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Nexus AG Annual Report 2015

Nov 15, 2016

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Annual Report

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Publication

Nexum AG

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Anhang für das Geschäftsjahr 2015

Nexum AG, Köln

I. Allgemeine Angaben

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt.

Die Nexum AG macht vom Wahlrecht zur vorzeitigen Anwendung der Vorschriften nach Artikel 75 Abs. 2 S. 1 EGHGB Gebrauch und wendet den § 267 HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) auf ihren Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 an.

Aufgrund der angehobenen Schwellenwerte wird sie als kleine Kapitalgesellschaft eingestuft.

Die an die vorzeitige Anwendung des § 267 HGB gekoppelte Anwendung der neuen Umsatzerlösdefinition des § 277 HGB wurde beachtet.

Die Nexum AG hat im Geschäftsjahr 2014 keine sonstigen Erträge erzielt, die nach §277 Abs. 1 HGB i.d.F. des BilRUG auch Umsatzerlöse wären.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2015 enthält keine Abweichungen von der Darstellungsstetigkeit oder der Gliederung zum Vorjahr, die an dieser Stelle gemäß § 265 HGB zu erläutern sind.

Gesetzlich geforderte Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden teilweise dort und teilweise im Anhang gemacht.

Die Gesellschaft hat von den größenabhängigen Erleichterungsvorschriftengemäß§ 288 Abs. 1 HGB keinen Gebrauch gemacht.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Rahmen der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von der Fortführung des Unternehmens entsprechend § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB ausgegangen.

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses wurden die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werdenentsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, linear um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze abgeschrieben.

Vermögensgegenstände mit einem Wert von EUR 150,00 bis EUR 1.000,00, wurden analog steuerrechtlicher Regelungen (§ 6 Abs. 2a EStG) in den Vorjahren in einem Sammelposten erfasst, der jährlich zu 20% gewinnmindernd abgeschrieben wird. Ab 01.01.2012 werden geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 410,00 im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Die unfertigen Leistungen werden auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Kostenrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet. Es werden nur die den Projekten direkt zurechenbaren Mitarbeiterstunden mit einem einheitlichen, durchschnittlichen Stundensatz angesetzt, der analog zur Vorjahresmethode ermittelt wurde. Dabei werden neben Einzelkosten auch angemessene Teile der notwendigen Gemeinkosten berücksichtigt. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden gemäß § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB einbezogen.

Forderungen, Sonstige Vermögensgegenstände und Rechnungsabgrenzungsposten

sind zum Nominalwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt.

Das Grundkapital ist eingeteilt in 100.000 auf den Namen lautende Stückaktien. Der Vorstand ist ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrates um bis zu insgesamt EUR 50.000,00 durch Ausgabe von bis zu 50.000 neuen, auf den Namen lautenden Stückaktien zu erhöhen.

In der außerordentlichen Hauptversammlung am 17. Dezember 2015 wurde der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates eigene Aktien in einem Volumen von bis zu 10% des bestehenden Grundkapitals zu jedem zulässigen Zweck im Rahmen der gesetzlichen Beschränkungen zu erwerben. Die Ermächtigung gilt bis zum 17. Dezember 2020.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe des nach vernünftiger, kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung wurden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (vgl. Anlage zum Anhang) dargestellt.

Finanzanlagen

Die Gesellschaft ist zu 7,7% an der myON-ID Media GmbH beteiligt. Der Beteiligungsbuchwert wurde zum 31.12.2012 außerplanmäßig abgeschrieben. Das Insolvenzverfahren wurde im Geschäftsjahr 2013 eröffnet. Der Beteiligungsbuchwert beträgt am 31.12.2015 Unverändert EUR 0,00.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche ausgewiesene Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Gezeichnetes Kapital

Das voll eingezahlte Grundkapital der Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2015 unverändert TEUR 100.

