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NORMA Group SE

Quarterly Report May 5, 2021

311_10-q_2021-05-05_2c841836-8ac2-4f40-b489-6a6f31997f14.pdf

Quarterly Report

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ZWISCHENMITTEILUNG 1. QUARTAL

KENNZAHLENÜBERBLICK

2 KONZERN
GESAMTERGEBNISRECHNUNG

3 KONZERNBILANZ

4 KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG

5 SEGMENTBERICHTERSTATTUNG

6 PROGNOSE 2021

7 WEITERE INFORMATIONEN

Q1 2021 Q1 2020 Veränderung in %
Auftragslage
Auftragsbestand (31. März) EUR Mio. 453,8 374,2 21,3
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse EUR Mio. 286,4 253,6 13,0
Materialeinsatzquote 1 % 43,0 43,0 k. A.
Personalkostenquote 1 % 25,9 30,3 k. A.
Bereinigtes EBITA 1 EUR Mio. 39,5 27,1 45,5
Bereinigte EBITA-Marge 1 % 13,8 10,7 k. A.
EBITA EUR Mio. 39,1 26,4 48,4
EBITA-Marge % 13,7 10,4 k. A.
Bereinigtes EBIT 1 EUR Mio. 36,9 25,1 47,0
Bereinigte EBIT-Marge 1 % 12,9 9,9 k. A.
EBIT EUR Mio. 31,5 18,6 69,0
EBIT-Marge % 11,0 7,4 k. A.
Finanzergebnis EUR Mio. – 3,8 – 3,2 19,0
Bereinigte Steuerquote % 26,7 28,6 k. A.
Bereinigtes Periodenergebnis 1 EUR Mio. 24,3 15,6 55,1
Bereinigtes Ergebnis je Aktie 1 EUR 0,76 0,49 55,1
Periodenergebnis EUR Mio. 20,3 10,8 87,3
Ergebnis je Aktie EUR 0,63 0,34 85,3
Cashflow
Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit EUR Mio. 8,7 9,8 – 11,1
Cashflow aus Investitionstätigkeit EUR Mio. – 11,8 – 9,5 24,4
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit EUR Mio. – 10,0 32,2 k. A.
Operativer Netto-Cashflow EUR Mio. 2,5 6,7 – 62,5
31. März 2021 31. Dez. 2020 Veränderung in %
Bilanz
Bilanzsumme EUR Mio. 1.485,1 1.414,7 5,0
Eigenkapital EUR Mio. 630,9 589,5 7,0
Eigenkapitalquote % 42,5 41,7 k. A.
Nettoverschuldung EUR Mio. 352,0 338,4 4,0
Mitarbeiter:innen
Stammbelegschaft 6.485 6.635 – 2,3
Leiharbeiter:innen 2.466 2.155 14,4
Gesamtbelegschaft 8.951 8.790 1,8
Q1 2021 Q1 2020 Veränderung in %
Nichtfinanzielle Kennzahlen
Anzahl der Erfindungsmeldungen 5 8 – 37,5
Fehlerhafte Teile PPM (Parts per Million) 4,5 10,0 – 55,0
CO2-Emissionen (Scope 1 und 2) Tonnen CO2-Äquivalente 12.427 13.604 – 8,7
Daten zur Aktie
Börse Frankfurter Wertpapierbörse
Marktsegment Regulierter Markt (Prime Standard), SDAX
ISIN/WKN/Börsenkürzel DE0000A1H8BV3/A1H8BV/NOEJ
Höchstkurs Q1 2021 2 / Tiefstkurs Q1 2021 2 EUR 45,20/38,72
Schlusskurs 31. März 2021 2 EUR 40,50
Börsenkapitalisierung zum 31. März 2021 2 EUR Mio. 1.290
Anzahl Aktien 31.862.400

1_Ausschließlich bereinigt um Effekte im Zusammenhang mit Akquisitionen. 2_Xetra-Kurs.

EINLEITUNG RECHNUNG

  • 2 Kennzahlenüberblick
  • 4 Highlights Q1 2021
  • 7 Personelle Veränderungen im Aufsichtsrat und Geschäftsverlauf im 1. Quartal

KONZERN-GESAMTERGEBNIS-

  • 9 Sondereffekte
  • 10 Erläuterungen zur Umsatz- und Ertragsentwicklung

KONZERNBILANZ

14 Erläuterungen zur Vermögens- und Finanzlage

KONZERN-KAPITALFLUSS- RECHNUNG ENTWICKLUNG DER SEGMENTE

  • Kapitalflussrechnung
  • 20 Erläuterungen zur Entwicklung der Segmente

PROGNOSE 2021

18 Erläuterungen zur Konzern- 22 Prognose für das Geschäftsjahr 2021

23 Finanzkalender, Kontakt, Impressum

HIGHLIGHTS Q1 20211

2 KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG

3 KONZERNBILANZ

  • 4 KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG
  • 5 SEGMENTBERICHTERSTATTUNG
  • 6 PROGNOSE 2021
  • 7 WEITERE INFORMATIONEN

Umsatzentwicklung in EUR Mio. Q1 2021 Q1 2020 286,4 253,6

Effekte auf den Konzernumsatz

in EUR Mio. Anteil in %
Konzernumsatzerlöse Q1 2020 253,6
Organisches Wachstum 45,2 17,8
Währungseffekte – 12,3 – 4,9
Konzernumsatzerlöse Q1 2021 286,4 13,0

Materialaufwand und -einsatzquote

Materialaufwand (in EUR Mio., linke Skala)

Materialeinsatzquote (in %, rechte Skala)

Entwicklung der Vertriebswege

20

Engineered Joining
Technology (EJT)
Standardized Joining
Technology (SJT)
80 Q1 2021 Q1 2020 Q1 2021 Q1 2020
Konzernumsatzerlöse (in EUR Mio.) 174,6 153,8 110,6 98,8
60 Wachstum (in %) 13,6 11,9
40 Umsatzanteil (in %) 61,2 60,9 38,8 39,1

1_ Die Bereinigungen werden auf SEITE 9 beschrieben.

Personalaufwand und Personalkostenquote

Bereinigtes EBIT und bereinigte EBIT-Marge

80

60

40

20

32,8

Bereinigte EBIT-Marge (in %, rechte Skala)

100

80

60

40

20

Operativer Netto-Cashflow

in EUR Mio. Q1 2021 Q1 2020
EBITDA 50,1 38,2
Veränderung im Working Capital – 38,4 – 24,2
Investitionen aus dem operativen Geschäft – 9,2 6,7
Operativer Netto-Cashflow 2,5 6,7

2 KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG

3 KONZERNBILANZ

4 KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG

5 SEGMENTBERICHTERSTATTUNG

6 PROGNOSE 2021

7 WEITERE INFORMATIONEN

Personelle Veränderungen im Aufsichtsrat und Geschäftsverlauf im 1. Quartal

Miguel Ángel López Borrego als Aufsichtsratsmitglied bestellt

Mit Wirkung ab dem 16. März 2021 wurde Herr Miguel Ángel López Borrego zum neuen Mitglied des Aufsichtsrats der NORMA Group bestellt. Der Aufsichtsrat der NORMA Group SE setzt sich satzungsgemäß aus sechs Mitgliedern zusammen und ist mit der Bestellung von Miguel Ángel López Borrego nun wieder vollständig besetzt. Vorübergehend hatte der Aufsichtsrat nur aus fünf Mitgliedern bestanden, nachdem der frühere Aufsichtsratsvorsitzende Lars Berg sein Amt zum Ablauf des 31. August 2020 niedergelegt hatte. Mit der Bestellung von Miguel Ángel López Borrego folgte das zuständige Gericht dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat der NORMA Group SE. Herr López Borrego wird sich am 20. Mai 2021 auf der Hauptversammlung zur Wahl durch die Aktionär:innen stellen. Ein ausführlicher Lebenslauf von Herrn López befindet sich auf der Internetseite der NORMA Group. WWW.NORMAGROUP.COM

"Get on track"-Programm schreitet planmäßig voran

Im Rahmen des globalen Transformationsprogramms "Get on track" integrierte die NORMA Group im 1. Quartal 2021 die Produktion der Tochtergesellschaft Fengfan am Standort Shaoxing in ihr bestehendes Werk in Changzhou. Mit diesem Schritt wird die vollständige strategische Integration des chinesischen Herstellers von Verbindungsprodukten, den die NORMA Group im Jahr 2017 erworben hatte, abgeschlossen. Die Expertise und die Marktpräsenz von Fengfan werden dazu beitragen, die Geschäftsaktivitäten der NORMA Group in Asien im Bereich Automotive, neue Energien und Industrieanwendungen weiter auszubauen. Die Zahl der Produktionsstandorte in China verringert sich dadurch von vier auf drei.

