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Palfinger AG — Interim / Quarterly Report 2011
Aug 10, 2011
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Interim / Quarterly Report
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Es ist steil bergauf gegangen Bericht über das 1. Halbjahr 2011
Kennzahlen der PALFINGER Gruppe
| in TEUR | 1. HJ 2011 | 1. HJ 2010 | 1. HJ 2009 | 1. HJ 2008 | 1. HJ 2007 |
|---|---|---|---|---|---|
| Ergebnisse | |||||
| Umsatz | 414.270 | 297.402 | 269.169 | 423.452 | 340.592 |
| EBITDA (inklusive assoziierte Unternehmen) 1) | 50.138 | 24.896 | 6.811 | 71.816 | 62.045 |
| EBITDA-Marge | 12,1 % | 8,4 % | 2,5 % | 17,0 % | 18,2 % |
| EBIT (inklusive assoziierte Unternehmen) 1) | 35.992 | 14.546 | – 4.197 | 61.918 | 55.062 |
| EBIT-Marge | 8,7 % | 4,9 % | – 1,6 % | 14,6 % | 16,2 % |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 30.068 | 11.901 | – 8.516 | 59.240 | 53.111 |
| Konzernergebnis | 22.571 | 7.271 | – 8.013 | 42.454 | 39.235 |
| Bilanz | |||||
| Summe Vermögenswerte | 723.662 | 629.349 | 629.797 | 594.224 | 469.223 |
| Langfristige operative Vermögenswerte | 368.503 | 332.866 | 307.561 | 259.856 | 184.547 |
| Net Working Capital (Stichtag) | 134.469 | 138.344 | 156.200 | 152.701 | 115.170 |
| Capital Employed (Stichtag) | 502.972 | 471.210 | 463.761 | 412.557 | 299.717 |
| Eigenkapital | 339.560 | 313.309 | 288.435 | 309.942 | 263.453 |
| Eigenkapitalquote | 46,9 % | 49,8 % | 45,8 % | 52,2 % | 56,1 % |
| Nettofinanzverschuldung | 163.411 | 157.901 | 170.787 | 102.615 | 36.264 |
| Gearing | 48,1 % | 50,4 % | 59,2 % | 33,1 % | 13,8 % |
| Cashflow und Investitionen | |||||
| Cashflow aus dem operativen Bereich | 15.138 | 23.405 | 18.568 | 31.513 | 33.000 |
| Free Cashflow | 4.710 | 4.283 | 14.668 | 6.126 | 1.496 |
| Investitionen in Sachanlagen | 6.626 | 3.861 | 3.836 | 28.178 | 33.969 |
| Abschreibungen und Impairment | 14.146 | 10.350 | 11.008 | 9.898 | 6.983 |
| Mitarbeiter | |||||
| Mitarbeiterstand im Periodendurchschnitt 2) | 5.449 | 4.400 | 4.658 | 4.578 | 3.722 |
1) Die Darstellung des operativen Ergebnisses wurde adaptiert, Vorjahreswerte wurden entsprechend angepasst.
2) Konsolidierte Konzernunternehmen ohne Equity-Beteiligungen sowie ohne Leiharbeiter.
Konzernlagebericht zum 30. Juni 2011
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen
Die Erholung der Weltwirtschaft setzte sich im 1. Halbjahr 2011 fort, wenngleich sie vorübergehend an Dynamik verlor. Weiterhin starkes Wachstum in den meisten Emerging Markets stand einer schwachen Entwicklung in vielen Industrienationen gegenüber. Im 2. Quartal wurde eine Verlangsamung verzeichnet, insbesondere in Japan – als Folge des verheerenden Erdbebens – und in den USA, wo die Wirtschaftsaktivität schwächer ausfiel als erwartet. Der Internationale Währungsfonds IWF erwartet jedoch trotz Abwärtsrisiken für das 2. Halbjahr wieder eine Erholung und für das Gesamtjahr 2011 ein globales Wirtschaftswachstum von 4,3 Prozent, das sich 2012 voraussichtlich mit + 4,5 Prozent fortsetzen wird.
In Europa fiel das Wachstum höher als erwartet aus. Positiv in der Eurozone entwickelten sich Deutschland und auch Frankreich, während andere Länder vor enormen finanziellen Herausforderungen stehen. So war im 2. Quartal ein neuerliches Griechenland-Hilfspaket erforderlich, um die Insolvenz abzuwenden; Portugal und Irland erfuhren Rating-Herabstufungen aus dem Investment-Grade-Bereich, Italiens Solvenz wurde zuletzt ebenfalls bezweifelt. Die Verschuldungskrise erreichte somit zum Ende des 1. Halbjahres eine neue Dimension. Der IWF erwartet für 2011 ein Wirtschaftswachstum von 2,0 Prozent und 1,7 Prozent für 2012.
In Zentral- und Osteuropa sollte sich die wirtschaftliche Erholung nun ausweiten. Die BIP-Prognose für 2011 wurde auf ein Wirtschaftswachstum von 5,3 Prozent angehoben, jedoch für 2012 auf + 3,2 Prozent zurückgenommen. Die Gemeinschaft Unabhängiger Staaten erholt sich ebenso rasch von der Krise – mit erwarteten Wachstumsraten von 5,1 Prozent für 2011 bzw. 4,7 Prozent für 2012.
Die USA verzeichneten zuletzt einen Rückgang der Wirtschaftsdynamik. Mitte Juli wurde die weitere Anhebung der US-Schuldengrenze zum zentralen Thema der politischen Diskussion; dies macht die Notwendigkeit einer raschen Reduktion der Verschuldung deutlich. Laut IWF sollte die Konjunkturverlangsamung dennoch nur vorübergehend sein, wenngleich die Entwicklung gedämpft bleibt. Die Prognosen wurden leicht zurückgenommen, für 2011 auf ein Wachstum von 2,5 Prozent, für 2012 von + 2,7 Prozent.
In Lateinamerika sollte sich das Wirtschaftswachstum nach der rasanten Erholung im Jahr 2010 nun stabilisieren – insbesondere in den Ländern, in denen die Politik gegen die Überhitzungsrisiken angekämpft hat. In diesem Zusammenhang hat der IWF auch seine Prognosen für Brasilien zurückgenommen, und zwar auf ein Wachstum von 4,1 Prozent im Jahr 2011 und 3,6 Prozent 2012.
Asiens Wirtschaftswachstum liegt weiterhin deutlich über dem der anderen Weltregionen. Obwohl eine Stabilisierung auf niedrigerem Niveau erwartet wird, werden für 2011 bzw. 2012 in China immer noch Wachstumsraten von 9,6 bzw. 9,5 Prozent und in Indien von 8,2 bzw. 7,8 Prozent prognostiziert.
Die Finanzmärkte zeigten sich im 1. Halbjahr 2011 den rasch aufeinander folgenden positiven und negativen Nachrichten entsprechend sehr volatil. Der Konjunkturerholung und erfreulichen Ertragszahlen der Unternehmen standen Themen wie die Euro-Schuldenkrise, Inflation, Zinserhöhung, die Unsicherheiten im Nahen Osten und die Naturkatastrophe in Japan gegenüber. Während die Börsen im 1. Quartal durchwegs zulegen konnten, bewegten sich die Indizes im 2. Quartal seitwärts bzw. gaben teilweise deutlich nach. Der Ölpreis gab im 2. Quartal ebenfalls wieder leicht nach, lag aber zu Quartalsende mit 112,10 USD pro Barrel Brent immer noch deutlich über dem Wert zu Jahresbeginn.
Der Euro gewann im 1. Halbjahr 2011 gegenüber dem US-Dollar deutlich an Wert und lag per 30. Juni 2011 bei 1,44 USD, das sind 8,6 Prozent über dem Jahresultimokurs. Gegenüber dem chinesischen Yuan legte der Euro um 6,3 Prozent auf 9,30 CNY und gegenüber dem brasilianischen Real um 2,0 Prozent auf 2,26 BRL zu.
Entwicklung der PALFINGER Gruppe
Die PALFINGER Gruppe konnte im 1. Halbjahr 2011 die positive Entwicklung, die insbesondere seit Anfang des Jahres 2010 verzeichnet wurde, fortsetzen. Im Vergleich mit dem 1. Halbjahr des Vorjahres wurden enorme Steigerungen bei Umsatz und Ergebnis erzielt. Einerseits war auf Basis der verbesserten Wirtschaftslage eine fortgesetzte Erhöhung der Nachfrage bemerkbar, andererseits zeigten die umgesetzten Maßnahmen der vergangenen Jahre ihre Wirkung. PALFINGER hat sich insbesondere durch Reduktion der Kosten und Erhöhung der Flexibilität auf volatile Marktbedingungen vorbereitet. Dies trägt maßgeblich zu dem derzeitigen und zukünftig angestrebten nachhaltig profitablen Wachstum bei.
