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Nucletron Electronic AG Interim / Quarterly Report 2011

Sep 5, 2011

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Interim / Quarterly Report

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Publication

Nucletron electronic Aktiengesellschaft

München

Halbjahresfinanzbericht zum 30. Juni 2011

Verkürzter Zwischenabschluss zum 30. Juni 2011

Zwischenlagebericht des Nucletron-Konzerns für das erste Halbjahr 2011

Geschäftsentwicklung

Gesamt- und Branchenentwicklung

Der weltwirtschaftliche Aufschwung hat sich im ersten Halbjahr 2011 auf hohem Niveau fortgesetzt, ungeachtet der Unterschiede in den einzelnen Regionen der Welt. Der Internationale Währungsfond (IWF) stellte noch im Juni fest, das das Wachstum in den meisten Industrieländern in Anbetracht der vorausgegangen Rezession weiterhin schwach ist, wohingegen der steile Aufwärtstrend in den meisten Schwellen und Entwicklungsländern sich ungebrochen darstellt. Insgesamt hätten sich die Aussichten für die Weltwirtschaft im zweiten Quartal 2011 gegenüber dem Frühjahr aber nur wenig verändert.

Laut einer Studie von Deutsche Bank Research ist die deutsche Industrieproduktion im Berichtszeitraum nochmals kräftig gestiegen, wenngleich sich das Wachstum in den vier Monaten bis Juni etwas abgeschwächt hat. Getragen wird die Dynamik im Exportgeschäft vor allem von den aufstrebenden Ländern Asiens, von denen insbesondere China für die deutsche Industrie immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e. V. (ZVEI) erwartet für 2011 einen Anstieg der Elektro-Produktion um 7 Prozent; damit sollte das Niveau von 2008 vor der Wirtschaftskrise beinahe wieder erreicht werden. Der Branchenumsatz wird nach der ZVEI-Prognose vom Februar 2011 auf EUR 175 Mrd. steigen.

Geschäftsentwicklung des Nucletron-Konzerns

Der konjunkturelle Aufschwung von 2010 hat sich in den ersten sechs Monaten 2011 unvermindert fortgesetzt und stand weiterhin im Zeichen der weltweiten Verbesserung der wirtschaftlichen Lage; die einzelnen Geschäftsbereiche des Nucletron-Konzerns konnten die positive Geschäftsentwicklung des Jahres 2010 jedoch nicht fortsetzen und haben sich in unterschiedlichem Umfang entwickelt. Trotz einer global unvermindert regen Nachfrage nach kurzfristig verfügbaren elektronischen Bauelementen, war das Auftragseingangsniveau in beiden Geschäftsbereichen zum Ende des ersten Halbjahres 2011 insgesamt stark rückläufig.

Der Markt für elektronische und elektromechanische Bauelemente, Module und Systeme zeichnete sich über den Berichtszeitraum hinweg durch eine insgesamt befriedigende Nachfrage aus. Die kontinuierliche Verbesserung von Prozessen, Eigenprodukten und Dienstleistungen ist und bleibt für Nucletron ein bedeutender Hebel, um die Zufriedenheit seiner Kunden zu steigern.

Auftragseingang und Auftragsbestand

Der Konzernauftragseingang ist im ersten Halbjahr 2011 gegenüber dem Vergleichszeitraum um 22,0 Prozent auf EUR 7,8 Mio. gefallen (Vj. EUR 10,0 Mio.). Der Rückgang des Auftragseinganges hat sich in den beiden Geschäftsbereichen unterschiedlich dargestellt (Leistungselektronik: -24,3 Prozent; Schutztechnik -8,7 Prozent). In Folge der verminderten Auftragseingangs hat sich der Auftragsbestand gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um 17,8 Prozent auf EUR 8,8 Mio. (Vj. EUR 10,7 Mio.) verringert und gegenüber dem Jahresende 2010 um TEUR 751 (-7,9 Prozent) verschlechtert.

Geschäftsbereich Leistungselektronik

Die Umsatzerlöse der Nucletron Technologies GmbH haben sich im Jahresvergleich um 14,3 Prozent auf EUR 3,2 Mio. (Vorjahr: EUR 2,8 Mio.) verbessert, während die HVC-Technologies GmbH ihre Umsatzerlöse um TEUR 113 auf TEUR 418 steigern konnte. Im Vergleich zum Vorjahr ist der kumulierte Auftragseingang beider Unternehmen deutlich gesunken. Der Auftragsbestand hat sich in Folge des schwachen Auftragseingangs weiter verringert.

