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Österreichische Post AG

Earnings Release Aug 9, 2007

752_ir_2007-08-09_71e25353-7aae-4ebd-bcc7-5db0399ab485.pdf

Earnings Release

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Halbjahresfinanzbericht 2007

Österreichische Post AG

Wie man es auch dreht und wendet: Die Post bringt allen was.

Highlights 1. Halbjahr 2007

Konzernumsatz nach Integration von trans-o-flex um 29,6% über Vorjahr

Erfolgreiche Akquisitionen im 1. Halbjahr 2007:

  • n Scanpoint Europe (Deutschland/Digitalisierung und Verwaltung von Dokumenten)
  • n meiller direct (Deutschland/Direct Mail-Produktion)
  • n Road Parcel und Merland Expressz (Ungarn/Paket)
  • n Scherübl (Österreich/temperaturgeführte Speziallogistik)

Übernahme eines Anteils von 5% am Konsortium zur Übernahme des Bankpartners BAWAG P.S.K.

EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) um 28,2% auf 85,0 Mio EUR gesteigert

Kennzahlen der Österreichischen Post

H1 H1 Veränderung
2006 2007 in %
Gewinn- und Verlustrechnung 861,4 1.116,8 +29,6%
Umsatz Mio EUR 117,9 130,2 +10,5%
EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) Mio EUR 13,7% 11,7% -
EBITDA-Marge
EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern)
%
Mio EUR
66,3 85,0 +28,2%
EBIT-Marge % 7,7% 7,6% -
EBT (Ergebnis vor Steuern) Mio EUR 67,3 86,6 +28,5%
Periodenergebnis Mio EUR 51,6 67,9 +31,5%
0,74 0,97 +31,5%
Ergebnis je Aktie (bezogen auf 70 Mio Aktien) EUR 24.294 24.910 +2,5%
Mitarbeiter (Periodendurchschnitt, Vollzeitkräfte)
Cash-Flow
Cash-Flow aus dem Ergebnis Mio EUR 141,2 136,9 -3,1%
Cash-Flow aus Geschäftstätigkeit Mio EUR 82,6 135,4 +64,0%
Investitionen in Sachanlagen Mio EUR 14,6 42,0 +65,2%
Investitionen in Beteiligungen Mio EUR 0,0 6,5 -
Free Cash-Flow Mio EUR 122,0 23,3 -80,9%
Bilanz 31.12.2006 30.6.2007
Bilanzsumme Mio EUR 1.901,6 1.920,2 +1,0%
Langfristiges Vermögen Mio EUR 1.272,9 1.356,4 +6,6%
Kurzfristiges Vermögen Mio EUR 614,9 561,4 -8,7%
Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte Mio EUR 13,8 2,4 -82,3%
Eigenkapital Mio EUR 821,4 820,2 -0,1%
Langfristige Verbindlichkeiten Mio EUR 564,0 591,0 +4,8%
Kurzfristige Verbindlichkeiten Mio EUR 516,2 509,0 -1,4%
Bilanzkennzahlen 31.12.2006 30.6.2007
Verzinsliches Fremdkapital Mio EUR -607,6 -653,2 +7,5%
Verzinsliche Aktiva Mio EUR 433,7 472,2 +11,4%
Nettofinanzmittelüberschuss bzw. Nettoverschuldung Mio EUR -173,9 -181,0 +4,1%
Eigenkapitalquote Mio EUR 43,2% 42,7% -

Vorwort des Vorstands

3 Im 1. Halbjahr 2007 zeigte die Österreichische Post eine insgesamt gute Performance. Neben einer positiven Entwicklung im bestehenden Geschäft konnte die fokussierte Akquisitionspolitik zur Stärkung des Kerngeschäftes erfolgreich fortgesetzt werden.

Positive Umsatz- und Ergebnisentwicklung

Auf Konzernebene haben wir im 1. Halbjahr ein Umsatzplus von 29,6% auf 1.116,8 Mio EUR erzielt, das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg um 28,2% auf 85,0 Mio EUR. Diese Steigerungen resultieren überwiegend aus der Einbeziehung unserer neuen Tochtergesellschaften, aber auch aus organischem Wachstum. So verbesserte etwa die Division Brief ihren Umsatz um 2,0% auf 663,3 Mio EUR. In der Division Paket & Logistik erhöhte sich – nicht zuletzt durch die Einbeziehung von trans-o-flex in den Konsolidierungskreis per 1. Jänner 2007 – der Umsatz um 220,7% auf 357,2 Mio EUR. Die Division Filialnetz verzeichnete einen Umsatzrückgang um 3,1%.

Dank dieser in Summe sehr soliden Geschäftsentwicklung kann sowohl die Finanzierung der erfolgten Akquisitionen als auch die Zahlung der Dividende für das Geschäftsjahr 2006 in Höhe von 70,0 Mio EUR größtenteils aus dem im 1. Halbjahr erwirtschafteten Cash-Flow erfolgen.

Fortsetzung gezielter Akquisitionen

Im 2. Quartal 2007 konnten wir unsere Akquisitionspolitik erfolgreich fortsetzen: Neben der Mehrheitsbeteiligung an dem auf Temperaturlogistik spezialisierten österreichischen Unternehmen Scherübl Transport gelang uns mit dem Erwerb von Road Parcel Logistics und Merland Expressz ein wichtiger Schritt in der Paketlogistik in unserem östlichen Nachbarland Ungarn. Darüber hinaus hat sich die Österreichische Post mit 5% am Konsortium zur Übernahme der BAWAG P.S.K. beteiligt. Neben der Chance eines rentablen und Wert erhöhenden Investments bietet diese Beteiligung auch die Gelegenheit zur Forcierung einer gemeinsamen Offensiv-Strategie für die über unser Filialnetz vertriebenen Finanzdienstleistungen. Mit dem Erwerb des deutschen Direct Marketing-Dienstleisters meiller direct können wir unseren Kunden nun das komplette Leistungsportfolio im Direct Marketing anbieten. Dies umfasst nicht nur Konzeption, Druck und Zustellung von Werbesendungen, sondern bietet auch die Möglichkeit Rechnungen, Kontoauszüge oder andere Kundeninformationen drucken zu lassen. Wir verstehen diese Ergänzung als Stärkung unserer Kompetenz im Bereich Direct Marketing. Mit den angeführten Akquisitionen ist uns eine wichtige Ergänzung unseres bestehenden Portfolios gelungen.

Die Integration der erworbenen Unternehmen in unsere Gruppe schreitet plangemäß voran. Auch weiterhin setzen wir unsere Strategie – sie beruht auf den drei Säulen Optimierung des Kerngeschäfts, Schaffung neuer Kompetenzfelder entlang der Wertschöpfungskette und Weiterentwicklung der internationalen Netzwerke – konsequent um. Dabei beabsichtigen wir auch den Erwerb weiterer Unternehmen, die unsere strikten finanzwirtschaftlichen Akquisitionskriterien erfüllen.

