Interim / Quarterly Report • Aug 19, 2011
Interim / Quarterly Report
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Halbjahres-Finanzbericht 2011
Facts & Figures der Österreichischen post.
| Gewinn- und Verlustrechnung | H1 2010 | H1 2011 | Veränderung % | |
|---|---|---|---|---|
| Umsatz1 | Mio EUR | 1.106,0 | 1.137,9 | 2,9% |
| EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) | Mio EUR | 124,8 | 124,8 | 0,0% |
| EBITDA-Marge | % | 10,8% | 11,0% | – |
| EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) | Mio EUR | 74,5 | 81,3 | 9,1% |
| EBIT-Marge | % | 6,5% | 7,1% | – |
| EBT (Ergebnis vor Steuern) | Mio EUR | 70,6 | 79,4 | 12,5% |
| Periodenergebnis | Mio EUR | 54,1 | 62,0 | 14,7% |
| Ergebnis je Aktie2 | EUR | 0,80 | 0,92 | 14,7% |
| Mitarbeiter (Periodendurchschnitt, Vollzeitkräfte)1 | 24.036 | 23.250 | –3,3% | |
| Cashflow | H1 2010 | H1 2011 | Veränderung % | |
| Cashflow aus dem Ergebnis | Mio EUR | 80,7 | 93,3 | 15,5% |
| Cashflow aus der Geschäftstätigkeit | Mio EUR | 58,8 | 76,1 | 29,4% |
| Investitionen in Sachanlagen (CAPEX) | Mio EUR | –14,9 | –24,7 | 65,9% |
| Erwerb/Verkauf von Tochtergesellschaften | Mio EUR | –1,4 | 3,6 | – |
| Free Cashflow | Mio EUR | 51,3 | 68,6 | 33,7% |
| Bilanz | 31.12.2010 | 30.6.2011 | Veränderung % | |
| Bilanzsumme | Mio EUR | 1.715,1 | 1.649,8 | –3,8% |
| Eigenkapital | Mio EUR | 690,8 | 645,2 | –6,6% |
| Langfristiges Vermögen | Mio EUR | 1.067,6 | 1.050,0 | –1,6% |
| Kurzfristiges Vermögen | Mio EUR | 647,5 | 599,8 | –7,4% |
| Nettoverschuldung | Mio EUR | 126,6 | 160,2 | 26,6% |
| Eigenkapitalquote | % | 40,3% | 39,1% | – |
| Capital Employed | Mio EUR | 767,5 | 755,6 | – 1,6% |
1 Werte 2010 und Veränderungen exkl. meiller Gruppe (Pro-forma-Konsolidierung); 2011: Joint Venture MEILLERGHP at equity konsolidiert 2 Bezogen auf 67.552.638 Stück Aktien
Das erste Halbjahr 2011 ist für die Österreichische Post sehr zufriedenstellend verlaufen. Mit unserer Strategie, rückläufige Volumina in der Briefpost durch Wachstum bei Paketen und Werbesendungen zu kompensieren, befinden wir uns auf dem richtigen Weg. Sowohl im Brief- als auch im Paketgeschäft konnten wir unsere führende Marktposition behaupten und den eingeschlagenen Wachstumskurs in anderen Märkten fortsetzen.
Basis unseres Handelns ist unsere konsequente Kundenorientierung, die in allen Unternehmensentscheidungen einen hohen Stellenwert einnimmt. Innovative Produkte und Dienstleistungen mit Self-Service-Charakter sind dabei wichtige Triebfedern. Auch unsere aktuelle österreichweite Initiative "CO2 Neutral Zugestellt" folgt diesem Ansatz – denn wir nehmen dadurch nicht nur unsere gesellschaftliche Verantwortung wahr, sondern unterstützen jeden einzelnen unserer Kunden proaktiv in seinem Wunsch nach ökologisch nachhaltigen Logistikdienstleistungen. Dabei ist uns bewusst, dass diese vielfältigen Maßnahmen und Aktivitäten nur in einem leistungsstarken und effizient geführten Unternehmen wirkungsvoll gesetzt werden können. Effizienzsteigerungen und Anpassungen an die Anforderungen eines sich laufend ändernden Marktumfeldes sind daher zentrale Eckpfeiler der Unternehmensstrategie der Österreichischen Post.
Vor diesem Hintergrund konnte der Umsatz des Konzerns auf vergleichbarer Basis – bereinigt um die seit Ende 2010 endkonsolidierten meiller Gesellschaften – um 2,9% auf 1.137,9 Mio EUR verbessert werden. Der größte Anstieg erfolgte in der Division Paket & Logistik mit 6,2%, gefolgt von der Division Brief mit 2,1%, während im Filialnetz ein Rückgang von 6,2% zu verzeichnen war.
Auch die konsequente Ausrichtung auf Effizienzsteigerung und Flexibilisierung der Kostenstruktur zeigte im ersten Halbjahr 2011 Wirkung. So verzeichnete das EBIT der Österreichischen Post einen Anstieg um 9,1% auf 81,3 Mio EUR. Dabei konnten alle operativen Divisionen mit positiven Ergebniszuwächsen aufwarten: Das EBIT der Division Brief verbesserte sich um 10,2%, jenes von Paket & Logistik um 69,3% und jenes der Division Filialnetz um 33,7% – letzteres nicht zuletzt aufgrund der konsequent durchgeführten Restrukturierungsmaßnahmen. Denn von den nunmehr 1.876 Geschäftsstellen werden bereits 1.212 von Post Partnern geführt, um 456 mehr als vor einem Jahr.
Diese Entwicklung veranlasst uns, auch für das Gesamtjahr 2011 eine Fortsetzung des Umsatzanstiegs zu prognostizieren, wie er mit plus 2,9% bereits im ersten Halbjahr ersichtlich war. Für die Ergebnisentwicklung des Konzerns bleibt die Zielbandbreite einer nachhaltigen EBITDA-Marge von 10–12% weiterhin aufrecht. Für das Gesamtjahr 2011 wird eine EBITDA-Marge am oberen Ende dieser Bandbreite erwartet.
Wien, am 11. August 2011
Der Vorstand
Dipl.-Ing. Dr. Georg Pölzl Mag. Dr. Rudolf Jettmar
Dipl.-Ing. Dr. Herbert Götz Dipl.-Ing. Walter Hitziger Dipl.-Ing. Peter Umundum
Vorstandsmitglied Vorstandsmitglied Vorstandsmitglied
Generaldirektor Generaldirektor-Stellvertreter
Nach einer Steigerung der Wirtschaftsleistung in Österreich im Jahr 2010 um 2,1% (WIFO) verstärkte sich der Konjunkturaufschwung zu Beginn des Jahres 2011, wobei die kurzfristigen Konjunkturindikatoren nun eine leichte Abschwächung im weiteren Jahresverlauf erwarten lassen. Die Expansion der Weltwirtschaft wird durch den Anstieg der Rohstoff- und Energiepreise sowie die restriktivere Geldpolitik in einigen Schwellenländern gedämpft. Die Krise im Euro-Raum trägt zudem zur Unsicherheit der Verbraucher und Unternehmen bei. Für 2011 erwartet das WIFO einen Anstieg des österreichischen BIP um 3,0%; 2012 dürfte das Wirtschaftswachstum 1,8% betragen. Für die globale Konjunktur wird im Jahr 2011 ein Wachstum von 4,3% prognostiziert, wobei China und andere Schwellenländer weiterhin die Wachstumsmotoren darstellen. Während für den Euro-Raum im Jahr 2011 ein Wirtschaftswachstum von 2,0% erwartet wird, soll die deutsche Wirtschaft um 3,2% wachsen. Die Erwartungen für die Länder Südost-/Osteuropas sind ebenfalls durchwegs positiv: Slowakei plus 3,8%, Ungarn plus 2,8%, Serbien plus 3,0%, Bosnien-Herzegowina plus 2,2% (IWF).
Im Bereich Brief sind folgende Trends zu erkennen: Die Substitution des klassischen Briefes durch elektronische Kommunikationsformen bleibt weiterhin bestehen. Insbesondere Telekommunikations- und Versorgungsunternehmen versuchen, physische Sendungsvolumina zu reduzieren. Hier regelt die anstehende Novelle zum Telekommunikationsgesetz (TKG) im Hinblick auf Papierrechnungen in Österreich jedoch nunmehr eindeutig, dass Kunden das Recht haben, ohne zusätzliche Kosten Rechnungen in Papierform zu erhalten. Die Werbekonjunktur profitiert von der allgemein guten Wirtschaftslage, was sich auch auf den Bereich Werbesendungen/Direct Mails positiv auswirkt. Der vierteljährlich erscheinende Forecast von ZenithOptimedia geht für den Werbemarkt in Westeuropa von einem Plus von rund 3,3% im Jahr 2011 aus.
