Earnings Release • Aug 9, 2007
Earnings Release
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Österreichische Post AG
Wie man es auch dreht und wendet: Die Post bringt allen was.
Konzernumsatz nach Integration von trans-o-flex um 29,6% über Vorjahr
Erfolgreiche Akquisitionen im 1. Halbjahr 2007:
Übernahme eines Anteils von 5% am Konsortium zur Übernahme des Bankpartners BAWAG P.S.K.
EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) um 28,2% auf 85,0 Mio EUR gesteigert
| H1 | H1 | Veränderung | ||
|---|---|---|---|---|
| 2006 | 2007 | in % | ||
| Gewinn- und Verlustrechnung | 861,4 | 1.116,8 | +29,6% | |
| Umsatz | Mio EUR | 117,9 | 130,2 | +10,5% |
| EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) | Mio EUR | 13,7% | 11,7% | - |
| EBITDA-Marge EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) |
% Mio EUR |
66,3 | 85,0 | +28,2% |
| EBIT-Marge | % | 7,7% | 7,6% | - |
| EBT (Ergebnis vor Steuern) | Mio EUR | 67,3 | 86,6 | +28,5% |
| Periodenergebnis | Mio EUR | 51,6 | 67,9 | +31,5% |
| 0,74 | 0,97 | +31,5% | ||
| Ergebnis je Aktie (bezogen auf 70 Mio Aktien) | EUR | 24.294 | 24.910 | +2,5% |
| Mitarbeiter (Periodendurchschnitt, Vollzeitkräfte) | ||||
| Cash-Flow | ||||
| Cash-Flow aus dem Ergebnis | Mio EUR | 141,2 | 136,9 | -3,1% |
| Cash-Flow aus Geschäftstätigkeit | Mio EUR | 82,6 | 135,4 | +64,0% |
| Investitionen in Sachanlagen | Mio EUR | 14,6 | 42,0 | +65,2% |
| Investitionen in Beteiligungen | Mio EUR | 0,0 | 6,5 | - |
| Free Cash-Flow | Mio EUR | 122,0 | 23,3 | -80,9% |
| Bilanz | 31.12.2006 30.6.2007 | |||
| Bilanzsumme | Mio EUR | 1.901,6 | 1.920,2 | +1,0% |
| Langfristiges Vermögen | Mio EUR | 1.272,9 | 1.356,4 | +6,6% |
| Kurzfristiges Vermögen | Mio EUR | 614,9 | 561,4 | -8,7% |
| Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte | Mio EUR | 13,8 | 2,4 | -82,3% |
| Eigenkapital | Mio EUR | 821,4 | 820,2 | -0,1% |
| Langfristige Verbindlichkeiten | Mio EUR | 564,0 | 591,0 | +4,8% |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | Mio EUR | 516,2 | 509,0 | -1,4% |
| Bilanzkennzahlen | 31.12.2006 30.6.2007 | |||
| Verzinsliches Fremdkapital | Mio EUR | -607,6 | -653,2 | +7,5% |
| Verzinsliche Aktiva | Mio EUR | 433,7 | 472,2 | +11,4% |
| Nettofinanzmittelüberschuss bzw. Nettoverschuldung | Mio EUR | -173,9 | -181,0 | +4,1% |
| Eigenkapitalquote | Mio EUR | 43,2% | 42,7% | - |
3 Im 1. Halbjahr 2007 zeigte die Österreichische Post eine insgesamt gute Performance. Neben einer positiven Entwicklung im bestehenden Geschäft konnte die fokussierte Akquisitionspolitik zur Stärkung des Kerngeschäftes erfolgreich fortgesetzt werden.
Auf Konzernebene haben wir im 1. Halbjahr ein Umsatzplus von 29,6% auf 1.116,8 Mio EUR erzielt, das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg um 28,2% auf 85,0 Mio EUR. Diese Steigerungen resultieren überwiegend aus der Einbeziehung unserer neuen Tochtergesellschaften, aber auch aus organischem Wachstum. So verbesserte etwa die Division Brief ihren Umsatz um 2,0% auf 663,3 Mio EUR. In der Division Paket & Logistik erhöhte sich – nicht zuletzt durch die Einbeziehung von trans-o-flex in den Konsolidierungskreis per 1. Jänner 2007 – der Umsatz um 220,7% auf 357,2 Mio EUR. Die Division Filialnetz verzeichnete einen Umsatzrückgang um 3,1%.
Dank dieser in Summe sehr soliden Geschäftsentwicklung kann sowohl die Finanzierung der erfolgten Akquisitionen als auch die Zahlung der Dividende für das Geschäftsjahr 2006 in Höhe von 70,0 Mio EUR größtenteils aus dem im 1. Halbjahr erwirtschafteten Cash-Flow erfolgen.
Im 2. Quartal 2007 konnten wir unsere Akquisitionspolitik erfolgreich fortsetzen: Neben der Mehrheitsbeteiligung an dem auf Temperaturlogistik spezialisierten österreichischen Unternehmen Scherübl Transport gelang uns mit dem Erwerb von Road Parcel Logistics und Merland Expressz ein wichtiger Schritt in der Paketlogistik in unserem östlichen Nachbarland Ungarn. Darüber hinaus hat sich die Österreichische Post mit 5% am Konsortium zur Übernahme der BAWAG P.S.K. beteiligt. Neben der Chance eines rentablen und Wert erhöhenden Investments bietet diese Beteiligung auch die Gelegenheit zur Forcierung einer gemeinsamen Offensiv-Strategie für die über unser Filialnetz vertriebenen Finanzdienstleistungen. Mit dem Erwerb des deutschen Direct Marketing-Dienstleisters meiller direct können wir unseren Kunden nun das komplette Leistungsportfolio im Direct Marketing anbieten. Dies umfasst nicht nur Konzeption, Druck und Zustellung von Werbesendungen, sondern bietet auch die Möglichkeit Rechnungen, Kontoauszüge oder andere Kundeninformationen drucken zu lassen. Wir verstehen diese Ergänzung als Stärkung unserer Kompetenz im Bereich Direct Marketing. Mit den angeführten Akquisitionen ist uns eine wichtige Ergänzung unseres bestehenden Portfolios gelungen.
Die Integration der erworbenen Unternehmen in unsere Gruppe schreitet plangemäß voran. Auch weiterhin setzen wir unsere Strategie – sie beruht auf den drei Säulen Optimierung des Kerngeschäfts, Schaffung neuer Kompetenzfelder entlang der Wertschöpfungskette und Weiterentwicklung der internationalen Netzwerke – konsequent um. Dabei beabsichtigen wir auch den Erwerb weiterer Unternehmen, die unsere strikten finanzwirtschaftlichen Akquisitionskriterien erfüllen.
In Summe prognostiziert der Österreichische Post Konzern für 2007 einen stabilen organischen Umsatz sowie Wachstum durch die erstmals ergebniswirksame Konsolidierung des deutschen Speziallogistikunternehmens trans-o-flex. Die Prognose für das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 2007 bleibt mit einem Plus von 20% bis 25% im Vergleich zu 2006 weiterhin aufrecht.