Ausblick

In Summe prognostiziert der Österreichische Post Konzern für 2007 einen stabilen organischen Umsatz sowie Wachstum durch die erstmals ergebniswirksame Konsolidierung des deutschen Speziallogistikunternehmens trans-o-flex. Die Prognose für das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 2007 bleibt mit einem Plus von 20% bis 25% im Vergleich zu 2006 weiterhin aufrecht.

Dr. Anton Wais Mag. Dr. Rudolf Jettmar Dipl.-Ing. Dr. Herbert Götz Dipl.-Ing. Walter Hitziger

Generaldirektor Generaldirektor-Stellvertreter Vorstandsdirektor Vorstandsdirektor

Geschäftsentwicklung im 1. Halbjahr 2007

Wirtschaftliches Umfeld und Rahmenbedingungen

Die gute gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Österreich hat sich im 1. Halbjahr 2007 weiter verbessert. Die Konjunkturdaten wurden erneut nach oben revidiert: Die aktuellen Prognosen gehen für 2007 von einem BIP-Wachstum in Höhe von 3,1% aus. Auf dieser Basis ist eine gute Entwicklung am Markt für Brief- und Paketsendungen festzustellen.

Der Ende 2006 von der EU-Kommission veröffentlichte Richtlinienvorschlag zur weiteren Postmarktliberalisierung wurde im 1. Halbjahr 2007 in den EU-Institutionen, insbesondere im EU-Parlament, intensiv diskutiert. Das Parlament hat schließlich am 11. Juli 2007 vorgeschlagen, die ursprünglich für 2009 geplante Vollliberalisierung auf 2011 zu verschieben. Ein Grund dafür war das Fehlen von funktionierenden Mechanismen für die Finanzierung des Universaldienstes in einem liberalisierten Markt. Das entstandene zusätzliche Zeitfenster bietet nun die Chance, für diese und auch noch andere offene Fragen umfassende Lösungen zu finden. Der Gesetzgebungsprozess ist jedoch auf europäischer Ebene noch nicht abgeschlossen: Der Richtlinienentwurf muss im Herbst 2007 noch den Ministerrat passieren.

Veränderungen im Konsolidierungskreis

Ab 1. Jänner 2007 wurde das von der Österreichischen Post AG per 21. Dezember 2006 zu 74,9% erworbene Speziallogistikunternehmen trans-o-flex ergebniswirksam in den Konzernabschluss einbezogen. Weiters erfolgte die Erstkonsoldierung der Tochtergesellschaften Weber Escal, Kroatien, per 2. Jänner 2007 (zu 100%) und Scanpoint Europe, Deutschland, per 31. Jänner 2007 (zu 51,0%).

Am 25. April 2007 hat die Österreichische Post AG 74,9% der Anteile an der österreichischen Scherübl Transport GmbH erworben. Scherübl ist ein auf Temperaturlogistik spezialisiertes Transportunternehmen. Neben temperaturgeführten Transporten bestehen seine Kernkompetenzen in Notfallzustellungen und Spezialtransporten. Weiters hat die Österreichische Post AG per 2. Mai 2007 die ungarischen Unternehmen Road Parcel Logistics Kft. und Merland Expressz Kft. zu jeweils 100% akquiriert. Die Gesellschaften sind im Bereich der Business to Business-Paketlogistik in Ungarn tätig. Die Erstkonsolidierung erfolgte jeweils ab dem Erwerbsstichtag.

Geschäftsentwicklung – Ertragslage

Der Geschäftsverlauf der Österreichischen Post hat sich im 1. Halbjahr 2007 sehr positiv entwickelt. Die Umsatzerlöse des Konzerns stiegen um 29,6% auf 1.116,8 Mio EUR. Diese Veränderung ist mit einem Umsatzanteil von rund 240 Mio EUR auf die erstmalige Einbeziehung der Ende 2006 erworbenen trans-o-flex (Division Paket & Logistik) zurückzuführen. Daneben konnten aber auch organische Umsatzsteigerungen erzielt werden. Insgesamt wuchsen die Umsätze der Division Brief um 2,0%, jene der Division Paket & Logistik um 220,7%, während die Division Filialnetz einen Rückgang von 3,1% verzeichnete. Die Entwicklung des 2. Quartals 2007 zeigt ein ähnliches Bild: Der Gesamtumsatz verbesserte sich um 29,8% auf 541,3 Mio EUR. In den Divisionen gab es im Periodenvergleich zum 2. Quartal 2006 ein Plus von 2,2% in der Division Brief, ein Plus von 219,0% in der Divsion Paket & Logistik sowie ein Minus von 5,2% in der Division Filialnetz.

Mio EUR H1 2006 H1 2007 Ver-
änderung
in %
Struktur
H1 2007
in %
Q2 2006 Q2 2007
Umsatz gesamt 861,4 1.116,8 +29,6% 100,0% 417,1 541,3
Brief 650,5 663,3 +2,0% 59,4% 314,7 321,6
Paket & Logistik 111,4 357,2 +220,7% 32,0% 54,6 174,2
Filialnetz 96,8 93,8 -3,1% 8,4% 46,5 44,1
Sonstiges/Konsolidierung 2,7 2,5 -4,8% 0,2% 1,3 1,4

Umsatz nach Divisionen1)

Gewinn- und Verlustrechnung

Mio EUR H1 2006 H1 2007 Ver-
änderung
in %
Struktur
H1 2007
in %
Q2 2006 Q2 2007
Umsatzerlöse 861,4 1.116,8 +29,6% 100,0% 417,1 541,3
Sonstige betriebliche Erträge 28,5 37,0 +29,6% 3,3% 15,6 16,1
Materialaufwand und Aufwand
für bezogene Leistungen -126,6 -322,8 +155,0% 28,9% -60,5 -157,5
Personalaufwand -539,4 -569,3 +5,5% 51,0% -268,7 -281,7
Sonstige betriebliche Aufwendungen -106,8 -131,8 +23,4% 11,8% -55,3 -65,1
Ergebnis aus assoziierten Unternehmen 0,7 0,3 -54,4% - 0,2 -0,3
EBITDA (Ergebnis vor Zinsen,
Steuern und Abschreibungen) 117,9 130,2 +10,5% 11,7% 48,5 52,8
Abschreibungen -51,6 -45,2 -12,4% 4,1% -31,2 -23,0
EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) 66,3 85,0 +28,2% 7,6% 17,3 29,9
Sonstiges Finanzergebnis 1,1 1,6 +47,4% 0,1% 1,1 0,9
EBT (Ergebnis vor Steuern) 67,3 86,6 +28,5% 7,8% 18,3 30,7
Ertragsteuern -15,7 -18,7 +18,9% 1,7% -3,7 -5,6
Ergebnis nach Ertragsteuern =
Periodenergebnis 51,6 67,9 +31,5% 6,1% 14,6 25,1
davon Anteile anderer Gesellschafter - 0,2 - - - 0,2

Die Struktur der Gewinn- und Verlustrechnung des Österreichischen Post Konzerns hat sich durch die Konsolidierung von trans-o-flex nachhaltig verändert. trans-o-flex verfügt über eine sehr flexible Kostenstruktur mit einem geringen Personalkostenanteil und einem hohen Anteil an extern bezogenen Leistungen. Der Personalaufwand des Österreichischen Post Konzerns liegt damit nur mehr bei etwa 50% des Umsatzes (zuvor über 60%), die Position Materialaufwand und Aufwand für bezogene Leistungen erhöhte sich auf rund 29% des Umsatzes (zuvor circa 15%).

