Verwaltung des Vermögens und der Prüfung von Investitionsmöglichkeiten wurden vereinzelte Beratungsmandate ausgeführt. Der operative Geschäftsverlauf des Jahres 2021 verlief in der Gesamtschau besser als die entsprechende Planung des Vorstands. Eine Abweichung des geplanten Ergebnisses (Jah- resfehlbetrag TEUR 130) zu dem Jahresfehlbetrag für 2021 von TEUR 74 ergab sich aufgrund von Umsatzerlösen, welche deutlich über der Planung lagen. Ertragslage Die Umsatzerlöse stiegen auf TEUR 58 (Vorjahr TEUR 7). Die Umsätze wurden im Wesentli- chen durch selektive Beratungsmandate erwirtschaftet. Um diese Mandate erfolgreich umzu- setzen, mussten Leistungen von Dritten bezogen werden. Dadurch fielen Materialaufwendun- gen (Aufwendungen für bezogene Leistungen) von TEUR 8 (Vorjahr TEUR 0) an. Die laufen- den betrieblichen Kosten konnten im Geschäftsjahr 2021 gegenüber dem Vorjahr nochmals reduziert werden: Der Rückgang des sonstigen betrieblichen Aufwands auf TEUR 151 (Vor- jahr: TEUR 203) ist das Resultat einer straffen Kostenkontrolle und einer schlanken Organisa- tion. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 363 tiefer ausgefallen. Im Vorjahr waren diese durch den Forderungsverzicht der Macun GmbH im Um- fang von TEUR 377 stark gestiegen. Die periodenfremden Erträge lagen bei TEUR 11 (Vorjahr TEUR 7). Die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen im Geschäftsjahr 2021 sind mit TEUR 17 um TEUR 10 höher als im Vorjahr. Damit ergab sich im Geschäftsjahr 2021 ein Jahresfehlbetrag von TEUR 74 gegenüber einem Jahresüberschuss von TEUR 185 im Vorjahr. 2 Der Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2021 von TEUR 74 (Vorjahr: Jahresüberschuss TEUR 185) steht im Gegensatz zum geplanten Fehlbetrag von TEUR 130. Gründe hierfür waren im Wesentlichen höhere Umsatzerlöse und insgesamt tiefere Kosten. Die übrigen sonstigen betrieblichen Erträge ergeben sich aus der Auflösung von Rückstellun- gen in Höhe von insgesamt TEUR 17 (Vorjahr TEUR 7) und periodenfremde Erträge aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 11 (Vorjahr TEUR 7). Das Finanzergebnis (TEUR 0) ist ausgeglichen. Im Vorjahr lag das Finanzergebnis, durch Zinsaufwendungen für Darlehen, die von der damaligen Mehrheitsaktionärin gewährt wurden, bei TEUR -10. Vermögens- und Finanzlage Zum Stichtag belief sich das gezeichnete Kapital auf TEUR 1.863 und die Kapitalrücklage auf TEUR 864. Dem gegenüber steht der Bilanzverlust in Höhe von TEUR 2.871. Somit ergibt sich ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von TEUR 143. Eine Überschul- dung im Sinne des § 19 Abs. 2 InsO liegt nicht vor. Auf den Verlust des hälftigen Grundkapitals hatte die Gesellschaft bereits mit Ad-Hoc Meldung vom 28. April 2016 hingewiesen. Die Vermögenslage beinhaltet auf der Aktivseite im Geschäftsjahr den Bestand an flüssigen Mitteln in Höhe von TEUR 73, Vorsteuerguthaben in der Höhe von TEUR 29 und Forderungen aus Lieferung und Leistungen von TEUR 19. Der Finanzmittelfonds verringerte sich nur leicht auf TEUR 73 (Vorjahr TEUR 74). Der negative Cashflow aus der Geschäftstätigkeit wurde durch ein Darlehen ausgeglichen. Die sonstigen Rückstellungen reduzierten sich auf TEUR 59 (Vorjahr TEUR 88). Als Saldo aller Veränderungen in der Bilanz hat sich die Bilanzsumme von TEUR 180 zum 31. Dezember 2020 auf TEUR 267 zum 31. Dezember 2021 erhöht. Die Kapitalstruktur ist gekennzeichnet von einem Kapitalfehlbetrag in Höhe von TEUR 143. