Annual Report • May 15, 2018
Annual Report
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Der Aufsichtsrat wurde im Geschäftsjahr 2017 durch den Vorstand regelmäßig durch schriftliche und mündliche Berichte über die aktuelle Geschäftsentwicklung, die Risikosituation und insbesondere über wichtige Ereignisse zeitnah unterrichtet. Der Aufsichtsrat ist seiner Prüfungs- und Überwachungspflicht nachgekommen. Die dem Aufsichtsrat aufgrund der gesetzlichen und satzungsmäßigen Bestimmungen zur Zustimmung legten Geschäfte wurden überprüft und mit dem Vorstand erörtert. Darüber hinaus wurden der Aufsichtsratsvorsitzende sowie dessen Stellvertreter laufend vom Vorstand über den Geschäftsverlauf informiert.
Im Geschäftsjahr 2017 waren durchgängig die Herren Dr. Hans-Joachim König (Vorsitzender), Prof. Dr. Ulrich Krystek (stellvertretender Vorsitzender), Wolfgang Dörflinger, Gerald Glasauer, Prof. Dr. Alexander Pocsay und Frau Prof. Dr. Felicia Rosenthal Mitglieder des Aufsichtsrats.
Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2017 am 20.03.2017, 11.05.2017, 22.09.2017 und 15.12.2017 vier ordentliche Sitzungen durchgeführt. Daneben wurden am 14.07.2017, 26.09.2017, 18.10.2017, 14.11.2017 und 21.12.2017 Aufsichtsratssitzungen im Rahmen von Telefonkonferenzen durchgeführt und Aufsichtsratsbeschlüsse betreffend die Durchführung von Unternehmensakquisitionen, die Begründung und Durchführung einer Kapitalerhöhung sowie den Abschluss von Dienstverträgen mit den Vorständen gefasst.
Der Aufsichtsrat hat sich in seiner Sitzung am 15.12.2017 ausführlich mit der Thematik "Corporate Governance", insbesondere mit dem deutschen Corporate Governance Kodex befasst. Der Aufsichtsrat hat über die gemeinsame Entsprechungserklärung von Aufsichtsrat und Vorstand gemäß § 161 AktG Beschluss befasst. Die Entsprechungserklärung ist im Internet unter www.nexus-ag.de wiedergegeben. Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat sich intensiv mit der Erklärung zur Unternehmensführung (§ 289a HGB) befasst.
Kein Aufsichtsratsmitglied fehlte an mehr als der Hälfte der Aufsichtsratssitzungen. Der vom Aufsichtsrat gebildete Prüfungsausschuss tagte im Geschäftsjahr 2017 zweimal sowie der vom Aufsichtsrat gebildete Personalausschuss einmal.
Neben den genannten Ausschüssen bestanden im Geschäftsjahr 2017 keine weiteren Ausschüsse des Aufsichtsrats.
Der durch den Vorstand aufgestellte Jahresabschluss der NEXUS AG, der Lagebericht, der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2017 sind unter Einbeziehung der Buchführung von der KPMG AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Niederlassung Freiburg i. Br., geprüft worden. Die KPMG AG ist durch Hauptversammlungsbeschluss vom 12.05.2017 zum Abschlussprüfer der NEXUS AG sowie des NEXUS-Konzerns für das Geschäftsjahr 2017 bestellt worden und wurde demgemäß mit der vorstehenden Prüfung beauftragt. Die Abschlussprüfer haben keine Einwände erhoben und dies in den uneingeschränkten Bestätigungsvermerken bestätigt. Die Abschlussunterlagen sowie die Prüfungsberichte lagen dem Aufsichtsrat rechtzeitig vor, sie wurden vom Prüfungsausschuss und vom Aufsichtsrat jeweils eingehend geprüft und in der Prüfungsausschusssitzung und der Sitzung des Aufsichtsrats am 05.03.2018 ausführlich besprochen. An der Prüfungsausschusssitzung und der Sitzung des Aufsichtsrats am 05.03.2018 nahm auch der Abschlussprüfer teil, dieser berichtete über wesentliche Ergebnisse der Prüfung und stand für weitere Erläuterungen zur Verfügung.
Auf Basis der Prüfung des Prüfungsausschusses und seiner eigenen Prüfung hat der Aufsichtsrat durch Beschluss vom 05.03.2018 dem Ergebnis der Prüfung durch die Abschlussprüfung zugestimmt. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung des Prüfungsausschusses und der Prüfung durch den Aufsichtsrat haben sich keine Beanstandungen ergeben. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und den Lagebericht der NEXUS AG sowie den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht durch Beschluss vom 05.03.2018 festgestellt bzw. gebilligt.
Der Aufsichtsrat dankt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie dem Vorstand des Unternehmens für ihre Leistung und ihr hohes Engagement in der NEXUS AG und allen verbundenen Unternehmen. Außerdem gratuliert der Aufsichtsrat an dieser Stelle zum wiederholt erfolgreichen Geschäftsjahr.
Donaueschingen, 05. März 2018
Dr. Hans-Joachim König, Aufsichtsratsvorsitzender
Geschäftsmodell
Die NEXUS-Gruppe entwickelt, vertreibt und wartet Softwarelösungen für Krankenhäuser, Rehaeinrichtungen, Fachkliniken und Pflegeheime. Alle Softwarelösungen zielen darauf ab, dass die Gesundheitseinrichtungen ihre Prozesse effizienter abwickeln können und die Mitarbeiter mehr Zeit für Patienten zur Verfügung haben. NEXUS entwickelt Softwarelösungen, indem Know-how und Ideen von Kunden und eigenen Mitarbeitern zusammengebracht werden. NEXUS kann dabei auf ein umfangreiches Expertenwissen aus unterschiedlichen europäischen Ländern und einer Vielzahl von Einrichtungen zurückgreifen. NEXUS bietet folgende Produktgruppen an:
| • | NEXUS / KIS: Komplett-Informationssystem ür somatische Häuser in Deutschland |
| • | NEXUS / PSYCHIATRIE: Komplett-Informationssystem für psychiatrische Häuser |
| • | NEXUS / HEIM: Komplett-Informationssystem für Altenheime und Altenheimketten |
| • | NEXUS / REHA: Komplett-Informationssystem für Rehabilitationseinrichtungen |
| • | NEXUS / PAT (CH): Administratives Komplettinformationssystem für Schweizer Spitäler |
| • | NEXUS / DIS: Interdisziplinäres diagnostisches Informationssystem |
| • | NEXUS / FRAUENKLINIK: Informationssystem für geburtshilfliche Einrichtungen und Frauenkliniken |
| • | NEXUS / PATHOLOGIE UND NEXUS / ZYTOLOGIE: Informationssystem für pathologische und zytologische Einrichtungen |
| • | NEXUS / RADIOLOGIE: Radiologie-Informations- (RIS) und Bildsystem (PACS) für radiologische Abteilungen und Praxen |
| • | NEXUS / INFORMATIONSTORE: Management-Informationssysteme für Krankenhäuser |
| • | NEXUS / QM: Informationssysteme für das Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen |
| • | NEXUS / AEMP, NEXUS / SPM und EuroSDS: Informationssystem für Sterilisationsprozesse im Krankenhaus |
| • | NEXUS / INTEGRATIONSERVER: Schnittstellenmanagement für Krankenhaus-Informationssysteme in Krankenhäusern |
| • | NEXUS / IT: Outsourcing-Lösungen im Gesundheitswesen |
| • | NEXUS / SPEZIALBEFUNDUNG und Clinic WinData: Informationssysteme für die medizinische Fachbefundung und Geräteintegration |
| • | ASS.TEC: Prozess- und HR-Beratung im SAP-Umfeld |
| • | NEXUS / AMBULANTE PFLEGE und asebis: Die Spitex-Komplettlösung für den Schweizer Markt |
| • | NEXUS / ARCHIV und PEGASOS: Archivierung und Prozessmanagement im Gesundheitswesen |
| • | Emed: Webbasiertes klinisches Informationssystem für französische Gesundheitseinrichtungen |
| • | NEXUS / EPD: Komplett-Informationssystem für somatische und psychiatrische Häuser in den Niederlanden |
| • | TESIS: Komplett-Informationssystem für somatische Häuser in Katalonien (Spanien) |
| • | NEXUS / VITA und TESIS VITA: Komplett-Informationssystem für In-vitro-Kliniken |
| • | NEXUS / SWITSPOT: Softwarelösungen zur Ergänzung des SAP-Personalmanagements |
| • | CHILI: PACS- und Teleradiologie-Lösungen |
| • | highsystemNET: Lifecycle-Client Management |
NEXUS vermarktet Softwarelösungen, installiert sie beim Kunden und übernimmt die Pflege der Lösungen im Sinne der Weiterentwicklung und Beratung. Bei Bedarf betreibt NEXUS die Software auf in eigenen oder gemieteten Rechenzentren und übernimmt die Gesamtbetreuung für den Kunden.
Die NEXUS-Softwarearchitektur ist modular, offen und serviceorientiert. Die Serviceorientierung der Produkte ermöglicht es, Funktionalitäten (Services) auch in Fremdprodukte zu integrieren. Ebenso können auf diese Weise Bestandskunden neu akquirierter Unternehmen unmittelbar von Funktionsausweitungen profitieren.
Die verschiedenen Module der Software-Lösungen werden sowohl zur Verbesserung der Verwaltungs-, Abrechnungs- und Behandlungsabläufe, als auch zur Optimierung der Qualität der Dokumentation von Patientendaten eingesetzt. Die Zielsetzung unserer Produkte ist es, Kunden des Gesundheitswesens Instrumente anzubieten, mit denen sie ihre Geschäftsprozesse digitalisieren, beschleunigen und qualitativ verbessern können. IT-Serviceleistungen runden das Leistungsspektrum ab.
Die NEXUS-Gruppe ist an den Standorten Donaueschingen, Berlin, Böblingen, Dossenheim, Erlangen, Frankfurt (Main), Hannover, Ismaning, Jena, Kassel, Neckarsulm, Ratingen, Singen (Hohentwiel), Wien (AT), Wallisellen (CH), Altishofen (CH), Basel (CH), Lugano (CH), Luzern (CH), Zürich (CH), Grenoble (F), Creuzier-le-Neuf (F), Nieuwegein (NL) sowie Sabadell (ES) vertreten. Die strategische Ausrichtung der Gruppe wird maßgeblich von der NEXUS AG bestimmt.
Steuerungssystem
Die NEXUS-Gruppe ist in zwei Segmente ("Healthcare Software" und "Healthcare Service") und innerhalb der Segmente in verschiedene Geschäftsgebiete untergliedert. Jedes Geschäftsgebiet verfügt über ein eigenständiges Geschäftsmodell. Grundlage der Geschäftsgebietsstrategie sind die Produktprogramm-, Markt-, Technologie- und Vertriebsstrategien der Gesamtgruppe. Die Steuerung der Segmente und Geschäftsgebiete erfolgt über die Messung von insgesamt drei einheitlichen Kennzahlen (nach lokalen Rechnungslegungsstandards): "Umsatz", "Ergebnis vor Steuern" und "Relative Marktposition". Unter "Relativer Marktposition" verstehen wir die Entwicklung eines Segmentes oder Geschäftsgebietes, gemessen anhand der Unternehmensentwicklung im Vergleich zu den relevanten Wettbewerbern, soweit diese Informationen vorliegen. Die Kennzahlen werden quartalsweise vom Vorstand überprüft.
Forschung und Entwicklung
Die NEXUS-Gruppe betreibt keine Forschung, sondern nur Softwareentwicklung. In 2017 wurden Entwicklungsaufwendungen, insbesondere für die Produktgruppen NEXUS / HIS, NEXUS / KIS sowie für NEXUS / KISNG, NEXUS / RADIOLOGIE, CWD, NEXUS / EPD, Emed und mobile Apps getätigt. Weitere Ergänzungsprodukte wurden neu entwickelt und unmittelbar in den Markt eingeführt. Die NEXT GENERATION-Software wird innerhalb der NEXUS AG entwickelt und durch die Etablierung einer eigenen Entwicklungsgruppe unterstützt.
In 2017 wurden Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 5.058 aktiviert (Vj: TEUR 5.444). Die in 2017 aktivierten Entwicklungen beinhalten Entwicklungen für die oben genannten Neuprodukte.
Für das Geschäftsjahr 2018 sind aktivierungsfähige Entwicklungsinvestitionen in Höhe von rund TEUR 5.200 geplant. Im Entwicklungsbereich waren zum Ende des Berichtsjahres 314 Mitarbeiter (Vj: 304 Mitarbeiter) beschäftigt. Insgesamt sind TEUR 21.171 (Vj: TEUR 20.950) an Entwicklungskosten angefallen. Von den Umsätzen 2017 sind TEUR 20.938 (Vj: TEUR 18.599) auf Lizenzerträge entfallen.
Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen
NEXUS liefert hauptsächlich an Kunden innerhalb des öffentlichen Gesundheitswesens im In- und Ausland mit Schwerpunkt in Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden, Frankreich, Spanien und Österreich. Die Auftragslage hängt vom Wettbewerbsumfeld sowie von den Budgetentwicklungen und den Strukturveränderungen im Gesundheitswesen der einzelnen Länder ab. Eine unmittelbare Abhängigkeit von konjunkturellen Entwicklungen ist jedoch nicht gegeben. Langfristig könnte eine Krise der öffentlichen Staatsfinanzen in europäischen Ländern jedoch zu einer Reduktion der Wachstumserwartungen der NEXUS-Gruppe führen. Eine gesicherte Prognose dieser Entwicklungen lässt sich derzeit nicht stellen. Es bestätigt sich jedoch, dass "Optimierungen im Gesundheitswesen durch moderne Informationssysteme" auch in Krisenzeiten ein fester Punkt auf der Prioritätenliste des Gesundheitswesens fast aller Länder bleibt.
Technologietrends
Die Beobachtung informationstechnologischer Trends und Entwicklungen ist für die Strategie der NEXUS von herausragender Bedeutung. Die regelmäßig veröffentlichten Technologietrends der jeweiligen Jahre (z.B. Gartner Report "IT Trends 2018, IT-Trends von PAC 2018, IT Trends für CIOs von Forrester) bieten dabei einen guten Orientierungsrahmen.
Für NEXUS haben wir die folgenden 6 Trends als bedeutsam eingestuft:
Trend I: Artificial Intelligence (AI): "Artificial Intelligence is everywhere"
Mit diesem Satz wird die Entwicklung der AI-Technologie bereits heute in manchen medizinischen Fachgebieten umschrieben. Dazu gehört z.B. die Radiologie. IDC (IDC, 2018 HIT prediction) geht davon aus, dass bis 2021 rund 20 % der Institutionen im Gesundheitswesen einen Produktivitätsanstieg durch AI von 15%-20% erreichen werden. Mit Technologien und Techniken der künstlichen Intelligenz ergeben sich neue Möglichkeiten, die weit über die traditionellen regelbasierten Algorithmen hinausgehen. Die neuen Software-Generationen verstehen, lernen und adaptieren sich und operieren vollständig autonom.
Trend II: Cloud basierte Plattformen werden weiter zunehmen
2017 haben sich die Public- und Private Clouds auch im Gesundheitswesen stark verbreitet. 2018 wird der Trend nach Cloudbasierten Plattformen (PaaS) - über die sich neue Technologien flexibler und skalierfähiger erschließen - weiter verstärken. Cloud-basierte "as a Service-Dienste" werden weiter zunehmen. IDC schätzt, dass bis 2021 über 90 % der Unternehmen "Multiple Cloud Services und Plattformen" verwenden werden und 80% der Applikationen Micro-Services und Cloud Funktionen nutzen werden. Fast alle Micro-Services werden nach dieser Prognose in Containern bereitgestellt werden. NEXUS sieht den Trend als anhaltend an und hat in 2017 weiter in Cloud-Infrastruktur und in Container-Technologie investiert.
Trend III: Intelligent Apps and Analytics
Intelligent Apps and Analytics, wie beispielsweise virtuelle persönliche Assistenten, werden zu den Anwendungsbereichen der Artificial Intelligence zugerechnet. Jede App, jede Anwendung wird laut Gartner zukünftig AI-Komponenten enthalten. Intelligente Layer zwischen Menschen und Systemen entstehen, die auch die Art, wie in Krankenhäusern gearbeitet wird, verändern wird. Gerade im Arztberuf sind solche Anwendungen sehr gut möglich. NEXUS bezieht diese Möglichkeiten bereits heute in das Produktdesign ein.
Trend IV: Neue Input-Output-Verfahren
Die Nutzung neuer Input-Output-Verfahren ist im Entstehen. Audio, Video, Touch, Geschmack, Geruch und andere sensorische Kanäle werden genutzt und zusammengeführt. Dadurch wird die Kommunikation mit den Systemen reichhaltiger und intuitiver. Für NEXUS ist dieser Bereich zur Unterstützung der Arzt-Patienten-Kommunikation von Bedeutung. Das gilt im Schwerpunkt weiterhin für die Sprachkommunikation, schließt aber zunehmend auch andere Input-Output-Verfahren ein.
Trend V: "Wrap & Trap" für Legacy-Systeme
Die Weiterentwicklung bzw. Auflösung monolithischer Legacy-Systeme erhält zunehmend Bedeutung auch im Krankenhaus. In vielen Häusern ist ein Großteil der verfügbaren Ressourcen an Legacy-Systeme gebunden und schrittweise Veränderungen sind zu komplex oder zu langsam, um die Anforderungen an die Digitalisierung zu erfüllen. Der IT-Trend geht daher stark in Richtung "Wrap & Trap", d.h. die Herausnahme einzelner Funktionalitäten aus den Altsystemen und deren Integration in eine moderne Micro-Service-Orientierte IT-Architektur. Abgekapselt lassen sich damit bewährte Systeme gerade für stark regulierte Bereiche weiter betreiben (z.B. die Abrechnung) und neue Architekturen ausbauen. Die NEXUS nutzt die "Wrap & Trap"-Methode, um erworbene Systeme zu modernisieren oder um gemeinsam mit Krankenhäusern Modernisierungsstrategien umzusetzen.
Trend VI: Blockchain-Technologie
Die Blockchain-Technologie findet bei sicherheitsrelevanten Anwendungen immer mehr Aufmerksamkeit. Das gilt nicht nur im Finanzwesen, sondern auch zunehmend in der IT. Im Blockchain-Anwendungsbereich "Auditing" geht es darum, sicherheitskritische Operationen von Softwareprozessen aufzuzeichnen. Dies betrifft insbesondere den Zugriff auf und die Veränderung von vertraulichen oder kritischen Informationen. Bis 2020 werden - IDC Health zufolge - Blockchain Anwendungen im Gesundheitswesen den Pilotcharakter überschritten haben. Gerade im Bereich der patientenbezogenen Daten im OP Management und bei der Patientenidentifizierung kann die " distributed ledger technology" Einsatz finden. Auch im Bereich des "Supply Chain" im Krankenhaus werden erste Tests mit " ledger technology" unternommen. Das Auditing bei Systemen für medizinische Informationen eignet sich gut für eine Blockchain, da es relativ geringe Datenmengen produziert und gleichzeitig hohe Sicherheitsanforderungen aufweist.
Ausblick:
NEXUS sieht im Trendthema "Künstliche Intelligenz" große Möglichkeiten. Insbesondere in unserer Sparte "Diagnostische Informationssysteme" ergeben sich zahlreiche Anwendungsoptionen, die jedoch noch Zeit bis zur Marktreife benötigen. Dagegen sind die Trends zu Cloud-basierten Plattformen und die "Wrap & Trap"-Methode bereits heute einsetzbare Technologien. In beide Themen investiert NEXUS derzeit intensiv. Für NEXUS als Lieferant von innovativen Softwarelösungen ist es von wesentlicher Bedeutung, die oben beschriebenen Entwicklungen zu beurteilen und die eigenen Entwicklungsvorhaben danach auszurichten. Wir sind mit der neuen NEXT GENERATION-Technologie in vielen der oben beschriebenen Entwicklungen bereits aktiv. Wir werden darüber hinaus auch Zukunftsthemen wie "Blockchain" und "Input-Output-Verfahren" weiter in unsere Entwicklungsstrategien einbeziehen.
Wettbewerbsumfeld
Der Markt für Softwaresysteme im medizinischen Bereich zeichnet sich weiterhin durch hohe Wettbewerbsintensität und durch starke Anbieterkonzentration aus.
Die Konsolidierung innerhalb unserer Branche ist in 2017 nicht weiter fortgeschritten. Nur einzelne kleinere Übernahmen sind uns im europäischen Markt bekannt geworden. NEXUS gehört dabei zu den aktiven Konsolidierern am Markt. Es gab einen Neueintritt im europäischen Markt. Nach wie vor ist von weiteren Veränderungen im Wettbewerbsumfeld auszugehen. Aus unserer Sicht gibt es derzeit neben NEXUS nur noch wenige Wettbewerber auf dem europäischen Markt, denen langfristiges Potential zugesprochen wird.
Geschäftsverlauf
Vertriebs- und Marktentwicklung
Die Positionierung der NEXUS, als Lösungsanbieter im europäischen Gesundheitswesen, kommunizieren wir aktiv und unsere Auftragserfolge sowie die Anzahl an Installationen haben zu einem hohen Bekanntheitsgrad des Unternehmens geführt. Den weiteren Ausbau der europäischen Aktivitäten haben wir auch in 2017 und Anfang 2018 nachhaltig verfolgt und konnten steigende Umsätze realisieren.
In derzeit eher zurückhaltenden Märkten waren die Gesellschaften der NEXUS-Gruppe in 2017 erneut vertrieblich sehr erfolgreich. Das gilt insbesondere für die Kernmärkte Deutschland, Schweiz und Frankreich.
Neukunden wurden im vergangenen Jahr insbesondere in den diagnostischen Produktbereichen, im Qualitätsmanagement und auch im Bereich Krankenhaus-Informationssysteme gewonnen. Hervorzuheben sind die Produkte CWD, NEXUS / RIS, NEXUS / FRAUENKLINIK und PEGASOS. Bei allen konnte eine sehr deutliche Auftragseingangssteigerung verzeichnet werden. Sehr positiv hat sich das Service-Geschäft entwickelt und im Bereich der Gesamtsysteme NEXUS / KIS und Emed sowie NEXUS / EPD konnten wir einige wesentliche Aufträge gewinnen.
Produkt- und Unternehmensintegration
In 2017 haben sich die Unternehmenssegmente der NEXUS nicht verändert. Nach wie vor ist das Geschäft in eigenständige Geschäftsgebiete gegliedert, die für ihre Produkt- und Marktaktivitäten im Rahmen der Konzernplanung verantwortlich sind. Neben der Spartengliederung existiert auch eine Regionalgliederung, die sich im Wesentlichen auf die Länder Schweiz, Deutschland, Österreich, Niederlande, Frankreich und Spanien bezieht.
In 2017 wurden die Zentralfunktionen Controlling, Compliance, Marketing, und Entwicklung innerhalb der Gruppe weiter ausgebaut.
In 2017 wurden auch einige Veränderungen in der Beteiligungsstruktur vorgenommen:
| • | Die NEXUS AG hat zum 19. Mai 2017 51,19 % der Anteile der CHILI GmbH, Heidelberg-Dossenheim, erworben. |
| • | Die Domis Consulting AG hat zum 24. Juli 2017 95,0 % der Anteile an der highsystem ag, Zürich, erworben. |
| • | Die NEXUS AG hat zum 12. Dezember 2017 die restlichen 40,0 % der Anteile an der bereits vorhandenen Tochtergesellschaft VEGA Software GmbH, Aachen, erworben. |
| • | Die NEXUS AG hat zum 18. August 2017 die restlichen 0,02 % der Anteile an der bereits vorhandenen Tochtergesellschaft NEXUS Medizinsoftware und Systeme AG, Altishofen, erworben. |
Wachstum und Ergebnis
Entgegen der Vorjahrsprognose, die bei Umsatz, Ergebnis vor Steuern sowie bei der relativen Marktposition von leicht steigenden Werten ausgegangen ist, stieg der Umsatz deutlich von EUR 107,1 Mio. auf EUR 119,1 Mio. in 2017 und das Ergebnis vor Steuern erreichte einen deutlichen Anstieg von EUR 10,9 Mio. auf EUR 13,3 Mio. Die Marktposition der NEXUS-Gruppe hat sich durch Neuaufträge - insbesondere in Deutschland, Niederlande, der Schweiz und Frankreich - weiter verbessert.
Der Umsatzschwerpunkt von NEXUS lag in 2017 weiterhin im Geschäftsbereich Healthcare Software. Der Bereich hat im Vergleich zum Vorjahr erneut eine deutliche Umsatzsteigerung um rund EUR 10,2 Mio. auf EUR 107,9 Mio. erzielt. Im Geschäftsbereich Healthcare Service stieg der Umsatz deutlich von EUR 9,3 Mio. auf EUR 11,1 Mio.
Der internationale Anteil am Geschäft betrug 2017 44,4 % (Vj: 48,8 %) des Gesamtumsatzes. Unsere Aktivitäten im Ausland sind eine wesentliche Komponente unseres Geschäftes. Wir investieren sehr intensiv in die Entwicklung von Produkten für ausländische Märkte und erwägen ggf. auch Unternehmensakquisitionen, um den Markteintritt zu erleichtern. Das internationale Geschäft ist derzeit insbesondere auf den Schweizer, den niederländischen, den französischen, den österreichischen und den spanischen Markt konzentriert. Umsatzeffekte aus Währungsschwankungen gegenüber dem 31. Dezember 2017 betrafen insbesondere den Schweizer Franken. Der Durchschnittskurs des Schweizer Franken lag in 2017 bei EUR 1,11 (Vj: EUR 1,09). Der Umsatzeffekt aus den Währungskursänderungen betrug in 2017 TEUR -520 (Vj: TEUR -224).
In Deutschland stieg der Umsatz 2017 um rund 20,7 % an und erreichte TEUR 66.178 nach TEUR 54.824. Hauptgründe waren - neben den Neuaufträgen - die realisierten Akquisitionen im Inland sowie die Outsourcingprojekte. Durch den Erwerb der CHILI GmbH wurden zusätzliche Umsatzeffekte in Höhe von TEUR 2.653 erzielt. Ohne die Erstkonsolidierung dieses Unternehmens wäre der Umsatz der NEXUS-Gruppe entsprechend geringer ausgefallen.
Die Steuerung unseres Wachstums sowie der Ertragslage erfolgte auf Basis der in den kurzfristigen Erfolgsrechnungen der Geschäftsgebiete ausgewiesenen Kennzahlen "Umsatz", "Ergebnis vor Steuern" und "relative Marktposition".
Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
Die NEXUS-Gruppe hat in 2017 einen konsolidierten Umsatz von TEUR 119.083 nach TEUR 107.051 in 2016 erwirtschaftet. Das bedeutet ein Umsatzanstieg von TEUR 12.032 (+11,2 %). Die aktivierten Eigenleistungen betragen im Geschäftsjahr TEUR 5.058 (Vj: TEUR 5.444). Der Anstieg im Personalaufwand von TEUR 63.895 auf TEUR 67.549 (+5,7 %) resultiert aus dem Anstieg der Mitarbeiterzahlen. Der Materialaufwand von TEUR 19.364 ist gegenüber dem Vorjahr (TEUR 17.330) um 11,7 % gestiegen. Das EBITDA 2017 erreichte TEUR 23.718 nach TEUR 21.021 in 2016 (+12,8 %). Damit hat die NEXUS-Gruppe das EBITDA auf Jahresbasis wieder verbessert. Das Periodenergebnis vor Steuern (EBT) verbesserte sich von TEUR 10.908 im Vorjahr auf TEUR 13.282 (+21,8 %). Abschreibungen fielen in Höhe von TEUR 10.402 (Vj: TEUR 10.092) an. Hierbei handelt es sich hauptsächlich um planmäßige Abschreibungen auf aktivierte Entwicklungskosten, Technologien und Kundenbeziehungen. Die erstmalige Konsolidierung der im Geschäftsjahr erworbenen Unternehmen hat in Summe zu einer EBT-Steigerung von TEUR 126 geführt.
Der Konzernjahresüberschuss hat sich im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 8.611) auf TEUR 10.156 erhöht (+17,9 %). Grund für diesen Anstieg sind die deutlich höheren Umsatzerlöse und die daraus resultierenden Skaleneffekte.
Die Ergebnisse innerhalb der Bereiche haben sich gleichmäßig positiv entwickelt. Der Bereich Healthcare Software hat ein Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) von TEUR 12.030 nach einem EBIT von TEUR 9.902 im Vorjahr (+21,5 %) erzielt. Im Bereich Healthcare Service verbesserte sich das Ergebnis vor Steuern und Zinsen in 2017 sehr deutlich von TEUR 1.024 im Vorjahr auf TEUR 1.289 (+25,9 %). Die Vorjahresprognose (leichter Anstieg von Umsatz und Ergebnis vor Steuern sowie leichte Verbesserungen in der relativen Marktposition) für beide Geschäftsbereiche, Healthcare Software und Healthcare Service, wurde für alle drei Leistungskennziffern erreicht, bzgl. Umsatz und Ergebnis vor Steuern sogar übertroffen.
Die Geschäfts- oder Firmenwerte, Marken mit unbestimmter Nutzungsdauer sowie die noch nicht zur Nutzung bereiten Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 60.475 (Vj: TEUR 59.633) sind nach den Ergebnissen unserer, zum Bilanzstichtag durchgeführten, Impairment-Tests in voller Höhe werthaltig. Für die übrigen immateriellen Vermögenswerte in Höhe von TEUR 35.804 (Vj: TEUR 37.168), die sich insbesondere aus eigenen aktivierten Entwicklungen sowie erworbener Technologie und Kundenbeziehungen zusammensetzen, lagen in 2017 keine Hinweise auf Wertminderungen vor. Die immateriellen Vermögenswerte einschließlich des Geschäfts- oder Firmenwerts belaufen sich auf TEUR 85.118 (Vj: TEUR 84.119) und damit auf 56,3 % (Vj: 60,2 %) der Bilanzsumme.
Die kurzfristigen Finanzanlagen sind gegenüber dem Vorjahr von TEUR 2.933 auf TEUR 1.849 gesunken. Die Reduktion ist auf die Fälligkeit einer endfälligen Namensschuldverschreibung in Höhe von TEUR 1.000 zurückzuführen.
Das Eigenkapital der NEXUS-Gruppe beträgt zum Stichtag TEUR 103.009 nach TEUR 95.802 im Vorjahr, was einer Eigenkapitalquote von 68,1 % entspricht (Vj: 68,6 %). In 2017 wurde eine Dividende von 15 Cent pro Aktie (EUR 2.357.714,10) an die Aktionäre ausgezahlt.
Die erhaltenen Anzahlungen (sonstige nicht-finanzielle Schulden), welche insbesondere Kundenanzahlungen für Softwareprojekte darstellen, sind gegenüber dem Vorjahr von TEUR 4.172 auf TEUR 6.175 gestiegen.
Das Barvermögen zuzüglich der als Liquiditätsreserve gehaltenen Wertpapiere betrug per 31. Dezember 2017 TEUR 28.385 (Vj: TEUR 18.856). Das entspricht 18,8 % (Vj: 13,5%) der Bilanzsumme. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind trotz des stark gestiegenen Geschäftsvolumens nur leicht gestiegen (+7,7%) und betragen zum 31. Dezember 2017 TEUR 21.686 nach TEUR 20.132 im Vorjahr. Darüber hinaus bestehen zum Stichtag aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 1.429 (Vj: TEUR 1.412).
Der Mittelzu- und -abfluss wird anhand der Kapitalflussrechnung dargestellt. In 2017 ist der Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit aufgrund des verbesserten Konzernjahresergebnisses vor Ertragsteuern sowie der Veränderung der Verbindlichkeiten von TEUR 16.542 im Geschäftsjahr 2016 auf TEUR 21.677 (+31,0 %) gestiegen. Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit betrug per Saldo TEUR -9.416 (Vj: TEUR -16.341). Die Veränderung resultiert vor allem aus geringeren Auszahlungen für Unternehmenserwerbe. Der Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit (TEUR -2.133; Vj: TEUR -2.409) resultiert vor allem durch Dividendenzahlung.
Im Segment Healthcare Software wurden insgesamt TEUR 7.768 (Vj: TEUR 10.217) und im Bereich Healthcare Service TEUR 320 (Vj: TEUR 234) investiert. Die im Geschäftsjahr 2017 erworbenen Unternehmen CHILI GmbH und highsystem ag wurden dem Bereich Healthcare Software zugeordnet.
Investitionen / Akquisitionen
Neben den im Abschnitt "Produkt- und Unternehmensintegration" dargestellten Unternehmensbeteiligungen wurde in 2017 in den Aus- und Umbau, des in 2015 erworbenen Grundstücks und Gebäudes in Donaueschingen, investiert. Zum Stichtag sind TEUR 5.337 aktiviert.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Der Konzern hat hauptsächlich Leasingverträge für die Betriebs- und Geschäftsausstattung (inkl. der EDV-Hardware) und die Dienstfahrzeuge abgeschlossen. Darüber hinaus bestehen Mietverträge und sonstige Vertragsverpflichtungen über Geschäftsräume. Der Zweck der Verträge ist die Finanzierung und Beschaffung von betriebsnotwendigem Anlagevermögen. Risiken könnten durch den Abschluss teurerer Anschlussverträge zu höheren Kosten nach dem Auslaufen dieser Verträge entstehen.
Vorteile, die zu der Entscheidung zur Durchführung bzw. Beibehaltung dieser Geschäfte geführt haben, sind hauptsächlich in der, für die Gesellschaft fehlenden Kapitalbindung bei der Beschaffung des betriebsnotwendigen Anlagevermögens zu sehen. Darüber hinaus ergeben sich durch die Leasingfinanzierung für die Gesellschaft kein Verwertungsrisiko und die Möglichkeit der kurzfristigen Sicherung des aktuellen technischen Entwicklungsstandes.
Grundsätze und Ziele des Finanzmanagements
Das NEXUS-Finanzmanagement zielt darauf ab, die finanzielle Stabilität und die Flexibilität des Unternehmens sicher zu stellen. Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Eigen- und Fremdkapital kommt dabei eine wesentliche Rolle zu. Die Kapitalstruktur der NEXUS-Gruppe besteht zu 68,1% aus Eigenkapital und zu 17,4 % aus kurzfristigem Fremdkapital. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und erhaltene Anzahlungen, die dem operativen Geschäft zuzuordnen sind. Zur Liquiditätssteuerung wird der Konzern weitgehend zentral über die NEXUS AG finanziert.
Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren
Die finanziellen Leistungsindikatoren (Kennzahlen) der NEXUSGruppe, Umsatz und Ergebnis vor Steuern, haben sich in der Gruppe positiv entwickelt. Im Segment Healthcare Software sind die Kennzahlen Umsatz und Ergebnis vor Steuern deutlich gestiegen. Im Segment Healthcare Service sind der Umsatz und das Ergebnis vor Steuern deutlich gestiegen. Der nicht finanzielle Leistungsindikator "relative Marktposition" ist jeweils leicht gestiegen.
Geschäftsverlauf der Unternehmensbereiche
Geschäftsbereich Healthcare Software: Wachstum und Innovation
Der Bereich Healthcare Software bietet selbst erstellte Softwareprodukte auf dem nationalen und internationalen Markt für Institutionen des Gesundheitswesens an. Dieses Segment erzielte in 2017 einen (externen) Umsatz von TEUR 107.954 nach TEUR 97.705 im Vorjahr. Das bedeutet einen Anstieg von 10,5%. Insbesondere die Nachfrage nach neuen Produkten und Servicedienstleistungen im Bereich der klinischen Informationssysteme (NEXUS / KIS) und der diagnostischen Informationssysteme (NEXUS / DIS) hat zu diesem Wachstum geführt.
