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Nucletron Electronic AG Interim / Quarterly Report 2016

Sep 27, 2016

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Interim / Quarterly Report

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Publication

Nucletron Electronic Aktiengesellschaft

München

Halbjahresfinanzbericht zum 30. Juni 2016

Verkürzter Zwischenabschluss zum 30. Juni 2016

Zwischenlagebericht des Nucletron-Konzerns für das erste Halbjahr 2016

1. Geschäftsentwicklung

Geschäftsentwicklung des Nucletron-Konzerns

Die Umsatzerlöse des Nucletron-Konzerns werden überwiegend im Inland erzielt und sind im Vergleich zum ersten Halbjahr 2015 um TEUR 122 auf TEUR 7.332 (+1,7 Prozent) gestiegen; die Umsatzsteigerung beruht im Wesentlichen auf der gestiegenen Nachfrage nach elektronischen und elektromechanischen Bauteilen und Systemen namhafter Hersteller. Wegen der anhaltenden Investitionszurückhaltung im öffentlichen Sektor und aufgrund geopolitischer Einflüsse hat sich der Absatz unserer Eigenprodukte im Geschäftsbereich Schutztechnik nicht wie erwartet entwickelt.

Auftragseingang und Auftragsbestand

Der Konzernauftragseingang ist im ersten Halbjahr 2016 gegenüber dem Vergleichszeitraum um 1,1 Prozent auf EUR 8,3 Mio. gefallen (Vj. EUR 8,8 Mio.). Der Auftragsbestand ist von EUR 7,8 Mio. auf EUR 8,3 Mio. (+6,4 Prozent) gestiegen.

Geschäftsbereich Leistungselektronik

Die Umsatzerlöse der Nucletron Technologies GmbH haben sich im Jahresvergleich um 8,3 Prozent auf EUR 2,2 Mio. (Vj. EUR 2,4 Mio.) verringert, die Umsatzerlöse der HVC-Technologies GmbH sind um TEUR 290 auf TEUR 1.019 gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr ist der kumulierte Auftragseingang beider Unternehmen wegen azyklischer Rahmenvertragsvereinbarungen im ersten Halbjahr 2016 um TEUR 1.152 niedriger ausgefallen. Der Auftragsbestand hat in Folge um 30,8 Prozent abgenommen.

Bei einem Gewinn vor Zinsen und Steuern von TEUR 295 (Vj. TEUR 341) belief sich die EBIT-Marge auf 9,2 Prozent.

Leistungselektronik (in TEUR) 1H2016 Veränderung 1H2015
Umsatzerlöse 3.219 +1,5 % 3.171
Auftragseingang 2.927 -28,2 % 4.078
Auftragsbestand 3.218 -19,3 % 3.989

Geschäftsbereich Schutztechnik

Die Umsatzerlöse im Geschäftsbereich Schutztechnik sind im ersten Halbjahr 2016 um 1,8 Prozent gestiegen. Der Absatz elektronischer Bauelemente im Geschäftsfeld Industrieelektronik der SINUS Electronic GmbH fiel in der Berichtsperiode wettbewerbsbedingt um 10,9 Prozent, die Umsatzerlöse der selbst produzierten Überspannungsschutz- und Lichtwellenleiterverkabelungssysteme des Geschäftsfelds MIL bei der SINUS konnten sich um 5,8 Prozent verbessern. Im Geschäftsfeld Induktive Bauelemente der Luft Electronic Vertriebsgesellschaft mbH wurde ein Umsatzplus von 29,8 Prozent gegenüber Vorjahr erzielt. Der Auftragsbestand ist im Vergleich zur Vorjahresperiode gestiegen.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern betrug TEUR 66 (Vj. TEUR 33).

Schutztechnik (in TEUR) 1H2016 Veränderung 1H2015
Umsatzerlöse 4.113 +1,8 % 4.039
Auftragseingang 5.789 +22,5 % 4.725
Auftragsbestand 5.123 +33,1 % 3.849

2. Bericht zur Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Das Eigenkapital ist im ersten Halbjahr 2016 um TEUR 108 auf TEUR 10.302 (31.12.2015: TEUR 10.194) gestiegen. Dieser Anstieg entspricht in seiner Höhe dem Betrag des Gesamtergebnisses; die Dividende 2015 wird erst im zweiten Halbjahr 2016 an die Aktionäre ausgezahlt. Trotz einer leichten Erhöhung der Bilanzsumme um TEUR 442 auf EUR 13,4 Mio. ist die Eigenkapitalquote auf 76,6 Prozent (31.12.2015: 78,4 Prozent) gefallen.

Ertragslage

Umsatz

Die Konzernumsatzerlöse konnten sich im ersten Halbjahr 2016 im Rahmen der allgemeinen Konjunkturbelebung und als Folge des Auftragseingangs in 2015 um 1,7 Prozent auf EUR 7,3 Mio. verbessern. Ein Anteil von über 85 Prozent wurde dabei im Inland erzielt.

