AI Terminal

MODULE: AI_ANALYST
Interactive Q&A, Risk Assessment, Summarization
MODULE: DATA_EXTRACT
Excel Export, XBRL Parsing, Table Digitization
MODULE: PEER_COMP
Sector Benchmarking, Sentiment Analysis
SYSTEM ACCESS LOCKED
Authenticate / Register Log In

Nexus AG

Annual Report Sep 17, 2015

305_rns_2015-09-17_334b0e04-8439-4bcb-953a-cdfa9f69e217.html

Annual Report

Open in Viewer

Opens in native device viewer

Nexus AG

Villingen-Schwenningen

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014

Bericht des Aufsichtsrates

Der Aufsichtsrat wurde im Geschäftsjahr 2014 durch den Vorstand regelmäßig durch schriftliche und mündliche Berichte über die aktuelle Geschäftsentwicklung, die Risikosituation und insbesondere über wichtige Ereignisse zeitnah unterrichtet. Der Aufsichtsrat ist seiner Prüfungs- und Überwachungspflicht nachgekommen. Die dem Aufsichtsrat aufgrund der gesetzlichen und satzungsmäßigen Bestimmungen zur Zustimmung vorgelegten Geschäfte wurden überprüft und mit dem Vorstand erörtert. Darüber hinaus wurden der Aufsichtsratsvorsitzende sowie dessen Stellvertreter laufend vom Vorstand über den Geschäftsverlauf informiert. Wie bisher sind derzeit Aufsichtsratsmitglieder die Herren Dr. Hans-Joachim König (Vorsitzender), Prof. Dr. Ulrich Krystek (stellvertretender Vorsitzender) sowie die Herren Wolfgang Dörflinger, Matthias Gaebler, Erwin Hauser und Prof Dr. Alexander Pocsay.

Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2014 vier ordentliche Sitzungen durchgeführt. In diesen hat sich der Aufsichtsrat vor allem mit der laufenden Geschäftslage, der strategischen Weiterentwicklung sowie möglichen und tatsächlichen Unternehmensakquisitionen befasst. Hier wurden Chancen und Risiken von Akquisitionskandidaten intensiv diskutiert. Daneben wurden am 15. September 2014 und am 29. Oktober 2014 Aufsichtsratsbeschlüsse im Rahmen von Telefonkonferenzen gefasst, die die abschließende Genehmigung von zuvor in ordentlichen Aufsichtsratssitzungen grundsätzlich genehmigten Unternehmensakquisitionen zum Gegenstand hatten.

Der Aufsichtsrat hat sich in seiner Sitzung am 16. Dezember 2014 ausführlich mit der Thematik „Corporate Governance“, insbesondere mit dem deutschen Corporate Governance Kodex befasst. Der Aufsichtsrat hat über die gemeinsame Entsprechungserklärung von Aufsichtsrat und Vorstand gemäß § 161 AktG Beschluss gefasst. Die Entsprechungserklärung ist im Internet unter www.nexus-ag.de wiedergegeben.

Kein Aufsichtsratsmitglied fehlte an mehr als der Hälfte der Aufsichtsratssitzungen. Der vom Aufsichtsrat gebildete Prüfungsausschuss tagte im Geschäftsjahr 2014 einmal.

Der Personalausschuss hat parallel zum Prüfungsausschuss im Geschäftsjahr 2014 einmal getagt und dem Aufsichtsrat den Abschluss konkreter Dienstverträge mit den derzeitigen Vorstandsmitgliedern für die Zeit ab 01. Januar 2015 vorgeschlagen, die sodann vom Aufsichtsrat zum Abschluss beschlossen wurden. Neben dem bestehenden Prüfungsausschuss und Personalausschuss bestanden im Geschäftsjahr 2014 keine weiteren Ausschüsse des Aufsichtsrats.

