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Österreichische Post AG

Quarterly Report Nov 12, 2014

752_rns_2014-11-12_4862346e-8f27-46c6-a5f5-fe281c8c4908.pdf

Quarterly Report

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Q1–3 2014

Zwischenbericht 1.–3. Quartal 2014 | Österreichische Post AG

UMSATZ AUF VORJAHRESNIVEAU

Briefumsätze durch Wahleffekte beeinflusst

LEICHTES EBIT-PLUS

Konsequente Effizienzsteigerung und Kostenoptimierung

HIGHLIGHTS Q1–3 2014

Marktumfeld

  • Umsatzentwicklung im Briefbereich im Jahresverlauf durch Wahleffekte beeinflusst
  • Solides Wachstum im österreichischen Paketmarkt, intensiver Wettbewerb im internationalen Paketgeschäft

Umsatz

  • Konzernumsatz auf Niveau des Vorjahres (–0,1%)
  • Umsatzplus im Paketbereich (+3,3%), Rückgänge im Briefgeschäft durch Wahleffekte (–2,0%)

ergebnis

  • Konsequente Effizienzsteigerung und Kostenoptimierung
  • Leichtes EBIT-Plus von 0,8%

ausblick 2014 bestätigt

  • Stabile Umsatzentwicklung in herausforderndem Marktumfeld
  • Ergebnisverbesserung (EBIT) angestrebt

kennzahlenüberblick

Q1–3 2013 Q1–3 2014 Veränderung %
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatz Mio EUR 1.734,2 1.732,7 –0,1%
EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) Mio EUR 222,6 200,2 –10,0%
EBITDA-Marge1 % 12,8% 11,6%
EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) Mio EUR 131,5 132,6 0,8%
EBIT-Marge1 % 7,6% 7,7%
EBT (Ergebnis vor Steuern) Mio EUR 128,7 130,2 1,1%
Periodenergebnis Mio EUR 104,9 99,8 –4,9%
Ergebnis je Aktie2 EUR 1,54 1,47 –4,5%
Mitarbeiter (Periodendurchschnitt, Vollzeitkräfte) 24.257 24.005 –1,0%
Cashflow
Cashflow aus dem Ergebnis Mio EUR 236,8 198,2 –16,3%
Cashflow aus der Geschäftstätigkeit Mio EUR 171,7 164,6 –4,2%
Investitionen in Sachanlagen (CAPEX) Mio EUR –63,4 –53,0 –16,4%
Erwerb/Verkauf von Tochterunternehmen3 Mio EUR –66,3 –0,8 –98,7%
Free Cashflow vor Akquisitionen/Wertpapieren Mio EUR 109,1 108,6 –0,5%
Bilanz 31.12.2013 30.09.2014 Veränderung %
Bilanzsumme Mio EUR 1.641,6 1.604,1 –2,3%
Eigenkapital Mio EUR 699,4 661,8 –5,4%
Langfristiges Vermögen4 Mio EUR 1.068,3 1.067,1 –0,1%
Kurzfristiges Vermögen Mio EUR 573,3 537,0 –6,3%
Nettoverschuldung Mio EUR 114,3 142,6 24,8%
Eigenkapitalquote % 42,6% 41,3%
Capital Employed Mio EUR 755,3 744,0 –1,5%

1 EBIT und EBITDA bezogen auf Konzernumsatz

2 Unverwässertes Ergebnis je Aktie bezogen auf 67.552.638 Stück Aktien

3 Angepasste Darstellung für 2013: Der Erwerb von Anteilen ohne beherrschenden Einfluss in Höhe von 5,2 Mio EUR wurde in der Vergleichsperiode unter der Position "Erwerb von Tochterunternehmen" ausgewiesen. In Q1–3 2014 erfolgt der Ausweis im Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit unter der Position "Erwerb von Anteilen ohne beherrschenden Einfluss" und die Vorjahresangabe zu Q1–3 2013 wurde entsprechend angepasst.

4 Enthält zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte in Höhe von 2,8 Mio EUR per 30.09.2014 bzw. 1,9 Mio EUR per 31.12.2013

Vorwort des vorstands

Sehr geehrte Damen und Herren, verehrte Aktionärinnen und Aktionäre!

Der Konzernumsatz der Österreichischen Post lag in den ersten drei Quartalen 2014 mit 1.732,7 Mio EUR auf dem Niveau des Vorjahres. Dabei konnte das solide Wachstum im Paketbereich von 3,3% die Umsatzrückgänge im Briefgeschäft von 2,0% fast vollständig kompensieren. Der Umsatz im Briefgeschäft war dabei im Jahresverlauf von Wahleffekten beeinflusst: Speziell im dritten Quartal konnten – anders als im Vorjahr – keine wesentlichen Umsatzbeiträge aus Wahlen erzielt werden, was im Periodenvergleich einen entsprechenden Rückgang bewirkte. Zudem setzten sich der Trend der elektronischen Substitution von Briefen durch elektronische Kommunikationsformen und der damit einhergehende Mengenrückgang weiter fort. Positiv wirkten hingegen Umsatzzuwächse im Bereich Mail Solutions. Stetige Wachstumsraten zeigte einmal mehr der Paketbereich, dessen Umsatz im Periodenvergleich um 3,3% zulegte. Der anhaltende Trend zum E-Commerce beeinflusste dabei nicht nur das österreichische Paketgeschäft sehr positiv, auch die Paket-Beteiligungen der Österreichischen Post in Südost- und Osteuropa konnten im Berichtszeitraum überdurchschnittliche Steigerungsraten erzielen, während der Umsatz in Deutschland nur leicht anstieg.

Auf Basis der soliden Umsatzentwicklung und anhaltend hoher Kostendisziplin lag das operative Betriebsergebnis (EBIT) mit

132,6 Mio EUR um 0,8% über dem Niveau des Vorjahres. Das dritte Quartal war sowohl im Vorjahr als auch in der aktuellen Berichtsperiode durch Sondereffekte geprägt – das EBIT erhöhte sich in Summe um 1,9% auf 33,8 Mio EUR. Auf operativer Ebene wurden Innovations- und Effizienzmaßnahmen auch in den ersten drei Quartalen 2014 weiter forciert. Einen wichtigen Impuls brachte hier etwa die Eröffnung des neuen Logistikzentrums Allhaming in Oberösterreich, das – als größtes Investitionsprojekt der vergangenen Jahre – mit hoch modernen, leistungsstarken Sortiertechnologien ausgestattet ist. Trotz eines insgesamt umfangreichen Investitionsprogramms lag der Free Cashflow in der Berichtsperiode weiterhin auf hohem Niveau und bildet damit eine solide Basis für die zukünftige Investitions- und Dividendenfähigkeit.

Mit Blick auf das Gesamtjahr gehen wir weiterhin von einer stabilen Umsatzentwicklung aus, gleichzeitig peilen wir eine weitere Ergebnisverbesserung (EBIT) an. Im Fokus unserer strategischen Aktivitäten steht die konsequente Ausrichtung auf die Bedürfnisse unserer Kunden. Damit wollen wir die Marktführerschaft im Kerngeschäft weiter festigen und gleichzeitig Chancen in Wachstumsmärkten nutzen. In allen unseren Tätigkeiten hat auch Kostendisziplin stets höchste Priorität. So sind wir bestrebt, unsere konsequente Ausrichtung auf Effizienz in allen Prozessen weiter fortzusetzen. Nur so können wir auch in der Ertragsentwicklung unserer Grundphilosophie – Zuverlässigkeit, Kontinuität und Berechenbarkeit – weiter treu bleiben und nachhaltig Wert für alle Stakeholder schaffen.

Wien, am 4. November 2014

Der Vorstand

Dipl.-Ing. Dr. Georg Pölzl Dipl.-Ing. Walter Oblin Vorstandsvorsitzender Vorstandsmitglied Generaldirektor Finanzen

Brief, Werbepost & Filialen Paket & Logistik

Dipl.-Ing. Walter Hitziger Dipl.-Ing. Peter Umundum Vorstandsmitglied Vorstandsmitglied

Umfeld und Rahmenbedingungen

WIRTSCHAFTLICHES UMFELD

Die Erholung der Weltwirtschaft seit Jahresmitte 2013 setzt sich zögerlich fort. Lag das globale Wirtschaftswachstum im Vorjahr bei 3,2%, soll es heuer geringfügig auf 3,3% ansteigen. Gleichwohl sind die Risiken für die Weltkonjunktur in den vergangenen Monaten wieder größer geworden. Zudem sind die Spätfolgen der vor sechs Jahren einsetzenden Wirtschaftskrise hartnäckiger als bislang angenommen. Auch im europäischen Raum bleibt der Aufschwung nach wie vor verhalten. So soll die Wirtschaftsleistung im Euro-Raum im Gesamtjahr 2014 lediglich um 0,8% wachsen (IWF, Oktober 2014).

Auch in Österreich trübt sich das Konjunkturklima ein. Laut Prognosen des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (WIFO) wird das österreichische BIP im Jahr 2014 um 0,8% und im Jahr 2015 um 1,2% wachsen. Die österreichische Wirtschaft konnte sich der Dämpfung der internationalen Exportnachfrage nicht entziehen, zugleich belastete laut WIFO auch die Einschränkung der Investitionen die Konjunktur in der ersten Jahreshälfte. Darüber hinaus kann auch der Konsum keine nennenswerten positiven Impulse setzen (WIFO, September 2014). Die für Österreichs Wirtschaft bedeutsamen Märkte in Ostmitteleuropa entwickeln sich etwas günstiger. Der IWF erwartet für den CEE-Raum im Jahr 2014 ein Wirtschaftswachstum von 2,7%. Für die Türkei (+3,0%), Rumänien (+2,4%) und Ungarn (+2,8%) werden durchgehend Wachstumsraten über der 2%-Marke erwartet. Für Deutschland wird 2014 ein Wachstum von 1,4% prognostiziert (IWF, Oktober 2014).

Branchenumfeld

Neben dem konjunkturellen Umfeld wird die Geschäftsentwicklung der Österreichischen Post von weiteren internationalen Trends beeinflusst, die Risiken, aber auch Chancen mit sich bringen: Im Briefbereich hält die elektronische Substitution des klassischen Briefes weiterhin an und ist im Kern auch nicht beeinflussbar. Rückgänge in der Größenordnung von 3–5% pro Jahr sind als internationales Basisszenario anzusehen. Im Geschäftsfeld der adressierten und unadressierten Werbesendungen sind derzeit vor allem die schwache Konjunkturdynamik sowie eine Belastung des traditionellen Versandhandels und der stationären Handelsunternehmen durch verstärktes Online-Shopping wesentliche Einflussfaktoren. Internationale Trends und Studien zeigen, dass der unmittelbare Dialog mit Kunden in Zukunft weiter zunehmen wird, weshalb Dialogmedien tendenziell an Bedeutung gewinnen werden.

Im Paketbereich sind in Österreich aufgrund der ständig zunehmenden Bedeutung des Online-Shoppings weiterhin steigende Volumina zu verzeichnen. Die Entwicklung des internationalen Paket- und Frachtgeschäfts wiederum ist wesentlich von der Konjunkturentwicklung, den internationalen Handelsströmen und der damit verbundenen Preisentwicklung abhängig. Wettbewerbsintensität und Preisdruck bleiben in diesem Bereich weiterhin hoch. Die Handelsströme werden dabei immer internationaler – und mit ihnen die nachgefragten Logistikdienstleistungen.

