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Nucletron Electronic AG Interim / Quarterly Report 2013

Sep 16, 2013

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Interim / Quarterly Report

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Publication

Nucletron electronic AG

München

Halbjahresfinanzbericht zum 30. Juni 2013

Zwischenlagebericht des Nucletron-Konzerns für das erste Halbjahr 2013

1. Geschäftsentwicklung

Geschäftsentwicklung des Nucletron-Konzerns

Die Geschäftsentwicklung des Nucletron-Konzerns konnte sich im ersten Halbjahr nicht von den Ereignissen an den internationalen Finanz- und Rohstoffmärkten abkoppeln und ist im Vergleich zur allgemeinen, exportgetriebenen Geschäftsentwicklung in Deutschland zurückhaltend verlaufen. Die Nachfrage nach elektronischen Bauelementen im Inland hat im Verlauf des Berichtszeitraumes erfreulich stark zugenommen.

Umsatz und Ertrag des Nucletron-Konzerns werden überwiegend im Inland erzielt und sind im Vergleich zum ersten Halbjahr 2012 deutlich gefallen; dies ist sowohl auf die Inlandskonjunktur als auch auf die Investitionszurückhaltung im öffentlichen Sektor zurückzuführen, von der unsere Eigenprodukte überproportional stark betroffen sind.

Auftragseingang und Auftragsbestand

Der Konzernauftragseingang ist im ersten Halbjahr 2013 gegenüber dem Vergleichszeitraum um 35,7 Prozent auf EUR 9,5 Mio. gestiegen (Vj. EUR 7,0 Mio.). Der Auftragsbestand hat sich aufgrund des positiven Book-to-Bill von 1,5 (Vj. 0,9) entsprechend entwickelt und ist von EUR 6,1 Mio. auf EUR 8,1 Mio. (+32,8 Prozent) angewachsen.

Geschäftsbereich Leistungselektronik

Die Umsatzerlöse der Nucletron Technologies GmbH haben sich im Jahresvergleich um 18,5 Prozent auf EUR 2,2 Mio. (Vj. EUR 2,7 Mio.) verringert, die Umsatzerlöse der HVC-Technologies GmbH sind um TEUR 163 auf TEUR 569 gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr ist der kumulierte Auftragseingang beider Unternehmen um TEUR 515 höher ausgefallen. Der Auftragsbestand hat in Folge des Auftragseingangs um 14,7 Prozent zugenommen.

Bei einem Gewinn vor Zinsen und Steuern von TEUR 179 belief sich die EBIT-Marge auf 6,6 Prozent.

Leistungselektronik (in TEUR) 1H2013 Veränderung 1H2012
Umsatzerlöse 2.723 -12,3 % 3.105
Auftragseingang 3.954 +15,0 % 3.439
Auftragsbestand 4.069 +14,7 % 3.549

Geschäftsbereich Schutztechnik

Die Umsatzerlöse im Geschäftsbereich Schutztechnik sind im ersten Halbjahr 2013 um 25,8 Prozent gefallen. Der Absatz elektronischer Bauelemente im Geschäftsfeld Industrieelektronik der SINUS Electronic GmbH ging im Berichtsjahr um 25,0 Prozent zurück, gleichzeitig fielen die Umsatzerlöse der selbst produzierten Überspannungsschutz- und Lichtwellenleiterverkabelungssysteme des Geschäftsfelds MIL bei der SINUS um 57,1 Prozent. Im Geschäftsfeld Induktive Bauelemente der Luft Electronic Vertriebsgesellschaft mbH wurde ein Umsatzplus von 30,7 Prozent gegenüber Vorjahr erzielt. Der Auftragsbestand ist gegenüber der Vorjahresperiode deutlich gestiegen.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern betrug minus TEUR 14.

Schutztechnik (in TEUR) 1H2013 Veränderung 1H2012
Umsatzerlöse 3.451 -25,8 % 4.648
Auftragseingang 5.564 +54,7 % 3.597
Auftragsbestand 4.079 +59,2 % 2.562

2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Das Eigenkapital ist im ersten Halbjahr 2013 um TEUR 27 auf TEUR 9.860 (31.12.2012: TEUR 9.833) gestiegen. Dieser Anstieg ist ausschließlich auf den Jahresüberschuss in gleicher Höhe zurückzuführen, da die Dividende 2012 erst im zweiten Halbjahr 2013 an die Aktionäre ausgezahlt wird. Bei einer leichten Erhöhung der Bilanzsumme um TEUR 252 auf EUR 13,0 Mio. ist die Eigenkapitalquote geringfügig auf 77,8 Prozent (31.12.2012: 77,1 Prozent) gestiegen.

