Quarterly Report • Nov 15, 2017
Quarterly Report
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1.–3. Q UARTAL 2017
| Mio EUR | Q1–3 2016 | Q1–3 2017 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| ERTRAGSLAGE | |||
| Umsatz | 1.510,4 | 1.404,7 | –7,0 % |
| Umsatz ohne trans-o-flex | 1.375,5 | 1.404,7 | 2,1 % |
| EBITDA | 191,8 | 198,7 | 3,6 % |
| EBITDA-Marge | 12,7 % | 14,1 % | – |
| EBIT | 135,5 | 139,9 | 3,3 % |
| EBIT-Marge | 9,0 % | 10,0 % | – |
| Ergebnis vor Steuern | 134,2 | 140,6 | 4,7 % |
| Periodenergebnis | 100,5 | 105,9 | 5,4 % |
| Ergebnis je Aktie (EUR)1 | 1,49 | 1,57 | 5,6 % |
| Mitarbeiter (Periodendurchschnitt, Vollzeitkräfte) | 21.983 | 20.560 | –6,5 % |
| CASHFLOW | |||
| Cashflow aus dem Ergebnis | 190,5 | 178,7 | –6,2 % |
| Cashflow aus der Geschäftstätigkeit | 158,9 | 166,5 | 4,8 % |
| Investitionen in Sachanlagen (CAPEX) | –56,3 | –49,5 | 12,2 % |
| Operativer Free Cashflow2 | 131,3 | 135,2 | 3,0 % |
| Mio EUR | 31.12.2016 | 30.09.2017 | Veränderung |
| BILANZ | |||
| Bilanzsumme3 | 1.541,8 | 1.495,1 | –3,0 % |
| Eigenkapital | 670,0 | 648,1 | –3,3 % |
| Nettoliquidität (–) | –25,7 | –39,7 | –54,3 % |
| Eigenkapitalquote | 43,5 % | 43,3 % | – |
| Capital Employed | 567,9 | 533,8 | –6,0 % |
1 Unverwässertes Ergebnis je Aktie, bezogen auf 67.552.638 Stück Aktien
2 Free Cashflow vor Akquisitionen/Wertpapieren und vor neuer Unternehmenszentrale
3 Enthält zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte in Höhe von 2,4 Mio EUR per 31. Dezember 2016
Der Konzernumsatz der Österreichischen Post erreichte in den ersten drei Quartalen des laufenden Geschäftsjahres 1.404,7 Mio EUR. Bereinigt um die im April 2016 verkaufte trans-o-flex entspricht das einem Anstieg um 2,1%, wobei sowohl die Division Brief, Werbepost & Filialen als auch die Division Paket & Logistik in der Berichtsperiode eine zufriedenstellende Entwicklung zeigte.
Im Paketbereich wurden deutliche Steigerungsraten erzielt – die Österreichische Post profitiert hier von einem dynamischen Marktwachstum durch den anhaltenden Online-Shopping-Trend. Die damit verbundene Wettbewerbsintensität und der Preisdruck werden weiterhin hoch bleiben. Wir sind optimistisch, unsere starke Wettbewerbsposition in diesem hart umkämpften Markt – aufgrund der ausgezeichneten Zustellqualität und des breiten Angebots an individuellen Kundenlösungen – weiterhin gut behaupten zu können. Um das stark wachsende Paketvolumen auch zukünftig zu meistern, bereiten wir ein österreichweites Kapazitätserweiterungsprogramm vor. Mittelfristig soll die Sortierleistung auf 100.000 Paketen pro Stunde mehr als verdoppelt werden. Zudem wird die Ausweitung des Serviceangebots mit Selbstbedienungs- und Online-Lösungen, die den Paketversand und -empfang noch einfacher und bequemer machen, kontinuierlich vorangetrieben.
Aber auch im Briefbereich und im Filialnetz ist die Österreichische Post gefordert, ihr Leistungsangebot an aktuelle Kundenbedürfnisse anzupassen: So evaluieren wir derzeit strategische Optionen und potenzielle Partnerschaften im Bereich Finanzdienstleistungen, um ein zeitgemäßes und nachhaltig zukunftsfähiges Angebot zu gestalten. Im Briefgeschäft ist ein internationaler Trend erkennbar, die Wahlfreiheit für Kunden zu erhöhen und im Rahmen des Universaldienstes auch Briefprodukte mit längeren Laufzeiten anzubieten. Diesen Anforderungen gilt es in Zukunft Rechnung zu tragen – so sind wir bestrebt, unser Angebot laufend weiterzuentwickeln, um unsere Position als Nummer eins am österreichischen Markt auszubauen.
Auf Basis der guten Umsatzentwicklung und gepaart mit konsequenter Kostendisziplin lag das Betriebsergebnis (EBIT) mit 139,9 Mio EUR um 3,3% über dem Niveau des Vorjahres. Diese solide Ertragsentwicklung ist ein Beleg dafür, dass die Strategie, Synergien in der Zustellung von Briefen und Paketen intensiver zu nutzen, richtig ist. Diesen eingeschlagenen Weg wollen wir auch weiter fortsetzen – denn im Fokus unserer strategischen Aktivitäten stehen Verlässlichkeit und Beständigkeit gegenüber den Eigentümern und weiteren Stakeholdern unseres Unternehmens. So rechnet die Österreichische Post für das Gesamtjahr 2017 mit einer leicht positiven Umsatzentwicklung und peilt ein operatives Ergebnis an, das zumindest auf dem Niveau des Vorjahres liegen sollte. Auch für das Jahr 2018 streben wir Stabilität hinsichtlich Umsatz- und Ergebnisentwicklung an.
Wien, am 6. November 2017
Der Vorstand
Dipl.-Ing. Dr. Georg Pölzl Vorstandsvorsitzender – Generaldirektor
Dipl.-Ing. Walter Hitziger Vorstandsmitglied – Brief, Werbepost & Filialen
Dipl.-Ing. Walter Oblin Vorstandsmitglied – Finanzen
Dipl.-Ing. Peter Umundum Vorstandsmitglied – Paket & Logistik
Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft erneut leicht angehoben. Der seit Mitte 2016 andauernde Wirtschaftsaufschwung nimmt weiter an Dynamik zu. So ist im Jahr 2017 mit einem Wachstum der Weltwirtschaft von 3,6% zu rechnen – nach 3,2% im Vorjahr (2018: +3,7%). Trotz der verbesserten Wachstumsaussichten sieht der IWF Gefahren für die Weltwirtschaft wegen des zunehmenden Risikos geopolitischer Spannungen und der Errichtung von Handelshemmnissen. Zudem liegt die Inflation unter den Erwartungen und das Lohnwachstum ist vergleichsweise schwach. Für die Eurozone erwartet der IWF für 2017 ein Wachstum von 2,1% und für 2018 von 1,9% (IWF, Oktober 2017).
Der Konjunkturaufschwung der österreichischen Wirtschaft dürfte über das Jahr 2018 hinaus anhalten, aber zunehmend an Dynamik verlieren. Die gute internationale Konjunktur führt zu stärkeren Exporten, und höhere Einkommen stützen den Konsum. Gemäß WIFO wird erwartet, dass die Wirtschaft in Österreich sowohl im laufenden Jahr als auch 2018 um 2,8% wächst (WIFO, Oktober 2017).
Den Wirtschaftsdaten zufolge stehen auch die Zeichen in Südost- und Osteuropa weiterhin auf Wachstum. Der IWF rechnet für die europäischen Schwellenländer im Jahr 2017 mit einem Wirtschaftswachstum von 4,5% (z.B. 3,6% in Bulgarien, 3,2% in Ungarn, 3,0% in Serbien, 2,9% in Kroatien). Für die Türkei erwartet der IWF ein Plus von 5,1% (IWF, Oktober 2017).
Neben dem konjunkturellen Umfeld wird die Geschäftsentwicklung der Österreichischen Post vor allem von folgenden internationalen Trends beeinflusst, die Risiken, aber auch Chancen mit sich bringen.
Im Briefbereich hält die elektronische Substitution des klassischen Briefs weiterhin an. Dieser globale Trend betrifft alle Post-Gesellschaften und ist im Kern wenig beeinflussbar. Insbesondere Kunden aus dem öffentlichen Sektor versuchen ihr Sendungsvolumen zu reduzieren, sodass die Österreichische Post weiterhin mit kontinuierlichen Rückgängen von ca. 5% pro Jahr rechnet. Das Geschäft mit Werbesendungen hingegen hängt stark von der Intensität der Werbeaktivitäten von Unternehmen ab. Der Markt für adressierte und unadressierte Werbesendungen zeigt dabei eine differenzierte Volumenentwicklung. Während einige Kundensegmente etwa durch zunehmende Aktivitäten von Online-Händlern unter Druck stehen, verzeichnen andere Segmente Zuwächse. Neben Online-Werbung sollten in Zukunft auch Multi-Channel-Kommunikation und Dialogmarketing tendenziell an Bedeutung gewinnen.