Rechtliche Rahmenbedingungen

Die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Geschäftstätigkeit der Österreichischen Post basieren primär auf dem Österreichischen Postmarktgesetz, das seit 1. Jänner 2011 in Kraft steht. Seine wesentlichen Eckpunkte sind:

  • Die Österreichische Post bleibt auch nach der vollständigen Marktöffnung Österreichs Universaldienstleister und garantiert damit die Versorgung mit qualitativ hochwertigen Postdienstleistungen in ganz Österreich.
  • Der Universaldienst beschränkt sich primär auf Postsendungen, die an den gesetzlich definierten Zugangspunkten abgegeben werden können, also z. B. Post-Geschäftsstellen oder Briefkästen. Damit soll die Grundversorgung der österreichischen Bevölkerung und Wirtschaft mit Postdienstleistungen gesichert werden. Postdienste für Sendungen, die von Großkunden in Verteilzentren eingeliefert werden, zählen – mit Ausnahme von Zeitungen – nicht zum Universaldienst.
  • Die Österreichische Post war zum Austausch der nicht mehr dem Gesetz entsprechenden Hausbrieffachanlagen und Landabgabekästen verpflichtet und musste diesen Austausch auch vorfinanzieren. Die Kosten für den Austausch wären der Österreichischen Post nach einem gesetzlich geregelten Aufteilungsschlüssel teilweise zu ersetzen. Bisher gab es jedoch keinen Kostenersatz.
  • Seit 1. Jänner 2011 unterliegt die gewerbsmäßige Beförderung von Briefsendungen mit einem Gewicht bis 50 Gramm einer Konzessionspflicht.
  • Seit 1. Jänner 2011 gilt die Umsatzsteuerbefreiung nur mehr für Postdienste im Rahmen des gesetzlichen Universaldienstes. Postdienstleistungen, deren Bedingungen individuell vereinbart wurden, unterliegen der Umsatzsteuer zum Normalsteuersatz.

Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Lage

Veränderungen im Konsolidierungskreis

Mit 1. April 2014 wurden weitere 25% der Anteile an der M&BM Express OOD, Sofia erworben. Der Anteil erhöhte sich damit von 51% auf 76%. Die M&BM Express OOD ist in den Bereichen Hybrid-Mail (Druck und Zustellung) sowie adressierte und unadressierte Briefsendungen tätig.

Zudem hat die Österreichische Post mit 1. Juni 2014 im Wege der operativen Übernahme den Geschäftsbetrieb von drei Distributionsgesellschaften der trans-o-flex Gruppe in Deutschland (Seevetal bei Hamburg, Groß Ippener bei Bremen und Neumünster) erworben. Diese Distributionsgesellschaften gehören zur Spekker Gruppe, einem der wesentlichen Distributionspartner der trans-o-flex Gruppe, und bedienen über ihre drei Standorte den Wirtschaftsraum Hamburg/Bremen/Neumünster. Im Zuge des Erwerbes wurden im Wesentlichen nur die Mitarbeiter sowie bestehende Kundenbeziehungen durch die für diesen Zweck neu gegründete trans-o-flex Netzwerk zwei GmbH, Weinheim, übernommen. Der Erwerb ermöglicht die Optimierung der operativen Kosten und die Nutzung von Synergien zwischen den Logistikstandorten der trans-o-flex Gruppe.

Ertragslage

Umsatzentwicklung

Der Konzernumsatz der Österreichischen Post lag in den ersten neun Monaten 2014 auf konstant hohem Niveau. Insgesamt reduzierte sich der Konzernumsatz nur leicht um 0,1% auf 1.732,7 Mio EUR. Dabei zeigte das Paketgeschäft in der Berichtsperiode ein weiterhin solides Wachstum von 3,3% und konnte damit die Umsatzrückgänge der Brief-Division von 2,0% fast vollständig kompensieren. Auch im dritten Quartal reduzierte sich der Konzernumsatz nur geringfügig um 0,1% auf 560,8 Mio EUR.

1.705,7 –0,1% Umsatzentwicklung1 Mio EUR Q1–3 2012 Q1–3 2013 Q1–3 2014 1.734,2 1.732,7

1 Werte 2012 bereinigt um Tochtergesellschaften Benelux (Verkauf in 2012)

Mit 62,6% entfiel der wesentliche Anteil des Konzernumsatzes in den ersten neun Monaten 2014 auf die Division Brief, Werbepost & Filialen. Die Umsatzentwicklung dieses Bereichs war im Jahresverlauf von Wahleffekten beeinflusst. Generell führen Wahlen und Volksbefragungen zu wesentlichen Umsatzbeiträgen, da die Möglichkeit der Briefwahl an Bedeutung gewinnt und Werbesendungen im Rahmen von Wahlkampagnen ein beliebtes Kommunikationsmedium darstellen. Dadurch bedingt lagen die Umsatzbeiträge durch Wahlen in den ersten drei Quartalen 2013 noch bei 14 Mio EUR, während diese im Vergleichszeitraum 2014 mit rund 9 Mio EUR etwas geringer ausfielen. Die ungleiche Verteilung der Wahlen und Volksbefragungen im Jahresverlauf zeigte sich speziell im dritten Quartal: Während die Nationalratswahlen 2013 in diesem Zeitraum noch Umsatzbeiträge von 6 Mio EUR generierten, gab es im dritten Quartal 2014 keine wesentlichen Umsätze aus Wahlen.

Insgesamt reduzierte sich der Umsatz der Division Brief, Werbepost & Filialen im Berichtszeitraum um 2,0% auf 1.086,0 Mio EUR. Dieser Rückgang ist auf die anhaltende elektronische Substitution von Briefen sowie rückläufige Werbemengen zurückzuführen. Der Rückgang der Brief-Division im dritten Quartal 2014 betrug 2,3%, vor allem hervorgerufen durch das Fehlen positiver Umsatzeffekte aus Wahlen.

auSSenUmsatz nach Divisionen

Mio EUR Q1–3 2013 Q1–3 2014
Veränderung
Q3 2013 Q3 2014
% Mio EUR
Konzernumsatz 1.734,2 1.732,7 –0,1% –1,6 561,1 560,8
Brief, Werbepost & Filialen 1.107,7 1.086,0 –2,0% –21,7 353,1 344,9
Paket & Logistik 627,5 647,9 3,3% 20,4 208,5 216,3
Corporate/Konsolidierung –1,0 –1,2 –25,5% –0,3 –0,5 –0,4
Kalenderwerktage in Österreich 188 187 65 65

Die Division Paket & Logistik erwirtschaftete im Berichtszeitraum einen Anteil von 37,4% des Konzernumsatzes. Hier war in den ersten drei Quartalen 2014 ein Anstieg von 3,3% auf 647,9 Mio EUR zu verzeichnen. Im dritten Quartal 2014 erhöhte sich der Divisionsumsatz um 3,8%.

In der regionalen Betrachtung wurden in den ersten drei Quartalen 2014 72,2% des Konzernumsatzes in Österreich, 22,6% in Deutschland und 5,2% in Südost- und Osteuropa erwirtschaftet.

Umsatzentwicklung Division Brief, Werbepost & Filialen

Mio EUR Q1–3 2013 Q1–3 2014 % Veränderung
Mio EUR
Q3 2013 Q3 2014
Außenumsatz 1.107,7 1.086,0 –2,0% –21,7 353,1 344,9
Briefpost & Mail Solutions 580,9 580,8 0,0% –0,1 183,5 183,1
Werbepost 324,2 313,1 –3,4% –11,1 104,5 101,7
Medienpost 103,5 101,8 –1,6% –1,7 32,7 30,4
Filialdienstleistungen 99,1 90,3 –8,9% –8,8 32,3 29,7
Innenumsatz 54,2 56,6 4,5% 2,4 17,7 19,0
Umsatz gesamt 1.161,9 1.142,6 –1,7% –19,3 370,8 363,9

Der Außenumsatz der Division Brief, Werbepost & Filialen von 1.086,0 Mio EUR stammt zu 53,5% aus dem Bereich Briefpost & Mail Solutions, zu 28,8% aus Werbepost und zu 9,4% aus Medienpost, also der Zustellung von Zeitungen und Magazinen. Zudem wurden 8,3% des Umsatzes mit Filialdienstleistungen erwirtschaftet.

Im Bereich Briefpost & Mail Solutions lag der Umsatz in der Berichtsperiode stabil bei 580,8 Mio EUR. Der Basistrend einer rückläufigen Volumenentwicklung infolge der Substitution von Briefen durch elektronische Kommunikationsformen hält nach wie vor an. Diese Rückgänge konnten jedoch durch weitere Umsatzzuwächse im Bereich Mail Solutions zum Teil kompensiert werden.

Der Bereich Werbepost verzeichnete in den ersten neun Monaten 2014 einen Umsatzrückgang um 3,4% auf 313,1 Mio EUR. Grundsätzlich ist dieses Geschäftsfeld vom Ausmaß der Werbeaktivitäten der Kunden und damit unter anderem auch vom konjunkturellen Umfeld beeinflusst. Der Druck des OnlineHandels auf den traditionellen Versandhandel und den stationären Handel führte hier bei einigen Kunden zu einer Reduktion ihrer Werbeaktivitäten. Darüber hinaus kam es in einigen Handelssegmenten auch zu Marktkonsolidierungen. In der Vergleichsperiode des Jahres 2013 hatten zudem Wahlen und Volksbefragungen insgesamt höhere Umsatzbeiträge geliefert. Speziell im Quartalsvergleich zeigten die Nationalratswahlen im dritten Quartal des Vorjahres wesentliche positive Umsatzeffekte, die im dritten Quartal 2014 nicht möglich waren.

Der Umsatz mit Medienpost zeigte im Periodenvergleich einen Rückgang von 1,6% auf 101,8 Mio EUR. Auch hier wirkte sich vor allem im dritten Quartal 2014 das im Vorjahresvergleich reduzierte Wahlaufkommen negativ aus. Gleichzeitig verringerte sich auch der Umsatz mit Filialdienstleistungen um 8,9% bzw. 8,8 Mio EUR auf 90,3 Mio EUR, da Preisanpassungen seitens der Vertragspartner zu einer Abnahme der Umsätze aus Mobilfunkprodukten führten und auch der Bereich Finanzdienstleistungen Rückgänge verbuchen musste.

Umsatzentwicklung Division Paket & Logistik

Mio EUR Q1–3 2013 Q1–3 2014 % Veränderung
Mio EUR
Q3 2014
Außenumsatz 627,5 647,9 3,3% 20,4 208,5 216,3
Paket Premium 474,1 486,6 2,6% 12,5 159,8 163,2
Paket Standard 130,1 134,7 3,5% 4,6 40,6 44,1
Paket Sonstige Leistungen 23,3 26,6 14,4% 3,4 8,1 9,0
Innenumsatz 5,7 5,0 –11,9% –0,7 1,8 1,5
Umsatz gesamt 633,2 652,9 3,1% 19,7 210,2 217,8

Der Außenumsatz der Division Paket & Logistik erhöhte sich in den ersten drei Quartalen 2014 um 3,3% auf 647,9 Mio EUR. Der Großteil des Divisionsumsatzes entfiel mit rund 75% auf den Premium-Bereich (Paketzustellung innerhalb von 24 Stunden). Dieser verzeichnete in den ersten neun Monaten 2014 einen Umsatzanstieg von 2,6% auf 486,6 Mio EUR, was sowohl Umsatzzuwächsen bei bestehenden Kunden als auch der Gewinnung von Neukunden zu verdanken war. Neben einer guten Entwicklung des Paketgeschäfts mit Business-Kunden in Österreich waren auch bei höherwertigen Paketen für Privatkunden überdurchschnittliche Steigerungen zu verzeichnen.

Die Umsätze des Bereichs Paket Standard – es umfasst vorrangig Sendungen an Privatkunden in Österreich – stiegen um 3,5% auf 134,7 Mio EUR. Speziell im dritten Quartal 2014 waren hier auf Basis des anhaltenden Online-Shopping-Trends höhere Zuwachsraten zu verbuchen. Im Bereich Paket Sonstige Leistungen, der

diverse Logistik-Zusatzdienstleistungen wie z. B. Fulfillment, Warehousing oder Werttransporte beinhaltet, wurden in der Berichtsperiode Umsätze in Höhe von 26,6 Mio EUR generiert. Dies entspricht einer Steigerung um 3,4 Mio EUR.