Dr. Anton Wais Mag. Dr. Rudolf Jettmar Dipl.-Ing. Dr. Herbert Götz Dipl.-Ing. Walter Hitziger
Generaldirektor Generaldirektor-Stellvertreter Vorstandsdirektor Vorstandsdirektor
Die gute gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Österreich hat sich im 1. Halbjahr 2007 weiter verbessert. Die Konjunkturdaten wurden erneut nach oben revidiert: Die aktuellen Prognosen gehen für 2007 von einem BIP-Wachstum in Höhe von 3,1% aus. Auf dieser Basis ist eine gute Entwicklung am Markt für Brief- und Paketsendungen festzustellen.
Der Ende 2006 von der EU-Kommission veröffentlichte Richtlinienvorschlag zur weiteren Postmarktliberalisierung wurde im 1. Halbjahr 2007 in den EU-Institutionen, insbesondere im EU-Parlament, intensiv diskutiert. Das Parlament hat schließlich am 11. Juli 2007 vorgeschlagen, die ursprünglich für 2009 geplante Vollliberalisierung auf 2011 zu verschieben. Ein Grund dafür war das Fehlen von funktionierenden Mechanismen für die Finanzierung des Universaldienstes in einem liberalisierten Markt. Das entstandene zusätzliche Zeitfenster bietet nun die Chance, für diese und auch noch andere offene Fragen umfassende Lösungen zu finden. Der Gesetzgebungsprozess ist jedoch auf europäischer Ebene noch nicht abgeschlossen: Der Richtlinienentwurf muss im Herbst 2007 noch den Ministerrat passieren.
Ab 1. Jänner 2007 wurde das von der Österreichischen Post AG per 21. Dezember 2006 zu 74,9% erworbene Speziallogistikunternehmen trans-o-flex ergebniswirksam in den Konzernabschluss einbezogen. Weiters erfolgte die Erstkonsoldierung der Tochtergesellschaften Weber Escal, Kroatien, per 2. Jänner 2007 (zu 100%) und Scanpoint Europe, Deutschland, per 31. Jänner 2007 (zu 51,0%).
Am 25. April 2007 hat die Österreichische Post AG 74,9% der Anteile an der österreichischen Scherübl Transport GmbH erworben. Scherübl ist ein auf Temperaturlogistik spezialisiertes Transportunternehmen. Neben temperaturgeführten Transporten bestehen seine Kernkompetenzen in Notfallzustellungen und Spezialtransporten. Weiters hat die Österreichische Post AG per 2. Mai 2007 die ungarischen Unternehmen Road Parcel Logistics Kft. und Merland Expressz Kft. zu jeweils 100% akquiriert. Die Gesellschaften sind im Bereich der Business to Business-Paketlogistik in Ungarn tätig. Die Erstkonsolidierung erfolgte jeweils ab dem Erwerbsstichtag.
Der Geschäftsverlauf der Österreichischen Post hat sich im 1. Halbjahr 2007 sehr positiv entwickelt. Die Umsatzerlöse des Konzerns stiegen um 29,6% auf 1.116,8 Mio EUR. Diese Veränderung ist mit einem Umsatzanteil von rund 240 Mio EUR auf die erstmalige Einbeziehung der Ende 2006 erworbenen trans-o-flex (Division Paket & Logistik) zurückzuführen. Daneben konnten aber auch organische Umsatzsteigerungen erzielt werden. Insgesamt wuchsen die Umsätze der Division Brief um 2,0%, jene der Division Paket & Logistik um 220,7%, während die Division Filialnetz einen Rückgang von 3,1% verzeichnete. Die Entwicklung des 2. Quartals 2007 zeigt ein ähnliches Bild: Der Gesamtumsatz verbesserte sich um 29,8% auf 541,3 Mio EUR. In den Divisionen gab es im Periodenvergleich zum 2. Quartal 2006 ein Plus von 2,2% in der Division Brief, ein Plus von 219,0% in der Divsion Paket & Logistik sowie ein Minus von 5,2% in der Division Filialnetz.
| Mio EUR | H1 2006 | H1 2007 | Ver- änderung in % |
Struktur H1 2007 in % |
Q2 2006 | Q2 2007 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz gesamt | 861,4 | 1.116,8 | +29,6% | 100,0% | 417,1 | 541,3 |
| Brief | 650,5 | 663,3 | +2,0% | 59,4% | 314,7 | 321,6 |
| Paket & Logistik | 111,4 | 357,2 | +220,7% | 32,0% | 54,6 | 174,2 |
| Filialnetz | 96,8 | 93,8 | -3,1% | 8,4% | 46,5 | 44,1 |
| Sonstiges/Konsolidierung | 2,7 | 2,5 | -4,8% | 0,2% | 1,3 | 1,4 |
| Mio EUR | H1 2006 | H1 2007 | Ver- änderung in % |
Struktur H1 2007 in % |
Q2 2006 | Q2 2007 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 861,4 | 1.116,8 | +29,6% | 100,0% | 417,1 | 541,3 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 28,5 | 37,0 | +29,6% | 3,3% | 15,6 | 16,1 |
| Materialaufwand und Aufwand | ||||||
| für bezogene Leistungen | -126,6 | -322,8 | +155,0% | 28,9% | -60,5 | -157,5 |
| Personalaufwand | -539,4 | -569,3 | +5,5% | 51,0% | -268,7 | -281,7 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -106,8 | -131,8 | +23,4% | 11,8% | -55,3 | -65,1 |
| Ergebnis aus assoziierten Unternehmen | 0,7 | 0,3 | -54,4% | - | 0,2 | -0,3 |
| EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, | ||||||
| Steuern und Abschreibungen) | 117,9 | 130,2 | +10,5% | 11,7% | 48,5 | 52,8 |
| Abschreibungen | -51,6 | -45,2 | -12,4% | 4,1% | -31,2 | -23,0 |
| EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) | 66,3 | 85,0 | +28,2% | 7,6% | 17,3 | 29,9 |
| Sonstiges Finanzergebnis | 1,1 | 1,6 | +47,4% | 0,1% | 1,1 | 0,9 |
| EBT (Ergebnis vor Steuern) | 67,3 | 86,6 | +28,5% | 7,8% | 18,3 | 30,7 |
| Ertragsteuern | -15,7 | -18,7 | +18,9% | 1,7% | -3,7 | -5,6 |
| Ergebnis nach Ertragsteuern = | ||||||
| Periodenergebnis | 51,6 | 67,9 | +31,5% | 6,1% | 14,6 | 25,1 |
| davon Anteile anderer Gesellschafter | - | 0,2 | - | - | - | 0,2 |
Die Struktur der Gewinn- und Verlustrechnung des Österreichischen Post Konzerns hat sich durch die Konsolidierung von trans-o-flex nachhaltig verändert. trans-o-flex verfügt über eine sehr flexible Kostenstruktur mit einem geringen Personalkostenanteil und einem hohen Anteil an extern bezogenen Leistungen. Der Personalaufwand des Österreichischen Post Konzerns liegt damit nur mehr bei etwa 50% des Umsatzes (zuvor über 60%), die Position Materialaufwand und Aufwand für bezogene Leistungen erhöhte sich auf rund 29% des Umsatzes (zuvor circa 15%).
