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Oberbank AG

Quarterly Report May 27, 2008

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Quarterly Report

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www.oberbank.at

AKTIONÄRSREPORT 1. Quartal 2008

O B ER BAN K IM Ü B ER BLI CK

Erfolgszahlen in Mio. E 1. Qu. 2008 +/- 1. Qu. 2007
Zinsergebnis 70,4 7,2% 65,7
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -16,2 1,5% -15,9
Provisionsergebnis 26,2 0,1% 26,2
Verwaltungsaufwand -50,8 5,5% -48,1
Betriebsergebnis 47,7 4,4% 45,7
Periodenüberschuss vor Steuern 28,9 1,7% 28,4
Konzernperiodenüberschuss 26,5 6,7% 24,9
Bilanzzahlen in Mio. E 31.3.2008 +/- 31.12.2007
Bilanzsumme 14.452,4 0,8% 14.330,8
Forderungen an Kunden nach Risikovorsorgen 8.827,7 3,9% 8.499,2
Primärmittel 8.913,9 0,8% 8.839,6
hievon Spareinlagen 3.031,9 4,6% 2.899,2
hievon verbriefte Verbindlichkeiten inkl. Nachrangkapital 1.724,5 1,8% 1.694,8
Eigenkapital 890,6 0,1% 889,5
Betreute Kundengelder 16.772,8 -0,7% 16.887,3
Eigenmittel nach BWG in Mio. E 31.3.2008 +/- 31.12.2007
Bemessungsgrundlage 9.715,9 -3,6% 10.079,1
Eigenmittel 1.268,3 -2,0% 1.293,6
hievon Kernkapital (Tier I) 714,5 -0,8% 720,5
Eigenmittelüberschuss 443,1 -8,7% 485,2
Kernkapitalquote in  % 7,35 0,20%-P. 7,15
Gesamtkapitalquote in  % 13,05 0,22%-P. 12,83
Unternehmenskennzahlen in  % 1. Qu. 2008 +/- 1. Qu. 2007
Return on Equity vor Steuern (Eigenkapitalrendite) 13,12 -0,51%-P. 13,63
Return on Equity nach Steuern 12,03 0,11%-P. 11,92
Cost-Income-Ratio (Kosten-Ertrag-Relation) 52,97 -0,93%-P. 52,04
Risk-Earning-Ratio (Kreditrisiko/Zinsergebnis) 22,9 -1,30%-P. 24,2
Ressourcen 31.3.2008 +/- 31.12.2007
Durchschnittlich gewichteter Mitarbeiterstand 1.949 70 1.879
Anzahl der Geschäftsstellen 126 0 126

LAGE DES OBERBANK-KONZERNS im ersten Quartal 2008

Sehr geehrte Aktionäre, Kunden und Geschäftspartner der Oberbank!

Unser Geschäftsmodell "Regionalbank" hat sich auch im schwieriger gewordenen Umfeld als äußerst risikoavers bewährt: trotz der rückläufigen Entwicklung an den Börsen, gestiegener Refinanzierungszinsen und einer Abschwächung des Wirtschaftswachstums können wir Ihnen für das 1. Quartal 2008 eine erfreuliche Entwicklung präsentieren!

Entwicklung besser als im Gesamtmarkt, Anstieg beim Periodenüberschuss um 6,7%

Beim Kreditvolumen haben wir seit Jahresende 2007 unser Wachstum fortgesetzt und unsere Kundenforderungen um 3,8% auf € 9.029,9 Mio. gesteigert. Unseren Liquiditätspolster, die Primäreinlagen, konnten wir um 0,8% auf € 8.913,9 Mio. erhöhen.

Das sehr gute Zinsgeschäft (Zinsergebnis + 7,2% auf € 70,4 Mio.) und ein stabiles Provisionsergebnis (Rückgänge im Wertpapierbereich wurden durch deutliche Zuwächse im Kredit-, Zahlungsverkehrs- und Devisengeschäft kompensiert!) haben zu einem Anstieg der Betriebserträge auf € 98,5 Mio. geführt.

Beim Betriebsergebnis konnten wir im Vergleich zum ausgezeichneten 1. Quartal 2007 einen weiteren leichten Anstieg um € 2,1 Mio. bzw. 4,4% auf € 47,7 Mio. erzielen, beim Konzern-Periodenüberschuss sogar einen Zuwachs um 6,7% auf € 26,5 Mio.

Für das Gesamtjahr 2008 erwarten wir, trotz der prognostizierten Abschwächung des Wirtschaftswachstums, ein Anhalten der positiven Entwicklung und rechnen mit einem Ergebnis, das auf dem Niveau des Vorjahres liegen wird.

Das wird es uns erlauben, den Rücklagen weiterhin nennenswerte Beträge zuzuführen und unsere Expansion mit der Eröffnung von sechs bis acht neuen Filialen konsequent fortzusetzen.

Generaldirektor Dr. Franz Gasselsberger, MBA

DIE OBERBANK-AKTIEN

Beide Oberbank-Aktien entwickelten sich angesichts desschwierigen Börseumfeldesim ersten Quartal 2008 erfreulich. Der Wert der Stammaktie betrug Ende März € 144,50 (+ 15,6% im Jahresabstand), die Vorzugsaktie lag bei € 123,98 (+ 8,8%). Die Marktkapitalisierung betrug zum 31.3.2008 € 1.280,0 Mio., das bedeutet einen Zuwachs um 15,4% im Vergleich zum 31.3. des Vorjahres.

Das annualisierte IFRS-Ergebnis je Aktie verbesserte sich gegenüber dem ersten Quartal 2007 von € 11,15 auf € 11,87. Das Kurs/Gewinn-Verhältnis der Stammaktie betrug damit zum 31.3.2008 12,2, jenes der Vorzugsaktie 10,4 nach 11,2 bzw. 10,2 zum 31.3.2007.

Die gute Entwicklung der Oberbank-Aktie in einer Periode, die allgemein von sinkenden Kursen und schwindendem Vertrauen der Anleger gekennzeichnet ist, beweist die Richtigkeit unserer auf Nachhaltigkeit und eine stabile Ertragslage ausgerichteten Geschäftspolitik. Der kontinuierliche Wertzuwachs unserer Aktie spiegelt die Entwicklung der gesamten Oberbank wider, die im Interesse der Aktionäre, Kunden und Mitarbeiter auf überraschungsfreie Ergebnisse und ein Wachstum aus eigener Kraft setzt.

Erfreuliche Entwicklung im schwierigen Umfeld

Kennzahlen der Oberbank-Aktien 1.Qu. 2008 1.Qu. 2007
Anzahl Stamm-Stückaktien 8.000.000 7.960000
Anzahl Vorzugs-Stückaktien 1.000.000 1.000.000
Höchstkurs Stamm-/Vorzugsaktie in E 149,00/131,70 125,00/114,00
Tiefstkurs Stamm-/Vorzugsaktie in E 139,50/117,20 105,30/90,50
Schlusskurs Stamm-/Vorzugsaktie in E 144,50/123,98 125,00/114,00
Marktkapitalisierung in Mio. E 1.280,0 1.109,0
IFRS-Ergebnis pro Aktie in E
annualisiert
11,87 11,15
Kurs-/Gewinn-Verhältnis Stammaktie 12,2 11,2
Kurs-/Gewinn-Verhältnis Vorzugsaktie 10,4 10,2

ertragszuwächse auf hohem niveau, zinsergebnis + 7,2%

Im ersten Quartal 2008 setzte der Oberbank-Konzern seine erfreuliche Ertragsentwicklung fort. Der Periodenüberschuss vor Steuern konnte im Vergleich zum herausragenden ersten Quartal 2007 um € 0,5 Mio. auf € 28,9 Mio. nochmals leicht gesteigert werden, das entspricht einem Zuwachs um 1,7%. Der Periodenüberschuss nach Steuern ist sogar um 6,7% oder € 1,6 Mio. auf € 26,5 Mio. angestiegen.

Das Zinsergebnis wuchs im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,2% auf € 70,4 Mio. Diese Zunahme ist auf die erfreuliche Entwicklung im Kreditgeschäft zurückzuführen, wo uns eine Ausweitung sowohl des Geschäftsvolumens als auch der zuletzt anhaltend rückläufigen Margen gelungen ist. Die Erträge aus unseren At-Equity-Beteiligungen waren im Vergleich zum ersten Quartal 2007 um 9,0% niedriger.

