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PAION AG Interim / Quarterly Report 2015

Nov 11, 2015

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Interim / Quarterly Report

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PAION AG

Aachen

Konzernfinanzbericht über die ersten neun Monate 2015

PAION Q3#2015

Konzernfinanzbericht über das dritte Quartal 2015

und die ersten neun Monate bis zum 30. September 2015

Über die PAION AG

Die PAION AG ist ein börsennotiertes Specialty-Pharma-Unternehmen mit Hauptsitz in Aachen und verfügt über weitere Standorte in Cambridge (Vereinigtes Königreich) und New Jersey (USA).

PAIONs Leitsubstanz Remimazolam ist ein intravenös verabreichtes, ultrakurz wirkendes Anästhetikum, das sich derzeit in klinischer Phase-III-Entwicklung für Kurzsedierung und Allgemeinanästhesie befindet. Remimazolam wurde inzwischen bei über 1.000 Patienten weltweit untersucht. Die Entwicklung von Remimazolam ist darauf ausgerichtet, bisher verfügbare Behandlungsmethoden für Patienten, die Sedierungen und Narkosen benötigen, zu ergänzen und zu verbessern.

PAION fokussiert sich auf die klinische Entwicklung von Remimazolam und hat Prämarketingaktivitäten gestartet, um entsprechend seiner Vision ein anerkannter "PAIONeer" in der Sedierung und Anästhesie zu werden.

Wichtige Kennzahlen

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(Angaben in TEUR wenn nicht anders angegeben) Q3 2015 Q3 2014 Q1-Q3 2015 Q1-Q3 2014
Umsatzerlöse 5 366 44 1.887
Forschungs- und Entwicklungskosten -8.927 -2.631 -20.907 -6.929
Allgemeine Verwaltungs- und Vertriebskosten -1.812 -823 -4.536 -2.705
Periodenergebnis -9.051 -2.501 -20.391 -6.337
Periodenergebnis je Aktie (in EUR), nicht verwässert -0,18 -0,05 -0,40 -0,18
Periodenergebnis je Aktie (in EUR), verwässert -0,18 -0,05 -0,40 -0,18

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Q1-Q3 2015 Q1-Q3 2014
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -18.427 -8.094
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -26 -19
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 22 57.598
Veränderung des Finanzmittelbestands -18.373 49.585
Durchschnittliche Anzahl an Mitarbeitern im Konzern 28 15

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30.09.2015 31.12.2014
Immaterielle Vermögenswerte 3.419 3.440
Finanzmittelbestand 40.539 58.912
Eigenkapital 43.097 62.607
Langfristiges Fremdkapital 8 17
Kurzfristiges Fremdkapital 6.179 3.924
Bilanzsumme 49.284 66.548

Konzernzwischenlagebericht für die ersten neun Monate bis zum 30. September 2015

Die Berichtsperiode im Überblick

März

Start der US-Phase-III-Koloskopiestudie mit Remimazolam in der Indikation Kurzsedierung

Mai

PAION gewinnt Dr. David Bernstein als medizinischen Berater und "Non-Executive Director" der PAION, Inc.

Juni

Start der US-Phase-III-Bronchoskopiestudie mit Remimazolam in der Indikation Kurzsedierung

Juli

PAION gibt bekannt, dass Dr. Mariola Söhngen den Vorstand der PAION AG zum 31. Oktober 2015 verlassen wird.

PAION schließt Remimazolam Know-How- und Technologie-Transfer von Ono erfolgreich ab

August

PAION gewinnt Timothy E. Morris als "Non-Executive Director" der PAION, Inc.

PAION startet EU-Phase-III-Studie mit Remimazolam in der Allgemeinanästhesie

September

Dr. Jürgen Raths wird Chief Operating Officer der PAION AG

Entwicklungs- und Vermarktungsaktivitäten

PAION fokussierte sich in den ersten neun Monaten 2015 weiterhin auf die Entwicklung von Remimazolam.

Der umfangreiche Dialog mit der FDA (Food and Drug Administration; Arzneimittelzulassungsbehörde in den USA) hat die Zulassungsanforderungen von Remimazolam in der Indikation "Kurzsedierung bei kleinen Eingriffen" definiert. So kommentierte die FDA die Studienprotokolle sowie weitere Aspekte des übrigen Entwicklungsprogramms wie z. B. die Herstellung der Substanz und einige begleitende präklinische und Phase-I-Protokolle.

Nach den Abstimmungen mit der FDA konnte die erste US-Phase-III-Studie im März 2015 gestartet werden. Der Start dieser prospektiven, doppelblinden, randomisierten, Placebo- und Midazolam-kontrollierten, multizentrischen Phase-III-Koloskopiestudie mit 460 Patienten in den USA markiert den Beginn des klinischen Phase-III-Entwicklungsprogramms, welches für die Indikation Kurzsedierung eine zweite konfirmatorische, ebenfalls prospektive, doppelblinde, randomisierte, Placebo- und Midazolam-kontrollierte, multizentrische US-Studie mit 460 Bronchoskopiepatienten beinhaltet, die im Juni 2015 gestartet wurde, sowie eine kleinere Sicherheitsstudie bei Hochrisiko-Koloskopiepatienten. Parallel dazu werden drei Phase-I-Studien von PAION durchgeführt.

Nach den Abstimmungen mit der EMA (European Medicines Agency; europäische Arzneimittelagentur) für die EU-Leitindikation Allgemeinanästhesie und basierend auf dem wissenschaftlichen Rat (Scientific Advice) wurden die Studienprotokolle für die EU-Phase-III-Studie fertiggestellt und bei den nationalen Behörden und den Ethik-Kommissionen (Institutional Review Boards, IRBs) eingereicht. Im August 2015 wurde der Start dieser multinationalen, multizentrischen, randomisierten, einfach blinden Propofol-kontrollierten konfirmatorischen Phase-III-Studie bei Patienten, die sich einem kardiochirurgischen Eingriff unterziehen, bekanntgegeben.

Die Patientenrekrutierung der Phase-III-Programme lief in den USA und der EU zunächst moderat an. Die meisten Studienzentren sind mittlerweile aktiv und die Rekrutierungsgeschwindigkeit hat sich erhöht. Da die Rekrutierungsrate typischerweise an Dynamik gewinnt, wenn die Studienzentren bereits eine gewisse Zeit lang aktiv sind, erwartet PAION keine wesentlichen Auswirkungen auf den bisher kommunizierten Zeitplan. In der US-Phase-III-Koloskopiestudie wurden zwischenzeitlich mehr als die Hälfte der 460 Patienten rekrutiert. Seit Beginn des US-Phase-III-Programms wurden bisher zwei routinemäßige Analysen der Sicherheitsdaten durch das Data Monitoring Committee (DMC) durchgeführt, das im Anschluss an die Prüfungen die planmäßige Fortführung der Studien empfohlen hat.

Im Juli 2015 berichtete PAION, dass der Know-How- und Technologietransfer von Ono abgeschlossen werden konnte. PAION besitzt damit alle in Japan generierten gewerblichen Schutzrechte weltweit exklusiv und hat vollen Zugriff auf alle von Ono generierten Daten.

Im Oktober 2015 hat die japanische Zulassungsbehörde für Arzneimittel und Medizinprodukte ("PMDA") PAION darüber informiert, dass sowohl der von PAION in Europa hergestellte Wirkstoff als auch die Fertigform von Remimazolam die Voraussetzungen für eine Zulassung in Japan erfüllen. Das europäische und das japanische Produkt werden als qualitativ gleichwertig erachtet. Diese Klärung war für das Zulassungsdossier in Japan notwendig, da PAIONs früherer Partner Ono als Produzent nicht mehr zur Verfügung steht. Bei einem abschlägigen Bescheid hätte ein neuer Produktionsprozess auf der Basis des Ono-Produktionsprozesses implementiert werden müssen, was eine deutliche Verzögerung der Einreichung in Japan zur Folge gehabt hätte. Eine japanische klinische Forschungsorganisation ("CRO") bereitet derzeit den Dossier-Entwurf für das voraussichtlich Anfang 2016 stattfindende Pre- NDA-Meeting vor. Dieses Treffen mit der Behörde ist die Voraussetzung, um den Zulassungsantrag für Remimazolam in Japan stellen zu können.

In den USA wurde der Aufbau der PAION, Inc. weiter vorangetrieben. So konnten zwei renommierte Experten als "Non-Executive Director" gewonnen werden. Dr. David Bernstein als medizinischer Berater von PAION wird beim Aufbau der Beziehung zu akademischen Netzwerken, Aufsichtsbehörden, Verbänden und Branchenführern in den USA mitarbeiten. Dr. Bernstein hat maßgeblich an der Zusammenstellung des medizinischen Beirats mitgewirkt und wird zukünftig den Dialog mit den Mitgliedern leiten. Der medizinische Beirat wurde aus US-Meinungsführern auf dem Gebiet der Gastroenterologie zusammengesetzt, die teilweise auch am US-Phase-III-Programm teilnehmen.