Deutliche Erholung im 1. Quartal 2021

Das Geschäft der NORMA Group hat sich im 1. Quartal 2021 trotz anhaltender Pandemie im Vergleich zum Vorjahr sehr gut entwickelt. Umsatz und Ergebnis haben sich in allen Regionen und Geschäftsbereichen deutlich verbessert. Ursächlich hierfür war die konjunkturelle Wiederbelebung in allen wesentlichen Kundenindustrien der NORMA Group. Sowohl im Bereich der Automobilindustrie als auch in den Bereichen Wassermanagement und allgemeine Industrieanwendungen war im Vergleich zum 1. Quartal des Vorjahres ein signifikanter Nachfrageanstieg zu verzeichnen. Mit einer bereinigten EBIT-Marge in Höhe von 12,9 % und einem operativen Netto-Cashflow von EUR 2,5 Mio. hat sich das Geschäft der NORMA Group im 1. Quartal 2021 erwartungsgemäß positiv entwickelt. Der Vorstand hält basierend darauf unverändert an seiner Prognose für das Gesamtjahr 2021 fest. PROGNOSE FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021

KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG

2 KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG

3 KONZERNBILANZ

4 KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG

für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. März 2021

5 SEGMENTBERICHTERSTATTUNG

6 PROGNOSE 2021

7 WEITERE INFORMATIONEN

in TEUR Q1 2021 Q1 2020
Umsatzerlöse 286.418 253.554
Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 1.895 2.383
Andere aktivierte Eigenleistungen 830 827
Materialaufwand – 123.159 – 108.955
Bruttogewinn 165.984 147.809
Sonstige betriebliche Erträge 4.753 7.501
Sonstige betriebliche Aufwendungen – 46.504 – 40.279
Aufwendungen für Leistungen an Arbeitnehmer – 74.112 – 76.832
Abschreibungen – 18.607 – 19.557
Betriebsgewinn 31.514 18.642
Finanzerträge 167 241
Finanzierungsaufwendungen – 3.938 – 3.411
Finanzergebnis – 3.771 – 3.170
Gewinn vor Ertragsteuern 27.743 15.472
Ertragsteuern – 7.492 – 4.658
Periodenergebnis 20.251 10.814
Sonstiges Ergebnis in der Periode nach Steuern
Sonstiges Ergebnis in der Periode nach Steuern, welches zukünftig ggf. in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert wird 21.156 – 1.080
Ausgleichsposten für Umrechnungsdifferenzen (ausländische Geschäftsbetriebe) 20.952 – 19
Absicherungen von Zahlungsströmen nach Steuern 204 – 1.061
Sonstiges Ergebnis in der Periode nach Steuern, welches nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert wird 2 5
Neubewertung der Nettoschuld aus leistungsorientierten Versorgungsplänen nach Steuern 2 5
Sonstiges Ergebnis in der Periode nach Steuern 21.158 – 1.075
Gesamtergebnis für die Periode 41.409 9.739
Das Periodenergebnis entfällt auf
Gesellschafter des Mutterunternehmens 20.213 10.861
Nicht beherrschende Anteile 38 – 47
20.251 10.814
Das Gesamtergebnis entfällt auf
Gesellschafter des Mutterunternehmens 41.377 9.588
Nicht beherrschende Anteile 32 151
41.409 9.739
(Un-)verwässertes Ergebnis je Aktie (in EUR) 0,63 0,34
Verwässertes Ergebnis je Aktie (in EUR) 0,63 0,34

2 KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG

3 KONZERNBILANZ

4 KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG

  • 5 SEGMENTBERICHTERSTATTUNG
  • 6 PROGNOSE 2021

7 WEITERE INFORMATIONEN

Sondereffekte

Sondereffekte1

Die NORMA Group bereinigt zur operativen Steuerung des Konzerns bestimmte Aufwendungen und Erträge. Die im Folgenden dargestellten bereinigten Ergebnisse entsprechen der Managementsicht. Innerhalb des Betriebsgewinns (EBIT) werden nur solche Aufwendungen und Erträge bereinigt, die im Zusammen mit einem Unternehmeszusammenschluss stehen. Demzufolge werden die Aufwendungen aus dem Transformationsprogramm "Get on track" nicht bereinigt und sind im EBIT enthalten. Innerhalb des EBITA wurden im 1. Quartal 2021 Abschreibungen auf Sachanlagen aus Kaufpreisallokationen in Höhe

von EUR 0,4 Mio. (2020: EUR 0,8 Mio.) sowie innerhalb des EBIT zusätzlich Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokationen in Höhe von EUR 5,0 Mio. (2020: EUR 5,7 Mio.) bereinigt. Sich aus den Bereinigungen ergebende fiktive Ertragsteuern werden mit den Steuersätzen der jeweiligen betroffenen lokalen Gesellschaften berechnet und im bereinigten Ergebnis nach Steuern berücksichtigt.

Die nachfolgende Tabelle zeigt das um die genannten Effekte bereinigte Ergebnis:

Q1 2021 Summe Q1 2021
in TEUR berichtet Bereinigungen bereinigt
Konzernumsatzerlöse 286.418 0 286.418
Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 1.895 0 1.895
Andere aktivierte Eigenleistungen 830 0 830
Materialaufwand – 123.159 0 – 123.159
Bruttogewinn 165.984 0 165.984
Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen – 41.751 0 – 41.751
Aufwendungen für Leistungen an Arbeitnehmer – 74.112 0 – 74.112
EBITDA 50.121 0 50.121
Abschreibungen auf Sachanlagen – 11.014 357 – 10.657
EBITA 39.107 357 39.464
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte – 7.593 4.995 – 2.598
Betriebsgewinn (EBIT) 31.514 5.352 36.866
Finanzergebnis – 3.771 0 – 3.771
Ergebnis vor Ertragsteuern 27.743 5.352 33.095
Ertragsteuern – 7.492 – 1.347 – 8.839
Periodenergebnis 20.251 4.005 24.256
Nicht beherrschende Anteile 38 0 38
Periodenergebnis, das auf Anteilseigner des Mutterunternehmens entfällt 20.213 4.005 24.218
Ergebnis je Aktie (in EUR) 0,63 0,13 0,76

1_Abweichungen bei Nachkommastellen können aufgrund von kaufmännischen Rundungen auftreten.

2 KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG

3 KONZERNBILANZ

  • 4 KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG
  • 5 SEGMENTBERICHTERSTATTUNG

6 PROGNOSE 2021

7 WEITERE INFORMATIONEN

Erläuterungen zur Umsatz- und Ertragsentwicklung

Auftragsbestand zum Quartalsende auf hohem Niveau

Zum 31. März 2021 belief sich der Auftragsbestand der NORMA Group auf EUR 453,8 Mio. und lag damit im Vergleich zum Vorjahresniveau (31. März 2020: EUR 374,2 Mio.) um 21,3 % höher. Die niedrige Basis im Vorjahr ist darauf zurückzuführen, dass das Bestellverhalten der Kunden Ende März 2020 aufgrund der beginnenden Pandemie und der daraus resultierenden großen Unsicherheit deutlich zurückhaltender war. Im Gegensatz dazu lag der Auftragsbestand Ende März 2021 aufgrund der starken Nachfrage aus der Automobilindustrie auf einem hohen Niveau.

Organische Umsatzerlöse im 1. Quartal 2021 in allen Regionen deutlich gestiegen

Im 1. Quartal 2021 lag der Konzernumsatz der NORMA Group mit EUR 286,4 Mio. um 13,0 % über dem Niveau des Vorjahreszeitraums (Q1 2020: EUR 253,6 Mio.). Die organischen Umsatzerlöse in den ersten drei Monaten 2021 sind gegenüber dem Vorjahresquartal um 17,8 % gestiegen. Währungseffekte, insbesondere im Zusammenhang mit dem US-Dollar, bremsten das Umsatzwachstum um 4,9 %. Der Umsatzanstieg ist im Wesentlichen auf die deutliche konjunkturelle Erholung im Vergleich zum Vorjahresquartal und die wieder anziehende Nachfrage in allen Geschäftsfeldern der NORMA Group trotz anhaltender Pandemie zurückzuführen. Im Vorjahresquartal zeigten der überraschende Pandemiebeginn sowie die damit verbundenen Werksschließungen erste einschlägige Effekte auf die Umsatzentwicklung der NORMA Group, weshalb die Vergleichsbasis des Vorjahres verhältnismäßig niedrig ist.

