Annual Report • Jun 30, 2015
Annual Report
Open in ViewerOpens in native device viewer
DAS GESCHÄFTSJAHR 2014
| KONZERN-KENNZAHLEN IN EUR* | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| ERGEBNIS | ||
| Umsatzerlöse | 14.735.339 | 18.169.535 |
| Betriebsleistung | 15.454.386 | 18.740.173 |
| Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) | 505.725 | -3.459.267 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 435.248 | -3.823.995 |
| Konzernjahresüberschuss /-fehlbetrag | 428.170 | -3.906.043 |
| KENNZAHLEN AKTIE | ||
| Anzahl der Aktien in Stück (Stichtag) | 1.996.979 | 1.996.979 |
| Ergebnis je Aktie in EUR (verwässert) | 0,21 | -1,96 |
| MITARBEITER | ||
| Anzahl Mitarbeiter im Durchschnitt | 74 | 116 |
| BILANZ | ||
| Eigenkapital | 570.391 | 141.776 |
| Eigenkapitalquote | 11,1% | 2,1% |
| Bilanzsumme | 5.160.417 | 6.789.391 |
* nach IFRS
2 Konzernlagebericht | Geschäftsverlauf
Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, sehr geehrte Damen und Herren,
Seit dem Jubiläumsjahr 2014 ist NorCom nun schon ein Vierteljahrhundert eine feste Größe in der deutschen IT-Industrie. Eine Industrie, die mehr als alle anderen für Wandel steht. Auch NorCom hat seit Bestehen unzählige Entwicklungen mitgetragen und mitbeeinflusst. Diese lang praktizierte Wandlungsfähigkeit war auch im letzten Jahr ein entscheidender Faktor, um nach Jahren der wirtschaftlichen Turbulenzen einen erfolgreichen Turnaround zu erreichen.
Schon immer zeichnete sich NorCom durch ein gutes Gespür für aktuelle Themen aus. Unsere Kunden sind daher traditionell jene Firmen, die etwas Neues wagen wollen und die passende IT als Unterstützung suchen. So spannend Pionierarbeit ist – sie ist auch unberechenbar. Dennoch entscheiden wir uns bewusst weiterhin dafür, gemeinsam mit unseren Kunden Neuland zu betreten. Darüber definiert sich NorCom. Wir gehen auch bewusst weiterhin das Risiko ein, dass dieses Neuland mit sich bringt. Allerdings tragen wir es – so unser neues Geschäftsmodell – nicht mehr allein.
Unter dem Schlagwort "Asset Based Consulting" bieten wir unseren Kunden eine im Kern entwickelte Software sowie unser Know-how. Um die bestmögliche Lösung zu erarbeiten setzt NorCom auf einen Mix aus eigener Entwicklung, innovativen Open-Source Technologien sowie strategischen Technologie-Partnerschaften. Durch diese individuelle Ausrichtung behält NorCom ein Höchstmaß an Flexibilität, um kurzfristig auf geänderte Marktbedingungen und Kundenanforderungen zu reagieren. Noch vielmehr agiert NorCom als Technology Leader und weist den Weg für die Zukunft. Risiko- und kapitalintensive Vorleistungen werden vermieden und für Kunden entfallen kostenintensive nachträgliche Anpassungen von Standardprodukten.
Unser Geschäftsmodell soll klar und transparent sein – für unsere Kunden, aber auch für unsere Investoren.
NorCom hat sich aus den gesammelten Erfahrungen aus verschiedenen Branchen – von Finanzen und Medien über staatliche Institutionen bis hin zu Automotive – ein fundiertes Know-how angeeignet und intelligente Softwarelösungen entwickelt.
Wir können: Große Datenmengen, intelligente Verknüpfungen, schnelle und zielgerichtete Suche, offene Architektur.
Damit sind wir DER IT-Partner für innovative Big Data und Big Infrastructure Projekte.
Mit unserer Anwendung zur Massenverarbeitung von Sensor- und Messdaten im Automotive Umfeld konnten wir im vergangenen Jahr vielversprechende Proof-of-Concept-Installationen (PoCs) erfolgreich entwickeln und installieren. Eine weitere Bestätigung für unsere Big Data Kompetenz war die Auszeichnung beim Best in Big Data Award 2014 der Zeitschrift Computerwoche in der Kategorie "Innovativste Big-Data-Lösung". NorCom ging als einziges unter den vielen internationalen Unternehmen in ihrer Kategorie mit einer User-Applikation an den Start: die dokumentenzentrierte Kollaborations-Plattform Eagle. Bei der Jurybeurteilung wurde vor allem der Zusammenhang von Big Data mit Dokumenten und sozialer Interaktion hervorgehoben.
Dies - und vor allem die positive Resonanz von Kunden und Partnern - zeigt, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden!
Der über drei Jahre abgeschlossene IT-Auftrag mit der Bundesagentur für Arbeit hat ein Auftragsvolumen von insgesamt 355 Mannjahren. Das erste volle Projektjahr wurde wie geplant abgeschlossen. Diese seit vielen Jahren erfolgreich laufende Partnerschaft stellt für NorCom weiterhin ein hervorragendes wirtschaftliches Fundament dar.
Im Multimedia Bereich konnte NorCom mit seinem Medien-Komplettsystem NCPower weitere nationale und internationale Sender überzeugen. Im vierten Quartal ging der dritte Sender der schweizerischen AZ Medien Gruppe, TeleM1, mit NorCom's Redaktionssystem NCPower on-air. Weitere wichtige Projekte bei der Audi AG, dem deutschen Bundestag sowie für den Sender N24 konnten erfolgreich abgeschlossen werden.
"Weg frei" war das Motto des letztjährigen Geschäftsberichts. Mit frischem Kopf und kritischem Blick haben wir eine Bestandsaufnahme vorgenommen – und uns schließlich auf unsere Wurzeln zurückbesonnen. Wir haben Ballast abgeworfen, uns von Beteiligungen und Altlasten getrennt. Wir haben uns auf unser Kernunternehmen fokussiert. Dazu holten wir Liliana Nordbakk, einstiges Gründungsmitglied vor 25 Jahren, als Interimsvorstand zurück. Sie steht uns nach dem Turnaround nun beratend im Aufsichtsrat zur Seite.
Das vergangene Jahr war gekennzeichnet von der konsequenten Fortsetzung der im Vorjahr bereits eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen. Besonderes Augenmerk wurde auf die Nachhaltigkeit der adaptierten Konzern- und Kostenstrukturen gelegt. Einsparungen wurden daher nur geringfügig in Form von Einmaleffekten realisiert, sondern vor allem, um einen langfristigen Beitrag zu einer zukunftsorientierten und konkurrenzfähigen Konzernorganisation zu leisten. Das dadurch eingeplante Einsparpotential konnte im abgeschlossenen Geschäftsjahr auch erfolgreich und wie geplant realisiert werden. Laufend unterziehen wir auch weiterhin unsere Strukturen einer kritischen Überprüfung und setzen, wenn immer notwendig, neue Optimierungsmaßnahmen um. Wir befinden uns in einer sehr dynamischen Phase unserer Unternehmenshistorie und das bedarf der Bereitschaft kurzfristig auf veränderte Bedingungen zu reagieren. NorCom lebt eine Führungskultur die flexible Anpassungen nicht nur ermöglicht, sondern vielmehr auch fördert und einfordert.
Im Jahr 2014 durfte NorCom seinen bereits 25. Jahrestag feiern. Auch wenn NorCom sich gerade wieder neu erfindet, gibt es viele Gründe auf diese Konstanz stolz zu sein. Besonders in der sich sehr schnell entwickelnden IT Branche ist eine solch lange Marktpräsenz ein nachdrückliches Zeichen für die Fähigkeit neue Entwicklungen frühzeitig zu erkennen, richtige Entscheidungen zu treffen und sich erfolgreich in einem neuen dynamischen Markt zu etablieren. Der Weg ist nun frei für ein neues Kapitel in unserer Erfolgsgeschichte. Obwohl wir wieder am Anfang stehen haben wir 2014 ein gutes Stück in die richtige Richtung zurückgelegt und wir werden auch 2015 diesen Weg mit aller Fokussierung und Überzeugung weiter gehen!
München, im April 2015
Viggo Nordbakk Vorstand
Dr. Tobias Abthoff Vorstand
Die NorCom Information TechnologyAG fasst ihr Angebot unter dem Begriff Asset Based Consulting zusammen. Das Geschäftsmodell der NorCom verbindet Professional Services mit proprietären Software-Frameworks und Open Source Technologien. Die Assets der NorCom sind State of the Art-Softwarelösungen, deren Kern fertig entwickelt ist und die kundenspezifisch im Rahmen von Consultingprojekten individuell angepasst werden.
Die NorCom verfügt im Umgang mit großen Datenmengen und Datennetzen über eine umfassende Expertise, die sich in langjährigen Kundenbeziehungen durch die gesamte Unternehmensgeschichte hinweg manifestiert.
Durch unsere engen Beziehungen in die USA und insbesondere zu Partnern aus den Software-Schmieden des Silicon Valley sind wir am Puls der aktuellsten Entwicklungen in der Informationstechnologie und bieten unseren Kunden Zugang zu diesen Technologien. Dabei stehen für uns Open Source Projekte im Vordergrund, da sich für unsere Kunden entscheidende Vorteile wie Investitionssicherheit und Kosteneffizienz daraus ergeben.
Der Kundenkreis der NorCom bildet sich vornehmlich aus großen Industrieunternehmen und Institutionen der öffentlichen Verwaltung. Da die Kunden der NorCom häufig mit Themen konfrontiert sind, die für sie Neuland darstellen, machen die Professional Services eine wichtige Ergänzung des Asset-Angebots aus. Hier berät NorCom die Kunden bei der Einführung der neuen Themen und unterstützt sie dabei, auf Basis der NorCom Assets eine eigene unternehmensspezifische Lösung zu entwickeln und damit die anvisierten Ziele zu erreichen. Alle Projektaktivitäten sind darauf ausgerichtet, die NorCom Assets laufend zu verbessern und zu erweitern.
Mit seinen Software Assets setzt NorCom die Unternehmensdaten in den Mittelpunkt und macht zum einen die Erkenntnisse aus dem Multimedia-Bereich und zum anderen die Erfahrungen im Umgang mit Big Data-Technologien für Großunternehmen zugänglich. Um Big-Data-Lösungen in großen Unternehmen zu implementieren, hat NorCom das "NorCom Data Operating System" (NDOS) konzipiert. NDOS erweitert Big-Data-Technologien wie etwa Hadoop, um aktuelle Enterprise-Themen, zu denen beispielsweise Ausfallsicherheit, Zugriffsschutz, Datensicherheit oder die Einbindung vorhandener IT-Infrastrukturen und -Verfahren gehören.
Auf Basis von NDOS bietet NorCom seinen Kunden die Möglichkeit, unterschiedliche Big Data Anwendungsfälle zu verproben und neue Lösungen zu erarbeiten. Einer der Anwendungsfälle, für die NorCom umfangreiches Know-how und Lösungsstrategien erarbeitet hat und aktuell seinen Kunden anbietet, ist die Massenverarbeitung von Sensor- und Messdaten komplexer Prüffelder. NorCom konnte mit diesem Asset im vergangenen Jahr vielversprechende Proof-of-Concept-Installationen (PoCs) im Automotive-Bereich erfolgreich entwickeln und installieren. Dadurch kann NorCom bei Neukunden nicht nur die spezifische Anwendung von Big Data Technologien demonstrieren, sondern verfügt über einen Vorsprung vor dem Wettbewerb in Bezug auf das Fachverständnis im Messdatenumfeld, das eine erfolgreiche Anwendung von Big Data Technologien überhaupt erst möglich macht. Dieses Fachverständnis ist auch auf andere Industrien übertragbar.
Bei den aktuellen PoCs bietet sich neben dem Fokus auf Data Mining auch die Integration mit der leistungsfähigen Suchtechnologie von Eagle an. Eagle ist eine dokumentenzentrierte Kollaborations-Plattform, die es ermöglicht Daten kontextabhängig zu erschließen und damit Unternehmensinformationen effizient zu nutzen. So erlaubt dieses Asset eine hervorragende ad-hoc Auswertung von Messdaten, insbesondere von Zeitreihen und Fahrzeug-Traces.
In Kooperation mit einem Großkunden wurde 2013 ein Initialprojekt erfolgreich gestartet. Ziel des Projektes ist eine Plattform für die Dokumentensuche, -archivierung, und -analyse zu schaffen. Bei dem Datenumfang handelt es sich um Dokumentenmengen im Petabytebereich, die in einer sehr hohen Geschwindigkeit von unter 1 Sekunde bearbeitet werden. Für die Anwender entsteht so eine intelligente Möglichkeit für die Dokumentenabfrage und -recherche, die enorm Zeit spart und Ordnung in das Datenmeer des Unternehmens bringt.
Die NorCom AG ist nun seit mittlerweile fast 25 Jahren erfolgreich als IT-Dienstleister tätig. Als Firmengründer steht Viggo Nordbakk seit 1989 an der Spitze des Unternehmens. Neben Viggo Nordbakk gehört auch Dr. Tobias Abthoff dem Vorstand an. Seit dem Börsengang im Oktober 1999 firmiert die NorCom als AG und ist im General Standard unter dem Kürzel »NC5A« gelistet.
Die ordentliche Hauptversammlung der NorCom AG hatte am 18. Juni 2014 eine Kapitalherabsetzung im Verhältnis 5:1 beschlossen. Das Grundkapital der Gesellschaft in Höhe von EUR 10.626.176,00, eingeteilt in 10.626.176 auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Nennwert von jeweils EUR 1,00 je Stückaktie, wurde zunächst um EUR 76,00 auf EUR 10.626.100,00 und dann um EUR 8.500.880,00, auf EUR 2.125.220,00, eingeteilt in 2.125.220 auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Nennwert von jeweils EUR 1,00 je Stückaktie herabgesetzt. Analog zu dieser Maßnahme verfünffachte sich der Kurs der NorCom-Aktie.
Unter Berücksichtigung dieses Effekts startete die NorCom-Aktie mit einem Kurs von EUR 1,60 ins Geschäftsjahr 2014 und stieg bis zum 24. Januar auf EUR 2,30, den Höchststand im Berichtszeitraum. In der Folge entwickelte sich der Kurs auf einem Niveau von rund EUR 1,90 seitwärts. Im Anschluss an die Hauptversammlung vom 18. Juni kam es zu einer leichten Kurskorrektur in deren Folge sich der Kurs in einer Spanne zwischen EUR 1,30 und EUR 1,70 bewegte. Am 12. November erreichte die NorCom-Aktie mit EUR 1,22 ihren Tiefststand in der Berichtsperiode. Im Anschluss an die positive Berichterstattung zum 3. Quartal erholte sich die Aktie jedoch wieder etwas und schloss das Geschäftsjahr 2014 mit einem Kurs von EUR 1,40 im Xetra-Handel ab. Dies entsprach einem Rückgang von 12,5% gegenüber dem Eröffnungskurs zu Beginn des Jahres.
Der als Referenzindex herangezogene TecDAX, in dem wachstumsorientierte Technologiewerte enthalten sind, konnte im Jahresverlauf hingegen um rund 18% zulegen. Insgesamt war die Entwicklung des deutschen Aktienmarktes im Jahr 2014 äußerst volatil. Einerseits trieben die Niedrigzinspolitik und die hohe Liquidität den deutschen Leitindex DAX auf neue Rekordstände, während auf der anderen Seite mäßige Konjunkturdaten und politische Konflikte immer wieder zu teilweise heftigen Korrekturen führten. So pendelte der DAX im Jahresverlauf zwischen 10.000 und 8.500 Punkten und beendete das Jahr 2014 bei einem Stand von 9.805,55 Punkten mit einem kleinen Plus von ca. 3%.
Die Marktkapitalisierung der NorCom AG betrug zum Ende des Geschäftsjahres 2014 rund EUR 3,0 Mio. (Vorjahr: EUR 3,4 Mio.). Das monatliche Handelsvolumen verringerte sich nach der mit der Kapitalherabsetzung einhergehenden Reduzierung der Aktienanzahl etwas und betrug im Jahresverlauf durchschnittlich rund 64.341 Aktien. Bedeutendster Handelsplatz der NorCom-Aktie war dabei mit rund 67% Umsatzanteil die elektronische Plattform XETRA, gefolgt vom Frankfurter Parkett mit etwa 29%. Die Liquiditätsunterstützung zur Gewährleistung der Handelbarkeit ("Designated Sponsoring") im vollelektronischen Xetra-Handelssystem der Deutsche Börse AG wurde durch die BankM sichergestellt.
| Wertpapierkennnummer | A12UP3 |
|---|---|
| ISIN-Nummer | DE000A12UP37 |
| Reuters-Kürzel | NC5Ak |
| Börsenkürzel | NC5A |
| Börsensegment/Notierung | General Standard der Frankfurter Wertpapierbörse |
| Wertpapiergattung | Nennwertlose Stückaktien |
| Designated Sponsor | BankM – Repräsentanz der biw Bank für Investments und Wertpapiere AG |
| Aktienkennzahlen | |
| Aktienanzahl 31.12.2014* | 2.125.220 Stück |
| Durchschnittl. Marktkapitalisierung | EUR 3.527.865 |
| Jahresschlusskurs** | EUR 1,40 |
| Jahreshöchstkurs (24.01.) | EUR 2,30 |
| Jahrestiefstkurs (12.11.) | EUR 1,22 |
| Aktionärsstruktur | |
| Nordbakk Invest GmbH | 25,26 % |
| Development Enterprise | 6,59 % |
| NorCom AG | 6,03 % |
| Liliana Nordbakk | 5,17 % |
*Auf Basis der zugelassenen Aktien * * XETRA Schlusskurs
Der Aufsichtsrat der NorCom Information Technology AG hat im Geschäftsjahr 2014 die ihm obliegenden Pflichten und Aufgaben wahrgenommen und die Arbeit des Vorstands beratend begleitet und überwacht. Regelmäßig und umfassend wurde der Aufsichtsrat vom Vorstand über die strategische Ausrichtung und die Geschäftsentwicklung und -tätigkeit des Unternehmens sowie dessen Beteiligungsgesellschaften informiert.
Der Vorstand hat den Aufsichtsrat mit zahlreichen mündlichen und schriftlichen Berichten über die Lage der NorCom AG und deren Beteiligungsgesellschaften informiert und ihn über die Markt- und Wettbewerbssituation in Kenntnis gesetzt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2014 wurden insgesamt vier Aufsichtsratssitzungen abgehalten. Ausschüsse des Aufsichtsrats bestanden im Berichtszeitraum nicht.
Wie bereits in den Vorjahren bestand auch im Geschäftsjahr 2014 ein kontinuierlicher Kommunikationsfluss zwischen dem Aufsichtsrat und dem Vorstand der NorCom AG. Gegenstand der Diskussionen waren zum einen grundsätzliche Fragen der Unternehmensausrichtung und zum anderen die Firmen- und Konzernstrategie einschließlich der Finanz-, Investitions- und Personalplanung sowie die Rentabilität der Gesellschaft.
Sein Hauptaugenmerk legte der Aufsichtsrat im Geschäftsjahr 2014 vor allem auf folgende Themenschwerpunkte:
Bei allen grundlegenden Entscheidungen war der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden. Sofern Entscheidungen getroffen oder Maßnahmen beschlossen wurden, für die eine Zustimmung des Aufsichtsrats notwendig war, haben die Mitglieder des Aufsichtsrats die entsprechenden Beschlussvorlagen geprüft oder diese auf Grund umfangreicher schriftlicher oder mündlicher Informationen und nach intensiver Beratung verabschiedet.
Insbesondere die Konsolidierung des Finanzwesens sowie die strategische Ausrichtung des Konzerns waren im Geschäftsjahr 2014 von nachhaltiger Bedeutung für die künftige Geschäftsentwicklung der NorCom-Gruppe.
Das Leistungsportfolio von NorCom verschmilzt unter der Prämisse "One NorCom" zu einem ganzheitlichen Asset Based Consulting. So vermeidet NorCom hohe Vorabinvestitonen im Rahmen von Produktentwicklungen. Vielmehr werden gemeinsam mit den Kunden individuelle Lösungen rund
um bestehende Assets entwickelt. Den Kunden und Partnern stehen somit im Kern erprobte Lösungen zur Verfügung, die Norcom kundenspezifisch ausbaut und anpasst. NorCom hat im vergangenen Geschäftsjahr sein Asset Based Consulting erfolgreich für industrielle Großkunden eingesetzt und plant ein starkes Wachstum in diesem Bereich.
Vorstand und Aufsichtsrat haben sich im Geschäftsjahr 2014 mit den Regelungen des Deutschen Corporate Governance Kodex auseinandergesetzt und sprechen den darin enthaltenen Empfehlungen ihre grundsätzliche Zustimmung aus. Der Entsprechenserklärung zu den Empfehlungen der Regierungskommission "Deutscher Corporate Governance Kodex" in der Fassung vom 24. Juni 2014 wurde am 16. Dezember 2014 durch Vorstand und Aufsichtsrat zugestimmt und der Öffentlichkeit auf der Internetseite der Gesellschaft am 17. Dezember 2014 zugänglich gemacht.
Der Lagebericht enthält Informationen in Bezug auf die Zusammensetzung des gezeichneten Kapitals, bedeutende Stimm- und Kontrollrechte, die Befugnisse des Vorstands, Aktien auszugeben oder zurückzukaufen sowie wesentliche Vereinbarungen der Gesellschaft für den Fall eines Übernahmeangebotes.
Der in Übereinstimmung mit den Rechnungslegungsstandards des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) von der Gesellschaft aufgestellte Jahresabschluss sowie der nach IFRS erstellte Konzernabschluss zum 31. Dezember 2014 wurden dem Aufsichtsrat zusammen mit dem Lagebericht und dem Konzernlagebericht vorgelegt.
Der Abschlussprüfer hat in seinen Prüfungsberichten festgestellt, dass alle gesetzlichen Vorschriften eingehalten wurden, und den Jahres- und Konzernabschluss einschließlich Lagebericht mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.
Unter Berücksichtigung des Prüfungsberichtes der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft RSM Verhülsdonk GmbH, Düsseldorf, und unter Teilnahme des Wirtschaftsprüfers hat der Aufsichtsrat den Jahresabschluss und den Lagebericht des Vorstandes in seiner Sitzung am 10. April 2014 geprüft und keinerlei Einwendungen erhoben. Durch die Billigung des Jahresabschlusses gilt dieser als festgestellt.
Der nach IFRS erstellte Konzernabschluss und Konzernlagebericht wurden ebenfalls vom Aufsichtsrat gebilligt.
Die Zusammensetzung des Aufsichtsrats der NorCom Information Technology AG hat sich im Geschäftsjahr 2014 gegenüber dem Vorjahr verändert. Der Aufsichtsratvorsitzende Dr. Lutz Schmidt hat sein Amt mit Ablauf der Hauptversammlung zum 18. Juni niedergelegt. In der Hauptversammlung vom 18. Juni wurde Frau Liliana Nordbakk mit sofortiger Wirkung zum Aufsichtsrat bestellt.
Der Aufsichtsrat besteht aus drei Mitgliedern: Liliana Nordbakk (Vorsitzende) Dr. Rainer Mauer (Stellvertretender Vorsitzender) Prof. Martin Traub
Liliana Nordbakk, Dr. Rainer Mauer und Prof. Martin Traub haben keine Mitgliedschaften in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten oder in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen inne.
Durch den Wechsel von Frau Nordbakk in den Aufsichtsrat hat sich die Zusammensetzung des Vorstands im Vergleich zum Vorjahr geändert: Zum 01. August 2013 wurde Liliana Nordbakk in den Vorstand berufen. Liliana Nordbakk zeichnete in ihrer Position für die Bereiche Finanzen, Organisation und Mergers & Acquisition verantwortlich.
Das Business Development und das operative Geschäft werden von den bisherigen Vorständen Viggo Nordbakk und Dr. Tobias Abthoff geleitet. Die zwei Vorstände sind gleichberechtigt.
Der Aufsichtsrat bedankt sich bei allen Aktionären, die der NorCom AG erneut ihr Vertrauen ausgesprochen haben. In Anerkennung der im Geschäftsjahr 2014 geleisteten Arbeit spreche ich im Namen des gesamten Aufsichtsrats dem Vorstand sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr tatkräftiges Engagement und ihre Leistungen meinen besonderen Dank aus. Für die weitere Unternehmens- und Konzernentwicklung im laufenden Geschäftsjahr 2015 wünsche ich viel Erfolg.
München, 30.April 2015
Liliana Nordbakk Aufsichtsratsvorsitzende
(ZUSAMMENGEFASSTER LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2013)
Der Konzernabschluss der NorCom Information TechnologyAG (NorCom) wurde nach den internationalen Rechnungslegungsstandards »International Financial Reporting Standards« (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften erstellt. Der Jahresabschluss der NorCom Information TechnologyAG (NorCom AG) ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des dritten Buchs des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) sowie den ergänzenden aktienrechtlichen Bestimmungen aufgestellt.
Zur Verbesserung der Übersichtlichkeit des zusammengefassten Lageberichts wurde die Gliederung überarbeitet.
Die NorCom Information Technology AG fasst ihr Angebot unter dem Begriff Asset Based Consulting zusammen. Das Portfolio NorCom's umfasst Software Delivery, Consulting und Professional Services. Diese Dienstleistungen werden rund um bestehende NorCom Assets eingesetzt, um unseren Kunden maßgeschneiderte Lösungen anzubieten. Die Assets von NorCom sind Softwarelösungen, deren Kern bereits fertig entwickelt ist und die kundenspezifisch im Rahmen von Consultingprojekten an die individuellen Anforderungen angepasst werden. Unsere Assets erfahren somit eine laufende Weiterentwicklung und Optimierung.