Gesetzliche Rücklage

Zum 31. Dezember 2008 wurde erstmalig gemäß § 150 AktG eine gesetzliche Rücklage in Höhe von TEUR 2 gebildet. Zum 31. Dezember 2009 wurden weitere TEUR 8 in die gesetzliche Rücklage eingestellt. Die gesetzliche Rücklage erreicht somit den zehnten Teil des gezeichneten Kapitals gem. § 150 Abs. 2 AktG.

Gewinnrücklage

Gemäß Beschluss der Hauptversammlung wurde der Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2014 in Höhe von EUR 78.207,35 in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt.

Sonstige Rückstellungen

Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich im Wesentlichen um Personalrückstellungen und Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen.

Verbindlichkeiten

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 189 haben TEUR 94 eine Restlaufzeit von einem bis fünf Jahre. Zur Sicherung eines Teils dieser Verbindlichkeit wurde in Höhe von TEUR 41 das entsprechende Eigentum auf die Bank übertragen.

Haftungsverhältnisse

Am Bilanzstichtag liegen keine Haftungsverhältnisse vor.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Die Anwendung der neuen Umsatzerlösdefinition des § 277 HGB wurde beachtet.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 37.

V. Sonstige Angaben

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres 2015 beschäftigten Mitarbeiter betrug 102,5 (i. Vj.: 103,5).

Aufsichtsrat

Herr Dipl. Ingenieur Dr. Winfried Materna, Kaufmann, Dortmund, Vorsitzender seit 04.03.2013

Herr Dipl. Informatiker Helge Melzig, selbständiger Berater, München, stellvertretender Vorsitzender seit 04.03.2013

Herr Dipl. Kaufmann Dirk Steinmetz, selbständiger Berater, Köln, Mitglied seit 04.03.2013

Die im Aufwand des Jahres 2015 erfasste Aufsichtsratsvergütung beträgt TEUR 18.

Vorstand

Herr Georg Kühl, Dipl. Kaufmann, Köln

Herr Dr. Michael Klinkers, Dipl. Kaufmann, Köln

Auf die Angabe der Bezüge des Vorstands wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Mit den Aufsichtsratsmitgliedern wurden Umsätze für Beratungs- und Unterstützungsleistungen in geringem Umfang getätigt.

Außerbilanzielle Geschäfte

Mit Ausnahme der im Abschnitt „Sonstige finanzielle Verpflichtungen" dargestellten Miet- und Leasingverträge existieren keine außerbilanziellen Geschäfte. Die Mietverträge betreffen die Anmietung von Räumen, während die Leasingverträge Kraftfahrzeuge sowie Hardware beinhalten. Diese Geschäfte dienen vorrangig dem Zweck, die bei einer möglichen Anschaffung vorliegende Kapitalbindung zu verhindern.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Am Bilanzstichtag bestehen in Höhe von TEUR 2.277 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus laufenden Miet- und Leasingverträgen, die sich zum 31. Dezember 2015 hinsichtlich Ihrer Fälligkeit wie folgt zusammensetzen:

Jahr TEUR
2016 413
2017 389
2018 377
2019 366
2020 366
2021 366
Summe 2.277

Die Leasingverträge enden zwischen 2016 und 2018.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 464 in die Gewinnrücklagen einzustellen.

Köln, 30. März 2016

Nexum AG

Dr. Michael Klinkers, Vorstand

Georg Kühl, Vorstand

Bilanz zum 31. Dezember 2015

Aktiva

31.12.2015 31.12.2014
EUR EUR EUR EUR
--- --- --- --- ---
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 22.298,00 29.219,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 88.281,00 67.986,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 302.254,00 281.376,00
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 390.535,00 0,00 349.362,00
412.833,00 378.581,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Unfertige Leistungen 713.054,00 404.601,60
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistunger 1.827.397,63 1.068.304,58
2. Sonstige Vermögensgegenstände 25.009,59 1.852.407,22 13.016,22 1.081.320,80
III. Guthaben bei Kreditinstituten 480.089,08 312.460,25
3.045.550,30 1.798.382,65
C. Rechnungsabgrenzungsposten 156.852,70 182.877,04
3.615.236,00 2.359.840,69
Passiva
31.12.2015

