Quarterly Report • May 30, 2018
Quarterly Report
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− Stabilität bei Umsatz und Ergebnis angepeilt
| Mio EUR | Q1 2017 | Q1 2018 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| ERTRAGSLAGE | |||
| Umsatzerlöse | 488,7 | 490,6 | 0,4% |
| EBITDA | 77,7 | 76,5 | –1,6% |
| EBITDA-Marge | 15,9% | 15,6% | – |
| EBIT | 54,4 | 56,7 | 4,3% |
| EBIT-Marge | 11,1% | 11,6% | – |
| Ergebnis vor Steuern | 54,2 | 58,4 | 7,7% |
| Periodenergebnis | 40,4 | 41,8 | 3,5% |
| Ergebnis je Aktie (EUR)1 | 0,60 | 0,62 | 3,5% |
| Mitarbeiter (Periodendurchschnitt, Vollzeitkräfte) | 20.579 | 20.193 | –1,9% |
| CASHFLOW | |||
| Cashflow aus dem Ergebnis2 | 74,1 | 107,4 | 44,9% |
| Cashflow aus Geschäftstätigkeit | 61,8 | 175,9 | >100% |
| Investitionen in Sachanlagen (CAPEX) | –14,8 | –41,0 | <–100% |
| Free Cashflow | 30,2 | 134,2 | >100% |
| Operativer Free Cashflow3 | 55,2 | 55,1 | –0,2% |
| Mio EUR | 31.12.2017 | 31.03.2018 | Veränderung |
| BILANZ | |||
| Bilanzsumme | 1.674,2 | 1.775,6 | 6,1% |
| Eigenkapital | 698,8 | 746,3 | 6,8% |
| Nettoliquidität (–) | –10,2 | –145,2 | <–100% |
| Eigenkapitalquote | 41,7% | 42,0% | – |
| Capital Employed | 616,4 | 528,1 | –14,3% |
1 Unverwässertes Ergebnis je Aktie, bezogen auf 67.552.638 Stück Aktien
2 Umgliederung der gezahlten Steuern – gesonderter Ausweis im Cashflow aus Geschäftstätigkeit
3 Q1 2018: Free Cashflow vor Akquisitionen/Wertpapieren und Growth CAPEX, abzüglich Sondereffekte iHv 95,9 Mio EUR in Folge der Beendigung der
Zusammenarbeit mit BAWAG P.S.K.; Q1 2017: Free Cashflow vor Akquisitionen/Wertpapieren und neuer Unternehmenszentrale
Der Konzernumsatz der Österreichischen Post erreichte im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 490,6 Mio EUR. Das entspricht einem leichten Anstieg von 0,4%, dabei konnte das Wachstum im Paketgeschäft (+12,9%) den Rückgang im Briefgeschäft (–3,5%) kompensieren.
Im Paketbereich wurden deutliche Steigerungsraten erzielt – die Österreichische Post profitiert hier von einem dynamischen Marktwachstum durch den anhaltenden Online-Shopping-Trend. Die damit verbundene Wettbewerbsintensität und der Preisdruck bleiben weiterhin hoch. Wir sind optimistisch, unsere starke Wettbewerbsposition in diesem hart umkämpften Markt – aufgrund der ausgezeichneten Zustellqualität und des breiten Angebots an individuellen Kundenlösungen – weiterhin gut behaupten zu können. Um das stark wachsende Paketvolumen auch zukünftig zu meistern, starteten wir ein Kapazitätserweiterungsprogramm. Mittelfristig soll die Sortierleistung auf 100.000 Pakete pro Stunde mehr als verdoppelt werden. Zudem wird die Ausweitung des Serviceangebots mit Selbstbedienungs- und Online-Lösungen, die den Paketversand und -empfang noch einfacher und bequemer machen, kontinuierlich vorangetrieben.
Aber auch im Briefbereich ist die Österreichische Post gefordert, ihr Leistungsangebot an aktuelle Kundenbedürfnisse anzupassen: So erweitert die Österreichische Post mit 1. Juli 2018 ihre Produktpalette mit der Einführung eines neuen Briefproduktes im Universaldienst. Das neue Produkt- und Tarifmodell bietet, dem internationalen Trend folgend, die Wahlmöglichkeit zwischen zeitkritischen und nicht zeitkritischen Sendungen.
Auf Basis der guten Umsatzentwicklung und gepaart mit konsequenter Kostendisziplin lag das Konzern-EBIT mit 56,7 Mio EUR um 4,3% über dem Niveau des Vorjahres. Positiv wirkte sich die Intensivierung der Logistiksynergien zwischen den Divisionen Brief, Werbepost & Filialen und Paket & Logistik aus.
Mit 3. Mai 2018 wurde eine Dividende in Höhe von 2,05 EUR je Aktie ausgeschüttet. Damit bleibt die Österreichische Post einmal mehr ihrer klaren Kapitalmarktpositionierung als verlässlicher Dividendentitel treu. Im Fokus unserer strategischen Aktivitäten stehen Verlässlichkeit und Beständigkeit gegenüber den Eigentümern und sonstigen Stakeholdern unseres Unternehmens – und diesen eingeschlagenen Weg wollen wir auch weiter fortsetzen. So peilt die Österreichische Post für das Gesamtjahr 2018 sowohl in Bezug auf den Umsatz als auch in Bezug auf das operative Ergebnis eine stabile Entwicklung auf dem Niveau des Vorjahres an.
Wien, am 7. Mai 2018
Der Vorstand
Dipl.-Ing. Dr. Georg Pölzl Vorstandsvorsitzender – Generaldirektor
Dipl.-Ing. Walter Hitziger Vorstandsmitglied – Brief, Werbepost & Filialen
Dipl.-Ing. Walter Oblin Vorstandsmitglied – Finanzen
Dipl.-Ing. Peter Umundum Vorstandsmitglied – Paket & Logistik
Die Weltwirtschaft habe einen guten Lauf, schreiben die Ökonomen des Internationalen Währungsfonds (IWF), warnen zugleich aber, dass in den meisten Ländern die guten Wachstumszahlen nicht von Dauer sein werden.
Für die Jahre 2018 und 2019 ist mit einem Wachstum der Weltwirtschaft von jeweils 3,9% zu rechnen – nach 3,8% im Vorjahr. Allerdings steht die Prognose unter dem Vorbehalt, dass sich die Handelsstreitigkeiten nicht weiter verschärfen. Auf längere Sicht sieht der IWF nicht nur eine mögliche Zunahme des Protektionismus als großes Risiko, sondern zählt auch die Zunahme des Altersdurchschnitts in den Industriestaaten und das damit verbundene Absinken des Anteils der arbeitenden Bevölkerung zu den zentralen Problemen.
Für die Eurozone erwartet der IWF für 2018 ein Wachstum von 2,4% und für 2019 von 2,0% (IWF, April 2018).
Auch Österreich profitiert vom derzeitigen globalen Aufschwung. Die gute internationale Konjunktur führt zu stärkeren Exporten, höhere Einkommen stützen den Konsum und der Arbeitsmarkt wird günstig beeinflusst. Das Österreichische Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO) erwartet für das laufende Jahr ein Wachstum von 3,2% und für 2019 von 2,2% (WIFO, April 2018).