Mit Timothy E. Morris konnte eine Führungskraft aus der biopharmazeutischen Industrie mit umfangreicher Finanzexpertise verpflichtet werden. Morris hat über 30 Jahre Berufserfahrung im Finanz- und Rechnungswesen; allein 20 Jahre davon als Finanzvorstand bei überwiegend biopharmazeutischen Unternehmen. Herr Morris wird PAION beim Aufbau und insbesondere bei der Finanzierung der wachsenden US-Aktivitäten des Unternehmens und bei der bevorstehenden Vermarktung von Remimazolam unterstützen.

Mit Wirkung zum 1. September 2015 wurde Dr. Jürgen Raths zum Vorstand und Chief Operating Officer der PAION AG bestellt. Dr. Raths hat über 25 Jahre Erfahrung im europäischen und globalen Pharmageschäft in Positionen im medizinischen Vertrieb, Marketing sowie in der Unternehmensführung in Europa und den USA und wird zukünftig den Aufbau der kommerziellen Struktur verantworten.

Nach dem Ausscheiden von Dr. Mariola Söhngen zum 31. Oktober 2015 wurde Herr Dr. Johannes Blatter als Chief Medical Officer verpflichtet. Er wird die Bereiche Klinische und Präklinische Entwicklung, Regulatory, Pharmakovigilanz und Medical Information leiten und direkt an den Vorstand berichten. Dr. Blatter verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung im europäischen und globalen Pharmageschäft und bringt weitere Entwicklungs- und Vermarktungsexpertise zu PAION. Er war in verschiedenen globalen und regionalen Funktionen für Lilly, zuletzt als Medical Director Onkologie, tätig. Bis 2014 war er bei Merck als Vice President ebenfalls auf dem Gebiet der Onkologie für das Erbitux-Franchise verantwortlich. Dr. Blatter ist Facharzt für Innere Medizin und Pulmologie.

Finanzüberblick

In den ersten neun Monaten 2015 wurden keine wesentlichen Umsatzerlöse erzielt. Die Forschungs- und Entwicklungskosten haben sich aufgrund der intensivierten Entwicklungsaktivitäten mit Remimazolam vor allem im Zusammenhang mit den Phase-III-Programmen gegenüber der Vorjahresperiode deutlich erhöht. Die Verwaltungs- und Vertriebskosten erhöhten sich im Vergleich zu den ersten neun Monaten 2014 aufgrund der Erhöhung der Mitarbeiterzahl sowie höherer Vertriebskosten aufgrund von Prämarketing- und Market-Access-Aktivitäten. Insgesamt ist in den ersten neun Monaten 2015 ein Periodenfehlbetrag in Höhe von EUR 20,4 Mio. angefallen, im Vergleich zu einem Periodenfehlbetrag in Höhe von EUR 6,3 Mio. im Vorjahreszeitraum.

Der Finanzmittelbestand hat sich in den ersten neun Monaten 2015 um insgesamt EUR 18,4 Mio. im Vergleich zum 31. Dezember 2014 verringert und beträgt zum 30. September 2015 EUR 40,5 Mio.

Kapitalmarktumfeld und Entwicklung der PAION-Aktie

Die Entwicklung am deutschen Kapitalmarkt wurde in den ersten neun Monaten 2015 durch die niedrigen Zinsen, das Anleihenkaufprogramm der Europäischen Zentralbank und von der Entwicklung in Griechenland und China beeinflusst. Die internationalen Biotech-Indizes zeigten in den ersten Monaten des Jahres eine solide Performance. Allerdings schwächten die politischen Turbulenzen um einen möglichen "Brexit" und "Grexit" die Märkte im Mai und Juni; im weiteren Jahresverlauf setzte sich diese Entwicklung durch die Unsicherheiten in China fort. Der DAXsubsector Biotechnology Index schloss dennoch die ersten neun Monate mit ca. 18 % im Plus, wohingegen der NASDAQ Biotechnology Index leicht im Minus tendierte (-1 %). Hauptsächlich in den USA gelang einer Vielzahl von Biotechnologieunternehmen der Gang an die Börse oder eine erfolgreiche Finanzierung über den Kapitalmarkt.

Die PAION-Aktie eröffnete das Jahr 2015 mit einem Kurs von EUR 2,11 (Xetra). Der Höchstkurs wurde am 4. Mai 2015 mit EUR 2,86 (Xetra) zum Handelsschluss erreicht. Der Tiefstkurs wurde am 3. Februar 2015 mit EUR 1,88 (Xetra) markiert. Der Schlusskurs am 30. September 2015 lag bei EUR 2,01 (Xetra). Dies entspricht einem Aufschlag von 7 % gegenüber dem Schlusskurs vom 30. Dezember 2014 (EUR 1,87; Xetra).

Das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen (Xetra und Parkett Frankfurt) belief sich in den ersten neun Monaten 2015 auf 261.093 Aktien (im Gesamtjahr 2014: 489.980 Aktien). Damit wurden knapp 50 Mio. Aktien in den ersten neun Monaten 2015 gehandelt (im Gesamtjahr 2014: 122 Mio. Aktien).

Entwicklung des PAION-Aktienkurses und des Volumens (Xetra) in den ersten neun Monaten 2015

Überblick über die Forschungs- und Entwicklungstätigkeit

Das Entwicklungsportfolio der PAION-Gruppe besteht im Wesentlichen aus der Leitsubstanz Remimazolam mit seinen drei Indikationen Kurzsedierung, Allgemeinanästhesie und Sedierung auf der Intensivstation sowie zwei weiteren Substanzen, die ebenfalls im Folgenden dargestellt werden.

Remimazolam

Remimazolam ist ein ultrakurz wirksames intravenöses Sedativum und Anästhetikum, das sich in klinischer Phase-III-Entwicklung für Kurzsedierungen und Allgemeinanästhesie befindet. Remimazolam gehört zur Substanzklasse der Benzodiazepine. Im menschlichen Körper wird Remimazolam von Gewebe-Esterasen, einer weit verbreiteten Art von Enzymen, zu einem inaktiven Metaboliten abgebaut und nicht über cytochromabhängige Abbauwege in der Leber. Wie bei anderen Benzodiazepinen steht mit Flumazenil ein Gegenmittel zur Verfügung, um bei Bedarf die Sedierung des Patienten wieder rasch beenden zu können.

Wirksamkeit und Sicherheit wurden bereits in klinischen Studien bei über 1.000 Patienten nachgewiesen und sollen in den derzeit laufenden Phase-III-Programmen bestätigt werden. Die bisherigen Daten deuten darauf hin, dass Remimazolam gut verträglich ist und dabei eine gute hämodynamische Stabilität besitzt.

In den USA wird Remimazolam derzeit für Kurzsedierungen wie z. B. bei Koloskopien entwickelt.

In der EU und den meisten anderen wichtigen Märkten wird Remimazolam zunächst für die Allgemeinanästhesie bei Patienten mit nicht-kardialen Eingriffen und für die Herzchirurgie, einschließlich der Sedierung auf der Intensivstation für bis zu 24 Stunden nach der Operation, entwickelt.

In Japan wurde ein Phase-III-Programm in der Allgemeinanästhesie erfolgreich abgeschlossen, und ein Pre-NDA-Meeting ist für Anfang 2016 geplant.

Die Entwicklung von Remimazolam für die Sedierung auf der Intensivstation (für mehr als 24 Stunden nach der Operation) ist nach dem erfolgreichen Abschluss der oben erwähnten und derzeit laufenden Phase-III-Programme geplant.

Ein pädiatrischer Entwicklungsplan wurde mit der FDA abgestimmt und wird nach der Entwicklung für die erwachsenen Patienten begonnen. Ein ähnlicher Ansatz ist für Europa geplant.

Kurzsedierung (USA)

Der Kurzsedierungsmarkt für Diagnoseverfahren in den USA ist in den letzten Jahren aufgrund der Zunahme von Krebsvorsorge und Darmkrebsfrüherkennung signifikant gewachsen. Teilweise aufgrund dieser Entwicklung sind die Darmkrebsraten in den letzten 10 Jahren um 30 % bei den über 50-Jährigen zurückgegangen. Im Jahr 2013 wurden 29 Millionen Koloskopien und Endoskopien durchgeführt. Jedes Jahr erleben mehr als 4 Millionen Menschen ihren 50. Geburtstag und erlangen somit die Berechtigung zur Darmkrebsvorsorgeuntersuchung.

