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Österreichische Post AG

Quarterly Report Nov 13, 2009

752_rns_2009-11-13_93979e81-a450-4cde-b828-335fcf4c2bb0.pdf

Quarterly Report

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Österreichische Post AG

Zwischenbericht 1.–3. Quartal 2009

Highlights Q1–3 2009

  • n Anhaltend schwieriges Marktumfeld: Postdienstleistungen von Rezession und elektronischer Substitution betroffen
  • n Konzernumsatz Q1–3 um 3,4% bzw. 61,4 Mio EUR gesunken
  • Haupttrends sind Volumensrückgänge bei Briefen und Paketen durch Rezession sowie die elektronische Substitution von Briefen
  • Positive Entwicklung des Paket-Geschäfts am österreichischen Markt
  • n Anhaltender Trend im Q3: Konzernumsatz um 3,2% bzw. 18,6 Mio EUR reduziert
  • n EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) Q1–3 um 9,0% auf 93,7 Mio EUR zurückgegangen; im Q3 minus 12,8%
  • n Cash-Flow aus dem Ergebnis Q1–3 von 128,4 Mio EUR (minus 33,4 Mio EUR) und Free Cash-Flow von 77,0 Mio EUR
  • n Solide Bilanz: Überschuss an Zahlungsmitteln gegenüber Finanzverbindlichkeiten
  • n Effizienzsteigerungs- und Kostensenkungsmaßnahmen haben weiterhin oberste Priorität

Kennzahlenüberblick

Veränderung
Mio EUR Q1–3 2007 Q1–3 2008 Q1–3 2009 2008/2009
Gewinn- und Umsatz 1.667,3 1.784,6 1.723,2 -3,4%
Verlustrechnung EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) 190,5 186,9 168,9 -9,7%
EBITDA-Marge 11,4% 10,5% 9,8% -
EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) 118,3 103,0 93,7 -9,0%
EBIT-Marge 7,1% 5,8% 5,4% -
EBT (Ergebnis vor Steuern) 123,4 111,1 91,3 -17,8%
Periodenergebnis 96,1 87,5 67,4 -23,0%
Ergebnis je Aktie (EUR) 1,371 1,252 1,003 -20,3%
Mitarbeiter (Periodendurchschnitt, Vollzeitkräfte) 25.522 27.141 26.099 -3,8%
Cash-Flow Cash-Flow aus dem Ergebnis 207,8 161,7 128,4 -20,6%
Cash-Flow aus Geschäftstätigkeit 211,3 129,5 112,0 -13,6%
Investitionen in Sachanlagen 70,8 60,9 48,3 -20,8%
Investitionen in Beteiligungen 56,0 5,7 0,3 -95,0%
Free Cash-Flow vor Erwerb/Verkauf von Wertpapieren 32,2 94,0 73,4 -21,9%
31. 12. 2007 31. 12. 2008 30. 9. 2009
Bilanz Bilanzsumme 2.058,6 1.874,6 1.739,9 -7,2%
Langfristiges Vermögen 1.361,9 1.252,1 1.214,8 -3,0%
Kurzfristiges Vermögen 694,3 622,5 525,1 -15,6%
Eigenkapital 874,3 741,5 644,6 -13,1%
Langfristige Verbindlichkeiten 598,0 551,8 530,8 -3,8%
Kurzfristige Verbindlichkeiten 586,3 581,3 564,6 -2,9%
Bilanzkennzahlen Verzinsliches Fremdkapital -711,5 -655,9 -631,2 +3,8%
Verzinsliche Aktiva 538,1 385,8 272,8 -29,3%
Nettoverschuldung -173,4 -270,2 -358,4 -32,6%
Eigenkapitalquote 42,5% 39,6% 37,0% -

1 bezogen auf 70,0 Mio Aktien

2

bezogen auf 69,9 Mio Aktien

3 bezogen auf 67,6 Mio Aktien

Vorwort des Vorstands

Die Entwicklung der ersten drei Quartale 2009 hat gezeigt, dass der Wirtschaftsabschwung wie prognostiziert auch die Geschäftstätigkeit der Öster rei chischen Post beeinträchtigt. Transportvolumina von Briefen und Paketen sind von der ökonomischen Entwicklung, vom Konsumverhalten der Bevölke rung und von den Werbeausgaben der Unternehmen abhängig.

Viele unserer Kunden versuchen, sinkenden Umsätzen durch Kosteneinsparungen bei Postdienstleis tungen zu begegnen; daraus ergeben sich negative Auswirkungen auf die Mengen- und Preisentwicklung. Der Umsatz der Österreichischen Post reduzierte sich daher in den ersten neun Monaten des Jahres um 3,4% auf 1.723,2 Mio EUR bzw. im dritten Quartal um 3,2% auf 567,3 Mio EUR.

Wesentliche Umsatzrückgänge hatten sowohl die Division Brief (minus 4,5%) durch Wirtschaftsrückgang und E-Mail-Substitution zu verzeichnen als auch die Divi sion Paket & Logistik (minus 2,4%) durch einen rezessionsbedingten internationalen Preisdruck. Sehr positiv entwickelte sich hingegen das Paket-Geschäft in Österreich. Hier konnte im dritten Quartal ein signifikanter Volumenszuwachs durch den Neukunden Hermes erzielt werden.

In der Division Filialnetz verdeutlicht der Rückgang der internen Umsätze den aktuellen Strukturwandel: Bereits im Vorfeld der Liberalisierung werden Briefe vermehrt bei Großkunden abgeholt. Durch diese veränderten Kundenbedürfnisse und das rezessionsbedingt rückläufige Sendevolumen an Briefen und Paketen über das Filialnetz ist es unumgänglich, die Struktur auf den verstärkten Einsatz fremdbetriebener Post.Partner-Filialen zu adaptieren.

Um dem Umsatzrückgang entgegenzuwirken, haben Kostensenkungsmaßnahmen in der Österreichischen Post oberste Priorität. Es wurden diverse Maßnahmen eingelenkt, um sowohl den Personal- als auch den Sachaufwand des Konzerns nachhaltig zu reduzieren. Durch Nutzung der Fluktuation und den da mit verbundenen Abbau von über 1.000 Mitarbeitern ist es gelungen, die starke Gehaltssteigerung 2009 – basierend auf der hohen Inflationsrate des Vor jahres – zu kompensieren. Auch bei den Sachkosten konnten Nettoeinsparungen von 12 Mio EUR erzielt werden.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern lag in den ersten neun Monaten des Jahres 2009 mit 93,7 Mio EUR um 9,0% unter dem Vergleichszeitraum des Vorjahres, im dritten Quartal um 12,8% darunter.

Für das Gesamtjahr 2009 ist damit zu rechnen, dass sich die reduzierte Wirtschaftsleistung weiterhin negativ auf das Brief- und Paketgeschäft der Österreichischen Post auswirken wird. Unternehmen versuchen eingeleitete Kostensenkungsmaßnahmen fortzusetzen – mit dementsprechendem Preis- und Mengendruck auf Postdienstleistungen. Beim Um satz ist daher auch weiterhin mit einem Abwärtstrend zu rechnen. Mit den vor gesehenen Kosten sen kungsmaß nahmen sollte es gelingen, 2009 ein Konzern-EBIT zu erzielen, das etwa 10% bis 15% unter dem Niveau des Jahres 2008 liegt.

Als wichtigen Meilenstein in der weiteren Entwicklung der Österreichischen Post sehen wir die faire Gestaltung eines neuen Postmarktgesetzes in Österreich ohne einseitige Belastungen für unser Unternehmen. Die österreichische Bundesregierung hat eine Regierungsvorlage zu diesem Gesetz Ende Juli 2009 beschlossen, eine Entscheidung im Parlament wird Ende des Jahres 2009 erwartet.

Die Österreichische Post wird auch weiterhin zur Sicherung der Ertragskraft alle erforderlichen Maßnahmen setzen, um Umsätze zu sichern, die Kostenstruktur zu verbessern und die Flexibilität des Post Konzerns zu erhöhen.

Vorstandsdirektor Vorstandsdirektor Vorstandsdirektor

Dr. Georg Pölzl Mag. Dr. Rudolf Jettmar Generaldirektor Generaldirektor-Stellvertreter

Dr. Herbert Götz Dipl.-Ing. Walter Hitziger Dipl.-BW (FH) Carl-Gerold Mende

Geschäftsentwicklung 1.–3. Quartal 2009

Wirtschaftliches Umfeld und Rahmenbedingungen Nach dem starken Rückgang der Wirtschaft in den ersten beiden Quartalen hat sich dieser Trend nun abgeschwächt. Im Jahresdurchschnitt 2009 wird für Österreich somit ein Minus von 3,4% (WIFO) bzw. 3,8% (IHS) prognostiziert. Das negative Wachstum wird 2009 mit einer niedrigeren Inflation einhergehen. Die Verbraucherpreise werden laut WIFO-Prognose aufgrund des weltweiten Falls der Rohölpreise in Österreich nur um 0,5% (IHS: 0,6%) zulegen. Die Zahl der Arbeitslosen wird sich – trotz erster An zei chen einer Erholung der Wirtschaft – weiter erhöhen. Der Anstieg der Wirtschaftsleistung in Österreich wird für 2010 mit 1,0% (WIFO und IHS) prognostiziert.

