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Oberbank AG

Quarterly Report Nov 20, 2009

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Quarterly Report

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OBERBANK IM ÜBERBLICK

Erfolgszahlen in Mio. € 1.-3.Qu. 2009 +/- 1.-3.Qu. 2008
Zinsergebnis 197,4 -7,7% 213,9
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -73,9 59,9% -46,2
Provisionsergebnis 66,1 -9,1% 72,6
Verwaltungsaufwand -154,7 0,9% -153,3
Betriebsergebnis * 142,5 6,1% 134,4
Periodenüberschuss vor Steuern 68,7 -22,1% 88,2
Konzernperiodenüberschuss 57,4 -29,3% 81,1
Bilanzzahlen in Mio. € 30.9.2009 +/- 31.12.2008
Bilanzsumme 15.901,6 3,8% 15.314,0
Forderungen an Kunden nach Risikovorsorgen 9.558,0 3,4% 9.248,6
Primärmittel 10.516,1 5,0% 10.016,7
hievon Spareinlagen 3.411,9 3,3% 3.301,9
hievon verbriefte Verbindlichkeiten inkl. Nachrangkapital 1.992,1 5,0% 1.897,4
Eigenkapital 959,7 7,3% 894,1
Betreute Kundengelder 18.017,9 5,7% 17.039,1
Eigenmittel nach BWG in Mio. € 30.9.2009 +/- 31.12.2008
Bemessungsgrundlage 10.337,0 3,7% 9.970,2
Eigenmittel 1.381,9 7,5% 1.286,1
hievon Kernkapital (Tier I) 833,4 1,1% 824,7
Eigenmittelüberschuss 502,5 15,1% 436,5
Kernkapitalquote in % 8,06 -0,21%-P. 8,27
Gesamtkapitalquote in % 13,37 0,47%-P. 12,90
Unternehmenskennzahlen in % 1.-3.Qu. 2009 +/- 1.-3.Qu. 2008
Return on Equity vor Steuern (Eigenkapitalrendite) 10,04 -3,17%-P. 13,21
Return on Equity nach Steuern 8,40 -3,75%-P. 12,15
Cost-Income-Ratio (Kosten-Ertrag-Relation) 52,05 -1,23%-P. 53,28
Risk-Earning-Ratio (Kreditrisiko/Zinsergebnis) 37,42 15,83%-P. 21,59
Ressourcen 1.-3.Qu. 2009 +/- 1.-3.Qu. 2008
Durchschnittlich gewichteter Mitarbeiterstand 1.968 -3 1.971
Anzahl der Geschäftsstellen 133 4 129

* Bei der Ermittlung des Betriebsergebnisses wird ab dem 30.6.2009 auch der "Sonstige betriebliche Erfolg" einbezogen. Die Vergleichsziffern des Vorjahres wurden entsprechend angepasst.

LAGE DES OBERBANK-KONZERNS IN DEN ERSTEN DREI QUARTALEN 2009

Sehr geehrte Aktionäre, Kunden und Geschäftspartner der Oberbank!

Die Oberbank steht für Stabilität, Sicherheit und Verlässlichkeit

Diese Aussage fasst unsere Entwicklung unter den schwierigen Rahmenbedingungen des Jahres 2009 treffend zusammen!

Wir haben in allen wichtigen Bereichen Zuwächse erzielt, bei Einlagen und Krediten Marktanteile gewonnen, unsere Expansion planmäßig fortgesetzt und in den ersten drei Quartalen ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis erzielt.

Unsere Strategie und unser Geschäftsmodell haben sich also bewährt und als besonders krisenfest erwiesen!

Zuwächse in allen wichtigen Bereichen

Die Bilanzsumme stieg im Vergleich zu den ersten drei Quartalen 2008 um rund € 625 Mio. oder 4,1% auf € 15.901,6 Mio. an. Das Kreditvolumen wuchs um 5,7% auf € 9.807,5 Mio., die Primäreinlagen sogar um 9,8% auf € 10.516,1 Mio., und auch bei den wichtigsten Kennzahlen können wir sehr erfreuliche Werte ausweisen.

Sehr gute Entwicklung im operativen Geschäft

Das operative Zinsergebnis wuchs um 16,7% auf € 188,4 Mio. Hingegen machte sich im Provisionsergebnis (- 9,1% auf € 66,1 Mio.) und bei den Ergebnisbeiträgen der Equity-Beteiligungen (- 82,9% auf € 9,0 Mio.) der Konjunktureinbruch deutlich bemerkbar. Aufgrund eines straffen Kostenmanagements blieben die Aufwendungen mit € 154,7 Mio. im Jahresabstand praktisch unverändert.

Das Betriebsergebnis lag aufgrund dieser Entwicklungen mit € 142,5 Mio. um 8,2 Mio. bzw. 6,1% höher als zum Ende des dritten Quartals 2008!

Weiterhin besonders vorsichtige Risikopolitik

Aufgrund unserer guten Ertragslage konnten wir der weiterhin herrschenden Unsicherheit auf allen Märkten Rechnung tragen und den Risikovorsorgen wieder hohe Beträge zuführen.

Insgesamt haben wir in den ersten drei Quartalen Vorsorgen von € 73,9 Mio. getroffen, das sind um rund 60% mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Von diesem Volumen entfällt mehr als ein Drittel auf ALGAR-Dotationen und Portfoliowertberichtigungen, die über den aktuellen WB-Bedarf hinausgehen.

Aufgrund dieser besonders hohen Zuführung zu den Risikovorsorgen ging der Periodenüberschuss vor Steuern zum 30. September 2009 im Jahresvergleich um € 19,5 Mio. bzw. 22,1% auf € 68,7 Mio. zurück.

Verbesserte Eigen- und Kernkapitalquote

Zum 30.9.2009 verfügten wir über Eigenmittel von € 1.381,9 Mio. und Kernkapital in der Höhe von € 833,4 Mio. Das entspricht Zuwächsen um 15,1% bzw. 11,1%. Damit einhergehend konnten wir auch unsere Eigenmittelquote von 11,81% auf 13,37% und die Kernkapitalquote von 7,38% auf 8,06% steigern.

Mit dieser Entwicklung konnten wir als eine von ganz wenigen Banken auch im schwierigen Jahr 2009 unsere Kapitalausstattung aus eigener Kraft verbessern. Dazu mussten wir, im Gegensatz zu den österreichischen Großbanken, keine Staatshilfe in Anspruch nehmen!

Planmäßige Fortsetzung der Expansion

Mit der Gründung von vier neuen Filialen seit dem dritten Quartal 2008 und dem Markteintritt als Vollbank in der Slowakei im April 2009 haben wir unser organisches Wachstum planmäßig fortgesetzt. Das Filialnetz ist damit auf 133 Filialen gewachsen. Zusätzlich zur regionalen Expansion haben wir alleine in den ersten neun Monaten 2009 in den bestehenden und neuen Märkten 20.400 Neukunden gewonnen (3.400 Unternehmen, 17.000 Private). Unsere starke Ertragslage erlaubt es uns, weiterhin aus eigener Kraft zu wachsen und unsere Kunden in Märkte und Regionen zu begleiten, in denen sie geschäftliche Interessen haben.

Bessere Entwicklung als der Gesamtmarkt

Aufgrund der bisher vorliegenden Auswertungen der Oesterreichischen Nationalbank (zum 1. Halbjahr 2009) zeichnet sich ab, dass wir uns weiterhin besser als der Gesamtmarkt entwickelt haben. Bei Einlagen und Krediten haben wir Marktanteile gewonnen, unsere Cost-income-ratio war mit 52,05% weiterhin besonders günstig und klar besser als der österreichweite Durchschnitt (62,0%). Einen ähnlichen Trend erwarten wir auch bei der Entwicklung der Ertragslage.

Erfolgreiche Kapitalerhöhung im Oktober 2009

Als erste österreichische Bank seit Beginn der Finanz- und Wirtschaftskrise haben wir — gleichzeitig mit unserer Schwesterbank BKS — wieder den Schritt auf den Kapitalmarkt gewagt.

Wir haben durch die Ausgabe von 1,7 Mio. Stück jungen Aktien einen Emissionserlös von rund 58 Mio. Euro erzielt, unsere Kernkapitalquote damit von 8,06% (Stand 30.9.) auf 8,62% gesteigert und unsere Marktkapitalisierung auf rund € 1,22 Mrd. erhöht.

Der Erfolg der Kapitalerhöhung beweist das Vertrauen, das die Oberbank genießt. Die bestehenden Aktionäre haben ihre Bezugsrechte praktisch zur Gänze ausgenützt. Die nicht von den Altaktionären in Anspruch genommenen Bezugsrechte waren stark nachgefragt, dadurch konnten auch neue Investoren gewonnen werden.

Generaldirektor Dr. Franz Gasselsberger, MBA

DIE OBERBANK AKTIE

Die Oberbank Aktie hat sich in den ersten drei Quartalen 2009 weiterhin überdurchschnittlich stabil entwickelt.

