Annual Report • Apr 8, 2008
Annual Report
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Geschäftsbericht 2007
Ertrag Neuerliches Rekordergebnis: Betriebsergebnis: +22,3% auf A 182,3 Mio. Jahresüberschuss vor Steuern +20,8% auf A 112,9 Mio.
Wachstum Kundenkredite +6,6 % auf A 8,7 Mrd. Primäreinlagen +16,2 % auf A 8,8 Mrd. Betreute Kundengelder +10,3% auf A 16,9 Mrd.
126 Vollbankfilialen und Leasinggesellschaften in Österreich, Bayern, Tschechien, Ungarn und der Slowakei; 25.000 neue Kunden, in Summe 305.000 Firmen- und Privatkunden; Anstieg der Mitarbeiteranzahl um 141 auf knapp 2.000
Günstige Risikosituation Keine Auswirkungen der Finanzkrise Risikovorsorgen auf Vorjahresniveau
Aktienkurs + 42 % TOP-3-Bankenwert im Euroraum TOP-Bankenwert in Österreich
Als universelle und dynamische Regionalbank im Herzen Mitteleuropas erbringt die Oberbank Finanzdienstleistungen höchster Qualität. Ihre Unabhängigkeit, die durch eine solide Aktionärsstruktur gewährleistet wird, und ihr kundenorientiertes Dienstleistungsverständnis machen sie zu einer echten Alternative am Markt. Neben ihrer Kernregion in Österreich ist die Oberbank in Bayern, Tschechien, Ungarn und der Slowakei aktiv. Sie betreut mittelständische und große Unternehmen ebenso wie gehobene Privatkunden.
| Erfolgszahlen in Mio. E | 2007 | Veränderung | 2006 | 2005 |
|---|---|---|---|---|
| Zinsergebnis | 276,2 | 14,5% | 241,2 | 211,5 |
| Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | -68,4 | 21,5% | -56,3 | -51,0 |
| Provisionsergebnis | 101,8 | 7,3% | 94,9 | 90,5 |
| Verwaltungsaufwand | -203,2 | 4,9% | -193,8 | -191,5 |
| Betriebsergebnis | 182,3 | 22,3% | 149,1 | 116,7 |
| Jahresüberschuss vor Steuern | 112,9 | 20,8% | 93,5 | 79,2 |
| Konzernjahresüberschuss | 102,5 | 23,2% | 83,2 | 69,2 |
| Bilanzzahlen in Mio. E | 2007 | Veränderung | 2006 | 2005 |
| Bilanzsumme | 14.330,8 | 8,4% | 13.221,8 | 12.251,6 |
| Forderungen an Kunden nach Risikovorsorgen | 8.499,2 | 6,7% | 7.969,3 | 7.227,0 |
| Primärmittel | 8.839,6 | 16,2% | 7.605,4 | 7.268,4 |
| hievon Spareinlagen | 2.899,2 | 10,1% | 2.633,5 | 2.523,3 |
| hievon verbriefte Verbindlichkeiten inkl. Nachrangkapital | 1.694,8 | 13,4% | 1.494,7 | 1.297,3 |
| Eigenkapital | 889,5 | 6,9% | 831,7 | 693,3 |
| Betreute Kundengelder | 16.887,3 | 10,3% | 15.304,3 | 14.456,6 |
| Eigenmittel nach BWG in Mio. E | 2007 | Veränderung | 2006 | 2005 |
| Bemessungsgrundlage | 10.079,1 | 6,6% | 9.457,6 | 8.461,5 |
| Eigenmittel | 1.293,6 | 7,4% | 1.204,6 | 1.065,4 |
| hievon Kernkapital (Tier I) | 720,5 | 7,6% | 669,4 | 575,9 |
| Eigenmittelüberschuss | 485,2 | 8,8% | 446,0 | 387,6 |
| Kernkapitalquote in % | 7,15 | 0,07 | 7,08 | 6,81 |
| Gesamtkapitalquote in % | 12,83 | 0,09 | 12,74 | 12,59 |
| Unternehmenskennzahlen in % | 2007 | Veränderung | 2006 | 2005 |
| Return on Equity vor Steuern (Eigenkapitalrendite) | 13,21 | 0,84 | 12,37 | 12,42 |
| Return on Equity nach Steuern | 11,99 | 0,98 | 11,01 | 10,85 |
| Cost-Income-Ratio (Kosten-Ertrag-Relation) | 52,8 | -3,60 | 56,4 | 59,5 |
| Risk-Earning-Ratio (Kreditrisiko/Zinsergebnis) | 24,8 | 1,40 | 23,4 | 24,1 |
| Ressourcen | 2007 | Veränderung | 2006 | 2005 |
| Durchschnittlich gewichteter Mitarbeiterstand | 1.879 | 141 | 1.738 | 1.702 |
| Anzahl der Geschäftsstellen | 126 | 9 | 117 | 111 |
| Oberbank-Aktien | 2007 | 2006 | 2005 |
|---|---|---|---|
| Anzahl Stamm-Stückaktien | 8.000.000 | 7.960.000 | 7.320.000 |
| Anzahl Vorzugs-Stückaktien | 1.000.000 | 1.000.000 | 1.000.000 |
| Höchstkurs Stamm-/Vorzugsaktie in A | 150,00 / 132,99 | 105,10/ 91,42 | 85,40 / 68,50 |
| Tiefstkurs Stamm-/Vorzugsaktie in A | 105,30 / 90,50 | 85,40 / 66,28 | 78,30 / 63,70 |
| Schlusskurs Stamm-/Vorzugsaktie in A | 148,90 / 131,99 | 105,10/ 90,50 | 85,40/66,70 |
| Marktkapitalisierung in Mio. A | 1.323,2 | 927,1 | 691,8 |
| IFRS-Ergebnis je Aktie in A | 11,46 | 9,62 | 8,38 |
| Dividende je Aktie in A | 1,50 | 1,50 | 1,40 |
| Kurs-Gewinn-Verhältnis Stammaktie | 13,0 | 10,9 | 10,2 |
| Kurs-Gewinn-Verhältnis Vorzugsaktie | 11,5 | 9,4 | 8,0 |
Wir sind bei Ihnen. Denn erfolgreiche Menschen brauchen einen Partner, der sich schnell auf neue Situationen einstellt: Eine Bank, die stets dort ist, wo sie im Interesse ihrer Kunden agieren kann. Persönlicher Kontakt und Nähe zu den Kunden garantieren das Kennenlernen individueller Anforderungen. Wer um die Eigenheiten des anderen weiß, kann den Chancen des Marktes genauso wie schwierigen Phasen optimal begegnen. Die Mitarbeiter der Oberbank nutzen die Effizienz und Dynamik, die sich aus der Nähe und dem Kontakt zu den Menschen ergibt. Und unsere Kunden setzen auf eine Bank, die für Stabilität sorgt, weil sie sich Veränderungen stellt. Sie setzen auf die Oberbank.
Generaldirektor Dr. Franz Gasselsberger, MBA
Mit »Erfolgskurs unbeirrt fortgesetzt« lässt sich das Geschäftsjahr 2007 der Oberbank auf den Punkt bringen. Wieviel Bewegung für eine derartige Stabilität jedoch notwendig ist, wollen wir Ihnen mit diesem Geschäftsbericht veranschaulichen. Im Berichtsjahr konnten wir mehrfach unter Beweis stellen, dass die Oberbank operativ richtig und strategisch umsichtig aufgestellt ist. In einem Umfeld, das durch eine instabile Liquiditätssituation der internationalen Finanzmärkte geprägt war, bewährte sich unsere seit jeher vorsichtige Bilanzierungs- und Risikopolitik. Die Basis unserer Refinanzierung bilden die Primärmittel, die – um die Abhängigkeit vom Finanzmarkt zu minimieren – in einer zumindest ausgewogenen Balance zu den Kundenausleihungen stehen müssen. Im Geschäftsjahr 2007 ist uns dies im besonderen Umfang gelungen. Der Überschuss der Primäreinlagen inklusive OeKB-Refinanzierungen über die Kundenkredite beläuft sich auf über A 700 Mio.
Unsere erfolgreiche Geschäftsentwicklung ist nur dank eines engmaschigen Filialnetzes und einer expliziten Kundennähe möglich. 2007 haben wir zwölf neue Filialen eröffnet – sechs in Bayern, vier in Tschechien, eine in Österreich und eine in Ungarn, womit uns dort der Markteintritt als Vollbank gelungen ist. Für 2008 sind weitere Eröffnungen in allen vier Ländern sowie Vorbereitungen für die Aufnahme des Bankbetriebes in der Slowakei im Jahr 2009 geplant. Den größten Teil unseres Geschäftsvolumens generieren wir in unseren Kernmärkten Oberösterreich und Salzburg. Sie liefern auch die Finanzkraft zur Finanzierung unserer Expansion. Wie wertvoll diese Expansion ist, zeigt der Anteil unserer in- und ausländischen Wachstumsmärkte am Zuwachs des Finanzierungsvolumens von über 70%. Mittelfristig wollen wir etwa ein Drittel des gesamten Geschäftsvolumens in diesen Wachstumsmärkten erzielen.
Als richtig und zeitgemäß bewährt sich auch unsere Strategie, Firmen- und Privatkunden als gleichwertige Geschäftssegmente zu behandeln. Die Oberbank ist zwar die Bank für Industrie und Mittelstand, der Bereich der Privatkunden wurde nicht zuletzt mit der erfolgreichen Etablierung im Private Banking und Asset Management weiter gestärkt. Der Ausbau unseres Filialnetzes zur Sicherstellung der Kundennähe unterstreicht diese Strategie.
Nicht nur stabil, sondern überaus dynamisch verlief die Ergebnisentwicklung im Geschäftsjahr 2007. Mit 13,21% konnte der Return on Equity vor Steuern, die Verzinsung des eingesetzten Kapitals, das bereits ausgezeichnete Niveau des Vorjahres übertreffen. In Relation zur Größe zählt die Oberbank damit zu den ertragsstärksten Banken Österreichs. Die Cost-Income-Ratio konnte 2007 trotz hoher Investitionen von 56,4% auf 52,8% weiter verbessert werden. Die günstige Risk-Earning-Ratio von 24,8% bestätigt unsere verantwortungsvolle Risikopolitik. Gestärkt wird unsere Risikotragfähigkeit von einem Anstieg der Eigenmittel um 7,4% auf A 1.293,6 Mio., die gleichzeitig die Basis für zukünftiges Wachstum bilden. Die Bilanzsumme stieg im Vergleich zum Vorjahr um 8,4% auf A 14,3 Mrd. an. Die Forderungen an Kunden legten um 6,6% auf A 8,7 Mrd. zu – ein Großteil dieses Anstiegs ist auf das Leasinggeschäft und Wohnbaufinanzierungen unserer Wachstumsmärkte Bayern, Tschechien, Niederösterreich und Wien zurückzuführen. Die Basis für unsere ausgezeichnete Refinanzierung bilden die Primäreinlagen, die im Berichtsjahr um 16,2% auf A 8,8 Mrd. gesteigert werden konnten. Inklusive der Depotbestände unserer Kunden werden in Summe Kundengelder in Höhe von A 16,9 Mrd. betreut – ein Anstieg um 10,3% oder A 1,6 Mrd. im Vergleich zum Vorjahr.
Erfolgskurs fortgesetzt – Liquiditätsüberschuss von über E 700 Mio.
2007 Eröf fnung von zwölf neuen Filialen
Oberbank zählt in Relation zu ihrer Größe zu den ertragsstärksten Banken Österreichs
Kommentar des Vorstandes Corporate Governance Die Oberbank Lagebericht
Segmentbericht Konzernabschluss Serviceangaben
Oberbank-Aktie zählt zu den Top 3 Banktiteln Europas
Der Kapitalmarkt würdigte den anhaltenden Erfolg der Oberbank mit einer überdurchschnittlichen Kursentwicklung. Im Vorjahresvergleich konnten die Oberbank-Vorzugsaktien ein Kursplus von 46% verzeichnen. Die Oberbank-Stammaktie weist mit 42% den stärksten Anstieg aller österreichischen Banktitel aus und zählt zu den Top 3 des Euroraumes. Bei einem Gewinn von A 11,46 je Aktie werden wir der Hauptversammlung die Ausschüttung einer Dividende von A 1,50 je Aktie vorschlagen. Durch diese konstante Dividende wollen wir sicherstellen, dass wir auch unsere zukünftigen Expansionsvorhaben aus eigener Kraft finanzieren und eine kontinuierliche Steigerung des Unternehmenswertes gewährleisten können.
Für 2008 gehen wir von einer leichten Abschwächung des Wirtschaftswachstums aus und rechnen mit einer höheren Volatilität an den internationalen Kapitalmärkten. Diese Entwicklungen werden sich auch auf das Zins- und Dienstleistungsgeschäft der Banken auswirken. Wir werden jedoch alles daran setzen, die Auswirkungen dieser geänderten Vorzeichen auf unseren Geschäftserfolg zu minimieren und wollen das Betriebsergebnis wie auch den Jahresüberschuss 2008 auf dem hohen Niveau des Geschäftsjahres 2007 halten. Unsere niedrige Wertberichtigungsquote und Risk-Earning-Ratio wollen wir stabil halten. Ebenso die Cost-Income-Ratio, die das Vorjahresniveau trotz anhaltender Investitionen in neue Märkte nicht verlassen darf.
Neben diesen finanziellen und operativen Zielen gilt es die Selbständigkeit und Unabhängigkeit der Oberbank zu bewahren. Die Garanten dafür bilden eine stabile Aktionärsstruktur, die Einbettung in die 3 Banken Gruppe, die solide Kooperation mit verlässlichen Geschäftspartnern wie Wüstenrot und Generali sowie unsere tüchtigen und loyalen Mitarbeiter.
Mein Dank gilt daher unseren Mitarbeitern und Führungskräften für ihr Engagement und die erbrachten Leistungen. Ich möchte mich aber besonders auch bei Ihnen, unseren Aktionären, Kunden und Geschäftspartnern, für Ihre Treue bedanken. Es sei Ihnen versichert, dass die Oberbank auch in Zukunft keine Anstrengungen unterlassen wird, um Ihren Interessen und Erwartungen bestmöglich zu entsprechen. Dank gebührt auch den Mitgliedern des Aufsichtsrates für die gute Zusammenarbeit bei strategischen und operativen Fragestellungen. Das Zusammenwirken aller Beteiligten hat es uns erst ermöglicht, so erfolgreich zu werden. Bitte bleiben Sie der Oberbank auch in Zukunft derart vertrauensvoll verbunden.
Linz, im Februar 2008
Generaldirektor Dr. Franz Gasselsberger, MBA Vorsitzender des Vorstandes
Nach dem abgeschlossenen Doktoratsstudium der Rechtswissenschaften an der Paris-Lodron-Universität Salzburg begann seine Karriere 1983 in der Oberbank. Parallel zu seiner leitenden Tätigkeit für den Geschäftsbereich Salzburg absolvierte er die internationale Managementakademie und schloss diese mit dem International Executive MBA ab. Im April 1998 bestellte ihn der Aufsichtsrat in den Vorstand der Oberbank AG und im Mai 2005 wurde er zum Vorsitzenden des Vorstandes mit dem Titel Generaldirektor ernannt. Im November 2007 wurde Dr. Gasselsberger vom deutschen Bundespräsidenten zum Honorarkonsul der Bundesrepublik Deutschland ernannt.
Weitere Funktionen: Vorsitzender des Aufsichtsrates der Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft, Aufsichtsrat der BKS Bank AG, der Bausparkasse Wüstenrot Aktiengesellschaft, der voestalpine AG, Mitglied des Vorstandes der Vereinigung der Österreichischen Industrie und des Verbandes österreichischer Banken und Bankiers.
Seine Karriere in der Oberbank begann 1969 nach dem Abschluss des Doktoratsstudiums der Rechtswissenschaften an der Universität Wien. Ab November 1990 war er als Leiter der Abteilung Sekretariat für Rechtsangelegenheiten und Beteiligungen verantwortlich und übte für zahlreiche Konzerngesellschaften die Tätigkeit des Geschäftsführers aus. Im April 2002 wurde er vom Aufsichtsrat in den Vorstand der Oberbank AG bestellt.
Weitere Funktionen: Vorsitzender des Aufsichtsrates der Drei-Banken Versicherungs-Aktiengesellschaft, Aufsichtsrat der PayLife Bank GmbH, der Unternehmens Invest Aktiengesellschaft, der Mezzanin Finanzierungs AG und der Danube Equity Invest AG.
Nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre und der Rechtswissenschaften an der Universität Linz begann seine Karriere 1983 in der Oberbank. Zeitgleich zu seiner leitenden Tätigkeit für den Geschäftsbereich Salzburg absolvierte er 2002 das LIMAK-General-Management-Programm und schloss 2005 das LIMAK-MBA-Programm ab. Im Mai 2005 bestellte ihn der Aufsichtsrat in den Vorstand der Oberbank AG.
Weitere Funktionen: Aufsichtsrat der Drei-Banken Versicherungs-Aktiengesellschaft, der Gasteiner Bergbahnen AG, der BAUSPARERHEIM Gemeinnützige Siedlungsgemeinschaft reg. Gen.m.b.H. und der VIVAG Vorsorge Immobilienveranlagungs AG.
Vorsitzender des Vorstandes bestellt bis Mai 2012 geb. 1959
Mitglied des Vorstandes bestellt bis September 2011 geb. 1944
Mitglied des Vorstandes bestellt bis April 2010 geb. 1959
Generaldirektor
| Direktor | Dr. Franz Gasselsberger, MBA | Direktor |
|---|---|---|
| Dr. Ludwig Andorfer | Mag. Dr. Josef Weißl, MBA | |
| Grundsätzliche Geschäftspolitik | ||
| Interne Revision | ||
| Gesamtbankrisikomanagement | Unternehmenskommunikation | Geschäftsfeld Privatkunden |
| (Adressen-, Markt-, operatio | Personal, Ausbildung | Investmentfondsgeschäft |
| nelles Risiko, Liquiditätsrisiko) | Geschäftsfeld Firmenkunden | Privatkunden |
| Aktiv-/Passivmanagement | Corporate & International | Private Banking & |
| Sekretariat & Kommunikation | Finance | Asset Management |
| Zahlungsverkehrssysteme | Global Financial Markets | |
| und zentrale Produktion | Leasinggeschäft | |
| Kreditmanagement | Rechnungswesen und | |
| Versicherungsservice | Controlling | |
| Private Equity | Organisationsentwicklung, | |
| Strategie- und Prozess | ||
| management | ||
| EDV-Entwicklung im Rahmen | ||
| der 3-Banken EDV-Gesell | ||
| schaft | ||
| Regionale Geschäftsbereiche | Regionale Geschäftsbereiche | Regionale Geschäftsbereiche |
| Wels | Linz-Hauptplatz | Linz-Landstraße |
| Wels | Linz-Hauptplatz | Linz-Landstraße |
|---|---|---|
| Salzkammergut | Wien | Salzburg-Braunau |
| Ried/Innkreis | Bayern | Niederösterreich |
| Tschechien |
Ungarn Slowakei Vorstandsdirektor Mag. Dr. Josef Weißl, MBA
Ehrenpräsident des Aufsichtsrates der Oberbank AG
Dr. Dietrich Karner, unabhängig, bestellt bis zur o. HV 2009, erstmalig gewählt: 28.4.1999; Mitglied des Vorstandes der DIE ERSTE österreichische Spar-Casse Privatstiftung, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Generali Holding Vienna AG, der Generali Versicherung AG und der Generali Rückversicherung Aktiengesellschaft, Aufsichtsrat der BKS Bank AG und der Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft
Dr. Josef Kneidinger, unabhängig, bestellt bis zur o. HV 2009, erstmalig gewählt: 27.4.2000; Mitglied des Vorstandes der Privatstiftung der Gemeinschaft der Freunde Wüstenrot
Vorstandsdirektor Dr. Ludwig Andorfer
Wolfgang Pischinger, erstmalig delegiert: 28. 1. 1993, Vorsitzender des Zentralbetriebsrates der Oberbank AG Peter Dominici, erstmalig delegiert: 28.1. 1993, Abteilung Rechnungswesen und Controlling Roland Schmidhuber, erstmalig delegiert: 25.1. 2005, Oberbank Zentrum Salzburg Elfriede Höchtel, erstmalig delegiert: 22.5.2007, Oberbank Wels Alois Johann Oberschmidleitner, erstmalig delegiert: 28.1. 1993, Oberbank Ried Josef Pesendorfer, erstmalig delegiert: 29. 1. 2001, Oberbank Gmunden Mag. Armin Burger, erstmalig delegiert: 25. 10.2005, Abteilung Kredit-Management Günter Grubhofer, erstmalig delegiert: 29.1.2001, Abteilung Private Banking und Asset Management
Im ersten Quartal des Jahres wird der Prüfungsausschuss einberufen. Er ist verantwortlich für die Prüfung und Vorbereitung der Feststellung des Jahresabschlusses und setzt sich aus folgenden Aufsichtsratsmitgliedern zusammen: Dkfm. Dr. Hermann Bell, Dkfm. Dr. Heimo Penker, Peter Gaugg, Dr. Guido Schmidt-Chiari, Wolfgang Pischinger, Günter Grubhofer.
Der Arbeitsausschuss wird bei Bedarf einberufen. Ihm obliegt es, eine geeignete Grundlage zur Überwachung der Geschäftsführung des Vorstandes zu schaffen. Der Arbeitsausschuss nimmt nicht nur eine vorbereitende Funktion für den Gesamtaufsichtsrat ein, sondern verfügt auch über Entscheidungsbefugnisse. Folgende Aufsichtsratsmitglieder gehören ihm an: Dkfm. Dr. Hermann Bell, Dkfm. Dr. Heimo Penker, Peter Gaugg, Dr. Guido Schmidt-Chiari, Wolfgang Pischinger, Günter Grubhofer.
Zuständig für personelle Angelegenheiten und Nominierungen, wird der Personalausschuss bei Bedarf einberufen. Nachstehende Aufsichtsratsmitglieder gehören ihm an: Dkfm. Dr. Hermann Bell, Dkfm. Dr. Heimo Penker.
Hofrat Dipl.-Ing. Wolfgang Kovar, Staatskommissär, bestellt mit Wirkung bis 31.7.2007 Hofrat DDr. Marian Wakounig, Staatskommissär, bestellt mit Wirkung ab 1.8.2007 Amtsdirektorin Edith Wanger, Staatskommissär-Stellvertreterin, bestellt mit Wirkung ab 1.7.2002
Unabhängigkeit und lang jährige Kooperationen Die Geschäftspolitik der Oberbank und ihr kontinuierlicher Erfolgskurs basieren auf Grundsätzen guter Unternehmensführung und Transparenz. Die Unternehmensziele sind nachhaltig und langfristig ausgelegt und werden der Öffentlichkeit klar kommuniziert. Als börsenotierte Regionalbank bildet die Bewahrung der Unabhängigkeit das oberste Unternehmensziel. Abgesichert wird diese Unabhängigkeit durch eine hohe Ertragskraft, eine vernünftige Risikopolitik, den Verbund mit den eigenständigen Regionalbanken BKS und BTV sowie Aktionäre, die ein Interesse an der Unabhängigkeit der Oberbank haben. Für keinen Aktionär der Oberbank AG ist eine direkte oder indirekte Beherrschung im Alleingang möglich. Zwischen der BKS, der BTV und der Wüstenrot Genossenschaft besteht eine Syndikatsvereinbarung, die die Bewahrung der Unabhängigkeit der Oberbank zum Ziel hat. Ein weiteres stabilisierendes Element der Aktionärsstruktur bildet die Beteiligung der Mitarbeiter, die ihre Stimmrechte an die Oberbank Mitarbeitergenossenschaft syndiziert haben. Das Bekenntnis des Managements und der Mitarbeiter zur Oberbank und zu ihrer Unabhängigkeit wirkt ebenso stabilisierend wie langjährige Kooperationen mit zuverlässigen Partnern wie Wüstenrot oder Generali.
Anpassung der Geschäftsordnungen an Österreichischen Corporate Governance Kodex
Als börsenotiertes Unternehmen verpflichtet sich die Oberbank freiwillig zur Einhaltung des Österreichischen Corporate Governance Kodex und interpretiert ihn als wertvolle Orientierungshilfe bei der Ausgestaltung der diesbezüglichen internen Mechanismen und Bestimmungen. Der Aufsichtsrat der Oberbank hat sich in seiner Sitzung am 26.11.2007 zur Anwendung der letztgültigen Kodexfassung vom Juni 2007 bekannt. In der Aufsichtsratssitzung vom 28.3.2007 wurden die Geschäftsordnungen des Vorstandes und des Aufsichtsrates den Kodexbestimmungen angepasst. Bereits im Geschäftsjahr 2006 hat der Aufsichtsrat im Sinne des Kodex Leitlinien zur Feststellung der Unabhängigkeit seiner Mitglieder definiert, die unter www.oberbank.at einzusehen sind. Alle Aufsichtsratsmitglieder der Oberbank haben sich in einer individuellen Erklärung als unabhängig deklariert.
Der Österreichische Corporate Governance Kodex gibt vor, dass das Nichteinhalten seiner sogenannten C-Regeln (comply or explain) zu begründen ist. Die Oberbank erfüllt auch im Geschäftsjahr 2007 alle C-Regeln durch die Begründung folgender Abweichungen:
Regel 2 C (one share – one vote): Die Oberbank hat neben Stamm- auch Vorzugsaktien ausgegeben und eröffnet mit der Gewinnbevorzugung der Vorzugsaktionäre eine attraktive Veranlagungsvariante.
Regel 38 C bzw. 57 C: Die Oberbank betrachtet die Berücksichtigung einer bestimmten Altersgrenze bei der Bestellung von Mitgliedern des Vorstandes bzw. Aufsichtsrates als nicht sinnvoll. Die im Bankwesengesetz normierten Anforderungen an die Geschäftsleitung werden selbstverständlich beachtet.
Regel 45 C: Aufgrund der gewachsenen Aktionärsstruktur entsenden BA-CA, BTV und BKS als drei Mitbewerber mit bedeutenden Aktienpositionen Aufsichtsratsmitglieder.
Regel 52 C: Der Aufsichtsrat der Oberbank zählt mehr als zehn Kapitalvertreter. Die Oberbank schätzt die Expertise ihres aus Spitzenkräften der heimischen Wirtschaft bestehenden Aufsichtsrates.
Im Jahr 2007 wurde die Anzahl der Aufsichtsratsmitglieder von 18 auf 16 reduziert – ein Trend, der weiter verfolgt werden wird. Sensible Aufgabenbereiche des Aufsichtsrates werden zudem in drei Ausschüssen wahrgenommen.
Der Vorstand der Oberbank ist in seiner Geschäftsführung an die vielschichtigen Interessen der Eigentümer, Kunden und Mitarbeiter gebunden. Der Aufsichtsrat kontrolliert die Umsetzung der einzelnen Vorhaben und deren Erfolg. Eine regelmäßige Berichterstattung des Vorstandes an den Aufsichtsrat stellt einen fundierten Informationsfluss sicher.
Im Geschäftsjahr 2007 fanden vier Aufsichtsratssitzungen statt. Der Aufsichtsrat konstituiert sich aus acht vom Betriebsrat delegierten Arbeiternehmervertretern und 16 Kapitalvertretern – Spitzenkräfte heimischer Industrieunternehmen und Wirtschaftsinstitutionen. Von der Expertise dieser Aufsichtsratsmitglieder profitiert die Oberbank in besonderer Weise, ist doch ihre Geschäftstätigkeit stark auf diese Zielgruppe ausgerichtet. Der Aufsichtsrat der Oberbank hat zur effizienten Erledigung der operativen Arbeit einen Arbeits-, Prüfungs- und Personalausschuss eingerichtet, deren Mitglieder vom Gesamtaufsichtsrat gewählt werden. Der Arbeitsausschuss und der Prüfungsausschuss bestehen aus vier gewählten Mitgliedern, der Personalausschuss aus zwei. Die Ausschüsse werden derart konstituiert, dass ihre Mitglieder in ihren Entscheidungen frei sind von der Einflussnahme anderer Personen, die besondere Beziehungen zur Oberbank unterhalten.
Der Aufsichtsrat hat alle Angelegenheiten der Vorstandsvergütung seinem Personalausschuss übertragen, der damit auch als Vergütungsausschuss agiert. Das Vergütungssystem ist derart gestaltet, dass die Vorstandsmitglieder eine ihren Tätigkeits- und Verantwortungsbereichen angemessene Entlohnung erhalten. Ihr fixes Basisgehalt orientiert sich an den jeweiligen Verantwortungsbereichen. Die variable Gehaltskomponente berücksichtigt gemeinsame und persönliche Leistungen der Vorstandsmitglieder ebenso wie die generelle Unternehmensentwicklung. Gemessen wird dieser Unternehmenserfolg am Erreichen mittel- bis langfristiger strategischer Zielsetzungen und ausgewählter Kennzahlen. Nebentätigkeiten von Vorstandsmitgliedern bedürfen laut Geschäftsordnung des Vorstandes der Zustimmung des Aufsichtsrates.
Die Höhe der den Vorstandsmitgliedern vertraglich zugesagten Firmenpension bemisst sich nach der Dauer ihres Dienstverhältnisses, folgt einer Staffelung bis zu 40 Jahren und basiert auf dem zuletzt bezogenen Fixgehalt. Für Vorstandsmitglieder, die ab dem Jahr 2005 bestellt werden, wird eine betriebliche Altersvorsorge bei einer Pensionskasse auf vertraglicher Basis durch Leistung eines Reduzierung der Aufsichtsratsmitglieder von 18 auf 16
Vorstand berichtet regelmäßig und ausführlich an den Aufsichtsrat
Vorstandsvergütung berücksichtigt Unternehmenserfolg
monatlichen Beitrages aufgebaut. Zudem erhalten die Vorstandsmitglieder bei Beendigung des Anstellungsverhältnisses eine Abfertigung unter sinngemäßer Anwendung des Angestelltengesetzes und des Banken-Kollektivvertrages. Die Vorstandsvergütung wird auf Seite 106 dieses Geschäftsberichtes getrennt nach fixen und variablen Gehaltskomponenten angeführt.
Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhalten neben dem Ersatz der durch ihre Funktion entstandenen Barauslagen auch Sitzungsgelder von je A 100 und eine jährliche Vergütung. Die Höhe dieser Vergütung wird jährlich von der Hauptversammlung festgelegt und betrug 2007 für den Vorsitzenden A 15.000, seine Stellvertreter je A 11.000 und die weiteren Mitglieder je A 9.000. Die Gesamtvergütung des Aufsichtsrates wird auf Seite 106 dieses Geschäftsberichtes angeführt.
Die Oberbank unterhält außerhalb ihrer gewöhnlichen Banktätigkeit keine Geschäftsbeziehungen zu verbundenen Unternehmen oder Personen (einschließlich der Aufsichtsratsmitglieder), die deren Unabhängigkeit beeinträchtigen könnten.
Der Vorstand und der Aufsichtsrat der Oberbank haben der österreichischen Finanzmarktaufsicht (FMA) alle Transaktionen mit Aktien und aktienähnlichen Wertpapieren der Oberbank AG zu melden und diese Information zu veröffentlichen. Im Geschäftsjahr 2007 erfolgten sieben derartige Meldungen an den Compliance-Verantwortlichen der Oberbank, der die Veröffentlichung auf der Website der FMA unter www.fma.gv.at sicherstellte.
Die Stimmung an den internationalen Börsen war 2007 von gegensätzlichen Entwicklungen geprägt. Im ersten Halbjahr wirkte ein starkes Konjunkturumfeld positiv auf die Aktienkursentwicklungen, die nur von hohen Rohstoffpreisen und der zunehmenden Skepsis hinsichtlich des hohen Zinsniveaus eingebremst wurden. Die Krise auf dem Markt für Hypothekarkredite in den USA (Subprime) löste eine Trendwende aus. Vorerst noch auf den Immobilienmarkt beschränkt, entstand im zweiten Halbjahr daraus eine veritable Finanzkrise. Zahlreiche internationale Großbanken verloren aufgrund milliardenschwerer Verluste aus Hypothekarkrediten das Vertrauen ihrer Anleger. Der aktive Versuch der Notenbanken, dieser Krise entgegenzusteuern, konnte einen massiven Stimmungseinbruch nicht verhindern. Der MSCI-Weltindex verlor auf Eurobasis im Vergleich zum Vorjahr 3,1%, der Dow Jones (USA) 3,7% und der S&P 500 (USA) knapp 6,4%. Noch deutlicher fiel der Rückgang des japanischen TOPIX mit einem Minus von 15,1% aus. Der Euro-Stoxx 50 konnte hingegen um 6,8% zulegen, der deutsche DAX übertraf das Vorjahresniveau sogar um 22,3%. Beeindruckend war in diesem angespannten Umfeld auch die Entwicklung der Emerging Markets in Asien, Lateinamerika und Osteuropa, die im Durchschnitt einen Anstieg um etwa 25% verzeichnen konnten.
Der österreichische Aktienmarkt konnte sich 2007 nach vier positiven Jahren den internationalen Schwankungen nicht entziehen und bewegte sich in Summe trotz unverändert positiver Unternehmensmeldungen seitwärts. Der ATX, der Leitindex der Wiener Börse, überschritt zwar im Juli 2007 erstmals seine 5.000-Punkte-Marke, beendete das Jahr 2007 aber bei 4.513 Punkten und erzielte somit im Jahresvergleich einen Anstieg von lediglich 1,1%.
Die Entwicklung des Zinsniveaus war 2007 von Interventionsversuchen der Nationalbanken und den zuvor beschriebenen Turbulenzen der Finanzmärkte gekennzeichnet. Die 10-Jahres-Euro-Rendite stieg bis zur Jahresmitte auf rund 5% deutlich an, verlor in weiterer Folge und weist im Vorjahresvergleich einen durchschnittlichen Anstieg von 0,25 Prozentpunkten aus. Der 3-Monats-Euribor erreichte seinen Höchststand mit 4,75% im Oktober und war auf Jahressicht um 0,75 Prozentpunkte stärker. Die europäische Exportwirtschaft litt 2007 unter einer weiteren Erhärtung des Euros, der nicht nur gegenüber dem US-Dollar um knapp 10% an Wert gewann, sondern auch im Vergleich zu GBP oder CHF aufgewertet wurde.
Nachdem der DJ Euro Stoxx Bank Index seinen Jahreshöchststand im Mai erreicht hatte, zeigte er sich im weiteren Jahresverlauf überaus volatil. Durch die verstärkte Krise am US-Markt für HypothekarkreGegensätzliche Entwicklungen im Börsejahr 2007
Turbulente Finanzmärkte, harter Euro
ATX erzielte Anstieg von
lediglich 1,1%
dite mussten zahlreiche Banktitel massive Kursverluste hinnehmen. Im Jahresvergleich weist dieser europäische Bankenindex, der 45 Titel des Euroraumes erfasst, einen Kursrückgang von 9,0% aus.
Die Oberbank-Aktien waren von den Abwärtsbewegungen in Folge der US-Immobilienkrise 2007 nicht betroffen.
Investoren können zwischen der Oberbank-Stammaktie und der Oberbank-Vorzugsaktie wählen. Im Unterschied zur Stammaktie verbrieft die Vorzugsaktie keine Stimmrechte für den Aktionär, gewährt im Gegenzug aber eine nachzuzahlende Mindestdividende von 6%. Für beide Aktiengattungen wurde die Dividende zuletzt gleich hoch angesetzt. Aufgrund des Stimmrechtverzichtes notiert die Vorzugsaktie im Vergleich zur Stammaktie jedoch mit einem Kursabschlag, wodurch sich eine höhere Dividendenrendite errechnet.
Oberbank-Aktien erzielten 2007 neuerliches Kurshoch
Die Oberbank-Aktien erzielten im Jahr 2007 neue Höchstwerte. Die Stammaktie erreichte ihr Kurshoch am 10. Oktober 2007 bei A 150,00, die Vorzugsaktie am 27. November 2007 bei A 132,99. Mit A 148,90 per Jahresende verzeichnete die Oberbank-Stammaktie ein Kursplus von 42%; die Vorzugsaktie mit A 131,99 einen Zuwachs von 46%. In Summe belief sich die Börsekapitalisierung der Oberbank AG zum Jahresende 2007 auf A 1.323,2 Mio. (+43%), womit erstmals die Milliardengrenze
indiziert seit 1.1.2007
überschritten wurde. Mit diesen Kurssteigerungen übertrafen die Oberbank-Aktien nicht nur den ATX, sondern auch alle anderen Bankaktien der Wiener Börse und platzierten sich unter den Top 3 aller Bankentitel im Euroraum.
Die Oberbank-Stammaktie notiert seit 1. Juli 1986 an der Wiener Börse. Seither verläuft ihr Wertzuwachs überaus stetig: Aktionäre, die 1986 die Oberbank-Aktie zeichneten und bei allen Kapitalerhöhungen mitzogen, erzielten unter Berücksichtigung der Dividendenzahlungen eine Rendite vor Abzug der Kapitalertragsteuer von durchschnittlich 10,35% pro Jahr.
Um den Mitarbeitern der Oberbank AG auch in Zukunft die Möglichkeit zu bieten, sich am Unternehmen zu beteiligen, wurde in der Hauptversammlung am 14. Mai 2007 der Beschluss gefasst, das Grundkapital durch die Ausgabe von 150.000 Stück Stammaktien – allenfalls in mehreren Tranchen – zu erhöhen. Das Bezugsrecht an diesen Aktien ist auf die Mitarbeiter der Oberbank beschränkt. Mit dieser Kapitalerhöhung soll sich während der nächsten Jahre der Mitarbeiteranteil an der Oberbank AG von 4,23% per Jahresende 2007 auf über 5% erhöhen. Durch die Ausgabe der ersten Tranche von 40.000 Stück im Sommer 2007 erhöhte sich die Gesamtanzahl der Stammaktien auf 8.000.000, die Anzahl der Vorzugsaktien blieb mit 1.000.000 unverändert.
Das IFRS-Ergebnis je Aktie verbesserte sich gegenüber 2006 von A 9,62 auf A 11,46. Auf Basis der Schlusskurse 2007 errechnet sich für die Stammaktie ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 13,0, für die Vorzugsaktie ein KGV von 11,5. Der 128. ordentlichen Hauptversammlung der Aktionäre am 27. Mai 2008 wird die Ausschüttung einer im Vergleich zum Vorjahr unveränderten Dividende von A 1,50 je bezugsberechtigte Aktie vorgeschlagen. Durch diese konstante Dividendenpolitik wird sichergestellt, dass die Oberbank ihr Wachstum auch weiterhin aus eigener Kraft gestalten kann.
| Kennzahlen der Oberbank-Aktien | 2007 | +/- | 2006 | 2005 |
|---|---|---|---|---|
| Anzahl Stamm-Stückaktien | 8.000.000 | 40.000 | 7.960.000 | 7.320.000 |
| Anzahl Vorzugs-Stückaktien | 1.000.000 | – | 1.000.000 | 1.000.000 |
| Höchstkurs Stamm-/Vorzugsaktie in A | 150,00/132,99 | 42,7%/45,5% | 105,10/91,42 | 85,40/ 68,50 |
| Tiefstkurs Stamm-/Vorzugsaktie in A | 105,30 / 90,50 | 23,3%/36,5% | 85,40/63,28 | 78,30 / 63,70 |
| Schlusskurs Stamm-/Vorzugsaktie in A | 148,90/131,99 | 41,7%/45,8% | 105,10/ 90,50 | 85,40/ 66,70 |
| Marktkapitalisierung in Mio. A | 1.323,2 | 42,7% | 927,1 | 691,8 |
| IFRS-Ergebnis je Aktie in A | 11,46 | 19,1% | 9,62 | 8,38 |
| Dividende je Aktie in A | 1,50 | – | 1,50 | 1,40 |
| Kurs-Gewinn-Verhältnis Stammaktie | 13,0 | 19,3% | 10,9 | 10,2 |
| Kurs-Gewinn-Verhältnis Vorzugsaktie | 11,5 | 22,3% | 9,4 | 8,0 |
Das Grundkapital der Oberbank unterteilt sich in 8.000.000 auf den Inhaber lautende Stamm-Stückaktien und in 1.000.000 auf den Inhaber lautende Vorzugs-Stückaktien ohne Stimmrecht.
Kommentar des Vorstandes Corporate Governance Die Oberbank Lagebericht Segmentbericht Konzernabschluss Serviceangaben
Mitarbeiterbeteiligung weiter ausgebaut
Konstante Dividendenpolitik stellt eigenständiges Wachstum sicher
»Die Marke bauMax steht für die Do-it-yourself-Idee – und das in ganz Zentral- und Südosteuropa. Mit unserer Expansion über die Grenzen Österreichs hinaus stellen wir nicht nur uns, sondern auch unsere Bank vor Herausforderungen…«
KR Martin Essl, Vorstandsvorsitzender bauMax AG
»…Herausforderungen, die wir gerne annehmen. Mit bauMax kann die Oberbank ihre Stärken im grenzüberschreitenden Geschäft ausspielen.«
Dr. Franz Gasselsberger, MBA
| Aktionärsstruktur der Oberbank per 31.12.2007 | Stammaktien | Insgesamt* | |
|---|---|---|---|
| Bank für Tirol und Vorarlberg AG, Innsbruck1 | 18,68 % | 17,05 % | |
| BKS Bank AG, Klagenfurt2 | 18,69 % | 17,00 % | 1 |
| Wüstenrot Wohnungswirtschaft reg. Gen.m.b.H., Salzburg3 | 5,18 % | 4,63 % | |
| Generali 3 Banken Holding AG, Wien4 | 2,23% | 1,98 % | 7 |
| Mitarbeiterbeteiligung5 | 4,23 % | 3,92 % | |
| CABO Beteiligungsgesellschaft m.b.H.6 | 32,90 % | 29,24 % | 6 |
| Streubesitz7 | 18,09 % | 26,18 % |
* Anteil am Gesamtkapital
Größter Einzelaktionär der Oberbank ist die CABO Beteiligungsgesellschaft m.b.H., eine 100%ige Konzerntochter der Bank Austria Creditanstalt. Der Streubesitz im Ausmaß von rund 18% der Oberbank-Stammaktien (26,18% inklusive Vorzugsaktien) wird von Unternehmen, institutionellen Investoren und privaten Aktionären gehalten.