Die Paketmengen in Österreich erhöhen sich dank der ständig zunehmenden Bedeutung von Online-Shopping weiterhin. Das Fracht- und Expressgeschäft konnte durch die verbesserte Wirtschaftslage und ein ausgeweitetes Angebot wieder zulegen. Die Entwicklung der Sendevolumina im internationalen Paket- und Frachtgeschäft wird wesentlich von der Stärke des Konjunkturaufschwungs und internationalen Handelsströmen sowie der damit verbundenen Preisentwicklung abhängen. Im Paket- und Logistikmarkt zeigen sich national und international positive Volumensentwicklungen, gestützt vom steigenden internationalen Handel sowie von der generellen Zunahme der Internetkäufe. Die Wettbewerbsintensität ist jedoch weiterhin hoch.
Basierend auf der dritten EU-Postdienste-Richtlinie erließ der österreichische Gesetzgeber das Postmarktgesetz, das mit 1. Jänner 2011 zur Gänze in Kraft getreten ist. Die wesentlichsten Neuerungen sind:
Ab 1. Jänner 2011 gilt die Umsatzsteuerbefreiung nur mehr für Postdienste im Rahmen der gesetzlichen Universaldienstverpflichtung. Universaldienstleistungen, deren Bedingungen individuell vereinbart wurden, unterliegen der Umsatzsteuer zum Normalsteuersatz.
Mit 1. Mai 2011 sind Allgemeine Geschäftsbedingungen für Briefdienste in Kraft getreten, die im Universaldienstbereich ein vereinfachtes, kundenorientiertes Produkt- und Dienstleistungsangebot mit formatbasierten Tarifen vorsehen. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen wurden vonseiten der Regulierungsbehörde eingehend geprüft und gebilligt.
Mit 30. Juni 2011 wurde der 25,1%-Anteil an der Mader Zeitschriftenverlags GmbH, Wien, veräußert. Das aus dem Verkauf resultierende Ergebnis betrug 2,1 Mio EUR und wird im Ergebnis aus at equity konsolidierten Unternehmen dargestellt. Darüber hinaus gab es im ersten Halbjahr 2011 keine wesentlichen Veränderungen im Konsolidierungskreis.
Zur Ermöglichung einer Umsatzanalyse wurden die Umsätze 2010 um die mit 20. Dezember 2010 endkonsolidierten meiller Gesellschaften bereinigt. Die Endkonsolidierung dieser Gesellschaften reduzierte den vergleichbaren Umsatz in der Division Brief im ersten Halbjahr 2010 um 44,2 Mio EUR. Das per Ende 2010 formierte Joint Venture MEILLERGHP, an dem die Österreichische Post 65% hält, wird 2011 nicht voll-, sondern at equity konsolidiert.
Der Umsatz auf vergleichbarer Basis konnte im ersten Halbjahr 2011 um 2,9% auf 1.137,9 Mio EUR gesteigert werden. Zuwächse wurden dabei in der Division Paket & Logistik (+6,2%) und Brief (+2,1%) verzeichnet. Die Umsätze über das Filialnetz gingen um 6,2% zurück. Der
Halbjahresvergleich weist dabei gegenüber 2010 einen zusätzlichen Arbeitstag auf.
In der Division Brief verbessert sich der Umsatz auf vergleichbarer Basis um 2,1% auf 651,5 Mio EUR. Der Substitution von Briefen durch elektronische Medien wirkten positive Effekte, so etwa die Portfolioumstellung, Selbstbedienungsprodukte und Vorziehkäufe des neuen Briefmarkensortiments, entgegen. Darüber hinaus verdeutlicht der Umsatzanstieg bei adressierten und unadressierten Werbesendungen die gute konjunkturelle Entwicklung der Werbewirtschaft.
In der Division Paket & Logistik wurde im ersten Halbjahr 2011 – basierend auf gesteigerten Mengen bei anhaltendem Preisdruck – ein Umsatzanstieg um 6,2% auf 410,9 Mio EUR erzielt. Wachstum konnte in Österreich ebenso verzeichnet werden wie in den Regionen Deutschland/ Benelux und Südost-/Osteuropa.
Die Organisationsstruktur im Filialnetz unterliegt aktuell einem Wandel. In den letzten zwölf Monaten wurde die Anzahl der Post Partner von 756 auf 1.212 erhöht. Diese Veränderung hatte ebenso Auswirkungen auf die Umsatzund Kostenstruktur wie die neu gestaltete Partnerschaft mit BAWAG P.S.K.. Umsätze aus dem Finanzdienstleistungsgeschäft unterliegen seit 1. Jänner 2011 einer neuen kostenbasierten Vergütungslogik. Die Außenumsätze der Division reduzierten sich um 6,2% auf 75,0 Mio EUR.
| Mio EUR | H1 2010 | H1 2010 vergleich |
H1 2011 | Veränderung | Q2 2010 | Q2 2011 | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| bare Basis | % | Mio EUR | |||||
| Umsatz gesamt2 | 1.150,1 | 1.106,0 | 1.137,9 | 2,9% | 31,9 | 543,5 | 566,5 |
| Brief2 | 682,1 | 637,9 | 651,5 | 2,1% | 13,5 | 312,9 | 327,3 |
| Paket & Logistik | 387,0 | – | 410,9 | 6,2% | 23,9 | 191,1 | 202,4 |
| Filialnetz | 80,0 | – | 75,0 | –6,2% | –4,9 | 39,1 | 36,6 |
| Corporate | 2,6 | – | 2,5 | –1,6% | 0,0 | 1,2 | 1,3 |
| Konsolidierung | –1,5 | – | –2,1 | –34,5% | –0,5 | –0,8 | –1,1 |
| Kalenderwerktage in Österreich | 123 | – | 124 | – | – | 61 | 61 |
1 Außenumsatz der Divisionen
2 Werte 2010 und Veränderungen exkl. meiller Gruppe (Pro-forma-Konsolidierung); 2011: Joint Venture MEILLERGHP at equity konsolidiert
5
| Mio EUR | H1 2010 | H1 2010 | H1 2011 | Veränderung | Q2 2010 | Q2 2011 | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| vergleich bare Basis |
% | Mio EUR | ||||||
| Umsatzerlöse1 | 1.150,1 | 1.106,0 | 1.137,9 | 2,9% | 31,9 | 543,5 | 566,5 | |
| Sonstige betriebliche Erträge1 | 34,5 | 33,8 | 34,9 | 3,3% | 1,1 | 16,6 | 18,0 | |
| Materialaufwand und Aufwand für bezogene Leistungen1 |
–360,5 | –336,5 | –360,8 | 7,2% | 24,4 | –167,5 | –178,1 | |
| Personalaufwand1 | –562,1 | –546,7 | –540,6 | –1,1% | –6,1 | –266,9 | –273,9 | |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen1 |
–137,7 | –133,3 | –143,6 | 7,7% | 10,3 | –69,5 | –77,8 | |
| Ergebnis aus at equity konsolidierten Unternehmen |
0,4 | – | –3,0 | – | –3,4 | 0,2 | –0,9 | |
| EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) |
124,8 | – | 124,8 | 0,0% | 0,0 | 56,4 | 53,9 | |
| Abschreibungen | –50,3 | – | –43,5 | –13,5% | –6,8 | –27,2 | -21,4 | |
| EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) |
74,5 | – | 81,3 | 9,1% | 6,8 | 29,2 | 32,5 | |
| Sonstiges Finanzergebnis | –4,0 | – | –1,9 | 51,5% | 2,0 | –2,0 | -0,9 | |
| EBT (Ergebnis vor Steuern) |
70,6 | – | 79,4 | 12,5% | 8,8 | 27,2 | 31,6 | |
| Ertragsteuern | –16,5 | – | –17,4 | 5,4% | 0,9 | –6,6 | –7,0 | |
| Periodenergebnis | 54,1 | – | 62,0 | 14,7% | 7,9 | 20,6 | 24,6 | |
| Ergebnis je Aktie (EUR) | 0,80 | – | 0,92 | 14,7% | 0,12 | 0,31 | 0,36 |
1 Werte 2010 und Veränderungen exkl. meiller Gruppe (Pro-forma-Konsolidierung); 2011: Joint Venture MEILLERGHP at equity konsolidiert
Der Umsatzzuwachs von 2,9% bzw. 31,9 Mio EUR hatte auch Auswirkungen auf die Kostenstruktur des Konzerns. Mit steigenden Umsatz- und Paketmengen steigt auch der Zukauf von Transportdienstleistungen über Sublieferanten in der Paketlogistik. Auf vergleichbarer Basis ist der Materialaufwand und Aufwand für bezogene Leistungen daher um 7,2% auf 360,8 Mio EUR gestiegen.
Der Personalaufwand hat sich auf vergleichbarer Basis in Summe um 6,1 Mio EUR reduziert. Dieser Rückgang inkludiert eine Verbesserung des operativen Personalaufwandes um 15,2 Mio EUR bei einem gleichzeitigen Anstieg der nicht operativen Personalaufwendungen. Operative Einsparungen ergaben sich durch die Ausnutzung der Fluktuation im Unternehmen, auf vergleichbarer
Basis reduzierte sich der durchschnittliche Personalstand um 786 auf 23.250 Mitarbeiter.
