Earnings Release • May 21, 2010
Earnings Release
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www.oberbank.at
| Erfolgszahlen in Mio. € | 1. Qu. 2010 | +/- | 1. Qu. 2009 |
|---|---|---|---|
| Zinsergebnis | 73,9 | 6,4% | 69,5 |
| Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | -25,2 | 12,1% | -22,5 |
| Provisionsergebnis | 24,6 | 11,3% | 22,1 |
| Verwaltungsaufwand | -51,7 | 1,6% | -50,9 |
| Betriebsergebnis * | 52,3 | 20,2% | 43,5 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 27,1 | 28,9% | 21,0 |
| Konzernperiodenüberschuss | 21,5 | 12,6% | 19,1 |
| Bilanzzahlen in Mio. € | 31.3.2010 | +/- | 31.12.2009 |
| Bilanzsumme | 16.379,3 | 2,2% | 16.031,4 |
| Forderungen an Kunden nach Risikovorsorgen | 9.610,9 | 0,2% | 9.594,0 |
| Primärmittel | 10.782,8 | -1,2% | 10.916,4 |
| hievon Spareinlagen | 3.390,0 | -0,3% | 3.399,2 |
| hievon verbriefte Verbindlichkeiten inkl. Nachrangkapital | 2.132,0 | 4,5% | 2.040,2 |
| Eigenkapital | 1.065,9 | 2,9% | 1.035,6 |
| Betreute Kundengelder | 18.945,8 | 1,4% | 18.686,8 |
| Eigenmittel nach BWG in Mio. € | 31.3.2010 | +/- | 31.12.2009 |
| Bemessungsgrundlage | 10.229,0 | 2,6% | 9.970,5 |
| Eigenmittel | 1.541,2 | 0,5% | 1.534,3 |
| hievon Kernkapital (Tier I) | 954,7 | -0,1% | 955,4 |
| Eigenmittelüberschuss | 664,4 | -2,2% | 679,5 |
| Kernkapitalquote in % | 9,33 | -0,25%-P. | 9,58 |
| Gesamtkapitalquote in % | 15,07 | -0,32%-P. | 15,39 |
| Unternehmenskennzahlen in % | 1.Qu. 2010 | +/- | 1.Qu. 2009 |
| Return on Equity vor Steuern (Eigenkapitalrendite) | 10,39 | 0,98%-P. | 9,41 |
| Return on Equity nach Steuern | 8,26 | -0,30%-P. | 8,56 |
| Cost-Income-Ratio (Kosten-Ertrag-Relation) | 49,74 | -4,20%-P. | 53,94 |
| Risk-Earning-Ratio (Kreditrisiko/Zinsergebnis) | 34,12 | 1,73%-P. | 32,39 |
| Ressourcen | 1.Qu. 2010 | +/- | 1.Qu. 2009 |
| Durchschnittlich gewichteter Mitarbeiterstand | 1.966 | -34 | 2.000 |
| Anzahl der Geschäftsstellen | 133 | -1 | 134 |
* Bei der Ermittlung des Betriebsergebnisses wird ab dem 30.6.2009 auch der "Sonstige betriebliche Erfolg" einbezogen. Die Vergleichsziffern des Vorjahres wurden entsprechend angepasst.
Nach dem Geschäftsjahr 2009, in dem wir uns in einem sehr schwierigen Umfeld klar besser als der österreichische Gesamtmarkt entwickelt haben, können wir auch für das erste Quartal 2010 eine hervorragende Entwicklung präsentieren.
In unserem Kerngeschäft, also bei Finanzierungen und Einlagen, verzeichnen wir weitere Zuwächse. Ein verbessertes Zins- und Dienstleistungsergebnis sowie ein straffes
Kostenmanagement ermöglichen es, unsere vorsichtige Risikopolitik fortzusetzen und den Vorsorgen hohe Beträge zuzuführen. Trotz der hohen Vorsorgen weisen wir ein Ergebnis aus, das einen deutlichen Anstieg zum vergleichsweise hohen Vorjahresniveau bedeutet.
Unsere Bilanzsumme ist im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres um 5,3% oder € 823,8 Mio. auf € 16.379,3 Mio. gestiegen.
Beim Kreditvolumen setzten wir unser Wachstum fort und steigerten die Kundenforderungen um 1,1% oder € 104,1 Mio. auf € 9.870,8 Mio. Unser Liquiditätspolster, die Primäreinlagen, wuchs inklusive Nachrangkapital sogar um 5,6% bzw. € 568,6 Mio. auf € 10.782,8 Mio.
Die gesamten Vermögen, die uns unsere Kunden zur Betreuung anvertrauen, sind im Jahresabstand um 12,0% oder mehr als € 2 Mrd. auf € 19 Mrd. angestiegen!
Die Zinserträge aus dem Kreditgeschäft haben sich mit einem Zuwachs um 8,4% oder € 5,2 Mio. auf € 66,9 Mio. besonders gut entwickelt. Die Equity-Erträge sind hingegen aufgrund der niedrigeren Überschüsse der Beteiligungsunternehmen im Jahresabstand um € 0,8 Mio. oder 10,3% auf € 7,0 Mio. zurückgegangen.
In Summe konnten wir damit das Zinsergebnis um 6,3% oder € 4,4 Mio. auf € 73,9 Mio. steigern.
Im Provisionsergebnis von € 24,6 Mio. Euro (+ 11,3% / € 2,5 Mio.) zeigen sich die wieder deutlich verbesserten Erträge aus dem Wertpapiergeschäft. Auch bei den Provisionen im Zahlungsverkehr und im Kreditgeschäft wurden im Vergleich zum ersten Quartal 2009 Anstiege erzielt.
Der Verwaltungsaufwand stieg, trotz des Markteintrittes in der Slowakei im April 2009, nur um 1,6% oder € 0,8 Mio. auf € 51,7 Mio. an.
Daraus resultierte im ersten Quartal ein Anstieg des Betriebsergebnisses um 20,2% oder € 8,8 Mio. auf € 52,3 Mio.
Mit der Zuführung von € 25,2 Mio. zu den Risikovorsorgen (+ 12,1% / € 2,7 Mio.) haben wir unsere besonders vorsichtige Vorsorgepolitik fortgesetzt. Insgesamt verfügen wir damit zum 31.3.2010 über
Risikovorsorgen von € 390,0 Mio., das sind fast 4% des gesamten Kreditvolumens.
Trotz der hohen Vorsorgedotation weisen wir für das erste Quartal 2010 einen Periodenüberschuss vor Steuern von € 27,1 Mio. (+ 28,9% / € 6,1 Mio.) und einen Periodenüberschuss nach Steuern von € 21,5 Mio. (+ 12,6% / € 2,4 Mio.) aus.
Diese Entwicklung ist vor allem deshalb bemerkenswert, weil wir — im Unterschied zu fast allen anderen Banken — 2009 keinen Ergebniseinbruch hatten und unser Ergebnisanstieg deshalb auf einem hohen Niveau aufbaut.
Mit der klaren Verbesserung der Betriebserträge und dem nur leichten Anstieg der Aufwendungen haben wir im ersten Quartal eine Cost-Income-Ratio von 49,7% erzielt. Damit lag sie erstmals unter 50%, was einen herausragenden Wert darstellt.
Der RoE vor Steuern stieg aufgrund der ausgezeichneten Ergebnisentwicklung, trotz des stark gestiegenen Eigenkapitals, von 9,4% auf 10,4% deutlich an.
Unsere Eigenmittelquote war zum 31. März mit 15,1% um 2,8%-Punkte höher als ein Jahr zuvor, die Kernkapitalquote stieg um 1,2%-Punkte auf 9,3%.
Generaldirektor Dr. Franz Gasselsberger, MBA
Die Oberbank Aktie hat sich im ersten Quartal 2010 weiterhin überdurchschnittlich stabil entwickelt.
| Kennzahlen der Oberbank Aktien | 1.Qu. 2010 | 1.Qu. 2009 |
|---|---|---|
| Anzahl Stamm-Stückaktien | 25.783.125 | 24.090.000 |
| Anzahl Vorzugs-Stückaktien | 3.000.000 | 3.000.000 |
| Höchstkurs Stamm-/Vorzugsaktie in € | 43,10/38,50 | 44,40/39,40 |
| Tiefstkurs Stamm-/Vorzugsaktie in € | 42,50/37,20 | 42,80/37,90 |
| Schlusskurs Stamm-/Vorzugsaktie in € | 42,90/38,00 | 43,50/38,00 |
| Marktkapitalisierung in Mio. € | 1.220,1 | 1.162,0 |
| IFRS-Ergebnis pro Aktie in € annualisiert | 2,99 | 2,86 |
| Kurs-/Gewinn-Verhältnis Stammaktie | 14,35 | 15,21 |
| Kurs-/Gewinn-Verhältnis Vorzugsaktie | 12,71 | 13,29 |
| Beträge in Mio. € | 1.Qu. 2010 | 1.Qu. 2009 | +/- absolut | +/- % |
|---|---|---|---|---|
| Zinsergebnis | 42,1 | 39,7 | 2,4 | 6,1 |
| Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | -13,8 | -14,4 | 0,7 | -4,7 |
| Provisionsergebnis | 12,5 | 11,6 | 0,9 | 7,3 |
| Handelsergebnis | -0,5 | -0,7 | 0,2 | -31,4 |
| Verwaltungsaufwand | -23,9 | -24,2 | 0,3 | -1,0 |
| Sonstiger betrieblicher Erfolg | 1,7 | 2,3 | -0,6 | -24,1 |
| Außerordentliches Ergebnis | 0,0 | 0,0 | 0,0 | |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 18,2 | 14,3 | 3,9 | 27,4 |
| Ø Kredit- und Marktrisikoäquivalent (BWG) | 7.615,9 | 7.560,1 | 55,8 | 0,7 |
| Ø zugeordnetes Eigenkapital | 603,7 | 539,5 | 64,1 | 11,9 |
| Return on Equity (RoE) | 12,0% | 10,6% | 1,4%-P. | |
| Cost-Income-Ratio | 42,8% | 45,7% | -2,9%-P. |
Die Ergebnisverbesserung im Segment Firmenkunden ist hauptsächlich auf die Steigerung des Zinsenüberschusses zurückzuführen. Gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum verzeichneten wir beim Zinsergebnis bei den Firmenkunden eine erfreuliche Steigerung in der Höhe von € 2,4 Mio. oder 6,1% auf € 42,1 Mio.
