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Oberbank AG

Quarterly Report May 25, 2012

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Quarterly Report

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OBERBANK IM ÜBERBLICK

Erfolgszahlen in Mio. € 1. Qu. 2012 +/- 1. Qu.2011
Zinsergebnis 77,0 -5,7 % 81,6
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -19,4 -21,1 % -24,6
Provisionsergebnis 27,7 1,9 % 27,2
Verwaltungsaufwand -57,6 3,9 % -55,4
Betriebsergebnis 59,9 4,1 % 57,5
Periodenüberschuss vor Steuern 40,5 23,0 % 32,9
Konzernperiodenüberschuss 33,2 18,5 % 28,1
Bilanzzahlen in Mio. € 31.3.2012 +/- 31.12.2011
Bilanzsumme 17.617,8 0,8 % 17.483,7
Forderungen an Kunden nach Risikovorsorgen 10.560,0 0,0 % 10.563,9
Primärmittel 11.453,6 1,2 % 11.315,2
hievon Spareinlagen 3.490,9 2,4 % 3.407,6
hievon verbriefte Verbindlichkeiten inkl. Nachrangkapital 2.185,0 -2,9 % 2.250,9
Eigenkapital 1.289,1 5,5 % 1.222,0
Betreute Kundengelder 20.361,4 3,0 % 19.764,5
Eigenmittel nach BWG in Mio. € 31.3.2012 +/- 31.12.2011
Bemessungsgrundlage 10.351,7 2,0 % 10.146,2
Eigenmittel 1.656,1 -1,0 % 1.673,1
hievon Kernkapital (Tier I) 1.167,1 0,0 % 1.167,6
Eigenmittelüberschuss 765,1 -3,8 % 798,0
Kernkapitalquote in % 11,27 -0,24 %-P. 11,51
Eigenmittelquote in % 16,0 -0,49 %-P. 16,49
Unternehmenskennzahlen in % 1. Qu.2012 +/- 1. Qu.2011
Return on Equity vor Steuern (Eigenkapitalrendite) 12,99 1,72 %-P. 11,27
Return on Equity nach Steuern 10,66 1,06 %-P. 9,60
Cost-Income-Ratio (Kosten-Ertrag-Relation) 49,0 -0,04 %-P. 49,04
Risk-Earning-Ratio (Kreditrisiko/Zinsergebnis) 25,23 -4,95 %-P. 30,18
Ressourcen 1. Qu. 2012 +/- GJ 2011
Durchschnittlich gewichteter Mitarbeiterstand 2.030 -24 2.054
Anzahl der Geschäftsstellen 149 -1 150

LAGE DES OBERBANK-KONZERNS IM ERSTEN QUARTAL 2012

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

nachdem wir 2011 erneut ein besonders gutes Ergebnis erwirtschaftet haben, war auch die Entwicklung im ersten Quartal 2012 sehr erfreulich: Betriebsergebnis sowie Überschuss vor und nach Steuern liegen über dem Ergebnis des ersten Quartals des Vorjahres.

Betriebsergebnis 59,9 Mio. Euro (+ 4,1 % / 2,3 Mio. Euro)

  • Höhere Gewinne aus Finanzanlagen
  • Rückläufige Beteiligungserträge aus Equity-Beteiligungen
  • Provisionsergebnis vom Zahlungsverkehr getragen, Expansion prägt Verwaltungsaufwand

Ein wesentlicher Teil des Ergebnisanstieges resultierte im ersten Quartal 2012 aus den Finanzanlagen: Die Gewinne aus der Fair Value-Bewertung aus der Eigenveranlagung in einen Spezial-Investmentfonds stiegen um 5,4 Mio. Euro. Das Zinsergebnis war mit 77,0 Mio. Euro um 5,7 % / 4,6 Mio. Euro niedriger als im ersten Quartal 2011. Das operative Zinsergebnis stieg um 3,9 % / 2,6 Mio. Euro auf 69,9 Mio. Euro, die Equity-Erträge gingen wegen geringerer Überschüsse der Beteiligungsunternehmen auf 7,1 Mio. Euro zurück.

Die Steigerung im Provisionsergebnis um 1,9 % / 0,5 Mio. Euro auf 27,7 Mio. Euro wurde vom Zahlungsverkehr und dem Devisen- und Valutengeschäft getragen, die Kredit- und Wertpapierprovisionen waren leicht rückläufig. Der Verwaltungsaufwand stieg wegen der Investitionen in die Expansion um 3,9 % / 2,2 Mio. Euro auf 57,6 Mio. Euro. Daraus resultierte ein Anstieg des Betriebsergebnisses um 4,1 % / 2,4 Mio. Euro auf 59,9 Mio. Euro.

Weiterhin vorsichtige Risikopolitik

Aufgrund der seit mehreren Monaten spürbaren Entspannung beim Kreditrisiko konnten wir die Dotation der Risikovorsorgen im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres zurücknehmen. Dennoch haben wir unsere vorsichtige Risikopolitik fortgesetzt und den Vorsorgen 19,4 Mio. Euro zugeführt.

Weil wir in den letzten Jahren konstant wenig unserer Risikovorsorgen verbraucht haben, ist unser Risikopolster auf 485,9 Mio. Euro oder 4,45 % des Kreditvolumens angewachsen.

Deutlicher Anstieg beim Überschuss vor und nach Steuern

Trotz der vorsichtigen Dotation der Vorsorgen weisen wir für das erste Quartal 2012 einen Überschuss vor Steuern von 40,5 Mio. Euro (+ 23,0 % / 7,6 Mio. Euro) und nach Steuern von 33,2 Mio. Euro (+ 18,5 % / 5,2 Mio. Euro) aus.

Weiterer Anstieg des Geschäftsvolumens, Zuwächse bei Kommerz- und Privatfinanzierungen

  • Bilanzsummenwachstum um 4,1 % auf 17,6 Mrd. Euro
  • Kreditvolumen steigt auf 10,9 Mrd. Euro (+ 3,3 %), Primäreinlagen auf 11,5 Mrd. Euro (+ 2,8 %)

Unsere Bilanzsumme ist im Jahresabstand um 4,1 % oder 695,5 Mio. Euro auf 17.617,8 Mio. Euro gestiegen. Beim Kreditvolumen haben wir unser Wachstum fortgesetzt: Die Kundenforderungen stiegen um 3,3 % oder 349,0 Mio. Euro auf 10.918,0 Mio. Euro. Sowohl bei den Kommerzkrediten (+ 3,2 % auf 8,9 Mrd. Euro) als auch bei den

Privatkrediten (+ 3,9 % auf 2,0 Mrd. Euro) waren erfreuliche Zuwächse zu verzeichnen.

Auch die Primäreinlagen wuchsen weiter an, inklusive Nachrangkapital um 2,8 % bzw. 314,9 Mio. Euro auf 11.453,6 Mio. Euro. Die gesamten betreuten Kundenvermögen stiegen um 2,0 % oder 408,1 Mio. Euro auf 20.361,4 Mio. Euro an.

Ausgezeichnete Liquiditätssituation

  • Refinanzierungsmittel übersteigen Kreditvolumen um 1,5 Mrd. Euro
  • Loan-deposit-ratio von 87,8 %

Aufgrund des ausgewogenen Wachstums der Kredite und der Kundeneinlagen ist unsere Liquiditätssituation besonders gut. Die Refinanzierungsmittel (Primäreinlagen, Refinanzierungsmittel der OeKB, der LfA und der KfW) beliefen sich zum Ende des ersten Quartals auf 12,4 Mrd. Euro, das Kreditvolumen auf 10,9 Mrd. Euro. Damit übersteigen die Refinanzierungsmittel das gesamte Kreditvolumen um mehr als 1,5 Mrd. Euro, die loan-deposit-ratio beläuft sich auf ausgezeichnete 87,8 %.

Hervorragende Kennzahlen

  • RoE auf 12,99 % weiter verbessert
  • Cost-Income-Ratio mit 49,0 % besonders günstig
  • Herausragende Eigenmittel- und Kernkapitalquote

Die erfreuliche Ergebnisentwicklung führte zu einem Anstieg des RoE auf 12,99 % (vor Steuern) bzw. auf 10,66 % (nach Steuern). Die Cost-Income-Ratio von 49,0 % zeigt ein besonders günstiges Aufwands-Ertrags-Verhältnis.

0,20 %-Punkte höher als ein Jahr zuvor, die Kernkapitalquote stieg um 1,08 %-Punkte auf 11,27 %.

Generaldirektor Dr. Franz Gasselsberger, MBA

DIE OBERBANK AKTIE

Die Oberbank Aktie hat sich im ersten Quartal 2012 weiterhin stabil entwickelt.

