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Nynomic AG — Audit Report / Information 2008
Feb 22, 2010
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Audit Report / Information
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Publication
m-u-t AG Meßgeräte für Medizin- und Umwelttechnik
Wedel
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008
Lagebericht
Gliederung
A. Geschäftstätigkeit und Rahmenbedingungen
B. Geschäftsverlauf einschließlich Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
C. Nachtragsbericht
D. Prognosebericht
E. Risikobericht
F. Sonstige Angaben
A. Geschäftstätigkeit und Rahmenbedingungen
Gegründet 1995 ist die m·u·t AG mit Firmensitz in Wedel bei Hamburg zu einem international bekannten High-Tech-Unternehmen avanciert. Die Kernkompetenz liegt dabei in der Photonik, der Kombination aus Optik, Elektronik und ergänzenden Technologien für maßgeschneiderte Kundenlösungen.
Das mittelständische Unternehmen entwickelt und produziert Sensoren und Meßgeräte für führende Firmen wie Olympus, Phoenix, Analytik Jena etc. Als Aktiengesellschaft ist sie in den wichtigsten Hochtechnologiemärkten China, Europa und Nordamerika mit eigenen Vertriebsbüros repräsentiert.
Die Hauptgeschäftsfelder von m·u·t sind Spektroskopie und Laborautomatisierung und in der Gruppe noch zusätzlich die Brandfrüherkennung. Der umfassende Ansatz neue Ideen schnell in marktreife Produkte umzusetzen, ist dabei als größte Stärke von m·u·t zu sehen. Das Know-How von m·u·t kann auf eine ganze Bandbreite an unterschiedlichen Produkten angewendet werden. Neben Erfassungssystemen zählen zu den weiteren Geschäftsbereichen: Die Spektroskopie, in der präzise Messtechnik die Qualität in mobilen Anwendungen sicherstellt sowie die Laborautomatisierung, die durch verlässliche Technologie Routineabläufe beschleunigt und die Sortierqualität erhöht.
m·u·t hat sich zum Ziel gemacht ein kompetenter Lieferant zur Umsetzung von maßgeschneiderten High-Tech-Lösungen zu sein. Aus diesem Grund wird angestrebt das interne technologische Innovationspotential durch hohe Investitionen in neue Technologien stets weiter zu entwickeln. Weiterhin ist die schnelle und flexible Anpassung an Kundenbedürfnisse und neue Herausforderungen sowie die Erschließung neuer Märkte ein essentieller Teil der Geschäftsstrategie.
m·u·t ist ein führendes Unternehmen aus dem Bereich der Photonik, die als eine der Schlüsseltechnologien der Informationsgesellschaft des 21. Jahrhunderts angesehen wird. Dazu zählt auch die optische Messtechnik, auf deren technologischer Basis m·u·t standardisierte Produktmodule und eine eigene Softwareplattform entwickelt hat. Dieses Geschäftsmodell ist für die Adaption unterschiedlichster
Kundenwünsche leicht skalierbar.
Das Produktportfolio umfasst u.a. Spektrometer, Probensortieranlagen für medizinische Labore, Komponenten von Endoskopreinigungsgeräten und in der Gruppe Brandfrüherkennungssysteme. Die Schlüsselfaktoren für den Erfolg von m·u·t sind:
- Technologische Führerschaft in der Querschnittstechnik Photonik
- das interdisziplinäre Know-how unserer Mitarbeiter
- Partnerschaften mit Unternehmen, die zu den Marktführern in ihren jeweiligen Segmenten zählen
Typischerweise setzt sich m·u·t in einem ersten Schritt mit der Lösung von kundenspezifischen Problemen auseinander, die in Zusammenarbeit mit den Kunden mit innovativen Photonik-Anwendungen gelöst werden sollen. Dabei wird die Entwicklung vollständig im eigenen Hause abgewickelt. Alle erforderlichen Produktbestandteile werden selbst hergestellt. Ein Zukauf von Wissen oder technischen Komponenten ist nicht notwendig. Nach erfolgreichen Tests mit selbst gefertigten Prototypen soll es zur Produktion von kleineren oder größeren Serien kommen. Erst dann wird die Fertigung der Baugruppen Fremdvergeben. Die Endmontage, die Überspielung der kundenspezifischen Software und die Qualitätssicherung werden von m-u-t selbst vorgenommen. Die enge Zusammenarbeit während der Entwicklungsphase führt bei Schlüsselkunden oftmals zu einer gewachsenen Verbindung, aus denen Exklusivverträge resultieren
Der Produktionsstandort der Gesellschaft befindet sich in Wedel.
B. Geschäftsverlauf einschließlich Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
Umsatz – und Auftragsentwicklung
Die m-u-t AG schloss das Geschäftsjahr 2008 mit einem Zuwachs der Umsatzerlöse von 17,1 % auf TEUR 13.356 erfolgreich ab. Der Auslandsanteil betrug 19 %.
Mit der strategischen Grundausrichtung und insbesondere mit ihren hoch qualifizierten Mitarbeitern war und ist die m-u-t AG in der Lage, komplexe Problemsachverhalte durch innovative Lösungen für das jeweilige Kundensegment zu bedienen. In das Geschäftsjahr 2009 konnte ein Auftragsbestand von ca. 10.600 TEUR übernommen werden.
Beschaffung
Im Beschaffungsbereich, insbesondere hinsichtlich der Entwicklung der Versorgungslage bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, waren keine Unwägbarkeiten zu verzeichnen.Gleiches gilt bezüglich der Entwicklung der Beschaffungspreise, mit Ausnahme derjenigen für benötigte Energien, wie z.B. Strom. Die Einkaufs- und Vorratspolitik sichert der m-u-t AG durch Rahmenvereinbarungen mit Lieferanten die mittelfristige Belieferung kritischer Komponenten. Unkritische Komponenten werden zur kurzfristigen Bedarfsdeckung zeitnah beschafft. Sofern langfristige Abnahmeverträge mit Kunden bestehen, werden in großem Umfang korrespondierende Rahmenverträge mit Lieferanten abgeschlossen. Dies dient neben der Mengenabsicherung der benötigten Komponenten auch zur Sicherung der Einkaufspreise.
In der Bevorratung und insbesondere bei lieferkritischen Bauteilen werden entsprechende Lagermengen vorgehalten, ebenso im Kleinserienbereich.
Fertigung
Der Fertigungsbereich ist ausreichend in der Lage die benötigten Produkte herzustellen. Eine Vielzahl von Zwischenprodukten wird von Fremdfertigern erstellt. Das Knowhow zur Komplettierung der Produkte verbleibt bei der m-u-t AG. Das Produktsortiment wird permanent mit „make or buy“ Analysen daraufhin untersucht, ob bei mindestens gleich bleibender Qualität eine kostengünstigere Fremdfertigung des gesamten Produktes oder von Teilkomponenten erfolgen sollte ohne damit ein nicht vertretbares Belieferungsrisiko zu erzeugen. Die Strategie, nur Kleinserien und Prototypen komplett im eigenen Haus zu fertigen, sicherte nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit unseres Leistungsspektrums, sondern bietet insbesondere hinreichende Gewähr dafür, dass die Geschäftstätigkeit diesbezüglich auch zukünftig mit Erfolg betrieben werden kann.
Investitionen
Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von 6.663 TEUR vorgenommen. Einen Schwerpunkt der Investitionstätigkeit bildeten dabei bildeten die Finanzanlagen mit rd. 4.904 TEUR. Einen weiteren Schwerpunkt die Sachanlagen in Gestalt selbsterstellter Prototypen mit rd. 1.356 TEUR.
Die Investitionen dienen der Erweiterung der Produktpalette und der Schaffung von Synergien.
a) Prototypen
Im Sachanlagevermögen sind die Herstellungskosten von selbsterstellten Prototypen, welche z.T. bereits als Demonstrations- und Vorführobjekte genutzt werden oder sich zu diesen Zwecken noch im Bau befinden, mit einem Gesamtvolumen von TEUR 3.891 aktiviert. Die durch die Gesellschaft selbsterstellten Prototypen stellen das gegenwärtige und zukünftige Vermarktungspotenzial dar. Für einen Teil der Prototypen gibt es bereits Lieferverträge mit Großkunden.
Der Aufwand zur Herstellung von Prototypen hat sich im Vergleich zum Geschäftsjahr 2007 reduziert, da durch die bestehenden Technologieplattformen der Aufwand zur Schaffung neuer Prototypen geringer wird.
Die Werthaltigkeit der Prototypen wird gesehen, ist aber dennoch insbesondere von der weiteren bzw. künftigen Vermarktung von Serienerzeugnissen etc. und der damit verbundenen Nutzung abhängig.
