Quarterly Report • Oct 15, 2009
Quarterly Report
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Österreichische Post AG
| Veränderung | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Mio EUR | H1 2007 | H1 2008 | H1 2009 | 2008/2009 | |
| Gewinn- und | Umsatz | 1.116,8 | 1.198,8 | 1.156,0 | -3,6% |
| Verlustrechnung | EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) | 130,2 | 139,8 | 126,5 | -9,5% |
| EBITDA-Marge | 11,7% | 11,7% | 10,9% | - | |
| EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) | 85,0 | 81,9 | 75,4 | -8,0% | |
| EBIT-Marge | 7,6% | 6,8% | 6,5% | - | |
| EBT (Ergebnis vor Steuern) | 86,6 | 89,1 | 75,2 | -15,5% | |
| Periodenergebnis | 67,9 | 70,1 | 56,2 | -19,9% | |
| Ergebnis je Aktie (EUR) | 0,97 | 1,00 | 0,83 | -17,0% | |
| Mitarbeiter (Periodendurchschnitt, Vollzeitkräfte) | 24.910 | 26.789 | 25.900 | -3,3% | |
| Cash-Flow | Cash-Flow aus dem Ergebnis | 137,0 | 123,6 | 82,7 | -33,1% |
| Cash-Flow aus Geschäftstätigkeit | 135,4 | 94,9 | 58,9 | -38,0% | |
| Investitionen in Sachanlagen | 42,0 | 40,1 | 37,6 | -6,4% | |
| Investitionen in Beteiligungen | 6,5 | 2,2 | -1,5 | - | |
| Free Cash-Flow vor Investitionen in Wertpapiere | 32,2 | 76,4 | 35,3 | -53,8% | |
| 31. 12. 2007 | 31. 12. 2008 | 30. 6. 2009 | |||
| Bilanz | Bilanzsumme | 2.058,6 | 1.874,6 | 1.780,9 | -5,0% |
| Langfristiges Vermögen | 1.361,9 | 1.252,1 | 1.245,2 | -0,5% | |
| Kurzfristiges Vermögen | 694,3 | 622,5 | 535,7 | -13,9% | |
| Eigenkapital | 874,3 | 741,5 | 631,8 | -14,8% | |
| Langfristige Verbindlichkeiten | 598,0 | 551,8 | 526,3 | -4,6% | |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | 586,3 | 581,3 | 622,9 | +7,2% | |
| Bilanzkennzahlen | Verzinsliches Fremdkapital | -711,5 | -655,9 | -623,0 | -5,0% |
| Verzinsliche Aktiva | 538,1 | 385,8 | 308,2 | -20,1% | |
| Nettoverschuldung | -173,4 | -270,2 | -314,8 | +16,5% | |
| Eigenkapitalquote | 42,5% | 39,6% | 35,5% | - |
Die Tendenzen des ersten Halbjahres 2009 bestätigen unsere Erwartung, dass die internationale Wirtschaftskrise auch für die Österreichische Post eine große Herausforderung bedeutet. Das liegt vor allem daran, dass die Transportvolumina des Brief- und Paketmarkts von der ökonomischen Entwick lung, vom Konsumverhalten der Bevölkerung und den Werbeausgaben der Unternehmen abhängig sind.
Im aktuellen wirtschaftlichen Umfeld versuchen außerdem viele unserer Kunden, den sinkenden Umsätzen durch Kosteneinsparungen zu begegnen. Die Summe dieser Entwicklungen sowie der Strukturwandel durch die zunehmende Substitution von Briefen durch elektronische Medien haben negative Auswirkungen auf das geschäftliche Sendevolumen von Briefen und Paketen. Der Umsatz des Post Konzerns reduzierte sich daher im Vergleich zum ersten Halb jahr des Vor jahres um 3,6% oder 42,8 Mio EUR auf 1.156,0 Mio EUR. Im zweiten Quartal erfolgte ein Rück gang um 4,8% auf 560,8 Mio EUR.
Maßgebliche Veränderungen gab es sowohl in der Division Brief mit einem Umsatzrückgang von 4,5%, bedingt durch die Reduktion der täglichen Ge schäftspost und der Werbesendungen, als auch in der Division Paket & Logistik (–3,0%) durch einen rezessionsbedingten Preisdruck bei Premiumpaketen. Der Be reich Standardpaket in Österreich entwickelte sich, unterstützt durch den Volumenszuwachs des neuen Kunden Hermes, positiv.
Die Österreichische Post hat bereits 2008 begonnen, der rückläufi gen Entwicklung mit Maßnahmen zur Effi zienzsteigerung und Kostensenkung entgegenzusteuern. Daraus resultieren erste sichtbare Erfolge bei der Reduktion der Sachkosten und bei der Anpassung der Personalkapazitäten. In Summe konnten etwa 36 Mio EUR an Kosteneinsparungen erzielt wer den. Das rückläufi ge Ergebnis war jedoch wesent lich vom Umsatzrückgang um 42,8 Mio EUR und von der erfolgten Gehaltssteigerung von 22 Mio EUR im ersten Halbjahr 2009 geprägt; das Ergebnis
Generaldirektor Vorstandsdirektor Vorstandsdirektor Vorstandsdirektor
Mag. Dr. Rudolf Jettmar Dipl.-Ing. Dr. Herbert Götz Dipl.-Ing. Walter Hitziger Dipl.-BW (FH) Carl-Gerold Mende
Vorwort des Vorstands Geschäftsentwicklung H1 2009 Geschäftsentwicklung Divisionen Konzernzwischenabschluss Konzernanhang Erklärung der gesetzlichen Vertreter
vor Zinsen und Steuern (EBIT) verringerte sich um 8,0% auf 75,4 Mio EUR.
Wir gehen davon aus, dass die aktuelle Entwicklung angesichts der sich stetig verschlechternden wirtschaftlichen Situation vieler Unternehmen anhält und das Brief- und Paketgeschäft der Österreichischen Post weiterhin negativ beeinträchtigt bleibt. Es ist damit zu rechnen, dass die Volumensentwicklung auch im zweiten Halbjahr rückläufi g sein wird; die Phase der Bodenbildung dieses Trends scheint noch nicht erreicht.
Die Österreichische Post wird daher ihre Maßnahmen intensivieren, um sowohl durch vertriebsseitige Initiativen als auch durch weitere Kosten einspa run gen der Wirtschaftskrise entgegenzusteuern. Bei den Personalkosten sollte es gelingen, den Lohn- und Ge haltssteigerungen im Jahr 2009 durch Nutzung der Mitarbeiterfl uktuation und durch die Nicht-Nachbe setzung frei werdender Stellen entgegenzuwirken, um somit den Personalaufwand zu reduzieren. Positiv unterstützen sollte uns hier der ab 1. August 2009 geltende Kollektivvertrag für neu eintretende Mit arbeiter. Auch bei den Sachkosten sind Einsparungen vorgesehen. Bei Materialaufwand/Aufwand für be zogene Leistungen und sonstigen betrieblichen Auf wendungen wird angepeilt, die Kosten in Summe um 30 Mio EUR unter das Niveau von 2008 zu senken.
Als wichtigen Meilenstein in der weiteren Entwicklung der Österreichischen Post sehen wir die faire Gestaltung eines neuen Postmarktgesetzes in Österreich ohne große einseitige Belastungen für unser Unternehmen. Die österreichische Bundesregierung hat eine Regierungsvorlage zu diesem Gesetz Ende Juli 2009 beschlossen, eine Entscheidung im Parlament wird für Herbst 2009 erwartet.
Ebenfalls im Herbst – ab 1. Oktober 2009 – freuen wir uns, Herrn Dr. Georg Pölzl als neuen Vorstandsvorsitzenden der Österreichischen Post willkommen zu heißen.
Wirtschaftliches Umfeld und Rahmenbedingungen Im ersten Halbjahr 2009 und speziell im zweiten Quartal entwickelte sich die Wirtschaft nur schwach. Alle westlichen Volkswirtschaften befi nden sich in einer Schrumpfungsphase, einhergehend mit steigender Arbeitslosigkeit. Auch die Prog nosen für das Gesamtjahr 2009 haben sich in den letzten Monaten signifi kant verschlechtert. Im De zem ber 2008 wurde für das Jahr 2009 noch mit einem moderaten Rückgang des Wirtschafts wachstums in Österreich von 0,1% (IHS) bzw. 0,5% (WIFO) gerechnet. Die Prognosen von Ende Juni 2009 für das Gesamtjahr 2009 gehen bereits von einem Ab schwung von 4,3% und 3,4% für Österreich aus, die EU-Kommission prognostiziert in ihrer Analyse vom Mai 2009 einen Abschwung von 4,0%. Für den Euro-Raum wird von einem Rückgang von 4,5% (IHS) bzw. 4,0% (EU-Kommission) ausgegangen. Die globale Krise hat auch die Länder Süd-/Osteuropas erfasst. Die Prognosen verheißen auch für diese Länder Rückgänge in der Wirtschaftsleistung: Slowakei –5,4%, Ungarn –6,4%, Kroatien –4,9%, Serbien –4,8% (Uni-Credit CEE Quarterly).
Das negative Wachstum wird 2009 voraussichtlich mit einer niedrigeren Infl ation einhergehen. Die Verbraucherpreise werden laut IHS-Prognose aufgrund des weltweiten Falls der Energie- und Rohstoffpreise sowie der schwachen Konjunktur in Österreich nur um 0,6% zulegen. Die steigende Arbeitslosigkeit und der zurückhaltende private Konsum sind weitere Folgen der Krise.
Auch die Volumina des Brief- und Paketmarkts hängen zum Teil mit der Wirtschaftsentwicklung und dem Konsumentenverhalten zusammen. Durch das Anwachsen des Anteils der Werbesendungen am Gesamtvolumen der adressierten Sendungen ist in den letzten Jahren eine stärkere Abhängigkeit von den allgemeinen Werbeausgaben entstanden. Diese werden jedoch in einem pessimistischen Wirtschafts-
klima reduziert oder aufgeschoben. Weltweit wird von einem Rückgang der Werbeausgaben von 8,5% aus gegangen (ZenithOptimedia, Juli 2009); im Dezem ber des Vorjahres wurden noch –0,2% prognostiziert. Darüber hinaus hat der wirtschaftliche Ab schwung auch Rückgänge bei geschäftlichen Sendevolumina zur Folge. Ein weiterer grundsätz licher Trend, der sich nun verstärkt zeigt, ist die elek troni sche Substitution von Briefen.