Darmkrebs ist die dritthäufigste Krebsart und die dritthäufigste Ursache für Krebstod sowohl bei Männern als auch bei Frauen in den USA. Trotz des Rückgangs in der Darmkrebs-Sterberate als Folge der Früherkennung und Vorsorge wurde im Jahr 2010 berichtet, dass nur 59 % der Menschen im Alter von 50 oder älter, für die eine Vorsorgeuntersuchung empfohlen wird, auch tatsächlich eine Darmkrebsvorsorgeuntersuchung im Einklang mit den aktuellen Leitlinien erhalten haben.

Die Kurzsedierung für Koloskopie wird in der Regel mit Midazolam oder Propofol in Kombination mit Schmerzmitteln durchgeführt.

Allgemeinanästhesie (EU)

In Europa werden jedes Jahr ca. 29 Millionen große Operationen unter einer Allgemeinanästhesie durchgeführt, von denen etwa 55 % balancierte Anästhesien, eine Kombination von intravenösen Mitteln und Narkosegasen, und 20 % intravenöse Anästhesien (TIVA) mit Propofol sind. Regionalanästhesien spielen ebenfalls eine Rolle (z. B. epidurale Anästhesien). Die aktuellen Standards in der Allgemeinanästhesie sind Propofol (besonders für die Einleitung) und Narkosegase, jeweils in Verbindung mit intravenösen Opioiden.

Die Fallzahlen in Europa werden weiterhin durch das Altern der Bevölkerung und durch die Unterschiede des physischen Alters von Patienten im Vergleich zum tatsächlichen Alter zunehmen. Während die Allgemeinanästhesie also häufiger bei älteren Patienten als vor Jahren angeboten wird, ist die Wahl einer individuellen Anästhesie abhängig von der Art der Operation, der zugrunde liegenden Krankheit und der Beurteilung des allgemeinen körperlichen Gesundheitszustands des Patienten, einschließlich der Begleiterkrankungen.

Die Anzahl medizinischer Eingriffe weltweit nimmt aufgrund des Bevölkerungswachstums und anderer Faktoren wie Übergewicht, Bewegungsmangel, Ernährungsgewohnheiten, Rauchen und Alkoholkonsum weiterhin zu. Aktuellen Schätzungen zufolge werden jährlich über 230 Millionen Operationen durchgeführt; der Großteil davon entfällt auf allgemeine, orthopäische/Trauma- sowie geburtshilfliche/gynäkologische Eingriffe.

Klinische Entwicklung

Remimazolam - über 1.000 Probanden/Patienten behandelt

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Abgeschlossene Studien* Laufende Studien*
Kurzsedierung (USA)
Phase I Einfachgabe in gesunden Probanden (81) Phase I - Thorough QT-Studie (57)
Phase Ib Mehrfachgabe bei Darmspiegelung bei gesunden Probanden (51) Phase I -Pharmakokinetik

(Nierenfunktionsstörung) (16)
Phase IIa Einfachgabe bei Magenspiegelung (100) Phase I - Untersuchung auf Suchtpotential (40)
Phase IIb Mehrfachgabe bei Darmspiegelung (161) Phase III bei Darmspiegelung (460)
Phase III bei Bronchoskopie (460)
Allgemeinanästhesie (Japan)
Phase I Bolus bei gesunden Probanden (42)
Phase Ib Infusion bei gesunden Probanden (10)
Phase I Leberinsuffizienz (USA) (20)
Phase II Einleitung und Aufrechterhaltung von Narkosen bei Operationen (85)
Phase II/III Einleitung und Aufrechterhaltung von Narkosen bei Operationen (375)
Phase III in ASA III oder höher bei Operationen (62)
Allgemeinanästhesie (EU)
Phase II in der Herzchirurgie (90) Phase III in der Herzchirurgie (530)
Sedierung auf der Intensivstation (Japan)
Phase II (abgebrochen nach 49 Patienten)

* In Klammern Angabe der Gesamtpatientenzahl in der jeweiligen Studie

Kurzsedierung bei kleinen Eingriffen (Leitindikation USA)

Bisher sind insgesamt zwei Phase-I- und zwei Phase-II-Studien in der Indikation Kurzsedierung durchgeführt worden. In der ersten Anwendung am Menschen wurde ein breites Dosierungsspektrum untersucht - von keinem Effekt bis hin zum Bewusstseinsverlust (welcher für Kurzsedierung nicht erwünscht ist, aber indikativ ist für die Einleitung von Allgemeinanästhesien). Auf Basis dieser Ergebnisse umfasste die nächste Studienreihe eine Studie zur Darmspiegelung an gesunden Freiwilligen und eine Phase-IIa-Studie zu Magenspiegelungen. Diese Studien bestätigten die Notwendigkeit für eine 50 %-ige Dosisreduktion in Kombination mit Opioiden (bei Darmspiegelung) und waren die Grundlage für die Phase-IIb-Studie bei Koloskopie-Patienten. In dieser Studie wurde ein festgelegtes Dosierungsschema getestet, und die niedrigste Anfangsdosierung wird in den laufenden Phase-III-Studien verwendet.

Die bisher erhobenen Daten weisen auf eine gute Verträglichkeit in Kombination mit einem raschen An- und Abfluten der sedierenden Wirkung hin. Falls im Remimazolam Phase-III-Programm dieses Profil bestätigt wird, könnte die Substanz dem behandelnden Arzt eine sichere, effektive und effiziente Option für Kurzsedierungspatienten bieten.

Allgemeinanästhesie (Leitindikation in EU + Japan)

Zum Einsatz von Remimazolam bei der Allgemeinanästhesie wurden insgesamt drei Phase-I-(Japan), zwei Phase-II- (Japan und EU) und zwei Phase-III-Studien (Japan) durchgeführt. Ein besonderes Augenmerk lag in den klinischen Programmen auf hämodynamischer Stabilität, nachdem präklinische Daten darauf hingewiesen hatten, dass Remimazolam eine hämodynamische Stabilität bewirken könnte, die einen wichtigen medizinischen Bedarf in der Allgemeinanästhesie adressiert.

Das japanische Programm startete mit einer vergleichenden Phase-I-Studie, die auf PAIONs erster klinischer Studie an Menschen basierte, und ergab ein identisches pharmakokinetisches und pharmakodynamisches Profil. Im nächsten Schritt wurde eine Phase-II-Studie mit kontinuierlicher Infusion durchgeführt, um die Dosierung für Einleitung und Aufrechterhaltung der Allgemeinanästhesie zu bestimmen. Die aufgrund der Phase-II-Studie als sicher und effektiv eingestuften Dosierungen für Einleitung und Aufrechterhaltung der Narkose wurden anschließend in den japanischen Phase-III-Studien verwendet. Die Studien bestätigten die Sicherheit und Effektivität als Narkosemittel sowie ein verbessertes hämodynamisches Profil gegenüber Propofol. Damit die japanischen Daten für eine europäische Zulassung verwendet werden können, wurden in der europäischen Phase-II-Studie dieselben Dosierungen zur Einleitung und Aufrechterhaltung der Narkose eingesetzt. In dieser Studie wurde ebenfalls das Profil von Remimazolam bestätigt.

Im europäischen Phase-III-Programm wird die niedrigere der beiden getesteten Einleitungsdosierungen verwendet, und die hämodynamische Stabilität ist ein Schlüsselparameter bei der Profilierung von Remimazolam gegenüber Propofol. Sollte im Remimazolam Phase-III-Programm das hämodynamische Profil bestätigt werden, könnte die Substanz Patienten, die anfällig für hämodynamische Instabilität sind, eine effektive und effiziente Alternative bieten.

Sedierung auf der Intensivstation

In Japan wurde von PAIONs früherem Partner Ono Pharmaceutical Co. eigenständig eine Phase-II-Studie für die Sedierung auf der Intensivstation initiiert. Die explorative Studie wurde von Ono im August 2013 angehalten. Alle Patienten wurden erfolgreich sediert und es wurden keine schwerwiegenden, unerwarteten Nebenwirkungen beobachtet. In vereinzelten Fällen wurden nach längeren Gaben höhere Remimazolam-Plasmaspiegel als erwartet festgestellt.

Das Phänomen der erhöhten Remimazolam-Plasmaspiegel wurde daraufhin sorgfältig mittels einer Serie von präklinischen Tests und pharmakokinetischen Modellierungen untersucht. In keinem der durchgeführten Experimente konnten die Befunde nachvollzogen oder ein Erklärungsmodell für die erhöhten Plasmaspiegel gefunden werden. Die weitere Analyse hat ergeben, dass solche pharmakokinetischen Abweichungen häufig beim Einsatz von Sedierungsmitteln wie Midazolam und Propofol auf der Intensivstation beobachtet werden und die wahrscheinlichste Erklärung dafür die Schwere der Erkrankung des Patienten auf der Intensivstation ist. PAION ist der Meinung, dass mit den vorliegenden Befunden nunmehr das maximale Dosierungslevel für die Sedierung auf der Intensivstation definiert ist. Die weitere Entwicklung des Programms Sedierung auf der Intensivstation geht mit dem europäischen Entwicklungsprogramm zur Allgemeinanästhesie einher, da dieses Programm die Sedierung auf der Intensivstation für bis zu 24 h beinhaltet. Eine Sedierung auf der Intensivstation über mehr als 24 h ist Teil des zukünftigen Remimazolam-Entwicklungsplans, der nach Zulassung der Leitindikationen in Angriff genommen werden soll.

