Earnings Release • Nov 23, 2007
Earnings Release
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Österreichische Post AG
Konzernumsatz um 31,2% über Vorjahr
Erfolgreiche Akquisitionen in den ersten neun Monaten 2007:
Übernahme eines Anteils von 5% am Konsortium zur Übernahme des Bankpartners BAWAG P.S.K.
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT): Anstieg um 26,2% auf 118,3 Mio EUR
Cash Flow aus dem Ergebnis um 7,4% verbessert
Dividende 2007: Erhöhung um 40% auf 1,40 EUR/Aktie als Vorschlag an die Hauptversammlung geplant
| Q1–Q3 2006 |
Q1–Q3 2007 |
Veränderung in % |
||
|---|---|---|---|---|
| Gewinn- und Verlustrechnung | ||||
| Umsatz | Mio EUR | 1.271,1 | 1.667,3 | +31,2% |
| EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) | Mio EUR | 173,4 | 190,5 | +9,9% |
| EBITDA-Marge | % | 13,6% | 11,4% | - |
| EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) | Mio EUR | 93,7 | 118,3 | +26,2% |
| EBIT-Marge | % | 7,4% | 7,1% | - |
| EBT (Ergebnis vor Steuern) | Mio EUR | 97,0 | 123,4 | +27,2% |
| Periodenergebnis | Mio EUR | 70,7 | 96,1 | +35,9% |
| Ergebnis je Aktie (bezogen auf 70 Mio Aktien) | EUR | 1,01 | 1,37 | +35,9% |
| Mitarbeiter (Periodendurchschnitt, Vollzeitkräfte) | 24.621 | 25.522 | +3,7% | |
| Cash-Flow | ||||
| Cash-Flow aus dem Ergebnis | Mio EUR | 193,5 | 207,8 | +7,4% |
| Cash-Flow aus Geschäftstätigkeit | Mio EUR | 147,6 | 211,3 | +43,2% |
| Investitionen in Sachanlagen | Mio EUR | 35,2 | 70,8 | +101,0% |
| Investitionen in Beteiligungen | Mio EUR | 1,6 | 56,0 | - |
| Free Cash-Flow | Mio EUR | 166,6 | 91,6 | -45,0% |
| Bilanz | 31.12.2006 30.9.2007 | |||
| Bilanzsumme | Mio EUR | 1.901,6 | 1.984,1 | +4,3% |
| Langfristiges Vermögen | Mio EUR | 1.272,9 | 1.355,8 | +6,5% |
| Kurzfristiges Vermögen | Mio EUR | 614,9 | 625,8 | +1,8% |
| Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte | Mio EUR | 13,8 | 2,4 | -82,3% |
| Eigenkapital | Mio EUR | 821,4 | 845,5 | +2,9% |
| Langfristige Verbindlichkeiten | Mio EUR | 564,0 | 618,9 | +9,7% |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | Mio EUR | 516,2 | 519,0 | +0,5% |
| Bilanzkennzahlen | 31.12.2006 30.9.2007 | |||
| Verzinsliches Fremdkapital | Mio EUR | -607,6 | -698,5 | +15,0% |
| Verzinsliche Aktiva | Mio EUR | 433,7 | 472,4 | +38,7% |
| Nettoverschuldung | Mio EUR | 173,9 | 226,1 | +30,0% |
Eigenkapitalquote Mio EUR 43,2% 42,6% -
3 Die ersten drei Quartale 2007 verliefen für die Österreichische Post erneut sehr zufriedenstellend. Der eingeschlagene Akquisitionskurs konnte weiter erfolgreich fortgesetzt werden. Auch das Kerngeschäft haben wir erneut wesentlich gestärkt, darüber hinaus erweitern zusätzliche Dienstleistungen das Leistungsportfolio.
Der Geschäftsverlauf der Österreichischen Post verlief in den ersten neun Monaten 2007 sehr positiv. Die Umsatzerlöse des Konzerns stiegen um 31,2% auf 1.667,3 Mio EUR. Ein wesentlicher Anteil dieser Steigerung entfällt auf das Ende 2006 erworbene Unternehmen trans-o-flex. Aufgrund dieser soliden Entwicklung konnten auch Nettoergebnis und Cash Flow weiter gesteigert werden.
Die Strategie der Österreichischen Post – sie beruht auf den drei Säulen Optimierung des Kerngeschäfts, Schaffung neuer Kompetenzfelder entlang der Wertschöpfungskette und Weiterentwicklung der internationalen Netzwerke – wurde auch im Jahr 2007 plangemäß umgesetzt.
Durch die erstmalige Einbeziehung neuer Tochtergesellschaften ist es in den ersten drei Quartalen 2007 gelungen, wichtige Kompetenzfelder zu besetzen. In der Division Brief sind dies die Unternehmen meiller direct und Scanpoint: Mit dem Erwerb des deutschen Direct Marketing-Dienstleisters meiller direct können wir unseren Kunden nun das komplette Leistungsportfolio im Direct Marketing anbieten. Dies umfasst nicht nur Konzeption, Druck und Zustellung von Werbesendungen, sondern bietet auch die Möglichkeit, Rechnungen, Kontoauszüge oder andere Kundeninformationen drucken zu lassen. Wir verstehen diese Ergänzung als Stärkung unserer Kompetenz im Bereich Direct Marketing. Die Firma Scanpoint hingegen ist im Wachstumssegment der Digitalisierung von Dokumenten und der Archivierung erfolgreich tätig und entwickelt neue, wertsteigernde Lösungen für unsere Kunden. Mit ST Media konnten wir im Oktober ein weiteres Unternehmen in der Zustellung unadressierter Werbesendungen in Kroatien erwerben.
In der Division Paket & Logistik haben wir nach der Akquisition des deutschen Speziallogistikunternehmens trans-o-flex den Expansionskurs mit Unternehmenskäufen in Holland (DDS) und Belgien (VOP) sowie mit dem Erwerb des auf Temperaturlogistik spezialisierten Unternehmens Scherübl in Österreich weiter vorangetrieben. Mit dem Kauf von Road Parcel Logistics und Merland Expressz gelang weiters ein wichtiger Expansionsschritt in der Paketlogistik in unserem östlichen Nachbarland Ungarn. Auch die Geschäftstätigkeit in CEE verlief ausgesprochen zufriedenstellend, die Position in diesen Ländern soll weiter verstärkt werden. In der Division Filialnetz wird das Finanzdienstleistungsgeschäft wesentlich gestärkt. Nachdem sich die Österreichische Post mit 5% am Konsortium zur Übernahme der BAWAG P.S.K. beteiligt hat, wird nun eine Neupositionierung der PSK Bank im Filialnetz vorgenommen.
Bei verstärktem Wettbewerb geht die Österreichische Post für 2007 weiterhin von einem stabilen Briefmarkt aus. Die Prognose für das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 2007 wird auf die Bandbreite von plus 25% bis 30% im Vergleich zu 2006 angehoben. Aufgrund der guten Geschäftsentwicklung wird der Vorstand der Österreichischen Post AG in der nächsten Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2007 eine Erhöhung der Dividende pro Aktie um 40% auf 1,40 EUR vorschlagen.
Dr. Anton Wais Mag. Dr. Rudolf Jettmar Dipl.-Ing. Dr. Herbert Götz Dipl.-Ing. Walter Hitziger Generaldirektor Generaldirektor-Stellvertreter Vorstandsdirektor Vorstandsdirektor
Die gute gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Österreich hielt auch im dritten Quartal 2007 an. Für das Gesamtjahr 2007 gehen die aktuellen Konjunkturprognosen von einem BIP-Wachstum um 3,2% (Quelle IHS) aus. Auf dieser Basis ist eine grundsätzlich stabile Entwicklung am Briefmarkt und ein leicht expansiver Markt bei Paketsendungen festzustellen.