Der Umsatz des 1. Halbjahres 2011 liegt mit 414,3 Mio EUR um erfreuliche 39,3 Prozent über dem Vergleichswert des 1. Halbjahres 2010 von 297,4 Mio EUR. Rund ein Drittel dieses Zuwachses ist auf anorganisches Wachstum durch die 2010 getätigten Akquisitionen zurückzuführen. Die organische Umsatzsteigerung wurde großteils in Europa erzielt, wenngleich in allen Regionen ein positiver Trend bemerkbar ist. Insbesondere in der – umsatzmäßig noch kleinen – Area Asien und Pazifik wurde eine erfreuliche Umsatzsteigerung verzeichnet. Die positive Marktentwicklung in der Area Nordamerika zeigte sich vor allem im 2. Quartal ebenfalls in einer bedeutenden Umsatzsteigerung.
Die Visibilität – und damit die Planungssicherheit – erhöhte sich nicht zuletzt durch das ausgereifte Trendmonitoring seitens PALFINGER und lässt auf eine weiterhin positive Entwicklung schließen, wenngleich die Ausprägung des Aufwärtstrends auch aufgrund der aktuellen Unsicherheit in einigen Märkten zurückgeht.
Das EBIT (inkl. assoziierte Unternehmen) für die ersten sechs Monate 2011 beträgt 36,0 Mio EUR nach 14,5 Mio EUR in der Vergleichsperiode des Vorjahres; das operative Ergebnis wurde somit mehr als verdoppelt. Diese signifikante Verbesserung wurde vor allem durch die deutlich erhöhte Nachfrage in allen Produktbereichen über alle Areas sowie eine erhöhte Produktivität in den Werken erreicht. Das Konzernergebnis konnte von 7,3 Mio EUR im 1. Halbjahr 2010 auf 22,6 Mio EUR in der Berichtsperiode mehr als verdreifacht werden.
Um den finanz-, vermögens- und ertragsseitigen Gegebenheiten des Unternehmens besser zu entsprechen, werden die Ergebnisse der operativen Minderheitsbeteiligungen – das Ergebnis aus assoziierten Unternehmen – ab sofort im operativen Ergebnis (EBIT) des Konzerns ausgewiesen. Die Vergleichswerte der Vorjahre wurden entsprechend angepasst.
Die Entwicklung im Quartalsverlauf zeigt eindrucksvoll den stetigen Aufwärtstrend seit Anfang des Jahres 2010. Der Umsatz erreichte im 2. Quartal 2011 mit 222,7 Mio EUR den höchsten Wert in der Unternehmensgeschichte von PALFINGER. Die überproportionale Steigerung des EBIT inklusive assoziierte Unternehmen ermöglichte im 2. Quartal 2011 den Anstieg der EBIT-Marge auf 9,4 Prozent.
Umsatzentwicklung (in TEUR)
EBIT-Entwicklung inkl. assoziierte Unternehmen (in TEUR)
Umsatz EBIT EBIT-Marge (in Prozent) Der Geschäftsverlauf in Europa zeigte eine deutliche Steigerung der Nachfrage. Der Umsatz konnte auf dieser Basis in zahlreichen Märkten, wie z. B. Deutschland, Skandinavien, Frankreich, Russland und Großbritannien, überproportional gesteigert werden. Demgegenüber steht eine weiterhin schwache Entwicklung in Spanien, Portugal, Griechenland, Rumänien und der Ukraine.
Erfreulich war auch die positive Entwicklung der Nachfrage in Nordamerika über alle Produktbereiche – vor allem im 2. Quartal 2011. In Südamerika erwartet PALFINGER durch die bevorstehenden Investitionen in Infrastruktur, in Brasilien vor allem in Zusammenhang mit der Fußballweltmeisterschaft 2014 und den Olympischen Sommerspielen 2016, eine Verstärkung des Aufwärtstrends.
Starke Steigerungsraten wurden auch in Russland verzeichnet. Die Märkte in Asien tragen derzeit noch einen sehr kleinen Anteil zum Geschäft von PALFINGER bei. Stark steigende Umsatzzahlen belegen jedoch, dass deren Bedeutung zunimmt. Mit den Produktionsstandorten in China, Vietnam und seit Ende 2010 auch in Indien sieht sich PALFINGER gut auf das weitere Wachstum vorbereitet.
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
Die Eigenkapitalquote lag zum Ende des 1. Halbjahres mit 46,9 Prozent weiterhin auf hohem Niveau, jedoch leicht unter dem Wert zu Jahresende 2010 (31.12.2010: 48,9 Prozent). Aufgrund der erfreulichen Ergebnissituation stieg das Eigenkapital – trotz der Dividendenauszahlung im 1. Halbjahr 2011 und des Effekts eines stärkeren Euros bei der Umrechnung der ausländischen Tochterunternehmen – von 331,4 Mio EUR per 31. Dezember 2010 auf 339,6 Mio EUR per 30. Juni 2011 an. Gleichzeitig bedingte die Ausweitung des Geschäftsvolumens eine Erhöhung der Bilanzsumme von 677,4 Mio EUR per 31. Dezember 2010 auf 723,7 Mio EUR per 30. Juni 2011.
Das Net Working Capital hat sich im Vergleich zum Jahresende 2010 und zum Ende des 1. Quartals um rund 20 Mio Euro auf 134,5 Mio EUR erhöht. Die dafür verantwortlichen Steigerungen bei Vorräten und Forderungen sind durch die enorme Umsatzerhöhung zu erklären. Das Capital Employed erhöhte sich gegenüber 31. Dezember 2010 in diesem Zusammenhang um rund 2 Prozent auf 503,0 Mio EUR per 30. Juni 2011. Das Verhältnis von Net Working Capital zu Umsatz konnte dennoch nahezu konstant gehalten werden und zeigt, dass die gesetzten Maßnahmen zur Optimierung des Net Working Capital nachhaltig wirken.
Die Nettofinanzverschuldung lag zum 30. Juni 2011 mit 163,4 Mio EUR leicht über dem Jahresendwert 2010 (31.12.2010: 160,9 Mio EUR) und um 0,2 Mio EUR unter dem Wert zum 1. Quartal 2011. Die Gearing Ratio liegt mit 48,1 Prozent weiterhin unter der 50-Prozent-Marke (31.12.2010: 48,6 Prozent).
Durch die Umgliederung der 2012 fälligen Tranchen des Schuldscheindarlehens von den langfristigen in die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten reduzierten sich die langfristigen Finanzverbindlichkeiten im 2. Quartal um 31,7 Prozent von 119,9 Mio EUR auf 81,9 Mio EUR. Das gesamte Capital Employed von PALFINGER ist zu 83,8 Prozent langfristig abgesichert. Das 2010 initiierte Capital-Employed-Management-Programm wird im Geschäftsjahr 2011 fortgesetzt, um die Finanzstruktur weiter zu optimieren.
Der Cashflow aus dem operativen Bereich reduzierte sich aufgrund der oben beschriebenen Effekte im Vergleich zum 1. Halbjahr des Vorjahres von 23,4 Mio EUR auf 15,1 Mio EUR, der Cashflow aus dem Investitionsbereich beträgt – 14,7 Mio EUR. Der Free Cashflow liegt mit 4,7 Mio EUR über dem Vorjahreswert von 4,3 Mio EUR und unterstreicht die Eigenfinanzierungskraft von PALFINGER.
Der Umsatz in Höhe von 414,3 Mio EUR spiegelt im Vergleich zum 1. Halbjahr des Vorjahres (297,4 Mio EUR) vor allem die Erholung der europäischen Märkte wider. Im 2. Quartal 2011 wurde erneut ein Zuwachs um 31,1 Mio EUR gegenüber dem 1. Quartal verzeichnet. Das EBIT (inkl. assoziierte Unternehmen) von 36,0 Mio EUR (1–6 2010: 14,6 Mio EUR) und das Konzernergebnis von 22,6 Mio EUR (1–6 2010: 7,3 Mio EUR) zeigen, dass PALFINGER gestärkt aus der Krise hervorgegangen ist.
Wesentliche Risiken und Ungewissheiten im 2. Halbjahr 2011
Die Risikosituation von PALFINGER im 2. Halbjahr 2011 wird maßgeblich durch die Entwicklung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gestaltet. Neben der erwarteten Volatilität der Märkte wurden die konsequente Umsetzung der Area-Strategie sowie der Erfolg der initiierten Maßnahmen zur Ertragssteigerung in einzelnen Unternehmensbereichen als größte Einflussfaktoren identifiziert.
Aus den spezifischen Rahmenbedingungen in den einzelnen Business Units ergeben sich folgende Themen, aus denen Risiken entstehen können:
- In einzelnen Märkten können durch die dort gegebenen rechtlichen Rahmenbedingungen die Flexibilisierung und geplante Anpassungen an die Bedürfnisse des Marktes möglicherweise nicht im gewünschten zeitlichen Rahmen oder nur mit erhöhten Kosten umgesetzt werden.
- Gesetzliche Vorgaben und Normen für Produkte müssen mit Kundenbedürfnissen in Einklang gebracht werden.
- In der jüngsten Business Unit Marine stellt die Umsetzung einer individuellen Marktstrategie aufgrund der Langfristigkeit von Projekten eine Herausforderung dar.
- Der Erfolg bei der Einführung neuer Produkte und die damit einhergehende Preisqualität hängen maßgeblich von der Reaktion und Akzeptanz am Markt ab.
