Skip to main content

AI assistant

Sign in to chat with this filing

The assistant answers questions, extracts KPIs, and summarises risk factors directly from the filing text.

Nexus AG Annual Report 2016

Jan 3, 2018

305_rns_2018-01-03_84358ae2-61e5-4400-8f6e-dacf344c6d69.html

Annual Report

Open in viewer

Opens in your device viewer

Publication

Nexum AG

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

Amtsgericht Köln, HRB 53629

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB.

Die Nexum AG hat von dem Wahlrecht zur Vorzeitigen Anwendung der Vorschriften nach Artikel 75 Abs. 2 S. 1 EGHGB bereits im Geschäftsjahr 2015 Gebrauch gemacht.

Die an die vorzeitige Anwendung des § 267 HGB gekoppelte Anwendung der neuen Umsatzerlösdefinition des § 277 HGB wurde beachtet.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2016 enthält keine Abweichungen von der Darstellungsstetigkeit oder der Gliederung zum Vorjahr, die an dieser Stelle gemäß § 265 HGB zu erläutern sind.

Gesetzlich geforderte Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden teilweise dort und teilweise im Anhang gemacht.

Die Gesellschaft hat von den größenabhängigen Erleichterungsvorschriften gemäß § 288 Abs. 2 HGB teilweise Gebrauch gemacht.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Rahmen der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von der Fortführung des Unternehmens entsprechend § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB ausgegangen.

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses wurden die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, linear um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze abgeschrieben.

Vermögensgegenstände mit einem Wert von EUR 150,00 bis EUR 1.000,00, wurden analog steuerrechtlicher Regelungen (§ 6 Abs. 2a EStG) in den Vorjahren in einem Sammelposten erfasst, der jährlich zu 20% gewinnmindernd abgeschrieben wird. Ab 01.01.2012 werden geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 410,00 im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten, die Ausleihungen an verbundene Unternehmen mit dem Nennwert und die Beteiligung mit den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Die unfertigen Leistungen werden auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Kostenrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet. Es werden nur die den Projekten direkt zurechenbaren Mitarbeiterstunden mit einem einheitlichen, durchschnittlichen Stundensatz angesetzt, der analog zur Vorjahresmethode ermittelt wurde. Dabei werden neben Einzelkosten auch angemessene Teile der notwendigen Gemeinkosten berücksichtigt. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden gemäß § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB einbezogen.

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände sowie Rechnungsabgrenzungsposten sind zum Nominalwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt.

Das Grundkapital ist eingeteilt in 100.000 auf den Namen lautende Stückaktien. Der Vorstand ist ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrates um bis zu insgesamt EUR 50.000,00 durch Ausgabe von bis zu 50.000 neuen, auf den Namen lautenden Stückaktien zu erhöhen.

In der außerordentlichen Hauptversammlung am 17. Dezember 2015 wurde der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates eigene Aktien in einem Volumen von bis zu 10% des bestehenden Grundkapitals zu jedem zulässigen Zweck im Rahmen der gesetzlichen Beschränkungen zu erwerben. Die Ermächtigung gilt bis zum 17. Dezember 2020.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung wurden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (vgl. Anlage zum Anhang) dargestellt.

Finanzanlagen

Die Gesellschaft ist zu 85 % an der nexum Agency Switzerland AG beteiligt. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2016 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von TCHF 450 (vor Prüfung) erzielt. Das Eigenkapital ist aufgezehrt und der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag beträgt TCHF 350. Die Ausleihung an die nexum Agency Switzerland AG beträgt zum 31.12.2016 TEUR 400. Die Gesellschaft geht nicht von einer Wertminderung aus, da es sich um Anlaufverluste handelt. Gemäß Planungen rechnet die Gesellschaft mit Jahresüberschüssen ab dem Geschäftsjahr 2017.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche ausgewiesene Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Gezeichnetes Kapital

Das voll eingezahlte Grundkapital der Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2016 unverändert TEUR 100.

Gesetzliche Rücklage

Zum 31. Dezember 2008 wurde erstmalig gemäß § 150 AktG eine gesetzliche Rücklage in Höhe von TEUR 2 gebildet. Zum 31. Dezember 2009 wurden weitere TEUR 8 in die gesetzliche Rücklage eingestellt. Die gesetzliche Rücklage erreicht somit den zehnten Teil des gezeichneten Kapitals gem. § 150 Abs. 2 AktG.

Gewinnrücklage

Gemäß Beschluss der Hauptversammlung wurde der Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2015 in Höhe von EUR 464.173,30 in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt.

Sonstige Rückstellungen

Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich im Wesentlichen um Personalrückstellungen und Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen.

