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Nexus AG

Management Reports Jul 18, 2016

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Management Reports

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Nexus AG

Villingen-Schwenningen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Lagebericht 2015

Grundlagen und allgemeine Angaben

der NEXUS AG

Geschäftsmodell

Die NEXUS AG hat im Wesentlichen die Holdingfunktion der NEXUS-Gruppe inne. Deshalb schlagen sich die Chancen und Risiken aus Sicht der NEXUS-Gruppe unmittelbar bei der NEXUS AG nieder. Daher erfolgt die Lageberichterstattung im Wesentlichen aus Sicht der NEXUS-Gruppe.

NEXUS entwickelt, vertreibt und wartet Softwarelösungen für Krankenhäuser, Fachkliniken und Pflegeheime, mit denen Kundenprozesse im Gesundheitswesen optimiert werden. Die derzeitigen Produktgruppen sind:

NEXUS / KIS: Komplettinformationssystem für somatische Häuser in Deutschland
NEXUS / PSYCHIATRIE: Komplettinformationssystem für psychiatrische Häuser
NEXUS / HEIM: Komplettinformationssystem für Altenheime und Altenheimketten
NEXUS / REHA: Komplettinformationssystem für Rehabilitations-Einrichtungen
NEXUS / HOSPIS: Administratives Komplettinformationssystem für Schweizer Spitäler
NEXUS / DIS: Interdisziplinäres diagnostisches Informationssystem
NEXUS / FRAUENHEILKUNDE: Informationssystem für geburtshilfliche Einrichtungen und Frauenheilkunde
NEXUS / PATHOLOGIE: Informationssystem für pathologische und zytologische Einrichtungen
NEXUS / RADIOLOGIE: Radiologie-Informations- (RIS) und Bildsystem (PACS) für radiologische Abteilungen und Praxen
NEXUS / INFORMATIONSTORE: Management-Informations-Systeme für Krankenhäuser
NEXUS / QM: Informationssysteme für das Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen
NEXUS / SPM: Informationssystem für Sterilisationsprozesse im Krankenhaus
NEXUS / IS: Integrationsserver für das Schnittstellenmanagement für Krankenhausinformationssysteme in Krankenhäusern
NEXUS / IT: Outsourcing Lösungen im Gesundheitswesen
Clinic WinData: Informationssysteme für die medizinische Fachbefundung und Geräteintegration
ASS.TEC: Prozess- und HR-Beratung im SAP-Umfeld
Asebis: Die Spitex-Komplettlösung für den Schweizer Markt
PEGASOS: Archivierung und Prozessmanagement im Gesundheitswesen
Emed: Webbasiertes klinisches Informationssystem für französische Gesundheitseinrichtungen
NEXUS / xCare: Komplettinformationssystem für somatische und psychiatrische Häuser in den Niederlanden

NEXUS vertreibt die Softwarelösungen, installiert sie beim Kunden und übernimmt die Pflege der Lösungen im Sinne der Weiterentwicklung und Beratung.

Die Softwarearchitektur ist modular, offen und serviceorientiert. Die Serviceorientierung der Produkte ermöglicht es, Funktionalitäten (Services) auch in Fremdprodukte zu integrieren. Ebenso können auf diese Weise Bestandskunden neu akquirierter Unternehmen unmittelbar von Funktionsausweitungen profitieren.

Die verschiedenen Module der Software-Lösungen werden sowohl zur Verbesserung der Verwaltungs-, Abrechnungs- und Behandlungsabläufe als auch zur Optimierung der Qualität der Dokumentation von Patientendaten eingesetzt. Die Zielsetzung unserer Produkte ist es, Kunden des Gesundheitswesens Instrumente anzubieten, mit denen sie ihre Geschäftsprozesse digitalisieren, beschleunigen und qualitativ verbessern können. IT-Serviceleistungen runden das Leistungsspektrum ab.

Die NEXUS-Gruppe ist an den Standorten Villingen-Schwenningen, Aachen, Berlin, Böblingen, Erlangen, Frankfurt (Main), Hannover, Ismaning, Jena, Ratingen, Singen (Hohentwiel), Wien (A), Wallisellen (CH), Altishofen (CH), Basel (CH), Lugano (CH), Luzern (CH), Grenoble (F), Creuzier-le-Neuf (F), Nieuwegein (NL) vertreten. Die strategische Ausrichtung der Gruppe wird maßgeblich von der NEXUS AG bestimmt.

Steuerungssystem

Die NEXUS-Gruppe ist in zwei Segmente („Healthcare Software“ und „Healthcare Services“) und innerhalb der Segmente in verschiedene Tochtergesellschaften (Geschäftsgebiete) untergliedert. Jedes Geschäftsgebiet verfügt über ein eigenständiges Geschäftsmodell. Grundlage der Geschäftsgebietsstrategie sind die Produktprogramm-, Markt-, Technologie- und Vertriebsstrategien der Gesamtgruppe. Die Steuerung der Segmente und Geschäftsgebiete erfolgt über die Messung von insgesamt 3 einheitlichen Kennzahlen (nach lokalen Rechnungslegungsstandards): „Umsatz“, „Ergebnis vor Steuern“ und „Relative Marktposition“. Unter „Relativer Marktposition“ verstehen wir die Entwicklung eines Segmentes oder Geschäftsgebietes gemessen anhand der Unternehmensentwicklung im Vergleich zu den relevanten Wettbewerbern, soweit diese Informationen vorliegen. Die Kennzahlen werden quartalsweise vom Vorstand überprüft.

Forschung und Entwicklung

Die NEXUS-Gruppe betreibt keine Forschung sondern nur Softwareentwicklung. In 2015 wurden Entwicklungsaufwendungen insbesondere für die Produkte NEXUS / HIS sowie für die NEXUS / HIS.ng getätigt. Weitere Ergänzungsprodukte wurden neu entwickelt und unmittelbar in den Markt eingeführt. Die Entwicklung der Next Generation Software wird ebenfalls innerhalb der Entwicklung der NEXUS AG betrieben, ist auch organisatorisch in der NEXUS AG enthalten und wird durch die Etablierung einer eigenen Entwicklungsgruppe unterstützt.

Die eigenen Entwicklungsinvestitionen der NEXUS AG wurden im handelsrechtlichen Einzelabschluss in Höhe von TEUR 355 aktiviert (Vj: TEUR 346). Insgesamt sind TEUR 1.267 (Vj: TEUR 1.159) für Entwicklungskosten angefallen. Von den Umsätzen 2015 sind TEUR 849 (Vj: TEUR 2.037) auf die Veräußerung von Softwarelizenzen entfallen. Die Abschreibungen auf eigene Entwicklungskosten betragen TEUR 504 (Vj: TEUR 330).

Die nexus/cso GmbH hat auf eigenes Risiko für die NEXUS AG Entwicklungen in Höhe von TEUR 385 (Vj: TEUR 600) erstellt und an die NEXUS AG fakturiert. Diese wurden unter den immateriellen Vermögenswerten aktiviert. Die in 2015 aktivierten Entwicklungen beinhalten neben den oben genannten Neuprodukten auch Leistungen, die im Zusammenhang mit der Weiterentwicklung der bestehenden NEXUS-Produkte stehen.

Für das Geschäftsjahr 2016 sind weitere Entwicklungsinvestitionen – in ähnlicher Höhe als im Geschäftsjahr 2015 - geplant.

Im Entwicklungsbereich waren 9 Mitarbeiter zum 31. Dezember 2015 beschäftigt (Vj: 8 Mitarbeiter).

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

NEXUS liefert hauptsächlich an Kunden innerhalb des öffentlichen Gesundheitswesens im In- und Ausland mit Schwerpunkt in Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden, Frankreich und Österreich. Die Auftragslage hängt vom Wettbewerbsumfeld sowie von den Budgetentwicklungen und den Strukturveränderungen im Gesundheitswesen der einzelnen Länder ab. Eine unmittelbare Abhängigkeit von konjunkturellen Entwicklungen ist jedoch nicht gegeben. Langfristig kann die Krise der öffentlichen Staatsfinanzen in vielen europäischen Ländern jedoch zu einer Reduktion der Wachstumserwartungen der NEXUS-Gruppe führen. Eine gesicherte Prognose dieser Entwicklungen lässt sich derzeit nicht stellen, da die Rahmenbedingungen – insbesondere die Entwicklung der öffentlichen Haushalte in den jeweiligen Ländern – sich sehr schnell ändern. Mit Unsicherheit behaftet sind die Entwicklungen auch in anderen Regionen.

Es bestätigt sich jedoch, dass „Optimierungen im Gesundheitswesen durch moderne Informationssysteme“ auch in Krisenzeiten ein fester Punkt auf der Prioritätenliste des Gesundheitswesens fast aller Länder bleibt.

Technologietrends

Die Beobachtung informationstechnologischer Trends und Entwicklungen ist für die Strategie der NEXUS von herausragender Bedeutung. Die von Gartner im Oktober vorgestellten Technologietrends (s. auch Gartner Report “Top 10 Strategic Technology Trends for 2016: At a Glance.”) bieten dabei einen guten Orientierungsrahmen: Nach Gartner sind in 2016 folgende Trends für unsere Branche bedeutsam:

Trend: Diverse Endgeräte

In der derzeitigen IT-Umgebung setzt sich zunehmender Endgeräte-Mix durch: Smartphones und „iPads“, „Wearables“, klassische Consumer-Geräte und „Devices für das vernetzte Zuhause“ sowie Geräte im Zusammenhang mit dem „Internet der Dinge“. Das Zusammenführen dieser Geräte auf eine einheitliche Plattform wird wohl der nächste Schritt, um die Informationen zusammenzuführen. Und es wird die Aufgabe von Anbietern von Services und Gadgets, die Interoperabilität dieser Geräte sicherzustellen und ein starkes Wachstumsfeld der IT-Branche.

Trend: Neue Nutzer-Welten

Die Wahrnehmung von IT-Welten geht zunehmend in Richtung „Augmented Reality“ und „virtuelle Welten“. Nutzer orientieren sich mehr und mehr in diese Erlebnis- und Anwendungswelt. Derzeit bestehen jedoch noch vielfältige Medienbrüche zwischen den unterschiedlichen Geräten, Technologien und Orten. Eine lückenlose Umgebung, über Geräte und Orte hinweg, in der Anwender in den virtuellen Welten bleiben, steht noch aus. Anbieter werden sich zukünftig differenzieren können, wenn sie diese Grenzen aufheben und bspw. zwischen dem Fahrzeug, den Haushaltsgeräten, Büroanwendungen und sogar Fabriken eine einheitliche Nutzerwelt ermöglichen. Unter den unabhängigen Software-Anbietern werden sich nach Gartner bis 2018 diejenigen durchsetzen, die diese Medienbrüche am besten schließen können.

Trend: 3D-Druck mit neuen Anwendungen

Es wird derzeit davon ausgegangen, dass der 3D-Druck weit über derzeitige Anwendungen (z.B.: Ersatzteile für Maschinen) hinaus Einsatz finden wird. Es wird über biologisches Material wie etwa menschlicher Haut, die per 3D-Druck hergestellt werden kann, diskutiert. Die Anwendungsbreite und Geschwindigkeit des 3D-Drucks wird dabei weiter steigen. Gartner erwartet im Segment „3D-druckfähige Materialien“ bis 2019 ein jährliches Wachstum von 64 %.

Trend: Informationen über Vieles

Das Zusammenfließen der Informationsarten wird ein weiterer Schwerpunkt. Über Text-, Audio- und Videodaten hinaus werden Daten von Sensoren oder aus Kontexten zukünftig mit verknüpft. Isoliert gehaltene Informationen werden heute noch nicht in nützliche Zusammenhänge gesetzt. Fortschritte in semantischen Tools, wie z.B. grafische Datenbanken oder andere Analysemethoden könnten helfen, Bedeutung aus dem Datenchaos verschiedener Kontexte zu erhalten.

Trend: Lernfähige Sicherheits-Architekturen

Die Komplexität und Intensität der digitalen Kommunikation führt bei Unternehmen zu immer höherer Angreifbarkeit durch die „Hacker-Industrie“. Reine parameter- oder rollenbezogene Sicherungssysteme sind für Cloud Anwendungen und integrierte Wertschöpfungsketten zwischen Kunden, Partnern und Lieferanten unzureichend. Themen wie „Application Self Protection“ und „User Behaviour Analytics“ werden immer größere Bedeutung erlangen.

Trend: Zunehmend lernende Maschinen

Smarte Maschinen werden das klassische Computing und Informationsmanagement hinter sich lassen und mittels „Deep Neural Nets (DNN)“ selbständig lernen können. Die großen Datenmengen und die Zunahme der Informationskomplexität lässt die manuelle Klassifikation und Analyse von Informationen zunehmend unmöglich erscheinen. DNNs automatisieren diese Vorgänge und ermöglichen es software- und hardwarebasierten Systemen, selbständig zu lernen. Die Analyse kleinster Details und genereller Trends wird kombiniert und führt zu immer intelligenterer Informationsverarbeitung.

Trend: Autonome Agenten

Während die Weiterentwicklung von autonomen Maschinen und Robotern viel Aufmerksamkeit erhält, erscheint der Trend zu „Softwarebasierten Smart Machines“ (Autonome Agenten) wesentlich fundamentaler. Virtual Personal Assistant (VPAs), wie bspw. Apple’s „Siri“ oder Google’s „Now“ werden ständig intelligenter und entwickeln sich zum wesentlichen „Interface“ für den Nutzer. Menues werden durch Sprache ersetzt und Anwender verwenden zur Bedienung von Apps nur noch Sprache. In den kommenden fünf Jahren wird eine Post-App-Welt entstehen, in der solche intelligenten „Autonomen Agenten“ eine große Rolle spielen; sie werden aber einen noch deutlich längeren Zeitraum benötigen, um sich ganz durchzusetzen.

Trend: System-Architekturen der nächsten Generation

Das Zusammenspiel der vielen Endgeräte und „Smart Machines“ stellt ganz neue Anforderungen an Systemarchitekturen. Nach Gartner werden ultra-effiziente, neuro-morphologische Architekturen benötigt, die das Zusammenspiel all der Hardware (stationär und mobile) und den Daten von Sensoren und aus anderen Quellen ermöglichen sollen. Diese Architekturen ähneln in ihrer Funktionsweise eher dem menschlichen Gehirn und ermöglichen lernende Systeme. Als Basis-Technologie wird verstärkt auf Field-Programmable Gate Arrays (FPGAs) und GPUs (grafikprozessorbeschleunigte Berechnung) gesetzt. Damit können Leistungsbereiche von über einem Teraflop erreicht werden.