Geschäftsbereich Healthcare Service: Stabilität und Innovation
Der Geschäftsbereich Healthcare Service bietet IT-Outsourcing-Leistungen für Einrichtungen des Gesundheitswesens in Deutschland an. Der Bereich erzielte in 2017 einen (externen) Umsatz in Höhe von TEUR 11.129 nach TEUR 9.346 in 2016 (+19,1%). Aufträge im Bereich des IT-Outsourcings haben zu diesem starken Wachstum geführt.
Personal
Die Personalentwicklung ist im Markt klinischer Informationssysteme von besonderer Bedeutung. In diesem wissenskritischen Bereich, in dem medizinisches Wissen mit der Informatik zu einer kundenorientierten Lösung kombiniert werden muss, hängt der Erfolg von Entwicklungsvorhaben oder Kundenprojekten sehr häufig vom Wissen und der Ausbildung Einzelner ab. NEXUS legt daher auf strukturiertes und effizientes Personalmanagement großen Wert. Die Mitarbeiteranzahl und -struktur bei NEXUS hat sich bedingt durch Neueinstellungen und Unternehmenserwerbe weiter erhöht. Nach 916 Mitarbeitern im Vorjahr sind zum Stichtag 31. Dezember 2017 insgesamt 975 Mitarbeiter, einschließlich Vorstände, in der NEXUS-Gruppe beschäftigt.
Gesamtaussage zur Lage des Konzerns
NEXUS hat sich in 2017 hinsichtlich sämtlicher Leistungsindikatoren positiv entwickelt. NEXUS verfügt über ein attraktives Produktprogramm, eine gute Marktposition in den Kernmärkten und stabile Kundenbeziehungen. Weiteres Wachstum kann durch Eigenfinanzierung realisiert werden.
Chancen- und Risikobericht
Das unternehmerische Handeln der NEXUS-Gruppe ist mit Risiken und Chancen verbunden. Zur frühzeitigen Erkennung, Bewertung und zum richtigen Umgang mit Chancen und Risiken hat die NEXUS AG ein Risikosteuerungs- und Kontrollsystem eingeführt. Das System umfasst die NEXUS AG inklusive aller mehrheitlich gehaltenen Tochtergesellschaften und liegt in der Verantwortung des Vorstands und der Geschäftsführer der Tochtergesellschaften.
Darüber hinaus ist die NEXUS-Gruppe mit kurz-, mittel- und langfristigen strategischen und operativen Risiken konfrontiert, die sich auf Veränderungen und Fehler innerhalb des Umfeldes, der Branche, der innerbetrieblichen Management- und Leistungsprozesse oder des finanzwirtschaftlichen Umfelds beziehen.
Risikomanagement
Die NEXUS hat ein, den Verhältnissen angemessenes, internes Kontrollsystem sowie Controlling-Instrumentarium und Risikomanagement implementiert. Neben einem intensiven Kosten- und Ergebnismanagement, das im Rahmen regelmäßiger Management- und Aufsichtsratssitzungen überwacht wird, besteht ein Risikomanagement-Handbuch. Entsprechend werden folgende Chancen- und Risikofelder vom Management-Team überwacht:
| • | Kundenprojekte |
| • | Entwicklungsprojekte |
| • | Mangelnde Marktakzeptanz von Produkten |
| • | Abwanderung von Know-how-Trägern |
| • | Prozessrisiken |
| • | Entwicklung von Tochter- und Beteiligungsgesellschaften |
| • | IT-Sicherheit und -verfügbarkeit |
| • | Reputation |
| • | Regulatorische Risiken |
Die Berichterstattung, die Dokumentation und die Maßnahmenentwicklung sind im Risikohandbuch der NEXUS AG geregelt. Die Umsetzung wird periodisch vom Vorstand überprüft. In 2017 wurden fünf Risikoberichte von den verantwortlichen Stellen an den Vorstand gemeldet und von diesem bewertet.
Der Einkauf ist im Wesentlichen auftragsbezogen und in Abstimmung mit den zuständigen Projektmanagern organisiert. Zahlungsausgänge werden bei der NEXUS AG durch den Vorstand und bei den Tochtergesellschaften durch den jeweiligen Geschäftsführer genehmigt. Der Personalabrechnungsprozess erfolgt für die inländischen Gesellschaften zum überwiegenden Teil zentral in Donaueschingen und wird durch funktionsunabhängige Kontrollen überwacht.
Zur Leistungserfassung der Entwicklungsabteilung wird eine Oracle-Datenbank verwendet. Die Steuerung wird durch eine Vierteljahresplanung vorgenommen. Die NEXUS-Gruppe nutzt eine ERP-Software (Enterprise Ressource Planning), mit der Informationen sowohl für Ablaufprozesse und interne Kontrollen als auch für Zwecke der Berichterstattung verfügbar gemacht werden. Darüber hinaus findet eine regelmäßige Kommunikation zwischen den Finanzabteilungen der dezentralen Tochterunternehmen und der zentralen Konzernfinanzabteilung statt.
Der wirtschaftlichen Entwicklung der Geschäftsbereiche wird verstärkt Aufmerksamkeit geschenkt. Diese berichten ihre Ergebnisse monatlich an den Vorstand. Der Vorstand ist an den maßgeblichen Entscheidungen unmittelbar beteiligt. Für die Steuerung und Überwachung werden die Tochtergesellschaften hierzu nach Produkten bzw. Märkten zusammengefasst, die wiederum den beiden Segmenten Healthcare Software und Healthcare Service zugeordnet werden.
Die Überwachung des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems obliegt dem Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats.
Risiken und Chancen
Markt- und Branchenrisiken
Wesentliche Risiken und Chancen, die eine deutliche Veränderung der wirtschaftlichen Lage bei NEXUS hervorrufen könnten, liegen im Markt und Branchenumfeld. Die NEXUSGruppe erwirtschaftet ihre Umsatzerlöse im Wesentlichen aus dem Verkauf von Softwarelizenzen und Dienstleistungen für das Gesundheitswesen in Deutschland, der Schweiz, Österreich, den Niederlanden, Frankreich und Spanien. Das derzeitige gesamtwirtschaftliche Umfeld stellt nach wie vor ein Risiko dar. Trotz besserer Wachstumswerte in Europa, sieht man in vielen europäischen öffentlichen Haushalten nach wie vor Budgetkürzungen, die sich auch auf die Finanzierung der öffentlichen Investitionen auswirken. Weitere Ausgabenkürzungen im Gesundheitswesen und insbesondere bei den Krankenhäusern sind zu erwarten.
Gartner hat seine Prognose für das Wachstum der weltweiten IT-Ausgaben für 2018 mit 4,5 % angegeben. Frost und Sullivan geben in einer aktuellen Studie an, dass die IT-Ausgaben in europäischen Krankenhäusern in den nächsten drei Jahren weiter steigen werden.
Auch wenn die Zahlen keinen unmittelbaren Aufschluss über die Investitionsbereitschaft von Einrichtungen im Gesundheitswesen geben, geht die NEXUS-Gruppe davon aus, dass sich die Zielgruppe somatischer und psychiatrischer Krankenhäuser, medizinischer Versorgungszentren, Reha-, Alten- und Pflegeheime ebenfalls dem Trend zunehmender Investitionen in Unternehmenssoftware weiter anschließen wird. Für NEXUS ergeben sich dabei erhebliche Chancen, ein überdurchschnittliches Wachstum zu erzielen.
Unsere derzeitige Technologie- und Marktposition eröffnet uns die Möglichkeit, neue Kunden zu erschließen und die Marge zu verbessern. Die bisher installierte Kundenbasis ist hierfür eine ausgezeichnete Referenz. Unsere Technologiestrategie und unsere applikative Trennung zwischen einem klinischen und einem diagnostischen System findet am Markt zunehmend Aufmerksamkeit. Als Anbieter von Qualitätssoftware hat sich NEXUS am Markt einen sehr guten Ruf erarbeitet und gilt als stabiles, wachsendes Unternehmen. In den letzten Jahren galt dies insbesondere für den deutschen, den französischen und den Schweizer Markt, in dem die NEXUS-Gruppe mit dem Neuprodukt NEXUS / KISNG wesentliche Aufträge gewinnen und damit andere etablierte Wettbewerber ablösen konnte.
Sollten sich trotz des segmentierten Marktes andere Anbieter als Standard durchsetzen, wird die Strategie der NEXUS-Gruppe als mittelständischer Anbieter mit internationaler Präsenz nicht erfolgreich sein. Durch die fortschreitende Konsolidierung ist weiterhin die Möglichkeit der Übernahme durch einen Wettbewerber gegeben.
Strategische Risiken
Risiken können auch aus strategischen Unternehmensentscheidungen resultieren, die kurzfristig und langfristig grundsätzlich das Chancen- und Risikopotential der NEXUS verändern.
Vermarktungs- und Vertriebsrisiken
Die NEXUS bearbeitet die unterschiedlichen Märkte mit unterschiedlichen Vertriebsmodellen. Aufgrund der hohen Komplexität der Produkte ist die Vermarktung sehr anspruchsvoll. Der Verlust von Partnern, Mitarbeitern oder Vertriebsmittlern ist ein Risiko, das die Ertragssituation beeinflussen könnte. Wichtig für die weitere wirtschaftliche Entwicklung der NEXUS AG einschließlich der Tochtergesellschaften ist, dass neben einer Verbreiterung der installierten Softwarebasis die Wartungs- und Serviceerlöse weiter gesteigert werden können. Hierzu ist auch Voraussetzung, dass es in ausreichendem Umfang gelingt, auslaufende Wartungs- und Serviceverträge zu verlängern. Bei erhöhtem Anteil an Wartungserträgen und Erträgen aus Partnergeschäften kann sich die Erlösqualität weiter verbessern.
Projektrisiken
Umsetzungsschwierigkeiten, insbesondere technischer Art, könnten bei den vorliegenden Großprojekten zu Pönalen oder Rückabwicklungen führen, die sich wiederum negativ auf die Ertragslage, aber auch auf die Marktreputation auswirken könnten. Zahlungsausfälle in Großprojekten durch Zahlungsschwierigkeiten oder Zahlungszurückhaltung der Kunden könnten zu Liquiditätsbelastungen für das Unternehmen führen, insbesondere wenn im Rahmen von Großprojekten erhebliche Vorleistungen erbracht wurden. Dieses Risiko wird soweit möglich durch die Vereinbarung von Anzahlungen reduziert. Ausfallrisiken bzw. Risiken, dass ein Vertragspartner seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt, werden im Rahmen des Forderungsmanagements (bspw. Bonitätsprüfungen) aktiv gesteuert. Ausfallrisikokonzentrationen entstehen im Konzern temporär innerhalb von Großprojekten. Die maximale Risikohöhe ergibt sich aus dem Buchwert der aktivierten Forderungen und ggf. aus Schadensersatz- oder Haftungsansprüchen. Risiken aus Zahlungsstromschwankungen existieren aufgrund der vorhandenen Liquiditätsreserven und der sich zunehmend verstetigenden Einzahlungsflüsse derzeit nicht.
Produktrisiken
Es besteht ein Risiko, dass der von NEXUS erreichte Innovationsvorsprung durch Wettbewerbsinnovationen verloren geht und dadurch Marktanteile verloren gehen. Risiken liegen auch in der Zeit- und Budgetplanung sowie in der Gestaltung und in der Qualität von Eigenentwicklungen, bei denen Abweichungen von der Marktspezifikation erhebliche Auswirkungen hinsichtlich der Vermarktung und der Kostenposition bedeuten können. In der Softwareentwicklung werden außerdem teilweise Drittprodukte eingesetzt, bei deren Verlust oder bei mangelnder Qualität der Technologie es zu Verzögerungen der eigenen Softwareauslieferung kommen. Die NEXUS-Gruppe begegnet diesen Risiken mit jährlichen qualitätsgeprüften Releases, die einen vordefinierten Qualitätsmanagement-Prozess durchlaufen.
Risiken in der Belegschaft
Die Entwicklung der NEXUS hängt in starkem Umfang vom Wissen und der konzernweiten Leistungsbereitschaft der Belegschaft ab. Es besteht grundsätzlich das Risiko, durch Fluktuation Kompetenzen zu verlieren und Marktvorteile einzubüßen. Das Abwandern einer größeren Anzahl von Kern-Know-How-Trägern könnte zumindest kurzfristig zu erheblichen Schwierigkeiten in der operativen Geschäftsabwicklung führen. Zudem zeigt der Arbeitsmarkt seit Jahren einen Mangel an Fachkräften. Die NEXUS begegnet diesem Risiko mit aktiver Personalentwicklung, die ein wichtiger Bestandteil für eine vorausschauende und zuverlässige Sicherung unserer Personalressourcen darstellt.
Bedeutende rechtliche Risiken sind derzeit nicht bekannt.
Finanzinstrumente bestehen im Wesentlichen aus Leistungsforderungen und -verbindlichkeiten. Da die Kunden der NEXUS-Gruppe überwiegend in öffentlicher Trägerschaft sind, ist das Ausfallrisiko innerhalb der Leistungsforderungen als gering einzuschätzen.
NEXUS verfügt in erheblichem Umfang über immaterielle Vermögenswerte in Form von Konzessionen / Patenten (TEUR 732; Vj: TEUR 711), Geschäfts- oder Firmenwerten (TEUR 49.314; Vj: TEUR 46.951), Technologie und Kundenbeziehungen (TEUR 9.394; Vj: TEUR 10.131), Marken (TEUR 8.749; Vj: TEUR 8.792) sowie Entwicklungskosten (TEUR 16.929; Vj: TEUR 17.534), die in der Bilanz aktiviert sind. Zum Bilanzstichtag wurde eine Überprüfung der Werthaltigkeit der Geschäfts- oder Firmenwerte, Marken mit unbestimmter Nutzungsdauer sowie der noch nicht zur Nutzung bereiten Entwicklungskosten auf Basis des DCF-Verfahrens vorgenommen. Aufgrund der zukünftigen positiven Ergebniserwartungen besteht kein Abwertungsbedarf. Sofern die getroffenen Annahmen zukünftig nicht so eintreten, könnte sich ein Abwertungsbedarf bei den Geschäfts- oder Firmenwerten und auch bei den übrigen immateriellen Vermögenswerten ergeben.
Die NEXUS AG und ihre Tochtergesellschaften haben nach wie vor latente Steuern auf Verlustvorträge aktiviert. Sollte nicht mehr zu erwarten sein, dass Gewinne zur Nutzung der Verlustvorträge erwirtschaftet werden, müsste der Ansatz ganz oder zum Teil reduziert werden. Sollten sich Steuergesetzgebungen zur Behandlung von Verlustvorträgen ändern, könnte es nötig werden, die aktivierten latenten Steuern ganz oder zum Teil zu reduzieren.
NEXUS hält Wertpapiere, die Zinsrisiken und Kursrisiken ausgesetzt sind und darum intensiv beobachtet werden. Aufgrund der volatilen Märkte für Wertpapiere existieren weiterhin Kurs- und Ausfallrisiken, die beobachtet und bewertet werden. Der Konzern hält wesentliche liquide Mittel in Schweizer Franken, die Kursrisiken unterliegen. Währungsrisiken entstehen daneben, insbesondere auch durch die in der Schweiz (Schweizer Franken) realisierten Umsätze und die daraus resultierenden Forderungen, die bis zur Zahlung Währungsschwankungen unterliegen. Den Einzahlungen in Schweizer Franken stehen in hohem Umfang Auszahlungen in Schweizer Franken gegenüber, so dass sich hier das Währungsrisiko netto vermindert. Eine Sicherungsbeziehung bestand zum Stichtag nicht. Liquiditätsrisiken existieren aufgrund der Liquiditätsreserven und der sich zunehmend verstetigenden Einzahlungsflüsse nicht.
Die Entscheidung über den Einsatz und die Risiken aus der Verwendung von Finanzinstrumenten werden zentral durch den Vorstand der NEXUS AG überwacht.
Der Konzern ist bestrebt, über genügend Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente oder entsprechende unwiderrufliche Kreditlinien zu verfügen, um seine Verpflichtungen in den nächsten Jahren zu erfüllen. Des Weiteren steht der Gesellschaft genehmigtes Kapital für weitere Kapitalerhöhungen zur Verfügung.
Aus zukünftig zu erwartenden Kaufpreiszahlungen im Rahmen von Unternehmenserwerben können sich Effekte aus Änderungen der vertragsrelevanten Faktoren ergeben.
Internes Kontrollsystem und Risikomanagementsystem bezogen auf den Konzernrechnungslegungsprozess
Das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem hat im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess zum Ziel, die Ordnungsmäßigkeit und Wirksamkeit der Rechnungslegung und Finanzberichterstattung konzernweit sicherzustellen. Die laufende Buchhaltung der inländischen Tochterunternehmen wird dezentral geführt, während die Erstellung der handelsrechtlichen Jahresabschlüsse zum überwiegenden Teil zentral erfolgt. Die ausländischen Gesellschaften erstellen lokale Abschlüsse, die aufgrund gesetzlicher Vorschriften oder bei Wesentlichkeit freiwillig geprüft werden. Die Erstellung des Konzernabschlusses sowie die erforderlichen Anpassungen der in- und ausländischen Einzelabschlüsse an die International Financial Reporting Standards, wie sie in der EU verpflichtend anzuwenden sind, erfolgten zentral in Donaueschingen. Der Abschlusserstellungsprozess wird zentral durch den Leiter Finanzen sowie den Vorstand der NEXUS AG überwacht. Das Vier-Augen-Prinzip wird grundsätzlich gewahrt.
Zusammensetzung des gezeichneten Kapitals und Börsennotierung
Die NEXUS AG ist an der Frankfurter Wertpapierbörse im Prime Standard unter der Wertpapier-Kenn-Nummer (WKN) 522090 gelistet. Das gezeichnete Kapital in Höhe von EUR 15.752.231 setzt sich wie folgt zusammen: Stammaktien: 15.752.231 Stück zum rechnerischen Wert von jeweils EUR 1,00. Zu den aus Stückaktien vermittelten Rechten und Pflichten verweisen wir auf das Aktiengesetz (§§ 8 ff. AktG). Zum Stichtag sind 15.728.675 Aktien ausgegeben
In teilweiser Ausnutzung der am 13. Mai 2016 von der Hauptversammlung der Nexus AG beschlossenen Ermächtigung für die Zeit bis zum 30. April 2021 zur Erhöhung des Grundkapitals der Gesellschaft einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt Euro 3.000.000,00 durch Ausgabe von bis zu 3.000.000 neuer, auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen (Genehmigtes Kapital 2016 / I) hat der Vorstand am 14. Juli 2017 mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom gleichen Tag beschlossen, das Grundkapital der Gesellschaft gegen Bareinlagen unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre - zugunsten der Arbeitnehmer der Nexus AG und verbundener Unternehmen der Nexus AG - von Euro 15.735.665,00 um bis zu Euro 25.000,00 auf Euro 15.760.665,00 durch Ausgabe von bis zu 25.000 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien mit einem auf sie entfallenden Anteil am Grundkapital der Gesellschaft von je Euro 1,- und mit Gewinnberechtigung ab dem 1. Januar 2017 zu erhöhen. Die Eintragung der Kapitalerhöhung in das Handelsregister beim Amtsgericht Freiburg (HRB 602434) erfolgte am 27. Oktober 2017. Das Grundkapital hat sich um 16.566,00 EUR auf 15.752.231,00 EUR erhöht. Somit beträgt das genehmigte Kapital 2016 / I nach teilweiser Ausschöpfung noch 2.983.434,00 EUR. Der Veräußerungspreis betrug insgesamt EUR 400.068,90, der Erlös aus dem Verkauf (EUR 383.502,90) wurde der Kapitalrücklage zugeführt.
Beschränkungen zu Aktien
Soweit bekannt existieren keine Beschränkungen, die die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen.
Direkte oder indirekte Beteiligungen am Kapital
Uns wurden keine direkten und indirekten Beteiligungen am Kapital mit über 10 von Hundert der Stimmrechte mitgeteilt.
Inhaber von Aktien mit Sonderrechten
Es existieren keine Inhaber von Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen.
Art der Stimmrechtskontrolle im Fall von Arbeitnehmerbeteiligungen
Bei den am Kapital beteiligten Arbeitnehmern existiert keine Trennung zwischen Stimmrecht und Aktie. Die Kontrollrechte können unmittelbar durch die Arbeitnehmer ausgeübt werden.
Ernennung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern und Satzungsänderungen
Es existieren keine weitergehenden Satzungsbestimmungen zur Ernennung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern als die in den gesetzlich geltenden Vorschriften. Zudem sind keine wesentlichen Satzungsbestimmungen anzugeben, die von gesetzlichen Vorschriften und von dispositiven Vorschriften abweichen.
Befugnisse des Vorstands hinsichtlich der Möglichkeit, Aktien auszugeben oder zurückzukaufen Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien.
Die Hauptversammlung der Nexus AG hat mit Beschluss vom 12. Mai 2017 den Vorstand ermächtigt, bis zum 30. April 2022 eigene Aktien bis zu einer Höhe von insgesamt 10 % des Grundkapitals, das bei Einberufung der Hauptversammlung vorhanden war, d.h. maximal bis zu 1.573.566 Stückaktien mit rechnerischem Nennwert von je EUR 1,00, zu erwerben. Der Vorstand ist im Rahmen der Ermächtigung ermächtigt, die erworbenen eigenen Aktien mit Zustimmung des Aufsichtsrats ohne weiteren Hauptversammlungsbeschluss einzuziehen sowie das Bezugsrecht der Aktionäre im Falle der Verwendung der eigenen Aktien nach Maßgabe der näheren Bestimmungen des am 17. Mai 2017 im Bundesanzeiger veröffentlichen Punkt 7 der Tagesordnung der Hauptversammlung der Nexus AG auszuschließen. Die bis dahin bestehende Ermächtigung vom 18. Mai 2015 wurde damit aufgehoben.
Der Vorstand ist ermächtigt, die aufgrund der erteilten Ermächtigung erworbenen eigenen Aktien mit Zustimmung des Aufsichtsrates ohne weiteren Hauptversammlungsbeschluss einzuziehen. Er ist ferner ermächtigt, die aufgrund der erteilten Ermächtigung erworbenen Aktien mit Zustimmung des Aufsichtsrates an Dritte im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen oder bei einem Erwerb von Unternehmen oder von Beteiligungen an Unternehmen anzubieten. Das Bezugsrecht der Aktionäre auf eigene Aktien ist insoweit ausgeschlossen. Die NEXUS AG hat in 2016 ein Aktienrückkaufprogramm gestartet.
Der Vorstand der NEXUS AG hat mit Zustimmung des Aufsichtsrats am 25. Oktober 2016 beschlossen, von der Ermächtigung zum Erwerb bis zu 200.000 Stück eigener Aktien (das entspricht 1,27 % vom Grundkapital) der Gesellschaft gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG Gebrauch zu machen. Die Ermächtigung ist auf den Zeitraum bis zum 30. April 2020 und auf einen Umfang von bis zu 10% des Grundkapitals beschränkt. Aus diesem Aktienrückkaufprogramm wurden bis zum 31. Dezember 2017 26.377 Stück (Vj: 16.056 Stück) eigene Anteile (= EUR 26.377 Grundkapital; Vj: EUR 16.056 Grundkapital) erworben. Dies entspricht einem Anteil am Grundkapital von 0,1 % (Vj: 0,1 %).
Per 31. Dezember 2017 wurden insgesamt 26.377 Stück zu einem Durchschnittskurs von EUR 20,32 erworben.
Genehmigtes Kapital
Der Vorstand ist ermächtigt, in der Zeit bis zum 30. April 2021 das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrfach um bis zu insgesamt EUR 3.000.000,00 durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender nennwertloser Inhaberaktien (Stückaktien) gegen Bar- und/oder Sacheinlage zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2016). Die neuen Aktien können auch an Arbeitnehmer der Gesellschaft oder eines verbundenen Unternehmens ausgegeben werden. Der Vorstand entscheidet mit Zustimmung des Aufsichtsrats über die Bedingungen der Aktienausgabe. Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit der Zustimmung des Aufsichtsrats über den Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre in folgenden Fällen zu entscheiden:
a) für Spitzenbeträge,
b) zur Ausgabe neuer Aktien an Arbeitnehmer der Gesellschaft oder eines verbundenen Unternehmens,
c) zur Ausgabe neuer Aktien gegen Sacheinlage zum Erwerb von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen,
d) zur Ausgabe neuer Aktien gegen Bareinlage, wenn der Ausgabebetrag der neuen Aktien den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien gleicher Gattung und gleicher Ausstattung zum Zeitpunkt der endgültigen Feststellung des Ausgabebetrages durch den Vorstand nicht wesentlich im Sinne der §§ 203 Abs. 1 und 2, 186 Abs. 3 Satz 4 AktG unterschreitet und der auf die neuen Aktien, für die das Bezugsrecht ausgeschlossen wird, insgesamt entfallende anteilige Betrag des Grundkapitals 10 % des zum Zeitpunkt der Eintragung dieser Ermächtigung im Handelsregister vorhandenen Grundkapitals (EUR 15.735.665,00) und - kumulativ - 10 % des zum Zeitpunkt der Ausgabe der neuen Aktien vorhandenen Grundkapitals nicht übersteigt. Auf die Höchstgrenze von 10 % des Grundkapitals ist der anteilige Betrag am Grundkapital abzusetzen, der auf neue oder zurückerworbene Aktien entfällt, die seit der Eintragung dieser Ermächtigung im Handelsregister unter vereinfachtem Bezugsrechtsausschluss gemäß oder entsprechend § 186 Abs. 3 S. 4 AktG ausgegeben oder veräußert worden sind, sowie der anteilige Betrag am Grundkapital, auf den sich Options- und/ oder Wandlungsrechte aus Options- und/oder Wandelschuldverschreibungen und/oder Wandlungspflichten aus Wandelschuldverschreibungen beziehen, die seit der Eintragung dieser Ermächtigungen im Handelsregister in entsprechender Anwendung von § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben worden sind.
Bedingtes Kapital
Das Grundkapital der Gesellschaft wird um EUR 1.400.000,00 durch Ausgabe von bis zu 1.400.000 auf den Inhaber lautender Stückaktien mit einem rechnerischen Wert von je EUR 1,00 bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2012). Das bedingte Kapital dient der Sicherung von Bezugsrechten aus Aktienoptionen, die auf Grund der Ermächtigung der Hauptversammlung der NEXUS AG vom 23. Mai 2012 gegeben werden. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie Aktienoptionen ausgegeben werden und die Inhaber dieser Aktienoptionen von ihrem Bezugsrecht auf Aktien Gebrauch machen und die Gesellschaft nicht in Erfüllung der Bezugsrechte eigene Aktien gewährt.
Wesentliche Vereinbarungen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels in Folge eines Übernahmeangebots stehen
Es bestehen keine wesentlichen Vereinbarungen der Gesellschaft, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen.
Entschädigungsvereinbarungen
Entschädigungsvereinbarungen der Gesellschaft, die für den Fall eines Übernahmeangebots mit den Mitgliedern des Vorstands oder Arbeitnehmern getroffen sind, bestehen nicht.
Grundzüge des Vergütungssystems des Vorstands
Die Festlegung von Struktur und Höhe der Vergütung des Vorstands wird bei der NEXUS AG vom Aufsichtsrat beschlossen. Das Vergütungssystem für den Vorstand basiert auf den Grundsätzen der Leistungs- und Ergebnisorientierung und besteht aus einer erfolgsunabhängigen Grundvergütung sowie aus erfolgsabhängigen Bestandteilen. Kriterien für die Angemessenheit der Vergütung eines jeden Vorstandsmitglieds bilden insbesondere die Aufgaben des jeweiligen Vorstandsmitglieds, seine persönliche Leistung, die wirtschaftliche Lage, der Erfolg und die Zukunftsaussichten des Unternehmens unter Berücksichtigung des Marktumfelds. Darüber hinaus unterhält die Gesellschaft für ihre Organmitglieder eine Vermögenshaftpflichtversicherung (sogenannte D&O-Versicherung).
Die erfolgsunabhängige Grundvergütung besteht aus einem Fixum, ausbezahlt in zwölf Monatsraten und Sachbezügen, welche aus dem nach steuerlichen Richtlinien anzusetzenden Wert der Dienstwagennutzungen bestehen. Als Maßnahme der betrieblichen Altersvorsorge werden zudem durch die Gesellschaft Einzahlungen in eine Lebensversicherung und eine Unterstützungskasse geleistet.
Die erfolgsabhängigen Bestandteile enthalten eine jährlich wiederkehrende, an den geschäftlichen Erfolg gebundene Komponente und eine Komponente mit langfristiger Anreizwirkung und Risikocharakter in Form eines Bonus. Die jährlich wiederkehrende Komponente orientiert sich am EBIT des NEXUS-Konzerns. Die Komponente mit langfristiger Anreizwirkung ist an die Entwicklung des Aktienkurses der NEXUS AG gekoppelt.
Dem Vorstand gehörten zum 31. Dezember 2017 folgende Personen an:
| • | Dr. Ingo Behrendt, Vorstandsvorsitzender |
| • | Ralf Heilig, Vertriebsvorstand |
| • | Edgar Kuner, Entwicklungsvorstand |
Vergütungsbericht
Im Mai 2014 wurde mit den Vorständen eine aktienbasierte Vergütung vereinbart. Sie besteht in Abhängigkeit der Unternehmenswertsteigerung aus maximal 160.000 Aktien, die über die Laufzeit jährlich fällig werden und auf der Kursentwicklung der Jahre 2015 bis 2017 basieren (AOP 2015-2017). Der beizulegende Zeitwert betrug im Zeitpunkt der Gewährung TEUR 788. Zum 31. Dezember 2017 stehen den Vorständen aufgrund der Unternehmenswertsteigerung 160.000 Aktien zu. Da diese aus eigenen Aktien zu erfüllen sind, die noch zurückzukaufen sind, wurden die Ansprüche gestundet.
Im Januar 2018 wurden mit den Vorständen neue Verträge vereinbart, die aus der Festvergütung sowie einer variablen Vergütung bestehen. Eine aktienbasierte Vergütung basierend auf der Kursentwicklung der Nexus Aktien für die Jahre 2018 bis 2020 wird voraussichtlich im Mai 2018 mit den Vorständen vereinbart werden.
Es bestehen keine Zusagen an Vorstandsmitglieder über Vergütungen im Falle eines vorzeitigen Ausscheidens.
Die Vorstandsvergütung stellt sich wie folgt dar:
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| Zufluss (in TEUR) |
Dr. Ingo Behrendt Vorstandsvorsitzender | Ralf Heilig Vertriebsvorstand | Edgar Kuner Entwicklungsvorstand | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2017 | 2017 (Min) | 2017 (Max) | 2017 | 2017 (Min) | 2017 (Max) | 2017 | 2017 (Min) | 2017 (Max) | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Festvergütung | 307 | 307 | 307 | 170 | 170 | 170 | 160 | 160 | 160 |
| Nebenleistungen | 12 | 12 | 12 | 14 | 14 | 14 | 9 | 9 | 9 |
| Summe | 319 | 319 | 319 | 184 | 184 | 184 | 169 | 169 | 169 |
| Einjährige variable Vergütung | 250 | 0 | 250 | 80 | 0 | 80 | 70 | 0 | 70 |
| Mehrjährige variable Vergütung | |||||||||
| LIP 2015-2017 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Summe | 250 | 0 | 250 | 80 | 0 | 80 | 70 | 0 | 70 |
| Versorgungsaufwand | 18 | 18 | 18 | 6 | 6 | 6 | 6 | 6 | 6 |
| Gesamtvergütung | 587 | 337 | 587 | 270 | 190 | 270 | 239 | 175 | 239 |
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| Gewährungen in 2017 (in TEUR) |
Dr. Ingo Behrendt Vorstandsvorsitzender | Ralf Heilig Vertriebsvorstand | Edgar Kuner Entwicklungsvorstand | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2017 | 2017 (Min) | 2017 (Max) | 2017 | 2017 (Min) | 2017 (Max) | 2017 | 2017 (Min) | 2017 (Max) | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Festvergütung | 307 | 307 | 307 | 170 | 170 | 170 | 160 | 160 | 160 |
| Nebenleistungen | 12 | 12 | 12 | 14 | 14 | 14 | 9 | 9 | 9 |
| Summe | 319 | 319 | 319 | 184 | 184 | 184 | 169 | 169 | 169 |
| Einjährige variable Vergütung | 250 | 0 | 250 | 80 | 0 | 80 | 70 | 0 | 70 |
| Mehrjährige variable Vergütung | |||||||||
| LIP 2015-2017 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Summe | 250 | 0 | 250 | 80 | 0 | 80 | 70 | 0 | 70 |
| Versorgungsaufwand | 18 | 18 | 18 | 6 | 6 | 6 | 6 | 6 | 6 |
| Gesamtvergütung | 587 | 337 | 587 | 270 | 190 | 270 | 239 | 175 | 239 |
Vergütungen des Aufsichtsrats
Die Vergütung des Aufsichtsrats wird von der Hauptversammlung der NEXUS AG festgelegt; sie ist in der Satzung der NEXUS AG geregelt. Die Vergütungen orientieren sich an den Aufgaben und der Verantwortung der Aufsichtsratsmitglieder sowie am wirtschaftlichen Erfolg des Konzerns. Jedes Aufsichtsratsmitglied erhält eine jährliche Vergütung, die sich aus einer festen und einer variablen Vergütung zusammensetzt. Die feste Vergütung beträgt für den Aufsichtsratsvorsitzenden EUR 15.000 und für die anderen Aufsichtsratsmitglieder EUR 11.000. Daneben wird eine ergebnisabhängige, variable Vergütung gewährt, die für den Aufsichtsratsvorsitzenden maximal EUR 15.000 und für die anderen Aufsichtsratsmitglieder maximal EUR 5.000 beträgt. Für den Vorsitz in Ausschüssen werden weitere EUR 1.000 gewährt.
Dem Aufsichtsrat gehören folgende Personen an:
| • | Dr. jur. Hans-Joachim König, Singen, Vorsitzender |
| • | Prof. Dr. Ulrich Krystek, Berlin, stellv. Vorsitzender |
| • | Diplom-Betriebswirt (FH) Wolfgang Dörflinger, Konstanz |
| • | Prof. Dr. Alexander Pocsay, St. Ingbert |
| • | Gerald Glasauer, Betriebswirt, Schwäbisch Hall |
| • | Prof. Dr. med. Felicia M. Rosenthal, Freiburg |
Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen TEUR 112 (Vj: TEUR 112). Der Aufsichtsratsvorsitzende erbringt neben seiner Aufsichtsratstätigkeit vereinzelt selbst oder über eine ihm nahestehende Gesellschaft Dienstleistungen für die NEXUS AG und rechnet diese nach marktüblichen Bedingungen ab. In 2017 betrugen die hierfür als Aufwand angefallenen Dienstleistungshonorare TEUR 72 (Vj: TEUR 81). Darüber hinaus unterhält die Gesellschaft für ihre Organmitglieder eine Vermögenshaftpflichtversicherung (sogenannte D&O-Versicherung).
Die Erklärung zur Unternehmensführung, die Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG wurde auf der Unternehmenswebsite www.nexus-ag.de - Unternehmen - Investor Relations - Corporate Governance veröffentlicht.
Die Nichtfinanzielle Konzernerklärung gemäß §§ 315b-315c HGB iVm §§ 289c-289e HGB wurden auf der Unternehmenswebsite www.nexus-ag.de - Unternehmen - Investor Relations - Nichtfinanzielle Konzernerklärung veröffentlicht.