Die Paketmengen im privaten Bereich steigen dank der ständig zunehmenden Bedeutung des Online-Shoppings weiter stark an. Insbesondere in den Märkten des CEE-Raums besteht Aufholbedarf im E-Commerce, was zu einem tendenziell dynamischeren Wachstum der Paketmengen führen sollte.
Die Entwicklung des internationalen Paket- und Frachtgeschäfts ist wiederum wesentlich von der Konjunkturentwicklung, den internationalen Handelsströmen und der damit verbundenen Preisentwicklung abhängig. Wettbewerbsintensität und Preisdruck sind in diesem Bereich weiterhin hoch. Die Handelsströme werden immer internationaler und mit ihnen die nachgefragten Logistikdienstleistungen.
Die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Geschäftstätigkeit der Österreichischen Post basieren primär auf dem Österreichischen Postmarktgesetz, das seit 1. Jänner 2011 in Kraft ist.
– Die Österreichische Post ist seit der vollständigen Marktöffnung Österreichs Universaldienstleister und garantiert damit die Versorgung mit qualitativ hochwertigen Postdienstleistungen in ganz Österreich. Die Regulierungsbehörde (Post Control Kommission) hat – wie gesetzlich vorgesehen – im Jahr 2016 untersucht, ob auch andere Postdienst-Anbieter in der Lage sind, die in der gesetzlichen Universaldienstverpflichtung definierten Leistungen zu erbringen. Dies ist nicht der Fall.
neben Briefsendungen (mit strengen Laufzeitvorgaben) auch sogenannte Non-Priority-Briefsendungen im Universaldienst anzubieten, deren Laufzeiten regelmäßig bis zu vier Tage betragen dürfen. Die Österreichische Post hat diesbezüglich jedoch noch kein Universaldienstprodukt im Angebot.
– Die Regulierungsbehörde hat mit 25. Juli 2016 eine Neuerung der Produktstruktur genehmigt, die mit 1. Jänner 2017 umgesetzt wurde. Diese beinhaltet Adaptierungen bei Brief- und Paketprodukten, insbesondere die Einführung eines neuen Produkts "Päckchen".
Mit 1. Jänner 2017 erfolgte der Segmentwechsel der M&BM Express OOD, Bulgarien, von der Division Brief, Werbepost & Filialen in die Division Paket & Logistik. Die Österreichische Post hält 76% der Anteile an der M&BM Express OOD.
Mit 19. April 2017 erfolgte das Closing zum Verkauf der rumänischen Gesellschaft PostMaster s.r.l. Die Gesellschaft stand zu 100% im Eigentum der Österreichischen Post AG.
Mit Stichtag 18. Juli 2017 wurden zudem sämtliche an der media.at GmbH, Wien, gehaltenen Anteile (20,45%) verkauft.
Der Konzernumsatz der Österreichischen Post reduzierte sich in den ersten drei Quartalen 2017 gegenüber dem Vergleichswert des Vorjahres um 105,7 Mio EUR auf 1.404,7 Mio EUR. Dieser Rückgang ist auf den Verkauf des Tochterunternehmens trans-o-flex im April 2016 zurückzuführen. Bereinigt um trans-o-flex erhöhte sich der Umsatz um 29,1 Mio EUR bzw. 2,1%. Im dritten Quartal 2017 lag der Konzernumsatz mit 451,0 Mio EUR um 2,7% über dem Vorjahr.
1 – Umsatzerlöse ohne trans-o-flex (Umsatz 2015 angepasst) 2 – trans-o-flex
Das dynamische Paketwachstum konnte die Umsatzrückgänge im Briefgeschäft in der Berichtsperiode mehr als kompensieren. Umsatzerhöhend wirkte zudem die Einführung einer vereinfachten Produktstruktur mit 1. Jänner 2017, die insbesondere ein den Anforderungen des E-Commerce-Marktes entsprechendes Sendungsangebot rund um das "Päckchen" umfasst.
Demgegenüber standen im Vorjahresvergleich geringere Umsatzbeiträge aus Wahlen. In der separaten Betrachtung des dritten Quartals lagen die Wahlumsätze im Jahr 2017 aufgrund der Nationalratswahl über dem Vorjahr. Da im ersten Halbjahr 2017 keine wesentlichen Wahlen stattfanden, wurden in der gesamten Berichtsperiode jedoch bedeutend geringere Umsatzbeiträge aus Wahlen als noch im Vorjahr erzielt.
| Veränderung | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Mio EUR | Q1–3 2016 | Q1–3 2017 | % | Mio EUR | Q3 2016 | Q3 2017 |
| Konzernumsatz | 1.510,4 | 1.404,7 | –7,0% | –105,7 | 439,3 | 451,0 |
| Konzernumsatz ohne trans-o-flex | 1.375,5 | 1.404,7 | 2,1 % | 29,1 | 439,3 | 451,0 |
| Brief, Werbepost & Filialen | 1.078,3 | 1.054,6 | –2,2 % | –23,7 | 341,6 | 333,7 |
| Paket & Logistik | 432,0 | 350,0 | –19,0 % | –82,0 | 97,7 | 117,2 |
| Paket & Logistik ohne trans-o-flex | 297,2 | 350,0 | 17,8 % | 52,8 | 97,7 | 117,2 |
| Corporate/Konsolidierung | 0,0 | 0,1 | – | 0,1 | 0,0 | 0,1 |
| Kalenderwerktage in Österreich | 189 | 188 | – | – | 65 | 64 |
Mit 75,1% entfiel der wesentliche Anteil des Konzernumsatzes in den ersten drei Quartalen 2017 auf die Division Brief, Werbepost & Filialen. Insgesamt reduzierte sich der Divisionsumsatz im Berichtszeitraum um 2,2% auf 1.054,6 Mio EUR. Im dritten Quartal 2017 lag der Rückgang mit 2,3% auf ähnlichem Niveau.
Die rückläufige Umsatzentwicklung in den ersten neun Monaten 2017 war vor allem auf den anhaltenden Trend der elektronischen Substitution des klassischen Briefs zurückzuführen, wobei sich auch die Umsätze mit Werbesendungen – unter anderem aufgrund geringerer Impulse durch Wahlen – rückläufig entwickelten. Insgesamt waren in der Vergleichsperiode des Vorjahres Zusatzumsätze durch Wahlen von 13,5 Mio EUR in den Bereichen Brief-, Werbe- und Medienpost erzielt worden, während in der aktuellen Berichtsperiode Wahlen mit 5,6 Mio EUR umsatzerhöhend wirkten.
Die Division Paket & Logistik erwirtschaftete im Berichtszeitraum einen Anteil von 24,9% des Konzern-
In der regionalen Betrachtung des Konzernumsatzes der Österreichischen Post wurden in den ersten drei Quartalen 2017 91,8% des Umsatzes in Österreich erwirtschaftet. Auf den Raum Südost- und Osteuropa entfielen 5,8% des Konzernumsatzes. In Deutschland wurde ein Anteil von 2,5% der Umsatzerlöse generiert.
2 – Südost-/Osteuropa
1 – Brief, Werbepost & Filialen
2 – Paket & Logistik
| Veränderung | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Mio EUR | Q1–3 2016 | Q1–3 2017 | % | Mio EUR | Q3 2016 | Q3 2017 |
| Umsatzerlöse mit Dritten (extern) | 1.078,3 | 1.054,6 | –2,2 % | –23,7 | 341,6 | 333,7 |
| Briefpost & Mail Solutions | 584,5 | 573,4 | –1,9 % | –11,1 | 181,0 | 177,8 |
| Werbepost | 304,3 | 298,3 | –2,0 % | –6,1 | 98,1 | 95,2 |
| Medienpost | 101,8 | 96,8 | –4,9 % | –5,0 | 31,4 | 29,7 |
| Filialdienstleistungen | 87,8 | 86,2 | –1,8 % | –1,6 | 31,1 | 31,0 |
| Umsatzerlöse mit anderen Segmenten (konzernintern) | 62,8 | 74,2 | 18,1 % | 11,4 | 20,9 | 24,9 |
| Umsatzerlöse gesamt | 1.141,2 | 1.128,8 | –1,1 % | –12,4 | 362,5 | 358,6 |
Der Umsatz der Division Brief, Werbepost & Filialen von 1.054,6 Mio EUR stammte zu 54,4% aus dem Bereich Briefpost & Mail Solutions, zu 28,3% aus Werbepost und zu 9,2% aus Medienpost, also der Zustellung von Zeitungen und Magazinen. Zudem wurden 8,2% des Umsatzes mit Filialdienstleistungen erwirtschaftet.
