Quarterly Report • Jul 31, 2025
Quarterly Report
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| Lagebericht (verkürzt, ungeprüft) |
5 |
|---|---|
| Konzern-Performance | 5 |
| Ausblick 2025 | 11 |
| Geschäftsbereiche | 12 |
| Chemicals | 12 |
| Fuels & Feedstock | 15 |
| Energy | 17 |
| Konzernzwischenabschluss | 20 |
|---|---|
| (verkürzt, ungeprüft) |
Erklärung des Vorstands 40
Weitere Angaben 41
© OMV Aktiengesellschaft
OMV hat die nächste Ausbaustufe seiner innovativen, firmeneigenen ReOil®-Technologie in der Raffinerie Schwechat bei Wien in Betrieb genommen. Die neue OMV Anlage kann jährlich bis zu 16.000 t schwer recycelbare gemischte Kunststoffabfälle verarbeiten. Es wandelt die gemischten Kunststoffabfällen in Pyrolyseöl um, das als Rohstoff für die Herstellung nachhaltiger Basischemikalien dient. Diese Chemikalien werden anschließend zu zahlreichen wichtigen Alltagsanwendungen weiterverarbeitet, darunter Lebensmittelverpackungen, Gesundheitsprodukte und Komponenten für Elektrofahrzeuge.
Dieser Bericht beinhaltet die Zukunft betreffende Aussagen. Diese Aussagen sind üblicherweise durch Bezeichnungen wie "Ausblick", "glauben", "erwarten", "rechnen", "beabsichtigen", "planen", "Ziel", "Einschätzung", "können/könnten", "werden" und ähnliche Begriffe gekennzeichnet oder können sich aus dem Zusammenhang ergeben. Aussagen dieser Art beruhen auf aktuellen Erwartungen, Einschätzungen und Annahmen von OMV sowie OMV aktuell zur Verfügung stehenden Informationen. Die Zukunft betreffende Aussagen unterliegen ihrer Natur nach bekannten und unbekannten Risiken und Unsicherheiten, weil sie sich auf Ereignisse beziehen und von Umständen abhängen, die in der Zukunft eintreten werden oder eintreten können und die außerhalb der Kontrolle von OMV liegen. Folglich können die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von jenen Ergebnissen, welche durch die Zukunft betreffende Aussagen beschrieben oder unterstellt werden, abweichen. Empfänger dieses Berichts sollten die Zukunft betreffende Aussagen daher mit der gebotenen Vorsicht zur Kenntnis nehmen. Weder OMV noch irgendeine andere Person übernimmt für die Richtigkeit und Vollständigkeit der in diesem Bericht enthaltenen die Zukunft betreffenden Aussagen Verantwortung. OMV lehnt jede Verpflichtung ab und beabsichtigt nicht, diese Aussagen im Hinblick auf tatsächliche Ergebnisse, geänderte Annahmen und Erwartungen sowie zukünftige Entwicklungen und Ereignisse zu aktualisieren. Dieser Bericht stellt keine Empfehlung oder Einladung zum Kauf oder Verkauf von OMV Wertpapieren dar.
Hinweise: Die Zahlen in den folgenden Tabellen lassen sich möglicherweise aufgrund von Rundungsdifferenzen nicht aufaddieren. Im Interesse des Textflusses und der Lesefreundlichkeit wurden größtenteils geschlechterunspezifische Termini verwendet.
1 Die genannten Werte beziehen sich auf Q2/25; als Vergleichsgrößen dienen, sofern nicht abweichend gekennzeichnet, die Quartalswerte des Vorjahres.
| In EUR Mio (wenn nicht anders angegeben) | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Q2/25 | Q1/25 | Q2/24 | Δ1 | 1–6/25 | 1–6/24 | Δ% | |
| 5.788 | 6.215 | 6.637 | –13% | Umsatzerlöse aus fortgeführten Geschäftsbereichen2 | 12.003 | 12.901 | –7% |
| 1.031 | 1.160 | 1.232 | –16% | CCS Operatives Ergebnis vor Sondereffekten3 | 2.191 | 2.715 | –19% |
| 200 | 126 | 114 | 76% | Operatives Ergebnis vor Sondereffekten Chemicals3 | 326 | 243 | 34% |
| 242 | 117 | 308 | –21% | CCS Operatives Ergebnis vor Sondereffekten Fuels & Feedstock3 | 358 | 611 | –41% |
| 588 | 910 | 817 | –28% | Operatives Ergebnis vor Sondereffekten Energy3 | 1.498 | 1.867 | –20% |
| –20 | –18 | –21 | 0% | Operatives Ergebnis vor Sondereffekten Konzernbereich & Sonstiges3 | –39 | –38 | –1% |
| 22 | 26 | 13 | 61% | Konsolidierung: Zwischengewinneliminierung | 48 | 32 | 47% |
| 45 | 51 | 46 | –0 | CCS Steuerquote des Konzerns vor Sondereffekten in %3 | 48 | 42 | 6 |
| 554 | 561 | 662 | –16% | CCS Periodenüberschuss vor Sondereffekten3 | 1.115 | 1.574 | –29% |
| 385 | 413 | 494 | –22% | Den Aktionären des Mutterunternehmens zuzurechnender CCS | 798 | 1.190 | –33% |
| Periodenüberschuss vor Sondereffekten3 | |||||||
| 1,18 | 1,26 | 1,51 | –22% | CCS Ergebnis je Aktie vor Sondereffekten in EUR3 | 2,44 | 3,64 | –33% |
| 1.031 | 1.160 | 1.232 | –16% | CCS Operatives Ergebnis vor Sondereffekten3 | 2.191 | 2.715 | –19% |
| –59 | –95 | –87 | 32% | Sondereffekte4 | –154 | –355 | 57% |
| –119 | –42 | –33 | n.m. | CCS Effekte: Lagerhaltungsgewinne (+)/-verluste (–) | –161 | –15 | n.m. |
| 134 | 39 | 2 | n.m. | Operatives Ergebnis Gruppe aus aufgegebenen Geschäftsbereichen2 | 173 | 48 | n.m. |
| 718 | 984 | 1.110 | –35% | Operatives Ergebnis Gruppe aus fortgeführten Geschäftsbereichen2 | 1.703 | 2.297 | –26% |
| 61 | 78 | 112 | –45% | Operatives Ergebnis Chemicals aus fortgeführten Geschäftsbereichen2 | 139 | 173 | –19% |
| 101 | 67 | 288 | –65% | Operatives Ergebnis Fuels & Feedstock | 167 | 535 | –69% |
| 563 | 829 | 722 | –22% | Operatives Ergebnis Energy | 1.392 | 1.600 | –13% |
| –33 | –19 | –21 | –55% | Operatives Ergebnis Konzernbereich & Sonstiges | –52 | –39 | –36% |
| 26 | 30 | 9 | 186% | Konsolidierung: Zwischengewinneliminierung | 56 | 29 | 95% |
| –54 | –49 | –38 | –43% | Finanzerfolg aus fortgeführten Geschäftsbereichen2 | –103 | –54 | –93% |
| 664 | 935 | 1.072 | –38% | Ergebnis vor Steuern aus fortgeführten Geschäftsbereichen2 | 1.599 | 2.244 | –29% |
| 62 | 75 | 51 | 12 | Steuerquote des Konzerns aus fortgeführten Geschäftsbereichen in %2 | 70 | 49 | 21 |
| 392 | 288 | 551 | –29% | Periodenüberschuss | 680 | 1.220 | –44% |
| 242 | 143 | 378 | –36% | Den Aktionären des Mutterunternehmens zuzurechnender | 384 | 846 | –55% |
| Periodenüberschuss | |||||||
| 0,74 | 0,44 | 1,16 | –36% | Ergebnis je Aktie in EUR | 1,18 | 2,59 | –55% |
| 831 | 1.356 | 890 | –7% | Cashflow aus der Betriebstätigkeit exkl. Net-Working-Capital-Positionen | 2.188 | 2.748 | –20% |
| 1.083 | 1.357 | 1.182 | –8% | Cashflow aus der Betriebstätigkeit | 2.441 | 3.005 | –19% |
| 1.201 | 317 | 406 | 196% | Freier Cashflow | 1.518 | 1.408 | 8% |
| –748 | 317 | –1.547 | 52% | Freier Cashflow nach Dividenden | –432 | –545 | 21% |
| 160 | 441 | 405 | –60% | Organischer freier Cashflow5 | 601 | 1.433 | –58% |
| 3.218 | 3.207 | 3.324 | –3% | Nettoverschuldung | 3.218 | 3.324 | –3% |
| 12 | 12 | 12 | 0 | Leverage-Grad in % | 12 | 12 | 0 |
| 901 | 853 | 897 | 0% | Investitionen6 | 1.754 | 1.630 | 8% |
| 900 | 814 | 831 | 8% | Organische Investitionen7 | 1.714 | 1.518 | 13% |
| 9 | 9 | 11 | –2 | CCS ROACE vor Sondereffekten in %3 | 9 | 11 | –2 |
| 5 | 6 | 8 | –2 | ROACE in % | 5 | 8 | –2 |
| 22.912 | 23.463 | 21.182 | 8% | Mitarbeiteranzahl | 22.912 | 21.182 | 8% |
| 1,45 | 1,50 | 1,29 | 13% | Total Recordable Injury Rate pro 1 Mio Arbeitsstunden8 | 1,45 | 1,29 | 13% |
Hinweis: Im März 2025 wurde die Borealis Gruppe, mit Ausnahme der Borouge Beteiligungen, in die Position "zu Veräußerungszwecken gehalten" umgegliedert und zusätzlich als "aufgegebener Geschäftsbereich" ausgewiesen. Mit der Umgliederung wurde die Abschreibung von langfristigen Vermögenswerten und die at-equity Bilanzierung der Veräußerungsgruppe eingestellt. Sofern nicht anders angegeben, enthalten alle Kennzahlen in der obigen Tabelle auch Positionen, die als "zu Veräußerungszwecken gehalten" und als
"aufgegebener Geschäftsbereich" klassifiziert sind. Weitere Details, insbesondere zu den angepassten ausgewiesenen Werten, sind im verkürzten Konzernzwischenabschluss, Abschnitt > OMV und ADNOC gründen ein neues Polyolefin-Joint-Venture zu finden.
1 Q2/25 gegenüber Q2/24
2 Angepasste Zahlen für 2024. Weitere Informationen sind im Abschnitt > OMV und ADNOC gründen ein neues Polyolefin-Joint-Venture zu finden.
3 Bereinigt um Sondereffekte und CCS Effekte; weitere Informationen dazu unter der Tabelle > Überleitung vom CCS Operativen Ergebnis vor Sondereffekten zum Operativen Ergebnis des Konzerns
4 Sondereffekte von at-equity bewerteten Beteiligungen und temporäre Effekte aus dem Rohstoff-Hedging für wesentliche Hedging-Transaktionen werden berücksichtigt. 5 Der organische freie Cashflow berechnet sich aus dem Cashflow aus der Betriebstätigkeit und dem Cashflow aus der Investitionstätigkeit exklusive Veräußerungen und wesentlicher anorganischer Cashflow-Komponenten.
6 Investitionen beinhalten Akquisitionen.
7 Organische Investitionen berechnen sich aus Investitionen einschließlich aktivierter E&A-Ausgaben und exklusive Akquisitionen und bedingter Gegenleistungen.
8 Berechnet als gleitender 12-Monatsdurchschnitt pro 1 Mio Arbeitsstunden
Die Konzernumsatzerlöse aus fortgeführten Geschäftsbereichen sanken um 13% auf EUR 5.788 Mio, insbesondere infolge niedrigerer Ölpreise und geringerer Verkaufsmengen. Das CCS Operative Ergebnis vor Sondereffekten verringerte sich um EUR 201 Mio auf EUR 1.031 Mio, was hauptsächlich auf geringere Beiträge von Energy und Fuels & Feedstock zurückzuführen ist, während das bessere Ergebnis in Chemicals teilweise kompensierend wirkte. Das Operative Ergebnis vor Sondereffekten von Chemicals stieg auf EUR 200 Mio (Q2/24: EUR 114 Mio). In Fuels & Feedstock sank das CCS Operative Ergebnis vor Sondereffekten auf EUR 242 Mio (Q2/24: EUR 308 Mio), während sich der Beitrag des Geschäftsbereichs Energy auf EUR 588 Mio reduzierte (Q2/24: EUR 817 Mio). Die Konsolidierungszeile ergab in Q2/25 EUR 22 Mio (Q2/24: EUR 13 Mio).
Die CCS Konzernsteuerquote vor Sondereffekten blieb mit 45% stabil (Q2/24: 46%). Der CCS Periodenüberschuss vor Sondereffekten sank auf EUR 554 Mio (Q2/24: EUR 662 Mio). Der den Aktionären des Mutterunternehmens zuzurechnende CCS Periodenüberschuss vor Sondereffekten betrug EUR 385 Mio (Q2/24: EUR 494 Mio). Das CCS Ergebnis je Aktie vor Sondereffekten lag bei EUR 1,18 (Q2/24: EUR 1,51).
In Q2/25 wurden Netto-Sondereffekte in Höhe von EUR –59 Mio (Q2/24: EUR –87 Mio) verzeichnet. Diese ergaben sich hauptsächlich aus temporären Bewertungseffekten und der Überprüfung von Rückstellungen. In Q2/25 betrugen die CCS Effekte EUR –119 Mio (Q2/24: EUR –33 Mio). Das Operative Ergebnis aus fortgeführten Geschäftsbereichen verringerte sich auf EUR 718 Mio (Q2/24: EUR 1.110 Mio).
Das Finanzergebnis belief sich auf EUR –54 Mio (Q2/24: EUR –38 Mio). Die Abweichung wurde hauptsächlich durch ein negatives Währungsergebnis verursacht, das teilweise durch höhere Zinserträge infolge eines positiven Ausgangs eines Rechtsstreits in Rumänien ausgeglichen wurde. Der Anstieg der Konzernsteuerquote aus fortgeführten Geschäftsbereichen auf 62% (Q2/24: 51%) wurde hauptsächlich durch einen höheren Anteil von einigen in Hochsteuerländern ansässigen Unternehmen des Geschäftsbereichs Energy am Konzernergebnis und die Neubewertung unsicherer Steuerpositionen beeinflusst. Der Periodenüberschuss sank auf EUR 392 Mio (Q2/24: EUR 551 Mio), und der den Aktionären des Mutterunternehmens zuzurechnende Periodenüberschuss reduzierte sich auf EUR 242 Mio (Q2/24: EUR 378 Mio). Das Ergebnis je Aktie verringerte sich auf EUR 0,74 (Q2/24: EUR 1,16).
Der Leverage-Grad, definiert als (Nettoverschuldung inklusive Leasing) / (Eigenkapital + Nettoverschuldung inklusive Leasing), betrug 12% per 30. Juni 2025 (30. Juni 2024: 12%). Weitere Informationen zum Leverage-Grad können dem Kapitel > Finanzielle Verbindlichkeiten des verkürzten Konzernzwischenabschlusses entnommen werden.
Die gesamten Investitionen blieben in Q2/25 mit EUR 901 Mio stabil (Q2/24: EUR 897 Mio). Die organischen Investitionen stiegen auf EUR 900 Mio (Q2/24: EUR 831 Mio), was auf höhere Investitionen in allen drei Geschäftsbereichen, insbesondere in Fuels & Feedstock, zurückzuführen ist.
Die Konzernumsatzerlöse aus fortgeführten Geschäftsbereichen sanken um 7% auf EUR 12.003 Mio. Ursächlich dafür waren insbesondere niedrigere Ölpreise und geringere Verkaufsmengen, die jedoch in nur geringem Umfang durch höhere Erdgaspreise kompensiert wurden. Das CCS Operative Ergebnis vor Sondereffekten reduzierte sich von EUR 2.715 Mio im Jahr 1–6/24 auf EUR 2.191 Mio. Dies ist auf ein schwächeres Ergebnis in Energy und einen geringeren Beitrag von Fuels & Feedstock zurückzuführen, was teilweise durch ein besseres Ergebnis in Chemicals ausgeglichen wurde. Das Operative Ergebnis vor Sondereffekten von Chemicals erhöhte sich auf EUR 326 Mio (1– 6/24: EUR 243 Mio), während sich das CCS Operative Ergebnis vor Sondereffekten von Fuels & Feedstock auf EUR 358 Mio verringerte (1–6/24: EUR 611 Mio). Im Bereich Energy reduzierte sich das Operative Ergebnis vor Sondereffekten auf EUR 1.498 Mio (1–6/24: EUR 1.867 Mio). Die Konsolidierungszeile betrug 1–6/25 EUR 48 Mio (1– 6/24: EUR 32 Mio).
Die CCS Konzernsteuerquote vor Sondereffekten stieg auf 48% (1–6/24: 42%), was hauptsächlich auf einen gestiegenen Anteil von einigen in Hochsteuerländern ansässigen Unternehmen des Geschäftsbereichs Energy am Konzernergebnis zurückzuführen war. Der CCS Periodenüberschuss vor Sondereffekten sank auf EUR 1.115 Mio (1–6/24: EUR 1.574 Mio). Der den Aktionären des Mutterunternehmens zuzurechnende CCS Periodenüberschuss vor Sondereffekten betrug EUR 798 Mio (1–6/24: EUR 1.190 Mio). Das CCS Ergebnis je Aktie vor Sondereffekten lag bei EUR 2,44 (1–6/24: EUR 3,64).
In 1–6/25 wurden Netto-Sondereffekte in Höhe von EUR –154 Mio (1–6/24: EUR –355 Mio) verzeichnet. Diese ergaben sich hauptsächlich aus temporären Bewertungseffekten. Die Netto-Sondereffekte im Jahr 2024 resultierten vornehmlich aus Wertminderungen von E&P-Vermögenswerten und temporären Bewertungseffekten. Im Jahr 1– 6/25 betrugen die CCS Effekte EUR –161 Mio (1–6/24: EUR –15 Mio), eine Folge des Rückgangs der Rohölpreise. Das Operative Ergebnis sank signifikant auf EUR 1.703 Mio (1–6/24: EUR 2.297 Mio).
Das Finanzergebnis belief sich auf EUR –103 Mio (1–6/24: EUR –54 Mio). Die Abweichung wurde hauptsächlich durch ein negatives Währungsergebnis verursacht, das teilweise durch höhere Zinserträge infolge eines positiven Ausgangs eines Rechtsstreits in Rumänien ausgeglichen wurde. Die Konzernsteuerquote aus fortgeführten Geschäftsbereichen stieg auf 70% (1–6/24: 49%), was insbesondere auf die Neubewertung aktiver latenter Steuern der österreichischen Steuergruppe zurückzuführen war (weitere Details siehe Kapitel "Ausgewählte Erläuterungen zum Konzernzwischenabschluss", Abschnitt > OMV und ADNOC gründen ein neues Polyolefins Joint Venture). Zusätzlich wurde der Anstieg des effektiven Steuersatzes durch einen höheren Anteil von einigen in Hochsteuerländern ansässigen Unternehmen des Geschäftsbereichs Energy am Konzernergebnis beeinflusst. Der Periodenüberschuss sank auf EUR 680 Mio (1–6/24: EUR 1.220 Mio), und der den Aktionären des Mutterunternehmens zuzurechnende Periodenüberschuss reduzierte sich auf EUR 384 Mio (1–6/24: EUR 846 Mio). Das Ergebnis je Aktie verringerte sich auf EUR 1,18 (1–6/24: EUR 2,59).
