Quarterly Report • Aug 25, 2008
Quarterly Report
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www.oberbank.at
Halbjahresfinanzbericht 2008
| Erfolgszahlen in Mio. E | 1. Hj. 2008 | +/- | 1. Hj. 2007 |
|---|---|---|---|
| Zinsergebnis | 139,7 | 4,9% | 133,2 |
| Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | -31,3 | -6,0% | -33,3 |
| Provisionsergebnis | 49,1 | -5,2% | 51,8 |
| Verwaltungsaufwand | -102,4 | 4,7% | -97,8 |
| Betriebsergebnis | 87,9 | -2,5% | 90,1 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 57,8 | 3,0% | 56,2 |
| Konzernperiodenüberschuss | 52,7 | 5,7% | 49,8 |
| Bilanzzahlen in Mio. E | 30.6.2008 | +/- | 31.12.2007 |
| Bilanzsumme | 14.835,4 | 3,5% | 14.330,8 |
| Forderungen an Kunden nach Risikovorsorgen | 9.106,1 | 7,1% | 8.499,2 |
| Primärmittel | 9.187,1 | 3,9% | 8.839,6 |
| hievon Spareinlagen | 3.066,0 | 5,8% | 2.899,2 |
| hievon verbriefte Verbindlichkeiten inkl. Nachrangkapital | 1.741,3 | 2,7% | 1.694,8 |
| Eigenkapital | 901,1 | 1,3% | 889,5 |
| Betreute Kundengelder | 16.833,5 | -0,3% | 16.887,3 |
| Eigenmittel nach BWG in Mio. E | 30.6.2008 | +/- | 31.12.2007 |
| Bemessungsgrundlage | 9.823,3 | -2,5% | 10.079,1 |
| Eigenmittel | 1.354,6 | 4,7% | 1.293,6 |
| hievon Kernkapital (Tier I) | 720,8 | 0,1% | 720,5 |
| Eigenmittelüberschuss | 520,8 | 7,3% | 485,2 |
| Kernkapitalquote in % | 7,34 | 0,19%-P. | 7,15 |
| Gesamtkapitalquote in % | 13,79 | 0,96%-P. | 12,83 |
| Unternehmenskennzahlen in % | 1. Hj. 2008 | +/- | 1. Hj. 2007 |
| Return on Equity vor Steuern (Eigenkapitalrendite) | 13,06 | -0,28%-P. | 13,34 |
| Return on Equity nach Steuern | 11,90 | 0,06%-P. | 11,84 |
| Cost-Income-Ratio (Kosten-Ertrag-Relation) | 53,46 | 1,23%-P. | 52,23 |
| Risk-Earning-Ratio (Kreditrisiko/Zinsergebnis) | 22,42 | -2,60%-P. | 25,02 |
| Ressourcen | 1. Hj. 2008 | +/- | 1. Hj. 2007 |
| Durchschnittlich gewichteter Mitarbeiterstand | 1.983 | 117 | 1.866 |
| Anzahl der Geschäftsstellen | 126 | 8 | 118 |
Im Juni 2008 gab die UniCredit öffentlich bekannt, sich von ihren Minderheitsbeteiligungen an der Oberbank AG (indirekt 32,90%) sowie an den beiden anderen Instituten der 3 Banken Gruppe zurückziehen zu wollen. Die UniCredit plant, eine Evaluierung bei strategischen Investoren und Finanzinvestoren sowohl in Österreich als auch im Ausland durchzuführen, bevor eine verbindliche Entscheidung für den Start des Verkaufsprozesses erfolgt. Die Oberbank AG sowie die beiden Schwesterbanken sind in den Abgabevorgang eingebunden.
Der Vorstand der Oberbank AG war von diesen Überlegungen nicht überrascht und steht einem potenziellen Aktionärswechsel grundsätzlich positiv gegenüber. Das Wichtigste dabei ist, dass die Selbstständigkeit und Unabhängigkeit der Oberbank sowie der 3 Banken Gruppe gewahrt bleiben.
Die Schwesterbanken BKS und BTV sowie Wüstenrot haben als Kernaktionäre der Oberbank eine Syndikatsvereinbarung mit dem Zweck abgeschlossen, die Eigenständigkeit der Oberbank zu erhalten. Des Weiteren haben andere Aktionäre wie beispielsweise Generali oder die Mitarbeitergenossenschaft das klare Bekenntnis abgegeben, ihre Oberbank-Aktien dauerhaft zu halten. Das heißt, dass das bewährte Modell einer unabhängigen Regionalbank von der Oberbank auch im Falle einer geänderten Eigentümerstruktur fortgesetzt wird.
Nach dem ausgezeichneten Verlauf des letzten Geschäftsjahres, in dem wir trotz eines schwieriger gewordenen Umfeldes wieder ein Rekordergebnis erzielt haben, können wir Ihnen auch für das erste Halbjahr 2008 eine erfreuliche Entwicklung präsentieren. Beim Periodenüberschuss vor Steuern konnten wir im Vergleich zum ausgezeichneten ersten Halbjahr 2007 einen weiteren leichten Anstieg
um € 1,7 Mio. bzw. 3,0% auf € 57,8 Mio. erzielen, beim Periodenüberschuss nach Steuern um € 2,9 Mio. bzw. 5,7% auf € 52,7 Mio.
Beim Kreditvolumen setzten wir im Jahresabstand unser Wachstum fort und steigerten unsere Kundenforderungen um 6,5% auf € 9.311,7 Mio. Unseren Liquiditätspolster, die Primäreinlagen, erhöhten wir um 10,3% auf € 9.187,1 Mio.
Für das Gesamtjahr 2008 erwarten wir beim Zinsergebnis einen weiteren Zuwachs, der vom Kreditgeschäft getragen ist. Im Provisionsgeschäft wird die herausragende Entwicklung des Vorjahres nicht zu wiederholen sein, das rückläufige Ergebnis im Wertpapierbereich kann mit der sehr guten Entwicklung in den anderen Sparten nicht ganz kompensiert werden.
Aufgrund dieser Annahmen rechnen wir insgesamt mit einem Ergebnis, das den Vorjahreswert erreichen oder leicht übertreffen wird. Damit können wir den Rücklagen weiterhin nennenswerte Beträge zuführen und unsere Expansion mit der Eröffnung von acht neuen Filialen konsequent fortsetzen.
Generaldirektor Dr. Franz Gasselsberger, MBA 3
AUSGEZEICHNETE ENTWICKLUNG IM ERSTEN HALBJAHR 2008
Ergebnis pro Aktie von E 11,17 auf E 11,77 gesteigert 6,3% Kursplus im Jahresabstand
Beide Oberbank-Aktien entwickelten sich angesichts des schwierigen Börseumfeldes im ersten Halbjahr 2008 erfreulich. Der Wert der Stammaktie betrug Ende Juni E 143,00 (+ 6,3% im Jahresabstand), die Vorzugsaktie lag bei E 122,50 (- 1,6%). Die Marktkapitalisierung betrug zum 30.6.2008 E 1.270,8 Mio., das bedeutet einen Zuwachs um 6,3% im Vergleich zum 30.6. des Vorjahres.
Das annualisierte IFRS-Ergebnis je Aktie verbesserte sich gegenüber dem ersten Halbjahr 2007 von E 11,17 auf E 11,77. Das Kurs/Gewinn-Verhältnis der Stammaktie betrug damit zum 30.6.2008 12,15, jenes der Vorzugsaktie 10,41 nach 12,05 bzw. 11,15 zum 30.6.2007.
Die gute Entwicklung der Oberbank-Aktie in einer Periode, die allgemein von sinkenden Kursen und schwindendem Vertrauen der Anleger gekennzeichnet ist, beweist die Richtigkeit unserer auf Nachhaltigkeit und eine stabile Ertragslage ausgerichteten Geschäftspolitik. Der kontinuierliche Wertzuwachs unserer Aktie spiegelt die Entwicklung der gesamten Oberbank wider, die im Interesse der Aktionäre, Kunden und Mitarbeiter auf überraschungsfreie Ergebnisse und ein Wachstum aus eigener Kraft setzt.
Überschuss nach Steuern +5,7% Acht neue Filialen seit Mitte 2007
Im ersten Halbjahr 2008 setzte der Oberbank-Konzern seine erfreuliche Ertragsentwicklung fort. Der Periodenüberschuss vor Steuern konnte im Vergleich zum ersten Halbjahr 2007 um € 1,7 Mio. auf € 57,8 Mio. gesteigert werden, das entspricht einem Zuwachs um 3,0%. Der Periodenüberschuss nach Steuern ist um 5,7% oder € 2,9 Mio. auf € 52,7 Mio. angestiegen.
Das Zinsergebnis wuchs im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,9% oder € 6,5 Mio. auf € 139,7 Mio.
Diese Zunahme ist auf die erfreuliche Entwicklung im Kreditgeschäft zurückzuführen, wo uns eine Ausweitung sowohl des Geschäftsvolumens als auch der zuletzt anhaltend rückläufigen Margen gelungen ist. Die Erträge aus unseren at-Equity-Beteiligungen waren hingegen im Vergleich zum ersten Halbjahr 2007 rückläufig.
Das Provisionsergebnis konnte im selben Zeitraum mit € 49,1 Mio. nicht auf Vorjahresniveau gehalten werden. Grund dafür sind die allgemein bekannten Probleme an den internationalen Börsen, die zu einem Rückgang der Wertpapierprovisionen geführt haben. Zuwächse bei den Provisionen aus dem Zahlungsverkehr, dem Devisen-, Sorten- und Edelmetallgeschäft und dem Kreditgeschäft haben diesen Rückgang nicht zur Gänze kompensiert.