Die NEXUS AG sowie alle ihre Tochtergesellschaften arbeiten nach einer einheitlichen Methode der Chancen-/Risikoanalyse und des Chancen-/Risikomanagements. Der Früherkennung von Risiken wird damit eine wesentliche Bedeutung beigemessen. Die Überwachung der Risiken durch eindeutige Kennzahlen (Umsatz, Ergebnis vor Steuern, relative Marktposition) ermöglicht eine klare Einschätzung über die Bedeutung.
Weder aus den Einzelrisiken noch aus der Gesamtrisikoposition lässt sich derzeit erkennen, dass der Fortbestand des Unternehmens gefährdet ist. Gleichzeitig sieht das Management noch erhebliche Chancen zur Ausweitung des Umsatzes im Marktsegment der NEXUS-Gruppe.
Digitalisierung bleibt auch in 2018 ein politisches und wirtschaftliches Kernthema in Europa. Das gilt auch und in besonderem Masse für die IT in Krankenhäusern. Budgets für IT steigen und in vielen Häusern werden weitreichende Digitalisierungskonzepte erarbeitet. Eingetrübt wird diese an sich sehr positive Entwicklung nur von den fehlenden Potentialen in den Krankenhäusern zur Umsetzung. Es mangelt in den meisten Einrichtungen an Personal und Organisationskraft, um die ehrgeizigen Digitalisierungsziele dann auch zu realisieren. Daher sehen wir derzeit noch keine sprunghaft ansteigende Nachfrage nach neuen Lösungen. Die Bereitschaft Systeme abzulösen, denen kein Weiterentwicklungspotential zugeschrieben wird, ist nach wie vor gering.
Wir sind jedoch überzeugt, dass sich diese Zurückhaltung schrittweise auflösen wird. Die technologische Entwicklung unterstützt diesen Trend. Durch die Transformation zu Cloud-Lösungen und eine stärke Orientierung an Micro-Services wird die Umsetzung einer neuen technologischen Vision für die Kunden erleichtert.
Das ist wichtig, da die Gesundheitseinrichtungen heute mehr denn je gefordert sind, ihre Prozesse durch Software zu optimieren und Einsparpotentiale zu realisieren. Überholte Systeme müssen schrittweise abgelöst und durch neue digitale Prozesse ersetzt werden. Wir gehen daher davon aus, dass insbesondere in Deutschland Altsysteme in den nächsten Jahren zunehmend abgelöst werden.
Aufgrund unserer starken Produktposition sind wir jedoch auch in der Lage, in einem weniger dynamischen Marktumfeld Wachstum zu erzielen. Das haben wir in den letzten Jahren immer wieder gezeigt. Daher haben wir uns auch in 2018 vorgenommen diese Entwicklung fortzusetzen.
Unsere Planung zeigt, dass wir neben der weiteren Einführung unserer NEXUS / NEXT GENERATION Software und vieler großer Kundenprojekte uns auch intensiv um die Integration der jüngst getätigten Unternehmensakquisitionen kümmern werden. Die Zusammenarbeit zwischen den Einheiten und den Landes-Gesellschaften schafft zusätzliche Synergiepotentiale, die wir dringend heben wollen.
Eine klare Zuordnung dieser Maßnahmen zu Ergebniszahlen ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht möglich. Davon unabhängig erwarten wir in unserer Planung für die NEXUS-Gruppe sowie die Segmente "Healthcare Software" und "Healthcare Service" für 2018 in allen finanziellen Leistungskennziffern weiter deutlich steigende Werte. Dies gilt für Umsatz und Ergebnis vor Steuern. Eine leichte Verbesserung in der relativen Marktposition in den relevanten Märkten geht damit einher. Die Planung berücksichtig weitere Investitionen in Internationalisierung, eine Erweiterungen unserer Produktpalette und ggf. auch durch Akquisitionen von Unternehmensanteilen.
Donaueschingen, den 05. März 2018
NEXUS AG
Der Vorstand
Dr. Ingo Behrendt
Ralf Heilig
Edgar Kuner
AKTIVA
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| ANHANG | 31.12.2017 TEUR |
31.12.2016 TEUR |
|
|---|---|---|---|
| LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE | |||
| Geschäfts- oder Firmenwerte | 4 | 49.314 | 46.951 |
| Sonstige immaterielle Vermögenswerte | 4 | 35.804 | 37.168 |
| Sachanlagen | 5 | 9.407 | 8.508 |
| Anteile an at Equity bewerteten Unternehmen | 6 | 31 | 34 |
| Aktive latente Steuern | 8/25 | 2.169 | 3.085 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 10 | 225 | 288 |
| Summe langfristige Vermögenswerte | 96.950 | 96.034 | |
| KURZFRISTIGE VERMÖGENSWERTE | |||
| Vorräte | 7 | 574 | 1.201 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen | 9 | 21.686 | 20.132 |
| Ertragsteuerforderungen | 783 | 904 | |
| Sonstige nicht-finanzielle Vermögenswerte | 11 | 2.196 | 2.096 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 10 | 705 | 418 |
| Kurzfristige Finanzanlagen | 10 | 1.849 | 2.933 |
| Barmittel und Bankguthaben | 26.536 | 15.923 | |
| Summe kurzfristige Vermögenswerte | 54.329 | 43.607 | |
| Bilanzsumme | 151.279 | 139.641 | |
| PASSIVA | |||
| ANHANG | 31.12.2017 TEUR |
31.12.2016 TEUR |
|
| EIGENKAPITAL | 12 | ||
| Gezeichnetes Kapital | 15.752 | 15.736 | |
| Kapitalrücklage | 34.953 | 34.307 | |
| Gewinnrücklage | 48.202 | 42.414 | |
| Konzernjahresüberschuss | 9.832 | 8.146 | |
| Kumuliertes übriges Konzernergebnis | -6.204 | -4.755 | |
| Eigene Anteile | -419 | -244 | |
| AUF DIE ANTEILSEIGNER DES MUTTERUNTERNEHMENS ENTFALLENDES EIGENKAPITAL | 102.116 | 95.604 | |
| Anteile nicht beherrschender Gesellschafter | 893 | 198 | |
| Summe Eigenkapital | 103.009 | 95.802 | |
| LANGFRISTIGE SCHULDEN | |||
| Pensionsverpflichtungen | 13 | 10.515 | 11.574 |
| Passive latente Steuern | 8/25 | 6.236 | 5.628 |
| Sonstige finanzielle Schulden | 15 | 5.148 | 4.521 |
| Summe langfristige Schulden | 21.899 | 21.723 | |
| KURZFRISTIGE SCHULDEN | |||
| Rückstellungen | 14 | 2.240 | 978 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 15 | 5.607 | 5.678 |
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | 15 | 1.126 | 2.082 |
| Erlösabgrenzung | 15 | 2.391 | 2.120 |
| Sonstige nicht-finanzielle Schulden | 15 | 7.625 | 6.293 |
| Sonstige finanzielle Schulden | 15 | 7.382 | 4.965 |
| Summe kurzfristige Schulden | 26.371 | 22.116 | |
| Bilanzsumme | 151.279 | 139.641 |
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| Anhang | 2017 TEUR |
2016 TEUR |
|
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 17 | 119.083 | 107.051 |
| Aktivierte Entwicklungsleistungen | 5.058 | 5.444 | |
| Sonstige betriebliche Erträge | 18 | 2.560 | 3.443 |
| Materialaufwand einschließlich bezogene Leistungen | 19 | 19.364 | 17.330 |
| Personalaufwand | 20 | 67.549 | 63.895 |
| Abschreibungen | 10.402 | 10.092 | |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | 21 | 16.067 | 13.695 |
| BETRIEBSERGEBNIS | 13.319 | 10.926 | |
| Ergebnis aus at Equity bewerteten Beteiligungen | 22 | -3 | 3 |
| Finanzerträge | 23 | 77 | 70 |
| Finanzaufwendungen | 24 | 111 | 91 |
| ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN | 13.282 | 10.908 | |
| Ertragsteuern | 25 | 3.126 | 2.297 |
| KONZERNJAHRESÜBERSCHUSS | 10.156 | 8.611 | |
| Vom Konzernjahresüberschuss entfallen auf: | |||
| - Aktionäre der NEXUS AG | 9.832 | 8.146 | |
| - Anteile nicht beherrschender Gesellschafter | 324 | 465 | |
| KONZERNÜBERSCHUSS JE AKTIE | |||
| Gewogener Durchschnitt (unverwässert / verwässert) der im Umlauf befindlichen Aktien (in Tsd.) | 15.719 / 15.879 | 15.731 / 15.781 | |
| Unverwässert / verwässert | 26 | 0,63 / 0,62 | 0,52 / 0,52 |
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| 2017 TEUR |
2016 TEUR |
|
|---|---|---|
| Konzernjahresüberschuss | 10.156 | 8.611 |
| SONSTIGES ERGEBNIS | ||
| POSTEN, DIE NIE IN DEN GEWINN ODER VERLUST UMGEGLIEDERT WERDEN | ||
| Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste | 554 | 152 |
| Steuereffekt | -157 | -21 |
| 397 | 131 | |
| POSTEN, DIE IN DEN GEWINN ODER VERLUST UMGEGLIEDERT WURDEN ODER WERDEN KÖNNEN | ||
| Währungsumrechnungsdifferenzen | -1.868 | 146 |
| -1.868 | 146 | |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern | -1.471 | 277 |
| GESAMTERGEBNIS DER PERIODE | 8.685 | 8.888 |
| Vom Gesamtergebnis der Periode entfallen auf: | ||
| - Aktionäre der NEXUS AG | 8.383 | 8.432 |
| - Anteile nicht beherrschender Gesellschafter | 302 | 456 |
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| ANHANG | 2017 TEUR |
2016 TEUR |
|
|---|---|---|---|
| 1. CASH FLOW AUS DER LAUFENDEN GESCHÄFTSTÄTIGKEIT | 28 | ||
| Konzernjahresergebnis vor Ertragsteuern | 13.282 | 10.908 | |
| Abschreibungen (+) / Zuschreibungen (-) auf immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und Finanzanlagen | 4/5 | 10.402 | 10.092 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen (+) / Erträge (-) | -3.512 | -846 | |
| Zunahme (-) / Abnahme (+) der Vorräte | 7 | 642 | -265 |
| Gewinn (-) / Verlust (+) aus Anlagen- und Wertpapierabgängen | 161 | 149 | |
| Zunahme (-) / Abnahme (+) der Forderungen und sonstige Vermögenswerte aus laufender Geschäftstätigkeit | 2.062 | 2.632 | |
| Zunahme (+) / Abnahme (-) der Rückstellungen soweit nicht im sonstigen Ergebnis erfasst | 13 /14 | -488 | 398 |
| Zunahme (+) / Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus laufender Geschäftstätigkeit | 1.114 | -5.345 | |
| Gezahlte Zinsen (-) | -61 | -57 | |
| Erhaltene Zinsen (+) | 77 | 70 | |
| Gezahlte Ertragsteuern (-) | -2.020 | -1.331 | |
| Erhaltene Ertragsteuern (+) | 18 | 137 | |
| 21.677 | 16.542 | ||
| 2. CASH FLOW AUS DER INVESTITIONSTÄTIGKEIT | 29 | ||
| Auszahlungen (-) für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | 4/5 | -8.088 | -10.451 |
| Auszahlungen (-) für den Erwerb von konsolidierten Unternehmen abzüglich erworbener Zahlungsmittel | 3 | -2.405 | -5.925 |
| Auszahlungen (-) / Einzahlungen (+) aus dem Erwerb / Abgang von kurzfristigen Finanzanlagen | 33 | 1.077 | 35 |
| -9.416 | -16.341 | ||
| 3. CASH FLOW AUS DER FINANZIERUNGSTÄTIGKEIT | 30 | ||
| Einzahlungen (+) durch Ausgabe neuer Aktien im Rahmen einer Kapitalerhöhung | 400 | 0 | |
| Auszahlungen (-) von Dividenden | -2.358 | -2.202 | |
| Auszahlungen (-) aus dem Kauf eigener Anteile | -239 | -296 | |
| Einzahlungen (+) aus dem Verkauf eigener Anteile | 64 | 89 | |
| -2.133 | -2.409 | ||
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestands (Summe aus 1 + 2 + 3) | 10.128 | -2.208 | |
| Wechselkursbedingte Veränderungen des Bestands an Finanzmitteln | 485 | -54 | |
| Finanzmittelbestand am Anfang der Periode | 15.923 | 18.185 | |
| Finanzmittelbestand am Ende der Periode | 26.536 | 15.923 | |
| ZUSAMMENSETZUNG DES FINANZMITTELBESTANDS | |||
| Liquide Mittel | 26.536 | 15.923 | |
| Jederzeit fällige Bankverbindlichkeiten | 0 | 0 | |
| 26.536 | 15.923 |
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| Gezeichnetes Kapital TEUR |
Kapitalrücklage TEUR |
Gewinnrücklage TEUR |
Jahresüberschuss TEUR |
Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung TEUR |
Rücklage für Pensionen TEUR |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| KONZERNEIGENKAPITAL ZUM 01.01.2016 | 15.736 | 34.044 | 37.034 | 7.583 | 2.585 | -7.627 |
| Einstellung des Konzernjahresüberschusses 2015 in den Konzerngewinnvortrag | 7.583 | 7.583 | ||||
| Finanzmathematische Gewinne und Verluste | 160 | |||||
| Im sonstigen Ergebnis erfasste latente Steuern | -24 | |||||
| Währungsdifferenzen | -1 | 242 | -91 | |||
| SONSTIGES ERGEBNIS NACH STEUERN | 0 | 0 | -1 | 0 | 242 | 45 |
| Konzernjahresüberschuss 2016 | 8.146 | |||||
| GESAMTERGEBNIS DER PERIODE | 0 | 0 | -1 | 8.146 | 242 | 45 |
| Dividendenzahlung | -2.202 | |||||
| Kauf eigener Anteile | ||||||
| Verkauf eigener Anteile | ||||||
| Aktienbasierte Vergütung | 263 | |||||
| Neufassung des genehmigten Kapitals in der Hauptversammlung vom 13.05.2016 | ||||||
| KONZERNEIGENKAPITAL ZUM 31.12.2016 | 15.736 | 34.307 | 42.414 | 8.146 | 2.827 | -7.582 |
| KONZERNEIGENKAPITAL ZUM 01.01.2017 | 15.736 | 34.307 | 42.414 | 8.146 | 2.827 | -7.582 |
| Einstellung des Konzernjahresüberschusses 2016 in den Konzerngewinnvortrag | 8.146 | -8.146 | ||||
| Finanzmathematische Gewinne und Verluste | 549 | |||||
| Im sonstigen Ergebnis erfasste latente Steuern | -156 | |||||
| Währungsdifferenzen | -1.938 | 96 | ||||
| SONSTIGES ERGEBNIS NACH STEUERN | 0 | 0 | 0 | 0 | -1.938 | 489 |
| Konzernjahresüberschuss 2017 | 9.832 | |||||
| GESAMTERGEBNIS DER PERIODE | 0 | 0 | 0 | 9.832 | -1.938 | 489 |
| Dividendenzahlung | -2.358 | |||||
| Kauf eigener Anteile | ||||||
| Verkauf eigener Anteile | ||||||
| Kapitalerhöhung | 16 | 384 | ||||
| Zugang Minderheiten | ||||||
| Aktienbasierte Vergütung | 262 | |||||
| KONZERNEIGENKAPITAL ZUM 31.12.2017 | 15.752 | 34.953 | 48.202 | 9.832 | 889 | -7.093 |
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| Eigene Anteile TEUR |
Auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens entfallendes Eigenkapital TEUR |
Anteile nicht beherrschender Gesellschafter TEUR |
Gesamtsumme Eigenkapital TEUR |
Genehmigtes Kapital TEUR |
|
|---|---|---|---|---|---|
| KONZERNEIGENKAPITAL ZUM 01.01.2016 | -37 | 89.318 | -258 | 89.060 | 5.722 |
| Einstellung des Konzernjahresüberschusses 2015 in den Konzerngewinnvortrag | 0 | 0 | |||
| Finanzmathematische Gewinne und Verluste | 160 | -8 | 152 | ||
| Im sonstigen Ergebnis erfasste latente Steuern | -24 | 3 | -21 | ||
| Währungsdifferenzen | 150 | -4 | 146 | ||
| SONSTIGES ERGEBNIS NACH STEUERN | 0 | 286 | -9 | 277 | 0 |
| Konzernjahresüberschuss 2016 | 8.146 | 465 | 8.611 | ||
| GESAMTERGEBNIS DER PERIODE | 0 | 8.432 | 456 | 8.888 | 0 |
| Dividendenzahlung | -2.202 | -2.202 | |||
| Kauf eigener Anteile | -296 | -296 | -296 | ||
| Verkauf eigener Anteile | 89 | 89 | 89 | ||
| Aktienbasierte Vergütung | 263 | 263 | |||
| Neufassung des genehmigten Kapitals in der Hauptversammlung vom 13.05.2016 | 0 | 0 | -2.722 | ||
| KONZERNEIGENKAPITAL ZUM 31.12.2016 | -244 | 95.604 | 198 | 95.802 | 3.000 |
| KONZERNEIGENKAPITAL ZUM 01.01.2017 | -244 | 95.604 | 198 | 95.802 | 3.000 |
| Einstellung des Konzernjahresüberschusses 2016 in den Konzerngewinnvortrag | 0 | 0 | |||
| Finanzmathematische Gewinne und Verluste | 549 | 5 | 554 | ||
| Im sonstigen Ergebnis erfasste latente Steuern | -156 | -1 | -157 | ||
| Währungsdifferenzen | -1.842 | -26 | -1.868 | ||
| SONSTIGES ERGEBNIS NACH STEUERN | 0 | -1.449 | -22 | -1.471 | 0 |
| Konzernjahresüberschuss 2017 | 9.832 | 324 | 10.156 | ||
| GESAMTERGEBNIS DER PERIODE | 0 | 8.383 | 302 | 8.685 | 0 |
| Dividendenzahlung | -2.358 | -2.358 | |||
| Kauf eigener Anteile | -239 | -239 | -239 | ||
| Verkauf eigener Anteile | 64 | 64 | 64 | ||
| Kapitalerhöhung | 400 | 400 | -16 | ||
| Zugang Minderheiten | 0 | 393 | 393 | ||
| Aktienbasierte Vergütung | 262 | 262 | |||
| KONZERNEIGENKAPITAL ZUM 31.12.2017 | -419 | 102.116 | 893 | 103.009 | 2.984 |
Der NEXUS-Konzern (nachfolgend NEXUS) entwickelt und vertreibt mit seinen Unternehmensbereichen "Healthcare Software" und "Healthcare Service" Soft- und Hardware-Lösungen und erbringt IT-Dienstleistungen insbesondere für Kunden des Gesundheitswesens. Der Konzern konzentriert sich im Bereich "Healthcare Software" auf Informationssysteme für Krankenhäuser, Psychiatrien, Rehabilitations- und Sozialeinrichtungen. Der Bereich "Healthcare Service" erbringt IT-Dienstleistungen für den IT-Betrieb insbesondere im Gesundheitswesen. Mutterunternehmen des Konzerns ist die NEXUS AG.
Die Nexus AG ist im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg unter der Nummer HRB 602434 eingetragen. Die Nexus AG ist eine börsennotierte Aktiengesellschaft und im Segment "Prime Standard" zugelassen. Der vorliegende Konzernabschluss wurde vom Vorstand aufgestellt und am 05. März 2018 von diesem zur Weitergabe an den Aufsichtsrat freigegeben. Die Veröffentlichung erfolgt nach Prüfung und Billigung durch den Aufsichtsrat am 06. März 2018.
Irmastraße 1, 78166 Donaueschingen, Deutschland
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| Auflistung der konsolidierten Tochter- Gemeinschafts- und assoziierten Unternehmen | 31.12.2017 | 31.12.2016 | |
|---|---|---|---|
| Vollkonsolidierung | Land | Anteil am Kapital in % |
|
| --- | --- | --- | --- |
| NEXUS Digitale Dokumentationssysteme Projektentwicklungsges.m.b.H., Wien | Österreich | 100,00 | 100,00 |
| NEXUS / Deutschland GmbH, Donaueschingen 1) | Deutschland | 100,00 | 100,00 |
| NEXUS . IT GmbH SÜDOST, Singen Hohentwiel | Deutschland | 50,20 | 50,20 |
| NEXUS / CMS GmbH, Donaueschingen 1) | Deutschland | 100,00 | 100,00 |
| NEXUS Medizinsoftware und Systeme AG, Altishofen 2) | Schweiz | 100,00 | 99,98 |
| syseca informatik ag, Luzern | Schweiz | 100,00 | 100,00 |
| NEXUS / INOVIT GmbH, Ismaning | Deutschland | 100,00 | 100,00 |
| NEXUS / CIS GmbH, Singen Hohentwiel 1) | Deutschland | 100,00 | 100,00 |
| NEXUS / DIS GmbH, Frankfurt am Main 1) | Deutschland | 100,00 | 100,00 |
| NEXUS Schweiz GmbH, Schwerzenbach 3) | Schweiz | 100,00 | 100,00 |
| NEXUS / QM GmbH, Ismaning 1) | Deutschland | 100,00 | 100,00 |
| NEXUS / REHA GmbH, Donaueschingen | Deutschland | 100,00 | 100,00 |
| Flexreport AG, Wallisellen 4) | Schweiz | - | 100,00 |
| NEXUS / CSO GmbH, Donaueschingen 1) | Deutschland | 100,00 | 100,00 |
| VEGA Software GmbH, Aachen 5) | Deutschland | 100,00 | 60,00 |
| Domis Consulting AG, Altishofen | Schweiz | 100,00 | 100,00 |
| Synergetics AG, Altishofen 6) | Schweiz | 60,00 | 60,00 |
| NEXUS / OPTIM S.A.S., Grenoble | Frankreich | 100,00 | 100,00 |
| E&L medical systems GmbH, Erlangen 1) | Deutschland | 100,00 | 100,00 |
| ASS.TEC Beratungsgesellschaft für Anwendungen, Systeme, Strategien und Technologien mbH, Donaueschingen | Deutschland | 100,00 | 100,00 |
| ProLohn GmbH, Singen | Deutschland | 51,00 | 51,00 |
| Marabu EDV-Beratung und -Service GmbH, Berlin 7) | Deutschland | 100,00 | 100,00 |
| CS3I S.A.S., Creuzier-le-Neuf 8) | Frankreich | 100,00 | 100,00 |
| NEXUS Nederland B.V., Nieuwegein 9) | Niederlande | 100,00 | 100,00 |
| NEXUS Nederland Holding B.V., Nieuwegein 9) | Niederlande | - | 100,00 |
| nexus / switspot GmbH, Neckarsulm 10) | Deutschland | 100,00 | - |
| NEXUS SISINF SL, Sabadell 10) | Spanien | 100,00 | - |
| IBH Datentechnik GmbH, Kassel | Deutschland | 100,00 | 100,00 |
| CHILI GmbH, Dossenheim | Deutschland | 51,19 | - |
| highsystem ag, Zürich 11) | Schweiz | 95,00 | - |
| Equity-Konsolidierung | |||
| G.I.T.S. Gesundheitswesen IT-Service GmbH Fürstenfeldbruck, Fürstenfeldbruck | Deutschland | 49,00 | 49,00 |
| Palladium-med GmbH, Berlin | Deutschland | 20,00 | 20,00 |
1) Inanspruchnahme der Befreiungsvorschrift nach § 264 Abs. 3 HGB.
2) Die NEXUS AG hat zum 18. August 2017 die restlichen 0,02 % der Anteile an der bereits vorhandenen Tochtergesellschaft NEXUS Medizinsoftware und Systeme AG, Altishofen, erworben.
3) Die Anteile werden indirekt über die NEXUS Medizinsoftware und Systeme AG, Altishofen, gehalten.
4) Die Flexreport AG, Altishofen, wurde mit Fusionsvertrag vom 03. April 2017 durch die syseca informatik ag, Altishofen, per 01. Januar 2017 übernommen.
5) Die NEXUS AG hat zum 12. Dezember 2017 die restlichen 40,0 % der Anteile an der bereits vorhandenen Tochtergesellschaft VEGA Software GmbH, Aachen, erworben.
6) Die Anteile werden indirekt über die Domis Consulting AG, Altishofen, gehalten.
7) Gesellschaftsrechtlicher Anteil beträgt nur 95,5 %. Über die restlichen 4,5 % besteht ein Optionsvertrag.
8) Die Anteile werden indirekt über die NEXUS / OPTIM S.A.S., Grenoble, gehalten.
9) Die NEXUS Nederland Holding B.V., Nieuwegein, wurde mit Verschmelzungsvertrag vom 30. Dezember 2017 auf die NEXUS Nederland B.V., Nieuwegein, per 01. Januar 2017 verschmolzen.
10) Gesellschaftsrechtlicher Anteil beträgt nur 90,0 %. Über die restlichen 10,0 % besteht ein Optionsvertrag.
7) Die Anteile werden indirekt über die Domis Consulting AG, Altishofen, gehalten. Der gesellschaftsrechtliche Anteil beträgt nur 80,0 %. Über weitere 15,0 % besteht ein Optionsvertrag.
Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß § 315e Abs. 1 HGB nach dem am Bilanzstichtag von der Europäischen Union verpflichtend übernommenen Regelwerk des International Accounting Standards Board (IASB) und den ergänzend zu berücksichtigenden handelsrechtlichen Vorschriften erstellt, er steht in Einklang mit den am Bilanzstichtag geltenden International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union verpflichtend anzuwenden sind, einschließlich den noch in Kraft befindlichen International Accounting Standard (IAS) und den ergänzenden Interpretationen (IFRIC bzw. SIC). Es wurden alle für das Geschäftsjahr 2017 zwingend anzuwendenden IFRS und IFRIC berücksichtigt. Noch nicht verpflichtend in Kraft getretene Standards und Interpretationen des IASB wurden nicht angewendet.
Berichtswährung
Der Konzernabschluss wird in Euro aufgestellt. Sofern nichts anderes angegeben ist, werden sämtliche Werte auf Tausend (TEUR) gerundet.
Konsolidierungskreis
In den Konzernabschluss einbezogen sind - neben der NEXUS AG als Mutterunternehmen - alle operativ tätigen in- und ausländischen Tochterunternehmen, die von der NEXUS AG unmittelbar oder mittelbar beherrscht werden. Zwei assoziierte Unternehmen wurden nach der Equity-Methode bilanziert.
Konsolidierungsgrundsätze
Alle zum 31. Dezember 2017 einbezogenen Gesellschaften erstellen ihren Jahresabschluss zum 31. Dezember. Diese werden in einheitlich aufgestellte, konsolidierungsfähige Abschlüsse nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union verpflichtend anzuwenden sind, übergeleitet. Konzerninterne Geschäftsvorfälle werden im Anschluss eliminiert.
Für Unternehmenskäufe wird die Erwerbsmethode verwendet. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt auf den Zeitpunkt, zu dem die Beherrschung erlangt wurde. Dabei wird das ausgewiesene Eigenkapital der einbezogenen Unternehmen gegen die Beteiligungsbuchwerte aufgerechnet. Die Vermögenswerte sowie Schulden und Eventualschulden werden dabei mit ihren Zeitwerten angesetzt. Im Rahmen eines Identifikationsprozesses werden nach IFRS 3 bisher nicht bilanzierte, aber bilanzierungsfähige immaterielle Vermögenswerte aktiviert. Zusätzlich sind auch Eventualschulden zu berücksichtigen. Verbleibende positive Unterschiedsbeträge werden als Geschäfts- oder Firmenwert nach IFRS 3 aktiviert bzw. negative Unterschiedsbeträge nach nochmaliger Überprüfung der Wertansätze ertragswirksam vereinnahmt. Zukünftig anfallende Kaufpreiserhöhungen, deren Eintritt hinreichend wahrscheinlich ist, werden als zukünftig zu erwartende Kaufpreiszahlungen zum im Erwerbszeitpunkt geltenden beizulegenden Zeitwert im Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert und als Verbindlichkeit ausgewiesen.
Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Gesellschaften sind im Rahmen der Schuldenkonsolidierung gegeneinander verrechnet worden. Im Rahmen der Aufwands- und Ertragskonsolidierung wurden Innenumsätze eliminiert. Eine Eliminierung der Zwischenergebnisse wurde vorgenommen.
Der Konzernjahresüberschuss ist als vollkonsolidiertes Periodenergebnis nach dem Gesamtkostenverfahren ermittelt, in der sämtliche Erträge und Aufwendungen zwischen den einbezogenen Unternehmen konsolidiert worden sind.
Die Ergebnisanteile, die anderen Gesellschaftern zustehen, werden unterhalb des Konzernjahresüberschusses gesondert bzw. deren Anteile in der Bilanz als separate Position innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen. Die Umrechnung der Vermögenswerte und Schulden der ausländischen Tochterunternehmen, deren funktionale Währung nicht der Euro ist, erfolgt nach den Vorschriften von IAS 21. Die funktionale Währung ist bei allen Gesellschaften die jeweilige Landeswährung. Die Bilanzen der Konzerngesellschaften in der Schweiz werden dementsprechend mit dem Stichtagskurs von 1,1693 CHF / EUR (Vj: 1,0750 CHF / EUR), das Jahresergebnis mit dem Durchschnittskurs von 1,1117 CHF / EUR (Vj: 1,0902 CHF / EUR) und das Eigenkapital zu historischen Kursen umgerechnet. Sich hieraus ergebende Umrechnungsdifferenzen werden ergebnisneutral im sonstigen Ergebnis im Eigenkapital erfasst. Gleiches gilt für Umrechnungsdifferenzen im Rahmen der Schuldenkonsolidierung, soweit es sich bei den anzurechnenden Forderungen um Darlehen handelt, die gemäß IAS 21.32 als Nettoinvestment in einem ausländischen Geschäftsbetrieb anzusehen sind. Alle übrigen Umrechnungsdifferenzen, die bei der Schuldenkonsolidierung anfallen, werden erfolgswirksam erfasst.
Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen grundsätzlich den im Vorjahr angewandten Methoden. Allerdings haben das International Accounting Standards Board (IASB) und das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) die Anpassung bestehender Standards sowie einige neue Interpretationen verabschiedet. Alle für das Geschäftsjahr 2017 verpflichtend anzuwendende International Accounting Standards (IAS) bzw. IFRS und IFRIC wurden berücksichtigt. In der nachfolgenden Tabelle sind die neuen oder geänderten Standards oder Interpretationen dargestellt, die durch die NEXUS im Geschäftsjahr angewendet wurden oder zulässigerweise noch nicht angewendet wurden.
Neue, derzeit gültige Anforderungen
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| Standard / Interpretation | Titel des Standards / der Interpretation bzw. des Amendments | Anzuwenden für Geschäftsjahre ab | Auswirkungen auf den NEXUS-Konzernabschluss |
|---|---|---|---|
| Amendments to IAS 7 | Anhangangaben zur Kapitalflussrechnung | 1. Januar 2017 | Keine Auswirkungen |
| Amendments to IAS 12 | Bilanzierung von latenten Steuern bei Verlustvorträgen | 1. Januar 2017 | Keine Auswirkungen |
| Improvements to IFRS 2014 - 2016 | Änderungen zu IFRS 12 | 1. Januar 2017 | Keine Auswirkungen |
Zukünftige Anforderungen
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| Standard / Interpretation | Titel des Standards / der Interpretation bzw. des Amendments | Anzuwenden für Geschäftsjahre ab1) | Auswirkungen auf den NEXUS-Konzernabschluss |
|---|---|---|---|
| EU Endorsement ist bis zum Datum der Freigabe zur Veröffentlichung erfolgt | |||
| IFRS 9 | Finanzinstrumente | 1. Januar 2018 | Siehe unten |
| IFRS 15 | Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden | 1. Januar 2018 | Siehe unten |
| IFRS 16 | Leasing | 1. Januar 2019 | Siehe unten |
| Amendments to IFRS 2 | Klassifizierung und Bewertung von anteilsbasierten Vergütungen | 1. Januar 2018 | Auswirkungen noch zu bestimmen |
| Amendments to IFRS 4 | Anwendung von IFRS 9 Finanzinstrumente gemeinsam mit IFRS 4 Versicherungsverträge | 1. Januar 2018 | Keine Auswirkungen |
| Amendments to IFRS 15 | Klarstellungen zum IFRS 15 | 1. Januar 2018 | Siehe unten |
| Improvements to IFRS 2014 - 2016 | Änderungen an IFRS 1 und IAS 28 | 1. Januar 2018 | Keine Auswirkungen |
| EU Endorsement ist noch ausstehend | |||
| IFRS 14 | Regulatorische Abgrenzungsposten | EU Endorsement auf unbestimmte Zeit verschoben | Keine Auswirkungen |
| IFRS 17 | Versicherungsverträge | 1. Januar 2021 | Keine Auswirkungen |
| Amendments to IFRS 9 | Finanzielle Vermögenswerte mit einer negativen Vorfälligkeitsentschädigung | 1. Januar 2019 | Auswirkungen noch zu bestimmen |
| Amendments to IFRS 10 and IAS 28 | Verkauf oder Einlage von Vermögenswerten zwischen einem Anleger und einem assoziierten Unternehmen oder Gemeinschaftsunternehmen | EU Endorsement auf unbestimmte Zeit verschoben | Keine Auswirkungen |
| Amendments to IAS 28 | Langfristige Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen | 1. Januar 2019 | Auswirkung noch zu bestimmen |
| Amendments to IAS 40 | Übertragungen von als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien | 1. Januar 2018 | Keine Auswirkungen |
| IFRIC 22 | Transaktionen in fremder Währung und im Voraus gezahlte Gegenleistungen | 1. Januar 2018 | Keine Auswirkungen |
| IFRIC 23 | Unsicherheit bezüglich der ertragsteuerlichen Behandlung | 1. Januar 2019 | Auswirkung noch zu bestimmen |
| Improvements to IFRS 2015 - 2017 | Änderungen an IFRS 3, IFRS 11, IAS 12 und IAS 23 | 1. Januar 2019 | Auswirkung noch zu bestimmen |
1) Die NEXUS plant die erstmalige Anwendung entsprechend den gesetzlichen Vorgaben.
IFRS 9 - Finanzinstrumente
Der im Juli 2014 herausgegebene IFRS 9 ersetzt die bestehenden Leitlinien in IAS 39 Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung. IFRS 9 enthält überarbeitete Leitlinien zur Einstufung und Bewertung von Finanzinstrumenten, darunter ein neues Modell der erwarteten Kreditausfälle zur Berechnung der Wertminderung von finanziellen Vermögenswerten, sowie die neuen allgemeinen Bilanzierungsvorschriften für Sicherungsgeschäfte. Er übernimmt auch die Leitlinien zur Erfassung und Ausbuchung von Finanzinstrumenten aus IAS 39.
Der Konzern beabsichtigt für den Übergang die vollständig retrospektive Methode anzuwenden. Die Umstellung auf den neuen Standard ist noch nicht abgeschlossen und zurzeit werden die Umstellungseffekte analysiert, diese können jedoch noch nicht verlässlich ermittelt werden.
Der Konzern ist verpflichtet, IFRS 9 Finanzinstrumente zum 1. Januar 2018 anzuwenden.
IFRS 15 - Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden / Amendments to IFRS 15
IFRS 15 Erlöse aus Verträgen mit Kunden legt einen umfassenden Rahmen zur Bestimmung fest, ob, in welcher Höhe und zu welchem Zeitpunkt Umsatzerlöse erfasst werden. Er ersetzt bestehende Leitlinien zur Erfassung von Umsatzerlösen, darunter IAS 18 Umsatzerlöse, IAS 11 Fertigungsaufträge und IFRIC 13 Kundenbindungsprogramme.
Der Konzern ist verpflichtet, IFRS 15 zum 1. Januar 2018 anzuwenden.