Verbindlichkeiten

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben TEUR 62 (im Vj. TEUR 96) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und TEUR 31 (im Vj. TEUR 94) von mehr als einem Jahr. Die übrigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Haftungsverhältnisse

Am Bilanzstichtag liegen keine Haftungsverhältnisse vor.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Die Anwendung der neuen Umsatzerlösdefinition des § 277 HGB wurde beachtet.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 40.

V. Sonstige Angaben

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres 2016 beschäftigten Mitarbeiter betrug 126,75 (i. Vj.: 102,5).

Aufsichtsrat

Herr Dipl. Ingenieur Dr. Winfried Materna, Kaufmann, Dortmund, Vorsitzender seit 04.03.2013

Herr Dipl. Informatiker Helge Melzig, selbständiger Berater, München, stellvertretender Vorsitzender seit 04.03.2013

Herr Dipl. Kaufmann Dirk Steinmetz, selbständiger Berater, Köln, Mitglied seit 04.03.2013

Die im Aufwand des Jahres 2016 erfasste Aufsichtsratsvergütung beträgt TEUR 18.

Vorstand

Herr Georg Kühl, Dipl. Kaufmann, Köln

Herr Dr. Michael Klinkers, Dipl. Kaufmann, Köln

Auf die Angabe der Bezüge des Vorstands wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Mit den Aufsichtsratsmitgliedern wurden Umsätze für Beratungs- und Unterstützungsleistungen in geringem Umfang getätigt.

Außerbilanzielle Geschäfte

Mit Ausnahme der im Abschnitt „Sonstige finanzielle Verpflichtungen“ dargestellten Miet- und Leasingverträge existieren keine außerbilanziellen Geschäfte. Die Mietverträge betreffen die Anmietung von Räumen, während die Leasingverträge Kraftfahrzeuge sowie Hardware beinhalten. Diese Geschäfte dienen vorrangig dem Zweck, die bei einer möglichen Anschaffung vorliegende Kapitalbindung zu verhindern.

Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Am Bilanzstichtag bestehen in Höhe von 5,2 Mio. EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen aus laufenden Miet- und Leasingverträgen.

Alle Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2016 und 2026.

Gewinnverwendung

Der Vorstand wird der Hauptversammlung vorschlagen, einen Betrag in Höhe von 15 % des Nachsteuerergebnisses 2016 als Dividende auszuzahlen. Der Restbetrag soll zur weiteren Stärkung des Eigenkapitals verwendet und auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Köln, 30. März 2017

Nexum AG

Dr. Michael Klinkers

(Vorstand)

Georg Kühl

(Vorstand)

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016

Nexum AG, Köln

I. Grundlagen des Unternehmens

a) Geschäftsmodell der nexum

Die nexum ist die Beratung und Agentur für Kommunikation, Interaktion und Transaktion im digitalen Zeitalter.

Sie arbeitet für den gehobenen Mittelstand und für Großunternehmen und bedient grundsätzlich Unternehmen jeglicher Branchen, wobei Referenzschwerpunkte im Handel, der Marken- und Konsumgüterindustrie, der Produzierenden Industrie und der Finanzdienstleistungsbranche liegen.

Am Unternehmen sind die Vorstände, einige Führungskräfte und Mitarbeiter sowie ausgewählte Privatinvestoren beteiligt. Aus dieser Konstellation ergeben sich positive Effekte für die Mitarbeiterbindung und -motivation auf der einen sowie Synergieeffekte durch komplementäre Geschäftsfelder und für Vertriebsaktivitäten auf der anderen Seite.

Inhaltliche Schwerpunkte liegen in den Themen E-Commerce, Online Marketing, Marketing Automation, Social Media, Content Management, Websites und Webapplikationen.

In allen Themenbereichen geht es darum, für den Anwender digitaler Lösungen oder Empfänger von Marketing- und Kommunikationsbotschaften ein optimales Nutzererlebnis (User Experience) zu erzeugen.

Die Auftraggeber kommen primär aus Marketing, Vertrieb, Unternehmens-kommunikation und E-Commerce. Weitere Auftraggeber sind die Unternehmens-führung, IT oder auch spezialisierte Abteilungen, z.B. ein User-Experience-Verantwortungsbereich.

b) Ziele und Strategien

Die 2014 eingeführte Linienorganisation entlang der Geschäftsfelder Kommunikation, Interaktion und Transaktion wird auch im Jahr 2017 fortgeführt.

Das Partnermanagement und -netzwerk wurde weiter strategisch ausgebaut und forciert.

Für die Räumlichkeiten in der Vogelsanger Str. 321a, in der „Alten Wagenfabrik“ wurden die Mietverträge verlängert und es wurden weitere, zusätzliche Räumlichkeiten angemietet. Die Nexum AG ist somit für das weitere Wachstum gerüstet.

Zudem wurde mit der nexum Agency Switzerland AG eine Mehrheitsbeteiligung in der Schweiz gegründet.