Kennzahlen der Oberbank Aktien 1.-3. Qu. 2009 1.-3. Qu. 2008
Anzahl Stamm-Stückaktien 24.090.000 24.090.000
Anzahl Vorzugs-Stückaktien 3.000.000 3.000.000
Höchstkurs Stamm-/Vorzugsaktie in € 44,40/38,89 49,67/43,90
Tiefstkurs Stamm-/Vorzugsaktie in € 42,70/37,39 42,60/39,05
Schlusskurs Stamm-/Vorzugsaktie in € 43,40/37,79 43,69/39,10
Marktkapitalisierung in Mio. € 1.158,9 1.169,8
IFRS-Ergebnis pro Aktie in € annualisiert 2,86 4,02
Kurs-/Gewinn-Verhältnis Stammaktie 15,17 10,87
Kurs-/Gewinn-Verhältnis Vorzugsaktie 13,21 9,73

Oberbank Stamm- und Vorzugsaktien im Vergleich zum ATX

DIE GESCHÄFTSFELDER IN DEN ERSTEN DREI QUARTALEN 2009

SEGMENT FIRMENKUNDEN

Beträge in Mio. € 1.-3.Qu. 2009 1.-3.Qu. 2008 +/- absolut +/- %
Zinsergebnis 123,9 97,9 26,0 26,6
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -43,0 -23,7 -19,3 81,5
Provisionsergebnis 35,4 40,5 -5,1 -12,6
Handelsergebnis -0,1 0,6 -0,7 >-100,0
Verwaltungsaufwand -72,1 -71,3 -0,7 1,0
Sonstiger betrieblicher Erfolg 6,3 3,6 2,6 73,0
Außerordentliches Ergebnis 0,0 0,0 0,0
Periodenüberschuss vor Steuern 50,4 47,5 2,8 6,0
Ø Kredit- und Marktrisikoäquivalent (BWG) 7.676,3 7.325,7 350,6 4,8
Ø zugeordnetes Eigenkapital 544,4 561,2 -16,8 -3,0
Return on Equity (RoE) 12,3% 11,3% 1,0%-P.
Cost-Income-Ratio 43,6% 50,0% -6,5%-P.

Anstieg beim Überschuss um 6,0%

Die Ergebnisverbesserung im Segment Firmenkunden ist hauptsächlich auf die Steigerung des Zinsenüberschusses zurückzuführen. Gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum verzeichneten wir beim Zinsergebnis bei den Firmenkunden eine erfreuliche Steigerung in der Höhe von € 26,0 Mio. oder 26,6% auf € 123,9 Mio.

Die Risikovorsorgen im Kreditgeschäft erhöhten sich um € 19,3 Mio. oder 81,5% auf € 43,0 Mio. Beim Provisionsergebnis war ein Rückgang um 12,6% oder € 5,1 Mio. auf € 35,4 Mio. festzustellen, vor allem im Wertpapiergeschäft (- € 2,7 Mio.) und im Devisengeschäft (- € 3,3 Mio.), eine positive Entwicklung wurde im Kreditgeschäft (+ € 1,2 Mio.) erzielt. Das Handelsergebnis verringerte sich um € 0,7 Mio. auf - € 0,1 Mio. Die Verwaltungsaufwendungen verzeichneten einen Anstieg um € 0,7 Mio. bzw. 1,0% auf € 72,1 Mio. Der sonstige betriebliche Erfolg erhöhte sich um € 2,6 Mio. oder 73% auf € 6,3 Mio.

Der Periodenüberschuss vor Steuern erhöhte sich damit um € 2,8 Mio. oder 6,0% auf € 50,4 Mio. Der Return on Equity stieg um 1,0 Prozentpunkte auf 12,3%, die Cost-income-ratio verbesserte sich um 6,5 Prozentpunkte auf 43,6%.

Mehr als 35.000 Firmenkunden

In den ersten drei Quartalen setzte sich der positive Trend bei der Neukundengewinnung fort, seit Jahresbeginn konnten wir 3.418 neue Firmenkunden gewinnen. Derzeit betreut die Oberbank 35.327 Firmenkunden.

Zuwächse bei den Kommerzfinanzierungen

Das gesamte Kommerzfinanzierungsvolumen ist im Jahresabstand um 10,1% oder € 724,7 Mio. auf € 7.904,1 Mio. gestiegen. Damit konnte die Oberbank trotz der Turbulenzen auf den internationalen Finanzmärkten ihr Wachstum in diesem Bereich weiter fortsetzen.

Kommerzfinanzierungen Kommerzfinanzierungen Zuwachs im Jahresabstand Zuwachs im Jahresabstand
Stand 30.9.2009 Stand 30.9.2008 absolut in %
€ 7.904,1 Mio. € 7.179,4 Mio. € 724,7 Mio. 10,1%

Investitionsfinanzierung

Die Gruppe Investitionsfinanzierung und -förderung hat heuer in den ersten drei Quartalen 389 Förderprojekte bearbeitet und abgewickelt. Dies entspricht einer Steigerung von 41,5% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Das Obligo der geförderten Investitionskredite konnte im Vorjahresvergleich um 14,1% auf € 409,6 Mio. gesteigert werden. Die Aushaftungen bei den ERP-Förderkrediten (Fixzinskredite für den Mittelstand und die Industrie mit Zinssätzen ab 0,75% p.a.) konnten gleichzeitig um 2,0% auf € 190,3 Mio. erhöht werden. Hier ist zeitversetzt die rückläufige Investitionsbereitschaft bei größeren Projekten aufgrund der Wirtschaftskrise deutlich erkennbar.

Beim Obligo der gesamten Investitionsfinanzierung erfolgte im Vorjahresvergleich eine deutliche Steigerung von 10,7% oder € 582,5 Mio. auf € 6.032,7 Mio.

Investitionsfinanzierung Investitionsfinanzierung Zuwachs im Jahresabstand Zuwachs im Jahresabstand
Stand 30.9.2009 Stand 30.9.2008 absolut in %
€ 6.032,7 Mio. € 5.450,2 Mio. € 582,5 Mio. 10,7%

Leasing

Die Leasing-Kundenforderungen gingen vom zweiten auf das dritte Quartal 2009 um 1,5% auf € 1.349,9 Mio. zurück. Gegenüber dem dritten Quartal des Vorjahres stiegen sie hingegen um 12,0% an.

Leasing
Kundenforderungen
Leasing
Kundenforderungen
Zuwachs
im Jahresabstand
Zuwachs
im Jahresabstand
3. Quartal 2009 3. Quartal 2008 absolut in %
1.349,9 Mio. 1.205,2 Mio. 144,7 Mio. 12,0%

Das Neugeschäftsvolumen ging in den ersten drei Quartalen des Leasing-Geschäftsjahres im Vergleich zu den ersten drei Quartalen des Vorjahres um 13,8% auf € 375,8 Mio. zurück. Von diesem Volumen entfiel rund ein Drittel auf unsere Leasingmärkte Tschechien, Ungarn und Slowakei, der Hauptanteil nach wie vor auf Österreich und Bayern.

Strukturierte Finanzierungen: maßgeschneiderte Lösungen in bewegten Zeiten

Das dritte Quartal 2009 war vor allem durch Working Capital Maßnahmen und Investitionsstopps der Unternehmen gekennzeichnet. Inzwischen dürfte die Bodenbildung im Konjunkturverlauf erfolgt sein, ein erster Aufwärtstrend macht sich bemerkbar. Dies wirkte sich positiv auf die Projektanfragen im Bereich Strukturierte Finanzierungen aus. Eher moderat verlief die Entwicklung für Finanzierungen im M&A Bereich, eine Steigerung wird hier frühestens für 2010 erwartet. Eine starke Zunahme gab es hingegen bei Anfragen für Refinanzierungen/Umschuldungen (+ 36% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum).

Im Hinblick auf den Bilanzstichtag 31.12.2009 rücken viele Unternehmen Bilanzgestaltungsaspekte in den Vordergrund. Daraus lässt sich die steigende Anzahl der Anfragen zum regresslosen Forderungsankauf, wodurch eine Verkürzung der Bilanz erwirkt wird, erklären. Für das vierte Quartal 2009 wird mit einer Fortsetzung dieser positiven Entwicklung gerechnet.

Oberbank Opportunity Fonds

Ein starkes Ansteigen der Anfragen im dritten Quartal 2009 lässt auf eine optimistischere Sicht der Unternehmen betreffend der weiteren konjunkturellen Entwicklung schließen. Bisher aufgeschobene Investitionen und Expansionsvorhaben werden wieder aufgenommen. Die Mehrheit der Anfragen betrifft Fragen des Gesellschafterwechsels (Management Buy Out, Management Buy In, Nachfolgelösungen etc.), gefolgt von Finanzierungsanfragen für Expansions- und F & E-Tätigkeiten sowie Akquisitionen.

Seit Gründung des Oberbank Opportunity Fonds wurden 18 Transaktionen mit Eigenkapital und/oder Mezzaninkapital finanziell begleitet, das ausgereichte Fondsvolumen beläuft sich auf rund € 39,2 Mio.

Auslandsgeschäft

Exportfinanzierung und —förderung

Die österreichischen Exporte sind weiterhin rückläufig, allerdings spüren wir eine sich stabilisierende bzw. leicht erholende Nachfrage. Besonders das Thema Zahlungsziel stellt die Exporteure vor besondere Herausforderungen, Absatzfinanzierungen werden gesucht.

Die Oberbank bietet dazu mit ihrer Tochter "Forfaiting Solutions" die Finanzierung und Absicherung von Exportgeschäften an, was am Markt auf sehr gute Resonanz stößt. Gleichzeitig ist ein bilanzentlastender Effekt möglich, der insbesondere im Hinblick auf die kommenden Bilanzstichtage von den Unternehmen sehr geschätzt wird.

Die Oberbank konnte die Marktanteile bei den KRR-Krediten (Kontrollbank-Refinanzierungs-Rahmen) im laufenden Geschäftsjahr bei 10,19% halten und beim Exportfonds sogar leicht auf 9,72% steigern.

Auslandsinvestitionen

Die Finanzierungen von Auslandsinvestitionen stiegen trotz des wirtschaftlich schwierigen Umfeldes bis zum Ende des dritten Quartals 2009 gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr aufgrund einiger großvolumiger Transaktionen um 17% an. Insbesondere im Bereich der OeKB-refinanzierten Finanzierungen konnten Zuwächse verzeichnet werden. Die Folgen der geänderten internationalen Investitionsbedingungen für Unternehmen sind vor allem an der stark gesunkenen Anzahl der Anfragen bezüglich Finanzierung, Absicherung und Förderung von Auslandsinvestitionen erkennbar, diese ging im Vergleichszeitraum um 45% zurück.