EUR
31.12.2014

EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnrücklagen
1. Gesetzliche Rücklage 10.000,00 10.000,00
2. Andere Gewinnrücklagen 343.322,82 353.322,82 265.115,47
III. Bilanzgewinn 464.173,30 78.207,35
917.496,12 453.322,82
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 152.001,17 90.200,77
2. Sonstige Rückstellungen 983.197,54 543.449,09
1.135.198,71 633.649,86
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 189.327,80 260.666,36
--davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 95.577,70 (i. Vj. EUR 70.497,24)--
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 622.774,08 368.503,08
--sämtlich mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr--
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 309.573,15 321.913,81
--sämtlich mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr--
4. Sonstige Verbindlichkeiten 352.844,11 204.649,84
--sämtlich mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr--
--davon aus Steuern EUR 185.922,96 (i. Vj. EUR 136.873,21)--
--davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 0,00 (i. Vj. EUR 666,90)--
1.474.519,14 1.155.733,09
D. Rechnungsabgrenzungsposten 88.022,03 117.134,92
3.615.236,00 2.359.840,69

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015

2015 2014
EUR EUR EUR EUR
--- --- --- --- ---
1. Umsatzerlöse 12.017.954,34 8.931.742,16
2. Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen 308.452,40 130.815,60
3. Sonstige betriebliche Erträge 128.501,29 85.809,23
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 496.868,12 208.503,17
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.173.952,70 3.670.820,82 1.743.723,85 1.952.227,02
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 5.749.285,61 5.009.312,68
b) Soziale Abgaben 936.216,95 6.685.502,56 849.549,18 5.858.861,86
--davon für Altersversorgung EUR 2.408,82 (i. Vj. EUR 3.099,18)--
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 176.509,90 158.705,56
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.202.383,97 1.113.201,43
--davon aus der Währungsumrechnung EUR 0,00 (i. Vj. EUR 19,90)--
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 10,43 2.533,04
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
--davon an verbundene Unternehmen EUR 0,00 (i. Vj. EUR 8.148,29)-- 10.683,73 10.673,30 7.649,80 5.116,76
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 709.017,48 60.254,36
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 239.058,46 18.971,11
12. Sonstige Steuern 5.785,72 244.844,18 2.178,00 21.149,11
13. Jahresüberschuss 464.173,30 39.105,25
14. Gewinnvortrag 78.207,35 304.217,57
15. Einstellungen in Gewinnrücklagen 78.207,35 265.115,47
16. Bilanzgewinn 464.173,30 78.207,35

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2015

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2015

EUR
Zugänge

EUR
Abgänge

EUR
31.12.2015

EUR
--- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 568.945,22 4.646,42 0,00 573.591,64
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 272.963,23 66.578,05 3.793,27 335.748,01
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 897.494,81 141.463,43 11.262,52 1.027.695,72
1.170.458,04 208.041,48 15.055,79 1.363.443,73
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 375.000,00 0,00 0,00 375.000,00
2.114.403,26 212.687,90 15.055,79 2.312.035,37
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2015

EUR
Abschreibungen des Geschäftsjahres

EUR
Abgänge

EUR
31.12.2015

EUR
--- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 539.726,22 11.567,42 0,00 551.293,64
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 204.977,23 46.282,05 3.792,27 247.467,01
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 616.118,81 118.660,43 9.337,52 725.441,72
821.096,04 164.942,48 13.129,79 972.908,73
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 375.000,00 0,00 0,00 375.000,00
1.735.822,26 176.509,90 13.129,79 1.899.202,37
Buchwerte
31.12.2015

EUR
31.12.2014

EUR
--- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 22.298,00 29.219,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 88.281,00 67.986,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 302.254,00 281.376,00
390.535,00 349.362,00
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00
412.833,00 378.581,00

Bericht des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2015

Im Verlauf des Geschäftsjahres 2015 bestand der Aufsichtsrat der nexum AG aus den Herren:

Dr. Winfried Materna (Vorsitzender), Dipl. Ingenieur, Dortmund,

Helge Melzig (stellvertretender Vorsitzender), Dipl. Informatiker, selbständiger Berater, München und

Dirk Steinmetz, Dipl. Kaufmann, selbständiger Berater, Köln.