Trend: App- und Micro-Services-Architekturen

Auch in den Architekturen der stationären Anwendungssysteme ergeben sich deutliche Entwicklungen. Monolithische, lineare Anwendungs-Designs (z.B. 3-Schicht Architekturen) werden schrittweise von weniger integrierten App- und Service-Architekturen abgelöst. Ziel ist es mit mehr Flexibilität „Web-Scale Performance“ also hochgradig flexible und skalierbare Infrastrukturen zu ermöglichen. Genutzt werden dafür sogenannte „Microservice-Architekturen”, die in verteilten Systemen „Disciplined Agile Delivery“ (DAD) und „Scalable Deployment“ besser unterstützen. Containern kommt bei der Implementierung von Microservice-Architekturen eine wesentliche Rolle zu.

Trend: Plattformen für „Das Internet der Dinge (IoT)“

Das „Internet der Dinge“ wird den menschlichen Alltag in den nächsten Jahren noch stärker durchziehen als bisher. Bis zum Jahr 2020 sollen laut Gartner weltweit über 21 Milliarden Geräte im Internet der Dinge vernetzt sein. Die nötigen Plattformen zur übergreifenden Kommunikation existieren derzeit noch nicht und werden ein wesentlicher Teil der weiteren Entwicklung sein.

Ausblick:

NEXUS sieht in Bereichen Mobilität, Neue Architekturen, Autonome Agenten und Sicherheits-Architekturen die wesentlichen Entwicklungen der nächsten Jahre. Damit stehen erneut wesentliche Bausteine der derzeitigen IT-Landschaft im Wandel. Für NEXUS als Lieferant von innovativen Softwarelösungen ist es von wesentlicher Bedeutung, die oben beschriebenen Entwicklungen zu beurteilen und die eigenen Entwicklungsvorhaben danach auszurichten. Mit unserer neuen NEXT-GENERATION-Technologie kommen wir vielen der oben beschriebenen Entwicklungen bereits entgegen und bereiten uns auf weitere Technologiesprünge vor.

Wettbewerbsumfeld

Der Markt für Softwaresysteme im medizinischen Bereich zeichnet sich weiterhin durch hohe Wettbewerbsintensität und durch starke Anbieterkonzentration aus.

Die Konsolidierung innerhalb unserer Branche setzt sich weiter fort. Das gilt sowohl für Deutschland als auch für Frankreich, England, Holland, Italien und für weitere europäische Länder. In 2014 wurde eine Vielzahl von Unternehmen unserer Branche übernommen. So wurde der deutsche Teil der iSOFT Gruppe, die iSOFT Health GmbH, an einen lokalen Anbieter von Radiologieleistungen verkauft. Ebenfalls in 2014 hat der amerikanische Anbieter von Gesundheitslösungen Cerner Corp. die weltweiten Health-Care Software-Aktivitäten der Siemens AG übernommen. Das amerikanische Unternehmen Mc. Kesson hat in 2014 seine Softwareaktivitäten in Europa an das amerikanische Private Equity-Unternehmen Symphony Technology Group veräußert. In 2015 hat die NEXUS AG den niederländischen Teil dieser ehemaligen Mc.Kesson Aktivitäten übernommen. Ebenfalls in 2015 hat der Gesundheitskonzern Asklepios Kliniken GmbH 40 % der Anteile der Meierhofer AG, München, übernommen. Daneben sind noch weitere kleinere Unternehmen von der Compugroup AG und der AGFA AG übernommen worden.

Die zahlreichen Veränderungen im Wettbewerbsumfeld weisen auf die hohe Dynamik in unserem Markt hin. Aus unserer Sicht gibt es derzeit neben NEXUS nur noch wenige Wettbewerber auf dem europäischen Markt, denen langfristiges Potenzial zugesprochen wird. Wir gehen noch von weiteren Veränderungen im Wettbewerbsumfeld aus.

Geschäftsverlauf

Vertriebs- und Marktentwicklung

Die Positionierung der NEXUS als Lösungsanbieter im europäischen Gesundheitswesen ist mittlerweile klar kommuniziert und die Auftragserfolge der letzten Jahre haben zu einem hohen Bekanntheitsgrad des Unternehmens geführt. Den weiteren Ausbau der europäischen Aktivitäten haben wir auch in 2015 nachhaltig verfolgt und konnten in der Gruppe steigende Umsätze realisieren.

In einem eher verunsicherten Markt waren die Gesellschaften der NEXUS-Gruppe in 2015 auch vertrieblich sehr erfolgreich. Das gilt insbesondere für die Kernmärkte Deutschland und die Schweiz sowie für Frankreich und die Niederlande.

Neukunden wurden im Bereich der Gesamtsysteme NEXUS / KIS und NEXUS / HIS aber auch in den diagnostischen Produktbereichen und im Qualitätsmanagement gewonnen.

Produkt- und Unternehmensintegration

In 2015 haben sich die Unternehmenssegmente der NEXUS nicht verändert. Nach wie vor ist das Geschäft in eigenständige Geschäftsgebiete gegliedert, die für ihre Produkt- und Marktaktivitäten im Rahmen der Konzernplanung verantwortlich sind. Neben der Spartengliederung existiert auch eine Regionalgliederung, die sich im Wesentlichen auf die Länder Schweiz, Deutschland, Österreich, Niederlande und Frankreich bezieht.

In 2015 wurden die Zentralfunktionen Controlling, Marketing und Entwicklung innerhalb der Gruppe weiter ausgebaut.

In 2015 wurden auch einige Veränderungen in der Beteiligungsstruktur vorgenommen:

Die NEXUS AG hat zum 09. Februar 2015 100 % der Anteile der quCare Solutions B.V., Nieuwegein (Niederlande), erworben. Der Kaufpreis in Höhe von TEUR 18.486 wurde in Höhe von TEUR 18.435 in bar entrichtet.
Die NEXUS AG hat zum 30. Juni 2015 weitere 2,5 % der Anteile der Marabu EDV-Beratung und -Service GmbH, Berlin, erworben. Der Kaufpreis in Höhe von TEUR 700 wurde in bar entrichtet. Zum 31. Dezember 2015 beträgt der Anteilsbesitz somit 95,5 %.
Am 10. März 2015 hat die NEXUS AG die restlichen 5 % der Anteile aus dem am 17. Oktober 2012 geschlossenen Put-Call-Optionsvertrag an der E&L medical systems, Erlangen, erworben. Der Kaufpreis in Höhe von TEUR 3.087 wurde in bar entrichtet. Zum 31. Dezember 2015 beträgt der Anteilsbesitz somit 100 %.

Wachstum und Ergebnis

Im Prognosebericht 2015 des Lageberichts zum Geschäftsjahr 2014 wurde eine leichte Ertrags- bzw. Umsatzsteigerung prognostiziert. Abweichend zur dortigen Prognose hat sich der Umsatz im Geschäftsjahr 2015 reduziert. Hintergrund war die zunehmende Ausrichtung der NEXUS AG als Holding und eine damit verbundene Auslagerung des operativen Geschäfts in die einzelnen Tochtergesellschaften.

Mit einem Umsatz von TEUR 4.635 nach TEUR 7.796 im Vorjahr ist der Umsatz um 40,5 % zurückgegangen. Hintergrund des deutlich schwächeren Umsatzes sind die geringeren Dienstleistungs- und Lizenzeinnahmen bei einem Großkunden der Gesellschaft. Die NEXUS AG konzentriert sich zunehmend auf ihre Rolle als Holding-Gesellschaft. Aufgrund der Ergebnisabführungserträge ist das Ergebnis vor Steuern auf TEUR 5.307 (Vj: TEUR 5.003) angestiegen. Das Ergebnis wurde insbesondere positiv beeinflusst durch den mit der E&L medical systems GmbH, Erlangen, abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrag. Die Zustimmung zum Abschluss dieses Ergebnisabführungsvertrags erfolgte auf der Hauptversammlung am 18. Mai 2015.

Der Umsatzschwerpunkt der NEXUS AG lag in 2015 in Deutschland. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Umsatz in Deutschland um rund TEUR 2.658 auf TEUR 3.111 gesunken. Im internationalen Geschäft wurden TEUR 194 nach TEUR 448 erwirtschaftet (-56,7 %). Für die NEXUS-Gruppe bleibt das internationale Geschäft eine wesentliche Komponente. NEXUS investiert sehr intensiv in die Entwicklung von Produkten für ausländische Märkte und tätigt ggf. auch Unternehmens-akquisitionen, um den Markteintritt zu erleichtern. Das internationale Geschäft ist insbesondere auf den schweizer, den französischen, den niederländischen und den österreichischen Markt konzentriert.

Umsatzeffekte aus Währungsschwankungen gegenüber dem 31. Dezember 2014 betrafen insbesondere den Schweizer Franken. Der Durchschnittskurs des Schweizer Franken lag in 2015 bei EUR 1,08 (Vj: EUR 1,22). Der Umsatzeffekt aus den Währungskursänderungen betrug in 2015 TEUR 17 (Vj: TEUR 11).

Die Steuerung unseres Wachstums sowie der Ertragslage erfolgte auf Basis der in der kurzfristigen Erfolgsrechnung ausgewiesenen Kennzahlen zu „Umsatz“, „Ergebnis vor Steuern“ und „relative Marktposition“.

Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die NEXUS AG hat in 2015 einen Umsatz von TEUR 4.635 nach TEUR 7.796 in 2014 erwirtschaftet. Das bedeutet eine Umsatzverringerung von TEUR 3.161 (-40,5 %). Das Periodenergebnis vor Steuern (EBT) hat sich von TEUR 5.003 im Vorjahr auf TEUR 5.307 (6,1 %) erhöht.

Die Wartungserträge erreichten TEUR 1.407 nach TEUR 1.701 im Vorjahr. Der Wartungsbereich macht damit einen Anteil von rund 30,3 % am Gesamtumsatz aus.

Die Dienstleistungs- und Outsourcing-Erlöse sind mit TEUR 2.361 deutlich geringer als im Vorjahr (2014: TEUR 3.677). Die Lizenzerlöse waren mit TEUR 849 nach TEUR 2.037 ebenfalls niedriger als im Vorjahr. Die übrigen Umsatzerlöse betrugen TEUR 18 (Vj: TEUR 381).

Die sonstigen betrieblichen Erträge (TEUR 1.415; Vj: TEUR 538) setzen sich im Wesentlichen aus Erträgen aus Weiterbelastungen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 1.063 (Vj: TEUR 453) und Fremdwährungserträgen in Höhe von TEUR 140 (Vj: TEUR 25) zusammen.

Der Materialaufwand (TEUR 3.662; Vj: TEUR 3.802) ist leicht gesunken, gemessen am Umsatz jedoch auf einem sehr hohen Niveau. Dies resultiert vor allem aus Aufwendungen für bezogene Leistungen von verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 2.246 (Vj: TEUR 2.463) sowie Aufwendungen aus dem Erwerb fremder Softwarelizenzen in Höhe von TEUR 696 (Vj: 336 TEUR).

Im Bereich des Personalaufwands (TEUR 2.476; Vj: TEUR 2.903) ist eine Reduktion des Aufwands um TEUR 428 zu verzeichnen. Die Reduzierung resultiert vor allem aus personalbezogenen Rückstellungseffekten.

Abschreibungen auf Sachanlagen sowie immaterielle Vermögensgegenstände fielen in Höhe von TEUR 1.517 (Vj: TEUR 1.242) an. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um planmäßige Abschreibungen auf aktivierte Entwicklungskosten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind mit TEUR 2.389 rund 7,4 % über dem Vorjahresniveau (Vj: TEUR 2.224). Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus den Kapitalbeschaffungskosten von ca. TEUR 200 durch die am 26. Februar 2015 durchgeführte Kapitalerhöhung.

Der Jahresüberschuss hat sich im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 4.691) auf TEUR 4.902 verbessert (+4,5 %). Die Verbesserung resultiert vor allem aus Erträgen aus Ergebnisabführungen und Beteiligungserträgen.

Die immateriellen Vermögenswerte in Höhe von TEUR 4.093 (Vj: TEUR 4.609) setzen sich im Wesentlichen aus eigenen aktivierten Entwicklungen sowie aus Entwicklungen - erstellt innerhalb der NEXUS-Gruppe - zusammen. Im Berichtsjahr lagen keine Hinweise auf Wertminderungen vor. Die immateriellen Vermögenswerte belaufen sich damit auf 5,0 % (Vj: 7,7 %) der Bilanzsumme.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und gegen verbundene Unternehmen sind trotz des geringeren Geschäftsvolumens und Darlehensrückzahlungen von Tochtergesellschaften zum 31. Dezember 2015 auf TEUR 12.300 (Vj: TEUR 12.018) angestiegen. Der Anstieg ist auf einen neu abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrags mit der E&L medical systems GmbH zurückzuführen.

Das Barvermögen zuzüglich der als Liquiditätsreserve gehaltenen Wertpapiere ist per 31. Dezember 2015 in Höhe von TEUR 4.609 (Vj: TEUR 6.613) aufgrund der Mittelabflüsse für die getätigte Akquisitionen, der Investition in Grundstücke und Gebäude und der Ausschüttung der Dividende gesunken. Das Barvermögen entspricht 5,6 % (Vj: 11,0 %) der Bilanzsumme.

Das Eigenkapital beträgt zum Stichtag TEUR 66.250 nach TEUR 54.435 im Vorjahr, was einer Eigenkapitalquote von 80,8 % entspricht (Vj: 90,9 %). In 2015 wurde eine Dividende von EUR 0,13 auf die 15.086.365 Stück dividendenberechtigten und auf den Inhaber lautenden Stückaktien (EUR 1.961.227,45) an die Aktionäre ausbezahlt.

Die sonstigen Rückstellungen liegen mit TEUR 841 unter dem Vorjahresniveau (TEUR 1.377). Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Rückstellungen für Tantiemen und Boni für Mitarbeiter (TEUR 395; Vj: TEUR 368), Aufsichtsratsvergütungen (TEUR 112; Vj: TEUR 112), projektbezogene Nachlaufkosten (TEUR 32; Vj: TEUR 32).

Die erhaltenen Anzahlungen betragen TEUR 2.556 (Vj: TEUR 1.138). Ursächlich hierfür sind insbesondere Kundenanzahlungen für Softwareprojekte.

Der Mittelzu- und -abfluss wird anhand der Kapitalflussrechnung dargestellt. In 2015 entstand ein Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von TEUR 5.644 (Vj: TEUR -1.726), welcher sich aus dem Periodenergebnis sowie den Abschreibungen zusammensetzt. Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit betrug per Saldo TEUR -21.985 (Vj: TEUR -2.802). Insbesondere die Investitionen in Unternehmenskäufe sowie Investitionen in den Neubau der Unternehmenszentrale in Donaueschingen spiegeln sich hierin wider. Der Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit (TEUR 17.809; Vj: TEUR -1.716) resultiert im Geschäftsjahr im Wesentlichen aus der Einzahlung durch die Aufnahmen von Darlehen bei verbundenen Unternehmen sowie der Ausgabe neuer Aktien im Rahmen einer Kapitalerhöhung und Auszahlung der Dividende. Zum Stichtag wurden zugesagte Kreditlinien nicht genutzt.