Darüber hinaus wurde das Büro in Hamburg personell verstärkt und ein Mietvertrag für neue und größere Räumlichkeiten mit Wirkung zum Januar 2017 abgeschlossen.

In München wurden weitere Vorbereitungen für den Aufbau des Standortes im Jahre 2017 getroffen, u.a. die Benennung eines Unit Direktors, die Verstärkung des Teams auf Führungs- und Mitarbeiterebene und die Suche nach geeigneten Büroräumlichkeiten.

II. Wirtschaftsbericht

a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Konjunktur in Deutschland legte zum Jahresende 2016 eine spürbar höhere Gangart ein. Der Schnellmeldung des Statistischen Bundesamtes zufolge stieg das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) im vierten Quartal saisonal und kalenderbereinigt gegenüber dem dritten Vierteljahr um 0,4% und damit deutlich stärker als im Sommer, in dem der Zuwachs lediglich 0,1 % betragen hatte. Im Jahr 2016 insgesamt erhöhte sich das reale BIP gegenüber dem Vorjahr um 1,9 % (kalenderbereinigt 1,8 %), heißt es im aktuellen Bericht der Bundesbank (Februar 2017).

Der private Verbrauch blieb angesichts der nach wie vor günstigen Arbeitsmarkt- und Einkommensperspektiven auf Expansionskurs. Nach Einschätzung der Bundesbank dämpfte der Kaufkraftentzug infolge des starken Anstiegs der Energiepreise die Konsumfreude der privaten Haushalte nur wenig.

Die Beschäftigung war im Herbst nach der leichten Delle im Sommer wieder aufwärtsgerichtet. Gemessen an der Entwicklung des ersten Halbjahres und den teilweise sehr günstigen Frühindikatoren nahm die Erwerbstätigkeit jedoch nur moderat zu, heißt es im Monatsbericht.

Das Jahr 2016 war geprägt durch eine Reihe von Käufen von Digitalagenturen. So hat z.B. die IBM Interactive Experience die Agentur Aperto übernommen. Publicis übernahm bereits 2015 Sapient, auch in 2017 setzt sich dieser Trend fort in der Übernahme von Sinner Schrader durch Accenture.

IT-Beratungen, Netzwerke und Beratungen kaufen sich Kompetenzen für Service-Design, User-Experience und Marken-Know-How ein. Konzernartige Strukturen und eine Ausrichtung auf Rendite sind die Folge. Langfristig wird so das traditionelle IT-Outsourcing auf die Marketing-Etats ausgedehnt, dies wird auch für diese zu Off-Shoring-Modellen führen. Die Kundennähe bleibt somit auf der Strecke. Weder für Kunden noch für Mitarbeiter ist dies attraktiv.

Dies ist für die Nexum AG eine Chance, sich im Markt weiterhin gut zu positionieren, da immer weniger mittelständische, unternehmergeführte Agenturen um die Kunden konkurrieren.

Die Marktentwicklung stellt damit weiterhin günstige Rahmenbedingungen bereit, auch wenn sich das Internet-Branchenwachstum insgesamt abschwächen wird.

Die Leistungen der nexum AG umfassen hierbei Beratung und Konzeption, Design und Entwicklung, Redaktion und Projektmanagement in den Geschäftsfeldern Kommunikation, Interaktion und Transaktion.

b) Geschäftsverlauf

Die nexum AG blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2016 zurück. Es wurde eine Gesamtleistung in Höhe von 15,3 Mio. EUR erzielt (Plan: 13,3 Mio. EUR). Der Umsatz betrug 15,6 Mio. EUR (Vorjahr: 12,0 Mio. EUR). Der wesentliche Grund für die Planüberschreitung lag in den frühen Auftragsgewinnen zu Beginn des Jahres 2016.

Entsprechend ist der Vorstand mit der Entwicklung des abgelaufenen Geschäftsjahres sehr zufrieden.

c) Ertragslage

Das Betriebsergebnis lag am Jahresende bei 1,4 Mio. EUR nach TEUR 645 in 2015. Das gesteckte EBIT-Ziel von 1 Mio. EUR wurde damit überschritten.

Der um 3,6 Mio. EUR gestiegene Umsatz konnte nur durch die Suche und Einstellung von weiteren Mitarbeitern sowie die Beschäftigung von Subdienstleistern realisiert werden. Dadurch stiegen die entsprechenden Kostenblöcke um TEUR 984 auf 4,7 Mio. EUR (Wareneinsätze) und um TEUR 896 auf 7,6 Mio. EUR (Personalaufwand). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen gegenüber dem Vorjahr auf eine Größe von 1,6 Mio. EUR an (Vorjahr 1,2 Mio. EUR).

Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl betrug während des Geschäftsjahres 2016 126,75 Mitarbeiter und lag damit um rund 19 % über dem Vorjahr (102,5 Mitarbeiter)

Der Vorstand wird der Hauptversammlung vorschlagen, einen Betrag in Höhe von 15% des Nachsteuerergebnisses 2016 als Dividende auszuzahlen. Der Restbetrag soll zur weiteren Stärkung des Eigenkapitals verwendet und auf neue Rechnung vorgetragen werden.

d) Finanzlage

Die Nexum AG verfügt über eine stabile Finanz- und Liquiditätslage.

Die Finanzierung wurde durch Verlängerung und Aufstockung des Kreditrahmenvertrages in Höhe von 1,1 Mio. EUR mit der Commerzbank AG fortgeführt.

Der Investitionskredit in Höhe von ursprünglich TEUR 250 für die im Zuge des Umzuges angefallenen Investitionen valutiert zum Jahresende nur noch mit TEUR 93,8 und wird bis März 2018 vollständig zurückgezahlt.

Aufgrund der Auftragslage und regelmäßigen Einzahlungen von Kunden war eine ausreichende Liquidität der Gesellschaft im gesamten Geschäftsjahr 2016 jederzeit gegeben.

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug 1,1 Mio. EUR (Vorjahr: TEUR 641).

e) Vermögenslage

Die Bilanzsumme erhöhte sich auf 4,6 Mio. EUR und liegt damit rund 1 Mio. EUR über dem Vorjahresniveau.

Auf der Aktivseite stieg das Anlagevermögen aufgrund der Gründung der nexum Agency Switzerland AG, einer Ausleihung an die nexum Agency Switzerland AG in Höhe von TEUR 400 sowie Investitionen in die Infrastruktur insgesamt um einen Betrag von rund TEUR 514 auf TEUR 927 (Vorjahr TEUR 413).

Das Vorratsvermögen sank bedingt durch die Senkung der unfertigen Leistungen um rund TEUR 338 auf einen Wert von TEUR 375 (Vorjahr: TEUR 713). Hauptursache hierfür war die geringere Anzahl von in Arbeit befindlichen Festpreisprojekten per Jahresende.

Das Umlaufvermögen stieg und beläuft sich zum Jahresende auf einen Wert von rund 3,5 Mio. EUR nach 3,0 Mio. EUR in 2015. Der steigende Umsatz führte zu einem Anstieg der Forderungen auf 2,1 Mio. EUR (Vorjahr: 1,8 Mio. EUR).

Auf der Passivseite erhöhte sich die Eigenkapitalposition um den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 862 auf insgesamt 1,8 Mio. EUR (Vorjahr: TEUR 917). Die Eigenkapitalquote legte von 25,4% auf 38,6 % zu.

Die Rückstellungspositionen lagen mit einem Wert von 1,3 Mio. EUR um TEUR 163 über denen des Vorjahres (1,1 Mio. EUR), die erhaltenen Anzahlungen sanken mit einem Wert in Höhe von TEUR 586 gegenüber TEUR 623 im Vorjahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sanken durch die planmäßige Tilgung des Anschaffungskredites und des Investitionskredites um TEUR 96 auf TEUR 94 (Vorjahr: TEUR 189)

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 221 beinhalten hauptsächlich Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer sowie Umsatzsteuerverbindlichkeiten.

In Summe sanken die Verbindlichkeiten gegenüber dem Vorjahr um TEUR 41 auf 1,4 Mio. EUR.

III. Prognose-, Chancen- und Risiken-Bericht

Prognose, Chancen und Risiken

Im Jahre 2014 hat die nexum eine neue Unternehmensstrategie mit den Geschäftsfeldern Kommunikation, Interaktion und Transaktion entwickelt und umgesetzt. Sowohl die Strategie, als auch die darauf aufbauende Organisationsstruktur mit den gleichnamigen Units, hat sich als erfolgreich erwiesen. Vom Markt, von den Geschäftspartnern und im unternehmensinternen Umfeld gab es im Jahr 2016 weiterhin sehr positive Resonanz.

Entsprechend wird diese Strategie auch im Jahr 2017 konsequent fortgeführt, mit wenigen Änderungen, die der Entwicklung des abgelaufenen Geschäftsjahres sowie den Erwartungen des Marktes Rechnung tragen.

Die beiden zurückliegenden Jahre waren trotz Umsatz-Wachstums und Investitionen in Infrastruktur und neue Mitarbeiter v.a. in neue Standorte auch ergebnisseitig ein Erfolg. Der eingeschlagene Weg, weiterhin lokal zu wachsen und neben der Ausbildung junger Mitarbeiter idealerweise erfahrene Mitarbeiter anzustellen, wird weiterhin konsequent verfolgt.

