Quarterly Report • Aug 30, 2011
Quarterly Report
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Halbjahresfinanzbericht 2011
| 1 | HALBJAHRESLAGEBERICHT 3 | ||
|---|---|---|---|
| 1.1 | DIE OBERBANK AKTIE 5 | ||
| 1.2 | SEGMENT FIRMENKUNDEN 6 | ||
| 1.3 | SEGMENT PRIVATKUNDEN 10 | ||
| 1.4 | SEGMENT FINANCIAL MARKETS 13 | ||
| 1.5 | EIGENMITTEL 14 | ||
| 1.6 | RISIKO 14 | ||
| 1.7 | AUSBLICK 2011 15 | ||
| 2 | VERKÜRZTER ABSCHLUSS 16 | ||
| 2.1 | KONZERN-ZWISCHENABSCHLUSS NACH IFRS 16 | ||
| 2.2 | KONZERN-BILANZ ZUM 30.6.2011 18 | ||
| 2.3 | ENTWICKLUNG DES KONZERNEIGENKAPITALS 19 | ||
| 2.4 | ERLÄUTERUNGEN (NOTES) 20 | ||
| 2.5 | DETAILS ZUR GEWINN- UND VERLUST-RECHNUNG (in Mio. €) 21 | ||
| 2.6 | DETAILS ZUR BILANZ (in Mio. €) 23 | ||
| 3 | ERKLÄRUNG DES VORSTANDES GEM. § 87 BÖRSEGESETZ 29 | ||
| 3.1 | DIE VERANTWORTUNGSBEREICHE DES VORSTANDES 30 |
| Erfolgszahlen in Mio. € | 1. Hj. 2011 | +/- | 1. Hj. 2010 |
|---|---|---|---|
| Zinsergebnis | 167,8 | 8,5% | 154,7 |
| Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | -50,7 | -1,8% | -51,6 |
| Provisionsergebnis | 53,0 | 5,1% | 50,4 |
| Verwaltungsaufwand | -112,4 | 7,7% | -104,3 |
| Betriebsergebnis | 120,1 | 9,7% | 109,5 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 69,5 | 20,0% | 57,9 |
| Konzernperiodenüberschuss | 60,3 | 26,3% | 47,7 |
| Bilanzzahlen in Mio. € | 30.6.2011 | +/- | 31.12.2010 |
| Bilanzsumme | 16.924,6 | 0,9% | 16.768,4 |
| Forderungen an Kunden nach Risikovorsorgen | 10.571,3 | 4,4% | 10.129,7 |
| Primärmittel | 10.994,3 | -1,3% | 11.135,3 |
| hievon Spareinlagen | 3.356,0 | -2,6% | 3.447,2 |
| hievon verbriefte Verbindlichkeiten inkl. Nachrangkapital | 2.224,1 | -0,4% | 2.232,6 |
| Eigenkapital | 1.212,7 | 4,5% | 1.160,9 |
| Betreute Kundengelder | 20.047,9 | 0,7% | 19.912,7 |
| Eigenmittel nach BWG in Mio. € | 30.6.2011 | +/- | 31.12.2010 |
| Bemessungsgrundlage | 10.158,4 | 3,7% | 9.795,8 |
| Eigenmittel | 1.584,4 | -3,1% | 1.635,1 |
| hievon Kernkapital (Tier I) | 1.028,6 | 0,0% | 1.028,7 |
| Eigenmittelüberschuss | 709,8 | -10,1% | 789,8 |
| Kernkapitalquote in % | 10,13 | -0,37%-P. | 10,50 |
| Eigenmittelquote in % | 15,60 | -1,09%-P. | 16,69 |
| Unternehmenskennzahlen in % | 1. Hj. 2011 | +/- | 1. Hj. 2010 |
| Return on Equity vor Steuern (Eigenkapitalrendite) | 11,76 | 0,77%-P. | 10,99 |
| Return on Equity nach Steuern | 10,21 | 1,15%-P. | 9,06 |
| Cost-Income-Ratio (Kosten-Ertrag-Relation) | 48,34 | -0,45%-P. | 48,79 |
| Risk-Earning-Ratio (Kreditrisiko/Zinsergebnis) | 30,21 | -3,15%-P. | 33,36 |
| Ressourcen | 1. Hj. 2011 | +/- | GJ 2010 |
| Durchschnittlich gewichteter Mitarbeiterstand | 2.032 | 36 | 1.996 |
| Anzahl der Geschäftsstellen zum Quartals- / Jahresende | 144 | 1 | 143 |
Die Oberbank kann über ein besonders erfreuliches erstes Halbjahr 2011 berichten:
Das Betriebsergebnis stieg im Vergleich zum ersten Halbjahr 2010 um 9,7% / 10,6 Mio. auf 120,1 Mio. Euro, der Überschuss vor Steuern um 20,0% / 11,6 Mio. auf 69,5 Mio. Euro.
Der Überschuss nach Steuern wuchs sogar um 26,3% / 12,6 Mio. auf 60,3 Mio. Euro.
Das Zinsergebnis stieg um 8,5% / 13,1 Mio. auf 167,8 Mio. Euro. Die Zinsen im Kreditgeschäft blieben trotz des starken Drucks auf die Zinsspanne stabil, weil die Kreditvergabe deutlich gestiegen ist. Die Equity-Erträge profitierten von höheren Überschüssen der Beteiligungen. Das Provisionsergebnis wuchs auf 53,0 Mio. Euro (+ 5,1% oder 2,6 Mio.). Die Zahlungsverkehrs- (+ 9,1%) und Kreditprovisionen (+ 7,8%) stiegen deutlich an, die Wertpapierprovisionen gingen um 2,3% leicht zurück — wegen der Zurückhaltung der Anleger nach der neuerlichen Verschärfung der Staatsschulden-Krise.
Zum 30.6.2011 stiegen die Kommerzfinanzierungen um rund 8% / 637 Mio. auf 8,9 Mrd. Euro, damit haben wir weitere Marktanteile gewonnen. Einer der Gründe für das herausragende Wachstum war einmal mehr unsere besondere Stärke bei Investitions- und Exportfinanzierungen. Unsere Investitionsfinanzierungen haben sich mit knapp 6 Mrd. Euro (+ 9%) herausragend entwickelt. Bei den geförderten Finanzierungen stieg das Obligo um 10%, bei der Neuvergabe von ERP-Krediten sind wir mit 24% Marktanteil österreichweit Marktführer!
Auch die Exportfinanzierungen (844 Mio. Euro, + 16,4%) stiegen überdurchschnittlich stark an. Mit rund 10% Marktanteil im Auslandszahlungsverkehr, bei Exportfinanzierungen und im Dokumentengeschäft sind wir die stärkste Bundesländerbank, in den Kernregionen (Oberösterreich, Salzburg) ist sogar jeder zweite Exporteur unser Kunde.
20 Mrd. Euro anvertraute Vermögen, + 6,0% / 1,1 Mrd. Euro
20 Mrd. Euro Vermögen, die uns anvertraut werden, beweisen das Vertrauen unserer KundInnen! Die Primäreinlagen stiegen im Jahresabstand um 1,2% / 133,3 Mio. auf 11,0 Mrd. Euro, das Depotvolumen unserer KundInnen erreichte mit 9,1 Mrd. Euro einen neuen Höchststand. Alleine im Private Banking wurden uns 560 Mio. Euro Neugeld anvertraut, damit betreuen wir in diesem Bereich 4,3 Mrd. Euro.
Der Return on Equity ist aufgrund der hervorragenden Ertragslage noch einmal deutlich gestiegen: vor Steuern um 0,77%-Punkte auf 11,76%, nach Steuern um 1,15%-Punkte auf 10,21%.
Die Cost-Income-Ratio liegt mit 48,3% einen halben %-Punkt
besser als Mitte 2010 und klar besser als der Durchschnitt der 30 größten österreichischen Banken (zuletzt 58,6%).
Das Kernkapital der Oberbank stieg im Jahresabstand um 7,9% auf 1.028,6 Mio. Euro, die Kernkapitalquote von 9,31% auf 10,13%.
Die Eigenmittel betragen 1.584,4 Mio. Euro (+ 4,7%), die Eigenmittelquote von 15,60% ist fast doppelt so hoch wie gesetzlich vorgeschrieben.
Trotz des starken Kreditwachstums liegen diese Quoten in Österreich im Spitzenfeld, daher sind keine Krediteinschränkungen nötig.
Auch im Jubiläumsjahr "25 Jahre an der Wiener Börse" war unsere Mitarbeiteraktion ein voller Erfolg: 1.100 OberbankerInnen haben mehr als 80.000 Aktien gekauft. Insgesamt sind knapp 1.900 der 2.000 MitarbeiterInnen mit rund 4% unser fünftgrößter Aktionär und ein wesentliches Element unserer Selbständigkeit und Unabhängigkeit!
Wir beteiligen uns an wichtigen heimischen Industrieunternehmen, zu denen wir als Hausbank ein besonderes Naheverhältnis haben und mit denen wir uns besonders identifizieren können.
Daher haben wir bei der Kapitalerhöhung der Lenzing AG unseren Anteil von 3,6% auf 5,2% ausgebaut, beim AMAG-Börsegang im April haben wir uns mit 5% + 1 Aktie beteiligt. Unsere Beteiligung an der voestalpine, die durch Verwässerungseffekte auf knapp unter 7,5% zurückgegangen war, wurde wieder auf 7,9% aufgestockt.