Im Personalaufwand des Österreichischen Post Konzerns von 569,3 Mio EUR ist eine Rückstellung für Personal-Unterauslastung in Höhe von 49,9 Mio EUR im 1. Halbjahr 2007 enthalten (H1 2006: 56,2 Mio EUR). Für das 2. Quartal 2007 betrug diese Position 29,5 Mio EUR (Q2 2006: 27,0 Mio EUR). Die Anzahl der im Durchschnitt des 1. Halbjahres beschäftigten Mitarbeiter (Vollzeitkräfte) ist im Periodenvergleich – primär bedingt durch die Integration von trans-o-flex – um 616 auf 24.910 gestiegen. Das EBITDA lag im 1. Halbjahr 2007 mit 130,2 Mio EUR um 10,5% über dem Vergleichswert des Vorjahres (EBITDA in Q2 2007: 52,8 Mio EUR). Die EBITDA-Marge beträgt 11,7%.

EBIT nach Divisionen

Mio EUR H1 2006 H1 2007 Ver-
änderung
in %
Q2 2006 Q2 2007
EBIT Gesamt 66,3 85,0 +28,2% 17,3 29,9
Brief 131,3 133,4 +1,6% 53,7 59,0
Paket & Logistik 9,5 14,9 +56,9% 3,9 5,3
Filialnetz 11,0 5,8 -47,2% 4,2 1,2
Sonstiges/Konsolidierung -85,5 -69,1 +19,2% -44,6 -35,6

Im 1. Halbjahr 2007 konnte der Österreichische Post Konzern sein EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 28,2% auf 85,0 Mio EUR steigern. Die EBIT-Marge beträgt 7,6%. Im 2. Quartal 2007 wurde ein EBIT von 29,9 Mio EUR erwirtschaftet (gegenüber 17,3 Mio EUR in der Vergleichsperiode des Vorjahres).

Alle operativen Unternehmensbereiche leisteten einen positiven Beitrag zu diesem Ergebnis: Die Division Brief erreichte ein EBIT von 133,4 Mio EUR, jenes der Division Paket & Logistik betrug 14,9 Mio EUR und die Division Filialnetz erwirtschaftete 5,8 Mio EUR.

Der Bereich Sonstiges/Konsolidierung wies im 1. Halbjahr 2007 erneut ein negatives EBIT von minus 69,1 Mio EUR aus (H1 2006: minus 85,5 Mio EUR). Dieser Betrag enthält Aufwendungen zentraler Abteilungen, Aufwendungen im Zusammenhang mit leer stehenden Immobilien sowie die Erhöhung der Rückstellung für Unterauslastung.

Das Ergebnis vor Steuern konnte per Saldo um 28,5% auf 86,6 Mio EUR gesteigert werden, das Periodenergebnis verbesserte sich im 1. Halbjahr 2007 um 31,5% auf 67,9 Mio EUR. Somit ergibt sich ein Ergebnis pro Aktie für das 1. Halbjahr 2007 von 0,97 EUR, für das 2. Quartal 2007 beträgt dieser Wert 0,36 EUR.

7 Vermögens- und Finanzlage

Bilanzstruktur

Mio EUR
AKTIVA
31.12.2006 30.6.2007 Struktur
30.6.2007
in %
Langfristiges Vermögen 1.272,9 1.356,4 70,6%
davon andere Finanzanlagen und
Finanzinvestitionen in Wertpapiere 204,5 285,2 14,9%
Kurzfristiges Vermögen 614,9 561,4 29,2%
davon Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 229,4 182,3 9,5%
Zur Veräußerung gehaltene langfristige
Vermögenswerte 13,8 2,4 0,1%
1.901,6 1.920,2 100,0%
PASSIVA
Eigenkapital 821,4 820,2 42,7%
Langfristige Verbindlichkeiten 564,0 591,0 30,8%
davon Rückstellungen 425,8 463,1 24,1%
Kurzfristige Verbindlichkeiten 516,2 509,0 26,5%
1.901,6 1.920,2 100,0%

Die Bilanzsumme des Österreichischen Post Konzerns beträgt zum 30. Juni 2007 1.920,2 Mio EUR. Mit mehr als 70% oder 1.356,4 Mio EUR besteht der überwiegende Teil aus langfristigem Vermögen. Innerhalb des langfristigen Vermögens nehmen die Positionen Sachanlagen mit 677,3 Mio EUR, die Finanzinvestitionen in Wertpapiere und andere Finanzanlagen mit 285,2 Mio EUR sowie immaterielle Vermögenswerte und Firmenwerte mit 280,8 Mio EUR die bedeutendste Stellung ein.

Die größten Positionen des kurzfristigen Vermögens sind mit 354,3 Mio EUR Forderungen sowie mit 182,3 Mio EUR Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente.

Passivseitig besteht die Bilanzsumme zum überwiegenden Teil aus Eigenkapital (42,7%) und langfristigen Verbindlichkeiten (30,8%). Die langfristigen Verbindlichkeiten von insgesamt 591,0 Mio EUR beinhalten in hohem Ausmaß Rückstellungen (in Summe 463,1 Mio EUR). Die darin enthaltene Rückstellung für Unterauslastung hat sich im 1. Halbjahr 2007 um 37,3 Mio EUR auf 308,2 Mio EUR erhöht.

Der Österreichische Post Konzern weist derzeit eine Nettoverschuldung von 181,0 Mio EUR auf. Diese errechnet sich als Differenz aus verzinslichen Aktiva (Wertpapiere, Zahlungsmittel) in Höhe von 472,2 Mio EUR und verzinslichem Fremdkapital (Rückstellungen, Finanzverbindlichkeiten, Sozialkapital und andere verzinsliche Verbindlichkeiten) in Höhe von 653,2 Mio EUR.

Cash-Flow

Der Cash-Flow aus dem Ergebnis der Österreichischen Post reduzierte sich im Vergleich mit dem 1. Halbjahr 2006 um 3,1% auf 136,9 Mio EUR. Dieser Rückgang – trotz einer Erhöhung des Ergebnisses vor Ertragsteuern – ist unter anderem auf höhere Steuerzahlungen zurückzuführen.

Der Cash-Flow aus der Veränderung des Nettoumlaufvermögens beträgt im 1. Halbjahr 2007 minus 1,4 Mio EUR. Sowohl Forderungen als auch Verbindlichkeiten haben sich reduziert.