Im Hinblick auf die EU-weite Umsetzung der dritten Post-Richtlinie hat die österreichische Bundesregierung Ende Juli die Regierungsvorlage zum Post marktgesetz beschlossen. Die Behandlung im österreichischen Parlament erfolgt im Herbst 2009. Aus Sicht der Österreichischen Post sind einige zentrale Themen derzeit unbefriedigend gelöst.
Veränderungen im Konsolidierungs kreis Ende Februar 2009 wurden 49,8% an der Mader Zeitschriftenverlags GmbH, Wien, veräußert. Der An teil an der weiterhin at equity in den Konzernabschluss einbezogenen Mader beträgt nun 25,1%. Am 1. April 2009 hat die Österreichische Post eine 100%-Beteiligung an der feibra Tirol erworben. Die feibra Tirol ist im Bereich der Zustellung von unadressierten Werbesendungen tätig.
Am 31. Mai 2009 hat die Österreichische Post 40% der Anteile des Unternehmens EBPP – Electronic Bill Presentment and Payment erworben. Das Unter nehmen beschäftigt sich mit der elektronischen Zustellung von RSa- und RSb-Briefen (eingeschriebene Briefe).
In der Vergleichsperiode des Vorjahres wurde das Konzernunternehmen Distra NV Belgien mit 30. April 2008 in den Konsolidierungskreis aufgenommen. Die 24VIP Bosnien-Herzegowina wurde im ersten Halbjahr des Vorjahres noch nicht konsolidiert.
Geschäftsentwicklung – Ertragslage Die rückläufi ge Wirtschaftsentwicklung im Jahr 2009 hat nunmehr in vielen Unternehmen ihre Spuren hinterlassen. Sinkende Umsätze und vermehrter Kostendruck führen zu verstärkten Rückgängen des ge schäftlichen Sendevolumens von Briefen und Paketen. Neben dieser Entwicklung war das Ergebnis der Österreichischen Post auch durch die geringere An zahl an Werktagen im Vergleich zum ersten Halbjahr 2008 beeinträchtigt. Der Umsatz des Post Konzerns reduzierte sich daher im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres um 3,6% oder 42,8 Mio EUR auf 1.156,0 Mio EUR. Im zweiten Quartal erfolgte ein Rückgang um 4,8% auf 560,8 Mio EUR.
Der Umsatz der Division Brief zeigte im ersten Halbjahr einen Rückgang von 4,5%, der hauptsächlich aus den Geschäftsfeldern Briefpost und Infomail (adressierte und unadressierte Werbesendungen) resultierte. Hier waren sowohl die reduzierte täg liche Geschäftspost aufgrund der rückläufi gen Wirt schaftsentwicklung und der Substitution durch elektronische Medien als auch der verzögerte Einsatz von Werbeausgaben im Direct Marketing spürbar.
Rezessionsbedingte Mengenrückgänge und der internationale Preisdruck wirkten sich negativ auf die Umsatzentwicklung in der Division Paket & Logistik (–3,0%), insbesondere im Bereich Premiumpaket, aus. Bei Standardpaketen in Österreich war ein Wachstum zu verzeichnen, unterstützt durch den neuen Kunden Hermes.
Der Umsatzzuwachs von 1,3% im Filialnetz ist auf die gute Entwicklung beim Verkauf von Mobil- und Festnetzprodukten zurückzuführen. Die Finanz dienstleistungen entwickelten sich stabil.
| Mio EUR | H1 2008 | H1 2009 | % | Q2 2008 | Q2 2009 |
|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz gesamt | 1.198,8 | 1.156,0 | -3,6% | 588,9 | 560,8 |
| Brief | 720,5 | 688,4 | -4,5% | 350,5 | 335,5 |
| Paket & Logistik | 382,5 | 371,1 | -3,0% | 191,3 | 180,2 |
| Filialnetz | 94,0 | 95,2 | +1,3% | 46,0 | 44,5 |
| Sonstiges/Konsolidierung | 1,8 | 1,2 | -30,6% | 1,1 | 0,6 |
| Werktage in Österreich2 | 125 | 122 | - | 62 | 60 |
1 Außenumsatz der Divisionen
2 Kalender-Werktage
| Veränderung | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Mio EUR | H1 2008 | H1 2009 | % | Q2 2008 | Q2 2009 |
| Umsatzerlöse | 1.198,8 | 1.156,0 | -3,6% | 588,9 | 560,8 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 35,8 | 36,0 | +0,5% | 21,1 | 19,4 |
| Materialaufwand und Aufwand | |||||
| für bezogene Leistungen | -368,9 | -368,1 | -0,2% | -185,9 | -181,6 |
| Personalaufwand | -581,2 | -560,9 | -3,5% | -283,7 | -271,0 |
| Sonstige betriebliche | |||||
| Aufwendungen | -145,2 | -141,2 | -2,7% | -76,3 | -73,5 |
| Ergebnis aus | |||||
| assoziierten Unternehmen | 0,5 | 4,8 | - | 0,3 | 0,2 |
| EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, | |||||
| Steuern und Abschreibungen) | 139,8 | 126,5 | -9,5% | 64,4 | 54,3 |
| Abschreibungen | -57,9 | -51,2 | -11,6% | -32,4 | -26,7 |
| EBIT (Ergebnis vor | |||||
| Zinsen und Steuern) | 81,9 | 75,4 | -8,0% | 32,1 | 27,6 |
| Sonstiges Finanzergebnis | 7,1 | -0,1 | - | 5,0 | -0,8 |
| EBT (Ergebnis vor Steuern) | 89,1 | 75,2 | -15,5% | 37,1 | 26,8 |
| Ertragsteuern | -18,9 | -19,1 | +0,9% | -8,8 | -4,3 |
| Ergebnis nach Ertragsteuern = | |||||
| Periodenergebnis | 70,1 | 56,2 | -19,9% | 28,3 | 22,5 |
| Ergebnis je Aktie (EUR) | 1,00 | 0,83 | -17,0% | 0,40 | 0,33 |
Die Prioritäten der Österreichischen Post liegen verstärkt einerseits auf vertriebsseitigen Initia tiven und andererseits auf Aktivitäten zur Effi zienz steigerung und Kostensenkung. Diesbezügliche Maßnahmen zeigen nun erste Erfolge. Dem Um satz rückgang um 42,8 Mio EUR und der Lohn- und Ge haltssteigerung von 22 Mio EUR stehen operative Kosten einsparungen von 36 Mio EUR gegenüber.
Der Materialaufwand und Aufwand für bezogene Leistungen ist im Halbjahresvergleich um 0,8 Mio EUR leicht gesunken. Einsparungen auf Basis bereits eingeleiteter Maßnahmen werden vorrangig im zweiten Halbjahr 2009 erwartet.
Die größte Aufwandsposition der Österreichischen Post stellt der Personalaufwand mit 560,9 Mio EUR dar, das entspricht nahezu 50% des Umsatzes. Kostensteigernd wirkten sich die per Ende 2008 vereinbarten Lohnabschlüsse aus; basierend auf der hohen Infl ationsrate des Jahres 2008 war für Öster reich etwa eine Gehaltssteigerung von 3,7% ab 1. Jänner 2009 vereinbart worden. Die Gehaltsstei gerungen machten im ersten Halbjahr 2009 konzern weit etwa 22 Mio EUR an Mehrkosten aus, denen durch Aufnahmestopp und Nutzung der Mit arbei ter fl uk tua-
tion entgegengewirkt werden konnte. Der durchschnittliche Personalstand des Post Konzerns reduzierte sich im Vergleich zum ersten Halbjahr 2008 um 889 auf 25.900 Mitarbeiter.
Der Personalaufwand enthält wie in den Vorjahren die Veränderung der Rückstellung für Unteraus lastung. Im ersten Halbjahr 2009 reduzierte sich die Rückstellung für Unterauslastung in der Bilanz um insgesamt 22,3 Mio EUR. Im Gegensatz dazu wurden 15,1 Mio EUR an Rückstellungen für Mitarbeiter gebildet, die den Sozialplan zur Übergangskarenzierung bis zum Pensionsantritt angenommen haben.
Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Berichtszeitraum geringfügig auf 36,0 Mio EUR gestiegen; darin inkludiert sind Mieterträge in Höhe von 12,6 Mio EUR.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich um 2,7% auf 141,2 Mio EUR. Die größten darin enthaltenen Positionen sind Leasing, Miet- und Pachtzinsen (35,3 Mio EUR) sowie Instand hal tungsaufwendungen (19,7 Mio EUR). Einsparungen wurden bei diversen betrieblichen Aufwendungen, wie Beratung, Kommunikation, IT und Reisespesen, erzielt.
| Veränderung | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Mio EUR | H1 2008 | H1 2009 | Mio EUR | Q2 2008 | Q2 2009 | |
| EBITDA gesamt | 139,8 | 126,5 | -13,3 | 64,4 | 54,3 | |
| Brief | 152,5 | 132,9 | -19,6 | 70,1 | 61,7 | |
| Paket & Logistik | 20,3 | 9,5 | -10,8 | 9,3 | 2,4 | |
| Filialnetz | 9,6 | -1,1 | -10,7 | 5,6 | -2,6 | |
| Sonstiges/Konsolidierung | -42,6 | -14,8 | +27,8 | -20,5 | -7,1 |
Das EBITDA des Österreichischen Post Konzerns lag im ersten Halbjahr mit 126,5 Mio EUR um 9,5% unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Die EBITDA-Marge beträgt somit 10,9%.