Die Oberbank Aktie hat sich im ersten Halbjahr 2011 weiterhin überdurchschnittlich stabil entwickelt.
| Kennzahlen der Oberbank Aktien | 1. Hj. 2011 | 1. Hj. 2010 |
|---|---|---|
| Anzahl Stamm-Stückaktien | 25.783.125 | 25.783.125 |
| Anzahl Vorzugs-Stückaktien | 3.000.000 | 3.000.000 |
| Höchstkurs Stamm-/Vorzugsaktie in € | 46,10/39,60 | 43,30/38,50 |
| Tiefstkurs Stamm-/Vorzugsaktie in € | 44,80/38,80 | 42,50/37,20 |
| Schlusskurs Stamm-/Vorzugsaktie in € | 46,10/39,60 | 43,25/37,20 |
| Marktkapitalisierung in Mio. € | 1.307,4 | 1.226,7 |
| IFRS-Ergebnis pro Aktie in € annualisiert | 4,20 | 3,32 |
| Kurs-/Gewinn-Verhältnis Stammaktie | 10,98 | 13,03 |
| Kurs-/Gewinn-Verhältnis Vorzugsaktie | 9,43 | 11,20 |
| Beträge in Mio. € | 1. Hj. 2011 | 1. Hj. 2010 | +/- absolut | +/- % |
|---|---|---|---|---|
| Zinsergebnis | 92,4 | 84,3 | 8,1 | 9,6 |
| Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | -24,0 | -25,7 | 1,7 | -6,7 |
| Provisionsergebnis | 29,0 | 25,8 | 3,2 | 12,4 |
| Handelsergebnis | -0,6 | -0,3 | -0,3 | 97,8 |
| Verwaltungsaufwand | -53,3 | -47,9 | -5,3 | 11,1 |
| Sonstiger betrieblicher Erfolg | 4,8 | 3,9 | 0,9 | 21,8 |
| Außerordentliches Ergebnis | 0,0 | 0,0 | 0,0 | |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 48,4 | 40,1 | 8,2 | 20,5 |
| Ø Kredit- und Marktrisikoäquivalent (BWG) | 7.720,6 | 7.667,0 | 53,7 | 0,7 |
| Ø zugeordnetes Eigenkapital | 690,5 | 614,6 | 75,9 | 12,4 |
| Return on Equity (RoE) | 14,0% | 13,1% | 0,9%-P. | |
| Cost-Income-Ratio | 42,4% | 42,1% | 0,3%-P. |
Das Zinsergebnis stieg gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum um 9,6% / 8,1 Mio. auf 92,4 Mio. Euro an. Die Risikovorsorgen im Kreditgeschäft reduzierten sich um 6,7% / 1,7 Mio. auf 24,0 Mio. Euro. Beim Provisionsergebnis war ein Anstieg um 12,4% / 3,2 Mio. auf 29,0 Mio. Euro festzustellen.
Die Verwaltungsaufwendungen verzeichneten einen Anstieg um 11,1% / 5,3 Mio. auf 53,3 Mio. Euro, der sonstige betriebliche Erfolg erhöhte sich um 21,8% / 0,9 Mio. auf 4,8 Mio. Euro.
Der Periodenüberschuss vor Steuern erhöhte sich damit um 20,5% / 8,2 Mio. auf 48,4 Mio. Euro. Der Return on Equity stieg um 0,9 %-Punkte auf 14,0%, die Cost-Income-Ratio erhöhte sich um 0,3 %-Punkte auf 42,4%.
Der positive Trend bei der Neukundengewinnung setzte sich im ersten Halbjahr 2011 fort, seit Jahresbeginn konnten wir 2.823 neue Firmenkunden gewinnen. Derzeit betreut die Oberbank 37.989 Firmenkunden.
Die Kommerzkredite stiegen im Jahresabstand um erfreuliche 7,7% / 637 Mio. auf 8.880,0 Mio. Euro.
| Kommerzkredite | Zuwachs im Jahresabstand | Zuwachs im Jahresabstand | |
|---|---|---|---|
| Stand 30.6.2011 | Stand 30.6.2010 | absolut | in % |
| € 8.880,0 Mio. | € 8.242,9 Mio. | € 637,1 Mio. | 7,7% |
Das Obligo der Investitionsfinanzierungen erhöhte sich um 8,8% oder 480 Mio. auf 5.952,8 Mio. Euro.
| Investitionsfinanzierung | Zuwachs im Jahresabstand | Zuwachs im Jahresabstand | |
|---|---|---|---|
| Stand 30.6.2011 | Stand 30.6.2010 | absolut | in % |
| € 5.952,8 Mio. | € 5.472,0 Mio. | € 480,8 Mio. | 8,8% |
Das erste Halbjahr 2011 ist im Bereich der Investitions- und Innovationsförderung sehr gut gelaufen. So konnten wieder 200 Förder-Neukunden gewonnen und die Förderoblighi um 10% auf 471 Mio. Euro gesteigert werden. Dies u.a. auch durch die verstärkte Inanspruchnahme der deutschen KFW- und LFA-Kredite.
Die Anzahl der über die Oberbank eingereichten Förderprojekte erhöhte sich im ersten Halbjahr 2011, verglichen mit dem Durchschnitt der drei Vorjahre (2008-2010), ebenfalls um 10%. Dies ist zurückzuführen auf die Unterstützung unserer Kunden bei der Auswahl bzw. Abwicklung von Förderanträgen, auf die allgemeine Konjunkturentwicklung und Finanzierungsnachfrage und auf die langjährigen Kontakte der Oberbank zu bzw. die laufenden Kooperationen mit den Förderstellen.
Nach wie vor liegt die Oberbank mit einem Marktanteil bei den ERP-Industriekreditbewilligungen von 24% österreichweit an erster Stelle (19% im Jahr 2010) und ist weiterhin die erfolgreichste ERP-Treuhandbank bzw. Antragstellerin bei den für die heimische Wirtschaft wichtigen ERP-Industriekrediten.
Die Leasing-Kundenforderungen stiegen im Vorjahresvergleich um 7,6% oder 100,5 Mio. Euro auf 1.415,7 Mio. Euro.
| Leasing-Kundenforderungen | Zuwachs im Jahresabstand | Zuwachs im Jahresabstand | |
|---|---|---|---|
| 1. Halbjahr 2011 | 1. Halbjahr 2010 | absolut | in % |
| € 1.415,7 Mio. | € 1.315,2 Mio. | € 100,5 Mio. | 7,6% |
Das Neugeschäftsvolumen erhöhte sich um 25% auf 222,8 Mio. Euro. Es konnten weitere Marktanteile gewonnen werden, vor allem im Segment LKW/Busse wurde mit 15% Marktanteil österreichweit ein absoluter Top Platz im Ranking erreicht. Insgesamt liegen die Marktanteile in Österreich bei 4,5%, in Tschechien bei 3-4%, in der Slowakei bei 5-6% und in Ungarn bei 5-7% (je nach Segment).
Nach der wirtschaftlichen Erholung sowie nach der Rückkehr zu Umsatz- und Ertragsniveaus wie vor der Krise ergreifen viele Unternehmen die Möglichkeit, gezielte Akquisitionen zu tätigen. Dies war im ersten Halbjahr 2011 besonders im Bereich der Strukturierten Finanzierung spürbar. Das nachgefragte Finanzierungsvolumen für Akquisitionen und Gesellschafterwechsel verdreifachte sich beinahe im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres. Der erfolgreiche Start in das Jahr 2011 konnte somit auch im zweiten Quartal fortgeführt werden.
Insgesamt wurden die strukturierten Finanzierungslösungen der Oberbank im ersten Halbjahr in allen Bereichen — Investition/Expansion, Akquisition/Gesellschafterwechsel, Refinanzierung und Forderungsmanagement — von den Unternehmen weiterhin stark nachgefragt. Dieser Trend wird vor allem in dem zum Vergleichszeitraum des Vorjahres um 6% höheren bearbeiteten Finanzierungsvolumen deutlich.
Seit Jahresbeginn 2011 hatte der Oberbank Opportunity Fonds 70 Anfragen und konnte bereits fünf Projekte zu einem erfolgreichen Abschluss führen. Einige weitere befinden sich kurz vor Abschluss.
Auch im zweiten Quartal 2011 ließ sich die wieder gestiegene Investitionsbereitschaft der Unternehmen weiter beobachten, unter den Anfragen an den Oberbank Opportunity Fonds befanden sich auch zahlreiche Akquisitionsprojekte (obwohl die beobachteten Unternehmensbewertungen durchwegs wieder "Vor-Krisen-Niveau" haben).
Als Resultat der Krise haben Unternehmen nun ein höheres Bedürfnis nach einer soliden, krisenresistenten Finanzierungsstruktur, daher geht der Oberbank Opportunity Fonds auch im zweiten Halbjahr 2011 von einer starken Nachfrage nach seinen Produkten aus.
Seit Bestehen wurden vom Oberbank Opportunity Fonds 30 Transaktionen mit Eigen- und/oder Mezzaninkapital finanziell begleitet, das kommitierte Fondsvolumen belief sich per 30.6.2011 auf rund 70,5 Mio. Euro (von gesamt 150 Mio. Euro), davon 33 Mio. Euro Eigenkapital und 37,5 Mio. Euro Mezzaninkapital.
Exportorientierte Unternehmen vertrauen seit langem auf das Know-how der Oberbank, daher sind die Exporterfolge österreichischer Unternehmen im Auslandsgeschäft der Oberbank unmittelbar spürbar. Im ersten Halbjahr machte sich dies positiv bemerkbar, u.a. bei den Volumens- und Stückzahlensteigerungen. Auch die Pipelines der Projektanfragen sind gut gefüllt. Die gestiegene Investitionsbereitschaft der Unternehmen ist derzeit vor allem im Bereich der internationalen Beteiligungsfinanzierung sichtbar.
