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Österreichische Post AG

Quarterly Report Aug 10, 2017

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Quarterly Report

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Highlights H1 2017

— UMSATZ

  • Umsatzanstieg um 1,9% auf 953,7 Mio EUR (exkl. trans-o-flex)
  • Briefrückgang durch Paketwachstum mehr als kompensiert

— ERGEBNIS

  • EBIT um 3,6% auf 102,2 Mio EUR verbessert
  • Weiterhin Fokus auf Effizienzsteigerung und Kostendisziplin
  • Anstieg des Ergebnisses je Aktie auf 1,13 EUR

— CASHFLOW UND BILANZ

  • Operativer Free Cashflow mit 93,2 Mio EUR über Vorjahresniveau
  • Konservative Bilanzstruktur mit geringen Finanzverbindlichkeiten

— AUSBLICK 2017

  • Stabiler bis leicht steigender Konzernumsatz 2017 prognostiziert (2016: 1,9 Mrd EUR)
  • EBIT zumindest auf dem Niveau des Jahres 2016 angepeilt

Kennzahlenüberblick

Mio EUR H1 2016 H1 2017 Veränderung
ERTRAGSLAGE
Umsatz 1.071,1 953,7 –11,0 %
Umsatz ohne trans-o-flex 936,3 953,7 1,9 %
EBITDA 137,2 143,3 4,5 %
EBITDA-Marge 12,8 % 15,0 %
EBIT 98,6 102,2 3,6 %
EBIT-Marge 9,2 % 10,7 %
EBT 98,1 102,1 4,0 %
Periodenergebnis 73,8 76,2 3,3 %
Ergebnis je Aktie (EUR)1 1,09 1,13 3,4 %
Mitarbeiter (Periodendurchschnitt, Vollzeitkräfte) 22.092 20.390 –7,7 %
CASHFLOW
Cashflow aus dem Ergebnis 138,3 128,2 –7,3 %
Cashflow aus der Geschäftstätigkeit 109,3 108,9 –0,4 %
Investitionen in Sachanlagen (CAPEX) –38,5 –28,0 27,3 %
Operativer Free Cashflow2 91,2 93,2 2,2 %
Mio EUR 31.12.2016 30.06.2017 Veränderung
BILANZ
Bilanzsumme3 1.541,8 1.450,0 –6,0 %
Eigenkapital 670,0 614,1 –8,3 %
Nettoliquidität (–)/Nettofinanzverschuldung (+) –25,7 11,3 >100 %
Eigenkapitalquote 43,5 % 42,4 %
Capital Employed 567,9 549,8 –3,2 %

1 Unverwässertes Ergebnis je Aktie, bezogen auf 67.552.638 Stück Aktien

2 Free Cashflow vor Akquisitionen/Wertpapieren und vor neuer Unternehmenszentrale

3 Enthält zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte in Höhe von 2,4 Mio EUR per 31. Dezember 2016 sowie von 0,6 Mio EUR per 30. Juni 2017

Vorwort des Vorstands

Sehr geehrte Damen und Herren, verehrte Aktionärinnen und Aktionäre!

Der Konzernumsatz der Österreichischen Post erreichte im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres 953,7 Mio EUR. Bereinigt um die im April 2016 verkaufte trans-o-flex entspricht das einem Anstieg um 1,9%. Sowohl die Division Brief, Werbepost & Filialen als auch die Division Paket & Logistik zeigte in der Berichtsperiode eine zufriedenstellende Entwicklung. Obwohl der Trend der elektronischen Substitution des klassischen Briefs weiter anhielt und in der Berichtsperiode Impulse durch Wahlen fehlten, lag der Umsatz des Briefbereichs nur etwas unter dem Vorjahr. Deutliche Zuwachsraten wurden im Paketbereich erzielt – die Österreichische Post profitiert hier von einem dynamischen Marktwachstum durch den anhaltenden Online-Shopping-Trend, der zu einem starken Anstieg von E-Commerce-Paketen an Privatkunden führt. Wir konnten unsere starke Wettbewerbsposition in diesem hart umkämpften Markt – aufgrund der ausgezeichneten Zustellqualität und des breiten Angebots an individuellen Kundenlösungen – auch im ersten Halbjahr gut behaupten. Wir müssen jedoch weiterhin an unseren hohen Qualitätsstandards arbeiten, um unseren Wettbewerbsvorsprung auch zukünftig zu halten bzw. auszubauen. Die Wettbewerbsintensität und der damit verbundene Preisdruck werden auch weiterhin hoch bleiben. Sowohl im Brief- als auch im Paketgeschäft wirkte sich die Einführung einer vereinfachten Produktstruktur rund um das neue Produkt "Päckchen" – ein speziell auf die Anforderungen des E-Commerce-Marktes ausgerichtetes Sendungsangebot – positiv auf die Umsatzentwicklung aus. Mit diesem Produkt werden Synergien in der Zustellung von Briefen und Paketen nunmehr noch effizienter genutzt. Zur Absicherung des langfristigen Erfolgs entwickeln wir unser Leistungsportfolio laufend weiter. Speziell im Bereich Finanzdienstleistungen evaluieren wir derzeit die mittelfristige Ausrichtung unseres Filialnetzes in einer sich verändernden Retailbanking-Landschaft.

Auf Basis der soliden Umsatzentwicklung gepaart mit konsequenter Kostendisziplin lag das Betriebsergebnis (EBIT) mit 102,2 Mio EUR um 3,6% über dem Niveau des Vorjahres. Auch im ersten Halbjahr 2017 wurden Investitionen in innovative Kundenlösungen und eine effiziente Logistik weiter vorangetrieben. Um das stark wachsende Paketvolumen in der gewohnt hohen Qualität auch zukünftig zu meistern, befindet sich ein umfangreiches österreichweites Kapazitätserweiterungsprogramm in Vorbereitung. Auch das sonstige Immobilienportfolio wird aktuell hinsichtlich Wertsteigerungspotenzialen geprüft – analog der erfolgreichen Entwicklung unserer neuen Unternehmenszentrale, die plangemäß im Herbst fertiggestellt wird. Die solide Entwicklung im ersten Halbjahr 2017 sollte es der Österreichischen Post ermöglichen, ihrer klaren Kapitalmarktpositionierung als verlässlicher Dividendentitel treu zu bleiben. Denn im Fokus unserer strategischen Aktivitäten stehen Verlässlichkeit und Beständigkeit gegenüber den Eigentümern und sonstigen Stakeholdern unseres Unternehmens – und diesen eingeschlagenen Weg wollen wir auch weiter fortsetzen. So rechnet die Österreichische Post für das Gesamtjahr 2017 mit einer stabilen bis leicht positiven Umsatzentwicklung und peilt ein operatives Ergebnis an, das zumindest auf dem Niveau des Vorjahres liegen sollte.

Wien, am 1. August 2017

Der Vorstand

Dipl.-Ing. Dr. Georg Pölzl Vorstandsvorsitzender – Generaldirektor

Dipl.-Ing. Walter Hitziger Vorstandsmitglied – Brief, Werbepost & Filialen

Dipl.-Ing. Walter Oblin Vorstandsmitglied – Finanzen

Dipl.-Ing. Peter Umundum Vorstandsmitglied – Paket & Logistik

Umfeld und Rahmenbedingungen

— WIRTSCHAFTLICHES UMFELD

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft leicht angehoben. Dank der wieder anziehenden Wirtschaftsleistung in Japan, China und Europa sowie steigender Verbraucherpreise ist im Jahr 2017 mit einem Wachstum von 3,5% zu rechnen – nach 3,2% im Vorjahr (2018: +3,6%). Trotz der kurzfristig verbesserten Wachstumsaussichten sieht der IWF Gefahren für die Weltwirtschaft wegen des zunehmenden Risikos geopolitischer Spannungen, der Errichtung von Handelshemmnissen sowie steigender Zinsen in den USA. Für die Eurozone erwartet der IWF für 2017 ein Wachstum von 1,9% und für 2018 von 1,7% (IWF, Juli 2017).

Die österreichische Wirtschaft dürfte nach einem Wachstum von 1,5% im Jahr 2016 kräftiger expandieren. Neben der guten Binnennachfrage, die wiederum von der günstigen Arbeitsmarktlage profitiert, sollte der Außenhandel wieder stärker zum Wirtschaftswachstum beitragen. Gemäß WIFO wird erwartet, dass die Wirtschaft in Österreich im laufenden Jahr um 2,4% und 2018 um 2,0% wächst (WIFO, Juli 2017).

Den Wirtschaftsdaten zufolge stehen auch die Zeichen in Südost- und Osteuropa weiterhin auf Wachstum. Der IWF rechnet für den CEE-Raum im Jahr 2017 mit einem Wirtschaftswachstum von 3,0% (z.B. 2,9% in Bulgarien, Kroatien und Ungarn sowie 3,0% in Serbien und Bosnien-Herzegowina). Für die Türkei erwartet der IWF ein Plus von 2,5% (IWF, April 2017).

— BRANCHENUMFELD

Neben dem konjunkturellen Umfeld wird die Geschäftsentwicklung der Österreichischen Post vor allem von folgenden internationalen Trends beeinflusst, die Risiken, aber auch Chancen mit sich bringen.

Im Briefbereich hält die elektronische Substitution des klassischen Briefs weiterhin an. Dieser globale Trend betrifft alle Post-Gesellschaften und ist im Kern wenig beeinflussbar. Insbesondere Kunden aus dem öffentlichen Sektor, aber auch jene aus dem Banken- und Versicherungsbereich versuchen, ihr Sendungsvolumen zu reduzieren, sodass die Österreichische Post weiterhin mit kontinuierlichen Rückgängen von ca. 5% pro Jahr rechnet. Das Geschäft mit Werbesendungen hingegen hängt stark von der Intensität der Werbeaktivitäten von Unternehmen ab. Der Markt für adressierte und unadressierte Werbesendungen zeigt dabei eine differenzierte Volumenentwicklung. Während einige Kundensegmente etwa durch zunehmende Aktivitäten von Online-Händlern unter Druck stehen, verzeichnen andere Segmente Zuwächse. Neben Online-Werbung sollten in Zukunft auch Multi-Channel-Kommunikation und Dialogmarketing tendenziell an Bedeutung gewinnen.

Die Paketmengen im privaten Bereich steigen dank der ständig zunehmenden Bedeutung des Online-Shoppings weiter stark an. Insbesondere in den Märkten des CEE-Raums besteht Aufholbedarf im E-Commerce, was zu einem tendenziell dynamischeren Wachstum der Paketmengen führen sollte.

Die Entwicklung des internationalen Paket- und Frachtgeschäfts ist wiederum wesentlich von der Konjunkturentwicklung, den internationalen Handelsströmen und der damit verbundenen Preisentwicklung abhängig. Wettbewerbsintensität und Preisdruck sind in diesem Bereich weiterhin hoch. Die Handelsströme werden immer internationaler und mit ihnen die nachgefragten Logistikdienstleistungen.

— RECHTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN

Die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Geschäftstätigkeit der Österreichischen Post basieren primär auf dem Österreichischen Postmarktgesetz, das seit 1. Jänner 2011 in Kraft ist.