Dokumenten- und Garantiegeschäft

Im Garantiegeschäft konnte ein Ertragszuwachs von 18,3% erreicht werden. Im Dokumentengeschäft Export setzte sich die zum Ende des ersten Halbjahres bereits erkennbare Stabilisierung der Exporttransaktionszahlen fort. Wie erwartet zeigten sich aber erste Auswirkungen auf die Stückzahlenentwicklung Import, die sich verlangsamte.

Zahlungsverkehr

Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen im heurigen Jahr ist die ertrags- und mengenmäßige Entwicklung des Zahlungsverkehrs durchaus zufriedenstellend. Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Krise sind speziell im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr mit leichten Rückgängen beim Zahlungsverkehrsvolumen spürbar.

Nationale Umsetzung des Zahlungsdienstegesetzes

Die organisatorischen und rechtlichen Vorbereitungen für die Umsetzung der Vorgaben des Zahlungsdienstegesetzes (ZaDiG), das mit 1. November 2009 in Kraft getreten ist, war ein Schwerpunkt im dritten Quartal 2009. Beim Zahlungsdienstegesetz handelt es sich um die nationale Umsetzung der Payment Services Directive (PSD), welche darauf abzielt, den europäischen Zahlungsverkehr weiter zu vereinheitlichen. Die Vorteile für Verbraucher und Unternehmen sind u.a. verbesserte und transparente Informationen und günstigere Wertstellungen im Zahlungsverkehr. Die notwendigen nationalen Umsetzungen in unseren Auslandsmärkten wurden ebenfalls eingeleitet.

Risikomanagement, Veranlagung

Zinsrisikomanagement

Das historisch tiefe Zinsniveau und die mögliche Änderung der Zinslandschaft in der Zukunft waren im abgelaufenen Quartal die beherrschenden Themen im Zinsbereich. Für viele unserer Kunden war und ist die Absicherung gegen steigende Zinsen ein zentrales Anliegen. Dem trugen wir mit maßgeschneiderten Lösungen Rechnung. Die abgeschlossenen Volumina stiegen deutlich über den Gegenwert von € 200 Mio. Damit ist bereits ein beträchtlicher Teil der variabel verzinsten Finanzierungen gegen Zinsanstiege abgesichert.

Währungsrisikomanagement

Nach einem verhaltenen ersten Halbjahr war im letzten Quartal eine Belebung des Devisengeschäftes festzustellen. Unternehmen sicherten sich wieder verstärkt gegen Währungsschwankungen ab. Hauptsächlich erfolgte dies über Devisentermingeschäfte, den Klassiker im Währungsgeschäft. Devisenoptionen wurden nach einer längeren Absenz wieder vermehrt verwendet.

Veranlagungen — Sicherheit steht an erster Stelle

Im Veranlagungsbereich standen Liquidität und Sicherheit im Vordergrund der Überlegungen bei unseren Firmenkunden. Mit der Fortsetzung der "Garant"-Reihe — einem Wertpapier, das Ausstiegsszenarien für unsere Kunden anbietet — konnten wir weitere Erfolge erzielen. Das gesamte ausstehende Volumen an derartigen Wertpapieren beläuft sich inzwischen auf über € 200 Mio. Der Anteil der Firmenkunden-Veranlagungen an den Gesamtveranlagungen der Kunden in der Oberbank liegt stabil bei ca. 20%.

Liquidität

Wir konnten unsere schon zuvor bestehende, gute Liquiditätsposition weiter deutlich verbessern. Hauptverantwortlich dafür waren die weitere Stärkung der Kundeneinlagen sowie die deutliche Erhöhung bei den Kreditsicherheiten. Die Oesterreichische Nationalbank akzeptiert gewisse Kredite als Sicherheit für deren Refinanzierung. Das Volumen dieser abgetretenen Forderungen konnten wir seit Jahresbeginn um € 500 Mio. erhöhen. Da wir die Nationalbankrefinanzierung kaum in Anspruch genommen haben, hat sich dadurch unsere Liquiditätsreserve entsprechend verbessert.

Dies zeigt auch die seit Oktober 2008 zu erstellende wöchentliche Liquiditätsmeldung an die Nationalbank. Die sich aus dieser Berechnung ergebende Liquiditätsreserve hat sich von ca. € 500 Mio. auf derzeit fast € 1,5 Mrd. erhöht.

Als kurzfristige Liquiditätsquellen stehen der Oberbank die Nationalbank, Repogeschäfte und das internationale Bankennetzwerk zur Verfügung. Per Ende September stand uns über das ausgenutzte Volumen hinaus noch eine Reserve von mehr als € 3,3 Mrd. zur Verfügung.

Eigenhandel

Die in diesem Ausmaß zu Jahresbeginn nicht zu erwartende positive Entwicklung der Finanzmärkte konnten wir in allen Bereichen sehr erfolgreich nutzen. Jedes Handelssegment war in den ersten drei Quartalen deutlich positiv, insgesamt ist das Handelsergebnis um mehr als 100% höher als im Vergleichszeitraum des vergangenen Jahres. Für die restlichen Monate des laufenden Jahres erwarten wir eine Fortsetzung dieser positiven Entwicklung.

SEGMENT PRIVATKUNDEN

Beträge in Mio. € 1.-3.Qu. 2009 1.-3.Qu. 2008 +/- absolut +/- %
Zinsergebnis 42,4 50,8 -8,4 -16,5
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -8,9 -8,4 -0,5 6,5
Provisionsergebnis 30,7 32,1 -1,5 -4,7
Handelsergebnis 0,0 0,0 0,0
Verwaltungsaufwand -62,3 -62,2 -0,1 0,2
Sonstiger betrieblicher Erfolg 1,1 1,7 -0,6 -33,0
Außerordentliches Ergebnis 0,0 0,0 0,0
Periodenüberschuss vor Steuern 3,0 14,1 -11,1 -78,9
Ø Kredit- und Marktrisikoäquivalent (BWG) 1.129,3 1.133,8 -4,5 -0,4
Ø zugeordnetes Eigenkapital 80,1 86,9 -6,8 -7,8
Return on Equity (RoE) 4,9% 21,6% -16,6%-P.
Cost-Income-Ratio 83,9% 73,4% 10,5%-P.

Schwächeres Zins- und Provisionsgeschäft

Der Rückgang des Periodenüberschusses vor Steuern im Segment Privatkunden um € 11,1 Mio. auf € 3,0 Mio. ist sowohl auf den Rückgang des Zinsergebnisses um € 8,4 Mio. oder 16,5% auf € 42,4 Mio. als auch auf den Rückgang des Provisionsergebnisses um € 1,5 Mio. oder 4,7% auf € 30,7 Mio. zurückzuführen.

Bei den Risikovorsorgen ergab sich ein um € 0,5 Mio. oder 6,5% höherer Aufwand von € 8,9 Mio. Die Verwaltungsaufwendungen erhöhten sich moderat um € 0,1 Mio. bzw. 0,2% auf € 62,3 Mio. Der sonstige betriebliche Erfolg verringerte sich um € 0,6 Mio. oder 33% auf € 1,1 Mio. Der Return on Equity ging um 16,6 Prozentpunkte auf 4,9% zurück, die Cost-income-ratio stieg um 10,5 Prozentpunkte auf 83,9%.

10.880 Privatkunden mehr als ein Jahr zuvor

Im Privatkundengeschäft spiegelt sich die Wachstumsstrategie der Oberbank wider. Per 30.9.2009 betreuten wir in allen in- und ausländischen Geschäftsbereichen 292.162 Privatkunden, das ist im Vergleich zu den ersten drei Quartalen 2008 ein Zuwachs von 10.880 Privatkunden oder 3,9%.

Privatkundenanzahl Privatkundenanzahl Zuwachs im Jahresabstand Zuwachs im Jahresabstand
Stand 30.9.2009 Stand 30.9.2008 absolut in %
292.162 281.282 10.880 3,9

Mehr als 3.000 neue Privatkonten

Der Bestand an Privatkonten hat im Jahresabstand um 3.202 Stück zugenommen und liegt per 30.9.2009 bei 162.197 Stück. Die Wachstums- und Expansionsmärkte Bayern, Tschechien und Ungarn haben überproportional zu dieser Entwicklung beigetragen. In den ersten drei Quartalen 2009 verzeichneten wir einen Zuwachs von 1.884 Privatkonten.

Privatkontoanzahl Privatkontoanzahl Zuwachs im Jahresabstand Zuwachs im Jahresabstand
Stand 30.9.2009 Stand 30.9.2008 absolut in %
162.197 158.995 3.202 2,0

Privatfinanzierungen

Trotz des zurückhaltenden Nachfrageverhaltens konnte der Privatdebitoren-Bestand gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres mit einem geringfügigen Rückgang von € 18,7 Mio. oder 1,0% stabil gehalten werden. Einen überproportionalen Zuwachs gab es bei den langfristigen hypothekarisch besicherten Krediten und Darlehen in Euro im Vergleich zum Vorjahr um 26,4% oder € 209 Mio. auf € 999,9 Mio. Zurückzuführen ist dieser Zuwachs auf die Vielzahl der auf Basis von Kundenaufträgen konvertierten Fremdwährungskredite und dem Stopp der Neuvergabe von Fremdwährungskrediten.

Besonders die Neuvergaben-Margen bei hypothekarisch besicherten Euro-Krediten (Wohnbaukrediten) konnten um 55%, von durchschnittlich 1,23% auf 1,91%, ausgebaut werden.