Im Bereich Briefpost & Mail Solutions lag der Umsatz in den ersten drei Quartalen 2017 mit 573,4 Mio EUR um 1,9% unter dem Niveau des Vorjahres. Im dritten Quartal 2017 reduzierte sich der Umsatz in diesem Bereich um 1,7% auf 177,8 Mio EUR. Positiv auf die Umsatzentwicklung wirkten Mix-Effekte durch die neue Produktstruktur und die Tarifanpassung einzelner Produkte wie beispielsweise des Rückscheinbriefs. Zudem waren in der Berichtsperiode vermehrte Einmalaussendungen einzelner Kunden – vor allem aus den Branchen Banken und Versicherungen – zu verzeichnen. Als gegenläufiger umsatzmindernder Effekt ist der Segmentwechsel der bulgarischen Tochtergesellschaft M&BM Express OOD zu nennen, die seit 1. Jänner 2017 in der Division Paket & Logistik dargestellt wird. Zudem zählte die Berichtsperiode einen Werktag weniger als die Vergleichsperiode des Vorjahres. Die rückläufige Volumenentwicklung infolge der Substitution von Briefen durch elektronische Kommunikationsformen setzte sich fort, unter Einbeziehung der erwähnten Umsatzeffekte lag der Basistrend der Volumenentwicklung in der Berichtsperiode bei etwa minus 5%.
Der Bereich Werbepost verzeichnete in den ersten neun Monaten 2017 einen Umsatzrückgang von 2,0% auf 298,3 Mio EUR, im dritten Quartal 2017 reduzierte sich der Umsatz um 3,0%. Ein wesentlicher Faktor für den Umsatzrückgang der ersten neun Monate war der Raum Südost- und Osteuropa, da sich die Österreichische Post in dieser Region auf den Paketbereich konzentriert und sich aus dem Briefgeschäft sukzessive zurückzieht. Der Umsatzrückgang im südost- und osteuropäischen Werbegeschäft betrug 3,3 Mio EUR und war vor allem durch die Entkonsolidierung der rumänischen Gesellschaft PostMaster s.r.l. begründet. Im österreichischen Werbegeschäft ist eine Zunahme im unadressierten Bereich (v.a. Lebensmittelhandel) zu verzeichnen, während sich die adressierte Werbepost rückläufig entwickelte. Insgesamt wurden in der Berichtsperiode weniger Werbeumsätze durch Wahlen generiert, wobei im Periodenvergleich des dritten Quartals die Umsatzbeiträge etwas höher ausfielen.
Der Umsatz mit Medienpost reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr um 4,9% auf 96,8 Mio EUR. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf das rückläufige Abonnementgeschäft von Zeitungen und Magazinen zurückzuführen. Im dritten Quartal lag der Rückgang im Bereich Medienpost bei 5,3%.
Der Umsatz mit Filialdienstleistungen lag in den ersten neun Monaten 2017 mit 86,2 Mio EUR um 1,8% unter dem Niveau des Vorjahres, im dritten Quartal reduzierte sich der Umsatz um 0,4%. Bei Handelswaren wurde zwar ein Anstieg verzeichnet, der Umsatz mit Finanzdienstleistungen zeigte hingegen einen strukturell rückläufigen Trend.
UMSATZENTWICKLUNG DIVISION PAKET & LOGISTIK
| Veränderung | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Mio EUR | Q1–3 2016 | Q1–3 2017 | % | Mio EUR | Q3 2016 | Q3 2017 |
| Umsatzerlöse mit Dritten (extern) | 432,0 | 350,0 | –19,0 % | –82,0 | 97,7 | 117,2 |
| Paket Premium | 276,9 | 171,1 | –38,2 % | –105,8 | 49,4 | 59,1 |
| Paket Standard | 132,0 | 154,7 | 17,2 % | 22,7 | 41,7 | 50,4 |
| Paket Sonstige Leistungen | 23,1 | 24,2 | 4,6 % | 1,1 | 6,6 | 7,8 |
| Umsatzerlöse mit Dritten (extern) ohne trans-o-flex | 297,2 | 350,0 | 17,8 % | 52,8 | 97,7 | 117,2 |
| Umsatzerlöse mit anderen Segmenten (konzernintern) | 8,0 | 6,2 | –22,9 % | –1,8 | 2,6 | 2,1 |
| Umsatzerlöse gesamt | 440,0 | 356,1 | –19,1 % | –83,9 | 100,3 | 119,3 |
Der Umsatz der Division Paket & Logistik reduzierte sich in den ersten drei Quartalen 2017 von 432,0 Mio EUR auf 350,0 Mio EUR. Abzüglich der mit April 2016 entkonsolidierten trans-o-flex, die im Vorjahr Umsatzerlöse von 134,8 Mio EUR beisteuerte, erhöhte sich der Divisionsumsatz um 17,8%. Der Umsatzbasistrend in den ersten neun Monaten 2017 wird mit über 10% eingeschätzt. In der Berichtsperiode umsatzerhöhend wirkte die Einführung der vereinfachten Produktstruktur rund um das neue Produkt "Päckchen" – ein speziell auf die Anforderungen von Online-Bestellungen ausgerichtetes Leistungsangebot. Zudem erfolgte mit 1. Jänner 2017 der Segmentwechsel der bulgarischen Tochtergesellschaft M&BM Express OOD, die in der Vergleichsperiode des Vorjahres noch in der Division Brief, Werbepost & Filialen erfasst wurde. Bereinigt um die M&BM Express OOD erhöhte sich der Umsatz der Division Paket & Logistik um 15,3%.
Das starke Wachstum im Paketgeschäft ist vor allem auf den anhaltenden E-Commerce-Trend zurückzuführen, der zu einem deutlichen Anstieg bei Privatkundenpaketen führte. Generell entwickelt sich der Paketmarkt in Österreich sehr dynamisch und zeigt zweistellige Wachstumsraten. Die Österreichische Post konnte auch in der Berichtsperiode am Marktwachstum partizipieren. Es herrscht weiterhin intensiver Wettbewerb, gleichzeitig nehmen die Anforderungen hinsichtlich Qualität und Zustellgeschwindigkeit sowie der Preisdruck zu.
Insgesamt 48,9% des Divisionsumsatzes entfielen in den ersten drei Quartalen 2017 auf den Premium-Bereich (Paketzustellung innerhalb von 24 Stunden). Auf vergleichbarer Basis exkl. trans-o-flex entspricht dies einem Umsatzanstieg von 17,7% auf 171,1 Mio EUR in den ersten drei Quartalen und 19,6% im dritten Quartal 2017. Vor allem bei höherwertigen Paketen für Privatkunden wurden deutliche Steigerungsraten erzielt und auch in den Tochtergesellschaften in Südost- und Osteuropa konnten Zuwächse verbucht werden.
Auf die Umsätze des Bereichs Paket Standard – dieser umfasst vor allem Sendungen an Privatkunden in Österreich – entfielen 44,2% des Divisionsumsatzes. Im Bereich Paket Standard wurde in den ersten drei Quartalen 2017 ein Umsatzanstieg von 17,2% auf 154,7 Mio EUR erzielt, im dritten Quartal lag das Plus bei 20,7%. Umsatzerhöhend wirkte hier auch die Einführung des neuen Produkts "Päckchen".
Im Bereich Paket Sonstige Leistungen, der diverse Logistik-Zusatzdienstleistungen beinhaltet, wurden in der Berichtsperiode Umsätze in Höhe von 24,2 Mio EUR generiert. Bereinigt um trans-o-flex entspricht dies einem Plus von 4,4 Mio EUR, wobei der Anstieg auf den Segmentwechsel der M&BM Express OOD, Bulgarien, zurückzuführen ist.