Viele Kunden von NorCom stehen vor neuen Herausforderungen, im Umgang mit ihren großen Datenmengen optimierte Lösungen zu finden. Hier setzt NorCom auf einen Mix aus eigener Entwicklung, innovativen Open-Source Technologien und strategischen Technologie-Partnerschaften. NorCom führt die Kunden von der Konzeption bis zur Einführung der neuen Themen und unterstützt sie dabei, auf Basis von bestehenden NorCom Assets eine maßgeschneiderte Lösung zu entwickeln und in die individuelle Umgebung zu integrieren.
Aufgrund der oben beschriebenen Ausrichtung trennt der NorCom-Konzern seine Geschäftstätigkeit nicht mehr in Geschäftssegmente. NorCom unterhält Expertenteams in der Software Delivery, Consulting und den Professional Services. Unter dem Aspekt des Asset Based Consulting verschmelzen die Know-how Zentren NorComs zu einem Leistungsbündel: One NorCom. Optimierte Synergien und maßgeschneiderte Lösungen aus einer Hand. Zum Vorteil für unsere Kunden.
Mit seinen Software Assets setzt NorCom die Unternehmensdaten in den Mittelpunkt und macht zum einen die Erkenntnisse aus dem Multimedia-Bereich und zum anderen die Erfahrungen im Umgang mit Big Data-Technologien für Großunternehmen zugänglich. Um Big-Data-Lösungen in großen Unternehmen zu implementieren, hat NorCom das "NorCom Data Operating System" (NDOS) konzipiert. NDOS erweitert Big-Data-Technologien wie etwa Hadoop, um aktuelle Enterprise-Themen, zu denen beispielsweise Ausfallsicherheit, Zugriffsschutz, Datensicherheit oder die Einbindung vorhandener IT-Infrastrukturen und -Verfahren gehören.
Auf Basis von NDOS bietet NorCom seinen Kunden die Möglichkeit, unterschiedliche Big Data Anwendungsfälle zu verproben und neue Lösungen zu erarbeiten. Einer der Anwendungsfälle, für die NorCom umfangreiches Know-how und Lösungsstrategien erarbeitet hat und aktuell seinen Kunden anbietet, ist die Massenverarbeitung von Sensor- und Messdaten komplexer Prüffelder. NorCom
konnte mit diesem Asset im vergangenen Jahr vielversprechende Proof-of-Concept-Installationen (PoCs) im Automotive-Bereich erfolgreich entwickeln und installieren. Dadurch kann NorCom bei Neukunden nicht nur die spezifische Anwendung von Big Data Technologien demonstrieren, sondern verfügt über einen Vorsprung vor dem Wettbewerb in Bezug auf das Fachverständnis im Messdatenumfeld, das eine erfolgreiche Anwendung von Big Data Technologien überhaupt erst möglich macht. Dieses Fachverständnis ist auch auf andere Industrien durchaus übertragbar.
Bei den aktuellen PoCs bietet sich neben dem Fokus auf Data Mining auch die Integration mit der leistungsfähigen Suchtechnologie von Eagle an. Eagle ist eine dokumentenzentrierte Kollaborations-Plattform, die es ermöglicht Daten kontextabhängig zu erschließen und damit Unternehmensinformationen effizient zu nutzen. So erlaubt dieses Asset eine hervorragende ad-hoc Auswertung von Messdaten, insbesondere von Zeitreihen und Fahrzeug-Traces.
Auf der Grundlage der Eagle Technologie arbeitet NorCom mit seinen Partnern aktuell am redaktionellen Arbeitsplatz der Zukunft. Mit dem Journalist Desktop schafft NorCom die Synergie aus den Assets NCPower und Eagle, um das journalistische Arbeiten innerhalb einer Redaktion in eine neue Dimension zu heben. NCPower bringt das Know-how und die Erfahrung des über Jahre hinweg erfolgreich bewährten Redaktions- und Produktionssystem ein. Durch die erforderliche Suche und Recherche von Journalisten in immer größer werdenden Datenpools wird NCPower durch komplexe BigData Analysen erweitert.
Alle Projektaktivitäten sind darauf ausgerichtet, die NorCom Assets laufend zu verbessern und zu erweitern. Darüber hinaus gibt es für alle NorCom-Lösungen die Möglichkeit eines webbasierten Betriebs aus der Cloud. Die Zusammenarbeit innerhalb verteilter Teams wird dabei gefördert, und der mobile Arbeitsplatz realisiert.
Der Fokus der Leistungen im Bereich Professional Services liegt auf der Anpassung von Geschäftsprozessen und IT-Anwendungssystemen an aktuelle Marktanforderungen und Unternehmensziele. Die maßgeschneiderten Lösungen reichen von der klassischen Managementberatung über die Analyse von Geschäftsprozessen und deren Effizienzsteigerung bis hin zur Netzwerkintegration und -sicherheit. In diesem Bereich bedient NorCom bereits seit Jahren erfolgreich Institutionen der öffentlichen Verwaltung und hat sich zudem auf den Betrieb im Hadoop Umfeld spezialisiert. Den Betrieb von Rechenzentren auf Basis Hadoop plant NorCom in Zukunft verstärkt auszubauen.
Die NorCom Information Technology AG, München, Deutschland, verfügt als Konzernmutter bei folgenden rechtlichen Einheiten über die Mehrheit der Stimmrechte und übt die einheitliche Leitung aus. Im Einzelnen handelt es sich dabei um folgende Gesellschaften:
| NorCom Systems Technology GmbH, München, (100 Prozent)
| MaxiMedia Technologies GmbH, München, (100 Prozent)
| NorCom | Information | Technology Inc., | San | Jose, | USA | (100 | Prozent) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (derzeit operativ nicht tätig) |
Die Anteile an der RiValue GmbH wurden am 18. Dezember 2013 an die BearingPoint GmbH mit Wirksamkeit 01.01.2014 verkauft. Die Beteiligung an der Applaud GmbH wurde Anfang des Jahres 2014 beendet. NorCom hat seine Anteile wieder an seinen Joint Venture Partner abgegeben. Die Trennung beider Beteiligungen ist Teil der strategischen Neuausrichtung des Unternehmens. Die NCVideo GmbH und die Publicity GmbH befinden sich in Liquidation und werden in 2015 aufgelöst.
Die MaxiMedia hält die Verwertungsrechte an der Software NCPower Pro. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2014 einen Jahresüberschuss (nach HGB) von TEUR 11 erwirtschaftet (Vorjahr Jahresfehlbetrag: TEUR 31).
In der Vergangenheit hat NorCom ihre Consulting-Dienstleistungen vor allem im Bereich der öffentlichen Verwaltung, insbesondere bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg, ausgebaut. Hauptsächliche Aufgabe der 100-prozentigen Tochter NorCom Systems Technology GmbH ist es, die BA optimal vor Ort zu betreuen. Im Geschäftsjahr 2014 erzielte die Gesellschaft einen Jahresfehlbetrag (nach HGB) von TEUR -1.026 (Vorjahr Jahresfehlbetrag: TEUR -1.092).
NorCom Information Technology Inc, San Jose, USA
Die 100-prozentige Tochtergesellschaft in den USA ist derzeit nicht operativ tätig.
Da der inhaltliche Fokus des Unternehmens nicht mehr zur neuen Ausrichtung von NorCom passt, hat die NorCom IT AG Anfang 2014 ihre Anteile an den Geschäftsführer Dr. Alyosh Agarwal veräußert. Ein geringfügiger Restanteil mit einem Buchwert von TEUR 6 befand sich am Abschlussstichtag formal noch im Eigentum der NorCom, da die Übertragung erst Anfang 2015 erfolgte. Dieser wird im Jahresabschluss unter den Beteiligungen und im Konzernabschluss unter den sonstigen Vermögenswerten bilanziert. Mit Unterzeichnung des Kaufvertrages wurde die Applaud GmbH entkonsolidiert.
Bis Mitte des Jahres bestand der Vorstand aus drei gleichberechtigten Vorständen. Die operativen Aufgaben leiten die Vorstände Viggo Nordbakk und Dr. Tobias Abthoff. Frau Liliana Nordbakk zeichnete in ihrer Position für die Bereiche Finanzen, Organisation und Mergers & Acquisitions verantwortlich. Die mit Anfang 2014 erreichte finanzielle Stabilität, war das primäre Ziel Ihres Beitritts in den Vorstand. Nach erfolgreicher Umsetzung der kurzfristigen Ziele hat Frau Nordbakk ihr Vorstandsmandat wie geplant zum 17. Juni 2014 niedergelegt. Frau Nordbakk bringt nun ihre langjährigen Erfahrungen im NorCom Aufsichtsrat ein und steht unserem Unternehmen durch ihre starke Präsenz im Silicon Valley beim frühzeitigen Zugang zu neuen Technologien und Intellectual Property beratend zur Seite. Ihre Agenden wurden von den verbleibenden Vorständen übernommen.
Als kapitalmarktorientiertes Unternehmen verfolgt die NorCom AG eine nachhaltige Wertsteigerung des Konzerns. Basis unserer internen Planung und Steuerung ist das ALIGN -System zur Optimierung der operativen Ausführung von betrieblichen Aktivitäten. Die stufenförmige Ableitung von Plänen über alle Ebenen führt zu unternehmensweit aufeinander abgestimmten, messbaren und richtig priorisierten Aktivitäten. Ausgehend von strategischen Unternehmenszielen und einer jährlichen Finanzplanung werden mittel- und langfristige Pläne zu kurzfristigen Prioritäten und Aktivitäten auf alle operativen Ebenen kaskadiert. Eine regelmäßige Überprüfung des Fortschrittes und der Zielfokussierung erfolgt über monatliche ALIGN-Meetings. Die Erreichung der ALIGN-Ziele ist die Basis der individuellen Leistungsbewertung. Die Unternehmensvision ist transparent für alle Mitarbeiter und wird aktiv mitgetragen.
Ein zentrales Modul unseres internen Steuerungs- und Kontrollsystems sind detaillierte Monatsberichte und revolvierende Forecasts. Diese werden im Rahmen der monatlichen ALIGN-Meetings mit den Vorständen diskutiert. Die qualitative und quantitative Beurteilung von laufenden Projekten, sowie daraus resultierende Abweichungen und Projektplananpassungen, werden wöchentlich mit den Projektleitern überprüft.
Die jährliche Finanzplanung wird in enger Abstimmung mit den operativ Verantwortlichen auf Basis der festgelegten Unternehmensziele erfasst und gemeinsam mit dem Vorstand diskutiert und verabschiedet. Wichtige Kennzahlen sind insbesondere konkrete Absatz- und Umsatzziele, Produktivitätsvorgaben als auch projektbezogene Ziele. Abgeleitet daraus sind das Umsatzwachstum, das EBITDA, die Deckungsbeitragsrechnung, der Auftragsbestand und die lang- und kurzfristige cash-flow Betrachtung die wichtigsten Kennzahlen zur Steuerung des operativen Geschäfts.
Die Steuerung der Finanz- und Vermögenslage der NorCom AG dient dem Ziel, die Liquidität der Konzerngesellschaften nachhaltig sicherzustellen und Handlungsbedarf frühzeitig zu erkennen, um entsprechende Maßnahmen setzen zu können. NorCom hat keine Bankverbindlichkeiten – diese Unabhängigkeit soll weiter erhalten bleiben. Daher liegt ein besonderer Fokus auf der Liquiditätsplanung. Hier erfolgt eine permanente Auswertung des Ist-Zustandes in Verbindung mit einer rollierenden Planung. Das Ziel im Geschäftsjahr 2014 war die finanzielle Stabilisierung und Konsolidierung, sowie eine positive cash-flow Entwicklung. Diese Ziele haben wir im vergangenen Geschäftsjahr 2014 über weite Strecken erfolgreich erreicht. Im Geschäftsjahr 2015 soll aus finanzwirtschaftlicher Sicht der monatliche Kapitalmittelzufluss aus dem operativen Geschäft nachhaltig steigen.
NorCom bietet seinen Kunden Softwarelösungen an, die auf fertig entwickelten Assets basieren. Die individuellen Entwicklungsschritte werden mit Kunden in einer gemeinsamen Roadmap vereinbart und die Softwarelösungen an die spezifischen Anforderungen angepasst. Für Themen die NorCom als besonders zukunftsträchtig erachtet, und die Forschung und Entwicklung erfordern, sucht NorCom strategische Partnerschaften für eine gemeinsame Finanzierung. So generiert NorCom Synergien und diversifiziert das Risiko.
Gesamtwirtschaftliche und Branchenspezifische Rahmenbedingungen
Der NorCom-Konzern bedient zwar einige Kunden aus dem Ausland, erzielt aber den Großteil seiner Umsatzerlöse in Deutschland. Neben der europäischen Entwicklung beeinflusst daher insbesondere die Entwicklung der deutschen Wirtschaft die Geschäftsentwicklung der NorCom.
Während sich die Weltwirtschaft von den Folgen der Wirtschaftskrise gut erholt zu haben scheint, kann die Euro-Zone mit dieser Entwicklung nicht Schritt halten. Im Gegensatz zu den USA wächst die Euro-Zone weitaus langsamer als erhofft. Neben den noch lange nicht gelösten großen Problemen in Griechenland, bremsen nun auch Frankreich und Italien die Gesamtentwicklung im Euro-Raum. Die EU-Kommission unterlegt ihre negative Prognose mit steigenden geopolitischen Risiken wie dem Konflikt in der Ukraine und dem Nahen Osten. Demzufolge senkte die Kommission ihre Wachstumsprognose für 2015 auf 1,1 Prozent und erwartet erst wieder in 2016 einen spürbaren Anstieg auf rund 1,7 Prozent.1 Der Internationale Währungsfonds (IWF) hält aber auch eine Stagnation oder sogar
1 http://de.reuters.com/article/topNews/idDEKBN0IO0T020141104, 4.11.2014
Rezession mit einer 30-prozentigen Wahrscheinlichkeit für nicht unrealistisch.2 Ein solches Szenario hätte aber weitreichende Konsequenzen für den Arbeitsmarkt und die Neuverschuldung zur Folge.
Auch die größte Volkswirtschaft der Euro-Zone, Deutschland, scheint dieser negativen Entwicklung nicht mehr zu entkommen. Das Bruttoinlandsprodukt konnte zwar in 2014 in Summe um rund 1,6 Prozent (preis-, saison- und kalenderbereinigt) zulegen und damit noch deutlich besser abschneiden als bei den meisten anderen Mitgliedern im Euroraum. Nachdem die deutsche Wirtschaft schwungvoll in das ersten Quartal 2014 gestartet ist (+0,8 Prozent) hat es zu Jahresmitte eine deutliche Schwächeperiode gegeben (– 0,1 Prozent im zweiten und + 0,1 Prozent im dritten Quartal). Zum Jahresende gab es wieder einen erfreulichen Anstieg der deutschen Wirtschaftsleistung um 0,7 Prozent im vierten Quartal.3 Besonders positiv trug auf Nachfragerseite der Anstieg der privaten Konsumausgaben bei (+1,1 Prozent), welcher vor allem auch aufgrund des Rückgangs der Mineralölpreise auf das real verfügbare Einkommen positiv wirkt. Das Auslandsgeschäft entwickelt sich weiterhin positiv, aber weniger dynamisch als zuletzt.4
Im Euro-Zonen Vergleich liegt Deutschland damit vergleichsweise gut. Die Bundesregierung erwartet für 2015 ein Wirtschaftswachstum von 1,5 Prozent. Positiv hierzu tragen vor allem höhere Einkommen und ein erneuter Beschäftigungsrekord bei.5 Die Bundesregierung liegt mit ihrer Prognose in etwa im Mittel der Schätzung vieler anderer Experten. So rechnet der IWF mit einer Quote von 1,3 Prozent (Januar 2015), der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung hingegen mit einem Wirtschaftswachstum von 1,8 Prozent (März 2015).6
Neben der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ist für NorCom insbesondere die Geschäftsentwicklung im Informations- und Kommunikationsmarkt und im Markt für neue Medien ausschlaggebend.
Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V. (BIT-KOM) prognostiziert für das Jahr 2014 ein Wachstum von 4,2 Prozent auf 77,8 Milliarden Euro im deutschen Markt für Informationstechnologie (IT-Hardware, IT-Software und IT-Services). Der Softwarebereich trägt mit einem Anstieg von 5,4 Prozent an dieser Entwicklung bei. Für 2015 soll entsprechend der aktuellen BITKOM-Hochrechnung ein Wachstum von 3,2 Prozent im deutschen Markt für Informationstechnologie (IT-Hardware, IT-Software und IT-Services). erreicht werden. Dies entspricht einer Umsatzsteigerung auf 80,3 Milliarden Euro. Das kräftigste Wachstum wirdUnverändert dynamisch bleibt demnach imder Softwarebereich mit einem Plus von 5,7 Prozent erreicht. Die IT-DienstleistungenServices inklusive der IT-Beratung und dem Projektgeschäft soll um 3 Prozent zulegen.7
Zentrales Thema der Branche bleibt nach wie vor Big Data und Cloud Computing. Laut dem aktuellen "BITKOM-Branchenbarometer" sind für IT-Anbieter Cloud Computing (64 Prozent), IT-Sicherheit (61 Prozent) und Big Data Analytics (48 Prozent) die wichtigsten High-Tech Themen des Jahres. Besonders die großen IT-Unternehmen und Konzerne sehen Big Data Analytics als zentrales Thema.8 Die große Marktnachfrage für Lösungen im Big Data zeigt sich auch in den
2 www.welt.de/wirtschaft/article133021309/Euro-Zone-wird-zum-Bremsklotz-der-Weltwirtschaft.html, 8.10.2014
3 Statistisches Bundesamt, PM Nr. 061 "Ausführliche Ergebnisse zur Wirtschaftsleistung im 4. Quartal 2014", 24.02.2015
4 Bundesministerium für Wirtschaft & Energie, PM "Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im Januar 2015", 15.01.2015
5 http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2015/01/2015-01-28-jahreswirtschaftsbericht.html, 28.01.2015
6 - https://www.tagesschau.de/wirtschaft/konjunkturprognose114.html, 26.032.2015
7 - BITKOM, "ITK-Marktzahlen", März 2015
8 -http://www.logistik-heute.de/Logistik-News-Logistik-Nachrichten/Markt-News/12545/Laut-Bitkom-sind-Cloud-Computing-IT-Sicherheit-und-Big-Data-Top-IT-Trends, 27.01.2015
Auswertungen des "Big Data Vendor Benchmark 2015 für Deutschland" der Experton Group. So soll alleine in Deutschland der Big Data Markt in den nächsten Jahren jährlich durchschnittlich um knapp 24 Prozent wachsen. Das entspricht einem Anstieg von 1.345 Mio. Euro (2015) auf 3.198 Mio. Euro (2019). Davon entfällt ein Anteil von 80 Prozent auf die von NorCom bedienten Lösungen rund um Software und Services.9 Während in manchen Bereichen bereits eine gewisse Marktsaturation erreicht wurde, hat speziell das anforderungsintensivere Projektberatungsgeschäft noch Nachholbedarf. NorCom positioniert sich mit seinem Geschäftsmodell des Asset Based Consulting in diesem Segment. Die großen Herausforderungen nach Big Data Protection und –Security kann NorCom durch seine jahrelangen Erfahrungen im IT Security der Banken- und Finanzindustrie dadurch optimal bedienen und entsprechende Lösungen anbieten.
Zu einem großen Teil wird das Geschäft der NorCom bei Kunden der öffentlichen Verwaltung generiert. Behörden betreiben komplexe, hoch verfügbare IT-Systeme und NorCom stellt die IT-Spezialisten zur Verfügung, um den IT-Betrieb bestmöglich zu gewährleisten. Die öffentliche Hand hat 2013 über 20 Milliarden Euro für Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) sowie Dienstleistungen ausgegeben.10 IKT Systeme schaffen neue Möglichkeiten der Verwaltungsarbeit und bilden eine Grundlage zur Modernisierung der Verwaltung.11 NorCom leistet im Rahmen seiner Beauftragung durch die Bundesagentur für Arbeit einen wichtigen Beitrag dafür.
Die im Vorjahr prognostizierten Ziele konnten nur teilweise erreicht werden. Die erzielten Umsatzerlöse sind um 19 Prozent gesunken und lagen bei TEUR 14.735 (Vorjahr: 18.170 TEUR) bzw. sind um 6,5 Prozent gesunken ohne die Anfang 2014 entkonsolidierten Beteiligungen (Vorjahr: 15.754 TEUR ohne Rivalue GmbH und Applaud GmbH). Hauptverantwortlich für den Umsatzrückgang war ein verringertes Abrufvolumen bei Aufträgen im öffentlichen Sektor.
Für die Konzernumsatzerlöse zeichnet die NorCom IT AG alleinverantwortlich. Die MaxiMedia Technologies GmbH, München und die NorCom Systems Technology GmbH, München erzielen keine eigenen Außenumsätze. Diese beiden Gesellschaften erzielen lediglich konzerninterne Umsätze durch die Erbringung von Leistungen an die NorCom IT AG.
Ergebnisseitig hat der NorCom-Konzern seine Ziele erreicht und ein positives Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in Höhe von TEUR 506 (Vorjahr: TEUR -3.459) erwirtschaftet. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) schloss mit TEUR 435 (Vorjahr: TEUR -3.824) für das Geschäftsjahr ab. Das sehr erfreuliche positive Jahresergebnis und der damit verbundene erfolgreiche Turnaround, basiert vor allem auf den Effekten der im Vorjahr eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen, den wachsenden Geschäftsaktivitäten im Big Data Markt und dem Ausbleiben von notwendigen Vorkehrungen im Rahmen von Rechtsstreitigkeiten im Vergleich zum Vorjahr. Vor allem hierdurch kam es zu der Auflösung von im Vorjahresabschluss enthaltenen Rückstellungen in Höhe von TEUR 550.
Das Periodenergebnis belief sich auf TEUR 428 (Vorjahr: TEUR -3.906), wovon
TEUR 0,5 (Vorjahr: TEUR -18) auf andere Gesellschafter entfielen. Damit kam es zu einem Konzernjahresüberschuss für die Gesellschafter des Mutterunternehmens in Höhe von TEUR 429 (Vorjahr: TEUR -3.924).
9 - http://www.experton-group.de/press/releases/pressrelease/article/experton-group-veroeffentlicht-big-data-ven-
dor-benchmark-2015-fuer-deutschland.html, 17.09.2014
10 - BITKOM, "Öffentliche Hand gibt über 20 Milliarden Euro für ITK aus", 03.12.2013
11 - Regierungsprogramm "Vernetzte und transparente Verwaltung", Seite 8, 12.03.2015
Das Ergebnis pro Aktie belief sich auf 0,21 Euro (Vorjahr: -1,96Euro) .
Der NorCom-Konzern hat somit die im Konzernlagebericht des Vorjahres beschriebene Ergebnisentwicklung erreicht.
| Angaben in EUR | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 14.735.338 | 18.169.535 |
| Betriebsleistung | 15.454.386 | 18.740.173 |
| Rohergebnis | 7.841.271 | 10.174.439 |
| Rohergebnis-Marge | 53 % | 56 % |
| Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) | 505.725 | -3.459.267 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 435.248 | -3.823.995 |
| Konzernjahresfehlbetrag | 428.615 | -3.923.909 |
Ziel des Finanzmanagements ist die Deckung des Kapitalbedarfs durch einen positiven Zahlungsmittelzufluss (Cashflow).
Der Zahlungsmittelabfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug in der Berichtsperiode TEUR -1.666 (Vorjahr: TEUR - 248). Für den erhöhten Zahlungsmittelabfluss zeigt eine Periodenverschiebung bei einem Großkunden verantwortlich.
Der Mittelzufluss aus Investitionstätigkeit betrug im Geschäftsjahr 2014 TEUR 1.053 (Vorjahr: TEUR -42) und ist in der Veräußerung der Beteiligung RiValue GmbH begründet.
Im Rahmen der Finanzierungstätigkeit war ein Mittelabfluss von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR - 32) zu verzeichnen.
Insgesamt verringerte sich der Finanzmittelfonds in der Berichtsperiode von TEUR 1.726 im Vorjahr auf TEUR 1.113 zum Ende des Geschäftsjahres 2014.
Das Anlagevermögen hat sich gegenüber dem Geschäftsjahresende 2013 (TEUR 2.542) erheblich verringert und betrug zum 31. Dezember 2014 TEUR 1.365. Dabei entfiel der größte Anteil des Anlagevermögens mit TEUR 1.285 wie auch im Vorjahr (TEUR 2.440) auf die immateriellen Vermögenswerte (insbesondere die fortgeführten Firmenwerte, in 2014 jedoch ohne den der entkonsolidierten Rivalue GmbH zugeordneten Firmenwert).
Das kurzfristige Vermögen verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 4.247) auf TEUR 3.795. Während sich die darin enthaltenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 463 erhöhten, trug die Abnahme der Sonstigen Vermögengegenstände mit TEUR -270 ebenso zu der Gesamtabnahme bei wie die Veränderung der Flüssigen Mittel um TEUR -613. Letztgenannte Veränderung wird bei der Beschreibung der Finanzlage dargestellt.