Eine Betrachtung nach Regionen zeigt, dass in den ersten drei Quartalen 56% der Divisionsumsätze in Deutschland generiert wurden, 35% der Umsätze entfielen auf Österreich und 9% auf die Tochtergesellschaften in Südost- und Osteuropa. In Deutschland konnte in den ersten drei Quartalen eine leichte Umsatzsteigerung von 0,8% erzielt werden, obwohl die herausfordernde Wettbewerbssituation sowie der Preisdruck in diesem Markt weiterhin deutlich spürbar sind. In Österreich erhöhte sich der Umsatz – getrieben durch den Trend zum Online-Shopping sowie Steigerungen im Business-Bereich – um 6,0%. Die Tochtergesellschaften in Südostund Osteuropa verzeichneten ein deutliches Umsatzwachstum von 9,0%.

Ergebnisentwicklung

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Mio EUR Q1–3 2013 Q1–3 2014 % Veränderung
Mio EUR
Q3 2014
Umsatzerlöse 1.734,2 1.732,7 –0,1% –1,6 561,1 560,8
Sonstige betriebliche Erträge 50,2 50,1 0,0% 0,0 16,1 17,7
Materialaufwand und Aufwand für
bezogene Leistungen
–556,5 –545,4 –2,0% –11,2 –184,1 –182,6
Personalaufwand –784,4 –815,4 4,0% 31,0 –233,8 –263,7
Sonstige betriebliche Aufwendungen –216,0 –220,2 2,0% 4,2 –75,0 –76,5
Ergebnis aus nach der Equity-Methode
konsolidierten Unternehmen
–4,9 –1,5 68,5% 3,4 –1,6 –0,5
EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern
und Abschreibungen)
222,6 200,2 –10,0% –22,3 82,7 55,1
Abschreibungen –91,0 –67,6 –25,7% –23,4 –49,5 –21,3
EBIT (Ergebnis vor Zinsen
und Steuern)
131,5 132,6 0,8% 1,1 33,2 33,8
Sonstiges Finanzergebnis –2,8 –2,4 13,5% 0,4 –0,8 –0,6
EBT (Ergebnis vor Steuern) 128,7 130,2 1,1% 1,4 32,3 33,2
Ertragsteuern –23,9 –30,4 27,5% 6,6 –3,9 –7,0
Periodenergebnis 104,9 99,8 –4,9% –5,1 28,4 26,2
Ergebnis je Aktie (EUR)1 1,54 1,47 –4,4% –0,07 0,42 0,39

1 Unverwässertes Ergebnis je Aktie, bezogen auf 67.552.638 Stück Aktien

Der Materialaufwand und Aufwand für bezogene Leistungen reduzierte sich in der Berichtsperiode um 2,0% bzw. 11,2 Mio EUR auf 545,4 Mio EUR. Diese Entwicklung ist vor allem auf den Rückgang der bezogenen Leistungen für Transporte in Deutschland zurückzuführen: Das Geschäftsmodell der trans-o-flex Gruppe war in der Vergangenheit durch eine hohe externe Wertschöpfung geprägt, diese wird derzeit jedoch durch die Übernahme einiger Distributionsgesellschaften verringert.

Der Personalaufwand der Österreichischen Post belief sich in den ersten drei Quartalen 2014 auf 815,4 Mio EUR, dies entspricht einer Steigerung von 4,0% bzw. 31,0 Mio EUR. Ein Teil dieses Anstiegs ist auf die beschriebene Integration von Distributionsgesellschaften in Deutschland zurückzuführen, die gleichzeitig zu einem Rückgang der bezogenen Leistungen führt. Die operativen Personalaufwendungen für Löhne und Gehälter lagen exklusive dieses Effekts (vergleichbare Basis) auf Vorjahresniveau. Dies zeigt, dass die konsequente Fortführung der Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und zur Verbesserung der Personalstruktur die inflationsbedingten Kostensteigerungen kompensieren konnte. In Summe beschäftigte der Österreichische Post Konzern im Periodendurchschnitt der Berichtsperiode 24.005 Mitarbeiter (Vollzeitkräfte) im Vergleich zu 24.257 Mitarbeitern in den ersten drei Quartalen 2013.

Der sonstige Anstieg im Personalaufwand ist vor allem auf Sondereffekte zurückzuführen, die primär im Periodenvergleich des dritten Quartals wirkten. Während im dritten Quartal 2013

die Reduktion der Rückstellungen für Unterauslastung einen positiven Effekt in Höhe von 16,3 Mio EUR erbracht hatte, kam es im dritten Quartal 2014 durch Parameteranpassungen für verzinsliche Personalrückstellungen (Diskontierungszinssatz und Gehaltssteigerungen) zu einem negativen Effekt von 11,8 Mio EUR. Darüber hinaus enthielt der Personalaufwand in den ersten drei Quartalen 2014 lohnabhängige Abgaben aus Vorperioden in Höhe von rund 7 Mio EUR sowie auch wieder Abfertigungsaufwendungen in Höhe von 17 Mio EUR.

Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen im Berichtszeitraum mit 50,1 Mio EUR auf stabilem Niveau. Gleichzeitig erhöhten sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 2,0% auf 220,2 Mio EUR, was vor allem auf erhöhte Instandhaltungsaufwendungen zurückzuführen war, die zum Teil aus dem Austausch von Fördertechnik resultierten.

Das Ergebnis aus nach der Equity-Methode konsolidierten Unternehmen betrug minus 1,5 Mio EUR nach minus 4,9 Mio EUR in den ersten drei Quartalen 2013. Dieses Ergebnis beinhaltet einen positiven Ergebnisbeitrag der türkischen Gesellschaft Aras Kargo a.s., aber auch einen negativen Ergebnisbeitrag der deutschen Gesellschaft AEP GmbH.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) betrug in den ersten neun Monaten 200,2 Mio EUR, dies entspricht einer EBITDA-Marge von 11,6%. Das EBITDA des Vorjahres lag

um 10,0% höher, war allerdings durch die beschriebenen Sondereffekte im Personalbereich geprägt.

Die Abschreibungen reduzierten sich in den ersten drei Quartalen 2014 um 23,4 Mio EUR auf 67,6 Mio EUR. Während im dritten Quartal des Vorjahres eine Wertminderung des Firmenwertes der deutschen trans-o-flex Gruppe in Höhe von 27,0 Mio EUR verbucht wurde, kam es in der Berichtsperiode zu einer Wertminderung des Firmenwertes der polnischen Tochtergesellschaft PostMaster Sp. z o.o. um 4,9 Mio EUR. Somit lag das EBIT der ersten neun Monate 2014 mit 132,6 Mio EUR leicht über dem Vergleichswert des Vorjahres (+0,8%). Die EBIT-Marge betrug 7,7%.

Das Ergebnis vor Steuern belief sich in den ersten drei Quartalen 2014 nach Abzug des sonstigen Finanzergebnisses auf 130,2 Mio EUR (+1,1% im Periodenvergleich). Der Steueraufwand lag mit 30,4 Mio EUR deutlich über dem Wert der ersten drei Quartale 2013 von 23,9 Mio EUR, zurückzuführen auf Effekte aus latenten Steuern im Vorjahr. Aufgrund dieses höheren Steuereffektes ergibt sich ein Periodenergebnis (Ergebnis nach Steuern) von 99,8 Mio EUR, das um 4,9% unter dem Niveau des Vorjahres liegt. Dies entspricht einem unverwässerten Ergebnis pro Aktie von 1,47 EUR für die ersten neun Monate 2014.

1

EBITDA und EBIT nach Divisionen

Mio EUR Q1–3 2013 Q1–3 2014 % Veränderung
Mio EUR
Marge1
Q1–3 2014
Q3 2013 Q3 2014
EBITDA Gesamt 222,6 200,2 –10,0% –22,3 11,6% 82,7 55,1
Brief, Werbepost & Filialen 233,6 223,2 –4,4% –10,4 19,5% 76,2 64,3
Paket & Logistik 27,9 34,2 22,4% 6,3 5,2% 5,4 11,7
Corporate/Konsolidierung –39,0 –57,2 –46,7% –18,2 1,1 –20,9
EBIT Gesamt 131,5 132,6 0,8% 1,1 7,7% 33,2 33,8
Brief, Werbepost & Filialen 208,8 195,5 –6,3% –13,3 17,1% 66,9 56,7
Paket & Logistik –14,4 18,5 >100% 32,9 2,8% –26,8 6,4
Corporate/Konsolidierung –62,9 –81,5 –29,6% –18,6 –6,9 –29,3

1 Margen der Divisionen bezogen auf Gesamtumsatz (inkl. Innenumsatz)

Nach Divisionen betrachtet, verzeichnete die Division Brief, Werbepost & Filialen in den ersten drei Quartalen ein EBITDA von 223,2 Mio EUR, dies entspricht einem Rückgang von 4,4%. Das Divisions-EBIT lag mit 195,5 Mio EUR um 6,3% unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Diese Entwicklung ist unter anderem auf geringere positive Wahleffekte im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen, so wurden speziell bei höhermargigen adressierten Sendungen Rückgänge verzeichnet. Während sich im zweiten Quartal 2014 eine Wertminderung des Firmenwertes der polnischen Tochtergesellschaft PostMaster Sp. z o.o. in Höhe von 4,9 Mio EUR negativ auf das Divisionsergebnis auswirkte, so kam es im dritten Quartal 2014 durch die Parameteranpassungen für

verzinsliche Personalrückstellungen zu einem negativen Effekt von 4,0 Mio EUR.

Die Division Paket & Logistik erzielte in den ersten neun Monaten 2014 ein EBITDA von 34,2 Mio EUR nach 27,9 Mio EUR im Vorjahr. Das EBIT lag in der Berichtsperiode bei 18,5 Mio EUR nach minus 14,4 Mio EUR in den ersten drei Quartalen 2013. Neben operativen Verbesserungen ist dieser deutliche Anstieg vor allem auf negative Belastungen im Vorjahr zurückzuführen. So waren im dritten Quartal 2013 sowohl der Firmenwert der trans-o-flex Gruppe um 27,0 Mio EUR abgewertet als auch negative Effekte von 5,1 Mio EUR im Zusammenhang mit der

trans-o-flex Gruppe verbucht worden (überwiegend Wertberichtigungen von Forderungen).

Die Division Corporate (inkl. Konsolidierung) enthält grundsätzlich alle Aufwendungen zentraler Abteilungen des Konzerns sowie Personalrückstellungen und Vorsorgen. Das EBIT des Bereichs Corporate reduzierte sich um 18,6 Mio EUR auf minus 81,5 Mio EUR, vor allem zurückzuführen auf Sondereffekte des dritten Quartals. Im Vorjahr hatte hier ein verminderter Rückstellungsbedarf für Personalunterauslastung von 16,3 Mio EUR ergebniserhöhend gewirkt, während die Parameteranpassungen für verzinsliche Personalrückstellungen im dritten Quartal 2014 einen negativen Effekt von 7,4 Mio EUR brachten.

Vermögens- und Finanzlage

Die Österreichische Post setzt auf eine konservative Bilanz- und Finanzierungsstruktur. Dies zeigt sich an der hohen Eigenkapitalquote, den geringen Finanzverbindlichkeiten und der soliden Zahlungsmittelveranlagung mit möglichst geringem Risiko.