Ertragslage

Umsatz

Die Konzernumsatzerlöse sind entgegen der allgemeinen Konjunkturbelebung als Folge des schwachen Auftragsbestandes aus der Vorperiode um 20,4 Prozent auf EUR 6,2 Mio. gesunken. Ein Anteil von annähernd 83 Prozent wurde dabei im Inland erzielt.

Der zunehmende Wettbewerb im Distributionssektor, der Verlust von Absatzmöglichkeiten durch Produktionsverlagerungen ins Ausland bei einem gleichzeitigen Preisverfall im Inland sowie die Budgetierung der Haushalte der Öffentlichen Hand belasten die Wettbewerbssituation des Nucletron-Konzerns zunehmend. Dieser Entwicklung versucht der Konzern durch eine weitere Spezialisierung und Diversifikation der Produktpalette, z.B. im Bereich der Wärmebeherrschung und bei Silikonen, sowie der Erschließung neuer Absatzmärkte entgegenzuwirken. Der Umsatzanteil von Eigenprodukten lag im ersten Halbjahr 2013 mit ca. 9 Prozent deutlich unter dem Wert der Vorjahresperiode (ca. 15 Prozent). Der Anteil der Eigenprodukte am Gesamtumsatz soll zur Steigerung der Ertragskraft mittelfristig wieder auf eine Quote von ca. 40 Prozent anwachsen.

Ergebnis

Der Materialaufwand belief sich auf EUR 4,1 Mio. und war damit um TEUR 987 niedriger als im Vorjahr. Der erzielte Rohertrag betrug TEUR 2.088 (Vj. TEUR 2.612) und fiel somit um 20,1 Prozent im Vergleich zur Vorperiode. Dabei verschlechterte sich die Rohertragsquote auf die Gesamtleistung um 10 Basispunkte und lag bei 33,1 Prozent, nach 33,2 Prozent im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Rohertragsverfall ist im Wesentlichen auf den geringen Umsatzanteil von Systemen aus Eigenfertigung zurückzuführen und resultiert im Übrigen aus den Wechselkursschwankungen des Euro gegenüber dem US Dollar und dem anhaltenden Preisverfall im Distributionsgeschäft.

Die Aufwendungen für Leistungen an Arbeitnehmer sind durch Personal- und Restrukturierungsmaßnahmen um 8,8 Prozent gefallen und betrugen EUR 1.436 Mio. nach EUR 1.574 Mio. im Vorjahr.

Der sonstige betriebliche Aufwand konnte um TEUR 72 (-11,5 Prozent) auf TEUR 552 reduziert werden.

Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) ist insbesondere aufgrund des geringeren Rohertrags wegen gefallener Umsatzerlöse, von TEUR 349 im Vorjahr auf TEUR 54 im Berichterstattungszeitraum gefallen. Die EBIT-Marge bezogen auf die Gesamtleistung betrug 0,9 Prozent (Vj. 4,6 Prozent). Das EBIT-Ergebnis je Aktie fiel von 0,12 Eurocent im ersten Halbjahr 2012 auf 0,02 Eurocent im Berichtszeitraum.

Das Halbjahres-Konzernergebnis verschlechterte sich im Berichtszeitraum von TEUR 346 auf TEUR 42.

Der Konzernjahresüberschuss ist um TEUR 216 auf TEUR 29 gefallen. Die Ertragsteuerquote beträgt 31,1 Prozent nach 29,4 Prozent im Vorjahr.

Finanzlage

Der negative Cash Flow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit in Höhe von minus TEUR 241 liegt deutlich unter dem Wert des Vorjahreszeitraums mit TEUR 106 (-327,4 Prozent). Dieser Rückgang ist im Wesentlichen auf die Veränderungen bei dem Jahresüberschuss (AJ TEUR 29; Vj. TEUR 245), den Vorräten (30.06.2013: TEUR 2.240; 31.12.2012: TEUR 2.156) und den Forderungen (30.06.2013: TEUR 1.384; 31.12.2012: TEUR 1.069) im Berichtszeitraum zurückzuführen. Der Nucletron-Konzern hatte in der abgelaufenen Berichtsperiode keine Bankverbindlichkeiten zum Stichtag und verfügt über eine Nettoliquidität von TEUR 4.077 (31.12.2012: TEUR 4.540). Neben der vorhandenen Liquidität steht uns eine Kreditlinie von TEUR 950 in vollem Umfang zur Verfügung.

Die liquiden Mittel werden kurzfristig und risikoarm angelegt. Aufgrund der Bilanzstruktur und der Auftragslage im Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernhalbjahresfinanzberichtes und des Zwischenberichtes über die Lage des Konzerns ist von einer weiterhin stabilen Lage der Gesellschaft auszugehen.