Die Abschreibungen der Österreichischen Post sind im ersten Halbjahr 2009 auf 51,2 Mio EUR zurückgegangen (–11,6%). Darin enthaltene Abschreibungen für Wertminderungen beliefen sich auf 2,0 Mio EUR.
| Veränderung | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Mio EUR | H1 2008 | H1 2009 | Mio EUR | Q2 2008 | Q2 2009 | |
| EBIT gesamt | 81,9 | 75,4 | -6,6 | 32,1 | 27,6 | |
| Brief | 135,7 | 114,5 | -21,2 | 61,6 | 51,4 | |
| Paket & Logistik | 7,1 | -3,4 | -10,5 | 2,4 | -4,1 | |
| Filialnetz | 6,7 | -4,0 | -10,7 | 4,2 | -4,1 | |
| Sonstiges/Konsolidierung | -67,6 | -31,8 | +35,8 | -36,1 | -15,6 |
Bedingt durch den Umsatzrückgang und die eingetretenen Kosteneffekte reduzierte sich auch das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) der Österreichischen Post im ersten Halbjahr 2009 um 8,0% auf 75,4 Mio EUR (EBIT-Marge von 6,5%).
Alle operativen Divisionen verzeichneten rezessionsbedingt eine Beeinträchtigung des Ergebnisses. Die Division Brief erwirtschaftete ein positives EBIT von 114,5 Mio EUR (–21,2 Mio EUR im Vergleich zum Vorjahr), die Division Paket & Logistik ein negatives EBIT von 3,4 Mio EUR (–10,5 Mio EUR), ebenso wie die Division Filialnetz mit –4,0 Mio EUR (–10,7 Mio EUR). Eine Ver besserung wurde hingegen im Bereich Sonstiges/Konsolidierung erreicht. Dieser Bereich enthält nicht weiterverrechnete Aufwendungen zentraler Abtei lun gen, Aufwendungen im Zusammen hang mit leer stehenden Immobilien, Aufwendungen für Sozial plan leistungen an Mitarbeiter sowie die Verände rung der Rückstellung für Unterauslastung, aber auch Mieteinnahmen und Erlöse aus Anlagenver käufen.
Im ersten Halbjahr 2009 war die Notwendigkeit einer zusätzlichen Rückstellungsbildung gering. Es wurden sogar vermehrt Mitarbeiter, für die in der Vorperiode eine Rückstellung für Unterauslastung gebildet worden war, wieder in den laufenden Arbeitsprozess integriert, sodass in Summe eine Rück stellungsreduktion möglich war. Im Gegensatz dazu wurden Rückstellungen für Mitarbeiter gebildet, die den Sozialplan zur Übergangskarenzierung bis zum Pensionsantritt angenommen haben. Im Bereich Sonstiges/Konsolidierung ist daher eine Verbesserung auf nunmehr –31,8 Mio EUR eingetreten.
Das Finanzergebnis des Österreichischen Post Konzerns reduzierte sich im ersten Halbjahr 2009 auf –0,1 Mio EUR, unter anderem bedingt durch das gesunkene Zinsniveau und einen positiven Einmaleffekt im Vorjahr.
Das Ergebnis vor Steuern verminderte sich um 15,5% auf 75,2 Mio EUR. Nach Abzug von Steuern im Ausmaß von 19,1 Mio EUR ergibt sich ein Periodenergebnis (Ergebnis nach Steuern) von 56,2 Mio EUR (dies entspricht 0,83 EUR/Aktie).
90 60 30 0 75,4 81,9 85,0
H1 07 H1 08 H1 09
| Struktur | |||
|---|---|---|---|
| Mio EUR | 31. 12. 2008 | 30. 6. 2009 | 30. 6. 2009 |
| AKTIVA | |||
| Langfristiges Vermögen | 1.252,1 | 1.245,2 | 69,9% |
| davon andere Finanzanlagen sowie Finanzinvestitionen in Wertpapiere | 132,2 | 147,7 | 8,3% |
| Kurzfristiges Vermögen | 622,5 | 535,7 | 30,1% |
| davon Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 248,1 | 144,6 | 8,1% |
| 1.874,6 | 1.780,9 | 100,0% | |
| PASSIVA | |||
| Eigenkapital | 741,5 | 631,8 | 35,5% |
| Langfristige Verbindlichkeiten | 551,8 | 526,3 | 29,6% |
| davon Rückstellungen | 466,2 | 451,0 | 25,3% |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | 581,3 | 622,9 | 35,0% |
| 1.874,6 | 1.780,9 | 100,0% |
Die Österreichische Post folgt einer risikoaversen Geschäftsgebarung. Dies zeigt sich an der hohen Eigenkapitalquote, den geringen Finanzverbindlichkeiten und dem hohen Zahlungsmittelbestand.
Der überwiegende Teil der Bilanzsumme des Österreichischen Post Konzerns von insgesamt 1.780,9 Mio EUR entfällt mit einem Anteil von 69,9% oder 1.245,2 Mio EUR auf langfristiges Vermögen.
Innerhalb des langfristigen Vermögens nehmen die Positionen Sachanlagen mit 714,7 Mio EUR sowie Finanzinvestitionen in Wertpapiere und andere Finanzanlagen mit 147,7 Mio EUR eine bedeutende Stellung ein. Zu den größten Posten des kurzfristigen Vermögens gehören mit 356,4 Mio EUR Forderungen sowie mit 144,6 Mio EUR Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente.
Passivseitig setzt sich die Bilanzsumme aus Eigen kapital (35,5%), langfristigen Verbindlichkeiten (29,6%) und kurzfristigen Verbindlichkeiten (35,0%) zusammen. Die langfristigen Verbindlichkeiten von insgesamt 526,3 Mio EUR beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen (in Summe 451,0 Mio EUR). Auf die Rückstellung für Unterauslastung entfallen 285,6 Mio EUR (307,8 Mio EUR Ende 2008). Bei den kurzfristigen Verbindlichkeiten in Höhe von 622,9 Mio EUR dominieren Verbindlichkeiten aus Liefe run gen und Leistungen (207,2 Mio EUR).
Die Österreichische Post verfügt in Summe über einen erheblichen Bestand an kurzfristigen und lang fristigen Finanzmitteln. Per 30. Juni 2009 waren dies Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläqui va lente von insgesamt 144,6 Mio EUR und Finanzinvestitionen in Wertpapiere von 118,0 Mio EUR. Der
Bestand an Finanzmitteln hat sich von 340,6 Mio EUR per 31. Dezember 2008 auf 262,6 Mio EUR per 30. Juni 2009 reduziert, dies inkludiert die Dividen den auszahlung im zweiten Quartal 2009. Den Finanz mitteln stehen Bankverbindlichkeiten von lediglich 132,5 Mio EUR gegenüber.
| Mio EUR | H1 2008 | H1 2009 |
|---|---|---|
| Cash-Flow aus dem Ergebnis | 123,6 | 82,7 |
| ± Veränderungen im Nettoumlaufvermögen | -28,7 | -23,8 |
| = Cash-Flow aus Geschäftstätigkeit | 94,9 | 58,9 |
| ± Cash-Flow aus Investitionstätigkeit | -5,2 | -48,3 |
| davon Erwerb/Verkauf von Wertpapieren | +13,3 | -24,7 |
| = Free Cash-Flow | 89,7 | 10,5 |
| Free Cash-Flow vor Investitionen in Wertpapiere | 76,4 | 35,3 |
Im Cash-Flow aus dem Ergebnis in Höhe von 82,7 Mio EUR waren sowohl die rezessionsbedingten Effekte als auch die geringere Anzahl an Werktagen feststellbar. Dementsprechende Umsatzrückgänge im Briefund Paketgeschäft wirkten sich einnahmen seitig aus.
Der Cash-Flow aus der Veränderung des Netto umlaufvermögens betrug im ersten Halbjahr –23,8 Mio EUR und inkludiert die Erhöhung von Forderungen, reduzierte Verbindlichkeiten sowie geringere Rückstellungen. In Summe ergibt sich für das erste Halbjahr 2009 ein Cash-Flow aus der Geschäftstätigkeit in Höhe von 58,9 Mio EUR.
Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit mit –48,3 Mio EUR beinhaltet den Erwerb von Sachanlagen (CAPEX) mit 37,6 Mio EUR sowie den Erwerb von Wertpapieren in Höhe von 24,7 Mio EUR. Der erwirtschaftete Free Cash-Flow vor dem Erwerb von Wertpapieren betrug 35,3 Mio EUR.
Investitionen Die Investitionen in Sachanlagen der Österreichischen Post erreichten im ersten Halbjahr 2009 ein Volumen von 34,0 Mio EUR. Rund die Hälfte der Investitionen wurde für im Bau befi ndliche Anlagen (Zagreb/Kroatien, Bratislava/Slowakei) aufgewendet. In der Division Brief wurden Investitionen in die Verbesserung der Lesetechnik bei Briefverteilanlagen getätigt.
Rund ein Drittel der Investitionen stellen Büro- und Geschäftsausstattung dar und betreffen vor allem den Ankauf von Zustellertischen/Steckregalen so wie LKWs für die Briefl ogistik und Anschaffungen für den Fuhrpark der trans-o-fl ex-Gesellschaften. In der Division Filialnetz umfassen die Investitionen Han delswarenregale, Schalterpultanlagen sowie diverse Be triebs- und Geschäftsausstattungs gegen stände für die Postfi lialen. Der Rest entfi el auf Grund stücke und Bauten sowie technische Anlagen.
Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der Vollzeitkräfte des Österreichischen Post Konzerns ging im Berichtszeitraum gegenüber dem Vergleichs zeitraum des Vorjahres um 3,3% oder 889 Mitarbeiter auf nunmehr 25.900 Mitarbeiter zurück. Dieser Rückgang resultiert vor allem aus einer Abnahme in der Division Brief.