Die Oberbank ist die stärkste Bundesländerbank in der Exportfinanzierung. Mit Marktanteilen von ca. 10% nehmen wir in Österreich beim "Exportfonds" Platz 2 und in der KRR-Finanzierung Platz 3 ein. Die Export- und Beteiligungsfinanzierungen sind im Jahresabstand um 16,4% oder 119 Mio. Euro auf 844 Mio. Euro gestiegen.
| Kernkompetenz geförderte Exportfinanzierung | Exportfonds | KRR | ||
|---|---|---|---|---|
| Marktanteile der Oberbank | 30.6.2011 | 31.12.2010 | 30.6.2011 | 31.12.2010 |
| Österreich | 11,18% | 10,48% | 9,16% | 8,71% |
| Oberösterreich | 22,10% | 21,50% | 20,40% | 19,20% |
| Niederösterreich | 12,80% | 12,90% | 8,70% | 7,90% |
| Salzburg | 12,60% | 12,90% | 4,70% | 4,50% |
Die starke Position als wichtigste österreichische Regionalbank im Dokumentengeschäft (Akkreditive, Inkassi, Auslandsgarantien) konnte weiter ausgebaut werden (Volumen +12%, Stück +8%, Ertrag +6%). In unseren Expansionsmärkten außerhalb Österreichs zeigen Volumenszuwächse von über 50%, dass sich die Oberbank nicht nur mit Finanzierungen, sondern auch mit dem Dienstleistungsgeschäft im Markt bestens behaupten kann.
Mit 9% Ertragszuwachs entwickelte sich der Zahlungsverkehr im ersten Halbjahr sehr erfreulich. Speziell in den Auslandsmärkten konnte eine deutliche Verbesserung bei der Anzahl der Kundenaufträge erreicht werden. Bei der SEPA-Umsetzung des unbaren Zahlungsverkehrs wurden im Vorjahresvergleich große Fortschritte gemacht. Die Anzahl der SEPA Zahlungen hat sich vervierfacht und im ersten Halbjahr 2011 die Millionengrenze erreicht. Im Focus stand unter anderem auch die Mitarbeit beim Aufbau des Clearing Service Austria, kurz CSA, unter der Projektleitung der Österreichischen Nationalbank. Der Start des Produktivbetriebes ist per 18.11.2011 geplant.
Volatile Währungsmärkte, die Schuldenkrise in Europa und die wirtschaftlichen Probleme in den USA veranlassten viele Unternehmen, ihre Risiken im Exportgeschäft entsprechend abzusichern. Steigende Absicherungsvolumina und damit verbunden auch höhere Erträge aus Währungsgeschäften waren die Folge für die Oberbank. Die immer intensiver werdende wirtschaftliche Zusammenarbeit heimischer Firmen mit den aufstrebenden Schwellenländern (China, Indien, Brasilien etc.) unterstützt die Oberbank mit entsprechenden Angeboten für ihre Kunden. Aktuell sind für alle Währungsmärkte in diesen Ländern Absicherungsmöglichkeiten für Währungsrisiken vorhanden.
Die anhaltend gute Konjunkturlage und die positive Exportsituation der Unternehmen wirkten sich in steigenden Abschlusszahlen im Devisenabsicherungsgeschäft aus. Die Anzahl der abgeschlossenen Geschäfte konnte im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden, ebenso das gehandelte Volumen.
In Zeiten, in denen in kurzen Abständen größere Ausschläge an den Devisenmärkten stattfinden, zeigte sich, dass ein rascher Zugang zu den Märkten über die Direktkundenbetreuung von großem Vorteil für die Unternehmen ist. Kurzfristige Bewegungen können so vorteilhaft genutzt werden.
Im Rahmen der Auslandsstrategie der Oberbank gibt es keine wesentlichen Änderungen. Es wird weiterhin ein Fokus auf die wichtigsten Exportmärkte unserer Kunden gelegt, neben der EU vor allem Süd-Ost Asien, Lateinamerika, verstärkt auch wieder die USA und osteuropäische Länder.
Mit ihrem ersten Zinsschritt seit April 2009 hat die EZB zu Beginn des zweiten Quartals ein Zeichen gesetzt. Die Zinssätze für kurzfristige Veranlagungen erhöhten sich im ersten Halbjahr entsprechend und ließen bereits auf weitere vom Markt erwartete Zinsmaßnahmen schließen. Diesem Trend entsprachen viele Kunden in der Nutzung kurzfristiger Veranlagungsformen. Es gelang jedoch abermals, die Position bei den Primäreinlagen gegenüber dem Vorjahr um 1,2% auf 10,994,3 Mio. Euro zu verbessern. Dies bestätigt einmal mehr das hohe Vertrauen der Kunden in Produkte und Veranlagungen der Oberbank.
| Beträge in Mio. € | 1. Hj. 2011 | 1. Hj. 2010 | +/- absolut | +/- % |
|---|---|---|---|---|
| Zinsergebnis | 27,9 | 25,5 | 2,5 | 9,6 |
| Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | -5,2 | -5,2 | -0,0 | 0,3 |
| Provisionsergebnis | 24,0 | 24,6 | -0,7 | -2,7 |
| Handelsergebnis | 0,0 | 0,0 | 0,0 | |
| Verwaltungsaufwand | -43,4 | -42,0 | -1,4 | 3,3 |
| Sonstiger betrieblicher Erfolg | 1,2 | 0,2 | 1,0 | >100 |
| Außerordentliches Ergebnis | 0,0 | 0,0 | 0,0 | |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 4,5 | 3,1 | 1,4 | 43,6 |
| Ø Kredit- und Marktrisikoäquivalent (BWG) | 1.173,5 | 1.208,0 | -34,5 | -2,9 |
| Ø zugeordnetes Eigenkapital | 105,0 | 96,8 | 8,1 | 8,4 |
| Return on Equity (RoE) | 8,5% | 6,4% | 2,1%-P. | |
| Cost-Income-Ratio | 81,8% | 83,5% | -1,7%-P. |
Die Ergebnisverbesserung im Segment Privatkunden ist auf den Anstieg des Zinsergebnisses um 9,6% / 2,5 Mio. auf 27,9 Mio. Euro zurückzuführen. Das Provisionsergebnis weist einen Rückgang von 2,7% / 0,7 Mio. auf 24,0 Mio. Euro auf.
Die Risikovorsorgen blieben gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres stabil bei 5,2 Mio. Euro. Die Verwaltungsaufwendungen erhöhten sich wegen der Expansion um 3,3% / 1,4 Mio. auf 43,4 Mio. Euro. Der sonstige betriebliche Erfolg erhöhte sich um 1 Mio. auf 1,2 Mio. Euro.
Der Return on Equity stieg um 2,1 %-Punkte auf 8,5%, die Cost-Income-Ratio verringerte sich um 1,7%-Punkte auf 81,8%.
Das Privatkundengeschäft spiegelt die Wachstumsstrategie der Oberbank wider: per 30.6.2011 betreuten wir in allen in- und ausländischen Geschäftsbereichen 299.322 Privatkunden.
| Privatkundenanzahl | Zuwachs im Jahresabstand | Zuwachs im Jahresabstand | |
|---|---|---|---|
| Stand 30.6.2011* Stand 30.6.2010 |
absolut | in % | |
| 299.322 | 292.537 | 6.785 | 2,3% |
* Bei den Privatkunden erfolgt ab 1.1.2011 die Zählung Privatkunden und Mitinhaber.
Seit Jahresbeginn hat der Bestand an Privatkonten um erfreuliche 2.889 Stück zugenommen. Im Jahresabstand beträgt der absolute Zuwachs 5.232 Stück oder 3,2% und liegt per 30.6.2011 bei 168.583 Stück.
| Privatkontoanzahl | Zuwachs im Jahresabstand | Zuwachs im Jahresabstand | |
|---|---|---|---|
| Stand 30.6.2011 | Stand 30.6.2010 | absolut | in % |
| 168.583 | 163.351 | 5.232 | 3,2% |
Im Vergleich zum 30.6.2010 stieg der Bestand an Privatkrediten um 3,0% / 59,0 Mio. auf 2.028,0 Mio. Euro. Das Verhältnis zwischen Euro- und Fremdwährungskrediten hat sich weiter zu Gunsten der Euro-Kredite verschoben.
| Privatkredite | Zuwachs im Jahresabstand | Zuwachs im Jahresabstand | |
|---|---|---|---|
| Stand 30.6.2011 | Stand 30.6.2010 | absolut | in % |
| € 2.028,0 Mio. | € 1.969,0 Mio. | € 59,0 Mio. | 3,0% |
Das Volumen der Spareinlagen verzeichnete im 12-Monats-Abstand einen Anstieg um 0,1% auf 3.356,0 Mio. Euro.
| Spareinlagen | Zuwachs im Jahresabstand | Zuwachs im Jahresabstand | |
|---|---|---|---|
| Stand 30.6.2011 | Stand 30.6.2010 | absolut | in % |
| € 3.356,0 Mio. | € 3.352,8 Mio. | € 3,2 Mio. | 0,1% |
Die Naturkatastrophe in Japan im März dieses Jahres hat weltweit eine etwas schwächere Börsephase eingeleitet, die bis zum Ende des Halbjahres anhielt. Die anhaltende Staatsschulden-Thematik hat die Börsen zusätzlich belastet. Trotz der etwas schwächeren Börsentendenz haben die Kurswerte der Oberbank-Kunden mit 9.053,6 Mio. Euro einen neuen Höchstwert erreicht.
Der stetige Zinsanstieg über alle Laufzeitbereiche und die erwartete zweite EZB-Zinserhöhung hatten zur Folge, dass sich die Anleger eher auf Emissionen mit kurzer Laufzeit konzentrierten. Das gesamte Emissionsvolumen im ersten Halbjahr beläuft sich auf 249,9 Mio. Euro. Die größten Volumina wurden beim geldmarktnahen Cash Garant X platziert.
