AI Terminal

MODULE: AI_ANALYST
Interactive Q&A, Risk Assessment, Summarization
MODULE: DATA_EXTRACT
Excel Export, XBRL Parsing, Table Digitization
MODULE: PEER_COMP
Sector Benchmarking, Sentiment Analysis
SYSTEM ACCESS LOCKED
Authenticate / Register Log In

Österreichische Post AG

Quarterly Report May 13, 2016

752_10-q_2016-05-13_479aa5ae-e94e-41e5-87dd-c95d55deea20.pdf

Quarterly Report

Open in Viewer

Opens in native device viewer

Q1 2016

ZWISCHENBERICHT 1. QUARTAL 2016|ÖSTERREICHISCHE POST AG

HIGHLIGHTS Q1 2016

UMSATZ

  • Umsatzrückgang von 1,2% auf 592,8 Mio EUR
  • Umsatz im Briefbereich durch Volumenrückgang und Einzeleffekte reduziert
  • Stabile Umsatzentwicklung im Paketbereich

ERGEBNIS

  • EBIT-Rückgang um 5,3% auf 51,1 Mio EUR
  • Ergebnis durch Zinseffekt bei Personalrückstellungen beeinflusst
  • Ergebnis/Aktie von 0,57 EUR

CASHFLOW UND BILANZ

  • Anstieg des Cashflows aus der Geschäftstätigkeit auf 60,1 Mio EUR
  • Hoher Cash-Bestand und geringe Finanzverbindlichkeiten

AUSBLICK 2016

  • Umsatz von 2,0 Mrd EUR prognostiziert (aktuelles Geschäftsportfolio)
  • Stabile Entwicklung des operativen Ergebnisses (EBIT) angepeilt

KENNZAHLENÜBERBLICK

Q1 20151 Q1 2016 Veränderung %
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatz Mio EUR 599,9 592,8 –1,2%
EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) Mio EUR 75,1 69,4 –7,6%
EBITDA-Marge2 % 12,5% 11,7%
EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) Mio EUR 53,9 51,1 –5,3%
EBIT-Marge2 % 9,0% 8,6%
EBT (Ergebnis vor Steuern) Mio EUR 57,4 50,8 –11,4%
Periodenergebnis Mio EUR 43,8 38,7 –11,7%
Ergebnis je Aktie3 EUR 0,65 0,57 –11,6%
Mitarbeiter (Periodendurchschnitt, Vollzeitkräfte) 23.330 22.952 –1,6%
Cashflow
Cashflow aus dem Ergebnis Mio EUR 82,8 70,7 –14,6%
Cashflow aus der Geschäftstätigkeit Mio EUR 59,6 60,1 0,8%
Investitionen in Sachanlagen (CAPEX) Mio EUR –15,8 –17,1 8,2%
Erwerb/Verkauf von Tochterunternehmen Mio EUR –0,1 0,0
Free Cashflow vor Akquisitionen/Wertpapieren Mio EUR 104,6 42,4 –59,5%
Bilanz 31.12.2015 31.03.2016 Veränderung %
Bilanzsumme4 Mio EUR 1.613,0 1.639,7 1,7%
Eigenkapital Mio EUR 641,7 675,5 5,3%
Langfristiges Vermögen Mio EUR 909,6 914,8 0,6%
Kurzfristiges Vermögen Mio EUR 639,6 657,5 2,8%
Nettoverschuldung Mio EUR 28,1 –9,3 >–100%
Eigenkapitalquote % 39,8% 41,2%
Capital Employed Mio EUR 577,0 571,8 –0,9%

1 Die Darstellung der Umsatzerlöse der Division Paket & Logistik wurde angepasst. Exportdienstleistungen werden nach der Nettomethode erfasst (vormals Ausweis in

Umsatzerlösen und Aufwand für bezogene Leistungen).

EBIT und EBITDA bezogen auf Konzernumsatz Unverwässertes Ergebnis je Aktie bezogen auf 67.552.638 Stück Aktien

Enthält zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte in Höhe von 63,8 Mio EUR per 31.12.2015 sowie von 67,4 Mio EUR per 31.03.2016

VORWORT DES VORSTANDS

Sehr geehrte Damen und Herren, verehrte Aktionärinnen und Aktionäre!

Der Konzernumsatz der Österreichischen Post lag im ersten Quartal 2016 mit 592,8 Mio EUR leicht unter dem Niveau des Vorjahres. Dabei zeigte das Paketgeschäft eine stabile Umsatzentwicklung, während im Briefgeschäft Rückgänge zu verzeichnen waren. Das Briefgeschäft ist auch weiterhin von der anhaltenden Substitution von klassischen Briefen durch elektronische Kommunikationsformen geprägt. Insbesondere Kunden im öffentlichen Sektor, aber auch im Banken- und Versicherungsbereich versuchen Sendungsvolumen zu reduzieren. Zudem ist der Umsatz in diesem Geschäft in der Regel stark von Effekten aus Wahlen beeinflusst, und in der aktuellen Berichtsperiode haben keine Wahlen stattgefunden. Das Geschäft mit Werbesendungen zeigte eine differenzierte Entwicklung der einzelnen Kundenbranchen. Adressierte Sendungen entwickelten sich hier rückläufig, während das Volumen an unadressierten Sendungen anstieg.

Im Paketgeschäft hält der Trend zum E-Commerce an, wodurch die Paketmengen in Österreich weiter steigen. Gleichzeitig ist in diesem Bereich jedoch verstärkter Wettbewerb spürbar, dem wir mit laufenden Investitionen an der Kundenschnittstelle begegnen. Unser Service wurde hier um die Samstags- und Abendzustellung erweitert. Darüber hinaus bieten wir eine Reihe innovativer Kundenlösungen an. So standen per Ende März 2016 den Kunden

306 Selbstbedienungszonen und 218 Abholstationen in ganz Österreich zur Verfügung. In unseren internationalen Beteiligungen in Südost- und Osteuropa hielten die positiven Markttrends weiter an. Das deutsche Tochterunternehmen trans-o-flex wurde verkauft. Das Closing und die Entkonsolidierung erfolgten am 8. April 2016.

Das Betriebsergebnis (EBIT) lag mit 51,1 Mio EUR um 2,8 Mio EUR unter dem Niveau des Vorjahres, was vor allem auf Zinseffekte bei Personalrückstellungen zurückzuführen ist. Diese Effekte konnten teilweise jedoch durch Maßnahmen zur weiteren Kostenoptimierung und Effizienzsteigerung kompensiert werden.

Mit 28. April 2016 wurde eine Dividende in Höhe von 1,95 EUR pro Aktie für das vergangene Geschäftsjahr ausgeschüttet. Damit bleibt die Österreichische Post einmal mehr ihrer klaren Kapitalmarktpositionierung als verlässlicher Dividendentitel treu. Denn im Fokus unserer strategischen Aktivitäten stehen Verlässlichkeit und Beständigkeit gegenüber den Eigentümern und sonstigen Stakeholdern unseres Unternehmens – und diesen eingeschlagenen Weg wollen wir auch weiter fortsetzen. Die Österreichische Post peilt für das Gesamtjahr 2016 auf Basis des aktuellen Geschäftsportfolios einen Umsatz von 2,0 Mrd EUR an, nachdem die deutsche Tochtergesellschaft trans-o-flex verkauft und entkonsolidiert wurde. Zudem streben wir eine stabile Entwicklung des operativen Ergebnisses (EBIT) an.