Ende 2006 hat die EU-Kommission einen Richtlinienvorschlag zur vollständigen Postmarktliberalisierung veröffentlicht. Dieser Vorschlag, der eine Marktöffnung im Jahr 2009 vorgesehen hatte, wurde im ersten Halbjahr 2007 intensiv im EU-Parlament und im EU-Ministerrat im Rahmen des Mitentscheidungsverfahrens diskutiert. Das Ergebnis dieser Verhandlungen ist ein zweistufiger Liberalisierungsfahrplan: Während die vollständige Marktöffnung in Europa generell Anfang 2011 erfolgen soll, können folgende Mitgliedsstaaten die Liberalisierung bis Anfang 2013 aufschieben: Zypern, Tschechien, Griechenland, Ungarn, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Polen, Rumänien und die Slowakei. Die Österreichische Post begrüßt die Verschiebung der Marktöffnung auf 2011, weil das so entstandene Zeitfenster genutzt werden kann, um die nationalen Postgesetze an einen Markt im vollständigen Wettbewerb anzupassen. Dies betrifft insbesondere die Schaffung gleichwertiger Rahmenbedingungen für alle Anbieter von Postdienstleistungen, die Angleichung der arbeitsrechtlichen Vorschriften und die Etablierung von funktionierenden Finanzierungsmechanismen für den Universaldienst in einem liberalisierten Markt. Die Richtlinie ist jedoch noch nicht endgültig beschlossen, im Herbst 2008 findet im EU-Parlament die zweite Lesung statt. Die Eckpunkte der Reform, beispielsweise die Liberalisierungsdaten, gelten jedoch bereits als fix.
Ab 1. Jänner 2007 wurde das von der Österreichischen Post AG per 21. Dezember 2006 zu 74,9% erworbene deutsche Speziallogistikunternehmen trans-o-flex ergebniswirksam in den Konzernabschluss einbezogen. Weiters erfolgte die Erstkonsolidierung der Tochtergesellschaften Weber Escal, Kroatien, per 2. Jänner 2007 (zu 100%) und Scanpoint Europe, Deutschland, per 31. Jänner 2007 (zu 51,0%). Am 25. April 2007 hat die Österreichische Post AG 74,9% der Anteile an der österreichischen Scherübl Transport GmbH – einem auf Temperaturlogistik spezialisierten Transportunternehmen – erworben. In Osteuropa hat die Österreichische Post AG weiters per 2. Mai 2007 die ungarischen Unternehmen Road Parcel Logistics Kft. und Merland Expressz Kft. zu jeweils 100% übernommen. Die Gesellschaften sind im Bereich der Business to Business-Paketlogistik in Ungarn tätig. Eine wesentliche Ergänzung der Dienstleistungen entlang der Wertschöpfungskette des Briefgeschäftes bringt das per 31. Juli erworbene deutsche Unternehmen meiller direct. Sein Dienstleistungsangebot umfasst die Konzeption und Produktion von Dokumenten und Direct Mailings an zwei Produktionsstandorten in Deutschland und Tschechien. meiller direct erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2006 mit rund 1.100 Mitarbeitern einen Umsatz von 112 Mio EUR. Die Erstkonsolidierung aller erwähnten Unternehmen erfolgte jeweils ab dem Erwerbsstichtag.
Der Geschäftsverlauf der Österreichischen Post hat sich in den ersten drei Quartalen sehr positiv entwickelt. So stiegen die Umsatzerlöse des Konzerns um 31,2% auf 1.667,3 Mio EUR. Ein wesentlicher Umsatzanteil (rund 360 Mio EUR) stammt dabei aus der erstmaligen Einbeziehung der Ende 2006 erworbenen trans-o-flex (Division Paket & Logistik). Insgesamt wuchsen die Umsätze der Division Brief um 3,3%, jene der Division Paket & Logistik um 225,1%, während die Division Filialnetz einen Rückgang von 2,5% verzeichnete. Die Entwicklung des 3. Quartals 2007 zeigt ein ähnliches Bild: Der Gesamtumsatz des Post Konzerns verbesserte sich um 34,4% auf 550,4 Mio EUR. In den Divisionen zeigte sich im Periodenvergleich zum 3. Quartal 2006 ein Plus von 6,1% in der Division Brief, ein Plus von 234,5% in der Division Paket & Logistik sowie ein Minus von 1,2% in der Division Filialnetz.
| Mio EUR | Q1–Q3 2006 |
Q1–Q3 | Ver- 2007 änderung in % |
Struktur Q1–Q3 2007 in % |
Q3 2006 | Q3 2007 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz gesamt | 1.271,1 | 1.667,3 | +31,2% | 100,0% | 409,7 | 550,4 |
| Brief | 958,8 | 990,4 | +3,3% | 59,4% | 308,3 | 327,0 |
| Paket & Logistik | 163,5 | 531,6 | +225,1% | 31,9% | 52,1 | 174,4 |
| Filialnetz | 145,4 | 141,8 | -2,5% | 8,5% | 48,6 | 48,0 |
| Sonstiges/Konsolidierung | 3,3 | 3,6 | +7,1% | 0,2% | 0,7 | 1,0 |
1) Externer Umsatz der Divisionen
| Mio EUR | Q1–Q3 2006 |
Q1–Q3 | Ver- 2007 änderung in % |
Struktur Q1–Q3 2007 in % |
Q3 2006 | Q3 2007 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 1.271,1 | 1.667,3 | +31,2% | 100,0% | 409,7 | 550,4 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 39,2 | 52,5 | +34,0% | 3,2% | 10,7 | 15,6 |
| Materialaufwand und Aufwand | ||||||
| für bezogene Leistungen | -187,4 | -491,1 | +162,0% | 29,5% | -60,9 | -168,3 |
| Personalaufwand | -789,4 | -838,1 | +6,2% | 50,3% | -250,0 | -268,8 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -161,2 | -200,5 | +24,3% | 12,0% | -54,4 | -68,7 |
| Ergebnis aus assoziierten Unternehmen | 1,2 | 0,4 | -69,3% | - | 0,5 | 0,0 |
| EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, | ||||||
| Steuern und Abschreibungen) | 173,4 | 190,5 | +9,9% | 11,4% | 55,5 | 60,3 |
| Abschreibungen | -79,7 | -72,2 | -9,3% | 4,3% | -28,0 | -27,0 |
| EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) | 93,7 | 118,3 | +26,2% | 7,1% | 27,4 | 33,3 |
| Sonstiges Finanzergebnis | 3,3 | 5,1 | +55,7% | 0,3% | 2,2 | 3,6 |
| EBT (Ergebnis vor Steuern) | 97,0 | 123,4 | 27,2% | 7,4% | 29,6 | 36,9 |
| Ertragsteuern | -26,3 | -27,3 | +3,9% | 1,6% | -10,6 | -8,6 |
| Ergebnis nach Ertragsteuern = | ||||||
| Periodenergebnis | 70,7 | 96,1 | +35,9% | 5,8% | 19,1 | 28,2 |
| davon Anteile anderer Gesellschafter | - | 0,1 | - | - | - | -0,1 |
Die Struktur der Gewinn- und Verlustrechnung des Österreichischen Post Konzerns hat sich durch die Konsolidierung von trans-o-flex nachhaltig verändert. trans-o-flex verfügt über eine sehr flexible Kostenstruktur mit einem geringen Personalkostenanteil und einem hohen Anteil an extern bezogenen Leistungen. Der Personalaufwand des Österreichischen Post Konzerns liegt damit nur mehr bei etwa 50% des Umsatzes (zuvor über 60%), die Position Materialaufwand und Aufwand für bezogene Leistungen erhöhte sich auf rund 29% des Umsatzes (zuvor ca. 15%).