Der zunehmende Wettbewerb im Distributionssektor, der Verlust von Absatzmöglichkeiten durch Produktionsverlagerungen ins Ausland bei einem gleichzeitigen Preisverfall im Inland sowie die Budgetierung der Haushalte der Öffentlichen Hand belasten die Wettbewerbssituation des Nucletron-Konzerns. Dieser Entwicklung versucht der Konzern durch eine weitere Spezialisierung und Diversifikation der Produktpalette, zB im Bereich der Wärmebeherrschung, der Kleb- und Dichtstoffe und den Eigenprodukten, sowie der Erschließung neuer Absatzmärkte entgegenzuwirken. Der Umsatzanteil von Eigenprodukten ist im ersten Halbjahr 2016 mit ca. 7 Prozent gegenüber dem Wert der Vorjahresperiode in etwa gleichgeblieben. Der Anteil der Eigenprodukte am Gesamtumsatz soll zur Steigerung der Ertragskraft mittelfristig auf eine Quote von ca. 20-25 Prozent anwachsen.

Ergebnis

Der Materialaufwand belief sich auf TEUR 5.152 und lag damit um TEUR 209 über dem Vorjahr. Der erzielte Rohertrag betrug TEUR 2.262 (Vj. TEUR 2.297) und hat sich gegenüber der Vorjahresperiode um 1,5 Prozent verschlechtert. Dabei reduzierte sich die Rohertragsquote auf die Gesamtleistung um 130 Basispunkte und lag bei 30,8 Prozent, nach 32,1 Prozent im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Rohertragsverfall ist im Wesentlichen auf den geringen Umsatzanteil von Systemen aus Eigenfertigung zurückzuführen und resultiert im Übrigen aus den Wechselkursschwankungen des Euro gegenüber dem US Dollar sowie dem anhaltenden Preisverfall im Distributionsgeschäft.

Die Aufwendungen für Leistungen an Arbeitnehmer sind im Berichtszeitraum um 4,3 Prozent gefallen und betrugen TEUR 1.394 nach TEUR 1.457 im Vorjahr.

Der sonstige betriebliche Aufwand stieg um TEUR 95 (+17,4 Prozent) auf TEUR 642.

Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) verringerte sich wegen des schwächeren Rohertrages sowie der gestiegenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 63 auf TEUR 192 im Berichtszeitraum. Die EBIT-Marge bezogen auf die Gesamtleistung betrug 2,6 Prozent (Vj. 3,6 Prozent). Das EBIT-Ergebnis je Aktie veränderte sich von 9 Eurocent im ersten Halbjahr 2015 auf 7 Eurocent im Berichtszeitraum.

Das Ergebnis vor Ertragsteuern ist im Berichtszeitraum von TEUR 251 im Vorjahr auf TEUR 189 zum 30. Juni 2016 gefallen.

Das Konzernergebnis hat sich um TEUR 46 auf TEUR 131 verschlechtert. Die Ertragsteuerquote beträgt 30,7 Prozent nach 29,5 Prozent im Vorjahr.

Finanzlage

Der Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit hat sich gegenüber dem Vorjahreswert von minus TEUR 871 auf TEUR 208 verändert. Diese Veränderung ist im Wesentlichen auf die Unterschiede beim Konzernergebnis (aJ TEUR 131; Vj. TEUR 177), den Forderungen (30.06.2016: TEUR 1.480; 31.12.2015: TEUR 1.336) und den Verbindlichkeiten (30.06.2016: TEUR 914; 31.12.2015: TEUR 532) aus Lieferungen und Leistungen im Berichtszeitraum zurückzuführen. Der Nucletron-Konzern hatte in der abgelaufenen Berichtsperiode keine Bankverbindlichkeiten zum Stichtag und verfügt über eine Nettoliquidität von TEUR 4.593 (31.12.2015: TEUR 4.420). Neben der vorhandenen Liquidität steht uns eine Kreditlinie von TEUR 950 in vollem Umfang zur Verfügung.

Die liquiden Mittel werden kurzfristig und risikoarm angelegt. Aufgrund der Bilanzstruktur und der Auftragslage im Zeitpunkt der Aufstellung des Halbjahresfinanzberichtes und des Zwischenlageberichtes des Nucletron-Konzerns ist von einer weiterhin stabilen Lage des Konzerns auszugehen.

Vermögenslage

Das Gesamtvermögen des Nucletron-Konzerns beträgt zum 30.06.2016 TEUR 13.441 (31.12.2015: TEUR 12.999). Die Vorräte sind zum Stichtag 30.06.2016 wegen einer bedarfsorientierten Lagerhaltung gegenüber dem 31.12.2015 nur leicht um TEUR 20 gestiegen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen verzeichneten eine Zunahme von 10,8 Prozent gegenüber dem Bilanzstichtag des Geschäftsjahres 2015.

Das Konzernergebnis fiel um TEUR 46 auf TEUR 131; die Eigenkapitalquote ist um 180 Basispunkte auf 76,6 Prozent gefallen. Am Bilanzstichtag überstieg das Eigenkapital gemeinsam mit den langfristigen Schulden ohne latente Steuern die, um die latenten Steuern verminderten, langfristigen Vermögenswerte um 125,1 Prozent (31.12.2015: 122,0 Prozent). Die Anlagenintensität ist mit 38,2 Prozent zum Abschlussstichtag des Vorjahres um 1,4 Prozentpunkte gesunken. Die kurzfristigen Schulden liegen mit TEUR 1.807 um TEUR 324 über dem Wert vom 31.12.2015 in Höhe von TEUR 1.483; dies ist im Wesentlichen auf die Veränderung bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen.

3. Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

Prognosebericht

Dieser Prognosebericht berücksichtigt relevante Fakten und Ereignisse, die zum Zeitpunkt der Aufstellung bekannt waren und welche die voraussichtliche Entwicklung und den voraussichtlichen Geschäftsverlauf des Nucletron-Konzerns beeinflussen können.

Die im zusammengefassten Lagebericht des Nucletron-Konzerns und der Nucletron Electronic Aktiengesellschaft, München, für das Geschäftsjahr 2015 getätigten Aussagen besitzen im Hinblick auf

· Geschäftspolitik und Strategie

· Absatzmärkte und Produkte

unverändert Gültigkeit. In Bezug auf die

· Entwicklung des Nucletron-Konzerns

wird im Geschäftsjahr 2016 unverändert ein Umsatzwachstum bei einem leichten Anstieg des EBIT, der EBIT-Rendite und des Konzernergebnisses angestrebt. Aufgrund aktueller geopolitischer Entwicklungen unterliegt die Ertragsprognose, die im Wesentlichen auf einem wachsenden Umsatzanteil von Produkten aus Eigenfertigung basiert, einer gewissen Unsicherheit, die der Nucletron-Konzern nicht beeinflussen kann. Sollte die aktuelle Schwäche des Euro gegenüber der wesentlichen Währung (USD) in der die Konzernunternehmen ihren Wareneinkauf tätigen anhalten, ist mit einem Rückgang der Rohertragsquote rechnen.

Die Nachfrage unserer Kunden nach elektronischen und elektromechanischen Bauelementen, Modulen und Systemen hat sich in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres im Rahmen unserer Erwartungen entwickelt. Der Auftragsbestand hat sich in diesem Zeitraum gegenüber dem 31. Dezember 2015 deutlich erhöht (plus TEUR 1.383).

Der Nucletron-Konzern ist in seinem wirtschaftlichen Umfeld mit einer Reihe negativer Entwicklungsfaktoren konfrontiert, die das Unternehmen nicht beeinflussen kann und die die Nachfrage und den Absatz der Produkte des Nucletron-Konzerns beeinträchtigen können. Der Nucletron-Konzern erwartet im Geschäftsjahr 2016 in beiden Geschäftsbereichen Umsatzerlöse und Ergebnis zu verbessern.

Der Nucletron-Konzern hält an seiner langfristigen Wachstumsstrategie fest; wir wollen sowohl in neuen als auch in den Märkten wachsen, in denen Nucletron bereits vertreten ist und starke Positionen besetzt. Dazu zählen vor allem Anwendungsgebiete in der Kommunikationstechnik und dem Thermal Management. Die künftige Entwicklung des Nucletron-Konzerns wird wesentlich von dem Abschluss neuer Liefervereinbarungen, den Eigenproduktinnovationen und der Erschließung neuer Märkte, auch international, angetrieben werden. Die innerhalb des Konzerns vorhandenen Fertigungskapazitäten sollen den Markterfordernissen angepasst und gegebenenfalls neu ausgerichtet werden.

Chancen- und Risikobericht

Risiken sind alle Ereignisse und möglichen Entwicklungen innerhalb und außerhalb des Unternehmens, die sich negativ auf die Erreichung unserer Unternehmensziele auswirken können. Die meisten Risiken bergen nach Ansicht des Managements gleichzeitig auch Chancen, die zum Vorteil der Gesellschaft genutzt werden können. Der Nucletron-Konzern ist einer Reihe von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit unternehmerischem Handeln verbunden sind. Die Chancen wahrzunehmen und dabei gleichzeitig die Risiken zu begrenzen ist unsere dringlichste Aufgabe.

Gegenüber den im zusammengefassten Lagebericht des Nucletron-Konzerns und der Nucletron Electronic Aktiengesellschaft, München, für das Geschäftsjahr 2015 gemachten Angaben zum Chancen- und Risikobericht haben sich keine berichtsrelevanten Veränderungen ergeben. Auch zum Stichtag 30.06.2016 ergaben sich, analog der Vorperioden, keine uns bekannten bilanziellen Risiken. Risiken, die den künftigen Fortbestand der Gesellschaft gefährden, bestehen unserer Kenntnis nach zum derzeitigen Zeitpunkt nicht.

4. Bericht zu wesentlichen Geschäften mit nahe stehenden Unternehmen und Personen

Angaben hierzu sind in den Anhangangaben ausgeführt.

München, den 30. September 2016

Nucletron Electronic Aktiengesellschaft

gez. Bernd Luft gez. Alfred Krumke gez. Ralph C. Schoierer gez. Robert Tittl
Vorstandsvorsitzender Vorstand Finanzvorstand Vorstand