– Die Österreichische Post ist seit der vollständigen Marktöffnung Österreichs Universaldienstleister und garantiert damit die Versorgung mit qualitativ hochwertigen Postdienstleistungen in ganz Österreich. Die Regulierungsbehörde (Post Control Kommission) hat – wie gesetzlich vorgesehen – im Jahr 2016 untersucht, ob auch andere Postdienst-Anbieter in der Lage sind, die in der gesetzlichen Universaldienstverpflichtung definierten Leistungen zu erbringen. Dies ist nicht der Fall.

  • Der Universaldienst beschränkt sich primär auf Postsendungen, die auf Basis der allgemeinen (nicht individuell ausverhandelten) Geschäftsbedingungen an den gesetzlich definierten Zugangspunkten aufgegeben werden, also z.B. Post-Geschäftsstellen oder Briefkästen. Damit soll die Grundversorgung der österreichischen Bevölkerung und Wirtschaft mit Postdienstleistungen gesichert werden. Postdienste für Sendungen, die von Großkunden in Verteilzentren eingeliefert werden, zählen – mit Ausnahme von Zeitungen – nicht zum Universaldienst.
  • Mit 27. November 2015 trat eine Änderung des Postmarktgesetzes in Kraft, die es der Post ermöglicht,

neben Briefsendungen (mit strengen Laufzeitvorgaben) auch sogenannte Non-Priority-Briefsendungen im Universaldienst anzubieten, deren Laufzeiten regelmäßig bis zu vier Tage betragen dürfen. Die Österreichische Post hat diesbezüglich jedoch noch kein Universaldienstprodukt im Angebot.

– Die Regulierungsbehörde hat mit 25. Juli 2016 eine Neuerung der Produktstruktur genehmigt, die mit 1. Jänner 2017 umgesetzt wurde. Diese beinhaltet Adaptierungen bei Brief- und Paketprodukten, insbesondere die Einführung eines neuen Produkts "Päckchen" für leichtgewichtige Sendungen.

Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Lage

— VERÄNDERUNGEN IM KONSOLIDIERUNGSKREIS

Mit 1. Jänner 2017 erfolgte der Segmentwechsel der M&BM Express OOD, Bulgarien, von der Division Brief, Werbepost & Filialen in die Division Paket & Logistik. Die Österreichische Post hält 76% der Anteile an der M&BM Express OOD.

Mit 19. April 2017 erfolgte das Closing zum Verkauf der rumänischen Gesellschaft PostMaster s.r.l. Die Gesellschaft stand zu 100% im Eigentum der Österreichischen Post AG.

— ERTRAGSLAGE

UMSATZENTWICKLUNG

Der Konzernumsatz der Österreichischen Post reduzierte sich im ersten Halbjahr 2017 gegenüber dem Vergleichswert des Vorjahres um 117,4 Mio EUR auf 953,7 Mio EUR. Dieser Rückgang ist auf den Verkauf des Tochterunternehmens trans-o-flex Anfang April 2016 zurückzuführen. Bereinigt um trans-o-flex erhöhte sich der Umsatz im Periodenvergleich um 17,4 Mio EUR bzw. 1,9%. Im zweiten Quartal 2017 verringerte sich der Konzernumsatz um 0,3% auf 465,0 Mio EUR (exkl. trans-o-flex).

UMSATZENTWICKLUNG

1 – Umsatzerlöse ohne trans-o-flex (Umsatz 2015 angepasst) 2 – trans-o-flex

Die im Quartalsvergleich differierende Umsatzentwicklung war einerseits auf saisonale Effekte zurückzuführen: So waren im ersten Quartal 2017 im Jahresvergleich zwei zusätzliche Kalenderwerktage zu verzeichnen, während das zweite Quartal 2017 zwei Kalenderwerktage weniger zählte. Andererseits entwickelte sich der Umsatz des zweiten Quartals im Vorjahresvergleich etwas schwächer, da in der Vergleichsperiode Zusatzumsätze durch Wahlen generiert wurden.

Umsatzerhöhend im ersten Halbjahr 2017 wirkte hingegen die Einführung einer vereinfachten Produktstruktur mit 1. Jänner 2017, die insbesondere ein den Anforderungen des E-Commerce-Marktes entsprechendes Sendungsangebot rund um das "Päckchen" umfasst.

UMSATZ NACH DIVISIONEN

Veränderung
Mio EUR H1 2016 H1 2017 % Mio EUR Q2 2016 Q2 2017
Konzernumsatz 1.071,1 953,7 –11,0 % –117,4 478,3 465,0
Konzernumsatz ohne trans-o-flex 936,3 953,7 1,9 % 17,4 466,6 465,0
Brief, Werbepost & Filialen 736,8 720,9 –2,2 % –15,8 366,3 348,5
Paket & Logistik 334,3 232,7 –30,4 % –101,6 112,1 116,5
Paket & Logistik ohne trans-o-flex 199,5 232,7 16,7 % 33,2 100,3 116,5
Corporate/Konsolidierung 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Kalenderwerktage in Österreich 124 124 62 60

Mit 75,6% entfiel der wesentliche Anteil des Konzernumsatzes in den ersten sechs Monaten 2017 auf die Division Brief, Werbepost & Filialen. Insgesamt reduzierte sich der Divisionsumsatz im Berichtszeitraum um 2,2% auf 720,9 Mio EUR. Im zweiten Quartal 2017 lag der Rückgang bei 4,9%, wobei das zweite Quartal 2017 zwei Werktage weniger als die Vergleichsperiode des Vorjahres zählte. In Bezug auf das erste Halbjahr umfasste sowohl 2017 als auch 2016 die gleiche Anzahl an Werktagen.

Die rückläufige Umsatzentwicklung in den ersten sechs Monaten 2017 war vor allem auf den anhaltenden Trend der elektronischen Substitution des klassischen Briefs zurückzuführen, wobei sich im zweiten Quartal auch die Umsätze mit Werbesendungen – vor allem aufgrund fehlender Impulse durch Wahlen – rückläufig entwickelten. Insgesamt waren im zweiten Quartal 2016 Zusatzumsätze durch Wahlen von 11,5 Mio EUR in den Bereichen Brief-, Werbe- und Medienpost erzielt worden, während im Vergleichszeitraum 2017 keine wesentlichen Umsätze aus Wahlen generiert wurden.

Die Division Paket & Logistik erwirtschaftete im Berichtszeitraum einen Anteil von 24,4% des Konzernumsatzes. Bereinigt um die im April 2016 verkaufte trans-o-flex erzielte die Division im ersten Halbjahr 2017 ein Umsatzplus von 16,7% und im zweiten Quartal 2017 von 16,1%. Exklusive des Segmentwechsels der bulgarischen Tochtergesellschaft M&BM Express OOD, die in der Vergleichsperiode des Vorjahres noch in der Division Brief, Werbepost & Filialen erfasst wurde, lag der Umsatzanstieg in den ersten sechs Monaten 2017 bei 14,1%. Treiber dieser Entwicklung war vor allem der weiterhin anhaltende Trend zum Online-Shopping, wobei auch Zusatzumsätze durch die neue Produktstruktur rund um das "Päckchen" erzielt wurden.

In der regionalen Betrachtung des Konzernumsatzes der Österreichischen Post wurden im ersten Halbjahr 2017 92,0% des Umsatzes in Österreich erwirtschaftet. Auf den Raum Südost- und Osteuropa entfielen 5,6% des Konzernumsatzes. In Deutschland wurde ein Anteil von 2,4% der Umsatzerlöse generiert.

UMSATZ NACH DIVISIONEN H1 2017 UMSATZ NACH REGIONEN H1 2017

Veränderung
Mio EUR H1 2016 H1 2017 % Mio EUR Q2 2016 Q2 2017
Umsatzerlöse mit Dritten (extern) 736,8 720,9 –2,2 % –15,8 366,3 348,5
Briefpost & Mail Solutions 403,5 395,5 –2,0 % –7,9 198,6 189,2
Werbepost 206,2 203,1 –1,5 % –3,1 103,3 97,2
Medienpost 70,4 67,1 –4,7 % –3,3 36,1 35,6
Filialdienstleistungen 56,7 55,2 –2,6 % –1,5 28,3 26,6
Umsatzerlöse mit anderen Segmenten (konzernintern) 41,9 49,3 17,6 % 7,4 20,6 25,6
Umsatzerlöse gesamt 778,7 770,3 –1,1 % –8,4 386,9 374,1

UMSATZENTWICKLUNG DIVISION BRIEF, WERBEPOST & FILIALEN

Der Umsatz der Division Brief, Werbepost & Filialen von 720,9 Mio EUR stammte zu 54,9% aus dem Bereich Briefpost & Mail Solutions, zu 28,2% aus Werbepost und zu 9,3% aus Medienpost, also der Zustellung von Zeitungen und Magazinen. Zudem wurden 7,7% des Umsatzes mit Filialdienstleistungen erwirtschaftet.

Im Bereich Briefpost & Mail Solutions lag der Umsatz im ersten Halbjahr 2017 mit 395,5 Mio EUR um 2,0% unter dem Niveau des Vorjahres. Im zweiten Quartal 2017 reduzierte sich der Umsatz in diesem Bereich um 4,8% auf 189,2 Mio EUR. Positiv auf die Umsatzentwicklung wirkten Mix-Effekte durch die neue Produktstruktur und die Tarifanpassung einzelner Produkte wie beispielsweise des Rückscheinbriefs. Zudem waren in der Berichtsperiode vermehrte Einmalaussendungen einzelner Kunden – v.a. aus den Branchen Banken und Versicherungen – zu verzeichnen. Als gegenläufiger umsatzmindernder Effekt ist der Segmentwechsel der bulgarischen Tochtergesellschaft M&BM Express OOD zu nennen, die seit 1. Jänner 2017 in der Division Paket & Logistik dargestellt wird. Zudem wurden im zweiten Quartal des Vorjahres wesentliche Umsatzbeiträge aus Wahlen generiert. Die rückläufige Volumenentwicklung infolge der Substitution von Briefen durch elektronische Kommunikationsformen setzte sich auch in der Berichtsperiode fort, unter Einbeziehung der erwähnten Umsatzeffekte lag der Basistrend der Volumenentwicklung in den vergangenen Quartalen durchschnittlich bei etwa minus 4–5%.

Der Bereich Werbepost verzeichnete in den ersten sechs Monaten 2017 einen Umsatzrückgang von 1,5% auf 203,1 Mio EUR. Während im ersten Quartal noch ein Anstieg verzeichnet wurde, reduzierte sich der Werbeumsatz im zweiten Quartal 2017 um 5,9%. Diese unterschiedliche Entwicklung ist vor allem auf saisonale Effekte zurückzuführen – so waren die Werktage im Quartalsvergleich anders verteilt und die schwächere Werbephase fiel durch den späten Ostertermin in der Berichtsperiode in das zweite Quartal. Zudem wirkten Wahlen im zweiten Quartal des Vorjahres umsatzerhöhend, während im aktuellen Geschäftsjahr bis dato keine wesentlichen Umsatzbeiträge aus Wahlen generiert wurden. Generell war bei Werbesendungen eine Zunahme im unadressierten Bereich (v.a. Lebensmittelhandel) zu verzeichnen, während sich die adressierte Werbepost rückläufig entwickelte.

Der Umsatz mit Medienpost reduzierte sich im Periodenvergleich um 4,7% auf 67,1 Mio EUR. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf das rückläufige Abonnement-Geschäft von Zeitungen und Magazinen zurückzuführen. Im zweiten Quartal reduzierte sich der Rückgang im Bereich Medienpost auf 1,4%.