Im Personalaufwand des Österreichischen Post Konzerns für die ersten neun Monate 2007 von insgesamt 838,1 Mio EUR ist eine Vorsorge für Personal-Unterauslastung enthalten. Die Bildung einer Rückstellung für Unterauslastung (Q1–Q3 2007: 74,2 Mio EUR) erfolgt, wenn Mitarbeiter ganz oder teilweise unterausgelastet sind und überschüssige Kapazität aufgrund des Dienstverhältnisses nicht reduziert werden kann. Der Personalaufwand für die betroffenen Mitarbeiter – für den bereits in Vorperioden eine Rückstellung in der Bilanz gebildet wurde – wird durch den Verbrauch der Rückstellung für Unterauslastung gedeckt (Q1–Q3 2007: 19,6 Mio EUR).
Der Netto-Rückstellungseffekt der ersten drei Quartale 2007 beträgt 54,6 Mio EUR (Q1–Q3 2006: 72,2 Mio EUR). Dieser Betrag entspricht der Nettozunahme der entsprechenden Position in der Bilanz von 270,9 Mio EUR per 1. Jänner 2007 auf nunmehr 325,5 Mio EUR per 30. September 2007.
Das EBITDA lag in den ersten drei Quartalen 2007 mit 190,5 Mio EUR um 9,9% über dem Vergleichswert des Vorjahres (Q3 2007: 60,3 Mio EUR). Die EBITDA-Marge beträgt 11,4%.
| Mio EUR | Q1–Q3 2006 |
Q1–Q3 | Ver- 2007 änderung in % |
Q3 2006 | Q3 2007 |
|---|---|---|---|---|---|
| EBIT Gesamt | 93,7 | 118,3 | +26,2% | 27,4 | 33,3 |
| Brief | 190,8 | 188,4 | -1,3% | 59,5 | 55,0 |
| Paket & Logistik | 15,9 | 20,8 | +31,1% | 6,3 | 5,8 |
| Filialnetz | 8,5 | 9,7 | +13,9% | -2,4 | 3,9 |
| Sonstiges/Konsolidierung | -121,5 | -100,6 | +17,2% | -35,9 | -31,4 |
In den ersten neun Monaten 2007 konnte der Österreichische Post Konzern das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 26,2% auf 118,3 Mio EUR steigern. Die EBIT-Marge beträgt 7,1%. Im 3. Quartal 2007 konnte das EBIT von 27,4 Mio EUR im Vorjahr auf nunmehr 33,3 Mio EUR gesteigert werden.
Alle operativen Unternehmensbereiche leisteten einen positiven Beitrag zu diesem Ergebnis: Die Division Brief erreichte ein EBIT von 188,4 Mio EUR, jenes der Division Paket & Logistik betrug 20,8 Mio EUR und die Division Filialnetz erwirtschaftete 9,7 Mio EUR.
Der Bereich Sonstiges/Konsolidierung wies in den ersten drei Quartalen 2007 mit minus 100,6 Mio EUR ein deutlich niedrigeres negatives Ergebnis auf als im Vorjahr (Q1–Q3 2006: minus 121,5 Mio EUR). Dieser Betrag enthält Aufwendungen zentraler Abteilungen, Aufwendungen im Zusammenhang mit leer stehenden Immobilien sowie die Erhöhung der Rückstellung für Unterauslastung.
Das Ergebnis vor Steuern konnte per Saldo um 27,2% auf 123,4 Mio EUR gesteigert werden, das Periodenergebnis verbesserte sich um 35,9% auf 96,1 Mio EUR. Somit ergibt sich für die ersten drei Quartale 2007 ein Ergebnis pro Aktie von 1,37 EUR, für das 3. Quartal 2007 beträgt das Ergebnis pro Aktie 0,40 EUR.
Vermögens- und Finanzlage
| Mio EUR AKTIVA |
31.12.2006 | 30.9.2007 | Struktur 30.9.2007 in % |
|---|---|---|---|
| Langfristiges Vermögen | 1.272,9 | 1.355,8 | 68,3% |
| davon andere Finanzanlagen und | |||
| Finanzinvestitionen in Wertpapiere | 204,5 | 216,8 | 10,9% |
| Kurzfristiges Vermögen | 614,9 | 625,8 | 31,5% |
| davon Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 229,4 | 250,9 | 12,6% |
| Zur Veräußerung gehaltene langfristige | |||
| Vermögenswerte | 13,8 | 2,4 | 0,1% |
| 1.901,6 | 1.984,1 | 100,0% |
| PASSIVA | |||
|---|---|---|---|
| Eigenkapital | 821,4 | 846,5 | 42,6% |
| Langfristige Verbindlichkeiten | 564,0 | 618,9 | 31,2% |
| davon Rückstellungen | 425,8 | 486,5 | 24,5% |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | 516,2 | 519,0 | 26,2% |
| 1.901,6 | 1.984,1 | 100,0% |
Die Bilanzsumme des Österreichischen Post Konzerns beträgt zum 30. September 2007 1.984,1 Mio EUR. Mit nahezu 70% bzw. 1.355,8 Mio EUR besteht der überwiegende Teil davon aus langfristigem Vermögen. Innerhalb des langfristigen Vermögens nehmen die Positionen Sachanlagen mit 719,5 Mio EUR, Finanzinvestitionen in Wertpapiere und andere Finanzanlagen mit 216,8 Mio EUR sowie immaterielle Vermögenswerte und Firmenwerte mit 303,5 Mio EUR die bedeutendste Stellung ein.
Die größten Positionen des kurzfristigen Vermögens sind mit 347,1 Mio EUR Forderungen sowie mit 250,9 Mio EUR Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente.
Passivseitig besteht die Bilanzsumme zum überwiegenden Teil aus Eigenkapital (42,6%) und langfristigen Verbindlichkeiten (31,2%). Die langfristigen Verbindlichkeiten von insgesamt 618,9 Mio EUR beinhalten in hohem Ausmaß Rückstellungen (in Summe 486,5 Mio EUR). Die darin enthaltene Rückstellung für Unterauslastung hat sich in den ersten neun Monaten 2007 um 54,6 Mio EUR auf 325,5 Mio EUR erhöht.
Der Österreichische Post Konzern weist derzeit eine Nettoverschuldung von 226,1 Mio EUR auf. Diese errechnet sich als Differenz aus verzinslichen Aktiva (Wertpapiere, Zahlungsmittel) in Höhe von 472,4 Mio EUR und verzinslichem Fremdkapital (Rückstellungen, Finanzverbindlichkeiten, Sozialkapital und andere verzinsliche Verbindlichkeiten) in Höhe von 698,5 Mio EUR.