Privatfinanzierungen Privatfinanzierungen Zuwachs im Jahresabstand Zuwachs im Jahresabstand
Stand 30.9.2009 Stand 30.9.2008 absolut in %
1.929,2 Mio. 1.947,9 Mio. -18,7 Mio. -0,96

Starker Zuwachs bei den Spareinlagen

Das hohe Sicherheitsbedürfnis der Anleger zeigt sich in weiterhin stark steigenden Spareinlagen. Diese wuchsen seit Jahresbeginn um € 110,0 Mio. bzw. 3,3%, im 12-Monats-Abstand um € 313,7 Mio. oder 10,1% auf € 3.411,9 Mio. Die Oberbank Sparkonten verzeichneten seit Jahresanfang einen erfreulichen Zuwachs um 43,9% auf € 62,2 Mio.

Spareinlagen Spareinlagen Zuwachs im Jahresabstand Zuwachs im Jahresabstand
Stand 30.9.2009 Stand 30.9.2008 absolut in %
3.411,9 Mio. 3.098,2 Mio. 313,7 Mio. 10,1

Primäreinlagen

Kurze Laufzeiten und der Blick auf die Sicherheit charakterisieren auch die Situation der Sicht- und Termineinlagen im letzten Quartal. Die Oberbank war einmal mehr ein gefragter Partner im kurzfristigen Veranlagungsbereich: die Primärmittel stiegen insgesamt von € 9,6 Mrd. auf € 10,5 Mrd.

Primäreinlagen Primäreinlagen Zuwachs im Jahresabstand Zuwachs im Jahresabstand
Stand 30.9.2009 Stand 30.9.2008 absolut in %
10.516,1 Mio. 9.581,1 Mio. 935,0 Mio. 9,8

Wertpapiergeschäft

Nach den Tiefständen im März zeigten die Kapitalmärkte eine ausgesprochen erfreuliche Entwicklung. Im dritten Quartal setzte sich die Erholung an den Finanzmärkten in beschleunigter Form fort. Die Aktienmärkte zeigten erhebliche Anstiege, die Risikoaufschläge für Unternehmensanleihen verringerten sich weiter. Die Geldmarktzinsen sanken weiter, weshalb sich die Renditedifferenz zwischen Geldmarkt- und Kapitalmarktzinsen weiter vergrößerte. Eindeutig war auch zu beobachten, dass der "Risikoappetit" vieler Anleger wieder zunahm. Das gesamte Wertpapierprovisionsergebnis per 30.09.2009 befand sich mit € 21,2 Mio. um € 5,5 Mio. oder 20,7% unter dem Vorjahreswert. Die Erträge aus Wertpapiertransaktionen sind dabei fast auf Vorjahresniveau verblieben. Die kurswertabhängigen Positionen wie Depotgebühren und Managementgebühren sind allerdings deutlicher zurück gefallen. Sehr erfreulich ist der Zuwachs der Depotvolumina auf Kundendepots sämtlicher Geschäftsstellen. Diese stiegen im Jahresvergleich per 30.09.2009 um 7,4% auf € 5.469 Mio. an.

Besonders gut entwickelt hat sich wiederum das Emissionsgeschäft. Bei den eigenen Emissionen wurden sehr erfolgreich Ergänzungskapitalanleihen platziert. Von der Jubiläumsanleihe mit Stufenzinskonstruktion und der Inflationsanleihe wurden gemeinsam € 67,8 Mio. Volumen platziert. Ebenfalls sehr stark war die Nachfrage bei den Jubiläums Garant Produkten. Die Oberbank hat an führender Stelle im Konsortium zur Begebung der Spar Warenhandels AG Anleihe teilgenommen und erzielte eine enorme Nachfrage.

Sehr gut aufgenommen wurden am Quartalsende weitere Innovationen für Fondsanleger. Der bereits dritte Unternehmensanleihen-Laufzeitfonds, ein Fonds für risikofreudige Anleger im High Yield Segment, sowie der in Österreich einzigartige 3 Banken Sachwertefonds, der sich besonders an Kunden richtet, die eine Strategie zur Inflationsabsicherung suchen, verdeutlichen unsere Innovationskraft.

Private Banking

In der Neugeldgewinnung wurden im Private Banking wiederum gute Erfolge erzielt. In der Ausbildungsserie "Culture of Excellence" war die Potenzialhebung hinsichtlich Neugeldgewinnung ein Schwerpunkt. Dabei sollen die Dienstleistungen, wie unsere Vermögensverwaltung (iPM — individuelles Portfoliomanagement), das Brokerage für tradingorientierte Aktienanleger sowie die Spezial- und Großanlegerfonds noch stärker etabliert werden.

Fondsgeschäft: Mehr als 10% Zugewinn bei der 3 Banken Generali-KAG

Im Fondsgeschäft stieg das in der 3 Banken Generali Investment GmbH verwaltete Vermögen seit Jahresbeginn um 10,6% auf € 4,5 Mrd. an. Dies ist umso erfreulicher, da der Gesamtmarkt lediglich um 7,5% auf € 135,6 Mrd. anwuchs. In der Rangliste aller in Österreich aktiven Investmentfondsgesellschaften befindet sich die 3 Banken Generali auf Rang 7. Bemerkenswert ist, dass im laufenden Jahr von 46 Publikumsfonds lediglich 2 Fonds keine positive Performance aufweisen. Die Bandbreite bewegt sich zwischen — 1,7% (3BG Alternatives) bis zu + 77,1% (3BG Österreich Fonds).

Zuwachs beim Bausparen um mehr als 15%

Die Anzahl der von der Oberbank für die Bausparkasse Wüstenrot abgeschlossenen Bausparverträge ist im Vergleich zum Vorjahr um 1.120 oder 15,3% auf 8.437 Abschlüsse gestiegen. Diese Steigerung ist das bisher beste Ergebnis seit Beginn der Kooperation mit Wüstenrot.

SEGMENT FINANCIAL MARKETS

Im Segment Financial Markets werden das Ergebnis der Beteiligungen, der Handelstätigkeit und das Zinsergebnis aus dem Überhang der unverzinslichen Passiva sowie der Fristentransformationen dargestellt.

Beträge in Mio. € 1.-3.Qu. 2009 1.-3.Qu. 2008 +/- absolut +/- %
Zinsergebnis 31,1 65,3 -34,2 -52,4
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -21,9 -14,1 -7,8 55,4
Provisionsergebnis 0,0 0,0 0,0
Handelsergebnis 9,2 3,3 5,8 >100,0
Verwaltungsaufwand -3,7 -3,4 -0,3 8,6
Sonstiger betrieblicher Erfolg 16,6 -8,6 25,3 >100,0
Außerordentliches Ergebnis 0,0 0,0 0,0
Periodenüberschuss vor Steuern 31,2 42,4 -11,2 -26,4
Ø Kredit- und Marktrisikoäquivalent (BWG) 4.056,5 3.167,5 889,0 28,1
Ø zugeordnetes Eigenkapital 287,7 242,6 45,0 18,6
Return on Equity (RoE) 14,4% 23,3% -8,9%-P.
Cost-Income-Ratio 6,6% 5,7% 0,9%-P.

Der Ergebnisrückgang im Segment Financial Markets ergibt sich hauptsächlich aus der Verminderung des Zinsergebnisses um - € 34,2 Mio. auf € 31,1 Mio. Die Risikovorsorgen verzeichnen gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres einen Mehraufwand von € 7,8 Mio. auf € 21,9 Mio. Das Handelsergebnis erhöhte sich um € 5,8 Mio. auf € 9,2 Mio. Der Periodenüberschuss vor Steuern sank um 26,4% oder € 11,2 Mio. auf € 31,2 Mio. Der Return on Equity ging um 8,9 Prozentpunkte auf 14,4% zurück, die Cost-income-ratio erhöhte sich um 0,9 Prozentpunkte auf 6,6%.

EIGENMITTEL

Das Kernkapital stieg im Vergleich zu den ersten drei Quartalen 2008 um 11,1% oder € 83,1 Mio. auf € 833,4 Mio. Damit ist die Kernkapitalquote um 0,68 Prozentpunkte auf 8,06% gestiegen.

Die konsolidierten Konzern-Eigenmittel gemäß § 24 BWG beliefen sich zum 30.9.2009 auf € 1.381,9 Mio., das sind um 15,1% mehr als zum Vergleichsstichtag des Vorjahres.

Die erforderlichen Eigenmittel stiegen wegen des deutlich gewachsenen Kreditvolumens zum 30.9.2009 auf € 879,4 Mio. Daraus ergibt sich ein Eigenmittelüberschuss von € 502,5 Mio.

RISIKO

Die Risikopolitik der Oberbank berücksichtigt die Risikosituation aller Geschäftsbereiche einschließlich der neuen Märkte. Das Risikomanagement stellt auf die Sicherheit der anvertrauten Kundengelder, das Halten der Eigenmittel und die Gewährleistung der Liquidität ab.

Die bedeutendste Risikokategorie bildet das Adressenausfallsrisiko. Diesem Risiko tragen wir durch die Dotation von entsprechenden Vorsorgen in der Bilanz Rechnung. Bei der Bonitätsbeurteilung und in der Sicherheitenpolitik können wir auf ein jahrzehntelanges Know-how zurückgreifen. Darüber hinaus sorgen unser regionales Geschäftsmodell, ein professionelles Kredit-Management sowie die ausgewogene Verteilung des Gesamtobligos auf die einzelnen Kundensegmente dafür, dass das Ausmaß dieser Risikoklasse auf den Gesamterfolg der Oberbank überschaubar bleibt. Somit gehen wir auch für das Gesamtjahr 2009 davon aus, dass sich keine außergewöhnlichen Adressausfallsrisiken ergeben.