Die gesamten Investitionen stiegen auf EUR 1.754 Mio (1–6/24: EUR 1.630 Mio), was hauptsächlich durch höhere Investitionen in Energy und Fuels & Feedstock bedingt war, jedoch teilweise durch geringere Investitionen in Chemicals abgeschwächt wurde. Die organischen Investitionen stiegen auf EUR 1.714 Mio (1–6/24: EUR 1.518 Mio). Grund dafür waren höhere Investitionen in allen drei Geschäftsbereichen, vorwiegend in Energy und Fuels & Feedstock.
| Q2/25 | Q1/25 | Q2/24 | Δ%1 | 1–6/25 | 1–6/24 | Δ% | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1.031 | 1.160 | 1.232 | –16 | CCS Operatives Ergebnis vor Sondereffekten2 | 2.191 | 2.715 | –19 |
| –59 | –95 | –87 | 32 | Sondereffekte | –154 | –355 | 57 |
| –13 | –11 | –0 | n.m. | davon Personallösungen | –23 | 0 | n.m. |
| 5 | — | –123 | n.m. | davon Wertminderungen/Wertaufholungen | 5 | –123 | n.m. |
| — | — | — | n.m. | davon Anlagenverkäufe | — | — | n.m. |
| –51 | –85 | 36 | n.m. | davon Sonstiges3 | –136 | –233 | 42 |
| –119 | –42 | –33 | n.m. | CCS Effekte: Lagerhaltungsgewinne (+)/-verluste (–) | –161 | –15 | n.m. |
| 134 | 39 | 2 | n.m. | Operatives Ergebnis Gruppe aus aufgegebenen Geschäftsbereichen | 173 | 48 | n.m. |
| 718 | 984 | 1.110 | –35 | Operatives Ergebnis Gruppe aus fortlaufenden Geschäftsbereichen | 1.703 | 2.297 | –26 |
1 Q2/25 gegenüber Q2/24
2 Bereinigt um Sondereffekte und CCS Effekte
3 Die Kategorie "Sonstiges" enthält beispielsweise vorübergehende Auswirkungen von Rohstoffabsicherungen und damit verbundene Transaktionen, Spenden und Rückstellungen.
Um die Analyse der üblichen Geschäftsentwicklung zu erleichtern, wird die Offenlegung von Sondereffekten als angemessen erachtet. Um vergleichbare Werte wiedergeben zu können, werden bestimmte ergebnisbeeinflussende Effekte hinzugefügt oder abgezogen. Diese Effekte können in vier Unterkategorien unterteilt werden: Personallösungen, Wertminderungen und Wertaufholungen, Anlagenverkäufe und Sonstiges.
In Q2/25 ergab sich die Kategorie "Sonstiges" hauptsächlich aus temporären Bewertungseffekten und der Neubewertung von Rückstellungen bei OMV Petrom. In Q2/24 war diese Kategorie vorwiegend von temporären Bewertungseffekten geprägt.
In 1–6/25 ergab sich die Kategorie "Sonstiges" hauptsächlich aus temporären Bewertungseffekten. Dies galt auch für 1–6/24.
Des Weiteren wird der Current Cost of Supply (CCS) Effekt aus dem Operativen Ergebnis eliminiert, um ein effektives Performance-Management in einem Umfeld mit volatilen Preisen sowie Vergleichbarkeit mit Mitbewerbern zu ermöglichen. Der CCS Effekt, auch als Lagerhaltungsgewinne und -verluste bezeichnet, ist die Differenz zwischen den Umsatzkosten zu aktuellen Beschaffungskosten und den Umsatzkosten auf Basis der gleitenden Durchschnittsmethode nach Anpassung jeglicher Wertberichtigungen. In volatilen Energiemärkten kann die Ermittlung der Kosten von verkauften Mineralölerzeugnissen, basierend auf historischen Werten (zum Beispiel gleitende Durchschnittskosten), zu verzerrenden Effekten der berichteten Ergebnisse führen. Diese Leistungskennzahl erhöht die Transparenz der Ergebnisse und wird üblicherweise in der Erdölindustrie verwendet. OMV veröffentlicht daher diese Kennzahl zusätzlich zu dem gemäß IFRS ermittelten Operativen Ergebnis.
In EUR Mio
| Q2/25 | Q1/25 | Q2/24 | Δ%1 | 1–6/25 | 1–6/24 | Δ% | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 831 | 1.356 | 890 | –7 | Cashflow aus der Betriebstätigkeit exklusive Net-Working-Capital | 2.188 | 2.748 | –20 |
| Positionen | |||||||
| 1.083 | 1.357 | 1.182 | –8 | Cashflow aus der Betriebstätigkeit | 2.441 | 3.005 | –19 |
| 118 | –1.040 | –777 | n.m. | Cashflow aus der Investitionstätigkeit | –923 | –1.597 | 42 |
| 1.201 | 317 | 406 | 196 | Freier Cashflow | 1.518 | 1.408 | 8 |
| –1.692 | 7 | –2.940 | 42 | Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | –1.685 | –3.021 | 44 |
| –748 | 317 | –1.547 | 52 | Freier Cashflow nach Dividenden | –432 | –545 | 21 |
| 160 | 441 | 405 | –60 | Organischer freier Cashflow vor Dividenden2 | 601 | 1.433 | –58 |
1 Q2/25 gegenüber Q2/24
2 Der organische freie Cashflow vor Dividenden berechnet sich aus dem Cashflow aus der Betriebstätigkeit und dem Cashflow aus der Investitionstätigkeit exklusive Veräußerungen und wesentlicher anorganischer Cashflow-Komponenten (zum Beispiel Akquisitionen).
Der Cashflow aus der Betriebstätigkeit exklusive Net-Working-Capital-Positionen belief sich in Q2/25 auf EUR 831 Mio (Q2/24: EUR 890 Mio). Der geringere Beitrag des E&P-Geschäfts in Energy wurde ausgeglichen durch niedrigere Zahlungen für Einkommensteuern. Darüber hinaus enthielt die Vorjahresperiode Zahlungen für den Solidaritätsbeitrag in Rumänien. Die Net-Working-Capital-Positionen führten in Q2/25 zu einem Mittelzufluss von EUR 252 Mio verglichen mit EUR 292 Mio in Q2/24. Als Resultat betrug der Cashflow aus der Betriebstätigkeit in Q2/25 EUR 1.083 Mio gegenüber EUR 1.182 Mio in Q2/24.
Beim Cashflow aus der Investitionstätigkeit wurde ein Mittelzufluss von EUR 118 Mio gegenüber einem Mittelabfluss von EUR –777 Mio in Q2/24 verzeichnet. Q2/25 war positiv beeinflusst durch einen Mittelzufluss von EUR 457 Mio aus der Veräußerung eines 5%-Anteils an der Ghasha-Konzession in den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie die Rückzahlung eines Darlehens durch Bayport Polymers LLC in Höhe von EUR 656 Mio.
Der freie Cashflow belief sich auf EUR 1.201 Mio (Q2/24: EUR 406 Mio).
Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit ergab einen Mittelabfluss von EUR –1.692 Mio, verglichen mit EUR –2.940 Mio in Q2/24. Während in Q2/24 die Rückzahlung einer Hybridanleihe von EUR 500 Mio enthielt, profitierte Q2/25 von der Emission einer Hybridanleihe von EUR 750 Mio.
Der freie Cashflow nach Dividenden betrug EUR –748 Mio (Q2/24: EUR –1.547 Mio), beeinflusst durch die jährliche Dividendenausschüttung an OMV Anteilseigner und durch Dividendenzahlungen an nicht beherrschende Anteilseigner der Borealis Gruppe und der Petrom Gruppe.
Der organische freie Cashflow vor Dividenden betrug EUR 160 Mio (Q2/24: EUR 405 Mio).
Der Cashflow aus der Betriebstätigkeit exklusive Net-Working-Capital-Positionen verringerte sich in 1–6/25 auf EUR 2.188 Mio (1–6/24: EUR 2.748 Mio). 1–6/25 war durch ein verschlechtertes Marktumfeld sowie geringere erhaltene Dividenden negativ beeinflusst, was teilweise durch niedrigere Zahlungen für Einkommensteuern ausgeglichen wurde. Darüber hinaus enthielt die Vorjahresperiode Zahlungen für den Solidaritätsbeitrag in Rumänien. Die Auswirkungen aus den Net-Working-Capital-Positionen waren positiv und beliefen sich auf EUR 253 Mio. Sie lagen somit auf einem ähnlichen Niveau wie in 1–6/24 (EUR 257 Mio). Als Ergebnis betrug der Cashflow aus der Betriebstätigkeit EUR 2.441 Mio (1–6/24: EUR 3.005 Mio).
Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit verzeichnete in 1–6/25 einen Mittelabfluss von EUR –923 Mio gegenüber EUR –1.597 Mio in 1–6/24 und profitierte von der Veräußerung eines 5%-Anteils an der Ghasha-Konzession in den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie der Rückzahlung eines Darlehens durch Bayport Polymers LLC.
Der freie Cashflow betrug EUR 1.518 Mio (1–6/24: EUR 1.408 Mio).
Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit ergab einen Mittelabfluss von EUR –1.685 Mio gegenüber EUR –3.021 Mio in 1–6/24. Während 1–6/24 die Rückzahlung einer Hybridanleihe von EUR 500 Mio enthielt, profitierte der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in 1–6/25 von der Emission einer Hybridanleihe von EUR 750 Mio.
Der freie Cashflow nach Dividenden belief sich in 1–6/25 auf EUR –432 Mio (1–6/24: EUR –545 Mio).
Der organische freie Cashflow vor Dividenden betrug EUR 601 Mio (1–6/24: EUR 1.433 Mio).
Als internationaler, integrierter Chemie-, Treibstoff- und Energiekonzern mit Aktivitäten, die von der Förderung und Produktion von Kohlenwasserstoffen über die Raffination bis hin zur Vermarktung und zum Handel mit Mineralölprodukten, chemischen Produkten und Erdgas reichen, ist OMV einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt – unter anderem finanziellen und Marktrisiken, operationellen sowie strategischen Risiken. Eine detaillierte Beschreibung dieser Risiken und der damit verbundenen Risikomanagementaktivitäten findet sich in: / OMV Kombinierter Geschäftsbericht 2024.
Die wesentlichen Unsicherheiten, die die Ergebnisse des OMV-Konzerns beeinflussen können, sind Rohstoffpreise, Währungskursschwankungen und operative sowie politische und regulatorische Risiken. Die Entwicklung des Rohstoffpreisrisikos wird laufend überwacht, und bei Bedarf werden geeignete Maßnahmen zur Absicherung des Cashflows ergriffen. Das inhärente Risikopotenzial der Sicherheits- und Umweltrisiken wird durch Programme für Gesundheit, Sicherheit und Umwelt (Health, Safety, Security, and Environment; HSSE) und Risikomanagement überwacht – mit der klaren Zielsetzung, die Risiken von OMV im Rahmen der branchenüblichen Standards zu halten.
Die direkten Auswirkungen der US-Zölle auf OMV sind gering, aber im Falle einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage rechnen wir mit negativen Auswirkungen auf die Nachfrage und die Preise. Es wurde eine Taskforce eingerichtet, die die Auswirkungen der US-Zölle auf OMV analysiert.
OMV beobachtet weiterhin aufmerksam den anhaltenden Krieg Russlands gegen die Ukraine und bewertet regelmäßig die eventuellen Auswirkungen zusätzlicher Sanktionen, möglicher Änderungen der russischen Warenströme sowie möglicher Unterbrechungen in den globalen Lieferketten auf seine Geschäftstätigkeit.
Der jüngste militärische Konflikt zwischen Israel und Iran hat zu erheblicher Volatilität an den internationalen Ölund Gasmärkten geführt. Das Marktumfeld bleibt aufgrund erneuter Spannungen in der Region von Unsicherheit geprägt. OMV beobachtet weiterhin die Entwicklungen in Gaza und der weiteren MENA-Region sowie mögliche Auswirkungen, insbesondere auf die Öl- und Gasinfrastruktur, die Logistik und die Rohstoffpreise. OMV bewertet fortlaufend mögliche Auswirkungen auf Versorgungssicherheit, Logistik und Preisentwicklung, um die Geschäftskontinuität und die zuverlässige Versorgung seiner Kunden bestmöglich zu gewährleisten.
Geoökonomische Fragmentierung, Handelsbeschränkungen sowie Veränderungen in den globalen Lieferketten könnten zu weiteren Kostensteigerungen sowie zu volatilen Rohstoffpreisen für OMV führen. Dies könnte auch das Wirtschaftswachstum negativ beeinflussen, was wiederum die Nachfrage nach den Produkten von OMV beeinträchtigen könnte. Die anhaltend schwache Wirtschaftskonjunktur, insbesondere in Europa, könnte eine Erholung der chemischen Industrie weiter verzögern und sich negativ auf die finanzielle Ertragslage von OMV im Segment Chemicals auswirken.
Darüber hinaus könnte die Kreditqualität des Kontrahentenportfolios von OMV durch die oben genannten Risikofaktoren negativ beeinflusst werden. OMV hat daher eine strengere Überwachung seines Kontrahentenrisikos als Teil seines Kreditrisikomanagementprozesses eingeführt.
Die Folgen der zunehmenden geopolitischen Volatilität, der Umsetzung des europäischen Grünen Deals und der daraus resultierenden Regulierungsmaßnahmen sowie anderer derzeit zu beobachtender wirtschaftlicher Verwerfungen können zum jetzigen Zeitpunkt nicht verlässlich eingeschätzt werden. Aus heutiger Sicht gehen wir aufgrund der oben beschriebenen Maßnahmen davon aus, dass die Unternehmensfortführung nicht beeinträchtigt ist.
Weitere Details zu den aktuellen Risiken können dem Kapitel / Ausblick 2025 des Lageberichts entnommen werden.
OMV erwartet einen durchschnittlichen Preis für Brent-Rohöl von rund USD 70/bbl (2024: USD 81/bbl). Der durchschnittlich realisierte Gaspreis wird zwischen EUR 30/MWh und EUR 35/MWh prognostiziert (vorherige Prognose: rund EUR 35/MWh; 2024: EUR 25/MWh), wobei die THE‑Preisprognose bei rund EUR 40/MWh liegt (vorherige Prognose: zwischen EUR 40/MWh und EUR 45/MWh; 2024: EUR 35/MWh).
Organische Investitionen werden sich voraussichtlich auf rund EUR 3,6 Mrd belaufen1 (2024: EUR 3,7 Mrd). Darin enthalten sind nicht zahlungswirksame Investitionen im Zusammenhang mit Leasingverträgen in Höhe von rund EUR 0,1 Mrd.
1 Organische Investitionen berechnen sich aus Investitionen einschließlich aktivierter Explorations- und Evaluierungsausgaben und exklusive Akquisitionen und bedingter Gegenleistungen.
| Q2/25 | Q1/25 | Q2/24 | Δ1 | 1–6/25 | 1–6/24 | Δ | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 221 | 238 | 261 | –15% | Operatives Ergebnis vor Sondereffekten und Abschreibungen, | 459 | 535 | –14% |
| Firmenwertabschreibung und Zuschreibungen zum Anlagevermögen | |||||||
| 200 | 126 | 114 | 76% | Operatives Ergebnis vor Sondereffekten | 326 | 243 | 34% |
| 134 | 71 | 62 | 117% | davon Borealis exklusive JVs | 205 | 152 | 35% |
| 41 | 45 | 47 | –12% | davon Borealis JVs2 | 85 | 69 | 24% |
| –5 | –9 | 0 | n.m. | Sondereffekte | –14 | –22 | 39% |
| 134 | 39 | 2 | n.m. | Operatives Ergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen3 | 173 | 48 | n.m. |
| 61 | 78 | 112 | –45% | Operatives Ergebnis aus fortgeführten Geschäftsbereichen3 | 139 | 173 | –19% |
| 251 | 236 | 241 | 4% | Investitionen4 | 487 | 519 | –6% |
| 589 | 529 | 512 | 15% | Ethylen-Referenzmarge Europa in EUR/t | 558 | 493 | 13% |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 467 | 400 | 397 | 18% | Propylen-Referenzmarge Europa in EUR/t | 433 | 372 | 16% |
| 492 | 446 | 438 | 12% | Polyethylen-Referenzmarge Europa in EUR/t | 469 | 421 | 11% |
| 377 | 383 | 405 | –7% | Polypropylen-Referenzmarge Europa in EUR/t | 380 | 400 | –5% |
| 82 | 90 | 83 | –1 | Steamcracker-Auslastungsgrad Europa in % | 86 | 85 | 1 |
| 1,61 | 1,59 | 1,54 | 5% | Verkaufsmenge Polyolefine in Mio t | 3,21 | 2,98 | 7% |
| 0,53 | 0,49 | 0,44 | 22% | davon Verkaufsmenge Polyethylen exkl. JVs in Mio t | 1,02 | 0,88 | 16% |
| 0,58 | 0,55 | 0,51 | 13% | davon Verkaufsmenge Polypropylen exkl. JVs in Mio t | 1,13 | 1,02 | 11% |
| 0,31 | 0,37 | 0,38 | –16% | davon Verkaufsmenge Polyethylen JVs in Mio t | 0,68 | 0,70 | –3% |
| 0,19 | 0,19 | 0,21 | –11% | davon Verkaufsmenge Polypropylen JVs in Mio t | 0,38 | 0,39 | –2% |
Hinweis: Im März 2025 wurde die Borealis Gruppe, mit Ausnahme der Borouge Beteiligungen, in die Position "zu Veräußerungszwecken gehalten" umgegliedert und zusätzlich als "aufgegebener Geschäftsbereich" ausgewiesen. Mit der Umgliederung wurde die Abschreibung von langfristigen Vermögenswerten und die at-equity Bilanzierung der Veräußerungsgruppe eingestellt. Sofern nicht anders angegeben, enthalten alle Kennzahlen in der obigen Tabelle auch Positionen, die als "zu Veräußerungszwecken gehalten" und als "aufgegebener Geschäftsbereich" klassifiziert sind. Weitere Details, insbesondere zu den angepassten ausgewiesenen Werten, sind im verkürzten Konzernzwischenabschluss, Abschnitt > OMV und ADNOC gründen ein neues Polyolefin-Joint-Venture zu finden. Beim Vergleich des von Chemicals erzielten Operativen Ergebnisses vor Sondereffekten in Q2/25 mit Q2/24 lässt sich eine positive Abweichung von rund EUR 167 Mio hauptsächlich durch die Unterschiede in der Bilanzierung erklären.