Im Übrigen wird auf den Punkt „Forschung und Entwicklung“ unter dem Gliederungspunkt F verwiesen.
b) Finanzanlagen
Insgesamt erfolgten Zugänge im Finanzanlagevermögen im Geschäftsjahr durch den Erwerb von 51% der Anteile an der Avantes Holding B.V., Niederlande, sowie zur Kapitalstärkung der bestehenden Gesellschaften m-u-t Aviation Technology GmbH und der OMW Optische Messtechnik GmbH sowie der Vertriebsgesellschaft m-u-t Asia Ltd., Hongkong.
b1) Avantes
Im Geschäftsjahr 2008 wurde eine 51 % Beteiligung an der Avantes Holding B.V. erworben. Das Unternehmen ist auf die Miniaturisierung von Spektroskopiegeräten sowie Softwarelösungen für die Online-Messung und Analyse spezialisiert. Entwickelt und produziert werden Spektrometer, Lichtquellen für UV, VIS und NIR sowie Fiber Optic, Zubehör und kundenspezifische Anpassungen. Die Produkte der Avantes finden Anwendung in der Biotechnologie, Chemie, Colorimetrie, Lebensmittelindustrie, Inline Process Kontrolle, Radiometrie und Dünnschicht Analyse.
Die Avantes Gruppe ist insbesondere im Bereich der großvolumigen Distribution von kompakten Spektroskopiegeräten mit hohem Preis-/Leistungsverhältnis und Fiber Optic Applikationen, für verschiedene Industrien tätig. Diesen Massenmarkt hat die m.u.t AG bisher nicht erschlossen. Mit dieser Akquisition rundet die m-u-t Gruppe den Markt für Spektroskopielösungen nach unten ab.
Neben erwarteten Einkaufsvorteilen ergibt sich auch eine höhere Wahrnehmung von m-u-t im Spektroskopiemarkt.
Die Möglichkeiten zum Erwerb der restlichen Unternehmensanteile der Avantes Holding B.V. (ab dem Jahr 2013) sind gegeben.
b2) m-u-t Aviation-Technology
Die m-u-t Aviation-Technology GmbH befasst sich im Wesentlichen mit Luftfahrtnahen Produkten. Zu den langfristigen Entwicklungen gehören das Tankfüllstandsmesssystem OFMS (Optical Fuel Measurement System) und das Brandfrüherkennungssystem CFVS (Cargo Fire Verification System).
Mit diesem bestehenden Know-how in Sachen Brandfrüherkennungssysteme wird zurzeit die neueste Version der ARTUS Familie weiter entwickelt, um in naher Zukunft Industriekomplexe und später Gebäude zu sichern. Die Markteinführung von nicht Luftfahrtgebundenen Systemen lässt sich erfahrungsgemäß wesentlich schneller umsetzen, als die bei fliegenden Systemen, da letztere eine langjährige Vorlaufzeit bis zum Einsatz haben.
Der Vorstand geht davon aus, daß die Tochtergesellschaft mittelfristig einen erheblichen Anteil zum Gruppenumsatz beitragen wird, weshalb ihr auch in diesem Jahr Mittel zur Kapitalstärkung zugeführt wurden. Die Tochtergesellschaft hat in erheblichem Umfang Prototypen aktiviert. Die Werthaltigkeit der Prototypen wird gesehen, ist aber dennoch insbesondere von der weiteren bzw. künftigen Vermarktung von Serienerzeugnissen etc. und der damit verbundenen Nutzung abhängig.
b3) tec5 AG
Im Geschäftsjahr 2007 wurde eine 51 % Beteiligung an der tec 5 AG erworben. Die tec5 AG entwickelt und fertigt qualitativ hochwertige, innovative Produkte für die Detektorarrayspektroskopie von OEM Komponenten, sowie Ansteuerelektroniken, bis hin zu kompletten UV/VIS/NIR Spektrometersystemen für eine Vielzahl von Anwendungen. Mit dieser Akquisition hat die m-u-t Gruppe den Markt für Spektroskopielösungen nach oben abgerundet.
Die Möglichkeiten zum Erwerb der restlichen Unternehmensanteile an der tec5 AG (ab dem Jahr 2011) sind gegeben.
b4) übrige
Im Übrigen wird auf den Punkt „Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres“ unter dem Gliederungspunkt B verwiesen.
Finanzierung
Die Finanzierung der Investitionen für den vorjährigen Anteilserwerb an der tec5 AG und den diesjährigen Anteilserwerb an der Avantes B.V. erfolgte zum großen Teil durch die Aufnahme neuer Darlehen. Mit beiden Akquisitionen rundet die m-u-t Gruppe den Markt für Spektroskopielösungen nach oben und unten ab.
Geschäftsergebnis
Die m-u-t AG schloss das Jahr 2008 mit einem Jahresergebnis in Höhe von 373 TEUR (Vorjahr TEUR -149) erfolgreich ab.
Die Umsatzerlöse incl. der Bestandsveränderungen konnten gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.623 gesteigert werden. Der Materialaufwand stieg demgegenüber um TEUR 1.669. Der Mehrertrag wurde i.W. durch Steigerungen des Personalaufwands um TEUR 870, der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 750 sowie des Finanzaufwandes um TEUR 431 überkompensiert.
Personalentwicklung
Die Anzahl der Mitarbeiter stieg in 2008 um 14 % auf 143 (Vorjahr 125) an. Gleichzeitig stiegen die Lohn- und Gehaltskosten inklusive der Nebenkosten um 21 % auf 5.051 TEUR. Hierbei wurde vor allem die Entwicklungsabteilung aufgestockt.
Organisation
Die Organisationsstruktur hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert.
Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres
Im Geschäftsjahr 2008 wurden die Tochtergesellschaften mut software consult GmbH und die mut Tech consult GmbH mit der Muttergesellschaft der m-u-t AG verschmolzen. Der Verschmelzungsverlust betrug insgesamt 115 TEUR.
Auf die Beteiligung an der OMW Optische Messtechnik GmbH wurde im laufenden Geschäftsjahr unter anderem aufgrund der Zurückstellung eines Projektes und des Vorsichtsprinzips eine Sonderabschreibung in Höhe von 314 TEUR vorgenommen.
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
| Aktuelles Jahr TEUR bzw. % bzw. Tage | Vorjahr Wert TEUR bzw. % bzw. Tage | |
|---|---|---|
| A. KENNZAHLEN ZUR VERMÖGENS- UND KAPITALSTRUKTUR | ||
| Anlagevermögen | 14.891 | 9.226 |
| Gesamtvermögen | 24.045 | 20.620 |
| Anlagenintensität in % | 61,9 | 44,7 |
| Eigenkapital | 14.593 | 14.220 |
| Gesamtkapital | 24.045 | 20.620 |
| Eigenkapitalanteil in % | 60,7 | 68,9 |
| Fremdkapital | 9.452 | 6.400 |
| Gesamtkapital | 24.045 | 20.620 |
| Verschuldungsgrad in % | 39,3 | 31,1 |
| B. KENNZAHLEN ZUR FINANZ- UND LIQUIDITÄTSSTRUKTUR | ||
| Eigenkapital | 14.593 | 14.220 |
| Anlagevermögen | 14.891 | 9.226 |
| Anlagendeckung I in % | 98,0 | 154,1 |
| Fremdkapital | 9.452 | 6.400 |
| - Flüssige Mittel | 2.196 | 2.442 |
| Nettoverschuldung | 7.256 | 3.958 |
| Flüssige Mittel | ||
| + Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände bis 1 Jahr | 6.055 | 7.836 |
| Kurzfristiges Fremdkapital | 3.966 | 3.395 |
| Liquidität 2. Grades in % | 153,0 | 230,8 |
| C. KENNZAHLEN ZUR RENTABILITÄT | ||
| Jahresüberschuss | 373 | -150 |
| Eigenkapital | 14.593 | 14.220 |
| Eigenkapitalrentabilität in % | 2,6 | -1,1 |
| Jahresüberschuss | ||
| + Fremdkapitalzinsen | ||
| + EE-Steuern | 822 | 231 |
| Gesamtkapital | 24.045 | 20.620 |
| Gesamtkapitalrentabilität vor Zinsen und Steuern in % | 3,4 | 1,1 |
| Ordentliches | ||
| Betriebsergebnis *) | 1.171 | 1.890 |
| Gesamtleistung | 15.383 | 13.134 |
| Umsatzrentabilität II in % | 7,6 | 14,4 |
| Ordentliches Ergebnis **) | 619 | 1.768 |
| + Ordentliche Abschreibungen auf das Anlagevermögen, | 746 | 344 |
| \= Ordentlicher Cash flow | 1.365 | 2.092 |
| Ordentlicher Cash flow | 1.365 | 2.092 |
| Eigenkapital | 14.593 | 14.220 |
| Eigenkapitalrentabilität in % | ||
| bezogen auf Cash flow | 9,4 | 14,7 |
| Ordentlicher Cash flow | 1.365 | 2.092 |
| Gesamtleistung | 15.383 | 13.134 |
| Umsatzrentabilität in % | ||
| bezogen auf Cash flow | 8,9 | 15,9 |
| Nettoverschuldung | 7.256 | 3.958 |
| Ordentlicher Cash flow | 1.365 | 2.092 |
| Nettoverschuldung in Jahren bezogen auf Cash flow | 5,3 | 1,9 |
| E. KENNZAHLEN ZUR PRODUKTIVITÄT | ||
| Gesamtleistung***) | 15.383 | 13.134 |
| Personalkosten | 5.051 | 4.181 |
| Umsatz je 1 Euro | ||
| Personalkosten | 3,05 | 3,14 |
| Umsatz | 13.356 | 11.404 |
| Gesamtkapital | 24.045 | 20.620 |
| Umschlagshäufigkeit des Gesamtkapitals | 0,56 | 0,55 |
| Forderungen aus L u. L. x 360 Tage | 2.777 | 5.702 |
| Umsatz | 13.356 | 11.404 |
| Zielgewährung an Kunden (in Tagen) | 75 | 180 |
| Verbindlichkeiten und Wechsel aus L. u. L. x 360 Tage | 245 | 688 |
| Materialaufwand | 5.759 | 4.090 |
| Zielgewährung von Lieferanten (in Tagen) | 15 | 61 |
Definitionen:
| • | *) Ordentliches Betriebsergebnis = Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit + Finanzergebnis |
| • | **) Ordentliches Ergebnis = Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit |
| • | ***) Gesamtleistung: Umsatzerlöse + Bestandsveränderungen + andere aktivierte Eigenleistungen |
Das Gesamtvermögen der Gesellschaft hat sich per 31.12.2008 um rd. 17 % (Vorjahr 104 %) erhöht. Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 62 % (Vorjahr 44,7 %) gekennzeichnet. 12 % (Vorjahr 13,4 %) der Bilanzsumme entfallen auf das Vorratsvermögen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben zum Ende des Geschäftsjahres 2008 einen Anteil von rd. 16 % (Vorjahr 29,8 %). Liquide Mittel umfassen 9 % (Vorjahr 11,8 %). Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 60,7 % (Vorjahr 69,00 %) gekennzeichnet.