Die Risikovorsorgen im Kreditgeschäft reduzierten sich um € 0,7 Mio. oder 4,7% auf - € 13,8 Mio. Beim Provisionsergebnis war ein Anstieg um 7,3% oder € 0,9 Mio. auf € 12,5 Mio. festzustellen. Das Handelsergebnis verbesserte sich um € 0,2 Mio. auf - € 0,5 Mio. Die Verwaltungsaufwendungen verzeichneten einen Rückgang um € 0,3 Mio. bzw. 1,0% auf - € 23,9 Mio. Der sonstige betriebliche Erfolg reduzierte sich um € 0,6 Mio. oder 24,1% auf € 1,7 Mio.
Der Periodenüberschuss vor Steuern erhöhte sich damit um € 3,9 Mio. oder 27,4% auf € 18,2 Mio. Der Return on Equity stieg um 1,4 Prozentpunkte auf 12,0%, die Cost-Income-Ratio verbesserte sich um 2,9 Prozentpunkte auf 42,8%.
Im ersten Quartal setzte sich der positive Trend bei der Neukundengewinnung fort, seit Jahresbeginn konnten wir 1.156 neue Firmenkunden gewinnen. Derzeit betreut die Oberbank 35.748 Firmenkunden.
Das gesamte Kommerzfinanzierungsvolumen ist im Jahresabstand um 1% oder € 76,7 Mio. auf € 7.791,6 Mio. gestiegen.
| Kommerzfinanzierungen | Kommerzfinanzierungen | Zuwachs im Jahresabstand | Zuwachs im Jahresabstand |
|---|---|---|---|
| Stand 31.3.2010 | Stand 31.3.2009 | absolut | in % |
| € 7.791,6 Mio. | € 7.714,9 Mio. | € 76,7 Mio. | 1,0% |
Investitionsfinanzierung
Eine Kernkompetenz der Oberbank, die geförderte Investitions- und Innovationsfinanzierung, konnte im ersten Quartal 2010 trotz der nur langsamen Konjunkturbelebung wieder deutlich gesteigert werden. So wurden in den ersten drei Monaten 2010 um 62% mehr Investitions- und Innovationsprojekte zur Förderung eingereicht als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Auch im Vergleich zum investitionsintensiven Jahr 2007 ergibt sich eine Steigerung von 36%. Dies bedeutet, dass viele der in den letzten beiden Jahren aufgeschobenen Investitionen bereits nachgezogen wurden.
| Eingereichte | Eingereichte | Zuwachs | Zuwachs |
|---|---|---|---|
| Förderprojekte | Förderprojekte | im Jahresabstand | im Jahresabstand |
| Stand 31.3.2010 | Stand 31.3.2009 | absolut | in % |
| 196 | 121 | 75 | 62% |
Die Investitionskosten dieser Projekte entwickelten sich, im Vergleich zur starken Steigerung der eingereichten Förderprojekte, mit einem Plus von 22,6% noch etwas zurückhaltend.
| Projektsummen | Projektsummen | Zuwachs im Jahresabstand | Zuwachs im Jahresabstand |
|---|---|---|---|
| Stand 31.3.2010 | Stand 31.3.2009 | absolut | in % |
| € 105,6 Mio. | € 86,1 Mio. | € 19,5 | 22,6% |
Aufgrund der intensiven Nutzung aller Förderinstrumente (vor allem der Haftungsprogramme im Zuge der Konjunkturpakete) konnte das Förderkreditobligo der gesamten Investitionsfinanzierung heuer wieder gesteigert werden. Im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich eine Erhöhung um 7,1% oder € 27,9 Mio. auf € 422,7 Mio.
| Investitionsfinanzierung | Investitionsfinanzierung | Zuwachs im Jahresabstand | Zuwachs im Jahresabstand |
|---|---|---|---|
| Stand 31.3.2010 | Stand 31.3.2009 | absolut | in % |
| € 422,7 Mio. | € 394,8 Mio. | € 27,9 Mio. | 7,1% |
Im Bereich der ERP-Kredite wurde das seit Jänner 2010 historisch niedrige Zinsniveau (Fixzinskredite ab 0,5% p.a.) von Oberbank Kunden wieder überdurchschnittlich intensiv genutzt. In der ERP-Kreditkommissionssitzung vom 24.3.2010 entfiel fast ein Drittel aller Bewilligungen auf Oberbank-Einreichungen. Neben den klassischen ERP-Krediten (für Investitionen ab rund € 150.000) wurden auch die im Vorjahr neu eingeführten ERP-Kleinkredite (für Investitionen zwischen € 10.000 und € 100.000 für Kleinbetriebe bis 50 Mitarbeiter) heuer bereits sehr häufig beantragt.
Die Leasing-Kundenforderungen gingen im Vergleich zum ersten Quartal 2009 um 3,4% auf € 1.324,2 Mio. zurück. Im Vergleich zum 31.12.2009 ist jedoch bereits wieder ein leichter Anstieg um 0,5% oder € 6,1 Mio. feststellbar.
| Leasing | Leasing | Zuwachs | Zuwachs |
|---|---|---|---|
| Kundenforderungen | Kundenforderungen | im Jahresabstand | im Jahresabstand |
| 1. Quartal 2010 | 1. Quartal 2009 | absolut | in % |
| € 1.324,2 Mio. | € 1.370,1 Mio. | - € 45,9 Mio. | -3,4% |
Das Neugeschäftsvolumen ist gegenüber dem Vergleichszeitraum 2009 um 17,2% oder € 18,9 Mio. niedriger. Im Vergleich zum vierten Quartal 2009 ist das Neugeschäftsvolumen wieder um 5,8% oder € 5,0 Mio. gestiegen.
Die von vielen Unternehmen betonte Zurückhaltung bei Investitionen spiegelte sich im ersten Quartal 2010 bei den Projektanfragen im Bereich Strukturierte Finanzierung nicht wieder. Sowohl die Zahl der bearbeiteten Fälle (+ 50%) als auch das für die Oberbank relevante Projektvolumen (+ 42%) konnte gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres deutlich gesteigert werden.
Während im Bereich Gesellschafterwechsel (M&A, Unternehmensnachfolge), wie erwartet, die Nachfrage nach Finanzierungslösungen im Jahresvergleich deutlich geringer ausfiel (ca. - 50% bei Projektanzahl und -volumen) stand bei vielen Unternehmen neben den Investitionsprojekten die Sicherung der Liquidität an oberster Stelle. Dementsprechend hoch war die Nachfrage nach strukturierten Refinanzierungen. Auch im Bereich Forderungsmanagement verdoppelte sich die Anzahl der bearbeiteten Fälle im ersten Quartal 2010 im Vergleich zum Vorjahr. Aktuelle Entwicklungen deuten darauf hin, dass sich die Projektstruktur im zweiten Quartal dieses Jahres nicht wesentlich verändern sollte.
Die Anzahl der Anfragen liegt über dem Niveau der Vergleichsperiode im Vorjahr und befindet sich fast auf jenem von 2008. Dies lässt auf eine optimistischere Sicht der Unternehmen betreffend der weiteren konjunkturellen Entwicklung und einer damit verbundenen Wiederaufnahme aufgeschobener Investitionen und Expansionsvorhaben schließen.
Die Mehrheit der Anfragen betrifft Fragen des Gesellschafterwechsels (Management Buy Out, Management Buy In, Nachfolgelösungen etc.), gefolgt von Finanzierungsanfragen für Expansions- und F & E-Tätigkeiten sowie Akquisitionen. Käufer nutzen derzeit die Möglichkeit, Unternehmen zu günstigeren Bewertungen erwerben zu können.
Seit Bestehen des Oberbank Opportunity Fonds wurden 24 Transaktionen mit Eigenkapital und/oder Mezzaninkapital finanziell begleitet. Das kommittierte Fondsvolumen beläuft sich auf rund € 61,4 Mio., wobei aktuell € 48,8 Mio. ausgereicht sind.
Die wieder anziehende Exportkonjunktur führte im ersten Quartal zu einer massiv gestiegenen Nachfrage nach unseren Beratungsleistungen. Liquidität ist in etlichen Zielregionen der österreichischen Exportwirtschaft nach wie vor knapp und teuer, weshalb Abnehmerfinanzierungen verstärkt nachgefragt werden.
Auch in den stürmischen Zeiten des Exportgeschäftes vertrauten Corporates und KMUs auf die Leistungen der Oberbank und so konnte der Markanteil beim Exportfonds auf 10,62% gesteigert werden. Dies entspricht weiterhin dem hervorragenden 2. Platz österreichweit. Ebenso konnte die Oberbank ihre Marktanteile bei den KRR-Krediten (Kontrollbank-Refinanzierungs-Rahmen) im laufenden Geschäftsjahr bei 9,58% halten.
Die Beteiligungsfinanzierungen rücken derzeit wieder verstärkt in den Fokus der Unternehmen. Unternehmenskäufe bzw. der Aufbau oder die zusätzliche Kapitalisierung von Tochterunternehmen zur besseren Marktbearbeitung werden durch die Exportspezialisten der Oberbank kompetent und umfassend begleitet.
Im ersten Quartal war es im Bereich Konsortialkredite und Schuldscheindarlehen noch ruhig. Gründe dafür sind u.a. dass sich die großen Unternehmen bereits 2009 mit Liquiditätslinien eingedeckt haben und noch kein zusätzliches Geld benötigen.