Partnering und kommerzielle Aktivitäten

Insgesamt hat PAION bisher sieben Lizenzvereinbarungen für Remimazolam abgeschlossen, die in der folgenden Tabelle zusammengefasst sind:

Upfront- und Meilensteinzahlungen

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Bisher erhalten Noch ausstehend Lizenzgebühr
Ono, Japan (2007) $ 8 m Kooperation beendet Kooperation beendet
Yichang Humanwell, China (2012) € 3 m Bis zu € 4 m 10 %
Hana Pharm, S. Korea (2013) € 1 m € 2 m 10 %
R-Pharm, GUS (2013) € 1 m € 3 m Unterer zweistelliger Prozentsatz
(T)R-Pharm, Türkei (2013) € 1 m € 3 m Unterer zweistelliger Prozentsatz
(T)R-Pharm, MENA (2014) € 1,5 m € 5,5 m Unterer zweistelliger Prozentsatz
Pendopharm, Kanada (2014) € 0,4 m* ca. € 3,8 m zweistelliger, gestaffelter Prozentsatz (ab 15 %)
Gesamt € 13,8 m Bis zu ca. € 21,3 m

* Dieser Betrag bezieht sich auf den in 2014 als Umsatzerlös ausgewiesenen und im Rahmen der im Juli 2014 durchgeführten Privatplatzierung in Höhe von EUR 4 Mio. erhaltenen Aufschlag auf den Aktienkurs.

Um das Potential von Remimazolam voll auszunutzen, initiiert PAION Maßnahmen, um unmittelbar nach einer möglichen Zulassung die Vermarktung von Remimazolam in den USA und der EU zu ermöglichen. Dies beinhaltet insbesondere den Aufbau der Supply Chain sowie die Sicherstellung der Vorproduktion von Marktmaterial für die Einführungsphase.

Für alle Regionen außerhalb der USA und der EU ist es das Ziel, Lizenz- oder Vertriebspartner zu finden. Für Japan evaluiert PAION aktuell eine Strategie für die Zulassung von Remimazolam in der Indikation Allgemeinanästhesie durch PAION selbst oder einen neuen Partner. Voraussichtlich Anfang 2016 wird mit der japanischen Zulassungsbehörde ein Pre-NDA-Meeting stattfinden, im Rahmen dessen die Details einer möglichen Zulassung von Remimazolam in Japan besprochen werden. Parallel führt PAION derzeit mit mehreren Parteien Gespräche über eine Remimazolam-Lizenz für Japan.

M6G

Morphin-6-glucuronid (M6G), ein pharmakologisch aktiver Morphin-Metabolit, ist für die Behandlung post-operativer Schmerzen geeignet. Goldstandard für die Behandlung mittlerer bis starker Schmerzen nach operativen Eingriffen ist derzeit Morphin. Die Anwendbarkeit von Morphin wird häufig durch unangenehme Nebenwirkungen, insbesondere Übelkeit und Erbrechen, eingeschränkt. Basierend auf einer Meta-Analyse, in der PAION die klinischen Daten von insgesamt 769 Patienten kombinierte, könnte M6G bei gleicher Wirksamkeit zu deutlich weniger Übelkeit, Erbrechen oder Hemmung der Atemtätigkeit im Vergleich zu Morphin führen.

In Modellrechnungen hat PAION die Dosis-Wirkungs-Zusammenhänge sowie pharmakodynamische Effekte untersucht. Die Ergebnisse unterstützen das Profil von M6G im Hinblick auf schmerzstillende Eigenschaften und Nebenwirkungen. Darüber hinaus konnte die in Studien beobachtete längere Wirkungsdauer im Vergleich zu Morphin reproduziert werden. Auf Basis des Modells könnte M6G nach Ansicht von PAION auch bei höheren Dosen eine bessere Verträglichkeit als Morphin aufweisen.

Aufgrund der Fokussierung der vorhandenen Ressourcen auf den Anästhesiebereich wird M6G derzeit nicht aktiv von PAION entwickelt. Im September 2014 konnte dieses Projekt an Yichang Humanwell für den chinesischen Markt auslizenziert werden. Danach erhielt Yichang Humanwell die exklusiven Lizenzrechte über PAION Know-How betreffend M6G für die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von M6G in China. PAION erhält durch den Abschluss der Lizenzvereinbarung abschließende Zahlungen in Höhe von insgesamt EUR 1,6 Mio.; davon hat PAION bis dato EUR 1,3 Mio. erhalten. Weitere Lizenzgebühren sind nicht vereinbart worden.

GGF2

Der Wirkstoff GGF2, Wachstumsfaktor 2 für Gliazellen, ist dafür bekannt, das Wachstum und die Differenzierung einer großen Auswahl von Zellen, einschließlich von Gliazellen, dem Stützgerüst für die Nervenzellen, zu stimulieren. Die Gliazellen bilden die Myelin-Schicht, die die Nervenzellen abschirmt, und sind essentiell für die Funktion und das Überleben der Nervenzellen. Bei demyelinisierenden Erkrankungen wie Multipler Sklerose wird die Myelin-Schicht beschädigt, was zu einer Degeneration der Nervenzellen führt.

In präklinischen Studien hat PAIONs Lizenzpartner Acorda Therapeutics, Inc. (Acorda) gezeigt, dass GGF2 das nötige Zellwachstum stimulieren kann, um die Myelin-Schicht zu schützen und zu erneuern. GGF2 ist das wichtigste Neuroregulin in Acordas Portfolio. Neuroreguline haben in präklinischen Modellen ebenfalls die Fähigkeit gezeigt, bei Herzversagen, ausgelöst durch Herzinfarkte, Herzrhythmusstörungen sowie Herzmuskelerkrankungen, die Herzfunktion wiederherzustellen.

Im März 2013 hat Acorda positive Ergebnisse der Phase-I-Studie mit GGF2 bekanntgegeben. Die Studie identifizierte eine maximal tolerierte Dosis von GGF2. Die vorläufigen Wirksamkeitsuntersuchungen zeigten, dass GGF2 die Herzfunktion verbessert. Acorda hat die Ergebnisse der Studie mit der FDA diskutiert und eine Einigung über die nächste klinische Studie mit GGF2 bei Herzinsuffizienz erzielt. Diese Phase-Ib-Studie untersucht in erster Linie weiter das Sicherheitsprofil, aber auch die Wirksamkeit von GGF2 in einer Bandbreite von Dosierungen: Der Start wurde durch Acorda im Oktober 2013 verlautbart.

Im Juni 2015 hat Acorda bekanntgegeben, dass die Phase-Ib-Studie aufgrund eines Falls von Hepatotoxizität (Leberschäden) gemäß der Kriterien von Hy's Gesetz (erhöhte ALT-, AST- und Bilirubinwerte) angehalten worden ist. Acorda erhielt auch einen "clinical hold" von der FDA im Anschluss an die Einreichung dieser Informationen. Es gab auch einen Fall von Hy's Gesetz in der vorherigen Phase-I-Studie. In beiden Fällen erholten sich die abnormen Blutwerte innerhalb weniger Tage. Die 22 Patienten, die in der Studie behandelt wurden werden die geplante Nachsorge von einem Jahr abschließen. Acorda erwartet, die Analyse der Daten aus der Drei-Monats-Nachsorge gegen Ende des Jahres 2015 abzuschließen. Acorda führt Analysen und nicht-klinischen Studien durch, um die biologische Grundlage für Leber Wechselwirkungen mit GGF2 zu untersuchen, und plant diese und andere Daten aus den GGF2 Studien mit der FDA zu besprechen.