Bei einem Gewinn vor Zinsen und Steuern von TEUR 466 belief sich die EBIT-Marge auf 12,9 Prozent.

Leistungselektronik (in TEUR) 1H2011 Veränderung 1H2010
Umsatzerlöse 3.605 17,8 % 3.066
Auftragseingang 3.709 -19,0 % 4.581
Auftragsbestand 3.704 -8,4 % 4.045

Geschäftsbereich Schutztechnik

Die Umsatzerlöse im Geschäftsbereich Schutztechnik haben sich im ersten Halbjahr 2011 nur geringfügig um 1,7 Prozent verändert. Der Absatz der, durch die GSI Geräte-Schutz Industrie-Elektronik GmbH produzierten, Überspannungsschutz- und Lichtwellenleiterverkabelungssysteme bei der SINUS ist hinter den Erwartungen zurück geblieben. Die Entwicklung des Auftragsbestandes war sowohl konjunkturbedingt als auch aufgrund des zyklischen Auftragseinganges weiter rückläufig.

Bei einem Gewinn vor Zinsen und Steuern von TEUR 291 betrug die EBIT-Marge 6,1 Prozent.

Schutztechnik (in TEUR) 1H2011 Veränderung 1H2010
Umsatzerlöse 4.792 1,7 % 4.711
Auftragseingang 4.051 -25,8 % 5.457
Auftragsbestand 5.052 -23,6 % 6.610

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Das Eigenkapital ist im ersten Halbjahr 2011 um TEUR 517 auf EUR 9,7 Mio. (31.12.2010: EUR 9,2 Mio.) gestiegen. Dieser Anstieg ist zum überwiegenden Teil auf den Jahresüberschuss in gleicher Höhe zurückzuführen. Trotz der gleichzeitigen Erhöhung der Bilanzsumme um TEUR 588 auf EUR 13,5 Mio., hat sich die Eigenkapitalquote auf 71,9 Prozent (31.12.2010: 71,2 Prozent) verbessert.

Ertragslage

Umsatz

Die Konzernumsatzerlöse sind um 8,0 Prozent auf EUR 8,4 Mio. gestiegen.

Der zunehmende Wettbewerb im Distributionssektor sowie der Verlust von Absatzmöglichkeiten durch Produktionsverlagerungen ins osteuropäische Ausland bei einem gleichzeitigen Preisverfall im Inland belastet die Wettbewerbssituation des Nucletron-Konzerns. Dieser Situation stellt sich der Konzern durch eine weitere Spezialisierung und Diversifikation der Produktpalette, z.B. im Bereich der Wärmebeherrschung und bei Silikonen. Der Umsatzanteil von Eigenprodukten soll kontinuierlich gesteigert werden; dieser war im ersten Halbjahr 2011 mit ca. 22 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode allerdings rückläufig, was im Wesentlichen auf den zögerlichen Absatz von Überspannungsschutzsystemen zurückzuführen ist.

Ergebnis

Im ersten Halbjahr 2011 war ein zyklischer Aufragseingang zu verzeichnen, der in Summe zu einem Rückgang des Auftragsbestandes führte. Die Umsatzsteigerung im Berichtszeitraum resultierte aus dem langfristig terminierten Auftragsbestand aus der Vorperiode. Aufgrund der guten Entwicklung im Geschäftsbereich Leistungselektronik konnte das Ergebnis trotz eines Rückgangs des Umsatzanteils durch Produkte aus Eigenfertigung gesteigert werden.

Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) ist von TEUR 644 im Vorjahr auf TEUR 701 im Berichterstattungszeitraum gestiegen. Die EBIT-Marge bezogen auf die Gesamtleistung betrug 8,4 Prozent (Vorjahr: 8,2 Prozent). Das EBIT-Ergebnis je Aktie stieg von 0,23 Eurocent im ersten Halbjahr 2010 auf 0,25 Eurocent im Berichtszeitraum.