Der weitaus größte Teil der Konzernmitarbeiter (in Vollzeitkräften) ist in der Österreichischen Post AG beschäftigt (21.591). In den Tochterunternehmen arbeiten mehr als 4.300 Mitarbeiter.
| H1 2008 | H1 2009 | Struktur | |
|---|---|---|---|
| Brief | 15.716 | 15.139 | 58,5% |
| Paket & Logistik | 4.059 | 3.946 | 15,2% |
| Filialnetz | 4.893 | 4.749 | 18,3% |
| Sonstiges/Konsolidierung | 2.121 | 2.066 | 8,0% |
| Gesamt | 26.789 | 25.900 | 100,0% |
1 Periodendurchschnitt, Vollzeitkräfte
Wesentliche Risiken und Ungewissheiten
Als international tätiges Post- und Logistikdienstleistungsunternehmen ist die Österreichische Post im Rahmen der Geschäftstätigkeit unterschiedlichen Risiken ausgesetzt. Mit diesen strategischen und operativen Risiken setzt sich das Unternehmen bewusst auseinander. Durch die Konzentration auf das Kerngeschäft sowie die jahrzehntelange Erfahrung in diesem Bereich ist es dem Österreichischen Post Konzern möglich, Risiken frühzeitig zu identifi zieren, diese zu bewerten und geeignete Vorsorgemaß nahmen zu treffen. Das Risikomanagement der Österreichischen Post sowie die wesentlichen Risiko gruppen – regulatorische und rechtliche Risiken, Marktund Wettbewerbsrisiken, Risiken aus der Struktur der Dienstverhältnisse, technische Risiken und fi nanzielle Risiken – sind im Konzernlagebericht und -anhang im Geschäftsbericht 2008 der Österreichi schen Post AG ausführlich erläutert (siehe Geschäftsbericht 2008, Seiten 70 bis 74 und 129 bis 133).
Aus den defi nierten Risiken leiten sich auch Unge wissheiten für die restlichen sechs Monate des laufenden Geschäftsjahres ab. In den Divisionen Brief so wie Paket & Logistik unterliegen die prognostizierten Versandmengen jahreszeitlich bedingten Schwankun gen und hängen von der wirtschaftlichen Entwicklung der jeweiligen Kundensegmente ab. Die konjunkturellen Rahmenbedingungen in den Regionen, in denen die Österreichische Post tätig ist, haben sich in den letzten Monaten signifi kant verschlechtert. Eine schlechte Wirtschaftslage der Kunden der Österreichischen Post hat negative Auswirkungen auf die Volumensentwicklung von Briefen und Paketen. Ein gedämpftes wirtschaftliches Um feld kann darüber hinaus auch Einfl uss auf die Wett bewerbssituation und damit auf die erzielbaren Preise für Postdienstleistungen haben. Darüber hinaus ist die Österreichische Post insbesondere im rezessiven Marktumfeld auch von drohenden Ge schäftsausfällen der Kunden betroffen. In der Divi sion Filialnetz sind die Erträge aus Finanz dienstleistungen stark von der wirtschaftlichen Entwicklung des Bank partners BAWAG PSK geprägt, die Erträge aus Tele kommunikationsprodukten von der Produktgestaltung des Partners Telekom Austria. Als Logistikunter nehmen ist die Österreichische Post grundsätzlich dem Risiko steigender Kosten durch höhere Transportund Treibstoffpreise ausgesetzt.
Ausblick 2009 Die ersten sechs Monate des Jahres 2009 zeigen, dass für das gesamte Jahr mit einer schwierigeren wirtschaftlichen Situation zu rechnen ist, als dies zu Beginn des Jahres absehbar war. Die Wirtschaftsprognosen für die Länder, in denen die Österreichische Post tätig ist, wurden in den vergangenen Monaten stetig nach unten revidiert. Die im Dezember 2008 vorliegenden Prognosen von WIFO und IHS für das Wirtschaftswachs tum in Österreich im Jahr 2009 lagen bei –0,5% und –0,1%. Die aktuellen Werte liegen bereits bei –3,4% und –4,3%. Von den Folgen dieses Wirtschafts abschwungs ist auch die Österreichische Post betroffen. Die Österreichische Post erwartet, dass die verschlechterte ökonomische Situation auch weiterhin Auswirkungen auf das Volumen an Briefen, Paketen und Werbesendungen haben wird.
Die geringere Wirtschaftsleistung wirkt sich nunmehr spätzyklisch auf das Brief- und Paketgeschäft der Österreichischen Post aus. Dies zeigt sich am Um satz rückgang des Konzerns von 2,4% im ersten Quartal 2009 und 4,8% im zweiten Quartal 2009. Die Volumsentwicklung im Vergleich zum Vorjahr wird auch im zweiten Halbjahr rückläufi g sein. Es ist da mit zu rechnen, dass die aktuellen Entwicklungen anhalten und die Phase der Bodenbildung dieses Trends voraussichtlich noch nicht erreicht ist.
Für die Österreichische Post haben Effi zienzsteigerungs- und Kostensenkungsprogramme daher weiterhin oberste Priorität. Eingeleitete Maßnahmen werden fortgesetzt und intensiviert.
Bei den Personalkosten sollte es gelingen, der Lohnund Gehaltssteigerung im Jahr 2009 durch Nutzung der Mitarbeiterfl uktuation und durch die Nicht-Nachbesetzung frei werdender Stellen entgegenzuwirken, um den Personalaufwand 2009 zu reduzieren. Unterstützen sollte hier der ab 1. August 2009 geltende Kollektivvertrag für neu eintretende Mitarbeiter. Auch bei den Sachkosten sind Einsparungen
vorgesehen. Bei Materialaufwand/Aufwand für bezogene Leistungen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen wird angepeilt, die Kosten in Summe um 30 Mio EUR unter das Niveau 2008 zu senken.
Zusätzlich ist, wie bereits berichtet, eine Reduktion der Anlageinvestitionen (CAPEX) im Gesamtjahr 2009 um 20% auf 80 Mio EUR vorgesehen.
Besondere Ereignisse nach dem Ende der Zwi schen berichtsperiode Am 1. Juli 2009 hat die Österreichische Post eine 100%-Beteiligung an Rhenus Life Sciences Verwaltungs GmbH, Deutschland, sowie an Rhenus Life Sciences GmbH & Co. KG, Deutschland, erworben. Der Schwerpunkt der Ge schäftstätigkeit beider Unternehmen liegt in der Beförderung und Lagerung von Produkten für den Gesundheitsmarkt inklusive temperaturgeführter Transporte.
Der Zahltag für die in der Hauptversammlung am 6. Mai 2009 beschlossene Sonderdividende von 1,00 EUR pro Aktie (67,6 Mio EUR) ist der 20. August 2009. Zusammen mit der bereits zum 20. Mai 2009 ausgeschütteten Basisdividende von 1,50 EUR (101,3 Mio EUR) entspricht das einer Ausschüttung von insgesamt 168,9 Mio EUR.
Der Aufsichtsrat bestellte in seiner Sitzung vom 15. Juni 2009 Dr. Georg Pölzl als Vorstandsvorsitzenden der Österreichischen Post AG. Er wird sein Amt am 1. Oktober 2009 antreten. Dr. Rudolf Jettmar bleibt weiterhin Finanzvorstand und Generaldirek tor-Stellvertreter. Der Vertrag von Dr. Georg Pölzl läuft bis 30. September 2014.
Die österreichische Bundesregierung hat die Regierungsvorlage zum neuen Postmarktgesetz am 28. Juli 2009 beschlossen und dem Nationalrat zur Behandlung vorgelegt.
| Veränderung | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Mio EUR | H1 2008 | H1 2009 | % Mio |
Q2 2008 | Q2 2009 |
| Außenumsatz | 720,5 | 688,4 | -4,5% -32,1 | 350,5 | 335,4 |
| Briefpost | 389,4 | 370,8 | -4,8% -18,7 | 188,0 | 177,3 |
| Infomail | 263,4 | 250,7 | -4,9% -12,8 | 128,8 | 124,6 |
| Medienpost | 67,6 | 66,9 | -0,9% -0,6 |
33,7 | 33,6 |
| Innenumsatz | 22,1 | 22,2 | +0,3% +0,1 |
11,0 | 11,2 |
| Umsatz gesamt | 742,6 | 710,6 | -4,3% -32,1 | 361,5 | 346,7 |
| EBITDA | 152,5 | 132,9 | -19,6 | 70,1 | 61,7 |
| Abschreibung | -16,8 | -18,4 | +1,6 | -8,5 | -10,2 |
| EBIT | 135,7 | 114,5 | -21,2 | 61,6 | 51,4 |
| EBITDA-Marge1 | 20,5% | 18,7% | - | 19,4% | 17,8% |
| EBIT-Marge1 | 18,3% | 16,1% | - | 17,0% | 14,8% |
| Mitarbeiter2 | 15.716 | 15.139 | -3,7% -577 | - | - |
1 Bezogen auf Gesamtumsatz
Division Brief
2 Periodendurchschnitt, Vollzeitkräfte
Der Außenumsatz der Division Brief reduzierte sich im ersten Halbjahr 2009 gegenüber der Vergleichsperiode 2008 um 4,5% auf 688,4 Mio EUR. Zurückzuführen ist diese Entwicklung einerseits auf die rückläufi ge Wirtschaftsentwicklung sowie die elektronische Substitution von Briefen und andererseits auf die geringere Anzahl an Werktagen.
Das Geschäftsfeld Briefpost verzeichnete einen Um satzrückgang von 4,8% oder 18,7 Mio EUR. Es zeigt sich, dass durch die schlechte wirtschaftliche Lage vieler Unternehmen die stetige Substitution von Briefen durch elektronische Medien beschleunigt wird. Insbesondere im Kundensegment Tele kommunikation erfolgte eine Reduk tion der Versandmengen, während das Sendungsvolumen im Finanzdienstleistungssektor weiterhin konstant blieb. Darüber hinaus ergaben sich negative Auswirkungen durch einen Rückgang bei internationalen Sendungen so wie durch die geringere Anzahl an Werktagen.
Im Geschäftsfeld Infomail (adressierte und unadressierte Werbesendungen) reduzierte sich der Umsatz um 4,9% oder 12,8 Mio EUR. Ein Grund für die nega-
tive Entwicklung ist der allgemeine Rückgang von Werbeausgaben. Bei adressierten Werbesendungen zeigten sich verringerte Sendevolumina insbeson dere im Versandhandel: Aussendungen werden reduziert, verschoben oder gestrichen.
