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Nynomic AG Interim / Quarterly Report 2017

Oct 5, 2017

5437_10-q_2017-10-05_b0619da9-3f28-4b4b-b465-8a6481120f3c.pdf

Interim / Quarterly Report

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H a l b j a h r e s b e r i c h t m-u-t A G 2017 Der m-u-t Konzern verzeichnete ein äußerst erfolgreiches 1. Halbjahr 2017

Umsatz 31,4 Mio. EUR EBIT 5,7 Mio. EUR

Das EBIT konnte auf ein Niveau von 31 % über Vorjahresperiode geführt werden

Kennzahlen

in TEUR bis auf EPS 1. HJ 2017 1. HJ 2016 Abweichung in %
Konzernumsatz 31.402 28.144 12 %
EBIT 5.656 4.333 31 %
EBIT-Marge 18 % 15 % 20 %
EBITDA 6.188 4.774 30 %
Investitionen 381 102 274 %
Abschreibungen 532 441 21 %
Personalkosten 8.640 7.759 11 %
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 3.713 1.752 112 %
EPS (inkl. nicht beherrschende Anteile) 0,86 € 0,62 € 39 %
EPS (ohne nicht beherrschende Anteile) 0,64 € 0,51 € 25 %

Umsätze nach Segmenten

in TEUR 1. HJ 2017 1. HJ 2016 Abweichung in %
Life Science 4.258 6.807 -37 %
Clean Tech 21.957 15.505 42 %
Green Tech 4.365 5.033 -13 %
Sonstige Basiskomponenten 822 799 3 %

Umsätze nach Regionen

in TEUR 1. HJ 2017 1. HJ 2016 Abweichung in %
Deutschland, EU und übrige Länder 16.695 18.215 -8 %
Amerika 13.116 8.336 57 %
Asien 1.591 1.593 0 %

Bilanzdaten

in TEUR 30.06.2017 31.12.2016 Abweichung in %
Eigenkapital 17.291 13.645 27 %
Finanzverbindlichkeiten 4.472 5.348 -16 %
Bilanzsumme 32.429 28.701 13 %
Eigenkapitalquote 53,3 % 47,5 % 12 %

Inhaltsverzeichnis

  • 4 Brief des Vorstands
  • 5 Kennzahlen
  • 6 m-u-t Aktie
  • 8 Konzernbilanz zum 30. Juni 2017
  • 10 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2017
  • 11 Konzernanhang zum Halbjahresbericht zum 30. Juni 2017
  • 14 Konzern-Kapitalflussrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2017
  • 15 Konzernzwischenlagebericht zum Halbjahresbericht zum 30. Juni 2017
  • 19 Disclaimer

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre der m-u-t AG,

wir blicken auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2017 zurück. Die starken Halbjahreszahlen bestätigen unsere klare strategische Ausrichtung und die erfreuliche operative Entwicklung innerhalb der gesamten m-u-t Gruppe. Damit setzt sich der positive Trend der letzten Geschäftsjahre fort. Dank hoher Kundenorientierung und Qualität hat sich der m-u-t Konzern als Komplettanbieter für effiziente Lösungen in der Photonik als kompetenter und zuverlässiger Partner fest etabliert. Wir fokussieren unser Geschäft auf wachstumsstarke Märkte und bauen unsere führende Marktposition kontinuierlich aus.

Im Vergleich zur Vorjahresperiode stiegen Konzernumsatz und EBIT im ersten Halbjahr 2017 auf neue Rekordmarken. In den ersten sechs Monaten des Jahres wurde konzernweit ein Umsatz von ca. 31,4 Mio. EUR (VJ: 28,1 Mio. EUR) sowie ein EBIT von ca. 5,7 Mio. EUR (VJ: 4,3 Mio. EUR) erreicht. Die EBIT-Marge lag mit rund 18 % ebenfalls über Vorjahresniveau (15 %) und unterstreicht die sehr erfolgreiche, ertragsorientierte Umsetzung der Unternehmensstrategie. Wesentliche Wachstumstreiber im ersten Halbjahr waren das Segment Clean Tech sowie der amerikanische Markt.