8 Mio EUR H1 2006 H1 2007
Cash-Flow aus dem Ergebnis 141,2 136,9
+/– Veränderungen im Nettoumlaufvermögen -58,7 -1,4
=
Cash-Flow aus Geschäftstätigkeit
82,6 135,4
+/– Cash-Flow aus Investitionstätigkeit 39,5 -112,1
=
Free Cash-Flow
122,0 23,3
+/– Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit -38,8 -70,5
=
Nettozunahme/-abnahme des Finanzmittelbestandes
83,2 -47,1

In Summe ergibt sich daraus für das 1. Halbjahr 2007 ein Cash-Flow aus Geschäftstätigkeit von 135,4 Mio EUR.

Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit betrug im Berichtszeitraum minus 112,1 Mio EUR. Darin inkludiert sind der Erwerb von Sachanlagen im Ausmaß von 42,0 Mio EUR sowie die im 1. Halbjahr vorgenommenen Akquisitionen (Weber Escal, Scanpoint, Scherübl, Road Parcel, Merland Expressz) sowie der Anteilserwerb in Höhe von 5% am Konsortium zur Übernahme der BAWAG P.S.K.

Der Free Cash-Flow vor der Dividendenzahlung in Höhe von 70,0 Mio EUR für das Geschäftsjahr 2006 betrug somit im 1. Halbjahr 2007 23,3 Mio EUR.

Investitionen

Die Investitionen der Österreichischen Post in Sachanlagen erreichten im 1. Halbjahr 2007 ein Volumen von 42,0 Mio EUR, das zum überwiegenden Teil in Projekte in Österreich floss. Im Vordergrund standen dabei Investitionen in den Erwerb eines bebauten Grundstücks für die Erweiterung des bestehenden Logistikzentrums in Salzburg sowie die Adaptierung der technischen Ausstattung und den Umbau / Erweiterung von Verteilzentren in Österreich. In den Erwerb von Tochterunternehmen investierte der Österreichische Post Konzern 6,5 Mio EUR, in den Erwerb von anderen Finanzanlagen 76,4 Mio EUR (Anteilserwerb am Konsortium zur Übernahme der BAWAG P.S.K.).

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der Vollzeitkräfte des Österreichischen Post Konzerns stieg gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 2,5% (616 Mitarbeiter) auf nunmehr 24.910 Mitarbeiter. Durch den Erwerb von trans-o-flex und anderen Tochtergesellschaften hat sich der durchschnittliche Mitarbeiterstand des Österreichischen Post Konzerns im 1. Halbjahr 2007 im Vergleich zum Jahresdurchschnitt um rund 1.100 Vollzeitkräfte erhöht.

Mitarbeiter nach Divisionen1)

H1 2006 H1 2007 Struktur
in %
2006
Brief 15.132 14.954 60,0% 15.311
Paket & Logistik 2.280 3.255 13,1% 2.265
Filialnetz 5.218 5.055 20,3% 5.236
Sonstige 1.664 1.647 6,6% 1.645
Gesamt 24.294 24.910 100,0% 24.456

1) Periodendurchschnitt, Vollzeitkräfte

Wesentliche Risiken/Ungewissheiten für die restlichen sechs Monate des Geschäftsjahres 9

Der Österreichische Post Konzern ist – als international tätiges Post- und Logistikdienstleistungsunternehmen – im Rahmen seiner Geschäftstätigkeit unterschiedlichen Risiken ausgesetzt.Mit diesen strategischen und operativen Risiken setzt sich das Unternehmen bewusst auseinander.Durch die Konzentration auf das Kerngeschäft sowie die jahrzehntelange Erfahrung in diesem Bereich ist es dem Österreichischen Post Konzern möglich,Risiken frühzeitig zu identifizieren,diese zu bewerten und geeignete Vorsorgemaßnahmen zur Sicherung zu setzen.

Das Risikomanagement der Österreichischen Post sowie die wesentlichen Risikogruppen – regulatorische und rechtliche Risiken, Markt- und Wettbewerbsrisiken, Risiken aus der Struktur der Dienstverhältnisse, technische Risiken und finanzielle Risiken – sind im Konzernabschluss 2006 bzw. im Geschäftsbericht 2006 der Österreichischen Post AG ausführlich erläutert (siehe Geschäftsbericht 2006, Seiten 72 bis 75).

Aus den Risiken leiten sich auch Ungewissheiten für die restlichen sechs Monate des laufenden Geschäftsjahres ab. In der Division Brief unterliegt die prognostizierte Versandmenge jahreszeitlich bedingten Schwankungen und basiert auf der wirtschaftlichen Entwicklung in den jeweiligen Kundensegmenten. Planungsprämissen können naturgemäß von den tatsächlichen Werten abweichen. Darüber hinaus sieht sich die Österreichische Post zunehmendem Wettbewerb ausgesetzt.Wie bereits angekündigt, hat per 1. Juli 2007 ein deutsches Paketdienstleistungsunternehmen seine Geschäftstätigkeit in Österreich aufgenommen.Vor allem durch den Umstand, dass der im Versandhandel tätige Eigentümer des neuen Mitbewerbers bislang mit ca. 8 Mio Paketen pro Jahr in Österreich ein bedeutender Paketkunde der Österreichischen Post war (Gesamtvolumen Österreichische Post: ca. 47 Mio zugestellte Pakete in Österreich 2006), ist von einem entsprechenden Umsatzausfall in Österreich auszugehen.

In der Division Filialnetz sind die Erträge aus Finanzdienstleistungen stark von der wirtschaftlichen Entwicklung des Bankpartners BAWAG P.S.K. geprägt.

Die Österreichische Post ist bestrebt, ihre Kunden durch attraktive Leistungsangebote an sich zu binden und Mengenrückgänge durch neue Produkte und Dienstleistungen zu kompensieren.

Ausblick für 2007

Bei verstärktem Wettbewerb geht die Österreichische Post für 2007 weiterhin von einem stabilen Briefmarkt aus. In Summe prognostiziert der Österreichische Post Konzern für das Gesamtjahr 2007 einen stabilen organischen Umsatz sowie Wachstum durch die erstmals ergebniswirksame Konsolidierung neuer Tochterunternehmen. Die Prognose für das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 2007 bleibt mit einem Plus von 20% bis 25% im Vergleich zu 2006 auch weiterhin aufrecht. Basis dieser erwarteten Steigerung sind einerseits Ergebnisbeiträge der neuen Tochtergesellschaften und andererseits weitere operative Verbesserungen.

Ereignisse nach Ende der Zwischenberichtsperiode

Am 10. Mai 2007 hat die Österreichische Post die Verträge über den Erwerb von 100% der Anteile am deutschen Direktmarketing-Dienstleister meiller direct unterzeichnet. Das Dienstleistungsangebot umfasst die Konzeption und Produktion von Dokumenten und Direct Mailings an zwei Produktionsstandorten in Deutschland und Tschechien. Das Unternehmen meiller direct erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2006 mit rund 1.100 Mitarbeitern einen Umsatz von 112 Mio EUR.