Trotz der Geschäftsausweitung im Kreditbereich stiegen die Risikovorsorgen mit 1,5% nur unterdurchschnittlich an.

Das Provisionsergebnis konnte im selben Zeitraum mit € 26,2 Mio. auf Vorjahresniveau gehalten werden, obwohl die Probleme an den internationalen Börsen zu einem Rückgang der Wertpapierprovisionen um 16% geführt haben. Zuwächse bei den Provisionen aus dem Zahlungsverkehr, dem Devisen-, Sorten- und Edelmetallgeschäft und dem Kreditgeschäft haben diesen Rückgang zur Gänze kompensiert!

Das Handelsergebnis verzeichnete im Vergleich zu den ersten drei Monaten 2007 einen leichten Zuwachs um 1,7% auf € 1,9 Mio.

Der Verwaltungsaufwand stieg trotz der fortgesetzten Expansion (9 Zweigstellen mehr als zum 31.3.2007) nur mäßig um 5,5% auf € 50,8 Mio. an. Der Anstieg ist sowohl auf einen erhöhten Personalaufwand (+ 3,3%) als auch auf eine Zunahme des Sachaufwandes (+ 9,5%) zurückzuführen.

Periodenüberschuss + 6,7%

UNTERNEHMENSKENNZAHLEN WEITERHIN AUSGEZEICHNET

Im ersten Quartal 2008 haben wir bei den maßgeblichen Unternehmenskennzahlen wieder ausgezeichnete Werte erzielt.

Trotz des Anstiegs des Eigenkapitals um 4,4% auf € 890,6 Mio. blieb der RoE vor Steuern mit 13,12% nach 13,63% im Vergleichszeitraum 1.1.-31.3.2007 auf erfreulich hohem Niveau, der RoE nach Steuern stieg sogar von 11,92% auf 12,03% leicht an. Die Cost-Income-Ratio lag mit 52,97% weiterhin deutlich besser als der Durchschnittswert aller österreichischen Banken (62,0%).

Trotz des starken Wachstums bei unseren Kundenforderungen stieg die Gesamtkapitalquote von 12,16% auf 13,05%, die Kernkapitalquote von 6,95% auf 7,35%.

Cost-Income-Ratio unter 53%! Gesamtkapitalquote 13,05%, kernkapitalquote 7,35%

DIE GESCHÄF TSFELDER im ersten Quartal 2008

Seg
ment
Fir
menk
unden
Beträge in Mio. E 1. Qu. 2008 1. Qu. 2007 +/- absolut +/- %
Zinsergebnis 33,0 27,8 5,2 18,8
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -9,2 -10,3 -1,1 -10,9
Provisionsergebnis 14,7 13,1 1,6 12,2
Handelsergebnis 0,5 0,6 -0,1 -16,7
Verwaltungsaufwand -23,5 -20,7 2,8 13,6
Sonstiger betrieblicher Erfolg 1,1 0,3 0,8 >100
Periodenüberschuss vor Steuern 16,6 10,8 5,8 53,6
Ø Kredit- und Marktrisikoäquivalent (BWG) 7.295,2 6.826,5 468,7 6,9
Ø zugeordnetes Eigenkapital 592,2 529,7 62,5 11,8
Return on Equity (RoE) 11,2% 8,2% 3,1%-P.
Cost-Income-Ratio 47,7% 49,5% -1,8%-P.

Deutlicher Anstieg beim Periodenüberschuss

Der Zuwachs im Zinsergebnis um € 5,2 Mio. entfällt in erster Linie auf Steigerungen der Zinserträge im Kreditgeschäft (+ € 1,8 Mio.) und bei den Sichteinlagen (+ € 1,2 Mio.).

Die Risikovorsorgen im Kreditgeschäft verzeichneten einen Rückgang von € 1,1 Mio. auf € 9,2 Mio.

Beim Provisionsergebnis ergab sich ein Zuwachs um € 1,6 Mio. bzw. 12,2% auf € 14,7 Mio. Davon entfielen € 0,5 Mio. auf den Zahlungsverkehr und € 0,9 Mio. auf die Devisenkursspannen. Der sonstige betriebliche Erfolg stieg um € 0,8 Mio. auf € 1,1 Mio. an.

Die Steigerung des Verwaltungsaufwandes um € 2,8 Mio. auf € 23,5 Mio. ist auf Erhöhungen beim Personalaufwand (+ € 1,8 Mio.), Sachaufwand (+ € 0,9 Mio.) und den Abschreibungen (+ € 0,1 Mio.) zurückzuführen.

Diese Entwicklung im Segment Firmenkunden führte zu einem um € 5,8 Mio. höheren Periodenüberschuss vor Steuern von € 16,6 Mio.

Der RoE stieg um 3,1%-Punkte auf 11,2%, die Cost-Income-Ratio verbesserte sich um 1,8%- Punkte auf 47,7%.

37.000 Firmenkunden

Im 1. Quartal 2008 setzte sich der positive Trend bei den Neukunden fort, wir konnten 1.000 neue Firmenkunden gewinnen. Mit 550 neuen Kunden kommt bereits mehr als die Hälfte dieses Zuwachses aus unseren Regionen außerhalb Österreichs.

Die Oberbank betreut derzeit 37.000 Firmenkunden, um 3.000 mehr als zum 31.3.2007.

Firmenkunden-Finanzierungen

Trotz geänderter Rahmenbedingungen und steigender Kreditzinsen konnte das bilanzwirksame Finanzierungsvolumen im 1. Quartal 2008 im Jahresvergleich neuerlich um € 474,1 Mio. (+ 7,1%) auf € 7.167 Mio. gesteigert werden. Diese Steigerung ist ein Zeichen dafür, dass sich unsere Kernzielgruppen Industrie und Mittelstand weiterhin gut entwickelt haben.

Export & Internationalisierung – dynamische Entwicklung sichert unsere ausgezeichnete Marktposition

Dank der hohen Dynamik in der Exportwirtschaft und dem Anstieg von Engagements im Ausland konnten wir bei den Exportkrediten im 1. Quartal 2008 neuerliche Zuwächse verzeichnen. Im Jahresvergleich sind die Export- und Beteiligungsfinanzierungen um 10% auf € 821 Mio. gestiegen.

Besonders erfreulich war die Entwicklung bei der Finanzierung von Auslandsinvestitionen, die im Vergleich zum 1. Quartal des Vorjahres um 33% gesteigert werden konnten. Aktuell sind wir verstärkt mit Anfragen für Investitionen in den neuen EU-Mitgliedstaaten Rumänien und Bulgarien sowie den BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China) konfrontiert.

Um die Beratungskompetenz und das Know-how unserer Firmenkundenberater im Auslandsgeschäft weiter zu verbessern, haben wir im 1. Quartal eine neue Ausbildungsreihe mit anerkannten externen Experten gestartet.

Corporate Finance für Industrie und Mittelstand: umfassende Finanzierungsberatung aus einer Hand bringt weitere Zuwächse!

Auch wenn die Investitionsbereitschaft in Industrie und Mittelstand im 1. Quartal etwas verhaltener geworden ist, konnten wir das Obligo bei den Investitionsförderkrediten im Vergleich zum Vorjahr um 18% steigern, bei den ERP-Krediten, die speziell auf unsere Kernzielgruppen Industrie und Mittelstand fokussieren, sogar um 30%. Damit sind wir österreichweit die Nummer 2, in OÖ und Salzburg unumstritten Marktführer in diesem wichtigen Förderverfahren.

Die Anzahl der bearbeiteten Förderprojekte war im 1. Quartal aufgrund der spürbaren Zurückhaltung der Unternehmen leicht rückläufig. Weiter ansteigend sind aber die Ansuchen um Zuschüsse für Forschung, Entwicklung und Innovation.

Bei der Finanzierung von Nachfolgeregelungen und Expansionsprojekten bewährt sich die im November 2006 erfolgte Gründung des Oberbank Opportunity Fonds, der Unternehmen mit Eigen- und Mezzaninkapital unterstützt. Durch die Bereitstellung von Risikokapital wird die Produktpalette der Oberbank abgerundet und die ganzheitliche Betreuung des Kunden aus einer Hand ermöglicht.

