Quarterly Report • Nov 11, 2021
Quarterly Report
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Zwischenbericht für die ersten drei Quartale 2021
| Mio EUR | Q1–3 2020 | Q1–3 2021 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| ERTRAGSKENNZAHLEN | |||
| Umsatzerlöse | 1.497,9 | 1.830,5 | 22,2 % |
| EBITDA | 179,9 | 266,3 | 48,1 % |
| EBITDA-Marge | 12,0% | 14,6% | – |
| EBIT | 81,4 | 144,0 | 76,9 % |
| EBIT-Marge | 5,4% | 7,9% | – |
| Periodenergebnis | 64,5 | 110,5 | 71,4% |
| Ergebnis je Aktie (EUR)1 | 1,03 | 1,57 | 51,9 % |
| Mitarbeiter*innen (Periodendurchschnitt, Vollzeitkräfte) | 21.407 | 27.303 | 27,5% |
| CASHFLOW UND CAPEX | |||
| Cashflow aus dem Ergebnis | 191,8 | 315,9 | 64,7% |
| Cashflow aus Geschäftstätigkeit | 518,5 | 412,7 | –20,4% |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | –154,5 | –187,5 | –21,4% |
| Operativer Free Cashflow2 | 94,6 | 196,5 | >100 % |
| CAPEX | 61,6 | 93,9 | 52,3% |
| Mio EUR | 31.12.2020 | 30.09.2021 | Veränderung |
| BILANZKENNZAHLEN | |||
| Bilanzsumme | 2.680,2 | 2.809,0 | 4,8% |
| Eigenkapital | 655,0 | 645,2 | –1,5% |
| Eigenkapitalquote | 24,4% | 23,0% | – |
| Nettofinanzverschuldung | 503,0 | 488,9 | –2,8% |
| Capital Employed | 1.110,0 | 1.086,0 | –2,2% |
1 Unverwässertes Ergebnis je Aktie, bezogen auf 67.552.638 Stück Aktien
Free Cashflow vor Akquisitionen/Wertpapieren/Geldmarktveranlagungen, Growth CAPEX und Core Banking Assets
Die ersten drei Quartale 2021 sind für die Österreichische Post sehr erfolgreich verlaufen. Nach einem schwierigen Vorjahr – das ab Ende März 2020 von den Auswirkungen und Einschränkungen der COVID-19 Pandemie stark betroffen war – verbesserten sich durchwegs alle Kennzahlen des heurigen Jahres.
Der Konzernumsatz der ersten drei Quartale 2021 erhöhte sich in Summe um 22,2%, getragen von organischem Wachstum von 8,8% und der Vollkonsolidierung der türkischen Tochtergesellschaft Aras Kargo. Nach hohen Steigerungsraten im Vorquartal erreichte das dritte Quartal 2021 einen Umsatzanstieg um 10,5% bzw. 2,4% exklusive der Tochtergesellschaft Aras Kargo. Dabei blieben die Basistrends im laufenden Geschäft unverändert: die Mengenrückgänge bei klassischen Briefen halten weiter an, das Werbegeschäft bleibt volatil und leicht rückläufig, während die Paketvolumen in den letzten Quartalen weiterhin Zuwächse verzeichneten.
Somit zeigte sich im Umsatzmix die strukturelle Veränderung und gestiegene Bedeutung des Paketgeschäfts. Der Anteil der Division Paket & Logistik am Gesamtumsatz lag in den ersten drei Quartalen bei 49,0%, während sich der Anteil der Division Brief & Werbepost auf 48,3% reduzierte. Der Paketumsatz verbesserte sich im Jahresvergleich um 57,1% auf 905,6 Mio EUR. Nicht nur die türkische Tochtergesellschaft Aras Kargo sondern auch ein organisches Wachstum von 22,8% in den ersten drei Quartalen 2021 bzw. 14,4% im dritten Quartal verdeutlichen die Bedeutung dieses Geschäfts, dass vom stetigen Trend zum Online-Handel profitiert. Die Division Brief & Werbepost hat naturgemäß mit einer rückläufigen Mengenentwicklung zu kämpfen und verbesserte den Umsatz dennoch um 1,1% auf 893,4 Mio EUR in den ersten neun Monaten 2021. Zuwächse verzeichnete auch die Division Filiale & Bank um 6,7% auf 48,8 Mio EUR. Die bank99 ist im April 2020 gestartet und bietet ihren Kund*innen fokussierte Finanzdienstleistungen an. Ein weiteres Wachstum sollte hier durch die im Juni 2021 kommunizierte Übernahme des Privatkund*innengeschäfts der ING in Österreich erfolgen. Das Closing wird vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen bis Ende 2021 erwartet.
Auch im Ergebnis der ersten drei Quartale 2021 spiegelte sich die verbesserte Umsatzentwicklung wider. Das EBITDA erhöhte sich vor dem Hintergrund einer stark von COVID-19 beeinträchtigten Entwicklung des Vorjahres und der Expansion im Paketgeschäft um 48,1% auf 266,3 Mio EUR, das EBIT um 76,9% auf 144,0 Mio EUR. Auch das dritte Quartal verbesserte sich im EBIT um 22,4% auf 40,6 Mio EUR. Das Periodenergebnis der Österreichischen Post lag in den ersten drei Quartalen 2021 somit bei 110,5 Mio EUR nach 64,5 Mio EUR im Jahr zuvor. Das Ergebnis je Aktie betrug 1,57 EUR in der aktuellen Berichtsperiode nach 1,03 EUR im Vorjahr.
Die Entwicklung der ersten drei Quartale festigen die Prognose für 2021. Zusätzlich zu Beeinträchtigungen durch die COVID-19 Pandemie ist zu erwarten, dass das Marktumfeld zunehmend von Makrothemen wie Lieferengpässen und mangelnder Verfügbarkeit von diversen Wirtschaftsgütern, aber auch Kostensteigerungen geprägt sein wird. Trotz einer daraus möglichen gedämpften Entwicklung im Online-Handel könnten auch im vierten Quartal die Rekordumsätze des Vorjahres wieder erreicht werden. Daher bleibt die Prognose eines Umsatzanstiegs für 2021 von etwa 15% aufrecht. Auf Basis der vorliegenden Zahlen und der aktuellen Umsatzprognose ist für das Geschäftsjahr 2021 eine Ergebnisverbesserung von etwa 25% zu erwarten (Basis EBIT 2020: 161 Mio EUR).
Der Fokus im vierten Quartal 2021 liegt auf einer guten operativen Performance. Die erwarteten Paketmengen sollen in gewohnt hoher Qualität bewältigt werden und das Logistik-Expansionsprogramm wird planmäßig fortgesetzt. Ziel ist es, die Sortierkapazität stetig zu erhöhen und eine nachhaltige Effizienzsteigerung sicherzustellen.
Wien, am 2. November 2021
Der Vorstand
DI DR. GEORG PÖLZL Generaldirektor Vorstandsvorsitzender
DI WALTER OBLIN Generaldirektor-Stellvertreter Vorstand Brief & Finanzen
DI PETER UMUNDUM Mitglied des Vorstands Vorstand Paket & Logistik
In den ersten drei Quartalen 2021 erfolgten keine wesentlichen Änderungen im Konsolidierungskreis.
Durch die Vollkonsolidierung der Aras Kargo zum 25. August 2020 ist die Vergleichbarkeit der einzelnen Positionen zu den ersten drei Quartalen bzw. zum dritten Quartal 2020 nur eingeschränkt gegeben.
Die Umsatzerlöse des Österreichischen Post-Konzerns verbesserten sich in den ersten drei Quartalen 2021 um 22,2% auf 1.830,5 Mio EUR. Auf vergleichbarer Basis, also ohne Berücksichtigung der Aras Kargo, lag der Umsatzanstieg bei 8,8%. In den ersten neun Monaten 2021 verzeichnete die Division Paket & Logistik einen Umsatzanstieg von 57,1% (organisches Wachstum +22,8%) und die Division Brief & Werbepost ein leichtes Umsatzwachstum von 1,1%. Auch die Division Filiale & Bank zeigte ein Umsatzplus von 6,7% auf 48,8 Mio EUR in den ersten neun Monaten 2021.
Das bisherige Jahr 2021 zeigte im Divisionsvergleich eine große Veränderung mit der nunmehr gestiegenen Bedeutung des Paketgeschäfts. Die Umsatzerlöse der Division Paket & Logistik stiegen von 38,3% in den ersten drei Quartalen 2020 auf nunmehr 49,0% der gesamten Umsätze im Berichtszeitraum. Einerseits brachte die Vollkonsolidierung der türkischen Gesellschaft Aras Kargo seit 25. August 2020 Umsatzwachstum, welches sich in den ersten drei Quartalen 2021 auf 226,8 Mio EUR belief. Andererseits war der Umsatzanstieg in der Division Paket & Logistik von 57,1% in den ersten drei Quartalen 2021 auch von einem organischen Wachstum durch
Online-Bestellungen und positiven Sondereffekten durch Logistikdienstleistungen getragen.