Auch in den sonstigen europäischen Märkten, in welchen die Österreichische Post tätig ist, stehen die Zeichen auf Wachstum. Für Deutschland schätzt der IWF das Wirtschaftswachstum für 2018 auf 2,5% ein. Für 2019 wird ein Plus von 2,0% erwartet. Für die europäischen Schwellenländer rechnet der IWF mit einem BIP-Wachstum von 4,3% im Jahr 2018. Für das Jahr 2019 geht der IWF von einem Anstieg des BIP in Höhe von 3,7% aus (IWF, April 2018).
Neben dem konjunkturellen Umfeld wird die Geschäftsentwicklung der Österreichischen Post vor allem von folgenden internationalen Trends beeinflusst, die Risiken, aber auch Chancen mit sich bringen.
Im Briefbereich hält die elektronische Substitution des klassischen Briefs weiterhin an. Dieser globale Trend betrifft alle Post-Gesellschaften und ist im Kern wenig beeinflussbar. Insbesondere Kunden aus dem öffentlichen Sektor, aber auch aus dem Banken- und Versicherungsbereich versuchen ihr Sendungsvolumen zu reduzieren, sodass die Österreichische Post weiterhin mit kontinuierlichen Rückgängen von ca. 5% pro Jahr rechnet. Das Geschäft mit Werbesendungen hängt stark von der Intensität der Werbeaktivitäten von Unternehmen ab. Der Markt für adressierte und unadressierte Werbesendungen zeigt dabei eine differenzierte Volumenentwicklung. Während einige Kundensegmente etwa durch zunehmende Aktivitäten von Online-Händlern unter Druck stehen, verzeichnen andere Segmente Zuwächse. Neben Online-Werbung sollten in Zukunft auch Multi-Channel-Kommunikation und Dialogmarketing ihren Stellenwert beibehalten.
Die Paketmengen im privaten Bereich steigen dank der ständig zunehmenden Bedeutung des Online-Shoppings weiter stark an. Insbesondere in den Märkten des CEE-/SEE-Raums besteht Aufholbedarf im E-Commerce, was zu einem tendenziell dynamischeren Wachstum der Paketmengen führen sollte.
Die Entwicklung des internationalen Paket- und Frachtgeschäfts ist wiederum wesentlich von der Konjunkturentwicklung, den internationalen Handelsströmen und der damit verbundenen Preisentwicklung abhängig. Wettbewerbsintensität und Preisdruck sind in diesem Bereich weiterhin hoch. Die Handelsströme werden immer internationaler und mit ihnen die nachgefragten Logistikdienstleistungen.
Die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Geschäftstätigkeit der Österreichischen Post basieren primär auf dem Österreichischen Postmarktgesetz, das seit 1. Jänner 2011 in Kraft ist.
− Die Österreichische Post ist seit der vollständigen Marktöffnung Österreichs Universaldienstleister und garantiert damit die Versorgung mit qualitativ hochwertigen Postdienstleistungen in ganz Österreich. Die Regulierungsbehörde (Post Control Kommission) hat – wie gesetzlich vorgesehen – im Jahr 2016 untersucht, ob auch andere Postdienst-Anbieter in der Lage sind, die in der gesetzlichen Universaldienstverpflichtung definierten Leistungen zu erbringen. Dies ist nicht der Fall.
Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Lage
Mit 1. Jänner 2018 erfolgte der Segmentwechsel der Weber Escal d.o.o., Kroatien, von der Division Brief, Werbepost & Filialen in die Division Paket & Logistik. Hintergrund dieser neuen Zuordnung ist die Änderung des Geschäftsmodells der Gesellschaft von einer Brief- in eine Paketdistribution. Die Österreichische Post hält 100% der Anteile an der Weber Escal d.o.o.
Die Umsatzerlöse der Österreichischen Post verbesserten sich im ersten Quartal 2018 um 0,4% auf 490,6 Mio EUR. Einmal mehr zeigte sich die Beständigkeit der Trends im Brief- und Paketgeschäft: Das Wachstum im Paketgeschäft mit einem Umsatzanstieg von 12,9% konnte den Rückgang der Umsatzerlöse von 3,5% in der Division Brief, Werbepost & Filialen kompensieren.
Der Anteil der Division Brief, Werbepost & Filialen am Konzernumsatz der Österreichischen Post beträgt 73,1%. Der Umsatzrückgang im ersten Quartal war im Wesentlichen auf drei Gründe zurückzuführen: Dem grundsätzlichen Rückgang adressierter Briefe durch die elektronische Substitution, einem geringeren Werbeumsatz im ersten Quartal 2018 verglichen mit dem starken Werbegeschäft im ersten Quartal des Vorjahres sowie dem strukturell rückläufigen Finanzdienstleistungsgeschäft. Umsatzerhöhend wirkten Zusatzumsätze durch Wahlen von 2,3 Mio EUR in den Bereichen Briefpost & Mail Solutions, Werbe- und Medienpost, während es in der Vergleichsperiode des Vorjahres keine Umsatzbeiträge aus Wahlen gab.
Die Division Paket & Logistik erwirtschaftete im Berichtszeitraum einen Anteil von 26,9% am Konzernumsatz mit einem weiterhin positiven Trend. Das Wachstum von 12,9% war primär vom organischen Mengenwachstum in Österreich getrieben.
1 Umsatzerlöse ohne trans-o-flex
| Veränderung | |||
|---|---|---|---|
| Q1 20171 | Q1 2018 | % | Mio EUR |
| 488,7 | 490,6 | 0,4% | 2,0 |
| 372,6 | 359,6 | –3,5% | –13,0 |
| 117,1 | 132,2 | 12,9% | 15,2 |
| –1,0 | –1,2 | –17,3% | –0,2 |
| 64 | 64 | – | – |
1 Anpassung der Umsatzerlöse in der Segmentberichterstattung
In der regionalen Betrachtung des Konzernumsatzes der Österreichischen Post wurden im ersten Quartal 2018 91,9% des Umsatzes in Österreich erwirtschaftet. Auf den Raum Südost- und Osteuropa entfielen 5,2% des Konzernumsatzes. In Deutschland wurde ein Anteil von 2,9% der Umsatzerlöse generiert.
| Veränderung | ||||
|---|---|---|---|---|
| Mio EUR | Q1 20171 | Q1 2018 | % | Mio EUR |
| Umsatzerlöse | 372,6 | 359,6 | –3,5% | –13,0 |
| Briefpost & Mail Solutions | 206,6 | 202,2 | –2,1% | –4,3 |
| Werbepost | 105,9 | 100,0 | –5,6% | –6,0 |
| Medienpost | 31,5 | 32,2 | 2,2% | 0,7 |
| Filialdienstleistungen | 28,6 | 25,2 | –12,0% | –3,4 |
| Interne Leistungsverrechnung | 23,0 | 27,2 | 18,2% | 4,2 |
| Umsatzerlöse gesamt | 395,6 | 386,8 | –2,2% | –8,8 |
| davon Umsatzerlöse mit Dritten | 372,4 | 359,3 | –3,5% | –13,2 |
1 Anpassung der Umsatzerlöse in der Segmentberichterstattung
Der Umsatz der Division Brief, Werbepost & Filialen von 359,6 Mio EUR stammte zu 56,2% aus dem Bereich Briefpost & Mail Solutions, zu 27,8% aus Werbepost und zu 8,9% aus Medienpost, also der Zustellung von Zeitungen und Magazinen. Zudem wurden 7,0% des Umsatzes mit Filialdienstleistungen erwirtschaftet.