3. Chancen- und Risikobericht

Gegenüber den im Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2012 gemachten Angaben zum Risikomanagementsystem sowie den wesentlichen Risiken denen der Konzern ausgesetzt ist, haben sich keine gravierenden Veränderungen ergeben. Auch zum Stichtag 30.06.2013 ergaben sich analog der Vorperioden keine uns bekannten bilanziellen Risiken. Den künftigen Fortbestand der Gesellschaft gefährdende Risiken bestehen unserer Kenntnis nach nicht.

4. Prognosebericht

Dieser Prognosebericht berücksichtigt relevante Fakten und Ereignisse, die zum Zeitpunkt der Aufstellung bekannt waren und die voraussichtliche Entwicklung und den voraussichtlichen Geschäftsverlauf des Nucletron-Konzerns beeinflussen können.

Der Markt für elektronische und elektromechanische Bauelemente, Module und Systeme zeichnete sich über den Berichtszeitraum hinweg durch eine insgesamt verhaltene Nachfrage aus. Die kontinuierliche Verbesserung von Prozessen, Eigenprodukten und Dienstleistungen ist und bleibt für Nucletron ein bedeutender Hebel, um die Zufriedenheit seiner Kunden zu steigern.

Die Nachfrage unserer Kunden nach elektronischen und elektromechanischen Bauelementen, Modulen und Systemen hat sich in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres gut entwickelt. Der Auftragsbestand hat sich in diesem Zeitraum gegenüber dem 31. Dezember 2012 um EUR 3,3 Mio. erhöht.

In diesem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld ist der Nucletron-Konzern mit einer Reihe negativer Entwicklungsfaktoren konfrontiert, die das Unternehmen nicht beeinflussen kann und die die Nachfrage und den Absatz der Produkte des Nucletron-Konzerns beeinträchtigen können. Der Nucletron-Konzern erwartet im Geschäftsjahr 2013 in beiden Geschäftsbereichen bei Umsatz und Ergebnis die Jahreszahlen des Vorjahres annähernd zu erreichen, für 2014 erwartet der Konzern eine Verbesserung in Bezug auf Umsatz und Ergebnis.

Der Nucletron-Konzern hält an seiner langfristigen Wachstumsstrategie fest; wir wollen sowohl in neuen als auch in den Märkten wachsen, in denen Nucletron bereits vertreten ist und starke Positionen besetzt. Dazu zählen vor allem Anwendungsgebiete in der Kommunikationstechnik und dem Thermal Management. Die künftige Entwicklung des Nucletron-Konzerns wird wesentlich von dem Abschluss neuer Liefervereinbarungen, den Eigenproduktinnovationen und der Erschließung neuer Märkte, auch international, angetrieben werden. Die innerhalb des Konzerns vorhandenen Fertigungskapazitäten sollen den Markterfordernissen angepasst und gegebenenfalls neu ausgerichtet werden.

5. Wesentliche Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen

Angaben hierzu sind in den Anhangsangaben ausgeführt.

München, den 31. August 2013

Nucletron Electronic Aktiengesellschaft

Bernd Luft

Alfred Krumke

Ralph Schoierer

Robert Tittl

Gesamteinkommensrechnung für das erste Halbjahr 2013

30.06.2013

TEUR
30.06.2012 1)

TEUR
I. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse 6.173 7.753
Sonstige betriebliche Erträge 47 79
Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen oder unfertigen Erzeugnissen -12 -112
Materialaufwand 4.121 5.108
Aufwendungen für Leistungen an Arbeitnehmer 1.436 1.573
Abschreibungen 46 65
Sonstige betriebliche Aufwendungen 552 624
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6 20
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 17 23
Ergebnis vor Ertragssteuern 42 347
Steuern vom Einkommen und Ertrag 13 102
Jahresüberschuss 29 245
II. Sonstiges Gesamteinkommen
Posten, die zukünftig nicht in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden:
Versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste aus Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen 0 -31
Abgrenzung latenter Steuern 0 9
Posten, die zukünftig in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden:
Gewinne/Verluste aus Neubewertung veräußerbarer Finanzinvestitionen -3 3
Abgrenzung latenter Steuern 1 -3
III. Gesamteinkommen 27 223
Ergebnis pro Aktie, bezogen auf das den Stammaktionären des Mutterunternehmens zurechenbare Periodenergebnis: Unverwässert (Euro / Aktie) Verwässert (Euro / Aktie) 0,01 EUR 0,01 EUR 0,09 EUR 0,09 EUR
Gewichteter Durchschnitt Anzahl Stammaktien: Unverwässert (Stück) Verwässert (Stück) 2.804.342 2.804.342 2.804.342 2.804.342

1) angepasst aufgrund der rückwirkenden Änderung des IAS 19 (2011), siehe auch „Änderungen von Rechnungslegungsvorschriften“ im Anhang

Konzernbilanz zum 30. Juni 2013

30.06.2013

TEUR
31.12.2012 1)