Eine Betrachtung nach Regionen zeigt, dass in den ersten drei Quartalen 80,0% der Divisionsumsätze in Österreich erzielt wurden, 20,0% der Umsätze entfielen auf die Tochtergesellschaften in Südost- und Osteuropa. Sowohl das Geschäft in Österreich als auch in den CEE-/SEE-Märkten zeigte deutliche Steigerungsraten. In Österreich wurde in den ersten neun Monaten 2017 ein Umsatzanstieg von 16,6% und im dritten Quartal von 19,2% erzielt. Für den Raum Südost- und Osteuropa wurde in den ersten neun Monaten ein Umsatzplus von 22,8% ausgewiesen, wobei davon 7,4 Mio EUR auf den Segmentwechsel der M&BM Express OOD, Bulgarien, entfielen. Auf vergleichbarer Basis verbuchte der CEE-/SEE-Raum in den ersten drei Quartalen 2017 einen Umsatzanstieg von 9,8%.
| Veränderung | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Mio EUR | Q1–3 2016 | Q1–3 2017 | % | Mio EUR | Q3 2016 | Q3 2017 |
| Umsatzerlöse | 1.510,4 | 1.404,7 | –7,0% | –105,7 | 439,3 | 451,0 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 50,1 | 40,4 | –19,4 % | –9,7 | 14,0 | 12,7 |
| Materialaufwand und Aufwand für bezogene Leistungen | –384,0 | –296,5 | 22,8 % | 87,5 | –97,7 | –100,2 |
| Personalaufwand | –784,8 | –744,8 | 5,1 % | 40,0 | –239,5 | –230,4 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | –200,2 | –206,7 | –3,2 % | –6,5 | –61,1 | –80,0 |
| Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen |
0,3 | 1,7 | >100 % | 1,4 | –0,3 | 2,4 |
| EBITDA1 | 191,8 | 198,7 | 3,6 % | 7,0 | 54,6 | 55,4 |
| Abschreibungen | –56,3 | –58,8 | –4,5 % | –2,5 | –17,8 | –17,7 |
| EBIT2 | 135,5 | 139,9 | 3,3 % | 4,4 | 36,8 | 37,7 |
| Sonstiges Finanzergebnis | –1,3 | 0,6 | >100 % | 1,9 | –0,8 | 0,7 |
| Ergebnis vor Steuern | 134,2 | 140,6 | 4,7% | 6,3 | 36,1 | 38,5 |
| Ertragsteuern | –33,8 | –34,7 | –2,6 % | –0,9 | –9,4 | –8,8 |
| Periodenergebnis | 100,5 | 105,9 | 5,4 % | 5,4 | 26,7 | 29,7 |
| Ergebnis je Aktie (EUR)3 | 1,49 | 1,57 | 5,6 % | 0,08 | 0,39 | 0,44 |
1 Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen
2 Ergebnis vor Zinsen und Steuern
3 Unverwässertes Ergebnis je Aktie, bezogen auf 67.552.638 Stück Aktien
Der Materialaufwand und Aufwand für bezogene Leistungen reduzierte sich in der Berichtsperiode auf 296,5 Mio EUR nach 384,0 Mio EUR im Vorjahr. Unter Berücksichtigung des Verkaufs der trans-o-flex kam es bei dieser Aufwandsposition zu einem Anstieg, der vor allem auf zusätzlich bezogene Transportdienstleistungen durch gestiegene Paketmengen zurückzuführen war.
Der Personalaufwand der Österreichischen Post belief sich in den ersten drei Quartalen 2017 auf 744,8 Mio EUR, was einem Rückgang von 5,1% entspricht. Auf vergleichbarer Basis, also ohne Berücksichtigung der trans-o-flex, lag der Personalaufwand der Berichtsperiode ebenfalls unter dem Niveau der Vergleichsperiode des Vorjahres. Durch die konsequente Fortführung der Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und zur Verbesserung der Personalstruktur konnten die jährlichen kollektivvertraglichen Gehaltssteigerungen und Biennalsprünge kompensiert werden, wodurch der operative Personalaufwand leicht unter dem Vorjahresniveau lag.
Zusätzlich zu den operativen Personalkosten umfasst der Personalaufwand der Österreichischen Post auch diverse nicht-operative Personalaufwendungen wie Abfertigungen und Rückstellungsveränderungen, die primär auf die spezifische Beschäftigungssituation beamteter Mitarbeiter der Österreichischen Post zurückzuführen sind. Diese nichtoperativen Personalaufwendungen inklusive Rückstellungsveränderungen durch Rechnungszinssatzanpassungen lagen mit 26,3 Mio EUR unter dem Niveau des Vorjahres. Die nicht-operativen Personalaufwendungen der Berichtsperiode entfielen vor allem auf Aufwendungen für Abfertigungen und Sozialplanmodelle. Gegenläufig wirkte ein positiver Ergebniseffekt in Höhe von 5,5 Mio EUR, der aus einer Anpassung der Rechnungszinssätze diverser Personalrückstellungen auf Basis der Entwicklung der internationalen Zinslandschaft resultierte.
Die sonstigen betrieblichen Erträge erreichten in den ersten neun Monaten 40,4 Mio EUR und lagen damit aufgrund der Aktivierung von Herstellungskosten von Immobilienprojekten über dem Niveau des Vorjahres (exkl. trans-o-flex). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich in der aktuellen Berichtsperiode auf 206,7 Mio EUR, was bereinigt um die verkaufte trans-oflex einem deutlichen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Neben zusätzlichen Aufwendungen in den Bereichen EDV und Beratung war dieser Anstieg auch auf Aufwendungen im Zusammenhang mit periodenfremden Lohnnebenkosten zurückzuführen. Etwaige Ersatzleistungen für Rückforderungsansprüche für in Vorperioden bezahlte Lohnnebenkosten wurden neu bewertet und die korrespondierende Rückstellung um 8,9 Mio EUR erhöht.
Das Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen betrug in den ersten drei Quartalen 1,7 Mio EUR, was auf einen positiven Ergebnisbeitrag aus dem Verkauf der Anteile an der media.at GmbH in Höhe von 2,8 Mio EUR zurückzuführen ist. Im Vorjahr erreichte das Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen 0,3 Mio EUR, wobei hier noch
Auf Basis der soliden Umsatzentwicklung erhöhte sich das EBITDA in den ersten neun Monaten 2017 um 3,6% bzw. 7,0 Mio EUR auf 198,7 Mio EUR. Dies entspricht einer EBITDA-Marge von 14,1%. Die Abschreibungen lagen mit 58,8 Mio EUR um 2,5 Mio EUR über dem Vorjahr. Während in der aktuellen Berichtsperiode Wertminderungen von insgesamt 5,4 Mio EUR durchgeführt wurden, fielen in der Vergleichsperiode des Vorjahres Wertminderungen im Ausmaß von 2,0 Mio EUR an.
Damit wurde in den ersten neun Monaten 2017 mit 139,9 Mio EUR ein EBIT erreicht, das um 4,4 Mio EUR bzw. 3,3% über dem Niveau des Vorjahres lag. Die EBIT-Marge beträgt 10,0%.
Das sonstige Finanzergebnis lag in den ersten drei Quartalen 2017 bei 0,6 Mio EUR. Das Ergebnis vor Steuern erreichte demnach 140,6 Mio EUR im Vergleich zu 134,2 Mio EUR im Vorjahr. Der Steueraufwand betrug 34,7 Mio EUR, dies entspricht einem Anstieg von 0,9 Mio EUR im Vergleich zu den ersten neun Monaten 2016. Nach Abzug der Steuern ergibt sich damit für die Berichtsperiode ein Periodenergebnis (Ergebnis nach Steuern) von 105,9 Mio EUR, nach 100,5 Mio EUR im Vorjahr. Das unverwässerte Ergebnis pro Aktie erreichte demnach 1,57 EUR für die ersten neun Monate 2017 (Q1–3 2016: 1,49 EUR pro Aktie).
| Veränderung | Marge | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Mio EUR | Q1–3 2016 | Q1–3 2017 | % | Mio EUR | Q1–3 2017 | Q3 2016 | Q3 2017 |
| EBITDA gesamt | 191,8 | 198,7 | 3,6 % | 7,0 | 14,1 % | 54,6 | 55,4 |
| Brief, Werbepost & Filialen | 223,9 | 217,8 | –2,7 % | –6,1 | 19,3 % | 62,4 | 59,8 |
| Paket & Logistik | 33,2 | 39,5 | 19,0 % | 6,3 | 11,1 % | 10,7 | 12,5 |
| Corporate/Konsolidierung | –65,3 | –58,5 | 10,3 % | 6,7 | – | –18,5 | –16,9 |
| EBIT gesamt | 135,5 | 139,9 | 3,3 % | 4,4 | 10,0 % | 36,8 | 37,7 |
| Brief, Werbepost & Filialen | 197,6 | 200,0 | 1,2 % | 2,4 | 17,7 % | 54,4 | 55,1 |
| Paket & Logistik | 24,7 | 28,9 | 17,0 % | 4,2 | 8,1 % | 7,8 | 10,0 |
| Corporate/Konsolidierung | –86,9 | –89,1 | –2,5 % | –2,2 | – | –25,4 | –27,3 |
Nach Divisionen betrachtet, verzeichnete die Division Brief, Werbepost & Filialen in den ersten neun Monaten 2017 ein EBITDA von 217,8 Mio EUR. Dies entspricht einem Rückgang von 2,7%. Das Divisions-EBIT verbesserte sich in der Berichtsperiode trotz rückläufiger Umsatzerlöse um 1,2% auf 200,0 Mio EUR. Positiv auf das Ergebnis wirkten sich in der Berichtsperiode die Intensivierung der Logistiksynergien und die vermehrte Zustellung des neuen Produkts "Päckchen" durch die Brieflogistik aus.