Kooperationen

Die Rechte für das rekombinant hergestellte GGF2, rh GGF2, wurden in 2002 von der PAION UK an Acorda übertragen. Bis zur Zulassung werden Meilensteinzahlungen von insgesamt USD 2,5 Mio. und mit der Zulassung eine weitere Meilensteinzahlung in Höhe von USD 5 Mio. fällig; anschließend erhält PAION umsatzabhängige Lizenzgebühren.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Ertragslage

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Q3 2015 Q3 2014 Q1-Q3 2015 Q1-Q3 2014
TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- ---
Umsatzerlöse 5 366 44 1.887
Herstellungskosten des Umsatzes 0 0 -10 0
Bruttoergebnis vom Umsatz 5 366 34 1.887
Forschung und Entwicklung -8.927 -2.631 -20.907 -6.929
Allgemeine Verwaltung und Vertrieb -1.812 -823 -4.536 -2.705
Sonstige Erträge (Aufwendungen) -91 27 684 60
Betriebsaufwand -10.830 -3.427 -24.759 -9.574
Betriebsergebnis -10.825 -3.061 -24.725 -7.687
Finanzergebnis 10 22 33 46
Steuern vom Einkommen und Ertrag 1.764 538 4.301 1.304
Periodenergebnis -9.051 -2.501 -20.391 -6.337

In den ersten neun Monaten 2015 sind wie erwartet keine signifikanten Umsatzerlöse angefallen. Die Umsatzerlöse in den ersten neun Monaten 2015 beliefen sich auf TEUR 44 und verringerten sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um TEUR 1.843. Die Umsatzerlöse des Vorjahreszeitraums resultierten vornehmlich aus dem Remimazolam-Lizenzabkommen mit TR-Pharm für die Region Mittlerer Osten und Nordafrika sowie dem von Pendopharm im Rahmen der im Juli 2014 durchgeführten Privatplatzierung gezahlten Aufschlag auf den Aktienkurs.

Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung in den ersten neun Monaten 2015 beliefen sich auf TEUR 20.907. Der Anstieg um TEUR 13.978 gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist auf die geplanten intensivierten Entwicklungsaktivitäten mit Remimazolam, insbesondere die Vorbereitung, Initiierung und Durchführung der Phase-III-Programme in den USA und der EU, zurückzuführen.

Die Aufwendungen für allgemeine Verwaltung und Vertrieb erhöhten sich in den ersten neun Monaten 2015 um TEUR 1.831 auf TEUR 4.536. Dabei haben sich die Verwaltungskosten um TEUR 518 auf TEUR 2.667 und die Vertriebskosten um TEUR 1.313 auf TEUR 1.869 erhöht. Dies resultiert vornehmlich aus der Erhöhung der Mitarbeiterzahl sowie der Durchführung von Marktforschung sowie Prämarketing-, Market-Access- und Kongress-Aktivitäten.

Die sonstigen Erträge (Aufwendungen) beinhalten in Höhe von TEUR 700 Kursgewinne, die vornehmlich aus Bankbeständen in US-Dollar resultieren.

Das Finanzergebnis in den ersten neun Monaten 2015 belief sich auf TEUR 33 im Vergleich TEUR 46 im Vorjahreszeitraum.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen in voller Höhe die steuerliche Förderung durch Steuergutschriften auf Teile der Forschungs- und Entwicklungskosten durch die britischen Finanzbehörden. Die Veränderung gegenüber dem Vorjahreszeitraum resultiert im Wesentlichen aus der Zunahme der Aufwendungen für Forschung und Entwicklung in der Berichtsperiode.

Der Periodenfehlbetrag in den ersten neun Monaten 2015 belief sich auf TEUR 20.391. Im Vorjahreszeitraum wurde ein Periodenfehlbetrag in Höhe von TEUR 6.337 erzielt. Die Veränderung ist im Wesentlichen auf die Ausweitung der Forschungs- und Entwicklungstätigkeit für Remimazolam zurückzuführen.

Vermögenslage

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30.09.2015 31.12.2014 Veränderung
TEUR TEUR TEUR
--- --- --- ---
Langfristige Vermögenswerte 3.483 3.516 -33
Kurzfristige Vermögenswerte 45.801 63.032 -17.231
Aktiva 49.284 66.548 -17.264
Eigenkapital 43.097 62.607 -19.510
Langfristiges Fremdkapital 8 17 -9
Kurzfristiges Fremdkapital 6.179 3.924 2.255
Passiva 49.284 66.548 -17.264

Die langfristigen Vermögenswerte beinhalten im Wesentlichen das Entwicklungsprojekt Remimazolam (TEUR 3.403).

Die kurzfristigen Vermögenswerte setzen sich aus dem Finanzmittelbestand (TEUR 40.539) sowie sonstigen Vermögenswerten und Rechnungsabgrenzungsposten (TEUR 5.262) zusammen. Die Abnahme um TEUR 17.264 ist vornehmlich auf den Rückgang des Finanzmittelbestands um TEUR 18.373 zurückzuführen.

Die Verringerung des Eigenkapitals im Vergleich zum 31. Dezember 2014 um TEUR 19.510 resultiert im Wesentlichen aus dem Periodenfehlbetrag der ersten neun Monate 2015 in Höhe von TEUR 20.391. Die Eigenkapitalquote zum 30. September 2015 beträgt 87,5 % (31. Dezember 2014: 94,1 %).

Das kurzfristige Fremdkapital hat sich im Vergleich zum 31. Dezember 2014 insbesondere aufgrund der Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 2.079 im Rahmen der Ausweitung der Entwicklungsaktivität auf TEUR 6.179 erhöht.

Finanzlage

Der Finanzmittelbestand hat sich im Vergleich zum 31. Dezember 2014 um TEUR 18.373 auf TEUR 40.539 zum Ende der aktuellen Berichtsperiode verringert. Die Veränderung des Finanzmittelbestands resultiert aus den folgenden Bereichen:

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Q1-Q3 2015 Q1-Q3 2014
TEUR TEUR
--- --- ---
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -18.427 -8.094
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -26 -19
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 22 57.598
Auswirkungen von Kursänderungen 58 100
Veränderung des Finanzmittelbestands -18.373 49.585

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in den ersten neun Monaten 2015 belief sich auf TEUR -18.427. Dieser resultiert im Wesentlichen aus dem Periodenfehlbetrag in Höhe von TEUR 20.391 sowie Steuererstattungen der britischen Finanzbehörden aus der Förderung der Forschungs- und Entwicklungsaktivität in Höhe von TEUR 2.575.

Personalentwicklung

In den ersten neun Monaten 2015 beschäftigte PAION durchschnittlich 28 Mitarbeiter (Geschäftsjahr 2014: 17 Mitarbeiter). Zum 30. September 2015 beschäftigte PAION insgesamt 30 Mitarbeiter. Der Anstieg der Mitarbeiterzahl steht im Zusammenhang mit der Ausweitung der Entwicklungsaktivität.

Veränderungen im Aufsichtsrat und Vorstand

Herr Dr. Jürgen Raths wurde zum 1. September 2015 vom Aufsichtsrat als Vorstandsmitglied (Chief Operating Officer) bestellt.

Risiko- und Chancenbericht

Die wesentlichen Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung sind im Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2014 ausführlich dargestellt und haben sich in den ersten neun Monaten 2015 nicht wesentlich verändert.

Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Am 14. Oktober 2015 hat PAION bekanntgegeben, dass die japanische Zulassungsbehörde für Arzneimittel und Medizinprodukte ("PMDA") PAION darüber informiert hat, dass sowohl der von PAION in Europa hergestellte Wirkstoff als auch die Fertigform von Remimazolam die Voraussetzungen für eine Zulassung in Japan erfüllen.

Darüber hinaus haben sich zwischen dem Abschlussstichtag, dem 30. September 2015, und dem Tag der Fertigstellung dieses Berichts keine wesentlichen Ereignisse ergeben.

Prognosebericht

Entwicklungs- und Vermarktungsausblick

PAIONs Fokus für das restliche Jahr 2015 sind die Phase-III-Entwicklungsprogramme mit Remimazolam in den USA und in der EU, die Produktionsentwicklung für Remimazolam, insbesondere die Validierung der Produktion im Marktmaßstab, und weitere Prämarketing- und Market-Access-Aktivitäten. Darüber hinaus erwartet PAION die Fortführung der Entwicklungsaktivitäten der Remimazolam-Kooperationspartner Yichang Humanwell, Hana Pharm, R-Pharm und Pendopharm. Am Fortschritt der weiteren Entwicklung von Remimazolam durch die Partner partizipiert PAION durch den Erhalt zusätzlicher Entwicklungsdaten und finanziell in Form von Meilensteinzahlungen und Umsatzbeteiligungen ab Vermarktung.

Um das Potential von Remimazolam voll auszunutzen, initiiert PAION Maßnahmen, um unmittelbar nach einer möglichen Zulassung die Vermarktung von Remimazolam in den USA und der EU zu ermöglichen. Dies beinhaltet insbesondere den frühen Aufbau der Supply Chain und die Sicherstellung der Vorproduktion von Marktmaterial für die Einführungsphase.

Für alle Regionen außerhalb der USA und der EU ist es das Ziel, Lizenz- oder Vertriebspartner zu finden. Für Japan evaluiert PAION aktuell eine Strategie für die Zulassung von Remimazolam in der Indikation Allgemeinanästhesie durch PAION selbst oder einen neuen Partner. Voraussichtlich Anfang 2016 wird mit der japanischen Zulassungsbehörde ein Pre-NDA-Meeting stattfinden, im Rahmen dessen die Details einer möglichen Zulassung von Remimazolam in Japan besprochen werden. Parallel führt PAION derzeit mit mehreren Parteien Gespräche über eine Remimazolam-Lizenz für Japan.