Im Personalaufwand des Österreichischen Post Konzerns von 569,3 Mio EUR ist eine Rückstellung für Personal-Unterauslastung in Höhe von 49,9 Mio EUR im 1. Halbjahr 2007 enthalten (H1 2006: 56,2 Mio EUR). Für das 2. Quartal 2007 betrug diese Position 29,5 Mio EUR (Q2 2006: 27,0 Mio EUR). Die Anzahl der im Durchschnitt des 1. Halbjahres beschäftigten Mitarbeiter (Vollzeitkräfte) ist im Periodenvergleich – primär bedingt durch die Integration von trans-o-flex – um 616 auf 24.910 gestiegen. Das EBITDA lag im 1. Halbjahr 2007 mit 130,2 Mio EUR um 10,5% über dem Vergleichswert des Vorjahres (EBITDA in Q2 2007: 52,8 Mio EUR). Die EBITDA-Marge beträgt 11,7%.
| Mio EUR | H1 2006 | H1 2007 | Ver- änderung in % |
Q2 2006 | Q2 2007 |
|---|---|---|---|---|---|
| EBIT Gesamt | 66,3 | 85,0 | +28,2% | 17,3 | 29,9 |
| Brief | 131,3 | 133,4 | +1,6% | 53,7 | 59,0 |
| Paket & Logistik | 9,5 | 14,9 | +56,9% | 3,9 | 5,3 |
| Filialnetz | 11,0 | 5,8 | -47,2% | 4,2 | 1,2 |
| Sonstiges/Konsolidierung | -85,5 | -69,1 | +19,2% | -44,6 | -35,6 |
Im 1. Halbjahr 2007 konnte der Österreichische Post Konzern sein EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 28,2% auf 85,0 Mio EUR steigern. Die EBIT-Marge beträgt 7,6%. Im 2. Quartal 2007 wurde ein EBIT von 29,9 Mio EUR erwirtschaftet (gegenüber 17,3 Mio EUR in der Vergleichsperiode des Vorjahres).
Alle operativen Unternehmensbereiche leisteten einen positiven Beitrag zu diesem Ergebnis: Die Division Brief erreichte ein EBIT von 133,4 Mio EUR, jenes der Division Paket & Logistik betrug 14,9 Mio EUR und die Division Filialnetz erwirtschaftete 5,8 Mio EUR.
Der Bereich Sonstiges/Konsolidierung wies im 1. Halbjahr 2007 erneut ein negatives EBIT von minus 69,1 Mio EUR aus (H1 2006: minus 85,5 Mio EUR). Dieser Betrag enthält Aufwendungen zentraler Abteilungen, Aufwendungen im Zusammenhang mit leer stehenden Immobilien sowie die Erhöhung der Rückstellung für Unterauslastung.
Das Ergebnis vor Steuern konnte per Saldo um 28,5% auf 86,6 Mio EUR gesteigert werden, das Periodenergebnis verbesserte sich im 1. Halbjahr 2007 um 31,5% auf 67,9 Mio EUR. Somit ergibt sich ein Ergebnis pro Aktie für das 1. Halbjahr 2007 von 0,97 EUR, für das 2. Quartal 2007 beträgt dieser Wert 0,36 EUR.
| Mio EUR AKTIVA |
31.12.2006 | 30.6.2007 | Struktur 30.6.2007 in % |
|---|---|---|---|
| Langfristiges Vermögen | 1.272,9 | 1.356,4 | 70,6% |
| davon andere Finanzanlagen und | |||
| Finanzinvestitionen in Wertpapiere | 204,5 | 285,2 | 14,9% |
| Kurzfristiges Vermögen | 614,9 | 561,4 | 29,2% |
| davon Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 229,4 | 182,3 | 9,5% |
| Zur Veräußerung gehaltene langfristige | |||
| Vermögenswerte | 13,8 | 2,4 | 0,1% |
| 1.901,6 | 1.920,2 | 100,0% |
| PASSIVA | |||
|---|---|---|---|
| Eigenkapital | 821,4 | 820,2 | 42,7% |
| Langfristige Verbindlichkeiten | 564,0 | 591,0 | 30,8% |
| davon Rückstellungen | 425,8 | 463,1 | 24,1% |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | 516,2 | 509,0 | 26,5% |
| 1.901,6 | 1.920,2 | 100,0% |
Die Bilanzsumme des Österreichischen Post Konzerns beträgt zum 30. Juni 2007 1.920,2 Mio EUR. Mit mehr als 70% oder 1.356,4 Mio EUR besteht der überwiegende Teil aus langfristigem Vermögen. Innerhalb des langfristigen Vermögens nehmen die Positionen Sachanlagen mit 677,3 Mio EUR, die Finanzinvestitionen in Wertpapiere und andere Finanzanlagen mit 285,2 Mio EUR sowie immaterielle Vermögenswerte und Firmenwerte mit 280,8 Mio EUR die bedeutendste Stellung ein.
Die größten Positionen des kurzfristigen Vermögens sind mit 354,3 Mio EUR Forderungen sowie mit 182,3 Mio EUR Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente.
Passivseitig besteht die Bilanzsumme zum überwiegenden Teil aus Eigenkapital (42,7%) und langfristigen Verbindlichkeiten (30,8%). Die langfristigen Verbindlichkeiten von insgesamt 591,0 Mio EUR beinhalten in hohem Ausmaß Rückstellungen (in Summe 463,1 Mio EUR). Die darin enthaltene Rückstellung für Unterauslastung hat sich im 1. Halbjahr 2007 um 37,3 Mio EUR auf 308,2 Mio EUR erhöht.
Der Österreichische Post Konzern weist derzeit eine Nettoverschuldung von 181,0 Mio EUR auf. Diese errechnet sich als Differenz aus verzinslichen Aktiva (Wertpapiere, Zahlungsmittel) in Höhe von 472,2 Mio EUR und verzinslichem Fremdkapital (Rückstellungen, Finanzverbindlichkeiten, Sozialkapital und andere verzinsliche Verbindlichkeiten) in Höhe von 653,2 Mio EUR.
Der Cash-Flow aus dem Ergebnis der Österreichischen Post reduzierte sich im Vergleich mit dem 1. Halbjahr 2006 um 3,1% auf 136,9 Mio EUR. Dieser Rückgang – trotz einer Erhöhung des Ergebnisses vor Ertragsteuern – ist unter anderem auf höhere Steuerzahlungen zurückzuführen.
Der Cash-Flow aus der Veränderung des Nettoumlaufvermögens beträgt im 1. Halbjahr 2007 minus 1,4 Mio EUR. Sowohl Forderungen als auch Verbindlichkeiten haben sich reduziert.
| 8 | Mio EUR | H1 2006 | H1 2007 |
|---|---|---|---|
| Cash-Flow aus dem Ergebnis | 141,2 | 136,9 | |
| +/– Veränderungen im Nettoumlaufvermögen | -58,7 | -1,4 | |
| = Cash-Flow aus Geschäftstätigkeit |
82,6 | 135,4 | |
| +/– Cash-Flow aus Investitionstätigkeit | 39,5 | -112,1 | |
| = Free Cash-Flow |
122,0 | 23,3 | |
| +/– Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit | -38,8 | -70,5 | |
| = Nettozunahme/-abnahme des Finanzmittelbestandes |
83,2 | -47,1 |
In Summe ergibt sich daraus für das 1. Halbjahr 2007 ein Cash-Flow aus Geschäftstätigkeit von 135,4 Mio EUR.
Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit betrug im Berichtszeitraum minus 112,1 Mio EUR. Darin inkludiert sind der Erwerb von Sachanlagen im Ausmaß von 42,0 Mio EUR sowie die im 1. Halbjahr vorgenommenen Akquisitionen (Weber Escal, Scanpoint, Scherübl, Road Parcel, Merland Expressz) sowie der Anteilserwerb in Höhe von 5% am Konsortium zur Übernahme der BAWAG P.S.K.
Der Free Cash-Flow vor der Dividendenzahlung in Höhe von 70,0 Mio EUR für das Geschäftsjahr 2006 betrug somit im 1. Halbjahr 2007 23,3 Mio EUR.
Die Investitionen der Österreichischen Post in Sachanlagen erreichten im 1. Halbjahr 2007 ein Volumen von 42,0 Mio EUR, das zum überwiegenden Teil in Projekte in Österreich floss. Im Vordergrund standen dabei Investitionen in den Erwerb eines bebauten Grundstücks für die Erweiterung des bestehenden Logistikzentrums in Salzburg sowie die Adaptierung der technischen Ausstattung und den Umbau / Erweiterung von Verteilzentren in Österreich. In den Erwerb von Tochterunternehmen investierte der Österreichische Post Konzern 6,5 Mio EUR, in den Erwerb von anderen Finanzanlagen 76,4 Mio EUR (Anteilserwerb am Konsortium zur Übernahme der BAWAG P.S.K.).
Die durchschnittliche Zahl der Vollzeitkräfte des Österreichischen Post Konzerns stieg gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 2,5% (616 Mitarbeiter) auf nunmehr 24.910 Mitarbeiter. Durch den Erwerb von trans-o-flex und anderen Tochtergesellschaften hat sich der durchschnittliche Mitarbeiterstand des Österreichischen Post Konzerns im 1. Halbjahr 2007 im Vergleich zum Jahresdurchschnitt um rund 1.100 Vollzeitkräfte erhöht.
| H1 2006 | H1 2007 | Struktur in % |
2006 | |
|---|---|---|---|---|
| Brief | 15.132 | 14.954 | 60,0% | 15.311 |
| Paket & Logistik | 2.280 | 3.255 | 13,1% | 2.265 |
| Filialnetz | 5.218 | 5.055 | 20,3% | 5.236 |
| Sonstige | 1.664 | 1.647 | 6,6% | 1.645 |
| Gesamt | 24.294 | 24.910 | 100,0% | 24.456 |
1) Periodendurchschnitt, Vollzeitkräfte
Der Österreichische Post Konzern ist – als international tätiges Post- und Logistikdienstleistungsunternehmen – im Rahmen seiner Geschäftstätigkeit unterschiedlichen Risiken ausgesetzt.Mit diesen strategischen und operativen Risiken setzt sich das Unternehmen bewusst auseinander.Durch die Konzentration auf das Kerngeschäft sowie die jahrzehntelange Erfahrung in diesem Bereich ist es dem Österreichischen Post Konzern möglich,Risiken frühzeitig zu identifizieren,diese zu bewerten und geeignete Vorsorgemaßnahmen zur Sicherung zu setzen.
Das Risikomanagement der Österreichischen Post sowie die wesentlichen Risikogruppen – regulatorische und rechtliche Risiken, Markt- und Wettbewerbsrisiken, Risiken aus der Struktur der Dienstverhältnisse, technische Risiken und finanzielle Risiken – sind im Konzernabschluss 2006 bzw. im Geschäftsbericht 2006 der Österreichischen Post AG ausführlich erläutert (siehe Geschäftsbericht 2006, Seiten 72 bis 75).
Aus den Risiken leiten sich auch Ungewissheiten für die restlichen sechs Monate des laufenden Geschäftsjahres ab. In der Division Brief unterliegt die prognostizierte Versandmenge jahreszeitlich bedingten Schwankungen und basiert auf der wirtschaftlichen Entwicklung in den jeweiligen Kundensegmenten. Planungsprämissen können naturgemäß von den tatsächlichen Werten abweichen. Darüber hinaus sieht sich die Österreichische Post zunehmendem Wettbewerb ausgesetzt.Wie bereits angekündigt, hat per 1. Juli 2007 ein deutsches Paketdienstleistungsunternehmen seine Geschäftstätigkeit in Österreich aufgenommen.Vor allem durch den Umstand, dass der im Versandhandel tätige Eigentümer des neuen Mitbewerbers bislang mit ca. 8 Mio Paketen pro Jahr in Österreich ein bedeutender Paketkunde der Österreichischen Post war (Gesamtvolumen Österreichische Post: ca. 47 Mio zugestellte Pakete in Österreich 2006), ist von einem entsprechenden Umsatzausfall in Österreich auszugehen.
In der Division Filialnetz sind die Erträge aus Finanzdienstleistungen stark von der wirtschaftlichen Entwicklung des Bankpartners BAWAG P.S.K. geprägt.
Die Österreichische Post ist bestrebt, ihre Kunden durch attraktive Leistungsangebote an sich zu binden und Mengenrückgänge durch neue Produkte und Dienstleistungen zu kompensieren.
Bei verstärktem Wettbewerb geht die Österreichische Post für 2007 weiterhin von einem stabilen Briefmarkt aus. In Summe prognostiziert der Österreichische Post Konzern für das Gesamtjahr 2007 einen stabilen organischen Umsatz sowie Wachstum durch die erstmals ergebniswirksame Konsolidierung neuer Tochterunternehmen. Die Prognose für das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 2007 bleibt mit einem Plus von 20% bis 25% im Vergleich zu 2006 auch weiterhin aufrecht. Basis dieser erwarteten Steigerung sind einerseits Ergebnisbeiträge der neuen Tochtergesellschaften und andererseits weitere operative Verbesserungen.
Am 10. Mai 2007 hat die Österreichische Post die Verträge über den Erwerb von 100% der Anteile am deutschen Direktmarketing-Dienstleister meiller direct unterzeichnet. Das Dienstleistungsangebot umfasst die Konzeption und Produktion von Dokumenten und Direct Mailings an zwei Produktionsstandorten in Deutschland und Tschechien. Das Unternehmen meiller direct erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2006 mit rund 1.100 Mitarbeitern einen Umsatz von 112 Mio EUR.
| Mio EUR | H1 2006 | H1 2007 | Ver- änderung in % |
Q2 2006 | Q2 2007 |
|---|---|---|---|---|---|
| Außenumsatz | 650,5 | 663,3 | +2,0% | 314,7 | 321,6 |
| Briefpost | 386,0 | 393,1 | +1,8% | 183,2 | 188,9 |
| Infomail | 200,5 | 206,5 | +3,0% | 97,9 | 99,5 |
| Medienpost | 64,1 | 63,7 | -0,6% | 33,6 | 33,1 |
| Innenumsatz | 33,9 | 24,4 | -28,1% | 16,6 | 12,0 |
| Umsatz gesamt | 684,5 | 687,7 | +0,5% | 331,4 | 333,6 |
| EBIT | 131,3 | 133,4 | +1,6% | 53,7 | 59,0 |
| EBIT-Marge1) | 19,2% | 19,4% | - | 16,2% | 17,7% |
| Mitarbeiter2) | 15.132 | 14.954 | -1,2% | - | - |
1) Bezogen auf Gesamtumsatz 2) Periodendurchschnitt, Vollzeitkräfte
Der Außenumsatz der Division Brief stieg im 1. Halbjahr 2007 gegenüber dem Vergleichszeitraum 2006 um 2,0% auf 663,3 Mio EUR, im Quartalsvergleich Q2 2007 zu Q2 2006 betrug der Umsatzzuwachs 2,2%.