Die Neugeldgewinnung im Private Banking läuft sehr gut: im ersten Halbjahr konnten 558 Mio. Euro Neugeld gewonnen werden. Dabei stehen Spezialfonds und Festgeldveranlagungen im Vordergrund. Das Sachwertekonzept unserer Kapitalanlagegesellschaft entwickelt sich weiterhin zufriedenstellend. In der klassischen Vermögensverwaltung wurden heuer 35 neue Mandate mit einem Gesamtvolumen von 31 Mio. Euro abgeschlossen. Dem stehen 5 Neuabschlüsse bei Spezialfonds mit einem Volumen von 76 Mio. Euro gegenüber. Das im Private Banking betreute Volumen stieg seit Jahresanfang um 3,2%.
Das erste Halbjahr 2011 verlief für die 3 Banken-Generali Investment-Gesellschaft m.b.H. ausgezeichnet. In einem leicht schrumpfenden Gesamtmarkt (-1,9%) wurde ein deutliches Volumenswachstum um 5,1% / 260 Mio. auf 5,4 Mrd. Euro erzielt. Für diese erfreuliche Entwicklung war vor allem ein deutliches Wachstum der Spezial- und Großanlegerfonds — sowohl durch Neugeldzuflüsse als auch durch neue Verwaltungsmandate — verantwortlich. Im Bereich der Publikumsfonds erfreuen sich nach wie vor breit diversifizierte Konzepte wie der 3 Banken Sachwerte-Fonds hoher Beliebtheit.
Im ersten Halbjahr 2011 ist die Anzahl der von der Oberbank für die Bausparkasse Wüstenrot abgeschlossenen Bausparverträge im Vergleich zum Vorjahr um 15,6% auf 6.348 Bausparabschlüsse gestiegen. Dies entspricht dem bisher besten Halbjahres-Ergebnis seit Beginn der Kooperation mit Wüstenrot.
Insgesamt verzeichneten die Wüstenrot-Partnerbanken im ersten Halbjahr 2011 eine Steigerung von 8,7%.
Beim Verkauf von Kapitalversicherungen konnte eine Steigerung von 26,4% erzielt werden. In Österreich und Deutschland wurden 2.393 Verträge mit einer Prämiensumme von 35,6 Mio. Euro abgeschlossen.
Eine besonders gute Entwicklung konnte bei den Kapitalversicherungen gegen Einmalprämie erzielt werden, hier wurde in Österreich eine Steigerung der Prämiensumme von 4,8 Mio. auf 8,8 Mio. erreicht.
Der positive Trend für die Nutzung von Electronic Banking Produkten setzte sich im ersten Halbjahr 2011 weiter fort. Gegenüber dem Vergleichszeitraum 2010 stieg die Zahl der Kunden, die Electronic Banking Produkte nutzen, um 8,2% oder 7.417 Kunden auf insgesamt 90.980 Kunden. In unseren Wachstums- und Expansionsmärkten waren die Zuwächse in Ungarn und der Slowakei mit je 100% und in Tschechien mit 17% vor allem beim eBanking signifikant. Weiterhin solide Steigerungen von 6% verzeichnen Österreich und Deutschland.
Kontoinformationen im PDF-Format gewinnen als Ersatz für den klassischen Papierauszug im Electronic Banking zunehmend an Bedeutung. Speziell im Oberbank eBanking wurde daher eine neue Online-Plattform (eBox) entwickelt, über die neben Wertpapier-Performance-Reports auch PDF Kontoauszüge bereitgestellt werden.
Einfach, sicher und schnell. Diese Zielsetzung stand bei der Optimierung des Electronic Banking Ordering-Ablauforganisation im Vordergrund. Ein neuer PIN/TAN Ausfolge-Prozess ermöglicht unseren ELBA/eBanking Neukunden die sofortige Inbetriebnahme des bestellten Electronic Banking Produkts. Zeitaufwändige Freischaltprozeduren entfallen und ermöglichen damit (ohne weitere Interaktion mit der Oberbank) eine sofortige Produktnutzung. Die Sicherheit bleibt trotzdem weiterhin im höchsten Ausmaß gegeben.
Im Segment Financial Markets werden das Ergebnis der Beteiligungen, der Handelstätigkeit und das Zinsergebnis aus dem Überhang der unverzinslichen Passiva sowie der Fristentransformationen dargestellt.
| Beträge in Mio. € | 1. Hj. 2011 | 1. Hj. 2010 | +/- absolut | +/- % |
|---|---|---|---|---|
| Zinsergebnis | 47,5 | 44,9 | 2,6 | 5,8 |
| Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | -21,5 | -20,7 | -0,8 | 3,8 |
| Provisionsergebnis | 0,0 | 0,0 | 0,0 | |
| Handelsergebnis | 5,4 | 3,7 | 1,8 | 48,6 |
| Verwaltungsaufwand | -2,7 | -2,6 | -0,1 | 2,0 |
| Sonstiger betrieblicher Erfolg | -1,0 | 0,6 | -1,6 | >-100 |
| Außerordentliches Ergebnis | 0,0 | 0,0 | 0,0 | |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 27,8 | 25,8 | 1,9 | 7,4 |
| Ø Kredit- und Marktrisikoäquivalent (BWG) | 4.310,7 | 4.267,8 | 42,9 | 1,0 |
| Ø zugeordnetes Eigenkapital | 385,5 | 342,1 | 43,4 | 12,7 |
| Return on Equity (RoE) | 14,4% | 15,1% | -0,7%-P. | |
| Cost-Income-Ratio | 5,1% | 5,3% | -0,2%-P. |
Im Segment Financial Markets trug das um 5,8% / 2,6 Mio. auf 47,5 Mio. Euro verbesserte Zinsergebnis wesentlich zur Ergebnisverbesserung bei.
Die Risikovorsorgen verzeichnen gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres einen Mehraufwand von 3,8% / 0,8 Mio. auf 21,5 Mio. Euro, das Handelsergebnis erhöhte sich um 48,6% / 1,8 Mio. auf 5,4 Mio. Euro.
Die Ergebnisminderung bei den sonstigen betrieblichen Erfolgen auf -1,0 Mio. Euro resultiert u.a. aus dem Anstieg der sonstigen Steuern (Bankenabgabe).
Der Return on Equity ging um 0,7 %-Punkte auf 14,4% zurück, die Cost-Income-Ratio sank um 0,2 %-Punkte auf 5,1%.
Das Kernkapital stieg im Vergleich zum ersten Halbjahr 2010 um 7,9% / 74,9 Mio. auf 1.028,6 Mio. Euro. Damit ist die Kernkapitalquote um 0,82%-Punkte von 9,31% auf 10,13% gestiegen.
Die konsolidierten Konzern-Eigenmittel gemäß § 24 BWG beliefen sich zum 30.6.2011 auf 1.584,4 Mio. Euro, das sind um 4,7% mehr als zum Vergleichsstichtag des Vorjahres.
Zum 30.6.2011 betrugen die erforderlichen Eigenmittel 874,6 Mio. Euro. Daraus ergibt sich ein Eigenmittelüberschuss von 709,8 Mio. Euro, er ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 11,7% gestiegen. Die Eigenmittelquote von 15,6% ist fast doppelt so hoch wie gesetzlich vorgeschrieben.
Die Risikopolitik der Oberbank berücksichtigt die Risikosituation aller Geschäftsbereiche einschließlich der neuen Märkte. Das Risikomanagement stellt auf die Sicherheit der uns anvertrauten Kundengelder, das Halten der Eigenmittel und die Gewährleistung der Liquidität ab.
Die bedeutendste Risikokategorie bildet das Adressenausfallsrisiko. Diesem Risiko tragen wir durch die Dotation von entsprechenden Vorsorgen in der Bilanz Rechnung. Bei der Bonitätsbeurteilung und in der Sicherheitenpolitik können wir auf ein jahrzehntelanges Know-how zurückgreifen. Darüber hinaus sorgen unser Geschäftsmodell als Regionalbank, ein professionelles Kredit-Management sowie die ausgewogene Verteilung des Gesamtobligos auf die einzelnen Kundensegmente dafür, dass das Ausmaß dieses Risikos auf den Gesamterfolg der Oberbank überschaubar bleibt.
Somit gehen wir auch für das Gesamtjahr 2011 davon aus, dass sich keine außergewöhnlichen Adressausfallsrisiken ergeben.
Die übrigen Risikokategorien sind das Beteiligungsrisiko (Risiko von Wertverlusten bzw. Ertragsausfällen in unserem Beteiligungsportfolio), das Marktrisiko (Risiko von Verlusten durch sich ändernde Zinssätze, Devisen- oder Aktienkurse), das operationelle Risiko und das Liquiditätsrisiko.
Auch diese Risiken sind, dem Vorsichtsprinzip Rechnung tragend, durch entsprechende Kapitalien unterlegt. Beim Liquiditätsrisiko trägt zu unserer guten Position auch bei, dass wir mit den Primäreinlagen unserer Kunden (30.6.2011: 11,0 Mrd. Euro) das gesamte Kreditvolumen (30.6.2011: 10,9 Mrd. Euro) refinanzieren können. Darüber hinaus sind in der Oberbank ein permanentes Risikocontrolling, ein strenges Prozessmanagement sowie andere effiziente Kontroll- und Steuerungsinstrumente installiert.
Somit rechnen wir für das Gesamtjahr 2011 damit, dass in diesen Risikokategorien keine ungewöhnlichen Risikofälle auftreten werden.
Laut der jüngsten WIFO-Prognose können wir für 2011 vorsichtig optimistisch sein, das BIP soll nach 2,1% im Vorjahr heuer weiter leicht zulegen. Die Investitionsbereitschaft der Unternehmen ist deutlich gestiegen, die Exporte werden weiterhin überdurchschnittlich zulegen und die Stütze der Konjunktur sein.
Durch die Griechenland-Hilfe hat Europa Zeit gewonnen, auf Dauer führt aber kein Weg an der nachhaltigen Sanierung der Staatshaushalte in der EU vorbei. Daher wird sich in den kommenden Jahren nur schwer ein selbsttragendes Wirtschaftswachstum einstellen, die Abhängigkeit von den Emerging Markets wie China bleibt hoch.