- Abhängig von den lokalen Gegebenheiten kann die Verfügbarkeit der benötigten qualifizierten Mitarbeiter eingeschränkt sein.
- Ein zu rascher Markteintritt mit Produkten in neuen Areas bzw. Ländern birgt die Gefahr hoher Kapitalbindung bzw. erhöhter Einführungskosten.
Die Ergebnisentwicklung der vergangenen Monate bestätigt, dass PALFINGER als starker Wettbewerber am Markt positioniert ist. Im 2. Halbjahr 2011 wird es von großer Bedeutung sein, die Flexibilität weiter zu erhöhen.
Weiter steigende Nachfrage kann dazu führen, dass operative Risiken zunehmen, die im Folgenden kurz zusammengefasst sind:
- Lieferzeiten von strategisch wichtigen Lieferanten könnten sich bedingt durch Kapazitätsengpässe ihrerseits verlängern. Intensiver Kontakt zu diesen Lieferanten ermöglicht es, auf solche Entwicklungen rasch zu reagieren.
- In Zusammenhang mit Sicherheits- bzw. Pufferbeständen kann eine Erhöhung der Materialbestände notwendig werden, um die Lieferzeiten gegenüber den Händlern halten zu können.
- Bei stark steigender Auslastung der Kapazitäten wird besonderes Augenmerk auf Liefertreue und Qualität gelegt werden.
Die Flexibilisierung von Arbeitszeitmodellen bleibt zusätzlich zur weiteren effizienten Bearbeitung der Marktnachfrage ein großes Thema. Zugleich ist es wichtig, im strategischen Projektbereich ausreichend Mitarbeiterressourcen zu halten. PALFINGER hat dies erkannt und auch während der Krise die Strategie verfolgt, Ressourcen in Hinblick auf eine Erholung der Märkte zu halten.
Der Bereich Entwicklung birgt das Risiko, dass Neuprodukte vom Markt nicht angenommen werden und somit Marktanteile verloren gehen. F&E wird daher auch in Zukunft große Bedeutung beigemessen, Ressourcen und strategisch wichtiges Know-how werden weiter ausgebaut.
Die Elementarereignisse der vergangenen Monate und deren ökonomische Auswirkungen zeigen die Zusammenhänge einer globalisierten Wirtschaft. Durch Optimierung der Lieferstrukturen und Prozesse werden mögliche Engpassrisiken in der Beschaffung verringert.
China als mächtige Wirtschaftseinheit kann Einfluss auf den europäischen Absatzmarkt nehmen. So könnte ein Nachfragerückgang in Asien zu steigender Exporttätigkeit auch in Richtung Europa führen. Außerdem wird es für die zukünftige Entwicklung von PALFINGER von großer Bedeutung sein, die Eintrittsbarrieren in den immer größer werdenden Absatzmarkt China zu überwinden. PALFINGER hat Maßnahmen zur strategischen Positionierung und zur verstärkten Bearbeitung dieses Marktes ausgearbeitet.
Das Vertriebsmodell über Händler basiert auf Kommunikation mit diesen Partnern. Mangelnder Austausch und unzureichende Pflege dieser Stakeholder können zum Verlust von Marktanteilen führen. Um dem entgegenzuwirken, werden die Partnerschaften durch intensive Betreuung und regelmäßigen Informationsaustausch, z. B. auf Händlermessen und -tagungen, regelmäßig gepflegt und gefestigt.
Durch die wirtschaftlichen Entwicklungen in den vergangenen Jahren haben sich die Abhängigkeiten von einzelnen Märkten verändert. Die Entscheidung von PALFINGER für den Markteintritt mit neuen Produkten bzw. bestehenden Produkten in anderen Areas wirkt dieser Entwicklung entgegen.
Aufgrund der aktuellen Verschuldungssituation der USA sowie einiger europäischer Staaten birgt die Entwicklung des US-Dollars gegenüber dem Euro ein gewisses Währungsrisiko. Durch Absicherungsgeschäfte und lokale Wertschöpfung wird diesem Risiko bei PALFINGER entgegengewirkt.
Risiken in der Bilanzerstellung
Die rasche Finanzberichterstattung nach Buchungsschluss kann zur Folge haben, dass Sachverhalte der Vorperiode erst in der darauffolgenden Periode dargestellt werden.
Die notwendige Anwendung von Schätzungen und die Ermessensspielräume in den Bereichen der nicht-finanziellen Vermögenswerte, aktiven latenten Steuern, Vorrats- und Forderungsbewertung, Pensions-, Abfertigungs- und Jubiläumsgeldrückstellungen, Entwicklungskosten sowie Garantieund Gewährleistungsrückstellungen haben unmittelbare Auswirkung auf die Darstellung der Vermögens- und Ertragslage.
Durch die bilanzielle Einbeziehung von Akquisitionen und die damit erforderliche Beurteilung von Sachverhalten können Einschätzungsrisiken entstehen.
Eine zielführende Optimierung der Ersatzteilbewirtschaftung verringert das Obsoletrisiko in der PALFINGER Gruppe.
PALFINGER stellt durch ein sich ständig weiterentwickelndes, unternehmensweit einheitlich organisiertes Risikomanagement- und Kontrollsystem sicher, dass entsprechende Maßnahmen zur Risikosteuerung erarbeitet und umgesetzt werden. Bei gleichbleibender bzw. sich verbessernder Marktsituation sind derzeit keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten.
Weitere Ereignisse
PALFINGER richtete im Jahr 2010 seinen strategischen Fokus neu aus: Nachdem die angestrebte Diversifikation erreicht wurde, wird nun verstärktes Augenmerk auf die weitere Flexibilisierung gelegt. Um langfristig auch geografisch eine ausgewogene Streuung zu erreichen, bleibt vor allem die Internationalisierung neben der Innovation weiterhin im Zentrum der strategischen Anstrengungen.
Das gezielte Capital-Employed-Management führte im Jahr 2010 unter anderem zu Prozessverbesserungen, die nun konzernweit unter Vorgabe neuer Zielsetzungen weitergeführt werden. Darüber hinaus wird auch auf die weitere Optimierung der Fixkostenstruktur Augenmerk gelegt. Dies soll die Umsetzung weiterer Investitionsvorhaben aus der Eigenfinanzierung ermöglichen, die das geplante Wachstum unterstützen.
Anfang Juli 2011 setzte PALFINGER einen wesentlichen strategischen Internationalisierungsschritt: Mit der Übernahme des führenden russischen Kranherstellers INMAN verfügt PALFINGER künftig – vorbehaltlich der Genehmigung durch die russische Wettbewerbsbehörde – über lokale Wertschöpfung und zusätzliche Vertriebskanäle in dem großen Wachstumsmarkt Russland. INMAN hat 415 Mitarbeiter und wird im Jahr 2011 voraussichtlich einen Umsatz von rund 20 Mio EUR erwirtschaften.
Um die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter zu forcieren – auch in Hinblick auf die Erweiterung der Geschäftsfelder –, wurden 2011 weitere Personalentwicklungsprogramme gestartet. So fördert das Palfinger-Global-Leadership-Programm Mitarbeiter mit Managementpotenzial aus allen PALFINGER Gesellschaften weltweit. Im produktiven Bereich wurden zusätzliche Ausbildungsprogramme wie z. B. Schweißerakademien in Bulgarien und Südamerika initiiert.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt im Geschäftsjahr 2011 auf Forschung und Entwicklung, um die Technologieführerschaft von PALFINGER zu unterstreichen bzw. auszubauen. Die Entwicklung der neuen "Kranreihe 2015", die Überarbeitung des nordamerikanischen Mitnahmestapler-Modells und die regionale Anpassung der Produkte an den asiatischen Raum sind dabei Kernthemen. In den Bereichen Elektronik und Mechatronik, deren Weiterentwicklung ein wesentlicher Erfolgsfaktor für PALFINGER ist, werden die bereits begonnenen Initiativen weiterverfolgt und ausgebaut.
Die starke Nachfrage nach Investorenterminen bestätigt das Interesse an der PALFINGER Aktie. PALFINGER nahm im 1. Halbjahr 2011 an mehreren internationalen Roadshows und Investorenkonferenzen teil, um dem entgegenzukommen. Nach der signifikanten Outperformance der relevanten Vergleichsindizes im Jahr 2010 gab der Aktienkurs im 1. Halbjahr 2011 ähnlich der Entwicklung des ATX unter hoher Volatilität nach und lag per 30. Juni 2011 mit 24,91 EUR um 13,4 Prozent unter dem Ultimokurs 2010 von 28,75 EUR.
Entwicklung der Segmente
Mit Jahresbeginn 2010 wurde die neue PALFINGER Organisationsstruktur umgesetzt, die dem Wachstum der vergangenen Jahre und den zukünftigen Herausforderungen in den verschiedenen Märkten gerecht wird. Den internen Steuerungsstrukturen entsprechend erfolgt die Segmentberichterstattung seither nach den Segmenten EUROPEAN UNITS, AREA UNITS sowie dem Bereich VENTURES.