Der Umsatz mit Filialdienstleistungen lag im ersten Halbjahr 2017 mit 55,2 Mio EUR um 2,6% unter dem Niveau des Vorjahres, im zweiten Quartal reduzierte sich der Umsatz um 6,0%. Bei Handelswaren wurde ein Anstieg verzeichnet. Der Umsatz mit Finanzdienstleistungen zeigt hingegen einen strukturell rückläufigen Trend.

UMSATZENTWICKLUNG DIVISION PAKET & LOGISTIK

Veränderung
Mio EUR H1 2016 H1 2017 % Mio EUR Q2 2016 Q2 2017
Umsatzerlöse mit Dritten (extern) 334,3 232,7 –30,4 % –101,6 112,1 116,5
Paket Premium 227,5 112,0 –50,8 % –115,5 60,6 56,8
Paket Standard 90,3 104,3 15,6 % 14,1 44,2 51,5
Paket Sonstige Leistungen 16,6 16,4 –1,2 % –0,2 7,3 8,2
Umsatzerlöse mit Dritten (extern) ohne trans-o-flex 199,5 232,7 16,7 % 33,2 100,3 116,5
Umsatzerlöse mit anderen Segmenten (konzernintern) 5,4 4,1 –24,0 % –1,3 2,7 1,9
Umsatzerlöse gesamt 339,8 236,9 –30,3 % –102,9 114,7 118,5

Der Umsatz der Division Paket & Logistik reduzierte sich im ersten Halbjahr 2017 von 334,3 Mio EUR auf 232,7 Mio EUR. Abzüglich der im Vorjahr entkonsolidierten trans-o-flex, die im ersten Halbjahr 2016 Umsatzerlöse von 134,8 Mio EUR beisteuerte, erhöhte sich der Divisionsumsatz um 16,7%. Umsatzerhöhend wirkte der mit 1. Jänner 2017 erfolgte Segmentwechsel der bulgarischen Tochtergesellschaft M&BM Express OOD, die in der Vergleichsperiode des Vorjahres noch in der Division Brief, Werbepost & Filialen erfasst wurde. Bereinigt um die M&BM Express OOD erhöhte sich der Umsatz der Division Paket & Logistik um 14,1%.

Dieses starke Wachstum ist vor allem auf den anhaltenden E-Commerce-Trend zurückzuführen, der zu einem deutlichen Anstieg bei Privatkundenpaketen führte. Generell entwickelt sich der Paketmarkt in Österreich sehr dynamisch und zeigt zweistellige Wachstumsraten. Die Österreichische Post konnte auch im ersten Halbjahr 2017 am Marktwachstum partizipieren. Der Umsatzbasistrend in den ersten sechs Monaten 2017 wird mit etwas über 10% eingeschätzt. In der Berichtsperiode umsatzerhöhend wirkte die Einführung der vereinfachten Produktstruktur rund um das neue Produkt "Päckchen" – ein speziell auf die Anforderungen von Online-Bestellungen ausgerichtetes Leistungsangebot. Es herrscht weiterhin intensiver Wettbewerb, gleichzeitig nehmen die Anforderung hinsichtlich Qualität und Zustellgeschwindigkeit sowie der Preisdruck zu.

Insgesamt 48,1% des Divisionsumsatzes entfielen im ersten Halbjahr 2017 auf den Premium-Bereich (Paketzustellung innerhalb von 24 Stunden). Auf vergleichbarer Basis exkl. trans-o-flex entspricht dies einem Umsatzanstieg von 16,7% auf 112,0 Mio EUR im ersten Halbjahr und 15,4% im zweiten Quartal 2017. Vor allem bei höherwertigen Paketen für Privatkunden wurden deutliche Steigerungsraten erzielt und auch in den Tochtergesellschaften in Südost- und Osteuropa konnten Zuwächse verbucht werden.

Auf die Umsätze des Bereichs Paket Standard – dieser umfasst vor allem Sendungen an Privatkunden in Österreich – entfielen 44,8% des Divisionsumsatzes. Im Bereich Paket Standard wurde im ersten Halbjahr 2017 ein Umsatzanstieg von 15,6% auf 104,3 Mio EUR erzielt, im zweiten Quartal lag das Plus bei 16,5%. Umsatzerhöhend wirkte hier auch die Einführung des neuen Produkts "Päckchen".

Im Bereich Paket Sonstige Leistungen, der diverse Logistik-Zusatzdienstleistungen beinhaltet, wurden in der Berichtsperiode Umsätze in Höhe von 16,4 Mio EUR generiert. Bereinigt um trans-o-flex entspricht dies einem Plus von 3,1 Mio EUR, wobei dieser Anstieg auf den Segmentwechsel der M&BM Express OOD, Bulgarien, zurückzuführen ist.

Eine Betrachtung nach Regionen zeigt, dass im ersten Halbjahr 80,1% der Divisionsumsätze in Österreich erzielt wurden, 19,9% der Umsätze entfielen auf die Tochtergesellschaften in Südost- und Osteuropa. Sowohl das Geschäft in Österreich als auch in den CEE/SEE-Märkten zeigte deutliche Steigerungsraten. In Österreich wurde im ersten Halbjahr 2017 ein Umsatzanstieg von 15,3% und im zweiten Quartal von 15,0% erzielt. Für den Raum Südost- und Osteuropa wurde in den ersten sechs Monaten ein Umsatzplus von 22,6% ausgewiesen, wobei davon 5,1 Mio EUR auf die nun in der Division Paket & Logistik erfasste M&BM Express OOD, Bulgarien, entfielen. Auf vergleichbarer Basis verbuchte der CEE/SEE-Raum im ersten Halbjahr einen Umsatzanstieg von 9,0%.

KONZERN-ERTRAGSLAGE

Veränderung
Mio EUR H1 2016 H1 2017 % Mio EUR Q2 2016 Q2 2017
Umsatzerlöse 1.071,1 953,7 –11,0 % –117,4 478,3 465,0
Sonstige betriebliche Erträge 36,2 27,7 –23,4 % –8,5 12,7 13,0
Materialaufwand und Aufwand für bezogene Leistungen –286,3 –196,3 31,4 % 90,0 –103,1 –96,4
Personalaufwand –545,3 –514,4 5,7 % 30,8 –258,8 –251,4
Sonstige betriebliche Aufwendungen –139,1 –126,7 9,0 % 12,5 –61,9 –64,4
Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten
Finanzanlagen
0,6 –0,8 <–100 % –1,3 0,5 –0,2
EBITDA1 137,2 143,3 4,5 % 6,1 67,8 65,6
Abschreibungen –38,5 –41,1 –6,7 % –2,6 –20,2 –17,7
EBIT2 98,6 102,2 3,6 % 3,5 47,6 47,8
Sonstiges Finanzergebnis –0,5 –0,1 81,7 % 0,4 –0,3 0,0
Ergebnis vor Steuern 98,1 102,1 4,0 % 3,9 47,3 47,9
Ertragsteuern –24,4 –25,9 –6,3 % –1,5 –12,2 –12,1
Periodenergebnis 73,8 76,2 3,3 % 2,4 35,1 35,8
Ergebnis je Aktie (EUR)3 1,09 1,13 3,4 % 0,04 0,52 0,53

1 Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen

2 Ergebnis vor Zinsen und Steuern

3 Unverwässertes Ergebnis je Aktie, bezogen auf 67.552.638 Stück Aktien

ERGEBNISENTWICKLUNG

Der Materialaufwand und Aufwand für bezogene Leistungen reduzierte sich in der Berichtsperiode auf 196,3 Mio EUR nach 286,3 Mio EUR im Vorjahr. Unter Berücksichtigung des Verkaufs der trans-o-flex kam es bei dieser Aufwandsposition zu einem Anstieg, der vor allem auf zusätzlich bezogene Transportdienstleistungen durch gestiegene Paketmengen zurückzuführen war.

Der Personalaufwand der Österreichischen Post belief sich im ersten Halbjahr 2017 auf 514,4 Mio EUR, was einem Rückgang von 5,7% entspricht. Auf vergleichbarer Basis, also ohne Berücksichtigung der trans-o-flex, lag der Personalaufwand des ersten Halbjahres 2017 etwas unter dem Niveau der Vergleichsperiode des Vorjahres. Durch die konsequente Fortführung der Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und zur Verbesserung der Personalstruktur konnten die jährlichen kollektivvertraglichen Gehaltssteigerungen und Biennalsprünge kompensiert werden, wodurch der operative Personalaufwand leicht unter dem Vorjahr lag.

Zusätzlich zu den operativen Personalkosten umfasst der Personalaufwand der Österreichischen Post auch diverse nicht-operative Personalaufwendungen wie Abfertigungen und Rückstellungsveränderungen, die primär auf die spezifische Beschäftigungssituation beamteter Mitarbeiter der Österreichischen Post zurückzuführen sind.

Diese nicht-operativen Personalaufwendungen inklusive Rückstellungsveränderungen durch Rechnungszinssatzanpassungen lagen mit 23,4 Mio EUR um 5,7 Mio EUR unter dem Niveau des Vorjahres. Die nicht-operativen Personalaufwendungen der Berichtsperiode entfielen vor allem auf Aufwendungen für Abfertigungen und Sozialplanmodelle. Gegenläufig wirkte ein positiver Ergebniseffekt in Höhe von 4,2 Mio EUR, der aus einer Anpassung der Rechnungszinssätze diverser Personalrückstellungen auf Basis der Entwicklung der internationalen Zinslandschaft resultierte.

Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen im ersten Halbjahr 2017 mit 27,7 Mio EUR deutlich unter dem Niveau des Vorjahres, demgegenüber stand eine Reduktion der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 12,5 Mio EUR auf 126,7 Mio EUR. Bereinigt um die verkaufte trans-o-flex war sowohl ein Anstieg bei den sonstigen betrieblichen Erträgen als auch bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen zu verzeichnen. Während diverse Erträge aus Immobilienprojekten ergebniserhöhend wirkten, fielen zusätzliche Aufwendungen in den Bereichen EDV und Beratung an.

Das Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen betrug minus 0,8 Mio EUR nach 0,6 Mio EUR im ersten Halbjahr 2016. Im Vorjahr war ein positiver Ergebnisbeitrag der türkischen Gesellschaft Aras Kargo a.s. enthalten, die nunmehr als finanzieller Vermögenswert ausgewiesen wird.

Auf Basis der soliden Umsatzentwicklung erhöhte sich das EBITDA im ersten Halbjahr 2017 um 4,5% bzw. 6,1 Mio EUR auf 143,3 Mio EUR. Dies entspricht einer EBITDA-Marge von 15,0%.

Die Abschreibungen lagen im ersten Halbjahr 2017 mit 41,1 Mio EUR um 2,6 Mio EUR über dem Vorjahr. Während in der aktuellen Berichtsperiode eine Wertminderung des Firmenwerts der Weber Escal d.o.o., Kroatien, in Höhe von 2,7 Mio EUR durchgeführt wurde, fiel im Vorjahr eine Wertminderung des Firmenwerts der PostMaster s.r.l., Rumänien, im Ausmaß von 2,0 Mio EUR an. Zusätzlich erfolgten im ersten Halbjahr 2017 weitere Wertminderungen von insgesamt 2,7 Mio EUR.

Damit wurde in den ersten sechs Monaten 2017 mit 102,2 Mio EUR ein EBIT erreicht, das um 3,5 Mio EUR bzw. 3,6% über dem Niveau des Vorjahres lag. Die EBIT-Marge beträgt 10,7%.