Das Halbjahres-Konzernergebnis verbesserte sich im Berichtszeitraum von TEUR 634 auf TEUR 716.

Der Konzernjahresüberschuss ist um TEUR 33 auf TEUR 515 gestiegen. Die Ertragsteuerquote beträgt 28,1 Prozent nach 23,9 Prozent im Vorjahr.

Finanzlage

Der Cash Flow aus der betrieblichen Geschäftstätigkeit liegt mit TEUR 539 deutlich über dem Wert des Vorjahreszeitraums von minus TEUR 174 (plus TEUR 713). Dieser Anstieg ist im Wesentlichen auf die Veränderungen bei dem Jahresüberschuss (AJ TEUR 515; Vj. TEUR 482), der Abnahme der Forderungen (AJ TEUR 1.786; Vj. TEUR 2.180) sowie den geringeren Ertragsteuerzahlungen (AJ TEUR 210; Vj. TEUR 312) im Berichtszeitraum zurückzuführen.

Die Veränderung des Cash Flow aus Investitionstätigkeit ist dem Erwerb von zur Veräußerung verfügbaren Finanzinstrumenten geschuldet.

Chancen- und Risikobericht

Die langsam anziehende Entwicklung auf allen relevanten Märkten, die positiven Erwartungen für die mittelfristige Zukunft und die daraus resultierenden Chancen spiegeln sich in der Prognose für das laufende Geschäftsjahr wider.

Gegenüber den im Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2010 gemachten Angaben zum Risikomanagementsystem sowie den dargestellten wesentlichen Risiken denen der Konzern ausgesetzt ist, haben sich in den ersten sechs Monaten des aktuellen Geschäftsjahres keine gravierenden Veränderungen ergeben. Auch zum Stichtag 30.06.2011 ergaben sich analog der Vorperioden keine uns bekannten bilanziellen Risiken. Den künftigen Fortbestand der Gesellschaft gefährdende Risiken bestehen unserer Kenntnis nach nicht.

Ausblick

Die Einschätzung der weiteren Aussichten für die weltwirtschaftliche Entwicklung hat sich gegenüber dem ersten Quartal wenig verändert. Der Internationale Währungsfonds (IWF) geht in seiner jüngsten Prognose für das Jahr 2011 weiterhin von einem soliden weltwirtschaftlichen Aufschwung aus, der im Wesentlichen von den Schwellen- und Entwicklungsländern getragen wird. Die Wachstumsaussichten für die Industrieländer sind weiter unterdurchschnittlich, wobei sich die Perspektiven für die Länder der EU etwas verbessert haben. Deutschland bleibt hier der Wachstumsmotor.

Die Umsatz- und Ertragserwartungen des Nucletron-Konzerns wurden in der Berichtsperiode erfüllt. In dem für uns wichtigen Investitionsgütersektor ist noch immer eine zögerliche Investitionsbereitschaft spürbar. Der Nucletron-Konzern treibt seine Produktdiversifikation mit einem höheren Eigenfertigungsanteil strategisch voran; ergänzend hierzu sollen in Schritten bis Ende 2015 umfassende Restrukturierungsmaßnahmen im Konzern vollzogen werden.

Der Vorstand hält an seiner Prognose vom April 2011 unverändert fest; gleichbleibende Rahmenbedingungen werden hierbei unterstellt. Danach wird sich der Konzernumsatz im Geschäftsjahr 2011 in etwa auf Vorjahresniveau bewegen, beim Ergebnis dürfte der Vorjahreswert leicht übertroffen werden.

Wesentliche Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen

Angaben hierzu sind im Erläuterungsbericht ausgeführt.