Das Geschäftsfeld Briefpost entwickelte sich dabei positiv. Der Umsatz hat sich im 1. Halbjahr 2007 um insgesamt 1,8% verbessert, im 2. Quartal 2007 lagen die Erlöse um 3,1% über dem Vorjahresniveau. Positiv wirkten sich hier vor allem Zuwächse durch die erstmalige Konsolidierung der im Berichtszeitraum erworbenen Scanpoint Europe (Digitalisierung und Archivierung von Dokumenten) und der Versand von Reisepässen in Österreich aus. Rückgänge in anderen Bereichen konnten dadurch mehr als kompensiert werden.
Die Umsatzerlöse des Geschäftsfeldes Infomail (adressierte und unadressierte Werbesendungen) konnten im 1. Halbjahr 2007 um 3,0% auf 206,5 Mio EUR gesteigert werden, im 2. Quartal 2007 lag der Zuwachs bei 1,6%. Bedingt durch Einmaleffekte im Vergleichszeitraum des Vorjahres verzeichnete das Geschäftsfeld Medienpost im 1. Halbjahr 2007 einen Umsatzrückgang um 0,6%.
In Summe erwirtschaftete die Division Brief im 1. Halbjahr 2007 ein EBIT in Höhe von 133,4 Mio EUR (+1,6%). Für das 2. Quartal 2007 lag dieser Wert bei 59,0 Mio EUR.
| Mio EUR | H1 2006 | H1 2007 | Ver- änderung in % |
Q2 2006 | Q2 2007 |
|---|---|---|---|---|---|
| Außenumsatz | 111,4 | 357,2 | +220,7% | 54,6 | 174,2 |
| Innenumsatz | 24,1 | 15,9 | -33,8% | 12,3 | 7,6 |
| Umsatz gesamt | 135,4 | 373,1 | +175,5% | 67,0 | 181,8 |
| EBIT | 9,5 | 14,9 | +56,9% | 3,9 | 5,3 |
| EBIT-Marge1) | 7,0% | 4,0% | - | 5,9% | 2,9% |
| Mitarbeiter2) | 2.280 | 3.255 | +42,8% | - | - |
1) Bezogen auf Gesamtumsatz 2) Periodendurchschnitt, Vollzeitkräfte 11 Der Außenumsatz der Division Paket & Logistik hat sich im 1. Halbjahr 2007 auf 357,2 Mio EUR erhöht. Dieser Anstieg resultiert hauptsächlich aus der erstmaligen Konsolidierung von trans-o-flex mit einem Umsatzbeitrag von rund 240 Mio EUR, ist zum Teil jedoch auch durch organisches Wachstum bedingt. Auch die Umsätze der Tochtergesellschaften in der Slowakei und in Kroatien konnten weiter gesteigert werden.
Ende des 2. Quartals zeigten sich vor allem im Paketgeschäft des Versandhandels an Privatkunden (Business to Consumer) bereits erste Anzeichen für eine Zunahme des Wettbewerbs bei internationalen Sendungen durch den Markteintritt des deutschen Paketanbieters Hermes. Für das 2. Halbjahr ist hier jedenfalls mit einem Volumen- und Umsatzrückgang zu rechnen, da der Eigentümer von Hermes mit einem Jahresvolumen von ca. 8 Mio Paketen in Österreich ein bedeutender Paketkunde der Österreichischen Post war. Die Österreichische Post hat 2006 insgesamt ca. 47 Mio Pakete in Österreich zugestellt.
Kostenseitig fiel im Segment Paket & Logistik im Berichtszeitraum erhöhter IT-Aufwand für die Implementierung einer neuen Logistik-Software zur Volldatenerfassung an.
In Summe erwirtschaftete die Division Paket & Logistik im 1. Halbjahr 2007 ein EBIT in Höhe von 14,9 Mio EUR (Q2 2007: 5,3 Mio EUR). Dies entspricht einer Steigerung gegenüber dem 1. Halbjahr 2006 um 56,9%.
| Mio EUR | H1 2006 | H1 2007 | Ver- | Q2 2006 | Q2 2007 |
|---|---|---|---|---|---|
| änderung | |||||
| in % | |||||
| Außenumsatz | 96,8 | 93,8 | -3,1% | 46,5 | 44,1 |
| Innenumsatz | 106,6 | 103,4 | -3,1% | 52,6 | 50,9 |
| Umsatz gesamt | 203,4 | 197,1 | -3,1% | 99,1 | 95,0 |
| EBIT | 11,0 | 5,8 | -47,2% | 4,2 | 1,2 |
| EBIT-Marge1) | 5,4% | 2,9% | - | 4,2% | 1,3% |
| Mitarbeiter2) | 5.218 | 5.055 | -3,1% | - | - |
1) Bezogen auf Gesamtumsatz 2) Periodendurchschnitt, Vollzeitkräfte
Der Außenumsatz der Division Filialnetz ist im 1. Halbjahr 2007 gegenüber dem Vorjahr um 3,1% auf 93,8 Mio EUR gesunken. Bei den Mobiltelefon-Wertkarten erfolgten geringere Verkäufe, da bei diesem Produkt eine geringere Nachfrage (niedrigere Gesprächstarife führen zu längeren Gesprächszeiten) besteht. Rückgänge im Bereich Finanzdienstleistungen resultieren aus den noch nicht zurückgewonnenen Einlagenabflüssen im Zusammenhang mit den Unsicherheiten des Finanzpartners BAWAG P.S.K. im Jahr 2006 und aus der eingetretenen Verlagerung zu Spareinlagen mit geringeren Vergütungserlösen.
Auch der Innenumsatz des Segments zeigte bedingt durch rückläufige Briefvolumina im 1. Halbjahr 2007 einen Rückgang um 3,1% im Vergleich zum 1. Halbjahr 2006.
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) des Segments Filialnetz ist im 1. Halbjahr 2007 – durch den eingetretenen Umsatzrückgang – von 11,0 Mio EUR auf 5,8 Mio EUR gesunken.