1 Q2/25 gegenüber Q2/24
2 OMV Anteil am Periodenüberschuss vor Sondereffekten der at-equity konsolidierten Unternehmen
3 Angepasste Zahlen für 2024. Weitere Informationen sind dem Abschnitt > OMV und ADNOC gründen ein neues Polyolefin-Joint-Venture zu entnehmen.
4 Investitionen inklusive Akquisitionen
Das Operative Ergebnis vor Sondereffekten stieg auf EUR 200 Mio (Q2/24: EUR 114 Mio). Dies war hauptsächlich einem höheren Beitrag von Borealis exklusive JVs zu verdanken, der sich zum Großteil auf die Effekte der Umgliederung in "zu Veräußerungszwecken gehalten" zurückführen lässt, aber auch vor dem Hintergrund deutlich verbesserter Verkaufsmengen und gestiegener Olefinmargen in Europa zu betrachten ist, während ein geringerer Beitrag der Borealis JVs nur geringfügig ausgleichend wirkte.
Das Ergebnis des OMV Basischemikaliengeschäfts stieg im Vergleich zu Q2/24 leicht an. Während verbesserte Olefinmargen das Ergebnis stützten, wirkten niedrigere Auslastungsgrade der Steamcracker und schwächere Benzolmargen teilweise kompensierend. Die Ethylen-Referenzmarge Europa stieg um 15% auf EUR 589/t (Q2/24: EUR 512/t), während sich die Propylen-Referenzmarge Europa um 18% auf EUR 467/t erhöhte (Q2/24: EUR 397/t). Dies war primär das Ergebnis niedrigerer Rohstoffkosten, da die Naphthapreise sanken, wurde aber auch durch geplante und ungeplante Stillstände sowie dauerhafte Schließungen europäischer Cracker unterstützt.
Mit 82% war der Auslastungsgrad der europäischen Steamcracker, die von OMV und Borealis betrieben werden, in Q2/25 ähnlich wie in Q2/24, als er bei 83% lag. Während in Q2/24 die Auslastung der Steamcracker Stenungsund und Porvoo geringer war, war Q2/25 vor allem durch eine geringere Auslastung des Steamcrackers in Burghausen nach dem Stillstand der Rohöldestillationsanlage in der Raffinerie und als Folge von Generalüberholungen bei Kunden beeinflusst.
Der Beitrag von Borealis exklusive JVs stieg auf EUR 134 Mio (Q2/24: EUR 62 Mio), hauptsächlich aufgrund des Wegfalls der Abschreibung von langfristigen Vermögenswerten, aber auch unterstützt durch verbesserte Olefin-Referenzmargen und höhere Verkaufsmengen. Die signifikant negativen Lagerbewertungseffekte belasteten das Ergebnis in Q2/25 und fielen niedriger aus als in Q2/24. Der Beitrag des Basischemikaliengeschäfts reduzierte sich infolge eines merklich geringeren Vorteils bei der Verarbeitung leichter Rohstoffe, niedrigerer Lagerbewertungseffekte und schwächerer realisierter Margen. Verbesserte Olefin-Referenzmargen in Europa konnten dies teilweise ausgleichen. Der Beitrag des Polyolefingeschäfts fiel geringer aus, vor allem aufgrund signifikant negativer Lagerbewertungseffekte. Teilweise kompensierend wirkten die höheren Verkaufsmengen, insbesondere im Energiesektor, sowie gestiegene realisierte Margen. Die Polyethylen-Referenzmarge Europa stieg um 12% auf EUR 492/t (Q2/24: EUR 438/t), während die Polypropylen-Referenzmarge Europa um 7% auf EUR 377/t (Q2/24: EUR 405/t) sank. Während sowohl Polyethylen als auch Polypropylen von rückläufigen Rohstoffkosten profitierten, stand Polypropylen aufgrund des anhaltend starken Importwettbewerbs unter Druck. Die Verkaufsmenge an Polyethylen exklusive JVs stieg um 22%, die Verkaufsmenge an Polypropylen exklusive JVs um 13%. Die Verkaufsmengen in Q2/25 wurden teilweise durch Vorverkäufe im Zusammenhang mit einer anstehenden SAP-Migration unterstützt. Die Verkaufsmengen in den Sektoren Konsumgüter, Infrastruktur und Energie erhöhten sich beträchtlich gegenüber Q2/24, während die Verkaufsmengen im Mobilitäts- und Healthcare-Sektor weitgehend unverändert blieben.
Der Beitrag der Borealis JVs, ausgewiesen als der OMV Anteil am Periodenüberschuss vor Sondereffekten der atequity konsolidierten Unternehmen, verringerte sich in Q2/25 auf EUR 41 Mio (Q2/24: EUR 47 Mio), hauptsächlich aufgrund eines geringeren Beitrags von Borouge, der nur teilweise dadurch kompensiert wurde, dass Baystar aufgrund der Umklassifizierung in die Veräußerungsgruppe seit März 2025 nicht mehr konsolidiert wird (vormals atequity konsolidiert). Der Beitrag von Borouge sank aufgrund niedrigerer Verkaufsmengen, primär infolge der geplanten Generalüberholung von Borouge 3 und eines weniger vorteilhaften Marktumfelds in Asien. Die Polyethylen-Verkaufsmenge der JVs sank um 16%, während die Polypropylen-Verkaufsmenge der JVs um 11% geringer ausfiel.
Die Netto-Sondereffekte in Q2/25 betrugen EUR –5 Mio (Q2/24: EUR 0 Mio). Das Operative Ergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen wuchs in Q2/25 auf EUR 134 Mio (Q2/24: EUR 2 Mio), während das Operative Ergebnis aus fortgeführten Geschäftsbereichen in Q2/25 auf EUR 61 Mio zurückging (Q2/24: EUR 112 Mio).
Die Investitionen stiegen leicht in Q2/25 auf EUR 251 Mio (Q2/24: EUR 241 Mio). Organische Investitionen fanden in Q2/25 neben den üblichen laufenden Geschäftsinvestitionen im Wesentlichen im Zuge der Errichtung der neuen PDH-Anlage im belgischen Kallo durch Borealis und der Errichtung der Sortieranlage für chemisches Recycling in Walldürn (Deutschland) statt. Darüber hinaus wurden organische Investitionen zur Förderung des Wachstums bei Spezialprodukten getätigt.
Das Operative Ergebnis vor Sondereffekten stieg in 1–6/25 um EUR 83 Mio und erreichte EUR 326 Mio (1–6/24: EUR 243 Mio). Dies war hauptsächlich einem höheren Beitrag von Borealis exklusive JVs zu verdanken, der sich zum Großteil auf die Effekte der Umgliederung in "zu Veräußerungszwecken gehalten" zurückführen lässt, aber auch vor dem Hintergrund verbesserter Polyolefin-Verkaufsmengen und gestiegener Olefinmargen in Europa zu betrachten ist. Der gestiegene Beitrag der Borealis JVs wirkte ebenfalls unterstützend.
Der Beitrag des OMV Basischemikaliengeschäfts stieg hauptsächlich aufgrund verbesserter Olefinmargen an. Niedrigere Auslastungsgrade der Steamcracker und schwächere Benzolmargen wirkten teilweise kompensierend. Die Ethylen-Referenzmarge Europa stieg um 13% auf EUR 558/t (1–6/24: EUR 493/t), während sich die Propylen-Referenzmarge Europa um 16% auf EUR 433/t (1–6/24: EUR 372/t) erhöhte. Dies war primär das Ergebnis niedrigerer Rohstoffkosten, da die Naphthapreise sanken, aber auch auf geplante und ungeplante Stillstände sowie dauerhafte Schließungen anderer europäischer Cracker zurückzuführen.
Der Auslastungsgrad der europäischen Steamcracker, die von OMV und Borealis betrieben werden, war mit 86% auf ähnlichem Niveau wie in der Vorjahresperiode (1–6/24: 85%). Während 1–6/24 durch die geplanten Generalüberholungen der Steamcracker in Schwechat und Porvoo beeinflusst wurde, war der Auslastungsgrad des Steamcrackers in Burghausen in 1–6/25 hauptsächlich aufgrund des Stillstands der Rohöldestillationsanlage und als Folge von Generalüberholungen bei Kunden geringer.
Der Beitrag von Borealis exklusive JVs verbesserte sich in 1–6/25 auf EUR 205 Mio (1–6/24: EUR 152 Mio), in erster Linie aufgrund des Wegfalls der Abschreibung von langfristigen Vermögenswerten, aber auch dank verbesserter Olefin-Referenzmargen sowie höherer Verkaufsmengen. Die negativen Lagerbewertungseffekte in 1–6/25 belasteten das Ergebnis und fielen wesentlich niedriger aus als in 1–6/24. Der Beitrag des Basischemikaliengeschäfts reduzierte sich deutlich. Ursächlich dafür waren der merklich geringere Vorteil bei der Verarbeitung leichter Rohstoffe, die niedrigeren Lagerbewertungseffekte und die schwächeren realisierten Margen. Verbesserte Olefin-Referenzmargen in Europa konnten dies teilweise ausgleichen. Der Beitrag des Polyolefingeschäfts fiel geringer aus, vor allem aufgrund negativer Lagerbewertungseffekte und höherer Fixkosten. Teilweise kompensierend wirkten die höheren Verkaufsmengen und gestiegene realisierte Margen. Die Polyethylen-Referenzmarge Europa stieg um 11% auf EUR 469/t (1–6/24: EUR 421/t), während die Polypropylen-Referenzmarge Europa um 5% auf EUR 380/t (1–6/24: EUR 400/t) sank. Während sowohl Polyethylen als auch Polypropylen von rückläufigen Rohstoffkosten profitierten, stand Polypropylen aufgrund des anhaltend starken Importwettbewerbs unter Druck. Verglichen mit 1–6/24 stieg die Verkaufsmenge an Polyethylen exklusive JVs um 16%, während die Verkaufsmenge an Polypropylen exklusive JVs um 11% zunahm. Die Verkaufsmengen in den Sektoren Konsumgüter, Infrastruktur und Energie erhöhten sich beträchtlich, während die Verkaufsmengen im Mobilitäts- und Healthcare-Sektor auf einem ähnlichem Niveau wie in 1–6/24 lagen.
Der Beitrag der Borealis JVs, ausgewiesen als der OMV Anteil am Periodenüberschuss vor Sondereffekten der atequity konsolidierten Unternehmen, stieg in 1–6/25 auf EUR 85 Mio (1–6/24: EUR 69 Mio). Dies resultierte in erster Linie daraus, dass Baystar aufgrund der Umklassifizierung in die Veräußerungsgruppe seit März 2025 nicht mehr konsolidiert wird (vormals at-equity konsolidiert). Der Beitrag von Borouge reduzierte sich in 1–6/25. Während das erste Quartal eine starke operative Performance zeigte, wurde das zweite Quartal von einem geplanten Stillstand bei Borouge 3 beeinflusst. Darüber hinaus erwies sich das Marktumfeld in Asien als weniger vorteilhaft als in 1– 6/24. Die Polyethylen-Verkaufsmengen der JVs sanken im Vergleich zu 1–6/24 um 3%, während die Polypropylen-Verkaufsmengen der JVs um 2% zurückgingen.
Die Netto-Sondereffekte lagen in 1–6/25 bei EUR –14 Mio (1–6/24: EUR –22 Mio) und waren hauptsächlich auf Marktwertbewertungen von Rohstoffderivaten zurückzuführen. Das Operative Ergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen stieg in 1–6/25 auf EUR 173 Mio (1–6/24: EUR 48 Mio), während das Operative Ergebnis aus fortgeführten Geschäftsbereichen in 1–6/25 auf EUR 139 Mio zurückging (1–6/24: EUR 173 Mio).
Die Investitionen in Chemicals sanken auf EUR 487 Mio (1–6/24: EUR 519 Mio), hauptsächlich weil 1–6/24 die Übernahme des Unternehmens Integra Plastics beinhaltete. Organische Investitionen fanden in 1–6/25 neben den üblichen laufenden Geschäftsinvestitionen im Wesentlichen im Zuge der Errichtung einer neuen PDH-Anlage in Kallo (Belgien) durch Borealis, der Errichtung der Sortieranlage für chemisches Recycling in Walldürn (Deutschland) sowie zur Förderung des Wachstums bei Spezialprodukten statt.
| Q2/25 | Q1/25 | Q2/24 | Δ1 | 1–6/25 | 1–6/24 | Δ | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 372 | 249 | 427 | –13% | CCS Operatives Ergebnis vor Sondereffekten und Abschreibungen, | 621 | 847 | –27% |
| Firmenwertabschreibung und Zuschreibungen zum Anlagevermögen2 | |||||||
| 242 | 117 | 308 | –21% | CCS Operatives Ergebnis vor Sondereffekten2 | 358 | 611 | –41% |
| 0 | –2 | 24 | –98% | davon ADNOC Refining & Trading3 | –1 | 72 | n.m. |
| –17 | –4 | 9 | n.m. | Sondereffekte | –21 | –65 | 68% |
| –124 | –46 | –28 | n.m. | CCS Effekte: Lagerhaltungsgewinne (+)/-verluste (–) 2 |
–170 | –11 | n.m. |
| 101 | 67 | 288 | –65% | Operatives Ergebnis | 167 | 535 | –69% |
| 215 | 161 | 216 | –1% | Investitionen4 | 376 | 320 | 17% |
Operative Kennzahlen
| 8,08 | 6,65 | 7,00 | 15% | OMV Raffinerie-Referenzmarge Europa basierend auf Brent in USD/bbl5 | 7,35 | 8,90 | –17% |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 83 | 92 | 89 | –6 | Raffinerie-Auslastungsgrad Europa in % | 88 | 87 | 1 |
| 4,20 | 3,52 | 4,19 | 0% | Kraftstoff- und sonstige Verkaufsmengen Europa in Mio t | 7,72 | 7,75 | –0% |
| 1,44 | 1,27 | 1,38 | 4% | davon Retail-Verkaufsmengen in Mio t | 2,71 | 2,61 | 4% |
1 Q2/25 gegenüber Q2/24
2 Bereinigt um Sondereffekte und CCS Effekte; weitere Informationen dazu sind der Tabelle "Überleitung vom CCS Operativen Ergebnis vor Sondereffekten zum Operativen Ergebnis des Konzerns" zu entnehmen.
3 OMV Anteil am CCS Periodenüberschuss vor Sondereffekten der at-equity konsolidierten Unternehmen
4 Investitionen beinhalten Akquisitionen.
5 Die tatsächlich von OMV realisierten Raffineriemargen können aufgrund von Faktoren wie einer anderen Rohölzusammensetzung, Produktausbeute und anderen
Betriebsbedingungen von der OMV Raffinerie-Referenzmarge abweichen.
Das CCS Operative Ergebnis vor Sondereffekten verringerte sich auf EUR 242 Mio (Q2/24: EUR 308 Mio), was hauptsächlich auf die niedrigere Auslastung der Raffinerien infolge geplanter Stillstände, ein geringeres Ergebnis von ADNOC Refining & ADNOC Global Trading und höhere Energiekosten zurückzuführen ist. Dies wurde teilweise durch eine höhere Raffinerie-Referenzmarge Europa ausgeglichen.
Die OMV Raffinerie-Referenzmarge Europa stieg auf USD 8,1/bbl (Q2/24: USD 7,0/bbl), hauptsächlich aufgrund gestiegener Margen für Naphtha und Heizöl sowie niedrigerer Einsatz- und Verarbeitungsverluste, was nur teilweise durch niedrigere Margen für Mitteldestillate und Benzin ausgeglichen wurde. Der Auslastungsgrad der europäischen Raffinerien verringerte sich in Q2/25 auf 83% (Q2/24: 89%), da das Quartal von geplanten Stillständen in den Raffinerien Burghausen und Petrobrazi betroffen war. Die Kraftstoff- und sonstigen Verkaufsmengen in Europa lagen mit 4,2 Mio t auf dem Niveau des Vorjahres (Q2/24: 4,2 Mio t). Der Beitrag des Retail-Geschäfts lag über dem des Vorjahresquartals, was auf höhere Kraftstoffmargen und gestiegene Verkaufsmengen aufgrund der Akquisition von Tankstellen in Österreich und der Slowakei zurückzuführen ist. Das Ergebnis des Commercial-Geschäfts lag auf einem ähnlichen Niveau wie in Q2/24.
Der Beitrag von ADNOC Refining & ADNOC Global Trading, ausgewiesen als der OMV Anteil am CCS Periodenüberschuss vor Sondereffekten der at-equity konsolidierten Unternehmen, sank deutlich auf EUR 0 Mio (Q2/24: EUR 24 Mio). Dies war hauptsächlich auf eine schwächere operative Leistung von ADNOC Refining und geringere Handelsergebnisse im Vergleich zu Q2/24 zurückzuführen.
Die Netto-Sondereffekte betrugen EUR –17 Mio (Q2/24: EUR 9 Mio) und standen in erster Linie im Zusammenhang mit der Neubewertung von Rückstellungen bei OMV Petrom und Marktwertbewertungen von Rohstoffderivaten. In Q2/25 wurden CCS Effekte von EUR –124 Mio infolge der rückläufigen Rohölpreise im Laufe des Quartals erfasst (Q2/24: EUR –28 Mio). Das Operative Ergebnis im Bereich Fuels & Feedstock verringerte sich deutlich auf EUR 101 Mio (Q2/24: EUR 288 Mio).
Die Investitionen in Fuels & Feedstock betrugen EUR 215 Mio (Q2/24: EUR 216 Mio). Neben den üblichen Investitionen in das laufende Geschäft flossen die organischen Investitionen in Q2/25 in erster Linie in die Elektrolyseure für grünen Wasserstoff in Österreich, die SAF/HVO-Anlage einschließlich Elektrolyseure und die Aromatenanlage in Petrobrazi sowie in das schnell und ultraschnelle Ladenetz für Elektrofahrzeuge.
Das CCS Operative Ergebnis vor Sondereffekten sank auf EUR 358 Mio (1–6/24: EUR 611 Mio). Ursächlich dafür waren vor allem niedrigere Raffinerie-Referenzmargen, ein deutlich geringeres Ergebnis von ADNOC Refining & ADNOC Global Trading, gestiegene Energie- und Fixkosten sowie höhere Abschreibungen. Dies wurde teilweise durch ein besseres Ergebnis des Retail-Geschäfts kompensiert.