Im Dokumenten- und Auslandsgarantiegeschäft zeigte sich die Erholung der Exportwirtschaft. Das Volumen ist im Vorjahresvergleich um 5%, die Stückzahlen sind um 7% gestiegen. Im Garantiegeschäft Inland konnte ein Ertragszuwachs von 16% erzielt werden.
Zur Sicherung der Nachhaltigkeit der Zahlungsverkehrserträge wurden im Firmenkundengeschäft die Preise im Zahlungsverkehr überprüft und markt- sowie kostenorientiert angepasst. Die Preise im Privatkundenbereich wurden mit 1.1.2010 indexgebunden angehoben. Im ersten Quartal 2010 wurden zudem notwendige Änderungen bzw. Feinabstimmungen aufgrund des im Vorjahr in Kraft getretenen Zahlungsdienstegesetzes durchgeführt.
Im ersten Quartal war das dominierende Thema an den Kapitalmärkten die Bonität Griechenlands bzw. der PIGS-Länder (Portugal, Irland, Griechenland und Spanien). Durch die Sorge um mögliche Ratingherabstufungen oder gar einen Zahlungsausfall von Griechenland waren die Märkte von sehr hoher Unsicherheit geprägt.
Wie von uns schon länger prognostiziert, kam dadurch der Euro stärker unter Druck. Deutsche Bundesanleihen waren in dieser Zeit wieder als sicherer Hafen gefragt und konnten Kursgewinne verzeichnen (dies führte zu einem Rückgang bei den langfristigen Zinsen).
Das derzeit attraktive Umfeld für Zinsabsicherungen wurde im ersten Quartal wieder von vielen Kunden zur Absicherung des zukünftigen Zinsaufwands genutzt.
Die starken Währungsbewegungen des ersten Quartals machten sich in der Anzahl und im Volumen der abgeschlossenen Absicherungsgeschäfte im Devisenbereich bemerkbar. Das Geschäftsvolumen konnte um über 8%, die Zahl der Geschäfte um über 6% im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden.
Unser Anleiheprodukt "Cash Garant V" entwickelte sich zu einer wahren Erfolgsstory. Mehr als € 70 Mio. wurden platziert. Mit dem "Oberbank Premium Garant" und dem "Cash Garant VI" zeigte sich einmal mehr, dass Flexibilität und attraktive Zinssätze kein Gegensatz sein müssen. Auf Unternehmensseite werden die Cash Garant Produkte nach wie vor als interessante Veranlagungsform für mittelfristige Veranlagungen gewählt.
Die Liquiditätssituation des Marktes hat sich bei kurzen Laufzeiten (bis zu sechs Monate) weiter verbessert und zu niedrigeren Euribor-Sätzen geführt. Diese Liquidität war aber auch eine Triebfeder für den Aktienmarkt. Trotz der Turbulenzen sind die Aktien konstant gestiegen, was unter anderem auch auf die hohen Cash-Flows vieler Unternehmen zurück zu führen ist.
Trotz rückläufiger Volatilitäten an den Märkten und einer wieder zunehmenden Unsicherheit durch die Verschuldungskrise der Staaten konnten wir Handelserträge in gleicher Höhe wie im ersten Quartal 2009 erzielen.
Im ersten Quartal verfolgten wir die Diskussion über Basel III. Die Vorschläge des Ausschusses der europäischen Finanzmarktaufseher (CEBS) beinhalten neben höheren Eigenmittelvorschriften auch wesentlich strengere Liquiditätsvorschriften für Banken. Derzeit handelt es sich zwar noch um ein Diskussionspapier, wir beschäftigen uns aber schon mit den möglichen Implikationen auf die Bankenlandschaft. Diese dürften nicht unbeträchtlich sein und die Refinanzierung der Banken wesentlich erschweren und verteuern.
| Beträge in Mio. € | 1.Qu. 2010 | 1.Qu. 2009 | +/- absolut | +/- % |
|---|---|---|---|---|
| Zinsergebnis | 12,5 | 15,8 | -3,3 | -20,6 |
| Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | -3,1 | -3,1 | 0,1 | -2,4 |
| Provisionsergebnis | 12,1 | 10,5 | 1,6 | 15,7 |
| Handelsergebnis | 0,0 | 0,0 | 0,0 | |
| Verwaltungsaufwand | -20,7 | -20,8 | 0,1 | -0,8 |
| Sonstiger betrieblicher Erfolg | 0,3 | 0,2 | 0,1 | 50,7 |
| Außerordentliches Ergebnis | 0,0 | 0,0 | 0,0 | |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 1,3 | 2,5 | -1,2 | -49,8 |
| Ø Kredit- und Marktrisikoäquivalent (BWG) | 1.195,3 | 1.132,4 | 62,8 | 5,5 |
| Ø zugeordnetes Eigenkapital | 94,7 | 80,8 | 13,9 | 17,2 |
| Return on Equity (RoE) | 5,3% | 12,4% | -7,1%-P. | |
| Cost-Income-Ratio | 82,7% | 78,7% | 4,0%-P. |
Der Rückgang des Periodenüberschusses vor Steuern im Segment Privatkunden um € 1,2 Mio. auf € 1,3 Mio. ist unter anderem auf den Rückgang des Zinsergebnisses um € 3,3 Mio. oder 20,6% auf € 12,5 Mio. zurückzuführen. Das Provisionsergebnis zeigte eine Steigerung um € 1,6 Mio. oder 15,7% auf € 12,1 Mio.
Die Risikovorsorgen blieben mit - € 3,1 Mio. im Vergleich zum Vorjahr konstant. Die Verwaltungsaufwendungen reduzierten sich moderat um € 0,1 Mio. bzw. 0,8% auf - € 20,7 Mio. Der sonstige betriebliche Erfolg erhöhte sich um € 0,1 Mio. oder 50,7% auf € 0,3 Mio. Der Return on Equity ging um 7,1 Prozentpunkte auf 5,3% zurück, die Cost-Income-Ratio stieg um 4,0 Prozentpunkte auf 82,7%.
Im Privatkundengeschäft spiegelt sich die Wachstumsstrategie der Oberbank wider: per 31.3.2010 betreuten wir in allen in- und ausländischen Geschäftsbereichen 292.509 Privatkunden.
| Privatkundenanzahl | Privatkundenanzahl | Zuwachs im Jahresabstand | Zuwachs im Jahresabstand |
|---|---|---|---|
| Stand 31.3.2010 | Stand 31.3.2009 | absolut | in % |
| 292.509 | 291.032 | 1.477 | 0,5 |
Der Bestand an Privatkonten hat im Jahresabstand um 2.521 Stück zugenommen und liegt per 31.3.2010 bei 163.106 Stück. Die Wachstums- und Expansionsmärkte Bayern, Tschechien und Ungarn haben überproportional zu dieser Entwicklung beigetragen.
| Privatkontoanzahl | Privatkontoanzahl | Zuwachs im Jahresabstand | Zuwachs im Jahresabstand |
|---|---|---|---|
| Stand 31.3.2010 | Stand 31.3.2009 | absolut | in % |
| 163.106 | 160.585 | 2.521 | 1,6% |
Trotz der zurückhaltenden Nachfrage konnte der Privatdebitoren-Bestand gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres mit einem geringfügigen Rückgang von € 3,2 Mio. oder 0,16% nahezu stabil gehalten werden. Im ersten Quartal 2010 ist die Neuvergabe von Privatkrediten im Vergleich zum ersten Quartal 2009 deutlich um 31,7% auf € 83,9 Mio. gestiegen.
| Privatfinanzierungen | Privatfinanzierungen | Zuwachs im Jahresabstand | Zuwachs im Jahresabstand |
|---|---|---|---|
| Stand 31.3.2010 | Stand 31.3.2009 | absolut | in % |
| € 1.940,1 Mio. | € 1.943,3 Mio. | - € 3,2 Mio. | -0,16% |
Das Volumen der Spareinlagen ist im 12-Monats-Abstand mit 3.366,4 Mio. annähernd stabil geblieben. Die Oberbank Sparkonten verzeichneten hingegen im Vergleichszeitraum einen Zuwachs von 24,4% auf € 63,2 Mio.
| Spareinlagen | Spareinlagen | Zuwachs im Jahresabstand | Zuwachs im Jahresabstand |
|---|---|---|---|
| Stand 31.3.2010 | Stand 31.3.2009 | absolut | in % |
| € 3.366,4 Mio. | € 3.368,1 Mio. | - € 1,7 Mio. | -0,1% |
Bei den Termineinlagen zeigte sich zum wiederholten Male, dass die Kunden keine zu langen Laufzeiten wählen. Liquidität und Sicherheit stehen weiterhin im Zentrum der Veranlagungsentscheidungen. Daher war die Oberbank einmal mehr ein gefragter Partner im kurzfristigen Veranlagungsbereich: die Primärmittel stiegen insgesamt um 5,6 % auf € 10,8 Mrd.
| Primäreinlagen | Primäreinlagen | Zuwachs im Jahresabstand | Zuwachs im Jahresabstand |
|---|---|---|---|
| Stand 31.3.2010 | Stand 31.3.2009 | absolut | in % |
| € 10.782,8 Mio. | € 10.214,2 Mio. | € 568,6 Mio. | 5,6% |
Die Kapitalmärkte zeigen wieder eine erfreuliche Entwicklung. Im Unterschied zum ersten Quartal 2009 steigt die Nachfrage nach Investmentfonds wieder an. Die Nachfrage konzentrierte sich dabei vor allem auf den innovativen "Sachwertefonds" (Investment in besonders inflationssichere Assets, z.B. Rohstoffe oder Immobilien) und auf Unternehmensanleihen.