Die immateriellen Vermögensgegenstände sanken aufgrund der planmäßigen jährlichen Abschreibungen gegenüber dem Vorjahr leicht ab. Der Anstieg der Sachanlagen ist im Wesentlichen auf die Aktivierung von Prototypen zurückzuführen. Die Finanzanlagen haben sich aufgrund des Erwerbs der Avantes Holding B.V., des Restkaufpreises für Anteile an der tec5 AG sowie der Kapitalstärkung von Tochtergesellschaften um 75 % gegenüber dem Vorjahr auf 10.357 TEUR erhöht.
Das Umlaufvermögen konnte um 20 % gegenüber dem Vorjahr reduziert werden. Insbesondere ist dieses auf einen Abbau der Forderungen aus Lieferungen und Leistung zum Bilanzstichtag ( minus 40 %) zurückzuführen.
Die Liquiditätslage war im Berichtszeitraum als hinreichend zu bezeichnen. Am Bilanzstichtag betrug das Cashguthaben rd. 2.196 T€ (Vorjahr 2.442 T€).
Auf der Passivseite konnte die Eigenkapitalausstattung aufgrund des Jahresüberschusses verbessert werden.
Die sonstigen Rückstellungen stiegen gegenüber dem Vorjahr um 366 % auf 2.544 TEUR an. Der Anstieg resultiert i.W. aus dem zum Zeitpunkt der Bilanzaufstellung noch nicht genau fest stehenden Restkaufpreis für die Avantes Holding B.V.
Der Anstieg der Verbindlichkeiten um 18 % gegenüber dem Vorjahr in Höhe von 6.895 TEUR resultiert im Wesentlichen durch die Aufnahme eines Darlehens zur Finanzierung eines Beteiligungserwerbes.
Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigt die solide Struktur der Unternehmensfinanzierung auf und der Vorstand geht von einer weiterhin soliden Finanzlage aus. Eine wichtige Zukunftsaufgabe bleibt die rechtzeitige Beschaffung der nötigen Finanzmittel.
C. Nachtragsbericht
Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres eingetreten.
D. Prognosebericht
Geschäftsfeld Spektroskopie/Sensorik
Die für die Gesellschaft relevanten Märkte sind die Infrarot (IR), UV/Sichtbare Spektroskopie, Raman Spektroskopie, Atomare Absorbtionsspektroskopie, Arc/sparc Spektroskopie, Plasma Spektroskopie sowie die Fluoreszenz Spektroskopie. Nach einer Studie von BCC Research aus dem Jahr 2004 ist das Marktvolumen in den für m-u-t relevanten Produktbereichen für 2010 allein in den USA etwa 2,4 Mrd. Dollar. Vergleichbare Studien für Westeuropa oder Asien liegen nicht vor.
Geschäftsfeld Laborautomation/ Medizintechnik
Das Geschäftsfeld mit dem größten Wachstumspotenzial auf Sicht von zwei bis drei Jahren ist die Laborautomation. Die wesentlichen Treiber der Nachfrage sind die zunehmende Alterung der Bevölkerung und die ansteigende Nutzung der Laboranalyse für die Diagnose von Krankheiten. Darüber hinaus spielen immer mehr auch wirtschaftliche Faktoren eine Rolle. Zielkunden von m·u·t sind neben Großlaboren (mehr als 5.000 Proben pro Tag) große Krankenhäuser (mehr als 300 Betten).
In einer Studie aus dem Jahr 2006 von Frost & Sullivan wurde das Gesamtmarktvolumen von 2006 mit 20,5 Mrd. EUR angegeben. Der für m·u·t relevante Markt für Laborautomation allein in Westeuropa wird dabei von Frost & Sullivan auf einen Umfang von rund 245 Mio. USD geschätzt, wovon 31% auf Analysegeräte, 16% auf Präparatbehandlung, 18% auf Robotik und 31% auf Flüssigkeitsbehandlung entfallen. Die m-u-t Lösungen für die Pre- und Postanalytik stehen in einem engen Zusammenhang mit den genannten Segmenten.
Geschäftsfeld Brandfrüherkennung/Aviation
Dieses Geschäftsfeld wird ausschließlich von der Tochtergesellschaft betrieben.
Die von der Tochtergesellschaft mut Aviation Technology entwickelten Systeme für Brandfrüherkennung können in den Bereichen Luftfahrt, Gebäuden und Müllverbrennungsanlagen eingesetzt werden. Bislang werden diese lediglich nahezu ausschließlich in Müllverbrennungsanlagen eingesetzt. Derzeit stehen wir noch am Anfang der Vermarktung im Bereich der Müllverbrennungsanlagen. Laut einer Studie des Fraunhofer Instituts aus dem Jahr 2008 gab es weltweit ca. 800 Müllverbrennungsanlagen, davon 70 in Deutschland.
Daneben soll zukünftig der Luftfahrt- und der Gebäudebereich erschlossen werden.
Wettbewerber
Der für die m-u-t AG relevante Markt für Photonik-Anwendungen zeichnet sich weltweit durch eine hohe Anzahl untereinander im Wettbewerb stehender Anbieter aus. Neben einigen großen und weltweit agierenden Anbietern gibt es eine Vielzahl kleinerer Unternehmen, die sich regional abgrenzen oder sich auf bestimmte Zielgruppen und Technologien spezialisiert haben. Einige der Mitbewerber oder potenziellen Wettbewerber von m-u-t AG verfügen über bessere finanzielle, produktionstechnische und personelle Ressourcen und halten in einzelnen Produktsegmenten höhere Marktanteile als die m-u-t AG.
Unternehmensprognose
Die zukünftige Geschäftsentwicklung erscheint dem Vorstand auch vor dem Hintergrund der aktuellen konjunkturellen Entwicklung derzeit noch als günstig.
Eine Sättigung der erschlossenen Gesamtmarktsegmente ist nach Einschätzung der Gesellschaft noch lange nicht eingetreten.
Als sehr aussichtsreicher Geschäftsbereich entwickelt sich der Bereich Laborautomation. In diesem Bereich vertreibt die Berichtsgesellschaft ihre Produkte sowohl über Großkunden, als auch im Direktvertrieb. In diesem Geschäftsbereich sieht die Gesellschaft für die nächsten Jahre ein weiteres starkes Wachstumspotenzial, da m-u-t mittlerweile einen hohen Bekanntheitsgrad genießt und über Alleinstellungsmerkmale verfügt und den Markt zudem über ausländische Tochtergesellschaften weiter erschließen wird.
Das erwartete Wachstum wird in den vorhandenen Produktionsstätten realisiert werden können.
Grundlage der Prognose ist eine Geschäftsplanung 2009 und eine diesbezügliche Grobplanung 2010. Die Prognosen wurden anhand der vorliegenden Auftragsbestände für 2009 durchgeführt.
Der Vorstand ist zuversichtlich, die positive Unternehmensentwicklung auch in den Folgejahren 2009 und 2010 weiterführen zu können. In das Geschäftsjahr 2009 konnte ein Auftragsbestand von ca. 10.600 TEUR übernommen werden.
Diese positive Unternehmensentwicklung sieht die m-u-t AG in der permanenten Neu- und Weiterentwicklung von innovativen Produkten, der damit einhergehenden Erhöhung des Bekanntheitsgrades und der Erschließung neuer Märkte. Kurzfristig kann es auch bei unseren Kunden aufgrund der konjunkturellen Lage zu Abnahmeverschiebungen oder Abnahmekürzungen kommen. Des Weiteren ist bezüglich der Projekte/Prototypen der exakte Vermarktungszeitpunkt nicht immer im Voraus exakt bestimmbar.
