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Nucletron Electronic AG Interim / Quarterly Report 2017

Sep 29, 2017

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Interim / Quarterly Report

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Publication

Nucletron Electronic Aktiengesellschaft

München

Halbjahresfinanzbericht zum 30. Juni 2017

Verkürzter Zwischenabschluss zum 30. Juni 2017

Zwischenlagebericht für das erste Halbjahr 2017

des Nucletron-Konzerns

1. Wirtschaftsbericht

Geschäftsentwicklung des Nucletron-Konzerns

Die Umsatzerlöse des Nucletron-Konzerns werden überwiegend im Inland erzielt und sind im Vergleich zum ersten Halbjahr 2016 um TEUR 704 auf TEUR 8.036 (+9,6 Prozent) gestiegen; die Umsatzsteigerung beruht im Wesentlichen auf der gestiegenen Nachfrage nach elektronischen und elektromechanischen Bauteilen und Systemen namhafter Hersteller sowie den Eigenprodukten der Nucletron Gruppe. Wegen der anhaltenden Investitionszurückhaltung im öffentlichen Sektor und aufgrund geopolitischer Einflüsse hat sich der Absatz unserer Eigenprodukte im Geschäftsbereich Schutztechnik im ersten Halbjahr nicht wie erwartet entwickelt.

Auftragseingang und Auftragsbestand

Der Konzernauftragseingang ist im Berichtszeitraum mit EUR 8,7 Mio. gegenüber dem Vergleichszeitraum nahezu unverändert (+0,4 Prozent). Der Auftragsbestand ist von EUR 8,3 Mio. auf EUR 7,8 Mio. (-6,0 Prozent) gefallen.

Geschäftsbereich Leistungselektronik

Die Umsatzerlöse der Nucletron Technologies GmbH haben sich im Jahresvergleich um 9,1 Prozent auf EUR 2,0 Mio. (Vj. EUR 2,2 Mio.) verringert, die Umsatzerlöse der HVC-Technologies GmbH sind um TEUR 650 auf TEUR 2.184 gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr ist der kumulierte Auftragseingang beider Unternehmen wegen azyklischer Rahmenvertragsvereinbarungen im ersten Halbjahr 2017 um TEUR 1.422 höher ausgefallen. Der Auftragsbestand hat in Folge um 32,0 Prozent zugenommen.

Bei einem Gewinn vor Zinsen und Steuern von TEUR 215 (Vj. TEUR 295) belief sich die EBIT-Marge auf 6,1 Prozent.

Leistungselektronik

(in TEUR)
1H2017 Veränderung 1H2016
Umsatzerlöse 3.507 +8,9 % 3.219
Auftragseingang 4.349 +48,6 % 2.927
Auftragsbestand 4.247 +32,0 % 3.218

Geschäftsbereich Schutztechnik

Die Umsatzerlöse im Geschäftsbereich Schutztechnik sind im ersten Halbjahr 2017 um 10,1 Prozent gestiegen. Der Absatz elektronischer Bauelemente im Geschäftsfeld Industrieelektronik der SINUS Electronic GmbH fiel in der Berichtsperiode wettbewerbsbedingt um 5,4 Prozent, die Umsatzerlöse der selbst produzierten Überspannungsschutz- und Lichtwellenleiterverkabelungssysteme des Geschäftsfelds MIL der SINUS haben sich um 82,8 Prozent erhöht. Im Geschäftsfeld Induktive Bauelemente der Luft Electronic Vertriebsgesellschaft mbH wurde ein Umsatzplus von 7,8 Prozent gegenüber Vorjahr erzielt. Der Auftragsbestand ist im Vergleich zur Vorjahresperiode gesunken.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern betrug TEUR 209 (Vj. TEUR 66), die EBIT-Marge betrug 4,6 Prozent.

Schutztechnik

(in TEUR)
1H2017 Veränderung 1H2016
Umsatzerlöse 4.529 +10,1 % 4.113
Auftragseingang 4.400 -24,0 % 5.789
Auftragsbestand 3.528 -31,1 % 5.123

2. Bericht zur Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Das Eigenkapital ist im ersten Halbjahr 2017 um TEUR 482 auf TEUR 10.717 (31.12.2016: TEUR 10.235) gestiegen. Dieser Anstieg entspricht in seiner Höhe dem Betrag des Gesamtergebnisses; die Dividende 2016 wird erst im zweiten Halbjahr 2017 an die Aktionäre ausgezahlt. Die Eigenkapitalquote ist wegen der um EUR 1,4 Mio. höheren Bilanzsumme (30.06.2017: EUR 14,5 Mio.) auf 73,8 Prozent (31.12.2016: 77,9 Prozent) gefallen.

Ertragslage

Umsatz

Die Konzernumsatzerlöse haben sich im ersten Halbjahr 2017 um 9,6 Prozent auf TEUR 8.036 verbessert. Ein Anteil von über 85 Prozent wurde dabei im Inland erzielt.