Kapitalflussrechnung nach DRS 21

für die Zeit vom 01.01 bis 31.12.2015 und 2014

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(in TEUR) 2015 2014
1. Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit
Periodenergebnis (vor außerordentlichen Posten) 4.901 4.691
Abschreibungen (+) / Zuschreibungen (-) auf immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen und Finanzanlagen 1.518 1.242
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen (+) und Erträge (-) -148 0
Gewinn (-) / Verlust (+) aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 0 5
Zunahme (-) /Abnahme (+) der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie andere Aktiva, aus laufender Geschäftstätigkeit -134 -6.187
Zunahme (+) / Abnahme (-) der Rückstellungen soweit nicht im sonstigen Ergebnis erfasst -348 465
Zunahme (+) / Abnahme (-) der Verbindlichkeiten Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, aus laufender Geschäftstätigkeit -320 -1.854
Abschreibungen (+) / Zuschreibungen (-) Finanzanlagen 0 13
Zinsaufwendungen (+) / -erträge (-) -55 -203
Ertragsteueraufwendungen (+) / -erträge (-) 402 301
Ertragsteuerzahlungen (+) / (-) -172 -198
5.644 -1.726
2. Cash Flow aus der Investitionstätigkeit
Auszahlungen (-) für Investitionen in das
- immaterielle Anlagevermögen -902 -1.062
- Sachanlagevermögen -2.146 -114
- Finanzanlagevermögen -22.439 -2.087
Auszahlung (-) / Einzahlungen (+) aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 3.392 358
Erhaltene Zinsen (+) 110 103
-21.985 -2.802
3. Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit
Einzahlungen (+) durch Ausgabe neuer Aktien im Rahmen einer Kapitalerhöhung 8.796 0
Auszahlungen (-) von Dividenden -1.961 -1.808
Einzahlungen (+) aus dem Verkauf eigener Anteile 79 210
Auszahlungen (-) /Einzahlungen (+) aus der Aufnahme von Darlehen bei verbundenen Unternehmen 10.895 0
Auszahlungen (-) aus der Tilgung von (Finanz-) Krediten 0 -116
Gezahlte Zinsen (-) 0 -2
17.809 -1.716
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestands (Summe aus 1 + 2 + 3) 1.468 -6.244
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 396 6.640
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 1.864 396
Der Finanzmittelbestand setzt sich wie folgt zusammen: 31.12.2015 31.12.2014
Kasse 3 4
Guthaben bei Kreditinstituten 1.861 392
1.864 396

Investitionen /Akquisitionen

Zur Veränderung der Beteiligungsstruktur der NEXUS AG wird auf Abschnitt „Produkt- und Unternehmensintegration“ auf Seite 8 verwiesen.

Eine weitere wesentliche Investition war der Erwerb einer Immobilie in Donaueschingen, die den Standort in Villingen-Schwenningen ablösen soll. Bislang wurden TEUR 1.944 investiert.

Weitere wesentliche Investitionen waren der Erwerb von Softwareentwicklungen im Konzern, bei denen das Herstellerrisiko bei den Tochtergesellschaften lag. Die Auftragsentwicklungen durch die nexus/cso GmbH betrugen TEUR 385 (Vj: TEUR 600). Für die Erstellung eigener Software wurden TEUR 355 (Vj: TEUR 346) investiert.

Sonstige Finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat hauptsächlich Leasingverträge für die Betriebs- und Geschäftsausstattung (inkl. der EDV-Hardware) und die Dienstfahrzeuge abgeschlossen. Darüber hinaus bestehen Mietverträge, sonstige Vertragsverpflichtungen über Geschäftsräume und sonstige Kaufverträge. Der Zweck der Verträge ist die Finanzierung und Beschaffung von betriebsnotwendigem Anlagevermögen. In 2015 sind hierfür insgesamt Betriebsaufwendungen in Höhe von TEUR 257 (Vj: TEUR 255) entstanden.

Risiken könnten durch den Abschluss teurerer Anschlussverträge zu höheren Kosten nach Auslaufen dieser Verträge entstehen.

Vorteile, die zu der Entscheidung zur Durchführung bzw. Beibehaltung dieser Geschäfte geführt haben, sind hauptsächlich in der für die Gesellschaft fehlenden Kapitalbindung bei der Beschaffung des betriebsnotwendigen Anlagevermögens zu sehen. Darüber hinaus ergeben sich durch die Leasingfinanzierung für die Gesellschaft kein Verwertungsrisiko und die Möglichkeit der kurzfristigen Sicherung des aktuellen technischen Entwicklungsstandes.

Grundsätze und Ziele des Finanzmanagements

Das NEXUS Finanzmanagement zielt darauf ab, die finanzielle Stabilität und die Flexibilität des Unternehmens sicher zu stellen. Einer starken Eigenkapitalbasis kommt dabei die wesentliche Rolle zu. Die Kapitalstruktur der NEXUS AG besteht zu 80,8 % aus Eigenkapital und zu 19,2 % aus kurzfristigem Fremdkapital. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und erhaltene Anzahlungen.

Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Der finanzielle Leistungsindikator der NEXUS AG „Umsatz“ ist gegenüber dem Vorjahr gesunken. Das „Ergebnis vor Steuern“ hat sich positiv entwickelt. Der nicht finanzielle Leistungsindikator „relative Marktposition“ ist nach der internen Analyse der NEXUS ebenfalls gestiegen, nachdem der Umsatzanstieg der NEXUS-Gruppe über dem durchschnittlichen Anstieg der wesentlichen Wettbewerber liegt.

Geschäftsverlauf der Unternehmensbereiche

Geschäftsbereich Healthcare Software

Der Bereich Healthcare Software bietet selbst erstellte Softwareprodukte auf dem nationalen und internationalen Markt für Institutionen des Gesundheitswesens an. Dieses Segment erzielte in 2015 einen (externen) Umsatz von TEUR 38 nach TEUR 1.469 im Vorjahr. Der Rückgang ist auf niedrigere Lizenzerlöse zurückzuführen, da die NEXUS AG zunehmend als Holding fungiert und das operative Geschäft in die einzelnen operativen Tochtergesellschaften auslagert.

Geschäftsbereich Healthcare Service

Der Geschäftsbereich Healthcare Service bietet IT-Servicedienstleistungen für Einrichtungen des Gesundheitswesens in Deutschland an. Der Bereich erzielte in 2015 einen (externen) Umsatz in Höhe von TEUR 2.222 nach TEUR 3.611 in 2014. Die Verringerung resultiert vor allem aus geringe Dienstleistungsumsätze im Projektgeschäft, da die NEXUS AG zunehmend als Holding fungiert und das operative Geschäft in die einzelnen Tochtergesellschaften auslagert.

Personal

Die Personalentwicklung ist im Markt klinischer Informationssysteme von besonderer Bedeutung. In diesem wissenskritischen Bereich, in dem medizinisches Wissen mit der Informatik zu einer kundenorientierten Lösung kombiniert werden muss, hängt der Erfolg von Entwicklungsvorhaben oder Kundenprojekten sehr häufig vom Wissen und der Ausbildung Einzelner ab. Die NEXUS AG legt daher auf strukturiertes und effizientes Personalmanagement großen Wert. Der Personalbestand der NEXUS AG zum Stichtag liegt bei 23 Mitarbeitern (Vj: 24 Mitarbeiter) zuzüglich 3 Vorstandsmitglieder (Vj: 3).

Gesamtaussage zur Lage der NEXUS AG

Die NEXUS AG hat sich bis auf die Umsatzerlöse in 2015 hinsichtlich der beiden anderen Leistungsindikatoren positiv entwickelt. NEXUS verfügt über ein attraktives Produktprogramm, eine gute Marktposition in den Kernmärkten und stabile Kundenbeziehungen. Weiteres Wachstum kann durch Eigenfinanzierung generiert werden. Die NEXUS AG in ihrer Holdingfunktion ist in der Ergebnisentwicklung ebenfalls positiv, was in dieser Gesellschaft der entscheidende Leistungsindikator ist.

Nachtragsbericht

Berichtspflichtige Ereignisse nach dem Bilanzstichtag haben nicht stattgefunden.

Chancen und Risikobericht

Das unternehmerische Handeln der NEXUS-Gruppe ist mit Risiken und Chancen verbunden. Zur frühzeitigen Erkennung, Bewertung und zum richtigen Umgang mit Chancen und Risiken hat die NEXUS AG ein Risikosteuerungs- und Kontrollsystem eingeführt. Das System umfasst die NEXUS AG inklusive aller mehrheitlich gehaltenen Tochtergesellschaften und liegt in der Verantwortung des Vorstands und der Geschäftsführer der Tochtergesellschaften.

Darüber hinaus ist die NEXUS-Gruppe mit kurz-, mittel- und langfristigen strategischen und operativen Risiken konfrontiert, die sich auf Veränderungen und Fehler innerhalb des Umfeldes, der Branche, der innerbetrieblichen Management- und Leistungsprozesse oder des finanzwirtschaftlichen Umfelds beziehen.

Risikomanagement

Die NEXUS hat ein den Verhältnissen angemessenes internes Kontrollsystem sowie Controlling-Instrumentarium und Risikomanagement implementiert. Neben einem intensiven Kosten- und Ergebnismanagement, das im Rahmen regelmäßiger Management- und Aufsichtsratssitzungen überwacht wird, besteht ein Risikomanagement-Handbuch. Entsprechend werden folgende Chancen- und Risikofelder vom Managementteam überwacht:

Kundenprojekte
Entwicklungsprojekte
Mangelnde Marktakzeptanz von Produkten
Abwanderung von Know-How-Trägern
Rechtliche Auseinandersetzungen
Entwicklung von Tochter- und Beteiligungsgesellschaften

Die Berichterstattung, die Dokumentation und die Maßnahmenentwicklung sind im Risikohandbuch der NEXUS AG geregelt. Die Umsetzung wird periodisch vom Vorstand überprüft. In 2015 wurden sechs Risikoberichte von den verantwortlichen Stellen an den Vorstand gemeldet und von diesem bewertet.

Der Einkauf ist im Wesentlichen auftragsbezogen und in Abstimmung mit den zuständigen Projektmanagern organisiert. Zahlungsausgänge werden bei der NEXUS AG durch den Vorstand und bei den Tochtergesellschaften durch den jeweiligen Geschäftsführer genehmigt. Der Personalabrechnungsprozess erfolgt für die inländischen Gesellschaften zum überwiegenden Teil zentral in Villingen-Schwenningen und wird durch funktionsunabhängige Kontrollen überwacht.

Zur Leistungserfassung der Entwicklungsabteilung wird eine Oracle-Datenbank verwendet. Die Steuerung wird durch eine Vierteljahresplanung vorgenommen. Die NEXUS-Gruppe nutzt eine ERP-Software (Enterprise Ressource Planning), mit der Informationen sowohl für Ablaufprozesse und interne Kontrollen als auch für Zwecke der Berichterstattung verfügbar gemacht werden. Darüber hinaus findet eine regelmäßige Kommunikation zwischen den Finanzabteilungen der dezentralen Tochterunternehmen und der zentralen Konzernfinanzabteilung statt.

Der wirtschaftlichen Entwicklung der Tochtergesellschaften wird verstärkt Aufmerksamkeit geschenkt. Diese berichten ihre Ergebnisse monatlich an den Vorstand. Der Vorstand ist an den maßgeblichen Entscheidungen unmittelbar beteiligt. Für die Steuerung und Überwachung werden die Tochtergesellschaften hierzu nach Produkten bzw. Märkten in derzeit sieben Business Units zusammengefasst, die wiederum den beiden Segmenten „Healthcare Software“ und „Healthcare Services“ zugeordnet werden.

Die Überwachung des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems obliegt dem Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats.

Risiken und Chancen

Markt- und Branchenrisiken

Wesentliche Risiken und Chancen, die eine deutliche Veränderung der wirtschaftlichen Lage bei NEXUS hervorrufen könnten, liegen im Markt und Branchenumfeld. Die NEXUS-Gruppe erwirtschaftet ihre Umsatzerlöse im Wesentlichen aus dem Verkauf von Softwarelizenzen und Dienstleistungen für das Gesundheitswesen in Deutschland, der Schweiz, Österreich, den Niederlanden und Frankreich. Das derzeitige gesamtwirtschaftliche Umfeld stellt nach wie vor ein Risiko dar. Insbesondere die schwachen Wachstumswerte in Europa führen in vielen europäischen öffentlichen Haushalten zu Budgetkürzungen, die sich auch auf die Finanzierung der öffentlichen Investitionen auswirken. Weitere Ausgabenkürzungen im Gesundheitswesen und insbesondere bei den Krankenhäusern sind zu erwarten.

Gartner hat seine Prognose für das Wachstum der weltweiten IT-Ausgaben für 2016 mit 0,6 % angegeben. Starkes Wachstum ist nach wie vor im Bereich der Unternehmenssoftware zu finden. Laut dem Markforschungsinstitut IDC stieg die Nachfrage in diesem Segment 2014 um 5,5 % auf 369 Mrd. US$. Frost und Sullivan gehen in einer aktuellen Studie von einem Wachstum im EHR (Electronic Health Record)- Markt in Europa von 10 % bis 2020 aus.

Auch wenn die Zahlen keinen unmittelbaren Aufschluss über die Investitionsbereitschaft von Einrichtungen im Gesundheitswesen geben, geht die NEXUS-Gruppe davon aus, dass sich die Zielgruppe somatischer und psychiatrischer Krankenhäuser, medizinischer Versorgungszentren, Reha-, Alten- und Pflegeheime ebenfalls dem Trend zunehmender Investitionen in Unternehmens-software weiter anschließen wird. Für NEXUS ergeben sich dabei erhebliche Chancen, ein überdurchschnittliches Wachstum zu erzielen.

Unsere derzeitige Technologie- und Marktposition eröffnet uns die Möglichkeit, neue Kunden zu erschließen und die Marge zu verbessern. Die bisher installierte Kundenbasis ist hierfür eine ausgezeichnete Referenz. Unsere Technologiestrategie und unsere applikative Trennung zwischen einem klinischen und einem diagnostischen System findet am Markt zunehmend Aufmerksamkeit. Als Anbieter von Qualitätssoftware hat sich NEXUS am Markt einen sehr guten Ruf erarbeitet und gilt als stabiles, wachsendes Unternehmen. In den letzten Jahren galt dies insbesondere für den deutschen Markt, in dem die NEXUS-Gruppe mit dem Neuprodukt NEXUS / KIS wesentliche Aufträge gewinnen und damit andere etablierte Wettbewerber ablösen konnte.

