Quarterly Report • May 19, 2009
Quarterly Report
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Österreichische Post AG
| 2008/09 | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Mio EUR | Q1 2007 | Q1 2008 | Q1 2009 | in % | |
| Gewinn- und | Umsatz | 575,5 | 609,9 | 595,2 | -2,4% |
| Verlustrechnung | Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) | 77,4 | 75,4 | 72,2 | -4,2% |
| EBITDA-Marge | 13,4% | 12,4% | 12,1% | - | |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | 55,1 | 49,9 | 47,8 | -4,3% | |
| EBIT-Marge | 9,6% | 8,2% | 8,0% | - | |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 55,8 | 52,0 | 48,4 | -6,8% | |
| Periodenergebnis | 42,7 | 41,9 | 33,7 | -19,5% | |
| Ergebnis je Aktie (EUR) | 0,61 | 0,60 | 0,50 | -16,6% | |
| Mitarbeiter (Periodendurchschnitt, Vollzeitkräfte) | 24.816 | 26.686 | 26.012 | -2,5% | |
| Cash-Flow | Cash-Flow aus dem Ergebnis | 78,0 | 77,0 | 57,3 | -25,7% |
| Cash-Flow aus Geschäftstätigkeit | 58,1 | 53,7 | 30,5 | -43,3% | |
| Investitionen in Sachanlagen | 19,6 | 16,8 | 14,9 | -11,1% | |
| Investitionen in Beteiligungen/Minderheiten | 2,2 | 2,6 | 2,4 | -6,0% | |
| Free Cash-Flow | 39,9 | 40,5 | -1,8 | - | |
| 31. 12. 2007 | 31. 12. 2008 | 31. 3. 2009 | |||
| Bilanz | Bilanzsumme | 2.058,6 | 1.874,6 | 1.891,5 | +0,9% |
| Langfristiges Vermögen | 1.361,9 | 1.252,1 | 1.251,3 | -0,1% | |
| Kurzfristiges Vermögen | 694,3 | 622,5 | 640,2 | +2,9% | |
| Eigenkapital | 874,3 | 741,5 | 772,4 | +4,2% | |
| Langfristige Verbindlichkeiten | 598,0 | 551,8 | 546,5 | -1,0% | |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | 586,3 | 581,3 | 572,5 | -1,5% | |
| Bilanzkennzahlen | Verzinsliches Fremdkapital | -711,5 | -655,9 | -648,5 | -1,1% |
| Verzinsliche Aktiva | 538,1 | 385,8 | 403,3 | +4,5% | |
| Nettoverschuldung | -173,4 | -270,2 | -245,2 | -9,3% | |
| Eigenkapitalquote | 42,4% | 39,6% | 40,8% | - |
Das Jahr 2009 stellt – vor dem Hintergrund der internationalen Wirtschaftskrise – auch für die Öster reichische Post eine große Herausforderung dar. Wie sich im ersten Quartal 2009 zeigt, bewirkte die Rezession bereits gravierende Einschnitte in die Ge schäftsentwicklung vieler Unternehmen. Daraus resultiert auch eine Beeinträchtigung des Geschäfts der Österreichischen Post in Form von reduzierten Sendevolumina an Briefen, Werbesendungen und Paketen. Der Umsatz reduzierte sich im ersten Quar tal 2009 im Vergleich zur Vorjahresperiode um 2,4% oder 14,7 Mio EUR auf 595,2 Mio EUR, mitverursacht auch durch zwei Werktage weniger als im ersten Quartal 2008.
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verringerte sich um 4,3% auf 47,8 Mio EUR. Eingetretene Umsatzrückgänge konnten somit nicht vollständig durch kostensenkende Maßnahmen kompensiert werden. Insbesonders im Personalaufwand, der größten Kostenposition, schlägt sich die Gehaltssteigerung für 2009 von 3,7% zu Buche.
Die ersten Monate des Jahres 2009 zeigten bereits, dass für das gesamte Jahr mit einer schwierigeren wirtschaftlichen Situation zu rechnen sein wird, als dies zu Beginn des Jahres absehbar war. Die Wirtschaftsprognosen für die Länder, in denen die Österreichische Post tätig ist, wurden zuletzt erneut nach unten revidiert. WIFO und IHS erwarteten im Dezember 2008 für 2009 eine Schrumpfung der Wirtschaft in Österreich um minus 0,5% bzw. minus 0,1%. Die EU-Kom mis sion ging im April 2009 bereits von minus 4,0% im Gesamtjahr aus. Die Österreichische Post wird gegen die Folgen dieses gewaltigen Wirt schaftsabschwungs nicht immun sein. Wir erwarten, dass die verschlechterte ökonomische Situation weiterhin Auswirkungen auf das Volumen von Briefen, Paketen und Werbesendungen haben wird.
Aufgrund der unsicheren Wirtschaftslage kann die Österreichische Post derzeit seriöserweise keinen genauen Ausblick für Umsatz und Ertragslage im Jahr 2009 geben. Das Hauptziel des Managements ist es daher, den auftretenden Umsatzverlusten durch operative Einsparungen bestmöglich entgegenzuwirken. Dafür werden sowohl effi zienzsteigernde Maß nahmen gesetzt als auch die Vertriebsoffensive intensiviert. Die Österreichische Post bewirbt verstärkt den Einsatz von Direct Mailing im Kommu ni kationsmix der Unternehmen und forciert neue Dienstleistungen wie Poststellenmanagement und Dokumentendruck.
Die Effi zienzsteigerungen und Rationalisierungs maßnahmen sind notwendig, um Umsatzrückgängen durch Kostensenkungen begegnen zu können. Als erster Schritt wurde beschlossen, innerhalb der nächsten 12 Monate den Sachaufwand des Konzerns um rund 30 Mio EUR zu reduzieren. Zusätzlich ist eine Reduk tion der Anlageinvestitionen (CAPEX) im Jahr 2009 um 20% auf etwa 80 Mio EUR vorgesehen.
Auch in den operativen Abläufen und Prozessen sind Effi zienzsteigerungen vorgesehen. In der Briefzu stellung wird eine dem Wettbewerb adäquate Kostenstruktur angestrebt. Im Filialnetz wird die Um stel lung von 300 unrentablen eigenbetriebenen Post fi lialen auf fremdbetriebene Post.Partner im zweiten Halbjahr 2009 erfolgen.
Die Österreichische Post wird auch weiterhin an ihrer Dividendenpolitik festhalten. Dank einer soliden Bilanz mit Finanzmittelüberschüssen sowie einer jährlichen Cash-Generierung werden wir wie bisher zumindest 75% des Periodenergebnisses an unsere Aktionäre ausschütten.
In der Hauptversammlung am 6. Mai 2009 wurde die Auszahlung einer Basisdividende von 1,50 EUR pro Aktie am 20. Mai 2009 sowie einer Sonder dividende von 1,00 EUR pro Aktie am 20. August 2009 beschlossen.
Dr. Anton Wais legte nach 10-jähriger Tätigkeit als Generaldirektor der Österreichischen Post sein Mandat per 31. März 2009 aus gesundheitlichen Gründen zurück. Wir bedanken uns an dieser Stelle nochmals für seine Leistungen.
Mag. Dr. Rudolf Jettmar Dipl.-Ing. Dr. Herbert Götz Dipl.-Ing. Walter Hitziger Dipl.-BW (FH) Carl-Gerold Mende
Generaldirektor Vorstandsdirektor Vorstandsdirektor Vorstandsdirektor
Wirtschaftliches Umfeld und Rahmen bedin gungen Die Weltwirtschaft befi ndet sich in der größten Rezession seit Jahrzehnten. Beinahe alle relevanten westlichen Märkte sehen sich einer wirtschaftlichen Schrumpfungsphase im Jahr 2009 gegenüber. Die aktuellen Prognosen haben sich in den letzten Monaten signifi kant verschlechtert. Beim Wirtschaftsrückgang in Österreich 2009 wurde im Dezember noch mit einem moderaten Rückgang von 0,5% (WIFO) und 0,1% (IHS) gerechnet. Die Prognose per März 2009 ging bereits von einem Rückgang von 2,2% und 2,7% für Österreich aus, die EU-Kom mission in der Prognose vom April 2009 sogar von einem Abschwung von 4,0%. Die starke Abhängigkeit der österreichischen Wirtschaft von den Export märk ten, besonders von Deutschland, für das aktuell eine nach unten korrigierte BIP-Prognose von minus 5,4% (EU-Kommission) für 2009 vorliegt, lassen einen noch stärkeren Abschwung in Österreich als durchaus realistisch erscheinen. Die bisherigen Prog nosen gehen zudem von einer relativ stabilen Entwicklung des privaten Konsums aus. Nachdem jetzt die öffentliche Aufmerksamkeit von der Bekämpfung der Wirtschaftskrise auch auf die Staatsverschuldung übergeht, erscheint diese Einschätzung optimistisch. Die globale Krise hat auch die Länder Süd-/Osteuropas erfasst: Es werden von der EU-Kommission auch hier Rück gänge für 2009 prognostiziert (z. B. Slowakei –2,6%, Ungarn –6,3%, Kroatien –3,0%).