Das sonstige Finanzergebnis lag im ersten Halbjahr 2017 bei minus 0,1 Mio EUR. Das Ergebnis vor Steuern erreichte demnach 102,1 Mio EUR im Vergleich zu 98,1 Mio EUR im Vorjahr. Der Steueraufwand betrug 25,9 Mio EUR, dies entspricht einem Anstieg von 1,5 Mio EUR im Vergleich zum ersten Halbjahr 2016.

Nach Abzug der Steuern ergibt sich damit für das erste Halbjahr 2017 ein Periodenergebnis (Ergebnis nach Steuern) von 76,2 Mio EUR, nach 73,8 Mio EUR im Vorjahr. Das unverwässerte Ergebnis pro Aktie erreichte demnach 1,13 EUR für die ersten sechs Monate 2017.

EBITDA UND EBIT NACH DIVISIONEN

Q2 2016
Q2 2017
67,8
65,6
81,8
75,9
11,9
12,2
–26,0
–22,5
47,6
47,8
71,7
71,0
9,2
9,6
–33,2
–32,7

Nach Divisionen betrachtet, verzeichnete die Division Brief, Werbepost & Filialen im ersten Halbjahr 2017 ein EBITDA von 158,0 Mio EUR. Dies entspricht einem Rückgang von 2,2%. Das Divisions-EBIT verbesserte sich im ersten Halbjahr 2017 trotz rückläufiger Umsatzerlöse um 1,2% auf 145,0 Mio EUR. Während ein negativer Zinseffekt bei Personalrückstellungen im Vorjahr das Ergebnis reduzierte, wirkten sich in der Berichtsperiode die Intensivierung der Logistiksynergien und die vermehrte Zustellung des neuen Produkts "Päckchen" durch die Brieflogistik positiv auf das Ergebnis aus.

Die Division Paket & Logistik generierte in den ersten sechs Monaten 2017 ein EBITDA von 27,0 Mio EUR nach 22,5 Mio EUR im Vorjahr. Das EBIT lag in der Berichtsperiode bei 19,0 Mio EUR und damit um 12,2% über dem ersten Halbjahr 2016, wobei im Vorjahreswert noch ein leicht positiver Bilanzierungseffekt durch den Verkauf der trans-o-flex enthalten war.

Die Division Corporate enthält Aufwendungen zentraler Einheiten des Konzerns, die nicht weiterverrechnet werden, sowie zugeordnete Personalrückstellungen und Vorsorgen. Darüber hinaus beinhaltet die Division die Bereiche Innovationsmanagement und Entwicklung neuer Geschäftsmodelle. Das EBIT der Division Corporate (inkl. Konsolidierung) reduzierte sich um 0,3 Mio EUR auf minus 61,8 Mio EUR. Ergebniserhöhend wirkte eine Anhebung des Rechnungszinssatzes für verzinsliche Personalrückstellungen. Als gegenläufiger Effekt sind erhöhte Aufwendungen für Sozialplanmodelle zu nennen.

— VERMÖGENS- UND FINANZLAGE

BILANZSTRUKTUR NACH POSITIONEN

Struktur
Mio EUR 31.12.2016 30.06.2017 30.06.2017
Aktiva
Sachanlagen 597,6 586,6 40,5 %
Immaterielle Vermögenswerte und Geschäfts- oder Firmenwerte 77,5 75,1 5,2 %
Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien (Investment Property) 69,0 72,1 5,0 %
Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen 9,6 9,0 0,6 %
Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Sonstiges 385,9 362,9 25,0 %
Andere finanzielle Vermögenswerte 122,0 136,8 9,4 %
davon Wertpapiere 60,9 75,6
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 277,8 206,9 14,3 %
Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte 2,4 0,6 0,0 %
1.541,8 1.450,0 100 %
Passiva
Eigenkapital 670,0 614,1 42,4 %
Rückstellungen 503,3 469,5 32,4 %
Andere finanzielle Verbindlichkeiten 5,6 5,7 0,4 %
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Sonstiges 361,9 360,7 24,9 %
Schulden iZm zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten 0,9 0,0 0,0 %
1.541,8 1.450,0 100 %

BILANZSTRUKTUR

Die Österreichische Post setzt auf eine konservative Bilanz- und Finanzierungsstruktur. Dies zeigt sich an der hohen Eigenkapitalquote, den geringen Finanzverbindlichkeiten und der soliden Zahlungsmittelveranlagung mit möglichst geringem Risiko.

Die Bilanzsumme der Österreichischen Post lag mit 30. Juni 2017 bei 1.450,0 Mio EUR. Aktivseitig bilden Sachanlagen in Höhe von 586,6 Mio EUR die größte Bilanzposition, zudem bestehen immaterielle Vermögenswerte im Volumen von 21,4 Mio EUR. Die Geschäfts- oder Firmenwerte aus Unternehmenserwerben sind per Ende des ersten Halbjahres 2017 mit 53,8 Mio EUR ausgewiesen. Im kurzfristigen Vermögen nehmen Forderungen in Höhe von 253,4 Mio EUR eine der größten Bilanzpositionen ein. Zudem verfügt die Österreichische Post mit 206,9 Mio EUR über einen hohen Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten.

Die Passivseite der Bilanz ist von einer hohen Eigenkapitalquote geprägt, die per 30. Juni 2017 bei 42,4% lag. Dies entspricht einem Eigenkapital in Höhe von 614,1 Mio EUR. Die langfristigen Schulden von insgesamt 375,5 Mio EUR beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen in Höhe von 332,4 Mio EUR (davon Rückstellungen für Unterauslastung in Höhe von 139,9 Mio EUR). Bei den kurzfristigen Schulden von 460,5 Mio EUR dominieren Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit 162,3 Mio EUR.

Die Analyse der Finanzpositionen des Unternehmens zeigt einen hohen Bestand an kurzfristigen und langfristigen Finanzmitteln in Höhe von insgesamt 282,5 Mio EUR. Hierzu zählen Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von 206,9 Mio EUR sowie Finanzinvestitionen in Wertpapiere von 75,6 Mio EUR. Diesen Finanzmitteln stehen Finanzverbindlichkeiten von lediglich 5,7 Mio EUR gegenüber.

CASHFLOW

Mio EUR H1 2016 H1 2017
Cashflow aus dem Ergebnis 138,3 128,2
Cashflow aus Geschäftstätigkeit 109,3 108,9
Cashflow aus Investitionstätigkeit –39,3 –45,0
davon CAPEX exkl. neue Unternehmenszentrale –19,4 –16,9
davon CAPEX neuer Unternehmenszentrale –19,1 –11,1
davon Cashflow aus Akquisitionen/Devestitionen 1,1 –3,1
davon Erwerb/Verkauf von Wertpapieren –3,1 –15,0
davon sonstiger Cashflow aus Investitionstätigkeit 1,2 1,1
Free Cashflow 70,0 63,9
Free Cashflow vor Akquisitionen/Wertpapieren 72,1 82,1
Operativer Free Cashflow1 91,2 93,2
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit –141,0 –135,1
Veränderung des Finanzmittelbestands –71,0 –71,1

1 Free Cashflow vor Akquisitionen/Wertpapieren und vor neuer Unternehmenszentrale

CASHFLOW

Der Cashflow aus dem Ergebnis lag im ersten Halbjahr 2017 bei 128,2 Mio EUR nach 138,3 Mio EUR in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Der Cashflow aus der Geschäftstätigkeit erreichte im ersten Halbjahr 108,9 Mio EUR, was einem leichten Rückgang von 0,4 Mio EUR entspricht. Während im ersten Halbjahr des Vorjahres höhere Auszahlungen für Rückstellungen anfielen, wirkte in der Berichtsperiode ein Anstieg des Forderungsbestands mindernd auf den Cashflow.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit erreichte in den ersten sechs Monaten 2017 einen Wert von minus 45,0 Mio EUR nach minus 39,3 Mio EUR in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Die Abweichung ist vor allem auf Wertpapierbewegungen im Ausmaß von minus 15,0 Mio EUR im Vergleich zu minus 3,1 Mio EUR im Vorjahr zurückzuführen. Hingegen lagen die Zahlungen für den Erwerb von Sachanlagen (CAPEX) im ersten Halbjahr 2017 mit 28,0 Mio EUR unter dem Wert des Vorjahres von 38,5 Mio EUR. Diese Differenz ist vor allem auf geringere Zahlungen im Zusammenhang mit dem Bau der neuen Unternehmenszentrale zurückzuführen, die im ersten Halbjahr 2017 in Summe 11,1 Mio EUR betrugen.

Der operative Free Cashflow erreichte 93,2 Mio EUR nach 91,2 Mio EUR im Vorjahr.

INVESTITIONEN

Die Zugänge an immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen betrugen in den ersten sechs Monaten 2017 31,3 Mio EUR und lagen damit unter jenen der Vergleichsperiode des Vorjahres in Höhe von 35,8 Mio EUR. Während 3,6 Mio EUR der Investitionen der Berichtsperiode auf immaterielle Vermögenswerte entfielen, beliefen sich die Investitionen in Sachanlagen auf 27,7 Mio EUR. Ein wesentlicher Anteil der Investitionen betraf die neue Unternehmenszentrale, die im Herbst 2017 fertiggestellt wird. Ein weiterer Schwerpunkt des Investitionsprogramms in der Berichtsperiode lag im Ausbau der Logistikinfrastruktur im Paketbereich. Zudem wurden auch Investitionen in Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie IT-Software getätigt.

— MITARBEITER

Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter des Österreichischen Post Konzerns (umgerechnet in Vollzeitkräfte) lag in den ersten sechs Monaten 2017 bei 20.390 Personen. Dies entspricht einer Reduktion des Personalstandes gegenüber der Vergleichsperiode um 1.702 Mitarbeiter und ist hauptsächlich auf den Verkauf des deutschen Tochterunternehmens trans-o-flex zurückzuführen. Der Großteil der Konzernmitarbeiter ist in der Österreichischen Post AG beschäftigt (insgesamt 16.963 Vollzeitkräfte).

MITARBEITER NACH DIVISIONEN

Anteil
Periodendurchschnitt in Vollzeitkräften H1 2016 H1 2017 H1 2017
Brief, Werbepost & Filialen 16.313 14.738 72,3 %
Paket & Logistik 3.892 3.646 17,9 %
Corporate 1.887 2.007 9,8 %
Gesamt 22.092 20.390 100 %

— EREIGNISSE NACH DEM ABSCHLUSSSTICHTAG

Mit Stichtag 18. Juli 2017 wurden sämtliche von der Österreichischen Post AG an der media.at GmbH, Wien, gehaltenen Anteile (20,45%) verkauft. In der Konzernbilanz zum 30. Juni 2017 sind die Anteile gemäß IFRS 5 als zur Veräußerung gehaltener Vermögenswert ausgewiesen.

— WESENTLICHE RISIKEN UND UNGEWISSHEITEN

Als international tätiges Post- und Logistik-Dienstleistungsunternehmen ist der Österreichische Post Konzern im Rahmen seiner Geschäftstätigkeit operativen Risiken ausgesetzt, mit denen er sich verantwortungsbewusst auseinandersetzt. Durch die Konzentration auf das Kerngeschäft sowie die jahrzehntelange Erfahrung ist der Österreichische Post Konzern bemüht, diese Risiken frühzeitig zu identifizieren und zu bewerten sowie rasch geeignete Vorsorgemaßnahmen zu treffen.