Insgesamt gründen wir 2011 acht Filialen: vier in Wien, je zwei in Bayern und in der Slowakei. Damit erreichen wir das Ziel von 150 Filialen schon ein Jahr früher als geplant!
Im Kreditgeschäft erwarten wir für das Gesamtjahr 2011 weitere Zuwächse, bei den Kundeneinlagen prägt nach wie vor der Margendruck die Volumensentwicklung.
In beiden Bereichen wollen wir unsere hohen Marktanteile ausbauen!
Das Kreditrisiko dürfte 2011 günstiger sein, die Risikovorsorgen sollten trotz des höheren Kreditvolumens und unserer vorsichtigen Risikopolitik geringer ausfallen.
Die Ergebnisentwicklung im Gesamtjahr ist wegen der erwarteten hohen Volatilitäten an allen Märkten schwer einzuschätzen. Wir sind aber optimistisch, das hervorragende Vorjahresergebnis übertreffen zu können!
| Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung für das | 1.1.-30.6.2011 | 1.1.-30.6.2010 | Veränderung | Veränderung | |
|---|---|---|---|---|---|
| erste Halbjahr 2011 | in Mio. € | in Mio. € | in Mio. € | in % | |
| 1. Zinsen und ähnliche Erträge | (1) | 242,9 | 228,9 | 14,0 | 6,1 |
| 2. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | (1) | -107,0 | -93,2 | -13,9 | 14,9 |
| 3. Erträge aus at Equity bewerteten Unternehmen | (1) | 31,9 | 19,0 | 13,0 | 68,5 |
| ZINSERGEBNIS | (1) | 167,8 | 154,7 | 13,1 | 8,5 |
| 4. Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | (2) | -50,7 | -51,6 | 0,9 | -1,8 |
| 5. Provisionserträge | (3) | 59,2 | 56,0 | 3,1 | 5,6 |
| 6. Provisionsaufwendungen | (3) | -6,2 | -5,6 | -0,6 | 10,1 |
| PROVISIONSERGEBNIS | (3) | 53,0 | 50,4 | 2,6 | 5,1 |
| 7. Handelsergebnis | (4) | 4,9 | 3,4 | 1,5 | 44,5 |
| 8. Verwaltungsaufwand | (5) | -112,4 | -104,3 | -8,1 | 7,7 |
| 9. Sonstiger betrieblicher Erfolg | (6) | 6,9 | 5,4 | 1,6 | 28,9 |
| a) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten FV/PL |
(6) | -1,3 | 2,2 | -3,5 | >-100,0 |
| b) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten AfS |
(6) | 0,1 | 1,0 | -0,9 | -93,3 |
| c) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten HtM |
(6) | 1,7 | 0,6 | 1,1 | >100,0 |
| d) Sonstiger Betrieblicher Erfolg |
(6) | 6,4 | 1,6 | 4,9 | >100,0 |
| PERIODENÜBERSCHUSS VOR STEUERN | 69,5 | 57,9 | 11,6 | 20,0 | |
| 10. Steuern vom Einkommen und Ertrag | (7) | -9,2 | -10,2 | 1,0 | -9,8 |
| PERIODENÜBERSCHUSS NACH STEUERN | 60,3 | 47,7 | 12,6 | 26,3 | |
| davon den Anteilseignern des Mutterunternehmens |
60,3 | 47,7 | 12,6 | 26,3 | |
| zuzurechnen | |||||
| davon den Minderheitsgesellschaftern zuzurechnen | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| DIREKT IM EIGENKAPITAL ERFASSTE ERTRÄGE UND AUFWENDUNGEN (IN MIO. €) | 1.1.-30.6.2011 | 1.1.-30.6.2010 |
|---|---|---|
| Periodenüberschuss nach Steuern | 60,3 | 47,7 |
| +/- Erfolgsneutrale Bewertungsänderungen IAS 39 | 0,6 | 9,7 |
| +/- Latente Steuern auf Erfolgsneutrale Bewertungsänderungen IAS 39 | -0,1 | -2,4 |
| +/- Veränderung Währungsausgleichsposten | 0,5 | -0,4 |
| +/- Veränderung sonstiges Ergebnis assoziierter Unternehmen | -2,1 | 6,4 |
| Summe direkt im Eigenkapital erfasster Erträge und Aufwendungen | -1,1 | 13,2 |
| Gesamtperiodenergebnis aus Jahresüberschuss und nicht erfolgswirksamen | 59,2 | 61,0 |
| Erträgen/Aufwendungen | ||
| davon den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzurechnen | 59,2 | 60,9 |
| davon den Minderheitsgesellschaftern zuzurechnen | 0,0 | 0,0 |
| Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung für das | 1.4.-30.6.2011 | 1.4.-30.6.2010 | Veränderung | Veränderung |
|---|---|---|---|---|
| zweite Quartal 2011 | in Mio. € | in Mio. € | in Mio. € | in % |
| 1. Zinsen und ähnliche Erträge | (1) 124,5 |
115,0 | 9,5 | 8,3 |
| 2. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | (1) -56,0 |
-46,2 | -9,8 | 21,1 |
| 3. Erträge aus at Equity bewerteten Unternehmen | (1) 17,6 |
11,9 | 5,7 | 47,8 |
| ZINSERGEBNIS | (1) 86,2 |
80,7 | 5,4 | 6,7 |
| 4. Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | (2) -26,1 |
-26,4 | 0,3 | -1,2 |
| 5. Provisionserträge | (3) 28,8 |
28,8 | 0,0 | -0,1 |
| 6. Provisionsaufwendungen | (3) -3,0 |
-3,0 | 0,0 | -0,8 |
| PROVISIONSERGEBNIS | (3) 25,8 |
25,8 | 0,0 | 0,0 |
| 7. Handelsergebnis | (4) 3,6 |
1,8 | 1,8 | 97,1 |
| 8. Verwaltungsaufwand | (5) -57,0 |
-52,6 | -4,4 | 8,4 |
| 9. Sonstiger betrieblicher Erfolg | (6) 4,1 |
1,5 | 2,6 | >100,0 |
| a) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten FV/PL |
(6) -2,7 |
1,3 | -4,0 | >-100,0 |
| b) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten AfS |
(6) 0,6 |
0,0 | 0,6 | >100,0 |
| c) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten HtM |
(6) 1,7 |
0,6 | 1,1 | >100,0 |
| d) Sonstiger Betrieblicher Erfolg |
(6) 4,5 |
-0,5 | 5,0 | >-100,0 |
| PERIODENÜBERSCHUSS VOR STEUERN | 36,5 | 30,8 | 5,7 | 18,5 |
| 10. Steuern vom Einkommen und Ertrag | (7) -4,3 |
-4,6 | 0,3 | -6,9 |
| PERIODENÜBERSCHUSS NACH STEUERN | 32,2 | 26,2 | 6,0 | 22,9 |
| davon den Anteilseignern des Mutterunternehmens |
32,2 | 26,2 | 6,0 | 23,0 |
| zuzurechnen | ||||
| davon den Minderheitsgesellschaftern zuzurechnen | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| DIREKT IM EIGENKAPITAL ERFASSTE ERTRÄGE UND AUFWENDUNGEN (IN MIO. €) | 1.4.-30.6.2011 | 1.4.-30.6.2010 |
|---|---|---|
| Periodenüberschuss nach Steuern | 32,2 | 26,2 |
| +/- Erfolgsneutrale Bewertungsänderungen IAS 39 | 0,0 | -2,2 |
| +/- Latente Steuern auf Erfolgsneutrale Bewertungsänderungen IAS 39 | -0,0 | 4,1 |
| +/- Veränderung Währungsausgleichsposten | 1,4 | 1,8 |
| +/- Veränderung sonstiges Ergebnis assoziierter Unternehmen | -4,6 | 3,2 |
| Summe direkt im Eigenkapital erfasster Erträge und Aufwendungen | -3,2 | 6,9 |
| Gesamtperiodenergebnis aus Jahresüberschuss und nicht erfolgswirksamen Erträgen/Aufwendungen |
29,0 | 33,1 |
| davon den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzurechnen | 29,0 | 33,1 |
| davon den Minderheitsgesellschaftern zuzurechnen | 0,0 | 0,0 |
| KENNZAHLEN | 1. Hj. 2011 | 1. Hj. 2010 |
|---|---|---|
| Cost-Income-Ratio (Kosten-Ertrag-Relation) in % | 48,34% | 48,79% |
| RoE (Eigenkapitalrendite) vor Steuern in % | 11,76% | 10,99% |
| RoE (Eigenkapitalrendite) nach Steuern in % | 10,21% | 9,06% |
| Risk-Earning-Ratio (Kreditrisiko/Zinsergebnis) in % | 30,21% | 33,36% |
| Ergebnis pro Aktie in € (annualisiert) | 4,20 | 3,32 |
| 30.6.2011 | 31.12.2010 | Veränderung | Veränderung | ||
|---|---|---|---|---|---|
| AKTIVA | in Mio. € | in Mio. € | in Mio. € | in % | |
| 1. Barreserve | (9) | 372,6 | 226,9 | 145,6 | 64,2 |
| 2. Forderungen an Kreditinstitute | (10) | 1.580,8 | 1.856,0 | -275,2 | -14,8 |
| 3. Forderungen an Kunden | (11) | 10.908,0 | 10.442,3 | 465,7 | 4,5 |
| 4. Risikovorsorgen | (12) | -336,8 | -312,6 | -24,2 | 7,7 |
| 5. Handelsaktiva | (13) | 40,0 | 45,5 | -5,5 | -12,0 |
| 6. Finanzanlagen | (14) | 3.873,5 | 3.959,5 | -86,0 | -2,2 |
| a) Finanzielle Vermögenswerte FV/PL |
(14) | 328,1 | 336,2 | -8,1 | -2,4 |
| b) Finanzielle Vermögenswerte AfS |
(14) | 632,2 | 752,4 | -120,1 | -16,0 |
| c) Finanzielle Vermögenswerte HtM |
(14) | 2.404,9 | 2.406,5 | -1,6 | -0,1 |
| d) Anteile an at Equity Unternehmen |
(14) | 508,3 | 464,5 | 43,8 | 9,4 |
| 7. Immaterielles Anlagevermögen | (15) | 5,3 | 6,2 | -0,9 | -14,3 |
| 8. Sachanlagen | (16) | 221,7 | 221,1 | 0,6 | 0,3 |
| a) Als Finanzinvestition gehaltende |
(16) | 76,0 | 77,0 | -0,9 | -1,2 |
| Immobilien | |||||
| b) Sonstige Sachanlagen |
(16) | 145,7 | 144,1 | 1,5 | 1,1 |
| 9. Sonstige Aktiva | (17) | 259,5 | 323,4 | -64,0 | -19,8 |
| a) Steueransprüche |
(17) | 23,6 | 20,8 | 2,7 | 13,1 |
| b) Sonstige |
(17) | 235,9 | 302,6 | -66,7 | -22,1 |