Sollten sich trotz des segmentierten Marktes andere Anbieter als Standard durchsetzen, wird die Strategie der NEXUS-Gruppe als mittelständischer Anbieter mit internationaler Präsenz nicht erfolgreich sein. Durch die fortschreitende Konsolidierung ist weiterhin die Möglichkeit der Übernahme durch einen Wettbewerber gegeben.

Leistungswirtschaftliche Risiken und sonstige Risiken

Strategische Risiken: Risiken können auch aus strategischen Unternehmensentscheidungen resultieren, die kurzfristig und langfristig grundsätzlich das Chancen- und Risikopotential der NEXUS verändern.

Vermarktungs- und Vertriebsrisiken: Die NEXUS bearbeitet die unterschiedlichen Märkte mit unterschiedlichen Vertriebsmodellen. Aufgrund der hohen Komplexität der Produkte ist die Vermarktung sehr anspruchsvoll. Der Verlust von Partnern, Mitarbeitern oder Vertriebsmittlern ist ein Risiko, das die Ertragssituation beeinflussen könnte. Wichtig für die weitere wirtschaftliche Entwicklung der NEXUS AG einschließlich Tochtergesellschaften ist, dass neben einer Verbreiterung der installierten Softwarebasis die Wartungs- und Serviceerlöse weiter gesteigert werden können. Hierzu ist auch Voraussetzung, dass es in ausreichendem Umfang gelingt, auslaufende Wartungs- und Serviceverträge zu verlängern. Bei erhöhtem Anteil an Wartungserträgen und Erträgen aus Partnergeschäften kann sich die Erlösqualität weiter verbessern.

Projektrisiken: Umsetzungsschwierigkeiten, insbesondere technischer Art, könnten bei den vorliegenden Großprojekten zu Pönalen oder Rückabwicklungen führen, die sich wiederum negativ auf die Ertragslage, aber auch auf die Marktreputation auswirken könnten. Zahlungsausfälle in Großprojekten durch Zahlungsschwierigkeiten oder Zahlungszurückhaltung der Kunden könnten zu Liquiditätsbelastungen für das Unternehmen führen, insbesondere wenn im Rahmen von Großprojekten erhebliche Vorleistungen erbracht wurden. Dieses Risiko wird soweit möglich durch die Vereinbarung von Anzahlungen reduziert. Ausfallrisiken bzw. Risiken, dass ein Vertragspartner seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt, werden im Rahmen des Forderungs-managements (bspw. Bonitätsprüfungen) aktiv gesteuert. Ausfallrisikokonzentrationen entstehen im Konzern temporär innerhalb von Großprojekten. Die maximale Risikohöhe ergibt sich aus dem Buchwert der aktivierten Forderungen und ggf. aus Schadensersatz- oder Haftungsansprüchen. Risiken aus Zahlungsstromschwankungen existieren aufgrund der vorhandenen Liquiditätsreserven und der sich zunehmend verstetigenden Einzahlungsflüsse derzeit nicht.

Produktrisiken: Es besteht ein Risiko, dass der von NEXUS erreichte Innovationsvorsprung durch Wettbewerbsinnovationen verloren geht und dadurch Marktanteile verloren gehen. Risiken liegen auch in der Zeit- und Budgetplanung sowie in der Gestaltung und in der Qualität von Eigenentwicklungen, bei denen Abweichungen von der Marktspezifikation erhebliche Auswirkungen hinsichtlich der Vermarktung und der Kostenposition bedeuten können. In der Softwareentwicklung werden außerdem teilweise Drittprodukte eingesetzt, bei deren Verlust oder bei mangelnder Qualität der Technologie es zu Verzögerungen der eigenen Softwareauslieferung kommen. Die NEXUS-Gruppe begegnet diesen Risiken mit jährlichen Qualitätsgeprüften Releases, die einen vordefinierten Qualitätsmanagement-Prozess durchlaufen.

Risiken in der Belegschaft: Die Entwicklung der NEXUS hängt in starkem Umfang vom Wissen und der konzernweiten Leistungsbereitschaft der Belegschaft ab. Es besteht grundsätzlich das Risiko, durch Fluktuation Kompetenzen zu verlieren und Marktvorteile einzubüßen. Das Abwandern einer größeren Anzahl von Kern-Know-How-Trägern könnte zumindest kurzfristig zu erheblichen Schwierigkeiten in der operativen Geschäftsabwicklung führen. Zudem zeigt der Arbeitsmarkt seit Jahren einen Mangel an Fachkräften. Die NEXUS begegnet diesem Risiko mit aktiver Personalentwicklung, die ein wichtiger Bestandteil für eine vorausschauende und zuverlässige Sicherung unserer Personalressourcen darstellt.

Bedeutende rechtliche Risiken sind derzeit nicht bekannt.

Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten und finanzwirtschaftliche Risiken

Finanzinstrumente bestehen im Wesentlichen aus Leistungsforderungen und -verbindlichkeiten. Da die Kunden der NEXUS-Gruppe überwiegend in öffentlicher Trägerschaft sind, ist das Ausfallrisiko innerhalb der Leistungsforderungen als gering einzuschätzen.

NEXUS hält Wertpapiere, die Zinsrisiken und Kursrisiken ausgesetzt sind und darum intensiv beobachtet werden und alternativen Anlageoptionen unterworfen sind. Aufgrund der volatilen Märkte für Wertpapiere existieren weiterhin Kurs- und Ausfallrisiken, die beobachtet und bewertet werden. Der Konzern hält wesentliche liquide Mittel in Schweizer Franken, die Kursrisiken unterliegen. Währungsrisiken entstehen insbesondere durch die in der Schweiz (Schweizer Franken) realisierten Umsätze und die daraus resultierenden Forderungen, die bis zur Zahlung Währungsschwankungen unterliegen. Den Einzahlungen in Schweizer Franken stehen in wesentlicher Höhe Auszahlungen in Schweizer Franken gegenüber, so dass sich hier das Währungsrisiko netto vermindert. Eine Sicherungsbeziehung bestand zum Stichtag nicht. Risiken zu Zahlungsstromschwankungen existieren aufgrund der Liquiditätsreserven und der sich zunehmend verstetigenden Einzahlungsflüsse nicht.

Die NEXUS AG hält zum Bilanzstichtag Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 58.370 nach TEUR 35.931 im Vorjahr. Der Anstieg ist im Wesentlichen durch den Erwerb von 100 % der Anteile der quCare Solutions B.V., Nieuwegein (Niederlande), zu einem Kaufpreis von TEUR 18.486 entstanden. Hier wurden TEUR 64 Anschaffungsnebenkosten aktiviert. Darüber hinaus hat die NEXUS AG zum 30. Juni 2015 weitere 2,5 % der Anteile der Marabu EDV-Beratung und ‑Service GmbH, Berlin, erworben. Der Kaufpreis in Höhe von TEUR 700 wurde in bar entrichtet. Zum 31. Dezember 2015 beträgt der Anteilsbesitz somit 95,5 %. Am 10. März 2015 hat die NEXUS AG die restlichen 5 % der Anteile aus dem am 17. Oktober 2012 geschlossenen Put-Call-Optionsvertrag an der E&L medical systems, Erlangen, erworben. Der Kaufpreis in Höhe von TEUR 3.087 wurde in bar entrichtet. Hier sind TEUR 4 Anschaffungsnebenkosten entstanden. Zum 31. Dezember 2015 beträgt der Anteilsbesitz somit 100 %.

Die Gesellschaft hat Forderungen gegenüber den Tochtergesellschaften in Form von Darlehen mit unbestimmter Laufzeit über insgesamt TEUR 2.504 (Vj: TEUR 3.447) inklusive abgegrenzter Zinsen gewährt. Die Darlehen dienen insbesondere der Vorfinanzierung von Entwicklungskosten in den Tochtergesellschaften. Die Gesellschaft hat sich gegenüber der NEXUS Schweiz GmbH, Wallisellen, durch Kreditrahmenverträge verpflichtet, im Bedarfsfall Liquidität in Höhe von TCHF 3.838 zuzuführen. Die Zusage valutiert derzeit mit TCHF 0 (Vj: TCHF 0).

Zum Bilanzstichtag wurde eine Überprüfung der Werthaltigkeit der Beteiligungsbuchwerte sowie der Darlehensforderungen auf Basis eines Ertragswertverfahrens vorgenommen. Aufgrund der zukünftigen positiven Ergebniserwartungen besteht kein Abwertungsbedarf. Sofern die für die Bewertung getroffenen Annahmen zukünftig nicht so eintreten, könnte sich ein zusätzlicher Abwertungsbedarf bei den Beteiligungsansätzen sowie bei den Darlehensforderungen ergeben, wenn die Buchwerte nicht durch einen etwaigen Liquidationserlös gedeckt wären.

Die Wertpapiere wurden zum Bilanzstichtag mit dem unter den Anschaffungskosten liegenden niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet. Je nach Entwicklung der Finanzmärkte können zukünftig weitere Abwertungen, aber auch Zuschreibungen notwendig werden.

Der Auftragsbestand und gute Auftragsaussichten im internationalen und nationalen Geschäft lassen die Planung als realistisch erscheinen. Als Risiko muss die Wechselkursentwicklung des Schweizer Franken gesehen werden, da die NEXUS AG einen Teil des Umsatzes in der Schweiz realisiert.

Wichtig für die weitere wirtschaftliche Entwicklung der NEXUS AG einschließlich Tochtergesellschaften ist auch, dass neben einer Verbreiterung der installierten Softwarebasis die Wartungs- und Serviceerlöse weiter gesteigert werden können. Hierzu ist auch Voraussetzung, dass es in ausreichendem Umfang gelingt, auslaufende Wartungs- und Serviceverträge zu verlängern.

Die Entscheidung über den Einsatz und die Risiken aus der Verwendung von Finanzinstrumenten werden zentral durch den Vorstand überwacht.

Der Konzern ist bestrebt, über genügend Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente oder entsprechende unwiderrufliche Kreditlinien zu verfügen, um seine Verpflichtungen in den nächsten Jahren zu erfüllen. Des Weiteren steht der Gesellschaft genehmigtes Kapital für weitere Kapitalerhöhungen zur Verfügung.

Angaben zu Aktien, den Aktionären und den Organen der NEXUS AG insbesondere nach § 298 Abs. 4 HGB / Übernahmerelevante Angaben

Zusammensetzung des gezeichneten Kapitals und Börsennotierung

Die NEXUS AG ist an der Frankfurter Wertpapierbörse im Prime Standard unter der Wertpapier- Kenn-Nummer (WKN) 522090 gelistet. Der Vorstand der NEXUS AG hat am 26. Februar 2015 mit Zustimmung des Aufsichtsrates eine Kapitalerhöhung beschlossen. Unter Ausnutzung des zur Verfügung stehenden genehmigten Kapitals wurde unter Ausschluss des Bezugsrechts das Grundkapital der NEXUS AG von bisher EUR 15.105.150 um EUR 630.515 (4,2%) auf EUR 15.735.665 gegen Bareinlage durch Ausgabe von 630.515 auf den Inhaber lautende Stückaktien erhöht. Durch die Platzierung bei Investoren wurden brutto EUR 8,8 Mio. erzielt. Der Ausgabepreis betrug EUR 13,95. Das gezeichnete Kapital in Höhe von EUR 15.735.665 setzt sich wie folgt zusammen: Stammaktien: 15.735.665 Stück zum rechnerischen Wert von jeweils EUR 1,00. Zu den aus Stückaktien vermittelten Rechten und Pflichten verweisen wir auf das Aktiengesetz (§§ 8 ff AktG). Zum Stichtag sind 15.730.905 Aktien ausgegeben.

Beschränkungen zu Aktien

Soweit bekannt existieren keine Beschränkungen, die die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen.

Direkte oder indirekte Beteiligungen am Kapital

Folgende uns mitgeteilte direkte und indirekte Beteiligungen am Kapital überschreiten 10 von Hundert der Stimmrechte:

GUB Wagniskapital GmbH & Co. KGaA, Schwäbisch Hall, Deutschland: 13,02 %
indirekte Beteiligungen: GUB Unternehmensbeteiligungen GmbH & Co. KGaA (vormals: Essential Invest GmbH & Co. KGaA), Schwäbisch Hall, Deutschland (13,02 %), GUB Management GmbH (vormals: Essential Management GmbH), Rorschacherberg, Schweiz (13,02 %).

Inhaber von Aktien mit Sonderrechten

Es existieren keine Inhaber von Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen.

Art der Stimmrechtskontrolle im Fall von Arbeitnehmerbeteiligungen

Bei den am Kapital beteiligten Arbeitnehmern existiert keine Trennung zwischen Stimmrecht und Aktie. Die Kontrollrechte können unmittelbar durch die Arbeitnehmer ausgeübt werden.

Ernennung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern und Satzungsänderungen

Es existieren keine weitergehenden Satzungsbestimmungen zur Ernennung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern als die in den gesetzlich geltenden Vorschriften. Zudem sind keine wesentlichen Satzungsbestimmungen anzugeben, die von gesetzlichen Vorschriften und von dispositiven Vorschriften abweichen.

Befugnisse des Vorstands hinsichtlich der Möglichkeit, Aktien auszugeben oder zurückzukaufen Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien

Die Hauptversammlung der NEXUS AG hat mit Beschluss vom 18. Mai 2015 den Vorstand ermächtigt, bis zum 30. April 2020 eigene Aktien bis zu einer Höhe von insgesamt 10 % des Grundkapitals, das bei Einberufung der Hauptversammlung vorhanden war, d.h. maximal bis zu 1.573.566 Stückaktien mit rechnerischem Nennwert von je EUR 1,00, zu erwerben. Der Vorstand ist im Rahmen der Ermächtigung ermächtigt, die erworbenen eigenen Aktien mit Zustimmung des Aufsichtsrats ohne weiteren Hauptversammlungsbeschluss einzuziehen sowie das Bezugsrecht der Aktionäre im Falle der Verwendung der eigenen Aktien nach Maßgabe der näheren Bestimmungen des am 7. April 2015 im Bundesanzeiger veröffentlichen Punkt 7 der Tagesordnung der Hauptversammlung der NEXUS AG auszuschließen. Die bis dahin bestehende Ermächtigung vom 14. Juni 2010 wurde damit aufgehoben.

Der Vorstand ist ermächtigt, die aufgrund der erteilten Ermächtigung erworbenen eigenen Aktien mit Zustimmung des Aufsichtsrates ohne weiteren Hauptversammlungsbeschluss einzuziehen. Er ist ferner ermächtigt, die aufgrund der erteilten Ermächtigung erworbenen Aktien mit Zustimmung des Aufsichtsrates an Dritte im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen oder bei einem Erwerb von Unternehmen oder von Beteiligungen an Unternehmen anzubieten. Das Bezugsrecht der Aktionäre auf eigene Aktien ist insoweit ausgeschlossen. Die NEXUS AG hat in 2011 ein Aktienrückkaufprogramm gestartet. Per 31. Dezember 2015 wurden insgesamt 32.788 Stück zu einem Durchschnittskurs von EUR 7,62 erworben.