Die wesentlichen Risiken und Ungewissheiten – etwa die Struktur der Dienstverhältnisse, technische Risiken, regulatorische und rechtliche Risiken, finanzielle Risiken sowie Markt- und Wettbewerbsrisiken – sowie Informationen zum internen Kontrollsystem und Risikomanagement im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess sind ausführlich im Geschäftsbericht 2016 der Österreichischen Post AG erläutert (siehe Geschäftsbericht 2016, Finanzbericht, Konzernlagebericht Kapitel 8 und 9, Konzernabschluss Kapitel 10.2).

Auch die restlichen sechs Monate des laufenden Geschäftsjahres unterliegen bestimmten Risiken und Ungewissheiten. In den Divisionen Brief, Werbepost & Filialen sowie Paket & Logistik unterliegen die Versandmengen jahreszeitlich bedingten Schwankungen und sind zudem von der wirtschaftlichen Entwicklung der jeweiligen Kundensegmente abhängig. Eine ungünstige Wirtschaftslage der Kunden der Österreichischen Post hat erfahrungsgemäß negative Auswirkungen auf die Volumenentwicklung von Briefen, Werbesendungen und Paketen. Ein gedämpftes wirtschaftliches Umfeld kann zusätzlich auch Einfluss auf die Wettbewerbssituation und damit auf die erzielbaren Preise für Postdienstleistungen haben. Klassische Briefsendungen werden darüber hinaus zunehmend durch elektronische Kommunikationsformen ersetzt. Der Paketmarkt wird zwar vom Online-Shopping-Trend positiv beeinflusst, gleichzeitig könnten Marktteilnehmer ihre Aktivitäten verstärken, um an diesem Wachstum stärker zu partizipieren. Daraus resultierende Marktanteilsverschiebungen bzw. erhöhter Preisdruck könnten sich negativ auf die Ertragslage der Österreichischen Post auswirken.

Da die Produkt- und Preisgestaltung diverser Handelswaren, z.B. von Telekommunikationsprodukten und Finanzdienstleistungen, von Systempartnern gesteuert wird, hat dies Einfluss auf die Umsatzentwicklung der jeweiligen Produktgruppen im Filialnetz der Österreichischen Post. Auch das Auslaufen von Kooperationsvereinbarungen bringt Risiken mit sich, da neue Optionen evaluiert und eventuell Strukturanpassungen vorgenommen werden müssen. Die aktuelle Vereinbarung mit der BAWAG P.S.K. kann unter Einhaltung der Kündigungsfristen frühestens per Ende 2020 beendet werden.

Alle erwähnten Risiken können zu nicht unerheblichen Volumenrückgängen und damit zu Ergebnisbeeinträchtigungen – beispielsweise auch durch diverse Strukturmaßnahmen und Restrukturierungsaufwendungen – führen bzw. die Anpassung von Wertansätzen notwendig machen. Darüber hinaus können die Entwicklung der Beteiligungen bzw. allenfalls erforderliche Wertminderungen das Ergebnis der Österreichischen Post beeinflussen.

— GESCHÄFTSBEZIEHUNGEN ZU NAHESTEHENDEN UNTER-NEHMEN UND PERSONEN

Im ersten Halbjahr 2017 fanden keine wesentlichen Veränderungen bei den Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen statt. Informationen zu Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen sind im Geschäftsbericht 2016 der Österreichischen Post AG erläutert (siehe Geschäftsbericht 2016, Finanzbericht, Konzernabschluss Kapitel 11.3).

— AUSBLICK 2017

Die Entwicklungen im ersten Halbjahr 2017 belegen die generellen Basistrends des Brief- und Paketgeschäfts. Im klassischen adressierten Briefgeschäft rechnet das Unternehmen mit Volumenrückgängen von etwa 5% p.a., wobei die Mengenentwicklungen in den einzelnen Kundensegmenten differieren. Der Bereich Werbesendungen ist stark von den Werbebudgets der Unternehmen sowie vom Konjunkturumfeld abhängig und damit Schwankungen unterworfen. Zudem wird die Umsatzentwicklung auch von Wahleffekten beeinflusst. Während im Jahr 2016 vor allem im zweiten und vierten Quartal Zusatzumsätze durch Wahlen generiert wurden, sind im aktuellen Geschäftsjahr im dritten Quartal Umsatzbeiträge durch die vorgezogene Nationalratswahl am 15. Oktober 2017 zu erwarten.

Im Paketbereich entwickeln sich die Mengen durch das zunehmende Online-Shopping positiv. Der E-Commerce-Trend sollte weiterhin zu einem starken Mengenwachstum bei Privatkundenpaketen führen. Derzeit entwickelt sich der Paketmarkt mit einem Volumenwachstum im österreichischen Paketgeschäft von mehr als 10% sehr dynamisch. Gleichzeitig steigen die Kundenanforderungen hinsichtlich Qualität und Zustellung, bei tendenziell zunehmendem Preisdruck. Die Österreichische Post geht davon aus, ihre führende Wettbewerbsposition zu halten und am Marktwachstum zu partizipieren.

Sofern der prognostizierte Konjunkturaufschwung anhält, sollten die Trends der letzten Quartale bei den für die Geschäftsentwicklung relevanten Mengenströmen weiterhin gelten. Auf dieser Basis rechnet die Österreichische Post mit einer stabilen bis leicht steigenden Umsatzentwicklung für das Gesamtjahr 2017 (vergleichbarer Umsatz ohne trans-o-flex 2016: 1.895,6 Mio EUR).

Für den langfristigen Erfolg baut die Österreichische Post ihre Qualitätsführerschaft in den Kernmärkten weiter aus und entwickelt die angebotenen Postdienstleistungen auf Basis aktueller Kundenbedürfnisse weiter. Zudem ergreift das Unternehmen Chancen in wachsenden Märkten, wie beispielsweise bei transnationalen Sendungsvolumen. Im Bereich Finanzdienstleistungen gilt es, den Herausforderungen des strukturell rückläufigen stationären Privatkundengeschäfts zu begegnen. Eine Kooperation mit dem Bankpartner BAWAG P.S.K. läuft zumindest bis Ende 2020. Für die mittelfristige Zukunft wird aktuell evaluiert, in welcher Form das Finanzdienstleistungsgeschäft in einer sich rasch verändernden Retailbanking-Landschaft ausgerichtet werden kann.

Gleichzeitig legt die Österreichische Post auch weiterhin einen Fokus auf den Bereich Effizienzsteigerung und Investitionen an der Kundenschnittstelle zur Verbesserung der Servicequalität. Vor dem Hintergrund des starken Marktwachstums im Bereich der Privatkundenpakete werden Maßnahmen getroffen, um die Kapazitäten entsprechend zu erweitern. In Summe sind im Jahr 2017 operative Sachanlageninvestitionen (CAPEX) in Höhe von 70 bis 80 Mio EUR v.a. in den Bereichen Sortiertechnik, Logistik und Kundenlösungen geplant. Darüber hinaus verlaufen die Bauarbeiten der neuen Unternehmenszentrale gemäß Plan und werden im Herbst 2017 abgeschlossen. Mittelfristig sind steigende Investitionen im Wachstumsbereich Paketlogistik in Österreich vorgesehen.

Auf Basis der erwarteten umsatzseitigen Entwicklung und ausgehend von einer konsequenten Kostendisziplin gepaart mit einer effizienten Leistungserbringung peilt das Unternehmen ein operatives Ergebnis an, das zumindest auf dem Niveau des Vorjahres liegt (EBIT 2016: 202,3 Mio EUR).

Wien, am 1. August 2017

Dipl.-Ing. Dr. Georg Pölzl Vorstandsvorsitzender – Generaldirektor

Dipl.-Ing. Walter Hitziger Vorstandsmitglied – Brief, Werbepost & Filialen

Der Vorstand

Dipl.-Ing. Walter Oblin Vorstandsmitglied – Finanzen

Dipl.-Ing. Peter Umundum Vorstandsmitglied – Paket & Logistik

Konzernzwischenabschluss

— KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS ERSTE HALBJAHR 2017

Mio EUR H1 2016 H1 2017 Q2 2016 Q2 2017
Umsatzerlöse 1.071,1 953,7 478,3 465,0
Sonstige betriebliche Erträge 36,2 27,7 12,7 13,0
Gesamte betriebliche Erträge 1.107,3 981,4 491,0 478,0
Materialaufwand und Aufwand für bezogene Leistungen –286,3 –196,3 –103,1 –96,4
Personalaufwand –545,3 –514,4 –258,8 –251,4
Abschreibungen –38,5 –41,1 –20,2 –17,7
Sonstige betriebliche Aufwendungen –139,1 –126,7 –61,9 –64,4
Gesamte betriebliche Aufwendungen –1.009,2 –878,5 –444,0 –430,0
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit 98,1 102,9 47,1 48,0
Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen 0,6 –0,8 0,5 –0,2
Finanzerträge 2,0 1,5 0,9 0,8
Finanzaufwendungen –2,5 –1,6 –1,2 –0,8
Sonstiges Finanzergebnis –0,5 –0,1 –0,3 0,0
Finanzergebnis 0,1 –0,8 0,3 –0,2
Ergebnis vor Ertragsteuern 98,1 102,1 47,3 47,9
Ertragsteuern –24,4 –25,9 –12,2 –12,1
Periodenergebnis 73,8 76,2 35,1 35,8
Zuzurechnen an:
Aktionäre des Mutterunternehmens 73,8 76,3 35,1 35,8
Nicht beherrschende Anteile 0,0 –0,1 0,0 0,0

E R G E B N I S J E A K T I E (EUR)

Unverwässertes Ergebnis je Aktie 1,09 1,13 0,52 0,53
Verwässertes Ergebnis je Aktie 1,09 1,13 0,52 0,53
Mio EUR H1 2016 H1 2017 Q2 2016 Q2 2017
Periodenergebnis 73,8 76,2 35,1 35,8
Posten, die nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung
umgegliedert werden können:
Währungsumrechnungsdifferenzen – ausländische Geschäftsbetriebe 0,2 0,6 –0,2 0,2
Zeitwertänderungen von zur Veräußerung verfügbaren
finanziellen Vermögenswerten
0,5 –0,3 0,4 0,1
Steuereffekt auf Zeitwertänderungen –0,1 0,1 –0,1 0,0
Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen –
Anteil am sonstigen Ergebnis
–0,4 0,0 0,1 0,0
Summe der Posten, die umgegliedert werden können 0,1 0,4 0,3 0,2
Posten, die nicht nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung
umgegliedert werden:
Neubewertung von leistungsorientierten Verpflichtungen –13,1 3,4 –7,0 3,3
Steuereffekt auf Neubewertung 3,3 –0,9 1,7 –0,8
Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen –
Anteil am sonstigen Ergebnis
–0,2 0,0 0,0 0,0
Summe der Posten, die nicht umgegliedert werden –10,0 2,6 –5,2 2,5
Sonstiges Ergebnis –9,9 3,0 –5,0 2,7
Gesamtperiodenergebnis 63,9 79,2 30,2 38,5
Zuzurechnen an:
Aktionäre des Mutterunternehmens 63,8 79,3 30,1 38,5
Nicht beherrschende Anteile 0,0 –0,1 0,0 0,0