Basis unserer Prognose sind, neben dem Lösungsportfolio der nexum AG in den Geschäftsfeldern Kommunikation, Interaktion und Transaktion und der Markenbekanntheit, insbesondere auch die weiterhin wachsende solide Kundenbasis und die exzellenten Referenzen. Durch langjährige Erfahrung auch in komplexen Themen und umfangreichen Projekten sowie funktionierende Prozesse und Abläufe in der Projektarbeit ist die nexum sehr gut aufgestellt, um die Kundennachfrage zu bedienen.

Darüber hinaus hat das in 2015 initiierte Partner- und Portfoliomanagement dazu beigetragen, dass die nexum v.a. bei strategischen Partnern wie Commercetools, Magnolia und Salesforce als wichtiger Partner angesehen wird und entsprechend auch mit Marketingbudget und Leads unterstützt wird. Als einer der ausgewählten Dienstleister in der Digitalbranche erfährt die nexum durch Facebook Europa eine kontinuierlich verankerte, operative sowie strategische Betreuung. Nicht zuletzt konnte sich dadurch das Thema Social Media als eines der wachstumsstärksten Kompetenzbereiche entwickeln.

Unterstützung erwarten wir seitens des Marktes, der in unseren Schwerpunktthemen weiterhin wächst, wenn auch mit geringeren Raten als in den vergangenen Jahren:

• Die „digitale Transformation“ sowie „IoT“ (Internet of Things) sind Kern-Beratungsthemen und generieren Nachfragen nach Beratung und Umsetzung über alle Branchen hinweg, von Konzernen bis hin zum Mittelstand, bei den sog. Hidden Champions

• „Omni-Channel Personalisierung“ ist als Top-Trend seit vielen Jahren eines unserer Fokusthemen.

• Das Thema „Customer Experience“ nimmt nach wie vor eine immer wichtigere Rolle ein

• „Data-driven Marketing“ und auch Marketing-Automation hat sich als neues Thema und gleichzeitig als große Herausforderung für Marketing-Manager entwickelt.

• Onsite-Beratung bzw. Interimsmanagement nimmt, aufgrund des Mangels an Fach- und Führungskräften eine immer relevantere Rolle ein

Aus all diesen Themen ergibt sich nach wie vor am Markt ein hoher Bedarf an Fachexperten im digitalen Umfeld, aktuell insbesondere an erfahrenen Beratern, Projektleitern und Entwicklern. Die nexum hat in 2016 stark in die Themen Personalrekrutierung und -entwicklung investiert und hierzu auch entsprechend die HR-Abteilung verstärkt. Dies hat sich als richtiger Schritt erwiesen, da einerseits externe Kosten für Personalvermittler reduziert wurden und v.a. noch gezielter entsprechend den spezifischen Bedürfnisse gesucht werden kann.

Neben den steigenden oder zumindest konstant bleibenden Budgets der Kunden für Digitalthemen, kommt der nexum zugute, dass die Generation der Online-Experten langsam in den Führungsebenen der Kunden in den Fachbereichen Marketing und IT ankommt. Die nexum profitiert dabei von ihrem langjährigen Netzwerk in der Internetbranche und der Tatsache, dass die Führungsebene der nexum zum großen Teil seit über 15 Jahre in der Internetbranche tätig ist.

Risiken für die Geschäftsentwicklung bestehen zum einen darin, dass seit ca. zwei Jahren verstärkt der Trend zum Insourcing bei Großkunden besteht. Diese bauen Inhouse-Kompetenz auf und konzentrieren Fachkräfte in Vor-Ort-Projekten. Dabei geht es neben Themen wie User Experience und Online Marketing auch um Entwicklungskapazitäten. Für die nexum besteht die Gefahr, dass bei Großkunden die fachliche Führung und die Projektmanagement-Hoheit stärker auf die Kundenseite wechselt und der Einkauf von externen Ressourcen sich stärker auf Spezialdisziplinen und einzelne Fachexperten konzentriert.

Weiterhin besteht das Risiko des weiter steigenden Preis- und Margendrucks in den Projekten. Die Preise bzw. Tagessätze stehen in fast allen Segmenten unter Druck und sind deshalb nicht in vielen Bereichen zu steigern. Im Falle steigender Gehälter von der Marktseite besteht das Risiko, dass die Tagessätze nicht mehr in allen Bereichen kostendeckend sind.

Insgesamt ist dieses Risiko auch durch einen steigenden Wettbewerbsdruck geprägt. Dieser entsteht durch verschiedene Entwicklungen:

• Spezialagenturen bzw. Spezialanbieter werden separat beauftragt (Projektvolumina werden kleiner),

• Wettbewerber wachsen durch Firmenübernahmen und erlangen enorme Größe/ Sichtbarkeit,

• Netzwerke/Werbeagenturen und IT-Beratungsunternehmen kaufen Online-Kommunikations-, Interaktions- und/oder Transaktionskompetenz hinzu,

• ausländische Player treten durch Übernahmen in den deutschen Markt,

• Neue Wettbewerber aus verschiedenen Segmenten entstehen, u.a. aus PR, Content, Technik, Beratung.