Auf Konzernebene bestanden zum 31.12.2014 keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die Bilanz zeigt ein Eigenkapital (ohne Anteile fremder Gesellschafter) zum Ende des Geschäftsjahres 2014 von TEUR 570 (Vorjahr: TEUR 142). Die Eigenkapitalquote stieg gegenüber dem Vorjahr (2 Prozent) wegen des durch den Konzernjahresüberschuss erhöhten Eigenkapitals bei gleichzeitiger Verminderung des Gesamtvermögens aufgrund der Entkonsolidierung, insbesondere der Ri-Value GmbH, auf 11 Prozent. Die Verschiebungen innerhalb der Eigenkapitalpositionen resultieren aus der in 2014 durch die Hauptversammlung beschlossenen Kapitalherabsetzung im Verhältnis 5:1. Die Verbindlichkeiten wiesen zum Geschäftsjahresende 2014 einen Wert von TEUR 1.105 auf (Vorjahr TEUR 1.851). Dabei konnten die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen auf TEUR 744 am 31. Dezember 2014 reduziert werden (Vorjahr: TEUR 1.404).
Die Rückstellungen verringern sich gegenüber dem Vorjahr (einschließlich Steuerrückstellungen TEUR 4.683) auf TEUR 3.473. In der Gesamtabnahme sind neben den beschriebenen Auflösungen Abgänge aufgrund der Entkonsolidierung von Tochterunternehmen, insbesondere der RiValue GmbH, in Höhe von TEUR 551 enthalten. Steuerrückstellungen waren in 2014 nicht zu bilden. Die Bilanzsumme lag am 31. Dezember 2014 bei TEUR 5.160 (Vorjahr: TEUR 6.789).
| Angaben in EUR | 31.12.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Bilanzsumme | 5.160.417 | 6.789.391 |
| Anlagevermögen | 1.364.950 | 2.542.491 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 3.795.467 | 4.246.900 |
| Eigenkapital (ohne Anteile fremder Gesellschafter) |
570.391 | 141.776 |
| Rückstellungen | 3.472.715 | 4.682.979 |
| Verbindlichkeiten | 1.105.209 | 1.850.564 |
Die durchschnittliche Anzahl der im Konzern beschäftigten Personen ist von 116 im Geschäftsjahr 2013 auf 74 Mitarbeiter im Berichtsjahr 2014 gesunken. Zum Abschlussstichtag am 31. Dezember 2014 betrug die Mitarbeiteranzahl 77 (Vorjahr: 107). Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich zum größten Teil aus der Veräußerung der Rivalue GmbH und der Applaud GmbH, der Anstieg zum Jahresende basiert auf neuen Geschäftsfeldern im Big Data Umfeld.
| 2014 | 2013 | |
|---|---|---|
| Mitarbeiter (Head Count) | 77 | 107 |
| Mitarbeiter im Durchschnitt | 74 | 116 |
Im Geschäftsjahr 2014 konnte die NorCom Information Technology AG ihre Umsatzerlöse nicht steigern und weist in ihrem HGB-Jahresabschluss Umsätze in Höhe von TEUR 14.766 aus. Gegenüber dem Vorjahr (TEUR 19.713) entspricht dies einer Minderung von rund 25 Prozent. Hier schlägt sich der im Vorjahr generierte innerbetriebliche Erlös aus der Veräußerung des Verwertungsrechts aus einem Großauftrag an die NorCom Systems Technology GmbH in Höhe von TEUR 4.000 als Unterschied nieder. Die Gesamtleistung erreichte einen Wert in Höhe von TEUR 14.735. Sie enthält eine Verminderung der unfertigen Leistungen um TEUR 31, während im Vorjahr eine wertmäßige
Abnahme der unfertigen und fertigen Leistungen um TEUR 1.758 zu berücksichtigen war. Im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 17.955) ist die Gesamtleistung um etwa 18 Prozent verringert. Der Materialaufwand (TEUR 13.437) ist im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 12.436) gestiegen, insbesondere die Aufwendungen für bezogene Leistungen stiegen im Berichtsjahr von TEUR 12.124 auf TEUR 13.425. Das Rohergebnis 2014 (der Einzelgesellschaft) sank im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 5.519 auf TEUR 1.298. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind vorrangig durch die Einzelwertberichtigung von Forderungen gegen die MaxiMedia GmbH in Höhe von insgesamt TEUR 1.038 sowie Raumkosten in Höhe von TEUR 646 belastet, reduzierten sich im Vergleich zum Vorjahr aber trotz des genannten Einmaleffekts von TEUR 3.037 auf TEUR 2.592. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in der Berichtsperiode war negativ und lag bei TEUR -930 (Vorjahr: TEUR 595). Die NorCom IT AG schließt das Geschäftsjahr 2014 insgesamt mit einem negativen Jahresergebnis von TEUR -931 (Vorjahr: 594) ab.
Somit weist NorCom nach den Kapitalherabsetzungsmaßnahmen einen Bilanzverlust von TEUR 931 (Vorjahr Bilanzverlust: TEUR 6.207) aus.
Zum Bilanzstichtag am 31. Dezember 2014 betrug das Anlagevermögen TEUR 125 und hat sich somit im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 1.686) durch die Veräußerung der Rivalue GmbH deutlich verringert. Dieser Abgang zeichnet sich auch für den Rückgang der Finanzanlagen auf TEUR 44 (Vorjahr: TEUR 1.593) verantwortlich.
Die ausgewiesenen Sachanlagen beinhalten im Wesentlichen die Betriebs- und Geschäftsausstattung mit TEUR 77 (Vorjahr: TEUR 83). Zum Bilanzstichtag betrug der Wert immaterieller Vermögensgegenstände TEUR 4 und hat sich somit im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 9) verringert. Im Bereich des Umlaufvermögens verminderten sich die Vorräte und lagen mit TEUR 11 unter dem Vorjahreswert von TEUR 41.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich im Vorjahresvergleich von TEUR 1.303 auf TEUR 2.616.
Die flüssigen Mittel verringerten sich im Geschäftsjahr 2014 um rund um TEUR 93 und lagen zum 31. Dezember 2014 bei TEUR 1.032 (Vorjahr: TEUR 1.125).
Die Bilanz zeigt zum Geschäftsjahresende ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 4.695 (Vorjahr: TEUR 5.626). Die Abnahme entspricht dem Jahresfehlbetrag 2014. Die im Geschäftsjahr 2014 beschlossene Kapitalherabsetzung im Verhältnis 5:1 hatte dabei keine Auswirkung auf die Höhe des Eigenkapitals als solchem sondern lediglich auf die Gliederung innerhalb der Position.
Die Verbindlichkeiten liegen mit TEUR 2.223 unter dem Vorjahreswert (TEUR 2.787). Hiervon entfallen TEUR 1.825 auf erhaltene Anzahlungen aus Bestellungen und TEUR 144 auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr TEUR 842).
Die Rückstellungen verringerten sich im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 1.702) auf TEUR 851 am Ende der Berichtsperiode. In der Abnahme enthalten ist die Auflösung nicht mehr benötigter Rückstellungen, insbesondere für Prozesskosten und Gewährleistungen, in Höhe von TEUR 547, die die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten.
Die Bilanzsumme verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 10.143 auf TEUR 7.792 zum 31. Dezember 2014.
Insgesamt sind die positiven Planungen für 2014 nicht vollständig erreicht worden.
Im Vergleich zum Vorjahr sank die Mitarbeiterzahl in der NorCom Information Technology AG. Am Bilanzstichtag 31. Dezember 2014 beschäftigte die NorCom mit insgesamt 31 Mitarbeitern wiederum weniger Personal als im Vorjahr (vergleichbare Vorjahreszahl: 41). Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter sank in der Berichtsperiode von 49 in 2013 auf durchschnittlich 31 im Geschäftsjahr 2014.
| 2014 | 2013 | |
|---|---|---|
| Mitarbeiter (Head Count) | 31 | 41 |
| Mitarbeiter im Durchschnitt | 31 | 49 |
Seit dem 31. Dezember 2014 sind keine berichtspflichtigen Vorgänge bei der NorCom Information Technology AG eingetreten.
Der NorCom Konzern ist Teil einer komplexen Geschäftswelt und daher im Rahmen seiner Geschäftsaktivitäten einer Vielzahl interner und externer Risiken ausgesetzt. Jede unternehmerische Entscheidung wird demzufolge vor dem Hintergrund der damit verbundenen Risiken und Chancen getroffen. Mittels entsprechender Risikomanagementaktivitäten will die NorCom Risiken frühzeitig erkennen, diese bewerten und steuern sowie mittels geeigneter Maßnahmen minimieren.
NorCom definiert Risiken als die Gefahr, dass Ereignisse oder Entscheidungen und Handlungen das Unternehmen daran hindern, definierte Ziele zu erreichen oder Strategien erfolgreich umzusetzen. Um Chancen auf Märkten zu nutzen, geht NorCom bewusst Risiken ein, wenn dadurch ein angemessener Beitrag zur Steigerung des Unternehmenswertes erwartet wird. Dazu ist ein wirksames, auf die Belange der Geschäftsaktivitäten ausgerichtetes Risiko- und Chancen-managementsystem erforderlich.
Die strategische Unternehmensplanung und das interne Kontrollsystem bilden die Kernelemente des Risikomanagementsystems. Die strategische Unternehmensplanung gewährleistet dabei unter anderem, dass langfristige Risiken und Chancen frühzeitig identifiziert und eingeschätzt werden können, um entsprechende Maßnahmen zu treffen. Das interne Berichtswesen ist darauf ausgelegt, aktuelle und relevante Informationen über die Entwicklung der wesentlichen Risiken und die Wirksamkeit der Maßnahmen zur Risikobegrenzung zu liefern.
Dieses Risikomanagementsystem wird kontinuierlich den aktuellen Anforderungen, die sich durch interne und externe Veränderungen ergeben können, angepasst. Um eine frühzeitige Risikoerkennung und Chancenauswertung zu gewährleisten, werden regelmäßige und zeitnahe Risikoberichte von Aufsichtsrat und Vorstand ausgewertet, Maßnahmen daraus abgeleitet und, falls erforderlich, sofort notwendige Gegenmaßnahmen ergriffen.
Das Risikomanagementsystem der NorCom identifiziert, analysiert, überwacht und steuert Risiken über ein einheitliches, konzernweites Management-, Berichts- und Kontrollwesen, den sogenannten Risk Reports. Diese werden von der NorCom und ihren Töchtern zumindest quartalsweise berichtet. Im Risk Report benennen die Unternehmen ihre Risiken, klassifizieren sie anhand verschiedener Relevanzstufen, legen die Eintrittswahrscheinlichkeit fest und definieren die Risikoart. Im Risk Report werden auch Frühwarnindikatoren und Abwehrmaßnahmen für die einzelnen Risiken festgehalten und ein
Risikomanager sowie ein Verantwortlicher benannt. Im konzernweiten Risikomanagementprozess sind Geschäftsführer und Business Unit Leiter von NorCom Gesellschaften als Risikoverantwortliche definiert. Die Risikoverantwortlichen bewerten vierteljährlich ihre Risikolage neu und melden ihre Ergebnisse an das zentrale Risikomanagement. Die Verantwortung für die Einrichtung und Aufrechterhaltung eines angemessenen und zielgerichteten Risikomanagementsystems liegt beim Vorstand.
Die NorCom AG und ihre Beteiligungsgesellschaften verfolgen eine auf Chancen ausgerichtete Unternehmensstrategie unter Berücksichtigung der möglichen Risiken.
Wesentliche Risiken für den NorCom Konzern resultieren aus dem Markt- und Wettbewerbsumfeld. Ein schwaches Konjunkturumfeld sowie eine zurückhaltende Entwicklung in den jeweiligen Kernmärkten von NorCom können die Investitionsbereitschaft der Zielkunden negativ beeinflussen, so dass sich dies auch auf die Unternehmensentwicklung von NorCom bzw. deren Töchter auswirken kann.
Die NorCom AG beobachtet die Teilmärkte ihrer Geschäftsfelder und Tochtergesellschaften intensiv, um wichtige Entwicklungen verfolgen und bewerten, sowie entsprechende Maßnahmen ergreifen zu können. Das risiko-diversifizierende Geschäftsmodell der NorCom mit seinen langfristigen Aufträgen im Big Infrastructure im öffentlichen Sektor einerseits und dem umfassenden Asset Based Consulting in dynamischen Wachstumsmärkten andererseits, trägt auch in einem wirtschaftlich angespannten Umfeld zu Stabilität bei.
Im Bereich der Assets sieht sich NorCom einem noch sehr jungen Markt gegenüber. Hier gilt es weiterhin neueste technologische Themen zu integrieren und sich als Pionier mit Expertenwissen zu positionieren. Aus diesem Know-How und der Erfahrung von 25 Jahren IT-Consulting wird der Markt genau beobachtet, um auf neue Kundenanforderungen kurzfristig reagieren zu können. Hinzu kommt, dass dem deutschen Markt natürliche Grenzen gesteckt sind. Mit der bestehenden Repräsentanz in USA und internationalen strategischen Partnern möchte sich NorCom auch weltweit positionieren. Durch Ausrichtung des Geschäftsmodells auf Asset Based Consulting in dynamischen Wachstumsmärkten sollen Umsätze erhöht und der Markt erweitert werden.
Im Bereich der Professional Services gilt es, den Rückgang der zu erzielenden Margen im öffentlichen Bereich, die zunehmende Kurzfristigkeit von Aufträgen in der Industrie und den damit einhergehenden Wettbewerbsdruck zu berücksichtigen. Durch intensive Marktbearbeitungsmaßnahmen hat NorCom im Geschäftsjahr 2014 die Erreichung einer Balance zwischen höherwertigen, meist kurzfristigen Consultingaufträgen in der Industrie, und sehr stark kundengetriebenen, jedoch langfristigen Aufträgen im öffentlichen Bereich weiter vorangetrieben. NorCom positioniert sich zunehmend als Experte im BigData, wo als First Mover höhere Margen zu erzielen sein werden.
Neben vorwiegend externen strategischen Risiken, im Sinne von Umfeld und Branchenrisiken, muss die NorCom auch mögliche Auswirkungen interner strategischer Risiken, im Sinne von leistungswirtschaftlichen Risiken und Risiken aus bestehenden Beteiligungen, berücksichtigen.
Beim Asset Based Consulting sind verschiedene Faktoren zu betrachten, welche die Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft kurzfristig beeinträchtigen können. Die im Kern entwickelte Lösung (Asset) kann verborgene Softwaremängel (Produkt- und Gewährleistungshaftung) enthalten, daraus resultierende Terminverzögerungen und mögliche Veränderungen des Wettbewerbs- und Technologieumfelds müssen ebenfalls in Betracht gezogen werden.
Das Professional Services Geschäft bei NorCom ist geprägt durch Großaufträge im öffentlichen Sektor, so dass hier ein überproportionales Abhängigkeitsverhältnis von wenigen wesentlichen Kunden vorliegt. NorCom ist deswegen stark bestrebt, dieses Risiko sowohl durch die Gewinnung neuer Kunden als auch durch Diversifikation ihrer Dienstleistungen in neue, schnell wachsende Branchen zu kompensieren. Durch den Aufbau von sogenannten Applied Competence Cluster (ACC) soll die Innovationskraft gestärkt werden. Die Applied Competence Cluster sind integrale Bausteine des verfolgten Diversifizierungskonzeptes der NorCom. Sie haben sich den kurzfristigen und unkomplizierten Aufbau von Spezialwissen aus dem Unternehmen heraus und den fortlaufenden Wissensaustausch innerhalb des Unternehmens und in der Zusammenarbeit mit Kunden als Kernaufgaben gesetzt. Wissenstransfer ist ein wichtiger Faktor zur Stärkung der Innovationskraft. Die ACC bündeln ("clustern") das Spezialwissen und die Erfahrung ("competence") eines Themenbereiches (z.B. Data Science im Hadoop Umfeld) und sind für die praktische ("applied") Umsetzung beim Kunden verantwortlich. Durch Diversifikation und Innovationskraft kann NorCom potenziellen negativen Auswirkungen entgegenwirken.
Hinsichtlich der Beteiligungen der NorCom AG ergibt sich das Risiko, dass Tochterunternehmen und Unternehmensbeteiligungen die von der jeweiligen Geschäftsführung gesetzten operativen und strategischen Zielvorstellungen nicht erreichen. Es ist die generelle Vorgabe, die Beteiligungen eng an die NorCom AG zu binden und Synergien im Sinne eines One NorCom zu gewährleisten. Das Beteiligungsportfolio von NorCom wird laufend überprüft, um notwendige Optimierungsmaßnahmen auch kurzfristig einzuleiten – in 2014 wurde beispielsweise die Applaud GmbH veräußert, da mit dem NorCom Konzern keine Synergien mehr zu erwarten waren.
Bezüglich der MaxiMedia GmbH bestehen für NorCom sowohl Ertrags- als auch Liquiditätsrisiken, falls NorCom auf Ebene der Einzelgesellschaft aus der abgegebenen Patronatserklärung in Anspruch genommen wird. Die Verbindlichkeiten der MaxiMedia GmbH gegenüber fremden Dritten betrugen wie im Vorjahr TEUR 62 und stellen das Haftungsrisiko zum Stichtag dar. Im Sinne der internen Optimierungsmaßnahmen, Restrukturierungsmaßnahmen und geänderten strategischen Zielvorstellungen der NorCom AG wurde eine Einzelwertberichtigung der bestehende Forderungen der NorCom gegen die MaxiMedia GmbH auf TEUR 0 (Vorjahr TEUR 1.050) per Bilanzstichtag vorgenommen.
Neben strategischen Risiken sieht sich die NorCom auch operationalen Risiken im Bereich Personal und IT gegenüber.
Für ein Unternehmen in einem Know-how intensiven Gebiet (Softwareentwicklung und Consulting) und mit hochberatungsbedürftigen Lösungen, sind qualifizierte Mitarbeiter die wichtigste Ressource für den Unternehmenserfolg. Zwangsläufig besteht immer auch das Risiko eines Know-how-Verlustes, wenn Mitarbeiter das Unternehmen verlassen. Zur Kompensation dieses Risikos sind die Mitarbeiter über variable Vergütungen an der Unternehmensentwicklung beteiligt.
Zudem ist für Schlüsselmitarbeiter ein Aktienoptionspaket vorgesehen. Die individuellen Fähigkeiten und das Wissen der Mitarbeiter tragen wesentlich zum Erfolg der NorCom bei. Das Bestreben von NorCom ist es, auf allen Unternehmensebenen ein Top-Arbeitgeber in einer dynamischen Branche zu sein, um so die besten Talente ins Unternehmen zu holen und dort dauerhaft zu halten. Durch die aktive Integration der Applied Competence Cluster (ACC) in die Unternehmensorganisation sind der Aufbau und die Sicherung von wertvollem Know-how innerhalb des Unternehmens sichergestellt. Unsere strategisch ausgerichtete und ganzheitlich angelegte Personal- und Karriereentwicklung eröffnet Mitarbeitern attraktive Weiterbildungs- und Entwicklungschancen. Dabei spielt die Stärkung der Fachkompetenz eine besondere Rolle. Den Risiken, die mit Fluktuation und Know-how-Verlust aufgrund altersbedingter Abgänge verbunden sind, begegnen wir durch intensive und fachbereichsspezifische Qualifizierung.
NorCom hat in 2014 begonnen, sein hochspezialisiertes Team aus Know-how Trägern in Einsatzgebieten der Softwareentwicklung, -consulting und Data Science im Big Data Umfeld gezielt zu
erweitern. Als Basis dient ein detaillierter Mitarbeiteraufbauplan der sich aus den Finanzbudgetvorgaben ableitet. Für neue großvolumige Aufträge im Bereich der Professional Services ist in der Anfangsphase der Leistungserbringung auch der Einsatz externer Dienstleister eingeplant, da NorCom die notwendigen Kapazitäten aus Gründen der Kostenvariabilisierung nicht als Reserve vorhält. Ein dauerhafter Einsatz von Fremddienstleistern würde bei solchen Aufträgen jedoch zu einer erheblichen Margenbeeinträchtigung führen und externe Kapazitäten würden daher sukzessive durch interne Mitarbeiter ersetzt. NorCom ist auch 2015 weiter bemüht, externe Dienstleister nur in individuell gerechtfertigten Fällen auszuwählen oder wenn ein interner know-how Aufbau als personalstrategisch nicht sinnvoll erachtet wird.
Neben Personalrisiken sieht sich die NorCom auch IT-Risiken ausgesetzt.
IT-Risiken bestehen vor allem in der Verfügbarkeit der Systeme. Im Bereich der Informationstechnologie liegt der Schwerpunkt auf der Verbesserung der organisatorischen Abläufe durch intensive Nutzung des vorhandenen integrierten EDV-Planungs- und Steuerungssystems. Ein weiterer Schwerpunkt ist die erhöhte Sicherung vor unberechtigten Zugriffen und Virenangriffen. Auch im Geschäftsjahr 2014 wurde die Verfügbarkeit der Computer kontinuierlich verbessert und die Netzwerke an die erhöhten Anforderungen des Unternehmens angepasst.
NorCom ist durch seine Präsenz am Kapitalmarkt neben strategischen und operationalen Risiken auch verschiedenen Finanzrisiken ausgesetzt. Zur Absicherung des Konzerns gegenüber finanziellen Risiken verfügt NorCom über ein entsprechendes Finanz- und Risikomanagement.
Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen. Forderungsausfälle können im Einzelfall dennoch vorkommen, sind allerdings projektbedingt. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.
Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Finanzwirtschaftliche Risiken können sich aus dem Ausfall von Kunden-forderungen oder aus Kurs- oder Zinsänderungsrisiken im Finanzmittelfonds ergeben.
Im Debitorenbereich wird die Entwicklung des Forderungsbestandes ständig überwacht, um mögliche Ausfallrisiken frühzeitig zu erkennen und Maßnahmen einleiten zu können.
Der Vorstand und das gesamte Management sind bestrebt, neu auftretende Risiken unverzüglich zu erkennen und Abwehrmaßnahmen zur Gegensteuerung einzuleiten.
Die NorCom IT AG war seit 2010 Dienstleister des DLZ-IT des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS). Aufgrund von Differenzen im Rahmen des von NorCom betreuten Projektes hat das BMVBS Anfang des Jahres 2013 die Zusammenarbeit gestoppt. Der NorCom AG droht aus der eingereichten Klage eine mögliche Inanspruchnahme, die im vorliegenden Abschluss im Rahmen vorsichtiger Bewertung berücksichtigt wurde. Nach unserer Einschätzung ist damit ein mögliches Risiko ausreichend abgebildet. Aus dem genannten Sachverhalt kann sich ein künftiger Zahlungsmittelabfluss ergeben.
Die Planung für das Geschäftsjahr 2015 wurde gesamtheitlich auf Konzernebene vorgenommen. Im Kern geht es dabei um die verbliebenen operativen Gesellschaften NorCom AG und NorCom Systems Technology GmbH. Für diese beiden Gesellschaften wurde ein konservativer Planungsansatz gewählt, welcher als stabile Basis für die geplante strategische Neuausrichtung des Konzerns dienen soll.
NorCom hat bis Ende 2016 einen bestehenden Großauftrag für IT-Consultingleistungen bei der Bundesagentur für Arbeit. Das jährlich von der BA abgerufene Volumen hängt von verschiedenen kundenspezifischen Einflussfaktoren ab. Um mögliche und von NorCom nicht zu beinflussende Abweichungen vom vorgesehenen Auftragsvolumen in der Planung 2015 einzurechnen, wurde ein "worst case"-Abschlag einkalkuliert. Festpreisprojekte sind nur noch in geringen Ausmaß vorgesehen und in ihrem Umfang gemessen am Gesamtunternehmenserfolg vernachlässigbar.
Der in 2014 erfolgreich eingeleitete Turnaround soll auch im Jahr 2015 auf dem erfolgserprobten Asset Based Consulting basieren und von einer Fortsetzung der bereits eingeleiteten umfassenden Kosteneinsparungenmaßnahmen begleitet sein.
Unser Geschäftsmodell basiert auf der individuellen Anpassung von im Kern entwickelten Assets und ist über die ganze Projektdauer mit intensiven Beratungsleistungen verbunden. So spricht NorCom eine breitere Kundengruppe an, da man branchenunabhängiger handeln kann und sich darüber hinaus neue Vertriebsmöglichkeiten ergeben. Der Verkauf unserer bestehenden Lösungen (Assets) im Rahmen von umfassenden Beratungsprojekten wird bei NorCom als Asset Based Consulting zusammengefasst. Den technologischen Fokus sieht man im erfolgreichen Ausbau des Geschäfts im Big Data Umfeld wo NorCom in 2014 bereits erste Großkunden überzeugen konnte.
Aus Konzernsicht führen diese Schwerpunkte zu einem moderaten Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahr. Der Margendruck aus bestehenden Aufträgen im öffentlichen Sektor kann durch erwartete neue Aufträge in dynamischen Wachstumsmärkten kompensiert werden. Darüber hinaus werden Kosteneinsparungen aus den in 2014 fortgeführten Maßnahmen realisiert und die strategische Neuausrichtung des NorCom Konzerns unter Berücksichtigung von wirtschaftlichen und strategischen Gesichtspunkten weiter vorangetrieben. Die beschriebenen operativen und strategischen Maßnahmen sollen in 2015 zu einem moderat steigenden Umsatz- und EBIT Wachstum führen. Ziel bleibt es weiterhin den monatlichen Kapitalmittelzufluss aus dem operativen Geschäft nachhaltig zu erhöhen.