Im Bereich Briefpost & Mail Solutions lag der Umsatz mit 202,2 Mio EUR im ersten Quartal 2018 um 2,1% unter dem Niveau des Vorjahres. Die rückläufige Volumenentwicklung infolge der Substitution von Briefen durch elektronische Kommunikationsformen setzte sich fort, der Basistrend der Volumenentwicklung in der Berichtsperiode lag bei etwa minus 5%. Umsatzmindernd wirkten der Segmentwechsel der kroatischen Tochtergesellschaft Weber Escal d.o.o., die seit 1. Jänner 2018 in der Division Paket & Logistik dargestellt wird und der Rückzug aus dem Briefgeschäft in Südost- und Osteuropa. Umsatzerhöhend wirkten neue Dienstleistungen rund um den klassischen Brieftransport. Der Bereich Mail Solutions verzeichnete Zuwächse in der Dokumentenlogistik und im Outputmanagement.
Der Bereich Werbepost erzielte einen Umsatz von 100,0 Mio EUR im ersten Quartal 2018. Der Rückgang von 5,6% ist größtenteils auf das starke erste Quartal im Vorjahr zurückzuführen. Durch den frühen Ostertermin im heurigen Jahr fiel die schwache Werbephase der Karwoche in das erste Quartal, im Vorjahr fiel diese Phase ins zweite Quartal. Ebenso umsatzmindernd wirkte der Rückzug aus dem südost- und osteuropäischen Werbegeschäft.
Der Umsatz mit Medienpost verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr um 2,2% auf 32,2 Mio EUR.
Die Umsätze aus Filialdienstleistungen reduzierten sich in den ersten drei Monaten 2018 um 12,0% auf 25,2 Mio EUR. Gemäß der Vereinbarung mit dem Bankpartner BAWAG P.S.K. erfolgt eine schrittweise Entflechtung der Kooperation im Wesentlichen bis Ende 2019. Der Umsatz mit Beratungsleistungen wird dabei kontinuierlich reduziert, die Schaltertransaktionen bleiben bestehen.
| Veränderung | ||||
|---|---|---|---|---|
| Mio EUR | Q1 20171 | Q1 2018 | % | Mio EUR |
| Umsatzerlöse | 117,1 | 132,2 | 12,9% | 15,2 |
| Paket Premium | 55,3 | 61,9 | 12,1% | 6,7 |
| Paket Standard | 53,1 | 57,0 | 7,2% | 3,8 |
| Paket Sonstige Leistungen | 8,7 | 13,3 | 53,6% | 4,6 |
| Interne Leistungsverrechnung | 1,3 | 1,3 | 3,1% | 0,0 |
| Umsatzerlöse gesamt | 118,4 | 133,5 | 12,8% | 15,2 |
| davon Umsatzerlöse mit Dritten | 116,2 | 131,3 | 13,0% | 15,1 |
1 Anpassung der Umsatzerlöse in der Segmentberichterstattung
Der Umsatz der Division Paket & Logistik verbesserte sich im ersten Quartal 2018 um 12,9% von 117,1 Mio EUR auf 132,2 Mio EUR. Der Umsatzbasistrend in den ersten drei Monaten 2018 ist somit weiter zweistellig. In der Berichtsperiode umsatzerhöhend wirkte der Segmentwechsel der kroatischen Tochtergesellschaft Weber Escal d.o.o. mit 1. Jänner 2018, die in der Vergleichsperiode des Vorjahres noch in der Division Brief, Werbepost & Filialen erfasst wurde. Bereinigt um die Weber Escal d.o.o. erhöhte sich der Umsatz der Division Paket & Logistik um 10,8%.
Das starke Wachstum im Paketgeschäft ist vor allem auf den anhaltenden E-Commerce-Trend zurückzuführen, der zu einem deutlichen Anstieg bei Privatkundenpaketen führte. Die Österreichische Post konnte auch in dieser Berichtsperiode am Marktwachstum partizipieren. Es herrscht weiterhin intensiver Wettbewerb, gleichzeitig nehmen die Anforderungen hinsichtlich Qualität und Zustellgeschwindigkeit sowie der Preisdruck zu.
Insgesamt entfielen in den ersten drei Monaten 2018 46,9% des Divisionsumsatzes auf den Premium-Bereich (Paketzustellung innerhalb von 24 Stunden). Dies entspricht einem Umsatzanstieg von 12,1% auf 61,9 Mio EUR im ersten Quartal 2018.
Auf die Umsätze des Bereichs Paket Standard – dieser umfasst vor allem Sendungen an Privatkunden in Österreich – entfielen 43,1% des Divisionsumsatzes. Im Bereich Paket Standard wurde im ersten Quartal 2018 ein Umsatzanstieg von 7,2% auf 57,0 Mio EUR erzielt.
Im Bereich Paket Sonstige Leistungen, der diverse Logistik-Zusatzdienstleistungen beinhaltet, wurden in der Berichtsperiode Umsätze in Höhe von 13,3 Mio EUR generiert. Dieser Anstieg ist vor allem auf die seit 1. November 2017 erfolgte Vollkonsolidierung der Tochtergesellschaft ACL advanced commerce labs GmbH und auf den Segmentwechsel der Weber Escal d.o.o. zurückzuführen.
Eine Betrachtung nach Regionen zeigt, dass in den ersten drei Monaten 80,8% der Divisionsumsätze in Österreich erzielt wurden, 19,2% der Umsätze entfielen auf Tochtergesellschaften in Südost- und Osteuropa. In Österreich wurde im ersten Quartal 2018 ein Umsatzanstieg von 13,1% erzielt. Für den wettbewerbsintensiven Raum Südost- und Osteuropa wurde in den ersten drei Monaten ein Umsatzplus von 12,3% ausgewiesen, wobei davon 2,6 Mio EUR auf den Segmentwechsel der Weber Escal d.o.o., Kroatien, entfielen.
| Mio EUR 2,0 |
|---|
| 19,9 |
| –4,0 |
| –11,0 |
| –8,0 |
| –0,1 |
| –1,3 |
| 3,6 |
| 2,3 |
| 1,8 |
| 4,2 |
| –2,7 |
| 1,4 |
| 0,02 |
1 Ergebnis vor Abschreibungen, Sonstiges Finanzergebnis und Ertragsteuern
2 Ergebnis vor Sonstiges Finanzergebnis und Ertragsteuern
3 Unverwässertes Ergebnis je Aktie, bezogen auf 67.552.638 Stück Aktien
Bezogen auf die Umsatzerlöse der Österreichischen Post sind die größten Aufwandspositionen der Personalaufwand (55,8%), der Materialaufwand und Aufwand für bezogene Leistungen (21,2%) sowie sonstige betriebliche Aufwendungen (14,3%), denen sonstige betriebliche Erträge gegenüberstehen.
