Annual Report • Oct 8, 2010
Annual Report
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Geschäftsbericht NorCom Information Technology AG
*nach IFRS
| Konzern-Kennzahlen in Euro | Geschäftsjahr | Geschäftsjahr |
|---|---|---|
| 2009 | 2008 | |
| Ergebnis | ||
| Umsatzerlöse | 31.810.464 | 27.675.154 |
| Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) | 989.442 | -1.516.635 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 12.099 | -2.403.209 |
| Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag | -1.273.040 | -2.101.012 |
| Kennzahlen Aktie | ||
| Anzahl der Aktien in Stück (Stichtag) | 9.984.944 | 9.984.944 |
| Ergebnis je Aktie in € (verwässert) | -0,13€ | -0,21€ |
| Mitarbeiter | ||
| Anzahl Mitarbeiter im Durchschnitt | 182 | 174 |
| Bilanz | ||
| Eigenkapital | 18.925.149 | 19.841.167 |
| Eigenkapitalquote | 67,0% | 66,9% |
| Bilanzsumme | 28.227.919 | 29.671.341 |
| NorCom AG: Kennzahlen im Überblick | 2 |
|---|---|
| Inhaltsverzeichnis | 3 |
| Bericht des Vorstands | 4 |
| Geschäftsentwicklung | 6 |
| Investor Relations | 9 |
| Bericht des Aufsichtsrats | 11 |
| Konzernabschluss nach IFRS | 13 |
| Konzernlagebericht | 14 |
| Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung | 25 |
| Konzern-Bilanz | 28 |
| Konzern Segmentbericht | 30 |
| Konzern-Kapitalflussrechnung | 31 |
| Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals | 32 |
| Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens | 34 |
| Finanzinstrumente | 36 |
| Konzern-Rückstellungsspiegel | 40 |
| Konzernanhang | 41 |
| Bestätigungsvermerk | 67 |
| Einzelabschluss der AG nach HGB | 68 |
| Lagebericht der AG | 69 |
| Gewinn- und Verlustrechnung | 79 |
| Bilanz | 80 |
| Entwicklung des Anlagevermögens | 82 |
| Anhang | 84 |
| Erklärung der gesetzlichen Vertreter | 91 |
das vergangene Jahr war weltweit durch die gravierendste Wirtschaftskrise seit Ende des zweiten Weltkriegs geprägt. Prognosen gehen zwar davon aus, dass sich die Wirtschaft 2010 wieder stabilisiert – dennoch ist das Vertrauen in die Märkte nachhaltig erschüttert worden und wann die Krise vollends überwunden sein wird, ist ungewiss.
Trotz dieses turbulenten gesamtwirtschaftlichen Umfelds hat sich die NorCom 2009 sehr erfolgreich behauptet. Zwar lief das Geschäft in der ersten Jahreshälfte eher zögerlich an – es gab wenige Chancen, neue Aufträge zu gewinnen und angekündigte Projekte wurden verschoben – ab September jedoch wendete sich das Blatt und wir konnten sowohl im Consulting als auch für unsere Produkte neue Kunden gewinnen und auch interdisziplinäre Projekte starten. Diese Jahresendrally ließ uns optimistisch in das 2010 starten und die ersten Monate des Jahres stützen unsere positiven Erwartungen.
Nachdem wir die Wirtschaftskrise Ende 2008 zu spüren bekamen, trafen wir Anfang 2009 diverse Maßnahmen, um Kosten zu sparen und uns effizienter aufzustellen. Dennoch haben wir trotz Einsparungen nicht aufgehört zu investieren: In NCPower Compact ist viel Entwicklungsarbeit geflossen, die sich bereits Ende des Jahres bezahlt gemacht hat. Auch die Value & Risk hat in die Produktentwicklung investiert, und wird ihren künftigen Geschäftsfokus auf diesen vielversprechenden Bereich legen.
Insgesamt konnten wir unseren Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahr steigern – wobei der Beitrag der einzelnen Gesellschaften hierzu unterschiedlich ausfiel und eine differenzierte Betrachtung nötig ist.
Die NorCom AG mit Sitz in München konnte ihre Umsatzerlöse um 19 Prozent steigern. Dazu trugen sowohl das Consulting als auch der Produktbereich zu gleichen Teilen bei. Auch die Norske Systemarkitekter AS (NSA) mit Sitz in Oslo, Norwegen, konnte ihre Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozent erhöhen. Diese Steigerung wird im Konzern allerdings von einem erneuten Umsatzrückgang der
Value & Risk AG (V&R) aus Frankfurt geschmälert. Die ersten Monate des Jahres 2010 lassen jedoch erwarten, dass die Talsohle überwunden ist und sich die Fokussierung auf das Produktgeschäft im laufenden Geschäftsjahr als richtig erweisen wird.
Unsere beiden Standbeine Consulting und Softwareprodukte sorgen für Diversifizierung und damit Stabilität, die insbesondere in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zum Tragen kommt. Unsere Intention ist, uns auch innerhalb dieser beiden Bereiche breiter aufzustellen.
Unser Fokus im Consulting liegt weiter auf Großprojekten im öffentlichen Bereich. Hier sind wir einerseits bemüht, unsere Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit auszubauen, andererseits wollen wir unseren Kundenstamm auch erweitern – was uns durch Aufträge vom Bayerischen Landeskriminalamt und der EnBW bereits zum Teil gelungen ist.
Im Medienbereich gehen wir ähnlich vor und können mit unserem neuen NCPower Compact seit letztem Jahr eine größere und internationale Zielgruppe ansprechen. 2010 wollen wir diesen eingeschlagenen Weg weiter verfolgen und unsere Produktpalette erweitern, indem wir einzelnen Teile aus NCPower Compact, wie zum Beispiel Archivlösungen, gesondert als Standardprodukte anbieten.
Besondere Bedeutung kommt auch unseren übergreifenden Projekte zu, in denen wir Synergieeffekte aus beiden Bereichen nutzen. Die Beauftragung mit dem Managed Service bei N24 im Anschluss an unser gemeinsames Projekt ist ein Qualitätssiegel für unsere Arbeit – und stärkt unsere Positionierung als ganzheitlicher IT-Solutionprovider für Medienunternehmen. Der Rahmenvertrag des WDR an uns entspricht ebenfalls unserer spezifischen Kernkompetenz: ganzheitliches IT-Consulting verbunden mit Expertise in der Entwicklung von Mediensoftware. Ganz besonderer Dank gilt an dieser Stelle unseren qualifizierten, engagierten und motivierten Mitarbeitern, ohne die die erfolgreiche Umsetzung unserer Unternehmensziele nicht möglich wäre. Daneben hat das hohe Engagement des Aufsichtsrats unserer Gesellschaft immer wieder wichtige Impulse für anstehende Entscheidungen gegeben. Und auch unseren Aktionären danken wir für
2010 wollen wir in allen genannten Bereichen wachsen und unsere Marktposition stärken. Insbesondere im Produktbereich erwarten wir eine spannende Entwicklung. Es stehen im Laufe des Jahres viele wichtige Ausschreibungen und damit Potenzial für Neugeschäft an. terstützung und hoffen, dass Sie uns weiter auf unserem Weg begleiten. München, im April 2010
Ganz besonderer Dank gilt an dieser Stelle unseren qualifizierten, engagierten und motivierten Mitarbeitern, ohne die die erfolgreiche Umsetzung unserer Unternehmensziele nicht möglich wäre.
Daneben hat das hohe Engagement des Aufsichtsrats unserer Gesellschaft immer wieder wichtige Impulse für anstehende Entscheidungen gegeben.
Und auch unseren Aktionären danken wir für das entgegengebrachte Vertrauen und die Unterstützung und hoffen, dass Sie uns weiter auf unserem Weg begleiten.
München, im April 2010
Viggo Nordbakk Vorsitzender des Vorstands (CEO)
Dr. Tobias Abthoff Vorstand
Der NorCom-Konzern umfasst neben der NorCom Information Technology AG (NorCom AG) sechs rechtliche Einheiten im In- und Ausland, bei denen die NorCom AG über die Mehrheit der Stimmrechte verfügt und die einheitliche Leitung ausübt. Hierzu zählen die 100-prozentigen Tochtergesellschaften NorCom Systems Technology GmbH, MaxiMedia Technologies GmbH sowie die derzeit operativ nicht tätigen Gesellschaften NorCom Information Technology Inc. in den USA und die NorCom Information Technology GmbH in Russland. Zudem ist die NorCom mehrheitlich an der Norske Systemarkitekter AS in Oslo/Norwegen beteiligt. An der Value & Risk AG in Frankfurt/Main hält NorCom 48,8 Prozent am Grundkapital des Unternehmens, verfügt aber über mehr als 50 Prozent der Stimmrechte.
Das Leistungsspektrum des NorCom-Konzerns umfasst die beiden Bereiche NCConsulting und NCProducts.
Im Consulting bietet die NorCom ganzheitlichen IT-Service im Rahmen von Großprojekten: von der Beratung bei der Optimierung von IT-Prozessen und -Strukturen bis hin zur Entwicklung und Integration von maßgeschneiderten Softwarelösungen. Die Kunden fi nden sich vornehmlich in der öffentlichen Verwaltung sowie im Finanz- und Medienbereich.
Aufgrund des Potenzials, das NorCom in der Medienbranche sieht, hat das Unternehmen sein Leistungsportfolio hier um die eigens entwickelte NCPower-Produktfamilie erweitert. Mit NCPower richtet sich NorCom an Medienunternehmen, TV-Sender und an Unternehmen anderer Branchen, die Broadcast-Projekte umsetzen möchten.
Das Produktportfolio wird ergänzt durch das Lizenzgeschäft mit der Middleware NCIntegrate, die beispielsweise bei Finanzämtern im Einsatz ist.
Dabei sind die Geschäftsbereiche nicht komplett losgelöst voneinander zu sehen. Es entstehen vielmehr Synergieeffekte zwischen NCConsulting und NCProducts, zum Beispiel mit dem Managed Service für NCPower.
2009 war das Jubiläumsjahr der NorCom AG. In den letzten 20 Jahren hat NorCom immer wieder seine Vorreiterstellung im Markt bewiesen: Mit seinen innovativen Lösungsansätzen im IT-Consulting behauptet sich NorCom gegen die großen Namen der Branche. Die eigenentwickelten Softwareprodukte der NorCom sind ihrer Zeit meist weit voraus und haben bisher oft zur kompletten Veränderung der Arbeitsprozesse in den jeweiligen Branchen beigetragen. Diesen Innovationsanspruch verfolgt NorCom weiter und macht ihn mit dem Slogan "Touch The Future" deutlich. München 2009 war das Jubiläumsjahr der NorCom AG. In den letzten 20 Jahren hat NorCom immer wieder seine Vorreiterstellung im Markt bewiesen: Mit seinen innovativen Lösungsansätzen im IT-Consulting behauptet sich NorCom gegen die großen Namen der Branche. Die eigenentwickelten Softwareprodukte der NorCom sind ihrer Zeit meist weit voraus und haben bisher oft zur kompletten Veränderung der NorCom Information Technology AG, München 2009 war das Jubiläumsjahr der NorCom AG. In den letzten 20 Jahren hat NorCom immer wieder seine Vorreiterstellung im Markt bewiesen: Mit seinen innovativen Lösungsansätzen im IT-Consulting be-
NorCom bietet mit der NCPower Produktfamilie eines der innovativsten multimedialen Redaktionsund Produktionssysteme im Markt – und richtet sich damit seit 2009 an zwei verschiedene Kundengruppen: So ist NCPower Pro die professionelle Lösung für klassische, große Broadcastunternehmen, die hohe Ansprüche an die Integrationsfähigkeit und Skalierbarkeit einer Software stellen. Mit dem neuen vorkonfigurierten Komplettpaket NCPower Compact richtet sich NorCom hingegen an Unternehmen, die beispielsweise ein Corporate TV starten möchten, und an kleine bis mittelgroße Sender, die möglichst schnell und unkompliziert "on air" gehen wollen. Die NCPower Produktfamilie NorCom bietet mit der NCPower Produktfamilie eines der innovativsten multimedialen Redaktionsund Produktionssysteme im Markt – und richtet sich damit seit 2009 an zwei verschiedene Kundengruppen: So ist NCPower Pro die professionelle Lösung für klassische, große Broadcastunternehmen, die hohe Ansprüche an die Integrationsfähigkeit und Skalierbarkeit einer Software stellen. Mit dem neuen vorkonfigurierten Komplettpaket NCPower Compact richtet sich NorCom hingegen an Unternehmen, die beispielsweise ein Corporate TV starten möchten, und an weiter und macht ihn mit dem Slogan "Touch The Future" deutlich. Die NCPower Produktfamilie NorCom bietet mit der NCPower Produktfamilie eines der innovativsten multimedialen Redaktionsund Produktionssysteme im Markt – und richtet sich damit seit 2009 an zwei verschiedene Kundengruppen: So ist NCPower Pro die professionelle Lösung für klassische, große Broadcastunternehmen, die hohe Ansprüche an die Integrationsfähigkeit und Skalierbarkeit ei-
2009 beendete NorCom die Implementierung von NCPower Pro bei N24. Damit ist NCPower Pro das führende System bei deutschen Privatsendern – sowohl die RTL-Gruppe als auch die ProSiebenSat.1Media AG produzieren ihre Nachrichten mit NCPower Pro. Nach der Implementierung ist die Arbeit für NorCom jedoch noch nicht beendet: es folgt die kontinuierliche Wartung der Software beim Kunden. 2009 beendete NorCom die Implementierung von NCPower Pro bei N24. Damit ist NCPower Pro das führende System bei deutschen Privatsendern – sowohl die RTL-Gruppe als auch die ProSiebenSat.1Media AG produzieren ihre Nachrichten mit NCPower Pro. 2009 beendete NorCom die Implementierung von NCPower Pro bei N24. Damit ist NCPower Pro das führende System bei deutschen Privatsendern – sowohl die RTL-Gruppe als auch die ProSiebenSat.1Media AG produzieren ihre Nachrichten mit NCPower Pro.
N24 hat NorCom dabei sogar mit einem umfassenden Managed Service beauftragt. D.h. NorCom überwacht nicht nur NCPower Pro, sondern wartet auch Fremdsysteme, und sorgt so für einen reibungslosen technischen Ablauf beim Sender. In der Branche wurde das Projekt bei N24 mit großem Interesse verfolgt Nach der Implementierung ist die Arbeit für NorCom jedoch noch nicht beendet: es folgt die kontinuierliche Wartung der Software beim Kunden. N24 hat NorCom dabei sogar mit einem umfassenden Managed Service beauftragt. D.h. NorCom überwacht nicht nur NCPower Pro, sondern wartet auch Fremdsysteme, und sorgt so für einen reibungslosen technischen Ablauf beim Sender. Nach der Implementierung ist die Arbeit für NorCom jedoch noch nicht beendet: es folgt die kontinuierliche Wartung der Software beim Kunden. N24 hat NorCom dabei sogar mit einem umfassenden Managed Service beauftragt. D.h. NorCom überwacht nicht nur NCPower Pro, sondern wartet auch Fremdsysteme, und sorgt so für einen reibungslosen technischen
und gilt als Referenzprojekt. Zahlreiche Artikel und umfangreiche Berichterstattung heben NCPower als Kernstück des modernen Newsrooms hervor. NCPower Compact 2009 In der Branche wurde das Projekt bei N24 mit großem Interesse verfolgt und gilt als Referenzprojekt. Zahlreiche Artikel und umfangreiche Berichterstattung heben NCPower als Kernstück des modernen Newsrooms hervor. Ablauf beim Sender. In der Branche wurde das Projekt bei N24 mit großem Interesse verfolgt und gilt als Referenzprojekt. Zahlreiche Artikel und umfangreiche Berichterstattung heben NCPower als Kernstück des modernen Newsrooms hervor.
Power Compact wird als Media Appliance ausgeliefert, das heißt die Software ist bereits auf einer Hardware installiert. Theoretisch muss NCPower Compact muss beim Kunden nur angeschlossen werden und läuft. In der Praxis finden natürlich meist doch einige Anpassungen statt – innerhalb von zwei Wochen kann der Kunde jedoch auf Sendung gehen. Bedingt durch diese einfache Installation kann NCPower Compact über Partner vertrieben werden. Das internationale Partnernetzwerk der Nor-Com weiter zu verstärken ist der Erfolgsfaktor für NCPower Compact und NCPower Compact wurde 2009 fertiggestellt und der Prototyp erstmals im April auf der Messe NAB in Las Vegas dem Fachpublikum vorgestellt. NC-Power Compact wird als Media Appliance ausgeliefert, das heißt die Software ist bereits auf einer Hardware installiert. Theoretisch muss NCPower Compact muss beim Kunden nur angeschlossen werden und läuft. In der Praxis finden natürlich meist doch einige Anpassungen statt – innerhalb von zwei Wochen kann der Kunde jedoch auf Sendung gehen. Bedingt durch diese einfache Installation kann NCPower Compact über Partner vertrieben werden. Das internationale Partnernetzwerk der Nor-NCPower Compact wurde 2009 fertiggestellt und der Prototyp erstmals auf der Messe IBC in Amsterdam dem Fachpublikum vorgestellt. NCPower Compact wird als Media Appliance ausgeliefert, das heißt die Software ist bereits auf einer Hardware installiert. Theoretisch muss NCPower Compact beim Kunden nur angeschlossen werden – und läuft. In der Praxis finden natürlich meist doch einige Anpassungen statt. Ziel ist, dass der Kunde innerhalb von zwei Wochen auf Sendung gehen kann.
hat daher oberste Priorität. Com weiter zu verstärken ist der Erfolgsfaktor für NCPower Compact und hat daher oberste Priorität. Bedingt durch diese einfache Installation kann NCPower Compact über Partner vertrieben werden. Das internationale Partnernetzwerk der NorCom weiter zu verstärken ist der Erfolgsfaktor für NCPower Compact und hat daher oberste Priorität.
In den letzten Jahren hat sich NorCom immer mehr von Kunden aus dem Finanzmarkt hin zu öffentlichen Auftraggebern entwickelt. Inzwischen zählt NorCom zu den "großen Playern" im Bereich der IT-Dienstleistungen für den öffentlichen Bereich. Das zahlt sich in Zeiten der Finanzmarktkrise aus. So ist ein Großteil der Aufträge für die nächsten drei Jahre zu guten Preisen fix vereinbart. NCConsulting 2009 In den letzten Jahren hat sich NorCom immer mehr von Kunden aus dem Finanzmarkt hin zu öffentlichen Auftraggebern entwickelt. Inzwischen zählt NorCom zu den "großen Playern" im Bereich der IT-Dienstleistungen für den öffentlichen Bereich. Das zahlt sich in Zeiten der Finanzmarktkrise aus. So NCConsulting 2009 In den letzten Jahren hat sich NorCom immer mehr von Kunden aus dem Finanzmarkt hin zu öffentlichen Auftraggebern entwickelt. Inzwischen zählt NorCom zu den "großen Playern" im Bereich der IT-Dienstleistungen für den öffentlichen Bereich. Das zahlt sich in Zeiten der Finanzmarktkrise aus. So ist ein Großteil der Aufträge für die nächsten drei Jahre zu guten Preisen fix vereinbart.
NorCom begleitet öffentliche Institutionen hauptsächlich bei der Modernisierung ihrer IT-Prozesse. Eine Aufgabe in der viel Branchen Know-how gefragt ist, da sich die organisatorischen Umstände in Behörden massiv von der Industrie unterscheiden. Allerdings beschränkt sich NorCom nicht nur auf die Beratung, sondern übernimmt auf Wunsch auch komplette Betriebsprozesse im Sinne eines Managed Service. Dieses Angebot ist für viele Behörden interessant, da ein komplettes Outsourcing häufig nicht möglich ist. NorCom begleitet öffentliche Institutionen hauptsächlich bei der Modernisierung ihrer IT-Prozesse. Eine Aufgabe in der viel Branchen Know-how gefragt ist, da sich die organisatorischen Umstände in Behörden massiv von der Industrie unterscheiden. Allerdings beschränkt sich NorCom nicht nur auf die Beratung, sondern übernimmt auf Wunsch auch komplette Betriebsprozesse im Sinne eines Managed Service. Dieses Angebot ist für viele Behörden interessant, da ein komplettes Outsourcing häufig nicht möglich ist. NorCom begleitet öffentliche Institutionen hauptsächlich bei der Modernisierung ihrer IT-Prozesse. Eine Aufgabe in der viel Branchen Know-how gefragt ist, da sich die organisatorischen Umstände in Behörden massiv von der Industrie unterscheiden. Allerdings beschränkt sich NorCom nicht nur auf die Beratung, sondern übernimmt auf Wunsch auch komplette Betriebsprozesse im Sinne eines Managed Service. Dieses Angebot ist für viele Behörden interessant, da ein komplettes Outsourcing häufig nicht möglich ist.
In den letzten zwei Jahren stieg auch das Interesse an Individualentwicklungen für die meist einzigartigen Abläufe vieler Behörden. In den letzten zwei Jahren stieg auch das Interesse an Individualentwicklungen für die meist einzigartigen Abläufe vieler Behörden. In den letzten zwei Jahren stieg auch das Interesse an Individualentwicklungen für die meist einzigartigen Abläufe vieler Behörden.
Größter Kunde des Consultingbereichs ist die Bundesagentur für Arbeit (BA). Dort erhält NorCom regelmäßig größere und kleinere Aufträge und bietet dem Kunden durch seine Niederlassung in Nürnberg optimalen Service vor Ort. Dabei stellt die Beauftragung durch die BA nicht nur einen komfortablen Puffer dar, sondern ist auch eine wichtige Referenz bei anderen Behörden. mäßig größere und kleinere Aufträge und bietet dem Kunden durch seine Niederlassung in Nürnberg optimalen Service vor Ort. Dabei stellt die Beauftragung durch die BA nicht nur einen komfortablen Puffer dar, sondern ist auch eine wichtige Referenz bei anderen Behörden. mäßig größere und kleinere Aufträge und bietet dem Kunden durch seine Niederlassung in Nürnberg optimalen Service vor Ort. Dabei stellt die Beauftragung durch die BA nicht nur einen komfortablen Puffer dar, sondern ist auch eine wichtige Referenz bei anderen Behörden.
Strategisch wichtig war der Rahmenvertrag mit dem WDR, den NorCom 2009 schließen konnte. NorCom übernimmt auf Einzelabruf die Analyse, Konzeption, Auswahl oder Entwicklung von Softwareprodukten im Bereich Redaktions- und Produktionsanwendungen, Webtechnik und Investitionsund Projektmanagement. Die zu erbringenden Leistungen entsprechen damit der spezifischen Kernkompetenz von NorCom: Ganzheitliches IT-Consulting verbunden mit Expertise in der Entwicklung von Mediensoftware. Strategisch wichtig war der Rahmenvertrag mit dem WDR, den NorCom 2009 schließen konnte. Nor-Com übernimmt auf Einzelabruf die Analyse, Konzeption, Auswahl oder Entwicklung von Softwareprodukten im Bereich Redaktions- und Produktionsanwendungen, Webtechnik und Investitions- und Projektmanagement. Die zu erbringenden Leistungen entsprechen damit der spezifischen Kernkompetenz von NorCom: Ganzheitliches IT-Consulting verbunden mit Expertise in der Entwicklung von Mediensoftware. Strategisch wichtig war der Rahmenvertrag mit dem WDR, den NorCom 2009 schließen konnte. Nor-Com übernimmt auf Einzelabruf die Analyse, Konzeption, Auswahl oder Entwicklung von Softwareprodukten im Bereich Redaktions- und Produktionsanwendungen, Webtechnik und Investitions- und Projektmanagement. Die zu erbringenden Leistungen entsprechen damit der spezifischen Kernkompetenz von NorCom: Ganzheitliches IT-Consulting verbunden mit Expertise in der Entwicklung von Mediensoftware.
Die 1995 gegründete NSA ist ein in Oslo ansässiges Unternehmen, das klassische IT-Consulting Dienstleistungen bietet. Die NSA hat eine Niederlassung, NSA Süd, in Kristiansand. Kerngeschäft des Unternehmens sind Integrations-Die 1995 gegründete NSA ist ein in Oslo ansässiges Unternehmen, das klassische IT-Consulting Dienstleistungen bietet. Die NSA hat eine Niederlassung, NSA Süd, in Kristiansand. Die 1995 gegründete NSA ist ein in Oslo ansässiges Unternehmen, das klassische IT-Consulting Dienstleistungen bietet. Die NSA hat eine Niederlassung, NSA Süd, in Kristiansand. Kerngeschäft des Unternehmens sind Integrationsprojekte im Oracle-
projekte im Oracle-Umfeld und Managed Services. Zum Oracle bezogenem Leistungsspektrum zählen die Oracle e-Business Suite, Data Warehouse, Case Management und Content Management (Multimediakataloge). Vertriebsschwerpunkte von NSA liegen in Norwegen und den angrenzenden skandinavischen Ländern. Die Kunden der Gesellschaft kommen aus der privaten Wirtschaft, der Medienbranche und der öffentlichen Verwaltung. Kundenkontakte sind in der Regel langfristig angelegt. In der Beziehung zum öffentlichen Sektor in Norwegen profitiert das Unternehmen von seiner Einzigartigkeit als Oracle-Dienstleister mit Projektmanagementkompetenz und der Kombination aus Geschäftsprozessund IT-Know-how. Kerngeschäft des Unternehmens sind Integrationsprojekte im Oracle-Umfeld. Zum Oracle bezogenem Leistungsspektrum zählen die Oracle e-Business Suite, Data Warehouse, Case Management und Content Management (Multimediakataloge). Vertriebsschwerpunkte von NSA liegen in Norwegen und den angrenzenden skandinavischen Ländern. Die Kunden der Gesellschaft kommen aus der privaten Wirtschaft, der Medienbranche und der öffentlichen Verwaltung. Kundenkontakte sind in der Regel langfristig angelegt. In der Beziehung zum öffentlichen Sektor in Norwegen profitiert das Unternehmen von seiner Einzigartigkeit als Oracle-Dienstleister mit Projektmanagementkompetenz und der Kombination aus Geschäftsprozess- und IT-Know-how. Umfeld. Zum Oracle bezogenem Leistungsspektrum zählen die Oracle e-Business Suite, Data Warehouse, Case Management und Content Management (Multimediakataloge). Vertriebsschwerpunkte von NSA liegen in Norwegen und den angrenzenden skandinavischen Ländern. Die Kunden der Gesellschaft kommen aus der privaten Wirtschaft, der Medienbranche und der öffentlichen Verwaltung. Kundenkontakte sind in der Regel langfristig angelegt. In der Beziehung zum öffentlichen Sektor in Norwegen profitiert das Unternehmen von seiner Einzigartigkeit als Oracle-Dienstleister mit Projektmanagementkompetenz und der Kombination aus Geschäftsprozess- und IT-Know-how.
Die 1996 gegründete Value & Risk bietet ein ganzheitliches Dienstleistungsspektrum für Finanzdienstleister. Der Schwerpunkt liegt dabei im Risikomanagement, Finanzen und im Meldewesen. Die Dienstleistung besteht aus Finanz-Consulting und Bewertungsservice. Die 1996 gegründete Value & Risk bietet ein ganzheitliches Dienstleistungsspektrum für Finanzdienstleister. Der Schwerpunkt liegt dabei im Risikomanagement, Finanzen und im Meldewesen. Die Dienstleistung besteht aus Consulting und Bewertungsservice. Die 1996 gegründete Value & Risk bietet ein ganzheitliches Dienstleistungsspektrum für Finanzdienstleister. Der Schwerpunkt liegt dabei im Risikomanagement, Finanzen und im Meldewesen. Die Dienstleistung besteht aus Consulting und Bewertungsservice.
Kernstück der Dienstleistungen ist die RiVa-Suite, ein Software-Paket, das über Jahre gemeinsam mit Kunden entwickelt wurde, bei einer Vielzahl von Finanzinstituten installiert ist und in Beratungs- und Bewertungsprojekten regelmäßig zum Einsatz kommt. Die Einsatzbereiche reichen von der Ermittlung des aktuellen Werts der Eigenbestände und deren Meldung an die Aufsichtsbehörden bis zur täglichen Berechnung des Werts von Fondsanteilen. 2009 wurde dieser Softwarekern um zentrale Komponenten erweitert. Kernstück der Dienstleistungen ist die RiVa-Suite, ein Software-Paket, das über Jahre gemeinsam mit Kunden entwickelt wurde, bei einer Vielzahl von Finanzinstituten installiert ist und in Beratungs- und Bewertungsprojekten regelmäßig zum Einsatz kommt. Die Einsatzbereiche reichen von der Ermittlung des aktuellen Werts der Eigenbestände und deren Meldung an die Aufsichtsbehörden bis zur täglichen Berechnung des Werts von Fondsanteilen. 2009 wurde dieser Softwarekern um zentrale Komponenten erweitert. Kernstück der Dienstleistungen ist die RiVa-Suite, ein Software-Paket, das über Jahre gemeinsam mit Kunden entwickelt wurde, bei einer Vielzahl von Finanzinstituten installiert ist und in Beratungs- und Bewertungsprojekten regelmäßig zum Einsatz kommt. Die Einsatzbereiche reichen von der Ermittlung des aktuellen Werts der Eigenbestände und deren Meldung an die Aufsichtsbehörden bis zur täglichen Berechnung des Werts von Fondsanteilen. 2009 wurde dieser Softwarekern um zentrale Komponenten erweitert.
Ziel der Investor Relations Aktivitäten ist es, die Kapitalmarktteilneher umfassend, zeitnah und offen über das Unternehmen zu informieren und den unterschiedlichen Zielgruppen ein tieferes Verständnis der Unternehmensentwicklung zu vermitteln. Eine transparente Investor Relations Tätigkeit gehört bereits seit der Börsennotierung zu den Unternehmensgrundsätzen der NorCom AG.
Die NorCom-Aktie ist im Geregelten Markt/Segment General Standard notiert und hält die grundlegenden Transparenzstandards der Deutsche Börse AG ein. NorCom gibt neben den geforderten Pflichtveröffentlichungen von Geschäfts- und Halbjahresbericht auch Zwischenmitteilungen nach Abschluss des ersten und dritten Quartals heraus.
Auf der ordentlichen Hauptversammlung von NorCom am 19. Juni 2009 in München begrüßten der Vorstand und Aufsichtsrat private Aktionäre, institutionelle Investoren und Pressevertreter. Im Rahmen der Tagesordnung erläuterten die Vorstände den Rechenschaftsbericht und informierten ausführlich über die Unternehmensergebnisse und Perspektiven des Unternehmens.
Mit großer Mehrheit wurden alle Beschlussvorschläge von den Aktionären genehmigt, darunter auch der Beschluss zur Begebung von Optionsrechten auf Stückaktien der NorCom AG an Mitglieder des Vorstands und Arbeitnehmer der NorCom Information Technology AG sowie an die Geschäftsführer und Arbeitnehmer der mit der NorCom AG im Sinne von §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen.
Ein wichtiges Informationsmedium für private und institutionelle Investoren ist die NorCom-Firmenwebsite. NorCom stellt alle relevanten Informationen zur Unternehmens- und Aktienkursentwicklung, Presse- und Ad hoc-Mitteilung, Informationen zur Hauptversammlung sowie sämtliche Halbjahresund Geschäftsberichte auf ihre Website, um die Anleger umfassend und zeitnah zu informieren.
| Wertpapierkennnummer | 525030 |
|---|---|
| ISIN-Nummer | DE0005250302 |
| Reuters-Kürzel | NORG |
| Börsenkürzel | NC5 |
| Börsensegment / Notierung | Frankfurter Wertpapierbörse, Geregelter Markt, General Standard |
| Designated Sponsor | HSBC Trinkaus & Burkhardt AG |
| Wertpapiergattung | Nennwertlose Stückaktien |
| Aktienanzahl 31.12.2009* | 10.626.176 Stück |
| Aktienkurs am 31.12.2009** | 1,35 Euro |
| Hoch-/Tiefkurs | 1,53 Euro / 0,68 Euro |
| Ergebnis je Aktie (unverwässert) | -0,13 Euro |
| Auf Basis der zugelassenen Aktien. *XETRA Schlusskurs. |
Insgesamt kann die NorCom-Aktie im Jahr 2009 einen stetigen und guten Kursgewinn vorweisen. Nach einem holprigen Start mit leichtem Kursverfall zu Jahresanfang pendelte sich die Aktie zum Halbjahr auf einem stabilen, etwa gleichbleibenden Kurs ein. In der zweiten Jahreshälfte steigerte sie sich kontinuierlich bis auf ihr Jahreshoch von 1,53 Euro am 16. Dezember. Entwicklung des Aktienkurses Insgesamt kann die NorCom-Aktie im Jahr 2009 einen stetigen und guten Kursgewinn vorweisen. Nach einem holprigen Start mit leichtem Kursverfall zu Jahresanfang pendelte sich die Aktie zum Halbjahr
Zunächst blieb die Aktie mit ihrer Entwicklung hinter ihrem Vergleichsindex TecDAX zurück – der 17. Juli, an dem sie die 1-Euro-Marke durchbrach, läutete jedoch die Wende ein. Auslöser war eine positive Berichterstattung über den hohen Auftragsbestand von NorCom und die Erweiterung des Produktportfolios um NCPower Compact. Unternehmensmeldungen zu neuen Aufträgen sorgten im Folgenden für teils starke sprunghafte Kursgewinne, die die NorCom-Aktie wieder sehr nahe an den Vergleichsindex brachten. auf einem stabilen, etwa gleichbleibenden Kurs ein. In der zweiten Jahreshälfte steigerte sie sich kontinuierlich bis auf ihr Jahreshoch von 1,53 Euro am 16. Dezember. Zunächst blieb die Aktie mit ihrer Entwicklung hinter ihrem Vergleichsindex TecDAX zurück – der 17. Juli, an dem sie die 1-Euro-Marke durchbrach, läutete jedoch die Wende ein. Auslöser war eine positive
Die NorCom-Aktie schloss das Jahr 2009 mit einem Kurs von 1,35, was im Jahresverlauf einen Anstieg von insgesamt 35 Prozent bedeutet. Der als Referenzwert für die NorCom-Aktie herangezogene TecDAX stieg, aufgrund der allgemeinen Erholung auf den Aktienmärkten, um rund 55 Prozent auf 817,58 Punkte. Berichterstattung über den hohen Auftragsbestand von NorCom und die Erweiterung des Produktportfolios um NCPower Compact. Unternehmensmeldungen zu neuen Aufträgen sorgten im Folgenden für teils starke sprunghafte Kursgewinne, die die NorCom-Aktie wieder sehr nahe an den Vergleichsindex
Kursverlauf der NorCom-Aktie im Vergleich zum TecDax im (Kurse indexiert)
Der Aufsichtsrat der NorCom Information Technology AG hat im Geschäftsjahr 2009 die ihm obliegenden Pflichten und Aufgaben wahrgenommen und die Arbeit des Vorstands beratend begleitet und überwacht. Regelmäßig und umfassend wurde der Aufsichtsrat vom Vorstand über die strategische Ausrichtung und die Geschäftsentwicklung und -tätigkeit des Unternehmens sowie dessen Beteiligungsgesellschaften informiert.
Der Vorstand hat den Aufsichtsrat mit zahlreichen mündlichen und schriftlichen Berichten über die Lage der NorCom AG und deren Beteiligungsgesellschaften informiert und ihn über die Markt- und Wettbewerbssituation in Kenntnis gesetzt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2009 wurden insgesamt fünf Aufsichtsratssitzungen abgehalten. Ausschüsse des Aufsichtsrats bestanden im Berichtszeitraum nicht.
Wie bereits in den Vorjahren bestand im Geschäftsjahr 2009 ein kontinuierlicher Kommunikationsfluss zwischen dem Aufsichtsrat und dem Vorstand der NorCom AG. Gegenstand der Diskussionen waren zum einen grundsätzliche Fragen der Unternehmensausrichtung und zum anderen die Firmen- und Konzernstrategie einschließlich der Finanz-, Investitions- und Personalplanung sowie die Rentabilität der Gesellschaft.
Sein Hauptaugenmerk legte der Aufsichtsrat im Geschäftsjahr 2009 vor allem auf folgende Themenschwerpunkte:
-Strategische Ausrichtung als Komplettanbieter unter dem zentralen Aspekt der intensiveren Verzahnung der Geschäftsbereiche Consulting und Software
Weiterentwicklung des NCPower Produktportfolios mit Fokus auf NCPower Compact
Aufbau Vertrieb und Partnerschaften für NCPower Compact
Überprüfung der Markt- und Entwicklungspers pektiven der Beteiligungsgesellschaften
Unternehmenskontrolle und Risikomanagement: Hierzu erhielt der Aufsichtsrat regelmäßig Risikoberichte der Gesellschaft sowie ihrer Beteiligungsgesellschaften gemäß den gesetzlichen Bestimmungen. Diese Berichte wurden im Rahmen der Aufsichtsratssitzungen besprochen.
Ein weiteres viel diskutiertes Thema zwischen Vorstand und Aufsichtsrat war die hinter den Planungen zurückbleibende Geschäftsentwicklung der Beteiligungsgesellschaft Value & Risk AG mit Sitz in Frankfurt. Der Aufsichtsrat hat sich eingehend mit der operativen Entwicklung des Unternehmens befasst und mit dem Vorstand Lösungsvorschläge und Maßnahmen diskutiert. So wurde beispielsweise ein "Mitarbeiter-Sharing" mit der Value & Risk vereinbart. Ebenso wurde die Entwicklung der Value & Risk vom reinen Consultinghaus zum Produktanbieter regelmäßig diskutiert und evaluiert.
Bei allen grundlegenden Entscheidungen war der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden. Sofern Entscheidungen getroffen oder Maßnahmen beschlossen wurden, für die eine Zustimmung des Aufsichtsrats notwendig war, haben die Mitglieder des Aufsichtsrats die entsprechenden Beschlussvorlagen geprüft oder diese auf Grund umfangreicher schriftlicher oder mündlicher Informationen und nach intensiver Beratung verabschiedet.
Insbesondere die Entwicklung und Fertigstellung der Komplettlösung NCPower Compact sowie der Aufbau von Vertriebspartnerschaften waren im Geschäftsjahr 2009 von nachhaltiger Bedeutung für die Geschäftsentwicklung der NorCom-Gruppe.
Im Consulting hat die NorCom-Gruppe ihre Position im Bereich der öffentlichen Verwaltung weiter intensiviert und ihren guten Ruf vor allem auf dem Gebiet unternehmenskritischer Verfahren weiter gestärkt.
Die NorCom-Gruppe hat ihr Firmenprofil durch die in Vorjahren eingeleiteten und im Geschäftsjahr 2009 umgesetzten Schritte weiter geschärft und ihren führenden Platz im Softwareproduktgeschäft verteidigt. Mit ihren Consulting-Dienstleistungen kann die NorCom-Gruppe den Produktbereich in optimaler Weise ergänzen und sich als Komplettanbieter positionieren.