E. Risikobericht
Ein Risikomanagement hat das Ziel, potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen, um durch geeignete Maßnahmen drohenden Schaden für das Unternehmen abzuwenden und eine Bestandsgefährdung auszuschließen.
Die Risikomanagementziele und -methoden sind der Gesellschaftsgröße, der flachen Hierarchiestruktur, der Mitarbeiteranzahl und dem Tätigkeitsfeld entsprechend schlank ausgeprägt.
Die m-u-t AG verfügt über umfangreiche Planungs- und Kontrollinstrumente. Diese unterstützten die Geschäftsleitung dabei, Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und wirksame Gegenmaßnahmen ergreifen zu können.
Zur Überwachung und Steuerung der wesentlichen Risiken wird ein Risikomanagementsystem genutzt. Dadurch werden die Risiken in festgelegten Zeitabständen analysiert und relevante Abweichungen in der Risikoposition dem Vorstand gemeldet.
Die Elemente des Risikomanagementsystems sind u.a.:
| • | die Risikosteuerung, |
| • | das Risikocontrolling und |
| • | das Risikoreporting. |
Zum internen Überwachungssystem gehören u.a.:
| • | die Anwendung von Richtlinien |
| • | der Einsatz zuverlässiger Software (u. a. ERP Axapta ) |
| • | die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals |
| • | laufende Prüfungen |
| • | Abweichungsanalysen |
| • | Arbeitsanweisungen |
| • | Regelungen zur Vertretungsvollmacht |
| • | Maßnahmen zur Funktionstrennung |
Grundsätzlich ist eine normal mittlere Risikobereitschaft zu verzeichnen, wobei sich bietende Chancen auch aktiv angegangen werden.
Ein Finanzmanagement umfasst die Themengebiete Liquiditätsmanagement, Management von Währungs-, Zins- und Rohstoffrisiken sowie Bonitäts- und Länderausfallrisiken.
Liquiditätsbeschaffungsrisiken und Risiken aus Zahlungsstromschwankungen wird durch aktive Liquiditätssteuerung und der Vorhaltung liquider Mittel begegnet. Die rechtzeitige Bereitstellung zukünftiger liquider Mittel ist als zentrale Zukunftsaufgabe erkannt worden.
Finanzierungszinsrisiken und Devisenwährungsrisiken werden ggfls. durch einfache derivative Finanzinstrumente (Swaps / Termingeschäfte) abgemildert. Die langfristigen Verpflichtungen sind über die Laufzeit mit festen Zinssätzen versehen. Die in Kreditverträgen einzuhaltenden Finanzkennzahlen werden regelmäßig beobachtet. Die Währungsrisiken werden auch durch die maßgebliche Fakturierung in EURO begrenzt.
Preisänderungsrisiken bestehen im Einkauf und Verkauf, denen nur bedingt begegnet werden kann. Allerdings werden längerfristige Lieferverpflichtungen durch längerfristige Einkaufsvereinbarungen abgesichert.
Ausfallrisiken wird, soweit möglich, durch eine Warenkreditversicherung begegnet.
Hinsichtlich der Produktrisiken besteht eine Produkthaftpflichtversicherung.
Weiteren operativen Risiken, die in den Bereichen Produktion, Logistik, Forschung und Entwicklung sowie durch den Einsatz von IT entstehen, kommt im Vergleich eine eher untergeordnete Bedeutung zu, denen aber durch Verbesserung der Prozessabläufe begegnet wird. Zudem gibt es zahlreiche schriftliche Unterlagen in denen die jeweils geeigneten Abläufe beschrieben werden. Kritische Hardware wird vorgehalten. Die Daten werden kontinuierlich gesichert und gegen Untergang geschützt aufbewahrt.
Grundsätzlich bestehen darüber hinaus auch allein im Tätigwerden in einer hochentwickelten Wirtschaft (mit all ihren Rechten) Risiken. Möglichen Änderungen des rechtlichen Umfelds werden hinsichtlich ihrer Wirkungen frühzeitig evaluiert.
Im Folgenden sei näher auf bestimmte Einzelrisiken eingegangen:
| • | Fertigung: |
Der Fertigungsbereich muss ausreichend in der Lage sein die benötigten Produkte herzustellen. Eine Vielzahl von Zwischenprodukten wird von Fremdfertigern erstellt. Das Knowhow zur Komplettierung der Produkte verbleibt bei der m-u-t AG. Das Produktsortiment wird permanent mit „make or buy“ Analysen daraufhin untersucht, ob bei mindestens gleich bleibender Qualität eine kostengünstigere Fremdfertigung des gesamten Produktes oder von Teilkomponenten erfolgen sollte ohne damit ein nicht vertretbares Belieferungsrisiko zu erzeugen.
| • | Beschaffung: |
Die Einkaufs- und Vorratspolitik sichert der m-u-t AG durch Rahmenvereinbarungen mit Lieferanten die mittelfristige Belieferung kritischer Komponenten. Sofern langfristige Abnahmeverträge mit Kunden bestehen, werden in korrespondierende Rahmenverträge mit Lieferanten abgeschlossen. Dies dient neben der Mengenabsicherung der benötigten Komponenten auch zur Sicherung der Einkaufspreise.
| • | Prototypen / Tochtergesellschaften |
In den Sachanlagen sind zu einem erheblichen Teil Prototypen aktiviert worden. Deren Werthaltigkeit ist von der weiteren bzw. künftigen Vermarktung von Serienerzeugnissen etc. und der damit verbundenen Nutzung abhängig ist. Sollte sich die Vermarktungsfähigkeit nicht wie geplant einstellen, können Sonderabschreibungen auf das Sachanlagevermögen die Folge sein. Entsprechendes gilt für Anteile an Tochtergesellschaften, die ebenfalls Prototypen in erheblichem Umfang aktiviert haben.
Die Werthaltigkeit der Prototypen wird mithilfe von Barwertüberlegungen eingeschätzt, wobei diese erheblichen Ermessenspielräumen unterliegen und man in diversen Fällen auf die Absatz- und Ertragseinschätzungen von Partnern angewiesen ist.
Deshalb erfolgt auch eine mit diesen Aspekten verbundene vorsichtige Dividendenpolitik.
| • | Verträge mit wesentlichen industriellen Großkunden (Direktkunden) bzw. Vertriebspartnern von m-u-t AG könnten geändert oder gekündigt werden. |
Die m-u-t AG hat in der Vergangenheit den wesentlichen Teil ihrer Umsatzerlöse mit industriellen Großunternehmen und Endkunden ("Direktkunden") erwirtschaftet. Sollten einzelne solcher Direktkunden wegfallen oder sollte die m-u-t AG nicht in der Lage sein, entsprechende Kundengruppen in Zukunft zu erschließen, könnte dies wesentliche nachteilige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben. Die Strategie der vergangenen Jahre, den Umsatzanteil einzelner Großkunden am Gesamtumsatz der Gesellschaft in eine gesunde Relation zu bringen, wird beibehalten werden.
| • | Exklusivitätsrechte der Großkunden |
Wie bereits dargestellt, wird ein erheblicher Teil der Umsätze der Gesellschaft durch den Vertrieb der entwickelten Produkte durch einzelne Großkunden generiert. Dieser Vertrieb der von der m-u-t AG entwickelten und hergestellten Produkte erfolgt, soweit die Produkte speziell für den jeweiligen Großkunden gebaut und konfiguriert worden sind, oftmals aufgrund von vertraglich eingeräumten exklusiven Vertriebsrechten. Da die m-u-t AG somit nicht das Recht zum Vertrieb dieser für den jeweiligen Kunden speziell gebauten und konfigurierten Produkte an andere Kunden hat, fehlt ihr insoweit ein eigenes Vertriebsnetz. Sollte einer der Großkunden den Vertrieb der von der m-u-t AG hergestellten und entwickelten Produkte einstellen, besteht das Risiko von erheblichen Umsatz- und Ertragseinbußen, sowie von erhöhten Aufwendungen zum Aufbau eines eigenen Vertriebsnetzes. Dieses Risiko wird fortlaufend beobachtet.
| • | Haftung aus Zuwendungsbescheiden |
Die Gesellschaft und die m-u-t Aviation Technology GmbH haben staatliche Subventions- und Zuwendungsleistungen erhalten, deren Mittelbindungsfrist noch nicht ausgelaufen ist. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass insoweit Rückforderungsansprüche erhoben werden, wenn eine Verletzung der zugrunde liegenden Bedingungen eintritt.
| • | Die Geschäftspolitik und -tätigkeit der m-u-t AG ist durch einen nicht unerheblichen Finanzierungsbedarf geprägt, was zu Liquiditätsengpässen bei zu niedrigem Cash flow führen kann. |
Die von der m-u-t AG vertriebenen Produkte basieren in der Regel auf Komponenten, die von Zuliefer-Partnern bezogen werden. Teilweise ist es der m-u-t AG möglich, mit ihren Zulieferern Zahlungsziele zu vereinbaren und/oder mit ihren Vertriebspartnern und Direktkunden Vorauszahlungsvereinbarungen zu treffen. Einen nicht unerheblichen Teil der von der m-u-t AG vertriebenen Produkte muss die m-u-t AG allerdings vorfinanzieren. Der von der m-u-t AG vorzufinanzierende Bestand ist um so umfangreicher, je mehr die m-u-t AG eine kurzfristige Lieferfähigkeit sicherzustellen bemüht ist.