Umsatzentwicklung nach Segmenten* (in TEUR)
EUROPEAN UNITS AREA UNITS
Segment EUROPEAN UNITS
*
Das Segment EUROPEAN UNITS umfasst die Area EMEA mit den Business Units Knickarmkrane, Forst- und Recyclingkrane, Ladebordwände, Hubarbeitsbühnen, Hakengeräte, Mitnahmestapler, Eisenbahnsysteme, Produktion, der Vertriebsgesellschaft in Deutschland und den assoziierten Tochtergesellschaften sowie seit dem 3. Quartal 2010 auch die Business Unit Marine.
Im 1. Halbjahr 2011 wurde im Segment EUROPEAN UNITS ein Umsatz in Höhe von 318,2 Mio EUR erzielt, das entspricht verglichen mit dem Umsatz im 1. Halbjahr 2010 in Höhe von 225,4 Mio EUR einer Steigerung um 41,1 Prozent. Zu diesem Wachstum um 92,8 Mio EUR trug der neue Bereich Marine 23,3 Mio EUR bei.
Der deutliche Aufwärtstrend, insbesondere in den Bereichen Knickarmkrane, Forst- und Recyclingkrane, im Bereich Produktion sowie bei der Vertriebsgesellschaft in Deutschland, setzte sich somit im 1. Halbjahr 2011 fort. Ebenso erfreulich entwickelten sich zuletzt die Bereiche Hakengeräte und Ladebordwände – und im 2. Quartal auch der Bereich der Hubarbeitsbühnen.
Das Segmentergebnis des 1. Halbjahres liegt mit 44,6 Mio EUR deutlich über dem Vorjahreswert von 24,5 Mio EUR. Diese enorme Steigerung um 82,1 Prozent ist einerseits auf die erhöhte Nachfrage in wesentlichen Produktbereichen und andererseits auf die Einsparungsmaßnahmen zurückzuführen. Zusätzlich resultierte aus dem Verkauf der 36-prozentigen Minderheitsbeteiligung an der Palfinger Southern Africa (Pty.) Ltd. im April 2011 ein positiver Einmaleffekt in Höhe von 2,0 Mio EUR.
Knickarmkrane
Der deutliche Aufwärtstrend in allen wesentlichen Absatzmärkten des Bereichs Knickarmkrane setzte sich im 1. Halbjahr 2011 fort, die Umsatzsteigerung spiegelt sich entsprechend positiv im Ergebnis wider. Wachstum wurde insbesondere in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Skandinavien verzeichnet; weiterhin erfreulich entwickelten sich auch die Märkte in Russland, Südafrika und insbesondere im 2. Quartal in Chile. Zu den nach wie vor schwachen Märkten zählten Spanien, Portugal und der Nahe Osten.
Forst- und Recyclingkrane
Auch im Bereich EPSILON Forst- und Recyclingkrane hielt die stark positive Entwicklung an. Im 2. Quartal 2011 konnte der Umsatz gegenüber dem Vergleichsquartal 2010 beinahe verdoppelt werden. Die Ergebnisse liegen konstant auf überdurchschnittlich gutem Niveau. Mit Caterpillar wurde eine vielversprechende Kooperation im Offroad-Bereich eingegangen, durch die sich PALFINGER neues Marktpotenzial eröffnet. Als Märkte mit Zukunftspotenzial bestätigen sich zunehmend Brasilien, Nordamerika und insbesondere Russland.
Ladebordwände
Der Bereich Ladebordwände verzeichnete im Vorjahresvergleich ebenfalls eine erfreuliche Umsatzsteigerung und eine überproportionale Verbesserung des Ergebnisses. Die Übernahme des Servicegeschäfts von Ross & Bonnyman in Großbritannien wird im 3. Quartal 2011 abgeschlossen und wird sich zusätzlich positiv auf die Entwicklung dieser Business Unit auswirken.
Hubarbeitsbühnen
Auch der Bereich Hubarbeitsbühnen verzeichnete gegenüber dem Vergleichszeitraum deutliche Umsatzzuwächse. Auf Basis der gesetzten Umstrukturierungsmaßnahmen konnte dadurch im 2. Quartal 2011 bereits wieder ein positiver Ergebnisbeitrag generiert werden. Eine generelle Markterholung für dieses Produktsegment erwartet PALFINGER erst für 2012.
Hakengeräte
Der Erfolg der im Jahr 2010 geänderten operativen Führung dieses Bereichs in Frankreich bestätigt sich durch den nachhaltig erreichten Turnaround. Die mit den neuen Strukturen verbundenen Maßnahmen sowie die einsetzende Markterholung zeigten sich insbesondere im 2. Quartal 2011 in deutlich positiven Ergebnisbeiträgen. Vor allem die gesteigerte Nachfrage in Deutschland spiegelt auch die technologischen und qualitativen Vorteile der angebotenen Produkte wider.
Mitnahmestapler
Im Bereich Mitnahmestapler konnte der Umsatz gegenüber dem 1. Halbjahr 2010 um rund 50 Prozent gesteigert werden, vor allem aufgrund höherer Absatzzahlen in Deutschland. Damit trägt auch dieser Produktbereich nunmehr mit positiven Ergebnissen zum Unternehmenserfolg bei.
Eisenbahnsysteme
Der volatile Auftragseingang im Jahr 2010 verbunden mit der langen Vorlaufzeit von Projekten im Bereich Eisenbahnsysteme wirkte sich im Gegensatz zu den anderen Bereichen in einem schwachen 1. Halbjahr 2011 aus. Die seit Anfang 2011 zunehmenden Auftragseingänge werden allerdings in den nächsten Monaten wieder zu gewohnt guten Ergebnisbeiträgen führen. Die zunehmende Nachfrage zeigt, dass die spezifischen PALFINGER Produkte den Kundenwünschen gerecht werden.
Produktion
Der Bereich Produktion konnte auf Basis der verbesserten Auslastung und der optimierten Prozesse und Kostenstruktur den Ergebnisbeitrag überproportional steigern. Mit der Fertigung für Dritte konnte sich PALFINGER mittlerweile ebenfalls als verlässlicher und qualitativ hochwertiger Partner etablieren; dies bestätigt sich im gesteigerten Kundeninteresse. Um die Produktionsabläufe weiter zu optimieren, wurde in Kroatien im 2. Quartal die Palfinger Marine d.o.o, Skrljevo, in die Palfinger Proizvodna Tehnologija Hrvatska d.o.o., Delnice, verschmolzen.
Marine
Die Integration des neuen Bereichs Marine schreitet voran. Bei beachtlicher Steigerung des Auftragseingangs erzielte die Business Unit die erwartet positiven Ergebnisse, vor allem Ned-Deck Marine liefert einen sehr erfreulichen Ergebnisbeitrag. Der Bereich Offshore-Windkraft wird weiterhin forciert, um die Zukunftspotenziale dieses Wachstumsmarktes optimal nutzen zu können.
Segment AREA UNITS
Das Segment AREA UNITS besteht aus den Areas Nordamerika, Südamerika, Asien und Pazifik, Indien sowie GUS mit ihren jeweiligen regionalen Business Units.
Die Areas außerhalb Europas befinden sich großteils noch im Aufbau, der durch Akquisitionen und eigene Initiativen forciert wird. Mit der Integration bzw. dem weiteren Ausbau der strategischen Initiativen – und den zunächst damit verbundenen Kosten – ist es das Ziel von PALFINGER, dieses Segment durch weiteres Wachstum in den profitablen Bereich zu führen.
Der Umsatz des Segments AREA UNITS konnte von 72,0 Mio EUR im 1. Halbjahr 2010 um 33,5 Prozent auf 96,1 Mio EUR im Berichtszeitraum gesteigert werden. Zu diesem Wachstum trugen insbesondere die verbesserte Nachfrage in Nordamerika sowie eine deutliche Umsatzsteigerung in Asien bei. Der Anteil der Areas außerhalb Europas am Konzernumsatz beträgt aktuell 23,2 Prozent.
Das Segmentergebnis konnte trotz der Anlaufkosten des Montagewerks in Indien von – 6,5 Mio EUR im Vorjahr auf – 4,3 Mio EUR im 1. Halbjahr 2011 verbessert werden. In Südamerika führte die Umstellung auf auftragsbezogene Fertigung zu einer Verbesserung der operativen Prozesse und dadurch zu einer Ergebnissteigerung im Vergleich zum Vorjahr. Die positive Entwicklung der vergangenen Monate in Nordamerika und Asien zeigt sich ebenfalls in dieser Verbesserung des Segmentergebnisses.
Area Nordamerika
Das lokale Produktprogramm in der Area Nordamerika wurde im Jahr 2010 durch die Akquisition des Hubarbeitsbühnenherstellers ETI komplettiert. Darüber hinaus konnten – insbesondere im 2. Quartal – alle Business Units in der Area deutliche Umsatzzuwächse verzeichnen. Die Integration der Business Units auf der Vertriebs- und Händlerseite, an der nach wie vor intensiv gearbeitet wird, birgt weiteres Potenzial für die Area. Durch die effiziente und zielgerichtete Arbeit konnte im 2. Quartal 2011 in dieser Area erstmals ein positives Ergebnis erzielt werden.