Intensive Kommunikation und transparenter Informationsfluss
Die Oberbank informiert ihre Aktionäre ausführlich im Rahmen der Quartals- und Jahresberichterstattung über ihre Finanz- und Ertragslage. Darüber hinaus werden kursrelevante Ereignisse via Ad-hoc-Meldung veröffentlicht. Auch über die Website www.oberbank.at wird ein laufender Informationsfluss sichergestellt. Mit der Einladung zur jährlichen Hauptversammlung sind die Aktionäre aufgerufen, direkt mit dem Vorstand und Aufsichtsrat in Kontakt zu treten.
Mag. Frank Helmkamp Telefon: ++43/(0) 732/ 7802- 7247 [email protected] www.oberbank.at
| Veröffentlichung des Jahresabschlusses in der Wiener Zeitung | 3.4.2008 |
|---|---|
| Letzter Hinterlegungstag der Oberbank-Aktien | 20.5.2008 |
| Hauptversammlung | 27.5.2008 |
| Ex-Dividendentag | 30.5.2008 |
| Dividendenzahltag | 6.6.2008 |
| 1. Quartal | 23.5.2008 |
|---|---|
| 1. Halbjahr | 21.8.2008 |
| 1.-3. Quartal | 21.11.2008 |
Bei der Hauptversammlung der Aktionäre der Oberbank AG am 14. Mai 2007 waren 175 Stammaktionäre anwesend, die im eigenen oder per Vollmacht in fremdem Namen berechtigt waren, 7.021.593 Stamm-Stückaktien (88,21% der 7.960.000 Stamm-Stückaktien) zu vertreten und das damit verbundene Stimmrecht auszuüben.
Folgende wesentliche Beschlüsse wurden gefasst:
Bei der Versammlung der Vorzugsaktionäre waren 37 Vorzugsaktionäre anwesend, die mit 322.083 Vorzugs-Stückaktien (32,21% der 1.000.000 Vorzugs-Stückaktien) zur Ausübung ihrer Aktionärsrechte berechtigt waren. Sie fällten einen einstimmigen Beschluss zur weiter oben beschriebenen bedingten Kapitalerhöhung.
175 Stammaktionäre übten ihr Stimmrecht aus
Wertpapieraufsichtsgesetz wird in Compliance-Regelwerk implementiert
Die Compliance-Aktivitäten der Oberbank fokussierten im Geschäftsjahr 2007 die Umsetzung der Bestimmungen des Wertpapieraufsichtsgesetzes (WAG 2007), das mit 1. November 2007 in Kraft trat. Die internen Arbeitsanweisungen wie auch die Richtlinien für Mitarbeiter zur Abwicklung eigener Geschäfte wurden überarbeitet. Zur Vermeidung von Interessenkonflikten wurde ein Regelwerk geschaffen, das als Zusammenfassung auch den Kunden übermittelt wurde. Dem § 17 WAG 2007 entsprechend wurden Leitlinien des Risikomanagements entwickelt. Das Regelwerk des SCC (Standard Compliance Code) wurde in die Compliance-Organisation implementiert.
Unter dem Titel »MiFID« wurde per 1. November 2007 die EU-Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente umgesetzt. Das entsprechende Oberbank-Projekt konnte im Oktober 2007 erfolgreich abgeschlossen werden.
Im Berichtszeitraum wurden keine Verstöße gegen die Compliance-Bestimmungen festgestellt.
Genaue Prüfung von Verdachtsfällen
Der Oberbank ist es ein besonderes Anliegen, alle Formen der Geldwäsche in ihrem Einflussgebiet zu unterbinden. Auffällige Transaktionen und Geschäftsfälle, die durch den Einsatz von automatisierten Systemen und Datenbanken erkannt wurden, werden einer Untersuchung zugeführt. Die von den einzelnen Geschäftsstellen übermittelten Verdachtsfälle werden einer genauen Prüfung unterzogen und im Bedarfsfall den zuständigen Behörden gemeldet. In monatlichen Berichten wurde die Geschäftsleitung über die Aktivitäten zur Verhinderung von Geldwäsche informiert.
1869
Gründung unter dem Firmenwortlaut »Bank für Oberösterreich und Salzburg«
in Niederösterreich
Die Oberbank konnte im Geschäftsjahr 2007 ihr Vertriebsnetz massiv ausbauen und zählt per Jahresende in Summe 126 Filialen, um neun mehr als ein Jahr zuvor. In unserem Kerneinzugsgebiet führen wir 58 Standorte in Oberösterreich und 17 in Salzburg. In unseren Wachstumsregionen Niederösterreich und Wien werden 18, in Bayern, Tschechien und Ungarn 33 Filialen betrieben. Unser strategischer Fokus liegt auf dem Ausbau unserer Präsenz in diesen Wachstumsmärkten, wie zahlreiche Projekte des Geschäftsjahres belegen: In Tschechien wurden Filialen in Pardubice, Prag, Opava und Kladno errichtet. In Bayern wurden Geschäftsstellen in Bamberg, Würzburg, Aschaffenburg, Unterschleißheim, Germering und Ottobrunn (die letzten drei befinden sich im Großraum München) eröffnet. In Ungarn gelang der Markteintritt mit der Eröffnung einer Filiale in Budapest im Frühjahr 2007.
Ausbau des Vertriebsnetzes um neun auf 126 Filialen
Das Ziel dieser Expansionsstrategie ist, unsere bestehenden Kunden bei deren Expansion in diese Märkte zu begleiten und am hohen Wachstumspotenzial dieser Regionen teilzuhaben. Vor Ort sehen wir unsere Chance vor allem im Bereich der klein- und mittelständischen Unternehmen, die von internationalen Großbanken oft vernachlässigt werden.
2008 soll die Expansion mit der Gründung von sechs bis acht neuen Filialen fortgesetzt werden – geplant sind drei Standorte in Ungarn und je ein bis zwei in Österreich, Bayern und Tschechien.
Stabile Liquidität durch Balance zwischen Kredit- und Einlagenentwicklung
Die Oberbank wächst organisch aus eigener Kraft. Sprunghaftes Wachstum durch große Unternehmensakquisitionen oder Fusionen wird nicht angestrebt. Kontinuität, Stabilität und Berechenbarkeit haben Vorrang. Besonderes Augenmerk legen wir auf eine akkordierte Entwicklung der Aktiv- und Passivposten der Bilanz. Eine ausgewogene Balance zwischen Kredit- und Einlagenentwicklung sichert unsere nachhaltige und stabile Liquiditätssituation ab.
Unser kontinuierlicher Wachstumskurs wird begleitet von einem straffen Kostenmanagement; Prozesse werden effizient und Unternehmensstrukturen schlank gestaltet. Rationalisierungsprojekte und eine Verlagerung der Ressourcen aus der Verwaltung hin zum Kunden ermöglichen eine laufende Verbesserung unserer Rentabilität und tragen dazu bei, dass wir unsere Rentabilitätskennziffern kontinuierlich verbessern können.
Wir können unseren Unternehmenserfolg nur fortsetzen und steigern, wenn wir unser starkes Kerngeschäft auf dem bereits hohen Niveau weiterentwickeln. In dieser Ausrichtung definieren wir Kunden aus der Wirtschaft und Industrie, dem gehobenen Mittelstand sowie Privatkunden als gleichwertige Säulen. In Summe betreut die Oberbank knapp 305.000 Kunden – rund 35.000 Unternehmen und 270.000 Privatkunden.
Im Privatkundengeschäft positionieren wir uns als Bank mit Niveau und Kompetenz für beratungsintensive Finanzdienstleistungen. Vor allem bei anspruchsvollen Anlageformen, Wertpapiergeschäften und in der Wohnbaufinanzierung überzeugen wir mit besonderem Know-how.
Im Firmenkundengeschäft profilieren wir uns als Bank mit hoher Auslandskompetenz; bei Exportfinanzierungen und -förderungen ist die Oberbank die stärkste Bank außerhalb von Wien. Erfolgreich gelang auch die Positionierung als Anbieter alternativer Finanzierungsformen als Ergänzung zu den traditionellen Kredit- und Leasingprodukten: Der mit Jahresende 2006 gegründete Oberbank Opportunity Fonds stellt Eigen- und Mezzaninkapital zur Verfügung und kann nach seinem ersten Jahr auf eine Reihe von erfolgreichen Abschlüssen verweisen.
Unserer Unternehmensphilosophie entsprechend, konzentrieren wir uns auf Geschäftsfelder, deren Mechanismen und Regeln wir verstehen. Von der im Berichtsjahr einsetzenden Finanzmarktkrise waren wir nur indirekt betroffen, weil wir nicht im Handel mit Subprime-Krediten tätig waren.
Als wichtiges strategisches Ziel will die Oberbank das Unternehmensrisiko auf niedrigem Niveau stabilisieren, eine Risk-Earning-Ratio von unter 25% halten und dabei eine Wertberichtigungsquote von 0,7% unterschreiten. Die erstklassige Eigenmittelausstattung der Oberbank dient zudem der Absicherung des Wachstumskurses.
Oberbank betreut knapp 305.000 Kunden
Oberbank Opportunity Fonds 2007 erfolgreich positioniert
Kundenbetreuung IT-gestützt
Eine solide, nach modernen Sicherheitsstandards ausgelegte IT-Landschaft sowie einheitliche, effizient gestaltete Prozesse bilden die unerlässliche Basis für einen erfolgreichen Bankbetrieb. Für die Weiterentwicklung dieser Systeme und Prozesse sind laufende Investitionen notwendig, um das operationelle Risikopotenzial zu reduzieren und hohe Wirtschaftlichkeit und Qualitätsstandards sicherzustellen. So ist in der Oberbank beispielsweise ein über alle Länder einheitlicher, transparenter Kreditund Ratingprozess implementiert, der ein effektives Management des Kreditrisikos sicherstellt. Ein ITgestützter Prozess zur Kundenbetreuung ermöglicht die qualitativ hochwertige Betreuung aller Kundengruppen und sichert bzw. steigert damit die Vertriebschancen in den verschiedenen Märkten.
Die Oberbank agiert für ihre Kunden nicht nur als Kreditgeber, sondern geht bei Bedarf auch dauerhafte Partnerschaften mit Kapitalbeteiligung ein.
Die wichtigsten Beteiligungen der Oberbank sind jene an den beiden Schwesterbanken – der Bank für Tirol und Vorarlberg AG (BTV) und der BKS Bank AG (BKS) von jeweils unter 20%. Gleichzeitig ist die Kooperation mit BTV und BKS die Basis für die gemeinsam betriebenen Beteiligungsunternehmen. In der ALGAR (Alpenländische Garantiegesellschaft) sichern die drei Banken ihre Großkreditrisiken ab, die DREI-BANKEN-EDV Gesellschaft entwickelt für sie Programme und Anwendungen, die 3 Banken-Generali Investment-Gesellschaft fungiert als gemeinsame Kapitalanlagegesellschaft, und die Drei-Banken Versicherungs-AG bietet, auch in Zusammenarbeit mit der Generali, Sach- und Personenversicherungen an.
Trotz dieser gemeinsamen Interessen treten die drei Banken unabhängig voneinander auf dem Markt auf. In Österreich konzentriert sich die Oberbank auf Oberösterreich, Salzburg, Niederösterreich und das nördliche Burgenland, die BTV auf Tirol und Vorarlberg und die BKS auf Kärnten, die Steiermark und das südliche Burgenland. In Wien ist jede der drei Banken mit Filialen präsent. Die genauen Beteiligungsverhältnisse der drei Banken sowie ein Überblick über die wichtigsten Geschäftszahlen sind auf den Seiten 138 und 139 dieses Geschäftsberichtes angeführt.
Industriebeteiligungen hält die Oberbank am größten österreichischen Industrieunternehmen, dem Stahlhersteller voestalpine AG (7,64%, www.voestalpine.com), am Zellstoff-, Papier- und Textilproduzenten Lenzing AG (2,53%, www.lenzing.com) und an der Gasteiner Bergbahnen AG (32,62%, www.skigastein.com). Die Oberbank stuft die Beteiligungen an diesen heimischen Leitbetrieben als dauerhaftes Engagement ein und hat nicht vor, sie zu reduzieren oder aufzugeben. Die Ergebnisbeiträge der Beteiligungsunternehmen werden im Rahmen der Gewinn-und-Verlust-Rechnung unter der Position Zinsergebnis erfasst. Eine vollständige Auflistung aller Beteiligungen der Oberbank ist auf Seite 128 dieses Berichtes ersichtlich.
Die Oberbank kann ihre strategischen Zielsetzungen nur erreichen, wenn diese von allen Mitarbeitern unterstützt werden. Es gilt daher, fachlich qualifizierte und engagierte Mitarbeiter zu finden, langfristig an das Unternehmen zu binden und laufend in ihre Entwicklung zu investieren. Mitarbeiter und Führungskräfte genießen daher Handlungs- und Entscheidungsfreiräume, die Eigenverantwortung und überdurchschnittliches Engagement voraussetzen und die Identifikation mit den Unternehmenszielen fördern. Diese Haltung wird durch die Besetzung von Schlüsselpositionen mit bereits bewährten Mitarbeitern auch in den Expansionsmärkten sichergestellt.
Das Jahr 2007 war für die Mitarbeiter der Oberbank aufgrund des Markteintrittes in Ungarn, des Ausbaues der Aktivitäten in Tschechien, Bayern und Österreich und des starken Wachstums in allen Geschäftsfeldern besonders herausfordernd. Daraus resultierte ein Anstieg des Mitarbeiterstandes sowohl in den zentralen Abteilungen als auch im Zweigstellenbereich.
2007 wurden in der Oberbank erstmals MbO-Gespräche (Zielvereinbarungen, Zwischenchecks, Abweichungsanalysen) durchgeführt. Nach der ersten Gesprächsrunde wurden Inhalt und Prozess des MbO Oberbank-weit evaluiert: Die sehr positiven Ergebnisse bescheinigen eine hohe Akzeptanz bei Mitarbeitern und Führungskräften. MbO nimmt in der Oberbank ausdrücklich keinen Einfluss auf die Entgeltgestaltung. Die Höhe der variablen Vergütung hängt von in den Dienstverträgen vereinbarten Parametern sowie von der individuellen Bewertung des Mitarbeiters durch seinen Vorgesetzten ab.
Ausgewählte Berufseinsteiger bereiten wir im Rahmen eines 18-monatigen Traineeships, in dessen Rahmen sie in allen wesentlichen Bereichen der Bank mitarbeiten, auf ihre Verantwortungen vor. Service-, Privat- und Firmenkundenberater haben zum Abschluss ihrer Ausbildung die Möglichkeit, in intensiven Assessments ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen, was oft das Sprungbrett für weitere Karriereschritte ist.
Führungskräfte und High-Potentials erweitern ihre soziale Kompetenz in mehrstufigen Management-Trainings, die ein einheitliches Führungsverständnis, auch in den Expansionsgebieten, gewährleisten. Top-Performer entsenden wir regelmäßig an die Linzer Management Akademie LIMAK, wo sie im Rahmen von General-Management- und Global-Executive-Programmen ihre Ausbildung vertiefen und mit Arbeiten zu aktuellen Oberbank-Themen abrunden. Nicht zuletzt aufgrund dieser Investitionen (2007: A 1,1 Mio. für interne und externe Ausbildungsmaßnahmen) können wir mehr als 80% der Führungspositionen aus den eigenen Reihen besetzen.
Eine im langjährigen Durchschnitt besonders niedrige Fluktuationsrate und die durchschnittliche Unternehmenszugehörigkeit unserer Mitarbeiter von zwölf Jahren belegen, dass die Oberbank ein attraktiver Arbeitgeber ist. Wo immer es möglich ist, gehen wir im Sinne einer gelebten Work-Life-Balance auf Wünsche und Bedürfnisse unserer Mitarbeiter ein: Es gibt mehr als 100 Teilzeit-Beschäf-
E 1,1 Mio. für Ausbildungsmaßnahmen 2007
»Voller Energie und Tatkraft sorgen wir für nachhaltigen Geschäftserfolg. Das ist die Basis für verantwortungsbewusste Expansion wie beim Ausbau des Kraftwerksstandortes Timelkam im Jahr 2008. Ohne zuverlässige Bank ist aber kein effizientes Arbeiten möglich.«
Dr. Leo Windtner, Generaldirektor Energie AG
»Wir packen das an. Unsere volle Kraft steht bereit, damit sich das Know-how der Energie AG entfalten kann. Nachhaltige Expansion braucht starke Zentralen und sichere Arbeitsplätze in der Stammregion – dazu tragen wir bei.«
Dr. Franz Gasselsberger, MBA
tigungsmodelle, mit denen wir unsere Mitarbeiter in ihrer jeweiligen Lebenssituation unterstützen. Mitarbeiterinnen nach der Karenzzeit unterstützen wir mit gezielten Schulungsmaßnahmen beim Wiedereinstieg in den Bankberuf.
Interessante Investmentmöglichkeit für Mitarbeiter
Mit einem der ältesten Mitarbeiterbeteiligungsprogramme in Österreich (seit 1994) bieten wir unseren Mitarbeitern eine hochinteressante Investmentmöglichkeit. Ende 2007 hielten die Mitarbeiter mehr als 4,2% der Oberbank-Stammaktien. Ihre Stimmrechte sind in einer Genossenschaft gebündelt, die sie im Sinne der Mitarbeiterinteressen in der Hauptversammlung ausübt.
Neben einem Betriebsrestaurant, ermäßigten Einkaufsmöglichkeiten oder unternehmenseigenen Urlaubsquartieren im In- und Ausland erhalten voll- und teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter ein »Oberbank-Weihnachtsgeld« sowie ein »Bilanzgeld«, die sich in Summe auf zumindest 75% eines Brutto-Monatsbezuges belaufen.
Personalstand expansionsbedingt erhöht
Die Personalstandsentwicklung war 2007 einerseits durch Einsparungen infolge der weiteren Optimierung von Abläufen und Prozessen geprägt, andererseits durch den Ausbau der Personalressourcen im Zuge der weiteren Expansion. Insgesamt stieg der Personalstand 2007 im Jahresdurchschnitt um 141 Personen von 1.738 auf 1.879 Mitarbeiter an. Für 2008 erwarten wir aufgrund unserer weiteren Expansion und der Vorbereitung des Markteintrittes in der Slowakei eine nochmalige Erhöhung der Mitarbeiteranzahl.
Rund 60% aller Mitarbeiter der Oberbank sind Frauen. Die Chancengleichheit von weiblichen und männlichen Mitarbeitern ist in der Oberbank gelebte Selbstverständlichkeit; der Unternehmensführung sind keine diskriminierenden Vorgänge oder Prozesse bekannt.
Die Oberbank ist bemüht, die körperliche Beanspruchung der Mitarbeiter durch die Beachtung ergonomischer Aspekte bei der Gestaltung der Arbeitsplätze so gering wie möglich zu halten. Es werden eine Sicherheitsfachkraft und ein Arbeitsmediziner beschäftigt; Evaluierungen und Begehungen werden zum Großteil durch kompetente externe Partner vorgenommen.
Die Unternehmensphilosophie und -strategie der Oberbank folgen nicht nur rein wirtschaftlichen Überlegungen. Gerade weil die ökonomischen Interessen unserer Aktionäre und Kunden im Vordergrund stehen, gilt es für uns auch ökologische und soziale Auswirkungen unserer Geschäftsaktivitäten – ohne die langfristig auch der wirtschaftliche Erfolg nicht möglich ist – zu hinterfragen.
Wir nehmen aktiv am öffentlichen Leben der Regionen, in denen wir tätig sind, teil und unterstützen soziale, kulturelle und sportliche Institutionen wie beispielsweise den Brucknerbund und das Bruckner Orchester, die Musikschule der Stadt Linz oder mehrere Linzer Museen. Bei der Errichtung und Gestaltung unserer Filialen nehmen wir auf das gewachsene Ortsbild und auf Denkmalschutzbestimmungen Rücksicht und gehen sorgsam mit der bestehenden Bausubstanz um.
Die ökonomische Maxime der Oberbank bildet die Absicherung der Ertragskraft, um auch in Zukunft Wachstum aus eigener Kraft generieren zu können. Eine gesunde Profitabilität und die Bildung von Reserven bilden die Grundvoraussetzungen, um ein dauerhaft verlässlicher und stabiler Partner für unsere Kunden, Aktionäre und Mitarbeiter sein zu können.
Bei der Beschaffung von Büroartikeln und Einrichtungsgegenständen bilden Umweltaspekte ein wichtiges Auswahlkriterium. Bevorzugt werden langlebige bzw. wiederbefüllbare oder recyclingfähige Produkte. Zur Steigerung der Energieeffizienz kommen in der Gebäudetechnik elektronische Zeitschaltungen für die Beleuchtung, Energiesparlampen und energieverbrauchsoptimierte technische Geräte zum Einsatz. Ebenso erfolgt eine bedarfsorientierte Beheizung und Kühlung der Büroräume. Rund 75% des gesamten Abfallaufkommens entfällt auf Papier. Durch eine stärkere Nutzung elektronischer Medien zur Archivierung und für interne Publikationen konnte eine deutliche Reduktion des Papierverbrauches erzielt werden. Nicht vermeidbare Abfälle werden zur besseren Wiederverwertbarkeit getrennt gesammelt. Bei Dienstreisen wird die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel forciert.
Die Kapitalanlagegesellschaft der Oberbank bietet unseren Kunden auch die Möglichkeit, ihre Finanzmittel in einen Öko- und Ethikfonds zu veranlagen. Der 3 Banken Nachhaltigkeitsfonds investiert in globale Unternehmen, die sich zu nachhaltigem Wirtschaften bekennen. Als Kriterien für die Nachhaltigkeit wurden saubere und erneuerbare Energie, Energieeffizienz, Gesundheit, Wasser, nachhaltiger Konsum, nachhaltige Mobilität sowie Umwelt- und Bildungsdienstleistungen definiert.
Aktive Teilnahme am öf fentlichen Leben in den Regionen
Umfassendes Maßnahmenpaket trägt zum Umweltschutz bei
Im Rahmen des Projektes »Focus 2008« hat die Oberbank ihre Unternehmensstrategie für den Zeitraum 2005 bis 2008 aktualisiert, präzisiert und verbindlich festgeschrieben. Um eine breite Basis und Akzeptanz der strategischen Vorhaben zu erzielen, wurden Mitarbeiter aller Ebenen, Geschäftsbereiche und zentralen Abteilungen eingebunden.
Was kann die Oberbank besser bzw. was macht sie anders als ihre Mitbewerber?
Gasselsberger: Grundsätzlich muss eingestanden werden, dass die angebotenen Produkte und Dienstleistungen aller Banken sehr ähnlich sind. Und auch über den Preis kann man sich nicht wirklich differenzieren – jeder muss schließlich seine Kosten verdienen. Wo wir uns aber abgrenzen, ist sicherlich die Art und Weise, wie wir das Bankgeschäft betreiben: Wir sind mit 126 Filialen und unseren kompetenten Beratern in unserem gesamten Einzugsgebiet besonders nahe an unseren Kunden. Wir kennen sie und ihr Umfeld sehr gut. Wir selbst haben eine überschaubare Größe – mit dem Vorteil, dass unsere Entscheidungswege kurz sind und Entscheidungen schnell und unbürokratisch getroffen werden können.
Andorfer: Dazu kommt auch, dass unsere Mitarbeiter besonders engagiert sind und sie ihre Arbeit im schönsten Sinne des Wortes als Dienst für den Kunden verstehen. Oft wird in diesem Zusammenhang der »Oberbank Geist« zitiert, der aus unserer Geschichte heraus entstanden ist: Unsere Mitarbeiter wissen, dass nur ein nachhaltiger Geschäftserfolg unsere Selbständigkeit und damit auch ihre Arbeitsplätze sichert und uns davor bewahrt, auf die Rolle als Vertriebstochter eines großen Eigentümers reduziert zu werden!
Aber das alleine erklärt nicht den Erfolg, den die Oberbank auch außerhalb ihres ursprünglichen Einzugsgebietes hat – wie etwa in Bayern, Tschechien oder Ungarn.
Gasselsberger: In Bayern sind wir unter anderem deshalb so gut unterwegs, weil wir uns dort seit unserem Markteintritt im Jahr 1990 ausdrücklich zum wirtschaftlichen Mittelstand und zu den Privatkunden bekannt haben. Unterstützt wurde unser dortiger Erfolg durch die Tatsache, dass sich deutsche Großbanken aus diesen Kundensegmenten immer stärker zurückgezogen haben. Wo auch immer wir eine Filiale eröffnet haben, wurden wir mit offenen Armen empfangen. Die regionalen mittelständischen Unternehmen haben sich über eine Bank, die sie wieder vor Ort betreut und Entscheidungen in der Region und im Interesse der Region trifft, regelrecht gefreut. Die deutschen Banken haben nun wohl auch das Potenzial dieser Kundengruppen erkannt – aber einmal verlorene Kunden wieder zurückzugewinnen ist schwierig.
Weißl: Die Strategie, wie wir sie in Deutschland angewendet haben, verfolgen wir natürlich auch in unseren jüngsten Expansionsmärkten – in Tschechien bereits seit 2004, und in Ungarn konnten wir 2007 die erste Filiale eröffnen. In beiden Ländern gibt es eine große Anzahl mittelständischer Unter-
Generaldirektor Dr. Franz Gasselsberger, MBA (oben rechts) und die Vorstandsdirektoren Dr. Ludwig Andorfer (unten) und Mag. Dr. Josef Weißl, MBA (oben links) erläutern im Interview die Eckpfeiler der Oberbank Strategie
Vorstandsdirektor Dr. Ludwig Andorfer (links) und Mag. Dr. Josef Weißl, MBA (rechts)
nehmen, die einen Bankpartner suchen. Und für diese Kunden wollen wir die perfekte Bank sein. Aufgrund unserer eigenen Größe sind wir ein »Partner auf gleicher Augenhöhe«, decken gleichzeitig aber das gesamte Produkt- und Dienstleistungsangebot einer international tätigen Großbank ab. Außerdem ist die Region Österreich-Bayern-Tschechien-Ungarn ein Raum mit engen wirtschaftlichen Beziehungen und vielen grenzüberschreitend tätigen Unternehmen. Diese Unternehmen schätzen die Zusammenarbeit mit einer Bank, die mit eigenen Filialen in den vier Ländern vertreten ist und die ihnen in jeder ihrer 126 Filialen eine grenzüberschreitende Begleitung in die gesamte Oberbank Region anbietet.
Gasselsberger: Wir wollen unsere Kunden in allen finanziellen Angelegenheiten, sowohl finanzierungs- als auch anlagenseitig, begleiten. Dazu gehört natürlich auch, dass wir auf geänderte Kundenanforderungen rasch reagieren und entsprechende neue Angebote bereitstellen. Finanzierungsseitig bieten wir zum Beispiel seit etwas mehr als einem Jahr Eigenkapitalfinanzierungen an, also Equity- und Mezzaninfinanzierungen; anlagenseitig haben wir die Abteilung »Private Banking & Asset Management« gegründet, die sich mit der Betreuung von größeren Vermögen und Stiftungen beschäftigt.
Andorfer: Um das Stichwort »Eigenkapitalfinanzierungen« aufzugreifen: Wir wissen, dass Unternehmen in bestimmten Situationen nicht mit herkömmlichen Kredit- und Leasingfinanzierungen das Auslangen finden – etwa in Expansionsphasen, bei Internationalisierungsschritten oder hinsichtlich Nachfolgeregelungen. Deshalb haben wir den Oberbank Opportunity Fonds gegründet, der rund A 150 Mio. Eigen- und Mezzaninkapital für Industrie- und Mittelstandsunternehmen zur Verfügung stellt. Wir treten damit als Partner auf Zeit auf, entscheiden mit dem Kunden, wann und in welcher Form das Kapital zurückbezahlt wird, und tragen damit auch einen Teil des unternehmerischen Risikos. Dieser Fonds fand sehr guten Anklang – innerhalb nur eines Jahres konnten wir uns zu einem anerkannten Equity-Partner entwickeln.
Weißl: Und mit unserem Engagement im Private Banking sind wir jetzt in der »Königsdisziplin« der Geldanlage tätig. In Österreich sucht ein Privatvermögen von rund A 400 Mrd. nach adäquaten Veranlagungsformen. Davon wurden der Oberbank bereits A 17 Mrd. anvertraut. Zwei Trends können wir dabei feststellen: Zum einen wollen die Kunden Veranlagungsformen, die verstärkt gemanagt werden, also Angebote, bei denen die Spezialisten die Veranlagungsstrategie schnell an geänderte Rahmenbedingungen anpassen. Zum anderen wird auch für kleinere Vermögen eine professionelle Betreuung gesucht – so wie sie früher nur den wirklich beachtlichen Vermögen vorbehalten war. Neben der Betreuung von Privatanlegern spielen auch Stiftungen eine immer wichtigere Rolle. Wir haben uns ein Netzwerk aus Anwälten, Notaren und Steuerberatern geschaffen, dank dem wir alle Aspekte der doch sehr komplexen Stiftungsbetreuung hervorragend abdecken können.
Gasselsberger: Wir werden unsere Expansion konsequent fortsetzen – durch die Gründung neuer Filialen vor allem in unseren neuen Märkten. In Oberösterreich und in Salzburg sind wir ja schon mehr oder weniger flächendeckend präsent, weshalb unser Wachstum in Österreich vorwiegend im Raum Wien und Niederösterreich stattfinden wird. Derzeit führen wir in diesem Großraum 18 Filialen, mittelfristig sehe ich da noch deutliches Potenzial. Außerhalb Österreichs, wo wir derzeit jede vierte Filiale, jeden fünften Mitarbeiter und 70% des Kreditwachstums haben, werden wir noch deutlicher wachsen. Langfristig wollen wir 30% unseres Geschäftsvolumens in den Wachstumsmärkten lukrieren! Der Markteintritt als Vollbank in der Slowakei bildet dafür den nächsten Schritt. Wir wollen auch in Zukunft unser Kreditvolumen aus eigener Kraft refinanzieren können, daher ist die Primärmittelgewinnung weiterhin ein Ziel von oberster Priorität. Und mit gezielten Investitionen in die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter werden wir sicherstellen, dass die Qualität der Kundenberatung unverändert auf höchstem Niveau liegt.
Andorfer: Für derartige Vorhaben ist es natürlich notwendig, dass wir unsere hervorragende Ertragslage und Profitabilität beibehalten. Nur wenn wir in unseren angestammten Märkten entsprechende Erträge erzielen, können wir die Expansion in neue Märkte finanzieren. Dazu werden wir weiterhin ein straffes Kostenmanagement verfolgen und unsere Vertriebsressourcen weiter ausbauen – auch durch den gezielten Ausbau des Mitarbeiterstandes. Besonderes Augenmerk gilt aber der Risikosituation. Als Bank geraten wir nicht in ernsthafte Schwierigkeiten, weil wir ein paar Mitarbeiter mehr beschäftigen oder ein paar Filialen eröffnen, sondern nur dann, wenn wir unser Kreditrisiko nicht im Griff haben. Wenn andere Banken aus Kostengründen Filialen schließen und Mitarbeiter abbauen, dann entfernen sie sich damit von ihren Kunden. Für uns kommt das jedenfalls nicht in Frage. Je näher wir bei unseren Kunden sind, je besser wir sie und ihr Umfeld kennen, desto eher können wir auch ihre Chancen und Risiken einschätzen. Und das wiederum ist die Voraussetzung dafür, dass wir auch unser eigenes Risiko kalkulierbar machen können.
Generaldirektor Dr. Franz Gasselsberger, MBA (rechts) und Vorstandsdirektor Mag. Dr. Josef Weißl, MBA (links)
Weißl: Ein dichtes Filialnetz ist aber auch aus einem ganz anderen Grund von entscheidender Bedeutung: Die Filialen sind die Sammelstellen für die Kundeneinlagen. Per Jahresende 2007 haben wir knapp A 9 Mrd. Primäreinlagen und inklusive der Wertpapiere auf Kundendepots gut A 17 Mrd. an Vermögen betreut – um A 1,6 Mrd. mehr als im Vorjahr. Das verdeutlicht nicht nur, dass unsere Kunden uns vertrauen, das ist auch die Basis unserer hervorragenden Refinanzierungssituation. Wir können unsere gesamten Kredite mit den Einlagen unserer Kunden abdecken und sind nicht auf teure Refinanzierungsmittel vom Geld- und Kapitalmarkt angewiesen. Deshalb haben uns auch die als Folge der Finanzkrise 2007 deutlich gestiegenen Zinsen kaum getroffen.
Gasselsberger: Beim Stichwort »Finanzkrise« möchte ich abschließend einhaken, um zu erklären, warum wir schon so lange überdurchschnittlich erfolgreich sind. Wir verfolgen das Geschäftsmodell einer Regionalbank, das bedeutet für uns, sich freiwillig auf eine Region zu beschränken, in der man sich auskennt, nur Geschäfte zu machen, von denen man etwas versteht und so vorsichtig zu agieren, dass man auch in schwierigen Zeiten den Kunden beistehen kann. Hält man sich an diese Regeln, kann man verlässliche und überraschungsfreie Bilanzen legen, die Geschäftspolitik nach den Interessen der Kunden, Aktionäre und Mitarbeiter ausrichten und – in unserem Fall – dauerhaft selbständig und unabhängig bleiben!
Die internationale Konjunktur war im Jahr 2007 – vor allem in der zweiten Jahreshälfte – von den Auswirkungen der Krise am Markt für Hypothekarkredite geprägt, die in den USA ihren Ausgang nahm. Die Wirtschaft im Euroraum profitierte 2007 von der günstigen Binnenkonjunktur, die in erster Linie vom dynamischen Wachstum der neuen EU-Mitgliedsländer getragen wurde, sowie vom starken Euro, der die Auswirkungen des in US-Dollar hohen Rohölpreises zum Teil abfedern konnte.
Die Weltwirtschaft expandierte im Jahr 2007 weiterhin kräftig, jedoch mit zunehmend regionalen Unterschieden. Während sich das Wachstumstempo in den USA und in Japan abschwächte, blieb es in Europa stabil. Die USA weisen für 2007 einen realen Anstieg des Bruttoinlandsproduktes (BIP) von 2,3% aus, Japan von 1,8%. Die Länder des Euroraumes verzeichneten ein durchschnittliches BIP-Wachstum von 2,7%. Mit 6,0% war der Vergleichswert der zwölf neuen EU-Mitgliedsstaaten wiederholt stärker. Die Wirtschaft Tschechiens weist für 2007 eine Wachstumsrate von 5,9% aus; einzig Ungarn liegt mit 2,4% unter dem osteuropäischen Durchschnitt. In Deutschland ging der BIP-Anstieg im Jahr 2007 von 2,9% auf 2,6% zurück.
Österreichs Wirtschaft verzeichnete 2007 ein Wachstum, das mit 3,4% deutlich über dem Durchschnittswert des Euroraumes von 2,7% liegt. Getragen wurde diese Entwicklung vor allem von der weiterhin dynamischen Exportwirtschaft (+8,0%) und der starken Investitionsnachfrage (+5,0%). Mit einem Plus von 1,6% entwickelte sich der private Konsum hingegen nur moderat. Für 2008 wird eine leichte Eintrübung der österreichischen Konjunktur erwartet; mit einem prognostizierten BIP-Anstieg von 2,2% (WIFO) bzw. 2,4% (IHS) sollte sich die Entwicklung aber dennoch stärker zeigen als jene des Euroraumes.
Für 2008 wird eine Abschwächung der globalen Konjunktur erwartet. Für die USA und den Euroraum wird eine Verlangsamung des BIP-Wachstums auf 1,6% bzw. 1,9% prognostiziert, während die durchschnittlichen Wachstumsraten in den zentral- und osteuropäischen EU-Mitgliedsstaaten (+ 5,5%) und in Japan (+ 1,5%) weniger stark zurückgehen sollten.
Die US-amerikanische Notenbank FED beließ die Leitzinsen von Jahresanfang bis Mitte September 2007 unverändert bei 5,25%. Als Reaktion auf die Subprime-Krise erfolgten im Herbst drei Zinssenkungen um insgesamt 100 Basispunkte: am 18. September 2007 auf 4,75%, am 31. Oktober auf 4,50% und am 11. Dezember auf 4,25%. Weitere massive Senkungen wurden Anfang 2008 durchgeführt, um die abgeschwächte konjunkturelle Entwicklung einzudämmen.
Inf lationsrate im Euroraum zum Jahresende 3,6%
Die Europäische Zentralbank (EZB) verfolgte eine gegensätzliche Zinspolitik und hob den Leitzinssatz im Euroraum bis zum Jahresende 2007 in zwei Schritten von 3,50% auf 4,00% an. Mit dieser Anhebung um jeweils 25 Basispunkte am 3. März und am 6. Juni entspricht die EZB ihrer vordringlichen Aufgabe, der zunehmenden Inflation im Euroraum entgegenzuwirken. Konsequenterweise weigerte sich die EZB auch auf die Auswirkungen der Subprime-Krise mit Zinssenkungen zu reagieren. Da die Inflationsrate mit 3,6% im Dezember ihren langjährigen Höchststand erreichte, ist auch für die erste Jahreshälfte 2008 mit keinen deutlichen Zinssenkungen zu rechnen. Aufgrund dieser konträren Entwicklungen verringerte sich der Abstand der US-Leitzinsen zu jenen des Euroraumes von 1,75 Prozentpunkten auf 0,25 Prozentpunkte per Jahresende 2007.
Ein vergleichbarer Trend zeichnete sich auf dem Geld- und dem Kapitalmarkt ab. Beim 3-Monats-Geld betrug der Zinsabstand zu Jahresbeginn rund 1,6 Prozentpunkte (Euribor 3,725%, US-Libor 5,36%), beim 10-Jahres-SWAP rund 1 Prozentpunkt (EUR 4,20%, USD 5,17%). Nach deutlichen Anstiegen der Euro-Zinsen und Rückgängen in den USA waren zu Jahresende sowohl die kurz- als auch die langfristigen Sätze nahezu gleich hoch. Die Zinsstrukturkurve, die die Differenz von lang- und kurzfristigen Zinsen ausweist, verlief im Jahr 2007 äußerst flach. Bei den US-Dollar-Zinsen war sie zum Jahresende sogar invers – die langfristigen Renditen lagen unter den kurzfristigen Zinssätzen.
Die Entwicklung an den internationalen Devisenmärkten war 2007 von der Aufwertung des Euro geprägt, der vor allem gegenüber dem US-Dollar stark an Wert gewinnt. Lag das Verhältnis Euro zu US-Dollar zu Jahresbeginn noch bei 1,320, wurde per Jahresende 2007 ein Wert von 1,459 ausgewiesen, was einem Anstieg von 10,5% entspricht. Der Jahreshöchstwert wurde mit 1,487 US-Dollar je Euro am 26. November 2007 erreicht, womit auch der bisherige Höchststand des Jahres 2005 von 1,350 deutlich übertroffen wurde. Die enormen Defizite der US-Leistungsbilanz und des US-Haushaltsbudgets dürften bei einer abkühlenden US-Konjunktur wieder vermehrt in den Fokus rücken und weiteren Druck auf den US-Dollar ausüben. Die im Vorfeld von Präsidentschaftswahlen traditionelle Stärkung der Währung wird in diesem Umfeld nicht von Dauer sein können. Auch gegenüber dem Japanischen Yen und dem Schweizer Franken hat der Euro im Jahresverlauf 2007 aufgewertet, jedoch weniger stark als gegenüber dem US-Dollar. Nach einem Anstieg von 3,7% bzw. 2,8% notierte der Euro Ende 2007 bei 163 EUR/JPY bzw. bei 1,654 EUR/CHF. Während gegenüber dem Schweizer Franken 2008 keine großen Wechselkursveränderungen zu erwarten sind, wird für den Japanischen Yen eine weitere Abwertung prognostiziert. Die Tschechische Krone blieb 2007 mit einem Verhältnis von 28,00 EUR/CZK nach 27,50 im Jahr zuvor relativ stabil. Für 2008 wird keine deutliche Abweichung erwartet; ein solides Wirtschaftswachstum, weiterhin starke Kapitalzuflüsse und der langsame Abbau der Zinsdifferenz zum Euro sollten die Tschechische Krone weiter festigen.
Währungsentwicklungen 2007
Der Ungarische Forint verlor gegenüber dem Euro auch in Folge der Subprime-Krise im Herbst 2007 fast 5% an Wert, obwohl keine ungarische Bank direkt von der Krise betroffen war. Nach einer ersten Schockreaktion erreichte er allerdings rasch wieder das Niveau von rund 255. Für das Jahr 2008 wird mit einem stabilen Verlauf in einer Bandbreite von 250 bis 255 Forint je Euro gerechnet.