— KONZERNBILANZ ZUM 30. JUNI 2017

Mio EUR 31.12.2016 30.06.2017
A KTIVA
Langfristiges Vermögen
Geschäfts- oder Firmenwerte 56,3 53,8
Immaterielle Vermögenswerte 21,2 21,4
Sachanlagen 597,6 586,6
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 69,0 72,1
Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen 9,6 9,0
Andere finanzielle Vermögenswerte 76,3 81,4
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen 14,6 13,9
Latente Steueransprüche 76,4 75,6
921,0 913,7
Kurzfristiges Vermögen
Andere finanzielle Vermögenswerte 45,7 55,4
Vorräte 18,1 19,7
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen 276,6 253,4
Ertragsteuererstattungsansprüche 0,3 0,3
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 277,8 206,9
618,4 535,8
Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte 2,4 0,6
1.541,8 1.450,0
PASSIVA
Eigenkapital
Grundkapital 337,8 337,8
Kapitalrücklagen 91,0 91,0
Gewinnrücklagen 257,6 198,8
Andere Rücklagen –16,4 –13,4
Eigenkapital der Aktionäre des Mutterunternehmens 670,0 614,1
Nicht beherrschende Anteile 0,1 0,0
670,0 614,1
Langfristige Schulden
Rückstellungen 369,0 332,4
Andere finanzielle Verbindlichkeiten 3,7 3,5
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten 21,6 38,8
Latente Steuerverbindlichkeiten 0,9 0,8
395,2 375,5
Kurzfristige Schulden
Rückstellungen 134,3 137,2
Ertragsteuerverbindlichkeiten 4,8 12,7
Andere finanzielle Verbindlichkeiten 1,8 2,2
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten 334,6 308,4
475,6 460,5
Schulden iZm zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten 0,9 0,0
1.541,8 1.450,0

— KONZERN-CASHFLOW STATEMENT FÜR DAS ERSTE HALBJAHR 2017

Mio EUR H1 2016 H1 2017
Geschäftstätigkeit
Ergebnis vor Ertragsteuern 98,1 102,1
Abschreibungen 38,5 41,1
Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen –0,6 0,8
Rückstellungen unbar 43,8 –0,1
Gezahlte Steuern –20,3 –18,1
Sonstige zahlungsunwirksame Vorgänge –21,3 2,5
Cashflow aus dem Ergebnis 138,3 128,2
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen 25,2 –6,6
Vorräte 1,1 –1,9
Rückstellungen –46,4 –7,5
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten –8,9 –3,3
Cashflow aus Geschäftstätigkeit 109,3 108,9
Investitionstätigkeit
Erwerb von immateriellen Vermögenswerten –1,8 –3,8
Erwerb von Sachanlagen/als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien –38,5 –28,0
Einzahlungen aus Anlagenverkäufen 2,2 3,5
Erwerb von Tochterunternehmen –0,5 –1,1
Verkauf von Tochterunternehmen 2,3 0,8
Erwerb von nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen –0,4 –2,8
Verkauf von nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen 0,1 0,0
Erwerb von sonstigen Finanzinstrumenten –0,4 –0,1
Erwerb von Wertpapieren –6,0 –15,0
Einzahlungen aus dem Verkauf von Wertpapieren 2,9 0,0
Gewährte Darlehen –1,5 –0,2
Erhaltene Ausschüttungen von nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen 0,0 0,2
Erhaltene Zinsen 2,3 1,4
Cashflow aus Investitionstätigkeit –39,3 –45,0
Free Cashflow 70,0 63,9
Finanzierungstätigkeit
Veränderung von anderen finanziellen Verbindlichkeiten –8,5 0,1
Ausschüttungen –132,0 –135,1
Gezahlte Zinsen –0,3 –0,1
Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen –0,2 0,0
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit –141,0 –135,1
Veränderung des Finanzmittelbestandes –71,0 –71,1
Finanzmittelbestand am 1. Jänner 300,1 278,0
Finanzmittelbestand am 30. Juni 229,1 206,9

— ENTWICKLUNG DES KONZERN-EIGENKAPITALS IM ERSTEN HALBJAHR 2016

Andere Rücklagen
Mio EUR Grund
kapital
Kapital
rücklagen
Gewinn
rücklagen
Neube
wertungs
rücklage
Marktbe
wertungs
rücklage
Währungs
um
rechnungs
rücklage
Eigen
kapital der
Aktionäre
des Mutter
unter
nehmens
Nicht
beherr
schende
Anteile
Eigen
kapital
Stand am 1. Jänner 2016 337,8 91,0 238,2 –12,5 0,2 –13,2 641,5 0,2 641,7
Sukzessiver Erwerb eines
Tochterunternehmens
0,0 0,0 –0,1 0,0 0,0 0,0 –0,1 0,1 0,0
Verkauf von Tochter
unternehmen
0,0 0,0 –0,4 0,4 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Ausschüttung 0,0 0,0 –131,7 0,0 0,0 0,0 –131,7 –0,2 –132,0
Periodenergebnis 0,0 0,0 73,8 0,0 0,0 0,0 73,8 0,0 73,8
Währungsumrechnungs
differenzen – ausländische
Geschäftsbetriebe
0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,2 0,2 0,0 0,2
Zeitwertänderungen von zur
Veräußerung verfügbaren
finanziellen Vermögenswerten
0,0 0,0 0,0 0,0 0,5 0,0 0,5 0,0 0,5
Neubewertung von leistungs
orientierten Verpflichtungen
0,0 0,0 0,0 –13,1 0,0 0,0 –13,1 0,0 –13,1
Nach der Equity-Methode
bilanzierte Finanzanlagen –
Anteil am sonstigen Ergebnis
0,0 0,0 0,0 –0,2 0,0 –0,4 –0,7 0,0 –0,7
Steuereffekt 0,0 0,0 0,0 3,3 –0,1 0,0 3,2 0,0 3,2
Sonstiges Ergebnis 0,0 0,0 0,0 –10,0 0,3 –0,2 –9,9 0,0 –9,9
Gesamtperiodenergebnis 0,0 0,0 73,8 –10,0 0,3 –0,2 63,8 0,0 63,9
Stand am 30. Juni 2016 337,8 91,0 179,8 –22,2 0,5 –13,4 573,5 0,1 573,7

— ENTWICKLUNG DES KONZERN-EIGENKAPITALS IM ERSTEN HALBJAHR 2017

Andere Rücklagen
Mio EUR Grund
kapital
Kapital
rücklagen
Gewinn
rücklagen
Neube
wertungs
rücklage
Marktbe
wertungs
rücklage
Währungs
um
rechnungs
rücklage
Eigen
kapital der
Aktionäre
des Mutter
unter
nehmens
Nicht
beherr
schende
Anteile
Eigen
kapital
Stand am 1. Jänner 2017 337,8 91,0 257,6 –18,3 4,2 –2,3 670,0 0,1 670,0
Ausschüttung 0,0 0,0 –135,1 0,0 0,0 0,0 –135,1 0,0 –135,1
Periodenergebnis 0,0 0,0 76,3 0,0 0,0 0,0 76,3 –0,1 76,2
Währungsumrechnungs
differenzen – ausländische
Geschäftsbetriebe
0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,6 0,6 0,0 0,6
Zeitwertänderungen von zur
Veräußerung verfügbaren
finanziellen Vermögenswerten
0,0 0,0 0,0 0,0 –0,3 0,0 –0,3 0,0 –0,3
Neubewertung von leistungs
orientierten Verpflichtungen
0,0 0,0 0,0 3,4 0,0 0,0 3,4 0,0 3,4
Steuereffekt 0,0 0,0 0,0 –0,9 0,1 0,0 –0,8 0,0 –0,8
Sonstiges Ergebnis 0,0 0,0 0,0 2,6 –0,2 0,6 3,0 0,0 3,0
Gesamtperiodenergebnis 0,0 0,0 76,3 2,6 –0,2 0,6 79,3 –0,1 79,2
Stand am 30. Juni 2017 337,8 91,0 198,8 –15,8 4,0 –1,7 614,1 0,0 614,1

KONZERNANHANG FÜR DAS ERSTE HALBJAHR 2017

1 — GRUNDLAGEN DER RECHNUNGSLEGUNG

Die Erstellung des Konzernzwischenabschlusses der Österreichischen Post AG zum 30. Juni 2017 erfolgte in Übereinstimmung mit den bis zum 30. Juni 2017 vom International Accounting Standards Board herausgegebenen International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union verpflichtend anzuwenden sind, und den zusätzlichen Anforderungen des § 245a Unternehmensgesetzbuch.

Der Konzernzwischenabschluss wurde auf Basis des IAS 34 Zwischenabschlüsse erstellt. Die Bilanzierung und Bewertung sowie die Erläuterungen und Angaben basieren grundsätzlich auf denselben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, die auch dem Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2016 zugrunde liegen. Es wird auf die Ausführungen im Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr 2016 verwiesen.

Der Konzernzwischenabschluss wird in Euro aufgestellt. Alle Beträge sind, sofern nichts anderes angeführt ist, in Millionen Euro (Mio EUR) angegeben. Bei der Summierung gerundeter Beträge und Prozentangaben können durch die Verwendung automatisierter Rechenhilfen Rundungsdifferenzen auftreten.

2 — ÄNDERUNGEN IN DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

2.1 VERPFLICHTEND ANGEWENDETE NEUE UND GEÄNDERTE INTERNATIONAL FINANCIAL REPORTING STANDARDS

Im ersten Halbjahr 2017 waren keine neuen oder geänderten Standards verpflichtend anzuwenden.

2.2 VERÖFFENTLICHTE, ABER NOCH NICHT ANGEWANDTE INTERNATIONAL FINANCIAL REPORTING STANDARDS

IFRS 9 FINANZINSTRUMENTE IFRS 9 enthält Vorschriften für den Ansatz, die Bewertung und die Ausbuchung von Finanzinstrumenten sowie für die Bilanzierung von Sicherungsgeschäften und ersetzt in diesen Bereichen den bisher relevanten Standard IAS 39 – Finanzinstrumente. IFRS 9 ist erstmals in der ersten Berichtsperiode eines am oder nach dem 1. Jänner 2018 beginnenden Geschäftsjahres anzuwenden, wobei eine frühzeitige Anwendung zulässig ist. Die Österreichische Post beabsichtigt zum gegenwärtigen Zeitpunkt, IFRS 9 erstmalig zum 1. Jänner 2018 anzuwenden.

Die Auswirkungen des IFRS 9 auf den aktuell gehaltenen Bestand an Finanzinstrumenten wurden im ersten Halbjahr 2017 im Detail analysiert, wobei sich gegenüber der vorläufigen Einschätzung keine Änderungen ergeben haben(siehe Geschäftsbericht 2016, Finanzbericht, Konzernabschluss, Kapitel 3.1). Weder aus der Neueinstufung der Finanzinstrumente noch aus dem geänderten Wertminderungsmodell würden sich bei Anwendung zum 30. Juni 2017 wesentliche Auswirkungen auf den Konzernabschluss ergeben.