Der zunehmende Wettbewerb im Distributionssektor, der Verlust von Absatzmöglichkeiten durch Produktionsverlagerungen ins Ausland bei einem gleichzeitigen Preisverfall im Inland sowie die Budgetierung der Haushalte der Öffentlichen Hand belasten die Wettbewerbssituation des Nucletron-Konzerns. Dieser Entwicklung versucht der Konzern durch eine weitere Spezialisierung und Diversifikation der Produktpalette, z.B. im Bereich der Wärmebeherrschung, der Kleb- und Dichtstoffe und den Eigenprodukten, sowie der Erschließung neuer Absatzmärkte entgegenzuwirken. Der Umsatzanteil von Eigenprodukten betrug im ersten Halbjahr 2017 12,0 Prozent und hat sich gegenüber dem Wert der Vorjahresperiode um 4,8 Prozentpunkte verbessert. Der Anteil der Eigenprodukte am Gesamtumsatz soll zur Steigerung der Ertragskraft mittelfristig auf eine Quote von ca. 20-25 Prozent anwachsen.

Ergebnis

Der Materialaufwand belief sich auf TEUR 5.667 und lag damit um TEUR 515 über dem Vorjahr. Der erzielte Rohertrag betrug TEUR 2.395 (Vj. TEUR 2.263) und hat sich gegenüber der Vorjahresperiode um 5,8 Prozent verbessert. Die Rohertragsquote auf die Gesamtleistung fiel um 30 Basispunkte und lag bei 29,6 Prozent, nach 29,9 Prozent im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Rückgang der Rohertragsquote resultiert im Wesentlichen aus den Wechselkursschwankungen des Euro gegenüber dem US Dollar sowie dem anhaltenden Preisverfall im Distributionsgeschäft.

Die Aufwendungen für Leistungen an Arbeitnehmer sind im Berichtszeitraum um 2,8 Prozent gestiegen und betrugen TEUR 1.433 nach TEUR 1.394 im Vorjahr.

Der sonstige betriebliche Aufwand stieg leicht um TEUR 6 (+0,9 Prozent) auf TEUR 648.

Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) verbesserte sich aufgrund des gestiegenen Rohertrages bei nur leicht verändertem Gesamtaufwand um TEUR 88 auf TEUR 280 im Berichtszeitraum. Die EBIT-Marge bezogen auf die Gesamtleistung betrug 3,5 Prozent (Vj. 2,6 Prozent). Das EBIT-Ergebnis je Aktie veränderte sich von 7 Eurocent im ersten Halbjahr 2016 auf 10 Eurocent im Berichtszeitraum.

Das Finanzergebnis beträgt TEUR 317 nach minus TEUR 3 im Vorjahr und hat sich wegen des erzielten Gewinns aus der Veräußerung von finanziellen Vermögenswerten in Höhe von TEUR 314 verändert.

Das Ergebnis vor Ertragsteuern ist im Berichtszeitraum von TEUR 189 im Vorjahr auf TEUR 597 zum 30. Juni 2017 angewachsen.

Das Konzernergebnis hat sich um TEUR 377 auf TEUR 508 verbessert. Die Ertragsteuerquote beträgt 14,9 Prozent nach 30,7 Prozent im Vorjahr.

Finanzlage

Der Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit hat sich gegenüber dem Vorjahreswert von TEUR 208 auf TEUR 886 verändert. Diese Veränderung ist im Wesentlichen auf die Unterschiede beim Konzernergebnis (aJ TEUR 508; Vj. TEUR 131), den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (30.06.2017: TEUR 1.478; 31.12.2016: TEUR 661) und geringeren Ertragsteuerzahlungen (aJ TEUR 73; Vj. TEUR 251) im Berichtszeitraum zurückzuführen. Der Nucletron-Konzern hatte in der abgelaufenen Berichtsperiode keine Bankverbindlichkeiten zum Stichtag und verfügt über eine Nettoliquidität von TEUR 4.472 (31.12.2016: TEUR 3.850). Neben der vorhandenen Liquidität steht uns eine Kreditlinie von TEUR 950 in vollem Umfang zur Verfügung.

Die liquiden Mittel werden kurzfristig und risikoarm angelegt. Aufgrund der Bilanzstruktur und der Auftragslage im Zeitpunkt der Aufstellung des Halbjahresfinanzberichtes und des Zwischenlageberichtes des Nucletron-Konzerns ist von einer weiterhin stabilen Lage des Konzerns auszugehen.

Vermögenslage

Das Gesamtvermögen des Nucletron-Konzerns beträgt zum 30.06.2017 TEUR 14.546 (31.12.2016: TEUR 13.134). Die Vorräte sind zum Stichtag 30.06.2017 wegen einer bedarfsorientierten Lagerhaltung gegenüber dem 31.12.2016 um TEUR 103 gestiegen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen verzeichneten eine Zunahme von 10,4 Prozent gegenüber dem Bilanzstichtag des Geschäftsjahres 2016.

Das Konzernergebnis stieg um TEUR 377 auf TEUR 508; die Eigenkapitalquote ist um 410 Basispunkte auf 73,8 Prozent gefallen. Am Bilanzstichtag überstieg das Eigenkapital gemeinsam mit den langfristigen Schulden ohne latente Steuern die, um die latenten Steuern verminderten, langfristigen Vermögenswerte um 95,6 Prozent (31.12.2016: 103,8 Prozent). Die Anlagenintensität ist mit 42,2 Prozent zum Abschlussstichtag des Vorjahres um 0,6 Prozentpunkte gesunken. Die kurzfristigen Schulden liegen mit TEUR 2.446 um TEUR 869 über dem Wert zum 31.12.2016 in Höhe von TEUR 1.577; dies ist im Wesentlichen auf die Veränderung bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen.

3. Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

Prognosebericht

Dieser Prognosebericht berücksichtigt relevante Fakten und Ereignisse, die zum Zeitpunkt der Aufstellung bekannt waren und welche die voraussichtliche Entwicklung und den voraussichtlichen Geschäftsverlauf des Nucletron-Konzerns beeinflussen können.

Die im zusammengefassten Lagebericht des Nucletron-Konzerns und der Nucletron Electronic Aktiengesellschaft, München, für das Geschäftsjahr 2017 getätigten Aussagen besitzen im Hinblick auf

· Geschäftspolitik und Strategie

· Absatzmärkte und Produkte

unverändert Gültigkeit. In Bezug auf die

· Entwicklung des Nucletron-Konzerns

wird im Geschäftsjahr 2017 ein um ca. 5 Prozent höherer Umsatz erwartet. EBIT und Konzernergebnis werden sich voraussichtlich um ca. 5 bis 10 Prozent verbessern und eine entsprechende leichte Verbesserung der EBIT-Rendite mit sich bringen. Das erwartete Wachstum wird in Anlehnung an die Planung in beiden Geschäftsbereichen – Leistungselektronik und Schutztechnik – generiert. Auf Basis der Jahresplanung soll die Ergebnisverbesserung aus dem Anlauf neuer Projekte, insbesondere im Geschäftsbereich Schutztechnik, sowie der Erschließung neuer Absatzmärkte durch unsere Eigenprodukte bei einer gleichzeitigen Verbesserung der Beschaffungskonditionen resultieren. Die Entwicklung der EBIT-Rendite ist abhängig vom Verlauf der Umsatz- und EBIT-Entwicklung:

· Verläuft die Entwicklung parallel, bleibt die EBIT-Rendite unverändert.

· Bei einer im Vergleich zum EBIT stärkeren Umsatzentwicklung fällt die EBIT-Rendite,

· bei einer im Vergleich zum EBIT schwächeren Umsatzentwicklung steigt die EBIT-Rendite.

Der Beitrag aus dem Geschäftsbereich Schutztechnik dürfte dabei wesentlich stärker ausfallen, als das im Geschäftsbereich Leistungselektronik generierte Wachstum.

Aufgrund aktueller geopolitischer Entwicklungen unterliegt die Ertragsprognose, die im Wesentlichen auf einem wachsenden Umsatzanteil von Produkten aus Eigenfertigung basiert, einer gewissen Unsicherheit, die der Nucletron-Konzern nicht beeinflussen kann. Sollte die aktuelle Stärke des Euro gegenüber der wesentlichen Währung (USD) in der die Konzernunternehmen ihren Wareneinkauf tätigen anhalten, kann die Rohertragsquote positiv beeinflusst werden.

Der Nucletron-Konzern ist in seinem wirtschaftlichen Umfeld mit einer Reihe negativer Entwicklungsfaktoren konfrontiert, die das Unternehmen nicht beeinflussen kann und die die Nachfrage und den Absatz der Produkte des Nucletron-Konzerns beeinträchtigen können. Die Nachfrage unserer Kunden nach elektronischen und elektromechanischen Bauelementen, Modulen und Systemen hat sich in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres im Rahmen unserer Erwartungen entwickelt. Der Auftragsbestand hat sich in diesem Zeitraum gegenüber dem 31. Dezember 2016 deutlich erhöht (plus TEUR 669).

Der Nucletron-Konzern hält an seiner langfristigen Wachstumsstrategie fest; wir wollen sowohl in neuen als auch in den Märkten wachsen, in denen Nucletron bereits vertreten ist und starke Positionen besetzt. Dazu zählen vor allem Anwendungsgebiete in der Kommunikationstechnik und dem Thermal Management. Die künftige Entwicklung des Nucletron-Konzerns wird wesentlich von dem Abschluss neuer Liefervereinbarungen, den Eigenproduktinnovationen und der Erschließung neuer Märkte, auch international, angetrieben werden. Die innerhalb des Konzerns vorhandenen Fertigungskapazitäten sollen den Markterfordernissen angepasst und gegebenenfalls neu ausgerichtet werden.

Chancen- und Risikobericht

Risiken sind alle Ereignisse und möglichen Entwicklungen innerhalb und außerhalb des Unternehmens, die sich negativ auf die Erreichung unserer Unternehmensziele auswirken können. Die meisten Risiken bergen nach Ansicht des Managements gleichzeitig auch Chancen, die zum Vorteil der Gesellschaft genutzt werden können. Der Nucletron-Konzern ist einer Reihe von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit unternehmerischem Handeln verbunden sind. Die Chancen wahrzunehmen und dabei gleichzeitig die Risiken zu begrenzen ist unsere dringlichste Aufgabe.