Genehmigtes Kapital

Der Vorstand ist ermächtigt, in der Zeit bis zum 30. April 2017 das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrfach um bis zu insgesamt EUR 7.152.575 durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender nennwertloser Inhaberaktien (Stückaktien) gegen Bar- und/oder Sacheinlage zu erhöhen (Genehmigtes Kapital). Die neuen Aktien können auch an Arbeitnehmer der Gesellschaft oder eines verbundenen Unternehmens ausgegeben werden. Der Vorstand entscheidet mit Zustimmung des Aufsichtsrats über die Bedingungen der Aktienausgabe. Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit der Zustimmung des Aufsichtsrats über den Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre in folgenden Fällen zu entscheiden:

a) für Spitzenbeträge,

b) zur Ausgabe neuer Aktien an Arbeitnehmer der Gesellschaft oder eines verbundenen Unternehmens,

c) zur Ausgabe neuer Aktien gegen Sacheinlage zum Erwerb von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen,

d) zur Ausgabe neuer Aktien gegen Bareinlage, wenn der Ausgabebetrag der neuen Aktien den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien gleicher Gattung und gleicher Ausstattung zum Zeitpunkt der endgültigen Feststellung des Ausgabebetrages durch den Vorstand nicht wesentlich im Sinne der §§ 203 Abs. 1 und 2, 186 Abs. 3 Satz 4 AktG unterschreitet und der auf die neuen Aktien, für die das Bezugsrecht ausgeschlossen wird, insgesamt entfallende anteilige Betrag des Grundkapitals 10 % des zum Zeitpunkt der Eintragung dieser Ermächtigung im Handelsregister vorhandenen Grundkapitals (EUR 14.305.150,00) und – kumulativ – 10 % des zum Zeitpunkt der Ausgabe der neuen Aktien vorhandenen Grundkapitals nicht übersteigt. Auf die Höchstgrenze von 10 % des Grundkapitals ist der anteilige Betrag am Grundkapital abzusetzen, der auf neue oder zurückerworbene Aktien entfällt, die seit der Eintragung dieser Ermächtigung im Handelsregister unter vereinfachtem Bezugsrechtsausschluss gemäß oder entsprechend § 186 Abs. 3 S. 4 AktG ausgegeben oder veräußert worden sind, sowie der anteilige Betrag am Grundkapital, auf den sich Options- und/oder Wandlungsrechte aus Options- und/oder Wandelschuldverschreibungen und/oder Wandlungspflichten aus Wandelschuldverschreibungen beziehen, die seit der Eintragung dieser Ermächtigungen im Handelsregister in entsprechender Anwendung von § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben worden sind. Die Ermächtigung beträgt nach teilweiser Ausschöpfung durch eine Barkapitalerhöhung in 2012 in Höhe von EUR 800.000,00 sowie eine Barkapitalerhöhung in 2015 in Höhe von EUR 630.515 noch EUR 5.722.060,00.

Bedingtes Kapital

Das Grundkapital der Gesellschaft wird um EUR 1.400.000,00 durch Ausgabe von bis zu 1.400.000 auf den Inhaber lautender Stückaktien mit einem rechnerischen Wert von je EUR 1,00 bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2012). Das bedingte Kapital dient der Sicherung von Bezugsrechten aus Aktienoptionen, die auf Grund der Ermächtigung der Hauptversammlung der NEXUS AG vom 23. Mai 2012 gegeben werden. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie Aktienoptionen ausgegeben werden und die Inhaber dieser Aktienoptionen von ihrem Bezugsrecht auf Aktien Gebrauch machen und die Gesellschaft nicht in Erfüllung der Bezugsrechte eigene Aktien gewährt.

Wesentliche Vereinbarungen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels in Folge eines Übernahmeangebots stehen

Es bestehen keine wesentlichen Vereinbarungen der Gesellschaft, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen.

Entschädigungsvereinbarungen

Entschädigungsvereinbarungen der Gesellschaft, die für den Fall eines Übernahmeangebots mit den Mitgliedern des Vorstands oder Arbeitnehmern getroffen sind, bestehen nicht.

Grundzüge des Vergütungssystems des Vorstands

Die Festlegung von Struktur und Höhe der Vergütung des Vorstands wird bei der NEXUS AG vom Aufsichtsrat beschlossen. Das Vergütungssystem für den Vorstand basiert auf den Grundsätzen der Leistungs- und Ergebnisorientierung und besteht aus einer erfolgsunabhängigen Grundvergütung sowie aus erfolgsabhängigen Bestandteilen. Kriterien für die Angemessenheit der Vergütung eines jeden Vorstandsmitglieds bilden insbesondere die Aufgaben des jeweiligen Vorstandsmitglieds, seine persönliche Leistung, die wirtschaftliche Lage, der Erfolg und die Zukunftsaussichten des Unternehmens unter Berücksichtigung des Marktumfelds. Darüber hinaus unterhält die Gesellschaft für ihre Organmitglieder eine Vermögenshaftpflichtversicherung (sogenannte D&O-Versicherung).

Die erfolgsunabhängige Grundvergütung besteht aus einem Fixum, ausbezahlt in zwölf Monatsraten und Sachbezügen, welche aus dem nach steuerlichen Richtlinien anzusetzenden Wert der Dienstwagennutzungen bestehen. Als Maßnahme der betrieblichen Altersvorsorge werden zudem durch die Gesellschaft Einzahlungen in eine Lebensversicherung und eine Unterstützungskasse geleistet.

Die erfolgsabhängigen Bestandteile enthalten eine jährlich wiederkehrende, an den geschäftlichen Erfolg gebundene Komponente und eine Komponente mit langfristiger Anreizwirkung und Risikocharakter in Form eines Bonus. Die jährlich wiederkehrende Komponente orientiert sich am EBIT des NEXUS-Konzerns bzw. der Einhaltung der Planwerte. Die Komponente mit langfristiger Anreizwirkung ist an die Entwicklung des Aktienkurses der NEXUS AG gekoppelt. Dem Vorstand gehörten zum 31. Dezember 2015 folgende Personen an:

Dr. Ingo Behrendt, Vorstandsvorsitzender
Ralf Heilig, Vertriebsvorstand
Edgar Kuner, Entwicklungsvorstand

Der Vorstand erzielte im Geschäftsjahr Bezüge in Höhe von TEUR 969 (Vj: TEUR 1.072). Darin enthalten sind TEUR 25 (Vj: TEUR 25) für die Altersversorgung des Vorstands. Im Mai 2014 wurde mit den Vorständen eine aktienbasierte Vergütung vereinbart. Sie besteht in Abhängigkeit der Unternehmenswertsteigerung aus maximal 160.000 Aktien, die über die Laufzeit jährlich fällig werden und auf der Kursentwicklung der Jahre 2015 bis 2017 basieren (AOP 2015-2017). Der beizulegende Zeitwert betrug im Zeitpunkt der Gewährung TEUR 788.

Aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung vom 23. Mai 2012 wird gemäß § 286 Abs. 5 HGB auf die individualisierte Angabe der Vorstandsgehälter für die Geschäftsjahre 2012 bis 2016 verzichtet.

Es bestehen keine Zusagen an Vorstandsmitglieder über Vergütungen im Falle eines vorzeitigen Ausscheidens.

Vergütungen des Aufsichtsrats

Die Vergütung des Aufsichtsrats wird von der Hauptversammlung der NEXUS AG festgelegt; sie ist in der Satzung der NEXUS AG geregelt. Die Vergütungen orientieren sich an den Aufgaben und der Verantwortung der Aufsichtsratsmitglieder sowie am wirtschaftlichen Erfolg des Konzerns. Jedes Aufsichtsratsmitglied erhält eine jährliche Vergütung, die sich aus einer festen und einer variablen Vergütung zusammensetzt. Die feste Vergütung beträgt für den Aufsichtsratsvorsitzenden EUR 15.000 und für die anderen Aufsichtsratsmitglieder EUR 11.000. Daneben wird eine ergebnisabhängige, variable Vergütung gewährt, die für den Aufsichtsratsvorsitzenden maximal EUR 15.000 und für die anderen Aufsichtsratsmitglieder maximal EUR 5.000 beträgt. Für den Vorsitz in Ausschüssen werden weitere EUR 1.000 gewährt.

Dem Aufsichtsrat gehören folgende Personen an:

Dr. jur. Hans-Joachim König, Singen, Vorsitzender
Prof. Dr. Ulrich Krystek, Hofheim, stellv. Vorsitzender
Diplom-Betriebswirt (FH) Wolfgang Dörflinger, Konstanz
Prof. Dr. Alexander Pocsay, St. Ingbert
Matthias Gaebler, Stuttgart (bis zum 18. Mai 2015)
Erwin Hauser, Kaufmann, Blumberg (bis zum 18. Mai 2015)
Gerald Glasauer, Betriebswirt, Schwäbisch Hall (ab dem 18. Mai 2015)
Prof. Dr. med. Felicia M. Rosenthal, Freiburg (ab dem 18. Mai 2015)

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen TEUR 112 (Vj: TEUR 112). Der Aufsichtsratsvorsitzende erbringt neben seiner Aufsichtsratstätigkeit vereinzelt selbst oder über eine ihm nahestehende Gesellschaft Dienstleistungen für die NEXUS AG und rechnet diese nach marktüblichen Bedingungen ab. In 2015 betrugen die hierfür als Aufwand angefallenen Dienstleistungshonorare TEUR 99 (Vj: TEUR 93). Darüber hinaus unterhält die Gesellschaft für ihre Organmitglieder eine Vermögenshaftpflichtversicherung (sogenannte D&O-Versicherung).

Erklärung zur Unternehmensführung und zur Entsprechenserklärung

Die Erklärung zur Unternehmensführung sowie die Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG wurden auf der Unternehmenswebsite www.nexus-ag.de – Unternehmen – Investor Relations – Corporate Governance veröffentlicht.

Zusammenfassende Darstellung der Chancen- und Risikosituation der NEXUS-Gruppe und der NEXUS AG

Die NEXUS AG sowie alle ihre Tochtergesellschaften arbeiten nach einer einheitlichen Methode der Chancen-/ Risikoanalyse und des Chancen-/Risikomanagements. Der Früherkennung von Risiken wird damit eine wesentliche Bedeutung beigemessen. Die Überwachung der Risiken durch eindeutige Kennzahlen (Umsatz, Ergebnis vor Steuern, relative Marktposition) ermöglicht eine klare Einschätzung über die Bedeutung.

Weder aus den Einzelrisiken noch aus der Gesamtrisikoposition lässt sich derzeit erkennen, dass der Fortbestand des Unternehmens gefährdet ist. Gleichzeitig sieht das Management noch erhebliche Chancen zur Ausweitung des Umsatzes im Marktsegment der NEXUS AG.

Prognosebericht 2016

Die Investitionsbereitschaft der Krankenhäuser bleibt in Europa gedämpft und in unseren Kernmärkten sehen wir das Risiko, dass größere Investitionsentscheidungen immer weiter zurückgestellt werden. Auch in anderen Marktsegmenten, wie z.B. den Altenheimen oder den Rehabilitationseinrichtungen ist der Kostendruck hoch und Investitionsvorhaben werden teilweise nicht realisiert. Gesundheitseinrichtungen sind jedoch weiter gefordert, ihre Prozesse durch Software zu optimieren und Einsparpotentiale zu realisieren.

Die NEXUS AG hat aufgrund ihrer klaren Positionierung die Möglichkeit, auch in einem schwierigen Marktumfeld Umsatzwachstum zu erzielen. Unsere Planung für 2016 zeigt auf, dass wir in den Leistungskennziffern Umsatz und Ergebnis vor Steuern stark steigende Werte erwarten. Gleichermaßen erwarten wir eine leichte Verbesserung in der relativen Marktposition in den relevanten Märkten. Diese Prognose gilt für die Segmente „Healthcare Software“ und „Healthcare Service“.

Darin beinhaltet sind Investitionen in die Internationalisierung und Erweiterungen unserer Produktpalette. Diese Investitionen können ggf. auch durch Akquisitionen unterstützt werden. Es bleibt weiterhin unser Ziel für definierte Kundengruppen und Regionen Marktführer zu bleiben bzw. zu werden. Weiterhin ist die Zielsetzung das Spektrum der Anwendungen in der medizinischen Informatik möglichst breit abzudecken.

Die NEXUS AG plant für 2016 starke Ertragssteigerungen insbesondere aufgrund von Ergebnisabführungen der Tochtergesellschaften. Weitere Investitionen werden in die Erschließung internationaler Märkte, die Produktentwicklung und den Kauf weiterer Unternehmen fließen.

