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Nynomic AG — Annual Report 2014
Mar 3, 2016
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Annual Report
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Publication
m-u-t AG Meßgeräte für Medizin- und Umwelttechnik
Wedel
Konzernabschluss zum 31. Dezember 2014
Konzernabschluss zum 31. Dezember 2014 - Lagebericht
Gliederung
A. Geschäftstätigkeit und Rahmenbedingungen
B. Geschäftsverlauf einschließlich Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
C. Nachtragsbericht
D. Risikobericht
E. Prognosebericht
F. Sonstige Angaben
A. Geschäftstätigkeit und Rahmenbedingungen
Der m-u-t-Konzern (kurz: „Konzern“) mit Sitz in Wedel ist ein Anbieter von Serienprodukten und Lösungen in technologisch anspruchsvollen Märkten.
Die smarten Photonik-Lösungen bauen auf der Technologieplattform spektrale Sensorik auf. Sie lassen sich in verschiedene Anwendungsbereiche skalieren und stellen aufgrund der guten Adaptierbarkeit an die Prozesse beim Kunden hohe Effizienzsteigerungen und hohen Kundennutzen dar. m-u-t nutzt einen auf Miniaturisierung begründeten Technologiewandel als Grundlage für das im Marktvergleich mittelfristig überdurchschnittliche Wachstum. Über Design-in wird die m-u-t-Lösung optimal an die Kundenanforderung adaptiert. Eingebunden in die Wertschöpfungskette des Kunden ergibt sich ein gesteigerter Nutzen. Von einer kundenspezifischen Lösung bis zu einem Serienprodukt wird dabei für jeden Einsatzfall genau der Entwicklungsaufwand betrieben, der die optimale Erfüllung der Kundenanforderungen darstellt. Die von der m-u-t-Gruppe gefertigten Produkte werden unter eigenem Namen oder mit dem Label des Kunden im Markt angeboten.
Die m-u-t hat ein klares Vermarktungskonzept als Systemanbieter von der Komponente über die Systemlösung bis zum Gerät. Sie ist mit eigenständigen Marken und Tochtergesellschaften global aufgestellt und nutzt zunehmend Synergie-Effekte zur Steigung der Profitabilität innerhalb des Konzerns.
Der Konzern fokussiert sich auf zukunftsorientierte Segmente, wie Green Tech (Landwirtschaft und Nahrungsmittel), Clean Tech (Umwelttechnologie) und Life Science (Medizintechnik). Demographische Entwicklung, Klimawandel, zunehmende Ressourcenverknappung und steigende regulatorische Anforderungen führen in diesen Märkten zu konjunkturrobuster Nachfrage und nachhaltigem Wachstum. Die innovativen Produkte der Gesellschaft verdrängen hier konventionelle Lösungen und ermöglichen neue Anwendungen.
Die Sensorik- und Messtechnik-Branche hat das Jahr 2014 mit einer positiven Entwicklung abgeschlossen und erwartet ein weiteres Wachstum im laufenden Jahr. 2014 schloss die Branche mit einem Umsatzplus gegenüber dem Vorjahr von 8 % ab. Damit übertraf sie sowohl die Erwartungen des Vorjahres. Auch für das laufende Jahr soll die positive Entwicklung weitergehen.[1]
Die Beteiligungen der Gesellschaft unterstreichen die Ausrichtung zum Komplettanbieter innerhalb eines hochtechnologischen Marktumfeldes. Der Konzern hält Beteiligungen mit gleichgearteter Technologieausrichtung an der AVANTES Gruppe (Apeldoorn/Niederlande) und der tec5 Gruppe (Oberursel/Deutschland) und ist damit mittel- bzw. unmittelbar an ca. 12 Gesellschaften beteiligt.
tec5 AG
Die seit 2007 zur m-u-t Gruppe gehörende tec5 AG entwickelt und fertigt qualitativ hochwertige Produkte für die Detektorarrayspektroskopie von OEM-Komponenten sowie Ansteuerungselektroniken bis hin zu kompletten UV/VIS/NIR Spektrometersystemen für eine Vielzahl von Anwendungen. Diese werden unter eigenem Namen und an OEM´s verkauft. In 2011 wurde die Beteiligung um 44% auf nunmehr ca. 95% erhöht.
Avantes Holding B.V.
Im Geschäftsjahr 2008 wurde die Avantes Holding B.V. mit ihren Tochtergesellschaften in den Konzern integriert. Das Unternehmen ist auf die Miniaturisierung von Spektroskopiegeräten sowie Softwarelösungen für die Online-Messung und Analyse spezialisiert. Entwickelt und produziert werden Spektrometer, Lichtquellen für UV, VIS und NIR sowie Faseroptiken bzw. optische Lichtwellenleiter, Zubehör und kundenspezifische Anpassungen. Die Produkte der Avantes finden u. a. Anwendung in der Biotechnologie, Chemie, Kolorimetrie, Lebensmittelindustrie, Inline Prozess-Kontrolle, Radiometrie und Dünnschicht-Analyse. Die Beteiligungshöhe an der Avantes Holding B.V. betrug bis 2013 51,0%. Im Dezember 2013 wurde eine Call-Option für weitere Anteile in Höhe von 22,3% gezogen, so dass sich die Beteiligung auf 73,3% erhöhte.
m-u-t GmbH
Das operative Geschäft im Agrarbereich wurde weitestgehend über die m-u-t GmbH abgewickelt, eine 100% Tochter der m-u-t AG. Im Dezember 2013 hat die Gesellschafterversammlung der m-u-t GmbH beschlossen, das operative Geschäft der m-u-t AG im Rahmen eines Asset Deals zu übernehmen und die Geschäftsausrichtung maßgeblich auszuweiten. Nach Übertragung der letzten Business Unit nach Beschluss der Hauptversammlung - rückwirkend zum 1. Januar 2014 - agiert die m-u-t GmbH nunmehr auf drei wachstumsstarken Märkten: Life Science mit dem Schwerpunkt Medizintechnik, Green Tech mit Anwendungen in den Bereichen Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie sowie Clean Tech mit den Applikationsfeldern Beleuchtung, Erneuerbare Energien und Umwelttechnologie.
RGB Lasersysteme GmbH
Im Jahr 2012 wurden 25,1% der Anteile an der RGB Lasersysteme GmbH übernommen. Die Gesellschaft ist spezialisiert auf die Miniaturisierung von Spektrometer- und Lasersystemen. Strategischer Hintergrund war eine „Buy or Build“ Entscheidung sowie die Möglichkeit, die Produktions-Ressourcen der Avantes B.V. für die Herstellung dieser neuartigen Miniaturspektrometer zu nutzen. Aufgrund der in 2013 vorliegenden schlechten Ertragslage der RGB Lasersysteme GmbH hat sich die m-u-t AG entschlossen die Beteiligung in 2013 vollumfänglich abzuschreiben. Durch die weiterhin unbefriedigende Geschäftsentwicklung wurde die Beteiligung sowie Forderungsansprüche in 2014 an eine Investorengruppe für Mio. EUR 0,1 verkauft.
B. Geschäftsverlauf einschließlich Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
Umsatzentwicklung
Der Geschäftsverlauf der m-u-t Gruppe war 2014 von einem kontinuierlichen Umsatzanstieg geprägt, in Summe erreichte der Konzern einen Umsatz von rd. Mio. EUR 49,5 (Vj.: Mio. EUR 41,0). Insbesondere die tec5 AG konnte im Geschäftsjahr 2014 erneut einen deutlichen Umsatzanstieg von rd. Mio. EUR 2,2 erreichen, wesentlicher Umsatztreiber war hierbei der Halbleitermarkt in den USA. Aber auch die m-u-t GmbH konnte ihren Umsatz um ca. Mio. EUR 6,3 deutlich steigern, wobei insbesondere der Bereich Clean Tech zu dieser erfreulichen Umsatzentwicklung beigetragen hat.
Der Auslandsanteil am Konzernumsatz betrug ca. 51 %. (Vj.: 58 %).
Mit der strategischen Grundausrichtung und insbesondere mit den hoch qualifizierten Mitarbeitern war und ist der Konzern in der Lage, komplexe Aufgabenstellungen durch innovative Lösungen für das jeweilige Kundensegment zu bedienen. Die Kunden erkennen und honorieren dieses, so dass die allgemeine Geschäftslage weiter als sehr positiv eingeschätzt wird.