Von wachsender Bedeutung ist das Konsortialkreditgeschäft. Durch die Aussyndizierung von Großrisiken können wir unsere Kunden auch bei großen Projekten begleiten.

Leasing-Wachstum: 50% in den neuen Märkten!

Die Kundenforderungen stiegen im 1. Quartal 2008 gegenüber Ende 2007 um 6,6% auf € 1.048,5 Mio., gegenüber dem 1. Quartal des Vorjahres um 31,9%.

Das Neugeschäftsvolumen stieg im Vergleich zum 1. Quartal 2007 um 74,3% auf € 163,8 Mio. Von diesem Volumen entfielen bereitsrund 55% auf unsere Leasingmärkte Bayern, Tschechien, Ungarn und die Slowakei.

28% Ertragszuwachs im Dokumenten- und Garantiegeschäft!

Im Dokumenten- und Garantiegeschäft beraten und betreuen wir unsere Kunden bei ihren Aktivitäten in Bayern, Tschechien, Ungarn und der Slowakei vom Vertragsabschluss bis zum Zahlungseingang.

Die erfreuliche Entwicklung setzte sich auch im 1. Quartal 2008 fort, Volumens- und Stückzahlenzuwächse vor allem aus dem Exportgeschäft führten zu einem deutlichen Ergebniszuwachs um 27,8%.

Neue Herausforderungen im Zahlungsverkehr

Die Anzahl der Transaktionen und die daraus resultierenden Erträge im Zahlungsverkehr entwickelten sich in den ersten drei Monaten 2008 sehr positiv.

Seit dem Start der neuen "SEPA-Überweisung" (Single European Payment Area) per 28.1.2008 können wir Zahlungsaufträge unserer Kunden im SEPA-Format verarbeiten und sind wir für SEPA-Zahlungen zu Gunsten unserer Kunden erreichbar.

Einweiterer Schwerpunktwar dieWeiterentwicklung der"Oberbank Payment Area". In diesem Zahlungsverkehrsraum in unseren vier Ländern bieten wir grenzüberschreitende Zahlungsverkehrslösungen zu besonders attraktiven Konditionen an.

Seg
ment
Privatk
unden
Beträge in Mio. E 1. Qu. 2008 1. Qu. 2007 +/- absolut +/- %
Zinsergebnis 15,7 15,4 0,3 2,1
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -2,3 -1,9 0,4 20,1
Provisionsergebnis 11,6 13,1 -1,5 -12,0
Handelsergebnis 0,0 0,0 0,0
Verwaltungsaufwand -20,7 -19,5 1,2 6,1
Sonstiger betrieblicher Erfolg 0,5 0,6 -0,1 -14,8
Periodenüberschuss vor Steuern 4,8 7,7 -2,9 -37,7
Ø Kredit- und Marktrisikoäquivalent (BWG) 1.110,4 1.178,8 -68,4 -5,8
Ø zugeordnetes Eigenkapital 90,1 91,4 -1,3 -1,4
Return on Equity (RoE) 21,5% 34,0% -12,5%-P.
Cost-Income-Ratio 74,5% 66,9% 7,5%-P.

Verhaltenes Wertpapiergeschäft prägt Ertragsentwicklung

Die Steigerung des Zinsergebnisses auf € 15,7 Mio. resultierte aus gestiegenen Zinserträgen sowohl bei den Privatkrediten als auch bei den Privateinlagen.

Die Risikovorsorgen im Kreditgeschäft stiegen um € 0,4 Mio. auf € 2,3 Mio.

Beim Provisionsergebnis konnte der Rückgang im Wertpapiergeschäft von Zuwächsen im Kreditgeschäft und im Zahlungsverkehr nicht zur Gänze kompensiert werden.

Die Erhöhung des Verwaltungsaufwandes um € 1,2 Mio. auf € 20,7 Mio. ist hauptsächlich auf die Erhöhung des Personalaufwandes um € 1 Mio. bzw 7,3% auf € 13,6 Mio. zurückzuführen.

Diese Entwicklung führte zu einer Verminderung des Periodenüberschusses vor Steuern um € 2,9 Mio. auf € 4,8 Mio., wodurch der RoE um 12,5 %-Punkte auf 21,5% zurückging und die Cost-income-ratio um 7,5 %-Punkte auf 74,5% anstieg.

13.400 Privatkunden mehr als ein Jahr zuvor

Im Privatkundengeschäft konnten wir im 1. Quartal 2008 mehr als 3.200 neue Privatkunden gewinnen. Per 31.3.2008 wurden rund 280.000 Privatkunden betreut, dassind um 13.400 mehr als ein Jahr zuvor!

Fast 6.000 neue Privatkonten

Der Bestand an Privatkonten hat im 12-Monats-Abstand um 5.723 Stück zugenommen und liegt per 31.3.2008 bei 156.369 Stück. Die Wachstumsmärkte Wien, Niederösterreich, Bayern, Tschechien und Ungarn haben maßgeblich zu diesem Zuwachs beigetragen.

Privatkontoanzahl Privatkontoanzahl Zuwachs im Jahresabstand Prozentueller Zuwachs
Stand 31.3.2008 Stand 31.3.2007
156.369 150.646 5.723 Stück 3,8%

Zweistelliger Zuwachs der Privatfinanzierungen

Bei den Privatkrediten (inkl. Konto) wurde gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres ein Zuwachs um € 194 Mio. oder 11,6% auf € 1.863 Mio. erzielt.

Überproportional angestiegen sind die langfristigen hypothekarisch besicherten Kredite und Darlehen in Fremdwährung um 12,6 % auf € 662 Mio. Der Grund dafür ist, dass Euro-Kredite wieder verstärkt in den Schweizer Franken konvertiert wurden. Bei den Euro-Wohnbaukrediten an Privatkunden war dadurch ein moderater Rückgang um 2,7% auf € 799 Mio. zu verzeichnen.

Privatkredite Privatkredite Zuwachs im Jahresabstand Prozentueller Zuwachs
Stand 31.3.2008 Stand 31.3.2007
1.863 Mio. 1.669 Mio. 194 Mio. 11,6%

Spareinlagen-Rekordstand von über 3 Mrd. Euro!

Die Turbulenzen an den Finanzmärkten und das daraus resultierende Sicherheitsbedürfnis der Anleger haben die Entwicklung der Spareinlagen auch im 1. Quartal 2008 wesentlich beeinflusst und zu einem weiteren überdurchschnittlichen Wachstum geführt.

Zum 31.3.2008 betrug das Volumen der Spareinlagen € 3.032 Mio., das entspricht einem Zuwachs um € 133 Mio. oder 4,6% seit Jahresanfang bzw. um € 325 Mio. oder 12,0% im Jahresabstand.

Spareinlagen Spareinlagen Zuwachs im Jahresabstand Prozentueller Zuwachs
Stand 31.3.2008 Stand 31.3.2007
3.032 Mio. 2.707 Mio. 325 Mio. 12,0%

Betreute Kundenvermögen wachsen um eine Mrd. Euro!

Neben dem klassischen Sparbuch erfreuen sich auch alle anderen Anlageformen nach wie vor großer Beliebtheit. Insgesamt beliefen sich die betreuten Kundengelder, das sind die Primäreinlagen und das Depotvolumen unserer Kunden, per 31.3.2008 auf € 16,8 Mrd., das sind um 6,8% oder € 1.071,8 Mio. mehr als im 1. Quartal 2007. Vom Gesamtvolumen entfallen € 8,9 Mrd. auf Primärmittel und € 7,9 Mrd. auf das Depotvolumen der Kunden.

Kapitalmarktentwicklung prägte das Wertpapiergeschäft

Das Wertpapiergeschäft war im 1. Quartal von außergewöhnlichen Bewegungen an den internationalen Kapitalmärkten geprägt. Die großen Aktienbörsen verloren zeitweise soviel Terrain wie seit vielen Jahren nicht. Anhaltend schlechte Nachrichten von großen Banken, die immer noch mit Subprime-Verlusten kämpfen, aber auch die möglichen Auswirkungen auf die Realwirtschaft waren die Gründe dafür.

