Annual Report • Jul 18, 2013
Annual Report
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NorCom ITAG ANNUAL REPORT 2010
| Konzern-Kennzahlen in €* | 2010 | 2009 |
|---|---|---|
| Ergebnis | ||
| Umsatzerlöse | 34.595.126 | 31.810.464 |
| Betriebsleistung | 36.921.142 | 33.982.209 |
| Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) | 376.877 | 989.442 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | -988.854 | 12.099 |
| Konzernjahresüberschuss /-fehlbetrag | -1.080.894 | -1.358.232 |
| Kennzahlen Aktie | ||
| Anzahl der Aktien in Stück (Stichtag) | 9.984.971 | 9.984.971 |
| Ergebnis je Aktie in € (verwässert) | -0,07€ | -o,13 € |
| Mitarbeiter | ||
| Anzahl Mitarbeiter im Durchschnitt | 175 | 182 |
| Bilanz | ||
| Eigenkapital | 18.419.719 | 18.925.149 |
| Eigenkapitalquote | 67,0 % | 67,0 % |
| Bilanzsumme | 27.560.599 | 28.227.919 |
Impressum
Antoine de Saint-Exupéry, französischer Schriftsteller, (1900–1944)
Für eine gute Chance nehmen wir ein adäquates Risiko in Kauf. Unsere Segel sind gesetzt und die Ziele lauten Expansion, Wachstum und Dynamik. Im Team oder zusammen mit unseren Kooperationspartnern suchen wir ständig nach neuen Märkten und Ideen.
Durch unsere Technologiepartner können wir unseren Kunden sowohl im Produktals auch im Consultingbereich modernste Lösungen und Technologien bieten. Unsere Vertriebspartner sind über die ganze Welt verteilt und sorgen dafür, dass unsere Kunden vor Ort einen verlässlichen Ansprechpartner haben.
Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, sehr geehrte Damen und Herren,
das Geschäftsjahr 2010 setzte der Rezession ein Ende und die Weltwirtschaft hat sich deutlich erholt. Obwohl die NorCom AG dank des diversifizierenden Geschäftsmodells und der breiten Kundenbasis grundsätzlich weniger zyklisch reagiert, tut die Enstpannung im Markt auch unserem Geschäft gut.
Der NorCom-Konzern weist wie gewohnt ein stabiles Umsatzwachstum auf. Zwar konnten wir nicht wie geplant um knapp 20 Prozent wachsen – der Konzern konnte aber um immerhin 9 Prozent zulegen. Die NorCom AG konnte drei Schweizer Fernsehsender als Kunden gewinnen und das Consulting verzeichnete im Dezember einen strategisch wichtigen Großauftrag bei der Bundesanstalt für Wasserbau, dem im Februar ein weiterer Auftrag der Bundesagentur für Arbeit folgte. Auch mit unserem Ergebnis können wir zufrieden sein.
Die Geschäfte unserer Tochter NSA in Norwegen laufen ebenfalls stabil. Die Umsatzentwicklung ist solide und erfüllt die Planvorgaben. Verbesserungspotential sehen wir allerdings beim Ergebnis. 2011 werden wir daher den Fokus auf die Erhöhung der EBIT-Marge legen.
Trotz der grundsätzlich zufriedenstellenden Entwicklung bleibt ein Wermutstropfen. So steckt unsere Frankfurter Tochter Value & Risk, die lange Zeit hervorragende Ergebnisse vorweisen konnte, in der Krise fest. Wir haben das Unternehmen deshalb enger in die NorCom AG integriert und nehmen die Produkte in unseren Vertrieb auf. Wir hoffen, dass diese Maßnahmen bald fruchten und es letztlich noch ein Happy End geben kann.
Insgesamt haben wir die Krise unbeschadet überstanden. NorCom hat nach wie vor eine hervorragende Liquiditätslage und keine Bankverbindlichkeiten. Wir können dadurch unabhängig agieren und haben die Freiheit, in die Produktentwicklung zu investieren. Innovationen erfordern oft einen langen Atem – manchmal zahlt sich die Investition aber auch schnell wieder aus. So haben wir letztes Jahr in die Entwicklung von NCPower Compact investiert, eine schlüsselfertige Komplettlösung von NCPower. Dieses Jahr haben wir das Produkt bereits bei drei Schweizer Sendern installiert.
2010 sind wir in der Entwicklung einen Schritt weiter gegangen und haben NCSpace zum Leben erweckt. NCSpace ist ein Managementsystem für multimediale Daten. Es basiert auf der NCPower Technologie – ist aber branchenübergreifend einsetzbar. Der Prototyp von NCSpace wurde im September auf der IBC in Amsterdam vorgestellt und fand dort besondere Beachtung. So wurde NCSpace in der IBC-Innovationssendung »What caught my eye« vorgestellt. Nun geht es an den Vertrieb des neuen Produkts. Hier eröffnen sich durch die Branchenunabhängigkeit neue Ansatzpunkte für Vertriebsgespräche – nicht nur bei Neukunden, sondern auch bei allen Bestandskunden.
Unser Ziel ist einfach – wir wollen wachsen. Und das ist ganz wörtlich gemeint: 2011 wollen wir viele neue Mitarbeiter gewinnen – falls möglich, wünschen wir uns eine Aufstockung unserer Belegschaft um bis zu 50 Prozent.
Im Produktbereich wollen wir weiter kleinere Komplettprodukte produzieren. Unsere NCPower-Software ist technologisch sehr aufwändig – Teilprozesse können in eigenständige, kleinere Produkte ausgelagert werden. Auf diese Weise generieren wir vergleichsweise schnell eine umfangreiche Produktpalette.
Im Consulting wollen wir die Beratung rund um unsere eigenen Produkte intensivieren und damit weitere Großkunden gewinnen.
Intern haben wir unsere Kultur, die Richtlinie und Basis für unser Wachstum darstellen soll, unter den drei Leitthemen Initiative, Innovation und Integrität zusammengefasst. In unserem diesjährigen Geschäftsbericht erfahren Sie mehr über diese Prinzipien und was sie für uns bedeuten.
An dieser Stelle möchten wir die Gelegenheit nutzen, unseren qualifizierten, engagierten und motivierten Mitarbeitern zu danken, ohne die die erfolgreiche Umsetzung unserer Unternehmensziele nicht möglich wäre.
Daneben hat das hohe Engagement des Aufsichtsrats unserer Gesellschaft immer wieder wichtige Impulse für anstehende Entscheidungen gegeben.
Und auch unseren Aktionären danken wir für das entgegengebrachte Vertrauen und die Unterstützung und hoffen, dass Sie uns weiter auf unserem Weg begleiten.
München, 13. Mai 2011
Viggo Nordbakk Vorsitzender des Vorstands (CEO)
Dr. Tobias Abthoff Vorstand
George Bernard Shaw, irischer Schriftsteller (1856–1950)
Fernsehen mag ein Massenmedium sein – aber für Technologieanbieter wie NorCom ist es nicht unbedingt ein Massenmarkt. Dass 2010 drei Sender in einem eher kleinen Land wie der Schweiz unsere NCPower-Software installiert haben, ist durchaus ein bemerkenswerter Erfolg.
m Begonnen hat der Schweizer Siegeszug mit dem Regionalsender TeleBielingue, bei dem NCPower in der ersten Jahreshälfte 2010 installiert wurde. Ende 2009 überzeugte NCPower den zweisprachigen Sender aus Biel. TeleBielingue strahlt seit über zehn Jahren ein eigenproduziertes Programm über das Geschehen der Region in deutscher und französischer Sprache aus. Ausschlaggebend bei der Entscheidung für NCPower waren die neue, nutzerfreundliche Bedienoberfläche, die optimale Systemintegration sowie das automatisierte Cross-Channel-Management für Web, TV und Radio. NCPower deckt den kompletten Workflow im Sender – vom Ingest über Playout bis hin zum voll integrierten Archiv – ab und kann damit weite Teile der bisherigen komplexen Senderarchitektur ersetzen.
Nach TeleBielingue wurde der größte Schweizer Regionalsender TeleZüri mit NCPower ausgestattet. Bei TeleZüri kommt NCPower als News-
room- und Media Asset Management-System zum Einsatz. TeleZüri setzt NCPower im Apple MacIntosh-Umfeld für die Nachrichtenredaktion als Newsroom-System ein und nutzt darüber hinaus die im NorCom Produkt integrierten Komponenten für das Media Asset Management (MAM).
Patrick Fluri, Leiter Technik, TeleBielingue AG/SA
Peter Canale, Leiter Betrieb und Technik bei TeleZüri:
»Uns war vor allen Dingen wichtig, dass wir mit dem neuen Nachrichtenredaktionssystem nahtlos an bestehende Abläufe und Systeme andocken können – schließlich soll der Betrieb
des Senders nicht gestört werden. (…) NCPower ermöglicht es uns, multimediale Inhalte wie Grafi ken, Bilder, Ton und Videos medienunabhängig aufzubewahren. Wir erzeugen strukturierte Metadaten unserer Inhalte – weitestgehend automatisiert und standardisiert. Media Asset Management ist für unseren künftigen Geschäftserfolg besonders wichtig.«
Den NorCom-Hattrick vollendete der Schweizer »Hauptstadt«-Sender TeleBärn. Grund für die Entscheidung für NCPower war vor allem die Abbildung des kompletten Redaktions-Workfl ows in einem System und die optimale Anpassbarkeit der Software. Diese Vorzüge erlauben Journalisten und Redakteuren fl exibler, besser und schneller zu produzieren. Hinzu kommt, dass NCPower aktuelle Standards nutzt und damit die Kosten für das Systemmanagement – sowohl bei der Anschaffung als auch im Betrieb – reduziert.
»2009 haben wir in die Entwicklung von NCPower Compact investiert – eine schlüsselfertige Komplettlösung auf Basis von NCPower mit geringem Installationsaufwand. Dadurch war es uns möglich, eine Reihe vorn Installationen in relativ kurzer Zeit umzusetzen«, kommentiert Viggo Nordbakk, Vorstand der NorCom AG, die Erfolgsserie. »Jedes Projekt bedeutet für uns aber mehr als nur die Installation: Durch die anschließende Wartung entsteht meist eine langjährige Geschäftsbeziehung zu den Sendern, die sich auszahlt.«
Mit den multimedialen Softwareprodukten bewegt sich NorCom in einem Markt, der stark von Innovationen geprägt ist und in dem ständig neue Bedürfnisse und Anforderungen an eine Software entstehen. Ziel von NorCom ist es allerdings, nicht nur zu reagieren, sondern vorgreifend Lösungen zu bieten, die Unternehmen neue Möglichkeiten eröffnen.
m Mit NCSpace lässt NorCom ihr jahrelanges Broadcast Know-how in eine branchenübergreifende Lösung für das Management multimedialer Daten fließen und richtet sich dabei an alle Marketing- oder Markenorientierten Unternehmen.
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Was theoretisch klingt, führt zu fast unbegrenzten Einsatzmöglichkeiten des multimedialen Archivsystems. Ob bei Digital Signage Installationen, Live-Sport-Übertragungen, zur Aufzeichnung und Dokumentation von Operationen, E-Learning oder Video-Konferenzen: NCSpace stellt bisher unabhängige Inhalte in Beziehung und ermöglicht eine neue Qualität des Arbeitens im multimedialen Umfeld.
* NCSpace erkennt alle multimedialen Inhalte (Audio, Video, Text, Offi ce-Dateien, Bilder, Graphiken, RSS, Agenturen etc.) und versieht sie automatisch mit Metadaten
Publishing E-Commerce Out of home Advertising Point of Sales NCSpace Video Content Management Digital Signage Sports clubs Health Care Airport E-Learning Multifunctional Arenas Hotels Universities Video conferencing
m NorCom ist regelmäßig auf Veranstaltungen und Messen vertreten – als Besucher oder Aussteller. Darüber hinaus führt NorCom auch eigene Veranstaltungen für Multiplikatoren, Kunden und Partner durch. Ziel ist einerseits, Interessenten die eigenen Produkte und Dienstleistungen zu präsentieren. Andererseits sucht NorCom aktiv den Austausch mit Experten der Branche, um neue Impulse zu erhalten und verschiedene Perspektiven zu erfahren.
Abb. 1: NorCom Vorstand Dr.Tobias Abthoff im Interview mit Dr. Chrichton Limbert von der BBC, IBC 2010 Abb. 2: NCPower Democase, IBC 2010 Abb. 3: NorCom Messestand IBC 2010
Alfred Herrhausen, deutscher Bankmanager (1930–1989)
Transparenz, Integrität und eine zeitnahe Unternehmenskommunikation bilden für Vorstand und Aufsichtsrat der NorCom AG die Grundlagen für eine verantwortungsvolle und faire Unternehmensführung.
m Vorstand und Aufsichtsrat der NorCom AG begrüßen die kontinuierlichen Weiterentwicklungen des Corporate Governance Kodex und verpflichten sich selbst zu einer fairen, offenen und transparenten Unternehmensführung. Zielsetzung der NorCom AG ist es, die Interessen der Aktionäre, der Kunden, der Geschäftspartner und der Mitarbeiter zu wahren und das Vertrauen in die Unternehmensführung und -kontrolle zu stärken.
Die NorCom AG pflegt eine langfristig angelegte Aktionärsbindung. Durch Pressemitteilungen, Geschäfts- und Zwischenberichte informiert NorCom ihre Aktionäre zeitnah und umfassend über die Geschäftsentwicklung sowie die aktuelle Finanz- und Ertragslage.
Die Hauptversammlung dient den Aktionären zur Stimmrechtsausübung und als Plattform zur Diskussion mit dem Vorstand und dem Aufsichtsrat. Die Aktionäre der NorCom AG sind per Gesetz an grundlegenden Unternehmensentscheidungen wie Satzungsänderungen, der Ermächtigung zur Ausgabe neuer Aktien und wesentlichen Strukturveränderungen beteiligt.
Um die Aktionäre bei der Wahrnehmung ihrer Rechte zu unterstützen, bietet die NorCom AG seit vielen Jahren im Rahmen der Hauptversammlung die weisungsgebundene Stimmrechtsvertretung an.
Der Vorstand leitet die Gesellschaft in eigener Verantwortung und kontrolliert die Konzerngesellschaften. Er sorgt dafür, dass die gesetzlichen Bestimmungen und die unternehmensinternen Richtlinien eingehalten werden. Der Vorstand besteht aus den beiden Mitgliedern Viggo Nordbakk (Vorstandsvorsitzender) und Dr. Tobias Abthoff.
Die Vorstandsvergütung setzt sich aus einem festen Gehaltsbestandteil, einer variablen, mehrjährigen, zielorientierten Tantieme und sonstigen Gehaltsbestandteilen (z.B. Firmenwagen) zusammen. Die variable Vergütung wird so bemessen, dass sie eine Beteiligung am Konzernerfolg als Anreizwirkung vorsieht. Zur Sicherung der Unternehmensziele werden variable Vergütungen der Höhe nach begrenzt. Bemessungsgrundlage für die variable Vergütung ist der Grad der Erreichung der zwischen dem Aufsichtsrat und dem Gesamtvorstand zu Beginn des jeweiligen Geschäftsjahres festgelegten Ziele.
Der Aufsichtsrat der NorCom AG überwacht und berät den Vorstand bei der Führung des Unternehmens und bestellt die Vorstandsmitglieder. Die Vergütungsregelung für den Aufsichtsrat sieht den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex entsprechend einen fixen und am Konzernerfolg orientierten variablen Bestandteil vor.
Die individuelle Vergütung der Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder sowie die Grundzüge unseres Vergütungssystems sind im Lagebericht unter dem Titel »Grundzüge des Vergütungssystems« veröffentlicht.
Anteilseigner und Öffentlichkeit werden regelmäßig durch den jährlichen Geschäftsbericht, der den Konzernabschluss enthält, sowie den Halbjahresbericht informiert. Unsere Konzernrechnungslegung erfolgt auf Basis der International Financial Reporting Standards (IFRS). Damit schaffen wir eine hohe Transparenz und internationale Vergleichbarkeit.
Die Prinzipien verantwortungsbewusster und guter Unternehmensführung bestimmen das Handeln des NorCom Vorstands. Vorstand und Aufsichtsrat der NorCom Information Technology AG haben am 09. Dezember 2010 gemeinsam gemäß § 161 AktG den Empfehlungen der »Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex« in der Fassung vom 26. Mai 2010 zugestimmt. Der Vorstand berichtet in der Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289a Abs. 1 HGB und Ziffer 3.10 des Deutschen Corporate Governance Kodex über die Unternehmensleitung, -führung und Corporate Governance. Die Erklärung ist im Lagebericht des Geschäftsberichts im Kapitel »Erklärung zur Unternehmensführung« und auf folgender Unternehmenswebsite: www.norcom.de/de/corporate-governance veröffentlicht.
Die NorCom AG verfolgt eine anlegerorientierte Informationspolitik, die den Aufbau und den Erhalt einer langfristigen Beziehung zu den Kapitalmarktteilnehmern zum Ziel hat. Die unterschiedlichen Zielgruppen sollen umfassend, zeitnah und offen über das Unternehmen informiert werden und ein Verständnis der Unternehmensentwicklung vermittelt bekommen.
Auf der Website www.norcom.de stellt die NorCom AG Investoren, Analysten und allen Interessierten umfassende Informationen zum Unternehmen sowie zur Aktie zur Verfügung. Dazu zählen Finanzberichte, Ad-hoc- und Pressemitteilungen und der Finanzkalender. Eine transparente Investor Relations-Tätigkeit gehört bereits seit der Börsennotierung zu den Unternehmensgrundsätzen der NorCom AG.
Die NorCom-Aktie ist im Geregelten Markt/ Segment General Standard notiert und erfüllt die Transparenzstandards der Deutsche Börse AG. NorCom gibt neben den geforderten Pflichtveröffentlichungen von Geschäfts- und Halbjahresbericht auch Zwischenmitteilungen nach Abschluss des ersten und dritten Quartals heraus.
Am 11. Juni 2010 hielt die NorCom AG ihre jährliche ordentliche Hauptversammlung im Haus der Bayerischen Wirtschaft in München ab. Der Vorstand und die Aufsichtsräte begrüßten private Aktionäre, institutionelle Investoren und Pressevertreter. Die Präsenz wurde mit 40,277 Prozent des gesamten Grundkapitals festgestellt, die Beschlüsse wurden zu allen Tagesordungspunkten mit einer Mehrheit von über 99 Prozent gefasst. Sämtliche Informationen zur Hauptversammlung stellt die NorCom AG ihren Aktionären auf Ihrer Website zur Verfügung.
Nach einem verhaltenen Start ins Jahr 2010 arbeitete sich die Aktie im Juni auf ihren Höchststand von 1,75€ vor. Grund für diese Entwicklung lieferte hauptsächlich die Verschiebung eines Auftrags der Bundesagentur für Arbeit. Ein Mitbewerber hatte gegen die Auftragserteilung an NorCom Einspruch erhoben und das Verfahren wurde erst Mitte des Jahres zu Gunsten von NorCom entschieden.
Die Entwicklung in der zweiten Jahreshälfte ist trotz leichter Schwankungen eher als seitwärts zu beschreiben. Trotz stabiler Halbjahreszahlen und zwei neuer Aufträge durch Schweizer Regionalsender verzeichnete die Aktie keine nennenswerte Steigerung. Auch die gewonnene Ausschreibung der BAW (Bundesanstalt für Wasserbau) wirkte sich nur kurzfristig positiv auf die Aktie aus, so dass sie das Jahr bei 1,30€ schloss. Auf das gesamte Jahr 2010 gesehen verlor die Aktie damit knapp 10 Prozent (Vorjahr: +35 Prozent).
Der als Referenzwert für die NorCom-Aktie herangezogene TecDAX verzeichnete im Jahresvergleich immerhin eine leichte Steigerung von knapp 2 Prozent (Vorjahr: +55 Prozent).
Kursverlauf der NorCom-Aktie im Vergleich zum Tecdax im Jahresverlauf
| Wertpapierkennnummer | 525030 |
|---|---|
| ISIN-Nummer | DE0005250302 |
| Reuters-Kürzel | NORG |
| Börsenkürzel | NC5 |
| Börsensegment/Notierung | Frankfurter Wertpapierbörse, Geregelter Markt, General Standard |
| Designated Sponsor | HSBC Trinkaus & BurkhardtAG |
| Wertpapiergattung | Nennwertlose Stückaktien |
| Aktienanzahl 31.12.2010* | 10.626.176 Stück |
| Aktienkurs am 31.12.2010** | 1,30 € |
| Hoch-/Tiefkurs | 1,75 € /1,12 € |
| Ergebnis je Aktie (unverwässert) | -0,07 € |
Der Aufsichtsrat der NorCom Information TechnologyAG hat im Geschäftsjahr 2010 die ihm obliegenden Pflichten und Aufgaben wahrgenommen und die Arbeit des Vorstands beratend begleitet und überwacht. Regelmäßig und umfassend wurde der Aufsichtsrat vom Vorstand über die strategische Ausrichtung und die Geschäftsentwicklung und -tätigkeit des Unternehmens sowie dessen Beteiligungsgesellschaften informiert.
Schwerpunkte der Überwachungs- und Beratungstätigkeit des Aufsichtsrats Der Vorstand hat den Aufsichtsrat mit zahlreichen mündlichen und schriftlichen Berichten über die Lage der NorCom AG und deren Beteiligungsgesellschaften informiert und ihn über die Markt- und Wettbewerbssituation in Kenntnis gesetzt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010 wurden insgesamt fünf Aufsichtsratssitzungen abgehalten. Ausschüsse des Aufsichtsrats bestanden im Berichtszeitraum nicht.
Wie bereits in den Vorjahren bestand auch im Geschäftsjahr 2010 ein kontinuierlicher Kommunikationsfluss zwischen dem Aufsichtsrat und dem Vorstand der NorCom AG. Gegenstand der Diskussionen waren zum einen grundsätzliche Fragen der Unternehmensausrichtung und zum anderen die Firmen- und Konzernstrategie einschließlich der Finanz-, Investitions- und Personalplanung sowie die Rentabilität der Gesellschaft.
Sein Hauptaugenmerk legte der Aufsichtsrat im Geschäftsjahr 2010 vor allem auf folgende Themenschwerpunkte:
Ein weiteres viel diskutiertes Thema zwischen Vorstand und Aufsichtsrat war die hinter den Planungen zurückbleibende Geschäftsentwicklung der Beteiligungsgesellschaft Value & RiskAG mit Sitz in Frankfurt. Der Aufsichtsrat hat sich eingehend mit der operativen Entwicklung des Unternehmens befasst und mit dem Vorstand Lösungsvorschläge und Maßnahmen diskutiert. So wurde beispielsweise ein »Mitarbeiter-Sharing« mit der Value & Risk vereinbart. Ebenso wurde die Entwicklung der Value & Risk vom reinen Consultinghaus zum Produktanbieter regelmäßig diskutiert und evaluiert.
Bei allen grundlegenden Entscheidungen war der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden. Sofern Entscheidungen getroffen oder Maßnahmen beschlossen wurden, für die eine
Zustimmung des Aufsichtsrats notwendig war, haben die Mitglieder des Aufsichtsrats die entsprechenden Beschlussvorlagen geprüft oder diese auf Grund umfangreicher schriftlicher oder mündlicher Informationen und nach intensiver Beratung verabschiedet.
Insbesondere die Entwicklung und Fertigstellung der Komplettlösung NCPower Compact sowie der Aufbau von Vertriebspartnerschaften waren im Geschäftsjahr 2010 von nachhaltiger Bedeutung für die Geschäftsentwicklung der NorCom-Gruppe.
Im Consulting hat die NorCom-Gruppe ihre Position im Bereich der öffentlichen Verwaltung weiter intensiviert und ihren guten Ruf vor allem auf dem Gebiet unternehmenskritischer Verfahren weiter gestärkt.
Die NorCom-Gruppe hat ihr Firmenprofil durch die in Vorjahren eingeleiteten und im Geschäftsjahr 2010 umgesetzten Schritte weiter geschärft und ihren führenden Platz im Softwareproduktgeschäft verteidigt. Mit ihren Consulting-Dienstleistungen kann die NorCom-Gruppe den Produktbereich in optimaler Weise ergänzen und sich als Komplettanbieter positionieren.
Vorstand und Aufsichtsrat haben sich im Geschäftsjahr 2010 mit den Regelungen des Deutschen Corporate Governance Kodex auseinandergesetzt und sprechen den darin enthaltenen Empfehlungen ihre grundsätzliche Zustimmung aus. Der Entsprechenserklärung zu den Empfehlungen der Regierungskommission »Deutscher Corporate Governance Kodex« in der Fassung vom 26. Mai 2010 wurde am 9. Dezember 2010 durch Vorstand und Aufsichtsrat zugestimmt und der Öffentlichkeit auf der Internetseite der Gesellschaft zugänglich gemacht.
Der Lagebericht enthält Informationen in Bezug auf die Zusammensetzung des gezeichneten Kapitals, bedeutende Stimm- und Kontrollrechte, die Befugnisse des Vorstands, Aktien auszugeben oder zurückzukaufen sowie wesentliche Vereinbarungen der Gesellschaft für den Fall eines Übernahmeangebotes.
Der in Übereinstimmung mit den Rechnungslegungsstandards des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) von der Gesellschaft aufgestellte Jahresabschluss sowie der nach IFRS erstellte Konzernabschluss zum 31. Dezember 2010 wurden dem Aufsichtsrat zusammen mit dem Lagebericht und dem Konzernlagebericht vorgelegt.
Der Abschlussprüfer hat in seinen Prüfungsberichten festgestellt, dass alle gesetzlichen Vorschriften eingehalten wurden, und den Jahres- und Konzernabschluss einschließlich Lagebericht mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.
Unter Berücksichtigung des Prüfungsberichtes der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Verhülsdonk & Partner GmbH, Düsseldorf, und in Anwesenheit des Wirtschaftsprüfers hat der Aufsichtsrat den Jahresabschluss und den Lagebericht des Vorstandes in seiner Sitzung am 13. Mai 2011 geprüft und keinerlei Einwendungen erhoben. Durch die Billigung des Jahresabschlusses gilt dieser als festgestellt. Der nach IFRS erstellte Konzernabschluss und Konzernlagebericht wurden ebenfalls vom Aufsichtsrat gebilligt.
Die Zusammensetzung des Aufsichtsrats der NorCom Information TechnologyAG ist im Geschäftsjahr 2010 gegenüber dem Vorjahr gleich geblieben. Der Aufsichtsrat besteht aus drei Mitgliedern:
Dr. Lutz Schmidt (Vorsitzender) Prof. Dr. Manfred Schlottke (Stellvertretender Vorsitzender) Prof. Dr. Thomas Hess.
Auch die Zusammensetzung des Vorstands ist im Berichtsjahr gleich geblieben. Herr Viggo Nordbakk (Vorstandsvorsitzender) und Herr Dr. Tobias Abthoff leiteten die Gesellschaft auch im Geschäftsjahr 2010.
Der Aufsichtsrat bedankt sich bei allen Aktionären, die der NorCom AG erneut ihr Vertrauen ausgesprochen haben. In Anerkennung der im Geschäftsjahr 2010 geleisteten Arbeit spreche ich im Namen des gesamten Aufsichtsrats dem Vorstand sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr tatkräftiges Engagement und ihre Leistungen meinen besonderen Dank aus. Für die weitere Unternehmens- und Konzernentwicklung im laufenden Geschäftsjahr 2011 wünsche ich viel Erfolg.
München, 13. Mai 2011
Dr. Lutz Schmidt Aufsichtsratsvorsitzender
NorCom IT AG Annual Report 2010
(Zusammengefasster lagebericht für das Geschäftsjahr 2010)
Der Konzernabschluss der NorCom Information TechnologyAG (NorCom) wurde nach den internationalen Rechnungslegungsstandards »International Financial Reporting Standards« (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften erstellt. Der Jahresabschluss der NorCom Information TechnologyAG (NorCom AG) ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des dritten Buchs des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) sowie den ergänzenden aktienrechtlichen Bestimmungen aufgestellt.