Wie bereits im Mai 2017 gemeldet, wurde der laufende Vorstandsvertrag von Fabian Peters vorzeitig um weitere fünf Jahre bis zum 31. Dezember 2022 verlängert. Darüber hinaus freuen wir uns über die Wiederwahl aller bisheriger Aufsichtsratsmitglieder bis 2021 und auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit mit ihnen. Die erfolgreiche Weiterentwicklung der m-u-t Gruppe steht durch Kontinuität und Stabilität im Vorstand und Aufsichtsrat auf einer festen Basis.

m-u-t gehörte mit zu den ersten Unternehmen, die im März 2017 dem neuen Börsensegment Scale der Deutschen Börse AG beitraten. Neben der bereits vorhandenen Coverage informieren in regelmäßigen Abständen zusätzliche Research-Berichte von Edison Investment Research und Morningstar.

Im Juli 2017 hielt die Gesellschaft ihre ordentliche Hauptversammlung in Wedel ab. Wir bedanken uns bei unseren Aktionärinnen und Aktionären für die Teilnahme an der diesjährigen Hauptversammlung sowie für das Interesse und Vertrauen.

Die überplanmäßige Unternehmensentwicklung im ersten Halbjahr 2017 sowie ein insgesamt positiver Ausblick haben den Vorstand veranlasst, die Ganzjahresprognose anzuheben. Der Vorstand erwartet für das Geschäftsjahr 2017 aktuell einen Konzernumsatz leicht über Vorjahresniveau zwischen 56,0 - 59,0 Mio. EUR (VJ: 54,5 Mio. EUR) sowie ein EBIT von nunmehr ca. 8,0 - 8,5 Mio. EUR (VJ: 6,8 Mio. EUR). Die bisherige Prognose lag bei einem EBIT in Höhe von 7,3 Mio. EUR. Eine stabile und langfristig hohe Ertragskraft gilt auch künftig als wichtigstes Ziel.

Wir haben den m-u-t neue Wege zu gehen und freuen uns über Ihre weitere Unterstützung.

Der Vorstand der m-u-t AG

Fabian Peters Maik Müller

Kennzahlen

Vergleich 1. Halbjahr 2014 bis 1. Halbjahr 2017

Umsatzerlöse in Mio. EUR*

Im 1. Halbjahr 2017 konnte der Umsatz erneut auf ein Rekordniveau geführt werden. Haupttreiber war ein starker Absatz im amerikanischen Markt.

EBIT-Marge in %

Die EBIT-Marge verzeichnet im 4 Jahres-Vergleich einen kontinuierlich steigenden Trend und zeigt sich gefestigt im oberen zweistelligen Prozentbereich.

EK-Quote in %

Die positive Entwicklung im ersten Halbjahr resultiert in einer stetig wachsenden EK-Quote. Diese konnte mit rund 53 % das erfolgreiche Niveau weiter ausbauen.

EBIT in Mio. EUR

Bedingt durch den höheren Umsatz bei einem günstigen Produktmix und optimierten Kostenniveau verzeichnet das EBIT eine erfreuliche Steigerung.

Cashflow in Mio. EUR**

Das erfolgreiche Ergebnis im Berichtszeitraum trug ursächlich dazu bei, den Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit erneut zu steigern.

Auftragsbestand in Mio. EUR

Der Auftragsbestand zum Halbjahr schloss auf dem hohen Niveau des Vorjahres oberhalb der 25 Mio. EUR Marke.

* Darstellung der Zahlen bis 2015 vor Anwendung des § 277 Abs. 1 HGB in der Fassung des BilRUG.

** Abweichend zu den Vorjahren wird der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit dargestellt.

Die Aktie

Nachdem die m-u-t Aktie mit einem Kurs von 8,14 EUR aus dem ersten Handelstag des Jahres 2017 ging, setzte bis Ende Juni eine Kursrallye ein, die bis zu einem Niveau von über 17,50 EUR führte. Zum Stichtag am 30. Juni notierte die Aktie nach einer allgemeinen, deutlichen Marktkorrektur bei Technologiewerten mit einem Schlusskurs von 13,65 EUR. In den ersten Wochen nach Ende des Berichtszeitraums bewegte sich die Aktie dann in einem Korridor zwischen ca. 14,50 und 16,50 EUR.

Auffällig sind der Anstieg des Aktienkurses und insbesondere auch der Handelsumsätze nach dem Übergang vom Entry Standard in das neue Börsensegment Scale, dessen Index vom Start am 1. März bis Ende Juni 2017 um beachtliche 18 % anstieg, um dann eher in eine Seitwärtsbewegung überzugehen.

Die m-u-t Aktie entwickelte sich deutlich überproportional zum Scale-Index.