Die nicht operativen Personalaufwendungen – dies sind etwa Restrukturierungsaufwendungen und Rückstellungen für Personalunterauslastung – haben sich im ersten Halbjahr 2011 erhöht. So erfolgte etwa eine weitere Dotierung der Rückstellung für Unterauslastung in Höhe von 15,6 Mio EUR für zusätzliche 108 Mitarbeiter, die voraussichtlich in den Bundesdienst wechseln werden. Die Österreichische Post hat bereits 2009 eine Vereinbarung mit dem Bundesministerium für Inneres und 2010 auch mit dem Bundesministerium für Finanzen und für Justiz getroffen, wonach die Österreichische Post die Kosten für diese Mitarbeiter bis Juni 2014 weiter trägt. Diese Perso-
nalkosten werden in Summe in der Bilanz als Rückstellung ausgewiesen. Somit hat sich die Rückstellung für Unterauslastung im Halbjahresvergleich von 244,0 Mio EUR auf 248,5 Mio EUR erhöht. Der zahlungswirksame Verbrauch betrug im ersten Halbjahr 12,3 Mio EUR.
Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Berichtszeitraum um 3,3% auf 34,9 Mio EUR gestiegen. Darin inkludiert sind Mieterträge von 11,5 Mio EUR und Erträge aus dem Abgang von Sachanlagen von 3,2 Mio EUR.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich auf vergleichbarer Basis um 7,7% auf 143,6 Mio EUR bedingt durch Anlaufkosten für die Umrüstung auf neue Hausbrieffachanlagen, die gemäß Postmarktgesetz bis Ende 2012 erfolgen wird.
| Mio EUR | H1 2010 | H1 2011 | Veränderung % Mio EUR |
Q2 2010 | Q2 2011 | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| EBITDA gesamt |
124,8 | 124,8 | 0,0% | 0,0 | 56,4 | 53,9 |
| Brief | 137,0 | 143,5 | 4,8% | 6,5 | 64,3 | 71,9 |
| Paket & Logistik | 18,1 | 22,0 | 21,2% | 3,8 | 8,0 | 10,9 |
| Filialnetz | –8,8 | –4,9 | 44,2% | 3,9 | –8,1 | –2,1 |
| Corporate | –21,5 | –35,8 | –66,5% | –14,3 | –7,8 | –26,8 |
| Mio EUR | H1 2010 | H1 2011 | Veränderung % Mio EUR |
Q2 2010 | Q2 2011 | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| EBIT gesamt |
74,5 | 81,3 | 9,1% | 6,8 | 29,2 | 32,5 |
| Brief | 118,3 | 130,4 | 10,2% | 12,1 | 53,4 | 65,3 |
| Paket & Logistik | 6,1 | 10,3 | 69,3% | 4,2 | 2,0 | 5,1 |
| Filialnetz | –11,6 | –7,7 | 33,7% | 3,9 | –9,5 | –3,5 |
| Corporate | –38,2 | –51,7 | –35,3% | –13,5 | –16,6 | –34,4 |
Das EBITDA des Österreichischen Post Konzerns erreichte im ersten Halbjahr 2011 mit 124,8 Mio EUR exakt den Vergleichswert des Vorjahres. Die EBITDA-Marge betrug 11,0%. Das EBIT konnte um 9,1% auf 81,3 Mio EUR gesteigert werden – dies ergibt eine Marge von 7,1%.
Alle operativen Divisionen zeigten im ersten Halbjahr 2011 eine positive Entwicklung. Die Division Brief erzielte einen EBIT-Anstieg um 10,2% auf 130,4 Mio EUR, die Division Paket & Logistik um 69,3% auf 10,3 Mio EUR und die Division Filialnetz von 33,7% auf minus 7,7 Mio EUR.
Das EBIT des Bereichs Corporate hat sich von minus 38,2 Mio EUR auf minus 51,7 Mio EUR verschlechtert, da im Betrachtungszeitraum ein Rückstellungsbedarf von 15,6 Mio EUR für Mitarbeiter notwendig wurde, die voraussichtlich in den Bundesdienst wechseln werden. Im Bereich Corporate sind unter anderem nicht weiter verrechnete Aufwendungen zentraler Abteilungen, Aufwendungen im Zusammenhang mit leer stehenden Immobilien sowie Veränderungen von Personalrückstellungen enthalten.
Das aufgrund der derzeitigen Restrukturierung negative Ergebnis der 65%-Tochtergesellschaft MEILLERGHP führte zu einem Ergebnis aus at equity konsolidierten Gesellschaften von minus 3,0 Mio EUR.
Das Ergebnis vor Steuern erhöhte sich um 12,5% auf 79,4 Mio EUR. Nach Abzug von Ertragsteuern im Ausmaß von 17,4 Mio EUR ergibt sich ein Periodenergebnis (Ergebnis nach Steuern) von 62,0 Mio EUR. Dies entspricht 0,92 EUR je Aktie für das erste Halbjahr 2011 (+14,7%).
Die Österreichische Post setzt auf eine risikoaverse Geschäftsgebarung. Dies zeigt sich an der hohen Eigenkapitalquote, den geringen Finanzverbindlichkeiten und der soliden Zahlungsmittelveranlagung mit geringstmöglichem Risiko.
Der überwiegende Teil der Bilanzsumme des Österreichischen Post Konzerns von insgesamt 1.649,8 Mio EUR entfällt mit einem Anteil von 63,6% bzw. 1.050,0 Mio EUR auf langfristiges Vermögen. Innerhalb des langfristigen Vermögens nehmen die Positionen Sachanlagen mit 599,6 Mio EUR sowie Finanzinvestitionen in Wertpapiere und andere Finanzanlagen mit 92,8 Mio EUR eine bedeutende Stellung ein. Zu den größten Posten des kurzfristigen Vermögens zählen mit 318,5 Mio EUR die Forderungen sowie mit 264,2 Mio EUR die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente.
Passivseitig setzt sich die Bilanzsumme aus Eigenkapital (39,1%), langfristigen Verbindlichkeiten (28,8%) und kurzfristigen Verbindlichkeiten (32,1%) zusammen. Die langfristigen Verbindlichkeiten von insgesamt 474,4 Mio EUR beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen in Höhe von 411,7 Mio EUR. Auf die Rückstellung für Unterauslastung entfallen 248,5 Mio EUR. Bei den kurzfristigen Verbindlichkeiten in Höhe von 530,2 Mio EUR dominieren Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit 341,4 Mio EUR.
Die Österreichische Post verfügt in Summe über einen erheblichen Bestand an kurzfristigen und langfristigen Finanzmitteln. Per 30. Juni 2011 waren dies Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von 264,2 Mio EUR sowie Finanzinvestitionen in Wertpapiere von 51,6 Mio EUR. Der Bestand an Finanzmitteln beträgt somit per Ende Juni 2011 315,9 Mio EUR. Den Finanzmitteln stehen Finanzverbindlichkeiten von lediglich 72,1 Mio EUR gegenüber.
| Mio EUR | 31.12.2010 | 30.6.2011 | Struktur 30.6.2011 % |
|---|---|---|---|
| Aktiva | |||
| Langfristiges Vermögen | 1.067,6 | 1.050,0 | 63,6% |
| davon andere Finanzanlagen sowie Finanzinvestitionen in Wertpapiere | 89,4 | 92,8 | 5,6% |
| Kurzfristiges Vermögen | 647,5 | 599,8 | 36,4% |
| davon Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 313,1 | 264,2 | 16,0% |
| 1.715,1 | 1.649,8 | 100,0% | |
| Passiva | |||
| Eigenkapital | 690,8 | 645,2 | 39,1% |
| Langfristige Verbindlichkeiten | 479,4 | 474,4 | 28,8% |
| davon Rückstellungen | 414,6 | 411,7 | 25,0% |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | 544,9 | 530,2 | 32,1% |
| davon Rückstellungen | 160,1 | 139,8 | 8,5% |
| 1.715,1 | 1.649,8 | 100,0% |
| Mio EUR | H1 2010 | H1 2011 |
|---|---|---|
| Cashflow aus dem Ergebnis | 80,7 | 93,3 |
| +/– Veränderungen im Nettoumlaufvermögen | –21,9 | –17,2 |
| = Cashflow aus Geschäftstätigkeit | 58,8 | 76,1 |
| +/– Cashflow aus Investitionstätigkeit | –7,5 | –7,5 |
| = Free Cashflow | 51,3 | 68,6 |
| +/– Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | –101,7 | –117,5 |
| = Nettozunahme/-abnahme des Finanzmittelbestands | –50,4 | –48,9 |
Der Cashflow aus dem Ergebnis lag mit 93,3 Mio EUR um 12,5 Mio EUR über dem Vergleichswert des Vorjahres. Die gezahlten Steuern des ersten Halbjahres von 26,0 Mio EUR inkludieren eine Steuerzahlung von 7,2 Mio EUR für das Geschäftsjahr 2009.
Im Bereich des Nettoumlaufvermögens kam es im Betrachtungszeitraum zu einem Rückgang um 17,2 Mio EUR. Bedeutendster negativer Sondereffekt war dabei eine Erhöhung der Forderungen um 12,0 Mio EUR, wovon ein Großteil auf eine neue Umsatzsteuerregelung seit Anfang 2011 zurückzuführen ist.