| SUMME AKTIVA | 16.924,6 | 16.768,4 | 156,3 | 0,9 |
| 30.6.2011 | 31.12.2010 | Veränderung | Veränderung | ||
|---|---|---|---|---|---|
| PASSIVA | in Mio. € | in Mio. € | in Mio. € | in % | |
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | (18) | 4.073,7 | 3.833,2 | 240,5 | 6,3 |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | (19) | 8.770,2 | 8.902,8 | -132,6 | -1,5 |
| 3. Verbriefte Verbindlichkeiten | (20) | 1.518,5 | 1.486,4 | 32,1 | 2,2 |
| 4. Rückstellungen | (21) | 383,1 | 378,4 | 4,7 | 1,2 |
| 5. Sonstige Passiva | (22) | 260,8 | 260,5 | 0,3 | 0,1 |
| a) Handelspassiva |
(23) | 5,7 | 32,4 | -26,7 | -82,5 |
| b) Steuerschulden |
(22) | 15,4 | 2,4 | 13,0 | >100,0 |
| c) Sonstige |
(22) | 239,8 | 225,8 | 14,0 | 6,2 |
| 6. Nachrangkapital | (24) | 705,6 | 746,2 | -40,6 | -5,4 |
| 7. Eigenkapital | (25) | 1.212,7 | 1.160,9 | 51,8 | 4,5 |
| a) Eigenanteil |
(25) | 1.211,3 | 1.159,5 | 51,7 | 4,5 |
| b) Minderheitenanteil |
(25) | 1,4 | 1,4 | 0,0 | 1,2 |
| SUMME PASSIVA | 16.924,6 | 16.768,4 | 156,3 | 0,9 |
| Gezeichnetes Kapital |
rücklagen Kapital- |
rücklagen Gewinn- |
ausgleichsposten Währungs- |
rücklagen gem. Bewertungs- IAS 39 |
Unternehmen Assoziierte |
Fremdanteile Eigenkapital ohne |
Fremdbesitz Anteile im |
Eigenkapital | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| In Mio. € | |||||||||
| Stand 1.1.2010 | 86,2 | 194,5 | 512,4 | -0,6 | 14,2 | 227,6 | 1.034,2 | 1,3 | 1.035,6 |
| Gesamtperiodenergebnis | - | - | 32,0 | -0,4 | 7,3 | 22,1 | 60,9 | 0,0 | 61,0 |
| Dividendenausschüttung | - | - | -14,3 | - | - | - | -14,3 | - | -14,3 |
| Kapitalerhöhung | - | - | - | - | - | - | - | - | - |
| Erwerb eigener Aktien | -0,2 | -0,5 | - | - | - | - | -0,6 | - | -0,6 |
| Sonstige ergebnisneutrale | - | - | - | - | - | 4,1 | 4,1 | - | 4,1 |
| Veränderungen | |||||||||
| STAND 30.6.2010 | 86,1 | 194,0 | 530,0 | -1,0 | 21,4 | 253,8 | 1.084,3 | 1,4 | 1.085,7 |
| Stand 1.1.2011 | 86,3 | 194,6 | 561,8 | 0,4 | 45,0 | 271,5 | 1.159,5 | 1,4 | 1.160,9 |
| Gesamtperiodenergebnis | - | - | 34,5 | 0,5 | 0,5 | 23,7 | 59,2 | 0,0 | 59,2 |
| Dividendenausschüttung | - | - | -14,3 | - | - | - | -14,3 | - | -14,3 |
| Kapitalerhöhung | - | - | - | - | - | - | - | - | - |
| Erwerb eigener Aktien | 0,0 | 0,0 | - | - | - | - | -0,0 | - | 0,0 |
| Sonstige ergebnisneutrale | - | - | - | - | - | 6,9 | 6,9 | - | 6,9 |
| Veränderungen | |||||||||
| Stand 30.6.2011 | 86,3 | 194,6 | 582,0 | 0,9 | 45,4 | 302,0 | 1.211,3 | 1,4 | 1.212,7 |
| GELDFLUSSRECHNUNG IN MIO. € | 1.1.-30.6.2011 | 1.1.-30.6.2010 |
|---|---|---|
| Zahlungsmittelbestand zum Ende der Vorperiode | 226,9 | 164,7 |
| Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit | 253,6 | 56,1 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | -48,7 | -82,3 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | -65,0 | -47,3 |
| Effekte aus der Änderung von Konsolidierungskreis und Bewertungen | 5,2 | 17,7 |
| Effekte aus der Änderung von Wechselkursen | 0,5 | -0,4 |
| Zahlungsmittelbestand zum Ende der Periode | 372,6 | 108,6 |
Der Zwischenbericht der Oberbank AG wurde in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlichten und in Kraft befindlichen International Financial Reporting Standards (IFRS) und International Accounting Standards (IAS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und deren Auslegung durch das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) erstellt.
Er deckt das erste Halbjahr 2011 (1. Jänner 2011 bis 30. Juni 2011) ab und vergleicht es mit der entsprechenden Vorjahresperiode.
Der vorliegende Zwischenabschluss für das erste Halbjahr 2011 steht im Einklang mit IAS 34 ("Zwischenberichte").
Der Zwischenbericht wurde weder einer vollständigen Prüfung noch einer prüferischen Durchsicht unterzogen.
Im Zwischenabschluss der Oberbank AG wurden prinzipiell die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verwendet, die auch zum 31.12.2010 angewandt wurden.
Der Konsolidierungskreis umfasst per 30. Juni 2011 neben der Oberbank AG 23 inländische und 19 ausländische Tochterunternehmen. Der Kreis der einbezogenen verbundenen Unternehmen hat sich im Vergleich zum 31.12.2010 durch die erstmalige Einbeziehung folgender Gesellschaft verändert:
Oberbank airplane Leasing GmbH, Linz Anteil in % 100%
Die Großgeschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen beliefen sich zum 30.6.2011 auf:
| 1. ZINSERGEBNIS | 1.1.-30.6.2011 | 1.1.-30.6.2010 |
|---|---|---|
| Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften | 191,4 | 175,1 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 1,0 | 1,0 |
| Sonstige Beteiligungen | 0,8 | 0,6 |
| Verbundene Unternehmen | 1,8 | 6,4 |
| Festverzinsliche Wertpapiere und Schuldverschreibungen | 47,9 | 45,8 |
| ZINSEN UND ÄHNLICHE ERTRÄGE | 242,9 | 228,9 |
| Zinsaufwendungen für Einlagen | -72,7 | -60,2 |
| Zinsaufwendungen für verbriefte Verbindlichkeiten | -21,2 | -21,2 |
| Zinsaufwendungen für nachrangige Verbindlichkeiten | -13,1 | -11,8 |
| ZINSEN UND ÄHNLICHE AUFWENDUNGEN | -107,0 | -93,2 |
| ERTRÄGE AUS AT EQUITY BEWERTETEN UNTERNEHMEN | 31,9 | 19,0 |
| ZINSERGEBNIS | 167,8 | 154,7 |
| 2. RISIKOVORSORGEN IM KREDITGESCHÄFT | 1.1.-30.6.2011 | 1.1.-30.6.2010 |
| Zuführungen zu Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | -62,2 | -57,5 |
| Direktabschreibungen | -0,7 | -0,6 |
| Auflösungen zu Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | 11,3 | 5,9 |
| Eingänge aus abgeschriebenen Forderungen | 0,9 | 0,6 |
| RISIKOVORSORGEN IM KREDITGESCHÄFT | -50,7 | -51,6 |
| 3. PROVISIONSERGEBNIS | 1.1.-30.6.2011 | 1.1.-30.6.2010 |
| Zahlungsverkehr | 18,0 | 16,5 |
| Wertpapiergeschäft | 16,6 | 17,0 |
| Devisen-, Sorten- und Edelmetallgeschäft | 5,8 | 5,7 |
| Kreditgeschäft | 10,7 | 9,9 |
| Sonstiges Dienstleistungs- und Beratungsgeschäft | 1,9 | 1,3 |
| PROVISIONSERGEBNIS | 53,0 | 50,4 |
| 4. HANDELSERGEBNIS | 1.1.-30.6.2011 | 1.1.-30.6.2010 |
| Gewinne/Verluste aus zinsbezogenen Geschäften | 1,6 | 2,2 |
| Gewinne/Verluste aus Devisen-, Valuten- und Münzengeschäft | 1,6 | 3,1 |
| Gewinne/Verluste aus Derivaten | 1,7 | -1,8 |
| HANDELSERGEBNIS | 4,9 | 3,4 |
| 5. VERWALTUNGSAUFWAND | 1.1.-30.6.2011 | 1.1.-30.6.2010 |
|---|---|---|
| Personalaufwand | 65,7 | 60,5 |
| - hievon Beiträge an die Mitarbeiter-Vorsorge-Kassa |
0,2 | 0,2 |
| Andere Verwaltungsaufwendungen | 35,8 | 33,1 |
| Abschreibungen und Wertberichtigungen | 11,0 | 10,8 |
| VERWALTUNGSAUFWAND | 112,4 | 104,3 |
| 6. SONSTIGER BETRIEBLICHER ERFOLG | 1.1.-30.6.2011 | 1.1.-30.6.2010 |
| a) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten FV/PL |
-1,3 | 2,2 |
| b) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten AfS |
0,1 | 1,0 |
| c) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten HtM |
1,7 | 0,6 |
| d) Sonstiger betrieblicher Erfolg |
6,4 | 1,6 |
| SONSTIGER BETRIEBLICHER ERFOLG | 6,9 | 5,4 |
| 7. ERTRAGSTEUERN | 1.1.-30.6.2011 | 1.1.-30.6.2010 |
| Laufender Ertragsteueraufwand | 12,1 | 11,9 |
| Latenter Ertragsteueraufwand/-ertrag | -2,9 | -1,7 |
| ERTRAGSTEUERN | 9,2 | 10,2 |
| 8. ERGEBNIS JE AKTIE | 1.1.-30.6.2011 | 1.1.-30.6.2010 |
| Aktienanzahl per 30.6. | 28.783.125 | 28.783.125 |
| Durchschnittliche Anzahl der umlaufenden Aktien | 28.717.168 | 28.706.093 |
| Konzernperiodenüberschuss in Tsd. € | 60.279 | 47.722 |
| ERGEBNIS JE AKTIE IN € | 2,10 | 1,66 |
| ANNUALISIERTE WERTE IN € | 4,20 | 3,32 |
Das verwässerte Ergebnis pro Aktie entspricht dem unverwässerten Ergebnis pro Aktie, da keine Finanzinstrumente mit Verwässerungseffekt ausgegeben wurden. Das Ergebnis je Aktie gilt für Stamm- und Vorzugsaktien in gleicher Höhe.