Wien, am 4. Mai 2016

Der Vorstand

Dipl.-Ing. Dr. Georg Pölzl Dipl.-Ing. Walter Oblin Vorstandsvorsitzender Vorstandsmitglied Generaldirektor Finanzen

Brief, Werbepost & Filialen Paket & Logistik

Dipl.-Ing. Walter Hitziger Dipl.-Ing. Peter Umundum Vorstandsmitglied Vorstandsmitglied

UMFELD UND RAHMENBEDINGUNGEN

WIRTSCHAFTLICHES UMFELD

Die Weltwirtschaft setzt ihre Erholung fort, allerdings nur äußerst langsam und mit zunehmenden Risiken. Weltweit rechnet der Internationale Währungsfonds (IWF) für 2016 mit einem Wirtschaftswachstum von 3,2%, nachdem es 2015 bei 3,1% lag. Ein deutlicherer Aufschwung der Weltwirtschaft wird dem IWF zufolge unter anderem durch das weiterhin verlangsamte Wachstum in China sowie die Rezession in anderen sogenannten Schwellenländern, darunter Russland und Brasilien, verhindert. Für die Eurozone erwartet der IWF ein Wachstum von 1,5%, 2017 soll es bei 1,6% liegen. 2015 hatte die Wirtschaft im Euroraum um 1,6% zugelegt. Eine schwächelnde Nachfrage, ungelöste Probleme im Umgang mit den Folgen der Finanzkrise, eine ungünstige demographische Entwicklung und niedriges Produktivitätswachstum wirken hier hemmend (IWF, April 2016).

Auch in Österreich ist das international schlechtere Umfeld spürbar. Nach dem geringen Wachstum des Jahres 2015 dürfte die heimische Wirtschaft auch 2016 nur verhalten expandieren. Laut Prognosen des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (WIFO) wird das österreichische Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2016 und 2017 um je 1,6% wachsen. Die Investitionen der Unternehmen entwickeln sich weiterhin nur schleppend, und auch die Exporte tragen nur wenig zum Wachstum bei. Gegenläufig entwickelt sich der Konsum. Insbesondere die Erhöhung der Ausgaben für die Betreuung und Grundversorgung von Flüchtlingen sowie für die bedarfsorientierte Mindestsicherung sollten zu einer deutlichen Steigerung des privaten und öffentlichen Konsums führen (WIFO, März 2016). Die für Österreichs Wirtschaft bedeutsamen Märkte in Südost- und Osteuropa entwickeln sich allerdings etwas positiver. Für den CEE-Raum erwartet der IWF 2016 ein Wirtschaftswachstum von 3,5%, für die Türkei (+3,8%), Rumänien (+4,2%) und Polen (+3,6%) Wachstumsraten um die 4%-Marke. Für Deutschland wird 2016 ein Wachstum von 1,5% prognostiziert (IWF, April 2016).

BRANCHENUMFELD

Neben dem konjunkturellen Umfeld wird die Geschäftsentwicklung der Österreichischen Post vor allem von folgenden internationalen Trends beeinflusst, die Risiken, aber auch Chancen mit sich bringen.

Im Briefbereich hält die elektronische Substitution des klassischen Briefs weiterhin an. Dieser globale Trend betrifft alle Postgesellschaften und ist im Kern wenig beeinflussbar. Insbesondere Kunden im öffentlichen Sektor, aber auch im Banken- und Versicherungsbereich versuchen, Sendungsvolumen zu reduzieren, sodass die

Österreichische Post weiterhin mit kontinuierlichen Rückgängen rechnet. Das Geschäft mit Werbesendungen hängt hingegen stark von der Intensität der Werbeaktivitäten von Unternehmen ab. Der Markt für adressierte und unadressierte Werbesendungen zeigt dabei eine differenzierte Volumenentwicklung. Während einige Kundensegmente etwa durch zunehmende Aktivitäten der Online-Händler unter Druck stehen, verzeichnen andere Segmente Zuwächse. Aktuelle Studien zeigen, dass neben Online-Werbung in Zukunft auch Multi-Channel-Kommunikation und Dialogmarketing tendenziell an Bedeutung gewinnen werden.

Die Paketmengen im privaten Bereich steigen dank der ständig zunehmenden Bedeutung des Online-Shoppings weiter. Die Entwicklung des internationalen Paket- und Frachtgeschäfts ist wiederum wesentlich von der Konjunkturentwicklung, den internationalen Handelsströmen und der damit verbundenen Preisentwicklung abhängig. Wettbewerbsintensität und Preisdruck sind in diesem Bereich weiterhin hoch. Die Handelsströme werden immer internationaler und mit ihnen die nachgefragten Logistikdienstleistungen. Internationale Sendungen sind daher ein weiterer wichtiger Faktor für das Wachstum des europäischen Kurier-, Express- und Paketmarkts (KEP). Die Konzernunternehmen der Österreichischen Post in CEE profitieren zudem vom tendenziell dynamischeren Wirtschaftswachstum in dieser Region und ebenso vom Aufholbedarf im E-Commerce.

RECHTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN

Die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Geschäftstätigkeit der Österreichischen Post basieren primär auf dem Österreichischen Postmarktgesetz, das seit 1. Jänner 2011 in Kraft ist.

  • Die Österreichische Post ist seit der vollständigen Marktöffnung Österreichs Universaldienstleister und garantiert damit die Versorgung mit qualitativ hochwertigen Postdienstleistungen in ganz Österreich. Wie gesetzlich vorgesehen, evaluiert die Regulierungsbehörde seit 2016, ob auch andere Postdienstanbieter in der Lage sind, die in der Universaldienstverordnung definierten Leistungen erbringen zu können.
  • Der Universaldienst beschränkt sich primär auf Postsendungen, die an den gesetzlich definierten Zugangspunkten abgegeben werden können, also z. B. Post-Geschäftsstellen oder Briefkästen. Damit soll die Grundversorgung der österreichischen Bevölkerung und Wirtschaft mit Postdienstleistungen gesichert werden. Postdienste für Sendungen, die von Großkunden in Verteilzentren eingeliefert werden, zählen – mit Ausnahme von Zeitungen – nicht zum Universaldienst.

  • Mit 15. September 2014 genehmigte die Regulierungsbehörde (Post-Control-Kommission und RTR Rundfunk & Telekom Regulierungs-GmbH) die Anpassung der Tarifstruktur der Österreichischen Post. Damit kam es per 1. März 2015 zum ersten Mal nach der letzten Produkt- und Preisreform im Jahr 2011 zu einer inflationsbedingten Änderung der Preise im Briefbereich.

  • Mit 27. November 2015 trat eine Änderung des Postmarktgesetzes in Kraft, die es der Post ermöglicht, neben den Briefsendungen (mit strengen Laufzeitvorgaben) auch sogenannte Non-Priority-Briefsendungen im Universaldienst anzubieten, deren Laufzeiten regelmäßig bis zu vier Tage betragen dürfen.

GESCHÄFTSVERLAUF UND WIRTSCHAFTLICHE LAGE

VERÄNDERUNGEN IM KONSOLIDIERUNGSKREIS

Im ersten Quartal 2016 erfolgte keine Veränderung im Konsolidierungskreis.

ERTRAGSLAGE

Umsatzentwicklung

Der Konzernumsatz der Österreichischen Post hat sich im ersten Quartal 2016 gegenüber dem Vergleichswert des Vorjahres um 1,2% auf 592,8 Mio EUR verringert. In der Berichtsperiode zeigte das Paketgeschäft eine stabile Umsatzentwicklung, während Umsatzrückgänge der Division Brief, Werbepost & Filialen zu verzeichnen waren.

UMSATZENTWICKLUNG

1 Die Darstellung der Umsatzerlöse der Division Paket & Logistik wurde angepasst. Exportdienstleistungen werden nach der Nettomethode erfasst (vormals Ausweis in Umsatzerlösen und Aufwand für bezogene Leistungen).