Geschäftsverlauf der Divisionen

Division Brief

Kennzahlen Division Brief

Mio EUR H1 2006 H1 2007 Ver-
änderung
in %
Q2 2006 Q2 2007
Außenumsatz 650,5 663,3 +2,0% 314,7 321,6
Briefpost 386,0 393,1 +1,8% 183,2 188,9
Infomail 200,5 206,5 +3,0% 97,9 99,5
Medienpost 64,1 63,7 -0,6% 33,6 33,1
Innenumsatz 33,9 24,4 -28,1% 16,6 12,0
Umsatz gesamt 684,5 687,7 +0,5% 331,4 333,6
EBIT 131,3 133,4 +1,6% 53,7 59,0
EBIT-Marge1) 19,2% 19,4% - 16,2% 17,7%
Mitarbeiter2) 15.132 14.954 -1,2% - -

1) Bezogen auf Gesamtumsatz 2) Periodendurchschnitt, Vollzeitkräfte

Der Außenumsatz der Division Brief stieg im 1. Halbjahr 2007 gegenüber dem Vergleichszeitraum 2006 um 2,0% auf 663,3 Mio EUR, im Quartalsvergleich Q2 2007 zu Q2 2006 betrug der Umsatzzuwachs 2,2%.

Das Geschäftsfeld Briefpost entwickelte sich dabei positiv. Der Umsatz hat sich im 1. Halbjahr 2007 um insgesamt 1,8% verbessert, im 2. Quartal 2007 lagen die Erlöse um 3,1% über dem Vorjahresniveau. Positiv wirkten sich hier vor allem Zuwächse durch die erstmalige Konsolidierung der im Berichtszeitraum erworbenen Scanpoint Europe (Digitalisierung und Archivierung von Dokumenten) und der Versand von Reisepässen in Österreich aus. Rückgänge in anderen Bereichen konnten dadurch mehr als kompensiert werden.

Die Umsatzerlöse des Geschäftsfeldes Infomail (adressierte und unadressierte Werbesendungen) konnten im 1. Halbjahr 2007 um 3,0% auf 206,5 Mio EUR gesteigert werden, im 2. Quartal 2007 lag der Zuwachs bei 1,6%. Bedingt durch Einmaleffekte im Vergleichszeitraum des Vorjahres verzeichnete das Geschäftsfeld Medienpost im 1. Halbjahr 2007 einen Umsatzrückgang um 0,6%.

In Summe erwirtschaftete die Division Brief im 1. Halbjahr 2007 ein EBIT in Höhe von 133,4 Mio EUR (+1,6%). Für das 2. Quartal 2007 lag dieser Wert bei 59,0 Mio EUR.

Division Paket & Logistik

Kennzahlen Division Paket & Logistik

Mio EUR H1 2006 H1 2007 Ver-
änderung
in %
Q2 2006 Q2 2007
Außenumsatz 111,4 357,2 +220,7% 54,6 174,2
Innenumsatz 24,1 15,9 -33,8% 12,3 7,6
Umsatz gesamt 135,4 373,1 +175,5% 67,0 181,8
EBIT 9,5 14,9 +56,9% 3,9 5,3
EBIT-Marge1) 7,0% 4,0% - 5,9% 2,9%
Mitarbeiter2) 2.280 3.255 +42,8% - -

1) Bezogen auf Gesamtumsatz 2) Periodendurchschnitt, Vollzeitkräfte 11 Der Außenumsatz der Division Paket & Logistik hat sich im 1. Halbjahr 2007 auf 357,2 Mio EUR erhöht. Dieser Anstieg resultiert hauptsächlich aus der erstmaligen Konsolidierung von trans-o-flex mit einem Umsatzbeitrag von rund 240 Mio EUR, ist zum Teil jedoch auch durch organisches Wachstum bedingt. Auch die Umsätze der Tochtergesellschaften in der Slowakei und in Kroatien konnten weiter gesteigert werden.

Ende des 2. Quartals zeigten sich vor allem im Paketgeschäft des Versandhandels an Privatkunden (Business to Consumer) bereits erste Anzeichen für eine Zunahme des Wettbewerbs bei internationalen Sendungen durch den Markteintritt des deutschen Paketanbieters Hermes. Für das 2. Halbjahr ist hier jedenfalls mit einem Volumen- und Umsatzrückgang zu rechnen, da der Eigentümer von Hermes mit einem Jahresvolumen von ca. 8 Mio Paketen in Österreich ein bedeutender Paketkunde der Österreichischen Post war. Die Österreichische Post hat 2006 insgesamt ca. 47 Mio Pakete in Österreich zugestellt.

Kostenseitig fiel im Segment Paket & Logistik im Berichtszeitraum erhöhter IT-Aufwand für die Implementierung einer neuen Logistik-Software zur Volldatenerfassung an.

In Summe erwirtschaftete die Division Paket & Logistik im 1. Halbjahr 2007 ein EBIT in Höhe von 14,9 Mio EUR (Q2 2007: 5,3 Mio EUR). Dies entspricht einer Steigerung gegenüber dem 1. Halbjahr 2006 um 56,9%.

Division Filialnetz

Kennzahlen Division Filialnetz

Mio EUR H1 2006 H1 2007 Ver- Q2 2006 Q2 2007
änderung
in %
Außenumsatz 96,8 93,8 -3,1% 46,5 44,1
Innenumsatz 106,6 103,4 -3,1% 52,6 50,9
Umsatz gesamt 203,4 197,1 -3,1% 99,1 95,0
EBIT 11,0 5,8 -47,2% 4,2 1,2
EBIT-Marge1) 5,4% 2,9% - 4,2% 1,3%
Mitarbeiter2) 5.218 5.055 -3,1% - -

1) Bezogen auf Gesamtumsatz 2) Periodendurchschnitt, Vollzeitkräfte

Der Außenumsatz der Division Filialnetz ist im 1. Halbjahr 2007 gegenüber dem Vorjahr um 3,1% auf 93,8 Mio EUR gesunken. Bei den Mobiltelefon-Wertkarten erfolgten geringere Verkäufe, da bei diesem Produkt eine geringere Nachfrage (niedrigere Gesprächstarife führen zu längeren Gesprächszeiten) besteht. Rückgänge im Bereich Finanzdienstleistungen resultieren aus den noch nicht zurückgewonnenen Einlagenabflüssen im Zusammenhang mit den Unsicherheiten des Finanzpartners BAWAG P.S.K. im Jahr 2006 und aus der eingetretenen Verlagerung zu Spareinlagen mit geringeren Vergütungserlösen.

Auch der Innenumsatz des Segments zeigte bedingt durch rückläufige Briefvolumina im 1. Halbjahr 2007 einen Rückgang um 3,1% im Vergleich zum 1. Halbjahr 2006.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) des Segments Filialnetz ist im 1. Halbjahr 2007 – durch den eingetretenen Umsatzrückgang – von 11,0 Mio EUR auf 5,8 Mio EUR gesunken.