Konzerngesamteinkommensrechnung für das erste Halbjahr 2016

1. Halbjahr 2016

TEUR
1. Halbjahr 2015

TEUR
I. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse 7.332 7.210
Sonstige betriebliche Erträge 60 74
Erhöhung (+)/ Verminderung (-) des Bestands an fertigen oder unfertigen Erzeugnissen 23 -44
Materialaufwand 5.152 4.943
Aufwendungen für Leistungen an Arbeitnehmer 1.394 1.457
Abschreibungen 35 38
Sonstige betriebliche Aufwendungen 642 547
Zinserträge 9 9
Zinsaufwendungen 12 13
Ergebnis vor Ertragssteuern 189 251
Ertragsteuern 58 74
Konzernergebnis 131 177
II. Sonstiges Ergebnis
Posten, die zukünftig nicht in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden:
Versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste aus Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen -40 -11
darauf latente Steuern 12 3
Posten, die zukünftig möglicherweise in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden:
Unrealisierte Gewinne aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten 7 -6
darauf latente Steuern -2 2
III. Gesamtergebnis 108 165
Ergebnis je Aktie, bezogen auf das den Stammaktionären des Mutterunternehmens zurechenbare Periodenergebnis: Unverwässert (Euro/ Aktie) Verwässert (Euro/ Aktie) 0,05 EUR 0,05 EUR 0,06 EUR 0,06 EUR
Gewichteter Durchschnitt Anzahl Stammaktien: Unverwässert (Stück) Verwässert (Stück) 2.804.342 2.804.342 2.804.342 2.804.342

Konzernbilanz zum 30. Juni 2016

AKTIVA

30.06.2016

TEUR
31.12.2015

TEUR
Langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte 3.477 3.471
Sachanlagen 966 987
Zur Veräußerung verfügbare Finanzinvestitionen 686 681
Latenter Steueranspruch 127 111
5.256 5.250
Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte 1.980 1.960
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen 1.480 1.336
Ertragsteuerforderungen 132 33
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 4.593 4.420
8.185 7.749
Summe Aktiva 13.441 12.999
PASSIVA
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 2.804 2.804
Kapitalrücklage 347 347
Gewinnrücklagen 659 659
Kumulierte direkt im Eigenkapital erfasste Wertänderungen 2 25
Bilanzgewinn 6.490 6.359
10.302 10.194
Langfristige Schulden
Rückstellungen 1.245 1.215
Latente Steuerschulden 87 107
1.332 1.322
Kurzfristige Schulden
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 914 532
Ertragsteuerschulden 0 36
Sonstige Verbindlichkeiten und abgegrenzte Schulden 893 915
1.807 1.483
Summe Passiva 13.441 12.999

Konzernkapitalflussrechnung für das erste Halbjahr 2016

1. Halbjahr 2016

TEUR
1. Halbjahr 2015

TEUR
1. Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit
Konzernergebnis 131 177
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 35 38
sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen (+)/ Erträge (-) -107 -79
Steueraufwand und latente Steuern 58 74
Gewinn (-)/ Verlust (+) aus Anlagenabgängen -3 0
Zinsergebnis 3 3
Cashflow vor Zinsen, Steuern und Umfinanzierungen 117 213
Zunahme (-)/ Abnahme (+) der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstiger Forderungen -42 -1.381
Zunahme der langfristigen Rückstellungen -10 4
Zunahme (+)/ Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, der sonstigen Verbindlichkeiten und abgegrenzten Schulden 385 429
Cashflow vor Zinsen und Steuern 450 -735
Erhaltene Zinsen 9 9
Gezahlte Zinsen 0 0
Gezahlte Ertragsteuern -251 -145
Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit 208 -871
2. Cashflow aus der Investitionstätigkeit
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen aus Sachanlagen des Finanzanlagevermögens 3 1 0 0
Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen -13 -6
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Vermögenswerte -7 -1
Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen 0 0
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -16 -7
3. Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit
Auszahlungen an Unternehmenseigner (Dividendenzahlung) 0 0
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 0 0
4. Finanzmittelfonds am Ende der Periode
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds (Zwischensummen 1-3) 192 -877
Einfluss von Wechselkurseffekten auf die Zahlungsmittel -19 53
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 4.420 5.183
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 4.593 4.359
5. Zusammensetzung des Finanzmittelfonds
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 4.593 4.359
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 4.593 4.359

Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung für das erste Halbjahr 2016