Cash-Flow
| Mio EUR | Q1–Q3 2006 | Q1–Q3 2007 |
|---|---|---|
| Cash-Flow aus dem Ergebnis | 193,5 | 207,8 |
| +/– Veränderungen im Nettoumlaufvermögen | -45,9 | 3,5 |
| = Cash-Flow aus Geschäftstätigkeit |
147,6 | 211,3 |
| +/– Cash-Flow aus Investitionstätigkeit | 19,0 | -119,7 |
| = Free Cash-Flow |
166,6 | 91,6 |
| +/– Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit | -40,7 | -70,1 |
| = Nettozunahme |
125,9 | 21,4 |
Der Cash-Flow aus dem Ergebnis der Österreichischen Post erhöhte sich im Berichtszeitraum im Vergleich zu den ersten neun Monaten 2006 um 7,4% auf 207,8 Mio EUR. Dieser Anstieg ist hauptsächlich auf die Erhöhung des Ergebnisses vor Ertragsteuern zurückzuführen.
Der Cash-Flow aus der Veränderung des Nettoumlaufvermögens beträgt für die ersten drei Quartale 2007 plus 3,5 Mio EUR. Sowohl Forderungen als auch Verbindlichkeiten haben sich reduziert.
In Summe ergibt sich daraus für die ersten neun Monate 2007 ein Cash-Flow aus Geschäftstätigkeit in Höhe von 211,3 Mio EUR.
Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit betrug im Berichtszeitraum minus 119,7 Mio EUR. Darin inkludiert sind der Erwerb von Sachanlagen im Ausmaß von 70,8 Mio EUR, die in den ersten neun Monaten vorgenommenen Akquisitionen (Weber Escal, Scanpoint, Scherübl, Road Parcel, Merland Expressz und meiller direct) sowie der Erwerb eines Anteils in Höhe von 5% am Konsortium zur Übernahme der BAWAG P.S.K.
Der Free Cash-Flow vor der Dividendenzahlung in Höhe von 70,0 Mio EUR für das Geschäftsjahr 2006 betrug somit in den ersten drei Quartalen 2007 91,6 Mio EUR.
Die Investitionen der Österreichischen Post in Sachanlagen erreichten in den ersten neun Monaten 2007 ein Volumen von 70,8 Mio EUR, das zum überwiegenden Teil in Projekte in Österreich floss. Im Vordergrund standen dabei Investitionen in den Erwerb eines bebauten Grundstücks für die Erweiterung des bestehenden Logistikzentrums in Salzburg, Investitionen in den Erwerb eines bebauten Grundstücks in Kroatien sowie die Adaptierung der technischen Ausstattung und den Umbau/Erweiterung von Verteilzentren in Österreich. Die Investitionen von trans-o-flex wurden im Berichtszeitraum erstmalig einbezogen. In den Erwerb von Tochterunternehmen investierte der Österreichische Post Konzern 56,0 Mio EUR, in den Erwerb von anderen Finanzanlagen 76,4 Mio EUR (Anteilserwerb am Konsortium zur Übernahme der BAWAG P.S.K.).
Die durchschnittliche Zahl der Vollzeitkräfte des Österreichischen Post Konzerns stieg im Berichtszeitraum gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 3,7% (900 Mitarbeiter) auf nunmehr 25.522 Mitarbeiter. Dieser Anstieg ist bedingt durch die Eingliederung von trans-o-flex und anderer Tochtergesellschaften, während im bisherigen Stammgeschäft in Österreich eine Reduktion zu verzeichnen war.
8
| Q1–Q3 2006 |
Q1–Q3 2007 |
Struktur in % |
2006 | |
|---|---|---|---|---|
| Brief | 15.426 | 15.470 | 60,6% | 15.311 |
| Paket & Logistik | 2.271 | 3.281 | 12,9% | 2.265 |
| Filialnetz | 5.266 | 5.103 | 20,0% | 5.236 |
| Sonstiges/Konsolidierung | 1.658 | 1.667 | 6,5% | 1.645 |
| Gesamt | 24.621 | 25.522 | 100,0% | 24.456 |
1) Periodendurchschnitt, Vollzeitkräfte
Wesentliche Risiken/Ungewissheiten für die restlichen drei Monate des Geschäftsjahres
Der Österreichische Post Konzern ist – als international tätiges Post- und Logistikdienstleistungsunternehmen – im Rahmen seiner Geschäftstätigkeit unterschiedlichen Risiken ausgesetzt. Mit diesen strategischen und operativen Risiken setzt sich das Unternehmen bewusst auseinander. Durch die Konzentration auf das Kerngeschäft sowie die jahrzehntelange Erfahrung in diesem Bereich ist es dem Österreichischen Post Konzern möglich,Risiken frühzeitig zu identifizieren,diese zu bewerten und geeignete Vorsorgemaßnahmen zur Sicherung zu setzen. Das Risikomanagement der Österreichischen Post sowie die wesentlichen Risikogruppen – regulatorische und rechtliche Risiken,Markt- und Wettbewerbsrisiken,Risiken aus der Struktur der Dienstverhältnisse, technische Risiken und finanzielle Risiken – sind im Konzernabschluss 2006 bzw. im Geschäftsbericht 2006 der Österreichischen Post AG ausführlich erläutert (siehe Geschäftsbericht 2006, Seiten 72 bis 75). Aus den Risiken leiten sich auch Ungewissheiten für die restlichen drei Monate des laufenden Geschäftsjahres ab. In der Division Brief unterliegt die prognostizierte Versandmenge jahreszeitlich bedingten Schwankungen und basiert auf der wirtschaftlichen Entwicklung in den jeweiligen Kundensegmenten. Planungsprämissen können naturgemäß von den tatsächlichen Werten abweichen. Darüber hinaus sieht sich die Österreichische Post zunehmendem Wettbewerb ausgesetzt.Wie bereits angekündigt,hat per 1. Juli 2007 ein deutsches Paketdienstleistungsunternehmen seine Geschäftstätigkeit in Österreich aufgenommen.Vor allem durch den Umstand,dass der im Versandhandel tätige Eigentümer des neuen Mitbewerbers bislang mit jährlich ca. 8 Mio Paketen in Österreich ein bedeutender Paketkunde der Österreichischen Post war (Gesamtvolumen Österreichische Post 2006:47 Mio zugestellte Pakete in Österreich),ist von einem entsprechenden Umsatzausfall in Österreich auszugehen. In der Division Filialnetz sind die Erträge aus Finanzdienstleistungen stark von der wirtschaftlichen Entwicklung des Bankpartners BAWAG P.S.K. geprägt.
Bei verstärktem Wettbewerb geht die Österreichische Post für 2007 weiterhin von einem stabilen Briefmarkt aus. In Summe prognostiziert der Österreichische Post Konzern für das Gesamtjahr 2007 stabilen organischen Umsatz sowie Wachstum durch die erstmals ergebniswirksame Konsolidierung akquirierter Tochterunternehmen. Die Prognose für das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 2007 wird auf die Bandbreite von plus 25% bis 30% im Vergleich zu 2006 angehoben (bisher:plus 20% bis 25%). Basis dieser Revision nach oben sind sowohl Ergebnisbeiträge der neuen Tochtergesellschaften als auch weitere operative Verbesserungen. Aufgrund der guten Geschäftsentwicklung wird der Vorstand der Österreichischen Post AG in der nächsten Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2007 eine Erhöhung der Dividende pro Aktie um 40% auf 1,40 EUR vorschlagen.
Zum 1. Oktober 2007 hat die Österreichische Post Beteiligungen von 100% an Van Osselaer Pieters Colli Services (VOP), Belgien, und DDS Dedicated Distribution Services, Niederlande, erworben. Beide Gesellschaften sind Speziallogistikunternehmen für Lieferungen im Business to Business-Bereich mit zusätzlichem Schwerpunkt in der Kombifracht.