TEUR
Aktiva
Langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte 3.480 3.482
Sachanlagen 1.106 1.134
Beteiligungen 0 0
Zur Veräußerung verfügbare Finanzinvestitionen 459 256
Latenter Steueranspruch 103 94
5.148 4.966
Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte 2.240 2.156
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen 1.382 1.069
Ertragssteuerforderungen 160 24
Zahlungsmittel und kurzfristige Einlagen 4.077 4.540
Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte 0 0
7.859 7.789
Summe Aktiva 13.007 12.755
Passiva
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 2.804 2.804
Kapitalrücklage 347 347
Gewinnrücklagen 659 659
Unrealisierte Gewinne/ Verluste -13 -11
Bilanzgewinn 6.063 6.034
Gesamtsumme Eigenkapital 9.860 9.833
Langfristige Schulden
Rückstellungen 1.094 1.086
Latente Steuerschulden 71 74
1.165 1.160
Kurzfristige Schulden
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 780 750
Ertragsteuerschulden 142 100
Sonstige Verbindlichkeiten und abgegrenzte Schulden 1.060 912
1.982 1.762
Gesamtsumme Schulden 3.147 2.922
Summe Passiva 13.007 12.755

1) angepasst aufgrund der rückwirkenden Änderung des IAS 19 (2011), siehe auch „Änderungen von Rechnungslegungsvorschriften“ im Anhang

Konzernkapitalflussrechnung zum 30. Juni 2013

30.06.2013

TEUR
30.06.2012

TEUR
1. Cash Flow aus betrieblicher Tätigkeit
Jahresüberschuss 29 245
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 46 65
sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen (+) / Erträge (-) -64 -211
Steueraufwand und latente Steuern 13 102
Zinsergebnis 11 3
Cash Flow vor Zinsen, Steuern und Umfinanzierungen 35 204
Gewinn (-) / Verlust (+) aus Anlageabgängen 0 0
Zunahme (-) / Abnahme (+) der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstiger Forderungen -396 -12
Zunahme (+) der langfristigen Rückstellungen 8 -1
Zunahme (+) / Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, der sonstigen Verbindlichkeiten und abgegrenzten Schulden 224 219
Aus laufender Geschäftstätigkeit erwirtschaftete Zahlungsmittel -129 410
Erhaltene Zinsen 6 20
Gezahlte Zinsen 0 0
Gezahlte Ertragsteuern -118 -324
Cash Flow aus betrieblicher Tätigkeit -241 106
2. Cash Flow aus der Investitionstätigkeit
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens des Finanzanlagevermögens 0 0 0 0
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -7 -35
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -9 -5
Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -206 0
Cash Flow aus der Investitionstätigkeit -222 -40
3. Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit
Erhöhung (+) / Tilgung (-) kurzfristiger Darlehen 0 0
Zunahme (-) / Abnahme (+) der finanziellen Vermögenswerte 0 0
Auszahlungen (-) an Unternehmenseigner (Dividendenzahlung) 0 0
Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit 0 0
4. Finanzmittelfonds am Ende der Periode
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds (Zwischensummen 1-3) -463 66
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 4.540 3.790
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 4.077 3.856
5. Zusammensetzung des Finanzmittelfonds
Liquide Mittel 4.077 3.856
Wertpapiere 0 0
Kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 4.077 3.856

Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung zum 30. Juni 2013

Das erste Halbjahr 2013 Gezeichnetes

Kapital

TEUR
Kapitalrücklage

TEUR
Unrealisierte

Gewinne

TEUR
erwirtschaftetes

Konzern-

eigenkapital

Gewinnrücklagen

TEUR
Konzern-

eigenkapital

Bilanzgewinn

TEUR
Summe

TEUR
Konzerneigenkapital zum 31. Dezember 2012 2.804 347 24 659 6.025 9.859
Änderung der Bilanzierung -35 9 -26
Stand nach Anpassung am 31. Dezember 2012 1) 2.804 347 -11 659 6.034 9.833
Unrealisierte Gewinne / Verluste aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten -2 0 0 -2
Versicherungsmathematische Gewinne / Verluste aus Pensionsverpflichtungen 0 0 0 0
Jahresüberschuss 0 0 29 29
Gesamteinkommen 1. Halbjahr 2013 -2 0 29 27
Ausschüttung an Aktionäre 0 0
Konzerneigenkapital zum 30. Juni 2013 2.804 347 -13 659 6.063 9.860
Gezeichnetes

Kapital

TEUR
Kapitalrücklage

TEUR
Unrealisierte

Gewinne

TEUR
erwirtschaftetes Konzerneigenkapital Konzerneigenkapital
Das erste Halbjahr 2012 Gewinnrücklagen