Vorstand und Aufsichtsrat haben sich im Geschäftsjahr 2009 mit den Regelungen des Deutschen Corporate Governance Kodex auseinandergesetzt und sprechen den darin enthaltenen Empfehlungen ihre grundsätzliche Zustimmung aus. Der Entsprechenserklärung zu den Empfehlungen der Regierungskommission "Deutscher Corporate Governance Kodex" in der Fassung vom Juni 2009 wurde am 24. September 2009 durch Vorstand und Aufsichtsrat zugestimmt und der Öffentlichkeit auf der Internetseite der Gesellschaft zugänglich gemacht.
Der Lagebericht enthält Informationen in Bezug auf die Zusammensetzung des gezeichneten Kapitals, bedeutende Stimm- und Kontrollrechte, die Befugnisse des Vorstands, Aktien auszugeben oder zurückzukaufen sowie wesentliche Vereinbarungen der Gesellschaft für den Fall eines Übernahmeangebotes.
Der in Übereinstimmung mit den Rechnungslegungsstandards des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) von der Gesellschaft aufgestellte Jahresabschluss sowie der nach IFRS erstellte Konzernabschluss zum 31. Dezember 2009 wurden dem Aufsichtsrat zusammen mit dem Lagebericht und dem Konzernlagebericht vorgelegt. Der Abschlussprüfer hat in seinen Prüfungsberichten festgestellt, dass alle gesetzlichen Vorschriften eingehalten wurden, und den Jahresund Konzernabschluss einschließlich Lagebericht mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.
Unter Berücksichtigung des Prüfungsberichtes der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Rölfs WP Partner AG, München, und in Anwesenheit des Wirtschaftsprüfers hat der Aufsichtsrat den Jahresabschluss und den Lagebericht des Vorstandes in seiner Sitzung am 23. April 2010 geprüft und keinerlei Einwendungen erhoben. Durch die Billigung des Jahresabschlusses gilt dieser als festgestellt. Der nach IFRS erstellte Konzernabschluss und Konzernlagebericht wurden ebenfalls vom Aufsichtsrat gebilligt.
Die Zusammensetzung des Aufsichtsrats der NorCom Information Technology AG ist im Geschäftsjahr 2009 gegenüber dem Vorjahr gleich geblieben. Der Aufsichtsrat besteht aus drei Mitgliedern:
Dr. Lutz Schmidt (Vorsitzender)
Prof. Dr. Manfred Schlottke (Stellvertretender Vorsitzender)
Prof. Dr. Thomas Hess.
Auch die Zusammensetzung des Vorstands ist im Berichtsjahr gleich geblieben. Herr Viggo Nordbakk (Vorstandsvorsitzender) und Herr Dr. Tobias Abthoff leiten die Gesellschaft auch weiterhin.
Der Aufsichtsrat bedankt sich bei allen Aktionären, die der NorCom AG erneut ihr Vertrauen ausgesprochen haben. In Anerkennung der im Geschäftsjahr 2009 geleisteten Arbeit spreche ich im Namen des gesamten Aufsichtsrats dem Vorstand sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr tatkräftiges Engagement und ihre Leistungen meinen besonderen Dank aus. Für die weitere Unternehmens- und Konzernentwicklung im laufenden Geschäftsjahr 2010 wünsche ich viel Erfolg.
München, 26.04.2010
Dr. Lutz Schmidt Aufsichtsratsvorsitzender
Der Konzernabschluss der NorCom Information Technology AG wurde nach den internationalen Rechnungslegungsstandards "International Financial Reporting Standards" (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt. Technology AG wurde nach den inter¬nationalen Rechnungslegungsstandards "International Financial Reporting Standards" (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt.
2009 befand sich die Weltwirtschaft auf Talfahrt und schrumpfte so stark wie seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr.1 Für 2010 mehren sich jedoch die positiven Stimmen. So erwartet der IWF eine Steigerung der weltweiten Wirtschaftsleistung von 3,9 Prozent. Diese basiert allerdings zum großen Teil auf Konjunkturprogrammen. Auch fällt sie regional sehr unterschiedlich aus. Die Industrieländer sollen 2010 um 2,1 Prozent, 2011 um 2,4 Prozent wachsen. und schrumpfte so stark wie seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr.1 Für 2010 mehren sich jedoch die positiven Stimmen. So erwartet der IWF eine Steigerung der weltweiten Wirtschaftsleistung von 3,9 Prozent. Diese basiert allerdings zum großen Teil auf Konjunkturprogrammen. Auch fällt sie regional sehr unterschiedlich aus. Die Industrieländer sollen 2010 um 2,1 Prozent, 2011 um 2,4 Prozent wachsen.
Der NorCom Konzern ist zwar international tätig, erzielt aber den Großteil seiner Umsatzerlöse in Deutschland. Daher kann, neben der prognostizierten Entwicklung der Weltwirtschaft, insbesondere die Entwicklung der deutschen Wirtschaft die Geschäftsentwicklung der NorCom beeinflussen. Laut IWF soll Deutschland erheblich stärker zulegen als der Euro Raum – das erwartete Wachstum liegt bei 1,5 Prozent. erzielt aber den Großteil seiner Umsatzerlöse in Deutschland. Daher kann, neben der prognostizierten Entwicklung der Weltwirtschaft, insbesondere die Entwicklung der deutschen Wirtschaft die Geschäftsentwicklung der NorCom beeinflussen. Laut IWF soll Deutschland erheblich stärker zulegen, als der Euro-Raum – das erwartete Wachstum liegt bei 1,5 Prozent.
Ein Risiko für die weltweite Wirtschaftsentwicklung liegt in einem verfrühten Ausstieg aus den staatlichen Konjunkturhilfen. Weitere Gefahren sind geschwächte Finanzsysteme und Wohnungsmärkte sowie steigende Arbeitslosigkeit.2 lung liegt in einem verfrühten Ausstieg aus den staatlichen Konjunkturhilfen. Weitere Gefahren sind geschwächte Finanzsysteme und Wohnungsmärkte sowie steigende Arbeitslosigkeit. 2
Laut dem European Information Technology Ob-
servatory (EITO) hat der globale IT-Markt die Krise hinter sich. Der weltweite Umsatz soll um 1,9 Prozent steigen und dieses Jahr 2,3 Billionen Euro erreichen. Prozent steigen und dieses Jahr 2,3 Billionen Euro erreichen. August-Wilhelm Scheer, Präsident der deutschen
August-Wilhelm Scheer, Präsident der deutschen EITO-Sektion und des Branchenverbandes BIT-KOM, sieht die IT als Teil der Lösung, die Unternehmen aus der Krise hilft. Deshalb kann sich diese Branche trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage gut behaupten. KOM, sieht die IT als Teil der Lösung, die Unternehmen aus der Krise hilft. Deshalb kann sich diese Branche trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage gut behaupten. Laut EITO sollen 2010 die USA 627,4 Milliarden
Laut EITO sollen 2010 die USA 627,4 Milliarden Dollar und Europa 649,4 Milliarden Dollar Umsatzvolumen beitragen. Weitere wichtige Märkte sind die Wachstumsmärkte Indien, China und Japan.3 satzvolumen beitragen. Weitere wichtige Märkte sind die Wachstumsmärkte Indien, China und Japan. 3 Geschäftsfelder / Segmente
Die NorCom Information Technology AG unterteilt ihre Geschäftstätigkeit in die beiden Segmente NCConsulting und NCProducts. NCProducts Kernstück von NCProducts ist die NCPower Produktfamilie. Die Softwarelösung zählt zu den
Kernstück von NCProducts ist die NCPower Produktfamilie. Die Softwarelösung zählt zu den innovativsten, multimedialen Redaktions- und Produktionssystemen im Markt. Die spezifische Individuallösung NCPower Pro ist großen Broadcastunternehmen vorbehalten, die hohe Ansprüche an Skalierbarkeit in Leistung und Größe sowie Integrationsfähigkeit einer Soft-
Die spezifische Individuallösung NCPower Pro ist großen Broadcastunternehmen vorbehalten, die hohe Ansprüche an Skalierbarkeit in Leistung und Größe sowie Integrationsfähigkeit einer Software stellen. Seitdem die Produktpalette 2009 um die schlüsselfertige Komplettlösung NCPower Compact ergänzt wurde, können nun auch kleinere Sender und Unternehmen, die nicht typischerweise aus dem TV-Bereich kommen, von der NorCom-Expertise profitieren. um die schlüsselfertige Komplettlösung NCPower Compact ergänzt wurde, können nun auch kleinere Sender und Unternehmen, die nicht typischerweise aus dem TV-Bereich kommen, von der NorCom-Expertise profitieren. NCPower Compact liefert, wie NCPower Pro, alle benötigten Funktionalitäten vom Ingest über Playout bis zum voll integrierten Archiv. Allerdings in einem Paket bestehend aus Hard- und Software
NCPower Compact liefert, wie NCPower Pro, alle benötigten Funktionalitäten vom Ingest über Playout bis zum voll integrierten Archiv. Allerdings in einem Paket bestehend aus Hard- und Software als so genannte "Media Appliance". Insbesondere für mittelständische Medienunternehmer dere für mittelständische Medienunternehmer birgt die effiziente Komplettlösung viele Vorteile: Schlankes Einführungsmanagement und kurze Installationszeit, geringe Investitionskosten, optimale Integrationsfähigkeit in Fremdsysteme so-
1 Spiegel online, "IWF hebt Prognose für 2010 an", 19. Juni 2009
2 Welt online, "Starkes Wachstum für Deutschland und die Welt", 26. Januar 2010 3 Chip online, "EITO: Globaler IT-Markt hat die Krise hinter sich", 03.03.2010 03. März. 2010
birgt die effiziente Komplettlösung viele Vorteile: Schlankes Einführungsmanagement und kurze Installationszeit, geringe Investitionskosten, optimale Integrationsfähigkeit in Fremdsysteme sowie automatisiertes Cross Channel Management für Web, TV und Radio.
Im Bereich NCConsulting liegt die Stärke der Nor-Com in der hohen Qualität bei der Planung und Durchführung von komplexen Großprojekten. Dies wird vor allem von öffentlichen Auftraggebern geschätzt und gefordert – inzwischen zählt NorCom zu den "großen Playern" im Bereich IT-Dienstleistungen für den öffentlichen Bereich.
NorCom begleitet öffentliche Verwaltungen hauptsächlich bei der Modernisierung ihrer IT-Prozesse. Eine Aufgabe in der viel Branchen Know-how gefragt ist, da sich die organisatorischen Umstände in Behörden massiv von denen in der Industrie unterscheiden.
Allerdings beschränkt sich NorCom nicht nur auf die Beratung, sondern übernimmt auf Wunsch auch komplette Betriebsprozesse im Sinne eines Managed Service. Dieses Angebot ist für viele Behörden interessant, da ein komplettes Outsourcing häufig nicht möglich ist.
Mit dem Managed Service schlägt NorCom auch die Brücke zwischen den beiden Geschäftsbereichen: So nimmt beispielsweise der Kunde N24 die Managed Service Leistungen der NorCom für das dort eingesetzte NCPower Pro in Anspruch.
Die NorCom Information Technology AG hat ihren Firmensitz in München und betreibt eine Niederlassung in Frankfurt am Main. Zudem sind drei inländische und zwei ausländische Unternehmen in den Konzernabschluss mit einbezogen, bei denen NorCom über die Mehrheit der Stimmrechte verfügt.
Des Weiteren hält die NorCom Information Technology AG zusammen mit der Norske Systemarkitekter AS eine Minderheitsbeteiligung von 35,75 Prozent an der norwegischen Gesellschaft CognIT AS.
Der Einstieg in den Medienbereich erfolgte bei NorCom mit der Übernahme von 51 Prozent an der MaxiMedia Technologies GmbH in 2003. 2005 wurde MaxiMedia vollständig übernommen und in die NorCom Information Technology AG integriert. MaxiMedia hält die Rechte an NCPower.
In der Vergangenheit hat NorCom ihre Consulting-Dienstleistungen vor allem im Bereich der öffentlichen Verwaltung, insbesondere bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg ausgebaut. Durch einen Großauftrag im Jahr 2006 hat sich NorCom entschieden, eine in München ansässige 100-prozentige Tochtergesellschaft zu gründen, um die BA noch intensiver betreuen zu können.
NorCom hat Ende des Geschäftsjahres 2007 eine 100-prozentige Tochtergesellschaft in Moskau, Russland, gegründet, die operativ nicht tätig war.
Die 100-prozentige Tochtergesellschaft in den USA ist derzeit operativ nicht tätig.
An dem in Oslo, Norwegen, ansässigen Unternehmen NSA ist NorCom mit 54 Prozent beteiligt. Operativer Schwerpunkt des IT-Consultinghauses sind Integrationsprojekte im Oracle Umfeld. Die NSA richtet sich an Kunden aus der privaten Wirtschaft, der öffentlichen Verwaltung und aus dem Finanzsektor, wobei NSA den norwegischen Markt und die angrenzenden skandinavischen Länder bearbeitet.
Die Value & Risk AG mit Sitz in Frankfurt, an der NorCom mit rd. 50 Prozent beteiligt ist, bietet ein ganzheitliches Dienstleistungsspektrum für Finanzdienstleister. Der Schwerpunkt liegt
dabei im Risikomanagement, Finanzen und im Meldewesen. Die Dienstleistung besteht aus Consulting und Bewertungsservice, Kernstück ist das Software-Paket RiVa-Suite. Die Software dient der Generierung und Überwachung neuer Finanzderivate. V&R bedient Kunden aus der Finanzwelt in den Themenfeldern Finanzderivate, Risikomanagement und Meldewesen.
Herr Viggo Nordbakk, Gründer der NorCom Information Technology AG, und Herr Dr. Tobias Abthoff waren im Geschäftsjahr 2009 als Vorstandsmitglieder verantwortlich für die Geschäfte der NorCom.
Der Vorstandsvorsitzende Viggo Nordbakk ist im Rahmen der Geschäftsordnung verantwortlich für die strategische Ausrichtung des Konzerns und der Geschäftsfelder, insbesondere für den Ausbau und die Positionierung des neuen Produktbereichs im Medienumfeld. Zudem betreut er die Tochterunternehmen und den Finanzbereich.
Dr. Tobias Abthoff verantwortet das Consulting-Geschäft, die Aktivitäten am Standort Frankfurt sowie die Tochtergesellschaft NorCom Systems Technology GmbH.
Die Vergütung für die Vorstandsmitglieder setzt sich aus einem erfolgsunabhängigen Festgehalt und Sachbezügen sowie einer erfolgsabhängigen variablen Vergütung zusammen. Die variable Vergütung bemisst sich zum einen an der Konzernentwicklung und dem Konzernerfolg, wobei zur Sicherung der Unternehmensziele die variable Vergütung der Höhe nach oben begrenzt ist. Zum anderen wird die persönliche Leistung des jeweiligen Vorstands auch hinsichtlich langfristiger Entwicklungen berücksichtigt.
Bemessungsgrundlage für die variable Vergütung ist der Grad der Zielerreichung der zwischen dem Aufsichtsrat und dem Gesamtvorstand zu Beginn des jeweiligen Geschäftsjahres festgelegten Zielvereinbarung.
Die Vergütungsregelung für den Aufsichtsrat sieht den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex entsprechend einen fixen und einen am Konzernerfolg ausgerichteten variablen Bestandteil vor und differenziert zwischen Aufsichtsratsvorsitzendem und Aufsichtsratsmitglied.
Durch das Übernahmerichtlinie-Umsetzungsgesetz besteht für börsennotierte Unternehmen nach §§ 289 und 315 HGB die Pflicht, Angaben zur Kapitalzusammensetzung, Aktionärsrechten und deren Beschränkungen, Beteiligungsverhältnissen und zu den Organen der Gesellschaft zu machen, welche übernahmerelevante Informationen darstellen.
Das Grundkapital der NorCom Information Technology AG ist in 10.626.176 Inhaberstückaktien zu einem rechnerischen Nennwert von einem Euro eingeteilt, welche vollständig stimm- und dividendenberechtigt sind. Die namenslosen Stückaktien unterliegen keinerlei Übertragungsbeschränkungen.
Von diesen hält die Nordbakk Invest GmbH mit Sitz in München/Deutschland 2.683.746 Stück, was einem Anteil von 25,26 Prozent am Grundkapital entspricht. Die Nordbakk Holding GmbH mit Sitz in München/Deutschland besaß zum Stichtag 31. Dezember 2009 1.150.176 NorCom Aktien (10,82 Prozent). Die NorCom AG hielt zum Stichtag insgesamt 641.205 Stückaktien oder 6,03 Prozent des Grundkapitals.
Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 17. August 2010 das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 5.293.758 Euro gegen Bar oder Sacheinlagen zu erhöhen. Des Weiteren ist das Grundkapital in Höhe von bis zu 4.000.000 Euro bedingt erhöht. Diese bedingte Kapitalerhöhung dient der Gewährung von Aktien an die Inhaber oder Gläubiger von Options oder Wandelschuldverschreibungen. Eine weitere bedingte Kapitalerhöhung dient der Sicherung von Bezugsrechten aus Aktienoptionsprogrammen.
Die NorCom AG hat von der durch das Aktiengesetz eröffneten Möglichkeit Gebrauch gemacht, Mitglieder des Vorstands und Arbeitnehmer der Gesellschaft sowie Geschäftsführer und Arbeitnehmer der mit der Gesellschaft im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen im Rahmen von Aktienoptionsplänen am wirtschaftlichen Erfolg der Gesellschaft zu beteiligen und dadurch langfristig an die Gesellschaft zu binden. Den Aktienoptionsplänen liegen die Beschlüsse
der Hauptversammlung vom 30. August 1999, vom 29. September 1999 und vom 18. August 2005 zugrunde.
Nach den bisherigen Aktienoptionsplänen ist die Ausübung der ausgegebenen Optionsrechte im Wesentlichen an eine Steigerung des Börsenwertes der Aktien der Gesellschaft gebunden. Wegen der sich stetig seit 2005 verschlechternden Kapitalmarktsituation und angesichts der aktuellen weltweiten Finanzmarktkrise ist die Steigerung des Börsenwertes der Aktien der Gesellschaft als Voraussetzung zur Ausübung der Optionsrechte kein geeignetes Instrument zum Leistungsanreiz mehr, da die Steigerung des Börsenwertes der Aktien der Gesellschaft in zunehmendem Maße von externen Faktoren auf dem Finanzmarkt bestimmt wird.
Auf der Hauptversammlung vom 19. Juni 2009 wurde daher mit großer Mehrheit ein neuer Aktienoptionsplan ("SOP09") beschlossen. Dieser neue Optionsplan sieht nun vor, dass die Ausübung der Optionsrechte vom wirtschaftlichen Erfolg der maßgeblichen Geschäftsbereiche NC-Consulting und NCPower abhängig gemacht werden. SOP09 ersetzt den bisherigen Optionsplan ("SOP05"). Die bisher ausgegebenen Optionsrechte des SOP05 bleiben durch das Bedingte Kapital I und das Bedingte Kapital II der Gesellschaft gesichert. Auf der Hauptversammlung wurde eine neue Ermächtigung zur Begebung von 778.240 Optionsrechten an die Mitglieder des Vorstands und Arbeitnehmer der Gesellschaft sowie an die Geschäftsführer und Arbeitnehmer der mit der Gesellschaft im Sinne von §§ 15 ff. AktG verbundenen in- und ausländischen Unternehmen beschlossen.
Die Ernennung und Abberufung von Mitgliedern des Vorstandes erfolgt nach § 84 AktG durch den Aufsichtsrat und entspricht damit der gesetzlichen Regelung. Entgegen § 76 Abs. 2 AktG kann der Vorstand nach § 7 der Satzung auch aus einer Person bestehen.
Satzungsänderungen folgen den Regelungen der §§ 179 ff. AktG durch Beschluss der Hauptversammlung mit qualifizierter Mehrheit. Nach § 13 der Satzung ist der Aufsichtsrat ermächtigt, Änderungen und Ergänzungen der Satzung, die nur deren Fassung betreffen, zu beschließen.
Wesentliche Vereinbarungen der Gesellschaft, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels
infolge eines Übernahmeangebotes stehen – so genannte Change of Control Klauseln – sowie Entschädigungsvereinbarungen für den Fall eines Übernahmeangebotes mit Mitgliedern des Vorstands bestehen nicht.
Der NorCom-Konzern konnte seine Umsatzerlöse 2009 um 15 Prozent steigern. Die erzielten Umsatzerlöse lagen bei TEUR 31.810 (Vorjahr: TEUR 27.675).
Die Umsatzentwicklung innerhalb des Konzerns muss allerdings differenziert betrachtet werden. Die Umsatzerlöse der NorCom AG lagen bei TEUR 19.169, was einer Steigerung zum Vorjahr (TEUR 16.122) von etwa 19 Prozent entspricht. Dabei haben das Consulting und das Produktgeschäft zu gleichen Teilen zu dieser Steigerung beigetragen.
Die Value & Risk AG (V&R) aus Frankfurt leidet immer noch unter den Auswirkungen der Finanzkrise. Die Probleme im Vertrieb haben sich 2009 auf die Umsatzerlöse ausgewirkt. Diese lagen im Geschäftsjahr 2009 bei TEUR 3.456 und somit um 8 Prozent unter dem Vorjahreswert (TEUR 3.773).
Die Norske Systemarkitekter AS (NSA) mit Sitz in Oslo, Norwegen, konnte das Umsatzvolumen im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozent auf TEUR 9.185 steigern (Vorjahr: TEUR 7.780).
Mit dieser Entwicklung hat der NorCom Konzern die im Konzernlagebericht des Vorjahres dargestellten Umsatzerwartungen knapp verfehlt.
Die Gesamtleistung lag im Geschäftsjahr 2009 bei TEUR 33.982 und erhöhte sich damit um 14 Prozent. Der Vergleichswert vom Vorjahr lag bei TEUR 29.771.
Der NorCom Konzern gliedert seine Geschäftstätigkeit in die beiden Segmente NCProducts und NCConsulting. Die Umsatzerlöse in den Segmenten wurden anhand der Bewertungsmethoden ermittelt, die in der internen Berichterstattung angewendet werden. Der Geschäftsbereich
NCProducts übertraf die Vorjahresentwicklung und erzielte Umsatzerlöse vor Konsolidierung in Höhe von TEUR 5.188, was einem Zuwachs zum Vorjahr (TEUR 4.317) von 20 Prozent entspricht. Zwar litt NorCom zu Anfang des Jahres noch unter den Auswirkungen der Finanzkrise, in der zweiten Jahreshälfte konnten jedoch einige Vertriebserfolge verbucht werden, die für ein positives Ergebnis sorgten. Auch im Consulting konnte die NorCom Umsatzsteigerungen erzielen. Der Bereich lag mit Umsatzerlösen in Höhe von TEUR 28.093 vor Konsolidierung mit 17 Prozent über dem Vorjahreswert (TEUR 23.947). Aufteilung der Umsatzerlöse nach Segmenten in Prozent
Insgesamt erwirtschaftete der NorCom-Konzern im Vergleich zum Vorjahr ein positives Ergebnis Aufteilung der Umsatzerlöse nach Segmenten in Prozent
vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBIT-DA) in Höhe von TEUR 989 (Vorjahr: TEUR -1.516). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) schloss knapp positiv mit TEUR 12 (Vorjahr: TEUR -2.403) für das Geschäftsjahr ab. Das operative Ergebnis spiegelt die getroffenen Einsparmaßnahmen des Konzerns wider. So konnten beispielsweise die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 1.266 gesenkt werden. Aufgrund der außerplanmäßigen Abschreibung des auf die Value & Risk AG entfallenden Geschäfts- oder Firmenwertes in Höhe von TEUR 1.235 kam es zu einem Konzernverlust vor Minderheiten in Höhe von TEUR 1.358 (Vorjahr: Konzernjahresverlust TEUR 2.506). Der anderen Gesellschaftern zustehende Verlust belief sich im Geschäftsjahr 2009 auf TEUR 85 (Vorjahr: Verlust TEUR 405) aufgrund der Entwicklung der Beteiligungsgesellschaften. Der auf die Gesellschafter des Mutterunternehmens entfallene Konzernverlust lag unter Berücksichtigung der aktiven latenten Steuerabgrenzung auf Verlustvorträge bei einem Wert in Höhe von TEUR 1.273 (Vorjahr: TEUR 2.101). Das unverwässerte Ergebnis pro Aktie belief sich auf -0,13 Euro (Vorjahr: -0,21 Euro). Aufgrund der außerplanmäßigen Abschreibung des auf die Value & Risk AG entfallenden Ge-Aufgrund der außerplanmäßigen Abschreibung des auf die Value & Risk AG entfallenden Geschäfts- oder Firmenwertes in Höhe von TEUR 1.235 kam es zu einem Konzernverlust vor Minderheiten in Höhe von TEUR 1.358 (Vorjahr: Konzernjahresverlust TEUR 2.506). Der anderen Gesellschaftern zustehende Verlust belief sich im Geschäftsjahr 2009 auf TEUR 85 (Vorjahr: Verlust TEUR 405) aufgrund der Entwicklung der Beteiligungsgesellschaften. Der auf die Gesellschafter des Mutterunternehmens entfallene Konzernverlust lag unter Berücksichtigung der aktiven latenten Steuerabgrenzung auf Verlustvorträge bei ei-
Lässt man die außerplanmäßige Abschreibung auf den Geschäfts- oder Firmenwert außer Acht, hat der NorCom-Konzern die im Konzernlagebericht des Vorjahres beschriebene Ergebnisentwicklung knapp verfehlt. 1.235 kam es zu einem Konzernverlust vor Minderheiten in Höhe von TEUR 1.358 (Vorjahr: Konzernjahresverlust TEUR 2.506). Der anderen Gesellschaftern zustehende Verlust belief sich im Geschäftsjahr 2009 auf TEUR 85 (Vorjahr: Verlust nem Wert in Höhe von TEUR 1.273 (Vorjahr: TEUR 2.101). Das unverwässerte Ergebnis pro Aktie belief sich auf -0,13 Euro (Vorjahr: -0,21 Euro). Lässt man die außerplanmäßige Abschreibung auf den Geschäfts- oder Firmenwert außer Acht,
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) schloss | lief sich auf -0,13 Euro (Vorjahr: -0,21 Euro). | |
|---|---|---|
| knapp positiv mit TEUR 12 (Vorjahr: TEUR -2.403) Angaben in € |
2009 | 2008 |
| für das Geschäftsjahr ab. Das operative Ergebnis Umsatzerlöse spiegelt die getroffenen Einsparmaßnahmen des |
Lässt man die außerplanmäßige Abschreibung 31.810.464 auf den Geschäfts- oder Firmenwert außer Acht, |
27.675.154 |
| Konzerns wider. So konnten beispielsweise die Gesamtleistung |
hat der NorCom-Konzern die im Konzernlagebe 33.982.209 |
29.771.453 |
| Sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR Rohergebnis 1.266 gesenkt werden. |
richt des Vorjahres beschriebene Ergebnisent 20.446.035 wicklung knapp verfehlt. |
18.955.893 |
| Rohergebnis-Marge | 60,2 % | 63,7 % |
| Wesentliche Kennzahlen zur Ertragslage: Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) |
989.442 | -1.516.635 |
| Betriebsergebnis (EBIT) Angaben in € |
12.099 2009 |
-2.403.209 2008 |
| Konzernjahresfehlbetrag (Gesellschafter des Mut Umsatzerlöse terunternehmens) Gesamtleistung |
-1.273.040 31.810.464 33.982.209 |
-2.101.012 27.675.154 29.771.453 |
Die durchschnittliche Anzahl der im Konzern be schäftigten Personen erhöhte sich von 174 im Ge schäftsjahr 2008 auf 182 Mitarbeiter im Berichts jahr 2009. Zum Abschlussstichtag am 31.12.2009 Die durchschnittliche Anzahl der im Konzern be schäftigten Personen erhöhte sich von 174 im Ge schäftsjahr 2008 auf 182 Mitarbeiter im Berichts jahr 2009. Zum Abschlussstichtag am 31.12.2009
betrug die Mitarbeiteranzahl 185 (Vorjahr: 178). Der Personalaufbau ist insbesondere auf die NSA zurückzuführen, die anderen Gesellschaften hiel ten ihre Mitarbeiterzahlen weitgehend konstant. betrug die Mitarbeiteranzahl 185 (Vorjahr: 178). Der Personalaufbau ist insbesondere auf die NSA zurückzuführen, die anderen Gesellschaften hiel ten ihre Mitarbeiterzahlen weitgehend konstant.
| 2009 | 2008 | |
|---|---|---|
| Mitarbeiter (Head Count) | 185 | 178 |
| Mitarbeiter im Durchschnitt | 182 | 174 |
Das Anlagevermögen hat sich gegenüber dem Geschäftsjahresende 2008 (TEUR 11.630) im We sentlichen aufgrund der Firmenwertabschreibung vermindert und betrug zum 31.12.2009 TEUR 11.401. Dabei entfiel der größte Anteil des Anlage vermögens mit TEUR 10.584 wie auch im Vorjahr (TEUR 10.912) auf die immateriellen Vermögens werte (insbesondere Firmenwerte). Vermögens- und Liquiditätslage Das Anlagevermögen hat sich gegenüber dem Geschäftsjahresende 2008 (TEUR 11.630) im We
Das Umlaufvermögen verringerte sich im Ver gleich zum Vorjahr (TEUR 15.084) auf TEUR 13.987. Dabei betrugen die Forderungen und sonstigen Vermögenswerte zum 31.12.2009 TEUR 7.243 (Vorjahr: TEUR 6.834). vermindert und betrug zum 31.12.2009 TEUR 11.401. Dabei entfiel der größte Anteil des Anlage vermögens mit TEUR 10.584 wie auch im Vorjahr (TEUR 10.912) auf die immateriellen Vermögens werte (insbesondere Firmenwerte).
Die flüssigen Mittel verringerten sich im Ge schäftsjahr 2009 und kamen auf einen Wert in Höhe von TEUR 6.720 (Vorjahr: TEUR 8.236). Das Umlaufvermögen verringerte sich im Ver gleich zum Vorjahr (TEUR 15.084) auf TEUR 13.987. Dabei betrugen die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände zum 31.12.2009 TEUR
Auf Konzernbasis bestehen wie auch im Vorjahr keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditins tituten. Die Liquiditätslage ist somit als gut zu bewerten. 7.243 (Vorjahr: TEUR 6.834). Die flüssigen Mittel verringerten sich im Ge schäftsjahr 2009 und kamen auf einen Wert in
Die Bilanz zeigte ein Eigenkapital (ohne Anteile fremder Gesellschafter) zum Ende des Geschäfts jahres 2009 von TEUR 18.925 (Vorjahr: TEUR 19.841), so dass die Eigenkapitalquote 67,0 Pro zent betrug (Vorjahr: 66,9 Prozent). Das langfristig gebundene Vermögen ist somit vollständig durch das Eigenkapital gedeckt, so dass der Grundsatz der Fristenkongruenz erfüllt ist. Auf Konzernbasis bestehen wie auch im Vorjahr keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditin stituten. Die Liquiditätslage ist somit als gut zu bewerten. Die Bilanz zeigte ein Eigenkapital (ohne Anteile fremder Gesellschafter) zum Ende des Geschäfts jahres 2009 von TEUR 18.925 (Vorjahr: TEUR
Die Verbindlichkeiten blieben zum Geschäfts jahresende 2009 bei TEUR 4.173 nahezu unver ändert (Vorjahr: TEUR 4.216). Dabei betrugen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen am 31.12.2009 TEUR 1.834 (Vorjahr: TEUR 2.409). 19.841), so dass die Eigenkapitalquote 67,0 Pro zent betrug (Vorjahr: 66,9 Prozent). Das langfristig gebundene Vermögen ist somit vollständig durch das Eigenkapital gedeckt, so dass der Grundsatz der Fristenkongruenz erfüllt ist.
Die Rückstellungen sanken gegenüber dem Vor jahr (TEUR 3.217) auf TEUR 2.797.
Die Bilanzsumme lag am 31.12.2009 bei TEUR 28.228 (Vorjahr: TEUR 29.671).
| Zahlen in € | 31.12.2009 | 31.12.2008 |
|---|---|---|
| Bilanzsumme | 28.227.919 | 29.671.341 |
| Anlagevermögen | 11.400.844 | 11.630.492 |
| Umlaufvermögen | 13.986.521 | 15.083.962 |
| Eigenkapital (ohne Anteile fremder Gesellschafter) |
18.925.149 | 19.841.167 |
| Rückstellungen | 2.797.021 | 3.217.166 |
| Verbindlichkeiten | 4.172.942 | 4.215.599 |
Ziel des Finanzmanagements ist die Deckung des Kapitalbedarfs durch die vorhandenen liquiden Mittel sowie durch einen positiven Zahlungsmit telzufluss (Cashflow). Finanzlage Ziel des Finanzmanagements ist die Deckung des Kapitalbedarfs durch die vorhandenen liquiden Mittel sowie durch einen positiven Zahlungsmit
Der Zahlungsmittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug in der Berichtsperiode TEUR 135 (Vorjahr: Zufluss TEUR 946). Der Zahlungsmittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug in der Berichtsperiode TEUR 135 (Vorjahr: Zufluss TEUR 946).
Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit be trug im Geschäftsjahr 2009 TEUR 1.912 (Vorjahr: 2.070). Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit be trug im Geschäftsjahr 2009 TEUR 1.912 (Vorjahr:
Im Rahmen der Finanzierungstätigkeit war im Vorjahr ein Mittelabfluss von TEUR 133 zu ver zeichnen, im Geschäftsjahr ergab sich kein Cash flow aus Finanzierungstätigkeit. Im Rahmen der Finanzierungstätigkeit war im Vorjahr ein Mittelabfluss von TEUR 133 zu ver zeichnen, im Geschäftsjahr egab sich kein Cash flow aus Finanzierungstätigkeit.
Insgesamt verringerte sich der Finanzmittelfonds in der Berichtsperiode von TEUR 8.236 im Vorjahr auf TEUR 6.720 zum Ende des Geschäftsjahres 2009.
Der NorCom-Konzern konnte sowohl seine Produkt- als auch seine Consultingumsätze signifikant steigern.
Dabei trugen die NorCom AG und die NSA positiv zum Umsatzwachstum bei und konnten den erneuten Umsatzrückgang der Value & Risk kompensieren. Die getroffenen Maßnahmen zur Kostenreduzierung zeigten ihre Wirkung und führten zu einer Ergebnisverbesserung, die bei Nichtberücksichtigung der Firmenwertabschreibung sehr deutlich ausfällt. Der negative EBIT und EBITDA des Vorjahres konnte dadurch in einen operativen Gewinn (EBIT/EBITDA) des Jahres 2009 gewandelt werden. Durch den weiteren Know-how Aufbau im Unternehmen, die Intensivierung der Marktaktivitäten sowie die Weiterentwicklung der NCPower-Software hat sich NorCom im Geschäftsjahr 2009 zukunftsorientiert aufgestellt und geht gestärkt aus der Krise. Der Auftragsbestand der NorCom liegt nach wie vor mit TEUR 35.701 (Vorjahr: TEUR 46.627) zum Stichtag auf einem hohen Niveau.
Im Geschäftsjahr 2009 hat NorCom weiter in die Entwicklung der eigenen Mediensoftware NCPower investiert. Der Fokus lag dabei auf der schlüsselfertigen Komplettlösung NCPower Compact – ein Produkt, das einen kostengünstigen Einstieg ins Broadcastgeschäft ermöglicht und damit den Nerv der Zeit und des Marktes trifft. NorCom spricht mit NCPower Compact kleine und mittelgroße Fernsehsender und beispielsweise Unternehmen oder Institutionen an, die ein Corporate-TV planen. Diese neue Gesamtlösung wird am Markt in Form eines kompletten Produktes (Software und Hardware), als so genannte Media Appliance, angeboten. Für die Kunden bietet die effiziente "Out-of-the-box"-Lösung viele Vorteile: Schlankes Einführungsmanagement und kurze Installationszeit, geringe Investitionskosten, optimale Integrationsfähigkeit in Fremdsysteme sowie automatisiertes Cross-ChannelManagement für Web, TV und Radio.
Natürlich profitiert auch NorCom von NCPower Compact: Die einfache Installation des Produkts beim Kunden ermöglicht den Vertrieb über Partner. So kann NorCom den eigenen Vertrieb effizienter aufstellen und von Skaleneffekten profitieren.
Auch die Value & Risk hat 2009 in die Produktentwicklung investiert. Die RiVa-Software wurde hinsichtlich neuer Marktanforderungen aktualisiert. Die V&R schließt mit den neu-entwickelten Softwarekomponenten eine Marktlücke, die durch die Finanzkrise entstanden ist. Der neue Markt für Risikobewertung, der derzeit entsteht, beruht auf Gesetzesänderungen und Auflagen für das Risk Management, die als Folge der Finanzkrise erlassen werden. Finanzinstitutionen sind künftig strikteren Vorgaben bei ihrer Risikobewertung unterworfen. Die Value & Risk Software bildet diese Vorgaben ab und ermöglicht die Umsetzung einer gesetzeskonformen Risikobewertung. Die ersten Gesetzesänderungen zum Risikomanagement wurden bereits 2009 erlassen, die Umsetzung vieler Maßnahmen erfolgt sukzessive über die nächsten Jahre.
Es sind seit dem 31. Dezember 2009 keine berichtspflichtigen Vorgänge bei der NorCom Information Technology AG eingetreten beziehungsweise bekannt geworden.
Der NorCom-Konzern ist bei seinen Geschäftsaktivitäten sowohl qualitativen als auch quantitativen Risiken ausgesetzt. Zu den qualitativen Risiken zählen Absatz-, Beschaffungs- und Marktrisiken. Quantitative Risiken ergeben sich hinsichtlich der Umsatz-, Ergebnis- und Liquiditätsentwicklung innerhalb des Konzerns. Deren frühzeitige und vollständige Aufdeckung sowie das Ergreifen von geeigneten Maßnahmen zur Minimierung von Risiken sind wesentliche Voraussetzung für einen langfristigen wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens. Gleichzeitig werden auch die Chancen analysiert, die sich durch den Markt und die Wettbewerber ergeben.
Der Erfolg der Geschäftstätigkeit der NorCom AG und ihrer Beteiligungsgesellschaften ist das Ergebnis der auf Chancen orientierten Unternehmensstrategie unter Berücksichtigung eines sensibel reagierenden Risikomanagements. Das Management der NorCom AG ist bestrebt, die Chancen optimal zu nutzen und die Risiken so weit wie möglich zu begrenzen.
Unternehmerisches Handeln ist ständig Risiken ausgesetzt. NorCom definiert Risiken als die Gefahr, dass Ereignisse oder Entscheidungen und Handlungen das Unternehmen daran hindern, definierte Ziele zu erreichen oder Strategien erfolgreich umzusetzen. Um Chancen auf Märkten zu nutzen, geht NorCom bewusst Risiken ein, wenn dadurch ein angemessener Beitrag zur Steigerung des Unternehmenswertes erwartet wird. Dazu ist ein wirksames, auf die Belange der Geschäftsaktivitäten ausgerichtetes Risikomanagementsystem erforderlich.