Die Rohstoffmärkte waren ebenfalls von hoher Volatilität geprägt, enorme Anstiege zum Jahresbeginn mündeten zum Quartalsende in umfangreiche Gewinnmitnahmen. Der US-Dollar blieb gegenüber dem Euro weiterhin schwach.

Die Auswirkungen auf das Transaktionsgeschäft gingen auch an der Oberbank nicht spurlos vorbei. Die deutlich reserviertere Haltung vieler Anleger führte zu einem Aufschub von Käufen, realisierte Gewinne aus den Vorjahren wurden großteils im Geldmarkt geparkt.

Positiv anzumerken ist, dass die seit Jahren forcierte Verbreiterung der Asset-Klassen bei den Kundenveranlagungen dazu führte, dass die Kursrückgänge der Aktien nicht voll auf die Vermögensentwicklung durchschlugen.

Insgesamt führte diese Entwicklung dazu, dass das Wertpapier-Rekordergebnis vom 1. Quartal 2007 nicht ganz erreicht wurde.

Auffallend sind auch die deutlichen Ertragseinbußen der österreichischen Investmentfondsgesellschaften, hier konnte sich die 3 Banken Generali Investment GmbH positiv abheben. Während der Gesamtmarkt um 7,58% zurückging, konnte unsere Fondsgesellschaft den Rückgang mit 5,66% begrenzen.

Über 3.000 Neuabschlüsse bei Bausparverträgen

Im 1. Quartal 2008 ist die Oberbank-Bausparproduktion mit 3.008 Abschlüssen im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um beachtliche 9% gestiegen.

Ein Grund für die erfreuliche Entwicklung ist – analog zum Bereich der Spareinlagen – die unsichere Situation an den internationalen Finanzmärkten, die unsere Kunden verstärkt in die klassischen Sparformen gehen lässt.

Bereich Versicherungen

Im 1. Quartal 2008 ist der Verkauf von Lebensversicherungen in der Oberbank gut angelaufen. In diesem Zeitraum konnten 898 Kapitalversicherungen mit einer Prämiensumme von € 10,8 Mio. abgeschlossen werden, das ist eine Steigerung von fast 80% im Vergleich zum Vorjahr (77,8% bei der Stückproduktion, 79,2% bei der Prämiensumme). Speziell der Garantie-Einmalerlag "Premium Edition 168" wurde zum optimalen Zeitpunkt aufgelegt und konnte daher gut abgesetzt werden (240 Stück / € 3,0 Mio. Prämiensumme).

Die Kapitalversicherungen gegen laufende Prämie, insbesondere die staatlich geförderte Zukunftsvorsorge (267 Stück / € 3,5 Mio. Prämiensumme), entwickelten sich im Rahmen der Erwartungen.

In der Risikoversicherung kam essowohl bei den Stückzahlen als auch in der Versicherungssumme zu einem leichten Rückgang, der aber im Gesamtjahr wieder kompensiert werden wird.

Seg
ment
Finan
cial
Markets
Beträge in Mio. E 1. Qu. 2008 1. Qu. 2007 +/- absolut +/- %
Zinsergebnis 21,7 22,5 -0,8 -3,6
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -4,7 -3,7 1,0 26,1
Provisionsergebnis 0,0 0,0 0,0
Handelsergebnis 1,4 1,2 0,2 13,5
Verwaltungsaufwand -1,2 -0,9 0,3 35,9
Sonstiger betrieblicher Erfolg -4,4 -2,3 -2,1 -90,2
Periodenüberschuss vor Steuern 12,7 16,7 -4,0 -24,2
Ø Kredit- und Marktrisikoäquivalent (BWG) 2.454,0 2.744,5 -290,5 -10,6
Ø zugeordnetes Eigenkapital 199,2 213,0 -13,8 -6,4
Return on Equity (RoE) 25,5% 31,4% -6,0%-P.
Cost-Income-Ratio 6,5% 4,2% 2,3%-P.

Equity-Beteiligungen prägen Zinsergebnis

Der Rückgang im Zinsergebnis um € 0,8 Mio. auf € 21,7 Mio. entstand hauptsächlich durch geringere Ergebnisbeiträge unserer Equity-Beteiligungen.

Die Erhöhung der Risikovorsorgen um € 1,0 Mio. auf € 4,7 Mio. basiert auf einer höheren erwarteten Dotierung der ALGAR aufgrund der gestiegenen Kreditvolumina. Der Aufwandssaldo beim sonstigen betrieblichen Erfolg stieg um € 2,1 Mio. auf € 4,4 Mio.

Diese Entwicklung führte im Segment Financial Markets zu einer Verminderung des Periodenüberschusses vor Steuern um € 4,0 Mio. auf € 12,7 Mio.

Der RoE ging um 6,0%-Punkte auf 25,5% zurück, die Cost-income-ratio war mit 6,5% um 2,3%- Punkte höher als ein Jahr davor.

Hohe Nachfrage nach eigenen Emissionen

Das Emissionsgeschäft lief wiederum sehr gut, mehr als € 80 Mio. an neuen Oberbank Emissionen konnten platziert werden. Der Schwerpunkt liegt seit einigen Monaten wieder bei klassischen Fixzinsanleihen und Geldmarktfloatern. Insbesondere Geldmarktfloater mit 3- Monats-Euribor-Bindung erfreuten sich großer Beliebtheit, weil eine attraktive Verzinsung bei gleichzeitig stabilen Kursen die aktuellen Anlegerwünsche sehr gut trifft.

Eigenmittel

Die Konzern-Eigenmittel gem. § 24 BWG beliefen sich zum 31.3.2008 auf € 1.268,3 Mio., das sind um € 102,1 Mio. oder 8,8% mehr als zum Vergleichsstichtag des Vorjahres. Die erforderlichen Eigenmittel betrugen € 825,2 Mio. Daraus ergibt sich ein Eigenmittelüberschuss von € 443,1 Mio. (+ € 47,4 Mio. oder 12,0%).

RISIKO

Die Risikopolitik der Oberbank berücksichtigt die Risikosituation aller Geschäftsbereiche einschließlich der neuen Märkte. Das Risikomanagement stellt auf die Sicherheit der anvertrauten Kundengelder, das Halten der Eigenmittel und die Gewährleistung der Liquidität ab.

Die bedeutendste Risikokategorie bildet das Adressenausfallsrisiko. Diesem Risiko tragen wir durch die Dotation von entsprechenden Vorsorgen in der Bilanz Rechnung. Bei der Bonitätsbeurteilung und in der Sicherheitenpolitik können wir auf ein jahrzehntelanges Know-how zurückgreifen. Darüber hinaus sorgen unser regionales Geschäftsmodell, ein professionelles Kredit-Management sowie die ausgewogene Verteilung des Gesamtobligos auf die einzelnen Kundensegmente dafür, dass das Ausmaß dieser Risikoklasse auf den Gesamterfolg der Oberbank überschaubar bleibt. Somit gehen wir auch für das Gesamtjahr 2008 davon aus, dass sich keine außergewöhnlichen Ausfallsrisiken ergeben.

Die übrigen Risikokategorien bestehen aus potenziellen Wertverlusten bzw. Erträgnisausfällen in unserem Beteiligungsportfolio (Beteiligungsrisiko), aus möglichen Verlusten durch sich ändernde Zinssätze, Devisen- oder Aktienkurse (Marktrisiko), dem operationellen Risiko und dem Liquiditätsrisiko. Auch für diese Risiken bilden wir dem Vorsichtsprinzip Rechnung tragend entsprechende Vorsorgen. Darüber hinaus sind in der Oberbank ein permanentes Risikocontrolling, ein strenges Prozessmanagement sowie andere effiziente Kontroll- und Steuerungsinstrumente installiert. Somit rechnen wir für das Gesamtjahr 2008 damit, dass auch in diesen Risikokategorien keine ungewöhnlichen Risikofälle auftreten werden.

AUSBLICK 2008: ergebnis weiterhin auf hohen nivEau!

Für das Gesamtjahr 2008 gehen wir davon aus, dass sich die gute Entwicklung des ersten Quartals fortsetzen wird.

Das Zinsgeschäft entwickelt sich sehr erfreulich, die Nachfrage nach Krediten ist vor allem bei den Firmenkunden ungebrochen hoch. Die robuste Konjunktur und die Investitionsneigung der Unternehmen werden hier zu einer sehr guten Entwicklung führen.