Area Südamerika
Südamerika wird weiterhin als Wachstumsmarkt gesehen, in dem PALFINGER auch die Etablierung von neuen Produkten wie etwa EPSILON Forst- und Recyclingkranen konsequent verfolgt. Die Effizienzerhöhung im Wertschöpfungsbereich durch die auftragsbezogene Fertigung trägt bereits positiv zum Ergebnis bei. Im 2. Quartal 2011 wurden vor allem in Chile erfreuliche Umsatzzuwächse erwirtschaftet.
Area Asien und Pazifik
PALFINGER verzeichnet in der Area Asien und Pazifik starkes Wachstum, jedoch auf niedrigem Niveau. Im 1. Halbjahr 2011 konnte der Umsatz im Vorjahresvergleich um rund 50 Prozent gesteigert werden. In China ist PALFINGER nach der Etablierung des Wertschöpfungsstandorts intensiv mit der Entwicklung weiterer strategischer Optionen beschäftigt, die das Wachstumspotenzial dieser Area für die PALFINGER Gruppe maßgeblich erweitern sollen.
Area Indien
Das Ergebnis der Area Indien war im 1. Halbjahr 2011 durch Aufbaukosten in Zusammenhang mit dem neuen Produktionsstandort Chennai belastet. Die 2010 intensivierte Marktbearbeitung führte bereits zu einer erfreulichen Entwicklung des Auftragseingangs, die Einführung des auf lokale Anforderungen angepassten Teleskopkrans verspricht eine erfolgreiche zukünftige Marktbearbeitung. Die lokale Wertschöpfung am Standort Chennai sowie die lokale Beschaffung werden stetig weiter ausgebaut.
Area GUS
Die Area GUS profitiert bereits stark von der 2009 erfolgten Implementierung der lokalen Vertriebsorganisation. Die Anzahl der PALFINGER Händler wurde auf insgesamt 50 sowohl diesseits als auch jenseits des Urals erhöht, die Sondierung von weiteren Partnern vor Ort schreitet voran. Erfreulich entwickeln sich neben den Absatzzahlen bei Kranen auch jene bei Hubarbeitsbühnen.
Mit der Übernahme des führenden Kranherstellers INMAN, die noch der Zustimmung der Behörden bedarf, erreicht PALFINGER einen wesentlichen Meilenstein in Richtung lokale Präsenz mit Vertriebsund Wertschöpfungsstrukturen. Zusätzlich wird damit das Produktportfolio durch ein lokal anerkanntes Produkt erweitert.
Bereich VENTURES
Der Bereich VENTURES beinhaltet alle wesentlichen strategischen Zukunftsprojekte der PALFINGER Gruppe bis zu ihrer operativen Reife. Die im Bereich VENTURES enthaltenen Projekte generieren keine Umsätze, sie sind mit ihren Kosten enthalten.
Im 1. Halbjahr 2011 wurden Projekte zur Weiterentwicklung der Regionen Indien und Asien und für damit verbundene mögliche Akquisitionen bzw. Partnerschaften aufgesetzt. In Russland wurde das Akquisitionsprojekt INMAN Anfang Juli 2011 erfolgreich abgeschlossen. Das Bereichsergebnis für das 1. Halbjahr 2011 von – 4,3 Mio EUR nach – 3,4 Mio EUR im entsprechenden Vorjahreszeitraum spiegelt die verstärkten Wachstumsaktivitäten wider.
Ausblick
Nach der Weltwirtschaftskrise der Vorjahre war bei PALFINGER bereits 2010 eine deutliche Trendumkehr erkennbar. Die Unternehmensgruppe konnte nicht nur die sich bietenden Marktchancen nutzen, sondern in allen Bereichen gestärkt aus dieser schwierigen Zeit hervorkommen und von dem einsetzenden Marktwachstum überproportional profitieren. Dieser positive Trend sollte sich auch 2011 fortsetzen, wenngleich Ende des 2. Quartals die Unsicherheit in den Märkten zunahm und die Stimmungslage sich eintrübte.
Flexibilität ist insbesondere in Zusammenhang mit veränderlicher Marktnachfrage ein essenzieller Wettbewerbsvorteil für PALFINGER. Durch die Umstellung auf auftragsbezogene Beschaffung, Fertigung und Montage ist PALFINGER in der Lage, schnell auf Auftragsschwankungen zu reagieren, ohne dabei das Risiko überhöhter Kapitalbindung durch Bestandsaufbau einzugehen. Die Flexibilisierung soll daher weiterhin in allen Bereichen konsequent fortgesetzt werden.
Ein weiterer strategischer Eckpfeiler, der konsequent verfolgt wird, ist das Thema Internationalisierung. Im Vordergrund stehen dabei zurzeit Asien und Russland, wo mit dem Wirtschaftswachstum auch das Marktpotenzial für PALFINGER steigt. In dem zunehmend wichtigen Wachstumsmarkt GUS setzte PALFINGER bereits Anfang Juli dieses Jahres einen wesentlichen strategischen Schritt. In China, einem weiteren wichtigen Zukunftsmarkt, arbeitet PALFINGER zielgerichtet an der strategischen Weiterentwicklung und Vertiefung der lokalen Wertschöpfung.
Die zunehmende Vielfalt der Produkte, die Erweiterung des Konzerns durch Akquisitionen sowie die forcierte Internationalisierung erfordern erhöhtes Augenmerk auf Komplexitätsmanagement. Hier sieht PALFINGER eine wesentliche Herausforderung der Zukunft. Verstärkte Aktivitäten und Ressourcen in diesem Bereich sollen dazu beitragen, diesen wesentlichen Wettbewerbsvorteil für die Zukunft auszubauen.
Da die derzeitige Konzernzentrale in Salzburg nicht mehr den Dimensionen der PALFINGER Gruppe gerecht wird, plant PALFINGER einen Neubau in Österreich. Das Projekt wurde bereits vom Aufsichtsrat genehmigt, die Pläne wurden bei den zuständigen Behörden eingereicht. In diesem Zusammenhang wurde der Standort einer Neubewertung unterzogen.
Das Management blickt optimistisch auf das Gesamtjahr 2011. Die enormen Wachstumsraten des 1. Halbjahres werden sich jedoch in Zusammenhang mit der zu erwartenden Wirtschaftsentwicklung und den traditionell schwächeren Sommermonaten voraussichtlich abschwächen. Auf Basis der aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wird mit einem organischen Umsatzwachstum von mehr als 20 Prozent gerechnet. Zudem wird eine weitere Erhöhung des Ergebnisbeitrags der Areas Nord- und Südamerika sowie der Bereiche Hubarbeitsbühnen und Hakengeräte erwartet.
Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2011
Konzernbilanz
| in TEUR Erläuterung |
30.6.2011 | 31.12.2010 | 30.6.2010 | |
|---|---|---|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | ||||
| Immaterielle Vermögenswerte | 125.641 | 127.972 | 90.965 | |
| Sachanlagen | 191.823 | 200.151 | 197.601 | |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 412 | 419 | 1.084 | |
| Anteile an assoziierten Unternehmen | 1 | 14.650 | 15.459 | 14.345 |
| Aktive latente Steuern | 33.310 | 31.858 | 26.670 | |
| Langfristige finanzielle Vermögenswerte | 5.621 | 2.794 | 2.965 | |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 2.666 | 2.242 | 2.201 | |
| 374.123 | 380.895 | 335.831 | ||
| Kurzfristige Vermögenswerte | ||||
| Vorräte | 2 | 185.915 | 159.754 | 161.520 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 3 | 136.308 | 110.511 | 109.792 |
| Sonstige kurzfristige Vermögenswerte | 14.277 | 9.893 | 9.479 | |
| Steuerforderungen | 151 | 513 | 166 | |
| Kassenbestand und kurzfristige Finanzmittel | 12.888 | 15.865 | 12.561 | |
| 349.539 | 296.536 | 293.518 | ||
| Summe Vermögenswerte | 723.662 | 677.431 | 629.349 | |
| Eigenkapital | ||||
| Grundkapital | 35.730 | 35.730 | 35.730 | |
| Kapitalrücklagen | 30.448 | 30.423 | 30.391 | |
| Eigene Aktien | – 1.509 | – 1.509 | – 1.509 | |
| Kumulierte Ergebnisse | 4 | 269.267 | 254.395 | 238.837 |
| Bewertungsrücklagen gemäß IAS 39 | – 430 | – 444 | – 1.740 | |
| Ausgleichsposten aus der Währungsumrechnung | – 6.567 | – 1.236 | 2.824 | |
| 326.939 | 317.359 | 304.533 | ||
| Anteile ohne beherrschenden Einfluss | 12.621 | 14.001 | 8.776 | |
| 339.560 | 331.360 | 313.309 | ||
| Langfristige Schulden | ||||
| Langfristige Finanzverbindlichkeiten | 81.937 | 123.562 | 115.813 | |
| Langfristige Rückstellungen | 41.801 | 40.637 | 23.089 | |
| Passive latente Steuern | 15.102 | 15.178 | 12.962 | |
| Sonstige langfristige Verbindlichkeiten | 4.575 | 4.461 | 3.834 | |
| Kurzfristige Schulden | 143.415 | 183.838 | 155.698 | |
| Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten | 103.288 | 55.947 | 57.665 | |
| Kurzfristige Rückstellungen | 11.697 | 11.668 | 14.089 | |
| Steuerverbindlichkeiten | 8.394 | 4.352 | 975 | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und | ||||
| sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | 5 | 117.308 | 90.266 | 87.613 |
| 240.687 | 162.233 | 160.342 | ||
| Summe Eigenkapital und Schulden | 723.662 | 677.431 | 629.349 |
Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung*
| in TEUR Erläuterung |
4–6 2011 | 4–6 2010 | 1–6 2011 | 1–6 2010 |
|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 222.694 | 167.977 | 414.270 | 297.402 |
| Bestandsveränderung | 12.548 | 1.782 | 23.779 | 6.951 |
| Aktivierte Eigenleistungen 6 |
1.319 | 918 | 2.369 | 2.092 |
| Sonstige operative Erträge | 2.842 | 1.214 | 4.575 | 5.016 |
| Materialaufwendungen und Aufwendungen | ||||
| für bezogene Leistungen | – 129.533 | – 88.731 | – 236.782 | – 159.703 |
| Personalaufwand | – 55.552 | – 45.199 | – 107.907 | – 85.618 |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte | ||||
| und Sachanlagen | – 7.985 | – 5.458 | – 14.146 | – 10.350 |
| Sonstige operative Aufwendungen | – 29.105 | – 22.426 | – 54.769 | – 42.266 |
| Ergebnis aus assoziierten Unternehmen | 3.631 | 910 | 4.603 | 1.022 |
| Operatives Ergebnis – EBIT | 20.859 | 10.987 | 35.992 | 14.546 |
| Zinserträge | 49 | 72 | 135 | 176 |
| Zinsaufwendungen | – 2.978 | – 2.517 | – 5.582 | – 5.070 |
| Währungsdifferenzen | 225 | 980 | – 477 | 2.226 |
| Sonstiges Finanzergebnis | 0 | 34 | 0 | 23 |
| Finanzergebnis | – 2.704 | – 1.431 | – 5.924 | – 2.645 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 18.155 | 9.556 | 30.068 | 11.901 |
| Ertragsteuern | – 6.892 | – 2.397 | – 4.944 | – 3.541 |
| Ergebnis nach Ertragsteuern | 11.263 | 7.159 | 25.124 | 8.360 |
| davon | ||||
| A nteile der Gesellschafter der PALFINGER AG (Konzernergebnis) |
10.001 | 6.444 | 22.571 | 7.271 |
| A nteile der Gesellschafter ohne beherrschenden Einfluss |
1.262 | 715 | 2.553 | 1.089 |
| in EUR | ||||
| Ergebnis je Aktie (unverwässert und verwässert) 4 |
0,28 | 0,18 | 0,64 | 0,21 |
| Durchschnittlich im Umlauf befindliche Aktien | 35.402.000 35.402.000 35.402.000 35.402.000 |
* Die Gliederung wurde angepasst und ist im Anhang unter den Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden erläutert.
GESAMTERGEBNISRECHNUNG
| in TEUR | 4–6 2011 | 4–6 2010 | 1–6 2011 | 1–6 2010 |
|---|---|---|---|---|
| Ergebnis nach Ertragsteuern | 11.263 | 7.159 | 25.124 | 8.360 |
| Unrealisierte Gewinne (+)/Verluste (–) | ||||
| aus der Währungsumrechnung | – 611 | 7.505 | – 5.650 | 10.603 |
| Unrealisierte Gewinne (+)/Verluste (–) aus Cashflow Hedge | ||||
| V eränderung der unrealisierten Gewinne (+)/Verluste (–) |
174 | – 1.464 | 613 | – 2.134 |
| D arauf entfallende latente Steuern |
– 216 | 0 | – 226 | 20 |
| D arauf entfallende tatsächliche Steuern |
– 51 | 367 | – 152 | 518 |
| R ealisierte Gewinne (–)/Verluste (+) |
– 223 | 83 | – 299 | 290 |
| D arauf entfallende latente Steuern |
0 | 0 | 22 | 0 |
| D arauf entfallende tatsächliche Steuern |
56 | – 19 | 56 | – 71 |
| Sonstiges Ergebnis nach Ertragsteuern | – 871 | 6.472 | – 5.636 | 9.226 |
| Gesamtergebnis | 10.392 | 13.631 | 19.488 | 17.586 |
| davon | ||||
| A nteile der Gesellschafter der PALFINGER AG |
9.225 | 12.424 | 17.345 | 16.005 |
| A nteile der Gesellschafter ohne beherrschenden Einfluss |
1.167 | 1.207 | 2.143 | 1.581 |
ENTWICKLUNG DES KONZERNEIGEN KAPITALS
| Den Anteilseignern der Palfinger AG zurechenbarer Anteil | Den Anteilseignern der Palfinger AG zurechenbarer Anteil | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR Erläuterung |
Grundkapital | Kapitalrücklagen | Eigene Aktien | Kumulierte Ergebnisse |
Bewertungs rücklagen gemäß IAS 39 |
Ausgleichsposten aus der Währungs umrechnung |
Summe | Anteile ohne beherrschenden Einfluss |
Eigenkapital |
| Stand 1.1.2010 | 35.730 | 30.363 | – 1.509 | 231.453 | – 363 | – 7.287 | 288.387 | 3.890 | 292.277 |
| Gesamtergebnis | |||||||||
| Ergebnis nach Ertragsteuern | 0 | 0 | 0 | 7.271 | 0 | 0 | 7.271 | 1.089 | 8.360 |
| Sonstiges Ergebnis nach Ertragsteuern | |||||||||
| Unrealisierte Gewinne (+)/Verluste (–) aus der Währungsumrechnung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 10.111 | 10.111 | 492 | 10.603 |
| Unrealisierte Gewinne (+)/Verluste (–) aus Cashflow Hedge | 0 | 0 | 0 | 0 | – 1.377 | 0 | – 1.377 | 0 | – 1.377 |
| 0 | 0 | 0 | 7.271 | – 1.377 | 10.111 | 16.005 | 1.581 | 17.586 | |
| Transaktionen mit Anteilseignern | |||||||||
| Dividenden | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | – 1.085 | – 1.085 |
| Übrige Veränderungen | 0 | 28 | 0 | 113 | 0 | 0 | 141 | 4.390 | 4.531 |
| 0 | 28 | 0 | 113 | 0 | 0 | 141 | 3.305 | 3.446 | |
| Stand 30.6.2010 | 35.730 | 30.391 | – 1.509 | 238.837 | – 1.740 | 2.824 | 304.533 | 8.776 | 313.309 |
| Stand 1.1.2011 | 35.730 | 30.423 | – 1.509 | 254.395 | – 444 | – 1.236 | 317.359 | 14.001 | 331.360 |
| Gesamtergebnis | |||||||||
| Ergebnis nach Ertragsteuern | 0 | 0 | 0 | 22.571 | 0 | 0 | 22.571 | 2.553 | 25.124 |
| Sonstiges Ergebnis nach Ertragsteuern | |||||||||
| Unrealisierte Gewinne (+)/Verluste (–) aus der Währungsumrechnung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | – 5.240 | – 5.240 | – 410 | – 5.650 |
| Unrealisierte Gewinne (+)/Verluste (–) aus Cashflow Hedge | 0 | 0 | 0 | 0 | 14 | 0 | 14 | 0 | 14 |
| 0 | 0 | 0 | 22.571 | 14 | – 5.240 | 17.345 | 2.143 | 19.488 | |
| Transaktionen mit Anteilseignern | |||||||||
| Dividenden | 0 4 |
0 | 0 | – 7.788 | 0 | 0 | – 7.788 | – 3.515 | – 11.303 |
| Übrige Veränderungen | 0 | 25 | 0 | 89 | 0 | – 91 | 23 | – 8 | 15 |
| 0 | 25 | 0 | – 7.699 | 0 | – 91 | – 7.765 | – 3.523 | – 11.288 | |
| Stand 30.6.2011 | 35.730 | 30.448 | – 1.509 | 269.267 | – 430 | – 6.567 | 326.939 | 12.621 | 339.560 |
KONZERN-CASHFLOW-STATEMENT
| in TEUR | 1–6 2011 | 1–6 2010 |
|---|---|---|
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 30.068 | 11.901 |
| Cashflow aus dem operativen Bereich | 15.138 | 23.405 |
| Cashflow aus dem Investitionsbereich | – 14.718 | – 22.593 |
| Cashflow aus dem Finanzierungsbereich | – 2.923 | – 22.150 |
| Cashflow gesamt | – 2.503 | – 21.338 |
| Free Cashflow | 4.710 | 4.283 |
| in TEUR | 2011 | 2010 |
| Finanzmittel Stand 1.1. | 15.865 | 33.073 |
| Einfluss von Wechselkursänderungen | – 474 | 826 |
| Cashflow gesamt | – 2.503 | – 21.338 |
| Finanzmittel Stand 30.6. | 12.888 | 12.561 |
Segmentberichterstattung
| Umsatz | EBIT | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | 1–6 2011 | 1–6 2010 | 1–6 2011 | 1–6 2010 | ||
| EURO PEAN UNITS |
318.171 | 225.421 | 44.637 | 24.509 | ||
| AREA UNITS | 96.099 | 71.981 | – 4.334 | – 6.518 | ||
| VEN TURES |
– | – | – 4.311 | – 3.445 | ||
| PALFINGER Gruppe |
414.270 | 297.402 | 35.992 | 14.546 |
Erläuterungen zum Konzernzwischenabschluss
Allgemeines
Die PALFINGER AG mit Sitz in Salzburg ist ein börsenotiertes Unternehmen mit dem Tätigkeitsschwerpunkt, innovative Hebe-, Lade- und Handlinglösungen zu produzieren und zu vertreiben.