Für Deutschland wird mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung in 2009 von minus 5,0% gerechnet (IHS). Die Situation in den Ländern Süd-/Osteuropas sieht ähnlich aus: Slowakei –5,4%, Ungarn –6,1%, Kroatien –6,2%, Serbien –4,8%, Bosnien-Herzegowina –3,0% (UniCredit CEE Quarterly).

Auch die Volumina des Brief- und Paketmarkts hängen zum Teil mit der Wirtschaftsentwicklung und dem Konsumentenverhalten zusammen. Der wirtschaftliche Abschwung hat auch Rückgänge bei geschäftlichen Sendevolumina zur Folge. Ein weiterer grundsätzlicher Trend, der sich nun auch in Österreich ver stärkt zeigt, ist die elektronische Substitution von Briefen. Das Volumen der Werbe sendungen ist abhängig von den Werbebudgets der Unternehmen. Diese werden jedoch in einem pessimistischen Wirtschaftsklima reduziert oder aufgeschoben. Der vierteljährlich erscheinende Forecast von Zenith Optimedia geht davon aus, dass der Werbemarkt auch weiterhin

unter Druck steht. Das Erreichen der Tal sohle steht erst noch bevor, da Westeuropa (ebenso wie Nordamerika und Japan) mit rückläufigen Werbeinves titionen rechnen muss. Für 2009 wird ein Minus des Werbemarktes in Deutschland von 8,5% prognostiziert, für 2010 ein Minus von 3,2%.

Im Hinblick auf die EU-weite Umsetzung der dritten Post-Richtlinie hat die österreichische Bundes regierung Ende Juli die Regierungsvorlage zum Post marktgesetz beschlossen. Die Behandlung im österreichischen Parlament sollte im Herbst 2009 erfolgen.

Veränderungen im Konsolidierungskreis

Ende Februar 2009 wurden 49,8% an der Mader Zeitschriftenverlags GmbH, Wien, veräußert. Der An teil an der weiterhin at equity in den Konzern abschluss einbezogenen Mader beträgt nun 25,1%. Am 1. April 2009 hat die Österreichische Post eine 100%-Beteiligung an der feibra Tirol erworben. Die feibra Tirol ist im Bereich der Zustellung von unadressierten Werbe sendungen tätig.

Am 31. Mai 2009 hat die Österreichische Post 40% der Anteile des Unternehmens EBPP – Electronic Bill Presentment and Payment erworben. Das Unter nehmen beschäftigt sich mit der elektronischen Zustellung von RSa- und RSb-Briefen (eingeschriebene Briefe). Per 1. Juli 2009 wurde die Rhenus Life Science, Deutschland, erworben und in den Konsolidierungskreis aufgenommen. Das Unternehmen ist in der temperaturgeführten Transportlogistik tätig.

Die 24VIP Bosnien-Herzegowina wurde in den ersten drei Quartalen des Vorjahres noch nicht konsolidiert.

Geschäftsentwicklung – Ertragslage Die Geschäftsentwicklung der Österreichischen Post war in den ersten neun Monaten des Jahres 2009 von der rückläufigen Wirtschaftsentwicklung in den Kernmärkten geprägt. Die Rezession verursachte verstärkte Rückgänge des geschäftlichen Sendevolumens von Briefen und Paketen und beschleunigte darüber hinaus den Trend der elektronischen Substitution von Briefen durch elektronische Medien. Dadurch kam es in den ersten neun Monaten zu einem Rückgang der Umsatzerlöse um 3,4% oder 61,4 Mio EUR auf 1.723,2 Mio EUR. Im dritten Quartal erfolgte ein Um satzrückgang um 3,2% auf 567,3 Mio EUR.

Die Division Brief verzeichnete im Vergleich der ersten neun Monate einen Rückgang von 4,5% bzw. minus 4,6% im dritten Quartal, wobei alle Ge schäftsfelder betroffen waren. Als markanteste Trends sind hierbei die verstärkte elektronische Substitution von Briefen in einigen Kundensegmenten sowie die rezessionsbedingten Einsparungen von Postdienstleis tungen und der verringerte bzw. verzögerte Einsatz von Werbeausgaben im Direct Mailing festzustellen.

In der Division Paket & Logistik verursachte die aktuelle Wirtschaftsentwicklung einen Rückgang der internationalen Transportvolumina. Aufgrund der Überkapazitäten im Fracht- und Transportsektor entstand darüber hinaus ein Preisdruck in allen Logistiksegmenten. Der Umsatz der Division in den ersten neun Monaten war in Summe um 2,4% rückläufig. Das dritte Quartal verzeichnete aufgrund eines Um satzwachstums in Österreich, unterstützt durch den Neukunden Hermes, einen Umsatzrückgang von lediglich 1,2%.

Der Außenumsatz der Division Filialnetz mit Handels waren und Finanzdienstleistungsprodukten entwickelte sich mit plus 0,6% in den ersten drei Quartalen weitgehend stabil, während die Innen um sätze mit minus 9,4% aufgrund verringerter Brief- und Paketvolumina über das Filialnetz stark zurückgingen.

Veränderung Veränderung
Mio EUR Q1–3 2008 Q1–3 2009 % Q3 2008 Q3 2009 %
Umsatz gesamt 1.784,6 1.723,2 -3,4% 585,8 567,3 -3,2%
Brief 1.066,8 1.018,7 -4,5% 346,3 330,3 -4,6%
Paket & Logistik 575,2 561,5 -2,4% 192,7 190,3 -1,2%
Filialnetz 140,3 141,2 +0,6% 46,3 46,0 -0,7%
Sonstiges 2,3 3,2 - 0,5 1,1 -
Konsolidierung 0,0 -1,4 - 0,0 -0,5 -
Werktage in Österreich2 190 188 - 65 66 -

Umsatz nach Divisionen1

1 Außenumsatz der Divisionen

2 Kalender-Werktage

Umsatzanteile nach Divisionen (%) Umsatz (Mio EUR)

Veränderung
Mio EUR Q1–3 2008 Q1–3 2009 % Q3 2008 Q3 2009
Umsatzerlöse 1.784,6 1.723,2 -3,4% 585,8 567,3
Sonstige betriebliche Erträge 53,1 52,5 -1,2% 17,3 16,5
Materialaufwand und Aufwand
für bezogene Leistungen -564,1 -563,3 -0,1% -195,2 -195,2
Personalaufwand -867,4 -839,8 -3,2% -286,3 -278,9
Sonstige betriebliche
Aufwendungen -219,8 -208,6 -5,1% -74,6 -67,3
Ergebnis aus
assoziierten Unternehmen 0,5 4,9 - 0,0 0,0
EBITDA (Ergebnis vor Zinsen,
Steuern und Abschreibungen) 186,9 168,9 -9,7% 47,1 42,3
Abschreibungen -83,9 -75,2 -10,5% -26,1 -24,0
EBIT (Ergebnis vor
Zinsen und Steuern) 103,0 93,7 -9,0% 21,0 18,3
Sonstiges Finanzergebnis 8,1 -2,4 - 1,0 -2,3
EBT (Ergebnis vor Steuern) 111,1 91,3 -17,8% 22,0 16,0
Ertragsteuern -23,6 -23,9 +1,5% -4,7 -4,8
Ergebnis nach Ertragsteuern =
Periodenergebnis 87,5 67,4 -23,0% 17,4 11,2
Ergebnis je Aktie (EUR) 1,25 1,00 -20,3% 0,25 0,17

Gewinn- und Verlustrechnung

Um dem Umsatzrückgang entgegenzuwirken, haben Kostensenkungsmaßnahmen in der Österreichischen Post weiterhin oberste Priorität. Es wurden diverse Maßnahmen eingeleitet, um sowohl den Personalals auch den Sachaufwand des Konzerns nachhaltig zu reduzieren.

Die größte Aufwandsposition der Österreichischen Post ist der Personalaufwand mit nahezu 50% des Umsatzes. In den ersten neun Monaten 2009 konnte der Personalaufwand in Summe um 3,2% auf 839,8 Mio EUR reduziert werden. Ein wesentlicher Beitrag dazu war die Personalreduktion um 1.042 auf 26.099 Mitarbeiter im Jahresvergleich, primär durch Aus nutzung der Fluktuation und Nicht-Nach be setzung frei werdender Stellen.

Dieser Einsparung stehen allerdings Lohn- und Gehaltssteigerungen gegenüber, basierend auf der hohen Inflationsrate des Jahres 2008 und der damit verbundenen Kollektivvertragserhöhung von 3,7% ab 1. Jänner 2009.

Der Personalaufwand enthält wie in den Vorjahren die Veränderung von Personalrückstellungen. In den ersten drei Quartalen 2009 reduzierte sich die Rückstellung für Unterauslastung in der Bilanz um insgesamt 26,5 Mio EUR. Im Gegen satz dazu wurden 30,6 Mio EUR an Rück stellungen für Mit arbeiter gebildet, die den Sozial plan zur Über gangs karenzierung bis zum Pensions antritt angenommen haben.

Bei den Sachkosten konnten Einsparungen im Materialaufwand und im Aufwand für bezogene Leistungen sowie bei den sonstigen betrieblichen Aufwen dun gen erzielt werden. In Summe waren dies 12,0 Mio EUR im Vergleich der ersten neun Monate. Die größten Einsparungen erfolgten beim Zukauf externer Transportdienstleistungen, bei Beratungsund Kommunikationsaufwendungen sowie durch reduzierte Aufwendungen für internationale Postdienstleistungen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Be richtszeitraum geringfügig auf 52,5 Mio EUR gesunken; darin inkludiert sind Mieterträge in Höhe von 18,9 Mio EUR.