Darüber hinaus hat die Österreichische Post per 31. Oktober 2007 100% der Anteile an der kroatischen Firma ST Media rechtswirksam erworben. ST Media ist im Bereich der Zustellung von unadressierten Mailings im kroatischen Markt tätig.
| Mio EUR | Q1–Q3 2006 |
Q1–Q3 | Ver- 2007 änderung in % |
Q3 2006 | Q3 2007 |
|---|---|---|---|---|---|
| Außenumsatz | 958,8 | 990,4 | +3,3% | 308,3 | 327,0 |
| Briefpost | 564,9 | 574,9 | +1,8% | 178,9 | 181,8 |
| Infomail | 298,1 | 323,1 | +8,4% | 97,6 | 116,6 |
| Medienpost | 95,8 | 92,4 | -3,6% | 31,8 | 28,7 |
| Innenumsatz | 49,3 | 35,1 | -28,7% | 15,3 | 10,7 |
| Umsatz gesamt | 1.008,1 | 1.025,5 | +2,0% | 323,6 | 337,7 |
| EBIT | 190,8 | 188,4 | -1,3% | 59,5 | 55,0 |
| EBIT-Marge1) | 18,9% | 18,4% | - | 18,4% | 16,3% |
| Mitarbeiter2) | 15.426 | 15.470 | +0,3% | - | - |
Der Außenumsatz der Division Brief stieg in den ersten neun Monaten 2007 gegenüber dem Vergleichszeitraum 2006 um 3,3% auf 990,4 Mio EUR, im Quartalsvergleich Q3 2007 zu Q3 2006 betrug der Umsatzzuwachs sogar 6,1%.
Das Geschäftsfeld Briefpost entwickelte sich sehr zufriedenstellend. Der Umsatz hat sich in den ersten drei Quartalen 2007 um insgesamt 1,8% verbessert, im 3. Quartal 2007 lagen die Erlöse um 1,6% über dem Vorjahresniveau. Zurückzuführen ist dieser Anstieg auf die gute Entwicklung des per 1. Jänner 2007 erworbenen Unternehmens Scanpoint. Spürbare Impulse brachte aber auch der Versand von Reisepässen in Österreich. Durch diese positiven Effekte konnten Rückgänge in anderen Bereichen mehr als kompensiert werden. Die Umsatzerlöse des Geschäftsfeldes Infomail (adressierte und unadressierte Werbesendungen) konnten in den ersten neun Monaten 2007 um 8,4% auf 323,1 Mio EUR gesteigert werden, im 3. Quartal 2007 lag der Zuwachs bei 19,5%. Wesentlich dazu beigetragen hat die erstmalige Einbeziehung des Direct Marketing-Dienstleisters meiller direct (per 31. Juli konsolidiert) sowie die sehr gute Geschäftsentwicklung in Kroatien und in der Slowakei. Der österreichische Markt blieb stabil. Im Geschäftsfeld Medienpost ist der Umsatzrückgang von 3,6% im Berichtszeitraum auf den Wegfall von positiven Einmaleffekten des Jahres 2006 (Wahlaussendungen) zurückzuführen.
In Summe erwirtschaftete die Division Brief in den ersten drei Quartalen 2007 ein EBIT in Höhe von 188,4 Mio EUR (minus 1,3%). Für das 3. Quartal 2007 lag dieser Wert bei 55,0 Mio EUR.
| Mio EUR | Q1–Q3 2006 |
Q1–Q3 | Ver- 2007 änderung in % |
Q3 2006 | Q3 2007 |
|---|---|---|---|---|---|
| Außenumsatz | 163,5 | 531,6 | +225,1% | 52,1 | 174,4 |
| Innenumsatz | 36,3 | 23,2 | -36,1% | 12,2 | 7,3 |
| Umsatz gesamt | 199,8 | 554,7 | +177,7% | 64,4 | 181,7 |
| EBIT | 15,9 | 20,8 | +31,1% | 6,3 | 5,8 |
| EBIT-Marge1) | 7,9% | 3,7% | - | 9,8% | 3,2% |
| Mitarbeiter2) | 2.271 | 3.281 | +44,5% | - | - |
2) Periodendurchschnitt, Vollzeitkräfte
10
11 Der Außenumsatz der Division Paket & Logistik hat sich in den ersten neun Monaten 2007 auf 531,6 Mio EUR erhöht. Dieser Anstieg resultiert hauptsächlich aus der erstmaligen Konsolidierung von trans-o-flex mit einem Umsatzbeitrag von rund 360 Mio EUR, ist zum Teil jedoch auch durch organisches Wachstum bedingt. Die Umsätze der Tochtergesellschaften in der Slowakei und in Kroatien haben sich ebenfalls sehr positiv entwickelt.
Im 3. Quartal hat sich der Wettbewerb im Paketgeschäft bei Privatkunden (Business to Consumer) wesentlich intensiviert. Durch den Markteintritt eines deutschen Paketanbieters erfolgte – wie bereits angekündigt – ein wesentlicher Volumensrückgang, da der Eigentümer dieses Anbieters mit einem Jahresvolumen von ca. 8 Mio Paketen in Österreich bislang ein bedeutender Paketkunde der Österreichischen Post war.
Das per 1. Jänner 2007 einbezogene Unternehmen trans-o-flex entwickelte sich plangemäß. Da bei transo-flex eine jährliche planmäßige Abschreibung ihrer Kundenbeziehungen im Ausmaß von ca. 7 Mio EUR vorgenommen wird, ist das operative Ergebnis der Division Paket & Logistik entsprechend höher.
Kostenseitig fiel in der Division Paket & Logistik im Berichtszeitraum vor allem erhöhter IT-Aufwand für die Implementierung einer neuen Logistik-Software zur Volldatenerfassung ins Gewicht.
In Summe erwirtschaftete die Division Paket & Logistik in den ersten drei Quartalen 2007 ein EBIT in Höhe von 20,8 Mio EUR (Q1–Q3 2006: 15,9 Mio EUR). Dies entspricht einer Steigerung um 31,1%.
| Mio EUR | Q1–Q3 2006 |
Q1–Q3 | Ver- 2007 änderung in % |
Q3 2006 | Q3 2007 |
|---|---|---|---|---|---|
| Außenumsatz | 145,4 | 141,8 | -2,5% | 48,6 | 48,0 |
| Innenumsatz | 155,1 | 150,9 | -2,7% | 48,4 | 47,6 |
| Umsatz gesamt | 300,5 | 292,7 | -2,6% | 97,0 | 98,6 |
| EBIT | 8,5 | 9,7 | 13,9% | -2,4 | 3,9 |
| EBIT-Marge1) | 2,8% | 3,3% | - | - | 4,1% |
| Mitarbeiter2) | 5.266 | 5.103 | -3,1% | - | - |
Kennzahlen Division Filialnetz
1) Bezogen auf Gesamtumsatz 2) Periodendurchschnitt, Vollzeitkräfte
Der Außenumsatz der Division Filialnetz ist in den ersten drei Quartalen 2007 gegenüber dem Vorjahr um 2,5% auf 141,8 Mio EUR gesunken. Ein Grund dafür waren Rückgänge bei Verkäufen von Mobiltelefon-Wertkarten bei den Handelswaren. Rückgänge waren auch im Bereich Finanzdienstleistungen zu verzeichnen, wo sich noch die Einlagenabflüsse aus 2006 bemerkbar machen. Mit der Neupositionierung der PSK Bank startet im 4. Quartal eine Vertriebsoffensive für Privatkunden. Diese beinhaltet eine Ausweitung des Produkt- und Leistungssortiments sowie eine Erhöhung der Vertriebskapazitäten, um das Finanzdienstleistungsgeschäft wesentlich zu steigern.