Die Reduktion von Werbesendungen durch den Versandhandel wirkte sich auch negativ auf die Um satzentwicklung des auf Druckdienstleistungen und Dokumentenmanagement spezialisierten Unternehmens meiller direct aus. Die Volumina von unadressierten Werbesendungen des Handels blieben hingegen relativ konstant.
Im Geschäftsfeld Medienpost war aufgrund des konjunkturellen Rückgangs bei Tages- und Wochen zeitungen ein Umsatzrückgang von 0,9% oder 0,6 Mio EUR zu verzeichnen.
In Summe erwirtschaftete die Division Brief ein EBITDA in Höhe von 132,9 Mio EUR. Das EBIT lag mit 114,5 Mio EUR um 15,6% oder 21,2 Mio EUR unter dem Vergleichswert des Vorjahres.
| Veränderung | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| H1 2008 | H1 2009 | % Mio |
Q2 2008 | Q2 2009 | ||
| 382,5 | 371,1 | -3,0% -11,4 | 191,3 | 180,2 | ||
| 17,0 | 12,1 | -28,5% -4,8 |
8,2 | 5,7 | ||
| 399,4 | 383,2 | -4,1% -16,2 | 199,5 | 185,9 | ||
| 20,3 | 9,5 | -10,8 | 9,3 | 2,4 | ||
| -13,2 | -12,9 | -0,3 | -6,9 | -6,4 | ||
| 7,1 | -3,4 | -10,5 | 2,4 | -4,1 | ||
| 5,1% | 2,5% | - | 4,7% | 1,3% | ||
| 1,8% | -0,9% | - | 1,2% | -2,2% | ||
| 4.059 | 3.946 | -2,8% -113 | - | - | ||
1 Bezogen auf Gesamtumsatz
2 Periodendurchschnitt, Vollzeitkräfte
Der Außenumsatz der Division Paket & Logistik reduzierte sich im ersten Halbjahr 2009 auf Basis der negativen Wirtschaftsentwicklung in den Schwerpunktmärkten um 3,0% auf 371,1 Mio EUR. In allen Märkten ist ein rezessionsbedingter Preisdruck und Mengenrückgang festzustellen.
Mit dem Produkt Premiumpaket (Paketzustellung innerhalb von 24 Stunden) wird mit etwa 305 Mio EUR der größte Umsatzanteil erzielt. Obwohl die konjunkturellen Einbußen in diesem Bereich weit geringer ausfi elen als in vielen anderen Logis tik bran chen wie etwa dem Fracht- oder Express geschäft, war ein Umsatzrückgang von 4,8% zu verzeichnen.
Regional gesehen erwirtschaftete die Tochtergesellschaft trans-o-fl ex in Deutschland mit etwa 75% in diesem Pro duktsegment den größten Umsatzanteil, ge folgt von Österreich mit weiterhin steigendem B2B-Paket volumen (9%), Süd-/Osteuropa (9%) und den trans-o-fl ex-Gesellschaften in den Niederlanden und Belgien (7%).
Mit dem Produkt Standardpaket in Österreich wurde eine Umsatzsteigerung von 2,3% auf rund 62 Mio EUR erzielt. Die Versandmengen des neu gewonnenen Großkunden Hermes werden seit 1. Juni 2009 übernommen und tragen positiv zu dieser Entwicklung bei.
Das EBIT der Division betrug im ersten Halbjahr 2009 –3,4 Mio EUR und lag damit unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Zurückzuführen ist dieses Ergebnis auf den rezessionsbedingten Preis- und Mengendruck mit daraus resultierenden negativen Effekten bei den Konzernunternehmen.
| Veränderung | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Mio EUR | H1 2008 | H1 2009 | % Mio |
Q2 2008 | Q2 2009 | |
| Außenumsatz | 94,0 | 95,2 | +1,3% +1,2 |
46,0 | 44,5 | |
| Innenumsatz | 102,0 | 92,8 | -8,9% -9,1 |
51,1 | 45,4 | |
| Umsatz gesamt | 196,0 | 188,1 | -4,0% -7,9 |
97,1 | 89,9 | |
| EBITDA | 9,6 | -1,1 | -10,7 | 5,6 | -2,6 | |
| Abschreibung | -2,9 | -2,9 | 0,0 | -1,4 | -1,5 | |
| EBIT | 6,7 | -4,0 | -10,7 | 4,2 | -4,1 | |
| EBITDA-Marge1 | 4,9% | -0,6% | - | 5,8% | -2,9% | |
| EBIT-Marge1 | 3,4% | -2,1% | - | 4,3% | -4,6% | |
| Mitarbeiter2 | 4.893 | 4.749 | -2,9% -144 | - | - |
1 Bezogen auf Gesamtumsatz
2 Periodendurchschnitt, Vollzeitkräfte
Der Außenumsatz der Division Filialnetz erhöhte sich im ersten Halbjahr 2009 um 1,3%. Die Verbesserung ist größtenteils auf eine Absatzsteigerung bei Mobiltelefonie- und Festnetz-Produkten zurückzuführen.
Erfreulicherweise zeigte sich auch eine stabile Entwicklung bei Finanzdienstleistungen – sowohl hinsichtlich der Sparvolumina als auch bei Wertpapierveranlagungen.
Die Veränderung der Innenumsätze der Division um –8,9% ist auf geringere Philatelieumsätze – nach positiven Einmaleffekten im Vorjahr, etwa durch die Fußball-Europameisterschaft – sowie auf einen Rückgang des Sendevolumens an Briefen und Paketen über das Filialnetz zurückzuführen. Es handelt sich hierbei um rezessionsbedingte Rückgänge sowie um die Auswirkungen der geringeren Volu mina durch die vermehrte Abholung von Brief mengen bei Großkunden.
Das EBIT der Division Filialnetz betrug –4,0 Mio EUR nach +6,7 Mio EUR im ersten Halbjahr des Vorjahres, hauptsächlich bedingt durch den rückläufi gen Innen umsatz. Die geplanten Einsparungspotenziale konnten durch die behördlich verzögerte Umwandlung von unrentablen Kleinpostämtern nur teil weise realisiert werden. Von der geplanten Um stel lung von 300 unrentablen eigenbetriebenen Post fi lialen auf fremdbetriebene Post.Partner-Filialen werden etwa 100 Filialen im Juli und August umgestellt. Weitere Filialen sind in Vorbereitung, deren Um wand lung ist allerdings bis Ende September 2009 durch einen Bescheid des Verkehrsministeriums aufgeschoben.
Vorwort des Vorstands Geschäftsentwicklung H1 2009 Geschäftsentwicklung Divisionen Konzernzwischenabschluss Konzernanhang Erklärung der gesetzlichen Vertreter
| Mio EUR | H1 2008 | H1 2009 | Q2 2008 | Q2 2009 |
|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 1.198,8 | 1.156,0 | 588,9 | 560,8 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 35,8 | 36,0 | 21,1 | 19,4 |
| Gesamte betriebliche Erträge | 1.234,6 | 1.192,0 | 610,0 | 580,2 |
| Materialaufwand und | ||||
| Aufwand für bezogene Leistungen | -368,9 | -368,1 | -185,9 | -181,6 |
| Personalaufwand | -581,2 | -560,9 | -283,7 | -271,0 |
| Abschreibungen | -57,9 | -51,2 | -32,4 | -26,7 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -145,2 | -141,2 | -76,3 | -73,5 |
| Gesamte betriebliche Aufwendungen | -1.153,2 | -1.121,4 | -578,2 | -552,8 |
| Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit | 81,4 | 70,6 | 31,8 | 27,4 |
| Ergebnis aus assoziierten Unternehmen | 0,5 | 4,8 | 0,3 | 0,2 |
| Sonstiges Finanzergebnis | 7,1 | -0,1 | 5,0 | -0,8 |
| Finanzergebnis | 7,6 | 4,7 | 5,3 | -0,6 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 89,1 | 75,2 | 37,1 | 26,8 |
| Ertragsteuern | -18,9 | -19,1 | -8,8 | -4,3 |
| Periodenergebnis | 70,1 | 56,2 | 28,3 | 22,5 |
| Zuzurechnen an: | ||||
| die Aktionäre des Mutterunternehmens | 70,2 | 56,2 | 28,3 | 22,5 |
| die Anteile anderer Gesellschafter | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| EUR | ||||
| Unverwässertes Ergebnis je Aktie | 1,00 | 0,83 | 0,40 | 0,33 |
| Verwässertes Ergebnis je Aktie | 1,00 | 0,83 | 0,40 | 0,33 |
| Mio EUR | ||||
| Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit | 81,4 | 70,6 | 31,8 | 27,4 |
| Ergebnis aus assoziierten Unternehmen | 0,5 | 4,8 | 0,3 | 0,2 |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | 81,9 | 75,4 | 32,1 | 27,6 |
| Mio EUR | H1 2008 | H1 2009 | Q2 2008 | Q2 2009 |
|---|---|---|---|---|
| Periodenergebnis | 70,1 | 56,2 | 28,3 | 22,5 |
| Währungsumrechnungsdifferenzen | 1,0 | -0,3 | 0,9 | 0,9 |
| Marktbewertung zur Veräußerung | ||||
| gehaltene Finanzinstrumente | -1,3 | 0,8 | 0,0 | 3,1 |
| Latente Steuern | 0,3 | -0,2 | 0,0 | -0,8 |
| Marktbewertung von Sicherungsgeschäften | 0,0 | 3,6 | 0,0 | 3,4 |
| Latente Steuern | 0,0 | -0,9 | 0,0 | -0,9 |
| Sonstiges Ergebnis | 0,1 | 3,0 | 0,9 | 5,8 |
| Gesamtperiodenergebnis | 70,2 | 59,2 | 29,2 | 28,2 |
| Zuzurechnen an: | ||||