Der Anteil der Division Brief & Werbepost am Umsatz der Österreichischen Post reduzierte sich in den ersten neun Monaten 2021 auf 48,3%. Während in den ersten drei Quartalen des Vorjahres – noch stark durch negative COVID-19 Effekte betroffen – ein Umsatzrückgang von 9,0% verzeichnet wurde, zeigte sich im Berichtszeitraum 2021 ein leichter Anstieg von 1,1%. Es waren im aktuellen Geschäftsjahr auch positive COVID-19 Effekte durch Sonderaussendungen zu verzeichnen. Die grundsätzliche Abnahme des klassischen Briefes durch die E-Substitution schreitet weiter voran. Andererseits war auch ein volatiles Werbegeschäft feststellbar. Nach einem starken Rückgang im Vorjahr war bei den Werbe- und Medienpostvolumen eine leichte Erholung zu bemerken. Mit 1. April des Vorjahres erfolgte eine Produkt- und Tarifanpassung der Briefpost, welche positive Effekte auf die Umsatzerlöse hatte.
Die Division Filiale & Bank erreichte in den ersten neun Monaten 2021 einen Anteil am Umsatz von 2,6% mit Umsatzerlösen von 48,8 Mio EUR (+6,7%). Die bank99 ist mit 1. April 2020 im Markt gestartet.
| Veränderung | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Mio EUR | Q1–3 2020 | Q1–3 2021 | % | Mio EUR | Q3 2020 | Q3 2021 |
| UMSATZERLÖSE | 1.497,9 | 1.830,5 | 22,2 % | 332,6 | 516,0 | 570,1 |
| Brief & Werbepost | 883,3 | 893,4 | 1,1% | 10,1 | 292,7 | 285,2 |
| Paket & Logistik | 576,6 | 905,6 | 57,1% | 329,0 | 208,7 | 277,6 |
| Filiale & Bank | 45,7 | 48,8 | 6,7% | 3,1 | 17,1 | 14,8 |
| Corporate/Konsolidierung | –7,8 | –17,4 | <-100% | –9,6 | –2,5 | –7,4 |
| Werktage in Österreich | 189 | 189 | – | – | 66 | 66 |
In der regionalen Betrachtung der Umsatzerlöse der Österreichischen Post wurden in den ersten drei Quartalen 2021 78,6% in Österreich erwirtschaftet. International ist die Österreichische Post in den ersten drei Quartalen 2021 mit 21,4% der Umsatzerlöse vertreten. Davon
entfielen auf die Türkei 12,4%, auf den Raum Südost- und Osteuropa 6,4% der Umsatzerlöse. In Deutschland wurden 2,7% der Umsatzerlöse generiert.
| Veränderung | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Mio EUR | Q1–3 2020 | Q1–3 2021 | % | Mio EUR | Q3 2020 | Q3 2021 |
| UMSATZERLÖSE | 883,3 | 893,4 | 1,1 % | 10,1 | 292,7 | 285,2 |
| Briefpost & Business Solutions | 566,2 | 570,0 | 0,7% | 3,8 | 184,9 | 178,0 |
| Werbepost | 232,8 | 236,3 | 1,5% | 3,5 | 80,0 | 78,7 |
| Medienpost | 84,3 | 87,1 | 3,3% | 2,8 | 27,8 | 28,4 |
| Interne Leistungsverrechnung | 2,0 | 2,0 | –3,0% | –0,1 | 0,7 | 0,6 |
| UMSATZERLÖSE GESAMT | 885,3 | 895,3 | 1,1 % | 10,1 | 293,3 | 285,7 |
| davon Umsatzerlöse mit Dritten | 879,3 | 886,7 | 0,8% | 7,4 | 291,6 | 282,8 |
Der Umsatz der Division Brief & Werbepost von 893,4 Mio EUR stammte in den ersten drei Quartalen 2021 zu 63,8% aus dem Bereich Briefpost & Business Solutions, zu 26,4% aus Werbepost und zu 9,8% aus Medienpost.
Im Bereich Briefpost & Business Solutions lag der Umsatz mit 570,0 Mio EUR in den ersten drei Quartalen 2021 um 0,7% über dem Niveau des Vorjahres. Die rückläufige Volumenentwicklung infolge der Substitution von Briefen durch elektronische Kommunikationsformen setzte sich fort. Nach einem turbulenten COVID-19 Jahr 2020 mit 8% Briefvolumenrückgang (Q1–3) aufgrund massiver Lockdown Maßnahmen zeigte der Volumenrückgang für die aktuelle Periode einen Wert von 4%. Im dritten Quartal 2021 erreichte der Mengenrückgang bei der klassischen Briefpost 6% nach 7% in der Vorjahres-periode. Die Entwicklung ist weiterhin geprägt von den schwierigen Rahmenbedingungen. Positive Effekte auf die Umsatzerlöse hatten Sonderaussendungen aufgrund von
COVID-19 Maßnahmen und die Produkt- und Tarifanpassung der Briefpost mit 1. April 2020. Die internationale Briefpost zeigte Zuwächse, der Bereich Business Solutions dagegen einen leichten Umsatzrückgang im Vergleich zur Vorjahresperiode.
Die Werbepost generierte in den ersten drei Quartalen 2021 einen Umsatzanstieg von 1,5% auf 236,3 Mio EUR. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres war noch ein Rückgang von 14,4% verzeichnet worden. Im Werbegeschäft hatten sich die COVID-19 bedingten behördlich angeordneten Geschäftsschließungen besonders negativ ausgewirkt. Es gibt aktuell eine erhöhte Volatilität, die Werbepost wird weiter strukturell rückläufig bleiben.
Der Umsatz mit Medienpost, also der Zustellung von Zeitungen und Magazinen, erhöhte sich im Periodenvergleich um 3,3% auf 87,1 Mio EUR. Dieser Anstieg ist überwiegend auf die schwachen ersten drei Quartale des Vorjahres zurückzuführen (–10,3%).
| Veränderung | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Mio EUR | Q1–3 2020 | Q1–3 2021 | % | Mio EUR | Q3 2020 | Q3 2021 |
| UMSATZERLÖSE | 576,6 | 905,6 | 57,1 % | 329,0 | 208,7 | 277,6 |
| Paket Premium | 343,1 | 606,9 | 76,9% | 263,7 | 131,1 | 182,1 |
| Paket Standard | 182,5 | 219,2 | 20,2% | 36,8 | 60,4 | 65,6 |
| Paket Sonstige Leistungen | 51,1 | 79,5 | 55,8% | 28,5 | 17,3 | 29,9 |
| Interne Leistungsverrechnung | 0,7 | 0,7 | –5,6% | 0,0 | 0,2 | 0,2 |
| UMSATZERLÖSE GESAMT | 577,4 | 906,3 | 57,0 % | 329,0 | 209,0 | 277,8 |
| davon Umsatzerlöse mit Dritten | 571,6 | 893,5 | 56,3% | 322,0 | 207,0 | 272,2 |
Der Umsatz der Division Paket & Logistik erhöhte sich in den ersten drei Quartalen 2021 um 57,1% auf 905,6 Mio EUR. Auf vergleichbarer Basis, also ohne Berücksichtigung der Aras Kargo, lag der Umsatzanstieg in der Division Paket & Logistik in den ersten drei Quartalen 2021 bei 22,8% bzw. 14,4% im dritten Quartal. Nach hohen Zuwächsen im Vergleichszeitraum des Vorjahres (+28% in Österreich) ist beim Paketvolumen ein abgeschwächtes Wachstum zu verzeichnen. Das Volumenwachstum in Österreich betrug in den ersten neun Monaten 2021 16% bzw. 7% im dritten Quartal. Die gute Umsatzentwicklung im Paketgeschäft basiert unter anderem auf dem anhaltenden E-Commerce-Trend in allen Märkten. Die COVID-19 Pandemie hat im Online-Handel nachhaltige Effekte generiert. In der Berichtsperiode waren positive Sondereffekte durch Logistikdienstleistungen enthalten. Die türkische Tochtergesellschaft Aras Kargo, welche seit 25. August 2020 als vollkonsolidiertes Tochterunternehmen in den Konzernabschluss miteinbezogen wird, trug mit 226,8 Mio EUR ebenfalls positiv zur Umsatzentwicklung der ersten drei Quartale 2021 bei.
Der Trend hin zu einer schnelleren Zustellung von Paketen hält weiter an. Insgesamt entfielen in den ersten neun Monaten der Berichtsperiode 67,0% des Divisionsumsatzes auf den Premium-Bereich (Zustellung erfolgt
am Werktag nach der Aufgabe). Dies entspricht einem Anstieg von rund 76,9% auf 606,9 Mio EUR in den ersten drei Quartalen 2021.
Der Anteil des Bereichs Paket Standard am Divisionsumsatz beträgt 24,2%. In den ersten drei Quartalen 2021 verzeichnete dieser Bereich einen Zuwachs von 20,2% auf 219,2 Mio EUR.
Im Bereich Paket Sonstige Leistungen, der diverse Logistik-Zusatzdienstleistungen beinhaltet und auf den 8,8% des Divisionsumsatzes entfallen, wurden in den ersten neun Monaten 2021 Umsätze in Höhe von 79,5 Mio EUR generiert. Dies entspricht einem Anstieg von 55,8%.