Bilanzstruktur

Die Bilanzsumme der Österreichischen Post lag mit 30. September 2014 bei 1.604,1 Mio EUR. Aktivseitig bilden Sachanlagen in Höhe von 600,2 Mio EUR die größte Bilanzposition, zudem bestehen

Bilanzstruktur nach Positionen

immaterielle Vermögenswerte im Volumen von 61,8 Mio EUR. Die Firmenwerte aus Unternehmenserwerben sind mit Ende des dritten Quartals 2014 mit 155,8 Mio EUR ausgewiesen. Im kurzfristigen Vermögen nehmen Forderungen mit 290,2 Mio EUR die größte Bilanzposition ein. Zudem verfügt die Österreichische Post mit 223,8 Mio EUR über einen hohen Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten.

Die Passivseite der Bilanz ist von einer hohen Eigenkapitalquote geprägt, die per 30. September 2014 bei 41,3% lag. Dies entspricht einem Eigenkapital in Höhe von 661,8 Mio EUR. Die langfristigen Verbindlichkeiten lagen mit Ende der Berichtsperiode bei 423,0 Mio EUR, die kurzfristigen Verbindlichkeiten bei 519,2 Mio EUR. Die darin enthaltenen Rückstellungen beliefen sich mit Ende September 2014 auf insgesamt 560,7 Mio EUR. Davon entfallen 207,7 Mio EUR auf Rückstellungen für Unterauslastung. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beliefen sich per 30. September 2014 auf 222,6 Mio EUR.

Die Analyse der Finanzposition des Unternehmens zeigt einen hohen Bestand an kurzfristigen und langfristigen Finanzmitteln in Höhe von insgesamt 276,4 Mio EUR. Hierzu zählen Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von 223,8 Mio EUR sowie Finanzinvestitionen in Wertpapiere von 52,6 Mio EUR. Diesen Finanzmitteln stehen Finanzverbindlichkeiten von lediglich 18,9 Mio EUR gegenüber.

Mio EUR
31.12.2013
30.09.2014 Struktur
30.09.2014
Aktiva
Sachanlagen
615,9
600,2 37,4%
Immaterielle Vermögenswerte und Firmenwerte
223,8
217,6 13,6%
Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien (Investment Property)
33,5
52,0 3,2%
Anteile nach der Equity-Methode konsolidiert
50,3
51,8 3,2%
Vorräte, Forderungen und Sonstiges
398,9
391,1 24,4%
Finanzinvestitionen in Wertpapiere
65,0
52,6 3,3%
Andere Finanzanlagen
12,2
12,2 0,8%
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
240,2
223,8 14,0%
Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte
1,9
2,8 0,2%
1.641,6 1.604,1 100,0%
Passiva
Eigenkapital
699,4
661,8 41,3%
Rückstellungen
554,8
560,7 35,0%
Finanzverbindlichkeiten
21,0
18,9 1,2%
Verbindlichkeiten und Sonstiges
366,4
362,7 22,6%
Zur Veräußerung gehaltene Verbindlichkeiten
0,0
0,1 0,0%
1.641,6 1.604,1 100,0%

Cashflow

Der Cashflow aus der Geschäftstätigkeit lag mit 164,6 Mio EUR um 7,1 Mio EUR unter dem Niveau des Vorjahres. Im Cashflow aus der Geschäftstätigkeit sind im Vergleich zum Vorjahr Zahlungen von lohnabhängigen Abgaben aus Vorperioden enthalten.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit fiel in den ersten neun Monaten 2014 mit minus 43,9 Mio EUR deutlich geringer aus als in den ersten drei Quartalen 2013. So gab es in der Berichtsperiode kaum Zahlungen im Zusammenhang mit Akquisitionen, ebenso lagen die Zahlungen für den Erwerb von Sachanlagen mit 53,0 Mio EUR unter dem Wert der Vorperiode. Gleichzeitig wirkten sich Erlöse von 13,0 Mio EUR aus Wertpapierbewegungen erhöhend aus.

Insgesamt lag der Free Cashflow in der Berichtsperiode bei 120,7 Mio EUR. Der Free Cashflow vor Akquisitionen und Wertpapierveränderungen erreichte 108,6 Mio EUR und lag damit nach 109,1 Mio EUR im Vorjahr auf stabil hohem Niveau.

Investitionen

Die Zugänge an immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen betrugen in den ersten drei Quartalen 2014 67,6 Mio EUR und lagen damit über jenen der Vergleichsperiode des Vorjahres (61,3 Mio EUR). Während davon 6,4 Mio EUR auf immaterielle Vermögenswerte entfielen, beliefen sich die Investitionen in Sachanlagen auf 61,2 Mio EUR. Schwerpunkte des Investitionsprogramms bildeten in der Berichtsperiode neben der Modernisierung des Fuhrparks vor allem neue Sortiertechnologien, so etwa Briefund Paketverteilanlagen. Zudem wurde in die Ausstattung von Postfilialen, in Software-Lizenzen sowie in Bauprojekte investiert.

Cashflow

Mio EUR
Q1–3 2013
Q1–3 2014
Cashflow aus dem Ergebnis
236,8
198,2
Veränderungen im Nettoumlaufvermögen
–65,0
–33,6
Cashflow aus Geschäftstätigkeit
171,7
164,6
Cashflow aus Investitionstätigkeit1
–147,3
–43,9
davon CAPEX
–63,4
–53,0
davon Cashflow aus Akquisitionen/Devestitionen1
–66,3
–0,8
davon Erwerb/Verkauf von Wertpapieren
–18,4
13,0
davon sonstiger Cashflow aus Investitionstätigkeit
0,8
–3,0
Free Cashflow1
24,5
120,7
Free Cashflow vor Akquisitionen/Wertpapieren
109,1
108,6
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit1
–130,0
–136,7
Nettozunahme/-abnahme des Finanzmittelbestandes
–105,5
–15,9

1 Angepasste Darstellung für 2013: Der Erwerb von Anteilen ohne beherrschenden Einfluss in Höhe von 5,2 Mio EUR wurde in der Vergleichsperiode unter der Position "Erwerb von Tochterunternehmen" ausgewiesen. In Q1–3 2014 erfolgt der Ausweis im Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit unter der Position "Erwerb von Anteilen ohne beherrschenden Einfluss" und die Vorjahresangabe zu Q1–3 2013 wurde entsprechend angepasst.

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter des Österreichischen Post Konzerns (umgerechnet in Vollzeitkräfte) lag in den ersten neun Monaten 2014 bei 24.005 Personen. Dies entspricht einer Reduktion des Personalstandes gegenüber der Vergleichsperiode um 252 Mitarbeiter, wobei sich durch die Übernahme diverser Distributionsgesellschaften in Deutschland der Mitarbeiterstand der trans-o-flex Gruppe um 484 Mitarbeiter (Vollzeitkräfte) erhöhte. Der Großteil der Konzernmitarbeiter ist in der Österreichischen Post AG beschäftigt (insgesamt 18.471 Vollzeitkräfte).

Mitarbeiter nach Divisionen

Periodendurchschnitt
in Vollzeitkräften
Q1–3 2013 Q1–3 2014 Anteil
%
Brief, Werbepost & Filialen 18.112 17.442 72,7%
Paket & Logistik 4.081 4.573 19,1%
Corporate 2.064 1.990 8,3%
Gesamt 24.257 24.005 100,0%

Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

Die Österreichische Post AG hat am 14. Oktober 2014 im Wege der operativen Übernahme den Geschäftsbetrieb von zwei Distributionsgesellschaften in Deutschland (Distributions GmbH Dettingen, Dettingen, und Distributions GmbH Offenburg, Offenburg) erworben (zusammen die "Lehner Gruppe"). Die Lehner Gruppe gehörte zu den wesentlichen Distributionspartnern der trans-o-flex Gruppe und bediente über ihre zwei Standorte den Wirtschaftsraum Dettingen/Offenburg. Der Erwerb ermöglicht die Optimierung der operativen Kosten und die Nutzung von Synergien zwischen den Logistikstandorten der trans-o-flex Gruppe.

Wesentliche Risiken und Ungewissheiten

Als international tätiges Post- und Logistikdienstleistungsunternehmen ist der Österreichische Post Konzern im Rahmen seiner Geschäftstätigkeit operativen Risiken ausgesetzt, mit denen er sich verantwortungsbewusst auseinandersetzt. Durch die Konzentration auf das Kerngeschäft sowie die jahrzehntelange Erfahrung ist es dem Österreichischen Post Konzern möglich, diese Risiken frühzeitig zu identifizieren, zu bewerten und rasch geeignete Vorsorgemaßnahmen zu treffen.

Die wesentlichen Risiken und Ungewissheiten – etwa die Struktur der Dienstverhältnisse, technische Risiken, regulatorische und rechtliche Risiken, finanzielle Risiken sowie Markt- und Wettbewerbsrisiken – und Informationen zum internen Kontrollsystem und Risikomanagement im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess sind ausführlich im Geschäftsbericht 2013 der Österreichischen Post AG erläutert (siehe dazu den zweiten Teil des Geschäftsberichts, "Der Finanzbericht", Seiten 46–53 und 119–124).

Aus den definierten Risiken leiten sich auch Ungewissheiten für die restlichen drei Monate des laufenden Geschäftsjahres ab. In den Divisionen Brief, Werbepost & Filialen sowie Paket & Logistik unterliegen die Versandmengen jahreszeitlich bedingten Schwankungen und sind zudem von der wirtschaftlichen Entwicklung der jeweiligen Kundensegmente abhängig. Eine ungünstige Wirtschaftslage der Kunden der Österreichischen Post hat erfahrungsgemäß negative Auswirkungen auf die Volumenentwicklung von Briefen, Werbesendungen und Paketen. Ein gedämpftes wirtschaftliches Umfeld kann zusätzlich auch Einfluss auf die Wettbewerbssituation und damit auf die erzielbaren Preise für Postdienstleistungen haben. Klassische Briefsendungen werden darüber hinaus zunehmend durch elektronische Kommunikationsformen ersetzt. Da die Produkt- und Preisgestaltung diverser Handelswaren, z. B. Telekommunikationsprodukten und Finanzdienstleistungen, von Systempartnern gesteuert wird, hat dies Einfluss auf die Umsatzentwicklung der jeweiligen Produktgruppen. Alle erwähnten Risiken können zu nicht unerheblichen Volumenrückgängen und damit Ergebnisbeeinträchtigungen bzw. angepassten Wertansätzen führen. Risiken außerhalb der operativen Geschäftstätigkeit betreffen vor allem diverse Strukturmaßnahmen und Restrukturierungsaufwendungen sowie Wertberichtigungen.

Ausblick 2014

Stabile Umsatzentwicklung angepeilt

Die Entwicklung des Brief- und Paketgeschäftes gestaltete sich auch im dritten Quartal 2014 in der erwarteten Bandbreite. Daher bestätigt die Österreichische Post den kommunizierten Ausblick auf das Gesamtjahr 2014, wonach eine stabile Umsatzentwicklung angepeilt wird. Rückgänge im Briefgeschäft sollen dabei durch steigende Paketumsätze kompensiert werden.

Auch langfristig ist es im Briefbereich wichtig, durch kundenorientierte Lösungen dem kontinuierlichen Mengenrückgang bei adressierten Sendungen zu begegnen. Rückgänge in der Größenordnung von 3–5% infolge elektronischer Substitution sind als internationales Basisszenario anzusehen. Durch ein Bündel von Maßnahmen ist es der Österreichischen Post bislang gelungen, den Rückgang im internationalen Vergleich am unteren Ende der Bandbreite zu halten. Ein weiterer struktureller Trend ist der Druck des Online-Geschäfts auf viele stationäre Handelsunternehmen, wodurch einzelne Branchen und damit auch deren Werbebudgets selektiv unter Druck stehen.