Das interne Kontrollsystem der NorCom AG umfasst die Grundsätze, Verfahren und Maßnahmen zur Sicherung der Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit und Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung sowie zur Sicherung der Einhaltung der maßgeblichen rechtlichen Vorschriften.
Die internen Kontrollen richten sich auf die Begrenzung von Risiken wesentlicher Falschaussagen in der Finanzberichterstattung, von Risiken durch Nichteinhaltung regulatorischer Normen sowie auf die Minimierung operativer und wirtschaftlicher Risiken.
Die Kontrollaktivitäten zur Sicherstellung der Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit der Rechnungslegung umfassen manuelle Kontrollen, wie beispielsweise das "Vier-Augen-Prinzip", sowie die Analyse von Sachverhalten und Entwicklungen anhand spezifischer Kennzahlensysteme. Die Trennung von Verwaltungs-, Ausführungs-, Abrechnungs- und Genehmigungsfunktion reduziert die Möglichkeit zu dolosen Handlungen. Wesentliche Elemente sind weiterhin die klare Zuordnung von Verantwortlichkeiten und Kontrollen bei der Abschlusserstellung, transparente Vorgaben mittels Richtlinien zur Bilanzierung, angemessene Zugriffsregelungen in den abschlussrelevanten EDV-Systemen sowie die eindeutige Regelung von Verantwortlichkeiten bei der Einbeziehung von externen Spezialisten.
Die Erfassung der buchhalterischen Vorgänge der NorCom AG erfolgt mittels der integrierten Rechnungslegungssoftware Navision. Ferner nutzt das Management der NorCom zur Steuerung des Unternehmens ein CRM-System und ein Aufwandserfassungstool. Alle drei Systeme sind optimal aufeinander abgestimmt, so dass regelmäßig Auslastungsreports der Mitarbeiter abgerufen, der Auftragsbestand überprüft und das aufgestellte Budget mit den erbrachten Leistungen verglichen werden können. Zur internen Berichterstattung werden regelmäßig entsprechende Hochrechnungen erstellt, die mit den Finanzplänen und Budgets abgestimmt werden. Regelmäßig erfolgen Auswertungen des Soll-Ist-Vergleichs und werden mit den betreffenden Verantwortlichen im Unternehmen analysiert, so dass auftretende Abweichungen durch entsprechende Maßnahmen schnell korrigiert werden können.
Die NorCom berichtet mindestens halbjährlich über die identifizierten Risiken und ergriffenen Maßnahmen. Die Effektivität der internen Kontrollen wird mindestens einmal jährlich im Rahmen des Abschlusserstellungsprozesses beurteilt.
Durch das Übernahmerichtlinie-Umsetzungsgesetz besteht für börsennotierte Unternehmen nach § 289 und § 315 HGB die Pflicht, Angaben zur Kapitalzusammensetzung, Aktionärsrechten und deren Beschränkungen, Beteiligungsverhältnissen und zu den Organen der Gesellschaft zu machen, welche übernahmerelevante Informationen darstellen.
Das Grundkapital der NorCom Information Technology AG ist in 2.125.220 Inhaberstückaktien zu einem rechnerischen Nennwert von einem Euro eingeteilt, welche vollständig stimm- und dividendenberechtigt sind. Die namenslosen Stückaktien unterliegen keinerlei Übertragungsbeschränkungen.
Nach der Kapitalherabsetzung in 2014 1:5 hält die Nordbakk Invest GmbH mit Sitz in München/Deutschland 536.734 Stück, was einem Anteil von 25,26 Prozent am Grundkapital entspricht. Die NorCom AG hielt zum Stichtag insgesamt 128.241 Stückaktien oder 6,03 Prozent des Grundkapitals.
Das Grundkapital ist in Höhe von bis zu 100.000 Euro bedingt erhöht. Diese bedingte Kapitalerhöhung dient ausschließlich der Sicherung von bis zu 100.000 Bezugsrechten, die nach Maßgabe der Beschlussfassung der Hauptversammlung vom 18. Juni 2014 an Vorstandsmitglieder und Mitarbeiter der Gesellschaft sowie Mitglieder der Geschäftsführung und Mitarbeiter verbundener Unternehmen ausgegeben werden können. In 2014 wurde keine Ausgabe vorgenommen.
Sämtliche Aktienoptionen aus früheren Aktienoptionsprogrammen sind, sofern nicht eine Ausübung in Vorjahren erfolgte, in 2013 verfallen. Die dafür in der Vergangenheit gebildeten bedingten Kapitalia konnten deshalb in 2014 durch die Hauptversammlung aufgehoben werden.
Die Ernennung und Abberufung von Mitgliedern des Vorstandes erfolgt nach § 84 AktG durch den Aufsichtsrat und entspricht damit der gesetzlichen Regelung. Entgegen § 76 Abs. 2 AktG kann der Vorstand nach § 7 der Satzung auch aus einer Person bestehen.
Satzungsänderungen folgen den Regelungen der §§ 179 ff. AktG durch Beschluss der Hauptversammlung mit qualifizierter Mehrheit. Nach § 13 der Satzung ist der Aufsichtsrat ermächtigt, Änderungen und Ergänzungen der Satzung, die nur deren Fassung betreffen, zu beschließen.
Wesentliche Vereinbarungen der Gesellschaft, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebotes stehen – so genannte Change of Control Klauseln – sowie Entschädigungsvereinbarungen für den Fall eines Übernahmeangebotes mit Mitgliedern des Vorstands bestehen nicht.
Die Prinzipien verantwortungsbewusster und guter Unternehmensführung bestimmen das Handeln des NorCom Vorstands. Vorstand und Aufsichtsrat der NorCom Information Technology AG haben am 16. Dezember 2014 gemeinsam gemäß § 161 AktG den Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" in der Fassung vom 24. Juni 2014 zugestimmt. Der Vorstand berichtet in der Erklärung zur Unternehmensführung gemäß
§ 289a Abs. 1 HGB und Ziffer 3.10 des Deutschen Corporate Governance Kodex über die Unternehmensleitung, -führung und Corporate Governance. Die Erklärung ist auf der Unternehmenswebsite http://www.norcom.de/de/corporate-governance veröffentlicht.
Vorstand und Aufsichtsrat der Gesellschaft erklären, dass die NorCom Information TechnologyAG den im elektronischen Bundesanzeiger amtlich bekannt gemachten Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 24. Juni 2014 mit folgenden Ausnahmen entsprochen hat und auch in Zukunft mit folgenden Ausnahmen entsprechen wird:
Es werden keine Ausschüsse im Aufsichtsrat gebildet. (5.2, 5.3.1, 5.3.2, 5.3.3)
| Der Aufsichtsrat der NorCom Information TechnologyAG besteht lt. Satzung aus drei Mitgliedern. Aufgrund der geringen Größe des Aufsichtsrats ist es nicht sinnvoll, Ausschüsse zu bilden. Alle Aufgaben, die dem Aufsichtsrat obliegen, werden gemeinschaftlich bearbeitet und verantwortet.
Der Aufsichtsrat soll für seine Zusammensetzung konkrete Ziele nennen, die unter Beachtung der unternehmensspezifischen Situation die internationale Tätigkeit des Unternehmens, potenzielle Interessenkonflikte, eine festzulegende Altersgrenze für AR-Mitglieder und Vielfalt (Diversity) berücksichtigen. Die konkreten Ziele sollen insbesondere eine angemessene Beteiligung von Frauen vorsehen. Die Zielsetzung und der Stand der Umsetzung sollen im Corporate Governance Bericht veröffentlicht werden. (5.4.1)
| Dem Aufsichtsrat der NorCom Information TechnologyAG gehören derzeit mit Frau Liliana Nordbakk, Herrn Prof. Martin Traub und Herrn Dr. Rainer Mauer drei unabhängige Mitglieder an.
Im Hinblick auf seine zukünftige Zusammensetzung hat der Aufsichtsrat durch Beschluss vom 9. Dezember 2010 die folgenden Ziele festgelegt:
Der Konzernabschluss ist nicht binnen 90 Tagen nach Ende des Berichtszeitraums zugänglich. (7.1.2)
| Aufgrund der Zugehörigkeit zum Börsensegment »Regulierter Markt/General Standard« folgt die NorCom Information TechnologyAG bei der Erstellung und Veröffentlichung des Jahresabschlusses
den Vorschriften von HGB und AktG sowie den Vorgaben der Börsenordnung und der Börsenzulassungsverordnung für dieses Handelssegment. Die Frist für die Erstellung des NorCom-Konzernabschlusses beträgt vier Monate (§ 290 HGB).
Der Zwischenbericht ist nicht binnen 45 Tagen nach Ende des Berichtszeitraums öffentlich zugänglich. (7.1.2)
| Aufgrund der Zugehörigkeit zum Börsensegment »Regulierter Markt/General Standard« folgt die NorCom Information TechnologyAG bei der Erstellung und Veröffentlichung ihrer Finanzberichte den Vorschriften von HGB und AktG sowie den Vorgaben der Börsenordnung und der Börsenzulassungsverordnung für dieses Handelssegment. Die Frist für die Erstellung der Nor-Com Zwischenberichte beträgt demnach zwei Monate (§ 61 BörsZulV).
Die NorCom AG bewegt sich auf einem innovativen Markt, der von konstantem Wandel gezeichnet ist. Der Vorstand der NorCom AG sieht es daher als umso wichtiger an, eine beständige Unternehmenskultur mit klaren Werten zu haben, die eine Richtschnur für das Verhalten darstellt. Im Code of Conduct legt NorCom die Grundpfeiler dieser Kultur fest. Die Inhalte des Code of Conduct wurden auf Vorstandsebene definiert. Durchgesetzt und angewendet werden sie jedoch auf allen Ebenen der Organisation.
NorCom agiert in Übereinstimmung mit allen relevanten rechtlichen und ethischen Normen und erwartet von ihren Geschäftspartnern dasselbe. Das deutsche Rechtssystem gilt für alle Geschäftsaktivitäten des Unternehmens und die kulturellen und ethischen Werte der Länder, in denen NorCom aktiv ist, werden respektiert.
Die in der europäischen Sozialcharta definierten sozialen Rechte sind für den gesamten Konzern obligatorisch. NorCom hält diese Rechte in allen Geschäftsbeziehungen mit Lieferanten, Partnern und dritten Parteien ein.
Das NorCom Management verpflichtet sich zu guter und verantwortungsvoller Unternehmensführung, wie sie im Deutschen Corporate Governance Kodex definiert ist. Ziel ist, unternehmensweit in allen Geschäftsbereichen nachhaltiges organisches Wachstum über dem Marktdurchschnitt zu erzielen.
Transparenz und Ehrlichkeit lauten die Leitlinien bei allen Kommunikationsaktivitäten.
Die Öffentlichkeit erhält zeitnah Zugang zu Informationen, die das Unternehmen betreffen.
NorCom bezieht ökologische Überlegungen in alle Entscheidungen und Aktivitäten ein. Bei den Mitarbeitern soll ein Bewusstsein für Umweltbelange geschaffen werden und sie sind dazu angehalten, verantwortlich zu arbeiten. Als Unternehmen verwendet NorCom umweltfreundliche Produkte, plant Reisen effizient und verzichtet auf bzw. ersetzt schädliche Materialien.
Herr Viggo Nordbakk, Gründer der NorCom Information Technology AG, und Herr Dr. Tobias Abthoff waren im Geschäftsjahr 2014 als Vorstandsmitglieder verantwortlich für die Geschäfte der NorCom. Liliana Nordbakk ist mit Wirkung zum 17. Juni 2014 aus dem Vorstand der Gesellschaft ausgeschieden.
Der Vorstand führt die Geschäfte der Gesellschaft unter Beachtung der Sorgfalt eines ordentlichen und gewissenhaften Geschäftsleiters nach den Vorschriften der Gesetze, der Satzung, der Geschäftsordnung vom 30. Januar 2007, des Geschäftsverteilungsplans und der Dienstverträge und beachtet die Empfehlungen des Corporate Governance Kodex. Der Vorstand führt die Geschäfte der Gesellschaft gesamtverantwortlich nach einheitlichen Zielsetzungen, Plänen und Richtlinien. Unbeschadet der Gesamtverantwortung des Vorstands handelt jedes Vorstandsmitglied in dem ihm zugewiesenen Ressort eigenverantwortlich, ist aber gehalten, die ressortbezogenen Interessen
stets dem Gesamtwohl des Unternehmens unterzuordnen. Unbeschadet ihrer Ressortzuständigkeit verfolgen die Vorstandsmitglieder sämtliche für den Geschäftsablauf der Gesellschaft entscheidenden Daten laufend, um jederzeit auf die Abwendung drohender Nachteile, auf wünschenswerte Verbesserungen oder auf zweckmäßige Änderungen in geeigneter Weise hinwirken zu können.
Die Vorstandsmitglieder arbeiten kollegial zusammen. Sie unterrichten sich gegenseitig laufend über wichtige Maßnahmen und Vorgänge in ihren Geschäftsbereichen. Der Vorstand koordiniert die ressortbezogenen Vorgänge mit den Gesamtzielen und Plänen des Unternehmens. Der Vorstand trifft seine Entscheidungen grundsätzlich in Vorstandssitzungen nur einstimmig, die in regelmäßigen Abständen stattfinden.
Die Unternehmensführung der NorCom AG ist durch eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit von Vorstand und Aufsichtsrat bestimmt. Regelmäßig, zeitnah und umfassend informiert der Vorstand der NorCom AG den Aufsichtsrat über alle relevanten Aspekte der Unternehmensplanung, der strategischen Geschäftsentwicklung sowie der Lage des Konzerns einschließlich der Risiken. Sämtliche Entscheidungen und Aktivitäten des Unternehmens basieren auf einer engen Abstimmung des Vorstands mit dem Aufsichtsrat.
Darüber hinaus werden dem Aufsichtsrat Informationen und Unterlagen zu betriebswirtschaftlichen Auswertungen, wie Soll-Ist-Vergleiche, Cash-Flow Report und Informationen über zu erwartende Aufträge, zur Verfügung gestellt. Außerdem hat der Vorstand dem Aufsichtsratsvorsitzenden in allen Angelegenheiten, die für die Gesellschaft von besonderem Gewicht sind, Bericht zu erstatten.
Der Aufsichtsrat führt seine Geschäfte nach den Vorschriften der Gesetze, der Satzung und der Geschäftsordnung und beachtet die Empfehlungen des Corporate Governance Kodex. Der Aufsichtsrat wählt einen Vorsitzenden, der ermächtigt ist, Willenserklärungen des Aufsichtsrats im Namen des Aufsichtsrats abzugeben und entgegen zu nehmen. Der Aufsichtsrat hält mindestens vier Sitzungen im Kalenderjahr ab, über die Niederschriften angefertigt werden.
Das Vergütungssystem für die Vorstandsmitglieder setzt sich aus einem erfolgsunabhängigen Festgehalt und Sachbezügen sowie einer erfolgsabhängigen variablen Vergütung zusammen. Der variablen Vergütung liegt eine jährliche vom Aufsichtsrat festgelegte Zielerreichung zugrunde, die nach Abschluss der Jahresplanung zu Beginn für das jeweilige Geschäftsjahr fixiert wird.
Die variable Vergütung bemisst sich zum einen an der Konzernentwicklung und dem Konzernerfolg, wobei zur Sicherung der Unternehmensziele die variable Vergütung der Höhe nach oben begrenzt ist. Zum anderen wird die persönliche Leistung des jeweiligen Vorstands auch hinsichtlich langfristiger Entwicklungen berücksichtigt. Aufgrund der Geschäftsentwicklung 2014 verzichteten die Vorstände auf die Auszahlung ihrer variablen Vergütung.
| Angaben in TEUR | Fixe Komponente | Variable Komponente |
Gesamtsumme | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2014 | 2013 | 2014 | 2013 | 2014 | 2013 | |
| Viggo Nordbakk | 223 | 273 | – | – | 223 | 273 |
| Dr. Tobias Abthoff | 228 | 224 | – | – | 228 | 224 |
| Liliana Nordbakk | 59 | 63 | – | – | 59 | 63 |
| Summe | 510 | 560 | – | – | 510 | 560 |
Die Vergütungsregelung für den Aufsichtsrat sieht den Empfehlungen des Deutschen Corporate
Governance Kodex entsprechend einen fixen und einen am Konzernerfolg orientierten variablen Bestandteil vor und differenziert nach Aufsichtsratsvorsitzenden und Aufsichtsratsmitglied.
| in TEUR | Fixe Vergütung* | Variable Vergütung,* |
|---|---|---|
| Dr. Lutz Schmidt (Vorsitzender bis 18. Juni 2014) |
10 | – |
| Liliana Nordbakk (Vorsitzende seit 19. August 2014) |
7,9 | – |
| Prof. Martin Traub | 10 | – |
| Dr. Rainer Mauer | 8,7 | – |
* Nettobeträge
** Die Variable bemisst sich am Konzernergebnis und wird 10 Tage nach der jeweiligen Hauptversammlung des Folgejahres ausbezahlt.
München, 17. April 2015
Viggo Nordbakk Vorstand
Dr. Tobias Abthoff Vorstand
36-83
( IFRS )
| Angaben in EUR | 31.12.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Anhang Nr. | ||
| Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 2.682.060 | 2.520.508 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (3) |
2.600.231 | 2.168.559 |
| Forderungen POC | – | – |
| Übrige Forderungen und sonstige Vermögenswerte (4) |
81.829 | 351.949 |
| Flüssige Mittel (5) |
1.113.407 | 1.726.392 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 3.795.467 | 4.246.900 |
| Immaterielle Vermögensgegenstände (1) |
1.284.660 | 2.439.770 |
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte, sowie Lizenzen an solchen Werten und Rechten |
4.110 | 9.219 |
| FW aus Kapitalkonsolidierung | 1.280.550 | 2.430.550 |
| Sachanlagen (2) |
80.290 | 102.721 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 80.290 | 102.721 |
| Langfristige Vermögenswerte | 1.364.950 | 2.542.491 |
| Aktiva | 5.160.417 | 6.789.391 |
| Angaben in EUR | 31.12.2014 | 31.12.2013 | |
|---|---|---|---|
| Anhang Nr. | |||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | (12) | 744.276 | 1.403.881 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | (13) | 360.933 | 446.683 |
| Verbindlichkeiten | 1.105.209 | 1.850.564 | |
| Steuerrückstellungen | – | 118.988 | |
| Sonstige Rückstellungen(kurzfristig) | (10+11) | 1.668.084 | 2.573.547 |
| Rückstellungen (kurzfristig) | 1.668.084 | 2.692.535 | |
| kurzfristige Schulden | 2.773.293 | 4.543.099 | |
| Sonstige Rückstellungen (langfristig) | (10) | 1.804.631 | 1.990.444 |
| langfristige Schulden | 1.804.631 | 1.990.444 | |
| Gezeichnetes Kapital | (7) | 1.996.979 | 9.984.971 |
| Kapitalrücklage | (8) | 3.482.501 | 1.701.071 |
| Konzernbilanzverlust | -4.909.089 | -11.544.266 | |
| Eigenkapital Gesellschafter des Mutterunternehmens | 570.391 | 141.776 | |
| Anteile anderer Gesellschafter | 12.102 | 114.072 | |
| Eigenkapital | 582.493 | 255.848 | |
| Passiva | 5.160.417 | 6.789.391 |
( IFRS )
| Angaben in EUR | 2014 | 2013 | |
|---|---|---|---|
| Anhang Nr. | |||
| Umsatzerlöse | (15) | 14.735.338 | 18.169.535 |
| Sonstige betriebliche Erträge | (16) | 719.048 | 570.638 |
| Betriebsleistung | 15.454.386 | 18.740.173 | |
| Materialaufwand | (17) | ||
| a) Aufwendungen für bezogene Waren | -12.279 | -291.605 | |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | -7.600.836 | -8.274.129 | |
| Rohergebnis | 7.841.271 | 10.174.439 | |
| Personalaufwand | (18) | ||
| a) Löhne und Gehälter | -4.911.080 | -7.085.369 | |
| b) Soziale Abgaben | -754.294 | -1.131.111 | |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | (20) | -1.670.172 | -5.417.226 |
| davon sonstige Steuern | -1.037 | -1.370 | |
| Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) | 505.725 | -3.459.267 | |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände | |||
| des Anlagevermögens und Sachanlagen | (19) | -70.477 | -364.728 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 435.248 | -3.823.995 | |
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | (21) | 412 | 664 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | (21) | -7.382 | -967 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) | 428.278 | -3.824.298 | |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | (22) | -108 | -81.745 |
| Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag (-) | 428.170 | -3.906.043 | |
| Anderen Gesellschaftern zustehender Verlust / Gewinn | -445 – |
17.866 – |
|
| Konzerngewinn / -verlust | 428.615 | -3.923.909 | |
| Ergebnis je Aktie (verwässert/unverwässert) | (9) | 0,21 | -1,96 |
| Durchschnittliche im Umlauf befindliche Aktien (unverwässert) | 1.996.979 | 1.996.979 |
| Angaben in EUR | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| I. Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag vor Fremdanteilen | 428.170 | -3.906.043 |
| II. Konzern-Gesamtergebnis | 428.170 | -3.906.043 |
| davon fremden Gesellschaftern zuzurechnen | 445 | -17.866 |
| davon Gesellschaftern des Mutterunternehmens zuzuordnen | 428.615 | -3.923.909 |
| Angaben in EUR€ | Gezeichnetes Kapital |
Kapitalrücklage |
|---|---|---|
| Stand 1.Januar 2014 | 9.984.971 | 1.701.071 |
| Einziehung von Aktien | -76 | 76 |
| Kapitalherabsetzung | -7.987.916 | 1.781.354 |
| Veränderung Konsolidierungskreis | – | – |
| Jahresüberschuss / Gesamtergebnis | – | – |
| Stand 31. Dezember 2014 | 1.996.979 | 3.482.501 |
| Angaben in EUR€ | Gezeichnetes Kapital |
Kapitalrücklage |
|---|---|---|
| Stand 1.Januar 2013 | 9.984.971 | 1.671.071 |
| Jahresfehlbetrag / Gesamtergebnis | – | – |
| Management-Optionsprogramm | – | 30.000 |
| Veränderung aus Gewinnaus schüttung durch Tochterunterneh men |
– | – |
| Veränderung aus der Aufgabe von Geschäftsbereichen |
– | – |
| Stand 31. Dezember 2013 | 9.984.971 | 1.701.071 |
| Konzern Gewinnvortrag |
Konzernergebnis | Anteile der Aktionäre der NorCom AG |
Anteile fremder Gesellschafter |
Summe |
|---|---|---|---|---|
| -11.544.266 | – | 141.776 | 114.072 | 255.848 |
| – | – | – | – | – |
| 6.206.562 | – | – | – | – |
| – | – | – | -101.525 | -101.525 |
| – | 428.615 | 428.615 | -445 | 428.170 |
| -5.337.704 | 428.615 | 570.391 | 12.102 | 582.493 |
(rechnerische Abweichungen aufgrund von Rundungen)
| Konzern Gewinnvortrag |
Konzernergebnis | Anteile der Aktionäre der NorCom AG |
Anteile fremder Gesellschafter |
Summe |
|---|---|---|---|---|
| -7.620.357 | – | 4.035.685 | 127.795 | 4.163.480 |
| – | -3.923.909 | -3.923.909 | 17.866 | -3.906.043 |
| – | – | 30.000 | – | 30.000 |
| – | – | – | -31.589 | -31.589 |
| – | – | – | – | – |
| -7.620.357 | -3.923.909 | 141.776 | 114.072 | 255.848 |
| Angaben in TEUR | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Periodenergebnis einschließlich Anteile fremder Gesellschafter | 429 | -3.906 |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | 70 | 365 |
| Buchverluste / -gewinne aus dem Abgang von immateriellen Vermögensgegenständen und Gegenständen des Sachanlagevermögens |
-2 | 6 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen | – | 30 |
| Veränderung der Rückstellungen | -659 | 2.294 |
| Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | -1.283 | 362 |
| Veränderung der übrigen Forderungen sowie andere Aktiva, die nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zuzurechnen sind |
245 | -195 |
| Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | -595 | 843 |
| Veränderung der übrigen Verbindlichkeiten sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zuzurechnen sind |
129 | -47 |
| Mittelabfluss aus laufender Geschäftstätigkeit *) | -1.666 | -248 |
| Einzahlungen aus dem Abgang von Finanzanlagevermögen | 1.106 | – |
| Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | -53 | -42 |
| Mittelzufluss/-abfluss aus Investitionstätigkeit | 1.053 | -42 |
| Auszahlung an Minderheitsgesellschafter | – | -32 |
| Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit | – | -32 |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | -613 | -322 |
| Finanzmittelbestand am Anfang der Periode | 1.726 | 2.048 |
| Finanzmittelbestand am Ende der Periode | 1.113 | 1.726 |
( IFRS )
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Angaben in EUR | Vortrag 01.01.2014 |
Zugänge | Abgänge | Entkonsoli dierung |
Stand 31.12.2014 |
| I. Immaterielle Vermögenswerte | 35.677.108 | – | 1.150.196 | 34.526.912 | |
| 1. gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte |
3.167.255 | – | – | 196 | 3.167.059 |
| 2. Entwicklungskosten | 6.857.177 | – | – | 6.857.177 | |
| 3. Geschäfts- oder Firmenwert | 25.565 | – | – | 25.565 | |