Der Personalaufwand stieg im ersten Quartal 2018 in Summe um 4,2% auf 274,0 Mio EUR. Der darin inkludierte operative Personalaufwand blieb mit 247,6 Mio EUR leicht unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Stetige Effizienzsteigerungen und struktureller Umbau machten es möglich, kollektivvertragliche Gehaltssteigerungen zu kompensieren.
Zusätzlich zu den operativen Personalkosten umfasst der Personalaufwand der Österreichischen Post auch diverse nicht-operative Personalaufwendungen wie Abfertigungen und Rückstellungsveränderungen, die primär auf die spezifische Beschäftigungssituation beamteter Mitarbeiter der Österreichischen Post zurückzuführen sind. Im ersten Quartal 2018 war der nicht-operative Personalaufwand höher als in der Vergleichsperiode des Vorjahrs. Den größten Anteil bildeten Rückstellungen für die Redimensionierung im Finanzdienstleistungsbereich in Höhe von 22,1 Mio EUR.
Der Materialaufwand und Aufwand für bezogene Leistungen erhöhte sich um 4,0% auf 103,9 Mio EUR, primär bedingt durch vermehrte Transportaufwendungen hervorgerufen durch die gestiegenen Paketmengen.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um 12,9% auf 70,3 Mio EUR. Dieser Anstieg ist vor allem auf höhere Instandhaltungs-, IT- und Beratungsaufwendungen zurückzuführen.
Die sonstigen betrieblichen Erträge betrugen im ersten Quartal 2018 34,6 Mio EUR nach 14,8 Mio EUR im Vorjahr. Darin inkludiert ist ein Einmalertrag in Höhe von 20,1 Mio EUR als pauschale Abgeltung seitens des Bankpartners BAWAG P.S.K. für die Verkürzung der Vertragsdauer.
Das Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen enthält anteilige Periodenergebnisse von Gemeinschaftsunternehmen und assoziierten Unternehmen und belief sich auf minus 0,6 Mio EUR.
Ergebnisseitig zeigt sich ein stabiles bis leicht positives Bild. Das EBITDA lag mit 76,5 Mio EUR leicht unter dem Vergleichswert des Vorjahrs, das entspricht einer EBITDA-Marge von 15,6%.
Die Abschreibungen lagen mit 19,8 Mio EUR um 3,6 Mio EUR unter dem Vorjahr. Während in der Berichtsperiode keine Wertminderungen durchgeführt wurden, fielen in der Vergleichsperiode des Vorjahres Wertminderungen im Ausmaß von 5,4 Mio EUR an.
Das EBIT in Höhe von 56,7 Mio EUR verbesserte sich um 4,3% gegenüber dem Vorjahr. Die EBIT-Marge betrug 11,6%.
Das sonstige Finanzergebnis von 1,7 Mio EUR inkludierte einen positiven Beitrag von 3,8 Mio EUR an Beschwerdezinsen aus der Rückforderung der in Vorperioden bezahlten Lohnnebenkosten. Somit ergab sich nach Abzug der Ertragssteuern von 16,5 Mio EUR ein Periodenergebnis von 41,8 Mio EUR (+3,5%). Das Ergebnis pro Aktie betrug 0,62 EUR.
| Veränderung | Marge1 | |||
|---|---|---|---|---|
| Q1 2017 | Q1 2018 | % | Mio EUR | Q1 2018 |
| 77,7 | 76,5 | –1,6% | –1,3 | 15,6% |
| 82,1 | 78,6 | –4,3% | –3,5 | 20,3% |
| 14,7 | 13,6 | –7,7% | –1,1 | 10,2% |
| –19,1 | –15,7 | 17,6% | 3,4 | – |
| 54,4 | 56,7 | 4,3% | 2,3 | 11,6% |
| 74,0 | 73,6 | –0,6% | –0,4 | 19,0% |
| 9,4 | 10,9 | 15,6% | 1,5 | 8,1% |
| –29,1 | –27,8 | 4,5% | 1,3 | – |
1 Margen der Divisionen bezogen auf Umsatzerlöse gesamt
Nach Divisionen betrachtet, verzeichnete die Division Brief, Werbepost & Filialen in den ersten drei Monaten 2018 bei einem Umsatzrückgang von 13,0 Mio EUR lediglich geringe Einbußen im Ergebnis. Das EBITDA lag bei 78,6 Mio EUR (–4,3%), das EBIT bei 73,6 Mio EUR (–0,6%). Positiv wirkten effizienzsteigernde Maßnahmen ebenso wie die vermehrte Zustellung von Paketen und Päckchen über die Brieflogistik.
Die Division Paket & Logistik zeigte Wachstum bei hohem Wettbewerbsdruck und erwirtschaftete ein EBITDA von 13,6 Mio EUR (–7,7%) und ein EBIT von 10,9 Mio EUR (+15,6%) im ersten Quartal 2018.
Das Kerngeschäft der Division Corporate ist die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und das Online-Innovationsmanagement. Darüber hinaus erbringt die Division Corporate nicht-operative Dienstleistungen, wie sie typischerweise für Zwecke der Verwaltung und Steuerung eines Konzerns erbracht werden. Diese Tätigkeiten umfassen unter anderem die Verwaltung der Konzernimmobilien, die Erbringung von IT-Dienstleistungen sowie die Administration des Post Arbeitsmarktes. Das EBIT der Division Corporate (inkl. Konsolidierung) verbesserte sich um 4,5% auf minus 27,8 Mio EUR.
| Struktur | |||
|---|---|---|---|
| Mio EUR | 31.12.2017 | 31.03.2018 | 31.03.2018 |
| A KTIVA | |||
| Sachanlagen | 615,7 | 630,9 | 35,5% |
| Immaterielle Vermögenswerte und Geschäfts- oder Firmenwerte | 86,7 | 86,2 | 4,9% |
| Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien (Investment Property) | 85,0 | 84,7 | 4,8% |
| Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen | 8,1 | 9,4 | 0,5% |
| Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Sonstiges | 457,8 | 410,2 | 23,1% |
| Andere finanzielle Vermögenswerte | 131,0 | 130,2 | 7,3% |
| davon Wertpapiere | 80,6 | 79,8 | – |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 290,0 | 423,9 | 23,9% |
| 1.674,2 | 1.775,6 | 100% | |
| PASSIVA | |||
| Eigenkapital | 698,8 | 746,3 | 42,0% |
| Rückstellungen | 563,7 | 592,0 | 33,3% |
| Andere finanzielle Verbindlichkeiten | 6,8 | 7,3 | 0,4% |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Sonstiges | 404,9 | 430,0 | 24,2% |
| 1.674,2 | 1.775,6 | 100% |
Die Österreichische Post setzt auf eine konservative Bilanz- und Finanzierungsstruktur. Dies zeigt sich an der hohen Eigenkapitalquote, den geringen Finanzverbindlichkeiten und der soliden Zahlungsmittelveranlagung mit möglichst geringem Risiko.