Auch in Zukunft werden Investitionen für mehr Kundenkomfort und damit zur Forcierung der hohen Servicequalität konsequent vorangetrieben. Zur Aufrechterhaltung der Innovationskraft trotz der inflationsbedingt steigenden Faktorkosten seit der letzten Tarifreform im Jahr 2011, wird es mit 1. März 2015 zu einer Anpassung der Preise im Briefbereich kommen.

Im Paketbereich stellt der Online-Handel hingegen die Triebfeder des Wachstums im Privatkundengeschäft dar. Je nach Region sind hier Steigerungen von 3–6% zu erwarten. Generell ist die Entwicklung des Paketgeschäfts in den einzelnen Ländern auch von der Konjunktur abhängig, wobei der Wettbewerb im Paketgeschäft tendenziell zunimmt.

Effizienzsteigerung zur Sicherung der Ertragskraft

Um die Effizienz der erbrachten Leistungen weiter zu erhöhen, verfolgt die Österreichische Post ein Maßnahmenprogramm mit dem Ziel "Operational Excellence". Auf Basis neuer Sortiertechnologien sollen Kosteneinsparungspotenziale konsequent realisiert werden. 2014 werden die Investitionen (CAPEX) daher in der Größenordnung von etwa 90 Mio EUR liegen. Im internationalen Geschäft der Österreichischen Post hat Profitabilität absolute Priorität. Dies bedeutet eine konsequente Konzentration auf das Kerngeschäft ebenso wie eine stetige Steigerung der Effizienz in allen Prozessen.

In Summe peilt die Österreichische Post auf Konzernebene auch mittelfristig eine nachhaltige EBITDA-Marge um die 12% an. Dieses Ziel wird auch für das Gesamtjahr 2014 angestrebt, ebenso wie eine Verbesserung im Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT). Die Entwicklung des operativen Ergebnisses sollte damit den Trends der ersten drei Quartale folgen. Sondereffekte, die das Jahresergebnis 2014 beeinflussen könnten, sind eher außerhalb der operativen Geschäftstätigkeit möglich. Dazu zählen etwaige Liegenschaftsverkäufe mit tendenziell positiven Ergebnisauswirkungen, aber auch diverse Strukturmaßnahmen und Wertberichtigungen, die das Ergebnis belasten könnten.

Wien, am 4. November 2014

Der Vorstand

Dipl.-Ing. Dr. Georg Pölzl Dipl.-Ing. Walter Oblin Vorstandsvorsitzender Vorstandsmitglied Generaldirektor Finanzen

Brief, Werbepost & Filialen Paket & Logistik

Dipl.-Ing. Walter Hitziger Dipl.-Ing. Peter Umundum Vorstandsmitglied Vorstandsmitglied

Konzernzwischenabschluss

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ERSTEN DREI QUARTALE 2014

Mio EUR Q1–3 2013 Q1–3 2014 Q3 2013 Q3 2014
Umsatzerlöse 1.734,2 1.732,7 561,1 560,8
Sonstige betriebliche Erträge 50,2 50,1 16,1 17,7
Gesamte betriebliche Erträge 1.784,4 1.782,8 577,2 578,4
Materialaufwand und Aufwand für bezogene Leistungen –556,5 –545,4 –184,1 –182,6
Personalaufwand –784,4 –815,4 –233,8 –263,7
Abschreibungen –91,0 –67,6 –49,5 –21,3
Sonstige betriebliche Aufwendungen –216,0 –220,2 –75,0 –76,5
Gesamte betriebliche Aufwendungen –1.647,9 –1.648,6 –542,5 –544,1
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit 136,4 134,2 34,7 34,3
Ergebnis aus nach der Equity-Methode konsolidierten Unternehmen –4,9 –1,5 –1,6 –0,5
Finanzerträge 2,9 3,3 1,0 0,9
Finanzaufwendungen –5,7 –5,7 –1,8 –1,4
Sonstiges Finanzergebnis –2,8 –2,4 –0,8 –0,6
Finanzergebnis –7,7 –4,0 –2,4 –1,1
Ergebnis vor Ertragsteuern 128,7 130,2 32,3 33,2
Ertragsteuern –23,9 –30,4 –3,9 –7,0
Periodenergebnis 104,9 99,8 28,4 26,2
Zuzurechnen an:
die Aktionäre des Mutterunternehmens 104,1 99,4 28,2 26,1
die Anteile ohne beherrschenden Einfluss 0,7 0,3 0,2 0,1
EUR
Unverwässertes Ergebnis je Aktie 1,54 1,47 0,42 0,39
Verwässertes Ergebnis je Aktie 1,53 1,47 0,42 0,39
Mio EUR
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit 136,4 134,2 34,7 34,3
Ergebnis aus nach der Equity-Methode konsolidierten Unternehmen –4,9 –1,5 –1,6 –0,5
EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) 131,5 132,6 33,2 33,8
Abschreibungen 91,0 67,6 49,5 21,3
EBITDA (Ergebnis vor Abschreibung, Zinsen und Steuern) 222,6 200,2 82,7 55,1

Gesamtergebnisrechnung für DIE ERSTEN DREI QUARTALE 2014

Mio EUR Q1–3 2013 Q1–3 2014 Q3 2013 Q3 2014
Periodenergebnis 104,9 99,8 28,4 26,2
Posten, die nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung
umgegliedert werden:
Währungsumrechnungsdifferenzen –0,6 –0,5 –0,3 –0,5
Währungsumrechnungsdifferenzen von nach der Equity-Methode
konsolidierten Unternehmen
–3,8 1,3 –3,6 0,3
Marktbewertung zur Veräußerung gehaltener Finanzinstrumente 0,5 0,6 0,4 –0,5
Latente Steuern –0,1 –0,2 –0,1 0,1
Summe der Posten, die umgegliedert werden –4,0 1,3 –3,7 –0,6
Posten, die nicht nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung
umgegliedert werden:
Neubewertung von leistungsorientierten Verpflichtungen 0,0 –6,7 0,0 –6,7
Latente Steuern 0,0 1,7 0,0 1,7
Summe der Posten, die nicht umgegliedert werden 0,0 –5,0 0,0 –5,0
Sonstiges Ergebnis –4,0 –3,7 –3,7 –5,6
Gesamtperiodenergebnis 100,9 96,1 24,8 20,6
Zuzurechnen an:
die Aktionäre des Mutterunternehmens 100,1 95,7 24,6 20,5
die Anteile ohne beherrschenden Einfluss 0,7 0,3 0,2 0,1

KONZERNBILANZ ZUM 30. SEPTEMBER 2014

Aktiva
Langfristiges Vermögen
Firmenwerte
160,6
155,8
Immaterielle Vermögenswerte
63,3
61,8
Sachanlagen
615,9
600,2
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien
33,5
52,0
Anteile nach der Equity-Methode konsolidiert
50,3
51,8
Finanzinvestitionen in Wertpapiere
51,7
46,2
Andere Finanzanlagen
12,2
12,2
Forderungen
20,7
24,0
Latente Steuern
58,3
60,4
1.066,4
1.064,4
Kurzfristiges Vermögen
Finanzinvestitionen in Wertpapiere
13,3
6,4
Vorräte
17,1
16,6
Forderungen
302,7
290,2
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
240,2
223,8
573,3
537,0
Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte
1,9
2,8
1.641,6
1.604,1
Passiva
Eigenkapital
Grundkapital
337,8
337,8
Kapitalrücklagen
130,5
130,5
Gewinnrücklagen
122,3
113,8
Marktbewertung Finanzinstrumente
–1,3
–0,9
Neubewertung von leistungsorientierten Verpflichtungen
–5,5
–10,5
Währungsumrechnungsrücklagen
–9,9
–9,0
Periodenergebnis
123,2
99,4
Eigenkapital der Aktionäre des Mutterunternehmens
697,1
661,1
Anteile ohne beherrschenden Einfluss
2,3
0,6
699,4
661,8
Langfristige Verbindlichkeiten
Rückstellungen
382,8
379,6
Finanzverbindlichkeiten
17,2
16,2
Verbindlichkeiten
15,3
19,0
Latente Steuern
8,1
8,2
423,4
423,0
Kurzfristige Verbindlichkeiten
Rückstellungen
157,4
166,1
Ertragsteuerrückstellungen
14,7
14,9
Finanzverbindlichkeiten
3,9
2,6
Verbindlichkeiten
343,0
335,5
518,9
519,2
Zur Veräußerung gehaltene Schulden
0,0
0,1
1.641,6
1.604,1
Mio EUR 31.12.2013 30.09.2014

KONZERN-CASHFLOW-STATEMENT FÜR DIE ERSTEN DREI QUARTALE 2014

Geschäftstätigkeit
Ergebnis vor Ertragsteuern
128,7
130,2
Abschreibungen
91,0
67,6
Ergebnis aus nach der Equity-Methode konsolidierten Unternehmen
4,9
1,5
Langfristige Rückstellungen
37,5
32,3
Ergebnis aus Anlagenverkäufen
–2,0
–1,1
Gezahlte Steuern
–26,9
–27,8
Nettozufluss/–abfluss Zinsen
–1,1
–1,5
Währungsumrechnung
–0,3
–0,2
Sonstige zahlungsunwirksame Vorgänge
5,0
–2,8
Cashflow aus dem Ergebnis
236,8
198,2
Veränderungen im Nettoumlaufvermögen
Forderungen
31,5
9,1
Vorräte
–0,4
0,7
Kurzfristige Rückstellungen
–46,6
–22,4
Verbindlichkeiten
–49,6
–21,1
Cashflow aus der Veränderung des Nettoumlaufvermögens
–65,0
–33,6
Cashflow aus Geschäftstätigkeit
171,7
164,6
Investitionstätigkeit
Erwerb von immateriellen Vermögenswerten
–7,1
–7,2
Erwerb von Sachanlagen und als Finanzinvestition gehaltene Immobilien
–63,4
–53,0
Erlöse aus Anlagenverkäufen
8,5
5,4
Erwerb von Tochterunternehmen1
–10,2
–0,2
Erwerb von nach der Equity-Methode konsolidierten Unternehmen
–56,1
–0,6
Erwerb von Wertpapieren
–20,9
0,0
Erlöse aus dem Verkauf von Wertpapieren
2,5
13,0
Erhaltene Ausschüttungen von nach der Equity-Methode konsolidierten Unternehmen
0,5
0,7
Gewährte Darlehen
–3,5
–3,9
Erhaltene Zinsen
2,4
1,9
Cashflow aus Investitionstätigkeit
–147,3
–43,9
Free Cashflow
24,5
120,7
Finanzierungstätigkeit
Veränderung von Finanzverbindlichkeiten
0,0
–2,6
Ausschüttungen
–123,6
–129,0
Gezahlte Zinsen
–1,1
–1,1
Erwerb von Anteilen ohne beherrschenden Einfluss1
–5,2
–4,0
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit
–130,0
–136,7
Nettozunahme/-abnahme des Finanzmittelbestandes
–105,5
–15,9
Finanzmittelbestand am 1. Jänner
315,0
240,2
Finanzmittelbestand am 30. September
209,5
224,3

1 Angepasste Darstellung für 2013: Der Erwerb von Anteilen ohne beherrschenden Einfluss in Höhe von 5,2 Mio EUR wurde in der Vergleichsperiode unter der Position "Erwerb von Tochterunternehmen" ausgewiesen.