Ausgegebene Stückaktien Gezeichnetes Kapital Kapital­rücklage
Das erste Halbjahr 2016 Anzahl TEUR TEUR
--- --- --- ---
Konzerneigenkapital zum 31. Dezember 2015 2.804.342 2.804 347
unrealisierte Gewinne/ Verluste aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten
Versicherungsmathematische Gewinne/ Verluste aus Pensionsverpflichtungen
Neubewertung von aktiven/ passiven latenten Steuern
Konzernergebnis 1. Halbjahr 2016
Gesamtes Periodenergebnis
Ausschüttung an Aktionäre
Konzerneigenkapital zum 30. Juni 2016 2.804.342 2.804 347
Kumulierte direkt im Eigenkapital erfasste Wertänderungen Erwirtschaftetes Konzerneigenkapital Konzerneigenkapital Summe
Gewinnrücklagen Bilanzgewinn
--- --- --- --- ---
Das erste Halbjahr 2016 TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- ---
Konzerneigenkapital zum 31. Dezember 2015 25 659 6.359 10.194
unrealisierte Gewinne/ Verluste aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten 7 0 0 7
Versicherungsmathematische Gewinne/ Verluste aus Pensionsverpflichtungen -40 0 0 -40
Neubewertung von aktiven/ passiven latenten Steuern 10 0 0 10
Konzernergebnis 1. Halbjahr 2016 0 0 131 131
Gesamtes Periodenergebnis -23 0 131 108
Ausschüttung an Aktionäre 0 0
Konzerneigenkapital zum 30. Juni 2016 2 659 6.490 10.302
Ausgegebene Stückaktien Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage
Das erste Halbjahr 2015 Anzahl TEUR TEUR
--- --- --- ---
Konzerneigenkapital zum 31. Dezember 2014 2.804.342 2.804 347
unrealisierte Gewinne/ Verluste aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten
Versicherungsmathematische Gewinne/ Verluste aus Pensionsverpflichtungen
Neubewertung von aktiven/ passiven latenten Steuern
Konzernergebnis 1. Halbjahr 2015
Gesamtes Periodenergebnis
Ausschüttung an Aktionäre
Konzerneigenkapital zum 30. Juni 2015 2.804.342 2.804 347
Kumulierte direkt im Eigenkapital erfasste Wertänderungen Erwirtschaftetes Konzerneigenkapital Konzerneigenkapital Summe
Gewinnrücklagen Bilanzgewinn
--- --- --- --- ---
Das erste Halbjahr 2015 TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- ---
Konzerneigenkapital zum 31. Dezember 2014 -5 659 6.335 10.140
unrealisierte Gewinne/ Verluste aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten -6 0 0 -6
Versicherungsmathematische Gewinne/ Verluste aus Pensionsverpflichtungen -11 0 0 -11
Neubewertung von aktiven/ passiven latenten Steuern 5 0 0 5
Konzernergebnis 1. Halbjahr 2015 0 0 177 177
Gesamtes Periodenergebnis -12 0 177 165
Ausschüttung an Aktionäre 0 0
Konzerneigenkapital zum 30. Juni 2015 -17 659 6.512 10.305

Ausgewählte Anhangangaben

Allgemeine Angaben

1. Informationen zum Unternehmen

Die Nucletron Electronic AG (die „Gesellschaft“) ist eine Aktiengesellschaft mit Sitz in München, Deutschland, deren Aktien öffentlich am regulierten Markt der Wertpapierbörse in München sowie im Freiverkehr der Börsen Berlin, Frankfurt und Stuttgart gehandelt werden. Die Geschäftsräume der Gesellschaft befinden sich in 80995 München, Deutschland, Gärtnerstraße 60. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht München, Abteilung B, unter Nr. 77760 eingetragen.

Gegenstand der Tätigkeiten des Konzerns ist der technische Vertrieb von Bauelementen, Subsystemen und Systemen der Spitzentechnologie, insbesondere auf dem Gebiet der Leistungselektronik und Röhrentechnik, Elektrooptik, EMV-Abschirm- und Mikrowellentechnik, Wärmebeherrschung sowie Elektromechanik.

2. Grundlagen der Erstellung

Der vorliegende Konzern-Zwischenabschluss wurde weder geprüft noch einer prüferischen Durchsicht unterzogen.

Der Konzern-Zwischenabschluss ist im Zusammenhang mit dem geprüften Konzernabschluss der Nucletron Electronic AG zum 31. Dezember 2015 zu sehen. Die im Konzernabschluss angewandten Grundsätze der Konsolidierung, Bilanzierung und Bewertung hatten auch in der Berichtsperiode unverändert Gültigkeit. Für weitergehende Angaben zu den angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wird daher auf den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2015 verwiesen.

Der vorliegende verkürzte Konzern-Zwischenabschluss der Nucletron Electronic AG wurde in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) für Zwischenberichterstattung (IAS 34), wie sie in der Europäischen Union zum 30. Juni 2016 anzuwenden sind, aufgestellt.

Die Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Konzernwährung ist der Euro. Soweit nichts anderes angegeben, werden sämtliche Werte auf Tausend Euro (TEUR) gerundet.

3. Änderung von Rechnungslegungsvorschriften

Aus den ab 1. Januar 2016 erstmalig verpflichtend anzuwendenden Standards und Interpretationen ergeben sich folgende Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns:

Amendments to IAS 19 – Defined Benefit Plans: Employee Contributions:

Der IASB hat im November 2013 Änderungen zum IAS 19 erlassen. Mit dieser Änderung stellt der IASB den Unternehmen eine Erleichterung für die Erfassung von Beiträgen von Arbeitnehmern oder Dritten zu einem (leistungsorientierten) Pensionsplan bereit. Diese Änderungen sind auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Februar 2015 beginnen, verpflichtend anzuwenden. Die Änderungen haben keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss der Nucletron Electronic AG, da keine leistungsorientierten Pensionspläne vorliegen, bei denen Arbeitnehmer oder Dritte Beiträge leisten.

Improvements to IFRS 2010-2012:

Es wurden Änderungen an mehreren Standards (IFRS 2, IFRS 3, IFRS 8, IFRS 13, IAS 16, IAS 24 und IAS 38) vorgenommen. Die Änderungen betreffen Klarstellungen und Änderungen mit Auswirkungen auf Anhangangaben. Die neuen Vorschriften sind erstmalig anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Februar 2015 beginnen (bzw. die Änderung zu IFRS 2 ist anzuwenden auf anteilsbasierte Vergütungen, die am oder nach dem 1. Juli 2014 gewährt werden). Die Änderungen haben keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss der Nucletron Electronic AG. Die Verbesserungen umfassen im Einzelnen:

· IFRS 2 – Share-based Payment:

Die Verbesserungen entsprechen den in früheren Perioden bei der Identifizierung der anteilsbasierten Vergütungen angewandten Methoden. Daher haben diese Änderungen keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss.