Kennzahlen der Oberbank Aktien 1. Qu. 2012 1. Qu. 2011
Anzahl Stamm-Stückaktien 25.783.125 25.783.125
Anzahl Vorzugs-Stückaktien 3.000.000 3.000.000
Höchstkurs Stamm-/Vorzugsaktie in € 48,10/39,75 45,20/39,25
Tiefstkurs Stamm-/Vorzugsaktie in € 47,15/38,90 44,85/38,80
Schlusskurs Stamm-/Vorzugsaktie in € 47,75/38,90 45,00/39,00
Marktkapitalisierung in Mio. € 1.331,4 1.277,2
IFRS-Ergebnis pro Aktie in € annualisiert 4,62 3,90
Kurs-/Gewinn-Verhältnis Stammaktie 10,34 11,54
Kurs-/Gewinn-Verhältnis Vorzugsaktie 8,42 10,00

Oberbank Stamm- und Vorzugsaktien im Vergleich zum ATX

DIE GESCHÄFTSFELDER IM ERSTEN QUARTAL 2012

SEGMENT FIRMENKUNDEN

Beträge in Mio. € 1. Qu. 2012 1. Qu. 2011 +/- absolut +/- %
Zinsergebnis 48,4 45,5 2,9 6,4
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -15,7 -11,7 -4,0 34,1
Provisionsergebnis 14,5 14,3 0,3 1,4
Handelsergebnis -0,3 -0,6 0,3 -50,0
Verwaltungsaufwand -29,1 -26,0 -3,2 12,2
Sonstiger betrieblicher Erfolg 2,9 2,4 0,5 20,8
Außerordentliches Ergebnis 0,0 0,0 0,0
Periodenüberschuss vor Steuern 20,7 23,8 -2,8 -11,8
Ø Kredit- und Marktrisikoäquivalent (BWG) 7.741,7 7.676,0 65,7 0,9
Ø zugeordnetes Eigenkapital 745,2 678,5 66,7 9,8
Return on Equity (RoE) 11,1 % 14,1 % -3,0 %-P.
Cost-Income-Ratio 44,5 % 42,2 % 2,3 %-P.

Ergebnisrückgang im Segment Firmenkunden

Das Zinsergebnis stieg gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum um 6,4 % / 2,9 Mio. auf 48,4 Mio. Euro an. Die Risikovorsorgen im Kreditgeschäft erhöhten sich um 34,1 % / 4,0 Mio. auf 15,7 Mio. Euro. Beim Provisionsergebnis war ein Anstieg um 1,4 % / 0,3 Mio. auf 14,5 Mio. Euro festzustellen.

Die Verwaltungsaufwendungen verzeichneten einen Anstieg um 12,2 % / 3,2 Mio. auf 29,1 Mio. Euro, der sonstige betriebliche Erfolg erhöhte sich um 20,8 % / 0,5 Mio. auf 2,9 Mio. Euro.

Der Periodenüberschuss vor Steuern reduzierte sich um 11,8 % / 2,8 Mio. auf 20,7 Mio. Euro.

Der Return on Equity verringerte sich um 3,0 %-Punkte auf 11,1 %, die Cost-Income-Ratio erhöhte sich um 2,3 %- Punkte auf 44,5 %.

Mehr als 39.900 FirmenkundInnen

Der positive Trend bei der Neukundengewinnung setzte sich auch im ersten Quartal 2012 fort, seit Jahresbeginn konnten wir 1.543 neue FirmenkundInnen gewinnen. Derzeit betreut die Oberbank 39.930 FirmenkundInnen.

Kommerzkredite

Die Kommerzkredite stiegen im Jahresabstand um erfreuliche 3,2 % / 272,6 Mio. auf 8.879,0 Mio. Euro.

Kommerzkredite
Zuwachs im Jahresabstand
Stand 31.3.2012 Stand 31.3.2011 absolut in %
€ 8.879,0 Mio. € 8.606,4 Mio. € 272,6 Mio. 3,2 %

Investitionsfinanzierung

Das Obligo der Investitionsfinanzierung erhöhte sich um 4,2 % oder 242,6 Mio. auf 6.077,7 Mio. Euro.

Investitionsfinanzierung Zuwachs im Jahresabstand
Stand 31.3.2012 Stand 31.3.2011 absolut in %
€ 6.077,7 Mio. € 5.835,1 Mio. € 242,6 Mio. 4,2 %

Die Anzahl der über die Oberbank eingereichten Förderansuchen für Investitions- und Innovationsprojekte lag in den ersten drei Monaten 2012 bei 126. Die Summe an Förderansuchen befindet sich somit knapp unter dem Mehrjahresdurchschnitt. Es ist jedoch anzumerken, dass die Anzahl der österreichischen Förderprojekte 2010 und 2011 außergewöhnlich hoch war, vor allem wegen der verzögerten Umsetzung von Investitionsvorhaben in den Krisenjahren davor.

Die mit den Anträgen verbundenen Investitionsbeträge sind im ersten Quartal 2012 um 34 % deutlich angestiegen. Dem entspricht die Entwicklung bei den vergebenen Förderkrediten. Hier konnte das Obligo per 31.3.2012 im Jahresvergleich um 6,2 % auf 506 Mio. Euro gesteigert werden.

Leasing

Die Leasing-Kundenforderungen stiegen im Vorjahresvergleich um 8,1 % oder 112,3 Mio. auf 1.500,3 Mio. Euro.

Leasing-Kundenforderungen Zuwachs im Jahresabstand
1. Quartal 2012 1. Quartal 2011 absolut in %
€ 1.500,3 Mio. € 1.388,0 Mio. € 112,3 Mio. 8,1 %

Im ersten Quartal 2012 konnte mit 132,9 Mio. Euro Neugeschäft ein guter Start in das Jahr 2012 verzeichnet werden. Treiber des Wachstums waren die Kern- und Wachstumsmärkte in Österreich und Bayern. Zusätzlich entwickelten sich die Expansionsmärkte Tschechien, Slowakei und Ungarn, wenn auch regional unterschiedlich, besser als erwartet.

Auslandsaktivitäten

Im Fokus der Aktivitäten der Gruppe Financial Institutions stand im ersten Quartal 2012 die Unterstützung unserer KundInnen, die im Export tätig sind. Dazu wurden die Kontakte zu Netzwerkbanken in Zentral- und Osteuropa sowie im Mittleren Osten und in Indien ausgebaut. Neben einer verstärkten Risikoübernahme von Bankenrisiken für die KundInnen der Oberbank sind auch die zusätzliche Generierung von Provisionserträgen bzw. die Hebung von Cross-Selling Potentialen von zentraler Bedeutung.

Weiters wurde im ersten Quartal im Bereich Zahlungsverkehr bei den wichtigsten Währungen, die unsere KundInnen im internationalen Geschäft nutzen, die Steuerung der Zahlungsströme konzentriert und optimiert. Dadurch soll die traditionell bereits sehr hohe Datenqualität weiter verbessert werden.

Handelsfinanzierung

Im Bereich Handelsfinanzierung konnte die Oberbank ihre Position als wichtigste Regionalbank im Dokumentengeschäft, dazu gehören Akkreditive, Inkassi und Auslandsgarantien, weiter ausbauen. Mit einem Volumenanstieg von 81 % bzw. einer 12 %igen Stückzahlerhöhung seit Jahresbeginn wurde die gute Entwicklung aus dem Vorjahr bereits übertroffen. Die Akkreditiv- und Inkassoprovisionen stiegen um 16,3 %, die Provisionen aus dem Auslandsgarantiegeschäft erhöhten sich um 5,6 %.

Exportfinanzierung

Im ersten Quartal 2012 stieg der Marktanteil der Oberbank bei Exportfondskrediten auf 11,7 % an. Daneben zeigten auch die anderen Exportfinanzierungssparten (Auslandsinvestitionen, KRR-Kredite) eine gute Entwicklung, sodass das Wachstum im Jahresvergleich bei 11,53 % liegt. Der Ausblick für das laufende Jahr verspricht eine weiterhin sehr positive Entwicklung.

Internationale Kredite

Der Bereich Syndizierung und internationale Kredite hat sich im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres sehr erfreulich entwickelt. Kreditvolumen und Stückzahlen konnten sowohl im Vergleich zum Jahresende 2011 als auch zum Vorjahresquartal leicht gesteigert werden.

Zu diesem Wachstum hat vor allem die Teilnahme an zahlreichen von österreichischen und deutschen Großunternehmen emittierten Schuldscheindarlehen beigetragen.

Sonderfinanzierungen

Der positive Trend bei Sonderfinanzierungen setzte sich im ersten Quartal 2012 fort. Viele Großunternehmen stellen das Unternehmenswachstum durch strategische Unternehmenszukäufe sicher, somit erhöhte sich die Nachfrage nach Akquisitionsfinanzierungen zum Vergleichszeitraum des Vorjahres um 20 %. Liquiditätssichernde Maßnahmen, etwa im Bereich Forderungsmanagement, wurden von KundInnen der Oberbank besonders stark nachgefragt. Bei klassischen Investitionen war bei vielen Unternehmen vorerst noch Zurückhaltung bemerkbar, es wird jedoch in diesem Bereich mit einer regen Projekttätigkeit im weiteren Jahresverlauf gerechnet.

Oberbank Opportunity Fonds

Seit Jahresbeginn hatte der Oberbank Opportunity Fonds 34 neue Anfragen. Die aktuellen Anfragen umfassen neben Expansionsfinanzierungen vor allem diverse Formen des Gesellschafterwechsels wie Management Buy-In, Management Buy-Out und Herauskauf eines Gesellschafters. Besondere Bedeutung kommt dem Buy-Out durch Private-Equity-Fonds zu. In diesem Bereich profitiert der Oberbank Opportunity Fonds von seinem Netzwerk an befreundeten Finanzinvestoren und von seiner Positionierung als zuverlässiger Partner. Ein wichtiges Finanzierungsthema für die KundInnen des Oberbank Opportunity Fonds ist auch die Stärkung der Haftkapitalquote und die Sicherstellung einer gesunden Bilanzstruktur in Phasen des unternehmerischen Umbruchs. Hier hat die Finanzkrise zweifellos zu einer Sensibilisierung beigetragen. Als Finanzierungspartner mit einer starken Regionalbank im Rücken kann sich der Oberbank Opportunity Fonds auch in diesem Bereich hervorragend positionieren.