Geschäftsergebnis
Das operative Konzernergebnis konnte deutlich gesteigert werden. Die m-u-t AG hat im zurückliegenden Jahr weiterhin die Restrukturierung vorangetrieben, um ein beständigeres Wachstum und noch mehr Profitabilität für den Konzern zu gewährleisten:
- Reorganisation der gesamten Vertriebseinheit sowie eine weitere Fokussierung auf die wesentlichen Kernmärkte
- Gezielte Erhöhung der Marketingausgaben und Schärfung der Vertriebsstrategie
- Anpassung der Investitionsvorhaben unter Berücksichtigung der aktuellen Marktrisiken
- Komplettierung der Führungsmannschaft
Vor diesem Hintergrund und den den damit verbundenen Aufwendungen im Jahr 2014 konnte das prognostizierte EBIT für das Geschäftsjahr 2014 (Mio. EUR 4,9) nicht erreicht werden. Der Konzern schloss das Jahr 2014 mit einem EBIT von rd. Mio. EUR 3,0 (Vj.: EBIT: Mio. EUR 2,4) ab. Das Turnaround-Management der m-u-t AG wurde in 2014 weiter vorangetrieben. Die in 2013 angestoßenen Maßnahmen zeigten in abgelaufen Geschäftsjahr 2014 bereits Wirkung und führten zu einem stark verbessertem Jahresüberschuss in Höhe von Mio. EUR 1,8 (Vj.: Jahresüberschuss Mio. EUR 0,2). Das entspricht einer Umsatzrendite von 3,6 % (Vj.: 0,4 %).
Zu berücksichtigen ist daneben, dass das Konzernergebnis zusätzlich durch außerplanmäßige Abschreibungen auf Prototypen und sonstigen immateriellen Vermögensgegenständen von rd. Mio. EUR 0,7 belastet wurde.
Investitionen
Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden im Wesentlichen Neuinvestitionen in die immateriellen Vermögensgegenstände und in die Sachanlagen in Höhe von ca. Mio. EUR 0,7 vorgenommen.
Finanzierung
Die Finanzierung der Investitionsmaßnahmen erfolgte über Bankenfinanzierung und durch eine genehmigte Kapitalerhöhung in 2013 von ca. Mio. EUR 1,1. Im Rahmen der Kapitalerhöhung wurden 435.000 neue Aktien ausgegeben. Die Eintragung der Kapitalerhöhung ist zu Beginn 2014 erfolgt. Die Nettoverschuldung (Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten abzgl. liquide Mittel) betrug zum 31. Dezember 2014 ca. Mio. EUR 2,1 (Vj.: Mio. EUR 3,6). Ein zur Finanzierung des Kaufpreises für den Erwerb weiterer 22,3 % Anteile an der Avantes B.V. aufgenommenes Darlehen wurde in 2015 ausgezahlt.
Personalentwicklung
Die Anzahl der Mitarbeiter nach Vollzeitkräften stieg in 2014 begründet im Aufbau der mittleren und oberen Führungsebene. Die Zugänge betreffen im Wesentlichen somit hochqualifiziertes Personal. Dieses führte zusätzlich zur geplanten und vollzogenen Tariferhöhung zu einer Erhöhung der Lohn- und Gehaltskosten inklusive der Nebenkosten um rund 8 % auf Mio. EUR 14,3.
Organisation
Die Organisationsstruktur hat sich bei der Konzernmutter (m-u-t AG) im Jahr 2013 maßgeblich verändert. Die m-u-t AG hat per 31. Dezember 2013 / 1. Januar 2014 im Rahmen der Restrukturierung und Risikominimierung die operativen Geschäftssegmente im Rahmen eines Asset-Deals an die m-u-t GmbH verkauft. Die m-u-t AG agiert seither von operativen Risiken entlastet, als strategische Finanzholding innerhalb der m-u-t Gruppe. Nach dem Beschluss der Hauptversammlung vom 6. Juni 2014 wurde die verbliebene Business Unit „Industrial Sensing“ rückwirkend zum 1. Januar 2014 an die m-u-t GmbH übertragen.
Vermögen
Das Gesamtvermögen der Gesellschaft hat sich per 31. Dezember 2014 um 1 % (Vj.: Steigerung von 5 %) gegenüber dem Vorjahr verringert. Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 20 % (Vj.: 25 %) gekennzeichnet. 31 % (Vj.: 23 %) der Bilanzsumme entfallen auf das Vorratsvermögen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben zum Ende des Geschäftsjahres 2014 einen Anteil von rd. 20 % (Vj.: 23 %). Liquide Mittel umfassen 27 % (Vj.: 29 %) des Gesamtvermögens. Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 28 % (Vj.: 20 %) gekennzeichnet. Als wesentliche Quelle der Veränderungen der Kennzahlen im Vergleich zum Vorjahr können das Jahresergebnis und die damit in Verbindung stehenden Maßnahmen und Effekte identifiziert werden.
Die Liquiditätslage war im Berichtszeitraum als gut zu bezeichnen. Am Bilanzstichtag betrug das Cashguthaben rd. Mio. EUR 6,4 (Vj.: Mio. EUR 7,1). Es stehen darüber hinaus im laufenden Kontokorrent ausreichend Linien zur kurzfristigen Finanzierung zur Verfügung.
Auf der Passivseite hat sich die Eigenkapitalausstattung mit Mio. EUR 2,0 erhöht. Durch Eintragung der in 2013 durchgeführten Kapitalerhöhung in das Handelsregister Anfang 2014 erfolgt nunmehr der Ausweis im gezeichneten Kapital sowie in den Kapitalrücklagen (Agio).
Die sonstigen Rückstellungen reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr um 36 % auf Mio. EUR 2,6. Durch die Ausweisänderung für die nun feststehende Kaufpreisverpflichtung für die Erhöhung der Beteiligung an der AVANTES Holding B.V. in Höhe von Mio. EUR 1,5 erhöhten sich die sonstigen Verbindlichkeiten korrespondierend.
Die Reduzierung der übrigen Verbindlichkeiten gegenüber dem Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus den planmäßigen Tilgungen von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.
Der Verschuldungsgrad (Verbindlichkeiten / Eigenkapital * 100 %) betrug im Jahr 2014 ca. 210 % (Vj.: 321 %).
Als wichtige Zukunftsaufgaben werden weiterhin der konservative Umgang mit liquiden Mitteln und die rechtzeitige Beschaffung nötiger Finanzmittel gesehen.
Der Vorstand wird hier sämtliche Möglichkeiten der Innen- und Außenfinanzierung unter Einbeziehung der Möglichkeiten im Konzern optimiert nutzen, um das angestrebte Wachstum und die eingegangenen Verpflichtungen zu bedienen. Der Vorstand geht für die Zukunft von einer weiterhin soliden Finanzlage aus.
Auftragsbestand
In das Geschäftsjahr 2015 konnte ein Nettoauftragsbestand von Mio. EUR 22,7 (Vj.: 25,3) übernommen werden.
C. Nachtragsbericht
Herr Thomas Wiedermann scheidet auf eigenen Wunsch zum 31. März 2015 aus dem Vorstand aus. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.
D. Risikobericht
Das Risikomanagement der Gesellschaft hat das Ziel, potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen, um durch geeignete Maßnahmen drohenden Schaden für das Unternehmen abzuwenden und eine Bestandsgefährdung auszuschließen.
Die Risikomanagementziele und -methoden sind der Gesellschaftsgröße, der flachen Hierarchiestruktur, der Mitarbeiteranzahl und dem Tätigkeitsfeld entsprechend, schlank ausgeprägt.
Der m-u-t AG Konzern verfügt über umfangreiche Planungs- und Kontrollinstrumente. Diese unterstützen den Vorstand dabei, Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und wirksame Gegenmaßnahmen ergreifen zu können.
Zur Überwachung und Steuerung der wesentlichen Risiken wird ein Risikomanagementsystem genutzt. Dadurch werden die Risiken in festgelegten Zeitabständen analysiert und relevante Abweichungen in der Risikoposition dem Vorstand gemeldet.
Die Elemente des Risikomanagementsystems sind u. a.:
- die Risikosteuerung,
- das Risikocontrolling und
- das Risikoreporting.