Der Konzern hat sich dazu entschieden, beim Übergang auf IFRS 15 die modifizierte retrospektive Methode, nach der die kumulierten Anpassungsbeträge zum 1. Januar 2018 erfasst werden, in seinem Konzernabschluss anzuwenden. Der Konzern hat sein Implementierungsprojekt für die Bilanzierung von Erlösen aus Verträgen mit Kunden zum 31. Dezember 2017 noch nicht vollständig abgeschlossen. Die Analyse von möglichen Änderungen erfolgt gegenwärtig und wird voraussichtlichen im Finanzbericht Q1/2018 dargestellt.
IFRS 16 - Leasingverhältnisse
Das IASB veröffentlichte am 13. Januar 2016 den neuen Standard IFRS 16 (Leasingverhältnisse). IFRS 16 schafft die bisherige Klassifizierung von Leasingverträgen auf Leasingnehmerseite in Operating- und Finance-Leasing-Verhältnisse ab. Stattdessen führt IFRS 16 ein einheitliches Bilanzierungsmodell ein, nach dem Leasingnehmer verpflichtet sind, für Leasingverträge mit einer Laufzeit von mehr als zwölf Monaten Vermögenswerte für das Nutzungsrecht und Leasingverbindlichkeiten anzusetzen. Dies führt dazu, dass bisher nicht bilanzierte Leasingverhältnisse künftig - weitgehend vergleichbar mit der heutigen Bilanzierung von Finance-Leasing-Verhältnissen - bilanziell zu erfassen sind. IFRS 16 ist für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2019 beginnen; eine vorzeitige Anwendung ist zulässig, wenn IFRS 15 bereits angewendet wird. Die NEXUS AG wird den Standard für das Geschäftsjahr beginnend am 1. Januar 2019 anwenden. Eine Entscheidung, welche Übergangsmethode angewendet werden soll, ist noch nicht getroffen.
Der Konzern analysiert derzeit die Effekte aus der Anwendung des Standards. Die finanziellen Auswirkungen der Umsetzung des neuen Standards hängen von den Leasingverträgen ab, die im Zeitpunkt der Anwendung des Standards bestehen. Unser Betriebsergebnis wird sich voraussichtlich erhöhen, da Kosten, die in der Vergangenheit als Mietaufwendungen ausgewiesen wurden, nunmehr teilweise als Zinsaufwendungen erfasst werden. Wir gehen ferner davon aus, dass die Bilanzsumme steigen und die Eigenkapitalquote sinken wird, da für Sachverhalte, die sich zuvor nicht in der Bilanz niedergeschlagen haben, Vermögenswerte aus einem Nutzungsrecht beziehungsweise Leasingverbindlichkeiten bilanziert werden müssen. Eine verlässliche Schätzung der Auswirkungen auf den gesamten Konzernabschluss ist noch nicht abschließend möglich.
Die wichtigsten Ermessensentscheidungen, zukunftsbezogene Annahmen sowie sonstige am Stichtag bestehende wesentliche Quellen von Schätzungsunsicherheiten, aufgrund derer ein beträchtliches Risiko besteht, dass innerhalb des nächsten Geschäftsjahres eine wesentliche Anpassung der Buchwerte von Vermögenswerten und Schulden erforderlich sein wird, werden im Folgenden erläutert.
Wertminderung der immateriellen Vermögenswerte
Der Konzern überprüft mindestens einmal jährlich, ob die Geschäfts- oder Firmenwerte, Marken mit unbestimmter Nutzungsdauer sowie die noch nicht zur Nutzung bereiten Entwicklungskosten wertgemindert sind. Dies erfordert eine Schätzung des erzielbaren Betrages der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten, denen diese immateriellen Vermögenswerte zugeordnet sind.
Der erzielbare Betrag ist der höhere der beiden Beträge aus beizulegendem Zeitwert einer zahlungsmittelgenerierenden Einheit abzüglich Veräußerungskosten und dem Nutzungswert. Zur Schätzung des Nutzungswerts muss der Konzern darüber hinaus zum einen die künftigen Cash Flows schätzen als auch einen angemessenen Abzinsungssatz wählen, um den Barwert dieser Cash Flows zu ermitteln.
Bei Unternehmenserwerben identifizierter Kundenbeziehungen und Technologie
Der beizulegende Zeitwert von erworbenen Wartungsverträgen (Kundenbeziehungen) zum Zeitpunkt von Unternehmenserwerben wird auf Basis des geschätzten zukünftigen Nutzens, insbesondere aufgrund zukünftig erwarteter, mit einem angemessenen Zinssatz diskontierter Zahlungsüberschüsse, ermittelt und über die voraussichtliche Nutzungsdauer, auf Basis einer unterstellten jährlichen Abwanderung der Kunden, abgeschrieben. Der beizulegende Zeitwert von erworbener Technologie zum Zeitpunkt von Unternehmenserwerben wird auf Basis eines kostenorientierten Verfahrens ermittelt und über die vorraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben.
Bei Unternehmenserwerben identifizierte Markenrechte
Der beizulegende Zeitwert von erworbenen Markenrechten wird auf Basis der Lizenzpreisanalogiemethode ermittelt. Dabei wird der Wert des immateriellen Vermögenswerts als Barwert ersparter Lizenzzahlungen berechnet. Hierzu wird ermittelt, welche marktüblichen Lizenzzahlungen fiktiv zu entrichten wären, wenn sich der betreffende immaterielle Vermögenswert im Eigentum eines Dritten befände. Die fiktiven Nachsteuer-Lizenzzahlungen werden mit einem angemessenen Zinssatz auf den Bewertungsstichtag diskontiert.
Bei Unternehmenserwerben vertraglich vereinbarte zukünftig zu erwartende Kaufpreiszahlungen
Zum Zeitpunkt von Unternehmenserwerben können zukünftig erwartende Kaufpreiszahlungen mit dem Verkäufer vertraglich vereinbart werden. Der beizulegende Zeitwert (Stufe 3) wird auf Basis der geplanten Umsätze und / oder Ergebnisse berechnet und anhand der Wachstumsprognose jährlich neu ermittelt. Dieser Wert wird über seine Laufzeit mit einem angemessenen Zinssatz diskontiert.
Bei Unternehmenserwerben nicht beherrschende Anteile
Die Bestandteile der nicht beherrschenden Anteile an dem erworbenen Unternehmen zum Erwerbszeitpunkt werden zum entsprechenden Anteil der gegenwärtigen Eigentumsinstrumente an den für identifizierten Nettovermögen des erworbenen Unternehmens angesetzten Beträgen bewertet.
Entwicklungskosten
Die Entwicklungskosten werden entsprechend der in der Anhangangabe 2.4 dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethode aktiviert. Für selbst geschaffene Entwicklungen ist zur Bestimmung von Abschreibungsart und -dauer der aktivierungspflichtigen Herstellungskosten der zukünftige Nutzenverlauf abzuschätzen.
Aktive latente Steuern auf Verlustvorträge
Aktive latente Steuern werden für alle nicht genutzten steuerlichen Verlustvorträge in dem Maße erfasst, in dem es wahrscheinlich ist, dass hierfür zu versteuerndes Einkommen verfügbar sein wird und diese noch bestehen werden, so dass die Verlustvorträge tatsächlich genutzt werden können. Für die Ermittlung der Höhe der aktiven latenten Steuern ist eine wesentliche Ermessensausübung der Unternehmensleitung auf der Grundlage des erwarteten Eintrittszeitpunkts und der Höhe des künftig zu versteuernden Einkommens sowie der zukünftigen Steuerplanungsstrategien erforderlich.
Pensionen und andere Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses
Der Aufwand aus leistungsorientierten Plänen wird anhand von versicherungsmathematischen Berechnungen ermittelt. Die versicherungsmathematische Bewertung erfolgt auf der Grundlage von Annahmen in Bezug auf die Abzinsungssätze, künftige Lohn- und Gehaltssteigerungen, die Sterblichkeit und die künftigen Rentensteigerungen. Entsprechend der langfristigen Ausrichtung dieser Pläne unterliegen solche Schätzungen wesentlichen Unsicherheiten.
Gliederung
Die Vermögens- und Schuldposten in der Bilanz wurden entsprechend ihrer Fristigkeit gegliedert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.
Finanzinstrumente
Ein Finanzinstrument ist ein Vertrag, der gleichzeitig bei einem Unternehmen zur Entstehung eines finanziellen Vermögenswerts und bei einem anderen Unternehmen zur Entstehung einer finanziellen Verbindlichkeit oder eines Eigenkapitalinstruments führt. Die in der Bilanz ausgewiesenen Finanzinstrumente (finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Verbindlichkeiten) im Sinne von IAS 32 und IAS 39 umfassen bestimmte Finanzanlagen, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Beteiligungen, Wertpapiere, liquide Mittel, kurzfristige Darlehen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie bestimmte auf vertraglichen Vereinbarungen beruhende sonstige Vermögenswerte und Verbindlichkeiten. Entsprechend IAS 39 werden finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten in die folgenden Kategorien eingeteilt:
a) Finanzielle Verbindlichkeiten, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden (FLAC),
b) erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte/Verbindlichkeiten (FVTPL (HfT)) (zu Handelszwecken gehalten),
c) zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (AfS) und
d) vom NEXUS-Konzern ausgereichte Kredite und Forderungen (LaR).
Bei der erstmaligen bilanziellen Erfassung werden finanziellen Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten mit ihrem beizulegenden Zeitwert zuzüglich Transaktionskosten angesetzt. Die Erfassung erfolgt grundsätzlich zum Handelstag. Die Folgebewertung variiert für die unterschiedlichen Kategorien finanzieller Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten und ist im Rahmen der Bilanzierungsmethoden der jeweiligen Bilanzposten beschrieben. In die Position zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte werden Eigenkapitalinstrumente, insbesondere Wertpapiere, eingestuft. Gewinne und Verluste aus Veränderungen des Zeitwerts von zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten sind im sonstigen Ergebnis im Eigenkapital erfasst. Der Konzern ist zwar auf internationaler Ebene, überwiegend jedoch im europäischen Raum geschäftstätig und daher nur eingeschränkt Marktrisiken aufgrund von Änderungen der Wechselkurse ausgesetzt. In Bezug auf zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Vermögenswerte wird zunächst festgestellt, ob ein objektiver Hinweis auf Wertminderung bei finanziellen Vermögenswerten, die für sich gesehen bedeutsam sind, individuell und bei finanziellen Vermögenswerten, die für sich gesehen nicht bedeutsam sind, individuell oder gemeinsam besteht. Indikatoren sind hier insbesondere Zahlungsverzögerungen. Stellt der Konzern fest, dass für einen einzeln untersuchten finanziellen Vermögenswert, kein objektiver Hinweis auf Wertminderung besteht, nimmt er den Vermögenswert in eine Gruppe finanzieller Vermögenswerte mit vergleichbaren Ausfallrisikoprofilen auf und untersucht sie gemeinsam auf Wertminderung. Vermögenswerte, die einzeln auf Wertminderung untersucht werden und für die eine Wertberichtigung neu bzw. weiterhin erfasst wird, werden nicht in eine gemeinsame Wertminderungsbeurteilung einbezogen. Bestehen objektive Anhaltspunkte dafür, dass eine Wertminderung eingetreten ist, ergibt sich die Höhe des Wertminderungsverlusts als Differenz zwischen dem Buchwert des Vermögenswerts und dem Barwert der erwarteten künftigen Cash Flows.
Der Buchwert des Vermögenswerts wird unter Verwendung eines Wertberichtigungskontos reduziert und der Wertminderungsverlust erfolgswirksam erfasst. Bei endgültigem Ausfall erfolgt eine Ausbuchung des Vermögenswerts bei gleichzeitigem Verbrauch des Wertberichtigungskontos.
Immaterielle Vermögenswerte
Erworbene immaterielle Vermögenswerte werden beim erstmaligen Ansatz zu Anschaffungskosten bewertet. Die Anschaffungskosten eines immateriellen Vermögenswerts, der bei einem Unternehmenszusammenschluss erworben wurde, entsprechen seinem beizulegenden Zeitwert zum Erwerbszeitpunkt. Immaterielle Vermögenswerte werden ausgewiesen, wenn es wahrscheinlich ist, dass der dem Vermögenswert zuzuordnende künftige wirtschaftliche Nutzen dem Unternehmen zufließen wird und die Herstellungskosten des Vermögenswerts zuverlässig bemessen werden können. Nach erstmaligem Ansatz werden immaterielle Vermögenswerte mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt, abzüglich jeder kumulierten Abschreibung und aller kumulierten Wertminderungsaufwendungen.
Selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte werden mit Ausnahme von aktivierten Entwicklungskosten nicht aktiviert. Damit verbundene Kosten werden erfolgswirksam in der Periode erfasst, in der sie anfallen. Für die immateriellen Vermögenswerte ist zunächst festzustellen, ob sie eine begrenzte oder unbestimmte Nutzungsdauer haben. Immaterielle Vermögenswerte mit begrenzter Nutzungsdauer werden über die wirtschaftliche Nutzungsdauer abgeschrieben und auf eine mögliche Wertminderung untersucht. Die Abschreibungsperiode und die Abschreibungsmethode werden für einen immateriellen Vermögenswert mit einer begrenzten Nutzungsdauer mindestens zum Ende eines jeden Geschäftsjahres überprüft. Hat sich die erwartete Nutzungsdauer des Vermögenswerts geändert, wird ein anderer Abschreibungszeitraum oder eine andere Abschreibungsmethode gewählt. Derartige Änderungen werden als Änderungen einer Schätzung behandelt. Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte mit begrenzter Nutzungsdauer werden in der Gewinn- und Verlustrechnung unter den Abschreibungen erfasst. Bei immateriellen Vermögenswerten mit unbestimmter Nutzungsdauer werden mindestens einmal jährlich Werthaltigkeitstests durchgeführt. Diese immateriellen Vermögenswerte werden nicht planmäßig abgeschrieben. Die Nutzungsdauer eines immateriellen Vermögenswerts mit unbestimmter Nutzungsdauer wird einmal jährlich dahingehend überprüft, ob die Einschätzung einer unbestimmten Nutzungsdauer weiterhin gerechtfertigt ist. Ist dies nicht der Fall, wird die Änderung der Einschätzung von einer unbestimmten Nutzungsdauer zur begrenzten Nutzungsdauer auf prospektiver Basis vorgenommen. Gewinne oder Verluste aus der Ausbuchung immaterieller Vermögenswerte werden aus den Nettoveräußerungserlösen und dem Buchwert des Vermögenswerts ermittelt und in der Periode, in der der Posten ausgebucht wird, erfolgswirksam erfasst. Die immateriellen Vermögenswerte enthalten Wartungsverträge/Kundenbeziehungen, Marken, Software, Technologien, Geschäfts- oder Firmenwert und aktivierte Entwicklungskosten.
a) Wartungsverträge, Kundenbeziehungen
Die Gesellschaft hat in Vorjahren sowie im abgelaufenen Jahr im Rahmen von Unternehmenserwerben Softwarepflegeverträge übernommen. Für die Kundenbeziehungen wurde eine durchschnittliche Nutzungsdauer von 10 Jahren unterstellt. Die Abschreibungsmethode entspricht dem erwarteten Verbrauch des zukünftigen wirtschaftlichen Nutzens des Vermögenswerts.
b) Software
Software wird mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und als ein immaterieller Vermögenswert ausgewiesen. Software wird über einen Zeitraum von 4 bis 6 Jahren linear abgeschrieben.
c) Technologien
Technologiebezogene Vermögenswerte beziehen sich auf Prozess- und Entwicklungs-Know-How, das in Vorjahren und im abgelaufenen Jahr im Rahmen von Unternehmenserwerben erworben wurde. Technologien stehen langfristig dem Konzern zur Verfügung und werden grundsätzlich über 10 Jahre linear abgeschrieben.
d) Geschäfts- oder Firmenwerte
Der Überschuss der Anschaffungskosten eines Unternehmens über den erworbenen Anteil an den beizulegenden Zeitwerten der identifizierbaren Vermögenswerte und Schulden im Erwerbszeitpunkt wird als Geschäfts- oder Firmenwert bezeichnet und in der Bilanz als Vermögenswert angesetzt. Zum Zweck der Überprüfung, ob eine Wertminderung vorliegt, muss der Geschäfts- oder Firmenwert, vom Übernahmetag an einer der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten bzw. Gruppen von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten des Konzerns, die aus den Synergien des Zusammenschlusses Nutzen ziehen sollen, zugeordnet werden. Dies gilt unabhängig davon, ob andere Vermögenswerte oder Schulden des Konzerns diesen Einheiten oder Gruppen von Einheiten bereits zugewiesen worden sind. Jede Einheit oder Gruppe von Einheiten, zu der ein Geschäfts- oder Firmenwert zugeordnet worden ist, stellt die niedrigste Ebene innerhalb des Konzerns dar, auf der der Geschäfts- oder Firmenwert für interne Managementzwecke überwacht wird und ist nicht größer als ein Geschäftssegment, wie es gemäß IFRS 8 "Geschäftssegmente" festgelegt ist. Die Wertminderung wird durch die Ermittlung des erzielbaren Betrags der zahlungsmittelgenerierenden Einheit (Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten), auf die sich ein Geschäfts- oder Firmenwert bezieht, bestimmt. Liegt der Nutzungswert der zahlungsmittelgenerierenden Einheit unter ihrem Buchwert, wird ein Wertminderungsaufwand erfasst. Die Wertminderung ist zunächst in voller Höhe dem Geschäfts- oder Firmenwert zuzuordnen. Eine darüber hinaus gehende Wertminderung wird anteilig den Buchwerten der übrigen Vermögenswerte der zahlungsmittelgenerierenden Einheit zugeordnet. In den Fällen, in denen ein Geschäfts- oder Firmenwert einen Teil der zahlungsmittelgenerierenden Einheit darstellt und ein Teil des Geschäftsbereiches dieser Einheit veräußert wird, wird der dem veräußerten Geschäftsbereich zuzurechnende Geschäfts- oder Firmenwert als Bestandteil des Buchwerts des Geschäftsbereiches bei der Ermittlung des Ergebnisses aus der Veräußerung des Geschäftsbereiches einbezogen. Ein Geschäfts- oder Firmenwert, der auf diese Weise veräußert wird, wird auf der Grundlage des Verhältnisses des veräußerten Geschäftsbereiches zum nichtveräußerten Anteil der zahlungsmittelgenerierenden Einheit ermittelt. Ein wertgeminderter Geschäfts- oder Firmenwert wird nicht mehr zugeschrieben.
e) Marken
Die Bewertung einer Marke stützt sich auf die Verbreitung und die Nutzung innerhalb unterschiedlicher Informationssysteme am Markt und beruht auf der Markenstärke und der Verbreitung innerhalb der Zielgruppe. Sie erfolgt anhand eines kapitalwertorientierten Verfahrens auf Basis einer 5-Jahresplanung des Managements, auf Basis des Geschäftsjahres in dem der Erwerb erfolgte. Aufbauend auf diesem Geschäftsjahr werden die Erlöse mit einer konstanten Wachstumsrate kalkuliert. Sie steht dem Konzern unbegrenzt zur Verfügung und wird daher nicht abgeschrieben. Der Wertansatz wird mindestens einmal jährlich auf Wertminderung getestet, ob Sachverhalte darauf hindeuten, dass der Buchwert gemindert sein könnte.
f) Entwicklungskosten
Entwicklungskosten werden als immaterieller Vermögenswert mit ihren Herstellungskosten aktiviert, sofern die Voraussetzungen gemäß IAS 38.57 kumuliert gegeben sind. Falls diese Voraussetzungen nicht gegeben sind, werden die Entwicklungskosten im Jahr ihrer Entstehung ergebniswirksam erfasst. Im Fall der Aktivierung umfassen die Herstellungskosten alle dem Entwicklungsprozess direkt zurechenbaren Kosten sowie angemessene Teile der entwicklungsbezogenen Gemeinkosten. Finanzierungskosten werden nicht aktiviert. Die Abschreibung erfolgt linear ab Fertigstellung über einen Zeitraum von 4 bis 6 Jahren. In der Gewinn- und Verlustrechnung sind die Abschreibungen der Entwicklungskosten in den Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen enthalten. Solange eine Nutzungsbereitschaft einer aktivierten Entwicklung noch nicht vorliegt oder Indikatoren für eine Wertminderung vorliegen, wird der aktivierte Betrag der Entwicklungskosten einmal jährlich auf Wertminderung überprüft.
Sachanlagen
Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich kumulierter planmäßiger Abschreibung und kumulierter Wertminderungen angesetzt. Die ursprünglichen Anschaffungskosten von Sachanlagen umfassen den Kaufpreis sowie alle direkt zurechenbaren Kosten, um den Vermögenswert in einen betriebsbereiten Zustand zu versetzen. Die Herstellungskosten von Sachanlagen umfassen die Aufwendungen, die durch den Verbrauch von Gütern und die Inanspruchnahme von Dienstleistungen für die Herstellung entstehen. Dazu gehören neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der notwendigen Gemeinkosten. Fremdkapitalkosten werden in der Periode als Aufwand erfasst, in welcher sie anfallen. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter der Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Als Abschreibungsmethode wird die lineare Abschreibung verwendet.
Die zugrunde gelegte Nutzungsdauer beträgt:
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| 1. bei Bauten: | 20 bis 33 Jahre |
| 2. bei Mietereinbauten: | 5 bis 10 Jahre |
| 3. bei Betriebs- und Geschäftsausstattung: | 3 bis 8 Jahre |
Die Buchwerte der Sachanlagen werden auf Wertminderungen überprüft, sobald Indikatoren dafür vorliegen, dass der Buchwert eines Vermögenswerts seinen erzielbaren Betrag übersteigt. Eine Sachanlage wird entweder bei Abgang ausgebucht oder dann, wenn aus der weiteren Nutzung oder Veräußerung des Vermögenswerts kein wirtschaftlicher Nutzen mehr erwartet wird. Die aus der Ausbuchung des Vermögenswerts resultierenden Gewinne oder Verluste werden als Differenz zwischen den Nettoveräußerungserlösen und dem Buchwert erfolgswirksam im Konzernjahresüberschuss erfasst. Die Restwerte der Vermögenswerte, Nutzungsdauern und Abschreibungsmethode werden am Ende eines jeden Geschäftsjahres überprüft und gegebenenfalls angepasst.
Finanzanlagen
Die Beteiligungen an assoziierten Unternehmen werden gemäß IAS 28 entsprechend der Equity-Methode bilanziert. Ein assoziiertes Unternehmen ist ein Unternehmen, bei welchem der Konzern über maßgeblichen Einfluss verfügt und das weder ein Tochterunternehmen noch ein Joint Venture ist. Ein Joint Venture ist ein aufgrund vertraglicher Vereinbarung gemeinschaftlich von Partnerunternehmen geführtes Unternehmen. Nach der Equity-Methode werden die Anteile an einem Unternehmen in der Bilanz zu Anschaffungskosten zuzüglich nach dem Erwerb eingetretener Änderungen des Anteils des Konzerns am Reinvermögen des Unternehmens erfasst. Der mit einem Unternehmen verbundene Geschäfts- oder Firmenwert ist im Buchwert des Anteils enthalten und wird nicht planmäßig abgeschrieben. Nach Anwendung der Equity-Methode stellt der Konzern fest, ob hinsichtlich der Nettoinvestition des Konzerns beim einbezogenen Unternehmen die Berücksichtigung eines zusätzlichen Wertminderungsaufwands erforderlich ist. Der Konzernjahresüberschuss enthält den Anteil des Konzerns am Erfolg des nach der Equity-Methode einbezogenen Unternehmens. Unmittelbar im Eigenkapital des einbezogenen Unternehmens erfasste Änderungen werden vom Konzern in Höhe seines Anteils ebenfalls unmittelbar im Eigenkapital erfasst und - sofern erforderlich - in die Aufstellung über Veränderungen des Eigenkapitals aufgenommen. Der Bilanzstichtag der assoziierten Unternehmen entspricht dem des Konzerns. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für ähnliche Geschäftsvorfälle und Ereignisse der assoziierten Unternehmen und des Konzerns stimmen aus Sicht des Konzerns ohne wesentliche Abweichungen überein. Die sonstigen Finanzanlagen werden entsprechend IAS 39 zu ihren fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.
Latente Steuern
Die Bildung latenter Steuern erfolgt unter Anwendung der bilanzorientierten Verbindlichkeitsmethode auf alle zum Bilanzstichtag bestehenden temporären Differenzen zwischen dem Wertansatz eines Vermögenswerts bzw. einer Schuld in der Bilanz und dem steuerlichen Wertansatz. Latente Steuerschulden und -ansprüche werden für alle zu versteuernden temporären Differenzen erfasst. Hierzu gibt es folgende Ausnahmen:
| ― | eine latente Steuerschuld aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts sowie |
| ― | eine latente Steuerschuld bzw. ein latenter Steueranspruch aus dem erstmaligen Ansatz eines Vermögenswerts oder einer Schuld bei einem Geschäftsvorfall, der kein Unternehmenszusammenschluss ist und der zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls weder das bilanzielle Ergebnis vor Steuern noch das zu versteuernde Ergebnis beeinflusst. |
| ― | Latente Steuerschulden aus zu versteuernden temporären Differenzen, die im Zusammenhang mit Anteilen an Tochterunternehmen, Zweigniederlassungen, assoziierten Unternehmen und Anteilen an Joint Ventures stehen, wenn der zeitliche Verlauf der Umkehrung der temporären Differenzen gesteuert werden kann und es wahrscheinlich ist, dass sich die temporären Unterschiede in absehbarer Zeit nicht umkehren werden. |
| ― | Latente Steueransprüche werden für alle abzugsfähigen temporären Unterschiede, noch nicht genutzte steuerliche Verlustvorträge und nicht genutzte Steuergutschriften nur in dem Maße erfasst, in dem es wahrscheinlich ist, dass ein künftiges zu versteuerndes Einkommen verfügbar sein wird, gegen das die abzugsfähigen temporären Differenzen und die noch nicht genutzten steuerlichen Verlustvorträge und Steuergutschriften verwendet werden können. Dies gilt ebenfalls für latente Steueransprüche aus abzugsfähigen temporären Differenzen, die im Zusammenhang mit Beteiligungen an Tochterunternehmen, Zweigniederlassungen, assoziierten Unternehmen und Anteilen an Joint Ventures im Zusammenhang stehen. |
Der Buchwert der latenten Steueransprüche wird an jedem Bilanzstichtag überprüft und in dem Umfang reduziert, in dem es nicht mehr wahrscheinlich ist, dass ein ausreichendes zu versteuerndes Ergebnis zur Verfügung stehen wird, gegen das der latente Steueranspruch zumindest teilweise verwendet werden kann. Nicht angesetzte latente Steueransprüche werden an jedem Bilanzstichtag überprüft und in dem Umfang angesetzt, in dem es wahrscheinlich geworden ist, dass ein künftiges zu versteuerndes Ergebnis die Realisierung des latenten Steueranspruches ermöglicht. Latente Steueransprüche und -schulden werden anhand der Steuersätze bemessen, deren Gültigkeit für die Periode, in der ein Vermögenswert realisiert wird oder eine Schuld erfüllt wird, erwartet werden. Dabei werden die Steuersätze (und Steuervorschriften) zugrunde gelegt, die zum Bilanzstichtag gültig oder angekündigt sind. Latente Steuern, die sich auf Posten beziehen, die im sonstigen Ergebnis im Eigenkapital erfasst werden, werden ebenfalls dort erfasst. Latente Steueransprüche und latente Steuerschulden werden miteinander verrechnet, wenn der Konzern einen einklagbaren Anspruch auf Aufrechnung der tatsächlichen Steuererstattungsansprüche gegen tatsächliche Steuerschulden hat und diese sich auf Ertragsteuern des gleichen Steuersubjektes beziehen, die von derselben Steuerbehörde erhoben werden.
Vorräte
Unter den Vorräten sind Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Handelswaren sowie unfertige und fertige Leistungen mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungs- oder Herstellungskosten und dem Nettoveräußerungswert bewertet. Die Herstellungskosten enthalten neben den Einzelkosten angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie fertigungsbedingte Abschreibungen, die direkt dem Leistungserstellungsprozess zugeordnet werden können. Kosten der Verwaltung werden berücksichtigt, soweit sie dem Leistungserstellungsprozess zuzurechnen sind. Fremdkapitalzinsen sind nicht zu aktivieren, da keine qualifizierten Vermögenswerte vorliegen. Nicht veräußerbare Vorräte werden vollständig abgeschrieben. Der Nettoveräußerungswert ist der geschätzte, im normalen Geschäftsgang erzielbare Verkaufserlös abzüglich der geschätzten Kosten bis zur Fertigstellung und der geschätzten notwendigen Vertriebskosten.
Forderungen und sonstige Vermögenswerte
Die Forderungen und die sonstigen Vermögenswerte, die in der Regel eine Laufzeit von 30-90 Tagen haben, werden mit dem ursprünglichen Rechnungsbetrag abzüglich einer Wertberichtigung für uneinbringliche Forderungen angesetzt. Eine Wertberichtigung wird vorgenommen, wenn ein objektiver substantieller Hinweis vorliegt, dass der Konzern nicht in der Lage sein wird, die Forderungen einzuziehen. Forderungen werden ausgebucht, sobald sie uneinbringlich sind.
Namensschuldverschreibung
Im April 2014 wurde eine Namensschuldverschreibung mit einer Laufzeit von drei Jahren abgeschlossen, kündbar mit einer dreimonatigen Frist jeweils zum Quartalsende. Die Verzinsung richtet sich nach dem 3 Monats-Euribor. Die Namensschuldverschreibung wurde vereinbarungsgemäß im März 2017 zurückgezahlt.
Wertpapiere
Die Wertpapiere werden als "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" klassifiziert. Bei der erstmaligen Erfassung werden diese mit den Anschaffungskosten angesetzt, die dem beizulegenden Zeitwert der gegebenen Gegenleistung entsprechen. Bei der erstmaligen Bewertung werden Transaktionskosten einbezogen. Nach dem erstmaligen Ansatz werden die Wertpapiere mit ihrem beizulegenden Zeitwert ohne Abzug von beim Verkauf gegebenenfalls anfallenden Transaktionskosten bewertet. Die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts basiert auf öffentlich notierten Preisen einer Wertpapierbörse. Die nicht realisierten Gewinne oder Verluste werden in der Aufstellung über die Veränderungen des Eigenkapitals im sonstigen Ergebnis erfasst, bis der finanzielle Vermögenswert verkauft, eingezogen oder anderweitig abgegangen ist, oder bis eine Wertminderung für den finanziellen Vermögenswert festgestellt wurde, sodass zu diesem Zeitpunkt der zuvor im sonstigen Ergebnis im Eigenkapital erfasste, kumulierte Gewinn oder Verlust in den Konzernjahresüberschuss einzubeziehen ist. Wertminderungen werden ergebniswirksam erfasst.
Liquide Mittel
Liquide Mittel bestehen aus Kassenbeständen und Guthaben bei Kreditinstituten. Diese haben eine Restlaufzeit von weniger als drei Monaten und erfüllen die Voraussetzungen nach IAS 7.7.
Wertminderung von langfristigen nicht-finanziellen Vermögenswerten
Der Konzern beurteilt an jedem Bilanzstichtag, ob Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass ein Vermögenswert wertgemindert sein könnte. Liegen solche Anhaltspunkte vor oder ist eine jährliche Überprüfung eines Vermögenswerts auf Wertminderung erforderlich, nimmt der Konzern eine Schätzung des erzielbaren Betrags des jeweiligen Vermögenswerts vor. Der erzielbare Betrag ist der höhere der beiden Beträge aus beizulegendem Zeitwert eines Vermögenswerts oder einer zahlungsmittelgenerierenden Einheit abzüglich Veräußerungskosten und dem Nutzungswert. Der erzielbare Betrag ist für jeden einzelnen Vermögenswert zu bestimmen, es sei denn, ein Vermögenswert erzeugt keine Mittelzuflüsse, die weitestgehend unabhängig von denen anderer Vermögenswerte oder anderer Gruppen von Vermögenswerten sind. Übersteigt der Buchwert eines Vermögenswerts seinen erzielbaren Betrag, wird der Vermögenswert als wertgemindert betrachtet und auf seinen erzielbaren Betrag abgeschrieben. Zur Ermittlung des Nutzungswerts werden die geschätzten künftigen Cash Flows unter Zugrundelegung eines Abzinsungssatzes vor Steuern, der die aktuellen Markterwartungen hinsichtlich des Zinseffektes und der spezifischen Risiken des Vermögenswerts widerspiegelt, auf ihren Barwert abgezinst. Wertminderungsaufwendungen der fortzuführenden Geschäftsbereiche werden in der Position Abschreibungen erfasst. An jedem Berichtsstichtag wird mit Ausnahme der Geschäfts- oder Firmenwerte geprüft, ob Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass ein Wertminderungsaufwand, der in früheren Berichtsperioden erfasst worden ist, nicht länger besteht oder sich vermindert haben könnte. Liegt ein solcher Indikator vor, wird der erzielbare Betrag geschätzt. Ein zuvor erfasster Wertminderungsaufwand ist dann aufzuheben, wenn sich seit der Erfassung des letzten Wertminderungsaufwands eine Änderung in den Schätzungen ergeben hat, die bei der Bestimmung des erzielbaren Betrags herangezogen wurden. Wenn dies der Fall ist, ist der Buchwert des Vermögenswerts auf seinen erzielbaren Betrag zu erhöhen. Dieser erhöhte Buchwert darf nicht den Buchwert übersteigen, der sich nach Berücksichtigung der Abschreibungen ergeben würde, wenn in früheren Jahren kein Wertminderungsaufwand erfasst worden wäre. Eine solche Wertaufholung ist sofort im Konzernjahresüberschuss zu erfahren. Nachdem eine Wertaufholung vorgenommen wurde, ist der Abschreibungsaufwand in künftigen Berichtsperioden anzupassen, um den berichtigten Buchwert des Vermögenswerts, abzüglich eines etwaigen Restbuchwerts, systematisch auf seine Restnutzungsdauer zu verteilen.
Aktienbasierte Vergütung
Im Mai 2014 wurde mit den Vorständen eine aktienbasierte Vergütung vereinbart, die in echten Aktien ausgeglichen wird. Sie besteht aus max. 160.000 echten Aktien, die über die Laufzeit jährlich fällig werden und auf der Kursentwicklung der Jahre 2015 bis 2017 basieren. Die Kosten, die aufgrund von anteilsbasierten Vergütungen mit Ausgleich durch Eigenkapitalinstrumente entstehen, werden unter Anwendung eines Marktpreismodells mit dem beizulegenden Zeitwert zum Zeitpunkt ihrer Gewährung bewertet. Der so ermittelte Betrag wird über den Erdienungszeitraum erfolgswirksam ratierlich in der Kapitalrücklage erfasst.
Behandlung von Optionen
Für im Rahmen von Unternehmenserwerben, die mittels der Anticipated-Acquisition-Methode abgebildet werden, abgeschlossene Optionen werden Wertänderungen erfolgswirksam erfasst.
Rückstellungen für Pensionen
Der Konzern verfügt im Inland über vier Pensionspläne. Die Leistungen werden nicht - mit Ausnahme einer Gesellschaft - über einen Fonds finanziert. Daneben bestehen in der Schweiz durch Planvermögen finanzierte Verpflichtungen aus dem Vorsorgewerk nach dem schweizerischen Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invaliditätsvorsorge (BVG). Die Aufwendungen für die im Rahmen der als leistungsorientierte Pläne zu beurteilenden gewährten Leistungen werden gesondert für jeden Plan unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens (IAS 19) ermittelt. Versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste werden nach Berücksichtigung latenter Steuern im sonstigen Ergebnis im Eigenkapital erfasst. Als biometrische Berechnungsgrundlagen (Sterblichkeit der Begünstigten, Invaliditätswahrscheinlichkeiten, Verheiratungswahrscheinlichkeiten im Todesfall) werden in Deutschland die Richttafeln 2005 G der Heubeck-Richttafeln-GmbH zugrunde gelegt. In der Schweiz wurde der auf statistischen Zahlen der Jahre 2010 - 2014 beruhende Tarif BVG 2015 zugrunde gelegt. In den Niederlanden wurde die AG Prognosetafel 2016 with mortality experience adjustments zugrunde gelegt.
