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Oberbank AG

Quarterly Report Aug 29, 2013

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Quarterly Report

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1 HALBJAHRESLAGEBERICHT 3
1.1 DIE OBERBANK AKTIE 5
1.2 SEGMENT FIRMENKUNDEN 6
1.3 SEGMENT PRIVATKUNDEN 11
1.4 SEGMENT FINANCIAL MARKETS 15
1.5 EIGENMITTEL 17
1.6 RISIKO 17
1.7 AUSBLICK 2013 18
2 VERKÜRZTER ABSCHLUSS 19
2.1 KONZERN-ZWISCHENABSCHLUSS NACH IFRS 19
2.2 KONZERN-BILANZ ZUM 30.6.2013 23
2.3 ENTWICKLUNG DES KONZERNEIGENKAPITALS 24
2.4 ERLÄUTERUNGEN (NOTES) ZUM ZWISCHENBERICHT ZUM 30.6.2013 25
2.5 DETAILS ZUR GEWINN- UND VERLUST-RECHNUNG (in Mio. €) 26
2.6 DETAILS ZUR BILANZ (in Mio. €) 28
3 ERKLÄRUNG DES VORSTANDES GEM. § 87 BÖRSEGESETZ 35
3.1 DIE VERANTWORTUNGSBEREICHE DES VORSTANDES 36
4 HINWEISE 37
5 IMPRESSUM 37

OBERBANK IM ÜBERBLICK

Erfolgszahlen in Mio. € 1. Hj. 2013 +/- 1. Hj. 2012
Zinsergebnis 167,8 15,5 % 145,2
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -32,3 30,8 % -24,7
Provisionsergebnis 58,1 5,4 % 55,1
Verwaltungsaufwand -119,8 3,2 % -116,1
Periodenüberschuss vor Steuern 78,5 6,8 % 73,5
Konzernperiodenüberschuss 66,4 11,0 % 59,8
Bilanzzahlen in Mio. € 30.6.2013 +/- 31.12.2012
Bilanzsumme 17.547,1 -0,7 % 17.675,1
Forderungen an Kunden nach Risikovorsorgen 11.295,5 3,8 % 10.877,0
Primärmittel 11.738,8 1,1% 11.607,9
hievon Spareinlagen 3.331,3 -1,4 % 3.380,1
hievon verbriefte Verbindlichkeiten inkl. Nachrangkapital 2.195,2 -0,6 % 2.208,8
Eigenkapital 1.375,5 2,5 % 1.342,4
Betreute Kundengelder 21.642,6 0,4 % 21.558,0
Eigenmittel nach BWG in Mio. € 30.6.2013 +/- 31.12.2012
Bemessungsgrundlage 10.704,0 2,1 % 10.481,9
Eigenmittel 1.754,3 -0,5 % 1.762,5
hievon Kernkapital (Tier I) 1.242,2 -0,3 % 1.245,4
Eigenmittelüberschuss 832,4 -3,0 % 857,9
Kernkapitalquote in % 11,61 -0,27 %-P. 11,88
Eigenmittelquote in % 16,39 -0,32 %-P. 16,81
Unternehmenskennzahlen in % 1. Hj.2013 +/- 1. Hj. 2012
Return on Equity vor Steuern (Eigenkapitalrendite) 11,58 -0,13 %-P. 11,71
Return on Equity nach Steuern 9,79 0,26 %-P. 9,53
Cost-Income-Ratio (Kosten-Ertrag-Relation) 51,94 -2,24 %-P. 54,18
Risk-Earning-Ratio (Kreditrisiko/Zinsergebnis) 19,23 2,24 %-P. 16,99
Ressourcen 1. Hj. 2013 +/- GJ 2012
Durchschnittlich gewichteter Mitarbeiterstand 2.000 -20 2.020

1 HALBJAHRESLAGEBERICHT

Lage des Oberbank Konzerns im 1. Halbjahr 2013:

Die Oberbank hat im ersten Halbjahr 2013 in allen wichtigen Bereichen eine herausragende Entwicklung erreicht! Das Betriebsergebnis sowie der Überschuss vor und nach Steuern sind klar angestiegen, wir haben bei Krediten und Einlagen weitere Zuwächse erzielt, die Entwicklung beim Kreditrisiko war besonders erfreulich und wir haben unsere ohnehin sehr gute Kapitalausstattung noch einmal verbessert.

Deutlich bessere Entwicklung als der Gesamtmarkt

  • Betriebsergebnis + 12,8 %, Überschuss vor Steuern + 6,8 %, nach Steuern + 11,0 %!
  • Weiterhin besonders günstiges Kreditrisiko

Nach den bisher vorliegenden Zahlen mussten die österreichischen Banken im ersten Quartal 2013 einen deutlichen Betriebsergebniseinbruch um rund 30 % hinnehmen. Uns ist es hingegen gelungen, das Betriebsergebnis in den ersten beiden Quartalen um 12,8 % auf 110,8 Mio. Euro deutlich zu steigern.

Dieses ausgezeichnete Ergebnis erlaubt uns weiterhin eine besonders vorsichtige Vorsorgepolitik. Obwohl das Kreditrisiko sehr günstig ist, haben wir 32,3 Mio. Euro an Vorsorgen gebildet, um 30,8 % mehr als im ersten Halbjahr 2012.

Damit ergibt sich für das erste Halbjahr 2013 ein Überschuss vor Steuern von 78,5 Mio. Euro, um 6,8 % mehr als im ersten Halbjahr 2012. Der Überschuss nach Steuern stieg sogar um 11,0 % auf 66,4 Mio. Euro an.

Zuwächse im Zins- und Dienstleistungsergebnis, solide Kostenstruktur

  • 15,5 % Zuwachs beim Zinsergebnis, 5,4 % im Dienstleistungsgeschäft
  • Verwaltungsaufwand um 3,2 % nur moderat gestiegen
  • Cost-Income-Ratio deutlich besser als im Gesamtmarkt

Das Zinsergebnis stieg im Vorjahresvergleich in Summe um 15,5 % / 22,6 Mio. auf 167,8 Mio. Euro.

Beim operativen Zinsergebnis verzeichneten wir einen Zuwachs um 5,7 % auf 143,2 Mio. Euro, die Equity-Erträge entwickelten sich von 9,7 Mio. auf 24,6 Mio. Euro ganz hervorragend.

Ebenfalls sehr erfreulich lief das Dienstleistungsgeschäft, wo das Ergebnis um 5,4 % auf 58,1 Mio. Euro stieg. Besonders gut haben sich dabei der Zahlungsverkehr mit einem Ergebniszuwachs von 7,4 % auf 20,9 Mio. Euro und das Wertpapiergeschäft mit einem Ergebnisanstieg um 13,4 % auf 18,7 Mio. Euro entwickelt.

Der Verwaltungsaufwand stieg um 3,2 % auf 119,8 Mio. Euro klar weniger stark als die Erträge, daraus resultiert eine Cost-Income-Ratio von 51,9 % (Zum Vergleich: die Cost-Income-Ratio im Gesamtmarkt lag 2012 bei knapp 61 %!).

Anstieg der Finanzierungsleistung um 3,4 % auf 11,7 Mrd. Euro

Kommerz- und Privatkredite tragen das Wachstum

Die Kommerzkredite stiegen zum 30.6.2013 um 3,1 % auf 9,5 Mrd. Euro, wobei der Zuwachs in erster Linie auf der hervorragenden Entwicklung der Investitionsfinanzierungen (+ 5,5 % auf 6,5 Mrd. Euro) beruht. Bei den Privatkrediten kam es zu einem Anstieg um 4,5 % auf 2,2 Mrd. Euro. Die Neuvergabe war vor allem im Juni 2013 besonders hoch, gleichzeitig gingen die hohen vorzeitigen Rücklösungen merklich zurück.

Betreute Kundenvermögen beweisen Vertrauen in die Oberbank

Anstieg um 6,4 % / 1,3 Mrd. auf 21,6 Mrd. Euro trotz sinkender Sparquote

Trotz der österreichweit weiterhin rückläufigen Sparquote konnten wir im Einlagenbereich wieder mit unserer Bonität punkten: Die Primäreinlagen sind im Vorjahresvergleich um 2,7 % auf 11,7 Mrd. Euro gestiegen, das Depotvolumen unserer Kunden sogar um 11,1 % Mio. auf 9,9 Mrd. Euro.

Mit den Primäreinlagen und den Wertpapieren auf Kundendepots betreuen wir 21,6 Mrd. Euro Kundenvermögen, um 6,4 % oder 1,3 Mrd. Euro mehr als vor einem Jahr!

Weiterhin sehr gute Kennzahlen

  • RoE vor Steuern 11,58 %, nach Steuern 9,79 %
  • Kernkapitalquote auf 11,61 % gesteigert
  • Eigenmittelquote 16,39 %

Der Return on Equity liegt mit 11,58 % vor und 9,79 % nach Steuern weiterhin auf besonders gutem Niveau. Das Kernkapital der Oberbank stieg im Jahresabstand um knapp 7 % auf 1.242,2 Mio. Euro, die Kernkapitalquote von 10,92 % auf 11,61 %.

Die Eigenmittel stiegen auf 1.754,3 Mio. Euro um 7,0 % ebenfalls deutlich an, die Eigenmittelquote von 16,39 % ist mehr als doppelt so hoch wie gesetzlich vorgeschrieben.

1.1 DIE OBERBANK AKTIE

Kennzahlen der Oberbank Aktien 1. Hj. 2013 1. Hj. 2012
Anzahl Stamm-Stückaktien 25.783.125 25.783.125
Anzahl Vorzugs-Stückaktien 3.000.000 3.000.000
Höchstkurs Stamm-/Vorzugsaktie in € 48,50/38,70 48,10/39,75
Tiefstkurs Stamm-/Vorzugsaktie in € 47,70/37,80 47,15/38,20
Schlusskurs Stamm-/Vorzugsaktie in € 48,00/37,80 47,60/38,20
Marktkapitalisierung in Mio. € 1.351,0 1.341,9
IFRS-Ergebnis pro Aktie in € annualisiert 4,62 4,17
Kurs-/Gewinn-Verhältnis Stammaktie 10,39 11,41
Kurs-/Gewinn-Verhältnis Vorzugsaktie 8,18 9,16

Die Oberbank Aktie hat sich im ersten Halbjahr 2013 weiterhin stabil entwickelt.

Oberbank Stamm- und Vorzugsaktien im Vergleich zum ATX

1.2 SEGMENT FIRMENKUNDEN

Beträge in Mio. € 1. Hj. 2013 1. Hj. 2012 +/- absolut +/- %
Zinsergebnis 105,7 97,3 8,4 8,6
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -11,0 -18,3 7,3 -39,9
Provisionsergebnis 29,4 30,3 -0,9 -2,9
Handelsergebnis -0,1 0,2 -0,3 >-100
Verwaltungsaufwand -63,0 -59,2 -3,7 6,3
Sonstiger betrieblicher Erfolg 6,2 6,4 -0,2 -2,6
Außerordentliches Ergebnis 0,0 0,0 0,0
Periodenüberschuss vor Steuern 67,3 56,6 10,6 18,8
Ø Kredit- und Marktrisikoäquivalent (BWG) 8.180,0 7.861,0 319,0 4,1
Ø zugeordnetes Eigenkapital 856,9 764,5 92,4 12,1
Return on Equity (RoE) 15,7 % 14,8 % 0,9 %-P.
Cost-Income-Ratio 44,6 % 44,2 % 0,4 %-P.