München, den 31. August 2011

Nucletron Electronic AG

Der Vorstand

Bernd Luft

Alfred Krumke

Ralph Schoierer

Robert Tittl

Gesamteinkommensrechnung für das erste Halbjahr 2011

30.06.2011

TEUR
30.06.2010

TEUR
I. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse 8.397 7.777
Sonstige betriebliche Erträge 66 90
Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen oder unfertigen Erzeugnissen -63 83
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0
Materialaufwand 5.408 5.114
Aufwendungen für Leistungen an Arbeitnehmer 1.524 1.512
Abschreibungen 75 84
Sonstige betriebliche Aufwendungen 692 597
Aufwendungen oder Erträge aus assoziierten Unternehmen 32 13
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6 7
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 23 29
Ergebnis vor Ertragssteuern 716 634
Steuern vom Einkommen und Ertrag 201 152
Jahresüberschuss 515 482
II. Sonstiges Gesamteinkommen Überschuss / Fehlbetrag aus veräußerbaren Finanzinstrumenten 2 0
III. Gesamteinkommen 517 482
Ergebnis pro Aktie, bezogen auf das den Stammaktionären des Mutterunternehmens zurechenbare Periodenergebnis: Unverwässert (Euro / Aktie) 0,18 EUR 0,17 EUR
Verwässert (Euro / Aktie) 0,18 EUR 0,17 EUR
Gewichteter Durchschnitt Anzahl Stammaktien: Unverwässert (Stück) 2.804.342 2.804.342
Verwässert (Stück) 2.804.342 2.804.342

Konzernbilanz zum 30. Juni 2011

30.06.2011

TEUR
31.12.2010

TEUR
Aktiva
Langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte 3.473 3.476
Sachanlagen 1.746 1.792
Beteiligungen 231 200
Zur Veräußerung verfügbare Finanzinvestitionen 149 72
Latenter Steueranspruch 91 79
5.690 5.619
Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte 2.994 3.017
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen 1.786 1.447
Ertragssteuerforderungen 143 381
Finanzielle Vermögenswerte 0 500
Zahlungsmittel und kurzfristige Einlagen 2.862 1.923
7.785 7.268
Summe Aktiva 13.475 12.887
Passiva
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 2.804 2.804
Kapitalrücklage 347 347
Gewinnrücklagen 659 659
Unrealisierte Gewinne 20 18
Bilanzgewinn 5.860 5.345
Gesamtsumme Eigenkapital 9.690 9.173
Langfristige Schulden
Rückstellungen 1.025 1.027
Latente Steuerschulden 82 86
1.107 1.113
Kurzfristige Schulden
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.368 1.220
Ertragsteuerschulden 182 413
Sonstige Verbindlichkeiten und abgegrenzte Schulden 1.128 968
2.678 2.601
Gesamtsumme Schulden 3.785 3.714
Summe Passiva 13.475 12.887

Konzernkapitalflussrechnung zum 30. Juni 2011

30.06.2011

TEUR
30.06.2010

TEUR
1. Cash Flow aus betrieblicher Tätigkeit
Jahresüberschuss 515 482
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 75 84
sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen (+) / Erträge (-) -93 -38
Steueraufwand und latente Steuern 201 152
Zinsergebnis 16 22
Cash Flow vor Zinsen, Steuern und Umfinanzierungen 714 702
Gewinn (-) / Verlust (+) aus Anlageabgängen 0 -1
Zunahme (-) / Abnahme (+) der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstiger Forderungen -323 -1.039
Zunahme (+) der langfristigen Rückstellungen -2 2
Zunahme (+) / Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, der sonstigen Verbindlichkeiten und abgegrenzten Schulden 355 470
Aus laufender Geschäftstätigkeit erwirtschaftete Zahlungsmittel 744 134
Erhaltene Zinsen 6 7
Gezahlte Zinsen -1 -3
Gezahlte Ertragsteuern -210 -312
Cash Flow aus betrieblicher Tätigkeit 539 -174
2. Cash Flow aus der Investitionstätigkeit
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 0 5
des Finanzanlagevermögens 0 0
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -25 -15
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen 0 0
Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -75 0
Cash Flow aus der Investitionstätigkeit -100 -10
3. Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit
Erhöhung (+) / Tilgung (-) kurzfristiger Darlehen 0 0
Zunahme (-) / Abnahme (+) der finanziellen Vermögenswerte 500 0
Auszahlungen (-) an Unternehmenseigner (Dividendenzahlung) 0 0
Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit 500 0
4. Finanzmittelfonds am Ende der Periode
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds (Zwischensummen 1-3) 939 -184
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 1.923 1.947
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 2.862 1.763
5. Zusammensetzung des Finanzmittelfonds
Liquide Mittel 2.862 1.763
Wertpapiere 0 0
Kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 2.862 1.763

Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung zum 30. Juni 2011

Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Unrealisierte Gewinne erwirtschaftetes Konzerneigenkapital Konzerneigenkapital
Das erste Halbjahr 2011 TEUR TEUR TEUR Gewinnrücklagen