Das geringe Wachstum wird 2009 voraussichtlich mit einer niedrigeren Infl ation einhergehen. Die Verbraucherpreise werden 2009 nur mehr 1,2% (WIFO) zulegen.
Auch die Volumina des Brief- und Paketmarkts hängen zum Teil mit der Wirtschaftsentwicklung und dem Konsumentenverhalten zusammen. Durch das Anwachsen des Anteils der Werbesendungen am Ge samtvolumen der adressierten Sendungen ist eine stärkere Abhängigkeit von den allgemeinen Werbe-
ausgaben entstanden, die in einem pessimistischen Wirtschaftsklima reduziert oder aufgeschoben werden. Weltweit wird von einem Rückgang der Werbeausgaben von 7% ausgegangen; im Dezember des Vorjahres wurden noch minus 0,2% prognostiziert (Quelle: Zenith Optimedia). Der wirtschaftliche Ab schwung hat auch Rückgänge bei geschäftlichen Sendevolumina zur Folge. Ein weiterer grundsätzlicher Trend, der sich verstärkt zeigt, ist die elektronische Substitution von Briefen.
Im Hinblick auf die EU-weite Umsetzung der dritten Post-Richtlinie beabsichtigt die österreichische Bundesregierung, bis Mitte 2009 ein neues Postmarktgesetz zu erlassen. Ein erster Entwurf dazu wurde Ende April publiziert. Eine wesentliche Frage im Zu sammenhang mit der Marktöffnung ist die Finan zierung der kostenintensiven Versorgung der ländlichen Regionen. Die Österreichische Post AG befürwortet die Abgeltung der Universal dienst kosten über eine Ausgleichszahlung, wie in der Richtlinie angeführt. Darüber hinaus erfordert der freie Markt auch größere Flexibilität der Österreichischen Post hinsichtlich der Preisgestaltung für Geschäftskunden und der Betriebsform von Geschäftsstellen. Ein heit liche Qualitätsmess- und Kontrollsysteme sowie faire arbeitsrechtliche Bedingungen komplettieren die von der Österreichischen Post unterstützten Rahmenbedingungen.
Veränderungen im Konsolidierungskreis Ende Februar 2009 wurden 49,8% an der Mader Zeitschriftenverlags GmbH, Wien, veräußert. Der Anteil an der weiterhin at equity in den Konzern ab schluss einbezogenen Mader beträgt nun 25,1%.
Die nach dem ersten Quartal 2008 erworbenen Konzernunternehmen Distra NV in Belgien sowie 24VIP in Bosnien-Herzegowina wurden im ersten Quartal des Vorjahres noch nicht konsolidiert.
Geschäftsentwicklung – Ertragslage Das Jahr 2009 stellt auch für die Österreichische Post eine besondere Herausforderung dar. Die der internationalen Finanzkrise folgende Rezession hat ihre Spuren in der Realwirtschaft hinterlassen – mit gravierenden Einschnitten in die Wirtschaftsleistung der Unternehmen. Diese Entwicklung führte zu einem Rückgang des geschäftlichen Sendevolumens. Die Geschäftsentwicklung der Österreichischen Post war im ersten Quartal 2009 nicht nur rezessionsbedingt beeinträchtigt, sondern auch durch zwei Werktage weniger als im ersten Quartal des Vorjahres. Der Umsatz reduzierte sich daher im ersten Quartal 2009 im Vergleich zur Vorjahresperiode um 2,4% oder 14,7 Mio EUR auf 595,2 Mio EUR.
Der Umsatz der Division Brief zeigte im ersten Quartal einen Rückgang von 4,6%, der aus den Ge schäftsfeldern Briefpost und Infomail (adressierte und unadressierte Werbesendungen) resultierte. Hier waren sowohl die reduzierte tägliche Ge schäfts post aufgrund der rückläufi gen Wirt schafts entwicklung als auch der verzögerte Einsatz von Werbeausgaben im Direct Marketing spürbar.
Im Bereich Paket & Logistik konnte der Umsatz nahe zu konstant gehalten werden. Einem Volumensrückgang im Bereich Premiumpaket standen Konsolidierungseffekte sowie eine stabile Entwicklung bei Standardpaketen in Österreich gegenüber. Die realisierten Redimensionierungsmaßnahmen der österreichischen Paketlogistik nach dem Abgang zweier Versandhandelskunden im Vorjahr steigerten die Effi zienz. Die nunmehrige Kundenbeziehung mit dem Mitbewerber Hermes sieht darüber hinaus die Zustellung von B2C-Paketen durch die Öster rei chi sche Post ab 1. Juni 2009 vor und wird die Produktivität weiter verbessern.
Der Umsatzzuwachs von 5,6% im Filialnetz ist auf die gute Entwicklung beim Verkauf von Handelswaren (Mobiltelefonie, Festnetz), aber auch bei Finanz dienstleistungen zurückzuführen.
| Ver- | Struktur | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Mio EUR | Q1 2007 | Q1 2008 | Q1 2009 | änderung | Q1 2009 | |
| Umsatz gesamt | 575,5 | 609,9 | 595,2 | -2,4% | 100,0% | |
| Brief | 341,8 | 370,0 | 353,0 | -4,6% | 59,3% | |
| Paket & Logistik | 182,9 | 191,2 | 190,9 | -0,1% | 32,1% | |
| Filialnetz | 49,7 | 48,0 | 50,7 | +5,6% | 8,5% | |
| Sonstiges/Konsolidierung | 1,2 | 0,7 | 0,7 | -6,2% | 0,1% |
1 Externer Umsatz der Divisionen
| Ver- | Struktur | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Mio EUR | Q1 2007 | Q1 2008 | Q1 2009 | änderung | Q1 2009 |
| Umsatzerlöse | 575,5 | 609,9 | 595,2 | -2,4% | 100,0% |
| Sonstige betriebliche Erträge | 20,8 | 14,7 | 16,6 | +12,8% | 2,8% |
| Materialaufwand und Aufwand | |||||
| für bezogene Leistungen | -165,2 | -183,1 | -186,5 | +1,9% | 31,3% |
| Personalaufwand | -287,6 | -297,5 | -289,9 | -2,6% | 48,7% |
| Sonstige betriebliche | |||||
| Aufwendungen | -66,8 | -68,9 | -67,8 | -1,7% | 11,4% |
| Ergebnis aus | |||||
| assoziierten Unternehmen | 0,6 | 0,2 | 4,6 | - | 0,8% |
| EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, | |||||
| Steuern und Abschreibungen) | 77,4 | 75,4 | 72,2 | -4,2% | 12,1% |
| Abschreibungen | -22,3 | -25,5 | -24,5 | -4,0% | 4,1% |
| EBIT (Ergebnis vor | |||||
| Zinsen und Steuern) | 55,1 | 49,9 | 47,8 | -4,3% | 8,0% |
| Sonstiges Finanzergebnis | 0,7 | 2,1 | 0,7 | -67,6% | 0,1% |
| EBT (Ergebnis vor Steuern) | 55,8 | 52,0 | 48,4 | -6,8% | 8,1% |
| Ertragsteuern | -13,1 | -10,1 | -14,7 | +46,0% | 2,5% |
| Ergebnis nach Ertragsteuern | |||||
| = Periodenergebnis | 42,7 | 41,9 | 33,7 | -19,5% | 5,7% |
| Ergebnis je Aktie (EUR) | 0,61 | 0,60 | 0,50 | -16,6% | - |
Angesichts des derzeitigen Wirtschaftsumfeldes legt das Management der Österreichischen Post verstärkten Fokus auf eine Vertriebsoffensive sowie die Themen Effi zienzsteigerung und Kostensenkung in allen Aufwandspositionen. Es wird versucht, den Um satzrückgängen durch kostensenkende Maß nah men zu begegnen.
Der Materialaufwand und Aufwand für bezogene Leistungen ist im Quartalsvergleich dennoch um 1,9% oder 3,5 Mio EUR leicht gestiegen. Dies ist auf höhere Transport-, Treibstoff- und Brennstoffkosten sowie auf gesteigerte Handelswarenumsätze, die über das Filial netz verkauft wurden, zurückzuführen.
Der Personalaufwand der Österreichischen Post von 289,9 Mio EUR stellt mit etwa 50% des Umsatzes die größte Aufwandsposition dar. Der durchschnittliche Personalstand des Österreichischen Post Konzerns reduzierte sich im Vergleich zum ersten Quartal 2008 um 674 auf 26.012 Mitarbeiter. Kostensteigernd wirkten sich die per Ende 2008 vereinbarten Lohnabschlüsse aus; basierend auf der hohen Infl ationsrate des Jahres 2008 war für Österreich etwa eine Gehaltssteigerung von 3,7% vereinbart worden. Dieser Kostenerhöhung wird im Jahr 2009 kontinuierlich durch einen Auf nahmestopp und Nutzung der Mitarbeiter fl uk tuation entgegengewirkt.