Der am 21. März veröffentlichte Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017 sowie die am 24. Mai gemeldeten Kennzahlen für das erste Quartal 2017 wurden vom Markt sehr positiv aufgenommen.

Kaufempfehlungen seitens der Finanzpresse sowie von Analystenhäusern dürften diesen Trend noch verstärkt haben, zumal sich die m-u-t Aktie nunmehr im dritten Jahr in Folge in einer kontinuierlichen, sehr erfreulichen Aufwärtsentwicklung befindet.

Stammdaten

m-u-t AG Meßgeräte für Medizin- und Umwelttechnik
4.785.000
Oddo Seydler Bank AG
Oddo Seydler Bank AG
Entry Standard (bis 28.02.2017) / Scale (ab 01.03.2017)
DE000A0MSN11 / A0MSN1 / M7U

Konzernbilanz zum 30. Juni 2017

Aktiva

30.06.2017 31.12.2016
TEUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 136 150
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
1.279 1.358
3. Geschäfts- oder Firmenwert 2.282 2.405
II. Sachanlagevermögen 3.697 3.913
1. Technische Anlagen und Maschinen 16 15
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.556 1.491
1.572 1.506
III. Finanzanlagen
Sonstige Beteiligungen 19 19
5.288 5.439
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.681 1.776
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 960 1.041
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 4.566 3.923
7.207 6.740
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.415 4.568
2. Sonstige Vermögensgegenstände 828 529
6.243 5.097
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 12.876 10.553
26.327 22.389
C. Rechnungsabgrenzungsposten
Rechnungsabgrenzungsposten 31 86
D. Aktive latente Steuern
Aktive latente Steuern 783 786
Bilanzsumme 32.429 28.701

Konzernbilanz zum 30. Juni 2017

Passiva

30.06.2017 31.12.2016
TEUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 4.785 4.785
II. Kapitalrücklage 0 0
III. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 68 537
IV. Konzernbilanzgewinn / -verlust 7.264 4.198
V. Nicht beherrschende Anteile 5.174 4.125
17.291 13.645
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 788 303
2. Sonstige Rückstellungen 5.864 5.591
6.652 5.894
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.472 5.348
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0 8
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.204 1.788
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.801 2.010
8.477 9.155
D. Rechnungsabgrenzungsposten
Rechnungsabgrenzungsposten 9 7
E. Passive latente Steuern
Passive latente Steuern 0 0
Bilanzsumme 32.429 28.701

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2017

1. Halbjahr 1. Halbjahr
2017 2016
TEUR TEUR
1. Umsatzerlöse 31.402 28.144
2. Erhöhung/Minderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 532 65
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0
4. Sonstige betriebliche Erträge 442 611
5. Materialaufwand -13.468 -12.519
6. Personalaufwand -8.640 -7.759
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -532 -441
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.081 -3.767
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 14 12
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -109 -123
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.445 -1.266
12. Ergebnis nach Steuern 4.116 2.956
13. Sonstige Steuern -1 -2
14. Konzern-Periodenüberschuss (inkl. nicht beherrschende Anteile) 4.115 2.954
15. Ergebnisanteile nicht beherrschende Anteile am Konzernergebnis -1.049 -535
16. Konzern-Periodenüberschuss (ohne nicht beherrschende Anteile) 3.066 2.418

Konzernanhang zum Halbjahresabschluss zum 30. Juni 2017

Die im Geschäftsbericht 2016 genannten Konsolidierungs-, Bilanzierungs- sowie Bewertungsmethoden wurden unverändert auch für die Aufstellung dieses Zwischenabschlusses angewandt.

Allgemeine Angaben zum Konzernzwischenabschluss

Die m-u-t AG Meßgeräte für Medizin- und Umwelttechnik hat ihren Sitz in Wedel und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Pinneberg unter der Nr. HRB 6913 PI eingetragen.

Die Gesellschaft ist Systemanbieter für zerstörungsfreie Messtechnik mit dem Fokus auf die Märkte Life Science, Clean Tech und Green Tech.

Die Aufstellung von Konzernzwischenabschluss und Konzernzwischenlagebericht der m-u-t AG Meßgeräte für Medizin- und Umwelttechnik (nachfolgend auch "m-u-t AG", "Gesellschaft" oder "Konzern"), Wedel, erfolgte nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) und den ergänzenden Bestimmungen des Aktiengesetzes.