· IFRS 3 – Business Combinations:

Die Änderung präzisiert, dass alle aus einem Unternehmenszusammenschluss resultierenden bedingten Gegenleistungen, die als Schulden oder Vermögenswerte klassifiziert werden, nach ihrem erstmaligen Ansatz erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert zu bewerten sind. Dies entspricht der Bilanzierungspraxis des Konzerns und hat deshalb keine Auswirkungen auf die Rechnungslegungsmethoden.

· IFRS 8 – Operating Segments:

Der Konzern hat die Überleitung des Segmentvermögens auf das Gesamtvermögen in früheren Perioden dargestellt. Unternehmen müssen Ermessensentscheidungen des Managements offenliegen, dies wird weitere Anhangangaben erfordern.

· IFRS 13 – Fair Value Measurement:

Die Änderung stellt klar, dass kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten ohne vereinbarten Zinssatz nicht abzuzinsen sind, wenn der Abzinsungseffekt unwesentlich ist. Dies entspricht der Bilanzierungspraxis des Konzerns und hat deshalb keine Auswirkungen auf die Rechnungslegungsmethoden.

· IAS 16 – Property, Plant and Equipment / IAS 38 – Intangible Assets:

Die Änderung präzisiert die Behandlung kumulierter Abschreibungen bei Neubewertungen. Diese Änderung hat keine Auswirkungen auf die Neubewertungsanpassung des Konzerns.

· IAS 24 – Related Party Disclosure:

Die Änderung präzisiert, dass eine management entity ein nahestehendes Unternehmen ist. Da der Konzern keine Managementdienstleistungen von anderen Unternehmen in Anspruch nimmt, ist diese Änderung für den Konzern nicht relevant.

4. Konsolidierungskreis

Der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss beinhaltet den Abschluss der Nucletron Electronic AG als Muttergesellschaft sowie sämtliche Tochterunternehmen im Sinne des IFRS 10 konsolidiert nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung. Bezüglich des Konsolidierungskreises ergaben sich bis zum 30. Juni 2016 keine Änderungen.

5. Segmentberichterstattung

Der Nucletron-Konzern ist in zwei wesentlichen Segmenten tätig, im Bereich der Leistungselektronik durch die Nucletron Technologies GmbH sowie die HVC-Technologies GmbH, im Bereich der Schutztechnik durch die Luft Electronic Vertriebsgesellschaft mbH sowie die SINUS Electronic GmbH. Diese Aufgliederung orientiert sich an der internen Organisations- und Berichtsstruktur des Konzerns, wobei unterschiedliche Risiko- und Ertragsstrukturen der Geschäftsfelder berücksichtigt werden. Daher sind Geschäftssegmente und berichtspflichtige Segmente identisch.

Die folgende Tabelle enthält Informationen zu Erträgen und Ergebnissen sowie bestimmte Informationen zu Vermögenswerten und Schulden der Geschäftssegmente des Konzerns jeweils für die Zeit vom 1. Januar bis 30. Juni der Geschäftsjahre 2016 und 2015. Umsatzerlöse zwischen den einzelnen Segmenten sind nicht angefallen.

1. Halbjahr 2016 Überblick über Geschäftssegmente
Leistungselektronik Schutztechnik Überleitungen Summe
--- --- --- --- ---
TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- ---
Umsatzerlöse
Erlöse aus Verkäufen an externe Kunden 3.219 4.113 0 7.332
Erlöse aus Transaktionen mit anderen Segmenten 0 0 0 0
Summe der Umsatzerlöse 3.219 4.113 0 7.332
Ergebnis
Segmentergebnis 295 66 -169 192
Zinserträge 0 0 9 9
Zinsaufwendungen -14 -24 26 -12
Ergebnis vor Ertragsteuern 281 42 -134 189
Steueraufwand 58
Ergebnis 131
Abschreibung auf Sachanlagen 4 29 1 34
Abschreibung auf immaterielle Vermögenswerte 0 1 0 1
Wertminderungen auf Vorräte 3 37 0 40
1. Halbjahr 2015 Überblick über Geschäftssegmente
Leistungselektronik Schutztechnik Überleitungen Summe
--- --- --- --- ---
TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- ---
Umsatzerlöse
Erlöse aus Verkäufen an externe Kunden 3.171 4.039 0 7.210
Erlöse aus Transaktionen mit anderen Segmenten 0 0 0 0
Summe der Umsatzerlöse 3.171 4.039 0 7.210
Ergebnis
Segmentergebnis 341 33 -119 255
Zinserträge 0 0 9 9
Zinsaufwendungen -20 -26 33 -13
Ergebnis vor Ertragsteuern 321 7 -77 251
Steueraufwand 74
Ergebnis 177
Abschreibung auf Sachanlagen 4 31 1 36
Abschreibung auf immaterielle Vermögenswerte 1 1 0 2
Wertminderungen auf Vorräte 6 125 0 131

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

6. Umsatzerlöse

Die Konzernleistung wuchs gegenüber dem Vorjahreswert um 2,6 Prozent. Die einzelnen Segmente konnten davon unterschiedlich profitieren. Während sich die Umsatzerlöse im Bereich Leistungselektronik um TEUR 48 (1,5 Prozent) auf TEUR 3.219 erhöhten, stiegen die Umsatzerlöse des Bereichs Schutztechnik in der ersten Jahreshälfte 2016 um TEUR 74 (1,8 Prozent) auf TEUR 4.113.