Die Entwicklung an den internationalen Börsen war 2007 von zwei Trends gekennzeichnet. Während im ersten Halbjahr aufgrund des guten Konjunkturumfeldes deutlich steigende Kurse verzeichnet werden konnten, löste die Immobilienkrise im zweiten Halbjahr massive Unsicherheiten aus. Zahlreiche internationale Großbanken erlitten aufgrund ihres Engagements am Markt für Hypothekarkredite milliardenschwere Verluste und verloren damit das Vertrauen der Anleger. Auf Eurobasis verloren die US-Indizes Dow Jones und Standard & Poor's 500 3,74% bzw. 6,36%, der japanische TOPIX 15,14%. Positiver zeigte sich die Entwicklung an den meisten europäischen Börsen. Gemessen an ihrem Leitindex ATX erzielte die Wiener Börse eine Performance von 1,1%, der deutsche DAX konnte mit einem Plus von 22,3% nahezu an die Vorjahresentwicklung anschließen.
Kommentar des Vorstandes Corporate Governance Die Oberbank Lagebericht Segmentbericht Konzernabschluss Serviceangaben
»PEZ hat in Oberösterreich eine weltweit bekannte Marke geschaffen. Der PEZ-Spender ist wieder groß im Rennen. Der Wille, Spitzenleistungen durchzusetzen, war nicht immer ein Zuckerschlecken. Auch nicht für unsere Bank.«
Mag. Manfred Födermayr, Vorstandsvorsitzender PEZ Gruppe
»Unsere Kunden bringen Erstaunliches zuwege. PEZ hat seit dem Jahr 2000 einen einmaligen Siegeszug angetreten: 2010 soll mit einem Umsatz von A 100 Mio. ein neuer Höhepunkt erreicht werden. Der richtige Partner auf diesem Weg heißt Oberbank.«
Dr. Franz Gasselsberger, MBA
Österreichs Banken prof itieren von ihrem Engagement in CEE
Trotz regelmäßiger Negativschlagzeilen zur BAWAG-Affäre, Subprime-Krise und den damit verbundenen hohen Abschreibungen von internationalen Großbanken hat sich der österreichische Bankensektor im Jahr 2007 laut ersten Auswertungen der Oesterreichischen Nationalbank sehr erfolgreich entwickelt. Neben dem günstigen Konjunkturverlauf bildet das starke Engagement österreichischer Banken in Zentral- und Osteuropa die Basis dieser Entwicklung. Aus diesen Märkten resultieren laut OeNB bereits 25% der Gesamtbilanzsumme und 40% der Gewinne österreichischer Banken. Im Inlandsgeschäft erwies sich in erster Linie das Provisionsgeschäft als Wachstumsstütze, das Zinsgeschäft litt unter der nach wie vor sehr engen Zinsspanne.
Die bei Redaktionsschluss dieses Geschäftsberichtes vorliegenden Daten zur Geschäfts- und Ertragslage der österreichischen Banken für die ersten drei Quartale 2007 zeigen eine sehr positive Entwicklung. Die Bilanzsumme aller österreichischen Banken ist im Jahresabstand um 13,0% auf A 875,4 Mrd. gestiegen. Aktivseitig trugen zu diesem Wachstum in erster Linie die Zuwächse der Kredite an Banken (+ 15,0% auf A 127,5 Mrd.) und an inländischen Nichtbanken (Private und Unternehmen, + 2,3% auf A 282,4 Mrd.) bei. Auf der Passivseite war bei den Spar-, Sicht- und Termineinlagen ein Zuwachs um 8,6% auf A 248,4 Mrd. zu verzeichnen, die gesamten Primäreinlagen (Gesamteinlagen von Nichtbanken und eigene Emissionen) sind sogar um 16,2% auf A 416,9 Mrd. gestiegen. Das durchschnittliche Betriebsergebnis aller österreichischen Banken konnte im selben Zeitraum um 4,1% auf A 4.611,9 Mio. verbessert werden.
Die Oberbank konnte in den ersten drei Quartalen 2007 ihren Marktanteil bei den Krediten von 2,26% auf 2,28% steigern, bei den Primäreinlagen von 1,59% auf 1,63%. Für das Gesamtjahr 2007 erwarten wir eine vergleichbare Entwicklung.
Die beschriebenen externen Einflussfaktoren wirkten sich unterschiedlich auf den Geschäftsverlauf der Oberbank aus. Im Firmenkundengeschäft haben die gute Konjunktur, die ungebrochene Investitionstätigkeit und die starke Exportorientierung der heimischen Unternehmen dazu beigetragen, dass wir unser Finanzierungsvolumen wiederholt steigern konnten. Im Privatkundengeschäft hat die Verunsicherung der Anleger in Folge der Subprime-Krise bewirkt, dass Spar-, Sicht- und Termineinlagen an Bedeutung gewonnen haben, wodurch ein überdurchschnittlicher Anstieg der Primärmittel von über 16% erzielt werden konnte. Aufgrund dieser Entwicklung wirkte sich der krisenbedingte Liquiditätsengpass unter den Banken nur geringfügig auf die Oberbank aus, da das gesamte Kreditvolumen über die Primärmittel refinanziert werden konnte.
Die Oberbank-Aktien konnten sich dem vor allem für Finanztitel negativen Sog entziehen, übertrafen mit Kurssteigerungen von über 42% (Stammaktie) bzw. 46% (Vorzugsaktie) den ATX deutlich und zählen zu den drei europäischen Banktiteln mit der besten Kursentwicklung im Jahr 2007.
Überdurchschnittliche Entwicklung der Oberbank-Aktien
Ein Konzernlagebericht nach den Bestimmungen der International Financial Reporting Standards (IFRS) wurde erstmals für das Jahr 2005 veröffentlicht. Dieser nach international anerkannten Grundsätzen aufgestellte Konzernabschluss ersetzt gemäß § 59a BWG und § 245a UGB den Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach österreichischem Recht.
Der Konsolidierungskreis umfasst im Jahr 2007 neben der Oberbank AG 16 inländische und 13 ausländische Tochterunternehmen. Der Kreis der einbezogenen verbundenen Unternehmen erweiterte sich im Geschäftsjahr um die Gesellschaften Tuella Finanzierung GmbH, Wien (100%), POWER TOWER GmbH, Linz (99%) sowie Ober Immo Truck gAG, Budapest (100%).
Die ALPENLÄNDISCHE GARANTIE-GESELLSCHAFT m.b.H. wurde quotal im Konzernabschluss berücksichtigt. Neben der Drei-Banken Versicherungs-Aktiengesellschaft, der BKS Bank AG und der Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft wurde auch die voestalpine AG nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen. Nicht konsolidiert wurden 25 Tochterunternehmen und 19 assoziierte Unternehmen, deren Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns in Summe von untergeordneter Bedeutung ist.
Die Ausrichtung der Segmentberichterstattung der Oberbank folgt der internen Verantwortungsstruktur in der Kundenbetreuung und definiert die Segmente Firmenkunden, Privatkunden, Financial Markets und Sonstiges. Alle Segmente haben sich auch 2007 positiv entwickelt und spiegeln die erfreuliche Lage der Oberbank wider. Nähere Details finden sich im Segmentbericht ab Seite 64 dieses Geschäftsberichtes.
Positive Entwicklung aller Segmente
Die Oberbank kann für das Geschäftsjahr 2007 eine weitere Verbesserung der Ertragslage ausweisen. Der Jahresüberschuss vor Steuern stieg um 20,8% auf A 112,9 Mio., der Konzernjahresüberschuss um 23,2% auf A 102,5 Mio.
| Konzern-Gew inn-und-verlust-rechnung nach IFR S |
||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Beträge in Mio. C | 2007 | Veränderung | 2006 | 2005 | ||
| Zinsergebnis | 276,2 | 14,5% | 241,2 | 211,5 | ||
| Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | -68,4 | 21,4% | -56,3 | -51,0 | ||
| Provisionsergebnis | 101,8 | 7,3% | 94,9 | 90,5 | ||
| Handelsergebnis | 7,5 | 9,7% | 6,8 | 6,2 | ||
| Verwaltungsaufwand | -203,2 | 4,8% | -193,8 | -191,5 | ||
| Sonstiger betrieblicher Erfolg | -0,9 | > -100% | 0,7 | 13,5 | ||
| Jahresüberschuss vor Steuern | 112,9 | 20,8% | 93,5 | 79,2 | ||
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | -10,4 | 1,7% | -10,3 | -10,0 | ||
| Konzernjahresüberschuss | 102,5 | 23,2% | 83,2 | 69,2 |
Steigerung um 14,5% auf E 276,2 Mio.
Das Zinsergebnis konnte im Geschäftsjahr 2007 um 14,5% auf A 276,2 Mio. verbessert werden. Zurückzuführen ist diese positive Entwicklung auf das gestiegene Kreditvolumen (+ 6,6%) und auf höhere Beiträge der Equity-Beteiligungen (+ 37,1%).
Im Rahmen unserer Kreditrisikogebarung wurde für alle erkennbaren Risiken ausreichend Vorsorge getroffen. Neben den Einzelrisiken wurde eine Portfoliowertberichtigung gemäß IAS 39 gebildet. Zudem wurden Garantieprovisionen an die Alpenländische Garantie-Gesellschaft, die gemeinsame Gesellschaft der 3 Banken Gruppe für Großkreditrisiken, geleistet, die nunmehr über einen Haftungsfonds in Höhe von A 137,4 Mio. verfügt.
Inklusive der Forderungsabschreibungen errechnet sich für das Geschäftsjahr 2007 eine Kreditrisikogebarung in der Höhe von A 68,4 Mio. nach A 56,3 Mio. im Vorjahr. Diese Entwicklung löste einen geringfügigen Anstieg der Wertberichtigungsquote von 0,69% auf 0,79% aus. Die hohen Risikovorsorgen und die vorteilhafte Wertberichtigungsquote stellen sicher, dass die Oberbank komfortabel gegen Kreditrisiken abgesichert ist.
Das Provisionsergebnis konnte im Geschäftsjahr 2007 um 7,3% auf A 101,8 Mio. verbessert werden. Zuwächse konnten in allen Geschäftsfeldern verzeichnet werden, d.h. im Wertpapiergeschäft, im Zahlungsverkehr, im Kreditgeschäft, im Handel mit Devisen, Sorten und Edelmetallen sowie im sonstigen Dienstleistungs- und Beratungsgeschäft.
Das Handelsergebnis erfasst das Ergebnis des Wertpapierhandelsbuches, der Derivate des Handelsbuches sowie jene aus dem Handel mit Devisen, Valuten und Edelmetallen. Im Geschäftsjahr 2007 konnte das Handelsergebnis in Summe um 9,7% auf A 7,5 Mio. verbessert werden. Dieser Anstieg um A 0,7 Mio. ist in erster Linie auf ein höheres Devisen- und Valutenkursergebnis, das aus dem im Vergleich zum Vorjahr gestiegenen EUR/USD-Kurs resultiert, zurückzuführen.
Verbesserung um 9,7% auf E 7,5 Mio.
Trotz der fortgeführten Expansion in unseren Wachstumsmärkten waren die Verwaltungsaufwendungen mit A 203,2 Mio. um lediglich 4,8% höher als im Vorjahr. Die Personalaufwendungen stiegen um 1,3% auf A 120,6 Mio. Die Sachaufwendungen nahmen aufgrund der Eröffnung der ersten Filiale in Ungarn hingegen um 11,4% auf A 65,0 Mio. zu. Ein wesentlicher Teil dieses Anstieges ist auch auf die vermehrte Leistungsverrechnung der Drei-Banken-EDV Ges.m.b.H. und auf Mietaufwendungen in Ungarn zurückzuführen. Vorwiegend bedingt durch die Eröffnung neuer Auslandsfilialen erhöhten sich die Abschreibungsaufwendungen um 6,6% auf A 17,6 Mio.
Trotz der starken Ausweitung des Filialnetzes um neun Standorte und der Aufstockung des Personalstandes um 141 Mitarbeiter konnte die Kosten-Ertrags-Relation im Vergleich zum Vorjahr von 56,4% auf 52,8% verbessert werden.
Anstieg des Betriebsergebnisses um 22,3% auf E 182,3 Mio.
Das Betriebsergebnis – die Summe aus Zinsergebnis, Provisionsergebnis und Handelsergebnis abzüglich der Verwaltungsaufwendungen – konnte 2007 um 22,3% auf A 182,3 Mio. gesteigert werden. Nach Berücksichtigung der Risikovorsorgen im Kreditgeschäft wird im Vergleich zum Vorjahr ein um 20,8% höherer Jahresüberschuss vor Steuern von A 112,9 Mio. ausgewiesen. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag waren mit A 10,4 Mio. um 1,7% höher als im Vorjahr. Daraus resultiert in Summe ein Konzernjahresüberschuss nach Steuern in Höhe von A 102,5 Mio., womit der Vorjahreswert um 23,2% übertroffen wurde. Es bestehen keine Fremdanteile am Jahresüberschuss. Mit der Ausgabe von 40.000 Stück Stammaktien im Zuge der Mitarbeiterbeteiligungsaktion im Sommer 2007 wurde die Anzahl der ausgegebenen Stammaktien der Oberbank AG auf 8.000.000 Stück erhöht. Trotz dieser leichten Anhebung konnte das Ergebnis je Aktie 2007 von A 9,62 im Vorjahr auf A 11,46 gesteigert werden.
Dividendenvorschlag von E 1,50 je bezugsberechtigte Aktie
Der verteilungsfähige Bilanzgewinn wird anhand des Jahresabschlusses der Muttergesellschaft des Konzerns, der Oberbank AG, festgestellt. Der erwirtschaftete Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2007 betrug auf Ebene der Oberbank AG A 56,4 Mio. Nach Erhöhung der Rücklagen um A 43,0 Mio. und unter Berücksichtigung des Gewinnvortrages von A 0,2 Mio. errechnet sich für das Jahr 2007 ein verwendungsfähiger Bilanzgewinn der Oberbank AG von A 13,5 Mio. Der Hauptversammlung am 27. Mai 2008 wird vorgeschlagen, eine gegenüber dem Vorjahr unveränderte Dividende von A 1,50 auszuschütten. Daraus errechnet sich bei 8.000.000 Stück Stammaktien und 1.000.000 Stück Vorzugsaktien ein Ausschüttungsbetrag von A 13,5 Mio. Weiters schlägt der Vorstand vor, den verbleibenden Rest von TA 20 auf neue Rechnung vorzutragen.
| Unternehmenskennzahlen nach IFRS | 2007 | 2006 | 2005 |
|---|---|---|---|
| Betriebsergebnisquote | 1,32% | 1,17% | 0,99% |
| Return on Equity vor Steuern (Eigenkapitalrendite) | 13,21% | 12,37% | 12,42% |
| Return on Equity nach Steuern | 11,99% | 11,01% | 10,85% |
| Cost-Income-Ratio (Kosten/Ertrag-Koeffizient) | 52,8% | 56,4% | 59,5% |
| Risk-Earning-Ratio (Kreditrisiko/Zinsergebnis) | 24,8% | 23,4% | 24,1% |
| Gesamtkapitalquote | 12,83% | 12,74% | 12,59% |
| Kernkapitalquote | 7,15% | 7,08% | 6,81% |
| IFRS-Ergebnis pro Aktie in A | 11,46 | 9,62 | 8,38 |
Die Betriebsergebnisquote – sie misst den Anteil des operativen Betriebsergebnisses an der durchschnittlichen Bilanzsumme – stieg im Jahr 2007 von 1,17% um 0,15 Prozentpunkte auf 1,32%, womit ein Spitzenwert unter den österreichischen Banken ausgewiesen wird.
Dank des starken Anstieges des Jahresüberschusses verbesserte sich der Return on Equity (RoE) vor Steuern gegenüber 2006 von 12,37% auf 13,21%. Aufgrund des nur leichten Anstieges der Steueraufwendungen wird auch beim RoE nach Steuern eine Erhöhung von 11,01% auf 11,99% ausgewiesen. Das IFRS-Ergebnis pro Aktie erhöhte sich trotz der Emission von 40.000 Stück Stammaktien von A 9,62 des Vorjahres auf A 11,46. Aufgrund des im Vergleich zur Ergebnisentwicklung unterproportionalen Anstieges der Verwaltungsaufwendungen konnte die Cost-Income-Ratio im Jahr 2007 auf 52,8% gesenkt werden. Die Risk-Earning-Ratio hat sich hingegen von 23,4% auf 24,8% leicht erhöht. Die Gesamtkapitalquote stieg von 12,74% auf 12,83%, die Kernkapitalquote von 7,08% auf 7,15%.
Alle Ergebniskennzahlen verbessert
Die Bilanzsumme des Oberbank-Konzerns hat sich per Jahresende 2007 im Vergleich zum Stichtag des Vorjahres um 8,4% auf A 14.330,8 Mio. erhöht. Nachstehend werden die wichtigsten Positionen untergliedert nach Bilanzaktiva und -passiva erörtert.
Die Forderungen an Kreditinstitute blieben 2007 mit A 2.058,0 Mio. (+0,3%) im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert, womit ihr Anteil an den Bilanzaktiva von 15,5% auf 14,4% zurückging.
Auslandsforderungen gewinnen weiter an Bedeutung
Die Forderungen an Kunden konnten 2007 um 6,6% auf A 8.697,2 Mio. gesteigert werden. Während die Forderungen gegenüber inländischen Kunden mit A 6.077,4 nahezu konstant blieben, erhöhten sich jene gegenüber Auslandskunden expansionsbedingt um 25,8% auf A 2.619,8 Mio. Auch im Leasinggeschäft konnte die erfolgreiche Entwicklung der Vorjahre fortgesetzt und ein Anstieg von rund 26,3% auf A 964,8 Mio. erzielt werden. Eine Aufteilung des Zuwachses nach Kundenkreisen weist rund A 194 Mio. den Privatkrediten und rund A 345 Mio. den Firmenkrediten zu.
Der Anstieg der Risikovorsorgen um 3,9% auf A 198,1 Mio. ergibt sich aufgrund der Differenzen aus Zuweisungen und Auflösungen der Einzelwertberichtigung und aus den Portfoliowertberichtigungen gemäß IAS 39.
Anstieg der Finanzanlagen um 13,4% auf knapp E 3 Mrd.
Die Finanzanlagen wurden 2007 um 13,4% oder A 353,0 Mio. auf A 2.988,2 Mio. kräftig angehoben. Dieses Wachstum verteilt sich wie folgt auf die Teilpositionen: Aufstockung der Vermögenswerte »at fair value« um A 33,7 Mio. auf A 359,2 Mio., Anstieg der Vermögenswerte »available for sale« um A 141,8 Mio. auf A 1.049,0 Mio., der Vermögenswerte »held to maturity« um A 151,5 Mio. auf A 1.189,5 Mio. sowie der Anteile an at-Equity bewerteten Unternehmen um A 26,0 Mio. auf A 390,5 Mio.
In den übrigen Aktiva werden die Barreserve, die Handelsaktiva, das immaterielle Anlagevermögen, die Sachanlagen und die sonstigen Aktiva zusammengefasst. Die Handelsaktiva gingen vor allem aufgrund geringerer festverzinslicher Schuldverschreibungen im Handelsbestand um rund 28,7% auf A 75,7 Mio. zurück. Das immaterielle Anlagevermögen verringerte sich um 16,9% auf A 8,5 Mio., vorwiegend bedingt durch die fortgesetzte Abschreibung des Kundenstocks der von der Sparkasse Mühlviertel West erworbenen Filialen. Aufgrund der Erhöhung bei den als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien sowie der Betriebs- und Geschäftsausstattung weisen die Sachanlagen einen Zuwachs um 32,7% auf A 181,1 Mio. aus. In der Position sonstige Aktiva, die um 31,2% auf A 216,3 Mio. zulegte, sind sonstige Vermögensgegenstände wie positive Marktwerte von Derivaten im Bankbuch, Anzahlungen auf sowie für noch nicht in Kraft gesetzte Leasingverträge und sonstige Forderungen der Leasingunternehmen erfasst. Zudem enthält diese Position latente Steuerforderungen und Rechnungsabgrenzungsposten.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden im Jahr 2007 um 5,6% auf A 4.030,3 Mio. reduziert. Bedingt durch das hohe Primärmittelwachstum war der Bedarf an Refinanzierungsmitteln von anderen Kreditinstituten 2007 deutlich geringer als im Jahr davor. Die Primärmittel konnten in Summe um 16,2% auf A 8.839,6 Mio. gesteigert werden. Die darin inkludierten Verbindlichkeiten gegenüber Kunden legten um 16,9% auf A 7.144,8 Mio. zu. Durch die angespannte Situation an den internationalen Börsen gewannen traditionelle Sparformen 2007 wieder an Bedeutung. Der Spareinlagenstand nahm um 10,1% auf A 2.899,2 Mio. zu, die sonstigen Verbindlichkeiten sogar um 22,1% auf A 4.245,6 Mio. Die Anleger schichteten ihre Vermögenswerte auch vermehrt auf verbriefte Verbindlichkeiten um, die um 12,9% auf A 1.134,7 Mio. erhöht werden konnten. Die Bilanzposition Nachrangkapital nahm um 14,3% auf A 560,1 Mio. zu. Die Erhöhung des Eigenkapitals um 6,9% auf A 889,5 Mio. erklärt sich vorwiegend durch den kräftigen Anstieg der Gewinnrücklagen.
In den übrigen Passiva werden die Rückstellungen und die sonstigen Passiva ausgewiesen. Die Rückstellungen stiegen in Summe um 1,4% auf A 312,9 Mio. Die Abfertigungs- und Pensionsrückstellungen wurden um 5,4% auf A 213,4 Mio. erhöht. Der überwiegende Teil der sonstigen Rückstellungen entfällt mit A 80,4 Mio. auf die Rückstellungen für das Kreditgeschäft.
Die sonstigen Passiva nahmen um 25,0% auf A 258,5 Mio. zu. In dieser Position sind negative Marktwerte von Derivaten im Bankbuch, sonstige kurzfristige Rückstellungen, sonstige Verbindlichkeiten des Leasing Teilkonzerns sowie Rechnungsabgrenzungsposten erfasst.
Hohe Primärmittel ermöglichen Reduktion der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
»Durch ständige Innovation setzt Internorm Maßstäbe bei Fenstern und Türen am europäischen Markt. Nur eine Bank, in der innovativ gedacht wird, kann uns dabei begleiten.«
Dipl.-Ing. FH Stephan Kubinger, MBA, Vorstand IFN Holding AG
»Um auf außergewöhnliche Situationen eingehen zu können, begehen wir neue Wege. Der Oberbank Opportunity Fonds bietet auch Finanzierungen abseits des normalen Kredit- und Leasinggeschäftes.«
Dr. Franz Gasselsberger, MBA
| Refinanzierung | ||||
|---|---|---|---|---|
| Beträge in Mio. C | 2007 | Veränderung | 2006 | 2005 |
| Spareinlagen | 2.899,2 | 10,1% | 2.633,5 | 2.523,2 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | ||||
| gegenüber Kunden | 4.245,6 | 22,1% | 3.447,2 | 3.447,8 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 1.134,7 | 12,9% | 1.004,8 | 821,6 |
| Nachrangkapital | 560,1 | 14,3% | 489,9 | 475,7 |
| Primäreinlagen | ||||
| inkl. Nachrangkapital | 8.839,6 | 16,2% | 7.605,4 | 7.268,4 |
| Verbindlichkeiten | ||||
| gegenüber Kreditinstituten | 4.030,3 | -5,6% | 4.269,2 | 3.817,0 |
| Summe | 12.869,9 | 8,4% | 11.874,6 | 11.085,4 |
Einen Eckpfeiler der Finanzierungsstrategie der Oberbank bildet die Absicherung der Liquidität durch die Hereinnahme von Kundengeldern. Durch die herausragende Beratungsqualität dienen die 126 Filialen der Oberbank als Basis zur laufenden Steigerung der Primärmittel.
| Bilanzielles Eigenkapital |
||||
|---|---|---|---|---|
| Beträge in Mio. C | 2007 | Veränderung | 2006 | 2005 |
| Grundkapital | 75,6 | 0,5% | 75,3 | 70,0 |
| Kapitalrücklagen | 142,7 | 2,7% | 138,9 | 85,4 |
| Gewinnrücklagen | 641,0 | 9,2% | 586,7 | 506,3 |
| Unversteuerte Rücklagen | 27,5 | -2,1% | 28,1 | 28,9 |
| Passive Unterschiedsbeträge | 1,9 | 0,0% | 1,9 | 1,9 |
| Anteile im Fremdbesitz | 0,8 | 0,0% | 0,8 | 0,8 |
| Bilanzielles Eigenkapital | 889,5 | 6,9% | 831,7 | 693,3 |
| Beträge in Mio. C | 2007 | Veränderung | 2006 | 2005 |
| Eigenmittel gemäß §§ 23 und 24 BWG | 1.293,6 | 7,4% | 1.204,6 | 1.065,4 |
| davon Kernkapital (Tier I) | 720,5 | 7,6% | 669,4 | 575,9 |
| Eigenmittelerfordernis | 808,4 | 6,6% | 758,5 | 677,8 |
| Überdeckungsquote in Prozentpunkten | 4,8 | 4,7 | 4,6 | |
| Bemessungsgrundlage der Eigenmittel | 10.079,1 | 6,6% | 9.457,6 | 8.461,5 |
| Eigenmittelquote in % | 12,83 | 12,74 | 12,59 | |
Das bilanzielle Eigenkapital des Oberbank-Konzerns stieg 2007 um 6,9% auf A 889,5 Mio. Die Erhöhung um A 57,8 Mio. erklärt sich zum Großteil durch die kräftige Dotierung der Gewinnrücklagen um 9,2% auf A 641,0 Mio. Das Grundkapital erhöhte sich durch die Ausgabe von 40.000 Stammaktien, die für die Beteiligung der Mitarbeiter verwendet wurden, um 0,5% auf A 75,6 Mio.
Bilanzielles Eigenkapital um 6,9% auf E 889,5 Mio. verbessert
Die Eigenmittel gemäß §§ 23 und 24 BWG betrugen zum 31.12.2007 A 1.293,6 Mio. gegenüber A 1.204,6 Mio. zum Stichtag des Vorjahres. Die Überdeckung der erforderlichen Eigenmittel gemäß § 22 Abs. 1 BWG von A 808,4 Mio. betrug demnach A 485,2 Mio. und liegt damit um 4,8 Prozentpunkte über dem gesetzlichen Erfordernis von 8%. Die Eigenmittelquote 2007 stieg damit einhergehend von 12,74% auf 12,83%, die Kernkapitalquote von 7,08% auf 7,15%.
Ausgabe von 40.000 Stammaktien zur Fortsetzung der Mitarbeiterbeteiligung
Das Grundkapital der Oberbank AG beträgt A 75.721.153,84 und ist unterteilt in 8.000.000 auf den Inhaber lautende Stamm-Stückaktien und in 1.000.000 auf den Inhaber lautende Vorzugs-Stückaktien ohne Stimmrecht mit einer nachzuzahlenden Mindestdividende von 6% pro Aktie. Zur Fortsetzung der Mitarbeiterbeteiligung an der Oberbank AG wurde in der Hauptversammlung am 14. Mai 2007 der Beschluss gefasst, das Grundkapital durch die Ausgabe von 150.000 Stück Stammaktien – allenfalls in mehreren Tranchen – zu erhöhen. Das Bezugsrecht an diesen Aktien ist auf die Mitarbeiter der Oberbank AG beschränkt. Mit dieser Kapitalerhöhung soll sich während der nächsten Jahre der Mitarbeiteranteil an der Oberbank AG von 4,23% per Jahresende 2007 auf über 5% erhöhen. Durch die Ausgabe der ersten Tranche von 40.000 Stück im Sommer 2007 erhöhte sich die Gesamtzahl der Stammaktien auf 8.000.000, die Anzahl der Vorzugsaktien blieb mit 1.000.000 unverändert.
Der Vorstand der Oberbank AG wurde durch die Hauptversammlung ermächtigt, eigene Aktien zum Zwecke des Wertpapierhandels zu erwerben, wobei 5% des Grundkapitals die Grenze des möglichen Handelsbestandes bilden. Eigene Aktien können auch zur Weitergabe an die Mitarbeiter erworben werden.
Zwischen der Bank für Tirol und Vorarlberg AG, der BKS Bank AG und der Wüstenrot Wohnungswirtschaft reg. Gen.m.b.H. besteht eine Syndikatsvereinbarung, deren Zweck es ist, die Unabhängigkeit der Oberbank AG zu erhalten. Darin haben die Syndikatsmitglieder die gemeinsame Ausübung der Stimmrechte und gegenseitige Vorkaufsrechte vereinbart. Die Stimmrechte der von den Mitarbeitern der Oberbank gehaltenen Aktien wurden an die OBK-Mitarbeiterbildungs- und Erholungsförderung registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung syndiziert.
Die Bank für Tirol und Vorarlberg AG hält zum Stichtag 31.12.2007 17,05% am Gesamtkapital der Oberbank AG, die BKS Bank AG 17,00%. Der größte Einzelaktionär ist mit 29,24% die CABO Beteiligungsgesellschaft m.b.H., eine 100%ige Konzerntochter der Bank Austria Creditanstalt. Von der Wüstenrot Wohnungswirtschaft Gen.m.b.H. werden 4,63% gehalten, von der Generali 3 Banken Holding AG 1,98%. Die Mitarbeiter der Oberbank halten 3,92%; die restlichen 26,18% des Gesamtkapitals stehen im Streubesitz.
Es bestehen keine nicht unmittelbar per Gesetz definierten Bestimmungen über die Ernennung und Abberufung des Vorstandes und Aufsichtsrates und über die Änderung der Satzung der Gesellschaft.
Aufgrund der bestehenden Aktionärsstruktur ist es keinem der Aktionäre im Alleingang möglich, die Oberbank direkt oder indirekt zu beherrschen. Es sind keine Vereinbarungen bekannt, die bei einem akkordiert möglichen Kontrollwechsel schlagend werden würden. Zudem gibt es keine Entschädigungsvereinbarungen zwischen der Gesellschaft und ihren Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern oder Mitarbeitern für den Fall eines öffentlichen Übernahmeangebotes.
Die bewusste Übernahme von abgegrenzten Risiken ist die Basis für eine nachhaltig stabile Ergebnisentwicklung im Oberbank-Konzern. Die Oberbank AG ist sowohl für die Umsetzung der zentral festgelegten Risikostrategie wie auch für das Risikomanagement und Risikocontrolling im Oberbank-Gesamtkonzern zuständig. Die Risikopolitik der Oberbank berücksichtigt die Risikosituation in allen Geschäftsbereichen des Unternehmens und sichert dadurch eine kontinuierlich positive Ergebnisund Volumenentwicklung ab.
Die Risikostrategie der Oberbank orientiert sich an einem Management der Risiken, das die Sicherheit der dem Kreditinstitut anvertrauten fremden Gelder und die Haltung der Eigenmittel in den Vordergrund stellt. Eine explizite Allokation von Risikokapital im Rahmen der Gesamtbank-Risikosteuerung erfolgt für Adressenausfall-, Marktrisiko im Handelsbuch und Bankbuch sowie für operationelle Risiken. Das Risikomanagement ist in der Oberbank integraler Bestandteil der Geschäftspolitik, der strategischen Zielplanung sowie des operativen Managements bzw. Controllings.
Das Adressenausfallrisiko aus Forderungen an Banken, Länder sowie Privat- und Firmenkunden stellt die wesentlichste Risikokomponente im Oberbank-Konzern dar. Die Risikosteuerung des Kreditmanagements umfasst neben Adressenausfall-, Länder- und Abwicklungsrisiko auch das Risiko aus Beteiligungen und Leasingverträgen.
Die Strategie im Kreditgeschäft beruht auf dem Regionalitätsprinzip unter Bedachtnahme auf die Gesamtrisikotragfähigkeit des Unternehmens. In Österreich liegt der Fokus vorwiegend auf der Finanzierung der Industrie und des wirtschaftlichen Mittelstandes, in den ausländischen Märkten vor allem auf Klein- und Mittelbetrieben. Bei den Kreditsicherheiten liegt der Schwerpunkt auf klassischen Sicherheiten mit regionalem Schwerpunkt. Darüber hinaus ist auf eine ausgewogene Verteilung des Obligos auf die einzelnen Kundensegmente zu achten.
Basierend auf einer jährlich durchgeführten Risikoanalyse definiert die Abteilung Kreditmanagement die geplante Entwicklung des Kreditgeschäftes in Abstimmung mit dem Vorstand.
Jede Kreditvergabe unterliegt den strengen Regeln unseres Ratingsystems, das einen unausweichlichen Teil des Kreditprozesses darstellt. Beurteilt werden qualitative und quantitative Kriterien, die in Summe ein objektives und zukunftsorientiertes Bild von der Bonität des Kunden liefern.
Als Maß für die laufende Bonitätsbeurteilung der Kunden sowie als Steuerungsinstrument für das Kreditportfolio wurde für Firmen- und Privatkunden eine Ratingsystematik nach Bonitätsklassen konziOberbank AG verantwortet konzernweites Risikomanagement
piert. Neben den Bilanzdaten werden auch Softfacts wie Management, Organisation und Marktposition des Kunden berücksichtigt. Dieses Ratingsystem wird in der Oberbank AG seit 2001 laufend nach Best-Practice-Grundsätzen verbessert. Die Regeln zur Bewertung von Sicherheiten entsprechen den aufsichtsrechtlichen Vorgaben. Die von der Finanzmarktaufsicht geforderten Stresstests für die Fremdwährungs- und Tilgungsträgerkredite werden regelmäßig durchgeführt. Problembehaftete Kredite werden in einer spezialisierten Organisationseinheit innerhalb des Unternehmens abgearbeitet.
IRB -Basisansatz zur Eigenmittelmeldung ab 2010
2007 wurde ein internes Projekt mit dem Ziel gestartet, bis Ende 2009 mit Unterstützung von externen Beratern die materiellen und formellen Voraussetzungen für die Meldung des Eigenmittelbedarfes auf der Grundlage des IRB (Internal Rating-based)-Basisansatzes zu erarbeiten. 2010 sollte von der Finanzmarktaufsicht die Genehmigung für die Oberbank zur Eigenmittelmeldung auf dieser Basis vorliegen.
| Gliederung der Kredite in Risikokategorien gemäSS § 63 BWG* | ||||
|---|---|---|---|---|
| Beträge in Mio. E | 2007 | 2006 | ||
| Ohne erkennbares Ausfallsrisiko | 14.027,2 | 13.026,3 | ||
| Anmerkungsbedürftig | 314,0 | 311,2 | ||
| Notleidend | 201,0 | 173,9 | ||
| Uneinbringlich | 6,0 | 8,4 | ||
| Summe | 14.548,2 | 13.519,8 |
* Gliederung enthält: Forderungen an Kreditinstitute und Kunden, Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere und gemäß § 22 Abs. 4 in Verbindung mit Anlage 1 zu § 22 BWG gewichtete außerbilanzmäßige Geschäfte.
Die Bonitätsbeurteilung von Banken, Ländern und Kontrahenten und die damit verbundene Festlegung von Limiten erfolgen aufgrund von externen Ratings.
Die zinslos gestellten Forderungen an Kunden gingen 2007 um 30,0% auf A 92,3 Mio. zurück.
Als Beteiligungsrisiko bezeichnen wir die potenziellen Wertverluste aufgrund von Dividendenausfall, Teilwertabschreibungen und Veräußerungsverlusten. Die Steuerung des Beteiligungsrisikos wird mittels quantitativer Methoden gemessen. Die traditionellen Beteiligungen umfassen im Wesentlichen die Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft, die BKS Bank AG sowie unsere Immobiliengesellschaften. Soweit Beteiligungen aus geschäftlichen Interessen eingegangen werden, sind bereits im Vorfeld Analysen zu erstellen, um ein möglichst umfassendes Bild hinsichtlich Ertragskraft, strategischer Ausrichtung und der Rechtssituation zu erhalten. In einem Beteiligungshandbuch wurden die erforderlichen Prozesse definiert, die beim Eingehen von Beteiligungen zu berücksichtigen sind.
Fundamentalanalyse vor Beteiligungsaufnahme
Unter Marktrisiko wird der mögliche Verlust aus Wertschwankungen aufgrund von Marktpreisänderungen (durch sich ändernde Zinssätze, Devisenkurse oder Aktien- und Warenpreise) verstanden. In dieser Risikokategorie sind sowohl Positionen des Handelsbuches als auch Positionen des Bankbuches erfasst. Die mit Marktrisiko behafteten Positionen werden – je nach Fristigkeit – durch den Unternehmensbereich Global Financial Markets oder das Aktiv-Passiv-Management-Komitee gemanagt.
Die Oberbank AG genehmigt, misst, überwacht und steuert Zins- und Aktien- sowie Fremdwährungskursrisiken durch den Einsatz unterschiedlicher Limits, die im Rahmen der Gesamtbank-Risikosteuerung zugeordnet werden.
Das Management des Marktrisikos im Handelsbuch sowie der Marktrisikokomponente FX-Risiko aus dem Bankbuch obliegt der Abteilung Global Financial Markets. Die Meldung des Eigenmittelerfordernisses für das Marktrisiko im Handelsbuch sowie des gesamten FX-Risikos der Bank gemäß Kapitaladäquanz-Richtlinie erfolgt derzeit auf Basis der Standard-Laufzeitbandmethode.
Neben der Kernaufgabe des Bilanzstrukturmanagements liegt das Management des Zinsänderungsrisikos im Bankbuch im Zuständigkeitsbereich des Aktiv-Passiv-Management(APM)-Komitees. Das APM-Komitee tritt monatlich zusammen. Mitglieder des Komitees sind der Gesamtvorstand sowie Vertreter der Abteilungen Global Financial Markets, Rechnungswesen & Controlling, Privatkunden, Kredit-Management, Sekretariat und Revision.
Verantwortung aller Abteilungen
Mit dem Bankgeschäft sind operationelle Risiken untrennbar verbunden. Unter diesem Begriff sind Risikoarten zusammengefasst, die vorrangig den Betriebsbereich der Bank betreffen (unvorhersehbare Ereignisse wie Betriebsunterbrechungen, menschliche oder technische Fehler, menschliche bzw. Kontrollschwächen oder höhere Gewalt). Das Management der operationellen Risiken (Fehlerrisiko, Betrugsrisiko, Rechtsrisiko, EDV-System-Ausfallrisiko und Elementarrisiken) liegt in der Verantwortung sämtlicher Abteilungen der Bank.
In der Abteilung Revision ist ein Operational Risk Manager und unter der Leitung dieser Abteilung ein Gremium mit dem Ziel der permanenten Verbesserung der Bankprozesse installiert. Dieses Gremium arbeitet an einer Weiterentwicklung der Quantifizierungsmethoden. Dieser Prozess basiert auf den eigenen historischen Daten, die in der dafür konzipierten GuV-Aufwands-Datenbank erfasst werden und genauere Schätzungen über Häufigkeits- und Verlusthöhen-Verteilungen aus dem operationellen Risikobereich ermöglichen sollen.
Aufsichtsrechtliche Kennzahlen wurden auch 2007 jederzeit und deutlich übertroffen
Die Steuerung der langfristigen bzw. strategischen Liquidität der Oberbank erfolgt durch das APM-Komitee; das Reporting für die Liquiditätssteuerung obliegt der Abteilung Rechnungswesen und Controlling. Das Management der kurzfristigen Liquidität und die Einhaltung der aufsichtsrechtlichen Liquiditätsvorschriften obliegen der Abteilung Global Financial Markets. Durch die kurzen Kommunikationswege zur Abteilung Rechnungswesen und Controlling wird gewährleistet, dass geeignete Maßnahmen zur Begrenzung von Liquiditätsrisiken rechtzeitig ergriffen werden können. Im Berichtsjahr 2007 lag die Oberbank jederzeit und deutlich über den aufsichtsrechtlich geforderten Kennzahlen.
Für das Jahr 2008 wird eine Abschwächung der österreichischen Konjunktur erwartet. Der prognostizierte Anstieg des BIP von 2,2% bis 2,4% wird in erster Linie von Exporten (+ 6,3%) und Investitionen (+ 2,5%) getragen werden, der private Konsum wird mit einem erwarteten Zuwachs von 1,9% verhalten bleiben. Ein drohender Anstieg der Inflation macht Senkungen des Leitzinssatzes durch die EZB im ersten Halbjahr 2008 unwahrscheinlich. Für den Euroraum wird deshalb mit einem konstanten Zinsniveau gerechnet, ebenso für den US-Dollar – allerdings auf niedrigerem Niveau. Zwischen den Leitwährungen Euro, US-Dollar und Japanischer Yen werden für 2008 hohe Volatilitäten erwartet. Vor allem im Vorfeld der US-amerikanischen Präsidentschaftswahl könnte der Dollar einen vorübergehenden Auftrieb erfahren.
Um den Erfolgskurs der Vorjahre fortsetzen zu können, bildet die Absicherung des vorteilhaften Kreditrisikos auch im Geschäftsjahr 2008 einen wichtigen Schwerpunkt unserer Geschäftspolitik. Im Kernmarkt wollen wir unsere führende Position festigen und in unseren Wachstumsmärkten Wien, Niederösterreich, Bayern, Tschechien und Ungarn expandieren. Parallel dazu werden wir 2008 den Markteintritt als Vollbank in der Slowakei vorbereiten.