Seit dem Bestehen des Oberbank Opportunity Fonds wurden bereits 32 Transaktionen mit Eigen- und/oder Mezzaninkapital finanziell begleitet. Das kommittierte Gesamtvolumen beläuft sich auf 73,5 Mio. Euro, das gesamte Fondsvolumen beläuft sich auf 150 Mio. Euro.

Zahlungsverkehr

Die Zahlungsverkehrserträge entwickelten sich im ersten Quartal 2012 mit einem Plus von 6,6 % klar positiv. Die Zahlungsverkehrsmengen, die über das CS.A (Clearingservice Austria) abgewickelt werden, wachsen stetig. Bis Mitte 2012 soll ein Großteil des Inlandszahlungsverkehrs im Wege des CS.A durchgeführt werden.

FirmenkundInnen PrivatkundInnen Summe
Elektronische ZV-Kundenaufträge 5.413.407 1.078.135 6.491.542
Beleghafte ZV-Kundenaufträge 187.244 245.215 432.459
Summe 5.600.651 1.323.350 6.924.001
Elektronischer Auftragsanteil 96,7 % 81,5 % 93,7 %
Beleghafter Auftragsanteil 3,3 % 18,5 % 6,3 %

Zins- und Währungsrisikomanagement

In den ersten drei Monaten 2012 nutzten die KundInnen die Instrumente der Zinsabsicherung nur zurückhaltend. Das tiefe Zinsniveau und die Aussagen der EZB sowie Marktprognosen, dass eine Zinserhöhung durch die Europäische Zentralbank nicht unmittelbar bevorstehen, veranlassten viele KundInnen vorerst abzuwarten. Speziell der Devisenbereich zeigte bei starken Marktbewegungen in der ersten Hälfte des Quartals positive Signale. Viele KundInnen nutzen die Bewegungen zur Absicherung ihrer Auslandsgeschäfte gegen Fremdwährungsrisiken.

Direktkundenbetreuung

Hervorzuheben ist die hohe Liquidität großer Unternehmen und Institutionen im ersten Quartal 2012. Trotz intensiven Wettbewerbes gelang es der Oberbank, die Volumina der veranlagten Gelder im kurzfristigen Bereich gegenüber dem letzten Jahr um mehr als 10 % zu steigern.

Primärmittel

Trotz eines sich weiter verschärfenden Wettbewerbes konnte die Oberbank die Kundeneinlagen im ersten Quartal 2012 im Vergleich zum Vorjahr um 1,2 % steigern. Diese Entwicklung unterstreicht einerseits das hohe Vertrauen der KundInnen in die Oberbank und bestätigt andererseits die attraktiv gestaltete Veranlagungspalette. Einen Fixpunkt bilden die Emissionen von Cash Garant Produkten, die sehr erfolgreich vom Markt aufgenommen wurden. Im ersten Quartal konnten mehr als 100 Mio. Euro an Kundengeldern in die neuen Cash Garant Emissionen veranlagt werden.

Die Sichteinlagenverzinsung wurde im Gleichklang mit der Entwicklung am Interbankenmarkt gesenkt. Diese Kundengelder stellen einen Eckpfeiler der Primäreinlagen der Bank dar. Bei den Termineinlagen konzentrierten sich die FirmenkundInnen auf mittlere Laufzeiten im Geldmarktbereich. Der überwiegende Anteil der Einlagen weist Fristen zwischen drei und sechs Monaten auf.

SEGMENT PRIVATKUNDEN

Beträge in Mio. € 1. Qu. 2012 1. Qu. 2011 +/- absolut +/- %
Zinsergebnis 14,0 13,4 0,6 5,1
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -2,7 -3,0 0,3 -10,0
Provisionsergebnis 13,2 12,9 0,3 1,9
Handelsergebnis 0,0 0,0 0,0
Verwaltungsaufwand -21,3 -22,2 1,0 -3,9
Sonstiger betrieblicher Erfolg 0,5 0,5 0,0 18,0
Außerordentliches Ergebnis 0,0 0,0 0,0
Periodenüberschuss vor Steuern 3,7 1,6 2,2 139,0
Ø Kredit- und Marktrisikoäquivalent (BWG) 1.197,9 1.181,1 16,9 1,4
Ø zugeordnetes Eigenkapital 115,3 104,4 10,9 10,5
Return on Equity (RoE) 13,0 % 6,0 % 7,0 %-P.
Cost-Income-Ratio 76,7 % 82,8 % -6,1 %-P.

Erfreuliche Steigerung im Zinsergebnis

Die Ergebnisverbesserung im Segment Privatkunden ist auf den Anstieg des Zinsergebnisses um 5,1 % / 0,6 Mio. auf 14,0 Mio. Euro zurückzuführen, das Provisionsergebnis wuchs um 1,9% / 0,3 Mio. auf 13,2 Mio. Euro.

Die Risikovorsorgen verringerten sich gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 10,0 % / 0,3 Mio. auf 2,7 Mio. Euro. Die Verwaltungsaufwendungen reduzierten sich um 3,9 % / 1,0 Mio. auf 21,3 Mio. Euro. Der sonstige betriebliche Erfolg blieb mit 0,5 Mio. Euro annähernd unverändert.

Der Return on Equity stieg um 7,0 %-Punkte auf 13,0 %, die Cost-Income-Ratio verringerte sich um 6,1 %-Punkte auf 76,7 %.

Mehr PrivatkundInnen als ein Jahr zuvor

Das Privatkundengeschäft spiegelt die Wachstumsstrategie der Oberbank wider: Per 31.3.2012 betreute die Bank in allen in- und ausländischen Geschäftsbereichen 307.061 PrivatkundInnen, 8.395 davon wurden im ersten Quartal neu gewonnen. Die Zuwächse kommen vor allem aus unseren Wachstums- und Expansionsmärkten Wien, Bayern und Ungarn.

Privatkundenanzahl Zuwachs im Jahresabstand
Stand 31.3.2012* Stand 31.3.2011 absolut in %
307.061 298.655 8.406 2,8 %

* Bei den PrivatkundInnen erfolgte ab 1.1.2011 die Zählung PrivatkundInnen und MitinhaberInnen.

1.219 neue Privatkonten

Seit Jahresbeginn hat der Bestand an Privatkonten um erfreuliche 1.219 auf 172.175 Stück zugenommen. Im Jahresabstand beträgt der Zuwachs 5.428 Stück oder 3,3 %. Die Gründe für den Zuwachs im Kontobereich im ersten Quartal sind die Kontoeröffnungen im Wachstumsmarkt Wien, aber auch die erfreuliche Entwicklung der Privatkontenanzahl in Ungarn.

Privatkontoanzahl Zuwachs im Jahresabstand
Stand 31.3.2012 Stand 31.3.2011 absolut in %
172.175 166.747 5.428 3,3 %

Privatkredite

Im Vergleich zum 31.3.2011 stieg der Bestand an Privatkrediten um 3,9 % / 76,4 Mio. auf 2.039,0 Mio. Euro. Die Neuvergabe stieg von 108 Mio. Euro im ersten Quartal 2011 um 22 % auf 132 Mio. Euro im ersten Quartal 2012 besonders deutlich an. Dies ist auf die starke Positionierung als Wohnbau-Partner und auf eine sehr gute Entwicklung der Auslandsmärkte zurückzuführen. Neben der hohen Nachfrage nach Privatkrediten, war das erste Quartal 2012 von hohen Rücklösungen im Kernmarkt geprägt. Die große Unsicherheit und das niedrige Zinsniveau führen dazu, dass die KonsumentInnen verstärkt Kredite vorzeitig zurückzahlen.

Eine weiterhin gute Entwicklung ist in den Auslandsmärkten zu verzeichnen, besonders in Ungarn. Dort profitiert die Oberbank vom im Vorjahr verabschiedeten Gesetz über die begünstigte Tilgung von Fremdwährungskrediten: Das Gesetz hat zu einem Ansturm auf die Oberbank Filialen in Ungarn geführt, da KundInnen mit neuen Forint-Krediten ihre Fremdwährungskredite bei anderen Banken abdecken wollen. Dadurch wurden rund 500 neue Forint-Wohnbaukredite im Volumen von 19,5 Mio. Euro vergeben.

Privatkredite
Zuwachs im Jahresabstand
Stand 31.3.2012 Stand 31.3.2011 absolut in %
€ 2.039,0 Mio. € 1.962,6 Mio. € 76,4 Mio. 3,9 %

Spareinlagen

Das Volumen der Spareinlagen ist seit Jahresbeginn bis zum 31.3.2012 um 75,1 Mio. Euro (+2,2 %) auf 3.490,9 Mio. Euro gestiegen. Die Sparquote ist österreichweit weiterhin sehr niedrig und es herrscht ein enormer Wettbewerb um Spareinlagen. Deshalb kann das stark gesunkene Zinsniveau nur teilweise an die KundInnen weitergegeben werden.

Spareinlagen
Zuwachs im Jahresabstand
Stand 31.3.2012 Stand 31.3.2011 absolut in %
€ 3.490,9 Mio. € 3.415,7 Mio. € 75,1Mio. 2,2 %

Wertpapiergeschäft

Das Wertpapiergeschäft war im ersten Quartal durch zwei wesentliche Aspekte geprägt. Einerseits von der bis in die zweite Märzhälfte reichende Debatte über die Umschuldung Griechenlands, andererseits von überraschend starken Aktienmärkten. Die Renditen für Staatsanleihen drifteten nochmals auseinander: In Deutschland sanken sie auf Rekordniveaus, in den europäischen Problemstaaten war hingegen ein starker Anstieg zu verzeichnen.

Das Anlegerverhalten ist weiterhin als abwartend und vorsichtig zu bezeichnen. Im Moment ist keine Rückkehr von AktienanlegerInnen auf breiter Front erkennbar.