Der Innenumsatz der Division zeigte ebenfalls bedingt durch rückläufige Briefvolumina im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang um 2,7%.
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) der Division Filialnetz ist dessen ungeachtet im Vergleich zu den ersten drei Quartalen 2006 von 8,5 Mio EUR auf 9,7 Mio EUR gestiegen.
| Mio EUR | Q1–Q3 2006 | Q1–Q3 2007 | Q3 2006 | Q3 2007 |
|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 1.271,1 | 1.667,3 | 409,7 | 550,4 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 39,2 | 52,5 | 10,7 | 15,6 |
| Gesamte betriebliche Erträge | 1.310,3 | 1.719,8 | 420,3 | 566,0 |
| Materialaufwand und Aufwand für bezogene Leistungen | -187,4 | -491,1 | -60,9 | -168,3 |
| Personalaufwand | -789,4 | -838,1 | -250,0 | -268,8 |
| Abschreibungen | -79,7 | -72,2 | -28,0 | -27,0 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -161,2 | -200,5 | -54,4 | -68,7 |
| Gesamte betriebliche Aufwendungen | -1.217,7 | -1.601,8 | -393,3 | -532,7 |
| Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit | 92,6 | 118,0 | 27,0 | 33,3 |
| Ergebnis aus assoziierten Unternehmen | 1,2 | 0,4 | 0,5 | 0,0 |
| Sonstiges Finanzergebnis | 3,3 | 5,1 | 2,2 | 3,6 |
| Finanzergebnis | 4,5 | 5,5 | 2,7 | 3,6 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 97,0 | 123,4 | 29,7 | 36,9 |
| Ertragsteuern | -26,3 | -27,3 | -10,6 | -8,6 |
| Ergebnis nach Ertragsteuern | 70,7 | 96,1 | 19,1 | 28,2 |
| Periodenergebnis | 70,7 | 96,1 | 19,1 | 28,2 |
| Zuzurechnen an: | ||||
| die Aktionäre des Mutterunternehmens | 70,7 | 96,0 | 19,1 | 28,3 |
| die Anteile anderer Gesellschafter | 0,0 | 0,1 | 0,0 | -0,1 |
| EUR | ||||
| Unverwässertes Ergebnis je Aktie | 1,01 | 1,37 | 0,27 | 0,40 |
| Verwässertes Ergebnis je Aktie | 1,01 | 1,37 | 0,27 | 0,40 |
| Mio EUR | ||||
| Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit | 92,6 | 118,0 | 27,0 | 33,3 |
| Ergebnis aus assoziierten Unternehmen | 1,2 | 0,4 | 0,5 | 0,0 |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | 93,7 | 118,3 | 27,4 | 33,3 |
| Mio EUR | 31.12.2006 | 30.9.2007 |
|---|---|---|
| AKTIVA | ||
| Langfristiges Vermögen | ||
| Immaterielle Vermögenswerte und Firmenwerte | 272,7 | 303,5 |
| Sachanlagen | 665,3 | 719,5 |
| Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien | 38,3 | 36,1 |
| Anteile an assoziierten Unternehmen | 3,5 | 3,5 |
| Finanzinvestitionen in Wertpapiere | 198,6 | 134,6 |
| Andere Finanzanlagen | 5,9 | 82,2 |
| Forderungen | 28,2 | 14,6 |
| Latente Steuern | 60,3 | 61,9 |
| 1.272,9 | 1.355,8 | |
| Kurzfristiges Vermögen | ||
| Finanzinvestitionen in Wertpapiere | 0,2 | 5,2 |
| Andere Finanzanlagen | 0,3 | 0,2 |
| Vorräte | 21,0 | 22,4 |
| Forderungen | 364,0 | 347,1 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 229,4 | 250,9 |
| 614,9 | 625,8 | |
| Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte | 13,8 | 2,4 |
| 1.901,6 | 1.984,1 |
| PASSIVA | ||
|---|---|---|
| Eigenkapital | ||
| Grundkapital | 350,0 | 350,0 |
| Kapitalrücklagen | 274,5 | 274,5 |
| Gewinnrücklagen | 96,4 | 126,2 |
| Marktbewertung von Wertpapieren | -0,1 | -2,2 |
| Währungsumrechnungsrücklagen | 0,9 | 1,1 |
| Periodenergebnis | 99,8 | 96,0 |
| 821,4 | 845,5 | |
| Anteile anderer Gesellschafter | 0,0 | 0,6 |
| 821,4 | 846,2 | |
| Langfristige Verbindlichkeiten | ||
| Rückstellungen | 425,8 | 486,5 |
| Finanzverbindlichkeiten | 82,0 | 73,9 |
| Verbindlichkeiten | 19,7 | 17,6 |
| Latente Steuern | 36,5 | 40,9 |
| 564,0 | 618,9 | |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | ||
| Rückstellungen | 94,4 | 109,3 |
| Finanzverbindlichkeiten | 66,7 | 99,8 |
| Verbindlichkeiten | 355,1 | 309,8 |
| 516,2 | 519,0 | |
| 1.901,6 | 1.984,1 |
| Mio EUR | Q1–Q3 2006 | Q1–Q3 2007 |
|---|---|---|
| Geschäftstätigkeit | ||
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 97,0 | 123,4 |
| Abschreibungen | 79,7 | 72,2 |
| Abschreibungen/Zuschreibungen auf Finanzanlagen | -1,3 | 0,3 |
| Langfristige Rückstellungen | 73,9 | 56,8 |
| Ergebnis aus Anlagenverkäufen | -8,2 | -9,2 |
| Ergebnis aus der Veräußerung von Finanzanlagen | -0,7 | -2,9 |
| Gezahlte Steuern | -41,1 | -27,1 |
| Nettoabfluss/-zufluss Zinsen | -5,8 | -5,8 |
| Cash-Flow aus dem Ergebnis | 193,5 | 207,8 |
| Veränderung des Nettoumlaufvermögens | ||
| Forderungen | 1,2 | 71,6 |
| Vorräte | 0,5 | 2,0 |
| Verbindlichkeiten | -48,0 | -78,4 |
| Steuerabgrenzungen/latente Steuern | 0,3 | -0,7 |
| Kurzfristige Rückstellungen | 0,2 | 8,9 |
| Cash-Flow aus Veränderung des Nettoumlaufvermögens | -45,9 | 3,5 |
| Cash-Flow aus Geschäftstätigkeit | 147,6 | 211,3 |
| Investitionstätigkeit | ||
| Erwerb von immateriellen Vermögenswerten | -3,8 | -3,2 |
| Erwerb von Sachanlagen | -35,2 | -70,8 |
| Erwerb von Tochterunternehmen | -1,6 | -56,0 |
| Erwerb von assoziierten Unternehmen | -2,8 | 0,0 |
| Erwerb von Finanzinvestitionen in Wertpapiere | 0,0 | -9,0 |
| Erwerb von anderen Finanzanlagen | -10,3 | -76,4 |
| Erlöse aus Anlagenverkäufen | 37,6 | 16,3 |
| Erlöse aus Verkauf von Finanzinvestitionen in Wertpapiere | 26,5 | 68,4 |
| Erhaltene Ausschüttungen von assoziierten Unternehmen | 0,2 | 0,4 |
| Erhaltene Zinsen | 8,4 | 10,7 |
| Cash-Flow aus Investitionstätigkeit | 19,0 | -119,7 |
| Free Cash-Flow | 166,6 | 91,6 |
| Finanzierungstätigkeit | 2,0 | 4,7 |
| Einzahlungen/Tilgungen von Finanzverbindlichkeiten | -40,0 | -70,0 |
| Ausschüttung | -2,6 | -4,8 |
| Gezahlte Zinsen | -40,7 | -70,1 |
| Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit | ||
| Nettozunahme des Finanzmittelbestandes | 125,9 | 21,4 |