Im Firmen- und Privatkundengeschäft gilt unser Augenmerk einem qualitativen Kreditwachstum, der weiteren Steigerung der Effizienz im Vertrieb sowie der Absicherung der hohen Beratungsqualität. Zur Absicherung unserer Liquidität wird ein weiteres Wachstum der Primärmittel zumindest im Ausmaß des Kreditwachstums, also von etwa 7 bis 8%, angestrebt. Die laufende Erschließung von Rationalisierungspotenzialen wird unsere erfolgreiche Geschäftsstrategie hinsichtlich Profitabilität unterstützen.
Im Geschäftsjahr 2007 sind die Kredite an unsere Firmenkunden um 5,3% oder A 345 Mio. auf A 6.877 Mio. angewachsen. Angesichts der schwächeren Konjunkturprognosen für den Euroraum und der nach wie vor überaus positiven Wachstumsaussichten für Tschechien und Ungarn von bis zu 5% streben wir für das Geschäftsjahr 2008 bei der Finanzierung von Kommerzkunden ein Wachstum auf dem Niveau des Jahres 2007 an. Unsere Wachstumsmärkte werden einen wiederholt hohen Beitrag zu dieser Entwicklung liefern.
Ein wichtiger Motor des Kreditwachstums bleibt die überdurchschnittlich starke Expansions- und Internationalisierungstätigkeit unserer Firmenkunden. Um das damit verbundene Potenzial noch stärker zu nützen, werden wir im Jahr 2008 einen besonderen Beratungsschwerpunkt in diesen Geschäftsfeldern setzen.
Konjunkturabkühlung in 2008
Festigung der Position in den Oberbank Wachstumsmärkten
Höheres Wachstum als Gesamtmarkt angestrebt
Bei den Privatfinanzierungen wollen wir auch 2008 stärker als der Gesamtmarkt wachsen. Zur angestrebten Steigerung des Finanzierungsvolumens um etwa 10% auf rund A 2.000 Mio. (nach +11,9% auf A 1.820 Mio. im Jahr 2007) werden unsere Wachstumsregionen überproportional beitragen. Beratungsintensive Geschäftsfelder wie Wohnbau- und Vorsorgeprodukte bleiben im operativen Fokus. Im Bereich Private Banking bilden die Neukundengewinnung sowie die Steigerung der betreuten Vermögen die wichtigsten Ziele für 2008.
Bei unseren Equity-Beteiligungen rechnen wir für 2008 mit ähnlich hohen Ergebnissen wie im Jahr 2007. Im Bereich der Handelstätigkeit und im Eigengeschäft werden wir unseren konservativen Weg fortsetzen und erwarten eine positive Entwicklung.
Für das Geschäftsjahr 2008 gehen wir von einer Fortsetzung der positiven Entwicklung der Oberbank aus.
Kontinuierliche Ergebnisentwicklung und striktes Kostenmanagement in 2008
Beim Zinsergebnis erwarten wir einen Zuwachs, der sowohl vom Wachstum des Finanzierungsgeschäftes als auch von den Beteiligungen getragen sein wird. Das Provisionsergebnis wird im Wertpapiergeschäft von den schwierigeren Bedingungen an den internationalen Börsen geprägt sein, durch innovative Produkte und einen Zuwachs bei den betreuten Kundengeldern streben wir aber Zusatzerträge an. Auch die Provisionserträge aus dem Kredit- und Garantiegeschäft sowie aus dem Zahlungsverkehr wollen wir steigern.
Wir gehen davon aus, dass der Anstieg der Betriebsaufwendungen im Geschäftsjahr 2008 unter jenem der betrieblichen Erträge liegen wird. Der Personalaufwand wird aufgrund von kollektivvertraglichen und außertourlichen Gehaltserhöhungen sowie der Expansion in unseren Wachstumsmärkten ansteigen.
Der Sachaufwand und die Abschreibungen auf Sachanlagen sollten sich trotz der Filialexpansion nur unwesentlich erhöhen, weshalb die Cost-Income-Ratio auch 2008 unter 55% liegen sollte.
Bei der Risikovorsorge aus dem Kreditgeschäft streben wir eine weitere Stabilisierung an, bei einem steigenden Kreditvolumen soll die Wertberichtigungsquote sinken.
In Summe rechnen wir aufgrund der getroffenen Annahmen beim operativen Betriebsergebnis und beim Jahresüberschuss mit einer kontinuierlichen Entwicklung, die auch in Zukunft die Stärkung der Eigenkapitalausstattung, die Vergütung an die Aktionäre und die Fortsetzung des nachhaltigen Wachstumskurses der Oberbank sicherstellen soll. Darauf aufbauend erwarten wir eine stabile Entwicklung des Return on Equity auf dem Niveau des Jahres 2007 von rund 12% und eine Kernkapitalquote auf unverändert hohem Niveau.
Linz, 15. Februar 2008
Der Vorstand
Generaldirektor Dr. Franz Gasselsberger, MBA Vorsitzender
Direktor Dr. Ludwig Andorfer Direktor Mag. Dr. Josef Weißl, MBA
Firmenkunden, Privatkunden, Financial Markets und Sonstiges
Die Segmentberichterstattung der Oberbank orientiert sich an der internen Verantwortungsstruktur der Kundenbetreuung und unterscheidet die Segmente Firmenkunden, Privatkunden, Financial Markets und Sonstiges.
Das Segment Firmenkunden umfasst Unternehmen und selbständig Erwerbstätige. Gegenüber diesem Kundenkreis positioniert sich die Oberbank als Bank für Industrie und den gehobenen Mittelstand mit hoher Auslandskompetenz. Auch der Teilkonzern Leasing wird in diesem Segment abgebildet.
Im Segment Privatkunden ist das Ergebnis der Geschäftsbeziehungen mit unselbständig Erwerbstätigen und Privatpersonen abgebildet.
Im Segment Financial Markets wird das Ergebnis der Beteiligungen, der Handelstätigkeit, das Zinsergebnis aus dem Überhang der unverzinslichen Passiva sowie der Fristentransformation dargestellt. Im Sinne einer einheitlichen Zuordnung der Tochtergesellschaften und Beteiligungen wird die quotenkonsolidierte Alpenländische Garantie-Gesellschaft m.b.H. ab dem Geschäftsjahr 2007 im Segment Financial Markets anstatt wie bisher im Segment Firmenkunden erfasst.
Erträge und Aufwendungen, vor allem Gemeinkosten im Bereich Sach- und Personalaufwand und Abschreibungsaufwendungen, deren Zuordnung oder Verteilung auf andere Segmente nicht sinnvoll erscheint, werden im Segment Sonstiges ausgewiesen.
Keine Sekundärsegmente; 10%-Schwelle wird nicht überschritten
Eine Aufstellung nach sekundären Segmenten entfällt, da die in den IFRS definierte Schwelle von 10% sowohl hinsichtlich Ergebnisbeitrag wie auch bei der Zuordnung der Vermögenswerte unterschritten wird.
| Beträge in Mio. E | Firmen- | Privat- | Financial | Sonstiges | Konzern- |
|---|---|---|---|---|---|
| kunden | kunden | Markets | GuV 2007 | ||
| Zinsergebnis | 124,2 | 61,4 | 90,5 | 0,0 | 276,2 |
| Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | -41,6 | -9,9 | -16,8 | 0,0 | -68,4 |
| Provisionsergebnis | 54,1 | 47,7 | 0,0 | 0,0 | 101,8 |
| Handelsergebnis | 1,0 | 0,0 | 6,5 | 0,0 | 7,5 |
| Verwaltungsaufwand | -90,5 | -79,7 | -4,1 | -28,8 | -203,2 |
| Sonstiger betrieblicher Erfolg | 3,2 | 3,0 | -7,2 | 0,2 | -0,9 |
| Jahresüberschuss vor Steuern | 50,4 | 22,4 | 68,9 | -28,6 | 112,9 |
| Return on Equity (RoE) | 9,2% | 24,4% | 31,5% | 13,2% | |
| Cost-Income-Ratio | 49,6% | 71,2% | 4,6% | 52,8% | |
Eine ausführliche Darstellung der Segmentberichterstattung mit Vorjahresvergleich erfolgt in den Erläuterungen zum Konzernabschluss auf Seite 107.
Im Segment Firmenkunden werden die Geschäftsbeziehungen zu Unternehmen und selbständig Erwerbstätigen wie auch das Leasinggeschäft abgebildet. Per Jahresende 2007 wurden in diesem Segment rund 35.000 Kunden betreut, um 6,2% mehr als im Vorjahr.
| 2007 | Veränderung | 2006 | 2005 |
|---|---|---|---|
| 124,2 | 11,0% | 111,9 | 103,6 |
| -41,6 | 18,9% | -35,0 | -42,0 |
| 54,1 | 7,9% | 50,2 | 48,9 |
| 1,0 | >100% | 0,2 | 0,0 |
| -90,5 | 16,2% | -77,9 | -73,4 |
| 3,2 | >100% | 1,6 | 1,7 |
| 50,4 | -1,3% | 51,0 | 39,3 |
| 44,6% | 5,0%-P. | 39,6% | 49,6% |
| 7.130,3 | 10,4% | 6.455,8 | 5.959,8 |
| 6.715,6 | 2,7% | 6.541,5 | 6.099,1 |
| 4.173,5 | 14,3% | 3.650,1 | 2.860,1 |
| 545,3 | 13,8% | 479,3 | 428,6 |
| 9,2% | -1,4%-P. | 10,6% | 9,2% |
| 49,6% | 2,1%-P. | 47,5% | 47,4% |
Im Segment Firmenkunden musste im Geschäftsjahr 2007 ein leichter Rückgang des Jahresüberschusses vor Steuern von 1,3% auf A 50,4 Mio. verzeichnet werden. Hauptverantwortlich für diese Entwicklung ist der deutliche Anstieg der Risikovorsorgen um 18,9% auf A 41,6 Mio. Das Zinsergebnis profitierte vom Euro-Zinsmarkt und von der Expansion in Bayern und Tschechien und konnte um 11,0% auf A 124,2 Mio. gesteigert werden. Auch der Anstieg des Verwaltungsaufwandes um 16,2% ist im Wesentlichen auf Expansionsprojekte zurückzuführen. Aufgrund dieser Entwicklung ging die Cost-Income-Ratio um 2,1 Prozentpunkte auf 49,6% zurück, fällt damit aber noch immer deutlich niedriger aus als jene des personal- und sachkostenintensiven Segmentes Privatkunden. Der Return on Equity vor Steuern (RoE) ging 2007 von 10,6% auf 9,2% zurück, was weitgehend auf die überdurchschnittliche Ausweitung der risikogewichteten Aktiva zurückzuführen ist.
Das Geschäftsjahr 2007 war von einer weiteren Belebung des Kreditgeschäftes geprägt. Die Ausleihungen an Firmenkunden erreichten zum 31.12. 2007 ein Volumen von A 6.877,1 Mio., was einem Anstieg von 5,3% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Auf die Sparten Industrie und Gewerbe entfallen mehr als 40% des Kommerzkreditvolumens, womit die Oberbank ihre herausragende Rolle als Bank der Industrie und des Mittelstandes unterstreicht. Besonders stark konnte sich im Berichtsjahr auch die Finanzierung von Leasingunternehmen entwickeln, deren Anteil am Gesamtvolumen von 8,6% auf 12,0% anwuchs.
Stärkster Anbieter außerhalb Wiens
Als Bank mit hoher Kompetenz und einer langen Tradition in allen Bereichen des Auslandsgeschäftes konnte die Oberbank 2007 ihre Stärken in diesem stark umkämpften Bereich beweisen. Die Marktanteile im geförderten Betriebsmittelbereich bei den KMU konnten nahezu stabil gehalten und im Corporate-Segment stark ausgebaut werden. In diesem Geschäftsfeld nimmt die Oberbank österreichweit den 2. Rang ein und ist außerhalb von Wien sogar der stärkste Anbieter.
Nachdem im Vorjahr die A 100-Mrd.-Grenze durchbrochen worden war, konnte die österreichische Exportwirtschaft im Jahr 2007 um 9,6% zulegen. Die Exporteure nutzen ihre Chancen auf den internationalen Märkten trotz des starken Euros erfolgreich und nehmen die Fördermöglichkeiten im Bereich der Finanzierung und Risikoabsicherung gezielt in Anspruch. Die Oberbank profiliert sich in diesem Geschäftsfeld ausgezeichnet und setzt auf das Know-how ihrer Spezialisten in der Unternehmenszentrale, die eng mit den Firmenkundenberatern vor Ort zusammenarbeiten. Der Bereich Auslandsgeschäft bildet daher auch einen expliziten Schwerpunkt in der Weiterbildung unserer Mitarbeiter, der im Jahr 2008 ausgebaut und weitergeführt wird.
Marktanteil bei ERP-Krediten von 22%
Die starke Konjunkturentwicklung förderte im Berichtsjahr die Investitions- und Innovationsbereitschaft der Unternehmen. Dank ihrer langjährigen Erfahrung und der guten Kontakte zu den Fördereinrichtungen konnte die Oberbank im Jahr 2007 das Ergebnis im Bereich der geförderten Investitionsfinanzierung nochmals deutlich steigern. Einen besonderen Stellenwert nehmen nach wie vor die ERP-Kredite (Fixverzinsungen ab 1,75 % p.a. bei gleichzeitiger Gebührenbefreiung und Zuschussförderung) ein, die vor allem beim Mittelstand und der Industrie auf großes Interesse stoßen. In diesem Segment konnte 2007 das für Oberbank-Kunden bewilligte Förderkreditobligo um 30% auf rund A 165 Mio. gesteigert werden. Das entspricht einem österreichweiten Marktanteil von 22%, womit die Oberbank der zweitstärkste und außerhalb Wiens der erfolgreichste österreichische Antragsteller beim ERP-Fonds ist.
2007 wurde der Oberbank bzw. der 3 Banken Gruppe von der Europäischen Investitionsbank (EIB) ein weiteres »Globaldarlehen« über A 45 Mio. zur zinsbegünstigten Finanzierung von KMU-Investitionen zur Verfügung gestellt.
Um großvolumige Finanzierungsanfragen unserer Kunden unter Einhaltung von internen Vorgaben und der Grenzen des Bankwesengesetzes darstellen zu können, ist eine Zusammenarbeit mit Risikopartnern oftmals erforderlich. Nach der Abwicklung vereinzelter Syndizierungen in der Vergangenheit bildete die Vorbereitung systematischer Abläufe für Syndizierungen bzw. für die Risikoteilung in Form von Unterbeteiligungen und Konsortialkrediten einen operativen Schwerpunkt im Geschäftsjahr 2007. Neben den organisatorischen Grundlagen für eine effektive Abwicklung wurde ein Netzwerk an potenziellen Risikopartnern geschaffen. Der weitere Ausbau dieses Partnernetzwerkes sowie der entsprechenden Personalressourcen für die Syndizierungsaufgaben und die dahinter liegenden Abwicklungstätigkeiten zählen zu den Herausforderungen für das Jahr 2008.
Obwohl bereits Ende 2006 absehbar war, dass sich das Zinsniveau in den verschiedenen Förderverfahren der EU und auch der österreichischen Fördereinrichtungen wie der Kontrollbank oder des Austria Wirtschaftsservice stark erhöhen wird, konnte die Oberbank 2007 im Bereich der geförderten Finanzierungen von Auslandsinvestitionen einen Zuwachs von 32,6% verzeichnen. Insbesondere bei der Absicherung des wirtschaftlichen Risikos von Auslandsinvestitionen (über die Austria Wirtschaftsservice GmbH) haben unsere Kunden auf die Unterstützung und die Kompetenz unserer Spezialisten vertraut. Investiert wurde 2007 hauptsächlich in EU-Ländern wie Deutschland, Tschechien oder der Slowakei sowie in den aufstrebenden Staaten Asiens, etwa in Indien. Die aktuellen Anfragen und Projekte beziehen sich hauptsächlich auf EU-Länder wie Rumänien oder die Slowakei, aber auch auf Russland und die Länder des Westbalkans.
Die zunehmende Bedeutung unserer Wachstumsmärkte spiegelt sich im Kommerzkreditbereich deutlich wider. Im Geschäftsjahr 2007 stammten bereits 60% des Zuwachses im Kreditgeschäft von etwa A 185 Mio. aus Bayern und Tschechien.
Die Aufnahme der Geschäftstätigkeit in Tschechien und Ungarn erforderte eine effiziente Grundlage für die Abwicklung der Bonitätsbeurteilung im Firmenkundengeschäft. Die dafür notwendigen Prozesse wurden definiert und eingerichtet. Die Analyse tschechischer und ungarischer Jahresabschlüsse unserer Firmenkunden erfolgt direkt in Budweis bzw. Budapest und wird laufend einer Evaluierung unterzogen. Der geplante Expansionsschritt in die Slowakei verlangt neben der Anpassung der Kreditprozesse die Erarbeitung eines auf die Marktbedürfnisse abgestimmten Paketes von Finanzierungslösungen.
Aufgrund der Turbulenzen an den internationalen Börsen kehrten viele Anleger zu den traditionellen Anlageformen zurück. Im Segment Firmenkunden drückt sich dieses veränderte Anlageverhalten durch einen Anstieg der Sicht- und Termineinlagen um 15,5% auf A 3.249,1 Mio. aus.
Mit einem Volumen von A 150 Mio. zählt der im November 2006 gegründete Oberbank Opportunity Fonds (OOF) zu den größten Private Equity- und Mezzaninfonds Österreichs, Bayerns und Tsche-
60% des Wachstums der Kommerzkredite stammen aus Bayern und Tschechien
Kommentar des Vorstandes Corporate Governance Die Oberbank Lagebericht Segmentbericht Konzernabschluss Serviceangaben
chiens. Für Unternehmen aus diesen Zielmärkten sind A 50 Mio. für Eigenkapitalbeteiligungen (Private Equity) und A 100 Mio. für Finanzierungen mit Mezzaninkapital (in der Regel nachrangige, unbesicherte Darlehen) vorgesehen. In kürzester Zeit ist es gelungen, eine attraktive Marktstellung und einen hohen Bekanntheitsgrad zu erzielen. Im Geschäftsjahr 2007 wurden bereits mehr als A 20 Mio. ausgereicht, wobei sich Finanzierungen von Gesellschafterwechseln und Expansionsprojekten nahezu die Waage halten.
Neben ihren eigenen Aktivitäten hat sich die Oberbank in Österreich auch ein dichtes Netzwerk für Equity-Finanzierungen aufgebaut. Die langjährige Zusammenarbeit mit der UIAG wurde unter der Führung der Cross-Holding auf eine neue Basis gestellt, beim "Buy Out Central Europe"-Fonds, der 2007 gegründet wurde, ist die Oberbank maßgeblicher Bankpartner. Die Beteiligungen an der Danube Equity AG, an der Mezzanin Finanzierungs AG und am Restrukturierungsfonds REB II entwickelten sich plangemäß. Neu begründet wurde ein Investment in die »Gain Capital«, einen europäischen Private-Equity-Dachfonds.
Die Entwicklung im Dokumenten- und Garantiegeschäft verlief 2007 überaus positiv. Die Garantieprovisionen konnten um 7,4%, die Akkreditiv- und Inkassoprovisionen um 29,6% gesteigert werden. Zu diesem Ergebniszuwachs haben sowohl unsere traditionellen Kernmärkte wie auch die Wachstumsmärkte beigetragen. Die Oberbank profiliert sich in diesem Geschäftsfeld durch eine fachübergreifende Lösungsfindung, um eine optimale Kombination aus Absicherungs- und Finanzierungslösungen aller Auslandsgeschäfte anbieten zu können.
Die Oberbank betreibt das Leasinggeschäft in seiner ganzen Bandbreite (Kfz-, Mobilien- und Immobilienleasing) in fünf Ländern. In Österreich sind wir in fünf Bundesländern tätig, international in Deutschland, Tschechien, der Slowakei und Ungarn.
Den Schwerpunkt des Leasingvolumens bildet nach wie vor das Finanzierungsleasing, die Nachfrage nach operationalen Leasingprodukten im Sinne der IFRS- bzw. der US-GAAP-Richtlinien steigt jedoch kontinuierlich. Diese Entwicklung erfordert laufende Innovationen bei der Vertragsgestaltung, um den Anforderungen unserer Kunden bestmöglich gerecht zu werden. Die Oberbank Leasing GmbH verfügt in diesem Bereich über fundiertes Know-how und hohe Sachkompetenz. Der Markt goutiert diese Aufstellung regelmäßig; so konnte im Berichtsjahr beispielsweise der Zuschlag für die Errichtung und Finanzierung des »Power-Tower« der Energie AG erlangt werden.
Der Marktanteil am gesamten Neugeschäft beläuft sich für 2007 auf knapp unter 4%. Im Bereich Busse und Groß-Lkw halten wir beim Neugeschäft einen bundesweiten Marktanteil von 13,3%, beim Mobilien-Leasing von 6,68% bzw. 15,5% für Oberösterreich.
Über unsere ausländischen Leasing-Tochtergesellschaften betreuen wir nicht nur unsere österreichischen Kunden vor Ort, sondern erzielen auch originäres Geschäft. In Tschechien halten wir einen Marktanteil am Neugeschäft von deutlich über 2%, in der Slowakei von etwas unter 2% und in Ungarn von rund 1%. In den nächsten Jahren soll der Marktanteil in allen vertretenen Regionen kontinuierlich ausgebaut werden; der Filialausbau ist weitgehend abgeschlossen.
Zum Bilanzstichtag 30.9.2007 weist der Leasing-Teilkonzern, der aus 28 Gesellschaften besteht, einen Barwert der Kundenforderungen in Höhe von A 983 Mio. auf, um 31% mehr als im Vorjahr. Das Neugeschäft konnte um 35% auf A 508 Mio. gesteigert werden.
Starke Volatilitäten an den Devisenmärkten lösten bei unseren export- bzw. importorientierten Kunden 2007 eine starke Handelsaktivität mit Devisen aus. Das traditionelle Absicherungsinstrument, das »Devisentermingeschäft«, wird immer öfter durch Devisenoptionen ersetzt. So konnten wir die Abschlüsse von Devisenoptionen im Geschäftsjahr 2007 mehr als verdoppeln und auf über 4.000 steigern. Die klassischen Absicherungsprodukte erreichten das Niveau von 2006.
Seit 2007 bietet die Oberbank auch Absicherungsmöglichkeiten gegen Rohstoffpreisrisiken in ausgewählten Bereichen an. Erste erfolgversprechende Abschlüsse konnten schon getätigt werden.
Schnelligkeit, Innovation und kompetitive Preisgestaltung stehen unverändert im Mittelpunkt der Direktkunden-Betreuung. Mehr als 220 Kunden – vom Kleinbetrieb bis zum börsenotierten Unternehmen – nutzen dieses Service. Absicherungsstrategien im Devisenbereich, Tradingmöglichkeiten für risikoorientierte Anleger und seit 2007 auch Absicherungsinstrumente für Rohstoffpreise bilden neben der Wertpapierveranlagung für Firmenkunden die zentralen Aufgaben der Direktkunden-Betreuung.
Die Erträge aus dem Zahlungsverkehr entwickelten sich 2007 sehr positiv – sowohl im Firmen- wie auch im Privatkundengeschäft. Die Transaktionsmengen waren deutlich höher als im Vorjahr – bei grenzüberschreitenden Überweisungen wurde ein Anstieg von 18% verzeichnet. Mit der Schaffung der »Oberbank Payment Area« wurden bislang zum Teil getrennt geführte Zahlungsverkehrslösungen für vier Länder unter einem Dach zusammengefasst, wobei vor allem die Geschäftsaufnahme in Ungarn eine besondere Herausforderung darstellte. In Hinblick auf SEPA (Single Euro Payments Area) wurde in Arbeitsgruppen an den notwendigen Vorbereitungen gearbeitet und es wurden diesbezüglichen Anforderungen erfüllt.
Devisenoptionen gewinnen an Bedeutung
Im Segment Privatkunden ist das Ergebnis der Geschäftsbeziehungen mit unselbständig erwerbstätigen Kunden und Privatpersonen abgebildet. Vorwiegend aufgrund der starken Expansion konnten wir die Anzahl unserer Privatkunden im Geschäftsjahr 2007 um 8,4% auf rund 270.000 Kunden steigern. Rund 600 Kundenberater stehen in den 126 Oberbank-Filialen diesem Kundenkreis zur Verfügung.
| Anzahl Privatkunden | Absolute Steigerung | Steigerung in % | |
|---|---|---|---|
| 2004 | 235.200 | 8.200 | 3,6 |
| 2005 | 240.300 | 5.100 | 2,2 |
| 2006 | 248.468 | 8.168 | 3,4 |
| 2007 | 269.257 | 20.789 | 8,4 |
| Segment Privatkunden | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Beträge in Mio. C | 2007 Veränderung | 2006 | 2005 | ||||||
| Zinsergebnis | 61,4 | 11,4% | 55,2 | 47,0 | |||||
| Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | -9,9 | 35,1% | -7,4 | -8,9 | |||||
| Provisionsergebnis | 47,7 | 6,6% | 44,7 | 41,6 | |||||
| Handelsergebnis | 0,0 | - | 0,0 | 0,0 | |||||
| Verwaltungsaufwand | -79,7 | -6,4% | -75,0 | -76,4 | |||||
| Sonstiger betrieblicher Erfolg | 3,0 | -1,6% | 3,0 | 2,9 | |||||
| Jahresüberschuss vor Steuern | 22,4 | 8,6% | 20,6 | 6,2 | |||||
| Anteil am Jahresüberschuss vor Steuern | 19,8% | -2,2%-P. | 22,0% | 7,8% | |||||
| Ø Kredit- und Marktrisikoäquivalent (BWG) | 1.196,3 | 4,6% | 1.143,4 | 1.035,1 | |||||
| Segmentvermögen | 1.783,6 | 24,9% | 1.427,8 | 1.305,8 | |||||
| Segmentschulden | 4.050,8 | 17,5% | 3.447,0 | 3.110,9 | |||||
| Ø zugeordnetes Eigenkapital | 91,5 | 7,8% | 84,9 | 74,4 | |||||
| Return on Equity vor Steuern (RoE) | 24,4% | 0,2%-P. | 24,2% | 8,3% | |||||
| Cost-Income-Ratio | 71,2% | -1,7%-P. | 72,8% | 83,5% |
Zins- und Provisionsergebnis deutlich verbessert, Jahresüberschuss vor Steuern + 8,6 %
Der Anstieg des Zinsergebnisses um 11,4% auf A 61,4 Mio. ist vorwiegend auf höhere Volumina und den Fokus auf den Eurozinsmarkt zurückzuführen. Die Risikovorsorgen im Kreditgeschäft waren 2007 mit A 9,9 Mio. um A 2,5 Mio. höher als im Vorjahr. Die gute Entwicklung im Wertpapiergeschäft und im Zahlungsverkehr ermöglichte einen Anstieg des Provisionsergebnisses um 6,6% auf A 47,7 Mio. Trotz der fortgeführten Expansion und der stark gestiegenen Kundenanzahl konnten die Verwaltungsaufwendungen um 6,4% auf rund A 79,7 Mio. reduziert werden. Der Jahresüberschuss des Segmentes Privatkunden wurde von A 20,6 Mio. im Vorjahr um 8,6% auf A 22,4 Mio. gesteigert. Dank dieser Entwicklungen konnte die Cost-Income-Ratio von 72,8% auf 71,2% gesenkt werden. Der Return on Equity vor Steuern verbesserte sich um 0,2 Prozentpunkte auf 24,4%.
Das Volumen der Privatfinanzierungen konnte 2007 um 11,3% oder A 184,4 Mio. gesteigert werden, womit ein Gesamtbestand von A 1.822,4 Mio. ausgewiesen wird. Die Privatkredite ohne Privatleasing erhöhten sich um 11,9% auf A 1.820 Mio.
Plus 11,3% auf E 1.822,4 Mio.
Der Bestand an Konsumkrediten konnte um 3,2% auf A 309,1 Mio. erhöht werden. Der überproportionale Zuwachs bei langfristigen hypothekarisch besicherten Krediten und Darlehen in Euro um 25,2% auf A 821,0 Mio. resultiert unter anderem aus der Konvertierung zahlreicher Fremdwährungskredite aus dem Schweizer Franken in Euro, die zur Realisierung von Wechselkursgewinnen aufgrund der Abwertung des Schweizer Frankens durchgeführt wurden. Bei den Fremdwährungsfinanzierungen von Privatkunden war 2007 ein Rückgang um 1,3% auf A 588,0 Mio. zu verzeichnen.
Die Anzahl der Privatkonten wurde im Berichtsjahr um 5.655 auf 155.310 Konten gesteigert. Die Wachstums- und Expansionsmärkte Niederösterreich und Wien sowie Bayern, Tschechien und Ungarn haben maßgeblich zu dieser positiven Entwicklung beigetragen.
Die Unsicherheit an den Finanzmärkten hat die Entwicklung der Spareinlagen im Berichtszeitraum nachhaltig beeinflusst und ein Rekordwachstum ausgelöst. Inklusive Kapitalisierung ist der Euro-Spareinlagenbestand um 10,2% oder A 266,8 Mio. auf A 2.895 Mio. angewachsen. Hauptverantwortlich für diese starke Entwicklung war der höhere Zufluss bei den Kapitalsparbüchern von 40,3% oder A 341 Mio.; aber auch das »Oberbank Vorteilskonto spar« (»Sparkarte«) verzeichnete mit 28,9% auf A 35,5 Mio. ein deutliches Plus.
Im Wertpapiergeschäft konnte 2007 ein neues Rekordergebnis erwirtschaftet werden – mit A 44,2 Mio. wurde das Vorjahresergebnis um 8,6% übertroffen. Verlief die Entwicklung an den Kapitalmärkten während des ersten Halbjahres noch durchwegs positiv, änderte sich die Situation ab Juli drastisch. Im Oktober wurden die Höchststände des Frühjahres wieder erreicht, für eine dauerhafte Erholung waren jedoch die Stimmung und das Anlegervertrauen zu stark eingetrübt. Einhergehend mit der erhöhten Risikoaversion vieler Anleger gewannen Produkte mit niedrigerem Schwankungspotenzial markant an Bedeutung. Das Kundenvolumen auf Wertpapierdepots lag zum Jahresende mit A 8.042 Mio. um A 254 Mio. bzw. 3,3% über dem Vergleichswert des Vorjahres.
Anstieg um 10,2% auf E 2.895 Mio.
»Das Hofbräuhaus ist das berühmteste Wirtshaus der Welt und eine alteingesessene Münchner Institution. Das verlangt auch von unseren Partnern Verlässlichkeit und Beständigkeit.«
Michael Sperger, Geschäftsführer
»Jahrzehntelanger Erfolg in einem wandlungsreichen Umfeld zeichnet das Hofbräuhaus aus. Darum erwarten wir auch von unserer Bank sowohl Konstanz als auch Beweglichkeit.«
Wolfgang Sperger, Geschäftsführer
»Nach mehr als 400 Jahren als Brauerei und Gaststätte ist das Münchner Hofbräuhaus noch dasselbe – nur noch erfolgreicher. Wie die Familie Sperger sind wir der Tradition und einem guten Ruf verpflichtet. Das Hofbräuhaus und die Oberbank – wir passen zusammen.«
Dr. Franz Gasselsberger, MBA
Betreutes Kundenvermögen von mehr als E 2 Mrd.
Im Jahr 2007 wurde der Bereich Private Banking regional wie auch personell stark ausgebaut und kann mittlerweile in Österreich an sieben Standorten angeboten werden. Die zentral geführte Abteilung Private Banking & Asset Management bündelt die Betreuung aller Geschäftsstellen zum Thema Wertpapierveranlagung und bietet die damit verbundenen Dienstleistungen an. Hierzu zählen das individuelle Portfoliomanagement (iPM) für Kundenvermögen ab A 350.000 sowie das Brokerage für handelsorientierte Kunden mit größeren Aktiendepots. Beide Dienstleistungen erfreuten sich 2007 einer großen Nachfrage, sowohl die Kundenanzahl als auch die Volumina und Erträge konnten gesteigert werden.
Bei der Betreuung von Stiftungen genießt die Oberbank eine gute Reputation und konnte sich mit einem Netzwerk von Steuerberatern, Rechtsanwälten und weiteren Spezialisten erfolgreich positionieren.
In Summe betreuen wir im Private Banking Kundenvermögen von mehr als A 2 Mrd.
In Summe E 384,4 Mio. erfolgreich platziert
Die von der Oberbank begebenen Anleihen stießen auch 2007 auf großes Anlegerinteresse. In Summe konnte ein Volumen von A 384,4 Mio. vorwiegend an den Kundenkreis der Oberbank abgegeben werden. Klassische Anleihen bildeten den Schwerpunkt. Aufgrund der sehr flachen Zinskurve war das Interesse an Fixzinsanleihen nur durchschnittlich, die zu Jahresbeginn 2007 emittierten Jubiläumsanleihen erreichten beispielsweise ein Volumen von A 61,4 Mio. Geldmarkt-Floater mit Euribor-Bindung stießen hingegen auf reges Interesse. A 80,0 Mio. davon entfielen auf Ergänzungskapitalanleihen, die die Eigenmittelbasis der Oberbank stärken. A 66,1 Mio. wurden an strukturierten Produkten begeben. Die Angebotspalette von Emissionen wurde ausgebaut; so widmet sich beispielsweise der New Energy Garant dem Bereich erneuerbare Energie.
Korrekturen an den Aktienmärkten, steigende Zinsen und die damit verbundenen Kursverluste für Anleihen beeinflussten im Jahr 2007 auch die Entwicklung des österreichischen Fondsmarktes. Erstmals seit vielen Jahren musste der Gesamtmarkt einen Rückgang der Volumina verzeichnen. Auch die 3 Banken Generali KAG wies eine leicht rückläufige Volumensentwicklung auf. Das Fondsvolumen, das der Oberbank zuzurechnen ist, konnte hingegen auf über A 2 Mrd. leicht gesteigert werden.
In Summe verlief der Mittelzufluss in traditionelle Anleihen- und Aktienfonds 2007 unterdurchschnittlich. Innovative Management-Konzepte erzielten hingegen klare Volumenszuwächse. Die 3 Banken-Generali Investment-Gesellschaft hat ihr Anlagespektrum rechtzeitig um zusätzliche Asset-Klassen erweitert – neben Aktien und Anleihen wird in Form von sogenannten »Absolute-Return«- Konzepten auch in Hedge-Fonds, Gold, Rohstoffe oder Immobilienaktien investiert. Die Qualität des Fondsangebotes der 3 Banken-Generali wurde auch 2007 extern gewürdigt – wie etwa mit der Verleihung des Dachfonds-Awards.
Die von der Oberbank für die Bausparkasse Wüstenrot abgeschlossenen Bausparverträge konnten im Jahr 2007 um 8,6% auf 12.166 Abschlüsse gesteigert werden. Unterstützt wurde diese Entwicklung von einer verbesserten Verzinsung sowie vom Anstieg der Bausparprämie von 3,0% auf 3,5%.
Für das 3 Banken Versicherungs-Service (3BVS) verlief das Geschäftsjahr 2007 erfolgreich. Der Eigenvertrieb von Risikoversicherungen lag aufgrund eines stabilen Kreditgeschäftes im Rahmen der Erwartungen. Bei der Vermittlung von Kapitalversicherungen des Kooperationspartners Generali positionierte sich die staatlich geförderte Zukunftsvorsorge mit laufender Prämie einmal mehr als Leitprodukt und konnte das Prämienvolumen deutlich steigern. Die Nachfrage nach Kapitalversicherungen gegen Einmalerlag entwickelte sich erwartungsgemäß verhalten; das Zinsumfeld und der Trend zu kurzen Laufzeiten bestimmten den Verlauf.
In Summe wurden im Geschäftsjahr 54.468 Vertragsabschlüsse (2006: 56.903) erzielt, wovon 47.369 (2006: 48.958) auf eigene Risikoversicherungen und 4.857 (2006: 4.386) auf Kapitalversicherungen der Generali entfallen. Das 3BVS erzielte in Summe ein Prämienvolumen von A 53,5 Mio., wovon der Oberbank 43,9% oder A 23,5 Mio. zuzuschreiben sind. Der Rückgang im Gesamtvolumen um 12% gegenüber 2006 erklärt sich durch das für Einmalerläge schwierige Umfeld.
Die Oberbank konnte 2007 aufgrund der weiterhin steigenden Bedeutung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs die daraus resultierenden Umsätze um 10% steigern, womit erstmals die Grenze von A 100 Mio. überschritten wurde.
Durchschnittliche Anzahl Überweisungen pro Monat Durchschnittliche Anzahl eBanking-Kunden pro Monat
Geförderte Zukunftsvorsorge unverändert beliebt, Einmalerläge rückläufig
Im Kartengeschäft konnten wir auch 2007 einen weiteren Nachfrageanstieg verzeichnen. Bei rund 105.000 ausgegebenen Bankomatkarten (+5% im Vergleich zum Vorjahr) erhöhte sich die Ausstattungsquote von 72,6% des Vorjahres auf 74,2% aller Privatkonten. Im Kreditkartengeschäft stieg die Zahl der ausgegebenen Karten um 4,7% auf fast 44.000 an.
Bereits mehr als 50.000 Kunden der Oberbank nützen die Vorteile unseres Internet-Angebotes. Die Anzahl der eBanking-Kunden wie auch die Umsätze der über Internet durchgeführten Überweisungen haben sich in den letzten fünf Jahren mehr als verdoppelt.
Im Segment Financial Markets wird das Ergebnis der Beteiligungen, der Handelstätigkeit, das Zinsergebnis aus dem Überhang der unverzinslichen Passiva sowie der Fristentransformation dargestellt. Die quotenkonsolidierte Alpenländische Garantie-Gesellschaft m.b.H. wird ab dem Geschäftsjahr 2007 in diesem Segment und nicht wie bisher im Segment Firmenkunden erfasst. Daraus erklärt sich das hohe Volumen an Risikovorsorgen im Kreditgeschäft im Segment Financial Markets.
| Segment Financial Markets | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2006 | 2005 | ||||||||
| 90,5 | 22,2% | 74,1 | 63,9 | ||||||
| -16,8 | 20,4% | -14,0 | -0,1 | ||||||
| 0,0 | - | 0,0 | 0,0 | ||||||
| 6,5 | -1,2% | 6,6 | 5,7 | ||||||
| -4,1 | -6,7% | -4,4 | -4,5 | ||||||
| -7,2 | 23,1% | -5,9 | 8,2 | ||||||
| 68,9 | 22,0% | 56,4 | 73,2 | ||||||
| 61,0% | -14,3%-P. | 75,3% | 92,4% | ||||||
| 2.854,4 | 10,6% | 2.581,8 | 1.876,4 | ||||||
| 5.425,7 | 9,8% | 4.941,0 | 4.678,6 | ||||||
| 5.543,7 | -1,3% | 5.614,5 | 4.642,4 | ||||||
| 218,3 | 13,9% | 191,7 | 134,9 | ||||||
| 31,5% | 2,1%-P. | 29,4 | 54,3% | ||||||
| 4,6% | -1,3%-P. | 5,9 | 5,8% | ||||||
| 2007 Veränderung |
Der größte Beitrag zum Zinsergebnis des Segmentes von A 90,5 Mio. resultiert mit A 81,3 Mio. abzüglich Refinanzierungsaufwand aus den anteiligen Jahresüberschüssen der voestalpine, BKS und BTV, die at Equity im Konzernabschluss der Oberbank konsolidiert werden. Das Handelsergebnis war hingegen um 1,2% auf A 6,5 Mio. leicht rückläufig. Der Jahresüberschuss vor Steuern des Segmentes konnte um 22,0% auf A 68,9 Mio. verbessert werden. Bedingt durch diesen deutlichen Anstieg und den mit 13,9% geringeren Zuwachs des dem Segment zugeordneten Eigenkapitals konnte der Return on Equity vor Steuern von 29,4% auf 31,5% angehoben werden. Die Cost-Income-Ratio lag mit 4,6% um 1,3 Prozentpunkte unter dem Niveau des Vorjahres.
Die strategische Zielsetzung des Segmentes Financial Markets liegt im Halten von eigenen Positionen – insbesondere von Beteiligungen und festverzinslichen Wertpapieren –, um die Liquidität zweiten Grades abzusichern. Zudem kommen sonstige Veranlagungsformen zum Einsatz, die auf Basis definierter Limite ein optimales Ergebnis versprechen. Der Eigenhandel im Zins- und Währungsgeschäft wird durch die dynamische Entwicklung unseres Auslandsgeschäftes begünstigt.
Das Aktiv-Passiv-Management-Komitee der Oberbank versucht auf Basis der Zinserwartung das Verhältnis von Strukturbeitrag und Zinsänderungsrisiko zu optimieren. Der Strukturbeitrag versteht sich als Ertrag, der durch Fristentransformation – kurzfristige Refinanzierung einer langfristigen Veranlagung – erwirtschaftet wird. Die aufgrund der flachen Zinskurve 2007 reduzierten Zinsbeiträge stellten für das Aktiv-Passiv-Management eine besondere Herausforderung dar.
Das internationale Netzwerk der Oberbank zählt weltweit rund 2.500 Bankpartner. Mit etwa 700 Banken wird auf breiter Basis und mit hoher Intensität im Kunden- und Eigengeschäft der Bank zusammengearbeitet. Das ermöglicht es uns, weltweit für unsere Kunden sämtliche Dienstleistungen im Zusammenhang mit Absicherung, Zahlungen und Finanzierungen anzubieten.