| Mio EUR | H1 2006 | H1 2007 | Q2 2006 | Q2 2007 |
|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 861,4 | 1.116,8 | 417,1 | 541,3 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 28,5 | 37,0 | 15,6 | 16,1 |
| Gesamte betriebliche Erträge | 889,9 | 1.153,8 | 432,7 | 557,4 |
| Materialaufwand und Aufwand für bezogene Leistungen | -126,6 | -322,8 | -60,5 | -157,5 |
| Personalaufwand | -539,4 | -569,3 | -268,7 | -281,7 |
| Abschreibungen | -51,6 | -45,2 | -31,2 | -23,0 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -106,8 | -131,8 | -55,3 | -65,1 |
| Gesamte betriebliche Aufwendungen | -824,4 | -1.069,1 | -415,7 | -527,3 |
| Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit | 65,6 | 84,7 | 17,0 | 30,2 |
| Ergebnis aus assoziierten Unternehmen | 0,7 | 0,3 | 0,2 | -0,3 |
| Sonstiges Finanzergebnis | 1,1 | 1,6 | 1,1 | 0,9 |
| Finanzergebnis | 1,8 | 1,9 | 1,3 | 0,6 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 67,3 | 86,6 | 18,3 | 30,7 |
| Ertragsteuern | -15,7 | -18,7 | -3,7 | -5,6 |
| Ergebnis nach Ertragsteuern | 51,6 | 67,9 | 14,6 | 25,1 |
| Periodenergebnis | 51,6 | 67,9 | 14,6 | 25,1 |
| Zuzurechnen an: | ||||
| die Aktionäre des Mutterunternehmens | 51,6 | 67,6 | 14,6 | 25,0 |
| die Anteile anderer Gesellschafter | 0,0 | 0,2 | 0,0 | 0,2 |
| EUR | ||||
| Unverwässertes Ergebnis je Aktie | 0,74 | 0,97 | 0,21 | 0,36 |
| Verwässertes Ergebnis je Aktie | 0,74 | 0,97 | 0,21 | 0,36 |
| Mio EUR | 65,6 | 84,7 | 17,0 | 30,2 |
| Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit | 0,7 | 0,3 | 0,2 | -0,3 |
| Ergebnis aus assoziierten Unternehmen Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) |
66,3 | 85,0 | 17,3 | 29,9 |
| Mio EUR | 31.12.2006 | 30.6.2007 |
|---|---|---|
| AKTIVA | ||
| Langfristiges Vermögen | ||
| Immaterielle Vermögenswerte und Firmenwerte | 272,7 | 280,8 |
| Sachanlagen | 665,3 | 677,3 |
| Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien | 38,3 | 35,4 |
| Anteile an assoziierten Unternehmen | 3,5 | 3,4 |
| Finanzinvestitionen in Wertpapiere | 198,6 | 203,0 |
| Andere Finanzanlagen | 5,9 | 82,3 |
| Forderungen | 28,2 | 13,9 |
| Latente Steuern | 60,3 | 60,4 |
| 1.272,9 | 1.356,4 | |
| Kurzfristiges Vermögen | ||
| Finanzinvestitionen in Wertpapiere | 0,2 | 5,2 |
| Andere Finanzanlagen | 0,3 | 0,3 |
| Vorräte | 21,0 | 19,3 |
| Forderungen | 364,0 | 354,3 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 229,4 | 182,3 |
| 614,9 | 561,4 | |
| Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte | 13,8 | 2,4 |
| 1.901,6 | 1.920,2 |
| PASSIVA | ||
|---|---|---|
| Eigenkapital | ||
| Grundkapital | 350,0 | 350,0 |
| Kapitalrücklagen | 274,5 | 274,5 |
| Gewinnrücklagen | 96,4 | 126,2 |
| Marktbewertung von Wertpapieren | -0,1 | 0,1 |
| Währungsumrechnungsrücklagen | 0,9 | 1,1 |
| Periodenergebnis | 99,8 | 67,6 |
| 821,4 | 819,5 | |
| Anteile anderer Gesellschafter | 0,0 | 0,7 |
| 821,4 | 820,2 | |
| Langfristige Verbindlichkeiten | ||
| Rückstellungen | 425,8 | 463,1 |
| Finanzverbindlichkeiten | 82,0 | 74,7 |
| Verbindlichkeiten | 19,7 | 17,3 |
| Latente Steuern | 36,5 | 35,9 |
| 564,0 | 591,0 | |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | ||
| Rückstellungen | 94,4 | 97,3 |
| Finanzverbindlichkeiten | 66,7 | 78,1 |
| Verbindlichkeiten | 355,1 | 333,6 |
| 516,2 | 509,0 | |
| 1.901,6 | 1.920,2 |
| Mio EUR H1 2006 |
H1 2007 |
|---|---|
| Geschäftstätigkeit | |
| 67,3 Ergebnis vor Ertragsteuern |
86,6 |
| 51,6 Abschreibungen |
45,2 |
| -1,4 Abschreibungen/Zuschreibungen auf Finanzanlagen |
-0,4 |
| 49,5 Langfristige Rückstellungen |
37,3 |
| -7,3 Ergebnis aus Anlagenverkäufen |
-9,0 |
| -0,4 Ergebnis aus der Veräußerung von Finanzanlagen |
0,0 |
| -14,8 Gezahlte Steuern |
-18,5 |
| -3,1 Nettoabfluss/-zufluss Zinsen |
-4,4 |
| -0,1 Währungsumrechnung |
0,1 |
| 141,2 Cash-Flow aus dem Ergebnis |
136,9 |
| Veränderung des Nettoumlaufvermögens | |
| 0,5 Forderungen |
26,5 |
| -1,1 Vorräte |
1,7 |
| -53,5 Verbindlichkeiten |
-32,4 |
| 0,1 Steuerabgrenzungen/latente Steuern |
0,1 |
| -4,7 Kurzfristige Rückstellungen |
2,6 |
| -58,7 Cash-Flow aus Veränderung des Nettoumlaufvermögens |
-1,4 |
| 82,6 Cash-Flow aus Geschäftstätigkeit |
135,4 |
| Investitionstätigkeit | |
| -3,5 Erwerb von immateriellen Vermögenswerten |
-2,6 |
| -14,6 Erwerb von Sachanlagen |
-42,0 |
| 0,0 Erwerb von Tochterunternehmen |
-6,5 |
| -2,8 Erwerb von assoziierten Unternehmen |
0,0 |
| -42,0 Erwerb von Finanzinvestitionen in Wertpapiere |
-9,0 |
| 0,0 Erwerb von anderen Finanzanlagen |
-76,4 |
| 36,0 Erlöse aus Anlagenverkäufen |
16,0 |
| 61,8 Erlöse aus Verkauf von Finanzinvestitionen in Wertpapiere |
0,1 |
| 0,2 Erhaltene Ausschüttungen von assoziierten Unternehmen |
0,4 |
| 4,4 Erhaltene Zinsen |
7,8 |
| 39,5 Cash-Flow aus Investitionstätigkeit |
-112,1 |
| 122,0 Free Cash-Flow |
23,3 |
| Finanzierungstätigkeit 2,5 |
3,0 |
| Einzahlungen/Tilgungen von Finanzverbindlichkeiten -40,0 |
-70,0 |
| Ausschüttung -1,3 |
-3,4 |
| Gezahlte Zinsen -38,8 |
-70,5 |
| Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit | |
| 83,2 Nettozunahme/-abnahme des Finanzmittelbestandes |
-47,1 |
| 174,5 Finanzmittelbestand am 1. Jänner |
229,4 |
| 257,7 Finanzmittelbestand am 30. Juni |
182,3 |
| Segmentberichterstattung nach Divisionen 1. Halbjahr |
Brief Paket & Logistik |
Filialnetz | Sonstiges/ Konsolidierung |
Konzern | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Mio EUR | 2006 | 2007 | 2006 | 2007 | 2006 | 2007 | 2006 | 2007 | 2006 | 2007 |
| Außenumsatz | 650,5 | 663,3 | 111,4 | 357,2 | 96,8 | 93,8 | 2,7 | 2,5 | 861,4 1.116,8 | |