Eine Betrachtung nach Regionen zeigt, dass in den ersten drei Quartalen 2021 62,1% der Divisionsumsätze in Österreich erzielt wurden, mit einem Anstieg von 24,5% gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres. 37,9% der Divisionsumsätze entfielen auf das internationale Geschäft der Tochtergesellschaften, davon 25,0% auf die Türkei und 12,9% auf Südost- und Osteuropa. Das Umsatzplus im wettbewerbsintensiven Raum Südost- und Osteuropa lag in den ersten drei Quartalen 2021 bei 15,2%, getrieben durch gestiegene Paketmengen aufgrund der COVID-19 Pandemie.
| Veränderung | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Mio EUR | Q1–3 2020 | Q1–3 2021 | % | Mio EUR | Q3 2020 | Q3 2021 |
| UMSATZERLÖSE | 45,7 | 48,8 | 6,7 % | 3,1 | 17,1 | 14,8 |
| Filialdienstleistungen | 33,3 | 29,9 | –10,1% | –3,4 | 10,8 | 8,4 |
| Ergebnis aus Finanzdienstleistungen | 12,4 | 18,9 | 51,9% | 6,5 | 6,3 | 6,3 |
| Interne Leistungsverrechnung | 131,9 | 135,3 | 2,6% | 3,4 | 44,4 | 45,0 |
| UMSATZERLÖSE GESAMT | 177,7 | 184,1 | 3,6 % | 6,5 | 61,5 | 59,8 |
| davon Umsatzerlöse mit Dritten | 45,7 | 48,6 | 6,4% | 2,9 | 17,1 | 14,7 |
Der Umsatz der Division Filiale & Bank verbesserte sich in den ersten drei Quartalen 2021 um 6,7% von 45,7 Mio EUR auf 48,8 Mio EUR. Die Filialdienstleistungen reduzierten sich um 10,1% von 33,3 Mio EUR auf 29,9 Mio EUR im aktuellen Berichtszeitraum aufgrund des Wegfalls diverser Servicevergütungen des ehemaligen
Bankpartners, die im Vorjahr noch enthalten waren, sowie geringeren Erlösen aus Handelswaren und Filialprodukten. Das Ergebnis aus Finanzdienstleistungen in Höhe von 18,9 Mio EUR in den ersten drei Quartalen 2021 zeigte eine positive Entwicklung. Die bank99 ist mit 1. April 2020 in den Markt gestartet.
| Veränderung | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Mio EUR | Q1–3 20201 | Q1–3 2021 | % | Mio EUR | Q3 20201 | Q3 2021 |
| UMSATZERLÖSE | 1.497,9 | 1.830,5 | 22,2 % | 332,6 | 516,0 | 570,1 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 44,0 | 59,3 | 34,8% | 15,3 | 15,6 | 16,2 |
| Materialaufwand und Aufwand für bezogene Leistungen |
–395,3 | –516,9 | –30,8% | –121,6 | –134,9 | –161,9 |
| Personalaufwand | –746,2 | –847,5 | –13,6% | –101,3 | –251,6 | –259,9 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | –221,8 | –259,3 | –16,9% | –37,5 | –78,5 | –82,5 |
| Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen |
1,4 | 0,3 | –81,8% | –1,2 | 0,9 | –0,1 |
| EBITDA | 179,9 | 266,3 | 48,1 % | 86,4 | 67,6 | 81,9 |
| Abschreibungen | –98,5 | –122,3 | –24,2% | –23,8 | –34,5 | –41,3 |
| EBIT | 81,4 | 144,0 | 76,9 % | 62,6 | 33,2 | 40,6 |
| Finanzergebnis | 3,9 | 1,6 | –58,6% | –2,3 | –1,2 | –3,0 |
| ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN | 85,3 | 145,6 | 70,7 % | 60,3 | 32,0 | 37,6 |
| Ertragsteuern | –20,8 | –35,1 | –68,8% | –14,3 | –6,6 | –11,2 |
| PERIODENERGEBNIS | 64,5 | 110,5 | 71,4 % | 46,0 | 25,4 | 26,3 |
| ZUZURECHNEN AN: | ||||||
| Aktionär*innen des Mutterunternehmens | 69,7 | 105,9 | 51,9% | 36,2 | 25,3 | 26,2 |
| Nicht beherrschende Anteile | –5,3 | 4,6 | >100% | 9,8 | 0,1 | 0,1 |
| ERGEBNIS JE AKTIE (EUR)2 | 1,03 | 1,57 | 51,9 % | 0,54 | 0,37 | 0,39 |
1 Angepasste Darstellung
Unverwässertes Ergebnis je Aktie, bezogen auf 67.552.638 Stück Aktien
Bezogen auf die Umsatzerlöse der Österreichischen Post sind die größten Aufwandspositionen der Personalaufwand (46,3%), der Materialaufwand und Aufwand für bezogene Leistungen (28,2%) sowie sonstige betriebliche Aufwendungen (14,2%). Weiters entfielen 6,7% auf Abschreibungen. Die Vergleichbarkeit der einzelnen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung mit der Vorjahresperiode ist durch die Vollkonsolidierung der türkischen Gesellschaft Aras Kargo seit 25. August 2020 nur eingeschränkt gegeben.
Der Personalaufwand belief sich in den ersten drei Quartalen 2021 auf 847,5 Mio EUR, dies entspricht einem Anstieg von 13,6% bzw. 101,3 Mio EUR. Auf vergleichbarer Basis, also ohne Berücksichtigung der Aras Kargo, lag der Personalaufwand in Summe um 7,2% bzw. 53,5 Mio EUR über dem Niveau des Vorjahres, größtenteils bedingt durch den höheren Personalbedarf aufgrund der gestiegenen Paketmengen.
Der operative Personalaufwand erhöhte sich im Vergleich zur Vorjahresperiode aufgrund der Vollkonsolidierung der türkischen Gesellschaft Aras Kargo sowie Mehraufwendungen durch das gestiegene Paketgeschäft. Der Österreichische Post-Konzern beschäftigte in den ersten neun Monaten 2021 durchschnittlich 27.303 Mitarbeiter (Vollzeitkräfte), während in der Vorjahresperiode durchschnittlich 21.407 Mitarbeiter*innen tätig waren (+27,5%). Auch hier beruht der Anstieg im Wesentlichen auf der Vollkonsolidierung der Aras Kargo sowie auch auf dem erhöhten Mitarbeiter*innenbedarf in der Logistik.
Zusätzlich zu den operativen Personalaufwendungen umfasst der Personalaufwand der Österreichischen Post auch diverse nicht-operative Personalaufwendungen wie Abfertigungen und Rückstellungsveränderungen, die primär auf die spezifische Beschäftigungssituation beamteter Mitarbeiter*innen zurückzuführen sind. Der nichtoperative Personalaufwand der ersten drei Quartale 2021 ist durch einen höheren Rückstellungsbedarf als in der Vergleichsperiode des Vorjahres gestiegen und betrug in Summe rund 20 Mio EUR.
Der Materialaufwand und Aufwand für bezogene Leistungen erhöhte sich um 30,8% auf 516,9 Mio EUR, auf vergleichbarer Basis, also ohne Berücksichtigung der Aras Kargo, lag diese Position um 6,2% bzw. 23,9 Mio EUR über dem Niveau des Vorjahres. Die Erhöhung ist überwiegend auf vermehrte Transportaufwendungen durch die gestiegenen Paketmengen zurückzuführen.
Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich in den ersten drei Quartalen 2021 um 34,8% auf 59,3 Mio EUR. Auf vergleichbarer Basis, also ohne Berücksichtigung der Aras Kargo, lagen die sonstigen betrieblichen Erträge um 16,5% bzw. 7,1 Mio EUR über dem Niveau des Vorjahres. Auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um 16,9% auf 259,3 Mio EUR. Auf vergleichbarer Basis lagen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 9,5% bzw. 20,9 Mio EUR über den ersten drei Quartalen des Vorjahres und betrafen im Wesentlichen die Optionen auf den Erwerb der restlichen 20% der Anteile an der Aras Kargo sowie Vorsorgen im Zusammenhang mit Datenschutzverfahren.
Das EBITDA lag mit 266,3 Mio EUR um 48,1% über dem Vorjahr von 179,9 Mio EUR, das entspricht einer EBITDA-Marge von 14,6%. Die Erhöhung des EBITDA ist ein Resultat der hervorragenden Paket-Umsatzentwicklung in allen Märkten.
Die Abschreibungen lagen mit 122,3 Mio EUR um 24,2% bzw. 23,8 Mio EUR über dem Vorjahr. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf erfolgte Investitionen in neue Standorte für die Paket-Logistikinfrastruktur sowie auf die Vollkonsolidierung der Aras Kargo zurückzuführen.
Das EBIT stieg von 81,4 Mio EUR auf 144,0 Mio EUR in den ersten drei Quartalen 2021. Die EBIT-Marge betrug 7,9%.
