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Nexus AG — Audit Report / Information 2013
Apr 2, 2015
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Audit Report / Information
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Publication
Nexum AG
Köln
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013
Anhang für das Geschäftsjahr 2013
Nexum AG, Köln
I. Allgemeine Angaben
Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt. Die Gesell-schaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB.
Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2013 enthält keine Abweichungen von der Darstellungsstetigkeit oder der Gliederung zum Vorjahr, die an dieser Stelle gemäß § 265 HGB zu erläutern sind.
Gesetzlich geforderte Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz und der Ge-winn- und Verlustrechnung werden teilweise dort und teilweise im Anhang gemacht.
Die Gesellschaft hat von den größenabhängigen Erleichterungsvorschriften § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht.
II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Im Rahmen der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von der Fortführung des Unternehmens entsprechend § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB ausgegangen.
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses wurden die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet.
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungs-kosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten an-gesetzt und wird, soweit abnutzbar, linear um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze abgeschrieben.
Vermögensgegenstände mit einem Wert von EUR 150,00 bis EUR 1.000,00, wurden analog steuerrechtlicher Regelungen (§ 6 Abs. 2a EStG) in den Vorjahren in einem Sammelposten erfasst, der jährlich zu 20% gewinnmindernd aufgelöst wird. Ab 01.01.2012 werden geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 410,00 im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.
Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.
Die unfertigen Leistungen werden auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Kostenrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet. Es werden nur die den Projekten direkt zurechenbaren Mitarbeiterstunden mit einem einheitlichen, durchschnittlichen Stundensatz angesetzt, der analog zur Vorjahresmethode ermittelt wurde. Dabei werden neben Einzelkosten auch angemessene Teile der notwendigen Gemeinkosten berücksichtigt. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden gemäß § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB einbezogen.
Forderungen und Rechnungsabgrenzungsposten sind zum Nominalwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.
Die liquiden Mittel sind zum Nominalwert angesetzt.
Das Grundkapital ist eingeteilt in 100.000 auf den Namen lautende Stückak-tien. Der Vorstand ist ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zu-stimmung des Aufsichtsrates um bis zu insgesamt EUR 50.000,00 durch Aus-gabe von bis zu 50.000 neuen, auf den Namen lautenden Stückaktien zu erhöhen.
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlich-keiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe des nach vernünftiger, kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfül-lungsbetrags angesetzt.
Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.
Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung wurden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.
III. Erläuterungen zur Bilanz
Anlagevermögen
Die Zusammensetzung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (vgl. Anlage zum Anhang) dargestellt.
Finanzanlagen
Die Gesellschaft ist zu 7,7% an der myON-ID Media GmbH beteiligt. Der Betei-ligungsbuchwert wurde zum 31.12.2012 außerplanmäßig abgeschrieben. Das Insolvenzverfahren wurde im Geschäftsjahr 2013 eröffnet. Der Beteiligungs-buchwert beträgt am 31.12.2013 EUR 0,00.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Sämtliche ausgewiesene Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.
Gezeichnetes Kapital
Das voll eingezahlte Grundkapital der Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2013 unverändert TEUR 100.
Gesetzliche Rücklage
Zum 31. Dezember 2008 wurde erstmalig gemäß § 150 AktG eine gesetzliche Rücklage in Höhe von TEUR 2 gebildet. Zum 31. Dezember 2009 wurden wei-tere TEUR 8 in die gesetzliche Rücklage eingestellt. Die gesetzliche Rücklage erreicht somit den zehnten Teil des gezeichneten Kapitals gem. § 150 Abs. 2 AktG.
Sonstige Rückstellungen
Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich im Wesentlichen um Rück-stellungen für Prämien und Tantiemen in Höhe von TEUR 402 (i. Vj.: TEUR 230), ausstehende Eingangsrechnungen in Höhe von TEUR 395 (i. Vj.: TEUR 173), eine Gewährleistungsrückstellung für ein abgeschlossenes Großprojekt in Höhe von TEUR 70 (i. Vj.: TEUR 0), ausstehende Urlaubstage in Höhe von TEUR 22 (i. Vj.: TEUR 25) und Berufsgenossenschaften in Höhe TEUR 21 (i. Vj.: TEUR 22), Renovierungs-/Rückbaukosten TEUR 16 (i.Vj.: TEUR 0) Schwerbehindertenabgabe TEUR 17 (i.Vj.: TEUR 16), Aufsichtsratsvergütun-gen TEUR 12 (i.Vj.: TEUR 0), Abschluss- und Prüfungskosten TEUR 17 (i.Vj.: TEUR 18).