Ergebnissteigerung im Segment Firmenkunden

Das Segment Firmenkunden verzeichnete eine Ergebnisverbesserung: Der Periodenüberschuss vor Steuern erhöhte sich um 18,8 % / 10,6 Mio. auf 67,3 Mio. Euro.

Das Zinsergebnis stieg gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum um 8,6 % / 8,4 Mio. auf 105,7 Mio. Euro an. Die Risikovorsorgen im Kreditgeschäft gingen um 39,9 % / 7,3 Mio. auf 11,0 Mio. Euro zurück. Das Provisionsergebnis verzeichnete einen Rückgang von 2,9 % / 0,9 Mio. auf 29,4 Mio. Euro.

Die Verwaltungsaufwendungen verzeichneten einen Anstieg um 6,3 % / 3,7 Mio. auf 63,0 Mio. Euro, der sonstige betriebliche Erfolg reduzierte sich um 2,6 % / 0,2 Mio. auf 6,2 Mio. Euro.

Der Return on Equity stieg um 0,9 %-Punkte auf 15,7 %, die Cost-Income-Ratio erhöhte sich um 0,4 %-Punkte auf 44,6 %.

Mehr als 41.900 Firmenkundinnen und -kunden

Der positive Trend bei der Neukundengewinnung setzte sich auch im ersten Halbjahr 2013 fort, seit Jahresbeginn konnten wir 2.917 neue Firmenkundinnen und -kunden gewinnen. Derzeit betreut die Oberbank 41.936 Firmenkundinnen und -kunden.

Kommerzkredite

Im Gesamtmarkt war die Entwicklung der Kreditvergabe schwach. In Österreich betrug der Kreditzuwachs zuletzt nur noch 0,8 %, im Euroraum ist das Wachstum sogar negativ. Das Kreditvolumen der Oberbank beträgt hingegen 11,7 Mrd. Euro, um 3,5 % / 381,6 Mio. mehr als ein Jahr zuvor. Davon entfallen 9,5 Mrd. Euro auf die Kommerzkredite, mit einem erfreulichen Zuwachs im Jahresabstand um 3,1 % / 288,6 Mio. Euro.

Kommerzkredite Zuwachs im Jahresabstand
Stand 30.6.2013 Stand 30.6.2012 absolut in %
€ 9.529,7 Mio. € 9.241,1 Mio. € 288,6 Mio. 3,1 %

Investitionsfinanzierung

Das Obligo der Investitionsfinanzierung erhöhte sich um 5,5 % oder 341,1 Mio. auf 6.552,6 Mio. Euro. Dies zeigt, dass sich die Firmenkundinnen und -kunden der Oberbank auch unter schwierigen Rahmenbedingungen dynamisch entwickeln.

Investitionsfinanzierung Zuwachs im Jahresabstand
Stand 30.6.2013 Stand 30.6.2012 absolut in %
€ 6.552,6 Mio. € 6.211,5 Mio. € 341,1 Mio. 5,5 %

Für die Unternehmensfinanzierung ist der richtige Finanzierungsmix mit der Beratung über die vielfältigen Fördermöglichkeiten von großer Bedeutung. Die Oberbank hat besondere Stärken in der flexiblen und zielgerichteten Unterstützung ihrer Kundinnen und Kunden bei der Auswahl und Abwicklung von Förderungen. Daher wurden im ersten Halbjahr 2013 wieder 230 Förderneukundinnen und -kunden gewonnen. Dies spiegelt sich auch in der fördertechnischen Abwicklung von 534 österreichischen und deutschen Investitions- bzw. Innovationsprojekten wider, eine Steigerung von 50 % im Vergleich zum ersten Halbjahr 2012. Das Förderkreditobligo konnte per 30.6.2013 im Jahresvergleich um 7,8 % auf 572,1 Mio. Euro gesteigert werden. Bei den ERP-Förderkrediten belegt die Oberbank einen Spitzenplatz unter den österreichischen Banken: Bei der Neuvergabe von ERP-Industriekrediten liegt die Oberbank mit 20 % Marktanteil wiederum auf dem ersten Platz.

Leasing

Die Leasing-Kundenforderungen stiegen im Vorjahresvergleich um 1,5 % oder 22,0 Mio. auf 1.524,0 Mio. Euro.

Leasing-Kundenforderungen Zuwachs im Jahresabstand
1. Halbjahr 2013 1. Halbjahr 2012 absolut in %
€ 1.524,0 Mio. € 1.502,0 Mio. € 22,0 Mio. 1,5 %

Im zweiten Quartal des neuen Geschäftsjahres legte das Neugeschäft mit 111,4 Mio. Euro gegenüber dem dritten (+5 %) und vierten Quartal des Vorjahres (+17 %) zu. Dennoch konnte das sehr gute Neugeschäftsvolumen des ersten Halbjahres 2012 nicht ganz erreicht werden.

Insgesamt ist im Markt eine unverändert hohe Vorsicht bei Erweiterungsinvestitionen bemerkbar. Die Mehrzahl der getätigten Investitionen dient der Ersatzbeschaffung bzw. der Hebung von Effizienzsteigerungs- und Flexibilisierungspotentialen. Regional haben sich die Expansionsmärkte, insbesondere Ungarn, weiterhin gut entwickelt.

Exportfinanzierung

Die Statistik Austria geht für 2013 von leicht steigenden Exporten trotz international verhaltener Konjunkturprognosen aus. Das erste Halbjahr war für die Exporteure herausfordernd, die Unternehmen behaupten sich jedoch im internationalen Wettbewerb, gewinnen Marktanteile und setzen Schritte in neue Märkte. Die Oberbank als Partner konnte daher im Exportgeschäft deutliche Zuwächse erzielen. Rund 350 Exportprojekte wurden begleitet, das Obligo der Exportfinanzierungen stieg auf knapp 850 Mio. Euro und mit knapp 12 % Marktanteil liegt die Oberbank weiterhin auf dem 2. Platz im österreichweiten Ranking bei Exportfondskrediten.

Dokumenten- und Garantiegeschäft

Die importierenden Unternehmen reagierten mit Zurückhaltung in der Einkaufspolitik auf die Prognosen nachlassender Konsumnachfrage, der Exportbereich war gekennzeichnet durch den Verlust ganzer Märkte (Stichwort: Sanktionen) und durch Vorsicht der Exporteurinnen und Exporteure bei Einzeltransaktionen (Stichwort: niedrigere Losgrößen). Insgesamt führte dies zu rückläufigen Transaktionszahlen (-12 %) und korrespondierenden Ertragsrückgängen.

Seit kurzem steigt jedoch die Zuversicht unserer Kundinnen und Kunden wieder und es kann mit einer positiven Entwicklung im zweiten Halbjahr gerechnet werden.

Strukturierte Finanzierungen

Im ersten Halbjahr 2013 setzte sich die rege Investitionstätigkeit der Unternehmen im Einzugsgebiet der Oberbank fort. Die Anzahl der bearbeiteten Fälle erhöhte sich um erfreuliche 52 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Insbesondere bei klassischen Investitionsfinanzierungen war der Kapitalbedarf der Kundinnen und Kunden der Oberbank sehr hoch und übertraf das Niveau des Vergleichszeitraumes des Vorjahres deutlich. Während die Nachfrage nach Refinanzierungen etwas unterhalb des Vorjahresniveaus verblieb, war im Bereich des Forderungsmanagements ein erhöhter Bedarf zu verzeichnen. Vor dem Hintergrund der verstärkten Nachfrage nach Sachwerten war bei Immobilienfinanzierungen eine außerordentlich rege Finanzierungsnachfrage zu beobachten.

Oberbank Opportunity Fonds

Trotz der wechselhaften wirtschaftlichen Rahmenbedingungen besteht in den unterschiedlichsten Branchen Akquisitionsbereitschaft. Seit Jahresbeginn hatte der Oberbank Opportunity Fonds 75 Anfragen, die neben Expansionsfinanzierungen vor allem diverse Formen des Gesellschafterwechsels wie Management Buy-In, Management Buy-Out und Owners Buy-Out umfassen.

Besondere Bedeutung kommt dem Buy-Out durch Private-Equity-Fonds zu. In diesem Bereich profitiert der Oberbank Opportunity Fonds von seinem Netzwerk an befreundeten Finanzinvestoren und von seiner Positionierung als zuverlässiger, solider und flexibler Partner.

Ein wichtiges Finanzierungsthema ist auch die Stärkung der Haftkapitalquote und die Sicherstellung einer gesunden Bilanzstruktur in Phasen des unternehmerischen Umbruchs. Hier hat die Finanzkrise zweifellos zu einer Sensibilisierung beigetragen. Als Finanzierungspartner mit einer starken Regionalbank im Rücken kann sich der Oberbank Opportunity Fonds auch in diesem Bereich hervorragend positionieren.

Seit dem Bestehen des Oberbank Opportunity Fonds wurden bereits 39 Transaktionen mit Eigen- und/oder Mezzaninkapital finanziell begleitet. Das kommittierte Gesamtvolumen beläuft sich auf 86,2 Mio. Euro, das gesamte Fondsvolumen beläuft sich auf 150 Mio. Euro. Vom aushaftenden Obligo per 30.6.2013 in Höhe von 45,7 Mio. Euro entfallen 20,6 Mio. Euro auf Eigenkapital und 25,1 Mio. Euro auf Mezzaninkapital.

Zahlungsverkehr

Die Zahlungsverkehrserträge entwickelten sich im ersten Halbjahr 2013 mit einem Plus von 7,5 % klar positiv. Die Umstellung zum österreichischen Zahlungsverkehrs-Clearing ist erfolgt: Der nationale Zahlungsverkehr wird über das Clearing der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) abgewickelt.

1. Halbjahr 2013
Zahlungsverkehrsmengen FirmenkundInnen PrivatkundInnen Summe
Elektronische ZV-Kundenaufträge 10.664.443 2.493.279 13.157.722
Beleghafte ZV-Kundenaufträge 273.113 412.880 685.993
Summe 10.937.556 2.906.159 13.843.715
Elektronischer Auftragsanteil 97,5 % 85,8 % 95,0 %
Beleghafter Auftragsanteil 2,5 % 14,2 % 5,0 %

SEPA (Single Euro Payments Area)

Die Oberbank unterstützt ihre Kundinnen und Kunden sowohl vor Ort als auch über die Mailadresse [email protected], von der SEPA-Vorbereitung über die Beantwortung von Fragen und die Konvertierung von Kontonummer/Bankleitzahl auf IBAN bis hin zur Anforderung einer Gläuberiger-ID. Die SEPA-Informationsoffensive der Oberbank wurde mit mehreren Kundenveranstaltungen im ersten Halbjahr 2013 fortgesetzt, u.a. mit Informationen, wie Lastschriften einzureichen sind.