Das Finanzergebnis des Konzerns betrug 1,6 Mio EUR. Somit ergab sich, nach Abzug der Ertragssteuern von 35,1 Mio EUR, ein Periodenergebnis für die ersten drei Quartale 2021 von 110,5 Mio EUR nach 64,5 Mio EUR im Jahr zuvor. Das unverwässerte Ergebnis je Aktie betrug 1,57 EUR im Vergleich zu 1,03 EUR in der Vorjahresperiode.
| Veränderung | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Mio EUR | Q1–3 2020 Q1–3 2021 | % | Mio EUR | Marge Q1–3 20211 |
Q3 2020 | Q3 2021 | |
| EBIT | 81,4 | 144,0 | 76,9 % | 62,6 | 7,9 % | 33,2 | 40,6 |
| Brief & Werbepost | 106,7 | 110,8 | 3,8% | 4,1 | 12,4% | 33,5 | 28,4 |
| Paket & Logistik | 32,6 | 81,3 | >100% | 48,7 | 9,0% | 14,5 | 21,6 |
| Filiale & Bank | –37,3 | –33,9 | 9,1% | 3,4 | – | –8,6 | –6,9 |
| Corporate/Konsolidierung2 | –20,7 | –14,2 | 31,3% | 6,5 | – | –6,2 | –2,5 |
1 Margen der Divisionen bezogen auf Umsatzerlöse gesamt
Umfasst auch das konzerninterne Umlageverfahren
Das Konzern-EBIT der ersten drei Quartale 2021 stieg von 81,4 Mio EUR auf 144,0 Mio EUR und war geprägt von der Ergebnisverbesserung in der Division Paket & Logistik. Sowohl das nationale Geschäft mit höheren Paketmengen und positiven Sondereffekten als auch das internationale Paketgeschäft haben sich sehr gut entwickelt. Die Vollkonsolidierung der türkischen Gesellschaft Aras Kargo trägt seit 25. August 2020 positiv zum Konzernergebnis bei.
Nach Divisionen betrachtet verzeichnete die Division Brief & Werbepost in den ersten neun Monaten 2021 ein EBIT von 110,8 Mio EUR. Nach einer stark durch COVID-19 belasteten Vorjahresperiode stieg das Divisionsergebnis gegenüber den ersten drei Quartalen 2020 um 3,8% bzw. 4,1 Mio EUR, vorwiegend bedingt durch höhere Umsatzerlöse des Brief- und Werbegeschäfts. In der aktuellen Berichtsperiode gab es positive Effekte wie die Produkt- und Tarifanpassung der Briefpost mit 1. April 2020 sowie Sonderaussendungen und negative Effekte in Form von Rückstellungen.
Die Division Paket & Logistik zeigte Umsatzwachstum bei hohem Wettbewerbsdruck und erwirtschaftete ein EBIT von 81,3 Mio EUR in den ersten drei Quartalen 2021. Das entspricht einer Steigerung von 48,7 Mio EUR gegenüber der Vorjahresperiode. Ein Ergebnisplus aufgrund der
hervorragenden Umsatzentwicklung war in allen Märkten zu verzeichnen, insbesondere wirkten sich die Vollkonsolidierung der türkischen Gesellschaft Aras Kargo sowie Sondereffekte bei Logistikdienstleistungen positiv auf das Divisionsergebnis aus.
Die Division Filiale & Bank verzeichnete ein EBIT von minus 33,9 Mio EUR in den ersten drei Quartalen 2021 nach minus 37,3 Mio EUR im Jahr zuvor. Darin inkludiert ist ein Sondereffekt in Form einer Personalrückstellung, welcher vorwiegend im ersten Quartal 2021 erfasst wurde. Seit dem Start der bank99 ist ein positiver Ergebnistrend aus dem Finanzdienstleistungsgeschäft erkennbar.
Das EBIT der Division Corporate (inkl. Konsolidierung und konzerninternes Umlageverfahren) veränderte sich von minus 20,7 Mio EUR auf minus 14,2 Mio EUR und inkludierte positive Erträge aus dem Verkauf von Immobilien. Die Division Corporate erbringt nicht-operative Dienstleistungen, wie sie typischerweise für Zwecke der Verwaltung und Steuerung eines Konzerns erbracht werden. Diese Tätigkeiten umfassen neben den klassischen Governance-Aufgaben die Verwaltung und Entwicklung der nicht-betriebsnotwendigen Immobilien, die Verwaltung wesentlicher Finanzbeteiligungen, die Erbringung von IT-Dienstleistungen, die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle sowie die Administration des Post Arbeitsmarkts.
| Mio EUR | 31.12.2020 | 30.09.2021 | Struktur 30.09.2021 |
|---|---|---|---|
| AKTIVA | |||
| Sachanlagen, immaterielle Vermögenswerte, Geschäfts- oder Firmenwerte | 1.295,5 | 1.279,4 | 45,5% |
| Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien (Investment Property) | 74,4 | 76,8 | 2,7% |
| Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen | 11,4 | 7,8 | 0,3% |
| Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Sonstiges | 484,6 | 473,4 | 16,9% |
| Andere finanzielle Vermögenswerte | 116,1 | 65,8 | 2,3% |
| davon Wertpapiere/Geldmarktveranlagungen | 110,6 | 60,4 | – |
| Finanzielle Vermögenswerte aus Finanzdienstleistungen | 589,5 | 789,6 | 28,1% |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 108,2 | 116,3 | 4,1% |
| Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte | 0,5 | 0,0 | 0,0% |
| 2.680,2 | 2.809,0 | 100 % | |
| PASSIVA | |||
| Eigenkapital | 655,0 | 645,2 | 23,0% |
| Rückstellungen | 632,5 | 658,5 | 23,4% |
| Andere finanzielle Verbindlichkeiten | 351,6 | 299,1 | 10,6% |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Sonstiges | 508,2 | 479,3 | 17,1% |
| Finanzielle Verbindlichkeiten aus Finanzdienstleistungen | 532,9 | 726,8 | 25,9% |
| 2.680,2 | 2.809,0 | 100 % |
Die Österreichische Post setzt auf eine solide Bilanz- und Finanzierungsstruktur. Dies zeigt sich vor allem an hohen liquiden Mitteln und der soliden Veranlagung von Zahlungsmitteln mit möglichst geringem Risiko.
Die Bilanzsumme der Österreichischen Post lag per 30. September 2021 bei 2.809,0 Mio EUR. Aktivseitig bildeten Sachanlagen von 1.127,2 Mio EUR die größte Bilanzposition und inkludierten Nutzungsrechte aus Leasingverhältnissen von 294,5 Mio EUR. Zudem gab es immaterielle Vermögenswerte von 90,1 Mio EUR, die Geschäfts- oder Firmenwerte aus Unternehmenserwerben sind per Ende des dritten Quartals 2021 mit 62,1 Mio EUR ausgewiesen. In der Bilanz sind Forderungen in Höhe von 343,7 Mio EUR ausgewiesen, die kurzfristige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von 280,6 Mio EUR enthalten. Andere finanzielle Vermögenswerte beliefen sich zum 30. September 2021 auf 65,8 Mio EUR. Finanzielle Vermögenswerte aus Finanzdienstleistungen lagen per Ende des dritten Quartals 2021 bei 789,6 Mio EUR und resultieren im Wesentlichen aus der Geschäftstätigkeit der bank99.
Die Österreichische Post hielt zum 30. September 2021 Wertpapiere und Geldmarktveranlagungen im Wert von 60,4 Mio EUR (exkl. bank99), die in den Anderen finanziellen Vermögenswerten enthalten sind. Die von der Österreichischen Post gehaltenen Wertpapiere sowie die Geldmarktveranlagungen besitzen ein Investment-Grade-Rating bzw. eine vergleichbare Bonität, weshalb von einer kurzfristigen Liquidierbarkeit dieser Vermögenswerte ausgegangen werden kann. Aus der Bilanz ist ersichtlich, dass die Österreichische Post zum 30. September 2021 über Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von 116,3 Mio EUR verfügte. Der Finanzmittelbestand inklusive der Geldmarkt- und Wertpapierveranlagungen und exklusive Finanzmittelbestand der bank99 betrug zum 30. September 2021 176,7 Mio EUR. Der Finanzmittelbestand der bank99 betrug zum Stichtag 30. September 2021 751,5 Mio EUR und war überwiegend bei der Österreichischen Nationalbank veranlagt. Inklusive dem Finanzmittelbestand der bank99 betrug der Wert zum 30. September 2021 928,2 Mio EUR.