Die NorCom Information TechnologyAG, München, Deutschland, verfügt als Konzernmutter bei sechs rechtlichen Einheiten über die Mehrheit der Stimmrechte und übt die einheitliche Leitung aus. Im Einzelnen handelt es sich dabei um folgende Tochtergesellschaften:
| NorCom Information Technology AG, München | ||||
|---|---|---|---|---|
| NorCom Systems Technology GmbH, | Value & RiskAG, | |||
| 100%, München | 49,98 %, Frankfurt/Main | |||
| MaxiMedia Technologies GmbH, | Norske SystemarkitekterAS, | |||
| 100%, München | 54%, Oslo, Norwegen | |||
| NorCom Systems Technology Inc., | CognITAS, | |||
| 100%, Atherton, Kalifornien, USA | 49,19%, Oslo, Norwegen | |||
| NorCom Information Technology GmbH, | ||||
| 100%, Moskau, Russland |
Im Geschäftsjahr 2010 steigerte die NorCom AG den konzernweiten Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 9 Prozent auf T€ 34.595. Die Betriebsleistung lag bei T€ 36.921 (Vorjahr: T€ 33.982). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern lag bei T€ -989 (Vorjahr: T€ 12). Zwar verzeichnete die NorCom AG ein positives EBIT – dieses konnte den negativen Ergebnisbeitrag anderer Konzerngesellschaften allerdings in Summe nicht ausgleichen.
Der Finanzmittelfonds lag zum Stichtag bei T€ 5.479 und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.241 verringert.
Der NorCom-Konzern konnte zwar seine Umsatzerlöse steigern, die im Vorjahr prognostizierten Ziele wurden allerdings nicht erreicht.
Der NorCom-Konzern ist international tätig, erzielt aber den Großteil seiner Umsatzerlöse in Deutschland. Daher beeinflusst insbesondere die Entwicklung der deutschen Wirtschaft die Geschäftsentwicklung der NorCom.
Während die deutsche Wirtschaft 2009 so stark wie seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr schrumpfte 1 , befreite sie sich 2010 mit dem stärksten Wachstum seit der Wiedervereinigung aus der Krise. 2010 erhöhte sich das Bruttoinlandsprodukt um preisbereinigt 3,6Prozent. Dabei kamen mehr als zwei Drittel der Wachstumsimpulse aus dem Inland 2 . Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) warnt vor allzu großer Euphorie für 2011, erwartet nach der Aufholjagd aber immerhin ein solides Wachstum für Deutschland von 2,2 Prozent 3 .
Für die Erholung der Weltwirtschaft geht der Internationale Währungsfonds (IWF) von sehr unterschiedlichen Entwicklungen aus. Während die Schwellenländer ein rasantes Wachstum erwartet, werden die Industrienationen nur langsam wachsen. Besonders Europa soll laut IWF-Volkswirt Olivier Blanchard eine schwere Zeit mit vielen Reformen bevorstehen, da große Haushaltslöcher entstanden seien 4 .
Experten der Beratungsgesellschaft PriceWaterhouseCoopers prognostizieren langfristig eine Verschiebung der globalen Machtverhältnisse und sagen voraus, dass die Bundesrepublik bis 2050 im Ranking der größten Volkswirtschaften der Welt vom heute vierten
1 Spiegel online, »IWF hebt Prognose für 2010 an«, 19. Juni 2009
2 Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, »Die wirtschaftliche Lage in der Bundesrepublik Deutschland im Januar 2011«, 17. Januar 2011
3 DIW Berlin, »Rekordwachstum 2010: Kein Grund zur Euphorie«, 12. Januar 2011
4 Financial Times Deutschland, »IWF prophezeit Industriestaaten geringes Wachstum für 2011, 30. Dezember 2010
auf den achten Platz abrutschen wird 5 .
Auf den größten Kunden der NorCom AG, die Bundesagentur für Arbeit, haben Konjunkturschwankungen relativ wenig Auswirkung. Die Medienkunden der NorCom AG hingegen bekommen diese vergleichsweise heftig und auch langfristig zu spüren – in diesem Bereich sind daher signifikante Schwankungen im Wachstum zu beobachten. 2010 war – im Vergleich zu 2009 – ein leichter Aufschwung im Medienmarkt spürbar und die Investitionsbereitschaft zog an. Im Zuge der prognostizierten andauernden wirtschaftlichen Erholung erwarten wir hier folglich wieder eine steigende Zahl von Aufträgen.
Neben der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ist für NorCom insbesondere die Geschäftsentwicklung im IT- und Softwaremarkt ausschlaggebend. Laut dem European Information Technology Observatory (EITO) kann der europäische Markt für IT-Hardware, Software und Services 2011 einen Aufschwung erwarten: viele Investitionen, die in den letzten Jahren verschoben wurden, sollen 2011 getätigt werden. Der weltweite Umsatz soll daher um 3,9 Prozent steigen und dieses Jahr € 314 Mrd. erreichen 6 .
Für Deutschland rechnet der BITKOM mit einem Wachstum von 4,3 Prozent – relativ gleich verteilt über die Segmente IT-Hardware, Software und Services 7 .
Der BITKOM-Index, das Stimmungsbarometer der Branche, stieg auf den höchsten Wert seit Einführung 2001 8 .
Der deutsche TV- und Videomarkt wächst laut einer Studie von Booz & Company um etwa 1,7 Prozent jährlich bis 2015. Wachstums- und Gewinnprognosen der privaten Sendergruppen seien wieder positiv gestimmt. Hinter den Zahlen steckt ein fundamentaler Strukturwandel. Das werbefinanzierte TV-Geschäft stagniert, während das Umsatzplus auf neuen, über Pay-Modelle finanzierten, zum Teil non-linearen Diensten, wie Video-on-Demand oder E-Commerce Angebote der Sender beruht. Auch die Verschmelzung der Märkte TV-Dienstleistungen mit Telefonie und Internet schreitet weiter voran. Auch wenn das konventionelle Fernsehen auf absehbare Zeit das wichtigste Unterhaltungsmedium bleibt, so sollen bis 2015 rund 30 Prozent der Gesamtumsätze im deutschen TV- & Videomarkt aus dem New-Media-Bereich generiert werden 9 .
Der NorCom Konzern unterteilt seine Geschäftstätigkeit in die beiden Segmente NCConsulting und NCProducts.
Kernstück von NCProducts ist die NCPower Produktfamilie. Die Softwarelösung zählt zu den innovativsten, multimedialen Redaktions- und Produktionssystemen im Markt.
NCPower ist bei großen Privatsendern wie der RTL-Gruppe und N24 ebenso im Einsatz
5 SPIEGEL online, »Regierung rechnet mit Konjunkturplus bis 2012«, 15. Januar 2011
6 European Information Technology Observatory, »Overall growth of 1.5 percent in 2011«, 22. Dezember 2010
7 BITKOM, ITK-Marktzahlen, Oktober 2010
8 BITKOM, »BITKOM-Branche geht optimistisch ins nächste Jahr«, 20. Dezember 2010
9 Booz & Company, Panelbeitrag Medientage München, 13. Oktober 2010
wie bei mittelgroßen Regionalsendern, beispielsweise TV Mittelrhein oder TeleZüri. Bei den Sendern übernimmt die NorCom-Software eine zentrale Rolle: Als Redaktionsund Produktionssystem stellt NCPower die Arbeitsoberfläche der Journalisten und Redakteure dar. Dabei können Nutzer nicht nur ihre Beiträge einspielen, bearbeiten und zu einer Sendung zusammenstellen, sondern über die NorCom-Software auch sämtliche angebundene technische Geräte, wie zum Beispiel Teleprompter, steuern.
Auf Basis des bei Broadcastern erworbenen Wissens hat NorCom ein neues Produkt entwickelt, das als Video Archiv Management System zum Einsatz kommt: NCSpace. NCSpace kommt dabei nicht nur in der Broadcastbranche, sondern bei allen Unternehmen sinnvoll zum Einsatz, die mit großen Mengen von digitalen Daten, insbesondere Videos, arbeiten. Das können zum Beispiel umfangreiche Filmarchive sein, aber auch große Sportvereine oder Markenartikler.
Im Bereich NCConsulting liegt die Stärke der NorCom in der hohen Qualität bei der Planung und Durchführung von komplexen Großprojekten. Dies wird vor allem von öffentlichen Auftraggebern geschätzt und gefordert. NorCom zählt zu den »großen Playern« im Bereich IT-Dienstleistungen für den öffentlichen Bereich.
NorCom begleitet öffentliche Verwaltungen hauptsächlich bei der Modernisierung ihrer IT-Prozesse. Eine Aufgabe, in der viel Branchen Know-how gefragt ist, da sich die organisatorischen Umstände in Behörden massiv von denen in der Industrie unterscheiden. Allerdings beschränkt sich NorCom nicht nur auf die Beratung, sondern übernimmt auf Wunsch auch komplette Betriebsprozesse im Sinne eines Managed Service. Dieses Angebot ist für viele Behörden interessant, da ein komplettes Outsourcing häufig nicht möglich ist.
Die NorCom Information TechnologyAG hat ihren Firmensitz in München und hat einen weiteren Standort in Frankfurt am Main. Zudem gehören drei inländische und drei ausländische Unternehmen, bei denen NorCom über die Mehrheit der Stimmrechte verfügt, zum Konzern.
Des Weiteren hält die NorCom Information TechnologyAG zusammen mit der Norske SystemarkitekterAS eine Minderheitsbeteiligung von 49,19 Prozent an der norwegischen Gesellschaft CognIT AS. Über die Value & Risk GmbH hält die NorCom 50 Prozent an der VALUE & RISK Energy GmbH.
Herr Viggo Nordbakk, Gründer der NorCom Information TechnologyAG, und Herr Dr. Tobias Abthoff waren im Geschäftsjahr 2010 als Vorstandsmitglieder verantwortlich für die Geschäfte der NorCom.
Der Vorstandsvorsitzende Viggo Nordbakk ist im Rahmen der Geschäftsordnung verantwortlich für die strategische Ausrichtung des Konzerns und der Geschäftsfelder, insbesondere für den Ausbau und die Positionierung des neuen Produktbereichs im Medienumfeld. Zudem betreut er die Tochterunternehmen und den Finanzbereich.
Viggo Nordbakk ist darüber hinaus Aufsichtsratsvorsitzender bei der NSA in Oslo und
der Value & Risk in Frankfurt. Durch diese Position sind ein regelmäßiger Informationsfluss und eine Steuerung durch den Mutterkonzern gewährleistet.
Dr. Tobias Abthoff verantwortet das Consulting-Geschäft, die Aktivitäten am Standort Frankfurt sowie die Tochtergesellschaft NorCom Systems Technology GmbH.
Das Eingehen einer 51-prozentigen Beteiligung an der MaxiMedia Technologies GmbH im Jahr 2003 war für NorCom der Einstieg in den Medienbereich. 2005 wurde MaxiMedia vollständig übernommen und in die NorCom AG integriert. MaxiMedia hält die Verwertungsrechte an der Software NCPower. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2010 einen Jahresüberschuss von T€ 7 erwirtschaftet (Vorjahr: T€ 471).
In der Vergangenheit hat NorCom ihre Consulting-Dienstleistungen vor allem im Bereich der öffentlichen Verwaltung, insbesondere bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg, ausgebaut. Hauptsächliche Aufgabe der in München ansässigen 100prozentigen Tochter NorCom Systems Technology GmbH ist es, die BA optimal vor Ort betreuen zu können. Im Geschäftsjahr 2010 erzielte die Gesellschaft einen Jahresfehlbetrag von T€ -54 (Vorjahr Jahresüberschuss: T€ 71).
NorCom hat zum Ende des Geschäftsjahres 2007 eine 100-prozentige Tochtergesellschaft in Moskau, Russland, gegründet. Hintergrund war die Annahme, dass die russischen Kunden der NorCom einen Ansprechpartner vor Ort erwarten. Da NorCom aber ihre russischen Kunden von München aus betreuen kann, wurde 2010 die Schließung der Moskauer Gesellschaft veranlasst.
Die 100-prozentige Tochtergesellschaft in den USA ist derzeit operativ nicht tätig.
An dem in Oslo, Norwegen, ansässigen Unternehmen NSA ist NorCom mit 54 Prozent beteiligt. Operativer Schwerpunkt des IT-Consultinghauses sind Integrationsprojekte im Oracle Umfeld. Die NSA richtet sich an Kunden aus der privaten Wirtschaft, der öffentlichen Verwaltung und aus dem Finanzsektor, wobei sie den norwegischen Markt und die angrenzenden skandinavischen Länder bearbeitet. Im Geschäftsjahr 2010 erzielte das Unternehmen einen Jahresfehlbetrag von T€ -318 (Vorjahr: Jahresüberschuss T€ 313).
Die Value & RiskAG mit Sitz in Frankfurt, an der NorCom mit rd. 49 Prozent beteiligt ist, bietet ein ganzheitliches Dienstleistungsspektrum für Finanzdienstleister. Der Schwerpunkt liegt dabei in den Bereichen Risikomanagement, Finanzen und Meldewesen. Die Dienstleistung besteht aus Consulting und Bewertungsservice, Kernstück ist das Software-Paket RiVa-Suite. Die Software dient der Generierung und Überwachung neuer Finanzderivate. Das Unternehmen erzielte im Geschäftsjahr 2010 einen Jahresfehlbetrag (nach HGB) von T€ -706 (Vorjahr: T€ -1.083).
Der NorCom-Konzern konnte seine Umsatzerlöse 2010 um 9 Prozent steigern. Die erzielten Umsatzerlöse lagen bei T€ 34.595 (Vorjahr: T€ 31.810).
Die in den Konzernumsatz eingegangenen Umsatzerlöse der NorCom AG lagen bei T€ 20.891, was einer Steigerung zum Vorjahr (T€ 19.169) von 9 Prozent entspricht.
Die Value & RiskAG (V&R) aus Frankfurt kämpft weiterhin mit den Auswirkungen der Finanzkrise. Die Umsatzerlöse 2010 konnten zwar mit T€ 3.529 gegenüber dem Vorjahr (T€ 3.457) leicht gesteigert werden, die erhoffte Trendwende stellte sich 2010 jedoch nicht ein.
Die Norske SystemarkitekterAS (NSA) mit Sitz in Oslo, Norwegen, konnte das Umsatzvolumen im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent auf T€ 10.499 steigern (Vorjahr: T€ 9.185).
Die Betriebsleistung lag im Geschäftsjahr 2010 bei T€ 36.921 und erhöhte sich damit um 9 Prozent. Der Vergleichswert vom Vorjahr lag bei T€ 33.982.
Der NorCom-Konzern gliedert seine Geschäftstätigkeit in die beiden Segmente NCProducts und NCConsulting. Der Geschäftsbereich NCProducts erzielte Umsatzerlöse in Höhe von T€ 3.735, die unter denen des Vorjahres (T€ 4.539) lagen. Im Bereich NCConsulting konnte die NorCom Umsatzsteigerungen erzielen. Der Bereich lag mit Umsatzerlösen von T€ 30.860 mit 13 Prozent über dem Vorjahreswert (T€ 27.271).
11 % NCProducts
Insgesamt erwirtschaftete der NorCom-Konzern ein positives Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in Höhe von T€ 377 (Vorjahr: T€ 989). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) schloss negativ mit T€ -989 (Vorjahr: T€ 12) für das Geschäftsjahr ab.
Es kam zu einem Konzernjahresfehlbetrag vor Minderheiten in Höhe von T€ 1.081 (Vorjahr: T€ 1.358). Der anderen Gesellschaftern zustehende Verlust belief sich im Geschäftsjahr 2010 auf T€ 419 (Vorjahr: Verlust T€ 85). Der auf die Gesellschafter des Mutterunternehmens entfallene Konzernverlust lag unter Berücksichtigung der aktiven latenten Steuerabgrenzung auf Verlustvorträge bei einem Wert in Höhe von T€ 662 (Vorjahr: T€ 1.273). Der unverwässerte Gewinn pro Aktie belief sich auf € -0,07 (Vorjahr: € -0,13).
Der NorCom-Konzern hat somit die im Konzernlagebericht des Vorjahres beschriebene Ergebnisentwicklung nicht erreicht.
| Angaben in € | 2010 | 2009 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 34.595.126 | 31.810.464 |
| Betriebsleistung | 36.921.142 | 33.982.209 |
| Rohergebnis | 21.871.513 | 20.446.035 |
| Rohergebnis-Marge | 63,2% | 64,3 % |
| Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) | 376.877 | 989.442 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | -988.854 | 12.099 |
| Konzernjahresfehlbetrag | -1.080.894 | -1.358.232 |
Ziel des Finanzmanagements ist die Deckung des Kapitalbedarfs durch die vorhandenen liquiden Mittel sowie durch einen positiven Zahlungsmittelzufluss (Cashflow).
Der Zahlungsmittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug in der Berichtsperiode T€ 934 (Vorjahr: T€ 135).
Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit betrug im Geschäftsjahr 2010 T€ -2.238 (Vorjahr: T€ -1.912).
Im Rahmen der Finanzierungstätigkeit war wie im Vorjahr ein Mittelabfluss von € 0 zu verzeichnen.
Insgesamt verringerte sich der Finanzmittelfonds in der Berichtsperiode von T€ 6.720 im Vorjahr auf T€ 5.479 zum Ende des Geschäftsjahres 2010.
Das Anlagevermögen hat sich gegenüber dem Geschäftsjahresende 2009 (T€ 11.401) erhöht und betrug zum 31.12.2010 T€ 12.310. Dabei entfiel der größte Anteil des Anlagevermögens mit T€ 11.368 wie auch im Vorjahr (T€ 10.584) auf die immateriellen Vermögenswerte (insbesondere Firmenwerte).
Das kurzfristige Vermögen verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr (T€ 13.987) auf T€ 12.547. Dabei betrugen die Forderungen und sonstigen Vermögenswerte zum 31.12.2010 T€ 932 (Vorjahr: T€ 820).
Auf Konzernbasis bestehen wie auch im Vorjahr keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die Liquiditätslage ist somit als gut zu bewerten.
Die Bilanz zeigte ein Eigenkapital (ohne Anteile fremder Gesellschafter) zum Ende des Geschäftsjahres 2010 von T€ 18.420 (Vorjahr: T€ 18.925), so dass die Eigenkapitalquote wie im Vorjahr 67 Prozent betrug. Das langfristig gebundene Vermögen ist somit vollständig durch das Eigenkapital gedeckt, so dass der Grundsatz der Fristenkongruenz erfüllt ist.
Die Verbindlichkeiten blieben zum Geschäftsjahresende 2010 bei T€ 4.413 nahezu unverändert (Vorjahr T€ 4.173). Dabei betrugen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen am 31.12.2010 T€ 2.042 (Vorjahr: T€ 1.834).
Die Rückstellungen sanken gegenüber dem Vorjahr (T€ 2.797) auf T€ 2.758.
Die Bilanzsumme lag am 31.12.2010 bei T€ 27.561 (Vorjahr: T€ 28.228).
| Angaben in € | 31.12.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Bilanzsumme | 27.560.599 | 28.227.919 |
| Anlagevermögen | 12.309.745 | 11.400.844 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 12.546.728 | 13.986.521 |
| Eigenkapital (ohne Anteile fremder Gesellschafter) |
18.419.719 | 18.925.149 |
| Rückstellungen | 2.758.282 | 2.797.021 |
| Verbindlichkeiten | 4.412.613 | 4.172.942 |
Der NorCom-Konzern konnte seine Umsätze weiter steigern. Aufgrund zu hoher Kosten verschlechterte sich allerdings das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr. 2010 hat NorCom weiter in den Know-how-Aufbau im Unternehmen und in die Weiterentwicklung der Produkte investiert.
Die durchschnittliche Anzahl der im Konzern beschäftigten Personen verringerte sich von 182 im Geschäftsjahr 2009 auf 175 Mitarbeiter im Berichtsjahr 2010. Zum Abschlussstichtag am 31.12.2010 betrug die Mitarbeiteranzahl 170 (Vorjahr: 185). Bis auf die NorCom Systems Technology GmbH bauten alle Konzerngesellschaften Mitarbeiter ab. Wobei der Aufbau bei der NorCom Systems Technology GmbH als Verschiebung zu deuten ist. Die NorCom AG stellt vermehrt Mitarbeiter für die NorCom Systems Technology GmbH ein, um eine bessere rechnerische Zuordnung der Mitarbeiter zu gewährleisten.
| 2010 | 2009 | |
|---|---|---|
| Mitarbeiter (Head Count) | 170 | 185 |
| Mitarbeiter im Durchschnitt | 175 | 182 |
Im Geschäftsjahr 2010 konnte die NorCom Information Technology AG ihre Umsatzerlöse erneut steigern und weist in ihrem HGB-Jahresabschluss Umsätze in Höhe von T€ 22.212 aus. Gegenüber dem Vorjahr (T€ 20.070) entspricht dies einer Steigerung von rund 11 Prozent. Damit hat NorCom die im Lagebericht des Vorjahres dargestellte Erwartung eines Umsatzwachstums von etwa 25 Prozent nicht erreicht. Das Wachstum ist dem Geschäftsbereich NCConsulting zuzuschreiben, der ein Umsatzwachstum von 11 Prozent aufweist. NCProducts hingegen musste einen Rückgang von 18 Prozent hinnehmen. Die Betriebsleistung konnte knapp verbessert werden und erreichte einen Wert in Höhe von T€ 21.050. Im Vergleich zum Vorjahr (T€ 19.678) ist die Betriebsleistung somit um etwa 7 Prozent gestiegen.
Der Materialaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen – und zwar sowohl die Aufwendungen für bezogene Leistungen als auch die für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, da neben NCPower Compact auch für die entwickelten Teillösungen verstärkt Hardwareeinkäufe getätigt wurden. Das Rohergebnis 2010 sank daher im Vergleich zum Vorjahr von T€ 6.724 im Vorjahr auf T€ 6.650.
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) schloss in der Berichtsperiode negativ ab und lag bei T€ -72 (Vorjahr: T€ 495). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag bei T€ -176 (Vorjahr: T€ -1.930). Das, unter Vernachlässigung von Abschreibungen auf die Value & RiskAG in 2009, im Vergleich zum Vorjahr negativere Ergebnis ist zum einen auf den erhöhten Materialaufwand zurückzuführen. Zum anderen wirkte sich die Bestandsveränderung negativ aus und die sonstigen betrieblichen Erträge fielen geringer aus.
Die NorCom AG schloss das Geschäftsjahr 2010 mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ -15. Im Vorjahr wies die NorCom AG einen Jahresfehlbetragin Höhe von T€ -1.782 aus.
Somit weist NorCom einen Bilanzverlust von T€ 2.048 (Vorjahr Bilanzverlust: T€ 2.688) aus.
Zum Bilanzstichtag am 31. Dezember 2010 betrug das Anlagevermögen T€ 4.880 und hat sich somit im Vergleich zum Vorjahr (T€ 4.928) leicht verringert. Wie bereits im Vorjahr entfiel der größte Anteil des Anlagevermögens auf die Finanzanlagen mit T€ 4.717 (Vorjahr: T€ 4.717).
Im Bereich des Umlaufvermögens verminderten sich vornehmlich die Vorräte und lagen mit T€ 206 um T€ 1.151 unter dem Vorjahreswert (T€ 1.357), da 2010 mehr Aufträge zum Stichtag abgerechnet werden konnten. Auch wurden Aufträge aus 2009 abgearbeitet und beendet.
Die flüssigen Mittel verringerten sich im Geschäftsjahr 2010 nur leicht um rund T€ 195 und lagen zum 31. Dezember 2010 bei T€ 3.015 (Vorjahr: T€ 3.210).
Die Bilanz zeigt zum Geschäftsjahresende ein Eigenkapital in Höhe von T€ 9.785 (Vorjahr: T€ 10.652). Die Eigenkapitalquote bleibt damit im Vergleich zum Vorjahr auf 70 Prozent. Die Anlagendeckung beträgt 201 Prozent - das langfristig gebundene Vermögen ist damit wie im Vorjahr vollständig durch Eigenkapital gedeckt und der Grundsatz der Fristenkongruenz ist erfüllt.
Die Verbindlichkeiten liegen mit T€ 2.073 unter dem Vorjahreswert (T€ 2.374).
Die Rückstellungen sanken im Vergleich zum Vorjahr (T€ 2.166) auf T€ 1.932 am Ende der Berichtsperiode.
Die Bilanzsumme verminderte sich somit im Vergleich zum Vorjahr von T€ 15.253 auf T€ 13.972 zum 31. Dezember 2010.
Die NorCom AG konnte im Geschäftsjahr 2010 ihre Umsätze zwar steigern, allerdings unter Plan. Insbesondere der Produktbereich konnte die Erwartungen nicht erfüllen – obwohl drei neue Kunden gewonnen wurden. Der Auftragsbestand der NorCom liegt allerdings nach wie vor mit T€ 33.862 (Vorjahr: T€ 28.673) zum Stichtag auf einem hohen Niveau.
Im Vergleich zum Vorjahr sank die Mitarbeiterzahl in der Nor-Com Information Technology AG leicht. Allerdings wurden einige Mitarbeiter in die NorCom Systems Technology GmbH überführt bzw. neue Mitarbeiter direkt in der GmbH eingestellt, wo derzeit 19 Mitarbeiter tätig sind (Vorjahr: 12), so dass hier eine Verschiebung der Mitarbeiterzahl stattfand. Am Bilanzstichtag 31. Dezember 2010 beschäftigte die NorCom mit insgesamt 55 Mitarbeitern fast genauswo viel Personal wie im Vorjahr (vergleichbare Vorjahreszahl: 65). Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter sank in der Berichtsperiode von 60 in 2009 auf durchschnittlich 56 im Geschäftsjahr 2010. Gleichzeitig stiegen die Personalaufwendungen allerdings um T€ 14 auf T€ 4.721 (Vorjahr: T€ 4.707).
| 2010 | 2009 | |
|---|---|---|
| Mitarbeiter (Head Count) | 55 | 65 |
| Mitarbeiter im Durchschnitt | 56 | 60 |
2009 hat NorCom aus seiner bestehenden Software NCPower Pro das neue Produkt NCPower Compact entwickelt. NCPower Compact soll den kostengünstigen Einstieg ins Broadcastgeschäft ermöglichen. NorCom spricht mit NCPower Compact kleine und mittelgroße Fernsehsender und beispielsweise Unternehmen oder Institutionen an, die ein Corporate-TV planen. Diese neue Gesamtlösung wird am Markt in Form eines kompletten Produktes (Software und Hardware) angeboten. Für die Kunden bietet die effiziente »Out-of-the-box«-Lösung viele Vorteile: Schlankes Einführungsmanagement und kurze Installationszeit, geringe Investitionskosten, optimale Integrationsfähigkeit in Fremdsysteme sowie automatisiertes Cross-Channel-Management für Web, TV und Radio.
Den 2009 eingeschlagenen Weg der Vereinfachung und Verkleinerung des Produkts verfolgte NorCom 2010 weiter: Aus der Komplettlösung NCPower wurden Teillösungen zu eigenen Produkten weiterentwickelt, die auf Hardware vorinstalliert werden.
NCPower deckt als Komplettlösung alle Arbeitsprozesse in einer Redaktion ab: Ingest, Archivierung, Produktion, Distribution und Playout. Für die einzelnen Arbeitsschritte wurden nun Software-Teillösungen entwickelt, die als Komponente nur für den jeweiligen Prozess vom Kunden gekauft werden können – vorinstalliert auf dem IBM Blade Center. 2010 sind dabei Lösungen für Ingest, Playout, Archiv und Graphics entstanden. Diese Produktlinie wird unter dem Namen The Media Appliance geführt.
Zusätzlich wurde das Delivery, also die Lieferformen des Produkts, erweitert. Neben Pro und Compact entstanden 2010 eine Nano und eine Cloud Lösung.
NCPower Nano richtet sich an Kunden, die keine TV-Sender sind, aber dennoch mit Videos arbeiten und eventuell einen internen TV-Sender betreiben, wie beispielsweise Agenturen oder Unternehmen.
Cloud ist eine Lösung, bei der es NCPower »as a Service« gibt – das heißt, die Kunden bezahlen eine monatliche Gebühr, die sich nach dem Umfang richtet, und haben keine Anfangsinvestition in die Software.
Aus dem Kern von NCPower entstand 2010 auch ein neues Produkt: NCSpace. NCSpace richtet sich branchenübergreifend an alle marketing- und markenorientierten Unternehmen. NCSpace ist ein sogenanntes Media Asset Management System, das beim Speichern, Bearbeiten, Suchen und Distribuieren multimedialer Inhalte unterstützt. Damit richtet sich NCSpace nicht nur an die Broadcastbranche, sondern erweitert den Kundenkreis von NorCom auf grundsätzlich alle Unternehmen, die mit multimedialen Daten arbeiten.
Es sind seit dem 31. Dezember 2010 keine berichtspflichtigen Vorgänge bei der NorCom Information TechnologyAG eingetreten beziehungsweise bekannt.