ENTWICKLUNG DES KONZERN-EIGENKAPITALS FÜR DIE ERSTEN DREI QUARTALE 2014

Q1–3 2013
Mio EUR
Grund
kapital
Kapital
rück
lagen
Gewinn
rück
lagen
Neubewer
tung von
leistungs
orientierten
Verpflich
tungen
Markt
bewer
tung
Finanz
instru
mente1
Währungs
umrech
nungs
rücklagen
Perio
den
ergeb
nis
Eigen
kapital der
Aktionäre
des Mutter
unterneh
mens
Anteile
ohne
beherr
schenden
Einfluss
Eigenkapital
Stand am
1. Jänner 2013
337,8 130,5 125,1 –4,5 –1,9 –1,6 123,2 708,6 0,0 708,6
Erwerb eines
Tochterunter
nehmens
0,0 0,0 –4,4 0,0 0,0 0,0 0,0 –4,4 3,4 –1,0
Veränderung
von Rücklagen
0,0 0,0 1,6 0,0 0,0 0,0 –1,6 0,0 0,0 0,0
Ausschüttung 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 –121,6 –121,6 –2,0 –123,6
Perioden
ergebnis
0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 104,1 104,1 0,7 104,9
Sonstiges
Ergebnis
0,0 0,0 0,0 0,0 0,4 –4,4 0,0 –4,0 0,0 –4,0
Gesamt
perioden
ergebnis
0,0 0,0 0,0 0,0 0,4 –4,4 104,1 100,1 0,7 100,9
Stand am
30. September
2013
337,8 130,5 122,3 –4,5 –1,5 –6,0 104,1 682,7 2,1 684,9
Q1–3 2014
Mio EUR
Grund
kapital
Kapital
rück
lagen
Gewinn
rück
lagen
Neubewer
tung von
leistungs
orientierten
Verpflich
tungen
Markt
bewer
tung
Finanz
instru
mente1
Währungs
umrech
nungs
rücklagen
Perio
den
ergeb
nis
Eigen
kapital der
Aktionäre
des Mutter
unterneh
mens
Anteile
ohne
beherr
schenden
Einfluss
Eigenkapital
Stand am
1. Jänner 2014
337,8 130,5 122,3 –5,5 –1,3 –9,9 123,2 697,1 2,3 699,4
Erwerb eines
Tochterunter
nehmens
0,0 0,0 –3,3 0,0 0,0 0,0 0,0 –3,3 –0,7 –4,0
Veränderung
von Rücklagen
0,0 0,0 –5,2 0,0 0,0 0,0 5,2 0,0 0,0 0,0
Ausschüttung 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 –128,4 –128,4 –1,3 –129,7
Perioden
ergebnis
0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 99,4 99,4 0,3 99,8
Sonstiges
Ergebnis
0,0 0,0 0,0 –5,0 0,5 0,9 0,0 –3,7 0,0 –3,7
Gesamt
perioden
ergebnis
0,0 0,0 0,0 –5,0 0,5 0,9 99,4 95,7 0,3 96,1
Stand am
30. September
2014
337,8 130,5 113,8 –10,5 –0,9 –9,0 99,4 661,1 0,6 661,8

1 Zur Veräußerung verfügbar

KONZERNANHANG FÜR die ersten DREI QUARTALE 2014

1 Grundlagen der Rechnungslegung

Die Erstellung des Konzernzwischenabschlusses der Österreichischen Post AG zum 30. September 2014 erfolgte in Übereinstimmung mit den bis zum 30. September 2014 vom International Accounting Standards Board herausgegebenen International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union verpflichtend anzuwenden sind und den zusätzlichen Anforderungen des § 245a Unternehmensgesetzbuch. Die Bilanzierung und Bewertung sowie die Erläuterungen und Angaben basieren grundsätzlich auf denselben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, die auch dem Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2013 zugrunde liegen.

Der Konzernzwischenabschluss wurde auf Basis des IAS 34 Zwischenabschlüsse erstellt und enthält somit nicht alle im Geschäftsbericht enthaltenen Informationen und Angaben. Der Konzernzwischenabschluss sollte gemeinsam mit dem Geschäftsbericht zum 31. Dezember 2013 gelesen werden.

Der Konzernzwischenabschluss wird in Euro aufgestellt. Alle Beträge sind, sofern nichts anderes angeführt ist, in Millionen Euro (Mio EUR) angegeben. Bei der Summierung gerundeter Beträge und Prozentangaben können durch die Verwendung automatisierter Rechenhilfen Rundungsdifferenzen auftreten.

In den ersten drei Quartalen 2014 wurden folgende neue oder geänderte Standards erstmals verpflichtend zur Anwendung gebracht. Soweit nicht anders angegeben, haben diese Änderungen keine Auswirkung auf den vorliegenden Konzernzwischenabschluss der Österreichischen Post AG:

Neue Standards Inkrafttreten EU1
IFRS 10 Konzernabschlüsse 01.01.2014
IFRS 11 Gemeinsame Vereinbarungen 01.01.2014
IFRS 12 Angaben zu Beteiligungen an anderen Unternehmen 01.01.2014
IFRS 10–12 Änderungen der Übergangsbestimmungen der IFRS 10, 11 und 12 01.01.2014
Geänderte Standards Inkrafttreten EU1
IFRS 10, 12, IAS 27 Investment Entities (Änderungen der IFRS 10 und 12 sowie IAS 27) 01.01.2014
IAS 27 Einzelabschlüsse 01.01.2014
IAS 28 Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen 01.01.2014
IAS 32 Finanzinstrumente: Darstellung – Saldierung von finanziellen Vermögenswerten und
finanziellen Verbindlichkeiten
01.01.2014

1 Anzuwenden auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem angegebenen Datum beginnen

IAS 39

IFRS 10 Konzernabschlüsse schafft eine einheitliche Definition für den Begriff der Beherrschung und damit eine einheitliche Grundlage für das Vorliegen einer Mutter-Tochter-Beziehung und die hiermit verbundene Abgrenzung des Konsolidierungskreises. Der neue Standard ersetzt die in IAS 27 enthaltenen Leitlinien über Beherrschung und Konsolidierung sowie SIC 12 Konsolidierung – Zweckgesellschaften. Das Kernprinzip, dass ein Konzernabschluss das Mutterunternehmen und seine Tochterunternehmen als ein einziges Unternehmen darstellt, bleibt ebenso unberührt, wie die Konsolidierungsverfahren.

Fortsetzung der Bilanzierung von Sicherungsgeschäften 01.01.2014

Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung – Novation von Derivaten und

IFRS 11 Gemeinsame Vereinbarungen regelt die Bilanzierung von Sachverhalten, in denen ein Unternehmen eine gemeinschaftliche Führung über ein Gemeinschaftsunternehmen ausübt. Der neue Standard ersetzt IAS 31 Anteile an Gemeinschaftsunternehmen sowie SIC 13 Gemeinschaftlich geführte Einheiten – nicht-monetäre Einlagen durch Partnerunternehmen. IFRS 11 stellt nicht mehr auf die rechtliche Form der gemeinsam beherrschten Tätigkeit, sondern auf die konkreten Rechte und Pflichten der beteiligten Parteien ab. Gemeinschaftsunternehmen sind stets nach der Equity-Methode zu bilanzieren.

IFRS 12 Angaben zu Beteiligungen an anderen Unternehmen legt die erforderlichen Angaben für Unternehmen fest, die in Übereinstimmung mit den beiden neuen Standards IFRS 10 und IFRS 11 bilanzieren. Weiters ersetzt der Standard die vormals in IAS 28 enthaltenen Angabepflichten.

Die Änderungen der Übergangsbestimmungen der IFRS 10, IFRS 11 und IFRS 12 enthalten einerseits Klarstellungen der Übergangsvorschriften in IFRS 10. Andererseits beinhalten sie Erleichterungen beim Übergang auf die neuen Standards, unter anderem, dass Vergleichsangaben lediglich für die unmittelbar vorangehende Vergleichsperiode anzugeben sind.

Vorschriften für Investment Entities wurden als Änderungen zu den neuen Konsolidierungsstandards IFRS 10, IFRS 12 und IAS 27 veröffentlicht. Die Änderungen enthalten eine Ausnahmevorschrift für Investmentgesellschaften, welche künftig von der Verpflichtung befreit sind, die von ihnen beherrschten Unternehmen in den Konzernabschluss voll einzubeziehen. Stattdessen sind die Beteiligungen erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert zu bewerten.

Die Vorschriften für Einzelabschlüsse sind weiterhin in IAS 27 geregelt. Die restlichen Bestandteile von IAS 27 werden durch IFRS 10 ersetzt.

Durch die Veröffentlichung von IFRS 10, IFRS 11 und IFRS 12 ist es zu Folgeänderungen in IAS 28 Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen gekommen.

Eine Saldierung von Finanzinstrumenten ist weiterhin nur dann möglich, wenn die Bedingungen des IAS 32 Finanzinstrumente: Darstellung erfüllt werden. Durch die Änderungen des IAS 32 wurden in die Anwendungsleitlinien lediglich Klarstellungen in Bezug auf den Begriff des "gegenwärtigen Zeitpunkts" sowie den Begriff der "Gleichzeitigkeit" aufgenommen.

Durch die Änderung des IAS 39 Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung führt eine Novation eines Sicherungsinstruments auf eine zentrale Gegenpartei aufgrund von gesetzlichen Anforderungen unter bestimmten Voraussetzungen nicht zu einer Auflösung einer Sicherungsbeziehung.

2 Konsolidierungskreis und Unternehmenszusammenschlüsse

In den Konzernzwischenabschluss sind neben der Österreichischen Post AG 25 inländische (31. Dezember 2013: 27) und 31 ausländische (31. Dezember 2013: 29) Tochterunternehmen einbezogen, bei denen der Österreichischen Post AG unmittelbar oder mittelbar die Mehrheit der Stimmrechte zusteht. Weiters werden 3 inländische (31. Dezember 2013: 3) und 4 ausländische (31. Dezember 2013: 4) Unternehmen nach der Equity-Methode einbezogen.

Veränderungen des Konsolidierungskreises

In den ersten drei Quartalen 2014 haben folgende Änderungen im Konsolidierungskreis sowie Unternehmenszusammenschlüsse im Österreichischen Post Konzern stattgefunden:

Name der Gesellschaft Anteil am Kapital Transaktions Erläuterung
von auf zeitpunkt
Brief, Werbepost & Filialen
M&BM Express OOD 51,0% 76,0% 01.04.2014 Anteilserhöhung
Paket & Logistik
trans-o-flex Netzwerk zwei GmbH 0,0% 100,0% 16.05.2014 Gründung
trans-o-flex Netzwerk drei GmbH 0,0% 100,0% 16.05.2014 Gründung
Geschäftsbetrieb von drei Distributionsgesellschaften 01.06.2014 Übernahme
Geschäftsbetrieb
Österreichische Post AG (trans-o-flex Austria GmbH)1 100,0% 0,0% 15.08.2014 Verschmelzung
Corporate
Neutorgasse 7 Projektentwicklungs AG & Co OG 0,0% 100,0% 08.05.2014 Gründung
PDG Post Dienstleistungs Gesellschaft mbH
(PS Postservicegesellschaft m.b.H.)1
100,0% 0,0% 05.07.2014 Verschmelzung
ADELHEID GmbH 44,4% 45,4% 08.08.2014 Anteilserhöhung
Österreichische Post AG (PDG Post Dienstleistungs
Gesellschaft mbH)1
100,0% 0,0% 14.08.2014 Verschmelzung

1 Die in Klammer angeführten Konzernunternehmen wurden auf die zuerst genannten Konzernunternehmen verschmolzen und sind somit nicht mehr im Konsolidierungskreis vorhanden.

Brief, Werbepost & Filialen

M&BM Express OOD

Mit 1. April 2014 wurde die Option auf den Erwerb von weiteren 25% der Anteile an der M&BM Express OOD, Sofia, ausgeübt und die Anteile für eine Gegenleistung in bar von 4,0 Mio EUR erworben. Der Anteil erhöhte sich damit von 51% auf 76%. Der um Dividendenzahlungen bzw. die Periodenergebnisse fortgeschriebene Saldo der identifizierbaren Vermögenswerte und übernommenen Schulden betrug zum 1. April 2014 2,6 Mio EUR. Der zu diesem Zeitpunkt auf die zusätzlich erworbenen Anteile entfallene Buchwert betrug somit 0,7 Mio EUR. Gemäß IFRS 10 sind Transaktionen, die zu einer Änderung der Beteiligungsquote, jedoch zu keinem Verlust der Beherrschung führen, als Eigenkapitaltransaktionen zu erfassen. Entsprechend erfasste der Österreichische Post Konzern eine Verringerung der Anteile ohne beherrschenden Einfluss von 0,7 Mio EUR und eine Reduktion der Gewinnrücklagen von 3,3 Mio EUR.