Der Verwaltungsaufwand stieg trotz der fortgesetzten Expansion (acht Zweigstellen mehr als
Erfreuliche Entwicklung im schwierigen Umfeld
Zuwachs beim Periodenüberschuss vom Kreditgeschäft getragen
zum 30.6.2007) nur mäßig um 4,7% auf € 102,4 Mio. an. Der Anstieg ist sowohl auf einen erhöhten Personalaufwand (+ 2,8%) als auch auf eine Zunahme des Sachaufwandes (+ 6,1%) zurückzuführen.
Im ersten Halbjahr 2008 haben wir bei den maßgeblichen Unternehmenskennzahlen wieder sehr gute Werte erzielt.
Trotz des Anstiegs des Eigenkapitals um 4,3% auf € 901,1 Mio. konnte der RoE vor Steuern mit 13,06% (nach 13,34% im Vergleichszeitraum 1.1.-30.6.2007) auf erfreulich hohem Niveau gehalten werden, der RoE nach Steuern stieg sogar von 11,84% auf 11,90% leicht an. Die Costincome-ratio lag mit 53,46% weiterhin deutlich besser als der Durchschnittswert aller österreichischen Banken (rund 62%).
Unsere hervorragende Eigenmittelausstattung führte im Jahresabstand zu einem weiteren Ansteigen der Eigenmittelquote von 12,10% auf 13,79% und der Kernkapitalquote von 6,63% auf 7,34%.
Weiterer Anstieg der Eigenmittel- und Kernkapitalquote!
| Kennzahlen der Oberbank-Aktien | 1.Hj. 2008 | 1.Hj. 2007 |
|---|---|---|
| Anzahl Stamm-Stückaktien | 8.030.000 | 7.960.000 |
| Anzahl Vorzugs-Stückaktien | 1.000.000 | 1.000.000 |
| Höchstkurs Stamm-/Vorzugsaktie in E | 149,00/131,70 | 134,55/126,00 |
| Tiefstkurs Stamm-/Vorzugsaktie in E | 139,50/117,20 | 105,30/90,50 |
| Schlusskurs Stamm-/Vorzugsaktie in E | 143,00/122,50 | 134,55/124,50 |
| Marktkapitalisierung in Mio. E | 1.270,8 | 1.195,5 |
| IFRS-Ergebnis pro Aktie in E annualisiert |
11,77 | 11,17 |
| Kurs-/Gewinn-Verhältnis Stammaktie | 12,15 | 12,05 |
| Kurs-/Gewinn-Verhältnis Vorzugsaktie | 10,41 | 11,15 |
| Segment Firmenkunde n |
||||
|---|---|---|---|---|
| Beträge in Mio. E | 1. Hj. 2008 | 1. Hj. 2007 +/- absolut | +/- % | |
| Zinsergebnis | 65,7 | 56,4 | 9,4 | 16,6 |
| Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | -16,4 | -20,3 | -3,9 | -19,2 |
| Provisionsergebnis | 27,6 | 26,0 | 1,6 | 6,0 |
| Handelsergebnis | 0,2 | 1,3 | -1,1 | -84,6 |
| Verwaltungsaufwand | -47,6 | -42,4 | 5,2 | 12,3 |
| Sonstiger betrieblicher Erfolg | 2,4 | 0,9 | 1,5 | >100,0 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 32,0 | 21,9 | 10,1 | 46,2 |
| Ø Kredit- und Marktrisikoäquivalent (BWG) | 7.258,5 | 6.959,0 | 299,4 | 4,3 |
| Ø zugeordnetes Eigenkapital | 565,5 | 531,2 | 34,2 | 6,4 |
| Return on Equity (RoE) | 11,3% | 8,2% | 3,1%-P. | |
| Cost-Income-Ratio | 49,6% | 50,1% | -0,5%-P. |
Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2007 ergab sich hauptsächlich aufgrund des gestiegenen Kreditvolumens an Firmenkunden eine Steigerung des Zinsergebnisses um € 9,4 Mio. auf € 65,7 Mio. Die Risikovorsorgen im Kreditgeschäft verzeichneten wegen der geringeren Dotierung der Pauschalwertberichtigung gemäß IAS 39 einen Rückgang von € 3,9 Mio. auf € 16,4 Mio.
Beim Provisionsergebnis konnten wir einen Zuwachs um € 1,6 Mio. bzw. 6% auf € 27,6 Mio. verzeichnen. Dies lässt sich auf die Ergebnisse im Zahlungsverkehr sowie auf die guten Devisenkursspannen zurückführen.
Der sonstige betriebliche Erfolg stieg um € 1,5 Mio. auf € 2,4 Mio. an.
Die Steigerung des Verwaltungsaufwandes um € 5,2 Mio. auf € 47,6 Mio. ist im Wesentlichen auf die Expansionsprojekte zurückzuführen. Aufgrund dieser Entwicklung betrugen der Personalaufwand € 32,0 Mio., der Sachaufwand € 11,1 Mio. und die Abschreibungen € 4,5 Mio.
Diese Entwicklung im Segment Firmenkunden führte zu einem um € 10,1 Mio. oder 46,2% höheren Periodenüberschuss vor Steuern von € 32,0 Mio. Der RoE stieg um 3,1%-Punkte auf 11,3% und die Cost-income-ratio lag bei 49,6% nach 50,1% im Vergleichszeitraum des letzten Jahres.
Im ersten Halbjahr 2008 setzte sich der positive Trend bei den Neukunden fort. In diesem Zeitraum konnten rund 3.000 neue Firmenkunden gewonnen werden, wobei mehr als die Hälfte dieses Zuwachses aus unseren Regionen außerhalb Österreichs kommt. Die Oberbank betreut derzeit insgesamt 37.000 Firmenkunden.
Trotz der geänderten Rahmenbedingungen und steigender Kreditzinsen stieg das bilanzwirksame Kreditvolumen an Firmenkunden im Jahresvergleich gegenüber dem 30.6.2007 um 6,0% oder E 410,8 Mio. auf E 7,3 Mrd. an. Diese Steigerung ist ein Zeichen dafür, dass sich unsere Kernzielgruppen Industrie und Mittelstand weiterhin gut entwickelt haben.
Inklusive der nicht bilanzwirksamen Finanzierungen stieg das Finanzierungsvolumen sogar um 9,9% oder E 778,9 Mio. auf E 8,7 Mrd. an.
| Kommerzkredite | Kommerzkredite | Zuwachs im Jahresabstand | Zuwachs im Jahresabstand |
|---|---|---|---|
| Stand 30.6.2008 | Stand 30.6.2007 | absolut | in % |
| 7.290,0 Mio. | 6.879,2 Mio. | 410,8 Mio. | 6,0 |
Das anspruchsvolle Zinsumfeld bremste im zweiten Quartal 2008 das stetige Wachstum der Oberbank bei den Exportfinanzierungsverfahren der Oesterreichischen Kontrollbank AG bzw. der Österreichischen Exportfonds GmbH. Die Oberbank konnte jedoch die Ausnützungen im Halbjahresvergleich halten und so war es möglich, die Marktanteile von in Summe über 10% in diesen Verfahren zu verteidigen bzw. zu steigern! Darüber hinaus wurden potenzielle Risiken an den freien Markt zurückgegeben bzw. Risiken durch Haftungsübernahmen der Förderstellen ausgelagert.
Die Beratungskompetenz der Oberbank-Firmenkundenberater wird durch Spezialausbildungs-Workshops, die seit Anfang des Jahres durchgeführt werden, weiter gesteigert. Dieses Spezial-Know-how sorgt bereits jetzt für eine Verbreiterung der Kundenbasis.
Trotz der verhaltenen Investitionsbereitschaft der österreichischen Industrie- und Gewerbebetriebe - im ersten Halbjahr 2008 wurden weniger Investitionen mit niedrigeren Projektsummen realisiert bzw. begonnen - konnte das Obligo der Förderkredite im ersten Halbjahr 2008 im Vergleich zum 30.6.2007 nochmals um 14% gesteigert werden, die gesamte Investitionsfinanzierung noch stärker um 19%.
| Investitionsfinanzierung Investitionsfinanzierung Zuwachs im Jahresabstand Zuwachs im Jahresabstand | |||
|---|---|---|---|
| Stand 30.6.2008 | Stand 30.6.2007 | absolut | in % |
| 5.224,0 Mio. | 4.382,2 Mio. | 841,8 Mio. | 19,2 |
Im Bereich der für die produzierende Wirtschaft so wichtigen ERP-Förderkredite (Fixzinsfinanzierungen ab 1,75% p.a. fix mit ergänzenden Zuschüssen) konnte das Obligo im Vergleichszeitraum sogar um 26% erhöht werden. Dies spiegelt sich auch in den österreichweiten Marktanteilen der für Oberbank-Kunden bewilligten ERP-Kredite von 22% wider.
Mit 211 bearbeiteten Förderprojekten konnte der Rekordwert des Vorjahres trotz der rückläufigen Investitionstätigkeit wieder erreicht werden.
Parallel dazu wurde ein Großteil der Ende 2007 für die Oberbank bewilligten Refinanzierungslinien der Europäischen Investitionsbank (EIB) für die Finanzierung bzw. fördertechnische Ausfinanzierung von Expansions- und Innovationsprojekten österreichischer Klein- und Mittelbetriebe bereits vergeben.
Die Leasing-Kundenforderungen stiegen vom ersten auf das zweite Quartal 2008 um 7,1% auf € 1.122,6 Mio. Gegenüber dem ersten Halbjahr des Vorjahres ist dies eine Steigerung um 34,5%.
Das Neugeschäftsvolumen stieg gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahrs um 60% auf € 283,3 Mio. Von diesem Volumen entfielen bereits € 155,3 Mio. oder rund 55% auf unsere Leasingmärkte Bayern, Tschechien, Ungarn und die Slowakei.
Strukturierte Finanzierungen gewinnen in der Oberbank zunehmend an Bedeutung. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2007 stiegen 2008 die Oberbank-internen Anfragen um 183% und Anfragen externen Partner um 200% - und dies trotz leicht verhaltener Investitionsbereitschaft der österreichischen Wirtschaft.