Auf der Passivseite der Bilanz lag das Eigenkapital des Österreichischen Post-Konzerns zum 30. September 2021 bei 645,2 Mio EUR (Eigenkapitalquote von 23,0%). Weiters sind auf der Passivseite Rückstellungen in Höhe von 658,5 Mio EUR per Ende September 2021 ausgewiesen. Bei knapp 75% der Rückstellungen handelt es sich um Personalrückstellungen. So entfielen
190,4 Mio EUR auf Rückstellungen für Unterauslastung. Weitere 187,0 Mio EUR betrafen gesetzlich und vertraglich verpflichtende Sozialkapitalrückstellungen (Abfertigungen und Jubiläumsgelder) sowie 102,6 Mio EUR sonstige Personalrückstellungen. Die sonstigen Rückstellungen betrugen 178,5 Mio EUR und enthielten Verpflichtungen für etwaige Ersatzleistungen im Zusammenhang mit gutgeschriebenen Rückforderungsansprüchen aus in Vorperioden bezahlten Lohnnebenkosten. Andere finanzielle Verbindlichkeiten beliefen sich auf 299,1 Mio EUR und
beinhalteten Leasingverbindlichkeiten von 298,7 Mio EUR. In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Sonstiges von 479,3 Mio EUR sind kurzfristige Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 208,1 Mio EUR enthalten. Finanzielle Verbindlichkeiten aus Finanzdienstleistungen in Höhe von 726,8 Mio EUR resultieren aus der Geschäftstätigkeit der bank99 (Einlagen- und Veranlagungsgeschäft der Kund*innen der bank99).
| Mio EUR | Q1–3 2020 | Q1–3 2021 |
|---|---|---|
| Cashflow aus dem Ergebnis | 191,8 | 315,9 |
| CASHFLOW AUS GESCHÄFTSTÄTIGKEIT | 518,5 | 412,7 |
| davon finanzielle Vermögenswerte/Verbindlichkeiten aus Finanzdienstleistungen (Core Banking Assets) | 375,8 | 166,3 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | 62,5 | –42,7 |
| davon Maintenance CAPEX | –34,8 | –51,4 |
| davon Growth CAPEX | –26,9 | –42,5 |
| davon Cashflow aus Akquisitionen/Devestitionen | 37,3 | –0,2 |
| davon Erwerb/Verkauf von Wertpapieren/Geldmarktveranlagungen | 100,2 | 50,0 |
| davon sonstiger Cashflow aus Investitionstätigkeit | –13,4 | 1,4 |
| Free Cashflow | 581,0 | 370,0 |
| OPERATIVER FREE CASHFLOW1 | 94,6 | 196,5 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | –154,5 | –187,5 |
| davon Ausschüttungen | –141,2 | –119,0 |
| Veränderung des Finanzmittelbestandes | 425,0 | 180,7 |
1 Free Cashflow vor Akquisitionen/Wertpapieren/Geldmarktveranlagungen, Growth CAPEX und Core Banking Assets
Der Cashflow aus dem Ergebnis erreichte in den ersten drei Quartalen 2021 315,9 Mio EUR nach 191,8 Mio EUR in den ersten drei Quartalen 2020 (+64,7%). Der Cashflow aus Geschäftstätigkeit lag mit 412,7 Mio EUR unter dem Vergleichswert des Vorjahres von 518,5 Mio EUR. Hier sind als größte Effekte die Veränderungen der finanziellen Vermögenswerte/Verbindlichkeiten aus Finanzdienstleistungen (Core Banking Assets) der bank99 in Höhe von 166,3 Mio EUR zu nennen, welche im Vergleichszeitraum des Vorjahres 375,8 Mio EUR betrugen. In den Core Banking Assets sind jene Posten zusammengefasst, die aus dem Einlagen- und Veranlagungsgeschäft der bank99 resultieren.
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit belief sich in den ersten neun Monaten 2021 auf minus 42,7 Mio EUR nach 62,5 Mio EUR in der Vergleichsperiode des Vorjahres.
Die Österreichische Post setzt auf die Kennzahl des Operativen Free Cashflows, um damit die Finanzkraft des operativen Geschäfts zu betrachten und daraus die Dividende des Geschäftsjahres abzudecken. Der Operative Free Cashflow belief sich ohne Berücksichtigung der Veränderung der Core Banking Assets auf 196,5 Mio EUR in der aktuellen Berichtsperiode nach 94,6 Mio EUR in den ersten drei Quartalen des Vorjahres.
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit erreichte in den ersten neun Monaten 2021 minus 187,5 Mio EUR nach minus 154,5 Mio EUR im Vorjahr und enthielt hauptsächlich Ausschüttungen in Höhe von 119,0 Mio EUR.
Die Investitionen des Österreichischen Post-Konzerns beliefen sich in den ersten drei Quartalen 2021 in Summe auf 140,0 Mio EUR. In der Berichtsperiode entfielen 130,3 Mio EUR auf Investitionen in Sachanlagen und
9,7 Mio EUR auf Investitionen in immaterielle Vermögenswerte, wobei 34,4 Mio EUR Zugänge von Nutzungsrechten aufgrund von IFRS 16 betrafen. Der wesentliche Anteil der Investitionen wurde im Rahmen des Kapazitätserweiterungsprogramms zum Ausbau der Logistikinfrastruktur im Paketbereich getätigt.
| Periodendurchschnitt in Vollzeitkräften | Q1–3 2020 | Q1–3 2021 | Anteil Q1–3 2021 |
|---|---|---|---|
| Brief & Werbepost | 869 | 884 | 3,2% |
| Paket & Logistik | 3.329 | 8.991 | 32,9% |
| Filiale & Bank | 2.094 | 1.960 | 7,2% |
| Corporate | 1.644 | 1.993 | 7,3% |
| OPERATIVE DIVISIONEN | 7.936 | 13.828 | 50,6 % |
| Logistiknetzwerk | 13.471 | 13.475 | 49,4% |
| KONZERN | 21.407 | 27.303 | 100 % |
Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter*innen der Österreichischen Post lag in den ersten drei Quartalen 2021 bei 27.303 Vollzeitkräften. Dies entspricht einem Anstieg des Personalstands gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 5.896 Vollzeitkräfte, wobei der Großteil auf die Vollkonsolidierung der türkischen Gesellschaft Aras Kargo zurückzuführen ist (+5.532 Vollzeitkräfte). Die Mehrheit der Konzernmitarbeiter*innen ist in der Österreichischen Post AG beschäftigt (insgesamt 17.675 Vollzeitkräfte).
Ereignisse nach Ende der Berichtsperiode, die für die Bilanzierung und Bewertung am Bilanzstichtag 30. September 2021 von Bedeutung sind, wurden im vorliegenden Zwischenbericht berücksichtigt.
Vorbehaltlich der aufsichts- und wettbewerbsbehördlichen Genehmigung wird die bank99 das Privatkund*innengeschäft der ING in Österreich übernehmen. Dies betrifft vor allem Girokonten, Konsum- und Hypothekarkredite sowie Wertpapierveranlagungen. Das Closing wird vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen bis Ende 2021 erwartet.
Andere berichtspflichtige Ereignisse nach dem Bilanzstichtag sind nicht eingetreten.
Als international tätiges Logistik- und Dienstleistungsunternehmen ist der Österreichische Post-Konzern im Rahmen seiner Geschäftstätigkeit Risiken ausgesetzt, mit denen er sich verantwortungsbewusst auseinandersetzt. Die Österreichische Post ist bemüht, diese Risiken frühzeitig zu identifizieren und zu bewerten sowie rasch Vorsorgemaßnahmen zu treffen. Bedeutende Risiken wie Umwelt-, Sozial- und Governance-Risiken (Environmental, Social, Governance – ESG), E-Substitution klassischer Briefsendungen, Personalkosten- und Struktur der Dienstverhältnisse, Umsetzung Tarifgestaltung, Rückgang bei Werbemengen, Paketmarkt, Kostenrisiko Logistik, Logistikbeteiligungen, Finanzdienstleistungen/bank99, Türkei/Aras Kargo, Finanzrisiken, technische und Cyberrisiken, regulatorische und rechtliche Risiken sowie Informationen zum internen Kontrollsystem und Risikomanagement im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess sind ausführlich im Geschäftsbericht 2020 der Österreichischen Post AG erläutert (siehe Geschäftsbericht 2020, Konzernlagebericht Punkt 4 und 5, Konzernabschluss Punkt 10.2 und 10.3). An selber Stelle im Geschäftsbericht finden sich auch die bedeutenden Chancen wieder – Erweiterung und Adaptierung des Produktportfolios im Segment Brief & Werbepost sowie Paket & Logistik gemäß den Kund*innenanforderungen, Ausbau des Leistungsangebots im physischen und elektronischen Bereich, ein langsameres Voranschreiten der E-Substitution, wachsender Online-Handel (insbesondere Paketmarkt und Beteiligung Post E-Commerce), Wettbewerbsvorteile durch Qualität und Kostenstruktur, Personalkostenoptimierungen, ausländische Beteiligungen im Paketsektor (insbesondere Aras Kargo) und Ausbau des Online- und Selbstbedienungsangebotes.