Der Personalaufwand enthält wie in den Vorjahren die Veränderung der Rückstellung für Unter aus lastung. Die Veränderung dieser Rückstellung ist nunmehr allerdings stark vermindert, die Notwendigkeit zur Neu bildung ist gering. Im ersten Quartal 2009 erhöhten sich die personenbezogenen Rückstellungen in der Bilanz um insgesamt 1,4 Mio EUR.
Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Be richtszeitraum auf 16,6 Mio EUR gestiegen; darin inkludiert sind Mieterträge in Höhe von 6,3 Mio EUR.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich um 1,7% auf 67,8 Mio EUR. Die größten hier enthaltenen Positionen sind Leasing, Miet- und Pacht zinsen (17,2 Mio EUR) sowie Instandhaltungsauf wendungen (9,3 Mio EUR).
| Veränderung | ||||
|---|---|---|---|---|
| Mio EUR | Q1 2007 | Q1 2008 | Q1 2009 | in Mio EUR |
| EBITDA gesamt | 77,4 | 75,4 | 72,2 | -3,1 |
| Brief | 80,9 | 82,4 | 71,2 | -11,1 |
| Paket & Logistik | 14,9 | 11,0 | 7,1 | -3,9 |
| Filialnetz | 5,7 | 4,0 | 1,6 | -2,5 |
| Sonstiges/Konsolidierung | -24,0 | -22,1 | -7,7 | +14,4 |
Das EBITDA des Österreichischen Post Konzerns lag im ersten Quartal mit 72,2 Mio EUR um 4,2% unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Die EBITDA-Marge beträgt somit 12,1%. Eingetretene Umsatzrück gänge wurden nicht vollständig durch kostensenkende Maßnahmen kompensiert.
Die Abschreibungen der Österreichischen Post sind im ersten Quartal 2009 auf 24,5 Mio EUR zurückgegangen (–4,0%). Abschreibungen für Wertminde rungen wurden im aktuellen Quartal nicht vorgenommen.
Bedingt durch den Umsatzrückgang reduzierte sich auch das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) der Österreichischen Post im ersten Quartal 2009 um 4,3% auf 47,8 Mio EUR (EBIT-Marge von 8,0%).
| Veränderung | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Mio EUR | Q1 2007 | Q1 2008 | Q1 2009 | in Mio EUR | |
| EBIT gesamt | 55,1 | 49,9 | 47,8 | -2,1 | |
| Brief | 74,4 | 74,1 | 63,1 | -11,0 | |
| Paket & Logistik | 9,7 | 4,7 | 0,7 | -4,0 | |
| Filialnetz | 4,6 | 2,6 | 0,2 | -2,4 | |
| Sonstiges/Konsolidierung | -33,6 | -31,5 | -16,2 | +15,3 |
Alle operativen Divisionen verzeichneten rezessionsbedingt eine Beeinträchtigung des Ergebnisses. Die Division Brief erwirtschaftete ein EBIT von 63,1 Mio EUR (–11,0 Mio EUR im Vergleich zum Vorjahr), die Division Paket & Logistik 0,7 Mio EUR (–4,0 Mio EUR) und die Division Filialnetz 0,2 Mio EUR (–2,4 Mio EUR). Eine Verbesserung wurde hingegen im Bereich Sonstiges/Konsolidierung erreicht. Dieser Bereich enthält nicht weiterverrechnete Auf wen dungen zentraler Abteilungen, Aufwendungen im Zusammen hang mit leer stehenden Immobilien, Aufwendungen für Sozialplanleistungen an Mitarbeiter sowie die Veränderung der Rückstellung für Unterauslastung, aber auch Mieteinnahmen und Erlöse aus Anlagen verkäufen.
Durch eine geringere Rückstellungsveränderung im ersten Quartal 2009 konnte das Ergebnis auf minus 16,2 Mio EUR verbessert werden.
Das Finanzergebnis des Österreichischen Post Konzerns reduzierte sich im ersten Quartal 2009 auf 0,7 Mio EUR; unter anderem bedingt durch das gesunkene Zinsniveau.
Das Ergebnis vor Steuern reduzierte sich um 6,8% auf 18,4 Mio EUR. Nach Abzug von Steuern im Ausmaß von 14,7 Mio EUR ergibt sich ein Periodenergebnis (Ergebnis nach Steuern) von 33,7 Mio EUR (dies entspricht 0,50 EUR/Aktie).
| Struktur | |||
|---|---|---|---|
| Mio EUR | 31. 12. 2008 | 31. 3. 2009 | 31. 3. 2009 |
| AKTIVA | |||
| Langfristiges Vermögen | 1.252,1 | 1.251,3 | 66,2% |
| davon andere Finanzanlagen und Finanzinvestitionen in Wertpapiere | 132,2 | 144,6 | 7,6% |
| Kurzfristiges Vermögen | 622,5 | 640,2 | 33,8% |
| davon Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 248,1 | 241,1 | 12,7% |
| 1.874,6 | 1.891,5 | 100,0% | |
| PASSIVA | |||
| Eigenkapital | 741,5 | 772,4 | 40,8% |
| Langfristige Verbindlichkeiten | 551,8 | 546,5 | 28,9% |
| davon Rückstellungen | 466,2 | 468,0 | 24,7% |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | 581,3 | 572,5 | 30,3% |
| 1.874,6 | 1.891,5 | 100,0% |
Die Österreichische Post folgt einer risikoaversen Ge schäftsgebarung. Dies zeigt sich an der hohen Eigenkapitalquote, den geringen Finanzverbind lich keiten und dem hohen Zahlungsmittelbestand.
Der überwiegende Teil der Bilanzsumme des Österreichischen Post Konzerns von insgesamt 1.891,5 Mio EUR entfällt mit einem Anteil von 66,2% oder 1.251,3 Mio EUR auf langfristiges Vermögen.
Innerhalb des langfristigen Vermögens nehmen die Positionen Sachanlagen mit 719,1 Mio EUR sowie Fi nanzinvestitionen in Wertpapiere und andere Fi nanz anlagen mit 144,6 Mio EUR eine bedeutende Stellung ein.
Zu den größten Posten des kurzfristigen Vermögens gehören mit 362,2 Mio EUR Forderungen sowie mit 241,1 Mio EUR Zahlungsmittel und die Zahlungsmittel äquivalente.
Passivseitig setzt sich die Bilanzsumme vorwiegend aus Eigenkapital (40,8%) und langfristigen Verbindlichkeiten zusammen. Die langfristigen Verbindlichkeiten von insgesamt 546,5 Mio EUR beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen (in Summe 468,0 Mio EUR). Auf die Rückstellung für Unterauslastung entfallen 303,8 Mio EUR nach 307,8 Mio EUR Ende 2008.
Bei den kurzfristigen Verbindlichkeiten in Höhe von 572,5 Mio EUR dominieren Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (352,1 Mio EUR).
Die Analyse der Bilanz des Österreichischen Post Konzerns zeigt, dass die Aktiva einen erheblichen Bestand an kurzfristigen und langfristigen Finanzmitteln enthalten. Per 31. März 2009 verfügte die Öster reichische Post über Zahlungsmittel- und Zahlungs mitteläquivalente von insgesamt 241,1 Mio EUR und über Finanzinvestitionen in Wertpapiere von 104,7 Mio EUR. Der Bestand an Finanzmitteln ist somit im ersten Quartal von 340,4 Mio EUR auf 356,0 Mio EUR gestiegen; diesem stehen Bank verbindlichkeiten von lediglich 143,8 Mio EUR gegenüber.
| Mio EUR | Q1 2008 | Q1 2009 | |
|---|---|---|---|
| Cash-Flow aus dem Ergebnis | 77,0 | 57,3 | |
| ± | Veränderungen im Nettoumlaufvermögen | -23,3 | -26,8 |
| = | Cash-Flow aus Geschäftstätigkeit | 53,7 | 30,5 |
| ± | Cash-Flow aus Investitionstätigkeit | -13,2 | -32,3 |
| davon Investitionen in Wertpapiere | 0,0 | -24,7 | |
| = | Free Cash-Flow | 40,5 | -1,8 |
| Free Cash-Flow vor Investitionen in Wertpapiere | 40,5 | 22,9 |
Im Cash-Flow aus dem Ergebnis von 57,3 Mio EUR waren sowohl die rezessionsbedingten Effekte als auch die geringere Anzahl an Werktagen feststellbar. Umsatzrückgänge konnten nicht vollständig durch kostensenkende Maßnahmen kompensiert werden.
Der Cash-Flow aus der Veränderung des Nettoumlaufvermögens betrug im ersten Quartal minus 26,8 Mio EUR, was auf die Erhöhung von Forderungen gegenüber anderen Postgesellschaften bei gleichzeitiger Reduktion von Verbindlichkeiten zurückzuführen ist. Auf Jahressicht sollte sich dieser saisonale Effekt – wie auch im Jahr 2008 – erheblich reduzieren. In Summe ergibt sich für das erste Quartal 2009 ein Cash-Flow aus der Geschäftstätigkeit in Höhe von 30,5 Mio EUR.
Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit mit minus 32,3 Mio EUR beinhaltet den Erwerb von Sachanlagen (CAPEX) mit 14,9 Mio EUR sowie den Erwerb von Wertpapieren mit 24,7 Mio EUR. Der ausgewiesene Free Cash-Flow beträgt somit minus 1,8 Mio EUR, der erwirtschaftete Free Cash-Flow vor dem Erwerb von Wertpapieren betrug 22,9 Mio EUR.
Investitionen Die Investitionen der Öster rei chischen Post erreichten im ersten Quartal 2009 ein Volumen von 16,2 Mio EUR. Rund die Hälfte der In ves titionen wurde für in Bau befi ndliche Anlagen (Zagreb/Kroatien, Bratislava/Slowakei) sowie für eine Förder- und Verteilanlage im Briefzentrum Graz aufgewendet. Rund ein Drittel der Investitionen betrafen Büro- und Geschäftsausstattung, insbesondere Zustellertische, Briefkästen, Gabelstapler, Videoüberwachung, Zutrittssysteme, den Fuhrpark der trans-o-fl ex Gruppe sowie Ausstattung von Postfi lialen. Der Rest entfi el auf Grundstücke und Bauten sowie technische Anlagen.
Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der Vollzeitkräfte des Österreichischen Post Konzerns ging im Berichtszeitraum gegenüber dem Vergleichs zeitraum des Vorjahres um 2,5% oder 674 Mitarbeiter auf nunmehr 26.012 Mitarbeiter zurück. Dieser Rückgang resultiert vor allem aus einer Abnahme in der Division Brief.
Der weitaus größte Teil der Konzernmitarbeiter (in Vollzeitkräften) ist in der Österreichischen Post AG beschäftigt (21.655). In den Tochterunternehmen arbeiten mehr als 4.300 Mitarbeiter.
| Q1 2008 | Q1 2009 | Struktur | |
|---|---|---|---|
| Brief | 15.704 | 15.141 | 58,2% |
| Paket & Logistik | 4.048 | 4.000 | 15,4% |
| Filialnetz | 4.907 | 4.748 | 18,2% |
| Sonstiges/Konsolidierung | 2.027 | 2.123 | 8,2% |
| Gesamt | 26.686 | 26.012 | 100,0% |
1 Periodendurchschnitt, Vollzeitkräfte
Wesentliche Risiken und Ungewissheiten Als inter national tätiges Post- und Logistik dienst-
leis tungs unternehmen ist die Österreichische Post im Rahmen der Geschäftstätig keit unterschiedlichen Risiken ausgesetzt. Mit diesen strategischen und operativen Risiken setzt sich das Unternehmen bewusst auseinander. Durch die Konzentration auf das Kerngeschäft sowie die jahrzehntelange Er fahrung in diesem Bereich ist es dem Österreichischen Post Konzern möglich, Risiken frühzeitig zu identifi zieren, diese zu bewerten und geeignete Vorsorge maß nahmen zu treffen. Das Risikomanagement der Öster reichischen Post sowie die wesentlichen Risiko gruppen – regulatorische und rechtliche Risiken, Markt- und Wettbewerbsrisiken, Risiken aus der Struktur der Dienstverhältnisse, technische Risiken und fi nanzielle Risiken – sind im Konzernlagebericht und -an hang im Geschäftsbericht 2008 der Öster reichischen Post AG ausführlich erläutert (siehe Ge schäftsbericht 2008, Seiten 70–74 und 129–133).
Aus den defi nierten Risiken leiten sich auch Un gewissheiten für die restlichen neun Monate des lau-
fenden Geschäftsjahres ab. In den Divisionen Brief sowie Paket & Logistik unterliegen die prognostizierten Versandmengen jahreszeitlich bedingten Schwankungen und hängen von der wirtschaftlichen Entwicklung der jeweiligen Kundensegmente ab. Die konjunkturellen Rahmenbedingungen in den Regionen, in denen die Österreichische Post tätig ist, haben sich in den letzten Monaten signifi kant verschlechtert. Eine schlechte Wirtschaftslage der Kunden der Österreichischen Post hat negative Aus wirkungen auf die Volumensentwicklung von Briefen, Werbesendungen und Paketen. Ein gedämpftes wirtschaftliches Um feld kann darüber hinaus auch Einfl uss auf die Wett be werbssituation und damit auf die erzielbaren Preise für Postdienstleistungen haben. In der Division Filial netz sind die Erträge aus Finanzdienstleistungen stark von der wirtschaftlichen Entwicklung des Bank partners BAWAG PSK geprägt, die Erträge aus Telekommunikations produkten von der Produkt ge stal tung des Partners Telekom Austria. Als Logistik unternehmen ist die Österreichische Post grundsätz lich dem Risiko steigender Kosten durch höhere Transport- und Treibstoffpreise ausgesetzt.
Ausblick 2009 Die ersten Monate des Jahres 2009 zeigten bereits, dass für das gesamte Jahr mit einer schwierigen wirtschaftlichen Situation zu rechnen sein wird. Die Wirtschaftsprognosen für die Länder, in denen die Österreichische Post tätig ist, werden stetig nach unten revidiert. Die im Dezember 2008 vorliegenden Prognosen von WIFO und IHS für das Wirtschaftswachstum in Österreich im Jahr 2009 lagen bei minus 0,5% und minus 0,1%. Die EU-Kommission geht im April 2009 bereits von minus 4,0% für 2009 aus. Von den Folgen dieses gewaltigen Wirtschaftsabschwungs wird die Post nicht verschont bleiben. Wir erwarten, dass die verschlechterte ökonomische Situation weiterhin Aus wirkungen auf das Volumen von Briefen, Paketen und Werbesendungen haben wird.
Es ist auch zu erwarten, dass die Trends, die bereits im ersten Quartal ersichtlich waren, auch weiterhin anhalten. In der Division Brief werden die rezessiven Tendenzen weiter belastend auf die allgemeine Geschäftspost sowie auf Werbesendungen wirken. In der Division Paket & Logistik sollte der Fokus auf defi nierte Branchen sowie Impulse vom Inter nethandel dazu beitragen, konjunkturelle Rückschläge im Vergleich zu anderen Logistiksegmenten gering zu halten. Positive Effekte bei B2C-Paketen in Österreich werden im zweiten Halbjahr erwartet. Auch die Division Filialnetz sollte sich stabil entwickeln.
Die immer schlechteren Wirtschaftsprognosen erlauben es der Österreichischen Post derzeit seriöserweise nicht, einen genauen Ausblick für Umsatz und Ertrags lage im Jahr 2009 zu geben. Der Umsatz wird – wie bereits prognostiziert und im ersten Quartal ersichtlich – durch die schlechte Wirtschaftslage und das damit verbundene reduzierte Brief- und Paketvolumen belastet. Das Hauptziel des Manage ments ist es daher, den Umsatzrückgängen durch operative Einsparungen bestmöglich entgegenzuwirken, um Ergebnisauswirkungen gering zu halten. Dafür werden sowohl in der Vertriebsoffensive als auch in der Effi zienzsteigerung Maßnahmen gesetzt. Die Österreichische Post bewirbt verstärkt den Ein satz von Direct Mailing im Kommunikationsmix der Unterneh men und forciert neue Dienstleistungen wie Poststellenmanagement oder Dokumentendruck.
Darüber hinaus sind Effi zienzsteigerungen und Rationalisierungsmaßnahmen notwendig, um Um satz rückgängen mit Kostensenkungen begegnen zu können. Als erster Schritt wurde beschlossen, innerhalb der nächsten 12 Monate den Sachaufwand des Konzerns um rund 30 Mio EUR zu reduzieren. Dies betrifft alle Positionen des Materialaufwandes so wie die betrieblichen Aufwendungen. Zusätzlich ist eine Reduktion der Anlageinvestitionen (CAPEX) 2009 um 20% auf etwa 80 Mio EUR vorgesehen.
Auch in den operativen Abläufen und Prozessen sind Effi zienzsteigerungen vorgesehen. In der Brief zu stellung wird eine dem Wettbewerb adäquate Kostenstruktur angestrebt. Im Filialnetz wird im zweiten Halb jahr 2009 der eingeleitete Betreiberwechsel von 300 unrentablen eigenbetriebenen Postfi lialen zu fremdbetriebenen Post-Geschäftsstellen erfolgen und posi tive Effekte mit sich bringen.
Besondere Ereignisse nach dem Ende der Zwischenberichtsperiode Im Rahmen der Er mächtigung durch die Hauptversammlung vom 22. April 2008 wurden am 24. April 2009 alle eigenen Aktien (2.447.362 Stück) eingezogen. Diese wurden im Zuge des Rückkauf pro gramms 2008 erworben. Das Grund kapital des Kon zerns wurde um 12,2 Mio EUR auf 337,8 Mio EUR herabgesetzt und ist nunmehr in 67.552.638 Stückaktien (bis 23. April 2009: 70.000.000 Stückaktien) geteilt.