UMSATZ NACH DIVISIONEN

Mio EUR Q1 20151 Q1 2016 % Veränderung
Mio EUR
Umsatz 599,9 592,8 –1,2% –7,2
Brief, Werbepost & Filialen 377,5 370,5 –1,9% –7,0
Paket & Logistik 222,4 222,3 –0,1% –0,2
Corporate 0,0 0,0
Kalenderwerktage in Österreich 62 62

1 Die Darstellung der Umsatzerlöse der Division Paket & Logistik wurde angepasst. Exportdienstleistungen werden nach der Nettomethode erfasst (vormals Ausweis in Umsatzerlösen und Aufwand für bezogene Leistungen).

Mit 62,5% entfiel der wesentliche Anteil des Konzernumsatzes in den ersten drei Monaten 2016 auf die Division Brief, Werbepost & Filialen. Insgesamt reduzierte sich der Umsatz der Division im Berichtszeitraum um 1,9% auf 370,5 Mio EUR. Dieser Rückgang ist auf die anhaltende elektronische Substitution von Briefen sowie auf ein geändertes Verrechnungsmodell von Mobilfunkprodukten

und den Verkauf zweier Briefgesellschaften in Ungarn und der Slowakei im Jahr 2015 zurückzuführen. Zudem hatten Wahlen im ersten Quartal 2015 Umsatzbeiträge in Höhe von 3,5 Mio EUR geliefert, während in der aktuellen Berichtsperiode keine Wahlen stattfanden.

Die Division Paket & Logistik erwirtschaftete im Berichtszeitraum einen Anteil von 37,5% des Konzernumsatzes. Hier brachte das erste Quartal 2016 eine stabile Umsatzentwicklung mit 222,3 Mio EUR nach 222,4 Mio EUR im Vorjahr. Regional betrachtet zeigten sowohl der österreichische Markt als auch die Region Südost- und Osteuropa ein Wachstum, während in Deutschland Umsatzrückgänge verbucht werden mussten.

In der regionalen Betrachtung des Konzernumsatzes der Österreichischen Post wurden im ersten Quartal 2016 73,2% des Umsatzes in Österreich, 22,4% in Deutschland und 4,4% in Südost- und Osteuropa erwirtschaftet.

UMSATZENTWICKLUNG DIVISION BRIEF, WERBEPOST & FILIALEN

Mio EUR Q1 2015 Q1 2016 % Veränderung
Mio EUR
Umsatzerlöse mit Dritten (extern) 377,5 370,5 –1,9% –7,0
Briefpost & Mail Solutions 206,4 204,9 –0,7% –1,5
Werbepost 109,1 102,9 –5,7% –6,2
Medienpost 33,6 34,3 2,1% 0,7
Filialdienstleistungen 28,4 28,4 0,0% 0,0
Umsatzerlöse mit anderen Segmenten (konzernintern) 20,4 21,3 4,4% 0,9
Umsatzerlöse gesamt 397,9 391,8 –1,5% –6,1

Der Umsatz der Division Brief, Werbepost & Filialen von 370,5 Mio EUR stammt zu 55,3% aus dem Bereich Briefpost & Mail Solutions, zu 27,8% aus Werbepost und zu 9,3% aus Medienpost, also der Zustellung von Zeitungen und Magazinen. Zudem wurden 7,7% des Umsatzes mit Filialdienstleistungen erwirtschaftet. Der Divisionsumsatz ist neben der elektronischen Substitution von Briefen auch stark von Effekten aus Wahlen beeinflusst. Während im ersten Quartal 2015 positive Umsatzeffekte von 3,5 Mio EUR zu vergleichen waren, fanden in der aktuellen Berichtsperiode keine Wahlen statt. Darüber hinaus ist der Rückgang auf ein geändertes Verrechnungsmodell bei Mobilfunkprodukten sowie auf den Verkauf zweier Briefgesellschaften in Ungarn und in der Slowakei zurückzuführen.

Im Bereich Briefpost & Mail Solutions lag der Umsatz im ersten Quartal 2016 mit 204,9 Mio EUR um 0,7% unter dem Niveau des Vorjahres. Der Basistrend einer rückläufigen Volumenentwicklung infolge der Substitution von Briefen durch elektronische Kommunikationsformen hält nach wie vor an und lag im ersten Quartal 2016 am oberen Ende der Bandbreite von 3–5%. Zudem wirkte sich der Entfall von Wahlen sowie von Einmalaussendungen diverser Kunden aus den Bereichen Banken und Versicherungsdienstleistungen negativ auf die Umsatzentwicklung aus.

Der Bereich Werbepost verzeichnete in den ersten drei Monaten 2016 einen Umsatzrückgang um 5,7% auf 102,9 Mio EUR. Dieser Rückgang ist vor allem auf den bereits erwähnten Wegfall von

Umsatzerlösen aus Wahlen sowie den Verkauf zweier Briefgesellschaften zurückzuführen. Generell ist dieses Geschäftsfeld vom konjunkturellen Umfeld und den Werbeaktivitäten von Kunden beeinflusst und daher größeren Schwankungen unterworfen. Dabei zeigt sich auch eine differenzierte Entwicklung der einzelnen Kundenbranchen. Speziell die Werbeaktivitäten der großen Handelsunternehmen mit unadressierten Sendungen entwickelten sich in der Berichtsperiode positiv. Der Bereich adressierter Werbesendungen verzeichnete hingegen Rückgänge, die auf die Reduktion

der Werbeaktivitäten einzelner Kundengruppen zurückzuführen sind.

Der Umsatz mit Medienpost zeigte im Periodenvergleich einen Anstieg von 2,1% auf 34,3 Mio EUR. Dies inkludierte die jährliche Indexanpassung. Der Umsatz mit Filialdienstleistungen blieb mit 28,4 Mio EUR trotz des geänderten Verrechnungsmodells bei Mobilfunkprodukten stabil.

UMSATZENTWICKLUNG DIVISION PAKET & LOGISTIK
Mio EUR Q1 20151 Q1 2016 % Veränderung
Mio EUR
Umsatzerlöse mit Dritten (extern) 222,4 222,3 –0,1% –0,2
Paket Premium 165,2 166,9 1,0% 1,7
Paket Standard 48,4 46,0 –5,0% –2,4
Paket Sonstige Leistungen 8,8 9,3 5,9% 0,5
Umsatzerlöse mit anderen Segmenten (konzernintern) 2,0 2,8 38,8% 0,8
Umsatzerlöse gesamt 224,4 225,0 0,3% 0,6

1 Die Darstellung der Umsatzerlöse der Division Paket & Logistik wurde angepasst. Exportdienstleistungen werden nach der Nettomethode erfasst (vormals Ausweis in Umsatzerlösen und Aufwand für bezogene Leistungen).

Der Umsatz der Division Paket & Logistik blieb im ersten Quartal 2016 mit 222,3 Mio EUR stabil. Der Großteil des Divisionsumsatzes entfiel dabei mit 75,1% auf den Premium-Bereich (Paketzustellung innerhalb eines Werktags). Dieser verzeichnete in den ersten drei Monaten 2016 einen Umsatzanstieg von 1,0% auf 166,9 Mio EUR. Neben einer guten Entwicklung des Paketgeschäfts mit Business-Kunden in Österreich waren auch bei höherwertigen Paketen für Privatkunden überdurchschnittliche Steigerungen zu erzielen. Gegenläufig verlief die Entwicklung in Deutschland, wo Umsatzrückgänge von 2,7 Mio EUR verzeichnet wurden. Wie bereits erwähnt, wurde das deutsche Tochterunternehmen trans-o-flex verkauft. Das Closing und die Entkonsolidierung erfolgten am 8. April 2016.

Die Umsätze des Bereichs Paket Standard – es umfasst vorrangig Sendungen an Privatkunden in Österreich – fielen aufgrund verstärkten Wettbewerbs sowie des Trends zu Premium-Produkten um 5,0% auf 46,0 Mio EUR.