| 4. Firmenwert aus der Kapital konsolidierung |
25.627.111 | – | – | 1.150.196 | 24.477.111 |
| II. Sachanlagen | 813.761 | 53.129 | – | 26.868 | 840.022 |
| 1. Grundstücke, grundstücks-eigene Rechte und Bauten, einschliesslich Bauten auf fremden Grundstücken |
– | – | – | – | |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung |
813.761 | 53.129 | – | 26.868 | 840.022 |
| III. Finanzanlagen | – | – | – | – | – |
| 1. Beteiligungen | – | – | – | – | – |
| 2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungs verhältnis besteht |
– | – | – | – | – |
| Summen | 36.490.869 | 53.129 | – | 1.77.064 | 35.366.934 |
| Abschreibungen Buchwerte |
||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Vortrag | Abschrei | Abgänge | Entkonsoli | Stand | Stand | Stand |
| 01.01.2014 | bungen GJ | dierung | 31.12.2014 | 31.12.2014 | 31.12.2013 | |
| 33.237.338 | 5.103 | – | 189 | 33.242.252 | 1.284.660 | 2.439.770 |
| 3.158.036 | 5.103 | – | 189 | 3.162.950 | 4.110 | 9.219 |
| 6.857.177 | – | 6.857.177 | – | – | ||
| 25.565 | – | 25.565 | – | – | ||
| 23.196.560 | – | 23.196.561 | 1.280.550 | 2.430.551 | ||
| 711.040 | 65.374 | – | 16.682 | 759.732 | 80.290 | 102.721 |
| – | – | – | – | – | – | |
| – | ||||||
| 711.040 | 65.374 | 16.682 | 759.732 | 80.290 | 102.721 | |
| – | – | – | – | – | – | – |
| – | – | – | – | – | – | – |
| – | – | – | – | – | – | – |
33.948.378 70.477 – 16.871 34.001.984 1.364.950 2.542.491
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Angaben in EUR | Vortrag 01.01.2013 |
Aufg. Geschäfts bereich |
Zugänge | Abgänge | Stand 31.12.2013 |
|
| I. Immaterielle Vermögenswerte | 35.901.156 | – | 9.987 | 234.034 | 35.677.108 | |
| 1. gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte |
3.391.303 | – | 9.987 | 234.034 | 3.167.255 | |
| 2. Entwicklungskosten | 6.857.177 | – | – | – | 6.857.177 | |
| 3. Geschäfts- oder Firmenwert | 25.565 | – | – | – | 25.565 | |
| 4. Firmenwert aus der Kapital konsolidierung |
25.627.111 | – | – | – | 25.627.111 | |
| II. Sachanlagen | 1.652.723 | – | 32.252 | 871.214 | 813.761 | |
| 1. Grundstücke, grundstücks eigene Rechte und Bauten, ein schliesslich Bauten auf fremden Grundstücken |
– | – | – | – | – | |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung |
1.652.723 | – | 32.252 | 871.214 | 813.761 | |
| III. Finanzanlagen | – | – | – | – | – | |
| 1. Beteiligungen | – | – | – | – | – | |
| 2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungs verhältnis besteht |
– | – | – | – | – | |
| Summen | 37.553.879 | – | 42.239 | 1.105.249 | 36.490.869 | |
| Abschreibungen | Buchwerte | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Vortrag 01.01.2013 |
Aufg. Geschäfts bereich |
Abschrei bungen GJ |
Abgänge | Stand 31.12.2013 |
Stand 31.12.2013 |
Stand 31.12.2012 |
| 33.206.903 | – | 263.988 | 233.553 | 33.237.338 | 2.439.770 | 2.694.254 |
| 3.386.663 | – | 4.926 | 233.553 | 3.158.036 | 9.219 | 4.640 |
| 6.698.115 | – | 159.062 | – | 6.857.177 | – | 159.062 |
| 25.565 | – | – | – | 25.565 | – | – |
| 23.096.560 | – | 100.000 | – | 23.196.560 | 2.430.551 | 2.530.552 |
| 1.475.678 | – | 100.739 | 865.378 | 711.039 | 102.721 | 177.045 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| – | – | – | – | – | – | – |
| 1.475.678 | – | 100.739 | 865.378 | 711.039 | 102.721 | 177.045 |
| – | – | – | – | – | – | – |
| – | – | – | – | – | – | – |
| – | – | – | – | – | – | – |
| 34.682.581 | – | 364.728 | 1.098.931 | 33.948.378 | 2.542.491 | 2.871.299 |
| Angaben in TEUR | 2014 | Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert |
||
|---|---|---|---|---|
| Vermögenswerte | Zeitwert | Buchwert | Erstmaliger Ansatz |
Zu Handelszwe cken gehalten |
| Finanzanlagen | – | – | – | – |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
2.600 | 2.600 | – | – |
| Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht |
– | – | – | – |
| Wertpapiere des Umlaufvermögens | – | – | – | – |
| Übrige Forderungen und sonstige Vermögenswerte |
82 | 82 | – | – |
| Flüssige Mittel | 1.113 | 1.113 | – | – |
| Angaben in TEUR | 2014 | Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert |
||
|---|---|---|---|---|
| Schulden | Zeitwert | Buchwert | Erstmaliger Ansatz |
Zu Handelszwe cken gehalten |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
– | – | – | – |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
744 | 744 | – | – |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 361 | 361 | – | – |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert |
Zum Restbuchwert | Leasing und Übrige (Buchwert) |
Nicht finanzielle Vermögenswerte (Buchwerte) |
||
|---|---|---|---|---|---|
| Zur Veräußerung verfügbar |
Sicherungs geschäfte |
Kredite und Forderungen |
Bis zur Endfällig keit gehalten |
||
| – – |
– – |
– 2.600 |
– – |
– – |
– – |
| – | – | – | – | – | – |
| – | – | – | – | – | – |
| – | – | 26 | – | – | 56 |
| – | – | 1.113 | – | – | – |
| Zum Restbuchwert – |
Erfolgsneutral zum bei zulegenden Zeitwert Sicherungsgeschäfte – |
Leasing und Übrige (Buchwert) – |
Nicht finanzielle Verbindlichkeiten (Buchwert) – |
|---|---|---|---|
| 744 | – | – | – |
| 337 | – | – | 24 |
| Angaben in TEUR | 2013 | Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert |
||
|---|---|---|---|---|
| Vermögenswerte | Zeitwert | Buchwert | Erstmaliger Ansatz |
Zu Handels zwecken gehalten |
| Finanzanlagen | – | – | – | – |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
2.169 | 2.169 | – | – |
| Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht |
– | – | – | – |
| Wertpapiere des Umlaufvermögens | – | – | – | – |
| Übrige Forderungen und sonstige Vermögenswerte |
352 | 352 | – | – |
| Flüssige Mittel | 1.726 | 1.726 | – | – |
| Angaben in TEUR | 2013 | Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert |
||
|---|---|---|---|---|
| Schulden | Zeitwert | Buchwert | Erstmaliger Ansatz |
Zu Handels zwecken gehalten |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
– | – | – | – |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
1.404 | 1.404 | – | – |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 447 | 447 | – | – |
| Erfolgswirksam zum | Zum Restbuchwert | Leasing und | Nicht finanzielle | ||
|---|---|---|---|---|---|
| beizulegenden Zeitwert | Übrige (Buchwert) |
Vermögens werte |
|||
| Zur Veräuße - rung verfügbar |
Sicherungs geschäfte |
Kredite und Forderungen |
Bis zur Endfäl ligkeit gehalten |
(Buchwerte) | |
| – | – | – | – | – | – |
| – | – | 2.169 | – | – | – |
| – | – | – | – | – | – |
| – | – | – | – | – | – |
| – | – | 273 | – | – | 79 |
| – | – | 1.726 | – | – | – |
| Zum Restbuchwert – 1.404 |
Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert Sicherungsgeschäfte – – |
Leasing und Übrige (Buchwert) – – |
Nicht finanzielle Verbindlichkeiten (Buchwert) – – |
|---|---|---|---|
| 361 | – | – | 86 |
| Angaben in EUR | Rück | Entkonsoli | Inanspruch | Auflösung | Zuführung | Rück |
|---|---|---|---|---|---|---|
| stellungen | dierung | nahme | stellungen | |||
| 01.01.2014 | 31.12.2014 | |||||
| Steuerrückstellungen | 118.988 | 118.988 | – | – | – | – |
| Personalkosten | 1.104.881 | 359.163 | 677.166 | 67.356 | 699.591 | 700.787 |
| Abschlusskosten | 106.864 | 23.852 | 73.040 | 9.972 | 50.000 | 50.o00 |
| Übrige sonstige Rück | 1.361.802 | 23.942 | 804.250 | 312.052 | 695.740 | 917.298 |
| stellungen (kurzfristig) | ||||||
| Sonstige Rückstellungen | 2.573.547 | 406.956 | 1.554.456 | 389.381 | 1.445.331 | 1.668.085 |
| (kurzfristig) | ||||||
| Gewährleistungsver | 1.990.444 | 25.000 | – | 160.813 | – | 1.804.631 |
| pflichtungen | ||||||
| Sonstige Rückstellungen | 1.990.444 | 25.000 | – | 160.813 | – | 1.804.631 |
| (langfristig) | ||||||
| Rückstellungen | 4.682.979 | 550.945 | 1.554.456 | 550.194 | 1.445.331 | 3.472.715 |
| Angaben in EUR | Rück stellungen 01.01.2013 |
Inanspruch nahme |
Auflösung | Zuführung | Rück stellungen 31.12.2013 |
|---|---|---|---|---|---|
| Steuerrückstellungen | 54.091 | 19.159 | 26.016 | 110.074 | 118.988 |
| Personalkosten | 1.355.434 | 1.117.611 | 213.662 | 1.080.719 | 1.104.881 |
| Abschlusskosten | 120.044 | 101.418 | 6.855 | 95.093 | 106.864 |
| Übrige sonstige Rück stellungen (kurzfristig) |
655.689 | 613.668 | 26.024 | 1.345.805 | 1.361.802 |
| Sonstige Rückstellungen (kurzfristig) |
2.131.167 | 1.832.697 | 246.541 | 2.521.617 | 2.573.547 |
| Gewährleistungsver pflichtungen |
203.666 | 12.456 | – | 1.799.234 | 1.990.444 |
| Sonstige Rückstellungen (langfristig) |
203.666 | 12.456 | – | 1.799.234 | 1.990.444 |
| Rückstellungen | 2.388.923 | 1.864.312 | 272.557 | 4.430.925 | 4.682.979 |
Der Konzernabschluss der NorCom Information Technology AG (kurz "NorCom AG") wird in Übereinstimmung mit den Rechnungslegungsgrundsätzen der International Financial Reporting Standards ("IFRS") des International Accounting Standards Board, wie sie in der EU anzuwenden sind und den ergänzend nach § 315 a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften erstellt. Dabei werden alle zum 31. Dezember 2014 verpflichtend anzuwendenden IFRS-Standards beachtet. Die Interpretationen des Standards Interpretations Committee sowie des International Financial Reporting Interpretations Committee wurden berücksichtigt.
Sofern nichts anderes angegeben ist, werden sämtliche Werte entsprechend kaufmännischer Rundung auf Tausend Euro (TEUR) auf- oder abgerundet.
Der Gegenstand der NorCom Information Technology AG und ihrer Tochterunternehmen ist die Konzeption, die Entwicklung und der Vertrieb von Soft- und Hardware-Produkten, die Beratung im Bereich der Informationstechnologie, die Durchführung von Schulungen, die Erbringung von sonstigen damit in Zusammenhang stehenden Dienstleistungen, der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen an Unternehmen, die insbesondere auf dem Gebiet der Entwicklung und des Vertriebs von Softwareprodukten sowie der Beratung bei der Entwicklung von individueller Software tätig sind, sowie die strategische Führung, Steuerung und Koordinierung dieser Unternehmen.
Die NorCom Information TechnologyAG hat ihren Sitz in 80333 München, Gabelsbergerstrasse 4, Deutschland.
In den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2014 sind, neben der NorCom Information TechnologyAG, die folgenden Unternehmen einbezogen worden, bei denen die NorCom Information TechnologyAG entweder unmittelbar oder durch eine Stimmrechtsvereinbarung über die Mehrheit der Stimmrechte verfügt und damit die einheitliche Leitung ausübt.
| Name und Sitz der Gesellschaft | Kapitalanteil in % |
|---|---|
| NorCom Information Technology AG, München (Mutter) | |
| NorCom Information Technology Inc., San Jose/USA | 100 |
| NorCom Systems Technology GmbH, München | 100 |
| MaxiMedia Technologies GmbH, München | 100 |
| NCVideo GmbH, München (in Liquidation) |
70 |
| Publicity GmbH, München (in Liquidation) |
51 |
Die Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen sind zum Abschlussstichtag des Mutterunternehmens aufgestellt.
Die Anteile an der Applaud GmbH, die 2013 noch mit in den Konzernabschluss einbezogen wurde, wurden in 2014 veräußert. Die Entkonsolidierung der Gesellschaft erfolgte zum Beginn des Geschäftsjahres. Gleiches gilt für die RiValue GmbH, deren Anteile mit Wirkung zum 01.01.2014 an den Erwerber übertragen wurden.
Weiterhin in den Konzernabschluss einbezogen sind die NCVideo GmbH (Gründung: 01.06.2012) und die Publicity GmbH (Gründung: 25.07.2012). Da die Gesellschaften – die für den Konzernabschluss von untergeordneter Bedeutung sind – die gesetzten Ziele nicht erreichen konnten, wurden sie 2013 aufgelöst und befinden sich derzeit noch in Liquidation.
Die Kapitalkonsolidierung erfolgte für Unternehmenszusammenschlüsse nach der Erwerbsmethode auf den jeweiligen Anschaffungszeitpunkt der Beteiligung. Dabei wurden die Anschaffungskosten der Beteiligungen mit dem anteiligen Zeitwert ihres Eigenkapitals zum Erwerbszeitpunkt aufgerechnet. Danach verbleibende aktive Unterschiedsbeträge wurden nach Verrechnung etwaiger stiller Reserven bzw. Lasten als Geschäfts- oder Firmenwerte aktiviert.
Die Geschäfts- oder Firmenwerte werden jährlich auf Wertminderung geprüft – oder häufiger, falls Ereignisse oder veränderte Umstände darauf hinweisen, dass der Vermögenswert gemäß IAS 36 wertgemindert sein könnte ("Impairment Test"). Ergibt sich aus der Prüfung eine Wertminderung, so wird diese ergebniswirksam in der entsprechenden Periode berücksichtigt.
Die Ergebnisse, Vermögenswerte und Schulden von assoziierten Unternehmen sind in dem Abschluss unter Verwendung der Equity-Methode einbezogen, außer wenn die Anteile als zur Veräußerung verfügbar klassifiziert werden. In diesem Fall ist nach Maßgabe von IFRS 5 zu bilanzieren. Nach der Equity-Methode sind Anteile an assoziierten Unternehmen mit ihren Anschaffungskosten in die Konzernbilanz aufzunehmen, die um Veränderungen des Anteils des Konzerns am Gewinn oder Verlust und am sonstigen Ergebnis des assoziierten Unternehmens nach dem Erwerbszeitpunkt angepasst werden. Verluste eines assoziierten Unternehmens, die den Anteil des Konzerns an diesem Unternehmen (der jegliche langfristige Investitionen enthält, die dem wirtschaftlichen Gehalt nach Teil der Nettoinvestitionen des Konzerns in das assoziierte Unternehmen ist) übersteigen, werden nicht erfasst, es sei denn, der Konzern ist rechtliche oder faktische Verpflichtungen eingegangen bzw. leistet Zahlungen an Stelle des assoziierten Unternehmens.
Jeglicher Überschuss der Anschaffungskosten des Anteilserwerbs über den Konzernanteil an den beizulegenden Zeitwerten der identifizierbaren Vermögenswerte, Schulden und Eventualschulden des assoziierten Unternehmens zum Zeitpunkt des Erwerbs ist als Geschäfts- oder Firmenwert zu erfassen. Der Geschäfts- oder Firmenwert ist Bestandteil des Buchwerts der Beteiligung und wird nicht separat auf das Vorliegen einer Wertminderung geprüft.
Der auf die Minderheitsgesellschafter entfallende Anteil der Vermögenswerte, Schulden und Eventualschulden des Tochterunternehmens wird ebenfalls zum Zeitwert angesetzt. Ein Firmenwert wird jedoch nur insoweit ausgewiesen, als er auf den Konzern entfällt.
Konzerninterne Gewinne und Verluste, Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie die zwischen konsolidierten Gesellschaften bestehenden Forderungen und Verbindlichkeiten werden eliminiert.
Die in den Konzernabschluss übernommenen Vermögenswerte und Schulden der einbezogenen Gesellschaften werden einheitlich nach den nachfolgenden Grundsätzen bilanziert und bewertet.
Änderung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen grundsätzlich den im Vorjahr angewandten Methoden mit folgenden Ausnahmen:
Die folgenden im Geschäftsjahr 2014 erstmals anzuwenden Standards bzw. Interpretationen haben keine (bzw. keine wesentliche) Auswirkung auf die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Konzerns und führen allenfalls zu zusätzlichen Angabeverpflichtungen:
| IFRS 10,11 und 12: Unternehmensverbindungen
| IAS 36: Wertminderung von Vermögenswerten bzw. Ermittlung des erzielbaren Betrags
| IAS 39: Derivate als Sicherungsinstrumente
Folgende vom IASB neu herausgegebene bzw. überarbeitete Standards oder Interpretationen waren im vorliegenden Abschluss noch nicht verpflichtend anzuwenden und wurden auch von der NorCom AG nicht freiwillig vorzeitig angewandt. Zum Teil steht eine Übernahme durch die EU noch aus:
| IFRIC 21: Leitlinien, wann eine Schuld für eine Abgabe anzusetzen ist, die von einer Regierung auferlegt wird
| IAS 19: Erleichterung der Erfassung von Pensionsplänen
| IFRS 14: Optionale Erleichterung für Erstanwender
| IAS 16 und IAS 38: Leitlinien zu akzeptablen Abschreibungsmethoden
| IFRS 9: Ansatz und Bewertung finanzieller Vermögenswerte
| IAS 27: Änderungen für den Einzelabschluss)
| IFRS 10 und IAS 28: Beseitigung von Inkonsistenzen
| IAS 1 zur Darstellung des Abschlusses: Klarstellungen
| IFRS 10, iFRS 12 und IAS 1: Änderungen in Bezug auf Investmentgesellschaften
| jährliche Verbesserungen von IFRS (Zyklen 2010 bis 2012, 2011 bis 2013 und 2012 bis 2014)
Der Konzern macht von dem Wahlrecht Gebrauch, sämtliche direkt im Eigenkapital erfassten Erfolgsbestandteile in einer separaten Aufstellung unter Berücksichtigung von Vorjahreszahlen darzustellen ("Two Statement Approach"). Korrespondierend dazu werden im Eigenkapitalspiegel nur noch der Gesamtperiodenerfolg und die Transaktionen mit Eigenkapitalgebern dargestellt.
Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses werden Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen vom Management vorgenommen, die sich auf die Höhe der zum Stichtag ausgewiesenen Erträge, Aufwendungen, Vermögenswerte und Schulden sowie auf den Ausweis von Eventualschulden auswirken. Aufgrund der mit diesen Annahmen und Schätzungen verbundenen Unsicherheiten könnten Ereignisse eintreten, die in der Zukunft zu erheblichen Anpassungen des Buchwerts der betroffenen Vermögenswerte und Schulden führen.
Die wichtigsten zukunftsbezogenen Annahmen sowie sonstige am Stichtag bestehende Hauptquellen von Schätzungsunsicherheiten, aufgrund deren ein beträchtliches Risiko besteht, dass innerhalb des nächsten Geschäftsjahres eine wesentliche Anpassung der Buchwerte von Vermögenswerten und Schulden erforderlich sein könnte, werden nachstehend erläutert:
Es wird an jedem Bilanzstichtag ermittelt, ob Anhaltspunkte für eine Wertminderung nicht-finanzieller Vermögenswerte vorliegen. Die Geschäfts- oder Firmenwerte, die ggf. aktivierten Entwicklungskosten sowie die ggf. ausgewiesenen aktiven latenten Steuern werden mindestens einmal jährlich sowie bei Vorliegen entsprechender Anhaltspunkte auf Wertminderung überprüft. Sonstige nicht-finanzielle Vermögenswerte werden auf Werthaltigkeit untersucht, wenn Hinweise vorliegen, dass der Buchwert den erzielbaren Betrag übersteigt.
Zur Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts muss das Management die voraussichtlichen künftigen Cashflows des Vermögenswerts oder der zahlungsmittelgenerierenden Einheit schätzen und einen angemessenen Abzinsungssatz wählen, um den Barwert der Cashflows zu bestimmen.
Im Geschäftsjahr 2014 ergab die Überprüfung der nicht-finanziellen Vermögenswerte keine Anhaltspunkte für eine Wertminderung Im Weiteren, auch zu Sensitivität der Annahmen, wird auf die Anhangangabe Nr. 1 "Immaterielle Vermögenswerte" verwiesen.
Aktive latente Steuern werden für alle nicht genutzten steuerlichen Verlustvorträge in dem Maße erfasst, in dem es wahrscheinlich ist, dass hierfür zu versteuerndes Einkommen verfügbar sein wird, so dass die Verlustvorträge tatsächlich genutzt werden können. Bei der Ermittlung der Höhe der aktiven latenten Steuern ist eine wesentliche Ermessensausübung des Managements bezüglich des erwarteten Eintrittszeitpunkts und der Höhe des künftig zu versteuernden Einkommens sowie der zukünftigen Steuerplanungsstrategien erforderlich. Neben den Ergebnisplanungen für die Jahre ab 2015 werden die bisher realisierten steuerlichen Ergebnisse für die Abschätzung der wahrscheinlich nutzbaren Verlustvorträge herangezogen. Insbesondere aufgrund der jüngeren Verlusthistorie wurde der vorhandene steuerliche
Verlust, der sich auf ca. TEUR 26.000 (2012: ca. TEUR 26.000) beläuft, nicht aktiviert. Im Weiteren wird auf die Anhangangabe Nr. 7 "Latente Steuern" und Nr. 23 "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" verwiesen.
Die Bewertung der Leistungen aus Auftragsfertigung wird in den Anhangsangaben Nr. 4 "Forderungen aus Lieferungen und Leistungen" und Nr. 16 "Umsatzerlöse und aktivierte Eigenleistungen" erläutert. Zur Bewertung der Leistungen aus Fertigungsaufträgen wird die "Percentage of Completion Method" gemäß IAS 11 angewandt. Der dafür benötigte Fertigstellungsgrad der Leistungen wird durch das Verhältnis der bis zum Stichtag angefallenen Kosten zu den vom Management geschätzten Gesamtkosten ermittelt. Bei langfristigen Fertigungsaufträgen werden die erhaltenen Anzahlungen mit dem Leistungsstand verrechnet. Der Bilanzausweis der entsprechend als Umsatz realisierten Leistungen und erhaltenen Anzahlungen erfolgt unter "Forderungen aus Lieferungen und Leistungen" bzw. unter dem Posten "Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen", wenn die erhaltenen Beträge die erbrachten Leistungen übersteigen. Der Buchwert der künftigen Forderungen aus langfristigen Kundenaufträgen vor Abzug der bereits erhaltenen Anzahlungen betrug zum 31. Dezember 2014 TEUR 11 (2013: TEUR 41).
Die Umrechnung der in fremder Währung aufgestellten Jahresabschlüsse der konsolidierten Unternehmen erfolgt auf Grundlage des Konzepts der funktionalen Währung gemäß IAS 21 nach der modifizierten Stichtagskursmethode.
Da alle in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen in finanzieller, wirtschaftlicher und organisatorischer Hinsicht selbstständig ihre Geschäftstätigkeit betreiben, ist die funktionale Währung grundsätzlich identisch mit der jeweiligen Landeswährung der Gesellschaft. Daher werden im Konzernabschluss die Vermögenswerte und Schulden mit dem Stichtagskurs, Eigenkapitalposten mit historischen Kursen sowie Aufwendungen und Erträge mit dem Jahresdurchschnittskurs umgerechnet. Daraus resultierende Umrechnungsdifferenzen werden erfolgsneutral im Eigenkapital ausgewiesen. Sämtliche in den Konzernabschluss 2014 einbezogene Gesellschaften haben als Landeswährung den Euro.
In den Abschlüssen der einzelnen Konzernunternehmen werden Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung zum Abschlussstichtag mit den aktuellen Stichtagskursen umgerechnet, entstehende unrealisierte Kursgewinne oder Kursverluste werden erfolgswirksam gebucht.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie übrige Forderungen werden gemäß IAS 39 als Kredite und Forderungen klassifiziert. Forderungen werden bei der erstmaligen Erfassung zum beizulegenden Zeitwert und bei der Folgebewertung mit den fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode abzüglich etwaiger Wertminderungen bewertet. Für alle erkennbaren Risiken werden Wertberichtigungen basierend auf individueller Risikoeinschätzung sowie aufgrund von Erfahrungswerten ermittelt. Daraus resultierende Gewinne oder Verluste werden ergebniswirksam erfasst.
Die flüssigen Mittel beinhalten Barmittel und kurzfristige liquide Anlagen, die mit Fälligkeiten von drei Monaten oder weniger erworben wurden. Die Entwicklung der flüssigen Mittel, die den Finanzmittelfonds gem. IAS 7 bilden, ist in der Kapitalflussrechnung dargestellt.