NorCom hat ein umfassendes Risikomanagementsystem installiert, bei dem die Risiken über ein einheitliches, konzernübergreifendes Management-, Berichts- und Kontrollwesen identifiziert, analysiert, überwacht und gesteuert werden. Die strategische Unternehmensplanung und das interne Kontrollsystem bilden die Kernelemente des Risikomanagementsystems. Die strategische Unternehmensplanung gewährleistet dabei unter anderem, dass langfristige Risiken und Chancen frühzeitig identifiziert und eingeschätzt werden können, um die entsprechenden Maßnahmen zu treffen. Das interne Berichtswesen ist darauf ausgelegt, aktuelle und relevante Informationen über die Entwicklung der wesentlichen Risiken und die Wirksamkeit der Maßnahmen zur Risikobegrenzung zu liefern.
Dieses Risikomanagementsystem wird kontinuierlich den aktuellen Anforderungen, die sich durch interne und externe Veränderungen ergeben können, angepasst. Um eine frühzeitige Risikoerkennung und Chancenauswertung zu gewährleisten, werden regelmäßige und zeitnahe Risikoberichte von Aufsichtsrat und Vorstand ausgewertet, Maßnahmen daraus abgeleitet und falls erforderlich, sofort notwendige Gegenmaßnahmen ergriffen.
Das Risikomanagementsystem der NorCom identifiziert, analysiert, überwacht und steuert
Risiken über ein einheitliches, konzernübergreifendes Management-, Berichts- und Kontrollwesen, den so genannten Risk Report. Dieser wird von der NorCom und ihren Töchtern mindestens quartalsweise ausgefüllt. Im Risk Report benennen die Unternehmen ihre Risiken, klassifizieren sie anhand verschiedener Relevanzstufen, legen die Eintrittswahrscheinlichkeit fest und definieren die Risikoart. Im Risk Report werden auch Frühwarnindikatoren und Abwehrmaßnahmen für die einzelnen Risiken festgehalten und ein Risikomanager sowie ein Verantwortlicher benannt. Dieses Risikomanagementsystem wird kontinuierlich den aktuellen Anforderungen, die sich durch interne und externe Veränderungen ergeben können, angepasst. Die Verantwortung für die Einrichtung und Aufrechterhaltung eines angemessenen und zielgerichteten Risikomanagementsystems liegt beim Vorstand.
Das interne Kontrollsystem der NorCom AG umfasst die Grundsätze, Verfahren und Maßnahmen zur Sicherung der Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit und Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung sowie zur Sicherung der Einhaltung der maßgeblichen rechtlichen Vorschriften.
Die internen Kontrollen richten sich auf die Begrenzung von Risiken wesentlicher Fehlaussagen in der Finanzberichterstattung, von Risiken durch Nichteinhaltung regulatorischer Normen sowie auf die Minimierung operativer und wirtschaftlicher Risiken.
Die Kontrollaktivitäten zur Sicherstellung der Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit der Rechnungslegung umfassen manuelle Kontrollen, wie beispielsweise das "Vier-Augen-Prinzip", sowie die Analyse von Sachverhalten und Entwicklungen anhand spezifischer Kennzahlensysteme. Die Trennung von Verwaltungs-, Ausführungs-, Abrechnungs- und Genehmigungsfunktion reduziert die Möglichkeit zu dolosen Handlungen. Wesentliche Elemente sind weiterhin die klare Zuordnung von Verantwortlichkeiten und Kontrollen bei der Abschlusserstellung, transparente Vorgaben mittels Richtlinien zur Bilanzierung, angemessene Zugriffsregelungen in den abschlussrelevanten EDV-Systemen sowie die eindeutige Regelung von Verantwortlichkeiten bei der Einbeziehung von externen Spezialisten.
Die Erfassung der buchhalterischen Vorgänge der NorCom AG erfolgt durch Navision. Ferner nutzt das Management der NorCom zur Steuerung des Unternehmens ein CRM-System und ein Aufwandserfassungstool. Alle drei Systeme sind optimal aufeinander abgestimmt, so dass regelmäßig Auslastungsreports der Mitarbeiter abgerufen, der Auftragsbestand überprüft und das aufgestellte Budget mit den erbrachten Leistungen verglichen werden können. Zur internen Berichterstattung werden regelmäßig entsprechende Hochrechnungen erstellt, die mit den Finanzplänen und Budgets abgestimmt werden. Regelmäßig erfolgen Auswertungen des Soll-Ist-Vergleichs und werden mit den betreffenden Verantwortlichen im Unternehmen analysiert, so dass auftretende Abweichungen durch entsprechende Maßnahmen schnell korrigiert werden können.
Die NorCom berichtet halbjährlich über die identifizierten Risiken und ergriffenen Maßnahmen. Die Effektivität der internen Kontrollen wird mindestens einmal jährlich im Rahmen des Abschlusserstellungsprozesses beurteilt.
Der Erfolg der Geschäftstätigkeit der NorCom AG und ihrer Beteiligungsgesellschaften ist das Ergebnis der auf Chancen orientierten Unternehmensstrategie unter Berücksichtigung der möglichen Risiken. Die NorCom AG ist bei ihren Geschäftsaktivitäten sowohl qualitativen als auch quantitativen Risiken ausgesetzt. Zu den qualitativen Risiken zählen Absatz-, Beschaffungs- und Marktrisiken. Quantitative Risiken ergeben sich hinsichtlich der Umsatz-, Ergebnis- und Liquiditätsentwicklung innerhalb des Konzerns.
Wesentliche Risiken für den NorCom Konzern resultieren aus dem Markt- und Wettbewerbsumfeld. Ein schwaches Konjunkturumfeld sowie eine zurückhaltende Entwicklung in den jeweiligen Kernmärkten von NorCom können die Investitionsbereitschaft der Zielkunden negativ beeinflussen, so dass sich dies auch auf die Unternehmensentwicklung von NorCom bzw. deren Töchter auswirken kann.
Die NorCom AG beobachtet die Teilmärkte ihrer Geschäftssegmente und Tochtergesellschaften intensiv, um wichtige Entwicklungen verfolgen
und bewerten sowie entsprechende Maßnahmen ergreifen zu können. Das risikodiversifizierende Geschäftsmodell der NorCom, das auf den beiden Säulen Consulting und Softwareprodukte beruht, gibt Stabilität in einem wirtschaftlich angespannten Umfeld.
Im Bereich der Softwareprodukte gilt es, die Verkürzung von Produktlebenszyklen, die zunehmende Ausschöpfung der Technologiepotenziale und den damit einhergehenden Wettbewerbsdruck zu berücksichtigen. Durch intensive Marktbearbeitungsmaßnahmen, Pflege der Kundenkontakte sowie durch verstärkte Entwicklungsaktivitäten kann NorCom innovative Produkte bieten und ist für den Wettbewerb gerüstet. Die Ausweitung der Vertriebsaktivitäten – auch über Partner –, die Intensivierung der Marktbearbeitung bereits eroberter Märkte sowie die kontinuierliche Anpassung des Produktspektrums und der Dienstleistungen an die Marktbedürfnisse hat NorCom im Geschäftsjahr 2009 vehement vorangetrieben.
Als Unternehmen in einem Know-how intensiven Bereich (Softwareprodukterstellung und Consulting) und mit beratungsbedürftigen Produkten sind qualifizierte Mitarbeiter eine wichtige Ressource für den Erfolg.
Zwangsläufig besteht immer auch das Risiko eines Know-how-Verlustes, falls Mitarbeiter in Schlüsselpositionen das Unternehmen verlassen. Zur Kompensation dieses Risikos sind die Mitarbeiter über variable Vergütungen an der Unternehmensentwicklung beteiligt. Zudem wurde ein Aktienoptionsplan aufgelegt.
Neu abgeschlossene großvolumige Aufträge bedürfen in der Anfangsphase der Leistungserbringung des Einsatzes externer Dienstleister, da Nor-Com die notwendigen Kapazitäten aus Gründen der Kostenvariabilisierung nicht als Reserve vorhält. Ein dauerhafter Einsatz von Fremddienstleistern würde bei solchen Aufträgen jedoch zu einer erheblichen Margenbeeinträchtigung führen. Nicht zuletzt resultiert hieraus auch eine gewisse Abhängigkeit von diesen Dienstleistern für die NorCom AG. NorCom ist bemüht, die Abhängigkeit von externen Dienstleistern durch den sachgerechten Aufbau eigener Kapazitäten zu minimieren.
Im Produkt- und Projektgeschäft sind verschiedene Faktoren zu beachten, welche die Finanzund Ertragslage der Gesellschaft beeinträchtigen können. Bei Produktneu- und -weiterentwicklungen gilt es insbesondere, Terminverzögerungen und mögliche Veränderungen des Wettbewerbs- und Technologieumfelds mit in Betracht zu ziehen.
Die Softwareproduktpalette NCPower Pro richtet sich an die Medienbranche. Dieser Markt ist aufgrund der hohen Wettbewerbsdichte mit möglichen Investitionsstaus der Endabnehmer Gegenstand der laufenden Kontrolle bzw. des Risikomanagements, da die Gefahr besteht, dass sich die Investitionen für die Produktentwicklung der vergangenen Jahre möglicherweise nicht amortisieren könnten.
Das Consulting-Geschäft ist geprägt durch Großaufträge bei der öffentlichen Verwaltung und im Finanzbereich, so dass hier das Risiko in der Abhängigkeit von wesentlichen Kunden liegt. Nor-Com ist bestrebt, dieses Risiko sowohl durch die Gewinnung neuer Kunden als auch durch den Abschluss langfristiger Verträge zu kompensieren. Zur Minimierung von Geschäftsrisiken werden zudem Wartungsverträge mit Großkunden abgeschlossen. Für die Middleware Integrationssoftware NCIntegrate schließt NorCom Wartungsverträge über 3 Jahre ab. Daneben werden einjährige Wartungsverträge für die Produktpalette NCPower abgeschlossen und automatisch verlängert.
IT-Risiken bestehen vor allem in der Verfügbarkeit der Systeme. Im Bereich der Informationstechnologie liegt der Schwerpunkt auf der Verbesserung der organisatorischen Abläufe durch intensive Nutzung des vorhandenen integrierten EDV-Planungs- und Steuerungssystems. Ein weiterer Schwerpunkt ist die erhöhte Sicherung vor unberechtigten Zugriffen und Virenangriffen. Im Geschäftsjahr 2009 wurde die Verfügbarkeit der Computer kontinuierlich verbessert und die Netzwerke an die erhöhten Anforderungen des Unternehmens angepasst.
Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen,
Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen. Forderungsausfälle können im Einzelfall dennoch vorkommen, sind allerdings projektbedingt. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.
Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt NorCom eine durchaus konservative Risikopolitik.
Finanzwirtschaftliche Risiken können sich aus dem Ausfall von Kundenforderungen oder aus Kurs- oder Zinsänderungsrisiken im Finanzmittelfonds ergeben.
Im Debitorenbereich wird die Entwicklung des Forderungsbestandes ständig überwacht, um mögliche Ausfallrisiken frühzeitig zu erkennen und Maßnahmen einleiten zu können. Daneben werden im Produktbereich möglichst Anzahlungen vereinbart.
Die Anlage des Finanzmittelfonds erfolgt grundsätzlich nur in Wertpapiere mit nur geringen Kursoder Zinsänderungsrisiken.
Der Vorstand und das gesamte Management sind bestrebt, neu auftretende Risiken unverzüglich zu erkennen und Abwehrmaßnahmen zur Gegensteuerung einzuleiten. Auf der Grundlage der gegenwärtigen Informationen sind keine Risiken feststellbar, die den Fortbestand des NorCom-Konzerns gefährden würden.
NorCom hat insbesondere in den letzten beiden Geschäftsjahren verstärkt den Softwareprodukte-Bereich ausgebaut. Nun stehen die Vertriebsaktivitäten im Bereich NCProducts im Mittelpunkt. Die wachsenden Umsätze in diesem Segment bestärken das Ziel von NorCom, diesen Weg konsequent weiter zu gehen. Bereits heute ist NorCom in Deutschland, in einigen europäischen Ländern, Osteuropa, Russland sowie im Libanon und Kuwait tätig. Auf diesen Märkten wird NorCom die Vertriebsaktivitäten intensivieren. Im deutschsprachigen Raum stehen dabei große Broadcastunternehmen im Fokus, die das
individuell konfigurierte NCPower Pro einsetzen können. International sollen Kunden für NCPower Compact über ein Vertriebspartnernetzwerk gewonnen werden.
Mit den in der Vergangenheit aufgebauten Kunden hat NorCom nach unserer Auffassung hervorragende Referenzen. 2010 rechnet NorCom daher mit wichtigen Neuaufträgen im Medienbereich.
Im Consulting-Bereich wird NorCom am Standort Nürnberg ihre Marktaktivitäten im Bereich der öffentlichen Verwaltung weiter ausbauen und die internen Ressourcen bei den Kernthemen intensivieren, um Know-how im Unternehmen aufzubauen. Am Standort Frankfurt wird NorCom die bisher erfolgreichen Projekte, wie das IT-Service Management im öffentlichen Sektor, weiterführen. Im Mittelpunkt der Consulting-Aktivitäten stehen zudem die Unterstützung der NCPower Produktpalette und die Schaffung von Synergieeffekten. Mit der Kombination von IT-Lösungen und innovativen Softwareprodukten sowie dem abgestimmten Serviceangebot bietet NorCom ein Portfolio, das im konvergierenden Markt Broadcast und Informationstechnologie nach unserer Einschätzung einmalig ist.
NorCom besitzt somit die optimale Basis, ihr Produkt- und Consultingspektrum neben dem TVund Rundfunk-Bereich auch auf die innovativen Märkte des Internet-Fernsehens (IPTV), Corporate TV und Mobile TV auszudehnen und somit den breiten Medienmarkt zu bedienen.
Mit der Unterteilung in NCConsulting und NCProducts und den sich daraus ergebenden Synergieeffekten gibt sich NorCom ein Gesicht nach außen und demonstriert den künftigen Fokus des Unternehmens. Zudem werden die Beteiligungen von NorCom mit dem Ziel, ein organisches Wachstum über dem Marktdurchschnitt zu erreichen, weitergeführt und intensiv betreut. Das Management arbeitet weiter an dem langfristigen Ziel, den NorCom-Konzern durch die Konzentration der Geschäftsbereiche und die Weiterentwicklung der technologischen Kompetenz als attraktives Investment am Kapitalmarkt zu präsentieren.
Für das laufende Geschäftsjahr 2010 plant Nor-Com aufgrund der guten Ausgangsposition trotz der wirtschaftlichen Gesamtlage positiv und erwartet sowohl im Produktbereich als auch im Consulting eine Steigerung der Umsatzerlöse. Im Produktbereich erwartet NorCom durch die Ska-
leneffekte von NCPower Compact eine Umsatzsteigerung von über 30 Prozent. Im Consulting wird eine Steigerung der Umsätze von 23 Prozent erwartet. Die EBIT-Marge soll in beiden Bereichen bei etwa 11 Prozent liegen. Für die darauf folgenden Geschäftsjahre erwartet NorCom kontinuierliche Umsatzsteigerungen von etwa 15 Prozent jährlich und eine Steigerung der EBIT-Marge auf 12 Prozent bis 2012.
Die Beteiligungsgesellschaft Value & Risk erwartet von den in 2009 vorgenommenen Investitionen in die Neuausrichtung und das Produkt zu profitieren und erwartet einen Umsatzsprung in Höhe von 38,8 Prozent. Zielsetzung ist zudem ein positives operatives Ergebnis zu erwirtschaften. In den Folgejahren soll der Umsatz um jeweils etwa 10 Prozent wachsen. Die NSA rechnet im laufenden Geschäftsjahr 2010 mit einem Umsatzwachstum von 21,7 Prozent.
München, den 22. April 2010 Der Vorstand
| Zahlen in EUR | Jan.-Dez. 2009 |
Jan.-Dez. 2008 |
|---|---|---|
| Konzernanhang Anmerkung Nr. |
||
| Umsatzerlöse (16) |
31.810.464 | 27.675.154 |
| Aktivierte Eigenleistungen (16) |
1.538.128 | 1.438.061 |
| Sonstige betriebliche Erträge (17) |
633.617 | 658.238 |
| Betriebsleistung | 33.982.209 | 29.771.453 |
| Materialaufwand (18) |
||
| a) Aufwendungen für bezogene Waren | -963.216 | -1.639.403 |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | -12.572.958 | -9.176.157 |
| Rohergebnis | 20.446.035 | 18.955.893 |
| Personalaufwand (19) |
||
| a) Löhne und Gehälter | -13.473.733 | -12.941.921 |
| b) Soziale Abgaben | -1.233.927 | - 1.515.378 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen (21) |
-4.748.933 | -6.015.228 |
| Betriebsergebnis vor Abschreibung (EBITDA) | 989.442 | -1.516.635 |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen (20) |
-977.343 | -886.574 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 12.099 | -2.403.209 |
| Erträge aus Wertpapieren des Umlaufvermögens und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens |
6.717 | 4.198 |
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge (22) |
106.666 | 348.250 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen (22) |
-30.702 | -48.775 |
| Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens (inkl. des Geschäfts- oder Firmenwerts) |
-1.234.691 | -666.542 |
| Periodenergebnis vor Steuern und Fremdanteilen (EBT) | -1.139.911 | -2.766.079 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (23) |
-218.321 | 259.647 |
| Konzernjahresfehlbetrag/ -überschuss vor Fremdanteilen | -1.358.232 | -2.506.432 |
| davon fremden Gesellschaftern zuzurechnen | -85.192 | -405.420 |
| davon Gesellschaftern des Mutterunternehmens zuzurechnen | -1.273.040 | -2.101.012 |
| Ergebnis je Aktie (verwässert/unverwässert) (10) |
-0,13 | -0,21 |
(rechnerische Abweichungen auf Grund von Rundungen)
| Zahlen in EUR | Jan.-Dez. 2009 |
Jan.-Dez. 2008 |
|---|---|---|
| I. Konzernjahresfehlbetrag/ -überschuss vor Fremdanteilen | -1.358.232 | -2.506.432 |
| II. Sonstiges Gesamteinkommen | ||
| Währungsumrechnungsdifferenzen | 330.781 | -334.465 |
| latente Steuern auf sonstiges Gesamteinkommen | - | - |
| Sonstiges Gesamteinkommen nach Steuern | 330.781 | -334.465 |
| III. Konzern-Gesamtergebnis (Summe I und II) | -1.027.451 | -2.840.897 |
| davon fremden Gesellschaftern zuzurechnen | -57.890 | -576.665 |
| davon Gesellschaftern des Mutterunternehmens zuzurechnen | -969.561 | -2.264.232 |
(rechnerische Abweichungen auf Grund von Rundungen)
| Zahlen in EUR | 31.12.2009 | 31.12.2008 |
|---|---|---|
| Konzernanhang Anmerkung Nr. |
||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (4) |
6.342.944 | 5.860.920 |
| Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht |
79.660 | - |
| Übrige Forderungen und sonstige Vermögenswerte (5) |
690.871 | 660.436 |
| Steuerforderungen | 129.463 | 312.784 |
| Wertpapiere des Umlaufvermögens | 23.682 | 13.310 |
| Flüssige Mittel (6) |
6.719.901 | 8.236.512 |
| Umlaufvermögen | 13.986.521 | 15.083.962 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 13.986.521 | 15.083.962 |
| Immaterielle Vermögenswerte ( 1) |
10.584.489 | 10.911.787 |
| Sachanlagen (2) |
531.439 | 557.768 |
| Finanzanlagen (3) |
284.916 | 160.937 |
| Anlagevermögen | 11.400.844 | 11.630.492 |
| Latente Steuern (7) |
2.840.554 | 2.956.887 |
| Langfristige Vermögenswerte | 14.241.398 | 14.587.379 |
| Aktiva | 28.227.919 | 29.671.341 |
| Zahlen in EUR | 31.12.2009 | 31.12.2008 |
|---|---|---|
| Konzernanhang Anmerkung Nr. |
||
| Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 13.576 | 48.344 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (13) |
1.834.166 | 2.409.486 |
| Steuerverbindlichkeiten | 7.180 | 45.387 |
| Sonstige Verbindlichkeiten (14) |
2.318.020 | 1.712.382 |
| Verbindlichkeiten | 4.172.942 | 4.215.599 |
| Sonstige Rückstellungen (kurzfristig) (11) |
2.349.465 | 2.494.149 |
| Rückstellungen (kurzfristig) | 2.349.465 | 2.494.149 |
| Kurzfristige Schulden | 6.522.407 | 6.709.748 |
| Latente Steuern (7) |
- | 6.713 |
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen (12) |
- | - |
| Sonstige Rückstellungen (langfristig) | 447.556 | 723.017 |
| Rückstellungen (langfristig) | 447.556 | 723.017 |
| Langfristige Schulden | 447.556 | 729.730 |
| Gezeichnetes Kapital (8) |
9.984.971 | 9.984.971 |
| Kapitalrücklage (9) |
1.407.182 | 1.353.639 |
| Unterschiede aus der Währungsumrechnung | -41.610 | -345.089 |
| Konzernbilanzgewinn | 7.574.606 | 8.847.646 |
| Eigenkapital Gesellschafter des Mutterunternehmens | 18.925.149 | 19.841.167 |
| Anteile fremder Gesellschafter | 2.332.807 | 2.390.696 |
| Eigenkapital | 21.257.956 | 22.231.863 |
| Passiva | 28.227.919 | 29.671.341 |
| Zahlen in EUR | NCConsulting | NCProducts | Überleitung | Konzern | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2009 | 2008 | 2009 | 2008 | 2009 | 2008 | 2009 | 2008 | |
| Umsatzerlöse | 28.093 | 23.947 | 5.188 | 4.317 | -1.471 | -588 | 31.810 | 27.676 |
| EBIT | -595 | -1.995 | 576 | -408 | 31 | 0 | 12 | -2.403 |
(rechnerische Abweichungen auf Grund von Rundungen)
| Zahlen in TEUR (unternehmensweite Angaben) | 2009 | 2008 |
|---|---|---|
| Deutschland | 22.105 | 19.312 |
| Norwegen | 9.200 | 7.793 |
| Luxemburg | 224 | 336 |
| Russland | 146 | 0 |
| übrige Länder | 135 | 234 |
| Erträge mit Dritten | 31.810 | 27.675 |
| Deutschland | 10.874 | 11.574 |
| Norwegen | 1.083 | 867 |
| USA | 3 | 15 |
| Langfristige Vermögenswerte | 11.960 | 12.456 |
| Erträge mit wesentlichen Kunden, mit denen mehr als 10% des Gesamtumsatzes erzielt wird |
12.420 | 9.035 |
| Kunde 1 | 12.420 | 9.035 |
| davon Segment NC Consulting | 12.420 | 9.035 |
| davon Segment NC Products | 0 | 0 |
(rechnerische Abweichungen auf Grund von Rundungen)
| Zahlen in TEUR Zahlen TEUR |
Jan.-Dez. Jan.-Dez. 2009 2009 |
Jan.-Dez. Jan.-Dez. 2008 2008 |
|---|---|---|
| Periodenergebnis einschließlich Anteile fremder Gesellschafter | -1.358 | -2.506 |
| Periodenergebnis einschließlich Anteile fremder Gesellschafter | -1.358 | -2.506 |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen und Sachanlagen |
977 977 |
887 887 |
| Abschreibungen auf Finanzanlagen Abschreibungen auf Finanzanlagen |
1.235 1.235 |
601 |
| Buchverlust/ -gewinn aus dem Abgang von Sachanlagevermögen | - | 115 |
| Buchverlust/ -gewinn aus dem Abgang von Sachanlagevermögen | - | 115 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen | 53 | 34 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen | 53 | 34 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Erträge | - | -380 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Erträge | - | -380 |
| Veränderung der Rückstellungen | -420 | 466 |
| Veränderung der Rückstellungen | -420 | 466 |
| Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
-482 -482 |
1.643 |
| Veränderung der übrigen Forderungen sowie andere Aktiva, die Veränderung der übrigen Forderungen sowie andere Aktiva, die nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zuzurechnen sind nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zuzurechnen sind |
73 73 |
74 74 |
| Veränderung der Wertpapiere des Umlaufvermögens Veränderung der Wertpapiere des Umlaufvermögens |
-10 -10 |
- |
| Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | -459 | 56 |
| Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | -459 | 56 |
| Veränderung der übrigen Verbindlichkeiten sowie anderer Passiva, Veränderung der übrigen Verbindlichkeiten sowie anderer Passiva, |
||
| die nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zuzurechnen die nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zuzurechnen sind sind |
526 526 |
-44 -44 |
| Mittelzufluss/ -abfluss aus laufender Geschäftstätigkeit *) | 135 | 946 |
| Mittelzufluss/ -abfluss aus laufender Geschäftstätigkeit *) | 135 | 946 |
| Einzahlungen aus dem Abgang von Finanzanlagevermögen Einzahlungen aus dem Abgang von Finanzanlagevermögen |
83 83 |
- |
| Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen und Sachanlagen |
-1.788 -1.788 |
-1.987 |
| Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen | -207 | -83 |
| Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen | -207 | -83 |
| Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit | -1.912 | -2.070 |
| Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit | -1.912 | -2.070 |
| Einzahlungen aus Kapitalzuführungen fremder Gesellschafter Einzahlungen aus Kapitalzuführungen fremder Gesellschafter |
- - |
238 |
| Aktienrückkaufprogramm | - | -253 |
| Aktienrückkaufprogramm | - | -253 |
| Veränderung der Finanzschulden | - | -79 |
| Veränderung der Finanzschulden | - | -79 |
| Auszahlung an Minderheitsgesellschafter | - | -39 |
| Auszahlung an Minderheitsgesellschafter | - | -39 |
| Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit | - | -133 |
| Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit | - | -133 |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | -1.777 | -1.257 |
| Zahlungswirksame Veränderung des | -1.777 | -1.257 |
| Wechselkursänderungen | 261 | -283 |
| Wechselkursänderungen | 261 | -283 |
| Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 8.236 | 9.776 |
| Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 8.236 | 9.776 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 6.720 | 8.236 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 6.720 | 8.236 |
| Ergänzende Informationen Ergänzende Informationen ) Im Mittelzufluss/ -abfluss aus laufender Geschäftstätigkeit enthalten ) Im Mittelzufluss/ -abfluss aus laufender Geschäftstätigkeit enthalten |
||
| Gezahlte Steuern Gezahlte Steuern |
-36 -36 |
-67 |
| Erhaltene Zinsen des Geschäftsjahres | 208 | 348 |
| Erhaltene Zinsen des Geschäftsjahres | 208 | 348 |
| Zinszahlungen des Geschäftsjahres Zinszahlungen des Geschäftsjahres |
-132 -132 |
-49 |
(rechnerische Abweichungen auf Grund von Rundungen)
34 35
| Zahlen in EUR | Gezeichnetes Kapital |
Kapitalrücklage | Rücklage Währungsdifferenz |
|---|---|---|---|
| Stand 31. Dezember 2008 | 9.984.971 | 1.353.639 | -345.089 |
| Management-Optionsprogramm | - | 53.543 | - |
| Dividendenausschüttungen | - | - | - |
| Gesamtergebnis | - | - | 303.478 |
| Stand 31. Dezember 2009 | 9.984.971 | 1.407.182 | -41.610 |
(rechnerische Abweichungen auf Grund von Rundungen)
| Zahlen in EUR | Gezeichnetes Kapital |
Kapitalrücklage | Rücklage Währungsdifferenz |
|---|---|---|---|
| Stand 31. Dezember 2007 | 10.151.071 | 1.406.265 | -181.869 |
| Aktienrücklaufprogramm | -166.100 | -86.611 | - |
| Kapitalerhöhung | - | - | - |
| Management-Optionsprogramm | - | 33.985 | - |
| Dividendenausschüttungen | - | - | - |
| Gesamtergebnis | - | - | -163.220 |
| Stand 31. Dezember 2008 | 9.984.971 | 1.353.639 | -345.089 |
(rechnerische Abweichungen auf Grund von Rundungen)
| Konzern Gewinnvortrag Gewinnvortrag |
Konzernergebnis Konzernergebnis |
Anteile Anteile der Aktionäre der NorCom AG der Norcom AG |
Anteile fremder Gesellschafter Gesellschafter |
Summe Summe |
|---|---|---|---|---|
| 8.847.646 | - | 19.841.167 19.841.167 |
2.390.696 2.390.696 |
22.231.863 22.231.863 |
| - | - | 53.543 53.543 |
- | 53.543 53.543 |
| - | - | - - |
- | - - |
| - - |
-1.273.040 -1.273.040 |
-969.561 -969.561 |
-57.890 -57.890 |
-1.027.451 -1.027.451 |
| 8.847.646 | -1.273.040 | 18.925.149 | 2.332.807 | 21.257.956 |
| 8.847.646 8.847.646 |
-1.273.040 -1.273.040 |
18.925.149 18.925.149 |
2.332.807 2.332.807 |
21.257.956 21.257.956 |
|---|---|---|---|---|
| Konzern Gewinnvortrag Gewinnvortrag |
Konzernergebnis Konzernergebnis |
Anteile der Aktionäre der Aktionäre der NorCom der Norcom AG |
Anteile fremder Anteile Gesellschafter |
Summe |
| 10.948.659 | - - |
22.324.126 | 2.768.049 2.768.049 |
25.092.175 |
| - | - - |
-252.711 | - | -252.711 -252.711 |
| - | - - |
- | 238.000 | 238.000 |
| - | - - |
33.985 | - | 33.985 33.985 |
| - | - - |
- | -38.688 -38.688 |
-38.688 -38.688 |
| - | -2.101.012 -2.101.012 |
-2.264.232 | -576.665 -576.665 |
-2.840.897 -2.840.897 |
| 10.948.659 10.948.659 |
-2.101.012 -2.101.012 |
19.841.167 19.841.167 |
2.390.696 2.390.696 |
22.231.863 22.231.863 |
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Zahlen in EUR | Vortrag 01.01.2009 |
Zugänge | Abgänge | Währungs differenzen |
Stand 31.12.2009 |
||
| I. Immaterielle Vermögenswerte |
|||||||
| 1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte |
4.695.148 | 51.176 | 45.250 | 170.615 | 4.871.689 | ||
| 2. Entwicklungskosten | 5.752.251 | 1.538.128 | - | - | 7.290.379 | ||
| 3. Geschäfts- oder Firmenwert | 25.565 | - | - | - | 25.565 | ||
| 4. Firmenwert aus der Kapitalkonsolidierung |
25.627.111 | - | - | - | 25.627.111 | ||
| 36.100.074 | 1.589.304 | 45.250 | 170.615 | 37.814.744 | |||
| II. Sachanlagen | |||||||
| 1. Grundstücke, grundstückseigene Rechte und Bauten, einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken |
90.408 | 36.810 | - | 17.279 | 144.497 | ||
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung |
3.158.047 | 161.438 | 6.517 | 269.248 | 3.582.215 | ||
| 3.248.455 | 198.248 | 6.517 | 286.527 | 3.726.713 | |||
| III. Finanzanlagen | |||||||
| 1. Beteiligungen | 1.341.813 | 145.396 | - | 5.328 | 1.492.537 | ||
| 2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungs verhältnis besteht |
- | 56.632 | - | - | 56.632 | ||
| 3. Sonstige Ausleihungen | 83.377 | - | 83.377 | - | - | ||
| 1.425.190 | 202.028 | 83.377 | 5.328 | 1.549.169 | |||
| 40.773.719 | 1.989.580 | 135.144 | 462.470 | 43.090.625 |
| Abschreibungen | Buchwerte | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Vortrag 01.01.2009 |
Abschreibungen d. Geschäftsjahres |
Abgänge | Währungs differenzen |
Stand 31.12.2009 |
Stand 31.12.2009 |
Stand 31.12.2008 |
||||
| 4.503.117 | 56.092 | 45.248 | 138.204 | 4.652.164 | 219.525 | 192.031 | ||||
| 3.572.957 | 658.228 | - | - | 4.231.186 | 3.059.193 | 2.179.293 | ||||
| 25.565 | - | - | - | 25.565 | - | - | ||||
| 17.086.648 | 1.234.691 | - | - | 18.321.340 | 7.305.771 | 8.540.462 | ||||
| 25.188.287 | 1.949.012 | 45.248 | 138.204 | 27.230.254 | 10.584.489 | 10.911.787 | ||||
| 28.674 | 18.983 | - | 6.523 | 54.180 | 90.317 | 61.734 | ||||
| 2.662.013 | 244.040 | 6.522 | 241.562 | 3.141.093 | 441.122 | 496.034 | ||||
| 2.690.687 | 263.023 | 6.522 | 248.085 | 3.195.273 | 531.439 | 557.768 | ||||
| 1.264.253 | - | - | - | 1.264.253 | 228.284 | 77.560 | ||||
| - | - | - | - | - | 56.632 | - | ||||
| - | - | - | - | - | - | 83.377 | ||||
| 1.264.253 | - | - | - | 1.264.253 | 284.916 | 160.937 | ||||
| 29.143.227 | 2.212.035 | 51.770 | 386.289 | 31.689.781 | 11.400.845 | 11.630.492 |
| Zahlen in TEUR | 2009 | Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert |
||
|---|---|---|---|---|
| Vermögenswerte | Zeitwert Buchwert |
Erstmaliger Ansatz |
Zu Handelszwe cken gehalten |
|
| Finanzanlagen | 285 | 285 | - | - |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
5.414 | 5.414 | - | - |
| Forderungen aus POC | 929 | 929 | - | - |
| Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht |
80 | 80 | - | - |
| Wertpapiere des Umlaufvermögensn |
24 | 24 | - | - |
| Übrige Forderungen und sonstige Vermögenswerte |
691 | 691 | - | - |
| Flüssige Mittel | 6.720 | 6.720 | - | - |
| Zahlen in TEUR | 2009 | beizulegenden Zeitwert | Erfolgswirksam zum | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Schulden | Zeitwert Buchwert |
Erstmaliger Ansatz |
Zu Handelszwe cken gehalten |
|||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
1.834 | 1.834 | - | - | ||
| Sonstige Verbindlichkeiten | 2.318 2.318 |
- | - |
| beizulegenden Zeitwert | Erfolgsneutral zum | Zum Restbuchwert | Leasing und | Nicht finanzielle | |
|---|---|---|---|---|---|
| Zur Veräußerung verfügbar |
Sicherungs geschäfte |
Kredite und Forderungen |
Bis zur Endfällig keit gehalten |
Übrige (Buchwert) | Vermögenswerte (Buchwert) |
| 228 | - | 57 | - | - | - |
| - | - | 5.559 | - | - | -145 |
| - | - | 929 | - | - | - |
| - | - | 80 | - | - | - |
| 24 | - | - | - | - | - |
| - | - | - | - | - | 691 |
| - | - | 6.720 | - | - | - |
| Zum Restbuch wert |
Erfolgsneutral zum beizulegende Zeitwert Sicherungs- geschäfte |
Leasing und Übrige (Buchwert) |
|
|---|---|---|---|
| 1.834 | - | - | - |
| - | - | - | 2.318 |
| Zahlen in TEUR Zahlen in TEUR |
2008 2008 |
beizulegenden Zeitwert | Erfolgswirksam zum Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert |
|
|---|---|---|---|---|
| Vermögenswerte Vermögenswerte |
Zeitwert Zeitwert Buchwert Buchwert |
Erstmaliger Erstmaliger Ansatz Ansatz |
Zu Handelszwe Zu Handelszwe cken gehalten cken gehalten |
|
| Finanzanlagen Finanzanlagen |
161 | 161 161 |
161 - |
- - |
| Forderungen aus Lieferungen und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Leistungen |
4.751 | 4.751 4.751 |
4.751 - |
- - |
| Forderungen aus POC Forderungen aus POC |
1.110 | 1.110 1.110 |
1.110 - |
- - |
| Forderungen gegen Unternehmen mit Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht denen ein Beteiligungsverhältnis besteht |
- | - - |
- - |
- - |
| Wertpapiere des Wertpapiere des Umlaufvermögensn Umlaufvermögensn |
13 | 13 13 |
13 - |
- - |
| Übrige Forderungen und Übrige Forderungen und sonstige Vermögenswerte sonstige Vermögenswerte |
660 | 660 660 |
660 - |
- - |
| Flüssige Mittel Flüssige Mittel |
8.237 | 8.237 8.237 |
8.237 - |
- - |
| Zahlen in TEUR Zahlen in TEUR |
2008 2009 2009 |
beizulegenden Zeitwert | Erfolgswirksam zum Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert |
|||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Schulden Schulden |
Zeitwert Zeitwert |
Erstmaliger Erstmaliger Buchwert Buchwert Ansatz Ansatz |
Zu Handelszwe Zu Handelszwe cken gehalten cken gehalten |
|||
| Verbindlichkeiten aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Lieferungen und Leistungen |
2.409 | 2.409 2.409 |
2.409 - |
- - |
||
| Sonstige Verbindlichkeiten Sonstige Verbindlichkeiten |
1.712 | 1.712 1.712 |
1.712 - |
- - |
| Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert |
Zum Restbuchwert | Nicht finanzielle | |||
|---|---|---|---|---|---|
| Zur Veräußerung verfügbar |
Sicherungs geschäfte |
Kredite und Forderungen |
Bis zur Endfällig keit gehalten |
Leasing und Übrige (Buchwert) |
Vermögenswerte (Buchwert) |
| 78 | - | 83 | - | - | - |
| - | - | 4.751 | - | - | - |
| - | - | 1.110 | - | - | - |
| - | - | 80 | - | - | - |
| 13 | - | - | - | - | - |
| - | - | - | - | - | 660 |
| - | - | 8.237 | - | - | - |
| Zum Restbuch wert |
Erfolgsneutral zum beizulegende Zeitwert Leasing und Übrige (Buchwert) Sicherungs- geschäfte |
Nicht finanzielle Vermögenswerte (Buchwert) |
|
|---|---|---|---|
| 2.409 | - | - | - |
| - | - | - | 1.712 |
| Zahlen in EUR | Rückstellungen 01.01.2009 |
Währungs differenzen 01.01.2009 |
Inanspruch nahme |
Auflösung | Zuführung | Rückstellungen 31.12.2009 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Personalkosten | 1.587.198 | - | 1.274.013 | 313.237 | 1.151.649 | 1.151.597 |
| Abschlusskosten | 173.220 | - | 161.344 | - | 115.300 | 127.176 |
| Übrige sonstige Rück stellungen (kurzfristig) |
733.731 | 4.681 | 678.762 | 59.650 | 1.070.692 | 1.070.693 |
| Sonstige Rückstellungen (kurzfristig) |
2.494.149 | 4.681 | 2.114.120 | 372.887 | 2.337.641 | 2.349.465 |
| Gewährleistungs verpflichtungen |
76.600 | - | - | 7.300 | - | 69.300 |
| Drohende Verluste aus Mietverträgen |
601.417 | - | 303.757 | - | 35.596 | 333.256 |
| Übrige sonstige Rück stellungen (langfristig) |
45.000 | - | - | - | - | 45.000 |
| Sonstige Rückstellungen (langfristig) |
723.017 | - | 303.757 | 7.300 | 35.596 | 447.556 |
| Rückstellungen | 3.217.165 | 4.681 | 2.417.876 | 380.187 | 2.373.237 | 2.797.021 |
| Zahlen in EUR | Rückstellungen 01.01.2008 |
Währungs differenzen 01.01.2008 |
Inanspruch nahme |
Auflösung | Zuführung | Rückstellungen 31.12.2008 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Personalkosten | 1.650.516 | - | 1.567.571 | 11.967 | 1.516.221 | 1.587.198 |
| Abschlusskosten | 110.200 | - | 100.896 | 9.304 | 173.220 | 173.220 |
| Übrige sonstige Rück stellungen (kurzfristig) |
814.145 | -41.189 | 530.991 | 196.413 | 688.179 | 733.731 |
| Sonstige Rückstellungen (kurzfristig) |
2.574.860 | -41.189 | 2.199.458 | 217.685 | 2.377.621 | 2.494.150 |
| Gewährleistungs verpflichtungen |
238.800 | - | - | 162.200 | - | 76.600 |
| Drohende Verluste aus Mietverträgen |
200.000 | - | - | - | 401.417 | 601.417 |
| Übrige sonstige Rück stellungen (langfristig) |
45.000 | - | - | - | - | 45.000 |
| Sonstige Rückstellungen (langfristig) |
483.800 | - | - | 162.200 | 401.417 | 723.017 |
| Rückstellungen | 3.058.661 | -41.189 | 2.199.458 | 379.885 | 2.779.037 | 3.217.166 |
Der Konzernabschluss der NorCom Information Technology AG (kurz "NorCom AG") wird in Übereinstimmung mit den Rechnungslegungsgrundsätzen der International Financial Reporting Standards ("IFRS") des International Accounting Standards Board, wie sie in der EU anzuwenden sind und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften erstellt. Dabei werden alle zum 31. Dezember 2009 verpflichtend anzuwendenden IFRS-Standards beachtet. Die Interpretationen des Standing Interpretations Committee sowie des International Financial Reporting Interpretations Committee wurden berücksichtigt. Der Konzernabschluss der NorCom Information Technology AG (kurz "NorCom AG") wird in Übereinstimmung mit den Rechnungslegungsgrundsätzen der International Financial Reporting Standards ("IFRS") des International Accounting Standards Board, wie sie in der EU anzuwenden sind und den ergänzend nach § 315 a Abs. 1 HGB anzuwendenden han-delsrechtlichen Vorschriften erstellt. Dabei werden alle zum 31. Dezember 2009 verpflich-tend anzuwendenden IFRS-Standards beachtet. Die Interpretationen des Standing Interpretations Committee sowie des International Financial Reporting Interpretations Committee wurden berücksichtigt.