Deutliches Umsatzwachstum im EJT- und SJT-Geschäft

Mit Umsatzerlösen in Höhe von EUR 174,6 Mio. ist das EJT-Geschäft im 1. Quartal 2021 um 13,6 % gegenüber dem Vorjahresquartal (Q1 2020: EUR 153,8 Mio.) gewachsen. Das organische Umsatzwachstum betrug 17,5 %, während Währungseffekte die Umsatzerlöse im EJT-Bereich um 3,9 % schmälerten. Ursächlich für die gute Umsatzentwicklung im EJT-Bereich waren vor allem die wieder anziehenden Produktions- und Absatzzahlen bei Pkw (Light Vehicle) und Nutzfahrzeugen (Heavy Vehicle) im 1. Quartal 2021.

Auch der Bereich SJT verzeichnete im 1. Quartal 2021 ein deutliches Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahresquartal. Mit EUR 110,6 Mio. lagen die Umsatzerlöse im SJT-Bereich um 11,9 % über dem Wert des Vorjahres (Q1 2020: EUR 98,8 Mio.). Darin sind ein organisches Umsatzwachstum in Höhe von 18,3 % sowie negative Währungseffekte in Höhe von 6,3 % enthalten. Das Wachstum im SJT-Bereich wurde sowohl durch die allgemeine weltweite konjunkturelle Erholung als auch durch ein starkes Wassergeschäft bedingt.

Materialeinsatzquote

Im Zeitraum Januar bis März 2021 betrug der Materialaufwand EUR 123,2 Mio. und lag damit im Vergleich zum Vorjahresquartal (Q1 2020: EUR 109,0 Mio.) auch aufgrund der höheren Geschäftstätigkeit um 13,0 % höher. Die Materialeinsatzquote – Materialaufwand im Verhältnis zum Umsatz – hat sich trotz steigendem Preisdruck an den Rohstoffmärkten mit 43,0 % gegenüber dem Vorjahr (Q1 2020: 43,0 %) nicht verändert. Die Materialeinsatzquote im Verhältnis zur Gesamtleistung (Umsatzerlöse zuzüglich Bestandsveränderungen und der anderen aktivierten Eigenleistungen) belief sich im 1. Quartal 2021 auf 42,6 % (Q1 2020: 42,4 %).

Die Preise der für die NORMA Group relevanten Rohstoffe (im Wesentlichen Stahl, Legierungszuschläge und technische Kunststoffe) zeigten mit zunehmender wirtschaftlicher Erholung gegen Ende des vergangenen Jahres bereits wieder einen spürbaren Verteuerungstrend und lagen im 1. Quartal 2021 wie erwartet größtenteils deutlich über dem Niveau des Vorjahresquartals. Aufgrund bereits vorverhandelter Verträge sowie der Optimierungsmaßnahmen aus dem "Get on track"-Programm hatten die Preiserhöhungen im 1. Quartal 2021 jedoch keinen signifikanten Effekt auf die Materialeinsatzquote der NORMA Group. Jedoch nimmt der Preisdruck spürbar zu. Sowohl im Bereich der Nicht-Edelstähle als auch im Bereich der Legierungszuschläge (alle Güten) waren in den vergangenen Monaten deutliche Preisanstiege zu verzeichnen. Zudem führt die anhaltend eingeschränkte Materialverfügbarkeit, insbesondere im Bereich Stahl und Draht sowie im Bereich Granulate, die zum Teil auf Force-Majeure-Erklärungen seitens verschiedener Vormateriallieferanten zurückzuführen sind, aktuell zu Lieferengpässen in einigen Bereichen. Die NORMA Group begegnet dieser Entwicklung durch eine funktionenübergreifende Zusammenarbeit der verschiedenen Einkaufsabteilungen weltweit und die kontinuierliche Optimierung von Prozessen und Lieferketten.

2 KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG

3 KONZERNBILANZ

4 KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG

5 SEGMENTBERICHTERSTATTUNG

6 PROGNOSE 2021

7 WEITERE INFORMATIONEN

Bruttomarge

Der Bruttogewinn (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand zuzüglich Bestandsveränderungen und der anderen aktivierten Eigenleistungen) betrug im 1. Quartal 2021 EUR 166,0 Mio. (Q1 2020: EUR 147,8 Mio.) und ist damit gegenüber dem Vorjahresquartal um 12,3 % gestiegen. Die daraus resultierende Bruttomarge belief sich auf 58,0 % und lag damit leicht unter dem Vorjahresniveau (Q1 2020: 58,3 %).

Personalkostenquote

Die Aufwendungen für Leistungen an Arbeitnehmer lagen im 1. Quartal 2021 bei EUR 74,1 Mio. und sind damit gegenüber dem Vorjahresquartal (Q1 2020: EUR 76,8 Mio.) auch aufgrund der geringeren Zahl der Mitarbeiter:innen innerhalb der Stammbelegschaft um 3,5 % gesunken. Die aus dem Verhältnis zum Umsatz resultierende Personalkostenquote belief sich im 1. Quartal 2021 auf 25,9 % und lag damit deutlich unter dem Niveau des Vorjahresquartals (Q1 2020: 30,3 %).

Entwicklung der Belegschaft nach Segmenten

31. März 2021 31. Dez. 2020 31. März 2020
EMEA 3.820 3.858 3.890
Amerika 1.420 1.401 1.494
Asien-Pazifik 1.245 1.376 1.402
Stammbelegschaft 6.485 6.635 6.786
Leiharbeiter:innen 2.466 2.155 1.690
Gesamtbelegschaft 8.951 8.790 8.476

Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen

Der Saldo aus den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen summierte sich im 1. Quartal 2021 auf EUR – 41,8 Mio. (Q1 2020: EUR – 32,8 Mio.) und war damit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 27,4 % höher. Ursächlich hierfür waren vor allem die aufgrund der wieder gestiegenen Geschäftstätigkeit höheren sonstigen betrieblichen Aufwendungen, insbesondere für Zeitarbeitskräfte und sonstige personalbezogene Aufwendungen. Darüber hinaus wirkten sich die im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegenen Frachtkosten erhöhend auf die sonstigen betrieblichen Aufwendungen aus. Diese standen sowohl im Zusammenhang mit dem höheren Umsatzvolumen als auch mit zeitweisen Lieferrückständen als Folge der Umstrukturierungsmaßnahmen. Die zusätzlichen Aufwendungen aus dem "Get on track"- Programm summierten sich im 1. Quartal 2021 auf EUR 0,6 Mio.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind insbesondere Währungsgewinne aus der betrieblichen Tätigkeit in Höhe von EUR 2,2 Mio. (Q1 2020: EUR 4,2 Mio.) sowie Erträge aus der Auflösung von Verbindlichkeiten und von nicht genutzten Rückstellungen in Höhe von EUR 1,5 Mio. enthalten (Q1 2020: EUR 2,5 Mio.).

In Relation zum Umsatz belief sich der Anteil der sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen in den ersten drei Monaten 2021 auf 14,6 % (Q1 2020: 12,9 %).

2 KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG

3 KONZERNBILANZ

4 KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG

  • 5 SEGMENTBERICHTERSTATTUNG
  • 6 PROGNOSE 2021
  • 7 WEITERE INFORMATIONEN

Operatives Ergebnis und Marge

Das um Abschreibungen auf materielle und immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokationen bereinigte operative Ergebnis, bereinigtes EBIT, belief sich im Berichtszeitraum auf EUR 36,9 Mio., was einem Anstieg gegenüber dem Vorjahresquartal (Q1 2020: EUR 25,1 Mio.) um 47,0 % entspricht. Die bereinigte EBIT-Marge lag mit 12,9 % deutlich über dem Niveau des Vorjahresquartals (Q1 2020: 9,9 %). Die Ergebnisentwicklung des Vorjahresquartals war insbesondere durch den Ausbruch der Corona-Pandemie und die damit einhergegangenen vorübergehenden Werksschließungen im März 2020 beeinträchtigt gewesen. Das starke Umsatzwachstum im 1. Quartal 2021 sowie Einsparungen aus dem "Get on track"-Programm, vor allem in den Bereichen Material und Personal, wirkten sich positiv auf das operative Ergebnis in den ersten drei Monaten 2021 aus.