| die Aktionäre des Mutterunternehmens | 70,2 | 59,2 | 29,2 | 28,2 |
| die Anteile anderer Gesellschafter | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| Mio EUR | 31. 12. 2008 | 30. 6. 2009 |
|---|---|---|
| AKTIVA | ||
| Langfristiges Vermögen | ||
| Firmenwerte | 196,5 | 196,6 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 79,7 | 72,9 |
| Sachanlagen | 725,9 | 714,7 |
| Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien | 36,5 | 35,6 |
| Anteile an assoziierten Unternehmen | 7,3 | 7,3 |
| Finanzinvestitionen in Wertpapiere | 92,3 | 107,8 |
| Andere Finanzanlagen | 39,9 | 39,9 |
| Forderungen | 14,9 | 12,4 |
| Latente Steuern | 59,2 | 58,1 |
| 1.252,1 | 1.245,2 | |
| Kurzfristiges Vermögen | ||
| Finanzinvestitionen in Wertpapiere | 0,2 | 10,2 |
| Vorräte | 26,3 | 24,4 |
| Forderungen | 347,8 | 356,4 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 248,1 | 144,6 |
| 622,5 | 535,7 | |
| 1.874,6 | 1.780,9 | |
| PASSIVA | ||
| Eigenkapital | ||
| Grundkapital | 350,0 | 337,8 |
| Eigene Aktien | -12,2 | 0,0 |
| Kapitalrücklagen | 130,5 | 130,5 |
| Gewinnrücklagen | 178,2 | 128,2 |
| Marktbewertung Finanzinstrumente | -24,5 | -21,3 |
| Währungsumrechnungsrücklagen | 0,7 | 0,4 |
| Periodenergebnis | 118,9 | 56,2 |
| 741,5 | 631,8 | |
| Langfristige Verbindlichkeiten | ||
| Rückstellungen | 466,2 | 451,0 |
| Finanzverbindlichkeiten | 45,5 | 38,7 |
| Verbindlichkeiten | 15,7 | 13,8 |
| Latente Steuern | 24,3 | 22,8 |
| 551,8 | 526,3 | |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | ||
| Rückstellungen | 106,1 | 89,0 |
| Ertragsteuerrückstellungen | 13,1 | 12,4 |
| Finanzverbindlichkeiten | 103,1 | 93,8 |
| Verbindlichkeiten | 359,0 | 427,7 |
| 581,3 | 622,9 | |
| 1.874,6 | 1.780,9 |
Konzern-Cash-Flow-Statement
| Mio EUR H1 2008 |
H1 2009 | |
|---|---|---|
| Geschäftstätigkeit 89,1 Ergebnis vor Ertragsteuern |
75,2 | |
| 57,9 Abschreibungen |
51,2 | |
| 0,0 Ergebniswirksame Bewertung von Finanzinstrumenten |
-1,2 | |
| -0,5 Ergebnis von assoziierten Unternehmen |
-4,8 | |
| 10,2 Langfristige Rückstellungen |
-15,2 | |
| -4,2 Ergebnis aus Anlagenverkäufen |
-1,0 | |
| -0,2 Ergebnis aus der Veräußerung von Finanzanlagen |
0,0 | |
| -17,7 Gezahlte Steuern |
-17,7 | |
| -10,5 Nettoabfl uss/-zufl uss Zinsen |
-3,3 | |
| -0,4 Währungsumrechnung |
-0,5 | |
| 123,6 Cash-Flow aus dem Ergebnis |
82,7 | |
| Veränderung des Nettoumlaufvermögens | ||
| -15,9 Forderungen |
-3,9 | |
| -1,1 Vorräte |
1,9 | |
| -1,4 Verbindlichkeiten |
-4,5 | |
| -10,3 Kurzfristige Rückstellungen |
-17,3 | |
| -28,7 Cash-Flow aus Veränderung des Nettoumlaufvermögens |
-23,8 | |
| 94,9 Cash-Flow aus Geschäftstätigkeit |
58,9 | |
| Investitionstätigkeit -1,0 |
-1,0 | |
| Erwerb von immateriellen Vermögenswerten -40,1 |
-37,6 | |
| Erwerb von Sachanlagen 0,4 |
-3,2 | |
| Erwerb von Tochterunternehmen 0,0 |
4,6 | |
| Erwerb/Verkauf von assoziierten Unternehmen -2,6 |
0,0 | |
| Erwerb von Minderheitenanteilen -5,0 |
-24,7 | |
| Erwerb von Finanzinvestitionen in Wertpapiere | ||
| 9,4 Erlöse aus Anlagenverkäufen |
7,7 | |
| 18,3 Erlöse aus Verkauf von Finanzinvestitionen in Wertpapiere |
0,0 | |
| 0,5 Erhaltene Ausschüttungen von assoziierten Unternehmen 14,9 |
0,1 5,6 |
|
| Erhaltene Zinsen -5,2 |
-48,3 | |
| Cash-Flow aus Investitionstätigkeit | ||
| 89,7 Free Cash-Flow |
10,5 | |
| Finanzierungstätigkeit | ||
| -46,7 Veränderung von Finanzverbindlichkeiten |
-10,5 | |
| -98,0 Ausschüttung |
-101,3 | |
| -4,3 Gezahlte Zinsen |
-2,3 | |
| -149,0 Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit |
-114,0 | |
| -59,3 Nettoabnahme des Finanzmittelbestandes |
-103,5 | |
| 309,4 Finanzmittelbestand am 1. Jänner |
248,1 | |
| 250,1 Finanzmittelbestand am 30. Juni |
144,6 |
| 1. HALBJAHR 2008 | Paket & | Konsoli | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Mio EUR | Brief | Logistik | Filialnetz | Sonstiges | dierung | Konzern |
| Außenumsatz | 720,5 | 382,5 | 94,0 | 1,8 | 0,0 | 1.198,8 |
| Innenumsatz | 22,1 | 17,0 | 102,0 | 85,1 | -226,2 | 0,0 |
| Umsatz gesamt | 742,6 | 399,4 | 196,0 | 86,9 | -226,2 | 1.198,8 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 4,6 | 9,2 | 1,9 | 20,2 | 0,0 | 35,8 |
| Gesamte betriebliche Erträge | 747,3 | 408,6 | 197,9 | 107,1 | -226,2 | 1.234,6 |
| Gesamte betriebliche Aufwendungen (ohne Abschreibungen) | -595,0 | -388,2 | -188,2 | -149,9 | 226,2 | -1.095,3 |
| Ergebnis aus assoziierten Unternehmen | 0,2 | 0,0 | 0,0 | 0,3 | 0,0 | 0,5 |
| EBITDA | 152,5 | 20,3 | 9,6 | -42,6 | 0,0 | 139,8 |
| Abschreibungen | -16,8 | -13,2 | -2,9 | -25,0 | 0,0 | -57,9 |
| davon: Wertminderungen | 0,0 | -0,1 | 0,0 | -6,0 | 0,0 | -6,2 |
| EBIT | 135,7 | 7,1 | 6,7 | -67,6 | 0,0 | 81,9 |
| Segmentvermögen | 474,9 | 528,8 | 52,3 | 498,6 | -80,6 | 1.474,0 |
| Anteile an assoziierten Unternehmen | 2,9 | 0,0 | 0,0 | 0,6 | 0,0 | 3,5 |
| Segmentverbindlichkeiten | 326,6 | 166,6 | 76,3 | 548,1 | -79,8 | 1.037,7 |
| Segmentinvestitionen | 19,7 | 26,4 | 1,3 | 7,2 | 0,0 | 54,7 |
| Sonstige nicht zahlungswirksame Aufwendungen | -1,7 | -1,1 | -1,7 | 14,7 | 0,0 | 10,2 |
| Mitarbeiter1 | 15.716 | 4.059 | 4.893 | 2.121 | - | 26.789 |
1 Periodendurchschnitt, Vollzeitkräfte
| 2. QUARTAL 2008 | Paket & | Konsoli | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Mio EUR | Brief | Logistik | Filialnetz | Sonstiges | dierung | Konzern |
| Außenumsatz | 350,5 | 191,3 | 46,0 | 1,1 | 0,0 | 588,9 |
| Innenumsatz | 11,0 | 8,2 | 51,1 | 41,6 | -111,9 | 0,0 |
| Umsatz gesamt | 361,5 | 199,5 | 97,1 | 42,7 | -111,9 | 588,9 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 3,3 | 5,0 | 1,0 | 11,8 | 0,0 | 21,1 |
| Gesamte betriebliche Erträge | 364,9 | 204,5 | 98,1 | 54,5 | -111,9 | 610,0 |
| Gesamte betriebliche Aufwendungen (ohne Abschreibungen) | -295,0 | -195,1 | -92,5 | -75,0 | 111,9 | -545,8 |
| Ergebnis aus assoziierten Unternehmen | 0,2 | 0,0 | 0,0 | 0,1 | 0,0 | 0,3 |
| EBITDA | 70,1 | 9,3 | 5,6 | -20,5 | 0,0 | 64,4 |
| Abschreibungen | -8,5 | -6,9 | -1,4 | -15,6 | 0,0 | -32,4 |
| davon: Wertminderungen | 0,0 | -0,1 | 0,0 | -6,0 | 0,0 | -6,2 |
| EBIT | 61,6 | 2,4 | 4,2 | -36,1 | 0,0 | 32,1 |
Vorwort des Vorstands Geschäftsentwicklung H1 2009 Geschäftsentwicklung Divisionen Konzernzwischenabschluss
Konzernanhang Erklärung der gesetzlichen Vertreter
| 1. HALBJAHR 2009 | Paket & | Konsoli |
|---|---|---|
| ------------------ | --------- | --------- |
| Mio EUR | Brief | Logistik | Filialnetz | Sonstiges | dierung | Konzern |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Außenumsatz | 688,4 | 371,1 | 95,2 | 2,1 | -0,9 | 1.156,0 |
| Innenumsatz | 22,2 | 12,1 | 92,8 | 84,0 | -211,2 | 0,0 |
| Umsatz gesamt | 710,6 | 383,2 | 188,1 | 86,2 | -212,1 | 1.156,0 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 3,0 | 9,3 | 3,5 | 21,0 | -0,8 | 36,0 |
| Gesamte betriebliche Erträge | 713,6 | 392,5 | 191,5 | 107,2 | -212,8 | 1.192,0 |
| Gesamte betriebliche Aufwendungen (ohne Abschreibungen) | -585,3 | -383,0 | -192,6 | -122,3 | 212,9 | -1.070,3 |
| Ergebnis aus assoziierten Unternehmen | 4,6 | 0,0 | 0,0 | 0,3 | 0,0 | 4,8 |
| EBITDA | 132,9 | 9,5 | -1,1 | -14,8 | 0,0 | 126,5 |
| Abschreibungen | -18,4 | -12,9 | -2,9 | -17,0 | 0,0 | -51,2 |
| davon: Wertminderungen | -2,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | -2,0 |