Im Bereich Paket Sonstige Leistungen, der diverse Logistik-Zusatzdienstleistungen wie z. B. Fulfillment, Warehousing oder Werttransporte beinhaltet, wurden in der Berichtsperiode Umsätze in Höhe von 9,3 Mio EUR generiert. Dies entspricht einer Steigerung um 5,9%.

Eine Betrachtung nach Regionen zeigt, dass im ersten Quartal 54% der Divisionsumsätze in Deutschland erzielt wurden, 38% der Umsätze entfielen auf Österreich und 8% auf die Tochtergesellschaften in Südost- und Osteuropa. Während sich das Geschäft in Österreich (+2,8%) und den CEE-Märkten (+1,4%) sehr positiv entwickelte, war bei der deutschen trans-o-flex Gruppe ein Umsatzrückgang von 2,2% hinzunehmen.

Ergebnisentwicklung

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Mio EUR Q1 20151 Q1 2016 % Veränderung
Mio EUR
Umsatzerlöse 599,9 592,8 –1,2% –7,2
Sonstige betriebliche Erträge 16,4 23,5 43,4% 7,1
Materialaufwand und Aufwand für bezogene Leistungen –182,5 –183,1 –0,4% –0,7
Personalaufwand –281,7 –286,4 –1,7% –4,7
Sonstige betriebliche Aufwendungen –76,3 –77,3 –1,2% –0,9
Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen –0,6 0,1 >100% 0,7
EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) 75,1 69,4 –7,6% –5,7
Abschreibungen –21,2 –18,4 13,5% 2,9
EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) 53,9 51,1 –5,3% –2,8
Sonstiges Finanzergebnis 3,4 –0,2 <–100% –3,7
EBT (Ergebnis vor Steuern) 57,4 50,8 –11,4% –6,5
Ertragsteuern –13,6 –12,2 10,5% 1,4
Periodenergebnis 43,8 38,7 –11,7% –5,1
Ergebnis je Aktie (EUR)2 0,65 0,57 –11,6% –0,1

1 Die Darstellung der Umsatzerlöse sowie der Materialaufwand und Aufwand für bezogene Leistungen der Division Paket & Logistik wurden angepasst. Exportdienstleistungen werden nach der Nettomethode erfasst (vormals Ausweis in Umsatzerlösen und Aufwand für bezogene Leistungen).

2 Unverwässertes Ergebnis je Aktie, bezogen auf 67.552.638 Stück Aktien

Der Materialaufwand und Aufwand für bezogene Leistungen stieg in der Berichtsperiode um 0,4% auf 183,1 Mio EUR. Während sich der Materialaufwand vor allem aufgrund der niedrigeren Treibstoffpreise reduzierte, kam es bei den bezogenen Leistungen insbesondere durch ein höheres internationales Geschäftsvolumen zu einem Anstieg.

Der Personalaufwand der Österreichischen Post belief sich im ersten Quartal 2016 auf 286,4 Mio EUR, was einer Steigerung von 1,7% entspricht. Vor dem Hintergrund der international niedrigen Zinslandschaft wurden die Rechnungszinssätze diverser Personalrückstellungen angepasst, was zu einem negativen Ergebniseffekt in Höhe von 9,5 Mio EUR führte. Im Vorjahr hatte dieser Effekt 4,8 Mio EUR betragen. Die im Personalaufwand inkludierten operativen Personalaufwendungen für Löhne und Gehälter blieben im Vergleich zum Vorjahr weitgehend stabil.

Zusätzlich zu den laufenden operativen Personalkosten umfasst der Personalaufwand der Österreichischen Post auch diverse nicht-operative Personalaufwendungen wie Abfertigungen und Rückstellungsveränderungen, die primär auf die spezifische Beschäftigungssituation beamteter Mitarbeiter zurückzuführen sind. Neben der bereits beschriebenen Anpassung der Parameter für verzinsliche Rückstellungen lagen die Abfertigungsaufwendungen in der Berichtsperiode bei 4,9 Mio EUR.

Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen im Berichtszeitraum aufgrund eines positiven Bilanzierungseffekts im Zusammenhang mit dem Verkauf der Tochtergesellschaft trans-o-flex mit 23,5 Mio EUR über dem Niveau des Vorjahres. Der Nettobeitrag aus Bilanzierungseffekten im Zusammenhang mit dem Verkauf dieser Gesellschaft, saldiert mit dem operativen Ergebnis der trans-o-flex vom ersten Quartal 2016, war in Summe leicht positiv. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um 1,2% auf 77,3 Mio EUR, was unter anderem auf gestiegene Aufwendungen für Instandhaltung und Beratung zurückzuführen ist.

Das Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen betrug 0,1 Mio EUR nach minus 0,6 Mio EUR im ersten Quartal 2015. Dieses Ergebnis beinhaltet einen positiven Ergebnisbeitrag der türkischen Gesellschaft Aras Kargo a.s., aber auch einen negativen Ergebnisbeitrag des deutschen Start-up-Unternehmens AEP GmbH.

Vor allem aufgrund des erwähnten Zinseffekts im Bereich der Personalrückstellungen sowie geringerer Umsatzerlöse reduzierte sich das EBITDA im ersten Quartal 2016 um 7,6% bzw. 5,7 Mio EUR auf 69,4 Mio EUR. Dies entspricht einer EBITDA-Marge von 11,7%.

Die Abschreibungen lagen in der Berichtsperiode mit 18,4 Mio EUR um 13,5% unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Diese Differenz ist auf die trans-o-flex zurückzuführen, da die Vermögenswerte dieser Gesellschaft bereits als zur Veräußerung gehalten eingestuft sind und dadurch keine planmäßige Abschreibung erfolgte. Damit wurde in den ersten drei Monaten 2016 mit 51,1 Mio EUR ein EBIT erreicht, das um 2,8 Mio EUR bzw. 5,3% unter dem Niveau des Vorjahres lag. Die EBIT-Marge betrug 8,6%.

Das Finanzergebnis reduzierte sich von 3,4 Mio EUR auf minus 0,2 Mio EUR, im Wesentlichen zurückzuführen auf Zinserträge im März des Vorjahres infolge der vorzeitigen Auflösung einer

Cross-Border-Leasingtransaktion bezüglich diverser Postsortieranlagen. Das Ergebnis vor Steuern lag in den ersten drei Monaten 2016 bei 50,8 Mio EUR im Vergleich zu 57,4 Mio EUR im Vorjahr. Der Steueraufwand betrug 12,2 Mio EUR und lag damit um 1,4 Mio EUR unter dem Wert des ersten Quartals 2015. Nach Abzug der Steuern ergibt sich somit ein Periodenergebnis (Ergebnis nach Steuern) von 38,7 Mio EUR, nach 43,8 Mio EUR im Vorjahr. Dies entspricht einem unverwässerten Ergebnis pro Aktie von 0,57 EUR für die ersten drei Monate 2016.

EBITDA UND EBIT NACH DIVISIONEN

Mio EUR Q1 2015 Q1 2016 % Veränderung
Mio EUR
Marge1
Q1 2016
EBITDA Gesamt 75,1 69,4 –7,6% –5,7 11,7%
Brief, Werbepost & Filialen 84,5 79,7 –5,7% –4,8 20,3%
Paket & Logistik 12,3 10,5 –14,5% –1,8 4,7%
Corporate/Konsolidierung –21,7 –20,8 –4,0% 0,9 –45,3%
EBIT Gesamt 53,9 51,1 –5,3% –2,8 8,6%
Brief, Werbepost & Filialen 76,6 71,6 –6,6% –5,1 18,3%
Paket & Logistik 7,2 7,8 7,8% 0,6 3,4%
Corporate/Konsolidierung –29,9 –28,3 5,5% 1,6 –61,4%

1 Margen der Division bezogen auf Gesamtumsatz (inkl. Umsatzerlöse mit anderen Segmenten)

Nach Divisionen betrachtet verzeichnete die Division Brief, Werbepost & Filialen im ersten Quartal 2016 ein EBITDA von 79,7 Mio EUR. Dies entspricht einem Rückgang von 5,7%. Das Divisions-EBIT lag aufgrund der beschriebenen geringeren Umsatzbeiträge mit 71,6 Mio EUR um 6,6% bzw. 5,1 Mio EUR unter dem Vergleichswert des Vorjahres.