Die Bilanzsumme der Österreichischen Post lag per 31. März 2018 bei 1.775,6 Mio EUR. Aktivseitig bilden Sachanlagen in Höhe von 630,9 Mio EUR die größte Bilanzposition, zudem gab es immaterielle Vermögenswerte von 24,2 Mio EUR. Die Geschäfts- oder Firmenwerte aus Unternehmenserwerben sind per Ende des ersten Quartals 2018 mit 62,1 Mio EUR ausgewiesen. Im kurzfristigen Vermögen nehmen Forderungen in Höhe von 297,3 Mio EUR eine der größten Bilanzpositionen ein. Zudem verfügt die Österreichische Post mit 423,9 Mio EUR über einen hohen Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten. Auf Basis dieses hohen Zahlungsmittelbestands erfolgte mit 3. Mai 2018 die Dividendenauszahlung in Höhe von 138,5 Mio EUR.
Die Passivseite der Bilanz ist von einer hohen Eigenkapitalquote geprägt, die per 31. März 2018 bei 42,0% lag. Dies entspricht einem Eigenkapital in Höhe von 746,3 Mio EUR. Die langfristigen Schulden von insgesamt 442,2 Mio EUR beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen in Höhe von 399,5 Mio EUR (davon Rückstellungen für Unterauslastung in Höhe von 213,9 Mio EUR). Zu den kurzfristigen Schulden von 587,1 Mio EUR zählen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit 152,8 Mio EUR.
Die Analyse der Finanzpositionen des Unternehmens zeigt einen hohen Bestand an kurzfristigen und langfristigen Finanzmitteln in Höhe von insgesamt 503,7 Mio EUR. Hierzu zählen Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von 423,9 Mio EUR sowie Finanzinvestitionen in Wertpapiere von 79,8 Mio EUR. Die Zahlungsmittel haben sich im ersten Quartal 2018 im Wesentlichen durch eine Sonderzahlung der BAWAG P.S.K. in Höhe von 107,0 Mio EUR erhöht. Den Finanzmitteln stehen Finanzverbindlichkeiten von lediglich 7,3 Mio EUR gegenüber.
| Mio EUR | Q1 2017 | Q1 2018 |
|---|---|---|
| Cashflow aus dem Ergebnis1 | 74,1 | 107,4 |
| Cashflow aus Geschäftstätigkeit | 61,8 | 175,9 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | –31,6 | –41,7 |
| davon Maintenance CAPEX | –7,4 | –24,7 |
| davon Growth CAPEX | –7,3 | –16,2 |
| davon Cashflow aus Akquisitionen/Devestitionen | –2,6 | –0,6 |
| davon Erwerb/Verkauf von Wertpapieren | –15,0 | 0,0 |
| davon sonstiger Cashflow aus Investitionstätigkeit | 0,8 | –0,2 |
| Free Cashflow | 30,2 | 134,2 |
| Free Cashflow vor Akquisitionen/Wertpapieren | 47,9 | 134,8 |
| Operativer Free Cashflow2 | 55,2 | 55,1 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | –0,1 | 0,4 |
| Veränderung des Finanzmittelbestandes | 30,1 | 134,6 |
1 Umgliederung der gezahlten Steuern – gesonderter Ausweis im Cashflow aus Geschäftstätigkeit
2 Q1 2018: Free Cashflow vor Akquisitionen/Wertpapieren und Growth CAPEX, abzüglich Sondereffekte iHv 95,9 Mio EUR in Folge der Beendigung der
Zusammenarbeit mit BAWAG P.S.K.; Q1 2017: Free Cashflow vor Akquisitionen/Wertpapieren und neuer Unternehmenszentrale
Der Cashflow aus dem Ergebnis lag im ersten Quartal 2018 bei 107,4 Mio EUR nach 74,1 Mio EUR in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Der Cashflow aus Geschäftstätigkeit erreichte in der Berichtsperiode 175,9 Mio EUR nach 61,8 Mio EUR im Vorjahr. Dieser Anstieg ist auf eine Sonderzahlung der BAWAG P.S.K. in Höhe von 107,0 Mio EUR in Folge der Beendigung der Zusammenarbeit zurückzuführen. Abzüglich der in der Berichtsperiode erbrachten Finanzdienstleistungen in Höhe von 11,1 Mio EUR ergeben sich Sondereffekte im Cashflow von 95,9 Mio EUR und somit ein vergleichbarer Cashflow aus Geschäftstätigkeit von 80,0 Mio EUR.
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit erreichte in den ersten drei Monaten 2018 einen Wert von minus 41,7 Mio EUR nach minus 31,6 Mio EUR in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Dieser Anstieg resultierte aus Zahlungen für den Erwerb von Sachanlagen (CAPEX), die im ersten Quartal 2018 mit 41,0 Mio EUR über dem Wert des Vorjahres von 14,8 Mio EUR lagen. Die Differenz ist vor allem auf Zahlungen für Investitionen im Zusammenhang mit dem Kapazitätserweiterungsprogramm der Österreichischen Post zurückzuführen, die in der aktuellen Berichtsperiode in Summe 16,2 Mio EUR betrugen.
Der operative Free Cashflow (exkl. Sondereffekte) lag mit 55,1 Mio EUR auf dem Niveau der Vergleichsperiode im Vorjahr.
Die Zugänge an immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen betrugen in den ersten drei Monaten 2018 35,6 Mio EUR und lagen damit deutlich über jenen der Vergleichsperiode des Vorjahres in Höhe von 11,7 Mio EUR. Während 1,8 Mio EUR der Investitionen der Berichtsperiode auf immaterielle Vermögenswerte entfielen, beliefen sich die Investitionen in Sachanlagen auf 33,7 Mio EUR. Der wesentliche Anteil der Investitionen betraf das Investitionsprogramms zum Ausbau der Logistikinfrastruktur im Paketbereich.
Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter des Österreichischen Post Konzerns lag in den ersten drei Monaten 2018 bei 20.193 Vollzeitkräften. Dies entspricht einer Reduktion des Personalstands gegenüber des ersten Quartals 2017 um 386 Mitarbeiter. Der Großteil der Konzernmitarbeiter ist in der Österreichischen Post AG beschäftigt (insgesamt 17.059 Vollzeitkräfte).
| Anteil | ||
|---|---|---|
| Q1 2017 | Q1 2018 | Q1 2018 |
| 14.946 | 14.025 | 69,5% |
| 3.630 | 4.046 | 20,0% |
| 2.003 | 2.121 | 10,5% |
| 20.579 | 20.193 | 100% |
Es sind keine wesentlichen Ereignisse nach Ende der Berichtsperiode am 31. März 2018 bekannt.