Die Division Paket & Logistik generierte in den ersten neun Monaten 2017 ein EBITDA von 39,5 Mio EUR nach 33,2 Mio EUR im Vorjahr. Das EBIT lag bei 28,9 Mio EUR und damit um 17,0% über der Vergleichsperiode 2016. Diese hohe Profitabilität ist vor allem auf die gute Auslastung der Logistikinfrastruktur im österreichischen Paketgeschäft zurückzuführen.
Die Division Corporate enthält Aufwendungen zentraler Einheiten des Konzerns, die nicht weiterverrechnet werden, sowie zugeordnete Personalrückstellungen und Vorsorgen. Darüber hinaus beinhaltet die Division die Bereiche Innovationsmanagement und Entwicklung neuer Geschäftsmodelle. Das EBIT der Division Corporate (inkl. Konsolidierung) reduzierte sich um 2,2 Mio EUR auf minus 89,1 Mio EUR. Ergebniserhöhend wirkte eine Anhebung des Rechnungszinssatzes für verzinsliche Personalrückstellungen. Als gegenläufiger Effekt sind erhöhte Aufwendungen für Sozialplanmodelle und im Zusammenhang mit periodenfremden Lohnnebenkosten zu nennen.
| Struktur | |||
|---|---|---|---|
| Mio EUR | 31.12.2016 | 30.09.2017 | 30.09.2017 |
| Aktiva | |||
| Sachanlagen | 597,6 | 586,3 | 39,2 % |
| Immaterielle Vermögenswerte und Geschäfts- oder Firmenwerte | 77,5 | 75,5 | 5,0 % |
| Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien (Investment Property) | 69,0 | 82,3 | 5,5 % |
| Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen | 9,6 | 9,0 | 0,6 % |
| Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Sonstiges | 385,9 | 353,9 | 23,7 % |
| Andere finanzielle Vermögenswerte | 122,0 | 128,8 | 8,6 % |
| davon Wertpapiere | 60,9 | 61,0 | – |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 277,8 | 259,4 | 17,3 % |
| Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte | 2,4 | 0,0 | 0,0 % |
| 1.541,8 | 1.495,1 | 100 % | |
| Passiva | |||
| Eigenkapital | 670,0 | 648,1 | 43,3 % |
| Rückstellungen | 503,3 | 484,4 | 32,4 % |
| Andere finanzielle Verbindlichkeiten | 5,6 | 6,3 | 0,4 % |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Sonstiges | 361,9 | 356,3 | 23,8 % |
| Schulden iZm zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten | 0,9 | 0,0 | 0,0 % |
| 1.541,8 | 1.495,1 | 100 % | |
Die Österreichische Post setzt auf eine konservative Bilanz- und Finanzierungsstruktur. Dies zeigt sich an der hohen Eigenkapitalquote, den geringen Finanzverbindlichkeiten und der soliden Zahlungsmittelveranlagung mit möglichst geringem Risiko.
Die Bilanzsumme der Österreichischen Post lag mit 30. September 2017 bei 1.495,1 Mio EUR. Aktivseitig bilden Sachanlagen in Höhe von 586,3 Mio EUR die größte Bilanzposition, zudem bestehen immaterielle Vermögenswerte im Volumen von 21,7 Mio EUR. Die Geschäfts- oder Firmenwerte aus Unternehmenserwerben sind per Ende des dritten Quartals 2017 mit 53,8 Mio EUR ausgewiesen. Im kurzfristigen Vermögen nehmen Forderungen in Höhe von 243,3 Mio EUR eine der größten Bilanzpositionen ein. Zudem verfügt die Österreichische Post mit 259,4 Mio EUR über einen hohen Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten.
Die Passivseite der Bilanz ist von einer hohen Eigenkapitalquote geprägt, die per 30. September 2017 bei 43,3% lag. Dies entspricht einem Eigenkapital in Höhe von 648,1 Mio EUR. Die langfristigen Schulden von insgesamt 365,2 Mio EUR beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen in Höhe von 325,9 Mio EUR (davon Rückstellungen für Unterauslastung in Höhe von 152,6 Mio EUR). Bei den kurzfristigen Schulden von 475,6 Mio EUR dominieren Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit 186,1 Mio EUR.
Die Analyse der Finanzpositionen des Unternehmens zeigt einen hohen Bestand an kurzfristigen und langfristigen Finanzmitteln in Höhe von insgesamt 320,3 Mio EUR. Hierzu zählen Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von 259,4 Mio EUR sowie Finanzinvestitionen in Wertpapiere von 61,0 Mio EUR. Diesen Finanzmitteln stehen Finanzverbindlichkeiten von lediglich 6,3 Mio EUR gegenüber.
| Mio EUR | Q1–3 2016 | Q1–3 2017 |
|---|---|---|
| Cashflow aus dem Ergebnis | 190,5 | 178,7 |
| Cashflow aus Geschäftstätigkeit | 158,9 | 166,5 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | –56,9 | –50,6 |
| davon CAPEX exkl. neue Unternehmenszentrale | –30,1 | –30,7 |
| davon CAPEX neuer Unternehmenszentrale | –26,3 | –18,8 |
| davon Cashflow aus Akquisitionen/Devestitionen | 0,1 | –0,5 |
| davon Erwerb/Verkauf von Wertpapieren | –3,1 | 0,0 |
| davon sonstiger Cashflow aus Investitionstätigkeit | 2,5 | –0,7 |
| Free Cashflow | 102,0 | 115,9 |
| Free Cashflow vor Akquisitionen/Wertpapieren | 105,0 | 116,4 |
| Operativer Free Cashflow1 | 131,3 | 135,2 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | –140,4 | –134,5 |
| Veränderung des Finanzmittelbestands | –38,4 | –18,6 |
1 Free Cashflow vor Akquisitionen/Wertpapieren und vor neuer Unternehmenszentrale
Der Cashflow aus dem Ergebnis lag in den ersten drei Quartalen 2017 bei 178,7 Mio EUR nach 190,5 Mio EUR in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Der Cashflow aus der Geschäftstätigkeit erreichte in der Berichtsperiode 166,5 Mio EUR nach 158,9 Mio EUR im Vorjahr. Dies entspricht einem Anstieg von 7,6 Mio EUR, was zum Teil auf höhere Auszahlungen im Zusammenhang mit Rückstellungen in der Vergleichsperiode des Vorjahres zurückzuführen ist.
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit erreichte in den ersten neun Monaten 2017 einen Wert von minus 50,6 Mio EUR nach minus 56,9 Mio EUR in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Dieser Rückgang steht im Zusammenhang mit Zahlungen für den Erwerb von Sachanlagen (CAPEX), die in den ersten drei Quartalen 2017 mit 49,5 Mio EUR unter dem Wert des Vorjahres von 56,3 Mio EUR lagen. Diese Differenz ist vor allem auf geringere Zahlungen im Zusammenhang mit dem Bau der neuen Unternehmenszentrale zurückzuführen, die in der aktuellen Berichtsperiode in Summe 18,8 Mio EUR betrugen.
Der operative Free Cashflow erreichte 135,2 Mio EUR nach 131,3 Mio EUR im Vorjahr.
Die Zugänge an immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen betrugen in den ersten neun Monaten 2017 59,8 Mio EUR und lagen damit unter jenen der Vergleichsperiode des Vorjahres in Höhe von 61,7 Mio EUR. Während 5,7 Mio EUR der Investitionen der Berichtsperiode auf immaterielle Vermögenswerte entfielen, beliefen sich die Investitionen in Sachanlagen auf 54,2 Mio EUR. Ein wesentlicher Anteil der Investitionen betraf die neue Unternehmenszentrale. Ein weiterer Schwerpunkt des Investitionsprogramms in der Berichtsperiode lag im Ausbau der Logistikinfrastruktur im Paketbereich. Zudem wurden auch Investitionen im Fuhrpark sowie für IT-Software getätigt.
Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter des Österreichischen Post Konzerns lag in den ersten neun Monaten 2017 bei 20.560 Vollzeitkräften. Dies entspricht einer Reduktion des Personalstands gegenüber der Vergleichsperiode um 1.423 Mitarbeiter und ist hauptsächlich auf den Verkauf des deutschen Tochterunternehmens trans-o-flex zurückzuführen. Der Großteil der Konzernmitarbeiter ist in der Österreichischen Post AG beschäftigt (insgesamt 17.216 Vollzeitkräfte).
| Anteil | ||||
|---|---|---|---|---|
| Periodendurchschnitt in Vollzeitkräften | Q1–3 2016 | Q1–3 2017 | Q1–3 2017 | |
| Brief, Werbepost & Filialen | 16.547 | 14.884 | 72,4 % | |
| Paket & Logistik | 3.513 | 3.663 | 17,8 % | |
| Corporate | 1.923 | 2.014 | 9,8 % | |
| Gesamt | 21.983 | 20.560 | 100 % |
Mit 18. Oktober 2017 erfolgte das Closing zum Verkauf der polnischen Gesellschaft PostMaster Sp. z o.o. Die Gesellschaft stand zu 100% im Eigentum der Österreichischen Post AG.