Der Aufsichtsrat hat sich regelmäßig und eingehend schriftlich und mündlich über die Geschäftsentwicklung der nexum AG, die strategische Ausrichtung der weiteren Geschäftspolitik sowie über die Einhaltung und weitere Optimierung des bei der Gesellschaft eingerichteten Risikomanagement- und Überwachungssystems gemäß § 91 Abs. 2 AktG berichten lassen.

In zwei Aufsichtsratssitzungen und diversen Telefonkonferenzen wurden gemeinsam mit dem Vorstand insbesondere die laufenden Geschäfte, die strategischen Konzepte zur weiteren Markterschließung, zu Absatz- und Vertriebsorganisation und zum Angebotsportfolio, die kurz- und mittelfristigen Unternehmensplanungen, die Investitionsplanungen, die Entwicklung von Erträgen und Liquidität sowie wesentliche organisatorische, strukturelle und personelle Veränderungen und Planabweichungen erörtert. Dabei hat sich der Aufsichtsrat über die Lage der Gesellschaft, die wirtschaftliche Situation und die Führung der Bücher sowie über wesentliche Vorgänge mit bilanzieller Wirkung berichten lassen und diese ausführlich beraten. Insbesondere haben sich der Vorsitzende des Aufsichtsrates und der gesamte Aufsichtsrat mit der wirtschaftlichen Entwicklung der Gesellschaft befasst und sich die Verfahren und Instrumente zur Absatz-, Projekt- und Ergebnissteuerung erläutern lassen. Der Schwerpunkt der Beratungen des Aufsichtsrats im Geschäftsjahr 2015 lag auf der strategischen Ausrichtung der Gesellschaft und der Optimierung der Auslastung der Mitarbeiter der nexum AG.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats hat auch außerhalb der Sitzungen des Aufsichtsrats mit den Mitgliedern des Vorstands regelmäßig geschäftspolitische Angelegenheiten der Gesellschaft beraten und besprochen und sich über alle wesentlichen Vorgänge in der Gesellschaft informiert.

Sämtliche Maßnahmen, die dem Aufsichtsrat vom Vorstand zur Zustimmung vorgelegt wurden, hat dieser gebilligt.

Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2014, unter Einbeziehung des Jahresabschlusses sowie der Berichte des Abschlussprüfers Dr. Goddemeier, Köln, in seiner Sitzung am 01. April 2015 gebilligt. Der Wirtschaftsprüfer Dr. Goddemeier hat den Abschluss 2014 uneingeschränkt testiert.

Den Jahresabschluss für das Jahr 2015 hat der am 18. Mai 2015 von der ordentlichen Hauptversammlung wieder gewählte Abschlussprüfer Dr. Goddemeier geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk vom 30. März 2016 versehen.

Der Jahresabschluss der nexum AG, der Geschäftsbericht und die Berichte des Abschlussprüfers über die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2015 sind allen Aufsichtsratsmitgliedern rechtzeitig vor der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats zugeleitet worden. Gemeinsam mit dem Vorstand und dem Abschlussprüferhaben die Mitglieder des Aufsichtsrats in der Bilanzsitzung vom 7. April 2016 alle im Zusammenhang mit den vorgenannten Unterlagen für das Geschäftsjahr 2015 auftretenden Fragen eingehend erörtert.

Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2015 geprüft und dem Ergebnis der Prüfung des Jahresabschlusses durch den Abschlussprüfer zugestimmt.

Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung erhebt der Aufsichtsrat keine Einwendungen und billigt den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2015. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt.

Köln, den 07. April 2016

Der Aufsichtsrat

Dr. Winfried Materna, Vorsitzender des Aufsichtsrats

Helge Melzig, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats

Dirk Steinmetz