Die Kurswerte auf unseren Kundendepots sind wieder angestiegen, sie liegen mit 8,9 Mrd. Euro nur noch ca. 2 % unter dem Rekordwert vom Juli 2011. Die Wertpapierprovisionen gingen im Jahresabstand um 5,1 % / 0,45 Mio. auf 8,4 Mio. Euro zurück.

2012 ist die Steuer auf Kursgewinne aus Wertpapiergeschäften nun vollumfänglich wirksam. Das EDV-Projekt zur Berechnung und Abfuhr der Steuer wurde erfolgreich abgeschlossen.

Emissionen

Durch das anhaltend tiefe Zinsniveau, über alle Laufzeitensegmente hinweg, verlagerte sich die Nachfrage nach Oberbank-Emissionen tendenziell weiter in eher kurzfristige Produkte. In Summe betrug das Neuemissionsvolumen 193 Mio. Euro. Die Emissionen aus der Cash Garant Familie mit einem Absatzvolumen von 106 Mio. Euro waren besonders stark nachgefragt. Der Saldo aus Tilgungen und den sieben Neuemissionen war in der Berichtsperiode leicht negativ. Im Jahresabstand ist jedoch ein Anstieg bei den Verbrieften Verbindlichkeiten inkl. Nachrangkapital auf 2.185,0 Mio. Euro zu verzeichnen.

Die Oberbank hat ihre Platzierungskraft im Rahmen der Begebung der Miba Unternehmensanleihe bewiesen und im Emissionskonsortium die Rolle eines Senior Co Lead Managers übernommen.

Private Banking

Im Bereich Private Banking verstärkte die Oberbank ihre Aktivitäten bei der Betreuung der Geschäftsstellen. Es sollen verstärkt Dienstleistungen wie Vermögensverwaltung, Betreuung von Aktientradern und das Stiftungsservice forciert werden. Die Depotwerte der Private Banking KundInnen sind im Jahresabstand leicht angestiegen. Angesichts der Tatsache, dass der heimische Aktienmarkt in diesem Zeitraum ca. 25 % gefallen ist, ein klarer Hinweis dafür, dass sich die Neugeldakquisition weiterhin sehr positiv entwickelt.

Fondsgeschäft: 3 Banken-Generali Investment GmbH wuchs stärker als der Markt

Das Fondsvolumen der 3 Banken-Generali Investment-Gesellschaft stieg im ersten Quartal 2012 auf 5,4 Mrd. Euro, dies entspricht einem Anstieg von 389 Mio. Euro oder 7,8 %. Damit konnte das Wachstum des Gesamtmarktes (+ 2,4 %) erneut deutlich übertroffen werden.

Getragen waren die Zuwächse von einem insgesamt freundlichen Kapitalmarktumfeld und von deutlichen Nettomittelzuflüssen aus dem Bereich institutioneller AnlegerInnen.

Das erste Quartal brachte erste Beruhigungstendenzen in der europäischen Staatsschuldenkrise und daraus folgend freundliche Aktienmärkte und sinkende Zinsen bzw. steigende Kurse bei Unternehmensanleihen. Für eine Fortschreibung dieser Entwicklung ist das Umfeld allerdings noch zu unsicher. Die Gesellschaft setzt weiterhin auf eine Kombination aus soliden Unternehmensanleihen und substanzstarken Aktien.

Bei den Morningstar-Fund-Awards 2012 wurden der 3 Banken Österreich-Fonds und der 3 Banken Staatsanleihen-Fonds als jeweils beste Produkte ihrer Kategorie ausgezeichnet. Die 3 Banken-Generali konnte damit zwei von 14 Kategorien für sich entscheiden und war die einzige Gesellschaft mit zwei gewonnen Kategorien.

Bausparen

Im ersten Quartal 2012 ist die Anzahl der von der Oberbank für die Bausparkasse Wüstenrot mit 3.143 abgeschlossenen Bausparverträge im Vergleich zum Vorjahr um 10,3 % gesunken. Diese Entwicklung ist auf die Diskussion über die Halbierung der staatlichen Prämie zurückzuführen, die von der österreichischen Regierung im Rahmen des Sparpaketes mit Wirksamkeit 1. April 2012 beschlossen wurde.

Zusammengefasst verzeichneten die Wüstenrot-Partnerbanken im ersten Quartal 2012 einen Rückgang von 11,8 %.

Versicherungen

Im ersten Quartal 2012 konnte im Versicherungsbereich, im Vergleich zur geplanten Prämiensumme, ein durchwegs positives Ergebnis erzielt werden.

Die Marktverhältnisse und das Anlegerverhalten haben sich im ersten Quartal 2012 nicht wesentlich entspannt und daher fiel die Nachfrage an langfristigen Sparformen eher zurückhaltend aus. Trotzdem konnte mit zusätzlichen Abschlüssen von Vorsorgeprodukten in der Sparte kapitalbildende Lebensversicherungen das geplante Ziel per 31.3.2012 erreicht werden. Im zweiten Quartal 2012 sind verschiedene Maßnahmen geplant, um den schwierigen Marktverhältnissen entgegenzuwirken.

eBanking

Sowohl die Anzahl der eBanking Überweisungen (+ 11 % auf 435.000) als auch die Überweisungsbeträge (+ 16 % auf 423 Mio. Euro) sind im ersten Quartal 2012 gegenüber dem Vergleichszeitraum 2011 stark gestiegen.

SEGMENT FINANCIAL MARKETS

Im Segment Financial Markets werden das Ergebnis der Beteiligungen, der Handelstätigkeit und das Zinsergebnis aus dem Überhang der unverzinslichen Passiva sowie der Fristentransformation dargestellt.

Beträge in Mio. € 1. Qu. 2012 1. Qu. 2011 +/- absolut +/- %
Zinsergebnis 14,6 22,8 -8,2 -36,0
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -1,0 -9,9 8,9 -89,6
Provisionsergebnis 0,0 0,0 0,0
Handelsergebnis 2,0 1,9 0,1 5,3
Verwaltungsaufwand -1,2 -1,3 0,1 -5,2
Sonstiger betrieblicher Erfolg 7,2 -0,8 8,0 >100
Außerordentliches Ergebnis 0,0 0,0 0,0
Periodenüberschuss vor Steuern 21,6 12,7 8,9 69,7
Ø Kredit- und Marktrisikoäquivalent (BWG) 4.009,8 4.367,0 -357,2 -8,2
Ø zugeordnetes Eigenkapital 386,0 386,0 0,0 0,0
Return on Equity (RoE) 22,4 % 13,2 % 9,2 %-P.
Cost-Income-Ratio 5,1 % 5,3 % -0,2 %-P.

Der Periodenüberschuss im Segment Financial Markets stieg um 69,7 % / 8,9 Mio. auf 21,6 Mio. Euro. Dies ist hauptsächlich auf die Reduktion der Risikovorsorgen und den Anstieg des sonstigen betrieblichen Erfolges zurückzuführen. Das Handelsergebnis erhöhte sich um 5,3 % / 0,1 Mio. auf 2,0 Mio. Euro.

Der Return on Equity wuchs um 9,2 %-Punkte auf 22,4 %, die Cost-Income-Ratio sank um 0,2 %-Punkte auf 5,1 %.

Liquidität

Im Februar hat die EZB den Banken mit dem zweiten Langfristtender eine weitere Liquiditätsspritze verabreicht. Die Banken haben jetzt insgesamt 1.000 Mrd. Euro von der EZB aufgenommen und im Gegenzug 800 Mrd. Euro wieder bei ihr veranlagt.

Mit dieser Maßnahme sind nun noch mehr überschüssige Refinanzierungsmittel im Markt.

Durch dieses Überangebot an Liquidität sind die kurzfristigen Zinssätze weiter unter Druck geraten. Das Taggeld wird mit Sätzen um 0,25 % gehandelt und der 3 Monats-Euribor ermäßigte sich auf 0,78 %.

Die Oberbank AG hat sich am zweiten Tender nicht beteiligt. Durch unsere Kundeneinlagen haben wir eine sehr gute Liquiditätsausstattung und halten einen großzügigen Liquiditätspuffer von mehr als 1 Mrd. Euro bei der Nationalbank.

Folgen der Finanzkrise

Der Schuldenerlass für Griechenland wurde schon länger erwartet, deshalb hatte dieser Schritt keine großen Auswirkungen mehr auf die Märkte. Mehr ins Rampenlicht der AnlegerInnen sind die Länder Spanien und Italien geraten. Spanien musste sowohl das Defizit für 2011 als auch für 2012 nach oben revidieren. Um gegenzusteuern wurden massive Spar- und Maßnahmenpakete verabschiedet. Als Folge vermuten die InvestorInnen eine weitere Abschwächung der Wirtschaft und dadurch weiter fallende Staatseinnahmen, was wiederum zu einem höheren Defizit führen würde. In Verbindung mit der Sorge um die Bonität der Banken führt dies zu einer Zurückhaltung der AnlegerInnen und somit zu höheren Zinsen für die Staatsanleihen. Die Oberbank AG hat der Schuldennachlass in Griechenland nicht betroffen, in den anderen Problemländern ist die Bank auch nur sehr gering investiert.

An den Finanzmärkten hat sich auf Grund der Unsicherheiten kein klarer Trend herausgebildet, sowohl die Währungsmärkte als auch die Aktienmärkte tendieren seitwärts. Nur die Zinsmärkte und hier im speziellen die Deutschen Bundesanleihen bewegen sich von einem Zinstief zum Anderen.