Zum internen Überwachungssystem gehören u. a.:
- die Anwendung von Richtlinien,
- der Einsatz zuverlässiger Software (u. a. ERP Axapta),
- die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals,
- laufende Prüfungen,
- Abweichungsanalysen,
- Arbeitsanweisungen,
- Regelungen zur Vertretungsvollmacht und
- Maßnahmen zur Funktionstrennung.
In den weiteren Konzerngesellschaften ist dieses IT-gestützte System gegenwärtig noch nicht implementiert. Es wird in kontinuierlichen Managementtreffen die gegenwärtige und zukünftige Geschäftslage dieser Konzerntöchter inkl. der Risikobereiche durchgesprochen und dokumentiert.
Ein Finanzmanagement umfasst die Themengebiete Liquiditätsmanagement, Management von Währungs-, Zins- und Rohstoffrisiken sowie Bonitäts- und Länderausfallrisiken.
Liquiditätsbeschaffungsrisiken und Risiken aus Zahlungsstromschwankungen werden durch aktive Liquiditätssteuerung und der Vorhaltung liquider Mittel begegnet. Die rechtzeitige Bereitstellung zukünftiger liquider Mittel ist als zentrale Zukunftsaufgabe erkannt worden.
Finanzierungszinsrisiken und Devisenwährungsrisiken werden ggf. durch einfache derivative Finanz-instrumente (Swaps/Termingeschäfte) abgemildert. Die langfristigen Verpflichtungen sind über die Laufzeit mit festen Zinssätzen versehen. Die in Kreditverträgen einzuhaltenden Finanzkennzahlen werden regelmäßig beobachtet. Die Währungsrisiken werden auch durch die maßgebliche Fakturierung in EUR begrenzt.
Preisänderungsrisiken bestehen im Einkauf und Verkauf, denen nur bedingt begegnet werden kann. Allerdings werden längerfristige Lieferverpflichtungen durch längerfristige Einkaufsvereinbarungen abgesichert.
Hinsichtlich der Produktrisiken besteht eine Produkthaftpflichtversicherung.
Weiteren operativen Risiken, die in den Bereichen Produktion, Logistik, Forschung und Entwicklung sowie durch den Einsatz von IT entstehen, kommt im Vergleich eine eher untergeordnete Bedeutung zu, denen aber durch Verbesserung der Prozessabläufe begegnet wird. Zudem gibt es zahlreiche schriftliche Unterlagen, in denen die jeweils geeigneten Abläufe, soweit notwendig, beschrieben werden. Kritische Hardware wird ersatzweise vorgehalten. Die IT relevanten Daten werden kontinuierlich gesichert und geschützt aufbewahrt.
Grundsätzlich bestehen darüber hinaus auch allein im Tätigwerden in einer hochentwickelten Wirtschaft (mit all ihren Rechten) Risiken. Mögliche Änderungen des rechtlichen Umfelds werden hinsichtlich ihrer Wirkungen frühzeitig evaluiert.
Alle aufgeführten Risiken stellen für den Vorstand derzeit keine Bestandsgefährdungen dar.
Der Vorstand geht insgesamt davon aus, dass die Risiken für die Gesellschaft handhabbar sind. Der Umgang mit diesen Risiken wird strategisch als Chance aufgefasst, die ergriffen werden soll.
E. Prognosebericht
Die m-u-t AG stellt nach Übertragung der operativen Geschäftssegmente in 2013/2014 eine strategische Finanzholding mit Konzernsteuerungsfunktion und -aufgaben dar. Das operative Geschäft ist auf die wesentlichen Beteiligungen an der AVANTES Gruppe, der tec5 Gruppe und an der m-u-t GmbH verteilt.
Die m-u-t AG fokussiert sich gruppenweit in den Segmenten Clean Tech, Green Tech und Life Science. Auf Basis der m-u-t Kerntechnologie in der prozessintegrierten kontinuierlichen Online-Messtechnik erschließen sich zusätzlich zu bereits vorhandenen Anwendungen kontinuierlich neue Potentiale am Markt.
So wurden 2014 viele neue Vertriebschancen erarbeitet. Zu nennen sind beispielhaft die Bereiche Coatingtechnologie mit der TFA (omtsYs, Thin Film Analysis) und Landmaschinenbau mit den Onboardsensoren (Speedspy). Die ersten Umsätze für Technologieentwicklungen und Testgeräte sind bereits in 2014 realisiert worden. Für 2015 werden ab dem dritten Quartal entsprechende Serienumsätze erwartet.
Aufgrund globaler Trends wie der demografischen Entwicklung, stetig knapper werdender Ressourcen und der damit verbundenen Notwendigkeit zur Effizienzsteigerung wachsen gerade diese Märkte überproportional und zudem weitgehend von zyklischen Schwankungen entkoppelt.
Segment Clean Tech
Mit ihren Clean Tech Anwendungen unterstützt die Gesellschaft industrielle Produzenten und Anlagenbetreiber bei der Prozessoptimierung und nachhaltigen Einsparung von Ressourcen, Rohstoffen und Energie, bzw. bei der Erzeugung von regenerativen Energien. Hier wird mittels der m-u-t Messtechnik beispielsweise die Biogasproduktion stabilisiert. Durch die kontinuierliche zerstörungsfreie Erfassung von Produktparametern bereits in frühen Stadien des Produktionsablaufs werden Ressourceneinsatz genauso wie Ausschussmengen reduziert. Gleiches gilt für den Betrieb von Anlagen. So ermöglichen m-u-t Sensoren und Systeme beispielsweise die Einsparung von Wasser und Energie beim Betrieb von Sanitäranlagen in der Bahn.
Segment Green Tech
Unter Green Tech versteht die m-u-t Anwendungen aus den Bereichen „Intelligent Farming“, sowie der Lebensmittel- und Getränke-Industrie. Der Schwerpunkt liegt zurzeit im erstgenannten Bereich. Optische Online-Messtechnik ermöglicht in der zunehmend industrialisierten Landwirtschaft die direkte Steuerung und Optimierung von Prozessen, von der Düngemittelausbringung über die Ernteüberwachung bis zur Tierfütterung. Um eine zunehmend wachsende Weltbevölkerung mit zunehmendem Anspruch an höherwertige Nahrungsmittel zu versorgen, werden immer neue Anwendungen für die spektroskopischen Sensoren der Gesellschaft erschlossen. Zudem unterstützt die Messtechnik die Produzenten dabei ihre Kosten- und Qualitätsanforderungen zu erfüllen.
Segment Life Science,
Die Produkte der m-u-t finden in diesem Segment im Wesentlichen in der Medizintechnik und der Labortechnik Anwendung. Spektrometer und Systeme übernehmen zunehmend wichtige Aufgaben in Medizinprodukten. Das Geschäftsfeld mit einem mittelfristig großen Wachstumspotenzial ist die Prä-/ Postanalytik. Die wesentlichen Treiber der Nachfrage sind die zunehmende Alterung der Bevölkerung und die ansteigende Nutzung der Laboranalyse für die Diagnose von Krankheiten. Darüber hinaus spielen immer mehr auch wirtschaftliche Faktoren eine Rolle. Zielkunden des Konzerns sind neben Großlaboren auch große Krankenhäuser.
Investitionen
Wesentliche Investitionen sind in 2015 nicht geplant.
Wettbewerber
Der für die m-u-t relevante Markt für Photonik-Anwendungen zeichnet sich weltweit durch eine hohe Anzahl untereinander im Wettbewerb stehender Anbieter aus. Neben einigen großen und weltweit agierenden gibt es eine Vielzahl kleinerer Unternehmen, die sich regional abgrenzen oder sich auf bestimmte Zielgruppen und Technologien spezialisiert haben. Die m-u-t forciert eine konzernübergreifende Vertriebsstrategie und eine generelle Erhöhung der Vertriebsaktivitäten.
Zusätzlich ist geplant, die Distributorenbasis für die Labortechnik weiter stark zu erhöhen.
Unternehmensprognose
Die zukünftige Geschäftsentwicklung in der Gruppe erscheint dem Vorstand auch vor dem Hintergrund der aktuellen konjunkturellen Entwicklung derzeit weiterhin als günstig. Der Vorstand geht davon aus, die erforderlichen Maßnahmen zur weiteren ertragreichen Ausrichtung getroffen zu haben. Sollten sich in der Zukunft weitere Schritte als notwendig herausstellen, so werden diese auch künftig konsequent vollzogen.