Im Anlagebereich sehen wir weiterhin einen Trend zu den "sicheren Häfen". Zuwächse bei den Spar- und Primäreinlagen werden zu einer weiteren Stärkung unserer Liquidität und zur Absicherung unserer guten Refinanzierungssituation beitragen.

Im Aktienbereich sind die Kunden derzeit besonders vorsichtig. Wir erwarten im Laufe des Jahres 2008 eine Beruhigung an den Börsen, das Rekordergebnis des Vorjahres im Wertpapiergeschäft wird aber nicht zu wiederholen sein.

Wir werden 2008 unsere Expansionsstrategie konsequent weiter verfolgen und bis Jahresende sechs bis acht weitere Filialen in unseren Geschäftsbereichen Wien, Bayern, Tschechien und Ungarn eröffnen.

Insgesamt rechnen wir damit, dass das Geschäftvolumen gegenüber 2007 weiter ansteigen wird, auch bei den Erträgen erwarten wir eine positive Entwicklung. Das Kreditrisiko wollen wir auf dem günstigen Niveau des Vorjahres halten.

3 BANKEN GRUPPE IM ERSTEN QUARTAL 2008

Alle drei Häuser konnten im 1. Quartal 2008 ihren Wachstumskurs fortsetzen und Zuwächse im Geschäftsvolumen und im Ergebnis verzeichnen.

Die gemeinsame Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem 31.12.2007 um 3,2% auf € 29,0 Mrd. Das Kreditvolumen nach Risikovorsorgen wuchs um 3,6% auf € 17,8 Mrd., die Primäreinlagen um 1,1% auf € 19,0 Mrd.

Beim gemeinsamen Periodenüberschuss nach Steuern wurde eine Steigerung um 10,8% auf € 51,1 Mio. erzielt!

Zum 31.3.2008 betrieben die 3 Banken zusammen 221 Filialen und beschäftigten im ersten Quartal durchschnittlich 3.669 Mitarbeiter.

Konzern-Zwischenabschluss nach IFRS Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung für das 1. Quartal 2008

1.1.-31.3.2008 1.1.-31.3.2007 Veränderung Veränderung
in Mio. C in Mio. C in Mio. C in %
1. Zinsen und ähnliche Erträge (1) 170,1 138,7 31,4 22,7
2. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (1) -117,1 -92,1 -25,0 27,2
3. Erträge aus at Equity bewerteten Unternehmen (1) 17,3 19,1 -1,7 -9,0
Z INSERGEBNIS (1) 70,4 65,7 4,7 7,2
4. Risikovorsorgen im Kreditgeschäft (2) -16,2 -15,9 -0,2 1,5
5. Provisionserträge (3) 28,7 29,1 -0,4 -1,2
6. Provisionsaufwendungen (3) -2,5 -2,9 -0,4 -13,3
PROVISIONSERGEBNIS (3) 26,2 26,2 0,0 0,1
7. Handelsergebnis (4) 1,9 1,9 0,0 1,7
8. Verwaltungsaufwand (5) -50,8 -48,1 2,7 5,5
9. Sonstiger betrieblicher Erfolg (6) -2,7 -1,3 -1,4 > 100,0
a) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten - FV/PL (6) -4,1 -1,2 -2,9 >100,0
b) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten - AfS (6) -1,3 -2,0 -1,7 -31,9
c) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten - HtM (6) 1,0 0 1,0 >100,0
d) Sonstiger Betrieblicher Erfolg (6) 1,8 1,9 -0,1 -3,7
PERIODENÜBERSCHU
SS VOR STEUERN
28,9 28,4 0,5 1,7
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag (7) -2,4 -3,6 -1,2 -32,6
PERIODENÜBERSCHU
SS NACH
STEUERN
26,5 24,9 1,6 6,7
11. Fremdanteil am Periodenüberschuss 0,0 0,0 0,0 0,0
KONZERNPERIODENÜBERSCHU
SS
26,5 24,9 1,6 6,7
Kenn zahlen 1. Qu. 2008 1. Qu. 2007
Cost-Income-Ratio (Kosten-Ertrag-Relation) in % 52,97 52,04
RoE (Eigenkapitalrendite) vor Steuern in % 13,12 13,63
RoE (Eigenkapitalrendite) nach Steuern in % 12,03 11,92
Risk-Earning-Ratio (Kreditrisiko/Zinsüberschuss) in % 22,94 24,24
Ergebnis pro Aktie in A 11,87 11,15

Konzern-Bilanz zum 31. 3.2008

Akti
va
31.03.2008
in Mio. C
31.12.2007
in Mio. C
Veränderung
in Mio. C
Veränderung
in %
1. Barreserve
2. Forderungen an Kreditinstitute
(9)
(10)
167,5
2.081,1
304,0
2.058,0
-136,4
23,0
-44,9
1,1
3. Forderungen an Kunden (11) 9.029,9 8.697,2 332,7 3,8
4. Risikovorsorgen (12) -202,3 -198,1 4,2 2,1
5. Handelsaktiva (13) 40,1 75,7 -35,6 -47,1
6. Finanzanlagen (14) 2.767,8 2.988,2 -220,4 -7,4
a) Finanzielle Vermögenswerte FV/PL (14) 293,3 359,2 -65,9 -18,4
b) Finanzielle Vermögenswerte AfS (14) 1.079,3 1.049,0 30,3 2,9
c) Finanzielle Vermögenswerte HtM (14) 1.001,6 1.189,5 -187,9 -15,8
d) Anteile an at Equity Unternehmen (14) 393,7 390,5 3,2 0,8
7. Immaterielles Anlagevermögen (15) 8,0 8,5 -0,5 -6,3
8. Sachanlagen (16) 184,6 181,1 3,5 1,9
a) als Finanzinvestition gehaltene Immobilien (16) 52,0 48,1 3,9 8,0
b) sonstige Sachanlagen (16) 132,6 133,0 -0,4 -0,3
9. Sonstige Aktiva (17) 375,8 216,3 159,5 73,8
a) Steueransprüche (17) 27,6 23,0 4,5 19,7
b) sonstige
SUMM
E AKTIVA
(17) 348,2
14.452,4
193,2
14.330,8
155,0
121,6
80,2
0,8
Passi
va
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (18) 3.972,2 4.030,3 -58,1 -1,4
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden (19) 7.189,4 7.144,8 44,6 0,6
3. Verbriefte Verbindlichkeiten (20) 1.153,9 1.134,7 19,2 1,7
4. Rückstellungen (21) 322,0 312,9 9,1 2,9
5. Sonstige Passiva (inkl. Handelspassiva) (22) 353,7 258,5 95,2 36,8
a) Handelspassiva (22) 2,3 8,6 -6,3 -73,2
b) Steuerschulden (22) 7,3 3,5 3,8 106,0
c) sonstige (22) 344,2 246,4 97,8 39,7
6. Nachrangkapital (24) 570,6 560,1 10,5 1,9
7. Eigenkapital (25) 890,6 889,5 1,1 0,1
a) Eigenanteil (25) 889,3 888,7 0,6 0,1
b) Minderheitenanteil (25) 1,3 0,8 0,5 57,9
SUMM
E PASSIVA
14.452,4 14.330,8 121,6 0,8
. e
GELDFLUSSRECH
NUNG in
Mio
Zahlungsmittelbestand zum Ende der Vorperiode
1.1.-31.3.08
303,9
1.1.-31.3.07
148,4
Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit -334,3 94,6
Cashflow aus Investitionstätigkeit 224,4 -42,9
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -7,2 -25,8

Konsolidierungskreis und Bewertungen -19,5 1,1 Effekte aus der Änderung von Wechselkursen 114,0 0,2 0,1 Zahlungsmittelbestand zum Ende der Periode 167,5 175,5