| Innenumsatz | 33,9 | 24,4 | 24,1 | 15,9 | 106,6 | 103,4 | -164,6 | -143,7 | 0,0 | 0,0 |
| Umsatz gesamt | 684,5 | 687,7 | 135,4 | 373,1 | 203,4 | 197,1 | -161,9 | -141,1 | 861,4 1.116,8 | |
| Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit | 131,1 | 133,2 | 9,5 | 15,0 | 11,0 | 5,8 | -86,0 | -69,4 | 65,6 | 84,7 |
| Ergebnis aus assoziierten Unternehmen | 0,2 | 0,2 | 0,0 | -0,1 | 0,0 | 0,0 | 0,5 | 0,2 | 0,7 | 0,3 |
| EBIT | 131,3 | 133,4 | 9,5 | 14,9 | 11,0 | 5,8 | -85,5 | -69,1 | 66,3 | 85,0 |
| Segmentvermögen | 358,3 | 369,7 | 60,9 | 434,5 | 57,3 | 44,8 | 585,6 | 531,4 | 1.062,2 1.380,5 | |
| Anteile an assoziierten Unternehmen | 3,2 | 2,9 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,6 | 0,5 | 3,8 | 3,4 |
| Segmentverbindlichkeiten | 285,4 | 299,5 | 32,4 | 211,1 | 74,8 | 83,1 | 298,8 | 410,9 | 691,4 1.004,6 | |
| Segmentinvestitionen | 5,2 | 12,5 | 2,1 | 20,1 | 1,0 | 2,8 | 9,8 | 21,9 | 18,1 | 57,3 |
| Abschreibungen | 22,5 | 13,0 | 4,4 | 10,5 | 3,4 | 2,4 | 21,3 | 19,3 | 51,6 | 45,2 |
| davon Wertminderungen | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| Sonstige nicht zahlungswirksame Aufwendungen | 2,4 | 2,9 | 0,4 | 0,3 | 0,4 | 1,4 | 46,4 | 32,7 | 49,5 | 37,3 |
| Mitarbeiter1) | 15.132 | 14.954 | 2.280 | 3.255 | 5.218 | 5.055 | 1.664 | 1.647 | 24.294 | 24.910 |
1) Periodendurchschnitt, Vollzeitkräfte
| Segmentberichterstattung nach Regionen 1. Halbjahr |
Österreich | Deutschland | CEE-Länder | Gesamt | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Mio EUR | 2006 | 2007 | 2006 | 2007 | 2006 | 2007 | 2006 | 2007 |
| Außenumsatz | 842,7 | 842,5 | 1,3 | 250,9 | 17,4 | 23,4 | 861,4 1.116,8 | |
| Segmentvermögen | 1.048,3 | 1.063,2 | 0,3 | 297,0 | 13,6 | 20,3 | 1.062,2 1.380,5 | |
| Segmentinvestitionen | 17,5 | 44,9 | 0,0 | 5,9 | 0,5 | 6,5 | 18,1 | 57,3 |
| Segmentberichterstattung nach Divisionen 2. Quartal |
Brief | Paket & Logistik |
Filialnetz | Sonstiges/ Konsolidierung |
Konzern | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Mio EUR | 2006 | 2007 | 2006 | 2007 | 2006 | 2007 | 2006 | 2007 | 2006 | 2007 |
| Außenumsatz | 314,7 | 321,6 | 54,6 | 174,2 | 46,5 | 44,1 | 1,3 | 1,4 | 417,1 | 541,3 |
| Innenumsatz | 16,6 | 12,0 | 12,3 | 7,6 | 52,6 | 50,9 | -81,5 | -70,5 | 0,0 | 0,0 |
| Umsatz gesamt | 331,4 | 333,6 | 67,0 | 181,8 | 99,1 | 94,9 | -80,2 | -69,1 | 417,1 | 541,3 |
| Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit | 53,6 | 59,3 | 3,9 | 5,4 | 4,2 | 1,2 | -44,6 | -35,7 | 17,0 | 30,2 |
| Ergebnis aus assoziierten Unternehmen | 0,2 | -0,3 | 0,0 | -0,1 | 0,0 | 0,0 | 0,1 | 0,1 | 0,2 | -0,3 |
| EBIT | 53,7 | 59,0 | 3,9 | 5,3 | 4,2 | 1,2 | -44,6 | -35,6 | 17,3 | 29,9 |
| Segmentberichterstattung nach Regionen | Österreich | Deutschland | CEE-Länder | Gesamt | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2. Quartal | ||||||||
| Mio EUR | 2006 | 2007 | 2006 | 2007 | 2006 | 2007 | 2006 | 2007 |
| Außenumsatz | 407,6 | 406,5 | 0,9 | 122,1 | 8,7 | 12,7 | 417,1 | 541,3 |
| 1. Halbjahr 2006 Mio EUR |
Grund- kapital |
Kapital- | Gewinn- rücklagen rücklagen |
Marktbe- wertung von Wert- papieren |
Währungs- umrech- nungs- rücklagen |
Perioden- ergebnis |
Gesamt | anderer Gesell- schafter |
Anteile Konzern Eigen kapital |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand am 1. Jänner 2006 | 10,0 | 614,5 | 36,5 | 0,7 | 0,5 | 99,9 | 762,1 | 0,0 | 762,1 |
| Veränderung des Konsolidierungskreises | |||||||||
| Deinvestitionen | 0,0 | 0,0 | |||||||
| Anteilserhöhung | 0,0 | 0,0 | |||||||
| Ergebnisneutrale Eigenkapitalveränderungen | |||||||||
| Währungsumrechnung | -0,1 | -0,1 | -0,1 | ||||||
| Neubewertung von Wertpapieren | -0,5 | -0,5 | -0,5 | ||||||
| Ergebniswirksame Eigenkapitalveränderungen | |||||||||
| Veränderung von Rücklagen | 59,9 | -59,9 | 0,0 | 0,0 | |||||
| Periodenergebnis | 51,6 | 51,6 | 51,6 | ||||||
| Summe der erfassten Gewinne und Verluste | 0,0 | 0,0 | 59,9 | -0,5 | -0,1 | -8,3 | 51,0 | 0,0 | 51,0 |
| Ausschüttung | -40,0 | -40,0 | -40,0 | ||||||
| Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln | 340,0 | -340,0 | 0,0 | 0,0 | |||||
| Stand am 30. Juni 2006 | 350,0 | 274,5 | 96,4 | 0,2 | 0,5 | 51,6 | 773,2 | 0,0 | 773,2 |
| 1. Halbjahr 2007 Mio EUR |
Grund- kapital |
Kapital- | Gewinn- rücklagen rücklagen |
Marktbe- wertung von Wert- papieren |
Währungs- umrech- nungs- rücklagen |
Perioden- ergebnis |
Gesamt | anderer Gesell- schafter |
Anteile Konzern Eigen kapital |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand am 1. Jänner 2007 | 350,0 | 274,5 | 96,4 | -0,1 | 0,9 | 99,8 | 821,4 | 0,0 | 821,4 |
| Veränderung des Konsolidierungskreises | |||||||||
| Deinvestitionen | 0,0 | 0,0 | |||||||
| Anteilserhöhung | 0,0 | 0,0 | |||||||
| Ergebnisneutrale Eigenkapitalveränderungen | |||||||||
| Währungsumrechnung | 0,2 | 0,2 | 0,2 | ||||||
| Neubewertung von Wertpapieren | 0,3 | 0,3 | 0,3 | ||||||
| Ergebniswirksame Eigenkapitalveränderungen | |||||||||
| Veränderung von Rücklagen | 29,8 | -29,8 | 0,0 | 0,0 | |||||
| Periodenergebnis | 67,6 | 67,6 | 0,7 | 68,3 | |||||
| Summe der erfassten Gewinne und Verluste | 0,0 | 0,0 | 29,8 | 0,3 | 0,2 | 37,9 | 68,1 | 0,7 | 68,8 |
| Ausschüttung | -70,0 | -70,0 | -70,0 | ||||||
| Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln | 0,0 | 0,0 | |||||||
| Stand am 30. Juni 2007 | 350,0 | 274,5 | 126,2 | 0,1 | 1,1 | 67,6 | 819,5 | 0,7 | 820,2 |
Konzernanhang
Die Erstellung des Konzernzwischenabschlusses der Österreichischen Post AG zum 30. Juni 2007 erfolgte unter Anwendung von IAS 34 sowie in Übereinstimmung mit den zum 30. Juni 2007 verpflichtend anzuwendenden International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind.