Grundlagen der Berichterstattung
Der vorliegende Konzernzwischenabschluss der PALFINGER AG und ihrer Tochtergesellschaften zum 30. Juni 2011 wurde entsprechend IAS 34 erstellt. Bei der Erstellung des Zwischenabschlusses wurden, bis auf die im nächsten Punkt dargestellte Änderung in der Gliederung der Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung, die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt wie im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2010. Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2010 wurde im Einklang mit den am Abschlussstichtag gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS) und den diesbezüglichen Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, erstellt. Für weitere Informationen zu den im Einzelnen angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wird auf den Konzernabschluss der PALFINGER AG zum 31. Dezember 2010 verwiesen.
Der Konzernzwischenabschluss der PALFINGER AG wurde vom Konzernabschlussprüfer, der Ernst & Young Wirtschaftsprüfungsgesellschaft m.b.H., Salzburg, einer prüferischen Durchsicht unterzogen.
Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die assoziierten Unternehmen werden von der PALFINGER AG ausschließlich zur Unterstützung und Optimierung der operativen Geschäftstätigkeit gehalten. Eine der wichtigsten Steuerungskennzahlen im Konzern der PALFINGER AG ist das "EBIT zuzüglich Ergebnisse aus assoziierten Unternehmen". Nun wurde diesen Umständen Rechnung getragen und die Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung dahingehend angepasst, dass die Zwischensumme "Operatives Ergebnis – EBIT (vor assoziierten Unternehmen)" weggelassen wurde und dafür nach der Position "Ergebnis aus assoziierten Unternehmen" die Zwischensumme "Operatives Ergebnis – EBIT" eingefügt wurde. Die neue Darstellung führt somit zu einem klareren und zuverlässigeren Bild der Ertragslage der PALFINGER AG.
Darüber hinaus wurden im 1. Halbjahr 2011 keine Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden vorgenommen.
Konsolidierungskreis
Folgende Änderung in der Gesellschaftsstruktur hatte keine Auswirkung auf den Konsolidierungskreis:
Die in Hamburg ansässige Schomäcker Fahrzeugbau GmbH, die im letzten Geschäftsjahr zu 100 Prozent von der Palfinger GmbH, Ainring, übernommen wurde, wurde per 1. Jänner 2011 in die Palfinger GmbH, Ainring, verschmolzen.
Folgende Änderungen in der Gesellschaftsstruktur hatten Auswirkungen auf den Konsolidierungskreis:
Zur Vereinfachung der Konzernstruktur wurde die Palfinger Marine d.o.o., Skrljevo, Kroatien, auf die Palfinger Proizvodna Tehnologija Hrvatska d.o.o., Delnice, Kroatien, als übernehmende Gesellschaft per 3. Mai 2011 verschmolzen.
Die Palfinger Marine- und Beteiligungs-GmbH, Salzburg, errichtete mit Gesellschaftsvertrag vom 30. Mai 2011 die Palfinger CIS GmbH, Salzburg, als 100-prozentiges Tochterunternehmen. Die Eintragung ins Firmenbuch erfolgte durch das Landes- als Handelsgericht Salzburg am 17. Juni 2011. Die Gesellschaft wurde gegründet, um die fortschreitende Expansion in den GUS-Ländern gesellschaftsrechtlich optimal zu gestalten.
Die MBB Liftsystems Ltd. (in Liquidation), Cobham, Großbritannien, wurde per 29. Juni 2011 endgültig aus dem Handelsregister gelöscht.
Per 1. April 2011 wurden die restlichen Anteile in Höhe von 36 Prozent an der Palfinger Southern Africa (Pty.) Ltd. an die bisherigen Miteigentümer verkauft.
ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERNBILANZ
(1) Anteile an assoziierten Unternehmen
Die Entwicklung der Anteile an assoziierten Unternehmen stellt sich wie folgt dar:
| in TEUR | 2011 | 2010 |
|---|---|---|
| Stand 1.1. | 15.459 | 15.726 |
| Zugänge | 0 | 1.026 |
| Anteilige Periodenergebnisse | 2.574 | 2.446 |
| Dividenden | – 1.906 | – 3.981 |
| Währungsdifferenzen | – 104 | 242 |
| Abgänge | – 1.373 | 0 |
| Stand 30.6./31.12. | 14.650 | 15.459 |
(2) Vorräte
Die Vorräte setzen sich wie folgt zusammen:
| in TEUR | 30.6.2011 | 31.12.2010 |
|---|---|---|
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 73.804 | 62.645 |
| Unfertige Erzeugnisse | 60.355 | 42.760 |
| Fertige Erzeugnisse und Handelswaren | 50.892 | 53.607 |
| Geleistete Anzahlungen | 864 | 742 |
| Summe | 185.915 | 159.754 |
(3) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegenüber assoziierten Unternehmen in Höhe von 8.650 TEUR (31.12.2010: 4.991 TEUR) enthalten.
Dem Insolvenzrisiko der dubiosen Kunden wird auf Basis von Erfahrungswerten durch eine Wertberichtigung in Höhe von 6.674 TEUR (31.12.2010: 6.972 TEUR) Rechnung getragen.
(4) Eigenkapital
In der Hauptversammlung am 30. März 2011 wurde eine Gewinnausschüttung aus dem Ergebnis 2010 in Höhe von 7.788 TEUR beschlossen und am 5. April 2011 an die Aktionäre der PALFINGER AG ausgeschüttet. Dies entspricht einer Dividende von 0,22 EUR je Aktie. Im Vorjahr kam es zu keiner Ausschüttung.
Am 1. März 2011 wurden 3.500 TEUR an die Anteilsinhaber ohne beherrschenden Einfluss der Epsilon Kran GmbH ausgeschüttet.
Die sich im Umlauf befindenden Aktien belaufen sich wie im Vorjahr auf 35.402.000 Stück.
Auf Basis des Konzernergebnisses von 22.571 TEUR (1–6 2010: 7.271 TEUR) beläuft sich das unverwässerte Ergebnis je Aktie auf 0,64 EUR (1–6 2010: 0,21 EUR). Das verwässerte Ergebnis je Aktie entspricht aufgrund des geringen Verwässerungseffekts des Stock-Option-Programms dem unverwässerten Ergebnis je Aktie.
(5) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
| in TEUR | 30.6.2011 | 31.12.2010 |
|---|---|---|
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 71.671 | 55.945 |
| Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen | 835 | 634 |
| Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 7.215 | 5.153 |
| Verbindlichkeiten aus der Annahme gezeichneter Wechsel | 2 | 4 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern | 19.749 | 14.635 |
| Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit und sonstige Steuern | 12.806 | 9.902 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 4.549 | 3.639 |
| Ertragsabgrenzungen | 481 | 354 |
| Summe | 117.308 | 90.266 |
Die Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen in Höhe von 835 TEUR (31.12.2010: 634 TEUR) resultieren zur Gänze (31.12.2010: 631 TEUR) aus Lieferungen und Leistungen.
ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-GEWINN-UND-VERLUST-RECHNUNG
(6) Aktivierte Eigenleistungen
Die aktivierten Eigenleistungen betreffen im Wesentlichen aktivierte Entwicklungskosten aus den Bereichen Knickarmkrane, Hubarbeitsbühnen, Services, Eisenbahnsysteme und lokale Produktentwicklungen in Nordamerika.
BEZIEHUNGEN ZU NAHE STEHENDEN UNTERNEHMEN UND PERSONEN
Bezüglich der Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen haben sich keine wesentlichen Änderungen zum 31. Dezember 2010 ergeben. Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen erfolgen zu marktüblichen Bedingungen. Für weitere Informationen zu den einzelnen Geschäftsbeziehungen wird auf den Konzernabschluss der PALFINGER AG zum 31. Dezember 2010 verwiesen.