| 9. BARRESERVE | 30.6.2011 | 31.12.2010 |
|---|---|---|
| Kassenbestand | 57,6 | 64,4 |
| Guthaben bei Zentralnotenbanken | 314,9 | 162,5 |
| BARRESERVE | 372,6 | 226,9 |
| 10. FORDERUNGEN AN KREDITINSTITUTE | 30.6.2011 | 31.12.2010 |
| Forderungen an inländische Kreditinstitute | 796,7 | 1.098,7 |
| Forderungen an ausländische Kreditinstitute | 784,2 | 757,3 |
| FORDERUNGEN AN KREDITINSTITUTE | 1.580,8 | 1.856,0 |
| 11. FORDERUNGEN AN KUNDEN | 30.6.2011 | 31.12.2010 |
| Forderungen an inländische Kunden | 6.780,7 | 6.490,4 |
| Forderungen an ausländische Kunden | 4.127,3 | 3.952,0 |
| FORDERUNGEN AN KUNDEN | 10.908,0 | 10.442,3 |
| 12. RISIKOVORSORGEN |
| Stand | Wechselkurs | Zufüh | Ver | Auflö | Stand | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| In Mio. € | 1.1.2011 | änderung | rungen | brauch | sungen | 30.6.2011 |
| Bonitätsrisiken | 209,1 | 0,6 | 31,9 | -19,8 | -6,9 | 214,9 |
| Länderrisiken | 0,0 | - | - | - | 0,0 | |
| Pauschale Einzelvorsorgen | 8,7 | - | 0,7 | - | - | 9,3 |
| Portfoliowertberichtigungen IAS 39 | 94,8 | - | 17,7 | - | - | 112,5 |
| Zinswertberichtigungen | 0,0 | - | - | - | - | 0,0 |
| Risikovorsorgen im | 312,6 | 0,6 | 50,3 | -19,8 | -6,9 | 336,8 |
| Kreditgeschäft 1) | ||||||
| Rückstellungen für das | 119,2 | 0,0 | 10,9 | 0,0 | -4,4 | 125,7 |
| Kreditgeschäft | ||||||
| GESAMTSUMME | 431,8 | 0,6 | 61,2 | -19,8 | -11,3 | 462,4 |
| RISIKOVORSORGEN |
1) Risikovorsorgen im Kreditgeschäft werden in der Position Bilanz Aktiva 4 ausgewiesen
| 13. HANDELSAKTIVA | 30.6.2011 | 31.12.2010 |
|---|---|---|
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | ||
| Börsenotiert | 10,5 | 12,0 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | ||
| Börsenotiert | 4,0 | 3,0 |
| Positive Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten | ||
| Währungsbezogene Geschäfte | 4,2 | 2,7 |
| Zinsbezogene Geschäfte | 21,4 | 27,9 |
| Sonstige Geschäfte | 0,0 | 0,0 |
|---|---|---|
| HANDELSAKTIVA | 40,0 | 45,5 |
| 14. FINANZANLAGEN | 30.6.2011 | 31.12.2010 |
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche | 2.750,5 | 2.923,3 |
| Wertpapiere | ||
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 323,8 | 282,7 |
| Beteiligungen/Anteile | ||
| An verbundenen Unternehmen | 228,9 | 227,0 |
| An at Equity bewerteten Unternehmen | ||
| - Kreditinstituten |
206,5 | 201,2 |
| - Nicht-Kreditinstituten |
301,8 | 263,3 |
| An sonstigen Beteiligungen | ||
| - Kreditinstituten |
10,8 | 10,8 |
| - Nicht-Kreditinstituten |
51,2 | 51,3 |
| FINANZANLAGEN | 3.873,5 | 3.959,5 |
| a) Finanzielle Vermögenswerte FV/PL |
328,1 | 336,2 |
| b) Finanzielle Vermögenswerte AfS |
632,2 | 752,4 |
| c) Finanzielle Vermögenswerte HtM |
2.404,9 | 2.406,5 |
| d) Anteile an at Equity Unternehmen |
508,3 | 464,5 |
| FINANZANLAGEN | 3.873,5 | 3.959,5 |
| 15. IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE | 30.6.2011 | 31.12.2010 |
| Sonstiges immaterielles Anlagevermögen | 4,5 | 5,4 |
| Kundenstock | 0,8 | 0,8 |
| IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE | 5,3 | 6,2 |
| 16. SACHANLAGEN | 30.6.2011 | 31.12.2010 |
| Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien | 76,0 | 77,0 |
| Grundstücke und Gebäude | 70,7 | 69,5 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 66,3 | 60,8 |
| Sonstige Sachanlagen | 8,7 | 13,9 |
| SACHANLAGEN | 221,7 | 221,1 |
| 17. SONSTIGE AKTIVA | 30.6.2011 | 31.12.2010 |
| Latente Steueransprüche | 23,6 | 20,8 |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 234,4 | 301,0 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 1,5 | 1,7 |
| SONSTIGE AKTIVA | 259,5 | 323,4 |
| 18. VERBINDLICHKEITEN GEGENÜBER KREDITINSTITUTEN | 30.6.2011 | 31.12.2010 |
|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber | ||
| - Inländischen Kreditinstituten |
1.812,2 | 1.439,2 |
| - Ausländischen Kreditinstituten |
2.261,4 | 2.394,0 |
| VERBINDLICHKEITEN GEGENÜBER KREDITINSTITUTEN | 4.073,7 | 3.833,2 |
| 19. VERBINDLICHKEITEN GEGENÜBER KUNDEN | 30.6.2011 | 31.12.2010 |
| Spareinlagen | 3.356,0 | 3.447,2 |
| Sonstige | 5.414,2 | 5.455,6 |
| VERBINDLICHKEITEN GEGENÜBER KUNDEN | 8.770,2 | 8.902,8 |
| 20. VERBRIEFTE VERBINDLICHKEITEN | 30.6.2011 | 31.12.2010 |
| Begebene Schuldverschreibungen | 1.387,3 | 1.285,5 |
| Andere Verbriefte Verbindlichkeiten | 131,2 | 200,9 |
| VERBRIEFTE VERBINDLICHKEITEN | 1.518,5 | 1.486,4 |
| 21. RÜCKSTELLUNGEN | 30.6.2011 | 31.12.2010 |
| Abfertigungs- und Pensionsrückstellungen | 207,1 | 207,4 |
| Jubiläumsgeldrückstellung | 8,5 | 8,3 |
| Rückstellungen für das Kreditgeschäft | 125,7 | 119,2 |
| Sonstige Rückstellungen | 41,8 | 43,5 |
| RÜCKSTELLUNGEN | 383,1 | 378,4 |
| 22. SONSTIGE PASSIVA | 30.6.2011 | 31.12.2010 |
| Handelspassiva | 5,7 | 32,4 |
| Steuerschulden | 15,4 | 2,4 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 196,3 | 179,3 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 43,5 | 46,5 |
| SONSTIGE PASSIVA | 260,8 | 260,5 |
| 23. SONSTIGE PASSIVA (ANTEIL HANDELSPASSIVA) | 30.6.2011 | 31.12.2010 |
| Währungsbezogene Geschäfte | 4,2 | 2,9 |
| Zinsbezogene Geschäfte | 1,1 | 27,7 |
| Sonstige Geschäfte | 0,3 | 1,8 |
| HANDELSPASSIVA | 5,7 | 32,4 |
| 24. NACHRANGKAPITAL | 30.6.2011 | 31.12.2010 |
| Begebene nachrangige Schuldverschreibungen | 6,4 | 6,7 |
| Ergänzungskapital | 618,1 | 660,1 |
| Hybridkapital | 81,0 | 79,4 |
| NACHRANGKAPITAL | 705,6 | 746,2 |
| 25. EIGENKAPITAL | 30.6.2011 | 31.12.2010 |
|---|---|---|
| Gezeichnetes Kapital | 86,3 | 86,3 |
| Kapitalrücklagen | 194,6 | 194,6 |
| Gewinnrücklagen (inkl. Bilanzgewinn) | 904,5 | 852,8 |
| Unversteuerte Rücklagen | 24,0 | 24,0 |
| Passive Unterschiedsbeträge | 1,9 | 1,9 |
| Anteile in Fremdbesitz | 1,4 | 1,4 |
| EIGENKAPITAL | 1.212,7 | 1.160,9 |
| 26. EVENTUALVERBINDLICHKEITEN UND KREDITRISIKEN | 30.6.2011 | 31.12.2010 |
| Sonstige Eventualverbindlichkeiten (Haftungen und Akkreditive) | 1.325,1 | 1.360,4 |
| EVENTUALVERBINDLICHKEITEN | 1.325,1 | 1.360,4 |
| Verbindlichkeiten aus unechten Pensionsgeschäften | 0,0 | 30,1 |
| Sonstige Kreditrisiken (unwiderrufliche Kreditzusagen) | 1.771,3 | 1.605,4 |