Die Aufstellung eines Konzernzwischenabschlusses zum 30. Juni erfolgt erstmalig. Es wurden die Regelungen zu Zwischenabschlüssen des deutschen Rechnungslegungs Standards (DRS 16) beachtet, soweit diese anwendbar waren.

Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Das Geschäftsjahr für den Konzern und die konsolidierten Unternehmen entspricht dem Kalenderjahr.

Die Aktien sind im Freiverkehr, der kein organisierter Markt gem. § 2 V WpHG ist, zugelassen. An der FWB Frankfurter Wertpapierbörse wurden sie im Entry Standard des Open Market gehandelt. Seit Schließung des Entry Standard Ende Februar 2017 werden die Aktien in dem neuen KMU-Segment Scale der Deutschen Börse AG in Frankfurt gehandelt.

Für die Aufstellung des Konzernzwischenabschlusses waren die nachfolgend erläuterten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unverändert maßgebend.

Konsolidierungskreis

Einbezogene Tochterunternehmen

Die m-u-t AG ist unmittelbar bzw. mittelbar Mutterunternehmen für folgende Tochterunternehmen i. S. d. § 290 HGB, die nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung in den Konzernzwischenabschluss einbezogen werden:

Anteil am Kapital in %
m-u-t GmbH, Wedel 100,00
m-u-t America Inc., Richmond (Virginia/USA) 100,00
tec5 AG, Oberursel/Taunus 100,00
mit ihrem verbundenen Unternehmen und ihrem Anteil am Kapital:
tec5 USA Inc., Plainview (New York/USA) 51,00
Avantes Holding B.V., Apeldoorn (Niederlande) 74,96
mit ihren verbundenen Unternehmen und ihren Anteilen am Kapital:
Avantes B.V., Apeldoorn (Niederlande) 100,00
Avantes Inc., Broomfield (Colorado/USA) 100,00
Avantes China Ltd., Peking (China) 60,00
Avantes Hong Kong Ltd., Hong Kong 60,00
Avantes UK Ltd., Leatherhead (Surrey/UK) 100,00
APOS GmbH, Wedel 55,00
mit ihrem verbundenen Unternehmen und ihrem Anteil am Kapital:
APOS IP GmbH, Wedel 100,00

Sonstige Beteiligungen

Die Photomed GmbH, Seefeld, (10 %) wird unter Anwendung der Befreiung nach § 311 Abs. 2 HGB zu Anschaffungskosten einbezogen.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die in den Konzernzwischenabschluss übernommenen Vermögensgegenstände sind gemäß § 308 HGB einheitlich bewertet.

Selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände sind gem. § 248 HGB zu Herstellungskosten aktiviert. Es handelt sich hier um die Erstellung von ERP-Software bzw. von Steuerungssoftware. Die Software wird um planmäßige Abschreibungen (5 Jahre bzw. 10 Jahre, lineare Methode) vermindert.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie einer Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (3-10 Jahre, lineare Methode) vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Abschreibung erfolgt linear.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Werte der Vorräte werden mit Hilfe zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren unter Beachtung des Niederstwertprinzips ermittelt. Für den geringen, seit mehreren Geschäftsjahren gleichbleibenden Bestand an Kleinmaterial wurde ein auf Basis des durchschnittlichen Einkaufspreises ermittelter Festwert angesetzt.

Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse bzw. Leistungen erfolgt zu Herstellungskosten gem. § 255 Abs. 2 HGB unter Einbeziehung der notwendigen Gemeinkosten sowie unter Beachtung des Niederstwertprinzips.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung unter Berücksichtigung von Preissteigerungen notwendig ist. Für zinslose Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt eine Abzinsung mit einem durchschnittlichen marktüblichen Zinssatz gemäß § 253 Abs. 2 HGB.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Umrechnung der Abschlüsse von Tochterunternehmen in Fremdwährung erfolgte gemäß § 308a HGB nach der modifizierten Stichtagskursmethode, d. h. die Bilanzen wurden zum Stichtagskurs (Ausnahme: Eigenkapital zu historischen Kursen) und die Gewinn- und Verlustrechnungen zum Jahresdurchschnittskurs umgerechnet; sich daraus ergebende Differenzen wurden erfolgsneutral in einen Ausgleichsposten für Währungsumrechnungsdifferenzen im Eigenkapital eingestellt.