Mit 25. Oktober 2017 hat die Österreichische Post AG rund 350.000 Stück Aktien der Gesellschaft BAWAG Group AG veräußert, womit nahezu die gesamte Beteiligung an der Gesellschaft abgegeben wurde.
Das Closing zur Übernahme von weiteren 40% der Anteile an der ACL advanced commerce labs GmbH erfolgte mit Wirkung 1. November 2017, die Österreichische Post AG hält nun 70% der Anteile an der Gesellschaft.
Als international tätiges Post- und Logistik-Dienstleistungsunternehmen ist der Österreichische Post Konzern im Rahmen seiner Geschäftstätigkeit operativen Risiken ausgesetzt, mit denen er sich verantwortungsbewusst auseinandersetzt. Durch die Konzentration auf das Kerngeschäft sowie die jahrzehntelange Erfahrung ist der Österreichische Post Konzern bemüht, diese Risiken frühzeitig zu identifizieren und zu bewerten sowie rasch geeignete Vorsorgemaßnahmen zu treffen.
Die wesentlichen Risiken und Ungewissheiten – etwa die Struktur der Dienstverhältnisse, technische Risiken, regulatorische und rechtliche Risiken, finanzielle Risiken sowie Markt- und Wettbewerbsrisiken – sowie Informationen zum internen Kontrollsystem und Risikomanagement im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess sind ausführlich im Geschäftsbericht 2016 der Österreichischen Post AG erläutert (siehe Geschäftsbericht 2016, Finanzbericht, Konzernlagebericht Kapitel 8 und 9, Konzernabschluss Kapitel 10.2).
Auch die restlichen drei Monate des laufenden Geschäftsjahres unterliegen bestimmten Risiken und Ungewissheiten. In den Divisionen Brief, Werbepost & Filialen sowie Paket & Logistik unterliegen die Versandmengen jahreszeitlich bedingten Schwankungen und sind zudem von der wirtschaftlichen Entwicklung der jeweiligen Kundensegmente abhängig. Eine ungünstige Wirtschaftslage der Kunden der Österreichischen Post hat erfahrungsgemäß negative Auswirkungen auf die Volumenentwicklung von Briefen, Werbesendungen und Paketen. Ein gedämpftes wirtschaftliches Umfeld kann zusätzlich auch Einfluss auf die Wettbewerbssituation und damit auf die erzielbaren Preise für Postdienstleistungen haben. Klassische Briefsendungen werden darüber hinaus zunehmend durch elektronische Kommunikationsformen ersetzt. Der Paketmarkt wird zwar vom Online-Shopping-Trend positiv beeinflusst, gleichzeitig könnten Marktteilnehmer ihre Aktivitäten verstärken, um an diesem Wachstum stärker zu partizipieren. Daraus resultierende Marktanteilsverschiebungen bzw. erhöhter Preisdruck könnten sich negativ auf die Ertragslage der Österreichischen Post auswirken.
Da die Produkt- und Preisgestaltung diverser Handelswaren, z.B. von Telekommunikationsprodukten und Finanzdienstleistungen, von Systempartnern gesteuert wird, hat dies Einfluss auf die Umsatzentwicklung der jeweiligen Produktgruppen im Filialnetz der Österreichischen Post. Auch das Auslaufen von Kooperationsvereinbarungen bringt Risiken mit sich, da neue Optionen evaluiert und eventuell Strukturanpassungen vorgenommen werden müssen. Die vom Bankpartner BAWAG P.S.K. beabsichtigte Kündigung des Vertrages würde unter Einhaltung der Kündigungsfristen eine Beendigung der aktuellen Kooperation per Ende 2020 bedeuten.
Alle erwähnten Risiken können zu nicht unerheblichen Volumenrückgängen und damit zu Ergebnisbeeinträchtigungen – beispielsweise auch durch diverse Strukturmaßnahmen und Restrukturierungsaufwendungen – führen bzw. die Anpassung von Wertansätzen notwendig machen. Darüber hinaus können die Entwicklung der Beteiligungen bzw. allenfalls erforderliche Wertminderungen das Ergebnis der Österreichischen Post beeinflussen.
In den ersten drei Quartalen 2017 fanden keine wesentlichen Veränderungen bei den Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen statt. Informationen zu Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen sind im Geschäftsbericht 2016 der Österreichischen Post AG erläutert (siehe Geschäftsbericht 2016, Finanzbericht, Konzernabschluss Kapitel 11.3).
Die Entwicklungen in den ersten drei Quartalen 2017 belegen die generellen Basistrends des Brief- und Paketgeschäfts. Im klassischen adressierten Briefgeschäft rechnet das Unternehmen für das Gesamtjahr 2017 mit Volumenrückgängen von etwa 5% p. a., wobei die Mengenentwicklungen in den einzelnen Kundensegmenten differieren. Der Bereich Werbesendungen ist stark von den Werbebudgets der Unternehmen sowie vom Konjunkturumfeld abhängig und damit Schwankungen unterworfen. Im Paketbereich entwickeln sich die Mengen durch das zunehmende Online-Shopping positiv. Der E-Commerce-Trend sollte weiterhin zu einem zweistelligen Mengenwachstum bei Privatkundenpaketen führen. Gleichzeitig steigen die Kundenanforderungen hinsichtlich Qualität und Zustellung, bei tendenziell zunehmendem Preisdruck.
Für das Geschäftsjahr 2017 rechnet die Österreichische Post mit einer leicht steigenden Umsatzentwicklung (vergleichbarer Umsatz ohne trans-o-flex 2016: 1.895,6 Mio EUR). Auf Basis der erwarteten umsatzseitigen Entwicklung gepaart mit konsequenter Kostendisziplin peilt das Unternehmen im Jahr 2017 ein operatives Ergebnis an, das zumindest auf dem Niveau des Vorjahres liegt (EBIT 2016: 202,3 Mio EUR). Außerhalb des operativen Bereichs könnten Chancen und Risiken durch Sondereffekte die Ergebnisentwicklung sowohl positiv als auch negativ beeinflussen. In Summe sind im Jahr 2017 operative Sachanlageninvestitionen (CAPEX) in Höhe von 70 bis 80 Mio EUR vor allem in den Bereichen Sortiertechnik, Logistik und Kundenlösungen geplant. Darüber hinaus wurden die Bauarbeiten der neuen Unternehmenszentrale gemäß Plan im Herbst 2017 abgeschlossen.
Auch für das Geschäftsjahr 2018 geht das Unternehmen in Summe von einer weiterhin stabilen Umsatzentwicklung aus. Die erwartete Geschäftsentwicklung beinhaltet diverse Planungsprämissen, wie etwa das Anhalten der Basistrends im Brief- und Paketgeschäft: Während beim adressierten Briefvolumen weiterhin mit Rückgängen von etwa 5% p.a. gerechnet werden muss, sollte der Umsatz mit Werbesendungen vom prognostizierten Konjunkturaufschwung gestützt werden. Mittelfristig ist die Österreichische Post gefordert, ihr Leistungsangebot im Briefbereich an aktuelle Kundenbedürfnisse anzupassen. Dem internationalen Trend folgend, beabsichtigt das Unternehmen, die Wahlfreiheit für Kunden zu erhöhen. Zusätzlich zu Briefprodukten, die bereits am nächsten Tag zugestellt werden, sollen im Rahmen des Universaldienstes im Laufe des Jahres auch Dienstleistungen angeboten werden, bei denen Kunden eine Zustellung innerhalb von zwei bis drei Werktagen wählen können.
Im Filialnetz ist davon auszugehen, dass sich die strukturell bedingten Veränderungen im Finanzdienstleistungsgeschäft fortsetzen. Daher gilt es, zeitgemäße Produkte und Services zu definieren, die auch zukünftig das Serviceangebot im Filialnetz erweitern. Dabei werden alle strategischen Optionen nach dem Ende der Kooperationsvereinbarung mit dem aktuellen Bankpartner BAWAG P.S.K. evaluiert. Diese endet unter Einhaltung der Kündigungsfristen mit 31. Dezember 2020. Das Finanzdienstleistungsgeschäft soll weiterhin ein wichtiger Bestandteil der Geschäftstätigkeit der Österreichischen Post bleiben, da es eine sinnvolle Ergänzung zum Postdienstleistungsangebot darstellt.