Der NorCom-Konzern ist bei seinen Geschäftsaktivitäten sowohl qualitativen als auch quantitativen Risiken ausgesetzt. Zu den qualitativen Risiken zählen Absatz-, Beschaffungs- und Marktrisiken. Quantitative Risiken ergeben sich hinsichtlich der Umsatz-, Ergebnis- und Liquiditätsentwicklung innerhalb des Konzerns. Deren frühzeitige und vollständige Aufdeckung sowie das Ergreifen von geeigneten Maßnahmen zur Minimierung von Risiken sind wesentliche Voraussetzung für einen langfristigen wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens. Gleichzeitig werden auch die Chancen analysiert, die sich durch den Markt und die Wettbewerber ergeben.
Der Erfolg der Geschäftstätigkeit der NorCom AG und ihrer Beteiligungsgesellschaften ist das Ergebnis der auf Chancen ausgerichteten Unternehmensstrategie unter Berücksichtigung der möglichen Risiken.
Wesentliche Risiken für den NorCom Konzern resultieren aus dem Markt- und Wettbewerbsumfeld. Ein schwaches Konjunkturumfeld sowie eine zurückhaltende Entwicklung in den jeweiligen Kernmärkten von NorCom können die Investitionsbereitschaft der Zielkunden negativ beeinflussen, so dass sich dies auch auf die Unternehmensentwicklung von NorCom bzw. deren Töchter auswirken kann.
Die NorCom AG beobachtet die Teilmärkte ihrer Geschäftssegmente und Tochtergesellschaften intensiv, um wichtige Entwicklungen verfolgen und bewerten sowie entsprechende Maßnahmen ergreifen zu können. Das risikodiversifizierende Geschäftsmodell der NorCom, das auf den beiden Säulen Consulting und Softwareprodukte beruht, gibt Stabilität in einem wirtschaftlich angespannten Umfeld.
Im Bereich der Softwareprodukte gilt es, die Verkürzung von Produktlebenszyklen, die zunehmende Ausschöpfung der Technologiepotenziale und den damit einhergehenden Wettbewerbsdruck zu berücksichtigen. Durch intensive Marktbearbeitungsmaßnahmen, Pflege der Kundenkontakte sowie durch verstärkte Entwicklungsaktivitäten kann NorCom innovative Produkte bieten und ist für den Wettbewerb gerüstet. Die Ausweitung der Vertriebsaktivitäten – auch über Partner –, die Intensivierung der Marktbearbeitung bereits eroberter Märkte sowie die kontinuierliche Anpassung des Produktspektrums und der Dienstleistungen an die Marktbedürfnisse hat NorCom im Geschäftsjahr 2010 vehement vorangetrieben.
Für ein Unternehmen in einem Know-how intensiven Bereich (Softwareprodukterstellung und Consulting) und mit beratungsbedürftigen Produkten sind qualifizierte Mitarbeiter eine wichtige Ressource für den Erfolg. Zwangsläufig besteht immer auch das Risiko eines Know-how-Verlustes, falls Mitarbeiter in Schlüsselpositionen das Unternehmen verlassen. Zur Kompensation dieses Risikos sind die Mitarbeiter über variable Vergütungen an der Unternehmensentwicklung beteiligt. Zudem partizipieren leitende Mitarbeiter an einem Aktienoptionsplan.
Neu abgeschlossene großvolumige Aufträge bedürfen in der Anfangsphase der Leis-
tungserbringung des Einsatzes externer Dienstleister, da NorCom die notwendigen Kapazitäten aus Gründen der Kostenvariabilisierung nicht als Reserve vorhält. Ein dauerhafter Einsatz von Fremddienstleistern würde bei solchen Aufträgen jedoch zu einer erheblichen Margenbeeinträchtigung führen. Nicht zuletzt resultiert hieraus auch eine gewisse Abhängigkeit von diesen Dienstleistern für die NorCom AG. NorCom ist bemüht, die Abhängigkeit von externen Dienstleistern durch den sachgerechten Aufbau eigener Kapazitäten zu minimieren.
Im Produkt- und Projektgeschäft sind verschiedene Faktoren zu beachten, welche die Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinträchtigen können. Bei Produktneu- und -weiterentwicklungen gilt es, Risiken wie verborgene Softwaremängel (Produkt- und Gewährleistungshaftung), Terminverzögerungen und mögliche Veränderungen des Wettbewerbs- und Technologieumfelds mit in Betracht zu ziehen.
Die Softwareproduktpalette NCPower richtet sich an die Medienbranche. Dieser Markt ist aufgrund der hohen Wettbewerbsdichte mit möglichen Investitionsstaus der Endabnehmer Gegenstand der laufenden Kontrolle bzw. des Risikomanagements. Mit dem neuen Softwareprodukt NCSpace nutzt NorCom ihr Broadcast-Know-how, um auch in andere Branchen vorzudringen und das Risiko des kleinen Marktes zu verringern.
Zur Minimierung von Geschäftsrisiken werden Wartungsverträge mit Großkunden abgeschlossen. Für die Middleware Integrationssoftware NCIntegrate schließt NorCom Wartungsverträge über 3 Jahre ab. Daneben werden 1-jährige Wartungsverträge für die Produktpalette NCPower abgeschlossen und automatisch verlängert.
Das Consulting-Geschäft ist geprägt durch Großaufträge bei der öffentlichen Verwaltung und im Finanzbereich, so dass hier das Risiko in der Abhängigkeit von wesentlichen Kunden liegt. NorCom ist bestrebt, dieses Risiko sowohl durch die Gewinnung neuer Kunden als auch durch den Abschluss langfristiger Verträge zu kompensieren.
IT-Risiken bestehen vor allem in der Verfügbarkeit der Systeme. Im Bereich der Informationstechnologie liegt der Schwerpunkt auf der Verbesserung der organisatorischen Abläufe durch intensive Nutzung des vorhandenen integrierten EDV-Planungs- und Steuerungssystems. Ein weiterer Schwerpunkt ist die erhöhte Sicherung vor unberechtigten Zugriffen und Virenangriffen. Im Geschäftsjahr 2010 wurde die Verfügbarkeit der Computer kontinuierlich verbessert und die Netzwerke an die erhöhten Anforderungen des Unternehmens angepasst.
Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen. Forderungsausfälle können im Einzelfall dennoch vorkommen, sind allerdings projektbedingt.
Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.
Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Finanzwirtschaftliche Risiken können sich aus dem Ausfall
von Kundenforderungen oder aus Kurs- oder Zinsänderungsrisiken im Finanzmittelfonds ergeben.
Im Debitorenbereich wird die Entwicklung des Forderungsbestandes ständig überwacht, um mögliche Ausfallrisiken frühzeitig zu erkennen und Maßnahmen einleiten zu können. Daneben werden im Produktbereich möglichst Anzahlungen vereinbart.
Hinsichtlich der Beteiligungen der NorCom AG ergibt sich das Risiko, dass Tochterunternehmen und Beteiligungen die von der jeweiligen Geschäftsführung gesetzten Ziele nicht erreichen. Insbesondere die Value & Risk bzw. deren Kundenstamm war stark von der Finanzkrise betroffen und hat weiterhin Probleme. Die Value & Risk hat sich in den zurückliegenden Geschäftsjahren im Bereich der Risikobewertung für Finanzinstitute positioniert. Ein gefragter Service insbesondere seit der Finanzkrise – dennoch hat das Unternehmen die Talsohle noch nicht überwunden. Um für die Zukunft besser gerüstet zu sein, stellt sich die Value & Risk sukzessive als Produktanbieter auf und hat 2009/10 in die Weiterentwicklung der RiVa Software investiert. Die 2009 getroffenen Kostensenkungsmaßnahmen griffen 2010 nicht wie erhofft und müssen intensiver verfolgt werden. Für die NorCom besteht das Risiko, dass Beteiligungserträge zukünftig nicht oder geringer aus der Beteiligung an der Value & Risk ausfallen und hinsichtlich des Beteiligungsansatzes Wertberichtigungsbedarf entstehen könnte. Der Buchwert der Beteiligung beträgt T€ 3.086. Auf das operative Geschäft der NorCom AG ergeben sich keine Auswirkungen.
Bezüglich der MaxiMedia GmbH bestehen für NorCom sowohl Ertrags- als auch Liquiditätsrisiken, falls NorCom aus der abgegebenen Patronatserklärung in Anspruch genommen wird. Die Verbindlichkeiten der MaxiMedia GmbH gegenüber fremden Dritten betragen T€ 138 und stellen das Haftungsrisiko zum Stichtag dar. Daneben bestehen Forderungen gegen die MaxiMedia GmbH T€ 1.387, deren Rückführung an die Entwicklung des Produktgeschäftes gekoppelt ist, insofern wird auf die leistungswirtschaftlichen Risiken zum Produktgeschäft verwiesen.
Der Vorstand und das gesamte Management sind bestrebt, neu auftretende Risiken unverzüglich zu erkennen und Abwehrmaßnahmen zur Gegensteuerung einzuleiten. Auf der Grundlage der gegenwärtigen Informationen sind keine Risiken feststellbar, die den Fortbestand des NorCom-Konzerns bzw. der NorCom AG gefährden würden.
NorCom hat in den letzten Geschäftsjahren verstärkt den Softwareprodukte-Bereich ausgebaut. Im letzten Jahr wurden mit The Media Appliance und NCSpace zwei neue Produkte geschaffen. Nun stehen die Vertriebsaktivitäten im Bereich NCProducts im Mittelpunkt. Bereits heute ist NorCom in Deutschland, in einigen europäischen Ländern, Osteuropa, Russland sowie im Libanon und Kuwait tätig. Auf diesen Märkten wird NorCom die Vertriebsaktivitäten intensivieren. Im deutschsprachigen Raum stehen große Broadcastunternehmen im Fokus, die das individuell konfigurierte NCPower Pro einsetzen können. International sollen Kunden für NCPower Compact über ein Vertriebspartnernetzwerk gewonnen werden. Auch für The Media Appliance werden Kunden weltweit angesprochen. Der Fokus für NCSpace liegt im Direktvertrieb zunächst auf Deutschland. Der Vertrieb über Partner findet weltweit statt.
Mit den in der Vergangenheit aufgebauten Kunden hat NorCom nach unserer Auffassung hervorragende Referenzen. 2011 rechnet NorCom daher mit wichtigen Neuaufträgen im Medienbereich und darüber hinaus.
Im Consulting-Bereich wird NorCom am Standort Nürnberg ihre Marktaktivitäten im Bereich der öffentlichen Verwaltung weiter ausbauen und die internen Ressourcen bei den Kernthemen intensivieren, um Know-how im Unternehmen aufzubauen. Am Standort Frankfurt wird NorCom die bisher erfolgreichen Projekte, wie das IT-Service-Management im öffentlichen Sektor, weiterführen. Im Mittelpunkt der Consulting-Aktivitäten stehen zudem die Unterstützung der NCPower Produktpalette und die Schaffung von Synergieeffekten. Mit der Kombination von IT-Lösungen und innovativen Softwareprodukten sowie dem abgestimmten Serviceangebot bietet NorCom ein Portfolio, das im konvergierenden Markt Broadcast und Informationstechnologie nach unserer Einschätzung einmalig ist.
NorCom besitzt somit die optimale Basis, ihr Produkt- und Consultingspektrum neben dem TV- und Rundfunk-Bereich auch auf die innovativen Märkte des Internet-Fernsehens (IPTV), Corporate TV und Mobile TV auszudehnen und somit den breiten Medienmarkt zu bedienen. Mit dem neuen Produkt NCSpace kann NorCom weitere Branchen ansprechen, in denen das effiziente Managen von multimedialen Daten eine Rolle spielt.
Die Beteiligungen von NorCom werden weitergeführt und intensiv betreut. Im Fokus steht hierbei weniger die Erhöhung der Umsätze, sondern vielmehr die Verbesserung der EBIT-Marge. Das Management arbeitet an dem langfristigen Ziel, den NorCom-Konzern durch die Konzentration der Geschäftsbereiche und die Weiterentwicklung der technologischen Kompetenz als attraktives Investment am Kapitalmarkt zu präsentieren.
Für das laufende Geschäftsjahr 2011 plant NorCom positiv und erwartet sowohl im Produktbereich als auch im Consulting eine Steigerung der Umsatzerlöse. Im Produktbereich rechnet NorCom durch die Skaleneffekte der neuen Produkte mit einer Umsatzsteigerung von etwa 11 Prozent. Im Consulting wird eine Steigerung der Umsätze von 10 Prozent erwartet. Die EBIT-Marge soll im Produktbereich bei 10, im Consulting bei 9 Prozent liegen. Für die darauf folgenden Geschäftsjahre erwartet NorCom kontinuierliche Umsatzsteigerungen von 13-15 Prozent jährlich und eine Steigerung der EBIT-Marge auf 12 Prozent bis 2013.
Die Beteiligungsgesellschaft Value & Risk erwartet, von den in 2010 vorgenommenen Investitionen in die Neuausrichtung und das Produkt zu profitieren. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die positiven Effekte erst mit der Zeit eintreten und die Trendwende 2012 eintritt. Der Fokus liegt insbesondere auf der Verbesserung des Ergebnisses. Die Umsatzerlöse sollen mit 3 Prozent 2011 nur leicht steigen, es wird aber eine Verbesserung des EBITs auf T€ -200 erwartet. Ab 2012 plant die V&R mit einem positiven Ergebnis.
Auch bei der NSA liegt der Fokus auf der Verbesserung des Ergebnisses. Die Umsatzerlöse sollen dementsprechend auf etwa gleichem Niveau wie 2010 gehalten werden, das Ergebnis aber positiv sein. Ziel ist eine EBIT-Marge von 8 Prozent.
Unternehmerisches Handeln ist ständig Risiken ausgesetzt. NorCom definiert Risiken als die Gefahr, dass Ereignisse oder Entscheidungen und Handlungen das Unternehmen daran hindern, definierte Ziele zu erreichen oder Strategien erfolgreich umzusetzen. Um Chancen auf Märkten zu nutzen, geht NorCom bewusst Risiken ein, wenn dadurch ein angemessener Beitrag zur Steigerung des Unternehmenswertes erwartet wird. Dazu ist ein wirksames, auf die Belange der Geschäftsaktivitäten ausgerichtetes Risikomanagementsystem erforderlich.
Die strategische Unternehmensplanung und das interne Kontrollsystem bilden die Kernelemente des Risikomanagementsystems. Die strategische Unternehmensplanung gewährleistet dabei unter anderem, dass langfristige Risiken und Chancen frühzeitig identifiziert und eingeschätzt werden können, um die entsprechenden Maßnahmen zu treffen. Das interne Berichtswesen ist darauf ausgelegt, aktuelle und relevante Informationen über die Entwicklung der wesentlichen Risiken und die Wirksamkeit der Maßnahmen zur Risikobegrenzung zu liefern.
Dieses Risikomanagementsystem wird kontinuierlich den aktuellen Anforderungen, die sich durch interne und externe Veränderungen ergeben können, angepasst. Um eine frühzeitige Risikoerkennung und Chancenauswertung zu gewährleisten, werden regelmäßige und zeitnahe Risikoberichte von Aufsichtsrat und Vorstand ausgewertet, Maßnahmen daraus abgeleitet und falls erforderlich, sofort notwendige Gegenmaßnahmen ergriffen.
Das Risikomanagementsystem der NorCom identifiziert, analysiert, überwacht und steuert Risiken über ein einheitliches, konzernweites Management-, Berichts- und Kontrollwesen, den so genannten Risk Reports. Diese werden von der NorCom und ihren Töchtern mindestens quartalsweise ausgefüllt. Im Risk Report benennen die Unternehmen ihre Risiken, klassifizieren sie anhand verschiedener Relevanzstufen, legen die Eintrittswahrscheinlichkeit fest und definieren die Risikoart. Im Risk Report werden auch Frühwarnindikatoren und Abwehrmaßnahmen für die einzelnen Risiken festgehalten und ein Risikomanager sowie ein Verantwortlicher benannt. Die Verantwortung für die Einrichtung und Aufrechterhaltung eines angemessenen und zielgerichteten Risikomanagementsystems liegt beim Vorstand.
Das interne Kontrollsystem der NorCom AG umfasst die Grundsätze, Verfahren und Maßnahmen zur Sicherung der Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit und Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung sowie zur Sicherung der Einhaltung der maßgeblichen rechtlichen Vorschriften.
Die internen Kontrollen richten sich auf die Begrenzung von Risiken wesentlicher Falschaussagen in der Finanzberichterstattung, von Risiken durch Nichteinhaltung regulatorischer Normen sowie auf die Minimierung operativer und wirtschaftlicher Risiken. Die Kontrollaktivitäten zur Sicherstellung der Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit der Rechnungslegung umfassen manuelle Kontrollen, wie beispielsweise das »Vier-Augen-Prinzip«, sowie die Analyse von Sachverhalten und Entwicklungen anhand spezifischer Kennzahlensysteme. Die Trennung von Verwaltungs-, Ausführungs-, Abrechnungs- und Genehmigungsfunktion reduziert die Möglichkeit zu dolosen Handlungen.
Wesentliche Elemente sind weiterhin die klare Zuordnung von Verantwortlichkeiten und Kontrollen bei der Abschlusserstellung, transparente Vorgaben mittels Richtlinien zur Bilanzierung, angemessene Zugriffsregelungen in den abschlussrelevanten EDV-Systemen sowie die eindeutige Regelung von Verantwortlichkeiten bei der Einbeziehung von externen Spezialisten.
Die Erfassung der buchhalterischen Vorgänge der NorCom AG erfolgt mittels der integrierten Rechnungslegungssoftware Navision. Ferner nutzt das Management der NorCom zur Steuerung des Unternehmens ein CRM-System und ein Aufwandserfassungstool. Alle drei Systeme sind optimal aufeinander abgestimmt, so dass regelmäßig Auslastungsreports der Mitarbeiter abgerufen, der Auftragsbestand überprüft und das aufgestellte Budget mit den erbrachten Leistungen verglichen werden können. Zur internen Berichterstattung werden regelmäßig entsprechende Hochrechnungen erstellt, die mit den Finanzplänen und Budgets abgestimmt werden. Regelmäßig erfolgen Auswertungen des Soll-Ist-Vergleichs und werden mit den betreffenden Verantwortlichen im Unternehmen analysiert, so dass auftretende Abweichungen durch entsprechende Maßnahmen schnell korrigiert werden können.
Die NorCom berichtet halbjährlich über die identifizierten Risiken und ergriffenen Maßnahmen. Die Effektivität der internen Kontrollen wird mindestens einmal jährlich im Rahmen des Abschlusserstellungsprozesses beurteilt.
Durch das Übernahmerichtlinie-Umsetzungsgesetz besteht für börsennotierte Unternehmen nach §§ 289 und 315 HGB die Pflicht, Angaben zur Kapitalzusammensetzung, Aktionärsrechten und deren Beschränkungen, Beteiligungsverhältnissen und zu den Organen der Gesellschaft zu machen, welche übernahmerelevante Informationen darstellen.
Das Grundkapital der NorCom Information TechnologyAG ist in 10.626.176 Inhaberstückaktien zu einem rechnerischen Nennwert von einem Euro eingeteilt, welche vollständig stimm- und dividendenberechtigt sind. Die namenslosen Stückaktien unterliegen keinerlei Übertragungsbeschränkungen.
Von diesen hält die Nordbakk Invest GmbH mit Sitz in München/Deutschland 2.683.746 Stück, was einem Anteil von 25,26 Prozent am Grundkapital entspricht. Die Nordbakk Holding GmbH mit Sitz in München/Deutschland besaß zum Stichtag 31. Dezember 2010 999.176 NorCom Aktien (9,40 Prozent). Die NorCom AG hielt zum Stichtag insgesamt 641.205 Stückaktien oder 6,03 Prozent des Grundkapitals.
Der Vorstand war ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 17. August 2010 das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu € 5.293.758gegen Bar- oder Sacheinlagen zu erhöhen. Von dieser Ermächtigung wurde 2010 kein Gebrauch gemacht und sie wurde auch nicht verlängert. Das Grundkapital ist in Höhe von bis zu € 4.000.000 bedingt erhöht. Diese bedingte Kapitalerhöhung dient der Gewährung von Aktien an die Inhaber oder Gläubiger von Options- oder Wandelschuldverschreibungen. Eine weitere bedingte Kapitalerhöhung dient der Sicherung von Bezugsrechten aus Aktienoptionsprogrammen.
Die NorCom AG hat von der durch das Aktiengesetz eröffneten Möglichkeit Gebrauch gemacht, Mitglieder des Vorstands und Arbeitnehmer der Gesellschaft sowie Geschäftsführer und Arbeitnehmer der mit der Gesellschaft im Sinne der §§15 ff. AktG verbundenen Unternehmen im Rahmen von Aktienoptionsplänen am wirtschaftlichen Erfolg der Gesellschaft zu beteiligen und dadurch langfristig an die Gesellschaft zu binden. Den Aktienoptionsplänen liegen die Beschlüsse der Hauptversammlung vom 30. August 1999, vom 29. September 1999, vom 18. August 2005 und vom 19. Juni 2009 zugrunde.
Die Ernennung und Abberufung von Mitgliedern des Vorstandes erfolgt nach §84 AktG durch den Aufsichtsrat und entspricht damit der gesetzlichen Regelung. Entgegen § 76 Abs. 2 AktG kann der Vorstand nach § 7 der Satzung auch aus einer Person bestehen. Satzungsänderungen folgen den Regelungen der §§179 ff. AktG durch Beschluss der Hauptversammlung mit qualifizierter Mehrheit. Nach §13 der Satzung ist der Aufsichtsrat ermächtigt, Änderungen und Ergänzungen der Satzung, die nur deren Fassung betreffen, zu beschließen.
Wesentliche Vereinbarungen der Gesellschaft, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebotes stehen – so genannte Change of Control Klauseln – sowie Entschädigungsvereinbarungen für den Fall eines Übernahmeangebotes mit Mitgliedern des Vorstands bestehen nicht.
Die Prinzipien verantwortungsbewusster und guter Unternehmensführung bestimmen das Handeln des NorCom Vorstands. Vorstand und Aufsichtsrat der NorCom Information TechnologyAG haben am 09. Dezember 2010 gemeinsam gemäß §161 AktG den Empfehlungen der »Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex« in der Fassung vom 26. Mai 2010 zugestimmt. Der Vorstand berichtet in der Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289a Abs. 1 HGB und Ziffer 3.10 des Deutschen Corporate Governance Kodex über die Unternehmensleitung, -führung und Corporate Governance. Die Erklärung ist auf der Unternehmenswebsite http://www.norcom.de/ de/corporate-governance veröffentlicht.
Entsprechenserklärung zum deutschen Corporate Governance Kodex gem. § 161 AktG Vorstand und Aufsichtsrat der Gesellschaft erklären, dass die NorCom Information TechnologyAG den im elektronischen Bundesanzeiger amtlich bekannt gemachten Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 26. Mai 2010 mit folgenden Ausnahmen entsprochen hat und auch in Zukunft mit folgenden Ausnahmen entsprechen wird:
Es werden keine Ausschüsse im Aufsichtsrat gebildet.(5.2, 5.3.1, 5.3.2, 5.3.3) | Der Aufsichtsrat der NorCom Information TechnologyAG besteht lt. Satzung aus 3 Mitgliedern. Aufgrund der geringen Größe des Aufsichtsrats ist es nicht sinnvoll, Ausschüsse zu bilden. Alle Aufgaben, die dem Aufsichtsrat obliegen, werden gemeinschaftlich bearbeitet und verantwortet.
Der Aufsichtsrat soll für seine Zusammensetzung konkrete Ziele nennen, die unter Beachtung der unternehmensspezifischen Situation die internationale Tätigkeit des
Unternehmens, potenzielle Interessenkonflikte, eine festzulegende Altersgrenze für AR-Mitglieder und Vielfalt (Diversity) berücksichtigen. Die konkreten Ziele sollen insbesondere eine angemessene Beteiligung von Frauen vorsehen. Die Zielsetzung und der Stand der Umsetzung sollen im Corporate Governance Bericht veröffentlicht werden. (5.4.1)
| Dem Aufsichtsrat der NorCom Information TechnologyAG gehören derzeit mit Herrn Dr. Lutz Schmidt, Herrn Prof. Dr. Manfred Schlottke und Herrn Prof. Dr. Thomas Hess drei unabhängige Mitglieder an.
Im Hinblick auf seine zukünftige Zusammensetzung hat der Aufsichtsrat durch Beschluss vom 09.12.2010 die folgenden Ziele festgelegt:
Der Konzernabschluss ist nicht binnen 90 Tagen nach Ende des Berichtszeitraums zugänglich.(7.1.2)
| Auf Grund der Zugehörigkeit zum Börsensegment »Regulierter Markt/General Standard« folgt die NorCom Information TechnologyAG bei der Erstellung und Veröffentlichung des Jahresabschlusses den Vorschriften von HGB und AktG sowie den Vorgaben der Börsenordnung und der Börsenzulassungsverordnung für dieses Handelssegment. Die Frist für die Erstellung des NorCom Konzernabschlusses beträgt vier Monate (§ 290 HGB).
Der Zwischenbericht ist nicht binnen 45 Tagen nach Ende des Berichtszeitraums öffentlich zugänglich. (7.1.2)
| Auf Grund der Zugehörigkeit zum Börsensegment »Regulierter Markt/General Standard« folgt die NorCom Information TechnologyAG bei der Erstellung und Veröffentlichung ihrer Finanzberichte den Vorschriften von HGB und AktG sowie den Vorgaben der Börsenordnung und der Börsenzulassungsverordnung für dieses Handelssegment. Die Frist für die Erstellung der NorCom Zwischenberichte beträgt demnach zwei Monate (§61 BörsZulV).
Die NorCom AG bewegt sich auf einem innovativen Markt, der von konstantem Wandel gezeichnet ist. Der Vorstand der NorCom AG sieht es daher als umso wichtiger an, eine beständige Unternehmenskultur mit klaren Werten zu haben, die eine Richtschnur für das Verhalten darstellt.
Im Code of Conduct legt NorCom die Grundpfeiler dieser Kultur fest. Die Inhalte des Code of Conduct wurden auf Vorstandsebene definiert. Durchgesetzt und angewendet werden sie jedoch auf allen Ebenen der Organisation.
NorCom agiert in Übereinstimmung mit allen relevanten rechtlichen und ethischen Normen und erwartet von ihren Geschäftspartnern dasselbe. Das deutsche Rechtssystem gilt für alle Geschäftsaktivitäten des Unternehmens und die kulturellen und ethischen Werte der Länder, in denen NorCom aktiv ist, werden respektiert. Die in der europäischen Sozialcharta definierten sozialen Rechte sind für den gesamten Konzern obligatorisch. NorCom hält diese Rechte in allen Geschäftsbeziehungen mit Lieferanten, Partnern und dritten Parteien ein.
Das NorCom Management verpflichtet sich zu guter und verantwortungsvoller Unternehmensführung, wie sie im Deutschen Corporate Governance Kodex definiert ist. Ziel ist, unternehmensweit in allen Geschäftsbereichen nachhaltiges organisches Wachstum über dem Marktdurchschnitt zu erzielen.
Transparenz und Ehrlichkeit lauten die Leitlinien bei allen Kommunikationsaktivitäten. Die Öffentlichkeit erhält zeitnah Zugang zu Informationen, die das Unternehmen betreffen.
NorCom bezieht ökologische Überlegungen in alle Entscheidungen und Aktivitäten ein. Bei den Mitarbeitern soll ein Bewusstsein für Umweltbelange erzielt werden und sie sind dazu angehalten, verantwortlich zu arbeiten. Als Unternehmen verwendet NorCom umweltfreundliche Produkte, plant Reisen effizient und verzichtet auf bzw. ersetzt schädliche Materialien.
Herr Viggo Nordbakk, Gründer der NorCom Information TechnologyAG, und Herr Dr. Tobias Abthoff waren im Geschäftsjahr 2010 als Vorstandsmitglieder verantwortlich für die Geschäfte der NorCom.
Der Vorstand führt die Geschäfte der Gesellschaft unter Beachtung der Sorgfalt eines ordentlichen und gewissenhaften Geschäftsleiters nach den Vorschriften der Gesetze, der Satzung, der Geschäftsordnung vom 30. Januar 2007, des Geschäftsverteilungsplans und der Dienstverträge und beachtet die Empfehlungen des Corporate Governance Kodex. Der Vorstand führt die Geschäfte der Gesellschaft gesamtverantwortlich nach einheitlichen Zielsetzungen, Plänen und Richtlinien. Unbeschadet der Gesamtverantwortung des Vorstands handelt jedes Vorstandsmitglied in dem ihm zugewiesenen Ressort eigenverantwortlich, ist aber gehalten, die ressortbezogenen Interessen stets dem Gesamtwohl des Unternehmens unterzuordnen. Unbeschadet ihrer Ressortzuständigkeit verfolgen die Vorstandsmitglieder sämtliche für den Geschäftsablauf der Gesellschaft entscheidenden Daten laufend, um jederzeit auf die Abwendung drohender Nachteile, auf wünschenswerte Verbesserungen oder auf zweckmäßige Änderungen
in geeigneter Weise hinwirken zu können.