Erläuterungen zur Bilanz

Aktive und passive latente Steuern

Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise. Die latenten Steuern betreffen unter anderem Latenzen auf Einzelabschlussebene der tec5 USA Inc., Latenzen aus Zwischengewinneliminierungen sowie der Aufwands- und Ertragskonsolidierung gem. § 306 HGB wurden mit einem unveränderten durchschnittlichen Steuersatz von 30 % im Zeitpunkt der wahrscheinlichen Umkehrung angesetzt.

Geringfügige passive latente Steuern wurden auf Ebene des Einzelabschlusses einer Tochtergesellschaft mit aktiven latenten Steuern verrechnet.

Gezeichnetes Kapital

Das Grundkapital ist zum Stichtag in 4.785.000 auf den Inhaber lautende, nennwertlose Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital á EUR 1,00 eingeteilt. Bei allen Aktien handelt es sich um Stammaktien mit je einem Stimmrecht.

Das Grundkapital ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 14. Juli 2017 um bis zu EUR 2.392.500,00 durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien gegen Baroder Sacheinlagen erhöht (Bedingtes Kapital 2017/I).

Das Grundkapital ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 14. Juli 2017 um bis zu EUR 1.914.000,00 zur Gewährung von Bezugs- und/oder Wandlungsrechten an die Inhaber von Options- und/oder Wandelschuldverschreibungen erhöht (Bedingtes Kapital 2017/II).

Das Grundkapital ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 6. Juni 2014 um bis zu EUR 478.500,00 zur Gewährung von Bezugsrechten an Arbeitnehmer und Mitglieder der Geschäftsführung der Gesellschaft oder eines verbundenen Unternehmens erhöht (Bedingtes Kapital 2014/I).

Sonstige Rückstellungen

Unter den sonstigen Rückstellungen erfolgen im Wesentlichen der Ausweis von Garantieverpflichtungen, Personalrückstellungen sowie die restliche Rückstellung aus dem sich ergebenen passivischen Unterschiedsbetrag aus der Erstkonsolidierung der APOS GmbH, welche sich über die Laufzeit der noch zu erwartenden Kosten aus dem Geschäftsaufbau auflösen wird. Die sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen kurzfristig.

Verbindlichkeiten

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten entfällt ein Anteil von TEUR 2.854 auf eine Restlaufzeit von größer einem Jahr. Die übrigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit kleiner einem Jahr. Die Besicherungen für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zum Stichtag umfassen:

  • Verpfändung von Patenten, Marken, Gebrauchs- und Geschmacksmustern
  • Verpfändung von Aktien

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt auf:

nach Tätigkeitsbereichen

TEUR
Life Science 4.258
Clean Tech 21.957
Green Tech 4.365
Sonstige Basiskomponenten 822
Gesamt 31.402

nach Absatzregionen

TEUR
Deutschland 13.594
Europa 2.699
Amerika 13.116
Asien 1.591
Rest der Welt 402
Gesamt 31.402

Honorar für den Konzernabschlussprüfer

Das vom Konzernabschlussprüfer für das 1. Halbjahr berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 1, davon entfielen TEUR 0 auf Jahresabschlussprüfung, TEUR 0 auf Steuerberatungsleistungen und TEUR 1 auf laufende betriebswirtschaftliche Beratung.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Der Ertragsteueraufwand entfällt im Wesentlichen auf das laufende Ergebnis des 1. Halbjahres. Wesentliche Steuernachzahlungen für Vorjahre ergaben sich nicht.

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Zum Stichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen im Bereich Mieten, Leasing von Fahrzeugen und Geräten betragen insgesamt TEUR 2.341 und dienen der Liquiditätsschonung und Flexibilität.

Es entstehen im Options-Ausübungsfall finanzielle Erwerbsverpflichtungen für die restlichen Unternehmensanteile an der Avantes Holding B.V. (ab dem Jahresende 2017) mit erheblicher finanzieller Belastung. Der mögliche Finanzierungsumfang wird im Options-Ausübungsfall in Abhängigkeit variabler Bestandteile bei einem unteren einstelligen Millionenbetrag liegen.