Im Bereich Global Financial Markets/Financial Institutions wurde die Anpassung der Auslandsstrategie mit Fokus auf unsere Expansionsmärkte Bayern, Tschechien und Ungarn und auf Regionen, die für unsere Kunden von Bedeutung sind, weiterentwickelt.
Im Segment Sonstiges sind jene Erträge und Aufwendungen – vor allem Gemeinkosten im Bereich Sach- und Personalaufwand sowie Abschreibungsaufwendungen – angeführt, deren Aufteilung bzw. Zuordnung auf andere Segmente nicht sinnvoll erscheint. Mit A 28,8 Mio. sind die Verwaltungsaufwendungen des Segmentes dementsprechend hoch. Nach Berücksichtigung der sonstigen betrieblichen Erträge von A 0,2 Mio. weist das Segment ein negatives Jahresergebnis vor Steuern von A 28,6 Mio. aus.
Verbesserung des Jahresüberschusses vor Steuern um 22,0% auf E 68,9 Mio.
Weltweites Netz von 2.500 Bankpartnern
Konzernabschluss 2007 der Oberbank nach International Financial Reporting Standards (IFRS)
| Konzernrechnung | ||
|---|---|---|
| Gewinn-und-Verlust-Rechnung | 82 | |
| Bilanz zum 31.12. 2007 | 83 | |
| Entwicklung des Konzerneigenkapitals | 84 | |
| Geldflussrechnung | 85 | |
| Erläuterungen (Notes) zum Konzernabschluss | ||
| Einleitung | 87 | |
| 1) | Konsolidierungskreis der Oberbank | 87 |
| 2) Zusammenfassung wesentlicher Rechnungslegungsgrundsätze | 87 | |
| Details zur Gewinn-und -Verlust-Rechnung |
||
| 3) Zinsergebnis | 94 | |
| 4) Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | 94 | |
| 5) Provisionsergebnis | 94 | |
| 6) Handelsergebnis | 94 | |
| 7) Verwaltungsaufwand | 95 | |
| 8) Sonstiger betrieblicher Erfolg | 95 | |
| 9) Ertragsteuern | 95 | |
| 10) Ergebnis je Aktie | 95 | |
| Details zur Bilanz | ||
| 11) Barreserve | 96 | |
| 12) Forderungen an Kreditinstitute | 96 | |
| 13) Forderungen an Kunden | 96 | |
| 14) Risikovorsorgen | 97 | |
| 15) Handelsaktiva | 97 | |
| 16) Finanzanlagen | 97 | |
| 17) Immaterielle Anlagevermögenswerte | 98 | |
| 18) Sachanlagen | 98 | |
| 19) | Sonstige Aktiva | 99 |
| 20) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 99 | |
| 21) Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 100 | |
| 22) Verbriefte Verbindlichkeiten | 100 | |
| 23) Rückstellungen | 100 | |
| 24) Sonstige Passiva | 101 | |
| 25) Sonstige Passiva (Anteil Handelspassiva) | 101 | |
| 26) Nachrangkapital | 102 | |
| 27) Eigenkapital | 102 | |
| 28) Anlagenspiegel | 103 | |
| 29) Fair Value von Finanzinstrumenten | 104 | |
| 30) Angaben zu nahestehenden Personen und Unternehmen | 106 | |
| 31) Segmentberichterstattung | 107 |
| 32) Zinslose Aktiva | 108 | |
|---|---|---|
| 33) Als Sicherheit gestellte Vermögensgegenstände | 109 | |
| 34) Nachrangige Vermögensgegenstände | 109 | |
| 35) | Fremdwährungsvolumina | 109 |
| 36) Treuhandvermögen | 109 | |
| 37) Echte Pensionsgeschäfte | 109 | |
| 38) Eventualverbindlichkeiten und Kreditrisiken | 109 | |
| 39) Unternehmen des Konsolidierungskreises | 110 | |
| 40) Gesamtrisikomanagement | 113 |
|---|---|
| 41) Adressenausfallrisiko | 115 |
| 42) Beteiligungsrisiko | 118 |
| 43) Marktrisiko | 118 |
| 44) Operationelle Risiken | 120 |
| 45) Liquiditätsrisiko | 121 |
| 46) Risikobericht – Zusammenfassung und Ausblick | 122 |
| 47) Gesamtvolumen noch nicht abgewickelter derivativer Finanzprodukte 123 | |
| 48) Patronatserklärungen für Beteiligungen | 124 |
| 49) Konzerneigenkapital | 125 | |
|---|---|---|
| 50) Personal | 125 | |
| 51) Wertpapieraufgliederung nach BWG | 125 | |
| 52) Wesentliche Unterschiede eines Konzernabschlusses nach | ||
| IFRS zu einem nach österreichischen Rechnungslegungsvorschriften | ||
| erstellten Konzernabschluss | 126 | |
| 53) Konzerneigenmittel und bankaufsichtliches Eigenmittelerfordernis | 126 | |
| 54) Sonstige erforderliche Angaben nach BWG | 128 | |
| 55) | Beteiligungsliste gemäß UGB | 128 |
| 2007 | 2006 | Veränderung | Veränderung | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in C 1.000 | in C 1.000 | in C 1.000 | in % | |||
| 1. | Zinsen und ähnliche Erträge | (3) | 613.665 | 479.655 | 134.010 | 27,9 |
| 2. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | (3) | -418.794 | -297.763 | -121.031 | 40,6 | |
| 3. | Erträge aus at Equity bewerteten Unternehmen | (3) | 81.299 | 59.296 | 22.003 | 37,1 |
| ZINSERGEBNIS | (3) | 276.170 | 241.188 | 34.982 | 14,5 | |
| 4. Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | (4) | -68.385 | -56.330 | -12.055 | 21,4 | |
| 5. Provisionserträge | (5) | 113.178 | 105.825 | 7.353 | 6,9 | |
| 6. Provisionsaufwendungen | (5) | -11.405 | -10.956 | -449 | 4,1 | |
| PROVISIONSERGEBNIS | (5) | 101.773 | 94.869 | 6.904 | 7,3 | |
| 7. Handelsergebnis | (6) | 7.501 | 6.836 | 665 | 9,7 | |
| 8. Verwaltungsaufwand | (7) | -203.182 | -193.843 | -9.339 | 4,8 | |
| 9. Sonstiger betrieblicher Erfolg | (8) | -936 | 756 | -1.692 | >100,0 | |
| a) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten – FV/PL | (8) | 1.136 | -4.729 | 5.865 | >100,0 | |
| b) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten – AfS | (8) | -9.296 | -441 | -8.855 | >100,0 | |
| c) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten – HtM | (8) | -29 | 0 | -29 | >100,0 | |
| d) Sonstiger betrieblicher Erfolg | (8) | 7.253 | 5.926 | 1.327 | 22,4 | |
| JAHRES ÜBERSCHUSS VOR STEUERN |
112.941 | 93.476 | 19.465 | 20,8 | ||
| 10. Steuern vom Einkommen und Ertrag | (9) | -10.430 | -10.260 | -170 | 1,7 | |
| JAHRES ÜBERSCHUSS NACH STEUERN |
102.511 | 83.216 | 19.295 | 23,2 | ||
| 11. Fremdanteil am Jahresüberschuss | 0 | 0 | 0 | |||
| KONZERN | JAHRES ÜBERSCHUSS |
102.511 | 83.216 | 19.295 | 23,2 | |
| KENNZAHLEN | 2007 | 2006 | ||||
| Cost-Income-Ratio (Kosten-Ertrag-Relation) in % | 52,84 | 56,41 | ||||
| RoE (Eigenkapitalrendite) vor Steuern in % | 13,21 | 12,37 | ||||
| RoE (Eigenkapitalrendite) nach Steuern in % | 11,99 | 11,01 | ||||
| Risk-Earning-Ratio (Kreditrisiko/Zinsüberschuss) in % | 24,76 | 23,36 | ||||
| Ergebnis pro Aktie in A | 11,46 | 9,62 |
| 31.12.2007 | 31.12.2006 | Veränderung | Veränderung | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| AKTIVA | in C 1.000 | in C 1.000 | in C 1.000 | in % | ||
| 1. Barreserve | (11) | 303.946 | 148.446 | 155.500 | >100,0 | |
| 2. Forderungen an Kreditinstitute | (12) | 2.058.046 | 2.052.806 | 5.240 | 0,3 | |
| 3. Forderungen an Kunden | (13) | 8.697.157 | 8.158.332 | 538.825 | 6,6 | |
| 4. Risikovorsorgen | (14) | -198.132 | -190.720 | -7.412 | 3,9 | |
| 5. Handelsaktiva | (15) | 75.691 | 106.227 | -30.536 | -28,7 | |
| 6. Finanzanlagen | (16) | 2.988.165 | 2.635.195 | 352.970 | 13,4 | |
| a) Finanzielle Vermögenswerte FV/PL | (16) | 359.170 | 325.435 | 33.735 | 10,4 | |
| b) Finanzielle Vermögenswerte AfS | (16) | 1.048.998 | 907.238 | 141.760 | 15,6 | |
| c) Finanzielle Vermögenswerte HtM | (16) | 1.189.489 | 1.038.030 | 151.459 | 14,6 | |
| d) Anteile an at Equity Unternehmen | (16) | 390.508 | 364.492 | 26.016 | 7,1 | |
| 7. Immaterielles Anlagevermögen | (17) | 8.495 | 10.219 | -1.724 | -16,9 | |
| 8. Sachanlagen | (18) | 181.127 | 136.486 | 44.641 | 32,7 | |
| a) Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | (18) | 48.117 | 14.162 | 33.955 | >100,0 | |
| b) Sonstige Sachanlagen | (18) | 133.010 | 122.324 | 10.686 | 8,7 | |
| 9. Sonstige Aktiva | (19) | 216.275 | 164.830 | 51.445 | 31,2 | |
| a) Steueransprüche | (19) | 23.048 | 14.379 | 8.669 | 60,3 | |
| b) Sonstige | (19) | 193.227 | 150.451 | 42.776 | 28,4 | |
| SUMME | AKTIVA | 14.330.770 | 13.221.821 | 1.108.949 | 8,4 |
| PASSI | VA | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | (20) | 4.030.316 | 4.269.213 | -238.897 | -5,6 | |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | (21) | 7.144.751 | 6.110.644 | 1.034.107 | 16,9 | |
| 3. Verbriefte Verbindlichkeiten | (22) | 1.134.696 | 1.004.825 | 129.871 | 12,9 | |
| 4. Rückstellungen | (23) | 312.929 | 308.726 | 4.203 | 1,4 | |
| 5. Sonstige Passiva | (24) | 258.482 | 206.807 | 51.675 | 25,0 | |
| a) Handelspassiva | (25) | 8.601 | 5.321 | 3.280 | 61,6 | |
| b) Steuerschulden | (24) | 3.520 | 1.886 | 1.634 | 86,6 | |
| c) Sonstige | (24) | 246.361 | 199.600 | 46.761 | 23,4 | |
| 6. Nachrangkapital | (26) | 560.135 | 489.917 | 70.218 | 14,3 | |
| 7. Eigenkapital | (27) | 889.461 | 831.689 | 57.772 | 6,9 | |
| a) Eigenanteil | (27) | 888.655 | 830.920 | 57.735 | 6,9 | |
| b) Minderheitenanteil | (27) | 806 | 769 | 37 | 4,8 | |
| SUMME | PASSI VA |
14.330.770 | 13.221.821 | 1.108.949 | 8,4 |
| Gezeichnetes Kapital |
rücklagen Kapital- |
rücklagen Gewinn- |
ausgleichsposten Währungs- |
lagen gem. IAS 39 Bewertungsrück- |
ohne Fremdanteile Eigenkapital |
Anteile im Fremdbesitz | Eigenkapital | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in E 1.000 | ||||||||
| Stand 1.1.2006 | 69.956 | 85.410 | 504.782 | 339 | 32.052 | 692.539 | 776 | 693.315 |
| Konzernjahresüberschuss | - | - | 83.216 | - | - | 83.216 | 0 | 83.216 |
| Dividendenausschüttung | - | - | -11.634 | - | - | -11.634 | - | -11.634 |
| Kapitalerhöhung | 5.385 | 53.495 | - | - | - | 58.880 | - | 58.880 |
| Veränderung Währungsausgleichsposten | - | - | - | 97 | - | 97 | - | 97 |
| Erwerb eigener Aktien | 18 | -3 | - | - | - | 15 | - | 15 |
| Erfolgsneutrale Bewertungsänderungen* | - | - | - | - | 16.458 | 16.458 | - | 16.458 |
| Sonstige ergebnisneutrale Veränderungen | - | - | -8.651 | - | - | -8.651 | -7 | -8.658 |
| hievon Eigenkapitalveränderung assoziierter | ||||||||
| Unternehmen | - | - | -3.564 | - | - | -3.564 | - | -3.564 |
| STAN D 31. 12. 2006 |
75.359 | 138.902 | 567.713 | 436 | 48.510 | 830.920 | 769 | 831.689 |
| Stand 1.1.2007 | 75.359 | 138.902 | 567.713 | 436 | 48.510 | 830.920 | 769 | 831.689 |
| Konzernjahresüberschuss | - | - | 102.511 | - | - | 102.511 | 0 | 102.511 |
| Dividendenausschüttung | - | - | -13.376 | - | - | -13.376 | - | -13.376 |
| Kapitalerhöhung | 337 | 4.063 | - | - | - | 4.400 | - | 4.400 |
| Veränderung Währungsausgleichsposten | - | - | - | 157 | - | 157 | - | 157 |
| Erwerb eigener Aktien | -131 | -252 | - | - | - | -383 | - | -383 |
| Erfolgsneutrale Bewertungsänderungen* | - | - | - | - | -897 | -897 | - | -897 |
| Sonstige ergebnisneutrale Veränderungen | - | - | -34.677 | - | - | -34.677 | 37 | -34.640 |
| hievon Eigenkapitalveränderung assoziierter | ||||||||
| Unternehmen | - | - | -34.669 | - | - | -34.669 | - | -34.669 |
| STAN D 31. 12. 2007 |
75.565 | 142.713 | 622.171 | 593 | 47.613 | 888.655 | 806 | 889.461 |
| Im Eigenkapital erfasste Ertrags- und Aufwandsposten | 2007 | 2006 | ||||||
| Bewertungsgewinne/-verluste von zur Veräußerung bestimmten Vermögenswerten (AfS-Rücklage) | -1.196 | 21.944 | ||||||
| Steuern auf Posten, die direkt in das oder aus dem Eigenkapital übertragen wurden | 299 | -5.486 | ||||||
| Direkt im Eigenkapital erfasst | -897 | 16.458 | ||||||
| Konzernjahresüberschuss | 102.511 | 83.216 | ||||||
| Summe in der Berichtsperiode erfasster Ertrags- und Aufwandsposten | 101.614 | 99.674 | ||||||
| Anteile im Eigenbesitz | 101.614 | 99.674 | ||||||
| Anteile im Fremdbesitz | 0 | 0 | ||||||
| Eigenkapitalveränderungen von zur Veräußerung bestimmten Vermögenswerten | 2007 | 2006 | ||||||
| Gewinne | 19.816 | 26.527 | ||||||
| Verluste | -7.577 | -5.267 | ||||||
| Aus dem Eigenkapital entfernt | -13.137 | -4.802 | ||||||
| GESAMT | -897 | 16.458 |
| Im Eigenkapital erfasste Ertrags- und Aufwandsposten | 2007 | 2006 |
|---|---|---|
| Bewertungsgewinne/-verluste von zur Veräußerung bestimmten Vermögenswerten (AfS-Rücklage) | -1.196 | 21.944 |
| Steuern auf Posten, die direkt in das oder aus dem Eigenkapital übertragen wurden | 299 | -5.486 |
| Direkt im Eigenkapital erfasst | -897 | 16.458 |
| Konzernjahresüberschuss | 102.511 | 83.216 |
| Summe in der Berichtsperiode erfasster Ertrags- und Aufwandsposten | 101.614 | 99.674 |
| Anteile im Eigenbesitz | 101.614 | 99.674 |
| Anteile im Fremdbesitz | 0 | 0 |
| Eigenkapitalveränderungen von zur Veräußerung bestimmten Vermögenswerten | 2007 | 2006 |
|---|---|---|
| Gewinne | 19.816 | 26.527 |
| Verluste | -7.577 | -5.267 |
| Aus dem Eigenkapital entfernt | -13.137 | -4.802 |
* Gemäß IAS 39
| 2007 | 2006 | |
|---|---|---|
| Jahresüberschuss | 102.511 | 83.216 |
| Im Jahresüberschuss enthaltene zahlungsunwirksame Posten und Überleitung auf den | ||
| Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit | ||
| Abschreibungen, Wertberichtigungen und Zuschreibungen | 16.759 | 14.520 |
| Veränderung der Personalrückstellungen und sonstiger Rückstellungen | 4.203 | 35.284 |
| Veränderung anderer zahlungsunwirksamer Posten | -14.938 | -11.191 |
| Gewinne und Verluste aus der Veräußerung von Finanzanlagen, Sachanlagen | ||
| und immateriellen Vermögensgegenständen | -774 | -2.432 |
| ZWISCHENSUMME | 107.761 | 119.397 |
| Veränderung des Vermögens und der Verbindlichkeiten aus operativer Geschäftstätigkeit | ||
| nach Korrektur um zahlungsunwirksame Bestandteile | ||
| Forderungen an Kreditinstitute | 44.318 | 47.036 |
| Forderungen an Kunden | -560.140 | -765.960 |
| Handelsaktiva | 32.040 | -15.571 |
| Sonstiges Umlaufvermögen | -146.080 | -108.051 |
| Andere Aktiva aus operativer Geschäftstätigkeit | -897 | 81.438 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | -290.868 | 410.137 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 1.021.496 | 132.885 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 119.591 | 178.303 |
| Andere Passiva aus operativer Geschäftstätigkeit | -18.358 | -67.074 |
| CASHFLOW AUS OPERATI VER GESCHÄFTSTÄTIG KEIT |
308.863 | 12.540 |
| Mittelzufluss aus der Veräußerung von Finanzanlagen | 211.137 | 202.567 |
| Mittelzufluss aus der Veräußerung von Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenständen | 3.708 | 3.669 |
| Mittelabfluss für den Erwerb von Finanzanlagen | -317.488 | -299.893 |
| Mittelabfluss für den Erwerb von Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenständen | -64.200 | -15.898 |
| CASHFLOW AUS INVESTITIONSTÄTIG KEIT |
-166.843 | -109.555 |
| Kapitalerhöhung | 4.400 | 58.880 |
| Dividendenzahlungen | -13.376 | -11.634 |
| Nachrangige Verbindlichkeiten und sonstige Finanzierungstätigkeit | 57.873 | 11.047 |
| CASHFLOW AUS FINANZIERUNGSTÄTIG KEIT |
48.897 | 58.293 |
| Zahlungsmittelbestand zum Ende der Vorperiode | 148.446 | 179.264 |
| Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit | 308.863 | 12.540 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | -166.843 | -109.555 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | 48.897 | 58.293 |
| Effekte aus der Änderung von Konsolidierungskreis und Bewertungen | -35.574 | 7.807 |
| Effekte aus der Änderung von Wechselkursen | 157 | 97 |
| Zahlungsmittelbestand zum Ende der Periode | 303.946 | 148.446 |
| Erhaltene Zinsen | 577.615 | 454.059 |
| Erhaltene Dividenden | 30.042 | 20.337 |
| Gezahlte Zinsen | -393.301 | -281.240 |
| Ertragsteuerzahlungen | -20.798 | -18.613 |
Der Zahlungsmittelbestand umfasst den Bilanzposten Barreserve, bestehend aus Kassenbestand und Guthaben bei Zentralnotenbanken.
| Operative Geschäftstätigkeit | Investitionstätigkeit | Finanzierungstätigkeit | Summe | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Erhaltene Zinsen | 2007 | 533.655 | 43.960 | 0 | 577.615 |
| 2006 | 413.705 | 40.354 | 0 | 454.059 | |
| Erhaltene Dividenden | 2007 | 5.230 | 24.812 | 0 | 30.042 |
| 2006 | 3.845 | 16.492 | 0 | 20.337 | |
| Gezahlte Zinsen | 2007 | -365.977 | 0 | -27.324 | -393.301 |
| 2006 | -257.855 | 0 | -23.385 | -281.240 | |
| Gezahlte Dividenden | 2007 | 0 | 0 | -13.376 | -13.376 |
| 2006 | 0 | 0 | -11.634 | -11.634 | |
| Ertragsteuerzahlungen | 2007 | -16.639 | -10.990 | 6.831 | -20.798 |
| 2006 | -14.371 | -10.088 | 5.846 | -18.613 |
Die Oberbank AG ist die älteste noch selbständige Aktienbank Österreichs. Sie steht vollständig im Privatbesitz und notiert an der Wiener Börse. Die Oberbank hat ihren Firmensitz in 4020 Linz, Hauptplatz 10-11. Die Positionierung der Oberbank AG ist gekennzeichnet durch ihre regionale Verbundenheit, ihre Unabhängigkeit, ihre starke Beziehungsorientierung zum Kunden und das tiefe regionale Durchdringen ihrer Einzugsgebiete. Die Oberbank bietet alle wichtigen klassischen Bankdienstleistungen einer Universalbank an. Die Oberbank strebt kein originäres, vom Kunden losgelöstes Auslandsgeschäft an, vielmehr begleitet sie ihre Kunden bei deren Auslandsaktivitäten.
Der Konsolidierungskreis umfasst im Jahr 2007 neben der Oberbank AG 16 inländische und 13 ausländische Tochterunternehmen. Der Kreis der einbezogenen verbundenen Unternehmen erweiterte sich im Geschäftsjahr um folgende Gesellschaften: Tuella Finanzierung GmbH, Wien (100%), POWER TOWER GmbH, Linz (99%), Ober Immo Truck gAG, Budapest (100%).
Die ALPENLÄNDISCHE GARANTIE-GESELLSCHAFT m.b.H. wurde quotal in den Konzernabschluss einbezogen. Neben der Drei-Banken Versicherungs-Aktiengesellschaft, der BKS Bank AG und der Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft wurde die voestalpine AG nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen. Nicht konsolidiert wurden 25 Tochterunternehmen und 19 assoziierte Unternehmen, deren Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns insgesamt von untergeordneter Bedeutung ist. Der Konzernabschlussstichtag ist der 31.12. Über die in den Konzernabschluss einbezogenen Leasingunternehmen wurde ein Teilkonzernabschluss mit Stichtag 30.9. aufgestellt.
Der Konzernabschluss der Oberbank AG für das Geschäftsjahr 2007 wurde in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlichten und in Kraft befindlichen International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und deren Auslegung durch das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) erstellt. Er erfüllt auch die Voraussetzungen des § 59 a BWG und des § 245 a UGB über befreiende Konzernabschlüsse nach international anerkannten Rechnungslegungsgrundsätzen. Von der Unternehmensfortführung wird ausgegangen. Es gab keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres. Bereits veröffentlichte und von der EU übernommene Standards oder Interpretationen, die noch nicht verpflichtend anzuwenden sind (IFRIC 11 und IFRS 8), wurden nicht vorzeitig angewendet. Sofern wir die Standards schon untersucht haben, erwarten wir keine Änderungen in materieller Hinsicht. IAS 1 Revised, Änderungen an IAS 23, IFRIC 12, IFRIC 13 und IFRIC 14, die vom IASB beschlossen sind, aber von der EU noch nicht übernommen wurden, wurden ebenfalls noch nicht angewendet. Gemäß IAS 39 werden alle finanziellen Vermögenswerte und Verpflichtungen einschließlich aller deri-
vativen Finanzinstrumente in der Bilanz erfasst. Finanzgarantien werden ebenfalls entsprechend IAS 39 bilanziert. Sämtliche zu Handelszwecken gehaltenen Finanzinstrumente sowie Wertpapiere des Nicht-Handelsbestandes werden zum Handelstag, die übrigen Finanzinstrumente zum Erfüllungstag erfasst. Die Bewertung der finanziellen Vermögenswerte richtet sich nach der Zugehörigkeit zu bestimmten Bestandskategorien, die wie folgt unterschieden werden:
Zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Vermögenswerte und Schulden (Held for Trading) dienen hauptsächlich dazu, Gewinne aus kurzfristigen Preisschwankungen oder der Händlermarge zu erzielen. Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzanlagen (Held to Maturity) sind Vermögenswerte mit festen Zahlungen und fester Laufzeit, die die Bank bis zur Endfälligkeit halten kann und will. Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, für die die Fair-Value-Option gemäß IAS 39 angewandt wird, werden zum Fair Value bewertet. Einerseits dient die Anwendung der Fair-Value-Option gemäß IAS 39 der Vermeidung bzw. der Beseitigung von Inkongruenzen beim Ansatz und bei der Bewertung von Vermögenswerten und Verbindlichkeiten. Andererseits wird die Fair Value Option für eine Gruppe von finanziellen Vermögenswerten, deren Wertentwicklung auf Grundlage des beizulegenden Zeitwerts auf Basis einer dokumentierten Anlagestrategie beurteilt und gesteuert wird, angewendet. Kredite und Forderungen (Loans and receivables) sind finanzielle Vermögenswerte, die das Unternehmen durch die direkte Bereitstellung von Geld, Waren oder Dienstleistungen selbst geschaffen hat und die nicht Handelszwecken dienen. Diese Kategorie umfasst im Wesentlichen die Forderungen an Kreditinstitute und Kunden. Vom Unternehmen erworbene Forderungen werden nicht hier, sondern den Kategorien Held for Trading bzw. Available for Sale zugeordnet. Zur Veräußerung verfügbare Vermögenswerte (Available for Sale) sind die Residualgröße, d.h. alle Vermögenswerte, die nicht einer der vorgenannten Kategorien zuzuordnen sind, fallen hierunter. Die Bank weist diese Bestände als Finanzanlagen aus. Zu den finanziellen Verbindlichkeiten, die nicht Handelszwecken dienen, zählen insbesondere Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Kunden sowie verbriefte Verbindlichkeiten und Nachrangkapital.
Die Erstbewertung sämtlicher Finanzinstrumente erfolgt zu Anschaffungskosten, die dem beizulegenden Zeitwert (Fair Value) der hingegebenen (beim Erwerb finanzieller Vermögenswerte) oder erhaltenen (beim Erwerb finanzieller Verpflichtungen) Gegenleistung entsprechen. In der Folge werden finanzielle Vermögenswerte grundsätzlich mit dem Fair Value bewertet. Ausgenommen hievon sind ausgereichte Kredite und Forderungen, die nicht zu Handelszwecken gehalten werden, und bestimmte finanzielle Vermögenswerte, deren Fair Value nicht zuverlässig ermittelt werden kann. Eine weitere Ausnahme betrifft Wertpapiere, die – Held to Maturity – bis zur Endfälligkeit gehalten werden. Diese Ausnahmen werden mit fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Finanzielle Verbindlichkeiten werden – sofern sie nicht Handelspassiva sind – ebenfalls mit fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Die Ausbuchung eines finanziellen Vermögenswertes erfolgt bei Verlust der Kontrolle über die vertraglichen Rechte aus diesem Vermögenswert. Eine finanzielle Verbindlichkeit wird ausgebucht, wenn diese getilgt ist. Bei Vorliegen eines Impairments gemäß IAS 39 werden die Wertminderungen erfolgswirksam erfasst.
Alle wesentlichen Tochterunternehmen, die unter der wirtschaftlichen Kontrolle der Oberbank AG stehen, wurden in den Konzernabschluss einbezogen. Wesentliche Beteiligungen mit bis zu 50% Beteiligungsverhältnis wurden nach der Equity-Methode bilanziert (Drei-Banken Versicherungs-Aktiengesellschaft, BKS Bank AG, Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft, voestalpine AG). Voraussetzung für die Einbeziehung nach der Equity-Methode ist, dass man auf die Unternehmenspolitik maßgeblichen Einfluss ausüben kann. Dieser Einfluss gibt dem strategischen Investor auch eine gewisse Verantwortung für das Unternehmen. Daher erscheint es nicht ausreichend für die Bewertung, nur auf den Aktienkurs abzustellen. Im Sinne einer nachhaltigen Beteiligungsstrategie ist es jedenfalls angemessen, das jeweilige Eigenkapital mit einzubeziehen. Einerseits sind die jährlichen Kursschwankungen aus der Entwicklung der Börse für einen verantwortlichen strategischen Investor erklärungsbedürftig, andererseits sind Gewinnausschüttungen kein Maßstab für die zurechenbare Leistung des assoziierten Unternehmens. Das Ergebnis aus der Beteiligung wird durch die Einbeziehung des anteiligen Jahresüberschusses richtiger abgebildet. Für Gemeinschaftsunternehmen (ALPENLÄNDISCHE GARANTIE-GESELLSCHAFT m.b.H.) wurde die Quoten-Konsolidierung angewandt. Nicht konsolidiert wurden Tochterunternehmen, deren Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns insgesamt von untergeordneter Bedeutung ist. Die übrigen Beteiligungen sind mit dem beizulegenden Fair Value angesetzt.
Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach den Bestimmungen des IFRS 3 nach der Neubewertungsmethode. Aktive Unterschiedsbeträge, die auf gesondert identifizierbare immaterielle Vermögensgegenstände entfallen, die im Rahmen des Unternehmenszusammenschlusses erworben wurden, werden getrennt vom Firmenwert ausgewiesen. Dabei werden auch für die Fremdanteile die anteiligen Unterschiedsbeträge aufgedeckt. Soweit für diese Vermögensgegenstände eine Nutzungsdauer bestimmt werden kann, erfolgt eine planmäßige Abschreibung über die voraussichtliche Nutzungsdauer. Konzerninterne Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Aufwendungen und Erträge werden eliminiert, soweit sie nicht von untergeordneter Bedeutung sind. Auf eine Zwischenergebniseliminierung wurde verzichtet, da wesentliche Zwischenergebnisse nicht vorhanden waren.
Mit 1. 1. 2007 wurden 100% der Anteile an der Tuella Finanzierung GmbH, Wien erworben. Daraus resultierten Anschaffungskosten in der Höhe von TA 384. Das Eigenkapital zum Erwerbszeitpunkt betrug TA 384. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Gesellschaft Finanzanlagen in der Höhe von TA 421 und Verbindlichkeiten von TA 38. Das Unternehmen hat einen Jahresfehlbetrag von TA -46 zum Konzernergebnis beigetragen. Die in den Konzernabschluss eingeflossenen Vermögensgegenstände betrugen TA 12.460. Weiters wurden mit Stichtag 15.6.2007 99% der Anteile an der POWER TOWER GmbH, Linz angekauft. Die Anschaffungskosten betrugen TA 3.615. Das Eigenkapital zu diesem Zeitpunkt hat TA 84 betragen. Weiters hatte das Unternehmen zu diesem Zeitpunkt Sachanlagen in der Höhe von TA 20.046, Umlaufvermögen im Ausmaß von TA 69, Rückstellungen von TA 105 und Verbindlichkeiten in der Höhe von TA 19.926. Im vorliegenden Konzernabschluss ist das Unternehmen mit einem Jahresüberschuss von TA 2 und mit Vermögensgegenständen in der Höhe von TA 28.948 enthalten.
Die Währungsumrechnung erfolgt nach den Vorschriften des IAS 21. Danach werden nicht auf Euro lautende monetäre Vermögenswerte und Schulden mit marktgerechten Kursen am Bilanzstichtag in Euro umgerechnet. Noch nicht abgewickelte Termingeschäfte werden zum Terminkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Die Umrechnung der auf ausländische Währung lautenden Jahresabschlüsse von
ausländischen Tochtergesellschaften wurde für die Bilanz mit dem Devisenmittelkurs am Bilanzstichtag, für die Gewinn-und-Verlust-Rechnung mit dem Jahresdurchschnittskurs vorgenommen.
Als Barreserve werden der Kassenbestand und Guthaben bei Zentralnotenbanken ausgewiesen.
Alle Handelsaktiva, das sind Wertpapiere des Handelsbestandes sowie positive Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten und offene bzw. nicht gehedgte derivative Finanzinstrumente des Handelsbuches, werden mit ihren Marktwerten ausgewiesen. Für die Ermittlung werden neben Börsenkursen auch marktnahe Bewertungskurse herangezogen. Sind derartige Kurse nicht vorhanden, so werden anerkannte Bewertungsmodelle verwendet.
sind mit den fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt. Ausnahmen sind Grundgeschäfte, für die die Fair-Value-Option in Anspruch genommen wird. Wertberichtigungen für Einzel- und Länderrisiken werden nicht von der entsprechenden Forderung abgesetzt, sondern offen in der Bilanz ausgewiesen.
Finanzderivate werden in der Bilanz mit ihrem Fair Value angesetzt, wobei Wertänderungen des Geschäftsjahres grundsätzlich sofort erfolgswirksam in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst werden. Soweit die Fair-Value-Option gemäß IAS 39 in Anspruch genommen wird, dient sie der Vermeidung bzw. der Beseitigung von Inkongruenzen beim Ansatz und bei der Bewertung von Vermögenswerten und Verbindlichkeiten. Dementsprechend werden in diesem Fall Vermögenswerte und Verbindlichkeiten erfolgswirksam mit dem Fair Value bewertet. Der Vorstand hat eine Investmentstrategie beschlossen, in der diese Vorgangsweise festgehalten wurde, nämlich Inkongruenzen durch die Anwendung der Fair-Value-Option zu vermeiden.
Die Oberbank weist als Leasinggeber beim Finanzierungsleasing eine Forderung gegenüber dem Leasingnehmer in Höhe der Barwerte der vertraglich vereinbarten Zahlungen aus. Bei Operate-Leasing-Verträgen weisen wir die zur Vermietung bestimmten Vermögensgegenstände – vermindert um die Abschreibungen – im Sachanlagevermögen aus. Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.
Die Bemessung der Risikovorsorge wird insbesondere durch Erwartungen hinsichtlich zukünftiger Kreditausfälle und durch die Struktur und Qualität der Kreditportfolios bestimmt. Für alle erkennbaren Adressrisiken im in- und ausländischen Kreditgeschäft haben wir Einzelwertberichtigungen oder Rückstellungen in Höhe der erwarteten Ausfälle gebildet. Darüber hinaus wurde in Form einer Wertberichtigung auf Portfolioebene gem. IAS 39 vorgesorgt. Das Risiko aus Krediten an Kreditnehmer in ausländischen Staaten (Länderrisiko) berücksichtigt die jeweilige wirtschaftliche, politische und regionale Situation. Der Gesamtbetrag der Risikovorsorgen wird offen als Kürzungsbetrag auf der Aktivseite der Bilanz ausgewiesen. Die Risikovorsorgen für außerbilanzielle Geschäfte (insbesondere Haftungen und Garantien sowie sonstige Kreditzusagen) sind in der Position Rückstellungen enthalten.
Alle im Finanzanlagevermögen ausgewiesenen Aktiva werden den HtM- (Held to Maturity)- und AfS- (Available for Sale)-Beständen zugeordnet. Der HtM-Bestand wird zu fortgeschriebenen Anschaffungskosten bewertet, wobei voraussichtlich dauerhafte, bonitätsbedingte Wertminderungen erfolgswirksam berücksichtigt werden. Anteile an Unternehmen, die weder vollkonsolidiert noch at Equity bewertet werden, sind Teil des AfS-Bestandes. Der AfS-Bestand wird zu Marktwerten bewertet, Bewertungsänderungen werden erfolgsneutral gebucht. Sind keine Börsenkurse verfügbar, erfolgt die Bewertung zu fortgeführten Anschaffungskosten. Im Geschäftsjahr fanden Umwidmungen zum Fair Value von der Kategorie AfS in die Kategorie HtM in unwesentlichem Ausmaß statt, da für diese Finanzanlagen eine dauernde Behalteabsicht gegeben ist.
Die Position Immaterielle Anlagevermögenswerte umfasst insbesondere Patente, Lizenzen, Software, Kundenstock und Rechte sowie erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte. Die Bewertung erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen. Die planmäßige Abschreibung erfolgt linear auf Basis der geschätzten Nutzungsdauern. Die Nutzungsdauern für Immaterielles Anlagevermögen betragen in der Oberbank drei bis 20 Jahre. Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, reduziert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen führen zu einer außerplanmäßigen Abschreibung. Die planmäßige Abschreibung erfolgt linear auf Basis der geschätzten Nutzungsdauern. In der Oberbank gelten folgende durchschnittliche Nutzungsdauern:
| Bankbetrieblich genützte Gebäude | 10 bis 50 Jahre |
|---|---|
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 4 bis 20 Jahre |
| Standard-Software | 4 Jahre |
Der Ausweis und die Berechnung von Ertragsteuern erfolgen gemäß IAS 12. Die Berechnung erfolgt bei jedem Steuersubjekt zu den Steuersätzen, die erwartungsgemäß in dem Besteuerungszeitraum angewandt werden, in dem sich die Steuerlatenz umkehrt. Für Verlustvorträge werden aktive latente Steuern angesetzt, wenn es wahrscheinlich ist, dass in Zukunft mit steuerbaren Gewinnen in entsprechender Höhe der gleichen Gesellschaft zu rechnen ist. Ertragsteueransprüche bzw. -verpflichtungen werden in den Positionen sonstige Aktiva bzw. Steuerrückstellungen ausgewiesen.
In diesem Posten werden insbesondere negative Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten ausgewiesen. Die Handelspassiva werden im Bilanzposten sonstige Passiva ausgewiesen.
sind mit den fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt. Ausnahmen sind Grundgeschäfte, für die die Fair-Value-Option in Anspruch genommen wird.
Verbriefte Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit ihrem Rückzahlungsbetrag bewertet. Soweit die Fair-Value-Option in Anspruch genommen wird, werden die verbrieften Verbindlichkeiten mit dem Fair Value bewertet. Langfristige, abgezinst begebene Schuldverschreibungen (Nullkuponanleihen) werden mit dem Barwert bilanziert. Der Betrag der verbrieften Verbindlichkeiten wird um die Anschaffungskosten der im Eigenbestand befindlichen Emissionen gekürzt.
Rückstellungen wurden gebildet, wenn eine zuverlässig schätzbare rechtliche oder faktische Verpflichtung gegenüber Dritten besteht. Sämtliche Sozialkapitalrückstellungen (Pensionen, Abfertigungsverpflichtungen und Jubiläumsgelder) werden gemäß IAS 19, basierend auf versicherungsmathematischen Gutachten, ermittelt. Dabei werden neben den am Bilanzstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften auch die künftig zu erwartenden Erhöhungen an Gehältern und Renten einbezogen. Der versicherungsmathematischen Berechnung wurden für sämtliche Sozialkapitalrückstellungen folgende Parameter zugrunde gelegt:
Vom Wahlrecht, für versicherungsmathematische Gewinne bzw. Verluste die Korridormethode anzuwenden, wurde kein Gebrauch gemacht.
Sonstige Rückstellungen werden gebildet, wenn eine zuverlässig schätzbare rechtliche oder faktische Verpflichtung gegenüber einem Dritten besteht.
Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 28.4.1999 erfolgte die Umstellung des Grundkapitals von Schilling auf A sowie von Nennbetragsaktien in nennwertlose Stückaktien. Bei der Kapitalerhöhung 2000 mit Beschluss der Hauptversammlung vom 27.4.2000 wurde das Grundkapital von A 58.160.000,00 auf A 60.486.400,00 durch Ausgabe von 320.000 Stück Stammaktien erhöht. Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 22.4.2002 erfolgte eine Erhöhung des Grundkapitals aus Gesellschaftsmitteln auf A 70 Mio. Im Geschäftsjahr 2006 wurde mit Beschluss der Hauptversammlung vom 9.5.2006 das Grundkapital durch Ausgabe von 640.000 Stück Stammaktien auf A 75.384.615,38 erhöht. Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 14.5.2007 erfolgte eine Erhöhung des Grundkapitals durch Ausgabe von 40.000 Stück Stammaktien auf A 75.721.153,84 (bedingte Kapitalerhöhung). Das Grundkapital ist eingeteilt in 8.000.000 auf den Inhaber lautende Stamm-Stückaktien und 1.000.000 auf den Inhaber lautende Vorzugs-Stückaktien ohne Stimmrecht mit einer nachzuzahlenden Mindestdividende von 6% pro Aktie. Der Vorstand wird der Hauptversammlung vorschlagen, aus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2007 der Oberbank AG eine Dividende von A 1,50 je Aktie auszuschütten (dies entspricht einer Ausschüttungssumme von A 13.500.000,00), wobei A 177.906,64 dem Gewinnvortrag entnommen werden. Den Rücklagen werden A 43.041.718,06 zugeführt. Der verbleibende Rest in Höhe von A 20.492,97 wird auf neue Rechnung vorgetragen. Die Anzahl der direkt oder über assoziierte Unternehmen gehaltenen eigenen Anteile beträgt zum Stichtag 3.269.756 Stück. In der Kapitalrücklage ist der Mehrerlös (Agio), der bei der Ausgabe eigener Aktien erzielt wird, enthalten. Die Gewinnrücklagen nehmen die thesaurierten Gewinne des Konzerns sowie sämtliche erfolgswirksamen Konsolidierungsmaßnahmen auf. Die Bewertungsrücklage gemäß IAS 39 nimmt die Bewertungsänderungen aus den Available-for-Sale-Finanzinstrumenten auf; zum Zeitpunkt der tatsächlichen Realisierung werden diese in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung umgebucht.