Die Bilanzierung und Bewertung sowie die Erläuterungen und Angaben basieren grundsätzlich auf denselben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, die auch dem Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2006 zu Grunde liegen. Eine Ausnahme dazu bildet die seit 1. Jänner 2007 verpflichtend anzuwendende Interpretation IFRIC 10. Aus der Anwendung der daraus resultierenden neuen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden ergeben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Konzernzwischenabschluss. Die neue Interpretation IFRIC 11 (gültig für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. März 2007 beginnen) wird nicht vorzeitig angewendet.
Der Konzernzwischenabschluss wurde in Euro aufgestellt. Alle Beträge werden, sofern nichts anderes angeführt ist, in Mio EUR angegeben. Bei Summierung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können durch Verwendung automatisierter Rechenhilfen rundungsbedingte Rechendifferenzen auftreten.
Für weitergehende Angaben zu den angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verweisen wir auf den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2006, der die Grundlage für den vorliegenden Zwischenabschluss darstellt.
In den Konzernzwischenabschluss sind neben der Österreichischen Post AG 19 inländische (31. Dezember 2006: 16) und 28 ausländische (31. Dezember 2006: 23) Tochterunternehmen einbezogen, bei denen der Österreichischen Post AG unmittelbar oder mittelbar die Mehrheit der Stimmrechte zusteht.
Weiters wurden drei inländische Unternehmen (31. Dezember 2006: drei) und ein ausländisches Unternehmen (31. Dezember 2006: eins) nach der Equity-Methode bewertet.
Zum 25. April 2007 hat die Österreichische Post AG 74,9% der Anteile an der Scherübl Transport GmbH, Frankenburg/a.H., rechtswirksam erworben. Der Kaufpreis beträgt 2,8 Mio EUR. Scherübl Transport GmbH ist ein österreichisches Transportunternehmen spezialisiert auf Temperaturlogistik. Die Kernkompetenzen sind temperaturgeführte Transporte von pharmazeutischen Produkten inklusive Notfallzustellungen und Spezialtransporte.
Weiters wurde am 2. Mai 2007 eine 100%-Beteiligung an Road Parcel Logistics Kft., Budapest und Merland Expressz Kft., Sülsáp erworben. Der Kaufpreis für beide Gesellschaften beträgt 4,7 Mio EUR. Die Gesellschaften sind im Bereich der Business to Business-Paketlogistik in Ungarn tätig.
Die folgenden Vermögenswerte und Schulden wurden im Rahmen der Akquisition der Scherübl Transport GmbH, der Road Parcel Logistics Kft. und der Merland Expressz Kft. erworben:
| Mio EUR | Zeitwerte | Beizulegende Buchwerte vor dem Erwerb |
|---|---|---|
| Immaterielle Vermögenswerte | 2,1 | 0,0 |
| Firmenwert | 5,7 | 0,0 |
| Sachanlagen | 0,9 | 0,9 |
| Kurzfristiges Vermögen | 2,2 | 2,2 |
| Langfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten | -0,6 | -0,8 |
| Passive latente Steuern | -0,5 | 0,0 |
| Kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten | -1,9 | -1,7 |
| Erworbenes Nettovermögen | 7,9 | 0,6 |
Die im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2006 dargestellten Eventualforderungen blieben im 1. Halbjahr 2007 unverändert. Die Eventualschulden haben sich im Vergleich zum 31. Dezember nicht wesentlich verändert.
Die im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2006 dargestellten Geschäftsbeziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen haben sich zum 30. Juni 2007 nicht wesentlich verändert.
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, die für die Bewertung am Bilanzstichtag von Bedeutung sind, wie offene Rechtsfälle oder Schadenersatzforderungen sowie andere Verpflichtungen oder Drohverluste, die gemäß IAS 10 gebucht werden müssen, sind im vorliegenden Konzernabschluss berücksichtigt.
Am 10. Mai 2007 hat die Österreichische Post die Verträge über den Erwerb von 100% der Anteile am deutschen Direktmarketing-Dienstleister meiller direct unterzeichnet. Das Dienstleistungsangebot umfasst neben der Produktion von Dokumenten, Mailings und Dialogservices auch die Weiterverarbeitung und Veredelung von Dialogmedien. Die Akquisition wird bis zum 30. September 2007 abgeschlossen werden.
Der Halbjahresfinanzbericht und der Konzernabschluss der Österreichischen Post AG, Wien, für das Geschäftshalbjahr vom 1. Jänner bis zum 30. Juni 2007 wurden nicht geprüft. Der Konzernabschluss umfasst die Konzernbilanz zum 30. Juni 2007, die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, die Konzerngeldflussrechnung und die Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung für das am 30. Juni 2007 endende Geschäftshalbjahr sowie eine Zusammenfassung der wesentlichen angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und sonstige Anhangangaben.
Als gesetzliche Vertreter der Österreichischen Post AG versichern wir nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte verkürzte Halbjahres(konzern)abschluss 2007 ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Österreichischen Post AG und der Gesamtheit der in die Konsolidierung einbezogenen Unternehmen vermittelt. Wir versichern weiter, dass der (Konzern-)Lagebericht für das 1. Halbjahr 2007 ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage für die Gesamtheit der in die Konsolidierung einbezogenen Unternehmen vermittelt.
(Generaldirektor) (Generaldirektor-Stellvertreter) (Vorstandsdirektor) (Vorstandsdirektor)
Dr. Anton Wais e.h. Mag. Dr. Rudolf Jettmar e.h. Dipl.-Ing. Dr. Herbert Götz e.h. Dipl.-Ing. Walter Hitziger e.h.
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| Kurs 30. Juni 2007 | 32,87 EUR |
|---|---|
| Höchst-/Tiefstkurs (Schlusskurs) H1 2007 | 30,63 EUR/37,25 EUR |
| Ergebnis je Aktie H1 2007 | 0,97 EUR |
| Marktkapitalisierung zum 30. Juni 2007 | 2.301 Mio EUR |
| Streubesitz | 49% |
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Personenbezogene Formulierungen sind geschlechtsneutral zu verstehen.
Dieser Bericht ist auch in englischer Sprache verfügbar. Maßgeblich ist in Zweifelsfällen die deutschsprachige Version.
Redaktionsschluss: 30. Juli 2007
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