In den Niederlanden ist der Vertrag über den leistungsorientierten Versorgungsplan zum 31. Dezember 2017 ausgelaufen und wurde in diesem Zusammenhang ab dem 01. Januar 2018 zu einen beitragsorientierten Versorgungsplan geändert.
Sonstige Rückstellungen
Rückstellungen werden gebildet, soweit gegenüber Dritten eine gegenwärtige Verpflichtung aus einem vergangenen Ereignis besteht, die künftig wahrscheinlich zu einem Abfluss von Ressourcen führt und deren Höhe zuverlässig geschätzt werden kann. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt nach IAS 37 mit der bestmöglichen Schätzung der Ausgaben, die zur Erfüllung der gegenwärtigen Verpflichtung zum Bilanzstichtag erforderlich wären. Aufwandsrückstellungen werden nicht angesetzt. Resultiert aus dem Erfüllungszeitpunkt der Verpflichtung ein wesentlicher Zinseffekt, so wird die Rückstellung zum Barwert bilanziert. Die Erhöhung der Rückstellung im Zeitablauf wird unter den Finanzaufwendungen erfasst.
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten werden in der Konzernbilanz angesetzt, wenn NEXUS eine vertragliche Pflicht hat, Zahlungsmittel oder andere finanzielle Vermögenswerte auf eine andere Partei zu übertragen. Der erstmalige Ansatz einer Verbindlichkeit erfolgt zum beizulegenden Zeitwert der erhaltenen Gegenleistung bzw. zum Wert der erhaltenen Zahlungsmittel abzüglich gegebenenfalls angefallenen Transaktionskosten. Die Folgebewertung erfolgt bei den Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode. Finanzielle Verbindlichkeiten werden ausgebucht, wenn die vertragliche Verpflichtung beglichen, aufgehoben oder ausgelaufen ist.
Eventualverbindlichkeiten
Eventualverbindlichkeiten werden im Konzernabschluss solange nicht passiviert, bis eine Inanspruchnahme wahrscheinlich ist. Sie werden im Konzernanhang angegeben, sofern eine Inanspruchnahme nicht unwahrscheinlich ist.
Umsatzrealisierung
Die Umsätze des Konzerns stammen aus Softwarelizenzen und damit in Zusammenhang stehenden Dienstleistungen, die die Unterstützung bei der Implementierung sowie Wartung und sonstige Dienstleistungen umfassen. In der Regel räumt die Gesellschaft ihren Kunden eine zeitlich unbegrenzte Nutzung der Software ein. Zusätzlich erzielt der Konzern Umsätze mit dem Verkauf von Hardware. Erträge werden erfasst, wenn es wahrscheinlich ist, dass der wirtschaftliche Nutzen an den Konzern fließen wird und die Höhe der Erträge verlässlich bestimmt werden kann.
Die Realisierung der Lizenzumsätze erfolgt nach IAS 18 in Höhe der vereinbarten Lizenzgebühr. Die Realisierung erfolgt, wenn nichts anderes vertraglich vereinbart wird, mit Lieferung, da keine wesentlichen Modifikationen notwendig sind. Beratungsleistungen werden monatlich nach Aufwand in Rechnung gestellt. Wartungsleistungen werden ratierlich über den Leistungszeitraum realisiert.
Im NEXUS Konzern können die folgenden Vertragsarten kategorisiert werden:
| • | Hardwareveräußerungsverträge |
| • | Lizenzverträge |
| • | Dienstleistungsverträge |
| • | Softwarepflegeverträge |
Verkauf von Hardware (Hardwareveräußerungsverträge)
Beim Verkauf von Hardware erfolgt die Erfassung der Umsatzerlöse mit Lieferung der Hardware zum Kunden. Dies ist als derjenige Zeitpunkt definiert, zu dem der Kunde die Hardware sowie die zugehörigen Risiken und Chancen, die mit der Eigentumsübertragung verbunden sind, akzeptiert. Umsatzerlöse werden zu diesem Zeitpunkt erfasst, sofern die Umsatzerlöse und Kosten verlässlich bewertet werden können, der Erhalt des Entgelts wahrscheinlich ist und es kein weiter bestehendes Verfügungsrecht über die Hardware gibt.
Verkauf von Lizenzen (Lizenzverträge)
Beim Verkauf von Lizenzen erfolgt die Umsatzrealisierung IAS 18.14 bzw. IAS 18.20. Gemäß IAS 18.14 erfolgt die Erfassung der Umsatzerlöse mit Installation und Customizing der Lizenz beim Kunden. Gemäß IAS 18.20 erfolgt die Umsatzrealisierung nach der tatsächlichen Erbringung der Leistung.
Erbringung von Dienstleistungen (Dienstleistungsverträge)
Der Konzern ist mit der Installation von Softwarelizenzen sowie der Erbringung von damit verbundenen Dienstleistungen beschäftigt. Wenn die Dienstleistungen im Rahmen einer einzigen Vereinbarung in verschiedenen Berichtsperioden erbracht werden, wird der Dienstleistungsumsatz nach der tatsächlichen Erbringung erfasst (IAS 18.20). Die Einzelverkaufspreise werden auf Grundlage der Listenpreise, zu denen der Konzern die Dienstleistungen in separaten Transaktionen anbietet, festgelegt.
Erbringung von Softwarepflege (Softwarepflegeverträge)
Der Konzern ist mit der Installation von Softwarelizenzen sowie der Erbringung von damit verbundener Softwarepflege beschäftigt. Die Softwarepflege wird im Rahmen einer einzigen Vereinbarung in einer Berichtsperiode erbracht. Der in diesem Zusammenhang entstehende Umsatzerlös wird pro rata temporis erfasst.
Finanzerträge
Finanzerträge werden zum Zeitpunkt ihrer Entstehung erfasst.
Finanzaufwendungen
Aufwendungen für die Fremdkapitalüberlassung werden als Aufwand erfasst. Eine Aktivierung von Fremdkapitalzinsen gemäß IAS 23 erfolgt nicht, da keine qualifizierten Vermögenswerte vorliegen.
Fremdwährungen
Fremdwährungsgeschäfte werden in der Berichtswährung erfasst, indem der Fremdwährungsbetrag mit dem zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalles gültigen Umrechnungskurs zwischen Berichts- und Fremdwährung umgerechnet wird. Umrechnungsdifferenzen aus der Abwicklung monetärer Posten sowie aus der Stichtagsbewertung zu Kursen, die sich von den ursprünglich während der Periode erfassten unterscheiden, werden als Aufwand oder Ertrag in der Periode, in der sie entstanden sind, erfasst.
Operating-Leasingverhältnis
Ein Leasingverhältnis wird als Operating-Leasingverhältnis klassifiziert, wenn im Wesentlichen alle Risiken und Chancen, die mit dem Eigentum verbunden sind, bei dem Leasinggeber verbleiben. Leasingzahlungen innerhalb eines Operating-Leasingverhältnisses werden als Aufwand im Konzernjahresüberschuss linear über die Laufzeit des Leasingverhältnisses erfasst.
Erwerb der CHILI GmbH, Dossenheim
Durch den Erwerb am 19. Mai 2017 über 51,19 % der Anteile an der CHILI GmbH, Dossenheim, hat die NEXUS AG das Engagement im Bereich der Telemedizin und Bildarchivierungssysteme (PACS) weiter ausgebaut. Ziel ist es, diese Innovationsbereiche fest in das Produktportfolio der NEXUS zu integrieren.
Als Kaufpreis wurden TEUR 1.275 in bar entrichtet.
Die bei der Kaufpreisallokation identifizierten und bewerteten Vermögenswerte und Schulden bestehen im Wesentlichen aus Kundenbeziehungen (TEUR 726) und Technologie (TEUR 177) zum Erwerbszeitpunkt. Die Forderungen wurden mit ihrem Bruttowert angesetzt. Eine Wertberichtigung wurde nicht vorgenommen, da mit einem vollständigen Zufluss der ausstehenden Forderungen gerechnet wird. Aus der Kaufpreisallokation ergab sich ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 995. Der Geschäfts- oder Firmenwert resultiert hauptsächlich aus den Fähigkeiten und der fachlichen Begabung der Belegschaft der CHILI sowie den erwarteten Synergien aus der Eingliederung des Unternehmens in das bestehende Softwaregeschäft des Konzerns. Von dem erfassten Geschäfts- oder Firmenwert ist vorraussichtlich nichts für Steuerzwecke abzugsfähig.
Für das Jahr 2017 lagen der Umsatz mit Dritten ab dem Erstkonsolidierungszeitpunkt bei TEUR 2.653 und der Beitrag zum Konzernjahresüberschuss bei TEUR 146. Die Anschaffungsnebenkosten in Höhe von TEUR 28 sind ergebniswirksam erfasst.
Hätte der Unternehmenserwerb zu Jahresbeginn stattgefunden, hätten sich die Umsatzerlöse auf TEUR 4.803 und der Beitrag zum Konzernjahresüberschuss auf TEUR -555 belaufen.
Die erworbenen Vermögenswerte und Schulden wurden in der Bilanz mit den beizulegenden Zeitwerten angesetzt und stellen sich wie folgt dar:
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| Vermögenswerte / Schulden CHILI GmbH, Dossenheim | Beizulegender Zeitwert zum Erwerbszeitpunkt EUR |
|---|---|
| Kassenbestand | 352.074,82 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 924.386,30 |
| Sachanlagen | 116.453,03 |
| Vorräte | 14.541,13 |
| Sonstige Vermögenswerte | 234.794,42 |
| Forderungen | 538.564,47 |
| 2.180.814,17 | |
| Passive latente Steuern | 254.405,00 |
| Sonstige Rückstellungen | 299.473,00 |
| Verbindlichkeiten | 1.079.767,60 |
| 1.633.645,60 | |
| Nettovermögen zum Erwerbszeitpunkt | 547.168,57 |
| Geschäfts- oder Firmenwert | 994.904,41 |
| Anteile ohne beherrschenden Einfluss | -267.072,98 |
| Anschaffungskosten gesamt | 1.275.000,00 |
| Die Anschaffungskosten setzen sich wie folgt zusammen | |
| In bar entrichteter Kaufpreis | 1.275.000,00 |
| Anschaffungskosten gesamt | 1.275.000,00 |
| Entwicklung der Zahlungsmittel aus dieser Akquisition ergibt sich wie folgt | |
| In bar entrichteter Kaufpreis | 1.275.000,00 |
| Erworbene Zahlungsmittel | 352.074,82 |
| Abfluss von Zahlungsmitteln | 922.925,18 |
Erwerb der highsystem ag, Zürich, Schweiz
Am 24. Juli 2017 hat NEXUS 80,0 % der Anteile an der highsystem ag, Zürich, erworben. Das Unternehmen hat ein sehr erfolgreiches Produkt rund um das Life-Cycle-Client-Management entwickelt. highsystem-Systeme steuern heute rund 50.000 Arbeitsplatzrechner bei Kunden, die in einigen Fällen auf weltweite Standorte verteilt sind. Wir werden highsystem zukünftig in unser Portfolio integrieren und bei unseren Kunden als Lösung anbieten. Hieraus erwarten wir wesentliche Vorteile in Effizienz und Transparenz der Kundenbetreuung.
Als Kaufpreis wurden TCHF 2.480 in bar entrichtet. Über die weiteren 15,0 % der Anteile besteht ein Put- und Call-Optionsvertrag. Gemäß IAS 32.23 ist die Verpflichtung, Anteile nicht beherrschender Gesellschafter zu kaufen, als Finanzverbindlichkeit mit dem erwarteten Kaufpreis bilanziert worden. Die zukünftig zu erwartende Kaufpreiszahlung in Höhe von TCHF 723 stellt den Zeitwert dar. Sie ist in der Höhe unbegrenzt. Bei Nichterfüllung des geplanten EBITA kann in Folgeperioden eine ertragswirksame Auflösung notwendig sein.
Die erworbenen Vermögenswerte und Schulden wurden in der Bilanz mit den beizulegenden Zeitwerten angesetzt und stellen sich wie folgt dar:
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| Vermögenswerte / Schulden highsystem ag, Zürich | Beizulegender Zeitwert zum Erwerbszeitpunkt CHF1) |
|---|---|
| Kassenbestand | 870.324,05 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 1.315.769,39 |
| Sachanlagen | 12.298,30 |
| Finanzanlagen | 16.759,90 |
| Aktive latente Steuern | 94.894,00 |
| Sonstige Vermögenswerte | 14.459,50 |
| Forderungen | 130.891,10 |
| 2.455.396,24 | |
| Passive latente Steuern | 278.456,00 |
| Pensionsrückstellungen | 449.521,00 |
| Sonstige langfristige Schulden | 100.000,00 |
| Verbindlichkeiten | 1.060.570,35 |
| 1.888.547,35 | |
| Nettovermögen zum Erwerbszeitpunkt | 566.848,89 |
| Anteile ohne beherrschenden Einfluss | -28.342,44 |
| Geschäfts- oder Firmenwert | 2.664.563,28 |
| Anschaffungskosten gesamt | 3.203.069,72 |
| Die Anschaffungskosten setzen sich wie folgt zusammen | |
| In bar entrichteter Kaufpreis | 2.480.000,00 |
| Noch zu entrichtender Kaufpreis | 723.069,72 |
| Anschaffungskosten gesamt | 3.203.069,72 |
| Entwicklung der Zahlungsmittel aus dieser Akquisition ergibt sich wie folgt | |
| In bar entrichteter Kaufpreis | 2.480.000,00 |
| Erworbene Zahlungsmittel | 870.324,08 |
| Abfluss von Zahlungsmitteln | 1.609.675,95 |
1) Zum Erstkonsolidierungszeitpunkt ist ein Umrechnungskurs von 1,1398 CHF / EUR heranzuziehen.
Die bei der Kaufpreisallokation identifizierten und bewerteten Vermögenswerte und Schulden bestehen im Wesentlichen aus Kundenbeziehungen (TCHF 859) und Technologie (TCHF 457) zum Erwerbszeitpunkt. Die Forderungen wurden mit ihrem Bruttowert angesetzt. Eine Wertberichtigung wurde nicht vorgenommen, da mit einem vollständigen Zufluss der ausstehenden Forderungen gerechnet wird. Aus der Kaufpreisallokation ergab sich ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TCHF 2.665. Der Geschäfts- oder Firmenwert resultiert hauptsächlich aus den Fähigkeiten und der fachlichen Begabung der Belegschaft der highsystem ag sowie den erwarteten Synergien aus der Eingliederung des Unternehmens in das bestehende Softwaregeschäft des Konzerns. Von dem erfassten Geschäfts- oder Firmenwert ist vorraussichtlich nichts für Steuerzwecke abzugsfähig.
Für das Jahr 2017 lagen der Umsatz mit Dritten ab dem Erstkonsolidierungszeitpunkt bei TCHF 804 und der Beitrag zum Konzernjahresüberschuss bei TCHF 244. Die Anschaffungsnebenkosten in Höhe von TEUR 11 sind ergebniswirksam erfasst.
Hätte der Unternehmenserwerb zu Jahresbeginn stattgefunden, hätten sich die Umsatzerlöse auf TCHF 1.827 und der Beitrag zum Konzernjahresüberschuss auf TCHF 145 belaufen.
Anpassung der zukünftig zu erwartende Kaufpreiszahlung der Marabu EDV-Beratung und -Service GmbH, Berlin
Im Zusammenhang mit dem Erwerb der Marabu EDV-Beratung und -Service GmbH, Berlin wurde im Geschäftsjahr 2014 eine zukünftig zu erwartende Kaufpreiszahlung in Höhe von TEUR 116 passiviert. Im Geschäftsjahr 2016 wurde die zukünftig zu erwartende Kaufpreiszahlung, aufgrund der Aufzinsung um TEUR 12 erhöht. Da in der ex-post-Betrachtung die erforderlichen Kriterien zur Auszahlung der zukünftig zu erwartende Kaufpreiszahlung nicht vollständig erreicht wurden, erfolgte eine ergebniswirksame Auflösung zum 31. Dezember 2017 in Höhe von TEUR 56. Somit ergibt sich zum Stichtag eine zukünftig zu erwartende Kaufpreiszahlung in Höhe von TEUR 72.
Anpassung der zukünftig zu erwartende Kaufpreiszahlung der NEXUS SISINF SL, Sabadell
Im Zusammenhang mit dem Erwerb der NEXUS SISINF SL., Sabadell, wurde im Geschäftsjahr 2016 eine zukünftig zu erwartende Kaufpreiszahlung in Höhe von TEUR 1.377 passiviert. Diese bestand aus einem Forward in Höhe von TEUR 200, der im Geschäftsjahr 2017 ausgezahlt wurde, und eine Put-Call-Option in Höhe von TEUR 1.177. Im Geschäftsjahr wurde die zukünftig zu erwartende Kaufpreiszahlung, aufgrund der Aufzinsung um TEUR 12 erhöht. Somit ergibt sich zum Stichtag eine zukünftig zu erwartende Kaufpreiszahlung in Höhe von TEUR 1.189.
Anpassung der zukünftig zu erwartende Kaufpreiszahlung der IBH Datentechnik GmbH, Kassel
Im Zusammenhang mit dem Erwerb der IBH Datentechnik GmbH, Kassel, wurde im Geschäftsjahr 2016 eine zukünftig zu erwartende Kaufpreiszahlung in Höhe von TEUR 2.039 passiviert. Im Geschäftsjahr wurde diese aufgrund der Aufzinsung um TEUR 27 erhöht. Somit ergibt sich zum Stichtag eine zukünftig zu erwartende Kaufpreiszahlung in Höhe von TEUR 2.066.
Anpassung der zukünftig zu erwartenden Kaufpreiszahlung der nexus / switspot GmbH, Neckarsulm
Im Zusammenhang mit dem Erwerb der nexus / switspot GmbH, Neckarsulm wurde im Geschäftsjahr 2016 eine zukünftig zu erwartende Kaufpreiszahlung in Höhe von TEUR 1.177 passiviert. Im Geschäftsjahr wurde diese aufgrund der Aufzinsung um TEUR 12 erhöht. Somit ergibt sich zum Stichtag eine zukünftig zu erwartende Kaufpreiszahlung in Höhe von TEUR 1.189.
Im Rahmen eines jährlichen Impairment-Tests gemäß IAS 36 werden jeweils zum 31. Dezember die Geschäfts- oder Firmenwerte, Marken mit unbestimmter Nutzungsdauer sowie die noch nicht zur Nutzung bereiten Entwicklungskosten auf Wertminderung getestet.
Der erzielbare Betrag wird zum Bilanzstichtag jeweils auf der Basis der Berechnung eines Nutzungswertes ermittelt.
Der berechnete Nutzungswert basiert auf Prognosen, bei denen Schätzungsunsicherheiten bestehen. Wesentliche Unsicherheiten liegen in folgenden Positionen:
a) Gewinnmarge
Die Gewinnmarge wird anhand durchschnittlicher Werte errechnet, die sich unter Berücksichtigung der Margen aus Vorjahren sowie einer Ausweitung des Lizenzgeschäfts auf Basis schon abgeschlossener Verträge ergeben. Die Gewinnmargen werden zudem planerisch um die erwartete Effizienzsteigerung angepasst.
b) Abzinsungssatz
Der Abzinsungssatz der jeweiligen ZGE wird über einen einheitlichen WACC (Weighted Average Cost of Capital) definiert.
c) Entwicklung der Marktanteile und Wartungserlöse
Diese Annahmen sind von besonderer Bedeutung, da sich hier die Einschätzung widerspiegelt, wie sich die ZGEs im Vergleich zu ihren Wettbewerbern innerhalb des Planungshorizontes entwickeln werden. Dabei ist zu beachten, dass es sich nicht um klar umrissene Märkte handelt, sondern zu einem großen Teil auch um Projektgeschäfte, die eine klare Vergleichbarkeit nicht ermöglichen.
d) Detailplanungsphase
Die Detailplanungsphase besteht aus drei Jahren. Ausgehend von der Planung für das erste Jahr werden die Wachstumsraten für die weiteren zwei Jahre abgeleitet. Den Wachstumsraten in der Detailplanungsphase liegen veröffentlichte branchenbezogene Marktforschungen zugrunde. Sie werden zusätzlich maßgeblich von der individuellen Einschätzung zukünftiger Potentiale der jeweiligen ZGE beeinflusst. Hier werden auch die spezifischen Risiken der jeweiligen ZGE berücksichtigt. Diese Annahmen werden durch konkrete Vertriebs-, Entwicklungs- und Marketingpläne unterlegt.
In der nachfolgenden Tabelle werden die ZGEs dargestellt, bei denen der Buchwert des Geschäfts- oder Firmenwerts sowie der Marken mit unbestimmter Nutzungsdauer signifikant im Vergleich zum Gesamtbuchwert der Geschäfts- oder Firmenwerte und der Marken mit unbestimmter Nutzungsdauer des Gesamtkonzerns sind.
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| ZGE | Umsatzwachstum in % im Detailplanungszeitraum von 3 Jahren1) | Abzinsungssatz in % vor Steuern für Cash-Flow-Prognose) | ||
|---|---|---|---|---|
| 2017 | 2016 | 2017 | 2016 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| NEXUS Nederland B.V. | 10 | 10 | 10,4 | 9,92 |
| E&L medical systems GmbH | 10 | 10 | 10,4 | 9,92 |
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| ZGE | Geschäfts- oder Firmenwert (in TEUR) |
Marke (in TEUR) |
||
|---|---|---|---|---|
| 2017 | 2016 | 2017 | 2016 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| NEXUS Nederland B.V. | 10.136 | 10.136 | 4.308 | 4.308 |
| E&L medical systems GmbH | 2) | 2) | 1.577 | 1.577 |
1) Für die Extrapolation der Cash Flows nach dem Detailplanungszeitraum wurde eine Wachstumsrate von 0,8 % (Vj: 0,0 %) unterstellt.
2) Der Buchwert des Geschäfts- oder Firmenwerts der E&L medical systems GmbH ist nicht signifikant im Verhältnis zum Gesamtbuchwert der Geschäfts- oder Firmenwerte des Gesamtkonzerns.
Die Sachanlagen setzen sich überwiegend aus, Grundstücke und Gebäude, Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie Anlagen im Bau zusammen. Die Sachanlagen unterliegen keinen Beschränkungen hinsichtlich der Verfügungsmöglichkeiten.
Die Entwicklung der immateriellen Vermögenswerte und Sachanlagen sind dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
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| Anschaffungs- und Herstellungskostenn | |||
|---|---|---|---|
| 01.01.2017 TEUR |
Zugänge aus Unternehmenszusammenschlüssen des Konzernkreises TEUR |
Währungsänderungen TEUR |
|
| --- | --- | --- | --- |
| Immaterielle Vermögenswerte | |||
| Konzessionen / Patente | 5.449 | 23 | -64 |
| Geschäfts- oder Firmenwerte | 47.128 | 3.333 | -970 |
| Entwicklungskosten | 47.782 | 0 | -286 |
| Kundenbeziehungen / Technologie | 23.873 | 2.058 | -283 |
| Marke | 8.792 | 0 | -43 |
| 133.024 | 5.414 | -1.646 | |
| Sachanlagen | |||
| Mietereinbauten | 793 | 69 | -3 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 8.044 | 56 | -132 |
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten | 2.290 | 0 | 0 |
| Anlagen im Bau | 2.403 | 0 | 0 |
| 13.530 | 125 | -135 | |
| Gesamt | 146.554 | 5.539 | -1.781 |
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| Anschaffungs- und Herstellungskostenn | ||||
|---|---|---|---|---|
| Zugänge TEUR |
Umgliederung TEUR |
Abgänge TEUR |
31.12.2017 TEUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Immaterielle Vermögenswerte | ||||
| Konzessionen / Patente | 386 | 0 | 83 | 5.711 |
| Geschäfts- oder Firmenwerte | 0 | 0 | 0 | 49.491 |
| Entwicklungskosten | 5.058 | 0 | 733 | 51.821 |
| Kundenbeziehungen / Technologie | 0 | 0 | 461 | 25.187 |
| Marke | 0 | 0 | 80 | 8.749 |
| 5.444 | 0 | 1.277 | 140.959 | |
| Sachanlagen | ||||
| Mietereinbauten | 111 | 140 | 131 | 979 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.669 | 135 | 1.024 | 8.748 |
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten | 804 | 1.384 | 0 | 4.478 |
| Anlagen im Bau | 60 | -1.659 | 0 | 804 |
| 2.644 | 0 | 1.155 | 15.009 | |
| Gesamt | 8.088 | 0 | 2.432 | 155.968 |
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| Kumulierte Abschreibungen | |||
|---|---|---|---|
| 01.01.2017 TEUR |
Währungsänderungen TEUR |
Zugänge TEUR |
|
| --- | --- | --- | --- |
| Immaterielle Vermögenswerte | |||
| Konzessionen / Patente | 4.738 | -61 | 383 |
| Geschäfts- oder Firmenwerte | 177 | 0 | 0 |
| Entwicklungskosten | 30.248 | -219 | 5.596 |
| Kundenbeziehungen / Technologie | 13.742 | -247 | 2.759 |
| Marke | 0 | 0 | 0 |
| 48.905 | -527 | 8.738 | |
| Sachanlagen | |||
| Mietereinbauten | 219 | -6 | 104 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 4.793 | -82 | 1.474 |
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten | 10 | 0 | 86 |
| Anlagen im Bau | 0 | 0 | 0 |
| 5.022 | -88 | 1.664 | |
| Gesamt | 53.927 | -615 | 10.402 |
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| Kumulierte Abschreibungen | |||
|---|---|---|---|
| Umgliederung TEUR |
Abgänge TEUR |
31.12.2017 TEUR |
|
| --- | --- | --- | --- |
| Immaterielle Vermögenswerte | |||
| Konzessionen / Patente | 0 | 81 | 4.979 |
| Geschäfts- oder Firmenwerte | 0 | 0 | 177 |
| Entwicklungskosten | 0 | 733 | 34.892 |
| Kundenbeziehungen / Technologie | 0 | 461 | 15.793 |
| Marke | 0 | 0 | 0 |
| 0 | 1.275 | 55.841 | |
| Sachanlagen | |||
| Mietereinbauten | 125 | 128 | 314 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | -125 | 868 | 5.192 |
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten | 0 | 0 | 96 |
| Anlagen im Bau | 0 | 0 | 0 |
| 0 | 996 | 5.602 | |
| Gesamt | 0 | 2.271 | 61.443 |
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| Buchwerte | ||
|---|---|---|
| 31.12.2017 TEUR |
31.12.2016 TEUR |
|
| --- | --- | --- |
| Immaterielle Vermögenswerte | ||
| Konzessionen / Patente | 732 | 711 |
| Geschäfts- oder Firmenwerte | 49.314 | 46.951 |
| Entwicklungskosten | 16.929 1) | 17.534 |
| Kundenbeziehungen / Technologie | 9.394 | 10.131 |
| Marke | 8.749 | 8.792 |
| 85.118 | 84.119 | |
| Sachanlagen | ||
| Mietereinbauten | 665 | 574 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 3.556 | 3.251 |
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten | 4.382 | 2.280 |
| Anlagen im Bau | 804 | 2.403 |
| 9.407 | 8.508 | |
| Gesamt | 94.525 | 92.627 |
1) Davon noch nicht zur Nutzung bereite Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 2.241.
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| Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 01.01.2016 TEUR |
Zugänge aus Unternehmenszusammenschlüssen des Konzernkreises TEUR |
Währungsänderungen TEUR |
Zugänge TEUR |
Abgänge TEUR |
31.12.2016 TEUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Immaterielle Vermögenswerte | ||||||
| Konzessionen / Patente | 5.271 | 4 | 9 | 166 | 1 | 5.449 |
| Geschäfts- oder Firmenwerte | 39.303 | 7.683 | 142 | 0 | 0 | 47.128 |
| Entwicklungskosten | 44.821 | 0 | 134 | 5.444 | 2.617 | 47.782 |
| Kundenbeziehungen / Technologie | 23.579 | 2.836 | 45 | 0 | 2.587 | 23.873 |
| Marke | 7.589 | 1.196 | 7 | 0 | 0 | 8.792 |
| 120.563 | 11.719 | 337 | 5.610 | 5.205 | 133.024 | |
| Sachanlagen | ||||||
| Mietereinbauten | 450 | 7 | 2 | 334 | 0 | 793 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 7.307 | 52 | 90 | 2.036 | 1.441 | 8.044 |
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten | 1.265 | 278 | 0 | 747 | 0 | 2.290 |
| Anlagen im Bau | 679 | 0 | 0 | 1.724 | 0 | 2.403 |
| 9.701 | 337 | 92 | 4.841 | 1.441 | 13.530 | |
| Gesamt | 130.264 | 12.056 | 429 | 10.451 | 6.646 | 146.554 |
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| Kumulierte Abschreibungen | Buchwerte | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 01.01.2016 TEUR |
Währungsänderungen TEUR |
Zugänge TEUR |
Abgänge TEUR |
31.12.2016 TEUR |
31.12.2016 TEUR |
31.12.2015 TEUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Immaterielle Vermögenswerte | |||||||
| Konzessionen / Patente | 4.437 | 10 | 292 | 1 | 4.738 | 711 | 834 |
| Geschäfts- oder Firmenwerte | 177 | 0 | 0 | 0 | 177 | 46.951 | 39.126 |
| Entwicklungskosten | 27.349 | 30 | 5.486 | 2.617 | 30.248 | 17.5341) | 17.472 |
| Kundenbeziehungen / Technologie | 13.474 | 39 | 2.816 | 2.587 | 13.742 | 10.131 | 10.105 |
| Marke | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 8.792 | 7.589 |
| 45.437 | 79 | 8.594 | 5.205 | 48.905 | 84.119 | 75.126 | |
| Sachanlagen | |||||||
| Mietereinbauten | 132 | 5 | 82 | 0 | 219 | 574 | 318 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 4.668 | 11 | 1.406 | 1.292 | 4.793 | 3.251 | 2.639 |
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten | 0 | 0 | 10 | 0 | 10 | 2.280 | 1.265 |
| Anlagen im Bau | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 2.403 | 679 |
| 4.800 | 16 | 1.498 | 1.292 | 5.022 | 8.508 | 4.901 | |
| Gesamt | 50.237 | 95 | 10.092 | 6.497 | 53.927 | 92.627 | 80.027 |
Die NEXUS AG hält zum 31. Dezember 2017 folgende direkte oder indirekte Beteiligungen, die alle at Equity konsolidiert werden:
Assoziierte Unternehmen
| • | G.I.T.S. Gesundheitswesen IT-Service GmbH Fürstenfeldbruck, Fürstenfeldbruck (49,00 %) |
| • | Palladium-med GmbH, Berlin (20,00 %) |
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| 2017 TEUR |
2016 TEUR |
|
|---|---|---|
| Anteil an der Bilanz der Beteiligungen | ||
| Kurzfristige Vermögenswerte | 66 | 48 |
| Kurzfristige Schulden | -26 | -5 |
| Anteiliges Reinvermögen | 40 | 43 |
| Anteil an den Erlösen und dem Gewinn der Beteiligungen | ||
| Erlöse | 83 | 94 |
| Gewinn | -3 | 3 |
| Buchwert der Beteiligung | 31 | 34 |
Die Vorräte setzen sich wie folgt zusammen:
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| 31.12.2017 TEUR |
31.12.2016 TEUR |
|
|---|---|---|
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 76 | 118 |
| Waren | 498 | 1.083 |
| 574 | 1.201 |
Im Berichtsjahr wurden keine Wertminderungen bzw. Wertaufholungen (Vj: TEUR 0) erfasst. Es gibt im laufenden Geschäftsjahr keine Vorräte, die zum Nettoveräußerungspreis bilanziert werden. Im Geschäftsjahr sind Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe in Höhe von TEUR 11.809 (Vj: TEUR 11.635) als Aufwand erfasst worden.
Eine Verrechnung aktiver und passiver latenter Steuern wurde in Übereinstimmung mit IAS 12 vorgenommen. Die aktiven und passiven latenten Steuern gliedern sich nach ihrer Entstehungsursache wie folgt auf: siehe Tabelle.
Zum 31. Dezember 2017 waren keine passiven latenten Steuern auf nicht abgeführte Gewinne von Tochterunternehmen oder at Equity bewerteten Unternehmen erfasst, weil der Konzern davon ausgeht, dass in absehbarer Zukunft die bislang nicht ausgeschütteten Gewinne nicht ausgeschüttet werden. Zudem sind aufgrund des deutschen Steuersystems die im Falle einer Ausschüttung an das Mutterunternehmen resultierenden Steuern der Höhe nach für den Konzern unwesentlich.
Zum Bilanzstichtag bestehen im Inland Verlustvorträge in Höhe von TEUR 10.336 (Vj: TEUR 15.926) bei der Körperschaftsteuer bzw. in Höhe von TEUR 9.278 (Vj: TEUR 14.633) bei der Gewerbesteuer. Bei den ausländischen Konzernunternehmen sind steuerliche Verlustvorträge in Höhe von TEUR 227 (Vj: TEUR 253) vorhanden. In dem Gesamtvolumen in Höhe von TEUR 19.841 (Vj: TEUR 30.812) sind Verlustvorträge von TEUR 1.621 (Vj: TEUR 1.461) enthalten, die als nicht nutzbar eingeschätzt worden sind (Körperschaftsteuer TEUR 827 (Vj: TEUR 767), Gewerbesteuer TEUR 794 (Vj: TEUR 694). Davon sind TEUR 1.621 (Vj: TEUR 1.461) zeitlich unbegrenzt vortragsfähig.
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| Konzern-Bilanz | Konzern-GuV | |||
|---|---|---|---|---|
| 31.12.2017 TEUR |
31.12.2016 TEUR |
2017 TEUR |
2016 TEUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Latenter Steueranspruch | ||||
| Steuerliche Verlustvorträge | 2.880 | 4.491 | -1.638 | -1.155 |
| Bewertungsunterschiede steuerlicher Geschäfts- oder Firmenwerte | 24 | 28 | -4 | -3 |
| Bewertungsunterschiede Pensionen | 1.349 | 1.599 | -258 | 151 |
| Bewertungsunterschiede Rückstellungen | 171 | 22 | 147 | 29 |
| Bewertungsunterschiede Wertpapiere | 157 | 154 | 3 | 20 |
| 4.581 | 6.294 | -1.750 | -958 | |
| Verrechnung mit latenten Steuerschulden | -2.412 | -3.209 | 1.750 | 958 |
| Latenter Steueranspruch gesamt | 2.169 | 3.085 | 0 | 0 |
| Latente Steuerschuld | ||||
| Entwicklungskosten | 3.702 | 3.606 | -69 | -252 |
| Bewertungsunterschiede Forderungen | 73 | 63 | -11 | 4 |
| Technologie / Know-how | 4.869 | 5.168 | 782 | 814 |
| Rückstellungen | 4 | 0 | 0 | -3 |
| 8.648 | 8.837 | 702 | 563 | |
| Davon verrechnet mit latenten Steuerforderungen | -2.412 | -3.209 | -1.750 | -958 |
| Latente Steuerschuld gesamt | 6.236 | 5.628 | -1.048 | -395 |
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| 2017 TEUR |
2016 TEUR |
|
|---|---|---|
| Ergebniswirksame Veränderung der latenten Steuern | -1.048 | -395 |
| Im sonstigen Ergebnis erfasste Anpassung der latenten Steuern im Rahmen der Rücklage für Pensionen | -157 | -21 |
| Im sonstigen Ergebnis erfasste Anpassung der latenten Steuern aus Währungsumrechnung | 96 | 5 |
| Bildung latenter Steuern im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen | -415 | -1.144 |
| Veränderung Bilanzposten latente Steuern | -1.524 | -1.555 |
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen setzen sich wie folgt zusammen:
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| 31.12.2017 | ||
|---|---|---|
| Kurzfristig (< 1 Jahr) TEUR |
Langfristig (>1 Jahr) TEUR |
|
| --- | --- | --- |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 20.439 | 1.247 |
| Sonstige Forderungen | 0 | 0 |
| Summe | 20.439 | 1.247 |
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| 31.12.2016 | ||
|---|---|---|
| Kurzfristig (< 1 Jahr) TEUR |
Langfristig (>1 Jahr) TEUR |
|
| --- | --- | --- |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 20.101 | 0 |
| Sonstige Forderungen | 31 | 0 |
| Summe | 20.132 | 0 |
Zu den Einzelwertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und deren Entwicklung wird auf nachfolgende Tabelle verwiesen.