Internationales Banken- und Institutionen-Netzwerk

Die kontinuierliche Unterstützung der exportorientierten Unternehmen bei deren weltweiten Aktivitäten, vor allem in den Wachstumsländern, war im ersten Halbjahr 2013 weiterhin gefragt. Neben der Risikoübernahme von Länderund Bankenrisiken für die international tätigen Unternehmen, kam auch dem gegenseitigen Liquiditätsaustausch unter Kreditinstituten wieder größere Bedeutung zu. Insbesondere wurden die Kontakte zu Netzwerkbanken in Zentral- und Osteuropa sowie in Russland, China und Südost-Asien weiter gepflegt und ausgebaut. Das Vertrauen in die Oberbank ist ungebrochen hoch, somit verfügt die Oberbank über besonders attraktive Liquiditätsreserven.

Risikomanagement, Veranlagung

Zins- und Währungsrisikomanagement

Der EUR/USD Wechselkurs wies im ersten Halbjahr 2013 mehr als 7 % Schwankungsbreite auf. Die für unsere Kundinnen und Kunden wichtigste Absicherungswährung war somit ähnlich volatil wie in der Vorjahresvergleichsperiode. Eine Entspannung der Staatsschuldenkrise in Europa zu Jahresbeginn, gefolgt von schrittweise besser werdenden Wirtschaftsaussichten in den USA, waren nur einige der Treiber für diese Bewegung. Viele unserer Firmenkundinnen und -kunden nutzten die Marktbewegungen, um ihre Import- und Exportgeschäfte mit den bewährten Absicherungsprodukten gegen Währungsschwankungen zu sichern. Dabei stand vor allem die Absicherung mittels Devisentermingeschäft im Mittelpunkt. Bei der Nutzung von Devisenoptionen verzeichneten wir eine leichte Belebung.

Direktkundenbetreuung

Kurzfriste Geldmarktgeschäfte und Absicherungsgeschäfte im Währungsbereich standen im Zentrum der Aktivitäten der Direktkundenbetreuung, wobei die Unternehmen eine hohe Liquiditätspräferenz zeigten. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich der Anteil der kurzfristig gebundenen Gelder.

EMIR (European Market Infrastructure Regulation)

Mit den neuen regulatorischen Vorschriften zum Thema EMIR stellt die EU das Thema Derivate verstärkt ins Zentrum. Die damit verbundenen Auswirkungen auf unsere Kundinnen und Kunden wurden und werden auch weiterhin von der Direktkundenbetreuung analysiert. In der Folge werden die erforderlichen Schritte umgesetzt. Dieser Prozess wird sich durch das gesamte Jahr 2013 ziehen.

Primärmittel

Die offensive Geldpolitik der EZB führte im ersten Halbjahr 2013 dazu, dass die Zinsen für kurzfristige Veranlagungen auf tiefem Niveau verharrten. Die Senkung des Leitzinses von 0,75 % auf 0,5 % untermauerte diesen Trend.

Der richtungsweisende 3 Monats Euribor (European Interbank Offered Rate) Zinssatz wies zwischen Höchst- und Tiefstwert eine Differenz von 0,05 % auf. Der EONIA (Euro OverNight Index Average) Zinssatz verharrte im Berichtszeitraum — von einigen wenigen Ausnahmen abgesehen — auf Werten, die unter 0,10 % lagen.

Auffällig war in den letzten Monaten, dass Kundinnen, Kunden, Investorinnen und Investoren trotz rückläufiger Zinsen vermehrt auf hohe Liquidität setzten. Der Anstieg der Sichteinlagen in der Oberbank seit Jahresbeginn war mit mehr als 13 % stärker als in früheren Vergleichsperioden.

Die Cash Garant Produktreihe wurde im ersten Halbjahr 2013 erfolgreich fortgesetzt. Eine attraktive Verzinsung, gepaart mit der Bonität der Oberbank und wiederkehrenden, definierten Rücklösungsmöglichkeiten fanden weiterhin das Interesse der Kundinnen und Kunden.

1.3 SEGMENT PRIVATKUNDEN

Beträge in Mio. € 1. Hj. 2013 1. Hj. 2012 +/- absolut +/- %
Zinsergebnis 28,5 27,9 0,5 1,9
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -1,5 -5,7 4,1 -72,8
Provisionsergebnis 28,7 24,8 3,9 15,6
Handelsergebnis 0,0 0,0 0,0
Verwaltungsaufwand -41,6 -42,8 1,1 -2,6
Sonstiger betrieblicher Erfolg 1,5 2,7 -1,2 -44,8
Außerordentliches Ergebnis 0,0 0,0 0,0
Periodenüberschuss vor Steuern 15,5 7,0 8,4 >100
Ø Kredit- und Marktrisikoäquivalent (BWG) 1.192,4 1.179,4 13,0 1,1
Ø zugeordnetes Eigenkapital 124,9 114,7 10,2 8,9
Return on Equity (RoE) 24,7 % 12,2 % 12,5 %-P.
Cost-Income-Ratio 71,0 % 77,1 % -6,1 %-P.

Erfreuliche Entwicklung

Der Periodenüberschuss vor Steuern im Segment Privatkunden stieg um 120,0 % / 8,4 Mio. auf 15,5 Mio. Euro.

Das Zinsergebnis erhöhte sich um 1,9 % / 0,5 Mio. auf 28,5 Mio. Euro, das Provisionsergebnis wuchs um 15,6 % / 3,9 Mio. auf 28,7 Mio. Euro.

Die Risikovorsorgen verringerten sich gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 72,8 % / 4,1 Mio. auf 1,5 Mio. Euro. Die Verwaltungsaufwendungen reduzierten sich um 2,6 % / 1,1 Mio. auf 41,6 Mio. Euro. Der sonstige betriebliche Erfolg ging um 1,2 Mio. auf 1,5 Mio. Euro zurück.

Der Return on Equity erhöhte sich um 12,5 %-Punkte auf 24,7 %, die Cost-Income-Ratio verbesserte sich um 6,1 %-Punkte auf 71,0 %.

Privatkundinnen und -kunden

Seit Jahresbeginn konnten 10.921 Privatkundinnen und -kunden neu gewonnen werden. Per 30.6.2013 betreute die Bank in allen in- und ausländischen Geschäftsbereichen 305.634 Privatkundinnen und -kunden. Im Vergleich zum Vorjahr gibt es einen leichten Rückgang von 0,5 % / 1.404 Personen. Dieser ist auf Bereinigungsaktionen im ersten Halbjahr 2013 zurückzuführen. Ein weiterer spürbarer Einflussfaktor ist der Rückgang der deutschen Kundinnen und Kunden in den grenznahen Filialen zu Deutschland aufgrund der veränderten rechtlichen Rahmenbedingungen.

Privatkonten

Seit Jahresbeginn hat der Bestand an Privatkonten um 954 Stück auf 174.468 Stück zugenommen. Im Jahresabstand beträgt der Zuwachs 1.666 Stück oder 1,0 %.

Privatkontoanzahl Zuwachs im Jahresabstand
Stand 30.6.2013 Stand 30.6.2012 absolut in %
174.468 172.802 1.666 1,0 %

Privatkredite

Europaweit hat sich das Wachstum der Privatkredite deutlich abgeschwächt, zuletzt wurde im Jahresabstand nur noch ein Wachstum von 0,2 % erreicht.

Bei der Oberbank war die Entwicklung deutlich besser: die Neuvergabe ist auf sehr guten Niveau, die Dynamik der Tilgungen hat nachgelassen und deshalb sind die Privatkredite im Vergleich zum 30.6.2012 um 4,5 % / 93,0 Mio. auf 2.146,0 Mio. Euro gestiegen. Besonders erfreulich ist, dass das Wachstum von allen Märkten getragen wird.

Privatkredite Zuwachs im Jahresabstand
Stand 30.6.2013 Stand 30.6.2012 absolut in %
€ 2.146,0Mio. € 2.053,0 Mio. € 93,0 Mio. 4,5 %

Spareinlagen

Das Volumen der Spareinlagen hat sich im Vergleich zum 30.6.2012 um 2,9 % oder 101,0 Mio. auf 3.331,3 Mio. Euro reduziert, wobei sich das Verhältnis der variablen Spareinlagen zu den fix verzinsten Kapitalsparbüchern zu Gunsten der variablen Sparbücher geändert hat. Die Sparquote ist österreichweit weiterhin sehr niedrig. Nach einem leichten Anstieg im Jahr 2012 auf 7,7 % ist die Sparquote im ersten Quartal 2013 wieder auf 7,0 % gesunken.

Spareinlagen Zuwachs im Jahresabstand
Stand 30.6.2013 Stand 30.6.2012 absolut in %
€ 3.331,3 Mio. € 3.432,3 Mio. - € 101,0 Mio. -2,9 %

Wertpapiergeschäft

Nachdem viele Börsen im Mai ihre Jahreshöchststände erreicht haben kam es im Juni zu einer kräftigeren Korrektur. Auffallend war zudem der starke Preisrückgang bei Gold, der im ersten Quartal eingeläutete Abwärtstrend setzte sich fort. Auch die Anleihepreise schwankten gegen Quartalsende stärker, generell verblieben die Kapitalmarktzinsen jedoch auf sehr tiefem Niveau.

In unserer Asset-Allocation befand sich im zweiten Quartal ein hoher Aktienanteil. Die Festigung der wirtschaftlichen Erholung in den USA als positiven Katalysator schätzten wir höher ein als die negativen Folgen einer rigideren Zinspolitik der Notenbanken. Die Gewinnsituation der Unternehmen bleibt nach wie vor auf sehr hohem Niveau zumindest stabil.

Bei der Platzierung österreichischer Unternehmensanleihen war die Oberbank im zweiten Quartal wieder in mehreren Konsortien vertreten. Konkret nahmen wir eine Konsortialrolle ein beim oberösterreichischen Flugzeugzulieferer FACC, beim Verpackungskonzern Constantia Flexible Group GmbH (Hybridanleihe) sowie bei der STRABAG SE.

Der im Juni zur Emission aufgelegte 3 Banken Top-Rendite Fonds 2019 war als Anschlussprodukt an einen fällig gewordenen Unternehmensanleihen-Laufzeitfonds eines der am stärksten nachgefragten Fondsprodukte.

In diesem Umfeld verzeichneten wir einen kräftigen Anstieg des Wertpapier-Provisionsergebnisses von 16,5 Mio. auf 18,7 Mio. Euro. Das entspricht einem Anstieg von 13,4 %. Die verwahrten Kurswerte stiegen im Jahresabstand ebenfalls kräftig um fast eine Milliarde Euro bzw. 11,1 % auf 9,9 Mrd. Euro an.