Die OMV Raffinerie-Referenzmarge Europa ging gegenüber dem hohen Niveau in 1–6/24 von USD 8,9/bbl auf USD 7,4/bbl zurück, was durch niedrigere Benzin- und Mitteldestillatmargen bedingt war und nur teilweise durch steigende Naphtha-Margen ausgeglichen wurde. Der Auslastungsgrad der europäischen Raffinerien erhöhte sich geringfügig auf 88% (1–6/24: 87%). Die höhere Auslastung der Raffinerie Schwechat in 1–6/25, nach den geplanten und ungeplanten Stillständen in 1–6/24, konnte die negativen Auswirkungen der geplanten Stillstände in den Raffinerien Burghausen und Petrobrazi in 1–6/25 mehr als ausgleichen. Die Kraftstoff- und sonstigen Verkaufsmengen in Europa waren mit 7,7 Mio t auf einem ähnlichen Niveau wie in 1–6/24. Das Retail-Geschäft lieferte hauptsächlich aufgrund gestiegener Kraftstoffmargen und höherer Verkaufsmengen infolge der Akquisition von Tankstellen in Österreich und der Slowakei sowie einer besseren Entwicklung des Non-Fuel-Geschäfts einen höheren Ergebnisbeitrag. Das Ergebnis des Commercial-Geschäfts lag auf einem ähnlichen Niveau wie in 1–6/24.
Der Beitrag von ADNOC Refining & ADNOC Global Trading, ausgewiesen als der OMV Anteil am CCS Periodenüberschuss vor Sondereffekten der at-equity konsolidierten Unternehmen, ging in 1–6/25 deutlich zurück auf EUR –1 Mio (1–6/24: EUR 72 Mio). Dies ist hauptsächlich auf ein gesunkenes Handelsergebnis, schwächere Raffineriemargen und die Inbetriebnahme des Crude-Flexibility-Projekts im Mai 2024 bei ADNOC Refining zurückzuführen, das höhere Abschreibungen und eine geringere Zinsaktivierung zur Folge hatte.
Die Netto-Sondereffekte betrugen EUR –21 Mio (1–6/24: EUR –65 Mio) und ergaben sich hauptsächlich durch Marktwertbewertungen von Rohstoffderivaten und der Neubewertung von Rückstellungen bei OMV Petrom. Die Netto-Sondereffekte in 1–6/24 standen im Wesentlichen im Zusammenhang mit Verlusten aus Rohstoffderivaten. Als Folge des Rückgangs der Rohölpreise wurden in 1–6/25 CCS Effekte von EUR –170 Mio erfasst (1–6/24: EUR – 11 Mio). Das Operative Ergebnis im Bereich Fuels & Feedstock sank deutlich auf EUR 167 Mio (1–6/24: EUR 535 Mio).
Die Investitionen in Fuels & Feedstock beliefen sich auf EUR 376 Mio (1–6/24: EUR 320 Mio). Der Anstieg der Investitionen im Vergleich zu 1–6/24 erklärt sich hauptsächlich durch Investitionen in die SAF/HVO-Anlage einschließlich Elektrolyseure in Petrobrazi, Elektrolyseure für grünen Wasserstoff in Österreich sowie Investitionen in das schnell und ultraschnelle Ladenetz für Elektrofahrzeuge. In 1–6/25 entfielen die organischen Investitionen neben den gewöhnlichen laufenden Geschäftsinvestitionen vor allem auf die zuvor erwähnten Projekte.
In EUR Mio (wenn nicht anders angegeben)
| Q2/25 | Q1/25 | Q2/24 | Δ%1 | 1–6/25 | 1–6/24 | Δ% | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 879 | 1.234 | 1.162 | –24 | Operatives Ergebnis vor Sondereffekten und Abschreibungen, | 2.113 | 2.562 | –18 |
| Firmenwertabschreibung und Zuschreibungen zum Anlagevermögen | |||||||
| 588 | 910 | 817 | –28 | Operatives Ergebnis vor Sondereffekten | 1.498 | 1.867 | –20 |
| –5 | 102 | 1 | n.m. | davon Gas Marketing & Power2 | 97 | 297 | –67 |
| –25 | –81 | –95 | 74 | Sondereffekte | –106 | –267 | 60 |
| 563 | 829 | 722 | –22 | Operatives Ergebnis | 1.392 | 1.600 | –13 |
| 427 | 450 | 430 | –1 | Investitionen3 | 877 | 773 | 13 |
| 53 | 28 | 65 | –18 | Explorationsausgaben | 81 | 105 | –23 |
| 12 | 38 | 24 | –49 | Explorationsaufwendungen | 50 | 40 | 25 |
| 10,88 | 10,12 | 10,16 | 7 | Produktionskosten in USD/boe | 10,50 | 9,85 | 7 |
| 304 | 310 | 338 | –10 | Gesamtproduktion an Kohlenwasserstoffen in kboe/d | 307 | 345 | –11 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 179 | 178 | 183 | –2 | davon Rohöl- und NGL-Produktion in kboe/d | 179 | 185 | –3 |
| 125 | 132 | 156 | –19 | davon Erdgasproduktion in kboe/d4 | 129 | 161 | –20 |
| 276 | 282 | 321 | –14 | Gesamtverkaufsmenge an Kohlenwasserstoffen in kboe/d | 279 | 321 | –13 |
| 169 | 171 | 184 | –8 | davon Rohöl- und NGL-Verkaufsmenge in kboe/d | 170 | 180 | –6 |
| 107 | 112 | 137 | –22 | davon Erdgas-Verkaufsmenge in kboe/d4 | 109 | 142 | –23 |
| 67,88 | 75,73 | 84,97 | –20 | Durchschnittlicher Brent-Preis in USD/bbl | 71,87 | 84,06 | –15 |
| 36,37 | 47,88 | 31,48 | 16 | Durchschnittlicher THE Erdgaspreis in EUR/MWh | 42,09 | 29,60 | 42 |
| 66,24 | 72,77 | 81,45 | –19 | Durchschnittlich realisierter Rohölpreis in USD/bbl | 69,49 | 80,49 | –14 |
| 29,13 | 38,15 | 23,24 | 25 | Durchschnittlich realisierter Erdgaspreis in EUR/MWh4, 5 | 33,71 | 22,54 | 50 |
| 1,134 | 1,052 | 1,077 | 5 | Durchschnittlicher EUR-USD-Wechselkurs | 1,093 | 1,081 | 1 |
1 Q2/25 gegenüber Q2/24
2 Umfasst Gas & Power Osteuropa und Gas Marketing Westeuropa
3 Investitionen beinhalten Akquisitionen.
4 Berücksichtigt nicht Gas Marketing & Power
5 Der durchschnittlich realisierte Gaspreis wird unter Verwendung eines einheitlichen Brennwerts von 10,8 MWh pro 1.000 Kubikmeter Erdgas über das ganze Portfolio in MWh umgerechnet.
Die Ölpreise unterlagen in Q2/25 erheblichen Schwankungen. Anfang April sorgten die Zollankündigungen der USA für breit angelegte Verkäufe über sämtliche Anlageklassen hinweg, einschließlich der Ölmärkte. Der Brent-Preis fiel bis Anfang Mai auf den niedrigsten Stand seit mehreren Jahren und notierte zeitweise unter USD 60/bbl. Die beschleunigte Aufhebung der OPEC-Beschränkungen begrenzte eine Erholung der Ölpreise. Im Juni führte der Konflikt zwischen Israel und dem Iran vorübergehend dazu, dass die Ölpreise wieder über USD 80/bbl stiegen. Der durchschnittliche Brent-Preis fiel mit USD 68/bbl um etwa 20% niedriger aus als im Vorjahresquartal (Q2/24: USD 85/bbl). Im Jahresvergleich sank der vierteljährliche durchschnittlich realisierte Rohölpreis des Konzerns um 19% von USD 81/bbl auf USD 66/bbl. Die europäischen Erdgaspreise unterlagen ebenfalls vergleichbaren Schwankungen: Auf einen Ausverkauf Anfang April, der durch erhebliche Unsicherheiten hinsichtlich des Wirtschaftswachstums in einem protektionistischen Umfeld bedingt war, folgte eine moderate Erholung, bevor im Juni eine ausgeprägtere Rally einsetzte, als die Energieflüsse aus dem Nahen Osten vorübergehend gefährdet schienen. Der THE-Gaspreis lag in Q2/25 im Durchschnitt bei über EUR 36/MWh, was einem Anstieg von 16% gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht (Q2/24: EUR 31/MWh). Die von OMV durchschnittlich realisierten Erdgaspreise stiegen beträchtlich um 25% auf EUR 29/MWh und damit stärker als die europäischen Benchmark-Preise, hauptsächlich in Folge des Verkaufs von SapuraOMV.
In Q2/25 ging das Operative Ergebnis vor Sondereffekten von EUR 817 Mio in Q2/24 auf EUR 588 Mio zurück, primär aufgrund niedrigerer Ölpreise und einer ungünstigen Währungsentwicklung im E&P-Bereich. Höhere Erdgaspreise konnten dies nur teilweise ausgleichen. Dies führte zu Markteffekten in Höhe von EUR –191 Mio. Geringere Verkaufsmengen in Norwegen und Libyen sowie die Veräußerung von SapuraOMV im Dezember 2024 hatten zusätzlich einen negativen Effekt auf das Ergebnis. Dies wurde teilweise durch die insgesamt positiven Auswirkungen aus Gerichtsverfahren in Rumänien kompensiert. Geringere Abschreibungen in Rumänien und Neuseeland, hauptsächlich bedingt durch die Wertminderung einiger E&P-Vermögenswerte im Jahr 2024, unterstützten das Ergebnis zusätzlich.
Die Gesamtproduktion an Kohlenwasserstoffen sank um 10% auf 304 kboe/d (Q2/24: 338 kboe/d). Dies war hauptsächlich eine Folge der Veräußerung der malaysischen Assets, die in Q2/24 eine Produktion von 26 kboe/d verzeichneten. Darüber hinaus wirkten sich geplante Wartungsarbeiten und der natürliche Förderrückgang in Rumänien sowie eine geringe Produktivität der Sonden und der natürliche Förderrückgang in Neuseeland negativ auf die Produktion aus. Eine gesteigerte Förderung in Libyen und Norwegen zählte zu den wichtigsten ausgleichenden Faktoren. Die Produktionskosten abzüglich Lizenzgebühren stiegen auf USD 10,9/boe an (Q2/24: USD 10,2/boe). Dies ist vor allem eine Folge der geringeren Produktionsmengen, wobei dies teilweise durch eine geringere absolute Kostenbasis kompensiert wurde. Die Gesamtverkaufsmenge an Kohlenwasserstoffen reduzierte sich um 14%, hauptsächlich im Einklang mit der Produktionsentwicklung, auf 276 kboe/d (Q2/24: 321 kboe/d). Die Verkaufsmengen in Norwegen und Libyen fielen in Q2/25 infolge des Lifting-Zeitplans niedriger aus.
Das Ergebnis von Gas Marketing & Power betrug EUR –5 Mio (Q2/24: EUR 1 Mio). Dies ist vor allem auf Gas Marketing Westeuropa zurückzuführen, wo das Ergebnis in Q2/25, hauptsächlich bedingt durch schwächere Supply-Margen und geringere realisierte Gasverkaufsmargen an Industriekunden im Vergleich zum Vorjahresquartal, auf EUR –4 Mio sank (Q2/24: EUR 11 Mio). Ein verbessertes LNG-Ergebnis wirkte teilweise kompensierend. Das Ergebnis von Gas & Power Osteuropa verbesserte sich um EUR 9 Mio auf EUR –1 Mio (Q2/24: EUR –10 Mio). Dies ist größtenteils auf höhere Gasverkaufsmengen, stärkere Gasmargen und eine gesteigerte Stromproduktion zurückzuführen. Das Stromgeschäft wurde nach wie vor durch Gesetzesänderungen in Rumänien negativ beeinflusst, wenn auch in geringerem Ausmaß als in Q2/24.
Die in Q2/25 erfassten Netto-Sondereffekte in Höhe von EUR –25 Mio (Q2/24: EUR –95 Mio) ergaben sich hauptsächlich aus temporären Bewertungseffekten. Das Vorjahresquartal wurde durch die Wertminderung von E&P-Vermögenswerten belastet. Das Operative Ergebnis verringerte sich auf EUR 563 Mio (Q2/24: EUR 722 Mio).
Die Investitionen inklusive aktivierter E&A-Ausgaben blieben mit EUR 427 Mio auf einem vergleichbarem Niveau (Q2/24: EUR 430 Mio). Höhere Investitionen im Zusammenhang mit der Entwicklung des Projekts Neptun Deep in Rumänien und ein höheres Aktivitätsniveau in Norwegen wurden durch die Rückerstattung von Investitionen, die im Jahr 2025 im Zusammenhang mit dem veräußerten Anteil an der Ghasha-Konzession in den Vereinigten Arabischen Emiraten erfolgten, ausgeglichen. Die organischen Investitionen betrafen vorwiegend Projekte in Rumänien, Norwegen und Österreich. Die Explorationsausgaben verringerten sich in Q2/25 auf EUR 53 Mio (Q2/24: EUR 65 Mio) und betrafen hauptsächlich Aktivitäten in Norwegen und Libyen.
Der durchschnittliche Brent-Preis betrug in 1–6/25 USD 72/bbl und lag damit rund 15% unter dem Wert des Vorjahreszeitraums (1–6/24: USD 84/bbl). Der durchschnittlich realisierte Rohölpreis des Konzerns ging im Einklang mit der Brent-Benchmark um 14% auf USD 69/bbl zurück (1–6/24: USD 80/bbl). Der durchschnittlich realisierte Gaspreis in EUR/MWh erhöhte sich um 50% auf rund EUR 34/MWh (1–6/24: EUR 23/MWh), während der THE-Gaspreis um 42% auf EUR 42/MWh anstieg (1–6/24: EUR 30/MWh).
Das Operative Ergebnis vor Sondereffekten sank in 1–6/25 auf EUR 1.498 Mio (1–6/24: EUR 1.867 Mio). Ursächlich dafür war primär ein signifikant geringeres Ergebnis von Gas Marketing & Power. Das E&P-Geschäft wurde negativ durch geringere Liftings in Norwegen und die fehlenden Verkaufsmengen der veräußerten malaysischen Assets beeinträchtigt. Dies wurde teilweise durch geringere Abschreibungen in Rumänien und Neuseeland, hauptsächlich bedingt durch die Wertminderung einiger E&P-Vermögenswerte im Jahr 2024, sowie höhere Liftings in den Vereinigten Arabischen Emiraten kompensiert. Negative Markteffekte, hauptsächlich bedingt durch schwächere Ölpreise, verringerten das E&P-Ergebnis in 1–6/25 um EUR 54 Mio.
Die Gesamtproduktion an Kohlenwasserstoffen sank um 38 kboe/d auf 307 kboe/d (1–6/24: 345 kboe/d). Ausschlaggebend hierfür war insbesondere die Veräußerung von SapuraOMV, die in 1–6/24 eine Förderung von 27 kboe/d verzeichnete. Überdies verringerte sich die Produktion in Rumänien und Neuseeland, vor allem infolge natürlicher Förderrückgänge. Eine gesteigerte Förderung von neuen Sonden in Libyen konnte dies teilweise ausgleichen. Die Produktionskosten abzüglich Lizenzgebühren stiegen in 1–6/25 aufgrund geringerer Fördermengen auf USD 10,5/boe (1–6/24: USD 9,9/boe). Eine niedrigere absolute Kostenbasis konnte dies teilweise kompensieren. Die Gesamtverkaufsmenge an Kohlenwasserstoffen ging größtenteils im Einklang mit der Gesamtproduktion um 42 kboe/d auf 279 kboe/d zurück (1–6/24: 321 kboe/d). Zusätzlich fielen die Verkaufsmengen in Norwegen in 1–6/25 aufgrund des Lifting-Zeitplans niedriger aus.
Das Ergebnis von Gas Marketing & Power verringerte sich in 1–6/25 deutlich um EUR 200 Mio auf EUR 97 Mio (1– 6/24: EUR 297 Mio). Der Bereich Gas Marketing Westeuropa verzeichnete in 1–6/25 einen deutlichen Ergebnisrückgang auf EUR 116 Mio (1–6/24: EUR 220 Mio). Ursächlich dafür waren vor allem ein schwächeres Speicherergebnis infolge geringerer Sommer/Winter-Spreads. Dies wurde teilweise kompensiert durch die positive Auswirkung eines Schiedsspruchs in Q1/25 in Höhe von EUR 48 Mio zugunsten von OMV im Zusammenhang mit dem österreichischen Liefervertrag mit Gazprom Export LLC. Das Ergebnis von Gas & Power Osteuropa war mit EUR –18 Mio stark rückläufig (1–6/24: EUR 77 Mio), hauptsächlich aufgrund eines signifikanten Ergebnisrückgangs im Stromgeschäft. Dies ist größtenteils auf die im April 2024 in Kraft getretene Gesetzesänderung für den rumänischen Gas- und Energiesektor zurückzuführen.
Die in 1–6/25 erfassten Sondereffekte beliefen sich auf EUR –106 Mio (1–6/24: EUR –267 Mio), wobei der Großteil davon auf temporäre Bewertungseffekte zurückzuführen ist. Der Vorjahreszeitraum 1–6/24 wurde durch die Wertminderung von E&P-Vermögenswerten belastet. Das Operative Ergebnis verringerte sich auf EUR 1.392 Mio (1–6/24: EUR 1.600 Mio).
Die Investitionen einschließlich aktivierter E&A-Ausgaben wurden in 1–6/25 auf EUR 877 Mio gesteigert (1– 6/24: EUR 773 Mio). Ursächlich dafür waren hauptsächlich die gestiegenen Investitionen beim Projekt Neptun Deep in Rumänien sowie die verstärkten Aktivitäten in Libyen und Norwegen. Dies wurde teilweise durch die Rückerstattung von Investitionen, die im Jahr 2025 im Zusammenhang mit dem veräußerten Anteil an der Ghasha-Konzession erfolgten, ausgeglichen. Organische Investitionen wurden in 1–6/25 vorwiegend für Projekte in Rumänien, Norwegen und den Vereinigten Arabischen Emiraten getätigt. Die Explorationsausgaben, die sich vor allem auf Aktivitäten in Norwegen und Libyen bezogen, beliefen sich in 1–6/25 auf EUR 81 Mio und waren damit niedriger als in 1–6/24 (EUR 105 Mio).