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von –53,6 % (Vorjahr: -38.5). Der operative Cash Flow hat sich mit TEUR -95 gegenüber TEUR -329 im Vorjahr aufgrund von Einnahmen aus dem Beratungsgeschäft verbessert. Der Cash Flow aus Finanzierungstätigkeiten beträgt TEUR 95 (Vorjahr TEUR 0). Dabei han- delt es sich um Darlehen eines Aktionärs. Somit ergibt sich zum Ende der Periode ein Finanzmittelfonds in Höhe von TEUR 73 (Vorjahr 74 TEUR). Die Gesellschaft konnte ihren Zahlungsverpflichtungen während des abgelaufenen Geschäfts- jahres jederzeit nachkommen. 3 Zusammensetzung des Eigenkapitals Das Aktienkapital in Höhe von EUR 1.863.100,00 besteht aus Stammaktien. Es gibt keine Vorzugsaktien oder Aktien mit besonderen Rechten oder Pflichten. Die weitere Zusammen- setzung des bilanziellen Eigenkapitals kann dem beigefügten Eigenkapitalspiegel entnommen werden. Die ehemalige Mehrheitsaktionärin, Frau Qiying Ju, hielt zum 01.01.2021 90,56% der Anteile an der Panamax AG. Die Mehrheitsaktionärin hat der Gesellschaft am 22. Februar 2021 mit- geteilt, dass sie alle Anteile an der Panamax AG veräußert hat. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Bei den für die Geschäftstätigkeit bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren der Gesell- schaft als Beteiligungsgesellschaft sind insbesondere die Eigenkapitalrentabilität, Gesamtka- pitalrentabilität, Cashflow und Investitionen denkbare Größen. In Anbetracht der Tatsache, dass die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2021 nur in geringem Umfang und den Vorjahren nicht operativ tätig war, sind die vorgenannten Kennziffern bisher wenig aussagekräftig. Durch die Änderung des Geschäftsmodells soll der Fokus der Gesellschaft in Zukunft auf der kontinuierlichen Überwachung und Optimierung sowie Darstellung und Analyse der folgenden Kennziffern liegen: Da zukünftig Beratungsdienstleistungen eine wichtige Ertragsquelle sind, ist die Anzahl der Mandate und der daraus zu entwickelnde Ertrag ein wichtiger Leistungsindikator. Bei der Beurteilung einer möglichen Kapitalmarkttransaktion, bei welcher die Börsennotierung ein wesentlicher Treiber ist, sind zudem folgende Leistungsindikatoren von Bedeutung: 1) Zu- fluss von Mitteln in die Gesellschaft 2) entstehende Kosten im Rahmen einer Transaktion 3) Veränderung der Liquidität. 3. Nachtragsbericht Zu den Vorgängen von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres 2021 wird auf den Nachtragsbericht im Anhang zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 verwie- sen. 4. Chancen- und Risikobericht Risikomanagementsystem Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr erfolgte das Risikomanagement nicht nach einem allge- mein anerkannten Rahmenkonzept, sondern beschränkte sich auf einzelne ausgewählte Teil- aspekte, die einen strukturierten und zugleich effizienten Umgang mit den Risiken sicherstellen sollen. Ziel des aktuellen Risikomanagements ist die Minimierung aller von der Gesellschaft selbst zu tragenden Risiken. Die Unternehmensleitung ist zunächst bestrebt, Risiken für die Panamax AG zu vermeiden und ggf. zu vermindern. 