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit von minus 7,5 Mio EUR beinhaltet Auszahlungen für den Erwerb von Sachanlagen (CAPEX) in Höhe von minus 24,7 Mio EUR sowie Einzahlungen aus Anlageverkäufen von 14,7 Mio EUR. Der ausgewiesene Free Cashflow lag bei 68,6 Mio EUR nach 51,3 Mio EUR im ersten Halbjahr des Vorjahres.
Die gesamten Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen betrugen im ersten Halbjahr 2011
tionen in Sachanlagen. Im ersten Halbjahr 2010 hatte die Österreichische Post in diesem Bereich noch 15,7 Mio EUR investiert, was beinahe eine Verdopplung der Sachanlageninvestitionen im Periodenvergleich ergibt. Ein Großteil dieser Investitionen ist dem Bereich Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zurechenbar (rund 66%), wo verstärkt Ersatzinvestitionen im Fuhrpark getätigt sowie diverse Betriebs- und Geschäftsausstattungen, beispielsweise Zustellertische, angeschafft wurden.
30,7 Mio EUR, davon entfielen 29,7 Mio EUR auf Investi-
Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter des Österreichischen Post Konzerns lag im ersten Halbjahr 2011 bei 23.250 Vollzeitkräften – dies entspricht einer Verringerung des Mitarbeiterstands gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 786 Personen (auf vergleichbarer Basis, exkl. meiller Gruppe). Während der Mitarbeiterstand in der Division Paket & Logistik leicht anstieg, wurden sowohl in der Division Brief als auch in der Division Filialnetz plangemäß Mitarbeiter reduziert. Der Großteil der Konzernmitarbeiter (in Vollzeitkräften) ist in der Österreichischen Post AG beschäftigt (19.832).
| Periodendurchschnitt in Vollzeitkräften |
H1 2010 | H1 2010 vergleichbare Basis1 |
H1 2011 | Struktur H1 2011 % |
|---|---|---|---|---|
| Brief | 14.745 | 13.820 | 13.499 | 58,1% |
| Paket & Logistik | 4.004 | – | 4.060 | 17,5% |
| Filialnetz | 4.363 | – | 3.880 | 16,7% |
| Corporate | 1.848 | – | 1.811 | 7,8% |
| Gesamt | 24.961 | 24.036 | 23.250 | 100,0% |
1 Exkl. meiller Gruppe
Als international tätiges Post- und Logistikdienstleistungsunternehmen ist der Österreichische Post Konzern im Rahmen seiner Geschäftstätigkeit operativen Risiken ausgesetzt, mit denen sich das Unternehmen verantwortungsbewusst auseinandersetzt. Durch die Konzentration auf das Kerngeschäft sowie die jahrzehntelange Erfahrung in diesem Geschäft ist es dem Österreichischen Post Konzern möglich, diese Risiken frühzeitig zu identifizieren, zu bewerten und rasch geeignete Vorsorgemaßnahmen zur Sicherung zu setzen.
Die wesentlichen Risiken und Ungewissheiten – so etwa die Struktur der Dienstverhältnisse, technische Risiken, regulatorische und rechtliche Risiken, finanzielle Risiken sowie Markt- und Wettbewerbsrisiken – und Informationen zum internen Kontrollsystem und Risikomanagement im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess sind ausführlich im Geschäftsbericht 2010 der Österreichischen Post AG erläutert (siehe Geschäftsbericht, Teil 2, Seiten 37–42 und 99–102).
Aus den definierten Risiken leiten sich auch Ungewissheiten für die restlichen sechs Monate des laufenden Geschäftsjahres ab. In den Divisionen Brief sowie Paket & Logistik unterliegen die prognostizierten Versandmengen jahreszeitlich bedingten Schwankungen und hängen von der wirtschaftlichen Entwicklung der jeweiligen Kundensegmente ab. Eine ungünstige Wirtschaftslage der Kunden der Österreichischen Post hat negative Auswirkungen auf die Volumensentwicklung von Briefen und Paketen. Ein gedämpftes wirtschaftliches Umfeld kann zusätzlich auch Einfluss auf die Wettbewerbssituation und damit auf die erzielbaren Preise für Postdienstleistungen haben. Klassische Briefsendungen werden darüber hinaus zunehmend durch E-Mails oder andere elektronische Medien ersetzt. Der Trend zur elektronischen Substitution von Briefen, insbesondere zur elektronischen Zustellung, wird auch weiterhin fortbestehen.
Darüber hinaus ist die Österreichische Post auch von drohenden Geschäftsausfällen von Kunden betroffen. In der Division Filialnetz sind die Erträge aus Finanzdienstleistungen stark von der wirtschaftlichen Entwicklung des Kooperationspartners BAWAG P.S.K. geprägt, die Erträge aus Telekommunikationsprodukten von der Produktgestaltung des Kooperationspartners A1 Telekom Austria abhängig. Als Logistikunternehmen ist die Österreichische Post grundsätzlich dem Risiko steigender Kosten durch höhere Transport- und Treibstoffpreise ausgesetzt.
Alle erwähnten Risiken können zu nicht unerheblichen Volumensrückgängen und damit Ergebnisbeeinträchtigungen führen.
Die Österreichische Post geht davon aus, dass das Sendungsvolumen bei adressierten Briefen dem internationalen Trend folgend auch in Österreich um 3–5% zurückgehen wird – primär bedingt durch elektronische Substitution und einen Rückgang im Bereich hochwertiger Produkte. Eine positive, primär konjunkturell getriebene Entwicklung zeichnet sich hingegen bei Paketen und Werbesendungen ab.
Basierend auf diesen Volumensschätzungen prognostiziert die Österreichische Post für das Gesamtjahr 2011 eine Fortsetzung der Umsatzentwicklung, wie sie mit einem Umsatzplus von 2,9% bereits im ersten Halbjahr ersichtlich war. Die Umsatzentwicklung der Division Brief sollte dabei auf vergleichbarer Basis stabil bis leicht steigend verlaufen. In der Division Paket & Logistik rechnet die Österreichische Post mit einem Umsatzanstieg. Ein klarer Fokus gilt dabei der Profitabilität der angebotenen Leistungen. Für die Ergebnisentwicklung des Konzerns bleibt die Zielbandbreite einer nachhaltigen EBITDA-Marge von 10–12% weiterhin aufrecht. Für das Gesamtjahr 2011 wird eine EBITDA-Marge am oberen Ende dieser Bandbreite erwartet.
Der erwirtschaftete operative Cashflow soll auch weiterhin primär für Zukunftsinvestitionen und Dividendenzahlungen verwendet werden. Für das Jahr 2011 sind in der Finanzplanung der Österreichischen Post Anlageninvestitionen von etwa 80–90 Mio EUR vorgesehen. Dies sind vorrangig Ersatzinvestitionen in bestehende Anlagen sowie Investitionen in neue, effizienzsteigernde Sortiertechnik. Im internationalen Geschäft der Österreichischen Post haben die laufende weitere Steigerung der Performance und der Ausbau bestehender Netze oberste Priorität. Eventuelle Akquisitionen sind nur im Kerngeschäft der Österreichischen Post und auch nur in Unternehmen mit wachstumsorientierten Geschäftsmodellen vorgesehen. Aktuell sind jedoch keine großen Akquisitionen absehbar.
Nach Ende der Berichtsperiode am 30. Juni 2011 traten keine wesentlichen Ereignisse ein.
| Mio EUR | H1 2010 | H1 2010 vergleich |
H1 2011 | Veränderung | Q2 2010 | Q2 2011 | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| bare Basis | % | Mio EUR | |||||
| Außenumsatz1 | 682,1 | 637,9 | 651,5 | 2,1% | 13,5 | 312,9 | 327,3 |
| Briefpost | 360,4 | – | 361,0 | 0,2% | 0,6 | 173,7 | 181,8 |
| Infomail1 | 254,5 | 210,3 | 222,0 | 5,6% | 11,7 | 105,7 | 110,0 |
| Medienpost | 67,2 | – | 68,4 | 1,9% | 1,2 | 33,6 | 35,5 |
| Innenumsatz | 25,9 | – | 27,0 | 4,5% | 1,2 | 12,8 | 13,3 |
| Umsatz gesamt1 | 708,0 | 663,8 | 678,5 | 2,2% | 14,7 | 325,7 | 340,6 |
| EBITDA | 137,0 | – | 143,5 | 4,8% | 6,5 | 64,3 | 71,9 |
| Abschreibungen | –18,7 | – | –13,1 | –29,9% | –5,6 | –10,9 | –6,6 |
| EBIT | 118,3 | – | 130,4 | 10,2% | 12,1 | 53,4 | 65,3 |
| EBITDA-Marge | 19,4% | – | 21,2% | – | – | 18,6% | 21,1% |
| EBIT-Marge | 16,7% | – | 19,2% | – | – | 15,4% | 19,2% |
| Mitarbeiter2 | 14.745 | 13.820 | 13.499 | –2,3% | –321 | – | – |
1 Werte 2010 und Veränderungen exkl. meiller Gruppe (Pro-forma-Konsolidierung); 2011: Joint Venture MEILLERGHP at equity konsolidiert 2 Periodendurchschnitt, in Vollzeitkräften, exkl. meiller Gruppe
Zur Ermöglichung einer Umsatzanalyse wurden die Umsätze 2010 um die mit 20. Dezember 2010 endkonsolidierten meiller Gesellschaften bereinigt. Die Endkonsolidierung dieser Gesellschaften reduziert den vergleichbaren Umsatz in der Division Brief im ersten Halbjahr 2010 um 44,2 Mio EUR. Das per Ende 2010 formierte Joint Venture MEILLERGHP, an dem die Österreichische Post 65% hält, wird 2011 nicht voll-, sondern at equity konsolidiert.