Die Auswirkungen der COVID-19 Pandemie ist nach wie vor ein Risiko für die weltweite Wirtschaftsentwicklung. Eine ungünstige Wirtschaftslage der Kund*innen der Österreichischen Post hat erfahrungsgemäß negative Auswirkungen auf die Volumenentwicklung von Briefen und Werbesendungen. Zudem stellen Faktoren wie Inflation und Lieferengpässe sowohl im Energie- und Rohstoffbereich ein mögliches Risiko für die Geschäftsentwicklung dar, dies sowohl umsatz- als auch kostenseitig. Länger andauernde konjunkturelle Schwächephasen oder negatives Wachstum in einzelnen Branchen können massive Einsparungserfordernisse großer Kund*innengruppen hervorrufen und sich somit negativ auf den Umsatz auswirken. Ein gedämpftes wirtschaftliches Umfeld kann zusätzlich auch Einfluss auf die Wettbewerbssituation und damit auf die erzielbaren Preise für Postdienstleistungen haben.
Klassische Briefsendungen und auch die Werbepost stehen zunehmend aufgrund elektronischer Kommunikationsformen unter Druck. Die verstärkte Nutzung elektronischer Kommunikationsformen könnte aufgrund eines Gewöhnungseffekts die E-Substitution nachhaltig beschleunigen. Der Paketmarkt wurde vom Online-Shopping-Trend auch in den ersten drei Quartalen dieses Jahres positiv beeinflusst. Es wird erwartet, dass sich dieser Trend nachhaltig verfestigt. Gleichzeitig weiten Marktteilnehmer*innen ihre Aktivitäten aus, um mehr an diesem Wachstum zu partizipieren. Der Online-Shopping-Trend ist auch international zu beobachten, wovon auch die internationalen Konzerngesellschaften profitieren.
In diesem Zusammenhang ist insbesondere die türkische Tochtergesellschaft Aras Kargo zu nennen. Die Türkei ist ein sehr attraktiver, dynamischer und stark wachsender Markt und bietet ein besonders großes Chancenpotenzial; dies hat sich auch in den ersten drei Quartalen 2021 deutlich gezeigt. Es wird erwartet, dass sich die positive Entwicklung fortsetzt. Demgegenüber steht das Risiko, dass durch die volatilen ökonomischen und politischen Rahmenbedingungen in der Türkei sich wirtschaftliche Parameter zum Nachteil der Post entwickeln könnten. Während sich der Wechselkurs durch die Umrechnung im Post-Ergebnis bemerkbar macht, können Inflationsentwicklungen das Geschäft vor Ort beeinflussen. Das Geschäft der Aras Kargo ist personalintensiv, eine nachteilige Entwicklung der Personalkosten könnte sich daher negativ auf das Ergebnis auswirken.
Im Filialnetz arbeitet die Österreichische Post seit vielen Jahren mit strategischen Partner*innen im Telekom- und Finanzbereich zusammen. Zu erwähnen ist, dass das Finanzdienstleistungsgeschäft einem strukturellen Wandel durch veränderte Kund*innenbedürfnisse unterworfen ist. Dem wird die Post über das Angebot der bank99 gerecht. Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung der bank99 ist von zwei wesentlichen Faktoren abhängig, dem Kund*innenhochlauf und dem Angebot an Eigen- und Fremdprodukten. Die Entwicklung dieser Faktoren wird durch die jüngst angekündigte Übernahme des Privatkund*innengeschäfts der ING in Österreich gefördert und das Risiko eines verzögerten Kund*innenhochlaufs und eines verzögerten Produktangebots wird dadurch reduziert. Ziel ist es, in drei Jahren eine weitgehende Break-even-Situation zu erreichen.
Des Weiteren ist das Geschäftsmodell der Österreichischen Post von einer hohen Personalkostentangente geprägt. Eine Planabweichung im Bereich Löhne und Gehälter kann zu nachteiligen Auswirkungen führen. In Abhängigkeit der wirtschaftlichen Entwicklung der Kund*innensegmente ist auch der Personalstand einer Schwankungsbreite unterworfen, die sich negativ auf das Ergebnis auswirken kann.
Alle erwähnten Risiken können zu erheblichen Volumenrückgängen und damit zu Ergebnisbeeinträchtigungen – beispielsweise auch durch diverse Strukturmaßnahmen und Restrukturierungsaufwendungen – führen bzw. die Anpassung von Wertansätzen notwendig machen. Darüber hinaus können die Entwicklung der Beteiligungen und allenfalls erforderliche Wertminderungen das Ergebnis der Österreichischen Post beeinflussen.
In den ersten drei Quartalen 2021 fanden keine wesentlichen Veränderungen bei den Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen statt. Informationen zu Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen sind im Geschäftsbericht 2020 der Österreichischen Post erläutert (siehe Geschäftsbericht 2020, Konzernabschluss, Punkt 11.2).
Die Österreichische Post hat ihre bewährte und erfolgreiche Strategie im Jahr 2020 einem Update unterzogen und mit dem Masterplan Nachhaltigkeit 2030 14 wesentliche Themen im Bereich Nachhaltigkeit identifiziert, die für den Konzern Priorität haben und mit ambitionierten Zielen in den Dimensionen "Wirtschaft & Kund*in", "Klima & Umwelt" sowie "Mensch & Soziales" verfolgt werden. Die definierten Dimensionen werden ganzheitlich und integrativ gesteuert, damit alle Nachhaltigkeitsthemen miteinander und nicht losgelöst und unabhängig voneinander betrachtet werden. Die 14 wesentlichen Themen gliedern sich unter die drei Dimensionen des Masterplans und werden jeweils im Zuge strategischer Projekte bearbeitet. Mehr dazu im Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht 2020.
Unter dem neuen Nachhaltigkeits-Claim "Wir reden nicht nur, wir tun auch" sind bereits im aktuellen Jahr 2021 wichtige Schritte gesetzt worden.
_ Der Ausbau der E-Fahrzeugflotte schreitet planmäßig voran. Derzeit zählt die Fahrzeugflotte der Österreichischen Post bereits über 2.100 E-Fahrzeuge.
Das Jahr 2021 wird in den letzten Monaten des Jahres zunehmend von den allgemeinen internationalen Restriktionen geprägt: Lieferengpässe bei diversen Produkten, Verzögerungen in der globalen Wertschöpfungskette aber auch steigende Inflationszahlen. Diese Engpässe könnten sich auch negativ auf Handels- und Warenströme des Brief- und Paketgeschäfts auswirken. Darüber hinaus sind weitere Beeinträchtigungen durch die COVID-19 Pandemie und die daraus resultierenden Maßnahmen zu erwarten.
Die Österreichische Post erwartet für das Gesamtjahr 2021 auch weiterhin ein Umsatzwachstum von etwa 15%. Trotz einer zu erwartenden zurückhaltenden Entwicklung in Teilbereichen der nationalen und internationalen Paketgeschäfte könnten im vierten Quartal die Rekord-Umsätze des Vorjahres wieder erreicht werden.
In der Division Paket & Logistik ist die Vollkonsolidierung der Tochtergesellschaft Aras Kargo hauptverantwortlich für das erwartete Umsatzplus von etwa 35% zum Vorjahr.
Die Division Brief & Werbepost war von den pandemiebedingten Einschränkungen stark betroffen. Die Volumenrückgänge bei klassischen Briefen werden auch in den nächsten Quartalen volatil und strukturell rückläufig bleiben. Leicht negative Trends sind aufgrund eines zurückhaltenden Werbeverhaltens auch in der Werbe- und Medienpost zu erwarten. In Summe wird für 2021 in dieser Division daher mit einem stabilen bis leicht rückläufigen Umsatz gerechnet.
Die Umsatzentwicklung der im April 2020 gestarteten bank99 sollte sich im Laufe des Jahres 2021 hingegen stetig verbessern. Ein Closing der Übernahme des Privatkund*innengeschäfts der ING in Österreich ist vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen bis Ende 2021 zu erwarten.
Auf Basis der vorliegenden Ergebnisse und der weiteren Umsatzprognose ist eine Ergebnisverbesserung von etwa 25% zu erwarten (Basis EBIT 2020: 161 Mio EUR). Dabei wird in der Division Brief & Werbepost mit einem stabilen bis leicht rückläufigen Ergebnis gerechnet, während in der Division Paket & Logistik ein Ergebnisplus von zumindest 50% erwartet wird. Auch die Division Filiale & Bank sollte sich mit steigenden Umsätzen im operativen Ergebnis verbessern.
Die Basisentwicklung eines reduzierten Ergebnisses in der Division Brief & Werbepost bei gleichzeitiger Stabilität in der Division Paket & Logistik sowie einem Anstieg in der Division Filiale & Bank wird auch für das Jahr 2022 erwartet.
Das Paketwachstum der letzten Jahre zeigt, wie wichtig es ist, die notwendigen Kapazitäten rechtzeitig zur Verfügung zu haben. Dies soll auch bei absehbaren Mengensteigerungen in den nächsten Jahren so sein. Das Investitionsprogramm der Österreichischen Post wird daher weiter forciert. Die Sortierkapazität wird um 50% von 2020 bis 2022 ausgebaut. Ziel der Österreichischen Post ist es, sowohl hinsichtlich Qualität der Leistungserbringung als auch Effizienz und Geschwindigkeit die Spitzenposition in Österreich auszubauen.