Eigene Emissionen

Mit Oberbank Anleihen, ausgestattet als Fixzins- oder Stufenzinsanleihen, waren wir wieder permanent am Markt. Für kurzfristig agierende Anleger wurden weitere Produkte aus der Cash-Garant Familie, die Tranchen XIX und XX, emittiert. Im ersten Halbjahr 2013 betrug das Neuabsatzvolumen 249,5 Mio. Euro, hievon 109,2 Mio. Euro im zweiten Quartal 2013.

3-Banken Wohnbaubank AG

Der Absatz an 3 Banken-Wohnbaubank AG Wohnbauanleihen entwickelt sich gut. Die im Juni geschlossene Emission in Treuhand für die Oberbank AG wurde bereits an der Wiener Börse eingeführt, das Gesamtemissionsvolumen beträgt 17,0 Mio. Euro. Eine Folgeemission wurde bereits in das Emissionsprogramm aufgenommen.

Private Banking & Asset Management

Die sehr erfreuliche Entwicklung im Private Banking setzte sich im ersten Halbjahr 2013 weiter fort. In unserer Vermögensverwaltung (iPM — individuelles Portfoliomanagement) verwalten wir 265,3 Mio. Euro, um 19,2 % / 42,7 Mio. Euro mehr als im ersten Halbjahr 2012. Auch die Gewinnung von Neugeld und Spezialfondsmandaten entwickelt sich sehr gut. Die Tradingaktivitäten unserer Brokeragekundinnen und -kunden bewegen sich nach wie vor auf hohem Niveau.

Fondsgeschäft: 3 Banken-Generali Investment GmbH

Die 3 Banken-Generali Investment-Gesellschaft konnte das verwaltete Fondsvolumen im ersten Halbjahr 2013 um 120 Mio. Euro oder 2,0 % auf 6,2 Mrd. Euro steigern. Wie schon in den Vorjahren konnte damit das Wachstum des Marktes (-0,1 %) neuerlich übertroffen werden.

Besonders erfreulich entwickelt sich weiterhin das Spezialfondsgeschäft durch Zuflüsse aus bestehenden Mandaten oder von neu gewonnenen Kundinnen und Kunden. Im Bereich der Publikumsfonds erfreuen sich Strategien mit ausgewählten substanz- und dividendenstarken Aktien reger Nachfrage.

Das Finanzmarktumfeld war in den ersten fünf Monaten des Jahres von einer ausgesprochen soliden Entwicklung an den Anleihen- und Aktienmärkten geprägt, gefolgt von einer Korrekturphase im Juni. Ungeachtet der aktuellen Diskussionen über die verschiedenen Notenbankaktivitäten ist gerade in der Euro-Zone von unverändert tiefen Zinsen am kurzen Ende auszugehen. Diversifizierte Anlagestrategien werden daher weiterhin eine hohe Nachfrage verspüren, auch wenn mit einem grundsätzlichen Anstieg der Marktvolatilitäten zu rechnen ist.

Bausparen

Im ersten Halbjahr 2013 ist die Anzahl der von der Oberbank für die Bausparkasse Wüstenrot abgeschlossenen Bausparverträge mit 6.789 im Vergleich zum Vorjahr um 28,1 % gestiegen; zudem ist es auch das bisher beste erste Halbjahr seit Beginn der Kooperation mit der Bausparkasse Wüstenrot.

Das Bausparen ist bei den Kundinnen und Kunden wieder sehr beliebt und die im Vorjahr erfolgte Kürzung der staatlichen Bausparprämie ist kein Thema mehr.

Versicherungen

Das erste Halbjahr 2013 ist sehr gut gelaufen. Bei den kapitalbildenden Lebensversicherungen in Österreich und Deutschland wurden auch im zweiten Quartal gute Erfolge erzielt, insbesondere bei den konservativen, klassischen Lebensversicherungen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erhöhte sich die Prämiensumme bei den Kapitalversicherungen um 8 %. Besonders erfreulich entwickelte sich auch der Absatz bei der neu eingeführten Sparte Unfallversicherungen. Gesamt betrachtet erhöhte sich im Versicherungsbereich die Prämiensumme im Vergleich zum ersten Halbjahr 2012 von 35,1 Mio. Euro um 26,8 % / 9,4 Mio. Euro auf 44,5 Mio. Euro.

Versicherungen - Prämiensumme Zuwachs im Jahresabstand
Stand 30.6.2013 Stand 30.6.2012 absolut in %
€ 44,5 Mio. € 35,1 Mio. € 9,4 Mio. 26,8 %

eBanking

Immer mehr Kundinnen und Kunden wünschen sich mehr Flexibilität bei den digitalen Zugangs- und Kommunikationswegen zu ihrer Bank. Die Oberbank ist mit der neuen App diesem Trend gefolgt. Alle Personen, die einen eBanking Zugang haben, haben mit dem Smartphone rund um die Uhr und überall Zugriff auf viele Banking-Funktionen, auf innovative Services sowie auf praktische Features im In- und Ausland.

Die Einführung der Oberbank App im zweiten Quartal 2013 ist eine Erfolgsgeschichte. Innerhalb des ersten Monats gab es knapp 6.000 Downloads in den App Stores und über 48.000 Anmeldungen.

Auch das klassische eBanking steht nach wie vor hoch im Kurs. So stiegen im ersten Halbjahr zum Vergleichszeitraum des Vorjahres die Anzahl der Transaktionen um 11 % und der Gesamtumsatz um 14 %.

1.4 SEGMENT FINANCIAL MARKETS

Im Segment Financial Markets werden das Ergebnis der Beteiligungen, der Handelstätigkeit und das Zinsergebnis aus dem Überhang der unverzinslichen Passiva sowie der Fristentransformation dargestellt.

Beträge in Mio. € 1. Hj. 2013 1. Hj. 2012 +/- absolut +/- %
Zinsergebnis 33,6 20,0 13,6 68,4
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -19,7 -0,7 -19,0 >100
Provisionsergebnis 0,0 0,0 0,0
Handelsergebnis 2,5 4,5 -2,0 -44,3
Verwaltungsaufwand -3,0 -2,8 -0,2 8,0
Sonstiger betrieblicher Erfolg -6,0 -0,3 -5,7 >100
Außerordentliches Ergebnis 0,0 0,0 0,0
Periodenüberschuss vor Steuern 7,3 20,6 -13,3 -64,5
Ø Kredit- und Marktrisikoäquivalent (BWG) 3.581,1 3.876,7 -295,5 -7,6
Ø zugeordnetes Eigenkapital 375,2 377,0 -1,9 -0,5
Return on Equity (RoE) 3,9 % 10,9 % -7,0 %-P.
Cost-Income-Ratio 10,1 % 11,6 % -1,5 %-P.

Im Segment Financial Markets liegt der Periodenüberschuss vor Steuern bei 7,3 Mio. Euro. Dies bedeutet einen Rückgang von 64,5 % oder 13,3 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr.

Beim Zinsergebnis ist eine Steigerung um 68,4 % / 13,6 Mio. auf 33,6 Mio. Euro zu verzeichnen. Die Risikovorsorgen verzeichnen gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres einen Anstieg von 19,0 Mio. auf 19,7 Mio. Euro. Das Handelsergebnis reduzierte sich um 44,3 % / 2,0 Mio. auf 2,5 Mio. Euro. Der Verwaltungsaufwand erhöhte sich um 8,0 % / 0,2 Mio. auf 3,0 Mio. Euro.

Der Return on Equity sank um 7,0 %-Punkte auf 3,9 %, die Cost-Income-Ratio verbesserte sich um 1,5 %-Punkte auf 10,1 %.

Aktuelles Umfeld

Im ersten Halbjahr 2013 schwankten die Finanzmärkte zwischen Hoffnung auf wirtschaftliche Verbesserung und der Angst vor neuen Staatsproblemen im Euro-Raum. Dies führte zwar zwischenzeitlich immer wieder zu stärkeren Bewegungen, aber im Vergleich zum Jahresbeginn waren diese Veränderungen eher gering.

An den internationalen Aktienmärkten herrschte ein positiver Grundton und führte zum Anstieg einiger großer Indizes.

Für das zweite Halbjahr erwarten wir weiterhin Unsicherheit an den Märkten, jedoch mit einer leichten Tendenz zur Stabilisierung.

Eigenhandel

Die Unsicherheiten und damit verbunden die schwer kalkulierbaren Markttendenzen des ersten Halbjahres 2013 stellten den Eigenhandel vor einige Herausforderungen. Durch an die Situation angepasstes, vorsichtiges Handeln im ersten Halbjahr ist es uns dennoch gelungen ein gutes Ergebnis zu erzielen.

1.5 EIGENMITTEL

Das Kernkapital stieg im Vergleich zum ersten Halbjahr 2012 um 6,9 % oder 79,9 Mio. Euro auf 1.242,2 Mio. Euro. Damit ist die Kernkapitalquote um 0,69 Prozentpunkte von 10,92 % auf 11,61 % gestiegen.

Die konsolidierten Konzern-Eigenmittel gemäß § 24 BWG beliefen sich zum 30.6.2013 auf 1.754,3 Mio. Euro, das sind um 7,0 % mehr als zum Vergleichsstichtag des Vorjahres.

Die erforderlichen Eigenmittel stiegen zum 30.6.2013 auf 921,9 Mio. Euro Daraus ergibt sich ein Eigenmittelüberschuss von 832,4 Mio. Euro, er ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 14,8 % gestiegen.

1.6 RISIKO

Die Risikopolitik der Oberbank berücksichtigt die Risikosituation aller Geschäftsbereiche einschließlich der neuen Märkte. Das Risikomanagement stellt auf die Sicherheit der uns anvertrauten Kundengelder, das Halten der Eigenmittel und die Gewährleistung der Liquidität ab.

Die bedeutendste Risikokategorie bildet das Adressenausfallsrisiko. Diesem Risiko tragen wir durch die Dotation von entsprechenden Vorsorgen in der Bilanz Rechnung. Bei der Bonitätsbeurteilung und in der Sicherheitenpolitik können wir auf ein jahrzehntelanges Know-how zurückgreifen. Darüber hinaus sorgen unser Geschäftsmodell als Regionalbank, ein professionelles Kredit-Management sowie die ausgewogene Verteilung des Gesamtobligos auf die einzelnen Kundensegmente dafür, dass das Ausmaß dieses Risikos auf den Gesamterfolg der Oberbank überschaubar bleibt.

Somit gehen wir auch für das Gesamtjahr 2013 davon aus, dass sich keine außergewöhnlichen Adressausfallsrisiken ergeben.

Die übrigen Risikokategorien sind das Beteiligungsrisiko (Risiko von Wertverlusten bzw. Ertragsausfällen in unserem Beteiligungsportfolio), das Marktrisiko (Risiko von Verlusten durch sich ändernde Zinssätze, Devisen- oder Aktienkurse), das operationelle Risiko und das Liquiditätsrisiko.