4 Mit diesem Risikomanagementsystem verfolgt die Panamax AG die Strategie, mögliche Ge- fährdungspotenziale zu vermeiden oder zu verringern und den Bestand sowie die erfolgreiche Weiterentwicklung der Gesellschaft sicherzustellen. In der Vergangenheit hat die Panamax AG Veröffentlichungen nach dem Wertpapierhandels- gesetz verspätet vorgenommen. Die BaFin hat daraufhin Ordnungswidrigkeitsverfahren ein- geleitet und Bußgeldbescheide erlassen. Der Vorstand und der Aufsichtsrat stellen durch ge- eignete Maßnahmen sicher, dass künftig alle Veröffentlichungspflichten fristgemäß erfüllt wer- den. Die Struktur des Risikomanagementsystems ist zurzeit noch ganz wesentlich von der Neuaus- richtung der Geschäftstätigkeit beeinflusst. Alle Aufgaben und Prozesse werden durch den Vorstand selbst wahrgenommen, die Kontrollfunktion wird durch den Aufsichtsrat ausgeführt. Die Teilprozesse des Risikomanagements bestehen in der Identifikation, Bewertung, Steue- rung und Kontrolle der Risiken sowie der laufenden Überwachung und ggf. Anpassung des Risikomanagementsystems selbst. Wichtigstes Instrument des Risikomanagements in der Neuausrichtung im Geschäftsjahr 2021 ist der laufende Abgleich der aktuellen Finanz- und Vermögenslage mit den Planzahlen. Be- sondere Berücksichtigung findet dabei die laufende monatliche Kontrolle der liquiden Mittel und die Analyse wesentlicher Abweichungen von den Soll-Werten durch den Vorstand. Risiken Im Rahmen einer vorläufigen Risikoinventur wurden zunächst die wesentlichen Geschäftsrisi- ken identifiziert: Risiken aus geringen Barmittelreserven Im Nachgang der Veräußerung der Anteile durch die ehemalige Hauptaktionärin wird das Ge- schäftsmodell auf die Erhaltung und Weiterentwicklung der Börsennotierung und dem damit verbundenen Erbringen von Beratungsdienstleistungen ausgerichtet. Von einer aktiven Rolle der Panamax AG als Investorin wird abgerückt. Dadurch beschränkt sich die Planung der nö- tigen Barmittel auf die im Zusammenhang mit der Börsennotierung und des allgemeinen Ge- schäftsbetriebes stehenden laufenden Kosten. Auf Grundlage der Finanzplanung der Gesellschaft stehen bis zum 31. Dezember 2023 aus- reichende liquide Mittel zur Deckung ihrer Zahlungsverpflichtungen zur Verfügung. Dabei ist eine Erhöhung des Grundkapitals spätestens im zweiten Halbjahr 2022 um maximal 20% (ma- ximale Bruttozuführung an Liquidität TEUR 350) angestrebt. Zudem hat ein Aktionär der Ge- sellschaft für das Geschäftsjahr 2022 Darlehensmittel in der Höhe von bis zu TEUR 100 zu- gesagt. Im Falle eines Verfehlens der Finanz- und Ertragsplanung ist der Bestand der Gesell- schaft gefährdet. 5 Gesamtwirtschaftliche Risiken Durch die neue Geschäftsstrategie (Erhaltung und Weiterentwicklung der Börsennotierung, Erbringen von Beratungsdienstleistungen) ist die Entwicklung der Gesellschaft im Wesentli- chen von der Entwicklung des Kapitalmarktes abhängig. Die bis Ende 2021 anhaltende Bör- senhausse hat durch mehrere Faktoren einen deutlichen Rückschlag erlitten: die gestiegenen Kosten für Rohstoffe, die anhaltenden Probleme bei der Aufrechterhaltung der Lieferketten und die stark gestiegenen Preise für Industriegüter und dem Risiko einer durch, die Lohn- Preis-Spirale nachhaltig massiv steigenden Inflation, haben die Aussichten für eine positive Entwicklung am Kapitalmarkt eingetrübt. Die mit dem Überfall von Russland auf die Ukraine ausgelösten geopolitischen Unsicherheiten haben im ersten Quartal zu deutlichen Rückgän- gen