| EBIT | 114,5 | -3,4 | -4,0 | -31,8 | 0,0 | 75,4 |
| Segmentvermögen | 441,9 | 548,8 | 55,0 | 497,6 | -132,3 | 1.411,1 |
| Anteile an assoziierten Unternehmen | 6,8 | 0,0 | 0,0 | 0,5 | 0,0 | 7,3 |
| Segmentverbindlichkeiten | 322,8 | 215,1 | 73,2 | 493,0 | -132,4 | 971,7 |
| Segmentinvestitionen | 14,8 | 10,1 | 1,1 | 8,5 | 0,0 | 34,6 |
| Sonstige nicht zahlungswirksame Aufwendungen | -5,6 | -2,1 | -2,9 | -4,6 | 0,0 | -15,2 |
| Mitarbeiter1 | 15.139 | 3.946 | 4.749 | 2.066 | - | 25.900 |
1 Periodendurchschnitt, Vollzeitkräfte
| 2. QUARTAL 2009 | Paket & | Konsoli | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Mio EUR | Brief | Logistik | Filialnetz | Sonstiges | dierung | Konzern |
| Außenumsatz | 335,4 | 180,2 | 44,5 | 0,4 | 0,2 | 560,8 |
| Innenumsatz | 11,2 | 5,7 | 45,4 | 42,2 | -104,5 | 0,0 |
| Umsatz gesamt | 346,7 | 185,9 | 89,9 | 42,6 | -104,3 | 560,8 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 1,7 | 4,4 | 2,1 | 12,2 | -1,0 | 19,4 |
| Gesamte betriebliche Erträge | 348,4 | 190,3 | 92,0 | 54,7 | -105,3 | 580,2 |
| Gesamte betriebliche Aufwendungen (ohne Abschreibungen) | -286,9 | -188,0 | -94,7 | -61,9 | 105,4 | -526,1 |
| Ergebnis aus assoziierten Unternehmen | 0,2 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,2 |
| EBITDA | 61,7 | 2,4 | -2,6 | -7,1 | 0,1 | 54,3 |
| Abschreibungen | -10,2 | -6,4 | -1,5 | -8,5 | 0,0 | -26,7 |
| davon: Wertminderungen | -2,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | -2,0 |
| EBIT | 51,4 | -4,1 | -4,1 | -15,6 | 0,1 | 27,6 |
19
| Österreich | Deutschland | Andere Länder | Konzern | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Mio EUR | 2008 | 2009 | 2008 | 2009 | 2008 | 2009 | 2008 | 2009 |
| Außenumsatz | 835,9 | 813,2 | 298,1 | 275,3 | 64,8 | 67,4 | 1.198,8 | 1.156,0 |
| Segmentvermögen | 1.029,3 | 996,8 | 352,2 | 310,3 | 92,5 | 104,0 | 1.474,0 | 1.411,1 |
| Segmentinvestitionen | 27,7 | 19,3 | 7,2 | 5,1 | 19,8 | 10,1 | 54,7 | 34,6 |
| Österreich | Deutschland | Andere Länder | Konzern | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Mio EUR | 2008 | 2009 | 2008 | 2009 | 2008 | 2009 | 2008 | 2009 | |
| Außenumsatz | 408,1 | 394,9 | 145,8 | 131,2 | 35,0 | 34,8 | 588,9 | 560,8 |
| Marktbewertung | |||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Finanzinstrumente | |||||||||||
| Währungs- | Anteile | ||||||||||
| Kapital- | Gewinn- | Zur Ver- | Siche- | umrech- | anderer | Konzern- | |||||
| Grund- | Eigene | rück- | rück- | äußerung | rungs- | nungs- | Perioden- | Gesell- | Eigen | ||
| Mio EUR | kapital | Aktien | lagen | lagen | gehalten | geschäfte | rücklagen | ergebnis | Gesamt | schafter | kapital |
| GESCHÄFTSJAHR 2008 | |||||||||||
| Stand am 1. Jänner 2008 | 350,0 | 0,0 | 212,0 | 188,7 | -0,5 | 0,0 | 1,0 | 122,5 | 873,7 | 0,6 | 874,3 |
| Erwerb Minderheitenanteile | -2,0 | -2,0 | -0,6 | -2,6 | |||||||
| Ausschüttung | -45,5 | -122,5 | -168,0 | -168,0 | |||||||
| Periodenergebnis | 70,2 | 70,2 | 70,1 | ||||||||
| Sonstiges Ergebnis | -1,0 | 1,0 | 0,1 | 0,1 | |||||||
| Gesamtperiodenergebnis | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | -1,0 | 0,0 | 1,0 | 70,2 | 70,2 | 0,0 | 70,2 |
| Stand am 30. Juni 2008 | 350,0 | 0,0 | 212,0 | 141,2 | -1,5 | 0,0 | 2,1 | 70,2 | 773,9 | 0,0 | 773,9 |
| Marktbewertung Finanzinstrumente |
|||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Währungs- | Anteile | ||||||||||
| Kapital- | Gewinn- | Zur Ver- | Siche- | umrech- | anderer | Konzern- | |||||
| Grund- | Eigene | rück- | rück- | äußerung | rungs- | nungs- | Perioden- | Gesell- | Eigen | ||
| Mio EUR | kapital | Aktien | lagen | lagen | gehalten | geschäfte | rücklagen | ergebnis | Gesamt | schafter | kapital |
| GESCHÄFTSJAHR 2009 | |||||||||||
| Stand am 1. Jänner 2009 | 350,0 | -12,2 | 130,5 | 178,2 | -20,4 | -4,2 | 0,7 | 118,9 | 741,5 | 0,0 | 741,5 |
| Einzug eigener Aktien | -12,2 | 12,2 | 0,0 | 0,0 | |||||||
| Ausschüttung | -50,0 | -118,9 | -168,9 | -168,9 | |||||||
| Periodenergebnis | 56,2 | 56,2 | 56,2 | ||||||||
| Sonstiges Ergebnis | 0,6 | 2,7 | -0,3 | 3,0 | 3,0 | ||||||
| Gesamtperiodenergebnis | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,6 | 2,7 | -0,3 | 56,2 | 59,2 | 0,0 | 59,2 |
| Stand am 30. Juni 2009 | 337,8 | 0,0 | 130,5 | 128,2 | -19,8 | -1,5 | 0,4 | 56,2 | 631,8 | 0,0 | 631,8 |
Vorwort des Vorstands Geschäftsentwicklung H1 2009 Geschäftsentwicklung Divisionen Konzernzwischenabschluss Konzernanhang Erklärung der gesetzlichen Vertreter
Die Erstellung des Konzernzwischenabschlusses der Österreichischen Post AG zum 30. Juni 2009 erfolgte in Übereinstimmung mit den bis zum 30. Juni 2009 vom International Accounting Standard Board (IASB) herausgegebenen und verpflichtend anzuwendenden International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind. Dieser Konzernzwischenabschluss entspricht auch allen zum 30. Juni 2009 geltenden IFRS, wie sie vom IASB veröffentlicht wurden und bereits anzuwenden sind.
Die Bilanzierung und Bewertung sowie die Erläuterungen und Angaben basieren grundsätzlich auf denselben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, die auch dem Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2008 zugrunde liegen.
Im ersten Halbjahr 2009 wurden folgende neue oder geänderte Standards und Interpretationen erstmals verpflichtend zur Anwendung gebracht:
| Neue/geänderte Standards und Interpretationen | Inkrafttreten1 | |
|---|---|---|
| IFRS 1 | Erstmalige Anwendung der IFRS | 1. 1. 2009 |
| IFRS 2 | Anteilsbasierte Vergütungen | 1. 1. 2009 |
| IAS 32/IAS 1 | Zum fair value kündbare Finanzinstrumente und Finanzinstrumente, | |
| aus denen im Liquidationsfall eine Zahlungsverpflichtung resultiert | 1. 1. 2009 | |
| IFRIC 12 | Dienstleistungskonzessionsvereinbarungen | 1. 1. 2009 |
| IFRIC 16 | Absicherung einer Nettoinvestition in einen ausländischen Geschäftsbetrieb | 1. 1. 2009 |
| IFRS 8 | Operative Segmente | 1. 1. 2009 |
| IAS 1 | Darstellung des Abschlusses – Änderung zur Darstellung eines IFRS-Abschlusses | 1. 1. 2009 |
| IAS 23 | Fremdkapitalkosten | 1. 1. 2009 |
1 Anzuwenden auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem angegebenen Datum beginnen
Die erstmalige Anwendung der geänderten Standards IFRS 1, IFRS 2 und IAS 32/IAS 1 sowie der neuen Interpretationen IFRIC 12 und IFRIC 16 hat keine Auswirkung auf die Darstellung des Konzernabschlusses des Österreichischen Post Konzerns.
Gemäß dem neuen Standard IFRS 8 "Operative Segmente" hat sich die Aufbereitung der Segmentberichterstattung und die Segmentidentifikation an den Informationen zu orientieren, die auch dem zentralen Entscheidungsträger für Entscheidungszwecke zur Verfügung gestellt werden (Management Approach). IFRS 8 ersetzt den bisher im Post Konzern angewendeten IAS 14 vollständig. Die erstmalige Anwendung führt zu einer Trennung der Berichtsspalte "Sonstiges/Konsolidierung".
Durch den überarbeiteten IAS 1 "Darstellung des Abschlusses" soll die Analyse und Vergleichbarkeit von IFRS-Abschlüssen erleichtert werden. Anteilseignerbezogene Eigenkapitalveränderungen sind getrennt von allen anderen eigenkapitalverändernden Transaktionen darzustellen. Im Österreichischen Post Konzern werden zuvor erfolgsneutral in der Eigenkapitalveränderungsrechnung dargestellte Beträge nunmehr in einer Gesamterfolgsrechnung gezeigt.