Vorstand

Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

Herr Fabian Peters, Westerrönfeld Herr Maik Müller, Kronberg im Taunus

Die Vorstandsmitglieder sind jeweils mit einem weiteren Vorstandsmitglied in Gemeinschaft zur Vertretung berechtigt. Von der Regelung des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen:

Herr Hans Wörmcke (Vorsitzender), Heist, Geschäftsführer bei der EVAC GmbH

Herr Hartmut Harbeck (stellv. Vorsitzender), Wedel, Director Special Projects, Mining bei der TOMRA Sorting GmbH Herr Dr. Sven Claussen, Hamburg, Rechtsanwalt bei Weiland Rechtsanwälte

Mitarbeiterzahl

Die durchschnittliche Zahl der während des 1. Halbjahres 2017 beschäftigten Mitarbeiter (inkl. der Vorstände) nach Vollzeitkräften beträgt:

Angestellte 204
Gewerbliche Arbeitnehmer 41
Studenten/Praktikanten 1
Auszubildende 0
Gesamt 246

Nachtragsbericht

Nach Abschluss des 1. Halbjahres 2017 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

Wedel, den 25. August 2017

Fabian Peters Vorstand der m-u-t AG Meßgeräte für Medizin- und Umwelttechnik

Maik Müller Vorstand der m-u-t AG Meßgeräte für Medizin- und Umwelttechnik

Konzern-Kapitalflussrechnung für den Zeitraum 1. Januar 2017 bis 30. Juni 2017

1. Halbjahr 2017 1. Halbjahr 2016
TEUR TEUR
1. Periodenergebnis
(Konzernperiodenüberschuss einschließlich Ergebnisanteile anderer
Gesellschafter)
4.115 2.954
2. +/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 532 441
3. +/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 758 766
4. +/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge -469 -810
5. -/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit
zuzuordnen sind
-1.555 -1.756
6. +/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie
anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen
sind
-78 -670
7. +/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 95 111
8. +/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 1.445 1.266
9. -/+ Ertragsteuerzahlungen -1.129 -550
10. = Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 3.713 1.752
11. - Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen -381 -102
12. - Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis 0 -1.087
13. + Erhaltene Zinsen 14 12
14. = Cashflow aus der Investitionstätigkeit -367 -1.177
15. - Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-)Krediten -876 -1.216
16. - Gezahlte Zinsen -109 -123
17. - Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter -38 -50
18. =
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -1.022 -1.390
19. Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds (Summe aus 10., 14. und 18.) 2.324 -814
20. + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 10.553 8.301
1. Halbjahr 2017 1. Halbjahr 2016
TEUR TEUR
10.553 8.301
-179 -354
10.374 7.946
12.876 7.486
-70 -134
12.806 7.352
2.432 -594

Konzernzwischenlagebericht zum Halbjahresbericht zum 30. Juni 2017

Die im Geschäftsbericht 2016 getroffenen Aussagen zum Geschäftsmodell, zur Konzernstruktur, zur Strategie und den Zielen des Konzerns sowie zur Forschung und Entwicklung im Konzern sind zum Zeitpunkt der Aufstellung dieses Zwischenberichts nach wie vor zutreffend.

Gliederung

  • A. Geschäftsverlauf einschließlich Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
  • B. Chancen- und Risikobericht
  • C. Prognosebericht
  • D. Sonstige Angaben

A. Geschäftsverlauf einschließlich Darstellung der Vermögens-, Finanzund Ertragslage

Umsatzentwicklung

Der Geschäftsverlauf der m-u-t Gruppe war im 1. Halbjahr 2017 erneut von einem deutlichen Umsatzanstieg von ca. 12 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum geprägt. In Summe erreichte der Konzern einen Umsatz von rd. Mio. EUR 31,4 (Vj.: Mio. EUR 28,1). Von allen drei Teilkonzernen konnte ein Umsatzanstieg von mehr als Mio. EUR 3,3 erarbeitet werden. Die Basis dieser erfolgreichen Entwicklung ist weiterhin die Konzentration auf ertragsstarke Produkte und Dienstleistungen für OEM-Kunden.

Mit der konsequenten Umsetzung der Strategie, als Lösungsanbieter für OEM-Kunden zu agieren, sowie mit den hoch qualifizierten Mitarbeitern war und ist der Konzern in der Lage, komplexe Aufgabenstellungen durch innovative Lösungen für das jeweilige Kundensegment zu bedienen. Die Kunden erkennen und honorieren dieses, so dass die allgemeine Geschäftslage weiter als sehr positiv eingeschätzt wird.

Geschäftsergebnis

Das operative Konzernergebnis konnte weiter gesteigert werden. Mit einem EBIT von Mio. EUR 5,7 (Vj.: Mio. EUR 4,3) und einer EBIT-Marge von 18 % (Vj.: 15 %) konnte das 1. Halbjahr nahtlos an das gute Geschäftsergebnis 2016 anschließen.