Zusätzlich zu Instandhaltungsinvestitionen in Österreich (Maintenance CAPEX Österreich) in der Größenordnung von rund 70 bis 80 Mio EUR sind mehr als 80 Mio EUR an Wachstumsinvestitionen in Österreich (Growth CAPEX Österreich inklusive Grundstücke) vorgesehen. Darüber hinaus sind Investitionen in den internationalen Beteiligungen (CAPEX International) in der Höhe von rund 20 bis 30 Mio EUR geplant.
Ziel der Österreichischen Post ist es auch weiterhin, Wachstum und Dividendenstärke zu vereinen. Die sich bietenden Wachstumschancen werden durch entsprechende Strukturinvestitionen abgesichert. Darüber hinaus soll der operativ erwirtschaftete Cashflow auch weiterhin die notwendigen Basisinvestitionen als auch eine attraktive Dividendenpolitik gewährleisten.
Wien, am 2. November 2021
Der Vorstand
DI DR. GEORG PÖLZL Generaldirektor Vorstandsvorsitzender
DI WALTER OBLIN Generaldirektor-Stellvertreter Vorstand Brief & Finanzen
DI PETER UMUNDUM Mitglied des Vorstands Vorstand Paket & Logistik
| Mio EUR | Q1–3 2020 angepasst1 |
Q1–3 2021 | Q3 2020 angepasst1 |
Q3 2021 |
|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 1.497,9 | 1.830,5 | 516,0 | 570,1 |
| davon Ergebnis aus Finanzdienstleistungen | 12,4 | 18,6 | 6,2 | 6,3 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 44,0 | 59,3 | 15,6 | 16,2 |
| GESAMTE BETRIEBLICHE ERTRÄGE | 1.541,9 | 1.889,8 | 531,6 | 586,4 |
| Materialaufwand und Aufwand für bezogene Leistungen | –395,3 | –516,9 | –134,9 | –161,9 |
| Personalaufwand | –746,2 | –847,5 | –251,6 | –259,9 |
| Abschreibungen | –98,5 | –122,3 | –34,5 | –41,3 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | –221,8 | –259,3 | –78,5 | –82,5 |
| GESAMTE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGEN | –1.461,9 | –1.746,1 | –499,4 | –545,6 |
| Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen | 1,4 | 0,3 | 0,9 | –0,1 |
| ERGEBNIS VOR FINANZERGEBNIS UND ERTRAGSTEUERN (EBIT) | 81,4 | 144,0 | 33,2 | 40,6 |
| Finanzerträge | 11,1 | 14,3 | 0,9 | 1,4 |
| Finanzaufwendungen | –7,2 | –12,7 | –2,1 | –4,4 |
| FINANZERGEBNIS | 3,9 | 1,6 | –1,2 | –3,0 |
| ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN | 85,3 | 145,6 | 32,0 | 37,6 |
| Ertragsteuern | –20,8 | –35,1 | –6,6 | –11,2 |
| PERIODENERGEBNIS | 64,5 | 110,5 | 25,4 | 26,3 |
| ZUZURECHNEN AN: | ||||
| Aktionär*innen des Mutterunternehmens | 69,7 | 105,9 | 25,3 | 26,2 |
| Nicht beherrschende Anteile | –5,3 | 4,6 | 0,1 | 0,1 |
| UNVERWÄSSERTES ERGEBNIS JE AKTIE | 1,03 | 1,57 | 0,37 | 0,39 |
|---|---|---|---|---|
| VERWÄSSERTES ERGEBNIS JE AKTIE | 1,03 | 1,57 | 0,37 | 0,39 |
1 Änderung der Darstellung in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung:
Um das Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) als wesentliche Steuerungsgröße im Konzern zu zeigen wurde eine Zwischensumme eingezogen.
Aufwendungen für Fremdpersonal und Zeitarbeitskräfte wurden in den Vorjahren überwiegend unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst. Aufwendungen für Fremdpersonal und Zeitarbeitskräfte, die in direktem Zusammenhang mit der Erbringung von Leistungen stehen, werden nunmehr unter Materialaufwand und Aufwand für bezogene Leistungen erfasst.
| Mio EUR | Q1–3 2020 | Q1–3 2021 | Q3 2020 | Q3 2021 |
|---|---|---|---|---|
| PERIODENERGEBNIS | 64,5 | 110,5 | 25,4 | 26,3 |
| POSTEN, DIE NACHTRÄGLICH IN DIE GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG UMGEGLIEDERT WERDEN KÖNNEN: |
||||
| Währungsumrechnungsdifferenzen – ausländische Geschäftsbetriebe | –4,1 | –9,5 | –3,2 | 0,1 |
| SUMME DER POSTEN, DIE UMGEGLIEDERT WERDEN KÖNNEN | –4,2 | –9,5 | –3,2 | 0,1 |
| POSTEN, DIE NICHT NACHTRÄGLICH IN DIE GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG UMGEGLIEDERT WERDEN: |
||||
| Zeitwertänderungen FVOCI – Eigenkapitalinstrumente | –1,1 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| Neubewertung von leistungsorientierten Verpflichtungen | 5,3 | 4,2 | 0,0 | 0,0 |
| Steuereffekt auf Neubewertung | –1,3 | –1,1 | 0,0 | 0,0 |
| SUMME DER POSTEN, DIE NICHT UMGEGLIEDERT WERDEN | 2,9 | 3,1 | 0,0 | 0,0 |
| SONSTIGES ERGEBNIS | –1,3 | –6,4 | –3,2 | 0,1 |
| GESAMTPERIODENERGEBNIS | 63,2 | 104,1 | 22,1 | 26,4 |
| ZUZURECHNEN AN: | ||||
| Aktionär*innen des Mutterunternehmens | 69,1 | 101,6 | 22,6 | 26,2 |
| Nicht beherrschende Anteile | –5,9 | 2,4 | –0,5 | 0,2 |
18
| Mio EUR | 31.12.2020 angepasst1 |
30.09.2021 |
|---|---|---|
| AKTIVA | ||
| LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE | ||
| Geschäfts- oder Firmenwerte | 61,4 | 62,1 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 96,9 | 90,1 |
| Sachanlagen | 1.137,2 | 1.127,2 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 74,4 | 76,8 |
| Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen | 11,4 | 7,8 |
| Andere finanzielle Vermögenswerte | 5,4 | 5,4 |
| Sonstige Forderungen | 10,6 | 14,0 |
| Latente Steueransprüche | 48,0 | 48,0 |
| 1.445,3 | 1.431,4 | |
| FINANZIELLE VERMÖGENSWERTE AUS FINANZDIENSTLEISTUNGEN | ||
| Zahlungsmittel, Zahlungsmitteläquivalente und Guthaben bei Zentralbanken | 578,9 | 751,5 |
| Forderungen an Kreditinstitute | 0,0 | 4,4 |
| Forderungen an Kund*innen | 1,7 | 4,8 |
| Finanzanlagen | 0,3 | 19,8 |
| Sonstige | 8,7 | 9,1 |
| 589,5 | 789,6 | |
| KURZFRISTIGE VERMÖGENSWERTE | ||
| Andere finanzielle Vermögenswerte | 110,6 | 60,4 |
| Vorräte | 15,5 | 17,7 |
| Vertragsvermögenswerte | 4,4 | 2,2 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen | 369,1 | 329,7 |
| Steuererstattungsansprüche | 37,1 | 61,8 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 108,2 | 116,3 |
| 644,9 | 588,0 | |
| ZUR VERÄUSSERUNG GEHALTENE VERMÖGENSWERTE | 0,5 | 0,0 |
| 2.680,2 | 2.809,0 |
Im Sinne einer möglichst transparenten Darstellung werden Forderungen an Kreditinstitute aus Finanzdienstleistungen, welche den Zahlungsverkehr betreffen und eine Ursprungslaufzeit von bis zu drei Monaten haben, nunmehr den Zahlungsmitteln, Zahlungsmitteläquivalenten und Guthaben bei Zentralbanken aus Finanzdienstleistungen zugeordnet.