Gegenüber den im zusammengefassten Lagebericht des Nucletron-Konzerns und der Nucletron Electronic Aktiengesellschaft, München, für das Geschäftsjahr 2016 gemachten Angaben zum Chancen- und Risikobericht haben sich keine berichtsrelevanten Veränderungen ergeben. Auch zum Stichtag 30.06.2017 ergaben sich, analog der Vorperioden, keine uns bekannten bilanziellen Risiken. Risiken, die den künftigen Fortbestand der Gesellschaft gefährden, bestehen unserer Kenntnis nach zum derzeitigen Zeitpunkt nicht.

4. Bericht zu wesentlichen Geschäften mit nahe stehenden Unternehmen und Personen

Angaben hierzu sind in den Anhangangaben ausgeführt.

München, den 30. September 2017

Nucletron Electronic Aktiengesellschaft

gez. Bernd Luft, Vorstandsvorsitzender

gez. Alfred Krumke, Vorstand

gez. Ralph C. Schoierer, Finanzvorstand

gez. Robert Tittl, Vorstand

Konzerngesamteinkommensrechnung für das erste Halbjahr 2017

1. Halbjahr 2017

TEUR
1. Halbjahr 2016

TEUR
I. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse 8.036 7.332
Sonstige betriebliche Erträge 10 60
Erhöhung (+)/ Verminderung (-) des Bestands an fertigen oder unfertigen Erzeugnissen 16 23
Materialaufwand 5.667 5.152
Aufwendungen für Leistungen an Arbeitnehmer 1.433 1.394
Abschreibungen 34 35
Sonstige betriebliche Aufwendungen 648 642
Betriebsergebnis [EBIT]a 280 192
Zinserträge 12 9
Zinsaufwendungen 9 12
Übrige Finanzerträge 314 0
Finanzergebnis 317 -3
Ergebnis vor Ertragssteuern 597 189
Ertragsteuern 89 58
Konzernergebnis 508 131
II. Sonstiges Ergebnis
Posten, die zukünftig nicht in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden:
Versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste aus Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen -59 -40
darauf latente Steuern 18 12
Posten, die zukünftig möglicherweise in den Gewinn oder Verlustumgegliedert werden:
Unrealisierte Gewinne aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten 19 7
darauf latente Steuern -4 -2
III. Gesamtergebnis 482 108
Ergebnis je Aktie, bezogen auf das den Stammaktionären des Mutterunternehmens zurechenbare Periodenergebnis:
Unverwässert (Euro/ Aktie) 0,18 EUR 0,05 EUR
Verwässert (Euro/ Aktie) 0,18 EUR 0,05 EUR
Gewichteter Durchschnitt Anzahl Stammaktien:
Unverwässert (Stück) 2.804.342 2.804.342
Verwässert (Stück) 2.804.342 2.804.342

a) Ergebnis vor Abzug von Zinsen und Steuern

Konzernbilanz zum 30. Juni 2017

AKTIVA

30.06.2017

TEUR
31.12.2016

TEUR
Langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte 3.473 3.475
Sachanlagen 922 947
Zur Veräußerung verfügbare Finanzinvestitionen 1.738 1.198
Latenter Steueranspruch 124 122
6.257 5.742
Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte 1.853 1.750
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen 1.855 1.680
Ertragsteuerforderungen 109 112
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 4.472 3.850
8.289 7.392
Summe Aktiva 14.546 13.134
PASSIVA
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 2.804 2.804
Kapitalrücklage 347 347
Gewinnrücklagen 659 659
Kumulierte direkt im Eigenkapital erfasste Wertänderungen 5 31
Bilanzgewinn 6.902 6.394
10.717 10.235
Langfristige Schulden
Rückstellungen 1.280 1.221
Latente Steuerschulden 103 101
1.383 1.322
Kurzfristige Schulden
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.478 661
Ertragsteuerschulden 5 5
Sonstige Verbindlichkeiten und abgegrenzte Schulden 963 911
2.446 1.577
Summe Passiva 14.546 13.134

Konzernkapitalflussrechnung für das erste Halbjahr 2017

1. Halbjahr 2017

TEUR
1. Halbjahr 2016

TEUR
1. Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit
Konzernergebnis 508 131
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 34 35
sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen (+)/ Erträge (-) 11 -107
Steueraufwand und latente Steuern 89 58
Gewinn (-)/ Verlust (+) aus Anlagenabgängen -310 -3
Zinsergebnis -3 3
Cashflow vor Zinsen, Steuern und Umfinanzierungen 329 117
Zunahme (-)/ Abnahme (+) der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstiger Forderungen -269 -42
Zunahme der langfristigen Rückstellungen 1 -10
Zunahme (+)/ Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, der sonstigen Verbindlichkeiten und abgegrenzten Schulden 884 385
Cashflow vor Zinsen und Steuern 945 450
Erhaltene Zinsen 14 9
Gezahlte Zinsen 0 0
Gezahlte Ertragsteuern -73 -251
Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit 886 208
2. Cashflow aus der Investitionstätigkeit
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen aus Sachanlagen des Finanzanlagevermögens 0 480 3 1
Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen -7 -13
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Vermögenswerte 0 -7
Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -694 0
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -221 -16
3. Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit
Auszahlungen an Unternehmenseigner (Dividendenzahlung) 0 0
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 0 0
4. Finanzmittelfonds am Ende der Periode
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds (Zwischensummen 1-3) 665 192
Einfluss von Wechselkurseffekten auf die Zahlungsmittel -43 -19
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 3.850 4.420
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 4.472 4.593
5. Zusammensetzung des Finanzmittelfonds
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 4.472 4.593
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 4.472 4.593

Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung für das erste Halbjahr 2017

Das erste Halbjahr 2017 Ausgegebene Stückaktien

Anzahl
Gezeichnetes Kapital

TEUR
Kapitalrücklage

TEUR
Konzerneigenkapital zum 31. Dezember 2016 2.804.342 2.804 347
unrealisierte Gewinne/ Verluste aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten
Versicherungsmathematische Gewinne/ Verluste aus Pensionsverpflichtungen
Neubewertung von aktiven/ passiven latenten Steuern
Konzernergebnis 1. Halbjahr 2017
Gesamtes Periodenergebnis
Ausschüttung an Aktionäre
Konzerneigenkapital zum 30. Juni 2017 2.804.342 2.804 347
Kumulierte direkt im Eigenkapital erfasste Wertänderungen Erwirtschaftetes Konzerneigenkapital Konzerneigenkapital
Das erste Halbjahr 2017 TEUR Gewinnrücklagen

TEUR
Bilanzgewinn

TEUR
Summe

TEUR
--- --- --- --- ---
Konzerneigenkapital zum 31. Dezember 2016 31 659 6.394 10.235
unrealisierte Gewinne/ Verluste aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten 19 0 0 19
Versicherungsmathematische Gewinne/ Verluste aus Pensionsverpflichtungen -59 0 0 -59
Neubewertung von aktiven/ passiven latenten Steuern 14 0 0 14
Konzernergebnis 1. Halbjahr 2017 0 0 508 508
Gesamtes Periodenergebnis -26 0 508 482
Ausschüttung an Aktionäre 0 0
Konzerneigenkapital zum 30. Juni 2017 5 659 6.902 10.717
Das erste Halbjahr 2016 Ausgegebene Stückaktien

Anzahl
Gezeichnetes Kapital

TEUR
Kapitalrücklage

TEUR
Konzerneigenkapital zum 31. Dezember 2015 2.804.342 2.804 347
unrealisierte Gewinne/ Verluste aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten
Versicherungsmathematische Gewinne/ Verluste aus Pensionsverpflichtungen
Neubewertung von aktiven/ passiven latenten Steuern
Konzernergebnis 1. Halbjahr 2016
Gesamtes Periodenergebnis
Ausschüttung an Aktionäre
Konzerneigenkapital zum 30. Juni 2016 2.804.342 2.804 347
Kumulierte direkt im Eigenkapital erfasste Wertänderungen Erwirtschaftetes Konzerneigenkapital Konzerneigenkapital
Das erste Halbjahr 2016 TEUR Gewinnrücklagen

TEUR
Bilanzgewinn

TEUR
Summe

TEUR
--- --- --- --- ---
Konzerneigenkapital zum 31. Dezember 2015 25 659 6.359 10.194
unrealisierte Gewinne/ Verluste aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten 7 0 0 7
Versicherungsmathematische Gewinne/ Verluste aus Pensionsverpflichtungen -40 0 0 -40
Neubewertung von aktiven/ passiven latenten Steuern 10 0 0 10
Konzernergebnis 1. Halbjahr 2016 0 0 131 131
Gesamtes Periodenergebnis -23 0 131 108
Ausschüttung an Aktionäre 0 0
Konzerneigenkapital zum 30. Juni 2016 2 659 6.490 10.302

Ausgewählte Anhangangaben

Allgemeine Angaben

1. Informationen zum Unternehmen

Die Nucletron Electronic AG (die „Gesellschaft“) ist eine Aktiengesellschaft mit Sitz in München, Deutschland, deren Aktien öffentlich am regulierten Markt der Wertpapierbörse in München sowie im Freiverkehr der Börsen Berlin, Frankfurt und Stuttgart gehandelt werden. Die Geschäftsräume der Gesellschaft befinden sich in 80995 München, Deutschland, Gärtnerstraße 60. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht München, Abteilung B, unter Nr. 77760 eingetragen.

Gegenstand der Tätigkeiten des Konzerns ist der technische Vertrieb von Bauelementen, Subsystemen und Systemen der Spitzentechnologie, insbesondere auf dem Gebiet der Leistungselektronik und Röhrentechnik, Elektrooptik, EMV-Abschirm- und Mikrowellentechnik, Wärmebeherrschung sowie Elektromechanik.

2. Grundlagen der Erstellung

Der vorliegende Konzern-Zwischenabschluss wurde weder geprüft noch einer prüferischen Durchsicht unterzogen.

Der Konzern-Zwischenabschluss ist im Zusammenhang mit dem geprüften Konzernabschluss der Nucletron Electronic AG zum 31. Dezember 2016 zu sehen. Die im Konzernabschluss angewandten Grundsätze der Konsolidierung, Bilanzierung und Bewertung hatten auch in der Berichtsperiode unverändert Gültigkeit. Für weitergehende Angaben zu den angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wird daher auf den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 verwiesen.