Als international tätiges Post- und Logistik-Dienstleistungsunternehmen ist der Österreichische Post Konzern im Rahmen seiner Geschäftstätigkeit Risiken ausgesetzt, mit denen er sich verantwortungsbewusst auseinandersetzt. Durch die Konzentration auf das Kerngeschäft sowie die jahrzehntelange Erfahrung ist der Österreichische Post Konzern bemüht, diese Risiken frühzeitig zu identifizieren und zu bewerten sowie rasch geeignete Vorsorgemaßnahmen zu treffen.
Die wesentlichen Risiken und Ungewissheiten – etwa die Struktur der Dienstverhältnisse, regulatorische und rechtliche Risiken, finanzielle Risiken, technische Risiken sowie Markt- und Wettbewerbsrisiken – sowie Informationen zum internen Kontrollsystem und Risikomanagement im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess sind ausführlich im Geschäftsbericht 2017 der Österreichischen Post AG erläutert (siehe Geschäftsbericht 2017, Finanzbericht, Konzernlagebericht Kapitel 4 und 5, Konzernabschluss Kapitel 10.2)
Auch die bevorstehenden drei Quartale des laufenden Geschäftsjahres unterliegen bestimmten Risiken und Ungewissheiten. In den Divisionen Brief, Werbepost & Filialen sowie Paket & Logistik unterliegen die Versandmengen jahreszeitlich bedingten Schwankungen und sind zudem von der wirtschaftlichen Entwicklung der jeweiligen Kundensegmente abhängig. Eine ungünstige Wirtschaftslage der Kunden der Österreichischen Post hat erfahrungsgemäß negative Auswirkungen auf die Volumenentwicklung von Briefen, Werbesendungen und Paketen. Ein gedämpftes wirtschaftliches Umfeld kann zusätzlich auch Einfluss auf die Wettbewerbssituation und damit auf die erzielbaren Preise für Postdienstleistungen haben. Klassische Briefsendungen werden darüber hinaus zunehmend durch elektronische Kommunikationsformen ersetzt. Der Paketmarkt wird zwar vom Online-Shopping-Trend positiv beeinflusst, gleichzeitig könnten Marktteilnehmer ihre Aktivitäten verstärken, um an diesem Wachstum stärker zu partizipieren. Daraus resultierende Marktanteilsverschiebungen bzw. erhöhter Preisdruck könnten sich negativ auf die Ertragslage der Österreichischen Post auswirken.
Im Filialnetz ist die Österreichische Post zum Teil von strategischen Partnern im Telekom- und Finanzbereich abhängig. Im Jahr 2017 wurde die Kooperationsvereinbarung durch den Bankpartner BAWAG P.S.K gekündigt und seit einiger Zeit werden Gespräche mit potenziellen Partnern geführt. Konkrete Entscheidungen sollten im Laufe des Jahres 2018 getroffen werden. Sollte es nicht gelingen eine Alternativlösung zu etablieren, besteht durch dann notwendige Restrukturierungsmaßnahmen ein Umsatz- und Kostenrisiko für die Österreichische Post.
Alle erwähnten Risiken können zu nicht unerheblichen Volumenrückgängen und damit zu Ergebnisbeeinträchtigungen – beispielsweise auch durch diverse Strukturmaßnahmen und Restrukturierungsaufwendungen – führen bzw. die Anpassung von Wertansätzen notwendig machen. Darüber hinaus können die Entwicklung der Beteiligungen bzw. allenfalls erforderliche Wertminderungen das Ergebnis der Österreichischen Post beeinflussen.
Im ersten Quartal 2018 fanden keine wesentlichen Veränderungen bei den Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen statt. Informationen zu Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen sind im Geschäftsbericht 2017 der Österreichischen Post AG erläutert (siehe Geschäftsbericht 2017, Finanzbericht, Konzernabschluss Kapitel 11.3).
Die Entwicklungen des ersten Quartals bestätigen die Einschätzungen der Österreichischen Post zur prognostizierten Geschäftsentwicklung 2018. Die Volumenentwicklungen im Brief-, Werbe- und Paketmarkt sollten den Trends der letzten Quartale folgen. Im Bereich des klassischen adressierten Briefs ist auch weiterhin mit stetigen Volumensrückgängen von etwa 5% p.a. zu rechnen, während im Bereich der Werbesendungen stärkere Volatilität in den Quartalsenwicklungen erwartet wird. Im Paketbereich steigen die Mengen kontinuierlich. Getragen von Online-Shopping-Zuwächsen ist von zweistelligem Wachstum für Privatkundenpakete auszugehen.
Für das Geschäftsjahr 2018 geht die Österreichische Post auch weiterhin von einer stabilen Umsatzentwicklung im Konzern aus (Umsatz 2017: 1.938,9 Mio EUR). Die aktuellen Planungsprämissen bleiben bestehen – insbesonders der Rückgang bei adressierten Briefen ist ein nationaler und internationaler Trend. Ein weiterer Wandel in den Kundenbedürfnissen ist die zunehmende Wahlfreiheit für differenzierte Zustellgeschwindigkeiten von Briefen und Paketen. Bereits in 19 Ländern Europas wurde dieser Umstand berücksichtigt und ein Leistungsangebot geschaffen, das zwischen zeitkritischen und nicht zeitkritischen Sendungen unterscheidet. Auch die Österreichische Post wird per 1. Juli 2018 die gesetzlichen Möglichkeiten des Universaldienstes nützen und ihr Leistungsangebot erweitern. Das neue Produkt- und Tarifmodell bietet die Wahlmöglichkeit zwischen zeitkritischen (z.B. Dokumente, dringende Briefe und Pakete) und nicht zeitkritischen Sendungen (z.B. Telefonrechnungen, Kontoauszüge). Betrachtet man etwa den Standardbrief mit 20g (z.B. Kuvert C5), so haben Versender ab Juli 2018 drei Wahlmöglichkeiten: Zusätzlich zur PRIO Variante für die Zustellung am nächsten Tag um 0,80 EUR gibt es dann im Universaldienst eine ECO Zustellung innerhalb von 2–3 Tagen um 0,70 EUR. Darüber hinaus wird außerhalb des Universaldienstes eine ECO BUSI-NESS Leistung angeboten um 0,65 EUR innerhalb von 4–5 Tagen.
Im Filialnetz erfolgt in den nächsten Quartalen eine Entflechtung der Finanzdienstleistungs-Kooperation mit dem aktuellen Bankpartner BAWAG P.S.K. Bis Ende 2019 werden Beratungsleistungen schrittweise redimensioniert, das Angebot an Schaltertransaktionen bleibt bis dahin unverändert. Mittelfristig soll das Finanzdienstleistungsgeschäft weiterhin ein Bestandteil der Geschäftstätigkeit der Österreichischen Post bleiben, Gespräche mit alternativen Finanzdienstleistungspartnern werden geführt.
Im Paketgeschäft werden zweistellige Wachstumsraten angepeilt, wobei durch das aktuelle Marktwachstum jedoch mit intensiverem Wettbewerb, stärkerem Preisdruck oder einer partiellen Eigenzustellung einzelner Großversender zu rechnen ist.