Konzernzwischenabschluss

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Mio EUR H1 2006 H1 2007 Q2 2006 Q2 2007
Umsatzerlöse 861,4 1.116,8 417,1 541,3
Sonstige betriebliche Erträge 28,5 37,0 15,6 16,1
Gesamte betriebliche Erträge 889,9 1.153,8 432,7 557,4
Materialaufwand und Aufwand für bezogene Leistungen -126,6 -322,8 -60,5 -157,5
Personalaufwand -539,4 -569,3 -268,7 -281,7
Abschreibungen -51,6 -45,2 -31,2 -23,0
Sonstige betriebliche Aufwendungen -106,8 -131,8 -55,3 -65,1
Gesamte betriebliche Aufwendungen -824,4 -1.069,1 -415,7 -527,3
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit 65,6 84,7 17,0 30,2
Ergebnis aus assoziierten Unternehmen 0,7 0,3 0,2 -0,3
Sonstiges Finanzergebnis 1,1 1,6 1,1 0,9
Finanzergebnis 1,8 1,9 1,3 0,6
Ergebnis vor Ertragsteuern 67,3 86,6 18,3 30,7
Ertragsteuern -15,7 -18,7 -3,7 -5,6
Ergebnis nach Ertragsteuern 51,6 67,9 14,6 25,1
Periodenergebnis 51,6 67,9 14,6 25,1
Zuzurechnen an:
die Aktionäre des Mutterunternehmens 51,6 67,6 14,6 25,0
die Anteile anderer Gesellschafter 0,0 0,2 0,0 0,2
EUR
Unverwässertes Ergebnis je Aktie 0,74 0,97 0,21 0,36
Verwässertes Ergebnis je Aktie 0,74 0,97 0,21 0,36
Mio EUR 65,6 84,7 17,0 30,2
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit 0,7 0,3 0,2 -0,3
Ergebnis aus assoziierten Unternehmen
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT)
66,3 85,0 17,3 29,9

13 Konzernbilanz

Mio EUR 31.12.2006 30.6.2007
AKTIVA
Langfristiges Vermögen
Immaterielle Vermögenswerte und Firmenwerte 272,7 280,8
Sachanlagen 665,3 677,3
Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien 38,3 35,4
Anteile an assoziierten Unternehmen 3,5 3,4
Finanzinvestitionen in Wertpapiere 198,6 203,0
Andere Finanzanlagen 5,9 82,3
Forderungen 28,2 13,9
Latente Steuern 60,3 60,4
1.272,9 1.356,4
Kurzfristiges Vermögen
Finanzinvestitionen in Wertpapiere 0,2 5,2
Andere Finanzanlagen 0,3 0,3
Vorräte 21,0 19,3
Forderungen 364,0 354,3
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 229,4 182,3
614,9 561,4
Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte 13,8 2,4
1.901,6 1.920,2
PASSIVA
Eigenkapital
Grundkapital 350,0 350,0
Kapitalrücklagen 274,5 274,5
Gewinnrücklagen 96,4 126,2
Marktbewertung von Wertpapieren -0,1 0,1
Währungsumrechnungsrücklagen 0,9 1,1
Periodenergebnis 99,8 67,6
821,4 819,5
Anteile anderer Gesellschafter 0,0 0,7
821,4 820,2
Langfristige Verbindlichkeiten
Rückstellungen 425,8 463,1
Finanzverbindlichkeiten 82,0 74,7
Verbindlichkeiten 19,7 17,3
Latente Steuern 36,5 35,9
564,0 591,0
Kurzfristige Verbindlichkeiten
Rückstellungen 94,4 97,3
Finanzverbindlichkeiten 66,7 78,1
Verbindlichkeiten 355,1 333,6
516,2 509,0
1.901,6 1.920,2

14 Konzern-Cash-Flow-Statement

Mio EUR
H1 2006
H1 2007
Geschäftstätigkeit
67,3
Ergebnis vor Ertragsteuern
86,6
51,6
Abschreibungen
45,2
-1,4
Abschreibungen/Zuschreibungen auf Finanzanlagen
-0,4
49,5
Langfristige Rückstellungen
37,3
-7,3
Ergebnis aus Anlagenverkäufen
-9,0
-0,4
Ergebnis aus der Veräußerung von Finanzanlagen
0,0
-14,8
Gezahlte Steuern
-18,5
-3,1
Nettoabfluss/-zufluss Zinsen
-4,4
-0,1
Währungsumrechnung
0,1
141,2
Cash-Flow aus dem Ergebnis
136,9
Veränderung des Nettoumlaufvermögens
0,5
Forderungen
26,5
-1,1
Vorräte
1,7
-53,5
Verbindlichkeiten
-32,4
0,1
Steuerabgrenzungen/latente Steuern
0,1
-4,7
Kurzfristige Rückstellungen
2,6
-58,7
Cash-Flow aus Veränderung des Nettoumlaufvermögens
-1,4
82,6
Cash-Flow aus Geschäftstätigkeit
135,4
Investitionstätigkeit
-3,5
Erwerb von immateriellen Vermögenswerten
-2,6
-14,6
Erwerb von Sachanlagen
-42,0
0,0
Erwerb von Tochterunternehmen
-6,5
-2,8
Erwerb von assoziierten Unternehmen
0,0
-42,0
Erwerb von Finanzinvestitionen in Wertpapiere
-9,0
0,0
Erwerb von anderen Finanzanlagen
-76,4
36,0
Erlöse aus Anlagenverkäufen
16,0
61,8
Erlöse aus Verkauf von Finanzinvestitionen in Wertpapiere
0,1
0,2
Erhaltene Ausschüttungen von assoziierten Unternehmen
0,4
4,4
Erhaltene Zinsen
7,8
39,5
Cash-Flow aus Investitionstätigkeit
-112,1
122,0
Free Cash-Flow
23,3
Finanzierungstätigkeit
2,5
3,0
Einzahlungen/Tilgungen von Finanzverbindlichkeiten
-40,0
-70,0
Ausschüttung
-1,3
-3,4
Gezahlte Zinsen
-38,8
-70,5
Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit
83,2
Nettozunahme/-abnahme des Finanzmittelbestandes
-47,1
174,5
Finanzmittelbestand am 1. Jänner
229,4
257,7
Finanzmittelbestand am 30. Juni
182,3