Mit dem Abschluss der Patientenrekrutierung der ersten zulassungsrelevanten Phase-III-Studie in den USA wird im ersten Quartal 2016 gerechnet. Für die Phase-III-Bronchoskopiestudie wird der Abschluss der Patientenrekrutierung in 2016 erwartet. Vorbehaltlich erfolgreicher Studienergebnisse und abhängig von Interaktionen mit der FDA rechnet PAION derzeit mit der Einreichung des Zulassungsantrags 2017.

In der EU wird mit den Ergebnissen der laufenden Phase-III-Studie 2016 und der Einreichung des Zulassungsantrags für die Verwendung von Remimazolam in der Allgemeinanästhesie vorbehaltlich erfolgreicher Studienergebnisse und abhängig von Interaktionen mit den Behörden derzeit in 2017 gerechnet.

Finanzausblick

PAION konzentriert sich weiter auf die Entwicklung von Remimazolam und erwartet in 2015 keine wesentlichen Umsatzerlöse.

Die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen werden aufgrund der Investitionen in die Entwicklung von Remimazolam gegenüber dem Vorjahr höher ausfallen und je nach Fortschritt der Entwicklung ca. EUR 27 Mio. bis EUR 30 Mio. betragen. In Zusammenhang mit den höheren Forschungs- und Entwicklungskosten wird durch die steuerliche Förderung durch Steuergutschriften auf Teile der Forschungs- und Entwicklungskosten durch die britischen Finanzbehörden ein Steuerertrag von ca. EUR 5 Mio. bis EUR 6 Mio. erwartet. Die Verwaltungs- und Vertriebsaufwendungen werden insbesondere wegen höherer Vertriebskosten gegenüber dem Vorjahr höher ausfallen und ca. EUR 6 Mio. betragen.

Der Jahresfehlbetrag wird sich demzufolge deutlich gegenüber dem Vorjahr erhöhen und ca. EUR 27 Mio. bis EUR 29 Mio. betragen.

Wesentliche Annahmen für den Prognosebericht sind, dass die Phase-III-Programme in den USA und der EU sowie die anderen Entwicklungsaktivitäten wie erwartet fortschreiten. Andernfalls würden sich wesentliche Kostenblöcke ins Jahr 2016 verschieben. Ferner liegt den Kostenplanungen für die Phase-III-Programme der derzeitige Stand der Gespräche mit den Zulassungsbehörden zu Grunde. Sollten die Behörden zusätzliche Anforderungen stellen, könnten die Kosten höher als geplant anfallen.

Die PAION-Gruppe verfügte zum 30. September 2015 über liquide Mittel in Höhe von EUR 40,5 Mio. Damit verfügt PAION über ausreichende Finanzmittel, um die laufenden Phase-III-Programme mit Remimazolam in den USA und der EU durchzuführen. Für den Aufbau der Supply Chain, die Sicherstellung der Vorproduktion von Marktmaterial für die Einführungsphase sowie die Erstellung des Marktzulassungsdossiers für Japan werden bis zur Marktzulassung weitere Finanzmittel in Höhe von ca. EUR 10 Mio. benötigt. PAION erwartet aus den bestehenden und potentiellen neuen Partnerschaften weitere Zahlungen und evaluiert auch weitere Finanzierungsmöglichkeiten für die geplanten Aktivitäten.

PAION fokussiert sich auf die attraktive Möglichkeit einer Eigenvermarktung, während Partnering weiterhin eine Option bleibt. In diesem Zusammenhang evaluiert PAION derzeit den Finanzmittelbedarf für eine mögliche Eigenvermarktung sowohl in den USA als auch in der EU.

Aachen, 11. November 2015

PAION AG

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Dr. Wolfgang Söhngen Abdelghani Omari Dr. Jürgen Raths

Verkürzter Konzernzwischenabschluss

Konzernbilanz

AKTIVA

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30. Sept. 2015 31. Dez. 2014
EUR EUR
--- --- ---
Langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte 3.418.969,01 3.439.847,15
Sachanlagen 64.466,31 76.307,25
Übrige Vermögenswerte 14,41 14,26
3.483.449,73 3.516.168,66
Kurzfristige Vermögenswerte
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,00 467.040,00
Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige Vermögenswerte 5.262.023,27 3.653.061,14
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 40.538.993,66 58.911.883,56
45.801.016,93 63.031.984,70
Gesamtvermögen 49.284.466,66 66.548.153,36

PASSIVA

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30. Sept. 2015 31. Dez. 2014
EUR EUR
--- --- ---
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 50.659.440,00 50.641.940,00
Kapitalrücklage 123.957.903,12 123.441.189,40
Rücklage aus Währungsumrechnung -437.326,11 -783.952,04
Verlustvortrag 110.691.994,16 -101.587.224,18
Periodenergebnis -20.390.823,13 -9.104.769,98
43.097.199,72 62.607.183,20
Langfristiges Fremdkapital
Passiver Rechnungsabgrenzungsposten 8.333,26 16.666,60
8.333,26 16.666,60
Kurzfristiges Fremdkapital
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.417.052,11 3.338.406,64
Rückstellungen 505.190,75 306.349,99
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 234.626,70 253.921,75
Kurzfristiger Anteil des passiven Rechnungsabgrenzungspostens 22.064,12 25.625,18
6.178.933,68 3.924.303,56
Fremd- und Eigenkapital 49.284.466,66 66.548.153,36

Konzern-Gesamtergebnisrechnung

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EUR 1. Juli -

30. Sept. 2015
1. Juli -

30. Sept. 2014
1. Januar -

30. Sept. 2015
1. Januar -

30. Sept. 2014
Umsatzerlöse 5.265,10 366.413,98 44.439,62 1.887.432,90
Herstellungskosten des Umsatzes -192,23 0,00 -10.690,43 0,00
Bruttoergebnis vom Umsatz 5.072,87 366.413,98 33.749,19 1.887.432,90
Forschungs- und Entwicklungskosten -8.926.625,09 -2.630.897,93 -20.906.680,34 -6.929.103,29
Allgemeine Verwaltungs- und Vertriebskosten -1.812.164,46 -822.887,00 -4.536.240,23 -2.705.278,43
Sonstige Erträge (Aufwendungen), saldiert -91.375,39 26.623,26 683.709,32 60.445,25
Betriebsaufwand -10.830.164,94 -3.427.161,67 -24.759.211,25 -9.573.936,47
Betriebsergebnis -10.825.092,07 -3.060.747,69 -24.725.462,06 -7.686.503,57
Finanzertrag 10.642,70 21.294,04 33.766,00 45.355,74
Finanzergebnis 10.642,70 21.294,04 33.766,00 45.355,74
Periodenergebnis vor Steuern -10.814.449,37 -3.039.453,65 -24.691.696,06 -7.641.147,83
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.763.773,14 538.156,28 4.300.872,93 1.304.033,58
Periodenergebnis -9.050.676,23 -2.501.297,37 -20.390.823,13 -6.337.114,25
davon auf andere Gesellschafter entfallend 0,00 0,00 0,00 0,00
davon auf Aktionäre der PAION AG entfallend -9.050.676,23 -2.501.297,37 -20.390.823,13 -6.337.114,25
Währungsumrechnungsdifferenzen -175.396,38 138.436,18 346.625,93 265.389,28
Veränderung der im Eigenkapital erfassten Beträge,

die unter bestimmten Bedingungen in den Gewinn

oder Verlust umgegliedert werden
-175.396,38 138.436,18 346.625,93 265.389,28
Erfolgsneutral erfasste Veränderungen -175.396,38 138.436,18 346.625,93 265.389,28
Gesamtergebnis -9.226.072,61 -2.362.861,19 -20.044.197,20 -6.071.724,97
davon auf andere Gesellschafter entfallend 0,00 0,00 0,00 0,00
davon auf Aktionäre der PAION AG entfallend -9.226.072,61 -2.362.861,19 -20.044.197,20 -6.071.724,97
Ergebnis je Anteil (nicht verwässert) -0,18 -0,05 -0,40 -0,18
Ergebnis je Anteil (verwässert) -0,18 -0,05 -0,40 -0,18

Konzernkapitalflussrechnung

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EUR 1. Januar -

30. Sept. 2015
1. Januar -

30. Sept. 2014
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit:
Periodenergebnis -20.390.823,13 -6.337.114,25
Überleitung vom Periodenergebnis zum Cashflow aus

laufender Geschäftstätigkeit
Steueraufwendungen und -erträge -4.300.872,93 -1.304.033,58
Abschreibungen und zahlungsunwirksame