Verbindlichkeiten
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 51 haben TEUR 8 eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Der Restbetrag ist bis zum 01.01.2016 fällig. Zur Sicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurde das entsprechende Eigentum auf die Bank übertragen.
Haftungsverhältnisse
Am Bilanzstichtag liegen keine Haftungsverhältnisse vor.
IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.
Von der Erleichterungsvorschrift des § 288 Abs. 2 HGB hinsichtlich der Aufgliederung der Umsatzerlöse wird Gebrauch gemacht.
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 104.
V. Sonstige Angaben
Mitarbeiter
Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres 2013 beschäftigten Mitarbeiter betrug 101,5 (i. Vj.: 95).
Aufsichtsrat
Herr Dipl. Ingenieur Dr. Winfried Materna, Kaufmann, Dortmund, Vorsitzender seit 04.03.2013
Herr Dipl. Informatiker Helge Melzig, selbständiger Berater, München, stellvertretender Vorsitzender seit 04.03.2013
Herr Dipl. Kaufmann Dirk Steinmetz, selbständiger Berater, Köln, Mitglied seit 04.03.2013
Herr Felix Höger, Kaufmann, Bornheim, Vorsitzender bis 04.03.2013
Herr Udo Faulhaber, Dipl.-Ing., Bergisch Gladbach, stellvertretender Vorsitzen-der bis 04.03.2013
Herr Dirk Schemmann, Dipl. Volkswirt, Dipl. Ökonom, Düsseldorf, Mitglied bis 04.03.2013
Die im Aufwand des Jahres 2013 erfasste Aufsichtsratsvergütung beträgt TEUR 12.
Vorstand
Herr Georg Kühl, Dipl. Kaufmann, Köln
Herr Dr. Michael Klinkers, Dipl. Kaufmann, Köln
Auf die Angabe der Bezüge des Vorstands wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen
Im Rahmen eines in 2012 begonnenen Großprojektes hat die nexum mit der Materna GmbH, deren Geschäftsführer der Aufsichtsratsvorsitzende ist, Umsät-ze für erhaltene Dienstleistungen im Umfang von TEUR 950 getätigt.
Mit den übrigen Aufsichtsratsmitgliedern wurden Umsätze für Beratungs- und Unterstützungsleistungen in geringem Umfang getätigt.
Außerbilanzielle Geschäfte
Mit Ausnahme der im Abschnitt „Sonstige finanzielle Verpflichtungen“ dargestellten Miet- und Leasingverträge existieren keine außerbilanziellen Geschäfte. Die Mietverträge betreffen die Anmietung von Räumen, während die Leasingverträge Kraftfahrzeuge sowie Hardware beinhalten. Diese Geschäfte dienen vorrangig dem Zweck, die bei einer möglichen Anschaffung vorliegende Kapitalbindung zu verhindern.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Am Bilanzstichtag bestehen in Höhe von TEUR 1.047 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus laufenden Miet- und Leasingverträgen, die sich zum 31. Dezember 2013 hinsichtlich Ihrer Fälligkeit wie folgt zusammensetzen:
| Jahr | TEUR |
|---|---|
| 2014 | 303 |
| 2015 | 379 |
| 2016 | 365 |
Alle Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2014 und 2016.
Ergebnisverwendung
Gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 04.03.2013 wird das Ergebnis des Geschäftsjahres 2013 auf neue Rechnung vorgetragen.