Der Außenumsatz der Division Brief auf vergleichbarer Basis erhöhte sich im ersten Halbjahr 2011 um 2,1% bzw. 13,5 Mio EUR.
Im Geschäftsfeld Briefpost konnte der Umsatz mit 361,0 Mio EUR im Periodenvergleich konstant gehalten werden. Der Substitution von Briefen durch elektronische Medien wirkten positive Effekte durch die Portfolioumstellung, Selbstbedienungsprodukte und Vorziehkäufe des neuen Briefmarkensortiments entgegen. Die neue Wahlmöglichkeit zwischen Priority- und Economy-Produkten sollte in den nächsten Quartalen sukzessive zu einem Trend in Richtung Economy führen.
Im Geschäftsfeld Infomail (adressierte und unadressierte Werbesendungen) erhöhte sich der Umsatz im ersten Halbjahr 2011 auf vergleichbarer Basis um 5,6% oder 11,7 Mio EUR. Die Steigerung bei adressierten und unadressierten Sendungen spiegelt die gute konjunkturelle Entwicklung der Werbewirtschaft wider. Das mit Ende 2010 formierte Joint Venture MEILLERHGP zeigte sich in der Merger-Phase wie erwartet operativ verbessert.
Auch der Umsatz im Geschäftsfeld Medienpost entwickelte sich mit einem Plus von 1,9% bzw. 1,2 Mio EUR positiv.
In Summe verbessert sich das EBITDA der Division Brief im ersten Halbjahr 2011 um 4,8% auf 143,5 Mio EUR, das EBIT stieg um 10,2% auf 130,4 Mio EUR.
| Mio EUR | H1 2010 | H1 2011 | % | Veränderung Mio EUR |
Q2 2010 | Q2 2011 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Außenumsatz | 387,0 | 410,9 | 6,2% | 23,9 | 191,1 | 202,4 |
| Innenumsatz | 11,5 | 12,3 | 6,2% | 0,7 | 5,5 | 5,9 |
| Umsatz gesamt | 398,5 | 423,2 | 6,2% | 24,6 | 196,6 | 208,3 |
| EBITDA | 18,1 | 22,0 | 21,2% | 3,8 | 8,0 | 10,9 |
| Abschreibungen | –12,1 | –11,7 | –3,0% | –0,4 | –6,1 | –5,8 |
| EBIT | 6,1 | 10,3 | 69,3% | 4,2 | 2,0 | 5,1 |
| EBITDA-Marge | 4,5% | 5,2% | – | – | 4,1% | 5,2% |
| EBIT-Marge | 1,5% | 2,4% | – | – | 1,0% | 2,5% |
| Mitarbeiter1 | 4.004 | 4.060 | 1,4% | 55 | – | – |
1 Periodendurchschnitt, in Vollzeitkräften
Der Außenumsatz der Division Paket & Logistik erhöhte sich im ersten Halbjahr 2011 um 6,2% auf 410,9 Mio EUR. Basis dieser Zunahme ist ein gestiegenes Paketvolumen bei anhaltendem Preisdruck in nahezu allen Märkten.
Mit dem Produktsegment Premiumpaket (Paketzustellung innerhalb von 24 Stunden), das hauptsächlich im Businessto-Business-Bereich Anwendung findet, wurde im ersten Halbjahr 2011 eine Umsatzsteigerung um 5,6% auf 321,0 Mio EUR erzielt. Die deutsche Tochtergesellschaft trans-o-flex erwirtschaftete davon mehr als drei Viertel. Weiterhin sehr positiv entwickelte sich das Volumen an Geschäftskundenpaketen in Österreich sowie in Südost-/
Osteuropa. Wachstum konnte auch in Belgien und den Niederlanden verzeichnet werden, hier werden die Restrukturierungsmaßnahmen intensiviert und Outsourcing-Maßnahmen durchgeführt.
Zuwachsraten verzeichnete auch das Produktsegment Standardpaket in Österreich, das vorrangig für Sendungen an Privatkunden zur Anwendung kommt. Der Umsatz stieg hier um 1,8% auf 79,5 Mio EUR.
Das Ergebnis der Division Paket & Logistik konnte auf dieser Basis gesteigert werden – das EBIT verbesserte sich um 69,3% auf 10,3 Mio EUR.
| Mio EUR | H1 2010 | H1 2011 | % | Veränderung Mio EUR |
Q2 2010 | Q2 2011 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Außenumsatz | 80,0 | 75,0 | –6,2% | –4,9 | 39,1 | 36,6 |
| Innenumsatz | 85,5 | 84,5 | –1,2% | –1,0 | 41,9 | 42,1 |
| Umsatz gesamt | 165,5 | 159,5 | –3,6% | –6,0 | 81,0 | 78,7 |
| EBITDA | –8,8 | –4,9 | 44,2% | 3,9 | –8,1 | –2,1 |
| Abschreibungen | –2,8 | –2,8 | –0,6% | 0,0 | –1,5 | –1,4 |
| EBIT | –11,6 | –7,7 | 33,7% | 3,9 | –9,5 | –3,5 |
| EBITDA-Marge | –5,3% | –3,1% | – | – | –10,0% | –2,7% |
| EBIT-Marge | –7,0% | –4,8% | – | – | –11,8% | –4,4% |
| Mitarbeiter1 | 4.363 | 3.880 | –11,1% | –483 | – | – |
1 Periodendurchschnitt, in Vollzeitkräften
Die enormen Veränderungen im Filialnetz sind anhand der geänderten Struktur der Geschäftsstellen ersichtlich. So wurde die Anzahl der Post Partner von 756 im Juni 2010 auf 1.212 zum Halbjahresstichtag 2011 erhöht. In Summe verfügt die Österreichische Post damit per Ende Juni 2011 über 1.876 Geschäftsstellen, ein Jahr zuvor waren es noch 1.807. Diese Veränderung hat ebenso Auswirkungen auf die Umsatz- und Kostenstruktur der Divisionen wie die vertraglich neu gestaltete Partnerschaft mit BAWAG P.S.K.. Finanzdienstleistungen werden seit Anfang 2011 nicht mehr provisionsbasiert, sondern primär auf Basis der tatsächlich angefallenen Kosten vergütet.
Im ersten Halbjahr 2011 ergab sich bedingt durch diese neue Vergütungsvereinbarung mit der BAWAG P.S.K. sowie durch rückläufige Umsätze bei Telekommunikationsprodukten ein Umsatzrückgang in der Division Filialnetz von
6,2%. Auch der Innenumsatz – dies sind Postdienstleistungen über das Filialnetz – hat sich im ersten Halbjahr 2011 um 1,2% weiter leicht reduziert. Das Volumen an Briefen, die über das Filialnetz eingeliefert werden, geht grundsätzlich zurück. Im Sinne verstärkter Serviceaktivitäten werden vermehrt Briefe bei Großkunden direkt abgeholt.
Durch den Strukturwandel zeigt sich das Ergebnis der Division Filialnetz verbessert – so erhöhte sich das EBIT im ersten Halbjahr 2011 um 3,9 Mio EUR auf minus 7,7 Mio EUR.
Die neue Standort-Kooperation mit dem Bankpartner BAWAG P.S.K. wird zügig umgesetzt, 132 gemeinsam betriebene Standorte wurden bis Ende Juni 2011 adaptiert und neu eröffnet. Mit Ende des Jahres sollen rund 350 Filialen beiden Partnern die Möglichkeit bieten, sich auf das jeweilige Kerngeschäft zu konzentrieren.