Die Vorstandsmitglieder arbeiten kollegial zusammen. Sie unterrichten sich gegenseitig laufend über wichtige Maßnahmen und Vorgänge in ihren Geschäftsbereichen. Der Vorstandsvorsitzende koordiniert die ressortbezogenen Vorgänge mit den Gesamtzielen und Plänen des Unternehmens. Der Vorstand trifft seine Entscheidungen grundsätzlich in Vorstandssitzungen, die in regelmäßigen Abständen stattfinden. Da der Vorstand aus zwei Personen besteht, gibt bei Stimmengleichheit die Stimme des Vorstandsvorsitzenden den Ausschlag.
Die Unternehmensführung der NorCom AG ist durch eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit von Vorstand und Aufsichtsrat bestimmt. Regelmäßig, zeitnah und umfassend informiert der Vorstand der NorCom AG den Aufsichtsrat über alle relevanten Aspekte der Unternehmensplanung, der strategischen Geschäftsentwicklung sowie der Lage des Konzerns einschließlich der Risiken. Sämtliche Entscheidungen und Aktivitäten des Unternehmens basieren auf einer engen Abstimmung des Vorstands mit dem Aufsichtsrat.
Darüber hinaus werden dem Aufsichtsrat Informationen und Unterlagen zu betriebswirtschaftlichen Auswertungen, wie Soll-Ist-Vergleiche, Cash-Flow Status und Informationen über zu erwartende Aufträge zur Verfügung gestellt. Außerdem hat der Vorstand dem Aufsichtsratsvorsitzenden in allen Angelegenheiten, die für die Gesellschaft von besonderem Gewicht sind, Bericht zu erstatten.
Der Aufsichtsrat führt seine Geschäfte nach den Vorschriften der Gesetze, der Satzung und der Geschäftsordnung und beachtet die Empfehlungen des Corporate Governance Kodex. Der Aufsichtsrat wählt einen Vorsitzenden, der ermächtigt ist, Willenserklärungen des Aufsichtsrats im Namen des Aufsichtsrats abzugeben und entgegen zu nehmen. Der Aufsichtsrat hält mindestens vier Sitzungen im Kalenderjahr ab, über die Niederschriften angefertigt werden.
Das Vergütungssystem für die Vorstandsmitglieder setzt sich aus einem erfolgsunabhängigen Festgehalt und Sachbezügen sowie einer erfolgsabhängigen variablen Vergütung zusammen. Der variablen Vergütung liegt eine jährliche vom Aufsichtsrat festgelegte Zielerreichung zugrunde, die nach Abschluss der Jahresplanung zu Beginn für das jeweilige Geschäftsjahr fixiert wird.
Die variable Vergütung bemisst sich zum einen an der Konzernentwicklung und dem Konzernerfolg, wobei zur Sicherung der Unternehmensziele die variable Vergütung der Höhe nach oben begrenzt ist. Zum anderen wird die persönliche Leistung des jeweiligen Vorstands auch hinsichtlich langfristiger Entwicklungen berücksichtigt.
| Angaben in T€ | Fixe Komponente | Variable Komponente |
Gesamtsumme | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2010 | 2009 | 2010 | 2009 | 2010 | 2009 | |
| Viggo Nordbakk | 255 | 267 | 76 | 110 | 331 | 377 |
| Dr. Tobias Abthoff | 196 | 160 | 50 | 73 | 245 | 233 |
| Summe | 451 | 427 | 126 | 183 | 576 | 610 |
Die Vergütungsregelung für den Aufsichtsrat sieht den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex entsprechend einen fixen und einen am Konzernerfolg orientierten variablen Bestandteil vor und differenziert nach Aufsichtsratsvorsitzenden und Aufsichtsratsmitglied.
| Name | Fixe Vergütung* | Variable Vergütung,* |
|---|---|---|
| Dr.Lutz Schmidt (Aufsichtsratsvorsitzender) |
20.000€ | – |
| Prof. Dr. Manfred Schlottke (Stellvertretender Vorsitzender) |
10.000€ | – |
| Prof.Dr.Thomas Hess | 10.000€ | – |
München, 13. Mai 2011
Viggo Nordbakk Vorsitzender des Vorstands (CEO)
Dr. Tobias Abthoff Vorstand
*Nettobeträge
**Die Variable bemisst sich am Konzernergebnis und wird 10 Tage nach der Hauptversammlung 2011 ausbezahlt.
konzernabschluss nach IFRS
Konzernbilanz 54 |
(IFRS)
| Angaben in € | 31.12.2010 | 31.12.2009 | |
|---|---|---|---|
| Anhang Nr. | |||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | (4) | 6.123.245 | 6.342.944 |
| Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht |
– | 79.660 | |
| Übrige Forderungen und sonstige Vermögenswerte | (5) | 932.792 | 820.334 |
| Vorräte | 11.796 | – | |
| Wertpapiere des Umlaufvermögens | – | 23.682 | |
| Flüssige Mittel | (6) | 5.478.895 | 6.719.901 |
| Umlaufvermögen | 12.546.728 | 13.986.521 | |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 12.546.728 | 13.986.521 | |
| Immaterielle Vermögenswerte | (1) | 11.368.160 | 10.584.489 |
| Sachanlagen | (2) | 419.370 | 531.439 |
| Finanzanlagen | (3) | 522.215 | 284.916 |
| Anlagevermögen | 12.309.745 | 11.400.844 | |
| Latente Steuern | (7) | 2.704.125 | 2.840.554 |
| Langfristige Vermögenswerte | 15.013.871 | 14.241.398 | |
| Aktiva | 27.560.599 | 28.227.919 |
| Angaben in € | 31.12.2010 | 31.12.2009 | |
|---|---|---|---|
| Anhang Nr. | |||
| Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 10.391 | 13.576 | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | (13) | 2.041.745 | 1.834.166 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | (14) | 2,360.478 | 2.325.200 |
| Verbindlichkeiten | 4.412.613 | 4.172.942 | |
| Sonstige Rückstellungen (kurzfristig) | (11) | 2.474.307 | 2.349.465 |
| Rückstellungen (kurzfristig) | 2.474.307 | 2.349.465 | |
| Kurzfristige Schulden | 6.886.920 | 6.522.407 | |
| Sonstige Rückstellungen (langfristig) | (12) | 283.975 | 447.556 |
| Langfristige Schulden | 283.975 | 447.556 | |
| Gezeichnetes Kapital | (8) | 9.984.971 | 9.984.971 |
| Kapitalrücklage | (9) | 1.507.262 | 1.407.182 |
| Unterschiede aus der Währungsumrechnung | 14.966 | -41.610 | |
| Konzernbilanzgewinn | 6.912.520 | 7.574.606 | |
| Eigenkapital Gesellschafter des Mutterunternehmens | 18.419.719 | 18.925.149 | |
| Anteile fremder Gesellschafter | 1.969.985 | 2.332.807 | |
| Eigenkapital | 20.389.704 | 21.257.956 | |
| Passiva | 27.560.599 | 28.227.919 |
(IFRS)
| Angaben in € | 2010 | 2009 | |
|---|---|---|---|
| Anhang Nr. | |||
| Umsatzerlöse | (16) | 34.595.126 | 31.810.464 |
| Aktivierte Eigenleistungen | (16) | 1.880.324 | 1.538.128 |
| Sonstige betriebliche Erträge | (17) | 445.692 | 633.617 |
| Betriebsleistung | 36.921.142 | 33.982.209 | |
| Materialaufwand | (18) | ||
| a) Aufwendungen für bezogene Waren | -2.397.899 | -963.216 | |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | -12.651.730 | -12.572.958 | |
| Personalaufwand | (19) | ||
| a) Löhne und Gehälter | -14.914.275 | -13.473.733 | |
| b) Soziale Abgaben | -1.399.293 | -1.233.927 | |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | (21) | -5.181.068 | -4.748.933 |
| Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) | 376.877 | 989.442 | |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen |
(20) | -1.365.731 | -977.343 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | -988.854 | 12.099 | |
| Erträge aus Wertpapieren des Umlaufvermögens und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens |
– | 6.717 | |
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | (22) | 69.999 | 106.666 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | (22) | -17.455 | -30.702 |
| Periodenergebnis vor Steuern und Fremdanteilen (EBT) | -936.310 | -1.139.911 | |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | (23) | -144.583 | -218.321 |
| Konzernjahresfehlbetrag / -überschuss vor Fremdanteilen | -1.080.894 | -1.358.232 | |
| davon fremden Gesellschaftern zuzurechnen | -418.808 | -85.192 | |
| davon Gesellschaftern des Mutterunternehmens zuzurechnen | -622.086 | -1.237.040 | |
| Ergebnis je Aktie (verwässert /unverwässert) | (10) | -0,07 | -0,13 |
| Angaben in € | 2010 | 2009 |
|---|---|---|
| I. Konzernjahresfehlbetrag/ -überschuss vor Fremdanteilen | -1.080.894 | -1.358.232 |
| II. Sonstiges Gesamteinkommen nach Steuern | 56.576 | 330.781 |
| Ergebnis aus Neubewertung Sachanlagen | – | – |
| Zur Veräusserung verfügbare Finanzinstrumente | – | – |
| Cash-flow-Hedges | – | – |
| Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste | – | – |
| Währungsumrechnungsdifferenzen | 56.576 | 330.781 |
| Latente Steuern auf sonstiges Gesamteinkommen | – | – |
| Sonstige erfolgsneutrale Veränderungen | – | – |
| III. Konzern-Gesamtergebnis (Summe I und II) | -1.024.318 | -1.027.451 |
| davon fremden Gesellschaftern zuzurechnen | -362.822 | -57.890 |
| davon Gesellschaftern des Mutterunternehmens zuzuordnen | -611.496 | -969.561 |
| Angaben in € | Gezeichnetes Kapital |
Kapitalrücklage | Rücklage Währungsdifferenz |
|---|---|---|---|
| Stand 31. Dezember 2009 | 9.984.971 | 1.407.182 | -41.610 |
| Management-Optionsprogramm | – | 100.080 | – |
| Gesamtergebnis | – | – | 56.576 |
| Stand 31. Dezember 2010 | 9.984.971 | 1.507.262 | 14.966 |
| Angaben in € | Gezeichnetes Kapital |
Kapitalrücklage | Rücklage Währungsdifferenz |
|---|---|---|---|
| Stand 31. Dezember 2008 | 9.984.971 | 1.353.639 | -345.089 |
| Management-Optionsprogramm | – | 53.543 | – |
| Gesamtergebnis | – | – | 303.478 |
| Stand 31. Dezember 2009 | 9.984.971 | 1.407.182 | -41.610 |
| Konzern Gewinnvortrag |
Konzernergebnis | Anteile der Aktio näre der NorCom AG |
Anteile fremder Gesellschafter |
Summe |
|---|---|---|---|---|
| 7.574.606 | – | 18.925.149 | 2.332.807 | 21.257.956 |
| – | – | 100.080 | – | 100.080 |
| – | -662.086 | -605.510 | -362.822 | -968.332 |
| 7.574.606 | -662.086 | 18.419.719 | 1.969.985 | 20.389.704 |
(rechnerische Abweichungen auf Grund von Rundungen)
| Konzern Gewinnvortrag |
Konzernergebnis | Anteile der Aktio näre der NorCom AG |
Anteile fremder Gesellschafter |
Summe |
|---|---|---|---|---|
| 8.847.646 | – | 19.841.167 | 2.390.696 | 22.231.863 |
| – | – | 53.543 | – | 53.543 |
| – | -1.273.040 | -969.561 | -57.890 | -1.027.451 |
| 8.847.646 | -1.273.040 | 18.925.149 | 2.332.807 | 21.257.956 |
| Angaben in T€ | 2010 | 2009 |
|---|---|---|
| Periodenergebnis einschliesslich Anteile fremder Gesellschafter | -1.081 | -1.358 |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | 1.366 | 977 |
| Abschreibungen auf Finanzanlagen | – | 1.235 |
| Sonstige zahlungswirksame Aufwendungen | 100 | 53 |
| Veränderung der Rückstellungen | -39 | -420 |
| Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 220 | -482 |
| Veränderung der übrigen Forderungen sowie andere Aktiva, die nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zuzurechnen sind |
104 | 73 |
| Veränderung der Wertpapiere des Umlaufvermögens | 24 | -10 |
| Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 208 | -459 |
| Veränderung der übrigen Verbindlichkeiten sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zuzurechnen sind |
32 | 526 |
| Mittelzufluss / -abfluss aus laufender Geschäftstätigkeit *) | 934 | 135 |
| Einzahlungen aus dem Abgang von Finanzanlagevermögen | – | 83 |
| Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | -2.013 | -1.788 |
| Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen | -225 | -207 |
| Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit | -2.238 | -1.912 |
| Einzahlungen aus Kapitalzuführungen fremder Gesellschafter | – | – |
| Aktienrückkaufprogramm | – | – |
| Veränderung der Finanzschulden | – | – |
| Auszahlung an Minderheitsgesellschafter | – | – |
| Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit | – | – |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | -1.304 | -1.777 |
| Wechselkurs-, Konsolidierungs- und Bewertungsbedingte Veränderungen des Finanzmittelbestandes |
63 | 261 |
| Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 6.720 | 8.236 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 5.479 | 6.720 |
| Ergänzende Informationen *) Im Mittelzufluss /-abfluss aus laufender Geschäftstätigkeit erhalten | ||
| Gezahlte Steuern | -121 | -36 |
| Erhaltene Zinsen des Geschäftsjahres Zinszahlungen des Geschäftsjahres |
179 -23 |
208 -132 |
| Angaben in T€ (unternehmensweite Angaben) | 2010 | 2009 |
|---|---|---|
| Deutschland | 23.574 | 22.105 |
| Norwegen | 10.499 | 9.200 |
| Luxemburg | 153 | 224 |
| Russland | 140 | 146 |
| übrige Länder | 229 | 135 |
| Erträge mit Dritten | 34.595 | 31.810 |
| Deutschland | 11.692 | 10.874 |
| Norwegen | 1.026 | 1.083 |
| USA | 3 | 3 |
| Langfristige Vermögenswerte | 12.720 | 11.960 |
| Erträge mit wesentlichen Kunden, mit denen mehr als 10 % des Gesamtumsatzes erzielt wird |
13.997 | 12.420 |
| Kunde 1 | 13.997 | 12.420 |
| davon Segment NCConsulting | 13.997 | 12.420 |
| davon Segment NCProducts | – | – |
(rechnerische Abweichungen auf Grund von Rundungen)
| Angaben inT€ | NCConsulting | NCProducts | Konzern | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2010 | 2009 | 2010 | 2009 | 2010 | 2009 | |
| Umsatzerlöse aus Dienstleistungen aus Software- und Hardwareverkäufen |
34.447 – |
28.093 – |
– 3.857 |
– 5.188 |
34.477 3.857 |
28.093 5.188 |
| Summe Umsatzerlöse davon konzernintern |
34.447 3.617 |
28.093 822 |
3.857 122 |
5.188 649 |
38.334 3.739 |
33.281 1.471 |
| Umsatzerlöse Konzern | 30.860 | 27.271 | 3.735 | 4.539 | 34.595 | 31.810 |
| EBIT | -625 | -595 | -363 | 576 | -989 | 12 |
(IFRS)
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Angaben in € | Vortrag 1.1.2010 |
Zugänge | Abgänge | Währungs differenzen |
Stand 31.12.2010 |
| I. Immaterielle Vermögenswerte | 37.814.744 | 1.883.341 | – | 162.084 | 39.860.177 |
| 1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte |
4.871.689 | 3.017 | – | 117.359 | 4.268.312 |
| 2. Entwicklungskosten | 7.290.379 | 1.880.324 | – | 44.733 | 9.939.189 |
| 3. Geschäfts- oder Firmenwert | 25.565 | – | – | 25.565 | |
| 4. Firmenwert aus der Kapital konsolidierung |
25.627.111 | – | – | – | 25.627.111 |
| II. Sachanlagen | 3.726.713 | 129.477 | 205.985 | 116.913 | 3.767.118 |
| 1. Grundstücke, grundstücks eigene Rechte und Bauten, einschliesslich Bauten auf fremden Grundstücken |
144.497 | 5.973 | – | 8.929 | 159.399 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung |
3.582.215 | 123.504 | 205.985 | 107.984 | 3.607.718 |
| III. Finanzanlagen | 1.549.169 | 225.323 | – | 24.755 | 1.799.248 |
| 1. Beteiligungen | 1.492.537 | 102.449 | – | 21.256 | 1.616.241 |
| 2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungs verhältnis besteht |
56.632 | 122.875 | – | 3.500 | 183.007 |
| 3. Sonstige Ausleihungen | – | – | – | – | |
| 43.090.625 | 2.238.141 | 205.985 | 303.761 | 45.426.542 |
| Abschreibungen | Buchwerte | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Vortrag | Abschrei | Abgänge | Währungs | Stand | Stand | Stand |
| 1.1.2010 | bungen GJ | differenzen | 31.12.2010 | 31.12.2010 | 31.12.2009 | |
| 27.230.255 | 1.111.404 | – | 150.358 | 28.492.017 | 11.368.160 | 10.584.489 |
| 4.652.164 | 21.053 | – | 115.119 | 4.236.223 | 32.088 | 219.525 |
| 4.231.186 | 1.090.352 | – | 35.239 | 5.908.889 | 4.030.300 | 3.059.193 |
| 25.565 | – | – | – | 25.565 | – | – |
| 18.321.340 | – | – | – | 18.321.340 | 7.305.771 | 7.305.771 |
| 3.195.273 | 254.327 | 205.592 | 103.739 | 3.347.748 | 419.370 | 531.439 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 54.180 | 23.955 | – | 3.975 | 82.110 | 77.289 | 90.317 |
| 3.141.093 | 230.372 | 205.592 | 99.764 | 3.265.638 | 342.081 | 441.122 |
| 1.264.253 | – | – | 12.779 | 1.277.032 | 522.215 | 284.916 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1.264.253 | – | – | 12.779 | 1.277.032 | 339.209 | 228.284 |
| – | – | – | – | – | 183.007 | 56.632 |
| – | – | – | – | – | – | – |
| 31.689.781 | 1.365.731 | 205.592 | 266.877 | 33.116.798 | 12.309.745 | 11.400.845 |
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Angaben in € | Vortrag 1.1.2009 |
Zugänge | Abgänge | Währungs differenzen |
Stand 31.12.2009 |
|
| I. Immaterielle Vermögenswerte | 36.100.074 | 1.589.304 | 45.250 | 170.615 | 37.814.744 | |
| 1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte |
4.695.148 | 51.176 | 45.250 | 170.615 | 4.871.689 | |
| 2. Entwicklungskosten | 5.725.251 | 1.538.128 | – | – | 7.290.379 | |
| 3. Geschäfts- oder Firmenwert | 25.565 | – | – | – | 25.565 | |
| 4. Firmenwert aus der Kapital konsolidierung |
25.627.111 | – | – | – | 25.627.111 | |
| II. Sachanlagen | 3.248.455 | 198.248 | 6.517 | 286.527 | 3.726.713 | |
| 1. Grundstücke, grundstücks eigene Rechte und Bauten, einschliesslich Bauten auf fremden Grundstücken |
90.408 | 36.810 | – | 17.279 | 144.497 | |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung |
3.158.047 | 161.438 | 6.517 | 269.248 | 3.582.215 | |
| III. Finanzanlagen | 1.425.190 | 202.028 | 83.377 | 5.328 | 1.549.169 | |
| 1. Beteiligungen | 1.341.813 | 145.396 | – | 5.328 | 1.492.537 | |
| 2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungs verhältnis besteht |
– | 56.632 | – | – | 56.632 | |
| 3. Sonstige Ausleihungen | 83.377 | – | 83.377 | – | – | |
40.773.719 1.989.580 135.144 462.470 43.090.625
| Buchwerte | Abschreibungen | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand 31.12.2008 |
Stand 31.12.2009 |
Stand 31.12.2009 |
Währungs differenzen |
Abgänge | Abschrei bungen GJ |
Vortrag 1.1.2009 |
| 10.911.787 | 10.584.489 | 27.230.254 | 138.204 | 45.248 | 1.949.012 | 25.188.287 |
| 192.031 | 219.525 | 4.652.164 | 138.204 | 45.248 | 56.092 | 4.503.117 |
| 2.179.293 | 3.059.193 | 4.231.186 | – | – | 658.228 | 3.572.957 |
| – | – | 25.565 | – | – | – | 25.565 |
| 8.540.462 | 7.305.771 | 18.321.340 | – | – | 1.234.691 | 17.086.648 |
| 557.768 | 531.439 | 3.195.273 | 248.085 | 6.522 | 263.023 | 2.690.687 |
| 61.734 | 90.317 | 54.180 | 6.523 | – | 18.983 | 28.647 |
| 496.034 | 441.122 | 3.141.093 | 241.562 | 6.522 | 244.040 | 2.662.013 |
| 160.937 | 284.916 | 1.264.253 | – | – | – | 1.264.253 |
| 77.560 | 228.284 | 1.264.253 | – | – | – | 1.264.253 |
| – | 56.632 | – | – | – | – | – |
| 83.377 | – | – | – | – | – | – |
29.143.227 2.212.035 51.770 386.289 31.689.781 11.400.845 11.630.492
| Angaben in T€ | 2010 | Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert |
||
|---|---|---|---|---|
| Vermögenswerte | Zeitwert | Buchwert | Erstmaliger Ansatz |
Zu Handels zwecken gehalten |
| Finanzanlagen | 522 | 522 | – | – |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
6.010 | 6.010 | – | – |
| Forderungen aus POC | 113 | 113 | – | – |
| Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhält nis besteht |
– | – | – | – |
| Wertpapiere des Umlaufvermögens | – | – | – | – |
| Übrige Forderungen und sonstige Vermögenswerte |
933 | 933 | – | – |
| Flüssige Mittel | 5.479 | 5.479 | – | – |
| Angaben in T€ | 2010 | Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert |
||
|---|---|---|---|---|
| Schulden | Zeitwert | Buchwert | Erstmaliger Ansatz |
Zu Handels zwecken gehalten |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
2.042 | 2.042 | – | – |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 2.360 | 2.360 | – | – |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert |
Zum Restbuchwert | Leasing und Übrige (Buchwert) |
Nicht finan zielle Vermö genswerte |
||
|---|---|---|---|---|---|
| Zur Veräuße- rung verfügbar |
Sicherungs geschäfte |
Kredite und Forderungen |
Bis zur Endfälligkeit gehalten |
(Buchwerte) | |
| 339 | – | 183 | – | – | – |
| – | – | 6.094 | – | – | -84 |
| – | – | 346 | – | – | -233 |
| – | – | – | – | – | – |
| – | – | – | – | – | – |
| – | – | – | – | – | 933 |
| – | – | 5.479 | – | – | – |
| Zum Restbuchwert | Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert Sicherungsge schäfte |
Leasing und Übrige (Buchwert) |
Nicht finanzielle Vermögenswerte (Buchwert) |
|---|---|---|---|
| 2.042 | – | – | – |
| – | – | – | 2.360 |
| Angaben in T€ | 2009 | Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert |
||
|---|---|---|---|---|
| Vermögenswerte | Zeitwert | Buchwert | Erstmaliger Ansatz |
Zu Handels zwecken gehalten |
| Finanzanlagen | 285 | 285 | – | – |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
5.414 | 5.414 | – | – |
| Forderungen aus POC | 929 | 929 | – | – |
| Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhält nis besteht |
80 | 80 | – | – |
| Wertpapiere des Umlaufvermögens | 24 | 24 | – | – |
| Übrige Forderungen und sonstige Vermögenswerte |
691 | 691 | – | – |
| Flüssige Mittel | 6.720 | 6.720 | – | – |
| Angaben in T€ | 2009 | Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert |
||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Schulden | Zeitwert | Buchwert | Erstmaliger Ansatz |
Zu Handels zwecken gehalten |
||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
1.834 | 1.834 | – | – | ||
| Sonstige Verbindlichkeiten | 2.318 | 2.318 | – | – |
| Nicht finan zielle Vermö genswerte |
Leasing und Übrige (Buch wert) |
Zum Restbuchwert | Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert |
|||
|---|---|---|---|---|---|---|
| (Buchwerte) | Bis zur Endfälligkeit gehalten |
Kredite und Forderungen |
Sicherungs geschäfte |
Zur Veräuße- rung verfügbar |
||
| – | – | – | 57 | – | 228 | |
| -145 | – | – | 5.559 | – | – | |
| – | – | – | 929 | – | – | |
| – | – | – | 80 | – | – | |
| – | – | – | – | – | 24 | |
| 691 | – | – | – | – | – | |
| – | – | – | 6.720 | – | – |
| Zum Restbuchwert | Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert Sicherungsge schäfte |
Leasing und Übrige (Buchwert) |
Nicht finanzielle Vermögenswerte (Buchwert) |
|---|---|---|---|
| 1.834 | – | – | – |
| – | – | – | 2.318 |
| Angaben in € | Rück stellungen 1.1.2010 |
Währungs differenzen 1.1.2010 |
Inanspruch nahme |
Auflösung | Zuführung | Rück stellungen 31.12.2010 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Personalkosten | 1.151.597 | 27.063 | 1.142.600 | 75.332 | 1.140.694 | 1.101.422 |
| Abschlusskosten | 127.176 | – | 102.273 | 13.027 | 122.260 | 134.136 |
| Übrige sonstige Rück stellungen (kurzfristig) |
1.070.692 | – | 931.716 | 27.688 | 1.127.461 | 1.238.749 |
| Sonstige Rückstellungen (kurzfristig) |
2.349.465 | 27.063 | 2.176.589 | 116.047 | 2.390.415 | 2.474.307 |
| Gewährleistungsver pflichtungen |
69.300 | – | – | 69.300 | – | – |
| Drohende Verluste aus Mietverträgen |
333.256 | 19.710 | 169.936 | 24.163 | 75.108 | 233.975 |
| Übrige sonstige Rück stellungen (langfristig) |
45.000 | – | – | 42.820 | 47.820 | 50.000 |
| Sonstige Rückstellungen (langfristig) |
447.556 | 19.710 | 169.936 | 136.283 | 122.928 | 283.975 |
| Rückstellungen | 2.797.021 | 46.773 | 2.346.525 | 252.330 | 2.513.343 | 2.758.282 |
| Angaben in € | Rück stellungen 1.1.2009 |
Währungs differenzen 1.1.2009 |
Inanspruch nahme |
Auflösung | Zuführung | Rück stellungen 31.12.2009 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Personalkosten | 1.587.198 | – | 1.274.013 | 313.237 | 1.151.649 | 1.151.597 |
| Abschlusskosten | 173.220 | – | 161.344 | – | 115.300 | 127.176 |
| Übrige sonstige Rück stellungen (kurzfristig) |
733.731 | 4.681 | 678.762 | 59.650 | 1.070.692 | 1.070.692 |
| Sonstige Rückstellungen (kurzfristig) |
2.494.149 | 4.681 | 2.114.119 | 372.887 | 2.337.641 | 2.349.465 |
| Gewährleistungsver pflichtungen |
76.600 | – | – | 7.300 | – | 69.300 |
| Drohende Verluste aus Mietverträgen |
601.417 | – | 303.757 | – | 35.596 | 333.256 |
| Übrige sonstige Rück stellungen (langfristig) |
45.000 | – | – | – | – | 45.000 |
| Sonstige Rückstellungen (langfristig) |
723.017 | – | 303.757 | 7.300 | 35.596 | 447.556 |
| Rückstellungen | 3.217.166 | 4.681 | 2.417.876 | 380.187 | 2.373.237 | 2.797.021 |
Der Konzernabschluss der NorCom Information TechnologyAG (kurz »NorCom AG«) wird in Übereinstimmung mit den Rechnungslegungsgrundsätzen der International Financial Reporting Standards ( »IFRS«) des International Accounting Standards Board, wie sie in der EU anzuwenden sind und den ergänzend nach § 315 a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften erstellt. Dabei werden alle zum 31. Dezember 2010 verpflichtend anzuwendenden IFRS-Standards beachtet. Die Interpretationen des Standing Interpretations Committee sowie des International Financial Reporting Interpretations Committee wurden berücksichtigt.