Wechselkursänderungen des Anlagevermögens
59.187,29 -2.984,27
Gewinn/Verlust aus Anlagenabgängen 0,00 197,99
Zinsaufwendungen und -erträge -33.766,00 -45.355,74
Auflösung des passiven Rechnungsabgrenzungspostens -24.400,64 -8.333,34
Aufwendungen aus Optionsplänen 512.163,72 380.108,20
Veränderungen des Vermögens und der Schulden,

die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind:
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 467.040,00 0,00
Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige Vermögenswerte 115.332,93 278.295,39
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.078.645,47 314.747,04
Rückstellungen 198.840,76 11.223,10
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten -19.295,05 -58.399,55
Passiver Rechnungsabgrenzungsposten 12.506,24 0,00
Nicht zahlungswirksamer Währungsgewinn/-verlust 287.877,90 166.727,43
-21.037.563,44 -6.604.921,58
Gezahlte Ertragsteuern 0,00 -2.243.225,60
Erhaltene Steuerzahlungen 2.575.181,54 722.694,34
Erhaltene Zinsen 35.162,35 31.659,95
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -18.427.219,55 -8.093.792,89
Cashflow aus der Investitionstätigkeit:
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen

und Sachanlagevermögen
-26.468,36 -19.051,30
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -26.468,36 -19.051,30
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit:
Kapitalerhöhung 17.500,00 25.246.161,00
Einzahlungen in die Kapitalrücklage 4.550,00 36.065.665,19
Auszahlungen für Kapitalbeschaffungskosten 0,00 -3.713.873,73
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 22.050,00 57.597.952,46
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestands -18.431.637,91 49.485.108,27
Auswirkungen von Kursveränderungen auf die Zahlungsmittel 58.748,01 99.633,55
Finanzmittelbestand am Anfang des Geschäftsjahres 58.911.883,56 13.292.294,63
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 40.538.993,66 62.877.036,45
Zusammensetzung des Finanzmittelbestands am Ende der Periode:
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 40.538.993,66 62.877.036,45

Konzerneigenkapitalspiegel

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EUR Gezeichnetes

Kapital
Kapitalrücklage Rücklage aus

Währungsumrechnung
Verlustvortrag Eigenkapital
31. Dezember 2013 25.379.906,00 90.573.880,43 -1.037.402,54 -101.587.224,18 13.329.159,71
Gesamtergebnis 0,00 0,00 265.389,28 -6.337.114,25 -6.071.724,97
Ausgabe von Aktien 25.246.161,00 0,00 0,00 0,00 25.246.161,00
Einstellungen in die Kapitalrücklage 0,00 36.065.665,19 0,00 0,00 36.065.665,19
Kapitalbeschaffungskosten 0,00 -3.713.873,73 0,00 0,00 -3.713.873,73
Zusätzliche Kapitalrücklage aufgrund

der Ausgabe von Optionen
0,00 380.108,20 0,00 0,00 380.108,20
30. September 2014 50.626.067,00 123.305.780,09 -772.013,26 -107.924.338,43 65.235.495,40
Gesamtergebnis 0,00 0,00 -11.938,78 -2.767.655,73 -2.779.594,51
Ausgabe von Aktien 15.873,00 0,00 0,00 0,00 15.873,00
Einstellungen in die Kapitalrücklage 0,00 4.126,98 0,00 0,00 4.126,98
Zusätzliche Kapitalrücklage aufgrund

der Ausgabe von Optionen
0,00 131.282,33 0,00 0,00 131.282,33
31. Dezember 2014 50.641.940,00 123.441.189,40 -783.952,04 -110.691.994,16 62.607.183,20
Gesamtergebnis 0,00 0,00 346.625,93 -20.390.823,13 -20.044.197,20
Ausgabe von Aktien 17.500,00 0,00 0,00 0,00 17.500,00
Einstellungen in die Kapitalrücklage 0,00 4.550,00 0,00 0,00 4.550,00
Zusätzliche Kapitalrücklage aufgrund

der Ausgabe von Optionen
0,00 512.163,72 0,00 0,00 512.163,72
30. September 2015 50.659.440,00 123.957.903,12 -437.326,11 -131.082.817,29 43.097.199,72

Ausgewählte Anhangsangaben zum Konzernzwischenabschluss

zum 30. September 2015

Allgemeine Angaben

Der Quartalsfinanzbericht der PAION AG enthält nach den Vorschriften der §§ 37x Abs. 3 und 37w Abs. 2 - 4 Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) in Verbindung mit § 37y WpHG einen Konzernzwischenabschluss sowie einen Konzernzwischenlagebericht. Der Konzernzwischenabschluss wurde unter Beachtung der International Financial Reporting Standards (IFRS) für Zwischenberichterstattung aufgestellt. Der Konzernzwischenlagebericht wurde unter Beachtung der anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt.

Der Konzernabschluss umfasst die PAION AG als Mutterunternehmen mit eingetragenem Sitz in der Martinstraße 10-12, 52062 Aachen, Deutschland, und die im Wege der Vollkonsolidierung einbezogenen 100 %-igen Tochtergesellschaften:

PAION Deutschland GmbH, Aachen/Deutschland
PAION Holdings UK Ltd, Cambridge/UK
PAION UK Ltd, Cambridge/UK
PAION, Inc., Delaware/USA
TheraSci Limited, Cambridge/UK

Grundlagen der Rechnungslegung

Der Konzernzwischenabschluss wurde gemäß § 315a HGB in Übereinstimmung mit den IFRS, wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, und den Auslegungen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) erstellt. Für die Aufstellung des Konzernzwischenabschlusses wurden die für die Aufstellung des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2014 angewandten Konsolidierungsgrundsätze sowie Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze unverändert übernommen. Eine Ausnahme von diesem Grundsatz bildeten die nachfolgenden zum 1. Januar 2015 erstmals anzuwendenden neuen bzw. geänderten Standards:

IFRS-Zyklus 2011-2013: Im Dezember 2013 hat das IASB Änderungen aufgrund des "Jährliche Verbesserungen an den IFRS - Zyklus 2011-2013" veröffentlicht. Folgende Standards wurden in diesem Rahmen geändert:
IFRS 1 Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards: Klarstellung der Definition in IFRS 1.7 "alle IFRS, die am Ende der Berichtsperiode gelten"
IFRS 3 Unternehmenszusammenschlüsse: Klarstellung zur Ausnahme vom Anwendungsbereich für Gemeinschaftsunternehmen
IFRS 13 Bewertung zum beizulegenden Zeitwert: Klarstellung zum Anwendungsbereich der sog. Portfolio exception
IFRS 40 Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien: Klarstellung, dass zur Beantwortung der Frage, ob der Erwerb von als zur Finanzinvestition gehaltenen Immobilien einen Unternehmenszusammenschluss darstellt, die Regelungen von IFRS 3 maßgeblich sind

Die Anwendung dieser neuen bzw. geänderten Standards kann in den kommenden Konzernabschlüssen teilweise zu zusätzlichen Angabepflichten führen. Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns haben sich durch die Änderungen nicht ergeben.

Die folgenden, während der aktuellen Berichtsperiode vom IASB verabschiedeten/geänderten Standards werden angewendet, sobald sie in Kraft getreten sind und eine Übernahme durch die Europäische Kommission erfolgt ist:

IFRS 15: Im September 2015 hat das IASB "Zeitpunkt des Inkrafttretens von IFRS 15" veröffentlicht und damit den Erstanwendungszeitpunkt von IFRS 15 "Erlöse aus Verträgen mit Kunden" um ein Jahr verschoben. IFRS 15 ist somit für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2018 beginnen, verpflichtend anzuwenden. IFRS 15 schafft ein einheitliches Regelwerk für alle Fragen der Erlöserfassung aus Verträgen mit Kunden. Dieser Standard ersetzt die bisherigen Standards und Interpretationen zur Erlöserfassung (IAS 11, IAS 18,IFRIC 13, IFRIC 15 und IFRIC 18). Die Übernahme durch die EU-Kommission steht noch aus.

Die Anwendung von IFRS 15 kann in den kommenden Konzernabschlüssen zu zusätzlichen Angabepflichten führen. Aufgrund derzeit fehlender nachhaltiger Umsatzerlöse können mögliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nicht quantifiziert werden.

Die Regelungen des IAS 34 "Zwischenberichterstattung" wurden angewandt. Der Konzernzwischenabschluss zum 30. September 2015 ist im Zusammenhang mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2014 zu lesen.

Für die Aufstellung des Konzernzwischenabschlusses in Übereinstimmung mit den IFRS ist es erforderlich, dass Einschätzungen und Annahmen getroffen werden, die Auswirkungen auf Höhe und Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, der Erträge und Aufwendungen sowie der Eventualverbindlichkeiten haben. Die tatsächlichen Werte können von den Schätzungen abweichen.

Auf eine Segmentberichterstattung im Rahmen des Konzernzwischenabschlusses wurde verzichtet, da keine wesentlichen berichtspflichtigen Geschäftssegmente identifiziert werden konnten.