TEUR
Bilanzgewinn

TEUR
Summe

TEUR
--- --- --- --- --- --- ---
Konzerneigenkapital zum 31. Dezember 2011 2.804 347 12 659 5.875 9.697
Änderung der Bilanzierung aufgrund IAS 19 (2011) 9 9
Stand nach Anpassung am 31. Dezember 2011 1) 2.804 347 12 659 5.884 9.706
Unrealisierte Gewinne / Verluste aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten 0 0 0 0
Versicherungsmathematische Gewinne / Verluste aus Pensionsverpflichtungen -22 0 0 -22
Jahresüberschuss 0 0 245 245
Gesamteinkommen 1. Halbjahr 2012 -22 0 245 223
Ausschüttung an Aktionäre 0 0
Konzerneigenkapital zum 30. Juni 2012 2.804 347 -10 659 6.129 9.929

1) angepasst aufgrund der rückwirkenden Änderung des IAS 19 (2011), siehe auch „Änderungen von Rechnungslegungsvorschriften“ im Anhang

Ausgewählte Anhangsangaben

Allgemeine Angaben

1. Informationen zum Unternehmen

Die Nucletron Electronic AG (die „Gesellschaft“) ist eine Aktiengesellschaft mit Sitz in München, deren Aktien öffentlich am regulierten Markt der Wertpapierbörse in München sowie im Freiverkehr der Börsen Berlin-Bremen, Frankfurt und Stuttgart gehandelt werden. Die Geschäftsräume der Gesellschaft befinden sich in München, Gärtnerstraße 60. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht München, Abteilung B, unter Nr. 77760 eingetragen.

Der Konzern handelt mit Produkten aus den Bereichen Leistungselektronik und Schutztechnik.

2. Grundlagen der Erstellung

Der vorliegende Konzern-Zwischenabschluss wurde weder geprüft noch einer prüferischen Durchsicht unterzogen.

Der Konzern-Zwischenabschluss ist im Zusammenhang mit dem geprüften Konzernabschluss der Nucletron Electronic AG zum 31. Dezember 2012 zu sehen. Die im Konzernabschluss angewandten Grundsätze der Konsolidierung, Bilanzierung und Bewertung hatten auch in der Berichtsperiode – abgesehen von den nachstehend beschriebenen Anpassungen aufgrund geänderter Standards - unverändert Gültigkeit. Für weitergehende Angaben zu den angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wird daher auf den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2012 verwiesen.

Der vorliegende verkürzte Konzern-Zwischenabschluss der Nucletron Electronic AG wurde unter Anwendung der International Financial Reporting Standards des International Accounting Standards Board (IASB), und der Interpretationen des International Financial Reporting Interpretation Committee (IFRIC) sowie unter Beachtung von IAS 34 (Zwischenberichterstattung) erstellt, wie sie in der Europäischen Union zum 30. Juni 2013 anzuwenden sind.

Die Konzern-Gewinn- und -verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Konzernwährung ist der Euro. Soweit nichts anderes angegeben, werden sämtliche Werte auf Tausend Euro (TEUR) gerundet.

3. Änderung von Rechnungslegungsvorschriften

Aus den ab 1. Januar 2013 erstmalig verpflichtend anzuwendenden Standards und Interpretationen ergeben sich folgende Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns:

Das IASB hat im Juni 2011 Änderungen an IAS 1 „Darstellung des Abschlusses“ veröffentlicht. Nach dem überarbeiteten IAS 1 (2011) sind die direkt im Eigenkapital zu erfassenden Erträge und Aufwendungen bei der Darstellung der Überleitung zum Gesamtergebnis der Periode zu differenzieren in Posten, die bei Vorliegen bestimmter Bedingungen in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden und Posten, die nie in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden (also immer unmittelbar im Eigenkapital berücksichtigt bleiben). Darüber hinaus müssen die entsprechenden Steuereffekte diesen beiden Gruppen zugeordnet werden. Die Änderung ist für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Juli 2012 beginnen, anzuwenden.

Im Juni 2011 hat das IASB Änderungen an IAS 19 „Leistungen an Arbeitnehmer“ (IAS 19 (2011)) beschlossen. Durch die Änderung des IAS 19 sind versicherungsmathematische Gewinne und Verluste für Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses nunmehr sofort bei Entstehen erfolgsneutral im Eigenkapital zu erfassen. Die bisher zulässige Abgrenzung nach der Korridormethode und auch eine sofortige ergebniswirksame Erfassung sind nicht mehr zulässig. Weitere Änderungen betreffen die Einführung der Nettozinsmethode zur Ermittlung des Nettozinsaufwands bzw. -ertrags auf Grundlage der leistungsorientierten Nettoschuld bzw. des leistungsorientierten Nettovermögens, die erfolgswirksame Erfassung des verfallbaren nachzuverrechnenden Dienstzeitaufwands sowie eine geänderte Definition der Leistungen aus Anlass der Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Die Nucletron Electronic AG wendet IAS 19 (2011) retrospektiv seit dem 1. Januar 2013 an.