Auch diese Risiken sind, dem Vorsichtsprinzip Rechnung tragend, durch entsprechende Kapitalien unterlegt. Beim Liquiditätsrisiko trägt zu unserer guten Position auch bei, dass wir mit den Primäreinlagen unserer Kunden (30.6.2013: 11,7 Mrd. Euro) das gesamte Kreditvolumen (30.6.2013: 11,7 Mrd. Euro) refinanzieren können. Darüber hinaus sind in der Oberbank ein permanentes Risikocontrolling, ein strenges Prozessmanagement sowie andere effiziente Kontroll- und Steuerungsinstrumente installiert.

Somit rechnen wir für das Gesamtjahr 2013 damit, dass in diesen Risikokategorien keine ungewöhnlichen Risikofälle auftreten werden.

1.7 AUSBLICK 2013

  • Stabile Entwicklung in Österreich und Deutschland
  • Weitere Zinssenkungen der EZB nicht zu erwarten
  • Zuversicht für die Ergebnisentwicklung im Gesamtjahr

In Österreich und Deutschland zeichnet sich, trotz der Probleme in Südeuropa, eine stabile Entwicklung ab.

Beide Länder werden 2013 ein reales Wirtschaftswachstum erzielen, in Österreich zeigt die Inflation von fast 2 %, dass die Wirtschaft vergleichsweise robust ist. Die Exporte und die Investitionen der Unternehmen sind derzeit zwar schwach, wir erwarten aber eine Stimulierung im zweiten Halbjahr — die Unternehmen haben viele Projekte in der Schublade.

Weitere EZB-Zinssenkungen sind wohl nicht zu erwarten.

Sie bringen keine Stimulanz mehr für die Märkte, für die Sparerinnen und Sparer würde sich die negative Realverzinsung verschärfen, für Unternehmen und Staaten würde es noch schwieriger, Anleihen zu platzieren und die Zinsspanne der Banken käme noch stärker unter Druck.

Zuversicht für die Entwicklung der Oberbank im zweiten Halbjahr.

Bei den Krediten und den Kundeneinlagen erwarten wir, dass sich die gute Entwicklung des ersten Halbjahres fortsetzen wird und dass wir auch im Gesamtjahr die Vorjahreswerte übertreffen.

Unser Kreditrisiko dürfte sich weiterhin auf überdurchschnittlich gutem Niveau bewegen. Dennoch werden wir unsere besonders vorsichtige Risikopolitik weiter verfolgen und die Vorsorgen wieder in hohem Ausmaß dotieren.

Beim Ergebnis lassen sich die Zuwachsraten des ersten Halbjahres zwar nicht linear auf das Gesamtjahr hochrechnen, wir werden aber unsere Rücklagen wieder entsprechend dotieren und das ausgezeichnete Vorjahresergebnis zumindest wiederholen können.

2 VERKÜRZTER ABSCHLUSS

2.1 KONZERN-ZWISCHENABSCHLUSS NACH IFRS

Gesamtergebnisrechnung vom 1.1.2013 bis 30.6.2013

Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung 1.1.- 1.1.- Veränderung Veränderung 1.1.-
für das erste Halbjahr 2013 30.6.2013 30.6.2012 in Mio. € in % 30.6.2012
in Mio. € in Mio. € in Mio. €
*1) *2)
1. Zinsen und ähnliche Erträge (1) 226,2 253,0 -26,8 -10,6 253,0
2. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (1) -83,0 -117,5 34,5 -29,4 -117,5
3. Erträge aus at Equity bewerteten Unternehmen (1) 24,6 9,7 14,8 >100,0 9,7
ZINSERGEBNIS (1) 167,8 145,2 22,6 15,5 145,2
4. Risikovorsorgen im Kreditgeschäft (2) -32,3 -24,7 -7,6 30,8 -24,7
5. Provisionserträge (3) 64,1 60,6 3,5 5,8 60,6
6. Provisionsaufwendungen (3) -6,1 -5,5 -0,5 9,6 -5,5
PROVISIONSERGEBNIS (3) 58,1 55,1 3,0 5,4 55,1
7. Handelsergebnis (4) 2,4 4,6 -2,3 -49,0 4,6
8. Verwaltungsaufwand (5) -119,8 -116,1 -3,7 3,2 -116,6
9. Sonstiger betrieblicher Erfolg (6) 2,4 9,4 -7,0 -74,7 9,4
a)
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten
FV/PL
(6) -0,1 8,6 -8,7 >-100,0 8,6
b)
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten AfS
(6) -2,4 -6,9 4,5 -65,1 -6,9
c)
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten
HtM
(6) 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
d)
Sonstiger betrieblicher Erfolg
(6) 4,9 7,8 -2,9 -36,8 7,8
PERIODENÜBERSCHUSS VOR STEUERN 78,5 73,5 5,0 6,8 73,0
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag (7) -12,1 -13,7 1,6 -11,4 -13,6
PERIODENÜBERSCHUSS NACH STEUERN 66,4 59,8 6,6 11,0 59,5
davon den Anteilseignern des Mutterunternehmens
zuzurechnen
66,4 59,8 6,6 11,0 59,4
davon den Minderheitsgesellschaftern zuzurechnen 0,0 0,0 0,0 40,0 0,0

*1) Vorjahreswerte nach Adaptierung aufgrund retrospektiver Anwendung von IAS 19

DIREKT IM EIGENKAPITAL ERFASSTE ERTRÄGE UND 1.1.-30.6.2013 1.1.-30.6.2012 1.1.-30.6.2012
AUFWENDUNGEN (IN MIO. €) *1) *2)
Periodenüberschuss nach Steuern 66,4 59,8 59,5
Posten ohne Reklassifizierung in den Periodenüberschuss
+ / - Versicherungsmathematische Gewinne / Verluste IAS 19 -0,4 -0,5 0,0
+ / - Latente Steuern auf versicherungsmathematische 0,1 0,1 0,0
Gewinne / Verluste IAS 19
-0,3 -0,4 0,0
Posten mit Reklassifizierung in den Periodenüberschuss
+/- Erfolgsneutrale Bewertungsänderungen IAS 39 -23,7 7,4 7,4
+/- Latente Steuern auf erfolgsneutrale Bewertungsänderungen IAS 39 5,9 -1,8 -1,8
+/- Veränderung Währungsausgleichsposten -0,8 0,1 0,1
+/- Veränderung sonstiges Ergebnis assoziierter Unternehmen -6,8 6,4 6,4
-25,4 12,1 12,1
Summe direkt im Eigenkapital erfasster Erträge und Aufwendungen -25,7 11,7 12,1
Gesamtergebnis aus Jahresüberschuss und nicht erfolgswirksamen 40,7 71,5 71,5
Erträgen / Aufwendungen
davon den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzurechnen 40,7 71,5 71,5
davon den Minderheitsgesellschaftern zuzurechnen 0,0 0,0 0,0

*1) Vorjahreswerte nach Adaptierung aufgrund retrospektiver Anwendung von IAS 19

KONZERN-ZWISCHENABSCHLUSS NACH IFRS Gesamtergebnisrechnung vom 1.4.2013 bis 30.6.2013

Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung 1.4.- 1.4.- Veränderung Veränderung 1.4.-
für das zweite Quartal 2013 30.6.2013 30.6.2012 in Mio. € in % 30.6.2012
in Mio. € in Mio. € in Mio. €
*1) *2)
1. Zinsen und ähnliche Erträge (1) 112,8 123,7 -10,9 -8,8 123,7
2. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (1) -40,2 -58,0 17,9 -30,8 -58,0
3. Erträge aus at Equity bewerteten Unternehmen (1) 14,8 2,6 12,2 >100,0 2,6
ZINSERGEBNIS (1) 87,4 68,2 19,2 28,1 68,2
4. Risikovorsorgen im Kreditgeschäft (2) -17,4 -5,2 -12,2 >100,0 -5,2
5. Provisionserträge (3) 32,2 29,9 2,2 7,5 29,9
6. Provisionsaufwendungen (3) -2,9 -2,6 -0,4 13,8 -2,6
PROVISIONSERGEBNIS (3) 29,2 27,4 1,9 6,9 27,4
7. Handelsergebnis (4) 0,7 3,0 -2,3 -77,6 3,0
8. Verwaltungsaufwand (5) -60,7 -58,5 -2,1 3,6 -59,1
9. Sonstiger betrieblicher Erfolg (6) -1,6 -1,7 0,2 -9,6 -1,7
e)
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten
FV/PL
(6) -3,3 0,4 -3,7 >-100,0 0,4
f)
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten AfS
(6) -1,2 -7,8 6,6 -84,7 -7,8
g)
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten
HtM
(6) 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
h)
Sonstiger Betrieblicher Erfolg
(6) 2,9 5,7 -2,7 -48,1 5,7
PERIODENÜBERSCHUSS VOR STEUERN 37,7 33,0 4,6 14,0 32,5
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag (7) -4,6 -6,4 1,9 -29,3 -6,3
PERIODENÜBERSCHUSS NACH STEUERN 33,1 26,6 6,5 24,4 26,2
davon den Anteilseignern des Mutterunternehmens
zuzurechnen
33,1 26,6 6,5 24,5 26,2
davon den Minderheitsgesellschaftern zuzurechnen 0,0 0,0 0,0 -66,7 0,0

*1) Vorjahreswerte nach Adaptierung aufgrund retrospektiver Anwendung von IAS 19

DIREKT IM EIGENKAPITAL ERFASSTE ERTRÄGE UND AUFWENDUNGEN (IN MIO. €)
1.4.-30.6.2013 1.4.-30.6.2012 1.4.-30.6.2012
*1) *2)
Periodenüberschuss nach Steuern 33,1 26,6 26,2
Posten ohne Reklassifizierung in den Periodenüberschuss
+ / - Versicherungsmathematische Gewinne / Verluste IAS 19 -0,4 -0,5 0,0
+ / - Latente Steuern auf versicherungsmathematische 0,1 0,1 0,0
Gewinne / Verluste IAS 19
-0,3 -0,4 0,0
Posten mit Reklassifizierung in den Periodenüberschuss
+/- Erfolgsneutrale Bewertungsänderungen IAS 39 -20,7 -23,9 -23,9
+/- Latente Steuern auf erfolgsneutrale Bewertungsänderungen IAS 39 5,2 6,0 6,0
+/- Veränderung Währungsausgleichsposten -0,7 1,2 1,2
+/- Veränderung sonstiges Ergebnis assoziierter Unternehmen -6,2 -0,5 -0,5
22,4 -17,2 -17,2
Summe direkt im Eigenkapital erfasster Erträge und Aufwendungen -22,7 -17,6 -17,2
Gesamtperiodenergebnis aus Jahresüberschuss und nicht 10,4 9,0 9,0
erfolgswirksamen Erträgen / Aufwendungen
davon den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzurechnen 10,4 9,0 9,0
davon den Minderheitsgesellschaftern zuzurechnen 0,0 0,0 0,0