Im Posten sonstige Passiva werden passive Rechnungsabgrenzungsposten, Verbindlichkeiten, die – im Vergleich zu den Rückstellungen – mit einem wesentlich höheren Grad der Sicherheit hinsichtlich der Höhe oder des Zeitpunktes der Erfüllungsverpflichtung ausgestattet sind, sowie sonstige Verpflichtungen, die keinem anderen Bilanzposten zugeordnet werden können, ausgewiesen.
Zinserträge und -aufwendungen werden periodengerecht abgegrenzt. Im Zinsergebnis sind Erträge und Aufwendungen, die ein Entgelt für die Überlassung von Kapital darstellen, enthalten. Darüber hinaus sind in diesem Posten auch die Erträge aus Aktien und anderen Anteilsrechten und sonstigen nicht festverzinslichen Wertpapieren enthalten, sofern es sich nicht um Erträge aus Wertpapieren handelt, die den Handelsaktiva zuzurechnen sind. Auch Erträge aus Beteiligungen und aus Anteilen an verbundenen Unternehmen – soweit wegen untergeordneter Bedeutung nicht konsolidiert – werden in diesem Posten ausgewiesen. Erträge aus den at Equity einbezogenen Unternehmen werden in einem separaten Posten ausgewiesen.
Der Posten Kreditrisikovorsorge beinhaltet Zuführungen zu Wertberichtigungen und Rückstellungen bzw. Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen und Rückstellungen sowie Direktabschreibungen und nachträgliche Eingänge bereits ausgebuchter Forderungen im Zusammenhang mit dem Kreditgeschäft.
Das Provisionsergebnis ist der Saldo aus den Erträgen und den Aufwendungen aus dem Dienstleistungsgeschäft.
Dieser Posten beinhaltet Gewinne und Verluste aus Verkäufen von Wertpapieren und sonstigen Finanzinstrumenten des Handelsbestandes, Bewertungsgewinne und -verluste aus der Marktbewertung von Wertpapieren und sonstigen Finanzinstrumenten des Handelsbestandes, Stückzinsen von festverzinslichen Wertpapieren des Handelsbestandes und Dividendenerträge von Aktien im Handelsbestand sowie die Refinanzierungsaufwendungen für diese Wertpapiere.
| 3) ZINSERGEBNIS | 2007 | 2006 | |
|---|---|---|---|
| Zinserträge aus | |||
| Kredit- und Geldmarktgeschäften | 510.007 | 390.840 | |
| Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren | 6.529 | 4.774 | |
| Sonstigen Beteiligungen | 2.090 | 1.954 | |
| Verbundenen Unternehmen | 809 | 1.573 | |
| Festverzinslichen Wertpapieren und Schuldverschreibungen | 94.230 | 80.514 | |
| ZINSEN | UN D ÄHNLICHE ERTRÄGE |
613.665 | 479.655 |
| Zinsaufwendungen für Einlagen | -350.594 | -236.576 | |
| Zinsaufwendungen für verbriefte Verbindlichkeiten | -42.275 | -37.817 | |
| Zinsaufwendungen für nachrangige Verbindlichkeiten | -25.925 | -23.370 | |
| ZINSEN | UN D ÄHNLICHE AUFWEN DUNGEN |
-418.794 | -297.763 |
| ERTRÄGE | AUS AT EQUIT Y BEWERTETEN UNTERNEHMEN |
81.299 | 59.296 |
| ZINSERGEBNIS | 276.170 | 241.188 |
Der Zinsertrag für finanzielle Vermögenswerte, die nicht erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, beträgt TA 596.227 (VJ TA 460.177). Der entsprechende Zinsaufwand für finanzielle Verbindlichkeiten macht TA 378.449 (VJ TA 264.560) aus.
| 4) RISI KOVORSORGEN IM KREDITGESCHÄFT |
2007 | 2006 |
|---|---|---|
| Zuführungen zu Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | 92.865 | 78.079 |
| Direktabschreibungen | 5.212 | 4.323 |
| Auflösungen zu Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | -26.951 | -24.072 |
| Eingänge aus abgeschriebenen Forderungen | -2.741 | -2.000 |
| RISI KOVORSORGEN IM KREDITGESCHÄFT |
68.385 | 56.330 |
| 5) PROVISIONSERGEBNIS | 2007 | 2006 |
|---|---|---|
| Zahlungsverkehr | 29.868 | 28.661 |
| Wertpapiergeschäft | 44.191 | 40.701 |
| Devisen-, Sorten- und Edelmetallgeschäft | 11.303 | 10.542 |
| Kreditgeschäft | 14.097 | 13.042 |
| Sonstiges Dienstleistungs- und Beratungsgeschäft | 2.314 | 1.923 |
| PROVISIONSERGEBNIS | 101.773 | 94.869 |
| 6) HAN DELSERGEBNIS |
2007 | 2006 |
|---|---|---|
| Gewinne/Verluste aus zinsbezogenen Geschäften | -186 | 2.659 |
| Gewinne/Verluste aus Devisen-, Valuten- und Münzengeschäft | 4.294 | 2.163 |
| Gewinne/Verluste aus Derivaten | 3.393 | 2.014 |
| HAN DELSERGEBNIS |
7.501 | 6.836 |
| 7) VERWALTUNGSAUFWAN D |
2007 | 2006 |
|---|---|---|
| Personalaufwand | 120.646 | 119.044 |
| hievon Beiträge an die Mitarbeiter-Vorsorge-Kassa | 197 | 125 |
| Andere Verwaltungsaufwendungen | 64.959 | 58.317 |
| Abschreibungen und Wertberichtigungen | 17.577 | 16.482 |
| VERWALTUNGSAUFWAN D |
203.182 | 193.843 |
| 8) SONSTIGER | BETRIEBLICHER ERFOLG |
2007 | 2006 |
|---|---|---|---|
| a) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten FV/PL | 1.136 | -4.729 | |
| b) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten AfS | -9.296 | -441 | |
| c) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten HtM | -29 | 0 | |
| d) Sonstiger betrieblicher Erfolg | 7.253 | 5.926 | |
| SAL | DO SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE /AUFWEN DUNGEN |
-936 | 756 |
| hievon aus Wertpapieren des Anlagevermögens | -1.191 | -1.353 |
Im sonstigen betrieblichen Erfolg ist im Geschäftsjahr 2007 eine Vorsorge für Impairments in Höhe von A 8,5 Mio. enthalten.
| 9) ERTRAGSTEUERN | 2007 | 2006 | |
|---|---|---|---|
| Laufender Ertragsteueraufwand | 18.800 | 16.932 | |
| Latenter Ertragsteueraufwand (+)/-ertrag (-) | -8.370 | -6.672 | |
| ERTRAGSTEUERN | 10.430 | 10.260 | |
| Jahresüberschuss vor Steuern | 112.941 | 93.476 | |
| Errechneter Steueraufwand 25% | 28.235 | 23.369 | |
| Steuerersparnis aus steuerfreien Beteiligungserträgen | -6.455 | -4.132 | |
| Steuerersparnis aus at-Equity-Überschussbeträgen | -15.171 | -11.815 | |
| Steueraufwand/Steuerertrag (-) betreffend Vorjahre | 1.358 | 448 | |
| Steuerersparnis aus sonstigen steuerbefreiten Erträgen | -2.768 | -1.857 | |
| Steuer aus nicht abzugsfähigem Aufwand | 4.657 | 3.986 | |
| Steuereffekte aus abweichenden Steuersätzen | 574 | 261 | |
| AUSGEWIESENER | STEUERAUFWAN D (+)/-ERTRAG (-) |
10.430 | 10.260 |
| Effektiver Steuersatz | 9,23% | 10,98% |
| 10) ERGEBNIS JE AKTIE |
2007 | 2006 |
|---|---|---|
| Aktienanzahl per 31. 12. | 9.000.000 | 8.960.000 |
| Durchschnittliche Anzahl der umlaufenden Aktien | 8.943.337 | 8.649.432 |
| Konzernjahresüberschuss | 102.511 | 83.216 |
| IN C ERGEBNIS JE AKTIE |
11,46 | 9,62 |
Das verwässerte Ergebnis pro Aktie entspricht dem unverwässerten Ergebnis pro Aktie, da keine Finanzinstrumente mit Verwässerungseffekt ausgegeben wurden. Das Ergebnis je Aktie gilt für Stamm- und Vorzugsaktien in gleicher Höhe.
| 11) BARRESER VE |
2007 | 2006 |
|---|---|---|
| Kassenbestand | 68.945 | 59.737 |
| Guthaben bei Zentralnotenbanken | 235.001 | 88.709 |
| BARRESER VE |
303.946 | 148.446 |
| 12) FOR DERUNGEN AN KREDITINSTITUTE |
2007 | 2006 |
|---|---|---|
| Forderungen an inländische Kreditinstitute | 782.425 | 834.994 |
| Forderungen an ausländische Kreditinstitute | 1.275.621 | 1.217.812 |
| FOR DERUNGEN AN KREDITINSTITUTE |
2.058.046 | 2.052.806 |
| Forderungen an Kreditinstitute nach Fristen | ||
| täglich fällig | 193.972 | 87.178 |
| bis 3 Monate | 1.236.957 | 1.351.323 |
| über 3 Monate bis 1 Jahr | 386.892 | 389.810 |
| über 1 Jahr bis 5 Jahre | 213.915 | 210.495 |
| über 5 Jahre | 26.310 | 14.000 |
| FOR DERUNGEN AN KREDITINSTITUTE |
2.058.046 | 2.052.806 |
| 13) FOR DERUNGEN AN KUN DEN |
2007 | 2006 |
|---|---|---|
| Forderungen an inländische Kunden | 6.077.374 | 6.075.927 |
| Forderungen an ausländische Kunden | 2.619.783 | 2.082.405 |
| FOR DERUNGEN AN KUN DEN |
8.697.157 | 8.158.332 |
| Forderungen an Kunden nach Fristen | ||
| täglich fällig | 465.699 | 491.894 |
| bis 3 Monate | 1.274.456 | 1.648.073 |
| über 3 Monate bis 1 Jahr | 1.243.490 | 1.025.998 |
| über 1 Jahr bis 5 Jahre | 1.912.422 | 1.543.957 |
| über 5 Jahre | 3.801.090 | 3.448.410 |
| FOR DERUNGEN AN KUN DEN |
8.697.157 | 8.158.332 |
| Leasing-Geschäft (Finanzierungsleasing) Bruttoinvestitionswerte | ||
| bis 3 Monate | 51.483 | 41.995 |
| 3 Monate bis 1 Jahr | 155.589 | 106.165 |
| über 1 Jahr bis 5 Jahre | 469.690 | 369.661 |
| über 5 Jahre | 288.057 | 246.114 |
| SUMME | 964.819 | 763.935 |
| Nicht realisierte Finanzerträge | 2007 | 2006 |
|---|---|---|
| bis 3 Monate | 9.216 | 6.140 |
| 3 Monate bis 1 Jahr | 25.369 | 16.701 |
| über 1 Jahr bis 5 Jahre | 74.836 | 51.609 |
| über 5 Jahre | 63.626 | 47.746 |
| SUMME | 173.047 | 122.196 |
| Nettoinvestitionswerte | ||
| bis 3 Monate | 42.267 | 35.855 |
| 3 Monate bis 1 Jahr | 130.220 | 89.464 |
| über 1 Jahr bis 5 Jahre | 394.854 | 318.052 |
| über 5 Jahre | 224.431 | 198.368 |
| SUMME | 791.772 | 641.739 |
| Kumulierte Wertberichtigungen | 2.509 | 810 |
Siehe Seite 117
| 15) HAN DELSA KTIVA |
2007 | 2006 |
|---|---|---|
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | ||
| Börsenotiert | 59.918 | 94.080 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | ||
| Börsenotiert | 9.135 | 6.840 |
| Positive Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten | ||
| Währungsbezogene Geschäfte | 0 | 0 |
| Zinsbezogene Geschäfte | 6.638 | 5.307 |
| Sonstige Geschäfte | 0 | 0 |
| HAN DELSA KTIVA |
75.691 | 106.227 |
| 16) FINANZANLAGEN | 2007 | 2006 |
|---|---|---|
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | ||
| Börsenotiert | 2.153.294 | 1.894.676 |
| Nicht börsenotiert | 52.475 | 51.800 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | ||
| Börsenotiert | 73.784 | 82.228 |
| Nicht börsenotiert | 188.091 | 123.325 |
| Beteiligungen/Anteile | 2007 | 2006 |
|---|---|---|
| An verbundenen Unternehmen | 83.410 | 73.552 |
| An at Equity bewerteten Unternehmen | ||
| - Kreditinstituten | 153.700 | 139.341 |
| - Nicht-Kreditinstituten | 236.808 | 225.151 |
| An sonstigen Beteiligungen | ||
| - Kreditinstituten | 28.618 | 32.386 |
| - Nicht-Kreditinstituten | 17.985 | 12.736 |
| FINANZANLAGEN | 2.988.165 | 2.635.195 |
| a) Finanzielle Vermögenswerte FV/PL | 359.170 | 325.435 |
| b) Finanzielle Vermögenswerte AfS | 1.048.998 | 907.238 |
| c) Finanzielle Vermögenswerte HtM | 1.189.489 | 1.038.030 |
| d) Anteile an at Equity Unternehmen | 390.508 | 364.492 |
| FINANZANLAGEN | 2.988.165 | 2.635.195 |
| 17) IMMATERIELLE ANLAGE VERMÖGENSWERTE |
2007 | 2006 |
|---|---|---|
| Nutzungs- und Mietrechte | 1.009 | 2.608 |
| Individualsoftware | 2.441 | 404 |
| Sonstiges immaterielles Anlagevermögen | 110 | 55 |
| Kundenstock | 4.935 | 7.152 |
| IMMATERIELLE ANLAGE VERMÖGENSWERTE |
8.495 | 10.219 |
| 18) SACHANLAGEN | 2007 | 2006 |
|---|---|---|
| Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien | 48.117 | 14.162 |
| Grundstücke und Gebäude | 78.452 | 85.426 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 41.568 | 24.986 |
| Sonstige Sachanlagen | 12.990 | 11.912 |
| SACHANLAGEN | 181.127 | 136.486 |
Der Konzern verfügte über fremdgenützte Grundstücke und Gebäude mit einem Buchwert von TA 48.117 (VJ TA 14.162); der Fair Value dieser Objekte liegt bei TA 49.291 (VJ TA 14.903). Die als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien sind größtenteils noch ungenützt. Die Mieterträge betrugen im GJ TA 762, die mit ihnen im Zusammenhang stehenden Aufwendungen (inklusive Abschreibungen) betrugen TA 402.
| Leasing-Geschäft (Operating Leasing) | ||
|---|---|---|
| Künftige Mindestleasingzahlungen | ||
| bis 3 Monate | 924 | 448 |
| 3 Monate bis 1 Jahr | 2.756 | 1.323 |
| über 1 Jahr bis 5 Jahre | 11.403 | 5.610 |
| über 5 Jahre | 15.297 | 10.822 |
| SUMME | 30.380 | 18.203 |
| 19) SONSTIGE AKTIVA |
2007 | 2006 |
|---|---|---|
| Latente Steuerforderungen | 23.048 | 14.379 |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 192.339 | 149.237 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 888 | 1.214 |
| SONSTIGE AKTIVA |
216.275 | 164.830 |
| Aktive Steuerabgrenzungen | 23.048 | 14.379 |
| LATENTE STEUERFOR DERUNGEN |
23.048 | 14.379 |
| Aktive Steuerabgrenzungen | ||
| Forderungen an Kreditinstitute und Kunden | 15.628 | 9.893 |
| Festverzinsliche Wertpapiere | 1.760 | -1.288 |
| hievon kumulierter Bewertungseffekt aus AfS-Finanzinstrumenten | 1.723 | -1.334 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | -18.987 | -17.990 |
| Beteiligungen | 217 | 162 |
| Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände | -242 | -322 |
| Sonstige Aktiva | -8.190 | -6.370 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Kunden | -366 | -35 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | -4.596 | -1.564 |
| Sonstige Passiva | 14.157 | 11.099 |
| Abfertigungs- und Pensionsrückstellungen | 26.574 | 24.365 |
| Sonstige Rückstellungen | -5.350 | -4.056 |
| Nachrangkapital | -725 | -558 |
| Steuerliche Verlustvorträge | 3.168 | 1.043 |
| AKTIVE STEUERABGRENZUNGEN | 23.048 | 14.379 |
| 20) VERBIN DLICH KEITEN GEGEN ÜBER KREDITINSTITUTEN |
2007 | 2006 |
|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber | ||
| inländischen Kreditinstituten | 2.204.211 | 2.085.974 |
| ausländischen Kreditinstituten | 1.826.105 | 2.183.239 |
| VERBIN DLICH KEITEN GEGEN ÜBER KREDITINSTITUTEN |
4.030.316 | 4.269.213 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten nach Fristen | ||
| täglich fällig | 382.402 | 303.324 |
| bis 3 Monate | 2.762.844 | 3.141.843 |
| über 3 Monate bis 1 Jahr | 461.936 | 441.324 |
| über 1 Jahr bis 5 Jahre | 280.637 | 209.152 |
| über 5 Jahre | 142.497 | 173.570 |
| VERBIN DLICH KEITEN GEGEN ÜBER KREDITINSTITUTEN |
4.030.316 | 4.269.213 |
| 21) VERBIN DLICH KEITEN GEGEN ÜBER KUN DEN |
2007 | 2006 |
|---|---|---|
| Spareinlagen | 2.899.166 | 2.633.517 |
| Sonstige | 4.245.585 | 3.477.127 |
| VERBIN DLICH KEITEN GEGEN ÜBER KUN DEN |
7.144.751 | 6.110.644 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden nach Fristen | ||
| täglich fällig | 2.392.964 | 1.991.558 |
| bis 3 Monate | 2.466.240 | 2.104.826 |
| über 3 Monate bis 1 Jahr | 2.095.758 | 1.638.443 |
| über 1 Jahr bis 5 Jahre | 141.605 | 359.465 |
| über 5 Jahre | 48.184 | 16.352 |
| VERBIN DLICH KEITEN GEGEN ÜBER KUN DEN |
7.144.751 | 6.110.644 |
| 22) VERBRIEFTE VERBIN DLICH KEITEN |
2007 | 2006 |
|---|---|---|
| Begebene Schuldverschreibungen | 818.053 | 729.058 |
| Andere verbriefte Verbindlichkeiten | 316.643 | 275.767 |
| VERBRIEFTE VERBIN DLICH KEITEN |
1.134.696 | 1.004.825 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten nach Fristen | ||
| bis 3 Monate | 33.449 | 70.635 |
| über 3 Monate bis 1 Jahr | 123.725 | 68.620 |
| über 1 Jahr bis 5 Jahre | 700.347 | 634.145 |
| über 5 Jahre | 277.175 | 231.425 |
| VERBRIEFTE VERBIN DLICH KEITEN |
1.134.696 | 1.004.825 |
| 23) RÜCKSTELLUNGEN | 2007 | 2006 |
|---|---|---|
| Abfertigungs- und Pensionsrückstellung | 213.387 | 202.431 |
| Sonstige Rückstellungen | 99.542 | 106.295 |
| RÜCKSTELLUNGEN | 312.929 | 308.726 |
| Jubiläumsgeldrückstellung | 8.670 | 8.389 |
| Rückstellungen für das Kreditgeschäft | 80.368 | 87.995 |
| Sonstige Rückstellungen | 10.504 | 9.911 |
| SONSTIGE RÜCKSTELLUNGEN |
99.542 | 106.295 |
| Entwicklung der Rückstellung für Abfertigungen und Pensionen | ||
| Rückstellung zum 1.1. | 202.431 | 184.614 |
| Zuweisung Abfertigungsrückstellung | 1.416 | 3.175 |
| Zuweisung Pensionsrückstellung | 9.540 | 14.642 |
| RÜCKSTELLUNG ZUM 31. 12. |
213.387 | 202.431 |
| Entwicklung der Rückstellung für Abfertigungen, Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 2007 | 2006 |
|---|---|---|
| Rückstellung zum 1.1. | 210.820 | 192.196 |
| + Dienstzeitaufwand | 3.982 | 3.757 |
| + Zinsaufwand | 7.461 | 6.760 |
| - Zahlungen im Berichtsjahr | -8.683 | -8.510 |
| -/+ Versicherungsmathematischer Gewinn/Verlust | -1.093 | 16.692 |
| +/- Übrige Veränderungen | 9.570 | -75 |
| Rückstellung zum 31.12. | 222.057 | 210.820 |
Der versicherungsmathematische Gewinn/Verlust wird im Geschäftsjahr erfolgswirksam berücksichtigt, da die Korridormethode nicht angewandt wird. Die Veränderungen dieser Bilanzposition sind zur Gänze ergebniswirksam im Personalaufwand erfasst. Auf den versicherungsmathematischen Gewinn/Verlust entfällt ein Betrag in Höhe von TA +96, der aus der Anhebung des Rechenzinssatzes um 0,25% sowie aus der Änderung der der Berechnung zugrunde liegenden angenommenen Kollektivvertragserhöhungen im Ausmaß von ebenfalls 0,25% resultiert. Unter der Annahme unveränderter Berechnungsparameter rechnen wir mit einer Zuführung im Geschäftsjahr 2008 zu den Rückstellungen für Abfertigungen, Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen in Höhe von rund A 1 Mio . Die übrigen Veränderungen in Höhe von TA 9.570 resultieren aus der geplanten Erhöhung der Sterbetafeln, der wir im Geschäftsjahr 2007 Rechnung getragen haben.
| Jubiläumsgeldrückstellung | Rückstellungen für das Kreditgeschäft | Sonstige Rückstellungen | |
|---|---|---|---|
| Stand zum 1.1. | 8.389 | 87.995 | 9.911 |
| Zuweisung | 281 | 24.453 | 596 |
| Verbrauch/Währungsdifferenz | - | 24.467 | - |
| Auflösung | - | 7.613 | 3 |
| Stand zum 31.12. | 8.670 | 80.368 | 10.504 |
| 24) SONSTIGE PASSI VA |
2007 | 2006 |
|---|---|---|
| Handelspassiva | 8.601 | 5.321 |
| Steuerschulden | 3.520 | 1.886 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 198.657 | 162.303 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 47.704 | 37.297 |
| SONSTIGE PASSI VA |
258.482 | 206.807 |
| 25) SONSTIGE PASSI VA (ANTEIL HAN DELS PASSI VA) |
2007 | 2006 |
|---|---|---|
| Währungsbezogene Geschäfte | 0 | 22 |
| Zinsbezogene Geschäfte | 7.689 | 5.287 |
| Sonstige Geschäfte | 912 | 12 |
| HAN DELS PASSI VA |
8.601 | 5.321 |
| 26) NACHRANG KAPITAL |
2007 | 2006 |
|---|---|---|
| Begebene nachrangige Schuldverschreibungen | 10.094 | 10.384 |
| Ergänzungskapital | 550.041 | 479.533 |
| NACHRANG KAPITAL |
560.135 | 489.917 |
| Nachrangkapital nach Fristen | ||
| bis 3 Monate | 12.296 | 11.159 |
| über 3 Monate bis 1 Jahr | 28.134 | 0 |
| über 1 Jahr bis 5 Jahre | 200.001 | 163.449 |
| über 5 Jahre | 319.704 | 315.309 |
| NACHRANG KAPITAL |
560.135 | 489.917 |
| 27) EIGEN KAPITAL |
2007 | 2006 |
|---|---|---|
| Gezeichnetes Kapital | 75.565 | 75.359 |
| Kapitalrücklagen | 142.713 | 138.902 |
| Gewinnrücklagen (inkl. Bilanzgewinn) | 640.973 | 586.696 |
| Unversteuerte Rücklagen | 27.532 | 28.091 |
| Passive Unterschiedsbeträge | 1.872 | 1.872 |
| Anteile im Fremdbesitz | 806 | 769 |
| EIGEN KAPITAL |
889.461 | 831.689 |
| Entwicklung der in Umlauf befindlichen Aktien (in Stück) | 2007 | 2006 |
|---|---|---|
| In Umlauf befindliche Aktien per 1.1. | 8.958.969 | 8.318.618 |
| Ausgabe neuer Aktien | 40.000 | 640.000 |
| Kauf eigener Aktien | -154.588 | -248.788 |
| Verkauf eigener Aktien | 152.215 | 249.139 |
| In Umlauf befindliche Aktien per 31.12. | 8.996.596 | 8.958.969 |
| Zuzüglich eigene Aktien im Konzernbestand | 3.404 | 1.031 |
| Ausgegebene Aktien 31.12. | 9.000.000 | 8.960.000 |
Der Buchwert der gehaltenen eigenen Anteile beträgt zum Bilanzstichtag A 0,5 Mio. (VJ A 0,1 Mio.).
| Entwicklung Immaterielle Anlage- | Immaterielle Anlage- | hievon als Finanzinvestitionen | |
|---|---|---|---|
| vermögenswerte und Sachanlagen | vermögenswerte | Sachanlagen | gehaltene Immobilien |
| Anschaffungs-/Herstellungskosten 1. 1. 2007 | 24.261 | 289.462 | 14.784 |
| Währungsdifferenzen | 349 | 278 | 0 |
| Zugänge | 1.018 | 63.182 | 34.357 |
| Abgänge | 16 | 12.174 | 0 |
| Kumulierte Abschreibungen | 17.117 | 159.621 | 1.024 |
| Buchwerte 31. 12.2007 | 8.495 | 181.127 | 48.117 |
| Buchwerte 31.12.2006 | 10.219 | 136.486 | 14.162 |
| Abschreibungen im Geschäftsjahr | 2.946 | 14.632 | 402 |
| Entwicklung Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen | ||||
|---|---|---|---|---|
| Anteile an verbundenen Unternehmen | Beteiligungen | |||
| Anschaffungs-/Herstellungskosten 1.1.2007 | 76.831 | 410.660 | ||
| Zugänge | 10.576 | 5.819 | ||
| Veränderungen bei Beteiligungen | ||||
| an assoziierten Unternehmen | 0 | 26.016 | ||
| Abgänge | 100 | 838 | ||
| Kumulierte Abschreibungen | 3.897 | 4.546 | ||
| Buchwerte 31.12.2007 | 83.410 | 437.111 | ||
| Buchwerte 31.12.2006 | 73.552 | 409.614 | ||
| Abschreibungen im Geschäftsjahr | 618 | 3.500 | ||
Durch den Verkauf von nicht börsenotierten Beteiligungen/Anteilen an verbundenen Unternehmen, deren Zeitwert nicht verlässlich ermittelt werden konnte, erzielte das Unternehmen im Geschäftsjahr einen Erlös in Höhe von TA 1.034. Daraus resultierte ein Buchwertabgang im Ausmaß von TA 903 bzw. ein Ergebnis in Höhe von TA 131.
| per 31.12.2007 | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| HtM Buchwert/ Fair Value |
FV/PL Buchwert / Fair Value |
HB Buchwert / Fair Value |
AfS Buchwert / Fair Value |
L&R/Liabilities Buchwert / Fair Value |
Sonstige Buchwert / Fair Value |
Summe Buchwert / Fair Value |
|
| Barreserve | 303.946 | 303.946 | |||||
| 303.946 | 303.946 | ||||||
| Forderungen an Kreditinstitute | 2.058.046 | 2.058.046 | |||||
| 2.057.334 | 2.057.334 | ||||||
| Forderungen an Kunden | 90.199 | 15.944 | 8.591.014 | 8.697.157 | |||
| 90.199 | 15.944 | 8.568.046 | 8.674.189 | ||||
| Risikovorsorgen | -198.132 | -198.132 | |||||
| -198.132 | -198.132 | ||||||
| Handelsaktiva | 75.691 | 75.691 | |||||
| 75.691 | 75.691 | ||||||
| Finanzanlagen | 1.189.489 | 359.170 | 1.048.998 | 390.508 | 2.988.165 | ||
| 1.167.083 | 359.170 | 1.048.998 | 802.918 | 3.378.169 | |||
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 8.495 | 8.495 | |||||
| 8.495 | 8.495 | ||||||
| Sachanlagen | 181.127 | 181.127 | |||||
| 199.269 | 199.269 | ||||||
| Sonstige Aktiva | 216.275 | 216.275 | |||||
| 216.275 | 216.275 | ||||||
| SUMME BILANZA KTIVA |
1.189.489 | 449.369 | 75.691 | 1.064.942 | 10.450.928 | 1.100.351 14.330.770 | |
| 1.167.083 | 449.369 | 75.691 | 1.064.942 | 10.427.248 | 1.530.903 14.715.236 | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 144.399 | 3.885.917 | 4.030.316 | ||||
| 144.399 | 3.876.543 | 4.020.942 | |||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 159.378 | 6.985.373 | 7.144.751 | ||||
| 159.378 | 6.977.642 | 7.137.020 | |||||
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 678.262 | 456.434 | 1.134.696 | ||||
| 678.262 | 453.630 | 1.131.892 | |||||
| Rückstellungen | 312.929 | 312.929 | |||||
| 312.929 | 312.929 | ||||||
| Sonstige Passiva | 8.601 | 249.881 | 258.482 | ||||
| 8.601 | 249.881 | 258.482 | |||||
| Nachrangkapital | 150.472 | 409.663 | 560.135 | ||||
| 150.472 | 403.849 | 554.321 | |||||
| Kapital | 889.461 | 889.461 | |||||
| 889.461 | 889.461 | ||||||
| SUMME BILANZ PASSI VA |
0 | 1.132.511 | 8.601 | 0 | 11.737.387 | 1.452.271 14.330.770 | |
| 0 | 1.132.511 | 8.601 | 0 | 11.711.664 | 1.452.271 14.305.047 |
| HtM Buchwert/ Fair Value |
FV/PL Buchwert / Fair Value |
HB Buchwert / Fair Value |
AfS Buchwert / Fair Value |
L&R/Liabilities Buchwert / Fair Value |
Sonstige Buchwert / Fair Value |
Summe Buchwert / Fair Value |
|
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Barreserve | 148.446 | 148.446 | |||||
| 148.446 | 148.446 | ||||||
| Forderungen an Kreditinstitute | 2.052.806 | 2.052.806 | |||||
| 2.051.405 | 2.051.405 | ||||||
| Forderungen an Kunden | 92.749 | 9.419 | 8.056.164 | 8.158.332 | |||
| 92.749 | 9.419 | 8.042.549 | 8.144.717 | ||||
| Risikovorsorgen | -190.720 | -190.720 | |||||
| -190.720 | -190.720 | ||||||
| Handelsaktiva | 106.227 | 106.227 | |||||
| 106.227 | 106.227 | ||||||
| Finanzanlagen | 1.038.031 | 325.433 | 907.238 | 364.493 | 2.635.195 | ||
| 1.025.937 | 325.433 | 907.238 | 690.108 | 2.948.716 | |||
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 10.219 | 10.219 | |||||
| 10.219 | 10.219 | ||||||
| Sachanlagen | 136.486 | 136.486 | |||||
| 150.637 | 150.637 | ||||||
| Sonstige Aktiva | 164.830 | 164.830 | |||||
| 164.830 | 164.830 | ||||||
| SUMME BILANZA KTIVA |
1.038.031 | 418.182 | 106.227 | 916.657 | 9.918.250 | 824.474 13.221.821 | |
| 1.025.937 | 418.182 | 106.227 | 916.657 | 9.903.234 | 1.164.240 13.534.477 | ||
| Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten | 95.078 | 4.174.135 | 4.269.213 | ||||
| 95.078 | 4.171.218 | 4.266.296 | |||||
| Verbindlichkeiten ggü. Kunden | 6.110.644 | 6.110.644 | |||||
| 6.104.883 | 6.104.883 | ||||||
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 584.024 | 420.801 | 1.004.825 | ||||
| 584.024 | 424.827 | 1.008.851 | |||||
| Rückstellungen | 308.726 | 308.726 | |||||
| 308.726 | 308.726 | ||||||
| Sonstige Passiva | 5.321 | 201.486 | 206.807 | ||||
| 5.321 | 201.486 | 206.807 | |||||
| Nachrangkapital | 155.507 | 334.410 | 489.917 | ||||
| 155.507 | 330.307 | 485.814 | |||||
| Kapital | 831.689 | 831.689 | |||||
| 831.689 | 831.689 | ||||||
| SUMME BILANZ PASSI VA |
0 | 834.609 | 5.321 | 0 | 11.039.990 | 1.341.901 13.221.821 | |
| 0 | 834.609 | 5.321 | 0 | 11.031.235 | 1.341.901 13.213.066 |
Für finanzielle Vermögensgegenstände und finanzielle Verbindlichkeiten, für die ein Börsekurs verfügbar ist, wird dieser als Fair Value herangezogen. Ist ein Börsekurs nicht vorhanden, entspricht der Fair Value den fortgeführten Anschaffungskosten. Ist bei Anwendung der Fair Value Option ein Börsekurs nicht verfügbar, wird als Fair Value der Barwert herangezogen. Dieser wird ebenfalls bei den Loans and Receivables und Liabilities als Fair Value verwendet. Bei Sachanlagen entspricht der Fair Value dem Verkehrswert. Im Ergebnis sind Wertminderungsaufwendungen in der Höhe von TA 52.333 (VJ TA 51.362) für die Forderungen an Kunden enthalten. Davon wurden TA 47.121 (VJ TA 47.039) den Einzelwertberichtigungen zugeführt und TA 5.212 (VJ TA 4.323) für Direktabschreibungen aufgewendet. Die Differenz zwischen Buchwert und höherem Tilgungswert bei finanziellen Verbindlichkeiten, die erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, beträgt unter Berücksichtigung ihrer Sicherungsbeziehungen TA 2.419 (VJ TA 1.419). Im Geschäftsjahr wurden Pfandliegenschaften um TA 4.737 erworben, für die eine sofortige Weiterveräußerungsabsicht gegeben ist.
Gegenüber dem Aufsichtsrat der AG bestanden Kredite bzw. Haftungsverhältnisse in Höhe von TA 3.811,1 (VJ TA 4.280,7). Die Konditionen entsprechen den üblichen Bedingungen. Gegenüber dem Vorstand der AG bestanden keine Kredite bzw. Haftungsverhältnisse.
Die Gesamtbezüge des Vorstandes betrugen im Konzern TA 1.188,8 (VJ TA 991,6). Der darin enthaltene variable Anteil betrug TA 503,0 (VJ TA 420,0). An frühere Mitglieder des Vorstandes und deren Hinterbliebene haben wir TA 1.215,2 (VJ TA 1.201,3) gezahlt. Die Aufwendungen für Abfertigungen und Pensionen der Vorstandsmitglieder (einschließlich ehemaliger Vorstandsmitglieder und ihrer Hinterbliebenen) betrugen im Geschäftsjahr TA 2.199,9 (VJ TA 3.460,2). Darin sind die Aufwendungen, die sich aus der Änderung der Parameter für die versicherungsmathematische Berechnung der Abfertigungs- und Pensionsrückstellung ergeben, enthalten. Die Vergütung des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr betrug im Konzern TA 168,9 (VJ TA 139,9).
Im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit werden Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu marktüblichen Bedingungen abgeschlossen.
| Assoziierte Unternehmen | Tochterunternehmen | |
|---|---|---|
| Geschäftsvorfälle | ||
| Finanzierungen | 181.027 | 7.246 |
| Bürgschaften/Sicherheiten | 7.273 | 19 |
| Ausstehende Salden | ||
| Forderungen | 220.568 | 54.064 |
| Forderungen VJ | 135.446 | 37.011 |
| Verbindlichkeiten | 158.572 | 53.758 |
| Verbindlichkeiten VJ | 58.591 | 21.323 |
| Bürgschaften/Garantien | 24.226 | 19 |
| Bürgschaften/Garantien VJ | 17.346 | 0 |
| Ertragsposten | ||
| Zinsen | 7.151 | 781 |
| Provisionen | 324 | 2 |
| Aufwendungen | ||
| Zinsen | 4.843 | 912 |
| Provisionen | 0 | 0 |
Der Umfang dieser Transaktionen ist im Folgenden dargestellt:
Aktien der Oberbank AG werden Mitarbeitern innerhalb vorgegebener Frist zu vergünstigten Konditionen angeboten. Der Kauf unterliegt Einschränkungen bezüglich des Betrages, den Mitarbeiter in den Aktienkauf investieren können. Die Anzahl der durch dieses Angebot ausgegebenen Aktien belief sich im Geschäftsjahr auf 40.000 Stück.
Basis der Segmentberichterstattung ist die interne Unternehmensbereichsrechnung, welche die im Jahr 2003 vorgenommene Trennung zwischen Privatkunden- und Firmenkundengeschäft und die damit gegebene Managementverantwortung innerhalb der Oberbank Gruppe abbildet. Die Unternehmensbereiche werden in der Segmentberichterstattung so dargestellt, als ob sie selbständige Unternehmen mit eigener Kapitalausstattung und Ergebnisverantwortung seien. Das Kriterium für die Abgrenzung der Unternehmensbereiche ist in erster Linie die Betreuungszuständigkeit für die Kunden.