Der vorliegende verkürzte Konzern-Zwischenabschluss der Nucletron Electronic AG wurde in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) für Zwischenberichterstattung (IAS 34), wie sie in der Europäischen Union zum 30. Juni 2016 anzuwenden sind, aufgestellt.

Die Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Konzernwährung ist der Euro. Soweit nichts anderes angegeben, werden sämtliche Werte auf Tausend Euro (TEUR) gerundet.

3. Änderung von Rechnungslegungsvorschriften

Abweichungen zu den im Geschäftsjahr 2016 angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden bilden die seit dem Geschäftsjahr 2017 verpflichtend anzuwendenden neuen bzw. überarbeiteten internationalen Rechnungslegungsvorschriften nach IFRS. Diese erstmalig anzuwendenden IFRS-Standards und -Interpretationen, die keinen wesentlichen Einfluss auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, sind ausführlich im Konzernanhang zum 31. Dezember 2016 beschrieben.

4. Konsolidierungskreis

Der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss beinhaltet den Abschluss der Nucletron Electronic AG als Muttergesellschaft sowie sämtliche Tochterunternehmen im Sinne des IFRS 10 konsolidiert nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung. Bezüglich des Konsolidierungskreises ergaben sich bis zum 30. Juni 2017 keine Änderungen.

5. Segmentberichterstattung

Der Nucletron-Konzern ist in zwei wesentlichen Segmenten tätig, im Bereich der Leistungselektronik durch die Nucletron Technologies GmbH sowie die HVC-Technologies GmbH, im Bereich der Schutztechnik durch die Luft Electronic Vertriebsgesellschaft mbH sowie die SINUS Electronic GmbH. Diese Aufgliederung orientiert sich an der internen Organisations- und Berichtsstruktur des Konzerns, wobei unterschiedliche Risiko- und Ertragsstrukturen der Geschäftsfelder berücksichtigt werden. Daher sind Geschäftssegmente und berichtspflichtige Segmente identisch. Im Vergleich zum 31. Dezember 2016 haben sich keine wesentlichen Veränderungen ergeben.

Die folgende Tabelle enthält Informationen zu Erträgen und Ergebnissen sowie bestimmte Informationen zu Vermögenswerten und Schulden der Geschäftssegmente des Konzerns jeweils für die Zeit vom 1. Januar bis 30. Juni der Geschäftsjahre 2017 und 2016. Umsatzerlöse zwischen den einzelnen Segmenten sind nicht angefallen.

1. Halbjahr 2017 Überblick über Geschäftssegmente
Leistungselektronik

TEUR
Schutztechnik

TEUR
Überleitungen

TEUR
Summe

TEUR
--- --- --- --- ---
Umsatzerlöse
Erlöse aus Verkäufen an externe Kunden 3.507 4.529 0 8.036
Erlöse aus Transaktionen mit anderen Segmenten 0 0 0 0
Summe der Umsatzerlöse 3.507 4.529 0 8.036
Ergebnis
Segmentergebnis 215 209 -144 280
Zinserträge 0 0 12 12
Zinsaufwendungen -8 -20 19 -9
Übrige Finanzerträge 314 314
Ergebnis vor Ertragsteuern 207 189 201 597
Steueraufwand 89
Ergebnis 508
Abschreibung auf Sachanlagen 4 27 1 32
Abschreibung auf immaterielle Vermögenswerte 2 0 0 2
Wertminderungen auf Vorräte 1 28 0 29
1. Halbjahr 2016 Überblick über Geschäftssegmente
Leistungselektronik

TEUR
Schutztechnik

TEUR
Überleitungen

TEUR
Summe

TEUR
--- --- --- --- ---
Umsatzerlöse
Erlöse aus Verkäufen an externe Kunden 3.219 4.113 0 7.332
Erlöse aus Transaktionen mit anderen Segmenten 0 0 0 0
Summe der Umsatzerlöse 3.219 4.113 0 7.332
Ergebnis
Segmentergebnis 295 66 -169 192
Zinserträge 0 0 9 9
Zinsaufwendungen -14 -24 26 -12
Ergebnis vor Ertragsteuern 281 42 -134 189
Steueraufwand 58
Ergebnis 131
Abschreibung auf Sachanlagen 4 29 1 34
Abschreibung auf immaterielle Vermögenswerte 0 1 0 1
Wertminderungen auf Vorräte 3 37 0 40

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

6. Umsatzerlöse

Der Konzernumsatz wuchs gegenüber dem Vorjahreswert um 9,6 Prozent. Der Bereich Leistungselektronik erwirtschaftete 43,6 Prozent (Vj. 43,9 Prozent) und der Bereich Schutztechnik 56,4 Prozent (Vj. 56,1 Prozent) des Gesamtumsatzes.