TEUR
Bilanzgewinn

TEUR
Summe

TEUR
--- --- --- --- --- --- ---
Konzerneigenkapital zum 31. Dezember 2010 2.804 347 18 659 5.345 9.173
Gesamteinkommen 1. Halbjahr 2011 2 515 517
Ausschüttung an Aktionäre 0 0
Konzerneigenkapital zum 30. Juni 2011 2.804 347 20 659 5.860 9.690
Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Unrealisierte Gewinne erwirtschaftetes Konzerneigenkapital Konzerneigenkapital
Das erste Halbjahr 2010 TEUR TEUR TEUR Gewinnrücklagen

TEUR
Bilanzgewinn

TEUR
Summe

TEUR
--- --- --- --- --- --- ---
Konzerneigenkapital zum 31. Dezember 2009 2.804 347 3 659 4.564 8.377
Gesamteinkommen 1. Halbjahr 2010 482 482
Ausschüttung an Aktionäre 0 0
Konzerneigenkapital zum 30. Juni 2010 2.804 347 3 659 5.046 8.859

Ausgewählte Anhangsangaben

Allgemeine Angaben

1. Informationen zum Unternehmen

Die Nucletron Electronic AG (die „Gesellschaft“) ist eine Aktiengesellschaft mit Sitz in München, deren Aktien öffentlich am regulierten Markt der Wertpapierbörse in München sowie im Freiverkehr der Börsen Berlin-Bremen, Frankfurt und Stuttgart gehandelt werden. Die Geschäftsräume der Gesellschaft befinden sich in München, Gärtnerstraße 60. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht München, Abteilung B, unter Nr. 77760 eingetragen.

Der Konzern handelt mit Produkten aus den Bereichen Leistungselektronik und Schutztechnik.

2. Grundlagen der Erstellung

Der vorliegende verkürzte Konzern-Zwischenabschluss der Nucletron Electronic AG wurde unter Anwendung der International Financial Reporting Standards des International Accounting Standards Board (IASB), und der Interpretationen des International Financial Reporting Interpretation Committee (IFRIC) sowie unter Beachtung von IAS 34 (Zwischenberichterstattung) erstellt, wie sie in der Europäischen Union zum 30. Juni 2011 anzuwenden sind. Aus den ab 01. Januar 2011 erstmalig verpflichtend anzuwendenden Standards und Interpretationen ergeben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Aufgrund der Änderung des IAS 1 Darstellung des Abschlusses muss eine Analyse des sonstigen Ergebnisses für einzelne Eigenkapitalbestandteile entweder in der Eigenkapitalveränderungsrechnung oder im Anhang erfolgen. Der Konzern stellt die Informationen in der Anhangsangabe 8 zur Verfügung.

Der Zwischenabschluss wurde weder geprüft noch einer prüferischen Durchsicht unterzogen.

Der vorliegende Konzern-Zwischenabschluss ist im Zusammenhang mit dem geprüften Konzernabschluss der Nucletron Electronic AG zum 31. Dezember 2010 zu sehen. Die im Konzernabschluss angewandten Grundsätze der Konsolidierung, Bilanzierung und Bewertung hatten auch in der Berichtsperiode unverändert Gültigkeit. Für weitergehende Angaben zu den angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wird daher auf den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2010 verwiesen.

Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Konzernwährung ist der Euro. Soweit nichts anderes angegeben, werden sämtliche Werte auf Tausend Euro (TEUR) gerundet.

3. Konsolidierungskreis

Der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss beinhaltet den Abschluss der Nucletron Electronic AG und die Abschlüsse der von ihr gemäß IAS 27 beherrschten Unternehmen (Tochtergesellschaften), an denen sie die Mehrheit der Stimmrechte hält oder bei denen sie anderweitig die Kontrolle ausüben kann. Bezüglich des Konsolidierungskreises ergaben sich bis zum 30. Juni 2011 keine Änderungen.