*1) Vorjahreswerte nach Adaptierung aufgrund retrospektiver Anwendung von IAS 19

KENNZAHLEN 1. Hj. 2013 1. Hj. 2012
Cost-Income-Ratio (Kosten-Ertrag-Relation) in % 51,94 % 54,18 %
RoE (Eigenkapitalrendite) vor Steuern in % 11,58% 11,71 %
RoE (Eigenkapitalrendite) nach Steuern in % 9,79 % 9,53 %
Risk-Earning-Ratio (Kreditrisiko/Zinsergebnis) in % 19,23 % 16,99 %
Ergebnis pro Aktie in € (annualisiert) 4,62 4,17

2.2 KONZERN-BILANZ ZUM 30.6.2013

30.6.2013 31.12.2012 Veränderung Veränderung
AKTIVA in Mio. € in Mio. € in Mio. € in %
1. Barreserve (9) 228,1 182,8 45,3 24,8
2. Forderungen an Kreditinstitute (10) 1.632,5 1.769,4 -136,9 -7,7
3. Forderungen an Kunden (11) 11.675,7 11.245,8 429,9 3,8
4. Risikovorsorgen (12) -380,2 -368,8 -11,4 3,1
5. Handelsaktiva (13) 48,1 60,4 -12,3 -20,4
6. Finanzanlagen (14) 3.778,9 4.182,0 -403,1 -9,6
a)
Finanzielle Vermögenswerte FV/PL
(14) 253,7 278,0 -24,3 -8,7
b)
Finanzielle Vermögenswerte AfS
(14) 743,9 1.121,9 -378,1 -33,7
c)
Finanzielle Vermögenswerte HtM
(14) 2.212,8 2.231,0 -18,2 -0,8
d)
Anteile an at Equity Unternehmen
(14) 568,5 551,1 17,4 3,2
7. Immaterielles Anlagevermögen (15) 3,2 3,9 -0,7 -18,3
8. Sachanlagen (16) 234,2 229,1 5,1 2,2
a)
Als Finanzinvestition gehaltende
(16) 89,7 84,5 5,2 6,2
Immobilien
b)
Sonstige Sachanlagen
(16) 144,5 144,6 -0,2 -0,1
9. Sonstige Aktiva (17) 326,8 370,6 -43,8 -11,8
a)
Latente Steueransprüche
(17) 47,8 38,0 9,8 25,8
b)
Sonstige
(17) 279,0 332,7 -53,6 -16,1
SUMME AKTIVA 17.547,1 17.675,1 -127,9 -0,7
30.6.2013 31.12.2012 Veränderung Veränderung
PASSIVA in Mio. € in Mio. € in Mio. € in %
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (18) 3.714,8 4.039,7 -324,9 -8,0
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden (19) 9.543,6 9.399,1 144,5 1,5
3. Verbriefte Verbindlichkeiten (20) 1.561,6 1.533,7 27,9 1,8
4. Rückstellungen (21) 398,9 400,2 -1,3 -0,3
5. Sonstige Passiva (22) 319,2 284,9 34,3 12,0
a)
Handelspassiva
(22) 43,9 52,1 -8,2 -15,7
b)
Steuerschulden
(22) 22,0 4,9 17,1 >100
c)
Sonstige
(22) 253,3 227,9 25,4 11,2
6. Nachrangkapital (23) 633,6 675,1 -41,5 -6,1
7. Eigenkapital (24) 1.375,5 1.342,4 33,0 2,5
a)
Eigenanteil
(24) 1.372,5 1.339,5 33,0 2,5
b)
Minderheitenanteil
(24) 2,9 2,9 0,0 0,5
SUMME PASSIVA 17.547,1 17.675,1 -127,9 -0,7

2.3 ENTWICKLUNG DES KONZERNEIGENKAPITALS

Gezeichnetes
Kapital
rücklagen
Kapital-
rücklagen
Gewinn-
ausgleichsposten
Währungs-
rücklagen gem.
Bewertungs-
IAS 39
Unternehmen
Assoziierte
Fremdanteile
Eigenkapital
ohne
Fremdbesitz
Anteile im
Eigenkapital
In Mio. €
Stand 1.1.2012 86,2 194,5 609,3 0,4 15,1 315,1 1.220,6 1,4 1.222,0
Gesamtperiodenergebnis - - 56,4 0,1 5,6 9,4 71,5 0,0 71,5
Dividendenausschüttung - - -14,4 - - - -14,4 - -14,4
Kapitalerhöhung - - - - - - - - -
Erwerb eigener Aktien -2,1 -4,6 - - - - -6,6 - -6,6
Sonstige ergebnisneutrale - - -0,1 - - 8,8 8,7 1,5 10,2
Veränderungen
STAND 30.6.2012 84,2 189,9 651,3 0,5 20,6 333,3 1.279,8 2,9 1.282,7
Stand 1.1.2013 86,1 194,0 681,1 0,2 33,2 344,8 1.339,5 2,9 1.342,4
Gesamtperiodenergebnis - - 48,2 -0,8 -17,8 11,1 40,7 0,0 40,7
Dividendenausschüttung - - -14,4 - - - -14,4 - -14,4
Kapitalerhöhung - - - - - - - - -
Erwerb eigener Aktien 0,1 0,2 - - - - 0,3 - 0,3
Sonstige ergebnisneutrale - - 0,0 - - 6,4 6,4 - 6,4
Veränderungen
Stand 30.6.2013 86,2 194,3 715,0 -0,6 15,5 362,2 1.372,5 2,9 1.375,5
GELDFLUSSRECHNUNG IN MIO. € 1.1.-30.6.2013 1.1.-30.6.2012
Zahlungsmittelbestand zum Ende der Vorperiode 182,8 300,2
Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit 55,7 -377,5
Cashflow aus Investitionstätigkeit 60,7 221,3
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -51,7 -80,5
Effekte aus der Änderung von Konsolidierungskreis und Bewertungen -18,5 20,7
Effekte aus der Änderung von Wechselkursen -0,8 0,1
Zahlungsmittelbestand zum Ende der Periode 228,1 84,2

2.4 ERLÄUTERUNGEN (NOTES) ZUM ZWISCHENBERICHT ZUM 30.6.2013

WESENTLICHE RECHNUNGSLEGUNGSGRUNDSÄTZE

Der Zwischenbericht der Oberbank AG wurde in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlichten und in Kraft befindlichen International Financial Reporting Standards (IFRS) und International Accounting Standards (IAS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und deren Auslegung durch das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) erstellt.

Er deckt das erste Halbjahr 2013 (1. Jänner 2013 bis 30. Juni 2013) ab und vergleicht es mit der entsprechenden Vorjahresperiode.

Der vorliegende Zwischenabschluss für das erste Halbjahr 2013 steht im Einklang mit IAS 34 ("Zwischenberichte").

Der Zwischenbericht wurde weder einer vollständigen Prüfung noch einer prüferischen Durchsicht unterzogen.

ÄNDERUNGEN DER RECHNUNGSLEGUNGSGRUNDSÄTZE 2013

Im Zwischenabschluss der Oberbank AG wurden prinzipiell die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verwendet, die auch zum 31.12.2012 angewandt wurden.

Ausgenommen sind jene Standards und Interpretationen, die für die Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Jänner 2013 beginnen, gültig sind. Es sind nur jene neue Standards und Interpretationen angeführt, die für die Geschäftstätigkeit der Oberbank relevant sind.

Folgende geänderte Standards und Interpretationen sind seit Jänner 2013 verpflichtend anzuwenden:

  • Änderungen an IAS 1, Darstellung des Abschlusses,
  • Änderungen an IAS 19, Leistungen an Arbeitnehmer,
  • IFRS 13, Bemessung des beizulegenden Zeitwerts,
  • Änderungen an IFRS 7, Finanzinstrumente Angaben und IAS 32, Finanzinstrumente Darstellung.

KONSOLIDIERUNGSKREIS DER OBERBANK

Der Konsolidierungskreis umfasst per 30. Juni 2013 neben der Oberbank AG 26 inländische und 21 ausländische Tochterunternehmen. Der Kreis der einbezogenen verbundenen Unternehmen hat sich im Vergleich zum 31.12.2012 durch die erstmalige Einbeziehung folgender Gesellschaft verändert:

Oberbank Leasing Prievidza s.r.o., Bratislava 100 %

Anteil in %

GROSSGESCHÄFTE

Die Großgeschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen beliefen sich zum 30.6.2013 auf:

  • Assoziierte Unternehmen T € 0
  • Verbundene Unternehmen T € 0
  • Sonstige nahestehende Unternehmen und Personen T € 0

2.5 DETAILS ZUR GEWINN- UND VERLUST-RECHNUNG (in Mio. €)

1. ZINSERGEBNIS 1.1.-30.6.2013 1.1.-30.6.2012
Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften 174,5 195,1
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 3,1 2,5
Sonstige Beteiligungen 0,7 0,8
Verbundene Unternehmen 1,7 1,7
Festverzinsliche Wertpapiere und Schuldverschreibungen 46,3 52,9
ZINSEN UND ÄHNLICHE ERTRÄGE 226,2 253,0
Zinsaufwendungen für Einlagen -56,5 -84,6
Zinsaufwendungen für verbriefte Verbindlichkeiten -17,4 -21,3
Zinsaufwendungen für nachrangige Verbindlichkeiten -9,1 -11,7
ZINSEN UND ÄHNLICHE AUFWENDUNGEN -83,0 -117,5
ERTRÄGE AUS AT EQUITY BEWERTETEN UNTERNEHMEN 24,6 9,7
ZINSERGEBNIS 167,8 145,2
2. RISIKOVORSORGEN IM KREDITGESCHÄFT 1.1.-30.6.2013 1.1.-30.6.2012
Zuführungen zu Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -46,8 -40,5
Direktabschreibungen -1,0 -1,5
Auflösungen zu Risikovorsorgen im Kreditgeschäft 12,7 15,9
Eingänge aus abgeschriebenen Forderungen 2,8 1,5
RISIKOVORSORGEN IM KREDITGESCHÄFT -32,3 -24,7
3. PROVISIONSERGEBNIS 1.1.-30.6.2013 1.1.-30.6.2012
Zahlungsverkehr 20,9 19,4
Wertpapiergeschäft 18,7 16,5
Devisen-, Sorten- und Edelmetallgeschäft 5,3 6,3
Kreditgeschäft 11,4 11,0
Sonstiges Dienstleistungs- und Beratungsgeschäft 1,8 1,8
PROVISIONSERGEBNIS 58,1 55,1
4. HANDELSERGEBNIS 1.1.-30.6.2013 1.1.-30.6.2012
Gewinne/Verluste aus zinsbezogenen Geschäften 1,6 0,7
Gewinne/Verluste aus Devisen-, Valuten- und Münzengeschäft 1,3 2,8
Gewinne/Verluste aus Derivaten -0,5 1,1
HANDELSERGEBNIS 2,4 4,6
5. VERWALTUNGSAUFWAND 1.1.-30.6.2013 1.1.-30.6.2012
Personalaufwand 69,3 67,9
Andere Verwaltungsaufwendungen 38,8 36,9
Abschreibungen und Wertberichtigungen 11,7 11,3
VERWALTUNGSAUFWAND 119,8 116,1
6. SONSTIGER BETRIEBLICHER ERFOLG 1.1.-30.6.2013 1.1.-30.6.2012
a)
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten FV/PL
-0,1 8,6
b)
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten AfS
-2,4 -6,9
c)
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten HtM
0,0 0,0
d)
Sonstiger betrieblicher Erfolg
4,9 7,8
SALDO SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE / 2,4 9,4
AUFWENDUNGEN
7. ERTRAGSTEUERN 1.1.-30.6.2013 1.1.-30.6.2012
Laufender Ertragsteueraufwand 15,4 14,1
Latenter Ertragsteueraufwand (+)/-ertrag (-) -3,3 -0,4
ERTRAGSTEUERN 12,1 13,7
8. ERGEBNIS JE AKTIE 1.1.-30.6.2013 1.1.-30.6.2012
Aktienanzahl per 30.6. 28.783.125 28.783.125
Durchschnittliche Anzahl der umlaufenden Aktien 28.739.584 28.731.975
Konzernperiodenüberschuss in Mio. € 66,4 59,8
ERGEBNIS JE AKTIE IN € 2,31 2,08
ANNUALISIERTE WERTE IN € 4,62 4,17

Das verwässerte Ergebnis pro Aktie entspricht dem unverwässerten Ergebnis pro Aktie, da keine Finanzinstrumente mit Verwässerungseffekt ausgegeben wurden. Das Ergebnis je Aktie gilt für Stamm- und Vorzugsaktien in gleicher Höhe.