Sofern nichts anderes angegeben ist, werden sämtliche Werte entsprechend kaufmännischer Rundung auf Tausend€ (T€) auf- oder abgerundet.
Der Gegenstand der NorCom Information TechnologyAG und ihrer Tochterunternehmen ist die Konzeption, die Entwicklung und der Vertrieb von Soft- und Hardware-Produkten, die Beratung im Bereich der Informationstechnologie, die Durchführung von Schulungen, die Erbringung von sonstigen damit in Zusammenhang stehenden Dienstleistungen, der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen an Unternehmen, die insbesondere auf dem Gebiet der Entwicklung und des Vertriebs von Softwareprodukten sowie der Beratung bei der Entwicklung von individueller Software tätig sind sowie die strategische Führung, Steuerung und Koordinierung dieser Unternehmen.
Die NorCom Information TechnologyAG hat ihren Sitz in München, Gabelsbergerstr. 4, Deutschland.
In den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2010 sind, neben der NorCom Information TechnologyAG, drei inländische und drei ausländische Unternehmen einbezogen worden, bei denen die NorCom Information TechnologyAG entweder unmittelbar oder durch eine Stimmrechtsvereinbarung über die Mehrheit der Stimmrechte verfügt und damit die einheitliche Leitung ausübt.
Mit Datum vom 12. November 2007 wurde die russische Tochtergesellschaft »NorCom Information Technology Gesellschaft mit beschränkter Haftung« nach dem Recht der russischen Föderation mit Sitz in Moskau, Russland, durch die NorCom Information TechnologyAG gegründet. Die NorCom ist mit einem eingezahlten Kapital von 900.000,00 Rubel zu 100% an dieser beteiligt. Für die Gesellschaft in Russland wurde ein Antrag auf Schließung gestellt. Das Verfahren läuft derzeit.
An der CognIT AS, Halden/Norwegen, ist die NorCom AG mit insgesamt 49,2% unmittelbar und mittelbar beteiligt. Die CognIT AS wird unter den Beteiligungen ausgewiesen. Eine Bewertung »at Equity« unterbleibt wegen Unwesentlichkeit. Die CognITAS
wies zum 31. Dezember 2009 ein Eigenkapital von T€ -7 aus. Der Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2010 beträgt voraussichtlich T€ 444.
Weiterhin hält die Value & RiskAG 50% an der VALUE & RISK Energy GmbH, Frankfurt/ Main, die am 21. Juni 2010 gegründet wurde. Die Anteile im Buchwert von T€ 50 werden unter den Beteiligungen ausgewiesen. Eine Bewertung »at Equity« unterbleibt wegen Unwesentlichkeit. Ein Jahresabschluss der Tochtergesellschaft liegt noch nicht vor.
Die Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen sind zum Abschlussstichtag des Mutterunternehmens aufgestellt.
Die Kapitalkonsolidierung erfolgte für Unternehmenszusammenschlüsse vor dem 1. Januar 2004 gemäß IAS 22 (Business Combinations) nach der Erwerbsmethode auf den jeweiligen Anschaffungszeitpunkt der Beteiligung. Dabei wurden die Anschaffungskosten der Beteiligungen mit dem anteiligen Zeitwert ihres Eigenkapitals zum Erwerbszeitpunkt aufgerechnet. Danach verbleibende aktive Unterschiedsbeträge wurden nach Verrechnung etwaiger stiller Reserven bzw. Lasten als Geschäfts- oder Firmenwerte aktiviert und entsprechend ihrem künftigen wirtschaftlichen Nutzen planmäßig über einen Zeitraum von zehn Jahren ergebniswirksam abgeschrieben.
Mit der Erstanwendung des IFRS 3 wurde die planmäßige Abschreibung der Geschäftsoder Firmenwerte ab dem 1. Januar 2004 eingestellt. Danach werden die Geschäftsoder Firmenwerte jährlich auf Wertminderung geprüft – oder häufiger, falls Ereignisse oder veränderte Umstände darauf hinweisen, dass der Vermögenswert gemäß IAS 36 wertgemindert sein könnte (»Impairment Test«). Ergibt sich aus der Prüfung eine Wertminderung, so wird diese ergebniswirksam in der entsprechenden Periode berücksichtigt.
Konzerninterne Gewinne und Verluste, Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie die zwischen konsolidierten Gesellschaften bestehenden Forderungen und Verbindlichkeiten werden eliminiert.
| Name und Sitz der Gesellschaft | Kapitalanteil in % |
|---|---|
| NorCom Information TechnologyAG, München (Mutter) | |
| NorCom Information Technology Inc., Atherton/USA | 100 |
| MaxiMedia Technologies GmbH, München | 100 |
| Value & RiskAG, Frankfurt/Main | 49,98* |
| NorCom Systems Technology GmbH, München | 100 |
| Norske SystemarkitekterAS, Oslo/Norwegen | 54 |
| NorCom Information Technology Gesellschaft mit beschränkter | 100 |
| Haftung nach dem Recht der russischen Förderation, Moskau/ Russland |
Die in den Konzernabschluss übernommenen Vermögenswerte und Schulden der einbezogenen Gesellschaften werden einheitlich nach den nachfolgenden Grundsätzen bilanziert und bewertet.
Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen grundsätzlich den im Vorjahr angewandten Methoden mit folgenden Ausnahmen:
Es wurden zum 1. Januar 2010 die nachfolgend aufgelisteten neuen und überarbeiteten IFRS Standards und Interpretationen angewandt.
Die im Geschäftsjahr erstmals anzuwenden Standards bzw. Interpretationen haben keine wesentliche Auswirkung auf die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Konzerns.
* Der Anteil der NorCom AG an der Tochter Value& Risk AG beträgt unverändert zum Vorjahr 47,5%. Unter Berücksichtigung von eigenen Anteilen beträgt der Stimmrechtsanteil 49,98% (Vorjahr: 49,98%). Es ist durch eine Stimmrechtsvereinbarung sichergestellt, dass der Anteileigner Herr Karsten Wohlberg stets entsprechend der NorCom AG stimmt. Damit kann die NorCom AG einen beherrschenden Einfluss auf das Tochterunternehmen ausüben und die Value& Risk wird im Rahmen der Vollkonsilidierung in den Konzernabschluss einbezogen.
| Standard/Interpretation | Datum Endorsement |
Anwendungs pflicht* |
Auswirkung auf den Konzern |
|
|---|---|---|---|---|
| IFRS 1 | Änderungen in Bezug auf Vermögenswerte des Öl- und Gasbereichs; Feststellung ob eine Vereinbarung ein Lea singverhältnis enthält |
23.Jun.2010 | 1.Jan.2010 | Keine |
| IFRS 2 | Anteilsbasierte Vergütung: Aktienbasierte Vergütungs transaktionen mit Baraus gleich im Konzern |
24.Mär.2010 | 1.Jan.2010 | Keine |
| IFRS 3 | Bewertung von Minder heitsanteilen (Full-Goodwill Method) |
3.Jun.2009 | 1.Jul.2009 | Keine |
| IAS 27 | Bilanzierung bei Änderung der Anteile an Tochterun ternehmen ohne Beherr schungsverlust sowie im Fall des Beherrschungsverlusts |
3.Jun.2009 | 1.Jul.2009 | Keine |
| IAS 28 | Folgeänderungen aus Ände rungen des IFRS 3 |
3.Jun.2009 | 1.Jul.2009 | Keine |
| IAS 31 | Folgeänderungen aus Ände rungen des IFRS 3 |
3.Jun.2009 | 1.Jul.2009 | Keine |
| IAS 39 | Erleichterung der Anerken nung von Sicherungsbezie hungen beim Hedging von Risiken |
15.Sep.2009 | 1.Jul.2009 | Keine |
| IAS 39 | Klarstellung der Bilanzierung von eingebetteten Derivaten bei Umklassifizierung finanzi eller Vermögenswerte |
30.Nov.2009 | 30.Jun.2009 | Keine |
| IFRIC 12 | Dienstleistungskonzessions vereinbarungen |
25.Mär.2009 | 2009/2010 | Keine |
| IFRIC 15 | Vereinbarungen über die Errichtung von Immobilien |
22.Jul.2009 | 1.Jan.2010 | Keine |
| IFRIC 16 | Absicherung einer Nettoin vestition in einem ausländi schen Geschäftsbetrieb |
4.Jun.2009 | 1.Jul.2009 | Keine |
| IFRIC 17 | Sachausschüttungen an Eigentümer |
26.Nov.2009 | 1.Nov.2009 | Keine |
| IFRIC 18 | Übertragung von Vermögens werten von Kunden |
27.Nov.2009 | 1.Nov.2009 | Keine |
| Jährliche Verbesserungen an den IFRS 2009 |
23.Mär.2010 | 1.Jan.2010** | Unbedeutend |
* Für Geschäftsjahre, die an oder nach diesem Datum beginnen.
** zum Teil mit abweichendem Datum (betrifft IFRS 2, IFRS 5, IFRS 8, IAS 1, IAS 7, IAS 17, IAS 36, IAS 38, IAS 39, IFRIC 9, IFRIC 16)
Mit dem überarbeiteten IAS 1 (revised 2007) (Presentation of Financial Statements) wurde im Jahr 2009 die Darstellung des Gesamtperiodenerfolges eingeführt. Der Konzern macht von dem Wahlrecht Gebrauch, sämtliche direkt im Eigenkapital erfassten Erfolgsbestandteile in einer separaten Aufstellung unter Berücksichtigung von Vorjahreszahlen darzustellen ( »Two Statement Approach«). Korrespondierend dazu werden im Eigenkapitalspiegel nur noch der Gesamtperiodenerfolg und die Transaktionen mit Eigenkapitalgebern dargestellt.
Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses werden Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen vom Management vorgenommen, die sich auf die Höhe der zum Stichtag ausgewiesenen Erträge, Aufwendungen, Vermögenswerte und Schulden sowie auf den Ausweis von Eventualschulden auswirken. Aufgrund der mit diesen Annahmen und Schätzungen verbundenen Unsicherheiten könnten Ereignisse eintreten, die in der Zukunft zu erheblichen Anpassungen des Buchwerts der betroffenen Vermögenswerte und Schulden führen.
Die wichtigsten zukunftsbezogenen Annahmen sowie sonstige am Stichtag bestehende Hauptquellen von Schätzungsunsicherheiten, aufgrund deren ein beträchtliches Risiko besteht, dass innerhalb des nächsten Geschäftsjahres eine wesentliche Anpassung der Buchwerte von Vermögenswerten und Schulden erforderlich sein könnte, werden nachstehend erläutert:
Es wird an jedem Bilanzstichtag ermittelt, ob Anhaltspunkte für eine Wertminderung nicht-finanzieller Vermögenswerte vorliegen. Die Geschäfts- oder Firmenwerte, die aktivierten Entwicklungskosten sowie die aktiven latenten Steuern werden mindestens einmal jährlich sowie bei Vorliegen entsprechender Anhaltspunkte auf Wertminderung überprüft. Sonstige nicht-finanzielle Vermögenswerte werden auf Werthaltigkeit untersucht, wenn Hinweise vorliegen, dass der Buchwert den erzielbaren Betrag übersteigt.
Zur Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts muss das Management die voraussichtlichen künftigen Cashflows des Vermögenswerts oder der zahlungsmittelgenerierenden Einheit schätzen und einen angemessenen Abzinsungssatz wählen, um den Barwert der Cashflows zu bestimmen.
Im Geschäftsjahr 2010 ergab die Überprüfung keine Anhaltspunkte für eine Wertminderung der nicht-finanziellen Vermögenswerte. Im Vorjahr wurde bei dem Geschäftsoder Firmenwert der Value & RiskAG eine Wertminderung in Höhe von T€ 1.234 erfolgswirksam vorgenommen. Im Weiteren, auch zu Sensitivität der Annahmen, wird auf die Anhangsangabe Nr. 1 »Immaterielle Vermögenswerte« verwiesen.
Entwicklungskosten werden entsprechend der unten dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethode aktiviert. Die erstmalige Aktivierung der Kosten beruht auf der Einschätzung des Managements, dass die technische und wirtschaftliche Realisierbarkeit nachgewiesen ist. Für Zwecke der Ermittlung der Abschreibungsdauer der
aktivierten Entwicklungskosten trifft das Management Annahmen über den Zeitraum der Nutzung der entwickelten Produkte. Nach bestmöglicher Schätzung betrug der Buchwert der aktivierten Entwicklungskosten zum 31. Dezember 2010 T€ 4.030. (2009: T€ 3.059). Da die wesentlichen Entwicklungsprojekte zum 31. Dezember 2010 bereits erfolgreich am Markt platziert waren, ergaben sich keine Anhaltspunkte für eine ausserplanmäßige Wertminderung. Im Weiteren wird auf die Anhangsangabe Nr. 1 »Immaterielle Vermögenswerte« verwiesen.
Aktive latente Steuern werden für alle nicht genutzten steuerlichen Verlustvorträge in dem Maße erfasst, in dem es wahrscheinlich ist, dass hierfür zu versteuerndes Einkommen verfügbar sein wird, so dass die Verlustvorträge tatsächlich genutzt werden können. Bei der Ermittlung der Höhe der aktiven latenten Steuern ist eine wesentliche Ermessensausübung des Managements bezüglich des erwarteten Eintrittszeitpunkts und der Höhe des künftig zu versteuernden Einkommens sowie der zukünftigen Steuerplanungsstrategien erforderlich. Für die Aktivierung der Verlustvorträge werden die Planungsrechnungen, die den Werthaltigkeittests nach IAS 36 zu Grunde gelegt werden, auf das steuerliche Ergebnis übergeleitet. Da dem Werthaltigkeitstest nach IAS 36 ein Detailplanungszeitraum von 3 Jahren zu Grunde liegt, werden korrespondierend die steuerlichen Verlustvorträge für einen Planungshorizont von 3 Jahren aktiviert. Zum 31. Dezember 2010 belief sich der Buchwert der aktiven latenten Steuern auf T€ 2.704 (2009: T€ 2.841). Der nicht berücksichtigte steuerliche Verlust beläuft sich auf ca. Mio.€ 19 (2009: ca. Mio.€ 19). Im Weiteren wird auf die Anhangsangabe Nr. 7 »latente Steuern« und Nr. 23 »Steuern vom Einkommen und vom Ertrag« verwiesen.
Die Bewertung der Leistungen aus Auftragsfertigung wird in der Anhangsangabe Nr. 4 »Forderungen aus Lieferungen und Leistungen« und Nr. 16 »Umsatzerlöse und aktivierte Eigenleistungen« erläutert. Der für die »percentage of completion method« gemäß IAS 11 benötigte Fertigstellungsgrad der Leistungen wird durch das Verhältnis der bis zum Stichtag angefallenen Kosten zu den vom Management geschätzten Gesamtkosten ermittelt. Nach bestmöglicher Schätzung betrug der Buchwert der künftigen Forderungen aus Entwicklungsaufträgen vor Abzug der bereits erhaltenen Anzahlungen zum 31. Dezember 2010 T€ 347 (2009: T€ 929).
Die Umrechnung der in fremder Währung aufgestellten Jahresabschlüsse der konsolidierten Unternehmen erfolgt auf Grundlage des Konzepts der funktionalen Währung gemäß IAS 21 nach der modifizierten Stichtagskursmethode.
Da alle in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen in finanzieller, wirtschaftlicher und organisatorischer Hinsicht selbstständig ihre Geschäftstätigkeit betreiben, ist die funktionale Währung grundsätzlich identisch mit der jeweiligen Landeswährung der Gesellschaft. Daher werden im Konzernabschluss die Vermögenswerte und Schulden mit dem Stichtagskurs, Eigenkapitalposten mit historischen Kursen sowie Aufwendungen und Erträge mit dem Jahresdurchschnittskurs umgerechnet. Daraus resultierende Umrechnungsdifferenzen werden erfolgsneutral im Eigenkapital ausgewiesen. In den Abschlüssen der einzelnen Konzernunternehmen werden Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung zum Abschlussstichtag mit den aktuellen Stichtagskursen umgerechnet, entstehende unrealisierte Kursgewinne oder Kursverluste erfolgswirksam gebucht.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie übrige Forderungen werden vom Unternehmen gemäß IAS 39 als Kredite und Forderungen klassifiziert. Forderungen werden bei der erstmaligen Erfassung zum beizulegenden Zeitwert und bei der Folgebewertung mit den fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode abzüglich etwaiger Wertminderungen bewertet. Für alle erkennbaren Risiken werden Wertberichtigungen basierend auf individueller Risikoeinschätzung sowie auf Grund von Erfahrungswerten ermittelt. Daraus resultierende Gewinne oder Verluste werden ergebniswirksam erfasst.
Zur Bewertung der Leistungen aus Fertigungsaufträgen wird die »percentage of completion method« gemäß IAS 11 angewandt. Dabei werden als Auftragserlöse die in Festpreisverträgen vereinbarten Erlöse in Höhe des jeweiligen Fertigstellungsgrades angesetzt. Der Fertigstellungsgrad der Leistungen wird durch das Verhältnis der bis zum Stichtag angefallenen Kosten zu den geschätzten Gesamtkosten ermittelt. Bei langfristigen Fertigungsaufträgen werden die erhaltenen Anzahlungen mit dem Leistungsstand verrechnet. Der Bilanzausweis der entsprechend als Umsatz realisierten Leistungen und erhaltenen Anzahlungen erfolgt unter »Forderungen aus Lieferungen und Leistungen« bzw. unter dem Posten »erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen«, wenn die erhaltenen Beträge die erbrachten Leistungen übersteigen.
Die flüssigen Mittel beinhalten Barmittel und kurzfristige liquide Anlagen, die mit Fälligkeiten von drei Monaten oder weniger erworben wurden. Die Entwicklung der flüssigen Mittel, die den Finanzmittelfonds gem. IAS 7 bilden, ist in der Kapitalflussrechnung dargestellt.
Geschäfts- oder Firmenwerte ergeben sich aus den Unterschieden zwischen den Anschaffungskosten eines Unternehmenszusammenschlusses und den beizulegenden Zeitwerten der erworbenen Vermögensgegenstände und Schulden.
Die zum 31. Dezember 2003 verbliebenen Geschäfts- oder Firmenwerte werden gemäß IFRS 3 nicht mehr linear abgeschrieben. Stattdessen erfolgt eine jährliche Prüfung auf Wertminderung oder häufiger, falls Ereignisse oder veränderte Umstände darauf hinweisen, dass der Vermögenswert gemäß IAS 36 wertgemindert sein könnte.
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögenswerte sind gemäß IAS 38 mit den Anschaffungskosten angesetzt. Sie werden entsprechend ihrer jeweiligen geschätzten wirtschaftlichen Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben.
Entgeltlich erworbene Software wird linear über drei Jahre abgeschrieben. Die Abschrei-
bungen erfolgen dabei ab dem Zeitpunkt der Anschaffung der Software.
Gewinne oder Verluste aus der Ausbuchung immaterieller Vermögenswerte werden als Differenz zwischen dem Nettoveräußerungserlös und dem Buchwert des Vermögenswerts ermittelt und in der Periode, in der der Vermögenswert ausgebucht wird, erfolgswirksam erfasst.
Gemäß IAS 38 aktiviert die Gesellschaft eigene Entwicklungskosten für selbsterstellte Software, sofern die anfallenden Entwicklungskosten zu marktfähigen Produkten führen und entsprechende Umsatzerlöse für die Vergangenheit nachgewiesen werden konnten bzw. die geplanten oder erwarteten Umsatzerlöse die aktivierten Aufwendungen übersteigen.
Die Entwicklungskosten werden nach ihrem erstmaligen Ansatz unter Anwendung des Anschaffungskostenmodells, d.h. zu Anschaffungskosten abzüglich kumulierter Abschreibung und kumulierter Wertminderungsaufwendungen, bilanziert. Die Entwicklungskosten umfassen dabei alle direkt dem Entwicklungsprozess zurechenbaren Kosten sowie angemessene Teile der fertigungsbezogenen Gemeinkosten. Finanzierungskosten werden unter den Voraussetzungen des IAS 23 aktiviert. Bisher liegen diese Voraussetzungen nicht vor.
Die Abschreibung beginnt mit dem Abschluss der Entwicklungsphase und ab dem Zeitpunkt, ab dem der Vermögenswert genutzt werden kann. Die Abschreibung erfolgt über den Zeitraum, über den künftiger Nutzen zu erwarten ist.
Die Entwicklungskosten für Produkte der Konzernmutter, die bis einschließlich 2007 hergestellt wurden, werden auf drei Jahre linear abgeschrieben, wobei vereinfachend davon ausgegangen wird, dass die Entwicklung der jeweiligen Produkte jeweils zum 31. Dezember des Jahres der Fertigstellung abgeschlossen wurde.
Für die seit 2008 aktivierten Entwicklungskosten der Konzernmutter geht das Management von einer Nutzungsdauer von fünf Jahren mit Vornahme einer linearen Abschreibung aus.
Die Entwicklungskosten für Produkte der Tochtergesellschaft Value & RiskAG, Frankfurt/ Main, werden über drei Jahre linear abgeschrieben, da diese Produkte sehr eng an bestimmte Formate und Prozesse gebunden sind, deren wirtschaftliche Verwertbarkeit bei drei Jahren liegt. Die Entwicklungskosten für Produkte der Tochtergesellschaft Norske SystemarkitekterAS, Oslo/Norwegen werden ebenfalls über 3 Jahre abgeschrieben.
Der Konzern beurteilt an jedem Bilanzstichtag, ob Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass die aktivierten Entwicklungskosten für Software wertgemindert sein könnten. Liegen solche Anhaltspunkte vor, nimmt der Konzern eine Schätzung des erzielbaren Betrages des Vermögenswertes vor. Anhaltspunkte für eine Wertminderung lagen im Geschäftsjahr nicht vor.
Aufwendungen für Forschung und allgemeine Entwicklung werden gemäß IAS 38 als Aufwand erfasst.
Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen.
Die Abschreibung der Sachanlagen erfolgt entsprechend dem Nutzungsverlauf nach der linearen Methode. Hardware wird über drei Jahre, übrige Betriebsausstattung über fünf bis dreizehn Jahre und Einbauten über zehn Jahre abgeschrieben.
Verfügungsbeschränkungen oder an Darlehensgeber verpfändetes Anlagevermögen liegen nicht vor. Reparatur- und Instandhaltungsaufwendungen werden zum Zeitpunkt der Entstehung als Aufwand erfasst. Wesentliche Neuerungen und Verbesserungen werden aktiviert.
Bei der erstmaligen Erfassung werden Finanzanlagen mit dem beizulegenden Zeitwert erfasst. Für die Folgebewertung wurden sie gemäß IAS 39 in die Kategorie »zur Veräußerung verfügbar« eingeteilt und sind daher grundsätzlich zu Marktwerten zu bewerten. Finanzinvestitionen in Eigenkapitalinstrumente, für die kein auf einem aktiven Markt notierter Preis vorliegt und deren beizulegender Zeitwert nicht verlässlich ermittelt werden kann, werden mit den Anschaffungskosten, gegebenenfalls vermindert um Wertberichtigungen, bewertet. Die ausgewiesenen Ausleihungen werden in der Kategorie Kredite und Forderungen zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.
Die Gesellschaft hat ausschließlich Operating-Leasingverhältnisse abgeschlossen. Finanzierungs-Leasingverträge, die gemäß IAS 17 beim Leasingnehmer zu aktivieren sind, liegen nicht vor.
Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen erfolgt gemäß IAS 19 nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren auf der Basis eines versicherungsmathematischen Gutachtens. Bei diesem Verfahren werden nicht nur die am Bilanzstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften, sondern auch die künftig zu erwartende Steigerung der Renten und Gehälter bei vorsichtiger Einschätzung der relevanten Einflussgrößen berücksichtigt. Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste werden sofort verrechnet.
Da die Rückdeckungsversicherung die Voraussetzungen des IAS 19 als »Plan Assets« erfüllt, wird der Aktivposten aus der Rückdeckungsversicherung mit der zu bildenden Rückstellung saldiert.
In den sonstigen Rückstellungen sind alle übrigen ungewissen Verpflichtungen und Risiken des Unternehmens gegenüber Dritten enthalten, sofern ein Mittelabfluss daraus wahrscheinlich und zuverlässig schätzbar ist. Die angesetzten Beträge der Rückstellungen stellen die bestmögliche Schätzung der Ausgaben dar, die zur Erfüllung der gegenwärtigen Verpflichtung zum Bilanzstichtag erforderlich ist. Langfristige Rückstellungen werden mit ihrem Barwert angesetzt, sofern der Zinseffekt wesentlich ist.
Finanzielle Verbindlichkeiten werden bei der erstmaligen Erfassung mit dem beizulegenden Zeitwert angesetzt. In den Folgejahren werden alle Verbindlichkeiten mit den fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode bewertet. Gewinne und Verluste werden erfolgswirksam erfasst.
Umsatzerlöse werden grundsätzlich zum Zeitpunkt des Gefahrenübergangs erfasst. Die Umsatzerlöse aus Serviceleistungen werden erfasst, sofern die Leistungen erbracht sind, ein Preis vereinbart oder bestimmbar ist und dessen Bezahlung wahrscheinlich ist. Umsätze und Aufwendungen aus Fertigungsaufträgen werden nach der Percentage-of-Completion-Methode bilanziert, wonach Umsätze entsprechend dem Fertigstellungsgrad ausgewiesen werden. Der Fertigstellungsgrad ergibt sich aus dem Verhältnis der bis zum Bilanzstichtag angefallenen Auftragskosten zu den insgesamt zum Stichtag geschätzten Auftragskosten (cost-to-cost-Verfahren). Nach der Percentage-of-Completion-Methode bilanzierte Fertigungsaufträge werden entsprechend den zum Stichtag angefallenen Auftragskosten zuzüglich des sich aus dem erreichten Fertigstellungsgrad ergebenden anteiligen Gewinns erfasst. Die Auftragserlöse und Auftragskosten der enthaltenen Hardware werden erst bei Auslieferung der Hardware einbezogen.
Zinsen werden zum Zeitpunkt der Entstehung als Aufwand gebucht, soweit sie nicht gem. IAS 23 auf qualifyingAssets entfallen und somit der Aktivierungspflicht unterliegen.
Die Erträge aus den zur Rückdeckung der Pensionszusage an einen ehemaligen Vorstand abgeschlossenen Lebensversicherungen werden mit der Zuführung zur Pensionsrückstellung verrechnet.
Abgrenzungsposten für latente Steuern werden auf temporäre Differenzen sowie auf steuerliche Verlustvorträge gebildet. Die Abgrenzungen werden in Höhe der voraussichtlichen Steuerbe- bzw. -entlastung nachfolgender Geschäftsjahre gebildet. Steuerguthaben aus Abgrenzungen werden nur dann berücksichtigt, wenn die Realisierung der Steuerminderung hinreichend wahrscheinlich ist. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt mit den jeweiligen landesspezifischen Steuersätzen, die in den Jahren 2010 und 2009 zwischen 33% und 28% liegen.
Bei den Rückstellungen für Steuern vom Einkommen und Ertrag ist von einer voraussichtlichen Inanspruchnahme innerhalb eines Jahres auszugehen.
Finanzinstrumente sind alle Verträge, die einen finanziellen Vermögenswert bei der einen Gesellschaft und eine finanzielle Verbindlichkeit oder ein Eigenkapitalinstrument bei einer anderen Gesellschaft begründen. Die finanziellen Vermögenswerte des Unternehmens beinhalten im Wesentlichen Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die finanziellen Verbindlichkeiten des Unternehmens bestehen im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstigen Verbindlichkeiten.
Von der Möglichkeit, finanzielle Vermögenswerte oder finanzielle Verbindlichkeiten beim erstmaligen Ansatz als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert einzustufen (Fair Value-Option), wird kein Gebrauch gemacht. Die Klassifizierung der Finanzinstrumente von NorCom wird nachfolgend in der Anhangsangabe Nr. 15 »Finanzinstrumente« in einer Tabelle in den Erläuterungen zur Konzernbilanz dargestellt.
Der Zugang der Finanzinstrumente erfolgt zum Zeitwert. Direkt zurechenbare Transaktionskosten beim Erwerb von Finanzinstrumenten werden berücksichtigt. In den Folgejahren werden die Finanzinstrumente entsprechend der zugeordneten Kategorie bewertet. Dabei werden die »zur Veräußerung verfügbaren Vermögenswerte« zum Zeitwert und die »Kredite und Forderungen« und finanziellen Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt.