In EUR Mio (wenn nicht anders angegeben)
| Q2/25 | Q1/25 | Q2/241 | 1–6/25 | 1–6/241 | |
|---|---|---|---|---|---|
| 5.788 | 6.215 | 6.637 | Umsatzerlöse | 12.003 | 12.901 |
| 158 | 127 | 70 | Sonstige betriebliche Erträge | 285 | 156 |
| 47 | 76 | 115 | Ergebnis aus at-equity bewerteten Beteiligungen | 122 | 249 |
| 5.992 | 6.418 | 6.822 | Summe Erlöse und sonstige Erträge | 12.411 | 13.306 |
| –3.454 | –3.493 | –3.794 | Zukäufe (inklusive Bestandsveränderungen) | –6.946 | –7.214 |
| –531 | –612 | –562 | Produktions- und operative Aufwendungen | –1.143 | –1.191 |
| –159 | –235 | –149 | Produktionsbezogene Steuern | –394 | –334 |
| –449 | –460 | –614 | Abschreibungen, Wertminderungen und Wertaufholungen | –910 | –1.108 |
| –528 | –505 | –509 | Vertriebs- und Verwaltungsaufwendungen | –1.033 | –957 |
| –12 | –38 | –24 | Explorationsaufwendungen | –50 | –40 |
| –141 | –91 | –61 | Sonstige betriebliche Aufwendungen | –232 | –166 |
| 718 | 984 | 1.110 | Operatives Ergebnis | 1.703 | 2.297 |
| 1 | 5 | 6 | Dividendenerträge | 6 | 6 |
| 112 | 75 | 76 | Zinserträge | 187 | 152 |
| –97 | –102 | –96 | Zinsaufwendungen | –199 | –187 |
| –70 | –27 | –24 | Sonstiges Finanzergebnis | –97 | –25 |
| –54 | –49 | –38 | Finanzerfolg | –103 | –54 |
| 664 | 935 | 1.072 | Ergebnis vor Steuern | 1.599 | 2.244 |
| –415 | –702 | –545 | Steuern vom Einkommen und Ertrag | –1.116 | –1.098 |
| 249 | 234 | 527 | Periodenüberschuss aus fortgeführten Geschäftsbereichen | 483 | 1.145 |
| 143 | 54 | 23 | Periodenüberschuss aus aufgegebenen Geschäftsbereichen | 197 | 75 |
| 392 | 288 | 551 | Periodenüberschuss | 680 | 1.220 |
| 242 | 143 | 378 | davon den Aktionären des Mutterunternehmens zuzurechnen | 384 | 846 |
| 15 | 15 | 15 | davon den Hybridkapitalbesitzern zuzurechnen | 31 | 33 |
| 135 | 130 | 157 | davon den nicht beherrschenden Anteilen zuzurechnen | 265 | 341 |
| 135 | 103 | 361 | Periodenüberschuss aus fortgeführten Geschäftsbereichen den Aktionären des | 238 | 791 |
| Mutterunternehmens zuzurechnen | |||||
| 0,74 | 0,44 | 1,16 | Ergebnis je Aktie in EUR | 1,18 | 2,59 |
| 0,41 | 0,31 | 1,10 | Ergebnis je Aktie in EUR aus fortgeführten Geschäftsbereichen | 0,73 | 2,42 |
| 0,74 | 0,44 | 1,16 | Verwässertes Ergebnis je Aktie in EUR | 1,17 | 2,59 |
1 Angepasste Zahlen – für weitere Informationen siehe "OMV und ADNOC gründen ein neues Polyolefins Joint Venture"
In EUR Mio
| Q2/25 | Q1/25 | Q2/241 | 1–6/25 | 1–6/241 | |
|---|---|---|---|---|---|
| 392 | 288 | 551 | Periodenüberschuss | 680 | 1.220 |
| –787 | –354 | 114 | Währungsumrechnungsdifferenzen | –1.141 | 295 |
| — | –8 | –4 | Gewinne (+)/Verluste (–) aus der Bewertung von Hedges | –8 | –17 |
| –12 | 1 | 9 | Auf at-equity bewertete Beteiligungen entfallender Anteil am sonstigen Ergebnis | –11 | 3 |
| –799 | –361 | 119 | Summe der Posten, die nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung | –1.160 | 281 |
| umgegliedert ("recycelt") werden können | |||||
| 0 | –0 | 0 | Gewinne (+)/Verluste (–) aus der Neubewertung von leistungsorientierten Plänen | –0 | 1 |
| — | — | 3 | Gewinne (+)/Verluste (–) aus der Bewertung von Hedges, die nachfolgend auf den | — | 3 |
| Buchwert des Grundgeschäfts übertragen werden | |||||
| 0 | –0 | 1 | Auf at-equity bewertete Beteiligungen entfallender Anteil am sonstigen Ergebnis | –0 | 1 |
| 0 | –0 | 4 | Summe der Posten, die nicht nachträglich in die Gewinn- und | –0 | 5 |
| Verlustrechnung umgegliedert ("recycelt") werden | |||||
| 1 | 2 | 1 | Ertragsteuern, die auf Posten, die nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung | 2 | 2 |
| umgegliedert ("recycelt") werden können, entfallen | |||||
| –0 | –0 | –1 | Ertragsteuern, die auf Posten, die nicht nachträglich in die Gewinn - und | –0 | –1 |
| Verlustrechnung umgegliedert ("recycelt") werden, entfallen | |||||
| 1 | 2 | 0 | Summe der auf das sonstige Ergebnis entfallenden Ertragsteuern | 2 | 1 |
| –798 | –360 | 124 | Sonstiges Ergebnis der Periode nach Steuern aus fortgeführten Geschäftsbereichen | –1.158 | 288 |
| –34 | 6 | 30 | Sonstiges Ergebnis der Periode nach Steuern aus aufgegebenen Geschäftsbereichen | –28 | –43 |
| –833 | –354 | 153 | Sonstiges Ergebnis der Periode nach Steuern | –1.186 | 245 |
| –549 | –126 | 651 | Gesamtergebnis der Periode aus fortgeführten Geschäftsbereichen | –675 | 1.433 |
| 109 | 60 | 53 | Gesamtergebnis der Periode aus aufgegebenen Geschäftsbereichen | 169 | 32 |
| –440 | –66 | 704 | Gesamtergebnis der Periode | –506 | 1.465 |
| –433 | –168 | 514 | davon den Aktionären des Mutterunternehmens zuzurechnen | –601 | 1.063 |
| 15 | 15 | 15 | davon den Hybridkapitalbesitzern zuzurechnen | 31 | 33 |
| –23 | 87 | 174 | davon den nicht beherrschenden Anteilen zuzurechnen | 64 | 369 |
| –514 | –212 | 474 | Gesamtergebnis der Periode aus fortgeführten Geschäftsbereichen, das den | –726 | 1.038 |
| Aktionären des Mutterunternehmens zuzurechnen ist |
1 Angepasste Zahlen – für weitere Informationen siehe "OMV und ADNOC gründen ein neues Polyolefin-Joint-Venture"
| 30. Juni 2025 | 31. Dez. 2024 | |
|---|---|---|
| Vermögen | ||
| Immaterielle Vermögenswerte | 1.127 | 2.023 |
| Sachanlagen | 15.210 | 20.426 |
| At-equity bewertete Beteiligungen | 5.207 | 6.661 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 1.148 | 2.116 |
| Sonstige Vermögenswerte | 185 | 200 |
| Latente Steuern | 1.076 | 1.252 |
| Langfristiges Vermögen | 23.953 | 32.679 |
| Vorräte | 2.092 | 3.936 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 1.900 | 2.842 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 1.130 | 1.074 |
| Forderungen aus laufenden Ertragsteuern | 53 | 72 |
| Sonstige Vermögenswerte | 1.137 | 1.603 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 5.261 | 6.182 |
| Kurzfristiges Vermögen | 11.573 | 15.709 |
| Zu Veräußerungszwecken gehaltenes Vermögen | 10.457 | 425 |
| Summe Aktiva | 45.982 | 48.813 |
| Eigenkapital und Verbindlichkeiten | ||
| Grundkapital | 327 | 327 |
| Hybridkapital | 2.731 | 1.986 |
| Rücklagen | 13.423 | 15.554 |
| Eigenkapital der OMV Anteilseigner | 16.481 | 17.868 |
| Nicht beherrschende Anteile | 6.406 | 6.749 |
| Eigenkapital | 22.887 | 24.617 |
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 638 | 956 |
| Anleihen | 5.723 | 5.720 |
| Leasingverbindlichkeiten | 888 | 1.534 |
| Sonstige verzinsliche Finanzverbindlichkeiten | 100 | 717 |
| Rückstellungen für Rekultivierungsverpflichtungen | 3.867 | 4.022 |
| Sonstige Rückstellungen | 383 | 387 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 175 | 238 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 64 | 92 |
| Latente Steuern | 750 | 1.070 |
| Langfristige Verbindlichkeiten | 12.588 | 14.735 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 2.732 | 3.723 |
| Anleihen | 571 | 850 |
| Leasingverbindlichkeiten | 245 | 233 |
| Sonstige verzinsliche Finanzverbindlichkeiten | 15 | 353 |
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | 516 | 679 |
| Rückstellungen für Rekultivierungsverpflichtungen | 80 | 71 |
| Sonstige Rückstellungen | 950 | 940 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 816 | 1.047 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 1.113 | 1.507 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | 7.037 | 9.404 |
| Zu Veräußerungszwecken gehaltene Verbindlichkeiten | 3.470 | 56 |
| Summe Passiva | 45.982 | 48.813 |
In EUR Mio
| Nicht | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Grund | Kapital | Hybrid | Gewinn | Sonstige | Eigene | Eigenkapital der OMV |
beherr schende |
Summe Eigen |
|
| kapital | rücklagen | kapital | rücklagen | Rücklagen1 | Anteile | Anteilseigner | Anteile | kapital | |
| 1. Jänner 2025 | 327 | 1.522 | 1.986 | 14.525 | –492 | –1 | 17.868 | 6.749 | 24.617 |
| Periodenüberschuss | — | — | — | 415 | — | — | 415 | 265 | 680 |
| Sonstiges Ergebnis der | — | — | — | –0 | –985 | — | –985 | –201 | –1.186 |
| Periode | |||||||||
| Gesamtergebnis der | — | — | — | 415 | –985 | — | –570 | 64 | –506 |
| Periode | |||||||||
| Kapitalerhöhung | — | — | 744 | — | — | — | 744 | — | 744 |
| Dividendenausschüttung | — | — | — | –1.553 | — | — | –1.553 | –405 | –1.959 |
| und Hybridkupon | |||||||||
| Anteilsbasierte Vergütung | — | 1 | — | — | — | 3 | 4 | — | 4 |
| Rückkauf eigener Aktien | — | — | — | — | — | –14 | –14 | — | –14 |
| Erhöhung | — | — | — | 1 | 0 | — | 2 | –2 | 0 |
| (+)/Verminderung | |||||||||
| (–) nicht beherrschender | |||||||||
| Anteile | |||||||||
| 30. Juni 2025 | 327 | 1.523 | 2.731 | 13.388 | –1.477 | –11 | 16.481 | 6.406 | 22.887 |
| Grund kapital |
Kapital rücklagen |
Hybrid kapital |
Gewinn rücklagen |
Sonstige Rücklagen1 |
Eigene Anteile |
Eigenkapital der OMV Anteilseigner |
Nicht beherr schende Anteile |
Summe Eigen kapital |
|
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. Jänner 2024 | 327 | 1.520 | 2.483 | 14.835 | –925 | –2 | 18.238 | 7.131 | 25.369 |
| Periodenüberschuss | — | — | — | 880 | — | — | 880 | 341 | 1.220 |
| Sonstiges Ergebnis der | — | — | — | 0 | 216 | — | 216 | 29 | 245 |
| Periode | |||||||||
| Gesamtergebnis der | — | — | — | 880 | 216 | — | 1.096 | 369 | 1.465 |
| Periode | |||||||||
| Dividendenausschüttung | — | — | — | –1.652 | — | — | –1.652 | –280 | –1.932 |
| und Hybridkupon | |||||||||
| Veränderungen | — | — | –496 | – 14 | — | — | – 510 | — | – 510 |
| Hybridkapital | |||||||||
| Anteilsbasierte Vergütung | — | –1 | — | — | — | 1 | – 0 | — | – 0 |
| Umgliederung von | — | — | — | — | 6 | — | 6 | 2 | 9 |
| Cashflow-Hedges | |||||||||
| in die Bilanz | |||||||||
| 30. Juni 2024 | 327 | 1.519 | 1.986 | 14.048 | –703 | –1 | 17.177 | 7.222 | 24.399 |
1 Die "Sonstigen Rücklagen" beinhalten Währungsumrechnungsdifferenzen, nicht realisierte Gewinne und Verluste aus der Bewertung von Hedges sowie den auf at-equity bewertete Beteiligungen entfallenden Anteil am sonstigen Ergebnis.
| Q2/25 | Q1/25 | Q2/24 | 1–6/25 | 1–6/24 | |
|---|---|---|---|---|---|
| 392 | 288 | 551 | Periodenüberschuss | 680 | 1.220 |
| 450 | 580 | 748 | Abschreibungen und Wertminderungen inkl. Wertaufholungen | 1.029 | 1.370 |
| 13 | 160 | 25 | Latente Steuern | 173 | 53 |
| 432 | 553 | 524 | Laufende Steuern | 986 | 1.068 |
| –686 | –431 | –848 | Gezahlte Ertragssteuern inkl. Steuerrückerstattungen | –1.117 | –1.314 |
| 8 | –2 | –1 | Verluste (+)/Gewinne (–) aus Abgängen von Anlagevermögen | 7 | –1 |
| –49 | –51 | –84 | Anteil am Ergebnis at-equity bewerteter Beteiligungen und Dividendenerträge | –100 | –174 |
| 213 | 80 | 269 | Einzahlung aus Dividenden von at-equity bewerteten Beteiligungen und anderen | 292 | 494 |
| Unternehmen | |||||
| 46 | 43 | 37 | Zinsaufwendungen | 89 | 70 |
| –54 | –18 | –65 | Gezahlte Zinsen | –71 | –83 |
| –126 | –96 | –112 | Zinserträge | –221 | –228 |
| 95 | 66 | 136 | Erhaltene Zinsen | 161 | 231 |
| 129 | 274 | 10 | Nettoveränderung von Rückstellungen und Emissionszertifikaten | 403 | 158 |
| –33 | –90 | –299 | Sonstige Änderungen | –123 | –116 |
| 831 | 1.356 | 890 | Cashflow aus der Betriebstätigkeit exklusive Net-Working-Capital-Positionen | 2.188 | 2.748 |
| 201 | 377 | 66 | Erhöhung (–)/Verminderung (+) von Vorräten | 578 | –39 |
| 263 | –286 | 428 | Erhöhung (–)/Verminderung (+) von Forderungen | –23 | 740 |
| –212 | –90 | –202 | Verminderung (–)/Erhöhung (+) von Verbindlichkeiten | –302 | –444 |
| 252 | 1 | 292 | Veränderung in den Net-Working-Capital-Positionen | 253 | 257 |
| 1.083 | 1.357 | 1.182 | Cashflow aus der Betriebstätigkeit | 2.441 | 3.005 |
| 138 | 121 | 98 | davon Cashflow aus der Betriebstätigkeit von aufgegebenen Geschäftsbereichen | 258 | 253 |
| Investitionen | |||||
| –965 | –938 | –786 | Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | –1.903 | –1.600 |
| –67 | –154 | –109 | Beteiligungen, Ausleihungen und sonstige finanzielle Vermögenswerte | –221 | –278 |
| –10 | –1 | –2 | Erwerb einbezogener Unternehmen und Geschäftsbetriebe abzüglich liquider Mittel | –11 | –50 |
| Veräußerungen und andere Einzahlungen aus der Investitionstätigkeit | |||||
| 702 | 53 | 119 | Einzahlungen aus Anlagevermögen und finanziellen Vermögenswerten | 755 | 249 |
| 457 | 0 | 1 | Einzahlungen aus dem Verkauf einbezogener Unternehmen und Geschäftseinheiten | 458 | 82 |
| abzüglich liquider Mittel | |||||
| 118 | –1.040 | –777 | Cashflow aus der Investitionstätigkeit | –923 | –1.597 |
| 429 | –181 | –173 | davon Cashflow aus der Investitionstätigkeit von aufgegebenen Geschäftsbereichen | 248 | –413 |
| –383 | –90 | –678 | Verminderung (–)/Erhöhung (+) von langfristigen Finanzierungen | –473 | –736 |
| 744 | — | — | Erhöhung Hybridanleihe | 744 | — |
| — | — | –500 | Rückzahlung Hybridanleihe | — | –500 |
| — | –14 | — | Rückkauf eigener Anteile | –14 | — |
| –103 | 112 | 190 | Verminderung (–)/Erhöhung (+) von kurzfristigen Finanzierungen | 8 | 168 |
| –1.553 | — | –1.664 | Dividendenzahlungen an Anteilseigner des Mutterunternehmens (inkl. Hybridkupons) | –1.553 | –1.664 |
| –397 | –0 | –289 | Dividendenzahlungen an nicht beherrschende Anteilseigner | –397 | –289 |
| –1.692 | 7 | –2.940 | Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | –1.685 | –3.021 |
| –455 | –23 | –184 | davon Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit von aufgegebenen | –477 | –187 |
| Geschäftsbereichen | |||||
| –38 | –5 | –2 | Währungsdifferenz auf liquide Mittel | –43 | –0 |
| –528 | 319 | –2.536 | Nettozunahme (+)/-abnahme (–) liquider Mittel | –209 | –1.613 |
| 6.501 | 6.182 | 7.934 | Liquide Mittel Periodenbeginn | 6.182 | 7.011 |
| 5.973 | 6.501 | 5.397 | Liquide Mittel Periodenende | 5.973 | 5.397 |
| 712 | 818 | 102 | davon liquide Mittel, die als zu Veräußerungszwecken gehaltenes | 712 | 102 |
| Vermögen ausgewiesen werden | |||||
| 5.261 | 5.683 | 5.295 | In der Konzernbilanz als Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 5.261 | 5.295 |
| ausgewiesen |
Der Konzernzwischenabschluss für den Zeitraum vom 1. Jänner bis 30. Juni 2025 wurde in Übereinstimmung mit IAS 34 "Zwischenberichterstattung" erstellt.
Er enthält nicht alle im Jahresabschluss enthaltenen Informationen und Angaben und sollte zusammen mit dem Konzernjahresabschluss zum 31. Dezember 2024 gelesen werden.
Der Konzernzwischenabschluss für Q2/25 ist ungeprüft. Eine externe prüferische Durchsicht wurde nicht durchgeführt.
Er wurde in Millionen EUR (EUR Mio, EUR 1.000.000) erstellt. Durch die Angabe in EUR Mio können sich Rundungsdifferenzen ergeben.
Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze vom 31. Dezember 2024 wurden im Wesentlichen unverändert angewandt. Die mit 1. Jänner 2025 in Kraft getretenen Änderungen hatten keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernzwischenabschluss.
Im Vergleich zum Konzernabschluss per 31. Dezember 2024 fanden folgende Änderungen des Konsolidierungskreises statt:
| Firma | Sitz | Art der Veränderung1 | Wirksamkeitsdatum |
|---|---|---|---|
| Chemicals | |||
| Borealis BoNo Holdings LLC | Houston | Entkonsolidierung (M) | 31. März 2025 |
| OMV Borealis Holding GmbH | Wien | Entkonsolidierung (M) | 16. April 2025 |
| mtm compact GmbH | Niedergebra | Entkonsolidierung | 30. Mai 2025 |
| Fuels & Feedstock | |||
| 2 Adamant Ecodev S.R.L. |
Mailand | Erstkonsolidierung (A) | 31. Jänner 2025 |
| Energy | |||
| OMV Austria South Geothermal GmbH | Wien | Erstkonsolidierung | 16. Jänner 2025 |
| OMV GeoTherm Graz GmbH | Wien | Erstkonsolidierung | 14. Februar 2025 |
1 "Erstkonsolidierung" verweist auf neu gegründete Gesellschaften, und "Erstkonsolidierung (A)" bedeutet, dass die Gesellschaft erworben wurde. "Entkonsolidierung" verweist auf Gesellschaften, die nach einem Verkauf von den Konzernbeteiligungen exkludiert wurden. "Entkonsolidierung (M)" bezieht sich auf Tochtergesellschaften, die nach einer Verschmelzung mit einem Konzernunternehmen entkonsolidiert wurden.