Das bereinigte EBITA belief sich im 1. Quartal 2021 auf EUR 39,5 Mio. (Q1 2020: EUR 27,1 Mio.). Die bereinigte EBITA-Marge lag bei 13,8 % (Q1 2020: 10,7 %).

NORMA Value Added (NOVA)

Im aktuellen Berichtszeitraum betrug der NORMA Value Added (NOVA) EUR 9,3 Mio. (Q1 2020: EUR – 2,5 Mio.). Dies entspricht einem Anstieg um EUR 11,8 Mio. gegenüber dem Vorjahr.

Finanzergebnis

Das Finanzergebnis belief sich im 1. Quartal 2021 auf EUR – 3,8 Mio. und hat sich damit um 19,0 % gegenüber dem Vorjahr (Q1 2020: EUR – 3,2 Mio.) verringert. Dies ist im Wesentlichen auf das im Vergleich zum Vorjahresquartal gesunkene Ergebnis aus der Derivatebewertung in Höhe von EUR – 1,1 Mio. (Q1 2020: EUR – 0,1 Mio.) zurückzuführen. Wechselkurseffekte in Höhe von EUR 0,3 Mio. wirkten sich, wie im Vorjahr (Q1 2020: EUR 0,4 Mio.), positiv auf das Finanzergebnis aus.

Bereinigtes Periodenergebnis und bereinigtes Ergebnis je Aktie

Mit EUR 24,3 Mio. lag das bereinigte Periodenergebnis (nach Steuern) im aktuellen Berichtszeitraum um 55,1 % höher als im Vorjahresquartal (Q1 2020: EUR 15,6 Mio.). Basierend auf einer unveränderten Anzahl von 31.862.400 Aktien, belief sich das bereinigte Ergebnis je Aktie auf EUR 0,76 (Q1 2020: EUR 0,49).

KONZERNBILANZ

2 KONZERN-

GESAMTERGEBNISRECHNUNG

3 KONZERNBILANZ
Aktiva Passiva
4 KONZERN in TEUR 31. März 2021 31. Dez. 2020 31. März 2020 in TEUR 31. März 2021 31. Dez. 2020 31. März 2020
KAPITALFLUSSRECHNUNG
Langfristige Vermögenswerte Eigenkapital
5 SEGMENTBERICHTERSTATTUNG Geschäfts- oder Firmenwerte 385.520 377.610 397.716 Gezeichnetes Kapital 31.862 31.862 31.862
Sonstige immaterielle Kapitalrücklage 210.323 210.323 210.323
6 PROGNOSE 2021 Vermögenswerte 224.621 222.649 263.226 Sonstige Rücklagen – 12.776 – 33.938 8.572
Sachanlagen 276.265 270.005 290.755 Gewinnrücklagen 401.278 381.063 386.709
7 WEITERE INFORMATIONEN Sonstige nicht finanzielle
Vermögenswerte
1.959 2.088 2.654 Den Anteilsinhabern des Mutterunter
nehmens zurechenbares Eigenkapital
630.687 589.310 637.466
Vertragsvermögenswerte 650 0 15 Nicht beherrschende Anteile 232 200 1.727
Ertragsteueransprüche 788 750 1.107 Summe Eigenkapital 630.919 589.510 639.193
Latente Ertragsteueransprüche 18.071 18.634 10.011
907.874 891.736 965.484 Schulden
Langfristige Schulden
Kurzfristige Vermögenswerte Pensionsverpflichtungen 16.778 16.542 16.286
Vorräte 169.988 152.189 180.530 Rückstellungen 16.307 14.801 6.626
Sonstige nicht finanzielle Darlehensverbindlichkeiten 393.005 387.814 500.335
Vermögenswerte 22.554 18.675 21.633 Sonstige nicht finanzielle Verbindlichkeiten 522 495 334
Sonstige finanzielle
Vermögenswerte
3.201 2.470 4.442 Vertragsverbindlichkeiten 356 167 123
Leasingverbindlichkeiten 27.087 25.727 34.881
Derivative finanzielle
Vermögenswerte
589 429 116 Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 0 0 1.644
Ertragsteueransprüche 3.882 6.514 10.302 Derivative finanzielle Verbindlichkeiten 0 0 1.864
Forderungen aus Lieferungen und Latente Ertragsteuerschulden 57.217 56.151 69.283
Leistungen und sonstige Forderungen 200.105 157.312 172.469 511.272 501.697 631.376
Vertragsvermögenswerte 486 270 457
Zahlungsmittel und Zahlungsmittel Kurzfristige Schulden
äquivalente 176.458 185.109 211.355 Rückstellungen 23.962 23.848 8.017
577.263 522.968 601.304 Darlehensverbindlichkeiten 87.615 90.177 90.629
Summe Aktiva 1.485.137 1.414.704 1.566.788 Sonstige nicht finanzielle
Verbindlichkeiten
39.970 34.967 37.019
Vertragsverbindlichkeiten 433 998 1.153
Leasingverbindlichkeiten 8.307 8.118 8.798
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 9.945 10.212 10.145
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten 2.501 1.419 320

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und

Ertragsteuerschulden 6.908 5.032 5.146

Leistungen und ähnliche Schulden 163.305 148.726 134.992

Summe Schulden 854.218 825.194 927.595 Summe Passiva 1.485.137 1.414.704 1.566.788

342.946 323.497 296.219

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5 SEGMENTBERICHTERSTATTUNG

6 PROGNOSE 2021

7 WEITERE INFORMATIONEN

Erläuterungen zur Vermögens- und Finanzlage

Bilanzsumme

Die Bilanzsumme belief sich zum Stichtag 31. März 2021 auf EUR 1.485,1 Mio., ein Anstieg um 5,0 % im Vergleich zum Jahresende 2020 (31. Dez. 2020: EUR 1.414,7 Mio.). Gegenüber dem 31. März 2020 (EUR 1.566,8 Mio.) ist die Bilanzsumme um 5,2 % gesunken.

Anlagevermögen

Die langfristigen Vermögenswerte betrugen zum Bilanzstichtag EUR 907,9 Mio. Damit haben sie sich gegenüber dem Jahresende 2020 (31. Dez. 2020: EUR 891,7 Mio.) um 1,8 % leicht erhöht. Diese Zunahme ist unter anderem auf die positive stichtagsbezogene Entwicklung des US-Dollars auf den Geschäftsoder Firmenwert und die sonstigen immateriellen Vermögenswerte zurückzuführen. Der Anteil der langfristigen Vermögenswerte an der Bilanzsumme belief sich zum Stichtag 31. März 2021 auf 61,1% (31. Dez. 2020: 63,0 %).

Im Zeitraum Januar bis März 2021 wurden insgesamt EUR 10,3 Mio. in das Anlagevermögen investiert (Q1 2020: EUR 7,7 Mio.). Zudem wurden EUR 2,1 Mio. (Q1 2020: EUR 7,3 Mio.) für die Aktivierung von Nutzungsrechten für angemietete Grundstücke und Gebäude als Zugänge im Anlagevermögen erfasst. In den Investitionen waren aktivierte Eigenleistungen in Höhe von EUR 0,8 Mio. enthalten (Q1 2020: EUR 0,8 Mio.). Die Schwerpunkte der Investitionstätigkeit lagen im 1. Quartal in China, den USA, Serbien, Polen und Tschechien. Es gab keine wesentlichen Abgänge.