Erträge aus dem Eigenhandel

Die Seitwärtsbewegung an den Märkten im ersten Quartal war nicht unterstützend für den Eigenhandel. Trotzdem konnten wir sowohl das Vorjahresergebnis als auch den aliquoten Budgetwert deutlich übertreffen. Hier waren wir vor allem im Devisenhandel erfolgreich, aber auch die anderen Handelsbereiche haben dazu beigetragen.

EIGENMITTEL

Das Kernkapital stieg im Vergleich zum ersten Quartal 2011 um 13,5 % oder 139,1 Mio. Euro auf 1.167,1 Mio. Euro Damit ist die Kernkapitalquote um 1,08 Prozentpunkte von 10,19 % auf 11,27 % gestiegen.

Die konsolidierten Konzern-Eigenmittel gemäß § 24 BWG beliefen sich zum 31.3.2012 auf 1.656,1 Mio. Euro, das sind um 3,9 % mehr als zum Vergleichsstichtag des Vorjahres.

Die erforderlichen Eigenmittel stiegen zum 31.3.2012 auf 891,0 Mio. Euro Daraus ergibt sich ein Eigenmittelüberschuss von 765,1 Mio. Euro, er ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 5,5 % gestiegen. Die Eigenmittelquote von 16,00 % ist doppelt so hoch wie gesetzlich vorgeschrieben.

RISIKO

Die Risikopolitik der Oberbank berücksichtigt die Risikosituation aller Geschäftsbereiche einschließlich der neuen Märkte. Das Risikomanagement stellt auf die Sicherheit der uns anvertrauten Kundengelder, das Halten der Eigenmittel und die Gewährleistung der Liquidität ab.

Die bedeutendste Risikokategorie bildet das Adressenausfallsrisiko. Diesem Risiko tragen wir durch die Dotation von entsprechenden Vorsorgen in der Bilanz Rechnung. Bei der Bonitätsbeurteilung und in der Sicherheitenpolitik können wir auf ein jahrzehntelanges Know-how zurückgreifen. Darüber hinaus sorgen unser Geschäftsmodell als Regionalbank, ein professionelles Kredit-Management sowie die ausgewogene Verteilung des Gesamtobligos auf die einzelnen Kundensegmente dafür, dass das Ausmaß dieses Risikos auf den Gesamterfolg der Oberbank überschaubar bleibt.

Somit gehen wir auch für das Gesamtjahr 2012 davon aus, dass sich keine außergewöhnlichen Adressausfallsrisiken ergeben.

Die übrigen Risikokategorien sind das Beteiligungsrisiko (Risiko von Wertverlusten bzw. Ertragsausfällen in unserem Beteiligungsportfolio), das Marktrisiko (Risiko von Verlusten durch sich ändernde Zinssätze, Devisen- oder Aktienkurse), das operationelle Risiko und das Liquiditätsrisiko.

Auch diese Risiken sind, dem Vorsichtsprinzip Rechnung tragend, durch entsprechende Kapitalien unterlegt. Beim Liquiditätsrisiko trägt zu unserer guten Position auch bei, dass wir mit den Primäreinlagen unserer Kunden (31.3.2012: 11,5 Mrd. Euro) das gesamte Kreditvolumen (31.3.2012: 10,9 Mrd. Euro) refinanzieren können. Darüber hinaus sind in der Oberbank ein permanentes Risikocontrolling, ein strenges Prozessmanagement sowie andere effiziente Kontroll- und Steuerungsinstrumente installiert.

Somit rechnen wir für das Gesamtjahr 2012 damit, dass in diesen Risikokategorien keine ungewöhnlichen Risikofälle auftreten werden.

AUSBLICK 2012

Das Umfeld bleibt herausfordernd!

  • Neuerliche Verschärfung der Staatsschuldenkrise, Anzeichen für eine Erholung der Realwirtschaft
  • Gleichmäßig hohe Kreditnachfrage der FirmenkundInnen, günstige Risikosituation
  • Starker Druck auf die Zinsspanne, harter Wettbewerb bei den Primäreinlagen

Zuletzt hat sich — vor allem aufgrund der Entwicklungen in Griechenland und Spanien — die Staatsschuldenkrise wieder verschärft. Andererseits deuten viele Anzeichen darauf hin, dass sich die Realwirtschaft weiterhin robust entwickelt.

Seit Jahresbeginn ist bei den Unternehmen mehr Optimismus zu spüren.

Die gleichmäßig hohe Kreditnachfrage wird vor allem von Investitionsfinanzierungen der Großunternehmen getragen. Außerdem ist eine rege Nachfrage nach Exportberatungen und eine höhere Bereitschaft zu Investitionen und Akquisitionen im Ausland zu verzeichnen.

Die KundInnen der Oberbank berichten von einer ausgezeichneten Auftragslage, das Kreditrisiko war im ersten Quartal 2012 so niedrig wie noch nie.

Auf der anderen Seite ist der Druck auf die Zinsspanne enorm.

Vor allem in Österreich liegen die Zinssätze bei neu vergebenen Krediten deutlich unter dem Durchschnitt des Euroraumes, das wirkt sich auf die Ertragslage der Banken aus. Außerdem sind die Primäreinlagen im Markt besonders hart umkämpft, weil viele Banken einen enormen Liquiditätsbedarf haben.

In Summe erwartet das Management der Oberbank für 2012 ein Wirtschaftswachstum, das näher bei 1 % als bei den von den Prognoseinstituten erwarteten 0,5 % liegen wird.

In diesem herausfordernden Umfeld wird die Oberbank alles daran setzen, das hervorragende Ergebnis des Jahres 2011 auch 2012 wieder zu erreichen.

3 BANKEN GRUPPE IM ERSTEN QUARTAL 2012

Die 3 Banken Gruppe konnte im ersten Quartal 2012 eine erfreuliche Entwicklung verzeichnen.

Die gemeinsame Bilanzsumme erhöhte sich im Jahresabstand um 4,0 % auf 33,5 Mrd. Euro, das Kreditvolumen (nach Risikovorsorgen) um 4,2 % auf 21,2 Mrd. Euro, die Primäreinlagen um 3,3 % auf 22,1 Mrd. Euro.

Der gemeinsame Periodenüberschuss nach Steuern wuchs um 12,3 % auf 58,3 Mio. Euro.

Zum 31.3.2012 betrieben die 3 Banken zusammen 243 Filialen und beschäftigten durchschnittlich 3.755 MitarbeiterInnen.

KONZERN-ZWISCHENABSCHLUSS NACH IFRS Gesamtergebnisrechnung vom 1.1.2012 bis 31.3.2012

Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung 1.1.-31.3.2012 1.1.-31.3.2011 Veränderung Veränderung
für das erste Quartal 2012 in Mio. € in Mio. € in Mio. € in %
1. Zinsen und ähnliche Erträge (1) 129,4 118,4 11,0 9,3
2. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (1) -59,5 -51,1 -8,4 16,5
3. Erträge aus at Equity bewerteten Unternehmen (1) 7,1 14,3 -7,2 -50,3
ZINSERGEBNIS (1) 77,0 81,6 -4,6 -5,7
4. Risikovorsorgen im Kreditgeschäft (2) -19,4 -24,6 5,2 -21,1
5. Provisionserträge (3) 30,7 30,4 0,3 0,8
6. Provisionsaufwendungen (3) -2,9 -3,2 0,3 -8,6
PROVISIONSERGEBNIS (3) 27,7 27,2 0,5 1,9
7. Handelsergebnis (4) 1,7 1,3 0,4 29,2
8. Verwaltungsaufwand (5) -57,6 -55,4 -2,2 3,9
9. Sonstiger betrieblicher Erfolg (6) 11,1 2,8 8,2 >100,0
a)
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten FV/PL
(6) 8,1 1,4 6,7 >100,0
b)
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten AfS
(6) 0,9 -0,5 1,4 >-100,0
c)
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten HtM
(6) 0,0 0,0 0,0
d)
Sonstiger Betrieblicher Erfolg
(6) 2,1 1,9 0,2 8,2
PERIODENÜBERSCHUSS VOR STEUERN 40,5 32,9 7,6 23,0
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag (7) -7,2 -4,9 -2,4 48,7
PERIODENÜBERSCHUSS NACH STEUERN 33,2 28,1 5,2 18,5
davon
den
Anteilseignern
des
Mutterunternehmens
33,2 28,0 5,2 18,5
zuzurechnen
davon den Minderheitsgesellschaftern zuzurechnen 0,0 0,0 0,0 -
DIREKT IM EIGENKAPITAL ERFASSTE ERTRÄGE UND AUFWENDUNGEN (IN MIO. €) 1.1.-31.3.2012 1.1.-31.3.2011
Periodenüberschuss nach Steuern 33,2 28,1
+/- Erfolgsneutrale Bewertungsänderungen IAS 39 31,3 0,5
+/- Latente Steuern auf Erfolgsneutrale Bewertungsänderungen IAS 39 -7,8 -0,1
+/- Veränderung Währungsausgleichsposten -1,2 -0,8
+/- Veränderung sonstiges Ergebnis assoziierter Unternehmen 7,0 2,5
Summe direkt im Eigenkapital erfasster Erträge und Aufwendungen 29,3 2,1
Gesamtperiodenergebnis aus Jahresüberschuss und nicht erfolgswirksamen 62,5 30,2
Erträgen/Aufwendungen
davon den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzurechnen 62,5 30,2
davon den Minderheitsgesellschaftern zuzurechnen 0,0 0,0
KENNZAHLEN 1.Qu. 2012 1.Qu. 2011
Cost-Income-Ratio (Kosten-Ertrag-Relation) in % 49,00 % 49,04 %
RoE (Eigenkapitalrendite) vor Steuern in % 12,99 % 11,27 %
RoE (Eigenkapitalrendite) nach Steuern in % 10,66 % 9,60 %
Risk-Earning-Ratio (Kreditrisiko/Zinsergebnis) in % 25,23 % 30,18 %
Ergebnis pro Aktie in € (annualisiert) 4,62 % 3,90 %