IFRS 15 ERLÖSE AUS VERTRÄGEN MIT KUN-

DEN Zielsetzung des IFRS 15 ist es, eine Vielzahl der bisher in diversen Standards und Interpretationen enthaltenen Regelungen zusammenzuführen. Im Kernprinzip verlangt IFRS 15, Erlöse in der Höhe zu erfassen, in der für die übernommenen Leistungsverpflichtungen – also die Übertragung von Waren oder die Erbringung von Dienstleistungen – Gegenleistungen erwartet werden. Dieses Kernprinzip wird mit einem fünfstufigen Rahmenmodell umgesetzt. Das Modell legt fest, dass der Übergang der Kontrolle (Control Approach) den Zeitpunkt bzw. Zeitraum der Umsatzrealisierung bestimmt und damit das bisherige Risk-and-Reward-Modell (Übertragung von Risiken und Chancen) ablöst. Zusätzlich wird das Ausmaß der geforderten Anhangangaben erweitert. Die Österreichische Post beabsichtigt, IFRS 15 mit 1. Jänner 2018 anzuwenden.

Zur Einführung des Standards wurde ein konzernweites Projekt gestartet, in welchem die Geschäftsmodelle und Kundenverträge nach dem fünfstufigen Modell des IFRS 15 analysiert werden. In der wesentlichen Geschäftstätigkeit der Österreichischen Post, mithin der Annahme, Sortierung und Zustellung von Brief- und Paketsendungen, werden sich aus der Anwendung des neuen Standards aus heutiger Sicht keine wesentlichen Änderungen ergeben. Für die weiteren Geschäftsfelder (wie z.B. Vertrieb von Post- und Telekomprodukten sowie Finanzdienstleistungen in Kooperation mit Partnern oder Erbringung zusätzlicher Dienstleistungen entlang der Wertschöpfungskette rund um die Themen Brief und Paket) sowie das Immobilienprojekt Neutorgasse werden derzeit detaillierte Analysen durchgeführt. Nachdem die mit diesen Verträgen verbundenen Umsatzerlöse jedoch vergleichsweise von untergeordneter Bedeutung sind, sind keine wesentlichen Auswirkungen auf die Ertragslage zu erwarten.

IFRS 16 LEASINGVERHÄLTNISSE Der neue IFRS 16 ersetzt die bisherigen Vorschriften des IAS 17 und der zugehörigen Interpretationen, wobei insbesondere die bilanzielle Abbildung von Leasingverträgen beim Leasingnehmer neu geregelt wurde. Der Leasingnehmer erfasst nunmehr für jedes Leasingverhältnis eine Verbindlichkeit für die zukünftig zu leistenden Leasingzahlungen. Gleichzeitig wird ein Nutzungsrecht (Right-of-Use Asset) in Höhe des Barwerts der künftigen Leasingzahlungen aktiviert und in weiterer Folge linear abgeschrieben. Die bisherige Unterscheidung zwischen Operating und Finance Lease entfällt somit. IFRS 16 enthält darüber hinaus weitere Regelungen zu Sale-and-Lease-back-Transaktionen sowie zu den erforderlichen Anhangangaben.

Nach einer ersten Analyse der sich aus der Einführung von IFRS 16 ergebenden organisatorischen und prozessualen Änderungen beabsichtigt die Österreichische Post, IFRS 16 erst mit 1. Jänner 2019 anzuwenden.

3 — KONSOLIDIERUNGSKREIS

In den Konzernzwischenabschluss werden neben der Österreichischen Post AG 23 inländische (31. Dezember 2016: 23) und zwölf ausländische (31. Dezember 2016: 13) Tochterunternehmen einbezogen, bei denen der Österreichischen Post AG unmittelbar oder mittelbar die Mehrheit der Stimmrechte zusteht. Weiters werden sechs inländische (31. Dezember 2016: fünf) und ein ausländisches (31. Dezember 2016: eins) Unternehmen nach der Equity-Methode bilanziert.

VERÄNDERUNGEN DES KONSOLIDIERUNGSKREISES

Im ersten Halbjahr 2017 haben folgende Konsolidierungskreisänderungen stattgefunden:

Anteil am Kapital
Name der Gesellschaft von auf Transaktions
zeitpunkt
Erläuterung
Brief, Werbepost & Filialen
PostMaster s.r.l., Bukarest 100,0 % 0,0 % 19.04.2017 Verkauf
Paket & Logistik
PHS Logistiktechnik GmbH, Graz 0,0 % 26,0 % 17.02.2017 Gründung

BRIEF, WERBEPOST & FILIALEN POSTMASTER S.R.L.

Zum 31. Dezember 2016 waren die Vermögenswerte und Schulden des rumänischen Tochterunternehmens PostMaster s.r.l., Bukarest, als Veräußerungsgruppe im Sinne des IFRS5 eingestuft und entsprechend in der Bilanz gesondert ausgewiesen worden. Aus der Neueinschätzung des beizulegenden Zeitwerts der Vermögenswerte und Schulden der Veräußerungsgruppe mit 31. März 2017 ergab sich ein Verlust von 0,4 Mio EUR, der als Wertminderung von Anlagevermögen in den Abschreibungen erfasst wurde. Mit Stichtag 19. April 2017 wurden 100% der Anteile an der Gesellschaft verkauft und damit die Beherrschung über das Tochterunternehmen beendet. Aus dem Verlust der Beherrschung, einschließlich des Verzichts auf Finanzierungsforderungen, ergab sich ein Gewinn von 0,3 Mio EUR, der unter den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst wurde.

Die Vermögenswerte der Veräußerungsgruppe zum 31. Dezember 2016 sowie die abgehenden Vermögenswerte und Schulden aus dem Verlust der Beherrschung stellen sich zum 19. April 2017 jeweils wie folgt dar:

Mio EUR 31.12.2016 19.04.2017
Langfristiges Vermögen
Immaterielles Anlagevermögen 0,2 0,0
Sachanlagen 0,2 0,0
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen 0,1 0,1
Kurzfristiges Vermögen
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen 1,6 1,5
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 0,2 0,3
Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte 2,4 1,9
Kurzfristige Schulden
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten 0,9 1,0
Schulden iZm zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten 0,9 1,0

PAKET & LOGISTIK PHS LOGISTIKTECHNIK GMBH

Die Gesellschaft PHS Logistiktechnik GmbH, Graz, wurde im Februar 2017 mit einer Beteiligung der Österreichischen Post AG von 26,0% gegründet. Die Gesellschaft wurde als assoziiertes Unternehmen im Sinne des IAS 28 eingestuft und wird unter der Anwendung der Equity-Methode bilanziert. Die Gesellschaft soll den sogenannten "Entladeteppich", eine innovative Technologie, die den Entladeprozess von Lkws beschleunigt und vereinfacht, am Markt realisieren. Zusätzlich zu den Gründungskosten hat sich die Österreichische Post AG verpflichtet, einen Beitrag zur Finanzierung der Gesellschaft in Höhe von 0,4 Mio EUR zu leisten. Weiters besteht die vertragliche Möglichkeit, ab 2018/19 bzw. 2022 die Anteile auf bis zu 51,0% aufzustocken.

4 — SEGMENTBERICHTERSTATTUNG

H1 2016
Mio EUR
Brief, Werbepost
& Filialen
Paket &
Logistik
Corporate Konsolidierung Konzern
Umsatzerlöse mit Dritten 736,8 334,3 0,0 0,0 1.071,1
Umsatzerlöse mit anderen Segmenten 41,9 5,4 92,4 –139,8 0,0
Umsatzerlöse gesamt 778,7 339,8 92,4 –139,8 1.071,1
EBITDA 161,5 22,5 –46,8 0,0 137,2
EBIT 143,2 16,9 –61,5 0,0 98,6
Sonstiges Finanzergebnis –0,5
Ergebnis vor Ertragsteuern 98,1
H1 2017
Mio EUR
Brief, Werbepost
& Filialen
Paket &
Logistik
Corporate Konsolidierung Konzern
Umsatzerlöse mit Dritten 720,9 232,7 0,0 0,0 953,7
Umsatzerlöse mit anderen Segmenten 49,3 4,1 109,8 –163,3 0,0
Umsatzerlöse gesamt 770,3 236,9 109,9 –163,3 953,7
EBITDA 158,0 27,0 –41,6 0,0 143,3
EBIT 145,0 19,0 –61,7 0,0 102,2
Sonstiges Finanzergebnis –0,1
Ergebnis vor Ertragsteuern 102,1

5 — FIRMENWERTE

Der Firmenwert der zahlungsmittelgenerierenden Einheit (ZGE) Weber Escal d.o.o., Hrvatski Leskovac, Kroatien (Segment Brief, Werbepost & Filialen) mit einem Buchwert von 3,7 Mio EUR zum 31. Dezember 2016 wurde im ersten Halbjahr 2017 um 2,7 Mio EUR wertgemindert. Grund für die Überprüfung des Firmenwertes waren veränderte Marktbedingungen durch eine verstärkte Konkurrenzsituation im adressierten sowie unadressierten Bereich und dadurch ausgelöste Margenverluste. Die Wertminderung wurde in der Gewinn- und Verlustrechnung unter den Abschreibungen erfasst.

Die wesentlichen Bewertungsannahmen, die der Ermittlung des erzielbaren Betrags zugrunde lagen, waren Prognosen des Managements über die erwartete Mengenund Margenentwicklung, der verwendete Abzinsungssatz und die langfristig erwartete Wachstumsrate (unter Berücksichtigung der notwendigen Thesaurierung).

30.06.2017
12,4 % 12,7 %
1,0 % 1,0 %
31.12.2016

Die folgende Tabelle zeigt die Überleitung des Buchwerts der Firmenwerte zu Beginn und zum Ende der Berichtsperiode:

Mio EUR 31.12.2016 30.06.2017
Anschaffungskosten
Stand am Periodenanfang 83,1 82,8
Abgänge 0,0 –11,5
Währungsumrechnungsdifferenzen –0,3 0,6
Stand am Periodenende 82,8 72,0
Wertminderungen
Stand am Periodenanfang 24,9 26,5
Zugänge 2,0 2,7
Abgänge 0,0 –11,5
Währungsumrechnungsdifferenzen –0,4 0,5
Stand am Periodenende 26,5 18,2
Buchwert am Periodenanfang 58,2 56,3
Buchwert am Periodenende 56,3 53,7

Die Abgänge betreffen die PostMaster s.r.l., Bukarest, die im April 2017 veräußert wurde (siehe Kapitel 3 Konsolidierungskreis).

6 — ZUR VERÄUSSERUNG GEHALTENE VERMÖGENS-WERTE UND SCHULDEN

Im Mai 2017 schloss die Österreichische Post AG einen Vertrag zum Verkauf sämtlicher Anteile (20,45%) an dem assoziierten Unternehmen media.at GmbH, Wien, ab. Der Anteil mit einem Buchwert von 0,6 Mio EUR wird daher zum 30. Juni 2017 in der Konzernbilanz als zur Veräußerung gehaltener Vermögenswert ausgewiesen.

Die zum 31. Dezember 2016 in der Konzernbilanz ausgewiesenen Vermögenswerte und Schulden betrafen die PostMaster s.r.l., Bukarest, die im April 2017 veräußert wurde (siehe Kapitel 3 Konsolidierungskreis).

7 — RÜCKSTELLUNGEN

Die Österreichische Post AG hat die Parameter für verzinsliche Rückstellungen vor dem Hintergrund der Entwicklungen der Zinslandschaft angepasst. Der Rechnungszinssatz für Rückstellungen für Abfertigungen beträgt nunmehr 2,0% (31. Dezember 2016: 1,75%), jener für Rückstellungen für Jubiläumsgelder 1,75% (31. Dezember 2016: 1,5%). Die Parameteranpassungen führten im ersten Halbjahr 2017 zu einem versicherungsmathematischen Gewinn in Höhe von 4,7 Mio EUR. Davon wurden 3,1 Mio EUR im sonstigen Ergebnis erfasst.