Hinsichtlich der Ertragsentwicklung verfolgt die Österreichische Post im Jahr 2018 weiterhin das Ziel der Stabilität im operativen Ergebnis (EBIT 2017: 207,8 Mio EUR). Um die Effizienz in allen Leistungsbereichen weiter zu erhöhen, optimiert die Österreichische Post laufend ihre Strukturen und Prozesse. Trotz der rückläufigen Volumenentwicklung rechnet das Unternehmen mit einer guten Auslastung der Brieflogistik, da durch die gemeinsame Zustellung von Briefen und Paketen Kapazitäten effizienter genutzt werden. Demgegenüber ist die Österreichische Post gefordert, den Herausforderungen eines redimensionierten Finanzdienstleistungsgeschäfts zu begegnen.
Die Österreichische Post wird weiterhin konsequent in Effizienzsteigerung und Servicequalität an der Kundenschnittstelle investieren. Vor dem Hintergrund des anhaltenden Marktwachstums im Bereich der Privatkundenpakete werden Maßnahmen getroffen, um die Sortierleistung innerhalb der nächsten vier Jahre zu verdoppeln. So sind mittelfristig steigende Investitionen im Bereich Paketlogistik in Österreich vorgesehen. Neben den laufenden Basis-Investitionen im Kerngeschäft von rund 60 bis 70 Mio EUR pro Jahr sind in den nächsten Jahren zusätzliche Wachstumsinvestitionen im Bereich Paketlogistik vorgesehen. Ziel ist es, die bestehenden Sortierkapazitäten so rasch wie möglich zu erweitern und im Jahr 2018 mindestens 50 Mio EUR zu investieren. Darüber hinaus sind Erweiterungen bzw. Zukäufe von Grundstücken möglich. Den erwirtschafteten operativen Cashflow wird die Österreichische Post somit wie bisher umsichtig und zielgerichtet für nachhaltige Zukunftsinvestitionen einsetzen.
Wien, am 7. Mai 2018
Der Vorstand
Dipl.-Ing. Dr. Georg Pölzl Vorstandsvorsitzender – Generaldirektor
Dipl.-Ing. Walter Hitziger Vorstandsmitglied – Brief, Werbepost & Filialen
Dipl.-Ing. Walter Oblin Vorstandsmitglied – Finanzen
Dipl.-Ing. Peter Umundum Vorstandsmitglied – Paket & Logistik
| Mio EUR | Q1 2017 | Q1 2018 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 488,7 | 490,6 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 14,8 | 34,6 |
| Gesamte betriebliche Erträge | 503,4 | 525,2 |
| Materialaufwand und Aufwand für bezogene Leistungen | –99,9 | –103,9 |
| Personalaufwand | –263,0 | –274,0 |
| Abschreibungen | –23,4 | –19,8 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | –62,3 | –70,3 |
| Gesamte betriebliche Aufwendungen | –448,5 | –467,9 |
| Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit | 54,9 | 57,3 |
| Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen | –0,5 | –0,6 |
| Finanzerträge | 0,7 | 4,6 |
| Finanzaufwendungen | –0,8 | –3,0 |
| Sonstiges Finanzergebnis | –0,1 | 1,7 |
| Finanzergebnis | –0,7 | 1,1 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 54,2 | 58,4 |
| Ertragsteuern | –13,8 | –16,5 |
| Periodenergebnis | 40,4 | 41,8 |
| Zuzurechnen an: | ||
| Aktionäre des Mutterunternehmens | 40,5 | 41,9 |
| Nicht beherrschende Anteile | 0,0 | 0,0 |
| ERGEBNIS JE AKTIE (EUR) | ||
|---|---|---|
| Unverwässertes Ergebnis je Aktie | 0,60 | 0,62 |
| Verwässertes Ergebnis je Aktie | 0,60 | 0,62 |
| Mio EUR | Q1 2017 | Q1 2018 |
|---|---|---|
| Periodenergebnis | 40,4 | 41,8 |
| Posten, die nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden können: |
||
| Währungsumrechnungsdifferenzen – ausländische Geschäftsbetriebe | 0,4 | 0,0 |
| Zeitwertänderungen von zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten |
–0,3 | 0,0 |
| Steuereffekt auf Zeitwertänderungen | 0,1 | 0,0 |
| Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen – Anteil am sonstigen Ergebnis |
0,0 | 0,0 |
| Summe der Posten, die umgegliedert werden können | 0,2 | 0,0 |
| Posten, die nicht nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden: |
||
| Neubewertung von leistungsorientierten Verpflichtungen | 0,2 | 0,4 |
| Steuereffekt auf Neubewertung | 0,0 | –0,1 |
| Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen – Anteil am sonstigen Ergebnis |
0,0 | 0,0 |
| Summe der Posten, die nicht umgegliedert werden | 0,1 | 0,3 |
| Sonstiges Ergebnis | 0,3 | 0,2 |
| Gesamtperiodenergebnis | 40,7 | 42,1 |
| Zuzurechnen an: | ||
| Aktionäre des Mutterunternehmens | 40,8 | 42,1 |
| Nicht beherrschende Anteile | 0,0 | 0,0 |
| Mio EUR | 31.12.2017 | 31.03.2018 |
|---|---|---|
| A KTIVA | ||
| Langfristige Vermögenswerte | ||
| Geschäfts- oder Firmenwerte | 62,1 | 62,1 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 24,7 | 24,2 |
| Sachanlagen | 615,7 | 630,9 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 85,0 | 84,7 |
| Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen | 8,1 | 9,4 |
| Andere finanzielle Vermögenswerte | 86,4 | 86,4 |
| Vertragsvermögenswerte | 0,0 | 0,3 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen | 19,0 | 16,8 |
| Latente Steueransprüche | 72,2 | 72,9 |
| 973,1 | 987,8 | |
| Kurzfristige Vermögenswerte | ||
| Andere finanzielle Vermögenswerte | 44,6 | 43,8 |
| Vorräte | 22,0 | 14,3 |
| Vertragsvermögenswerte | 0,0 | 7,5 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen | 343,6 | 297,3 |
| Steuererstattungsansprüche | 1,0 | 1,0 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 290,0 | 423,9 |
| 701,1 | 787,8 | |
| 1.674,2 | 1.775,6 | |
| PASSIVA | ||
| Eigenkapital | ||
| Grundkapital | 337,8 | 337,8 |
| Kapitalrücklagen | 91,0 | 91,0 |
| Gewinnrücklagen | 287,7 | 335,1 |
| Andere Rücklagen | –18,5 | –18,4 |
| Eigenkapital der Aktionäre des Mutterunternehmens | 697,9 | 745,5 |
| Nicht beherrschende Anteile | 0,9 | 0,8 |
| 698,8 | 746,3 | |
| Langfristige Schulden | ||
| Rückstellungen | 385,1 | 399,5 |
| Andere finanzielle Verbindlichkeiten | 3,4 | 3,3 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten | 39,3 | 38,3 |