7. Materialaufwand

Der Materialaufwand erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahrszeitraum um TEUR 209 auf nunmehr TEUR 5.152. Die Materialeinsatzquote stieg auf 70,3 Prozent (Vj. 68,6 Prozent). Im Bereich Schutztechnik erhöhte sich die Materialeinsatzquote von 71,2 Prozent auf 73,1 Prozent und im Bereich Leistungselektronik blieb diese unverändert bei 66,2 Prozent. Trotz der Umsatzsteigerung um TEUR 122 verminderte sich deshalb das Rohergebnis um TEUR 20.

8. Sonstiger Aufwand

Die Personalaufwendungen gingen um TEUR 63 auf TEUR 1.394 zurück. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um TEUR 95 auf TEUR 642. Das Halbjahresergebnis vor Ertragsteuern verminderte sich deshalb um TEUR 62 auf TEUR 189.

9. Bestandteile des sonstigen Ergebnisses

Das sonstige Ergebnis (TEUR -23) resultiert aus versicherungsmathematischen Verlusten aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen (TEUR -40) sowie gestiegenen Börsenkursen der zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerte (TEUR 7). Die darauf entfallenden latenten Steuerbelastungen erhöhten sich um TEUR 5.

10. Ergebnis je Aktie

Das Ergebnis je Aktie wurde mittels Division des den Aktionären zurechenbaren Periodenergebnisses durch die durchschnittliche gewichtete Anzahl der im Berichtszeitraum im Umlauf befindlichen Aktien errechnet und ausgewiesen. Sowohl zum 30. Juni 2016 als auch zum 30. Juni 2015 gab es keine Sachverhalte, die eine Verwässerung der Anteilsquote verursacht hätten.

Erläuterungen zur Bilanz

11. Langfristiges Vermögen

Das langfristige Vermögen erhöhte sich im ersten Halbjahr 2016 um TEUR 6. Die Sachinvestitionen der ersten Jahreshälfte beliefen sich auf TEUR 20 (1. Halbjahr 2015: TEUR 7).

Die aktiven latenten Steuern sind im Vergleich zum 31. Dezember 2015 um TEUR 16 auf TEUR 127 angestiegen.

12. Kurzfristiges Vermögen

Das kurzfristige Vermögen erhöhte sich seit dem 31. Dezember 2015 deutlich um TEUR 436 auf TEUR 8.185. Dies resultiert im Wesentlichen aus einem Anstieg der sonstigen Vermögensgegenstände aufgrund von Vorauszahlungen (um TEUR 101 auf TEUR 148) sowie des Bestands an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (um TEUR 43 auf TEUR 1.332). Die Vorräte setzen sich wie folgt zusammen:

30.06.2016

TEUR
31.12.2015

TEUR
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 522 450
Unfertige Erzeugnisse und Leistungen 92 69
Fertige Erzeugnisse und Waren 1.366 1.441
Gesamtsumme der Vorräte 1.980 1.960

Die Ertragsteuerforderungen sind um TEUR 99 angestiegen. Die liquiden Mittel haben sich auch wegen der Erhöhung der kurzfristigen Schulden um TEUR 173 auf TEUR 4.593 erhöht.

13. Eigenkapital

Das Eigenkapital hat sich im Vergleich zum 31. Dezember 2015 um das Gesamtergebnis des 1. Halbjahres 2016 (TEUR 108) erhöht, nachdem die Ausschüttung für das Geschäftsjahr 2015 (TEUR 561) erst im Juli 2016 auszuzahlen war.

14. Langfristige Schulden

Die langfristigen Schulden haben sich geringfügig um TEUR 10 auf TEUR 1.332 erhöht. Während die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen aufgrund von versicherungsmathematischen Verlusten (um TEUR 42) anstiegen, haben sich die latenten Steuerschulden (- TEUR 20) sowie die langfristigen sonstigen Rückstellungen (-TEUR 12) verringert.

15. Kurzfristige Schulden

Die kurzfristigen Schulden stiegen gegenüber dem 31. Dezember 2015 um TEUR 324 auf TEUR 1.807.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wuchsen dabei um TEUR 382 auf TEUR 914. Dagegen verringerten sich die Ertragsteuerverbindlichkeiten um TEUR 36 und die sonstigen Verbindlichkeiten gingen um TEUR 22 auf nunmehr TEUR 893 zurück.

16. Finanzinstrumente

Im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2015 findet sich ein ausführlicher Überblick über die finanzwirtschaftlichen Risiken, deren Management sowie die von der Nucletron Electronic AG gehaltenen Finanzinstrumente. Im Folgenden wird lediglich auf den beizulegenden Zeitwert von Finanzinstrumenten, Bewertungsmethoden und Inputfaktoren und die Stufen der Fair-Value-Hierarchie eingegangen, in die die betroffenen Finanzinstrumente eingeordnet werden.