Auf Vorschlag des Vorstands beschloss die Haupt versammlung am 6. Mai 2009 die Ausschüttung einer Basisdividende von 1,50 EUR pro Aktie (101,3 Mio EUR). Darüber hinaus wurde die Aus schüttung einer Sonder dividende von 1,00 EUR pro Aktie (67,6 Mio EUR) beschlossen. Dies entspricht einer Ausschüt tung von insgesamt 168,9 Mio EUR. Der Zahltag für die Basis dividende ist der 20. Mai 2009, für die Sonderdividende der 20. August 2009.
| Veränderung | ||||
|---|---|---|---|---|
| Mio EUR | Q1 2007 | Q1 2008 | Q1 2009 | in Mio EUR |
| Außenumsatz | 341,8 | 370,0 | 353,0 | -17,1 |
| Briefpost | 204,2 | 201,4 | 193,5 | -7,9 |
| Infomail | 107,0 | 134,7 | 126,1 | -8,6 |
| Medienpost | 30,6 | 33,9 | 33,4 | -0,5 |
| Innenumsatz | 12,4 | 11,1 | 10,9 | -0,1 |
| Umsatz gesamt | 354,1 | 381,1 | 363,9 | -17,2 |
| EBITDA | 80,9 | 82,4 | 71,2 | -11,1 |
| Abschreibung | -6,4 | -8,3 | -8,1 | -0,1 |
| EBIT | 74,4 | 74,1 | 63,1 | -11,0 |
| EBITDA-Marge1 | 22,8% | 21,6% | 19,6% | - |
| EBIT-Marge1 | 21,0% | 19,5% | 17,3% | - |
| Mitarbeiter2 | 14.878 | 15.704 | 15.141 | -3,6% |
1 Bezogen auf Gesamtumsatz
Division Brief
2 Periodendurchschnitt, Vollzeitkräfte
Der Außenumsatz der Division Brief reduzierte sich im ersten Quartal 2009 gegenüber der Vergleichsperiode 2008 um 4,6% auf 353,0 Mio EUR. Zurück zuführen ist diese Entwicklung einerseits auf die rückläufi ge Wirtschaftsentwicklung und andererseits auf die geringere Anzahl an Werktagen (zwei Arbeitstage weniger als im Q1 2008).
Das Geschäftsfeld Briefpost verzeichnete einen Um satzrückgang von 3,9% oder 7,9 Mio EUR. Zusätzlich zur elektronischen Substitution von Briefen verursachte die schlechte konjunkturelle Situation bei vielen Kunden ein rückläufi ges Brief volumen. In der Branchenbetrachtung zeigt sich ein differenziertes Bild. Während die Volumina im Finanzdienst leistungssektor weitgehend konstant blieben, verzeichneten insbesondere die Kunden segmente Telekom und Industrie Volumensrückgänge. Darüber hinaus wirkte sich die geringere Anzahl an Arbeitstagen negativ aus.
Im Geschäftsfeld Infomail (adressierte und unadressierte Werbesendungen) reduzierte sich der Umsatz
ebenfalls um 6,5% oder 8,6 Mio EUR. Die negative Entwicklung resultierte einerseits aus rückläufi gen Aufträgen im Druck von Werbemitteln (meiller direct), andererseits aus der volatilen Volumensent wicklung von Werbesendungen selbst. Direct Mail ings sind nach wie vor für viele Kundengruppen – wie etwa den Handel – ein wichtiges wöchentliches Vertriebsinstrument an Endkunden. Einige Kunden segmente und hier insbesondere der Versandhandel reduzieren oder verschieben jedoch konjunkturbedingt Wer be kampagnen. Positive Effekte aus Wah len sind in Österreich im zweiten und dritten Quartal 2009 zu erwarten.
Im Geschäftsfeld Medienpost war angesichts des konjunkturellen Umfeldes ein Umsatzrückgang von 1,2% zu verzeichnen.
In Summe erwirtschaftete die Division Brief ein EBITDA in Höhe von 71,2 Mio EUR. Das EBIT lag mit 63,1 Mio EUR um 14,9% oder 11,0 Mio EUR unter dem Vergleichswert des Vorjahres.
| Veränderung | ||||
|---|---|---|---|---|
| Mio EUR | Q1 2007 | Q1 2008 | Q1 2009 | in Mio EUR |
| Außenumsatz | 182,9 | 191,2 | 190,9 | -0,3 |
| Innenumsatz | 8,4 | 8,8 | 6,4 | -2,4 |
| Umsatz gesamt | 191,3 | 199,9 | 197,3 | -2,6 |
| EBITDA | 14,9 | 11,0 | 7,1 | -3,9 |
| Abschreibung | -5,2 | -6,3 | -6,4 | +0,1 |
| EBIT | 9,7 | 4,7 | 0,7 | -4,0 |
| EBITDA-Marge1 | 7,8% | 5,5% | 3,6% | - |
| EBIT-Marge1 | 5,0% | 2,3% | 0,4% | - |
| Mitarbeiter2 | 3.231 | 4.048 | 4.000 | -1,2% |
1 Bezogen auf Gesamtumsatz
2 Periodendurchschnitt, Vollzeitkräfte
Der Außenumsatz der Division Paket & Logistik reduzierte sich im ersten Quartal 2009 auf Basis der rezessiven Trends in den Schwerpunktmärkten um 0,1% auf 190,9 Mio EUR. Hier ist in allen Märkten ein Preis druck festzustellen.
Mit rund 160 Mio EUR wurde der größte Teil des Um satzes mit dem Produkt Premi um paket (Paketzustellung innerhalb von 24 Stunden an Privat- und Businesskunden) erzielt. Die Umsatz ent wicklung hatte im ersten Quartal 2009 vor dem Hin tergrund der internationalen Rezession Rück gänge in einigen Ländern zu verzeichnen, die allerdings im Landtransport geringer ausfielen als in vielen anderen Logis tiksegmenten wie etwa im Fracht- oder Express ge schäft und durch eine Erweiterung des Konsoli dierungskreises kompensiert wurden.
Regional gesehen erwirtschaftete die Tochter gesellschaft trans-o-flex mit dem Schwerpunkt Pharmalogistik, Kombifracht und temperaturgeführte Transporte in Deutschland mit etwa 75% in diesem Produktseg ment den größten Umsatzanteil, gefolgt von Öster reich mit weiterhin steigendem B2B-Paketvolu men (9%), Süd-/Osteuropa (8%) und den transo-flex Ge sellschaften in den Niederlanden und Belgien (8%).
Mit dem Standardpaket in Österreich wurde ein Umsatz von 31 Mio EUR erzielt. Nach dem Um satz verlust des Vorjahres – durch den Abgang zweier großer Versandhandelskunden – zeigte sich im ersten Quartal 2009 eine stabile Geschäftsentwicklung.
Das EBIT der Division war im ersten Quartal 2009 mit 0,7 Mio EUR zwar positiv, lag aber deutlich unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Zurückzuführen ist dies auf den spürbaren Preisdruck, eine rezessionsbedingt verzögerte Trendumkehr in den Nieder landen sowie auf reduzierte Innenumsätze. Ab 1. Juni 2009 wird sich die Situation für die Öster reichische Post durch eine neu vereinbarte Kunden beziehung mit dem Paketanbieter Hermes ändern; auf Jahresbasis ist mit einem Volumenszuwachs von mehreren Millionen Paketen zu rechnen.
Division Filialnetz
| Q1 2007 | Q1 2008 | Q1 2009 | in Mio EUR |
|---|---|---|---|
| 49,7 | 48,0 | 50,7 | +2,7 |
| 52,5 | 50,9 | 47,5 | -3,4 |
| 102,2 | 98,9 | 98,1 | -0,7 |
| 5,7 | 4,0 | 1,6 | -2,5 |
| -1,1 | -1,5 | -1,4 | -0,1 |
| 4,6 | 2,6 | 0,2 | -2,4 |
| 5,6% | 4,1% | 1,6% | - |
| 4,5% | 2,6% | 0,2% | - |
| 5.080 | 4.907 | 4.748 | -3,2% |
1 Bezogen auf Gesamtumsatz
2 Periodendurchschnitt, Vollzeitkräfte
Der Außenumsatz der Division Filialnetz erhöhte sich im ersten Quartal 2009 um 5,6%. Bei Handelswaren konnte trotz der derzeitigen Marktsituation eine signifikante Steigerung bei Mobiltelefonie- und Festnetz-Produkten erzielt werden.
Auch im Bereich Finanzdienstleistungen zeigte sich eine erfreuliche Entwicklung. Sowohl das Spar vo lumen im variablen Bereich als auch die Wert papierveranlagung stiegen.
Die Veränderung der Innenumsätze der Division um minus 6,7% ist einerseits auf den Rückgang des Sendevolumens von Briefen und Paketen über das Filialnetz zurückzuführen, andererseits auf den Rück gang von Philatelieumsätzen, die im Vorjahr anlässlich der Fußball-Europameisterschaft und einer großen internationalen Briefmarken ausstellung erhöht waren.