Mehr als die Hälfte der bearbeiteten Kundenanfragen beschäftigen sich mit den Themen Akquisitions-, Expansions- und Projektfinanzierungen. In diesen Bereichen ist vor allem der Mix der unterschiedlichen Finanzierungsinstrumente von großer Bedeutung. Neben den klassischen Bankkrediten werden auch alternative Finanzierungsformen, wie vor allem Factoring, Corporate Bonds, Private Equity und Mezzaninkapital, in die Finanzierungsvorschläge eingearbeitet, um für die Oberbank-Kunden eine optimale Finanzierungsstruktur anzubieten.
Trotz des schwierigen Kapitalmarktumfelds, ausgelöst durch die Subprime-Krise in den USA und die befürchteten Auswirkungen auf die Investitionstätigkeit der Unternehmen (bedingt durch restriktivere Kreditvergaben der Banken), war der Oberbank Opportunity Fonds im ersten Halbjahr 2008 im Vergleich zum ersten Halbjahr 2007 mit mehr Anfragen konfrontiert.
Das gegenwärtige Marktumfeld bietet attraktive Möglichkeiten sowohl für Private Equity als auch für Mezzaninkapitalfinanzierungen. Die Suche nach Eigenkapital und eigenkapitalähnlichen Produkten gewinnt als wesentlicher Finanzierungsbestandteil immer mehr an Bedeutung. Der Oberbank Opportunity Fonds kann mit der Bereitstellung von Eigen- und Mezzaninkapital individuelle Lösungen für die optimale Finanzierungsstruktur bereitstellen.
Trotz der wesentlich erhöhten OeKB-Finanzierungszinssätze blieben die Anfragen an unser Haus bezüglich Finanzierung, Absicherung und Förderung von Auslandsinvestitionen auf dem Vorjahresniveau. Daraus ist erkennbar, dass sich die österreichischen Investoren nach wie vor auf die jungen EU-Mitgliedsstaaten Rumänien und Bulgarien sowie die BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China) konzentrieren.
Fünf Länder - eine Bank! Auch im Dokumenten- und Garantiegeschäft vertrauen immer mehr Kunden aus Bayern, Tschechien, Ungarn und der Slowakei auf unsere Betreuungs- und Abwicklungsqualität. Besonders erfreulich ist die Entwicklung in Bayern, im Vergleich zum Vorjahr stieg das Volumen im ersten Halbjahr 2008 um das Fünffache! Der positive Trend setzte sich auch insgesamt fort, der Ergebniszuwachs blieb mit 20% stabil.
Große Währungsbewegungen, angeführt vom steigenden EUR/USD-Kurs, führten zu großem Interesse an Absicherungsstrategien, speziell für Exporteure in den Dollarraum. Viele Direktkunden nutzen das Know-how der Oberbank und die Palette an modernen Instrumenten zur Optimierung ihrer Positionen. Devisenoptionen gehören inzwischen zum Standardrepertoire in der Absicherung und werden individuell eingesetzt.
Im Rahmen von SEPA – der Single Euro Payments Area – wurde bereits in den ersten Monaten des Jahres die neue SEPA-Überweisung implementiert – die Oberbank ist somit SEPA-fit. Als zweiten Schritt wurde allen Vorbereitungen für die neue Zahlungsanweisung, der beleghaften Variante der SEPA-Überweisung, zeitgerecht abgeschlossen. Mit der SEPA-Überweisung werden die Bankdaten IBAN und BIC zum Standard im inländischen und europäischen Zahlungsverkehr. Die SEPA-Überweisung wird mittelfrisitg bestehende Zahlungsverkehrsprodukte ablösen.
Sicherheit durch Absicherungsinstrumente
Die Oberbank Payment Area bietet Zahlungsverkehrs- und Cash Management Dienstleistungen aus einer Hand, grenzübergreifend für vier Länder.
Das einzigartige eigene Filialnetz der Oberbank in Österreich, Deutschland, Tschechien und Ungarn ermöglicht den Kunden schnellen und günstigen grenzübergreifenden Zahlungsverkehr. Von diesem umfangreichen und kundenfreundlichen Leistungsbündel profitieren sowohl Firmenkunden als auch Private.
Mit unserer modernen Electronic Banking Software haben unsere Kunden jederzeit Zugriff auf alle Girokonten und Zugang zu länderspezifischen Produkten wie z.B. den jeweiligen nationalen Lastschriftverfahren aller vier Länder.
xTAN (extended TAN) ist die neue Oberbank-Lösung im eBanking für die einfache und sichere Freigabe von Online-Transaktionen. Mittels SMS werden neben der Transaktionsnummer (xTAN) auch Auftragsdaten an ein vom Kunden angegebenes Mobiltelefon geschickt. Die Besonderheit liegt darin, dass die Auftragsdaten durch den Kunden vor Auftragserteilung nochmals geprüft werden können. Das Verfahren sorgt daher für maximale Sicherheit im Online-Banking, die Verwendung von TAN Listen gehört damit der Vergangenheit an.
Im Geschäftsbereich Ungarn wird eBanking nun auch in zwei Versionen angeboten. Mit eBanking "private" bzw. "business" werden sowohl die Bedürfnisse unserer ungarischen Privat- als auch Firmenkunden erfüllt. Ebenfalls abgeschlossen wurde die erste Phase des eBanking Relaunches in Tschechien.
| Segment Priva tkunde n |
||||
|---|---|---|---|---|
| Beträge in Mio. E | 1. Hj. 2008 | 1. Hj. 2007 +/- absolut | +/- % | |
| Zinsergebnis | 32,7 | 30,8 | 1,9 | 6,2 |
| Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | -5,7 | -4,7 | -1,0 | 21,8 |
| Provisionsergebnis | 21,5 | 25,8 | -4,3 | -16,5 |
| Handelsergebnis | 0,0 | 0,0 | 0,0 | |
| Verwaltungsaufwand | -41,0 | -39,0 | -2,0 | 5,2 |
| Sonstiger betrieblicher Erfolg | 1,2 | 1,2 | -0,0 | -0,8 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 8,8 | 14,1 | -5,4 | -38,1 |
| Ø Kredit- und Marktrisikoäquivalent (BWG) | 1.136,9 | 1.200,0 | -63,1 | -5,3 |
| Ø zugeordnetes Eigenkapital | 88,6 | 91,6 | -3,0 | -3,3 |
| Return on Equity (RoE) | 19,8% | 30,9% | -11,1%-P. | |
| Cost-Income-Ratio | 74,0% | 67,5% | 6,5%-P. |
Das Zinsergebnis konnte um 6,2% oder € 1,9 Mio. auf € 32,7 Mio. gesteigert werden. Die Risikovorsorgen im Kreditgeschäft stiegen vor allem wegen der höheren erwarteten Dotierung von Risikovorsorgen bei Privatkrediten um € 1,0 Mio. auf € 5,7 Mio.
Beim Provisionsergebnis (- € 4,3 Mio. auf € 21,5 Mio.) konnte der Rückgang im Wertpapiergeschäft von den Zuwächsen im Kreditgeschäft und im Zahlungsverkehr nicht zur Gänze kompensiert werden. Der Verwaltungsaufwand erhöhte sich um € 2,0 Mio. auf € 41,0 Mio.
Diese Entwicklung führte zu einer Verminderung des Periodenüberschusses vor Steuern um € 5,4 Mio. auf € 8,8 Mio., wodurch der RoE um 11,1%-Punkte auf 19,8% zurückging und die Cost-income-ratio um 6,5%-Punkte auf 74,0% anstieg.
Im Privatkundengeschäft spiegelt sich die Wachstumsstrategie der Oberbank wider. Per 30.6.2008 werden knapp 275.000 Privatkunden in den in- und ausländischen Geschäftsbereichen betreut, 15.500 Privatkunden konnten seit Mitte 2007 neu gewonnen werden!
Der Bestand an Privatkonten hat im 12-Monats-Abstand um 5.202 Stück zugenommen und liegt per 30.6.2008 bei 157.270 Stück. Die Wachstumsmärkte Wien, Niederösterreich, Bayern, Tschechien und Ungarn haben maßgeblich zu diesem Zuwachs beigetragen.
| Privatkontoanzahl | Privatkontoanzahl | Zuwachs im Jahresabstand | Zuwachs im Jahresabstand |
|---|---|---|---|
| Stand 30.6.2008 | Stand 30.6.2007 | absolut | in % |
| 157.270 | 152.068 | 5.202 Stück | 3,4 |
Bei den Privatkrediten (inkl. Konto) wurde gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres ein Zuwachs um € 191 Mio. oder 11,3% auf € 1.888 Mio. erzielt.
Bei den Euro-Wohnbaukrediten an Privatkunden war eine erfreuliche Steigerung um 14,7% auf € 810 Mio. zu verzeichnen. Der Bestand an Fremdwährungskrediten ist im Jahresvergleich um 11,9% auf € 675 Mio. ebenfalls deutlich gestiegen.
| Privatkredite | Privatkredite | Zuwachs im Jahresabstand | Zuwachs im Jahresabstand |
|---|---|---|---|
| Stand 30.6.2008 | Stand 30.6.2007 | absolut | in % |
| 1.888 Mio. | 1.697 Mio. | 191 Mio. | 11,3 |
Die Turbulenzen an den Finanzmärkten und das daraus resultierende Sicherheitsbedürfnis der Anleger haben die Entwicklung der Spareinlagen unserer Privatkunden auch im ersten Halbjahr 2008 wesentlich beeinflusst und zu einem weiteren überdurchschnittlichen Wachstum geführt.
Zum 30.6.2008 betrug das Volumen der Spareinlagen € 3.066,0 Mio., das entspricht einem Zuwachs um € 166,8 Mio. oder 5,8% seit Jahresanfang bzw. um € 302,1 Mio. oder 10,9% im Jahresabstand. Dieser erfreuliche Zuwachs ist in erster Linie auf um 20,6% oder € 243,8 Mio. höhere Volumina bei den Kapitalsparbüchern zurückzuführen.