15 Segmentberichterstattung

Segmentberichterstattung nach Divisionen
1. Halbjahr
Brief
Paket &
Logistik
Filialnetz Sonstiges/
Konsolidierung
Konzern
Mio EUR 2006 2007 2006 2007 2006 2007 2006 2007 2006 2007
Außenumsatz 650,5 663,3 111,4 357,2 96,8 93,8 2,7 2,5 861,4 1.116,8
Innenumsatz 33,9 24,4 24,1 15,9 106,6 103,4 -164,6 -143,7 0,0 0,0
Umsatz gesamt 684,5 687,7 135,4 373,1 203,4 197,1 -161,9 -141,1 861,4 1.116,8
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit 131,1 133,2 9,5 15,0 11,0 5,8 -86,0 -69,4 65,6 84,7
Ergebnis aus assoziierten Unternehmen 0,2 0,2 0,0 -0,1 0,0 0,0 0,5 0,2 0,7 0,3
EBIT 131,3 133,4 9,5 14,9 11,0 5,8 -85,5 -69,1 66,3 85,0
Segmentvermögen 358,3 369,7 60,9 434,5 57,3 44,8 585,6 531,4 1.062,2 1.380,5
Anteile an assoziierten Unternehmen 3,2 2,9 0,0 0,0 0,0 0,0 0,6 0,5 3,8 3,4
Segmentverbindlichkeiten 285,4 299,5 32,4 211,1 74,8 83,1 298,8 410,9 691,4 1.004,6
Segmentinvestitionen 5,2 12,5 2,1 20,1 1,0 2,8 9,8 21,9 18,1 57,3
Abschreibungen 22,5 13,0 4,4 10,5 3,4 2,4 21,3 19,3 51,6 45,2
davon Wertminderungen 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Sonstige nicht zahlungswirksame Aufwendungen 2,4 2,9 0,4 0,3 0,4 1,4 46,4 32,7 49,5 37,3
Mitarbeiter1) 15.132 14.954 2.280 3.255 5.218 5.055 1.664 1.647 24.294 24.910

1) Periodendurchschnitt, Vollzeitkräfte

Segmentberichterstattung nach Regionen
1. Halbjahr
Österreich Deutschland CEE-Länder Gesamt
Mio EUR 2006 2007 2006 2007 2006 2007 2006 2007
Außenumsatz 842,7 842,5 1,3 250,9 17,4 23,4 861,4 1.116,8
Segmentvermögen 1.048,3 1.063,2 0,3 297,0 13,6 20,3 1.062,2 1.380,5
Segmentinvestitionen 17,5 44,9 0,0 5,9 0,5 6,5 18,1 57,3
Segmentberichterstattung nach Divisionen
2. Quartal
Brief Paket &
Logistik
Filialnetz Sonstiges/
Konsolidierung
Konzern
Mio EUR 2006 2007 2006 2007 2006 2007 2006 2007 2006 2007
Außenumsatz 314,7 321,6 54,6 174,2 46,5 44,1 1,3 1,4 417,1 541,3
Innenumsatz 16,6 12,0 12,3 7,6 52,6 50,9 -81,5 -70,5 0,0 0,0
Umsatz gesamt 331,4 333,6 67,0 181,8 99,1 94,9 -80,2 -69,1 417,1 541,3
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit 53,6 59,3 3,9 5,4 4,2 1,2 -44,6 -35,7 17,0 30,2
Ergebnis aus assoziierten Unternehmen 0,2 -0,3 0,0 -0,1 0,0 0,0 0,1 0,1 0,2 -0,3
EBIT 53,7 59,0 3,9 5,3 4,2 1,2 -44,6 -35,6 17,3 29,9
Segmentberichterstattung nach Regionen Österreich Deutschland CEE-Länder Gesamt
2. Quartal
Mio EUR 2006 2007 2006 2007 2006 2007 2006 2007
Außenumsatz 407,6 406,5 0,9 122,1 8,7 12,7 417,1 541,3

16 Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals

1. Halbjahr 2006
Mio EUR
Grund-
kapital
Kapital- Gewinn-
rücklagen rücklagen
Marktbe-
wertung
von Wert-
papieren
Währungs-
umrech-
nungs-
rücklagen
Perioden-
ergebnis
Gesamt anderer
Gesell-
schafter
Anteile Konzern
Eigen
kapital
Stand am 1. Jänner 2006 10,0 614,5 36,5 0,7 0,5 99,9 762,1 0,0 762,1
Veränderung des Konsolidierungskreises
Deinvestitionen 0,0 0,0
Anteilserhöhung 0,0 0,0
Ergebnisneutrale Eigenkapitalveränderungen
Währungsumrechnung -0,1 -0,1 -0,1
Neubewertung von Wertpapieren -0,5 -0,5 -0,5
Ergebniswirksame Eigenkapitalveränderungen
Veränderung von Rücklagen 59,9 -59,9 0,0 0,0
Periodenergebnis 51,6 51,6 51,6
Summe der erfassten Gewinne und Verluste 0,0 0,0 59,9 -0,5 -0,1 -8,3 51,0 0,0 51,0
Ausschüttung -40,0 -40,0 -40,0
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 340,0 -340,0 0,0 0,0
Stand am 30. Juni 2006 350,0 274,5 96,4 0,2 0,5 51,6 773,2 0,0 773,2
1. Halbjahr 2007
Mio EUR
Grund-
kapital
Kapital- Gewinn-
rücklagen rücklagen
Marktbe-
wertung
von Wert-
papieren
Währungs-
umrech-
nungs-
rücklagen
Perioden-
ergebnis
Gesamt anderer
Gesell-
schafter
Anteile Konzern
Eigen
kapital
Stand am 1. Jänner 2007 350,0 274,5 96,4 -0,1 0,9 99,8 821,4 0,0 821,4
Veränderung des Konsolidierungskreises
Deinvestitionen 0,0 0,0
Anteilserhöhung 0,0 0,0
Ergebnisneutrale Eigenkapitalveränderungen
Währungsumrechnung 0,2 0,2 0,2
Neubewertung von Wertpapieren 0,3 0,3 0,3
Ergebniswirksame Eigenkapitalveränderungen
Veränderung von Rücklagen 29,8 -29,8 0,0 0,0
Periodenergebnis 67,6 67,6 0,7 68,3
Summe der erfassten Gewinne und Verluste 0,0 0,0 29,8 0,3 0,2 37,9 68,1 0,7 68,8
Ausschüttung -70,0 -70,0 -70,0
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 0,0 0,0
Stand am 30. Juni 2007 350,0 274,5 126,2 0,1 1,1 67,6 819,5 0,7 820,2

Konzernanhang

Konzernanhang

Grundlagen der Rechnungslegung 17 1

Die Erstellung des Konzernzwischenabschlusses der Österreichischen Post AG zum 30. Juni 2007 erfolgte unter Anwendung von IAS 34 sowie in Übereinstimmung mit den zum 30. Juni 2007 verpflichtend anzuwendenden International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind.

Die Bilanzierung und Bewertung sowie die Erläuterungen und Angaben basieren grundsätzlich auf denselben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, die auch dem Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2006 zu Grunde liegen. Eine Ausnahme dazu bildet die seit 1. Jänner 2007 verpflichtend anzuwendende Interpretation IFRIC 10. Aus der Anwendung der daraus resultierenden neuen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden ergeben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Konzernzwischenabschluss. Die neue Interpretation IFRIC 11 (gültig für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. März 2007 beginnen) wird nicht vorzeitig angewendet.

Der Konzernzwischenabschluss wurde in Euro aufgestellt. Alle Beträge werden, sofern nichts anderes angeführt ist, in Mio EUR angegeben. Bei Summierung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können durch Verwendung automatisierter Rechenhilfen rundungsbedingte Rechendifferenzen auftreten.

Für weitergehende Angaben zu den angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verweisen wir auf den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2006, der die Grundlage für den vorliegenden Zwischenabschluss darstellt.