Die kurzfristigen Vermögenswerte beliefen sich zum Bilanzstichtag auf EUR 577,3 Mio. und erhöhten sich damit gegenüber dem Jahresende 2020 (31. Dez. 2020: EUR 523,0 Mio.) um 10,4 %. Der Anstieg ist insbesondere auf eine Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Forderungen (+ 27,2 %) sowie der Vorräte (+ 11,7 %) zurückzuführen. Verglichen mit dem Stichtag des Vorjahres sind die kurzfristigen Vermögenswerte um 4,0 % gesunken (31. März 2020: EUR 601,3 Mio.). Bedingt wurde diese Entwicklung vorrangig durch eine Minderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente (– 16,5 %) sowie der Vorräte (– 5,8 %) und Ertragsteueransprüche (– 62,3 %). Der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Vergleich zum Vorjahresstichtag (+ 16,0 %) hatte hierauf einen gegenläufigen Effekt.

Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente lagen zum 31. März 2021 bei EUR 176,5 Mio. (31. Dez. 2020: EUR 185,1 Mio.).

Der Anteil der kurzfristigen Vermögenswerte an der Bilanzsumme belief sich zum 31. März 2021 auf 38,9 % (31. Dez. 2020: 37,0 %).

(Trade) Working Capital erhöht

Das (Trade) Working Capital (Vorräte plus Forderungen minus Verbindlichkeiten jeweils im Wesentlichen aus Lieferungen und Leistungen) lag zum 31. März 2021 bei EUR 206,8 Mio. und damit auch saisonal bedingt um 28,6 % über dem Wert zum Jahresende 2020 (31. Dez. 2020: EUR 160,8 Mio.). Wesentliche Treiber waren hier die starke Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und der Vorräte. Die Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und ähnlichen Schulden hatte einen gegenläufigen Effekt.

Gegenüber dem Vorjahr (31. März 2020: EUR 218,0 Mio.) ist das (Trade) Working Capital um 7,0 % gesunken, was im Bereich der Vorräte (31. März 2021: EUR 170,0 Mio.; 31. März 2020: EUR 180,5 Mio.) vor allem auf positive Effekte aus einem aktiven Working Capital Management zurückzuführen ist. Der Anstieg im Bereich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (31. März 2021: EUR 200,1 Mio.; 31. März 2020: EUR 172,5 Mio.) sowie der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (31. März 2021: EUR 163,3 Mio.; 31. März 2020: EUR 135,0 Mio.) ist durch eine im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegene Geschäftstätigkeit sowie Stichtagseffekte begründet.

Eigenkapitalquote

Das Konzerneigenkapital betrug zum 31. März 2021 EUR 630,9 Mio. Gegenüber dem Jahresende 2020 (31. Dez. 2020: EUR 589,5 Mio.) entspricht dies einer Steigerung um 7,0 %. Die Eigenkapitalquote lag zum Quartalsstichtag bei 42,5 % (31. Dez. 2020: 41,7 %). Die deutliche Zunahme im Eigenkapital ist insbesondere durch den Anstieg der Gewinnrücklagen aufgrund eines positiven Periodenergebnisses (EUR 20,3 Mio.) sowie den Anstieg der sonstigen Rücklagen aufgrund positiverWährungsumrechnungsdifferenzen (EUR+ 21,0 Mio.) bedingt.

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7 WEITERE INFORMATIONEN

Nettoverschuldung

Die Nettoverschuldung lag zum 31. März 2021 bei EUR 352,0 Mio. nach EUR 338,4 Mio. zum Jahresende 2020, was einem Anstieg um 4,0 % bzw. EUR 13,6 Mio. entspricht. Grund dafür waren einerseits die im Berichtszeitraum zusätzlich aktivierten Leasingverträge, die zu einem Anstieg der Leasingverbindlichkeiten führten. Andererseits erhöhten die zahlungsmittelneutralen Währungseffekte auf die Fremdwährungsdarlehen sowie die laufenden Zinsaufwendungen die Nettoverschuldung in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2021. Des Weiteren wirkte sich der bewertungsbedingte Anstieg der Verbindlichkeiten aus Derivaten ebenfalls erhöhend auf die Nettoverschuldung zum 31. März 2021 aus.

Das Gearing (Nettoverschuldung im Verhältnis zum Eigenkapital) entsprach mit 0,6 exakt dem Niveau zum Jahresende 2020 (31. Dez. 2020: 0,6). Mit dem Anstieg der Nettoverschuldung im 1. Quartal 2021 betrug der Leverage (Nettoverschuldung ohne Sicherungsderivate im Verhältnis zum bereinigten EBITDA der letzten zwölf Monate) 2,5 (31. Dez. 2020: 2,6).

Die Nettofinanzschulden der NORMA Group stellen sich wie folgt dar:

Nettofinanzschulden

in TEUR 31. März 2021 31. Dez. 2020
Darlehen 480.620 477.991
Derivative Finanzinstrumente –
Bilanzierung von Sicherungsinstrumenten 2.501 1.419
Leasingverbindlichkeiten 35.394 33.845
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 9.945 10.212
Finanzverbindlichkeiten 528.460 523.467
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 176.458 185.109
Nettoverschuldung 352.002 338.358

Finanzverbindlichkeiten

Mit EUR 528,5 Mio. übertrafen die Finanzverbindlichkeiten der NORMA Group per 31. März 2021 das Niveau vom 31. Dezember 2020 (EUR 523,5 Mio.) um 1,0 %. Währungseffekte auf den US-Dollar führten zu einem Anstieg der Darlehen. Gegenläufig reduzierten sich die Verbindlichkeiten aus dem Commercial-Paper-Programm um EUR 5,0 Mio. Der Anstieg der Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen resultiert aus Zugängen im Bereich der Nutzungsrechte durch neu abgeschlossene Leasingverträge, die die Veränderungen durch Tilgungen (Zahlung der Leasingraten) überkompensierten.

Die langfristigen Schulden beliefen sich zum 31. März 2021 auf insgesamt EUR 511,3 Mio. und haben sich damit gegenüber dem Stand zum Jahresende 2020 um 1,9 % beziehungsweise EUR 9,6 Mio. erhöht (31. Dez. 2020: EUR 501,7 Mio.).

Die kurzfristigen Schulden betrugen zum Stichtag des aktuellen Berichtsquartals EUR 342,9 Mio. Zum 31. Dezember 2020 lagen sie bei EUR 323,5 Mio.

Die Fristigkeit der syndizierten Darlehen sowie der Schuldscheindarlehen stellt sich zum 31. März 2021 wie folgt dar:

Fristigkeit Darlehen 2021

Gesamt 87.615 3.500 348.005 41.500
Commercial Paper 15.000
Schuldscheindarlehen, netto 72.615 3.500 105.587 41.500
Syndizierte Darlehen, netto 242.418
in TEUR bis zu
1 Jahr
> 1 Jahr bis
zu
2 Jahren
> 2 Jahre
bis zu
5 Jahren
> 5 Jahre

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6 PROGNOSE 2021

7 WEITERE INFORMATIONEN

Sonstige nicht finanzielle Verbindlichkeiten

Die sonstigen nicht finanziellen Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:

Sonstige nicht finanzielle Verbindlichkeiten

in TEUR 31. März 2021 31. Dez. 2020
Langfristig
Zuwendungen der öffentlichen Hand 247 261
Sonstige Schulden 275 73
522 334
Kurzfristig
Zuwendungen der öffentlichen Hand 921 1.185
Steuerschulden (ohne Ertragsteuern) 5.174 2.753
Schulden aus Sozialversicherung 6.127 5.719
Personalbezogene Schulden
(z. B. Urlaub, Boni, Prämien) 27.103 26.705
Sonstige Schulden 644 657
39.969 37.019
Sonstige nicht finanzielle Verbindlichkeiten 40.491 37.353

Derivative Finanzinstrumente

Fremdwährungsderivate

Zum 31. März 2021 wurden Fremdwährungsderivate mit einem positiven Marktwert unter EUR 0,1 Mio. sowie Fremdwährungsderivate mit einem negativen Marktwert unter EUR 0,1 Mio. zur Absicherung von Zahlungsströmen gehalten. Des Weiteren wurden Fremdwährungsderivate mit einem positiven Marktwert von EUR 0,6 Mio. sowie Fremdwährungsderivate mit einem negativen Marktwert von EUR 1,4 Mio. zur Absicherung von Zeitwertänderungen gehalten.

Die Fremdwährungsderivate zur Absicherung von Zahlungsströmen werden gegen Schwankungen des Währungskurses aus dem operativen Geschäft eingesetzt. Fremdwährungsderivate zur Absicherung von Zeitwertänderungen dienen der Sicherung externer Finanzierungsverbindlichkeiten, Bankguthaben in Fremdwährungen sowie konzerninterner monetärer Posten gegen Schwankungen des Währungskurses.