In der Oberbank Gruppe sind folgende Unternehmensbereiche definiert:
Das zugeordnete Eigenkapital wird im Geschäftsjahr 2007 konzerneinheitlich mit einem Zinssatz von 6%, der nach empirischen Erhebungen die langfristige Durchschnittsrendite einer risikofreien Veranlagung am Kapitalmarkt darstellt, bewertet und als Eigenkapitalveranlagungsertrag im Zinsergebnis ausgewiesen. Es handelt sich dabei um regulatorisches Kapital.
| Privat | Firmen | Financial Markets | Sonstige | Summe | |
|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 61.435 | 124.245 | 90.490 | 0 | 276.170 |
| Risikovorsorge Kredit | -9.940 | -41.643 | -16.802 | 0 | -68.385 |
| Provisionsüberschuss | 47.654 | 54.119 | 0 | 0 | 101.773 |
| Handelsergebnis | 0 | 990 | 6.511 | 0 | 7.501 |
| Verwaltungsaufwand | -79.748 | -90.520 | -4.110 | -28.804 | -203.182 |
| Sonstiger betrieblicher Erfolg | 2.956 | 3.172 | -7.238 | 174 | -936 |
| Außerordentliches Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Jahresüberschuss vor Steuern | 22.357 | 50.363 | 68.851 | -28.630 | 112.941 |
| Ø risikogewichtete Aktiva | 1.196.348 | 7.130.257 | 2.854.427 | 0 | 11.181.032 |
| Ø zugeordnetes Eigenkapital | 91.490 | 545.284 | 218.292 | 0 | 855.066 |
| RoE vor Steuern | 24,4 % | 9,2 % | 31,5 % | 13,2 % | |
| Cost-Income-Ratio | 71,2 % | 49,6 % | 4,6 % | 52,8 % | |
| Barreserve | 303.946 | 303.946 | |||
| Forderungen an Kreditinstitute | 2.058.046 | 2.058.046 | |||
| Forderungen an Kunden | 1.820.049 | 6.877.108 | 8.697.157 | ||
| Risikovorsorgen | -36.437 | -161.536 | -159 | -198.132 | |
| Handelsaktiva | 75.691 | 75.691 | |||
| Sonstige Vermögenswerte | 2.988.165 | 405.897 | 3.394.062 | ||
| SEGMENT VERMÖGEN |
1.783.612 | 6.715.572 | 5.425.689 | 405.897 | 14.330.770 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 4.030.316 | 4.030.316 | |||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 3.895.657 | 3.249.094 | 7.144.751 | ||
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 1.134.696 | 1.134.696 | |||
| Handelspassiva | 8.601 | 8.601 | |||
| Eigen- und Nachrangkapital | 155.104 | 924.422 | 370.070 | 1.449.596 | |
| Sonstige Schulden | 562.810 | 562.810 | |||
| SEGMENTSCHUL DEN |
4.050.761 | 4.173.516 | 5.543.683 | 562.810 | 14.330.770 |
| Abschreibungen | 5.910 | 8.510 | 179 | 2.978 | 17.577 |
Die Oberbank hat – bedingt durch ihren Regionalbankencharakter – ein begrenztes geografisches Einzugsgebiet. Auf eine Geschäftszuordnung nach geografischen Merkmalen wird daher wegen untergeordneter Bedeutung verzichtet.
| 32) ZINSLOSE AKTIVA |
2007 | 2006 |
|---|---|---|
| Forderungen an Kreditinstitute | 0 | 0 |
| Forderungen an Kunden | 92.286 | 131.773 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 385 | 279 |
| Beteiligungen (inkl. Anteilen an verbundenen Unternehmen) | 2.578 | 2.328 |
| 33) ALS SICHERHEIT GESTELLTE VERMÖGENSGEGENSTÄN DE |
2007 | 2006 |
|---|---|---|
| Deckungsstock für Mündelgeldspareinlagen | 17.883 | 17.883 |
| Deckungsstock für fundierte Teilschuldverschreibungen | 27.002 | 0 |
| Margindeckung bzw. Arrangement-Kaution für Wertpapiergeschäfte | 22.491 | 22.438 |
| Sicherstellung für Euroclear-Kreditlinie | 144.988 | 135.149 |
| Wertpapiere im Tier-I-Pfanddepot der OeNB | 429.251 | 324.314 |
| ALS SICHERHEIT GESTELLTE VERMÖGENSGEGENSTÄN DE |
641.615 | 499.784 |
Die Stellung von Sicherheiten erfolgt nach den handelsüblichen oder gesetzlichen Bestimmungen.
| 34) NACHRANGIGE VERMÖGENSGEGENSTÄN DE |
2007 | 2006 |
|---|---|---|
| Forderungen an Kreditinstitute | 12 | 217 |
| Forderungen an Kunden | 3.440 | 0 |
| Andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 44.170 | 30.639 |
| NACHRANGIGE VERMÖGENSGEGENSTÄN DE |
47.622 | 30.856 |
| 35) FREM DWÄHRUNGS VOLUMINA |
2007 | 2006 |
|---|---|---|
| Aktiva | 2.061.994 | 2.150.204 |
| Passiva | 2.056.249 | 2.222.049 |
| 36) TREUHAN DVERMÖGEN |
2007 | 2006 |
|---|---|---|
| Treuhandkredite | 254.892 | 214.261 |
| Treuhandbeteiligungen | 96 | 96 |
| TREUHAN DVERMÖGEN |
254.988 | 214.357 |
| 37) ECHTE PENSIONSGESCHÄFTE |
2007 | 2006 |
|---|---|---|
| Die Buchwerte der echten Pensionsgeschäfte betragen | - | - |
| 38) EVENTUAL VERBIN DLICH KEITEN UN D KREDITRISI KEN |
2007 | 2006 |
|---|---|---|
| Sonstige Eventualverbindlichkeiten (Haftungen und Akkreditive) | 1.451.304 | 1.292.031 |
| EVENTUAL VERBIN DLICH KEITEN |
1.451.304 | 1.292.031 |
| Verbindlichkeiten aus unechten Pensionsgeschäften | 75.005 | 75.932 |
| Sonstige Kreditrisiken (unwiderrufliche Kreditzusagen) | 812.914 | 606.502 |
| KREDITRISI KEN |
887.919 | 682.434 |
Oberbank AG, Linz
| Ober Finanz Leasing gAG, Budapest | 100,00 |
|---|---|
| Ober Immo Truck gAG, Budapest | 100,00 |
| Oberbank Bohemia Leasing s.r.o., Budweis | 100,00 |
| Oberbank Eugendorf Immobilienleasing GmbH, Linz | 100,00 |
| Oberbank Hörsching Immobilienleasing GmbH, Linz | 100,00 |
| Oberbank Idstein Immobilien Leasing GmbH, Neuötting | 100,00 |
| Oberbank Immobilie-Bergheim Leasing GmbH, Linz | 95,00 |
| Oberbank Immobilien-Leasing Gesellschaft m.b.H., Linz | 100,00 |
| Oberbank Immobilien-Leasing GmbH Bayern, Neuötting | 100,00 |
| Oberbank Inzersdorf Immobilienleasing GmbH, Linz | 100,00 |
| Oberbank KB Leasing Gesellschaft m.b.H., Linz | 75,00 |
| OBERBANK LEASING GESELLSCHAFT MBH, Linz | 100,00 |
| Oberbank Leasing GmbH Bayern & Co. KG Neuenrade, Neuötting | Komplementär |
| Oberbank Leasing GmbH Bayern, Neuötting | 100,00 |
| Oberbank Leasing Inprox Znojmo s.r.o., Prag | 100,00 |
| Oberbank Leasing s.r.o., Bratislava | 100,00 |
| Oberbank Leasing spol. s r.o., Prag | 100,00 |
| Oberbank LIV Immobilienleasing GmbH, Linz | 100,00 |
| Oberbank Operating Mobilienleasing GmbH, Linz | 100,00 |
| Oberbank Operating OPR Immobilienleasing GmbH, Linz | 100,00 |
| Oberbank Pernau Immobilienleasing GmbH, Linz | 100,00 |
| Oberbank Riesenhof Immobilienleasing GmbH, Linz | 100,00 |
| Oberbank-Kremsmünster Immobilienleasing Gesellschaft m.b.H., Linz | 100,00 |
| OBK Ahlten Immobilien Leasing GmbH, Neuötting | 94,00 |
| OBK München 1 Immobilien Leasing GmbH, Neuötting | 100,00 |
| OBK-Leasing Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Budapest | 100,00 |
| POWER TOWER GmbH, Linz | 99,00 |
| Tuella Finanzierung GmbH, Wien | 100,00 |
| QUOTEN KONSOLI DIERTE UNTERNEHMEN |
|
| ALPENLÄNDISCHE GARANTIE-GESELLSCHAFT m.b.H., Linz | 50,00 |
| AT EQUIT Y BEWERTETE ASSOZIIERTE UNTERNEHMEN |
|
| Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft, Innsbruck | 13,22 |
| BKS Bank AG, Klagenfurt | 18,47 |
| Drei-Banken Versicherungs-Aktiengesellschaft, Linz | 40,00 |
voestalpine AG, Linz 7,64
| A. VERBUN DENE UNTERNEHMEN |
|
|---|---|
| »AM« Bau- und Gebäudevermietung Gesellschaft m.b.H., Linz | 100,00 |
| »Gesfö« Gemeinnützige Bau- und Siedlungsgesellschaft m.b.H., Wien | 73,07 |
| »LA« Gebäudevermietung und Bau Gesellschaft m.b.H., Linz | 100,00 |
| »SG« Gebäudevermietungsgesellschaft m.b.H., Linz | 100,00 |
| »SP« Bau- und Gebäudevermietungsgesellschaft m.b.H., Linz | 100,00 |
| »ST« BAU Errichtungs- und Vermietungsgesellschaft m.b.H., Linz | 100,00 |
| »VB« Gebäudeerrichtungs- und -vermietungsgesellschaft m.b.H., Linz | 100,00 |
| Betriebsobjekte Verwertung Gesellschaft m.b.H., Linz | 100,00 |
| GAIN CAPITAL Participations GmbH, Wien | 51,00 |
| GAIN CAPITAL Participations SA SICAR, Luxemburg | 58,82 |
| JAF real estate s.r.o., Prag | 95,00 |
| Oberbank Beteiligungsholding Gesellschaft m.b.H., Linz | 100,00 |
| Oberbank Immobilien Holding GmbH, Linz | 100,00 |
| Oberbank Immobilien-Service Gesellschaft m.b.H., Linz | 100,00 |
| Oberbank Leasing JAF Holz s.r.o., Prag | 100,00 |
| Oberbank Nutzobjekte Vermietungsgesellschaft m.b.H., Linz | 100,00 |
| Oberbank Opportunity Invest Management Gesellschaft m.b.H., Linz | 100,00 |
| Oberbank Unternehmensbeteiligung GmbH, Linz | 100,00 |
| Oberbank Vertriebsservice GmbH, Linz | 100,00 |
| Opportunity Beteiligungs AG, Linz | 100,00 |
| Samson Ceské Budejovice spol. s r.o., Budweis | 100,00 |
| SOLUCE Sonnenschutz GmbH, Traun | 51,00 |
| TUELLA Beteiligungsverwaltungsgesellschaft m.b.H., Wien | 100,00 |
| TZ Vermögensverwaltungs GmbH, Linz | 100,00 |
| Wohnwert GmbH, Salzburg | 100,00 |
| B. ASSOZIIERTE UNTERNEHMEN |
|
| »ACTIVITAS« Vermögensverwaltungsgesellschaft m.b.H., Linz | 50,00 |
| 3-Banken Beteiligung Gesellschaft m.b.H., Linz | 40,00 |
| B.A.O. Immobilienvermietung GmbH, Wien | 33,33 |
| Beteiligungsverwaltung Gesellschaft m.b.H., Linz | 40,00 |
| Buy-Out Central Europe II Beteiligungs-Invest AG, Wien | 24,85 |
| CALG 445 Grundstücksverwaltung GmbH, Wien | 25,00 |
| DREI-BANKEN-EDV Gesellschaft m.b.H., Linz | 40,00 |
| Gasteiner Bergbahnen Aktiengesellschaft, Bad Hofgastein | 32,62 |
| Gasteiner Bergbahnen Aktiengesellschaft, Bad Hofgastein | |
|---|---|
| GSA Genossenschaft für Stadterneuerung und Assanierung registrierte | |
| Genossenschaft m.b.H., Linz | 38,96 |
| Kontext Druckerei GmbH, Linz | 25,20 |
| Kunststoff 1 Management GmbH & Co KG, Wien | 24,90 |
| Lambacher HITIAG Leinen Aktiengesellschaft, Stadl-Paura | 49,36 |
| LVM Beteiligungs Gesellschaft m.b.H., Linz | 40,70 |
|---|---|
| MY Fünf Handels GmbH, Wien | 50,00 |
| Techno-Z Braunau Technologiezentrum Gesellschaft m.b.H., Braunau | 40,00 |
| Pipe and Pile International S.A., Luxemburg | 20,00 |
| COBB Beteiligungen und Leasing Gesellschaft m.b.H., Wien | 20,25 |
| 3 Banken-Generali Investment-Gesellschaft m.b.H., Linz | 20,57 |
| VIVAG Vorsorge Immobilienveranlagungs AG, Linz | 23,22 |
Der Fair Value der nach der at Equity-Methode einbezogenen börsenotierten Unternehmen beträgt zum Bilanzstichtag TA 795.875. Die in den Konzernabschluss aufgenommenen assoziierten Unternehmen wiesen zum Bilanzstichtag folgende Werte aus:
| 2007 | 2006 | |
|---|---|---|
| Vermögensgegenstände | 26.081.618 | 18.930.016 |
| Schulden | 21.604.770 | 15.267.270 |
| Erlöse | 8.781.615 | 7.078.643 |
| Periodengewinne/-verluste | 957.736 | 670.404 |
Für die Beteiligung an der BKS Bank AG besteht zwischen der Oberbank AG, der Bank für Tirol und Vorarlberg AG und der Generali 3 Banken Holding AG bzw. für die Beteiligung an der Bank für Tirol und Vorarlberg AG besteht zwischen der Oberbank AG, der BKS Bank AG, der Generali 3 Banken Holding AG und der Wüstenrot Wohnungswirtschaft reg. Gen.m.b.H. jeweils ein Syndikatsvertrag. Zweck der jeweiligen Syndikate ist es, die Eigenständigkeit der BKS Bank AG bzw. der Bank für Tirol und Vorarlberg AG zu erhalten. Die Einbeziehung der BKS Bank AG und der Bank für Tirol und Vorarlberg AG beruht auf den oben beschriebenen Syndikatsverträgen.
Die Einbeziehung des voestalpine-Konzerns beruht vor allem auf dem nachhaltig strategischen Gehalt der Eigentümerstruktur und der damit bestehenden Möglichkeit, maßgeblichen Einfluss auszuüben. Als strategischer Investor stellt die Oberbank AG darüber hinaus einen Vertreter im Aufsichtsrat des voestalpine-Konzerns. Der Stichtag für die Einbeziehung der assoziierten Unternehmen ist jeweils der 30.9., um eine zeitnahe Jahresabschlusserstellung zu ermöglichen.
Die nicht in den Konzernabschluss aufgenommenen assoziierten Unternehmen wiesen zum Bilanzstichtag folgende Werte (UGB) aus:
| 2007 | 2006 | |
|---|---|---|
| Vermögensgegenstände | 162.181 | 156.912 |
| Schulden | 82.518 | 86.956 |
| Erlöse | 63.366 | 68.593 |
| Periodengewinne/-verluste | 5.229 | 663 |
Die bewusste Übernahme von abgegrenzten Risiken ist die Basis für eine nachhaltig stabile Ergebnisentwicklung im Oberbank-Konzern. Die Oberbank AG ist sowohl für die Umsetzung der zentral festgelegten Risikostrategie sowie für das Risikomanagement als auch für das Risikocontrolling im Oberbank-Gesamtkonzern zuständig. Die Risikopolitik der Oberbank berücksichtigt die Risikosituation in allen Geschäftsbereichen der Bank und sichert dadurch eine kontinuierlich positive Ergebnis- und Volumensentwicklung ab.
Die zentrale Verantwortung für das Risikomanagement liegt beim Gesamtvorstand der Oberbank AG. Er trägt diesem Umstand durch die Organisation eines professionellen Managements zur aktiven Steuerung der bewusst eingegangenen Risiken (durch Vergabe von Risikolimiten an die operativen Einheiten) sowie ein effektives Risikocontrolling Rechnung. Die Risikostrategie der Oberbank AG orientiert sich an einem Management der Risiken, das die Sicherheit der dem Kreditinstitut anvertrauten fremden Gelder und die Haltung ausreichender Eigenmittel als soliden Risikopolster in den Vordergrund stellt. Eine explizite Allokation von Risikokapital im Rahmen der Gesamtbank-Risikosteuerung erfolgt für Adressenausfall-, Marktrisiko im Handelsbuch und Bankbuch sowie für operationelle Risiken.
Insgesamt verfügt die Oberbank AG über eine Kapitalausstattung, die das gesetzliche Eigenmittelerfordernis bei weitem übersteigt. Darüber hinaus sind Großkreditrisiken in der ALPENLÄNDISCHE GARANTIE-GESELLSCHAFT m.b.H. durch eine Deckungsvorsorge garantiert, welche zum 31.12.2007 über einen Deckungsfonds von A 137,4 Mio. verfügt (abzüglich A 17 Mio. zum Vorjahr – wegen größerer Verbräuche von in den Vorjahren gebildeten Rückstellungen).
Das Risikomanagement ist in der Oberbank integraler Bestandteil der Geschäftspolitik, der strategischen Zielplanung sowie des operativen Managements bzw. Controllings.
Den Anforderungen der Bankenaufsicht im Hinblick auf das im ICAAP geforderte qualitative Risikomanagement wurde durch das im Haus installierte Aktiv-Passiv-Management-Komitee (APM-Komitee) schon bisher Rechnung getragen. Dieses Komitee wird von dem für den Bereich Risikomanagement zuständigen Vorstandsmitglied geleitet und es ist verantwortlich für und koordiniert die zentrale Risikosteuerung und das Bilanzstrukturmanagement, die Liquiditätsstrategie sowie die Primärmittel- und Eigenkapitalstrategie der Oberbank AG. Es beachtet den Risikogleichlauf sämtlicher Risiken der Bank (jene möglichen nachteiligen Folgen, die sich aus Konzentrationen und Wechselwirkungen gleichartiger oder verschiedenartiger Risikoarten ergeben können). Im Rahmen des Gesamtbankrisikomanagements nimmt das APM-Komitee eine Allokation der vorhandenen Eigenmittel auf die einzelnen Risikokomponenten der Bank vor. Diese Eigenmittelallokation in Form von Risikolimits ist vom Gesamtvorstand zu genehmigen.
n Beteiligungsrisiko (auf der Grundlage des einfachen Gewichtungsansatzes gemäß Basel-II-IRB-Basisansatz)
n Marktrisiko im Handelsbuch (auf Basis der intern berechneten Value-at-Risk-Methode)
Die für alle Risikopositionen der Oberbank AG und des Oberbank Konzerns aufsichtsrechtlich erforderlichen Mindesteigenmittel wurden im gesamten Berichtsjahr eingehalten bzw. wesentlich überschritten.
Für das Management des Kreditrisikos ist die Abteilung Kreditmanagement zuständig, die vom Vertrieb getrennt ist, sodass die Risikobewertung und -entscheidung in jeder Phase des Kreditprozesses bis auf Vorstandsebene unabhängig vom Vertrieb gewährleistet sind.
Das Management der langfristigen bzw. strategischen Liquidität erfolgt durch das APM-Komitee. Für die kurzfristige Liquiditätssteuerung ist die Abteilung Global Financial Markets zuständig.
In Ausübung der Managementfunktion für die strategische Liquidität verfolgt das APM-Komitee als Zielsetzung die weitere und nachhaltige Verbesserung der Primärmittelposition. Insbesondere wird dieses Ziel durch die forcierte Emission von eigenen Anleihen, aber auch durch einen über dem Markt liegenden Zuwachs bei den Spar- und sonstigen Einlagen angestrebt. Die eigenen Emissionen werden seit dem Jahr 2006 auch in Verbindung mit Optionsinstrumenten (auf Aktien basierend oder zinsbasiert – in Verbindung mit einer Kapitalgarantie zum Laufzeitende der Anleihe) begeben, wobei das daraus für die Bank resultierende Risiko abgesichert ist.
Eine strategische Zielsetzung der Bank ist: Die Kredite an Nichtbanken sollen durch Primärmittel (inklusive gewidmeter Refinanzierung für die Exportfinanzierung) gedeckt sein. Für das Management der operationellen Risiken wurde ein Gremium zur permanenten Verbesserung der Bankprozesse installiert. Die Revision der Oberbank AG prüft als unabhängige Überwachungsinstanz die Wirksamkeit und Angemessenheit des gesamten Risikomanagements und ergänzt somit auch die Funktion der Aufsichts- und der Eigentümervertreter. Das Risikocontrolling erfolgt in einer vom Management der Risiken unabhängigen eigenen Gruppe in der Abteilung Rechnungswesen und Controlling.
Die Währungs- und Zinsänderungsrisiken werden in der Oberbank AG auch für die ausländischen Geschäftseinheiten sowie für die vollkonsolidierten Konzerngesellschaften zentral gestioniert. In den rechtlich selbständigen ausländischen Geschäftseinheiten und in den ausländischen Filialen ergeben sich daher nur geringfügige Währungs- und Zinsänderungsrisiken.
Sowohl die Risikostrategie als auch die aktuelle Risikolage, die Steuerungs- und Überwachungssysteme und die verwendeten Risikomessmethoden werden einmal jährlich dem Aufsichtsrat berichtet. Der Einsatz von derivativen Instrumenten ist Bestandteil der Risikosteuerung.
Das Adressenausfallrisiko aus Forderungen an Banken, Länder sowie Privat- und Firmenkunden stellt die wesentlichste Risikokomponente im Oberbank-Konzern dar. Die Risikosteuerung des Kreditmanagements umfasst neben Adressenausfall-, Länder- und Abwicklungsrisiko auch das Risiko aus Beteiligungen und Leasingverträgen.
Die Strategie im Kreditgeschäft ist getragen vom Regionalitätsprinzip unter Bedachtnahme auf die Risikotragfähigkeit der Bank. In Österreich liegt der Fokus vorwiegend auf der Finanzierung der Industrie und des wirtschaftlichen Mittelstandes, in den ausländischen Märkten vor allem auf Klein- und Mittelbetrieben. Bei den Kreditsicherheiten ist der Schwerpunkt auf klassische Sicherheiten mit regionalem Schwerpunkt zu legen. Darüber hinaus ist auf eine ausgewogene Verteilung des Obligos auf die einzelnen Kundensegmente zu achten. Basierend auf einer jährlich durchgeführten Risikoanalyse definiert die Abteilung Kreditmanagement die geplante Entwicklung des Kreditgeschäftes in Abstimmung mit dem Vorstand. Die Ausrichtung unserer Organisation ist konform mit den Mindeststandards für das Kreditgeschäft.
Jede Kreditvergabe unterliegt den strengen Regeln unseres Ratingsystems, das einen unausweichlichen Teil des Kreditprozesses darstellt. Beurteilt werden qualitative und quantitative Kriterien, die in Summe ein objektives und zukunftsorientiertes Bild über die Bonität des Kunden liefern. Die Kompetenz zur Freigabe der Ratings obliegt der Abteilung Kreditmanagement. Die allgemeinen Grundsätze für die Beurteilung der Bonität der Kunden sowie für die Kreditentscheidung sind in einem internen Regelwerk festgehalten, welches laufend anhand der neuesten Entwicklungen angepasst wird. Im Sinne des Vier-Augen-Prinzips erfolgt eine organisatorische Trennung der Kreditrisikofunktion von der Kundenfunktion. Die dem Markt zugeordneten Einheiten initiieren Geschäfte und nehmen eine erste Beurteilung des Risikos vor. Den operativen Risikomanagement-Einheiten obliegt es, die Bonitätsprüfung und die Ratingeinstufung sowie die Kreditentscheidung selbst zu treffen oder eine Empfehlung an den Risikokompetenzträger abzugeben. Die Trennung von Markt und Marktfolge ist damit eindeutig gegeben.
Als Maß für die laufende Bonitätsbeurteilung der Kunden sowie als Steuerungsinstrument für das Kreditportfolio wurde für Firmen- und Privatkunden eine Ratingsystematik nach Bonitätsklassen konzipiert. Neben den Bilanzdaten werden auch Softfacts wie Management, Organisation und Marktposition des Kunden berücksichtigt. Das neue Rating wird in der Oberbank AG seit 2001 laufend nach Best-Practice-Grundsätzen verbessert. Jeder Kreditkunde der Oberbank AG wird durch eine operative Risikomanagement-Einheit geratet. Es ist zumindest einmal jährlich eine Bonitätsanalyse durchzuführen und dem Kompetenzträger vorzulegen. Das Kundenrating bildet die Basis für die Portfolioanalyse des Oberbank-Konzerns. In die Überlegungen der Portfoliosteuerung fließen zusätzlich die Bewertung der Sicherheiten und die Laufzeiten mit ein. Die Regeln zur Bewertung von Sicherheiten entsprechen den aufsichtsrechtlichen Vorgaben. Die von der FMA geforderten Stresstests für die Fremdwährungs-
und Tilgungsträgerkredite werden regelmäßig durchgeführt. Die problembehafteten Kredite werden in einer spezialisierten Organisationseinheit innerhalb der Bank mit den für diese Aufgaben ausgebildeten Mitarbeitern abgearbeitet.
Auf Basis der Ermittlung von hauseigenen Ausfallswahrscheinlichkeiten wurde einerseits die Voraussetzung für ein verbessertes Riskpricing für Kredite und andererseits für die Ermittlung des ökonomischen Risikos aus dem Adressenausfall-Risiko für die Gesamtbank-Risikosteuerung geschaffen. Darüber hinaus dienen diese Ausfallwahrscheinlichkeiten auch als Voraussetzung für die Berechnung und Meldung des regulatorischen Eigenmittelerfordernisses für das Kreditrisiko, das wir in Zukunft auf der Grundlage des Internal-Rating-based-Approach (IRB-Basisansatz) melden wollen. In einem ersten Schritt ermitteln und melden wir ab Beginn 2008 unseren Eigenmittelbedarf für das Kreditrisiko auf Basis des Basel-II-Standardansatzes.
Im Jahr 2007 wurde ein internes Projekt mit dem Ziel gestartet, bis Ende 2009 mit Unterstützung von externen Beratern die materiellen und formellen Voraussetzungen für die Meldung des Eigenmittelbedarfes auf der Grundlage des IRB-Basisansatzes zu erarbeiten. Ab Mitte 2010 sollte für unser Haus auch von der Finanzmarktaufsicht (FMA) die Genehmigung zur Eigenmittelmeldung auf dieser Basis vorliegen.
Die Bonitätsbeurteilung von Banken, Ländern und Kontrahenten und die damit verbundene Festlegung von Limiten erfolgt aufgrund von externen Ratings. In den Bonitätsklassen AA bis A3 sind die als sehr gut bis gut beurteilten und in den Klassen B1 bis C1 die mittelmäßigen bis unterdurchschnittlichen Risikoklassen enthalten. Der Risikoklasse C2 sind die ausfallgefährdeten einschließlich der als überfällig klassifizierten Forderungen zugeordnet. Die gesamten überfälligen Forderungen beinhalten einen Betrag von A 56,3 Mio. an nicht wertgeminderten Forderungen. In der Risikoklasse D1 sind die wertgeminderten und notleidenden Forderungen enthalten. Die uneinbringlichen Forderungen werden der Klasse D2 zugeordnet.
Die Aktivposten der zehn größten wirtschaftlichen Einheiten sind dem besten Drittel der internen Risikoeinstufung zugeordnet und nehmen 9 % der gesamten Forderungen an Nichtbanken ein. Im Einzelnen handelt es sich um Forderungen an Bund, Länder oder sonstige öffentlich-rechtliche Institutionen sowie Forderungen an Industrie- und Handelsunternehmen. Ein Gleichlauf des Risikos ist nicht gegeben. Das Volumen der gesamten Großveranlagungen liegt weit unter der aufsichtsrechtlichen Obergrenze. Risikokonzentrationen in regionaler Hinsicht sind nicht gegeben und auch eine branchenmäßige Risikokonzentration ist nicht vorhanden.
1) Risikovorsorgen im Kreditgeschäft werden in der Position Bilanz Aktiva 4 ausgewiesen.
| Entwicklung der Risikovorsorgen im Kreditgeschäft 2007 (GuV-Darstellung) | ||
|---|---|---|
| in E 1.000 | 2007 | 2006 |
| Zuweisung zu Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | 88.953 | 76.700 |
| Auflösung von Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | -26.951 | -24.072 |
| Direktabschreibungen von Forderungen | 5.212 | 4.323 |
| Eingänge aus abgeschriebenen Forderungen | -2.741 | -2.000 |
| Überleitung aus der Quotenkonsolidierung | 3.912 | 1.379 |
| Gesamt | 68.385 | 56.330 |
In den ausgewiesenen finanziellen Vermögenswerten ist ein Betrag in der Höhe von TA 4.437 enthalten, der aus der Übernahme von Pfandsicherheiten resultiert und zur Weiterveräußerung bestimmt ist. Das maximale Ausfallrisiko des Oberbank-Konzerns ergibt sich aus der Summe der finanziellen Vermögenswerte in der Bilanz und beläuft sich auf A 13.630 Mio. Diesem Wert stehen Kreditsicherheiten in der Höhe von A 4.474 Mio. (davon für wertberichtigte Forderungen A 170,4 Mio.) gegenüber. In den Zinsen und ähnlichen Erträgen ist ein Betrag in Höhe von TA 13.103 aus wertgeminderten Forderungen an Kunden enthalten.
Sämtliche erfolgswirksamen Wertänderungen bei finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten resultieren ausschließlich aus der Veränderung von Marktwerten.
Als Beteiligungsrisiko bezeichnen wir die potenziellen Wertverluste aufgrund von Dividendenausfall, Teilwertabschreibungen und Veräußerungsverlusten. Die Steuerung des Beteiligungsrisikos wird mittels quantitativer Methoden gemessen. Die traditionellen Beteiligungen umfassen im Wesentlichen die Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft, die BKS Bank AG sowie unsere Immobiliengesellschaften. Soweit Beteiligungen aus geschäftlichen Interessen eingegangen werden, sind bereits beim Eingehen dieser Beteiligungen Analysen zu erstellen, um ein möglichst umfassendes Bild hinsichtlich Ertragskraft, strategischem Fit und der rechtlichen Situation zu bekommen. In einem eigenen Beteiligungshandbuch wurden die erforderlichen Prozesse beschrieben, die beim Eingehen neuer Beteiligungen zu berücksichtigen sind.
Unter Marktrisiko wird der potenziell mögliche Verlust aus Wertschwankungen aufgrund von Marktpreisänderungen (durch sich ändernde Zinssätze, Devisenkurse oder Aktien- und Warenpreise) verstanden. In dieser Risikokategorie sind sowohl Positionen des Handelsbuches als auch Positionen des Bankbuches erfasst. Die mit Marktrisiko behafteten Positionen werden – je nach Fristigkeit – durch den Unternehmensbereich Global Financial Markets oder das Aktiv-Passiv-Management-Komitee gemanagt.
Die Oberbank AG genehmigt, misst, überwacht und steuert Zins- und Aktien- sowie Fremdwährungskursrisiken durch den Einsatz unterschiedlicher Limits, die im Rahmen der Gesamtbank-Risikosteuerung zugeordnet werden.
Das Management des Marktrisikos im Handelsbuch und darüber hinaus der Marktrisikokomponente FX-Risiko aus dem Bankbuch obliegt der Abteilung Global Financial Markets. Die Ermittlung des Marktrisikos im Handelsbuch sowie des FX-Risikos im Bankbuch zur Eigenmittelmeldung an die Aufsichtsbehörde erfolgt derzeit auf Basis der Kapitaladäquanzrichtlinie mit der Standard-Laufzeitbandmethode.
Für interne Zwecke wird das Risiko im Testbetrieb auch auf der Grundlage des Value-at-Risk-Ansatzes (mit dem dazu erforderlichen Backtesting) ermittelt. Das Prinzip des Value-at-Risk ist die Beschreibung eines potenziellen Verlustes aufgrund statistisch zu erwartender Veränderungen von Marktparametern. Die Berechnung der Value-at-Risk-Werte sowie das tägliche Reporting an die zuständigen Stellen erfolgen durch das Risikocontrolling. Die Value-at-Risk-Berechnung erfolgt mit Kovarianzmodell auf Basis eines Konfidenzniveaus von 99% und einer Haltedauer von zehn Tagen. Die Marktdaten werden aus der Historie von einem Jahr (von einem externen Spezialisten täglich zur Verfügung gestellt) gewonnen.
Wie aus der oben dargestellten Grafik mit den Ergebnissen aus der Kapitaladäquanz-Meldung für das Marktrisiko im Handelsbuch ersichtlich ist, resultiert aus offenen Devisenpositionen der Bank kein wesentliches Risiko.
Neben der Kernaufgabe des Bilanzstrukturmanagements liegt das Management des Zinsänderungsrisikos im Bankbuch im Zuständigkeitsbereich des Aktiv-Passiv-Management-Komitees. Das APM-Komitee tritt monatlich zusammen. Mitglieder des Komitees sind der Gesamtvorstand sowie Vertreter der Abteilungen Global Financial Markets, Rechnungswesen & Controlling, Privatkunden, Kredit-Management, Sekretariat und Revision.
Die strategische Ausrichtung beim Marktrisiko im Bankbuch zielt darauf ab, vor allem im Zinsbereich unter bewusster Inkaufnahme eines kalkulierbaren und aktiv gesteuerten Risikos Zusatzerträge zu lukrieren. Insbesondere wird zur Erzielung von zusätzlichen Zinsergebnissen aus der Fristentransformation eine kontinuierliche Veranlagungsstrategie in Positionen mit längerfristiger Zinsbindung verfolgt.
Darüber hinaus erfolgen im Rahmen der gesetzten Risikolimite Veranlagungen, die aufgrund der Zinsmeinung (diese wird im Haus von einer eigenen Finanzmarkt-Prognoserunde festgelegt) einen Erfolg versprechen.
Für die Ermittlung des Zinsänderungsrisikos im Bankbuch kommen die klassischen Methoden der Zinsbindungs-Analysen (Darstellung von Zinsbindungs-Gaps sowie Ermittlung von Zinssensitivitätsanalysen und Capital-at-Risk-Darstellung) zur Anwendung. Diese letztgenannte Risikoermittlung Capital-at-Risk basiert auf den der Kapitaladäquanz (KAD) zugrunde liegenden Annahmen für die Veränderung des Zinsniveaus. Wegen langsamerer Reaktionsmöglichkeit (Haltedauer-Annahme 30 Tage gegenüber zehn Tagen im Handelsbuch) errechnet sich aber ein höheres Zinsänderungsrisiko. Die Risikoberechnung bei strukturierten Anleihen im Bankbuch erfolgt seit Jahresmitte des Berichtsjahres auf Basis einer Szenarioanalyse (der Worst-Case-Wert aus der Zinsstrukturänderung mit den negativsten Barwertveränderungen wird als Risikowert berücksichtigt).
Die Analysen und Darstellungen erfolgen unter Einbeziehung aller festen und variablen Zinspositionen einerseits und der langfristig gebundenen, unverzinslichen Aktiv- und Passivpositionen (Sachanlagevermögen, Beteiligungen sowie langfristige Rückstellungen und Eigenkapital) andererseits auf der Grundlage der Festlegungen in einem internen Zinsbindungshandbuch.
In den Basel-II-Eigenkapitalregelungen, die im Rahmen der EU-Richtlinie 2006/48 und 49/EG bzw. in § 22 BWG umgesetzt wurden, ist für Zinsänderungsrisiken im Bankbuch keine gesonderte Eigenmittelunterlegung, sondern eine Beobachtung dieser Risiken durch die Aufsichtsbehörde vorgesehen. Zu diesem Zweck fordert die Aufsichtsbehörde quartalsweise eine Zinsrisikostatistik auf der Berechnungsbasis eines Zinsenshifts von 200 Punkten von den Banken ein. Das auf diese Weise ermittelte Zinsänderungsrisiko beträgt zum Bilanzstichtag 31.12.2007 6,64 % der vorhandenen Eigenmittel und liegt damit weit unter der Einschreitgrenze der Bankenaufsicht von 20 %.
| in Mio. E | März 2007 | Juni 2007 | September 2007 | Dezember 2007 |
|---|---|---|---|---|
| Eigenmittel ohne Tier III | 1.123 | 1.182 | 1.182 | 1.210 |
| Risiko gem. OeNB-Zinsrisikostatistik | 87 | 102 | 77 | 80 |
| Risiko in % der Eigenmittel | 7,77% | 8,59% | 6,54% | 6,64% |
Aus den einzelnen Forderungsklassen und Verbindlichkeiten ergibt sich unter Einbeziehung der Underlyings aus derivativen Zinspositionen und unter Anwendung einer 200-Basispunkte-Verschiebung (= Stressszenario in der OeNB-Zinsrisikomeldung) folgendes Zinsänderungsrisiko:
| Barwertänderung je Währung | Gesamt | bis 3 | 3 Monate | 1-3 Jahre | 3-5 Jahre | 5-7 Jahre | 7-10 Jahre | über 10 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in Mio. E | Monate | bis 1 Jahr | Jahre | |||||
| Nettoposition EUR | 69,7 | 1,7 | -8,5 | 5,8 | 6,4 | 19,8 | 18,1 | 26,5 |
| Nettoposition USD | 7,6 | -0,1 | 0,4 | 0,8 | 1,4 | 2,1 | 0,0 | 3,0 |
| Nettoposition Sonstige | 3,0 | 1,8 | 0,3 | 0,2 | 0,2 | 0,1 | 0,2 | 0,2 |
(Zuordnung der Positionen lt. oben beschriebenem internem Zinsbindungshandbuch)
Mit dem Bankgeschäft untrennbar verbunden sind operationelle Risiken. Unter diesem Begriff sind Risikoarten zusammengefasst, die vorrangig den Betriebsbereich der Bank betreffen: Die Möglichkeit des Eintritts von Verlusten kann infolge unvorhersehbarer Ereignisse entstehen, im Wesentlichen Betriebsunterbrechungen, menschliche oder technische Fehler, menschliche bzw. Kontrollschwächen oder höhere Gewalt. Das Management der operationellen Risiken (Fehlerrisiko, Betrugsrisiko, Rechtsrisiko, EDV-System-Ausfallrisiko und Elementarrisiken) liegt in der Verantwortung sämtlicher Abteilungen der Bank.
In der Abteilung Revision ist ein Operational-Risk-Manager und unter der Leitung dieser Abteilung ein Gremium mit dem Ziel der permanenten Verbesserung der Bankprozesse installiert. Dieses Gremium arbeitet an einer Weiterentwicklung der Quantifizierungsmethoden, basierend auf den eigenen historischen Daten aus der zu diesem Zweck eingerichteten GuV-Aufwands-Datenbank, die genauere Schätzungen über Häufigkeits- und Verlusthöhen-Verteilungen aus dem operationellen Risikobereich ermöglichen soll. Für den Bereich der IT-Prozesse wurden Qualitätsanforderungen nach internationalen Standards definiert, welche ständig durch unabhängige Prüfer überwacht werden. Die Meldung des Eigenmittelbedarfes für das operationelle Risiko gemäß Basel II erfolgt ab 2008 auf der Grundlage des Standardansatzes (Eigenmittelbedarf wird auf Basis der durchschnittlichen Erträge in den einzelnen Geschäftsfeldern der Bank mit den aufsichtsrechtlich festgesetzten Prozentsätzen ermittelt).
Die Steuerung der langfristigen bzw. strategischen Liquidität der Bank erfolgt durch das Aktiv-Passiv-Management-Komitee; das Reporting für die Liquiditätssteuerung obliegt der Abteilung Rechnungswesen und Controlling. Das Management der kurzfristigen Liquidität und die Einhaltung der aufsichtsrechtlichen Liquiditätsvorschriften sind Aufgabe der Abteilung Global Financial Markets. Durch die kurzen Kommunikationswege zur Abteilung Rechnungswesen und Controlling ist gewährleistet, dass geeignete Maßnahmen zur Begrenzung von Liquiditätsrisiken rechtzeitig ergriffen werden können. Gemäß den aufsichtsrechtlichen Anforderungen gilt die Liquidität eines Institutes als gesichert, wenn die gewichteten Zahlungsmittel die während dieses Zahlungszeitraumes abrufbaren gewichteten Zahlungsverpflichtungen abdecken. Auch in den vergangenen Monaten, die aufgrund der Subprime-Krise in den USA von einer angespannten Liquiditätssituation bei den Banken geprägt war, erfolgte nur eine geringfügige Ausnutzung unseres gut dotierten Pfanddepots bei der Zentralbank.
Im Berichtsjahr 2007 lag die Oberbank jederzeit deutlich über den aufsichtsrechtlich geforderten Kennzahlen.
Die Vorsorge für unvorhersehbaren, erhöhten Liquiditätsbedarf bzw. eine kurzfristige Liquiditätsbeschaffung ist durch folgende Optionen gewährleistet:
Außer der Ausnutzung von offenen Refinanzierungslinien bei anderen Banken sowie der Inanspruchnahme des OeNB-Refinanzierungsrahmens auf Basis des Pfanddepots kann ein eventueller zusätzlicher Liquiditätsbedarf relativ kurzfristig aus dem Verkauf von nicht im Pfanddepot befindlichen börsenotierten Wertpapieren gedeckt werden.
Bis auf den Spitzenausgleich wird das Liquiditätsrisiko auch für die ausländischen Geschäftseinheiten und für die Leasing-Konzerngesellschaften in der Abteilung Global Financial Markets der Oberbank AG gemanagt.
| täglich | bis 3 | 3 Monate | 1 bis 5 | über | |
|---|---|---|---|---|---|
| in Mio. E | fällig | Monate | bis 1 Jahr | Jahre | 5 Jahre |
| Banken | 423 | 1.171 | 392 | 215 | 20 |
| Nichtbanken | 0 | 4.243 | 550 | 2.288 | 2.012 |
| Festverzinsliche Wertpapiere | 0 | 495 | 189 | 928 | 733 |
| hievon Anlagevermögen | 0 | 183 | 38 | 472 | 577 |
| hievon Umlaufvermögen | 0 | 243 | 151 | 456 | 156 |
| hievon Handelsbestand | 0 | 69 | 0 | 0 | 0 |
| Derivate | 0 | 655 | 238 | 24 | 0 |
| Summe Ak tiva |
423 | 6.565 | 1.369 | 3.455 | 2.764 |
| Banken | 1.198 | 2.483 | 151 | 116 | 102 |
| Nichtbanken inkl. Spareinlagen | 0 | 5.089 | 2.116 | 230 | 105 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten inkl. Ergänzungskapital | 0 | 33 | 144 | 1.048 | 521 |
| Derivate | 0 | 656 | 240 | 24 | 0 |
| Summe PassiVa | 1.198 | 8.106 | 2.651 | 1.418 | 729 |
Mehr als 57 % der Forderung sind innerhalb eines Jahres fällig (ohne Berücksichtigung der derivativen Instrumente 54,7 %).
Die Oberbank AG entwickelt die angewandten Verfahren der Risikoabbildung und -steuerung stets weiter. Die Projekte zur Umsetzung der neuen aufsichtsrechtlichen Anforderungen – Basel-II-Standardansatz und MSK – wurden 2007 abgeschlossen.
Der Eigenmittelbedarf auf der Grundlage des Basel-II-Standardansatzes wurde bereits in Parallelrechnungen zur bisherigen Basel-I-Meldung ermittelt. Unter Einbeziehung des Eigenmittelbedarfes für das operationelle Risiko ergibt sich im Basel-II-Standardansatz im Vergleich zu Basel I ein geringfügig erhöhtes Eigenmittelerfordernis.
Das interne Kunden-Ratingverfahren wird im Rahmen des derzeit laufenden Basel-II-IRB-Projektes neu evaluiert. Die auf Basis statistischer Methoden ermittelten Ergebnisse sollen eine weitere Qualitätsverbesserung bei der Gewichtung der Rating-Kriterien bringen. Das derzeit eingesetzte Ratingverfahren ist schon jetzt ein wesentliches Element für ein effizientes Risikomanagement. Die rating-orientierte Bepreisung der Kredite und die Verrechnung von Standardrisiko- und Eigenmittelkosten für den Vertrieb haben schon bisher eine wesentliche Verbesserung der Kreditqualität einerseits und eine Verringerung der Forderungsverluste andererseits bewirkt.
Im Marktrisikobereich ist die Oberbank AG traditionell gekennzeichnet durch geringe Risikopositionen, was sich in einer geringen Allokation von Eigenmitteln niederschlägt.