Der Anstieg des operativen Ergebnisses basiert im Wesentlichen auf der gestiegenen Rohmarge bei vergleichsweise moderat konstanten sonstigen Kosten. Der positive Ergebniseffekt basiert daher überwiegend auf internem Umsatzund Margenwachstum, welches nicht durch den Aufbau von Kostenblöcken aufgezehrt oder mittelfristig gefährdet wird.

Investitionen

Im abgelaufenen 1. Halbjahr wurden im Wesentlichen Neuund Ersatzinvestitionen in die Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von ca. Mio. EUR 0,4 vorgenommen. Die Investitionen dienen der gegenwärtigen und zukünftigen Leistungsfähigkeit der Gruppe.

Finanzierung

Die Finanzierung der Investitionsmaßnahmen erfolgte mit dem laufenden operativen Cash aus dem positiven Ergebnis. Die Versorgung mit Liquidität zur Finanzierung der laufenden Investitionen, der Zurückführung der Finanzierung aus der Anteilsfinanzierung der Vorjahre und zur Finanzierung des Wachstums ist auf Grund der guten operativen Ergebnisse und der daraus erwachsenden Finanzkraft erfreulich positiv und nicht kritisch.

Das Nettoguthaben bei Kreditinstituten (liquide Mittel abzgl. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten) zum 30. Juni 2017 betrug Mio. EUR 8,4 (zum 31. Dezember 2016: Mio. EUR 5,2).

Personalentwicklung

Die Anzahl von ca. 246 Mitarbeitern nach Vollzeitkräften im 1. Halbjahr ist im Vergleich zu 2016 mit 241 Mitarbeitern leicht gestiegen. Der Anstieg der Personalaufwendungen im Vergleich zum 1. Halbjahr 2016 ist im Wesentlichen mengeninduziert bzw. durch Aufnahme der APOS GmbH und deren Mitarbeiter in den Konsolidierungskreis auch konsolidierungsbedingt.

Vermögen

Das Gesamtvermögen der Gesellschaft hat sich per 30. Juni 2017 erneut um 13 % auf Mio. EUR 32,4 im Vergleich zum 31. Dezember 2016 erhöht. Der Anstieg basiert im Wesentlichem auf der Steigerung des Konzerneigenkapitals um ca. Mio. EUR 3,6 aus dem laufenden Ergebnis. Die Eigenkapitalquote stieg weiter auf 53 %.

Die Liquiditätslage verbesserte sich im Berichtszeitraum weiter. Das Working Capital (kurzfristige Vermögensgegenstände abzgl. kurzfristige Schulden) stieg moderat auf Mio. EUR 2,8, während das Nettoguthaben bei Kreditinstituten auf Mio. EUR 8,4 stieg.

Der Vorstand sieht die laufende Überwachung der Liquidität als eine seiner konzernweiten Kernaufgaben an. Angemessene Controllinginstrumente sind entsprechend eingerichtet. Der Vorstand geht für die Zukunft von einer weiterhin soliden Finanzlage aus.

Auftragsbestand

Zum 30. Juni 2017 konnte ein Nettoauftragsbestand von Mio. EUR 27,1 (zum 31. Dezember 2016: Mio. EUR 31,0) übernommen werden. Der Auftragsbestand bewegt sich auf einem saisonal erwarteten Niveau.

B. Chancen- und Risikobericht

Das Risikomanagement des Konzerns hat das Ziel, potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen, um durch geeignete Maßnahmen drohenden Schaden für das Unternehmen abzuwenden und eine Bestandsgefährdung auszuschließen.

Die Risikomanagementziele und -methoden sind der Gesellschaftsgröße, der flachen Hierarchiestruktur, der Mitarbeiteranzahl und dem Tätigkeitsfeld entsprechend schlank ausgeprägt.

Der m-u-t Konzern verfügt über umfangreiche Planungsund Kontrollinstrumente. Diese unterstützen den Vorstand dabei, Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und wirksame Gegenmaßnahmen ergreifen zu können.

Zur Überwachung und Steuerung der wesentlichen Risiken wird ein Risikomanagementsystem genutzt. Dadurch werden die Risiken in festgelegten Zeitabständen analysiert und relevante Abweichungen in der Risikoposition dem Vorstand gemeldet.