Die Division Paket & Logistik erzielte in den ersten drei Monaten 2016 ein EBITDA von 10,5 Mio EUR nach 12,3 Mio EUR im Vorjahr. Das EBIT lag in der Berichtsperiode bei 7,8 Mio EUR und damit um 0,6 Mio EUR über dem Vorjahreswert.

Die Division Corporate (inkl. Konsolidierung) enthält Aufwendungen zentraler Einheiten des Konzerns, die nicht weiterverrechnet werden, sowie zugeordnete Personalrückstellungen und Vorsorgen. Darüber hinaus beinhaltet die Division die Bereiche

Innovationsmanagement und Entwicklung neuer Geschäftsmodelle. Das EBIT der Division Corporate verbesserte sich um 1,6 Mio EUR auf minus 28,3 Mio EUR, obwohl die bereits erwähnte Parameteranpassung für verzinsliche Personalrückstellungen, die zu Aufwendungen von insgesamt 9,5 Mio EUR führte, sich im Ausmaß von 6,5 Mio EUR in der Division Corporate ergebnismindernd auswirkte.

VERMÖGENS- UND FINANZLAGE

Die Österreichische Post setzt auf eine konservative Bilanz- und Finanzierungsstruktur. Dies zeigt sich an der hohen Eigenkapitalquote, den geringen Finanzverbindlichkeiten und der soliden Zahlungsmittelveranlagung mit möglichst geringem Risiko.

BILANZSTRUKTUR NACH POSITIONEN

31.12.2015
Mio EUR
31.03.2016 Struktur
31.03.2016
Aktiva
Sachanlagen
571,9
568,1 34,6%
Immaterielle Vermögenswerte und Geschäfts- oder Firmenwerte
83,0
81,6 5,0%
Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien (Investment Property)
60,5
63,3 3,9%
Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen
53,2
52,4 3,2%
Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Sonstige
409,3
396,3 24,2%
Andere finanzielle Vermögenswerte
71,8
74,4 4,5%
davon Wertpapiere
57,2
61,4
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
299,6
336,2 20,5%
Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte
63,8
67,4 4,1%
1.613,0 1.639,7 100,0%
Passiva
Eigenkapital
641,7
675,5 41,2%
Rückstellungen
516,6
526,1 32,1%
Andere Finanzverbindlichkeiten
12,6
12,2 0,7%
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Sonstiges
372,1
356,7 21,8%
Schulden iZm zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten
70,0
69,3 4,2%
1.613,0 1.639,7 100,0%

Bilanzstruktur

Die Bilanzsumme der Österreichischen Post lag mit 31. März 2016 bei 1.639,7 Mio EUR. Aktivseitig bilden Sachanlagen in Höhe von 568,1 Mio EUR die größte Bilanzposition, zudem bestehen immaterielle Vermögenswerte im Volumen von 23,3 Mio EUR. Die Geschäfts- oder Firmenwerte aus Unternehmenserwerben sind per Ende des ersten Quartals 2016 mit 58,3 Mio EUR ausgewiesen. Im kurzfristigen Vermögen sind Forderungen in Höhe von 273,7 Mio EUR eine der größten Bilanzpositionen. Zudem verfügt die Österreichische Post mit 336,2 Mio EUR über einen hohen Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten. Auf Basis dieses hohen Zahlungsmittelbestands erfolgte mit 28. April 2016 die Dividendenauszahlung in Höhe von 132,1 Mio EUR für das Geschäftsjahr 2015. Das zur Veräußerung gehaltene Vermögen der trans-o-flex Gruppe belief sich auf 67,4 Mio EUR.

Die Passivseite der Bilanz ist von einer hohen Eigenkapitalquote geprägt, die per 31. März 2016 bei 41,2% lag. Dies entspricht einem Eigenkapital in Höhe von 675,5 Mio EUR. Die langfristigen

Schulden von insgesamt 394,2 Mio EUR beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen in Höhe von 366,4 Mio EUR (davon Rückstellungen für Unterauslastung in Höhe von 185,8 Mio EUR). Bei den kurzfristigen Schulden von 500,7 Mio EUR dominieren Verbindlichkeiten mit 341,0 Mio EUR (davon aus Lieferungen und Leistungen 158,3 Mio EUR). Die Schulden im Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten betrugen 69,3 Mio EUR.

Die Analyse der Finanzposition des Unternehmens zeigt einen hohen Bestand an kurzfristigen und langfristigen Finanzmitteln in Höhe von insgesamt 397,7 Mio EUR. Hierzu zählen Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von 336,2 Mio EUR sowie Finanzinvestitionen in Wertpapiere von 61,4 Mio EUR. Diesen Finanzmitteln stehen Finanzverbindlichkeiten von lediglich 12,2 Mio EUR gegenüber.

CASHFLOW

Mio EUR
Q1 2015
Q1 2016
Cashflow aus dem Ergebnis
82,8
70,7
Cashflow aus Geschäftstätigkeit
59,6
60,1
Cashflow aus Investitionstätigkeit
33,7
–21,8
davon CAPEX
–15,8
–17,1
davon Cashflow aus Akquisitionen/Devestitionen
–1,2
0,0
davon Erwerb/Verkauf von Wertpapieren
–10,0
–4,1
davon sonstiger Cashflow aus Investitionstätigkeit
60,8
–0,5
Free Cashflow
93,3
38,3
Free Cashflow vor Akquisitionen/Wertpapieren
104,6
42,4
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit
–1,1
–1,6
Veränderung des Finanzmittelbestands
92,2
36,7

Cashflow

Der Cashflow aus dem Ergebnis erreichte im ersten Quartal 2016 70,7 Mio EUR nach 82,8 Mio EUR in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Mit 60,1 Mio EUR lag der Cashflow aus der Geschäftstätigkeit leicht über dem Niveau des Vorjahres von 59,6 Mio EUR. Positiv wirkten sich die geringeren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aus, während es bei den Rückstellungen aufgrund höherer Auszahlungen zu einem Rückgang kam.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit erreichte in den ersten drei Monaten 2016 einen Wert von minus 21,8 Mio EUR nach 33,7 Mio EUR in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Dies ist vor allem auf den Verkauf der ehemaligen Unternehmenszentrale im ersten Wiener Gemeindebezirk zurückzuführen, für die im ersten Quartal 2015 der Restkaufpreis in Höhe von 60,0 Mio EUR beglichen wurde. Die Zahlungen für den Erwerb von Sachanlagen (CAPEX) lagen im ersten Quartal 2016 mit 17,1 Mio EUR etwas über dem Wert des Vorjahres von 15,8 Mio EUR. In diesen Sachanlageinvestitionen sind auch Zahlungen im Zusammenhang mit dem Bau der neuen Unternehmenszentrale in Höhe von 9,6 Mio EUR enthalten. Cashflow-mindernd wirkten sich in der Berichtsperiode diverse Wertpapierbewegungen im Ausmaß von 4,1 Mio EUR aus, im Vergleich zu 10,0 Mio EUR im Vorjahr.