Daneben werden erhebliche Mittel in der umfangreichen Entwicklungstätigkeit frühzeitig gebunden, die erst sehr spät – gegebenenfalls nach mehreren Jahren - über die Vermarktung von Serienprodukten zu Rückflüssen führt. Hierzu wird auf die Ausführungen zu „Forschung und Entwicklung“ unter dem Gliederungspunkt F verwiesen.
Dies gilt ebenso für zu unterstützende Tochtergesellschaften mit ihrerseits umfangreicher Entwicklungstätigkeit.
In den Übernahmeverträgen zum Kauf der Avantes Holding B.V. und tec5 AG sind Optionen zum Erwerb weiterer Anteile enthalten, die zur kompletten Übernahme beider Firmen führen können. Die nötigen Finanzmittel zur möglicherweise vollständigen Übernahme der tec5 AG (ab 2011) sowie der Avantes Holding B.V. (ab 2013) müssen rechtzeitig beschafft werden.
Die genannten Faktoren sind in nur eingeschränktem Maße planbar und werden deshalb laufend beobachtet.
| • | Der Wettbewerbs- und Preisdruck könnte zunehmen. |
Der für die m-u-t AG relevante Markt für Photonik-Anwendungen zeichnet sich weltweit durch eine hohe Anzahl untereinander im Wettbewerb stehender Anbieter aus. Neben einigen großen und weltweit agierenden Anbietern gibt es eine Vielzahl kleinerer Unternehmen, die sich regional abgrenzen oder sich auf bestimmte Zielgruppen und Technologien spezialisiert haben. Einige der Wettbewerber oder potenziellen Wettbewerber von m-u-t AG verfügen über bessere finanzielle, produktionstechnische und personelle Ressourcen und halten in einzelnen Produktsegmenten höhere Marktanteile als die m-u-t AG. Darüber hinaus könnten Kunden gerade in dem sensiblen Geschäft von Photonik-Anwendungen beispielsweise im Bereich der Luftfahrt oder Medizintechnik aus grundsätzlichen Erwägungen etablierte Großunternehmen gegenüber der m-u-t AG vorziehen. Sollte sich die m-u-t AG gegen ihre Wettbewerber nicht behaupten können oder sollten die Produkte und Dienstleistungen der m-u-t AG nicht mehr in dem bisherigen Umfang vom Markt akzeptiert und nachgefragt werden, drohen Preissenkungen, Umsatzrückgänge und der Verlust von Marktanteilen. Der zukünftig im Bereich der Photonik-Anwendungen mögliche Wettbewerbsdruck stellt insofern ein schwer kalkulierbares Risiko für die m-u-t AG dar. Positive Marktchancen könnten hier außerdem insbesondere durch internationale Technologieunternehmen erkannt werden und diese zu dem Angebot von eigenen Applikationen veranlassen. Hierdurch könnte sich der Wettbewerbs- und Preisdruck auf die m-u-t AG wesentlich erhöhen. Dieser Prozess könnte in einzelnen Teilmärkten zu einem Verdrängungsprozess mit hieraus resultierenden Umsatzeinbußen führen und damit wesentliche nachteilige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben.
Die genannten Faktoren sind in nur eingeschränktem Maße planbar und werden deshalb laufend beobachtet.
Alle aufgeführten Risiken stellen für den Vorstand derzeit keine Bestandsgefährdungen dar.
Der Vorstand geht insgesamt davon aus, dass die Risiken für die Gesellschaft handhabbar sind. Da Chancen auch das Gegenteil von Risiken sind, wird der Umgang mit Risiken als Chance aufgefasst, die ergriffen werden soll.
F. Sonstige Angaben
a.Forschung und Entwicklung
Forschung wird in der Regel mit Kooperationspartnern betrieben und oftmals auch durch öffentliche Fördergeber bezuschusst.
Darüber hinaus wird die konkrete Produktentwicklung betrieben, die sich aufwandswirksam darstellt. Selbsterstellte Prototypen werden demgegenüber aktiviert, da sie als Demonstrations- und Vorführobjekte dienen. Die Werthaltigkeit der Prototypen wird mithilfe von Barwertüberlegungen eingeschätzt, wobei man in diversen Fällen auf die Absatz- und Ertragseinschätzungen von Partnern angewiesen ist. Bezüglich der Prototypen wird auf die Ausführungen unter den GliederungspunktenB und E verwiesen.
Im Folgenden seien einige Projekte erwähnt:
| • | Im Geschäftsbereich Spektroskopie/Sensorik hat ein weltweit renommierter Life-Science-Ausstatter einen Entwicklungsauftrag für ein Messsystem zur spektroskopischen Überwachung der Stoffzusammensetzung von Medikamenten im Fertigungsprozeß bei m·u·t platziert. Mittlerweile wurde dieses Projekt im Vorserienstadium abgeschlossen. Führende Pharmaunternehmen haben bereits im Vorfeld starkes Interesse an diesem Gerät bekundet. |
| • | Im Geschäftsbereich Spektroskopie/Sensorik konnte ein Farberkennungssystems für die Druckindustrie entwickelt werden, dessen Serienproduktion ab IV/2009 erfolgen wird. |
| • | Im Geschäftsbereich Laborautomation ist der HCTS2000 MK III in der Lage lose Blutprobenröhrchen zu erfassen, zu sortieren und Racks für den weiteren untersuchungsindividuellen Vorgang im Labor zu bestücken. Inzwischen konnte die Serienreife erreicht werden. |
| • | Dazu angrenzend wurde im Geschäftsbereich Laborautomation in 2008 mit der Entwicklung des Recappers TUREC (verschließt die Blutprobenröhrchen nach der Analyse sicher mit einer Plastikkappe) zusammen mit einem amerikanischen Kunden begonnen. Das m-u-t System wird damit statt des bislang aufwendigen manuellen Handlings ein automatisiertes Verfahren vom Probenumsetzen, über die Probenregistrierung bis hin zum Probenverschließen mit einer Kappe ermöglichen. |
| • | Dazu ergänzend wurde im Geschäftsbereich Laborautomation in 2008 der CapColor Detector angefangen zu entwickeln. Es handelt sich um eine Sensorkomponente, die es ermöglicht die Farbkappen der Blutröhrchen zu erkennen. Damit ist es möglich die Blutproben weiter zu sortieren ohne daß ein Barcode auf der Blutprobe gelesen wird. m-u-t kann damit alle bestehenden Systeme als Zusatzoption aufrüsten und so zusätzliche Systeme verkaufen. |
| • | Darüber hinaus ist im Geschäftsbereich Laborautomation in 2009 die Vermarktung des Archivsystems für Blutproben SAT5000plus in einer Region gestartet worden. Der Partner will seinen Kunden die m-u-t Automatisierungslösungen neben den eigenen Blutuntersuchungssystemen mit anbieten. |
| • | Des Weiteren führt die Tochtergesellschaft m-u-t Aviation Technology GmbH Projekte durch, die nach Einschätzung des Vorstandes mittelfristig entscheidend zum Gruppenumsatz beitragen könnten:Tankfüllstandsmesssystem für die Luftfahrt: spektroskopisch durchführte genauere Füllstandsmessung statt einer Messung mit Spannungsversorgung im Tank Brandfrüherkennungssysteme auf Infrarotbasis: frühzeitige Anzeige von sich anbahnenden Bränden (auch und trotz versteckter Brandherde) z.B. in Gebäuden und Flugzeugen. |
b. Zweigniederlassungen
Zweigniederlassungen werden nicht unterhalten.