Köln, 21. März 2014
Nexum AG
Dr. Michael Klinkers
(Vorstand)
Georg Kühl
(Vorstand)
Bilanz zum 31. Dezember 2013
Aktiva
| 31.12.2013 | 31.12.2012 | |||
|---|---|---|---|---|
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| A. Anlagevermögen | ||||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 7.265,00 | 14.939,98 | ||
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Technische Anlagen und Maschinen | 67.644,00 | 108.407,16 | ||
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 209.196,00 | 276.840,00 | 203.173,42 | 311.580,58 |
| 284.105,00 | 326.520,56 | |||
| B. Umlaufvermögen | ||||
| I. Vorräte | ||||
| Unfertige Leistungen | 273.786,00 | 550.391,00 | ||
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistunger | 1.423.925,35 | 1.620.865,34 | ||
| 2. Sonstige Vermögensgegenstände | 38.666,21 | 1.462.591,56 | 718.814,15 | 2.339.679,49 |
| III. Guthaben bei Kreditinstituten | 571.732,15 | 1.349,06 | ||
| 2.308.109,71 | 2.891.419,55 | |||
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 161.364,43 | 155.761,31 | ||
| 2.753.579,14 | 3.373.701,42 | |||
| Passiva | ||||
| 31.12.2013 | 31.12.2012 | |||
| EUR | EUR | |||
| A. Eigenkapital | ||||
| I. Gezeichnetes Kapital | 100.000,00 | 100.000,00 | ||
| II. Gewinnrücklagen | ||||
| Gesetzliche Rücklage | 10.000,00 | 10.000,00 | ||
| III. Bilanzgewinn | 304.217,57 | 39.102,10 | ||
| 414.217,57 | 149.102,10 | |||
| B. Rückstellungen | ||||
| 1. Steuerrückstellung en | 135.449,00 | 0,00 | ||
| 2. Sonstige Rückstellungen | 989.960,77 | 510.969,80 | ||
| 1.125.409,77 | 510.969,80 | |||
| C. Verbindlichkeiten | ||||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 50.754,94 | 0,00 | ||
| --davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 7.997,28-- | ||||
| 2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 482.933,18 | 853.841,52 | ||
| --sämtlich mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr-- | ||||
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 391.029,41 | 1.086.249,26 | ||
| --sämtlich mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr-- | ||||
| 4. Sonstige Verbindlichkeiten | 130.415,47 | 622.751,56 | ||
| --sämtlich mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr-- | ||||
| --davon aus Steuern EUR 123.743,61 (i. Vj. EUR 70.520,76)-- | ||||
| --davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 487,78 i. Vj. EUR 0,00)-- | ||||
| 1.055.133,00 | 2.562.842,34 | |||
| D. Rechnungsabgrenzungsposten | 158.818,80 | 150.787,18 | ||
| 2.753.579,14 | 3.373.701,42 |
Gewinn- und Verlustrechnung
für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013
| 2013 | 2012 | |||
|---|---|---|---|---|
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 1. Umsatzerlöse | 10.805.630,02 | 8.799.436,61 | ||
| 2. Verminderung oder Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen | -276.605,00 | 208.446,00 | ||
| 3. Sonstige betriebliche Erträge | 171.260,65 | 86.767,59 | ||
| --davon aus der Währungsumrechnung EUR 0,00 (i. Vj. EUR 4.921,04)-- | ||||
| 4. Materialaufwand | ||||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | 24.885,39 | 45.234,68 | ||
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 3.194.414,73 | 3.219.300,12 | 2.492.819,17 | 2.538.053,85 |
| 5. Personalaufwand | ||||
| a) Löhne und Gehälter | 5.023.325,97 | 4.735.607,43 | ||
| b) Soziale Abgaben | 860.902,80 | 5.884.228,77 | 828.670,41 | 5.564.277,84 |
| 6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 137.437,22 | 136.666,31 | ||
| 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 1.018.821,58 | 1.344.170,51 | ||
| --davon aus der Währungsumrechnung EUR 19,90 (i. Vj. EUR 0,00)-- | ||||
| 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 5.485,08 | 13,33 | ||
| 9. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens | 0,00 | 200.000,00 | ||
| 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | ||||