Die Nachfrage nach kapitalgarantierten Produkten ist weiterhin sehr hoch. Diese Produkte werden in Asset Klassen angeboten, die höheren Schwankungen unterliegen (Aktien, Rohstoffe, Währungen). Über die Kapitalgarantie und die Chance auf eine höhere Performance wird aber ein großer Anlegerkreis erreicht.
Im Vergleich zum Jahr 2009 sind zwar die Aufschläge für Bankanleihen deutlich gesunken, somit ist das Vertrauen in die Banken wieder gestiegen. In diesem Umfeld haben wir den Vertrieb eigener Anleihen weiter verstärkt und bis Ende März mit € 219 Mio. um 30% mehr emittiert als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die eigenen Emissionen erhöhten sich von € 1.925 Mio. auf € 2.132 Mio., dies entspricht einer Steigerung von 10,8% oder € 207 Mio. Zusätzlich haben wir der verstärkten Nachfrage nach Schuldscheindarlehen der Oberbank AG Rechnung getragen und mehr als € 65 Mio. als Refinanzierungsmittel mit langen Laufzeiten aufgenommen.
Im Private Banking wurden wiederum gute Erfolge erzielt. Mit 6.000 Kunden und einem überdurchschnittlichen betreuten Kundenvermögen von € 500.000 belegte die Oberbank den hervorragenden dritten Platz bei einem Ranking des "Geldmagazin", welches die österreichische Private Banking Industrie nach Anzahl der Kunden reihte.
Im Fondsgeschäft stieg das in der 3 Banken Generali Investment GmbH verwaltete Vermögen im Vorjahresvergleich um knapp € 1 Mrd. auf € 4,84 Mrd. an. Etwa die Hälfte der Volumensteigerung kam durch Neugeldzuflüsse, der Rest entstand durch die gute Performance.
Das verwaltete Fondvolumen erhöhte sich im ersten Quartal 2010 um erfreuliche € 248 Mio. oder 5,4% auf € 4,84 Mrd. Dies ist umso erfreulicher, da der Gesamtmarkt lediglich um 3,95% anwuchs.
Der 3 Banken Sachwerte Fonds mit Substanzaktien, Gold, Rohstoffen und Wohnimmobilien entwickelte sich ebenso positiv. Dieser Fonds ist ein Angebot an alle Anleger, die mittelfristig wieder höhere Inflationsraten erwarten.
Im ersten Quartal 2010 haben das Magazin Trend und die Rating-Agentur Morningstar Top-Produkte im österreichischen Fondsmarkt ausgezeichnet. Dabei konnte sich die 3 Banken Generali in einem Feld in- und ausländischer Fondsanbieter hervorragend positionieren: sie erhielt zwei von 18 Awards.
Im ersten Quartal 2010 ist die Anzahl der von der Oberbank für die Bausparkasse Wüstenrot abgeschlossenen Bausparverträge im Vergleich zum Vorjahr um + 4,3% gestiegen, was dem besten Ergebnis im ersten Quartal seit der Kooperation mit Wüstenrot entspricht.
Im ersten Quartal 2010 konnte die Prämiensumme der Kapitalversicherungen im Vergleich zum Vorjahresquartal um 94,5% gesteigert werden. Dieser positive Start ist vorrangig auf den erfolgreichen Vertrieb von Versicherungs-Einmalerlägen und die massive Steigerung des Verkaufs von der betrieblichen Altersvorsorge im Firmenbereich zurückzuführen.
Betrachtet man das Privatkundengeschäft im Bereich Kapitalversicherungen isoliert, so beträgt die Steigerung gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres rund 58% (bezogen auf die Prämiensumme).
Sicherheit im Online-Banking stellt für die Oberbank ein zentrales Thema dar. Der erfolgreiche Einsatz der neuen mobilen xTAN (SMS)-Autorisierung mit einer Nutzung durch mehr als 15.000 Kunden ist dafür der beste Beweis.
Zur Steigerung der Sicherheit für ihre Kunden hat die Oberbank entschieden, schrittweise den Ausstieg aus dem Papier-TAN Verfahren einzuleiten. Eine weitere Sicherheitsvorkehrung ist die Einführung eines Betragslimits von € 1.000 für Überweisungsaufträge, die mit Papier-TAN autorisiert werden. Ziel ist es, den Kunden mit dem Einsatz der xTAN ein sicherheitstechnisch verbessertes Autorisierungsverfahren anzubieten bzw. bei weiterer Nutzung der Papier-TAN das Missbrauchsrisiko auf ein Minimum zu reduzieren.
Erfreulich zeigt sich auch die positive Entwicklung der eBanking Produktnutzung. Gegenüber dem Vergleichszeitraum 2009 stiegen die Anzahl der Kunden um 7% und die der Transaktionen um 10% sowie der Gesamtumsatz um 19%. Der anhaltende Trend zur Nutzung von eBanking ist damit in der Oberbank weiter ungebrochen.
Im Segment Financial Markets werden das Ergebnis der Beteiligungen, der Handelstätigkeit und das Zinsergebnis aus dem Überhang der unverzinslichen Passiva sowie der Fristentransformationen dargestellt.
| Beträge in Mio. € | 1.Qu. 2010 | 1.Qu. 2009 | +/- absolut | +/- % |
|---|---|---|---|---|
| Zinsergebnis | 19,3 | 14,0 | 5,3 | 37,5 |
| Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | -8,4 | -4,9 | -3,5 | 70,5 |
| Provisionsergebnis | 0,0 | 0,0 | 0,0 | |
| Handelsergebnis | 2,1 | 0,8 | 1,3 | >100,0 |
| Verwaltungsaufwand | -1,2 | -1,1 | 0,0 | 3,7 |
| Sonstiger betrieblicher Erfolg | 2,0 | -0,1 | 2,2 | >100,0 |
| Außerordentliches Ergebnis | 0,0 | 0,0 | 0,0 | |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 13,8 | 8,6 | 5,2 | 59,6 |
| Ø Kredit- und Marktrisikoäquivalent (BWG) | 4.323,3 | 3.811,6 | 511,7 | 13,4 |
| Ø zugeordnetes Eigenkapital | 342,7 | 272,0 | 70,7 | 26,0 |
| Return on Equity (RoE) | 16,1% | 12,7% | 3,4%-P. | |
| Cost-Income-Ratio | 5,1% | 7,8% | -2,7%-P. |
Im Segment Financial Markets erhöhte sich das Zinsergebnis um € 5,3 Mio. oder 37,5% auf € 19,3 Mio. Die Risikovorsorgen verzeichnen gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres einen Mehraufwand von € 3,5 Mio. auf € 8,4 Mio.. Das Handelsergebnis stieg um € 1,3 Mio. auf € 2,1 Mio. Der Periodenüberschuss vor Steuern wuchs um 59,6% oder € 5,2 Mio. auf € 13,8 Mio. Der Return on Equity erhöhte sich um 3,4 Prozentpunkte auf 16,1%, die Cost-Income-Ratio reduzierte sich um 2,7 Prozentpunkte auf 5,1%.
Das Kernkapital stieg im Vergleich zum ersten Quartal 2009 um 15,9% oder € 130,9 Mio. auf € 954,7 Mio. Damit ist die Kernkapitalquote um 1,25 Prozentpunkte von 8,08% auf 9,33% gestiegen.
Die konsolidierten Konzern-Eigenmittel gemäß § 24 BWG beliefen sich zum 31.3.2010 auf € 1.541,2 Mio., das sind um 22,7% mehr als zum Vergleichsstichtag des Vorjahres.
Die erforderlichen Eigenmittel stiegen zum 31.3.2010 auf € 876,8 Mio. Daraus ergibt sich ein Eigenmittelüberschuss von € 664,4 Mio., er ist damit im Vergleich zum Vorjahr um über 70% gestiegen. Die Eigenmittelquote von 15,1% ist fast doppelt so hoch wie gesetzlich vorgeschrieben.
Die Risikopolitik der Oberbank berücksichtigt die Risikosituation aller Geschäftsbereiche einschließlich der neuen Märkte. Das Risikomanagement stellt auf die Sicherheit der anvertrauten Kundengelder, das Halten der Eigenmittel und die Gewährleistung der Liquidität ab.
Die bedeutendste Risikokategorie bildet das Adressenausfallsrisiko. Diesem Risiko tragen wir durch die Dotation von entsprechenden Vorsorgen in der Bilanz Rechnung. Bei der Bonitätsbeurteilung und in der Sicherheitenpolitik können wir auf ein jahrzehntelanges Know-how zurückgreifen. Darüber hinaus sorgen unser regionales Geschäftsmodell, ein professionelles Kredit-Management sowie die ausgewogene Verteilung des Gesamtobligos auf die einzelnen Kundensegmente dafür, dass das Ausmaß dieser Risikoklasse auf den Gesamterfolg der Oberbank überschaubar bleibt. Somit gehen wir auch für das Gesamtjahr 2010 davon aus, dass sich keine außergewöhnlichen Adressausfallsrisiken ergeben.
Die übrigen Risikokategorien bestehen aus potenziellen Wertverlusten bzw. Erträgnisausfällen in unserem Beteiligungsportfolio (Beteiligungsrisiko), aus möglichen Verlusten durch sich ändernde Zinssätze, Devisen- oder Aktienkurse (Marktrisiko), dem operationellen Risiko und dem Liquiditätsrisiko. Auch diese Risiken sind, dem Vorsichtsprinzip Rechnung tragend, durch entsprechende Kapitalien unterlegt. Beim Liquiditätsrisiko trägt zu unserer guten Position auch bei, dass wir mit den Primäreinlagen unserer Kunden (31.3.2010: € 10,8 Mrd.) das gesamte Kreditvolumen (31.3.2010: € 9,9 Mrd.) refinanzieren können. Darüber hinaus sind in der Oberbank ein permanentes Risikocontrolling, ein strenges Prozessmanagement sowie andere effiziente Kontroll- und Steuerungsinstrumente installiert. Somit rechnen wir für das Gesamtjahr 2010 damit, dass in diesen Risikokategorien keine ungewöhnlichen Risikofälle auftreten werden.