Konsolidierungskreis 2

In den Konzernzwischenabschluss sind neben der Österreichischen Post AG 19 inländische (31. Dezember 2006: 16) und 28 ausländische (31. Dezember 2006: 23) Tochterunternehmen einbezogen, bei denen der Österreichischen Post AG unmittelbar oder mittelbar die Mehrheit der Stimmrechte zusteht.

Weiters wurden drei inländische Unternehmen (31. Dezember 2006: drei) und ein ausländisches Unternehmen (31. Dezember 2006: eins) nach der Equity-Methode bewertet.

Zugänge aus Unternehmenserwerben

Zum 25. April 2007 hat die Österreichische Post AG 74,9% der Anteile an der Scherübl Transport GmbH, Frankenburg/a.H., rechtswirksam erworben. Der Kaufpreis beträgt 2,8 Mio EUR. Scherübl Transport GmbH ist ein österreichisches Transportunternehmen spezialisiert auf Temperaturlogistik. Die Kernkompetenzen sind temperaturgeführte Transporte von pharmazeutischen Produkten inklusive Notfallzustellungen und Spezialtransporte.

Weiters wurde am 2. Mai 2007 eine 100%-Beteiligung an Road Parcel Logistics Kft., Budapest und Merland Expressz Kft., Sülsáp erworben. Der Kaufpreis für beide Gesellschaften beträgt 4,7 Mio EUR. Die Gesellschaften sind im Bereich der Business to Business-Paketlogistik in Ungarn tätig.

Die folgenden Vermögenswerte und Schulden wurden im Rahmen der Akquisition der Scherübl Transport GmbH, der Road Parcel Logistics Kft. und der Merland Expressz Kft. erworben:

Mio EUR Zeitwerte Beizulegende Buchwerte vor
dem Erwerb
Immaterielle Vermögenswerte 2,1 0,0
Firmenwert 5,7 0,0
Sachanlagen 0,9 0,9
Kurzfristiges Vermögen 2,2 2,2
Langfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten -0,6 -0,8
Passive latente Steuern -0,5 0,0
Kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten -1,9 -1,7
Erworbenes Nettovermögen 7,9 0,6

Eventualschulden und Eventualforderungen 3

Die im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2006 dargestellten Eventualforderungen blieben im 1. Halbjahr 2007 unverändert. Die Eventualschulden haben sich im Vergleich zum 31. Dezember nicht wesentlich verändert.

Sonstige Angaben 4

Die im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2006 dargestellten Geschäftsbeziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen haben sich zum 30. Juni 2007 nicht wesentlich verändert.

Ereignisse nach Ende der Zwischenberichtsperiode 5

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, die für die Bewertung am Bilanzstichtag von Bedeutung sind, wie offene Rechtsfälle oder Schadenersatzforderungen sowie andere Verpflichtungen oder Drohverluste, die gemäß IAS 10 gebucht werden müssen, sind im vorliegenden Konzernabschluss berücksichtigt.

Am 10. Mai 2007 hat die Österreichische Post die Verträge über den Erwerb von 100% der Anteile am deutschen Direktmarketing-Dienstleister meiller direct unterzeichnet. Das Dienstleistungsangebot umfasst neben der Produktion von Dokumenten, Mailings und Dialogservices auch die Weiterverarbeitung und Veredelung von Dialogmedien. Die Akquisition wird bis zum 30. September 2007 abgeschlossen werden.

Negativvermerk 6

Der Halbjahresfinanzbericht und der Konzernabschluss der Österreichischen Post AG, Wien, für das Geschäftshalbjahr vom 1. Jänner bis zum 30. Juni 2007 wurden nicht geprüft. Der Konzernabschluss umfasst die Konzernbilanz zum 30. Juni 2007, die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, die Konzerngeldflussrechnung und die Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung für das am 30. Juni 2007 endende Geschäftshalbjahr sowie eine Zusammenfassung der wesentlichen angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und sonstige Anhangangaben.

Erklärung der gesetzlichen Vertreter 7

Als gesetzliche Vertreter der Österreichischen Post AG versichern wir nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte verkürzte Halbjahres(konzern)abschluss 2007 ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Österreichischen Post AG und der Gesamtheit der in die Konsolidierung einbezogenen Unternehmen vermittelt. Wir versichern weiter, dass der (Konzern-)Lagebericht für das 1. Halbjahr 2007 ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage für die Gesamtheit der in die Konsolidierung einbezogenen Unternehmen vermittelt.

(Generaldirektor) (Generaldirektor-Stellvertreter) (Vorstandsdirektor) (Vorstandsdirektor)

Dr. Anton Wais e.h. Mag. Dr. Rudolf Jettmar e.h. Dipl.-Ing. Dr. Herbert Götz e.h. Dipl.-Ing. Walter Hitziger e.h.

18

Die Post Aktie

Kennzahlen zur Post Aktie

Kurs 30. Juni 2007 32,87 EUR
Höchst-/Tiefstkurs (Schlusskurs) H1 2007 30,63 EUR/37,25 EUR
Ergebnis je Aktie H1 2007 0,97 EUR
Marktkapitalisierung zum 30. Juni 2007 2.301 Mio EUR
Streubesitz 49%

Kontakt/Impressum

Österreichische Post AG Unternehmenszentrale Postgasse 8 1010 Wien www.post.at

Investor Relations T: +43 (0) 57767-30401 F: +43 (0) 57767-30409 E: [email protected] www.post.at/ir

Public Relations T: +43 (0) 57767-32010 F: +43 (0) 57767-30409 E: [email protected] www.post.at/presse

Redaktionelle Unterstützung und Gesamtkoordination: be.public Werbung Finanzkommunikation, Wien

Gestaltung: Ulrich Spix ([email protected])

Illustration Cover: Andreas Hofer, Wien

Satz: Luffup, Graz

Druck: Grasl Druck & Neue Medien, Bad Vöslau

Wir haben diesen Bericht mit der größtmöglichen Sorgfalt erstellt und die Daten überprüft. Rundungs-, Satz- oder Druckfehler können dennoch nicht ausgeschlossen werden. Bei der Summierung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können durch Verwendung automatischer Rechenhilfen rundungsbedingte Rechendifferenzen auftreten.

Dieser Bericht enthält auch zukunftsbezogene Einschätzungen und Aussagen, die wir auf Basis aller uns zum gegenwärtigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Diese zukunftsbezogenen Aussagen werden üblicherweise mit Begriffen wie "erwarten", "schätzen","planen","rechnen" etc. umschrieben. Wir weisen darauf hin, dass die tatsächlichen Gegebenheiten – und damit auch die tatsächlichen Ergebnisse – aufgrund verschiedenster Faktoren von den in diesem Bericht dargestellten Erwartungen abweichen können.

Personenbezogene Formulierungen sind geschlechtsneutral zu verstehen.

Dieser Bericht ist auch in englischer Sprache verfügbar. Maßgeblich ist in Zweifelsfällen die deutschsprachige Version.

Redaktionsschluss: 30. Juli 2007

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