2 Gesellschaft konsolidiert at-equity
Aufgrund der Saisonalität bei Angebot und Nachfrage von Erdgas kommt es in der Regel in der Heizperiode von Oktober bis März zu höheren Absatzmengen im Geschäftsbereich Energy. Zusätzlich wirken sich saisonale Effekte auf den Geschäftsbereich Fuels & Feedstock aus, hauptsächlich aufgrund einer erwarteten Spitze im Fuel- und Non-Fuel-Retail-Geschäft im dritten Quartal. Diese Informationen werden bereitgestellt, um ein besseres Verständnis der Ergebnisse zu ermöglichen. Der OMV Konzern hat allerdings kein stark saisonabhängiges Geschäft.
Am 29. Mai 2025 hat OMV eine Vereinbarung zur Veräußerung seines 5%-Anteils an der Ghasha-Konzession in den Vereinigten Arabischen Emiraten an Lukoil Gulf Upstream L.L.C. S.P.C. (Lukoil) unterzeichnet und abgeschlossen. Der zahlungswirksame Verkaufspreis belief sich auf USD 594 Mio abzüglich einer Transaktionsgebühr in Höhe von USD 100 Mio. Der Mittelzufluss in Höhe von EUR 457 Mio ist in der Zeile "Einzahlungen aus dem Verkauf einbezogener Unternehmen und Geschäftseinheiten abzüglich liquider Mittel" im Cashflow aus der Investitionstätigkeit ausgewiesen.
Die Transaktion hatte im Jahr 2025 keine wesentliche Auswirkung auf die Gewinn- und Verlustrechnung.
Am 3. März 2025 haben OMV und ADNOC eine verbindliche Vereinbarung über die Zusammenlegung ihrer Anteile an Borealis und Borouge in einem neuen Unternehmen, Borouge Group International, unterzeichnet. ADNOC hat außerdem mit Nova Chemicals Holdings GmbH, einer indirekt vollständig im Besitz der Mubadala Investment Company P.J.S.C. befindlichen Gesellschaft, einen Aktienkaufvertrag über 100% von Nova Chemicals für USD 13,4 Mrd Unternehmenswert abgeschlossen. ADNOC und OMV haben vereinbart, dass Borouge Group International nach Abschluss des Zusammenschlusses Nova Chemicals erwerben und damit ihre Präsenz in Nordamerika ausbauen wird.
Nach einer Barmittelzuführung von EUR 1,6 Mrd (abzüglich Dividendenzahlungen bis Transaktionsabschluss) durch OMV in das neue Unternehmen werden OMV und ADNOC zu gleichen Anteilen und in gleichberechtigter Partnerschaft mit jeweils 46,94% an Borouge Group International beteiligt sein. Die Zentrale und der Sitz des neuen Unternehmens werden in Wien, Österreich, sein, mit einer regionalen Zentrale in Abu Dhabi. Borouge Group International wird an der Abu Dhabi Securities Exchange (ADX) notiert sein. Eine künftige Doppelnotierung an der Wiener Börse (WBAG) ist beabsichtigt. Die ausgeglichene Beteiligungsstruktur ermöglicht OMV und ADNOC gemeinsame Beherrschung mit gleichen Entscheidungsrechten bei allen strategischen Belangen.
Die 40%-Beteiligung von Borealis an Borouge 4 LLC (Borouge 4) wird auf die OMV Downstream GmbH (30%) und auf die ADNOC-Tochtergesellschaft Mubadala Petroleum and Petrochemicals Holding Company (10%) übertragen. Mit vollständiger Aufnahme des Betriebs soll Borouge 4 Ende 2026 an Borouge Group International rückübertragen werden. Durch den Zusammenschluss dieser drei einander optimal ergänzenden Unternehmen entsteht der weltweit viertgrößte Polyolefin-Produzent, der zu gleichen Anteilen von OMV und ADNOC gehalten wird.
Nova Chemicals ist ein in Nordamerika ansässiger Polyolefin-Produzent und führend bei hochwertigen Verpackungslösungen und proprietären Technologien. Durch die Übernahme von Nova Chemicals wird Borouge Group International die Präsenz auf dem amerikanischen Kontinent weiter stärken und die Position bei kostengünstigen Rohstoffen ausbauen. Borouge Group International wird hervorragend positioniert sein, um Wert zu schaffen und über den gesamten Zyklus hinweg Aktionärsrenditen zu erzielen – gestützt durch Synergieeffekte und eine starke Pipeline an Wachstumsprojekten. Die Nova Chemicals-Transaktion wird durch Akquisitionsverbindlichkeiten finanziert, die am Kapitalmarkt refinanziert werden sollen. Die Bewertung impliziert einen Unternehmenswert zu einem EBITDA-Vielfachen von rund 7,5. Dies basiert auf einem erwarteten EBITDA von USD 1,8 Mrd über den durchschnittlichen Zyklus.
Der Abschluss des Zusammenschlusses von Borealis und Borouge sowie die Übernahme von Nova Chemicals werden voraussichtlich gleichzeitig für das erste Quartal 2026 erwartet, vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen und der üblichen Abschlussbedingungen.
Basierend auf der unterzeichneten Vereinbarung wird erwartet, dass OMV die Beherrschung über die Borealis-Gruppe (mit Ausnahme der Borouge Beteiligungen) verliert, was nach Abschluss der Transaktion zur Entkonsolidierung führt. Der Abschluss der Transaktion wird voraussichtlich innerhalb eines Jahres ab dem Datum der Bekanntgabe der Transaktion erfolgen. Folglich wurde die Borealis-Gruppe (mit Ausnahme der Borouge Beteiligungen) am 3. März 2025 gemäß IFRS 5 in die Position "zu Veräußerungszwecken gehalten" umgegliedert (nachstehend bezeichnet als "Borealis Veräußerungsgruppe"). Darüber hinaus wurden ein 10%-Anteil an der At-Equity-Beteiligung an Borouge 4 sowie das dazugehörige Gesellschafterdarlehen in die zu Veräußerungszwecken gehaltenen Vermögenswerte umgegliedert. Mit der Umgliederung wurde die Abschreibung von langfristigen Vermögenswerten und die At-Equity-Bewertung von Beteiligungen gemäß den Anforderungen von IFRS 5 eingestellt.
Die Borealis-Veräußerungsgruppe stellt einen separaten wesentlichen Geschäftsbereich für OMV dar und wird daher als aufgegebener Geschäftsbereich ausgewiesen. Die Gesamtergebnisrechnung des Vorjahres wurde angepasst, um die aufgegebenen Geschäftsbereiche getrennt von den fortgeführten Geschäftsbereichen darzustellen.
OMV Gesellschaften werden weiterhin Waren von aufgegebenen Geschäftsbereichen zukaufen und an diese Waren verkaufen. Die konzerninternen Transaktionen werden vollständig auf Konzernebene eliminiert. OMV gliedert konsolidierte Zahlen für die Darstellung des Ergebnisses aus aufgegebenen Geschäftsbereichen um und stellt zusätzliche Angaben zu wesentlichen Transaktionen zwischen OMV und den aufgegebenen Geschäftsbereichen zur Verfügung. Für weitere Details zu wesentlichen eliminierten konzerninternen Verrechnungen siehe Abschnitt "Zusätzliche Angaben zu aufgegebenen Geschäftsbereichen".
Die Borouge Beteiligungen werden derzeit gemeinsam von OMV und ADNOC beherrscht und werden auch nach Abschluss der Transaktion gemeinsamer Beherrschung unterliegen. Sie werden daher weiterhin nach der At-Equity-Methode bilanziert.
Einige Gesellschaften der Borealis-Gruppe sind Mitglieder der österreichischen Steuergruppe und werden auch nach Abschluss der Transaktion weiterhin Teil der österreichischen Steuergruppe durch eine steuerliche Beteiligungsgemeinschaft sein. Diese gemeinsame Steuergruppe wird von den österreichischen Gesellschaftern der Borealis-Gruppe gebildet, und der proportionale Anteil des steuerpflichtigen Ergebnisses der steuerlichen Beteiligungsgemeinschaft wird der österreichischen Steuergruppe zugerechnet. Die erwartete teilweise Veräußerung der Borealis-Gruppe aus der österreichischen Steuergruppe hat eine Neubewertung der Nettoposition der latenten Steueransprüche der österreichischen Steuergruppe in der OMV Aktiengesellschaft bewirkt. Folglich reduzierten sich die aktiven latenten Steuern der österreichischen Steuergruppe um EUR 129 Mio. Der Effekt wird in der Position "Steuern vom Einkommen und Ertrag" in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen.
Die Vorjahreszeiträume wurden angepasst, um entsprechend den Anforderungen von IFRS 5.34 vergleichbare Informationen für aufgegebene Geschäftsbereiche darzustellen. Die nachstehenden Tabellen zeigen die Finanzinformationen wie in 2024 berichtet und nach erfolgter Anpassung:
| Berichtet | Auswirkung aufgrund aufgegebener | Angepasst | |||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Geschäftsbereiche | |||||||||||||||
| Q1/24 | Q2/24 | Q3/24 | Q4/24 | 2024 | Q1/24 | Q2/24 | Q3/24 | Q4/24 | 2024 | Q1/24 | Q2/24 | Q3/24 | Q4/24 | 2024 | |
| Umsatzerlöse | 8.172 | 8.584 | 8.645 | 8.580 | 33.981 | –1.908 | –1.947 | –1.919 | –2.012 | –7.787 | 6.264 | 6.637 | 6.726 | 6.567 | 26.194 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 94 | 83 | 98 | 413 | 688 | –8 | –13 | –26 | –32 | –79 | 86 | 70 | 72 | 381 | 609 |
| Ergebnis aus at-equity bewerteten Beteiligungen | 90 | 78 | 74 | 57 | 299 | 44 | 37 | 25 | 42 | 148 | 135 | 115 | 99 | 99 | 447 |
| Summe Erlöse und sonstige Erträge | 8.357 | 8.745 | 8.817 | 9.050 | 34.968 | –1.872 | –1.923 | –1.920 | –2.003 | –7.718 | 6.485 | 6.822 | 6.896 | 7.048 | 27.251 |
| Zukäufe (inklusive Bestandsveränderungen) | –4.571 | –5.014 | –5.272 | –4.931 | –19.787 | 1.150 | 1.220 | 1.163 | 1.229 | 4.763 | –3.420 | –3.794 | –4.109 | –3.702 | –15.025 |
| Produktions- und operative Aufwendungen |
–959 | –884 | –955 | –1.053 | –3.851 | 330 | 322 | 331 | 402 | 1.385 | –629 | –562 | –623 | –652 | –2.466 |
| Produktionsbezogene Steuern | –185 | –149 | –171 | –186 | –691 | — | — | — | — | — | –185 | –149 | –171 | –186 | –691 |
| Abschreibungen, Wertminderungen und | –620 | –743 | –606 | –1.025 | –2.994 | 126 | 129 | 131 | 151 | 537 | –494 | –614 | –475 | –874 | –2.457 |
| Wertaufholungen | |||||||||||||||
| Vertriebs- und Verwaltungsaufwendungen |
–664 | –739 | –711 | –700 | –2.814 | 216 | 230 | 219 | 245 | 909 | –448 | –509 | –492 | –456 | –1.905 |
| Explorationsaufwendungen | –17 | –24 | –43 | –67 | –151 | — | — | — | — | — | –17 | –24 | –43 | –67 | –151 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | –109 | –80 | –132 | –104 | –426 | 4 | 20 | 34 | 14 | 72 | –105 | –61 | –98 | –90 | –354 |
| Operatives Ergebnis | 1.233 | 1.112 | 926 | 983 | 4.254 | –46 | –2 | –41 | 38 | –52 | 1.187 | 1.110 | 885 | 1.020 | 4.202 |
| Dividendenerträge | 0 | 6 | 0 | 1 | 7 | –0 | –0 | –0 | –1 | –1 | 0 | 6 | 0 | 0 | 6 |
| Zinserträge | 117 | 116 | 95 | 127 | 455 | –40 | –40 | –39 | –36 | –155 | 76 | 76 | 56 | 91 | 300 |
| Zinsaufwendungen | –97 | –102 | –97 | –116 | –412 | 6 | 6 | 6 | 5 | 23 | –91 | –96 | –92 | –111 | –390 |
| Sonstiges Finanzergebnis | –12 | –32 | –34 | 8 | –69 | 10 | 8 | –9 | 40 | 50 | –1 | –24 | –43 | 49 | –20 |
| Finanzerfolg | 9 | –12 | –36 | 20 | –19 | –24 | –26 | –43 | 9 | –83 | –15 | –38 | –79 | 29 | –103 |
| Ergebnis vor Steuern | 1.242 | 1.100 | 890 | 1.003 | 4.235 | –70 | –28 | –84 | 47 | –135 | 1.172 | 1.072 | 806 | 1.050 | 4.099 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | –572 | –549 | –464 | –626 | –2.211 | 18 | 5 | –10 | 35 | 47 | –554 | –545 | –474 | –591 | –2.163 |
| Periodenüberschuss aus fortgeführten | 670 | 551 | 427 | 377 | 2.024 | –52 | –23 | –94 | 81 | –88 | 618 | 527 | 332 | 458 | 1.936 |
| Geschäftsbereichen | |||||||||||||||
| Periodenüberschuss aus aufgegebenen | — | — | — | — | — | 52 | 23 | 94 | –81 | 88 | 52 | 23 | 94 | –81 | 88 |
| Geschäftsbereichen | |||||||||||||||
| Periodenüberschuss | 670 | 551 | 427 | 377 | 2.024 | — | — | — | — | — | 670 | 551 | 427 | 377 | 2.024 |
| davon den Aktionären des Mutterunternehmens | 468 | 378 | 241 | 301 | 1.389 | — | — | — | — | — | 468 | 378 | 241 | 301 | 1.389 |
| zuzurechnen | |||||||||||||||
| davon den Hybridkapitalbesitzern zuzurechnen | 18 | 15 | 15 | 15 | 64 | — | — | — | — | — | 18 | 15 | 15 | 15 | 64 |
| davon den nicht beherrschenden Anteilen | 184 | 157 | 170 | 60 | 571 | — | — | — | — | — | 184 | 157 | 170 | 60 | 571 |
| zuzurechnen |
| Berichtet | Auswirkung aufgrund aufgegebener Geschäftsbereiche |
Angepasst | |||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Q1/24 | Q2/24 | Q3/24 | Q4/24 | 2024 | Q1/24 | Q2/24 | Q3/24 | Q4/24 | 2024 | Q1/24 | Q2/24 | Q3/24 | Q4/24 | 2024 | |
| Periodenüberschuss | 670 | 551 | 427 | 377 | 2.024 | — | — | — | — | — | 670 | 551 | 427 | 377 | 2.024 |
| Währungsumrechnungsdifferenzen | 173 | 119 | –454 | 674 | 511 | 9 | –5 | 16 | –20 | –1 | 181 | 114 | –438 | 653 | 510 |
| Gewinne (+)/Verluste (–) aus der Bewertung von Hedges | –71 | 35 | 34 | –7 | –8 | 58 | –39 | –8 | –4 | 7 | –13 | –4 | 26 | –11 | –1 |
| Auf at-equity bewertete Beteiligungen entfallender Anteil am | –6 | 9 | 0 | –1 | 2 | — | — | — | — | — | –6 | 9 | 0 | –1 | 2 |
| sonstigen Ergebnis | |||||||||||||||
| Summe der Posten, die nachträglich in die Gewinn- und |
95 | 163 | –419 | 666 | 505 | 67 | –44 | 8 | –25 | 6 | 162 | 119 | –411 | 641 | 511 |
| Verlustrechnung umgegliedert ("recycelt") werden können | |||||||||||||||
| Gewinne (+)/Verluste (–) aus der Neubewertung von | 1 | 0 | –77 | 60 | –16 | — | — | 34 | –24 | 9 | 1 | 0 | –44 | 36 | –7 |
| leistungsorientierten Plänen | |||||||||||||||
| Gewinne (+)/Verluste (–) aus der Bewertung von | — | — | — | –3 | –3 | — | — | — | — | — | — | — | — | –3 | –3 |
| Eigenkapitalinstrumenten | |||||||||||||||
| Gewinne (+)/Verluste (–) aus der Bewertung von Hedges, die | –27 | –4 | 15 | 19 | 4 | 27 | 7 | –17 | –19 | –2 | 0 | 3 | –1 | 0 | 2 |
| nachfolgend auf den Buchwert des Grundgeschäfts übertragen | |||||||||||||||
| werden | |||||||||||||||
| Auf at-equity bewertete Beteiligungen entfallender Anteil am | 0 | 1 | 0 | 1 | 2 | — | — | — | — | — | 0 | 1 | 0 | 1 | 2 |
| sonstigen Ergebnis | |||||||||||||||
| Summe der Posten, die nicht nachträglich in die Gewinn- und |
–26 | –3 | –62 | 77 | –14 | 27 | 7 | 17 | –44 | 7 | 1 | 4 | –45 | 33 | –7 |
| Verlustrechnung umgegliedert ("recycelt") werden | |||||||||||||||
| Ertragsteuern, die auf Posten, die nachträglich in die Gewinn- und |
16 | –8 | –8 | 1 | 2 | –15 | 9 | 3 | –1 | –4 | 1 | 1 | –5 | 1 | –2 |
| Verlustrechnung umgegliedert ("recycelt") werden können, entfallen | |||||||||||||||
| Ertragsteuern, die auf Posten, die nicht nachträglich in die Gewinn | 6 | 1 | 5 | –12 | 0 | –6 | –2 | –5 | 11 | –2 | –0 | –1 | 0 | –1 | –2 |
| und Verlustrechnung umgegliedert ("recycelt") werden, entfallen | |||||||||||||||
| Summe der auf das sonstige Ergebnis entfallenden Ertragsteuern | 22 | –7 | –3 | –10 | 2 | –21 | 7 | –2 | 10 | –5 | 1 | 0 | –5 | 0 | –3 |
| Sonstiges Ergebnis der Periode nach Steuern aus fortgeführten | 92 | 153 | –484 | 732 | 493 | 73 | –30 | 23 | –58 | 8 | 164 | 124 | –461 | 674 | 501 |
| Geschäftsbereichen | |||||||||||||||
| Sonstiges Ergebnis der Periode nach Steuern aus aufgegebenen | — | — | — | — | — | –73 | 30 | –23 | 58 | –8 | –73 | 30 | –23 | 58 | –8 |
| Geschäftsbereichen | |||||||||||||||
| Sonstiges Ergebnis der Periode nach Steuern | 92 | 153 | –484 | 732 | 493 | — | — | — | — | — | 92 | 153 | –484 | 732 | 493 |