Trotz der weiterhin schwierigen Rahmenbedingungen sehen wir seit einigen Monaten eine Entspannung beim Kreditrisiko. Im Finanzierungsbereich sind wir vorsichtig optimistisch. Die Nachfrage der Unternehmen nach Krediten ist derzeit noch zurückhaltend, die OeNB erwartet für 2010 nur ein schwaches Wachstum. Aufgrund der Projekte, die wir "in der Pipeline" haben, erwarten wir aber eine verstärkte Nachfrage ab dem 2. Halbjahr. Im Privatkreditgeschäft spüren wir seit Jahresanfang eine Stabilisierung. Der Rückgang des Vorjahres ist gebremst, die weitere Entwicklung bleibt aber abzuwarten. Im Anlagebereich suchen die Kunden weiterhin "sichere Häfen": die Spareinlagen werden auch 2010 zulegen und bei den Wertpapieren sind Produkte mit Kapitalgarantie und "inflationssichere" Produkte gefragt. In diesem Umfeld wollen wir ungebrochen weiter wachsen und zehn Filialen gründen (je drei in Wien und Bayern, je zwei in Ungarn und Slowakei). Damit nützen wir die im Moment günstigen Rahmenbedingungen und begleiten unsere Kunden auf ihren wichtigsten Märkten.
Trotz der sehr erfreulichen Entwicklung im ersten Quartal ist die Ergebnisentwicklung im Gesamtjahr schwer einzuschätzen. Wir erwarten hohe Volatilitäten an allen Märkten, die das Zins- und das Dienstleistungsgeschäft beeinflussen werden.
Insgesamt streben wir heuer wieder bessere Ergebnisse aus unseren Equity-Beteiligungen und bei den Provisionen an. Damit sollte es uns gelingen, einen Jahresüberschuss auf dem Niveau des Vorjahres zu erzielen, der Hauptversammlung einen attraktiven Dividendenvorschlag zu unterbreiten und im Wege der Rücklagendotation zur Steigerung des Unternehmenswertes für unsere Aktionäre beizutragen.
Die 3 Banken Gruppe konnte im ersten Quartal 2010 eine zufriedenstellende Entwicklung verzeichnen. Die gemeinsame Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem 31.3.2009 um 5,5% auf € 31,6 Mrd. Das Kreditvolumen (nach Risikovorsorgen) blieb mit € 19,5 Mrd. stabil, die Primäreinlagen erhöhten sich um 1,7% auf € 20,6 Mrd. Der gemeinsame Periodenüberschuss nach Steuern verzeichnete eine Steigerung von 9,3% auf € 41,1 Mio. Zum 31.3.2010 betrieben die 3 Banken zusammen 229 Filialen und beschäftigten im ersten Quartal durchschnittlich 3.634 Mitarbeiter.
| Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung für das | 1. Qu. 2010 | 1. Qu. 2009 | Veränderung | Veränderung | |
|---|---|---|---|---|---|
| 1. Quartal 2010 | in Mio. € | in Mio. € | in Mio. € | in % | |
| 1. Zinsen und ähnliche Erträge | (1) | 113,9 | 150,4 | -36,5 | -24,3 |
| 2. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | (1) | -47,0 | -88,7 | 41,7 | -47,1 |
| 3. Erträge aus at Equity bewerteten Unternehmen | (1) | 7,0 | 7,8 | -0,8 | -9,8 |
| ZINSERGEBNIS | (1) | 73,9 | 69,5 | 4,5 | 6,4 |
| 4. Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | (2) | -25,2 | -22,5 | -2,7 | 12,1 |
| 5. Provisionserträge | (3) | 27,3 | 24,2 | 3,1 | 12,8 |
| 6. Provisionsaufwendungen | (3) | -2,6 | -2,0 | -0,6 | 28,7 |
| PROVISIONSERGEBNIS | (3) | 24,6 | 22,1 | 2,5 | 11,3 |
| 7. Handelsergebnis | (4) | 1,6 | 0,1 | 1,5 | >100,0 |
| 8. Verwaltungsaufwand | (5) | -51,7 | -50,9 | -0,8 | 1,6 |
| 9. Sonstiger betrieblicher Erfolg | (6) | 3,9 | 2,8 | 1,2 | 41,8 |
| a) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten FV/PL |
(6) | 0,9 | 1,2 | -0,3 | -28,0 |
| b) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten AfS |
(6) | 1,0 | -1,3 | 2,3 | >-100,0 |
| c) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten HtM |
(6) | 0 | 0 | 0 | 0 |
| d) Sonstiger Betrieblicher Erfolg |
(6) | 2,1 | 2,8 | -0,8 | -27,7 |
| PERIODENÜBERSCHUSS VOR STEUERN | 27,1 | 21,0 | 6,1 | 28,9 | |
| 10. Steuern vom Einkommen und Ertrag | (7) | -5,5 | -1,9 | -3,7 | >100,0 |
| PERIODENÜBERSCHUSS NACH STEUERN | 21,5 | 19,1 | 2,4 | 12,6 | |
| davon den Anteilseignern des Mutterunternehmens |
21,5 | 19,1 | 2,4 | 12,6 | |
| zuzurechnen | |||||
| davon den Minderheitsgesellschaftern zuzurechnen | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 33,3 |
| DIREKT IM EIGENKAPITAL ERFASSTE ERTRÄGE UND AUFWENDUNGEN (IN MIO. €) | 1. Qu. 2010 | 1. Qu. 2009 |
|---|---|---|
| Periodenüberschuss nach Steuern | 21,5 | 19,1 |
| +/- Erfolgsneutrale Bewertungsänderungen IAS 39 | 11,9 | -7,6 |
| +/- Latente Steuern auf Erfolgsneutrale Bewertungsänderungen IAS 39 | -6,5 | 1,9 |
| +/- Veränderung Währungsausgleichsposten | -2,2 | -3,8 |
| +/- Veränderung sonstiges Ergebnis assoziierter Unternehmen | 3,2 | -6,9 |
| Summe direkt im Eigenkapital erfasster Erträge und Aufwendungen | 6,3 | -16,4 |
| Gesamtperiodenergebnis aus Jahresüberschuss und nicht erfolgswirksamen | 27,8 | 2,7 |
| Erträgen/Aufwendungen | ||
| davon den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzurechnen | 27,8 | 2,7 |
| davon den Minderheitsgesellschaftern zuzurechnen | 0 | 0 |
| KENNZAHLEN | 1. Qu. 2010 | 1.Qu. 2009 |
|---|---|---|
| Cost-Income-Ratio (Kosten-Ertrag-Relation) in % | 49,74% | 53,94% |
| RoE (Eigenkapitalrendite) vor Steuern in % | 10,39% | 9,41% |
| RoE (Eigenkapitalrendite) nach Steuern in % | 8,26% | 8,56% |
| Risk-Earning-Ratio (Kreditrisiko/Zinsergebnis) in % | 34,12% | 32,39% |
| Ergebnis pro Aktie in € | 0,75 | 0,71 |
| 31.3.2010 | 31.12.2009 | Veränderung | Veränderung | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| AKTIVA | in Mio. € | in Mio. € | in Mio. € | in % | ||
| 1. Barreserve | (9) | 150,6 | 164,7 | -14,1 | -8,6 | |
| 2. Forderungen an Kreditinstitute | (10) | 2.396,3 | 2.093,3 | 303,0 | 14,5 | |
| 3. Forderungen an Kunden | (11) | 9.870,8 | 9.836,5 | 34,3 | 0,3 | |
| 4. Risikovorsorgen | (12) | -265,2 | -249,0 | -16,2 | 6,5 | |
| 5. Handelsaktiva | (13) | 60,6 | 50,4 | 10,3 | 20,4 | |
| 6. Finanzanlagen | (14) | 3.596,5 | 3.581,1 | 15,5 | 0,4 | |
| a) | Finanzielle Vermögenswerte FV/PL | (14) | 294,8 | 291,5 | 3,3 | 1,1 |
| b) | Finanzielle Vermögenswerte AfS | (14) | 788,1 | 807,0 | -18,9 | -2,3 |
| c) | Finanzielle Vermögenswerte HtM | (14) | 2.091,6 | 2.071,8 | 19,8 | 1,0 |
| d) | Anteile an at Equity Unternehmen | (14) | 422,1 | 410,8 | 11,3 | 2,7 |
| 7. Immaterielles Anlagevermögen | (15) | 8,9 | 9,3 | -0,4 | -4,5 | |
| 8. Sachanlagen | (16) | 219,6 | 221,9 | -2,4 | -1,1 | |
| a) | Als Finanzinvestition gehaltende | (16) | 80,4 | 81,4 | -1,0 | -1,2 |
| Immobilien | ||||||
| b) | Sonstige Sachanlagen | (16) | 139,2 | 140,6 | -1,4 | -1,0 |
| 9. Sonstige Aktiva | (17) | 341,2 | 323,2 | 17,9 | 5,5 | |
| a) | Steueransprüche | (17) | 23,6 | 25,7 | -2,1 | -8,1 |
| b) | Sonstige | (17) | 317,5 | 297,5 | 20,0 | 6,7 |
| SUMME AKTIVA | 16.379,3 | 16.031.4 | 347,8 | 2,2 |
| 31.3.2010 | 31.12.2009 | Veränderung | Veränderung | ||
|---|---|---|---|---|---|
| PASSIVA | in Mio. € | in Mio. € | in Mio. € | in % | |
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | (18) | 3.917,2 | 3.466,5 | 450,7 | 13,0 |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | (19) | 8.650,8 | 8.876,2 | -225,4 | -2,5 |