Wien, am 11. August 2011
Der Vorstand
Dipl.-Ing. Dr. Georg Pölzl Mag. Dr. Rudolf Jettmar
Generaldirektor Generaldirektor-Stellvertreter
Vorstandsmitglied Vorstandsmitglied Vorstandsmitglied
Dipl.-Ing. Dr. Herbert Götz Dipl.-Ing. Walter Hitziger Dipl.-Ing. Peter Umundum
| Mio EUR | H1 2010 | H1 2011 | Q2 2010 | Q2 2011 |
|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 1.150,1 | 1.137,9 | 564,5 | 566,5 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 34,5 | 34,9 | 16,9 | 18,0 |
| Gesamte betriebliche Erträge | 1.184,7 | 1.172,8 | 581,3 | 584,6 |
| Materialaufwand und Aufwand für bezogene Leistungen | –360,5 | –360,8 | –179,3 | –178,1 |
| Personalaufwand | –562,1 | –540,6 | –274,3 | –273,9 |
| Abschreibungen | –50,3 | –43,5 | –27,2 | –21,4 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | –137,7 | –143,6 | –71,6 | –77,8 |
| Gesamte betriebliche Aufwendungen | –1.110,6 | –1.088,5 | –552,4 | –551,1 |
| Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit | 74,1 | 84,3 | 29,0 | 33,5 |
| Ergebnis aus at equity konsolidierten Unternehmen | 0,4 | –3,0 | 0,2 | –0,9 |
| Sonstiges Finanzergebnis | –4,0 | –1,9 | –2,0 | –0,9 |
| Finanzergebnis | –3,6 | –4,9 | –1,8 | –1,8 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 70,6 | 79,4 | 27,2 | 31,6 |
| Ertragsteuern | –16,5 | –17,4 | –6,6 | –7,0 |
| Periodenergebnis | 54,1 | 62,0 | 20,6 | 24,6 |
| Zuzurechnen an die Aktionäre des Mutterunternehmens | 54,1 | 62,0 | 20,6 | 24,6 |
| EUR | H1 2010 | H1 2011 | Q2 2010 | Q2 2011 |
| Unverwässertes Ergebnis je Aktie | 0,80 | 0,92 | 0,31 | 0,36 |
| Verwässertes Ergebnis je Aktie | 0,80 | 0,92 | 0,31 | 0,36 |
| Mio EUR | H1 2010 | H1 2011 | Q2 2010 | Q2 2011 |
| Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit | 74,1 | 84,3 | 29,0 | 33,5 |
| Ergebnis aus at equity konsolidierten Unternehmen | 0,4 | –3,0 | 0,2 | –0,9 |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT ) |
74,5 | 81,3 | 29,2 | 32,5 |
| H1 2010 | H1 2011 | Q2 2010 | Q2 2011 |
|---|---|---|---|
| 54,1 | 62,0 | 20,6 | 24,6 |
| –0,2 | 0,2 | –0,3 | –0,1 |
| 0,9 | 0,4 | –0,1 | 0,3 |
| –0,2 | –0,1 | 0,0 | –0,1 |
| 0,4 | 0,0 | –0,2 | 0,0 |
| –0,1 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| 0,8 | 0,5 | –0,5 | 0,2 |
| 54,9 | 62,5 | 20,1 | 24,8 |
| 54,9 | 62,5 | 20,1 | 24,8 |
| Mio EUR | 31.12.2010 | 30.6.2011 |
|---|---|---|
| Aktiva | ||
| L angfristiges Vermögen |
||
| Firmenwerte | 183,8 | 183,8 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 58,9 | 54,3 |
| Sachanlagen | 610,9 | 599,6 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 33,9 | 32,8 |
| Anteile at equity konsolidiert | 27,3 | 24,0 |
| Finanzinvestitionen in Wertpapiere | 48,0 | 51,4 |
| Andere Finanzanlagen | 41,4 | 41,4 |
| Forderungen | 13,3 | 12,7 |
| Latente Steuern | 49,9 | 49,9 |
| 1.067,6 | 1.050,0 | |
| K urzfristiges Vermögen |
||
| Finanzinvestitionen in Wertpapiere | 0,2 | 0,2 |
| Vorräte | 16,3 | 16,9 |
| Forderungen | 317,9 | 318,5 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 313,1 | 264,2 |
| 647,5 | 599,8 | |
| 1.715,1 | 1.649,8 | |
| Passiva | ||
| E igenkapital |
||
| Grundkapital | 337,8 | 337,8 |
| Kapitalrücklagen | 130,5 | 130,5 |
| Gewinnrücklagen | 106,5 | 116,8 |
| Marktbewertung Finanzinstrumente | –1,8 | –1,5 |
| Währungsumrechnungsrücklagen | –0,6 | –0,4 |
| Periodenergebnis | 118,4 | 62,0 |
| 690,8 | 645,2 | |
| L angfristige Verbindlichkeiten |
||
| Rückstellungen | 414,6 | 411,7 |
| Finanzverbindlichkeiten | 24,6 | 23,1 |
| Verbindlichkeiten | 25,9 | 26,0 |
| Latente Steuern | 14,2 | 13,5 |
| 479,4 | 474,4 | |
| K urzfristige Verbindlichkeiten |
||
| Rückstellungen | 135,1 | 135,8 |
| Ertragsteuerrückstellungen | 25,0 | 4,1 |
| Finanzverbindlichkeiten | 54,5 | 49,0 |
| Verbindlichkeiten | 330,3 | 341,4 |
| 544,9 | 530,2 | |
| 1.715,1 | 1.649,8 |
| Mio EUR | H1 2010 | H1 2011 |
|---|---|---|
| Geschäftstätigkeit | ||
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 70,6 | 79,4 |
| Abschreibungen | 50,3 | 43,5 |
| Ergebnis aus at equity konsolidierten Unternehmen | –0,4 | 3,0 |
| Ergebniswirksame Bewertung von Finanzinstrumenten | –0,2 | –0,1 |
| Langfristige Rückstellungen | –3,4 | –2,9 |
| Ergebnis aus Anlagenverkäufen | –0,7 | –2,4 |
| Gezahlte Steuern | –34,5 | –26,0 |
| Nettozufluss/-abfluss Zinsen | –0,2 | –1,3 |
| Währungsumrechnung | –0,7 | 0,1 |
| Cashflow aus dem Ergebnis | 80,7 | 93,3 |
| Veränderungen im Nettoumlaufvermögen | ||
| Forderungen | 6,1 | –12,0 |
| Vorräte | –1,0 | –0,6 |
| Kurzfristige Rückstellungen | –16,1 | 0,7 |
| Verbindlichkeiten | –10,9 | –5,2 |
| Cashflow aus der Veränderung des Nettoumlaufvermögens | –21,9 | –17,2 |
| Cashflow aus Geschäftstätigkeit | 58,8 | 76,1 |
| Investitionstätigkeit | ||
| Erwerb von immateriellen Vermögenswerten | –4,0 | –1,5 |
| Erwerb von Sachanlagen und Investment Property | –14,9 | –24,7 |
| Erlöse aus Anlagenverkäufen | 5,8 | 14,7 |
| Erwerb/Verkauf von Tochterunternehmen | –1,1 | 0,0 |
| Erwerb/Verkauf von at equity konsolidierten Unternehmen | –0,3 | 3,6 |
| Erwerb von Wertpapieren | 0,0 | –3,0 |
| Erlöse aus dem Verkauf von Wertpapieren | 5,0 | 0,0 |
| Erhaltene Ausschüttungen von at equity konsolidierten Unternehmen | 0,2 | 0,8 |
| Erhaltene Zinsen | 1,9 | 2,7 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | –7,5 | –7,5 |
| Free Cashflow | 51,3 | 68,6 |
| Finanzierungstätigkeit | ||
| Veränderung von Finanzverbindlichkeiten | 1,3 | –8,0 |
| Ausschüttung | –101,3 | –108,1 |
| Gezahlte Zinsen | –1,7 | –1,4 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | –101,7 | –117,5 |
| Nettoabnahme/-zunahme des Finanzmittelbestands | –50,4 | –48,9 |
| Finanzmittelbestand am 1. Jänner | 293,8 | 313,1 |
| Finanzmittelbestand am 30. Juni | 243,4 | 264,2 |
| H1 2010 Mio EUR |
Brief | Paket & Logistik |
Filialnetz | Corporate | Konsoli dierung |
Konzern |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Außenumsatz | 682,1 | 387,0 | 80,0 | 2,6 | –1,5 | 1.150,1 |
| Innenumsatz | 25,9 | 11,5 | 85,5 | 83,6 | –206,5 | 0,0 |
| Umsatz gesamt | 708,0 | 398,5 | 165,5 | 86,2 | –208,1 | 1.150,1 |
| Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit |
118,1 | 6,1 | –11,6 | –38,4 | 0,0 | 74,1 |
| Ergebnis aus at equity konsolidierten Unternehmen |
0,2 | 0,0 | 0,0 | 0,2 | 0,0 | 0,4 |
| EBIT | 118,3 | 6,1 | –11,6 | –38,2 | 0,0 | 74,5 |
| Segmentvermögen | 367,8 | 417,4 | 43,5 | 466,6 | –0,8 | 1.294,4 |
| Anteile at equity konsolidiert | 8,0 | 0,1 | 0,0 | 0,5 | 0,0 | 8,6 |
| Segmentschulden | 309,7 | 90,3 | 73,0 | 420,5 | 3,2 | 896,8 |
| Segmentinvestitionen | 11,2 | 7,7 | 0,9 | 3,5 | 0,0 | 23,3 |
| Abschreibungen | 18,7 | 12,1 | 2,8 | 16,7 | 0,0 | 50,3 |
| davon Wertminderungen | 1,9 | 0,0 | 0,0 | 0,9 | 0,0 | 2,8 |