Die folgenden Tabellen stellen die Auswirkungen aus den geänderten Rechnungslegungsgrundsätzen dar. Die Auswirkungen auf die Eröffnungsbilanz zum 1. Januar 2012 sowie die Auswirkungen auf den dargestellten Vorjahreszeitraum zeigen folgendes Bild:

31. Dezember 2012
Bilanz vor Anpassung

TEUR
Anpassung

TEUR
nach Anpassung

TEUR
--- --- --- ---
Summe Aktiva 12.744 11 12.755
davon Aktive latente Steuern 83 11 94
Gesamtsumme Schulden 2.885 36 2.922
davon langfristige Rückstellungen 1.050 36 1.086
Summe Eigenkapital 9.859 -26 9.833
davon unrealisierte Gewinne /Verluste 24 -35 -11
Bilanzgewinn 6.025 9 6.034
1. Januar 2012
Bilanz vor Anpassung

TEUR
Anpassung

TEUR
nach Anpassung

TEUR
--- --- --- ---
Summe Aktiva 12.963 -4 12.959
davon Aktive latente Steuern 76 -4 72
Gesamtsumme Schulden 3.266 -13 3.253
davon langfristige Rückstellungen 1.023 -13 1.010
Summe Eigenkapital 9.697 9 9.706
davon unrealisierte Gewinne /Verluste 12 0 12
Bilanzgewinn 5.875 9 5.884
Gewinn- und Verlustrechnung für das erste Halbjahr 2012
vor Anpassung

TEUR
Anpassung

TEUR
nach Anpassung

TEUR
--- --- --- ---
Jahresüberschuss 245 0 245
Versicherungsmathematische Verluste 0 -31 -31
Latente Steuern darauf 0 9 9
Gesamtes Periodenergebnis 245 -22 223

Die Auswirkungen auf das verwässerte und das unverwässerte Ergebnis je Aktie für das erste Halbjahr 2012 beträgt jeweils 0 EUR.

Bereits im Mai 2011 hat das IASB den IRFS 13 „Bewertung mit dem beizulegenden Zeitwert“ veröffentlicht. Der Standard legt einheitliche Richtlinien für die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts fest. Nicht zum Regelungsbereich des Standards gehört dagegen die Frage, wann Vermögenswerte und Schulden zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden müssen oder können. IFRS 13 gibt vielmehr Leitlinien, wie der beizulegende Zeitwert unter IFRS sachgerecht zu ermitteln ist. Die Nucletron Electronic AG wendet den Standard prospektiv seit dem 1. Januar 2013 an. Aus der Erstanwendung des IFRS 13 ergeben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Bewertung von Vermögenswerten und Schulden. Auswirkungen ergeben sich jedoch für den Anhang, da zusätzliche Anhangsangaben im Zwischenbericht nach IAS 34 verpflichtend sind.

4. Konsolidierungskreis

Der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss beinhaltet den Abschluss der Nucletron Electronic AG und die Abschlüsse der von ihr gemäß IAS 27 beherrschten Unternehmen (Tochtergesellschaften), an denen sie die Mehrheit der Stimmrechte hält oder bei denen sie anderweitig die Kontrolle ausüben kann. Bezüglich des Konsolidierungskreises ergaben sich bis zum 30. Juni 2013 keine Änderungen.

5. Segmentberichterstattung

Der Nucletron-Konzern ist in zwei wesentlichen Segmenten tätig, im Bereich der Leistungselektronik sowie im Bereich der Schutztechnik. Diese Aufgliederung orientiert sich an der internen Organisations- und Berichtsstruktur des Konzerns, wobei unterschiedliche Risiko- und Ertragsstrukturen der Geschäftsfelder berücksichtigt werden.

Die folgende Tabelle enthält Informationen zu Erträgen und Ergebnissen sowie bestimmte Informationen zu Vermögenswerten und Schulden der Geschäftssegmente des Konzerns jeweils für die Zeit vom 1. Januar bis 30. Juni der Geschäftsjahre 2013 und 2012. Umsatzerlöse zwischen den einzelnen Segmenten sind nicht angefallen.