Geschäfts- oder Firmenwerte ergeben sich aus den Unterschieden zwischen den Anschaffungskosten eines Unternehmenszusammenschlusses und den beizulegenden Zeitwerten der erworbenen Vermögensgegenstände und Schulden.
Es erfolgt eine jährliche Prüfung auf Wertminderung, oder häufiger, falls Ereignisse oder veränderte Umstände darauf hinweisen, dass der Vermögenswert gemäß IAS 36 wertgemindert sein könnte. Hinsichtlich der in 2013 erforderlich gewordenen Abschreibungen auf einen der ausgewiesenen Firmenwerte verweisen wir auf die Erläuterungen in der Anhangangabe Nr. 1 "Geschäfts- oder Firmenwerte und immaterielle Vermögenswerte" sowie zuvor in diesem Abschnitt zu der "Wertminderung von nicht-finanziellen Vermögenswerten".
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögenswerte sind gemäß IAS 38 mit den Anschaffungskosten angesetzt. Sie werden entsprechend ihrer jeweiligen geschätzten wirtschaftlichen Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben.
Entgeltlich erworbene Software wird linear über drei Jahre abgeschrieben. Die Abschreibungen erfolgen dabei ab dem Zeitpunkt der Anschaffung der Software.
Gewinne oder Verluste aus der Ausbuchung immaterieller Vermögenswerte werden als Differenz zwischen dem Nettoveräußerungserlös und dem Buchwert des Vermögenswerts ermittelt und in der Periode, in der der Vermögenswert ausgebucht wird, erfolgswirksam erfasst.
Gemäß IAS 38 aktiviert die Gesellschaft eigene Entwicklungskosten für selbsterstellte Software, sofern die anfallenden Entwicklungskosten zu marktfähigen Produkten führen und entsprechende Umsatzerlöse für die Vergangenheit nachgewiesen werden konnten bzw. die geplanten oder erwarteten Umsatzerlöse die aktivierten Aufwendungen übersteigen.
Die Entwicklungskosten werden nach ihrem erstmaligen Ansatz unter Anwendung des Anschaffungskostenmodells, d.h. zu Anschaffungskosten abzüglich kumulierter Abschreibung und kumulierter Wertminderungsaufwendungen, bilanziert. Die Entwicklungskosten umfassen dabei alle direkt dem Entwicklungsprozess zurechenbaren Kosten sowie angemessene Teile der fertigungsbezogenen Gemeinkosten. Finanzierungskosten werden unter den Voraussetzungen des IAS 23 aktiviert. Bisher liegen diese Voraussetzungen nicht vor.
Die Abschreibung beginnt mit dem Abschluss der Entwicklungsphase und ab dem Zeitpunkt, ab dem der Vermögenswert genutzt werden kann. Die Abschreibung erfolgt über den Zeitraum, über den künftiger Nutzen zu erwarten ist.
Zum Abschlussstichtag 31. Dezember 2014 erfolgte keine Aktivierung von Entwicklungskosten, da nicht sämtliche Kriterien gemäß IAS 38 erfüllt waren.
Aufwendungen für Forschung und allgemeine Entwicklung werden gemäß IAS 38 als Aufwand erfasst.
Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen.
Die Abschreibung der Sachanlagen erfolgt entsprechend dem Nutzungsverlauf nach der linearen Methode. Hardware wird über drei Jahre, übrige Betriebsausstattung über fünf bis dreizehn Jahre und Einbauten über zehn Jahre abgeschrieben.
Verfügungsbeschränkungen oder an Darlehensgeber verpfändetes Anlagevermögen liegen nicht vor. Reparatur- und Instandhaltungsaufwendungen werden zum Zeitpunkt der Entstehung als Aufwand erfasst. Wesentliche Neuerungen und Verbesserungen werden aktiviert.
Bei der erstmaligen Erfassung werden Finanzanlagen mit dem beizulegenden Zeitwert erfasst. Für die Folgebewertung wurden sie gemäß IAS 39 in die Kategorie »Zur Veräußerung verfügbar« eingeteilt und sind daher grundsätzlich zu Marktwerten zu bewerten. Finanzinvestitionen in Eigenkapitalinstrumente, für die kein auf einem aktiven Markt notierter Preis vorliegt und deren beizulegender Zeitwert nicht verlässlich ermittelt werden kann, werden mit den Anschaffungskosten, gegebenenfalls vermindert um Wertberichtigungen, bewertet. Die ausgewiesenen Ausleihungen werden in der Kategorie »Kredite und Forderungen« zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.
Die Gesellschaft hat ausschließlich Operating-Leasing-Verhältnisse abgeschlossen. Finanzierungs-Leasingverträge, die gemäß IAS 17 beim Leasingnehmer zu aktivieren sind, liegen nicht vor.
Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen erfolgt gemäß IAS 19 nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren. Bei diesem Verfahren werden nicht nur die am Bilanzstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften, sondern auch die künftig zu erwartende Steigerung der Renten und Gehälter bei vorsichtiger Einschätzung der relevanten Einflussgrößen berücksichtigt. Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste werden sofort verrechnet.
Da die Rückdeckungsversicherung die Voraussetzungen des IAS 19 als »Plan Assets« erfüllt, wird der Aktivposten aus der Rückdeckungsversicherung mit der zu bildenden Rückstellung saldiert. Es resultiert ein Bilanzausweis von Null.
In den sonstigen Rückstellungen sind alle übrigen ungewissen Verpflichtungen und Risiken des Unternehmens gegenüber Dritten enthalten, sofern ein Mittelabfluss daraus wahrscheinlich und zuverlässig schätzbar ist. Die angesetzten Beträge der Rückstellungen stellen die bestmögliche Schätzung der Ausgaben dar, die zur Erfüllung der gegenwärtigen Verpflichtung zum Bilanzstichtag erforderlich sind. Langfristige Rückstellungen werden mit ihrem Barwert angesetzt, sofern der Zinseffekt wesentlich ist.
Finanzielle Verbindlichkeiten werden bei der erstmaligen Erfassung mit dem beizulegenden Zeitwert angesetzt. In den Folgejahren werden alle Verbindlichkeiten mit den fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode bewertet. Gewinne und Verluste werden erfolgswirksam erfasst.
Umsatzerlöse werden grundsätzlich zum Zeitpunkt des Gefahrenübergangs erfasst. Die Umsatzerlöse aus Serviceleistungen werden erfasst, sofern die Leistungen erbracht sind, ein Preis vereinbart oder bestimmbar ist und dessen Bezahlung wahrscheinlich ist. Umsätze und Aufwendungen aus Fertigungsaufträgen werden nach der Percentage-of-Completion-Methode bilanziert, wonach Umsätze entsprechend dem Fertigstellungsgrad ausgewiesen werden. Der Fertigstellungsgrad ergibt sich aus dem Verhältnis der bis zum Bilanzstichtag angefallenen Auftragskosten zu den insgesamt zum Stichtag geschätzten Auftragskosten (Cost-To-Cost-Verfahren). Nach der Percentage-of-Completion-Methode bilanzierte Fertigungsaufträge werden entsprechend den zum Stichtag angefallenen Auftragskosten zuzüglich des sich aus dem erreichten Fertigstellungsgrad ergebenden anteiligen Gewinns erfasst. Die Auftragserlöse und Auftragskosten der ggf. enthaltenen Hardware werden erst bei Auslieferung der Hardware einbezogen.
Zinsen werden zum Zeitpunkt der Entstehung als Aufwand gebucht, soweit sie nicht gem. IAS 23 auf sog. »Qualifying Assets« entfallen und somit der Aktivierungspflicht unterliegen.
Die Erträge aus den zur Rückdeckung der Pensionszusage an einen ehemaligen Vorstand abgeschlossenen Lebensversicherungen werden mit der Zuführung zur Pensionsrückstellung verrechnet.
Abgrenzungsposten für latente Steuern werden auf temporäre Differenzen sowie auf steuerliche Verlustvorträge gebildet. Die Abgrenzungen werden in Höhe der voraussichtlichen Steuerbe- bzw. -entlastung nachfolgender Geschäftsjahre gebildet. Steuerguthaben aus Abgrenzungen werden nur dann berücksichtigt, wenn die Realisierung der Steuerminderung hinreichend wahrscheinlich ist. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt mit den jeweiligen landesspezifischen Steuersätzen, die in den Jahren 2014 und 2013 zwischen 33 Prozent und 28 Prozent liegen.
Da die Wahrscheinlichkeit der Realisierung von Steuerminderungen aufgrund der letzten Ergebnisentwicklung nicht ausreichend wahrscheinlich ist, wurden keine aktiven latenten Steuern gebildet.
Bei den Rückstellungen für Steuern vom Einkommen und Ertrag ist von einer voraussichtlichen Inanspruchnahme innerhalb eines Jahres auszugehen.
Finanzinstrumente sind alle Verträge, die einen finanziellen Vermögenswert bei der einen Gesellschaft und eine finanzielle Verbindlichkeit oder ein Eigenkapitalinstrument bei einer anderen Gesellschaft begründen. Die finanziellen Vermögenswerte des Unternehmens beinhalten im Wesentlichen Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die finanziellen Verbindlichkeiten des Unternehmens bestehen im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstigen Verbindlichkeiten.
Von der Möglichkeit, finanzielle Vermögenswerte oder finanzielle Verbindlichkeiten beim erstmaligen Ansatz als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert einzustufen (Fair-Value-Option), wird kein Gebrauch gemacht. Die Klassifizierung der Finanzinstrumente von NorCom wird nachfolgend in der Anhangsangabe Nr. 15 »Finanzinstrumente« in einer Tabelle in den Erläuterungen zur Konzernbilanz dargestellt.
Der Zugang der Finanzinstrumente erfolgt zum Zeitwert. Direkt zurechenbare Transaktionskosten beim Erwerb von Finanzinstrumenten werden berücksichtigt. In den Folgejahren werden die Finanzinstrumente entsprechend der zugeordneten Kategorie bewertet. Dabei werden die »zur Veräußerung verfügbaren Vermögenswerte« zum Zeitwert und die »Kredite und Forderungen« und finanziellen Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt.
Der Konzern hat im Jahr 2014 seine Tochterunternehmen RiValue GmbH und Applaud GmbH veräußert.
| Angaben in TEUR | Applaud GmbH | RiValue GmbH | Gesamt |
|---|---|---|---|
| 31.12.2014 | 31.12.2014 | 31.12.2014 | |
| A) Erhaltene Gegenleistung | |||
| Erhaltene Gegenleistung in Form von Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten |
7 | 1.543 | 1.549 |
| Gesamt erhaltene Gegenleistung | 7 | 1.543 | 1.549 |
| B) Aufgrund Kontrollverlusts abgegangene Vermögenswerte und Schulden |
|||
| Kurzfristige Vermögenswerte | 96 | 1.217 | 1.313 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 6 | 437 | 443 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 90 | 755 | 845 |
| Sonstige Vermögenswerte | - | 25 | 25 |
| Langfristige Vermögenswerte | 3 | 1.157 | 1.160 |
| Sachanlagen | 3 | 7 | 10 |
| Geschäfts-oder Firmenwert | - | 1.150 | 1.150 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | -93 | -693 | -786 |
| Rückstellungen | -8 | -499 | -507 |
| Verbindlichkeiten | -84 | -195 | -279 |
| Langfristige Verbindlichkeiten | - | -144 | -144 |
| Rückstellungen | - | -25 | -25 |
| Latente Steuerschulden | - | -119 | -199 |
| Veräußerstes Nettovermögen | 7 | 1.537 | 1.543 |
| C) Veräußerungsgewinn/-verlust aus dem Abgang von Toch tergesellschaften |
|||
| Erhaltene Gegenleistung | 7 | 1.543 | 1.549 |
| Aufgegebenes Nettovermögen | -7 | -1.537 | -1.543 |
| Veräußerungsgewinn/-verlust (-) | - | 6 | 6 |
| D) Nettozahlungsmittelfluss aus der Veräußerung von Toch terunternehmen |
|||
| Durch Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente begli chener Veräußerungspreis |
7 | 1.543 | 1.549 |
| Abzüglich: mit dem Verkauf abgegebene Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente |
-6 | -437 | -443 |
| Gesamter Nettozahlungsmittelzufluss aus der Veräußerung | 1 | 1.105 | 1.106 |
1 | Geschäfts- oder Firmenwerte und immaterielle Vermögenswerte Für die Zusammensetzung der immateriellen Vermögenswerte wird auf den zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel verwiesen.
a ) Geschäfts- oder Firmenwerte
Die Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung setzen sich wie folgt zusammen:
| Angaben in TEUR | 31.12.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| RiValue GmbH | - | 1.150 |
| One NorCom | 1.281 | 1.281 |
| Buchwert des Geschäfts- oder Firmenwertes | 1.281 | 2.431 |
Die Beteiligung an der RiValue GmbH wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2014 veräußert. Entsprechend ist der Firmenwert mit abgegangen.
Zur Überprüfung der Werthaltigkeit der Geschäfts- oder Firmenwerte wird der Buchwert der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten dem erzielbaren Betrag gegenübergestellt. Der erzielbare Betrag entspricht dem Nutzungswert. Der Nutzungswert wurde mit Hilfe des Ertragswertverfahrens auf Basis einer detaillierten Planung für die Jahre 2015 bis 2017 ermittelt. Die detaillierte Planung basiert auf der Grundlage der Erfahrungen aus der Vergangenheit. Für die Jahre nach 2017 wurde von der Erzielung eines Einnahmenüberschusses wie im Jahr 2017 ausgegangen. Ferner wurde ein Abzinsungssatz von 10 % zugrunde gelegt.
| 31.12.2014 | |
|---|---|
| Abzinsungssatz | 10,00 % |
| Wachstum in der ewigen Rente | 0,00 % |
Die Beteiligung an der RiValue GmbH, Heidelberg, wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2014 veräußert. Die Bemessung des Firmenwerts der CGU »RiValue GmbH« erfolgte auf Basis des zu Beginn des Geschäftsjahres 2014 vereinnahmten Veräußerungspreises abzüglich Veräußerungskosten.
Aufgrund des durchgeführten Impairment-Tests ergab sich kein Abwertungserfordernis für den Firmenwert der NorCom AG.
Für den Firmenwert hätte sich auch bei einem um 1 Prozent höheren Abzinsungssatz kein Abwertungsbedarf ergeben.
Die Restbuchwerte und die erwartete Restnutzungsdauer der sonstigen immateriellen Vermögenswerte sind folgender Tabelle zu entnehmen:
| Angaben in TEUR | 31.12.2014 | 31.12.2013 | Restnutzungsdauer |
|---|---|---|---|
| Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte |
4 | max.3 Jahre | |
| Gesamt | 4 | 9 |
Die gewerblichen Schutzrechte und ähnlichen Rechte, werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben. Hinsichtlich der am Geschäftsjahresende 2014 ausgewiesenen gewerblichen Schutzrechte und ähnlichen Rechte ergaben sich keine Anhaltspunkte, die darauf hindeuten, dass die Werte wertgemindert sein könnten.
Eine von den gesamten Anschaffungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der einzelnen Bilanzposten des Anlagevermögens enthalten die Anlagenspiegel (Anlage 1/1 und 1/2 zum Anhang).
Zum 31. Dezember 2014 werden die Voraussetzungen zu einer Aktivierung gemäß IAS 38 nicht kumulativ erfüllt.
Die Zugänge zum Sachanlagevermögen betreffen überwiegend Ergänzungs- und Ersatzbeschaffungen von Betriebs- und Geschäftsausstattung.
Das Management hat bei der Beurteilung der Werthaltigkeit der bilanzierten Sachanlagen keine Anhaltspunkte festgestellt, die darauf hindeuten, dass die Werte wertgemindert sein könnten.
Eine von den gesamten Anschaffungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der einzelnen Bilanzposten des Sachanlagevermögens, die für den Konzernabschluss von untergeordneter Bedeutung sind, in den Jahren 2013 und 2014 enthalten die Anlagenspiegel (Anlage 1/1 und 1/2 zum Anhang).
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, deren Restlaufzeit sämtlich weniger als ein Jahr beträgt, sind zum Nominalwert abzüglich erforderlicher Wertberichtigungen angesetzt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen setzen sich zum Stichtag wie folgt zusammen:
| Angaben in TEUR | 31.12.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Fakturierte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
2.589 | 2.128 |
| Künftige Forderungen aus Fertigungsaufträgen (POC) |
11 | 41 |
| Forderungen Abschlagsrechnungen | – | – |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gesamt |
2.600 | 2.169 |
Der Nominalwert und die darauf entfallenden Wertberichtigungen sind folgender Tabelle zu entnehmen:
| Angaben in TEUR | 31.12.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ohne POC |
2.610 | 2.613 |
| abzüglich: Einzelwertberichtigung | – | – |
| abzüglich: Pauschalwertberichtigung | -21 | -35 |
| Gesamt | 2.589 | 2.128 |
Zum jeweiligen Jahresende stellt sich die Altersstruktur der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (vor Wertberichtigungen und künftigen Forderungen aus Fertigungsaufträgen (POC)) wie folgt dar:
| Angaben in | Summe | Weder | <30 | 30–59 | 60–89 | 90–120 | >120 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| TEUR | fällig noch | Tage | Tage | Tage | Tage | Tage | |
| wert | |||||||
| gemindert | |||||||
| 2014 | 2.610 | 2.302 | 242 | 23 | – | 34 | 9 |
| 2013 | 2.163 | 2.081 | 23 | 8 | 6 | 45 | – |
| 2012 | 3.163 | 1.714 | 95 | 600 | – | 9 | 745 |
Der beizulegende Zeitwert der im Konzern erfassten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen entspricht den Buchwerten.
4 | Übrige Forderungen und sonstige Vermögenswerte
Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögenswerte setzen sich wie folgt zusammen:
| Angaben in TEUR | 31.12.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Vorauszahlungen | 56 | 79 |
| Forderungen gegenüber Mitarbeitern und Geschäftsführung |
– | 196 |
| Pensionsfondsguthaben | 8 | 13 |
| Steuerforderungen | – | 6 |
| Sonstige | 18 | 58 |
| Gesamt | 82 | 352 |
Der beizulegende Zeitwert der im Konzern erfassten sonstigen Vermögenswerte entspricht den Buchwerten.
| Angaben in TEUR | 31.12.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Bankguthaben in lfd. Rechnung/ Kasse |
1.113 | 1.726 |
| Gesamt | 1.113 | 1.726 |
Der beizulegende Zeitwert der im Konzern erfassten flüssigen Mittel entspricht den Nennwerten. Die Guthaben lauten fast ausnahmslos auf Euro.
Hinsichtlich der Entwicklung der flüssigen Mittel verweisen wir auf die Darstellung in der Konzernkapitalflussrechnung.
Neben den Ergebnisplanungen für die Folgeperioden werden die bisher realisierten steuerlichen Ergebnisse für die Abschätzung der wahrscheinlich nutzbaren Verlustvorträge herangezogen. Aufgrund der jüngeren Ergebnisentwicklung erscheint das Ansatzkriterium der Wahrscheinlichkeit der Verfügbarkeit zu versteuernder Ergebnisse nicht sicher genug, um aktive latente Steuern auf die in Höhe von insgesamt Mio. EUR 28 (im Vorjahr: Mio. EUR 27) bestehenden Verlustvorträge zu bilden.
7 | Gezeichnetes Kapital
Zum 31. Dezember 2014 sind von der NorCom Information Technology AG 2.125.220 auf den Inhaber lautende Stückaktien zum Nennwert von je EUR 1 ausgegeben. Das Grundkapital ist voll einbezahlt. Mit dem Gezeichneten Kapital wurden eigene Aktien in Höhe von nominal EUR 128.241 verrechnet. Die genannten Zahlen beziehen sich auf die Stände am Jahresabschlussstichtag. Hierin Berücksichtigung findet die von der Hauptversammlung in 2014 beschlossene Kapitalherabsetzung im Verhältnis 5:1.
Der Vorstand ist derzeit ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 23.06.2016 einmal oder mehrmalig gegen Bar- und/oder Sacheinlage um insgesamt bis zu EUR 1.062.617 (nach Kapitalherabsetzung) durch Ausgabe von bis zu 1.062.617 neuen auf den Inhaber lautenden Stückaktien zu erhöhen. Von der Ermächtigung wurde in 2014 kein Gebrauch gemacht.
Das Grundkapital ist um bis zu EUR 100.000 durch Ausgabe von bis zu Stück 100.000 neue auf den Inhaber lautende Stammstückaktien bedingt erhöht (Bedingtes Kapital I). Hinsichtlich weitere Einzelheiten verweisen wir auf den Abschnitt (29) zum Aktienoptionsprogramm.
8 | Kapitalrücklage
In der Kapitalrücklage ist neben weiteren Eigenkapitaltransaktionen insbesondere das Aufgeld aus der Ausgabe der Aktien abgebildet. In 2014 wurden in die Kapitalrücklage Beträge eingestellt, die aus der Kapitalherabsetzung frei geworden sind.
Zur Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals wird auf die Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung, die Bestandteil dieses Abschlusses ist, verwiesen.
Der Gewinn pro Aktie wird in Übereinstimmung mit IAS 33 ermittelt.
| 2014 | 2013 | |
|---|---|---|
| unverwässert | unverwässert | |
| Jahresergebnis (in EUR) | 428.615 | -3.923.909 |
| Aktienzahl (durchschnittlich) | 1.996.979 | 1.996.979 |
| Ergebnis je Aktie (in EUR) | 0,21 | -1,96 |
Das Ergebnis je Aktie ergibt sich aus der Division des Jahresergebnisses, das den Gesellschaftern des Mutterunternehmens zuzurechnen ist, durch den gewichteten Durchschnitt der Zahl der ausgegebenen Aktien. Das verwässerte entspricht dem unverwässerten Ergebnis je Aktie.
Die durchschnittliche Anzahl der Aktien ergibt sich aus den ausgegebenen Aktien (2.125.220) abzüglich eigener Anteile (128.241). Die Anzahl der Vorjahresaktien wurde auf die Verhältnisse nach Durchführung der Kapitalherabsetzung in 2014 angepasst. Vor der Kapitalherabsetzung befanden sich durchschnittlich 9.984.971 Aktien im Umlauf, sodass hier im Vorjahresabschluss -0,39 EUR als Ergebnis je Aktie ausgewiesen wurden.
Die sonstigen Rückstellungen sind im Rückstellungsspiegel (Anlagen 3/1 und Die sonstigen Rückstellungen sind im Rückstellungsspiegel (Anlagen 3/1 und 3/2 zum Anhang) dargestellt und decken alle zu erwartenden Aufwendungen zum Zeitpunkt des Bilanzstichtags ab.
Die Personalrückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für noch nicht ge-nommenen Urlaub, Zielvereinbarungen und Überstunden.
Gewährleistungsrückstellungen wurden für so genannte Festpreisprojekte gebildet, für die laut Vertrag eine zweijährige Garantieverpflichtung besteht.
Die Zuordnung der sonstigen Rückstellungen in den kurzfristigen Teil erfolgt, wenn die voraussichtliche Inanspruchnahme innerhalb eines Jahres erwartet wird.
Es liegt eine leistungsorientierte Pensionszusage für ein ehemaliges Mitglied des Vorstands vor, welche die Gewährung einer Alters- und Witwenrente vorsieht. Die Verpflichtungen aus dem Pensionsplan werden jährlich von unabhängigen Gutachtern nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) bewertet. Die bei der Berechnung zugrunde gelegten versicherungsmathematischen Annahmen sind in der folgenden Tabelle zusammengefasst:
| Berechnungsgrundlagen | 31.12.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Rechnungszins | 3,50 % | 3,50 % |
| Gehaltstrend | – | – |
| Verzinsung der Plan Assets | 3,50 % | 3,50 % |
| Rentenanpassung | 1,00 % | 1,00 % |
| Angaben in TEUR | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Barwert der leistungsorientierten Verpflichtungen (DBO) jeweils zum 01.01. |
258 | 247 |
| Zinsaufwand | 9 | 9 |
| Versicherungsmathematische Gewinne /Verluste |
1 | 2 |
| Gesamt | 268 | 258 |
| Angaben in TEUR | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Beizulegender Zeitwert des Plan vermögens jeweils zum 01.01. |
258 | 247 |
| Erwartete Erträge | 9 | 9 |
| Versicherungsmathematische Gewinne /Verluste |
1 | 2 |
| Beizulegender Zeitwert zum 31.12 | 268 | 258 |
Das Planvermögen besteht aus Versicherungspolicen. Zu der Zusammensetzung der dahinter stehenden Anlageform und den Anlagearten können keine Angaben gemacht werden.
| Angaben in TEUR | 31.12.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Barwert der leistungsorientierten Verpflichtungen (DBO) |
268 | 258 |
| Wert der Plan Assets jeweils zum 31.12. |
-268 | -258 |
| Gesamt | – | – |
Die Nettoaufwendungen aus der Pensionszusage betrugen TEUR 0.
| Angaben in TEUR | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Zinsaufwendungen | -9 | -9 |
| Erwarteter Kapitalertrag im GJ | 9 | 9 |
| Gesamt | – | – |
Im Geschäftsjahr wurde der Aufwand aus der Einbuchung und Erhöhung der Pensionsrückstellung mit dem Ertrag aus der Rückdeckungsversicherung saldiert.
Die Rückdeckungsversicherung erfüllt die Voraussetzungen als Planvermögen nach IAS 19 und wird daher nicht als gesonderter Vermögenswert ausgewiesen.