Nachstehend ist die Entwicklung des Saldos der identifizierbaren Vermögenswerte und übernommenen Schulden der M&BM Express OOD und die Auswirkung der Änderungen der Beteiligungsquote auf den Konzernanteil der M&BM Express OOD zusammengefasst:

Mio EUR Konzernanteil Anteile ohne
beherrschenden
Einfluss
Gesamt
Stand am 1. Jänner 2014 2,4 2,3 4,6
Periodenergebnis 0,2 0,2 0,3
Ausschüttung –1,0 –1,3 –2,3
Stand am 1. April 2014 1,5 1,1 2,6
Erhöhung des Konzernanteils 0,7 –0,7 0,0
Periodenergebnis 0,6 0,2 0,7
Stand am 30. September 2014 2,7 0,6 3,4

Paket & Logistik

Geschäftsbetrieb von drei Distributionsgesellschaften – trans-o-flex Netzwerk zwei GmbH

Die Österreichische Post AG hat am 1. Juni 2014 im Wege der operativen Übernahme den Geschäftsbetrieb von drei Distributionsgesellschaften in Deutschland (Distributions GmbH-11, Seevetal bei Hamburg, Distributions GmbH-1, Groß Ippener, bei Bremen und Distributions GmbH Neumünster, Neumünster) erworben (zusammen die "Spekker Gruppe"). Im Zuge des Erwerbes wurden im Wesentlichen nur die Mitarbeiter sowie bestehende Kundenbeziehungen durch die, für diesen Zweck neu gegründete, trans-o-flex Netzwerk zwei GmbH, Weinheim, übernommen. Bei den übernommenen Geschäftsbetrieben handelt es sich nach Einschätzung des Managements um Geschäftsbetriebe im Sinne des IFRS 3, womit der Erwerb als Unternehmenszusammenschluss einzustufen ist.

Die Spekker Gruppe gehörte zu den wesentlichen Distributionspartnern der trans-o-flex Gruppe und bediente über ihre drei Standorte den Wirtschaftsraum Hamburg/Bremen/Neumünster. Der Erwerb ermöglicht die Optimierung der operativen Kosten und die Nutzung von Synergien zwischen den Logistikstandorten der trans-o-flex Gruppe. Die Darstellung des Erwerbes erfolgt im Folgenden aggregiert für alle drei Geschäftsbetriebe.

Die vorläufigen beizulegenden Zeitwerte der identifizierbaren Vermögenswerte und Schulden der Geschäftsbetriebe der drei Distributionsgesellschaften stellen sich zum Erwerbszeitpunkt wie folgt dar:

Mio EUR Beizulegende
Zeitwerte
Langfristiges Vermögen
Kundenbeziehungen 0,8
Sonstige immaterielle Vermögenswerte 0,1
Langfristige Verbindlichkeiten
Rückstellungen und Verbindlichkeiten –0,1
Latente Steuern –0,2
Kurzfristige Verbindlichkeiten
Rückstellungen und Verbindlichkeiten –0,4
Saldo der identifizierbaren Vermögenswerte und übernommenen Schulden 0,2
Ermittlung des Firmenwertes
Saldo der identifizierbaren Vermögenswerte und übernommenen Schulden –0,2
Gesamtbetrag der übertragenen Gegenleistung 0,5
davon Finanzielle Verbindlichkeiten (bedingte Restkaufpreisverbindlichkeit) 0,3
davon sonstige übertragene Gegenleistungen 0,2
Firmenwert 0,3
Aufgliederung des Zahlungsmittelab-/zuflusses
Gesamtbetrag der übertragenen Gegenleistung –0,5
Restkaufpreisverbindlichkeit 0,3
nicht zahlungswirksame Gegenleistungen 0,2
Tatsächlicher Zahlungsmittelab-/zufluss 0,0

Die bedingte Kaufpreiszahlung ist abhängig von der reibungslosen Übergabe des operativen Geschäftsbetriebs und beträgt maximal 0,3 Mio EUR.

Der in Höhe von 0,3 Mio EUR angesetzte Firmenwert umfasst die oben angesprochenen erwarteten Synergien aus der Einbindung der drei Geschäftsbetriebe in die trans-o-flex Gruppe. Die Spekker Gruppe hat seit dem Erwerbszeitpunkt 1,1 Mio EUR zu den Umsatzerlösen und minus 0,1 Mio EUR zum Periodenergebnis des Konzerns beigetragen. Hätte der Unternehmenszusammenschluss zu Jahresbeginn stattgefunden, hätte sich der Beitrag zu den Umsatzerlösen auf 2,5 Mio EUR und zum Periodenergebnis auf minus 0,4 Mio EUR belaufen.

Erwerb von vier Distributionsgesellschaften in 2013

Ende 2013 wurden jeweils 100% der Anteile an vier Distributionsgesellschaften der trans-o-flex Gruppe erworben (sogenannte "Rhein-Ruhr Gruppe"). Der Gesamtbetrag der übertragenen Gegenleistung enthielt eine bedingte Kaufpreisverbindlichkeit in Höhe von 0,2 Mio EUR, von welcher bis zum 30. Juni 2014 0,1 Mio EUR bezahlt wurden.

trans-o-flex Netzwerk drei GmbH

Die Gesellschaft wurde am 16. Mai 2014 gegründet und ist bislang nicht operativ tätig geworden.

Corporate

Neutorgasse 7 Projektentwicklungs AG & Co OG

In Vorbereitung der geplanten Verwertung der Liegenschaft Neutorgasse 7, Wien, wurde mit der Neutorgasse 7 Projektentwicklungs AG & Co OG am 8. Mai 2014 eine Projektgesellschaft gegründet, in welche die Liegenschaft im Wege einer Sacheinlage eingebracht wurde. Die Gesellschaft wird ab diesem Datum als Tochterunternehmen in den Konzernabschluss einbezogen.

ADELHEID GmbH / AEP GmbH

Per 8. August 2014 hat der Österreichische Post Konzern seinen Anteil an dem assoziierten Unternehmen ADELHEID GmbH, Berlin, mittels Kapitalerhöhung von 44,4% auf 45,4% erhöht. Der Buchwert der nach der Equity-Methode erfassten Beteiligung erhöhte sich dadurch um 1,5 Mio EUR und beträgt per 30. September 2014 2,4 Mio EUR. Die ADELHEID GmbH ist 100%-Gesellschafter der AEP GmbH, Alzenau, Deutschland, die unter der Geschäftsbezeichnung "AEP Direkt" Apotheken in ganz Deutschland mit Pharmaprodukten beliefert. Gegenüber der AEP GmbH bestehen nachrangige Gesellschafterdarlehen inklusive aufgelaufener Zinsen in Höhe von insgesamt 4,2 Mio. EUR.

3 Segmentberichterstattung

Q1–3 2013
Mio EUR
Brief, Werbepost
& Filialen
Paket &
Logistik
Corporate Konsolidierung Konzern
Außenumsatz 1.107,7 627,5 5,1 –6,0 1.734,2
Innenumsatz 54,2 5,7 128,9 –188,9 0,0
Umsatz gesamt 1.161,9 633,2 134,0 –194,9 1.734,2
EBITDA 233,6 27,9 –39,0 0,0 222,6
EBIT 208,8 –14,4 –63,0 0,2 131,5
Sonstiges Finanzergebnis –2,8
Ergebnis vor Ertragsteuern 128,7
Q1–3 2014
Mio EUR
Brief, Werbepost
& Filialen
Paket &
Logistik
Corporate Konsolidierung Konzern
Außenumsatz 1.086,0 647,9 2,8 –4,1 1.732,7
Innenumsatz 56,6 5,0 129,8 –191,5 0,0
Umsatz gesamt 1.142,6 652,9 132,7 –195,6 1.732,7
EBITDA 223,2 34,2 –57,2 0,0 200,2
EBIT 195,5 18,5 –81,7 0,2 132,6
Sonstiges Finanzergebnis –2,4
Ergebnis vor Ertragsteuern 130,2

Die Segmentberichterstattung wurde im Vergleich zum Vorjahr an den Umfang der bestehenden internen Berichtsstruktur angepasst.

4 Wertminderungen

Firmenwerte

Die zahlungsmittelgenerierende Einheit (ZGE) PostMaster Sp. z o.o., Kraków, Segment Brief, Werbepost & Filialen, gehört zu den führenden Anbietern im Bereich der nicht-adressierten Zustellung in Polen. Bedingt durch die anhaltend hohe Wettbewerbsintensität sind aus heutiger Sicht die geplante mittelfristige Marktdurchdringung und die damit verbundenen Ertragserwartungen gegenüber dem Plan zurückzunehmen. Vor dem Hintergrund dieser Anhaltspunkte für eine Wertminderung wurden die der ZGE zugeordneten Vermögensgegenstände inklusive Firmenwert zum 30. Juni 2014 auf ihre Werthaltigkeit geprüft. Der Nutzungswert wurde mithilfe eines kapitalwertorientierten Verfahrens ermittelt. Die Berechnung erfolgte nach der Discounted-Cashflow Methode auf Basis von Cashflow Prognosen für einen Zeitraum von vier Jahren. Der Wertbeitrag ab dem Jahr 2018 wurde durch den Ansatz einer ewigen Rente berücksichtigt. Die Cashflow Prognosen wurden in Hinblick auf die zurückgenommenen Ertragserwartungen adaptiert.

Die wesentlichen Bewertungsannahmen, die der Ermittlung des erzielbaren Betrags zugrunde lagen, waren Prognosen des Managements über die erwartete Mengenentwicklung, der verwendete Abzinsungssatz und die langfristig erwartete Wachstumsrate.

Parameter 31.12.2013 30.06.2014
Abzinsungssatz vor Steuern 8,8% 9,1%
Wachstumsrate 1,0% 1,0%

Der Wertminderungstest ergab einen Wertminderungsbedarf des bislang in Höhe von 9,7 Mio EUR angesetzten Firmenwertes von 4,9 Mio EUR, der unter den Abschreibungen in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst wurde. Bei der ZGE Postmaster Sp. z o.o., Kraków, entspricht der geschätzte erzielbare Ertrag dem Buchwert. Folglich würde eine negative Änderung einer der wesentlichen Planungsannahmen zu einem weiteren Wertminderungsbedarf führen.

Die folgende Tabelle zeigt die Überleitung des Buchwertes der Firmenwerte zu Beginn und zum Ende der Berichtsperiode:

Mio EUR 31.12.2013 30.09.2014
Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am Anfang der Periode 232,5 241,8
Zugang aus Unternehmenserwerben 9,4 0,3
Währungsumrechnungsdifferenzen –0,1 –0,5
Stand am Ende der Periode 241,8 241,6
Wertminderungen
Stand am Anfang der Periode 49,0 81,2
Zugänge 32,4 4,9
Währungsumrechnungsdifferenzen –0,1 –0,3
Stand am Ende der Periode 81,2 85,8
Buchwert am Anfang der Periode 183,5 160,6
Buchwert am Ende der Periode 160,6 155,8

Forderungen

Aufgrund von Insolvenzfällen sowie der aktuellen Einschätzung der Einbringlichkeit waren Wertminderungen auf aushaftende Forderungen gegenüber Logistikpartnern der trans-o-flex in Höhe von insgesamt 2,7 Mio EUR (davon 1,0 Mio EUR Distributionsgesellschaften) zu erfassen. Die Wertminderungen wurden in der Gewinn- und Verlustrechnung unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst.