der Aktienindizes geführt. Diese sich verschlechternden Rahmenbedingungen haben auch zu einer deutlichen Abnahme der Aktivitäten im Bereich IPO’s/Listings geführt. Einer Stu- die von EY zufolge, hat sich das Volumen für IPO’s im 1. Quartal 2022 im Vergleich zum Vorjahr halbiert, die Anzahl der Transaktionen ist um 37% zurückgegangen. Für die Umsetzung einer möglichen Manteltransaktion ist die Entwicklung des primären Kapi- talmarktes (z.B. IPO, Listing) von großer Bedeutung. Im angelsächsischen Raum wird eine weiter anhaltende Dynamik im Bereich der „SPAC-Transaktionen“ (Börsengang via Special Purpose Acquisition Vehicle) erwartet. Durch regulatorische Hindernisse (z.B. im Rahmen der Börsenzulassungen) könnte die Um- setzung dieses Trends in den europäischen Kapitalmärkten behindert oder verzögert werden. Operative Risiken Neben der konjunkturellen Entwicklung stellt die Entwicklung des Kapitalmarktes und die damit einhergehende Attraktivität von börsennotierten Gesellschaften zu Nutzung als Plattform für eine Kapitalmarkttransaktion ein Risiko für die Gesellschaft dar. Um die Abhängigkeit von einer unmittelbaren Transaktion zu minimieren, soll mit der geplanten Kapitalerhöhung genügend liquider und finanzieller Spielraum geschaffen werden, um die Gesellschaft bis nach dem 31. Dezember 2023 solide zu finanzieren. Im Falle einer Anbahnung einer Transaktion wird der Vorstand sämtliche Maßnahmen treffen, um die Risiken für die Gesellschaft zu minimieren. Dazu gehören die branchenübliche Doku- mentation, eine risikoorientierte Due Diligence, die rechtliche und fachliche Betreuung und Be- ratung durch qualifizierte Dritte, sowie ein zeitnahes Reporting. Finanzwirtschaftliche Risiken Für die Gesellschaft sind insbesondere die aus der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung resul- tierenden Risiken aus genereller Preisentwicklung sowie die Verfassung der Kapitalmärkte von hoher Bedeutung. Die entsprechenden Entwicklungen werden laufend verfolgt und in ihren Auswirkungen analysiert. 6 Finanzierungsrisiko Zur Deckung der laufenden Kosten, insbesondere für Beratung, stehen der Gesellschaft der- zeit ausreichende Finanzmittel zur Verfügung. Durch den Forderungsverzicht entfällt zudem die Verpflichtung zur Verzinsung und/oder Rückzahlung der in der Vergangenheit gewährten Darlehen der ehemaligen Hauptaktionärin. Zur weiteren Sicherstellung der Liquidität ist eine maximal 20%-ige Erhöhung des Grundkapitals spätestens im zweiten Halbjahr 2022 vorgese- hen. Die im Laufe des Geschäftsjahres 2019 eingetretene bilanzielle Überschuldung wird sich dadurch auflösen. Zudem sind auch im Geschäftsjahr 2022 Erträge aus Beratungen zu erwar- ten. Der erwartete Bruttozufluss an finanziellen Mitteln aus der Kapitalerhöhung wird bis zu TEUR 350 betragen. Der Gesellschaft liegt bereits eine rechtsverbindliche Zusage von einem Aktionär in Höhe von TEUR 120 vor. Mit der Umsetzung der Kapitalerhöhung geht der Vor- stand davon aus, dass bis 31. Dezember 2023 und darüber hinaus ausreichende Finanzmittel zur Deckung der laufenden Verbindlichkeiten zur Verfügung stehen. Für den Fall, dass die Kapitalerhöhung nicht wie geplant umgesetzt werden kann, hat sich ein Aktionär rechtsver- bindlich dazu verpflichtet, zur Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft TEUR 120 als Darlehen mit Rangrücktritt zur