Der Überschuss des Plans hat sich im Geschäftsjahr im Vergleich zu den zwei vorangegangenen Perioden wie folgt entwickelt:
| Angaben in TEUR | 31.12.2014 | 31.12.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|---|
| Barwert der leistungsorientierten Verpflichtungen (DOB) |
268 | 258 | 247 |
| Wert der Plan Assets | -268 | -258 | -247 |
| Gesamt | – | – | – |
Darüber hinaus bestehen Altersversorgungszusagen gegenüber einem aktiven und zwei ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern. Die Leistungen aus den über die rückgedeckte Unterstützungskasse finanzierten Zusagen entsprechen exakt den Versicherungsleistungen aus der zugrunde liegenden Rückdeckungsversicherung. Die Unterstützungskasse ist von ihrer Satzung so ausgelegt, dass die Leistungen nur für den Arbeitnehmer zur Verfügung stehen und der Arbeitgeber keinen Zugriff auf das Vermögen der Kasse hat. Auch im Falle einer Insolvenz ist die Erfüllung der bis dahin erreichten Leistungen garantiert. Die Altersversorgungszusage erfüllt nach IAS 19 die Verpflichtung als «Defined Contribution« und ist somit bei der NorCom Information TechnologyAG nicht zu bilanzieren.
Eine Veränderung des zugrunde zu legenden Zinssatzes würde aufgrund der Ausgestaltung der Versorgungszusage den Wert der Rückstellung und der »plan assets« in gleicher Weise beeinflussen. In sofern ergäbe sich keine Auswirkung auf den (saldierten) Wertansatz im vorliegen Konzernabschluss.
12 | Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
Der Gesamtbetrag in Höhe von TEUR 744 (Vorjahr: TEUR 1.404) ist innerhalb eines Jahres fällig.
Der beizulegende Zeitwert der im Konzern erfassten kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen entspricht den Nennwerten.
| Angaben in TEUR | 31.12.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Umsatzsteuer | 214 | 121 |
| Lohn- und Kirchensteuer | 68 | 99 |
| Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit |
– | 6 |
| Lohn- und Gehaltsverbindlichkeiten | – | 73 |
| Übrige | 79 | 148 |
| Gesamt | 361 | 447 |
Sämtliche sonstige Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.
Der beizulegende Zeitwert der im Konzern erfassten sonstigen Verbindlichkeiten entspricht den Nennwerten.
Die Buchwerte und die beizulegenden Zeitwerte der finanziellen Vermögenswerte und Schulden sowie die Kategorisierung der einzelnen Buchwerte ergeben sich aus der Anlage 4 zum Anhang.
Die folgende Tabelle stellt die Nettoverluste aus Finanzinstrumenten nach Bewertungskategorien dar.
| Angaben in TEUR | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Kredite und Forderungen | 4 | 16 |
| Zur Veräußerung verfügbar | – | – |
Das Nettoergebnis aus der Kategorie »Kredite und Forderungen« resultiert aus Wertberichtigungen und Abschreibungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.
In die Zahlen für 2013 wurden – anders als in 2014 – die Anfang 2014 entkonsolidierten Unternehmen Rivalue GmbH und Applaud GmbH einbezogen. Hierdurch sind die Vorjahreszahlen nicht 1:1 mit dem aktuellen Geschäftsjahr vergleichbar. Während die Applaud GmbH nur untergeordneten Einfluss auf den Konzernabschluss hatte, trug die RiValue GmbH im Wesentlichen mit TEUR 2.226 Umsatzerlösen, TEUR 1.539 Personal- und Sozialaufwendungen, TEUR 375 sonstigen betrieblichen Aufwendungen und TEUR 169 Abschreibungen zum Konzernergebnis des Jahres 2013 bei.
Die nach der "Percentage of Completion Method" gemäß IAS 11 erfassten Umsatzerlöse für langfristige Auftragsfertigungsprojekte belaufen sich auf TEUR 11 (Vorjahr TEUR 41). Dem stehen Aufwendungen in Höhe von TEUR 11 (Vorjahr TEUR 41) gegenüber, so dass es – wie im Vorjahrdurch die Anwendung des Verfahrens zu keiner Gewinnrealisierung gekommen ist.
Es wurden in 2014 keine Eigenleistungen aktiviert (Verweis auf Anhangangabe Nr. 1 "Geschäftsoder Firmenwerte und immaterielle Vermögenswerte").
Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich wie folgt zusammen:
| Angaben in TEUR | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Erträge aus der Auflösung der Rückstellungen | 550 | 247 |
| Übrige | 169 | 324 |
| Gesamt | 719 | 571 |
Die Materialaufwendungen betreffen im Wesentlichen bezogene Fremdleistungen und den Zukauf von Fremdsoftware.
| Angaben in TEUR | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Gehälter | 4.911 | 7.085 |
| Soziale Abgaben, Aufwendungen für die Altersversorgung und Sonstiges |
754 | 1.131 |
| Gesamt | 5.665 | 8.216 |
Die Verringerung des Personalaufwands ist Folge der Beschäftigung einer geringeren Anzahl von Mitarbeitern. Diese Veränderung hat ihre Ursache auch in der Veräußerung der RiValue GmbH.
| Angaben in TEUR | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Firmenwerte (ausserplanm.) | – | 100 |
| Immaterielle Vermögenswerte (planm.) einschl. Entwicklungskosten in 2011 |
5 | 164 |
| Sachanlagen | 65 | 101 |
| Gesamt | 70 | 365 |
Zum einen beinhalteten die Vorjahresabschreibungen noch die Beträge aus der RiValue GmbH, zum anderen waren die Vorjahresabschreibungen durch die Außerplanmäßige Abschreibung des der RiValue GmbH zugeordneten Firmenwerts belastet. Diese Abschreibung war vorzunehmen, da am Vorjahresstichtag das von der RiValue repräsentierte und am 1. Januar 2014 abgegangene Vermögen verlustfrei bewertet wurde.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen gliedern sich wie folgt:
| Angaben in TEUR | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Verwaltungsaufwendungen | 161 | 581 |
| Vertriebsaufwendungen | 430 | 658 |
| Forderungsausfälle | – | 3 |
| Zuführung zu Rückstellungen | 746 | 3.240 |
| Sonstige operative Aufwendungen | 333 | 935 |
| Gesamt | 1.670 | 5.417 |
| Angaben in TEUR | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Zinsen und ähnliche Erträge | – | 1 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -7 | -1 |
| Gesamt | -7 | – |
Der Steueraufwand/-ertrag stellt sich wie folgt dar:
| Angaben in TEUR | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Laufende Steuern | – | -82 |
| Latenter Steueraufwand | – | – |
| Gesamt | – | 82 |
Bei der folgenden Überleitungsrechnung für den Konzern werden die einzelnen, gesellschaftsbezogenen und mit dem jeweiligen länderspezifischen Steuersatz erstellten Über-leitungsrechnungen unter Berücksichtigung von Konsolidierungsmaßnahmen zusammengefasst. Dabei wird der erwartete Steueraufwand auf den effektiv ausgewiesenen Steueraufwand übergeleitet. Als Konzernsteuersatz wird der nominelle Steuersatz der Muttergesellschaft in Höhe von 32,77 Prozent (2013: 32,77 Prozent) zugrunde gelegt.
| Angaben in TEUR | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Ergebnis vor Ertragssteuern | 428 | -3.824 |
| Konzernsteuersatz | 32,77% | 32,77% |
| Erwarteter Ertragssteueraufwand ('+' = Ertrag, '-' = Aufwand) |
-140 | 1.253 |
| Verwendung in Vorjahren aktivierter latenter Steuern auf Verlustvorträge |
140 | – |
| Abschreibung auf den Firmenwert | – | -33 |
| Verluste lfd. Jahr ohne Aktivierung latenter Steuern | – | -1.302 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | – | -82 |
| Steuerquote | – | -2,14 % |
Die Unterschiede aus der Steuerabgrenzung auf steuerliche Verlustvorträge resultieren aus dem Ermessen des Vorstands hinsichtlich der zukünftigen Nutzbarkeit der steuerlichen Verlustvorträge. Demnach werden nicht auf alle steuerlichen Verlustvorträge aktive latente Steuern gebildet, sondern nur insoweit, wie der Vorstand von der zukünftigen Nutzbarkeit dieser Verlustvorträge ausgeht.
23 | Kapitalflussrechnung
Die Kapitalflussrechnung stellt die konsolidierten Zahlungsströme der im Konzernabschluss zusammengefassten Unternehmen dar und wurde nach den Vorschriften des IAS 7 erstellt. Durch die Kapitalflussrechnung wird die Veränderung des Finanzmittelbestandes des NorCom Konzerns durch Mittelzu- und -abflüsse, unterteilt in die Bereiche laufende Geschäftstätigkeit, Investitions- und Finanzierungstätigkeit dargestellt.
Die Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit ist um Effekte aus der Währungs-umrechnung, Konsolidierungskreisänderungen sowie Bewertungsänderungen bereinigt. Der in der Kapitalflussrechnung ausgewiesene Finanzmittelbestand umfasst grundsätzlich Kassenbestände, Guthaben bei Kreditinstituten (ausgewiesen in der Bilanzposition: flüssige Mittel).
Aufgrund der strategischen Neuausrichtung (siehe auch einleitend im Lagebericht) teilt NorCom ihre Umsatzerlöse nicht mehr auf die Segmente NCProducts und NCConsulting auf. Unter dem Aspekt des "Asset Based Consulting" verschmelzen diese zu einem neuen Bereich.
Vor diesem Hintergrund erfolgt keine Segmentberichterstattung mehr.
25 | Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen
Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen bestehen zu den Mitgliedern des Vorstands und des Aufsichtsrats. 2014 sind keine wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen zustande gekommen.
Die Verbindlichkeiten beinhalten von einem ehemaligen Gesellschafter der MaxiMedia Technologies GmbH ausgereichte Gesellschafterdarlehen unverändert in Höhe von TEUR 49 (Vorjahr: TEUR 49).
Der Aktienbesitz und die Aktienoptionen aktueller und ehemaliger Organmitglieder zum 31. Dezember 2014 stellen sich wie folgt dar:
| Aufsichtsrat | Aktienbestand | Aktienoptionen zum |
|---|---|---|
| zum 31.12.2014 | 31.12.2014 | |
| Dr. Lutz Schmidt (Vorsitzender, ausgeschieden am 18.Juni 2014) |
Keine | Keine |
| Prof. Martin Traub | Keine | Keine |
| Dr. Rainer Mauer | Keine | Keine |
| Liliana Nordbakk (Vorsitzende) |
109.843 | Keine |
| Vorstand | Aktienbestand zum 31.12.2014 |
Aktienoptionen zum 31.12.2014 |
| Viggo Nordbakk | 6.737 | Keine |
| Nordbakk Invest GmbH | 536.734 | Keine |
| Dr. Tobias Abthoff | 893 | Keine |
Haftungsverhältnisse bestehen zum Bilanzstichtag keine.
Zum 31. Dezember 2014 bestanden Verpflichtungen aus längerfristigen Miet- und Leasing-verträgen, die im Wesentlichen aus Operating-Leasing-Verträgen für Gebäude und Firmenwagen resultieren.
Der Mindestbetrag nicht abgezinster künftiger Leasing- und Mietzahlungen aus Operating-Leasing-Verträgen stellt sich zum 31. Dezember 2014 wie folgt dar:
| Angaben in TEUR | 2014 |
|---|---|
| 2015 | 312 |
| 2016 | 309 |
| ab 2017 | 619 |
| Gesamt | 1.240 |
Erfolgswirksam erfasste Zahlungen aus Leasing- und Mietverpflichtungen betrugen im Geschäftsjahr rund TEUR 490 (Vorjahr: TEUR 676).
Die Zahl der Mitarbeiter des Konzerns zum 31. Dezember 2014 setzt sich wie folgt zusammen:
| Mitarbeiter | Mitarbeiter | |
|---|---|---|
| 31.12.2014 | 31.12.2013 | |
| NorCom Information Technology AG, München | 31 | 41 |
| NorCom Systems Technology GmbH, München | 46 | 43 |
| RiValue GmbH, Heidelberg | – | 20 |
| Applaud GmbH, München | – | 3 |
| MaxiMedia Technologies GmbH, München | – | – |
| Publicity GmbH, München | – | – |
| NCVideo GmbH, München | – | – |
| Gesamt | 77 | 107 |
| Anzahl der Mitarbeiter im Geschäftsjahresdurchschnitt | 74 | 116 |
Sämtliche am Vorjahresstichtag bestehendenbestehende frühere Optionsrechte aus dem SOP05 und dem SOP09 sind in 2013 verfallen.
Das Bedingte Kapital I dient ausschließlich der Sicherung von bis zu 100.000 Bezugsrechten, die nach Maßgabe der Beschlussfassung der Hauptversammlung vom 18. Juni 2014 an Vorstandsmitglieder und Mitarbeiter der Gesellschaft sowie Mitglieder der Geschäftsführung und Mitarbeiter verbundener Unternehmen ausgegeben werden können. Die neuen Aktien sind erstmals für das Geschäftsjahr dividendenberechtigt, für das im Zeitpunkt der wirksamen Abgabe der Optionserklärung von der Hauptversammlung der Gesellschaft noch kein Beschluss über die Verwendung des Bilanzgewinns gefasst worden ist. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung festzulegen, es sei denn, es sollen Optionsrechte an Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft ausgegeben werden; in diesem Fall legt der Aufsichtsrat die weiteren Einzelheiten der Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung fest. Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, die Fassung der Satzung entsprechend dem Umfang der Kapitalerhöhung aus dem bedingten Kapital zu ändern. Im Geschäftsjahr 2014 wurden keine Optionen ausgegeben.
Vorstand der Gesellschaft ist: Herr Viggo Nordbakk, Business Development, München Herr Dr.Tobias Abthoff, Business Development, München Frau Liliana Nordbakk, Finanzen, Organisation, M&A, München (bis 17. Juni 2014)
Viggo Nordbakk und Dr.Tobias Abthoff haben keine Aufsichtsratsmandate.
31 | Aufsichtsrat
Dem Aufsichtsrat gehörten an:
Dr.Lutz Schmidt (Vorsitzender, bis 18, Juni 2014), WP/StB, Partner Noerr LLP, Düsseldorf
Liliana Nordbakk (ab 18.Juni 2014, ab 19. August Vorsitzende)
Prof. Martin Traub, Corporate Media & TV, Drehbuchautor und Medienproduzent
Dr. Rainer Mauer (bis 18. Juni 2014 sowie nach Wiederbestellung ab 5. August2014) Geschäftsführender Gesellschafter der EQUITYplus GmbH
Keiner der Aufsichtsräte hat weitere Aufsichtsratsmandate.
Die Vorstandsvergütung setzt sich zusammen aus einem festen Gehaltsbestandteil, einer variablen zielorientierten Tantieme und sonstigen Gehaltsbestandteilen (z.B. Firmenwagen). Die fixen Gehaltsbestandteile (inkl. gesetzlicher Sozialleistungen, Unterstützungskasse und Direktversicherung) belaufen sich auf ca. 70 Prozent der ausbezahlten Vorstandsbezüge. Die variable Vergütung wird so bemessen, dass sie eine Beteiligung am Konzernerfolg als Anreizwirkung vorsieht.
Zur Sicherung der Unternehmensziele werden variable Vergütungen der Höhe nach begrenzt. Bemessungsgrundlage für die variable Vergütung ist der Grad der Erreichung der zwischen dem Aufsichtsrat und dem Gesamtvorstand zu Beginn des jeweiligen Geschäftsjahres festgelegten Ziele, denen auch mehrjährige Komponenten zugrunde liegen.
Der Gesamtbetrag der im Geschäftsjahr 2014 (2013) in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigten Bezüge der Vorstandsmitglieder stellt sich wie folgt dar:
| Angaben in TEUR | Fixe | Variable | Gesamtsumme |
|---|---|---|---|
| Komponenten | Komponenten | ||
| Liliana Nordbakk | 59 (63) | – | 59 (63) |
| Viggo Nordbakk | 223 (273) | – (–) | 223 (273) |
| Dr. Tobias Abthoff | 228 (224) | – (–) | 228 (224) |
| Gesamt | 510 (560) | – (–) | 510 (560) |
Der Vorstand hat für 2013 und für 2014 auf die Auszahlung von Tantiemen verzichtet.
Die Aufsichtsratsvergütung setzt sich gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 13.06.2003 und der daraus resultierenden Satzungsänderung folgendermaßen zusammen:
Aufsichtsratsbezüge sind in Höhe von TEUR 37 (Vorjahr: TEUR 41) als Aufwand berücksichtigt (inklusive Reisekosten i.H.v. TEUR 6 bzw. TEUR 2 im Vorjahr).
*Nettobeträge
**Die variable Vergütung bemisst sich am Konzernergebnis und wird 10 Tage nach der jeweiligen Hauptversammlung ausbezahlt.
Jeder Aufsichtsrat erhält ein Fixum in Höhe von EUR 10.000 pro Geschäftsjahr. Der Vorsitzende erhält den doppelten Betrag, der Stellvertreter erhält für jeden Sitzungstag, an dem er die Rolle des stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden ausübt, zusätzlich EUR 1.000.
Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten eine zusätzliche variable Vergütung, die 10 Tage nach der Hauptversammlung zahlbar ist. Die variable Vergütung bemisst sich nach dem jährlich erzielten Betriebsergebnis (EBIT) des NorCom Konzerns. Der Aufsichtsratsvorsitzende erhält zusätzlich 0,5 Prozent, der Stellvertretende Vorsitzende und die weiteren Aufsichtsratsmitglieder erhalten zusätzlich je 0,25 Prozent vom EBIT des NorCom Konzerns, maximal bis zur Höhe der jeweiligen festen Vergütung.
Überblick über die Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder im Geschäftsjahr 2014:
| Name | Fixe Vergütung* | Variable Vergütung,* |
|---|---|---|
| Dr. Lutz Schmidt (Vorsitzender ) |
10 TEUR | – |
| Prof. Martin Traub | 10 TEUR | – |
| Liliana Nordbakk | 7,9 TEUR | – |
| Dr. Rainer Mauer | 8,7 T EUR | – |
Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen bestehen zu den Mitgliedern des Vorstands und des Aufsichtsrats (vgl. auch Erläuterungen unter Nr. 25 "Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen"). 2014 sind keine wesentlichen Geschäfte mit nahe stehenden Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen zustande gekommen.
Im Geschäftsjahr 2014 wurden keine Beraterhonorare an die Aufsichtsratsmitglieder Frau Liliana Nordbakk sowie Herrn Prof. Martin Traub (VJ TEUR 22) gezahlt.
Die Equity Plus GmbH erhielt für Dienstleistungsberatungen ein Honorar von TEUR 10 (VJ TEUR 100). Geschäftsführer der Equity Plus GmbH ist Dr. Rainer Mauer.
Die Noerr LLP erhielt für Rechtsberatungsleistungen bis Juni 2014 ein Honorar von TEUR 37 und 185 TEUR (VJ TEUR 165) im gesamten Jahr. Partner der Noerr LLP ist der am 18. Juni 2014 ausgeschiedene Aufsichtsrat Dr. Lutz Schmidt.
Die durch den Konzern verwendeten Finanzinstrumente umfassen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Verbindlichkeiten. Der Konzern verfügt über verschiedene finanzielle Vermögenswerte wie zum Beispiel Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Zahlungsmittel und kurzfristige Finanztitel, die unmittelbar aus der Geschäftstätigkeit resultieren. Der Konzern verfügt über keine derivativen Finanzinstrumente. Es soll auch in Zukunft kein Handel mit Derivaten betrieben werden.
Die sich aus den Finanzinstrumenten ergebenden wesentlichen Risiken des Konzerns umfassen zinsbedingte Cashflowrisiken sowie Liquiditäts-, Währungs- und Kreditrisiken. Die Unternehmensleitung beschließt Strategien und Verfahren zur Steuerung einzelner Risikoarten, die im Folgenden dargestellt werden.
Das Risiko in Bezug auf Änderungen der Marktzinsen, dem der Konzern ausgesetzt ist, entsteht
hauptsächlich aus der Investition des Konzerns in kurzfristige finanzielle Vermögenswerte. Es ist Geschäftspolitik der NorCom AG, die Rendite auf ihre finanziellen Vermögenswerte zu optimieren, wobei das vorrangige Ziel in der Minimierung der Risiken liegt. Daher investiert die Gesellschaft ausschließlich in äußerst liquide finanzielle Vermögenswerte mit erstklassiger Bonität und einem Anlagehorizont von höchstens bis zu zwölf Monaten. Der überwiegende Teil des Portfolios von finanziellen Vermögenswerten hat einen weit kürzeren Anlagehorizont und eine weit kürzere Laufzeit. Daher ist das zinsbedingte Cashflow-Risiko unter Berücksichtigung des Risikos bezüglich der geringen Laufzeit des einzelnen Instruments minimal.
Finanzielle Verbindlichkeiten, sind dem zinsbedingten Cashflow-Risiko nicht ausgesetzt, da sie alle kurzfristig und unverzinslich sind.
Infolge der Investitionen in die USA können sich Änderungen des USD/EUR-Wechselkurses auf die Konzernbilanz auswirken. Außerdem unterliegt der Konzern Währungsrisiken aus einzelnen Transaktionen. Die Risiken resultieren aus Käufen und Verkäufen einer operativen Einheit in einer anderen Währung als der funktionalen Währung dieser Einheit. Die in anderen Währungen als der funktionalen Währung operierenden Einheiten sind von stark untergeordneter Bedeutung. Damit ist das Währungsrisiko als eher gering einzustufen. Gleiches gilt für die Finanzinstrumente in Fremdwährung.
Der Konzern schließt Geschäfte ausschließlich mit kreditwürdigen Dritten ab. Alle Kunden, die mit dem Konzern Geschäfte auf Kreditbasis abschließen möchten, werden einer Bonitätsprüfung unterzogen. Zudem werden die Forderungsbestände laufend überwacht, sodass der Konzern keinem wesentlichen Ausfallrisiko ausgesetzt ist.
Bei sonstigen finanziellen Vermögenswerten des Konzerns, wie Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalenten, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstigen Vermögenswerten entspricht das maximale Kreditrisiko bei Ausfall des Kontrahenten dem Buchwert dieser Instrumente.
Der Konzern überwacht laufend das Risiko eines etwaigen Liquiditätsengpasses. Aufgrund der hohen Liquiditätsreserven ist das Risiko eines Liquiditätsengpasses als minimal einzustufen.
Vorrangiges Ziel der Kapitalsteuerung des Konzerns ist sicherzustellen, dass der Konzern zur Unterstützung seiner Geschäftstätigkeit und zur Maximierung des Shareholder Value ein hohes Bonitätsrating und eine gute Eigenkapitalquote erzielt.
Als Kapital wird das in der Bilanz ausgewiesene »Eigenkapital Gesellschafter des Mutterunternehmens« verstanden.
Der Konzern steuert seine Kapitalstruktur und nimmt Anpassungen unter Berücksichtigung des Wandels der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen vor. Zur Aufrechterhaltung bzw. Anpassung der Kapitalstruktur kann der Konzern beispielsweise neue Anteile ausgeben.
Der Verpflichtung nach § 161 AktG zur Abgabe einer Erklärung zum Corporate Governance Kodex kamen die Organe der NorCom Information Technology AG nach. Die am 16.12.2014 abgegebene Stellungnahme, welchen Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" in der Fassung vom 24. Juni 2014 entsprochen wurde und wird, wurde den Aktionären dauerhaft auf der Homepage des Unternehmens unter http://www.norcom.de/de/corporate-governance zugänglich gemacht.
Das als Aufwand erfasste Honorar für den Abschlussprüfer teilt sich für das Geschäftsjahr 2014 wie folgt auf:
| Angaben in TEUR | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Abschlussprüfung | 51* | 81* |
| Steuerberatungsleistungen | 17** | - |
| Gesamt | 68 | 81* |
* Davon entfallen TEUR 26 auf 2012.
** Davon entfallen TEUR 12 auf 2013.
Der Vorstand der NorCom Information TechnologyAG hat den Konzernabschluss am 17.April 2015 zur Weitergabe an den Aufsichtsrat freigegeben.
München, 17.April 2015
Viggo Nordbakk Vorstand
Dr. Tobias Abthoff Vorstand
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der IFRS-Konzernabschluss der NorCom Information TechnologyAG zum 31. Dezember 2014 ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im zusammengefassten Lagerbericht für Konzern und Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2014 der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.
München, 17. April 2015
Viggo Nordbakk Vorstand
Dr. Tobias Abthoff Vorstand
Wir haben den von der NorCom Information Technology AG, München, aufgestellten IFRS Konzernabschluss – bestehend aus Konzernbilanz, Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, Gesamtergebnisrechnung des Konzerns, Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung, Konzernkapitalflussrechnung und Konzernanhang - sowie den zusammengefassten Lagebericht und Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2014 bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und zusammengefasstem Lagebericht und Konzernlagebericht nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den IFRS Konzernabschluss und den zusammengefassten Lagebericht und Konzernlagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den IFRS Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den zusammengefassten Lagebericht und Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im IFRS Konzernabschluss und zusammengefassten Lagebericht und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des IFRS Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts und Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der IFRS Konzernabschluss den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns.