Sofern nichts anderes angegeben ist, werden sämtliche Werte entsprechend kaufmännischer-Rundung auf Tausend Euro (TEUR) auf- oder abgerundet. Sofern nichts anderes angegeben ist, werden sämtliche Werte entsprechend kaufmänni-scher Rundung auf Tausend Euro (TEUR) auf- oder abgerundet.
Der Gegenstand der NorCom Information Technology AG und ihrer Tochterunternehmen ist die Konzeption, die Entwicklung und der Vertrieb von Soft- und Hardware-Produkten, die Beratung im Bereich der Informationstechnologie, die Durchführung von Schulungen, die Erbringung von sonstigen damit in Zusammenhang stehenden Dienstleistungen, der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen an Unternehmen, die insbesondere auf dem Gebiet der Entwicklung und des Vertriebs von Softwareprodukten sowie der Beratung bei der Entwicklung von individueller Software tätig sind sowie die strategische Führung, Steuerung und Koordinierung dieser Unternehmen. Der Gegenstand der NorCom Information Technology AG und ihrer Tochterunternehmen ist die Konzeption, die Entwicklung und der Vertrieb von Soft- und Hardware-Produkten, die Beratung im Bereich der Informationstechnologie, die Durchführung von Schulungen, die Erbringung von sonstigen damit in Zusammenhang stehenden Dienstleistungen, der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen an Unternehmen, die insbesondere auf dem Gebiet der Entwicklung und des Vertriebs von Softwareprodukten sowie der Beratung bei der Entwicklung von individueller Software tätig sind sowie die strategische Führung, Steuerung und Koordinierung dieser Unternehmen.
Die NorCom Information Technology AG hat ihren Sitz in München, Gabelsbergerstr. 4, Deutschland. Die NorCom Information Technology AG hat ihren Sitz in München, Gabelsbergerstr. 4, Deutschland.
| Name und Sitz der Gesellschaft |
Kapital anteil % |
|---|---|
| NorCom Information Technology AG, München (Mutter) | |
| NorCom Information Technology Inc., Atherton/USA | 100 |
| MaxiMedia Technologies GmbH, München | 100 |
| Value & Risk AG, Frankfurt/Main | 49,98* |
| NorCom Systems Technology GmbH, München | 100 |
| Norske Systemarkitekter AS, Oslo/Norwegen | 54 |
*) Der Anteil der NorCom AG an der Tochter Value & Risk AG beträgt unverändert zum Vorjahr 47,5%. Unter Berücksichtigung von eigenen Anteilen beträgt der Stimmrechtsanteil 49,98% (Vorjahr: 48,8%). Es ist durch eine Stimmrechtsvereinbarung sichergestellt, dass der Anteileigner Herr Karsten Wohlenberg stets entsprechend der NorCom AG stimmt. Damit kann die NorCom AG einen beherrschenden Einfluss auf das Tochterunternehmen ausüben und die Value & Risk wird im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen.
In den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2009 sind, neben der NorCom Information Technology AG, drei inländische und zwei ausländische Unternehmen einbezogen worden, bei denen die NorCom Information Technology AG entweder unmittelbar oder durch eine Stimmrechtsvereinbarung über die Mehrheit der Stimmrechte verfügt und damit die einheitliche Leitung ausübt. sind, neben der NorCom Information Technology AG, drei inländische und zwei ausländische Unternehmen einbezogen worden, bei denen die NorCom Information Technology AG entweder unmittelbar oder durch eine Stimmrechtsvereinbarung über die Mehrheit der Stimmrechte verfügt und damit die ein-heitliche Leitung ausübt. An der CognIT AS, Halden/Norwegen, ist die Nor-
An der CognIT AS, Halden/Norwegen, ist die Nor-Com AG mit insgesamt 35,75% unmittelbar und mittelbar beteiligt. Grundsätzlich wäre daher eine Konsolidierung "at Equity" zu vermuten. Ein maßgeblicher Einfluss besteht jedoch nicht, Com AG mit insgesamt 35,75% unmittelbar und mittelbar beteiligt. Grundsätzlich wäre daher da die NorCom AG weder in der Geschäftsleitung vertreten ist noch einen Einfluss auf die Geschäftspolitik der CognIT hat und auch keine sonstigen personellen und sachlichen Verflechtungen bestehen. Die CognIT AS wies zum 31. Dezember 2008 ein Eigenkapital von TEUR 176 aus. Der Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2008 betrug TEUR -970. eine Konsolidierung "at Equity" zu vermuten. Ein maßgeblicher Einfluss besteht jedoch nicht, da die NorCom AG weder in der Geschäftsleitung vertreten ist noch einen Einfluss auf die Geschäftspolitik der CognIT hat und auch keine sonstigen personellen und sachlichen Verflechtungen bestehen. Die CognIT AS wies zum 31. Dezember 2008 ein Eigenkapital von TEUR 176 aus. Der Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2008
Mit Datum vom 12. November 2007 wurde die russische Tochtergesellschaft "NorCom Information Technology Gesellschaft mit beschränkter Haftung" nach dem Recht der russischen Föderation mit Sitz in Moskau, Russland, durch die Nor-Com Information Technology AG gegründet. Die NorCom ist mit einem eingezahlten Kapital von betrug TEUR -970. Mit Datum vom 12. November 2007 wurde die russische Tochtergesellschaft "NorCom Information Technology Gesellschaft mit beschränkter 900.000,00 Rubel zu 100% an dieser beteiligt. Da die Tochtergesellschaft in 2009 ihre Geschäftstätigkeit noch nicht aufgenommen hat, wurde diese nicht in den Konsolidierungskreis mit aufgenommen. Die Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen sind zum Abschlussstichtag des Mutterunternehmens aufgestellt.
Die Kapitalkonsolidierung erfolgte für Unternehmenszusammenschlüsse vor dem 1. Januar 2004 gemäß IAS 22 (Business Combinations) nach der Erwerbsmethode auf den jeweiligen Anschaffungszeitpunkt der Beteiligung. Dabei wurden die Anschaffungskosten der Beteiligungen mit dem anteiligen Zeitwert ihres Eigenkapitals zum Erwerbszeitpunkt aufgerechnet. Danach verbleibende aktive Unterschiedsbeträge wurden nach Verrechnung etwaiger stiller Reserven bzw. Lasten als Geschäfts- oder Firmenwerte aktiviert und entsprechend ihrem künftigen wirtschaftlichen Nutzen planmäßig über einen Zeitraum von zehn Jahren ergebniswirksam abgeschrieben.
Mit der Erstanwendung des IFRS 3 wurde die planmäßige Abschreibung der Geschäfts- oder-Firmenwerte ab dem 1. Januar 2004 eingestellt. Danach werden die Geschäfts- oder Firmenwerte jährlich auf Wertminderung geprüft oder häufiger, falls Ereignisse oder veränderte Umstände darauf hinweisen, dass der Vermögenswert gemäß IAS 36 wertgemindert sein könnte ("Impairment Test"). Ergibt sich aus der Prüfung eine Wertminderung, so wird diese ergebniswirksam in der entsprechenden Periode berücksichtigt.
Konzerninterne Gewinne und Verluste, Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie die zwischen konsolidierten Gesellschaften bestehenden Forderungen und Verbindlichkeiten werden eliminiert.
Die in den Konzernabschluss übernommenen Vermögenswerte und Schulden der einbezogenen Gesellschaften werden einheitlich nach den nachfolgenden Grundsätzen bilanziert und bewertet.
Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen grundsätzlich den im Vorjahr angewandten Methoden mit folgenden Ausnahmen:
| Standard/Interpretation Anschaffungskosten von |
Endorsement Datum Endorsement |
pflicht Anwendungs pflicht |
Konzern Auswirkung auf den Konzern |
|
|---|---|---|---|---|
| IFRS 1 und IAS 27 IFRS 1 und IAS 27 IFRS 2 |
Tochterunternehmen, Ge Anschaffungskosten von meinschaftsunternehmen und Tochterunternehmen, Ge assoyiierten Unternehmen meinschaftsunternehmen und Anteilsbasierte Vergütung: assoziierten assoyiierten Unternehmen |
23. Jan. 2009 23. Jan. 2009 |
1. Jan. 2009 1. Jan. 2009 |
Keine Keine |
| IFRS 2 IFRS 7 |
Ausübungsbedingungen und Anteilsbasierte Vergütung: Annullierungen Ausübungsbedingungen und Annullierungen Verbesserte Angaben zu |
16. Dez. 2008 16. Dez. 2008 |
1. Jan. 2009 1. Jan. 2009 |
Keine Keine Keine auf die Vermögens-, |
| IFRS 7 IFRS 8 |
Finanzinstrumenten Verbesserte Angaben zu Finanzinstrumenten |
27. NOV. 2009 27. NOV. 2009 Nov. 2009 |
1. Jan. 2009 1. Jan. 2009 |
Finanz- und Ertragslage, Keine auf die Vermögens-, aberzusätzliche Angaben Finanz- und Ertragslage, Wurde bereits für dasGe aber aberzusätzliche Angaben |
| IFRS 8 IAS 1 |
Geschäftssegmente Geschäftssegmente |
21. Nov. 2007 21. Nov. 2007 |
1. Jan. 2009 1. Jan. 2009 |
schäftsjahr 2008 ange das das Wurde bereits für dasGe wendet schäftsjahr 2008 ange Veränderung der Darstel wendet |
| IAS 1 IAS 23 |
Darstellung des Abschlusses Darstellung des Abschlusses Fremdkapitalkosten |
17. Dez. 2008 17. Dez. 2008 10. Dez. 2008 |
1. Jan. 2009 1. Jan. 2009 1. Jan. 2009 |
lungdes Abschlusses sowie Veränderung der Darstel erweiterte Anhangsangaben lungdes Abschlusses sowie des Unbedeutend erweiterte Anhangsangaben |
| IAS 32 und IAS 23 |
Kündbare Finanzinstrumente Fremdkapitalkosten |
10. Dez. 2008 | 1. Jan. 2009 | Unbedeutend |
| IAS 1 IAS 32 und IAS 1 IAS 39 |
und bei Liquidation entste Kündbare Finanzinstrumente hende Verpflichtungen und bei Liquidation entste Zeitpunkt des Inkrafttretens hende Verpflichtungen |
21. Jan. 2009 21. Jan. 2009 |
1. Jan. 2009 1. Jan. 2009 |
Keine Keine |
| IAS 39 IFRIC 9 und |
undÜbergangsvorschriften zu Zeitpunkt des Inkrafttretens den Änderungen an IAS 39 undÜbergangsvorschriften zu Übergangsvorschriften zu Beurteilung eingebetteter De den Änderungen an IAS 39 |
9. Sep. 2009 9. Sep. 2009 |
1. Jan. 2008 ** 1. Jul. 2008 1. Jan. 2008 ** |
Keine Keine |
| IAS 39 IFRIC 9 und IAS 39 IFRIC 12 |
rivate bei Umklassifizierung Beurteilung eingebetteter De von Finanzinstrumenten rivate bei Umklassifizierung Definition von Dienstleisungs von Finanzinstrumenten |
27. Nov. 2009 27. Nov. 2009 25. Mrz. 2009 |
30. Jun. 2009 30. Jun. 2009 1. Jan. 2008 ** |
Keine Keine Keine |
| IFRIC 12 IFRIC 15 |
konzessionsvereinbarungen Definition von Dienstleisungs Vereinbarungen über die konzessionsvereinbarungen |
25. Mrz. 2009 22. Jul. 2009 |
1. Jan. 2008 ** 1. Jan. 2009 |
Keine Keine |
| IFRIC 15 | Errichtung von Immobilien Vereinbarungen über die IFRS Improvements to IFRSs Errichtung von Immobilien |
22. Jul. 2009 23. Jan. 2009 |
1. Jan. 2009 1. Jan. 2009 |
Keine Unbedeutend |
| (2006-2008) IFRS Improvements to IFRSs (2006-2008) |
23. Jan. 2009 | 1. Jan. 2009 | Unbedeutend |
*** Für Geschäftsjahre, die am oder nach diesem Datum enden. * Für Geschäftsjahre, die am oder nach diesem Datum beginnen.
** Da das Endorsement erst in 2009 erfolgte, ist die Ändeurng erstmals für 2009 verbindlich anzuwenden.
*** Für Geschäftsjahre, die am oder nach diesem Datum enden.
Die im Geschäftsjahr erstmals anzuwendenden Standards bzw. Interpretationen haben zu folgenden Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geführt, alle weiteren genannten Standards bzw. Interpretationen hatten keine wesentliche Auswirkung auf die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Konzerns:
Der überarbeitete IAS 1 (revised 2007) (Presentation of Financial Statements) führt die Darstellung des Gesamtperiodenerfolges ein. Der Konzern macht von dem Wahlrecht Gebrauch, sämtliche direkt im Eigenkapital erfassten Erfolgsbestandteile in einer separaten Aufstellung unter Berücksichtigung von Vorjahreszahlen darzustellen ("Two Statement Approach"). Korrespondierend dazu werden im Eigenkapitalspiegel nur noch der Gesamtperiodenerfolg und die Transaktionen mit Eigenkapitalgebern dargestellt.
Bei der Erstellung des Konzernabschlusses werden Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen vom Management gemacht, die sich auf die Höhe der zum Stichtag ausgewiesenen Erträge, Aufwendungen, Vermögenswerte und Schulden sowie auf den Ausweis von Eventualschulden auswirken. Durch die mit diesen Annahmen und Schätzungen verbundenen Unsicherheiten könnten Ereignisse entstehen, die jedoch in der Zukunft zu erheblichen Anpassungen des Buchwerts der betroffenen Vermögenswerte und Schulden führen.
Die wichtigsten zukunftsbezogenen Annahmen sowie sonstige am Stichtag bestehende Hauptquellen von Schätzungsunsicherheiten, aufgrund deren ein beträchtliches Risiko besteht, dass innerhalb des nächsten Geschäftsjahres eine wesentliche Anpassung der Buchwerte von Vermögenswerten und Schulden erforderlich sein wird, werden nachstehend erläutert:
Es wird an jedem Bilanzstichtag ermittelt, ob Anhaltspunkte für eine Wertminderung nichtfinanzieller Vermögenswerte vorliegen. Die Geschäfts- oder Firmenwerte, die aktivierten Entwicklungskosten sowie die aktiven latenten Steuern werden mindestens einmal jährlich sowie bei Vorliegen entsprechender Anhaltspunkte auf Wertminderung überprüft. Sonstige nichtfinanzielle Vermögenswerte werden auf Werthaltigkeit untersucht, wenn Hinweise vorliegen, dass der Buchwert den erzielbaren Betrag übersteigt.
Zur Schätzung des beizulegenden Zeitwerts muss das Management die voraussichtlichen künftigen Cashflows des Vermögenswerts oder der zahlungsmittelgenerierenden Einheit schätzen und einen angemessenen Abzinsungssatz wählen, um den Barwert der Cashflows zu ermitteln.
Im Geschäftsjahr 2009 ergab die Überprüfung keine Anhaltspunkte für eine Wertminderung der nicht-finanziellen Vermögenswerte außer bei den Geschäfts- oder Firmenwerten. In diesem Bereich wurde bei dem Geschäfts- oder Firmenwert der Value & Risk AG eine Wertminderung in Höhe von TEUR 1.234 erfolgswirksam vorgenommen. Der Buchwert des Geschäfts- oder Firmenwerts der Value & Risk AG beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 1.596. Im Weiteren, auch zu Sensitivität der Annahmen, wird auf die Anhangsangabe Nr. 1 "Immaterielle Vermögenswerte" verwiesen.
Entwicklungskosten werden entsprechend der unten dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethode aktiviert. Die erstmalige Aktivierung der Kosten beruht auf der Einschätzung des Managements, dass die technische und wirtschaftliche Realisierbarkeit nachgewiesen ist. Für Zwecke der Ermittlung der Abschreibungsdauer der aktivierten Entwicklungskosten trifft das Management Annahmen über den Zeitraum der Nutzung der entwickelten Features. Nach bestmöglicher Schätzung betrug der Buchwert der aktivierten Entwicklungskosten zum 31. Dezember 2009 TEUR 3.059 (2008: TEUR 2.179). Da die wesentlichen Entwicklungsprojekte zum 31. Dezember 2009 bereits erfolgreich am Markt platziert waren, ergaben sich keine Anhaltpunkte für eine Wertminderung. Im Weiteren wird auf die Anhangsangabe Nr. 1 "Immaterielle Vermögenswerte" verwiesen.
Aktive latente Steuern werden für alle nicht genutzten steuerlichen Verlustvorträge in dem Maße erfasst, in dem es wahrscheinlich ist, dass hierfür zu versteuerndes Einkommen verfügbar sein wird, so dass die Verlustvorträge tatsächlich genutzt werden können. Bei der Ermittlung der Höhe der aktiven latenten Steuern ist eine wesentliche Ermessensausübung des Managements bezüglich des erwarteten Eintrittszeitpunkts und der Höhe des künftig zu versteuernden Einkommens sowie der zukünftigen Steuerplanungsstrategien erforderlich. Für die Aktivierung der Verlustvorträge werden die Planungsrechnungen, die den Werthaltigkeitstests nach IAS 36 zu Grunde gelegt werden, auf das steuerliche Ergebnis übergeleitet. Da dem Werthaltigkeitstest nach IAS 36 ein Detailplanungszeitraum von 3 Jahren zu Grunde liegt, werden korrespondierend die steuerlichen Verlustvorträge für einen Planungshorizont von 3 Jahren aktiviert. Zum 31. Dezember 2009 belief sich der Buchwert der aktiven latenten Steuern auf TEUR 2.841 (2008: TEUR 2.957). Der nicht berücksichtigte steuerliche Verlust beläuft sich demnach auf ca. Mio. EUR 19 (2008: ca. Mio. EUR 21). Im Weiteren wird auf die Anhangsangabe Nr. 7 "latente Steuern" und Nr. 24 "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" verwiesen.
Die Bewertung der Leistungen aus Entwicklungsaufträgen wird in der Anhangsangabe Nr. 4 und Nr. 16 "Umsatzerlöse und aktivierte Eigenleistungen" erläutert. Der für die "percentageof-completion-method" gemäß IAS 11 benötigte Fertigstellungsgrad der Leistungen wird durch das Verhältnis der bis zum Stichtag angefallenen Kosten zu den vom Management geschätzten Gesamtkosten ermittelt. Nach bestmöglicher Schätzung betrug der Buchwert der künftigen Forderungen aus Entwicklungsaufträgen abzüglich der bereits erhaltenen Anzahlungen zum 31. Dezember 2009 TEUR 929 (2008: TEUR 1.110).
Die Umrechnung der in fremder Währung aufgestellten Jahresabschlüsse der konsolidierten Unternehmen erfolgt auf Grundlage des Konzepts der funktionalen Währung gemäß IAS 21 nach der modifizierten Stichtagskursmethode.
Da alle in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen in finanzieller, wirtschaftlicher und organisatorischer Hinsicht selbstständig ihre Geschäftstätigkeit betreiben, ist die funktionale Währung grundsätzlich identisch mit der jeweiligen Landeswährung der Gesellschaft. Daher werden im Konzernabschluss die Vermögenswerte und Schulden mit dem Stichtagskurs, Eigenkapitalposten mit historischen Kursen sowie Aufwendungen und Erträge mit dem Jahresdurchschnittskurs umgerechnet. Daraus resultierende Umrechnungsdifferenzen werden erfolgsneutral im Eigenkapital ausgewiesen.
In den Abschlüssen der einzelnen Konzernunternehmen werden Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung zum Abschlussstichtag mit den aktuellen Stichtagskursen umgerechnet, entstehende unrealisierte Kursgewinne oder Kursverluste erfolgswirksam gebucht.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie übrige Forderungen werden vom Unternehmen gemäß IAS 39 als Kredite und Forderungen klassifiziert. Forderungen werden bei der erstmaligen Erfassung zum beizulegenden Zeitwert und bei der Folgebewertung mit den fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode abzüglich etwaiger Wertminderungen bewertet. Für alle erkennbaren Risiken werden Wertberichtigungen basierend auf individueller Risikoeinschätzung sowie auf Grund von Erfahrungswerten ermittelt. Daraus resultierende Gewinne oder Verluste werden ergebniswirksam erfasst.
Zur Bewertung der Leistungen aus Entwicklungsaufträgen wird die "percentage-of–completionmethod" gemäß IAS 11 angewandt. Dabei werden als Auftragserlöse die in Festpreisverträgen vereinbarten Erlöse in Höhe des jeweiligen Fertigstellungsgrades angesetzt. Der Fertigstellungsgrad der Leistungen wird durch das Verhältnis der bis zum Stichtag angefallenen Kosten zu den geschätzten Gesamtkosten ermittelt. Bei langfristigen Entwicklungsaufträgen werden die erhaltenen Anzahlungen mit dem Leistungsstand verrechnet. Der Bilanzausweis der entsprechend als Umsatz realisierten Leistungen und erhaltenen Anzahlungen erfolgt unter "Forderungen aus Lieferungen und Leistungen" bzw. unter dem Posten "erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen", wenn die erhaltenen Beträge die erbrachten Leistungen übersteigen.
Die flüssigen Mittel beinhalten Barmittel und kurzfristige liquide Anlagen, die mit Fälligkeiten von drei Monaten oder weniger erworben wurden. Die Entwicklung der flüssigen Mittel, die den Finanzmittelfonds gem. IAS 7 bilden, ist in der Kapitalflussrechnung dargestellt.
Geschäfts- oder Firmenwerte ergeben sich aus den Unterschieden zwischen den Anschaffungskosten eines Unternehmenszusammenschlusses und den beizulegenden Zeitwerten der erworbenen Vermögensgegenstände und Schulden.
Die zum 31. Dezember 2003 verbliebenen Geschäfts- oder Firmenwerte werden gemäß IFRS 3 nicht mehr linear abgeschrieben. Stattdessen erfolgt eine jährliche Prüfung auf Wertminderung oder häufiger, falls Ereignisse oder veränderte Umstände darauf hinweisen, dass der Vermögenswert gemäß IAS 36 wertgemindert sein könnte.
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögenswerte sind gemäß IAS 38 mit den Anschaffungskosten angesetzt. Sie werden entsprechend ihrer jeweiligen geschätzten wirtschaftlichen Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Entgeltlich erworbene Software wird linear über drei Jahre abgeschrieben. Die Abschreibungen erfolgen dabei ab dem Zeitpunkt der Anschaffung der Software.
Gewinne oder Verluste aus der Ausbuchung immaterieller Vermögenswerte werden als Differenz zwischen dem Nettoveräußerungserlös und dem Buchwert des Vermögenswerts ermittelt und in der Periode, in der der Vermögenswert ausgebucht wird, erfolgswirksam erfasst.
Gemäß IAS 38 aktiviert die Gesellschaft eigene Entwicklungskosten für selbsterstellte Software, sofern die anfallenden Entwicklungskosten zu marktfähigen Produkten führen und entsprechende Umsatzerlöse für die Vergangenheit nachgewiesen werden konnten bzw. die geplanten oder erwarteten Umsatzerlöse die aktivierten Aufwendungen übersteigen.
Die Entwicklungskosten werden nach ihrem erstmaligen Ansatz unter Anwendung des Anschaffungskostenmodells, d.h. zu Anschaffungskosten abzüglich kumulierter Abschreibung und kumulierter Wertminderungsaufwendungen, bilanziert. Die Entwicklungskosten umfassen dabei alle direkt dem Entwicklungsprozess zurechenbaren Kosten sowie angemessene Teile der fertigungsbezogenen Gemeinkosten. Finanzierungskosten werden unter den Voraussetzungen des IAS 23 aktiviert, was bisher noch nicht anwendbar ist.
Die Abschreibung beginnt mit dem Abschluss der Entwicklungsphase und ab dem Zeitpunkt, ab dem der Vermögenswert genutzt werden kann. Die Abschreibung erfolgt über den Zeitraum, über den künftiger Nutzen zu erwarten ist.
Die Entwicklungskosten für Produkte, die bis einschließlich 2007 hergestellt wurden, werden auf drei Jahre linear abgeschrieben, wobei vereinfachend davon ausgegangen wird, dass die Entwicklung der jeweiligen Produkte jeweils zum 31. Dezember des Jahres der Fertigstellung abgeschlossen wurde.
Das Management hat die Einschätzung der Nutzungsdauer erstmalig für die in 2008 aktivierten Entwicklungskosten von drei auf fünf Jahre verlängert (vgl. Erläuterungen unter (1) Immaterielle Vermögenswerte). Für die in 2008 aktivierten Entwicklungskosten ist demnach von einer Nutzungsdauer von fünf Jahren mit Vornahme einer linearen Abschreibung auszugehen. Die Annahme der längeren betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer gegenüber den Vorjahren resultiert daraus, dass die NCPower Produktfamilie aufgrund der intensiven Entwicklungsarbeit in den letzten Jahren auf einem im Marktvergleich sehr fortschrittlichen, innovativen Stand und der Technologie der Wettbewerber-Systeme um etwa drei bis fünf Jahre voraus ist. In den nächsten fünf Jahren werden die öffentlich-rechtlichen Sender ihre Redaktionssysteme erneuern. Den Anfang hat Ende 2009 das Deutschlandradio gemacht, 2010 folgen rbb, in Jahren danach der MDR, der HR und das ZDF. Für diese Ausschreibungen ist NorCom mit ihrem derzeitigen System sehr gut gerüstet. Daher erwartet NorCom über die nächsten fünf Jahre von den aktivierten Entwicklungskosten profitieren zu können.
Aus der verlängerten Abschreibungsdauer ergeben sich für das laufende Geschäftsjahr sowie die zukünftigen Geschäftsjahre folgende Effekte:
| Die Entwicklungskosten umfassen dabei alle di | zukünftigen Geschäftsjahre folgende Effekte: | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| 31.12.2009 | 31.12.2010 | 31.12.2011 | 31.12.2012 | 31.12.2013 | |
| Gewinnauswirkung der Schätzungsänderung | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR |
| 31.12.2009 | 31.12.2010 | 31.12.2011 | 31.12.2012 | 31.12.2013 | |
| Gewinnauswirkung der Schätzungsänderung | 192 | 192 | 192 | -288 | -288 |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR |
Der Konzern beurteilt an jedem Bilanzstichtag, ob Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass die aktivierten Entwicklungskosten für Software wertgemindert sein könnten. Liegen solche Anhaltspunkte vor, nimmt der Konzern eine Schätzung des erzielbaren Betrages des Vermögenswertes vor. Allerdings lagen solche Anhaltspunkte für einzelne Entwicklungsprojekte im Geschäftsjahr nicht vor, dennoch wurden die einzelnen Entwicklungsprojekte im Rahmen der Werthaltigkeitstests für die Geschäfts- oder Firmenwerte den zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zugeordnet und somit auf höherer Ebene auf ihre Werthaltigkeit getestet.
Aufwendungen für Forschung und allgemeine Entwicklung werden gemäß IAS 38 als Aufwand erfasst.
Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen.
Die Abschreibung der Sachanlagen erfolgt entsprechend dem Nutzungsverlauf nach der linearen Methode. Hardware wird über drei Jahre, übrige Betriebsausstattung über fünf bis dreizehn Jahre und Einbauten über zehn Jahre verteilt abgeschrieben.
Verfügungsbeschränkungen oder an Darlehensgeber verpfändetes Anlagevermögen liegen nicht vor. Reparatur- und Instandhaltungsaufwendungen werden zum Zeitpunkt der Entstehung als Aufwand erfasst. Wesentliche Neuerungen und Verbesserungen werden aktiviert.
Bei der erstmaligen Erfassung werden Finanzanlagen mit dem beizulegenden Zeitwert erfasst. Für die Folgebewertung wurden Beteiligungen gemäß IAS 39 in die Kategorie "zur Veräußerung verfügbar" eingeteilt und sind daher grundsätzlich zu Marktwerten zu bewerten. Finanzinvestitionen in Eigenkapitalinstrumente, für die kein auf einem aktiven Markt notierter Preis vorliegt und deren beizulegender Zeitwert nicht verlässlich ermittelt werden kann, werden mit den Anschaffungskosten, gegebenenfalls vermindert um
192 192 192 -288 -288 Wertberichtigungen, bewertet. Die ausgewiesenen Ausleihungen werden in der Kategorie Kredite und Forderungen zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.
Die Gesellschaft hat ausschließlich Operating-Leasingverhältnisse abgeschlossen. Finanzierungs-Leasingverträge, die gemäß IAS 17 beim Leasingnehmer zu aktivieren sind, liegen nicht vor.
Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen erfolgt gemäß IAS 19 nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren auf der Basis eines versicherungsmathematischen Gutachtens. Bei diesem Verfahren werden nicht nur die am Bilanzstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften, sondern auch die künftig zu erwartende Steigerung der Renten und Gehälter bei vorsichtiger Einschätzung der relevanten Einflussgrößen berücksichtigt. Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste werden erst erfolgswirksam verrechnet, wenn sie über einem Korridor von 10% des Anwartschaftsbarwerts liegen. In diesem Fall werden sie über die künftige durchschnittliche Restdienstzeit der betroffenen Mitarbeiter verteilt.
Da die Rückdeckungsversicherung die Voraussetzungen des IAS 19 als "Plan Assets" erfüllt, wird der Aktivposten aus der Rückdeckungsversicherung mit der zu bildenden Rückstellung saldiert.
In den sonstigen Rückstellungen sind alle übrigen ungewissen Verpflichtungen und Risiken des Unternehmens gegenüber Dritten enthalten, sofern ein Mittelabfluss daraus wahrscheinlich und zuverlässig schätzbar ist. Die angesetzten Beträge der Rückstellungen stellen die bestmögliche Schätzung der Ausgaben dar, die zur Erfüllung der gegenwärtigen Verpflichtung zum Bilanzstichtag erforderlich ist. Langfristige Rückstellungen werden mit ihrem Barwert angesetzt, sofern der Zinseffekt wesentlich ist.
Finanzielle Verbindlichkeiten werden bei der erstmaligen Erfassung mit dem beizulegenden Zeitwert angesetzt. In den Folgejahren werden alle Verbindlichkeiten mit den fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode bewertet. Gewinne und Verluste werden erfolgswirksam erfasst.
Umsatzerlöse werden grundsätzlich zum Zeitpunkt des Gefahrenübergangs erfasst. Die Umsatzerlöse aus Serviceleistungen werden erfasst, sofern die Leistungen erbracht sind, ein Preis vereinbart oder bestimmbar ist und dessen Bezahlung wahrscheinlich ist. Umsätze und Aufwendungen aus Fertigungsaufträgen werden nach der Percentage-of-Completion-Methode bilanziert, wonach Umsätze entsprechend dem Fertigstellungsgrad ausgewiesen werden. Der Fertigstellungsgrad ergibt sich aus dem Verhältnis der bis zum Bilanzstichtag angefallenen Auftragskosten zu den insgesamt zum Stichtag geschätzten Auftragskosten (cost-to-cost-Verfahren). Nach der Percentage-of-Completion-Methode bilanzierte Fertigungsaufträge werden entsprechend den zum Stichtag aufgelaufenen Auftragskosten zuzüglich des sich aus dem erreichten Fertigstellungsgrad ergebenden anteiligen Gewinns in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfasst.
Zinsen werden zum Zeitpunkt der Entstehung als Aufwand gebucht, soweit sie nicht gem. IAS 23 auf qualifying assets entfallen und somit der Aktivierungspflicht unterliegen.
Die Erträge aus den zur Rückdeckung der Pensionszusage an einen ehemaligen Vorstand abgeschlossenen Lebensversicherungen werden mit der Zuführung zur Pensionsrückstellung verrechnet.
Abgrenzungsposten für latente Steuern werden auf temporäre Differenzen sowie auf steuerliche Verlustvorträge gebildet. Die Abgrenzungen werden in Höhe der voraussichtlichen Steuerbe- bzw. -entlastung nachfolgender Geschäftsjahre gebildet. Steuerguthaben aus Abgrenzungen werden nur dann berücksichtigt, wenn die Realisierung der Steuerminderung hinreichend wahrscheinlich ist. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt mit den jeweiligen landesspezifischen Steuersätzen, die in den Jahren 2009 und 2008 zwischen 28% und 32,98% liegen.
Bei den Rückstellungen für Steuern vom Einkommen und Ertrag ist von einer voraussichtlichen Inanspruchnahme innerhalb eines Jahres auszugehen.
Finanzinstrumente sind alle Verträge, die einen finanziellen Vermögenswert bei der einen Gesellschaft und eine finanzielle Verbindlichkeit oder ein Eigenkapitalinstrument bei einer anderen Gesellschaft begründen. Die finanziellen Vermögenswerte des Unternehmens beinhalten im Wesentlichen Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Forderungen aus Fertigungsaufträgen. Die finanziellen Verbindlichkeiten des Unternehmens bestehen im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstigen Verbindlichkeiten.
Von der Möglichkeit, finanzielle Vermögenswerte oder finanzielle Verbindlichkeiten beim erstmaligen Ansatz als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert einzustufen (Fair Value-Option), wird kein Gebrauch gemacht. Die Klassifizierung der Finanzinstrumente von NorCom wird nachfolgend unter Punkt (15) in einer Tabelle in den Erläuterungen zur Konzernbilanz dargestellt.
Der Zugang der Finanzinstrumente erfolgt zum Zeitwert. Direkt zurechenbare Transaktionskosten beim Erwerb von Finanzinstrumenten werden bei der Ermittlung des Buchwerts berücksichtigt. In den Folgejahren werden die Finanzinstrumente entsprechend der zugeordneten Kategorie bewertet. Dabei werden die "zur Veräußerung verfügbaren Vermögenswerte", die "Kredite und Forderungen" und finanziellen Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt.
Folgende Rechnungslegungsvorschriften wurden von der Europäischen Union (EU) bereits anerkannt, sind aber noch nicht verpflichtend anzuwenden:
| Standard/Interpretation | Datum Endorsement |
Anwendungspflicht* | Auswirkung auf den Konzern |
|
|---|---|---|---|---|
| IFRS 1 | Überarbeitete Struktur, Streichung einiger veralteter Übergangsleitli nien |
25. Nov. 2009 | 1. Jul. 2010 | Keine |
| IFRS 3 | Bewertung von Minderheitsanteilen (Full-Goodwill-Method) |
3. Jun. 2009 | 1. Jul. 2009 | Keine |
| IAS 27 | Bilanzierung bei Änderung der An teile an Tochterunternehmen ohne Beherrschungsverlust sowie im Fall des Beherrschungsverlusts |
3. Jun. 2009 | 1. Jul. 2009 | Keine |
| IAS 32 | Klassifizierung von Bezugsrechten | 23. Dez. 2009 | 1. Feb. 2010 | Keine |
| IAS 39 | Erleichterung der Anerkennung von Sicherungsbeziehungen beim Hedging von Risiken |
15. Sep. 2009 | 1. Jul. 2009 | Keine |
| IFRIC 16 | Absicherung einer Nettoinvestition in einen ausländischen Geschäfts betrieb |
4. Jun. 2009 | 30. Jun. 2009 | Keine |
| IFRIC 17 | Sachausschüttungen an Eigentü mer |
26. Nov. 2008 | 1. Jul. 2009 | Keine |
| IFRIC 18 | Übertragung von Vermögenswerten von Kunden |
27. Jan. 2009 | 1. Jul. 2010 | Keine |
* Für Geschäftsjahre, die an oder nach diesem Datum beginnen.