| 3. Verbriefte Verbindlichkeiten | (20) | 1.429,2 | 1.308,1 | 121,1 | 9,3 |
| 4. Rückstellungen | (21) | 375,1 | 363,0 | 12,2 | 3,3 |
| 5. Sonstige Passiva | (22) | 238,1 | 249,9 | -11,8 | -4,7 |
| a) Handelspassiva |
(23) | 9,9 | 28,7 | -18,7 | -65,3 |
| b) Steuerschulden |
(22) | 11,2 | 5,1 | 6,2 | >100,0 |
| c) Sonstige |
(22) | 216,9 | 216,2 | 0,8 | 0,3 |
| 6. Nachrangkapital | (24) | 702,8 | 732,1 | -29,3 | -4,0 |
| 7. Eigenkapital | (25) | 1.065,9 | 1.035,6 | 30,3 | 2,9 |
| a) Eigenanteil |
(25) | 1.064,6 | 1.034,2 | 30,3 | 2,9 |
| b) Minderheitenanteil |
(25) | 1,3 | 1,3 | 0,0 | -0,1 |
| SUMME PASSIVA | 16.379,3 | 16.031,4 | 347,8 | 2,2 |
| Gezeichnetes Kapital |
rücklagen Kapital- |
rücklagen Gewinn- |
ausgleichsposten Währungs- |
rücklagen gem. Bewertungs- IAS 39 |
Unternehmen Assoziierte |
Fremdanteile Eigenkapital ohne |
Fremdbesitz Anteile im |
Eigenkapital | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| In Mio. € | |||||||||
| Stand 1.1.2009 | 81,1 | 140,8 | 445,9 | 0,2 | -7,0 | 231,8 | 892,8 | 1,3 | 894,1 |
| Gesamtperiodenergebnis | - | - | 16,0 | -3,8 | -5,7 | -3,8 | 2,7 | 0,0 | 2,7 |
| Dividendenausschüttung | - | - | 0,0 | - | - | - | 0,0 | - | 0,0 |
| Kapitalerhöhung | 0,0 | 0,0 | - | - | - | - | 0,0 | - | 0,0 |
| Erwerb eigener Aktien | -0,3 | -0,6 | - | - | - | - | -0,9 | - | -0,9 |
| Sonstige ergebnisneutrale | - | - | 5,1 | - | - | 6,5 | 11,6 | 0,0 | 11,6 |
| Veränderungen | |||||||||
| STAND 31.3.2009 | 80,8 | 140,2 | 467,0 | -3,5 | -12,7 | 234,5 | 906,3 | 1,3 | 907,6 |
| Stand 1.1.2010 | 86,2 | 194,5 | 512,4 | -0,6 | 14,2 | 227,6 | 1.034,2 | 1,3 | 1.035,6 |
| Gesamtperiodenergebnis | - | - | 16,1 | -2,2 | 5,4 | 8,6 | 27,8 | 0,0 | 27,8 |
| Dividendenausschüttung | - | - | 0,0 | - | - | - | 0,0 | - | 0,0 |
| Kapitalerhöhung | 0,0 | 0,0 | - | - | - | - | 0,0 | - | 0,0 |
| Erwerb eigener Aktien | 0,0 | -0,1 | - | - | - | - | -0,2 | - | -0,2 |
| Sonstige ergebnisneutrale | - | - | - | - | - | 2,7 | 2,7 | 0,0 | 2,7 |
| Veränderungen | |||||||||
| Stand 31.3.2010 | 86,2 | 194,3 | 528,5 | -2,9 | 19,6 | 238,9 | 1.064,6 | 1,3 | 1.065,9 |
| GELDFLUSSRECHNUNG IN MIO. € | 1.1.-31.3.2010 | 1.1.-31.3.2009 |
|---|---|---|
| Zahlungsmittelbestand zum Ende der Vorperiode | 164,7 | 130,4 |
| Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit | 24,2 | 486,0 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | -5,6 | -439,2 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | -41,8 | -15,1 |
| Effekte aus der Änderung von Konsolidierungskreis und Bewertungen | 11,3 | -1,0 |
| Effekte aus der Änderung von Wechselkursen | -2,2 | -3,8 |
| Zahlungsmittelbestand zum Ende der Periode | 150,6 | 157,3 |
Der Zwischenbericht der Oberbank AG wurde in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlichten und in Kraft befindlichen International Financial Reporting Standards (IFRS) und International Accounting Standards (IAS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und deren Auslegung durch das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) erstellt. Er deckt das erste Quartal 2010 (1. Jänner 2010 bis 31. März 2010) ab und vergleicht es mit der entsprechenden Vorjahresperiode. Der vorliegende Zwischenabschluss für das erste Quartal 2010 steht im Einklang mit IAS 34 ("Zwischenberichte").
Im Zwischenbericht der Oberbank AG wurden prinzipiell die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verwendet, die auch zum 31.12.2009 angewandt wurden.
Der Konsolidierungskreis umfasst per 31. März 2010 neben der Oberbank AG 22 inländische und 19 ausländische Tochterunternehmen. Der Kreis der einbezogenen verbundenen Unternehmen hat sich im Vergleich zum 31.12.2009 nicht verändert.
| 1. ZINSERGEBNIS | 1.1.-31.3.2010 | 1.1.-31.3.2009 |
|---|---|---|
| Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften | 87,3 | 123,1 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 0,4 | 1,2 |
| Sonstige Beteiligungen | 0,2 | 0,3 |
| Verbundene Unternehmen | 3,2 | 0,8 |
| Festverzinsliche Wertpapiere und Schuldverschreibungen | 22,8 | 25,0 |
| ZINSEN UND ÄHNLICHE ERTRÄGE | 113,9 | 150,4 |
| Zinsaufwendungen für Einlagen | -30,2 | -69,0 |
| Zinsaufwendungen für verbriefte Verbindlichkeiten | -10,2 | -12,9 |
| Zinsaufwendungen für nachrangige Verbindlichkeiten | -6,6 | -6,9 |
| ZINSEN UND ÄHNLICHE AUFWENDUNGEN | -47,0 | -88,7 |
| ERTRÄGE AUS AT EQUITY BEWERTETEN UNTERNEHMEN | 7,0 | 7,8 |
| ZINSERGEBNIS | 73,9 | 69,5 |
| 2. RISIKOVORSORGEN IM KREDITGESCHÄFT | 1.1.-31.3.2010 | 1.1.-31.3.2009 |
| Zuführungen zu Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | -27,4 | -24,9 |
| Direktabschreibungen | -0,2 | -0,3 |
| Auflösungen zu Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | 2,2 | 2,3 |
| Eingänge aus abgeschriebenen Forderungen | 0,2 | 0,4 |
| RISIKOVORSORGEN IM KREDITGESCHÄFT | -25,2 | -22,5 |
| 3. PROVISIONSERGEBNIS | 1.1.-31.3.2010 | 1.1.-31.3.2009 |
| Zahlungsverkehr | 8,2 | 8,1 |
| Wertpapiergeschäft | 8,3 | 6,9 |
| Devisen-, Sorten- und Edelmetallgeschäft | 2,2 | 2,4 |
| Kreditgeschäft | 4,9 | 3,9 |
| Sonstiges Dienstleistungs- und Beratungsgeschäft | 0,9 | 0,9 |
| PROVISIONSERGEBNIS | 24,6 | 22,1 |
| 4. HANDELSERGEBNIS | 1.1.-31.3.2010 | 1.1.-31.3.2009 |
| Gewinne/Verluste aus zinsbezogenen Geschäften | 0,6 | 3,4 |
| Gewinne/Verluste aus Devisen-, Valuten- und Münzengeschäft | 0,7 | 0,3 |
| Gewinne/Verluste aus Derivaten | 0,2 | -3,7 |
| HANDELSERGEBNIS | 1,6 | 0,1 |
| 5. VERWALTUNGSAUFWAND | 1.1.-31.3.2010 | 1.1.-31.3.2009 |
|---|---|---|
| Personalaufwand | 30,1 | 29,6 |
| - hievon Beiträge an die Mitarbeiter-Vorsorge-Kassa |
0,1 | 0,1 |
| Andere Verwaltungsaufwendungen | 16,4 | 16,0 |
| Abschreibungen und Wertberichtigungen | 5,3 | 5,4 |
| VERWALTUNGSAUFWAND | 51,7 | 50,9 |
| 6. SONSTIGER BETRIEBLICHER ERFOLG | 1.1.-31.3.2010 | 1.1.-31.3.2009 |
| a) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten FV/PL |
0,9 | 1,2 |
| b) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten AfS |
1,0 | -1,3 |
| c) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten HtM |
0,0 | 0,0 |
| d) Sonstiger betrieblicher Erfolg |
2,1 | 2,8 |
| SONSTIGER BETRIEBLICHER ERFOLG | 3,9 | 2,8 |
| 7. ERTRAGSTEUERN | 1.1.-31.3.2010 | 1.1.-31.3.2009 |
| Laufender Ertragsteueraufwand | 5,3 | 2,3 |
| Latenter Ertragsteueraufwand/-ertrag | 0,3 | -0,4 |
| ERTRAGSTEUERN | 5,5 | 1,9 |
| 8. ERGEBNIS JE AKTIE | 1.1.-31.3.2010 | 1.1.-31.3.2009 |
| Aktienanzahl per 31.3. | 28.783.125 | 27.090.000 |
| Durchschnittliche Anzahl der umlaufenden Aktien | 28.732.158 | 26.749.862 |
| Konzernperiodenüberschuss | 21,5 | 19,1 |
| ERGEBNIS JE AKTIE IN € | 0,75 | 0,71 |
| ANNUALISIERTE WERTE IN € | 2,99 | 2,86 |
Das verwässerte Ergebnis pro Aktie entspricht dem unverwässerten Ergebnis pro Aktie, da keine Finanzinstrumente mit Verwässerungseffekt ausgegeben wurden. Das Ergebnis je Aktie gilt für Stamm- und Vorzugsaktien in gleicher Höhe.