Der durch den Vorstand aufgestellte Jahresabschluss der NEXUS AG, der Lagebericht, der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2014 sind unter Einbeziehung der Buchführung von der KPMG AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Niederlassung Freiburg i. Br., geprüft worden. Die KPMG AG ist durch Hauptversammlungsbeschluss vom 16. Mai 2014 zum Abschlussprüfer der NEXUS AG sowie des NEXUS-Konzerns für das Geschäftsjahr 2014 bestellt worden und wurde demgemäß mit der vorstehenden Prüfung beauftragt. Die Abschlussprüfer haben keine Einwände erhoben und dies in den uneingeschränkten Bestätigungsvermerken bestätigt. Die Abschlussunterlagen sowie die Prüfungsberichte lagen dem Aufsichtsrat rechtzeitig vor, sie wurden von Prüfungsausschuss und vom Aufsichtsrat jeweils eingehend geprüft und in der Prüfungsausschusssitzung und der Sitzung des Aufsichtsrats am 20. März / 23. März 2015 ausführlich besprochen. An der Prüfungsausschusssitzung und der Sitzung des Aufsichtsrats am 20. März / 23. März 2015 nahm auch der Abschlussprüfer teil, dieser berichtete über wesentliche Ergebnisse der Prüfung und stand für weitere Erläuterungen zur Verfügung.

Auf Basis der Prüfung des Prüfungsausschusses und seiner eigenen Prüfung hat der Aufsichtsrat durch Beschluss vom 20. März / 23. März 2015 dem Ergebnis der Prüfung durch die Abschlussprüfung zugestimmt. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung des Prüfungsausschusses und der Prüfung durch den Aufsichtsrat haben sich keine Beanstandungen ergeben. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und den Lagebericht der NEXUS AG sowie den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht durch Beschluss vom 23. März 2015 festgestellt bzw. gebilligt.

Der Aufsichtsrat dankt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie dem Vorstand des Unternehmens für ihre Leistung und ihr hohes Engagement in der NEXUS AG und allen verbundenen Unternehmen. Außerdem gratuliert der Aufsichtsrat an dieser Stelle zum wiederholt erfolgreichen Geschäftsjahr.

Villingen-Schwenningen, 23. März 2015

Nexus AG

Dr. Hans-Joachim König, Aufsichtsratsvorsitzender

Lagebericht 2014

Grundlagen und allgemeine Angaben der NEXUS AG

Geschäftsmodell

Die NEXUS AG ist im Gesundheitswesen tätig und liefert langlebige Wirtschaftsgüter. Das Unternehmen ist daher nicht unmittelbar von konjunkturellen Entwicklungen abhängig. Langfristig kann die Krise der öffentlichen Staatsfinanzen in vielen europäischen Ländern zu einer Reduktion der Wachstumserwartungen der NEXUS AG führen. Eine gesicherte Prognose dieser Entwicklungen lässt sich derzeit nicht stellen, da die Rahmenbedingungen - insbesondere die Entwicklung der öffentlichen Haushalte in den jeweiligen Ländern - sich sehr schnell ändern. Unabhängig davon steht das Thema Digitalisierung im Gesundheitswesen aber weiter im Vordergrund nationaler Interessen.

Die NEXUS AG hat im Wesentlichen die Holdingfunktion der NEXUS Gruppe inne. Deshalb schlagen sich die Chancen und Risiken aus Sicht der NEXUS-Gruppe unmittelbar bei der NEXUS AG nieder. Daher erfolgt die Lageberichterstattung im Wesentlichen aus Sicht der NEXUS Gruppe.

Die NEXUS Gruppe entwickelt, vertreibt und wartet Softwarelösungen für Krankenhäuser, Fachkliniken und Pflegeheime. Mit den Produktgruppen

+ NEXUS / KIS: Komplettinformationssystem für somatische Häuser

+ NEXUS / PSYCHIATRIE: Komplettinformationssystem für psychiatrische Häuser

+ NEXUS / HEIM: Komplettinformationssystem für Altenheime und Altenheimketten

+ NEXUS / REHA: Komplettinformationssystem für Rehabilitations-Einrichtungen

+ NEXUS / HOSPIS: Administratives Komplettinformationssystem für Schweizer Spitäler

+ NEXUS / DIS: Interdisziplinäres diagnostisches Informationssystem

+ NEXUS / FRAUENHEILKUNDE: Informationssystem für geburtshilfliche Einrichtungen und Frauenheilkunde