4. Segmentberichterstattung

Der Nucletron-Konzern ist in zwei wesentlichen Segmenten tätig, im Bereich der Leistungselektronik sowie im Bereich der Schutztechnik. Diese Aufgliederung orientiert sich an der internen Organisations- und Berichtsstruktur des Konzerns, wobei unterschiedliche Risiko- und Ertragsstrukturen der Geschäftsfelder berücksichtigt werden. Durch die Anwendung des für die Segmentberichterstattung seit Beginn des Geschäftsjahres 2009 verpflichtend anzuwendenden Standards IRFS 8 „Geschäftssegmente“ ergaben sich daher keine materiellen Änderungen.

Die folgende Tabelle enthält Informationen zu Erträgen und Ergebnissen sowie bestimmte Informationen zu Vermögenswerten und Schulden der Geschäftssegmente des Konzerns jeweils für die Zeit vom 01. Januar bis 30. Juni der Geschäftsjahre 2011 und 2010. Umsatzerlöse zwischen den einzelnen Segmenten sind nicht angefallen.

1. Halbjahr 2011 Überblick über Geschäftssegmente
Leistungselektronik

TEUR
Schutztechnik

TEUR
Überleitungen

TEUR
Summe

TEUR
--- --- --- --- ---
Umsatzerlöse
Erlöse aus Verkäufen an externe Kunden 3.605 4.792 0 8.397
Erlöse aus Transaktionen mit anderen Segmenten 0 0 0 0
Summe der Umsatzerlöse 3.605 4.792 0 8.397
Ergebnis
Segmentergebnis 466 291 -56 701
Erträge aus assoziierten Unternehmen 32 0 32
Zinserträge 10 26 -30 6
Zinsaufwendungen -49 -318 344 -23
Ergebnis vor Ertragsteuern 716
Steueraufwand 201
Ergebnis 515
Abschreibung auf Sachanlagen 11 59 1 71
Abschreibung auf immaterielle Vermögenswerte 1 2 1 4
1. Halbjahr 2010 Überblick über Geschäftssegmente
Leistungselektronik

TEUR
Schutztechnik

TEUR
Überleitungen

TEUR
Summe

TEUR
--- --- --- --- ---
Umsatzerlöse
Erlöse aus Verkäufen an externe Kunden 3.066 4.711 0 7.777
Erlöse aus Transaktionen mit anderen Segmenten 0 0 0 0
Summe der Umsatzerlöse 3.066 4.711 0 7.777
Ergebnis
Segmentergebnis 339 418 -114 643
Erträge aus assoziierten Unternehmen 0 13 0 13
Zinserträge 0 4 3 7
Zinsaufwendungen 0 -21 -8 -29
Ergebnis vor Ertragsteuern 634
Steueraufwand 152
Ergebnis 482
Sonstige Segmentinformationen
Abschreibung auf Sachanlagen 13 61 1 75
Abschreibung auf immaterielle Vermögenswerte 2 6 1 9

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

5. Umsatzerlöse

Die Konzernleistung konnte vor dem Hintergrund des freundlichen Konjunkturklimas gegenüber dem Vorjahreswert um 8 Prozent gesteigert werden. Die einzelnen Segmente zeigten dabei eine unterschiedliche Entwicklung. Während die Umsatzerlöse im Bereich Leistungselektronik um fast TEUR 539 (17,6 Prozent) auf TEUR 3.605 stiegen, erhöhten sich die Umsatzerlöse des Bereichs Schutztechnik in der ersten Jahreshälfte 2011 lediglich um TEUR 81 (1,7 Prozent) auf TEUR 4.792.

6. Materialaufwand

Der Materialaufwand stieg im Vergleich zum Vorjahrszeitraum um TEUR 294 auf nunmehr TEUR 5.408. Dabei konnte die Materialeinsatzquote im Bereich Leistungselektronik von 66,6 Prozent auf 65,8 Prozent und im Bereich Schutztechnik von 65,2 Prozent auf 64,2 Prozent gesenkt werden.

7. Sonstiger Aufwand

Trotz der leicht angewachsenen Personalaufwendungen sowie der erhöhten sonstigen betrieblichen Aufwendungen verbesserte sich das Halbjahresergebnis vor Ertragsteuern um TEUR 82 oder 12,9 Prozent auf TEUR 716.

8. Bestandteile des sonstigen Ergebnisses

Das sonstige Ergebnis (TEUR 2) resultiert aus erhöhten Börsenkursen der zur Veräußerung verfügbaren Finanzinvestitionen. Steuerbelastungen waren damit nicht verbunden.