KONZERN-BILANZ ZUM 31.3.2012

31.3.2012 31.12.2011 Veränderung Veränderung
AKTIVA in Mio. € in Mio. € in Mio. € in %
1. Barreserve (9) 199,9 300,2 -100,2 -33,4
2. Forderungen an Kreditinstitute (10) 2.012,5 1.566,2 446,4 28,5
3. Forderungen an Kunden (11) 10.918,0 10.914,2 3,8 0,0
4. Risikovorsorgen (12) -358,0 -350,3 -7,7 2,2
5. Handelsaktiva (13) 52,2 50,4 1,8 3,6
6. Finanzanlagen (14) 4.228,9 4.392,2 -163,3 -3,7
a)
Finanzielle Vermögenswerte FV/PL
(14) 299,8 288,5 11,2 3,9
b)
Finanzielle Vermögenswerte AfS
(14) 1.081,8 1.075,5 6,3 0,6
c)
Finanzielle Vermögenswerte HtM
(14) 2.310,2 2.506,8 -196,7 -7,8
d)
Anteile an at Equity Unternehmen
(14) 537,2 521,4 15,8 3,0
7. Immaterielles Anlagevermögen (15) 4,1 4,6 -0,5 -10,2
8. Sachanlagen (16) 225,8 220,1 5,7 2,6
a)
Als Finanzinvestition gehaltende
(16) 79,9 76,3 3,5 4,6
Immobilien
b)
Sonstige Sachanlagen
(16) 145,9 143,8 2,1 1,5
9. Sonstige Aktiva (17) 334,4 386,2 -51,8 -13,4
a)
Latente Steueransprüche
(17) 32,4 39,9 -7,5 -18,8
b)
Sonstige
(17) 302,0 346,3 -44,3 -12,8
SUMME AKTIVA 17.617,8 17.483,7 134,1 0,8
31.3.2012 31.12.2011 Veränderung Veränderung
PASSIVA in Mio. € in Mio. € in Mio. € in %
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (18) 4.226,0 4.278,6 -52,5 -1,2
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden (19) 9.268,6 9.064,2 204,4 2,3
3. Verbriefte Verbindlichkeiten (20) 1.517,5 1.506,6 11,0 0,7
4. Rückstellungen (21) 404,8 402,6 2,1 0,5
5. Sonstige Passiva (22) 244,3 265,3 -21,0 -7,9
a)
Handelspassiva
(22) 8,2 36,4 -28,1 -77,4
b)
Steuerschulden
(22) 17,5 12,6 4,9 39,1
c)
Sonstige
(22) 218,6 216,3 2,2 1,0
6. Nachrangkapital (23) 667,5 744,4 -76,9 -10,3
7. Eigenkapital (24) 1.289,1 1.222,0 67,0 5,5
a)
Eigenanteil
(24) 1.287,7 1.220,6 67,0 5,5
b)
Minderheitenanteil
(24) 1,4 1,4 0,0 -0,2
SUMME PASSIVA 17.617,8 17.483,7 134,1 0,8

ENTWICKLUNG DES KONZERNEIGENKAPITALS zum 31.3.2012

Gezeichnetes
Kapital
rücklagen
Kapital-
rücklagen
Gewinn-
ausgleichsposten
Währungs-
rücklagen gem.
Bewertungs-
IAS 39
Unternehmen
Assoziierte
Fremdanteile
Eigenkapital
ohne
Fremdbesitz
Anteile im
Eigenkapital
In Mio. €
Stand 1.1.2011 86,3 194,6 561,8 0,4 45,0 271,5 1.159,5 1,4 1.160,9
Gesamtperiodenergebnis - - 16,6 -0,8 0,4 14,0 30,2 0,0 30,2
Dividendenausschüttung - - - - - - - - -
Kapitalerhöhung - - - - - - - - -
Erwerb eigener Aktien -0,2 -0,5 - - - - -0,7 - -0,7
Sonstige ergebnisneutrale - - - - - 4,3 4,3 - 4,3
Veränderungen
STAND 31.3.2011 86,1 194,1 578,5 -0,5 45,4 289,7 1.193,3 1,4 1.194,7
Stand 1.1.2012 86,2 194,5 609,3 0,4 15,1 315,1 1.220,6 1,4 1.222,0
Gesamtperiodenergebnis - - 29,5 -1,2 23,5 10,7 62,5 0,0 62,5
Dividendenausschüttung - - - - - - - - -
Kapitalerhöhung - - - - - - - - -
Erwerb eigener Aktien -0,1 -0,4 - - - - -0,5 - -0,5
Sonstige ergebnisneutrale - - -0,1 - - 5,1 5,0 - 5,0
Veränderungen
Stand 31.3.2012 86,1 194,1 638,7 -0,7 38,5 330,9 1.287,7 1,4 1.289,1
GELDFLUSSRECHNUNG IN MIO. € 1.1.-31.3.2012 1.1.-31.3.2011
Zahlungsmittelbestand zum Ende der Vorperiode 300,2 226,9
Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit -224,1 186,6
Cashflow aus Investitionstätigkeit 182,1 -99,7
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -92,6 -43,4
Effekte aus der Änderung von Konsolidierungskreis und Bewertungen 35,5 7,3
Effekte aus der Änderung von Wechselkursen -1,2 -0,8
Zahlungsmittelbestand zum Ende der Periode 199,9 276,8

ERLÄUTERUNGEN (NOTES) zum Zwischenabschluss zum 31.3.2012

WESENTLICHE RECHNUNGSLEGUNGSGRUNDSÄTZE

Der Zwischenbericht der Oberbank AG wurde in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlichten und in Kraft befindlichen International Financial Reporting Standards (IFRS) und International Accounting Standards (IAS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und deren Auslegung durch das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) erstellt.

Er deckt das erste Quartal 2012 (1. Jänner 2012 bis 31. März 2012) ab und vergleicht es mit der entsprechenden Vorjahresperiode.

Der vorliegende Zwischenabschluss für das erste Quartal 2012 steht im Einklang mit IAS 34 ("Zwischenberichte").

ÄNDERUNGEN DER RECHNUNGSLEGUNGSGRUNDSÄTZE 2012

Im Zwischenabschluss der Oberbank AG wurden prinzipiell die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verwendet, die auch zum 31.12.2011 angewandt wurden.

KONSOLIDIERUNGSKREIS DER OBERBANK

Der Konsolidierungskreis umfasst per 31. März 2012 neben der Oberbank AG 24 inländische und 20 ausländische Tochterunternehmen. Der Kreis der einbezogenen verbundenen Unternehmen hat sich im Vergleich zum 31.12.2011 nicht verändert.

DETAILS ZUR GEWINN- UND VERLUST-RECHNUNG (in Mio. €)

1. ZINSERGEBNIS 1.1.-31.3.2012 1.1.-31.3.2011
Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften 99,8 93,2
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 1,3 0,5
Sonstige Beteiligungen 0,3 0,4
Verbundene Unternehmen 0,9 0,9
Festverzinsliche Wertpapiere und Schuldverschreibungen 27,1 23,4
ZINSEN UND ÄHNLICHE ERTRÄGE 129,4 118,4
Zinsaufwendungen für Einlagen -42,3 -34,4
Zinsaufwendungen für verbriefte Verbindlichkeiten -11,1 -10,2
Zinsaufwendungen für nachrangige Verbindlichkeiten -6,1 -6,4
ZINSEN UND ÄHNLICHE AUFWENDUNGEN -59,5 -51,1
ERTRÄGE AUS AT EQUITY BEWERTETEN UNTERNEHMEN 7,1 14,3
ZINSERGEBNIS 77,0 81,6
2. RISIKOVORSORGEN IM KREDITGESCHÄFT 1.1.-31.3.2012 1.1.-31.3.2011
Zuführungen zu Risikovorsorgen im Kreditgeschäft 26,4 28,7
Direktabschreibungen 1,2 0,3
Auflösungen zu Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -7,1 -3,9
Eingänge aus abgeschriebenen Forderungen -1,0 -0,5
RISIKOVORSORGEN IM KREDITGESCHÄFT 19,4 24,6
3. PROVISIONSERGEBNIS 1.1.-31.3.2012 1.1.-31.3.2011
Zahlungsverkehr 9,8 9,1
Wertpapiergeschäft 8,4 8,9
Devisen-, Sorten- und Edelmetallgeschäft 3,5 2,8
Kreditgeschäft 4,8 5,3
Sonstiges Dienstleistungs- und Beratungsgeschäft 1,2 1,2
PROVISIONSERGEBNIS 27,7 27,2
4. HANDELSERGEBNIS 1.1.-31.3.2012 1.1.-31.3.2011
Gewinne/Verluste aus zinsbezogenen Geschäften 0,7 0,7
Gewinne/Verluste aus Devisen-, Valuten- und Münzengeschäft 1,1 0,2
Gewinne/Verluste aus Derivaten -0,1 0,4
HANDELSERGEBNIS 1,7 1,3
5. VERWALTUNGSAUFWAND 1.1.-31.3.2012 1.1.-31.3.2011
Personalaufwand 33,4 32,1
Andere Verwaltungsaufwendungen 18,6 17,8
Abschreibungen und Wertberichtigungen 5,6 5,5
VERWALTUNGSAUFWAND 57,6 55,4
6. SONSTIGER BETRIEBLICHER ERFOLG 1.1.-31.3.2012 1.1.-31.3.2011
a)
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten FV/PL
8,1 1,4
b)
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten AfS
0,9 -0,5
c)
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten HtM
0,0 0,0
d)
Sonstiger betrieblicher Erfolg
2,1 1,9
SONSTIGER BETRIEBLICHER ERFOLG 11,1 2,8
7. ERTRAGSTEUERN 1.1.-31.3.2012 1.1.-31.3.2011
Laufender Ertragsteueraufwand 7,6 6,2
Latenter Ertragsteueraufwand/-ertrag -0,3 -1,3
ERTRAGSTEUERN 7,2 4,9
8. ERGEBNIS JE AKTIE 1.1.-31.3.2012 1.1.-31.3.2011
Aktienanzahl per 31.3. 28.783.125 28.783.125
Durchschnittliche Anzahl der umlaufenden Aktien 28.764.991 28.770.164
Konzernperiodenüberschuss in Mio. € 33,2 28,1
ERGEBNIS JE AKTIE IN € 1,16 0,97
ANNUALISIERTE WERTE IN € 4,62 3,90