Zinssicherungsinstrumente

Teile der externen Finanzierung der NORMA Group wurden mit Zinsswaps gegen Schwankungen des Zinssatzes gesichert. Zum 31. März 2021 wurden Zinssicherungsgeschäfte mit einem negativen Marktwert in Höhe von EUR 1,1 Mio. gehalten.

KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG

für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. März 2021

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KAPITALFLUSSRECHNUNG

5 SEGMENTBERICHTERSTATTUNG

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7 WEITERE INFORMATIONEN

in TEUR Q1 2021 Q1 2020
Betriebliche Tätigkeit
Periodenergebnis 20.251 10.814
Abschreibungen 18.607 19.557
Gewinn (–) / Verlust (+) aus dem Abgang von Sachanlagen – 5 80
Veränderung der Rückstellungen 1.688 559
Veränderung der latenten Steuern – 417 – 1.342
Veränderung der Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstiger Vermögenswerte, die nicht der Investitions- oder
Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
– 55.137 – 20.473
Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstiger Verbindlichkeiten, die nicht der Investitions- oder
Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 14.467 – 1.621
Veränderung der Verbindlichkeiten aus Reverse-Factoring-Programmen 5.015 – 2.043
Zinsaufwand der Periode 2.700 3.525
Ertrag (–) / Aufwand (+) aus der Bewertung von Derivaten 1.120 55
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen (+) / Erträge (–) 413 673
Mittelzufluss aus der betrieblichen Tätigkeit 8.702 9.784
davon Mittelzufluss aus erhaltenen Zinsen 131 237
davon Mittelabfluss aus Ertragsteuern – 3.533 – 5.891
Investitionstätigkeit
Erwerb von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen – 11.913 – 9.696
Erlöse aus dem Verkauf von Sachanlagen 153 240
Mittelabfluss für die Investitionstätigkeit – 11.760 – 9.456
Finanzierungstätigkeit
Gezahlte Zinsen – 1.914 – 2.619
Einzahlungen aus Darlehen 1.585 43.750
Rückzahlungen von Darlehen – 7.235 – 6.328
Einzahlung aus / Rückzahlung von Sicherungsderivaten 7 – 20
Rückzahlung von Leasingverbindlichkeiten – 2.465 – 2.563
Mittelabfluss / -zufluss aus der Finanzierungstätigkeit – 10.022 32.220
Nettoveränderung von Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten – 13.080 32.548
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zu Beginn des Geschäftsjahres 185.109 179.721
Effekte aus der Währungsumrechnung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 4.429 – 914
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum Ende der Periode 176.458 211.355

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5 SEGMENTBERICHTERSTATTUNG

6 PROGNOSE 2021

7 WEITERE INFORMATIONEN

Erläuterungen zur Konzern-Kapitalflussrechnung

Konzernweites Finanzmanagement

Einen detaillierten Überblick über das allgemeine Finanzmanagement der NORMA Group liefert der GESCHÄFTSBERICHT 2020.

Operativer Netto-Cashflow

Im Berichtszeitraum Januar bis März 2021 betrug der operative Netto-Cashflow EUR 2,5 Mio. und hat sich damit gegenüber dem Vergleichsquartal 2020 um EUR 4,2 Mio. verringert (Q1 2020: EUR 6,7 Mio.). Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf einen im Vergleich zum Vorjahresende höheren Aufbau des (Trade) Working Capital (Q1 2021: EUR – 38,4 Mio.; Q1 2020: EUR – 24,2 Mio.) im Verhältnis zum EBITDA des Berichtszeitraums zurückzuführen. Dieser Aufbau resultiert im Bereich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aus dem im Vergleich zum Vorjahreszeitraum höheren Umsatzvolumen, welches vor allem im letzten Monat des Berichtsquartals überdurchschnittlich gestiegen ist. Des Weiteren erhöhte sich aufgrund der in den nächsten Monaten erwarteten Auftragseingänge der Bestand an Vorräten deutlich gegenüber dem Jahresende 2020. Gegenläufig erhöhten sich durch den Anstieg der Geschäftstätigkeit und der Vorräte auch die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Höhere Investitionen aus dem operativen Geschäft (Q1 2021: EUR 9,2 Mio.; Q1 2020: EUR 7,3 Mio.) wirkten sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum negativ auf den operativen Netto-Cashflow aus.

Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit

Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit erreichte im aktuellen Berichtsquartal einen Wert von EUR 8,7 Mio. (Q1 2020: 9,8 Mio.).

Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit wird durch die Veränderungen des Umlaufvermögens, der Rückstellungen und der Verbindlichkeiten (ohne Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit der Finanzierungstätigkeit) beeinflusst.

Wie im Vorjahr nimmt die Gesellschaft an einem Reverse-Factoring-Programm sowie an einem ABS-Programm teil. Die im Reverse-Factoring-Programm befindlichen Verbindlichkeiten werden unter den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und ähnlichen Schulden ausgewiesen. Die Zahlungsströme aus dem Reverse-Factoring-, dem Factoring- und dem ABS-Programm sind unter dem Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit dargestellt, da dies dem wirtschaftlichen Gehalt der Transaktionen entspricht. Das Volumen dieser Programme belief sich zum Bilanzstichtag auf EUR 53,3 Mio. (31. Dez. 2020: EUR 52,3 Mio.).

Die im Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit enthaltenen Korrekturen für Aufwendungen aus der Bewertung von Derivaten in Höhe von EUR 1,1 Mio. (Q1 2020: EUR 0,1 Mio.) beziehen sich auf die ergebniswirksam erfassten Zeitwertänderungen von Fremdwährungsderivaten und Zinsswaps, die der Finanzierungstätigkeit zugeordnet sind.

Die korrigierten sonstigen nicht zahlungswirksamen Erträge (–) / Aufwendungen (+) beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen aus der Währungsumrechnung externer Finanzierungsverbindlichkeiten sowie konzerninterner monetärer Posten in Höhe von EUR 0,3 Mio. (Q1 2020: Aufwendungen in Höhe von EUR 0,6 Mio.).

Die Cashflows aus gezahlten Zinsen werden unter den Cashflows aus der Finanzierungstätigkeit ausgewiesen.

Cashflow aus Investitionstätigkeit

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug im 1. Quartal 2021 EUR – 11,8 Mio. (Q1 2020: EUR – 9,5 Mio.) und beinhaltet Nettozahlungsabflüsse aus der Beschaffung und der Veräußerung langfristiger Vermögenswerte in Höhe von EUR 11,8 Mio. (Q1 2020: EUR 9,5 Mio.). Darin enthalten ist die Veränderung von Verbindlichkeiten für den Erwerb von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen in Höhe von EUR – 2,7 Mio. (Q1 2020: EUR – 2,4 Mio.).

Cashflow aus Finanzierungstätigkeit

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit lag im Dreimonatszeitraum 2021 bei EUR – 10,0 Mio. (Q1 2020: EUR 32,2 Mio.). Hierin enthalten sind im Wesentlichen Nettoauszahlungen aus Darlehen in Höhe von EUR 5,6 Mio. (Q1 2020: Einzahlung von Darlehen EUR 37,4 Mio.), Rückzahlungen von Schulden aus Leasingverhältnissen in Höhe von EUR – 2,5 Mio. (Q1 2020: EUR – 2,6 Mio.) sowie Auszahlungen für Zinsen (Q1 2021: EUR – 1,9 Mio.; Q1 2020: EUR – 2,6 Mio.).