Die Bandbreite der Rechnungszinssätze für Rückstellungen für Unterauslastung beträgt 1,0–1,5% (31. Dezember 2016: 1,0–1,25%). Die Parameteranpassungen führten im ersten Halbjahr 2017 zu einem positiven Effekt von 2,5 Mio EUR, der im Personalaufwand erfasst wurde.

8 — FINANZINSTRUMENTE

FINANZIELLE VERMÖGENSWERTE UND VER-BINDLICHKEITEN, DIE ZUM BEIZULEGENDEN ZEITWERT BEWERTET WERDEN Die Tabellen zeigen

die Buchwerte der finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, nach den Bewertungskategorien des IAS39 sowie die Einstufung nach der Fair-Value-Hierarchie:

31. Dezember 2016
Mio EUR
Stufe Erfolgs
wirksam zum
beizulegenden
Zeitwert
Zur Veräußerung
verfügbar
Gesamt
Finanzielle Vermögenswerte
Folgebewertung zum beizulegenden Zeitwert
Wertpapiere 1 0,0 60,9 60,9
Andere Anteile 3 0,0 61,1 61,1
0,0 122,0 122,0
Finanzielle Verbindlichkeiten
Folgebewertung zum beizulegenden Zeitwert
Bedingte Restkaufpreisverbindlichkeiten 3 2,1 0,0 2,1
2,1 0,0 2,1
Erfolgs
wirksam zum
30. Juni 2017 beizulegenden Zur Veräußerung
Mio EUR Stufe Zeitwert verfügbar Gesamt
Finanzielle Vermögenswerte
Folgebewertung zum beizulegenden Zeitwert
Wertpapiere 1 0,0 75,6 75,6
Andere Anteile 3 0,0 61,2 61,2
0,0 136,8 136,8
Finanzielle Verbindlichkeiten
Folgebewertung zum beizulegenden Zeitwert
Bedingte Restkaufpreisverbindlichkeiten 3 0,3 0,0 0,3
0,3 0,0 0,3

Während der Berichtsperiode wurden keine Transfers zwischen den Stufen 1, 2 und 3 vorgenommen.

FINANZIELLE VERMÖGENSWERTE UND VER-BINDLICHKEITEN, DIE NICHT ZUM BEIZULEGEN-DEN ZEITWERT BEWERTET WERDEN Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Forderungen, den Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten sowie den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Verbindlichkeiten wird aufgrund überwiegender Kurzfristigkeit der Posten unterstellt, dass die Buchwerte im Wesentlichen den beizulegenden Zeitwerten entsprechen.

Für andere finanzielle Verbindlichkeiten zeigt die nachfolgende Tabelle die Gegenüberstellung von Buchwert und beizulegendem Zeitwert. Der beizulegende Zeitwert ist in der Fair-Value-Hierarchie Stufe 3 zuzuordnen.

30.06.2017
Mio EUR Buchwert Beizulegender
Zeitwert
Buchwert Beizulegender
Zeitwert
Andere finanzielle Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1,4 1,4 1,7 1,7
Verbindlichkeiten Finanzierungsleasing 4,2 4,2 4,0 4,0
5,6 5,6 5,7 5,7

ANGABEN ZUR ERMITTLUNG DER BEIZULEGENDEN ZEITWERTE

Die folgende Tabelle zeigt die verwendeten Bewertungsverfahren und Inputfaktoren bei der Ermittlung beizulegender Zeitwerte:

Stufe Finanzinstrumente Bewertungsverfahren Inputfaktoren
Folgebewertung zum beizulegenden Zeitwert
1 Wertpapiere Marktwertorientiert Nominalwerte, Börsepreis
3 Strategische und andere Anteile Marktwertorientiert bzw.
Kapitalwertorientiert
Buchwert-Multiples vergleichbarer börsenotierter
Unternehmen und, sofern verfügbar,
Planungsrechnungen
3 Derivative finanzielle Vermögenswerte Kapitalwertorientiert Planungsrechnungen und darauf basierende
wahrscheinlichkeitsgewichtete Szenarien,
risikogewichtete Abzinsungssätze (WACC)
3 Bedingte Restkaufpreisverbindlichkeiten Kapitalwertorientiert Planungsrechnungen und darauf basierende
wahrscheinlichkeitsgewichtete Szenarien
Folgebewertung nicht zum beizulegenden Zeitwert
3 Andere finanzielle Verbindlichkeiten Kapitalwertorientiert Mit den Finanzinstrumenten verbundene Zahlungen,
Marktzinssätze vergleichbarer Finanzierungen

Wesentliche Sensitivitäten in der Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte von Stufe-3-Finanzinstrumenten können sich aus Veränderungen der zugrundeliegenden Marktdaten vergleichbarer Unternehmen sowie der in der Kapitalwertermittlung angesetzten Inputfaktoren (insbesondere Diskontierungssätze und Planungsdaten) ergeben.

9 — SONSTIGE ANGABEN

Die in der Hauptversammlung am 20. April 2017 beschlossene Dividende von 2,00 EUR pro Aktie (135,1 Mio EUR) wurde am 4. Mai 2017 ausbezahlt.

Für die Österreichische Post AG besteht eine Eventualforderung gemäß IAS37 aus Rückforderungsansprüchen offener Rechtsmittelverfahren im Zusammenhang mit der Rückforderung von Beiträgen aus der Gehaltsabrechnung der Beamten (siehe Geschäftsbericht 2016, Finanzbericht, Konzernabschluss Kapitel 7.4), deren Ausgang unsicher ist. Da weiterführende Angaben die Rechtsposition der Österreichischen Post AG ernsthaft beeinträchtigen würden, wird die Schutzklausel gemäß IAS 37.92 in Anspruch genommen und von der vollständigen Angabe der Information gemäß IAS 37.84-89 Abstand genommen. Dieser Eventualforderung steht eine Eventualverbindlichkeit für Verpflichtungen aus etwaigen Ersatzleistungen gegenüber.

10 — EREIGNISSE NACH DEM BILANZSTICHTAG

Mit Stichtag 18. Juli 2017 wurden sämtliche von der Österreichischen Post AG an der media.at GmbH, Wien, gehaltenen Anteile (20,45%) verkauft. In der Konzernbilanz zum 30. Juni 2017 sind die Anteile gemäß IFRS 5 als zur Veräußerung gehaltener Vermögenswert ausgewiesen (siehe Kapitel 6 Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte und Schulden).

11 — NEGATIVVERMERK

Der Konzernzwischenabschluss der Österreichischen Post AG, Wien, für das erste Halbjahr 2017 wurde weder einer vollständigen Prüfung noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen.

Wien, am 1. August 2017

Der Vorstand

Dipl.-Ing. Dr. Georg Pölzl Vorstandsvorsitzender – Generaldirektor

Dipl.-Ing. Walter Hitziger Vorstandsmitglied – Brief, Werbepost & Filialen

Dipl.-Ing. Walter Oblin Vorstandsmitglied – Finanzen

Dipl.-Ing. Peter Umundum Vorstandsmitglied – Paket & Logistik

ERKLÄRUNG ALLER GESETZLICHEN VERTRETER GEMÄSS § 87 ABS. 1 Z. 3 BÖRSEGESETZ

Als gesetzliche Vertreter der Österreichischen Post AG bestätigen wir nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2017 ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und dass der Halbjahreslagebericht des Konzerns ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns bezüglich der wichtigen Ereignisse während der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres und ihrer Auswirkungen auf den Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2017, bezüglich der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten in den restlichen sechs Monaten des Geschäftsjahres und bezüglich der offenzulegenden wesentlichen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen vermittelt.

Wien, am 1. August 2017

Der Vorstand

Dipl.-Ing. Dr. Georg Pölzl Vorstandsvorsitzender – Generaldirektor

Dipl.-Ing. Walter Hitziger Vorstandsmitglied – Brief, Werbepost & Filialen

Dipl.-Ing. Walter Oblin Vorstandsmitglied – Finanzen

Dipl.-Ing. Peter Umundum Vorstandsmitglied – Paket & Logistik

FINANZKALENDER 2017/2018

10. August 2017 Halbjahresfinanzbericht 2017, Veröffentlichung: 07:30–07:40 Uhr
15. November 2017 Zwischenbericht 1. bis 3. Quartal 2017, Veröffentlichung: 07:30–07:40 Uhr
15. März 2018 Jahresergebnis 2017, Veröffentlichung: 07:30–07:40 Uhr
19. April 2018 Hauptversammlung 2018, Wien
30. April 2018 Ex-Tag (Dividende)
2. Mai 2018 Record Date (Feststellung der anspruchsberechtigten Bestände iZm Ausschüttungen)
3. Mai 2018 Dividendenzahltag
16. Mai 2018 Zwischenbericht 1. Quartal 2018, Veröffentlichung: 07:30–07:40 Uhr
10. August 2018 Halbjahresfinanzbericht 2018, Veröffentlichung: 07:30–07:40 Uhr
15. November 2018 Zwischenbericht 1. bis 3. Quartal 2018, Veröffentlichung: 07:30–07:40 Uhr

ENTWICKLUNG DER POST-AKTIE (VERGLEICH 12 MONATE)

Herausgeber und Medieninhaber

Österreichische Post AG Haidingergasse 1, 1030 Wien T: +43 (0) 577 67 0 E: [email protected] FN: 180219d, Handelsgericht Wien

Satz und Produktion

Inhouse produziert mit firesys

Konzept und Lektorat Berichtsmanufaktur GmbH, Hamburg

Druck AV+Astoria Druckzentrum, Wien

— KONTAKT

Investor Relations,

Konzernrevision & Compliance Dipl.-Ing. Harald Hagenauer T: +43 (0) 577 67 30401 F: +43 (0) 577 67 30409 E: [email protected] I: www.post.at/ir

Wir haben diesen Bericht mit der größtmöglichen Sorgfalt erstellt und die Daten überprüft. Rundungs-, Satz- oder Druckfehler können dennoch nicht ausgeschlossen werden. Bei der Summierung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können durch Verwendung automatischer Rechenhilfen rundungsbedingte Rechendifferenzen auftreten.

Dieser Bericht enthält auch zukunftsbezogene Einschätzungen und Aussagen, die wir auf Basis aller uns zum gegenwärtigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Diese zukunftsbezogenen Aussagen werden üblicherweise mit Begriffen wie "erwarten", "schätzen", "planen", "rechnen" etc. umschrieben. Wir weisen darauf hin, dass die tatsächlichen Gegebenheiten – und damit auch die tatsächlichen Ergebnisse – aufgrund verschiedenster Faktoren von den in diesem Bericht dargestellten Erwartungen abweichen können. Personenbezogene Formulierungen sind geschlechtsneutral zu verstehen.

Dieser Geschäftsbericht ist auch in englischer Sprache verfügbar. Maßgeblich ist in Zweifelsfällen die deutschsprachige Version.

Redaktionsschluss: 1. August 2017

Unternehmenskommunikation

Mag. Manuela Bruck T: +43 (0) 577 67 24099 F: +43 (0) 577 67 28039 E: [email protected] I: www.post.at/pr

Die Österreichische Post im Internet www.post.at

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