Villingen-Schwenningen, den 18. März 2016

NEXUS AG

Der Vorstand

Dr. Ingo Behrendt

Ralf Heilig

Edgar Kuner

Bilanz

Aktiva

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31.12.2015

EUR
31.12.2014

EUR
A. Anlagevermögen 64.674.974,14 40.705.324,39
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.093.293,21 4.608.593,39
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 895.458,89 1.044.836,15
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.197.834,32 3.563.757,24
II. Sachanlagen 2.206.567,05 160.694,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.264.720,00 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 262.989,00 160.694,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 678.858,05 0,00
III. Finanzanlagen 58.375.113,88 35.936.037,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 58.370.113,88 35.931.037,00
2. Beteiligungen 5.000,00 5.000,00
B. Umlaufvermögen 17.260.536,61 19.178.081,74
I. Vorräte 889,00 2.103,68
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 889,00 2.103,68
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 13.651.125,17 16.562.134,45
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.130.472,76 2.534.866,88
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 11.169.405,27 9.483.446,17
3. sonstige Vermögensgegenstände 1.351.247,14 4.543.821,40
III. Wertpapiere 1.744.187,50 2.217.922,07
1. sonstige Wertpapiere 1.744.187,50 2.217.922,07
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.864.334,94 395.921,54
C. Rechnungsabgrenzungsposten 24.656,50 1.296,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 81.960.167,25 59.884.702,13
Passiva
31.12.2015

EUR
31.12.2014

EUR
A. Eigenkapital 66.250.336,83 54.434.921,09
I. gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto/ Kapitalanteile 15.730.905,00 15.079.290,00
II. Kapitalrücklage 36.711.877,11 28.488.583,05
III. Gewinnrücklagen/Ergebnisrücklagen 3.681.924,39 3.681.924,39
1. andere Gewinnrücklagen 3.681.924,39 3.681.924,39
IV. Bilanzgewinn 10.125.630,33 7.185.123,65
B. Rückstellungen 1.207.123,40 1.555.856,93
1. Steuerrückstellungen 366.530,50 178.981,10
2. sonstige Rückstellungen 840.592,90 1.376.875,83
C. Verbindlichkeiten 14.502.707,02 3.893.924,11
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.555.830,06 1.137.867,06
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 342.231,61 717.876,20
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 10.967.312,33 1.781.991,09
4. sonstige Verbindlichkeiten 637.333,02 256.189,76
Bilanzsumme, Summe Passiva 81.960.167,25 59.884.702,13

Gewinn- und Verlustrechnung

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1.1.2015 - 31.12.2015

EUR
1.1.2014 - 31.12.2014

EUR
1. Betriebsergebnis (GKV) -3.646.212,51 -1.492.579,46
a) Rohergebnis (GKV) 2.742.715,41 4.877.009,33
Gesamtleistung (GKV) 4.990.028,70 8.141.482,15
Umsatzerlöse (GKV) 4.635.446,03 7.795.666,53
andere aktivierte Eigenleistungen (GKV) 354.582,67 345.815,62
sonstige betriebliche Erträge (GKV) 1.414.918,77 538.143,16
Materialaufwand (GKV) 3.662.232,06 3.802.615,98
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 1.186.683,20 712.648,48
Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.475.548,86 3.089.967,50
b) Personalaufwand (GKV) 2.475.526,22 2.903.352,52
Löhne und Gehälter 2.246.236,66 2.678.835,40
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 229.289,56 224.517,12
c) Abschreibungen (GKV) 1.516.502,78 1.242.216,10
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.516.502,78 1.242.216,10
d) sonstige betriebliche Aufwendungen (GKV) 2.396.898,92 2.224.020,17
2. Finanz- und Beteiligungsergebnis 8.953.292,74 6.496.048,77
a) Erträge aus Beteiligungen 1.147.578,61 981.836,03
davon aus verbundenen Unternehmen 1.147.578,61 981.836,03
b) auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags erhaltene Gewinne (Mutter) 7.744.557,69 5.259.176,75
c) Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,00 76.041,00
d) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 172.652,51 193.173,24
e) Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 78.543,75 12.500,00
f) Zinsen und ähnliche Aufwendungen 32.952,32 1.678,25
3. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 5.307.080,23 5.003.469,31
4. Steuern vom Einkommen und Ertrag 401.936,10 309.784,04
5. sonstige Steuern 3.410,00 2.591,84
6. Jahresüberschuss 4.901.734,13 4.691.093,43

Anhang zum 31. Dezember 2015

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften (§ 267 Abs. 3 Satz 2 HGB).

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren erweitert um „Erträge aus Ergebnisabführungen“.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Herstellungskosten aktiviert und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer sowie bei Vorliegen einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung außerplanmäßig abgeschrieben. Die Herstellungskosten enthalten alle aktivierungspflichtigen Kostenbestandteile sowie angemessene Kosten der allgemeinen Verwaltung.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Es wird nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Es kommt die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Die Abschreibungen auf Zugänge erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr Abgang wird im Zugangsjahr unterstellt.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die sonstigen Ausleihungen sind zum Nennwert bzw. zu dem niedrigeren beizulegendem Wert angesetzt.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten bewertet. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch einen pauschalen Abschlag berücksichtigt.

Die sonstigen Wertpapiere wurden nach § 253 Abs. 4 HGB zu Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren Werten, die sich aus dem Börsen- oder dem Marktpreis am Abschlussstichtag ergeben, angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Kurzfristige Währungsforderungen und -verbindlichkeiten sind zum Zeitwert ohne Beschränkung auf die Anschaffungskosten angesetzt. Für die Umrechnung wird der Devisenkassamittelkurs verwendet. Bei Restlaufzeiten von über einem Jahr wurde zum Anschaffungskurs oder zum ungünstigeren Kurs am Bilanzstichtag bewertet.

Latente Steuern werden ab dem 1. Januar 2010 für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsbilanziellen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten unter Einbeziehung von berücksichtigungsfähigen Verlust- und Zinsvorträgen ermittelt. Verlust- und Zinsvorträge sind berücksichtigungsfähig, wenn eine Verrechnung mit steuerpflichtigem Einkommen innerhalb des gesetzlich festgelegten Zeitraums von fünf Jahren genutzt werden kann. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragsteuersatzes des steuerlichen Organkreises der Nexus AG von aktuell 30,95 %. Der kombinierte Ertragsteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. Im Falle einer Steuerentlastung wird entsprechend dem Aktivierungswahlrecht auf die Bilanzierung verzichtet.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt.

Angaben zum Anteilsbesitz

Der Anteilsbesitz stellt sich wie folgt dar:

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Währung Eigenkapital zum 31.12.2015 in TLW Kapitalanteile

%
Ergebnis des Geschäftsjahres in TLW
nexus/cis GmbH, Singen Hohentwiel EUR 13.155 100,00 2.444
nexus / reha GmbH, Villingen-Schwenningen EUR -44 100,00 -137
syseca informatik ag, Altishofen (Schweiz) CHF 521 100,00 145
nexus/dis GmbH, Frankfurt am Main EUR 5.523 100,00 1.501
NEXUS . IT GmbH SÜDOST, Singen Hohentwiel EUR -512 50,20 26
Nexus Deutschland GmbH (vormals: nexus/is GmbH), Villingen-Schwenningen EUR 257 100,00 231
nexus/ cms GmbH (vormals:NEXUS . IT GmbH NORD), Villingen-Schwenningen EUR 433 100,00 408
nexus/inovit GmbH, Ismaning EUR 3.899 100,00 1.002
nexus/qm GmbH, Ismaning EUR 509 100,00 414
nexus/cso GmbH, Villingen-Schwenningen EUR 3.236 100,00 3.211
VEGA Software GmbH, Aachen EUR -424 60,00 49
NEXUS Schweiz GmbH, Wallisellen (Schweiz) 1) CHF 4.495 100,00 -45
NEXUS Medizinsoftware und Systeme AG, Altishofen (Schweiz) CHF 532 99,98 73
Domis Consulting AG, Altishofen (Schweiz) CHF 1.422 100,00 1.017
Synergetics AG, Altishofen (Schweiz) 2) CHF 366 60,00 284
Flexreport AG, Altishofen (Schweiz) CHF 67 100,00 -41
NEXUS Digitale Dokumentationssysteme Projektentwicklungsges.m.b.H., Wien (Österreich) EUR 1.640 100,00 375
NEXUS / OPTIM SAS, Grenoble (Frankreich) EUR 1.230 100,00 87
G.I.T.S. Gesundheitswesen IT-Service GmbH Fürstenfeldbruck, Fürstenfeldbruck EUR 72 49,00 -2
Palladium-med GmbH, Berlin EUR 23 20,00 -8
E&L medical systems GmbH, Erlangen EUR 4.035 100,00 1.981
ASS.TEC Beratungsgesellschaft für Anwendungen, Systeme, Strategien und Technologien mbH, Villingen-Schwenningen EUR 692 100,00 121
ProLohn GmbH, Singen Hohentwiel EUR -83 51,00 14
Marabu EDV-Beratung und -Service GmbH, Berlin EUR 805 95,50 774
CS3I SAS, Creuzier-le-Neuf (Frankreich) 3) EUR 2.245 100,00 266
Nexus Nederland B.V., Nieuwegein (Niederlande) EUR 2.580 100,00 1.677

1) Die Anteile werden indirekt über die NEXUS Medizinsoftware und Systeme AG, Altishofen (Schweiz), gehalten.

2) Die Anteile werden indirekt über die Domis Consulting AG, Altishofen (Schweiz), gehalten.

3) Die Anteile werden indirekt über die NEXUS / OPTIM SAS, Grenoble (Frankreich), gehalten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen in Höhe von TEUR 24 (Vj: TEUR 43) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Außerdem sind in den sonstigen Vermögensgegenständen Zinsabgrenzungen für Festgeld in Höhe von TEUR 0 (Vj: TEUR 4) enthalten.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen vier (Vj: sechs) Darlehen mit unbestimmter Laufzeit über insgesamt TEUR 2.504 (Vj: TEUR 3.447) inklusive abgegrenzter Zinsen, sowie den Salden aus dem Liefer- und Leistungsverkehr in Höhe von TEUR 920 (Vj: TEUR 777). Daneben bestehen Forderungen aus Ergebnisabführungsverträgen in Höhe von TEUR 7.745 (Vj: TEUR 5.259).

Die Wertpapiere sind zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Eine Abschreibung von TEUR 79 (Vj: Zuschreibung TEUR 76) ist im Geschäftsjahr enthalten.

Die Gesellschaft hat latente Steuern auf Verlustvorträge und Unterschiedsbeträge zwischen der Steuer- und Handelsbilanz berechnet. Für die Körperschaftsteuer wurde ein Steuersatz von 15 % und für den Solidaritätszuschlag von 5,5 % auf die Körperschaftssteuer berücksichtigt. Bei der Gewerbesteuer wurden ein Gewerbesteuermessbetrag von 3,5 % und ein Hebesatz von 432 % für den Organkreis verwendet. Die Unterschiedsbeträge zwischen Steuer- und Handelsbilanz basieren im Wesentlichen auf steuerlich abweichenden Ansätzen für die steuerrechtlich nicht aktivierbaren, selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenstände. Hieraus ergeben sich passive latente Steuern, die auf Grund der Saldierung mit den aktiven latenten Steuern auf Verlustvorträge in der Bilanz nicht angesetzt worden sind. Für einen darüber hinaus sich ergebenden Überhang aktiver latenter Steuern aus der in den nächsten fünf Jahren zu erwartenden Verlustverrechnung ist das Aktivierungswahlrecht nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB nicht ausgeübt worden. Die Verlustvorträge betragen zum Bilanzstichtag bezüglich der Körperschaftsteuer TEUR 9.560 und bezüglich der Gewerbesteuer TEUR 8.848.

Gezeichnetes Kapital

Das Grundkapital beträgt im Geschäftsjahr TEUR 15.736 (Vj: TEUR 15.105). Das gezeichnete Kapital besteht ausschließlich aus 15.735.665 (Vj: 15.105.150) auf den Inhaber lautenden nennwertlosen Stückaktien.

Der Vorstand der NEXUS AG hat am 26. Februar 2015 mit Zustimmung des Aufsichtsrates eine Kapitalerhöhung beschlossen. Unter Ausnutzung des zur Verfügung stehenden genehmigten Kapitals wurde unter Ausschluss des Bezugsrechts das Grundkapital der NEXUS AG von bisher EUR 15.105.150 um EUR 630.515 (4,2%) auf EUR 15.735.665 gegen Bareinlage durch Ausgabe von 630.515 auf den Inhaber lautende Stückaktien erhöht werden. Durch die Platzierung bei Investoren wurden brutto EUR 8,8 Mio. erzielt. Der Ausgabepreis betrug EUR 13,95.

Im November des Geschäftsjahres 2007 wurden im Rahmen einer Ermächtigung 8.420 eigene Anteile (= EUR 8.420,00 Grundkapital) erworben. Dies entspricht einem Anteil am Grundkapital von 0,06 %.

Durch die Hauptversammlung vom 14. Juni 2010 wurde der Vorstand ermächtigt, eigene Aktien bis zu 10 % des Grundkapitals – maximal bis zu 1.380.520 Stückaktien mit rechnerischem Nennwert von je EUR 1,00 – zu erwerben. Der Vorstand kann mit Zustimmung des Aufsichtsrates ohne weiteren Hauptversammlungsbeschluss die erworbenen eigenen Aktien einziehen oder Dritten im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen oder bei Erwerb von Unternehmen oder von Beteiligungen an Unternehmen anbieten. Die Ermächtigung galt bis zum 31. Mai 2015.

Im Dezember des Geschäftsjahres 2011 wurden im Rahmen dieser Ermächtigung 3.872 eigene Anteile (= EUR 3.872,00 Grundkapital) und in 2012 weitere 33.916 eigene Anteile (= EUR 33.916,00 Grundkapital) erworben. Dies entspricht einem Anteil am Grundkapital von 0,3 %. Hierdurch hat sich die Ermächtigung auf 1.342.732 Stückaktien reduziert.

Im Juni des Geschäftsjahres 2011 wurden 2.100 eigene Anteile (= EUR 2.100,00 Grundkapital) sowie im Oktober 2012 weitere 2.500 eigene Anteile (= EUR 2.500,00 Grundkapital) an Mitarbeiter verkauft. Ferner wurden im September 2013 weitere 3.000 eigene Anteile (= EUR 3.000,00 Grundkapital) und im Dezember 2013 weitere 2.000 eigene Anteile (= EUR 2.000,00 Grundkapital) an Mitarbeiter verkauft. 10.748 eigene Anteile (= EUR 10.748 Grundkapital) wurden in 2014 verkauft.

Die Hauptversammlung der Nexus AG hat mit Beschluss vom 18. Mai 2015 den Vorstand ermächtigt, bis zum 30. April 2020 eigene Aktien bis zu einer Höhe von insgesamt 10% des Grundkapitals, das bei Einberufung der Hauptversammlung vorhanden war, d.h. maximal bis zu 1.573.566 Stückaktien mit rechnerischem Nennwert von je EUR 1,00, zu erwerben. Der Vorstand ist im Rahmen der Ermächtigung ermächtigt, die erworbenen eigenen Aktien mit Zustimmung des Aufsichtsrats ohne weiteren Hauptversammlungsbeschluss einzuziehen sowie das Bezugsrecht der Aktionäre im Falle der Verwendung der eigenen Aktien nach Maßgabe der näheren Bestimmungen des am 7. April 2015 im Bundesanzeiger veröffentlichen Punkt 7 der Tagesordnung der Hauptversammlung der Nexus AG auszuschließen. Die bis dahin bestehende Ermächtigung vom 14. Juni 2010 wurde damit aufgehoben.

Im Geschäftsjahr 2015 wurden 9.600 eigene Anteile (= EUR 9.600 Grundkapital; Anteil am Grundkapital 0,06 %) an Mitarbeiter verkauft. Der Veräußerungspreis betrug insgesamt EUR 67.724,81, der Erlös aus dem Verkauf (EUR 58.124,81) wurde der Kapitalrücklage zugeführt. Darüber hinaus wurden 11.500 eigene Anteile (= EUR 11.500 Grundkapital; Anteil am Grundkapital 0,07 %) an den Vorstand ausgegeben.

Der rechnerische Wert der eigenen Anteile in Höhe von EUR 4.760 (Anteil am Grundkapital 0,03 %) ist offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt worden. Das ausgegebene gezeichnete Kapital beträgt somit EUR 15.730.905,00.