Wedel, den 15.6.2009
gez: Holger Hönck
Heino Prüß
Sascha Otto
Bilanz
Aktiva
| 31.12.2008 EUR |
31.12.2007 EUR |
|
|---|---|---|
| A. Anlagevermögen | 14.890.766,17 | 9.225.719,07 |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 374.470,00 | 416.188,84 |
| 1. Geschäfts- oder Firmenwert | 32.447,00 | 24.378,00 |
| 2. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände | 342.023,00 | 391.810,84 |
| II. Sachanlagen | 4.158.834,85 | 2.901.561,73 |
| 1. technische Anlagen und Maschinen | 53.108,00 | 59.557,00 |
| 2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 972.001,98 | 1.064.676,00 |
| 3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 3.133.724,87 | 1.777.328,73 |
| III. Finanzanlagen | 10.357.461,32 | 5.907.968,50 |
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 10.338.721,45 | 5.889.228,63 |
| 2. Beteiligungen | 18.739,87 | 18.739,87 |
| B. Umlaufvermögen | 8.979.181,76 | 11.341.196,07 |
| I. Vorräte | 2.923.497,37 | 2.761.163,13 |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 3.859.215,97 | 6.138.090,69 |
| 1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 793.042,03 | 1.780.463,53 |
| davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr | 0,00 | 156.677,00 |
| 2. sonstige Vermögensgegenstände | 3.066.173,94 | 4.357.627,16 |
| III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks | 2.196.468,42 | 2.441.942,25 |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 175.527,36 | 53.267,34 |
| Bilanzsumme, Summe Aktiva | 24.045.475,29 | 20.620.182,48 |
| Passiva | ||
| 31.12.2008 EUR |
31.12.2007 EUR |
|
| A. Eigenkapital | 14.593.344,49 | 14.220.241,48 |
| I. gezeichnetes Kapital | 3.625.000,00 | 3.625.000,00 |
| II. Kapitalrücklage | 11.503.890,22 | 11.503.890,22 |
| III. Bilanzverlust | 535.545,73 | 908.648,74 |
| davon Verlustvortrag | 908.648,74 | 758.740,07 |
| B. Rückstellungen | 2.544.402,74 | 546.229,32 |
| C. Verbindlichkeiten | 6.895.020,87 | 5.853.711,68 |
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 6.417.792,53 | 3.242.206,22 |
| davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr | 945.488,71 | 371.033,53 |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 0,00 | 18.104,65 |
| davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr | 0,00 | 18.104,65 |
| 3. sonstige Verbindlichkeiten | 477.228,34 | 2.593.400,81 |
| davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr | 477.228,34 | 2.593.397,28 |
| D. Rechnungsabgrenzungsposten | 12.707,19 | 0,00 |
| Bilanzsumme, Summe Passiva | 24.045.475,29 | 20.620.182,48 |
Haftungsverhältnisse / Eventualverbindlichkeiten
| 31.12.2008 EUR |
31.12.2007 EUR |
|
|---|---|---|
| Verbindlichkeiten aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften | 345.000,00 | 345.000,00 |
Gewinn- und Verlustrechnung
| 1.1.2008 - 31.12.2008 EUR |
1.1.2007 - 31.12.2007 EUR |
|
|---|---|---|
| 1. Rohergebnis | 10.629.312,96 | 9.639.807,85 |
| 2. Personalaufwand | 5.051.234,43 | 4.181.149,35 |
| a) Löhne und Gehälter | 4.252.106,04 | 3.498.983,08 |
| b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 799.128,39 | 682.166,27 |
| davon für Altersversorgung | 46.467,60 | 40.821,71 |
| 3. Abschreibungen | 432.948,57 | 344.018,75 |
| a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs | 432.948,57 | 344.018,75 |
| 4. sonstige betriebliche Aufwendungen | 3.973.838,88 | 3.224.933,98 |
| 5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 82.268,42 | 147.544,03 |
| davon aus verbundenen Unternehmen | 16.873,72 | 39.180,96 |
| 6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens | 313.626,72 | 0,00 |
| 7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 320.616,17 | 268.736,47 |
| 8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 619.316,61 | 1.768.513,33 |
| 9. außerordentliche Erträge | 0,00 | 129.295,00 |
| 10. außerordentliche Aufwendungen | 114.736,53 | 1.170.520,85 |
| 11. außerordentliches Ergebnis | -114.736,53 | -1.041.225,85 |
| 12. Steuern vom Einkommen und Ertrag | 128.243,82 | 111.924,66 |
| 13. sonstige Steuern | 3.233,25 | 2.563,16 |
| 14. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne | 0,00 | 762.708,33 |
| 15. Jahresüberschuss | 373.103,01 | -149.908,67 |
Ergebnisverwendung
| 1.1.2008 - 31.12.2008 EUR |
1.1.2007 - 31.12.2007 EUR |
|
|---|---|---|
| 15. Jahresüberschuss | 373.103,01 | -149.908,67 |
| 16. Verlustvortrag aus dem Vorjahr | 908.648,74 | 758.740,07 |
| 17. Bilanzverlust | 535.545,73 | 908.648,74 |
Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstands / der Geschäftsleitung
Der Jahresabschluss wurde unter teilweiser Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Die Höhe des bestehenden Verlustvortrags ergibt sich aus der Gewinn- und Verlustrechnung.
Der Vorstand schlägt vor, den Jahresabschluss von EUR 373.103,01 bzw. den sich unter Einbeziehung dieses ergebenden Bilanzverlustes von
EUR -535.545,73 auf neue Rechnung vorzutragen.
Anhang
Allgemeine Hinweise
Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt.
Von den Möglichkeiten gem. § 265 Abs. 5 und 6 HGB wurde - soweit erforderlich - zugunsten eines klaren und übersichtlichen Jahresabschlusses Gebrauch gemacht.
Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Aktien sind im Freiverkehr, der kein organisierter Markt gem. § 2 V WpHG ist, zugelassen. An der FWB Frankfurter Wertpapierbörse werden sie im Entry Standard des Open Market gehandelt.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (3 bis 15 Jahre; lineare Methode) vermindert. Der Firmenwert wird entsprechend den steuerrechtlichen Vorschriften über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben.
Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze abgeschrieben. Die Abschreibung erfolgt linear. Selbständig nutzbare Wirtschaftsgüter ab EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 werden gemäß steuerlicher Vorschriften zu einem Sammelposten zusammen gefaßt und über fünf Jahre abgeschrieben.
Weitere Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden vorgenommen, wenn die Wertminderung voraussichtlich von Dauer ist.
In die Herstellungskosten selbsterstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.
Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegendem Werten angesetzt. Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Finanzanlagevermögens werden vorgenommen, wenn die Wertminderung voraussichtlich von Dauer ist.
Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Werte der Vorräte werden mit Hilfe zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren unter Beachtung des Niederstwertprinzips ermittelt. Für den geringen, seit mehreren Geschäftsjahren gleichbleibenden Bestand an Kleinmaterial wurde ein auf Basis des durchschnittlichen Einkaufspreises ermittelter Festwert angesetzt.
Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.
Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse / Leistungen erfolgte zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 S. 2 HGB unter Einbeziehung der notwendigen Gemeinkosten nach § 255 Abs. 2 HGB sowie unter Beachtung des Niederstwertprinzips.
Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnttlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Einzelrisiken wurden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen.
Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.
Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.
Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte für Forderungen bzw. Verbindlichkeiten mit dem am Abschlussstichtag gültigen Brief- bzw. Geldkurs.
Erläuterungen zur Bilanz
Anlagevermögen
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt.
Immaterielle Vermögensgegenstände
Hierin ist ein erworbener Firmenwert mit TEUR 32 enthalten, der über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren linear abgeschrieben wird.
Sachanlagen
Im Sachanlagevermögen sind die Herstellungskosten von eigenen Prototypen, welche z.T. bereits als Demonstrations- und Vorführobjekte genutzt werden oder sich zu diesen Zwecken noch im Bau befinden, mit einem Gesamtvolumen von TEUR 3.891 aktiviert.
Die Werthaltigkeit wird gesehen, ist aber dennoch insbesondere von der weiteren bzw. künftigen Vermarktung von Serienerzeugnissen etc. und der damit verbundenen Nutzung abhängig.
Deshalb erfolgt auch eine mit diesen Aspekten verbundene vorsichtige Dividendenpolitik.
Im Geschäftsjahr wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf Prototypen von TEUR 115 vorgenommen, da die Wertminderung voraussichtlich von Dauer ist.
Finanzanlagen
Zwei Tochtergesellschaften mit Buchwerten von gesamt TEUR 3.387 haben in erheblichem Maße Herstellungskosten für eigene Prototypen mit TEUR 2.532 aktiviert. In diesem Zusammenhang wird auf die Ausführungen zum Sachanlagevermögen verwiesen, die analog gelten.
Im Geschäftsjahr wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf Anteile an derartigen verbundenen Unternehmen von TEUR 313 vorgenommen, da die Wertminderung voraussichtlich von Dauer ist.
Zugänge im Finanzanlagevermögen erfolgten im Geschäftsjahr durch den Erwerb von 51% der Anteile an der Avantes Holding B.V., Niederlande, sowie zur Kapitalstärkung der bestehenden Gesellschaften m-u-t Aviation Technology GmbH und der OMW Optische Messtechnik GmbH sowie der Vertriebsgesellschaft m-u-t Asia Ltd, Hongkong.
Die Abgänge im Finanzanlagevermögen resultieren aus der Verschmelzung der Tochtergesellschaften m-u-t Tech Consult GmbH und der m-u-t Software Consulting GmbH. Die Verschmelzung erfolgte zum Buchwert gemäß § 24 UmwG und führte zu einem Verschmelzungsverlust von TEUR 114, der in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten außerordentliche Aufwendungen ausgewiesen wird.