Die übrigen Risikokategorien bestehen aus potenziellen Wertverlusten bzw. Erträgnisausfällen in unserem Beteiligungsportfolio (Beteiligungsrisiko), aus möglichen Verlusten durch sich ändernde Zinssätze, Devisen- oder Aktienkurse (Marktrisiko), dem operationellen Risiko und dem Liquiditätsrisiko. Auch diese Risiken sind, dem Vorsichtsprinzip Rechnung tragend, durch entsprechende Kapitalien unterlegt. Beim Liquiditätsrisiko trägt zu unserer guten Position auch bei, dass wir mit den Primäreinlagen unserer Kunden (30.9.2009: € 10,5 Mrd.) das gesamte Kreditvolumen (30.9.2009: € 9,8 Mrd.) refinanzieren können. Darüber hinaus sind in der Oberbank ein permanentes Risikocontrolling, ein strenges Prozessmanagement sowie andere effiziente Kontroll- und Steuerungsinstrumente installiert. Somit rechnen wir für das Gesamtjahr 2009 damit, dass in diesen Risikokategorien keine ungewöhnlichen Risikofälle auftreten werden.

AUSBLICK 2009: STABILE ENTWICKLUNG IM GESAMTJAHR

Für das Gesamtjahr 2009 rechnen wir mit einer Fortsetzung der Entwicklung der ersten neun Monate: wir erwarten im Vergleich zum Vorjahr ein weiteres Wachstum der Primäreinlagen und der Kundenkredite, der Gesamtbestand der Risikovorsorgen wird deutlich über dem des Vorjahres liegen.

Auch die Ergebnisentwicklung der ersten drei Quartale dürfte sich im Gesamtjahr fortsetzen. Wir gehen von einem guten Ergebnis beim Nettozinsertrag einerseits und rückläufigen Ergebnissen im Provisions- und Beteiligungsbereich andererseits aus. Bei den Vorsorgen für das Kreditrisiko erwarten wir eine 30%ige Steigerung.

Wir sind zuversichtlich, die negativen Auswirkungen der geänderten Rahmenbedingungen auf unseren Geschäftserfolg weitgehend reduzieren zu können. Deshalb erwarten wir für das Geschäftsjahr 2009 ein Ergebnis das es uns erlaubt, der Hauptversammlung einen attraktiven Dividendenvorschlag zu unterbreiten und durch die Dotation der Rücklagen das Eigenkapital weiter zu stärken.

3 BANKEN GRUPPE IN DEN ERSTEN DREI QUARTALEN 2009

Die 3 Banken Gruppe konnte in den ersten drei Quartalen 2009 eine zufriedenstellende Entwicklung verzeichnen. Die gemeinsame Bilanzsumme blieb gegenüber dem 30.9.2008 mit € 30,3 Mrd. stabil. Das Kreditvolumen (nach Risikovorsorgen) erhöhte sich um 3,6% auf € 19,3 Mrd., die Primäreinlagen stiegen um 2,0% auf € 20,3 Mrd. Beim gemeinsamen Periodenüberschuss nach Steuern war aufgrund der deutlich gesteigerten Risikovorsorgen im Kreditgeschäft (+ 61,2% auf € 132,8 Mio.) ein Rückgang um 20,0% auf € 124,0 Mio. zu verzeichnen. Zum 30.9.2009 betrieben die 3 Banken zusammen 232 Filialen, sie beschäftigten in den ersten drei Quartalen durchschnittlich 3.714 Mitarbeiter.

KONZERN-ZWISCHENABSCHLUSS NACH IFRS Gesamtergebnisrechnung vom 1.1.2009 bis 30.9.2009

Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung für die 1.1.-30.9.2009 1.1.-30.9.2008 Veränderung Veränderung
ersten drei Quartale 2009 in Mio. € in Mio. € in Mio. € in %
1. Zinsen und ähnliche Erträge (1) 398,2 527,9 -129,7 -24,6
2. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (1) -209,8 -366,4 156,6 -42,7
3. Erträge aus at Equity bewerteten Unternehmen (1) 9,0 52,4 -43,4 -82,9
ZINSERGEBNIS (1) 197,4 213,9 -16,5 -7,7
4. Risikovorsorgen im Kreditgeschäft (2) -73,9 -46,2 -27,7 59,9
5. Provisionserträge (3) 72,6 80,3 -7,7 -9,6
6. Provisionsaufwendungen (3) -6,5 -7,6 1,1 -14,6
PROVISIONSERGEBNIS (3) 66,1 72,6 -6,6 -9,1
7. Handelsergebnis (4) 9,0 3,9 5,1 >100,0
8. Verwaltungsaufwand (5) -154,7 -153,3 -1,4 0,9
9. Sonstiger betrieblicher Erfolg (6) 24,7 -2,8 27,5 >-100,0
a)
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten - FV/PL
(6) 20,5 -16,7 37,3 >-100,0
b)
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten - AfS
(6) -1,9 4,3 -6,2 >-100,0
c)
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten - HtM
(6) 0 3,8 -3,8 -100,0
d)
Sonstiger Betrieblicher Erfolg
(6) 6,1 5,8 0,3 4,5
PERIODENÜBERSCHUSS VOR STEUERN 68,7 88,2 -19,6 -22,2
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag (7) -11,2 -7,1 -4,2 58,7
PERIODENÜBERSCHUSS NACH STEUERN 57,4 81,1 -23,7 -29,2
11. Fremdanteil am Jahresüberschuss 0 0 0
KONZERNPERIODENÜBERSCHUSS 57,4 81,1 -23,7 -29,3
DIREKT IM EIGENKAPITAL ERFASSTE ERTRÄGE UND AUFWENDUNGEN (IN MIO. €) 1.1.-30.9.2009 1.1.-30.9.2008
Periodenüberschuss nach Steuern 57,4 81,1
+/- Erfolgsneutrale Bewertungsänderungen IAS 39 17,9 -52,4
+/- Latente Steuern auf Erfolgsneutrale Bewertungsänderungen IAS 39 -4,5 13,1
+/- Veränderung Währungsausgleichsposten -2,1 2,8
+/- Veränderung sonstiges Ergebnis assoziierter Unternehmen -4,4 -9,0
Summe direkt im Eigenkapital erfasster Erträge und Aufwendungen 7,0 -45,6
Gesamtperiodenergebnis aus Jahresüberschuss und nicht erfolgswirksamen 64,4 35,6
Erträgen/Aufwendungen
Eigenanteil 64,4 35,6
Minderheitenanteil 0 0

KONZERN-ZWISCHENABSCHLUSS NACH IFRS Gesamtergebnisrechnung vom 1.7.2009 bis 30.9.2009

Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung für das 3. Qu. 2009 3. Qu. 2008 Veränderung Veränderung
3. Quartal 2009 in Mio. € in Mio. € in Mio. € in %
1. Zinsen und ähnliche Erträge (1) 118,5 181,6 -63,1 -34,7
2. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (1) -54,2 -128,5 74,3 -57,8
3. Erträge aus at Equity bewerteten Unternehmen (1) -0,9 21,1 -22,0 >-100,0
ZINSERGEBNIS (1) 63,4 74,2 -10,8 -14,6
4. Risikovorsorgen im Kreditgeschäft (2) -24,3 -14,9 -9,4 63,1
5. Provisionserträge (3) 24,8 26,4 -1,6 -6,2
6. Provisionsaufwendungen (3) -2,2 -2,9 0,7 -22,6
PROVISIONSERGEBNIS (3) 22,6 23,5 -1,0 -4,2
7. Handelsergebnis (4) 4,0 2,4 1,6 69,6
8. Verwaltungsaufwand (5) -52,1 -50,8 -1,3 2,5
9. Sonstiger betrieblicher Erfolg (6) 11,3 -4,1 15,4 >-100,0
a)
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten - FV/PL
(6) 8,6 -15,2 23,8 >-100,0
b)
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten - AfS
(6) 1,5 6,4 -4,9 -76,9
c)
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten - HtM
(6) 0 2,9 -2,9 0
d)
Sonstiger Betrieblicher Erfolg
(6) 1,2 1,9 -0,6 -34,2
PERIODENÜBERSCHUSS VOR STEUERN 24,9 30,4 -5,5 -18,0
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag (7) -5,7 -1,9 -3,8 >100,0
PERIODENÜBERSCHUSS NACH STEUERN 19,2 28,4 -9,3 -32,6
11. Fremdanteil am Jahresüberschuss 0 0 0
KONZERNPERIODENÜBERSCHUSS 19,2 28,4 -9,3 -32,6
DIREKT IM EIGENKAPITAL ERFASSTE ERTRÄGE UND AUFWENDUNGEN (IN MIO. €) 3. Qu. 2009 3. Qu. 2008
Periodenüberschuss nach Steuern 19,2 28,4
+/- Erfolgsneutrale Bewertungsänderungen IAS 39 11,8 -39,9
+/- Latente Steuern auf Erfolgsneutrale Bewertungsänderungen IAS 39 -2,9 10,0
+/- Veränderung Währungsausgleichsposten 2,8 2,0
+/- Veränderung sonstiges Ergebnis assoziierter Unternehmen 3,4 0,4
Summe direkt im Eigenkapital erfasster Erträge und Aufwendungen 15,0 -27,6
Gesamtperiodenergebnis aus Jahresüberschuss und nicht erfolgswirksamen 34,1 0,9
Erträgen/Aufwendungen
Eigenanteil 34,1 0,9
Minderheitenanteil 0 0
KENNZAHLEN 1.-3.Qu. 2009 1.-3.Qu. 2008
Cost-Income-Ratio (Kosten-Ertrag-Relation) in % 52,05% 53,28%
RoE (Eigenkapitalrendite) vor Steuern in % 10,04% 13,21%
RoE (Eigenkapitalrendite) nach Steuern in % 8,40% 12,15%
Risk-Earning-Ratio (Kreditrisiko/Zinsergebnis) in % 37,42% 21,59%
Ergebnis pro Aktie in € 2,86 4,02