Eine Sättigung der erschlossenen Gesamtmarktsegmente ist nach Einschätzung des Vorstandes noch lange nicht eingetreten. Der Vorstand sieht für die nächsten Jahre ein weiteres starkes Wachstumspotenzial sowie eine positive Weiterentwicklung der Ergebniskennzahlen.
Für die weitere positive gruppenweite Unternehmensentwicklung sieht die m-u-t AG weiterhin die Notwendigkeit, die Fokussierungspolitik auf skalierbare Produkte weiter fortzusetzen und das Markenkonzept weiter voranzutreiben.
Für die m-u-t AG plant der Vorstand im Konzern für die nächsten Jahre positive Ergebnisse im unteren einstelligen Millionenbereich.
F. Sonstige Angaben
Forschung und Entwicklung
Forschung wird in der Regel mit Kooperationspartnern betrieben und oftmals auch durch öffentliche Fördergeber bezuschusst. Darüber hinaus wird die konkrete Produktentwicklung betrieben, die sich aufwandswirksam darstellt.
In 2014 betrug der Aufwand für Forschung und Entwicklung im m-u-t Konzern ca. Mio. EUR 1,7, dies unterstreicht die Ausrichtung zu einem führenden Entwicklungsanbieter von Serienprodukten und Lösungen in einem technologisch anspruchsvollen Markt.
Wedel, den 31. März 2015
Thomas Wiedermann Vorstandsvorsitzender der m-u-t AG Meßgeräte für Medizin- und Umwelttechnik
Fabian Peters Vorstand der m-u-t AG Meßgeräte für Medizin- und Umwelttechnik
[1] AMA Verband für Sensorik und Messtechnik
Konzernbilanz zum 31. Dezember 2014
Aktiva
| 31.12.2014 | 31.12.2013 | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| EUR | EUR | EUR | EUR | ||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| A. ANLAGEVERMÖGEN | |||||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 259.654,70 | 316.081,00 | |||
| 2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- rechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 446.145,38 | 510.940,53 | |||
| 3. Geschäfts- oder Firmenwert | 2.636.933,91 | 2.859.023,66 | |||
| 4. Geleistete Anzahlungen | 0,00 | 71.120,50 | |||
| 3.342.733,99 | 3.757.165,69 | ||||
| II. Sachanlagevermögen | |||||
| 1. Technische Anlagen und Maschinen | 27.344,19 | 21.416,00 | |||
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.478.847,60 | 2.072.107,51 | |||
| 1.506.191,79 | 2.093.523,51 | ||||
| III. Finanzanlagen | |||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 160.002,00 | |||
| 2. Sonstige Beteiligungen | 18.739,87 | 18.740,87 | |||
| 3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 0,00 | 1,00 | |||
| 18.739,87 | 178.743,87 | ||||
| 4.867.665,65 | 6.029.433,07 | ||||
| B. UMLAUFVERMÖGEN | |||||
| I. Vorräte | |||||
| 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 2.263.356,10 | 2.178.999,39 | |||
| 2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen | 865.713,55 | 854.948,03 | |||
| 3. Fertige Erzeugnisse und Waren | 4.237.834,72 | 2.618.051,50 | |||
| 4. Geleistete Anzahlungen | 0,00 | 35.021,85 | |||
| 7.366.904,37 | 5.687.020,77 | ||||
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | |||||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 4.155.530,87 | 4.902.503,98 | |||
| - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: TEUR 49 (Vj.: TEUR 91) | |||||
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 0,00 | 1.212,05 | |||
| 3. Sonstige Vermögensgegenstände | 711.749,77 | 608.110,27 | |||
| - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: TEUR 32 (Vj.: TEUR 21) | 4.867.280,64 | 5.511.826,30 | |||
| III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks | 6.446.361,89 | 7.130.896,98 | |||
| 18.680.546,90 | 18.329.744,05 | ||||
| C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN | 49.504,17 | 54.284,03 | |||
| D. AKTIVE LATENTE STEUERN | 545.537,76 | 81.069,29 | |||
| 24.143.254,48 | 24.494.530,44 | ||||
| Passiva | |||||
| 31.12.2014 | 31.12.2013 | ||||
| EUR | EUR | EUR | |||
| A. EIGENKAPITAL | |||||
| I. Gezeichnetes Kapital | 4.785.000,00 | 4.350.000,00 | |||
| II. Zur Durchführung der beschlossenen Kapitalerhöhung | |||||
| geleistete Einlagen | 0,00 | 1.057.050,00 | * | ||
| III. Kapitalrücklage | 622.050,00 | 0,00 | |||
| IV. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung | 250.296,51 | -13.563,19 | |||
| V. Konzernbilanzverlust | -2.375.345,16 | -3.498.709,65 | |||
| - davon Konzern-Verlustvortrag TEUR 3.499 (Vj.: TEUR 2.821) | |||||
| VI. Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter | 3.497.456,00 | 2.902.856,26 | |||
| 6.779.457,35 | 4.797.633,42 | ||||
| B. RÜCKSTELLUNGEN | |||||
| 1. Steuerrückstellungen | 229.772,00 | 0,00 | |||
| 2. Sonstige Rückstellungen | 2.553.380,81 | 3.966.133,20 | |||
| 2.783.152,81 | 3.966.133,20 | ||||
| C. VERBINDLICHKEITEN | |||||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 8.544.701,16 | 10.699.817,59 | |||
| 2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 18.960,00 | 0,00 | |||
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 2.221.040,35 | 2.387.848,42 | |||
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen | 0,00 | 220.000,00 | |||
| 5. Sonstige Verbindlichkeiten | 3.449.801,89 | 2.094.550,48 | |||
| - davon aus Steuern: TEUR 228 (Vj.: TEUR 351) | 14.234.503,40 | 15.402.216,49 | |||
| - davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: TEUR 0 (Vj.: TEUR 10) | |||||
| D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN | 291.499,54 | 267.055,81 | |||
| E. PASSIVE LATENTE STEUERN | 54.641,38 | 61.491,52 | |||
| 24.143.254,48 | 24.494.530,44 |
* Die Eintragung der Kapitalerhöhung in das Handelsregister erfolgte am 10. Januar 2014.
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014
| 2014 EUR |
2013 EUR |
|
|---|---|---|
| 1. Umsatzerlöse | 49.534.653,08 | 41.019.834,06 |
| 2. Erhöhung/Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen | 1.630.548,74 | -44.924,76 |
| 3. Andere aktivierte Eigenleistungen | 0,00 | 55.564,12 |
| 4. Sonstige betriebliche Erträge | 993.125,00 | 1.493.609,44 |
| - davon aus Währungsumrechnung: TEUR 0 (Vj.: TEUR 0) | ||
| 5. Materialaufwand | ||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | -22.902.461,90 | -17.827.837,36 |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | -2.572.574,74 | -971.100,22 |
| 6. Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | -12.081.918,93 | -11.186.973,14 |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | -2.168.754,17 | -1.995.957,11 |
| - davon für Altersversorgung: TEUR 89 (Vj.: TEUR 95) | ||
| 7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | -1.561.021,51 | -978.103,24 |
| - davon außerplanmäßige Abschreibungen TEUR 511 (Vj.: TEUR 0) | ||
| 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen | -7.846.883,45 | -7.156.293,49 |
| - davon aus Währungsumrechnung: TEUR 0 (Vj.: TEUR 0) | ||
| 9. Erträge aus Beteiligungen | 0,00 | 20.000,00 |
| 10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 14.589,91 | 67.789,72 |
| 11. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens | -1,00 | -800.702,22 |
| 12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -519.741,92 | -667.631,91 |
| - davon Zinsaufwand aus der Aufzinsung von Rückstellungen: TEUR 0 (Vj.: TEUR 3) | ||
| 13. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 2.519.559,11 | 1.027.273,89 |
| 14. Außerordentliche Aufwendungen | -187.329,08 | 0,00 |
| 15. Außerordentliches Ergebnis | -187.329,08 | 0,00 |
| 16. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -528.689,43 | -869.147,95 |
| - davon Ertrag aus latenten Steuern TEUR 414 (Vj.: Aufwand TEUR 28) | ||
| 17. Sonstige Steuern | -7.711,78 | -6.840,55 |
| 18. Konzern-Jahresüberschuss (inkl. Ergebnisanteile anderer Gesellschafter) | 1.795.828,82 | 151.285,39 |
| 19. Gewinnanteile anderer Gesellschafter | -672.464,33 | -828.936,34 |
| 20. Konzern-Jahresüberschuss/-fehlbetrag (ohne Ergebnisanteil anderer Gesellschafter) | 1.123.364,49 | -677.650,95 |
| 21. Konzern-Verlustvortrag | -3.498.709,65 | -2.821.058,70 |
| 22. Konzernbilanzverlust | -2.375.345,16 | -3.498.709,65 |
Konzernabschluss zum 31. Dezember 2014 - Anhang
Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss
Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht der m-u-t AG Meßgeräte für Medizin- und Umwelttechnik (nachfolgend auch „m-u-t AG“ oder „Gesellschaft“), Wedel, erfolgte nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Aktiengesetzes.
Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.
Das Geschäftsjahr für den Konzern und die konsolidierten Unternehmen entspricht dem Kalenderjahr.
Die Aktien der Gesellschaft werden im Freiverkehr (Open Market) der Frankfurter Wertpapierbörse im Teilbereich „Entry Standard“ gehandelt, welcher kein organisierter Markt i. S. von § 2 Abs. 5 WpHG ist.
Für die Aufstellung des Konzernabschlusses waren die nachfolgend erläuterten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unverändert maßgebend.
Konsolidierungskreis
Einbezogene Tochterunternehmen
Die m-u-t AG ist unmittelbar bzw. mittelbar Mutterunternehmen für folgende Tochterunternehmen i. S. d. § 290 HGB, die nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen werden:
| Anteil am Kapital in % |
|
|---|---|
| m-u-t GmbH, Wedel (vormals: m-u-t Agri Solutions GmbH, Wedel) | 100,00 |
| m-u-t America Inc., Richmond (Virginia/USA) | 100,00 |
| tec5 AG, Oberursel/Taunus | 95,00 |
| mit ihren verbundenen Unternehmen und ihren Anteilen am Kapital: | |
| tec5 USA Inc., Plainview (New York/USA) | 51,00 |
| tec5 UK Ltd., Southend on Sea (Essex/Großbritannien) | 51,00 |
| Avantes Holding B.V., Apeldoorn (Niederlande) | 73,32 |
| mit ihren verbundenen Unternehmen und ihren Anteilen am Kapital: | |
| Avantes B.V., Apeldoorn (Niederlande) | 100,00 |
| Avantes Inc., Broomfield (Colorado/USA) | 97,24 |
| Avantes China Ltd., Peking (China) | 60,00 |
| Avantes Hong Kong Ltd., Hong Kong | 60,00 |
| Avantes UK Ltd., Leatherhead (Surrey/Großbritannien) | 100,00 |
Sonstige Beteiligungen
Die m-u-t Arabia FZE, HFZ-Sharjah (VAE), wurde als 100%ige Tochter der m-u-t AG in 2012 gegründet und ist nach § 296 Abs. 2 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogen worden. Da im Geschäftsjahr 2013 keine wesentlichen geschäftlichen Aktivitäten stattgefunden haben und somit der Abschluss für die Verpflichtung, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von untergeordneter Bedeutung ist, wurde auf die Einbeziehung in den Konzernabschluss mit Sicht auf § 296 Abs. 2 HGB verzichtet. Im Jahre 2014 erfolgte nunmehr die endgültige Liquidation.
Die bisher voll konsolidierte m-u-t Asia Ltd., Hong Kong, als 100 %ige Tochter wurde ab 2013 nicht mehr in den Konzernabschluss einbezogen, da sie aufgrund ihrer Bilanzsumme und ihres Ergebnisses unwesentlich für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns ist. Die Entkonsolidierung erfolgte auf den 1. Januar 2013. Im Jahre 2014 erfolgte nunmehr die endgültige Liquidation.
Die Photomed GmbH, Seefeld, (10 %), die RGB Lasersysteme GmbH, Kehlheim, (25,1 %) und die RKT Systems GmbH i.I., Hamburg, (25 %) wurden unter Anwendung der Befreiung nach § 311 Abs. 2 HGB zu Anschaffungskosten einbezogen. Die Beteiligungsansätze an der RKT Systems GmbH i.L. sowie an der RGB Lasersysteme GmbH wurden mangels Werthaltigkeit bereits in den Vorjahren vollständig wertberichtigt. Aufgrund der unbefriedigenden Geschäftsentwicklung wurde die Beteiligung an der RGB Lasertechnik GmbH, Kehlheim, in 2014 an eine Investorengruppe verkauft.
Konsolidierungsgrundsätze
Die Einzelabschlüsse der nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung einbezogenen Gesellschaften (Tochterunternehmen i. S. d. § 290 HGB) sind nach konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften, die denen des Mutterunternehmens entsprechen, aufgestellt worden.
Der Konzernabschlussstichtag stimmt mit dem Stichtag der Einzelabschlüsse des Mutterunternehmens und der Tochtergesellschaften überein.
Es sind alle Aufwendungen und Erträge sowie alle Verbindlichkeiten und Forderungen zwischen den vollkonsolidierten Gesellschaften sowie Zwischengewinne aus konzerninternen Lieferungs- und Leistungsbeziehungen eliminiert worden.
Die Kapitalkonsolidierung erfolgt für die bis zum 1. Januar 2010 erstmals vollständig konsolidierten Unternehmen zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung nach der Buchwertmethode gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB a. F.; die Erstkonsolidierung wird dabei auf der Grundlage der Wertansätze bei Erwerb der Anteile durchgeführt. Aus der Kapitalkonsolidierung entstehende Unterschiedsbeträge werden gemäß § 309 Abs. 1 S. 3 HGB a. F. mit den Rücklagen verrechnet.
Unterschiedsbeträge aus der Aufstockung von Anteilen an bereits vollkonsolidierten Unternehmen nach dem 1. Januar 2010 wurden als kapitalseitiger Vorgang unter Gesellschafter-Gruppen des Konzerns behandelt. Ein daraus entstehender Unterschiedsbetrag wurde mit den Rücklagen bzw. mit weiterem verrechenbaren Eigenkapital verrechnet.
Steht danach ein verrechenbares Eigenkapital noch zur Verfügung, wird ein danach verbleibender aktivischer Unterschiedsbetrag als Geschäfts- oder Firmenwert aus der Kapitalkonsolidierung ausgewiesen und auf die voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer entsprechend dem wirtschaftlichen Lebenszyklus der erworbenen Kerntechnologien über 15 Jahre abgeschrieben.
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden bei vollkonsolidierten Unternehmen
Die in den Konzernabschluss übernommenen Vermögensgegenstände sind gemäß § 308 HGB einheitlich bewertet.
Selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände wurden im Geschäftsjahr gem. § 248 HGB zu Herstellungskosten aktiviert. Es handelt sich hier um die Erstellung von ERP-Software bzw. von Steuerungssoftware. Die Inbetriebnahme der ERP-Software erfolgte im Geschäftsjahr 2012. Die ERP-Software wird um planmäßige Abschreibung (5 Jahre, lineare Methode) vermindert. Die Steuerungssoftware konnte Ende 2013 genutzt werden und wird seither über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer (10 Jahre, lineare Methode) abgeschrieben.
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie einer Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (3-15 Jahre; lineare Methode) vermindert.
Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Abschreibung erfolgt linear.
Weitere Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden vorgenommen, wenn die Wertminderung voraussichtlich von Dauer ist.
In die Herstellungskosten selbsterstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.
Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Werte der Vorräte werden mit Hilfe zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren unter Beachtung des Niederstwertprinzips ermittelt. Für den geringen, seit mehreren Geschäftsjahren gleichbleibenden Bestand an Kleinmaterial wurde ein auf Basis des durchschnittlichen Einkaufspreises ermittelter Festwert angesetzt.
Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.
Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse bzw. Leistungen erfolgt zu Herstellungskosten gem. § 255 Abs. 2 HGB unter Einbeziehung der notwendigen Gemeinkosten sowie unter Beachtung des Niederstwertprinzips.
Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen.
Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung unter Berücksichtigung von Preissteigerungen notwendig ist. Für zinslose Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt eine Abzinsung mit einem durchschnittlichen marktüblichen Zinssatz gemäß § 253 Abs. 2 HGB.
Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.
Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte für Forderungen bzw. Verbindlichkeiten mit dem am Abschlussstichtag gültigen Devisenkassamittelkurs gemäß § 256a HGB.
Die Umrechnung der Abschlüsse von Tochterunternehmen in Fremdwährung erfolgte gemäß § 308a HGB nach der modifizierten Stichtagskursmethode, d. h. die Bilanzen wurden zum Stichtagskurs (Ausnahme: Eigenkapital zu historischen Kursen) und die Gewinn- und Verlustrechnungen zum Jahresdurchschnittskurs umgerechnet; sich daraus ergebende Differenzen wurden erfolgsneutral in einen Ausgleichsposten für Währungsumrechnungsdifferenzen im Eigenkapital eingestellt.
Anlagevermögen
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens einschließlich der Angabe der im Geschäftsjahr vorgenommenen Abschreibungen kann dem Konzernanlagengitter entnommen werden.
In den immateriellen Vermögensgegenständen sind selbst geschaffene Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte mit einem Buchwert in Höhe von TEUR 260 enthalten. Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung betrugen konzernweit im abgelaufenen Geschäftsjahr ca. 1,7 Mio. EUR.
Die Herstellungskosten umfassen gem. § 255 Abs. 2 HGB neben den Personalkosten, inkl. notwendiger Gemeinkosten, auch Aufwendungen für externe Dienstleister.
Im Sachanlagevermögen sind die Herstellungskosten von eigenen Prototypen, welche z. T. bereits als Demonstrations- und Vorführobjekte genutzt werden, mit einem Gesamtvolumen von TEUR 149 aktiviert. Die Abschreibung der Prototypen erfolgt planmäßig.
Eigenkapital
Die Zusammensetzung und Entwicklung des Konzerneigenkapitals kann dem Eigenkapitalspiegel entnommen werden.
Gezeichnetes Kapital
Das Grundkapital ist zum Stichtag in 4.785.000 auf den Inhaber lautende, nennwertlose Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital á EUR 1,00 eingeteilt. Bei allen Aktien handelt es sich um Stammaktien mit je einem Stimmrecht.
Dem Beschluss des Vorstandes vom 18. November 2013, geändert durch Beschluss vom 4. Dezember 2013, über die Erhöhung des Grundkapitals von EUR 4.350.000 um EUR 435.000 auf EUR 4.785.000 gegen Bareinlage wurde durch den Aufsichtsrat am gleichen Tage zugestimmt. Der Aufsichtsrat stimmt insbesondere auch den Festsetzungen des Vorstandes zum Inhalt der Aktienrechte und den Bedingungen der Aktienausgabe, insbesondere dem Ausgabebetrag von EUR 2,43 sowie ferner dem Ausschluss des Bezugsrechts der übrigen Aktionäre zu. Die Eintragung der Ausgabe der Aktien wurde am 10. Januar 2014 in das Handelsregister eingetragen.
Genehmigtes Kapital
In der Hauptversammlung vom 15. Juli 2011 ist der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 14. Juli 2016 ermächtigt worden, das Grundkapital durch Ausgabe neuer nennwertloser Inhaber-Stückaktien um bis zu EUR 2.175.000 (bzw. nach Ausübung in 2013 um bis zu EUR 1.740.000) einmalig oder mehrmalig gegen Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen (sog. Genehmigtes Kapital 2011/I). Das Bezugsrecht der Altaktionäre kann dabei mit Zustimmung des Aufsichtsrates ausgeschlossen werden. Die Bestimmungen zum genehmigten Kapital finden sich in § 4 (3) der Satzung.
Das Grundkapital ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 20. Juli 2012 um bis zu EUR 1.815.000 zur Gewährung von Bezugs- und/oder Wandlungsrechten an die Inhaber von Options- und/oder Wandelschuldverschreibungen erhöht (sog. Bedingtes Kapital 2012/I).
Das Grundkapital ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 06. Juni 2014 um bis zu EUR 478.500,00 zur Gewährung von Bezugsrechten an Arbeitnehmer und Mitglieder der Geschäftsführung der Gesellschaft oder eines verbundenen Unternehmens erhöht (Bedingtes Kapital 2014/I).
Kapitalrücklage
Die Kapitalrücklage beinhaltete Beträge, die bei der Ausgabe von Aktien über den rechnerischen Wert hinaus erzielt wurden (Agio).
In 2011 wurde die verbleibende Kapitalrücklage vollständig mit dem Unterschiedsbetrag aus dem Erwerb weiterer Anteile an der tec5 AG verrechnet.
In 2012 wurde die Kapitalrücklage im Einzelabschluss der Gesellschaft zum Ausgleich des nach Verrechnung mit der Gewinnrücklage verbliebenden Jahresfehlbetrags in Höhe von TEUR 1.549 aufgelöst.
Der in Höhe dieser Auflösung nicht mehr verrechenbare Geschäfts- oder Firmenwert wurde gegen den Ergebnisvortrag gebucht.
Die in 2014 ausgewiesene Kapitalrücklage resultiert aus der in 2013 beschlossenen und in 2014 eingetragenen Kapitalerhöhung. Eine weitere Verrechnung mit etwaigen Unterschiedsbeträgen aus der Konsolidierung ist in 2014 nicht möglich.
Aktive latente Steuern
Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise. Die latenten Steuern betreffen Latenzen aus Zwischengewinneliminierungen sowie erstmals auch Latenzen aus der Aufwands- und Ertragselimieriung gem. § 306 HGB und wurden mit einem unveränderten durchschnittlichen Steuersatz von 30 % im Zeitpunkt der wahrscheinlichen Umkehrung angesetzt.
Sonstige Rückstellungen
Unter den sonstigen Rückstellungen erfolgt im Wesentlichen der Ausweis von Garantieverpflichtungen, Personalrückstellungen, ausstehende Rechnungen und Lizenzgebühren. Die sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen kurzfristig.
Verbindlichkeiten
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten entfällt ein Anteil von TEUR 4.768 auf eine Restlaufzeit von größer einem Jahr und kleiner fünf Jahren und TEUR 591 auf eine Restlaufzeit größer 5 Jahre. Von den sonstigen Verbindlichkeiten weisen TEUR 478 eine mittelfristige Restlaufzeit (2 bis 5 Jahre) auf. Die übrigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit kleiner ein Jahr.
Die Besicherungen für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zum Stichtag umfassen:
- Verpfändung von Patenten, Marken, Gebrauchs- und Geschmacksmustern
- Verpfändung von Aktien
Passive latente Steuern
Die Passivierung latenter Steuern resultiert aus der Aktivierung selbsterstellter Software, die steuerlich nicht zulässig ist. Die Passivierung erfolgte mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz.
Aufgliederung der Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt auf:
nach Tätigkeitsbereichen
| TEUR | |
|---|---|
| Life Science | 8.805 |
| Clean Tech | 32.450 |
| Green Tech | 4.829 |
| Sonstige Segmente | 3.451 |
| 49.535 |
nach Absatzregionen
| TEUR | |
|---|---|
| Deutschland | 24.398 |
| Europa | 7.668 |
| Amerika | 13.742 |
| Asien | 3.564 |
| Rest der Welt | 163 |
| 49.535 |
Periodenfremde Erträge
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 2 enthalten.
Periodenfremde Aufwendungen
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 17 enthalten.
Außerordentliches Ergebnis
Die außerordentlichen Aufwendungen entfallen im Berichtsjahr auf außerplanmäßige Abschreibungen auf Prototypen, die nicht mehr vermarktet werden.
Honorar für den Konzernabschlussprüfer
Das vom Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 82, davon entfielen TEUR 51 auf Jahresabschlussprüfung, TEUR 6 auf Steuerberatungsleistungen und TEUR 25 auf laufende betriebswirtschaftliche Beratung.
Steuern vom Einkommen und Ertrag
Der Ertragsteueraufwand entfällt im Wesentlichen auf das Ergebnis des Geschäftsjahres. Wesentliche Steuernachzahlungen für Vorjahre ergaben sich nicht.
Sonstige Angaben
Haftungsverhältnisse
Es bestehen Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften in Höhe von TEUR 280 (Vj.: TEUR 280). Davon entfallen – im Zusammenhang mit der Immobilienanmietung – TEUR 39 (Vj.: TEUR 39) mittelbar zugunsten eines Aufsichtsratsmitglieds sowie TEUR 39 (Vj.: TEUR 39) mittelbar zugunsten eines ehemaligen Vorstandsmitglieds. Eine Inanspruchnahme ist unwahrscheinlich.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen im Bereich Mieten, Leasing von Fahrzeugen und Geräten betragen insgesamt TEUR 2.833 und dienen der Liquiditätsschonung und Flexibilität.