1. Halbjahr 2013 Überblick über Geschäftssegmente
Leistungselektronik

TEUR
Schutztechnik

TEUR
Überleitungen

TEUR
Summe

TEUR
--- --- --- --- ---
Umsatzerlöse
Erlöse aus Verkäufen an externe Kunden 2.723 3,451 0 6.173
Erlöse aus Transaktionen mit anderen Segmenten 0 0 0 0
Summe der Umsatzerlöse 2.723 3,451 0 6.173
Ergebnis
Segmentergebnis 179 -14 -112 53
Zinserträge 1 8 -3 6
Zinsaufwendungen -21 -241 245 -17
Ergebnis vor Ertragsteuern 42
Steueraufwand 13
Ergebnis 29
Abschreibung auf Sachanlagen 11 30 1 42
Abschreibung auf immaterielle Vermögenswerte 1 3 0 4
1. Halbjahr 2012 Überblick über Geschäftssegmente
Leistungselektronik

TEUR
Schutztechnik

TEUR
Überleitungen

TEUR
Summe

TEUR
--- --- --- --- ---
Umsatzerlöse
Erlöse aus Verkäufen an externe Kunden 3.105 4.648 0 7.753
Erlöse aus Transaktionen mit anderen Segmenten 0 0 0 0
Summe der Umsatzerlöse 3.105 4.648 0 7.753
Ergebnis
Segmentergebnis 287 190 -127 350
Zinserträge 1 18 1 20
Zinsaufwendungen -29 -294 300 -23
Ergebnis vor Ertragsteuern 347
Steueraufwand 102
Ergebnis 245
Abschreibung auf Sachanlagen 9 37 15 61
Abschreibung auf immaterielle Vermögenswerte 1 2 1 4

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

6. Umsatzerlöse

Vor dem Hintergrund der allgemein nachlassenden Konjunktur in Deutschland und aufgrund der speziellen Situation in den Branchen Solar- und Militärtechnik reduzierte sich die Konzernleistung gegenüber dem Vorjahreswert um 20,4 %. Die einzelnen Segmente waren davon unterschiedlich stark betroffen. Während die Umsatzerlöse im Bereich Leistungselektronik um TEUR 382 (12,3 %) auf TEUR 2.723 zurückgingen, verringerten sich die Umsatzerlöse des Bereichs Schutztechnik in der ersten Jahreshälfte 2013 sogar um TEUR 1.197 (25,8 %) auf TEUR 3.451.

7. Materialaufwand

Der Materialaufwand verminderte sich zwar im Vergleich zum Vorjahrszeitraum um TEUR 987 auf nunmehr TEUR 4.121. Die Materialeinsatzquote stieg dabei jedoch leicht an, weil sie sich im Bereich Schutztechnik von 65,5 % auf 66,9 % erhöhte. Das Sinken der Materialeinsatzquote im Bereich Leistungselektronik von 69,0% auf 66,9 % konnte dies nicht vollständig kompensieren. Im Zusammenspiel mit dem rückläufigen Umsatz sank das Rohergebnis des Konzerns daher um TEUR 493.

8. Sonstiger Aufwand

Die Personalaufwendungen konnten (im Verhältnis zur Umsatzentwicklung unterproportional) um TEUR 137 verringert werden. Die Einsparungen bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen summieren sich auf TEUR 72. Dies alles führte zu einem deutlichen Rückgang des Halbjahresergebnisse vor Ertragsteuern um TEUR 305 (oder 87,9 %) auf TEUR 42.

9. Bestandteile des sonstigen Ergebnisses

Das sonstige Ergebnis (TEUR -2) resultiert aus rückläufigen Börsenkursen der zur Veräußerung verfügbaren Finanzinvestitionen (TEUR -3), durch die sich die latenten Steuerbelastungen um TEUR 1 vermindern.

Erläuterungen zur Bilanz

10. Langfristiges Vermögen

Das langfristige Vermögen nahm im ersten Halbjahr 2013 um TEUR 182 zu, vor allem weil TEUR 204 an liquiden Mittel in Anleihen investiert wurden. Die Sachinvestitionen der ersten Jahreshälfte beliefen sich auf TEUR 16 (1. Halbjahr 2012: TEUR 40).

Die aktiven latenten Steuern sind im Vergleich zum 31. Dezember 2012 geringfügig um TEUR 9 auf TEUR 103 angestiegen.

11. Kurzfristiges Vermögen

Das kurzfristige Vermögen erhöhte sich seit dem 31. Dezember 2012 um TEUR 70 auf TEUR 7.859. Dies ist im Wesentlichen auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen, die seit dem Jahreswechsel um TEUR 313 auf jetzt TEUR 1.382 angestiegen sind.

Die Vorräte sind um TEUR 84 angewachsen. Sie setzen sich wie folgt zusammen:

30.06.2013

TEUR
31.12.2012

TEUR
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 156 217
Unfertige Erzeugnisse und Leistungen 217 220
Fertige Erzeugnisse und Waren 1.867 1.719
Gesamtsumme der Vorräte 2.240 2.156

Die Ertragsteuerforderungen sind demgegenüber um TEUR 136 angestiegen. Die liquiden Mittel haben sich – auch aufgrund des Anleihekaufs – um TEUR 463 auf TEUR 4.077 verringert.