Neben dem klassischen Sparbuch erfreuen sich auch alle anderen Anlageformen nach wie vor großer Beliebtheit. Insgesamt beliefen sich die betreuten Kundengelder, das sind die Primäreinlagen und das Depotvolumen unserer Kunden, per 30.6.2008 auf € 16,8 Mrd. Vom Gesamtvolumen entfallen € 9,2 Mrd. auf Primärmittel und € 7,6 Mrd. auf das Depotvolumen der Kunden.
Anstieg um 10,9% auf € 3.066 Mio.
An der New Yorker Börse registrierte man den schlechtesten Juni seit über 70 Jahren. Dieses äußerst schwierige Marktumfeld im zweiten Quartal beeinflusste auch das Wertpapiergeschäft der Oberbank, die zum Teil deutlichen Kursrückgänge an den internationalen Börsen, insbesondere auch am Wiener Markt, reduzierten die Nachfrage nach Aktien.
Auffallend für die erste Jahreshälfte und insbesondere für das zweite Quartal ist, dass mit Ausnahme von Rohstoffen und Gold alle Anlageklassen (Anleihen, Aktien, Immobilien, Hedgefunds) gleichermaßen enttäuschende Erträge brachten.
Diese Entwicklung führte dazu, dass zum ersten Mal seit dem ersten Halbjahr 2003 die Provisionen im Wertpapiergeschäft rückgläufig waren (- 21,9% im Vergleich zum ersten Halbjahr 2007).
Durch die Zinsanstiege kam es zu Kursrückgängen bei Anleihen sowohl im kurzen als auch im längeren Laufzeitbereich. Umgekehrt wurde dadurch das Zinsniveau für die Investoren deutlich attraktiver, die 5%-Marke im zweijährigen Laufzeitbereich wurde erstmals seit vielen Jahren wieder erreicht.
Sehr attraktiv und gut nachgefragt sind nach wie vor alle Geldmarktfloater mit 3-Monats-Euribor-Bindung. Die Emissionstätigkeit der Oberbank zeigte in diesem Marktumfeld eine sehr gute Volumensentwicklung: in Summe konnten wir im ersten Halbjahr 2008 € 189 Mio. an Emissionen platzieren!
Im Juni 2008 kam die erste Hybridkapitalanleihe der Oberbank zur Ausgabe, das gesamte Emissionsvolumen von € 30 Mio. konnte breit platziert werden. Mit diesem neuen Baustein im Emissionssortiment der Oberbank wurde, entgegen dem allgemeinen Trend, eine weitere Stärkung der Kernkapitalquote der Oberbank erreicht.
Die Mittelabflüsse aus österreichischen Investmentfonds hielten auch im zweiten Quartal 2008 unvermindert an. Kumuliert resultierte daraus der stärkste Rückgang an Fondsvolumina der österreichischen Investmentfondsgesellschaften seit beinahe 30 Jahren.
Die 3 Banken Generali KAG konnte sich in diesem Umfeld deutlich besser behaupten als der Gesamtmarkt, der um 10,3% schrumpfte. Das gesamte in der 3 Banken Generali KAG betreute Fondsvolumen liegt per 30.6.2008 bei € 5,0 Mrd.
Der Grund für die vergleichweise Entwicklung sind sicherlich unsere Produktinnovationen mit Wertsicherungsgrenzen und einer breiten Streuung der Anlageklassen. Besonders hervorzuheben ist der Absolute Return-Mix, ein Fonds mit klar technisch basiertem Ansatz, bei dem die Aktien zur Gänze bereits in der dritten Jännerwoche 2008 verkauft wurden. Auch die Aktienfonds mit Sicherungskonzepten wie der Protect Plus und der neue Trends & Safety konnten im zweiten Quartal überzeugen und erreichten beide ein Plus. Andererseits wurden die Volumina in klassischen Aktienfonds schon während der letzten beiden Jahre deutlich reduziert.
Das gesamte erste Halbjahr 2008 war im Private Banking von Mittelzuflüssen geprägt. Einer der Gründe für diese positive Entwicklung ist die erhöhte Anzahl an hervorragend qualifizierten Private Banking-Beratern.
Die Dienstleistungen individuelles Portfoliomanagement und Brokerage erfreuen sich einer stabilen Nachfrage. Es ist auch wieder gelungen, neue Mandate für Großanlegerfonds zu generieren.
Um unsere Position im Private Banking noch weiter zu stärken wurde ein strategisches Projekt mit der Zielsetzung aufgesetzt, auch den höchsten Ansprüchen dieser Kundengruppe noch besser gerecht zu werden.
Im ersten Halbjahr 2008 ist die Oberbank-Bausparproduktion mit 5.163 Abschlüssen im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 2,7% gestiegen. Ein Grund für die erfreuliche Entwicklung ist – analog zum Bereich der Spareinlagen – die unsichere Situation an den internationalen Finanzmärkten, die unsere Kunden verstärkt in die klassischen Sparformen gehen lässt.
Im ersten Halbjahr 2008 hat sich das Geschäft mit Lebensversicherungen gut entwickelt. Bei Kapitalversicherungen konnten in diesem Zeitraum 1.750 Stück mit einer Prämiensumme von € 22,6 Mio. abgeschlossen werden, was einer Steigerung von 4,9% im Vergleich zum Vorjahr entspricht.
Besonders erfolgreich war der Verkauf von Einmalerlägen. Hier konnte die Prämiensumme gegenüber dem Vorjahr um 83,9% gesteigert werden.
Bei der Risikoversicherung ging die Produktion zum Vorjahr um 6,2% zurück. Durch Verkaufsinitiativen im zweiten Halbjahr sollte der Rückgang aber kompensiert werden können.
Im Segment Financial Markets wird das Ergebnis der Beteiligungen, der Handelstätigkeit, das Zinsergebnis aus dem Überhang der unverzinslichen Passiva sowie der Fristentransformation dargestellt.
| +/- % | |||
|---|---|---|---|
| 41,2 | 46,0 | -4,8 | -10,4 |
| -9,2 | -8,4 | -0,9 | 10,4 |
| 0,0 | 0,0 | 0,0 | |
| 1,3 | 1,7 | -0,4 | -24,9 |
| -2,3 | -1,9 | -0,4 | 18,7 |
| -2,6 | -3,0 | 0,4 | -13,6 |
| 28,4 | 34,5 | -6,1 | -17,5 |
| 2.975,5 | 2.866,4 | 109,1 | 3,8 |
| 231,8 | 218,8 | 13,0 | 5,9 |
| 24,5% | 31,5% | -7,0%-P. | |
| 5,7% | 4,3% | 1,4%-P. | |
| 1. Hj. 2008 | 1. Hj. 2007 +/- absolut |
Das Zinsergebnis im Segment Financial Markets war um € 4,8 Mio. auf € 41,2 Mio. rückläufig. Die Erhöhung der Risikovorsorgen um € 0,9 Mio. auf € 9,2 Mio. basiert auf einer höheren erwarteten Dotierung der Alpenländische Garantie-Gesellschaft m.b.H. (ALGAR) aufgrund der gestiegenen Kreditvolumina.
Der Aufwandssaldo beim sonstigen betrieblichen Erfolg sank um € 0,4 Mio. auf € 2,6 Mio. Diese Entwicklung führte im Segment Financial Markets zu einer Verminderung des Periodenüberschusses vor Steuern um € 6,1 Mio. auf € 28,4 Mio.
Der RoE ging um 7,0%-Punkte auf 24,5% zurück, die Cost-income-ratio war mit 5,7% um 1,4%- Punkte höher als ein Jahr davor.
Die konsolidierten Konzern-Eigenmittel laut OeNB-Monatsausweis beliefen sich zum 30.6.2008 auf € 1.354,6 Mio., das sind um € 130,0 Mio. oder 10,6% mehr als zum Vergleichsstichtag des Vorjahres. Die erforderlichen Eigenmittel betrugen € 833,8 Mio. Daraus ergibt sich ein Eigenmittelüberschuss von € 520,8 Mio. (+ € 108,5 Mio. oder 26,3%).
Die Risikopolitik der Oberbank berücksichtigt die Risikosituation aller Geschäftsbereiche einschließlich der neuen Märkte. Das Risikomanagement stellt auf die Sicherheit der uns anvertrauten Kundengelder, das Halten der Eigenmittel und die Gewährleistung der Liquidität ab.
Die bedeutendste Risikokategorie bildet das Adressenausfallsrisiko. Diesem Risiko tragen wir durch die Dotation von entsprechenden Vorsorgen in der Bilanz Rechnung. Bei der Bonitätsbeurteilung und in der Sicherheitenpolitik können wir auf ein jahrzehntelanges Know-how zurückgreifen. Darüber hinaus sorgen unser regionales Geschäftsmodell, ein professionelles Kredit-Management sowie die ausgewogene Verteilung des Gesamtobligos auf die einzelnen Kundensegmente dafür, dass das Ausmaß dieser Risikoklasse auf den Gesamterfolg der Oberbank überschaubar bleibt. Somit gehen wir auch für das Gesamtjahr 2008 davon aus, dass sich keine außergewöhnlichen Ausfallsrisiken ergeben.
Die übrigen Risikokategorien bestehen aus potenziellen Wertverlusten bzw. Erträgnisausfällen in unserem Beteiligungsportfolio (Beteiligungsrisiko), aus möglichen Verlusten durch sich ändernde Zinssätze, Devisen- oder Aktienkurse (Marktrisiko), dem operationalen Risiko und dem Liquiditätsrisiko. Auch für diese Risiken bilden wir dem Vorsichtsprinzip Rechnung tragend entsprechende Vorsorgen. Darüber hinaus sind in der Oberbank ein permanentes Risikocontrolling, ein strenges Prozessmanagement sowie andere effiziente Kontroll- und Steuerungsinstrumente installiert. Somit rechnen wir für das Gesamtjahr 2008 damit, dass in diesen Risikokategorien keine ungewöhnlichen Risikofälle auftreten werden.