EBITDA nach Divisionen

Veränderung
Mio EUR Q1–3 2008 Q1–3 2009 Mio EUR Q3 2008 Q3 2009
EBITDA gesamt 186,9 168,9 -18,1 47,1 42,3
Brief 216,1 190,6 -25,5 63,6 57,7
Paket & Logistik 26,6 13,0 -13,6 6,3 3,5
Filialnetz 13,9 -2,3 -16,2 4,3 -1,3
Sonstiges -69,7 -32,5 +37,2 -27,1 -17,7

Das EBITDA des Österreichischen Post Konzerns lag im Neunmonatsvergleich mit 168,9 Mio EUR um 9,7% unter dem Wert des Vorjahres. Die EBITDA-Marge beträgt somit 9,8%.

Die Abschreibungen der Österreichischen Post sind im gleichen Zeitraum auf 75,2 Mio EUR zurückgegangen (minus 10,5%). Darin enthaltene Abschreibungen für Wertminderungen beliefen sich auf 2,0 Mio EUR.

EBIT nach Divisionen

Veränderung
Mio EUR Q1–3 2008 Q1–3 2009 Mio EUR Q3 2008 Q3 2009
EBIT gesamt 103,0 93,7 -9,3 21,0 18,3
Brief 190,5 164,4 -26,1 54,8 49,9
Paket & Logistik 6,7 -6,3 -13,0 -0,4 -2,9
Filialnetz 9,5 -6,7 -16,3 2,8 -2,8
Sonstiges -103,7 -57,6 +46,1 -36,1 -25,8

Als Resultat des eingetretenen Umsatzrückgangs und der beschriebenen aufwandseitigen Einsparungen reduzierte sich das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) der Österreichischen Post in den ersten drei Quartalen 2009 um 9,0% auf 93,7 Mio EUR. Im dritten Quartal wurde ein EBIT von 18,3 Mio EUR erzielt (minus 12,8%).

Dabei verzeichneten alle operativen Divisionen rezessionsbedingt einen Rückgang des Ergebnisses. Die Division Brief erwirtschaftete in den ersten neun Monaten ein positives EBIT von 164,4 Mio EUR (minus 26,1 Mio EUR im Vergleich zum Vorjahr), die Division Paket & Logistik ein negatives EBIT von 6,3 Mio EUR (minus 13,0 Mio EUR), die Division Filialnetz erzielte minus 6,7 Mio EUR (minus 16,3 Mio EUR). Eine Verbesserung wurde hingegen im Bereich Sonstiges erreicht. Hier sind unter anderem nicht weiter verrechnete Aufwendungen zentraler Abtei lun gen, Aufwendungen im Zusammenhang mit leer stehenden Immobilien, Aufwendungen für Sozial plan leistun gen an Mitarbeiter sowie die Verände rung von Personalrückstellungen enthalten.

In den ersten neun Monaten 2009 konnten vermehrt Mitarbeiter, für die in der Vorperiode eine Rückstellung

für Unterauslastung gebildet worden war, wieder in den laufenden Arbeitsprozess integriert werden, so dass in Summe eine Rückstellungsreduktion von 26,5 Mio EUR möglich war. Im Gegensatz dazu wurden Rückstellungen für Mitarbeiter gebildet, die den Sozialplan zur Übergangskarenzierung bis zum Pensionsantritt angenommen haben (30,6 Mio EUR). Im Bereich Sonstiges ist daher auch bedingt durch die geringere Rück stellungsnotwendigkeit im Ver gleich zum Vorjahr eine EBIT-Verbesserung auf nunmehr minus 57,6 Mio EUR eingetreten.

Das Finanzergebnis des Österreichischen Post Konzerns verminderte sich in den ersten neun Monaten 2009 auf minus 2,4 Mio EUR, unter anderem bedingt durch das gesunkene Zinsniveau und einen positiven Einmaleffekt im Vorjahr.

Das Ergebnis vor Steuern reduzierte sich um 17,8% auf 91,3 Mio EUR. Nach Abzug von Steuern im Ausmaß von 23,9 Mio EUR ergibt sich ein Perioden er gebnis (Ergebnis nach Steuern) von 67,4 Mio EUR. Dies entspricht 1,00 EUR je Aktie für die ersten drei Quartale 2009 sowie 0,17 EUR je Aktie für das dritte Quartal.

Ergebniskennzahlen

Vermögens- und Finanzlage

Bilanzstruktur nach Fristigkeit

Struktur
Mio EUR 31. 12. 2008 30. 9. 2009 30. 9. 2009
AKTIVA
Langfristiges Vermögen 1.252,1 1.214,8 69,8%
davon andere Finanzanlagen sowie Finanzinvestitionen in Wertpapiere 132,2 121,1 7,0%
Kurzfristiges Vermögen 622,5 525,1 30,2%
davon Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 248,1 137,9 7,9%
1.874,6 1.739,9 100,0%
PASSIVA
Eigenkapital 741,5 644,6 37,0%
Langfristige Verbindlichkeiten 551,8 530,8 30,5%
davon Rückstellungen 466,2 458,8 26,4%
Kurzfristige Verbindlichkeiten 581,3 564,6 32,5%
1.874,6 1.739,9 100,0%

Q1–3 2009

Die Österreichische Post folgt einer risikoaversen Geschäftsgebarung. Dies zeigt sich an der hohen Eigenkapitalquote, den geringen Finanzverbindlichkeiten und dem hohen Zahlungsmittelbestand.

Der überwiegende Teil der Bilanzsumme des Österrei chischen Post Konzerns von insgesamt 1.739,9 Mio EUR entfällt mit einem Anteil von 69,8% oder 1.214,8 Mio EUR auf langfristiges Vermögen.

Innerhalb des langfristigen Vermögens nehmen die Positionen Sachanlagen mit 709,4 Mio EUR sowie Finanzinvestitionen in Wertpapiere und andere

Finanz anlagen mit 121,1 Mio EUR eine bedeutende Stellung ein. Zu den größten Posten des kurzfristigen Vermögens gehören mit 353,8 Mio EUR Forderungen sowie mit 137,9 Mio EUR Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente.

Passivseitig setzt sich die Bilanzsumme aus Eigenkapital (37,0%), langfristigen Verbindlichkeiten (30,5%) und kurzfristigen Verbindlichkeiten (32,4%) zusammen. Die langfristigen Verbindlichkeiten von insgesamt 530,8 Mio EUR beinhalten im Wesent lichen Rückstellungen (in Summe 458,8 Mio EUR). Auf die Rückstellung für Unterauslastung entfallen 281,3 Mio

EUR (307,8 Mio EUR Ende 2008). Bei den kurzfristigen Verbindlichkeiten in Höhe von 564,6 Mio EUR dominieren Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (228,5 Mio EUR).

Die Österreichische Post verfügt in Summe über einen erheblichen Bestand an kurzfristigen und langfristigen Finanzmitteln. Per 30. September 2009 waren dies Zahlungsmittel- und Zahlungsmitteläqui-

va lente von insgesamt 137,9 Mio EUR und Finanz inves ti tionen in Wertpapiere von 89,9 Mio EUR. Der Bestand an Finanzmitteln ist in den ersten drei Quartalen somit von 340,6 Mio EUR auf 227,8 Mio EUR gesunken, bedingt vor allem durch die Zahlung der Basisdivi dende von 1,50 EUR je Aktie und der Sonderdividende von 1,00 EUR je Aktie (in Summe 168,9 Mio EUR). Den Finanzmitteln stehen Finanzverbind lichkeiten von lediglich 130,1 Mio EUR gegenüber.

Cash-Flow

Mio EUR Q1–3 2008 Q1–3 2009
Cash-Flow aus dem Ergebnis 161,7 128,4
± Veränderungen im Nettoumlaufvermögen -32,2 -16,4
= Cash-Flow aus Geschäftstätigkeit 129,5 112,0
± Cash-Flow aus Investitionstätigkeit -17,4 -35,0
davon Erwerb/Verkauf von Wertpapieren 18,1 3,5
= Free Cash-Flow 112,1 77,0
Free Cash-Flow vor Erwerb/Verkauf von Wertpapieren 94,0 73,4

Der Cash-Flow aus dem Ergebnis lag in den ersten neun Monaten mit 128,4 Mio EUR um 33,4 Mio EUR unter dem Niveau des Jahres 2008. Die eingetretenen Umsatzrückgänge wirkten sich einnahmenseitig negativ aus, Kosteneinsparungen und geringere Steuerzahlungen konnten dem entgegenwirken.

Der Cash-Flow aus der Veränderung des Netto umlaufvermögens betrug in den ersten neun Monaten minus 16,4 Mio EUR. Diese Veränderung resultiert vor allem aus reduzierten Verbindlichkeiten, aber auch erhöhten Forderungen sowie geringeren Rückstellungen. In Summe ergibt sich in den ersten drei Quartalen 2009 ein Cash-Flow aus Geschäftstätigkeit in Höhe von 112,0 Mio EUR nach 129,5 Mio EUR im Vergleichs zeit raum des Vor jahres.

Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit mit minus 35,0 Mio EUR beinhaltet den Erwerb von Sachanlagen (CAPEX) in Höhe von 48,3 Mio EUR. Der Free Cash-Flow betrug somit 77,0 Mio EUR.

Der Free Cash-Flow vor Wertpapierveränderung lag verglichen zum Umsatzrückgang von 61,4 Mio EUR lediglich um 20,5 Mio EUR unter dem Vorjahresniveau.