Der zusammengefasste Lagebericht und Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem IFRS Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 17.April 2015
RSM Verhülsdonk GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft
Grote Wirtschaftsprüfer
Schmitz Wirtschaftsprüfer
Bilanz 88
( HGB )
| Angaben in EUR | 31.12.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 4.110 | 9.212 |
| 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte, sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
4.110 | 9.212 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | – | – |
| II. Sachanlagen | 77.278 | 83.439 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 77.278 | 83.439 |
| III. Finanzanlagen | 43.753 | 1.593.009 |
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 37.753 | 1.539.008 |
| 2. Beteiligungen | 6.000 | 1 |
| Anlagevermögen | 125.140 | 1.685.660 |
| I. Vorräte | 10.768 | 41.260 |
| Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen | 10.768 | 41.260 |
| Fertige Erzeugnisse und Waren | – | – |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 6.567.881 | 7.226.409 |
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 2.616.030 | 1.302.634 |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 3.938.485 | 5.683.113 |
| 3. Sonstige Vermögensgegenstände | 13.366 | 240.662 |
| III. Flüssige Mittel | 1.032.246 | 1.124.610 |
| Umlaufvermögen | 7.613.497 | 8.392.279 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 55.981 | 64.789 |
| Aktiva | 7.792.016 | 10.142.728 |
| I | |
|---|---|
| × I |
|
| $\sim$ | I ۰. . . |
| Angaben in EUR | 31.12.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| I. Gezeichnetes Kapital abzüglich des Nennbetrags eigener Anteile |
1.996.979 | 9.984.971 |
| 1. Gezeichnetes Kapital | 2.125.220 | 10.626.176 |
| 2. Abzüglich des Nennbetrags eigener Anteile | -128.241 | -641.205 |
| II. Kapitalrücklage | 3.629.014 | 1.847.584 |
| III. Bilanzverlust | -931.401 | -6.800.967 |
| Eigenkapital | 4.694.592 | 5.625.993 |
| Sonstige Rückstellungen | 850.594 | 1.702.104 |
| Rückstellungen | 850.594 | 1.702.104 |
| I. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 1.825.801 | 1.825.801 |
| II. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 144.306 | 841.597 |
| III. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | – | – |
| IV. Sonstige Verbindlichkeiten | 252.971 | 119.465 |
| Verbindlichkeiten | 2.223.078 | 2.786.864 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 23.752 | 27.767 |
| Passiva | 7.792.016 | 10.142.728 |
( HGB )
| Angaben in EUR | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 14.765.830 | 19.713.290 |
| Bestandsveränderung an fertigen und unfertigen Erzeugnissen | -30.492 | -1.757.974 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 2.846.193 | 2.069.215 |
| Gesamtleistung | 17.581.531 | 20.024.531 |
| Materialaufwand | -13.437.166 | -12.436.050 |
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren |
-12.279 | -312.023 |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | -13.424.887 | -12.124.027 |
| Rohergebnis | 4.144.365 | 7.588.481 |
| Personalaufwand | -2.466.270 | -3.647.167 |
| a) Löhne und Gehälter | -2.172.397 | -3.172.839 |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für die Unterstützung |
-293.872 | -474.328 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -2.592.241 | -3.037.367 |
| Gewinn/Verlust vor Abschreibungen (EBITDA) | -914.146 | 903.946 |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögens- und Sachanlagen | -61.767 | -83.500 |
| Abschreibungen auf Finanzanlagen | – | -474.993 |
| Gewinn/Verlust vor Zinsen und Steuern (EBIT) | -975.913 | 345.453 |
| Erträge aus Beteiligungen | – | 200.000 |
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 52.905 | 50.663 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -7.247 | -658 |
| Gewinn/Verlust vor Steuern (EBT) | -930.256 | 595.459 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -108 | – |
| Sonstige Steuern | -1.037 | -1.053 |
| Jahresüberschuss/-fehlbetrag | -931.401 | 594.458 |
| Verlustvortrag | – | -6.800.967 |
| Bilanzgewinn | -931.401 | -6.206.562 |
( HGB )
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Angaben in EUR | Stand 1.1.2014 |
Zugänge 2014 |
Umbuchun gen 2014 |
Abgänge 2014 |
Stand 31.12.2014 |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 3.192.623 | – | – | – | 3.192.623 |
| 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte, sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
3.167.058 | – | – | – | 3.167.058 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 25.565 | – | – | – | 25.565 |
| II. Sachanlagen | 693.713 | 50.503 | – | – | 744.216 |
| 1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung |
693.713 | 50.503 | – | – | 744.216 |
| III. Finanzanlagen | 16.506.372 | – | -6.000 | 3.131.901 | 13.374.471 |
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 16.506.372 | – | 6.000 | 3.131.901 | 13.368.471 |
| 2. Beteiligungen | – | – | – | 6.000 | |
| Anlagevermögen | 20.392.708 | 50.503 | 3.131.901 | 17.311.310 |
| Abschreibungen/Wertberichtigungen | Buchwerte | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand | Zugänge | Umbuchun | Abgänge | Stand | Stand | Stand |
| 1.1.2014 | 2014 | gen 2014 | 2014 | 31.12.2014 | 31.12.2014 | 31.12.2013 |
| 3.183.411 | 5.103 | – | – | 3.188.513 | 4.110 | 9.212 |
| 3.157.846 | 5.103 | – | – | 3.162.948 | 4.110 | 9.212 |
| 25.565 | – | – | – | 25.565 | – | – |
| 610.274 | 56.664 | – | – | 610.273 | 77.278 | 144.162 |
| 610.274 | 56.664 | – | – | 610.273 | 77.278 | 144.162 |
| 14.913.363 | – | – | 1.582.645 | 13.330.718 | 43.753 | 1.593.009 |
| 14.913.363 | – | – | 1.582.645– | 13.330.718 | 37.753 | 1.593.009 |
| – | – | – | – | – | 6.000 | – |
| 18.707.048 | 61.767 | – | 1.582.645– | 17.186.169 | 125.140 | 1.685.660 |
( HGB )
Der Jahresabschluss der NorCom Information Technology AG, München, zum 31. Dezember 2014 ist nach den Vorschriften des dritten Buches des Handelsgesetzbuches sowie den ergänzenden aktienrechtlichen Bestimmungen aufgestellt.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung ist das Gesamtkostenverfahren beibehalten worden.
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend ihrer Nutzungsdauer angesetzt, wobei für Software drei Jahre angesetzt werden.
Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, lineare Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibung der Sachanlagen erfolgt entsprechend dem Nutzungsverlauf nach der linearen Methode. Hardware wird über drei Jahre, Betriebsausstattung über fünf bis zehn Jahre und Einbauten werden über zehn Jahre verteilt abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten bis zu 410 Euro werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben.
Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten bzw. zu Einbringungswerten bzw. bei dauerhafter Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.
Eigene Anteile werden offen vom Gezeichneten Kapital abgesetzt.
Das Vorratsvermögen wird mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet und bezieht sich auf zum Bilanzstichtag nicht fertig gestellte Projekte. Die Anschaffungs- und Herstellungskosten umfassen die Einzelkosten und angemessene Gemeinkosten.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird auf Grund des allgemeinen Kreditrisikos eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von ein Prozent gebildet.
Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden saldiert ausgewiesen soweit eine Aufrechnungslage vorliegt.
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennbetrag bewertet.
Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.
Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und
werden mit dem Betrag der voraussichtlichen Inanspruchnahme (Erfüllungsbetrag) bilanziert. Die Bewertung der Pensionsrückstellung erfolgt in Höhe des Zeitwertes der Rückdeckungsversicherung. In Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) erfolgt ein saldierter Ausweis der Pensionsrückstellung mit der Rückdeckungsversicherung (Planvermögen).
Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Kurzfristige Beträge in Fremdwährung sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet.
Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Passivseite Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel dargestellt. Die Vorräte bestehen aus am Abschlussstichtag noch nicht vollständig erbrachten Leistungen und sind unter Zugrundelegung von Einzel- und notwendigen Gemeinkosten sowie unter Berücksichtigung ggf. erforderlicher Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert mit TEUR 11 bewertet. Vereinnahmte Anzahlungen im Zusammenhang mit dem Leistungserstellungsprozess werden auf der Passivseite in Höhe von TEUR 1.826 ausgewiesen.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen gegen die NorCom Systems Technology GmbH in Höhe von TEUR 3.909 (VJ 4.603) aus Verrechnungen, weitere Forderungen bestehen gegen die NorCom Information Technology Inc., Atherton/USA in Höhe von TEUR 26 (VJ 30). Gegen die NC Video GmbH i.L. bestehen Forderungen von TEUR 4 (VJ 0). Die Forderungen gegen die MaxiMedia GmbH wurden in voller Höhe wertberichtigt.
Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.
Das Grundkapital beträgt zum Bilanzstichtag, nach der durch die Hauptversammlung beschlossenen Kapitalherabsetzung im Verhältnis 5:1, 2.125.220 Euro. Es ist in 2.125.220 auf den Inhaber lautende Stückaktien eingeteilt.
Die NorCom AG hält zum Abschlussstichtag 128.241 Stück (6,03 Prozent) eigene Aktien. Der Anteil am gezeichneten Kapital beträgt 128.241 Euro.
Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 23. Juni 2016 einmal oder mehrmalig gegen Bar- und/oder Sacheinlage um insgesamt bis zu EUR 1.062.617 Euro durch Ausgabe von bis zu 1.062.617 neuen auf den Inhaber lautenden Stückaktien zu erhöhen. Von der Ermächtigung wurde 2014 kein Gebrauch gemacht. Die hier genannten Beträge und Stückzahlen ergeben sich als ein Fünftel (entsprechend dem Verhältnis der Kapitalherabsetzung im Jahr 2014) des jeweiligen ursprünglichen Werts (5.313.088). Das Grundkapital ist um EUR 100.000 bedingt erhöht. Die bedingte Kapitalerhöhung dient in
Höhe von EUR 100.000 der Ausgabe von Wandelschuldverschreibungen oder von Optionsscheinen aus Optionsschuldverschreibungen. Im Geschäftsjahr 2014 wurde von der Ausgabeoption kein Gebrauch gemacht.
Die bisherigen bedingten Kapitale vom 30. August 1999, 29. September 1999, jeweils geändert am 18. August 2005 und 19. September 2009 und vom 3. August 2000, geändert am 18. August 2005 (Bedingte Kapitale 1999/I, 1999/II und 2000/I) wurden durch die Hauptversammlung vom 18. Juni 2014 aufgehoben. Etwaige noch am Vorjahresstichtag bestehende Optionen sind in 2014 verfallen, müssen deshalb nicht mehr erfüllt werden und die bedingten Kapitalia wurden nicht mehr weiter benötigt.
Der Pensionsrückstellung liegt ein von der HDI-Gerling Lebensversicherung AG erstelltes versicherungsmathematisches Gutachten zu Grunde. Aufgrund der Verpfändung der für die Erfüllung der Pensionsverpflichtung abgeschlossenen Rückdeckungsversicherung an die Versorgungsberechtigten, werden die Pensionsrückstellungen in Höhe des Zeitwerts der Rückdeckungsversicherung bewertet. Der Zeitwert des in Versicherungspolicen bestehenden Rückdeckungsvermögens beläuft sich zum Stichtag auf TEUR 250 (Vorjahr: TEUR 242). Bei der Berechnung der Pensionsrückstellungen erfolgte die Abzinsung mit einem Zinssatz von 4,53 Prozent. Es wurde von Rentensteigerungen um 1 Prozent ausgegangen.
Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rechts- und Beratungskosten mit TEUR 212,5, den Personalbereich mit TEUR 283, Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 106, Rückstellungen für Abstandszahlungen Bürogebäude TEUR 133 und Rückstellungen für Abschlusskosten mit TEUR 50.
Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.
Die Gesellschaft hält an folgenden Unternehmen zum 31. Dezember 2014 mindestens 20 Prozent der Anteile:
| Verbundene Unternehmen | Anteil in% | Eigenkapital zum | Jahresergebnis |
|---|---|---|---|
| 31.12.2014 | 2013 | ||
| TEUR | TEUR | ||
| NorCom Systems Technology GmbH, München | 100 | -3.117 | -1.026 |
| MaxiMedia Technologies GmbH, München | 100 | -1.081 | 11 |
| NCVideo GmbH (in Liquidation) | 70 | 6 | 0 |
| Publicity GmbH (in Liquidation) | 51 | 21 | -1 |
| NorCom Information Technology Inc., San Jose/USA | 100 | 0 | 10 |
Die Angaben zum Eigenkapital und zum Jahresergebnis beziehen sich für die inländischen Gesellschaften auf die deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und für die ausländischen Gesellschaften auf die jeweiligen nationalen Vorschriften.
Die Anteile an der RiValue GmbH wurden mit Wirkung zum 1. Januar 2014 veräußert. Die Anteile an der Applaud GmbH wurden in 2014 teilweise veräußert. Die Veräußerungserlöse in Höhe von TEUR 6,75 entsprachen dem anteilig abgehenden Buchwert. Die restlichen Anteile wurden nach Eintritt der aufschiebenden Bedingung Anfang 2015 übertragen. Diese werden zum 31. Dezember 2014 als Beteiligungen ausgewiesen. Neben den genannten fixen Kaufpreisanteilen wurde für 2014 eine umsatzabhängige Kaufpreiskomponente in Höhe von TEUR 10 vereinnahmt.
Die Tochtergesellschaft NorCom Information Technology Inc., Atherton/USA, betreibt unverändert kein eigenes Geschäft.
Die 2012 gegründeten GmbHs NCVideo und Publicity konnten die gesteckten Ziele nicht erreichen. Sie wurden daher 2013 aufgelöst und befinden sich in Liquidation.
Aufgrund temporärer Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz ergaben sich aktive latente Steuern im Bereich der Pensionsrückstellungen, die saldiert mit dem Deckungsvermögen der Rückdeckungsversicherung ausgewiesen werden, in Höhe von insgesamt TEUR 20 (im Vorjahr: TEUR 21). Im Rahmen der Wahlrechtsausübung wurde auf die Aktivierung der latenten Steuern verzichtet.
Bei der Ermittlung der aktivierungsfähigen latenten Steuern wurde ein Steuersatz in Höhe von 32,77 Prozent zugrunde gelegt.
Aufgrund der strategischen Neuausrichtung und unter dem Aspekt des "Asset Based Consulting" erzielte die NorCom AG in Jahr 2014 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 14.766 (Vorjahr: TEUR 19.713 inklusive der Veräußerung eines Verwertungsrechtes aus einem langfristigen Consulting-Auftrag in Höhe von EUR 4 Mio).
Unter Berücksichtigung der Verminderung an unfertigen Leistungen in Höhe von TEUR -30 ergibt sich eine Gesamtleistung in Höhe von TEUR 14.736 (Vorjahr: TEUR 17.955).
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten neben Kostenweiterbelastungen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 2.138 im Wesentlichen sonstige Erlöse (TEUR 151). Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen wirkten sich in Höhe von TEUR 547 ergebnisverbessernd aus.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus dem Betriebs-, Verwaltungs- und Vertriebsbereich. Vorrangige Einzelposten sind dabei Kosten für Rechtsberatung (TEUR 91), Raumkosten (TEUR 445), Abstandszahlung für Gebäude (TEUR 200), Beratung (TEUR 108), Aushilfskräfte (TEUR 124), Reisetätigkeit (TEUR 109), Einstellungen (TEUR 129) und Marketing (TEUR 81). Aufwendungen aus Kursdifferenzen haben sich in Jahr 2014 nicht ergeben.
In den Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinserträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 52 enthalten.
Zum 31. Dezember 2014 bestanden Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Die Verpflichtungen resultieren im Wesentlichen aus Verträgen für Gebäude und Firmenwagen. Der Mindestbetrag künftiger Leasing- und Mietzahlungen aus operating-leasing-Verträgen stellt sich zum 31. Dezember 2014 wie folgt dar:
| TEUR | |
|---|---|
| 2015 | 312 |
| 2016–2018 | 928 |
| Gesamt | 1.240 |
Die NorCom AG hat am 10. Januar 2014 ihre Patronatserklärung für die MaxiMedia GmbH, München, erneuert. Die Erklärung ist bis zum 31. Dezember 2014 befristet. Danach verpflichtet sich
die NorCom AG, die MaxiMedia so auszustatten, dass diese ihre Verbindlichkeiten erfüllen kann. Die Verbindlichkeiten der MaxiMedia gegenüber Dritten belaufen sich zum 31. Dezember 2014 auf TEUR 62.
Unter dem Datum vom 20. November 2013 hat die NorCom AG der Tochtergesellschaft NorCom Systems Technology GmbH, Nürnberg, eine Patronatserklärung dahingehend abgegeben, die Gesellschaft so finanziell auszustatten, dass die Verpflichtungen aus dem Subunternehmervertrag über die Abwicklung des Consultingauftrags bedient werden können. Zum 31. Dezember 2014 belaufen sich die Verbindlichkeiten der NorCom Systems Technology GmbH gegenüber Dritten auf TEUR 619.
Im Geschäftsjahr 2014 waren durchschnittlich 31 Angestellte beschäftigt. Diese verteilen sich auf die Funktionsbereiche wie folgt:
| 2014 | |
|---|---|
| Verwaltung | 12 |
| Consulting & Professionals | 19 |
Dem Vorstand der Gesellschaft gehören an:
| Herr Viggo Nordbakk, München | Vorstand, Business Development |
|---|---|
| Herr Dr. Tobias Abthoff, München | Vorstand, Business Development |
| Frau Liliana Nordbakk, München | Vorstand/Finanzen, Organisation, M & A (bis 17. Juni 2014) |
Herr Nordbakk und Herr Dr. Abthoff hatten 2014 keine Aufsichtsratsmandate.
| Angaben in TEUR | Viggo Nordbakk | Dr. Tobias Abthoff | Liliana Nordbakk | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Vorstand seit | 28.06.1999 | 01.02.2007 | 01.08.2013 bis 17.06.2014 |
|||
| 2014 | 2013 | 2014 | 2013 | 2014 | 2013 | |
| Fixe Komponente | 223 | 273 | 228 | 224 | 59 | 63 |
| Ausbezahlte variable Komponente | – | – | – | – | – | – |
| Summe | 223 | 273 | 228 | 224 | 59 | 63 |
Der Vorstand hat für 2013 und für 2014 auf die Auszahlung von Tantiemen verzichtet.
Dem Aufsichtsrat gehörten im Geschäftsjahr 2014 an: | Dr. Lutz Schmidt (Vorsitzender bis 18. Juni 2014), WP/StB, Partner Noerr LLP, Düsseldorf
Ab 18 Juni 2014 | Frau Liliana Nordbakk (Vorsitzende ab 19 August 2014)
| Prof. Martin Traub, Corporate Media & TV, Drehbuchautor und Medienproduzent, Hardegsen
| Dr. Rainer Mauer, geschäftsführender Gesellschafter der EQUITYplus GmbH, München Ab November 2013 - bis 18 Juni 2014 und ab 5 August 2014:
Alle Aufsichtsräte haben keine weiteren Aufsichtsratsmandate.
Überblick über die Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder im Geschäftsjahr 2014:
| Name | Fixe Vergütung* | Variable Vergütung*, ** |
|---|---|---|
| Dr. Lutz Schmidt (Vorsitzender) | 10 TEUR | – |
| Prof. Martin Traub | 10 TEUR | – |
| Liliana Nordbakk (ab Eintritt und als Vorsitzende) | 7,9 TEUR | – |
| Dr. Rainer Mauer (bis Austritt und nach Wieder eintritt) |
8,7 TEUR | – |
Besitz von Aktien und weiterer Finanzinstrumente
Die Mitglieder des Vorstands und Aufsichtsrats der NorCom AG besitzen zum Geschäftsjahresende am 31. Dezember 2014 folgende Anzahl an Aktien und Bezugsrechten:
| Vorstand | Aktienbestand zum 31.12.2014 |
Optionsbestand zum 31.12.2014 |
|---|---|---|
| Viggo Nordbakk | 6.737 | Keine |
| Nordbakk Invest GmbH | 536.734 | Keine |
| Dr. Tobias Abthoff | 893 | Keine |
| Liliana Nordbakk | 109.843 | Keine |
Außer Frau Nordbakk (gemäß oben stehender Tabelle) besaßen die weiteren Aufsichtsratsmitglieder zum 31. Dezember 2014 weder Aktien noch Aktienoptionen.
Zu Gunsten eines ehemaligen Mitglieds des Vorstandes wurde eine Pensionszusage erteilt. Der Zeitwert dieser Zusage beträgt am Stichtag 31.12.2014 TEUR 250. Durch die Saldierung mit der hierzu abgeschlossenen Rückdeckungsversicherung ergibt sich ein Bilanzansatz von EUR 0,00.
Im Geschäftsjahr 2014 wurden keine Beraterhonorare an die Aufsichtsratsmitglieder Prof. Martin Traub und Frau Liliana Nordbakk bezahlt.
Die Equity Plus GmbH erhielt für Dienstleistungsberatungen ein Honorar von TEUR 10. Geschäftsführer der Equity Plus GmbH ist Dr. Rainer Mauer.
*Nettobeträge
**Die variable Vergütung bemisst sich am Konzernergebnis und wird 10 Tage nach der jeweiligen Hauptversammlung ausbezahlt.
Die Noerr LLP erhielt für Rechtsberatungsleistungen bis Juni 2014 ein Honorar von TEUR 37. Ein Partner der Noerr LLP ist Dr. Lutz Schmidt.
Wechselseitige Beteiligungen bestehen mit verbundenen Unternehmen bzw. Unternehmen, an denen die NorCom AG eine Beteiligung hält, nicht.
Der Verpflichtung nach § 161 AktG zur Abgabe einer Erklärung zum Corporate Governance Kodex kamen die Organe der NorCom Information Technology AG nach. Die am 16. Dezember 2014 abgegebene Stellungnahme, welchen Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" entsprochen wurde und wird, wurde den Aktionären dauerhaft auf der Homepage des Unternehmens http://www.norcom.de/de/corporate-governance zugänglich gemacht.
Der NorCom AG sind folgende Stimmrechtsmitteilungen (sämtlich vor der in 2014 erfolgten Kapitalherabsetzung im Verhältnis 5:1) zugegangen:
»Frau Liliana Nordbakk, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 21.08.2012 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der NorCom Information Technology AG, München, Deutschland am 04.05.2010 die Schwelle von 10% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 9,67% (das entspricht 1.027.641 Stimmrechten) betragen hat. 9,42% der Stimmrechte (das entspricht 1.001.076 Stimmrechten) sind Frau Nordbakk gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG über die Nordbakk Holding GmbH und Nordbakk Beteiligungen GmbH & Co. KG zuzurechnen..«
»Die Nordbakk Holding GmbH, München, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 06.05.2010 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der NorCom Information Technology AG, München, Deutschland, ISIN: DE0005250302, WKN: 525030 am 04.05.2010 die Schwelle von 10% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 9,42% (das entspricht 1.001.076 Stimmrechten) betragen hat.«
»Die Nordbakk Holding GmbH i.G., München, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 12.01.2009 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der NorCom Information Technology AG, München, Deutschland, ISIN: DE0005250302, WKN: 525030 am 08.01.2009 durch Aktienkäufe die Schwelle von 3%, 5% und 10% der Stimmrechte überschritten hat und nunmehr 10,82% (das entspricht 1.150.176 Stimmrechten) beträgt.«
»Die Nordbakk Invest GmbH, München, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 22.12.2008 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der NorCom Information Technology AG, München, Deutschland, ISIN: DE0005250302, WKN: 525030 am 19.11.2008 durch Aktienkäufe die Schwelle von 3%, 5%, 10%, 15%, 20% und 25% der Stimmrechte überschritten hat und nunmehr 25,26% (das entspricht 2.683.746 Stimmrechten) beträgt.«
»Die Union Investment Privatfonds GmbH (UIP), Frankfurt am Main, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 29.04.2008 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der NorCom Information TechnologyAG, München, Deutschland, ISIN: DE0005250302, WKN: 525030 am 29.04.2008 durch Aktienverkäufe die Schwelle von 5% der Stimmrechte unterschritten hat und nunmehr 4,85% (das entspricht 515.000 Stimmrechten) beträgt.«
»Die NorCom Information TechnologyAG teilt gemäß § 26 Abs. 1 Satz 2 am 28.01.2008 mit, dass ihr Anteil an eigenen Aktien an der NorCom Information TechnologyAG, München, Deutschland, ISIN: DE0005250302, WKN: 525030 am 25.01.2008 die Schwelle von 5% der Stimmrechte überschritten hat und nunmehr 5,1% (das entspricht 541.881 Stimmrechten) beträgt.«
Die NorCom AG stellt einen Konzernabschluss nach IFRS auf, der im Bundesanzeiger veröffentlicht und beim Handelsregister München unter der Nummer HRB 126903 hinterlegt wird. Hierin werden auch die Angaben über das Abschlussprüferhonorar gemacht.
München, 17April 2015 NorCom Information TechnologyAG, München
Der Vorstand
Viggo Nordbakk Vorstand
Dr. Tobias Abthoff Vorstand
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss der NorCom Information TechnologyAG zum 31. Dezember 2014 ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im zusammengefassten Lagebericht für Konzern und Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2014 der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.
München, 17. April 2015
Viggo Nordbakk Vorstand
Dr. Tobias Abthoff Vorstand
NORCOM IT AG GESCHÄFTSBERICHT 2014 103
Herausgeber NorCom Information Technology AG
Veröffentlichung 30. April 2015
Ordentliche Hauptversammlung 30.Juli 2015
Halbjahresbericht 2015 31. August 2015
Kommentierung 3.Quartal 2015 13. November 2015
Investor Relations: Thomas Gregoritsch
NorCom Information Technology AG Gabelsbergerstraße 4 80333 München
+49 (0)89 939 48-0 [email protected] www.norcom.de
Building tools?
Free accounts include 100 API calls/year for testing.
Have a question? We'll get back to you promptly.