Die Subprime-Krise und Ihre Folgen verunsichern nachhaltig die Finanzmärkte und verursachen fortgesetzte Bewertungsveränderungen von Schuldneradressen. Um zeitnah einem allfälligen Handlungsbedarf Rechnung tragen zu können, wird in der Abteilung GFM/Global Financial Markets ein Risiko-Management-Informationssystem in Form einer Subprime-Liste mit wöchentlichem Update gewartet. Hier fließen tagesaktuell alle relevanten Marktinformationen ein, welche umgehend einer Risikobetrachtung unterzogen werden. Das hat die Oberbank bislang vor unliebsamen Auswirkungen der Subprime-Krise bewahrt.
Für das zweite Halbjahr 2008 erwarten wir eine ähnliche Entwicklung wie im ersten Halbjahr. Bei der Kreditnachfrage spüren wir derzeit nur eine leichte Verlangsamung, vor allem im Firmenkundengeschäft sehen wir weiterhin eine zufrieden stellende Entwicklung.
Auf der Veranlagungsseite spüren wir die Zurückhaltung im Wertpapierbereich. Die Anleger suchen die "sicheren Häfen", daher erwarten wir auch im Gesamtjahr überdurchschnittliche Zuwächse bei den Spar-, Sicht- und Termineinlagen.
Das Zinsergebnis wird 2008, vom Kreditwachstum getragen, gegenüber dem Vorjahr weiter zulegen. Beim Provisionsergebnis werden wir den Rekordwert des Vorjahres nicht erreichen: die Rückgänge im Wertpapiergeschäft können wir auch mit der guten Entwicklung in den anderen Sparten des Dienstleistungsgeschäftes nicht zur Gänze ausgleichen!
Mit der Eröffnung von acht Filialen werden wir unseren Expansionskurs konsequent fortsetzen. Wir eröffnen in Wien-Hietzing, in Györ, Szombathely und Budapest in Ungarn, in Weiden und Erlangen in Bayern und in Prag und Usti nad labem in Tschechien. Außerdem beziehen wir unsere neu errichtete Zentrale für den Geschäftsbereich Wien am Schwarzenbergplatz und starten den Ausbau unseres Gebäudes an der Donaulände in Linz.
Insgesamt sind wir zuversichtlich, dass wir im Gesamtjahr so erfolgreich wie im ersten Halbjahr sein können und dass wir das Vorjahresergebnis erreichen bzw. leicht übertreffen werden!
Alle drei Häuser konnten im ersten Halbjahr 2008 ihren Wachstumskurs fortsetzen und Zuwächse im Geschäftsvolumen und im Ergebnis verzeichnen. Das ausgezeichnete Niveau der Cost-income-ratio konnte mit 57,9% gehalten werden.
Die gemeinsame Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem 30.6.2007 um 5,6% auf € 29,7 Mrd. Das Kreditvolumen wuchs um 7,4% auf € 18,5 Mrd., die Primäreinlagen um 2,1% auf € 19,2 Mrd. Beim gemeinsamen Periodenüberschuss nach Steuern wurde eine Steigerung um 6,5% auf € 105,1 Mio. erzielt!
Zum 30.6.2008 betrieben die 3 Banken zusammen 221 Filialen und beschäftigten im ersten Halbjahr durchschnittlich 3.703 Mitarbeiter.
| 1.1.-30.6.2008 | 1.1.-30.6.2007 | Veränderung V | eränderung | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in Mio. C | in Mio. C | in Mio. C | in % | |||
| 1. | Zinsen und ähnliche Erträge | (1) | 346,3 | 286,3 | 60,0 | 21,0 |
| 2. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | (1) | -237,9 | -194,3 | -43,6 | 22,4 | |
| 3. | Erträge aus at Equity bewerteten Unternehmen | (1) | 31,3 | 41,2 | -9,9 | -24,0 |
| Z | INS ERG EBN IS |
(1) | 139,7 | 133,2 | 6,5 | 4,9 |
| 4. Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | (2) | -31,3 | -33,3 | 2,0 | -6,0 | |
| 5. Provisionserträge | (3) | 53,9 | 57,4 | -3,5 | -6,1 | |
| 6. Provisionsaufwendungen | (3) | -4,8 | -5,6 | 0,8 | -14,5 | |
| PROVISIONS ERG EBN IS |
(3) | 49,1 | 51,8 | -2,7 | -5,2 | |
| 7. Handelsergebnis | (4) | 1,5 | 3,0 | -1,5 | -48,8 | |
| 8. Verwaltungsaufwand | (5) | -102,4 | -97,8 | -4,6 | 4,7 | |
| 9. Sonstiger betrieblicher Erfolg | (6) | 1,3 | -0,7 | 1,9 | >100,0 | |
| a) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten - FV/PL | (6) | -1,5 | -0,8 | -0,7 | 96,2 | |
| b) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten - AfS | (6) | -2,1 | -3,4 | 1,3 | -37,1 | |
| c) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten - HtM | (6) | 1,0 | 0,0 | 1,0 | >100,0 | |
| d) Sonstiger Betrieblicher Erfolg | (6) | 4,0 | 3,5 | 0,5 | 13,1 | |
| PERIODENÜBERS CHUSS VOR ST EUERN |
57,8 | 56,2 | 1,7 | 3,0 | ||
| 10. Steuern vom Einkommen und Ertrag | (7) | -5,1 | -6,3 | 1,2 | -18,6 | |
| PERIODENÜBERS CHUSS NACH ST EUERN |
52,7 | 49,8 | 2,9 | 5,7 | ||
| 11. Fremdanteil am Periodenüberschuss | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | ||
| KONZ | ERN PERIODENÜBERS CHUSS |
52,7 | 49,8 | 2,9 | 5,7 | |
| Kennzah len |
1. Hj. 2008 | 1. Hj. 2007 | ||||
| Cost-Income-Ratio (Kosten-Ertrag-Relation) in % | 53,46 | 52,23 | ||||
| RoE (Eigenkapitalrendite) vor Steuern in % | 13,06 | 13,34 | ||||
| RoE (Eigenkapitalrendite) nach Steuern in % | 11,90 | 11,84 | ||||
| Risk-Earning-Ratio (Kreditrisiko/Zinsüberschuss) in % | 22,42 | 25,02 | ||||
| Ergebnis pro Aktie in A | 11,77 | 11,17 |
| 1.4.-30.6.2008 in Mio. C |
1.4.-30.6.2007 in Mio. C |
Veränderung V in Mio. C |
eränderung in % |
|||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Zinsen und ähnliche Erträge | (1) | 176,1 | 147,6 | 28,5 | 19,3 |
| 2. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | (1) | -120,8 | -102,3 | -18,6 | 18,2 | |
| 3. | Erträge aus at Equity bewerteten Unternehmen | (1) | 14,0 | 22,1 | -8,2 | -36,9 |
| Z | INS ERG EBN IS |
(1) | 69,3 | 67,5 | 1,8 | 2,6 |
| 4. Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | (2) | -15,2 | -17,4 | 2,2 | -12,9 | |
| 5. Provisionserträge | (3) | 25,2 | 28,3 | -3,2 | -11,2 | |
| 6. Provisionsaufwendungen | (3) | -2,3 | -2,7 | 0,4 | -15,9 | |
| PROVISIONS ERG EBN IS |
(3) | 22,9 | 25,6 | -2,7 | -10,7 | |
| 7. Handelsergebnis | (4) | -0,4 | 1,1 | -1,5 | >100,0 | |
| 8. Verwaltungsaufwand | (5) | -51,7 | -49,7 | -1,9 | 3,9 | |
| 9. Sonstiger betrieblicher Erfolg | (6) | 3,9 | 0,6 | 3,3 | >100,0 | |
| a) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten - FV/PL | (6) | 2,6 | 0,4 | 2,2 | >100,0 | |
| b) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten - AfS | (6) | -0,8 | -1,4 | 0,6 | -44,3 | |
| c) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten - HtM | (6) | 0,0 | 0,0 | 0,0 | ||
| d) Sonstiger Betrieblicher Erfolg | (6) | 2,1 | 1,6 | 0,5 | 32,8 | |
| PERIODENÜBERS CHUSS VOR ST EUERN |
28,9 | 27,7 | 1,2 | 4,3 | ||
| 10. Steuern vom Einkommen und Ertrag | (7) | -2,7 | -2,8 | 0,0 | -0,5 | |
| PERIODENÜBERS CHUSS NACH ST EUERN |
26,2 | 25,0 | 1,2 | 4,8 | ||
| 11. Fremdanteil am Periodenüberschuss | 0,0 | 0,0 | 0,0 | |||
| KONZ | ERN PERIODENÜBERS CHUSS |
26,2 | 25,0 | 1,2 | 4,8 |
| 30.06.2008 in Mio. C |
31.12.2007 V in Mio. C |
eränderung V in Mio. C |
eränderung | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Aktiva | in % | |||||
| 1. Barreserve | (9) | 164,2 | 304,0 | -139,7 | -46,0 | |
| 2. Forderungen an Kreditinstitute | (10) | 2.111,6 | 2.058,0 | 53,6 | 2,6 | |
| 3. Forderungen an Kunden | (11) | 9.311,7 | 8.697,2 | 614,5 | 7,1 | |
| 4. Risikovorsorgen | (12) | -205,7 | -198,1 | -7,6 | 3,8 | |
| 5. Handelsaktiva | (13) | 43,2 | 75,7 | -32,5 | -43,0 | |
| 6. Finanzanlagen | (14) | 2.886,0 | 2.988,2 | -102,1 | -3,4 | |
| a) Finanzielle Vermögenswerte FV/PL | (14) | 303,0 | 359,2 | -56,2 | -15,6 | |
| b) Finanzielle Vermögenswerte AfS | (14) | 988,6 | 1.049,0 | -60,4 | -5,8 | |
| c) Finanzielle Vermögenswerte HtM | (14) | 1.200,7 | 1.189,5 | 11,2 | 0,9 | |
| d) Anteile an at Equity Unternehmen | (14) | 393,7 | 390,5 | 3,2 | 0,8 | |
| 7. Immaterielles Anlagevermögen | (15) | 7,4 | 8,5 | -1,1 | -12,5 | |
| 8. Sachanlagen | (16) | 189,3 | 181,1 | 8,2 | 4,5 | |
| a) als Finanzinvestition gehaltene Immobilien (16) | 58,2 | 48,1 | 10,1 | 21,0 | ||
| b) sonstige Sachanlagen | (16) | 131,1 | 133,0 | -1,9 | -1,4 | |
| 9. Sonstige Aktiva | (17) | 327,7 | 216,3 | 111,4 | 51,5 | |
| a) Steueransprüche | (17) | 26,7 | 23,0 | 3,6 | 15,8 | |
| b) sonstige | (17) | 301,0 | 193,2 | 107,7 | 55,8 | |
| SUMM | E AKT IVA |
14.835,4 | 14.330,8 | 504,6 | 3,5 |
| Passiva | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (18) | 4.082,2 | 4.030,3 | 51,9 | 1,3 | ||