Das verwässerte Ergebnis pro Aktie entspricht dem unverwässerten Ergebnis pro Aktie, da keine Finanzinstrumente mit Verwässerungseffekt ausgegeben wurden. Das Ergebnis je Aktie gilt für Stamm- und Vorzugsaktien in gleicher Höhe.

DETAILS ZUR BILANZ (in Mio. €)

9. BARRESERVE 31.3.2012 31.12.2011
Kassenbestand 55,8 72,3
Guthaben bei Zentralnotenbanken 144,2 227,8
BARRESERVE 199,9 300,2
10. FORDERUNGEN AN KREDITINSTITUTE 31.3.2012 31.12.2011
Forderungen an inländische Kreditinstitute 930,4 830,3
Forderungen an ausländische Kreditinstitute 1.082,2 735,9
FORDERUNGEN AN KREDITINSTITUTE 2.012,5 1.566,2
11. FORDERUNGEN AN KUNDEN 31.3.2012 31.12.2011
Forderungen an inländische Kunden 6.694,4 6.851,5
Forderungen an ausländische Kunden 4.223,6 4.062,7
FORDERUNGEN AN KUNDEN 10.918,0 10.914,2
12. RISIKOVORSORGEN
Stand Wechselkurs Zufüh Ver Auflö Stand
In Mio. € 1.1.2012 änderung rungen brauch sungen 31.3.2012
Einzelwertberichtigungen 221,8 -0,1 10,2 -10,4 -4,6 217,0
Länderrisiken 0,0 - - - - 0,0
Portfoliowertberichtigungen gem. 128,4 - 12,6 - - 141,0
IAS 39
Risikovorsorgen im 350,3 -0,1 22,8 -10,4 -4,6 358,0
Kreditgeschäft 1)
Rückstellungen für das 131,0 1,4 3,0 - -2,5 132,9
Kreditgeschäft
GESAMTSUMME 481,3 1,3 25,8 -10,4 -7,1 490,9
RISIKOVORSORGEN

1) Risikovorsorgen im Kreditgeschäft werden in der Position Bilanz Aktiva 4 ausgewiesen

13. HANDELSAKTIVA 31.3.2012 31.12.2011
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere
Börsenotiert 10,1 10,4
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere
Börsenotiert 4,2 4,3
Positive Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten
Währungsbezogene Geschäfte 1,0 1,7
Zinsbezogene Geschäfte 36,8 34,0
Sonstige Geschäfte 0,0 0,0
HANDELSAKTIVA 52,2 50,4
14. FINANZANLAGEN 31.3.2012 31.12.2011
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche
Wertpapiere
3.074,0 3.286,2
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 329,6 297,8
Beteiligungen/Anteile
An verbundenen Unternehmen 229,3 226,5
An at Equity bewerteten Unternehmen
-
Kreditinstituten
220,9 213,1
-
Nicht-Kreditinstituten
316,4 308,3
An sonstigen Beteiligungen
-
Kreditinstituten
10,8 10,8
-
Nicht-Kreditinstituten
48,0 49,5
FINANZANLAGEN 4.228,9 4.392,2
a)
Finanzielle Vermögenswerte FV/PL
299,8 288,5
b)
Finanzielle Vermögenswerte AfS
1.081,8 1.075,5
c)
Finanzielle Vermögenswerte HtM
2.310,2 2.506,8
d)
Anteile an at Equity Unternehmen
537,2 521,4
FINANZANLAGEN 4.228,9 4.392,2
15. IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE 31.3.2012 31.12.2011
Sonstiges immaterielles Anlagevermögen 3,4 3,8
Kundenstock 0,7 0,8
IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE 4,1 4,6
16. SACHANLAGEN 31.3.2012 31.12.2011
Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien 79,9 76,3
Grundstücke und Gebäude 67,0 65,9
Betriebs- und Geschäftsausstattung 65,8 61,9
Sonstige Sachanlagen 13,1 16,0
SACHANLAGEN 225,8 220,1
17. SONSTIGE AKTIVA 31.3.2012 31.12.2011
Latente Steueransprüche 32,4 39,9
Sonstige Vermögensgegenstände 299,2 344,3
Rechnungsabgrenzungsposten 2,8 2,0
SONSTIGE AKTIVA 334,4 386,2
18. VERBINDLICHKEITEN GEGENÜBER KREDITINSTITUTEN 31.3.2012 31.12.2011
Verbindlichkeiten gegenüber
-
Inländischen Kreditinstituten
1.833,3 1.823,2
-
Ausländischen Kreditinstituten
2.392,7 2.455,4
VERBINDLICHKEITEN GEGENÜBER KREDITINSTITUTEN 4.226,0 4.278,6
19. VERBINDLICHKEITEN GEGENÜBER KUNDEN 31.3.2012 31.12.2011
Spareinlagen 3.490,9 3.407,6
Sonstige 5.777,7 5.656,6
VERBINDLICHKEITEN GEGENÜBER KUNDEN 9.268,6 9.064,2
20. VERBRIEFTE VERBINDLICHKEITEN 31.3.2012 31.12.2011
Begebene Schuldverschreibungen 1.434,2 1.370,4
Andere Verbriefte Verbindlichkeiten 83,3 136,2
VERBRIEFTE VERBINDLICHKEITEN 1.517,5 1.506,6
21. RÜCKSTELLUNGEN 31.3.2012 31.12.2011
Abfertigungs- und Pensionsrückstellungen 207,5 207,7
Jubiläumsgeldrückstellung 8,6 8,6
Rückstellungen für das Kreditgeschäft 132,9 131,0
Sonstige Rückstellungen 55,8 55,4
RÜCKSTELLUNGEN 404,8 402,6
22. SONSTIGE PASSIVA 31.3.2012 31.12.2011
Handelspassiva 8,2 36,4
Steuerschulden 17,5 12,6
Sonstige Verbindlichkeiten 168,2 171,9
Rechnungsabgrenzungsposten 50,4 44,5
SONSTIGE PASSIVA 244,3 265,3
SONSTIGE PASSIVA (ANTEIL HANDELSPASSIVA) 31.3.2012 31.12.2011
Währungsbezogene Geschäfte
Zinsbezogene Geschäfte
1,1
7,1
1,2
34,7
Sonstige Geschäfte 0,0 0,4
HANDELSPASSIVA 8,2 36,4
23. NACHRANGKAPITAL 31.3.2012 31.12.2011
Begebene nachrangige Schuldverschreibungen 6,4 6,6
Ergänzungskapital 580,9 658,4
Hybridkapital 80,2 79,4
NACHRANGKAPITAL 667,5 744,4
24. EIGENKAPITAL 31.3.2012 31.12.2011
Gezeichnetes Kapital 86,1 86,2
Kapitalrücklagen 194,1 194,5
Gewinnrücklagen (inkl. Bilanzgewinn) 982,9 915,3
Unversteuerte Rücklagen 22,7 22,7
Passive Unterschiedsbeträge 1,9 1,9
Anteile in Fremdbesitz 1,4 1,4
EIGENKAPITAL 1.289,1 1.222,0
25. EVENTUALVERBINDLICHKEITEN UND KREDITRISIKEN 31.3.2012 31.12.2011
Sonstige Eventualverbindlichkeiten (Haftungen und Akkreditive) 1.299,2 1.341,3
EVENTUALVERBINDLICHKEITEN 1.299,2 1.341,3
Verbindlichkeiten aus unechten Pensionsgeschäften 0,0 0,0
Sonstige Kreditrisiken (unwiderrufliche Kreditzusagen) 1.986,9 1.927,6
KREDITRISIKEN 1.986,9 1.927,6

26. SEGMENTBERICHTERSTATTUNG KERNGESCHÄFTSBEREICHE

Privat Firmen Financial Sonstige Konzern-GuV
Markets 1. Qu. 2012
Zinsergebnis 14,0 48,4 14,6 0,0 77,0
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -2,7 -15,7 -1,0 0,0 -19,4
Provisionsergebnis 13,2 14,5 0,0 0,0 27,7
Handelsergebnis 0,0 -0,3 2,0 0,0 1,7
Verwaltungsaufwand -21,3 -29,1 -1,2 -5,9 -57,6
Sonstiger betrieblicher Erfolg 0,5 2,9 7,2 0,4 11,1
Außerordentliches Ergebnis 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Periodenüberschuss vor Steuern 3,7 20,7 21,6 -5,6 40,5
Ø Kredit- und Marktrisikoäquivalent 1.197,9 7.741,7 4.009,8 0,0 12.949,4
Ø zugeordnetes Eigenkapital 115,3 745,2 386,0 0,0 1.246,6
Return on Equity (RoE) 13,0 % 11,1 % 22,4 % 13,0 %
Cost-Income-Ratio 76,7 % 44,5 % 5,1 % 49,0 %