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| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Bruttowerte) | 31.12.2017 TEUR |
31.12.2016 TEUR |
|---|---|---|
| weder wertgemindert noch überfällig | 9.522 | 10.467 |
| nicht wertgemindert und in den folgenden Zeitbändern überfällig | ||
| < 30 Tage | 6.919 | 4.432 |
| 30-120 Tage | 1.784 | 2.440 |
| 120-180 Tage | 671 | 892 |
| 180-360 Tage | 1.858 | 1.318 |
| > 360 Tage | 797 | 282 |
| einzelwertberichtigt zum Restbuchwert | 135 | 270 |
| Buchwert | 21.686 | 20.101 |
Auf die überfälligen, nicht wertgeminderten Forderungen wurde keine Wertberichtigung vorgenommen, da keine wesentliche Veränderung der Kreditwürdigkeit der Schuldner festgestellt werden konnte und deshalb von einer Tilgung der ausstehenden Beträge ausgegangen wird. Für diese offenen Posten hält der Konzern keine Sicherheiten.
Im Geschäftsjahr 2017 wurden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 205 (Vj: TEUR 224) ausgebucht. Es hat keine Zahlungseingänge (Vj: keine) auf ausgebuchte Forderungen gegeben. Der Zeitwert der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Forderungen unterscheidet sich nicht von ihrem Buchwert. Zum 31. Dezember 2017 waren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Nennwert von TEUR 2.914 (Vj: TEUR 2.442) wertgemindert. Die Entwicklung des Wertberichtigungskontos stellt sich wie folgt dar:
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| Entwicklung der Einzelwertberichtigung auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 2017 TEUR |
2016 TEUR |
|---|---|---|
| Stand 1. Januar | 2.172 | 1.796 |
| Aufwandswirksame Zuführungen | 1.128 | 866 |
| Verbrauch | -174 | -211 |
| Auflösung | -347 | -279 |
| Stand 31. Dezember | 2.779 | 2.172 |
Die sonstigen finanziellen Vermögenswerte und kurzfristigen Finanzanlagen setzen sich wie folgt zusammen:
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| 31.12.2017 | ||
|---|---|---|
| Kurzfristig (< 1 Jahr) TEUR |
Langfristig (>1 Jahr) TEUR |
|
| --- | --- | --- |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | ||
| Aus Darlehen an Mitarbeiter und Dritte | 8 | 79 |
| Aus Sonstige | 695 | 146 |
| Summe sonstige finanzielle Vermögenswerte | 705 | 225 |
| Kurzfristige Finanzanlagen | ||
| Wertpapiere | 1.849 | 0 |
| Summe kurzfristige Finanzanlagen | 1.849 | 0 |
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| 31.12.2016 | ||
|---|---|---|
| Kurzfristig (< 1 Jahr) TEUR |
Langfristig (>1 Jahr) TEUR |
|
| --- | --- | --- |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | ||
| Aus Zinsen | 2 | 0 |
| Aus Darlehen an Mitarbeiter und Dritte | 114 | 0 |
| Aus Sonstige | 304 | 288 |
| Summe sonstige finanzielle Vermögenswerte | 418 | 288 |
| Kurzfristige Finanzanlagen | ||
| Wertpapiere | 1.933 | 0 |
| Namensschuldverschreibung | 1.000 | 0 |
| Summe kurzfristige Finanzanlagen | 2.933 | 0 |
Sonstige finanzielle Vermögenswerte
Der Zeitwert der sonstigen finanziellen Vermögenswerte unterscheidet sich nicht von ihrem Buchwert. In der Position Sonstige sind im Wesentlichen geleistete Vorauszahlungen enthalten. Es wurden Wertberichtigungen in Höhe von 58 TEUR (Vj: TEUR 0) erfasst.
Kurzfristige Finanzanlagen
Die kurzfristigen Finanzanlagen stellen sich zum Bilanzstichtag wie folgt dar:
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| 31.12.2017 | ||
|---|---|---|
| Anschaffungskosten TEUR |
Zeitwert TEUR |
|
| --- | --- | --- |
| Wertpapiere | ||
| Rentenfonds | 2.158 | 1.849 |
| Namensschuldverschreibung | 0 | 0 |
| Summe | 2.158 | 1.849 |
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| 31.12.2016 | ||
|---|---|---|
| Anschaffungskosten TEUR |
Zeitwert TEUR |
|
| --- | --- | --- |
| Wertpapiere | ||
| Rentenfonds | 2.238 | 1.933 |
| Namensschuldverschreibung | 1.000 | 1.000 |
| Summe | 3.238 | 2.933 |
Im Berichtszeitraum waren Wertminderungen in Höhe von TEUR 7 (Vj: TEUR 35) sowie Zinserträge aus Wertpapieren und einer Namensschuldverschreibung von TEUR 56 (Vj: TEUR 49) zu erfassen.
Zum 31. Dezember 2017 bestanden analog zum Vorjahr keine derivativen Finanzinstrumente.
Die nicht-finanziellen Vermögenswerte setzen sich wie folgt zusammen:
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| 31.12.2017 TEUR |
31.12.2016 TEUR |
|
|---|---|---|
| Umsatzsteuer | 159 | 229 |
| Geleistete Anzahlungen | 258 | 140 |
| Lohn- und Gehaltsvorschüsse | 36 | 31 |
| Forderungen i.R.d. sozialen Sicherheit | 314 | 284 |
| Aktive Rechnungsabgrenzung | 1.429 | 1.412 |
| Summe nicht-finanzielle Vermögenswerte | 2.196 | 2.096 |
Der Zeitwert der sonstigen nicht-finanziellen Vermögenswerte unterscheidet sich nicht von ihrem Buchwert. Unerfüllte Bedingungen und andere Erfolgsunsicherheiten im Zusammenhang mit im Abschluss erfassten Beihilfen der öffentlichen Hand bestehen nicht.
Das Eigenkapital beträgt zum Stichtag TEUR 103.009 (Vj: TEUR 95.802). Es wird auf die Eigenkapitalveränderungsrechnung hingewiesen.
a) Gezeichnetes Kapital
Das gezeichnete Kapital beträgt zum 31. Dezember 2017 15.752.231 auf den Inhaber lautende, nennwertlose Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00 eingeteilt und in voller Höhe eingezahlt. Unterschiedliche Aktiengattungen bestehen nicht. Alle Aktien sind Stammaktien und gewähren die gleichen aktienrechtlich vorgesehenen Rechte.
In teilweiser Ausnutzung der am 13. Mai 2016 von der Hauptversammlung der NEXUS AG beschlossenen Ermächtigung für die Zeit bis zum 30. April 2021 zur Erhöhung des Grundkapitals der Gesellschaft einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt EUR 3.000.000,00 durch Ausgabe von bis zu 3.000.000 neuer, auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen (Genehmigtes Kapital 2016 / I) hat der Vorstand am 14.07.2017 mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom gleichen Tag beschlossen, das Grundkapital der Gesellschaft gegen Bareinlagen unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre - zugunsten der Arbeitnehmer der NEXUS AG und verbundener Unternehmen der NEXUS AG - von EUR 15.735.665,00 um bis zu Euro 25.000,00 auf EUR 15.760.665,00 durch Ausgabe von bis zu 25.000 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien mit einem auf sie entfallenden Anteil am Grundkapital der Gesellschaft von je EUR 1,00 und mit Gewinnberechtigung ab dem 1. Januar 2017 zu erhöhen. Die Eintragung der Kapitalerhöhung in das Handelsregister beim Amtsgericht Freiburg (HRB 602434) erfolgte am 27.10.2017. Das Grundkapital hat sich um EUR 16.566,00 auf EUR 15.752.231,00 erhöht. Somit beträgt das genehmigte Kapital 2016 / I nach teilweiser Ausschöpfung noch EUR 2.983.434,00. Der Veräußerungspreis betrug insgesamt EUR 400.068,90, der Erlös aus dem Verkauf (EUR 383.502,90) wurde der Kapitalrücklage zugeführt.
b) Kapitalrücklage
Die Kapitalrücklage beinhaltet im Wesentlichen Aufgelder aus der im Geschäftsjahr 2000 durchgeführten Kapitalerhöhung im Zusammenhang mit dem Börsengang der NEXUS AG, die Erhöhung der Kapitalrücklage in Höhe der Ausgabe neuer Aktien gegen Sach- und Barkapitaleinlagen sowie der Ausübung von Aktienoptionen von Vorständen, Mitgliedern der Geschäftsführung in Tochterunternehmen und Mitarbeitern der NEXUS-Gruppe. Die im Rahmen der Barkapitalerhöhung und der Kapitalerhöhung durch Sacheinlage angefallenen, direkt zuordenbaren Aufwendungen wurden mit der Kapitalrücklage verrechnet. Außerdem wird der beizulegende Zeitwert, der im Rahmen der Aktienoptionspläne ausgegebenen Aktien in der Position Kapitalrücklage berücksichtigt.
Durch die Kapitalerhöhung aus dem Mitarbeiteraktienprogramm 2017 von 16.566 auf den Inhaber lautenden Stückaktien hat sich die Kapitalrücklage um TEUR 384 erhöht. Darüber hinaus erhöhte sich die Kapitalrücklage um TEUR 263 aus dem AOP 2015-2017.
c) Gewinnrücklage
Die Gewinnrücklage beinhaltet den Gewinnvortrag, die anderen Gewinnrücklagen sowie die gesetzliche Rücklage.
Entsprechend § 150 AktG müssen die gesetzliche Rücklage und die Kapitalrücklage den zehnten Teil des Grundkapitals übersteigen, damit sie zum Ausgleich von Verlusten oder für eine Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln verwendet werden dürfen. Solange die gesetzliche Rücklage und die Kapitalrücklage zusammen nicht den zehnten Teil des Grundkapitals übersteigen, dürfen sie nur zum Ausgleich von Verlusten verwendet werden, soweit der Verlust nicht durch Gewinnvortrag bzw. Jahresüberschuss gedeckt ist und nicht durch Auflösung anderer Gewinnrücklagen ausgeglichen werden kann.
d) Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung
Die Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung resultiert aus Differenzen, die bei der Umrechnung der Jahresabschlüsse der ausländischen Tochtergesellschaften entstehen.
e) Rücklage für Pensionen
Die Rücklage für Pensionen enthält die finanzmathematisch kumulierten Gewinne und Verluste aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen nach Verrechnung latenter Steuern.
f) Eigene Anteile
Die eigenen Anteile haben sich zum Stichtag wie folgt entwickelt: siehe nachfolgende Tabelle.
Die eigenen Anteile werden mit den gesamten Anschaffungskosten in einer Summe offen vom Eigenkapital abgezogen (cost method). Zum 31. Dezember 2017 beträgt der Wert der eigenen Anteile nach der cost method TEUR 419. Die Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien darf von der Gesellschaft nicht zum Zweck des Handelns in eigenen Aktien verwendet werden.
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| Erteilung der Ermächtigung in der Hauptversammlung vom ... | Ermächtigung gültig bis zum ... | Maximales Rückkaufvolumen von höchstens 10 % des Grundkapitals (in Stückaktien) | Geschäftsjahr der Transaktion | Rückkauf (+) / Ausgabe (-) (in Stückaktien) |
|---|---|---|---|---|
| Bestand 01.01.2016 | 4.760 | |||
| 18. Mai 2015 | 30. April 2020 | 1.573.566 | 2016 | -4.844 |
| 2016 | 16.0561) | |||
| 2017 | -1.100 | |||
| 2017 | 2.6991) | |||
| 12. Mai 2017 | 30. April 2020 | 1.573.566 | 2017 | -1.637 7.6221) |
| 2017 | ||||
| Bestand 31.12.2017 | 23.556 |
1) Der Rückkauf erfolgte durch ein Aktienrückkaufprogramm, welches der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats am 25. Oktober 2016 beschlossen hat. Im Geschäftsjahr 2016 wurden 16.056 Stückaktien zu Anschaffungskosten in Höhe von TEUR 296 erworben. Im Geschäftsjahr 2017 wurden 10.321 Stückaktien zu Anschaffungskosten in Höhe von TEUR 240 erworben.
g) Genehmigtes Kapital
In der Hauptversammlung vom 23. Mai 2012 wurde die in der Hauptversammlung vom 14. Juni 2010 erteilte Ermächtigung zur Erhöhung des Grundkapitals in Höhe von EUR 6.902.600,00 neu gefasst. Der Vorstand wurde ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 30. April 2017 das Grundkapital der Gesellschaft einmal oder mehrmals um bis zu EUR 7.152.575,00 zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2012). Die Ermächtigung betrug nach teilweiser Ausschöpfung durch eine Barkapitalerhöhung in 2012 in Höhe von EUR 800.000,00 sowie eine Barkapitalerhöhung in 2015 in Höhe von EUR 630.515,00 noch EUR 5.722.060,00.
In der Hauptversammlung vom 13. Mai 2016 wurde die in der Hauptversammlung vom 23. Mai 2012 erteilte Ermächtigung zur Erhöhung des Grundkapitals in Höhe von EUR 7.152.575,00 neu gefasst. Der Vorstand wurde ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 30. April 2021 das Grundkapital der Gesellschaft einmalig oder mehrfach um bis zu insgesamt EUR 3.000.000,00 zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2016). Die erteilte Ermächtigung vom 23. Mai 2012 wurde damit aufgehoben. Die Ermächtigung betrug nach teilweiser Ausschöpfung durch eine Barkapitalerhöhung in 2017 in Höhe von EUR 16.566,00 noch EUR 2.983.434,00.
Bedingtes Kapital und Aktienoptionspläne (AOP)
Mit Hauptversammlungsbeschluss vom 23. Mai 2012 wurde bedingtes Kapital in Höhe von EUR 1.400.000,00 geschaffen (Bedingtes Kapital 2012). Das Grundkapital ist entsprechend zur Durchführung eines Aktienoptionsprogramms um EUR 1.400.000,00 auf den Inhaber lautender Stückaktien bedingt erhöht.
Vorstandsbonus für zukünftige Kursentwicklung
Zusätzlich wurde im Mai 2014 mit den Vorständen eine aktienbasierte Vergütung vereinbart. Sie besteht in Abhängigkeit der Unternehmenswertsteigerung aus maximal 160.000 Aktien, die über die Laufzeit jährlich fällig werden und auf der Kursentwicklung der Jahre 2015 bis 2018 basieren. Der beizulegende Zeitwert dieser Vergütungskomponente betrug im Zeitpunkt der Gewährung TEUR 788. Im Geschäftsjahr 2017 wurden TEUR 263 ergebniswirksam in die Kapitalrücklage gebucht.
Kapitalmanagement
Ziel des Kapitalmanagements ist die Erhaltung der finanziellen Substanz des Konzerns sowie die nachhaltige Sicherstellung der notwendigen finanziellen Flexibilität. Zur Messung der finanziellen Sicherheit des Konzerns wird auch die Eigenkapitalquote herangezogen. Dabei wird das in der Konzernbilanz ausgewiesene Eigenkapital ins Verhältnis zur Bilanzsumme gesetzt. Die Finanzierungsstruktur ist danach durch eine als konservativ zu bezeichnende Kapitalstruktur, in der die Eigenfinanzierung dominiert, geprägt. Zum Bilanzstichtag beträgt die Eigenkapitalquote 68,1 % (Vj: 68,6 %). Die Fremdfinanzierung erfolgt fast ausschließlich über Verbindlichkeiten, die aus dem operativen Geschäftsbetrieb resultieren, sowie in geringem Umfang über Pensionen. Verzinsliche Finanzverbindlichkeiten bestehen nicht.
Im Mai 2017 wurde eine Dividende in Höhe von EUR 0,15 auf die 15.718.094 Stück Dividendenberechtigten, auf den Inhaber lautenden, Stückaktien bezahlt. Für das Geschäftsjahr 2017 wird eine Dividendenausschüttung in Höhe von EUR 0,16 pro dividendenberechtigte, auf den Inhaber lautende Stückaktie vorgeschlagen.
Die Rückstellungen für die deutschen Gesellschaften wurden von der Forest Gesellschaft für Products & Services mbH zum 30. September 2000 übernommenen unmittelbaren Pensionsverpflichtungen (Direktzusagen) bei der NEXUS . IT GmbH SÜDOST, NEXUS / Deutschland GmbH, NEXUS CMS GmbH und für die übernommenen Pensionsverpflichtungen bei der ASS.TEC Beratungsgesellschaft für Anwendungen, Systeme, Strategien und Technologien mbH gebildet. Bei den leistungsorientierten Plänen in der Schweiz handelt es sich um Vorsorgewerke nach dem schweizerischen Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG). Diese Pläne stellen sogenannte Vollversicherungen dar, bei denen wenigstens temporär sämtliche versicherungsmathematischen Risiken, einschließlich der Kapitalmarktrisiken, von einer Versicherungsgesellschaft getragen werden.
In den Niederlanden ist der Vertrag über den leistungsorientierten Versorgungsplan zum 31. Dezember 2017 ausgelaufen und wurde in diesem Zusammenhang ab dem 01. Januar 2018 zu einen beitragsorientierten Versorgungsplan geändert. Aufgrund der Änderung des Versorgungsplans ergab sich ein Ertrag aus nachzuverrechnende Dienstzeitaufwand in Höhe von TEUR 1.618.
Die Höhe der Leistungen der übernommenen Pensionszusagen richtet sich nach den Dienstjahren und dem jeweiligen Gehalt der bezugsberechtigten Personen. Die Rückstellung wird gebildet für zahlbare Leistungen in Form von Alters- und Invalidenrente sowie für Hinterbliebenengeld. Es handelt sich um unverfallbare Anwartschaften. Ein Planvermögen besteht für die Verpflichtungen in der Schweiz, für eine Gesellschaft in Deutschland sowie in den Niederlanden.
Diese leistungsorientierten Pläne belasten den Konzern mit versicherungsmathematischen Risiken, wie beispielsweise dem Langlebigkeitsrisiko, Währungsrisiko, Zinsrisiko und Markt-(Anlage) Risiko.
Finanzierung
Während die inländischen Pensionsverpflichtungen, ausgenommen ASS.TEC, durch das Unternehmen finanziert werden, werden die Verpflichtungen in den Niederlanden und der Schweiz und bei der ASS.TEC Beratungsgesellschaft für Anwendungen, Systeme, Strategien und Technologien mbH über Versicherungsunternehmen verwaltet und finanziert. Die Finanzierungsanforderungen basieren auf versicherungsmathematischen Bewertungsrahmenkonzepten.
Bewertungsgrundlagen
Die Berechnung der Pensionsverpflichtungen berücksichtigt Marktzinssätze sowie Lohn-, Gehalts- und Rententrends. In Deutschland wurden als biometrische Rechnungsgrundlagen die Todesfallwahrscheinlichkeit, Invaliditätswahrscheinlichkeit und Verheiratungswahrscheinlichkeit im Todesfall gemäß den Richttafeln 2005 G (Verlag Heubeck-Richttafeln- GmbH, Köln) zugrunde gelegt. Der Lohn- und Gehaltstrend in Deutschland liegt bei 0,0 %, da überwiegend Rentner im Mengengerüst enthalten sind. Die jährliche Anhebung der laufenden Renten in den Niederlanden und der Schweiz liegt bei 0,0 %, da überwiegend aktive Mitarbeiter im Mengengerüst enthalten sind. In der Schweiz wurde der auf statistischen Zahlen der Jahre 2010 - 2014 beruhende Tarif BVG 2015 zugrunde gelegt. In den Niederlanden wurde die AG Prognosetafel 2017 with mortality experience adjustments zugrunde gelegt.
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| 20181) % |
2017 % |
2016 % |
|
|---|---|---|---|
| Rechnungszinsfuß (D) | 1,93 | 1,93 | 1,4 |
| Rechnungszinsfuß (NL) | 2,3 | 2,3 | 2,1 |
| Rechnungszinsfuß (CH) | 0,7 | 0,7 | 0,6 |
| Durchschnittliche Fluktuationsrate (D) | 5,0 | 5,0 | 5,0 |
| Durchschnittliche Fluktuationsrate (NL) | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| Durchschnittliche Fluktuationsrate (CH) 2) | 1,3-28,5 | 1,3-28,5 | 1,3-28,5 |
| Lohn- und Gehaltstrend (NL) | 1,0 | 1,0 | 0,5 |
| Lohn- und Gehaltstrend (CH) | 0,5 | 0,5 | 0,5 |
| jährliche Anhebung laufender Renten (D) | 1,5 | 1,5 | 1,5 |
1) Grundlagen für die Sensitivitätsanalyse
2) Die Annahme zur Austrittswahrscheinlichkeit umfasst eine altersabhängige Abstufung. Diese beträgt ab Alter 20 28,5 % und wird dann stufenweise abgesenkt, bis ab Alter 60 die Austrittswahrscheinlichkeit 1,3 % beträgt.
Am 31. Dezember 2017 lag die gewichtete durchschnittliche Laufzeit der leistungsorientierten Verpflichtung im Inland bei 15 Jahren (Vj: 15 Jahre), in den Niederlanden bei 26 Jahren (Vj: 27 Jahre) und in der Schweiz bei 21 Jahren (Vj: 23 Jahre).
Veränderung der Nettoschuld aus leistungsorientierten Verpflichtungen
Die Änderungen des Barwertes der leistungsorientierten Verpflichtungen und des Planvermögens stellen sich wie folgt dar:
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| 2017 TEUR |
2016 TEUR |
|
|---|---|---|
| Barwert der Verpflichtungen zu Beginn des Berichtszeitraums | 45.105 | 39.181 |
| Erfasst im Gewinn oder Verlust | ||
| Laufender Dienstzeitaufwand | 2.307 | 2.209 |
| Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand | -1.618 | 0 |
| Zinsaufwand | 513 | 457 |
| Erfasst im sonstigen Ergebnis | ||
| Versicherungsmathematische Gewinne (-) / Verluste (+) aus | ||
| - demografischen Annahmen | 0 | 16 |
| - finanziellen Annahmen | -993 | 792 |
| - erfahrungsbedingter Berichtigung | 749 | 1.688 |
| Währungsänderungen | -2.220 | 335 |
| Sonstiges | ||
| Zugang Pensionsverpflichtungen | 1.034 | 0 |
| Gezahlte Leistungen | -1.521 | -291 |
| Beiträge Arbeitnehmer | 878 | 977 |
| Verwaltungskosten | -233 | -259 |
| 44.001 | 45.105 |
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| 2017 TEUR |
2016 TEUR |
|
|---|---|---|
| Zeitwert des Planvermögens zu Beginn des Berichtszeitraums | 33.531 | 28.366 |
| Erfasst im Gewinn oder Verlust | ||
| Zinserträge | 437 | 386 |
| Erfasst im sonstigen Ergebnis | ||
| Erträge aus Planvermögen ohne Zinserträge | 309 | 2.648 |
| Währungsänderungen | -1.461 | 215 |
| Sonstiges | ||
| Zugang Planvermögen | 649 | 0 |
| Beiträge Arbeitgeber | 875 | 1.466 |
| Beiträge Arbeitnehmer | 878 | 977 |
| Kapitalauszahlungen | -1.485 | -257 |
| Verwaltungskosten | -247 | -270 |
| Zeitwert des Planvermögens zum Ende des Berichtszeitraums | 33.486 | 33.531 |
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| 2017 TEUR |
2016 TEUR |
|
|---|---|---|
| Barwert der extern finanzierten Verpflichtungen | 43.092 | 44.103 |
| Beizulegender Zeitwert des Planvermögens | 33.486 | 33.531 |
| Unterdeckung | 9.606 | 10.572 |
| Barwert der intern finanzierten Verpflichtungen | 909 | 1.002 |
| Finanzierungsstatus | 10.515 | 11.574 |
| Bilanzierte Pensionsverpflichtungen | 10.515 | 11.574 |
| Davon Ausweis als Pensionsrückstellungen | 10.515 | 11.574 |
Die Verpflichtung teilt sich wie folgt auf die Teilnehmergruppen auf:
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| 2017 TEUR |
2016 TEUR |
|
|---|---|---|
| Aktive Mitarbeiter | 9.568 | 10.266 |
| Unverfallbar Ausgeschiedene | 252 | 458 |
| Rentner | 695 | 850 |
| 10.515 | 11.574 |
Die versicherungsmathematischen Gewinne (-) und Verluste (+) 2017 in Höhe von TEUR -554 wurden, vor Berücksichtigung latenter Steuern, im sonstigen Ergebnis erfasst. Die kumulierten versicherungsmathematischen Verluste sind mit TEUR 7.967 abzgl. latenter Steuern im sonstigen Ergebnis erfasst. Der Gesamtaufwand für leistungsorientierte Versorgungszusagen, der im Personalaufwand enthalten ist, setzt sich wie unten aufgeführt zusammen:
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| 2017 TEUR |
2016 TEUR |
|
|---|---|---|
| Laufender und nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand | 689 | 2.209 |
| Zinsaufwand | 513 | 457 |
| Zinserträge aus Planvermögen | -437 | -386 |
| Verwaltungskosten | 16 | 17 |
| Nettopensionsaufwand | 781 | 2.297 |
Die tatsächlichen Ergebnisse des Planvermögens belaufen sich auf TEUR -746 (Vj: TEUR -3.034). Das Planvermögen entfällt auf die Schweizer Pläne sowie auf die NEXUS Nederland B.V. und die ASS. TEC Beratungsgesellschaft für Anwendungen, Systeme, Strategien und Technologien mbH und besteht aus den Ansprüchen gegen Versorgungswerke.
Das Planvermögen setzt sich in den Niederlanden, der Schweiz und in Deutschland wie folgt zusammen:
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| 2017 TEUR |
2016 TEUR |
|
|---|---|---|
| Anleihen | 12.225 | 12.391 |
| Immobilien | 3.146 | 2.641 |
| Aktien | 670 | 685 |
| Flüssige Mittel und Festgelder | -686 | -100 |
| Sonstiges | 18.131 | 17.914 |
| Summe | 33.486 | 33.531 |
Die erfahrungsbedingten Berichtigungen der Pensionsverpflichtungen belaufen sich auf TEUR 748 (Vj: TEUR 1.688), die des Planvermögens auf TEUR 310 (Vj: TEUR 2.648).
In Deutschland wird die gesetzliche Rentenversicherung als beitragsorientierter Versorgungsplan angesehen. Der für die gesetzliche Rentenversicherung erfasste Aufwand für die sozialversicherungspflichtigen Mitarbeiter hat für das abgelaufene Geschäftsjahr TEUR 2.777 (Vj: TEUR 2.311) betragen. Daneben bestehen für Vorstandsmitglieder weitere beitragsorientierte Pläne aus Direktversicherungen, für die im Geschäftsjahr Aufwendungen in Höhe von TEUR 25 (Vj: TEUR 25) angefallen sind.
Sensitivitätsanalyse
Bei Konstanthaltung der anderen Annahmen hätten die bei vernünftiger Betrachtungsweise am Abschlussstichtag möglich gewesenen Veränderungen bei einer der maßgeblichen versicherungsmathematischen Annahmen die leistungsorientierte Verpflichtung mit den nachstehenden Beträgen beeinflusst. Wir gehen davon aus, dass die Faktoren Fluktuation aufgrund der Duration der wesentlichen Verpflichtungen keiner wesentlichen Volatilität unterliegt. Daher wird auf eine Sensitivitätsanalyse an dieser Stelle verzichtet.
Obwohl die Analyse die vollständige Verteilung der nach dem Plan erwarteten Cashflows nicht berücksichtigt, liefert sie einen Näherungswert für die Sensitivität der dargestellten Annahmen. Die Auswirkungen auf die erwarteten Cash Flows in den Folgeperioden aus den internen finanziellen Verpflichtungen sind von untergeordneter Bedeutung.
Vom Arbeitgeber direkt bezahlte Versorgungsleistungen werden in Höhe von TEUR 40 erwartet.
Die erwarteten Beiträge zum Planvermögen für 2018 belaufen sich auf TEUR 96.
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| Veränderung der Verpflichtung | 2017 TEUR |
2016 TEUR |
|---|---|---|
| Aktuelle Annahme per 31.12.2017 | ||
| Gesamte Verpflichtung | 44.001 | 45.105 |
| Extern finanzierte Verpflichtung | 43.092 | 44.103 |
| Intern finanzierte Verpflichtung | 909 | 1.002 |
| Diskontierungszinssatz +0,5 PP | -4.561 | -4.665 |
| Diskontierungszinssatz -0,5 PP | 5.333 | 5.471 |
| Lohnsteigerungsrate +0,5 PP1) | 637 | 1.083 |
| Lohnsteigerungsrate -0,5 PP1) | -649 | -1.059 |
| Rententrend +0,5 PP2) | 58 | 69 |
| Rententrend -0,5 PP2) | -54 | -62 |
PP = Prozentpunkte
1) Aufgrund der Annahme der jährlichen Lohnsteigerungen im Inland mit 0 %, betrifft die Sensitivitätsanalyse in Bezug auf die Lohnsteigerungsrate nur die niederländischen und schweizerischen extern finanzierten Verpflichtungen.
2) Aufgrund der Annahme der jährlichen Anhebung der Renten in der Schweiz und den Niederlanden mit 0 %, betrifft die Sensitivitätsanalyse in Bezug auf den Rententrend nur die inländischen Verpflichtungen.
Die Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
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| Stand 01.01.2017 TEUR |
Verbrauch 2017 TEUR |
Auflösung 2017 TEUR |
Zuführung 2017 TEUR |
Stand 31.12.2017 TEUR |
|
|---|---|---|---|---|---|
| Noch zu erbringende Leistungen | 899 | 690 | 15 | 1.572 | 1.766 |
| Übrige Rückstellungen | 79 | 79 | 0 | 474 | 474 |
| 978 | 769 | 15 | 2.046 | 2.240 |
Die noch zu erbringenden Leistungen betreffen Risiken im Projektgeschäft aus drohenden Nachlaufkosten, die auf Basis von Erfahrungswerten sowie der noch erwarteten Kosten berechnet werden. Für sie wird ein Verbrauch in 2018 erwartet. Die übrigen Rückstellungen verbrauchen sich erwartungsgemäß im kommenden Jahr.
Die Verbindlichkeiten setzen sich bzgl. der Fälligkeiten wie folgt zusammen:
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| 31.12.2017 | ||
|---|---|---|
| Kurzfristig (< 1 Jahr) TEUR |
Langfristig (>1 Jahr) TEUR |
|
| --- | --- | --- |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 5.607 | 0 |
| Ertragsteuerverbindlichkeit | 1.126 | 0 |
| Erlösabgrenzung | 2.391 | 0 |
| Sonstige nicht-finanzielle Schulden | 7.625 | 0 |
| - Erhaltene Anzahlungen | 6.175 | 0 |
| - Sonstige Steuern | 1.450 | 0 |
| Sonstige finanzielle Schulden | 7.382 | 5.148 |
| - Aus Verpflichtungen für Gehaltsverbindlichkeiten | 2.598 | 0 |
| - Sonstige | 4.784 | 5.148 |
| Summe | 24.131 | 5.148 |
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| 31.12.2016 | ||
|---|---|---|
| Kurzfristig (< 1 Jahr) TEUR |
Langfristig (>1 Jahr) TEUR |
|
| --- | --- | --- |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 5.678 | 0 |
| Ertragsteuerverbindlichkeit | 2.082 | 0 |
| Erlösabgrenzung | 2.120 | 0 |
| Sonstige nicht-finanzielle Schulden | 6.293 | 0 |
| - Erhaltene Anzahlungen | 4.172 | 0 |
| - Sonstige Steuern | 2.121 | 0 |
| Sonstige finanzielle Schulden | 4.965 | 4.521 |
| - Aus Verpflichtungen für Gehaltsverbindlichkeiten | 1.120 | 0 |
| - Sonstige | 3.845 | 4.521 |
| Summe | 21.138 | 4.521 |
Die Ertragsteuerverbindlichkeiten betreffen die tatsächlichen Steuerschulden für die laufende Periode und für frühere Perioden. Sie sind mit dem Betrag zu bewerten, in dessen Höhe eine Zahlung an die Steuerbehörden erwartet wird. Der Berechnung des Betrags werden die Steuersätze und Steuergesetze zu Grunde gelegt, die am Bilanzstichtag im jeweiligen Land der Gesellschaft gelten.
Erlösabgrenzungen sind notwendig, wenn der Leistungszeitraum bzgl. der Realisierung von Umsatzerlösen für den Bereich der Softwarepflege vom Geschäftsjahr abweicht. Die Erlösabgrenzung wird im folgenden Geschäftsjahr über den Leistungszeitraum erlöswirksam aufgelöst.
Die sonstigen nicht-finanziellen Schulden beinhalten erhaltene Anzahlungen auf Kundenverträge und sonstige Steuern (Umsatz-, Lohn- und Kirchensteuer sowie Sozialabgaben).
In der Position Sonstige wurden die wahrscheinlichen Kaufpreisverpflichtungen aus zukünftig zu erwartende Kaufpreiszahlungen (Ermittlung siehe Note 3) zum Erwerb restlicher Unternehmensanteile in Höhe von TEUR 5.145 (Vj: TEUR 4.730) eingestellt und entwickelt sich wie folgt:
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| TEUR | |
|---|---|
| Stand der zukünftig zu erwartenden Kaufpreiszahlungen zum 1. Januar 2017 | 4.730 |
| Abgang aufgrund der Auszahlung der verbleibenden Kaufpreisverbindlichkeit der NEXUS SISINF SL | -200 |
| Abgang aufgrund der Nicht-Erreichung der erforderlichen Kriterien zur Auszahlung der zukünftig zu erwartenden Kaufpreiszahlung der Marabu EDV-Beratung und -Service GmbH | -56 |
| Zugänge aufgrund Aufzinsung | 51 |
| - NEXUS SISINF SL | 12 |
| - nexus / switspot GmbH | 12 |
| - IBH Datentechnik GmbH | 27 |
| Zugänge aufgrund von Unternehmenserwerben* | 620 |
| - highsystem ag | 620 |
| Stand der zukünftig zu erwartenden Kaufpreiszahlungen zum 31. Dezember 2017 | 5.145 |
* inklusive der Aufzinsung zum 31.12.2017
1) Gerichtliche Prozesse sowie Forderungen aus Rechtsstreitigkeiten, die sich im normalen Geschäftsverlauf ergeben, könnten in der Zukunft gegenüber den Konzerngesellschaften geltend gemacht werden. Die damit einhergehenden Risiken werden im Hinblick auf die Wahrscheinlichkeit ihres Eintretens analysiert. Obgleich das Ergebnis dieser Streitfälle nicht immer genau eingeschätzt werden kann, ist der Vorstand der Ansicht, dass sich hieraus keine wesentlichen Verpflichtungen ergeben werden.
Eventualverbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 99 (Vj: TEUR 99) aus Gewährleistungsverpflichtungen.
2) Des Weiteren ergeben sich finanzielle Verpflichtungen aus der Anmietung von Büroräumen, dem Leasing von Fahrzeugen und aus anderen Verpflichtungen. Entsprechend dem wirtschaftlichen Gehalt der Leasingvereinbarungen sind die Leasingverhältnisse als Operating-Leasingverhältnisse zu klassifizieren. Die sich daraus ergebenden finanziellen Verpflichtungen stellen sich wie folgt dar:
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| 31.12.2017 | 2018 TEUR |
2019 bis 2022 TEUR |
ab 2023 TEUR |
|---|---|---|---|
| Mieten | 2.164 | 5.266 | 309 |
| Leasing | 1.357 | 1.639 | 22 |
| 3.521 | 6.905 | 331 |
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| 31.12.2016 | 2017 TEUR |
2018 bis 2021 TEUR |
ab 2022 TEUR |
|---|---|---|---|
| Mieten | 1.845 | 5.016 | 365 |
| Leasing | 1.574 | 1.485 | 0 |
| 3.419 | 6.501 | 365 |
Die Miet- und Leasingzahlungen des Geschäftsjahres betragen:
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| 2017 TEUR |
2016 TEUR |
|
|---|---|---|
| Mieten | 2.051 | 1.647 |
| Leasing | 1.476 | 1.703 |
| 3.527 | 3.350 |
Miet- und Leasingvereinbarung enthalten weder Verlängerungs- oder Kaufoptionen noch Preisanpassungsklauseln. Im Jahr 2017 sind nur Mindestleasingzahlungen enthalten.
3) Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen darüber hinaus in Form von Bestellobligo für Sachanlagen aus dem Aus- und Umbau des in 2015 erworbenen Grundstücks und Gebäudes in Donaueschingen in Höhe von TEUR 105 (Vj: TEUR 520).
Die konsolidierten Umsatzerlöse sind in der nachfolgenden Übersicht nach Regionen und Geschäftsbereichen aufgegliedert:
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| Healthcare Software | ||||
|---|---|---|---|---|
| 2017 | 2016 | |||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| TEUR | % | TEUR | % | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Deutschland | 55.664 | 51,6 | 46.249 | 47,3 |
| Schweiz / Liechtenstein | 28.052 | 26,0 | 26.865 | 27,5 |
| Niederlande | 14.037 | 13,0 | 16.277 | 16,7 |
| Frankreich | 5.165 | 4,8 | 5.240 | 5,4 |
| Österreich | 2.186 | 2,0 | 1.368 | 1,4 |
| Andere Regionen | 2.850 | 2,6 | 1.706 | 1,7 |
| Gesamt | 107.954 | 100,0 | 97.705 | 100,0 |
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| Healthcare Service | ||||
|---|---|---|---|---|
| 2017 | 2016 | |||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| TEUR | % | TEUR | % | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Deutschland | 10.514 | 94,5 | 8.575 | 91,8 |
| Schweiz / Liechtenstein | 395 | 3,5 | 594 | 6,3 |
| Österreich | 44 | 0,5 | 27 | 0,3 |
| Andere Regionen | 176 | 1,5 | 150 | 1,6 |
| Gesamt | 11.129 | 100,0 | 9.346 | 100,0 |
Davon entfielen auf:
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| 2017 | 2016 | |||
|---|---|---|---|---|
| TEUR | % | TEUR | % | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Dienstleistungen und Softwarepflege | 92.907 | 8,0 | 83.227 | 77,7 |
| Lizenzen | 20.938 | 17,6 | 18.599 | 17,4 |
| Hardware | 5.238 | 4,4 | 5.225 | 4,9 |
| Gesamt | 119.083 | 100,0 | 107.051 | 100,0 |
Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen vor allem geldwerte Vorteile in Höhe von TEUR 1.273 (Vj: TEUR 887), Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von TEUR 347 (Vj: TEUR 279), Erträge aus Fremdwährungsgewinne in Höhe von TEUR 184 (Vj: TEUR 89), Erträge aus der Ausbuchung von kurzfristigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 178 (Vj: TEUR 196), Gewinne aus Anlagenabgängen in Höhe von TEUR 161 (Vj: TEUR 149), Erträge aus Kaufpreisanpassungen in Höhe von TEUR 56 (Vj: TEUR 1.119), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 15 (Vj: TEUR 212) sowie Erträge aus Versicherungserstattungen in Höhe von TEUR 4 (Vj: TEUR 6).
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| 2017 TEUR |
2016 TEUR |
|
|---|---|---|
| Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | 11.809 | 11.634 |
| Aufwendungen für bezogene Leistungen | 7.555 | 5.696 |
| 19.364 | 17.330 |
In den Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren befinden sich hauptsächlich Aufwendungen aus Lizenz- und Hardwarekäufen, die zum Weiterverkauf bestimmt sind. Im Bereich der bezogenen Leistungen wurden überwiegend Leistungen im Zuge des Projektgeschäftes an Dritte vergeben.
Im Jahresdurchschnitt waren in den einzelnen Geschäftsjahren die folgende Anzahl an Mitarbeitern und Auszubildenden beschäftigt:
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| 2017 | 2016 | |
|---|---|---|
| Angestellte | 949 | 904 |
| Leitende Angestellte | 26 | 20 |
| 975 | 924 |
Die Personalkostenentwicklung stellt sich im Berichtszeitraum wie folgt dar:
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| 2017 TEUR |
2016 TEUR |
|
|---|---|---|
| Löhne und Gehälter | 57.526 | 53.125 |
| Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung | 10.023 | 10.770 |
| 67.549 | 63.895 |
Im Personalaufwand betreffen TEUR 263 (Vj: TEUR 263) Aufwendungen für aktienbasierte Vergütung, die über den Erdienungszeitraum verteilt gemäß IFRS 2 erfasst werden.
Der Vorstand hat am 14.07.2017 mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom gleichen Tag beschlossen, das Grundkapital der Gesellschaft gegen Bareinlagen unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre - zugunsten der Arbeitnehmer der Nexus AG und verbundener Unternehmen der Nexus AG - von EUR 15.735.665,00 um bis zu EUR 25.000,00 auf EUR 15.760.665,00 durch Ausgabe von bis zu 25.000 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien mit einem auf sie entfallenden Anteil am Grundkapital der Gesellschaft von je Euro 1,- und mit Gewinnberechtigung ab dem 1. Januar 2017 zu erhöhen. Es wurden insgesamt 16.566 auf den Inhaber lautenden Stückaktien zugunsten der Arbeitnehmer der Nexus AG und verbundener Unternehmen der Nexus AG ausgegeben. Der darauf entfallende Personalaufwand beläuft sich auf TEUR 127.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:
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| 2017 TEUR |
2016 TEUR |
|
|---|---|---|
| Betriebskosten | 5.077 | 5.013 |
| Vertriebskosten | 3.575 | 3.298 |
| Verwaltungskosten | 4.163 | 3.246 |
| Übrige betriebliche Aufwendungen | 3.252 | 2.138 |
| 16.067 | 13.695 |
Die übrigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Zuführungen zu Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 1.128 (Vj: TEUR 866), Zuführungen zu Rückstellungen in Höhe von TEUR 474 (Vj: TEUR 79), Währungskursverluste in Höhe von TEUR 257 (Vj: TEUR 152) sowie Abschreibungen und Verluste von Forderungen in Höhe von TEUR 205 (Vj: TEUR 224). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in der vorstehenden Tabelle beinhalten die Vergütung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zur Prüfung des Konzernabschlusses wie folgt:
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| 2017 TEUR |
2016 TEUR |
|
|---|---|---|
| Abschlussprüfung (Einzel- und Konzernabschluss) | 151 | 140 |
| Sonstige Abschlussprüfungsleistungen | 26 | 22 |
| 177 | 162 |
Im Geschäftsjahr 2017 sind TEUR 15 (Vj: TEUR 10) nachträglich für die Konzernabschlussprüfung des vorangegangenen Geschäftsjahres angefallen. Neben dem Konzernabschluss wurde durch den Abschlussprüfer auch der Jahresabschluss der Nexus AG geprüft und eine freiwillige Jahresabschlussprüfung bei einem Tochterunternehmen durchgeführt. Ferner wurde eine weitere vertragliche Abschlussprüfungsleistung bei diesem Tochterunternehmen erbracht.
Ausgewiesen werden die auf den NEXUS-Konzern entfallenden, anteiligen Jahresergebnisse der at Equity bewerteten Unternehmen in Höhe von TEUR -3 (Vj: TEUR 3). Aufwendungen aus der Abschreibung an einem at Equity bewerteten Unternehmen sind im Geschäftsjahr nicht angefallen (Vj: TEUR 0).
Von den Finanzerträgen (TEUR 77; Vj: TEUR 70) entfallen TEUR 56 (Vj: TEUR 49) auf Erträge aus Wertpapieren, TEUR 3 (Vj: TEUR 18) auf Zinserträge aus Bankguthaben sowie TEUR 18 (Vj: TEUR 3) auf sonstige Zinsen und ähnliche Erträge. Im Geschäftsjahr gab es - wie im Vorjahr - keine Erträge aus Zuschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens.
Von den Finanzaufwendungen (TEUR 111; Vj: TEUR 91) entfallen TEUR 8 (Vj: TEUR 35) auf Abschreibungen und Abgangsverluste auf Wertpapiere des Umlaufvermögens, TEUR 96 (Vj: TEUR 55) auf sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen und TEUR 7 (Vj: TEUR 1) auf Zinsaufwendungen aus Bankverbindlichkeiten.
Die Ertragsteuern setzen sich aus dem tatsächlichen Steueraufwand bzw. dem tatsächlichen Steuerertrag sowie dem latenten Steueraufwand bzw. latenten Steuerertrag zusammen. Die tatsächlichen Steuerforderungen bzw. -verbindlichkeiten werden unter Anwendung der am Stichtag geltenden Steuergesetze mit den Beträgen bemessen, die voraussichtlich an die zuständigen Finanzbehörden abzuführen bzw. von ihnen einzufordern sind. Latente Steuerverbindlichkeiten bzw. -forderungen werden auf Basis der Steuergesetze, die am Stichtag Gültigkeit hatten, zu dem Steuersatz bewertet, der voraussichtlich in der Periode Gültigkeit hat, in der die Verbindlichkeit beglichen wird bzw. die Forderung fällig ist. In 2017 wurden auf Basis einer Fünfjahresplanung alle Verlustvorträge auf ihre Werthaltigkeit überprüft. Dabei wurden aktive latente Steuern nur in der Höhe gebildet, inwieweit eine Realisierung durch zukünftige Gewinne möglich ist. Passive latente Steuern, die insbesondere durch die Aktivierung von Entwicklungskosten entstehen, werden als latente Steueraufwendungen passiviert oder wenn möglich mit aktivierten latenten Steuern verrechnet. Die auf das Ergebnis vor Ertragsteuern entfallenden Steuern teilen sich im Berichtsjahr auf tatsächliche und latente Ertragsteuern wie folgt auf:
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| 2017 TEUR |
2016 TEUR |
|
|---|---|---|
| Laufender Steueraufwand | -2.079 | -1.902 |
| - Laufendes Jahr | -2.269 | -1.770 |
| - Vorjahre | 190 | -132 |
| Latente Steueraufwendungen / -erträge | -1.047 | -395 |
| - Entstehung / Umkehrung latenter Differenzen | -1.047 | -395 |
| -3.126 | -2.297 |
Als Steuern vom Einkommen und vom Ertrag werden im Inland die Körperschaftsteuer einschließlich des Solidaritätszuschlags und die Gewerbesteuer sowie im Ausland vergleichbare ertragsabhängige Steuern ausgewiesen. Außerdem werden in diesem Posten Steuerabgrenzungen auf alle wesentlichen Unterschiedsbeträge zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz sowie ggf. auf Konsolidierungsmaßnahmen erfasst. Substanzielle Hinweise für die Realisierung der latenten Steueransprüche auf nicht genutzte steuerliche Verlustvorträge, die höher sind als die Ergebniseffekte aus der Umkehrung bestehender zu versteuernder temporärer Differenzen ergeben sich aus:
| • | den stetigen Ergebnisverbesserungen des Kerngeschäftes, |
| • | dem sich erhöhenden Wartungsvolumen, |
| • | der Planung der zur NEXUS-Gruppe gehörenden Einzelgesellschaften. |
Bei der Ermittlung der Steuersätze wurde im Inland für die Körperschaftsteuerbelastung ein Steuersatz von 15,0 % zzgl. Solidaritätszuschlag, also in Summe 15,825 %, angesetzt, für die Gewerbesteuer in Abhängigkeit von der Gemeinde ein Steuersatz zwischen 11,56 % und 16,64 %. Im Ausland betragen die Ertragsteuersätze zwischen 12,4 % und 33,3 %. Der ausgewiesene Steueraufwand weicht vom erwarteten Steueraufwand ab, der sich bei Anwendung des nominalen Steuersatzes der NEXUS AG von 30,77 % (Vj: 30,4 %) auf das Ergebnis nach IFRS ergeben hätte. Die Beziehung vom erwarteten Steueraufwand zum Steueraufwand, welcher sich aus der Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung ergibt, zeigt folgende Überleitungsrechnung:
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| 2017 TEUR |
2016 TEUR |
|
|---|---|---|
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 13.282 | 10.908 |
| Erwarteter Steueraufwand 30,77 % (Vj: 30,4 %) | -4.086 | -3.312 |
| Veränderung nicht aktivierter latenter Steuern auf Verlustvorträge | 252 | 563 |
| Steuersatzdifferenzen bei Tochtergesellschaften | 552 | 348 |
| Abweichungen aus steuerlich nicht abzugsfähigen Aufwendungen | -24 | -15 |
| Steuern Vorjahre und sonstige Abweichungen | 179 | 119 |
| Steueraufwand lt. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung | -3.127 | -2.297 |
| Tatsächlicher Steueraufwand (in %) | 23,5 | 21,1 |
Das unverwässerte Ergebnis je Aktie ergibt sich mittels Division, des den Aktionären zustehenden Konzernjahresüberschusses durch die durchschnittliche gewichtete Anzahl, der während der Periode im Umlauf befindlichen Aktien. Zur Berechnung eines verwässerten Ergebnisses je Aktie wäre der den Aktionären zurechenbare Konzernjahresüberschuss sowie der gewichtete Durchschnitt, der sich im Umlauf befindlichen Aktien um die Auswirkungen aller verwässernden potenziellen Aktien, welche durch Ausübung der ausgereichten Optionen entstehen, zu bereinigen.
Zur Ermittlung des verwässerten Ergebnisses je Aktie wurde eine durchschnittliche Anzahl der Aktien von Tsd. 15.742 (Vj: Tsd. 15.747) zu Grunde gelegt.
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| 2017 | 2016 | |
|---|---|---|
| Konzernjahresüberschuss (Anteil Gruppe) in TEUR | 9.832 | 8.146 |
| Unverwässert Durchschnitt der im Umlauf befindlichen Aktien (in Tsd.) | 15.719 | 15.731 |
| Ergebnis je Aktie in EUR (unverwässert) | 0,63 | 0,52 |
| Verwässert Durchschnitt der im Umlauf befindlichen Aktien (in Tsd.) | 15.742 | 15.7 |
| Ergebnis je Aktie in EUR (verwässert) | 0,62 | 0,52 |
Der gewichtete Durchschnitt der Stammaktien (unverwässert und verwässert) für das Geschäftsjahr 2017 ermittelt sich wie folgt:
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| Stammaktien | Stammaktien aus Kapitalerhöhung (+) | Rückkauf (-) eigener Anteile | Ausgabe (+) eigener Anteile | Summe Stammaktien | |
|---|---|---|---|---|---|
| Januar | 15.719.693 | 2.699 | 15.716.994 | ||
| Februar | 15.716.994 | 15.716.994 | |||
| März | 15.716.994 | 1.100 | 15.718.094 | ||
| April | 15.718.094 | 15.718.094 | |||
| Mai | 15.718.094 | 15.718.094 | |||
| Juni | 15.718.094 | 15.718.094 | |||
| Juli | 15.718.094 | 15.718.094 | |||
| August | 15.718.094 | 15.718.094 | |||
| September | 15.718.094 | 15.718.094 | |||
| Oktober | 15.718.094 | 16.566 | 150 | 15.734.810 | |
| November | 15.734.810 | 5.435 | 1.487 | 15.730.862 | |
| Dezember | 15.730.862 | 2.187 | 15.728.675 | ||
| Summe | 16.566 | 10.321 | 2.737 | 188.654.993 | |
| Durchschnitt (unverwässert) | 15.718.876 | ||||
| Auswirkung der Aktien aus dem AOP 2015-2017 | 23.556 | ||||
| Durchschnitt (verwässert) | 15.742.432 |
Der gewichtete Durchschnitt der Stammaktien für das Geschäftsjahr 2016 ermittelt sich wie folgt:
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| Stammaktien | Rückkauf (-) eigener Anteile | Ausgabe (+) eigener Anteile | Summe Stammaktien | |
|---|---|---|---|---|
| Januar | 15.730.905 | 15.730.905 | ||
| Februar | 15.730.905 | 15.730.905 | ||
| März | 15.730.905 | 480 | 15.731.385 | |
| April | 15.731.385 | 15.731.385 | ||
| Mai | 15.731.385 | 15.731.385 | ||
| Juni | 15.731.385 | 15.731.385 | ||
| Juli | 15.731.385 | 15.731.385 | ||
| August | 15.731.385 | 15.731.385 | ||
| September | 15.731.385 | 15.731.385 | ||
| Oktober | 15.731.385 | 850 | 15.730.535 | |
| November | 15.730.535 | 6.678 | 2.200 | 15.726.057 |
| Dezember | 15.726.057 | 8.528 | 2.164 | 15.719.693 |
| Summe | 16.056 | 4.844 | 188.757.790 | |
| Durchschnitt (unverwässert) | 15.730.924 | |||
| Auswirkung aus dem AOP 2015-2017 | 15.972 | |||
| Durchschnitt (verwässert) | 15.746.896 |
Die Kapitalflussrechnung zeigt, wie sich die Zahlungsmittel des Konzerns der NEXUS AG im Berichtsjahr durch Mittelzu- und Mittelabflüsse verändert haben. In der Kapitalflussrechnung sind die Zahlungsströme aus laufender Geschäftstätigkeit, Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit strukturiert. Der Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit wird nach der indirekten Methode ausgewiesen.
In 2017 ist der Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von TEUR 16.542 auf TEUR 21.677 gestiegen. Im Wesentlichen ist der Anstieg auf das höhere Konzernjahresergebnis vor Ertragsteuern sowie die Veränderungen der Verbindlichkeiten zurückzuführen.
Der Cash Flow aus der Investitionstätigkeit liegt bei TEUR -9.416 (Vj: TEUR -16.341). Die Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen, dem Aus- und Umbau des erworbenen Grundstücks und Gebäudes in Donaueschingen sowie Auszahlungen für die erworbenen Unternehmen bildeten den Schwerpunkt der Investitionstätigkeiten.
Der Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR -2.133 (Vj: TEUR -2.409) wurde im Geschäftsjahr im Wesentlichen durch die Zahlung von Dividenden TEUR 2.358 (Vj: TEUR 2.202) an unsere Aktionäre, Einzahlungen in Höhe von TEUR 400 aufgrund der im Geschäftsjahr durchgeführten Kapitalerhöhung und die Auszahlungen aus dem Kauf eigener Anteile von TEUR 239 (Vj: TEUR 296) beeinflusst.
Der Finanzmittelbestand setzt sich aus liquiden Mitteln (Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten), abzüglich Kontokorrentverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zusammen.
Gemäß IFRS 8 sind die operativen Geschäftssegmente auf Basis der internen Steuerung und Berichterstattung abzugrenzen. Der Vorstand der Nexus AG als oberster Entscheidungsträger im Konzern überwacht regelmäßig die Ertragskraft und trifft seine Entscheidungen über die Verteilung von Ressourcen auf Basis der Business Units. Die Business Units bilden damit die operativen Segmente im Sinne von IFRS 8 ab. Die in den Konzernabschluss einbezogenen rechtlichen Einheiten werden jeweils vollständig einer Business Unit zugeordnet. Jede Business Unit besteht somit jeweils aus einer oder mehreren rechtlichen Einheiten.
In den Business Units NEXUS / CIS, NEXUS / CSO, NEXUS / DIS, NEXUS / QM, NEXUS / PAT.INT, NEXUS / NCS und NEXUS / CCS werden Softwarelösungen für das Gesundheitswesen im administrativen und im medizinischen Bereich entwickelt und vertrieben. Die wirtschaftliche Entwicklung dieser Business Units reagiert gleichförmig auf externe Einflüsse. Der erwartete wirtschaftliche Indikator (Umsatz) weist das gleiche Merkmal auf und entwickelt sich in den genannten Business Units auf lange Sicht gleichläufig. Ferner sind die angebotenen Produkte und Dienstleistungen, der Leistungserstellungsprozess, die Kunden und Vertriebsmethoden nahezu identisch bzw. ähnlich. Aus den genannten Gründen werden diese sieben Business Units in dem berichtspflichtigen Segment Healthcare Software zusammengefasst.
Das Management steuert die Segmente über das betriebliche Segmentergebnis und den Segmentumsatz.
Das nicht dem Berichtssegment Healthcare Software zugeordnete operative Segment NEXUS / HCS berichtet als eigenständig berichtspflichtiges Segment Healthcare Service. Die unter Healthcare Service zusammengefassten Gesellschaften werden einheitlich geführt. Unter dem Label NEXUS Deutschland werden zentral Dienstleistungen und Lösungen für Schnittstellen des Produktes Integrationsserver angeboten. Unter dem Label NEXUS / IT werden von der Betriebsführung, bis hin zur Betreuung der eingesetzten Software-Applikationen und dem Anwendersupport, leitende Funktionen im täglichen Management der Klinik-IT erbracht. Unter dem Label ASS.TEC werden schwerpunktmäßig EDV-gestützte Prozessberatungen, inklusive SAP-Beratungen angeboten. Unter dem Label ProLohn werden schwerpunktmäßig SAP-Beratungen angeboten. Unter dem Label NEXUS / SWITSPOT werden schwerpunktmäßig SAP-HCM-Beratungen angeboten. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der beiden berichtspflichtigen Segmente entsprechen den gleichen Rechnungslegungsmethoden, wie die externe Berichterstattung. Transaktionen zwischen den Segmenten werden anhand marktüblicher Konditionen abgerechnet.
Im Folgenden sind die Umsatzerlöse und Ergebnisse sowie das Segmentvermögen und die Segmentverbindlichkeiten der einzelnen berichtspflichtigen Segmente des Konzerns dargestellt: siehe nächste Seite.
Die geografischen Segmente des Konzerns werden nach dem Standort der Vermögenswerte des Konzerns bestimmt. Verkäufe an externe Kunden, die in den geografischen Segmenten angegeben werden, werden entsprechend dem geografischen Standort der Kunden den einzelnen Segmenten zugewiesen.
Angaben zu den geografischen Segmenten machen wir folgende:
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| 2017 TEUR |
2016 TEUR |
|
|---|---|---|
| Umsätze | ||
| Deutschland | 66.178 | 54.824 |
| Schweiz / Liechtenstein | 28.447 | 27.459 |
| Niederlande | 14.037 | 16.277 |
| Frankreich | 5.165 | 5.240 |
| Österreich | 2.230 | 1.395 |
| andere Regionen | 3.026 | 1.856 |
| 119.083 | 107.051 | |
| Anlagevermögen (ohne Finanzanlagen) | ||
| Deutschland | 53.521 | 51.439 |
| Niederlande | 18.045 | 18.899 |
| Schweiz | 14.905 | 13.549 |
| Frankreich | 5.081 | 5.562 |
| Spanien | 2.971 | 3.175 |
| Österreich | 2 | 3 |
| 94.525 | 92.627 |
Der Konzern ist teilweise auf internationaler Ebene tätig, wodurch er Marktrisiken aufgrund von Änderungen der Wechselkurse ausgesetzt ist. Der Konzern geht nicht davon aus, dass diese Risiken einen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags- und Finanzlage des Konzerns haben können. Nachfolgende Ausführungen ergänzen die Ausführungen zu den im Lagebericht gemachten Angaben zu Risiken.
Ausfallrisiken
Finanzinstrumente, die für die Gesellschaft möglicherweise eine Konzentration des Ausfallsrisikos bewirken können, sind hauptsächlich Guthaben bei ganz überwiegend renommierten Finanzinstituten in Deutschland, der Schweiz sowie in den Niederlanden, marktgängige Wertpapiere und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente der Gesellschaft lauten vorwiegend auf Euro und Schweizer Franken. Bei den marktgängigen Wertpapieren handelt es sich um Rentenfonds. Die Gesellschaft überwacht fortlaufend ihre Positionen bei den Finanzinstituten, die ihre Vertragspartner bei den Finanzinstrumenten sind, sowie deren Bonität und kann kein Risiko der Nichterfüllung erkennen. Ausfallrisiken bzw. Risiken, dass ein Vertragspartner seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt, werden mittels Verwendung von Kreditlinien und anderer Kontrollverfahren im Rahmen des Forderungsmanagements (bspw. Bonitätsprüfungen) gesteuert. Im Konzern besteht zum Bilanzstichtag kein konzentriertes Ausfallrisiko von Einzelforderungen größer EUR 1 Mio. Zum 31. Dezember 2017 waren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Nennwert von TEUR 2.914 (Vj: TEUR 2.442) wertgemindert.
Das Ausfallrisiko ist auf die Buchwerte (TEUR 24.465; Vj: TEUR 23.771) begrenzt.
Liquiditätsrisiken
Der Konzern ist bestrebt, über genügend Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente oder entsprechende Kreditlinien zu verfügen, um seine Verpflichtungen in den nächsten Jahren zu erfüllen. Des Weiteren steht der Gesellschaft genehmigtes Kapital im Betrag von TEUR 2.983 (Vj: TEUR 3.000) für weitere Kapitalerhöhungen zur Verfügung.
Im Konzern bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.
Die nachstehende Tabelle zeigt wie sich die nicht diskontierten Cash Flows aus den originären finanziellen Verbindlichkeiten auf die Liquiditätssituation des Konzerns auswirken, und stellt diese den Buchwerten gegenüber. Negative Wertangaben entsprechen einem Finanzmittelzufluss. Mit signifikant hiervon abweichenden Zahlungsströmen (Fristen oder Beträge) wird nicht gerechnet.
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| Originäre finanzielle Verbindlichkeiten | Buchwerte 31.12.2017 (Vorjahr) TEUR |
Cash Flows Innerhalb 1 Jahr (Vorjahr) TEUR |
Cash Flows Innerhalb 1 bis 5 Jahren (Vorjahr) TEUR |
Cash Flows Nach mehr als 5 Jahren (Vorjahr) TEUR |
|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 5.607 | 5.607 | 0 | 0 |
| (5.678) | (5.678) | (0) | (0) | |
| Sonstige | 13.896 | 8.823 | 5.073 | 0 |
| (13.105) | (8.584) | (4.521) | (0) | |
| Summe | 19.503 | 14.430 | 5.073 | 0 |
| (18.783) | (14.262) | (4.521) | (0) |
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| Berichterstattung nach Geschäftssegmenten | Healthcare Software | Healthcare Service | ||
|---|---|---|---|---|
| 2017 TEUR |
2016 TEUR |
2017 TEUR |
2016 TEUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Erträge | ||||
| Umsätze mit Dritten | 107.954 | 97.705 | 11.129 | 9.346 |
| - Dienstleistungen | 82.658 | 74.392 | 10.249 | 8.835 |
| - Lizenzen | 20.224 | 18.238 | 715 | 361 |
| - Lieferungen | 5.072 | 5.075 | 165 | 150 |
| Umsätze zwischen den Segmenten | 60 | 111 | 2.931 | 2.534 |
| Segmentumsätze | 108.014 | 97.816 | 14.060 | 11.879 |
| Betriebliches Segmentergebnis | 12.030 | 9.902 | 1.289 | 1.024 |
| Ergebnis aus at Equity bewerteten Unternehmen | ||||
| Finanzerträge | ||||
| Finanzaufwendungen | ||||
| Ergebnis vor Ertragsteuern | ||||
| Ertragsteuern | ||||
| Konzernjahresüberschuss | ||||
| Davon entfallen auf: | ||||
| - Akionäre der NEXUS AG | ||||
| - Anteile nicht beherrschender Gesellschafter | ||||
| Segmentvermögen | 112.670 | 110.484 | 5.964 | 6.409 |
| Finanzanlagen | ||||
| Sonstige Vermögenswerte | ||||
| Aktive latente Steuern | ||||
| Ertragsteuerforderungen | ||||
| Barmittel und Bankguthaben | ||||
| Gesamt Vermögen | ||||
| Segmentschulden | 35.772 | 31.062 | 2.745 | 2.947 |
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | ||||
| Sonstige Steuerverbindlichkeiten | ||||
| Passive latente Steuern | ||||
| Gesamt Verbindlichkeiten | ||||
| Investitionen | 7.768 | 10.217 | 320 | 234 |
| Abschreibungen | 10.006 | 9.651 | 396 | 441 |
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| Berichterstattung nach Geschäftssegmenten | Konsolidierung | Konzern | ||
|---|---|---|---|---|
| 2017 TEUR |
2016 TEUR |
2017 TEUR |
2016 TEUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Erträge | ||||
| Umsätze mit Dritten | 119.083 | 107.051 | ||
| - Dienstleistungen | 92.907 | 83.227 | ||
| - Lizenzen | 20.939 | 18.599 | ||
| - Lieferungen | 5.238 | 5.225 | ||
| Umsätze zwischen den Segmenten | -2.991 | -2.645 | 0 | 0 |
| Segmentumsätze | -2.991 | -2.645 | 119.083 | 107.051 |
| Betriebliches Segmentergebnis | 13.319 | 10.926 | ||
| Ergebnis aus at Equity bewerteten Unternehmen | -3 | 3 | ||
| Finanzerträge | 77 | 70 | ||
| Finanzaufwendungen | -111 | -91 | ||
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 13.282 | 10.908 | ||
| Ertragsteuern | -3.126 | -2.297 | ||
| Konzernjahresüberschuss | 10.156 | 8.611 | ||
| Davon entfallen auf: | ||||
| - Akionäre der NEXUS AG | 9.832 | 8.146 | ||
| - Anteile nicht beherrschender Gesellschafter | 324 | 465 | ||
| Segmentvermögen | 118.634 | 116.893 | ||
| Finanzanlagen | 31 | 34 | ||
| Sonstige Vermögenswerte | 3.126 | 2.802 | ||
| Aktive latente Steuern | 2.169 | 3.085 | ||
| Ertragsteuerforderungen | 783 | 904 | ||
| Barmittel und Bankguthaben | 26.536 | 15.923 | ||
| Gesamt Vermögen | 151.279 | 139.641 | ||
| Segmentschulden | 38.517 | 34.009 | ||
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | 1.126 | 2.082 | ||
| Sonstige Steuerverbindlichkeiten | 2.391 | 2.120 | ||
| Passive latente Steuern | 6.236 | 5.628 | ||
| Gesamt Verbindlichkeiten | 48.270 | 43.839 | ||
| Investitionen | 8.088 | 10.451 | ||
| Abschreibungen | 10.402 | 10.092 |
Währungsrisiken
Währungsrisiken entstehen durch die in der Schweiz, den USA sowie anderen Regionen realisierten Umsätze in CHF und USD sowie den daraus resultierenden Forderungen, die bis zur Zahlung Währungsschwankungen unterliegen.
Zinsrisiken
Die NEXUS nimmt keine langfristigen Darlehen in Anspruch. Ein Cash Flow-Zinsrisiko besteht nicht. Bei den Wertpapieren handelt es sich um Rentenfonds. Die Anlagen unterliegen einem Zins- bzw. einem Marktwertrisiko. Das Fair-Value-Risiko wird aufgrund der Klassifizierung der Wertpapiere - als zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte - bis zu einer Veräußerung oder Wertminderung im sonstigen Ergebnis im Eigenkapital in einer entsprechenden Bewertungsrücklage erfasst.
Zeitwert
Die nicht zum Zeitwert bilanzierten Finanzinstrumente des Konzerns umfassen in erster Linie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, Kontokorrentkredite, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten. Der Buchwert der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente kommt seinem Zeitwert aufgrund der kurzen Laufzeit dieser Finanzinstrumente sehr nahe. Bei Forderungen und Schulden, denen normale Handelskreditbedingungen zu Grunde liegen, kommt der auf historischen Anschaffungskosten beruhende Buchwert dem Zeitwert ebenfalls sehr nahe.
Transaktionsrisiko
Die NEXUS hat in 2017 26,4 % des Umsatzes außerhalb des Euroraumes fakturiert (Vj: 26,6 %). Kosten fallen aufgrund unserer Aktivitäten in der Schweiz in Schweizer Franken an, jedoch nur in geringem Maße in US Dollar. Zum 31. Dezember 2017 hatte der Konzern einen Bestand an USD in Höhe von TUSD 0 = TEUR 0 (31. Dezember 2016: TUSD 0 = TEUR 0) und einen Bestand an Schweizer Franken in Höhe von TCHF 8.727 = TEUR 7.464 (31. Dezember 2016: TCHF 3.208 = TEUR 2.984). Es bestanden zum 31. Dezember 2017 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in fremder Währung von TNOK 20 = TEUR 2 (31. Dezember 2016: TNOK 16 = TEUR 2), TUSD 0 = TEUR 0 (31. Dezember 2016: TUSD 10 = TEUR 10) sowie TCHF 2.871 = TEUR 2.455 (31. Dezember 2016: TCHF 2.454 = TEUR 2.282). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zum 31.12.2017 in fremder Währung betrugen TCHF 980 = TEUR 838 (31. Dezember 2016: TCHF 1.093 = TEUR 1.017); die Verbindlichkeiten in USD sind wie im Vorjahr nicht wesentlich. Eine Sicherungsbeziehung bestand zum Stichtag nicht. Basierend auf den Bilanzstichtagskursen der relevanten Währungen wurde der Ermittlung von Sensitivitäten eine hypothetische Veränderung der Wechselkursrelationen um jeweils zehn Prozent zugrunde gelegt. Wäre zum Abschlussstichtag der Euro gegenüber dem US Dollar um 10 % aufgewertet (abgewertet) gewesen, hätte sich das Konzernergebnis vor Steuern um TEUR 0 (Vj: TEUR 1) reduziert (erhöht). Eine Aufwertung (Abwertung) des Schweizer Franken (CHF) gegenüber dem Euro am Abschlussstichtag um 10 % würde ein um TEUR 162 (Vj: TEUR 127) höheres (niedrigeres) Konzernergebnis vor Steuern ergeben.
Translationsrisiko
Der Sitz der Tochtergesellschaften NEXUS Schweiz GmbH (100 %), NEXUS Medizinsoftware und Systeme AG (100 %, Vj: 99,98 %), Domis Consulting AG (100 %), Synergetics AG (60 %), syseca informatik ag, Luzern (100 %) sowie highsystem ag (95 %) befinden sich außerhalb des Euroraums. Da die Berichtswährung des NEXUS-Konzerns der Euro ist, werden die Erträge und die Aufwendungen dieser Tochtergesellschaften im Rahmen der Konsolidierung in Euro umgerechnet. Änderungen der durchschnittlichen Wechselkurse von einer Berichtsperiode zur anderen können signifikante Umrechnungseffekte verursachen, zum Beispiel in Bezug auf die Umsatzerlöse, das Segmentergebnis und das Konzernergebnis.