2.6 DETAILS ZUR BILANZ (in Mio. €)

9. BARRESERVE 30.6.2013 31.12.2012
Kassenbestand 59,3 71,6
Guthaben bei Zentralnotenbanken 168,9 111,2
BARRESERVE 228,1 182,8
10. FORDERUNGEN AN KREDITINSTITUTE 30.6.2013 31.12.2012
Forderungen an inländische Kreditinstitute 862,7 1.017,5
Forderungen an ausländische Kreditinstitute 769,8 751,9
FORDERUNGEN AN KREDITINSTITUTE 1.632,5 1.769,4
11. FORDERUNGEN AN KUNDEN 30.6.2013 31.12.2012
Forderungen an inländische Kunden 7.249,6 6.936,4
Forderungen an ausländische Kunden 4.426,1 4.309,4
FORDERUNGEN AN KUNDEN 11.675,7 11.245,8
12. RISIKOVORSORGEN
Stand Wechselkurs Zufüh Ver Auflö Stand
In Mio. € 1.1.2013 änderung rungen brauch sungen 30.6.2013
Einzelwertberichtigungen 230,2 -1,0 22,7 -19,6 -7,6 224,8
Länderrisiken 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Portfoliowertberichtigungen gem. 138,5 0,0 16,9 0,0 0,0 155,4
IAS 39
Risikovorsorgen im 368,8 -1,0 39,6 -19,6 -7,6 380,2
Kreditgeschäft 1)
Rückstellungen für das 128,9 0,0 6,5 -3,0 -5,1 127,3
Kreditgeschäft
GESAMTSUMME
497,7 -1,0 46,1 -22,6 -12,7 507,5

1) Risikovorsorgen im Kreditgeschäft werden in der Position Bilanz Aktiva 4 ausgewiesen

RISIKOVORSORGEN

13. HANDELSAKTIVA 30.6.2013 31.12.2012
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere
Börsennotiert 2,1 4,2
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere
Börsennotiert 2,6 2,8
Positive Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten
Währungsbezogene Geschäfte 4,1 2,3
Zinsbezogene Geschäfte 39,2 51,0
Sonstige Geschäfte 0,0 0,0
HANDELSAKTIVA 48,1 60,4
14. FINANZANLAGEN 30.6.2013 31.12.2012
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche
Wertpapiere
2.626,3 3.035,1
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 293,7 311,4
Beteiligungen/Anteile
An verbundenen Unternehmen 236,8 234,9
An at Equity bewerteten Unternehmen
-
Kreditinstituten
242,0 233,8
-
Nicht-Kreditinstituten
326,5 317,3
An sonstigen Beteiligungen
-
Kreditinstituten
13,5 10,8
-
Nicht-Kreditinstituten
40,1 38,7
FINANZANLAGEN 3.778,9 4.182,0
a)
Finanzielle Vermögenswerte FV/PL
253,7 278,0
b)
Finanzielle Vermögenswerte AfS
743,9 1.121,9
c)
Finanzielle Vermögenswerte HtM
2.212,8 2.231,0
d)
Anteile an at Equity Unternehmen
568,5 551,1
FINANZANLAGEN 3.778,9 4.182,0
15. IMMATERIELLES ANLAGEVERMÖGEN 30.6.2013 31.12.2012
Sonstiges immaterielles Anlagevermögen 2,5 3,2
Kundenstock 0,7 0,7
IMMATERIELLES ANLAGEVERMÖGEN 3,2 3,9
16. SACHANLAGEN 30.6.2013 31.12.2012
Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien 89,7 84,5
Grundstücke und Gebäude 63,2 61,8
Betriebs- und Geschäftsausstattung 70,6 67,8
Sonstige Sachanlagen 10,8 15,0
SACHANLAGEN 234,2 229,1
17. SONSTIGE AKTIVA 30.6.2013 31.12.2012
Latente Steueransprüche 47,8 38,0
Sonstige Vermögensgegenstände 276,4 329,8
Rechnungsabgrenzungsposten 2,6 2,9
SONSTIGE AKTIVA 326,8 370,6
18. VERBINDLICHKEITEN GEGENÜBER KREDITINSTITUTEN 30.6.2013 31.12.2012
Verbindlichkeiten gegenüber
-
Inländischen Kreditinstituten
1.550,6 1.492,8
-
Ausländischen Kreditinstituten
2.164,2 2.546,9
VERBINDLICHKEITEN GEGENÜBER KREDITINSTITUTEN 3.714,8 4.039,7
19. VERBINDLICHKEITEN GEGENÜBER KUNDEN 30.6.2013 31.12.2012
Spareinlagen 3.331,3 3.380,1
Sonstige 6.212,3 6.019,0
VERBINDLICHKEITEN GEGENÜBER KUNDEN 9.543,6 9.399,1
20. VERBRIEFTE VERBINDLICHKEITEN 30.6.2013 31.12.2012
Begebene Schuldverschreibungen 1.510,5 1.465,1
Andere Verbriefte Verbindlichkeiten 51,1 68,5
VERBRIEFTE VERBINDLICHKEITEN 1.561,6 1.533,7
21. RÜCKSTELLUNGEN 30.6.2013 31.12.2012
Abfertigungs- und Pensionsrückstellungen 210,0 210,0
Jubiläumsgeldrückstellung 8,9 8,7
Rückstellungen für das Kreditgeschäft 127,3 128,9
Sonstige Rückstellungen 52,6 52,6
RÜCKSTELLUNGEN 398,9 400,2
22. SONSTIGE PASSIVA 30.6.2013 31.12.2012
Handelspassiva 43,9 52,1
Steuerschulden 22,0 4,9
-
Laufende Steuerschulden
17,1 0,5
-
Latente Steuerschulden
4,8 4,4
Sonstige Verbindlichkeiten 215,0 185,7
Rechnungsabgrenzungsposten 38,3 42,2
SONSTIGE PASSIVA 319,2 284,9
SONSTIGE PASSIVA (ANTEIL HANDELSPASSIVA) 30.6.2013 31.12.2012
Währungsbezogene Geschäfte 4,3 2,0
Zinsbezogene Geschäfte 38,3 50,1
Sonstige Geschäfte 1,4 0,1
HANDELSPASSIVA 43,9 52,1
23. NACHRANGKAPITAL 30.6.2013 31.12.2012
Begebene nachrangige Schuldverschreibungen 9,4 6,6
Ergänzungskapital 543,3 589,2
Hybridkapital 80,9 79,3
NACHRANGKAPITAL 633,6 675,1
24. EIGENKAPITAL 30.6.2013 31.12.2012
Gezeichnetes Kapital 86,2 86,1
Kapitalrücklagen 194,3 194,0
Gewinnrücklagen (inkl. Bilanzgewinn) 1.068,9 1.036,2
Unversteuerte Rücklagen 21,4 21,4
Passive Unterschiedsbeträge 1,9 1,9
Anteile in Fremdbesitz 2,9 2,9
EIGENKAPITAL 1.375,5 1.342,4
25. EVENTUALVERBINDLICHKEITEN UND KREDITRISIKEN 30.6.2013 31.12.2012
Sonstige Eventualverbindlichkeiten (Haftungen und Akkreditive) 1.312,0 1.310,2
EVENTUALVERBINDLICHKEITEN 1.312,0 1.310,2
Verbindlichkeiten aus unechten Pensionsgeschäften 0,0 0,0
Sonstige Kreditrisiken (unwiderrufliche Kreditzusagen) 2.203,0 2.129,2
KREDITRISIKEN 2.203,0 2.129,2

26. SEGMENTBERICHTERSTATTUNG KERNGESCHÄFTSBEREICHE

Privat Firmen Financial Sonstige Konzern-GuV
Markets 1. Hj. 2013
Zinsergebnis 28,5 105,7 33,6 0,0 167,8
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -1,5 -11,0 -19,7 0,0 -32,3
Provisionsergebnis 28,7 29,4 0,0 0,0 58,1
Handelsergebnis 0,0 -0,1 2,5 0,0 2,4
Verwaltungsaufwand -41,6 -63,0 -3,0 -12,2 -119,8
Sonstiger betrieblicher Erfolg 1,5 6,2 -6,0 0,7 2,4
Außerordentliches Ergebnis 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Periodenüberschuss vor Steuern 15,5 67,3 7,3 -11,5 78,5
Ø Kredit- und Marktrisikoäquivalent 1.192,4 8.180,0 3.581,1 0,0 12.953,5
Ø zugeordnetes Eigenkapital 124,9 856,9 375,2 0,0 1.357,0
Return on Equity (RoE) 24,7 % 15,7 % 3,9 % 11,6 %
Cost-Income-Ratio 71,0 % 44,6 % 10,1 % 51,9 %