Folgende Rechnungslegungsvorschriften wurden von der Europäischen Union (EU) bereits anerkannt, sind aber noch nicht verpflichtend anzuwenden:
| Standard/Interpretation | Datum Endorsement |
Anwendungs pflicht* |
Auswirkung auf den Konzern |
|
|---|---|---|---|---|
| IFRS 1 | Überarbeitete Struktur, Streichung einiger veralteter Übergangsleitninien |
25.Nov.2009 | 1.Jul.2010 | Keine |
| IAS 24 | Teilweise Befreiung regie rungsverbundener Unterneh men von Angabepflichten; Definition nahestehendes Unternehmen |
19.Jul.2010 | 1.Jan.2011 | Keine |
| IAS 32 | Klassifizierung von Bezugs rechten |
23.Dez.2009 | 1.Feb.2010 | Keine |
| IFRIC 14 | Darstellung des Nutzens aus einer Vorauszahlung als Vermögenswert |
19.Jul.2010 | 1.Jan.2011 | Keine |
| IFRIC 19 | Bilanzierung bei (teilweiser) Erfüllung finanzieller Verbind lichkeiten durch Ausgabe von Eigenkapitalinstrumenten |
23.Jul.2010 | 1.Jul.2010 | Keine |
| Jährliche Verbesserung an den IFRS vom Mai 2010 |
18.Feb.2011 | 1.Jan.2011** | Unbedeutend |
Folgende, bisher noch nicht von der EU anerkannte Standards, Anpassungen von Standards oder Interpretationen führen voraussichtlich zu keinen wesentlichen Auswirkungen auf zukünftige Konzernabschlüsse der NorCom AG:
| Standard/Interpretation | Datum Endorsement |
Anwendungs pflicht* |
Auswirkung auf den Konzern |
|
|---|---|---|---|---|
| IFRS 1 | Änderung Verweis auf Um stellungszeitpunkt |
Q4 2011 | 1.Jul.2011 | Keine |
| Ausgeprägte Hochinflation | Q4 2011 | 1.Jul.2011 | Keine | |
| IFRS 7 | Angabepflichten zu Übertra gungen finanzieller Vermö genswerte |
Q3 2011 | 1.Jul.2011 | Keine |
| IFRS 9 | Ansatz, Klassifizierung und Bewertung von Finanzinstru menten ersetzt IAS 39 |
verschoben | 1.Jan.2013 | Grundsätzlich von Bedeutung: Mögliche Änderung der Klassifi zierung und Bewertung von finanziellen Vermögenswerten |
| IAS 12 | Widerlegbare Vermutung, dass Realisierung des Buch werts durch Veräusserung |
Q4 2011 | 1.Jan.2012 | Keine |
* Für Geschäftsjahre, die an oder nach diesem Datum beginnen.
**Zum Teil mit abweichendem Datum (betrifft IFRS 1, IFRS 3, IFRS 7, IAS 1, IAS 32, IAS 34, IAS 39, IFRIC 13)
Für die Zusammensetzung der immateriellen Vermögenswerte wird auf den zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel verwiesen.
a ) Geschäfts- oder Firmenwerte
Die Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung setzen sich wie folgt zusammen:
| Angaben in T€ | 31.12.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Value & RiskAG | 1.596 | 1.596 |
| MaxiMedia Technologies GmbH | 1.281 | 1.281 |
| NorCom Systems Technology GmbH und NorCom Global Security GmbH |
4.429 | 4.429 |
| Buchwert des Geschäfts- oder Firmenwertes |
7.306 | 7.306 |
Die Geschäfts- oder Firmenwerte sind folgenden zahlungsmittelgenerierenden Einheiten (CGU – Cash Generating Unit) zugeordnet:
| Angaben in T€ | 31.12.2010 | Zuordnung auf CGU |
Beschreibung CGU |
|---|---|---|---|
| Value & RiskAG | 1.596 | Value & RiskAG | Tochtergesellschaft |
| MaxiMedia Technologies GmbH | 1.281 | NCPower | NCProducts |
| NorCom Systems Technology GmbH und NorCom Global Security GmbH |
4.429 | NCClassic | NCConsulting |
| Gesamt | 7.306 |
Zur Überprüfung der Werthaltigkeit der Geschäfts- oder Firmenwerte wird der Buchwert der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten dem erzielbaren Betrag gegenübergestellt. Der erzielbare Betrag entspricht dem beizulegenden Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten. Der beizulegende Zeitwert der Firmenwerte wurde mit Hilfe des Ertragswertverfahrens auf Basis einer detaillierten Planung für die Jahre 2011 – 2013 durchgeführt. Die detaillierte Planung basiert auf der Grundlage der Erfahrungen aus der Vergangenheit. Für die Jahre 2013 ff. wurde von der konstanten Erzielung eines Einnahmenüberschusses wie im Jahr 2013 ausgegangen. Weitere wesentliche Annahmen sind in der folgenden Tabelle enthalten:
| Angaben in T€ | 31.12.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Abzinsungssatz | 11,75% | 11,75% |
| davon risikoloser Zinssatz | 4,25% | 4,25% |
| davon Risikozuschlag | 7,50% | 7,50% |
| Wachstum in der ewigen Rente | 0,50% | 0,50% |
| Beta-Faktor im Risikozuschlag | 1,50 | 1,50 |
| Angaben in T€ | 31.12.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Abzinsungssatz | 10% | 11,75% |
| davon risikoloser Zinssatz | 4,25% | 4,25% |
| davon Risikozuschlag | 5,75% | 7,50% |
| Wachstum in der ewigen Rente | 1,50% | 0,50% |
| Beta-Faktor im Risikozuschlag | 1,15 | 1,50 |
Den zahlungsmittelgenerierenden Einheiten werden für die Überprüfung der Werthaltigkeit der Firmenwerte die folgenden aktivierten Entwicklungskosten zugeordnet:
| Zahlungsmittelgenerierende Einheit | Buchwert Entwicklungskosten T€ |
|---|---|
| NCPower | 3.219 |
| Value & Risk | 527 |
| Gesamt | 3.746 |
Für die Firmenwerte hätte sich auch bei einem um 1 Prozent höheren Abzinsungssatz kein Abwertungsbedarf ergeben.
Die Restbuchwerte und die erwartete Restnutzungsdauer der sonstigen immateriellen Vermögenswerte ist folgender Tabelle zu entnehmen:
| Angaben in T€ | 31.12.2010 | 31.12.2009 | Restnutzungsdauer |
|---|---|---|---|
| Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte |
32 | 219 | max.4 Jahre |
| Entwicklungskosten | 4.030 | 3.059 | max.5 Jahre |
| Gesamt | 4.062 | 3.278 |
Die aktivierten Entwicklungskosten entfallen wie folgt auf die zahlungsmittelgenerierenden Einheiten des Konzerns:
| Angaben in T€ | 31.12.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| NCProducts | 3.219 | 2.587 |
| Value & RiskAG | 526 | 472 |
| Norske SystemarkitekterAS | 285 | 0* |
| Gesamt | 4.030 | 3.059 |
Die Zugänge zum Sachanlagevermögen betreffen überwiegend Ergänzungs- und Ersatzbe-schaffungen von Betriebs- und Geschäftsausstattung.
Das Management hat bei der Beurteilung der Werthaltigkeit der bilanzierten Sachanlagen keine Anhaltspunkte festgestellt, die darauf hindeuten, dass die Werte wertgemindert sein könnten.
Eine von den gesamten Anschaffungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der einzelnen Bilanzposten des Sachanlagevermögens in den Jahren 2009 und 2010 enthalten die Anlagenspiegel (Anlage 1/1 und 1/2 zum Anhang).
Die Finanzanlagen setzen sich zusammen aus der Beteiligung an der CognITAS, Halden/Norwegen von T€ 289 (Vorjahr: T€ 228) und der Beteiligung an der VA-LUE & RISK Energy GmbH, Frankfurt/Main von T€ 50 (Vorjahr: T€ 0). Daneben bestehen noch Ausleihungen an die CognIT AS, Halden/Norwegen in Höhe von T€ 183 (Vorjahr: T€ 57).
* Im Vorjahr waren die bei der Norske Systemarkitekter AS aktivierten Entwicklungskosten im Konzernanlagespiegel unter gewerblichen Schutzrechten und ähnlichen Rechten ausgewiesen. Zum Stichtag wurde der Buchwert zum 1.Januar 2010 in Höhe von T€ 172 in die Position Entwicklungskosten umgegliedert. Die gewerblichen Schutzrechte und ähnlichen Rechte sowie die aktivierten Entwicklungskosten werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben. Das Management hat des Weiteren bei der Beurteilung der Werthaltigkeit der aktivierten Entwicklungskosten sowie der gewerblichen Schutzrechte und ähnlichen Rechte keine Anhaltspunkte festgestellt, die darauf hindeuten, dass die Werte wertgemindert sein könnten. Eine von den gesamten Anschaffungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der einzelnen Bilanzposten des Anlagevermögens enthalten die Anlagenspiegel (Anlage 1/1 und 1/2 zum Anhang). Neben den im Anlagenspiegel ausgewiesenen Abschreibungen auf Entwicklungen sind keine Ausgaben für Forschung und Entwicklung als Aufwand im Berichtsjahr und Vorjahr erfasst worden, da in den Jahren 2009 und 2010 keine Forschungskosten angefallen sind.
Im Jahr 2008 wurde die Beteiligung an der CognIT AS, Halden/Norwegen außerplanmäßig abgeschrieben. Die außerplanmäßige Abschreibung wurde in Höhe von T€ 601 vorgenommen.
Eine von den gesamten Anschaffungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der einzelnen Bilanzposten des Finanzanlagevermögens enthält der Anlagenspiegel (Anlage 1/1 und Anlage 1/2 zum Anhang).
Bezüglich der Nettogewinne und –verluste aus Finanzinstrumenten wird auf die Angaben unter Nr. 15 »Finanzinstrumente« verwiesen.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, deren Restlaufzeit sämtlich weniger als ein Jahr beträgt, sind zum Nominalwert abzüglich erforderlicher Wertberichtigungen angesetzt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen setzen sich zum Stichtag wie folgt zusammen:
| Angaben in T€ | 31.12.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Fakturierte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
6.093 | 5.559 |
| Abschlagsrechnung | -317 | -145 |
| Künftige Forderungen aus Fertigungsaufträgen (POC) |
347 | 929 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gesamt |
6.123 | 6.343 |
Den Nominalwert und die darauf entfallenden Wertberichtigungen sind folgender Tabelle zu entnehmen:
| Angaben in T€ | 31.12.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum Nominalwert |
6.393 | 5.708 |
| abzüglich: Einzelwertberichtigung | -300 | -149 |
| Gesamt | 6.093 | 5.559 |
Bei den Wertberichtigungen auf Forderungen handelt es sich um Einzelwertberichtigungen.
Zum 31. Dezember 2010 stellt sich die Altersstruktur der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (vor Wertberichtigungen und künftigen Forderungen aus Fertigungsaufträgen (POC)) wie folgt dar:
| Angaben in T€ | Summe | Weder überfällig noch wert gemindert |
<30 Tage |
30–60 Tage |
60–90 Tage |
90–120 Tage |
>120 Tage |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2010 | 6.393 | 3.408 | 2.137 | 36 | – | 73 | 740 |
| 2009 | 5.708 | 3.422 | 1.269 | 213 | – | 30 | 774 |
Im Rahmen des POC wurden Anzahlungen in Höhe von T€ 233 (Vorjahr: T€ 145) verrechnet. Weitere Anzahlungen in Höhe von T€ 84 wurden mit den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verrechnet.
Der beizulegende Zeitwert der im Konzern erfassten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen entspricht den Buchwerten.
Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögenswerte setzen sich wie folgt zusammen:
| Angaben in T€ | 31.12.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Vorauszahlungen | 486 | 355 |
| Forderungen gegenüber Mitarbeitern und Geschäftsführung |
198 | 7 |
| Pensionsfondsguthaben | 90 | 290 |
| Steuerforderungen | 23 | 129 |
| Sonstiges | 159 | 39 |
| Gesamt | 933 | 820 |
Der beizulegende Zeitwert der im Konzern erfassten sonstigen Vermögenswerte entspricht den Buchwerten. Dem Pensionsfondsguthaben zum 31. Dezember 2010 bei einer Tochtergesellschaft stehen aktuell keine Pensionsverpflichtungen gegenüber.
| Angaben in T€ | 31.12.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Bankguthaben in lfd. Rechnung | 1.467 | 2.212 |
| Termingelder | 4.012 | 4.508 |
| Gesamt | 5.479 | 6.720 |
Der beizulegende Zeitwert der im Konzern erfassten flüssigen Mittel entspricht den Nennwerten.
Die in den aktiven und passiven latenten Steuern ausgewiesenen Beträge beziehen sich auf die nachfolgend dargestellten Positionen:
| Angaben in T€ | 31.12.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Latente Steueransprüche | 4.172 | 4.417 |
| aus abzugsfähigen temporären Differenzen |
200 | 658 |
| aus steuerlichen Verlustvorträgen | 3.972 | 3.759 |
| Latente Steuerschulden | 1.468 | 1.576 |
| aus zu versteuernden temporären Differenzen |
1.468 | 1.576 |
| Latente Steuern, netto | 2.704 | 2.841 |
Die aktiven latenten Steuern entfallen auf folgende Gesellschaften:
| Angaben in T€ | 31.12.2010 |
|---|---|
| NorCom Information TechnologyAG | 1.344 |
| NorCom Systems Technology GmbH | 18 |
| MaxiMedia Technologies GmbH | 533 |
| Value & RiskAG | 391 |
| Norske SystemarkitekterAS, Oslo/Norwegen |
418 |
| Gesamt | 2.704 |
Die Nutzung der aktivierten steuerlichen Verlustvorträge ist in Übereinstimmung mit dem Planungszeitraum des Werthaltigkeitstest für immaterielle Vermögenswerte in den Jahren 2011 bis 2013 geplant. Von den aktivierten steuerlichen Verlustvorträgen in Höhe von T€ 2.704 entfallen T€ 533 auf Gesellschaften, die in ihrer Steuerbilanz für das Jahr 2010 voraussichtlich einen Gewinn ausweisen werden.
Auf steuerliche Verlustvorträge, deren Nutzung nicht in den Jahren 2011 bis 2013 geplant wurde, in Höhe von rd. Mio.€ 19 (2009: ca. Mio.€ 19) wurden bisher keine latenten Steuern aktiviert.
Zum 31. Dezember 2010 sind von der NorCom Information TechnologyAG 10.626.176 auf den Inhaber lautende Stückaktien zum Nennwert von€ 1 ausgegeben. Das Grundkapital ist voll einbezahlt.
Der Vorstand der NorCom Information TechnologyAG war ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 17. August 2010 einmal oder mehrmalig gegen Bar- und/oder Sacheinlage um insgesamt bis zu€5.293.758 durch Ausgabe von bis zu 5.293.758 neuen Stammstückaktien zu erhöhen. Von der Ermächtigung wurde kein Gebrauch gemacht. Eine neue Ermächtigung besteht nicht.
Mit dem gezeichneten Kapital wurden eigene Aktien in Höhe von €641.205 verrechnet.
Das Grundkapital ist um€4.000.000 bedingt erhöht. Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Ausgabe von Wandelschuldverschreibungen oder von Optionsscheinen aus Optionsschuldverschreibungen. Darüber hinaus ist das Kapital zur Durchführung des Aktienoptionsprogramms (30) bedingt erhöht. Im Jahr 2010 wurde von der Ausgabeoption kein Gebrauch gemacht.
In der Kapitalrücklage ist das Aufgeld aus der Ausgabe der Aktien abgebildet. Darüber hinaus erhöht der Personalaufwand aus ausgegebenen Optionen die Kapitalrücklage.
Zur Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals wird auf die Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung als Bestandteil dieses Abschlusses verwiesen.
Unterschiede aus der Währungsumrechnung ausländischer Jahresabschlüsse werden gemäß IAS 21 nicht ergebniswirksam erfasst, sondern erfolgsneutral im Eigenkapital unter der Position »Unterschiede aus der Währungsumrechnung« verrechnet.
Der Gewinn pro Aktie wird in Übereinstimmung mit IAS 33 ermittelt.
| 2010 unverwässert |
2009 unverwässert |
|
|---|---|---|
| Jahresergebnis (in €) | -662.086 | -1.273.040 |
| Aktienzahl (durchschnittlich) |
9.984.971 | 9.984.971 |
| Ergebnis je Aktie (in €) | -0,07 | -0,13 |
Das Ergebnis je Aktie ergibt sich aus der Division des Jahresergebnisses, das den Gesellschaftern des Mutterunternehmens zuzurechnen ist, durch den gewichteten Durchschnitt der Zahl der ausgegebenen Aktien. Das verwässerte entspricht dem unverwässerten Ergebnis je Aktie.
Die durchschnittliche Anzahl der Aktien ergibt sich aus den ausgegebenen Aktien 10.626.176 abzüglich eigener Anteile 641.205.
Die sonstigen Rückstellungen sind im Rückstellungsspiegel (Anlagen 3/1 und 3/2 zum Anhang) dargestellt und decken alle zu erwartenden Aufwendungen zum Zeitpunkt des Bilanzstichtags ab.
Die Personalrückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für noch nicht genommenen Urlaub, Zielvereinbarungen und Überstunden.
Gewährleistungsrückstellungen wurden für so genannte Festpreisprojekte gebildet, für die laut Vertrag eine zweijährige Garantieverpflichtung besteht.
Die sonstigen Rückstellungen enthalten Mietverpflichtungen für ehemalige Büroräume der NorCom Information TechnologyAG, München.
Die Zuordnung der sonstigen Rückstellungen in den kurzfristigen Teil erfolgt, wenn die voraussichtliche Inanspruchnahme innerhalb eines Jahres erwartet wird.
Die Rückstellung für Mietverpflichtungen für ehemalige Büroräume wird unter Berücksichtigung einer Verzinsung von 3,9% und der Restlaufzeit des Vertrages bis zum 31. März 2012 in Höhe des zum Bilanzstichtag verbleibenden Barwerts der Verpflichtung bilanziert.
Es liegt eine leistungsorientierte Pensionszusage für ein ehemaliges Mitglied des Vorstands vor, welche die Gewährung einer Alters- und Witwenrente vorsieht. Die Verpflichtungen aus dem Pensionsplan werden jährlich von unabhängigen Gutachtern nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) bewertet. Die bei der Berechnung zugrunde gelegten versicherungsmathematischen Annahmen sind in der folgenden Tabelle zusammengefasst:
| Berechnungsgrundlagen | 31.12.2010 % |
31.12.2009 % |
|---|---|---|
| Rechnungszins | 5,15 | 5,70 |
| Gehaltstrend | – | – |
| Verzinsung der 'planAssets' | 5,15 | 4,0 |
| Rentenanpassung | 1,0 | 1,0 |
| Angaben in T€ | 2010 | 2009 |
|---|---|---|
| Barwert der leistungsorientierten Verpflichtungen (DBO) jeweils zum 1.1. |
169 | 149 |
| Dienstzeitaufwand | – | – |
| Zinsaufwand | 9 | 8 |
| Zuführung der Beiträge | – | – |
| Versicherungsmathematische Ge winne/Verluste |
3 | 12 |
| Gezahlte Versorgungsleistungen | – | – |
| Gesamt | 181 | 169 |
| Angaben in T€ | 2010 | 2009 |
|---|---|---|
| Beizulegender Zeitwert des Planver mögens jeweils zum 1.1. |
169 | 197 |
| Erwartete Erträge | 9 | 8 |
| Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste |
3 | -36 |
| Zuführung der Beiträge | – | – |
| Gezahlte Versorgungsleistungen | – | – |
| Beizulegender Zeitwert zum 31.12 | 181 | 169 |
| Angaben in T€ | 31.12.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Barwert der leistungsorientierten Verpflichtungen (DBO) |
181 | 169 |
| Wert der 'planAssets' jeweils zum 31.12. |
-181 | -169 |
| Noch nicht erfasste versicherungsma thematische Gewinne/Verluste |
– | – |
| Saldierter nicht ausgewiesener Passiv posten der DBL |
– | – |
| Gesamt | – | – |
| Angaben in T€ | 2010 | 2009 |
|---|---|---|
| Zinsaufwendung | -9 | -8 |
| Erwarteter Kapitalertrag im GJ | 9 | 8 |
| Gesamt | – | – |
Im Geschäftsjahr wurde der Aufwand aus der Einbuchung und Erhöhung der Pensionsrück-stellung mit dem Ertrag aus der Rückdeckungsversicherung saldiert.
Die Rückdeckungsversicherung erfüllt die Voraussetzungen als Planvermögen nach IAS 19 und wird daher nicht als gesonderter Vermögenswert ausgewiesen.
Der Überschuss des Plans hat sich im Geschäftsjahr im Vergleich zu den zwei vorangegangenen Perioden wie folgt entwickelt:
| Angaben in T€ | 31.12.2010 | 31.12.2009 | 31.12.2008 |
|---|---|---|---|
| Barwert der leistungsorientierten Verpflichtungen (DOB) |
181 | 169 | 149 |
| Wert der 'planAssets' | -181 | -169 | -197 |
| Gesamt | – | – | -48 |
Darüber hinaus bestehen Altersversorgungszusagen gegenüber einem aktiven und zwei ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern. Die Leistungen aus den über die rückgedeckte Unterstützungskasse finanzierten Zusagen entsprechen exakt den Versicherungsleistungen aus der zugrunde liegenden Rückdeckungsversicherung. Die Unterstützungskasse ist von ihrer Satzung so ausgelegt, dass die Leistungen nur für den Arbeitnehmer zur Verfügung stehen und der Arbeitgeber keinen Zugriff auf das Vermögen der Kasse hat. Auch im Falle einer Insolvenz ist die Erfüllung der bis dahin erreichten Leistungen garantiert. Die Altersversorgungszusage erfüllt nach IAS 19 die Verpflichtung als »Defined Contribution« und ist somit bei der NorCom Information TechnologyAG nicht zu bilanzieren.
Der Gesamtbetrag in Höhe von T€ 2.042 (Vorjahr: T€ 1.834) ist innerhalb eines Jahres fällig.
Der beizulegende Zeitwert der im Konzern erfassten kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen entspricht den Nennwerten.
Zum 31. Dezember 2010 ergibt sich folgende Aufteilung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zum Buchwert:
| Angaben in T€ | Summe | <1 Jahr | 1–5 Jahre | >5 Jahre |
|---|---|---|---|---|
| 2010 | 2.042 | 2.042 | – | – |
| 2009 | 1.834 | 1.834 | – | – |
| Angaben in T€ | 31.12.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Lohn- und Gehaltsverbindlichkeiten | 954 | 1.038 |
| Umsatzsteuer | 181 | 476 |
| Lohn- und Kirchensteuer | 870 | 98 |
| Darlehen von Nichtbanken | 50 | – |
| Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit |
1 | 2 |
| Erhaltene Vorauszahlungen | 237 | 117 |
| Übrige | 67 | 594 |
| Gesamt | 2.360 | 2.325 |
Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Der beizulegende Zeitwert der im Konzern erfassten sonstigen Verbindlichkeiten entspricht den Nennwerten.
Die Buchwerte und die beizulegenden Zeitwerte der finanziellen Vermögenswerte und Schulden sowie die Kategorisierung der einzelnen Buchwerte ergeben sich aus der Anlage 4 zum Anhang.
In den Finanzanlagen sind Beteiligungen an Eigenkapitalinstrumenten in Höhe von T€ 339 (Vorjahr: T€ 228) enthalten, die über keinen notierten Marktpreis auf einem aktiven Markt verfügen. Diese Eigenkapitalinstrumente wurden zu Anschaffungskosten bewertet, da der Zeitwert nicht zuverlässig bewertet werden kann.
Die folgende Tabelle stellt die Nettoverluste aus Finanzinstrumenten nach Bewertungskategorien dar.
Das Nettoergebnis aus der Kategorie »Kredite und Forderungen« resultiert aus Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.
| Angaben in T€ | 2010 | 2009 |
|---|---|---|
| Kredite und Forderungen | 284 | 70 |
| Zur Veräußerung verfügbar | – | 7 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente – erstmaliger Ansatz |
– | – |
| Zu Handelszwecken gehaltene Finanz instrumente |
– | – |
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten |
– | – |
Die Umsatzerlöse aus der »percentage of completion method« gemäß IAS 11 belaufen sich auf T€ 347 (Vorjahr: T€ 929). Dem stehen Aufwendungen in Höhe von T€ 224 (Vorjahr: T€ 860) gegenüber, so dass ein Ertrag in Höhe von T€ 123 (Vorjahr: T€ 69) realisiert wurde.
Aktivierte Eigenleistungen resultieren aus der Aktivierung von Entwicklungskosten im Geschäftsjahr 2010 in Höhe von T€ 1.880 (Vorjahr: T€ 1.538).
Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich wie folgt zusammen:
| Angaben in T€ | 2010 | 2009 |
|---|---|---|
| Erträge aus der Auflösung der Rück stellungen |
154 | 380 |
| Mieteinnahmen | 158 | 117 |
| Gewinn aus dem Anlagenverkauf | 1 | 77 |
| Übrige | 133 | 60 |
| Gesamt | 446 | 634 |
Die Materialaufwendungen betreffen im Wesentlichen bezogene Fremdleistungen und den Zukauf von Fremdsoftware.
| Angaben in T€ | 2010 | 2009 |
|---|---|---|
| Gehälter | 14.914 | 13.474 |
| Soziale Abgaben, Aufwendungen für die Altersversorgung und sonstiges |
1.399 | 1.234 |
| Gesamt | 16.313 | 14.708 |
| Angaben in T€ | 2010 | 2009 |
|---|---|---|
| Immaterielle Vermögenswerte | 1.112 | 714 |
| Sachanlagen | 254 | 263 |
| Gesamt | 1.366 | 977 |
| Angaben in T€ | 2010 | 2009 |
|---|---|---|
| Verwaltungsaufwendungen | 1.168 | 916 |
| Vertriebsaufwendungen | 1.407 | 1.637 |
| Sonstige operative Aufwendungen | 2.606 | 2.196 |
| Gesamt | 5.181 | 4.749 |
| Angaben in T€ | 2010 | 2009 |
|---|---|---|
| Zinsen und ähnliche Erträge | 70 | 107 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -17 | -31 |
| Gesamt | 53 | 76 |
| Angaben in T€ | 2010 | 2009 |
|---|---|---|
| Laufende Steuern | -8 | -109 |
| Latenter Steueraufwand (-)/latenter Steuerertrag (+) |
-137 | -109 |
| Gesamt | -145 | -218 |
Bei der folgenden Überleitungsrechnung für den Konzern werden die einzelnen, gesellschaftsbezogenen und mit dem jeweiligen länderspezifischen Steuersatz erstellten Überleitungsrechnungen unter Berücksichtigung von Konsolidierungsmaßnahmen zusammengefasst. Dabei wird der erwartete Steueraufwand auf den effektiv ausgewiesenen Steuer-aufwand übergeleitet. Als Konzernsteuersatz wird der nominelle Steuersatz der Muttergesellschaft in Höhe von 32,74% (2009: 32,07%) zugrunde gelegt. Die Veränderung des nominellen Steuersatzes der Muttergesellschaft im Vergleich zum Vorjahr ist auf die Zerlegung des Gewerbesteuermessbetrags basierend auf den, auf die einzelnen Betriebsstätten entfallenden, Lohnsummen zurückzuführen.
| Angaben in T€ | 2010 | 2009 |
|---|---|---|
| Ergebnis vor Ertragssteuern | -936 | -1.140 |
| Konzernsteuersatz | 32,74% | 32,07% |
| Erwarteter Ertragssteueraufwand ('+' Ertrag, '-' Aufwand) |
306 | 366 |
| Steuersatzunterschiede | -58 | 13 |
| Steuern Vorjahre | -90 | – |
| Abschreibungen in Vorjahren aktivier ter latenter Steuern auf Verlustvor träge |
-135 | -116 |
| Abschreibung auf den Firmenwert | – | -396 |
| Verluste lfd. Jahr ohne Aktivierung latenter Steuern |
-40 | – |
| Sonstiges | -128 | -85 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
-145 | -218 |
| Steuerquote | -15,49% | -19,12% |
Die Unterschiede aus der Steuerabgrenzung auf steuerliche Verlustvorträge resultieren aus dem Ermessen des Vorstands hinsichtlich der zukünftigen Nutzbarkeit der steuerlichen Verlustvorträge. Demnach werden nicht auf alle steuerlichen Verlustvorträge aktive latente Steuern gebildet, sondern nur insoweit, wie der Vorstand von der zukünftigen Nutzbarkeit dieser Verlustvorträge ausgeht.