ENTWICKLUNG DER SEGMENTE

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3 KONZERNBILANZ

4 KONZERN-

KAPITALFLUSSRECHNUNG

5 SEGMENTBERICHTERSTATTUNG

6 PROGNOSE 2021

7 WEITERE INFORMATIONEN

für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. März 2021
---------------------------------------- -- -- -- -- ----------- --

für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. März 2021

in TEUR EMEA Amerika Asien– Pazifik Segmente gesamt Zentralfunktionen Konsolidierung Konzern
Q1 2021 Q1 2020 Q1 2021 Q1 2020 Q1 2021 Q1 2020 Q1 2021 Q1 2020 Q1 2021 Q1 2020 Q1 2021 Q1 2020 Q1 2021 Q1 2020
Segmentumsatzerlöse
gesamt 144.173 126.076 110.518 105.412 46.702 33.010 301.393 264.498 7.743 7.765 – 22.718 – 18.709 286.418 253.554
davon Umsatzerlöse
zwischen den
Segmenten 11.820 8.278 1.779 1.971 1.376 695 14.975 10.944 7.743 7.765 – 22.718 – 18.709 0 0
Außenumsatzerlöse 132.353 117.798 108.739 103.441 45.326 32.315 286.418 253.554 0 0 0 0 286.418 253.554
Beitrag zum Konzern
außenumsatz 46,2 % 46,5 % 38,0 % 40,8 % 15,8 % 12,7 % 100 % 100 %
Bruttogewinn 82.962 73.538 59.915 58.714 23.521 15.738 166.398 147.990 k. A. k. A. – 414 – 181 165.984 147.809
EBITDA 24.992 21.207 17.692 14.040 11.534 4.947 54.218 40.194 – 3.981 – 1.958 – 116 – 37 50.121 38.199
EBITDA– Marge 17,3 % 16,8 % 16,0 % 13,3 % 24,7 % 15,0 % 17,5 % 15,1 %
Abschreibungen ohne
PPA– Abschreibungen 2 – 4.661 – 4.605 – 3.832 – 4.076 – 1.975 – 2.057 – 10.468 – 10.738 – 188 – 339 – 1 1 – 10.657 – 11.076
Bereinigtes EBITA 3 20.331 16.602 13.860 9.964 9.559 2.890 43.750 29.456 – 4.169 – 2.297 – 117 – 36 39.464 27.123
Bereinigte
EBITA– Marge 1, 3 14,1 % 13,2 % 12,5 % 9,5 % 20,5 % 8,8 % 13,8 % 10,7 %
Bereinigtes EBIT 3 19.178 15.944 13.027 9.294 9.401 2.704 41.606 27.942 – 4.623 – 2.830 – 117 – 35 36.866 25.077
Bereinigte
EBIT– Marge 1, 3 13,3 % 12,6 % 11,8 % 8,8 % 20,1 % 8,2 % 12,9 % 9,9 %
Vermögenswerte
(Vorjahreswerte zum
31. Dez. 2020) 4, 5 651.367 621.091 621.850 574.091 264.793 253.193 1.538.010 1.448.375 280.316 263.481 – 333.189 – 297.152 1.485.137 1.414.704
Schulden
(Vorjahreswerte zum
31. Dez. 2020) 5 220.715 204.830 269.114 245.259 49.280 50.441 539.109 500.530 604.839 584.564 – 289.730 – 259.900 854.218 825.194
Investitionen 6 4.341 3.036 2.939 2.613 2.745 1.726 10.025 7.375 239 313 k. A. k. A. 10.264 7.688
Mitarbeiter 7 3.742 3.558 1.458 1.562 1.196 1.415 6.396 6.535 120 115 k. A. k. A. 6.516 6.650

1_Bezogen auf die Segmentumsatzerlöse.

2_Abschreibungen aus Kaufpreisallokationen.

3_Die Bereinigungen werden im Absatz SONDEREFFEKTE beschrieben.

4_Einschließlich zugeordneter Geschäfts–  oder Firmenwerte; Steuern sind in der Spalte "Konsolidierung" enthalten.

5_Steuern sind in der Spalte "Konsolidierung" enthalten.

6_Inklusive aktivierter Nutzungsrechte für Mobilien.

7_Anzahl Arbeitnehmer:innen (Durchschnitt).

2 KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG

3 KONZERNBILANZ

4 KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG

5 SEGMENTBERICHTERSTATTUNG

6 PROGNOSE 2021

7 WEITERE INFORMATIONEN

Erläuterungen zur Entwicklung der Segmente

In den ersten drei Monaten 2021 belief sich der Anteil des von ausländischen Konzerngesellschaften erwirtschafteten Umsatzes auf 82,7 % (Q1 2020: 81,1 %).

EMEA

In der Region EMEA summierten sich die Außenumsatzerlöse im 1. Quartal 2021 auf EUR 132,4 Mio. und lagen damit um 12,4 % höher als im Vorjahresquartal (Q1 2020: EUR 117,8 Mio.). Währungseffekte hatten nur einen geringfügigen negativen Einfluss in Höhe von – 0,4 %, der Großteil des Wachstums (12,2 %) ist auf organisches Umsatzwachstum zurückzuführen. Starke Wachstumsimpulse kamen sowohl aus dem Bereich Mobilität und Neue Energien – der insbesondere durch die wieder anziehende Nachfrage auf dem europäischen Automobilmarkt beflügelt wurde – als auch durch das Geschäft mit standardisierter Verbindungstechnologie. Aufgrund der geänderten Segmentzuordnung der britischen Kimplas UK, einer Tochtergesellschaft des indischen Wasserspezialisten Kimplas Piping Systems Ltd., von der Region Asien-Pazifik in die Region EMEA kam es zu einer Umgliederung der entsprechenden Umsatzerlöse des Vorjahreszeitraumes (Q1 2020: EUR 0,6 Mio.).

Der Anteil der Region EMEA am Konzernumsatz belief sich im 1. Quartal 2021 unverändert zum Vorjahr auf 46 % (Q1 2020: 46 %).

Das bereinigte EBIT in der Region EMEA belief sich im aktuellen Berichtszeitraum auf EUR 19,2 Mio., ein Anstieg gegenüber dem Vorjahresquartal (Q1 2020: EUR 15,9 Mio.) um 20,3 %. Die bereinigte EBIT-Marge lag bei 13,3 % (Q1 2020: 12,6 %). Ursächlich für die Verbesserung des operativen Ergebnisses waren vor allem die gute Umsatzentwicklung im 1. Quartal sowie Einspareffekte aus den "Get on track"-Maßnahmen, insbesondere im Einkauf. Das bereinigte EBITA belief sich auf EUR 20,3 Mio. (Q1 2020: EUR 16,6 Mio.), die bereinigte EBITA-Marge lag bei 14,1 % (Q1 2020: 13,2%).

Die Investitionen in der Region EMEA beliefen sich im 1. Quartal auf EUR 4,3 Mio. (Q1 2020: EUR 3,0 Mio.) und betrafen vorrangig die Standorte in Serbien und Polen.

Amerika

Der Umsatz (Außenumsatzerlöse) in der Region Amerika lag im 1. Quartal 2021 bei EUR 108,7 Mio. und damit 5,1 % über dem Vorjahreswert (Q1 2020: EUR 103,4 Mio.). Das organische Wachstum belief sich auf 15,6 % und ist sowohl auf die wieder anziehende Kundennachfrage im Automotive-Bereich als auch auf ein abermals starkes Wassergeschäft zurückzuführen. Trotz eines bereits soliden Wachstums im Vorjahresquartal (+1,4 %) erhöhten sich die Umsatzerlöse im Bereich Wassermanagement im 1. Quartal 2021 um 29,9 %. Dies ist Folge einer besonders starken Endkundennachfrage im 1. Quartal 2021, die, in Erwartung einer starken Saison, auch die Nachfrage seitens der Distributoren ansteigen ließ. Als Folge der starken Abwertung des US-Dollars im Vergleich zum Vorjahresquartal wirkten sich Translationseffekte jedoch mit – 10,5 % negativ auf die Umsatzerlöse aus.

Der Anteil der Region Amerika am Konzernumsatz belief sich im aktuellen Berichtsquartal auf 38 % (Q1 2020: 41 %).

Das bereinigte EBIT in der Region Amerika ist im Vergleich zum Vorjahresquartal um 40,2 % auf EUR 13,0 Mio. (Q1 2020: EUR 9,3 Mio.) gestiegen. Die bereinigte EBIT-Marge für das 1. Quartal 2021 lag bei 11,8 % (Q1 2020: 8,8 %).

Im Zeitraum Januar bis März 2021 beliefen sich die Investitionen in der Region Amerika auf EUR 2,9 Mio. (Q1 2020: EUR 2,6 Mio.) und betrafen insbesondere die Werke in den USA und Mexiko.