Es entstehen im Options-Ausübungsfall finanzielle Erwerbsverpflichtungen für die restlichen Unternehmensanteile an der Avantes Holding B.V. (ab dem Jahresende 2017) mit erheblicher finanzieller Belastung. Der mögliche Finanzierungsumfang wird im Options-Ausübungsfall in Abhängigkeit variabler Bestandteile auf einen unteren einstelligen Millionenbetrag geschätzt.
Vorstand
Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:
Herr Dipl.-Ing. Dipl.-Kfm. Thomas Wiedermann, Hamburg (bis 31. März 2015) (Vorstandsvorsitzender)
Herr Dipl.-Ing. Holger Hönck, Tostedt (bis 31. Dezember 2014)
Herr Dipl.-Finanzwirt Fabian Peters, Westerrönfeld (ab 1. Januar 2015)
Die Vorstandsmitglieder sind jeweils mit einem weiteren Vorstandsmitglied in Gemeinschaft zur Vertretung berechtigt.
Aufsichtsrat
Herr Dipl.-Ing. Hans Wörmcke, Heist, Ingenieur (Vorsitzender)
Herr Jan Melles, NL-6921 EX Duiven, President Photonics Investments B.V. (bis 6. Juni 2014)
Herr Hartmut Harbeck, Wedel, Unternehmer (stellv. Vorsitzender, ab 1. Januar 2014)
Herr Dr. Sven Claussen, Hamburg, Rechtsanwalt (ab 6. Juni 2014)
Die Gesellschaft hat noch ausstehende Verpflichtungen gegenüber Aufsichtsratsmitgliedern aus Aufwandsentschädigung und Sitzungsgeldern in Höhe von TEUR 24.
Gesamtbezüge der Geschäftsführung
Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung belaufen sich auf TEUR 296 (Vj.: TEUR 362).
Im Zusammenhang mit der Immobilienanmietung durch die Berichtsgesellschaft hat diese Bürgschaften in Höhe von TEUR 39 (Vj.: TEUR 39) mittelbar zugunsten eines ehemaligen Vorstandsmitgliedes gewährt.
Gesamtbezüge des Aufsichtsrats
Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats belaufen sich auf TEUR 25 (Vj.: TEUR 5).
Im Zusammenhang mit der Immobilienanmietung durch die Berichtsgesellschaft hat diese Bürgschaften in Höhe von TEUR 39 (Vj.: TEUR 39) mittelbar zugunsten eines Aufsichtsratsmitgliedes gewährt.
Mitarbeiterzahl
Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres 2014 beschäftigten Mitarbeiter (inkl. der Vorstände) nach Vollzeitkräften beträgt:
| Angestellte | 200 |
| Gewerbliche Arbeitnehmer | 47 |
| Studenten/Praktikanten | 1 |
| Auszubildende | 2 |
| Gesamt | 250 |
Ergänzende Angaben zur Kapitalflussrechnung
Die Kapitalflussrechnung wurde dem deutschen Rechnungslegungs-Standard Nr. 2 entsprechend aufgestellt.
Der Finanzmittelfonds setzt sich zusammen aus Kassenbeständen, Schecks und Guthaben bei Kreditinstituten.
Wedel, den 31. März 2015
Thomas Wiedermann Vorstandsvorsitzender der m-u-t AG Meßgeräte für Medizin- und Umwelttechnik
Fabian Peters Vorstand der m-u-t AG Meßgeräte für Medizin- und Umwelttechnik
Zusammensetzung und Entwicklung des Konzernanlagevermögens im Geschäftsjahr 2014
| ANSCHAFFUNGSKOSTEN | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Stand 01.01.2014 EUR |
Zugänge EUR |
Abgänge EUR |
Währungs- umrechnungsdifferenz EUR |
Stand 31.12.2014 EUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| A. Anlagevermögen | |||||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 385.067,59 | 1.185,00 | 0,00 | 0,00 | 386.252,59 |
| 2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 1.544.539,04 | 150.098,21 | 0,00 | 0,00 | 1.694.637,25 |
| 3. Geschäfts- oder Firmenwert | |||||
| - aus den Einzelabschlüssen | 95.399,36 | 0,00 | 95.399,36 | 0,00 | 0,00 |
| - aus der Kapitalkonsolidierung | 3.491.286,60 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 3.491.286,60 |
| 4. Geleistete Anzahlungen | 71.120,50 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 71.120,50 |
| 5.587.413,09 | 151.283,21 | 95.399,36 | 0,00 | 5.643.296,94 | |
| II. Sachanlagevermögen | |||||
| 1. Technische Anlagen und Maschinen | 289.004,18 | 10.210,00 | 0,00 | 0,00 | 299.214,18 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 10.661.385,39 | 585.920,12 | 193.926,82 | 8.406,74 | 11.061.785,43 |
| 10.950.389,57 | 596.130,12 | 193.926,82 | 8.406,74 | 11.360.999,61 | |
| III. Finanzanlagen | |||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 229.144,92 | 0,00 | 229.144,92 | 0,00 | 0,00 |
| 2. Sonstige Beteiligungen | 510.519,00 | 0,00 | 349.110,50 | 0,00 | 161.408,50 |
| 3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungverhältnis besteht | 390.700,80 | 0,00 | 390.700,80 | 0,00 | 0,00 |
| 1.130.364,72 | 0,00 | 968.956,22 | 0,00 | 161.408,50 | |
| Summe Anlagevermögen | 17.668.167,38 | 747.413,33 | 1.258.282,40 | 8.406,74 | 17.165.705,05 |
| AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Stand 01.01.2014 EUR |
Zugänge EUR |
Abgänge EUR |
Währungs- umrechnungsdifferenz EUR |
Stand 31.12.2014 EUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| A. Anlagevermögen | |||||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 68.986,59 | 57.611,30 | 0,00 | 0,00 | 126.597,89 |
| 2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 1.033.598,51 | 214.893,36 | 0,00 | 0,00 | 1.248.491,87 |
| 3. Geschäfts- oder Firmenwert | |||||
| - aus den Einzelabschlüssen | 95.399,36 | 0,00 | 95.399,36 | 0,00 | 0,00 |
| - aus der Kapitalkonsolidierung | 632.262,94 | 222.089,75 | 0,00 | 0,00 | 854.352,69 |
| 4. Geleistete Anzahlungen | 0,00 | 71.120,50 | 0,00 | 0,00 | 71.120,50 |
| 1.830.247,40 | 565.714,91 | 95.399,36 | 0,00 | 2.300.562,95 | |
| II. Sachanlagevermögen | |||||
| 1. Technische Anlagen und Maschinen | 267.588,18 | 4.281,81 | 0,00 | 0,00 | 271.869,99 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 8.589.277,88 | 1.178.353,87 | 190.609,73 | 5.915,81 | 9.582.937,83 |
| 8.856.866,06 | 1.182.635,68 | 190.609,73 | 5.915,81 | 9.854.807,82 | |
| III. Finanzanlagen | |||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 69.142,92 | 0,00 | 69.142,92 | 0,00 | 0,00 |
| 2. Sonstige Beteiligungen | 491.778,13 | 0,00 | 349.109,50 | 0,00 | 142.668,63 |
| 3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungverhältnis besteht | 390.699,80 | 0,00 | 390.699,80 | 0,00 | 0,00 |
| 951.620,85 | 0,00 | 808.952,22 | 0,00 | 142.668,63 | |
| Summe Anlagevermögen | 11.638.734,31 | 1.748.350,59 | 1.094.961,31 | 5.915,81 | 12.298.039,40 |
| RESTBUCHWERTE | ||
|---|---|---|
| Stand 31.12.2014 EUR |
Stand 31.12.2013 EUR |
|
| --- | --- | --- |
| A. Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 259.654,70 | 316.081,00 |
| 2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 446.145,38 | 510.940,53 |
| 3. Geschäfts- oder Firmenwert | ||
| - aus den Einzelabschlüssen | 0,00 | 0,00 |
| - aus der Kapitalkonsolidierung | 2.636.933,91 | 2.859.023,66 |
| 4. Geleistete Anzahlungen | 0,00 | 71.120,50 |
| 3.342.733,99 | 3.757.165,69 | |
| II. Sachanlagevermögen | ||
| 1. Technische Anlagen und Maschinen | 27.344,19 | 21.416,00 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.478.847,60 | 2.072.107,51 |
| 1.506.191,79 | 2.093.523,51 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 160.002,00 |
| 2. Sonstige Beteiligungen | 18.739,87 | 18.740,87 |
| 3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungverhältnis besteht | 0,00 | 1,00 |
| 18.739,87 | 178.743,87 | |