Das EBIT der Division Filialnetz betrug, bedingt durch den rückläufigen Innenumsatz, 0,2 Mio EUR nach 2,6 Mio EUR im ersten Quartal des Vorjahres.
Die geplante Umstellung von 300 unrentablen eigenbetriebenen Postfilialen auf fremdbetriebene Post.Partner-Filialen wird im zweiten Halbjahr 2009 erfolgen und zeigt daher derzeit noch keine effizienzsteigernden Effekte.
| Mio EUR | Q1 2008 | Q1 2009 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 609,9 | 595,2 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 14,7 | 16,6 |
| Gesamte betriebliche Erträge | 624,6 | 611,8 |
| Materialaufwand und Aufwand für bezogene Leistungen | -183,1 | -186,5 |
| Personalaufwand | -297,5 | -289,9 |
| Abschreibungen | -25,5 | -24,5 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -68,9 | -67,8 |
| Gesamte betriebliche Aufwendungen | -575,0 | -568,6 |
| Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit | 49,6 | 43,2 |
| Ergebnis aus assoziierten Unternehmen | 0,2 | 4,6 |
| Sonstiges Finanzergebnis | 2,1 | 0,7 |
| Finanzergebnis | 2,3 | 5,3 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 52,0 | 48,4 |
| Ertragsteuern | -10,1 | -14,7 |
| Periodenergebnis | 41,9 | 33,7 |
| Zuzurechnen an: | ||
| die Aktionäre des Mutterunternehmens | 41,9 | 33,7 |
| die Anteile anderer Gesellschafter | 0,0 | 0,0 |
| EUR | ||
| Unverwässertes Ergebnis je Aktie | 0,60 | 0,50 |
| Verwässertes Ergebnis je Aktie | 0,60 | 0,50 |
| Mio EUR | ||
| Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit | 49,6 | 43,2 |
| Ergebnis aus assoziierten Unternehmen | 0,2 | 4,6 |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | 49,9 | 47,8 |
| Mio EUR | Q1 2008 | Q1 2009 |
|---|---|---|
| 41,9 | 33,7 | |
| Periodenergebnis | ||
| Währungsumrechnungsdifferenzen | 0,2 | -1,2 |
| Marktbewertung zur Veräußerung gehaltene Finanzinstrumente | -1,4 | -2,3 |
| Latente Steuern | 0,3 | 0,6 |
| Marktbewertung von Sicherungsgeschäften | 0,0 | 0,2 |
| Latente Steuern | 0,0 | -0,1 |
| Sonstiges Ergebnis | -0,9 | -2,8 |
| Gesamtperiodenergebnis | 41,0 | 30,9 |
| Zuzurechnen an: | ||
| die Aktionäre des Mutterunternehmens | 41,0 | 30,9 |
| die Anteile anderer Gesellschafter | 0,0 | 0,0 |
| Mio EUR | 31. 12. 2008 | 31. 3. 2009 |
|---|---|---|
| AKTIVA | ||
| Langfristiges Vermögen | ||
| Firmenwerte | 196,5 | 196,5 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 79,7 | 76,9 |
| Sachanlagen | 725,9 | 719,1 |
| Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien | 36,5 | 36,1 |
| Anteile an assoziierten Unternehmen | 7,3 | 5,1 |
| Finanzinvestitionen in Wertpapiere | 92,3 | 104,7 |
| Andere Finanzanlagen | 39,9 | 39,9 |
| Forderungen | 14,9 | 13,2 |
| Latente Steuern | 59,2 | 59,7 |
| 1.252,1 | 1.251,3 | |
| Kurzfristiges Vermögen | ||
| Finanzinvestitionen in Wertpapiere | 0,2 | 10,2 |
| Vorräte | 26,3 | 26,8 |
| Forderungen | 347,8 | 362,2 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 248,1 | 241,1 |
| 622,5 | 640,2 | |
| 1.874,6 | 1.891,5 | |
| PASSIVA | ||
| Eigenkapital | 350,0 | 350,0 |
| Grundkapital | -12,2 | -12,2 |
| Eigene Aktien | 130,5 | 130,5 |
| Kapitalrücklagen | 178,2 | 297,1 |
| Gewinnrücklagen | -24,5 | -26,1 |
| Marktbewertung Finanzinstrumente | 0,7 | -0,5 |
| Währungsumrechnungsrücklagen | 118,9 | 33,7 |
| Periodenergebnis | 741,5 | 772,4 |
| Langfristige Verbindlichkeiten | 466,2 | 468,0 |
| Rückstellungen Finanzverbindlichkeiten |
45,5 | 40,7 |
| Verbindlichkeiten | 15,7 | 14,1 |
| 24,3 | 23,8 | |
| Latente Steuern | 551,8 | 546,5 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | ||
| 106,1 | 103,5 | |
| Rückstellungen | 13,1 | 13,7 |
| Ertragsteuerrückstellungen | 103,1 | 103,1 |
| Finanzverbindlichkeiten | 359,0 | 352,1 |
| Verbindlichkeiten | 581,3 | 572,5 |
| 1.874,6 | 1.891,5 | |
| Mio EUR | Q1 2008 | Q1 2009 |
|---|---|---|
| Geschäftstätigkeit | ||
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 52,0 | 48,4 |
| Abschreibungen | 25,5 | 24,5 |
| Ergebniswirksame Bewertung von Finanzinstrumenten | 0,0 | -1,0 |
| Ergebnis von assoziierten Unternehmen | -0,3 | -4,6 |
| Langfristige Rückstellungen | 12,2 | 1,8 |
| Ergebnis aus Anlagenverkäufen | -1,1 | -0,1 |
| Gezahlte Steuern | -8,4 | -9,6 |
| Nettoabfl uss/-zufl uss Zinsen | -2,7 | -2,0 |
| Währungsumrechnung | -0,2 | -0,2 |
| Cash-Flow aus dem Ergebnis | 77,0 | 57,3 |
| Veränderung des Nettoumlaufvermögens | ||
| Forderungen | -17,6 | -12,7 |
| Vorräte | -1,0 | -0,4 |
| Verbindlichkeiten | -7,9 | -11,2 |
| Kurzfristige Rückstellungen | 3,2 | -2,5 |
| Cash-Flow aus Veränderung des Nettoumlaufvermögens | -23,3 | -26,8 |
| Cash-Flow aus Geschäftstätigkeit | 53,7 | 30,5 |
| Investitionstätigkeit | ||
| Erwerb von immateriellen Vermögenswerten | -0,1 | -0,6 |
| Erwerb von Sachanlagen | -16,8 | -14,9 |
| Erwerb von Tochterunternehmen | 0,0 | -2,4 |
| Verkauf von assoziierten Unternehmen | 0,0 | 6,6 |
| Erwerb von Minderheitenanteilen | -2,6 | 0,0 |
| Erwerb von Finanzinvestitionen in Wertpapiere | 0,0 | -24,7 |
| Erlöse aus Anlagenverkäufen | 1,5 | 0,7 |
| Erhaltene Ausschüttungen von assoziierten Unternehmen | 0,5 | 0,1 |
| Erhaltene Zinsen | 4,3 | 3,0 |
| Cash-Flow aus Investitionstätigkeit | -13,2 | -32,3 |
| Free Cash-Flow | 40,5 | -1,8 |
| Finanzierungstätigkeit | ||
| Veränderung von Finanzverbindlichkeiten | -18,0 | -4,3 |
| Gezahlte Zinsen | -1,6 | -1,0 |
| Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit | -19,7 | -5,2 |
| Nettozunahme des Finanzmittelbestandes | 20,8 | -7,1 |
| Finanzmittelbestand am 1. Jänner | 309,4 | 248,1 |
| Finanzmittelbestand am 31. März | 330,2 | 241,1 |
| 1. QUARTAL 2008 | Paket & | Konsoli | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Mio EUR | Brief | Logistik | Filialnetz | Sonstiges | dierung | Konzern |
| Außenumsatz | 370,0 | 191,2 | 48,0 | 0,7 | 0,0 | 609,9 |
| Innenumsatz | 11,1 | 8,8 | 50,9 | 43,5 | -114,3 | 0,0 |
| Umsatz gesamt | 381,1 | 199,9 | 98,9 | 44,2 | -114,3 | 609,9 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 1,3 | 4,2 | 0,9 | 8,4 | 0,0 | 14,7 |
| Gesamte betriebliche Erträge | 382,4 | 204,1 | 99,8 | 52,6 | -114,3 | 624,6 |
| Materialaufwand und Aufwand für bezogene Leistungen | -103,1 | -130,1 | -16,2 | -5,0 | 71,4 | -183,1 |
| Personalaufwand | -159,0 | -36,4 | -58,5 | -43,6 | 0,0 | -297,5 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -37,9 | -26,5 | -21,1 | -26,3 | 42,9 | -68,9 |
| Gesamte betriebliche Aufwendungen (ohne Abschreibungen) | -300,0 | -193,1 | -95,7 | -74,9 | 114,3 | -549,5 |