| KREDITRISIKEN | 1.771,3 | 1.635,5 |
| 27. SEGMENTBERICHTERSTATTUNG KERNGESCHÄFTSBEREICHE | |
|---|---|
| ---------------------------------------------------- | -- |
| Privat | Firmen | Financial | Sonstige | Konzern-GuV | |
|---|---|---|---|---|---|
| Markets | 1. Hj. 2011 | ||||
| Zinsergebnis | 27,9 | 92,4 | 47,5 | 0,0 | 167,8 |
| Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | -5,2 | -24,0 | -21,5 | 0,0 | -50,7 |
| Provisionsergebnis | 24,0 | 29,0 | 0,0 | 0,0 | 53,0 |
| Handelsergebnis | 0,0 | -0,6 | 5,4 | 0,0 | 4,9 |
| Verwaltungsaufwand | -43,4 | -53,3 | -2,7 | -13,1 | -112,4 |
| Sonstiger betrieblicher Erfolg | 1,2 | 4,8 | -1,0 | 2,0 | 6,9 |
| Außerordentliches Ergebnis | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 4,5 | 48,4 | 27,8 | -11,1 | 69,5 |
| Ø Kredit- und Marktrisikoäquivalent | 1.173,5 | 7.720,6 | 4.310,7 | 0,0 | 13.204,8 |
| Ø zugeordnetes Eigenkapital | 105,0 | 690,5 | 385,5 | 0,0 | 1.181,0 |
| Return on Equity (RoE) | 8,5% | 14,0% | 14,4% | 11,8% | |
| Cost-Income-Ratio | 81,8% | 42,4% | 5,1% | 48,3% |
| 28. PERSONAL | 1.Hj. 2011 | GJ 2010 | |
|---|---|---|---|
| Angestellte | 2.032 | 1.996 | |
| Arbeiter | 21 | 22 | |
| GESAMTKAPAZITÄT | 2.053 | 2.018 | |
| 29. KONZERNEIGENMITTEL UND BANKAUFSICHTLICHES EIGENMITTELERFORDERNIS | |||
| Anrechenbare Eigenmittel gemäß § 24 BWG in Mio. € | |||
| Zusammensetzung | 30.6.2011 | 31.12.2010 | 30.6.2010 |
| 1. Kernkapital | |||
| Grundkapital | 86,3 | 86,3 | 86,3 |
| Eigene Aktien im Bestand | -0,2 | -0,2 | -1,0 |
| Offene Rücklagen | 821,2 | 821,2 | 754,0 |
| Anteile anderer Gesellschafter | 1,4 | 1,4 | 1,4 |
| Unterschiedsbetrag aus Kapitalkonsolidierung | -2,6 | -2,6 | -0,7 |
| Unterschiedsbetrag aus Equity-Bewertung | 48,8 | 48,8 | 44,1 |
| Hybridkapital | 79,0 | 79,0 | 79,0 |
| Abzug Immaterieller Wirtschaftsgüter | -5,5 | -5,4 | -9,5 |
| SUMME KERNKAPITAL (TIER I) | 1.028,6 | 1.028,7 | 953,7 |
| KERNKAPITALQUOTE | 10,13% | 10,50% | 9,31% |
| 2. Ergänzende Eigenmittel (TIER II) | |||
| Anrechenbare Ergänzungskapital-Anleihen | 444,4 | 494,4 | 451,3 |
| Neubewertungsreserven (bereits 45% d.st.Res.) | 152,4 | 146,9 | 129,4 |
| Nachrangige Anleihen (Erg.kap. unter 3 J RLZ) | 38,3 | 42,4 | 55,3 |
| SUMME ERGÄNZENDE EIGENMITTEL (TIER II) | 635,1 | 683,7 | 636,0 |
| 3. TIER III | |||
| Ergänzung um volumensmäßig nicht mehr als | 3,1 | 2,8 | 3,5 |
| TIER II anrechenbare nachrangige Anleihen | |||
| SUMME TIER III KAPITAL | 3,1 | 2,8 | 3,5 |
| 4. Abzugsposten | |||
| Abzug Anteile an KI/FI über 10% Beteiligung | -82,3 | -80,0 | -80,1 |
| Abzug Anteile an KI/FI bis 10% Beteiligung | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| EIGENMITTEL INSGESAMT | 1.584,4 | 1.635,1 | 1.513,0 |
| Darunter: Eigenmittel gem. § 23 (14) Z 7 BWG | 3,1 | 2,8 | 3,5 |
| EIGENMITTELQUOTE | 15,60% | 16,69% | 14,77% |
| Eigenmittelerfordernisse | 30.6.2011 | 31.12.2010 | 30.6.2010 |
|---|---|---|---|
| Kreditrisiko gem. § 22 (2) BWG | 812,3 | 783,4 | 819,0 |
| Handelsbuch gem. § 22 o (2) BWG | 3,1 | 2,8 | 3,5 |
| Operationelles Risiko gem. § 22 k BWG | 59,2 | 59,2 | 55,0 |
| Qualifizierte Beteiligungen gem. § 29 (4) BWG | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| EIGENMITTELERFORDERNIS INSGESAMT | 874,6 | 845,3 | 877,4 |
| FREIE EIGENMITTEL | 709,8 | 789,8 | 635,6 |
| Basis für die Ermittlung der Haftrücklage und Quotenberechnung | |||
| Bemessungsgrundlage Kreditrisiko - § 22 (2) BWG | 10.154,3 | 9.791,9 | 10.237,7 |
| Spezifisches Positionsrisiko des Handelsbuches - | 4,1 | 3,9 | 6,9 |
| § 22 o Z 1,3,6 BWG | |||
| BEMESSUNGSGRUNDLAGE INSGESAMT | 10.158,4 | 9.795,8 | 10.244,6 |
| Finanzkalender 2011 | |
|---|---|
| 20.05.2011 | Ergebnis 1. Quartal 2011 |
| 19.08.2011 | Ergebnis 1. - 2. Quartal 2011 |
| 18.11.2011 | Ergebnis 1. - 3. Quartal 2011 |
Alle Informationen sind auf www.oberbank.at im Bereich Investor Relations elektronisch verfügbar.
Linz, am 30. August 2011 Der Vorstand
Generaldirektor Dr. Franz Gasselsberger, MBA
Mag. Dr. Josef Weißl, MBA Mag. Florian Hagenauer, MBA Vorstandsdirektor der Oberbank Vorstandsdirektor der Oberbank
Die Verantwortungsbereiche innerhalb der Oberbank verteilen sich wie folgt auf die Vorstandsmitglieder:
| Generaldir. Dr. Franz Gasselsberger, MBA |
Dir. Mag. Dr. Josef Weißl, MBA |
Dir. Mag. Florian Hagenauer, MBA |
|---|---|---|
| Grundsätzliche Geschäftspolitik | ||
| Interne Revision | ||
| Unternehmens- kommunikation Personal, |
Geschäftsfeld PrivatkundInnen |
Gesamtrisikomanagement (Adressen-, Markt-, Liquiditätsrisiko, operationelles Risiko) |
| Ausbildung | PrivatkundInnen | Aktiv-/Passivmanagement |
| Geschäftsfeld FirmenkundInnen |
Private Banking & Asset Management |
Prozess- und Kostenmanagement |
| Unternehmens- finanzierung und |
Versicherungsservice | Zahlungsverkehrssysteme und zentrale Produktion |
| Corporate Banking | Investmentfondsgeschäft | Kreditmanagement |
| Global Financial Markets | Sekretariat & Kommunikation |
|
| Rechnungswesen und Controlling |
Organisation | |
| Leasinggeschäft | EDV-Entwicklung im Rahmen der DREI-BANKEN-EDV |
|
| Private Equity | Gesellschaft | |
| Regionale Geschäftsbereiche | ||
| Linz-Hauptplatz Bayern Wien Salzkammergut Wels |
Linz-Landstraße Salzburg Niederösterreich Innviertel Tschechien Ungarn Slowakei |
Die Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der Oberbank beziehen, stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder Risiken in nicht kalkulierter Höhe eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Angaben über Marktanteile beruhen auf den zu Redaktionsschluss letztverfügbaren Daten.
Bei der Summierung von gerundeten Beträgen und bei der Errechnung der Veränderungsraten können geringfügige Differenzen im Vergleich zur Ermittlung aus den nicht gerundeten Rechnungsgrundlagen auftreten.
Medieninhaber (Verleger) und Herausgeber: Oberbank AG, 4020 Linz, Untere Donaulände 28 Internet: www.oberbank.at , E-Mail: [email protected] Redaktion: Sekretariat, Telefon (0732) 78 02-0
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