Ein grundsätzliches Risiko für die nexum besteht in der Gefahr der Abhängigkeit von einigen Großkunden. Bei Wegfall eines Kunden könnte es zur Notwendigkeit von Anpassungen auf der Kapazitätsseite kommen. Durch verstärkte Neukundenakquise auch im Bereich größerer Projektvolumina konnte hier in 2016 bereits eine Reduzierung des Klumpenrisikos erreicht werden. Diese Entwicklung soll in 2017 fortgesetzt werden.

Dem Aufbau einer ausreichenden Kapitaldecke wird auch in Zukunft eine besondere Bedeutung zukommen. Deshalb ist für 2017 und darüber hinaus eine Stärkung der Eigenkapitalposition durch zumindest eine teilweise Einstellung der Jahresüberschüsse in die Gewinnrücklagen geplant. Die Eigenkapitalposition konnte in den vergangenen Jahren bereits deutlich verbessert werden.

Die nexum sieht sich durch ihre Strategie, ihre gute Marktposition und ihre „digitale DNA“ gut für die Herausforderungen der kommenden Jahre aufgestellt und plant, weiterhin aktiv das Marktwachstum mitzugestalten. Die voranschreitende Konsolidierung und Übernahmewelle am Markt sehen wir aktuell positiv. Zwar nehmen einerseits die Abwerbeversuche von großen Beratungshäusern oder Agenturnetzwerken bei unseren Mitarbeitern zu. Andererseits überwiegen jedoch die Vorteile auf Marktseite, da v.a. der gehobene Mittelstand, aber durchaus auch Großunternehmen aus unserer Sicht vielfach bevorzugt mit inhabergeführten Dienstleistern zusammenarbeiten. Des Weiteren sind unsere hohe Mitarbeiterzufriedenheitswerte sowie die über dem Branchendurchschnitt liegende Mitarbeiterzugehörigkeit ein Indiz für den Erfolg unserer Unternehmenskultur und unserer Eigenständigkeit.

Die geschilderten Chancen und Risiken haben Einfluss gefunden in die Business-Planung für die Geschäftsjahre 2017 bis 2019, die vom Aufsichtsrat der nexum im Dezember 2016 genehmigt worden ist. Die Gesellschaft plant bei einem Umsatzwachstum im zweistelligen Prozentbereich mit einem EBIT oberhalb des EBITs des Geschäftsjahres 2016.

IV. Internes Kontrollsystem- und Risikomanagementsystem

Die nexum AG verfügt über ein etabliertes Risikomanagementsystem. Eine hohe Prävention vor wirtschaftlichen und anderen Schäden ist gewährleistet. Im Rahmen der Geschäftsplanung wird eine Mittelfristplanung erstellt, in der alle relevanten Aspekte und Risiken der Geschäftsentwicklung abgebildet werden.

Diese wird durch eine detaillierte Personal-, Kosten-, Kunden-, sowie eine Vertriebs- und Absatzplanung mit jährlichem Planungshorizont ergänzt. Darüber hinaus führte die Einführung von Salesforce zu einer noch besseren Transparenz über die Kundenkontakte und Vertriebssteuerung. Dies ist v.a. vor dem Hintergrund des Wachstums an verschiedenen Standorten eine Notwendigkeit, der Rechnung getragen wurde.

Alle Planungen werden regelmäßig periodisch fortgeschrieben. Auf der operativen Steuerungsebene stehen jeweils spezielle Auswertungen in unterschiedlicher Tiefe zur Verfügung. Sie werden periodisch erzeugt und ausgewertet. Bedarfsgerechte Ad hoc Reports ergänzen die Berichterstattung. Alle Instrumente zusammen ermöglichen eine umfassende Unternehmensplanung und -steuerung sowie ein effektives und zeitnahes Risikomanagement.

Einen erheblichen Teil ihres Umsatzes erzielt die nexum AG durch Dienstleistungen und Projekte, welche nach Zeitaufwand abgerechnet werden, einen geringeren Teil durch Festpreisprojekte. Mittels den Werkzeugen Projektzeiterfassung, Project Progress Report und der Deckungsbeitragsrechnung werden die sich ergebenden wirtschaftlichen Risiken überwacht.

Die bereits seit langem etablierten Verfahren und Methoden genügen den Anforderungen an ein Frühwarnsystem.

Die nexum AG ist für das Jahr 2017 mit ihrer strategischen Ausrichtung sehr gut gegenüber den Wettbewerbern aufgestellt.