Am österreichischen Paketmarkt sind durch den anhaltenden Online-Shopping-Boom zweistellige Wachstumsraten zu erwarten. Daraus könnte intensiverer Wettbewerb, stärkerer Preisdruck oder eine partielle Eigenzustellung einzelner Großversender resultieren. Basierend auf dem robusten Marktwachstum und potenziellen Marktanteilsverschiebungen sind im Paketgeschäft der Österreichischen Post daher Wachstumsraten im mittleren einstelligen bis zum niedrig zweistelligen Bereich möglich.
Hinsichtlich der Ertragsentwicklung verfolgt die Österreichische Post im Jahr 2018 das Ziel der Stabilität im operativen Ergebnis. Um die Effizienz in allen Leistungsbereichen weiter zu erhöhen, optimiert die Österreichische Post laufend ihre Strukturen und Prozesse. Trotz der rückläufigen Volumenentwicklung rechnet das Unternehmen mit einer guten Auslastung der Brieflogistik, da durch die gemeinsame Zustellung von Briefen und Paketen Kapazitäten effizienter genutzt werden. Demgegenüber ist die Österreichische Post gefordert, den Herausforderungen des strukturell rückläufigen stationären Finanzdienstleistungsgeschäfts zu begegnen und das Produktangebot sowie die Kapazitäten entsprechend anzupassen. Insgesamt sollten diese Maßnahmen zu einer stabilen Ergebnisentwicklung 2018 beitragen.
Die Österreichische Post wird weiterhin konsequent in die Bereiche Effizienzsteigerung und Servicequalität an der Kundenschnittstelle investieren. Vor dem Hintergrund des anhaltenden Marktwachstums im Bereich der Privatkundenpakete werden Maßnahmen getroffen, um die Kapazitäten entsprechend zu erweitern und die Sortierleistung innerhalb der nächsten vier Jahre zu verdoppeln. So sind mittelfristig steigende In-
Wien, am 6. November 2017
vestitionen im Bereich Paketlogistik in Österreich vorgesehen. Neben den laufenden Investitionen im Kerngeschäft von rund 60 Mio EUR pro Jahr sind in den nächsten Jahren zusätzlich Wachstumsinvestitionen von durchschnittlich 40 bis 50 Mio EUR pro Jahr geplant. Den erwirtschafteten operativen Cashflow wird die Österreichische Post wie bisher umsichtig und zielgerichtet für nachhaltige Zukunftsinvestitionen einsetzen. Es wird weiterhin mit einer soliden Cashflow-Entwicklung gerechnet, die der Österreichischen Post die Fortsetzung ihrer attraktiven Dividendenpolitik mit einer Ausschüttungsquote von zumindest 75% des Nettoergebnisses ermöglicht.
Der Vorstand
Dipl.-Ing. Dr. Georg Pölzl Vorstandsvorsitzender – Generaldirektor
Dipl.-Ing. Walter Hitziger Vorstandsmitglied – Brief, Werbepost & Filialen
Dipl.-Ing. Walter Oblin Vorstandsmitglied – Finanzen
Dipl.-Ing. Peter Umundum Vorstandsmitglied – Paket & Logistik
| Mio EUR | Q1–3 2016 | Q1–3 2017 | Q3 2016 | Q3 2017 |
|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 1.510,4 | 1.404,7 | 439,3 | 451,0 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 50,1 | 40,4 | 14,0 | 12,7 |
| Gesamte betriebliche Erträge | 1.560,5 | 1.445,1 | 453,2 | 463,6 |
| Materialaufwand und Aufwand für bezogene Leistungen | –384,0 | –296,5 | –97,7 | –100,2 |
| Personalaufwand | –784,8 | –744,8 | –239,5 | –230,4 |
| Abschreibungen | –56,3 | –58,8 | –17,8 | –17,7 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | –200,2 | –206,7 | –61,1 | –80,0 |
| Gesamte betriebliche Aufwendungen | –1.425,3 | –1.306,8 | –416,1 | –428,3 |
| Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit | 135,2 | 138,2 | 37,1 | 35,3 |
| Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen | 0,3 | 1,7 | –0,3 | 2,4 |
| Finanzerträge | 2,3 | 4,4 | 0,3 | 2,9 |
| Finanzaufwendungen | –3,6 | –3,8 | –1,1 | –2,2 |
| Sonstiges Finanzergebnis | –1,3 | 0,6 | –0,8 | 0,7 |
| Finanzergebnis | –1,0 | 2,3 | –1,1 | 3,2 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 134,2 | 140,6 | 36,1 | 38,5 |
| Ertragsteuern | –33,8 | –34,7 | –9,4 | –8,8 |
| Periodenergebnis | 100,5 | 105,9 | 26,7 | 29,7 |
| Zuzurechnen an: | ||||
| Aktionäre des Mutterunternehmens | 100,4 | 106,0 | 26,7 | 29,8 |
| Nicht beherrschende Anteile | 0,0 | –0,1 | 0,0 | –0,1 |
| E R G E B N I S J E A K T I E (EUR) | ||||
|---|---|---|---|---|
| ------------------------------------- | -- | -- | -- | -- |
| Unverwässertes Ergebnis je Aktie | 1,49 | 1,57 | 0,39 | 0,44 |
|---|---|---|---|---|
| Verwässertes Ergebnis je Aktie | 1,49 | 1,57 | 0,39 | 0,44 |
| Mio EUR | Q1–3 2016 | Q1–3 2017 | Q3 2016 | Q3 2017 |
|---|---|---|---|---|
| Periodenergebnis | 100,5 | 105,9 | 26,7 | 29,7 |
| Posten, die nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden können: |
||||
| Währungsumrechnungsdifferenzen – ausländische Geschäftsbetriebe | 0,4 | 0,4 | 0,2 | –0,2 |
| Zeitwertänderungen von zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten |
0,9 | 6,8 | 0,4 | 7,0 |
| Steuereffekt auf Zeitwertänderungen | –0,2 | –1,7 | –0,1 | –1,8 |
| Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen – Anteil am sonstigen Ergebnis |
–2,6 | 0,0 | –2,2 | 0,0 |
| Summe der Posten, die umgegliedert werden können | –1,5 | 5,5 | –1,6 | 5,1 |
| Posten, die nicht nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden: |
||||
| Neubewertung von leistungsorientierten Verpflichtungen | –16,3 | 2,4 | –3,2 | –1,1 |
| Steuereffekt auf Neubewertung | 4,1 | –0,6 | 0,8 | 0,3 |
| Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen – Anteil am sonstigen Ergebnis |
–0,2 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| Summe der Posten, die nicht umgegliedert werden | –12,4 | 1,8 | –2,4 | –0,8 |
| Sonstiges Ergebnis | –14,0 | 7,3 | –4,0 | 4,3 |
| Gesamtperiodenergebnis | 86,5 | 113,2 | 22,6 | 34,0 |
| Zuzurechnen an: | ||||
| Aktionäre des Mutterunternehmens | 86,5 | 113,3 | 22,6 | 34,1 |
| Nicht beherrschende Anteile | 0,0 | –0,1 | 0,0 | –0,1 |
| Mio EUR | 31.12.2016 | 30.09.2017 |
|---|---|---|
| A KTIVA | ||
| Langfristiges Vermögen | ||
| Geschäfts- oder Firmenwerte | 56,3 | 53,8 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 21,2 | 21,7 |
| Sachanlagen | 597,6 | 586,3 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 69,0 | 82,3 |
| Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen | 9,6 | 9,0 |
| Andere finanzielle Vermögenswerte | 76,3 | 88,1 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen | 14,6 | 13,9 |
| Latente Steueransprüche | 76,4 | 74,6 |
| 921,0 | 929,6 | |
| Kurzfristiges Vermögen | ||
| Andere finanzielle Vermögenswerte | 45,7 | 40,8 |
| Vorräte | 18,1 | 21,7 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen | 276,6 | 243,3 |
| Ertragsteuererstattungsansprüche | 0,3 | 0,5 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 277,8 | 259,4 |
| 618,4 | 565,5 | |
| Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte | 2,4 | 0,0 |
| 1.541,8 | 1.495,1 | |
| PASSIVA | ||
| Eigenkapital | ||
| Grundkapital | 337,8 | 337,8 |
| Kapitalrücklagen | 91,0 | 91,0 |
| Gewinnrücklagen | 257,6 | 228,5 |
| Andere Rücklagen | –16,4 | –9,1 |
| Eigenkapital der Aktionäre des Mutterunternehmens | 670,0 | 648,2 |
| Nicht beherrschende Anteile | 0,1 | 0,0 |
| 670,0 | 648,1 | |
| Langfristige Schulden | ||
| Rückstellungen | 369,0 | 325,9 |
| Andere finanzielle Verbindlichkeiten | 3,7 | 3,4 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten | 21,6 | 35,1 |