Fremdwährungsumrechnung

Der Konzernabschluss wird in Euro, der funktionalen Währung der PAION AG und der Darstellungswährung des Konzerns, aufgestellt. Jedes Unternehmen innerhalb des Konzerns legt seine eigene funktionale Währung fest. Dies ist für die deutschen Gesellschaften der Euro und für die US-amerikanische Gesellschaft PAION, Inc. der US-Dollar; die funktionale Währung für die in UK ansässigen Gesellschaften ist das Britische Pfund. Die im Abschluss des jeweiligen Unternehmens enthaltenen Posten werden zunächst zu dem am Tag des Geschäftsvorfalls gültigen Kurs in die funktionale Währung umgerechnet. Monetäre Vermögenswerte und Schulden in einer Fremdwährung werden zu jedem Stichtag unter Verwendung des Stichtagskurses in die funktionale Währung umgerechnet. Alle hieraus entstehenden Währungsdifferenzen werden erfolgswirksam erfasst, mit der Ausnahme, dass Währungskursgewinne und -verluste aus konzerninternen Darlehen bei Vorliegen der Voraussetzungen gem. IAS 21 als Nettoinvestition in einen ausländischen Geschäftsbetrieb klassifiziert und erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst werden.

Vermögenswerte und Schulden der Auslandsgesellschaften werden zum Bilanzstichtag unter Verwendung des Stichtagskurses in Euro umgerechnet. Hierzu zählen auch jegliche im Zusammenhang mit dem Erwerb eines ausländischen Unternehmens entstehenden Geschäfts- oder Firmenwerte und jegliche am beizulegenden Zeitwert ausgerichteten Anpassungen der Buchwerte der Vermögenswerte und Schulden. Eigenkapitalbestandteile werden zu historischen Kursen umgerechnet. Aufwendungen und Erträge werden unter Verwendung von Monatsdurchschnittskursen in Euro umgerechnet. Die hieraus resultierenden Umrechnungsdifferenzen werden als separater Bestandteil des Eigenkapitals erfasst.

Aktienoptionen

Am 17. Dezember 2014 haben der Vorstand und der Aufsichtsrat beschlossen, 370.000 Aktienoptionen aus dem Aktienoptionsprogramm 2014 auszugeben. Die Ausgabe der Aktienoptionen erfolgte am 17. Januar 2015.

Die Gewährung der Aktienoptionen wird entsprechend den Regelungen des IFRS 2 "Aktienbasierte Vergütung" bilanziert. Der Zeitwert der Aktienoptionen zum Zeitpunkt der Gewährung beträgt EUR 1,13 pro Aktienoption; dieser wurde anhand des Optionsbewertungsmodells von Black/Scholes ermittelt und wird über die Unverfallbarkeitszeit erfolgswirksam als Personalaufwand erfasst. Den Berechnungen lag auf Basis der Wartefrist von vier Jahren ein risikofreier Zinssatz von 0,08 % zugrunde. Die erwartete Volatilität von 82,64 % wurde auf Basis der historischen Volatilität der letzten vier Jahre vor dem Zeitpunkt der Ausgabe berechnet. Diesem Verfahren liegt die Annahme zugrunde, dass die historische Volatilität die bestmögliche Schätzung für die künftige Volatilität darstellt. Dividenden wurden nicht berücksichtigt. Ferner wurde eine jährliche Mitarbeiterfluktuation von 10 % angenommen. Im Zusammenhang mit der Ausgabe der Aktienoptionen aus dem Aktienoptionsprogramm 2014 wurde in den ersten neun Monaten 2015 ein Personalaufwand in Höhe von TEUR 106 erfasst.

Im Zusammenhang mit den am 18. Januar 2014 aus dem Aktienoptionsprogramm 2010 ausgegebenen Aktienoptionen wurde in den ersten neun Monaten 2015 ein Personalaufwand in Höhe von TEUR 406 erfasst.

Im den ersten neun Monaten 2015 wurden 17.500 Aktienoptionen aus dem Aktienoptionsprogramm 2008 ausgeübt, die zu einem Mittelzufluss von TEUR 22 führten. Die Eintragung ins Handelsregister ist noch nicht erfolgt.

Steuereffekte auf die erfolgsneutral erfassten Veränderungen

Im Berichtszeitraum führen die ausgewiesenen erfolgsneutral erfassten Veränderungen (Währungsumrechnungsdifferenzen) zu keinen steuerlichen Effekten.

Zeitwert finanzieller Vermögenswerte und Verbindlichkeiten

Der Zeitwert der finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten war sowohl zum 30. September 2015 als auch zum 31. Dezember 2014 jeweils identisch zum Buchwert.

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Buchwert Beizulegender Zeitwert
in TEUR 30. Sept. 2015 31. Dez. 2014 30. Sept. 2015 31. Dez. 2014
--- --- --- --- --- ---
Finanzielle Vermögenswerte
Zahlungsmittel u. Zahlungsmitteläquivalente Forderungen

aus Lieferungen und Leistungen
(1) 40.539

0
58.912

467
40.539

0
58.912

467
Sonstige Vermögensgegenstände (1) 313 315 313 315
Finanzielle Verbindlichkeiten
Rückstellungen (2),(3) 505 306 505 306
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (2),(3) 5.417 3.338 5.417 3.338
Sonstige Verbindlichkeiten (2),(3) 141 92 141 92

Bewertungskategorie nach IAS 39:

(1) Kredite und Forderungen

(2) Zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanzierte Verbindlichkeiten

(3) Führen zu Zahlungsmittelabflüssen

Die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte für diese Finanzinstrumente erfolgte auf Basis nicht beobachtbarer Inputfaktoren (Inputfaktoren auf Stufe 3 nach IFRS 13).

Beziehungen zu nahestehenden Personen

Die Beziehungen zu nahestehenden Personen haben sich bis auf die Veränderungen im Vorstand im Vergleich zum Konzernabschluss zum 31. Dezember 2014 nicht verändert.

Aachen, 11. November 2015

PAION AG

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Dr. Wolfgang Söhngen Abdelghani Omari Dr. Jürgen Raths

Bescheinigung nach prüferischer Durchsicht

An die PAION AG, Aachen:

Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss - bestehend aus verkürzter Bilanz, verkürzter Gesamtergebnisrechnung, verkürzter Kapitalflussrechnung, verkürzter Eigenkapitalveränderungsrechnung sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben - und den Konzernzwischenlagebericht der PAION AG, Aachen, für den Zeitraum vom 1. Januar 2015 bis zum 30. September 2015, die Bestandteile des Quartalsfinanzberichts nach § 37x Abs. 3 WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben.

Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen unter ergänzender Beachtung des International Standard on Review Engagements "Review of Interim Financial Information Performed by the Independent Auditor of the Entity" (ISRE 2410) vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen.

Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist.

Köln, 11. November 2015

Ernst & Young GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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gez. Ueberschär gez. Galden
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

Angaben zur PAION-Aktie

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Marktsegment Regulierter Markt - Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse
Börsenkürzel PA8
Reuters-Kürzel PA8G.DE (Xetra)
Bloomberg PA8 GY (Xetra)
ISIN DE000A0B65S3
Erster Handelstag 11. Februar 2005
Designated Sponsor Oddo Seydler

Kennzahlen

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Q1-Q3 2015 GJ 2014
Aktienanzahl zum Stichtag 50.659.440 50.641.940
Durchschnittliches tägliches Handelsvolumen (Xetra, FSE) 261.093 489.980
Jahreshöchstkurs (Schlusskurs Xetra) EUR 2,86 (4. Mai 2015) EUR 4,70 (05. März 2014)
Jahrestiefstkurs (Schlusskurs Xetra) EUR 1,88 (3. Feb 2015) EUR 1,78 (10. Okt. 2014)
Aktienkurs am Stichtag EUR 2,01 EUR 1,87
Marktkapitalisierung am Stichtag (Xetra) EUR 102 Mio. EUR 93 Mio.

Finanzkalender

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18. März 2015 Bekanntgabe der Finanzergebnisse 2014
13. Mai 2015 Bekanntgabe der Zahlen für das erste Quartal 2015
20. Mai 2015 Ordentliche Hauptversammlung, Aachen
12. August 2015 Bekanntgabe der Zahlen für das zweite Quartal 2015 und der Halbjahreszahlen 2015
11. November 2015 Bekanntgabe der Zahlen für das dritte Quartal 2015 und der Neunmonatszahlen 2015

Impressum

Herausgeber: PAION AG, Martinstraße 10-12, 52062 Aachen, www.paion.com

Dieser 9-Monats-Finanzbericht ist auch in englischer Sprache erhältlich und wird zum Download auf unserer Webseite www.paion.com angeboten.

Redaktionsschluss: 10. November 2015

PAION AG

Martinstr. 10-12

52062 Aachen

Phone +49-(0)241-4453-0

Fax +49-(0)241-4453-100

[email protected]

www.paion.com