Verfügung zu stellen. Im Falle eines Verfehlens der Finanz- und Ertragsplanung ist der Bestand der Gesellschaft gefährdet. Für die Aufnahme von zusätzlichem Eigenkapital ist die Panamax AG auf einen liquiden und aufnahmefähigen Kapitalmarkt angewiesen. Das maximale Ausfallrisiko der Gesellschaft ist auf die flüssigen Mittel und Forderungen aus Lieferung und Leistung begrenzt. Risiken aus Rechtsstreitigkeiten Es sind derzeit keine Rechtsstreitigkeiten anhängig oder absehbar. Risiken aus Aufsichtsverfahren Zur Vermeidung künftiger Aufsichtsverfahren wegen verspäteter Mitteilungen nach dem WpHG hat der Vorstand geeignete Maßnahmen zur Sicherstellung der fristgemäßen Wahr- nehmung der Veröffentlichungspflichten getroffen. Personalrisiken Der Erfolg der Panamax AG hängt maßgeblich vom Wissen und von der Einsatzbereitschaft der Mitarbeiter ab. Mögliche Risiken ergeben sich im Wesentlichen bei der Personalbeschaf- fung und Personalentwicklung sowie durch die Fluktuation von Mitarbeitern in Schlüsselposi- tionen, insbesondere der Vorstandsmitglieder. Chancen Das neue Geschäftsmodell der Gesellschaft ist darauf ausgerichtet, die Börsennotierung zu erhalten und weiterzuentwickeln und damit zusammenhängende Beratungsdienstleistungen anzubieten. Wesentliche Chancen für das Geschäft der Panamax AG ergeben sich daher vor- nehmlich aus der Umsetzung einer Kapitalmarkttransaktion, bei welcher die bestehende Bör- sennotierung genutzt werden kann. 7 Die Börsennotierung der Panamax AG kann für einen schnellen Zugang zur Börse genutzt werden. Dies ermöglicht einem Partner unter den Parametern „Zeit“ und „Kosten“ klar zu pla- nende Projektschritte für den Eintritt in den regulierten Kapital- und Börsenmarkt. Die noch nicht klaren regulatorischen Bedingungen für SPAC’s in Deutschland (z.B. bei der Börsenzu- lassung) eröffnen der Gesellschaft zudem die Chance, potentiellen Partnern einen alternati- ven, rechtssicheren Weg in den regulierten Kapitalmarkt zu bieten. Somit hat die Gesellschaft die Chance, ihre Struktur in ein mittel- und langfristig tragfähiges Geschäftsmodell einzubrin- gen. Gesamtbewertung der Risikolage Das Gesamtbild der Risikolage setzt sich aus den Einzelrisiken zusammen. Kritisch für die Fortführung der Gesellschaft ist das Finanzierungs- und Liquiditätsrisiko zu beurteilen. Im Falle eines Verfehlens der Finanz- und Ertragsplanung, im Besonderen der geplanten Kapitalerhö- hung, ist der Bestand der Gesellschaft gefährdet. Für die mittelfristige Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs und die Umsetzung neuen Ge- schäftsmodells bedarf es der Zuführung von Kapital. 5. Prognosebericht Im Geschäftsjahr 2021 erzielte die Gesellschaft einen Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 74. Die Gesellschaft erwartet für 2022 einen Jahresfehlbetrag von TEUR 80. Die Gesellschaft sondiert auch im Jahr 2022 die Möglichkeit, die Börsennotierung der Gesellschaft für eine Ka- pitalmarkttransaktion zu nutzten. Dabei findet eine präzise Abwägung der Chancen und Risi- ken statt. Die Panamax AG wird nach der Kapitalerhöhung über ausreichende Mittel verfügen, um die laufenden Betriebskosten und die im Rahmen einer möglichen Transaktion entstehen- den Kosten tragen zu können. Die geplanten Erträge aus Beratungsmandaten werden ca. 30% der budgetierten Kosten des Geschäftsbetriebes decken. Für