| Latente Steuerverbindlichkeiten | 0,9 | 0,8 |
| 395,2 | 365,2 | |
| Kurzfristige Schulden | ||
| Rückstellungen | 134,3 | 158,5 |
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | 4,8 | 8,3 |
| Andere finanzielle Verbindlichkeiten | 1,8 | 2,9 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten | 334,6 | 312,1 |
| 475,6 | 481,8 | |
| Schulden iZm zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten | 0,9 | 0,0 |
| 1.541,8 | 1.495,1 |
| Mio EUR | Q1–3 2016 | Q1–3 2017 |
|---|---|---|
| Geschäftstätigkeit | ||
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 134,2 | 140,6 |
| Abschreibungen | 56,3 | 58,8 |
| Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen | –0,3 | –1,7 |
| Rückstellungen unbar | 55,8 | 2,1 |
| Gezahlte Steuern | –31,1 | –32,0 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Vorgänge | –24,4 | 10,8 |
| Cashflow aus dem Ergebnis | 190,5 | 178,7 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen | 31,9 | 9,3 |
| Vorräte | 0,7 | –3,6 |
| Rückstellungen | –48,6 | –2,7 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten | –15,5 | –15,2 |
| Cashflow aus Geschäftstätigkeit | 158,9 | 166,5 |
| Investitionstätigkeit | ||
| Erwerb von immateriellen Vermögenswerten | –2,8 | –6,2 |
| Erwerb von Sachanlagen/als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien | –56,3 | –49,5 |
| Einzahlungen aus Anlagenverkäufen | 4,0 | 4,7 |
| Erwerb von Tochterunternehmen | –0,5 | –1,1 |
| Verkauf von Tochterunternehmen | 2,3 | 0,8 |
| Erwerb von nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen | –2,6 | –3,4 |
| Verkauf von nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen | 0,1 | 3,2 |
| Erwerb von sonstigen Finanzinstrumenten | –0,4 | –0,1 |
| Einzahlungen aus dem Verkauf von sonstigen Finanzinstrumenten | 1,2 | 0,1 |
| Erwerb von Wertpapieren | –6,0 | –15,0 |
| Einzahlungen aus dem Verkauf von Wertpapieren | 2,9 | 15,0 |
| Gewährte Darlehen | –1,6 | –0,9 |
| Erhaltene Ausschüttungen von nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen | 0,0 | 0,2 |
| Erhaltene Zinsen | 2,8 | 1,5 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | –56,9 | –50,6 |
| Free Cashflow | 102,0 | 115,9 |
| Finanzierungstätigkeit | ||
| Veränderung von anderen finanziellen Verbindlichkeiten | –7,8 | 0,7 |
| Ausschüttungen | –132,1 | –135,1 |
| Gezahlte Zinsen | –0,4 | –0,2 |
| Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen | –0,2 | 0,0 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | –140,4 | –134,5 |
| Veränderung des Finanzmittelbestandes | –38,4 | –18,6 |
| Finanzmittelbestand am 1. Jänner | 300,1 | 278,0 |
| Finanzmittelbestand am 30. September | 261,7 | 259,4 |
| Andere Rücklagen | ||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Mio EUR | Grund kapital |
Kapital rücklagen |
Gewinn rücklagen |
Neube wertungs rücklage |
Marktbe wertungs rücklage |
Währungs um rechnungs rücklage |
Eigen kapital der Aktionäre des Mutter unter nehmens |
Nicht beherr schende Anteile |
Eigen kapital |
|
| Stand am 1. Jänner 2016 | 337,8 | 91,0 | 238,2 | –12,5 | 0,2 | –13,2 | 641,5 | 0,2 | 641,7 | |
| Sukzessiver Erwerb eines Tochterunternehmens |
0,0 | 0,0 | –0,1 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | –0,1 | 0,1 | 0,0 | |
| Verkauf von Tochter unternehmen |
0,0 | 0,0 | –0,4 | 0,4 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | |
| Ausschüttung | 0,0 | 0,0 | –131,7 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | –131,7 | –0,2 | –132,0 | |
| Periodenergebnis | 0,0 | 0,0 | 100,4 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 100,4 | 0,0 | 100,5 | |
| Währungsumrechnungs differenzen – ausländische Geschäftsbetriebe |
0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,4 | 0,4 | 0,0 | 0,4 | |
| Zeitwertänderungen von zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten |
0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,9 | 0,0 | 0,9 | 0,0 | 0,9 | |
| Neubewertung von leistungs orientierten Verpflichtungen |
0,0 | 0,0 | 0,0 | –16,3 | 0,0 | 0,0 | –16,3 | 0,0 | –16,3 | |
| Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen – Anteil am sonstigen Ergebnis |
0,0 | 0,0 | 0,0 | –0,2 | 0,0 | –2,6 | –2,8 | 0,0 | –2,8 | |
| Steuereffekt | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 4,1 | –0,2 | 0,0 | 3,8 | 0,0 | 3,8 | |
| Sonstiges Ergebnis | 0,0 | 0,0 | 0,0 | –12,4 | 0,6 | –2,2 | –14,0 | 0,0 | –14,0 | |
| Gesamtperiodenergebnis | 0,0 | 0,0 | 100,4 | –12,4 | 0,6 | –2,2 | 86,5 | 0,0 | 86,5 | |
| Stand am 30. September 2016 |
337,8 | 91,0 | 206,4 | –24,6 | 0,8 | –15,3 | 596,2 | 0,1 | 596,3 |
| Andere Rücklagen | Nicht beherr schende Anteile |
||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Mio EUR | Grund kapital |
Kapital rücklagen |
Gewinn rücklagen |
Neube wertungs rücklage |
Marktbe wertungs rücklage |
Währungs um rechnungs rücklage |
Eigen kapital der Aktionäre des Mutter unter nehmens |
Eigen kapital |
|
| Stand am 1. Jänner 2017 | 337,8 | 91,0 | 257,6 | –18,3 | 4,2 | –2,3 | 670,0 | 0,1 | 670,0 |
| Ausschüttung | 0,0 | 0,0 | –135,1 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | –135,1 | 0,0 | –135,1 |
| Periodenergebnis | 0,0 | 0,0 | 106,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 106,0 | –0,1 | 105,9 |
| Währungsumrechnungs differenzen – ausländische Geschäftsbetriebe |
0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,5 | 0,5 | 0,0 | 0,5 |
| Zeitwertänderungen von zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten |
0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 6,5 | 0,0 | 6,5 | 0,0 | 6,5 |
| Zeitwertänderungen von zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten – Umgliederung in den Gewinn und Verlust |
0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,3 | 0,0 | 0,3 | 0,0 | 0,3 |
| Neubewertung von leistungs orientierten Verpflichtungen |
0,0 | 0,0 | 0,0 | 2,4 | 0,0 | 0,0 | 2,4 | 0,0 | 2,4 |
| Steuereffekt | 0,0 | 0,0 | 0,0 | –0,6 | –1,7 | 0,0 | –2,3 | 0,0 | –2,3 |
| Sonstiges Ergebnis | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 1,8 | 5,1 | 0,4 | 7,3 | 0,0 | 7,3 |
| Gesamtperiodenergebnis | 0,0 | 0,0 | 106,0 | 1,8 | 5,1 | 0,4 | 113,3 | –0,1 | 113,2 |
| Stand am 30. September 2017 |
337,8 | 91,0 | 228,5 | –16,6 | 9,3 | –1,9 | 648,2 | 0,0 | 648,1 |
| 15. November 2017 | Zwischenbericht 1. bis 3. Quartal 2017, Veröffentlichung: 07:30–07:40 Uhr |
|---|---|
| 15. März 2018 | Jahresergebnis 2017, Veröffentlichung: 07:30–07:40 Uhr |
| 19. April 2018 | Hauptversammlung 2018, Wien |
| 30. April 2018 | Ex-Tag (Dividende) |
| 2. Mai 2018 | Record Date (Feststellung der anspruchsberechtigten Bestände iZm Ausschüttungen) |
| 3. Mai 2018 | Dividendenzahltag |
| 16. Mai 2018 | Zwischenbericht 1. Quartal 2018, Veröffentlichung: 07:30–07:40 Uhr |
| 10. August 2018 | Halbjahresfinanzbericht 2018, Veröffentlichung: 07:30–07:40 Uhr |
| 15. November 2018 | Zwischenbericht 1. bis 3. Quartal 2018, Veröffentlichung: 07:30–07:40 Uhr |
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Dieser Geschäftsbericht ist auch in englischer Sprache verfügbar. Maßgeblich ist in Zweifelsfällen die deutschsprachige Version.
Redaktionsschluss: 6. November 2017
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