5 Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien

Nach der Inbetriebnahme des neuen Verteilzentrums in Allhaming, Oberösterreich, im dritten Quartal 2014 werden die beiden bisherigen Standorte in Linz (Linz Hauptbahnhof und Domgasse) nicht mehr selbst genutzt und sind unter den als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien auszuweisen. Der Buchwert der beiden Standorte in Höhe von insgesamt 21,5 Mio EUR wurde entsprechend von den Sachanlagen zu den als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien umgegliedert.

6 Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

Der Finanzmittelbestand wie er in dem Konzern Cashflow Statement dargestellt wird, kann auf den Posten Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in der Konzernbilanz wie folgt übergeleitet werden:

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 240,2 223,8
In den zum Verkauf gehaltenen Vermögenswerten enthaltene Zahlungsmittel und
Zahlungsmitteläquivalente
0,0 –0,4
Finanzmittelbestand 240,2 224,3
Mio EUR 31.12.2013 30.09.2014

7 Zur VeräuSSerung gehaltene Vermögenswerte und Schulden

Im Jahr 2013 hat die Österreichische Post die Liegenschaft in Sint Niklaas, Belgien, (Segment Paket & Logistik) unter aufschiebender Bedingung verkauft. Die Liegenschaft wurde entsprechend per 31. Dezember 2013 mit einem Buchwert von 1,9 Mio EUR unter den als zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten ausgewiesen. Die aufschiebende Bedingung des Kaufvertrages ist per Ende März 2014 eingetreten und der Verkauf der Liegenschaft wurde vollzogen.

Im zweiten Quartal 2014 hat die Österreichische Post AG einen Plan zur Veräußerung der Postgasse 8 Entwicklungs AG & Co OG (Segment Corporate) beschlossen. In diese Gesellschaft wurde im Dezember 2013 die Liegenschaft Postgasse 8, Wien, in Vorbereitung der geplanten Verwertung eingebracht. Bei der Liegenschaft handelt es sich um die ehemalige Firmenzentrale der Österreichischen Post AG in der Wiener Innenstadt. Der Verkaufsprozess in Form eines internationalen Bieterverfahrens wurde Ende Juni 2014 gestartet.

Die als zur Veräußerung gehalten eingestufte Veräußerungsgruppe umfasst somit die gesamten Vermögensgegenstände und Schulden der Postgasse 8 Entwicklungs AG & Co OG. Die folgende Tabelle zeigt die Vermögenswerte und Schulden der Veräußerungsgruppe:

Mio EUR 30.09.2014
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 1,8
Forderungen 0,5
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 0,4
Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte 2,8
Verbindlichkeiten –0,1
Zur Veräußerung gehaltene Schulden –0,1

8 Rückstellungen

Verzinsliche Rückstellungen

Die Österreichische Post AG hat die Parameter für verzinsliche Rückstellungen vor dem Hintergrund der international niedrigen Zinslandschaft wie folgt angepasst:

Parameter 31.12.2013 30.09.2014
Rechnungszinssatz 3,50% 2,25%
Gehaltssteigerung 3,50% 2,75%

Dies führte zu einem erhöhten Rückstellungsbedarf von insgesamt 18,5 Mio EUR, wovon 6,7 Mio EUR als versicherungsmathematische Verluste im sonstigen Ergebnis ausgewiesen wurden.

9 Finanzinstrumente

Beizulegender Zeitwert von finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten

Folgende Tabellen zeigen die Gegenüberstellung von Buchwert und beizulegendem Zeitwert der Wertpapiere, der strategischen und anderen Anteile sowie der Finanzverbindlichkeiten:

Finanzielle Vermögenswerte
Mio EUR
Buchwert 31.12.2013
Marktwert
Buchwert 30.09.2014
Marktwert
Wertpapiere 65,0 65,0 52,6 52,6
Strategische und andere Anteile 12,2 12,2 12,2 12,2
77,2 77,2 64,8 64,8
Finanzverbindlichkeiten
Mio EUR
31.12.2013
Buchwert
Marktwert
30.09.2014
Buchwert
Marktwert
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7,9 8,4 7,6 7,8
Verbindlichkeiten Finanzierungsleasing 12,6 12,6 10,8 11,5
Andere Finanzverbindlichkeiten 0,5 0,5 0,4 0,5
21,0 21,6 18,9 19,7

Bei den Forderungen, Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten sowie den Verbindlichkeiten wird aufgrund überwiegender Kurzfristigkeit der Posten unterstellt, dass die Marktwerte im Wesentlichen den Buchwerten entsprechen.

Fair-Value-Hierarchie

Die nachstehende Tabelle stellt jene Finanzinstrumente dar, deren Folgebewertung zum beizulegenden Zeitwert vorgenommen wird. Diese sind unterteilt in Stufe 1 bis 3 – je nachdem, inwieweit der beizulegende Zeitwert auf dem Markt beobachtbar ist:

31.12.2013
Mio EUR
Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Gesamt
Finanzielle Vermögenswerte der Kategorie
"zur Veräußerung verfügbar"
Wertpapiere 65,0 0,0 0,0 65,0
Strategische und andere Anteile 0,0 0,0 12,2 12,2
30.09.2014
Mio EUR
Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Gesamt
Finanzielle Vermögenswerte der Kategorie
"zur Veräußerung verfügbar"
Wertpapiere 52,6 0,0 0,0 52,6
Strategische und andere Anteile 0,0 0,0 12,2 12,2

Während der Berichtsperiode wurden keine Transfers zwischen den Stufen 1, 2 und 3 vorgenommen, ebenso gab es keine Änderungen in den Stufe 3-Bewertungen zum beizulegenden Zeitwert von finanziellen Vermögenswerten.

Die folgende Tabelle zeigt die verwendeten Bewertungsverfahren und Inputfaktoren bei der Ermittlung beizulegender Zeitwerte:

Stufe Finanzinstrumente Bewertungsverfahren Inputfaktoren
1 Wertpapiere Marktwertorientiert Nominalwerte, Börsenpreis
3 Strategische und
andere Anteile
Marktwertorientiert bzw.
Kapitalwertorientiert
Buchwert-Multiples vergleichbarer
börsenotierter Unternehmen und,
sofern verfügbar, Planungsrechnungen

Wesentliche Sensitivitäten in der Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte von Stufe 3-Finanzinstrumenten können sich aus Veränderungen der zugrunde liegenden Marktdaten vergleichbarer Unternehmen sowie der in der Kapitalwertermittlung angesetzten Inputfaktoren (insbesondere Diskontierungssätze und Planungsdaten) ergeben.

10 Sonstige Angaben

Die in der Hauptversammlung am 24. April 2014 beschlossene Dividende von 1,90 EUR pro Aktie (128,4 Mio EUR) wurde am 8. Mai 2014 ausbezahlt.

11 Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

Die Österreichische Post AG hat am 14. Oktober 2014 im Wege der operativen Übernahme den Geschäftsbetrieb von zwei Distributionsgesellschaften in Deutschland (Distributions GmbH Dettingen, Dettingen, und Distributions GmbH Offenburg, Offenburg) erworben (zusammen die "Lehner Gruppe"). Im Zuge des Erwerbes wurden im Wesentlichen nur die Mitarbeiter sowie bestehende Kundenbeziehungen übernommen. Bei den übernommenen Geschäftsbetrieben handelt es sich nach Einschätzung des Managements um Geschäftsbetriebe im Sinne des IFRS 3, womit der Erwerb als Unternehmenszusammenschluss einzustufen ist. Die Lehner Gruppe gehörte zu den wesentlichen Distributionspartnern der trans-o-flex Gruppe und bediente über ihre zwei Standorte den Wirtschaftsraum Dettingen/Offenburg. Der Erwerb ermöglicht die Optimierung der operativen Kosten und die Nutzung von Synergien zwischen den Logistikstandorten der trans-o-flex Gruppe. Die Bilanzierung des Unternehmenserwerbes war bis zum 4. November 2014 noch nicht abgeschlossen. Der Gesamtbetrag der Gegenleistung sowie die Höhe eines möglichen Firmenwertes sind voraussichtlich betragsmäßig unwesentlich.

12 Negativvermerk

Der Konzernzwischenbericht der Österreichischen Post AG, Wien, für die ersten drei Quartale 2014 wurde weder einer vollständigen Prüfung noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen.

Wien, am 4. November 2014

Der Vorstand

Dipl.-Ing. Dr. Georg Pölzl Dipl.-Ing. Walter Oblin Vorstandsvorsitzender Vorstandsmitglied Generaldirektor Finanzen

Brief, Werbepost & Filialen Paket & Logistik

Dipl.-Ing. Walter Hitziger Dipl.-Ing. Peter Umundum Vorstandsmitglied Vorstandsmitglied

Service

Finanzkalender 2014/2015

12. November 2014 Zwischenbericht 1. bis 3. Quartal 2014, Veröffentlichung: 07:30h–07:40h
12. März 2015 Jahresergebnis 2014, Veröffentlichung: 07:30h–07:40h
5. April 2015 Nachweisstichtag für die Teilnahme an der Hauptversammlung
15. April 2015 Hauptversammlung 2015, Wien
28. April 2015 Nachweisstichtag für Dividendenzahlung
29. April 2015 Ex-Dividendentag und Dividendenzahltag
7. Mai 2015 Zwischenbericht 1. Quartal 2015, Veröffentlichung: 07:30h–07:40h
6. August 2015 Halbjahresfinanzbericht 2015, Veröffentlichung: 07:30h–07:40h
12. November 2015 Zwischenbericht 1. bis 3. Quartal 2015, Veröffentlichung: 07:30h–07:40h

Entwicklung der Post Aktie (Vergleich 12 monate)

Impressum

Herausgeber und Medieninhaber

Österreichische Post AG Haidingergasse 1, 1030 Wien T: +43 (0) 577 67 0, E: [email protected] FN: 180219d, Handelsgericht Wien Projektleitung, Gestaltung und Lektorat be.public Corporate & Financial Communications, Wien

Druck Niederösterreichisches Pressehaus, St. Pölten

Wir haben diesen Bericht mit der größtmöglichen Sorgfalt erstellt und die Daten überprüft. Rundungs-, Satz- oder Druckfehler können dennoch nicht ausgeschlossen werden. Bei der Summierung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können durch Verwendung automatischer Rechenhilfen rundungsbedingte Rechendifferenzen auftreten. Dieser Bericht enthält auch zukunftsbezogene Einschätzungen und Aussagen, die wir auf Basis aller uns zum gegenwärtigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Diese zukunftsbezogenen Aussagen werden üblicherweise mit Begriffen wie "erwarten", "schätzen", "planen", "rechnen" etc. umschrieben. Wir weisen darauf hin, dass die tatsächlichen Gegebenheiten – und damit auch die tatsächlichen Ergebnisse – aufgrund verschiedenster Faktoren von den in diesem Bericht dargestellten Erwartungen abweichen können.

Personenbezogene Formulierungen sind geschlechtsneutral zu verstehen.

Dieser Zwischenbericht ist auch in englischer Sprache verfügbar. Maßgeblich ist in Zweifelsfällen die deutschsprachige Version.

Redaktionsschluss: 4. November 2014

Kontakt

Investor Relations, Konzernrevision & Compliance

Dipl.-Ing. Harald Hagenauer T: +43 (0) 577 67 30401 F: +43 (0) 577 67 30409 E: [email protected] I: www.post.at/ir

Unternehmenskommunikation Mag. Manuela Bruck T: +43 (0) 577 67 20795 F: +43 (0) 577 67 28039 E: [email protected] I: www.post.at/pr

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Zwischenbericht 1.–3. Quartal 2014 | Österreichische Post AG

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