KONZERN-BILANZ ZUM 30.9.2009

30.9.2009 31.12.2008 Veränderung Veränderung
AKTIVA in Mio. € in Mio. € in Mio. € in %
1. Barreserve (9) 131,3 130,4 0,9 0,7
2. Forderungen an Kreditinstitute (10) 2.140,9 2.296,0 -155,0 -6,8
3. Forderungen an Kunden (11) 9.807,5 9.460,6 346,9 3,7
4. Risikovorsorgen (12) -254,9 -216,5 -38,4 17,7
5. Handelsaktiva (13) 42,8 33,5 9,3 27,5
6. Finanzanlagen (14) 3.482,0 3.003,9 478,1 15,9
a)
Finanzielle Vermögenswerte - FV/PL
(14) 286,4 346,4 -60,0 -17,3
b)
Finanzielle Vermögenswerte - AfS
(14) 812,8 941,4 -128,6 -13,7
c)
Finanzielle Vermögenswerte - HtM
(14) 1.975,0 1.315,1 659,9 50,2
d)
Anteile an at Equity Unternehmen
(14) 407,8 401,0 6,8 1,7
7. Immaterielles Anlagevermögen (15) 9,4 8,2 1,1 13,7
8. Sachanlagen (16) 222,7 216,1 6,5 3,0
a)
als Finanzinvestition gehaltende Immobilien
(16) 80,8 82,1 -1,3 -1,5
b)
sonstige Sachanlagen
(16) 141,8 134,1 7,8 5,8
9. Sonstige Aktiva (17) 319,9 381,8 -61,8 -16,2
a)
Steueransprüche
(17) 30,7 38,3 -7,6 -19,9
b)
sonstige
(17) 289,2 343,4 -54,2 -15,8
SUMME AKTIVA 15.901,6 15.314,0 587,6 3,8
30.9.2009 31.12.2008 Veränderung Veränderung
PASSIVA in Mio. € in Mio. € in Mio. € in %
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (18) 3.815,1 3.707,9 107,2 2,9
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden (19) 8.524,0 8.119,2 404,8 5,0
3. Verbriefte Verbindlichkeiten (20) 1.259,4 1.218,3 41,1 3,4
4. Rückstellungen (21) 354,8 334,0 20,8 6,2
5. Sonstige Passiva (22) 255,9 361,4 -105,5 -29,2
a)
Handelspassiva
(23) 21,7 10,3 11,4 >100,0
b)
Steuerschulden
(22) 9,3 6,1 3,2 51,9
c)
Sonstige
(22) 224,9 344,9 -120,0 -34,8
6. Nachrangkapital (24) 732,7 679,1 53,6 7,9
7. Eigenkapital (25) 959,7 894,1 65,6 7,3
a)
Eigenanteil
(25) 958,4 892,8 65,5 7,3
b)
Minderheitenanteil
(25) 1,3 1,3 0 1,4
SUMME PASSIVA 15.901,6 15.314,0 587,6 3,8

ENTWICKLUNG DES KONZERNEIGENKAPITALS

Gezeichnetes
Kapital
rücklagen
Kapital-
rücklagen
Gewinn-
ausgleichsposten
Währungs-
rücklagen gem.
Bewertungs-
IAS 39
Unternehmen
Assoziierte
Fremdanteile
Eigenkapital
ohne
Fremdbesitz
Anteile im
Eigenkapital
In Mio. €
Stand 1.1.2008 75,6 142,7 400,9 0,6 47,6 221,3 888,7 0,8 889,5
Gesamtperiodenergebnis - - 48,4 2,8 -39,3 23,7 35,6 0,0 35,6
Dividendenausschüttung - - -13,4 - - - -13,4 - -13,4
Kapitalerhöhung 5,5 -2,0 - - - - 3,6 - 3,6
Erwerb eigener Aktien -1,8 -3,8 - - - - -5,5 -5,5
Sonstige ergebnisneutrale - - 0,0 - - 5,2 5,2 0,5 5,8
Veränderungen
Stand 30.9.2008 79,4 136,9 435,9 3,4 8,3 250,3 914,1 1,3 915,4
Stand 1.1.2009 81,1 140,8 445,9 0,2 -7,0 231,8 892,8 1,3 894,1
Gesamtperiodenergebnis - - 60,2 -2,1 13,4 -7,1 64,4 0,0 64,4
Dividendenausschüttung - - -13,3 - - - -13,3 - -13,3
Kapitalerhöhung 0,0 0,0 - - - - 0,0 - 0,0
Erwerb eigener Aktien 0,2 0,3 - - - - 0,5 - 0,5
Sonstige ergebnisneutrale - - 0,0 - - 13,9 13,9 0,0 14,0
Veränderungen
Stand 30.9.2009 81,3 141,0 492,8 -1,8 6,4 238,6 958,4 1,3 959,7
GELDFLUSSRECHNUNG IN MIO. € 1.1.-30.9.2009 1.1.-30.9.2008
Zahlungsmittelbestand zum Ende der Vorperiode 130,4 303,9
Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit 585,2 92,5
Cashflow aus Investitionstätigkeit -630,7 -106,0
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 25,5 39,5
Effekte aus der Änderung von Konsolidierungskreis und Bewertungen 23,0 -43,1
Effekte aus der Änderung von Wechselkursen -2,1 2,8
Zahlungsmittelbestand zum Ende der Periode 131,3 289,6

ERLÄUTERUNGEN (NOTES) zum Zwischenabschluss zum 30.9.2009

WESENTLICHE RECHNUNGSLEGUNGSGRUNDSÄTZE

Der Zwischenbericht der Oberbank AG wurde in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlichten und in Kraft befindlichen International Financial Reporting Standards (IFRS) und International Accounting Standards (IAS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und deren Auslegung durch das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) erstellt. Er deckt die ersten drei Quartale 2009 (1. Jänner 2009 bis 30. September 2009) ab und vergleicht es mit der entsprechenden Vorjahresperiode. Der vorliegende Zwischenabschluss für die ersten drei Quartale 2009 steht im Einklang mit IAS 34 ("Zwischenberichte").

ÄNDERUNGEN DER RECHNUNGSLEGUNGSGRUNDSÄTZE 2009

Im Zwischenbericht der Oberbank AG wurden prinzipiell die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verwendet, die auch zum 31.12.2008 angewandt wurden.

KONSOLIDIERUNGSKREIS DER OBERBANK

Der Konsolidierungskreis umfasst per 30. September 2009 neben der Oberbank AG 22 inländische und 19 ausländische Tochterunternehmen. Der Kreis der einbezogenen verbundenen Unternehmen hat sich im Vergleich zum 31.12.2008 durch die einmalige Einbeziehung folgender Gesellschaften verändert:

Oberbank Hybrid 3 GmbH Anteil in %: 100
Oberbank Hybrid 4 GmbH Anteil in %: 100
Oberbank Hybrid 5 GmbH Anteil in %: 100

DETAILS ZUR GEWINN- UND VERLUST-RECHNUNG (in Mio. €)

1. ZINSERGEBNIS 1.1.-30.9.2009 1.1.-30.9.2008
Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften 316,0 449,4
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 3,6 3,5
Sonstige Beteiligungen 1,1 1,6
Verbundene Unternehmen 2,3 0,8
Festverzinsliche Wertpapiere und Schuldverschreibungen 75,1 72,5
ZINSEN UND ÄHNLICHE ERTRÄGE 398,2 527,9
Zinsaufwendungen für Einlagen -156,1 -309,2
Zinsaufwendungen für verbriefte Verbindlichkeiten -31,1 -33,7
Zinsaufwendungen für nachrangige Verbindlichkeiten -22,7 -23,5
ZINSEN UND ÄHNLICHE AUFWENDUNGEN -209,8 -366,4
ERTRÄGE AUS AT EQUITY BEWERTETEN UNTERNEHMEN 9,0 52,4
ZINSERGEBNIS 197,4 213,9
2. RISIKOVORSORGEN IM KREDITGESCHÄFT 1.1.-30.9.2009 1.1.-30.9.2008
Zuführungen zu Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -84,2 -60,0
Direktabschreibungen -4,6 -1,9
Auflösungen zu Risikovorsorgen im Kreditgeschäft 13,9 14,5
Eingänge aus abgeschriebenen Forderungen 1,1 1,3
RISIKOVORSORGEN IM KREDITGESCHÄFT -73,9 -46,2
3. PROVISIONSERGEBNIS 1.1.-30.9.2009 1.1.-30.9.2008
Zahlungsverkehr 23,5 23,7
Wertpapiergeschäft 21,2 26,7
Devisen-, Sorten- und Edelmetallgeschäft 6,7 9,6
Kreditgeschäft 12,9 10,8
Sonstiges Dienstleistungs- und Beratungsgeschäft 1,8 1,8
PROVISIONSERGEBNIS 66,1 72,6
4. HANDELSERGEBNIS 1.1.-30.9.2009 1.1.-30.9.2008
Gewinne/Verluste aus zinsbezogenen Geschäften 7,3 -1,7
Gewinne/Verluste aus Devisen-, Valuten- und Münzengeschäft 2,9 4,7
Gewinne/Verluste aus Derivaten -1,1 0,9
HANDELSERGEBNIS 9,0 3,9
5. VERWALTUNGSAUFWAND 1.1.-30.9.2009 1.1.-30.9.2008
Personalaufwand 90,4 89,7
-
hievon Beiträge an die Mitarbeiter-Vorsorge-Kassa
0,2 0,2
Andere Verwaltungsaufwendungen 47,9 48,9
Abschreibungen und Wertberichtigungen 16,4 14,7
VERWALTUNGSAUFWAND 154,7 153,3
6. SONSTIGER BETRIEBLICHER ERFOLG 1.1.-30.9.2009 1.1.-30.9.2008
a)
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten - FV/PL
20,5 -16,7
b)
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten - AfS
-1,9 4,3
c)
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten - HtM
0,0 3,8
d)
Sonstiger betrieblicher Erfolg
6,1 5,8
SONSTIGER BETRIEBLICHER ERFOLG 24,7 -2,8
7. ERTRAGSTEUERN 1.1.-30.9.2009 1.1.-30.9.2008
Laufender Ertragsteueraufwand 8,0 4,4
Latenter Ertragsteueraufwand/-ertrag 3,2 2,7
ERTRAGSTEUERN 11,2 7,1
8. ERGEBNIS JE AKTIE 1.1.-30.9.2009 1.1.-30.9.2008
Aktienanzahl per 30.9. 27.090.000 27.090.000
Durchschnittliche Anzahl der umlaufenden Aktien 26.800.022 26.897.192
Konzernperiodenüberschuss 57,4 81,1
ERGEBNIS JE AKTIE IN € 2,14 3,02
ANNUALISIERTE WERTE IN € 2,86 4,02