| Ergebnis aus assoziierten Unternehmen | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,2 | 0,0 | 0,2 |
| EBITDA | 82,4 | 11,0 | 4,0 | -22,1 | 0,0 | 75,4 |
| Abschreibungen | -8,3 | -6,3 | -1,5 | -9,4 | 0,0 | -25,5 |
| davon: Wertminderungen | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| EBIT | 74,1 | 4,7 | 2,6 | -31,5 | 0,0 | 49,9 |
| Segmentvermögen | 456,2 | 530,1 | 54,8 | 527,5 | -98,1 | 1.470,5 |
| Anteile an assoziierten Unternehmen | 2,7 | 0,0 | 0,0 | 0,5 | 0,0 | 3,2 |
| Segmentverbindlichkeiten | 320,5 | 185,2 | 80,2 | 476,5 | -90,8 | 971,6 |
| Segmentinvestitionen | 8,9 | 6,2 | 0,4 | 2,4 | 0,0 | 17,9 |
| Sonstige nicht zahlungswirksame Aufwendungen | 1,7 | -0,1 | -0,4 | 10,9 | 0,0 | 12,2 |
| Mitarbeiter1 | 15.704 | 4.048 | 4.907 | 2.027 | - | 26.686 |
1 Periodendurchschnitt, Vollzeitkräfte
| Paket & | Konsoli |
|---|---|
| Mio EUR | Brief | Logistik | Filialnetz | Sonstiges | dierung | Konzern |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Außenumsatz | 353,0 | 190,9 | 50,7 | 1,8 | -1,1 | 595,2 |
| Innenumsatz | 10,9 | 6,4 | 47,5 | 41,8 | -106,6 | 0,0 |
| Umsatz gesamt | 363,9 | 197,3 | 98,1 | 43,6 | -107,8 | 595,2 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 1,3 | 4,9 | 1,4 | 8,8 | 0,2 | 16,6 |
| Gesamte betriebliche Erträge | 365,2 | 202,2 | 99,5 | 52,4 | -107,6 | 611,8 |
| Materialaufwand und Aufwand für bezogene Leistungen | -98,2 | -131,2 | -17,1 | -5,4 | 65,5 | -186,5 |
| Personalaufwand | -161,5 | -37,4 | -60,9 | -30,0 | 0,0 | -289,9 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -38,6 | -26,5 | -19,8 | -24,9 | 42,1 | -67,8 |
| Gesamte betriebliche Aufwendungen (ohne Abschreibungen) | -298,4 | -195,1 | -97,9 | -60,4 | 107,5 | -544,2 |
| Ergebnis aus assoziierten Unternehmen | 4,4 | 0,0 | 0,0 | 0,2 | 0,0 | 4,6 |
| EBITDA | 71,2 | 7,1 | 1,6 | -7,7 | 0,0 | 72,2 |
| Abschreibungen | -8,1 | -6,4 | -1,4 | -8,5 | 0,0 | -24,5 |
| davon: Wertminderungen | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| EBIT | 63,1 | 0,7 | 0,2 | -16,2 | 0,0 | 47,8 |
| Segmentvermögen | 445,3 | 518,2 | 52,3 | 504,2 | -91,4 | 1.428,6 |
| Anteile an assoziierten Unternehmen | 4,6 | 0,0 | 0,0 | 0,5 | 0,0 | 5,1 |
| Segmentverbindlichkeiten | 320,3 | 183,0 | 78,4 | 436,9 | -92,2 | 926,3 |
| Segmentinvestitionen | 6,4 | 6,1 | 0,3 | 3,3 | 0,0 | 16,2 |
| Sonstige nicht zahlungswirksame Aufwendungen | 0,5 | -1,5 | -0,6 | 3,3 | 0,0 | 1,8 |
| Mitarbeiter1 | 15.141 | 4.000 | 4.748 | 2.123 | - | 26.012 |
1 Periodendurchschnitt, Vollzeitkräfte
1. QUARTAL
| Österreich | Deutschland | Andere Länder | Konzern | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Mio EUR | 2008 | 2009 | 2008 | 2009 | 2008 | 2009 | 2008 | 2009 |
| Außenumsatz | 427,7 | 418,4 | 153,4 | 144,1 | 28,8 | 32,7 | 609,9 | 595,2 |
| Segmentvermögen | 1.048,6 | 1.004,8 | 350,9 | 323,2 | 71,1 | 100,7 | 1.470,5 | 1.428,6 |
| Segmentinvestitionen | 12,1 | 7,4 | 3,0 | 2,6 | 2,7 | 6,2 | 17,9 | 16,2 |
| Marktbewertung | |||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Finanzinstrumente | |||||||||||
| Währungs- | Anteile | ||||||||||
| Kapital- | Gewinn- | Zur Ver- | Siche- | umrech- | anderer | Konzern- | |||||
| Grund- | Eigene | rück- | rück- | äußerung | rungs- | nungs- | Perioden- | Gesell- | Eigen | ||
| Mio EUR | kapital | Aktien | lagen | lagen | gehalten | geschäfte | rücklagen | ergebnis | Gesamt | schafter | kapital |
| GESCHÄFTSJAHR 2008 | |||||||||||
| Stand am 1. Jänner 2008 | 350,0 | 0,0 | 212,0 | 188,7 | -0,5 | 0,0 | 1,0 | 122,5 | 873,7 | 0,6 | 874,3 |
| Erwerb Minderheitenanteile | -2,0 | -2,0 | -0,6 | -2,6 | |||||||
| Veränderung von Rücklagen | 120,5 | -120,5 | 0,0 | 0,0 | |||||||
| Periodenergebnis | 41,9 | 41,9 | 0,0 | 41,9 | |||||||
| Sonstiges Ergebnis | -1,0 | 0,2 | -0,9 | -0,9 | |||||||
| Gesamtperiodenergebnis | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | -1,0 | 0,0 | 0,2 | 41,9 | 41,0 | 0,0 | 41,0 |
| Stand am 31. März 2008 | 350,0 | 0,0 | 212,0 | 309,2 | -1,5 | 0,0 | 1,2 | 41,9 | 912,7 | 0,0 | 912,7 |
| Marktbewertung Finanzinstrumente |
|||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Grund- | Eigene | Kapital- rück- |
Gewinn- rück- |
Zur Ver- äußerung |
Siche- rungs- |
Währungs- umrech- nungs- |
Perioden- | Anteile anderer Gesell- |
Konzern- Eigen |
||
| Mio EUR | kapital | Aktien | lagen | lagen | gehalten | geschäfte | rücklagen | ergebnis | Gesamt | schafter | kapital |
| GESCHÄFTSJAHR 2009 | |||||||||||
| Stand am 1. Jänner 2009 | 350,0 | -12,2 | 130,5 | 178,2 | -20,4 | -4,2 | 0,7 | 118,9 | 741,5 | 0,0 | 741,5 |
| Veränderung von Rücklagen | 118,9 | -118,9 | 0,0 | 0,0 | |||||||
| Periodenergebnis | 33,7 | 33,7 | 0,0 | 33,7 | |||||||
| Sonstiges Ergebnis | -1,7 | 0,1 | -1,2 | -2,8 | -2,8 | ||||||
| Gesamtperiodenergebnis | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | -1,7 | 0,1 | -1,2 | 33,7 | 30,9 | 0,0 | 30,9 |
| Stand am 31. März 2009 | 350,0 | -12,2 | 130,5 | 297,1 | -22,1 | -4,0 | -0,5 | 33,7 | 772,4 | 0,0 | 772,4 |
Die Erstellung des Konzernzwischenabschlusses der Österreichischen Post AG zum 31. März 2009 erfolgte in Übereinstimmung mit den bis zum 31. März 2009 vom International Accounting Standard Board (IASB) herausgegebenen und verpflichtend anzuwendenden International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind. Dieser Konzernzwischenabschluss entspricht auch allen zum 31. März 2009 geltenden IFRS, wie sie vom IASB veröffentlicht wurden und bereits anzuwenden sind.
Die Bilanzierung und Bewertung sowie die Erläuterungen und Angaben basieren grundsätzlich auf denselben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, die auch dem Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2008 zugrunde liegen.
Im ersten Quartal 2009 wurden folgende neue oder geänderte Standards erstmals verpflichtend zur An wendung gebracht:
| Neue/geänderte Standards | Inkrafttreten1 | |
|---|---|---|
| IFRS 1 | Erstmalige Anwendung der IFRS | 1. 1. 2009 |
| IFRS 2 | Anteilsbasierte Vergütungen | 1. 1. 2009 |
| IFRS 8 | Operative Segmente | 1. 1. 2009 |
| IAS 1 | Darstellung des Abschlusses – Änderung zur Darstellung eines IFRS-Abschlusses | 1. 1. 2009 |
| IAS 23 | Fremdkapitalkosten | 1. 1. 2009 |
1 Anzuwenden auf Geschäftsjahre , die am oder nach dem angegebenen Datum beginnen
Die erstmalige Anwendung der geänderten Standards IFRS 1 und IFRS 2 hat keine Auswirkung auf die Darstellung des Konzernabschlusses des Österreichischen Post Konzerns.