In der Hauptversammlung vom 23. Mai 2012 wurde die in der Hauptversammlung vom 14. Juni 2010 erteilte Ermächtigung zur Erhöhung des Grundkapitals in Höhe von EUR 6.902.600,00 neu gefasst. Der Vorstand wurde ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 30. April 2017 das Grundkapital der Gesellschaft einmal oder mehrmals um bis zu EUR 7.152.575,00 zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2012). Die Ermächtigung beträgt nach teilweiser Ausschöpfung durch eine Barkapitalerhöhung in 2012 in Höhe von EUR 800.000,00 sowie eine Barkapitalerhöhung in 2015 in Höhe von EUR 630.515 noch EUR 5.722.060,00.

Mit Hauptversammlungsbeschluss vom 23. Mai 2012 wurde bedingtes Kapital in Höhe von EUR 1.400.000,00 geschaffen (Bedingtes Kapital 2012). Das Grundkapital ist entsprechend zur Durchführung eines Aktienoptionsprogramms um 1.400.000 auf den Inhaber lautender Stückaktien bedingt erhöht (AOP 2012).

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage hat sich aufgrund der am 26. Februar 2015 durchgeführten Kapitalerhöhung um TEUR 8.165 erhöht. Durch die Ausgabe von 21.100 eigenen Anteilen hat sich die Kapitalrücklage um EUR 58.124,81 erhöht. Die Kapitalrücklage beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 36.712 (Vj: TEUR 28.489).

Gewinnrücklage

Zum Bilanzstichtag beträgt die Gewinnrücklage EUR 3.681.924,39.

Bilanzgewinn

Von dem zum 31. Dezember 2014 ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von EUR 7.185.123,65 wurden EUR 1.961.227,45 in Form einer Dividende von je EUR 0,13 auf die 15.086.365 Stück dividendenberechtigten auf den Inhaber lautenden Stückaktien ausbezahlt. Der verbleibende Betrag von EUR 5.223.896,20 wurde auf neue Rechnung vorgetragen. Da die Dividende für das Geschäftsjahr 2014 in vollem Umfang aus dem steuerlichen Einlagekonto im Sinne des § 27 des Körperschaftsteuergesetzes (nicht in das Nennkapital geleistete Einlagen) geleistet wurde, erfolgte kein Abzug von Kapitalertragsteuer und Solidaritätszuschlag. Bei inländischen Aktionären unterliegt die Dividende nicht der Besteuerung. Eine Steuererstattungs- oder Steueranrechnungsmöglichkeit ist mit der Dividende nicht verbunden. Die Ausschüttung mindert nach Auffassung der deutschen Finanzverwaltung die steuerlichen Anschaffungskosten der Aktien.

Veröffentlichungen gemäß § 25 Absatz 1 WpHG

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Aktionäre, die uns mitgeteilt haben, dass sie im Geschäftsjahr die Schwellen von 3%, 5%, 10%, 15%, 20%, 25%, 30%, 50% und 75% unterschritten, erreicht oder überschritten haben:

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Datum 1 Aktionär, Sitz Schwellenwert in % überschritten Schwellenwert in % unterschritten Anteil

in %
Gehaltene Stimmrechte
20.10.2015 Allianz SE, München 5,00 5,14 (5,07)² (0,07)³ 808.699 (797.399)² (11.300)²
16.10.2015 Burkart Beteiligungsgesellschaft mbH, Singen 3,00 und 5,00 0,00 0
16.10.2015 Burkart Verwaltungen GmbH, Singen 3,00 und 5,00 0,00 0
16.10.2015 Danske Bank A/S, Kopenhagen (DK) 3,00 3,39 (1,28)² (2,12)³ 534.196 (200.873)² (333.323)³
16.10.2015 Nikolai Burkart, Deutschland 3,00 und 5,00 0,00 0
11.09.2015 Allianz Global Investors GmbH³, Frankfurt am Main 3,00 3,46 545.000
09.06.2015 FIL Holdings (UK) Limited³, Hildenborough (UK) 5,00 4,68 736.116
09.06.2015 FIL Investments International³, Hildenborough (UK) 5,00 4,68 736.116
09.06.2015 FIL Limited³, Hamilton (Bermuda) 5,00 4,68 736.116
04.03.2015 Hauck & Aufhäuser Privatbankiers KGaA, Frankfurt am Main 3,00 0,00 2.501
02.03.2015 Invesco Ltd.³, Hamilton (Bermuda) 3,00 2,98 469.453
27.02.2015 Universal-Investment-Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Frankfurt am Main 5,00 4,97 (2,09)³ (2,88)³ 751.106 (316.106)³ (435.000)³
31.10.2014 FPM Funds, Luxemburg (L) 3,00 2,95 445.000
30.10.2014 Allianz Global Investors Europe GmbH, Frankfurt am Main 3,00 3,13 (1,95)³ 473.500 (295.000)³
24.10.2014 Fidelity Funds SICAV², Luxemburg (L) 5,00 4,88 737.804
12.06.2014 Mellinckrodt 2 SICAV, Luxemburg-Strassen (L) 3,00 2,98 450.000
20.12.2013 Mellinckrodt 1 SICAV-FIS, Luxemburg-Strassen (L) 3,00 0,00 0
24.10.2013 Invesco Limited², Atlanta (USA) 3,00 3,84 580.361
28.05.2013 Grandeur Peak Global Advisors LLC, Wilmington (USA) 3,00 3,26 492.958
26.11.2012 GUB Unternehmensbeteiligungen GmbH & Co. KGaA (vormals: Essential Invest GmbH & Co. KGaA)², Schwäbisch Hall 15,00 13,02 1.967.176
26.11.2012 GUB Management GmbH (vormals: Essential Management GmbH)², Rohrschacherberg (CH) 15,00 13,02 1.967.176
26.11.2012 GUB Wagniskapital GmbH & Co. KGaA (vormals: Jupiter Technologie GmbH & Co. KGaA), Schwäbisch Hall 15,00 13,02 1.967.176
09.11.2012 Hauck & Aufhäuser KGaA, Frankfurt am Main 5,00 0,00 1
23.01.2012 DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main 3,00 2,33 333.879
19.01.2011 Argos Funds SICAV², Luxemburg (L) 5,00 4,95 697.763
20.05.2008 Argos Investment Managers S.A.², Genf/CH 5,00 5,51 761.000
21.04.2008 cominvest Asset Management GmbH², Frankfurt am Main 3,00 1,52 210.001

1) Es ist das Datum der Veränderung des Schwellenwerts dargestellt.

2) mittelbar gehaltene Anteile

3) Die in Klammern stehenden Anteile sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 6 WpHG zuzurechnen.

Ausschüttungssperre

Zum 31. Dezember 2015 unterliegt nach § 268 Abs. 8 HGB ein Gesamtbetrag in Höhe von TEUR 895 (Vj: TEUR 1.045) der Ausschüttungssperre. Der Betrag betrifft in voller Höhe die zum Bilanzstichtag aktivierten Entwicklungskosten. Zum Ansatz der latenten Steuern siehe oben.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen gebildet für Verpflichtungen gegenüber dem Personal, Abschluss- und Prüfungskosten, ausstehende Rechnungen, Nachlaufkosten sowie Aufsichtsratsvergütungen. Langfristige Rückstellungen bestehen nicht.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten belaufen sich insgesamt auf TEUR 14.503 (Vj: TEUR 3.894). Diese setzen sich im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehend aus sieben Darlehen mit unbestimmter Laufzeit inklusive abgegrenzter Zinsen über insgesamt TEUR 10.177 (Vj: TEUR 0) sowie aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 791 (Vj: TEUR 1.782) zusammen.

Von den Verbindlichkeiten sind TEUR 4.326 (Vj: TEUR 3.894) innerhalb eines Jahres zur Rückzahlung fällig.

Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat hauptsächlich Leasingverträge für die Betriebs- und Geschäftsausstattung (inkl. der EDV-Hardware) und die Dienstfahrzeuge abgeschlossen. Darüber hinaus bestehen Mietverträge und sonstige Vertragsverpflichtungen über Geschäftsräume. Im Jahr 2015 sind hierfür insgesamt Betriebsaufwendungen in Höhe von TEUR 257 (Vj: TEUR 255) entstanden.

Der Zweck der Verträge ist die Finanzierung und Beschaffung von betriebsnotwendigem Anlagevermögen.

Die finanziellen Verpflichtungen aus diesen Verträgen belaufen sich auf:

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2016

TEUR
2017 bis 2020

TEUR
ab 2021

TEUR
Leasingverträge
Kfz 45 43 0
Büroausstattung 23 0 0
Mietverträge
Geschäftsräume 60 0 0
Summe 128 43 0

Der Gesamtbetrag der finanziellen Verpflichtungen beläuft sich auf TEUR 171.

Risiken könnten durch den Abschluss teurerer Anschlussverträge zu höheren Kosten nach dem Auslaufen dieser Verträge entstehen.

Vorteile, die zu der Entscheidung zur Durchführung bzw. Beibehaltung dieser Geschäfte geführt haben, sind hauptsächlich in der für die Gesellschaft fehlenden Kapitalbindung bei der Beschaffung des betriebsnotwendigen Anlagevermögens zu sehen. Darüber hinaus ergeben sich durch die Leasingfinanzierung für die Gesellschaft kein Verwertungsrisiko und die Möglichkeit der kurzfristigen Sicherung des aktuellen technischen Entwicklungsstandes.

Die Gesellschaft hat sich gegenüber der NEXUS Schweiz GmbH, Wallisellen, durch Kreditrahmenverträge verpflichtet, im Bedarfsfall Liquidität in Höhe von TCHF 3.838 zuzuführen. Die Zusage valutiert derzeit mit TCHF 0 (Vj: TCHF 0).

Aus abgeschlossenen Unternehmenserwerben bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 154.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

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Umsatzerlöse 2015

TEUR
% 2014

TEUR
%
Nach Leistungen
Pflege Software 1.407 30,4 1.701 21,8
Softwarelizenzen (Verkauf) 849 18,3 2.037 26,1
Hardwareverkauf 19 0,4 10 0,1
Dienstleistungen 165 3,6 1.608 20,6
Reisekosten 43 1,0 80 1,1
Sonstige Erlöse 2.152 46,4 2.360 30,3
4.635 100,0 7.796 100,0
Nach Regionen
Inland 3.111 67,1 5.769 74,0
Ausland 194 4,2 448 5,7
Verbund 1.330 28,7 1.579 20,3
4.635 100,0 7.796 100,0

Entwicklungskosten / Andere aktivierte Eigenleistungen

Die Entwicklungskosten betragen TEUR 1.267 (Vj: TEUR 1.159). Hiervon sind im Berichtsjahr TEUR 355 (Vj: TEUR 346) für selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände als Eigenleistungen aktiviert worden.

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 21 (Vj: TEUR 16) enthalten. Diese resultieren vollumfänglich aus Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen (Vj: TEUR 3). Zudem sind Erträge aus Währungsdifferenzen TEUR 140 (Vj: TEUR 25) enthalten.

Materialaufwand / Bezogene Leistungen

In den bezogenen Leistungen sind im Wesentlichen Leistungen von verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 2.246 (Vj: TEUR 2.463) für Projektunterstützung enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 39 (Vj: TEUR 134) enthalten. Diese bestehen im Wesentlichen aus Aufwendungen für Einzelwertberichtigungen in Höhe von TEUR 51 (Vj: TEUR 105), Aufwendungen aus der Veränderung von Rückstellungen TEUR -14 (Vj: TEUR 19) sowie Abschreibungen auf Forderungen wegen Uneinbringlichkeit TEUR 2 (Vj: TEUR 10). Zudem sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen solche aus Währungskursdifferenzen TEUR 23 (Vj: TEUR 22) sowie Aufsichtsratvergütungen TEUR 112 (Vj: TEUR 112) enthalten.

Honorare des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2015 berechnete Gesamthonorar nach § 285 Nr. 17 HGB ist in der entsprechenden Anhangangabe des Konzernabschlusses der Nexus AG enthalten.

Erträge aus Zuschreibungen zu Wertpapieren des Umlaufvermögens

In dieser Position sind Zuschreibungen auf Wertpapiere in Höhe von TEUR 0 (Vj: TEUR 76) enthalten.

Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens

Darin enthalten sind Abschreibungen auf Wertpapiere in Höhe von TEUR 79 (Vj: TEUR 0) und außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von TEUR 0 (Vj: TEUR 13).

Erträge aus Ergebnisabführungen

Im Berichtsjahr bestanden Ergebnisabführungsverträge mit der nexus/cso GmbH, der nexus/dis GmbH, der nexus/qm GmbH, der nexus/cms GmbH (vormals: NEXUS.IT GmbH NORD), der Nexus Deutschland GmbH (vormals: nexus/is GmbH). Mit der E&L medical systems GmbH wurde im Berichtsjahr ein Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen insgesamt auf das Ergebnis aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Sonstige Angaben

Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt waren beschäftigt:

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2015 Anzahl 2014 Anzahl
Technische Angestellte 10,00 9,00
Kaufmännische Angestellte 14,33 14,66
Summe 24,33 23,66

Vorstand

Zum Vorstand waren im Geschäftsjahr 2015 bestellt die Herren:

Dr. Ingo Behrendt, Dipl.-Inf. Wiss., MBA (Vorsitzender)
Ralf Heilig, Dipl.-Betriebswirt, MBA (Vertriebsvorstand)
Edgar Kuner, Dipl.-Ingenieur (Entwicklungsvorstand).

Herr Dr. Ingo Behrendt ist außerdem Geschäftsführer der Nexus Medizinsoftware und Systeme AG, Altishofen (Schweiz), und der NEXUS Schweiz GmbH, Wallisellen (Schweiz). Herr Ralf Heilig ist außerdem Geschäftsführer der nexus/cso GmbH, Villingen-Schwenningen, der nexus / reha GmbH, Villingen-Schwenningen, der Flexreport AG, Altishofen (Schweiz) und der NEXUS Nederland B.V., Nieuwegein (Niederlande).

Der Vorstand erzielte im Geschäftsjahr Bezüge in Höhe von TEUR 969 (Vj: TEUR 1.072). Darin enthalten sind TEUR 25 (Vj: TEUR 25) für die Altersversorgung des Vorstands. Im Mai 2014 wurde mit den Vorständen eine aktienbasierte Vergütung vereinbart. Sie besteht in Abhängigkeit der Unternehmenswertsteigerung aus maximal 160.000 Aktien, die über die Laufzeit jährlich fällig werden und auf der Kursentwicklung der Jahre 2015 bis 2017 basieren (AOP 2015-2017). Der beizulegende Zeitwert betrug im Zeitpunkt der Gewährung TEUR 788.

Aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung vom 23. Mai 2012 wird gemäß § 286 Abs. 5 HGB auf die individualisierte Angabe der Vorstandsgehälter für die Geschäftsjahre 2012 bis 2016 verzichtet.

Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat besteht satzungsgemäß aus sechs Mitgliedern. Der Aufsichtsrat der Nexus AG wurde am 18. Mai 2015 neu gewählt. Ihm gehören an:

Dr. jur. Hans-Joachim König (Vorsitzender), Rechtsanwalt
Prof. Dr. Ulrich Krystek (stellvertretender Vorsitzender), Professor für Betriebswirtschaftslehre an der FH Worms und der TU Berlin
Diplom-Betriebswirt (FH) Wolfgang Dörflinger, Kaufmann
Prof. Dr. Alexander Pocsay, Managementberater
Matthias Gaebler, Vorstand der AEB Aktien-, Emissions- und Börsenberatungs AG (bis zum 18. Mai 2015)
Erwin Hauser, Kaufmann (bis zum 18. Mai 2015)
Gerald Glasauer, Betriebswirt (ab dem 18. Mai 2015)
Prof. Dr. med. Felicia M. Rosenthal, Geschäftsführerin CellGenix GmbH (ab dem 18. Mai 2015)

Das Aufsichtsratsmitglied Dr. Hans-Joachim König ist außerdem im Aufsichtsrat bei folgenden Gesellschaften:

Volksbank Donau-Neckar eG, Tuttlingen (Aufsichtsratsvorsitzender)
Maico Holding GmbH, Villingen-Schwenningen (Aufsichtsratsvorsitzender)
Rafi GmbH & Co. KG Elektrotechnische Spezialfabrik, Ravensburg (Aufsichtsratsvorsitzender)
GiroSolution AG, Frickingen (seit 27. April 2015)

Das Aufsichtsratsmitglied Prof. Dr. Alexander Pocsay ist außerdem Aufsichtsrat bei folgenden Gesellschaften:

KoTel AG, Neunkirchen
e-Consult AG, Saarbrücken
inexio Informationstechnologie und Telekommunikation KGaA, Saarlouis
Testfabrik Consulting + Solutions AG, Saarbrücken (bis 22. Januar 2016)
IMC information multimedia communicatin AG, Saarbrücken
Compiricus AG, Düsseldorf

Das Aufsichtsratsmitglied Matthias Gaebler ist außerdem im Aufsichtsrat bei folgenden Gesellschaften:

Enerxy AG, Karlsruhe (stv. Aufsichtsratsvorsitzender)
PA Powerautomation AG, Pleidelsheim, (Aufsichtsratsvorsitzender)
Global Oil & Gas AG, Bad Vilbel (stv. Aufsichtsratsvorsitzender)
REC Real Estate China AG, Stuttgart (stv. Aufsichtsratsvorsitzender)
Mitglied des Regionalbeirats Mitte / Filder der Volksbank Stuttgart eG, Stuttgart

Das Aufsichtsratsmitglied Erwin Hauser ist außerdem im Aufsichtsrat bei folgenden Gesellschaften:

Vitanas GmbH & Co. KGaA, Berlin
Ebert-Hera Holding GmbH, Baden-Baden
Equinet AG, Frankfurt am Main

Das Aufsichtsratsmitglied Gerald Glasauer ist außerdem Aufsichtsrat bei folgenden Gesellschaften:

Delegate Software AG, Sarnen, Schweiz (Aufsichtsratsvorsitzender)
Medi-Globe Corp. Achenmühle
Natural Dental Implants AG, Berlin
Speedlab AG, Cham, Schweiz

Das Aufsichtsratsmitglied Prof. Dr. med. Felicia M. Rosenthal ist außerdem im Kontrollgremium bei der folgenden Gesellschaft:

S-F-X-Holding GmbH, Freiburg

Der Aufsichtsrat erhielt im Geschäftsjahr Bezüge in Höhe von TEUR 112 (Vj: TEUR 112).

Nahestehende Unternehmen und Personen sind juristische oder natürliche Personen, die auf die Nexus AG Einfluss nehmen können oder der Kontrolle oder einem maßgeblichen Einfluss durch die Nexus AG unterliegen.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen werden insbesondere mit Tochter-, Gemeinschafts- und assoziierten Unternehmen abgeschlossen. Es handelt sich vor allem um Miet-, Dienstleistungs- und Finanzierungsgeschäfte. Sofern für derartige Geschäfte ein entsprechender Markt besteht, werden sie regelmäßig zu auf dem jeweiligen Markt üblichen Konditionen abgeschlossen.

Erklärung gemäß § 161 AktG zum Corporate Governance Kodex

Die Nexus AG hat für 2015 die nach § 161 AktG vorgeschriebene Erklärung abgegeben und den Aktionären auf der Internetseite www.nexus-ag.de unter Unternehmen – Investor Relations – Corporate Governance dauerhaft zugänglich gemacht.

Villingen-Schwenningen, 18. März 2016

Der Vorstand

Dr. Ingo Behrendt

Ralf Heilig

Edgar Kuner

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2015

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Anschaffungs- und Herstellkosten
01.01.2015

EUR
Zugänge

EUR
Abgänge

EUR
Umbuchung

EUR
31.12.2015

EUR
--- --- --- --- --- ---
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene Rechte und Werte 1.759.003,62 354.582,67 0,00 0,00 2.113.586,29
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte, ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen 6.333.359,15 546.857,30 0,00 0,00 6.880.216,45
8.092.362,77 901.439,97 0,00 0,00 8.993.802,74
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 1.264.720,00 0,00 0,00 1.264.720,00
2. Andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 1.300.745,11 202.240,63 388.505,08 0,00 1.114.480,66
3. Anlagen im Bau 0,00 678.858,05 0,00 0,00 678.858,05
1.300.745,11 2.145.818,68 388.505,08 0,00 3.058.058,71
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 35.931.037,00 22.439.076,88 0,00 0,00 58.370.113,88
2. Beteiligungen 17.500,00 0,00 0,00 0,00 17.500,00
3. Sonstige Ausleihungen 40.000,00 0,00 0,00 0,00 40.000,00
35.988.537,00 22.439.076,88 0,00 0,00 58.427.613,88
45.381.644,88 25.486.335,53 388.505,08 0,00 70.479.475,33

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Kumulierte Abschreibungen
01.01.2015

EUR
Zugänge

EUR
Abgänge

EUR
Zuschreibungen

EUR
31.12.2015

EUR
--- --- --- --- --- ---
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene Rechte und Werte 714.167,47 503.959,93 0,00 0,00 1.218.127,40
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte, ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen 2.769.601,91 912.780,22 0,00 0,00 3.682.382,13
3.483.769,38 1.416.740,15 0,00 0,00 4.900.509,53
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 1.140.051,11 99.762,63 388.322,08 0,00 851.491,66
3. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
1.140.051,11 99.762,63 388.322,08 0,00 851.491,66
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 12.500,00 0,00 0,00 0,00 12.500,00
3. Sonstige Ausleihungen 40.000,00 0,00 0,00 0,00 40.000,00
52.500,00 0,00 0,00 0,00 52.500,00
4.676.320,49 1.516.502,78 388.322,08 0,00 5.804.501,19

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Buchwerte
31.12.2015

EUR
31.12.2014

EUR
--- --- ---
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene Rechte und Werte 895.458,89 1.044.836,15
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte, ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen 3.197.834,32 3.563.757,24
4.093.293,21 4.608.593,39
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 1.264.720,00 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 262.989,00 160.694,00
3. Anlagen im Bau 678.858,05 0,00
2.206.567,05 160.694,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 58.370.113,88 35.931.037,00
2. Beteiligungen 5.000,00 5.000,00
3. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00
58.375.113,88 35.936.037,00
64.674.974,14 40.705.324,39

Villingen-Schwenningen, den 18. März 2016

NEXUS AG

Der Vorstand

Dr. Ingo Behrendt

Ralf Heilig

Edgar Kuner

Bericht des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat wurde im Geschäftsjahr 2015 durch den Vorstand regelmäßig durch schriftliche und mündliche Berichte über die aktuelle Geschäftsentwicklung, die Risikosituation und insbesondere über wichtige Ereignisse zeitnah unterrichtet. Der Aufsichtsrat ist seiner Prüfungs- und Überwachungspflicht nachgekommen. Die dem Aufsichtsrat aufgrund der gesetzlichen und satzungsmäßigen Bestimmungen zur Zustimmung vorgelegten Geschäfte wurden überprüft und mit dem Vorstand erörtert. Darüber hinaus wurden der Aufsichtsratsvorsitzende sowie dessen Stellvertreter laufend vom Vorstand über den Geschäftsverlauf informiert.

Im Geschäftsjahr 2015 waren bis zum Ablauf der Hauptversammlung am 18. Mai 2015 die Herren Dr. Hans-Joachim König (Vorsitzender), Prof. Dr. Ulrich Krystek (stellvertretender Vorsitzender),Wolfgang Dörflinger, Matthias Gaebler, Erwin Hauser und Prof. Dr. Alexander Pocsay Mitglieder des Aufsichtsrats. Nach der Neuwahl durch die Hauptversammlung vom 18. Mai 2015 sind derzeit Aufsichtsratsmitglieder die Herren Dr. Hans-Joachim König (Vorsitzender), Prof. Dr. Ulrich Krystek (stellvertretender Vorsitzender) sowie Wolfgang Dörflinger, Gerald Glasauer, Prof. Dr. Alexander Pocsay und Frau Prof. Dr. Felicia Rosenthal.

Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2015 am 20. März 2015, 18. Mai 2015, 25. September2015 und 16. Dezember 2015 vier ordentliche Sitzungen durchgeführt; die Aufsichtsratssitzung vom 20. März 2015 wurde im Rahmen einer Telefonkonferenz am 23.März 2015 fortgesetzt und zum Abschluss gebracht. In diesen hat sich der Aufsichtsrat vor allem mit der laufenden Geschäftslage, der strategischen Weiterentwicklung sowie möglichen und tatsächlichen Unternehmensakquisitionen befasst. Hier wurden Chancen und Risiken von Akquisitionskandidatenintensiv diskutiert. Daneben wurden am 22. Januar 2015 und am 26. Februar 2015 Aufsichtsratssitzungen im Rahmen von Telefonkonferenzen durchgeführt und Aufsichtsratsbeschlüsse betreffend der Durchführung von Unternehmensakquisitionen und der Ausnutzung genehmigten Kapitals unter Ausschluss des Bezugsrechts gefasst.

Der Aufsichtsrat hat sich in seiner Sitzung am 16. Dezember 2015 ausführlich mit der Thematik „Corporate Governance“, insbesondere mit dem deutschen Corporate Governance Kodex befasst. Der Aufsichtsrat hat über die gemeinsame Entsprechenserklärung von Aufsichtsrat und Vorstand gemäß § 161 AktG Beschluss gefasst. Die Entsprechenserklärung ist im Internet unterwww.nexus-ag.de wiedergegeben.

Kein Aufsichtsratsmitglied fehlte an mehr als der Hälfte der Aufsichtsratssitzungen. Der vom Aufsichtsrat gebildete Prüfungsausschuss tagte im Geschäftsjahr 2015 einmal.

In der Aufsichtsratssitzung vom 20. März 2015 hat sich der Aufsichtsrat im Hinblick auf die Vorschläge zur Neuwahl des Aufsichtsrats bzw. der Aufsichtsratsmitglieder zugleich als Nominierungsausschuss gem. Ziff. 5.3.3 des Deutschen Corporate Governance Kodex konstituiert.

Der Aufsichtsrat hat nach seiner Neuwahl wiederum einen Prüfungsausschuss und Personalausschusskonstituiert, dem jeweils drei Aufsichtsratsmitglieder angehören.

Neben den genannten Ausschüssen bestanden im Geschäftsjahr 2015 keine weiteren Ausschüsse des Aufsichtsrats.

In seiner Aufsichtsratssitzung vom 25. September 2015 hat der Aufsichtsrat unter Berücksichtigung der hierzu bestehenden gesetzlichen Bestimmungen (siehe § 111 Abs. 5 AktG) die Zielgröße für den Frauenanteil für den Aufsichtsrat auf 17 % und die Zielgröße für den Frauenanteil im Vorstand auf 0 % festgesetzt, wobei die Zielgrößenfestsetzung jeweils bis zum 30. Juni 2017befristet ist. Vor dem Hintergrund, dass die Amtszeit der am 18. Mai 2015 neu gewählten Aufsichtsratsmitgliedererst mit Ablauf der Hauptversammlung im Geschäftsjahr 2019 endet und vor dem Hintergrund, dass alle derzeitigen Vorstandsmitglieder bis zum 31. Dezember 2017 bestellt sind, ergibt sich derzeit kein weiterer Handlungsbedarf.

Der durch den Vorstand aufgestellte Jahresabschluss der NEXUS AG, der Lagebericht, der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2015 sind unter Einbeziehung der Buchführung von der KPMG AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Niederlassung Freiburg i. Br., geprüft worden. Die KPMG AG ist durch Hauptversammlungsbeschluss vom 18. Mai 2015zum Abschlussprüfer der NEXUS AG sowie des NEXUS-Konzerns für das Geschäftsjahr2015bestellt worden und wurde demgemäß mit der vorstehenden Prüfung beauftragt. Die Abschlussprüferhaben keine Einwände erhoben und dies in den uneingeschränkten Bestätigungsvermerken bestätigt. Die Abschlussunterlagen sowie die Prüfungsberichte lagen dem Aufsichtsrat rechtzeitig vor, sie wurden vom Prüfungsausschuss und vom Aufsichtsrat jeweils eingehend geprüft und in der Prüfungsausschusssitzung und der Sitzung des Aufsichtsrats am 21. März 2016 ausführlich besprochen. An der Prüfungsausschusssitzung und der Sitzung des Aufsichtsratsam 21. März 2016 nahm auch der Abschlussprüfer teil, dieser berichtete über wesentliche Ergebnisse der Prüfung und stand für weitere Erläuterungen zur Verfügung.

Auf Basis der Prüfung des Prüfungsausschusses und seiner eigenen Prüfung hat der Aufsichtsrat durch Beschluss vom 21. März 2016 dem Ergebnis der Prüfung durch die Abschlussprüfung zugestimmt. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung des Prüfungsausschusses und der Prüfung durch den Aufsichtsrat haben sich keine Beanstandungen ergeben. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und den Lagebericht der NEXUS AG sowie den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht durch Beschluss vom 21. März 2016 festgestellt bzw. gebilligt.

Der Aufsichtsrat dankt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie dem Vorstand des Unternehmens für ihre Leistung und ihr hohes Engagement in der NEXUS AG und allen verbundenen Unternehmen. Außerdem gratuliert der Aufsichtsrat an dieser Stelle zum wiederholt erfolgreichen Geschäftsjahr.

Villingen-Schwenningen, 21. März 2016

Dr. Hans-Joachim König, Aufsichtsratsvorsitzender

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Nexus AG, Villingen-Schwenningen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.“

Freiburg im Breisgau, den 21. März 2016

**KPMG AG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

Brantner, Wirtschaftsprüfer

Lustig, Wirtschaftsprüferin

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