| Latente Steuerschulden | 1,1 | 1,1 |
| 428,9 | 442,2 | |
| Kurzfristige Schulden | ||
| Rückstellungen | 178,6 | 192,5 |
| Steuerschulden | 13,2 | 17,4 |
| Andere finanzielle Verbindlichkeiten | 3,4 | 4,0 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten | 351,2 | 293,3 |
| Vertragsverbindlichkeiten | 0,0 | 79,9 |
| 546,5 | 587,1 | |
| 1.674,2 | 1.775,6 |
| Mio EUR | Q1 2017 angepasst |
Q1 2018 |
|---|---|---|
| GESCHÄFTSTÄTIGKEIT | ||
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 54,2 | 58,4 |
| Abschreibungen | 23,4 | 19,8 |
| Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen | 0,5 | 0,6 |
| Rückstellungen unbar | –3,1 | 27,9 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Vorgänge | –0,9 | 0,8 |
| Cashflow aus dem Ergebnis1 | 74,1 | 107,4 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen | –1,6 | 37,7 |
| Vorräte | –0,4 | –0,9 |
| Vertragsvermögenswerte | 0,0 | –0,8 |
| Rückstellungen | 17,2 | 2,3 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten | –18,4 | –5,3 |
| Vertragsverbindlichkeiten | 0,0 | 49,1 |
| Gezahlte Steuern1 | –9,1 | –13,6 |
| Cashflow aus Geschäftstätigkeit | 61,8 | 175,9 |
| INVESTITIONSTÄTIGKEIT | ||
| Erwerb von immateriellen Vermögenswerten | –1,9 | –2,5 |
| Erwerb von Sachanlagen/als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien | –14,8 | –41,0 |
| Einzahlungen aus Anlagenverkäufen | 2,5 | 2,0 |
| Erwerb von nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen | –2,6 | –0,7 |
| Verkauf von nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen | 0,0 | 0,1 |
| Erwerb von Wertpapieren | –15,0 | –5,0 |
| Einzahlungen aus dem Verkauf von Wertpapieren | 0,0 | 5,0 |
| Gewährte Darlehen | –0,2 | –0,4 |
| Erhaltene Zinsen | 0,5 | 0,7 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | –31,6 | –41,7 |
| Free Cashflow | 30,2 | 134,2 |
| FINANZIERUNGSTÄTIGKEIT | ||
| Veränderung von anderen finanziellen Verbindlichkeiten | –0,1 | 0,5 |
| Gezahlte Zinsen | 0,0 | –0,1 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | –0,1 | 0,4 |
| Veränderung des Finanzmittelbestandes | 30,1 | 134,6 |
| Finanzmittelbestand am 1. Jänner | 278,0 | 290,0 |
| Finanzmittelbestand am 31. März | 308,1 | 424,6 |
1 Umgliederung der gezahlten Steuern – gesonderter Ausweis im Cashflow aus Geschäftstätigkeit
| Andere Rücklagen | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Mio EUR | Grund kapital |
Kapital rücklagen |
Gewinn rücklagen |
IAS 19 Rücklage |
Marktbe wertungs rücklage |
Währungs um rechnungs rücklage |
Eigenkapital der Aktionäre des Mutter unter nehmens |
Nicht beherr schende Anteile |
Eigen kapital |
| Stand am 1. Jänner 2017 | 337,8 | 91,0 | 257,6 | –18,3 | 4,2 | –2,3 | 670,0 | 0,1 | 670,0 |
| Periodenergebnis | 0,0 | 0,0 | 40,5 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 40,5 | 0,0 | 40,4 |
| Sonstiges Ergebnis | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,1 | –0,3 | 0,4 | 0,3 | 0,0 | 0,3 |
| Gesamtperiodenergebnis | 0,0 | 0,0 | 40,5 | 0,1 | –0,3 | 0,4 | 40,8 | 0,0 | 40,7 |
| Stand am 31. März 2017 | 337,8 | 91,0 | 298,0 | –18,2 | 4,0 | –1,9 | 710,7 | 0,1 | 710,8 |
| Grund kapital |
Kapital rücklagen |
Gewinn rücklagen |
IAS 19 Rücklage |
Marktbe wertungs rücklage |
Währungs um rechnungs rücklage |
Eigenkapital der Aktionäre des Mutter unter nehmens |
Nicht beherr schende Anteile |
Eigen kapital |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 337,8 | 91,0 | 287,7 | –19,2 | 2,4 | –1,7 | 697,9 | 0,9 | 698,8 |
| 0,0 | 0,0 | –0,2 | 0,0 | –0,1 | 0,0 | –0,3 | 0,0 | –0,3 |
| 0,0 | 0,0 | 5,7 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 5,7 | 0,0 | 5,7 |
| 337,8 | 91,0 | 293,2 | –19,2 | 2,3 | –1,7 | 703,4 | 0,9 | 704,2 |
| 0,0 | 0,0 | 41,9 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 41,9 | 0,0 | 41,8 |
| 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,3 | 0,0 | 0,0 | 0,2 | 0,0 | 0,2 |
| 0,0 | 0,0 | 41,9 | 0,3 | 0,0 | 0,0 | 42,1 | 0,0 | 42,1 |
| 337,8 | 91,0 | 335,1 | –18,9 | 2,3 | –1,7 | 745,5 | 0,8 | 746,3 |
FINANZKALENDER 2018
| 10. August 2018 Halbjahresfinanzbericht 2018, Veröffentlichung: 07:30–07:40 Uhr |
16. Mai 2018 | Zwischenbericht 1. Quartal 2018, Veröffentlichung: 07:30–07:40 Uhr |
|---|---|---|
| 15. November 2018 Zwischenbericht 1. bis 3. Quartal 2018, Veröffentlichung: 07:30–07:40 Uhr |
Österreichische Post AG Rochusplatz 1, 1030 Wien T: +43 (0) 577 67 0 E: [email protected] FN: 180219d, Handelsgericht Wien
Inhouse produziert mit firesys
Konzept und Lektorat Berichtsmanufaktur GmbH, Hamburg
Druck AV+Astoria Druckzentrum, Wien
Konzernrevision & Compliance Dipl.-Ing. Harald Hagenauer T: +43 (0) 577 67 30401 F: +43 (0) 577 67 30409 E: [email protected] I: www.post.at/ir
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Dieser Bericht enthält auch zukunftsbezogene Einschätzungen und Aussagen, die wir auf Basis aller uns zum gegenwärtigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Diese zukunftsbezogenen Aussagen werden üblicherweise mit Begriffen wie "erwarten", "schätzen", "planen", "rechnen" etc. umschrieben. Wir weisen darauf hin, dass die tatsächlichen Gegebenheiten – und damit auch die tatsächlichen Ergebnisse – aufgrund verschiedenster Faktoren von den in diesem Bericht dargestellten Erwartungen abweichen können. Personenbezogene Formulierungen sind geschlechtsneutral zu verstehen.
Dieser Geschäftsbericht ist auch in englischer Sprache verfügbar. Maßgeblich ist in Zweifelsfällen die deutschsprachige Version.
Redaktionsschluss: 7. Mai 2018
Mag. Manuela Bruck T: +43 (0) 577 67 24099 F: +43 (0) 577 67 28039 E: [email protected] I: www.post.at/pr
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