INFORMATIONEN AUFGRUND ÖSTERREICHISCHEN RECHTS

27. PERSONAL 1. Qu. 2012 GJ 2011
Angestellte 2.030 2.054
Arbeiter 21 21
GESAMTKAPAZITÄT 2.051 2.075
28. KONZERNEIGENMITTEL UND BANKAUFSICHTLICHES EIGENMITTELERFORDERNIS
Anrechenbare Eigenmittel gemäß § 24 BWG in Mio. €
Zusammensetzung 31.3.2012 31.12.2011 31.3.2011
1. Kernkapital
Grundkapital 86,3 86,3 86,3
Eigene Aktien im Bestand -0,9 -0,4 -0,9
Offene Rücklagen 886,5 886,5 821,2
Anteile anderer Gesellschafter 1,5 1,5 1,4
Unterschiedsbetrag aus Kapitalkonsolidierung 4,3 4,3 -2,6
Unterschiedsbetrag aus Equity-Bewertung 114,1 114,1 48,8
Hybridkapital 79,0 79,0 79,0
Abzug Immaterieller Wirtschaftsgüter -3,8 -3,8 -5,3
SUMME KERNKAPITAL (TIER I) 1.167,1 1.167,6 1.028,0
KERNKAPITALQUOTE 11,27% 11,51% 10,19%
2. Ergänzende Eigenmittel (TIER II)
Anrechenbare Ergänzungskapital-Anleihen 391,5 467,7 451,4
Neubewertungsreserven (bereits 45% d.st.Res.) 150,4 85,2 151,3
Nachrangige Anleihen (Erg.kap. unter 3 J RLZ) 28,4 33,1 42,7
SUMME ERGÄNZENDE EIGENMITTEL (TIER II) 570,3 586,1 645,4
3. TIER III
Ergänzung um volumensmäßig nicht mehr als 1,2 1,8 3,3
TIER II anrechenbare nachrangige Anleihen
SUMME TIER III KAPITAL 1,2 1,8 3,3
4. Abzugsposten
Abzug Anteile an KI/FI über 10% Beteiligung -82,4 -82,4 -82,3
Abzug Anteile an KI/FI bis 10% Beteiligung 0,0 0,0 0,0
EIGENMITTEL INSGESAMT 1.656,1 1.673,1 1.594,4
Darunter: Eigenmittel gem. § 23 (14) Z 7 BWG 1,2 1,8 3,3
EIGENMITTELQUOTE 16,00 % 16,49% 15,80 %
Eigenmittelerfordernisse 31.3.2012 31.12.2011 31.3.2011
Kreditrisiko gem. § 22 (2) BWG 827,6 811,2 806,7
Handelsbuch gem. § 22 o (2) BWG 1,2 1,8 3,3
Operationelles Risiko gem. § 22 k BWG 62,2 62,2 59,2
Qualifizierte Beteiligungen gem. § 29 (4) BWG 0,0 0,0 0,0
EIGENMITTELERFORDERNIS INSGESAMT 891,0 875,1 869,3
FREIE EIGENMITTEL 765,1 798,0 725,2
Basis für die Ermittlung der Haftrücklage und Quotenberechnung
Bemessungsgrundlage Kreditrisiko - § 22 (2) BWG 10.345,4 10.139,8 10.084,1
Spezifisches Positionsrisiko des Handelsbuches - 6,3 6,4 5,3
§ 22 o Z 1,3,6 BWG
BEMESSUNGSGRUNDLAGE INSGESAMT 10.351,7 10.146,2 10.089,3
Finanzkalender 2012
25.05.2012 Ergebnis 1. Quartal 2012
24.08.2012 Ergebnis 1. - 2. Quartal 2012
30.11.2012 Ergebnis 1. - 3. Quartal 2012

Alle Informationen sind auf www.oberbank.at im Bereich Investor Relations elektronisch verfügbar.

ERKLÄRUNG DES VORSTANDES GEM. § 87 BÖRSEGESETZ

Der Vorstand erklärt, dass

  • der vorliegende verkürzte Abschluss in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlichten und in Kraft befindlichen International Financial Reporting Standards (IFRS) und International Accounting Standards (IAS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und deren Auslegung durch das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) erstellt worden ist und ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Oberbank Konzerns vermittelt.
  • der Bericht das erste Quartal 2012 (1. Jänner 2012 bis 31. März 2012) abdeckt und ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Oberbank Konzerns unter Anwendung der in den IFRS verankerten Grundsätze bezüglich Zwischenberichterstattung vermittelt.

Die Großgeschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen beliefen sich zum 31.3.2012 auf:

  • Assoziierte Unternehmen T € 0
  • Verbundene Unternehmen T € 0
  • Sonstige nahestehende Unternehmen und Personen T € 0

Linz, am 25. Mai 2012

Der Vorstand

Dr. Franz Gasselsberger, MBA (Vorsitzender) e.h. Mag. Dr. Josef Weißl, MBA e.h. Mag. Florian Hagenauer, MBA e.h.

Hinweise

Die Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der Oberbank beziehen, stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder Risiken in nicht kalkulierter Höhe eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Angaben über Marktanteile beruhen auf den zu Redaktionsschluss letztverfügbaren Daten.

Bei der Summierung von gerundeten Beträgen und bei der Errechnung der Veränderungsraten können geringfügige Differenzen im Vergleich zur Ermittlung aus den nicht gerundeten Rechnungsgrundlagen auftreten.

Impressum

Medieninhaber (Verleger) und Herausgeber: Oberbank AG, 4020 Linz, Untere Donaulände 28 Internet: www.oberbank.at , E-Mail: [email protected] Redaktion: Sekretariat, Telefon (0732) 78 02-0

Der Oberbank Aktionärs-Report erscheint drei Mal pro Jahr.

3 BANKEN GRUPPE IM ÜBERBLICK

Oberbank Konzern BKS Bank Konzern BTV Konzern
Erfolgszahlen in Mio. € 1. Qu. 2012 1. Qu. 2011 1. Qu. 2012 1. Qu. 2011 1. Qu. 2012 1. Qu. 2011
Zinsergebnis 77,0 81,6 34,5 33,8 38,3 37,2
Risikovorsorgen im -19,4 -24,6 -8,9 -12,4 -9,8 -9,8
Kreditgeschäft
Provisionsergebnis 27,7 27,2 11,2 10,9 11,2 11,5
Verwaltungsaufwand -57,6 -55,4 -24,4 -22,8 -23,4 -23,1
Periodenüberschuss vor 40,5 32,9 11,8 12,6 19,0 16,5
Steuern
Konzernperiodenüberschuss 33,2 28,1 10,1 10,7 15,0 13,1
Bilanzzahlen in Mio. € 31.3.2012 31.12.2011 31.3.2012 31.12.2011 31.3.2012 31.12.2011
Bilanzsumme 17.617,8 17.483,7 6.624,9 6.456,0 9.278,6 9.214,7
Forderungen an Kunden
nach Risikovorsorgen
10.560,0 10.563,9 4.676,7 4.647,8 6.010,2 6.030,1
Primärmittel 11.453,6 11.315,2 4.288,9 4.251,4 6.317,2 6.627,8
hievon Spareinlagen 3.490,9 3.407,6 1.838,0 1.786,3 1.262,9 1.260,0
hievon verbriefte
Verbindlichkeiten inkl.
Nachrangkapital
2.185,0 2.250,9 727,5 715,7 1.159,4 1.255,0
Eigenkapital 1.289,1 1.222,0 655,3 644,9 791,6 767,4
Betreute Kundengelder 20.361,4 19.764,5 10.292,1 10.025,5 10.813,9 10.970,6
Eigenmittel nach BWG
in Mio. €
31.3.2012 31.12.2011 31.3.2012 31.12.2011 31.3.2012 31.12.2011
Bemessungsgrundlage 10.351,7 10.146,2 4.460,9 4.415,2 6.297,0 6.077,9
Eigenmittel 1.656,1 1.673,1 679,7 681,9 958,2 934,7
hievon Kernkapital (Tier I) 1.167,1 1.167,6 599,4 599,5 776,2 776,1
Eigenmittelüberschuss 765,1 798,0 295,7 301,9 429,6 423,8
Kernkapitalquote in % 11,27 11,51 12,34 12,46 12,33 12,77
Eigenmittelquote in % 16,00 16,49 15,24 15,44 15,22 15,38
Kennzahlen in % 1. Qu. 2012 GJ 2011 1. Qu. 2012 GJ 2011 1. Qu. 2012 GJ 2011
RoE vor Steuern 12,99 10,56 8,38 6,07 9,79 8,96
(Eigenkapitalrendite)
RoE nach Steuern 10,66 9,32 7,19 5,73 7,74 7,42
Cost-Income-Ratio (Kosten
Ertrag-Relation)
49,00 50,64 53,02 46,71 46,51 45,65
Risk-Earning-Ratio
(Kreditrisiko/Zinsergebnis)
25,23 28,58 25,97 22,07 25,62 22,54
Ressourcen 1. Qu. 2012 GJ 2011 1. Qu. 2012 GJ 2011 1. Qu. 2012 GJ 2011
Durchschnittl. gewichteter 2.030 2.054 939 901 786 790
Mitarbeiterstand
Anzahl der Geschäftsstellen 149 150 55 55 39 40

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