| Mitarbeiter1 | 14.745 | 4.004 | 4.363 | 1.848 | 0 | 24.961 |
| H1 2011 Mio EUR |
Brief | Paket & Logistik |
Filialnetz | Corporate | Konsoli dierung |
Konzern |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Außenumsatz | 651,5 | 410,9 | 75,0 | 2,5 | –2,1 | 1.137,9 |
| Innenumsatz | 27,0 | 12,3 | 84,5 | 77,7 | –201,4 | 0,0 |
| Umsatz gesamt | 678,5 | 423,2 | 159,5 | 80,2 | –203,5 | 1.137,9 |
| Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit |
134,0 | 10,3 | –7,7 | –52,3 | 0,0 | 84,3 |
| Ergebnis aus at equity konsolidierten Unternehmen |
–3,6 | 0,0 | 0,0 | 0,6 | 0,0 | -3,0 |
| EBIT | 130,4 | 10,3 | –7,7 | –51,7 | 0,0 | 81,3 |
| Segmentvermögen | 328,0 | 410,2 | 40,8 | 439,4 | –1,0 | 1.217,5 |
| Anteile at equity konsolidiert | 23,1 | 0,1 | 0,0 | 0,9 | 0,0 | 24,0 |
| Segmentschulden | 325,7 | 95,5 | 71,4 | 419,9 | –0,5 | 912,0 |
| Segmentinvestitionen | 11,2 | 5,6 | 5,2 | 8,7 | 0,0 | 30,7 |
| Abschreibungen | 13,1 | 11,7 | 2,8 | 15,9 | 0,0 | 43,5 |
| davon Wertminderungen | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| Mitarbeiter1 | 13.499 | 4.060 | 3.880 | 1.811 | 0 | 23.250 |
1 Periodendurchschnitt, Vollzeitkräfte
| Q2 2010 Mio EUR |
Brief | Paket & Logistik |
Filialnetz | Corporate | Konsoli dierung |
Konzern |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Außenumsatz | 333,9 | 191,1 | 39,1 | 1,2 | –0,8 | 564,5 |
| Innenumsatz | 12,8 | 5,5 | 41,9 | 41,9 | –102,1 | 0,0 |
| Umsatz gesamt | 346,7 | 196,6 | 81,0 | 43,1 | –102,9 | 564,5 |
| Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit |
53,3 | 2,0 | –9,5 | –16,8 | 0,0 | 29,0 |
| Ergebnis aus at equity konsolidierten Unternehmen |
0,1 | 0,0 | 0,0 | 0,2 | 0,0 | 0,2 |
| EBIT | 53,4 | 2,0 | –9,5 | –16,6 | 0,0 | 29,2 |
| Abschreibungen | 10,9 | 6,1 | 1,5 | 8,8 | 0,0 | 27,2 |
| davon Wertminderungen | 1,9 | 0,0 | 0,0 | 0,9 | 0,0 | 2,8 |
| Q2 2011 Mio EUR |
Brief | Paket & Logistik |
Filialnetz | Corporate | Konsoli dierung |
Konzern |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Außenumsatz | 327,3 | 202,4 | 36,6 | 1,3 | –1,1 | 566,5 |
| Innenumsatz | 13,3 | 5,9 | 42,1 | 36,7 | –98,0 | 0,0 |
| Umsatz gesamt | 340,6 | 208,3 | 78,7 | 38,1 | –99,1 | 566,5 |
| Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit |
66,7 | 5,1 | –3,5 | –34,9 | 0,0 | 33,5 |
| Ergebnis aus at equity konsolidierten Unternehmen |
–1,4 | 0,0 | 0,0 | 0,5 | 0,0 | –0,9 |
| EBIT | 65,3 | 5,1 | –3,5 | –34,4 | 0,0 | 32,5 |
| Abschreibungen | 6,6 | 5,8 | 1,4 | 7,6 | 0,0 | 21,4 |
| davon Wertminderungen | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| H1 2010 Mio EUR |
Österreich | Deutschland | Andere Länder |
Konzern |
|---|---|---|---|---|
| Außenumsatz | 804,3 | 276,0 | 69,9 | 1.150,1 |
| Segmentvermögen | 888,7 | 307,5 | 98,2 | 1.294,4 |
| davon langfristig | 671,3 | 226,0 | 68,2 | 965,5 |
| Segmentinvestitionen | 14,2 | 6,8 | 2,4 | 23,3 |
| H1 2011 Mio EUR |
Österreich | Deutschland | Andere Länder |
Konzern |
|---|---|---|---|---|
| Außenumsatz | 813,1 | 256,1 | 68,7 | 1.137,9 |
| Segmentvermögen | 881,2 | 254,6 | 81,7 | 1.217,5 |
| davon langfristig | 645,4 | 185,6 | 52,3 | 883,3 |
| Segmentinvestitionen | 25,5 | 3,6 | 1,6 | 30,7 |
| Q2 2010 Mio EUR |
Österreich | Deutschland | Andere Länder |
Konzern |
|---|---|---|---|---|
| Außenumsatz | 393,6 | 136,4 | 34,6 | 564,5 |
| Q2 2011 Mio EUR |
Österreich | Deutschland | Andere Länder |
Konzern |
|---|---|---|---|---|
| Außenumsatz | 405,9 | 125,4 | 35,2 | 566,5 |
| H1 2010 Mio EUR |
Grund kapital |
Kapital rück lagen |
Gewinn rück lagen |
Zur Veräuße rung gehalten |
Marktbewertung Finanzinstrumente Siche rungsge schäfte |
Wäh rungs umrech nungs rück lagen |
Perio den ergebnis |
Konzern Eigen kapital |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand am 1. Jänner 2010 | 337,8 | 130,5 | 128,2 | –3,0 | 0,3 | 0,2 | 79,7 | 673,7 |
| Anteilsveränderung | 0,3 | 0,3 | ||||||
| Ausschüttung | –21,6 | –79,7 | –101,3 | |||||
| Periodenergebnis | 54,1 | 54,1 | ||||||
| Sonstiges Ergebnis | 0,7 | 0,3 | –0,2 | 0,8 | ||||
| Gesamtperiodenergebnis | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,7 | 0,3 | –0,2 | 54,1 | 54,9 |
| Stand am 30. Juni 2010 | 337,8 | 130,5 | 106,8 | –2,3 | 0,7 | 0,0 | 54,1 | 627,6 |
| H1 2011 Marktbewertung Finanzinstrumente |
||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Mio EUR | Grund kapital |
Kapital rück lagen |
Gewinn rück lagen |
Zur Veräuße rung gehalten |
Siche rungsge schäfte |
Wäh rungs umrech nungs rück lagen |
Perio den ergebnis |
Konzern Eigen kapital |
| Stand am 1. Jänner 2011 | 337,8 | 130,5 | 106,5 | –1,8 | –0,6 | 118,4 | 690,8 | |
| Ausschüttung | –108,1 | –108,1 | ||||||
| Veränderung von Rücklagen | 10,3 | –10,3 | 0,0 | |||||
| Periodenergebnis | 62,0 | 62,0 | ||||||
| Sonstiges Ergebnis | 0,3 | 0,2 | 0,5 | |||||
| Gesamtperiodenergebnis | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,3 | 0,0 | 0,2 | 62,0 | 62,5 |
| Stand am 30. Juni 2011 | 337,8 | 130,5 | 116,8 | –1,5 | 0,0 | –0,4 | 62,0 | 645,2 |
Die Erstellung des Konzernzwischenabschlusses der Österreichischen Post AG zum 30. Juni 2011 erfolgte in Übereinstimmung mit den bis zum 30. Juni 2011 vom International Accounting Standards Board (IASB) herausgegebenen und verpflichtend anzuwendenden International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind.
Die Bilanzierung und Bewertung sowie die Erläuterungen und Angaben basieren grundsätzlich auf denselben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, die auch dem Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2010 zugrunde liegen.
Im ersten Halbjahr 2011 wurden folgende neue oder geänderte Standards und Interpretationen erstmals verpflichtend zur Anwendung gebracht:
| Neue und geänderte Standards und Interpretationen | Inkrafttreten EU1 | |
|---|---|---|
| IFRS 1 | Änderung: Begrenzte Befreiung erstmaliger Anwender von Vergleichsangaben nach IFRS 7 |
1.7.2010 |
| IAS 24 | Angaben über Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen |
1.1.2011 |
| IAS 32 | Finanzinstrumente: Klassifizierung von Bezugsrechten | 1.2.2010 |
| IFRIC 14 | Freiwillig vorausgezahlte Beiträge im Rahmen von Mindestfinanzierungsvorschriften |
1.1.2011 |
| IFRIC 19 | Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten mit Eigenkapitalinstrumenten | 1.7.2010 |
| Diverse | Jährliche Improvements to IFRS 2010 | im Wesentlichen 1.1.2011 |
1 Anzuwenden auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem angegebenen Datum beginnen
Die Änderung an IFRS 1, welche bestimmte Befreiungen für Unternehmen vorsieht, die erstmals IFRS anwenden, ist aufgrund der Tatsache, dass der Österreichische Post Konzern kein IFRS-Erstanwender ist, nicht anwendbar.