| Finanzmittelbestand am 1. Jänner | 174,5 | 229,4 |
| Finanzmittelbestand am 30. September | 300,4 | 250,9 |
| Segmentberichterstattung nach Divisionen Q1–Q3 |
Brief Paket & Logistik |
Filialnetz | Sonstiges/ Konsolidierung |
Konzern | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Mio EUR | 2006 | 2007 | 2006 | 2007 | 2006 | 2007 | 2006 | 2007 | 2006 | 2007 |
| Außenumsatz | 958,8 | 990,4 | 163,5 | 531,6 | 145,4 | 141,8 | 3,3 | 3,6 | 1.271,1 1.667,3 | |
| Innenumsatz | 49,3 | 35,1 | 36,3 | 23,2 | 155,1 | 150,9 | -240,6 | -209,2 | 0,0 | 0,0 |
| Umsatz gesamt | 1.008,1 | 1.025,5 | 199,8 | 554,8 | 300,5 | 292,7 | -237,3 | -205,7 | 1.271,1 1.667,3 | |
| Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit | 190,2 | 188,2 | 15,9 | 20,9 | 8,5 | 9,7 | -122,0 | -100,8 | 92,6 | 118,0 |
| Ergebnis aus assoziierten Unternehmen | 0,6 | 0,2 | 0,0 | -0,1 | 0,0 | 0,0 | 0,6 | 0,3 | 1,2 | 0,4 |
| EBIT | 190,8 | 188,4 | 15,9 | 20,8 | 8,5 | 9,7 | -121,5 | -100,6 | 93,7 | 118,3 |
| Segmentvermögen | 366,9 | 424,2 | 68,1 | 447,9 | 46,6 | 48,5 | 577,4 | 508,3 | 1.059,0 1.428,9 | |
| Anteile an assoziierten Unternehmen | 3,6 | 2,9 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,7 | 0,5 | 4,3 | 3,5 |
| Segmentverbindlichkeiten | 300,0 | 289,7 | 34,2 | 126,7 | 71,0 | 80,1 | 356,0 | 411,7 | 761,3 | 908,2 |
| Segmentinvestitionen | 17,5 | 87,2 | 4,0 | 29,5 | 3,7 | 5,0 | 16,2 | 28,9 | 41,4 | 150,6 |
| Abschreibungen | 29,5 | 23,6 | 6,1 | 16,1 | 8,6 | 3,7 | 35,5 | 28,9 | 79,7 | 72,2 |
| davon Wertminderungen | 5,6 | 2,5 | 1,1 | 0,0 | 3,5 | 0,0 | 4,5 | 0,0 | 14,6 | 2,5 |
| Sonstige nicht zahlungswirksame Aufwendungen | -1,4 | 8,1 | -0,6 | 0,4 | -3,7 | 1,7 | 79,6 | 50,6 | 73,9 | 60,8 |
| Mitarbeiter1) | 15.426 | 15.470 | 2.271 | 3.281 | 5.266 | 5.103 | 1.658 | 1.667 | 24.621 | 25.522 |
1) Periodendurchschnitt, Vollzeitkräfte
| Segmentberichterstattung nach Regionen Q1–Q3 |
Österreich | Deutschland | Andere Länder | Gesamt | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Mio EUR | 2006 | 2007 | 2006 | 2007 | 2006 | 2007 | 2006 | 2007 |
| Außenumsatz | 1.241,0 | 1.236,6 | 2,6 | 390,3 | 27,5 | 40,4 | 1.271,1 1.667,3 | |
| Segmentvermögen | 1.044,1 | 1.029,6 | 0,7 | 361,9 | 14,2 | 37,4 | 1.059,0 1.428,9 | |
| Segmentinvestitionen | 40,7 | 86,2 | 0,0 | 46,6 | 0,7 | 17,7 | 41,4 | 150,6 |
| Segmentberichterstattung nach Divisionen Q3 |
Brief | Paket & Logistik |
Filialnetz | Sonstiges/ Konsolidierung |
Konzern | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Mio EUR | 2006 | 2007 | 2006 | 2007 | 2006 | 2007 | 2006 | 2007 | 2006 | 2007 |
| Außenumsatz | 308,3 | 327,0 | 52,1 | 174,4 | 48,6 | 48,0 | 0,7 | 1,0 | 409,7 | 550,4 |
| Innenumsatz | 15,3 | 10,7 | 12,2 | 7,3 | 48,4 | 47,6 | -76,0 | -65,5 | 0,0 | 0,0 |
| Umsatz gesamt | 323,6 | 337,7 | 64,4 | 181,7 | 97,0 | 95,6 | -75,3 | -64,5 | 409,7 | 550,4 |
| Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit | 59,1 | 55,0 | 6,3 | 5,9 | -2,4 | 3,9 | -36,0 | -31,5 | 27,0 | 33,3 |
| Ergebnis aus assoziierten Unternehmen | 0,4 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,1 | 0,0 | 0,5 | 0,0 |
| EBIT | 59,5 | 55,0 | 6,3 | 5,8 | -2,4 | 3,9 | -35,9 | -31,4 | 27,4 | 33,3 |
| Segmentberichterstattung nach Regionen Q3 |
Österreich | Deutschland | Andere Länder | Gesamt | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Mio EUR | 2006 | 2007 | 2006 | 2007 | 2006 | 2007 | 2006 | 2007 |
| Außenumsatz | 398,3 | 394,0 | 1,3 | 139,4 | 10,0 | 17,0 | 409,7 | 550,4 |
| Q1–Q3 2006 Mio EUR |
Grund- kapital |
Kapital- | Gewinn- rücklagen rücklagen |
Marktbe- wertung von Wert- papieren |
Währungs- umrech- nungs- rücklagen |
Perioden- ergebnis |
Gesamt | anderer Gesell- schafter |
Anteile Konzern Eigen kapital |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand am 1. Jänner 2006 | 10,0 | 614,5 | 36,5 | 0,7 | 0,5 | 99,9 | 762,1 | 0,0 | 762,1 |
| Veränderung des Konsolidierungskreises | |||||||||
| Deinvestitionen | 0,0 | 0,0 | |||||||
| Anteilserhöhung | 0,0 | 0,0 | |||||||
| Ergebnisneutrale Eigenkapitalveränderungen | |||||||||
| Währungsumrechnung | -0,1 | -0,1 | -0,1 | ||||||
| Neubewertung von Wertpapieren | -0,1 | -0,1 | -0,1 | ||||||
| Ergebniswirksame Eigenkapitalveränderungen | |||||||||
| Veränderung von Rücklagen | 59,9 | -59,9 | 0,0 | 0,0 | |||||
| Periodenergebnis | 70,7 | 70,7 | 70,7 | ||||||
| Summe der erfassten Gewinne und Verluste | 0,0 | 0,0 | 59,9 | -0,1 | -0,1 | 10,8 | 70,5 | 0,0 | 70,5 |
| Ausschüttung | -40,0 | -40,0 | -40,0 | ||||||
| Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln | 340,0 | -340,0 | 0,0 | 0,0 | |||||
| Stand am 30. September 2006 | 350,0 | 274,5 | 96,4 | 0,6 | 0,5 | 70,7 | 792,7 | 0,0 | 792,7 |
| Q1–Q3 2007 Mio EUR |
Grund- kapital |
Kapital- | Gewinn- rücklagen rücklagen |
Marktbe- wertung von Wert- papieren |
Währungs- umrech- nungs- rücklagen |
Perioden- ergebnis |
Gesamt | anderer Gesell- schafter |
Anteile Konzern Eigen kapital |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand am 1. Jänner 2007 | 350,0 | 274,5 | 96,4 | -0,1 | 0,9 | 99,8 | 821,4 | 0,0 | 821,4 |
| Veränderung des Konsolidierungskreises | |||||||||
| Deinvestitionen | 0,0 | 0,0 | |||||||
| Anteilserhöhung | 0,0 | 0,0 | |||||||
| Ergebnisneutrale Eigenkapitalveränderungen | |||||||||
| Währungsumrechnung | 0,2 | 0,2 | 0,2 | ||||||
| Neubewertung von Wertpapieren | -2,1 | -2,1 | -2,1 | ||||||
| Ergebniswirksame Eigenkapitalveränderungen | |||||||||
| Veränderung von Rücklagen | 29,8 | -29,8 | 0,0 | 0,0 | |||||
| Periodenergebnis | 96,0 | 96,0 | 0,6 | 96,6 | |||||