Sämtliche Steuerungssysteme werden erfolgreich auch in den neuen Märkten etabliert, sodass auch Risiken auf Auslandsmärkten prompt identifiziert und gesteuert werden.
| Nominalbeträge 2007 |
2006 | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Restlaufzeit | Nominale | Marktwerte | Nominale | Marktwerte | |||||
| in E 1.000 | bis 1 Jahr 1-5 Jahre | über 5 Jahre | Summe | positiv | negativ | positiv | negativ | ||
| Zinssatzv erträge |
|||||||||
| Zinssatzoptionen | |||||||||
| Kauf | 229.921 | 80.461 | 310.382 | 2.117 | 181.233 | 831 | |||
| Verkauf | 251.298 | 97.119 | 348.417 | -2.181 | 188.815 | -878 | |||
| Forward Rate Agreement | - | - | - | - | - | - | - | - | |
| Swaptions | |||||||||
| Kauf | 10.500 | 10.500 | -889 | 375 | 562 | ||||
| Verkauf | 10.500 | 10.500 | 889 | 375 | -562 | ||||
| Zinsswaps | |||||||||
| Kauf | 291.850 | 743.526 | 358.948 | 1.394.324 | 13.660 | -40.502 | 1.246.638 | 11.448 | -36.427 |
| Verkauf | 167.760 | 234.226 | 165.930 | 567.916 | 6.911 | -3.133 | 562.008 | 10.518 | -7.348 |
| Anleiheoptionen | |||||||||
| Verkauf | 80.000 | 80.000 | -912 | 80.000 | -13 | ||||
| Futureoptionen | |||||||||
| Kauf | 5.000 | -16 | |||||||
| Anleihefutures | |||||||||
| Kauf | 161.693 | -29 | |||||||
| Verkauf | 71.500 | 3.800 | 75.300 | 635 | -170 | 4.600 | 5.073 | ||
| Wechselk ursv erträge |
|||||||||
| Währungsoptionen | |||||||||
| Kauf | 311.716 | 59.430 | 6.573 | 377.719 | 16.336 | 394.579 | 12.191 | ||
| Verkauf | 311.408 | 59.430 | 6.573 | 377.411 | -16.354 | 392.720 | -12.230 | ||
| Währungsswaps | - | - | - | - | - | - | - | - | - |
| Devisentermingeschäfte | 18.806 | 3.169 | 21.975 | 16.563 | -20.870 | 46.713 | 9.561 | -10.632 | |
| Wertpapierbezogene Geschäfte | |||||||||
| Aktienoptionen | |||||||||
| Verkauf | 3.296 | -3.296 | 6.097 | -6.097 | |||||
| Warenv erträge |
|||||||||
| Warenoptionen | |||||||||
| Kauf | 1.712 | 1.712 | 633 | ||||||
| Verkauf | 1.712 | 1.712 | -633 |
Für die Berechnung der Marktwerte kommen anerkannte Preismodelle zum Einsatz, wobei die Bewertung zu Marktbedingungen anhand offizieller Preise (Zinssätze, Devisen- und Aktienkurse) durchgeführt wird. Für symmetrische Produkte (Interest Rate Swaps, Devisentermingeschäfte) erfolgt die Marktwertberechnung nach der Barwertmethode, wobei der Clean Price dargestellt wird. Als Basis für die Berechnung kommen die Zinskurven aus REUTERS zur Anwendung (Geldmarkt: EURIBORbzw. LIBOR-Sätze, Kapitalmarkt: Swapsätze). Als Devisenkurs werden die von der EZB veröffentlichten Referenzkurse verwendet. Die Marktwerte von asymmetrischen Produkten (Aktien-, Devisen- und Währungsoptionen) werden gemäß Optionspreismodell von Black-Scholes berechnet. Bei Aktienoptionen kommen die Volatilitäten von REUTERS oder Bloomberg zur Anwendung, bei Zins- und Währungsoptionen werden historische Volatilitäten für die Berechnung herangezogen.
Die Oberbank AG trägt Sorge dafür, dass folgende Gesellschaften jederzeit ihre vertraglichen Verbindlichkeiten voll erfüllen können:
OBERBANK LEASING GESELLSCHAFT MBH, Linz Oberbank Bohemia Leasing s.r.o., Budweis
Betriebsobjekte Verwertung Gesellschaft m.b.H., Linz Oberbank Beteiligungsholding Gesellschaft m.b.H., Linz
»AM« Bau- und Gebäudevermietung Gesellschaft m.b.H., Linz »LA« Gebäudevermietung und Bau-Gesellschaft m.b.H., Linz »SG« Gebäudevermietungs Gesellschaft m.b.H., Linz »SP« Bau- und Gebäude Vermietung Gesellschaft m.b.H., Linz »VB« Gebäudeerrichtungs- und Vermietungsgesellschaft m.b.H., Linz Oberbank Immobilien-Service Gesellschaft m.b.H., Linz Oberbank Nutzobjekte Vermietungsgesellschaft m.b.H., Linz TZ Vermögensverwaltungs GmbH, Linz
Das Konzerneigenkapital setzt sich aus dem eingezahlten Kapital der Konzernmuttergesellschaft Oberbank AG (Grundkapital zuzüglich Kapitalrücklagen) sowie dem erwirtschafteten Kapital (Gewinnrücklagen des Konzerns zuzüglich Konzernjahresüberschuss) zusammen. Das Eigenkapital der Muttergesellschaft beträgt A 704,3 Mio. (VJ A 656,9 Mio.), hievon Grundkapital A 75,7 Mio. (VJ A 75,4 Mio.).
Da die Oberbank AG Dividenden auf Basis der österreichischen Rechtslage ausschüttet, ist nur ein Teil des nach öUGB/BWG berechneten Eigenkapitals ausschüttungsfähig: Bilanzgewinn, freie Gewinnrücklage sowie nicht gebundene Kapitalrücklage. Für 2007 war maximal ein Betrag in Höhe von A 255,2 Mio. ausschüttungsfähig.
Im Oberbank-Konzern waren 2007 im Jahresdurchschnitt folgende Personalkapazitäten im Einsatz:
| 2007 | 2006 | |
|---|---|---|
| Angestellte | 1.879 | 1.738 |
| Arbeiter | 22 | 23 |
| GESAMT KAPAZITÄT |
1.901 | 1.761 |
| Nicht | Börse- | Wie AV | Andere | Gesamt | |
|---|---|---|---|---|---|
| börsenotiert | notiert | bewertet | Bewertung | ||
| Schuldverschreibungen und andere | |||||
| festverzinsliche Wertpapiere | 109.076 | 2.242.384 | 1.278.784 | 1.072.676 | 2.351.460 |
| Aktien und andere | |||||
| nicht festverzinsliche Wertpapiere | 148.283 | 59.867 | 14.247 | 193.903 | 208.150 |
| Beteiligungen | 51.033 | 165.739 | 216.772 | 0 | 216.772 |
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 102.955 | 0 | 102.955 | 0 | 102.955 |
| 411.347 | 2.467.990 | 1.612.758 | 1.266.579 | 2.879.337 |
Die wesentlichen Unterschiede zwischen einem Konzernabschluss gemäß IFRS und einem nach österreichischen Vorschriften (UGB, BWG) aufgestellten Konzernabschluss ergeben sich insbesondere in folgenden Bereichen:
| Zusammensetzung | 2007 | 2006 | Veränderung | +/- % |
|---|---|---|---|---|
| 1. Kernkapital | ||||
| Grundkapital | 75.721 | 75.385 | 336 | 0,4 |
| Eigene Aktien im Bestand | -489 | -2.055 | 1.566 | 76,2 |
| Offene Rücklagen | 615.010 | 567.905 | 47.105 | 8,3 |
| Anteile anderer Gesellschafter | 1.298 | 2.785 | -1.487 | -53,4 |
| Unterschiedsbetrag aus Kapitalkonsolidierung | -151 | 4.641 | -4.792 | -103,3 |
| Unterschiedsbetrag aus at Equity-Bewertung | 36.873 | 30.239 | 6.634 | 21,9 |
| Abzug immaterielle Wirtschaftsgüter | -7.721 | -9.501 | 1.780 | -18,7 |
| SUMME KERN KAPITAL (TIER I) |
720.541 | 669.399 | 51.142 | 7,6 |
| 2. Ergänzende Eigenmittel (Tier II) | 2007 | 2006 | Veränderung | +/- % |
| Anrechenbare Ergänzungskapital-Anleihen | 429.913 | 407.521 | 22.392 | 5,5 |
| Neubewertungsreserven (bereits 45% d. st. Res.) | 151.186 | 141.863 | 9.323 | 6,6 |
| Nachrangige Anleihen (Ergkap. unter 3 J RLZ) | 37.194 | 29.584 | 7.610 | 25,7 |
| SUMME ERGÄNZEN DE EIGENMITTEL (TIER II) |
618.293 | 578.968 | 39.325 | 6,8 |
Anrechenbare Eigenmittel gemäß § 24 BWG in A 1.000
| 3. Tier-III-Kapital | 2007 | 2006 | Veränderung | +/- % |
|---|---|---|---|---|
| Ergänzung um volumensmäßig nicht mehr als | ||||
| Tier II anrechenbare nachrangige Anleihen | 3.593 | 4.224 | -631 | -14,9 |
| SUMME TIER -III -KAPITAL |
3.593 | 4.224 | -631 | -14,9 |
| 4. Abzugsposten Abzug Anteile an KI/FI über 10% Beteiligung |
2007 -48.796 |
2006 -48.040 |
Veränderung -756 |
+/- % -1,6 |
| Abzug Anteile an KI/FI bis 10% Beteiligung | 0 | 0 | 0 | |
| EIGENMITTEL INSGESAMT |
1.293.631 | 1.204.551 | 89.080 | 7,4 |
| Darunter: Eigenmittel gemäß § 23 (14) Z 7 BWG | 3.593 | 4.224 | -631 | -14,9 |
| Zum Vergleich: EM-Erfordernis insgesamt |
808.392 | 758.547 | 49.845 | 6,6 |
| FREIE EIGENMITTEL |
485.239 | 446.004 | 39.235 | 8,8 |
| Bemessungsgrundlage | 2007 | 2006 | Veränderung | +/- % |
| Risikogewichtete Aktiva | 8.878.718 | 8.365.440 | 513.278 | 6,1 |
| Klassische außerbilanzmäßige Geschäfte | 1.166.754 | 1.048.717 | 118.037 | 11,3 |
| Besondere außerbilanzmäßige Finanzgeschäfte | 14.517 | 14.882 | -365 | -2,5 |
| Wertpapier-Handelsbuch | 19.096 | 28.529 | -9.433 | -33,1 |
| Bemessungsgrundlage gesamt | 10.079.085 | 9.457.568 | 621.517 | 6,6 |
| QUOTEN | ||||
| Kernkapital | 720.541 | 669.399 | 51.142 | 7,6 |
| Kernkapitalquote | 7,15% | 7,08% | 0,07% | 1,0 |
| Ergänzende Eigenmittel | 618.293 | 578.968 | 39.325 | 6,8 |
| Tier-II-Quote | 6,13% | 6,12% | 0,01% | 0,2 |
| Tier-III-Kapital | 3.593 | 4.224 | -631 | -14,9 |
| Tier-III-Quote | 0,04% | 0,04% | 0,00% | 2,2 |
| Abzugsposten für Bankanteile | -48.796 | -48.040 | -756 | -1,6 |
| Quotenabzug | -0,48% | -0,51% | 0,02% | 4,7 |
| Eigenmittel gesamt | 1.293.631 | 1.204.551 | 89.080 | 7,4 |
| Eigenmittelquote | 12,83% | 12,74% | 0,10% | 0,8 |
Im Geschäftsjahr 2008 werden begebene Schuldverschreibungen mit einem Gesamtwert von Nominale A 117,3 Mio. fällig. Zum 31.12. 2007 bestehen keine nachrangigen Kreditaufnahmen, die je 10% des Gesamtbetrages der nachrangigen Verbindlichkeiten übersteigen. Sonstige nachrangige Kreditaufnahmen unter je 10% des Gesamtbetrages der nachrangigen Verbindlichkeiten in Höhe von Nominale TA 557.420 betreffen Ergänzungskapital mit einer Verzinsung von 2 5⁄8% bis 8% und einer Fälligkeit in den Geschäftsjahren 2008 bis 2009. Im Berichtsjahr wurden Aufwendungen für nachrangige Verbindlichkeiten in Höhe von TA 25.925 geleistet. Das zu Marktpreisen berechnete Volumen des Wertpapier-Handelsbuches gemäß § 2 Z 35 BWG beträgt zum 31. 12. 2007 insgesamt A 689,3 Mio. Davon entfallen auf Wertpapiere gemäß § 2 Z 34 lit. d) A 79,4 Mio. und auf sonstige Finanzinstrumente A 609,9 Mio. Das Leasingvolumen betrug per 31. 12. 2007 A 791,8 Mio.
Die Gesellschaft hielt per 31.12.2007 bei folgenden Unternehmen mindestens 20 % Anteilsbesitz:
| Beteiligungsunternehmen | Kapitalanteil5 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Konsolidierungs- | unmittelbar | gesamt | Eigen- | letzten Ge- | Jahres | |
| methode K* | in % | in % | kapital3 | schäftsjahres4 | abschluss | |
| a) direkte Beteiligungen | ||||||
| ALPENLÄNDISCHE GARANTIE-GESELLSCHAFT m.b.H., Linz | Q | 50,00 | 50,00 | 2.569 | 0 | 2007 |
| »AM« Bau- und Gebäudevermietung Gesellschaft m.b.H., Linz1, 6 | N | 100,00 | 100,00 | |||
| BKS Bank AG, Klagenfurt | E | 18,47 | 20,25 | 248.645 | 20.227 | 2006 |
| Beteiligungsverwaltung Gesellschaft m.b.H., Linz6 | N | 40,00 | 40,00 | |||
| Betriebsobjekte Verwertung Gesellschaft m.b.H., Linz1, 2, 6 | N | 100,00 | 100,00 | |||
| Buy-Out Central Europe II Beteiligungs-Invest AG, Wien6 | N | 24,85 | 24,85 | |||
| COBB Beteiligungen und Leasing Gesellschaft m.b.H., Wien6 | N | 20,25 | 20,25 | |||
| DREI-BANKEN-EDV Gesellschaft m.b.H., Linz6 | N | 40,00 | 40,00 | |||
| Drei-Banken Versicherungs-Aktiengesellschaft, Linz | E | 40,00 | 40,00 | 18.339 | 1.280 | 2007 |
| GAIN CAPITAL Participations SA SICAR, Luxemburg1, 6 | N | 58,80 | 58,82 | |||
| Gasteiner Bergbahnen Aktiengesellschaft, Bad Hofgastein6 | N | 32,62 | 32,62 | |||
| »Gesfö« Gemeinnützige Bau- und Siedlungsgesellschaft m.b.H., Wien1, 6 | N | 73,07 | 73,07 | |||
| »LA« Gebäudevermietung und Bau Gesellschaft m.b.H., Linz1, 6 | N | 100,00 | 100,00 | |||
| LVM Beteiligungs Gesellschaft m.b.H., Linz6 | N | 40,70 | 40,70 | |||
| Oberbank Beteiligungsholding Gesellschaft m.b.H., Linz1, 6 | N | 100,00 | 100,00 | |||
| Oberbank Unternehmensbeteiligung GmbH, Linz1, 6 | N | 100,00 | 100,00 | |||
| Oberbank Immobilien Leasing GmbH Bayern, Neuötting1 | V | 6,00 | 100,00 | 2.081 | 252 | 2007 |
| Oberbank Immobilien-Service Gesellschaft m.b.H., Linz1, 6 | N | 100,00 | 100,00 | |||
| OBERBANK LEASING GESELLSCHAFT MBH, Linz1, 2 | V | 100,00 | 100,00 | 23.535 | 2.854 | 2007 |
| Oberbank Leasing Inprox Znojmo s.r.o., Prag1 | V | 10,00 | 100,00 | -59 | -48 | 2007 |
| Oberbank Leasing s.r.o., Bratislava1 | V | 0,10 | 100,00 | 191 | -624 | 2007 |
| Beteiligungsunternehmen | Kapitalanteil5 | Ergebnis des | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Konsolidierungs- | unmittelbar | gesamt | Eigen- | letzten Ge- | Jahres | |
| methode K* | in % | in % | kapital3 | schäftsjahres4 | abschluss | |
| Oberbank Nutzobjekte Vermietungsgesellschaft m.b.H., Linz1, 2, 6 | N | 100,00 | 100,00 | |||
| Ober Finanz Leasing gAG, Budapest1 | V | 1,00 | 100,00 | -425 | -619 | 2006 |
| Ober Immo Truck gAG, Budapest1 | V | 1,00 | 100,00 | 203 | 0 | 2007 |
| OBK-Leasing Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Budapest1 | V | 1,00 | 100,00 | 254 | 119 | 2007 |
| Samson Ceske Budejovice spol. s.r.o., Budweis1, 6 | N | 100,00 | 100,00 | |||
| »SG« Gebäudevermietungs Gesellschaft m.b.H., Linz1, 6 | N | 100,00 | 100,00 | |||
| »SP« Bau- und Gebäude Vermietung Gesellschaft m.b.H., Linz1, 6 | N | 100,00 | 100,00 | |||
| TZ-Vermögensverwaltungs GmbH, Linz1, 6 | N | 100,00 | 100,00 | |||
| »VB« Gebäudeerrichtungs- und -Vermietungsgesellschaft m.b.H., Linz1, 6 | N | 100,00 | 100,00 | |||
| 3 Banken-Generali Investment-Gesellschaft m.b.H., Linz6 | N | 20,57 | 20,57 | |||
| b) indirekte Beteiligungen | ||||||
| »ACTIVITAS« Vermögensverwaltungsgesellschaft m.b.H., Linz6 | N | 50,00 | ||||
| B.A.O. Immobilienvermietung GmbH, Wien6 | N | 33,33 | ||||
| CALG 445 Grundstücksverwaltung GmbH, Wien6 | N | 25,00 | ||||
| GAIN CAPITAL Participations GmbH, Wien1, 6 | N | 51,00 | ||||
| JAF real estate, s.r.o., Prag1, 6 | N | 95,00 | ||||
| Oberbank KB Leasing Gesellschaft m.b.H., Linz1 | V | 75,00 | 265 | 196 | 2007 | |
| Kontext Druckerei GmbH, Linz6 | N | 25,20 | ||||
| Lambacher HITIAG Leinen Aktiengesellschaft, Stadl Paura6 | N | 49,36 | ||||
| MY Fünf Handels GmbH, Wien6 | N | 50,00 | ||||
| Oberbank Bohemia Leasing s.r.o., Budweis1 | V | 100,00 | 4.125 | 15 | 2007 | |
| Oberbank Immobilien Holding GmbH, Linz1, 6 | N | 100,00 | ||||
| Oberbank Eugendorf Immobilienleasing GmbH, Linz1 | V | 100,00 | 35 | -17 | 2007 | |
| Oberbank Hörsching Immobilienleasing GmbH, Linz1 | V | 100,00 | 35 | 1 | 2007 | |
| Oberbank Immobilie-Bergheim Leasing GmbH, Linz1 | V | 95,00 | 1.281 | 6 | 2007 | |
| Oberbank Immobilien-Leasing Gesellschaft m.b.H., Linz1 | V | 100,00 | 741 | 189 | 2007 | |
| Oberbank Inzersdorf Immobilienleasing GmbH, Linz1 | V | 100,00 | 35 | -86 | 2007 | |
| Oberbank-Kremsmünster Immobilienleasing Gesellschaft m.b.H., Linz1 | V | 100,00 | 168 | 42 | 2007 | |
| Oberbank Leasing spol. s.r.o., Prag1 | V | 100,00 | 475 | -572 | 2007 | |
| Oberbank Leasing JAF HOLZ, s.r.o., Prag1, 6 | N | 100,00 | ||||
| Oberbank LIV Immobilienleasing GmbH, Linz1 | V | 100,00 | 5.181 | 191 | 2007 | |
| Oberbank Operating Mobilienleasing GmbH, Linz1 | V | 100,00 | 35 | 82 | 2007 | |
| Oberbank Operating OPR Immobilienleasing GmbH, Linz1 | V | 100,00 | 35 | -1 | 2007 | |
| Oberbank Opportunity Invest Management Gesellschaft m.b.H., Linz6 | N | 100,00 | ||||
| Oberbank Riesenhof Immobilienleasing GmbH, Linz1 | V | 100,00 | 35 | 21 | 2007 | |
| Oberbank Vertriebsservice GmbH, Linz1, 6 | N | 100,00 | ||||
| Oberbank Leasing GmbH Bayern, Neuötting1 | V | 100,00 | 4.719 | 1.620 | 2007 | |
| OBK Ahlten Immobilien Leasing GmbH, Neuötting1 | V | 94,00 | 1.000 | 101 | 2007 | |
| OBK München 1 Immobilien Leasing GmbH, Neuötting1 | V | 100,00 | 27 | 327 | 2007 |
| Beteiligungsunternehmen (Fortsetzung) | Kapitalanteil5 | Ergebnis des | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Konsolidierungs- | unmittelbar | gesamt | Eigen- | letzten Ge- | Jahres | |
| methode K* | in % | in % | kapital3 | schäftsjahres4 | abschluss | |
| Oberbank Idstein Immobilien-Leasing GmbH, Neuötting1 | V | 100,00 | 4 | -19 | 2007 | |
| Oberbank Pernau Immobilienleasing GmbH, Linz1 | V | 100,00 | 35 | -45 | 2007 | |
| Opportunity Beteiligungs AG, Linz1, 6 | N | 100,00 | ||||
| Pipe and Pile International S.A., Luxemburg6 | N | 20,00 | ||||
| POWER TOWER GmbH, Linz1 | V | 99,00 | 70 | 2 | 2007 | |
| SOLUCE Sonnenschutz GmbH, Traun6 | N | 51,00 | ||||
| »ST« BAU Errichtungs- und Vermietungsgesellschaft m.b.H., Linz1, 6 | N | 100,00 | ||||
| Techno-Z-Braunau Technologiezentrum Gesellschaft m.b.H., Braunau6 | N | 40,00 | ||||
| TUELLA Beteiligungsverwaltungsgesellschaft m.b.H., Wien1, 6 | N | 100,00 | ||||
| Tuella Finanzierung GmbH, Wien1 | V | 100,00 | 12.338 | -46 | 2007 | |
| VIVAG Vorsorge Immobilienveranlagungs AG, Linz6 | N | 23,22 | ||||
| 3-Banken Beteiligung Gesellschaft m.b.H., Linz6 | N | 40,00 | ||||
| Wohnwert GmbH, Salzburg1, 6 | N | 100,00 |
1) verbundenes Unternehmen
2) Ergebnisabführungsvertrag
3) einschließlich unversteuerter Rücklagen
4) Jahresüberschuss gem. § 231 Abs. 2 Z 22 UGB
5) mittelbare Beteiligungen an Kredit- und Finanzinstituten wurden gemäß § 30 BWG berechnet, mittelbare Beteiligungen an anderen Unternehmen wurden gemäß UGB berechnet
6) von § 241 Abs. 2 UGB wird Gebrauch gemacht
K* Konsolidierungsmethode im Konzernabschluss
V = Vollkonsolidierung
Q = Quotenkonsolidierung
E = Bewertung "at Equity"
N = gemäß IAS 27 in Verbindung mit Framework 29 nicht in den Konzernabschluss einbezogen
Der Vorstand der Oberbank AG hat den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2007 in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, erstellt. Dieser Konzernabschluss erfüllt die gesetzlichen Voraussetzungen für die Befreiung von der Erstellung eines Konzernabschlusses nach österreichischem Recht und steht im Einklang mit den geltenden EU-Vorschriften.
Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht enthalten alle erforderlichen Angaben und es gab keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres.
Der Vorstand der Oberbank AG erklärt, dass
– der vorliegende Jahresabschluss in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlichten und in Kraft befindlichen International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und deren Auslegung durch das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) erstellt worden ist und ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Oberbank Konzerns vermittelt.
– der Lagebericht den Geschäftsverlauf, das Geschäftsergebnis und die Lage des Oberbank Konzerns so darstellt, dass ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage entsteht, und die wesentlichen Risiken und Ungewissheiten, denen er ausgesetzt ist, beschreibt.
Linz, im Februar 2008 Der Vorstand
Generaldirektor Dr. Franz Gasselsberger, MBA Vorsitzender
Direktor Dr. Ludwig Andorfer Direktor Mag. Dr. Josef Weißl, MBA
Wir haben den beigefügten Konzernabschluss der Oberbank AG, Linz, für das Geschäftsjahr vom 1. Jänner bis zum 31. Dezember 2007 geprüft. Dieser Konzernabschluss umfasst die Konzernbilanz zum 31. Dezember 2007, die Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung, die Konzerngeldflussrechnung und die Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung für das am 31. Dezember 2007 endende Geschäftsjahr sowie eine Zusammenfassung der wesentlichen angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und sonstige Anhangangaben.
Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sind für die Aufstellung eines Konzernabschlusses verantwortlich, der ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, vermittelt. Diese Verantwortung beinhaltet: Gestaltung, Umsetzung und Aufrechterhaltung eines internen Kontrollsystems, soweit dieses für die Aufstellung eines Konzernabschlusses und die Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von Bedeutung ist, damit dieser Konzernabschluss frei von wesentlichen Fehldarstellungen, sei es auf Grund beabsichtigter oder unbeabsichtigter Fehler, ist; die Auswahl und Anwendung geeigneter Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden; die Vornahme von Schätzungen, die unter Berücksichtigung der gegebenen Rahmenbedingungen angemessen erscheinen.
Unsere Verantwortung besteht in der Abgabe eines Prüfungsurteils zu diesem Konzernabschluss auf der Grundlage unserer Prüfung. Wir haben unsere Prüfung unter Beachtung der in Österreich geltenden gesetzlichen Vorschriften und der vom International Auditing and Assurance Standards Board (IAASB) der International Federation of Accountants (IFAC) herausgegebenen International Standards on Auditing (ISAs) durchgeführt. Diese Grundsätze erfordern, dass wir die Standesregeln einhalten und die Prüfung so planen und durchführen, dass wir uns mit hinreichender Sicherheit ein Urteil darüber bilden können, ob der Konzernabschluss frei von wesentlichen Fehldarstellungen ist.
Eine Prüfung beinhaltet die Durchführung von Prüfungshandlungen zur Erlangung von Prüfungsnachweisen hinsichtlich der Beträge und sonstigen Angaben im Konzernabschluss. Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemäßen Ermessen des Abschlussprüfers, unter Berücksichtigung seiner Einschätzung des Risikos eines Auftretens wesentlicher Fehldarstellungen, sei es auf Grund beabsichtigter oder unbeabsichtigter Fehler. Bei der Vornahme dieser Risikoeinschätzungen berücksichtigt der Abschlussprüfer das interne Kontrollsystem soweit es für die Aufstellung eines Konzernabschlusses und die Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von Bedeutung ist, um unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen geeignete Prüfungshandlungen festzulegen, nicht jedoch um ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit des internen Kontrollsystems des Konzerns abzugeben. Die Prüfung umfasst ferner die Beurteilung der Angemessenheit der angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und der von den gesetzlichen Vertretern vorgenommenen, wesentlichen Schätzungen sowie eine Würdigung der Gesamtaussage des Konzernabschlusses.
Wir sind der Auffassung, dass wir ausreichende und geeignete Prüfungsnachweise erlangt haben, sodass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unser Prüfungsurteil darstellt.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss nach unserer Beurteilung den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt ein möglichst getreues Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2007 sowie der Ertragslage und der Zahlungsströme des Konzerns für das Geschäftsjahr vom 1. Jänner bis zum 31. Dezember 2007 in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind.
Der Konzernlagebericht ist auf Grund der in Österreich geltenden gesetzlichen Vorschriften darauf zu prüfen, ob er mit dem Konzernabschluss in Einklang steht und ob die sonstigen Angaben im Konzernlagebericht nicht eine falsche Vorstellung von der Lage des Konzerns erwecken.
Der Konzernlagebericht steht nach unserer Beurteilung in Einklang mit dem Konzernabschluss.
Linz, am 15. Februar 2008
KPMG Austria GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft
Mag. Rudolf Kraus Mag. Ernst Pichler
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
Der verteilungsfähige Gewinn wird anhand des Jahresabschlusses der Muttergesellschaft des Konzerns, der Oberbank AG, festgestellt. Der erwirtschaftete Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2007 betrug auf Ebene der Oberbank AG A 56,4 Mio. Nach Rücklagendotation von A 43,0 Mio. und nach Zurechnung des Gewinnvortrages von A 0,2 Mio. ergibt sich ein verwendungsfähiger Bilanzgewinn von A 13,5 Mio. Vorbehaltlich der Genehmigung durch die Hauptversammlung wird vorgeschlagen, auf das Grundkapital von A 75,7 Mio. eine Dividende in Höhe von A 1,50 je anspruchsberechtigter Aktie auszuschütten. Die Ausschüttung ergibt daher bei 9.000.000 Stück Aktien einen Betrag von A 13.500.000,–. Weiters schlagen wir vor, den verbleibenden Rest von TA 20,5 auf neue Rechnung vorzutragen.
Linz, im Februar 2008
Der Vorstand
Generaldirektor Dr. Franz Gasselsberger, MBA Vorsitzender
Direktor Dr. Ludwig Andorfer Direktor Mag. Dr. Josef Weißl, MBA
Der Aufsichtsrat hat während des Geschäftsjahres in vier Sitzungen (je eine pro Quartal) die nach den Vorschriften des Aktiengesetzes erforderlichen Prüfungen vorgenommen und sich vom Vorstand regelmäßig schriftlich und mündlich über die Geschäftslage sowie über wichtige Geschäftsvorfälle berichten lassen. Darüber hinaus hat der Arbeitsausschuss des Aufsichtsrates laufend jene Geschäftsfälle geprüft und entschieden, die seiner Zustimmung bedurften. Der Ausschuss zur Prüfung und Vorbereitung der Feststellung des Jahresabschlusses (Prüfungsausschuss) tagte so wie der Personalausschuss einmal. Darüber hinaus war der Vorsitzende des Aufsichtsrates regelmäßig mit dem Vorstandsvorsitzenden in Kontakt, um über Strategie, Geschäftsentwicklung und Risikomanagement des Unternehmens zu diskutieren.
In all seinen Sitzungen hat der Aufsichtsrat die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben unter Beachtung des Corporate Governance Kodex wahrgenommen. Kein Mitglied des Aufsichtsrates hat im Berichtsjahr an mehr als der Hälfte der Sitzungen des Aufsichtsrates nicht persönlich teilgenommen.
2007 haben die Aufsichtsräte Alfons Schneider und Ludwig Beurle in der ordentlichen Hauptversammlung am 14.Mai ihr Amt niedergelegt. Wir danken beiden Herren für die langjährige Zusammenarbeit.
Die Buchführung, der Jahresabschluss 2007 der Oberbank AG und der Lagebericht wurden von der KPMG Austria GmbH, Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft, Linz, geprüft. Die Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt, den gesetzlichen Vorschriften wurde entsprochen, weshalb der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt wurde. Der Prüfungsausschuss hat in seiner Sitzung am 25. März 2008 den Jahresabschluss der Oberbank AG geprüft und dem Aufsichtsrat darüber berichtet. Der Aufsichtsrat hat sich dem Ergebnis der Prüfung angeschlossen, erklärt sich mit dem vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss samt Lagebericht einschließlich Gewinnverwendungsvorschlag einverstanden und billigt den Jahresabschluss 2007, der damit gemäß § 125 Abs. (2) Aktiengesetz festgestellt ist.
Der Konzernabschluss 2007 in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und der in Übereinstimmung mit den österreichischen handelsrechtlichen Vorschriften erstellte Konzernlagebericht wurden von der KPMG Austria GmbH, Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft, Linz, geprüft. Die Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt und den gesetzlichen Vorschriften wurde entsprochen. Nach Überzeugung der Bankprüfer vermittelt der Konzernabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögensund Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2007 sowie der Ertragslage und der Zahlungsströme des Geschäftsjahres vom 1. Jänner bis 31. Dezember 2007 in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind.
Die Abschlussprüfer bestätigen, dass der Konzernlagebericht mit dem Konzernabschluss in Einklang steht und dass die gesetzlichen Voraussetzungen für die Befreiung von der Verpflichtung zur Aufstellung eines Konzernabschlusses nach österreichischem Recht erfüllt sind.
Der Prüfungsausschuss hat in seiner Sitzung am 25. März 2008 den Konzernabschluss geprüft und dem Aufsichtsrat darüber berichtet. Der Aufsichtsrat hat sich dem Ergebnis der Prüfung angeschlossen. Dem Vorschlag des Vorstandes, aus dem Bilanzgewinn des Jahres 2007 von A 13,5 Mio. eine Dividende von A 1,50 je Aktie auszuschütten und den verbleibenden Gewinnrest auf neue Rechnung vorzutragen, schließt er sich an.
Der Aufsichtsrat bedankt sich beim Vorstand sowie bei den Führungskräften und Mitarbeitern für ihren Einsatz und die guten Ergebnisse im letzten Jahr. Das Erreichen der Unternehmensziele und die Steigerung des Jahresüberschusses um mehr als 20% schätzt der Aufsichtsrat als sehr gute Leistung ein.
Linz, 25. März 2008
Der Aufsichtsrat
Dkfm. Dr. Hermann Bell Vorsitzender des Aufsichtsrates
Ehrenpräsident Dr. Heinrich Treichl
Vorsitzender Dkfm. Dr. Hermann Bell
Konsul Generaldirektor KR Dkfm. Dr. Heimo Penker Konsul Direktor Peter Gaugg Dr. Guido Schmidt-Chiari
Franz Peter Doppler Generaldirektor Dr. Wolfgang Eder Dr. Birgitte Engleder Dr. Dietrich Karner Dr. Josef Kneidinger Präsident Mag. Dr. Christoph Leitl Dipl. Ing. DDr. h.c. Peter Mitterbauer KR Karl Samstag Dr. Veit Sorger KR Hilde Umdasch KR Dr. Herbert Walterskirchen Mag. Norbert Zimmermann
Wolfgang Pischinger, Vorsitzender des Zentralbetriebsrates der Oberbank AG Peter Dominici Roland Schmidhuber Elfriede Höchtel Alois Johann Oberschmidleitner Josef Pesendorfer Mag. Armin Burger Günter Grubhofer
Hofrat Dipl.-Ing. Wolfgang Kovar, Staatskommissär, bestellt mit Wirkung bis 31.7.2007
Hofrat DDr. Marian Wakounig, Staatskommissär, bestellt mit Wirkung ab 1.8.2007
Amtsdirektorin Edith Wanger, Staatskommissär-Stellvertreterin, bestellt mit Wirkung ab 1.7.2002
Konsul Generaldirektor Dr. Franz Gasselsberger, MBA, Vorsitzender des Vorstandes Direktor Dr. Ludwig Andorfer Direktor Mag. Dr. Josef Weißl, MBA
| Oberbank | ||
|---|---|---|
| Bank für Tirol und Vorarlberg AG, Innsbruck 1 | 18,68% | 1 |
| BKS Bank AG, Klagenfurt 2 | 18,69% | 2 |
| Wüstenrot Wohnungswirtschaft reg. Gen.m.b.H., Salzburg 3 | 5,18% | 3 |
| Generali 3 Banken Holding AG, Wien4 | 2,23% | 7 4 |
| Mitarbeiterbeteiligung 5 | 4,23% | 5 |
| CABO Beteiligungsgesellschaft m.b.H. 6 | 32,90% | 6 |
| Streubesitz 7 | 18,09% |
| BKS | ||
|---|---|---|
| Oberbank AG, Linz 1 | 19,73% | 1 |
| Bank für Tirol und Vorarlberg AG, Innsbruck 2 | 19,84% | 2 |
| Generali 3 Banken Holding AG, Wien3 | 7,95% | 7 |
| Wüstenrot Wohnungswirtschaft reg. Gen.m.b.H., Salzburg 4 | 2,99% | 3 |
| Bank Austria Creditanstalt AG5 | 7,36% | 4 |
| CABO Beteiligungsgesellschaft m.b.H. 6 | 29,93% | 5 6 |
| Streubesitz 7 | 12,20% |
| BTV | ||
|---|---|---|
| Oberbank AG, Linz 1 | 14,69% | 2 |
| BKS Bank AG, Klagenfurt 2 | 15,10% | 1 3 |
| Wüstenrot Wohnungswirtschaft reg. Gen.m.b.H., Salzburg 3 | 2,53% | |
| Generali 3 Banken Holding AG, Wien4 | 15,12% | 4 6 |
| CABO Beteiligungsgesellschaft m.b.H. 5 | 41,70% | |
| Streubesitz 6 | 10,86% | 5 |
Die in Rottönen dargestellten Aktionäre haben jeweils Syndikatsvereinbarungen abgeschlossen.
| Oberbank Konzern | BKS Bank Konzern | BTV Konzern | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2007 | 2006 | 2007 | 2006 | 2007 | 2006 | |
| Erfolgszahlen in Mio. A | ||||||
| Zinsergebnis | 276,2 | 241,2 | 108,6 | 94,6 | 123,0 | 110,9 |
| Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | -68,4 | -56,3 | -19,2 | -20,0 | -29,2 | -29,4 |
| Provisionsergebnis | 101,8 | 94,9 | 44,9 | 41,0 | 47,3 | 45,6 |
| Verwaltungsaufwand | -203,2 | -193,8 | -82,8 | -75,6 | -88,1 | -82,7 |
| Jahresüberschuss vor Steuern | 112,9 | 93,5 | 59,6 | 44,8 | 60,0 | 50,9 |
| Konzernjahresüberschuss | 102,5 | 83,2 | 50,8 | 39,0 | 53,3 | 44,5 |
| Bilanzzahlen in Mio. A | ||||||
| Bilanzsumme | 14.330,8 | 13.221,8 | 5.752,7 | 5.145,4 | 8.053,3 | 7.458,3 |
| Forderungen an Kunden | ||||||
| nach Risikovorsorgen | 8.499,2 | 7.969,3 | 3.561,6 | 3.190,1 | 5.160,0 | 5.109,0 |
| Primärmittel | 8.839,6 | 7.605,4 | 3.781,8 | 3.009,1 | 6.173,1 | 5.508,3 |
| hievon Spareinlagen | 2.899,2 | 2.633,5 | 1.443,7 | 1.382,4 | 1.126,9 | 1.094,0 |
| hievon verbriefte Verbindlich- | ||||||
| keiten inkl. Nachrangkapital | 1.694,8 | 1.494,7 | 451,8 | 425,6 | 1.283,0 | 1.222,9 |
| Eigenkapital | 889,5 | 831,7 | 450,6 | 416,4 | 537,3 | 512,4 |
| Betreute Kundengelder | 16.887,3 | 15.304,3 | 10.057,9 | 9.320,4 | 10.982,1 | 10.608,9 |
| hievon Depotvolumen der Kunden | 8.047,7 | 7.698,9 | 6.276,1 | 6.311,3 | 4.809,0 | 5.100,6 |
| Eigenmittel nach BWG in Mio. A | ||||||
| Bemessungsgrundlage | 10.079,1 | 9.457,6 | 4.039,2 | 3.598,5 | 5.586,9 | 5.165,3 |
| Eigenmittel | 1.293,6 | 1.204,6 | 405,1 | 396,3 | 662,3 | 617,4 |
| hievon Kernkapital (Tier I) | 720,5 | 669,4 | 235,9 | 241,8 | 394,0 | 363,7 |
| Eigenmittelüberschuss | 485,2 | 446,0 | 82,0 | 108,4 | 215,4 | 204,2 |
| Kernkapitalquote | 7,15 | 7,08 | 5,84 | 6,72 | 7,05 | 7,04 |
| Gesamtkapitalquote in % | 12,83 | 12,74 | 10,03 | 11,01 | 11,85 | 11,95 |
| Unternehmenskennzahlen in % | ||||||
| Return on Equity vor Steuern | ||||||
| (Eigenkapitalrendite) | 13,21 | 12,37 | 13,74 | 11,17 | 11,44 | 10,36 |
| Return on Equity nach Steuern | 11,99 | 11,01 | 11,71 | 9,74 | 10,15 | 9,07 |
| Cost-Income-Ratio | ||||||
| (Kosten-Ertrag-Relation) | 52,8 | 56,4 | 52,6 | 54,7 | 51,1 | 52,0 |
| Risk-Earning-Ratio | ||||||
| (Kreditrisiko/Zinsergebnis) | 24,8 | 23,4 | 17,7 | 21,2 | 23,7 | 26,5 |
| Ressourcen | ||||||
| Durchschnittlich gewichteter | ||||||
| Mitarbeiterstand | 1.879 | 1.738 | 803 | 721 | 849 | 803 |
| Anzahl der Geschäftsstellen | 126 | 117 | 51 | 50 | 42 | 40 |
Medieninhaber (Verleger) und Herausgeber Oberbank AG Hauptplatz 10 –11, A-4020 Linz Telefon: ++43/(0) 732/ 7802- 0 Telefax: ++43 /(0)732 / 785 810
SWIFT: OBKLAT2L Bankleitzahl: 15000 OeNB-Identnummer: 54801 DVR: 0019020 FN: 79063w UID: ATU22852606 ISIN Oberbank-Stammaktie: AT0000625108 ISIN Oberbank-Vorzugsaktie: AT0000625132
Internet: www.oberbank.at E-Mail: [email protected]
Investor Relations: Mag. Frank Helmkamp Redaktion: Abteilung Sekretariat Quellen Marktumfeld: WIFO, IHS und OeNB, Wien DIW, Berlin, Ifo, München Redaktionsschluss: 9. März 2008
Konzept und Beratung: Mensalia, Wien Design: Klaus Hofegger, Wien Fotos: Hanna Haböck, Wien Realisierung: Christoph Oman, Oberbank AG, Linz Druck: AV + Astoria Druckzentrum, Wien
Disclaimer: Zukunftsbezogene Aussagen
Dieser Geschäftsbericht enthält Angaben und Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der Oberbank AG beziehen. Die Prognosen stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis aller uns zum Stichtag 31.12.2007 zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder Risiken – wie die im Risikobericht angesprochenen – eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Mit diesem Geschäftsbericht ist keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Aktien der Oberbank AG verbunden.
Zugunsten der besseren Lesbarkeit wurde im Geschäftsbericht auf die gleichzeitige Verwendung weiblicher und männlicher Personenbegriffe (Mitarbeiter, Mitarbeiterin bzw. MitarbeiterIn) verzichtet und die männliche Form angeführt. Gemeint und angesprochen sind jedoch immer beide Geschlechter.
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