Insgesamt liegt der Free Cashflow in der Berichtsperiode bei 38,3 Mio EUR nach 93,3 Mio EUR im Vorjahr. Die Differenz ist mit dem bereits erwähnten Verkauf der alten Unternehmenszentrale zu erklären. Bereinigt um diesen Sondereffekt sowie die Auszahlungen für die neue Unternehmenszentrale beträgt der operative Free Cashflow vor Akquisitionen/Wertpapieren und sonstigem Cashflow aus Investitionstätigkeit 52,6 Mio EUR im ersten Quartal 2016 nach 46,9 Mio EUR im ersten Quartal 2015.

Investitionen

Die Zugänge an immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen betrugen in den ersten drei Monaten 2016 17,4 Mio EUR und lagen damit über jenen der Vergleichsperiode des Vorjahres (13,7 Mio EUR). Während davon 0,4 Mio EUR auf immaterielle Vermögenswerte entfielen, beliefen sich die Investitionen in Sachanlagen auf 17,0 Mio EUR. Schwerpunkte des Investitionsprogramms bildeten in der Berichtsperiode neben Erstinvestitionen in die Betriebs- und Geschäftsausstattung auch Investitionen für den Bau der neuen Unternehmenszentrale.

MITARBEITER

Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter des Österreichischen Post Konzerns (umgerechnet in Vollzeitkräfte) lag in den ersten drei

MITARBEITER NACH DIVISIONEN

Monaten 2016 bei 22.952 Personen. Dies entspricht einer Reduktion des Personalstands um 378 Mitarbeiter gegenüber der Vergleichsperiode. Der Großteil der Konzernmitarbeiter ist in der Österreichischen Post AG beschäftigt (insgesamt 17.359 Vollzeitkräfte).

Periodendurchschnitt
in Vollzeitkräften
Q1 2015 Q1 2016 Anteil %
Brief, Werbepost & Filialen 16.727 16.341 71,2%
Paket & Logistik 4.732 4.749 20,7%
Corporate 1.870 1.862 8,1%
Gesamt 23.330 22.952 100,0%

EREIGNISSE NACH DEM ABSCHLUSSSTICHTAG

Nach dem Signing Anfang März erfolgte – nach Genehmigung durch die deutschen Kartellbehörden – am 8. April 2016 das Closing zur Übernahme der deutschen trans-o-flex Gruppe. Die neuen Eigentümer sind zu gleichen Teilen die Amberger Familien GbR (Alleingesellschafter der LOXXESS AG) und die Schoeller Group.

WESENTLICHE RISIKEN UND UNGEWISSHEITEN

Als international tätiges Post- und Logistikdienstleistungsunternehmen ist der Österreichische Post Konzern im Rahmen seiner Geschäftstätigkeit operativen Risiken ausgesetzt, mit denen er sich verantwortungsbewusst auseinandersetzt. Durch die Konzentration auf das Kerngeschäft sowie die jahrzehntelange Erfahrung ist es dem Österreichischen Post Konzern möglich, diese Risiken frühzeitig zu identifizieren und zu bewerten sowie rasch geeignete Vorsorgemaßnahmen zu treffen.

Die wesentlichen Risiken und Ungewissheiten – etwa die Struktur der Dienstverhältnisse, technische Risiken, regulatorische und rechtliche Risiken, finanzielle Risiken sowie Markt- und Wettbewerbsrisiken – sowie Informationen zum internen Kontrollsystem und Risikomanagement im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess sind ausführlich im Geschäftsbericht 2015 der Österreichischen Post AG erläutert (siehe dazu den zweiten Teil des Geschäftsberichts, "Finanzbericht", Seiten 46–53 und 119–122).

Aus den definierten Risiken leiten sich auch Ungewissheiten für die restlichen neun Monate des laufenden Geschäftsjahres ab. In den Divisionen Brief, Werbepost & Filialen sowie Paket & Logistik unterliegen die Versandmengen jahreszeitlich bedingten Schwankungen und sind zudem von der wirtschaftlichen Entwicklung der jeweiligen Kundensegmente abhängig. Eine ungünstige Wirtschaftslage der Kunden der Österreichischen Post hat erfahrungsgemäß negative Auswirkungen auf die Volumenentwicklung von Briefen, Werbesendungen und Paketen. Ein gedämpftes wirtschaftliches Umfeld kann zusätzlich auch Einfluss auf die Wettbewerbssituation und damit auf die erzielbaren Preise für Postdienstleistungen haben. Klassische Briefsendungen werden darüber hinaus zunehmend durch elektronische Kommunikationsformen ersetzt.

Der Paketmarkt wird zwar vom Online-Shopping-Trend positiv beeinflusst, gleichzeitig verstärken jedoch die Mitbewerber ihre Aktivitäten, um an diesem Marktwachstum stärker zu partizipieren. Daraus resultierende Marktanteilsverschiebungen bzw. erhöhter Preisdruck könnten sich negativ auf die Ertragslage auswirken.

Da die Produkt- und Preisgestaltung diverser Handelswaren, z. B. von Telekommunikationsprodukten und Finanzdienstleistungen, von Systempartnern gesteuert wird, hat dies Einfluss auf die Umsatzentwicklung der jeweiligen Produktgruppen im Filialnetz der Österreichischen Post.

Alle erwähnten Risiken können zu nicht unerheblichen Volumenrückgängen und damit Ergebnisbeeinträchtigungen bzw. angepassten Wertansätzen führen. Risiken außerhalb der operativen Geschäftstätigkeit betreffen vor allem diverse Strukturmaßnahmen und Restrukturierungsaufwendungen sowie Wertminderungen der Firmenwerte von Tochtergesellschaften.

AUSBLICK 2016

Die nationalen und internationalen Trends der letzten Quartale bestätigen die Basisentwicklung im Brief- und Paketgeschäft. Das Volumen adressierter Briefsendungen nimmt vor dem Hintergrund der Einsparungsmaßnahmen großer Versender stetig ab. Wachstum verzeichnet hingegen der Paketmarkt durch die verstärkte E-Commerce-Nutzung. Die Österreichische Post peilt für das Gesamtjahr 2016 auf Basis des aktuellen Geschäftsportfolios einen Umsatz von 2,0 Mrd EUR an, nachdem die deutsche Tochtergesellschaft trans-o-flex per 8. April 2016 verkauft und entkonsolidiert wurde.

Im Briefbereich ist auch weiterhin mit einem Ersatz klassischer Briefe durch elektronische Kommunikationsformen zu rechnen, wobei sich der Rückgang in den letzten Jahren in einer Bandbreite von 3–5% bewegte. Insbesondere Kunden aus dem öffentlichen Sektor, aber auch Banken und Versicherungen versuchen derzeit, Sendungsvolumen zu reduzieren, sodass für die nächsten Quartale mit Rückgängen von ca. 5% gerechnet wird. Das Volumen im Werbegeschäft wird weiter volatil bleiben, mit einer differenzierten Entwicklung in einzelnen Kundenbranchen. In der Division Paket & Logistik ist in Summe von einem wachsenden Markt auszugehen, der sich gleichzeitig mit verstärktem Wettbewerb weiterentwickeln wird. Innovative Lösungen sind wichtig im Kampf um Marktanteile.

Effizienzsteigerung zur Sicherung der Ergebnislage

Die Österreichische Post optimiert in der Brief- und Paketlogistik laufend ihre Strukturen und Prozesse, um ihre Effizienz in allen Leistungsbereichen weiter zu erhöhen. In der Brieflogistik stehen technologische Verbesserungen sowie Routenoptimierungen ebenso auf der Agenda wie die landesweiten Teamarbeitsmodelle in der Zustellorganisation. In der Division Paket & Logistik wird die Qualitätsführerschaft in Österreich weiter ausgebaut. Sowohl die Zustellqualität als auch die Verbesserung des Serviceangebots sind Garanten für eine hohe Kundenzufriedenheit.