das Geschäftsjahr 2022 plant der Vorstand einen Nettozufluss von liquiden Mitteln in Höhe von bis zu TEUR 290. In der Finanzplanung hat der Vorstand einen Mittelzufluss im August 2022 aus einer bis zu 20%igen Kapitalerhöhung berücksichtigt. Im Nettozufluss an liquiden Mitteln sind geplante Erträge aus Beratungsmandaten in der Höhe von TEUR 36 enthalten. Der Vorstand hat den Planungszeitraum bis Ende 2023 festgelegt. Durch den geplanten Net- tomittelzufluss im Jahr 2022 von bis zu TEUR 290, werden der Panamax AG bis nach dem 31.12.2023 genügend liquide Mittel für die Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes zur Ver- fügung stehen. Diese Planung ist jedoch von der erfolgreichen Abwicklung der Kapitalerhö- hung im zweiten Halbjahr 2022 abhängig. 8 6. Vergütungsbericht Der Vergütungsbericht gemäß § 162 AktG der Panamax AG wird auf der Internetseite der Gesellschaft öffentlich zugänglich gemacht. Vorstand Der Vorstand erhielt in den Geschäftsjahren 2021, 2020, 2019 und 2018 keine Vergütungen. 7. Übernahmerelevante Angaben nach § 289a HGB Das Grundkapital der Panamax AG betrug zum 31. Dezember 2021 EUR 1.863.100. Es be- steht aus 1.863.100 auf den Inhaber lautenden Stammaktien in Form von nennwertlosen Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von je EUR 1,00. Jede Aktie ver- mittelt ein Stimmrecht. Frau Qiying Ju hielt am 31.12.2020 90,56 % der Anteile an der Panamax AG. Darüber hinaus sind dem Vorstand keine Anteilseigner, die eine Beteiligung von mehr als 10 % Aktien der Gesellschaft halten, bekannt. Frau Qiying Ju hat im Februar 2021 alle Anteile an der Panamax AG veräußert. Frau Qiying Ju hatte am 27. Februar 2018 75,00% der Anteile von der Handgo (China) Holding Co. Ltd., Hong Kong, erworben. Dieser wurde am 16. November 2017 von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) untersagt ein Pflichtangebot gemäß § 35 Abs. 1 S. 1 WpÜG an die Aktionäre der Panamax AG auf Grundlage der bei der BaFin eingereichten An- gebotsunterlagen vom 2. November 2017 zu veröffentlichen. Der Vorstand hat deshalb durch ein Rechtsgutachten prüfen lassen, ob Frau Qiying Ju die Aktien von der Handgo (China) Hol- ding Co. Ltd. rechtswirksam erworben hat, nachdem die BaFin ihr das Pflichtangebot untersagt hatte. Das beauftragte Gutachten kam zu dem Schluss, dass der Erwerb der Aktien rechts- wirksam war beziehungsweise die Rechtsfolgen des § 15 Abs. 2 Satz 2 WpÜG nicht eintreten, wenn das Rechtsgeschäft nicht auf der Angebotsunterlage beruht. Das Rechtsgutachten weist jedoch darauf hin, dass in der Literatur zu dieser Frage auch andere Meinungen bestehen und, dass das Risiko von Rechtsstreitigkeiten hinsichtlich der Wirksamkeit der Übertragung der Ak- tien nicht ausgeschlossen werden kann. Weitere mögliche Beschränkungen hinsichtlich der Ausübung von Stimmrechten oder der Übertragung von Aktien sind dem Vorstand nicht bekannt. Aktien mit Sonderrechten, die ihren Inhabern Kontrollbefugnisse verleihen, existieren nicht. Hinsichtlich direkter oder indirekter Beteiligungen am Kapital, die 10% der Stimmrechte über- schreiten wird auf die Angaben im Anhang verwiesen. Mitarbeiterbeteiligungsprogramme bestehen nicht. Vorstandsmitglieder werden vom Aufsichtsrat bestellt und abberufen. Der Vorstandsvorsit- zende wird vom Aufsichtsrat benannt. Das Höchstalter der Vorstandsmitglieder ist laut Sat- zung auf 68 Jahre begrenzt. Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, Änderungen der Satzung, die nur die Fassung betreffen, zu beschließen. Ansonsten gelten für Änderungen der Satzung die ge- setzlichen Vorschriften (§§ 133, 179 AktG). Der Vorstand ist befugt, Aktien auszugeben oder zurückzukaufen. 9 Wesentliche Vereinbarungen der Panamax AG, die unter der Bedingung eines Kontrollwech- sels im Falle eines Übernahmeangebots stehen, existieren nicht. Entschädigungsvereinbarungen der Panamax AG mit den Mitgliedern des Vorstands oder Ar- beitsnehmern für den Fall eines Übernahmeangebots sind nicht getroffen. 8. Internes Kontrollsystem und Risikomanagementsystem im Hinblick auf den Rech- nungslegungsprozess (§ 289 Abs. 4 HGB) Das rechnungslegungsbezogene interne Kontroll- und Risikomanagementsystem hat zum Ziel die Übereinstimmung des Jahresabschlusses und des Lageberichts mit allen einschlägigen Vorschriften sicherzustellen. Die Verantwortung für die Einrichtung und wirksame Unterhaltung angemessener Kontrollen über die Finanzberichterstattung liegt beim Vorstand der Gesell- schaft, der zu jedem Geschäftsjahresende die Angemessenheit und Wirksamkeit des Kontroll- systems beurteilt. Der Aufsichtsrat ist ebenfalls in das Kontrollsystem eingebunden und arbeitet mit dem Vor- stand zum Wohle des Unternehmens zusammen. Das Risikomanagement der Panamax AG hat das Ziel, wesentliche Risiken aus der Geschäftstätigkeit jederzeit identifizieren, einschät- zen und steuern zu können und so monatsweise einen Überblick über die Risiken zu gewähr- leisten und im Rahmen einer Risikovermeidung bzw. Risikominimierung durch eine angemes- sene Chancen-/Risikoverteilung den Unternehmenserfolg zu optimieren. Der Vorstand unterrichtete den Aufsichtsrat monatlich über die Entwicklung der Liquidität und des Ergebnisses der Panamax AG. Der Aufsichtsrat hat sich fortlaufend über die Unterneh- mensplanung, die strategische Weiterentwicklung sowie wesentliche Projekte informieren zu lassen und steht dem Vorstand beratend zur Seite. Das rechnungslegungsbezogene interne Kontrollsystem der Panamax AG umfasst Regeln und Verfahren zur Sicherung der Wirksamkeit von Kontrollen im Rechnungslegungsprozess. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist das Kontrollsystem nach den Grundsätzen der Wirtschaft- lichkeit und der Wirksamkeit auf den im Aufbau befindlichen Geschäftsbetrieb der Panamax AG zugeschnitten. Insbesondere sind wesentliche Elemente des Rechnungslegungsprozes- ses auf externe Berater ausgelagert. Die Erstellung des monatlichen Reportings erfolgt durch einen externen Dienstleister in Deutschland und dient zunächst dem Vorstand als Instrument zur Überwachung der vollstän- digen Erfassung aller Geschäftsvorfälle sowie der Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Die Erstellung der Halbjahres- und Jahresabschlüsse erfolgt durch eine in Deutschland ansässige Steuerberatungsgesellschaft nach den Grundsätzen des HGB. Im Hinblick auf das Risikomanagement erfolgt im Rahmen des Rechnungslegungsprozesses eine ständige Neubewertung des Liquiditätsrisikos der Panamax AG. Im Zusammenhang mit den monatlichen Reportings erfolgt in einem 1. Schritt die Überwachung des Bestands an li- quiden Mitteln, während im Rahmen den monatlichen Reportings in einem 2. Schritt die Iden- tifizierung von Abweichungen bezogen auf einzelne Mittelabflüsse bzw. Aufwandspositionen erfolgt. Zugleich erfolgt eine jährliche Prognose der zukünftigen Finanzlage über einen Zeit- raum von 12 Monaten. 