| 31.3.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|
| 50,9 | 64,5 |
| 99,8 | 100,2 |
| 150,6 | 164,7 |
| 31.3.2010 | 31.12.2009 |
| 1.195,6 | 1.118,9 |
| 1.200,7 | 974,4 |
| 2.396,3 | 2.093,3 |
| 31.3.2010 | 31.12.2009 |
| 6.233,5 | 6.246,7 |
| 3.637,3 | 3.589,8 |
| 9.870,8 | 9.836,5 |
| Stand | Wechselkurs | Zufüh | Ver | Auflö | Stand | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| In Mio. € | 1.1.2010 | änderung | rungen | brauch | sungen | 31.3.2010 |
| Bonitätsrisiken | 173,8 | 0,5 | 14,9 | -2,3 | -2,2 | 184,7 |
| Länderrisiken | 6,6 | 0,0 | - | -1,2 | 0,0 | 5,4 |
| Pauschale Einzelvorsorgen | 7,0 | - | 0,7 | - | - | 7,7 |
| Portfoliowertberichtigungen IAS 39 | 61,7 | - | 5,7 | - | - | 67,4 |
| Zinswertberichtigungen | 0,0 | 0,0 | - | - | - | 0,0 |
| Risikovorsorgen im | 249,0 | 0,5 | 21,4 | -3,5 | -2,2 | 265,2 |
| Kreditgeschäft 1) | ||||||
| Rückstellungen für das | 119,9 | -0,3 | 5,2 | 0,0 | 0,0 | 124,8 |
| Kreditgeschäft | ||||||
| GESAMTSUMME | 368,9 | 0,2 | 26,6 | -3,5 | -2,2 | 390,0 |
| RISIKOVORSORGEN |
1) Risikovorsorgen im Kreditgeschäft werden in der Position Bilanz Aktiva 4 ausgewiesen
| 13. HANDELSAKTIVA | 31.3.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | ||
| Börsenotiert | 27,0 | 18,4 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | ||
| Börsenotiert | 2,6 | 2,5 |
| Positive Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten | ||
| Währungsbezogene Geschäfte | 0,1 | 0,0 |
| Zinsbezogene Geschäfte | 30,9 | 29,4 |
| Sonstige Geschäfte | 0,0 | 0,0 |
|---|---|---|
| HANDELSAKTIVA | 60,6 | 50,4 |
| 14. FINANZANLAGEN | 31.3.2010 | 31.12.2009 |
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche | 2.685,5 | 2.694,8 |
| Wertpapiere | ||
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 209,8 | 199,7 |
| Beteiligungen/Anteile | ||
| An verbundenen Unternehmen | 218,8 | 218,4 |
| An at Equity bewerteten Unternehmen | ||
| - Kreditinstituten |
187,9 | 183,0 |
| - Nicht-Kreditinstituten |
234,2 | 227,7 |
| An sonstigen Beteiligungen | ||
| - Kreditinstituten |
10,8 | 10,8 |
| - Nicht-Kreditinstituten |
49,5 | 46,5 |
| FINANZANLAGEN | 3.596,5 | 3.581,1 |
| a) Finanzielle Vermögenswerte FV/PL |
294,8 | 291,5 |
| b) Finanzielle Vermögenswerte AfS |
788,1 | 807,0 |
| c) Finanzielle Vermögenswerte HtM |
2.091,6 | 2.071,8 |
| d) Anteile an at Equity Unternehmen |
422,1 | 410,8 |
| FINANZANLAGEN | 3.596,5 | 3.581,1 |
| 15. IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE | 31.3.2010 | 31.12.2009 |
| Sonstiges immaterielles Anlagevermögen | 8,1 | 8,5 |
| Kundenstock | 0,8 | 0,8 |
| IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE | 8,9 | 9,3 |
| 16. SACHANLAGEN | 31.3.2010 | 31.12.2009 |
| Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien | 80,4 | 81,4 |
| Grundstücke und Gebäude | 73,2 | 71,7 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 54,1 | 53,5 |
| Sonstige Sachanlagen | 11,9 | 15,4 |
| SACHANLAGEN | 219,6 | 221,9 |
| 17. SONSTIGE AKTIVA | 31.3.2010 | 31.12.2009 |
| Latente Steueransprüche | 23,6 | 25,7 |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 315,8 | 295,9 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 1,7 | 1,7 |
| SONSTIGE AKTIVA | 341,2 | 323,2 |
| 18. VERBINDLICHKEITEN GEGENÜBER KREDITINSTITUTEN | 31.3.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber | ||
| - Inländischen Kreditinstituten |
1.507,7 | 1.261,9 |
| - Ausländischen Kreditinstituten |
2.409,5 | 2.204,6 |
| VERBINDLICHKEITEN GEGENÜBER KREDITINSTITUTEN | 3.917,2 | 3.466,5 |
| 19. VERBINDLICHKEITEN GEGENÜBER KUNDEN | 31.3.2010 | 31.12.2009 |
| Spareinlagen | 3.390,0 | 3.399,2 |
| Sonstige | 5.260,8 | 5.477,0 |
| VERBINDLICHKEITEN GEGENÜBER KUNDEN | 8.650,8 | 8.876,2 |
| 20. VERBRIEFTE VERBINDLICHKEITEN | 31.3.2010 | 31.12.2009 |
| Begebene Schuldverschreibungen | 1.149,7 | 1.066,4 |
| Andere Verbriefte Verbindlichkeiten | 279,5 | 241,7 |
| VERBRIEFTE VERBINDLICHKEITEN | 1.429,2 | 1.308,1 |
| 21. RÜCKSTELLUNGEN | 31.3.2010 | 31.12.2009 |
| Abfertigungs- und Pensionsrückstellungen | 207,7 | 208,1 |
| Jubiläumsgeldrückstellung | 8,2 | 8,1 |
| Rückstellungen für das Kreditgeschäft | 124,8 | 119,9 |
| Sonstige Rückstellungen | 34,5 | 26,9 |
| RÜCKSTELLUNGEN | 375,1 | 363,0 |
| 22. SONSTIGE PASSIVA | 31.3.2010 | 31.12.2009 |
| Handelspassiva | 9,9 | 28,7 |
| Steuerschulden | 11,2 | 5,1 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 166,6 | 167,0 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 50,3 | 49,2 |
| SONSTIGE PASSIVA | 238,1 | 249,9 |
| 23. SONSTIGE PASSIVA (ANTEIL HANDELSPASSIVA) | 31.3.2010 | 31.12.2009 |
| Währungsbezogene Geschäfte | 0,2 | 0,0 |
| Zinsbezogene Geschäfte | 9,7 | 28,7 |
| Sonstige Geschäfte | 0,1 | 0,0 |
| HANDELSPASSIVA | 9,9 | 28,7 |
| 24. NACHRANGKAPITAL | 31.3.2010 | 31.12.2009 |
| Begebene nachrangige Schuldverschreibungen | 6,5 | 6,6 |
| Ergänzungskapital | 616,1 | 646,1 |
| Hybridkapital | 80,2 | 79,4 |
| NACHRANGKAPITAL | 702,8 | 732,1 |
| 25. EIGENKAPITAL | 31.3.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Gezeichnetes Kapital | 86,2 | 86,2 |
| Kapitalrücklagen | 194,3 | 194,5 |
| Gewinnrücklagen (inkl. Bilanzgewinn) | 757,0 | 726,5 |
| Unversteuerte Rücklagen | 25,1 | 25,1 |
| Passive Unterschiedsbeträge | 1,9 | 1,9 |
| Anteile in Fremdbesitz | 1,3 | 1,3 |
| EIGENKAPITAL | 1.065,9 | 1.035,6 |
| 26. EVENTUALVERBINDLICHKEITEN UND KREDITRISIKEN | 31.3.2010 | 31.12.2009 |
| Sonstige Eventualverbindlichkeiten (Haftungen und Akkreditive) | 1.389,3 | 1.347,9 |
| EVENTUALVERBINDLICHKEITEN | 1.389,3 | 1.347,9 |
| Verbindlichkeiten aus unechten Pensionsgeschäften | 0,0 | 40,5 |
| Sonstige Kreditrisiken (unwiderrufliche Kreditzusagen) | 1.446,9 | 1.463,0 |
| KREDITRISIKEN | 1.446,9 | 1.503,5 |
| Privat | Firmen | Financial | Sonstige | Konzern-GuV | |
|---|---|---|---|---|---|
| Markets | 1.Qu. 2010 | ||||
| Zinsergebnis | 12,5 | 42,1 | 19,3 | 0,0 | 73,9 |
| Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | -3,1 | -13,8 | -8,4 | 0,0 | -25,2 |
| Provisionsergebnis | 12,1 | 12,5 | 0,0 | 0,0 | 24,6 |
| Handelsergebnis | 0,0 | -0,5 | 2,1 | 0,0 | 1,6 |
| Verwaltungsaufwand | -20,7 | -23,9 | -1,2 | -6,0 | -51,7 |
| Sonstiger betrieblicher Erfolg | 0,3 | 1,7 | 2,0 | -0,2 | 3,9 |
| Außerordentliches Ergebnis | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 1,3 | 18,2 | 13,8 | -6,2 | 27,1 |
| Ø Kredit- und Marktrisikoäquivalent | 1.195,3 | 7.615,9 | 4.323,3 | 0,0 | 13.134,5 |
| Ø zugeordnetes Eigenkapital | 94,7 | 603,7 | 342,7 | 0,0 | 1.041,1 |
| Return on Equity (RoE) | 5,3% | 12,0% | 16,1% | 10,4% | |
| Cost-Income-Ratio | 82,7% | 42,8% | 5,1% | 49,7% |
| 28. PERSONAL | 1. Qu. 2010 | GJ 2009 | |
|---|---|---|---|
| Angestellte | 1.966 | 1.990 | |