| Gesamtergebnis der Periode aus fortgeführten Geschäftsbereichen | 761 | 704 | –58 | 1.109 | 2.517 | 21 | –53 | –71 | 23 | –80 | 782 | 651 | –129 | 1.132 | 2.437 |
| Gesamtergebnis der Periode aus aufgegebenen Geschäftsbereichen | — | — | — | — | — | –21 | 53 | 71 | –23 | 80 | –21 | 53 | 71 | –23 | 80 |
| Gesamtergebnis der Periode | 761 | 704 | –58 | 1.109 | 2.517 | — | — | — | — | — | 761 | 704 | –58 | 1.109 | 2.517 |
| davon den Aktionären des Mutterunternehmens zuzurechnen | 548 | 514 | –180 | 925 | 1.808 | — | — | — | — | — | 548 | 514 | –180 | 925 | 1.808 |
| davon den Hybridkapitalbesitzern zuzurechnen | 18 | 15 | 15 | 15 | 64 | — | — | — | — | — | 18 | 15 | 15 | 15 | 64 |
| davon den nicht beherrschenden Anteilen zuzurechnen | 195 | 174 | 107 | 169 | 645 | — | — | — | — | — | 195 | 174 | 107 | 169 | 645 |
| Q1/24 | Q2/24 | Q3/24 | Q4/24 | 2024 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Berichtet | |||||
| Chemicals | 243 | 248 | 245 | 270 | 1.007 |
| Fuels & Feedstock | 560 | 573 | 513 | 564 | 2.210 |
| Energy | 899 | 905 | 861 | 938 | 3.603 |
| Konzernbereich & Sonstiges | 117 | 115 | 118 | 134 | 485 |
| Gesamt | 1.820 | 1.842 | 1.738 | 1.906 | 7.305 |
| Auswirkung aufgrund aufgegebener Geschäftsbereiche | |||||
| Chemicals | –15 | –19 | –16 | –16 | –66 |
| Fuels & Feedstock | — | — | — | — | — |
| Energy | — | — | — | — | — |
| Konzernbereich & Sonstiges | — | — | — | — | — |
| Gesamt | –15 | –19 | –16 | –16 | –66 |
| Angepasst | |||||
| Chemicals | 228 | 229 | 230 | 254 | 941 |
| Fuels & Feedstock | 560 | 573 | 513 | 564 | 2.210 |
| Energy | 899 | 905 | 861 | 938 | 3.603 |
| Konzernbereich & Sonstiges | 117 | 115 | 118 | 134 | 485 |
| Gesamt | 1.805 | 1.823 | 1.722 | 1.890 | 7.239 |
| Umsätze mit Dritten | |||||
| In EUR Mio | |||||
| Q1/24 | Q2/24 | Q3/24 | Q4/24 | 2024 | |
| Berichtet | |||||
| Chemicals | 2.075 | 2.127 | 2.069 | 2.153 | 8.424 |
| Fuels & Feedstock | 3.835 | 4.395 | 4.360 | 3.964 | 16.554 |
| Energy | 2.257 | 2.054 | 2.215 | 2.459 | 8.984 |
| Konzernbereich & Sonstiges | 5 | 8 | 1 | 4 | 18 |
| Gesamt | 8.172 | 8.584 | 8.645 | 8.580 | 33.981 |
| Auswirkung aufgrund aufgegebener Geschäftsbereiche | |||||
| Chemicals | –1.908 | –1.947 | –1.919 | –2.012 | –7.787 |
| Fuels & Feedstock | — | — | — | — | — |
|---|---|---|---|---|---|
| Energy | — | — | — | — | — |
| Konzernbereich & Sonstiges | — | — | — | — | — |
| Gesamt | –1.908 | –1.947 | –1.919 | –2.012 | –7.787 |
| Gesamt | 6.264 | 6.637 | 6.726 | 6.567 | 26.194 |
|---|---|---|---|---|---|
| Konzernbereich & Sonstiges | 5 | 8 | 1 | 4 | 18 |
| Energy | 2.257 | 2.054 | 2.215 | 2.459 | 8.984 |
| Fuels & Feedstock | 3.835 | 4.395 | 4.360 | 3.964 | 16.554 |
| Chemicals | 167 | 180 | 150 | 140 | 637 |
| Angepasst |
In EUR Mio
| Q1/24 | Q2/24 | Q3/24 | Q4/24 | 2024 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Berichtet | |||||
| Chemicals | 2.318 | 2.376 | 2.314 | 2.423 | 9.431 |
| Fuels & Feedstock | 4.396 | 4.968 | 4.874 | 4.528 | 18.765 |
| Energy | 3.156 | 2.960 | 3.075 | 3.396 | 12.587 |
| Konzernbereich & Sonstiges | 122 | 123 | 119 | 139 | 503 |
| Gesamt | 9.992 | 10.426 | 10.382 | 10.486 | 41.286 |
| Auswirkung aufgrund aufgegebener Geschäftsbereiche | |||||
| Chemicals | –1.924 | –1.966 | –1.934 | –2.029 | –7.853 |
| Fuels & Feedstock | — | — | — | — | — |
| Energy | — | — | — | — | — |
| Konzernbereich & Sonstiges | — | — | — | — | — |
| Gesamt | –1.924 | –1.966 | –1.934 | –2.029 | –7.853 |
| Angepasst | |||||
| Chemicals | 395 | 410 | 380 | 394 | 1.578 |
| Fuels & Feedstock | 4.396 | 4.968 | 4.874 | 4.528 | 18.765 |
| Energy | 3.156 | 2.960 | 3.075 | 3.396 | 12.587 |
| Konzernbereich & Sonstiges | 122 | 123 | 119 | 139 | 503 |
| Gesamt | 8.068 | 8.460 | 8.448 | 8.457 | 33.433 |
| Q1/24 | Q2/24 | Q3/24 | Q4/24 | 2024 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Berichtet | |||||
| Operatives Ergebnis Chemicals | 106 | 114 | 125 | 58 | 404 |
| Operatives Ergebnis Fuels & Feedstock | 246 | 288 | 105 | 70 | 709 |
| Operatives Ergebnis Energy | 878 | 722 | 670 | 934 | 3.205 |
| Operatives Ergebnis Konzernbereich & Sonstiges | –17 | –21 | –21 | –19 | –80 |
| Operatives Ergebnis Segment Summe | 1.213 | 1.103 | 880 | 1.042 | 4.238 |
| Konsolidierung: Zwischengewinneliminierung | 20 | 9 | 46 | –59 | 16 |
| OMV Konzern Operatives Ergebnis | 1.233 | 1.112 | 926 | 983 | 4.254 |
| Auswirkung aufgrund aufgegebener Geschäftsbereiche | |||||
| Operatives Ergebnis Chemicals | –46 | –2 | –41 | 38 | –52 |
| Operatives Ergebnis Fuels & Feedstock | — | — | — | — | — |
| Operatives Ergebnis Energy | — | — | — | — | — |
| Operatives Ergebnis Konzernbereich & Sonstiges | — | — | — | — | — |
| Operatives Ergebnis Segment Summe | –46 | –2 | –41 | 38 | –52 |
| Konsolidierung: Zwischengewinneliminierung | — | — | — | — | — |
| OMV Konzern Operatives Ergebnis | –46 | –2 | –41 | 38 | –52 |
| Angepasst | |||||
| Operatives Ergebnis Chemicals | 61 | 112 | 84 | 95 | 352 |
| Operatives Ergebnis Fuels & Feedstock | 246 | 288 | 105 | 70 | 709 |
| Operatives Ergebnis Energy | 878 | 722 | 670 | 934 | 3.205 |
| Operatives Ergebnis Konzernbereich & Sonstiges | –17 | –21 | –21 | –19 | –80 |
| Operatives Ergebnis Segment Summe | 1.167 | 1.101 | 838 | 1.080 | 4.187 |
| Konsolidierung: Zwischengewinneliminierung | 20 | 9 | 46 | –59 | 16 |
| OMV Konzern Operatives Ergebnis | 1.187 | 1.110 | 885 | 1.020 | 4.202 |
In EUR Mio (wenn nicht anders angegeben)
| Q2/25 | Q1/25 | Q2/24 | 1–6/25 | 1–6/24 | |
|---|---|---|---|---|---|
| 2.055 | 2.079 | 1.947 | Umsatzerlöse | 4.134 | 3.855 |
| 53 | 18 | 13 | Sonstige betriebliche Erträge | 71 | 21 |
| 1 | –30 | –37 | Ergebnis aus at-equity bewerteten Beteiligungen | –29 | –81 |
| 2.109 | 2.067 | 1.923 | Summe Erlöse und sonstige Erträge | 4.176 | 3.795 |
| — | –91 | –129 | Abschreibungen, Wertminderungen und Wertaufholungen | –91 | –255 |
| –1.975 | –1.938 | –1.792 | Sonstige betriebliche Aufwendungen | –3.912 | –3.492 |
| 134 | 39 | 2 | Operatives Ergebnis | 173 | 48 |
| 40 | 26 | 26 | Finanzerfolg | 66 | 50 |
| 174 | 65 | 28 | Ergebnis vor Steuern | 239 | 98 |
| –31 | –11 | –5 | Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | –42 | –23 |
| 143 | 54 | 23 | Periodenüberschuss aus aufgegebenen Geschäftsbereichen | 197 | 75 |
| 107 | 40 | 17 | davon den Aktionären des Mutterunternehmens zuzurechnen | 147 | 56 |
| 0,33 | 0,12 | 0,05 | Ergebnis je Aktie in EUR aus aufgegebenen Geschäftsbereichen | 0,45 | 0,17 |
| 0,33 | 0,12 | 0,05 | Verwässertes Ergebnis je Aktie in EUR aus aufgegebenen Geschäftsbereichen | 0,45 | 0,17 |
Darüber hinaus verzeichnete die Borealis Veräußerungsgruppe nachfolgende wesentliche konzerninterne Verrechnungen, die eliminiert wurden:
| In EUR Mio | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Q2/25 | Q1/25 | Q2/24 | 1–6/25 | 1–6/24 | ||
| 15 | 17 | 19 | Umsatzerlöse an fortgeführte Geschäftsbereiche | 32 | 34 | |
| –332 | –385 | –369 | Zukäufe von fortgeführten Geschäftsbereichen | –717 | –733 | |
| –6 | –19 | –21 | Laufende Steuern verrechnet aus fortgeführten Geschäftsbereichen | –25 | –52 |
Die Umsatzerlöse an fortgeführte Geschäftsbereiche standen hauptsächlich im Zusammenhang mit dem Verkauf von chemischen Produkten, die überwiegend an die OMV Chemiestandorte in Schwechat (Österreich) und Burghausen (Deutschland) für die Produktion verkauft wurden. Diese Umsatzerlöse wurden vor der Klassifizierung zu "Periodenüberschuss aus aufgegebenen Geschäftsbereichen" eliminiert. Die damit verbundene Bruttomarge spiegelt sich im "Periodenüberschuss aus aufgegebenen Geschäftsbereichen" wider. Die zuvor genannten Verkaufsverträge bleiben auch nach Abschluss der Transaktion wirksam.
Zukäufe von fortgeführten Geschäftsbereichen standen hauptsächlich im Zusammenhang mit dem Verkauf von Rohstoffen (Basischemikalien) von den OMV Raffineriestandorten in Schwechat (Österreich) und Burghausen (Deutschland). Diese Umsatzerlöse aus fortgeführten Geschäftsbereichen von OMV an Borealis wurden eliminiert und sind daher nicht in der Zeile "Umsatzerlöse" in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung enthalten. Die damit verbundene Bruttomarge spiegelt sich im "Periodenüberschuss aus fortgeführten Geschäftsbereichen" wider. In der Tabelle "Periodenüberschuss aus aufgegebenen Geschäftsbereichen" werden diese Zukäufe von fortgeführten OMV Geschäftsbereichen in der Zeile "Sonstige betriebliche Aufwendungen" berücksichtigt. Die zuvor genannten Verkaufsverträge bleiben auch nach Abschluss der Transaktion wirksam.
Die laufende Steuerumlage der BorealisVeräußerungsgruppe für Mitglieder der österreichischen Steuergruppe wurden mit den Steuerumlagen der anderen Mitglieder der österreichischen Steuergruppe in der OMV Aktiengesellschaft zusammengerechnet. Diese Ertragsteuern wurden vor der Klassifizierung in "Periodenüberschuss aus aufgegebenen Geschäftsbereichen" eliminiert und sind daher nicht in der Zeile "Steuern vom Einkommen und Ertrag" in der Tabelle "Periodenüberschuss aus aufgegebenen Geschäftsbereichen" enthalten.
In EUR Mio
| Q2/25 | Q1/25 | Q2/24 | 1–6/25 | 1–6/24 | |
|---|---|---|---|---|---|
| 143 | 54 | 23 | Sonstiges Ergebnis der Periode aus aufgegebenen Geschäftsbereichen | 197 | 75 |
| Summe der Posten, die nachträglich in die Gewinn- und | |||||
| –27 | 13 | 44 | Verlustrechnung umgegliedert ("recycelt") werden | –15 | –23 |
| Summe der Posten, die nicht nachträglich in die Gewinn- und | |||||
| –3 | –7 | –7 | Verlustrechnung umgegliedert ("recycelt") werden | –10 | –34 |
| Ertragsteuern, die auf Posten, die nachträglich in die Gewinn- und | |||||
| –5 | –1 | –9 | Verlustrechnung umgegliedert ("recycelt") werden können, entfallen | –6 | 6 |
| Ertragsteuern, die auf Posten, die nicht nachträglich in die Gewinn- und | |||||
| 1 | 2 | 2 | Verlustrechnung umgegliedert ("recycelt") werden, entfallen | 2 | 8 |
| –4 | 0 | –7 | Summe der auf das sonstige Ergebnis entfallenden Ertragsteuern | –4 | 14 |
| –34 | 6 | 30 | Sonstiges Ergebnis der Periode nach Steuern aus aufgegebenen Geschäftsbereichen | –28 | –43 |
| 109 | 60 | 53 | Gesamtergebnis der Periode aus aufgegebenen Geschäftsbereichen | 169 | 32 |
| 81 | 44 | 40 | davon den Aktionären des Mutterunternehmens zuzurechnen | 126 | 24 |
| 30. Juni 2025 | |
|---|---|
| Langfristiges Vermögen | 7.140 |
| Kurzfristiges Vermögen | 3.120 |
| Summe Aktiva | 10.260 |
| Langfristige Verbindlichkeiten | 1.892 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | 1.578 |
| Summe Verbindlichkeiten | 3.470 |
Weitere Details zu den Cashflows, die den aufgegebenen Geschäftsbereichen zuzurechnen sind, finden sich in der "Konzern-Cashflow-Rechnung".
Das kumulierte Ergebnis (netto nach Steuern), das im sonstigen Ergebnis erfasst und im Eigenkapital enthalten ist, belief sich für die Borealis Veräußerungsgruppe zum 30. Juni 2025 auf EUR 11 Mio.
Die Borealis Veräußerungsgruppe hat im Rahmen des gewöhnlichen Geschäftsbetriebs Garantien ohne Barsicherheiten übernommen, die hauptsächlich im Zusammenhang mit von Banken gewährten Kreditfazilitäten standen. Es ist nicht davon auszugehen, dass aus solchen Transaktionen wesentliche Verluste entstehen. Darüber hinaus finden sich weitere Details zu finanziellen Garantieverträgen im Zusammenhang mit Bayport Polymers LLC im Unterkapitel "Nahestehende Unternehmen und Personen".
In EUR Mio
| 1–6/25 | 1–6/24 | |
|---|---|---|
| Umsätze aus Kundenverträgen | 11.787 | 13.048 |
| Umsätze aus anderen Quellen | 217 | –148 |
| Gesamte Umsätze | 12.003 | 12.901 |
Die Umsatzerlöse aus anderen Quellen umfassen hauptsächlich Erlöse aus Warengeschäften, die in den Anwendungsbereich von IFRS 9 "Finanzinstrumente" fallen, und die Anpassung der Umsatzerlöse aus der Berücksichtigung des Produktionsanteils, der der nationalen Ölgesellschaft als Ertragsteueraufwand bei bestimmten Produktionsteilungsverträgen im Geschäftsbereich Energy zusteht. Des Weiteren enthalten die Umsätze aus anderen Quellen die Auswirkungen der Bilanzierung zum beizulegenden Zeitwert von derivativen Rohstoffabsicherungsverträgen, Umgliederungen von Cashflow-Hedges sowie Miet- und Pachterlöse.
In EUR Mio
| 1–6/25 | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Konzern | ||||||||
| Fuels & | bereich & | |||||||
| Chemicals | Feedstock | Energy | Sonstiges | Gesamt | ||||
| Rohöl, NGL und Kondensate | — | 827 | 212 | — | 1.040 | |||
| Erdgas und LNG | — | 8 | 3.040 | — | 3.048 | |||
| Treibstoffe, Heizöl und sonstige | ||||||||
| Raffinerieprodukte | — | 6.402 | — | — | 6.402 | |||
| Chemische Produkte | 280 | 20 | — | — | 300 | |||
| Sonstige Produkte und Dienstleistungen1 | 1 | 451 | 539 | 6 | 997 | |||
| Gesamt | 281 | 7.709 | 3.791 | 6 | 11.787 |
In EUR Mio
| 1–6/24 | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Konzern | ||||||||
| Fuels & | bereich & | |||||||
| Chemicals | Feedstock | Energy | Sonstiges | Gesamt | ||||
| Rohöl, NGL und Kondensate | — | 857 | 413 | — | 1.270 | |||
| Erdgas und LNG | — | 4 | 3.696 | — | 3.700 | |||
| Treibstoffe, Heizöl und sonstige | ||||||||
| Raffinerieprodukte | — | 6.848 | — | — | 6.848 | |||
| Chemische Produkte | 347 | 31 | — | — | 378 | |||
| Sonstige Produkte und Dienstleistungen1 | 0 | 446 | 394 | 12 | 852 | |||
| Gesamt | 347 | 8.186 | 4.503 | 12 | 13.048 |
1 Im Wesentlichen Retail-Non-Oil-Geschäft in Fuels & Feedstock und Stromgeschäft in Energy
In EUR Mio (wenn nicht anders angegeben)
| Q2/25 | Q1/25 | Q2/24 | 1–6/25 | 1–6/24 | |
|---|---|---|---|---|---|
| –426 | –536 | –516 | Laufende Steuern | –963 | –1.034 |
| 12 | –165 | –29 | Latente Steuern | –153 | –64 |
| –415 | –702 | –545 | Steuern vom Einkommen und Ertrag | –1.116 | –1.098 |
| 62 | 75 | 51 | Effektivsteuersatz aus fortgeführten Geschäftsbereichen in % | 70 | 49 |
Die Grundlage für die Ermittlung der Steuern vom Einkommen und Ertrag in den Konzernzwischenabschlüssen sind der tatsächliche Gewinn vor Steuern sowie die relevanten permanenten und temporären Differenzen der Periode und nicht der geschätzte durchschnittliche jährliche effektive Steuersatz. Dies ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass der durchschnittliche jährliche effektive Steuersatz maßgeblich durch den Ergebnisbeitrag der Konzerngesellschaften, die Volatilität des Förderplans im E&P-Geschäft und die Änderungen des Steuerwerts von Beteiligungen beeinflusst wird. Folglich besteht eine inhärente Unsicherheit bei der Schätzung des jährlichen effektiven Steuersatzes.