| --davon an verbundene Unternehmen EUR 0,00 (i. Vj. EUR 8.148,29)-- | 43.910,80 | 38.425,72 | 9.783,19 | 209.769,86 |
| 11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 402.072,26 | -698.288,17 | ||
| 12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 135.573,79 | 2.166,37 | ||
| 13. Sonstige Steuern | 1.383,00 | 136.956,79 | 6.814,01 | 8.980,38 |
| 14. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages übernommene Verluste | 0,00 | -707.268,55 | ||
| 15. Jahresüberschuss | 265.115,47 | 0,00 | ||
| 16. Gewinnvortrag | 39.102,10 | 39.102,10 | ||
| 17. Bilanzgewinn | 304.217,57 | 39.102,10 |
Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2013
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||
|---|---|---|---|---|
| 1.1.2013 | Zugänge | Abgänge | 31.12.2013 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 537.364,68 | 4.399,97 | 0,00 | 541.764,65 |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Technische Anlagen und Maschiner | 234.862,67 | 0,00 | 0,00 | 234.862,67 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 724.765,96 | 90.624,69 | 22.137,28 | 793.253,37 |
| 959.628,63 | 90.624,69 | 22.137,28 | 1.028.116,04 | |
| III. Finanzanlagen | ||||
| Beteiligungen | 375.000,00 | 0,00 | 0,00 | 375.000,00 |
| 1.871.993,31 | 95.024,66 | 22.137,28 | 1.944.880,69 |
| Kumulierte Abschreibungen | ||||
|---|---|---|---|---|
| 1.1.2013 | Abschreibungen des Geschäftsjahres | Abgänge | 31.12.2013 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 522.424,70 | 12.074,95 | 0,00 | 534.499,65 |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Technische Anlagen und Maschiner | 126.455,51 | 40.763,16 | 0,00 | 167.218,67 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 521.592,54 | 84.599,11 | 22.134,28 | 584.057,37 |
| 648.048,05 | 125.362,27 | 22.134,28 | 751.276,04 | |
| III. Finanzanlagen | ||||
| Beteiligungen | 375.000,00 | 0,00 | 0,00 | 375.000,00 |
| 1.545.472,75 | 137.437,22 | 22.134,28 | 1.660.775,69 |
| Buchwerte | ||
|---|---|---|
| 31.12.2013 | 31.12.2012 | |
| --- | --- | --- |
| EUR | EUR | |
| --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 7.265,00 | 14.939,98 |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Technische Anlagen und Maschiner | 67.644,00 | 108.407,16 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 209.196,00 | 203.173,42 |
| 276.840,00 | 311.580,58 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| Beteiligungen | 0,00 | 0,00 |
| 284.105,00 | 326.520,56 |
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013
Nexum AG, Köln
I. Grundlagen des Unternehmens
Nach dem zum Jahresende 2012 erfolgreich durchgeführten Management Buy Out hat die nexum am 01.01.2013 ihre selbständige Geschäftstätigkeit als inhabergeführte AG aufgenommen.
Am Unternehmen sind die Vorstände, einige Führungskräfte und Mitarbeiter sowie ausgewählte Privatinvestoren beteiligt. Aus dieser Konstellation ergeben sich positive Effekte für die Mitarbeiterbindung und -motivation auf der einen sowie Synergieeffekte durch komplementäre Geschäftsfelder und für Vertriebsaktivitäten auf der anderen Seite.
Der Aufbau eines eigenen Finanz- und Administrationsbereiches wurde im Anschluss an den Management Buy Out erfolgreich durchgeführt.
a) Geschäftsmodell der nexum
Die nexum ist die Beratung und Agentur für Kommunikation, Interaktion und Transaktion im digitalen Zeitalter.
Sie arbeitet für den gehobenen Mittelstand und für Großunternehmen und fokussiert sich dabei grundsätzlich nicht auf bestimmte Branchen.
Inhaltliche Schwerpunkte liegen in den Themen E-Commerce, Online Marketing, Content Management und Websites/ Weblösungen.
In allen Themenbereichen geht es darum, für den Anwender digitaler Lösungen oder Empfänger von Marketing- und Kommunikationsbotschaften ein optimales Nutzererlebnis (User Experience) zu erzeugen.