Das Ergebnis der Österreichischen Post wird 2016 von Volumentrends im Bereich Brief, von der Marktentwicklung im Paketbereich und auch von der Umsetzung der geplanten Effizienzprogramme abhängen. In Summe peilt die Österreichische Post auch für 2016 eine stabile Entwicklung mit einem operativen Ergebnis (EBIT) auf dem Niveau des Vorjahres an.

Weiterhin attraktive Dividendenpolitik

Den erwirtschafteten operativen Cashflow wird die Österreichische Post weiterhin umsichtig und zielgerichtet für nachhaltige Effizienzsteigerungen, Strukturmaßnahmen und Zukunftsinvestitionen einsetzen. In diesem Sinn sind auch 2016 operative Sachanlageninvestitionen (CAPEX) in Höhe von etwa 80 Mio EUR in

Wien, am 4. Mai 2016

Der Vorstand

Dipl.-Ing. Dr. Georg Pölzl Dipl.-Ing. Walter Oblin Vorstandsvorsitzender Vorstandsmitglied Generaldirektor Finanzen

Brief, Werbepost & Filialen Paket & Logistik

Sortiertechnik, Logistik und Kundenlösungen geplant. Darüber hinaus wird der Bau der neuen Unternehmenszentrale im 3. Wiener Gemeindebezirk realisiert und 2017 fertiggestellt. Für das Gesamtjahr 2016 wird mit einer Cashflow-Entwicklung gerechnet, die der Österreichischen Post die Fortsetzung ihrer

attraktiven Dividendenpolitik ermöglicht.

Dipl.-Ing. Walter Hitziger Dipl.-Ing. Peter Umundum Vorstandsmitglied Vorstandsmitglied

Die Österreichische Post AG hat den Umfang der Quartalsberichterstattung in Hinblick auf die geänderten Anforderungen des "Regelwerks prime market" der Wiener Börse AG für das erste und dritte Quartal angepasst. Die Anpassung betrifft insbesondere die im IAS 34 geforderten Angaben.

Die in dem Zwischenbericht für das erste Quartal 2016 dargestellten Finanzinformationen basieren grundsätzlich auf denselben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, die auch dem Konzernabschluss der Österreichischen Post AG für das Geschäftsjahr 2015 zugrunde liegen.

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS ERSTE QUARTAL 2016

Mio EUR Q1 2015
angepasst1
Q1 2016
Umsatzerlöse 599,9 592,8
Sonstige betriebliche Erträge 16,4 23,5
Gesamte betriebliche Erträge 616,3 616,2
Materialaufwand und Aufwand für bezogene Leistungen –182,5 –183,1
Personalaufwand –281,7 –286,4
Abschreibungen –21,2 –18,4
Sonstige betriebliche Aufwendungen –76,3 –77,3
Gesamte betriebliche Aufwendungen –561,7 –565,2
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit 54,6 51,0
Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen –0,6 0,1
Finanzerträge 4,6 1,1
Finanzaufwendungen –1,2 –1,3
Sonstiges Finanzergebnis 3,4 –0,2
Finanzergebnis 2,8 –0,2
Ergebnis vor Ertragsteuern 57,4 50,8
Ertragsteuern –13,6 –12,2
Periodenergebnis 43,8 38,7
Zuzurechnen an:
Aktionäre des Mutterunternehmens 43,7 38,7
Nicht beherrschende Anteile 0,1 0,0

1 Die im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2015 angeführte Änderung der Bilanzierungsmethoden führte in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das erste Quartal 2015 zu einer Verminderung der Positionen "Umsatzerlöse" und "Materialaufwand und Aufwand für bezogenen Leistungen" von jeweils 2,0 Mio EUR. Der Vergleichswert für das erste Quartal 2016 beträgt minus 2,0 Mio EUR.

ERGEBNIS JE AKTIE

EUR
Q1 2015
Q1 2016
Unverwässertes Ergebnis je Aktie
0,65
0,57
Verwässertes Ergebnis je Aktie
0,65
0,57

GESAMTERGEBNISRECHNUNG FÜR DAS ERSTE QUARTAL 2016

Mio EUR Q1 2015 Q1 2016
Periodenergebnis 43,8 38,7
Posten, die nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden können:
Währungsumrechnungsdifferenzen – ausländische Geschäftsbetriebe 1,3 0,4
Zeitwertänderungen von zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten –0,4 0,0
Steuereffekt auf Zeitwertänderungen 0,1 0,0
Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen – Anteil am sonstigen Ergebnis 0,8 –0,5
Summe der Posten, die umgegliedert werden können 1,8 –0,1
Posten, die nicht nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden:
Neubewertung von leistungsorientierten Verpflichtungen –3,5 –6,1
Steuereffekt auf Neubewertung 0,9 1,5
Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen – Anteil am sonstigen Ergebnis 0,0 –0,2
Summe der Posten, die nicht umgegliedert werden –2,6 –4,8
Sonstiges Ergebnis –0,8 –5,0
Gesamtperiodenergebnis 43,0 33,7
Zuzurechnen an:
Aktionäre des Mutterunternehmens 42,9 33,7
Nicht beherrschende Anteile 0,1 0,0

KONZERNBILANZ ZUM 31. MÄRZ 2016

Mio EUR
31.12.2015
31.03.2016
Aktiva
Langfristiges Vermögen
Geschäfts- oder Firmenwerte
58,2
58,3
Immaterielle Vermögenswerte
24,8
23,3
Sachanlagen
571,9
568,1
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien
60,5
63,3
Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen
53,2
52,4
Andere finanzielle Vermögenswerte
36,8
42,8
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen
11,4
12,2
Latente Steueransprüche
92,9
94,4
909,6 914,8
Kurzfristiges Vermögen
Andere finanzielle Vermögenswerte
35,0
31,6
Vorräte
15,9
15,6
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen
288,8
273,7
Ertragsteuererstattungsansprüche
0,3
0,4
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
299,6
336,2
639,6 657,5
Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte
63,8
67,4
1.613,0 1.639,7
Passiva
Eigenkapital
Grundkapital
337,8
337,8
Kapitalrücklagen
91,0
91,0
Gewinnrücklagen
238,2
276,9
Andere Rücklagen
–25,5
–30,4
Eigenkapital der Aktionäre des Mutterunternehmens
641,5
675,2
Nicht beherrschende Anteile
0,2
0,3
641,7 675,5
Langfristige Schulden
Rückstellungen
355,9
366,4
Andere finanzielle Verbindlichkeiten
4,5
4,3
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten
23,7
22,8
Latente Steuerverbindlichkeiten
0,9
0,8
384,9 394,2
Kurzfristige Schulden
Rückstellungen
160,7
159,7
Ertragsteuerverbindlichkeiten
14,4
15,9
Andere finanzielle Verbindlichkeiten
8,1
7,9
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten
333,2
317,2
516,3 500,7
Schulden iZm zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten
70,0
69,3
1.613,0 1.639,7