Asien-Pazifik

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Im 1. Quartal 2021 wurde in der Region Asien-Pazifik ein Außenumsatz in Höhe von EUR 45,3 Mio. (Q1 2020: EUR 32,3 Mio.) erwirtschaftet. Dies entspricht einem Anstieg gegenüber dem Vorjahresquartal um 40,3 %. Darin enthalten ist ein Wachstum der organischen Umsatzerlöse in Höhe von 45,4 %. Währungseffekte schlugen sich mit – 3,4 % nieder. Ursächlich für das starke Wachstum in der Region war unter anderem die stark gestiegene Nachfrage seitens der chinesischen Automobilindustrie, die im Vergleich zum Vorjahresquartal, das durch den pandemiebedingten Lockdown in China geprägt war, wieder merklich anzog. Weitere Impulse kamen aus Indien. Dort hatte sich die gesamtwirtschaftliche Situation im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wieder entspannt. Dadurch wurde auch die Nachfrage nach Verbindungstechnologie beflügelt.

Die geänderte Segmentzuordnung der Kimplas UK von vormals der Region Asien-Pazifik in die Region EMEA hatte eine Umgliederung der entsprechenden Umsatzerlöse des Vorjahres (EUR – 0,6 Mio.) zur Folge. Der Anteil der Region Asien-Pazifik am Konzernumsatz ist aufgrund der guten Umsatzentwicklung auf 16 % (Q1 2020: 13 %) gestiegen.

Das bereinigte EBIT in der Region Asien-Pazifik lag im Zeitraum Januar bis März 2021 bei EUR 9,4 Mio. (Q1 2020: EUR 2,7 Mio.). Die bereinigte EBIT-Marge betrug 20,1 % (Q1 2020: 8,2 %). Gründe für den deutlichen Margenanstieg waren vor allem das starke Umsatzwachstum in der Region, das in einer Vollauslastung der Fertigungskapazitäten im 1. Quartal 2021 resultierte. In Kombination mit einem hohen Automatisierungsgrad und einer strikten Kostendisziplin führte dies zu einer deutlichen Margenverbesserung gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Die Investitionen in der Region Asien-Pazifik beliefen sich im 1. Quartal 2021 auf EUR 2,7 Mio. (Q1 2020: EUR 1,7 Mio.) und betrafen vorrangig die Werke in China.

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PROGNOSE 2021

Die Prognose für das Geschäftsjahr 2021 ist unverändert gegenüber der am 24. März 2021 im Rahmen des Geschäftsberichts 2020 veröffentlichten Prognose. Die Annahmen des Vorstands zur Entwicklung der wichtigsten Kennzahlen im Geschäftsjahr 2021 sind in der nachfolgenden Tabelle dargestellt.

Prognose für das Geschäftsjahr 2021

Organisches Konzernumsatzwachstum Niedriges zweistelliges organisches Konzernumsatzwachstum
EJT: starkes organisches Umsatzwachstum im niedrigen zweistelligen Bereich
SJT: deutliches organisches Umsatzwachstum im hohen einstelligen Bereich
EMEA: starkes organisches Umsatzwachstum im niedrigen zweistelligen Bereich
Amerika: hohes einstelliges organisches Umsatzwachstum
APAC: leichtes organisches Umsatzwachstum
Materialeinsatzquote Deutlich verbesserte Materialeinsatzquote
Personalkostenquote Deutlich verbesserte Personalkostenquote
F&E-Investitionsquote Rund 3 % des Umsatzes 1
Bereinigte EBITA-Marge Mehr als 13 %
Bereinigte EBIT-Marge Mehr als 12 %
NORMA Value Added (NOVA) Zwischen EUR 10 Mio. und EUR 25 Mio.
Finanzergebnis Bis zu EUR – 13 Mio.
Steuerquote Zwischen 27 % und 29 %
Bereinigtes Ergebnis je Aktie Starker Anstieg des bereinigten Ergebnisses je Aktie
Investitionsquote (ohne Akquisitionen) Investitionsquote zwischen 5 % und 6 % des Konzernumsatzes
Operativer Netto-Cashflow Über EUR 110 Mio.
Dividende / Ausschüttungsquote Ca. 30 % bis 35 % des bereinigten Konzernjahresergebnisses
CO2-Emissionen Reduktion der CO2-Emissionen um rund 19,5 % 2 bis 2024 (CAGR: 3,0 %)
Anzahl der jährlichen Erfindungsmeldungen Über 20
Anzahl der vom Kunden zurückgewiesenen fehlerhaften Teile (Parts per Million / PPM) Unter 10

1_Aufgrund der zunehmenden strategischen Relevanz des Bereichs Wassermanagement bezieht die NORMA Group die F&E Aufwendungen in diesem Bereich ab dem Berichtsjahr 2020 in die Berechnung mit ein und zieht zur Ermittlung der F&E-Quote den Gesamtumsatz als Referenzwert heran (zuvor 5 % des EJT-Umsatzes).

2_Referenzjahr: 2017.

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WEITERE INFORMATIONEN

Finanzkalender, Kontakt und Impressum

Finanzkalender 2021

Datum Veranstaltung
20. Mai 2021 Hauptversammlung 2021
4. August 2021 Veröffentlichung Zwischenbericht Q2 2021
3. November 2021 Veröffentlichung Zwischenmitteilung Q3 2021

Der Finanzkalender wird regelmäßig aktualisiert. Die neuesten Termine erfahren Sie auf der Website WWW.NORMAGROUP.COM

Herausgeber

NORMA Group SE

Edisonstraße 4 63477 Maintal Tel.: + 49 6181 6102-740 E-Mail: [email protected] www.normagroup.com

Kontakt

E-Mail: [email protected]

Ansprechpartner

Andreas Trösch

Vice President Investor Relations, Communications and Corporate Responsibility Tel.: + 49 6181 6102-741 E-Mail: [email protected]

Vanessa Wiese

Senior Manager Investor Relations Tel.: + 49 6181 6102-742 E-Mail: [email protected]

Ivana Blazanovic

Manager Investor Relations Tel.: + 49 6181 6102-7603 E-Mail: [email protected]

Chiara von Eisenhart Rothe

Manager Investor Relations Tel.: + 49 6181 6102-748 E-Mail: [email protected]

Redaktion NORMA Group

Gestaltung und Realisierung

MPM Corporate Communication Solutions, Mainz

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Hinweis zur Zwischenmitteilung

Diese Zwischenmitteilung liegt ebenfalls in englischer Übersetzung vor; bei Abweichungen gilt die deutsche Fassung.

Rundungshinweis

Bei der Angabe von Beträgen oder prozentualen Änderungen kann es aufgrund kaufmännischer Rundungen an unterschiedlichen Stellen dieses Berichts zu geringen Abweichungen kommen.

Zukunftsbezogene Aussagen

Diese Zwischenmitteilung enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen. In die Zukunft gerichtete Aussagen sind alle Aussagen, die sich nicht auf historische Tatsachen und Ereignisse beziehen und solche in die Zukunft gerichteten Formulierungen wie "glaubt", "schätzt", "geht davon aus", "erwartet", "nimmt an", "prognostiziert", "beabsichtigt", "könnte", "wird" oder "sollte" oder Formulierungen ähnlicher Art enthalten. Solche in die Zukunft gerichteten Aussagen unterliegen Risiken und Ungewissheiten, da sie sich auf zukünftige Ereignisse beziehen und auf gegenwärtigen Annahmen der Gesellschaft basieren, die gegebenenfalls in der Zukunft nicht oder nicht wie angenommen eintreten werden. Die Gesellschaft weist darauf hin, dass solche zukunftsgerichteten Aussagen keine Garantie für die Zukunft sind; die tatsächlichen Ergebnisse einschließlich der Finanzlage und der Profitabilität der NORMA Group sowie der Entwicklung der wirtschaftlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen können wesentlich von denjenigen abweichen (insbesondere negativer ausfallen), die in diesen Aussagen ausdrücklich oder implizit angenommen oder beschrieben werden. Selbst wenn die tatsächlichen Ergebnisse der NORMA Group, einschließlich der Finanzlage und Profitabilität sowie der wirtschaftlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen, mit den zukunftsgerichteten Aussagen in dieser Zwischenmitteilung übereinstimmen sollten, kann nicht gewährleistet werden, dass dies auch weiterhin in der Zukunft der Fall sein wird.

Veröffentlichungsdatum

  1. Mai 2021

NORMA Group SE Edisonstraße 4 63477 Maintal

Telefon: + 49 6181 6102-740 E-Mail: [email protected] Internet: www.normagroup.com

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