Investitionen Die Investitionen in Sachanlagen der Österreichischen Post erreichten in den ersten drei Quartalen 2009 ein Volumen von 48,3 Mio EUR. Rund die Hälfte der Investitionen wurde für im Bau befindliche Anlagen (Zagreb/Kroatien, Bratislava/ Slowakei) aufgewendet. In der Division Brief wurden Investitionen für die Verbesserung der Lesetechnik bei Briefverteilanlagen getätigt.

Rund ein Drittel der Investitionen stellen Büro- und Geschäftsausstattung dar und betreffen vor allem den Ankauf von Zustellertischen/Steckregalen, Briefkästen, Zutrittskontrollsystemen sowie LKWs und An hängern für die Brieflogistik und Anschaffungen für den Fuhrpark der trans-o-flex-Gesellschaften. In der Division Filialnetz umfassen die Investitionen Handelswarenregale, Schalterpultanlagen sowie diverse Betriebs- und Geschäftsausstattungs gegenstände für die Postfilialen. Der Rest entfiel auf Grundstücke und Bauten sowie technische Anlagen.

Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der Vollzeitkräfte des Österreichischen Post Konzerns ging im Berichtszeitraum gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 3,8% oder 1.042 Mitarbeiter auf nunmehr 26.099 Mitarbeiter zurück. Dieser Rückgang resultiert vor allem aus einer Abnahme in der Division Brief.

Der weitaus größte Teil der Konzernmitarbeiter (in Vollzeitkräften) ist in der Österreichischen Post AG beschäftigt (21.775). In den Tochterunternehmen arbeiten mehr als 4.300 Mitarbeiter.

Mitarbeiter nach Divisionen1

Q1–3 2008 Q1–3 2009 Struktur
Brief 15.966 15.349 58,8%
Paket & Logistik 4.049 3.953 15,1%
Filialnetz 4.962 4.773 18,3%
Sonstiges 2.165 2.024 7,8%
Gesamt 27.141 26.099 100,0%

1 Periodendurchschnitt, Vollzeitkräfte

Wesentliche Risiken und Ungewissheiten

Als international tätiges Post- und Logistikdienst leistungsunternehmen ist die Österreichische Post im Rahmen der Geschäftstätigkeit unterschiedlichen Risiken ausgesetzt. Mit diesen strategischen und operativen Risiken setzt sich das Unternehmen bewusst auseinander. Durch die Konzentration auf das Kerngeschäft sowie die jahrzehntelange Erfahrung in diesem Bereich ist es dem Österreichischen Post Konzern möglich, Risiken frühzeitig zu identifizieren, diese zu bewerten und geeignete Vorsorgemaß nahmen zu treffen. Das Risikomanagement der Österreichischen Post sowie die wesentlichen Risikogruppen – regulatorische und rechtliche Risiken, Markt- und Wettbewerbsrisiken, Risiken aus der Struktur der Dienstverhältnisse, technische Risiken und finanzielle Risiken – sind im Konzernlagebericht und -anhang im Geschäftsbericht 2008 der Österreichischen Post AG ausführlich erläutert (siehe Geschäftsbericht 2008, Seiten 70 bis 74 und 129 bis 133).

Aus den definierten Risiken leiten sich auch Ungewissheiten für die restlichen drei Monate des laufenden Geschäftsjahres ab. In den Divisionen Brief sowie Paket & Logistik unterliegen die prognostizierten Versandmengen jahreszeitlich bedingten Schwankungen und hängen von der wirtschaftlichen Entwicklung der jeweiligen Kundensegmente ab. Die konjunkturellen Rahmenbedingungen in den Regionen, in denen die Österreichische Post tätig ist, haben sich in den letzten Monaten signifikant verschlechtert. Eine schlechte Wirtschaftslage der Kunden der Österreichischen Post hat negative Auswirkungen auf die Volumensentwicklung von Briefen und Paketen. Ein gedämpftes wirtschaftliches Umfeld kann darüber hinaus auch Einfluss auf die Wettbewerbssituation und damit auf die erzielbaren Preise für Postdienstleistungen haben. Darüber hinaus ist die Österreichische Post insbesondere im rezessiven Marktumfeld auch von drohenden Geschäftsausfällen der Kunden betroffen. In der Division Filialnetz sind die Erträge aus Finanzdienstleistungen stark von der wirtschaftlichen Entwicklung des Bankpartners BAWAG PSK geprägt, die Erträge aus Telekommunikationsprodukten von der Produktgestaltung des Partners Telekom Austria. Als Logistikunternehmen ist die Österrei chische Post grundsätzlich dem Risiko steigender Kosten durch höhere Transport- und Treibstoffpreise ausgesetzt.

Ausblick 2009 Die Entwicklung der ersten neun Monate des Jahres 2009 hat gezeigt, dass der Wirtschaftsabschwung wie prognostiziert auch die Regionen und Märkte erfasst hat, in denen die Öster rei chische Post tätig ist. Die reduzierte Wirtschaftsleistung – eine aktuelle Prognose des Wirtschaftswachstums für Österreich liegt etwa bei minus 3,5% – wird sich weiterhin negativ auf das Brief- und Paketgeschäft der Österreichischen Post auswirken.

Es ist zu erwarten, dass Großkunden eingeleitete Kostensenkungsmaßnahmen fortsetzen und damit die Volumens- und Preisentwicklung weiterhin unter Druck steht. Allgemeine ökonomische Risiken – wie etwa erhöhte Wettbewerbsinstabilität, Preisdruck, rückläufiges Konsumverhalten oder drohende Geschäfts ausfälle von Kunden – und die damit verbundenen Belastungen für das Brief- und Paketgeschäft bleiben bestehen. Beim Umsatz ist daher auch weiterhin mit einem Abwärtstrend zu rechnen.

Für die Österreichische Post haben Effizienz steigerungs- und Kostensenkungsprogramme weiter hin oberste Priorität. Bei den Personalkosten sollte es gelingen, den Lohn- und Gehaltssteigerungen 2009 durch Nutzung der Mitarbeiterfluktuation und durch Nicht-Nachbesetzung frei werdender Stellen entgegenzuwirken und somit den Personalaufwand 2009 zu reduzieren. Unterstützen sollte dabei ein neuer Kollektivvertrag für neu eintretende Mitarbeiter, der mit 1. August 2009 in Kraft getreten ist. Auch bei den Sachkosten sind Einsparungen vorgesehen. Bei dem Materialaufwand und Aufwand für bezogene Leistungen sowie den sonstigen betrieblichen Aufwendungen wird angepeilt, die Kosten in Summe um 30 Mio EUR unter das Niveau des Jahres 2008 zu senken. Da rüber hinaus sind um 20 Mio EUR reduzierte Anlage investitionen (CAPEX) im Ausmaß von 80 Mio EUR vorgesehen.

Auf Basis dieser Kosten sen kungs maßnahmen sollte es gelingen, ein Konzern-EBIT 2009 zu erzielen, das etwa 10% bis 15% unter dem Niveau des Jahres 2008 liegt.

Besondere Ereignisse nach dem Ende der Zwi schen berichtsperiode Per 1. Oktober 2009 hat Dr. Georg Pölzl sein Amt als Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Post AG angetreten. Darüber hinaus gab es keine besonderen Ereignisse nach Ende der Zwischenberichtsperiode.

Geschäftsentwicklung der Divisionen

Veränderung
Mio EUR Q1–3 2008 Q1–3 2009 %
Mio
Q3 2008 Q3 2009
Außenumsatz 1.066,8 1.018,7 -4,5% -48,1 346,3 330,3
Briefpost 572,3 544,1 -4,9% -28,3 182,9 173,3
Infomail 395,4 378,7 -4,2% -16,7 131,9 128,0
Medienpost 99,1 95,9 -3,2%
-3,2
31,5 29,0
Innenumsatz 32,6 34,8 +6,6%
+2,2
10,5 12,6
Umsatz gesamt 1.099,4 1.053,5 -4,2% -45,9 356,8 342,9
EBITDA 216,1 190,6 -25,5 63,6 57,7
Abschreibungen -25,6 -26,2 +0,6 -8,8 -7,8
EBIT 190,5 164,4 -26,1 54,8 49,9
EBITDA-Marge1 19,7% 18,1% - 17,8% 16,8%
EBIT-Marge1 17,3% 15,6% - 15,4% 14,5%
Mitarbeiter2 15.966 15.349 -3,9% -617 - -

1 Bezogen auf Gesamtumsatz

Division Brief

2 Periodendurchschnitt, Vollzeitkräfte

Der Außenumsatz der Division Brief reduzierte sich in den ersten neun Monaten 2009 gegenüber der Ver gleichsperiode 2008 um 4,5% auf 1.018,7 Mio EUR. Auch im dritten Quartal erfolgte ein Rückgang um 4,6% auf 330,3 Mio EUR. Zurückzuführen ist diese Entwicklung neben der rückläufigen Wirtschaftsentwick lung vor allem auf die anhaltende elektronische Substi tution von Briefen. Darüber hinaus waren im Vergleichsquartal Q3 2008 positive Einmaleffekte durch Nationalratswahlen in Österreich enthalten.