Gemäß dem neuen Standard IFRS 8 "Operative Segmente" hat sich die Aufbereitung der Segmentberichterstattung und die Segmentidentifikation an den Informationen zu orientieren, die auch dem zentralen Ent scheidungsträger für Entscheidungszwecke zur Verfügung gestellt werden (Management Approach). IFRS 8 ersetzt den bisher im Österreichischen Post Konzern angewendeten IAS 14 vollständig. Die erstmalige An wen dung führt zu einer Trennung der Berichtsspalte "Sonstiges/Konsolidierung" sowie zu detaillierten Angaben in der Segment-Gewinn- und Verlustrechnung.
Durch den überarbeiteten IAS 1 "Darstellung des Abschlusses" soll die Analyse und Vergleichbarkeit von IFRS-Abschlüssen erleichtert werden. Anteilseignerbezogene Eigenkapitalveränderungen sind getrennt von allen anderen eigenkapitalverändernden Transaktionen darzustellen. Im Österreichischen Post Konzern werden zuvor erfolgsneutral in der Eigenkapitalveränderungsrechnung dargestellte Beträge nunmehr in einer Gesamterfolgsrechnung gezeigt.
Die Überarbeitung von IAS 23 "Fremdkapitalkosten" führt zu einer Änderung der im Österreichischen Post Konzern angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. Ab 1. Jänner 2009 werden Fremdkapitalkosten, die direkt dem Erwerb eines qualifizierten Vermögenswertes zugeordnet werden können, als Teil der Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert. Eine wesentliche Änderung auf die Darstellung der Er tragsund Vermögenslage des Konzerns ergibt sich daraus nicht.
Der Konzernabschluss wird in Euro aufgestellt. Alle Beträge sind, sofern nichts anderes angeführt ist, in Millionen Euro (Mio EUR) angegeben. Bei Summierung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können durch Verwendung automatisierter Rechenhilfen rundungsbedingte Rechendifferenzen auftreten.
Für weitergehende Angaben zu den angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verweisen wir auf den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2008, der die Grundlage für den vorliegenden Konzernzwischenabschluss darstellt.
In den Konzernzwischenabschluss sind neben der Österreichischen Post AG 19 inländische (31. Dezember 2008: 19) und 42 ausländische (31. Dezember 2008: 50) Tochterunternehmen einbezogen, bei denen der Österreichischen Post AG unmittelbar oder mittelbar die Mehrheit der Stimmrechte zusteht. Weiters wurden 4 inländische Unternehmen (31. Dezember 2008: 4) nach der Equity-Methode bewertet.
Im ersten Quartal 2009 wurden folgende Konzernanteilsveränderungen sowie Verschmelzungen vorgenommen:
| Anteil am Kapital | Transaktions | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Name der Gesellschaft | von | auf | zeitpunkt | Erläuterung | |
| Brief | |||||
| Mader Zeitschriftenverlags GmbH | 74,9% | 25,1% | 27. 2. 2009 | Anteilsverkauf | |
| Feibra Magyarorszàg (Cont-Média Kft Hungary)1 | – | 100,0% | 2. 1. 2009 | Verschmelzung | |
| meiller direct AB (meiller lithorex AB)1 | – | 100,0% | 1. 1. 2009 | Verschmelzung | |
| meiller direct (meiller Weiterverarbeitung, | |||||
| Lettershop und Dialog Service)1 | – | 100,0% | 1. 1. 2009 | Verschmelzung | |
| Paket & Logistik | |||||
| Road Parcel (Merland Expressz)1 | – | 100,0% | 1. 1. 2009 | Verschmelzung | |
| VOP (HSH Holding)1 | – | 100,0% | 31. 1. 2009 | Verschmelzung | |
| Distra (MIT Transport)1 | – | 100,0% | 31. 1. 2009 | Verschmelzung |
1 Die in Klammer angeführten Konzernunternehmen wurden auf die zuerst genannten Konzernunternehmen verschmolzen
und sind somit nicht mehr im Konsolidierungskreis vorhanden.
Ende Februar wurden 49,8% an der Mader Zeitschriftenverlags GmbH, Wien, veräußert. Der Anteil an der weiterhin at equity in den Konzernabschluss einbezogenen Mader beträgt nun 25,1%. Das aus dem Verkauf resultierende Ergebnis beträgt 4,4 Mio EUR und wird im Ergebnis aus assoziierten Unternehmen gezeigt.
Die im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2008 dargestellten Eventualforderungen blieben im ersten Quartal 2009 unverändert. Die Eventualschulden haben sich im Vergleich zum 31. Dezember 2008 nicht wesentlich verändert.
Die im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2008 dargestellten Geschäftsbeziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen haben sich zum 31. März 2009 nicht wesentlich verändert.
Ereignisse nach Ende der Zwischenberichtsperiode, die für die Bewertung am 31. März 2009 von Bedeutung sind, wie offene Rechtsfälle oder Schadenersatzforderungen sowie andere Verpflichtungen oder Drohverluste, die gemäß IAS 10 gebucht werden müssen, sind im vorliegenden Konzernzwischenabschluss berücksichtigt. Im Rahmen der Ermächtigung durch die Hauptversammlung vom 22. April 2008 wurden am 24. April 2009 alle eigenen Aktien (2.447.362 Stück) eingezogen. Das Grundkapital des Konzerns wurde um 12,2 Mio EUR auf 337,8 Mio EUR herabgesetzt und ist nunmehr in 67.552.638 Stückaktien (bis 23. April 2009: 70.000.000 Stückaktien) geteilt.
Auf Vorschlag des Vorstands beschloss die Hauptversammlung am 6. Mai 2009 die Ausschüttung einer Basis dividende von 1,50 EUR pro Aktie (101,3 Mio EUR). Darüber hinaus wurde die Ausschüttung einer Sonderdividende von 1,00 EUR pro Aktie (67,6 Mio EUR) beschlossen. Dies entspricht einer Ausschüttung von insgesamt 168,9 Mio EUR. Der Zahltag für die Basisdividende ist der 20. Mai 2009, jener für die Sonderdividende der 20. August 2009.
Wien, am 11. Mai 2009
Mag. Dr. Rudolf Jettmar e.h. Dipl.-Ing. Dr. Herbert Götz e.h. Dipl.-Ing. Walter Hitziger e.h. Dipl.-BW (FH) Carl-Gerold Mende e.h.
| 19. Mai 2009 | Zwischenbericht 1. Quartal 2009 |
|---|---|
| 20. Mai 2009 | Ex-Dividendentag und Dividendenzahltag für Basisdividende von 1,50 EUR je Aktie |
| 13. August 2009 | Halbjahresbericht 2009 |
| 20. August 2009 | Ex-Dividendentag und Dividendenzahltag für Sonderdividende von 1,00 EUR je Aktie |
| 13. November 2009 | Zwischenbericht 1.–3. Quartal 2009 |
■ Post (absolut, in EUR; Basis 19 EUR) ■ ATX (relativ zur Post) ■ DJ Euro Stoxx Transportation (relativ zur Post)
Österreichische Post AG Unternehmenszentrale Postgasse 8, 1010 Wien www.post.at
Konzept, Gestaltung und Gesamtkoordination: Scholdan & Company, Wien Illustration: Artur Bodenstein Druck: Ueberreuter Print und Digimedia GmbH, Korneuburg
Wir haben diesen Bericht mit der größtmöglichen Sorgfalt erstellt und die Daten überprüft. Rundungs-, Satz- oder Druckfehler können dennoch nicht ausgeschlossen werden. Bei der Summierung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können durch Verwendung automatischer Rechenhilfen rundungsbedingte Rechendifferenzen auftreten.
Dieser Bericht enthält auch zukunftsbezogene Einschätzungen und Aussagen, die wir auf Basis aller uns zum gegenwärtigen Zeit punkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Diese zukunftsbezogenen Aussagen werden üblicherweise mit Begriffen wie "erwarten", "schätzen", "planen", "rechnen" etc. umschrieben. Wir weisen darauf hin, dass die tatsächlichen Gegeben heiten – und damit auch die tatsächlichen Ergebnisse – aufgrund verschiedenster Faktoren von den in diesem Bericht darge stellten Erwartungen abweichen können. Personenbezogene Formulierungen sind geschlechtsneutral zu verstehen.
Dieser Bericht ist auch in englischer Sprache verfügbar. Maßgeblich ist in Zweifelsfällen die deutschsprachige Version.
Dipl.-Ing. Harald Hagenauer T: +43 (0) 57767-30401 F: +43 (0) 57767-30409 E: [email protected] I: www.post.at/ir
Mag. Marc Zimmermann T: +43 (0) 57767-22626 F: +43 (1) 400 222 017 E: [email protected] I: www.post.at/pr
Die Österreichische Post im Internet: www.post.at www.business.post.at
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