Entwicklung des Konzerneigenkapitals zum 31.3.2008

Gezeichnetes
Kapital
Kapitalrücklagen Gewinnrücklagen Währungs Bewertungsrücklagen
ausgleichsposten
39
S
IA
m.
ge
mdanteile
Eigenkapital
ohne Fre
mdbesitz
m Fre
Anteile i
Eigenkapital
in Mio. E
Stand 1.1.2007 75,4 138,9 567,7 0,4 48,5 830,9 0,8 831,7
Konzernjahresüberschuss - - 24,9 - - 24,9 0,0 24,9
Dividendenausschüttung - - - - - - - -
Kapitalerhöhung - - - - - - - -
Veränderung Währungsausgleichsposten - - - 0,1 - 0,1 - 0,1
Erwerb eigener Aktien -1,6 -2,9 - - - -4,5 - -4,5
Erfolgsneutrale Bewertungsänderungen* - - - - 6,8 6,8 - 6,8
Sonstige ergebnisneutrale Veränderungen - - -5,6 - - -5,6 0,0 -5,6
hievon Eigenkapitalveränderung assoziierter
U
nternehmen
- - -5,6 - - -5,6 - -5,6
STAND
31.3.2007
73,8 136,0 587,0 0,5 55,3 852,5 0,8 853,3
Stand 1.1.2008 75,6 142,7 622,2 0,6 47,6 888,7 0,8 889,5
Konzernjahresüberschuss - - 26,5 - - 26,5 0,0 26,5
Dividendenausschüttung - - - - - 0,0 - 0,0
Kapitalerhöhung - - - - - 0,0 - 0,0
Veränderung Währungsausgleichsposten - - - 0,2 - 0,2 - 0,2
Erwerb eigener Aktien -2,0 -4,6 - - - -6,6 - -6,6
Erfolgsneutrale Bewertungsänderungen* - - - - -10,5 -10,5 - -10,5
Sonstige ergebnisneutrale Veränderungen - - -9,0 - - -9,0 0,5 -8,5
hievon Eigenkapitalveränderung assoziierter
U
nternehmen
- - -9,0 - - -9,0 - -9,0
STAND
31.3.2008
73,6 138,1 639,7 0,8 37,1 889,3 1,3 890,6

* gemäß IAS 39

Erläuterungen (Notes) zum Zwischenabschluss zum 31.3.2008

Wesentliche Rechnungslegungsgrundsätze

Der Zwischenbericht der Oberbank AG wurde in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlichten und in Kraft befindlichen International Financial Reporting Standards (IFRS) und deren Auslegung durch das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) erstellt. Er deckt das erste Quartal 2008 (1. Jänner 2008 bis 31. März 2008) ab und vergleicht es mit der entsprechenden Vorjahresperiode. Der vorliegende Zwischenabschluss für das erste Quartal 2008 steht im Einklang mit IAS 34 ("Zwischenberichte").

Änderungen der Rechnungslegungsgrundsätze 2008

Im Zwischenbericht der Oberbank AG wurden prinzipiell die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verwendet, die auch zum 31.12.2007 angewandt wurden.

Konsolidierungskreis der Oberbank

Der Konsolidierungskreis umfasst im ersten Quartal 2008 neben der Oberbank AG 16 inländische und 15 ausländische Tochterunternehmen. Der Kreis der einbezogenen verbundenen Unternehmen hat sich im Vergleich zum 31.12.2007 durch die erstmalige Einbeziehung folgender Gesellschaften verändert:

Oberbank Leasing JAF Holz s.r.o., Prag Anteil in %: 100 JAF real estate s.r.o., Prag Anteil in %: 95

Details zur Gewinn-und-Verlust-Rechnung (in Mio. A)

1) Zinsergebnis 1.1. - 31.3.2008 1.1. - 31.3.2007
Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften 143,8 114,1
Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren 1,7 1,0
sonstigen Beteiligungen 0,7 0,4
verbundenen Unternehmen 0,3 0,8
festverzinslichen Wertpapieren und Schuldverschreibungen 23,7 22,3
Z INSEN UND ÄH
NLICH
E ERTRÄGE
170,1 138,7
Zinsaufwendungen für Einlagen -98,8 -75,9
Zinsaufwendungen für verbriefte Verbindlichkeiten -11,1 -10,3
Zinsaufwendungen für nachrangige Verbindlichkeiten -7,1 -5,8
Z INSEN UND ÄH
NLICH
E AUFW
ENDUNGEN
-117,1 -92,1
ertr äge
aus at
eq
uity be
werteten
unterne
hmen
17,3 19,1
Z INSERGEBNIS 70,4 65,7
2) Risiko vorsorgen
im Kreditges
chäft
1.1. - 31.3.2008 1.1. - 31.3.2007
Zuführungen zu Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -19,9 -20,0
Direktabschreibungen -0,8 -0,7
Auflösungen zu Risikovorsorgen im Kreditgeschäft 4,0 4,0
Eingänge aus abgeschriebenen Forderungen 0,5 0,7
PROVISIONSERGEBNIS 26,2 26,2
Sonstiges Dienstleistungs- und Beratungsgeschäft 1,1 0,9
Kreditgeschäft 3,6 3,5
Devisen-, Sorten- und Edelmetallgeschäft 3,7 2,8
Wertpapiergeschäft 9,8 11,7
Zahlungsverkehr 8,0 7,4
3) Pro
visionsergebnis
1.1. - 31.3.2008 1.1. - 31.3.2007
4) Handelsergebnis 1.1. - 31.3.2008 1.1. - 31.3.2007
Gewinne/Verluste aus zinsbezogenen Geschäften -0,7 0
Gewinne/Verluste aus Devisen-, Valuten- und Münzengeschäft 1,9 2,0
Gewinne/Verluste aus Derivaten 0,8 -0,1
H
ANDELSERGEBNIS
1,9 1,9
5) Ver
walt
ungsa
ufwand
1.1. - 31.3.2008 1.1. - 31.3.2007
Personalaufwand 29,8 28,9
Andere Verwaltungsaufwendungen 16,1 14,7
Abschreibungen und Wertberichtigungen 4,8 4,5
VERWALTUNGSAUFW
AND
50,8 48,1
6) Sonstiger
betriebli
cher
Erfolg
1.1. - 31.3.2008 1.1. - 31.3.2007
a) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten FV/PL -4,1 -1,2
b) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten AfS -1,3 -2,0
c) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten HtM 1,0 0
d) sonstiger betrieblicher Erfolg 1,8 1,9
SALDO SONSTIGE BETRIEBLICH
E ERTRÄGE/AUFW
ENDUNGEN
-2,6 -1,3
hievon aus Wertpapieren des Anlagevermögens 0 -0,2
7) Ertragste
uern
1.1. - 31.3.2008 1.1. - 31.3.2007
Laufender Ertragsteueraufwand 3,4 5,1
Latenter Ertragsteueraufwand (+)/-ertrag (-) -1,0 -1,5
Ertragste
uern
2,4 3,6
8) Ergebnis
je Aktie
1.1. - 31.3.2008 1.1. - 31.3.2007
Aktienanzahl per 31.3. 9.000.000 8.960.000
Durchschnittliche Anzahl der umlaufenden Aktien 8.939.827 8.920.431
Konzernperiodenüberschuss 26,5 24,9
E
ERGEBNIS JE AKTIE in
2,97 2,79
E
ANNUALISIERTE WERTE in
11,87 11,15

Das verwässerte Ergebnis pro Aktie entspricht dem unverwässerten Ergebnis pro Aktie, da keine Finanzinstrumente mit Verwässerungseffekt ausgegeben wurden. Das Ergebnis je Aktie gilt für Stamm- und Vorzugs-Aktien in gleicher Höhe.

Details zur Bilanz (in Mio. A)

9) Barreser
ve
31.3.2008 31.12.2007
Kassenbestand 48,7 69,0
Guthaben bei Zentralnotenbanken 118,8 235,0
BARRESERVE 167,5 304,0
10) Forder
ungen
an
Kreditinstit
ute
31.3.2008 31.12.2007
Forderungen an inländische Kreditinstitute 868,4 782,4
Forderungen an ausländische Kreditinstitute 1.212,6 1.275,6
FORDERUNGEN AN KREDITINSTITUTE 2.081,1 2.058,0
11) Forder
ungen
an
Kunden
31.3.2008 31.12.2007
Forderungen an inländische Kunden 6.264,4 6.077,4
Forderungen an ausländische Kunden 2.765,5 2.619,8
FORDERUNGEN AN KUNDEN 9.029,9 8.697,2

12) Risikovorsorgen

Stand Wechselkurs- Stand
in Mio. E 1.1.2008 änderung3 Zuführungen Verbrauch Auflösungen 31.3.2008
Bonitätsrisken 140,2 0,3 12,0 -6,6 -4,0 141,8
Länderrisken 0,2 0,2
Pauschale Vorsorgen 4,3 0,1 4,4
Pauschale Vorsorgen IAS 39 51,6 2,3 53,9
Zinswertberichtigungen 1,9 0,1 2,0
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft1) 198,1 0,3 14,6 -6,6 -4,0 202,3
Haftungen2) 80,4 3,6 4,6 88,5
Gesa
mts
umme Risiko
vorsorgen
278,5 3,8 19,2 -6,6 -4,0 290,9

1) Risikovorsorgen im Kreditgeschäft werden in der Position Bilanz Aktiva 4 ausgewiesen

2) beinhaltet Rückstellungen für ALPENLÄNDISCHE GARANTIE-GESELLSCHAFT m.b.H. und OBERBANK LEASING GESELLSCHAFT m.b.H.