Die Auftraggeber kommen primär aus Marketing, Vertrieb, Unternehmenskommunikation und E-Commerce. Weitere Auftraggeber sind die Unternehmensführung, IT oder auch spezialisierte Abteilungen, z.B. ein User-Experience-Verantwortungsbereich.
b) Ziele und Strategien
Eine zentrale Maßnahme zur Umsetzung der Strategie wird die Einführung einer neuen Linienorganisation entlang der Geschäftsfelder Kommunikation, Interaktion und Transaktion zum 01.01.2014 sein. Die Struktur wird an allen Standorten ausgerollt.
Das Partnermanagement und -netzwerk wird durch die organisatorische Verankerung strategisch ausgebaut und forciert.
II. Wirtschaftsbericht
a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen
Die deutsche Wirtschaft ist im Jahresdurchschnitt 2013 weiterhin nur minimal gewachsen. Gemäß Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) um gerade einmal 0,4 % höher als im Vorjahr. In den vorangegangenen Jahren war das BIP noch stärker gestiegen, 2011 um 3,3 % und 2012 um 0,7 %.
Die deutsche Wirtschaft entzog sich weiterhin der europäischen Rezession, allerdings kühlte sich die Konjunktur weiter ab.
Die Umsatzprognosen für interaktive Dienstleistungen in Deutschland steigen demgegenüber. Für 2014 prognostiziert der BVDW ein Wachstum in Höhe von über 7 % für den Bereich Applikationen und Services.1
Es wird erwartet, dass eine Verschiebung der Budgets von Paid (Print, TV, Radio, Magazinen, Kino, Banner etc.) zu Owned (Broschüren, Einzelhandelsgeschäfte, Firmenwebsites etc.) und Earned (Facebook, Twitter, YouTube, Flickr etc.) stattfinden wird.2
1 Quelle: BVDW/RIAS „Die digitale Wirtschaft in Zahlen von 2008 bis 2014“, Düsseldorf, den 16. Mai 2013 Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.
2 Quelle: „With inspiration from MEC, Starbucks and Forrester“November 25th 2010, Sofus Midtgaard
Die Marktentwicklung stellt damit weiterhin günstige Rahmenbedingungen bereit, auch wenn sich das Internet-Branchenwachstum insgesamt abschwächen wird.
Die Leistungen der nexum AG umfassen hierbei Beratung und Konzeption, Design und Entwicklung, Redaktion und Projektmanagement.
b) Geschäftsverlauf
Die nexum AG schaut auf ein erfolgreiches Jahr 2013 zurück. Umsatzseitig wurde der Geschäftsplan sogar überschritten. Es wurden Umsätze in Höhe von 10,8 Mio. EUR erzielt (Plan:10,6 Mio. EUR). Diese Kennzahl stieg binnen Jahresfrist um rund 23 % gegenüber 2012 (8,8 Mio. EUR). Damit wurde im Geschäftsjahr 2013 der höchste Umsatz in der Unternehmensgeschichte erzielt.
Der Vorstand ist zufrieden mit der Entwicklung des abgelaufenen Geschäftsjahres.
c) Ertragslage
Das Betriebsergebnis lag am Jahresende bei 350 TEUR nach -707 TEUR in 2012. Das gesteckte EBIT-Ziel von 495 TEURO wurde damit nicht ganz erreicht. Jedoch konnte das Betriebsergebnis wieder deutlich in die Gewinnzone gedreht werden und gegenüber dem letzten Geschäftsjahr um über 1 Mio. Euro stark verbessert werden.
Ursächlich für die Ergebnisverbesserung war der um 2 Mio. EUR über dem Vorjahr liegende Umsatz, dem Aufwendungen für bezogene Leistungen gegenüberstanden, die nur um rund 0,7 Mio. EUR über denen des Vorjahres lagen. Der Personalaufwand belief sich auf 5,9 Mio. EUR (2012 5,6 Mio. EUR). Durch die Reduzierung der Administrationspauschalen an die ehemalige Konzernmutter verringerten sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 1,3 Mio. EUR im Vorjahr auf 1,0 Mio. EUR.
Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl betrug während des Geschäftsjahres 2013 101,5 Mitarbeiter und lag damit um rund 6,4 % über dem Vorjahr (95 Mitarbeiter)
Der Gewinn des Geschäftsjahres 2013 wird gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 4. März 2013 vollständig zur Stärkung des Eigenkapitals verwendet und auf neue Rechnung vorgetragen.
d) Finanzlage
Zu Jahresbeginn wurde die Liquidität der Gesellschaft durch ein Darlehen der ehemaligen Muttergesellschaft, der PIRONET NDH AG sichergestellt, welches per 30.06.2013 zur Rückzahlung fällig war. Die Finanzierung konnte, wie geplant, nahtlos in einen Kreditrahmenvertrag in Höhe von 1 Mio. EUR mit der Commerzbank AG überführt werden.
Durch die Zahlung des Verlustausgleichs seitens der PIRONET NDH AG in Höhe von 707 TEUR sowie durch die aufgrund der stabilen Auftragslage steigenden Einzahlungen von Kunden war eine ausreichende Liquidität der Gesellschaft im gesamten Geschäftsjahr 2013 jederzeit gegeben.
Der zwischenzeitlich in Anspruch genommene Geldmarktkredit in Höhe von 500 TEUR konnte vorzeitig bereits in 2013 wieder zurückgezahlt werden.
Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug 447 TEUR.
e) Vermögenslage
Die Bilanzsumme liegt mit einem Wert von 2,8 Mio. EUR um rund 0,6 Mio. EUR unter dem Vorjahresniveau. Dies ist auf den geringen Bestand an Verbindlichkeiten sowie die nicht in Anspruch genommene Kreditlinie zurückzuführen.
Auf der Aktivseite stieg das Anlagevermögen insgesamt um einen Betrag von rund 6 TEUR auf 209 TEUR (Vorjahr 203 TEUR). Dies ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass aufgrund des in 2014 geplanten Umzuges größere Investitionen verschoben wurden.
Das Vorratsvermögen sank bedingt durch die Reduzierung der unfertigen Leistungen um rund 276 TEUR auf einen Wert von 274 TEUR (Vorjahr: 550 TEUR). Hauptursache hierfür war die geringe Anzahl von in Arbeit befindlichen Festpreisprojekten per Jahresende.
Das Umlaufvermögen sank und beläuft sich zum Jahresende auf einen Wert von rund 2,3 Mio. EUR nach 2,9 Mio. EUR in 2012. Durch die Einführung eines regelmäßigen Mahnwesens sanken die Forderungen per Jahresende auf 1,4 Mio. EUR (Vorjahr: 1,6 Mio. EUR).
Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beliefen sich auf 161 TEUR (Vorjahr: 156 TEUR).
Auf der Passivseite erhöhte sich die Eigenkapitalposition um den Jahresüberschuss in Höhe von 266 TEUR auf insgesamt 415 TEUR (Vorjahr: 149 TEUR). Die Eigenkapitalquote ist von 4,4% auf 15,0% gestiegen.
Die Rückstellungspositionen lagen mit einem Wert von 990 TEUR um 479 TEUR über dem Vorjahreswert (TEUR 511), wohingegen die erhaltenen Anzahlungen mit einem Wert in Höhe von 483 TEUR gegenüber 854 TEUR im Vorjahr gesunken sind.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sanken auf 391 TEUR (Vorjahr: 1.086 TEUR).
Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 130 TEUR beinhalten hauptsächlich Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer sowie Umsatzsteuerverbindlichkeiten.
In Summe sanken die Verbindlichkeiten auf 1,0 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahreswert von 2,6 Mio. EUR.
Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten beliefen sich auf 159 TEUR (Vorjahr: 151 TEUR).
III. Nachtragsbericht
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.
IV. Prognose, Chancen und Risiken
Eine besondere Herausforderung für die nahe Zukunft liegt in der Kompensation von wegfallenden Umsätzen eines in 2013 abgeschlossenen Großprojektes. Hier besteht das Risiko, dass durch das Neugeschäft die entstandene Umsatzlücke bei dem Bestandskunden nicht an anderer Stelle vollständig aufgefangen werden kann. Dem gegenüber steht allerdings, dass die externen Fremdleistungen und Wareneinsätze ebenfalls in deutlichem Maße zurückgefahren würden. Zudem sind Teile der Prämien von Führungskräften und Mitarbeitern an Umsatz- und/oder Ergebnisziele geknüpft, so dass die Personalkosten an dieser Stelle eine Variabilität aufweisen. Die Markenbekanntheit und das Lösungsportfolio der nexum AG bietet zudem durch das breite Spektrum an aktiv von Kunden nachgefragten Themen in den Bereichen eCommerce, Content Management, Online Marketing und Websites/Weblösungen eine solide Grundlage für Neugeschäft.