Angaben zum Anteilsbesitz
Anteile an Unternehmen mit einer unmittelbaren und mittelbaren Beteiligungsquote von mehr als 20% bestehen wie folgt:
| Unmittelbare Beteiligungen | Währung | Unmittelbare Beteiligung in % |
Eigenkapital (100%) in EUR |
Jahresergebnis*) (100%) in EUR |
|---|---|---|---|---|
| m-u-t Aviation Technology GmbH, Hamburg | EUR | 90,91 | 2.951.811,75 | -27.482,08 |
| OMW Optische Messtechnik GmbH, Wismar | EUR | 100,00 | 130.999,66 | -52.828,60 |
| m-u-t Asia Ltd Hongkong | EUR **) | 100,00 | 14.142,00 | -30.311,00 |
| m-u-t America Inc. Richmond, USA | EUR **) | 100,00 | 133.882,00 | 74.387,00 |
| Tec 5 AG Oberursel | EUR | 51,00 | 2.248.378,31 | 744.901,26 |
| Avantes Holding BV Eerbeek, NL | EUR | 51,00 | 1.110.147,00 | 522.193,00 |
| Mittelbare Beteiligungen | Währung | Mittelbare Beteiligung in % | Eigenkapital (100%) in EUR | Jahresergebnis*) (100%) in EUR |
| Tochtergesellschaften tec5 AG: | ||||
| Tec 5 USA Inc. Plainview, USA | EUR **) | 26,01 | 507.672,00 | 110.675,00 |
| Tec 5 UK Ltd Southend on Sea, UK | EUR **) | 26,01 | 111.690,00 | -20.941,00 |
| Tochtergesellschaften Avantes Holding B.V. | ||||
| Avantes BV NL Eerbeek, NL | EUR | 49,47 | 1.197.468,00 | 569.475,00 |
| Avantes China Beijing, China | EUR **) | 30,60 | 151.884,00 | -25.159,00 |
| Avantes Hongkong Hongkong | EUR **) | 30,60 | 38.408,00 | 37.507,00 |
| Avantes America Inc. Broomfield, USA | EUR **) | 51,00 | 12,995,00 | -13,140,00 |
*) das Jahresergebnis ist das Ergebnis des letzten Geschäftsjahres, für das ein Jahresabschluss vorliegt.
**)Umrechnungen:
| • | HKD / EUR: 11,1:1 |
| • | USD / EUR: 1,4 : 1 |
| • | GBP / EUR: 0,95 : 1 |
| • | CNY / EUR: 9,6 : 1 |
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände ergeben sich aus der Bilanz.
Die Forderungen des Geschäftsjahres gegen verbundene Unternehmen resultieren i.W. aus dem Liefer- und Leistungsverkehr.
Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten unter anderem Forderungen gegenüber Vorstandsmitgliedern in Höhe von EUR 415,51 (VJ EUR 542,00).
Eigenkapital
Das Eigenkapital ist durch folgenden Eigenkapitalspiegel dargestellt:
Gezeichnetes Kapital
Das Grundkapital ist eingeteilt in 3.625.000 auf den Inhaber lautende, nennwertlose Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital á EUR 1,00. Bei allen Aktien handelt es sich um Stammaktien mit je einem Stimmrecht.
potentielles Grundkapital:
In der Hauptversammlung vom 15.5.2007 ist der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 18.4.2012 ermächtigt worden, das Grundkapital durch Ausgabe neuer nennwertloser Inhaber-Stückaktien um bis zu EUR 1.260.000 einmalig oder mehrmalig gegen Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen (genehmigtes Kapital). Das Bezugsrecht der Altaktionäre kann dabei mit Zustimmung des Aufsichtsrates ausgeschlossen werden. Die Bestimmungen zum genehmigten Kapital finden sich in § 4 (3) der Satzung.
Im Geschäftsjahr 2008 hat der Vorstand hiervon keinen Gebrauch gemacht.
Kapitalrücklagen
Die Kapitalrücklage beinhaltet Beträge, die bei der Ausgabe von Aktien über den rechnerischen Wert hinaus erzielt wurden (Agio).
Bilanzverlust und Ergebnisverwendungsvorschlag
Der Jahresabschluss wurde unter teilweiser Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Die Höhe des bestehenden Verlustvortrags ergibt sich aus der Gewinn- und Verlustrechnung.
Der Vorstand schlägt vor, den Jahresüberschuss von EUR 373.103,01 bzw. den sich unter Einbeziehung dieses ergebenden Bilanzverlustes von EUR –535.545,73 auf neue Rechnung vorzutragen.
sonstigen Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen, die insgesamt kurzfristig sind, betrugen TEUR 2.320. Im Wesentlichen beinhalten diese variable Kaufpreisraten für einen Unternehmenserwerb (TEUR 1.840), Mitarbeiterverpflichtungen (TEUR 124), ausstehende Rechnungen (TEUR 250), Verpflichtungen gegen Aufsichtsratmitglieder (TEUR 10) und sonstige Verpflichtungen (TEUR 96).
Verbindlichkeiten
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus der Bilanz.
Die Besicherungen für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zum Stichtag umfassen:
| • | Raumsicherungsübereignung Inventar *) |
| • | Sicherungsübereignung Vorratsvermögen *) |
| • | Abtretung von Außenständen (Globalzession) *) |
| • | Verpfändung von Patenten, Marken, Gebrauchs- und Geschmacksmustern |
| • | Verpfändung der Aktien vom Tochterunternehmen tec5 AG |
*) Die Freigabe der Sicherheit ist in 2009 erfolgt.
Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung sind zum Teil durch Eigentumsvorbehalte der Lieferanten abgesichert.
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind solche gegenüber den Aufsichtsratmitgliedern in Höhe von EUR 0,00 (VJ EUR 6.750,00) enthalten.
Haftungsverhältnisse
Es bestehen Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften in Höhe von TEUR 345 (Vorjahr TEUR 345). Davon betreffen einerseits TEUR 95 (VJ: TEUR 95) verbundene Unternehmen und andererseits – im Zusammenhang mit der Immobilienanmietung - TEUR 38 (Vj: TEUR 38) mittelbar zugunsten eines Aufsichtsratsmitglieds sowie TEUR 38 (Vj: TEUR 38) mittelbar zugunsten eines Vorstandsmitglieds.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen im Bereich Mieten, Leasing von Fahrzeugen und Geräten betragen insgesamt TEUR 3.210. Die durchschnittliche jährliche Verpflichtung beträgt ca. TEUR 500. Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen dem 31.12.2011 und dem 31.12.2017.
Darüber hinaus entstehen im jeweiligen Options-Ausübungsfall erhebliche finanzielle Erwerbsverpflichtungen für jeweils die restlichen Unternehmensanteile an der tec5 AG (ab dem Jahr 2011) sowie der Avantes Holding B.V. (ab dem Jahr 2013). Der mögliche finanzielle Umfang wird im Options-Ausübungsfall in Abhängigkeit variabler Bestandteile auf einen mittleren einstelligen Millionenbetrag geschätzt.
Weiterhin werden einzelne Tochtergesellschaften finanziell zur Zweckerreichung zu unterstützen sein.
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse resultieren zu rd. 81% (VJ rd. 74%) aus Lieferungen und Leistungen an Kunden in Deutschland.
Andere aktivierte Eigenleistungen
Hier sind die im Zusammenhang mit der Herstellung der Prototypen des Sachanlagevermögens angefallenen Aufwendungen ausgewiesen. Zu den Prototypen wird auf die Ausführungen zum Sachanlagevermögen verwiesen.
Sonstige betriebliche Erträge
Der Ausweis beinhaltet im Wesentlichen Erträge aus öffentlichen Aufwandszuschüssen für Forschung und Entwicklung in Höhe von TEUR 400 sowie Erträge aus Kursdifferenzen in Höhe von TEUR 418.
Abschreibungen
Außerplanmäßige Abschreibungen wurden auf das Sachanlagevermögen (TEUR 115) und das Finanzanlagevermögen (TEUR 313) vorgenommen.
Außerordentliche Aufwendungen
Die außerordentlichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 115 (VJ TEUR 129) betreffen im laufenden Geschäftsjahr die Verschmelzung der m-u-t Software Consulting GmbH und m-u-t Tech Consult GmbH zum Buchwert gem. § 24 UmwG.
Steuern vom Einkommen und Ertrag
Der Ertragsteueraufwand des Geschäftsjahres entfällt ausschließlich auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit und nicht, auch nicht teilweise, auf das außerordentliche Ergebnis.
Periodenfremde Erträge
In den sonstigen betrieblichen Erträgen ist ein periodenfremder Ertrag in Höhe von TEUR 94 (VJ TEUR 41) enthalten.
Periodenfremde Aufwendungen
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 110 (VJ TEUR 32) enthalten.
Sonstige Angaben
Vorstand
Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:
Herr Dipl.-Ing. Holger Hönck, Tostedt, Finanz- und Personalvorstand
Herr Dipl.-Ing. (FH) Sascha Otto, Appen, Vorstand Technologie
Herr Dipl.-Ing. (FH) Heino Prüß, Negernbötel, Vorstand Marketing u. Vertrieb, Sprecher des Vorstandes
Die Vorstandsmitglieder sind jeweils mit einem weiteren Vorstandmitglied in Gemeinschaft zur Vertretung berechtigt.