Der Vorstand geht insgesamt davon aus, dass die Risiken für die Gesellschaft handhabbar sind. Der Umgang mit diesen Risiken wird strategisch als Chance aufgefasst, die ergriffen werden soll.

C. Prognosebericht

Der Risiko- und Chancenbericht hat sich gegenüber der Darstellung im Geschäftsbericht 2016 nicht wesentlich verändert. Risiken, die den Fortbestand der m-u-t gefährden können, sind weiterhin nicht ersichtlich.

Die m-u-t fokussiert sich gruppenweit in den Segmenten Life Science, Clean Tech und Green Tech. Auf Basis der m-u-t Kerntechnologie in der prozessintegrierten kontinuierlichen Online-Messtechnik erschließen sich zusätzlich zu bereits vorhandenen Anwendungen kontinuierlich neue Potenziale am Markt.

Aufgrund globaler Trends wie der demografischen Entwicklung, stetig knapper werdender Ressourcen und der damit verbundenen Notwendigkeit zur Effizienzsteigerung wachsen gerade diese Märkte überproportional und zudem weitgehend von zyklischen Schwankungen entkoppelt.

Investitionen

Wesentliche Investitionen in das immaterielle und materielle Anlagevermögen sind nicht geplant und auch nicht notwendig. Der Vorstand sieht im Rahmen seiner mittelfristigen Unternehmensstrategie auch die Übernahme einer weiteren Mehrheitsbeteiligung als sinnvolles Instrument für weiteres Wachstum an.

Wettbewerber

Der für die m-u-t relevante Markt für Photonik-Anwendungen zeichnet sich weltweit durch eine hohe Anzahl untereinander im Wettbewerb stehender Anbieter aus. Neben einigen großen und weltweit agierenden gibt es eine Vielzahl kleinerer Unternehmen, die sich regional abgrenzen oder sich auf bestimmte Zielgruppen und Technologien spezialisiert haben. Die m-u-t forciert eine konzernübergreifende Vertriebsstrategie und eine generelle Erhöhung der Vertriebsaktivitäten, insbesondere im Bereich der OEM-Kunden.

Unternehmensprognose

Die zukünftige Geschäftsentwicklung in der Gruppe erscheint dem Vorstand auch vor dem Hintergrund der aktuellen konjunkturellen Entwicklung derzeit weiterhin als günstig. Der Vorstand geht davon aus, die erforderlichen Maßnahmen zur weiteren ertragreichen Ausrichtung getroffen zu haben. Sollten sich in der Zukunft weitere Schritte als notwendig herausstellen, so werden diese auch künftig konsequent vollzogen.

Eine Sättigung der erschlossenen Gesamtmarktsegmente ist nach Einschätzung des Vorstandes noch nicht eingetreten. Der Vorstand sieht für die nächsten Jahre starkes Wachstumspotenzial sowie eine positive Entwicklung der Ergebniskennzahlen.

Für die weitere positive gruppenweite Unternehmensentwicklung sieht die Geschäftsleitung die Notwendigkeit, die Fokussierungspolitik auf skalierbare Produkte fortzusetzen und das Markenkonzept voranzutreiben.

Vor dem Hintergrund eines erfolgreichen 1. Halbjahres 2017, getragen von dem Anstieg des Umsatzes und der Rohmarge bei verhältnismäßigem Kostenanstieg, korrigiert das Management seine Prognose für das EBIT 2017 nach oben und rechnet für das laufende Gesamtgeschäftsjahr mit einem EBIT von ca. Mio. EUR 8,0 bis Mio. EUR 8,5 statt Mio. EUR 7,3.

D. Sonstige Angaben

Forschung und Entwicklung

Forschung wird in der Regel mit Kooperationspartnern betrieben. Darüber hinaus wird die konkrete Produktentwicklung betrieben, die sich aufwandswirksam darstellt. Im 1. Halbjahr 2017 betrug der Aufwand für Forschung und Entwicklung innerhalb der Segmente im m-u-t Konzern ca. Mio. EUR 1,3. Dies unterstreicht die Ausrichtung zu einem führenden Entwicklungsanbieter von Serienprodukten und Lösungen in einem technologisch anspruchsvollen Markt.

Wedel, den 25. August 2017

Fabian Peters Vorstand der m-u-t AG Meßgeräte für Medizin- und Umwelttechnik

Maik Müller Vorstand der m-u-t AG Meßgeräte für Medizin- und Umwelttechnik

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