Folgende, bisher noch nicht von der EU anerkannte Standards, Anpassungen von Standards oder Interpretationen führen voraussichtlich zu keinen wesentlichen Auswirkungen auf zukünftige Konzernabschlüsse der NorCom AG:
| Standard/Interpretation | Datum Endorsement |
Anwendungs pflicht* |
Auswirkung auf den Konzern |
|
|---|---|---|---|---|
| IFRS 1 | Zusätzliche Ausnahmeregelungen |
geplant Q2/2010 |
1. Jan. 2010 | Keine |
| IFRS 2 | Bilanzierung anteilsbasierter Vergütungen im Konzern, die in bar erfüllt werden |
geplant Q1/2010 |
1. Jan. 2010 | Keine |
| IFRS 9 | Finanzinstrumente | verschoben | 1. Jan. 2013 | Grundsätzlich von Bedeu tung: Mögliche Änderung der Klassifizierung und Bewertung von finanziellen Vermögenswerten |
| IAS 24 | Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unterneh men und Personen |
geplant Q2/2010 |
1. Jan. 2011 | Unbedeutend |
| IFRIC 14 | Vorauszahlungen im Rahmen von Mindestfinanzierungsvor schriften |
geplant Q2/2010 |
1. Jan. 2011 | Keine |
| IFRIC 19 | Tilgung finanzieller Verbind lichkeiten mit Eigenkapitalinstrumenten |
geplant Q2/2010 |
1. Jul. 2011 | Keine |
| Improvements to IFRSs (2007-2009) |
geplant Q1/2010 |
1. Jan. 2009 ** | Unbedeutend |
* Für Geschäftsjahre, die an oder nach diesem Datum beginnen.
** Verschieden, teilweise ab 1. Januar 2009 (betrifft IFRS 2, IAS 38, IFRIC 9 und IFRIC 16).
Für die Zusammensetzung der immateriellen Vermögenswerte wird auf den zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel verwiesen.
Die Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung setzen sich wie folgt zusammen:
| Zahlen in TEUR | 31.12.2009 | 31.12.2008 |
|---|---|---|
| Value & Risk AG | 1.596 | 2.830 |
| MaxiMedia Techno | ||
| logies GmbH | 1.281 | 1.281 |
| NorCom Systems | ||
| Technology GmbH | ||
| und NorCom Global | 4.429 | 4.429 |
| Security GmbH | ||
| Buchwert des Geschäfts- oder Firmenwertes |
7.306 | 8.540 |
Aus der im Geschäftsjahr erfolgten Prüfung (Impairment-Test) geht eine Wertminderung in Höhe von TEUR 1.234 für den Geschäfts- oder Firmenwert der Value & Risk AG hervor. Der erfolgswirksame Wertminderungsaufwand ist unter dem Posten "Abschreibung auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens (inkl. des Geschäfts- oder Firmenwerts)" erfasst und ist dem Segment NCConsulting zugeordnet. Ursache für die Wertminderung war die Neuausrichtung der Gesellschaft aufgrund der Verluste und des rückläufigen Umsatzes der vergangenen beiden Geschäftsjahre.
Der Geschäfts- oder Firmenwert hat sich wie folgt entwickelt:
| Zahlen in TEUR | 31.12.2009 |
|---|---|
| Stand 01.01.2009 | 8.540 |
| abzüglich Wertminderung aus dem Impairment-Test |
1.234 |
| Geschäfts- oder Firmenwert zum 31.12.2009 |
7.306 |
Die Geschäfts- oder Firmenwerte sind folgenden zahlungsmittelgenerierenden Einheiten (CGU – Cash Generating Unit) zugeordnet:
| Zahlen in TEUR | 31.12.2009 | Zuordnung auf CGU |
Beschreibung CGU |
|---|---|---|---|
| Value & Risk AG | 1.596 | Value & Risk AG | Tochtergesellschaft |
| MaxiMedia Technologies GmbH | 1.281 | NCPower | im Wesentlichen NCProducts |
| NorCom Systems Technology GmbH und NorCom Global Security GmbH |
4.429 | NCClassic | im Wesentlichen NCConsulting |
| Gesamt | 7.306 |
Zur Überprüfung der Werthaltigkeit der Geschäfts- oder Firmenwerte wird der Buchwert der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten dem erzielbaren Betrag gegenübergestellt. Der erzielbare Betrag entspricht dem beizulegenden Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten. Der beizulegende Zeitwert der Firmenwerte wurde mit Hilfe des Ertragswertverfahrens auf Basis einer detaillierten Planung für die Jahre 2010 – 2012 durchgeführt. Die detaillierte Planung basiert auf der Grundlage der Erfahrungen aus der Vergangenheit. Für die Jahre 2012 ff. wurde von der konstanten Erzielung eines Einnahmenüberschusses wie im Jahr 2012
ausgegangen. Weitere wesentliche Annahmen sind in der folgenden Tabelle enthalten:
| 31.12.2009 | 31.12.2008 | |
|---|---|---|
| Abzinsungssatz | 11,75% | 9,40% |
| davon risikoloser Zinssatz |
4,25% | 4,00% |
| davon Risikozu schlag |
7,50% | 5,40% |
| Wachstum in der ewigen Rente |
0,50% | 1,00% |
| Beta-Faktor im Risikozuschlag |
1,50 | 1,20 |
Die Buchwerte der aktivierten Entwicklungskosten wurden dabei den folgenden zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zugeordnet:
| Zahlen in TEUR | Buchwert | CGU | Status | Restnut zungsdauer |
|---|---|---|---|---|
| Unified Media Factory | 370 | NCPower | Abgeschlossen 2007 | 1 Jahr |
| NCPower Pro | 1.150 | NCPower | Abgeschlossen 2008 | 4 Jahre |
| NCPower Compact | 1.065 | NCPower | Abgeschlossen 2009 | 5 Jahre |
| Riva-Modul: Zinsbindungsbilanz |
474 | Value & Risk | Abschluss voraussichtlich 2010 | -- |
| Gesamt | 3.059 |
Für die beiden nicht wertgeminderten zahlungsmittelgenerierenden Einheiten NCPower und NCClassic hätte sich auch ohne den Ansatz einer Wachstumsrate in der ewigen Rente bzw. auch bei einem um 1 Prozent höheren Abzinsungssatz kein Abwertungsbedarf ergeben.
Die Restbuchwerte und die erwartete Restnutzungsdauer der sonstigen immateriellen Vermögenswerte ist folgender Tabelle zu entnehmen:
| Zahlen in TEUR | 31.12.2009 | 31.12.2008 | Restnutzungsdauer |
|---|---|---|---|
| gewerbliche Schutrechte und ähnliche Rechte |
219 | 192 | max. 4 Jahre |
| Entwicklungskosten | 3.059 | 2.180 | max. 5 Jahre |
| Gesamt | 3.278 | 2.372 |
Die gewerblichen Schutzrechte und ähnlichen Rechte sowie die aktivierten Entwicklungskosten werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben. Das Management hat des Weiteren bei der Beurteilung der Werthaltigkeit der aktivierten Entwicklungskosten sowie der gewerblichen Schutzrechte und ähnlichen Rechte keine Anhaltspunkte festgestellt, die darauf hindeuten, dass die Werte wertgemindert sein könnten.
Eine von den gesamten Anschaffungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der einzelnen Bilanzposten des Anlagevermögens enthält der Anlagenspiegel (Anlage 1 zum Anhang).
Die Zugänge zum Sachanlagevermögen betreffen überwiegend Ergänzungs- und Ersatzbeschaffungen von Betriebs- und Geschäftsausstattung.
Das Management hat bei der Beurteilung der Werthaltigkeit der bilanzierten Sachanlagen keine Anhaltspunkte festgestellt, die darauf hindeuten, dass die Werte wertgemindert sein könnten. Eine von den gesamten Anschaffungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der einzelnen Bilanzposten des Anlagevermögens enthält der Anlagenspiegel (Anlage 1 zum Anhang).
Die Finanzanlagen setzen sich zusammen aus der CognIT AS, Halden/Norwegen (TEUR 228 (Vorjahr: TEUR 78)). Daneben bestehen noch Ausleihungen an die CognIT AS, Halden/Norwegen in Höhe von TEUR 57 (Vorjahr: TEUR 0).
Im Vorjahr wurde die Beteiligung an der CognIT AS, Halden/Norwegen außerplanmäßig abgeschrieben. Die außerplanmäßige Abschreibung wurde in Höhe von TEUR 601 vorgenommen.
Die in 2008 an den Minderheitsgesellschafter der Value & Risk zur Finanzierung des Anteilserwerbs gewährten Ausleihungen in Höhe von TEUR 83 wurden im Geschäftsjahr 2009 in voller Höhe getilgt. Diese Ausleihungen wurden mit 5% p.a. verzinst.
Eine von den gesamten Anschaffungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der einzelnen Bilanzposten des Anlagevermögens enthält der Anlagenspiegel (Anlage 1 zum Anhang).
Für die Nettogewinne und –verluste aus Finanzinstrumenten wird auf die Angaben (15) Finanzinstrumente verwiesen.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, deren Restlaufzeit sämtlich weniger als ein Jahr beträgt, sind zum Nominalwert abzüglich erforderlicher Wertberichtigungen angesetzt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen setzen sich zum Stichtag wie folgt zusammen:
| Zahlen in TEUR | 31.12.2009 | 31.12.2008 |
|---|---|---|
| Fakturierte | ||
| Forderungen aus | ||
| Lieferungen und | 5.559 | 4.751 |
| Leistungen | ||
| Abschlagsrechnung | -145 | 0 |
| Künftige Forderun | ||
| gen aus Fertigungs | 929 | 1.110 |
| aufträgen (POC) | ||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gesamt |
6.343 | 5.861 |
Der Nominalwert und die darauf entfallenden Wertberichtungen sind folgender Tabelle zu entnehmen:
| Zahlen in TEUR | 31.12.2009 | 31.12.2008 |
|---|---|---|
| Forderungen aus | ||
| Lieferungen und | ||
| Leistungen zum | 5.708 | 4.970 |
| Nominalwert | ||
| abzüglich: Einzel | ||
| wertberichtigung | -149 | -219 |
| Gesamt | 5.559 | 4.751 |
Die Entwicklung der Wertberichtigungen stellt sich wie folgt dar:
| Zahlen in TEUR | 31.12.2009 |
|---|---|
| Stand zum 01.01.2009 | 219 |
| Zugänge | 0 |
| Abschreibung | 0 |
| Auflösung | -70 |
| Abzinsung | 0 |
| Gesamt | 149 |
Bei den Wertberichtigungen auf Forderungen handelt es sich sowohl um Einzelwertberichtigungen als auch um pauschalisierte Einzelwertberichtigungen auf Portfoliobasis zur Berücksichtigung der dem Forderungsbestand immanenten Wertminderungsrisiken.
Zum 31. Dezember 2009 stellt sich die Altersstruktur der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (vor Wertberichtigungen und künftigen Forderungen aus Fertigungsaufträgen (POC)) wie folgt dar:
| Zahlen in TEUR | Summe | Weder über fällig noch wertgemin dert |
< 30 Tage |
30-60 Tage |
60-90 Tage |
90-120 Tage |
> 120 Tage |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2009 | 5.708 | 3.422 | 1.269 | 213 | 0 | 30 | 774 |
| 2008 | 4.970 | 2.257 | 1.158 | 461 | 191 | 10 | 893 |
Im Rahmen des POC wurden Anzahlungen in Höhe von TEUR 744 (Vorjahr: TEUR 1.470) verrechnet.
Der beizulegende Zeitwert der im Konzern erfassten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen entspricht den Buchwerten.
Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögenswerte setzen sich wie folgt zusammen:
| Zahlen in TEUR | 31.12.2009 | 31.12.2008 |
|---|---|---|
| Vorauszahlungen | 645 | 570 |
| Forderungen ggü. | ||
| Mitarbeiter und | 7 | 6 |
| Geschäftsführung | ||
| Zinsabgrenzung | 0 | 12 |
| Sonstiges | 39 | 72 |
| Gesamt | 691 | 660 |
Der beizulegende Zeitwert der im Konzern erfassten sonstigen Vermögenswerte entspricht den Buchwerten.
| Zahlen in TEUR | 31.12.2009 | 31.12.2008 |
|---|---|---|
| Kasse | 2 | 2 |
| Bankguthaben in lfd. Rechnung |
2.210 | 5.723 |
| Termingelder | 4.508 | 2.512 |
| 6.720 | 8.237 |
Der beizulegende Zeitwert der im Konzern erfassten flüssigen Mittel entspricht den Nennwerten.
Die in den aktiven und passiven latenten Steuern ausgewiesenen Beträge beziehen sich auf die nachfolgend dargestellten Positionen:
| Zahlen in TEUR | 31.12.2009 | 31.12.2008 |
|---|---|---|
| Latente | ||
| Steueransprüche: | ||
| Kumulierte | 2.841 | 2.957 |
| steuerliche | ||
| Verlustvorträge | ||
| 2.841 | 2.957 | |
| Latente | ||
| Steuerschulden: | ||
| Kurzfristige | 0 | 7 |
| Vermögensge | ||
| genstände | ||
| 0 | 7 | |
| Latente Steuern, netto |
2.841 | 2.950 |
Die ausgewiesenen latenten Steuern auf steuerliche Verlustvorträge wurden bereits mit gegenläufigen passiven latenten Steuern, die im Wesentlichen auf Entwicklungskosten entfallen, saldiert dargestellt.
Die aktiven latenten Steuern entfallen auf folgende Gesellschaften:
| Zahlen in TEUR | 31.12.2009 |
|---|---|
| NorCom Information | |
| Technology AG | 1.695 |
| MaxiMedia Technologies GmbH | 565 |
| Norske Systemarkitekter AS, Oslo/ | |
| Norwegen | 398 |
| 2.658 | |
| Übrige Gesellschaften/Sonstige | 183 |
| 2.841 |
Die Nutzung der aktivierten steuerlichen Verlustvorträge ist in Übereinstimmung mit dem Planungszeitraum des Werthaltigkeitstests für immaterielle Vermögenswerte in den Jahren 2010 bis 2012 geplant. Von den aktivierten steuerlichen Verlustvorträgen in Höhe von TEUR 2.841 entfallen TEUR 2.658 auf Gesellschaften, die in ihrer Steuerbilanz für das Jahr 2009 voraussichtlich einen Gewinn ausweisen werden.
Auf steuerliche Verlustvorträge, deren Nutzung nicht in den Jahren 2010 bis 2012 geplant wurde, in Höhe von rd. Mio. EUR 19 (2008: ca. Mio. EUR 21) wurden bisher keine latenten Steuern aktiviert.
Zum 31. Dezember 2009 sind von der NorCom Information Technology AG 10.626.176 auf den Inhaber lautende Stückaktien zum Nennwert von EUR 1 ausgegeben. Das Grundkapital ist voll einbezahlt.
Der Vorstand der NorCom Information Technology AG ist laut Satzung ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 17. August 2010 einmal oder mehrmalig gegen Bar- und/ oder Sacheinlage um insgesamt bis zu EUR 5.293.758 durch Ausgabe von bis zu 5.293.758 neuen Stammstückaktien zu erhöhen.
Das Grundkapital ist um EUR 4.000.000 bedingt erhöht. Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Ausgabe von Wandelschuldverschreibungen oder von Optionsscheinen aus Optionsschuldverschreibungen. Darüber hinaus ist das Kapital zur Durchführung des Aktienoptionsprogramms (30) bedingt erhöht. Im Jahr 2009 wurde von der Ausgabeoption kein Gebrauch gemacht.
Nach Beschluss der Hauptversammlung am 14. Juni 2007 war der Vorstand ermächtigt, bis zum 13. Dezember 2008 eigene Aktien bis zu einem Anteil am Grundkapital der Gesellschaft von 10% zu erwerben. In den Geschäftsjahren 2007 und 2008 hat NorCom insgesamt 641.205 eigene Aktien zurück gekauft.
In der Kapitalrücklage ist das Aufgeld aus der Ausgabe der Aktien abgebildet.
Zur Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals wird auf die Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung als Bestandteil dieses Abschlusses verwiesen.
Unterschiede aus der Währungsumrechnung ausländischer Jahresabschlüsse werden gemäß IAS 21 nicht ergebniswirksam erfasst, sondern erfolgsneutral im Eigenkapital unter der Position "Unterschiede aus der Währungsumrechnung" verrechnet.
Der Gewinn pro Aktie wird in Übereinstimmung mit IAS 33 ermittelt.
| 2009 unverwäs sert |
2008 unverwäs sert |
|
|---|---|---|
| Jahresergebnis (in EUR) |
-1.273.040 | -2.101.012 |
| Aktienanzahl (durchschnittlich) |
9.984.971 | 9.984.944 |
| Ergebnis je Aktie (in EUR) |
-0,13 | -0,21 |
Das Ergebnis je Aktie ergibt sich aus der Division des Jahresergebnisses durch den gewichteten Durchschnitt der Zahl der ausgegebenen Aktien. Das verwässerte entspricht dem unverwässerten Ergebnis je Aktie.
Die durchschnittliche Anzahl der Aktien ergibt sich aus den ausgegebenen Aktien 10.626.176 abzüglich eigener Anteile 641.205.
Die sonstigen Rückstellungen sind im Rückstellungsspiegel (Anlage 3 zum Anhang) dargestellt und decken alle zu erwartenden Aufwendungen zum Zeitpunkt des Bilanzstichtags ab.
Die Personalrückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für noch nicht genommenen Urlaub, Zielvereinbarungen und Überstunden.
Gewährleistungsrückstellungen wurden für so genannte Festpreisprojekte gebildet, für die laut Vertrag eine zweijährige Garantieverpflichtung besteht.
Die sonstigen Rückstellungen enthalten Mietverpflichtungen für ehemalige Büroräume der Nor-Com Information Technology AG, München.
Die Zuordnung der sonstigen Rückstellungen in den kurzfristigen Teil erfolgt, wenn die voraussichtliche Inanspruchnahme innerhalb eines Jahres erwartet wird. Die im Geschäftsjahr 2009 gebildete Rückstellung für Mietverpflichtungen für ehemalige Büroräume wird unter Berücksichtigung einer Verzinsung von 5,5% und der Restlaufzeit des Vertrages bis zum 31. März 2012 in Höhe des zum Bilanzstichtag verbleibenden Barwerts der Verpflichtung bilanziert. Die Erhöhung des Abzinsungsbetrages der Rückstellung für Mietverpflichtungen zum 31. Dezember 2009 beträgt mit der jeweiligen geltenden Bemessungsgrundlage TEUR 18.
Es liegt eine leistungsorientierte Pensionszusage für ein ehemaliges Mitglied des Vorstands vor, welche die Gewährung einer Alters- und Witwenrente vorsieht. Die Verpflichtungen aus dem Pensionsplan werden jährlich von unabhängigen Gutachtern nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) bewertet. Die bei der Berechnung zugrunde gelegten versicherungsmathematischen Annahmen sind in der folgenden Tabelle zusammengefasst:
| 31.12.2009 | 31.12.2008 | |
|---|---|---|
| % | ||
| 5,70 | 5,70 | |
| - | - | |
| 4,0 | ||
| 1,0 | 1,0 | |
| % 4,0 |
| Zahlen in TEUR | 2009 | 2008 |
|---|---|---|
| Barwert der leistungsorien | ||
| tierten Verpflichtung (DBO) | 149 | 141 |
| jeweils zum 1.1. | ||
| Dienstzeitaufwand | 0 | 0 |
| Zinsaufwand | 8 | 8 |
| Zuführung der Beiträge | 0 | 0 |
| versicherungsmathematische | ||
| Gewinne/ Verluste | 12 | 0 |
| gezahlte | ||
| Versorgungsleistungen | 0 | 0 |
| 169 | 149 |
Entwicklung des Planvermögens:
| Zahlen in TEUR | 2009 | 2008 |
|---|---|---|
| beizuliegender Zeitwert des | ||
| Planvermögens jeweils | 197 | 189 |
| zum 1.1. | ||
| erwartete Erträge | 8 | 8 |
| versicherungsmathematische | ||
| Gewinne/ Verluste | -36 | 0 |
| Zuführungen der Beiträge | 0 | 0 |
| gezahlte | ||
| Versorgungsleistungen | 0 | 0 |
| beizulegender Zeitwert | ||
| zum 31.12. | 169 | 197 |
| Zahlen in TEUR | 31.12. 2009 |
31.12. 2008 |
|---|---|---|
| Barwert der leistungsorientier ten Verpflichtungen (DBO) |
169 | 149 |
| Wert der 'plan assets' jeweils zum 31.12. |
-169 | -197 |
| noch nicht erfasste versiche rungsmathematische Verluste/ Gewinne |
0 | 48 |
| Saldierter nicht ausgewiesener Passivposten der DBL |
0 | 0 |
| 0 | 0 |
| Zahlen in TEUR | 2009 | 2008 |
|---|---|---|
| Zinsaufwendung | -8 | -8 |
| Erwarteter Kapitalertrag im GJ | 8 | 8 |
| 0 | 0 |
Im Geschäftsjahr wurde der Aufwand aus der Einbuchung und Erhöhung der Pensionsrückstellung mit dem Ertrag aus der Rückdeckungsversicherung saldiert.
Die Rückdeckungsversicherung erfüllt die Voraussetzungen als Planvermögen nach IAS 19 und wird daher nicht als gesonderter Vermögenswert ausgewiesen.
Der Überschuss des Plans hat sich im Geschäftsjahr im Vergleich zu den zwei vorangegangenen Perioden wie folgt entwickelt:
| Zahlen in TEUR | 31.12. 2009 |
31.12. 2008 |
31.12. 2007 |
|---|---|---|---|
| Barwert der leistungsorientierten Verpflichtungen (DBO) | 169 | 149 | 141 |
| Wert der 'plan assets' | -169 | -197 | -189 |
| 0 | -48 | -48 |
Darüber hinaus bestehen Altersversorgungszusagen gegenüber einem aktiven und zwei ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern. Die Leistungen aus den über die rückgedeckte Unterstützungskasse finanzierten Zusagen entsprechen exakt den Versicherungsleistungen aus der zugrunde liegenden Rückdeckungsversicherung. Die Unterstützungskasse ist von ihrer Satzung so ausgelegt, dass die Leistungen nur für den Arbeitnehmer zur Verfügung stehen und der Arbeitgeber keinen Zugriff auf das Vermögen der Kasse hat. Auch im Falle einer Insolvenz ist die Erfüllung der bis dahin erreichten Leistungen garantiert. Die Altersversorgungszusage erfüllt nach IAS 19 die Verpflichtung als "Defined Contribution" und ist somit bei der NorCom Information Technology AG nicht zu bilanzieren.
Der Gesamtbetrag in Höhe von TEUR 1.834 (Vorjahr: TEUR 2.409) ist innerhalb eines Jahres fällig.
Der beizulegende Zeitwert der im Konzern erfassten kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen entspricht den Nennwerten.
Zum 31. Dezember 2009 ergibt sich folgende Aufteilung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zum Buchwert:
| Zahlen in TEUR | Summe | < 1 Jahr | 1-5 Jahre | > 5 Jahre |
|---|---|---|---|---|
| 2009 | 1.834 | 1.834 | 0 | 0 |
| 2008 | 2.409 | 2.409 | 0 | 0 |
| Zahlen in TEUR | 31.12. 2009 |
31.12. 2008 |
|---|---|---|
| Lohn- und | ||
| Gehaltsverbindlichkeiten | 1.038 | 616 |
| Umsatzsteuer | 476 | 437 |
| Lohn- und Kirchensteuer | 98 | 263 |
| Darlehen von Nichtbanken | 0 | 21 |
| Verbindlichkeiten im Rahmen | ||
| der sozialen Sicherheit | 2 | 19 |
| Übrige | 704 | 357 |
| Gesamt | 2.318 | 1.713 |
Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.
Der beizulegende Zeitwert der im Konzern erfassten sonstigen Verbindlichkeiten entspricht den Nennwerten.
Die Buchwerte und die beizulegenden Zeitwerte der finanziellen Vermögenswerte und Schulden sowie die Kategorisierung der einzelnen Buchwerte ergeben sich aus der Anlage 4 zum Anhang.
In den Finanzanlagen sind Beteiligungen an Eigenkapitalinstrumenten in Höhe von TEUR 228 (Vorjahr: TEUR 78) enthalten, die über keinen notierten Marktpreis auf einem aktiven Markt verfügen. Diese Eigenkapitalinstrumente wurden zu Anschaffungskosten bewertet, da der Zeitwert nicht zuverlässig bewertet werden kann.
Die folgende Tabelle stellt die Nettogewinne und Nettoverluste aus Finanzinstrumenten nach Bewertungskategorien dar.
| Zahlen in TEUR | 2009 | 2008 |
|---|---|---|
| Kredite und Forderungen | 70 | -76 |
| Zur Veräußerung verfügbar | 7 | 4 |
| Erfolgswirksam zum beizule | ||
| genden Zeitwert bewertete | ||
| Finanzinstrumente - Erstmali | 0 | 0 |
| ger Ansatz | ||
| Zu Handelszwecken gehaltene | ||
| Finanzinstrumente | 0 | 0 |
| Zu fortgeführten Anschaf | ||
| fungskosten bewertete finanzi | 0 | 0 |
| elle Verbindlichkeiten |
Das Nettoergebnis aus der Kategorie "Kredite und Forderungen" resultiert aus Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.
Die Umsatzerlöse aus der "percentage of completion method" gemäß IAS 11 belaufen sich auf TEUR 1.673 (Vorjahr TEUR 2.540). Dem stehen Aufwendungen in Höhe von TEUR 1.604 (Vorjahr TEUR 1.790) gegenüber, so dass ein Ertrag in Höhe von TEUR 69 (Vorjahr TEUR 750) realisiert wurde.
Aktivierte Eigenleistungen resultieren aus der Aktivierung von Entwicklungskosten im Geschäftsjahr 2009 in Höhe von TEUR 1.538 (Vorjahr TEUR 1.438).
Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich wie folgt zusammen:
| Zahlen in TEUR | 2009 | 2008 |
|---|---|---|
| Erträge aus der Auflösung | ||
| der Rückstellungen | 380 | 380 |
| Mieteinnahmen | 117 | 116 |
| Gewinn aus dem | ||
| Anlagenverkauf | 77 | 65 |
| Übrige | 60 | 97 |
| Gesamt | 634 | 658 |
Die Materialaufwendungen betreffen im Wesentlichen bezogene Fremdleistungen und den Zukauf von Fremdsoftware.
| Zahlen in TEUR | 2009 | 2008 |
|---|---|---|
| Gehälter | 13.474 | 12.942 |
| Soziale Abgaben, Aufwen | ||
| dungen für die Altersver | 1.234 | 1.515 |
| sorgung und Sonstiges | ||
| 14.708 | 14.457 |
| Zahlen in TEUR | 2009 | 2008 | |
|---|---|---|---|
| Immaterielle | |||
| Vermögenswerte | 714 | 660 | |
| Sachanlagen | 263 | 227 | |
| 977 | 887 |
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen gliedern sich wie folgt:
| Zahlen in TEUR | 2009 | 2008 |
|---|---|---|
| Verwaltungsaufwendun gen |
914 | 2.446 |
| Vertriebsaufwendungen | 1.638 | 1.571 |
| Sonstige operative Auf wendungen |
2.197 | 1.998 |
| 4.749 | 6.015 |
| Zahlen in TEUR | 2009 | 2008 |
|---|---|---|
| Zinsen und ähnliche | 107 | 348 |
| Erträge | ||
| Zinsen und ähnliche | -31 | -48 |
| Aufwendungen | ||
| 76 | 300 |
Der Steueraufwand / -ertrag stellt sich wie folgt dar:
| Zahlen in TEUR | 2009 | 2008 |
|---|---|---|
| Laufende Steuern | -109 | 201 |
| Latenter Steueraufwand | ||
| (-) / latenter Steuerertrag | -109 | 59 |
| (+) | ||
| -218 | 260 |
Bei der folgenden Überleitungsrechnung für den Konzern werden die einzelnen, gesellschaftsbezogenen und mit dem jeweiligen länderspezifischen Steuersatz erstellten Überleitungsrechnungen unter Berücksichtigung von Konsolidierungsmaßnahmen zusammengefasst. Dabei wird der erwartete Steueraufwand auf den effektiv ausgewiesenen Steueraufwand übergeleitet. Als Konzernsteuersatz wird der nominelle Steuersatz der Muttergesellschaft in Höhe von 32,07 % (2008: 32,98 %) zugrunde gelegt.
| Zahlen in TEUR | 2009 | 2008 |
|---|---|---|
| Ergebnis vor Ertragsteuern | -1.140 | -2.766 |
| Konzernsteuersatz | 32,07% | 32,98% |
| Erwarteter Ertragsteuer | ||
| aufwand | 366 | 912 |
| Steuersatzunterschiede | 13 | -56 |
| Steuern Vorjahre | 0 | 134 |
| Steuerabgrenzung auf | ||
| steuerliche Verlustvorträge | -116 | -648 |
| Abschreibung auf den Ge | ||
| schäfts- oder Firmenwert | -396 | 0 |
| Sonstiges | -85 | -82 |
| Steuern vom Einkommen | ||
| und vom Ertrag | -218 | 260 |
| Steuerquote | -19,12% | 9,40% |
Die Unterschiede aus der Steuerabgrenzung auf steuerliche Verlustvorträge resultieren aus dem Ermessen des Vorstands hinsichtlich der zukünftigen Nutzbarkeit der steuerlichen Verlustvorträge. Demnach werden nicht auf alle steuerlichen Verlustvorträge aktive latente Steuern gebildet, sondern nur insoweit, wie der Vorstand von der zukünftigen Nutzbarkeit dieser Verlustvorträge ausgeht.
Die Aufgliederung der Vermögens- und Ertragszahlen sowie weiterer Kennziffern nach Tätigkeitsbereichen entsprechend IFRS 8 sind in dem Segmentbericht (Anlage 2 zum Anhang) dargestellt.
NorCom versteht sich als so genannter Full Chain Supplier im Bereich Softwareprodukte und IT-Consulting.
Entsprechend dem management approach folgt die Segmentbildung nach der internen Steuerung und Berichterstattung, die produkt- und leistungsorientiert erfolgt. Die interne Berichterstattung erfolgt auf Basis der rechtlichen Einheiten des Konzerns. Berichtet wird eine Gewinn- und Verlustrechnung, die jeweils ihre Umsatzerlöse in die Segmente NCConsulting und NCProducts aufteilt. Da ausschließlich eine Gewinn- und Verlustrechnung berichtet wird, werden keine bilanzbezogenen Posten wie Segmentvermögen bzw. –schlulden berichtet. Als Segmentergebnis gilt der EBIT.
Das Segment NCConsulting umfasst daher alle Dienstleistungen, die sich von Top Management Beratung bis zu IT-Consulting erstrecken. Schwerpunkt sind Consultingleistungen im Themenumfeld Business Process Management, Business Process Automation (Enterprise Application Integration, Middleware, Workflow etc.) und Business Process Security (Access Management, Single Sign-On). Des Weiteren beinhaltet dieses Segment Dienstleistungen im Rahmen der Weiterentwicklung und Unterstützung bzw. Support der im Segment NCProducts verkauften Software und Lizenzen.
Im Segment NCProducts ist der Vertrieb sämtlicher Softwareprodukte des Produktportfolios der NorCom Information Technology AG sowie der Vertrieb der Lizenzen enthalten.
Die Segmentbewertungsmethoden orientieren sich an den Bewertungsmethoden, die in der internen Berichterstattung angewendet werden. Die interne Berichterstattung erfolgt ausschließlich nach den jeweils gültigen IFRS. Bei rechtlichen Einheiten, die in beiden Segmenten tätig sind, werden in der internen Berichterstattung jeweils nur die Umsatzerlöse aufgeteilt. Die Schlüsselung des EBIT erfolgt im Verhältnis zum Umsatz. Den Geschäftsbeziehungen zwischen den Segmenten des Konzerns liegen Preise zugrunde, die auch mit Dritten vereinbart wurden.
In der internen Berichterstattung erfolgen die Angaben vor intra- und intersegmentären Beziehungen. Demzufolge enthält die "Überleitung" die Eliminierung der intra- und intersegmentären Beziehungen.
In Anlage 2 zum Anhang werden außerdem die Erträge mit Dritten dargestellt, aufgegliedert nach den beiden Segmenten als wesentliche Produkte von NorCom sowie nach geografischen Bereichen. Die Erträge werden in Übereinstimmung mit den internationalen Rechnungslegungsvorschriften gegliedert nach dem Sitz des Kunden gezeigt. Des Weiteren erfolgt eine Aufteilung der langfristigen Vermögenswerte nach geografischen Bereichen. Die langfristigen Vermögenswerte bestehen aus Sachanlagen, Geschäfts- und Firmenwerten sowie sonstigen immateriellen Vermögenswerten. Zudem erfolgt eine Angabe von Umsatzerlösen mit wesentlichen Kunden, mit dem mehr als 10% des Gesamtumsatzes im Geschäftsjahr erzielt wurde. Die NorCom hat - wie auch im Vorjahr einen wesentlichen Kunden, dessen erzielter Umsatz dem Segment NCConsulting zuzuordnen ist.
Die Kapitalflussrechnung stellt die konsolidierten Zahlungsströme der im Konzernabschluss zusammengefassten Unternehmen dar und wurde nach den Vorschriften des IAS 7 erstellt. Durch die Kapitalflussrechnung wird die Veränderung des Finanzmittelbestandes des NorCom Konzerns durch Mittelzu- und -abflüsse, unterteilt in die Bereiche laufende Geschäftstätigkeit, Investitionsund Finanzierungstätigkeit dargestellt.
Die Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit ist um Effekte aus der Währungs-umrechnung, Konsolidierungskreisänderungen sowie Bewertungsänderungen bereinigt. Der in der Kapitalflussrechnung ausgewiesene Finanzmittelbestand umfasst grundsätzlich Kassenbestände, Guthaben bei Kreditinstituten (ausgewiesen in der Bilanzposition: flüssige Mittel).
Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen bestehen zu den Mitgliedern des Vorstandes und des Aufsichtsrates. 2009 sind keine wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Personen zu nicht marküblichen Bedingungen zustande gekommen.
Die Verbindlichkeiten beinhalten von einem ehemaligen Gesellschafter der MaxiMedia Technologies GmbH ausgereichte Gesellschafterdarlehen in Höhe von TEUR 49 (Vorjahr: TEUR 22). Die im Vorjahr in den Finanzanlagen enthaltenen verzinslichen Ausleihungen von TEUR 83 an einen fremden Gesellschafter der Value & Risk wurden im Berichtsjahr vollständig getilgt.
Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, beinhaltet eine Forderung gegenüber der CognIT AS, Halden/Norwegen. Da bei der CognIT AS kein maßgeblicher Einfluss besteht, handelt es nicht um eine Forderung gegenüber nahestehenden Unternehmen.
Der Aktienbesitz und die Aktienoptionen aktueller und ehemaliger Organmitglieder zum 31. Dezember 2009 stellen sich wie folgt dar:
| Aufsichtsrat | Aktien bestand zum 31.12. 2009 |
Options bestand zum 31.12. 2009 |
|---|---|---|
| Dr. Lutz Schmidt (Auf | ||
| sichtsratsvorsitzender) | Keine | Keine |
| Prof. Dr. Manfred | ||
| Schlottke | Keine | Keine |
| Prof. Dr. Thomas Hess | Keine | Keine |
| Aufsichtsrat | Aktien bestand zum 31.12. 2009 |
Options bestand zum 31.12. 2009 |
|---|---|---|
| Viggo Nordbakk (Vor | 33.687 | 97.270 |
| standsvorsitzender) Nordbakk Invest GmbH |
2.683.746 | 0 |
| Dr. Tobias Abthoff | 4.464 | 397.270 |
Die Minderheitsgesellschafter der V&R halten Put-Optionen, die sie berechtigen, die von ihnen gehaltenen Aktien Dritten zum Erwerb anzubieten. Zuvor muss der veräußerungswillige Gesellschafter die Aktien jedoch den anderen Gesellschaftern schriftlich anbieten. Die anderen Gesellschafter können dieses Angebot innerhalb von 4 Wochen nach Zugang der Mitteilung annehmen. Der Kaufpreis ist nach der discounted cashflow-Methode zu bestimmen.
Zum 31. Dezember 2009 bestanden Verpflichtungen aus längerfristigen Miet- und Leasingverträgen, die im Wesentlichen aus Operating-Leasing-Verträgen für Gebäude und Firmenwagen resultieren.
Der Mindestbetrag nicht abgezinster künftiger Leasing- und Mietzahlungen aus Operating-Leasing-Verträgen stellt sich zum 31. Dezember 2009 wie folgt dar:
| Zahlen in TEUR | 2009 |
|---|---|
| 2010 | 1.443 |
| 2011 | 1.322 |
| 2012 | 913 |
| 2013 | 1.036 |
| 2014 | 1.025 |
| nach 2014 | 1.337 |
| 7.076 |
Erfolgswirksam erfasste Zahlungen aus Leasingund Mietverpflichtungen betrugen im Geschäftsjahr rund TEUR 919. Die Mietverpflichtungen für die bisherigen Büroräume der NorCom AG, München, ab 2009 in Höhe von TEUR 333 wurden unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesen und sind in dieser Aufstellung nicht enthalten.
Die Zahl der Mitarbeiter des Konzerns zum 31. Dezember 2009 setzt sich wie folgt zusammen:
| Mitarbeiter 31.12. 2009 |
Mitarbeiter 31.12. 2009 |
|
|---|---|---|
| NorCom Informati on Technology AG, München |
65 | 63 |
| Norske Systemarki tekter AS, Oslo/Norwegen |
75 | 71 |
| Value & Risk AG, Frankfurt |
36 | 35 |
| NorCom Systems Technology GmbH, München |
9 | 8 |
| MaxiMedia Tech nologies GmbH, München |
0 | 1 |
| Gesamt | 185 | 178 |
| 2009 | 2008 | |
| Anzahl der Mitarbeiter im Geschäftsjahres durchschnitt |
182 | 174 |
Auf Grundlage der Beschlüsse der außerordentlichen Hauptversammlung der NorCom AG vom 30. August 1999 und vom 29. September 1999 war der Vorstand und, soweit der Vorstand betroffen ist, der Aufsichtsrat ermächtigt, in einem oder mehreren Teilen ("Programmen") Optionsrechte auf bis zu 767.000 Aktien bzw. 233.000 Aktien der NorCom Information Technology AG mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von EUR 1,00 je Stückaktie an Vorstandsmitglieder und Mitarbeiter der NorCom Information Technology AG sowie an Mitglieder der Geschäftsführung und Mitarbeiter verbundener Unternehmen zu gewähren. Die Gewährung von Optionsrechten an Mitarbeiter der NorCom Information Technology AG, Mitarbeiter verbundener Unternehmen und an Mitglieder der Geschäftsführung verbundener Unternehmen durch den Vorstand der NorCom Information Technology AG bedurfte der Zustimmung des Aufsichtsrats. Das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre war ausgeschlossen.
Diese Ermächtigung wurde mit Beschluss vom 18. August 2005 aufgehoben und durch eine neue ersetzt. Hiernach wird der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmal oder mehrmals bis zu insgesamt 972.780 Bezugsrechte auf den Erwerb von bis zu 972.780 Stück Aktien auszugeben. Das bedingte Kapital I beträgt laut Satzung EUR 818.251,00, das bedingte Kapital II EUR 201.840,00.