Zusätzliche Angaben zu den Finanzinstrumenten
Die nachfolgende Tabelle gibt die Buchwerte nach Bewertungskategorie gemäß IAS 39 und die beizulegenden Zeitwerte nach Klassen von finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten an. Die Nettogewinne der Kategorie FVTPL (HfT) werden unter der Position Sonstige betriebliche Erträge erfasst. Die Nettogewinne / -verluste der Kategorie AfS beinhalten Wertminderungen von TEUR 7 (Vj: TEUR 35), die in der Position Finanzaufwendungen erfasst werden. Gewinne werden unter den Finanzerträgen ausgewiesen.
Im Berichtsjahr wurden wie im Vorjahr keine Wertminderungen aus der Bewertungsrücklage für Finanzinstrumente aufwandswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Die Nettogewinne / -verluste der Kategorie loans and receivables beinhalten Minderungsverluste von TEUR -1.333 (Vj: TEUR -1.090). Diese werden in der Position Sonstige betriebliche Aufwendungen ausgewiesen. Erträge aus Wertaufholungen in Höhe von TEUR 347 (Vj: TEUR 279) werden unter sonstige betriebliche Erträge erfasst.
Nettogewinne / -verluste aus Finanzinstrumenten
Die im Geschäftsjahr erfassten Nettogewinne / -verluste aus Finanzinstrumenten (nach Bewertungskategorie) lassen sich wie folgt zusammenfassen:
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| 2017 TEUR |
2016 TEUR |
|
|---|---|---|
| FVTPL (HfT) | 0 | 0 |
| Nettoveränderungen des beizulegenden Zeitwertes von derivativen Finanzinstrumenten | 0 | 0 |
| AfS | -7 | -35 |
| Nettoveränderungen des beizulegenden Zeitwertes von Wertpapieren | -7 | -35 |
| LaR | -1.149 | -878 |
| Nettoveränderungen des beizulegenden Zeitwertes von Forderungen | -1.149 | -878 |
| -1.156 | -913 |
Zinserträge / -aufwendungen aus Finanzinstrumenten
Zinserträge / -aufwendungen aus Finanzinstrumenten, die nicht erfolgswirksam mit den beizulegenden Zeitwerten bewertet wurden, fielen im Geschäftsjahr 2017 wie folgt an:
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| Zinserträge / -aufwendungen aus Finanzinstrumenten | 2017 TEUR |
2016 TEUR |
|---|---|---|
| Zinserträge | 77 | 70 |
| Zinsaufwendungen | 111 | 91 |
| -34 | -21 |
Die Zinserträge betreffen mit TEUR 56 (Vj: TEUR 49) Finanzinstrumente der Kategorie LaR. Die Zinsaufwendungen betreffen mit TEUR 7 (Vj: TEUR 35) Finanzinstrumente der Kategorie AfS.
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| Zum 31.12.2017 in TEUR |
Klasse gemäß IFRS 7.6 Bewertung | Beizulegender Zeitwert zum 31.12.2017 | Buchwert zum 31.12.2017 |
|---|---|---|---|
| Aktiva | |||
| Wertpapiere | zum beizulegenden Zeitwert | 1.849 | 1.849 |
| Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | - | 0 | 26.536 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | zu fortgeführten Anschaffungskosten | 21.686 | 21.686 |
| Sonstige originäre finanzielle Vermögenswerte | zu fortgeführten Anschaffungskosten | 930 | 930 |
| 24.465 | 51.001 | ||
| Passiva | |||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | zu fortgeführten Anschaffungskosten | 5.607 | 5.607 |
| Sonstige originäre finanzielle Verbindlichkeiten1) | zu fortgeführten Anschaffungskosten | 20.155 | 20.155 |
| 25.762 | 25.762 |
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| Zum 31.12.2017 in TEUR |
Bilanzieller Wertansatz nach Bewertungskategorie IAS 39 | |||
|---|---|---|---|---|
| FVTPL (HfT) | AfS | LaR | FLAC | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Aktiva | ||||
| Wertpapiere | 0 | 1.849 | 0 | 0 |
| Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 0 | 0 | 21.686 | 0 |
| Sonstige originäre finanzielle Vermögenswerte | 0 | 0 | 930 | 0 |
| 0 | 1.849 | 22.616 | 0 | |
| Passiva | ||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 0 | 0 | 0 | 5.607 |
| Sonstige originäre finanzielle Verbindlichkeiten1) | 0 | 0 | 0 | 20.155 |
| 0 | 0 | 0 | 25.762 |
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| Zum 31.12.2016 in TEUR |
Klasse gemäß IFRS 7.6 Bewertung | Beizulegender Zeitwert zum 31.12.2016 | Buchwert zum 31.12.2016 |
|---|---|---|---|
| Aktiva | |||
| Wertpapiere | zum beizulegenden Zeitwert | 1.933 | 1.933 |
| Namensschuldverschreibung | zu fortgeführten Anschaffungskosten | 1.000 | 1.000 |
| Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | - | - | 15.923 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | zu fortgeführten Anschaffungskosten | 20.101 | 20.101 |
| Sonstige Forderungen | zu fortgeführten Anschaffungskosten | 31 | 31 |
| Sonstige originäre finanzielle Vermögenswerte | zu fortgeführten Anschaffungskosten | 706 | 706 |
| 23.771 | 39.694 | ||
| Passiva | |||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | zu fortgeführten Anschaffungskosten | 5.678 | 5.678 |
| Sonstige originäre finanzielle Verbindlichkeiten1) | zu fortgeführten Anschaffungskosten | 15.779 | 15.779 |
| 21.457 | 21.457 |
scroll
| Zum 31.12.2016 in TEUR |
Bilanzieller Wertansatz nach Bewertungskategorie IAS 39 | |||
|---|---|---|---|---|
| FVTPL (HfT) | AfS | LaR | FLAC | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Aktiva | ||||
| Wertpapiere | 0 | 1.933 | 0 | 0 |
| Namensschuldverschreibung | 0 | 0 | 1.000 | 0 |
| Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 0 | 0 | 20.101 | 0 |
| Sonstige Forderungen | 0 | 0 | 31 | 0 |
| Sonstige originäre finanzielle Vermögenswerte | 0 | 0 | 706 | 0 |
| 0 | 1.933 | 21.838 | 0 | |
| Passiva | ||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 0 | 0 | 0 | 5.678 |
| Sonstige originäre finanzielle Verbindlichkeiten1) | 0 | 0 | 0 | 15.779 |
| 0 | 0 | 0 | 21.457 |
1) In dieser Position sind zukünftig zu erwartende Kaufpreiszahlungen zum 31.12.2017 in Höhe von TEUR 5.145 (Vj: TEUR 4.730) enthalten, die zum beizulegenden Zeitwert der Stufe 3 bewertet wurden (siehe Note 15). Der beizulegende Zeitwert entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten.
Die folgende Übersicht stellt für die zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten Finanzinstrumente dar, auf welchen wesentlichen Parametern die Bewertung basiert. Die einzelnen Stufen sind gemäß IFRS 7 wie folgt definiert:
Stufe 1:
Bewertung mit auf aktiven Märkten notierten (unverändert übernommenen) Preisen für identische Vermögenswerte und Verbindlichkeiten.
Stufe 2:
Bewertungen für den Vermögenswert oder die Verbindlichkeit erfolgt entweder direkt (als Preis) oder indirekt (in Ableitung von Preisen) auf Basis beobachtbarer Inputdaten, die keinen notierten Preis nach Stufe 1 darstellen.
Stufe 3:
Bewertung auf Basis von Modellen mit nicht am Markt beobachtbaren Inputparametern.
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| 31. Dezember 2017 | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Finanzielle Vermögenswerte | 1.849 | 0 | 0 | 1.849 |
| Wertpapiere | 1.849 | 0 | 0 | 1.849 |
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| 31. Dezember 2016 | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Finanzielle Vermögenswerte | 1.933 | 0 | 0 | 1.933 |
| Wertpapiere | 1.933 | 0 | 0 | 1.933 |
Erläuterung der Abkürzungen
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| FVTPL (HfT) | erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte / Verbindlichkeiten (zu Handelszwecken gehalten) |
| AfS | zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte |
| LaR | Kredite und Forderungen |
| FLAC | finanzielle Verbindlichkeiten, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden |
Für die Position Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten ist eine eigenständige Klasse zu bilden. Eine pauschale Zuordnung zu den zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten Finanzinstrumenten oder zu den zum Fair Value bewerteten Finanzinstrumenten ist nicht sachgerecht, da ein Ausweis zum Nominalwert erfolgt, wobei ausländische Sorten zum Tageskurs umgerechnet werden. Die Bewertung des Kassenbestands und der Guthaben bei Kreditinstituten steht somit nicht im Zusammenhang mit einer Kategorisierung nach IAS 39, weshalb keine Angabe des bilanziellen Wertansatzes nach Bewertungskategorie erfolgt. Bezüglich der Namensschuldverschreibung weichen die Zeitwerte nicht wesentlich von den Buchwerten ab, da diese halbjährlich gekündigt werden können, variabel verzinslich sind und zum Nominalwert erstattet werden.
Am 31. Dezember 2017 bestanden wie zum Vorjahresstichtag keine Haftungsverhältnisse.
Nahestehende Unternehmen
Die NEXUS AG ist das oberste Mutterunternehmen. Mit dem assoziierten Unternehmen G.I.T.S. Gesundheitswesen IT- Service GmbH Fürstenfeldbruck, Fürstenfeldbruck, wurden im Berichtszeitraum für den Konzern unbedeutende Transaktionen durchgeführt. Insgesamt wurden Verkäufe in Höhe von TEUR 60 (Vj: TEUR 60) und keine Käufe getätigt. Zum Stichtag bestanden, wie im Vorjahr, keine offenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und, wie im Vorjahr, keine offenen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Mit dem assoziierten Unternehmen Palladium-med GmbH, Berlin, wurden Verkäufe in Höhe von TEUR 5 (Vj: TEUR 24) und keine Käufe getätigt. Zum Stichtag bestanden offene Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 4 (Vj: TEUR 0) und, wie im Vorjahr, keine offenen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.
Nahestehende Personen
Als Managementmitglieder in Schlüsselpositionen werden nur Managementmitglieder (Aufsichtsrat und Vorstand) der Konzernmuttergesellschaft der NEXUS AG angesehen. Die Mitglieder des Aufsichtsrates erbringen neben ihrer Aufsichtsratstätigkeit vereinzelt selbst oder über ihnen nahestehende Gesellschaften Dienstleistungen für den Konzern und rechnen diese nach marktüblichen Bedingungen ab. In 2017 betrugen die hierfür als Aufwand angefallenen Dienstleistungshonorare TEUR 72 (Vj: TEUR 81). Am Bilanzstichtag waren hieraus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2 (Vj: TEUR 8) offen. Daneben erbringen Konzernunternehmen Dienstleistungen an Aufsichtsratsmitglieder und rechnen diese nach marktüblichen Bedingungen ab. In 2017 betrugen die hierfür angefallenen Erlöse TEUR 99 (Vj: TEUR 67). Am Bilanzstichtag waren hieraus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 14 (Vj: TEUR 7) offen. Es bestehen, neben den bereits an dieser und anderen Stellen gemachten Angaben, keine weiteren berichtspflichtigen Beziehungen zu nahestehenden Personen.
Die zum Geschäftsjahresende bestehenden offenen Posten sind nicht besichert, unverzinslich und werden durch Barzahlung beglichen. Für Forderungen oder Schulden gegen nahestehende Unternehmen bestehen keinerlei Garantien. Zum 31. Dezember 2017 hat der Konzern, wie zum Vorjahresstichtag, keine Wertberichtigung auf Forderungen gegen nahestehende Unternehmen und Personen gebildet. Die Notwendigkeit des Ansatzes einer Wertberichtigung wird jährlich überprüft, indem die Finanzlage des nahestehenden Unternehmens und der Markt, in dem dieses tätig ist, überprüft werden.
Dem Aufsichtsrat gehören folgende Personen an:
| • | Dr. jur. Hans-Joachim König, Singen; Vorsitzender |
| • | Prof. Dr. Ulrich Krystek, Berlin; stellv. Vorsitzender |
| • | Diplom-Betriebswirt (FH) Wolfgang Dörflinger, Konstanz |
| • | Prof. Dr. Alexander Pocsay, St. Ingbert |
| • | Gerald Glausauer, Betriebswirt, Fichtenberg |
| • | Prof. Dr. med. Felicia M. Rosenthal, Freiburg |
Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen TEUR 112 (Vj: TEUR 112).
Der Vorstand:
| • | Dr. Ingo Behrendt, Konstanz, Vorstandsvorsitzender |
| • | Dipl.-Betriebswirt Ralf Heilig, Kreuzlingen (CH), Vertriebsvorstand |
| • | Dipl.- Ing. Edgar Kuner, St. Georgen, Entwicklungsvorstand |
Die Gesamtbezüge des Vorstands setzen sich wie folgt zusammen:
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| Gehaltskomponenten | 2017 TEUR |
2016 TEUR |
|---|---|---|
| Erfolgsunabhängige Komponenten | 672 | 663 |
| a) Kurzfristig Leistungen | 647 | 638 |
| b) Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses | 25 | 25 |
| Erfolgsunabhängige Komponente ohne langfristige Anreizwirkung | 400 | 400 |
| Summe | 1.072 | 1.063 |
Der Vorstand erzielte im Geschäftsjahr Bezüge in Höhe von TEUR 1.072 (Vj: TEUR 1.063). Darin enthalten sind TEUR 25 (Vj: TEUR 25) für die Altersversorgung des Vorstands. Im Mai 2014 wurde mit den Vorständen eine aktienbasierte Vergütung vereinbart. Sie besteht in Abhängigkeit der Unternehmenswertsteigerung aus maximal 160.000 Aktien, die über die Laufzeit jährlich fällig werden und auf der Kursentwicklung der Jahre 2015 bis 2017 basieren (AOP 2015-2017). Auf Basis der tatsächlichen Unternehmenswertsteigerung ergab sich eine aktienbasierte Vergütung in Höhe des Maximalbetrags. Da diese aus eigenen Aktien zu erfüllen ist, die noch zurückzukaufen sind, wurden die Ansprüche gestundet.
Im Januar 2018 wurden mit den Vorständen neue Verträge vereinbart, die aus der Festvergütung sowie einer variablen Vergütung bestehen. Eine aktienbasierte Vergütung basierend auf der Kursentwicklung der Nexus Aktien für die Jahre 2018 bis 2020 wird voraussichtlich im Mai 2018 mit den Vorständen vereinbart werden.
Die NEXUS AG hat zum 9. Januar 2018 55,0 % der Anteile der MedHub sp. z o.o., Poznan (Polen), erworben. Mit mehr als 90 Mitarbeitern und mehr als 120 Krankenhauskunden gehört das Unternehmen zu den Top 3 der Anbieter von medizinischer Software in Polen. MedHub ist anerkannter Marktführer im Bereich der elektronischen Patientenakten einschließlich Pharmazie- und Laborlösungen. In Zukunft wird das Unternehmen als NEXUS Polska am Markt agieren.
Als Kaufpreis wurden TPLN 14.568 (entspricht: TEUR 3.489) vereinbart, davon wurden TPLN 14.131 (entspricht: TEUR 3.384) aus dem laufenden Bankguthaben der NEXUS AG in bar entrichtet, für weitere TPLN 437 (entspricht: TEUR 105) wurde eine Kaufpreisverbindlichkeit gebildet. Über die weiteren 45,0 % der Anteile besteht ein Put- und Call-Optionsvertrag. Die nachfolgend dargestellten Beträge der erstmaligen Bilanzierung zum Erwerbszeitpunkt sind gemäß IFRS 3.45 vorläufig: Die zukünftig zu erwartende Kaufpreiszahlung in Höhe von TPLN 8.385 (entspricht: TEUR 2.008) stellt den Zeitwert dar. Die zukünftig zu erwartende Kaufpreiszahlung ist in der Höhe unbegrenzt. Die bei der Kaufpreisallokation identifizierten und bewerteten Vermögenswerte und Schulden bestehen im Wesentlichen aus Technologie (TPLN 3 507; entspricht: TEUR 840) und Kundenbeziehungen (TPLN 3.690; entspricht: TEUR 884) zum Erwerbszeitpunkt. Aus der Kaufpreisallokation ergab sich ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TPLN 17.171 (entspricht: TEUR 4.112). Der Geschäfts- oder Firmenwert resultiert hauptsächlich aus den Fähigkeiten und der fachlichen Begabung der Belegschaft der MedHub sowie den erwarteten Synergien aus der Eingliederung des Unternehmens in das bestehende Softwaregeschäft des Konzerns. Von dem erfassten Geschäfts- oder Firmenwert ist voraussichtlich nichts für Steuerzwecke abzugsfähig. Passive latente Steuern wurden in Höhe von TPLN 1.367 (entspricht: TEUR 328) ermittelt.
Anschaffungsnebenkosten sind in Höhe von TEUR 55 angefallen.
Der Vorstand und der Aufsichtsrat der NEXUS AG haben die nach § 161 AktG vorgeschriebene Erklärung abgegeben und auf der Unternehmenswebsite unter www.nexus-ag.de - Investor Relations - Corporate Governance dauerhaft zugänglich gemacht.
Donaueschingen, den 5. März 2018
NEXUS AG
Der Vorstand
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.
Donaueschingen, den 05. März 2018
NEXUS AG
Der Vorstand
Prüfungsurteile
Wir haben den Konzernabschluss der Nexus AG, Donaueschingen, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2017, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzern-Gesamtergebnisrechnung, der Konzern-Kapitalflussrechnung und der Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 sowie dem Konzernanhang, einschließlich einer Zusammenfassung bedeutsamer Rechnungslegungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Nexus AG, Donaueschingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| • | entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315e Abs. 1 HGB anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2017 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 und |
| • | vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden "EU-APrVO") unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus erklären wir gemäß Artikel 10 Abs. 2 Buchst. f) EU-APrVO, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Artikel 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht haben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.
Besonders wichtige Prüfungssachverhalte in der Prüfung des Konzernabschlusses
Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Konzernabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab.
Zu den Angaben zu Ermessensausübungen des Managements und Quellen von Schätzunsicherheiten verweisen wir auf die Konzernanhangangabe 2.3. Die Angaben zum Geschäfts- oder Firmenwert und den immateriellen Vermögenswerten sowie zum Impairmenttest finden sich im Konzernanhang in Kapitel 2.4 und 4.
Das Risiko für den Abschluss
Die Geschäfts- oder Firmenwerte der Nexus-Gruppe betragen zum 31. Dezember 2017 TEUR 49.314. Die übrigen immateriellen Vermögenswerte enthalten Marken mit einer unbestimmten Nutzungsdauer in Höhe von TEUR 8.749 und aktivierte Entwicklungskosten, die noch nicht zur Nutzung bereit sind, in Höhe von TEUR 2.412. Die Geschäfts- oder Firmenwerte und die Marken mit unbestimmter Nutzungsdauer sowie die aktivierten Entwicklungskosten, die noch nicht zur Nutzung bereit sind, haben somit einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögenslage der Gesellschaft.
Nexus führt den jährlichen Wertminderungstest für die Geschäfts- oder Firmenwerte, die Marken mit unbestimmter Nutzungsdauer und die aktivierten Entwicklungskosten, die noch nicht zur Nutzung bereit sind, auf Ebene der jeweils niedrigsten Stufe der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten durch. Dazu wird der Buchwert mit dem erzielbaren Betrag der jeweiligen zahlungsmittelgenerierenden Einheit verglichen. Liegt der Buchwert über dem erzielbaren Betrag, ergibt sich ein Abwertungsbedarf. Der erzielbare Betrag ist der höhere Wert aus beizulegendem Zeitwert abzüglich Kosten der Veräußerung und Nutzungswert der zahlungsmittelgenerierenden Einheit. Stichtag für die Werthaltigkeitsprüfung ist der 31. Dezember 2017.
Die Ermittlung einer etwaigen Wertminderung ist komplex und beruht auf einer Reihe ermessensbehafteter Annahmen. Hierzu zählen unter anderem die erwartete Geschäfts- und Ergebnisentwicklung der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten während des Planungszeitraums von 3 Jahren, die langfristigen Planungsannahmen für den terminal value sowie die Bestimmung des verwendeten Abzinsungssatzes.
Es besteht das Risiko für den Abschluss, dass eine zum Abschlussstichtag bestehende Wertminderung nicht erkannt wird. Außerdem besteht das Risiko, dass die damit zusammenhängenden Konzernanhangangaben nicht sachgerecht sind.
Unsere Vorgehensweise in der Prüfung
Um die Angemessenheit der Planungsannahmen zu beurteilen, haben wir in Gesprächen mit dem Vorstand und den Planungsverantwortlichen ein Verständnis über den Planungsprozess erlangt und die verwendeten Annahmen unter anderem mit allgemeinen und branchenspezifischen Markterwartungen verglichen. Wir haben die Ausgestaltung und Implementierung der Kontrollen für den Prozess der Planungserstellung beurteilt. Außerdem haben wir Abstimmungen der in den Wertminderungstest eingeflossenen Planwerte mit der vom Vorstand erstellten und vom Aufsichtsrat genehmigten Unternehmensplanung vorgenommen.
Ferner haben wir die bisherige Prognosegüte auf Basis der durch die Gesellschaft erstellten Plan-Ist-Abweichungen der Vergangenheit analysiert. Zur Sicherstellung der rechnerischen Richtigkeit des verwendeten Bewertungsmodells haben wir die Berechnungen der Gesellschaft auf Basis risikoorientiert ausgewählter Elemente nachvollzogen.
Unter Einbeziehung unserer Bewertungsspezialisten haben wir sowohl die Berechnungsmethode der Gesellschaft als auch die Annahmen und Parameter, die bei der Bestimmung des Abzinsungssatzes und der Wachstumsrate für den terminal value herangezogen wurden, auf Angemessenheit beurteilt.
Hierbei haben wir auch überprüft, ob der Buchwert der relevanten zahlungsmittelgenerierenden Einheit zum Bilanzstichtag sachgerecht abgeleitet wurde. Dazu haben wir gewürdigt, ob die berücksichtigten Vermögenswerte und Schulden äquivalent zur zugrundeliegenden Berechnungsmethode bestimmt wurden.
Um der bestehenden Prognoseunsicherheit Rechnung zu tragen, haben wir die vom Unternehmen durchgeführten Alternativberechnungen unter Berücksichtigung der Veränderung der Kapitalkosten bzw. der cashflows nachvollzogen und beurteilt.
Schließlich haben wir beurteilt, ob die Konzernanhangangaben zur Werthaltigkeit der Geschäfts- oder Firmenwerte, der Marken mit unbestimmter Nutzungsdauer und der aktivierten Entwicklungskosten, die noch nicht zur Nutzung bereit sind, sachgerecht sind.
Unsere Schlussvolgerungen
Die den Werthaltigkeitsprüfungen zugrunde liegende Berechnungsmethode ist sachgerecht und steht im Einklang mit den anzuwendenden Bewertungsgrundsätzen. Die den Bewertungen zugrunde liegenden Annahmen und Parameter der Gesellschaft sind insgesamt ausgewogen. Die mit den Werthaltigkeitsprüfungen zusammenhängenden Angaben im Konzernanhang sind sachgerecht.
Zu den Angaben zu Erstkonsolidierungen im Konzernabschluss der Nexus AG verweisen wir auf die Angaben zu Unternehmenszusammenschlüssen in der Konzernanhangangabe 3. Zu den Angaben zu Ermessensausübungen des Vorstands und Quellen von Schätzunsicherheiten verweisen wir auf die Konzernanhangangabe 2.3.
Das Risiko für den Abschluss
Im Geschäftsjahr 2017 hat Nexus 51,19 % der Anteile an der CHILI GmbH, Dossenheim, und 80% der Anteile an der highsystem ag, Zürich, erworben. Über weitere 15 % der highsystem ag besteht ein Put- / Call-Optionsvertrag. Der Kaufpreis für beide Anteilserwerbe betrug TEUR 1.275 und TCHF 3.203, das Nettovermögen zum Zeitpunkt der Erwerbe betrug TEUR 547 und TCHF 567. Im Rahmen der Kaufpreisallokation sind die erworbenen Vermögenswerte und übernommenen Schulden zu identifizieren und anhand ermessensbehafteter Annahmen zu bewerten. Zudem sind in Bezug auf die zukünftig erwartete Kaufpreiszahlung im Zusammenhang mit dem Put- / Call-Optionsvertrag ebenfalls Schätzungen durch den Vorstand vorzunehmen.
Vor dem Hintergrund der Komplexität des zugrundeliegenden Vertragswerks und des hohen Schätzumfangs besteht das Risiko für den Abschluss, dass die erworbenen Vermögenswerte, die übernommenen Schulden und der zukünftig erwartete Kaufpreis nicht sachgerecht identifiziert und angemessen bewertet werden. Außerdem besteht das Risiko, dass die Darstellung im Konzernanhang nicht sachgerecht ist.
Unsere Vorgehensweise in der Prüfung
Im Rahmen unserer Prüfung haben wir uns zunächst mit den Regelungen der zugrunde liegenden Kaufverträge auseinandergesetzt. Das Konzept der Nexus AG zur Identifizierung und bilanziellen Abbildung der Vermögenswerte und Schulden, die mit den Unternehmenserwerben auf die Nexus-Gruppe übergehen, haben wir beurteilt und mit den zugrundeliegenden Bewertungen und Jahresabschlüssen abgestimmt. Hinsichtlich der Identifizierung der erworbenen Vermögenswerte und übernommenen Schulden haben wir beurteilt, ob das Vorgehen der Nexus dem zugrunde liegenden Konzept entspricht und die Vollständigkeit der erworbenen Vermögenswerte und übernommenen Schulden sichergestellt ist. Wir haben in Gesprächen mit dem Vorstand und den für die Erstellung der Kaufpreisallokationen verantwortlichen Mitarbeitern ein Verständnis über die Vorgehensweise erlangt.
Die Angemessenheit der Bewertungsmodelle zur Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der identifizierten Vermögenswerte und Schulden und des zukünftig erwarteten Kaufpreises sowie die jeweiligen Bewertungen haben wir unter Einbezug unserer Bewertungsspezialisten beurteilt. Die Nexus hat hierbei im Wesentlichen immaterielle Vermögenswerte wie Technologie und Kundenbeziehungen identifiziert. Die Annahmen zum Bestehen von Kundenbeziehungen und Technologie haben wir anhand von Vertragsunterlagen und weiteren uns zur Verfügung gestellten Nachweisen überprüft. Wir haben beurteilt, ob die Erläuterungen zu Unternehmenszusammenschlüssen im Konzernanhang sachgerecht sind.
Unsere Schlussfolgerungen
Das Vorgehen zur Identifikation und Bewertung der erworbenen Vermögenswerte und übernommenen Schulden sowie zur Bewertung der zukünftig erwarteten Kaufpreiszahlung ist sachgerecht und steht im Einklang mit den anzuwendenden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen. Die von der Gesellschaft verwendeten Annahmen sind angemessen. Die Angaben im Konzernanhang sind sachgerecht.
Zu den Besonderheiten des Ausweises und der Abgrenzung der Umsatzerlöse und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Konzernabschluss der Nexus AG verweisen wir auf die Erläuterungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Abschnitt 2.4 des Konzernanhangs.
Das Risiko für den Abschluss
Die Umsatzerlöse der Nexus-Gruppe betragen im Geschäftsjahr 2017 TEUR 119.083, die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen zum 31. Dezember 2017 TEUR 21.686.
Umsatzgenerierende Transaktionen und die Realisierung von Umsatzerlösen in der Nexus-Gruppe sind teilweise komplex. Insbesondere ist zu untersuchen, ob die Voraussetzungen nach IAS 18 für die zeitpunkt- bzw. zeitraumbezogene Umsatzrealisierung am Bilanzstichtag vorliegen. Außerdem können in einzelnen Verträgen Mehrkomponenten-Geschäfte geregelt sein, für welche unterschiedliche Umsatzrealisierungsgrundsätze zu beachten sind.
Es besteht das Risiko für den Abschluss, dass die Realisierung der Umsatzerlöse und der Ansatz der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen nicht periodengerecht erfolgen.
Unsere Vorgehensweise in der Prüfung
Zunächst haben wir anhand der im Rahmen unserer Prüfung gewonnenen Informationen beurteilt, bei welchen Umsatzgeschäften das Risiko für eine nicht periodengerechte Erfassung besteht. Wir haben die Übereinstimmung der von der Nexus-Gruppe angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für die Realisierung von Umsatzerlösen (einschließlich der Trennung von Mehrkomponenten-Geschäften) und die Aktivierung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit den Regelungen des IAS 18 gewürdigt. Hierbei haben wir insbesondere die Voraussetzungen für den Gefahrenübergang bei Projekten, denen ein Werkvertrag zugrunde liegt, überprüft und dabei gewürdigt, ob die Realisationskriterien für den Verkauf von Gütern (IAS 18.14 ff.) oder die Erbringung von Dienstleistungen (IAS 18.20 ff.) maßgeblich sind.
Wir haben das Kontrollumfeld in Bezug auf die Identifizierung von Werk-, Wartungs- und Dienstleistungsverträgen sowie die korrekte und periodengerechte Umsatzrealisierung untersucht. Aufgrund der dabei gewonnenen Erkenntnisse haben wir vermehrt aussagebezogene Prüfungshandlungen durchgeführt.
Hierzu haben wir für Verträge, die wir einzeln als wesentlich einschätzen und daher bewusst ausgewählt haben, die zugrunde liegenden vertraglichen Vereinbarungen, die Rechnungsstellung und die Voraussetzungen für die zeitpunkt- bzw. zeitraumbezogene Umsatzrealisierung (einschließlich der Trennung von Mehrkomponenten-Geschäften) überprüft. Aus der restlichen Grundgesamtheit haben wir einzelne Transaktionen durch eine repräsentative Zufallsstichprobe ausgewählt und Prüfungshandlungen zu der der korrekten Erfassung der Umsatzgeschäfte zum Beispiel durch Überprüfung von Leistungsnachweisen und Zahlungseingängen sowie in einzelnen Fällen durch Abgleich mit den Vertragsgrundlagen, durchgeführt. Darüber hinaus haben wir bzgl. ausgewählter Umsatztransaktionen analytische Prüfungshandlungen zu den Umsatzerlösen durchgeführt und auf Basis einer repräsentativ ausgewählten Stichprobe externe Bestätigungen der jeweiligen Kunden zum Bestehen einzelner offener Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eingeholt. Bei Differenzen oder fehlendem Rücklauf haben wir alternative Prüfungsnachweise (Rechnungen, Leistungsnachweise, Zahlungseingänge auf Bankkontoauszügen) eingeholt. Des Weiteren haben wir mittels Analyse der Gutschriften im neuen Geschäftsjahr den Bestand der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und der Umsatzerlöse beurteilt.
Unsere Schlussfolgerungen
Die Vorgehensweise der Nexus-Gruppe zur periodengerechten Realisierung von Umsatzerlösen und zum Ansatz von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen führt zu sachgerechten Ergebnissen.
Zu den angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verweisen wir auf den Konzernanhang im Abschnitt 2.4. Die Angaben zu den aktivierten Entwicklungskosten finden sich im Konzernanhang in Kapitel 4.
Das Risiko für den Abschluss
Die aktivierten Entwicklungskosten der Nexus-Gruppe betragen zum 31. Dezember 2017 TEUR 16.929. Im Geschäftsjahr 2017 wurden TEUR 5.058 Entwicklungskosten aktiviert.
Entwicklungskosten sind nur bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen aktivierungsfähig und dann über die Dauer der voraussichtlichen Nutzung abzuschreiben.
Vor diesem Hintergrund besteht das Risiko, dass die Aktivierungsvoraussetzungen für die angesetzten Entwicklungskosten nicht gegeben und die gewählten Nutzungsdauern für die Bewertung nicht sachgerecht sind.
Unsere Vorgehensweise in der Prüfung
Wir haben zunächst die von der Nexus AG angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Hinblick auf die Überprüfung der Aktivierungskriterien und der Nutzungsdauer der Entwicklungskosten beurteilt. Des Weiteren haben wir die Ausgestaltung und Implementierung der Kontrollen zur Überprüfung der Aktivierungsvoraussetzungen und zur Festlegung der Nutzungsdauer beurteilt. Aufgrund der dabei gewonnenen Erkenntnisse haben wir vermehrt aussagebezogene Prüfungshandlungen durchgeführt.
Hierzu haben wir ausgehend von einem Preislistenvergleich überprüft, ob selbständige Vermögenswerte geschaffen wurden und ob diese eigenständig verkauft bzw. lizenziert werden. Des Weiteren haben wir die Zuordnung der im Geschäftsjahr aktivierten Herstellungskosten zu einzelnen Projekten verifiziert. Für diese neuen Entwicklungen haben wir im Rahmen einer bewussten Auswahl die Zuordnung der Herstellungskosten überprüft. Zur Überprüfung der Nutzungsdauer haben wir verifiziert, ob einzelne Module über den Zeitraum der Nutzungsdauer veräußerbar sind und gewürdigt, ob bei der Festlegung der Nutzungsdauer der Technologiewandel bei Computersoftware angemessen berücksichtigt wurde.
Unsere Schlussfolgerungen
Die Vorgehensweise der Nexus-Gruppe zur Aktivierung von Entwicklungskosten und zur Festlegung der Nutzungsdauer ist im Ergebnis sachgerecht.
Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Bestandteile des Geschäftsberichts, mit Ausnahme des geprüften Konzernabschlusses und Konzernlageberichts sowie unseres Bestätigungsvermerks.
Unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.
Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
| • | wesentliche Unstimmigkeiten zum Konzernabschluss, zum Konzernlagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder |
| • | anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen. |
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315e Abs. 1 HGB anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, es sei denn, es besteht die Absicht den Konzern zu liquidieren oder der Einstellung des Geschäftsbetriebs oder es besteht keine realistische Alternative dazu. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts.
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| • | identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
| • | gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. |
| • | beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
| • | ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
| • | beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und der ergänzend nach § 315e Abs. 1 HGB anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. |
| • | holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. |
| • | beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. |
| • | führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Wir geben gegenüber den für die Überwachung Verantwortlichen eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihnen alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und die hierzu getroffenen Schutzmaßnahmen.
Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit den für die Überwachung Verantwortlichen erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Konzernabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus.
Übrige Angaben gemäß Artikel 10 EU-APrVO
Wir wurden von der Hauptversammlung am 12. Mai 2017 als Konzernabschlussprüfer gewählt. Wir wurden am 30. November 2017 vom Aufsichtsrat beauftragt. Wir sind ununterbrochen seit dem Geschäftsjahr 2008 als Konzernabschlussprüfer der Nexus AG tätig.
Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit dem zusätzlichen Bericht an den Prüfungsausschuss nach Artikel 11 EU-APrVO (Prüfungsbericht) in Einklang stehen.
Wir haben folgende Leistungen, die nicht im Konzernabschluss oder im Konzernlagebericht angegeben wurden, zusätzlich zur Abschlussprüfung für die Konzernunternehmen erbracht:
Neben dem Konzernabschluss haben wir den Jahresabschluss der Nexus AG geprüft und eine freiwillige Jahresabschlussprüfung bei einem Tochterunternehmen durchgeführt. Ferner wurde eine weitere vertragliche Abschlussprüfungsleistung bei diesem Tochterunternehmen erbracht.
Die für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüferin ist Petra Mayran.
Freiburg im Breisgau, den 05. März 2018
**KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**
Brantner, Wirtschaftsprüfer
Mayran, Wirtschaftsprüferin
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