3) Wechselkursänderungen und Umbuchungen

13) Handelsakti
va
31.3.2008 31.12.2007
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere
Börsenotiert 32,9 59,9
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere
Börsenotiert 4,0 9,1
Positive Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten
Währungsbezogene Geschäfte 0,0 0,0
Zinsbezogene Geschäfte 3,1 6,6
Sonstige Geschäfte 0,0 0,0
HANDELSAKTIVA 40,1 75,7
14) Finan
zanlagen
31.3.2008 31.12.2007
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 1.994,9 2.205,8
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 250,2 261,9
Beteiligungen/Anteile
an verbundenen Unternehmen 82,4 83,4
an at Equity bewerteten Unternehmen
- Kreditinstituten 154,3 153,7
- Nicht-Kreditinstituten 239,4 236,8
an sonstigen Beteiligungen
- Kreditinstituten 28,6 28,6
- Nicht-Kreditinstituten 18,0 18,0
F
INANZANLAGEN
2.767,8 2.988,2
a) finanzielle Vermögenswerte FV/PL 293,3 359,2
b) finanzielle Vermögenswerte AfS 1.079,3 1.049,0
c) finanzielle Vermögenswerte HtM 1.001,6 1.189,5
d) Anteile an at Equity Unternehmen 393,7 390,5
F
INANZANLAGEN
2.767,8 2.988,2
15) Immaterielle
Anlage
ver
mögens
werte
31.3.2008 31.12.2007
Sonstiges immaterielles Anlagevermögen 3,5 3,6
Kundenstock 4,5 5,0
IMM
ATERIELLE ANLAGEVERMÖ
GENSWERTE
8,0 8,5
16) Sachanlagen 31.3.2008 31.12.2007
Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien 52,0 48,1
Grundstücke und Gebäude 79,3 78,5
Betriebs- und Geschäftsausstattung 43,4 41,6
Sonstige Sachanlagen 10,0 13,0
SACH
ANLAGEN
184,6 181,1
17) Sonstige
Akti
va
31.3.2008 31.12.2007
Latente Steuerforderungen 27,6 23,0
sonstige Vermögensgegenstände 346,1 192,3
Rechnungsabgrenzungsposten 2,1 0,9
SONSTIGE AKTIVA 375,8 216,3
18) Verbindli
chkeiten
gegenüber
Kreditinstit
uten
31.3.2008 31.12.2007
Verbindlichkeiten gegenüber
inländischen Kreditinstituten 1.999,4 2.204,2
ausländischen Kreditinstituten 1.972,8 1.826,1
V
ERBINDLICH
KEITEN GEGENÜBER KREDITINSTITUTEN
3.972,2 4.030,3
19) Verbindli
chkeiten
gegenüber
Kunden
31.3.2008 31.12.2007
Spareinlagen 3.031,9 2.899,2
Sonstige 4.157,5 4.245,6
V
ERBINDLICH
KEITEN GEGENÜBER KUNDEN
7.189,4 7.144,8
20) Verbrie
fte
Verbindli
chkeiten
31.3.2008 31.12.2007
Begebene Schuldverschreibungen 829,1 818,1
Andere verbriefte Verbindlichkeiten 324,7 316,6
VERBRIEFTE VERBINDLICH
KEITEN
1.153,9 1.134,7
21) Rückstell
ungen
31.3.2008 31.12.2007
Abfertigungs- und Pensionsrückstellungen 214,2 213,4
Jubiläumsgeldrückstellung 8,7 8,7
Rückstellungen für das Kreditgeschäft 88,5 80,4
Sonstige Rückstellungen 10,5 10,5
RÜCKSTELLUNGEN 322,0 312,9
22) Sonstige
Passi
va
31.3.2008 31.12.2007
Handelspassiva 2,3 8,6
Steuerschulden 7,3 3,5
sonstige Verbindlichkeiten 293,9 198,7
Rechnungsabgrenzungsposten 50,2 47,7
SONSTIGE PASSIVA 353,7 258,5
23) Sonstige
Passi
va (Anteil
Handelspassi
va)
31.3.2008 31.12.2007
Währungsbezogene Geschäfte 0,2 0,0
Zinsbezogene Geschäfte 1,8 7,7
Sonstige Geschäfte 0,3 0,9
H
ANDELSPASSIVA
2,3 8,6
24) Nachrangkapital 31.3.2008 31.12.2007
Begebene nachrangige Schuldverschreibungen 10,0 10,1
Ergänzungskapital 560,7 550,0
NACH
RANGKAPITAL
570,6 560,1
25) Eigenkapital 31.3.2008 31.12.2007
Gezeichnetes Kapital 73,6 75,6
Kapitalrücklagen 138,1 142,7
Gewinnrücklagen (inkl. Bilanzgewinn) 648,2 641,0
Unversteuerte Rücklagen 27,5 27,5
Passive Unterschiedsbeträge 1,9 1,9
Anteile in Fremdbesitz 1,3 0,8
EIGENKAPITAL 890,6 889,5
26) Event
ual
verbindli
chkeiten
und
Kreditrisiken
31.3.2008 31.12.2007
Sonstige Eventualverbindlichkeiten 1.400,2 1.451,3
EVENTUALVERBINDLICH
KEITEN
1.400,2 1.451,3
Verbindlichkeiten aus unechten Pensionsgeschäften 0,0 75,0
Sonstige Kreditrisiken (unwiderrufliche Kreditzusagen) 907,1 812,9
KREDITRISIKEN 907,1 887,9

27) Segmentberichterstattung Kerngeschäftsbereiche

Privat Firmen Financial Markets Sonstige Konzern-GuV
1. Qu. 2008
Zinsergebnis 15,7 33,0 21,7 0,0 70,4
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -2,3 -9,2 -4,7 0,0 -16,2
Provisionsergebnis 11,6 14,7 0,0 0,0 26,2
Handelsergebnis 0,0 0,5 1,4 0,0 1,9
Verwaltungsaufwand -20,7 -23,5 -1,2 -5,3 -50,8
Sonstiger betrieblicher Erfolg 0,5 1,1 -4,4 0,1 -2,7
Periodenüberschuss vor Steuern 4,8 16,6 12,7 -5,2 28,9
Ø Kredit- und Marktrisikoäquivalent (BWG) 1.110,4 7.295,2 2.454,0 0,0 10.859,7
Ø zugeordnetes Eigenkapital 90,1 592,2 199,2 0,0 881,6
Return on Equity (RoE) 21,5% 11,2% 25,5% 13,1%
Cost-Income-Ratio 74,5% 47,7% 6,5% 53,0%

informationen aufgrund österreichischen rechts

28) Personal
(quartalsd
urchschnitt
)
31.3.2008 31.12.2007
Angestellte 1.949 1.879
Arbeiter 21 22
GESAMTKAPAZITÄT 1.970 1.901