Methoden

Die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts erfolgt anhand der am Bilanzstichtag veröffentlichten Marktwerte sowie der nachfolgend beschriebenen Methoden und Prämissen:

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente haben kurze Restlaufzeiten. Daher entsprechen deren Buchwerte zum Bilanzstichtag annähernd dem beizulegenden Zeitwert.

Die kurzfristigen finanziellen Vermögenswerte werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Der beizulegende Zeitwert entspricht aufgrund der kurzen Laufzeit und der Verzinsung nahe dem Marktzins in etwa dem Buchwert.

Für Finanzinstrumente, die der Bewertungskategorie „zur Veräußerung verfügbar“ zugeordnet sind, wird der beizulegende Zeitwert grundsätzlich anhand von Börsenkursen beziehungsweise Rücknahmepreisen ermittelt. Sofern mangels Vorliegen eines aktiven Markts der beizulegende Zeitwert für bestimmte Eigenkapitalinstrumente nicht verlässlich bestimmt werden kann, sind diese zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Forderungen haben kurze Restlaufzeiten, weshalb deren Buchwerte zum Bilanzstichtag annähernd ihrem beizulegenden Zeitwert entsprechen.

Da auch die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen kurze Restlaufzeiten haben, entsprechen deren Buchwerte zum Bilanzstichtag annähernd dem beizulegenden Zeitwert. Für die kurzfristigen sonstigen Verbindlichkeiten wird angenommen, dass der beizulegende Zeitwert dem Buchwert entspricht. Bei den langfristigen sonstigen Verbindlichkeiten, die variabel verzinslich sind, entspricht der Buchwert dem beizulegenden Zeitwert.

Hierarchie beizulegender Zeitwerte

Die zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Vermögenswerte und Schulden lassen sich grundsätzlich nach den folgenden Bewertungsstufen klassifizieren:

Stufe 1: Auf aktiven Märkten notierte (nicht angepasste) Preise für identische Finanzinstrumente.

Stufe 2: Auf aktiven Märkten notierte Preise für ähnliche Vermögenswerte und Schulden oder andere Bewertungstechniken, bei denen alle wesentlichen verwendeten Daten auf beobachtbaren Marktdaten basieren.

Stufe 3: Bewertungstechniken, bei denen wesentliche verwendete Daten nicht aus beobachtbaren Marktdaten abgeleitet werden.

Von den zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumenten wurde aus der Kategorie „zur Veräußerung verfügbar“ der gesamte Ansatz von TEUR 686 (am 31. Dezember 2015: TEUR 681) mit notierten (nicht angepassten) Preisen auf aktiven Märkten für identische Vermögenswerte bewertet (Stufe 1). Bewertungsverfahren für Finanzinstrumente, bei denen sämtliche Input-Parameter, die sich wesentlich auf den erfassten beizulegenden Zeitwert beziehen, entweder direkt oder indirekt beobachtbar sind (Stufe 2) oder, die Input-Parameter verwenden, welche sich wesentlich auf den beizulegenden Zeitwert auswirken und nicht auf beobachtbaren Marktdaten basieren (Stufe 3), kamen nicht zum Einsatz.

Sofern bei wiederkehrend zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Vermögenswerten und Schulden Umgliederungen zwischen den verschiedenen Stufen erforderlich sind, z.B. weil ein Vermögenswert nicht mehr auf einem aktiven Markt gehandelt wird, erfolgt die Umgliederung zum Ende der Berichtsperiode. Jedoch wurden Umgliederungen im ersten Halbjahr 2016 nicht vorgenommen.

17. Wesentliche Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen

Geschäfte mit nahe stehenden Personen wurden im Wesentlichen in dem Umfang fortgeführt, wie sie bereits im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2015 dargestellt worden sind. Alle Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen sind vertraglich vereinbart und zu Bedingungen ausgeführt worden, wie sie auch mit fremden Dritten üblich sind.

18. Ereignisse nach Ende der Zwischenberichtsperiode

Es liegen keine wesentlichen Ereignisse nach Ende der Berichtsperiode vor.

19. Zukunftsbezogene Aussagen

Der vorliegende Zwischenbericht enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf aktuellen Einschätzungen des Managements über künftige Entwicklungen beruhen. Solche Aussagen unterliegen Risiken und Unsicherheiten und können daher deutlich von der tatsächlichen Entwicklung abweichen. Eine Aktualisierung zukunftsbezogener Aussagen über bestehende gesetzliche Verpflichtungen hinaus erfolgt nicht. Zukunftsbezogene Aussagen sind nicht als Garant oder Zusicherung der darin gemachten zukünftigen Entwicklungen oder Ereignisse zu verstehen.

Wir weisen darauf hin, dass in den dargestellten Tabellen und Übersichten durch die Verwendung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben aufgrund kaufmännischer Rundungen Differenzen auftreten können.

20. Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss der Nucletron Electronic AG zum 30. Juni 2016 ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

München, den 30. September 2016

Nucletron Electronic Aktiengesellschaft

gez. Bernd Luft, Vorstandsvorsitzender

gez. Alfred Krumke, Vorstand

gez. Ralph C. Schoierer, Finanzvorstand

gez. Robert Tittl, Vorstand