| Arbeiter | 21 | 21 | |
| GESAMTKAPAZITÄT | 1.987 | 2.011 | |
| 29. KONZERNEIGENMITTEL UND BANKAUFSICHTLICHES EIGENMITTELERFORDERNIS | |||
| Anrechenbare Eigenmittel gemäß § 24 BWG in Mio. € | |||
| Zusammensetzung | 31.3.2010 | 31.12.2009 | 31.3.2009 |
| 1. Kernkapital | |||
| Grundkapital | 86,3 | 86,3 | 81,3 |
| Eigene Aktien im Bestand | -0,6 | -0,4 | -1,3 |
| Offene Rücklagen | 754,0 | 754,0 | 649,5 |
| Anteile anderer Gesellschafter | 1,4 | 1,4 | 1,4 |
| Unterschiedsbetrag aus Kapitalkonsolidierung | -0,7 | -0,7 | 1,3 |
| Unterschiedsbetrag aus Equity-Bewertung | 44,1 | 44,1 | 40,1 |
| Hybridkapital | 79,0 | 79,0 | 59,0 |
| Abzug Immaterieller Wirtschaftsgüter | -8,9 | -8,5 | -7,4 |
| SUMME KERNKAPITAL (TIER I) | 954,7 | 955,4 | 823,8 |
| KERNKAPITALQUOTE | 9,33% | 9,58% | 8,08% |
| 2. Ergänzende Eigenmittel (TIER II) | |||
| Anrechenbare Ergänzungskapital-Anleihen | 461,9 | 485,2 | 443,3 |
| Neubewertungsreserven (bereits 45% d.st.Res.) | 153,4 | 130,3 | 0,0 |
| Nachrangige Anleihen (Erg.kap. unter 3 J RLZ) | 47,3 | 41,0 | 33,9 |
| SUMME ERGÄNZENDE EIGENMITTEL (TIER II) | 662,6 | 656,4 | 477,1 |
| 3. TIER III | |||
| Ergänzung um volumensmäßig nicht mehr als | 3,9 | 2,6 | 5,0 |
| TIER II anrechenbare nachrangige Anleihen | |||
| SUMME TIER III KAPITAL | 3,9 | 2,6 | 5,0 |
| 4. Abzugsposten | |||
| Abzug Anteile an KI/FI über 10% Beteiligung | -80,0 | -80,0 | -49,7 |
| Abzug Anteile an KI/FI bis 10% Beteiligung | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| EIGENMITTEL INSGESAMT | 1.541,2 | 1.534,3 | 1.256,2 |
| Darunter: Eigenmittel gem. § 23 (14) Z 7 BWG | 3,9 | 2,6 | 5,0 |
| EIGENMITTELQUOTE | 15,07% | 15,39% | 12,32% |
| Eigenmittelerfordernisse | 31.3.2010 | 31.12.2009 | 31.3.2009 |
|---|---|---|---|
| Kreditrisiko gem. § 22 (2) BWG | 817,9 | 797,3 | 815,1 |
| Handelsbuch gem. § 22 o Abs. 2 BWG | 3,9 | 2,6 | 5,0 |
| Operationelles Risiko gem. § 22 k BWG | 55,0 | 55,0 | 50,6 |
| Qualifizierte Beteiligungen gem. § 29 (4) BWG | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| EIGENMITTELERFORDERNIS INSGESAMT | 876,8 | 854,8 | 870,7 |
| FREIE EIGENMITTEL | 664,4 | 679,5 | 385,4 |
| Basis für die Ermittlung der Haftrücklage und Quotenberechnung | |||
| Bemessungsgrundlage Kreditrisiko - § 22 (2) BWG | 10.224,2 | 9.965,7 | 10.189,0 |
| Spezifisches Positionsrisiko des Handelsbuches - | 4,8 | 4,8 | 5,5 |
| § 22 o Z 1,3,6 BWG | |||
| BEMESSUNGSGRUNDLAGE INSGESAMT | 10.229,0 | 9.970,5 | 10.194,5 |
| Finanzkalender | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| 21.05.2010 | Ergebnis 1. Quartal 2010 | ||||
| 20.08.2010 | Ergebnis 1. - 2. Quartal 2010 | ||||
| 19.11.2010 | Ergebnis 1. - 3. Quartal 2010 | ||||
| Alle Informationen sind auf www.oberbank.at im Bereich Investor Relations elektronisch verfügbar. |
Die Großgeschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen beliefen sich zum 31.3.2010 auf:
Linz, am 21. Mai 2010
Dr. Franz Gasselsberger, MBA (Vorsitzender) e.h. Dr. Ludwig Andorfer e.h. Mag. Dr. Josef Weißl, MBA e.h. Mag. Florian Hagenauer, MBA e.h.
Die Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der Oberbank beziehen, stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder Risiken in nicht kalkulierter Höhe eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Angaben über Marktanteile beruhen auf den zu Redaktionsschluss letztverfügbaren Daten. Bei der Summierung von gerundeten Beträgen und bei der Errechnung der Veränderungsraten können geringfügige Differenzen im Vergleich zur Ermittlung aus den nicht gerundeten Rechnungsgrundlagen auftreten.
Medieninhaber (Verleger) und Herausgeber: Oberbank AG, 4020 Linz, Hauptplatz 10-11 Internet: www.oberbank.at , E-Mail: [email protected] Redaktion: Sekretariat, Telefon (0732) 78 02-0
Der Oberbank Aktionärs-Report erscheint drei Mal pro Jahr.
| Oberbank Konzern | BKS Bank Konzern | BTV Konzern | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Erfolgszahlen in Mio. € | 1.Qu. 2010 | 1.Qu. 2009 | 1.Qu. 2010 | 1.Qu. 2009 1.Qu. 2010 | 1.Qu. 2009 | |
| Zinsergebnis | 73,9 | 69,5 | 33,2 | 31,7 | 32,3 | 30,8 |
| Risikovorsorgen im | -25,2 | -22,5 | -16,0 | -9,3 | -10,6 | -6,2 |
| Kreditgeschäft | ||||||
| Provisionsergebnis | 24,6 | 22,1 | 11,2 | 9,6 | 10,9 | 10,8 |
| Verwaltungsaufwand | -51,7 | -50,9 | -22,1 | -21,2 | -22,1 | -23,5 |
| Periodenüberschuss vor | 27,1 | 21,0 | 10,7 | 8,1 | 12,2 | 11,2 |
| Steuern | ||||||
| Konzernperiodenüberschuss | 21,5 | 19,1 | 8,8 | 8,4 | 10,8 | 10,1 |
| Bilanzzahlen in Mio. € | 31.3.2010 | 31.12.2009 | 31.3.2010 | 31.12.2009 | 31.3.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Bilanzsumme | 16.379,3 | 16.031,4 | 6.417,7 | 6.315,9 | 8.797,3 | 8.465,4 |
| Forderungen an Kunden nach Risikovorsorgen |
9.610,9 | 9.594,0 | 4.432,4 | 4.350,2 | 5.462,8 | 5.384,9 |
| Primärmittel | 10.782,8 | 10.916,4 | 4.038,3 | 3.907,9 | 5.774,8 | 6.259,6 |
| - hievon Spareinlagen |
3.390,0 | 3.399,2 | 1.887,9 | 1.804,6 | 1.365,6 | 1.412,1 |
| - hievon verbriefte Verbindlichkeiten inkl. Nachrangkapital |
2.132,0 | 2.040,2 | 624,0 | 564,7 | 1.299,1 | 1.275,4 |
| Eigenkapital | 1.065,9 | 1.035,6 | 580,8 | 577,5 | 633,1 | 612,4 |
| Betreute Kundengelder | 18.945,8 | 18.686,8 | 9.670,8 | 9.343,5 | 9.817,3 | 10.309,0 |
| Eigenmittel nach BWG | 31.3.2010 | 31.12.2009 | 31.3.2010 | 31.12.2009 | 31.3.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| in Mio. € | ||||||
| Bemessungsgrundlage | 10.229,0 | 9.970,5 | 4.356,5 | 4.258,4 | 5.594,1 | 5.476,1 |
| Eigenmittel | 1.541,2 | 1.534,3 | 525,4 | 514,7 | 805,1 | 800,2 |
| - hievon Kernkapital (Tier I) | 954,7 | 955,4 | 369,7 | 369,5 | 513,9 | 514,6 |
| Eigenmittelüberschuss | 664,4 | 679,5 | 152,1 | 150,8 | 333,7 | 339,5 |
| Kernkapitalquote in % | 9,33 | 9,58 | 8,49 | 8,68 | 9,19 | 9,40 |
| Gesamtkapitalquote in % | 15,07 | 15,39 | 12,06 | 12,09 | 14,39 | 14,61 |
| Unternehmenskennzahlen in % |
31.3.2010 | 31.12.2009 | 31.3.2010 | 31.12.2009 | 31.3.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Return on Equity vor Steuern (Eigenkapitalrendite) |
10,39 | 9,86 | 7,46 | 8,93 | 7,94 | 8,80 |
| Return on Equity nach Steuern |
8,26 | 8,28 | 6,28 | 7,76 | 7,05 | 8,20 |
| Cost-Income-Ratio (Kosten Ertrag-Relation) |
49,74 | 53,26 | 48,49 | 49,92 | 50,23 | 53,65 |
| Risk-Earning-Ratio (Kreditrisiko/Zinsergebnis) |
34,12 | 34,58 | 48,11 | 28,29 | 32,71 | 33,83 |
| Ressourcen | 1. Qu. 2010 | GJ 2009 | 1. Qu. 2010 | GJ 2009 | 1. Qu. 2010 | GJ 2009 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Durchschnittlich gewichteter | 1.966 | 1.990 | 865 | 872 | 803 | 862 |
| Mitarbeiterstand | ||||||
| Anzahl der Geschäftsstellen | 133 | 133 | 55 | 55 | 41 | 41 |
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