| Summe der erfassten Gewinne und Verluste | 0,0 | 0,0 | 29,8 | -2,1 | 0,2 | 66,2 | 94,1 | 0,6 | 94,8 |
| Ausschüttung | -70,0 | -70,0 | -70,0 | ||||||
| Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln | 0,0 | 0,0 | |||||||
| Stand am 30. September 2007 | 350,0 | 274,5 | 126,2 | -2,2 | 1,1 | 96,0 | 845,5 | 0,6 | 846,2 |
Die Erstellung des Konzernzwischenabschlusses der Österreichischen Post AG zum 30. September 2007 erfolgte unter Anwendung von IAS 34 sowie in Übereinstimmung mit den zum 30. September 2007 verpflichtend anzuwendenden International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind.
Die Bilanzierung und Bewertung sowie die Erläuterungen und Angaben basieren grundsätzlich auf denselben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, die auch dem Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2006 zu Grunde liegen. Eine Ausnahme dazu bildet die seit 1. Jänner 2007 verpflichtend anzuwendende Interpretation IFRIC 10. Aus der Anwendung der daraus resultierenden neuen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden ergeben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Konzernzwischenabschluss. Die neue Interpretation IFRIC 11 (gültig für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. März 2007 beginnen) wird nicht vorzeitig angewendet.
Der Konzernzwischenabschluss wurde in Euro aufgestellt. Alle Beträge werden, sofern nichts anderes angeführt ist, in Mio EUR angegeben. Bei Summierung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können durch Verwendung automatisierter Rechenhilfen rundungsbedingte Rechendifferenzen auftreten.
Für weitergehende Angaben zu den angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verweisen wir auf den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2006, der die Grundlage für den vorliegenden Zwischenabschluss darstellt.
In den Konzernzwischenabschluss sind neben der Österreichischen Post AG 19 inländische (31. Dezember 2006: 16) und 42 ausländische (31. Dezember 2006: 23) Tochterunternehmen einbezogen, bei denen der Österreichischen Post AG unmittelbar oder mittelbar die Mehrheit der Stimmrechte zusteht.
Weiters wurden drei inländische Unternehmen (31. Dezember 2006: drei) und ein ausländisches Unternehmen (31. Dezember 2006: eins) nach der Equity-Methode bewertet.
Mit dem Closing am 31. Juli 2007 hat die Österreichische Post 100% der Anteile an der meiller direct GmbH erworben. Insgesamt gehören meiller neun vollkonsolidierte rechtliche Einheiten an. Der Gesamtkaufpreis für den Erwerb von meiller beläuft sich auf 54,4 Mio EUR. Das Dienstleistungsangebot umfasst neben der Produktion von Dokumenten und Mailings, Dialogservices sowie die Weiterverarbeitung und Veredelung von Dialogmedien.
Die folgenden Vermögenswerte und Schulden wurden im Rahmen der Akquisition von meiller erworben:
| Mio EUR | Zeitwerte | Beizulegende Buchwerte vor dem Erwerb |
|---|---|---|
| Immaterielle Vermögenswerte | 12,9 | 0,7 |
| Firmenwert | 11,8 | 0,0 |
| Sachanlagen | 38,1 | 38,1 |
| Aktive Latente Steuern | 0,8 | 0,8 |
| Kurzfristiges Vermögen | 45,2 | 45,2 |
| Langfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten | -13,1 | -13,1 |
| Passive latente Steuern | -5,8 | -2,3 |
| Kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten | -35,5 | -35,5 |
| Erworbenes Nettovermögen | 54,4 | 33,8 |
Die im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2006 dargestellten Eventualforderungen blieben in den ersten drei Quartalen 2007 unverändert. Die Eventualschulden haben sich im Vergleich zum 31. Dezember nicht wesentlich verändert.
Die im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2006 dargestellten Geschäftsbeziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen haben sich zum 30. September 2007 nicht wesentlich verändert.
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, die für die Bewertung am Bilanzstichtag von Bedeutung sind, wie offene Rechtsfälle oder Schadenersatzforderungen sowie andere Verpflichtungen oder Drohverluste, die gemäß IAS 10 gebucht werden müssen, sind im vorliegenden Konzernabschluss berücksichtigt.
Zum 1. Oktober 2007 hat die Österreichische Post AG eine 100%-Beteiligung an Van Osselaer Pieters Colli Services B.V.B.A., Belgien und DDS Dedicated Distribution Services B.V., Niederlande erworben. Beide Gesellschaften sind Speziallogistikunternehmen für Lieferungen im Business to Business-Bereich (B2B-Bereich) mit dem zusätzlichen Schwerpunkt Kombifracht.
Darüber hinaus wurden mit Closing am 31. Oktober 2007 100% der Anteile an der kroatischen ST Media s.r.o. rechtswirksam erworben. ST Media ist im Bereich der Zustellung von nicht-adressierten Mailings in Kroatien tätig.
Der Kaufpreis dieser drei Unternehmen beträgt in Summe weniger als 15,0 Mio EUR.
| Kurs 30. September 2007 | 28,19 EUR |
|---|---|
| Höchst-/Tiefstkurs (Schlusskurs) Q1–Q3 2007 | 37,25 EUR/27,00 EUR |
| Ergebnis je Aktie Q1–Q3 2007 | 1,37 EUR |
| Marktkapitalisierung zum 30. September 2007 | 1.973 Mio EUR |
| Dividende je Aktie (für Geschäftsjahr 2006 am 10. Mai 2007 bezahlt) | 1,00 EUR |
| Streubesitz | 49% |
| ISIN | AT0000APOST4 |
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Satz: Luffup, Graz
Druck: Grasl Druck & Neue Medien, Bad Vöslau
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Personenbezogene Formulierungen sind geschlechtsneutral zu verstehen.
Dieser Bericht ist auch in englischer Sprache verfügbar. Maßgeblich ist in Zweifelsfällen die deutschsprachige Version.
Redaktionsschluss: 31. Oktober 2007
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