7. Materialaufwand

Der Materialaufwand erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahrszeitraum um TEUR 515 auf nunmehr TEUR 5.667. Die Materialeinsatzquote stieg unwesentlich auf 70,4 Prozent (Vj. 70,0 Prozent). Im Bereich Leistungselektronik erhöhte sich die Materialeinsatzquote von 66,2 Prozent auf 70,5 Prozent und im Bereich Schutztechnik verminderte sich diese von 73,1 Prozent auf 70,5 Prozent. Das Rohergebnis erhöhte sich um TEUR 182 auf TEUR 2.385.

8. Sonstiger Aufwand

Die Personalaufwendungen erhöhten sich um TEUR 39 auf TEUR 1.433 und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 6 auf TEUR 648.

Weil die Kostensteigerungen aber nur einen Teil der Verbesserung des Rohergebnisses aufbrauchten, erhöhte sich das Betriebsergebnis um TEUR 88 auf TEUR 280.

9. Finanzergebnis

Das Finanzergebnis stieg deutlich von TEUR -3 im Vorjahr auf nunmehr TEUR 317. Grund dafür ist auch ein um TEUR 6 verbesserter Zinssaldo, vor allem aber der erzielte Gewinn aus der Veräußerung von finanziellen Vermögenswerten in Höhe von TEUR 314.

Das Halbjahresergebnis vor Ertragsteuern erhöht sich somit um TEUR 408 auf TEUR 597.

10. Bestandteile des sonstigen Ergebnisses

Das sonstige Ergebnis (TEUR -26) resultiert aus versicherungsmathematischen Verlusten aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen (TEUR -59) sowie gestiegenen Börsenkursen der zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerte (TEUR 19). Die darauf entfallenden latenten Steuerbelastungen erhöhten sich um TEUR 14.

Die Erträge aus unrealisierten Gewinnen aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten beinhalten Zuschreibungen von TEUR 3, die infolge der Veräußerung der betreffenden Wertpapiere in die Gewinn- und Verlustrechnung der aktuellen Periode umgegliedert worden sind.

11. Ergebnis je Aktie

Das Ergebnis je Aktie wurde mittels Division des den Aktionären zurechenbaren Periodenergebnisses durch die durchschnittliche gewichtete Anzahl der im Berichtszeitraum im Umlauf befindlichen Aktien errechnet und ausgewiesen. Sowohl zum 30. Juni 2017 als auch zum 30. Juni 2016 gab es keine Sachverhalte, die eine Verwässerung der Anteilsquote verursacht hätten.

Erläuterungen zur Bilanz

12. Langfristiges Vermögen

Das langfristige Vermögen erhöhte sich im ersten Halbjahr 2017 um TEUR 515. Die Sachinvestitionen der ersten Jahreshälfte beliefen sich auf TEUR 7 (1. Halbjahr 2016: TEUR 20). Investitionen in finanzielle Vermögenswerte betrugen TEUR 694 (Vj. TEUR 0).

Die aktiven latenten Steuern sind im Vergleich zum 31. Dezember 2016 um TEUR 2 auf TEUR 124 angestiegen.

13. Kurzfristiges Vermögen

Das kurzfristige Vermögen erhöhte sich seit dem 31. Dezember 2016 deutlich um TEUR 897 auf TEUR 8.289. Dies resultiert im Wesentlichen aus einem Anstieg der der liquiden Mittel (um TEUR 622 auf TEUR 4.472) sowie der sonstigen Forderungen (um TEUR 364). Die Vorräte setzen sich wie folgt zusammen:

30.06.2017

TEUR
31.12.2016

TEUR
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 694 563
Unfertige Erzeugnisse und Leistungen 84 63
Fertige Erzeugnisse und Waren 1.075 1.124
Gesamtsumme der Vorräte 1.853 1.750

Die Ertragsteuerforderungen verringerten sich um TEUR 3.

14. Eigenkapital

Das Eigenkapital hat sich im Vergleich zum 31. Dezember 2016 um das Gesamtergebnis des 1. Halbjahres 2017 (TEUR 482) erhöht, nachdem die Ausschüttung für das Geschäftsjahr 2016 (TEUR 561) erst im Juli 2017 auszuzahlen war.

15. Langfristige Schulden

Die langfristigen Schulden haben sich um TEUR 61 auf TEUR 1.383 erhöht. Die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen erhöhten sich aufgrund von versicherungsmathematischen Verlusten um TEUR 59.

16. Kurzfristige Schulden

Die kurzfristigen Schulden stiegen gegenüber dem 31. Dezember 2016 um TEUR 869 auf TEUR 2.446.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wuchsen dabei um TEUR 817 auf TEUR 1.478 sowie die Rückstellungen für personalbezogene Aufwendungen um TEUR 146. Dagegen verringerten sich die sonstigen Verbindlichkeiten um TEUR 114.

17. Finanzinstrumente

Im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 findet sich ein ausführlicher Überblick über die finanzwirtschaftlichen Risiken, deren Management sowie die von der Nucletron Electronic AG gehaltenen Finanzinstrumente. Im Folgenden wird lediglich auf den beizulegenden Zeitwert von Finanzinstrumenten, Bewertungsmethoden und Inputfaktoren und die Stufen der Fair-Value-Hierarchie eingegangen, in die die betroffenen Finanzinstrumente eingeordnet werden.