STOCK-OPTION-PROGRAMM
In der PALFINGER AG bestehen Stock-Option-Programme für Aufsichtsrats- und Vorstandsmitglieder, die sich wie folgt zusammensetzen:
| DI Herbert Ortner |
Mag. Christoph Kaml |
Ing. Wolfgang Pilz |
DI Martin Zehnder, MBA |
DI Alexander Exner |
Dr. Alexander Doujak |
|||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Aktienoptionen Anzahl | 40.000 | 40.000 | 25.000 | 25.000 | 25.000 | 25.000 | 25.000 | 25.000 | 10.000 | 0 | 15.000 | 15.000 |
| Ausübungskurs in EUR | 10,12 | 10,12 | 16,57 | 16,57 | 10,12 | 10,12 | 10,12 | 10,12 | 10,12 | 10,12 | 10,12 | 10,12 |
| Ausübungsperiode jeweils | ||||||||||||
| binnen 12 Wochen nach | ||||||||||||
| der ordentlichen | ||||||||||||
| Hauptversammlung | 2012 | 2014 | 2013 | 2015 | 2012 | 2014 | 2012 | 2014 | 2012 | 2014 | 2012 | 2014 |
| Fair Value der Option in EUR | ||||||||||||
| zum Bewertungsstichtag* | 2,58 | 2,56 | 4,73 | 5,77 | 2,58 | 2,56 | 2,58 | 2,56 | 2,58 | 2,56 | 2,58 | 2,56 |
| Zugrunde gelegte Volatilität | 50,0% | 40,0% | 45,0% | 45,0 % | 50,0% | 40,0% | 50,0% | 40,0% | 50,0% | 40,0% | 50,0% | 40,0% |
| Kurs in EUR zum |
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| Bewertungsstichtag | 9,29 | 16,81 | 9,29 | 9,29 | 9,29 | 9,29 |
*Verwendetes Bewertungsmodell: Monte-Carlo-Simulation
Für weitere Informationen zu diesen Stock-Option-Programmen wird auf den Konzernabschluss der PALFINGER AG zum 31. Dezember 2010 verwiesen.
Die Aktienoptionen haben sich wie folgt entwickelt:
| Anzahl Aktienoptionen | 2011 | 2010 |
|---|---|---|
| Stand 1.1. | 300.000 | 250.000 |
| Gewährte Optionen | 0 | 50.000 |
| Verfallene Optionen | 30.000 | 0 |
| Stand 30.6./31.12. | 270.000 | 300.000 |
Alexander Exner hat sein Aufsichtsratsmandat mit 30. März 2011 zurückgelegt. In Zusammenhang damit verfielen 30.000 der ihm gewährten Aktienoptionen.
WESENTLICHE EREIGNISSE NACH ENDE DER ZWISCHENBERICHTSPERIODE
Am 4. Juli 2011 wurde der Kaufvertrag zur Übernahme des russischen Kranherstellers INMAN (Ischimbajskie Neftianiye Manipuliatory, JSC) unterzeichnet. Das Closing wird nach positiver Prüfung der Wettbewerbsbehörden im 3. Quartal 2011 erwartet. PALFINGER AG baut damit das Russland-Geschäft weiter aus. Das Unternehmen mit Sitz in Ischimbai in der Republik Baschkortostan (Wolga-Region) produziert und vertreibt seit 1992 hydraulische Hebe- und Ladesysteme, insbesondere Knickarmkrane. INMAN hat 415 Mitarbeiter und wird im Jahr 2011 voraussichtlich einen Umsatz von rund 20 Mio EUR erwirtschaften.
Erklärung der gesetzlichen Vertreter
Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der in Einklang mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, aufgestellte Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2011 ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt, dass der Halbjahreslagebericht des Konzerns zum 30. Juni 2011 ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns bezüglich der wichtigen Ereignisse während der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2011 und ihrer Auswirkungen auf den Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2011, bezüglich der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten in den restlichen sechs Monaten des Geschäftsjahres 2011 und bezüglich der offenzulegenden wesentlichen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen vermittelt.
Salzburg, am 26. Juli 2011
DI Herbert Ortner e.h. Vorstandsvorsitzender
Ing. Wolfgang Pilz e.h. Vorstand für Marketing & Vertrieb Mag. Christoph Kaml e.h. Vorstand für Finanzen
DI Martin Zehnder, MBA e.h. Vorstand für Produktion
Bericht über die prüferische Durchsicht
Einleitung
Wir haben den beigefügten Konzernhalbjahresabschluss der Firma PALFINGER AG, Salzburg, Österreich, für das Halbjahr vom 1. Jänner 2011 bis 30. Juni 2011 prüferisch durchgesehen. Dieser Konzernhalbjahresabschluss umfasst die Konzernbilanz zum 30. Juni 2011, die Konzern-Gewinnund-Verlust-Rechnung, die Gesamtergebnisrechnung, das Konzern-Cashflow-Statement und die Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung für das am 30. Juni 2011 endende 1. Halbjahr sowie eine Zusammenfassung der wesentlichen angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und sonstige erläuternde Angaben.
Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sind für die Aufstellung des Konzernhalbjahresabschlusses verantwortlich, der ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, vermittelt.
Unsere Verantwortung ist es, auf Grundlage unserer prüferischen Durchsicht eine zusammenfassende Beurteilung über diesen Konzernhalbjahresabschluss abzugeben. Unsere Verantwortlichkeit und Haftung im Zusammenhang mit der prüferischen Durchsicht ist analog zu § 275 Abs. 2 UGB gegenüber der Gesellschaft und auch gegenüber Dritten mit insgesamt 12 Millionen Euro begrenzt.
Umfang der prüferischen Durchsicht
Wir haben die prüferische Durchsicht unter Beachtung der in Österreich geltenden gesetzlichen Vorschriften und berufsüblichen Grundsätze sowie des International Standard on Review Engagements 2410 "Prüferische Durchsicht des Zwischenabschlusses durch den unabhängigen Abschlussprüfer der Gesellschaft" durchgeführt. Nach diesen Grundsätzen sind wir verpflichtet, die prüferische Durchsicht in einer Weise zu planen und durchzuführen, die mittelhohe Sicherheit darüber bietet, ob der Abschluss frei von wesentlichen falschen Aussagen ist. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und analytische Prüfungshandlungen in Bezug auf finanzielle Daten und bietet deshalb weniger Sicherheit als eine Prüfung. Wir haben keine Prüfung durchgeführt und erteilen aus diesem Grund kein Prüfungsurteil.
Ergebnis der prüferischen Durchsicht
Auf Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Tatsachen bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der beigefügte Konzernhalbjahresabschluss kein möglichst getreues Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 30. Juni 2011 sowie der Ertragslage und der Zahlungsströme des Konzerns für das 1. Halbjahr vom 1. Jänner 2011 bis zum 30. Juni 2011 in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, vermittelt.
Bericht zum Halbjahreskonzernlagebericht
Der Halbjahreskonzernlagebericht ist darauf durchzusehen, ob er mit dem Konzernhalbjahresabschluss in Einklang steht und ob die sonstigen Angaben im Halbjahreskonzernlagebericht nicht eine falsche Vorstellung von der Lage des Konzerns erwecken.
Auf Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Tatsachen bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der Halbjahreskonzernlagebericht nicht in Einklang mit dem Konzernhalbjahresabschluss steht.
Salzburg, am 26. Juli 2011
Ernst & Young Wirtschaftsprüfungsgesellschaft m.b.H.
Wirtschaftsprüferin Wirtschaftsprüfer
Dr. Anna Flotzinger e.h. ppa Dr. Christoph Fröhlich e.h.
Anlagerelevante Kennzahlen
1. HJ 2011
| International Securities Identification Number (ISIN) | AT0000758305 |
|---|---|
| Anzahl der Aktien | 35.730.000 |
| davon Anzahl der eigenen Aktien | 328.000 |
| Kurs per 30.6.2011 | 24,91 EUR |
| Ergebnis je Aktie (1. HJ 2011) | 0,64 EUR |
| Marktkapitalisierung per 30.6.2011 | 890.034,3 TEUR |
Aktienkursentwicklung
Investor Relations
Hannes Roither
Tel. +43 662 4684-2260, [email protected]
Claudia Rendl
Tel. +43 662 4684-2261, [email protected]
Fax +43 662 4684-2280 www.palfinger.com
Unternehmenskalender
| 10. November 2011 V | eröffentlichung 1.–3. Quartal 2011 |
|---|---|
| 23. Jänner 2012 V | eröffentlichung vorläufiges Ergebnis 2011 |
| 8. Februar 2012 | Bilanzpressekonferenz |
| 8. März 2012 H | auptversammlung |
| 12. März 2012 E | x-Dividendentag |
| 14. März 2012 D | ividendenzahltag |
| 10. Mai 2012 V | eröffentlichung 1. Quartal 2012 |
| 9. August 2012 V | eröffentlichung 1. Halbjahr 2012 |
| 9. November 2012 V | eröffentlichung 1.–3. Quartal 2012 |
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Personenbezogene Begriffe wie "Mitarbeiter" oder "Arbeitnehmer" werden aus Gründen der Lesbarkeit geschlechtsneutral verwendet. Durch die kaufmännische Rundung von Einzelpositionen und Prozentangaben in diesem Bericht kann es zu geringfügigen Rechendifferenzen kommen.
Dieser Bericht enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf Basis aller zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen wurden. Sie werden üblicherweise mit Worten wie "erwarten", "planen", "rechnen" etc. umschrieben. Die tatsächlichen Entwicklungen können von den hier dargestellten Erwartungen abweichen.
Veröffentlicht am 10. August 2011.
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