Köln, 30.03.2017

Nexum AG

Dr. Michael Klinkers

(Vorstand)

Georg Kühl

(Vorstand)

Bilanz zum 31. Dezember 2016

Aktiva

31.12.2016 31.12.2015
EUR EUR EUR EUR
--- --- --- --- ---
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15.953,00 22.298,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 66.740,00 88.281,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 365.979,00 432.719,00 302.254,00 390.535,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 78.235,16 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 400.433,24 478.668,40 0,00 0,00
927.340,40 412.833,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Unfertige Leistungen 374.857,80 713.054,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.964.340,48 1.827.397,63
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 145.654,55 0,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 90.480,24 2.200.475,27 25.009,59 1.852.407,22
III. Guthaben bei Kreditinstituten 903.027,66 480.089,08
3.478.360,73 3.045.550,30
C. Rechnungsabgrenzungsposten 205.109,94 156.852,70
4.610.811,07 3.615.236,00
Passiva
31.12.2016 31.12.2015
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnrücklagen
1. Gesetzliche Rücklage 10.000,00 10.000,00
2. Andere Gewinnrücklagen 807.496,12 817.496,12 343.322,82
III. Bilanzgewinn 862.445,56 464.173,30
1.779.941,68 917.496,12
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 328.339,68 152.001,17
2. Sonstige Rückstellungen 970.242,26 983.197,54
1.298.581,94 1.135.198,71
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 93.750,10 189.327,80
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 62.499,96 (i. Vj. EUR 95.577,70)-
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 586.461,27 622.774,08
-sämtlich mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr-
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 531.882,17 309.573,15
-sämtlich mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr-
4. Sonstige Verbindlichkeiten 221.236,08 352.844,11
-sämtlich mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr-
- davon aus Steuern EUR 178.121,88 (i. Vj. EUR 185.922,96)-
1.433.329,62 1.474.519,14
D. Rechnungsabgrenzungsposten 98.957,83 88.022,03
4.610.811,07 3.615.236,00

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016

2016 2015
EUR EUR EUR EUR
--- --- --- --- ---
1. Umsatzerlöse 15.632.562,72 12.017.954,34
2. Verminderung/Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen -338.196,20 308.452,40
3. Sonstige betriebliche Erträge 145.445,00 128.501,29
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 527.769,98 496.868,12
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 4.126.711,13 4.654.481,11 3.173.952,70 3.670.820,82
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 6.496.683,45 5.749.285,61
b) Soziale Abgaben 1.084.974,51 7.581.657,96 936.216,95 6.685.502,56
- davon für Altersversorgung EUR 2.566,10 (i. M. EUR 2.408,82)-
6. Abschreibungen auf im materielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 201.322,15 176.509,90
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.551.409,97 1.202.383,97
- davon aus der Währungsumrechnung EUR 0,00 (i. Vj. EUR 19,90)-
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.295,89 10,43
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 7.295,89 (i. Vj. EUR 0,00)-
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 8.036,59 740,70 10.683,73 10.673,30
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 583.825,10 239.058,46
11. Ergebnis nach Steuern 866.374,53 469.959,02
12. Sonstige Steuern 3.928,97 5.785,72
13. Jahresüberschuss 862.445,56 464.173,30
14. Gewinnvortrag 464.173,30 78.207,35
15. Einstellungen in Gewinnrücklagen 464.173,30 78.207,35
16. Bilanzgewinn 862.445,56 464.173,30

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2016

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2016 Zugänge Abgänge 31.12.2016
--- --- --- --- ---
EUR EUR EUR EUR
--- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 573.591,64 7.146,70 0,00 580.738,34
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 335.748,01 20.273,04 0,00 356.021,05
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.027.695,72 210.372,41 7.566,33 1.230.501,80
1.363.443,73 230.645,45 7.566,33 1.586.522,85
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 78.235,16 0,00 78.235,16
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 400.433,24 0,00 400.433,24
3. Beteiligungen 375.000,00 0,00 375.000,00 0,00
375.000,00 478.668,40 375.000,00 478.668,40
2.312.035,37 716.460,55 382.566,33 2.645.929,59
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2016 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge 31.12.2016
--- --- --- --- ---
EUR EUR EUR EUR
--- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 551.293,64 13.491,70 0,00 564.785,34
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 247.467,01 41.814,04 0,00 289.281,05
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 725.441,72 146.016,41 6.935,33 864.522,80
972.908,73 187.830,45 6.935,33 1.153.803,85
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 375.000,00 0,00 375.000,00 0,00
375.000,00 0,00 375.000,00 0,00
1.899.202,37 201.322,15 381.935,33 1.718.589,19
Buchwerte
31.12.2016 31.12.2015
--- --- ---
EUR EUR
--- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15.953,00 22.298,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 66.740,00 88.281,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 365.979,00 302.254,00
432.719,00 390.535,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 78.235,16 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 400.433,24 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00
478.668,40 0,00
927.340,40 412.833,00

Bericht des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2016

Im Verlauf des Geschäftsjahres 2016 bestand der Aufsichtsrat der nexum AG aus den Herren:

Dr. Winfried Materna (Vorsitzender), Dipl. Ingenieur, Dortmund,

Helge Melzig (stellvertretender Vorsitzender), Dipl. Informatiker, selbständiger Berater, München und

Dirk Steinmetz, Dipl. Kaufmann, selbständiger Berater, Köln.