Im Geschäftsjahr 2005 wurde das 5. Aktienoptionsprogramm aufgelegt. Hiernach wird der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmal oder mehrmals bis zu insgesamt 972.780 Bezugsrechte auf den Erwerb von bis zu 972.780 Stück Aktien an Vorstandsmitglieder und Mitarbeiter der NorCom AG sowie an Mitglieder der Geschäftsführung und Mitarbeiter verbundener Unternehmen auszugeben. Das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre ist ausgeschlossen.
Der Vorstand von NorCom hat am 16. März 2007 beschlossen, von der beschriebenen Ermächtigung Gebrauch zu machen. Der Aufsichtsrat hat dem Beschluss des Vorstandes am 27. März 2007 zugestimmt.
Im Geschäftsjahr 2007 wurden jeweils 97.270 Stück Aktienoptionen an die beiden Mitglieder des Vorstands ausgegeben. Die Sperrfrist beträgt drei Jahre. Die Optionsrechte können nur ausgeübt werden, wenn der durchschnittliche Börsenkurs der NorCom-Aktie (Schlusskurs im Xetra-Handel während der letzen 10 Handelstage vor Ausübung der Optionsrechte im Vergleich zum Optionspreis) ohne Berücksichtigung des Aufschlags von 10% um mindestens 45% gestiegen ist.
-Summe der ausgeübten Optionsrechte: 5.733 -Anzahl der ausgegebenen Aktien: 5.733 -Ausgabebetrag (Basispreis): EUR 2,32 -Altes Grundkapital: 10.620.443 Stückaktien -Neues Grundkapital: 10.626.176 Stückaktien (nach erfolgter Eintragung im Handelsregister) -Zeitpunkt der Gewinnberechtigung der neuen Aktien: Geschäftsjahr 2007
Der beizulegende Zeitwert der Aktienoptionen des SOP05 wurde auf den 31. Dezember 2007 indirekt unter Bezugnahme auf den beizulegenden Zeitwert der gewährten Eigenkapitalinstrumente mit TEUR 204 ermittelt (EUR 1,05 je Option). Für das Berichtsjahr wird ein Aufwand von TEUR 34 im Personalaufwand ausgewiesen.
Die Bewertung wurde auf der Grundlage des Black-Scholes-Models vorgenommen. Folgende Parameter wurden verwendet:
| Ausübungspreis: | EUR 3,06 |
|---|---|
| Laufzeit der Option: | 3 Jahre |
| Erwartete Dividende: | EUR 0,00 |
| Risikoloser Zinssatz: | 3,50% |
| Erwartete Volatilität: | 140,76% auf der Basis |
| der historischen Volatili | |
| tät zwischen 01.01.2005 | |
| und 31.12.2007) |
Der Aktienkurs zum Abschlussstichtag betrug EUR 0,95 je Aktie.
Auf der Hauptversammlung vom 19. Juni 2009 wurde mit großer Mehrheit ein neuer Aktienoptionsplan ("SOP09") beschlossen. Dieser neue Optionsplan sieht vor, dass die Ausübung der Optionsrechte vom wirtschaftlichen Erfolg der maßgeblichen Geschäftsbereiche NCConsulting und NCPower abhängig gemacht werden. SOP09 ersetzt den bisherigen Optionsplan ("SOP05"). Die bisher ausgegebenen Optionsrechte des SOP05 bleiben durch das Bedingte Kapital I und das Bedingte Kapital II der Gesellschaft gesichert. Auf der Hauptversammlung wurde eine neue Ermächtigung zur Begebung von 778.240 Optionsrechten an die Mitglieder des Vorstands und Arbeitnehmer der Gesellschaft sowie an die Geschäftsführer und Arbeitnehmer der mit der Gesellschaft im Sinne von §§ 15 ff. AktG verbundenen in- und ausländischen Unternehmen beschlossen.
Im Geschäftsjahr 2009 wurden im Rahmen des SOP09 300.000 Stück Aktienoptionen an Dr. Tobias Abthoff und 300.000 Stück Aktienoptionen an weitere Mitarbeiter ausgegeben. Die Sperrfrist beträgt 2 Jahre. Die Optionsrechte können nur ausgeübt werden, wenn die Geschäftsziele für NCConsulting und NCPower laut Business Plan der NorCom AG erreicht werden.
Der beizulegende Zeitwert der Aktienoptionen des SOP09 wurde auf den 31. Dezember 2009 indirekt unter Bezugnahme auf den beizulegenden Zeitwert der gewährten Eigenkapitalinstrumente mit TEUR 264 ermittelt (EUR 0,44 je Option). Für das Berichtsjahr wird nach Berücksichtigung der geschätzten Ausübungswahrscheinlichkeit ein Aufwand von TEUR 20 im Personalaufwand ausgewiesen.
Die Bewertung wurde auf der Grundlage des Black-Scholes-Models vorgenommen. Folgende Parameter wurden verwendet:
| Ausübungspreis: | EUR 1,13 |
|---|---|
| Laufzeit der Option: | 4 Jahre |
| Erwartete Dividende: | EUR 0,00 |
| Risikoloser Zinssatz: | 2,10% |
| Erwartete Volatilität: | 81,82 % (auf Basis der |
| historischen Volatilität | |
| zwischen 01.01.2007 | |
| und 31.12.2009) |
Der Aktienkurs zum Abschlussstichtag betrug EUR 1,35 je Aktie.
| Die Entwicklung der Optionsrechte ergibt sich aus nachfolgender Tabelle: | ||||
|---|---|---|---|---|
| -------------------------------------------------------------------------- | -- | -- | -- | -- |
| 2009 Stück |
2008 Stück |
2007 Stück |
|
|---|---|---|---|
| Nicht verfallene Optionsrechte zum 1. Januar | 194.540 | 194.540 | 0 |
| Im Geschäftsjahr verfallene Optionsrechte | 0 | 0 | 0 |
| Im Geschäftsjahr verwirkte Optionsrechte | 0 | 0 | 0 |
| Im Geschäftjahr gewährte Optionsrechte | 600.000 | 0 | 194.540 |
| Nicht verfallene Optionsrechte zum 31. Dezember | 794.540 | 194.540 | 194.540 |
Von den vorhandenen Optionsrechten waren zum Bilanzstichtag keine ausübbar.
Vorstand der Gesellschaft ist:
Herr Viggo Nordbakk, Vorstandsvorsitzender, München
Herr Dr. Tobias Abthoff, Vorstand, Gesamtverantwortung Consulting, Neufahrn
Viggo Nordbakk ist Aufsichtsratsvorsitzender der Value & Risk AG, Frankfurt am Main, und der Norske Systemarkitekter AS, Oslo/ Norwegen.
Dr. Tobias Abthoff hat keine Aufsichtsratsmandate.
Dem Aufsichtsrat gehörten an:
Dr. Lutz Schmidt (Vorsitzender), WP/StB, Partner Noerr LLP, Düsseldorf
Prof. Dr. Manfred Schlottke M.B.A. (Stellvertretender Vorsitzender), Wirtschaftsberater für Informations- und Kommunikationstechnik, München, Aufsichtsrat der Aareon AG, Mainz
Prof. Dr. Thomas Hess Direktor des Instituts für Wirtschaftsinformation und Neue Medien an der Ludwig-Maximilians-Universität in München
Herr Dr. Lutz Schmidt hat keine weiteren Aufsichtsratsmandate.
Herr Prof. Dr. Thomas Hess hat keine weiteren Aufsichtsratsmandate.
Der Gesamtbetrag der im Geschäftsjahr 2009 (2008) ausgezahlten Bezüge der Vorstandsmitglieder stellt sich wie folgt dar:
| Zahlen in TEUR | Fixe Komponenten | Variable Komponenten | Gesamtsumme |
|---|---|---|---|
| Viggo Nordbakk | 267 (230) | 110 (97) | 377 (327) |
| Dr. Tobias Abthoff | 160 (150) | 73 (95) | 233 (245) |
| 427 (380) | 183 (192) | 610 (572) |
Die variablen Vergütungen betreffen die Tantiemen, die für das Geschäftsjahr 2009 zurückgestellt wurden. Die Gewährung der Tantiemen ist vom Beschluss des Aufsichtsrats abhängig, der hierzu noch nicht gefasst wurde. Darüber hinaus wurden Dr. Tobias Abthoff 300.000 Stück Aktienoptionen mit einem Zeitwert von TEUR 132 gewährt.
Aufsichtsratsbezüge (inkl. Reisekostenerstattung in Höhe von TEUR 3) sind in Höhe von TEUR 43 (Vorjahr: TEUR 47) als Aufwand berücksichtigt.
Die Aufsichtsratsvergütung setzt sich gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 13.06.2003 und der daraus resultierenden Satzungsänderung folgendermaßen zusammen:
Jeder Aufsichtsrat erhält ein Fixum in Höhe von EUR 10.000 pro Geschäftsjahr. Der Vorsitzende erhält den doppelten Betrag, der Stellvertreter erhält für jeden Sitzungstag, an dem er die Rolle des stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden ausübt, zusätzlich EUR 1.000.
Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten eine zusätzliche variable Vergütung, die 10 Tage nach der Hauptversammlung zahlbar ist. Die variable Vergütung bemisst sich nach dem jährlich erzielten Betriebsergebnis (EBIT) des NorCom Konzerns. Der Aufsichtsratsvorsitzende erhält zusätzlich 0,5%, der Stellvertretende Vorsitzende und die weiteren Aufsichtsratsmitglieder erhalten zusätzlich je 0,25% vom EBIT des NorCom Konzerns, maximal bis zur Höhe der jeweiligen festen Vergütung.
Überblick über die Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder im Geschäftsjahr 2009:
| Name | Fixe Vergütung* | Variable Vergütung,* |
|---|---|---|
| Dr. Lutz Schmidt | ||
| (Vorstandsvorsitzender) | 20.000 EUR | =0,5% * Konzern-EBIT |
| Prof. Dr. Manfred Schlottke | 10.000 EUR | =0,25% * Konzern-EBIT |
| (Stellvertretender Vorsitzender) | ||
| Prof. Dr. Thomas Hess | 10.000 EUR | =0,25% * Konzern-EBIT |
* Nettobeträge
** Vorbehaltlich der endgültigen Vorstellung des Konzernabschlusses vor den Anteilseignern; zahlbar 10 Tage nach der Hauptversammlung 2010
Die Vorstandsvergütung setzt sich zusammen aus einem festen Gehaltsbestandteil, einer variablen zielorientierten Tantieme und sonstigen Gehaltsbestandteilen (z.B. Firmenwagen). Die fixen Gehaltsbestandteile (inkl. gesetzlicher Sozialleistungen, Unterstützungskasse und Direktversicherung) belaufen sich auf ca. 70 % der ausbezahlten Vorstandsbezüge. Die variable Vergütung wird so bemessen, dass sie eine Beteiligung am Konzernerfolg als Anreizwirkung vorsieht. Zur Sicherung der Unternehmensziele werden variable Vergütungen der Höhe nach begrenzt. Bemessungsgrundlage für die variable Vergütung ist der Grad der Erreichung der zwischen dem Aufsichtsrat und dem Gesamtvorstand zu Beginn des jeweiligen Geschäftsjahres festgelegten Ziele, denen auch mehrjährige Komponenten zugrunde liegen.
Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen bestehen zu den Mitgliedern des Vorstands und des Aufsichtsrats (vgl. auch Erläuterungen zu (26)). 2009 sind keine wesentlichen Geschäfte mit nahe stehenden Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen zustande gekommen.
Die wesentlichen durch den Konzern verwendeten Finanzinstrumente umfassen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Verbindlichkeiten. Der Konzern verfügt über verschiedene finanzielle Vermögenswerte wie zum Beispiel Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Zahlungsmittel und kurzfristige Finanztitel, die unmittelbar aus der Geschäftstätigkeit resultieren. Der Konzern verfügt über keine derivativen Finanzinstrumente. Es soll auch in Zukunft kein Handel mit Derivaten betrieben werden.
Die sich aus den Finanzinstrumenten ergebenden wesentlichen Risiken des Konzerns umfassen zinsbedingte Cashflowrisiken sowie Liquiditäts-, Währungs- und Kreditrisiken. Die Unternehmensleitung beschließt Strategien und Verfahren zur Steuerung einzelner Risikoarten, die im Folgenden dargestellt werden.
Das Risiko in Bezug auf Änderungen der Marktzinsen, dem der Konzern ausgesetzt ist, entsteht hauptsächlich aus der Investition des Konzerns in kurzfristige finanzielle Vermögenswerte. Es ist Geschäftspolitik der NorCom AG, die Rendite auf ihre finanziellen Vermögenswerte zu optimieren, wobei das vorrangige Ziel in der Minimierung der Risiken liegt. Daher investiert die Gesellschaft ausschließlich in äußerst liquide finanzielle Vermögenswerte mit erstklassiger Bonität und einem Anlagehorizont von höchstens bis zu 12 Monaten. Der überwiegende Teil des Portfolios von finanziellen Vermögenswerten hat einen weit kürzeren Anlagehorizont und eine weit kürzere Laufzeit. Daher ist das zinsbedingte Cash-flow-Risiko unter Berücksichtigung des Risikos bezüglich der geringen Laufzeit des einzelnen Instruments minimal.
Finanzielle Verbindlichkeiten sind dem zinsbedingten Cashflow-Risiko nicht ausgesetzt, da sie alle kurzfristig und damit unverzinslich sind.
Infolge der Investitionen in die USA, Russland und Norwegen können sich Änderungen des USD/EUR-Wechselkurses auf die Konzern-Bilanz auswirken. Außerdem unterliegt der Konzern Währungsrisiken aus einzelnen Transaktionen. Die Risiken resultieren aus Käufen und Verkäufen einer operativen Einheit in einer anderen Währung als der funktionalen Währung dieser Einheit. Rund 35% des Konzernumsatzes werden in anderen Währungen als der funktionalen Währung der den Umsatz erzielenden operativen Einheit erwirtschaftet, wobei aber auch deren wesentliche Kosten in der funktionalen Währung der operativen Einheit anfallen und damit das Währungsrisiko als eher gering einzustufen ist. Allerdings sind die Finanzinstrumente in Fremdwährung von untergeordneter Bedeutung, weshalb des Währungsrisiko in Bezug auf Finanzinstrumente gering ist.
Der Konzern schließt Geschäfte ausschließlich mit kreditwürdigen Dritten ab. Alle Kunden, die mit dem Konzern Geschäfte auf Kreditbasis abschließen möchten, werden einer Bonitätsprüfung unterzogen. Zudem werden die Forderungsbestände laufend überwacht, sodass der Konzern keinem wesentlichen Ausfallrisiko ausgesetzt ist.
Bei sonstigen finanziellen Vermögenswerten des Konzerns, wie Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalenten, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstigen Vermögenswerten entspricht das maximale Kreditrisiko bei Ausfall des Kontrahenten dem Buchwert dieser Instrumente.
Der Konzern überwacht laufend das Risiko eines etwaigen Liquiditätsengpasses.
Aufgrund der hohen Liquiditätsreserven ist das Risiko eines Liquiditätsengpasses als minimal einzustufen.
Vorrangiges Ziel der Kapitalsteuerung des Konzerns ist sicherzustellen, dass es zur Unterstützung seiner Geschäftstätigkeit und zur Maximierung des Shareholder Value ein hohes Bonitätsrating und eine gute Eigenkapitalquote erzielt.
Als Kapital wird das in der Bilanz ausgewiesene "Eigenkapital Gesellschafter des Mutterunternehmens" verstanden.
Der Konzern steuert seine Kapitalstruktur und nimmt Anpassungen unter Berücksichtigung des Wandels der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen vor. Zur Aufrechterhaltung bzw. Anpassung der Kapitalstruktur kann der Konzern beispielsweise neue Anteile ausgeben.
Der Verpflichtung nach § 161 AktG zur Abgabe einer Erklärung zum Corporate Governance Kodex kamen die Organe der NorCom Information Technology AG nach. Die am 1. Oktober 2009 abgegebene Stellungnahme, welchen Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" entsprochen wurde und wird, wurde den Aktionären dauerhaft auf der Homepage des Unternehmens www.norcom.de zugänglich gemacht.
Das als Aufwand erfasste Honorar für den Abschlussprüfer teilt sich für das Geschäftsjahr 2009 wie folgt auf:
| Zahlen in TEUR | 2009 | 2008 |
|---|---|---|
| Abschlussprüfung | 94 | 61 |
| Sonstige Beratungsleistungen | 3 | 4 |
| 97 | 65 |
Der Vorstand der NorCom Information Technology AG hat den Konzernabschluss am 22. April 2010 zur Weitergabe an den Aufsichtsrat freigegeben.
München, den 22. April 2010
Der Vorstand
Viggo Nordbakk Dr. Tobias Abthoff
"Wir haben den von der NorCom Information Technology AG, München, aufgestellten Konzernabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Gesamtergebnisrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung, Kapitalflussrechnung und Anhang – sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden.
Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.
Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
München, den 26. April 2010
Rölfs WP Partner AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
| Wettstein | Jagosch |
|---|---|
| Wirtschaftsprüfer | Wirtschaftsprüfer |
NorCom Information Technology AG, München;
Konzernabschluss und Konzernlagebericht zum 31. Dezember 2009
Der Lagebericht der NorCom Information Tech nology AG wurde nach den Rechnungslegungs vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Lagebericht der NorCom Information Tech - AG wurde nach den Rechnungslegungs des aufgestellt.
Die deutsche Wirtschaft hat 2009 einen histori schen Einbruch erlitten. Mit 5,0 Prozent minus schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt so stark wie noch nie seit Ende des zweiten Weltkriegs (Vorjahr: + 1,3 Prozent). Wirkte sich 2008 die weltweite Wirtschaftskrise nur auf die letzten Monate des Jahres aus, machte diese 2009 zu einem Rezessionsjahr. Dabei ist Deutschland als Exportnation besonders stark betroffen. Die deutsche Wirtschaft hat 2009 einen histori - Einbruch Prozent minus Bruttoinlandsprodukt so noch seit zweiten Weltkriegs Prozent). sich 2008 die nur die letzten Monate Jahres aus, diese 2009 einem ist Deutschland als besonders stark
Experten rechnen damit, dass sich das Blatt erst 2012 wenden wird. Zwar soll der Tiefpunkt über wunden sein, der Wiederaufstieg jedoch nur langsam erfolgen. So rechnet Wolfgang Franz, Chef des Sachverständigenrats, 2010 mit einem Wachstum von 1,6 Prozent – was nur ein Drittel des Einbruchs wettmachen würde. 1 rechnen damit, dass sich das Blatt erst 2012 wenden wird. Zwar soll der Tiefpunkt überwunden sein, der Wiederaufstieg jedoch erfolgen. So rechnet Wolfgang Franz, Chef mit einem – was nur ein Drittel des Einbruchs würde. 1
Laut BITKOM ist die Hightech-Industrie für 2010 optimistisch. Während das Marktvolumen 2009 im Vergleich zum Vorjahr um 2,5 Prozent sank, wird für 2010 wieder ein leichtes Wachstum von 0,1 Prozent erwartet. 2 optimistisch. Während das Marktvolumen 2009 im Vergleich zum Vorjahr um 2,5 Prozent sank, wird für 2010 wieder ein leichtes Wachstum von 0,1 Prozent erwartet. 2 Die für NorCom relevanten Bereiche Software und
Die für NorCom relevanten Bereiche Software und IT-Services mussten 2009 Einbußen hinnehmen: So verlor das Softwaresegment 3,2 Prozent an Marktvolumen, die IT-Services verzeichneten ein Minus von 0,2 Prozent. Für 2010 werden jedoch wieder Zuwächse erwartet: im Software-Umfeld von 0,5 Prozent und im Bereich IT-Services von 2,5 Prozent. IT-Services mussten 2009 Einbußen hinnehmen: So verlor das Softwaresegment 3,2 Prozent an Marktvolumen, die IT-Services verzeichneten ein Minus von 0,2 Prozent. Für 2010 werden jedoch wieder Zuwächse erwartet: im Software-Umfeld von 0,5 Prozent und im Bereich IT-Services von 2,5 Prozent. Trotz des ungünstigen wirtschaftlichen Umfeldes
Trotz des ungünstigen wirtschaftlichen Umfeldes
konnte sich NorCom 2009 gut behaupten. Zum einen ist das Geschäftsmodell der NorCom, das auf den beiden Säulen Consulting und Products beruht, in schwierigen Zeiten von Vorteil, da es Risiken diversifiziert. Zum anderen hat NorCom die Krise genutzt, um sich stabiler und effizienter aufzustellen und startet nun widerstandsfähiger und gestärkt in das Jahr 2010. So trifft NorCom mit der "Out-of-the-box"-Software NCPower Com pact den Nerv der Zeit und des Marktes: NCPow er Compact ist ein vorkonfiguriertes Redaktionsund Produktionssystem und damit einerseits ein günstiges Einsteigerprodukt für Medienkunden, andererseits kann NorCom Skaleneffekte im Vertrieb nutzen. Des Weiteren konnte NorCom im Consulting externe Mitarbeiter durch interne ersetzen und damit Margen erhöhen – dies soll künftig noch stärker forciert werden. Für 2010 erwartet NorCom daher von der prognostizier ten, leichten Erholung profitieren zu können und überproportional zu wachsen. die Krise genutzt, um sich stabiler und effizienter aufzustellen und startet nun widerstandsfähiger und gestärkt in das Jahr 2010. So trifft NorCom mit der "Out-of-the-box"-Software NCPower Com pact den Nerv der Zeit und des Marktes: NCPow er Compact ist ein vorkonfiguriertes Redaktionsund Produktionssystem und damit einerseits ein günstiges Einsteigerprodukt für Medienkunden, andererseits kann NorCom Skaleneffekte im Vertrieb nutzen. Desweiteren konnte NorCom im Consulting externe Mitarbeiter durch interne ersetzen und damit Margen erhöhen – dies soll künftig noch stärker forciert werden. Für 2010 erwartet NorCom daher von der prognostizier ten, leichten Erholung profitieren zu können und überproportional zu wachsen. Geschäftsfelder / Segmente Die NorCom Information Technology AG teilt ihre Geschäftstätigkeit in die beiden Segmente NCPro ducts und NCConsulting.
Die NorCom Information Technology AG teilt ihre Geschäftstätigkeit in die beiden Segmente NCPro ducts und NCConsulting. duktfamilie. Die Softwarelösung zählt zu den innovativsten, multimedialen Redaktions- und Produktionssystemen im Markt.
Kernstück von NCProducts ist die NCPower Pro duktfamilie. Die Softwarelösung zählt zu den innovativsten, multimedialen Redaktions- und Produktionssystemen im Markt. hohe Ansprüche an Skalierbarkeit in Leistung und Größe sowie Integrationsfähigkeit einer Soft ware stellen. Seitdem die Produktpalette 2009 um die schlüsselfertige Komplettlösung NCPo
Die spezifische Individuallösung NCPower Pro ist großen Broadcastunternehmen vorbehalten, die hohe Ansprüche an Skalierbarkeit in Leistung und Größe sowie Integrationsfähigkeit einer Soft ware stellen. Seitdem die Produktpalette 2009 um die schlüsselfertige Komplettlösung NCPo wer Compact ergänzt wurde, können nun auch kleinere Sender und Unternehmen, die nicht ty pischerweise aus dem TV-Bereich kommen, von der NorCom-Expertise profitieren. kleinere Sender und Unternehmen, die nicht ty pischerweise aus dem TV-Bereich kommen, von der NorCom-Expertise profitieren. Auch NCPower Compact liefert, wie NCPower Pro, alle benötigten Funktionalitäten vom Ingest über Playout bis zum voll integrierten Archiv. Aller dings in einem Paket bestehend aus Hard- und Software als so genannte "Media Appliance". Insbesondere für mittelständische Medienunter
Auch NCPower Compact liefert, wie NCPower Pro, alle benötigten Funktionalitäten vom Ingest über Playout bis zum voll integrierten Archiv. Al lerdings in einem Paket bestehend aus Hard- und Software als so genannte "Media Appliance". Vorteile: Schlankes Einführungsmanagement und kurze Installationszeit, geringe Investitionskosten, optimale Integrationsfähigkeit in Fremdsysteme sowie automatisiertes Cross-Channel-Manage -
1 Welt kompakt, 14. Januar 2010, "Wirtschaft bricht stärker ein als befürchtet" 2 BITKOM, ITK-Marktzahlen, Oktober 2009
Insbesondere für mittelständische Medienunternehmer birgt die effiziente Komplettlösung viele Vorteile: Schlankes Einführungsmanagement und kurze Installationszeit, geringe Investitionskosten, optimale Integrationsfähigkeit in Fremdsysteme sowie automatisiertes Cross-Channel-Management für Web, TV und Radio.
Im Bereich NCConsulting liegt die Stärke der Nor-Com in der hohen Qualität bei der Planung und Durchführung von komplexen Großprojekten. Dies wird vor allem von öffentlichen Auftraggebern geschätzt und gefordert – inzwischen zählt NorCom zu den "großen Playern" im Bereich IT-Dienstleistungen für den öffentlichen Bereich.
NorCom begleitet öffentliche Verwaltungen hauptsächlich bei der Modernisierung ihrer IT-Prozesse. Eine Aufgabe, in der viel Branchen Know-how gefragt ist, da sich die organisatorischen Umstände in Behörden massiv von denen in der Industrie unterscheiden.
Allerdings beschränkt sich NorCom nicht nur auf die Beratung, sondern übernimmt auf Wunsch auch komplette Betriebsprozesse im Sinne eines Managed Service. Dieses Angebot ist für viele Behörden interessant, da ein komplettes Outsourcing häufig nicht möglich ist.
Mit dem Managed Service schlägt NorCom auch die Brücke zwischen den beiden Geschäftsbereichen: So nimmt beispielsweise der Kunde N24 die Managed Service Leistungen der NorCom für das dort eingesetzte NCPower Pro in Anspruch.
Die NorCom Information Technology AG unterhält neben ihrem Hauptsitz in München eine Niederlassung in Frankfurt am Main. Zudem ist NorCom an folgenden Gesellschaften mehrheitlich beteiligt:
Das Eingehen einer 51-prozentigen Beteiligung an der MaxiMedia Technologies GmbH im Jahr 2003 war für NorCom der Einstieg in den Medienbereich. 2005 wurde MaxiMedia vollständig übernommen und in die NorCom AG integriert. MaxiMedia hält die Verwertungsrechte an der Software NCPower Pro. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2009 einen Jahresüberschuss von TEUR 471 erwirtschaftet (Vorjahr: Jahresfehlbetrag von TEUR 113).
In der Vergangenheit hat NorCom ihre Consulting-Dienstleistungen vor allem im Bereich der öffentlichen Verwaltung, insbesondere bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg, ausgebaut. Hauptsächliche Aufgabe der in München ansässigen 100-prozentigen Tochter NorCom Systems Technology GmbH ist es, die BA optimal vor Ort betreuen zu können. Im Geschäftsjahr 2009 erzielte die Gesellschaft einen Jahresüberschuss von TEUR 71 (Vorjahr: Jahresüberschuss von TEUR 41).
NorCom hat zum Ende des Geschäftsjahres 2007 eine 100-prozentige Tochtergesellschaft in Moskau, Russland, gegründet, die 2009 nicht operativ tätig war.
Die 100-prozentige Tochtergesellschaft in den USA ist derzeit operativ nicht tätig.
An dem in Oslo, Norwegen, ansässigen Unternehmen NSA ist NorCom mit 54 Prozent beteiligt. Operativer Schwerpunkt des IT-Consultinghauses ist der Bereich "Enterprise Application Integration" im Oracle Umfeld. Der größte Teil der erzielten Umsatzerlöse wird bei NSA mit IT-Consulting Dienstleistungen erzielt. Das Unternehmen hat 2009 einen Jahresüberschuss von TEUR 313 erwirtschaftet (Vorjahr: Jahresfehlbetrag von TEUR 723).
Die Value & Risk AG mit Sitz in Frankfurt, an der NorCom mit 49,98 Prozent beteiligt ist, bietet ein ganzheitliches Dienstleistungsspektrum für Finanzdienstleister. Der Schwerpunkt liegt dabei im Risikomanagement, Finanzen und im Meldewesen. Die Dienstleistung besteht aus Consulting und Bewertungsservice, Kernstück ist das Software-Paket RiVa-Suite. Die V&R bewegt sich in einem Markt, der sehr stark von der Finanzkrise betroffen ist. So fielen einerseits sicher erwartete Aufträge aus, andererseits werden die entsprechend eingeleiteten Kostensparmaßnahmen zum großen Teil erst 2010 ergebniswirksam. Dies führte 2009 zu einem Jahresfehlbetrag von TEUR 1.083 und zu einer außerordentlichen Abschreibung der Beteiligung um TEUR 2.302. Im Vorjahr wurde ein Jahresfehlbetrag von TEUR 101 erzielt.
Der Vorstand besteht aus den beiden Mitgliedern Viggo Nordbakk (Vorstandsvorsitzender) und Dr. Tobias Abthoff. Im Juni 2008 wurde Viggo Nordbakk zum einzelvertretungsberechtigten Vorsitzenden des Vorstands für einen weiteren Zeitraum vom 29. Juni 2008 bis einschließlich 28. Juni 2010 bestellt. Die Vorstandsbestellung von Herrn Dr. Tobias Abthoff wurde im September 2009 mit Wirkung zum 1. Februar 2010 für die Dauer von vier Jahren, d.h. bis zum 31. Januar 2014, verlängert.
Das Vergütungssystem für die Vorstandsmitglieder besteht aus einem erfolgsunabhängigen Festgehalt und Sachbezügen sowie einer erfolgsabhängigen variablen Vergütung. Die variable Vergütung bemisst sich zum einen an der Konzernentwicklung und dem Konzernerfolg, wobei zur Sicherung der Unternehmensziele die variable Vergütung der Höhe nach nach oben begrenzt ist. Zum anderen wird die persönliche Leistung des jeweiligen Vorstands auch hinsichtlich langfristiger Entwicklungen berücksichtigt. Bemessungsgrundlage für die variable Vergütung ist der Grad der Zielerreichung der zwischen dem Aufsichtsrat und dem Gesamtvorstand zu Beginn des jeweiligen Geschäftsjahres festgelegten Zielvereinbarung.
Die Vergütungsregelung für den Aufsichtsrat sieht den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex entsprechend einen fixen und einen am Konzernerfolg ausgerichteten variablen Bestandteil vor und differenziert nach Aufsichtsratsvorsitzendem und Aufsichtsratsmitglied.
Die Prinzipien verantwortungsbewusster und guter Unternehmensführung bestimmen das Handeln des NorCom Vorstands. Vorstand und Aufsichtsrat der NorCom Information Technology AG haben am 1. Oktober 2009 gemeinsam gemäß § 161 AktG den Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" in der Fassung vom Juni 2009 zugestimmt. Der Vorstand berichtet in der Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289a Abs. 1 HGB und Ziffer 3.10 des Deutschen Corporate Governance Kodex über die Unternehmensleitung, -führung und Corporate Governance. Die Erklärung ist auf der Unternehmenswebsite www.norcom.de/ deutsch/NorCom/Investor-Relations/Corporate-Governance/ veröffentlicht.
Die NorCom AG pflegt eine langfristig angelegte Aktionärsbindung. Durch Pressemitteilungen, Geschäfts- und Zwischenberichte informiert Nor-Com ihre Aktionäre zeitnah und umfassend über die Geschäftsentwicklung sowie die aktuelle Finanz- und Ertragslage. Die Hauptversammlung dient den Aktionären zur Stimmrechtsausübung und als Plattform zur Diskussion mit dem Vorstand und Aufsichtsrat.
Im Geschäftsjahr 2009 fand die Hauptversammlung am 19. Juni in München statt. Im Verlauf der Hauptversammlung hatten die Aktionäre die Möglichkeit, über die einzelnen Tagesordnungspunkte, wie die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat, die Begebung von Optionsrechten, sowie die Wahl des Abschlussprüfers abzustimmen. Um die Aktionäre bei der Wahrnehmung ihrer Rechte zu unterstützen, bietet die NorCom AG seit vielen Jahren im Rahmen der Hauptversammlung die weisungsgebundene Stimmrechtsvertretung an.
Nach § 15a Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) haben Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder sowie Personen, die zu den genannten Mitgliedern in enger Beziehung stehen, Geschäfte mit Aktien der Gesellschaft oder mit sich darauf beziehenden Finanzinstrumenten der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) und der Gesellschaft mitzuteilen. Alle Transaktionen wurden ordnungsgemäß mitgeteilt und auf der Website der NorCom AG veröffentlicht.
Das Grundkapital der NorCom Information Technology AG ist in 10.626.176 Inhaberstückaktien zu einem rechnerischen Nennwert von einem Euro eingeteilt, welche vollständig stimm- und dividendenberechtigt sind. Die namenslosen Stückaktien unterliegen keinerlei Übertragungsbeschränkungen.
Von diesen hält die Nordbakk Invest GmbH mit Sitz in München/Deutschland 2.683.746 Stück, was einem Anteil von 25,26 Prozent am Grundkapital entspricht. Die Nordbakk Holding GmbH mit Sitz in München/Deutschland besaß zum Stichtag 31. Dezember 2009 1.150.176 NorCom Aktien (10,82 Prozent). Die NorCom AG hielt zum Stichtag insgesamt 641.205 Stückaktien oder 6,03 Prozent des Grundkapitals.
Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 17. August 2010 das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu Euro 5.293.758 gegen Bar- oder Sacheinlagen zu erhöhen. Des Weiteren ist das Grundkapital in Höhe von bis zu Euro 4.000.000 bedingt erhöht. Diese bedingte Kapitalerhöhung dient der Gewährung von Aktien an die Inhaber oder Gläubiger von Options- oder Wandelschuldverschreibungen. Eine weitere bedingte Kapitalerhöhung dient der Sicherung von Bezugsrechten aus Aktienoptionsprogrammen.
Die NorCom AG hat von der durch das Aktiengesetz eröffneten Möglichkeit Gebrauch gemacht, Mitglieder des Vorstands und Arbeitnehmer der Gesellschaft sowie Geschäftsführer und Arbeitnehmer der mit der Gesellschaft im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen im Rahmen von Aktienoptionsplänen am wirtschaftlichen Erfolg der Gesellschaft zu beteiligen und dadurch langfristig an die Gesellschaft zu binden. Den Aktienoptionsplänen liegen die Beschlüsse der Hauptversammlung vom 30. August 1999, vom 29. September 1999 und vom 18. August 2005 zugrunde.
Nach den bisherigen Aktienoptionsplänen ist die Ausübung der ausgegebenen Optionsrechte im Wesentlichen an eine Steigerung des Börsenwertes der Aktien der Gesellschaft gebunden. Wegen der sich stetig seit 2005 verschlechternden Kapitalmarktsituation und angesichts der aktuellen weltweiten Finanzmarktkrise ist die Steigerung des Börsenwertes der Aktien der Gesellschaft als Voraussetzung zur Ausübung der Optionsrechte kein geeignetes Instrument zum Leistungsanreiz mehr, da die Steigerung des Börsenwertes der Aktien der Gesellschaft in zunehmendem Maße von externen Faktoren auf dem Finanzmarkt bestimmt wird.
Auf der Hauptversammlung vom 19. Juni 2009 wurde daher mit großer Mehrheit ein neuer Aktienoptionsplan ("SOP09") beschlossen. Dieser neue Optionsplan sieht nun vor, dass die Ausübung der Optionsrechte vom wirtschaftlichen Erfolg der maßgeblichen Geschäftsbereiche NCConsulting und NCPower abhängig gemacht werden. SOP09 ersetzt den bisherigen Optionsplan ("SOP05"). Die bisher ausgegebenen Optionsrechte des SOP05 bleiben durch das Bedingte Kapital I und das Bedingte Kapital II der Gesellschaft gesichert. Auf der Hauptversammlung wurde eine neue Ermächtigung zur Begebung von 778.240 Optionsrechten an die Mitglieder des Vorstands und Arbeitnehmer der Gesellschaft sowie an die
Geschäftsführer und Arbeitnehmer der mit der Gesellschaft im Sinne von §§ 15 ff. AktG verbundenen in- und ausländischen Unternehmen beschlossen.
Die Ernennung und Abberufung von Mitgliedern des Vorstandes erfolgt nach § 84 AktG durch den Aufsichtsrat und entspricht damit der gesetzlichen Regelung. Entgegen § 76 Abs. 2 AktG kann der Vorstand nach § 7 der Satzung auch aus einer Person bestehen.
Satzungsänderungen folgen den Regelungen der §§ 179 ff AktG durch Beschluss der Hauptversammlung mit qualifizierter Mehrheit. Nach § 13 der Satzung ist der Aufsichtsrat ermächtigt, Änderungen und Ergänzungen der Satzung, die nur deren Fassung betreffen, zu beschließen.
Wesentliche Vereinbarungen der Gesellschaft, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebotes stehen – so genannte Change of Control Klauseln – sowie Entschädigungsvereinbarungen für den Fall eines Übernahmeangebotes mit Mitgliedern des Vorstands bestehen nicht.