10 Über die Überwachung und Steuerung des Liquiditätsrisikos hinaus erfolgt anhand der monat- lichen Rechnungslegung eine ständige Neubewertung aller identifizierten Einzelrisiken, soweit sich diese in der Rechnungslegung abbilden, sowie ggf. die laufende Überwachung in den Stadien der Risikoverminderung und des Risikotransfers. Maßnahmen zur Steuerung und Begrenzung des Liquiditätsrisikos erfolgen im Jahr 2022 durch eine Cash-Burn-Rechnung des Vorstands. 9. Sonstige Angaben Corporate Governance Vorstand und Aufsichtsrat der Panamax AG haben erklärt, dass den Empfehlungen der Re- gierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex in jeweils gültiger Fassung im Geschäftsjahr 2021 nicht entsprochen wurde und auch zukünftig nicht entsprochen werden wird. Die Gesellschaft ist der Meinung, dass die Empfehlungen der Regierungskommission Deut- scher Corporate Governance Kodex für große Publikumsgesellschaften entworfen wurden, je- doch unpassend sind für Gesellschaften von der Größe der Panamax AG, daher wird auch für die Zukunft den Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex nicht nachgekommen werden. Die Größe und wirtschaftliche Bedeutung der Gesell- schaft erfordern keine Orientierung an den Empfehlungen der Regierungskommission Deut- scher Corporate Governance Kodex. Eine ordnungsgemäße Unternehmensführung ist nach Überzeugung von Vorstand und Aufsichtsrat auch durch Beachtung der gesetzlichen Bestim- mungen möglich. Die Entsprechenserklärung hat die Panamax AG auf ihrer Homepage unterhttps://pa- namax.ag/corporate-governance/entsprechenserklaerung/ veröffentlicht. 10. Erklärung zur Unternehmensführung Die Erklärung zur Unternehmensführung ist auf der Internetseite der Gesellschaft, https://pa- namax.ag/corporate-governance/entsprechenserklaerung/ öffentlich zugänglich. 11. Abhängigkeitsbericht Aufgrund der bis zum 22.02.2021 bestehenden Mehrheitsbeteiligung von Frau Qiying Ju ergibt sich für die Panamax AG nach § 312 AktG die Verpflichtung zur Erstellung eines Abhängig- keitsberichts für das Geschäftsjahr 2021. Der Vorstand der Panamax AG hat im Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unter- nehmen der Panamax AG, Frankfurt am Main, die folgende Schlusserklärung gegeben: „Zusammengefasst erklärt der Vorstand, dass die Panamax AG bei den im Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften nach den Um- ständen, die uns in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten hat. Es sind keine Maßnahmen auf Veranlassung oder im Interesse des herrschenden oder eines mit ihm verbundenen Unternehmens getroffen oder unterlassen worden." 11 12. Versicherung der gesetzlichen Vertreter „Wir versichern nach bestem Wissen und Gewissen, dass gemäß den anzuwendenden Rech- nungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungs- mäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermö- gens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäfts- verlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft im ver- bleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.“ Frankfurt am Main, den 31. März 2022 Panamax Aktiengesellschaft Der Vorstand _______ Alexander Kersting 12