Das verwässerte Ergebnis pro Aktie entspricht dem unverwässerten Ergebnis pro Aktie, da keine Finanzinstrumente mit Verwässerungseffekt ausgegeben wurden. Das Ergebnis je Aktie gilt für Stamm- und Vorzugsaktien in gleicher Höhe.

DETAILS ZUR BILANZ (in Mio. €)

9. BARRESERVE 30.9.2009 31.12.2008
Kassenbestand 50,4 64,5
Guthaben bei Zentralnotenbanken 80,8 65,9
BARRESERVE 131,3 130,4
10. FORDERUNGEN AN KREDITINSTITUTE 30.9.2009 31.12.2008
Forderungen an inländische Kreditinstitute 1.167,7 1.248,1
Forderungen an ausländische Kreditinstitute 973,2 1.047,8
FORDERUNGEN AN KREDITINSTITUTE 2.140,9 2.296,0
11. FORDERUNGEN AN KUNDEN 30.9.2009 31.12.2008
Forderungen an inländische Kunden 6.272,0 6.175,4
Forderungen an ausländische Kunden 3.535,6 3.285,2
FORDERUNGEN AN KUNDEN 9.807,5 9.460,6

12. RISIKOVORSORGEN

Stand Wechselkurs Zufüh Ver Auflö Stand
In Mio. € 1.1.2009 änderung 1) rungen brauch sungen 30.9.2009
Bonitätsrisiken 144,6 0,2 50,3 -13,7 -12,2 169,3
Länderrisiken 4,6 - 0,8 - 0 5,4
Pauschale Einzelvorsorgen 5,1 - 1,4 - - 6,5
Portfoliowertberichtigungen IAS 39 62,2 - 11,5 - - 73,7
Zinswertberichtigungen 0,0 - 0,0 - - 0,0
Risikovorsorgen im 216,5 0,2 64,0 -13,7 -12,2 254,9
Kreditgeschäft 2)
Haftungen 3) 95,1 0,0 20,6 0,0 -1,7 113,9
GESAMTSUMME 311,6 0,2 84,6 -13,7 -13,9 368,8
RISIKOVORSORGEN

1) Wechselkursänderungen und Umbuchungen

2) Risikovorsorgen im Kreditgeschäft werden in der Position Bilanz Aktiva 4 ausgewiesen

3) Beinhaltet Rückstellungen für ALGAR und Oberbank Leasing

13. HANDELSAKTIVA 30.9.2009 31.12.2008
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere
Börsenotiert 13,0 18,9
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere
Börsenotiert 1,8 4,0
Positive Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten
Währungsbezogene Geschäfte 0,0 0,4
Zinsbezogene Geschäfte 28,0 10,2
Sonstige Geschäfte 0,0 0,0
HANDELSAKTIVA 42,8 33,5
14. FINANZANLAGEN 30.9.2009 31.12.2008
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche 2.603,8 2.167,3
Wertpapiere
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 201,0 176,0
Beteiligungen/Anteile
An verbundenen Unternehmen 211,9 204,7
An at Equity bewerteten Unternehmen
-
Kreditinstituten
163,3 153,0
-
Nicht-Kreditinstituten
244,5 248,1
An sonstigen Beteiligungen
-
Kreditinstituten
10,8 27,1
-
Nicht-Kreditinstituten
46,7 27,8
FINANZANLAGEN 3.482,0 3.003,9
a)
Finanzielle Vermögenswerte - FV/PL
286,4 346,4
b)
Finanzielle Vermögenswerte - AfS
812,8 941,4
c)
Finanzielle Vermögenswerte - HtM
1.975,0 1.315,1
d)
Anteile an at Equity Unternehmen
407,8 401,0
FINANZANLAGEN 3.482,0 3.003,9
15. IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE 30.9.2009 31.12.2008
Sonstiges immaterielles Anlagevermögen 8,0 5,4
Kundenstock 1,4 2,8
IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE 9,4 8,2
16. SACHANLAGEN 30.9.2009 31.12.2008
Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien 80,8 82,1
Grundstücke und Gebäude 81,2 74,8
Betriebs- und Geschäftsausstattung 56,2 44,7
Sonstige Sachanlagen 4,4 14,6
SACHANLAGEN 222,7 216,1
17. SONSTIGE AKTIVA 30.9.2009 31.12.2008
Latente Steuerforderungen
Sonstige Vermögensgegenstände
30,7
285,9
38,3
342,0
Rechnungsabgrenzungsposten 3,3 1,4
SONSTIGE AKTIVA 319,9 381,8
18. VERBINDLICHKEITEN GEGENÜBER KREDITINSTITUTEN 30.9.2009 31.12.2008
Verbindlichkeiten gegenüber
-
Inländischen Kreditinstituten
1.508,4 1.897,0
-
Ausländischen Kreditinstituten
2.306,6 1.810,8
VERBINDLICHKEITEN GEGENÜBER KREDITINSTITUTEN 3.815,1 3.707,9
19. VERBINDLICHKEITEN GEGENÜBER KUNDEN 30.9.2009 31.12.2008
Spareinlagen 3.411,9 3.301,9
Sonstige 5.112,2 4.817,4
VERBINDLICHKEITEN GEGENÜBER KUNDEN 8.524,0 8.119,2
20. VERBRIEFTE VERBINDLICHKEITEN 30.9.2009 31.12.2008
Begebene Schuldverschreibungen 995,9 907,8
Andere Verbriefte Verbindlichkeiten 263,5 310,6
VERBRIEFTE VERBINDLICHKEITEN 1.259,4 1.218,3
21. RÜCKSTELLUNGEN 30.9.2009 31.12.2008
Abfertigungs- und Pensionsrückstellungen 208,7 208,5
Jubiläumsgeldrückstellung 8,6 9,0
Rückstellungen für das Kreditgeschäft 113,9 95,1
Sonstige Rückstellungen 23,6 21,4
RÜCKSTELLUNGEN 354,8 334,0
22. SONSTIGE PASSIVA 30.9.2009 31.12.2008
Handelspassiva 21,7 10,3
Steuerschulden 9,3 6,1
Sonstige Verbindlichkeiten 169,0 290,7
Rechnungsabgrenzungsposten 55,9 54,3
SONSTIGE PASSIVA 255,9 361,4
23. SONSTIGE PASSIVA (ANTEIL HANDELSPASSIVA) 30.9.2009 31.12.2008
Währungsbezogene Geschäfte 0,1 0,1
Zinsbezogene Geschäfte 21,6 10,3
Sonstige Geschäfte 0,0 0,0
HANDELSPASSIVA 21,7 10,3
24. NACHRANGKAPITAL 30.9.2009 31.12.2008
Begebene nachrangige Schuldverschreibungen 11,0 10,8
Ergänzungskapital 650,9 608,8
Hybridkapital 70,8 59,5
NACHRANGKAPITAL 732,7 679,1
25. EIGENKAPITAL 30.9.2009 31.12.2008
Gezeichnetes Kapital 81,3 81,1
Kapitalrücklagen 141,0 140,8
Gewinnrücklagen (inkl. Bilanzgewinn) 707,8 642,8
Unversteuerte Rücklagen 26,3 26,3
Passive Unterschiedsbeträge 1,9 1,9
Anteile in Fremdbesitz 1,3 1,3
EIGENKAPITAL 959,7 894,1
26. EVENTUALVERBINDLICHKEITEN UND KREDITRISIKEN 30.9.2009 31.12.2008
Sonstige Eventualverbindlichkeiten (Haftungen und Akkreditive) 1.375,7 1.487,0
EVENTUALVERBINDLICHKEITEN 1.375,7 1.487,0
Verbindlichkeiten aus unechten Pensionsgeschäften 0,0 74,9
Sonstige Kreditrisiken (unwiderrufliche Kreditzusagen) 1.319,4 616,2
KREDITRISIKEN 1.319,4 691,0
27. SEGMENTBERICHTERSTATTUNG KERNGESCHÄFTSBEREICHE
Privat Firmen Financial Sonstige Konzern-GuV
Markets 1.-3. Qu. 2009
Zinsergebnis 42,4 123,9 31,1 0,0 197,4
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -8,9 -43,0 -21,9 0,0 -73,9
Provisionsergebnis 30,7 35,4 0,0 0,0 66,1
Handelsergebnis 0,0 -0,1 9,2 0,0 9,0
Verwaltungsaufwand -62,3 -72,1 -3,7 -16,6 -154,7
Sonstiger betrieblicher Erfolg 1,1 6,3 16,6 0,7 24,7
Außerordentliches Ergebnis 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Periodenüberschuss vor Steuern 3,0 50,4 31,2 -15,9 68,7
Ø Kredit- und Marktrisikoäquivalent 1.129,3 7.676,3 4.056,5 0,0 12.862,1
Ø zugeordnetes Eigenkapital 80,1 544,4 287,7 0,0 912,1
Return on Equity (RoE) 4,9% 12,3% 14,4% 10,0%
Cost-Income-Ratio 83,9% 43,6% 6,6% 52,0%