Die Kapitalflussrechnung stellt die konsolidierten Zahlungsströme der im Konzernabschluss zusammengefassten Unternehmen dar und wurde nach den Vorschriften des IAS 7 erstellt. Durch die Kapitalflussrechnung wird die Veränderung des Finanzmittelbestandes des NorCom Konzerns durch Mittelzu- und -abflüsse, unterteilt in die Bereiche laufende Geschäftstätigkeit, Investitions- und Finanzierungstätigkeit dargestellt.
Die Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit ist um Effekte aus der Währungsumrechnung, Konsolidierungskreisänderungen sowie Bewertungsänderungen bereinigt. Der in der Kapitalflussrechnung ausgewiesene Finanzmittelbestand umfasst grundsätzlich Kassenbestände, Guthaben bei Kreditinstituten (ausgewiesen in der Bilanzposition: flüssige Mittel).
Die Aufgliederung der Vermögens- und Ertragszahlen sowie weiterer Kennziffern nach Tätigkeitsbereichen entsprechend IFRS 8 sind in dem Segmentbericht (Anlagen 2/1 und 2/2 zum Anhang) dargestellt.
NorCom versteht sich als so genannter Full Chain Supplier im Bereich Softwareprodukte und IT-Consulting.
Entsprechend dem management approach folgt die Segmentbildung nach der internen Steuerung und Berichterstattung, die produkt- und leistungsorientiert erfolgt. Die interne Berichterstattung erfolgt auf Basis der rechtlichen Einheiten des Konzerns. Berichtet wird eine Gewinn- und Verlustrechnung, bei der jeweils die Umsatzerlöse in die Segmente NCConsulting und NCProducts aufgeteilt sind. Da ausschließlich eine Gewinn- und Verlustrechnung berichtet wird, werden keine bilanzbezogenen Posten wie Segmentvermögen bzw. –schulden berichtet. Als Segmentergebnis gilt der EBIT.
Das Segment NCConsulting umfasst alle Dienstleistungen, die sich von Top Management Beratung bis zu IT-Consulting erstrecken. Schwerpunkt sind Consultingleistungen im Themenumfeld Business Process Management, Business Process Automation (Enterprise Application Integration, Middleware, Workflow etc.) und Business Process Security (Access Management, Single Sign-On). Des Weiteren beinhaltet dieses Segment Dienstleistungen im Rahmen der Weiterentwicklung und Unterstützung bzw. Support der im Segment NCProducts verkauften Software und Lizenzen.
Im Segment NCProducts ist der Vertrieb sämtlicher Softwareprodukte des Produktportfolios der NorCom Information TechnologyAG sowie der Vertrieb der Lizenzen enthalten.
Die Segmentbewertungsmethoden orientieren sich an den Bewertungsmethoden, die in der internen Berichterstattung angewendet werden. Die interne Berichterstattung erfolgt ausschließlich nach den jeweils gültigen IFRS. Bei rechtlichen Einheiten, die in beiden Segmenten tätig sind, werden in der internen Berichterstattung jeweils nur die Umsatzerlöse aufgeteilt. Für die Ermittlung des Segment-EBIT erfolgt die Schlüsselung von Material- und Personalaufwand basierend auf der Kostenrechnung, die Schlüsselung der sonstigen Aufwendungen erfolgt im Verhältnis zum Umsatz.
Den Geschäftsbeziehungen zwischen den Segmenten des Konzerns liegen Preise zugrunde, die auch mit Dritten vereinbart wurden.
In der internen Berichterstattung erfolgen die Angaben vor intra- und intersegmentären Beziehungen. Demzufolge enthält die »Überleitung« die Eliminierung der intra- und intersegmentären Beziehungen.
In Anlage 2 zum Anhang werden außerdem die Erträge mit Dritten dargestellt, aufgegliedert nach den beiden Segmenten als wesentliche Produkte von NorCom sowie nach geografischen Bereichen. Die Erträge werden in Übereinstimmung mit den internationalen Rechnungslegungsvorschriften gegliedert nach dem Sitz des Kunden gezeigt. Des Weiteren erfolgt eine Aufteilung der langfristigen Vermögenswerte nach geografischen Bereichen. Die langfristigen Vermögenswerte bestehen aus Sachanlagen, Geschäfts- und Firmenwerten sowie sonstigen immateriellen Vermögenswerten. Zudem erfolgt eine Angabe von Umsatzerlösen mit wesentlichen Kunden, mit denen mehr als 10% des Gesamtumsatzes im Geschäftsjahr erzielt wurde. Die NorCom hat - wie auch im Vorjahr - einen wesentlichen Kunden, dessen erzielter Umsatz dem Segment »NCConsulting« zuzuordnen ist.
Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen bestehen zu den Mitgliedern des Vorstandes und des Aufsichtsrates. 2010 sind keine wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen zustande gekommen.
Die Verbindlichkeiten beinhalten von einem ehemaligen Gesellschafter der Maxi-Media Technologies GmbH ausgereichte Gesellschafterdarlehen in Höhe von T€ 49 (Vorjahr: T€ 49).
Der Aktienbesitz und die Aktienoptionen aktueller und ehemaliger Organmitglieder zum 31. Dezember 2010 stellen sich wie folgt dar:
| Aufsichtsrat | Aktienbestand | Optionsbestand |
|---|---|---|
| zum 31.12.2010 | zum 31.12.2010 | |
| Dr. Lutz Schmidt | Keine | Keine |
| (Aufsichtsratsvorsitzender) | ||
| Prof. Dr. Manfred Schlottke | Keine | Keine |
| Prof. Dr. Thomas Hess | Keine | Keine |
| Vorstand | Aktienbestand | Optionsbestand | |
|---|---|---|---|
| zum 31.12.2010 | zum 31.12.2010 | ||
| Viggo Nordbakk | 33.687 | 97.270 | |
| (Vorstandsvorsitzender) | |||
| Nordbakk Invest GmbH | 2.683.746 | – | |
| Dr. Tobias Abthoff | 4.464 | 397.270 | |
Die Minderheitsgesellschafter der V&R halten Put-Optionen, die sie berechtigen, die von ihnen gehaltenen Aktien Dritten zum Erwerb anzubieten. Zuvor muss der veräußerungswillige Gesellschafter die Aktien jedoch den anderen Gesellschaftern schriftlich anbieten. Die anderen Gesellschafter können dieses Angebot innerhalb von 4 Wochen nach Zugang der Mitteilung annehmen. Der Kaufpreis ist nach der discounted cashflow-Methode zu bestimmen.
28 | Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Zum 31. Dezember 2010 bestanden Verpflichtungen aus längerfristigen Miet- und Leasing-Verträgen, die im Wesentlichen aus Operating-Leasing-Verträgen für Gebäude und Firmenwagen resultieren.
Der Mindestbetrag nicht abgezinster künftiger Leasingund Mietzahlungen aus Operating-Leasing-Verträgen stellt sich zum 31. Dezember 2010 wie folgt dar:
| Angaben in T€ | 2010 |
|---|---|
| 2011 | 961 |
| 2012 | 1.293 |
| 2013 | 1.171 |
| 2014 | 1.167 |
| ab 2015 | 1.167 |
| Gesamt | 5.759 |
Erfolgswirksam erfasste Zahlungen aus Leasing- und Mietverpflichtungen betrugen im Geschäftsjahr rund T€ 397. Die Mietverpflichtungen für die bisherigen Büroräume der NorCom IT AG, München, in Höhe von abgezinst T€ 234 sind aufgrund des Leerstands unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesen und sind in dieser Aufstellung nicht enthalten.
Die Zahl der Mitarbeiter des Konzerns zum 31. Dezember 2010 setzt sich wie folgt zusammen:
| Angaben in T€ | Mitarbeiter 31.12.2010 |
Mitarbeiter 31.12.2009 |
|---|---|---|
| NorCom Information TechnologyAG, München |
55 | 65 |
| Norske SystemarkitekterAS, Oslo/ Norwegen |
66 | 75 |
| Value & RiskAG, Frankfurt | 30 | 36 |
| NorCom Systems Technology GmbH, München |
19 | 9 |
| MaxiMedia Technologies GmbH, München |
– | – |
| Gesamt | 170 | 185 |
| Anzahl der Mitarbeiter im Geschäftsjahresdurchschnitt |
175 | 182 |
Auf Grundlage der Beschlüsse der außerordentlichen Hauptversammlung der NorCom AG vom 30. August 1999 und vom 29. September 1999 war der Vorstand und, soweit der Vorstand betroffen ist, der Aufsichtsrat ermächtigt, in einem oder mehreren Teilen (»Programmen«) Optionsrechte auf bis zu 767.000 Aktien bzw. 233.000 Aktien der NorCom Information TechnologyAG mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von€ 1,00 je Stückaktie an Vorstandsmitglieder und Mitarbeiter der NorCom Information TechnologyAG sowie an Mitglieder der Geschäftsführung und Mitarbeiter verbundener Unternehmen zu gewähren. Die Gewährung von Optionsrechten an Mitarbeiter der NorCom Information TechnologyAG, Mitarbeiter verbundener Unternehmen und an Mitglieder der Geschäftsführung verbundener Unternehmen durch den Vorstand der NorCom Information TechnologyAG bedurfte der Zustimmung des Aufsichtsrats. Das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre war ausgeschlossen.
Diese Ermächtigung wurde mit Beschluss vom 18. August 2005 aufgehoben und durch eine neue ersetzt. Hiernach wird der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmal oder mehrmals bis zu insgesamt 972.780 Bezugsrechte auf den Erwerb von bis zu 972.780 Stück Aktien auszugeben. Das bedingte Kapital I beträgt laut Satzung€ 818.251,00, das bedingte Kapital II€ 201.840,00.
Im Geschäftsjahr 2005 wurde das 5. Aktienoptionsprogramm aufgelegt. Hiernach wird der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmal oder mehrmals bis zu insgesamt 972.780 Bezugsrechte auf den Erwerb von bis zu 972.780 Stück Aktien an Vorstandsmitglieder und Mitarbeiter der NorCom AG sowie an Mitglieder der Geschäftsführung und Mitarbeiter verbundener Unternehmen auszugeben. Das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre ist ausgeschlossen.
Der Vorstand von NorCom hat am 16. März 2007 beschlossen, von der beschriebenen Ermächtigung Gebrauch zu machen. Der Aufsichtsrat hat dem Beschluss des Vorstandes am 27. März 2007 zugestimmt.
Im Geschäftsjahr 2007 wurden jeweils 97.270 Stück Aktienoptionen an die beiden Mitglieder des Vorstands ausgegeben. Die Sperrfrist beträgt drei Jahre. Die Optionsrechte können nur ausgeübt werden, wenn der durchschnittliche Börsenkurs der NorCom-Aktie (Schlusskurs im Xetra-Handel während der letzen 10 Handelstage vor Ausübung der Optionsrechte im Vergleich zum Optionspreis) ohne Berücksichtigung des Aufschlags von 10% um mindestens 45% gestiegen ist.
Fakten der Optionsrechtsausübung: | Summe der ausgeübten Optionsrechte: 5.733 | Anzahl der ausgegebenen Aktien: 5.733 | Ausgabebetrag (Basispreis):€ 2,32 | Altes Grundkapital: 10.620.443 Stückaktien | Neues Grundkapital: 10.626.176 Stückaktien (nach erfolgter Eintragung im Handelsregister)
| Zeitpunkt der Gewinnberechtigung der neuen Aktien: Geschäftsjahr 2007
Der beizulegende Zeitwert der Aktienoptionen des SOP05 wurde auf den 31. Dezember 2007 indirekt unter Bezugnahme auf den beizulegenden Zeitwert der gewährten Eigenkapitalinstrumente mit T€ 204 ermittelt (€ 1,05 je Option). Für das Berichtsjahr wird ein Aufwand von T€ 34 im Personalaufwand ausgewiesen.
Die Bewertung wurde auf der Grundlage des Black-Scholes-Models vorgenommen. Folgende Parameter wurden verwendet:
| Ausübungspreis | 3,06€ |
|---|---|
| Laufzeit der Option | 3 Jahre |
| Erwartete Dividende | – |
| Risikoloser Zinssatz | 3,50 % |
| Erwartete Volatilität | 140,76 % (auf Basis der historischen Volatilität |
| zwischen 01.01.2005 und 31.12.2007) |
Der Aktienkurs zum Abschlussstichtag betrug€ 1,30 je Aktie.
Auf der Hauptversammlung vom 19. Juni 2009 wurde mit großer Mehrheit ein neuer Aktienoptionsplan (»SOP09«) beschlossen. Dieser neue Optionsplan sieht vor, dass die Ausübung der Optionsrechte vom wirtschaftlichen Erfolg der maßgeblichen Geschäftsbereiche NCConsulting und NCPower abhängig gemacht wird. SOP09 ersetzt den bisherigen Optionsplan (»SOP05«). Die bisher ausgegebenen Optionsrechte des SOP05 bleiben durch das Bedingte Kapital I und das Bedingte Kapital II der Gesellschaft gesichert. Auf der Hauptversammlung wurde eine neue Ermächtigung zur Begebung von 778.240 Optionsrechten an die Mitglieder des Vorstands und Arbeitnehmer der Gesellschaft sowie an die Geschäftsführer und Arbeitnehmer der mit der Gesellschaft im Sinne von §§15 ff. AktG verbundenen in- uns ausländischen Unternehmen beschlossen.
Im Geschäftsjahr 2009 wurden im Rahmen des SOP09 300.000 Stück Aktienoptionen an Dr. Tobias Abthoff und 300.000 Stück Aktienoptionen an weitere Mitarbeiter ausgegeben. Die Sperrfrist beträgt 2 Jahre. Die Optionsrechte können nur ausgeübt werden, wenn die Geschäftsziele für NCConsulting und NCPower laut Business Plan der NorCom AG erreicht werden.
Der beizulegende Zeitwert der Aktienoptionen des SOP09 wurde auf den 31. Dezember 2009 indirekt unter Bezugnahme auf den beizulegenden Zeitwert der gewährten Eigenkapitalinstrumente mit T€ 264 ermittelt (€ 0,44 je Option). Für das Berichtsjahr wird nach Berücksichtigung der geschätzten Ausübungswahrscheinlichkeit ein Aufwand von T€ 66 im Personalaufwand ausgewiesen.
Die Bewertung wurde auf der Grundlage des Black-Scholes-Models vorgenommen. Folgende Parameter wurden verwendet:
| Ausübungspreis | 1,13€ |
|---|---|
| Laufzeit der Option | 4 Jahre |
| Erwartete Dividende | – |
| Risikoloser Zinssatz | 2,10 % |
| Erwartete Volatilität | 81,82% (auf Basis der historischen Volatilität |
| zwischen 01.01.2007 und 31.12.2009) |
Der Aktienkurs zum Abschlussstichtag betrug€ 1,30 je Aktie.
Die Entwicklung der Optionsrechte ergibt sich aus nachfolgender Tabelle:
| 2010 Stück |
2009 Stück |
2008 Stück |
|
|---|---|---|---|
| Nicht verfallene Optionsrechte zum 1. Januar | 794.540 | 194.540 | 194.540 |
| Im Geschäftsjahr verfallene Optionsrechte | – | – | – |
| Im Geschäftsjahr verwirkte Optionsrechte | – | – | – |
| Im Geschäftsjahr gewährte Optionsrechte | – | 600.000 | – |
| Nicht verfallene Optionsrechte zum 31. Dezember | 794.540 | 794.540 | 194.540 |
Von den vorhandenen Optionsrechten waren zum Bilanzstichtag keine ausübbar.
Vorstand der Gesellschaft ist:
Herr Viggo Nordbakk, Vorstandsvorsitzender, München
Herr Dr.Tobias Abthoff, Vorstand, Gesamtverantwortung Consulting, München
Viggo Nordbakk ist Aufsichtsratsvorsitzender der Value & RiskAG, Frankfurt am Main, und der Norske SystemarkitekterAS, Oslo/Norwegen.
Dr.Tobias Abthoff hat keine Aufsichtsratsmandate.
Dem Aufsichtsrat gehörten an:
Dr. Lutz Schmidt (Vorsitzender), WP/StB, Partner Noerr LLP, Düsseldorf
Prof.Dr.Manfred Schlottke M.B.A. (Stellvertretender Vorsitzender), Wirtschaftsberater für Informations- und Kommunikationstechnik, München, Aufsichtsrat der Aareon AG, Mainz
Prof.Dr.Thomas Hess
Direktor des Instituts für Wirtschaftsinformation und Neue Medien an der Ludwig-Maximilians-Universität in München
Herr Dr. Lutz Schmidt hat keine weiteren Aufsichtsratsmandate.
Herr Prof.Dr.Thomas Hess hat keine weiteren Aufsichtsratsmandate.
Die Vorstandsvergütung setzt sich zusammen aus einem festen Gehaltsbestandteil, einer variablen zielorientierten Tantieme und sonstigen Gehaltsbestandteilen (z.B. Firmenwagen). Die fixen Gehaltsbestandteile (inkl. gesetzlicher Sozialleistungen, Unterstützungskasse und Direktversicherung) belaufen sich auf ca. 70% der ausbezahlten Vorstandsbezüge. Die variable Vergütung wird so bemessen, dass sie eine Beteiligung am Konzernerfolg als Anreizwirkung vorsieht.
Zur Sicherung der Unternehmensziele werden variable Vergütungen der Höhe nach begrenzt. Bemessungsgrundlage für die variable Vergütung ist der Grad der Erreichung der zwischen dem Aufsichtsrat und dem Gesamtvorstand zu Beginn des jeweiligen Geschäftsjahres festgelegten Ziele, denen auch mehrjährige Komponenten zugrunde liegen.
Der Gesamtbetrag der im Geschäftsjahr 2010 (2009) ausgezahlten Bezüge der Vorstandsmitglieder stellt sich wie folgt dar:
| Angaben in T€ | Fixe | Variable | Gesamtsumme |
|---|---|---|---|
| Komponenten | Komponenten | ||
| Viggo Nordbakk | 255 (267) | 76 (110) | 331 (377) |
| Dr.Tobias Abthoff | 196 (160) | 50 (73) | 245 (233) |
| Gesamt | 451 (427) | 126 (183) | 576 (610) |
Die variablen Vergütungen betreffen die Tantiemen, die für das Geschäftsjahr 2010 zurückgestellt wurden. Die Gewährung der Tantiemen ist vom Beschluss des Aufsichtsrats abhängig, der hierzu noch nicht gefasst wurde.
Aufsichtsratsbezüge sind in Höhe von T€ 40 (Vorjahr: T€ 43 inkl. Reisekostenerstattung in Höhe von T€ 3) als Aufwand berücksichtigt.
Die Aufsichtsratsvergütung setzt sich gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 13.06.2003 und der daraus resultierenden Satzungsänderung folgendermaßen zusammen:
| Jeder Aufsichtsrat erhält ein Fixum in Höhe von€ 10.000 pro Geschäftsjahr. Der Vorsitzende erhält den doppelten Betrag, der Stellvertreter erhält für jeden Sitzungstag, an dem er die Rolle des stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden ausübt, zusätzlich€ 1.000.
| Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten eine zusätzliche variable Vergütung, die 10 Tage nach der Hauptversammlung zahlbar ist. Die variable Vergütung bemisst sich nach dem jährlich erzielten Betriebsergebnis (EBIT) des NorCom Konzerns. Der Aufsichtsratsvorsitzende erhält zusätzlich 0,5%, der Stellvertretende Vorsitzende und die weiteren Aufsichtsratsmitglieder erhalten zusätzlich je 0,25% vom EBIT des NorCom Konzerns, maximal bis zur Höhe der jeweiligen festen Vergütung.
Überblick über die Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder im Geschäftsjahr 2010:
| Name | Fixe Vergütung* | Variable Vergütung,* |
|---|---|---|
| Dr.Lutz Schmidt (Aufsichtsratsvorsitzender) |
20.000€ | – |
| Prof. Dr. Manfred Schlottke (Stellvertretender Vorsitzender) |
10.000€ | – |
| Prof.Dr.Thomas Hess | 10.000€ | – |
Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen bestehen zu den Mitgliedern des Vorstands und des Aufsichtsrats (vgl. auch Erläuterungen unter Nr. 26 »Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen«). 2010 sind keine wesentlichen Geschäfte mit nahe stehenden Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen zustande gekommen.
Die wesentlichen durch den Konzern verwendeten Finanzinstrumente umfassen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Verbindlichkeiten. Der Konzern verfügt über verschiedene finanzielle Vermögenswerte wie zum Beispiel Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Zahlungsmittel und kurzfristige Finanztitel, die unmittelbar aus der Geschäftstätigkeit resultieren. Der Konzern verfügt über keine derivativen Finanzinstrumente. Es soll auch in Zukunft kein Handel mit Derivaten betrieben werden.
Die sich aus den Finanzinstrumenten ergebenden wesentlichen Risiken des Konzerns umfassen zinsbedingte Cashflowrisiken sowie Liquiditäts-, Währungsund Kreditrisiken. Die Unternehmensleitung beschließt Strategien und Verfahren zur Steuerung einzelner Risikoarten, die im Folgenden dargestellt werden.
Das Risiko in Bezug auf Änderungen der Marktzinsen, dem der Konzern ausgesetzt ist, entsteht hauptsächlich aus der Investition des Konzerns in kurzfristige finanzielle Vermögenswerte. Es ist Geschäftspolitik der NorCom AG, die Rendite auf ihre finanziellen Vermögenswerte zu optimieren, wobei das vorrangige Ziel in der Minimierung der Risiken liegt. Daher investiert die Gesellschaft ausschließlich in
*Nettobeträge
**Vorbehaltlich der endgültigen Vorstellung des Konzernabschlusses vor den Anteilseignern; zahlbar 10 Tage nach der Hauptversammlung 2011
äußerst liquide finanzielle Vermögenswerte mit erstklassiger Bonität und einem Anlagehorizont von höchstens bis zu 12 Monaten. Der überwiegende Teil des Portfolios von finanziellen Vermögenswerten hat einen weit kürzeren Anlagehorizont und eine weit kürzere Laufzeit. Daher ist das zinsbedingte Casflow-Risiko unter Berücksichtigung des Risikos bezüglich der geringen Laufzeit des einzelnen Instruments minimal.
Finanzielle Verbindlichkeiten sind dem zinsbedingten Cashflow-Risiko nicht ausgesetzt, da sie alle kurzfristig und damit unverzinslich sind.
Infolge der Investitionen in die USA, Russland und Norwegen können sich Änderungen des USD/€ -Wechselkurses auf die Konzern-Bilanz auswirken. Außerdem unterliegt der Konzern Währungsrisiken aus einzelnen Transaktionen. Die Risiken resultieren aus Käufen und Verkäufen einer operativen Einheit in einer anderen Währung als der funktionalen Währung dieser Einheit. Rund 35% des Konzernumsatzes werden in anderen Währungen als der funktionalen Währung der den Umsatz erzielenden operativen Einheit erwirtschaftet, wobei aber auch deren wesentliche Kosten in der funktionalen Währung der operativen Einheit anfallen und damit das Währungsrisiko als eher gering einzustufen ist. Allerdings sind die Finanzinstrumente in Fremdwährung von untergeordneter Bedeutung, weshalb des Währungsrisiko in Bezug auf Finanzinstrumente gering ist.
Der Konzern schließt Geschäfte ausschließlich mit kreditwürdigen Dritten ab. Alle Kunden, die mit dem Konzern Geschäfte auf Kreditbasis abschließen möchten, werden einer Bonitätsprüfung unterzogen. Zudem werden die Forderungsbestände laufend überwacht, sodass der Konzern keinem wesentlichen Ausfallrisiko ausgesetzt ist. Bei sonstigen finanziellen Vermögenswerten des Konzerns, wie Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalenten, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstigen Vermögenswerten entspricht das maximale Kreditrisiko bei Ausfall des Kontrahenten dem Buchwert dieser Instrumente.
Der Konzern überwacht laufend das Risiko eines etwaigen Liquiditätsengpasses. Aufgrund der hohen Liquiditätsreserven ist das Risiko eines Liquiditätsengpasses als minimal einzustufen.
Vorrangiges Ziel der Kapitalsteuerung des Konzerns ist sicherzustellen, dass es zur Unterstützung seiner Geschäftstätigkeit und zur Maximierung des Shareholder Value ein hohes Bonitätsrating und eine gute Eigenkapitalquote erzielt.
Als Kapital wird das in der Bilanz ausgewiesene »Eigenkapital Gesellschafter des Mutterunternehmens« verstanden.
Der Konzern steuert seine Kapitalstruktur und nimmt Anpassungen unter Berücksichtigung des Wandels der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen vor. Zur Aufrechterhaltung bzw. Anpassung der Kapitalstruktur kann der Konzern beispielsweise neue Anteile ausgeben.
Der Verpflichtung nach §161 AktG zur Abgabe einer Erklärung zum Corporate Governance Kodex kamen die Organe der NorCom Information TechnologyAG nach. Die am 9. Dezember 2010 abgegebene Stellungnahme, welchen Empfehlungen der »Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex« entsprochen wurde und wird, wurde den Aktionären dauerhaft auf der Homepage des Unternehmens http://www.norcom.de/de/corporate-governance zugänglich gemacht.
Das als Aufwand erfasste Honorar für den Abschlussprüfer teilt sich für das Geschäftsjahr 2010 wie folgt auf:
| Angaben in T€ | 2010 | 2009 |
|---|---|---|
| Abschlussprüfung | 49 | 94 |
| Sonstige Beratungsleistungen | – | 3 |
| Gesamt | 49 | 97 |
Der Vorstand der NorCom Information TechnologyAG hat den Konzernabschluss am 13. Mai 2011 zur Weitergabe an den Aufsichtsrat freigegeben.
München, 13. Mai 2011 NorCom Information TechnologyAG, München Der Vorstand
Viggo Nordbakk Vorsitzender des Vorstands (CEO)
Dr. Tobias Abthoff Vorstand
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der IFRS-Konzernabschluss der NorCom Information TechnologyAG zum 31. Dezember 2010 ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im zusammengefassten Lagebericht für Konzern und Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2010 der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.