29) Konzerneigenmittel und bankaufsichtliches Eigenmittelerfordernis

Anrechenbare Eigenmittel gemäß § 24 BWG in Mio. A
Zusammensetzung 31.3.2008 31.12.2007* 31.3.2007*
1. Kernkapital
Grundkapital 75,7 75,7 75,4
eigene Aktien im Bestand -6,9 -0,5 -5,3
Offene Rücklagen 615,0 615,0 567,9
Anteile anderer Gesellschafter 1,3 1,3 0,8
Unterschiedsbetrag aus Kapitalkonsolidierung -0,2 -0,2 2,6
Unterschiedsbetrag aus Equity-Bewertung 36,8 36,9 33,4
Abzug Immaterielle Wirtschaftsgüter -7,3 -7,7 -8,7
SUMM
E Kernkapital
(Tier
I)
714,5 720,5 666,1
Kernkapitalq
uote
7,35% 7,15% 6,95%
2. Ergänzende Eigenmittel (Tier II)
anrechenbare Ergänzungskapital-Anleihen 417,5 429,9 350,3
Neubewertungsreserven (bereits 45% d.st.Res.) 145,7 151,2 143,9
Nachrangige Anleihen (Erg.kap. unter 3 J RLZ) 36,6 37,2 49,2
SUMM
E Erg
änzende
Eigen
mittel
(Tier
II)
599,9 618,3 543,3
3. TIER III
Kapital (seit 1.1.1998)
Ergänzung um volumensmäßig nicht mehr als
TIER II anrechenbare nachrangige Anleihen 2,8 3,6 4,9
SUMM
E TIER III Kapital
2,8 3,6 4,9
4. Abzugsposten
Abzug Anteile an KI/FI über 10% Beteiligung -48,8 -48,8 -48,2
Abzug Anteile an KI/FI bis 10% Beteiligung 0,0 0,0 0,0
EIGENMITTEL INSGESAMT 1.268,3 1.293,6 1.166,2
darunter: Eigenmittel gem. § 23 (14) Z 7 BWG 2,8 3,6 4,9
eigen
mittelq
uote
13,05% 12,83% 12,16%

* Ermittlung unter Anwendung der bis zum 31.12.2007 gültigen Bestimmungen des BWG in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 48/2006

Eigenmittelerfordernisse 31.3.2008 31.12.2007* 31.3.2007*
Kreditrisiko gem. § 22 (2) BWG 776,5 804,8 765,6
Handelsbuch gem. § 22 o Abs. 2 BWG 2,8 3,6 4,9
Operationelles Risiko gem. § 22 k BWG 46,0 0 0
Qualifizierte Beteiligungnen gem. § 29 (4) BWG 0 0 0
eigen
mitteler
fordernis
insgesa
mt
825,2 808,4 750,5
freie
Eigen
mitte
443,1 485,2 395,7
Basis für Ermittlung der Haftrücklage und Quotenberechnung
Bemessungsgrundlage Kreditrisiko - § 22 (2) BWG 9.706,7 10.060,0 9.569,8
Spezifisches Positionsrisiko des Handelsbuches - § 22 o Z 1, 3, 6 BWG 9,2 19,1 20,7
be
mess
ungsgr
undlage
insgesa
mt
9.715,9 10.079,1 9.590,6

* Ermittlung unter Anwendung der bis zum 31.12.2007 gültigen Bestimmungen des BWG in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 48/2006

Finanzkalender

21.08.2008 Ergebnis 1. - 2. Quartal 2008

21.11.2008 Ergebnis 1. - 3. Quartal 2008

Alle Informationen sind auf www.oberbank.at im Bereich Investor Relations elektronisch verfügbar.

Erklärung des Vorstandes gemäss § 87 BörseGesetz

Der Vorstand erklärt, dass

    • der vorliegende verkürzte Abschluss in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) veröffent- lichten und in Kraft befindlichen International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und deren Auslegung durch das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) erstellt worden ist und ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Oberbank Konzerns vermittelt.
    • der Quartalslagebericht ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Oberbank Konzerns unter Anwendung der in den IFRS verankerten Grundsätzen bezüglich Zwischenberichterstattung vermittelt.

In den ersten 3 Monaten des Geschäftsjahres wurden keine Großgeschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen abgeschlossen.

Dieser Zwischenbericht wurde weder einer vollständigen Prüfung noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen.

Linz, am 23. Mai 2008

Der Vorstand

Dr. Franz Gasselsberger, MBA (Vorsitzender) e.h. Dr. Ludwig Andorfer e.h. Mag. Dr. Josef Weissl, MBA e.h.

Hinweise

Die Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der Oberbank beziehen, stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder Risiken in nicht kalkulierter Höhe eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Angaben über Marktanteile beruhen auf den zu Redaktionsschluss letztverfügbaren Daten.

Bei der Summierung von gerundeten Beträgen und bei der Errechnung der Veränderungsraten können geringfügige Differenzen im Vergleich zur Ermittlung aus den nicht gerundeten Rechnungsgrundlagen auftreten.

Impressum

Medieninhaber (Verleger) und Herausgeber: Oberbank AG, 4020 Linz, Hauptplatz 10-11 Internet: www.oberbank.at , E-Mail: [email protected] Redaktion: Sekretariat, Telefon (0732) 78 02-0

Der Oberbank Aktionärs-Report erscheint dreimal pro Jahr.

3 Banken Gruppe im Überblick

Oberbank Konzern BKS Bank Konzern BTV Konzern
1.Qu. 2008 1.Qu. 2007 1.Qu 2008 1. Qu. 2007 1.Qu. 2008 1. Hj. 2007
Erfolgszahlen in Mio. E
Zinsergebnis 70,4 65,7 29,1 24,2 32,3 27,5
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -16,2 -15,9 -4,4 -6,8 -6,1 -7,2
Provisionsergebnis 26,2 26,2 11,3 11,7 11,5 12,7
Verwaltungsaufwand -50,8 -48,1 -20,9 -19,5 -23,1 -22,5
Periodenüberschuss vor Steuern 28,9 28,4 14,3 11,9 13,9 12,9
Periodenüberschuss 26,5 24,9 12,7 10,3 11,9 10,9
Bilanzzahlen in Mio. E 31.3.2008 31.12.2007 31.3.2008 31.12.2007 31.3.2008 31.12.2007
Bilanzsumme 14.452,4 14.330,8 6.087,5 5.752,7 8.490,6 8.053,3
Forderungen an Kunden
nach Risikovorsorge 8.827,7 8.499,2 3.752,6 3.561,6 5.261,6 5.160,0
Primärmittel 8.913,9 8.839,6 3.689,0 3.781,8 6.389,0 6.173,1
hievon Spareinlagen 3.031,9 2.899,2 1.504,8 1.443,7 1.150,4 1.126,9
hievon verbriefte Verbindlichkeiten
inkl. Nachrangkapapital 1.724,5 1.694,8 464,2 451,8 1.272,7 1.283,0
Eigenkapital 890,6 889,5 444,9 450,5 539,3 537,3
Betreute Kundengelder 16.772,8 16,887,3 9.556,2 10.057,9 10.834,9 10.982,1
Eigenmittel nach BWG in Mio. E 31.3.2008 31.12.2007 31.32008 31.12.2007 31.3.2008 31.12.2007
Bemessungsgrundlage 9.715,9 10.079,1 3.807,1 4.039,2 5.296,1 5.586,9
Eigenmittel 1,268,3 1.293,6 404,8 405,1 642,3 662,3
hievon Kernkapital (Tier I) 714,5 720,5 235,7 235,9 384,3 394,0
Eigenmittelüberschuss 443,1 485,2 79,0 82,0 199,3 215,4
Kernkapitalquote in % 7,35 7,15 6,19 5,84 7,26 7,05
Gesamtkapitalquote in % 13,05 12,83 10,63 10,03 11,76 11,85
Unternehmenskennzahlen in % 1.Qu. 2008 2007 1.Qu. 2008 2007 1.Qu. 2008 2007
Return on Equity vor Steuern
(Eigenkapitalrendite) 13,12 13,21 12,00 13,74 10,49 11,44
Return on Equity nach Steuern 12,03 11,99 10,50 11,71 8,98 10,15
Cost-Income-Ratio
(Aufwand/Ertrag-Koeffizient) 52,97 52,80 50,10 52,63 53,00 51,10
Risk-Earning-Ratio
(Kreditrisiko/Zinsergebnis) 22,94 24,76 14,99 17,70 18,88 23,70
Ressourcen 1.Qu. 2008 2007 1.Qu. 2008 2007 1.Qu. 2008 2007
Durchschnittlich
gewichteter Mitarbeiterstand 1.949 1.879 851 803 869 849
Anzahl der Geschäftsstellen 126 126 52 51 43 42

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