INFORMATIONEN AUFGRUND ÖSTERREICHISCHEN RECHTS

27. PERSONAL 1. Hj. 2013 GJ 2012
Angestellte 2.000 2.020
Arbeiter 20 21
GESAMTKAPAZITÄT 2.020 2.041
28. KONZERNEIGENMITTEL UND BANKAUFSICHTLICHES EIGENMITTELERFORDERNIS
Anrechenbare Eigenmittel gemäß § 24 BWG in Mio. €
Zusammensetzung 30.6.2013 31.12.2012 30.6.2012
1. Kernkapital
Grundkapital 86,3 86,3 86,3
Eigene Aktien im Bestand -0,7 -1,0 -7,0
Offene Rücklagen 952,7 952,7 886,5
Anteile anderer Gesellschafter 3,0 3,0 3,0
Unterschiedsbetrag aus Kapitalkonsolidierung 6,5 9,8 4,3
Unterschiedsbetrag aus Equity-Bewertung 118,7 118,7 114,1
Hybridkapital 79,0 79,0 79,0
Abzug immaterielle Wirtschaftsgüter -3,3 -3,2 -4,0
SUMME KERNKAPITAL (TIER I) 1.242,2 1.245,4 1.162,3
KERNKAPITALQUOTE 11,61 % 11,88 % 10,92 %
2. Ergänzende Eigenmittel (TIER II)
Anrechenbare Ergänzungskapital-Anleihen 393,3 408,2 422,8
Neubewertungsreserven (bereits 45 % der stillen 160,6 157,2 111,7
Reserven)
Nachrangige Anleihen (Erg.kap. unter 3 J RLZ) 36,9 30,2 24,1
SUMME ERGÄNZENDE EIGENMITTEL (TIER II) 590,8 595,7 558,6
3. TIER III
Ergänzung um volumenmäßig nicht mehr als 1,4 1,5 1,0
TIER II anrechenbare nachrangige Anleihen
SUMME TIER III KAPITAL 1,4 1,5 1,0
4. Abzugsposten
Abzug Anteile an KI/FI über 10 %-Beteiligung -80,1 -80,1 -82,3
Abzug Anteile an KI/FI bis 10 %-Beteiligung 0,0 0,0 0,0
EIGENMITTEL INSGESAMT 1.754,3 1.762,5 1.639,6
Darunter: Eigenmittel gem. § 23 (14) Z 7 BWG 1,4 1,5 1,0
EIGENMITTELQUOTE 16,39 % 16,81% 15,41 %
Eigenmittelerfordernisse 30.6.2013 31.12.2012 30.6.2012
Kreditrisiko gem. § 22 (2) BWG 855,5 838,2 851,0
Handelsbuch gem. § 22 o Abs. 2 BWG 1,4 1,5 1,0
Operationelles Risiko gem. § 22 k BWG 65,0 65,0 62,2
Qualifizierte Beteiligungen gem. § 29 (4) BWG 0,0 0,0 0,0
EIGENMITTELERFORDERNIS INSGESAMT 921,9 904,6 914,2
FREIE EIGENMITTEL 832,4 857,9 725,4
Basis für die Ermittlung der Haftrücklage und Quotenberechnung
Bemessungsgrundlage Kreditrisiko - § 22 (2) BWG 10.694,4 10.476,9 10.637,4
Spezifisches Positionsrisiko des Handelsbuches - 9,7 5,0 4,1
§ 22 o Z 1,3,6 BWG
BEMESSUNGSGRUNDLAGE INSGESAMT 10.704,0 10.481,9 10.641,5
29. FAIR VALUE VON FINANZINSTRUMENTEN PER 30.6.2013
HtM FV/PL HB AfS L&R/Liabilities Sonstige Summe
Buchwert / Buchwert / Buchwert / Buchwert / Buchwert / Buchwert / Buchwert /
In Mio. € Fair Value* Fair Value* Fair Value* Fair Value* Fair Value* Fair Value* Fair Value*
Barreserve 228,1 228,1
228,1 228,1
Forderungen an 1.632,5 1.632,5
Kreditinstitute 1.633,0 1.633,0
Forderungen an 40,8 88,4 104,6 11.441,9 11.675,7
Kunden 40,8 88,4 104,6 11.486,4 11.720,2
Risikovorsorgen -380,2 -380,2
-380,2 -380,2
Handelsaktiva 48,1 48,1
48,1 48,1
Finanzanlagen 2.212,8 253,7 743,9 568,5 3.778,9
2.343,1 253,7 743,9 535,7
3,2
3.876,3
3,2
Immaterielle 3,2 3,2
Vermögensgegenstände
Sachanlagen
234,2 234,2
266,8 266,8
Sonstige Aktiva 326,8 326,8
326,8 326,8
SUMME 2.253,6 342,1 48,1 848,5 12.694,2 1.360,8 17.547,1
BILANZAKTIVA 2.383,8 342,1 48,1 848,5 12.739,1 1.360,6 17.722,2
Verbindlichkeiten 87,0 3.627,8 3.714,8
gegenüber 87,0 3.642,6 3.729,7
Kreditinstituten
Verbindlichkeiten 411,8 9.131,8 9.543,6
gegenüber Kunden 411,8 9.137,6 9.549,5
Verbriefte 591,7 969,8 1.561,6
Verbindlichkeiten 591,7 971,4 1.563,2
Rückstellungen 398,9 398,9
398,9 398,9
Sonstige Passiva 43,9 275,3 319,2
43,9 275,3 319,2
Nachrangkapital 417,1 216,5 633,6
417,1 218,1 635,2
Kapital 1.375,5 1.375,5
1.375,5 1.375,5
SUMME - 1.507,7 43,9 - 13.945,9 2.049,6 17.547,1
BILANZPASSIVA - 1.507,7 43,9 - 13.969,8 2.049,6 17.571,0

* In der oberen Zeile wird der jeweilige Betrag als Buchwert und in der darunter liegenden Zeile als Fair Value angegeben.

Darstellung der Fair-Value-Hierarchie bei zum Fair Value* bilanzierten Finanzinstrumenten per 30.6.2013

HtM FV/PL HB AfS L&R/Liabilities Sonstige Summe
In Mio. € Fair Value Fair Value Fair Value Fair Value Fair Value Fair Value Fair Value
Aktiva
Level 1 - 57,8 4,4 442,2 - - 504,4
Level 2 - 284,3 43,6 155,1 - 129,1 612,1
Level 3 - - - - - - -
Finanzinstrumente - 342,0 48,1 597,3 - 129,1 1.116,5
AKTIVA
Passiva
Level 1 - 591,7 - - - - 591,7
Level 2 - 916,0 43,9 - - 44,8 1.004,7
Level 3 - - - - - - -
Finanzinstrumente - 1.507,7 43,9 - - 44,8 1.596,5
PASSIVA

* Unter Fair Value versteht man den Betrag, der in einem geordneten Geschäftsvorfall zwischen Marktteilnehmerinnen bzw. -teilnehmern am Bilanzstichtag für den Verkauf eines Vermögenswertes eingenommen bzw. für die Übertragung einer Schuld gezahlt werden würde. Der beste Indikator für den Fair Value ist der Marktpreis in einem aktiven Markt. Sofern Marktpreise in einem aktiven Markt verfügbar sind, werden diese zur Bewertung herangezogen (Level 1). Sind keine Marktpreise verfügbar, kommen zur Fair Value Ermittlung Bewertungsmodelle zum Einsatz, wobei die Bewertung zu Marktbedingungen anhand offizieller Preise durchgeführt wird (Level 2). Lässt sich der Fair Value weder anhand von Marktpreisen noch auf Basis von Bewertungsmodellen, die sich vollständig auf beobachtbare Marktdaten stützen, ermitteln, werden einzelne nicht am Markt beobachtbare Bewertungsparameter anhand angemessener Annahmen geschätzt (Level 3)

3 ERKLÄRUNG DES VORSTANDES GEM. § 87 BÖRSEGESETZ

Der Vorstand erklärt, dass

  • der vorliegende verkürzte Abschluss in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlichten und in Kraft befindlichen International Financial Reporting Standards (IFRS) und International Accounting Standards (IAS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und deren Auslegung durch das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) erstellt worden ist und ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Oberbank Konzerns vermittelt.
  • der Bericht das erste Halbjahr 2013 (1. Jänner 2013 bis 30. Juni 2013) abdeckt und ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Oberbank Konzerns unter Anwendung der in den IFRS verankerten Grundsätze bezüglich Zwischenberichterstattung vermittelt.

Die unterzeichnenden Vorstandsmitglieder bestätigen als gesetzliche Vertreter der Oberbank,

  • a) dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechungslegungsstandards aufgestellte verkürzte Abschluss ihres Wissens nach ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Emittenten und der Gesamtheit der in die Konsolidierung einbezogenen Unternehmen vermittelt;
  • b) dass der Halbjahreslagebericht ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bezüglich der wichtigen Ereignisse während der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres und ihrer Auswirkungen auf den verkürzten Konzernzwischenabschluss, bezüglich der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten in den restlichen sechs Monaten des Geschäftsjahres und bezüglich der offen zu legenden wesentlichen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen vermittelt.

Linz, am 29. August 2013 Der Vorstand

Generaldirektor Dr. Franz Gasselsberger, MBA

Mag. Dr. Josef Weißl, MBA Mag. Florian Hagenauer, MBA

Vorstandsdirektor der Oberbank Vorstandsdirektor der Oberbank

3.1 DIE VERANTWORTUNGSBEREICHE DES VORSTANDES

Die Verantwortungsbereiche innerhalb der Oberbank verteilen sich wie folgt auf die Vorstandsmitglieder:

Generaldirektor
Dr. Franz Gasselsberger,
MBA
Direktor
Mag. Dr. Josef Weißl,
MBA
Direktor
Mag. Florian Hagenauer,
MBA
Grundsätzliche Geschäftspolitik
Interne Revision
Geschäftsabteilungen Geschäftsabteilungen Serviceabteilungen
CIF
(Corporate &
International Finance)
PKU
(Privatkunden)
KRM
(Kredit-Management)
GFM PAM Risikocontrolling
(Global Financial Markets) (Private Banking &
Asset Management)
ZSP
PER
(Personalabteilung)
(Zahlungsverkehrssysteme
und zentrale Produktion)
RUC
(Rechnungswesen & Controlling)
SEK
(Sekretariat &
Kommunikation)
ORG
(Organisationsentwicklung,
Strategie und Prozessmanagement)
Regionale Geschäftsbereiche Regionale Geschäftsbereiche
Südbayern
Nordbayern
Salzkammergut
Linz-Hauptplatz
Wels
Wien
Linz-Landstraße
Innviertel
Salzburg
Niederösterreich
Slowakei
Tschechien
Ungarn

4 HINWEISE

Die Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der Oberbank beziehen, stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder Risiken in nicht kalkulierter Höhe eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Angaben über Marktanteile beruhen auf den zu Redaktionsschluss letztverfügbaren Daten.

Bei der Summierung von gerundeten Beträgen und bei der Errechnung der Veränderungsraten können geringfügige Differenzen im Vergleich zur Ermittlung aus den nicht gerundeten Rechnungsgrundlagen auftreten.

Finanzkalender 2013

Der Oberbank Aktionärsreport erscheint drei Mal pro Jahr.

24.5.2013 Ergebnis 1. Quartal 2013
23.8.2013 Ergebnis 1.-2. Quartal 2013
29.11.2013 Ergebnis 1.-3. Quartal 2013

Alle Informationen sind auf www.oberbank.at im Bereich Investor Relations elektronisch verfügbar.

5 IMPRESSUM

Medieninhaber (Verleger) und Herausgeber: Oberbank AG, 4020 Linz, Untere Donaulände 28 Internet: www.oberbank.at , E-Mail: [email protected] Redaktion: Sekretariat, Telefon (0732) 78 02-0

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