Erläuterungen zur Bilanz

9. Langfristiges Vermögen

Das langfristige Vermögen nahm im ersten Halbjahr 2011 um TEUR 71 zu, da im Volumen von TEUR 75 zur Veräußerung verfügbare Finanzinstrumente angeschafft wurden. Die übrigen Investitionen der ersten Jahreshälfte beliefen sich lediglich auf TEUR 25 (1. Halbjahr 2010: TEUR 15).

Die aktiven latenten Steuern haben sich im Vergleich zum 31. Dezember 2010 geringfügig um TEUR 12 auf TEUR 91 erhöht.

10. Kurzfristiges Vermögen

Das kurzfristige Vermögen erhöhte sich seit dem 31. Dezember 2010 um TEUR 517 auf TEUR 7.785. Dies ist im Wesentlichen auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen, die seit dem Jahreswechsel um TEUR 299 auf jetzt TEUR 1.705 angestiegen sind.

De Vorräte haben sich um TEUR 23 vermindert. Sie setzen sich wie folgt zusammen:

30.06.2011

TEUR
31.12.2010

TEUR
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 426 435
Unfertige Erzeugnisse und Leistungen 291 435
Fertige Erzeugnisse und Waren 2.277 2.147
Gesamtsumme der Vorräte 2.994 3.017

Die Ertragsteuerforderungen sind um TEUR 238 gesunken, ebenso der Bestand an finanziellen Vermögenswerten um TEUR 500. Die liquiden Mittel erhöhten sich dagegen um TEUR 939 auf TEUR 2.862.

11. Eigenkapital

Das Eigenkapital hat sich im Vergleich zum 31. Dezember 2010 um den Jahresüberschuss des 1. Halbjahres 2011 (TEUR 515) sowie die Erhöhung der Neubewertungsrücklage für Finanzanlagen (TEUR 2) erhöht, nachdem die Ausschüttung für das Geschäftsjahr 2010 (TEUR 561) erst im Juli 2011 auszuzahlen war.

12. Kurzfristige Schulden

Die kurzfristigen Schulden erhöhten sich gegenüber dem 31. Dezember 2010 um TEUR 77 auf TEUR 2.678.

Die kurzfristigen Personalverpflichtungen stiegen um TEUR 179 auf TEUR 517 sowie die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 148 auf TEUR 1.368. Dagegen sind die Ertragsteuerschulden um TEUR 231 zurückgegangen.

13. Wesentliche Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen

Geschäfte mit nahe stehenden Personen wurden im Wesentlichen in dem Umfang fortgeführt, wie sie bereits im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2010 dargestellt worden sind. Alle Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen sind vertraglich vereinbart und zu Bedingungen ausgeführt worden, wie sie auch mit fremden Dritten üblich sind.

14. Ereignisse nach Ende der Zwischenberichtsperiode

Es liegen keine wesentlichen Ereignisse nach Ende der Berichtsperiode vor.

15. Zukunftsbezogene Aussagen

Der vorliegende Zwischenbericht enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf aktuellen Einschätzungen des Managements über künftige Entwicklungen beruhen. Solche Aussagen unterliegen Risiken und Unsicherheiten und können daher deutlich von der tatsächlichen Entwicklung abweichen. Eine Aktualisierung zukunftsbezogener Aussagen über bestehende gesetzliche Verpflichtungen hinaus erfolgt nicht. Zukunftsbezogene Aussagen sind nicht als Garant oder Zusicherung der darin gemachten zukünftigen Entwicklungen oder Ereignisse zu verstehen.

Wir weisen darauf hin, dass in den dargestellten Tabellen und Übersichten durch die Verwendung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben aufgrund kaufmännischer Rundungen Differenzen auftreten können.

München, den 31. August 2011

Nucletron Electronic AG

Der Vorstand

Bernd Luft

Alfred Krumke

Ralph Schoierer

Robert Tittl

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzern-Zwischenabschluss der Nucletron Electronic AG zum 30. Juni 2011 ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzern-Zwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

München, den 31. August 2011

Nucletron Electronic AG

Der Vorstand

Bernd Luft

Alfred Krumke

Ralph Schoierer

Robert Tittl