| Summe Anlagevermögen | 4.867.665,65 | 6.029.433,07 |
Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2014
| 2014 EUR |
2013 EUR |
|||
|---|---|---|---|---|
| 1. Konzernjahresergebnis (inkl. Ergebnisanteile Dritter) | 1.795.828,82 | 151.285,39 | ||
| 2. + Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens | 1.748.350,59 | ** | 1.778.805,46 | |
| 3. +/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen | -1.182.980,39 | 32.947,99 | * | |
| 4. +/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge | -532.539,35 | 76.162,71 | ||
| 5. +/- Verlust/Gewinn aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens | 160.830,16 | 29.280,29 | ||
| 6. +/- Abnahme/Zunahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | -1.495.026,55 | 1.699.932,29 | ||
| 7. +/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | 1.222.573,05 | 769.061,79 | ||
| 8. = Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit | 1.717.036,33 | 4.537.475,92 | ||
| 9. - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen | -151.283,21 | -535.011,35 | ||
| 10. - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen | -596.130,12 | -520.930,86 | ||
| 11. - Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen | 0,00 | -149.162,53 | ||
| 12. = Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -747.413,33 | -1.205.104,74 | ||
| 13. Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen | 0,00 | 1.057.050,00 | ||
| 14. - Auszahlungen an Unternehmenseigner und Minderheitsgesellschafter | -31.581,01 | -391.908,15 | ||
| 15. +/- Aufnahme von Krediten/Tilgung von Krediten | -2.155.116,43 | -1.470.274,96 | ||
| 16. = Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | -2.186.697,44 | -805.133,11 | ||
| 17. Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds | -1.217.074,44 | 2.527.238,07 | ||
| 18. Wechselkursbedingte Veränderung des Finanzmittelfonds | 532.539,35 | -74.111,77 | ||
| 19. + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 7.130.896,98 | 4.677.770,57 | ||
| 20. = Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 6.446.361,89 | 7.130.896,87 |
Erläuterung nach DRS 2:
Auszahlungen, die den Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit minderten, betrafen im Geschäftsjahr 2014 mit TEUR 520 (Vj.: TEUR 667) Auszahlungen für Zinsen und ähnliche Aufwendungen und mit TEUR 988 (Vj.: TEUR 943) Auszahlungen für Steuern vom Einkommen und vom Ertrag.
*) Die Veränderung der Rückstellungen wurde um die nicht zahlungswirksame Kaufpreisverpflichtung aus dem Erwerb weiterer 22,3 % Anteile an der Avantes Holding B.V. in 2013 bereinigt.
**) Inkl. Abschreibungen im außerordentlichem Ergebnis
Zusammensetzung und Entwicklung des Konzerneigenkapitals im Geschäftsjahr 2014 sowie im Vorjahr
| Mutterunternehmen | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Gezeichnetes Kapital EUR |
Zur Durch- führung der beschlossenen Kaptalerhöhung geleistete Einlagen EUR |
Kapital- rücklage EUR |
Erwirtschaftetes Konzern- eigenkapital EUR |
Kumuliertes übriges Konzernergebnis Ausgleichsposten aus der Fremdwährungs- umrechnung EUR |
Eigenkapital Mutter- unternehmen EUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Stand 31.12.2012 | 4.350.000,00 | 0,00 | 0,00 | -2.821.058,70 | -2.121,87 | 1.526.819,43 |
| Kapitalerhöhung | 0,00 | 1.057.050,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 1.057.050,00 |
| Gezahlte Dividende | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Übertragung der Anteile von 22,3 % und Verrechnung des Unterschiedsbetrages aus der Anteilsaufstockung Avantes Holding B.V. | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Konzern-Jahresfehlbetrag | 0,00 | 0,00 | 0,00 | -677.650,95 | 0,00 | -677.650,95 |
| Übriges Konzernergebnis | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | -11.441,32 | -11.441,32 |
| Konzerngesamtergebnis | 0,00 | 0,00 | 0,00 | -677.650,95 | -11.441,32 | -689.092,27 |
| Stand 31.12.2013 | 4.350.000,00 | 1.057.050,00 | 0,00 | -3.498.709,65 | -13.563,19 | 1.894.777,16 |
| Umbuchung Kapitalerhöhung | 435.000,00 | -1.057.050,00 | 622.050,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Gezahlte Dividenden | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Konzern-Jahresüberschuss | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 1.123.364,49 | 0,00 | 1.123.364,49 |
| Übriges Konzernergebnis | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 263.859,70 | 263.859,70 |
| Konzerngesamtergebnis | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 1.123.364,49 | 263.859,70 | 1.387.224,19 |
| Stand 31.12.2014 | 4.785.000,00 | 0,00 | 622.050,00 | -2.375.345,16 | 250.296,51 | 3.282.001,35 |
| Minderheitsgesellschafter | Konzern- | |||
|---|---|---|---|---|
| Minderheitenkapital | Kumuliertes übriges Konzernergebnis der Ausgleichsposten aus Fremdwährungsumrechnung EUR |
Eigenkapital Minderheiten- gesellschafter EUR |
eigenkapital EUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Stand 31.12.2012 | 3.291.015,10 | 26.719,93 | 3.317.735,03 | 4.844.554,46 |
| Kapitalerhöhung | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 1.057.050,00 |
| Gezahlte Dividende | -391.908,15 | 0,00 | -391.908,15 | -391.908,15 |
| Übertragung der Anteile von 22,3 % und Verrechnung des Unterschiedsbetrages aus der Anteilsaufstockung Avantes Holding B.V. | -865.399,22 | 0,00 | -865.399,22 | -865.399,22 |
| Konzern-Jahresfehlbetrag | 828.936,34 | 0,00 | 828.936,34 | 151.285,39 |
| Übriges Konzernergebnis | 0,00 | 13.492,26 | 13.492,26 | 2.050,94 |
| Konzerngesamtergebnis | 828.936,34 | 13.492,26 | 842.428,60 | 153.336,33 |
| Stand 31.12.2013 | 2.862.644,07 | 40.212,19 | 2.902.856,26 | 4.797.633,42 |
| Umbuchung Kapitalerhöhung | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Gezahlte Dividenden | -31.581,01 | 0,00 | -31.581,01 | -31.581,01 |
| Konzern-Jahresüberschuss | 672.464,33 | 0,00 | 672.464,33 | 1.795.828,82 |
| Übriges Konzernergebnis | 0,00 | -46.283,58 | -46.283,58 | 217.576,12 |
| Konzerngesamtergebnis | 672.464,33 | -46.283,58 | 626.180,75 | 2.013.404,94 |
| Stand 31.12.2014 | 3.503.527,39 | -6.071,39 | 3.497.456,00 | 6.779.457,35 |
Vom zum Stichtag erwirtschafteten Konzerneigenkapital des Mutterunternehmens von TEUR -2.375 (Vj.: TEUR -3.499)
- stehen zur Ausschüttung an die Gesellschafter des Mutterunternehmens zur Verfügung TEUR 760 (Vj.: TEUR 376),
- unterliegen gesetzlichen Ausschüttungssperren TEUR 65 (Vj.: TEUR 99),
- unterliegen gemäß Satzung einer Ausschüttungssperre TEUR 0 (Vj.: TEUR 0).
Bestätigungsvermerk des Konzernabschlussprüfers
Wir haben den von der
m-u-t AG Meßgeräte für Medizin- und Umwelttechnik, Wedel,
aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Münster, den 2. April 2015
**Dr. Clauß, Dr. Paal & Partner
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft**
Michael Benkhoff, Wirtschaftsprüfer
Stefan Evers, Wirtschaftsprüfer
Sonstiger Berichtsteil
Der Konzernabschluss ist durch Beschluss des Aufsichtsrats vom 12. Mai 2015 gebilligt worden.