KONZERN-CASHFLOW-STATEMENT FÜR DAS ERSTE QUARTAL 2016

Mio EUR
Q1 2015
Q1 2016
Geschäftstätigkeit
Ergebnis vor Ertragsteuern
57,4
50,8
Abschreibungen
21,2
18,4
Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen
0,6
–0,1
Rückstellungen unbar
18,9
23,6
Gezahlte Steuern
–8,9
–10,7
Sonstige zahlungsunwirksame Vorgänge
–6,4
–11,3
Cashflow aus dem Ergebnis
82,8
70,7
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen
–1,5
18,5
Vorräte
0,8
0,8
Rückstellungen
–5,3
–12,6
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten
–17,2
–17,3
Cashflow aus Geschäftstätigkeit
59,6
60,1
Investitionstätigkeit
Erwerb von immateriellen Vermögenswerten
–1,0
–1,1
Erwerb Sachanlagen/als Finanzinvestition gehaltene Immobilien
–15,8
–17,1
Einzahlungen aus Anlagenverkäufen
62,0
1,5
Erwerb von Tochterunternehmen
–0,1
0,0
Erwerb von nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen
–1,2
0,0
Erwerb von Wertpapieren
–10,0
–6,0
Einzahlungen aus dem Verkauf von Wertpapieren
0,0
1,9
Gewährte Darlehen
–0,6
–1,5
Erhaltene Zinsen
0,4
0,5
Cashflow aus Investitionstätigkeit
33,7
–21,8
Free Cashflow
93,3
38,3
Finanzierungstätigkeit
Veränderung von anderen finanziellen Verbindlichkeiten
–0,9
–1,1
Ausschüttungen
0,0
–0,2
Gezahlte Zinsen
–0,2
–0,2
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit
–1,1
–1,6
Nettozunahme/-abnahme des Finanzmittelbestands
92,2
36,7
Finanzmittelbestand am 1. Jänner
264,1
300,1
Finanzmittelbestand am 31. März
356,3
336,8

ENTWICKLUNG DES KONZERN-EIGENKAPITALS FÜR DAS ERSTE QUARTAL 2015

Q1 2015
Mio EUR
Grund
kapital
Kapital
rück
lagen
Gewinn
rück
lagen
Neube-
wertungs-
rücklage
Andere Rücklagen
Markt-
bewer-
tungs-
rücklage
Währungs
umrech
nungs-
rücklage
Eigenkapital
der Aktionäre
des Mutter
unterneh
mens
Nicht
beherr
schende
Anteile
Eigenkapital
Stand am 1. Jänner 2015 337,8 130,5 260,3 –17,3 –0,5 –8,8 702,0 0,7 702,7
Verkauf einer nach der
Equity-Methode bilanzierten
Finanzanlage
0,0 0,0 –0,9 0,9 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Periodenergebnis 0,0 0,0 43,7 0,0 0,0 0,0 43,7 0,1 43,8
Währungsumrechnungs
differenzen – ausländische
Geschäftsbetriebe
0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,7 0,7 0,0 0,7
Währungsumrechnungs
differenzen – Umgliederung
in den Gewinn oder Verlust
0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,6 0,6 0,0 0,6
Zeitwertänderungen von zur
Veräußerung verfügbaren
finanziellen Vermögenswerten
0,0 0,0 0,0 0,0 –0,4 0,0 –0,4 0,0 –0,4
Neubewertung von
leistungsorientierten
Verpflichtungen
0,0 0,0 0,0 –3,5 0,0 0,0 –3,5 0,0 –3,5
Nach der Equity-Methode
bilanzierte Finanzanlagen –
Anteil am sonstigen Ergebnis
0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,3 0,3 0,0 0,3
Nach der Equity-Methode
bilanzierte Finanzanlagen –
Umgliederung in den Gewinn
oder Verlust 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,5 0,5 0,0 0,5
Steuereffekt 0,0 0,0 0,0 0,9 0,1 0,0 1,0 0,0 1,0
Sonstiges Ergebnis 0,0 0,0 0,0 –2,6 –0,3 2,2 –0,8 0,0 –0,8
Gesamtperiodenergebnis 0,0 0,0 43,7 –2,6 –0,3 2,2 42,9 0,1 43,0
Stand am 31. März 2015 337,8 130,5 303,1 –19,1 –0,8 –6,6 745,0 0,7 745,7

ENTWICKLUNG DES KONZERN-EIGENKAPITALS FÜR DAS ERSTE QUARTAL 2016

Q1 2016
Mio EUR
Grund
kapital
Kapital
rück
lagen
Gewinn
rück
lagen
Neube-
wertungs-
rücklage
Andere Rücklagen
Markt-
bewer-
tungs-
rücklage
Währungs
umrech
nungs-
rücklage
Eigenkapital
der Aktionäre
des Mutter
unterneh
mens
Nicht
beherr
schende
Anteile
Eigenkapital
Stand am 1. Jänner 2016 337,8 91,0 238,2 –12,5 0,2 –13,2 641,5 0,2 641,7
Periodenergebnis 0,0 0,0 38,7 0,0 0,0 0,0 38,7 0,0 38,7
Währungsumrechnungs
differenzen – ausländische
Geschäftsbetriebe
0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,4 0,4 0,0 0,4
Neubewertung von
leistungsorientierten
Verpflichtungen
0,0 0,0 0,0 –6,1 0,0 0,0 –6,1 0,0 –6,1
Nach der Equity-Methode
bilanzierte Finanzanlagen –
Anteil am sonstigen Ergebnis
0,0 0,0 0,0 –0,2 0,0 –0,5 –0,8 0,0 –0,8
Steuereffekt 0,0 0,0 0,0 1,5 0,0 0,0 1,5 0,0 1,5
Sonstiges Ergebnis 0,0 0,0 0,0 –4,8 0,0 –0,2 –5,0 0,0 –5,0
Gesamtperiodenergebnis 0,0 0,0 38,7 –4,8 0,0 –0,2 33,7 0,0 33,7
Stand am 31. März 2016 337,8 91,0 276,9 –17,3 0,2 –13,3 675,2 0,3 675,5
13. Mai
Zwischenbericht 1. Quartal 2016, Veröffentlichung: 07:30–07:40 Uhr
11. August Halbjahresfinanzbericht 2016, Veröffentlichung: 07:30–07:40 Uhr
11. November Zwischenbericht 1. bis 3. Quartal 2016, Veröffentlichung: 07:30–07:40 Uhr

ENTWICKLUNG DER POST AKTIE (VERGLEICH 12 MONATE)

IMPRESSUM

Herausgeber und Medieninhaber

Österreichische Post AG Haidingergasse 1, 1030 Wien T: +43 (0) 577 67 0, E: [email protected] FN: 180219d, Handelsgericht Wien

Projektleitung, Gestaltung und Lektorat

be.public Corporate & Financial Communications, Wien

Druck

Niederösterreichisches Pressehaus, St. Pölten

Wir haben diesen Bericht mit der größtmöglichen Sorgfalt erstellt und die Daten überprüft. Rundungs-, Satz- oder Druckfehler können dennoch nicht ausgeschlossen werden. Bei der Summierung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können durch Verwendung automatischer Rechenhilfen rundungsbedingte Rechendifferenzen auftreten. Dieser Bericht enthält auch zukunftsbezogene Einschätzungen und Aussagen, die wir auf Basis aller uns zum gegenwärtigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Diese zukunftsbezogenen Aussagen werden üblicherweise mit Begriffen wie "erwarten", "schätzen", "planen", "rechnen" etc. umschrieben. Wir weisen darauf hin, dass die tatsächlichen Gegebenheiten – und damit auch die tatsächlichen Ergebnisse – aufgrund verschiedenster Faktoren von den in diesem Bericht dargestellten Erwartungen abweichen können.

Personenbezogene Formulierungen sind geschlechtsneutral zu verstehen.

Dieser Zwischenbericht ist auch in englischer Sprache verfügbar. Maßgeblich ist in Zweifelsfällen die deutschsprachige Version.

Redaktionsschluss: 4. Mai 2016

KONTAKT

Investor Relations, Konzernrevision & Compliance Dipl.-Ing. Harald Hagenauer T: +43 (0) 577 67 30401 F: +43 (0) 577 67 30409 E: [email protected] I: www.post.at/ir

Unternehmenskommunikation

Mag. Manuela Bruck T: +43 (0) 577 67 24099 F: +43 (0) 577 67 28039 E: [email protected] I: www.post.at/pr

Die Österreichische Post im Internet www.post.at www.business.post.at

ZWISCHENBERICHT 1. QUARTAL 2016|ÖSTERREICHISCHE POST AG

Talk to a Data Expert

Have a question? We'll get back to you promptly.