Methoden

Die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts erfolgt anhand der am Bilanzstichtag veröffentlichten Marktwerte sowie der nachfolgend beschriebenen Methoden und Prämissen:

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente haben kurze Restlaufzeiten. Daher entsprechen deren Buchwerte zum Bilanzstichtag annähernd dem beizulegenden Zeitwert.

Die kurzfristigen finanziellen Vermögenswerte werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Der beizulegende Zeitwert entspricht aufgrund der kurzen Laufzeit und der Verzinsung nahe dem Marktzins in etwa dem Buchwert.

Für Finanzinstrumente, die der Bewertungskategorie „zur Veräußerung verfügbar“ zugeordnet sind, wird der beizulegende Zeitwert grundsätzlich anhand von Börsenkursen beziehungsweise Rücknahmepreisen ermittelt. Sofern mangels Vorliegen eines aktiven Markts der beizulegende Zeitwert für bestimmte Eigenkapitalinstrumente nicht verlässlich bestimmt werden kann, sind diese zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Forderungen haben kurze Restlaufzeiten, weshalb deren Buchwerte zum Bilanzstichtag annähernd ihrem beizulegenden Zeitwert entsprechen.

Da auch die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen kurze Restlaufzeiten haben, entsprechen deren Buchwerte zum Bilanzstichtag annähernd dem beizulegenden Zeitwert. Für die kurzfristigen sonstigen Verbindlichkeiten wird angenommen, dass der beizulegende Zeitwert dem Buchwert entspricht. Bei den langfristigen sonstigen Verbindlichkeiten, die variabel verzinslich sind, entspricht der Buchwert dem beizulegenden Zeitwert.

Hierarchie beizulegender Zeitwerte

Die zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Vermögenswerte und Schulden lassen sich grundsätzlich nach den folgenden Bewertungsstufen klassifizieren:

· Stufe 1: Auf aktiven Märkten notierte (nicht angepasste) Preise für identische Finanzinstrumente.

· Stufe 2: Auf aktiven Märkten notierte Preise für ähnliche Vermögenswerte und Schulden oder andere Bewertungstechniken, bei denen alle wesentlichen verwendeten Daten auf beobachtbaren Marktdaten basieren.

· Stufe 3: Bewertungstechniken, bei denen wesentliche verwendete Daten nicht aus beobachtbaren Marktdaten abgeleitet werden.

Von den zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumenten wurde aus der Kategorie „zur Veräußerung verfügbar“ der gesamte Ansatz von TEUR 1.738 (am 31.Dezember 2016: TEUR 1.198) mit notierten (nicht angepassten) Preisen auf aktiven Märkten für identische Vermögenswerte bewertet (Stufe 1). Bewertungsverfahren für Finanzinstrumente, bei denen sämtliche Input-Parameter, die sich wesentlich auf den erfassten beizulegenden Zeitwert beziehen, entweder direkt oder indirekt beobachtbar sind (Stufe 2) oder, die Input-Parameter verwenden, welche sich wesentlich auf den beizulegenden Zeitwert auswirken und nicht auf beobachtbaren Marktdaten basieren (Stufe 3), kamen nicht zum Einsatz.

Sofern bei wiederkehrend zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Vermögenswerten und Schulden Umgliederungen zwischen den verschiedenen Stufen erforderlich sind, z.B. weil ein Vermögenswert nicht mehr auf einem aktiven Markt gehandelt wird, erfolgt die Umgliederung zum Ende der Berichtsperiode. Jedoch wurden Umgliederungen im ersten Halbjahr 2017 nicht vorgenommen.

18. Wesentliche Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen

Geschäfte mit nahe stehenden Personen wurden im Wesentlichen in dem Umfang fortgeführt, wie sie bereits im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 dargestellt worden sind. Alle Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen sind vertraglich vereinbart und zu Bedingungen ausgeführt worden, wie sie auch mit fremden Dritten üblich sind.

19. Ereignisse nach Ende der Zwischenberichtsperiode

Es liegen keine wesentlichen Ereignisse nach Ende der Berichtsperiode vor.

20. Zukunftsbezogene Aussagen

Der vorliegende Zwischenbericht enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf aktuellen Einschätzungen des Managements über künftige Entwicklungen beruhen. Solche Aussagen unterliegen Risiken und Unsicherheiten und können daher deutlich von der tatsächlichen Entwicklung abweichen. Eine Aktualisierung zukunftsbezogener Aussagen über bestehende gesetzliche Verpflichtungen hinaus erfolgt nicht. Zukunftsbezogene Aussagen sind nicht als Garant oder Zusicherung der darin gemachten zukünftigen Entwicklungen oder Ereignisse zu verstehen.

Wir weisen darauf hin, dass in den dargestellten Tabellen und Übersichten durch die Verwendung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben aufgrund kaufmännischer Rundungen Differenzen auftreten können.

21. Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss der Nucletron Electronic AG zum 30. Juni 2017 ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

München, den 30. September 2017

Nucletron Electronic Aktiengesellschaft

gez. Bernd Luft, Vorstandsvorsitzender

gez. Alfred Krumke, Vorstand

gez. Ralph C. Schoierer, Finanzvorstand

gez. Robert Tittl, Vorstand