Die latenten Steuern für die Periode 1–6/25 beziehen sich hauptsächlich auf die Neubewertung aktiver latenter Steuern der österreichischen Steuergruppe (weitere Details siehe Abschnitt "OMV und ADNOC gründen ein neues Polyolefins Joint Venture").
Der Gesamtbetrag der vertraglichen Verpflichtungen belief sich zum 31. Dezember 2024 auf EUR 3.721 Mio, wie im OMV Konzernabschluss 2024 (Anhangangabe 17 "Sachanlagen") detailliert dargestellt. Dieser Betrag umfasst
Verpflichtungen in Höhe von EUR 512 Mio, die sich auf die Borealis-Veräußerungsgruppe beziehen, die auf als "zu Veräußerungszwecken gehalten" umgegliedert wurde und daher in dieser Anhangangabe nicht mehr enthalten sein wird. Seit dem 31. Dezember 2024 gab es keine wesentlichen neuen Projekte, die zu materiellen Verpflichtungen geführt haben.
Eine umfassende Beschreibung der Eventualverbindlichkeiten und Eventualforderungen kann dem OMV Konzernabschluss 2024 (Anhangangabe 28 "Eventualverbindlichkeiten und Eventualforderungen") entnommen werden. Alle wesentlichen Änderungen seit dem 31. Dezember 2024 sind nachfolgend angeführt.
Am 3. Jänner 2025 entschied die Stockholmer Handelskammer zugunsten von OMV im Schiedsverfahren im Zusammenhang mit dem österreichischen Liefervertrag und sprach OMV eine Entschädigung durch Gazprom Export LLC zu. Angesichts dieses günstigen Urteils wurde die finanzielle Auswirkung der teilweisen Aufrechnung gegen Verbindlichkeiten aus dem österreichischen Gasliefervertrag im Jahr 2025 in den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von EUR 48 Mio berücksichtigt, da der Gewinn nicht mehr bedingt war.
Am 27. Mai 2025 hat die Hauptversammlung die Zahlung einer Gesamtdividende von EUR 4,75 pro Aktie für 2024 genehmigt, davon EUR 3,05 je Aktie als reguläre Dividende und EUR 1,70 je Aktie als zusätzliche Dividende. Dies führte zu einer Dividendenzahlung von insgesamt EUR 1.553 Mio an die Aktionäre der OMV Aktiengesellschaft.
Die Dividendenausschüttungen an Minderheitsaktionäre beliefen sich in 1–6/25 auf EUR 405 Mio.
Am 15. Mai 2025 hat der Vorstand beschlossen, dass OMV sein Recht ausübt, die am 7. Dezember 2015 begebene Hybridanleihe in Höhe von EUR 750 Mio zur ersten Kündigungsmöglichkeit am 9. Dezember 2025 zu kündigen und zurückzuzahlen.
Am 30. Juni 2025 wurde eine neue Hybridanleihe mit einem Emissionsvolumen von EUR 750 Mio platziert. Die Hybridanleihe hat keinen Endfälligkeitstag und wird bis zum 30. Dezember 2030 (ausschließlich) ("Erster Resettermin") mit einem festen Zinssatz von 4,3702% per annum verzinst. Gemäß IFRS wurde der Erlös der Hybridanleihe (abzüglich Emissionskosten) vollständig als Eigenkapital behandelt, da die Rückzahlung des Kapitals und die Zahlung der Zinsen ausschließlich im Ermessen von OMV liegen. Die Platzierung der Hybridanleihe ist in der Zeile "Kapitalerhöhung" in der Eigenkapitalveränderungsrechnung ausgewiesen.
Auf Basis der bestehenden Ermächtigung der Hauptversammlung vom 28. Mai 2024 und der Genehmigung des Aufsichtsrats führte die OMV Aktiengesellschaft im März 2025 ein Aktienrückerwerbsprogramm durch. Das Volumen des Rückerwerbsprogramms belief sich auf bis zu 300.000 Aktien und wurde vollständig ausgenutzt. Der Rückerwerb erfolgte ausschließlich über die Wiener Börse und diente der Erfüllung von Verpflichtungen der Gesellschaft aus Aktienübertragungsprogrammen, insbesondere Long-Term-Incentive-Plänen, Annual Bonus (Equity Deferrals) oder sonstigen Beteiligungsprogrammen.
Die Anzahl der vom Unternehmen gehaltenen eigenen Aktien betrug per 30. Juni 2025 271.670 Stück (31. Dezember 2024: 57.329 Stück).
In EUR Mio (wenn nicht anders angegeben)
| 30. Juni 2025 | 31. Dez. 2024 | Δ | |
|---|---|---|---|
| Anleihen | 6.600 | 6.570 | 0% |
| Leasingverbindlichkeiten | 1.850 | 1.767 | 5% |
| Sonstige verzinsliche Finanzverbindlichkeiten | 741 | 1.070 | –31% |
| Schulden | 9.191 | 9.407 | –2% |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 5.973 | 6.182 | –3% |
| Nettoverschuldung2 | 3.218 | 3.225 | –0% |
| Eigenkapital | 22.887 | 24.617 | –7% |
| Leverage-Grad in % | 12% | 12% | 1 |
1 Der Leverage-Grad ist definiert als (Nettoverschuldung inklusive Leasing) / (Eigenkapital + Nettoverschuldung inklusive Leasing).
2 Inklusive Positionen, die auf "zu Veräußerungszwecken gehaltene Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten" umgegliedert wurden
Zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente werden gemäß Fair-Value-Hierarchie, wie in der Anhangangabe 30 im OMV Konzernabschluss 2024 angegeben, ausgewiesen.
Fair-Value-Hierarchie für finanzielle Vermögenswerte1 , sonstige Vermögenswerte und Nettobetrag zu Veräußerungszwecken gehaltener Vermögenswerte und Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert In EUR Mio
| 30. Juni 2025 | 31. Dez. 2024 | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 | Gesamt | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 | Gesamt | |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | — | 14 | — | 14 | — | 128 | — | 128 |
| Eigenkapitalinstrumente | 19 | 73 | 19 | 110 | 19 | 62 | 25 | 106 |
| Investmentfonds | — | — | — | — | 29 | — | — | 29 |
| Derivate | 3 | 243 | — | 245 | 5 | 302 | — | 307 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte zum | ||||||||
| beizulegenden Zeitwert | — | — | — | — | — | — | 2 | 2 |
| Sonstige nichtfinanzielle Vermögenswerte zum | ||||||||
| beizulegenden Zeitwert | — | 2 | — | 2 | — | — | — | — |
| Nettobetrag zu Veräußerungszwecken | ||||||||
| gehaltener Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, | ||||||||
| zum beizulegenden Zeitwert abzüglich | ||||||||
| Veräußerungskosten bewertet | — | — | — | — | — | 369 | — | 369 |
| Gesamt | 21 | 331 | 19 | 371 | 52 | 862 | 27 | 941 |
1 Exklusive zu Veräußerungszwecken gehaltener Vermögenswerte
| 30. Juni 2025 | 31. Dez. 2024 | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 | Gesamt | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 | Gesamt | |
| Derivate | 5 | 226 | — | 231 | 28 | 375 | — | 403 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten zum | ||||||||
| beizulegenden Zeitwert | — | 12 | — | 12 | — | 16 | — | 16 |
| Sonstige Verbindlichkeiten zum beizulegenden | ||||||||
| Zeitwert2 | — | 18 | — | 18 | — | 40 | — | 40 |
| Gesamt | 5 | 255 | — | 260 | 28 | 431 | — | 459 |
1 Exklusive Verbindlichkeiten, die auf "zu Veräußerungszwecken gehalten" umgegliedert wurden
2 Enthält abgesicherte Geschäfte, die in Fair-Value-Hedge-Beziehungen designiert sind und im Zusammenhang mit Produkttauschgeschäften mit der nationalen Bevorratungsgesellschaft in Deutschland stehen
In EUR Mio
| Fortgeführte | Beizulegender | |||
|---|---|---|---|---|
| Anschaffungskosten | Zeitwert | Stufe 1 | Stufe 2 | |
| 30. Juni 2025 | ||||
| Anleihen | 6.294 | 6.162 | 6.162 | — |
| Sonstige verzinsliche Finanzverbindlichkeiten | 115 | 111 | — | 111 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | 6.409 | 6.273 | 6.162 | 111 |
| 31. Dez. 2024 | ||||
| Anleihen | 6.570 | 6.359 | 6.359 | — |
| Sonstige verzinsliche Finanzverbindlichkeiten | 1.070 | 989 | — | 989 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | 7.640 | 7.349 | 6.359 | 989 |
1 Exklusive Verbindlichkeiten, die auf "zu Veräußerungszwecken gehalten" umgegliedert wurden
Die obige Tabelle zeigt den Buchwert und den beizulegenden Zeitwert der finanziellen Verbindlichkeiten, einschließlich ihrer Stufen in der Fair-Value-Hierarchie. Sie enthält keine Angaben zum beizulegenden Zeitwert anderer finanzieller Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet wurden, da der Buchwert einen angemessenen Näherungswert für den beizulegenden Zeitwert darstellt.
| Q2/25 | Q1/25 | Q2/24 | Δ%1 | 1–6/25 | 1–6/24 | Δ% | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 209 | 225 | 229 | –9 | Chemicals | 434 | 457 | –5 |
| 422 | 544 | 573 | –26 | Fuels & Feedstock | 966 | 1.133 | –15 |
| 739 | 881 | 905 | –18 | Energy | 1.620 | 1.805 | –10 |
| 127 | 127 | 115 | 11 | Konzernbereich & Sonstiges | 254 | 232 | 9 |
| 1.497 | 1.777 | 1.823 | –18 | Gesamt | 3.275 | 3.627 | –10 |
| Q2/25 | Q1/25 | Q2/24 | Δ%1 | 1–6/25 | 1–6/24 | Δ% | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 110 | 171 | 180 | –39 | Chemicals | 281 | 347 | –19 |
| 3.938 | 3.824 | 4.395 | –10 | Fuels & Feedstock | 7.762 | 8.230 | –6 |
| 1.736 | 2.218 | 2.054 | –16 | Energy | 3.954 | 4.311 | –8 |
| 4 | 3 | 8 | –46 | Konzernbereich & Sonstiges | 7 | 12 | –46 |
| 5.788 | 6.215 | 6.637 | –13 | Gesamt | 12.003 | 12.901 | –7 |
| Q2/25 | Q1/25 | Q2/24 | Δ%1 | 1–6/25 | 1–6/24 | Δ% | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 319 | 396 | 410 | –22 | Chemicals | 715 | 804 | –11 |
| 4.360 | 4.368 | 4.968 | –12 | Fuels & Feedstock | 8.728 | 9.363 | –7 |
| 2.475 | 3.099 | 2.960 | –16 | Energy | 5.575 | 6.116 | –9 |
| 132 | 129 | 123 | 7 | Konzernbereich & Sonstiges | 261 | 245 | 7 |
| 7.286 | 7.992 | 8.460 | –14 | Gesamt | 15.278 | 16.528 | –8 |
In EUR Mio
| Q2/25 | Q1/25 | Q2/24 | Δ%1 | 1–6/25 | 1–6/24 | Δ% | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 61 | 78 | 112 | –45 | Operatives Ergebnis Chemicals | 139 | 173 | –19 |
| 101 | 67 | 288 | –65 | Operatives Ergebnis Fuels & Feedstock | 167 | 535 | –69 |
| 563 | 829 | 722 | –22 | Operatives Ergebnis Energy | 1.392 | 1.600 | –13 |
| –33 | –19 | –21 | –55 | Operatives Ergebnis Konzernbereich & Sonstiges | –52 | –39 | –36 |
| 692 | 954 | 1.101 | –37 | Operatives Ergebnis Segment Summe | 1.646 | 2.268 | –27 |
| 26 | 30 | 9 | 186 | Konsolidierung: Zwischengewinneliminierung | 56 | 29 | 95 |
| 718 | 984 | 1.110 | –35 | OMV Konzern Operatives Ergebnis | 1.703 | 2.297 | –26 |
1 Q2/25 gegenüber Q2/24
In EUR Mio
| 30. Juni 2025 | 31. Dez. 2024 | |
|---|---|---|
| Chemicals | 1.043 | 7.134 |
| Fuels & Feedstock | 5.104 | 5.023 |
| Energy | 9.941 | 10.031 |
| Konzernbereich & Sonstiges | 250 | 261 |
| Summe | 16.337 | 22.449 |
1 Segmentvermögenswerte bestehen aus immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen. Vermögenswerte, die in die Bilanzposition "Zu Veräußerungszwecken gehaltenes Vermögen" umgegliedert wurden, sind nicht inkludiert.
Am 3. März 2025 haben OMV und ADNOC eine verbindliche Vereinbarung über die Zusammenlegung ihrer Anteile an Borealis und Borouge in ein neues Unternehmen, Borouge Group International, unterzeichnet. Für mehr Informationen siehe Kapitel "OMV und ADNOC gründen ein neues Polyolefins Joint Venture".
Für eine Beschreibung der Transaktionen und Salden mit nahestehenden Unternehmen siehe den OMV Konzernabschluss und Konzernanhang 2024 (Anhangangabe 35 "Nahestehende Unternehmen und Personen"). Seit 31. Dezember 2024 gab es keine neuen wesentlichen Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen in Bezug auf die Liefer- und Leistungsbeziehungen im normalen Geschäftsverlauf.
Wesentliche Dividendenausschüttungen von at-equity bewerteten Beteiligungen können der nachstehenden Tabelle entnommen werden:
In EUR Mio
| 1–6/25 | 1–6/24 | |
|---|---|---|
| Abu Dhabi Oil Refining Company | 44 | 202 |
| Abu Dhabi Petroleum Investments LLC | — | 5 |
| ADNOC Global Trading LTD | 24 | 49 |
| Borouge Beteiligungen1 | 215 | 222 |
| Pearl Petroleum Company Limited | 15 | 11 |
1 Beinhaltet Borouge PLC und Borouge Pte. Ltd.
Für Informationen zu offenen Finanzierungszusagen und Garantien gegenüber at-equity bilanzierten Unternehmen wird auf den OMV Konzernabschluss und Konzernanhang 2024 (Anhangangabe 35 "Nahestehende Unternehmen und Personen") verwiesen. Die Veränderungen in 1–6/25 betrafen eine Erhöhung der in Anspruch genommenen Finanzierung durch Borouge 4 LLC im Rahmen des italienischen Exportkreditagenturvertrags. Dies resultierte in einem garantierten Betrag zum 30. Juni 2025 in Höhe von EUR 981 Mio zuzüglich Zinsen (31. Dezember 2024: EUR 1.009 Mio). Weiters führten zusätzliche Ziehungen aus einem Aktionärsdarlehensvertrag in 1–6/25 zu offenen Finanzierungszusagen gegenüber Borouge 4 LLC zum 30. Juni 2025 in Höhe von EUR 463 Mio (31. Dezember 2024: EUR 615 Mio).
Am 3. Jänner 2025 schloss Bayport Polymers LLC eine Änderung des bestehenden revolvierenden Kreditfazilität-Vertrags ab, wodurch der Höchstbetrag der Kreditfazilität, der von Borealis garantiert wird auf EUR 128 Mio erhöht wurde (31. Dezember 2024: EUR 96 Mio). Die Garantie wurde zum 30. Juni 2025 in Höhe von EUR 111 Mio zuzüglich Zinsen in Anspruch genommen (31. Dezember 2024: EUR 82 Mio).
Am 10. Juni 2025 zahlte Bayport Polymers LLC ein Darlehen an Borealis zurück, womit die Auslagerung von bestimmten Gesellschafterdarlehen abgeschlossen wurde. Dies reduzierte die Darlehensforderungen gegenüber Bayport Polymers LLC auf EUR 44 Mio zum 30. Juni 2025 (31. Dezember 2024: EUR 769 Mio). Die Rückzahlung wurde durch eine syndizierte Baystar Senior Term Loan Fazilität in Höhe von EUR 640 Mio mit drei Tranchen und einer Laufzeit von bis zu 9 Jahren finanziert, die von Borealis in voller Höhe garantiert und als finanzielle Verbindlichkeit in Höhe von EUR 26 Mio ausgewiesen wurde.
Gemäß dem im Jahr 2018 abgeschlossenen Ghasha-Konzessionsvertrag haben der Supreme Council for Financial and Economic Affairs des Emirats Abu Dhabi (SCFEA) und ADNOC der Übertragung des 5%-Anteils von OMV an der Ghasha-Konzession an Lukoil unter Vorbehalt der Erfüllung bestimmter Bedingungen zugestimmt. Für OMV ist zum Abschlussdatum der Transaktion, d. h. am 29. Mai 2025, eine Transaktionsgebühr in Höhe von USD 100 Mio angefallen.
Weitere Informationen zu Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen, einschließlich mit Unternehmen mit staatlichem Naheverhältnis, sind dem OMV Konzernabschluss und Konzernanhang 2024 (Anhangangabe 35 "Nahestehende Unternehmen und Personen") zu entnehmen. Bis zur Veröffentlichung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses für den Berichtszeitraum 1–6/25 gab es keine wesentlichen Änderungen.
Bis zur Veröffentlichung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses für 1–6/25 gab es keine wesentlichen Ereignisse.
Wien, 31. Juli 2025
Der Vorstand
Alfred Stern e.h. Vorstandsvorsitzender und Chief Executive Officer
Erklärung des Vorstands
Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte verkürzte Konzernzwischenabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und dass der Konzernlagebericht ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns bezüglich der wichtigen Ereignisse während der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres und ihrer Auswirkung auf den verkürzten Konzernzwischenabschluss, bezüglich der wesentlichen
Risiken und Ungewissheiten in den restlichen sechs Monaten des Geschäftsjahres und bezüglich der offenzulegenden wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen vermittelt.
Reinhard Florey e.h. Chief Financial Officer
Martijn van Koten e.h. Executive Vice President Fuels & Feedstock Executive Vice President Chemicals
Berislav Gaso e.h. Executive Vice President Energy
Der OMV Finanzkalender und zusätzliche Informationen sind unter / www.omv.com/finanzkalender zu finden.
Florian Greger, Senior Vice President Investor Relations & Sustainability Tel.: +43 1 40440-21600; E-Mail: / [email protected]
Sylvia Shin, Senior Vice President Communications Tel.: +43 1 40440-21357; E-Mail: / [email protected]
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