Das Geschäftsfeld Briefpost verzeichnete im laufenden Jahr einen Umsatzrückgang von 4,9% oder 28,3 Mio EUR. Die negative Wirtschaftsentwicklung veranlasste viele Unternehmen zu massiven Einsparungsmaßnahmen. So kam es auch zu einem verstärkten Trend der Substitution von Briefen durch elektronische Medien, insbesondere im Kundensegment Telekommunikation. Relativ stabil blieben die Versandmengen im Bereich der Finanzdienstleister. Rückgänge waren auch bei internationalen Sendungsvolumina festzustellen.

Im Geschäftsfeld Infomail (adressierte und unadressierte Werbesendungen) reduzierte sich der Umsatz

in den ersten drei Quartalen 2009 um 4,2% oder 16,7 Mio EUR. Ein Grund für die negative Entwicklung ist der allgemeine Rückgang von Werbeausgaben. Bei adressierten Werbesen dun gen zeigten sich verringerte Sendevolumina ins be son dere im Ver sandhandel. Die Volumina der unadressierten Werbe sendungen blieben hingegen relativ konstant.

Die Rückgänge im Versandhandel wirkten sich auch negativ auf die Umsatzentwicklung des auf Druckdienstleistungen und Dokumentenmanagement spezialisierten Unternehmens meiller direct aus (minus 7,7% in den ersten neun Monaten 2009).

Im Geschäftsfeld Medienpost war aufgrund des konjunkturellen Rückgangs bei Tages- und Wochenzeitungen ein Umsatzrückgang von 3,2% oder 3,2 Mio EUR zu verzeichnen.

In Summe erwirtschaftete die Division Brief ein EBIT in der Höhe von 164,4 Mio EUR, welches 13,7% oder 26,1 Mio EUR unter dem Vergleichswert des Vorjahres lag. Das dritte Quartal verzeichnete einen Rückgang um 9,0% auf 49,9 Mio EUR.

Veränderung
Mio EUR Q1–3 2008 Q1–3 2009 %
Mio
Q3 2008 Q3 2009
Außenumsatz 575,2 561,5 -2,4% -13,7 192,7 190,4
Innenumsatz 23,2 17,8 -23,4%
-5,4
6,3 5,7
Umsatz gesamt 598,4 579,3 -3,2% -19,1 199,0 196,1
EBITDA 26,6 13,0 -13,6 6,3 3,5
Abschreibungen -20,0 -19,4 -0,6 -6,8 -6,5
EBIT 6,7 -6,3 -13,0 -0,4 -2,9
EBITDA-Marge1 4,5% 2,3% - 3,2% 1,8%
EBIT-Marge1 1,1% -1,1% - -0,2% -1,5%
Mitarbeiter2 4.049 3.953 -2,4%
-95
- -

Division Paket & Logistik

1 Bezogen auf Gesamtumsatz

2 Periodendurchschnitt, Vollzeitkräfte

Der Außenumsatz der Division Paket & Logistik reduzierte sich in den ersten drei Quartalen 2009 auf Basis der negativen Wirtschaftsentwicklung in den Schwerpunktmärkten um 2,4% auf 561,5 Mio EUR, im dritten Quartal betrug der Rückgang 1,2%. In allen Märkten war ein rezessionsbedingter Mengenrückgang festzustellen. Darüber hinaus entstand durch die Überkapazitäten im Fracht- und Transportsektor ein branchenweiter Preisdruck.

Mit dem Produktsegment Premiumpaket (Paketzustellung innerhalb von 24 Stunden) wurde in den ersten drei Quartalen ein Umsatz von 459,2 Mio EUR erzielt. Diese Entwicklung mit einem Rückgang von 5,4% ist stark an das internationale Fracht- und Expressgeschäft gekoppelt, wo sich der konjunkturelle Abschwung weit stärker niedergeschlagen hat. Etwa 75% des Umsatzes werden von der Tochter gesellschaft trans-o-flex in Deutschland erwirtschaftet, gefolgt von einem wachsenden Paketmarkt in Österreich (9% der Umsätze), Süd-/Osteuropa (9%) und den trans-o-flex-Gesellschaften in den Niederlanden und Belgien (7%). Per 1. Juli wurde das Unter neh men Rhenus Life Science in Deutschland erworben. Das Unternehmen ist in Transport und Lagerung von temperaturgeführten Gütern tätig.

Erfreulicher entwickelten sich die Umsätze des Produktsegments Standardpaket in Österreich. Insbesondere durch den Neukunden Hermes seit 1. Juni 2009 konnte der Umsatz beträchtlich gesteigert werden. In den ersten neun Monaten erfolgte ein Anstieg um 8,4% auf 95,0 Mio EUR, im dritten Quartal belief sich der Anstieg auf über 20%.

Das EBIT der Division Paket & Logistik in den ersten drei Quartalen 2009 betrug minus 6,3 Mio EUR und lag damit unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Zurückzuführen ist dieses Ergebnis auf den rezessionsbedingten Preis- und Mengendruck und die daraus resultierenden negativen Effekte in den Konzern gesellschaften.

Im dritten Quartal wurde ein negatives EBIT von 2,9 Mio EUR erzielt. Darin inkludiert sind die Inte grationskosten und operative Verluste der per 1. Juli 2009 erworbenen Gesellschaft Rhenus Life Science von rund 3 Mio EUR. Darüber hinaus war die Division im dritten Quartal positiv. Rhenus Life Science wird derzeit in die temperaturgeführte Transportlogistik der Öster reichischen Post integriert und sollte ab 2010 einen positiven EBIT-Beitrag liefern.

Division Filialnetz

Veränderung
Mio EUR Q1–3 2008 Q1–3 2009 %
Mio
Q3 2008 Q3 2009
Außenumsatz 140,3 141,2 +0,6%
+0,9
46,3 46,0
Innenumsatz 151,1 136,8 -9,4% -14,3 49,2 44,0
Umsatz gesamt 291,4 278,0 -4,6% -13,4 95,4 90,0
EBITDA 13,9 -2,3 -16,2 4,3 -1,3
Abschreibungen -4,4 -4,4 +0,1 -1,5 -1,5
EBIT 9,5 -6,7 -16,3 2,8 -2,8
EBITDA-Marge1 4,8% -0,8% - 4,5% -1,4%
EBIT-Marge1 3,3% -2,4% - 2,9% -3,1%
Mitarbeiter2 4.962 4.773 -3,8% -189 - -

1 Bezogen auf Gesamtumsatz

2 Periodendurchschnitt, Vollzeitkräfte

Der Außenumsatz der Division Filialnetz entwickelte sich im laufenden Jahr weitgehend stabil. Die ersten drei Quartale 2009 zeigten ein Umsatzplus von 0,6%, das dritte Quartal war mit minus 0,7% leicht rückläufig. Einer positiven Entwicklung im Verkauf von Mobiltelefonie- und Festnetzprodukten standen Rückgänge bei allgemeinen Handelswaren gegenüber. Finanzdienstleistungen entwickelten sich trotz der internationalen Finanzkrise weitgehend stabil.

Die Veränderung der Innenumsätze der Division Filialnetz um minus 9,4% ist auf geringere Philatelie umsätze – nach positiven Einmaleffekten im Vorjahr, etwa durch die Fußball-Europameisterschaft – sowie auf einen Rückgang des Sendevolumens an Briefen und Paketen über das Filialnetz zurückzuführen. Dieser Volumensrückgang ist ein struktureller Effekt: Bereits im Vorfeld der Marktliberalisierung werden

Briefe vermehrt von Kunden abgeholt. Das Filialnetz der Österreichischen Post muss an die geänderten Be dürfnisse angepasst werden. Anfang des Jahres wurden etwa 290 unrentable Postfilialen definiert, die auf fremdbetriebene Post.Partner-Filialen umgestellt werden sollten. Bis November 2009 wurden ca. 140 dieser Filialen umgestellt, die weitere Umwandlung von 144 Poststellen wurde allerdings bis Ende Dezember 2009 durch einen neuerlichen Bescheid des Verkehrsministeriums untersagt.

Das EBIT der Division Filialnetz betrug in den ersten drei Quartalen 2009 minus 6,7 Mio EUR nach 9,5 Mio EUR in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Die ursprünglich geplanten Einsparungen konnten durch die behördlich verzögerte Umwandlung von un rentab len Kleinpostämtern nur teilweise realisiert werden.