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | (19) | 7.445,9 | 7.144,8 | 301,1 | 4,2 | |
| 3. Verbriefte Verbindlichkeiten | (20) | 1.129,2 | 1.134,7 | -5,5 | -0,5 | |
| 4. Rückstellungen | (21) | 320,8 | 312,9 | 7,9 | 2,5 | |
| 5. Sonstige Passiva (inkl. Handelspassiva) | (22) | 344,1 | 258,5 | 85,6 | 33,1 | |
| a) Handelspassiva | (23) | 8,9 | 8,6 | 0,3 | 3,5 | |
| b) Steuerschulden | (22) | 7,8 | 3,5 | 4,3 | >100,0 | |
| c) sonstige | (22) | 327,4 | 246,4 | 81,1 | 32,9 | |
| 6. Nachrangkapital | (24) | 612,1 | 560,1 | 51,9 | 9,3 | |
| 7. Eigenkapital | (25) | 901,1 | 889,5 | 11,6 | 1,3 | |
| a) Eigenanteil | (25) | 899,8 | 888,7 | 11,2 | 1,3 | |
| b) Minderheitenanteil | (25) | 1,3 | 0,8 | 0,5 | 57,9 | |
| SUMM E PASS IVA |
14.835,4 | 14.330,8 | 504,6 | 3,5 |
| . e GELDFLUSSR ECHNUNG in Mio |
1.1.-30.6.08 | 1.1.-30.6.07 | |
|---|---|---|---|
| Zahlungsmittelbestand zum Ende der Vorperiode | 303,9 | 148,4 | |
| Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit | -169,1 | 53,0 | |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | 26,3 | -53,9 | |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | 30,1 | 16,2 | |
| Effekte aus der Änderung von | |||
| Konsolidierungskreis und Bewertungen | -27,8 | -3,5 | |
| Effekte aus der Änderung von Wechselkursen | 0,8 | 0,1 | |
| Zahlungsmittelbestand zum Ende der Periode | 164,2 | 160,3 |
| Gezeichnetes Kapital |
Kapitalrücklagen | Gewinnrücklagen | ausgleichsposten Währungs- |
Bewertungsrücklagen m. IAS 39 ge |
mdanteile Eigenkapital ohne Fre |
mdbesitz m Fre Anteile i |
Eigenkapital | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in Mio. E | ||||||||
| Stand 1.1.2007 | 75,4 | 138,9 | 567,7 | 0,4 | 48,5 | 830,9 | 0,8 | 831,7 |
| Konzernjahresüberschuss | - | - | 49,8 | - | - | 49,8 | 0,0 | 49,8 |
| Dividendenausschüttung | - | - | -13,4 | - | - | -13,4 | - | -13,4 |
| Kapitalerhöhung | - | - | - | - | - | 0,0 | - | 0,0 |
| Veränderung Währungsausgleichsposten | - | - | - | 0,1 | - | 0,1 | - | 0,1 |
| Erwerb eigener Aktien | -0,4 | -0,8 | - | - | - | -1,1 | - | -1,1 |
| Erfolgsneutrale Bewertungsänderungen IAS 39 | - | - | - | - | 12,2 | 12,2 | - | 12,2 |
| Sonstige ergebnisneutrale Veränderungen | - | - | -15,7 | - | - | -15,7 | 0,0 | -15,7 |
| hievon Eigenkapitalveränderung assoziierter | ||||||||
| Unternehmen | - | - | -15,7 | - | - | -15,7 | 0,0 | -15,7 |
| STAND 30.6.2007 | 75,0 | 138,1 | 588,5 | 0,5 | 60,7 | 862,8 | 0,8 | 863,6 |
| Stand 1.1.2008 | 75,6 | 142,7 | 622,2 | 0,6 | 47,6 | 888,7 | 0,8 | 889,5 |
| Konzernjahresüberschuss | - | - | 52,7 | - | - | 52,7 | 0,0 | 52,7 |
| Dividendenausschüttung | - | - | -13,4 | - | - | -13,4 | - | -13,4 |
| Kapitalerhöhung | 0,3 | 3,3 | - | - | - | 3,6 | - | 3,6 |
| Veränderung Währungsausgleichsposten | - | - | - | 0,8 | - | 0,8 | - | 0,8 |
| Erwerb eigener Aktien | -1,0 | -3,2 | - | - | - | -4,2 | - | -4,2 |
| Erfolgsneutrale Bewertungsänderungen IAS 39 | - | - | - | - | -9,4 | -9,4 | - | -9,4 |
| Sonstige ergebnisneutrale Veränderungen | - | - | -18,9 | - | - | -18,9 | 0,5 | -18,4 |
| hievon Eigenkapitalveränderung assoziierter | ||||||||
| Unternehmen | - | - | -17,8 | - | - | -17,8 | - | -17,8 |
| STAND 30.6.2008 | 74,8 | 142,8 | 642,6 | 1,4 | 38,2 | 899,8 | 1,3 | 901,1 |
Der Zwischenbericht der Oberbank AG wurde in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlichten und in Kraft befindlichen International Financial Reporting Standards (IFRS) und International Accounting Standards (IAS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und deren Auslegung durch das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) erstellt. Er deckt das erste Halbjahr 2008 (1. Jänner 2008 bis 30. Juni 2008) ab und vergleicht es mit der entsprechenden Vorjahresperiode. Der vorliegende Zwischenabschluss für das erste Halbjahr 2008 steht im Einklang mit IAS 34 ("Zwischenberichte").
Im Zwischenbericht der Oberbank AG wurden prinzipiell die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verwendet, die auch zum 31.12.2007 angewandt wurden.
Der Konsolidierungskreis umfasst per 30. Juni 2008 neben der Oberbank AG 17 inländische und 15 ausländische Tochterunternehmen. Der Kreis der einbezogenen verbundenen Unternehmen hat sich im Vergleich zum 31.12.2007 durch die erstmalige Einbeziehung folgender Gesellschaften verändert:
| Oberbank Hybrid 1 GmbH | Anteil in %: 100 |
|---|---|
| Oberbank Leasing JAF Holz s.r.o., Prag | Anteil in %: 100 |
| JAF real estate s.r.o., Prag | Anteil in %: 95 |
| 1) Zinsergebnis | 1.1. - 30.6.2008 | 1.1. - 30.6.2007 | |
|---|---|---|---|
| Zinserträge aus | |||
| Kredit- und Geldmarktgeschäften | 294,5 | 237,8 | |
| Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren | 3,1 | 2,4 | |
| sonstigen Beteiligungen | 1,2 | 0,4 | |
| verbundenen Unternehmen | 0,6 | 0,7 | |
| festverzinslichen Wertpapieren und Schuldverschreibungen | 47,0 | 45,0 | |
| Z | INS EN UN D ÄHNLICHE ERTRÄG E |
346,3 | 286,3 |
| Zinsaufwendungen für Einlagen | -200,8 | -161,0 | |
| Zinsaufwendungen für verbriefte Verbindlichkeiten | -22,0 | -21,2 | |
| Zinsaufwendungen für nachrangige Verbindlichkeiten | -15,0 | -12,1 | |
| Z | INS EN UN D ÄHNLICHE AUFWENDUNG EN |
-237,9 | -194,3 |
| e | rträge aus at equity bewe rteten unterneh men |
31,3 | 41,2 |
| Z | INS ERG EBN IS |
139,7 | 133,2 |
| 2) Risikovo rsorgen im Kredi tgesch äft |
1.1. - 30.6.2008 | 1.1. - 30.6.2007 | |
| Zuführungen zu Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | -39,6 | -44,6 | |
| Direktabschreibungen | -1,2 | -1,5 | |
| Auflösungen zu Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | 8,8 | 11,6 | |
| Eingänge aus abgeschriebenen Forderungen | 0,8 | 1,1 | |
| RISIKOvo rsorgen im Kredi tgesch äft |
-31,3 | -33,3 | |
| 3) Provi sionsergebnis |
1.1. - 30.6.2008 | 1.1. - 30.6.2007 | |
| Zahlungsverkehr | 15,8 | 14,8 | |
| Wertpapiergeschäft | 18,4 | 23,5 | |
| Devisen-, Sorten- und Edelmetallgeschäft | 6,5 | 5,5 | |
| Kreditgeschäft | 7,0 | 6,8 | |
| Sonstiges Dienstleistungs- und Beratungsgeschäft | 1,5 | 1,3 | |
| PROVISIONS ERG EBN IS |
49,1 | 51,8 | |
| 4) Hande lsergebnis |
1.1. - 30.6.2008 | 1.1. - 30.6.2007 | |
| Gewinne/Verluste aus zinsbezogenen Geschäften | -1,9 | 0,7 | |
| Gewinne/Verluste aus Devisen-, Valuten- und Münzengeschäft | 2,6 | 3,9 | |
| Gewinne/Verluste aus Derivaten | 0,8 | -1,6 | |
| HANDELSERG EBN IS |
1,5 | 3,0 | |
| 5) Verwa ltungsaufwa nd |
1.1. - 30.6.2008 | 1.1. - 30.6.2007 |
|---|---|---|
| Personalaufwand | 60,2 | 58,6 |
| Andere Verwaltungsaufwendungen | 32,5 | 30,6 |
| Abschreibungen und Wertberichtigungen | 9,7 | 8,6 |
| VERWALTUNGS AUFWAND |
102,4 | 97,8 |
| 6) So nstiger betriebliche r Erfo lg |
1.1. - 30.6.2008 | 1.1. - 30.6.2007 |
|---|---|---|
| a) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten FV/PL | -1,5 | -0,8 |
| b) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten AfS | -2,1 | -3,4 |
| c) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten HtM | 1,0 | 0 |
| d) sonstiger betrieblicher Erfolg | 4,0 | 3,5 |
| SALDO SONST IGE BETR IEBLICHE ERTRÄG E/AUFWENDUNG EN |
1,3 | -0,7 |
| hievon aus Wertpapieren des Anlagevermögens | -1,1 | -0,5 |
| 7) Ertragsteuern | 1.1. - 30.6.2008 | 1.1. - 30.6.2007 |
|---|---|---|
| Laufender Ertragsteueraufwand | 5,6 | 9,5 |
| Latenter Ertragsteueraufwand (+)/-ertrag (-) | -0,5 | -3,1 |
| Ertragsteuern | 5,1 | 6,3 |
| 8) Ergebnis je Aktie | 1.1. - 30.6.2008 | 1.1. - 30.6.2007 |
|---|---|---|
| Aktienanzahl per 30.6. | 9.030.000 | 8.960.000 |
| Durchschnittliche Anzahl der umlaufenden Aktien | 8.952.983 | 8.923.604 |
| Konzernperiodenüberschuss | 52,7 | 49,8 |
| IE in E ERG EBN IS JE AKT |
5,89 | 5,59 |
| E in E ANNU ALISIERT E WERT |
11,77 | 11,17 |
Das verwässerte Ergebnis pro Aktie entspricht dem unverwässerten Ergebnis pro Aktie, da keine Finanzinstrumente mit Verwässerungseffekt ausgegeben wurden. Das Ergebnis je Aktie gilt für Stamm- und Vorzugs-Aktien in gleicher Höhe.