Die überarbeitete Fassung des IAS 24 soll die Definition von nahestehenden Unternehmen und Personen verdeutlichen und Unternehmen, die öffentlichen Stellen nahestehen, von bestimmten Angaben zu Geschäftsvorfällen mit nahestehenden Unternehmen und Personen befreien. Als öffentliche Stellen sind im Standard u. a. Regierungsbehörden definiert. Der Österreichische Post Konzern ist von der Änderung des IAS 24 grundsätzlich betroffen, da die Republik Österreich über die Österreichische Industrieholding AG (ÖIAG) 52,8% der Aktien der Österreichischen Post AG hält. Damit zählen die Republik Österreich und die unter ihrem beherrschenden Einfluss stehenden Unternehmen zu den nahestehenden Unternehmen und Personen des Österreichischen Post Konzerns. IAS 24 sieht jedoch nach wie vor umfangreiche Angaben insbesondere zu signifikanten Geschäftsvorfällen vor, die auch weiterhin in den Abschlüssen des Österreichischen Post Konzerns angegeben werden.
Im aktualisierten IAS 32 ist u.a. die Bilanzierung von Bezugsrechten, Optionen und Optionsscheinen auf den Erwerb einer festen Anzahl von Eigenkapitalinstrumenten beim Emittenten in anderen als der funktionellen Währung geregelt. Die überarbeiteten Rechnungslegungsverlautbarungen von IAS 32 haben derzeit keinen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Österreichischen Post Konzerns, da keine Bezugsrechte, Optionen oder Optionsscheine emittiert wurden.
Aufgrund der Regelungen in IAS 19.58 dürfen Vermögenswerte aus einem leistungsorientierten Plan nur angesetzt werden, wenn daraus ein künftiger wirtschaftlicher Nutzen aus Ansprüchen auf Minderung oder Rückerstattung von Beitragsleistungen resultiert. IFRIC 14 enthält Klarstellungen, wann derartige künftige
Vorteile als verfügbar anzusehen sind. Aus den Änderungen in IFRIC 14 ergeben sich derzeit aufgrund von Unwesentlichkeit keine Auswirkungen auf den Konzernzwischenabschluss der Österreichischen Post AG.
IFRIC 19 erläutert die Anforderungen der IFRS, wenn ein Unternehmen eine finanzielle Verbindlichkeit durch Ausgabe von Aktien oder anderen Eigenkapitalinstrumenten teilweise oder vollständig tilgt. Derzeit liegt im Post Konzern kein derartiger Anwendungsfall vor.
Im Rahmen der jährlichen "Improvements to IFRS" werden kleinere Änderungen an den bereits bestehenden Standards und Interpretationen vorgenommen. Auf den Konzernzwischenabschluss der Österreichischen Post AG haben diese derzeit keine wesentlichen Auswirkungen.
Der Konzernzwischenabschluss wird in Euro aufgestellt. Alle Beträge sind, sofern nichts anderes angeführt ist, in Millionen Euro (Mio EUR) angegeben. Bei Summierung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können durch Verwendung automatisierter Rechenhilfen rundungsbedingte Rechendifferenzen auftreten.
Für weitergehende Angaben zu den angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verweisen wir auf den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2010, der die Grundlage für den vorliegenden Konzernzwischenabschluss für das erste Halbjahr 2011 darstellt.
In den Konzernzwischenabschluss sind neben der Österreichischen Post AG 21 inländische (31. Dezember 2010: 23) und 33 ausländische (31. Dezember 2010: 33) Tochterunternehmen einbezogen, bei denen der Österreichischen Post AG unmittelbar oder mittelbar die Mehrheit der Stimmrechte zusteht. Weiters werden 3 inländische (31. Dezember 2010: 4) und 3 ausländische (31. Dezember 2010: 3) Unternehmen nach der Equity-Methode bewertet.
Im ersten Halbjahr 2011 haben folgende Änderungen im Konsolidierungskreis des Österreichischen Post Konzerns stattgefunden:
| Name der Gesellschaft | von | Anteil am Kapital auf |
Transaktions- zeitpunkt |
Erläuterung |
|---|---|---|---|---|
| Brief | ||||
| Post Vier Beteiligungs GmbH (R-Electronic Bill-Presentment Beteiligungs GmbH)1 |
– | 100,0% | 1.1.2011 | Verschmelzung |
| Mader Zeitschriftenverlags GmbH | 25,1% | 0,0% | 30.6.2011 | Anteilsverkauf |
| Corporate | ||||
| Post Immobilien GmbH (PTI Immobilienvermittlung GmbH)1 |
– | 100,0% | 31.3.2011 | Verschmelzung |
1 Die in Klammer angeführten Konzernunternehmen wurden auf die zuerst genannten Konzernunternehmen verschmolzen und sind somit nicht mehr im Konsolidierungskreis vorhanden.
Mit 30. Juni 2011 wurde der 25,1%-Anteil an der Mader Zeitschriftenverlags GmbH, Wien, veräußert. Das aus dem Verkauf resultierende Ergebnis beträgt 2,1 Mio EUR und wird im Ergebnis aus at equity konsolidierten Unternehmen dargestellt.
Seit Mai 2011 bietet die Österreichische Post für Briefdienste im Inland wie auch im grenzüberschreitenden Postverkehr ein neues Produktportfolio an, das auch für den Universaldienst ein vereinfachtes, kundenorientiertes Produkt- und Dienstleistungsangebot mit formatbasierten Tarifen vorsieht. Die neuen Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die von der Regulierungsbehörde geprüft und gebilligt wurden, sind daher mit neuen Produkten und Tarifen mit Anfang Mai 2011 in Kraft getreten.
Die im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2010 dargestellten Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen haben sich zum 30. Juni 2011 nicht wesentlich verändert.
Ereignisse nach Ende der Zwischenberichtsperiode, die für die Bewertung am 30. Juni 2011 von Bedeutung sind, wie offene Rechtsfälle oder Schadenersatzforderungen sowie andere Verpflichtungen oder Drohverluste, die gemäß IAS 10 gebucht werden müssen, sind im vorliegenden Konzernzwischenabschluss berücksichtigt.
Der Konzernzwischenbericht der Österreichischen Post AG, Wien, für das erste Halbjahr 2011 wurde weder einer vollständigen Prüfung noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen.
Wien, am 11. August 2011
Der Vorstand
Dipl.-Ing. Dr. Georg Pölzl Mag. Dr. Rudolf Jettmar
Generaldirektor Generaldirektor-Stellvertreter
Dipl.-Ing. Dr. Herbert Götz Dipl.-Ing. Walter Hitziger Dipl.-Ing. Peter Umundum Vorstandsmitglied Vorstandsmitglied Vorstandsmitglied
Als gesetzliche Vertreter der Österreichischen Post AG bestätigen wir nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2011 ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und dass der Halbjahreslagebericht des Konzerns ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns bezüglich der wichtigen Ereignisse während der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres und ihrer Auswirkungen auf den Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2011, bezüglich der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten in den restlichen sechs Monaten des Geschäftsjahres und bezüglich der offenzulegenden wesentlichen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen vermittelt.
Wien, am 11. August 2011
Der Vorstand
Dipl.-Ing. Dr. Georg Pölzl Mag. Dr. Rudolf Jettmar
Generaldirektor Generaldirektor-Stellvertreter, verantwortlich für Finanzen
Vorstandsmitglied, Vorstandsmitglied, Vorstandsmitglied,
Dipl.-Ing. Dr. Herbert Götz Dipl.-Ing. Walter Hitziger Dipl.-Ing. Peter Umundum verantwortlich für Filialnetz verantwortlich für Brief verantwortlich für Paket & Logistik
17. November 2011 Zwischenbericht 1.–3. Quartal 2011 (Veröffentlichung: 07:30h–07:40h)
Österreichische Post AG Postgasse 8, 1010 Wien, Österreich T: +43 (0) 57767-0, E: [email protected], I: www.post.at FN: 180219d, Handelsgericht Wien
be.public Werbung Finanzkommunikation, Wien
Niederösterreichisches Pressehaus, St. Pölten
Wir haben diesen Bericht mit der größtmöglichen Sorgfalt erstellt und die Daten überprüft. Rundungs-, Satz- oder Druckfehler können dennoch nicht ausgeschlossen werden. Bei der Summierung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können durch Verwendung automatischer Rechenhilfen rundungsbedingte Rechendifferenzen auftreten. Dieser Bericht enthält auch zukunftsbezogene Einschätzungen und Aussagen, die wir auf Basis aller uns zum gegenwärtigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Diese zukunftsbezogenen Aussagen werden üblicherweise mit Begriffen wie "erwarten", "schätzen", "planen", "rechnen" etc. umschrieben. Wir weisen darauf hin, dass die tatsächlichen Gegebenheiten – und damit auch die tatsächlichen Ergebnisse – aufgrund verschiedenster Faktoren von den in diesem Bericht dargestellten Erwartungen abweichen können.
Personenbezogene Formulierungen sind geschlechtsneutral zu verstehen.
Dieser Zwischenbericht ist auch in englischer Sprache verfügbar. Maßgeblich ist in Zweifelsfällen die deutschsprachige Version.
Redaktionsschluss: 11. August 2011
Dipl.-Ing. Harald Hagenauer T: +43 (0) 57767-30401 F: +43 (0) 57767-30409 E: [email protected] I: www.post.at/ir
Konzernkommunikation Mag. Ina Sabitzer T: +43 (0) 57767-21763 F: +43 (0) 57767-28050 E: [email protected] I: www.post.at/pr
Die Österreichische Post im Internet www.post.at www.business.post.at
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