Vorstandsdirektor Vorstandsdirektor Vorstandsdirektor

Dr. Georg Pölzl Mag. Dr. Rudolf Jettmar

Generaldirektor Generaldirektor-Stellvertreter

Dr. Herbert Götz Dipl.-Ing. Walter Hitziger Dipl.-BW (FH) Carl-Gerold Mende

Konzernzwischenabschluss

Vorwort des Vorstands Geschäftsentwicklung 1.–3. Quartal 2009 Geschäftsentwicklung Divisionen Konzernzwischenabschluss Konzernanhang

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Mio EUR Q1–3 2008 Q1–3 2009 Q3 2008 Q3 2009
Umsatzerlöse 1.784,6 1.723,2 585,8 567,3
Sonstige betriebliche Erträge 53,1 52,5 17,3 16,5
Gesamte betriebliche Erträge 1.837,7 1.775,7 603,1 583,7
Materialaufwand und
Aufwand für bezogene Leistungen -564,1 -563,3 -195,2 -195,2
Personalaufwand -867,4 -839,8 -286,3 -278,9
Abschreibungen -83,9 -75,2 -26,1 -24,0
Sonstige betriebliche Aufwendungen -219,8 -208,6 -74,6 -67,3
Gesamte betriebliche Aufwendungen -1.735,3 -1.686,9 -582,1 -565,4
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit 102,4 88,8 21,0 18,3
Ergebnis aus assoziierten Unternehmen 0,5 4,9 0,0 0,0
Sonstiges Finanzergebnis 8,1 -2,4 1,0 -2,3
Finanzergebnis 8,6 2,4 1,0 -2,2
Ergebnis vor Ertragsteuern 111,1 91,3 22,0 16,0
Ertragsteuern -23,6 -23,9 -4,7 -4,8
Periodenergebnis 87,5 67,4 17,4 11,2
Zuzurechnen an:
die Aktionäre des Mutterunternehmens 87,6 67,4 17,4 11,2
die Anteile anderer Gesellschafter -0,1 0,0 0,0 0,0
EUR
Unverwässertes Ergebnis je Aktie 1,25 1,00 0,25 0,17
Verwässertes Ergebnis je Aktie 1,25 1,00 0,25 0,17
Mio EUR
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit 102,4 88,8 21,0 18,3
Ergebnis aus assoziierten Unternehmen 0,5 4,9 0,0 0,0
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 103,0 93,7 21,0 18,3

Gesamtergebnisrechnung

Mio EUR Q1–3 2008 Q1–3 2009 Q3 2008 Q3 2009
Periodenergebnis 87,5 67,4 17,4 11,2
Währungsumrechnungsdifferenzen 1,4 -0,1 0,3 0,2
Marktbewertung zur Veräußerung
gehaltene Finanzinstrumente -4,8 2,6 -3,5 1,8
Latente Steuern 1,2 -0,6 0,9 -0,4
Marktbewertung von Sicherungsgeschäften 0,0 3,7 0,0 0,1
Latente Steuern 0,0 -0,9 0,0 0,0
Sonstiges Ergebnis -2,2 4,6 -2,3 1,6
Gesamtperiodenergebnis 85,3 72,0 15,1 12,8
Zuzurechnen an:
die Aktionäre des Mutterunternehmens 85,4 72,0 15,1 12,8
die Anteile anderer Gesellschafter -0,1 0,0 0,0 0,0

15

Konzernbilanz

Mio EUR 31. 12. 2008 30. 9. 2009
AKTIVA
Langfristiges Vermögen
Firmenwerte 196,5 199,3
Immaterielle Vermögenswerte 79,7 70,9
Sachanlagen 725,9 709,4
Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien 36,5 36,7
Anteile an assoziierten Unternehmen 7,3 8,3
Finanzinvestitionen in Wertpapiere 92,3 79,7
Andere Finanzanlagen 39,9 41,4
Forderungen 14,9 11,5
Latente Steuern 59,2 57,6
1.252,1 1.214,8
Kurzfristiges Vermögen
Finanzinvestitionen in Wertpapiere 0,2 10,2
Vorräte 26,3 23,3
Forderungen 347,8 353,8
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 248,1 137,9
622,5 525,1
1.874,6 1.739,9
PASSIVA
Eigenkapital
Grundkapital 350,0 337,8
Eigene Aktien -12,2 0,0
Kapitalrücklagen 130,5 130,5
Gewinnrücklagen 178,2 128,2
Marktbewertung Finanzinstrumente -24,5 -19,8
Währungsumrechnungsrücklagen 0,7 0,6
Periodenergebnis 118,9 67,4
741,5 644,6
Langfristige Verbindlichkeiten
Rückstellungen 466,2 458,8
Finanzverbindlichkeiten 45,5 36,9
Verbindlichkeiten 15,7 12,7
Latente Steuern 24,3 22,3
551,8 530,8
Kurzfristige Verbindlichkeiten
Rückstellungen 106,1 102,8
Ertragsteuerrückstellungen 13,1 12,2
Finanzverbindlichkeiten 103,1 93,2
Verbindlichkeiten 359,0 356,4
581,3 564,6
1.874,6 1.739,9

Konzern-Cash-Flow-Statement

Mio EUR Q1–3 2008 Q1–3 2009
Geschäftstätigkeit
Ergebnis vor Ertragsteuern 111,1 91,3
Abschreibungen 83,9 75,2
Ergebniswirksame Bewertung von Finanzinstrumenten 0,0 -1,2
Ergebnis von assoziierten Unternehmen -0,5 -4,9
Langfristige Rückstellungen 25,2 -7,4
Ergebnis aus Anlagenverkäufen -6,2 -1,1
Ergebnis aus der Veräußerung von Finanzanlagen 0,0 0,1
Gezahlte Steuern -38,1 -18,7
Nettoabfluss/-zufluss Zinsen -13,6 -4,4
Währungsumrechnung 0,0 -0,6
Cash-Flow aus dem Ergebnis 161,7 128,4
Veränderung des Nettoumlaufvermögens
Forderungen -31,3 -0,7
Vorräte -2,4 3,0
Verbindlichkeiten 3,9 -14,1
Kurzfristige Rückstellungen -2,4 -4,6
Cash-Flow aus Veränderung des Nettoumlaufvermögens -32,2 -16,4
Cash-Flow aus Geschäftstätigkeit 129,5 112,0
Investitionstätigkeit
Erwerb von immateriellen Vermögenswerten -1,2 -2,0
Erwerb von Sachanlagen -60,9 -48,3
Erwerb von Tochterunternehmen 0,6 -3,9
Erwerb/Verkauf von assoziierten Unternehmen -3,8 3,6
Erwerb von Minderheitenanteilen -2,6 0,0
Erwerb von Finanzinvestitionen in Wertpapiere -5,0 -26,2
Erlöse aus Anlagenverkäufen 12,1 4,0
Erlöse aus Verkauf von Finanzinvestitionen in Wertpapiere 23,1 29,8
Erhaltene Ausschüttungen von assoziierten Unternehmen 0,5 0,2
Erhaltene Zinsen 19,7 7,8
Cash-Flow aus Investitionstätigkeit -17,4 -35,0
Free Cash-Flow 112,1 77,0
Finanzierungstätigkeit
Veränderung von Finanzverbindlichkeiten -50,1 -14,9
Ausschüttung -168,0 -168,9
Gezahlte Zinsen -6,1 -3,4
Rückkauf eigene Aktien -21,7 0,0
Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit -245,9 -187,2
Nettoabnahme des Finanzmittelbestands -133,8 -110,3
Finanzmittelbestand am 1. Jänner 309,4 248,1
Finanzmittelbestand am 30. September 175,6 137,9

Segmentberichterstattung

Segmentberichterstattung nach Divisionen

Q1–3 2008 Paket & Konsoli
Mio EUR Brief Logistik Filialnetz Sonstiges dierung Konzern
Außenumsatz 1.066,8 575,2 140,3 2,3 0,0 1.784,6
Innenumsatz 32,6 23,2 151,1 127,3 -334,2 0,0
Umsatz gesamt 1.099,4 598,4 291,4 129,6 -334,2 1.784,6
Sonstige betriebliche Erträge 7,5 14,2 2,7 28,7 0,0 53,1
Gesamte betriebliche Erträge 1.106,9 612,6 294,1 158,3 -334,2 1.837,7
Gesamte betriebliche Aufwendungen (ohne Abschreibungen) -891,1 -586,0 -280,2 -228,3 334,2 -1.651,4
Ergebnis aus assoziierten Unternehmen 0,2 0,0 0,0 0,3 0,0 0,5
EBITDA 216,1 26,6 13,9 -69,7 0,0 186,9
Abschreibungen -25,6 -20,0 -4,4 -34,0 0,0 -83,9
davon: Wertminderungen 0,0 0,1 0,0 6,0 0,0 6,2
EBIT 190,5 6,7 9,5 -103,7 0,0 103,0
Segmentvermögen 498,8 582,4 52,1 493,4 -135,9 1.490,8
Anteile an assoziierten Unternehmen 2,9 0,0 0,0 0,6 0,0 3,5
Segmentverbindlichkeiten 346,7 217,6 73,8 489,7 -127,4 1.000,4
Segmentinvestitionen 34,6 30,8 2,3 12,3 0,0 80,0
Mitarbeiter1 15.966 4.049 4.962 2.165 - 27.141

1 Periodendurchschnitt, Vollzeitkräfte

Paket & Konsoli
Brief Logistik Filialnetz Sonstiges dierung Konzern
346,3 192,7 46,3 0,5 0,0 585,8
10,5 6,3 49,2 42,1 -108,0 0,0
356,8 199,0 95,4 42,7 -108,0 585,8
2,9 5,1 0,8 8,5 0,0 17,3
359,7 204,0 96,3 51,2 -108,0 603,1
-296,0 -197,7 -92,0 -78,3 108,0 -556,0
0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
63,6 6,3 4,3 -27,1 0,0 47,1
-8,8 -6,8 -1,5 -9,0 0,0 -26,1
0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
54,8 -0,4 2,8 -36,1 0,0 21,0