Gegenüber dem Vorstandsmitglied Heino Prüß liegt im Berichtsjahr 2008 eine Forderung aus weiter zu belastenden Kosten in Höhe von EUR 415,51 vor.
Aufsichtsrat
Herr Dipl.-Ing. Hans Wörmcke, Heist, Ingenieur (Vorsitzender)
Herr Andreas Mautner, Wien, Unternehmer (stellv. Vorsitzender)
Herr Oliver Claas, Bohmte, Unternehmer
Herr Dipl.-Ing. Hartmut Harbeck, Wedel, Ingenieur
Herr Dipl.-Oec. Stefan Leermann, Hamburg, Marketingleiter
Herr Dipl.-Ing. Max Schmid, St. Niklausen CH, Unternehmer
Gesamtbezüge der Geschäftsführung
Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung belaufen sich auf EUR 339.684,07 (VJ EUR 300.053,81).
Im Zusammenhang mit der Immobilienanmietung durch die Berichtsgesellschaft hat diese Bürgschaften in Höhe von EUR 38.800,00 (Vj: EUR 38.800,00) mittelbar zugunsten eines Vorstandsmitglieds gewährt.
Bezüge des Aufsichtsrats
Die Bezüge des Aufsichtsrats beliefen sich auf EUR 9.750,00 (VJ EUR 6.750,00).
Im Zusammenhang mit der Immobilienanmietung durch die Berichtsgesellschaft hat diese Bürgschaften in Höhe von EUR 38.800,00 (Vj: EUR 38.800,00) mittelbar zugunsten eines Aufsichtsratsmitglieds gewährt.
Mitarbeiter
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
| 2008 | 2007 | |
|---|---|---|
| Angestellte (inklusive 3 Vorstandsmitglieder) | 90 | 75 |
| Gewerbliche Arbeitnehmer | 32 | 28 |
| Studenten / Praktikanten | 11 | 10 |
| Auszubildende | 10 | 12 |
| Gesamt | 143 | 125 |
Wedel, 17.06.2009
gez: der Vorstand
Heino Prüß
Sascha Otto
Holger Hönck
Anlagespiegel
| Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2008 Euro |
Zugänge Euro |
Abgänge Euro |
Umbuchungen Euro |
|
|---|---|---|---|---|
| Anlagevermögen | ||||
| Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 824.863,49 | 47.301,06 | 9.663,15 | 0,00 |
| Geschäfts- oder Firmenwert | 30.322,31 | 0,00 | 0,00 | 10.225,84 |
| geleistete Anzahlungen | 10.225,84 | 0,00 | 0,00 | -10.225,84 |
| Summe immaterielle Vermögensgegenstände | 865.411,64 | 47.301,06 | 9.663,15 | 0,00 |
| Sachanlagen | ||||
| technische Anlagen und Maschinen | 369.508,00 | 111.532,15 | 111.526,14 | 17.400,00 |
| andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 2.048.843,60 | 142.459,94 | 96.291,80 | 0,00 |
| geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 1.777.328,73 | 1.457.636,70 | 0,00 | -17.400,00 |
| Summe Sachanlagen | 4.195.680,33 | 1.711.628,79 | 207.817,94 | 0,00 |
| Finanzanlagen | ||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 5.889.228,63 | 4.904.225,24 | 141.105,70 | 0,00 |
| Beteiligungen | 18.739,87 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Summe Finanzanlagen | 5.907.968,50 | 4.904.225,24 | 141.105,70 | 0,00 |
| Summe Anlagevermögen | 10.969.060,47 | 6.663.155,09 | 358.586,79 | 0,00 |
| kumulierte Abschreibungen 31.12.2008 Euro |
Zuschreibungen Geschäftsjahr Euro |
Buchwert 31.12.2008 Euro |
Abschreibungen Geschäftsjahr Euro |
|
|---|---|---|---|---|
| Anlagevermögen | ||||
| Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 520.478,40 | 0,00 | 342.023,00 | 86.844,06 |
| Geschäfts- oder Firmenwert | 8.101,15 | 0,00 | 32.447,00 | 2.156,84 |
| geleistete Anzahlungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Summe immaterielle Vermögensgegenstände | 528.579,55 | 0,00 | 374.470,00 | 89.000,90 |
| Sachanlagen | ||||
| technische Anlagen und Maschinen | 333.806,01 | 0,00 | 53.108,00 | 25.200,15 |
| andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.123.009,76 | 0,00 | 972.001,98 | 234.906,96 |
| geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 83.840,56 | 0,00 | 3.133.724,87 | 83.840,56 |
| Summe Sachanlagen | 1.540.656,33 | 0,00 | 4.158.834,85 | 343.947,67 |
| Finanzanlagen | ||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 313.626,72 | 0,00 | 10.338.721,45 | 313.626,72 |
| Beteiligungen | 0,00 | 0,00 | 18.739,87 | 0,00 |
| Summe Finanzanlagen | 313.626,72 | 0,00 | 10.357.461,32 | 313.626,72 |
| Summe Anlagevermögen | 2.382.862,60 | 0,00 | 14.890.766,17 | 746.575,29 |
Aufnahme Unterschiedsbetrag (Damnum/Disagio) in aktive Rechnungsabgrenzungsposten
1.1.2008 - 31.12.2008
Der Betrag des nach § 250 Abs. 3 HGB in den Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite aufgenommenen Unterschiedsbetrags beträgt 134.420,72 EUR.
1.1.2007 - 31.12.2007
Der Betrag des nach § 250 Abs. 3 HGB in den Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite aufgenommenen Unterschiedsbetrags beträgt 1.144,65 EUR.
Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten über fünf Jahre
1.1.2008 - 31.12.2008
Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 2.777.833,00 EUR.
1.1.2007 - 31.12.2007
Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 1.437.500,00 EUR.
Andere Berichtsbestandteile
Bericht des Aufsichtsrats
Der Aufsichtsrat hat die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben im Geschäftsjahr 2008 wahrgenommen. Der Aufsichtsrat wurde vom Vorstand in alle grundlegenden Unternehmensentscheidungen eingebunden und stets zeitnah und umfassend über alle
aktuellen Entwicklungen informiert.
Neben den turnusmäßigen Sitzungen berichtete der Vorstand regelmäßig über die aktuelle wirtschaftliche Lage, gab einen Ausblick auf den Rest des laufenden Geschäftsjahres und zog Vergleiche mit vorangegangenen Berichtsperioden, sodass den Mitgliedern des Aufsichtsrates jederzeit aktuelle Informationen vorlagen.
Zu den Beschlussvorlagen des Vorstandes hat der Aufsichtsrat unter Berücksichtigung von gesetzlichen und satzungsmäßigen Vorgaben seine Entscheidungen abgegeben.
Beschlüsse sind auch im schriftlichen Umlaufverfahren erfolgt. Im Geschäftsjahr 2008 haben fünf Aufsichtsratssitzungen stattgefunden. Der Aufsichtsrat tagte am 19.03.2008, am 10.06.2008, am 31.07.2008, am 06.11.2008 und am 17.12.2008. Auf die Bildung von Ausschüssen wurde verzichtet.
Im Geschäftsjahr 2008 hat der Vorstand der Gesellschaft den Aufsichtsrat insbesondere im Zusammenhang mit dem wichtigsten Ereignis des Geschäftsjahres 2008, der Übernahme von 51% der Anteile an der Avantes Holding B.V. in Eerbek (Niederlande), stets umfassend
und zeitnah informiert.
Der vom Vorstand vorgelegte Konzernlagebericht und -jahresabschluss für das Jahr 2008 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Dr. Clauss, Dr. Paal & Partner, Münster/Westf. geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.
Nach Prüfung des Konzernjahresabschlusses und des Konzernlageberichts hat der Aufsichtsrat dem Ergebnis der Prüfung des Abschlussprüfers zugestimmt und den Konzernjahresabschluss gebilligt.
Der Aufsichtsrat der m-u-t AG dankt dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Konzerns für die im Berichtsjahr
2008 geleistete, erfolgreiche Arbeit.
Wedel, im Juni 2009
Für den Aufsichtsrat
gez: Hans Wörmcke, Vorsitzender des Aufsichtsrats
Berichtsprüfung
Bestätigungs-/Versagungsvermerk/Bescheinigungstext
Hinweis gem. § 328 Abs. 1 Nr. 1 Satz 3 HGB bei nur teilweiser Offenlegung eines Jahresabschlusses infolge der Inanspruchnahme von Erleichterungen:
Der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich demgegenüber auf den geprüften vollständigen Jahresabschluss inkl. Lagebericht.
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchhaltung und den Lagebericht der m-u-t AG Messgeräte für Medizin und Umwelttechnik, Wedel für den Zeitraum vom 1.1.2008 bis 31.12.2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchhaltung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkleit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit der rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichende sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Münster, den 19.6.2009
**Dr. Clauß, Dr. Paal & Partner
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft**
gez:
Frank Pühse, Wirtschaftsprüfer
Michael Benkhoff, Wirtschaftsprüfer