München, 13. Mai 2011
Viggo Nordbakk Vorsitzender des Vorstands (CEO)
Dr. Tobias Abthoff Vorstand
Wir haben den von der NorCom Information TechnologyAG, München, aufgestellten IFRS Konzernabschluss - bestehend aus Konzernbilanz, Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, Gesamtergebnisrechnung des Konzerns, Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung, Konzernkapitalflussrechnung und Konzernanhang - sowie den zusammengefassten Lagebericht und Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2010 bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und zusammengefasstem Lagebericht und Konzernlagebericht nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den IFRS Konzernabschluss und den zusammengefassten Lagebericht und Konzernlagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den IFRS Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den zusammengefassten Lagebericht und Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im IFRS Konzernabschluss und zusammengefassten Lagebericht und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des IFRS Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts und Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der IFRS Konzernabschluss den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der zusammengefasste Lagebericht und Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem IFRS Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 13. Mai 2011
Verhülsdonk & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft
Grote Wirtschaftsprüfer
Schmitz Wirtschaftsprüfer
einzelabschluss der AG nach HGB
( hgb )
| Angaben in € | 31.12.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 3.118 | 2.068 |
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte, sowie Linzenzen an solchen Rechten und Werten |
3.118 | 2.068 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | – | – |
| II. Sachanlagen | 159.951 | 208.689 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 159.951 | 208.689 |
| III. Finanzanlagen | 4.717.167 | 4.717.167 |
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 4.626.068 | 4.626.068 |
| 2. Beteiligungen | 91.099 | 91.099 |
| 3. Sonstige Ausleihungen | – | – |
| Anlagevermögen | 4.880.235 | 4.927.924 |
| I. Vorräte | 206.232 | 1.356.519 |
| Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen | 194.436 | 1.356.519 |
| Fertige Erzeugnisse und Waren | 11.796 | – |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 5.699.483 | 4.865.128 |
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 3.925.767 | 3.264.538 |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 1.605.871 | 1.491.779 |
| 3. Sonstige Vermögensgegenstände | 167.844 | 108.812 |
| III. Wertpapiere | – | 865.627 |
| Eigene Anteile | – | 865.627 |
| IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, | 3.014.725 | 3.210.305 |
Umlaufvermögen 8.920.439 10.297.578 Rechnungsabgrenzungsposten 170.866 27.227 Aktiva 13.971.541 15.252.729
Guthaben bei Kreditinstitutionen und Schecks
| Angaben in € | 31.12.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| I. Gezeichnetes Kapital abzüglich des Nennbetrags eigener Anteile |
9.984.971 | 10.626.176 |
| II. Kapitalrücklage | 1.847.584 | 1.847.584 |
| III. Gewinnrücklage Rücklage für eigene Anteile |
– | 865.627 |
| IV. Bilanzverlust | -2.047.629 | -2.687.745 |
| Eigenkapital | 9.784.926 | 10.651.641 |
| I. Sonstige Rückstellungen | 1.932.463 | 2.166.127 |
| Rückstellungen | 1.932.463 | 2.166.127 |
| I. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 323.847 | 743.695 |
| II. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 995.644 | 1.158.107 |
| III. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 562.002 | 218.844 |
| IV. Sonstige Verbindlichkeiten – davon aus Steuern:€158.391 (i. Vj.:€221.733) – davon im Rahmen der sozialen Sicherheit:€0 (i. Vj.:€0) |
191.800 | 253.762 |
| Verbindlichkeiten | 2.073.294 | 2.374.407 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 180.858 | 60.554 |
| Passiva | 13.971.541 | 15.252.729 |
(HGB)
| Angaben in € | 2010 | 2009 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 22.212.167 | 20.070.070 |
| Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen | -1.162.083 | -391.784 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 143.495 | 632.591 |
| Materialaufwand | -14.399.971 | -12.953.939 |
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren |
-2.109.021 | -1.155.924 |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | -12.290.950 | -11.798.014 |
| Personalaufwand | -4.721.406 | -4.706.922 |
| a) Löhne und Gehälter | -4.179.190 | -4.157.100 |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für die Unterstützung – davon Altersversorgung:€12.885 (i.Vj.:€13.441) |
-542.217 | -549.822 |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögens- und Sachanlagen | -104.042 | -123.272 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -2.143.047 | -2.153.803 |
| Erträge aus Beteiligungen – davon aus verbundenen Unternehmen:€0 (i.Vj.:€0) |
– | – |
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge – davon aus verbundenen Unternehmen:€109.312 (i.Vj.:€101.678) |
150.473 | 136.083 |
| Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens |
– | -2.302.186 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -29 | -1.324 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | -24.443 | -1.794.485 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | 9.952 | 13.094 |
| Sonstige Steuern | -845 | -767 |
| Jahresfehlbetrag | -15.336 | -1.782.157 |
| Verlust-/Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | -2.687.745 | -649.160 |
| Einstellungen in die Rücklage für eigene Anteile | – | -256.428 |
| Auflösung der Rücklage für eigene Anteile | 865.627 | – |
| Verrechnung aktivierter eigener Anteile | -865.627 | – |
| Abzug des Nennbetrags eigener Anteile vom gezeichneten Kapital | 641.205 | – |
| Auflösung der durch BilMoG-Anpassungen entstandenen Gewinnrücklage |
14.247 | – |
| Bilanzverlust | -2.047.629 | -2.687.745 |
NorCom IT AG Annual Report 2010
(HGB)
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||
|---|---|---|---|---|
| Angaben in € | Stand 1.1.2010 |
Zugänge 2010 |
Abgänge 2010 |
Stand 31.12.2010 |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 3.405.440 | 2.740 | – | 3.408.179 |
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutz rechte und ähnliche Rechte und Werte, sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
3.379.875 | 2.740 | – | 3.382.615 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 25.565 | – | – | 25.565 |
| II. Sachanlagen | 1.507.444 | 53.614 | 201.209 | 1.359.849 |
| 1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung |
1.507.444 | 53.614 | 201.209 | 1.359.849 |
| III. Finanzanlagen | 18.268.271 | 18.268.271 | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 17.119.706 | – | – | 17.119.706 |
| 2. Beteiligungen | 1.148.565 | – | – | 1.148.565 |
| Anlagevermögen | 23.181.155 | 56.354 | 201.209 | 23.036.299 |
| Abschreibungen/Wertberichtigungen | Buchwerte | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Stand 1.1.2010 |
Zugänge 2010 |
Abgänge 2010 |
Stand 31.12.2010 |
Stand 31.12.2010 |
Stand 31.12.2009 |
| 3.403.371 | 1.690 | – | 3.405.061 | 3.118 | 2.068 |
| 3.377.807 | 1.690 | – | 3.379.497 | 3.118 | 2.068 |
| 25.565 | – | – | 25.565 | – | – |
| 1.298.755 | 102.352 | 201.209 | 1.199.898 | 159.951 | 208.689 |
| 1.298.755 | 102.352 | 201.209 | 1.199.898 | 159.951 | 208.689 |
| 13.551.104 | – | – | 13.551.104 | 4.717.167 | 4.717.167 |
| 12.493.638 | – | – | 12.493.638 | 4.626.068 | 4.626.068 |
| 1.057.466 | – | – | 1.057.466 | 91.099 | 91.099 |
| 18.253.231 | 104.042 | 201.209 | 18.156.064 | 4.880.235 | 4.927.924 |
(HGB)
Der Jahresabschluss der NorCom Information TechnologyAG, München, zum 31. Dezember 2010 ist nach den Vorschriften des dritten Buches des Handelsgesetzbuches sowie den ergänzenden aktienrechtlichen Bestimmungen aufgestellt.
Der Jahresabschluss berücksichtigt erstmals die Neuregelungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes. Die Effekte der Änderungen auf die Bilanzstruktur und das Jahresergebnis werden nicht erläutert, da insoweit das Wahlrecht nach Art. 67 Abs.8 Satz 2 EGHGB ausgeübt wurde. Die Vorjahreszahlen wurden nur bezüglich der Saldierung der Pensionsrückstellungen mit dem Planvermögen angepasst. Wir verweisen auf die diesbezüglichen Ausführungen unter Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden.
In Abweichung zu der Bilanzierungsmethode des Vorjahres werden zur besseren Einsicht in die Vermögenslage Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber den jeweiligen verbundenen Unternehmen saldiert ausgewiesen, soweit eine Aufrechnungslage vorliegt. Die entsprechenden Vorjahreswerte wurden angepasst.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung ist das Gesamtkostenverfahren beibehalten worden.
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend ihrer Nutzungsdauer angesetzt, wobei für Software 3 Jahre angesetzt werden.
Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, lineare Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibung der Sachanlagen erfolgt entsprechend dem Nutzungsverlauf nach der linearen Methode. Hardware wird über 3 Jahre, Betriebsausstattung über 5 –10 Jahre und Einbauten werden über 10 Jahre verteilt abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter werden linear über 5 Jahre abgeschrieben.
Die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten bzw. zu Einbringungswerten oder bei dauerhafter Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.
Eigene Anteile werden entsprechend den Neuregelungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes offen vom Gezeichneten Kapital abgesetzt. Der Vorjahresausweis wurde nicht angepasst.
Das Vorratsvermögen wird mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet und bezieht sich auf zum Bilanzstichtag nicht fertig gestellte Projekte. Die Anschaffungs- und Herstellungskosten umfassen die Einzelkosten und angemessene Gemeinkosten.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird auf Grund des allgemeinen Kreditrisikos eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% gebildet.
Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden saldiert ausgewiesen, soweit eine Aufrechnungslage vorliegt.
Wertpapiere des Umlaufvermögens werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennbetrag bewertet.
Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.
Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und werden mit dem Betrag der voraussichtlichen Inanspruchnahme bilanziert. Die Bewertung der Pensionsrückstellung erfolgt in Höhe des Zeitwertes der Rückdeckungsversicherung. In Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes erfolgt ein saldierter Ausweis der Pensionsrückstellung mit der Rückdeckungsversicherung (Planvermögen). Die Vorjahreszahlen wurden angepasst.
Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Beträge in Fremdwährung sind zum Devisenkassamittelkurs bewertet.
Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Passivseite Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel dargestellt.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen gegen die MaxiMedia Technologies GmbH in Höhe von T€ 1.493,5 aus gewährten Darlehen und Verrechnungen. Weitere Forderungen bestehen in Höhe von T€ 112,3 gegen die NorCom Technology Inc., Atherton/USA. Gegenüber der NorCom Systems Technology GmbH bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 562,0.
Sonstige Vermögensgegenstände bestehen aus Erstattungsansprüchen gegen das Finanzamt in Höhe von T€ 17,8 und aus einem Darlehen an Gesellschafter i.H.v T€ 150,0, das Dr.Tobias Abthoff gewährt wurde. Das Darlehen wurde im März 2011 zurückgezahlt.
Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.
Die NorCom AG hält zum Abschlussstichtag wie bereits im Vorjahr 641.205 Stück (6,03%) eigene Aktien. Der Anteil am gezeichneten Kapital beträgt € 641.205.
Das Grundkapital beträgt zum Bilanzstichtag € 10.626.176,00. Es ist in 10.626.176 auf den Inhaber lautende Stückaktien eingeteilt.
Der Vorstand war ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 17. August 2010 einmal oder mehrmalig gegen Bar- und/oder Sacheinlage um insgesamt bis zu € 5.293.758,00durch Ausgabe von bis zu 5.293.758 neuen Stammstückaktien zu erhöhen. Von der Ermächtigung wurde kein Gebrauch gemacht. Eine neue Ermächtigung besteht nicht.
Im Geschäftsjahr 2007 wurden jeweils 97.270 Stück Aktienoptionen an die beiden Mitglieder des Vorstands ausgegeben. Die Sperrfrist beträgt 3 Jahre. Die Optionsrechte können nur ausgeübt werden, wenn der durchschnittliche Börsenkurs der NorCom-Aktie (Schlusskurs im Xetra-Handel während der letzen 10 Handelstage vor Ausübung der Optionsrechte im Vergleich zum Optionspreis) ohne Berücksichtigung des Aufschlags von 10% um mindestens 45% gestiegen ist. Die Optionen wurden 2010 nicht ausgeübt.
Auf der Hauptversammlung vom 19. Juni 2009 wurde mit großer Mehrheit ein neuer Aktienoptionsplan (»SOP09«) beschlossen. Hierbei handelt es sich um eine neue Ermächtigung zur Begebung von 778.240 Optionsrechten an die Mitglieder des Vorstands und Arbeitnehmer der Gesellschaft sowie an die Geschäftsführer und Arbeitnehmer der mit der Gesellschaft im Sinne von §§15 ff. AktG verbundenen in- und ausländischen Unternehmen. Der Optionsplan sieht vor, dass die Ausübung der Optionsrechte vom wirtschaftlichen Erfolg der maßgeblichen Geschäftsbereiche NCConsulting und NCPower abhängig gemacht wird. Aus dem SOP05 werden keine neuen Optionen mehr gewährt. Die bisher ausgegebenen Optionsrechte des SOP05 bleiben durch das Bedingte Kapital I und das Bedingte Kapital II der Gesellschaft gesichert.
Im Geschäftsjahr 2009 wurden im Rahmen des SOP09 300.000 Stück Aktienoptionen an Dr.Tobias Abthoff ausgegeben. Die Sperrfrist beträgt 2 Jahre. Die Optionsrechte können nur ausgeübt werden, wenn die Geschäftsziele für NCConsulting und NCPower laut Business Plan der NorCom AG erreicht werden. Insgesamt wurden im Rahmen des SOP09 im Berichtszeitraum 600.000 Stück Aktienoptionen ausgegeben.
Das Grundkapital ist um 4.000.000,00€ bedingt erhöht. Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Ausgabe von Wandelschuldverschreibungen oder von Optionsscheinen aus Optionsschuldverschreibungen. Im Geschäftsjahr 2010 wurde von der Ausgabeoption kein Gebrauch gemacht.
Der Pensionsrückstellung liegt ein von der HDI-Gerling LebensversicherungAG erstelltes versicherungsmathematisches Gutachten zu Grunde. Aufgrund der Verpfändung der für die Erfüllung der Pensionsverpflichtung abgeschlossenen Rückdeckungsversicherung an die Versorgungsberechtigten werden die Pensionsrückstellungen mit dem Zeitwert der Rückdeckungsversicherung bewertet. Der Zeitwert der Rückdeckungsversicherungen beläuft sich zum Stichtag auf T€ 214 (Vorjahr: T€ 205). Bei der Berechnung der Pensionsrückstellungen erfolgte die Abzinsung mit einem Zinssatz von 5,15%. Es wurde von keinen Gehalts- oder Rentensteigerungen ausgegangen.
Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen den Personalbereich mit T€ 718,4, Rückstellungen für Fremdleistungen mit T€ 817,5, Rückstellungen für Abschlusskosten mit T€ 96,1, Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von T€ 58,5 sowie für drohende Verluste aus Mietverpflichtungen für die früheren Büroräume bis März 2012 (T€ 234). Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.
Die Gesellschaft hält an folgenden Unternehmen zum 31.Dezember 2010 mindestens 20% der Anteile:
| Verbundene Unternehmen | Anteil in% | Eigenkapital zum 31.12.2010 T€ |
Jahresergebnis 2010 T€ |
|---|---|---|---|
| NorCom Information Technology Inc., Atherton/USA | 100 | -44 | -45 |
| Norske SystemarkitekterAS, Oslo/Norwegen | 54 | 2.059 | -318 |
| Value & RiskAG, Frankfurt/Main | 49,98 | 1.613 | -706 |
| NorCom Systems Technology GmbH, München | 100 | 130 | -54 |
| MaxiMedia Technologies GmbH, München | 100 | 1.565 | 7 |
| NorCom Information Technology GmbH, Moskau/Russland |
100 | 16 | -3 |
Die Angaben zum Eigenkapital und zum Jahresergebnis beziehen sich für die inländischen Gesellschaften auf die deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und für die ausländischen Gesellschaften auf die jeweiligen nationalen Vorschriften.
Die in Vorjahren gegründeten Tochtergesellschaften, NorCom Information Technology Inc., Atherton/USA und NorCom Information Technology GmbH, Moskau/Russland, haben ihre Geschäftstätigkeit noch nicht aufgenommen. Für die Gesellschaft in Russland wurde ein Antrag auf Schließung gestellt. Das Verfahren läuft derzeit.
| CognITAS, Halden/Norwegen | 17,2 |
|---|---|
| VALUE & RISK Energy GmbH, Frankfurt/Main |
50 |
Aktive latente Steuern auf temporäre Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz wurden ebenso wie aktive latente Steuern auf die bestehenden Verlustvorträge in Ausübung des entsprechenden Wahlrechts nicht bilanziert.
Temporäre Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz sowie auf aktivierungsfähige latente Steuern ergaben sich im Bereich der Finanzanlagen (Rückversicherung: T€ 70 aktive latente Steuern), bei den Pensionsrückstellungen (T€ 48 passive latente Steuern) und bei den sonstigen Rückstellungen (T€ 77 aktive latente Steuern). Insgesamt resultiert hieraus ein Betrag in Höhe von T€ 99 als aktive latente Steuer.
Bei der Ermittlung der aktivierungsfähigen latenten Steuern wurde ein Steuersatz in Höhe von 32,74% zugrundegelegt.
Die Umsatzerlöse teilen sich wie folgt auf die unterschiedlichen Produktgruppen der NorCom Information TechnologyAG auf:
| Angaben in T€ | 2010 |
|---|---|
| NCProducts | 5.046 |
| NCConsulting | 17.166 |
| Gesamt | 22.212 |
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Mieterträge (T€ 33), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 28) sowie Erträge aus abgeschriebenen Forderungen (T€ 29).
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus dem Betriebs-, Verwaltungs- und Vertriebsbereich.
In den Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinserträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 109 enthalten.
Zum 31. Dezember 2010 bestanden Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Die Verpflichtungen resultieren im Wesentlichen aus Verträgen für Gebäude und Firmenwagen.
Der Mindestbetrag nicht abgezinster künftiger Leasing- und Mietzahlungen aus operating-leasing-Verträgen stellt sich zum 31. Dezember 2010 wie folgt dar:
| Die NorCom AG hat am 19. Januar 2011 eine Patronatserklärung für die MaxiMedia abge |
|---|
| geben. Die Erklärung ist bis zum 31. Dezember 2011 befristet. Danach verpflichtet |
| sich die NorCom AG, die MaxiMedia so auszustatten, dass diese ihre Verbindlichkeiten |
| erfüllen kann. Die Verbindlichkeiten der MaxiMedia gegenüber Dritten belaufen sich |
| zum 31. Dezember 2010 auf T€ 140,1. |
Die Minderheitsgesellschafter der Value & Risk halten Put-Optionen, die sie berechtigen, die von ihnen gehaltenen Aktien Dritten zum Erwerb anzubieten. Zuvor muss der veräußerungswillige Gesellschafter die Aktien jedoch den anderen Gesellschaftern schrift-
| T€ | |
|---|---|
| 2011 | 615 |
| 2012–2014 | 1.732 |
| Gesamt | 2.347 |
lich anbieten. Die anderen Gesellschafter können dieses Angebot innerhalb von 4 Wochen nach Zugang der Mitteilung annehmen. Der Kaufpreis ist nach der discounted cashflow-Methode zu bestimmen.
| Im Geschäftsjahr 2010 waren durchschnittlich 56 Angestellte | 2010 | |
|---|---|---|
| beschäftigt. Diese verteilen sich auf die Funktionsbereiche wie folgt: | Verwaltung | 17 |
Dem Vorstand der Gesellschaft gehören an:
| Herr Viggo Nordbakk, München | Vorstandsvorsitzender, CEO |
|---|---|
| Herr Dr. Tobias Abthoff, München | Vorstand, Gesamtverantwortung Consulting |
Viggo Nordbakk ist Aufsichtsratsvorsitzender der Value & RiskAG, Frankfurt am Main, und der NSA Norske SystemarkitekterAS, Oslo/Norwegen. Dr. Tobias Abthoff hat keine Aufsichtsratsmandate.
Der Gesamtbetrag der im Geschäftsjahr 2010 ausgezahlten Bezüge der Vorstandsmitglieder stellt sich wie folgt dar:
| Angaben in T€ | Fixe Komponente Variable Komponente |
Gesamtsumme | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2010 | 2009 | 2010 | 2009 | 2010 | 2009 | |
| Herr Viggo Nordbakk | 255 | 267 | 76 | 110 | 331 | 377 |
| Herr Dr. Tobias Abthoff | 196 | 160 | 50 | 73 | 245 | 233 |
| Summe | 451 | 427 | 126 | 183 | 576 | 610 |
Die variablen Vergütungen betreffen die Tantiemen, die für das Geschäftsjahr 2010 zurückgestellt wurden. Die Gewährung der Tantiemen ist vom Beschluss des Aufsichtsrats abhängig, der hierzu noch nicht gefasst wurde. Dr. Tobias Abthoff wurde im Geschäftsjahr 2010 ein Darlehen in Höhe von T€ 150 gewährt. Das Darlehen wurde im März 2011 zurückgezahlt.
Dem Aufsichtsrat gehören an:
| Dr. Lutz Schmidt (Vorsitzender),
WP/StB, Partner Noerr LLP, Düsseldorf
| Prof. Dr. Manfred Schlottke M.B.A. (Stellvertretender Vorsitzender),
Wirtschaftsberater für Informations- und Kommunikationstechnik, München, Aufsichtsrat der Aareon AG, Mainz
| Prof. Dr. Thomas Hess,
Direktor des Instituts für Wirtschaftsinformation und Neue Medien an der Ludwig-Maximilians-Universität in München
Consulting & Professionals 39
Herr Dr. Lutz Schmidt hat keine weiteren Aufsichtsratsmandate. Herr Prof. Dr. Thomas Hess hat keine weiteren Aufsichtsratsmandate.
Überblick über die Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder im Geschäftsjahr 2010:
| Name | Fixe Vergütung* | Variable Vergütung*, ** |
|---|---|---|
| Dr. Lutz Schmidt (Aufsichtsratsvorsitzender) |
20.000€ | – |
| Prof. Dr. Manfred Schlottke (Stellvertretender Vorsitzender) |
10.000€ | – |
| Prof. Dr. Thomas Hess | 10.000€ | – |
Die Mitglieder des Vorstands und Aufsichtsrats der NorComAG besitzen zum Geschäftsjahresende am 31. Dezember 2010 folgende Anzahl an Aktien und Bezugsrechten:
| Vorstand | Aktienbestand | Optionsbestand |
|---|---|---|
| zum 31.12.2010 | zum 31.12.2010 | |
| Viggo Nordbakk (Vorstandsvorsitzender) |
33.687 | 97.270 |
| Nordbakk Invest GmbH | 2.683.746 | – |
| Dr. Tobias Abthoff | 4.464 | 397.270 |
| Aufsichtsrat | Aktienbestand zum 31.12.2010 |
Optionsbestand zum 31.12.2010 |
|---|---|---|
| Dr. Lutz Schmidt (Aufsichtsratsvorsitzender) |
Keine | Keine |
| Prof. Dr. Manfred Schlottke | Keine | Keine |
| Prof. Dr. Thomas Hess | Keine | Keine |
Am 18. März 2007 und am 14. September 2009 (im Rahmen des SOP09) wurden den Vorstandsmitgliedern Optionsrechte gewährt. Die Entwicklung der an Vorständen ausgereichten Optionsrechte ergibt sich aus nachfolgender Tabelle:
*Nettobeträge
**Variable bemisst sich am Konzernergebnis und wird 10 Tage nach der Hauptversammlung 2011 ausbezahlt.
| 2010 Stück | |
|---|---|
| Nicht verfallene Optionsrechte zum 1. Januar | 494.540 |
| Im Geschäftsjahr verfallene Optionsrechte | – |
| Im Geschäftsjahr verwirkte Optionsrechte | – |
| Im Geschäftsjahr gewährte Optionsrechte | – |
| Nicht verfallene Optionsrechte zum 31. Dezember | 494.540 |
Der beizulegende Zeitwert der 194.540 Aktienoptionen aus dem SOP05 wurde auf den 31. Dezember 2007 indirekt unter Bezugnahme auf den beizulegenden Zeitwert der gewährten Eigenkapitalinstrumente mit T€ 204 ermittelt (€ 1,05 je Option).
Die Bewertung wurde auf der Grundlage des Black-Scholes-Models vorgenommen. Folgende Parameter wurden verwendet:
| Ausübungspreis | 3,06€ |
|---|---|
| Laufzeit der Option | 3 Jahre |
| Erwartete Dividende | – |
| Risikoloser Zinssatz | 3,50 % |
| Erwartete Volatilität | 140,76% (auf Basis der historischen Volatilität |
| zwischen 01.01.2005 und 31.12.2007) |
Der beizulegende Zeitwert der 300.000 Aktienoptionen des SOP09 wurde auf den 31. Dezember 2009 mit T€ 132 ermittelt (€ 0,44 je Option).
| Ausübungspreis | 1,13€ |
|---|---|
| Laufzeit der Option | 4 Jahre |
| Erwartete Dividende | – |
| Risikoloser Zinssatz | 2,10 % |
| Erwartete Volatilität | 81,82% (auf Basis der historischen Volatilität |
| zwischen 01.01.2007 und 31.12.2009) |
Der Aktienkurs zum Abschlussstichtag betrug € 1,30je Aktie.
Aufsichtsratsbezüge fielen in Höhe von T€ 30 (inkl. T€ 0 erstattete Reisekosten) an. Zu Gunsten eines ehemaligen Mitglieds des Vorstandes wurde eine Pensionszusage erteilt. Der Zeitwert dieser Zusage beträgt am Stichtag 31.12.2010 T€ 214. Durch die Saldierung mit der hierzu abgeschlossenen Rückdeckungsversicherung ergibt sich ein Bilanzansatz von € 0,00.
Der Verpflichtung nach §161 AktG zur Abgabe einer Erklärung zum Corporate Governance Kodex kamen die Organe der NorCom Information TechnologyAG nach. Die am 09. Dezember 2010 abgegebene Stellungnahme, welchen Empfehlungen der »Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex« entsprochen wurde und wird, wurde den Aktionären dauerhaft auf der Homepage des Unternehmens http://www.norcom.de/de/corporate-governance zugänglich gemacht.
Im Geschäftsjahr 2010 wurden keine Beraterhonorare an Aufsichtsratsmitglieder gezahlt. Das Abschlussprüferhonorar einschließlich Auslagenersatz beinhaltet folgende Leistungen:
| Angaben in T€ | 2010 |
|---|---|
| Abschlussprüfung | 49 |
| Sonstige Beratungsleistungen | – |
| Gesamt | 49 |
Wechselseitige Beteiligungen bestehen mit verbundenen Unternehmen bzw. Unternehmen, an denen die NorCom AG eine Beteiligung hält, nicht.
Der NorCom AG sind folgende Stimmrechtsmitteilungen zugegangen:
»Die Nordbakk Holding GmbH, München, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 06.05.2010 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der NorCom Information TechnologyAG, München, Deutschland, ISIN: DE0005250302, WKN: 525030 am 04.05.2010 die Schwelle von 10% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 9,42% (das entspricht 1001076 Stimmrechten) betragen hat.«
»Die Nordbakk Holding GmbH i.G., München, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 12.01.2009 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der NorCom Information TechnologyAG, München, Deutschland, ISIN: DE0005250302, WKN: 525030 am 08.01.2009 durch Aktien die Schwelle von 3%, 5% und 10% der Stimmrechte überschritten hat und nunmehr 10,82% (das entspricht 1.150.176 Stimmrechten) beträgt.«
»Die Nordbakk Beteiligungen Verwaltungs GmbH, München, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 12.01.2009 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Nor-Com Information TechnologyAG, München, Deutschland, ISIN: DE0005250302, WKN: 525030 am 08.01.2009 durch Aktien die Schwelle von 10%, 5% und 3% der Stimmrechte unterschritten hat und nunmehr 0% (das entspricht 0 Stimmrechten) beträgt.«
»Die Lupus alpha Investment S.A., 69, route d'Esch, L-1470 Luxemburg hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 05.08.2009 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Nor-Com Information TechnologyAG, München, Deutschland, ISIN: DE0005250302, WKN: 525030 am 17.07.2009 die Schwelle von 3% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 2,823% (das entspricht 300.000 Stimmrechten) beträgt.«
»Die Nordbakk Invest GmbH, München, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 22.12.2008 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der NorCom Information TechnologyAG, München, Deutschland, ISIN: DE0005250302, WKN: 525030 am 19.11.2008 durch Aktien die Schwelle von 3%, 5%, 10%, 15%, 20% und 25% der Stimmrechte überschritten hat und nunmehr 25,26% (das entspricht 2.683.746 Stimmrechten) beträgt.«
»Die Union Investment Privatfonds GmbH (UIP), Frankfurt am Main, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 29.04.2008 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der NorCom Information TechnologyAG, München, Deutschland, ISIN: DE0005250302, WKN: 525030 am 29.04.2008 durch Aktien die Schwelle von 5% der Stimmrechte unterschritten hat und nunmehr 4,85% (das entspricht 515.000 Stimmrechten) beträgt.«
»Die NorCom Information TechnologyAG teilt gemäß § 26 Abs. 1 Satz 2 am 28.01.2008 mit, dass ihr Anteil an eigenen Aktien an der NorCom Information TechnologyAG, München, Deutschland, ISIN: DE0005250302, WKN: 525030 am 25.01.2008 die Schwelle von 5% der Stimmrechte überschritten hat und nunmehr 5,1% (das entspricht 541.881 Stimmrechten) beträgt.«
Die NorCom AG stellt einen Konzernabschluss nach IFRS auf, der im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht und beim Handelsregister München unter der Nummer HRB 126903 hinterlegt wird.
München, 13. Mai 2011 NorCom Information TechnologyAG, München Der Vorstand
Viggo Nordbakk Vorsitzender des Vorstands (CEO)
Dr. Tobias Abthoff Vorstand
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschlussder NorCom Information TechnologyAG zum 31. Dezember 2010 ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im zusammengefassten Lagebericht für Konzern und Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2010 der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.
München, 13. Mai 2011 NorCom Information TechnologyAG, München Der Vorstand
Viggo Nordbakk Vorsitzender des Vorstands (CEO) Dr. Tobias Abthoff Vorstand
Herausgeber NorCom Information TechnologyAG
Konzept und Design NorCom Information TechnologyAG Julia Keck | Rosetta Simon
Text NorCom Information TechnologyAG Julia Keck
Druck Dr. Mohr GmbH+Co, Naila
Veröffentlichung 16.05.2011
Kommentierung 1. Quartal 2011 bis 19. Mai 2011
Ordentliche Hauptversammlung Haus der Bayerischen Wirtschaft, München 24. Juni 2011
Halbjahresbericht 2011 bis 30. August 2011
Kommentierung 3. Quartal 2011 bis 18. November 2011
Investor Relations: Julia Keck
PERSÖNLICH | PER POST NorCom Information TechnologyAG Gabelsbergerstrasse 4 D-80333 München
TELEFON | FAX Tel +49 (0) 89 939 48 0 Fax +49 (0) 89 939 48 111
INTERNET www.norcom.de [email protected] NorCom AG | facebook Deutschland
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