Segmentberichterstattung nach Divisionen

Q1–3 2009 Paket & Konsoli
Mio EUR Brief Logistik Filialnetz Sonstiges dierung Konzern
Außenumsatz 1.018,7 561,5 141,2 3,2 -1,4 1.723,2
Innenumsatz 34,8 17,8 136,8 126,1 -315,5 0,0
Umsatz gesamt 1.053,5 579,3 278,0 129,3 -316,9 1.723,2
Sonstige betriebliche Erträge 5,0 13,6 4,3 30,9 -1,3 52,5
Gesamte betriebliche Erträge 1.058,5 592,9 282,3 160,2 -318,2 1.775,7
Gesamte betriebliche Aufwendungen (ohne Abschreibungen) -872,4 -579,9 -284,6 -193,0 318,3 -1.611,7
Ergebnis aus assoziierten Unternehmen 4,5 0,0 0,0 0,3 0,0 4,9
EBITDA 190,6 13,0 -2,3 -32,5 0,0 168,9
Abschreibungen -26,2 -19,4 -4,4 -25,2 0,0 -75,2
davon: Wertminderungen -2,0 0,0 0,0 0,0 0,0 -2,0
EBIT 164,4 -6,3 -6,7 -57,6 0,0 93,7
Segmentvermögen 443,2 591,7 53,1 490,5 -174,3 1.404,1
Anteile an assoziierten Unternehmen 7,8 0,0 0,0 0,6 0,0 8,3
Segmentverbindlichkeiten 336,7 255,1 70,4 423,3 -168,9 916,5
Segmentinvestitionen 18,1 17,2 2,6 17,6 0,0 55,6
Mitarbeiter1 15.349 3.953 4.773 2.024 - 26.099

1 Periodendurchschnitt, Vollzeitkräfte

3. QUARTAL 2009 Paket & Konsoli
Mio EUR Brief Logistik Filialnetz Sonstiges dierung Konzern
Außenumsatz 330,3 190,4 46,0 1,1 -0,5 567,3
Innenumsatz 12,6 5,7 44,0 42,1 -104,3 0,0
Umsatz gesamt 342,9 196,1 90,0 43,2 -104,8 567,3
Sonstige betriebliche Erträge 2,0 4,3 0,8 9,9 -0,6 16,5
Gesamte betriebliche Erträge 344,9 200,4 90,8 53,1 -105,4 583,7
Gesamte betriebliche Aufwendungen (ohne Abschreibungen) -287,2 -196,8 -92,0 -70,8 105,4 -541,5
Ergebnis aus assoziierten Unternehmen 0,0 0,0 0,0 0,1 0,0 0,0
EBITDA 57,7 3,5 -1,3 -17,6 0,0 42,3
Abschreibungen -7,8 -6,5 -1,5 -8,2 0,0 -24,0
davon: Wertminderungen 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
EBIT 49,9 -2,9 -2,8 -25,8 0,0 18,3

Segmentberichterstattung nach Regionen

Q1–3

Österreich Deutschland Andere Länder Konzern
Mio EUR 2008 2009 2008 2009 2008 2009 2008 2009
Außenumsatz 1.231,0 1.201,9 451,1 419,9 102,5 101,4 1.784,6 1.723,2
Segmentvermögen 1.033,5 982,7 360,2 318,4 97,1 103,1 1.490,8 1.404,1
Segmentinvestitionen 47,4 33,7 10,5 12,7 22,0 9,2 80,0 55,6

3. QUARTAL

Österreich Deutschland Andere Länder Konzern
Mio EUR 2008 2009 2008 2009 2008 2009 2008 2009
Außenumsatz 395,1 388,7 153,0 144,6 37,7 34,0 585,8 567,3

Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals Marktbewertung

Finanzinstrumente
Anteile
Kapital- Gewinn- Zur Ver- Siche- umrech- anderer Konzern-
Grund- Eigene rück- rück- äußerung rungs- nungs- Perioden- Gesell- Eigen
Mio EUR kapital Aktien lagen lagen gehalten geschäfte rücklagen ergebnis Gesamt schafter kapital
GESCHÄFTSJAHR 2008
Stand am 1. Jänner 2008 350,0 0,0 212,0 188,7 -0,5 0,0 1,0 122,5 873,7 0,6 874,3
Rückkauf eigener Aktien -4,4 4,4 -21,7 -21,7 -21,7
Erwerb Minderheitenanteile -2,0 -2,0 -0,6 -2,6
Ausschüttung -45,5 -122,5 -168,0 -168,0
Periodenergebnis 87,6 87,6 -0,1 87,5
Sonstiges Ergebnis -3,6 0,0 1,4 -2,2 -2,2
Gesamtperiodenergebnis 0,0 0,0 0,0 0,0 -3,6 0,0 1,4 87,6 85,4 -0,1 85,3
Stand am 30. September 2008 350,0 -4,4 216,4 119,5 -4,1 0,0 2,4 87,6 767,3 0,0 767,3
Marktbewertung
Finanzinstrumente
Währungs- Anteile
Kapital- Gewinn- Zur Ver- Siche- umrech- anderer Konzern-
Grund- Eigene rück- rück- äußerung rungs- nungs- Perioden- Gesell- Eigen
Mio EUR kapital Aktien lagen lagen gehalten geschäfte rücklagen ergebnis Gesamt schafter kapital
GESCHÄFTSJAHR 2009
Stand am 1. Jänner 2009 350,0 -12,2 130,5 178,2 -20,4 -4,2 0,7 118,9 741,5 0,0 741,5
Einzug eigener Aktien -12,2 12,2 0,0 0,0
Ausschüttung -50,0 -118,9 -168,9 -168,9
Periodenergebnis 67,4 67,4 67,4
Sonstiges Ergebnis 1,9 2,8 -0,1 4,6 4,6
Gesamtperiodenergebnis 0,0 0,0 0,0 0,0 1,9 2,8 -0,1 67,4 72,0 0,0 72,0
Stand am 30. September 2009 337,8 0,0 130,5 128,2 -18,5 -1,4 0,6 67,4 644,6 0,0 644,6

Konzernanhang

1 | Grundlagen der Rechnungslegung

Die Erstellung des Konzernzwischenabschlusses der Österreichischen Post AG zum 30. September 2009 erfolgte in Übereinstimmung mit den bis zum 30. September 2009 vom International Accounting Standard Board (IASB) herausgegebenen und verpflichtend anzuwendenden International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind. Dieser Konzernzwischenabschluss entspricht auch allen zum 30. September 2009 geltenden IFRS, wie sie vom IASB veröffentlicht wurden und bereits anzuwenden sind.

Die Bilanzierung und Bewertung sowie die Erläuterungen und Angaben basieren grundsätzlich auf denselben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, die auch dem Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2008 zugrunde liegen.

In den ersten drei Quartalen 2009 wurden folgende neue oder geänderte Standards und Interpretationen erstmals verpflichtend zur Anwendung gebracht:

Neue Standards und Interpretationen
IFRS 8 Operative Segmente 1. 1. 2009
IFRIC 12 Dienstleistungskonzessionsvereinbarungen 1. 1. 2008
IFRIC 15 Vereinbarungen über die Errichtung von Immobilien 1. 1. 2009
IFRIC 16 Absicherung einer Nettoinvestition in einen ausländischen Geschäftsbetrieb 1. 10. 2008

Geänderte Standards

IFRS 1/IAS 27 Anschaffungskosten einer Beteiligung an einem Tochterunternehmen,
gemeinschaftlich geführten Unternehmen oder assoziierten Unternehmen 1. 1. 2009
IFRS 2 Anteilsbasierte Vergütungen 1. 1. 2009
IAS 1 Darstellung des Abschlusses – Änderung zur Darstellung eines IFRS-Abschlusses 1. 1. 2009
IAS 23 Fremdkapitalkosten 1. 1. 2009
IAS 32/IAS 1 Zum fair value kündbare Finanzinstrumente und Finanzinstrumente,
aus denen im Liquidationsfall eine Zahlungsverpflichtung resultiert 1. 1. 2009
IAS 39 Umgliederung finanzieller Vermögenswerte:
Zeitpunkt des Inkrafttretens und Übergangsvorschriften 1. 7. 2008

1 Anzuwenden auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem angegebenen Datum beginnen

Die erstmalige Anwendung der geänderten Standards IFRS 1/IAS 27, IFRS 2 und IAS 32/IAS 1, IAS 39 sowie der neuen Interpretationen IFRIC 12, IFRIC 15 und IFRIC 16 hat keine wesentliche Auswirkung auf die Darstellung des Konzernabschlusses des Österreichischen Post Konzerns.

Gemäß dem neuen Standard IFRS 8 "Operative Segmente" haben sich die Aufbereitung der Segmentberichterstattung und die Segmentidentifikation an den Informationen zu orientieren, die auch dem zentralen Ent scheidungsträger für Entscheidungszwecke zur Verfügung gestellt werden (Management Approach). IFRS 8 ersetzt den bisher im Post Konzern angewendeten IAS 14 vollständig. Die erstmalige Anwendung führt zu einer Trennung der Berichtsspalte "Sonstiges/Konsolidierung".

Durch den überarbeiteten IAS 1 "Darstellung des Abschlusses" soll die Analyse und Vergleichbarkeit von IFRS-Abschlüssen erleichtert werden. Anteilseignerbezogene Eigenkapitalveränderungen sind getrennt von allen anderen eigenkapitalverändernden Transaktionen darzustellen. Im Österreichischen Post Konzern werden zuvor erfolgsneutral in der Eigenkapitalveränderungsrechnung dargestellte Beträge nunmehr in einer Gesamterfolgsrechnung gezeigt.

Die Überarbeitung von IAS 23 "Fremdkapitalkosten" führt zu einer Änderung der im Österreichischen Post Konzern angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. Ab 1. Jänner 2009 werden Fremdkapitalkosten, die direkt dem Erwerb eines qualifizierten Vermögenswertes zugeordnet werden können, als Teil der Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert. Eine wesentliche Änderung auf die Darstellung der Ertragsund Vermögenslage des Konzerns ergibt sich daraus nicht.