Personalseitig wird dies durch die Einstellung von hochfakturierbaren und vertrieblich starken Mitarbeiter unterstützt. Weiterbildungsmaßnahmen für alle Mitarbeiter sind im Rahmen der Planung vorgesehen.
Eine weitere Stärke der nexum liegt in der soliden Kundenbasis und den guten Referenzen. Durch langjährige Erfahrung auch in komplexen Themen- und umfangreichen Projekten sowie funktionierende Prozesse und Abläufe in der Projektentwicklung können auch Großprojekte umgesetzt werden.
Dem Aufbau einer ausreichenden Kapitaldecke wird auch in Zukunft eine besondere Bedeutung zukommen, um der Abhängigkeit von Fremdfinanzierungen entgegen zu wirken.
Auch in den Folgejahren ist eine Stärkung des Eigenkapitals geplant.
Den aus dem Abschluss eines Großprojektes resultierenden Risiken wurde im Jahresabschluss durch die Bildung einer Gewährleistungsrückstellung Rechnung getragen.
Der Umzug des Standortes Köln in die neuen, größeren Räumlichkeiten der „Alten Wagenfabrik“ dient auch der Mitarbeiterbindung sowie -motivation und ermöglicht eine repräsentative Präsentation nach außen.
Für die Kosten des Rückbaus des alten Standortes wurde im Jahresabschluss eine Rückstellung gebildet. Die Planung für 2014 berücksichtigt außerdem die mit dem Umzug einhergehenden Investitionen.
Der Standort Hamburg wird auf Mitarbeiter- und Führungsebene weiter auf- und ausgebaut.
Die nexum AG plant für 2014, Umsatz und EBIT ungefähr auf dem Vorjahresniveau zu halten. Zur Erreichung des gesetzten Umsatzzieles werden Bestands- und Neukundenvertrieb mit einer hohen Managementunterstützung intensiviert.
V. Internes Kontrollsystem- und Risikomanagementsystem
Die nexum AG verfügt über ein etabliertes Risikomanagementsystem. Eine hohe Prävention vor wirtschaftlichen und anderen Schäden ist gewährleistet. Im Rahmen der Geschäftsplanung wird eine Mittelfristplanung erstellt, in der alle relevanten Aspekte und Risiken der Geschäftsentwicklung abgebildet werden.
Diese wird durch eine detaillierte Personal-, Kosten-, Kunden-, sowie eine Vertriebs- und Absatzplanung mit jährlichem Planungshorizont ergänzt.
Alle Planungen werden regelmäßig periodisch fortgeschrieben. Auf der operativen Steuerungsebene stehen jeweils spezielle Auswertungen in unterschiedlicher Tiefe zur Verfügung. Sie werden periodisch erzeugt und ausgewertet. Bedarfsgerechte Ad hoc Reports ergänzen die Berichterstattung. Alle Instrumente zusammen ermöglichen eine umfassende Unternehmensplanung und -steuerung sowie ein effektives und zeitnahes Risikomanagement.
Einen erheblichen Teil ihres Umsatzes erzielt die nexum AG durch Dienstleistungen und Projekte, welche nach Zeitaufwand abgerechnet werden, einen geringeren Teil durch Festpreisprojekte. Mittels den Werkzeugen Projektzeiterfassung, Project Progress Report und der Deckungsbeitragsrechnung werden die sich ergebenden wirtschaftlichen Risiken überwacht.
Die bereits seit langem etablierten Verfahren und Methoden genügen den Anforderungen an ein Frühwarnsystem.
Die nexum AG ist für das Jahr 2014 mit ihrer neuen strategischen Ausrichtung sehr gut gegenüber den Wettbewerbern aufgestellt.
Köln, 21. März 2014
Nexum AG
Dr. Michael Klinkers
(Vorstand)
Georg Kühl
(Vorstand)