Im Geschäftsjahr 2009 konnte die NorCom Information Technology AG ihre Umsatzerlöse erneut steigern und erzielte Umsätze in Höhe von TEUR 20.070. Gegenüber dem Vorjahr (TEUR 15.660) entspricht dies einer Steigerung von rund 28 Prozent. Damit hat NorCom die im Lagebericht des Vorjahres dargestellte Erwartung eines Umsatzwachstums von 20 Prozent im Geschäftsjahr 2009 übertroffen. Das Wachstum basiert – im Gegensatz zum letzten Jahr – auf beiden Geschäftsbereichen: NCConsulting verzeichnete ein Umsatzwachstum von 28,4 Prozent, NCProducts von 27,5 Prozent. Auch die Gesamtleistung konnte verbessert werden und erreichte einen Wert in Höhe von TEUR 19.678. Im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 15.757) ist die Gesamtleistung somit um etwa 25 Prozent gestiegen. verbessert werden und erreichte einen Wert in Höhe von TEUR 19.678. Im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 15.757) ist die Gesamtleistung somit um etwa 25 Prozent gestiegen. Der Materialaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Dies betrifft die Aufwendungen für bezogene Leistungen. Das Rohergebnis konnte 2009 dennoch von TEUR 6.079 im Vorjahr auf
Der Materialaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Dies betrifft die Aufwendungen für bezogene Leistungen. Das Rohergebnis konnte 2009 dennoch von TEUR 6.079 im Vorjahr auf TEUR 7.357 gesteigert werden. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) schloss in der Berichtsperiode erstmals seit zwei Jahren wieder positiv ab und lag bei TEUR 495 (Vorjahr: TEUR -2.452). Das
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) schloss in der Berichtsperiode erstmals seit zwei Jahren wieder positiv ab und lag bei TEUR 495 (Vorjahr: TEUR -2.452). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag bei TEUR 373 (Vorjahr: TEUR -2.558). Das im Vergleich zum Vorjahr sehr positive Ergebnis ist sowohl auf das krisenresistente Geschäftsmodell der NorCom als auch auf den im Vergleich zum Vorjahr stabileren Produktbereich und auf Kosteneinsparungen, insbesondere im Personalbereich, zurückzuführen. Außerdem fielen im Vorjahr einmalige Aufwendungen im Zusammenhang mit nicht weiter genutzten Mieträumen in Höhe von TEUR 657 an. TEUR 373 (Vorjahr: TEUR -2.558). Das im Vergleich zum Vorjahr sehr positive Ergebnis ist sowohl auf das krisenresistente Geschäftsmodell der NorCom als auch auf den im Vergleich zum Vorjahr stabileren Produktbereich und auf Kosteneinsparungen, insbesondere im Personalbereich, zurückzuführen. Außerdem fielen im Vorjahr einmalige Aufwendungen im Zusammenhang mit nicht weiter genutzten Mieträumen in Höhe von TEUR 657 an. Die NorCom AG schloss das Geschäftsjahr 2009 mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 1.782. Hauptursache ist die außerplanmäßige
Die NorCom AG schloss das Geschäftsjahr 2009 mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 1.782. Hauptursache ist die außerplanmäßige Abschreibung auf die Beteiligung an der Value & Risk AG in Höhe von TEUR 2.302. Im Vorjahr wies die NorCom AG einen Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 3.101 aus. Somit weist NorCom einen Bilanzverlust von TEUR 2.688 (Vorjahr Bilanzverlust: TEUR 649) aus. & Risk AG in Höhe von TEUR 2.302. Im Vorjahr wies die NorCom AG einen Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 3.101 aus. Somit weist NorCom einen Bilanzverlust von TEUR 2.688 (Vorjahr Bilanzverlust: TEUR 649) aus. Mitarbeiterentwicklung
Im Vergleich zum Vorjahr sank die Mitarbeiterzahl in der NorCom Information Technology AG. Zum einen hat sich die NorCom im Bereich NC-Products effizienter aufgestellt, zum anderen wurden verstärkt Consultants in der NorCom Systems Technology GmbH eingestellt, so dass hier eine Verschiebung der Mitarbeiterzahl stattfand. Am Bilanzstichtag 31. Dezember 2009 beschäftigte die NorCom mit insgesamt 57 Mitarbeitern etwas weniger Personal als im Vorjahr (vergleichbare Vorjahreszahl: 63). Auch die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter sank in der Berichtsperiode von 67 in 2008 auf durchschnittlich 60 im Geschäftsjahr 2009. Im Zuge dessen konnten auch die Personalaufwendungen um TEUR 529 auf TEUR 4.707 gesenkt werden (Vorjahr: TEUR 5.236 Euro). auf TEUR 4.707 gesenkt werden (Vorjahr: TEUR 5.236 Euro). Vermögens- und Liquiditätslage Zum Bilanzstichtag am 31. Dezember 2009 betrug
| 2009 | 2008 | |
|---|---|---|
| Mitarbeiter (Head count) | 57 | 63 |
| zum Stichtag | ||
| Mitarbeiter im Durchschnitt | 60 | 67 |
Zum Bilanzstichtag am 31. Dezember 2009 betrug das Anlagevermögen TEUR 4.928 und hat sich somit im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 7.347) insbesondere aufgrund der Abschreibung der Beteiligung an der Value & Risk AG deutlich reduziert. Wie bereits im Vorjahr entfiel der größte Anteil des Anlagevermögens auf die Finanzanlagen mit TEUR 4.717 (Vorjahr: TEUR 7.062). besondere aufgrund der Abschreibung der Beteiligung an der Value & Risk AG deutlich reduziert. Wie bereits im Vorjahr entfiel der größte Anteil des Anlagevermögens auf die Finanzanlagen mit TEUR 4.717 (Vorjahr: TEUR 7.062). Im Bereich des Umlaufvermögens verminderten sich vornehmlich die Vorräte und lagen mit TEUR
Im Bereich des Umlaufvermögens verminderten sich vornehmlich die Vorräte und lagen mit TEUR 1.357 um TEUR 391 unter dem Vorjahreswert (TEUR 1.748), da 2009 mehr Aufträge zum Stichtag abgerechnet werden konnten. Auch wurden Aufträge aus 2008 abgearbeitet und beendet. (TEUR 1.748), da 2009 mehr Aufträge zum Stichtag abgerechnet werden konnten. Auch wurden Aufträge aus 2008 abgearbeitet und beendet. Die flüssigen Mittel verringerten sich im Geschäftsjahr 2009 nur leicht um rund TEUR 174
Die flüssigen Mittel verringerten sich im Geschäftsjahr 2009 nur leicht um rund TEUR 174 und lagen zum 31. Dezember 2009 bei TEUR 3.210 (Vorjahr: TEUR 3.384). Die liquiden Mittel und Forderungen übersteigen die Verbindlichkeiten und Rückstellungen der NorCom, die Liquidität ersten Grades liegt bei 67,7 Prozent. NorCom verfügt damit über eine sehr gute Liquiditätslage. 3.210 (Vorjahr: TEUR 3.384). Die liquiden Mittel und Forderungen übersteigen die Verbindlichkeiten und Rückstellungen der NorCom, die Liquidität ersten Grades liegt bei 67,7 Prozent. NorCom verfügt damit über eine sehr gute Liquiditätslage. Die Bilanz zeigte zum Geschäftsjahresende ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 10.652 (Vorjahr:
Die Bilanz zeigte zum Geschäftsjahresende ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 10.652 (Vorjahr: TEUR 12.434). Die Eigenkapitalquote steigt trotzdem im Vergleich zum Vorjahr (66 Prozent) auf 68 Prozent durch die gesunkene Bilanzsumme. Die Anlagendeckung beträgt 216 % - das langfrisdem im Vergleich zum Vorjahr (66 Prozent) auf 68 Prozent durch die gesunkene Bilanzsumme. Die Anlagendeckung beträgt 216 % - das langfristig gebundene Vermögen ist damit wie im Vorjahr vollständig durch Eigenkapital gedeckt und der Grundsatz der Fristenkongruenz ist erfüllt.
Die Verbindlichkeiten sanken im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 3.739) auf TEUR 2.512, wobei dies vor allem durch die niedrigeren erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen hervorgerufen wurde.
Die Rückstellungen sanken im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 2.685) auf TEUR 2.371 am Ende der Berichtsperiode. Dies lag vor allem an der reduzierten Drohverlustrückstellung für nicht genutzte Mieträume – diese konnten 2009 untervermietet werden – und an geringeren Rückstellungen für Tantieme.
Die Bilanzsumme verminderte sich somit im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 18.910 Euro auf TEUR 15.596 zum 31. Dezember 2009.
Die NorCom AG konnte im Geschäftsjahr 2009 nicht nur ihren Umsatz sowohl im Produktsegment als auch im Consultingbereich über Plan steigern, sondern auch ihre Marktposition ausbauen, neue Kundengruppen erschließen und bestehende Kundenkontakte intensivieren. Der Auftragsbestand der NorCom AG liegt nach wie vor mit TEUR 28.673 (Vorjahr: TEUR 37.789) zum Stichtag auf einem hohen Niveau. Das Jahr 2009 kann somit – bei Betrachtung des operativen Ergebnisses unter Nichtberücksichtigung der außerplanmäßigen Beteiligungsabschreibung – als sehr erfolgreiches Jahr, insbesondere verglichen mit der gesamtwirtschaftlichen Situation, verbucht werden.
Das operative Ergebnis der NorCom lag wieder im positiven Bereich und bestätigt, dass NorCom 2009 die richtigen Weichen gestellt hat. Während zu Anfang des Jahres noch interne Umstrukturierungen zum Zweck der Kostensenkung und die Fertigstellung von NCPower Compact auf der Agenda standen, lag der Fokus im zweiten Halbjahr auf dem Auf- und Ausbau des Vertriebspartnernetzwerkes. Insbesondere im vierten Quartal führten diese Investitionen und Bemühungen zu beachtlichen geschäftlichen Erfolgen. Im Jahr 2009 hat NorCom die Krise hinter sich gelassen und den Weg für zukünftige, vielversprechende Geschäftsjahre geebnet.
Im Geschäftsjahr 2009 hat NorCom weiter in die Entwicklung der eigenen Mediensoftware NCPower investiert. Der Fokus lag dabei auf der schlüsselfertigen Komplettlösung NCPower Compact – ein Produkt, das einen kostengünstigen Einstieg ins Broadcastgeschäft ermöglicht und damit den Nerv der Zeit und des Marktes trifft. NorCom spricht mit NCPower Compact kleine und mittelgroße Fernsehsender und beispielsweise Unternehmen oder Institutionen an, die ein Corporate-TV planen. Diese neue Gesamtlösung wird am Markt in Form eines kompletten Produktes (Software und Hardware), als so genannte Media Appliance, angeboten. Für die Kunden bietet die effiziente "Out-of-the-box"-Lösung viele Vorteile: Schlankes Einführungsmanagement und kurze Installationszeit, geringe Investitionskosten, optimale Integrationsfähigkeit in Fremdsysteme sowie automatisiertes Cross-Channel-Management für Web, TV und Radio.
Natürlich profitiert auch NorCom von NCPower Compact: Die einfache Installation des Produkts beim Kunden ermöglicht den Vertrieb über Partner. So kann NorCom den eigenen Vertrieb effizienter aufstellen und von Skaleneffekten profitieren.
Im Geschäftsjahr 2009 hat NorCom insgesamt TEUR 1.066 für Entwicklungsaktivitäten aufgewendet, die nicht auftragsbezogen waren.
Es sind seit dem 31. Dezember 2009 keine berichtspflichtigen Vorgänge bei der NorCom Information Technology AG eingetreten beziehungsweise bekannt geworden.
Unternehmerisches Handeln ist ständig Risiken ausgesetzt. NorCom definiert Risiken als die Gefahr, dass Ereignisse oder Entscheidungen und Handlungen das Unternehmen daran hindern, definierte Ziele zu erreichen oder Strategien erfolgreich umzusetzen. Um Chancen auf Märkten zu nutzen, geht NorCom bewusst Risiken ein, wenn dadurch ein angemessener Beitrag zur Steigerung des Unternehmenswertes erwartet wird. Dazu ist ein wirksames, auf die Belange der Geschäftsaktivitäten ausgerichtetes Risikomanagementsystem erforderlich.
Das umfassende Risikomanagementsystem, das NorCom installiert hat, ist ein untrennbarer Bestandteil der Unternehmenssteuerung und der Geschäftsprozesse. Die strategische Unternehmensplanung und das interne Kontrollsystem bilden die Kernelemente des Risikomanagementsystems. Die strategische Unternehmensplanung gewährleistet dabei unter anderem, dass langfristige Risiken und Chancen frühzeitig identifiziert und eingeschätzt werden können, um die entsprechenden Maßnahmen zu treffen. Das interne Berichtswesen ist darauf ausgelegt, aktuelle und relevante Informationen über die Entwicklung der wesentlichen Risiken und die Wirksamkeit der Maßnahmen zur Risikobegrenzung zu liefern.
Um eine frühzeitige Risikoerkennung zu gewährleisten, werden regelmäßig und zeitnah Risikoberichte von Aufsichtsrat und Vorstand ausgewertet, Gegenmaßnahmen daraus abgeleitet und, falls erforderlich, auch sofort ergriffen. Das Risikomanagementsystem der NorCom identifiziert, analysiert, überwacht und steuert Risiken über ein einheitliches, konzernübergreifendes Management-, Berichts- und Kontrollwesen, den so genannten Risk Report. Dieser wird von der NorCom und ihren Töchtern mindestens quartalsweise ausgefüllt. Im Risk Report benennen die Unternehmen ihre Risiken, klassifizieren sie anhand verschiedener Relevanzstufen, legen die Eintrittswahrscheinlichkeit fest und definieren die Risikoart. Im Risk Report werden auch Frühwarnindikatoren und Abwehrmaßnahmen für die einzelnen Risiken festgehalten und ein Risikomanager sowie ein Verantwortlicher benannt. Dieses Risikomanagementsystem wird kontinuierlich den aktuellen Anforderungen, die sich durch interne und externe Veränderungen ergeben können, angepasst. Die Verantwortung für die Einrichtung und Aufrechterhaltung eines angemessenen und zielgerichteten Risikomanagementsystems liegt beim Vorstand.
Das interne Kontrollsystem der NorCom AG umfasst die Grundsätze, Verfahren und Maßnahmen zur Sicherung der Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit und Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung sowie zur Sicherung der Einhaltung der maßgeblichen rechtlichen Vorschriften.
Die internen Kontrollen richten sich auf die Begrenzung von Risiken wesentlicher Fehlaussagen in der Finanzberichterstattung, von Risiken durch Nichteinhaltung regulatorischer Normen sowie auf die Minimierung operativer und wirtschaftlicher Risiken. Die Kontrollaktivitäten zur Sicherstellung der Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit der Rechnungslegung umfassen manuelle Kontrollen, wie beispielsweise das "Vier-Augen-Prinzip", sowie die Analyse von Sachverhalten und Entwicklungen anhand spezifischer Kennzahlensysteme. Die Trennung von Verwaltungs-, Ausführungs-, Abrechnungs- und Genehmigungsfunktion reduziert die Möglichkeit zu dolosen Handlungen.
Wesentliche Elemente sind weiterhin die klare Zuordnung von Verantwortlichkeiten und Kontrollen bei der Abschlusserstellung, transparente Vorgaben mittels Richtlinien zur Bilanzierung, angemessene Zugriffsregelungen in den abschlussrelevanten EDV-Systemen sowie die eindeutige Regelung von Verantwortlichkeiten bei der Einbeziehung von externen Spezialisten.
Die Erfassung der buchhalterischen Vorgänge der NorCom AG erfolgt durch Navision. Ferner nutzt das Management der NorCom zur Steuerung des Unternehmens ein CRM-System und ein Aufwandserfassungstool. Alle drei Systeme sind optimal aufeinander abgestimmt, so dass regelmäßig Auslastungsreports der Mitarbeiter abgerufen, der Auftragsbestand überprüft und das aufgestellte Budget mit den erbrachten Leistungen verglichen werden können. Zur internen Berichterstattung werden regelmäßig entsprechende Hochrechnungen erstellt, die mit den Finanzplänen und Budgets abgestimmt werden. Regelmäßig erfolgen Auswertungen des Soll-Ist-Vergleichs und werden mit den betreffenden Verantwortlichen im Unternehmen analysiert, so dass auftretende Abweichungen durch entsprechende Maßnahmen schnell korrigiert werden können.
Die NorCom berichtet halbjährlich über die identifizierten Risiken und ergriffenen Maßnahmen. Die Effektivität der internen Kontrollen wird mindestens einmal jährlich im Rahmen des Abschlusserstellungsprozesses beurteilt.
Der Erfolg der Geschäftstätigkeit der NorCom AG und ihrer Beteiligungsgesellschaften ist das Ergebnis der auf Chancen orientierten Unternehmensstrategie unter Berücksichtigung der möglichen Risiken. Die NorCom AG ist bei ihren Geschäftsaktivitäten sowohl qualitativen als auch quantitativen Risiken ausgesetzt. Zu den qualitativen Risiken zählen Absatz-, Beschaffungs- und Marktrisiken. Quantitative Risiken ergeben sich hinsichtlich der Umsatz-, Ergebnis- und Liquiditätsentwicklung innerhalb des Konzerns.
Wesentliche Risiken für die NorCom AG und den gesamten NorCom Konzern resultieren aus dem Markt und Wettbewerbsumfeld. Ein schwaches Konjunkturumfeld sowie eine zurückhaltende Entwicklung in den jeweiligen Kernmärkten von NorCom können die Investitionsbereitschaft der Zielkunden negativ beeinflussen, so dass sich dies auch auf die Unternehmensentwicklung von NorCom bzw. deren Töchter auswirken kann.
Die NorCom AG beobachtet die Teilmärkte ihrer Geschäftssegmente und Tochtergesellschaften intensiv, um wichtige Entwicklungen verfolgen und bewerten sowie entsprechende Maßnahmen ergreifen zu können.
Das risikodiversifizierende Geschäftsmodell der NorCom, das auf den beiden Säulen Consulting und Softwareprodukte beruht, gibt Stabilität in einem wirtschaftlich angespannten Umfeld.
Im Bereich der Softwareprodukte gilt es, die Verkürzung von Produktlebenszyklen, die zunehmende Ausschöpfung der Technologiepotenziale und den damit einhergehenden Wettbewerbsdruck zu berücksichtigen. Durch intensive Marktbearbeitungsmaßnahmen, Pflege der Kundenkontakte sowie durch verstärkte Entwicklungsaktivitäten kann NorCom innovative Produkte bieten und ist für den Wettbewerb gerüstet. Die Ausweitung der Vertriebsaktivitäten – auch über Partner –, die Intensivierung der Marktbearbeitung bereits eroberter Märkte sowie die kontinuierliche Anpassung des Produktspektrums und der Dienstleistungen an die Marktbedürfnisse hat NorCom im Geschäftsjahr 2009 vehement vorangetrieben.
Als Unternehmen in einem Know-how intensiven Bereich und mit beratungsbedürftigen Produkten sind qualifizierte Mitarbeiter eine wichtige Ressource für den Erfolg. Zwangsläufig besteht immer auch das Risiko eines Know-how-Verlustes, falls Mitarbeiter in Schlüsselpositionen das Unternehmen verlassen. Zur Kompensation dieses Risikos sind die Mitarbeiter über variable Vergütungen an der Unternehmensentwicklung beteiligt. Zudem wurde ein Aktienoptionsplan für Mitarbeiter in Schlüsselpositionen aufgelegt.
Neu abgeschlossene großvolumige Aufträge bedürfen in der Anfangsphase der Leistungserbringung des Einsatzes externer Dienstleister, da NorCom die notwendigen Kapazitäten aus Gründen der Kostenvariabilisierung nicht als Reserve vorhält. Ein dauerhafter Einsatz von Fremddienstleistern würde bei solchen Aufträgen jedoch zu einer erheblichen Margenbeeinträchtigung führen. Nicht zuletzt resultiert hieraus auch eine gewisse Abhängigkeit von diesen Dienstleistern für die NorCom AG. NorCom ist bemüht, die Abhängigkeit von externen Dienstleistern durch den sachgerechten Aufbau eigener Kapazitäten zu minimieren.
Im Produkt- und Projektgeschäft sind verschiedene Faktoren zu beachten, welche die Finanzund Ertragslage der Gesellschaft beeinträchtigen können. Die Softwareproduktpalette NCPower richtet sich an die Medienbranche. Dieser Markt ist aufgrund der hohen Wettbewerbsdichte mit möglichen Investitionsstaus der Endabnehmer Gegenstand der laufenden Kontrolle bzw. des Risikomanagements, da die Gefahr besteht, dass sich die Investitionen für die Produktentwicklung der vergangenen Jahre möglicherweise nicht amortisieren könnten.
Das Consulting-Geschäft ist geprägt durch Großaufträge bei der öffentlichen Verwaltung und im Finanzbereich, so dass hier das Risiko in der Abhängigkeit von wesentlichen Kunden liegt. Nor-Com ist bestrebt, dieses Risiko sowohl durch die Gewinnung neuer Kunden als auch durch den Abschluss langfristiger Verträge zu kompensieren. Zur Minimierung von Geschäftsrisiken werden zudem Wartungsverträge mit Großkunden abgeschlossen. Für die Middleware Integrationssoftware NCIntegrate schließt NorCom Wartungsverträge über drei Jahre ab. Daneben werden einjährige Wartungsverträge für die NCPower Produktpalette abgeschlossen und automatisch verlängert.
IT-Risiken bestehen vor allem in der Verfügbarkeit der Systeme. Im Bereich der Informationstechnologie liegt der Schwerpunkt auf der Verbesserung der organisatorischen Abläufe durch intensive Nutzung des vorhandenen integrierten EDV-Planungs- und Steuerungssystems. Ein weiterer Schwerpunkt ist die erhöhte Sicherung vor unberechtigten Zugriffen und Virenangriffen. Im Geschäftsjahr 2009 wurde die Verfügbarkeit der Computer kontinuierlich verbessert und die Netzwerke an die erhöhten Anforderungen des Unternehmens angepasst.
Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen. Forderungsausfälle können im Einzelfall dennoch vorkommen, sind allerdings projektbedingt.
Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.
Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt NorCom eine durchaus konservative Risikopolitik.
Finanzwirtschaftliche Risiken können sich aus dem Ausfall von Kundenforderungen oder aus Kurs- oder Zinsänderungsrisiken im Finanzmittelfonds ergeben.
Im Debitorenbereich wird die Entwicklung des Forderungsbestandes ständig überwacht, um mögliche Ausfallrisiken frühzeitig zu erkennen und Maßnahmen einleiten zu können. Das maximale Ausfallrisiko beschränkt sich auf die in der Bilanz ausgewiesenen Buchwerte.
Die Anlage des Finanzmittelfonds erfolgt grund-
sätzlich nur in Anlagen mit nur geringen Kursoder Zinsänderungsrisiken.
Hinsichtlich der Beteiligungen der NorCom AG ergibt sich das Risiko, dass Tochterunternehmen und Beteiligungen die von der jeweiligen Geschäftsführung gesetzten Ziele nicht erreichen. Insbesondere die Value & Risk bzw. deren Kundenstamm ist stark von der Finanzkrise betroffen. Die Value & Risk hat sich in den zurückliegenden Geschäftsjahren im Bereich der Risikobewertung für Finanzinstitute positioniert. Ein gefragter Service insbesondere seit der Finanzkrise – dennoch hat das Unternehmen die Talsohle noch nicht überwunden. Um für die Zukunft besser gerüstet zu sein, stellt sich die Value & Risk sukzessive als Produktanbieter auf und hat 2009 in die Weiterentwicklung der RiVa Software investiert. Auch wurden 2009 Kostensenkungsmaßnahmen ergriffen – allerdings erst im vierten Quartal, so dass positive Effekte daraus erst 2010 wirksam werden können. Für die Nor-Com besteht das Risiko, dass Beteiligungserträge zukünftig nicht oder geringer aus der Beteiligung an der Value & Risk ausfallen und hinsichtlich des Beteiligungsansatzes weiterer Wertberichtigungsbedarf entstehen könnte. Der Buchwert der Beteiligung beträgt TEUR 3.086 (Vorjahr: TEUR 5.389). Auf das operative Geschäft der NorCom AG ergeben sich keine Auswirkungen.
Bezüglich der MaxiMedia Technologies GmbH bestehen für NorCom sowohl Ertrags- als auch Liquiditätsrisiken, falls NorCom aus einer abgegebenen Patronatserklärung in Anspruch genommen wird. Die Verbindlichkeiten der MaxiMedia gegenüber fremden Dritten betragen TEUR 192 und stellen das Haftungsrisiko zum Stichtag dar. Daneben bestehen Forderungen gegenüber der MaxiMedia GmbH TEUR 1.380 (Vorjahr: TEUR 1.740), deren Rückführung an die Entwicklung des Produktgeschäftes gekoppelt ist. Insofern wird auf die leistungswirtschaftlichen Risiken zum Produktgeschäft verwiesen.
Der Vorstand und das gesamte Management sind bestrebt, neu auftretende Risiken zu erkennen und Abwehrmaßnahmen zur Gegensteuerung einzuleiten. Auf Grundlage der gegenwärtigen Informationen sind keine Risiken feststellbar, die den Fortbestand der NorCom AG gefährden würden.
Im laufenden Geschäftsjahr, aber auch für die Folgenden, plant NorCom die nationale und internationale Marktpräsenz auszuweiten. Im deutschsprachigen Raum stehen dabei große Broadcastunternehmen im Fokus, die das individuell konfigurierte NCPower Pro einsetzen können. International sollen Kunden für NCPower Compact über ein Vertriebspartnernetzwerk gewonnen werden.
Im Consulting-Bereich wird NorCom die Aktivitäten im Bereich der öffentlichen Verwaltung, insbesondere vom Standort Nürnberg aus, weiter ausbauen und vor allem intern Know-how aufbauen. Am Standort Frankfurt wird NorCom die bisher erfolgreichen Projekte wie das IT-Service Management im öffentlichen Sektor weiterführen.
Im Mittelpunkt der Consulting-Aktivitäten stehen zudem die Unterstützung der NCPower Produktpalette und die Schaffung von Synergieeffekten. Mit der Kombination von IT-Lösungen und innovativen Softwareprodukten sowie dem abgestimmten Serviceangebot bietet NorCom ein Portfolio, das im konvergierenden Markt Broadcast und Informationstechnologie nach unserer Einschätzung einmalig ist.
Mit der Segmentierung – NCConsulting und NC-Products – und den sich daraus ergebenden Synergieeffekten gibt sich NorCom ein Gesicht nach außen und demonstriert den Fokus des Unternehmens.
Für das laufende Geschäftsjahr 2010 plant Nor-Com aufgrund der guten Ausgangsposition trotz der wirtschaftlichen Gesamtlage positiv und erwartet sowohl im Produktbereich als auch im Consulting eine Steigerung der Umsatzerlöse. Im Produktbereich erwartet NorCom durch die Skaleneffekte von NCPower Compact eine Umsatzsteigerung von über 30 Prozent. Im Consulting wird eine Steigerung der Umsätze von 23 Prozent erwartet. Die EBIT-Marge soll in beiden Bereichen bei etwa 11 Prozent liegen. Für die darauf folgenden Geschäftsjahre erwartet NorCom kontinuierliche Umsatzsteigerungen von etwa 15 Prozent jährlich und eine Steigerung der EBIT-Marge auf 12 Prozent bis 2012.
München, April 2010
Der Vorstand
Viggo Nordbakk Dr. Tobias Abthoff
| Zahlen in EUR | 2009 | 2008 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 20.070.069 | 15.660.278 |
| Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen | -391.783 | 97.206 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 632.591 | 250.759 |
| Materialaufwand | ||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren |
-1.155.924 | -1.372.269 |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | -11.798.014 | -8.556.849 |
| -12.953.938 | -9.929.118 | |
| Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter |
-4.157.100 | -4.662.836 |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung - davon Altersversorgung: € 13.441 (i. Vj.: T€ 13) |
-549.821 | -573.504 |
| -4.706.921 | -5.236.340 | |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögens und Sachanlagen | -123.272 | -105.525 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -2.153.802 | -3.294.856 |
| Erträge aus Beteiligungen - davon aus verbundenen Unternehmen: € 0 (i. Vj.: T€ 43) |
- | 42.712 |
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge - davon aus verbundenen Unternehmen: € 101.677 (i. Vj.: T€ 82) |
136.082 | 224.809 |
| Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens |
-2.302.186 | -794.493 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -1.323 | -3.010 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | -1.794.484 | -3.087.579 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | 13.094 | -12.005 |
| Sonstige Steuern | -767 | -1.189 |
| Jahresfehlbetrag | -1.782.157 | -3.100.774 |
| Verlust-/Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | -649.159 | 2.300.688 |
| Einstellungen in die Rücklage für eigene Anteile | -256.428 | - |
| Auflösung der Rücklage für eigene Anteile | - | 150.926 |
| Bilanzverlust | -2.687.745 | -649.159 |
| Zahlen in EUR | 31.12.2009 31.12.2009 |
31.12.2008 |
|---|---|---|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Werte 1. Konzessionen, Rechte sowie Linzenzen an solchen Rechten und Werten und Werte sowie Linzenzen an solchen Rechten und Werten |
2.068 | 2.677 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert 2. |
- | - - |
| 2.068 | 2.677 | |
| II. Sachanlagen | ||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung Andere Anlagen, |
208.688 | 282.232 |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. 1. Anteile an verbundenen Unternehmen Anteile an verbundenen Unternehmen |
4.599.970 4.599.970 |
6.902.156 6.902.156 |
| 2. Beteiligungen | 117.196 | 76.099 |
| 3. Sonstige Ausleihungen | - | 83.377 |
| 4.717.166 | 7.061.633 | |
| Anlagevermögen Anlagevermögen |
4.927.923 4.927.93 |
7.346.543 |
| I. Vorräte |
||
| Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen Leistungen |
1.356.518 | 1.748.302 |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||
| 1. 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Leistungen |
3.264.537 | 3.423.010 |
| verbundene Unternehmen 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
1.629.452 | 2.046.326 |
| 3. Sonstige Vermögensgegenstände 3. Sonstige Vermögensgegenstände |
314.123 314.123 |
332.732 332.732 |
| 5.208.113 | 5.802.069 | |
| III. Wertpapiere | ||
| Eigene Anteile Eigene Anteile |
865.626 | 609.198 |
| IV. Kassenbestand,Bundesbankguthaben, Guthaben bei bei Kreditinstitutionen und Schecks Kreditinstitutionen |
3.210.304 | 3.384.377 |
| Umlaufvermögen | 10.640.563 | 11.543.947 11.543.947 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 27.226 | 19.527 |
| Aktiva | 15.595.714 | 18.910.018 |
| Zahlen in EUR Zahlen in EUR |
31.12.2009 31.12.2009 |
31.12.2008 |
|---|---|---|
| I. Gezeichnetes Kapital I. Gezeichnetes Kapital - Bedingtes Kapital: € 5.020.091 (i. Vj.:T€ 5.020) - Bedingtes Kapital: € 5.020.091 (i. Vj.:T€ 5.020) |
10.626.176 10.626.176 |
10.626.176 |
| II. Kapitalrücklage II. Kapitalrücklage |
1.847.583 1.847.583 |
1.847.583 1.847.583 |
| III. Gewinnrücklage Gewinnrücklage |
||
| Rücklage für eigene Anteile | 865.626 865.626 |
609.198 |
| IV. Bilanzverlust IV. Bilanzverlust |
-2.687.745 -2.687.745 |
-649.159 |
| Eigenkapital Eigenkapital |
10.651.641 10.651.641 |
12.433.798 |
| 1. I. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen |
138.977 138.977 |
130.815 130.815 |
| 2. Sonstige Rückstellungen II. Sonstige Rückstellungen |
2.232.461 2.232.461 |
2.554.183 |
| Rückstellungen | 2.371.438 2.371.438 |
2.684.998 |
| 1. Erhaltene Anzahlungen I. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen |
743.694 743.694 |
1.470.207 |
| 2. Verbindlichkeiten II. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Lieferungen und Leistungen |
1.158.106 1.158.106 |
1.670.713 1.670.713 |
| 3. Verbinlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen III. Verbinlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen |
356.517 356.517 |
313.513 313.513 |
| 4. Sonstige Verbindlichkeiten IV. Sonstige Verbindlichkeiten - davon - davon aus Steuern: € 221.733 (i. Vj.:T€ 247) Steuern: € - davon - davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 0 (i. Vj.:T€ 3) Vj.:T€ 3) |
253.761 253.761 |
284.830 |
| Verbindlichkeiten | 2.512.080 2.512.080 |
3.739.263 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 60.553 60.553 |
51.957 51.957 |
| Passiva Passiva |
15.595.714 15.595.714 |
18.910.018 |
| Anschaffungskosten Anschaffungskosten |
|||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Zahlen in EUR | Stand Stand 01.01.2009 01.01.2009 |
Zugänge Zugänge 2009 2009 |
Abgänge Abgänge 2009 2009 |
Stand Stand 31.12.2009 31.12.2009 |
|||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände I. Immaterielle Vermögensgegenstände |
|||||||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutz 1. Konzessionen, gewerbliche Schutz rechte und ähnliche Rechte und rechte ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Werte sowie an solchen Rechten und Werten Rechten |
3.379.235 3.379.235 |
640 640 |
- - |
3.379.875 3.379.875 |
|||
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert 2. Geschäfts- oder Firmenwert |
25.564 25.564 |
- - |
- - |
25.564 25.564 |
|||
| 3.404.799 3.404.799 |
640 640 |
- - |
3.405.439 3.405.439 |
||||
| II. Sachanlagen II. Sachanlagen |
|||||||
| 1. Andere Anlagen, Betriebs 1. Andere Anlagen, Betriebs und Geschäftsausstattung und |
1.458.964 1.458.964 |
48.479 48.479 |
- - |
1.507.444 1.507.444 |
|||
| 1.458.964 1.458.964 |
48.479 48.479 |
- | 1.507.444 1.507.444 |
||||
| III. Finanzanlagen III. Finanzanlagen |
|||||||
| 1. Anteile an verbundenen 1. Anteile an verbundenen Unternehmen Unternehmen |
17.093.608 17.093.608 |
- - |
- - |
17.093.608 17.093.608 |
|||
| 2. Beteiligungen 2. Beteiligungen |
1.133.565 1.133.565 |
41.096 41.096 |
- - |
1.174.662 1.174.662 |
|||
| 3. Sonstige Ausleihungen 3. Sonstige Ausleihungen |
83.377 83.377 |
- - |
83.377 83.377 |
- - |
|||
| 18.310.551 18.310.551 |
41.096 41.096 |
83.377 83.377 |
18.268.271 18.268.271 |
||||
| Anlagevermögen Anlagevermögen |
23.174.315 23.174.315 |
90.216 90.216 |
83.377 83.377 |
23.181.154 23.181.154 |
| Abschreibungen/Wertberichtigungen Abschreibungen/Wertberichtigungen |
Buchwerte Buchwerte |
||||
|---|---|---|---|---|---|
| Stand Stand 01.01.2009 |
Zugänge Zugänge 2009 |
Abgänge Abgänge 2009 2009 |
Stand Stand 31.12.2009 2009 |
Stand Stand 31.12.2009 31.12.2009 |
Stand Stand 31.12.2008 |
| 3.376.557 3.376.557 |
1.249 1.249 |
- - |
3.377.806 3.377.806 |
2.068 2.068 |
2.677 2.677 |
| 25.564 25.564 |
- - |
- - |
25.564 25.564 |
- - |
- - |
| 3.402.121 | 1.249 | - | 3.403.371 | 2.068 | 2.677 |
| 1.176.732 1.176.732 |
122.022 122.022 |
- - |
1.298.755 1.298.755 |
208.688 208.688 |
282.232 282.232 |
| 1.176.732 1.176.732 |
122.022 122.022 |
- - |
1.298.755 1.298.755 |
208.688 208.688 |
282.232 282.232 |
| 10.191.452 10.191.452 |
2.302.186 2.302.186 |
- - |
12.493.638 12.493.638 |
4.599.970 4.599.970 |
6.902.156 6.902.156 |
| 1.057.466 | - | - | 1.057.466 | 117.196 | 76.099 |
| - | - | - | - | - | 83.377 83.377 |
| 11.248.918 11.248.918 |
2.302.186 2.302.186 |
- - |
13.551.104 13.551.104 |
4.717.166 4.717.166 |
7.061.633 7.061.633 |
| 15.827.772 15.827.772 |
2.425.458 2.425.458 |
- - |
18.253.230 18.253.230 |
4.927.923 4.927.923 |
7.346.543 7.346.543 |
Der Jahresabschluss der NorCom Information Technology AG, München, zum 31. Dezember 2009 ist nach den Vorschriften des dritten Buches des Handelsgesetzbuches sowie den ergänzenden aktienrechtlichen Bestimmungen aufgestellt.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung ist das Gesamtkostenverfahren beibehalten worden.
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend ihrer Nutzungsdauer angesetzt, wobei für Software 3 Jahre angesetzt werden.
Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, lineare Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibung der Sachanlagen erfolgt entsprechend dem Nutzungsverlauf nach der linearen Methode. Hardware wird über 3 Jahre, Betriebsausstattung über 5-10 Jahre und Einbauten werden über 10 Jahre verteilt abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter werden linear über 5 Jahre abgeschrieben.
Die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten bzw. zu Einbringungswerten oder bei dauerhafter Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.
Das Vorratsvermögen wird mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet und bezieht sich auf zum Bilanzstichtag nicht fertig gestellte Projekte. Die Anschaffungs- und Herstellungskosten umfassen die Einzelkosten und angemessene Gemeinkosten.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.
Auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird auf Grund des allgemeinen Kreditrisikos eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % gebildet.
Wertpapiere des Umlaufvermögens werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennbetrag bewertet.
Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.
Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und werden mit dem Betrag der voraussichtlichen Inanspruchnahme bilanziert. Die Berechnung der Pensionsrückstellung erfolgt nach der Teilwertmethode gemäß § 6a EStG unter Anwendung der "Richttafeln 2005 G" von Klaus Heubeck und eines Zinssatzes von 6 %.
Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Beträge in Fremdwährung sind zum Tageskurs oder dem höheren Stichtagskurs bewertet.
Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Passivseite Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel dargestellt.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen gegen die MaxiMedia Technologies GmbH in Höhe von TEUR 1.380 aus gewährten Darlehen und Verrechnungen. Die Forderungen werden mit jährlich 5 % verzinst.
Weitere Forderungen bestehen in Höhe von TEUR 138 gegen die NorCom Systems Technology GmbH sowie in Höhe von TEUR 111 gegen die Nor-Com Information Technology Inc., Atherton/USA.
Sonstige Vermögensgegenstände bestehen überwiegend aus Ansprüchen aus Rückdeckungsversicherungen (Aktivwert) in Höhe von TEUR 205 sowie Erstattungsansprüchen gegen das Finanzamt in Höhe von TEUR 112.
Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände – mit Ausnahme der Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen (Aktivwert) - haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.
Die NorCom AG hält zum Abschlussstichtag wie bereits im Vorjahr 641.205 Stück (6,03 %) eigene Aktien. Der Anteil am gezeichneten Kapital beträgt 641.205 Euro.
Das Grundkapital beträgt zum Bilanzstichtag 10.626.176,00 Euro. Es ist in 10.626.176 auf den Inhaber lautende Stückaktien zu je 1,00 Euro eingeteilt.
Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 17. August 2010 einmal oder mehrmalig gegen Bar- und/oder Sacheinlage um insgesamt biszu 5.293.758,00 Euro durch Ausgabe von bis zu 5.293.758 neuen Stammstückaktien zu erhöhen.
Der Vorstand war ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmal oder mehrmals bis zu insgesamt 972.780 Bezugsrechte auf den Erwerb von bis zu 972.780 Stück Aktien an Vorstandsmitglieder und Mitarbeiter der NorCom Information Technology AG sowie an Mitglieder der Geschäftsführung und Mitarbeiter verbundener Unternehmen zu gewähren. Das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre ist ausgeschlossen. Das bedingte Kapital I beträgt laut Satzung 818.251,00 Euro, das bedingte Kapital II 201.840,00 Euro.
Im Geschäftsjahr 2007 wurden jeweils 97.270 Stück Aktienoptionen an die beiden Mitglieder des Vorstands ausgegeben. Die Sperrfrist beträgt 3 Jahre. Die Optionsrechte können nur ausgeübt werden, wenn der durchschnittliche Börsenkurs der NorCom-Aktie (Schlusskurs im Xetra-Handel während der letzen 10 Handelstage vor Ausübung der Optionsrechte im Vergleich zum Optionspreis) ohne Berücksichtigung des Aufschlags von 10 % um mindestens 45 % gestiegen ist.