Der Aufsichtsrat hat sich regelmäßig und eingehend schriftlich und mündlich über die Geschäftsentwicklung der nexum AG, die strategische Ausrichtung der weiteren Geschäftspolitik sowie über die Einhaltung und weitere Optimierung des bei der Gesellschaft eingerichteten Risikomanagement- und Überwachungssystems gemäß § 91 Abs. 2 AktG berichten lassen.

In zwei Aufsichtsratssitzungen und diversen Telefonkonferenzen wurden gemeinsam mit dem Vorstand insbesondere die laufenden Geschäfte, die strategischen Konzepte zur weiteren Markterschließung, zu Absatz- und Vertriebsorganisation und zum Angebotsportfolio, die kurz- und mittelfristigen Unternehmensplanungen, die Investitionsplanungen, die Entwicklung von Erträgen und Liquidität sowie wesentliche organisatorische, strukturelle und personelle Veränderungen und Planabweichungen erörtert. Dabei hat sich der Aufsichtsrat über die Lage der Gesellschaft, die wirtschaftliche Situation und die Führung der Bücher sowie über wesentliche Vorgänge mit bilanzieller Wirkung berichten lassen und diese ausführlich beraten. Insbesondere haben sich der Vorsitzende des Aufsichtsrates und der gesamte Aufsichtsrat mit der wirtschaftlichen Entwicklung der Gesellschaft befasst und sich die Verfahren und Instrumente zur Absatz-, Projekt- und Ergebnissteuerung erläutern lassen. Der Schwerpunkt der Beratungen des Aufsichtsrats im Geschäftsjahr 2016 lag auf der strategischen Ausrichtung der Gesellschaft, insbesondere auch mit dem Blick auf den Ausbau der Standorte und der Optimierung der Auslastung der Mitarbeiter der nexum AG. Dabei stand wiederholt die Problematik der Gewinnung von qualifiziertem Personal im Fokus.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats hat auch außerhalb der Sitzungen des Aufsichtsrats mit den Mitgliedern des Vorstands regelmäßig geschäftspolitische Angelegenheiten der Gesellschaft beraten und besprochen und sich über alle wesentlichen Vorgänge in der Gesellschaft informiert.

Sämtliche Maßnahmen, die dem Aufsichtsrat vom Vorstand zur Zustimmung vorgelegt wurden, hat dieser gebilligt.

Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2015, unter Einbeziehung des Jahresabschlusses sowie der Berichte des Abschlussprüfers Dr. Goddemeier, Köln, in seiner Sitzung am 07. April 2016 gebilligt. Der Wirtschaftsprüfer Dr. Goddemeier hat den Abschluss 2015 uneingeschränkt testiert.

Den Jahresabschluss für das Jahr 2016 hat der von der ordentlichen Hauptversammlung am 25. Mai 2016 wieder gewählte Abschlussprüfer, Dr. Goddemeier, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk vom 30. März 2017 versehen.

Der Jahresabschluss der nexum AG und die Berichte des Abschlussprüfers über die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2016 sind allen Aufsichtsratsmitgliedern rechtzeitig vor der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats zugeleitet worden. Gemeinsam mit dem Vorstand und dem Abschlussprüfer haben die Mitglieder des Aufsichtsrats in der Bilanzsitzung vom 01. Juni 2017 alle im Zusammenhang mit den vorgenannten Unterlagen für das Geschäftsjahr 2016 auftretende Fragen eingehend erörtert.

Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2016 geprüft und dem Ergebnis der Prüfung des Jahresabschlusses durch den Abschlussprüfer zugestimmt.

Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung erhebt der Aufsichtsrat keine Einwendungen und billigt den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2016. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt.

Köln, den 01. Juni 2017

Der Aufsichtsrat

Dr. Winfried Materna, Vorsitzender des Aufsichtsrats

Helge Melzig, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats

Dirk Steinmetz

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Ich habe den Jahresabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Nexum AG, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung des Jahresabschlusses unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach meiner Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Nexum AG, Köln. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Köln, den 30. März 2017

Dr. Goddemeier

Wirtschaftsprüfer