20
| Mio EUR | 31.12.2020 | 30.09.2021 |
|---|---|---|
| PASSIVA | ||
| EIGENKAPITAL | ||
| Grundkapital | 337,8 | 337,8 |
| Kapitalrücklagen | 91,0 | 91,0 |
| Gewinnrücklagen | 231,4 | 229,0 |
| Andere Rücklagen | –32,8 | –36,9 |
| EIGENKAPITAL DER AKTIONÄR*INNEN DES MUTTERUNTERNEHMENS | 627,4 | 620,9 |
| NICHT BEHERRSCHENDE ANTEILE | 27,6 | 24,2 |
| 655,0 | 645,2 | |
| LANGFRISTIGE SCHULDEN | ||
| Rückstellungen | 360,4 | 356,4 |
| Andere finanzielle Verbindlichkeiten | 274,1 | 248,4 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 50,4 | 63,2 |
| Vertragsverbindlichkeiten | 5,4 | 4,2 |
| Latente Steuerschulden | 4,1 | 2,5 |
| 694,4 | 674,7 | |
| FINANZIELLE VERBINDLICHKEITEN AUS FINANZDIENSTLEISTUNGEN | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 11,8 | 2,2 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kund*innen | 519,5 | 722,0 |
| Sonstige | 1,5 | 2,6 |
| 532,9 | 726,8 | |
| KURZFRISTIGE SCHULDEN | ||
| Rückstellungen | 272,1 | 302,2 |
| Steuerschulden | 2,6 | 6,1 |
| Andere finanzielle Verbindlichkeiten | 77,6 | 50,7 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten | 416,4 | 371,7 |
| Vertragsverbindlichkeiten | 29,2 | 31,6 |
| 797,9 | 762,3 | |
| 2.680,2 | 2.809,0 |
Zwischenbericht _____ Q1–3 2021 - Österreichische Post
| Mio EUR | Q1–3 2020 | Q1–3 2021 |
|---|---|---|
| GESCHÄFTSTÄTIGKEIT | ||
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 85,3 | 145,6 |
| Abschreibungen | 98,5 | 122,3 |
| Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen | –1,4 | –0,3 |
| Rückstellungen unbar | 9,8 | 26,3 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Vorgänge | –0,4 | 21,9 |
| CASHFLOW AUS DEM ERGEBNIS | 191,8 | 315,9 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen | 29,3 | 39,3 |
| Vorräte | –1,2 | –2,0 |
| Vertragsvermögenswerte | 7,1 | 2,2 |
| Rückstellungen | –25,0 | –9,9 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten | –23,3 | –41,8 |
| Vertragsverbindlichkeiten | 3,6 | 1,3 |
| Finanzielle Vermögenswerte/Verbindlichkeiten aus Finanzdienstleistungen | 375,8 | 166,3 |
| Gezahlte Steuern | –39,6 | –58,6 |
| CASHFLOW AUS GESCHÄFTSTÄTIGKEIT | 518,5 | 412,7 |
| INVESTITIONSTÄTIGKEIT | ||
| Erwerb von immateriellen Vermögenswerten | –19,3 | –11,3 |
| Erwerb von Sachanlagen/als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien | –61,6 | –93,9 |
| Verkauf von Sachanlagen/als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien | 4,4 | 9,2 |
| Erwerb von Tochterunternehmen/nicht beherrschenden Anteilen/Geschäftseinheiten | –0,1 | –1,1 |
| Erwerb von nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen | –0,8 | 0,0 |
| Verkauf von sonstigen Finanzinstrumenten | 38,1 | 0,9 |
| Erwerb von Wertpapieren/Geldmarktveranlagungen | –70,0 | –10,0 |
| Verkauf von Wertpapieren/Geldmarktveranlagungen | 170,2 | 60,0 |
| Gewährte Darlehen | 0,1 | 0,1 |
| Erhaltene Ausschüttungen von nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen | 0,3 | 0,0 |
| Erhaltene Zinsen und Wertpapiererträge | 1,1 | 3,4 |
| CASHFLOW AUS INVESTITIONSTÄTIGKEIT | 62,5 | –42,7 |
| FREE CASHFLOW | 581,0 | 370,0 |
| Mio EUR | Q1–3 2020 | Q1–3 2021 |
|---|---|---|
| FINANZIERUNGSTÄTIGKEIT | ||
| Tilgung langfristiger finanzieller Verbindlichkeiten (einschließlich kurzfristig gewordener Anteile) | –29,1 | –37,3 |
| Veränderung von kurzfristigen finanziellen Verbindlichkeiten | 14,5 | –31,8 |
| Ausschüttungen | –141,2 | –119,0 |
| Gezahlte Zinsen | –3,7 | –3,9 |
| Einzahlungen von nicht beherrschenden Anteilen | 5,0 | 4,5 |
| CASHFLOW AUS FINANZIERUNGSTÄTIGKEIT | –154,5 | –187,5 |
| Währungsdifferenzen im Finanzmittelbestand | –1,5 | –1,8 |
| VERÄNDERUNG DES FINANZMITTELBESTANDS | 425,0 | 180,7 |
| Finanzmittelbestand am 1. Jänner | 103,5 | 687,1 |
| FINANZMITTELBESTAND AM 30. SEPTEMBER | 528,5 | 867,8 |
| Kapital rücklagen |
Gewinn rücklagen |
Andere Rücklagen | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Mio EUR | Grund kapital |
IAS 19 Rücklage |
FVOCI Rücklage |
Währungs um rechnungs rücklage |
Eigen kapital der Aktionär* innen des Mutter unter nehmens |
Nicht beherr schende Anteile |
Eigen kapital |
||
| STAND AM 1. JÄNNER 2020 | 337,8 | 91,0 | 303,3 | –25,6 | –14,2 | –2,1 | 690,3 | 10,4 | 700,7 |
| Periodenergebnis | 0,0 | 0,0 | 69,7 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 69,7 | –5,3 | 64,5 |
| Sonstiges Ergebnis | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 4,0 | –1,1 | –3,5 | –0,7 | –0,6 | –1,3 |
| GESAMTPERIODENERGEBNIS | 0,0 | 0,0 | 69,7 | 4,0 | –1,1 | –3,5 | 69,1 | –5,9 | 63,2 |
| Ausschüttung | 0,0 | 0,0 | –140,5 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | –140,5 | –0,7 | –141,2 |
| Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen |
0,0 | 0,0 | 0,1 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,1 | –0,1 | 0,0 |
| Verpflichtung zum Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen |
0,0 | 0,0 | –34,2 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | –34,2 | 0,0 | –34,2 |
| Einzahlungen an Tochterunternehmen mit nicht beherrschenden Anteilen |
0,0 | 0,0 | –2,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | –2,0 | 7,0 | 5,0 |
| TRANSAKTIONEN MIT EIGENTÜMER*INNEN |
0,0 | 0,0 | –176,6 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | –176,6 | 6,2 | –170,3 |
| Sukzessiver Erwerb eines Tochterunternehmens |
0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 14,9 | 14,9 |
| Abgang finanzielle Vermögenswerte | 0,0 | 0,0 | –15,9 | 0,0 | 15,9 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| ANDERE VERÄNDERUNGEN | 0,0 | 0,0 | –15,9 | 0,0 | 15,9 | 0,0 | 0,0 | 14,9 | 14,9 |
| STAND AM 30. SEPTEMBER 2020 | 337,8 | 91,0 | 180,6 | –21,6 | 0,5 | –5,6 | 582,8 | 25,7 | 608,4 |
| Kapital rücklagen |
Gewinn rücklagen |
Andere Rücklagen | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Mio EUR | Grund kapital |
IAS 19 Rücklage |
FVOCI Rücklage |
Währungs um rechnungs rücklage |
Eigen kapital der Aktionär* innen des Mutter unter nehmens |
Nicht beherr schende Anteile |
Eigen kapital |
||
| STAND AM 1. JÄNNER 2021 | 337,8 | 91,0 | 231,4 | –28,0 | 0,6 | –5,4 | 627,4 | 27,6 | 655,0 |
| Periodenergebnis | 0,0 | 0,0 | 105,9 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 105,9 | 4,6 | 110,5 |
| Sonstiges Ergebnis | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 3,3 | 0,0 | –7,6 | –4,3 | –2,2 | –6,4 |
| GESAMTPERIODENERGEBNIS | 0,0 | 0,0 | 105,9 | 3,3 | 0,0 | –7,6 | 101,6 | 2,4 | 104,1 |
| Ausschüttung | 0,0 | 0,0 | –108,1 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | –108,1 | –10,3 | –118,4 |
| Einzahlungen an Tochterunternehmen mit nicht beherrschenden Anteilen |
0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 4,5 | 4,5 |
| TRANSAKTIONEN MIT EIGENTÜMER*INNEN |
0,0 | 0,0 | –108,1 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | –108,1 | –5,8 | –113,9 |
| Abgang finanzielle Vermögenswerte | 0,0 | 0,0 | –0,2 | 0,0 | 0,2 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| ANDERE VERÄNDERUNGEN | 0,0 | 0,0 | –0,2 | 0,0 | 0,2 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| STAND AM 30. SEPTEMBER 2021 | 337,8 | 91,0 | 229,0 | –24,7 | 0,8 | –13,0 | 620,9 | 24,2 | 645,2 |
| 11. März 2022 | Jahresergebnis 2021, Veröffentlichung: 07:30–07:40 Uhr | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| 21. April 2022 | Hauptversammlung 2022, Wien | ||||
| 03. Mai 2022 | Ex-Tag (Dividende) | ||||
| 04. Mai 2022 | Record Date (Feststellung der anspruchsberechtigten Bestände iZm Ausschüttungen) | ||||
| 05. Mai 2022 | Dividendenzahltag | ||||
| 13. Mai 2022 | Zwischenbericht 1. Quartal 2022, Veröffentlichung: 07:30–07:40 Uhr | ||||
| 11. August 2022 | Halbjahresbericht 2022, Veröffentlichung: 07:30–07:40 Uhr | ||||
| 11. November 2022 | Zwischenbericht 1. bis 3. Quartal 2022, Veröffentlichung: 07:30–07:40 Uhr |
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Dieser Bericht ist auch in englischer Sprache verfügbar. Maßgeblich ist in Zweifelsfällen die deutschsprachige Version.
Redaktionsschluss: 10. November 2021
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