Auf der Hauptversammlung vom 19. Juni 2009 wurde mit großer Mehrheit ein neuer Aktienoptionsplan ("SOP09") beschlossen. Dieser neue Optionsplan sieht vor, dass die Ausübung der Optionsrechte vom wirtschaftlichen Erfolg der maßgeblichen Geschäftsbereiche NCConsulting und NCPower abhängig gemacht wird. SOP09 ersetzt den bisherigen Optionsplan ("SOP05"). Die bisher ausgegebenen Optionsrechte des SOP05 bleiben durch das Bedingte Kapital I und das Bedingte Kapital II der Gesellschaft gesichert. Auf der Hauptversammlung wurde eine neue Ermächtigung zur Begebung von 778.240 Optionsrechten an die Mitglieder des Vorstands und Arbeitnehmer der Gesellschaft sowie an die Geschäftsführer und Arbeitnehmer der mit der Gesellschaft im Sinne von §§ 15 ff. AktG verbundenen in- und ausländischen Unternehmen beschlossen.
Im Geschäftsjahr 2009 wurden im Rahmen des SOP09 300.000 Stück Aktienoptionen an Dr. Tobias Abthoff ausgegeben. Die Sperrfrist beträgt 2 Jahre. Die Optionsrechte können nur ausgeübt werden, wenn die Geschäftsziele für NCConsulting und NCPower laut Business Plan der Nor-Com AG erreicht werden. Insgesamt wurden im Rahmen des SOP09 im Berichtszeitraum 600.000 Stück Aktienoptionen ausgegeben.
Das Grundkapital ist um 4.000.000,00 Euro bedingt erhöht. Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Ausgabe von Wandelschuldverschreibungen oder von Optionsscheinen aus Optionsschuldverschreibungen. Im Geschäftsjahr 2009 wurde von der Ausgabeoption kein Gebrauch gemacht.
Zum 31. Dezember 2009 besteht eine Rücklage für eigene Anteile in Höhe von TEUR 866.
Der Pensionsrückstellung liegt ein von der HDI-Gerling Lebensversicherung AG erstelltes versicherungsmathematisches Gutachten zu Grunde.
Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen den Personalbereich mit TEUR 823, Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 902 sowie für drohende Verluste aus Mietverpflichtungen für die früheren Büroräume bis März 2012 (TEUR 353).
Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.
| Zahlen in TEUR | Anteil in % |
Eigenkapital zum 31.12.2009 |
Jahres ergebnis 2009 |
|---|---|---|---|
| Verbundene Unternehmen | |||
| NorCom Information Technology Inc., Atherton/USA | 100 | -7 | -86 |
| Norske Systemarkitekter AS, Oslo/Norwegen (NSA) | 54 | 2.255 | 313 |
| Die Gesellschaft hält an folgenden Unternehmen zum 31. Dezember 2009 min Value & Risk AG, Frankfurt am Main |
49,98 | 2.319 | -1.083 |
| NorCom Systems Technology GmbH, München | 100 | 184 | 71 |
| MaxiMedia Technologies GmbH, München | 100 | -1.572 | 471 |
| Anteil Eigenkapital Jahres NorCom Information Technology GmbH, Moskau/Russland in % zum ergebnis |
100 | -- | -- |
gebnis beziehen sich für die inländischen Gesellschaften auf die deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und für die ausländischen Gesellschaften auf die International Financial Reporting Standards. Die Angaben zum Eigenkapital und zum Jahresergebnis beziehen sich für die inländischen Gesellschaften auf die deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und für die ausländisch Gesellschaften auf die International Financial Reporting Standards. NorCom Information Technology Inc., Atherton/USA 100 -7 -86 Norske Systemarkitekter AS, Oslo/Norwegen (NSA) 54 2.255 313 Value & Risk AG, Frankfurt am Main 49,98 2.319 -1.083 NorCom Systems Technology GmbH, München 100 184 71 MaxiMedia Technologies GmbH, München 100 -1.572 471 NorCom Information Technology GmbH, Moskau/Russland 100 -- --
Unter Einbeziehung der über die NSA gehaltenen Beteiligungen Anteil in % CognIT AS, Halden/Norwegen 17,2 Certification Europe Ltd., Dublin/Irland 1,0 Die beiden in Vorjahren gegründeten Tochtergesellschaften, NorCom Information Technology Inc., Atherton/USA und NorCom Information Technology GmbH, Moskau/Russland, haben in 2009 ihre Geschäftstätigkeit noch nicht aufgenommen. Unter Einbeziehung der über die NSA gehaltenen
| Inc., Atherton/USA und NorCom Information | |
|---|---|
| Technology GmbH, Moskau/Russland, haben in | Anteil |
| Beteiligungen 2009 ihre Geschäftstätigkeit noch nicht aufge |
in % |
| nommen. CognIT AS, Halden/Norwegen |
17,2 |
| Certification Europe Ltd., Dublin/Irland | 1,0 |
Unter Einbeziehung der über die NSA gehaltenen mittelbaren Beteiligung beträgt der Anteil (additiv) an der CognIT AS 35,8 %. tiv) an der CognIT AS 35,8 %.
Die Umsatzerlöse teilen sich wie folgt auf die unterschiedlichen Produktgruppen der NorCom-Die Umsatzerlöse teilen sich wie folgt auf die unterschiedlichen Produktgruppen der NorCom Verlustrechnung Die Umsatzerlöse teilen sich wie folgt auf die Die Umsatzerlöse teilen sich wie folgt auf die unterschiedlichen Produktgruppen der NorCom-Information Technology AG auf: Die Umsatzerlöse teilen sich wie folgt auf die unterschiedlichen Produktgruppen der NorCom Information Technology AG auf: Die Umsatzerlöse teilen sich wie folgt auf die
| Information Technology AG auf: unterschiedlichen Produktgruppen der NorCom Information Technology AG auf: Zahlen in TEUR Information Technology AG auf: |
2009 |
|---|---|
| Zahlen in TEUR | 2009 |
| NCProducts | 2009 |
| Zahlen in TEUR | 4.752 |
| NCProducts | 2009 |
| Zahlen in TEUR | 4.752 |
| NCConsulting | 15.318 |
| NCProducts | 4.752 |
| NCConsulting NCProducts NCConsulting |
15.318 4.752 20.070 15.318 |
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rück-stellungen (TEUR 274) sowie Erträge aus der Zuschreibung der eigenen Anteile (TEUR 256). Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 274) sowie Erträge aus der 20.070 Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rück-stellungen (TEUR 274) sowie Erträge aus der Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rück-stellungen (TEUR 274) sowie Erträge aus der Zuschreibung der eigenen Anteile (TEUR 256). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen ent-Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 274) sowie Erträge aus der Zuschreibung der eigenen Anteile (TEUR 256). Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rück-stellungen (TEUR 274) sowie Erträge aus der
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus dem Betriebs-, Verwaltungs- und Vertriebsbereich. Insgesamt entfallen TEUR 87 auf Mietnachzahlungen für Vorjahre. In den Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zins-Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus dem Betriebs-, Verwaltungsund Vertriebsbereich. Insgesamt entfallen Zuschreibung der eigenen Anteile (TEUR 256). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus dem Betriebs-, Verwaltungs- und Vertriebsbereich. Insgesamt entfallen TEUR 87 auf Mietnachzahlungen für Vorjahre. halten Aufwendungen aus dem Betriebs-, Verwaltungs- und Vertriebsbereich. Insgesamt entfallen TEUR 87 auf Mietnachzahlungen für Vorjahre. In den Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinserträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus dem Betriebs-, Verwaltungs- und Vertriebsbereich. Insgesamt entfallen TEUR 87 auf Mietnachzahlungen für Vorjahre. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus dem Betriebs-, Verwaltungs- und Vertriebsbereich. Insgesamt entfallen TEUR 87 auf Mietnachzahlungen für Vorjahre.
erträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 102 enthalten. Im Berichtszeitraum wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf die Beteiligung an der Value In den Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinserträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe In den Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinserträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 102 enthalten. von TEUR 102 enthalten. Im Berichtszeitraum wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf die Beteiligung an der Value In den Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinserträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 102 enthalten. erträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 102 enthalten. Im Berichtszeitraum wurden außerplanmäßige
& Risk AG, Frankfurt am Main, in Höhe von TEUR 2.302 vorgenommen. Im Berichtszeitraum wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf die Beteiligung an der Value & Risk AG, Frankfurt am Main, in Höhe von TEUR Abschreibungen auf die Beteiligung an der Value & Risk AG, Frankfurt am Main, in Höhe von TEUR 2.302 vorgenommen. 2.302 vorgenommen. Im Berichtszeitraum wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf die Beteiligung an der Value & Risk AG, Frankfurt am Main, in Höhe von TEUR 2.302 vorgenommen. & Risk AG, Frankfurt am Main, in Höhe von TEUR 2.302 vorgenommen.
Zum 31. Dezember 2009 bestanden Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Die Verpflichtungen resultieren im Wesentlichen aus Verträgen für Gebäude und Firmenwagen. Zum 31. Dezember 2009 bestanden Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Die Verpflichtungen resultieren im Wesentlichen aus Haftungsverhältnisse Zum 31. Dezember 2009 bestanden Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Die Verpflichtungen resultieren im Wesentlichen aus Zum 31. Dezember 2009 bestanden Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Die Verpflichtungen resultieren im Wesentlichen aus Verträgen für Gebäude und Firmenwagen. Der Mindestbetrag nicht abgezinster künftiger Zum 31. Dezember 2009 bestanden Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Die Verpflichtungen resultieren im Wesentlichen aus Verträgen für Gebäude und Firmenwagen. Zum 31. Dezember 2009 bestanden Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Die Verpflichtungen resultieren im Wesentlichen aus
Der Mindestbetrag nicht abgezinster künftiger Leasing- und Mietzahlungen aus operating-leasing-Verträgen stellt sich zum 31. Dezember 2009 wie folgt dar: Der Mindestbetrag nicht abgezinster künftiger Leasing- und Mietzahlungen aus operating-leasing-Verträgen stellt sich zum 31. Dezember 2009 Verträgen für Gebäude und Firmenwagen. Der Mindestbetrag nicht abgezinster künftiger Leasing- und Mietzahlungen aus operating-leasing-Verträgen stellt sich zum 31. Dezember 2009 wie folgt dar: Leasing- und Mietzahlungen aus operating-leasing-Verträgen stellt sich zum 31. Dezember 2009 wie folgt dar: Der Mindestbetrag nicht abgezinster künftiger Leasing- und Mietzahlungen aus operating-leasing-Verträgen stellt sich zum 31. Dezember 2009 wie folgt dar: Der Mindestbetrag nicht abgezinster künftiger Leasing- und Mietzahlungen aus operating-leasing-Verträgen stellt sich zum 31. Dezember 2009 wie folgt dar:
| 2010 | TEUR TEUR 683 |
|---|---|
| 2010 2011-2014 2010 |
TEUR 683 2.113 683 |
| 2011-2014 2010 nach 2015 2011-2014 |
2.113 683 1.337 2.113 |
| nach 2015 2011-2014 nach 2015 |
1.337 2.113 4.133 1.337 |
| nach 2015 Die NorCom AG hat am 19. Januar 2010 eine Patro |
4.133 1.337 4.133 4.133 |
Die NorCom AG hat am 19. Januar 2010 eine Patronatserklärung für die MaxiMedia abgegeben. Die Erklärung ist bis zum 31. Dezember 2010 befristet. Danach verpflichtet sich die NorCom AG, die MaxiMedia so auszustatten, dass diese ihre Verbindlichkeiten erfüllen kann. Die Verbindlichkeiten der MaxiMedia belaufen sich zum 31. Dezember 2009 auf TEUR 1.577, davon entfallen TEUR 1.385 auf die NorCom Information Technology AG. Die NorCom AG hat am 19. Januar 2010 eine Patronatserklärung für die MaxiMedia abgegeben. Die Erklärung ist bis zum 31. Dezember 2010 befristet. Danach verpflichtet sich die NorCom AG, die MaxiMedia so auszustatten, dass diese ihre Verbindlichkeiten erfüllen kann. Die Verbindlichkeiten der MaxiMedia belaufen sich zum 31. Dezember 2009 auf TEUR 1.577, davon entfallen TEUR 1.385 auf die NorCom Information Technology AG. Die NorCom AG hat am 19. Januar 2010 eine Patronatserklärung für die MaxiMedia abgegeben. Die Erklärung ist bis zum 31. Dezember 2010 befristet. Danach verpflichtet sich die NorCom AG, die MaxiMedia so auszustatten, dass diese ihre Verbindlichkeiten erfüllen kann. Die Verbindlichkeiten der MaxiMedia belaufen sich zum 31. Dezember 2009 auf TEUR 1.577, davon entfallen TEUR natserklärung für die MaxiMedia abgegeben. Die Erklärung ist bis zum 31. Dezember 2010 befristet. Danach verpflichtet sich die NorCom AG, die MaxiMedia so auszustatten, dass diese ihre Verbindlichkeiten erfüllen kann. Die Verbindlichkeiten der MaxiMedia belaufen sich zum 31. Dezember 2009 auf TEUR 1.577, davon entfallen TEUR 1.385 auf die NorCom Information Technology AG. Die Minderheitsgesellschafter der Value & Risk Die NorCom AG hat am 19. Januar 2010 eine Patronatserklärung für die MaxiMedia abgegeben. Die Erklärung ist bis zum 31. Dezember 2010 befristet. Danach verpflichtet sich die NorCom AG, die MaxiMedia so auszustatten, dass diese ihre Verbindlichkeiten erfüllen kann. Die Verbindlichkeiten der MaxiMedia belaufen sich zum 31. Dezember 2009 auf TEUR 1.577, davon entfallen TEUR 1.385 auf die NorCom Information Technology AG. Die NorCom AG hat am 19. Januar 2010 eine Patronatserklärung für die MaxiMedia abgegeben. Die Erklärung ist bis zum 31. Dezember 2010 befristet. Danach verpflichtet sich die NorCom AG, die MaxiMedia so auszustatten, dass diese ihre Verbindlichkeiten erfüllen kann. Die Verbindlichkeiten der MaxiMedia belaufen sich zum 31. Dezember 2009 auf TEUR 1.577, davon entfallen TEUR 1.385 auf die NorCom Information Technology AG.
Die Minderheitsgesellschafter der Value & Risk halten Put-Optionen, die sie berechtigen, die von ihnen gehaltenen Aktien Dritten zum Erwerb anzubieten. Zuvor muss der veräußerungswillige Gesellschafter die Aktien jedoch den anderen Gesellschaftern schriftlich anbieten. Die anderen Gesellschafter können dieses Angebot innerhalb von 4 Wochen nach Zugang der Mitteilung annehmen. Der Kaufpreis ist nach der discounted cashflow-Methode zu bestimmen Die Minderheitsgesellschafter der Value & Risk halten Put-Optionen, die sie berechtigen, die von ihnen gehaltenen Aktien Dritten zum Erwerb anzubieten. Zuvor muss der veräußerungswillige Gesellschafter die Aktien jedoch den anderen Gesellschaftern schriftlich anbieten. Die anderen Gesellschafter können dieses Angebot innerhalb von 4 Wochen nach Zugang der Mitteilung annehmen. Der Kaufpreis ist nach der discounted Die Minderheitsgesellschafter der Value & Risk halten Put-Optionen, die sie berechtigen, die von ihnen gehaltenen Aktien Dritten zum Erwerb anzubieten. Zuvor muss der veräußerungswillige Gesellschafter die Aktien jedoch den anderen Gesellschaftern schriftlich anbieten. Die anderen Gesellschafter können dieses Angebot innerhalb von 4 Wochen nach Zugang der Mitteilung annehmen. Der Kaufpreis ist nach der discounted halten Put-Optionen, die sie berechtigen, die von ihnen gehaltenen Aktien Dritten zum Erwerb anzubieten. Zuvor muss der veräußerungswillige Gesellschafter die Aktien jedoch den anderen Gesellschaftern schriftlich anbieten. Die anderen Gesellschafter können dieses Angebot innerhalb von 4 Wochen nach Zugang der Mitteilung annehmen. Der Kaufpreis ist nach der discounted cashflow-Methode zu bestimmen Die Minderheitsgesellschafter der Value & Risk halten Put-Optionen, die sie berechtigen, die von ihnen gehaltenen Aktien Dritten zum Erwerb anzubieten. Zuvor muss der veräußerungswillige Gesellschafter die Aktien jedoch den anderen Gesellschaftern schriftlich anbieten. Die anderen Gesellschafter können dieses Angebot innerhalb von 4 Wochen nach Zugang der Mitteilung annehmen. Der Kaufpreis ist nach der discounted cashflow-Methode zu bestimmen Die Minderheitsgesellschafter der Value & Risk halten Put-Optionen, die sie berechtigen, die von ihnen gehaltenen Aktien Dritten zum Erwerb anzubieten. Zuvor muss der veräußerungswillige Gesellschafter die Aktien jedoch den anderen Gesellschaftern schriftlich anbieten. Die anderen Gesellschafter können dieses Angebot innerhalb von 4 Wochen nach Zugang der Mitteilung annehmen. Der Kaufpreis ist nach der discounted Cashflow-Methode zu bestimmen.
Im Geschäftsjahr 2009 waren durchschnittlich 60 Angestellte beschäftigt. Diese verteilen sich auf die Funktionsbereiche wie folgt:
| 2009 | |
|---|---|
| Verwaltung | 18 |
| Consulting & Professionals | 42 |
Dem Vorstand der Gesellschaft gehören an:
Herr Viggo Nordbakk, München Vorstandsvorsitzender, CEO
Herr Dr. Tobias Abthoff, Neufahrn Vorstand, Gesamtverantwortung Consulting
Viggo Nordbakk ist Aufsichtsratsvorsitzender der Value & Risk AG, Frankfurt am Main, und der NSA Norske Systemarkitekter AS, Oslo/Norwegen. Dr. Tobias Abthoff hat keine Aufsichtsratsmandate.
Dem Aufsichtsrat gehören an:
Dr. Lutz Schmidt (Vorsitzender), WP/StB, Partner Noerr LLP, Düsseldorf
Prof. Dr. Manfred Schlottke M.B.A. (Stellvertretender Vorsitzender), Wirtschaftsberater für Informations- und Kommunikationstechnik, München, Aufsichtsrat der Aareon AG, Mainz
Prof. Dr. Thomas Hess, Direktor des Instituts für Wirtschaftsinformation und Neue Medien an der Ludwig-Maximilians-Universität in München
Herr Dr. Lutz Schmidt hat keine weiteren Aufsichtsratsmandate.
Herr Prof. Dr. Thomas Hess hat keine weiteren Aufsichtsratsmandate.
Überblick über die Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder im Geschäftsjahr 2009:
| Name | Fixe Vergütung | Variable Vergütung*, ** |
|---|---|---|
| Dr. Lutz Schmidt (Vorsitzender) (Vorstandsvorsitzender) |
20.000 EUR | 0 EUR |
| Prof. Dr. Manfred Schlottke (Stellvertretender Vorsitzender) |
10.000 EUR | 0 EUR |
| Prof. Dr. Thomas Hess | 10.000 EUR | 0 EUR |
* Nettobeträge
** Vorbehaltlich der endgültigen Vorstellung des Konzernabschlusses vor den Anteilseignern; zahlbar 10 Tage nach der Hauptversammlung 2010
Der Gesamtbetrag der im Geschäftsjahr 2009 ausgezahlten Bezüge der Vorstandsmitglieder stellt sich wie folgt dar:
| Zahlen in TEUR | Fixe Vergütung |
Variable Komponenten |
Gesamt summe |
|---|---|---|---|
| Viggo Nordbakk | 267 | 110 | 377 |
| Dr. Tobias Abthoff | 160 | 73 | 233 |
| 427 | 183 | 610 |
Die variablen Vergütungen betreffen die Tantiemen, die für das Geschäftsjahr 2009 zurückgestellt wurden. Die Gewährung der Tantiemen ist vom Beschluss des Aufsichtsrats abhängig, der hierzu noch nicht gefasst wurde. Darüber hinaus wurden Dr. Tobias Abthoff 300.000 Stück Aktienoptionen mit einem Zeitwert von TEUR 132 gewährt.
Die Mitglieder des Vorstands und Aufsichtsrats der NorCom AG besitzen zum Geschäftsjahresende am 31. Dezember 2009 folgende Anzahl an Aktien und Bezugsrechten: Die Mitglieder des Vorstands und Aufsichtsrats der NorCom AG besitzen zum Geschäftsjahresende am Die Mitglieder des Vorstands und Aufsichtsrats der NorCom AG besitzen zum Geschäftsjahresende am Besitz von Aktien und weiterer Finanzinstrumente Besitz von Aktien und weiterer Finanzinstrumente
| Die Mitglieder des Vorstands und Aufsichtsrats der NorCom AG besitzen zum Geschäftsjahresende am 31. Dezember 2009 folgende Anzahl an Aktien und Bezugsrechten: Die Mitglieder des Vorstands und Aufsichtsrats der NorCom AG besitzen zum Geschäftsjahresende am 31. Dezember 2009 folgende Anzahl an Aktien und Bezugsrechten: 31. Dezember 2009 folgende Anzahl an Aktien und Bezugsrechten: |
Aktienbestand zum Aktienbestand zum 31.12.2009 Aktienbestand zum |
Aktienoptionen zum Aktienoptionen zum 31.12.2009 Aktienoptionen zum |
|---|---|---|
| Aufsichtsrat | 31.12.2009 Aktienbestand zum 31.12.2009 |
31.12.2009 Aktienoptionen zum 31.12.2009 |
| Aufsichtsrat Dr. Lutz Schmidt (Vorsitzender) Aufsichtsrat |
31.12.2009 Keine |
31.12.2009 Keine |
| Aufsichtsrat Dr. Lutz Schmidt (Vorsitzender) Prof. Dr. Manfred Schlottke Dr. Lutz Schmidt (Vorsitzender) |
Keine Keine Keine |
Keine Keine Keine |
| Dr. Lutz Schmidt (Vorsitzender) Prof. Dr. Manfred Schlottke Prof. Dr. Thomas Hess Prof. Dr. Manfred Schlottke |
Keine Keine Keine Keine |
Keine Keine Keine Keine |
| Prof. Dr. Manfred Schlottke Prof. Dr. Thomas Hess Vorstand Prof. Dr. Thomas Hess |
Keine Keine Keine |
Keine Keine Keine |
| Prof. Dr. Thomas Hess Vorstand Viggo Nordbakk Vorstand |
Keine 33.687 |
Keine 97.270 |
| Vorstand Viggo Nordbakk Nordbakk Invest GmbH Viggo Nordbakk |
33.687 2.683.746 33.687 |
97.270 0 97.270 |
| Viggo Nordbakk Nordbakk Invest GmbH Dr. Tobias Abthoff Nordbakk Invest GmbH |
33.687 2.683.746 4.464 2.683.746 |
97.270 0 397.270 0 |
dern Optionsrechte gewährt. Die Entwicklung der Optionsrechte ergibt sich aus nachfolgender Tabelle: 2009 Am 18. März 2007 und am 14. September 2009 (im Rahmen des SOP09) wurden den Vorstandsmitgliedern Optionsrechte gewährt. Die Entwicklung der Optionsrechte ergibt sich aus nachfolgender Tabelle: Am 18. März 2007 und am 14. September 2009 (im Rahmen des SOP09) wurden den Vorstandsmitgliedern Optionsrechte gewährt. Die Entwicklung der Optionsrechte ergibt sich aus nachfolgender Tabelle: Am 18. März 2007 und am 14. September 2009 (im Rahmen des SOP09) wurden den Vorstandsmitglie-Am 18. März 2007 und am 14. September 2009 (im Rahmen des SOP09) wurden den Vorstandsmitgliedern Optionsrechte gewährt. Die Entwicklung der Optionsrechte ergibt sich aus nachfolgender Tabelle:
| dern Optionsrechte gewährt. Die Entwicklung der Optionsrechte ergibt sich aus nachfolgender Tabelle: Nicht verfallene Optionsrechte zum 01. Januar |
Stück 2009 2009 Stück 2009 194.540 Stück |
|---|---|
| Nicht verfallene Optionsrechte zum 01. Januar Im Geschäftsjahr verfallene Optionsrechte Nicht verfallene Optionsrechte zum 01. Januar |
Stück 194.540 0 194.540 |
| Nicht verfallene Optionsrechte zum 01. Januar | 194.540 |
| Im Geschäftsjahr verfallene Optionsrechte | 0 |
| Im Geschäftsjahr verwirkte Optionsrechte | 0 |
| Im Geschäftsjahr verfallene Optionsrechte | 0 |
| Im Geschäftsjahr verfallene Optionsrechte | 0 |
| Im Geschäftsjahr verwirkte Optionsrechte | 0 |
| Im Geschäftsjahr gewährte Optionsrechte | 300.000 |
| Im Geschäftsjahr verwirkte Optionsrechte | 0 |
| Im Geschäftsjahr verwirkte Optionsrechte | 0 |
| Im Geschäftsjahr gewährte Optionsrechte | 300.000 |
| Nicht verfallene Optionsrechte zum 31. Dezember | 494.540 |
| Im Geschäftsjahr gewährte Optionsrechte | 300.000 |
| Im Geschäftsjahr gewährte Optionsrechte | 300.000 |
| Nicht verfallene Optionsrechte zum 31. Dezember | 494.540 |
| Nicht verfallene Optionsrechte zum 31. Dezember | 494.540 |
zember 2007 indirekt unter Bezugnahme auf den beizulegenden Zeitwert der gewährten Eigenkapitalinstrumente mit TEUR 204 ermittelt (1,05 Euro je Option). Die Bewertung wurde auf der Grundlage des optionen aus dem SOP05 wurde auf den 31. Dezember 2007 indirekt unter Bezugnahme auf den beizulegenden Zeitwert der gewährten Eigenkapitalinstrumente mit TEUR 204 ermittelt (1,05 Euro je Option). Der beizulegende Zeitwert der 194.540 Aktienoptionen aus dem SOP05 wurde auf den 31. Dezember 2007 indirekt unter Bezugnahme auf den beizulegenden Zeitwert der gewährten Eigenkapitalinstrumente mit TEUR 204 ermittelt (1,05 Euro je Option). Der beizulegende Zeitwert der 194.540 Aktienoptionen aus dem SOP05 wurde auf den 31. Dezember 2007 indirekt unter Bezugnahme auf den beizulegenden Zeitwert der gewährten Eigenkapitalinstrumente mit TEUR 204 ermittelt (1,05 Euro je Option). Der beizulegende Zeitwert der 194.540 Aktienoptionen aus dem SOP05 wurde auf den 31. Dezember 2007 indirekt unter Bezugnahme auf den beizulegenden Zeitwert der gewährten Eigenkapitalinstrumente mit TEUR 204 ermittelt (1,05 Euro je Option).
Parameter wurden verwendet: Ausübungspreis: EUR 3,06 Laufzeit der Option: 3 Jahre Black-Scholes-Models vorgenommen. Folgende Parameter wurden verwendet: Ausübungspreis: EUR 3,06 Die Bewertung wurde auf der Grundlage des Black-Scholes-Models vorgenommen. Folgende Parameter wurden verwendet: Die Bewertung wurde auf der Grundlage des Black-Scholes-Models vorgenommen. Folgende Parameter wurden verwendet: Die Bewertung wurde auf der Grundlage des Black-Scholes-Models vorgenommen. Folgende Parameter wurden verwendet:
| Ausübungspreis: | EUR 3,06 |
|---|---|
| Ausübungspreis: | EUR 3,06 |
| Laufzeit der Option: | 3 Jahre |
| Erwartete Dividende: | EUR 0,00 |
| Laufzeit der Option: | 3 Jahre |
| Laufzeit der Option: | 3 Jahre |
| Erwartete Dividende: | EUR 0,00 |
| Risikoloser Zinssatz: | 3,50 % |
| Erwartete Dividende: | EUR 0,00 |
| Erwartete Dividende: | EUR 0,00 |
| Risikoloser Zinssatz: | 3,50 % |
| Erwartete Volatilität: | 140,76 % |
| Risikoloser Zinssatz: Risikoloser Zinssatz: Erwartete Volatilität: |
3,50 % 3,50 % 140,76 % (auf Basis der |
| Erwartete Volatilität: Erwartete Volatilität: |
140,76 % (auf Basis der historischen Volatilität 140,76 % (auf Basis der historischen Volatilität zwischen 1.1.2005 (auf Basis der historischen Volatilität zwischen 1.1.2005 und 31.12.2007) historischen Volatilität zwischen 1.1.2005 und 31.12.2007) zwischen 1.1.2005 und 31.12.2007) Der beizulegende Zeitwert der 300.000 Aktien und 31.12.2007) Der beizulegende Zeitwert der 300.000 Aktien optionen des SOP09 wurde auf den 31. Dezember |
2009 mit TEUR 132 ermittelt (0,44 Euro je Option). Der Aktienkurs zum Abschlussstichtag betrug 1,35 Euro je Aktie. optionen des SOP09 wurde auf den 31. Dezember 2009 mit TEUR 132 ermittelt (0,44 Euro je Option). Der Aktienkurs zum Abschlussstichtag betrug 1,35 Euro je Aktie. Der beizulegende Zeitwert der 300.000 Aktienoptionen des SOP09 wurde auf den 31. Dezember 2009 mit TEUR 132 ermittelt (0,44 Euro je Option). Der Aktienkurs zum Abschlussstichtag betrug 1,35 Euro je Aktie. Der beizulegende Zeitwert der 300.000 Aktienoptionen des SOP09 wurde auf den 31. Dezember 2009 mit TEUR 132 ermittelt (0,44 Euro je Option). Der Aktienkurs zum Abschlussstichtag betrug 1,35 Euro je Aktie. Der beizulegende Zeitwert der 300.000 Aktienoptionen des SOP09 wurde auf den 31. Dezember 2009 mit TEUR 132 ermittelt (0,44 Euro je Option). Der Aktienkurs zum Abschlussstichtag betrug 1,35 Euro je Aktie.
| Ausübungspreis: | EUR 1,13 |
|---|---|
| Laufzeit der Option: | 4 Jahre |
| Ausübungspreis: | EUR 1,13 |
| Ausübungspreis: | EUR 1,13 |
| Laufzeit der Option: | 4 Jahre |
| Erwartete Dividende: | EUR 0,00 |
| Laufzeit der Option: | 4 Jahre |
| Laufzeit der Option: | 4 Jahre |
| Erwartete Dividende: | EUR 0,00 |
| Risikoloser Zinssatz: | 2,10 % |
| Erwartete Dividende: | EUR 0,00 |
| Erwartete Dividende: | EUR 0,00 |
| Risikoloser Zinssatz: | 2,10 % |
| Erwartete Volatilität: | 81,82 % (auf Basis |
| Risikoloser Zinssatz: | 2,10 % |
| Risikoloser Zinssatz: Erwartete Volatilität: Erwartete Volatilität: Erwartete Volatilität: Aufsichtsratsbezüge fielen in Höhe von TEUR 42 |
2,10 % 81,82 % (auf Basis historischer Volatilität 81,82 % (auf Basis historischer Volatilität zwischen 1.1.2007 und 81,82 % (auf Basis historischer Volatilität zwischen 1.1.2007 und 31.12.2009) historischer Volatilität zwischen 1.1.2007 und 31.12.2009) zwischen 1.1.2007 und 31.12.2009) 31.12.2009) |
(inkl. TEUR 2 erstattete Reisekosten) an. Die Pensionsrückstellung in Höhe von TEUR 139 besteht zu Gunsten eines ehemaligen Mitglieds des Vorstandes. Aufsichtsratsbezüge fielen in Höhe von TEUR 42 (inkl. TEUR 2 erstattete Reisekosten) an. Die Pensionsrückstellung in Höhe von TEUR 139 besteht zu Gunsten eines ehemaligen Mitglieds des Vorstandes. Aufsichtsratsbezüge fielen in Höhe von TEUR 42 (inkl. TEUR 2 erstattete Reisekosten) an. Die Pensionsrückstellung in Höhe von TEUR 139 besteht zu Gunsten eines ehemaligen Mitglieds des Vor-Aufsichtsratsbezüge fielen in Höhe von TEUR 42 (inkl. TEUR 2 erstattete Reisekosten) an. Die Pensionsrückstellung in Höhe von TEUR 139 besteht zu Gunsten eines ehemaligen Mitglieds des Vorstandes. Aufsichtsratsbezüge fielen in Höhe von TEUR 42 (inkl. TEUR 2 erstattete Reisekosten) an. Die Pensionsrückstellung in Höhe von TEUR 139 besteht zu Gunsten eines ehemaligen Mitglieds des Vorstandes.
ner Erklärung zum Corporate Governance Kodex kamen die Organe der NorCom Information Technology AG nach. Die am 1. Oktober 2009 abgegebene Stellungnahme, welchen Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" entsprochen wurde und wird, wurde den Aktionären dauerhaft auf der Homepage des Unternehmens www.norcom.de zugänglich gemacht. Der Verpflichtung nach § 161 AktG zur Abgabe einer Erklärung zum Corporate Governance Kodex kamen die Organe der NorCom Information Technology AG nach. Die am 1. Oktober 2009 abgegebene Stellungnahme, welchen Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" entsprochen wurde und wird, wurde den Aktionären dauerhaft auf der Homepage des Unternehmens www.norcom.de zugänglich gemacht. Der Verpflichtung nach § 161 AktG zur Abgabe einer Erklärung zum Corporate Governance Kodex kamen die Organe der NorCom Information Technology AG nach. Die am 1. Oktober 2009 abgegebene Stellungnahme, welchen Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" entsprochen wurde und wird, wurde den Aktionären dauerhaft auf der Homepage des Unternehmens www.norcom.de Der Verpflichtung nach § 161 AktG zur Abgabe einer Erklärung zum Corporate Governance Kodex kamen die Organe der NorCom Information Technology AG nach. Die am 1. Oktober 2009 abgegebene Stellungnahme, welchen Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" entsprochen wurde und wird, wurde den Aktionären dauerhaft auf der Homepage des Unternehmens www.norcom.de zugänglich gemacht. Der Verpflichtung nach § 161 AktG zur Abgabe einer Erklärung zum Corporate Governance Kodex kamen die Organe der NorCom Information Technology AG nach. Die am 1. Oktober 2009 abgegebene Stellungnahme, welchen Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" entsprochen wurde und wird, wurde den Aktionären dauerhaft auf der Homepage des Unternehmens www.norcom.de zugänglich gemacht.
Im Geschäftsjahr 2009 wurden keine Beraterhonorare an Aufsichtsratsmitglieder gezahlt. Das Abschlussprüferhonorar einschließlich Aus-DE0005250302, WKN: 525030 am 08.01.2009 durch Aktien die Schwelle von 10%, 5% und 3% der Stimmrechte unterschritten hat und nunmehr
lagenersatz beinhaltet folgende Leistungen: 0% (das entspricht 0 Stimmrechten) beträgt."
| Zahlen in TEUR | 2009 |
|---|---|
| Abschlussprüfungsleistungen | 94 |
| Sonstige Leistungen | 3 |
| 97 |
"Die Lupus alpha Investment S.A., 69, route d'Esch, L-1470 Luxemburg hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 05.08.2009 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der NorCom Information Wechselseitige Beteiligungen bestehen mit verbundenen Unternehmen bzw. Unternehmen, an denen die NorCom AG eine Beteiligung hält, nicht.
Technology AG, München, Deutschland, ISIN: DE0005250302, WKN: 525030 am 17.07.2009 die Schwelle von 3% der Stimmrechte unterschritten Der NorCom AG sind folgende Stimmrechtsmitteilungen zugegangen:
Mitteilung vom 23. Dezember 2008: "Die Nordbakk Invest GmbH, München, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 22.12.2008 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsan-"Die Nordbakk Holding GmbH i.G., München, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 12.01.2009 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der NorCom Information Technology AG, München, Deutschland, ISIN: DE0005250302, WKN: 525030 am 08.01.2009 durch Aktien die Schwelle von 3%, 5% und 10% der Stimmrechte überschritten hat und nunmehr 10,82% (das entspricht 1.150.176 Stimmrechten) beträgt."
"Die Nordbakk Beteiligungen Verwaltungs GmbH, München, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 12.01.2009 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der NorCom Information Technology AG, München, Deutschland, ISIN: DE0005250302, WKN: 525030 am 08.01.2009 durch Aktien die Schwelle von 10%, 5% und 3% der Stimmrechte unterschritten hat und nunmehr 0% (das entspricht 0 Stimmrechten) beträgt."
"Die Lupus alpha Investment S.A., 69, route d'Esch, L-1470 Luxemburg hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 05.08.2009 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der NorCom Information Technology AG, München, Deutschland, ISIN: DE0005250302, WKN: 525030 am 17.07.2009 die Schwelle von 3% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 2,823% (das entspricht 300.000 Stimmrechten) beträgt."
Die NorCom AG stellt einen Konzernabschluss nach IFRS auf, der im elektronischen Bundesan-Mitteilung vom 23. Dezember 2008:
zeiger veröffentlicht und beim Handelsregister München unter der Nummer HRB 126903 hinterlegt wird. München, April 2010 NorCom Information Technology AG, München Der Vorstand Viggo Nordbakk Dr. Tobias Abthoff "Die Nordbakk Invest GmbH, München, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 22.12.2008 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der NorCom Information Technology AG, München, Deutschland, ISIN: DE0005250302, WKN: 525030 am 19.11.2008 durch Aktien die Schwelle von 3%, 5%, 10%, 15%, 20% und 25% der Stimmrechte überschritten hat und nunmehr 25,26% (das entspricht 2.683.746 Stimmrechten) beträgt."
"Die Union Investment Privatfonds GmbH (UIP), Frankfurt am Main, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 29.04.2008 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der NorCom Information Technology AG, München, Deutschland, ISIN: DE0005250302, WKN: 525030 am 29.04.2008 durch Aktien die Schwelle von 5% der Stimmrechte unterschritten hat und nunmehr 4,85% (das entspricht 515.000 Stimmrechten) beträgt."
"Die NorCom Information Technology AG teilt gemäß § 26 Abs. 1 Satz 2 am 28.01.2008 mit, dass ihr Anteil an eigenen Aktien an der NorCom Information Technology AG, München, Deutschland, ISIN: DE0005250302, WKN: 525030 am 25.01.2008 die Schwelle von 5% der Stimmrechte überschritten hat und nunmehr 5,1% (das entspricht 541.881 Stimmrechten) beträgt."
Die NorCom AG stellt einen Konzernabschluss nach IFRS auf, der im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht und beim Handelsregister München unter der Nummer HRB 126903 hinterlegt wird.
NorCom Information Technology AG, München Der Vorstand
Viggo Nordbakk Dr. Tobias Abthoff Vorsitzender des Vorstandes (CEO) Vorstand
"Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss der NorCom AG zum 31. Dezember 2009 ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2009 der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind."
München, 22. April 2010
Viggo Nordbakk Dr. Tobias Abthoff Vorsitzender des Vorstands (CEO) Vorstand
"Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss der NorCom AG zum 31. Dezember 2009 ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht für das Geschäftsjahr 2009 der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind."
München, 22. April 2010
Viggo Nordbakk Dr. Tobias Abthoff Vorsitzender des Vorstands (CEO) Vorstand
Gabelsbergerstraße 4 · 80333 Munich · Germany Fon +49 (0)89 / 939 48-0 · Fax +49 (0)89 / 939 48-111
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