12. Eigenkapital

Das Eigenkapital hat sich im Vergleich zum 31. Dezember 2012 um den Jahresüberschuss des 1. Halbjahres 2013 (TEUR 29) erhöht, nachdem die Ausschüttung für das Geschäftsjahr 2012 (TEUR 561) erst im Juli 2013 auszuzahlen war.

13. Kurzfristige Schulden

Die kurzfristigen Schulden stiegen gegenüber dem 31. Dezember 2012 um TEUR 220 auf TEUR 1.982.

Die kurzfristigen Personalverpflichtungen stiegen um TEUR 85 auf TEUR 413 und die übrigen sonstigen Verbindlichkeiten um TEUR 63 auf TEUR 647. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen legten um TEUR 30 auf TEUR 780 zu und die Ertragsteuerschulden erhöhten sich um TEUR 42.

14. Finanzinstrumente

Im Konzernabschluss 2012 findet sich ein ausführlicher Überblick über die finanzwirtschaftlichen Risiken, deren Management sowie die von der Nucletron Electronic AG gehaltenen Finanzinstrumente. Im Folgenden wird lediglich auf den beizulegenden Zeitwert von Finanzinstrumenten, Bewertungsmethoden und Inputfaktoren und die Stufen der Fair-Value-Hierarchie eingegangen, in die die betroffenen Finanzinstrumente eingeordnet werden.

Die zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Vermögenswerte und Schulden lassen sich grundsätzlich nach den folgenden Bewertungsstufen klassifizieren:

Stufe 1: Auf aktiven Märkten notierte (nicht angepasste) Preise für identische Finanzinstrumente.

Stufe 2: Auf aktiven Märkten notierte Preise für ähnliche Vermögenswerte und Schulden oder andere Bewertungstechniken, bei denen alle wesentlichen verwendeten Daten auf beobachtbaren Marktdaten basieren.

Stufe 3: Bewertungstechniken, bei denen wesentliche verwendete Daten nicht aus beobachtbaren Marktdaten abgeleitet werden.

Alle von der Nucletron Electronic AG zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten Finanzinstrumente sind in den zur Veräußerung verfügbaren Finanzinvestitionen enthalten. Zum Bilanzstichtag sind davon Finanzinstrumente (börsengehandelte Aktien und Anleihen) von TEUR 459 (am 31.Dezember 2012: TEUR 256) betroffen. Die Ermittlungsmethode des beizulegenden Zeitwerts ist dabei der Stufe 1 zuzuordnen, weil der beizulegende Zeitwert, aufgrund von auf einem aktiven Markt notierten Preis zum Bilanzstichtag für identische Finanzinstrumente bestimmt werden kann. Alle zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten Finanzinstrumente unterliegen dabei einer wiederkehrenden Fair Value-Bewertung.

Sofern bei wiederkehrend zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Vermögenswerten und Schulden Umgliederungen zwischen den verschiedenen Stufen erforderlich sind, z.B. weil ein Vermögenswert nicht mehr auf einem aktiven Markt gehandelt wird, erfolgt die Umgliederung zum Ende der Berichtsperiode. Jedoch wurden Umgliederungen im ersten Halbjahr 2013 nicht vorgenommen.

15. Wesentliche Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen

Geschäfte mit nahe stehenden Personen wurden im Wesentlichen in dem Umfang fortgeführt, wie sie bereits im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2012 dargestellt worden sind. Alle Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen sind vertraglich vereinbart und zu Bedingungen ausgeführt worden, wie sie auch mit fremden Dritten üblich sind.

16. Ereignisse nach Ende der Zwischenberichtsperiode

Es liegen keine wesentlichen Ereignisse nach Ende der Berichtsperiode vor.

17. Zukunftsbezogene Aussagen

Der vorliegende Zwischenbericht enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf aktuellen Einschätzungen des Managements über künftige Entwicklungen beruhen. Solche Aussagen unterliegen Risiken und Unsicherheiten und können daher deutlich von der tatsächlichen Entwicklung abweichen. Eine Aktualisierung zukunftsbezogener Aussagen über bestehende gesetzliche Verpflichtungen hinaus erfolgt nicht. Zukunftsbezogene Aussagen sind nicht als Garant oder Zusicherung der darin gemachten zukünftigen Entwicklungen oder Ereignisse zu verstehen.

Wir weisen darauf hin, dass in den dargestellten Tabellen und Übersichten durch die Verwendung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben aufgrund kaufmännischer Rundungen Differenzen auftreten können.

München, den 31. August 2013

Nucletron Electronic Aktiengesellschaft

Bernd Luft

Alfred Krumke

Ralph Schoierer

Robert Tittl

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzern-Zwischenabschluss der Nucletron Electronic AG zum 30. Juni 2013 ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzern-Zwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

München, den 31. August 2013

Nucletron Electronic Aktiengesellschaft

Bernd Luft

Alfred Krumke

Ralph Schoierer

Robert Tittl