| 9) Ba rreserve |
30.6.2008 | 31.12.2007 |
|---|---|---|
| Kassenbestand | 52,0 | 68,9 |
| Guthaben bei Zentralnotenbanken | 112,3 | 235,0 |
| B ARR ESERVE |
164,2 | 303,9 |
| 10) Forde rungen an Kredi tinstitute 30.6.2008 31.12.2007 |
|
|---|---|
| Forderungen an inländische Kreditinstitute 891,2 |
782,4 |
| Forderungen an ausländische Kreditinstitute 1.220,4 |
1.275,6 |
| FORDERUNG EN AN KR EDITINST ITUT E 2.111,6 |
2.058,0 |
| 11) Forde rungen an Kunde n |
30.6.2008 | 31.12.2007 |
|---|---|---|
| Forderungen an inländische Kunden | 6.324,7 | 6.077,4 |
| Forderungen an ausländische Kunden | 2.987,0 | 2.619,8 |
| FORDERUNG EN AN KUN DEN |
9.311,7 | 8.697,2 |
| Stand Wechselkurs- | Stand | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in Mio. E | 1.1.2008 | änderung3 | Zuführungen V | erbrauch | Auflösungen | 30.6.2008 |
| Bonitätsrisken | 140,2 | 0,4 | 22,4 | -13,3 | -7,7 | 142,0 |
| Länderrisken | 0,2 | 0,2 | ||||
| Pauschale Vorsorgen | 4,3 | 0,4 | 4,6 | |||
| Pauschale Vorsorgen IAS 39 | 51,6 | 5,8 | 57,3 | |||
| Zinswertberichtigungen | 1,9 | 0,2 | -0,5 | 1,6 | ||
| Risikovorsorgen im Kreditgeschäft1) | 198,1 | 0,4 | 28,6 | -13,3 | -8,1 | 205,7 |
| Haftungen2) | 80,4 | -0,1 | 8,8 | -1,9 | -0,6 | 86,6 |
| Gesamtsumme Risikovo rsorgen |
278,5 | 0,4 | 37,5 | -15,3 | -8,8 | 292,3 |
1) Risikovorsorgen im Kreditgeschäft werden in der Position Bilanz Aktiva 4 ausgewiesen
2) beinhaltet Rückstellungen für ALPENLÄNDISCHE GARANTIE-GESELLSCHAFT m.b.H. und OBERBANK LEASING GESELLSCHAFT m.b.H.
3) Wechselkursänderungen und Umbuchungen
| 13) Hande lsaktiva |
30.6.2008 | 31.12.2007 |
|---|---|---|
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | ||
| Börsenotiert | 33,0 | 59,9 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | ||
| Börsenotiert | 2,1 | 9,1 |
| Positive Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten | ||
| Währungsbezogene Geschäfte | 0,0 | 0,0 |
| Zinsbezogene Geschäfte | 8,1 | 6,6 |
| Sonstige Geschäfte | 0,0 | 0,0 |
| HANDELSAKT IVA |
43,2 | 75,7 |
| 14) Finanzanlagen | 30.6.2008 | 31.12.2007 |
|---|---|---|
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 2.101,9 | 2.205,8 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 259,6 | 261,9 |
| Beteiligungen/Anteile | ||
| an verbundenen Unternehmen | 85,0 | 83,4 |
| an at Equity bewerteten Unternehmen | ||
| - Kreditinstituten | 153,5 | 153,7 |
| - Nicht-Kreditinstituten | 240,2 | 236,8 |
| an sonstigen Beteiligungen | ||
| - Kreditinstituten | 28,6 | 28,6 |
| - Nicht-Kreditinstituten | 17,3 | 18,0 |
| FINANZ ANLAGEN |
2.886,0 | 2.988,2 |
| a) finanzielle Vermögenswerte FV/PL | 303,0 | 359,2 |
| b) finanzielle Vermögenswerte AfS | 988,6 | 1.049,0 |
| c) finanzielle Vermögenswerte HtM | 1.200,7 | 1.189,5 |
| d) Anteile an at Equity Unternehmen | 393,7 | 390,5 |
| FINANZ ANLAGEN |
2.886,0 | 2.988,2 |
| 15) Immaterielle Anlageve rmögenswe rte |
30.6.2008 | 31.12.2007 |
| Sonstiges immaterielles Anlagevermögen | 3,4 | 3,6 |
| 16) Sacha nlagen |
30.6.2008 | 31.12.2007 |
|---|---|---|
| Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien | 58,2 | 48,1 |
| Grundstücke und Gebäude | 79,9 | 78,5 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 43,8 | 41,6 |
| Sonstige Sachanlagen | 7,4 | 13,0 |
SACHANLAGEN 189,3 181,1
Kundenstock 4,0 4,9 IMMATERIELLE ANLAGEVERMÖGENSWERTE 7,4 8,5
| 17) So nstige Aktiva |
30.6.2008 | 31.12.2007 |
|---|---|---|
| Latente Steuerforderungen | 26,7 | 23,0 |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 297,3 | 192,3 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 3,7 | 0,9 |
| S ONST IGE AKT IVA |
327,7 | 216,3 |
| 18) Verbindlich keiten gegenüber Kredi tinstituten |
30.6.2008 | 31.12.2007 |
|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber | ||
| inländischen Kreditinstituten | 2.225,4 | 2.204,2 |
| ausländischen Kreditinstituten | 1.856,8 | 1.826,1 |
| VERB INDLICHKEITEN GEGENÜBER KR EDITINST ITUT EN |
4.082,2 | 4.030,3 |
| 19) Verbindlich keiten gegenüber Kunde n |
30.6.2008 | 31.12.2007 |
| Spareinlagen | 3.066,0 | 2.899,2 |
| Sonstige | 4.379,9 | 4.245,6 |
| VERB INDLICHKEITEN GEGENÜBER KUN DEN |
7.445,9 | 7.144,8 |
| 20) Verbrief te Verbindlich keiten |
30.6.2008 | 31.12.2007 |
| Begebene Schuldverschreibungen | 815,0 | 818,1 |
| Andere verbriefte Verbindlichkeiten | 314,2 | 316,6 |
| VERBR IEFTE VERB INDLICHKEITEN |
1.129,2 | 1.134,7 |
| 21) Rüc kstellungen |
30.6.2008 | 31.12.2007 |
| Abfertigungs- und Pensionsrückstellungen | 214,6 | 213,4 |
| Jubiläumsgeldrückstellung | 8,8 | 8,7 |
| Rückstellungen für das Kreditgeschäft | 86,6 | 80,4 |
| Sonstige Rückstellungen | 10,8 | 10,5 |
| RÜCKST ELLUNG EN |
320,8 | 312,9 |
| 22) So nstige Passiva |
30.6.2008 | 31.12.2007 |
| Handelspassiva | 8,9 | 8,6 |
| Steuerschulden | 7,8 | 3,5 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 283,2 | 198,7 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 44,2 | 47,7 |
| S ONST IGE PASS IVA |
344,1 | 258,5 |
| 23) So nstige Passiva (Anteil Hande lspa ssiva ) |
30.6.2008 | 31.12.2007 |
| Währungsbezogene Geschäfte | 0,1 | 0,0 |
| Zinsbezogene Geschäfte | 7,0 | 7,7 |
| Sonstige Geschäfte | 1,8 | 0,9 |
| HANDELSPASS IVA |
8,9 | 8,6 |
| 24) Nach rangkapi tal |
30.6.2008 | 31.12.2007 |
|---|---|---|
| Begebene nachrangige Schuldverschreibungen | 9,6 | 10,1 |
| Ergänzungskapital | 602,4 | 550,0 |
| N ACHRANGK APITAL |
612,1 | 560,1 |
| 25) Eigenkapi tal |
30.6.2008 | 31.12.2007 |
|---|---|---|
| Gezeichnetes Kapital | 74,8 | 75,6 |
| Kapitalrücklagen | 142,8 | 142,7 |
| Gewinnrücklagen (inkl. Bilanzgewinn) | 652,8 | 641,0 |
| Unversteuerte Rücklagen | 27,5 | 27,5 |
| Passive Unterschiedsbeträge | 1,9 | 1,9 |
| Anteile in Fremdbesitz | 1,3 | 0,8 |
| EIGENK APITAL |
901,1 | 889,5 |
| 26) Eve ntualve rbindlich keiten und Kredi trisiken |
30.6.2008 | 31.12.2007 |
|---|---|---|
| Sonstige Eventualverbindlichkeiten (Haftungen und Akkreditive) | 1.431,5 | 1.451,3 |
| EVENTU ALVERB INDLICHKEITEN |
1.431,5 | 1.451,3 |
| Verbindlichkeiten aus unechten Pensionsgeschäften | 0,0 | 75,0 |
| Sonstige Kreditrisiken (unwiderrufliche Kreditzusagen) | 616,5 | 812,9 |
| KR EDITR ISIKEN |
616,5 | 887,9 |
| Privat F | irmen F | inancial Markets | Sonstige | Konzern-GuV 1. Hj. 2008 |
|
|---|---|---|---|---|---|
| Zinsergebnis | 32,7 | 65,7 | 41,2 | 0,0 | 139,7 |
| Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | -5,7 | -16,4 | -9,2 | 0,0 | -31,3 |
| Provisionsergebnis | 21,5 | 27,6 | 0,0 | 0,0 | 49,1 |
| Handelsergebnis | 0,0 | 0,2 | 1,3 | 0,0 | 1,5 |
| Verwaltungsaufwand | -41,0 | -47,6 | -2,3 | -11,5 | -102,4 |
| Sonstiger betrieblicher Erfolg | 1,2 | 2,4 | -2,6 | 0,2 | 1,3 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 8,8 | 32,0 | 28,4 | -11,3 | 57,8 |
| Ø Kredit- und Marktrisikoäquivalent (BWG) | 1.136,9 | 7.258,5 | 2.975,5 | 0,0 | 11.370,8 |
| Ø zugeordnetes Eigenkapital | 88,6 | 565,5 | 231,8 | 0,0 | 885,8 |
| Return on Equity (RoE) | 19,8% | 11,3% | 24,5% | 13,1% | |
| Cost-Income-Ratio | 74,0% | 49,6% | 5,7% | 53,5% |
| 28) Personal (ha lbjah resdurch sch nitt) |
1. Hj. 2008 | 1. Hj. 2007 |
|---|---|---|
| Angestellte | 1.961 | 1.844 |
| Arbeiter | 22 | 22 |
| G ESAMTK APAZITÄT |
1.983 | 1.866 |
| Anrechenbare Eigenmittel gemäß § 24 BWG in Mio. A | |||
|---|---|---|---|
| Zusammensetzung | 30.6.2008 | 31.12.2007* | 30.6.2007* |
| 1. Kernkapital | |||
| Grundkapital | 76,0 | 75,7 | 75,4 |
| eigene Aktien im Bestand | -4,6 | -0,5 | -1,4 |
| Offene Rücklagen | 618,3 | 615,0 | 567,9 |
| Anteile anderer Gesellschafter | 1,3 | 1,3 | 0,8 |
| Unterschiedsbetrag aus Kapitalkonsolidierung | -0,2 | -0,2 | 2,6 |
| Unterschiedsbetrag aus Equity-Bewertung | 36,8 | 36,9 | 33,4 |
| Abzug Immaterielle Wirtschaftsgüter | -6,9 | -7,7 | -8,4 |
| SUMM E Kernkapi tal (Tie r I) |
720,8 | 720,5 | 670,4 |
| Kernkapi talquote |
7,34% | 7,15% | 6,63% |
| 2. Ergänzende Eigenmittel (Tier II) | |||
| anrechenbare Ergänzungskapital-Anleihen | 497,3 | 429,9 | 402,4 |
| Neubewertungsreserven (bereits 45% d.st.Res.) | 147,3 | 151,2 | 151,8 |
| Nachrangige Anleihen (Erg.kap. unter 3 J RLZ) | 35,1 | 37,2 | 43,6 |
| SUMM E Ergänzende Eigenmittel (Tie r II) |
679,8 | 618,3 | 597,8 |
| 3. TIER III Kapital | |||
| Ergänzung um volumensmäßig nicht mehr als | |||
| TIER II anrechenbare nachrangige Anleihen | 2,8 | 3,6 | 4,6 |
| SUMM E TIER III Kapi tal |
2,8 | 3,6 | 4,6 |
| 4. Abzugsposten | |||
| Abzug Anteile an KI/FI über 10% Beteiligung | -48,8 | -48,8 | -48,2 |
| Abzug Anteile an KI/FI bis 10% Beteiligung | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| EIGENM ITT EL INSG ESAMT |
1.354,6 | 1.293,6 | 1.224,6 |
| darunter: Eigenmittel gem. § 23 (14) Z 7 BWG | 2,8 | 3,6 | 4,6 |
| eigenmittelquote | 13,79% | 12,83% | 12,10% |
* Ermittlung unter Anwendung der bis zum 31.12.2007 gültigen Bestimmungen des BWG in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 48/2006
| Eigenmittelerfordernisse | 30.6.2008 | 31.12.2007* | 30.6.2007* |
|---|---|---|---|
| Kreditrisiko gem. § 22 (2) BWG | 785,0 | 804,8 | 807,7 |
| Handelsbuch gem. § 22 o Abs. 2 BWG | 2,8 | 3,6 | 4,6 |
| Operationales Risiko gem. § 22 k BWG | 46,0 | 0,0 | 0,0 |
| Qualifizierte Beteiligungnen gem. § 29 (4) BWG | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| eigenmittelerfo rde rnis insgesamt |
833,8 | 808,4 | 812,3 |
| freie EigenmitteL |
520,8 | 485,2 | 412,3 |
| Basis für Ermittlung der Haftrücklage und Quotenberechnung | |||
| Bemessungsgrundlage Kreditrisiko - § 22 (2) BWG | 9.812,6 | 10.060,0 | 10.096,2 |
| Spezifisches Positionsrisiko des Handelsbuches - § 22 o Z 1, 3, 6 BWG | 10,7 | 19,1 | 21,7 |
| bemessungsgrundlage insgesamt | 9.823,3 | 10.079,1 | 10.117,9 |
* Ermittlung unter Anwendung der bis zum 31.12.2007 gültigen Bestimmungen des BWG in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 48/2006
22.8.2008 Ergebnis 1. - 2. Quartal 2008
21.11.2008 Ergebnis 1. - 3. Quartal 2008
Alle Informationen sind auf www.oberbank.at im Bereich Investor Relations elektronisch verfügbar.
der vorliegende verkürzte Abschluss in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlichten und in Kraft befindlichen International Financial Reporting Standards (IFRS) und International Accounting Standards (IAS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und deren Auslegung durch das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) erstellt worden ist und ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Oberbank Konzerns vermittelt.
der Halbjahresbericht ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Oberbank Konzerns unter Anwendung der in den IFRS verankerten Grundsätze bezüglich Zwischenberichterstattung vermittelt.
In den ersten 6 Monaten des Geschäftsjahres wurden keine Großgeschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen abgeschlossen.
Dieser Zwischenbericht wurde weder einer vollständigen Prüfung noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen.
Linz, am 22. August 2008
Der Vorstand
Dr. Franz Gasselsberger, MBA (Vorsitzender) e.h. Dr. Ludwig Andorfer e.h. Mag. Dr. Josef Weissl, MBA e.h.
Die Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der Oberbank beziehen, stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder Risiken in nicht kalkulierter Höhe eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Angaben über Marktanteile beruhen auf den zu Redaktionsschluss letztverfügbaren Daten.
Bei der Summierung von gerundeten Beträgen und bei der Errechnung der Veränderungsraten können geringfügige Differenzen im Vergleich zur Ermittlung aus den nicht gerundeten Rechnungsgrundlagen auftreten.
Medieninhaber (Verleger) und Herausgeber: Oberbank AG, 4020 Linz, Hauptplatz 10-11 Internet: www.oberbank.at , E-Mail: [email protected] Redaktion: Sekretariat, Telefon (0732) 78 02-0
Der Oberbank Aktionärs-Report erscheint dreimal pro Jahr.
Die unterzeichnenden Vorstandsmitglieder bestätigen gemäß § 87 Abs. 1 Z3 BörseG als gesetzliche Vertreter der Oberbank,
a) dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte verkürzte Abschluss ihres Wissens nach ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Emittenten und der Gesamtheit der in die Konsolidierung einbezogenen Unternehmen vermittelt;
b) dass der Halbjahreslagebericht ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vermittelt, und dass sie die wesentlichen Risiken und Ungewissheiten, denen sie ausgesetzt sind, beschreiben.
Linz, im August 2008
Der Vorstand
Generaldirektor
Dr. Franz Gasselsberger, MBA Vorsitzender
Direktor Dr. Ludwig Andorfer Direktor Mag. Josef Weißl, MBA
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