INFORMATIONEN AUFGRUND ÖSTERREICHISCHEN RECHTS

28. PERSONAL (DURCHSCHNITT 1. — 3. QUARTAL) 30.9.2009 31.12.2008
Angestellte 1.968 1.983
Arbeiter 21 21
GESAMTKAPAZITÄT 1.989 2.004
29. KONZERNEIGENMITTEL UND BANKAUFSICHTLICHES EIGENMITTELERFORDERNIS
Anrechenbare Eigenmittel gemäß § 24 BWG in Mio. €
Zusammensetzung 30.9.2009 31.12.2008 30.9.2008
1. Kernkapital
Grundkapital 81,3 81,3 81,3
Eigene Aktien im Bestand 0,0 -0,4 -5,6
Offene Rücklagen 649,5 649,5 613,0
Anteile anderer Gesellschafter 1,4 1,4 1,3
Unterschiedsbetrag aus Kapitalkonsolidierung 1,3 1,3 -0,2
Unterschiedsbetrag aus Equity-Bewertung 40,1 40,1 36,8
Hybridkapital 69,0 59,0 30,0
Abzug Immaterieller Wirtschaftsgüter -9,0 -7,3 -6,2
SUMME KERNKAPITAL (TIER I) 833,4 824,7 750,4
KERNKAPITALQUOTE 8,06% 8,27% 7,38%
2. Ergänzende Eigenmittel (TIER II)
Anrechenbare Ergänzungskapital-Anleihen 452,7 471,9 452,9
Neubewertungsreserven (bereits 45% d.st.Res.) 110,6 0,0 0,0
Nachrangige Anleihen (Erg.kap. unter 3 J RLZ) 37,1 37,3 44,1
SUMME ERGÄNZENDE EIGENMITTEL (TIER II) 600,4 509,2 496,9
3. TIER III
Ergänzung um volumensmäßig nicht mehr als 2,1 1,7 2,0
TIER II anrechenbare nachrangige Anleihen
SUMME TIER III KAPITAL 2,1 1,7 2,0
4. Abzugsposten
Abzug Anteile an KI/FI über 10% Beteiligung -54,0 -49,5 -48,8
Abzug Anteile an KI/FI bis 10% Beteiligung 0,0 0,0 0,0
EIGENMITTEL INSGESAMT 1.381,9 1.286,1 1.200,5
Darunter: Eigenmittel gem. § 23 (14) Z 7 BWG 2,1 1,7 2,0
EIGENMITTELQUOTE 13,37% 12,90% 11,81%
Eigenmittelerfordernisse 30.9.2009 31.12.2008 30.9.2008
Kreditrisiko gem. § 22 (2) BWG 826,7 797,2 813,0
Handelsbuch gem. § 22 o Abs. 2 BWG 2,1 1,7 2,0
Operationelles Risiko gem. § 22 k BWG 50,6 50,6 46,0
Qualifizierte Beteiligungen gem. § 29 (4) BWG 0,0 0,0 0,0
EIGENMITTELERFORDERNIS INSGESAMT 879,4 849,6 861,0
FREIE EIGENMITTEL 502,5 436,5 339,5
Basis für die Ermittlung der Haftrücklage und Quotenberechnung
Bemessungsgrundlage Kreditrisiko - § 22 (2) BWG 10.333,5 9.965,4 10.163,0
Spezifisches Positionsrisiko des Handelsbuches - 3,5 4,8 5,8
§ 22 o Z 1,3,6 BWG
BEMESSUNGSGRUNDLAGE INSGESAMT 10.337,0 9.970,2 10.168,8

Alle Informationen sind auf www.oberbank.at im Bereich Investor Relations elektronisch verfügbar.

ERKLÄRUNG DES VORSTANDES GEM. § 87 BÖRSEGESETZ

Der Vorstand erklärt, dass

  • der vorliegende verkürzte Abschluss in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlichten und in Kraft befindlichen International Financial Reporting Standards (IFRS) und International Accounting Standards (IAS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und deren Auslegung durch das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) erstellt worden ist und ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Oberbank Konzerns vermittelt.
  • der Bericht die ersten drei Quartale 2009 (1. Jänner 2009 bis 30. September 2009) abdeckt und ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Oberbank Konzerns unter Anwendung der in den IFRS verankerten Grundsätze bezüglich Zwischenberichterstattung vermittelt.

Die Großgeschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen beliefen sich zum 30.9.2009 auf:

  • Assoziierte Unternehmen T € 213.781
  • Verbundene Unternehmen T € 9.050

Linz, am 20. November 2009

Der Vorstand

Dr. Franz Gasselsberger, MBA (Vorsitzender) e.h. Dr. Ludwig Andorfer e.h. Mag. Dr. Josef Weißl, MBA e.h.

Hinweise

Die Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der Oberbank beziehen, stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder Risiken in nicht kalkulierter Höhe eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Angaben über Marktanteile beruhen auf den zu Redaktionsschluss letztverfügbaren Daten. Bei der Summierung von gerundeten Beträgen und bei der Errechnung der Veränderungsraten können geringfügige Differenzen im Vergleich zur Ermittlung aus den nicht gerundeten Rechnungsgrundlagen auftreten.

Impressum

Medieninhaber (Verleger) und Herausgeber: Oberbank AG, 4020 Linz, Hauptplatz 10-11 Internet: www.oberbank.at , E-Mail: [email protected] Redaktion: Sekretariat, Telefon (0732) 78 02-0

Der Oberbank Aktionärs-Report erscheint drei Mal pro Jahr.

3 BANKEN GRUPPE IM ÜBERBLICK

Oberbank Konzern BKS Bank Konzern BTV Konzern
Erfolgszahlen in Mio. € 1.-3.Qu. 2009 1.-3.Qu. 2008 1.-3.Qu. 2009 1.-3.Qu. 2008 1.-3.Qu. 2009 1.-3.Qu. 2008
Zinsergebnis 197,4 213,9 97,6 92,1 98,3 105,1
Risikovorsorgen im -73,9 -46,2 -29,1 -17,6 -29,8 -18,6
Kreditgeschäft
Provisionsergebnis 66,1 72,6 28,9 30,9 30,0 31,6
Verwaltungsaufwand -154,7 -153,3 -65,6 -63,8 -70,9 -68,5
Periodenüberschuss vor 68,7 88,2 32,0 41,6 42,2 41,0
Steuern
Konzernperiodenüberschuss 57,4 81,1 29,2 38,3 37,4 35,7
Bilanzzahlen in Mio. € 30.9.2009 31.12.2008 30.9.2009 31.12.2008 30.9.2009 31.12.2008
Bilanzsumme 15.901,6 15.314,0 5.945,1 5.975,7 8.482,4 8.495,6
Forderungen an Kunden
nach Risikovorsorgen
9.558,0 9.248,6 4.355,8 4.186,1 5.420,7 5.750,4
Primärmittel 10.516,1 10.016,7 3.594,9 3.945,1 6.179,5 6.352,8
-
hievon Spareinlagen
3.411,9 3.301,9 1.800,8 1.677,5 1.415,7 1.245,9
-
hievon verbriefte
Verbindlichkeiten inkl.
Nachrangkapital
1.992,1 1.897,4 556,5 452,0 1.227,7 1.289,7
Eigenkapital 959,7 894,1 488,9 464,7 596,4 553,6
Betreute Kundengelder 18.017,9 17.039,1 8.940,3 8.739,3 10.174,2 10.258,4
Eigenmittel nach BWG 30.9.2009 31.12.2008 30.9.2009 31.12.2008 30.9.2009 31.12.2008
in Mio. €
Bemessungsgrundlage 10.337,0 9.970,2 4.263,9 4.087,7 5.457,6 5.613,7
Eigenmittel 1.381,9 1.286,1 442,7 450,9 764,2 670,6
- hievon Kernkapital (Tier I) 833,4 824,7 280,5 281,9 463,1 429,2
Eigenmittelüberschuss 502,5 436,5 78,4 102,7 307,0 201,0
Kernkapitalquote in % 8,06 8,27 6,58 6,90 8,46 7,61
Gesamtkapitalquote in % 13,37 12,90 10,38 11,03 13,99 11,93
Unternehmenskennzahlen
in %
30.9.2009 31.12.2008 30.9.2009 31.12.2008 30.9.2009 31.12.2008
Return on Equity vor Steuern
(Eigenkapitalrendite)
10,04 12,83 7,60 9,71 9,81 9,20
Return on Equity nach
Steuern
8,40 11,82 6,55 9,16 8,71 9,22
Cost-Income-Ratio (Kosten
Ertrag-Relation)
52,05 52,36 50,34 50,11 53,58 48,94
Risk-Earning-Ratio
(Kreditrisiko/Zinsergebnis)
37,42 22,54 29,79 15,36 30,31 20,01
Ressourcen 30.9.2009 31.12.2008 30.9.2009 31.12.2008 30.9.2009 31.12.2008
Durchschnittlich gewichteter 1.968 1983 873 860 873 879
Mitarbeiterstand
Anzahl der Geschäftsstellen 133 134 56 54 43 44

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