Die Überarbeitung von IAS 23 "Fremdkapitalkosten" führt zu einer Änderung der im Österreichischen Post Konzern angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. Ab 1. Jänner 2009 werden Fremdkapitalkosten, die direkt dem Erwerb eines qualifizierten Vermögenswertes zugeordnet werden können, als Teil der Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert. Eine wesentliche Änderung auf die Darstellung der Ertragsund Vermögenslage des Konzerns ergibt sich daraus nicht.
Der Konzernabschluss wird in Euro aufgestellt. Alle Beträge sind, sofern nichts anderes angeführt ist, in Millionen Euro (Mio EUR) angegeben. Bei Summierung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können durch Verwendung automatisierter Rechenhilfen rundungsbedingte Rechendifferenzen auftreten.
Für weitergehende Angaben zu den angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verweisen wir auf den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2008, der die Grundlage für den vorliegenden Halb jahresabschluss darstellt.
In den Konzernzwischenabschluss sind neben der Österreichischen Post AG 21 inländische (31. Dezember 2008: 19) und 42 ausländische (31. Dezember 2008: 50) Tochterunternehmen einbezogen, bei denen der Österreichischen Post AG unmittelbar oder mittelbar die Mehrheit der Stimmrechte zusteht. Weiters wurden 5 inländische Unternehmen (31. Dezember 2008: 4) nach der Equity-Methode bewertet.
Im ersten Halbjahr 2009 haben folgende Änderungen des Konsolidierungskreises sowie Verschmelzungen stattgefunden:
| Anteil am Kapital | Transaktions | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Name der Gesellschaft | von | auf | zeitpunkt | Erläuterung | |
| Brief | |||||
| meiller direct AB (meiller lithorex AB)1 | – | 100,0% | 1. 1. 2009 | Verschmelzung | |
| meiller direct (meiller Weiterverarbeitung, | |||||
| lettershop und Dialogservice)1 | – | 100,0% | 1. 1. 2009 | Verschmelzung | |
| Feibra Magyarorszàg (Cont-Média Hungary)1 | – | 100,0% | 2. 1. 2009 | Verschmelzung | |
| Mader Zeitschriftenverlags GmbH | 74,9% | 25,1% | 27. 2. 2009 | Anteilsverkauf | |
| feibra Tirol | – | 100,0% | 1. 4. 2009 | Erwerb | |
| Postservice GmbH | – | 100,0% | 4. 5. 2009 | Gründung | |
| EBPP – Electronic Bill Presentment and Payment | – | 40,0% | 31. 5. 2009 | Erwerb |
| Road Parcel (Merland Expressz)1 | – | 100,0% | 1. 1. 2009 | Verschmelzung |
|---|---|---|---|---|
| VOP (HSH Holding)1 | – | 100,0% | 1. 2. 2009 | Verschmelzung |
| Distra (MIT Transport)1 | – | 100,0% | 1. 2. 2009 | Verschmelzung |
1 Die in Klammer angeführten Konzernunternehmen wurden auf die zuerst genannten Konzernunternehmen verschmolzen
und sind somit nicht mehr im Konsolidierungskreis vorhanden.
Ende Februar 2009 wurden 49,8% an der Mader Zeitschriftenverlags GmbH, Wien, veräußert. Der Anteil an der weiterhin at equity in den Konzernabschluss einbezogenen Mader beträgt nun 25,1%. Das aus dem Verkauf resultierende Ergebnis beträgt 4,4 Mio EUR und wird im Ergebnis aus assoziierten Unternehmen gezeigt.
Am 31. Mai 2009 hat die Österreichische Post 40% der Anteile an der EBPP – Electronic Bill Presentment and Payment, Wien, um 2,0 Mio EUR erworben. Das Unternehmen wird als assoziiertes Unternehmen nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen. Der bei der Kaufpreisaufteilung entstandene Firmenwert in Höhe von 1,9 Mio EUR wird als Bestandteil des Anteils an assoziierten Unternehmen ausgewiesen.
Die im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2008 dargestellten Eventualforderungen blieben im ersten Halb jahr 2009 unverändert. Die Eventualschulden haben sich im Vergleich zum 31. Dezember 2008 nicht wesentlich verändert.
Die im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2008 dargestellten Geschäftsbeziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen haben sich zum 30. Juni 2009 nicht wesentlich verändert.
Im Rahmen der Ermächtigung durch die Hauptversammlung vom 22. April 2008 wurden am 24. April 2009 alle eigenen Aktien (2.447.362 Stück) eingezogen. Das Grundkapital des Konzerns wurde um 12,2 Mio EUR auf 337,8 Mio EUR herabgesetzt und ist nunmehr in 67.552.638 Stückaktien (bis 23. April 2009: 70.000.000 Stückaktien) geteilt.
Ereignisse nach Ende der Zwischenberichtsperiode, die für die Bewertung am 30. Juni 2009 von Bedeutung sind, wie offene Rechtsfälle oder Schadenersatzforderungen sowie andere Verpflichtungen oder Drohverluste, die gemäß IAS 10 gebucht werden müssen, sind im vorliegenden Konzernzwischenabschluss berücksichtigt.
Der Zahltag für die in der Hauptversammlung am 6. Mai 2009 beschlossene Sonderdividende von 1,00 EUR pro Aktie (67,6 Mio EUR) ist der 20. August 2009. Zusammen mit der bereits zum 20. Mai 2009 ausgeschütteten Basisdividende von 1,50 EUR (101,3 Mio EUR) entspricht das einer Ausschüttung von insgesamt 168,9 Mio EUR.
Am 1. Juli 2009 hat die Österreichische Post eine 100%-Beteiligung an Rhenus Life Sciences Verwaltungs GmbH, Deutschland, sowie an Rhenus Life Sciences GmbH & Co. KG, Deutschland, erworben. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit beider Unternehmen liegt in der Beförderung und Lagerung von Produkten für den Gesundheitsmarkt inklusive temperaturgeführt zu behandelnden Gütern.
Der Konzernzwischenabschluss der Österreichischen Post AG, Wien, für das Geschäftshalbjahr vom 1. Jänner bis zum 30. Juni 2009 wurde weder einer vollständigen Prüfung noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen. Der Konzernzwischenabschluss umfasst die Konzernbilanz zum 30. Juni 2009, die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, das Konzern-Cash-Flow-Statement und die Ent wicklung des Konzern-Eigenkapitals für das am 30. Juni 2009 endende Geschäftshalbjahr sowie eine Zu sam menfassung der wesentlichen angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und sonstige Anhangangaben.
Wien, am 3. August 2009
Generaldirektor Vorstandsdirektor
Vorstandsdirektor Vorstandsdirektor
Mag. Dr. Rudolf Jettmar e.h. Dipl.-Ing. Dr. Herbert Götz e.h.
Dipl.-Ing. Walter Hitziger e.h. Dipl.-BW (FH) Carl-Gerold Mende e.h.
Als gesetzliche Vertreter der Österreichischen Post AG bestätigen wir nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte verkürzte Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2009 ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und dass der Halbjahreslagebericht den Geschäftsverlauf, das Geschäftsergebnis und die Lage des Konzerns so darstellt, dass ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns bezüglich der wichtigen Ereignisse während der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres und ihrer Auswirkungen auf den verkürzten Konzernzwischenabschluss, bezüglich der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten in den restlichen sechs Monaten des Geschäftsjahres und bezüglich der offen zu legenden wesentlichen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen vermittelt wird.
Wien, am 3. August 2009
Generaldirektor Vorstandsdirektor
Vorstandsdirektor Vorstandsdirektor
Mag. Dr. Rudolf Jettmar e.h. Dipl.-Ing. Dr. Herbert Götz e.h.
Dipl.-Ing. Walter Hitziger e.h. Dipl.-BW (FH) Carl-Gerold Mende e.h.
| 13. August 2009 | Halbjahresbericht 2009 |
|---|---|
| 20. August 2009 | Ex-Dividendentag und Dividendenzahltag für Sonderdividende von 1,00 EUR je Aktie |
| 13. November 2009 | Zwischenbericht 1.–3. Quartal 2009 |
■ Post (absolut, in EUR; Basis 19 EUR) ■ ATX (relativ zur Post) ■ DJ Euro Stoxx Transportation (relativ zur Post)
Dipl.-Ing. Harald Hagenauer T: +43 (0) 57767-30401 F: +43 (0) 57767-30409 E: [email protected] I: www.post.at/ir
Mag. Marc Zimmermann T: +43 (0) 57767-22626 F: +43 (1) 400 222 017 E: [email protected] I: www.post.at/pr
Die Österreichische Post im Internet: www.post.at www.business.post.at
Konzept, Gestaltung und Gesamtkoordination: Scholdan & Company, Wien Illustration: Artur Bodenstein Druck: Ueberreuter Print und Digimedia GmbH, Korneuburg
Wir haben diesen Bericht mit der größtmöglichen Sorgfalt erstellt und die Daten überprüft. Rundungs-, Satz- oder Druckfehler können dennoch nicht ausgeschlossen werden. Bei der Summierung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können durch Verwendung automatischer Rechenhilfen rundungsbedingte Rechendifferenzen auftreten.
Dieser Bericht enthält auch zukunftsbezogene Einschätzungen und Aussagen, die wir auf Basis aller uns zum gegenwärtigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Diese zukunftsbezogenen Aussagen werden üblicherweise mit Begriffen wie "erwarten", "schätzen", "planen", "rechnen" etc. umschrieben. Wir weisen darauf hin, dass die tatsächlichen Gegebenheiten – und damit auch die tatsächlichen Ergebnisse – aufgrund verschiedenster Faktoren von den in diesem Bericht dargestellten Erwartungen abweichen können. Personenbezogene Formulierungen sind geschlechtsneutral zu verstehen.
Dieser Bericht ist auch in englischer Sprache verfügbar. Maßgeblich ist in Zweifelsfällen die deutschsprachige Version.
Redaktionsschluss: 3. August 2009
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