Der Konzernabschluss wird in Euro aufgestellt. Alle Beträge sind, sofern nichts anderes angeführt ist, in Millionen Euro (Mio EUR) angegeben. Bei Summierung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können durch Verwendung automatisierter Rechenhilfen rundungsbedingte Rechendifferenzen auftreten.

Für weitergehende Angaben zu den angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verweisen wir auf den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2008, der die Grundlage für den vorliegenden K0nzernzwischen abschluss darstellt.

2 | Konsolidierungskreis

In den Konzernzwischenabschluss sind neben der Österreichischen Post AG 21 inländische (31. Dezember 2008: 19) und 43 ausländische (31. Dezember 2008: 50) Tochterunternehmen einbezogen, bei denen der Österreichischen Post AG unmittelbar oder mittelbar die Mehrheit der Stimmrechte zusteht. Weiters wurden 5 inländische Unternehmen (31. Dezember 2008: 4) nach der Equity-Methode bewertet.

Veränderungen des Konsolidierungskreises

In den ersten drei Quartalen 2009 haben folgende Änderungen des Konsolidierungskreises sowie Ver schmelzungen stattgefunden:

Anteil am Kapital Transaktions
Name der Gesellschaft von auf zeitpunkt Erläuterung
Brief
meiller direct AB (meiller lithorex AB)1 - 100,0% 1. 1. 2009 Verschmelzung
meiller direct (meiller Weiterverarbeitung,
lettershop und Dialogservice)1 - 100,0% 1. 1. 2009 Verschmelzung
Feibra Magyarország (Cont-Média Hungary)1 - 100,0% 2. 1. 2009 Verschmelzung
Mader Zeitschriftenverlags GmbH 74,9% 25,1% 27. 2. 2009 Anteilsverkauf
feibra Tirol - 100,0% 1. 4. 2009 Erwerb
Postservice GmbH - 100,0% 4. 5. 2009 Gründung
EBPP – Electronic Bill Presentment and Payment - 40,0% 31. 5. 2009 Erwerb
Paket & Logistik
trans-o-flex Hungary (Merland Expressz)1 - 100,0% 1. 1. 2009 Verschmelzung
VOP (HSH Holding)1 - 100,0% 1. 2. 2009 Verschmelzung
trans-o-flex Belgium (MIT Transport)1 - 100,0% 1. 2. 2009 Verschmelzung
trans-o-flex Belgium (VOP)1 - 100,0% 1. 7. 2009 Verschmelzung
Rhenus Life Sciences Verwaltungs GmbH & Co KG - 100,0% 1. 7. 2009 Erwerb
Rhenus Life Sciences Verwaltungs GmbH - 100,0% 1. 7. 2009 Erwerb

1 Die in Klammer angeführten Konzernunternehmen wurden auf die zuerst genannten Konzernunternehmen verschmolzen

und sind somit nicht mehr im Konsolidierungskreis vorhanden.

Ende Februar 2009 wurden 49,8% an der Mader Zeitschriftenverlags GmbH, Wien, veräußert. Der Anteil an der weiterhin at equity in den Konzernabschluss einbezogenen Mader beträgt nun 25,1%. Das aus dem Verkauf resultierende Ergebnis beträgt 4,4 Mio EUR und wird im Ergebnis aus assoziierten Unternehmen gezeigt.

Am 31. Mai 2009 hat die Österreichische Post 40% der Anteile an der EBPP – Electronic Bill Presentment and Payment, Wien, um 2,0 Mio EUR erworben. Das Unternehmen wird als assoziiertes Unternehmen nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen. Der bei der Kaufpreisaufteilung entstandene Firmenwert in Höhe von 1,9 Mio EUR wird als Bestandteil des Anteils an assoziierten Unternehmen ausgewiesen. Mit Erwerbstichtag am 1. Juli 2009 hat die Österreichische Post 100% der Anteile an Rhenus Life Sciences Verwaltungs GmbH & Co KG, Holzwickede, sowie an Rhenus Life Sciences Verwaltungs GmbH, Holzwickede, erworben. Der Kaufpreis für beide Unternehmen beläuft sich auf 1,3 Mio EUR. Der Unternehmensgegen stand umfasst den Transport und die Lagerung von Produkten für den Gesundheitsmarkt inklusive temperaturgeführt zu behandelnder Güter.

Beizulegende Buchwerte vor
Mio EUR Zeitwerte dem Erwerb
Firmenwert 2,7 0,0
Sachanlagen 0,6 0,6
Kurzfristiges Vermögen 1,5 1,5
Kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten -3,6 -3,6
Erworbenes Nettovermögen 1,3 -1,5

Die folgenden Vermögenswerte und Schulden wurden im Rahmen der Akquisition der Rhenus erworben:

3 | Eventualschulden und Eventualforderungen

Die im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2008 dargestellten Eventualforderungen blieben in den ersten drei Quartalen 2009 unverändert. Die Eventualschulden haben sich im Vergleich zum 31. Dezember 2008 nicht wesentlich verändert.

4 | Sonstige Angaben

Geschäftsbeziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen: Die im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2008 dargestellten Geschäftsbeziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen haben sich zum 30. September 2009 nicht wesentlich verändert.

Eigene Aktien: Im Rahmen der Ermächtigung durch die Hauptversammlung vom 22. April 2008 wurden am 24. April 2009 alle eigenen Aktien (2.447.362 Stück) eingezogen. Das Grundkapital des Konzerns wurde um 12,2 Mio EUR auf 337,8 Mio EUR herabgesetzt und ist nunmehr in 67.552.638 Stückaktien (bis 23. April 2009: 70.000.000 Stückaktien) geteilt.

Gezahlte Dividende: Die in der Hauptversammlung am 6. Mai 2009 beschlossene Basisdividende von 1,50 EUR (101,3 Mio EUR) wurde am 20. Mai 2009 und die Sonderdividende von 1,00 EUR pro Aktie (67,6 Mio EUR) wurde am 20. August 2009 ausgeschüttet. Zusammen entspricht dies einer Ausschüttung von insgesamt 168,9 Mio EUR.

5 | Ereignisse nach Ende der Zwischenberichtsperiode

Ereignisse nach Ende der Zwischenberichtsperiode, die für die Bewertung am 30. September 2009 von Bedeutung sind, wie offene Rechtsfälle oder Schadenersatzforderungen sowie andere Verpflichtungen oder Drohverluste, die gemäß IAS 10 gebucht werden müssen, sind im vorliegenden Konzernzwischenabschluss berücksichtigt.

6 | Negativvermerk

Der Konzernzwischenbericht der Österreichischen Post AG, Wien, für die ersten drei Quartale 2009 wurde weder einer vollständigen Prüfung noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen.

Wien, am 3. November 2009

Vorstandsdirektor Vorstandsdirektor Vorstandsdirektor

Dr. Georg Pölzl Mag. Dr. Rudolf Jettmar Generaldirektor Generaldirektor-Stellvertreter

Dr. Herbert Götz Dipl.-Ing. Walter Hitziger Dipl.-BW (FH) Carl-Gerold Mende

Finanzkalender 2010

16. März 2010 Jahresendergebnis 2009
22. April 2010 Hauptversammlung 2010, Wien
6. Mai 2010 Ex-Dividendentag und Dividendenzahltag
20. Mai 2010 Zwischenbericht 1. Quartal 2010
12. August 2010 Halbjahresfinanzbericht 2010
17. November 2010 Zwischenbericht 1.–3. Quartal 2010

Entwicklung der Post Aktie

n Post (absolut, in EUR; Basis 19 EUR) n ATX (relativ zur Post) n DJ Euro Stoxx Transportation (relativ zur Post)

Kontakt

Investor Relations

Dipl.-Ing. Harald Hagenauer T: +43 (0) 57767-30401 F: +43 (0) 57767-30409 E: [email protected] I: www.post.at/ir

Konzernkommunikation

Mag. Manuela Bruck T: +43 (0) 57767-21897 F: +43 (0) 57767-32009 E: [email protected] I: www.post.at/pr

Die Österreichische Post im Internet: www.post.at www.business.post.at

Impressum

Österreichische Post AG Unternehmenszentrale Postgasse 8, 1010 Wien www.post.at

Konzept, Gestaltung und Gesamtkoordination: Scholdan & Company, Wien Illustration: Artur Bodenstein Druck: Ueberreuter Print und Digimedia GmbH, Korneuburg

Wir haben diesen Bericht mit der größtmöglichen Sorgfalt erstellt und die Daten überprüft. Rundungs-, Satz- oder Druckfehler können dennoch nicht ausgeschlossen werden. Bei der Summierung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können durch Verwendung automatischer Rechenhilfen rundungsbedingte Rechendifferenzen auftreten.

Dieser Bericht enthält auch zukunftsbezogene Einschätzungen und Aussagen, die wir auf Basis aller uns zum gegenwärtigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Diese zukunftsbezogenen Aussagen werden üblicherweise mit Begriffen wie "erwarten", "schätzen", "planen", "rechnen" etc. umschrieben. Wir weisen darauf hin, dass die tatsächlichen Gegebenheiten – und damit auch die tatsächlichen Ergebnisse – aufgrund verschiedenster Faktoren von den in diesem Bericht dargestellten Erwartungen abweichen können. Personenbezogene Formulierungen sind geschlechtsneutral zu verstehen.

Dieser Bericht ist auch in englischer Sprache verfügbar. Maßgeblich ist in Zweifelsfällen die deutschsprachige Version.

Redaktionsschluss: 3. November 2009

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