+ NEXUS / PATHOLOGIE: Informationssystem für pathologische und zytologische Einrichtungen

+ NEXUS / RADIOLOGIE: Radiologie-Informations- (RIS) und Bildsystem (PACS) für radiologische Abteilungen und Praxen

+ NEXUS / INFORMATION STORE: Management-Informations-Systeme für Krankenhäuser

+ NEXUS / QM: Informationssysteme für das Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen

+ NEXUS / SPM: Informationssystem für Medizinprodukte-Sterilisationsprozesse im Krankenhaus

+ NEXUS / IS: Integrationsserver für das Schnittstellenmanagement für Krankenhausinformationssysteme in Krankenhäusern

+ NEXUS / IT: Outsourcing Lösungen im Gesundheitswesen

+ Clinic WinData: Medizinische Fachbefundung und Geräteintegration

+ ASS.TEC: Prozess- und SAP-Beratung

+ Asebis: Die Spitex-Komplettlösung für den Schweizer Markt

+ PEGASOS: Archivierung und Prozessmanagement im Gesundheitswesen

+ E-med: Webbasiertes klinisches Informationssystem für französische Gesundheitseinrichtungen

werden IT-Lösungen für Problemstellungen bei Kunden aus dem Bereich Gesundheitswesen angepasst und deren spezifische Prozesse abgebildet sowie spezifische Serviceleistung erbracht. Nexus vertreibt die Softwarelösungen, installiert sie beim Kunden und übernimmt die Pflege der Lösungen im Sinne der Weiterentwicklung und Beratung.

Die Softwarearchitektur ist modular, offen und serviceorientiert. Die Serviceorientierung der Produkte ermöglicht es, Funktionalitäten (Services) insbesondere in Fremdprodukte zu integrieren. Ebenso können auf diese Weise Bestandskunden neu akquirierter Unternehmen unmittelbar von Funktionsausweitungen profitieren.

Die verschiedenen Module der Software-Lösungen werden sowohl zur Verbesserung der Verwaltungs-, Abrechnungs- und Behandlungsabläufe als auch zur Optimierung der Qualität der Dokumentation von Patientendaten eingesetzt. Die Zielsetzung unserer Produkte ist es, Kunden des Gesundheitswesens Instrumente anzubieten, mit denen sie ihre Geschäftsprozesse digitalisieren, beschleunigen und qualitativ verbessern können. IT-Serviceleistungen runden das Leistungsspektrum ab.

Die NEXUS-Gruppe ist an den Standorten Villingen-Schwenningen, Aachen, Berlin, Böblingen, Erlangen, Frankfurt (Main), Hannover, Ismaning, Jena, Ratingen, Singen (Hohentwiel), Trier, Wien (A), Wallisellen (CH), Altishofen (CH), Basel (CH), Lugano (CH), Luzern (CH), Grenoble (F), Creuzier-le-Neuf (F), vertreten. Die strategische Ausrichtung der Gruppe wird maßgeblich von der NEXUS AG bestimmt.

Steuerungssystem

Die NEXUS Gruppe ist in zwei Segmente („Healthcare Software“ und „Healthcare Services“) und innerhalb der Segmente in verschiedene Tochtergesellschaften (Geschäftsgebiete) untergliedert. Jedes Geschäftsgebiet verfügt über ein eigenständiges Geschäftsmodell. Grundlage der Geschäftsgebietsstrategie sind die Produktprogramm-, Markt-, Technologie- und Vertriebsstrategien der Gesamtgruppe. Die Steuerung der Segmente und Geschäftsgebiete erfolgt über die Messung von 3 einheitlichen Kennzahlen (nach lokalen Rechnungslegungsstandards): „Umsatz“, „Ergebnis vor Steuern“ und „Relative Marktposition“. Unter „Relativer Marktposition“ verstehen wir die Entwicklung eines Segmentes oder Geschäftsgebietes relativ zu den wesentlichen Wettbewerbern, gemessen an der Anzahl gewonnener Ausschreibungen, soweit diese Informationen vorliegen. Die Kennzahlen werden quartalsweise vom Vorstand überprüft.

Forschung und Entwicklung

Die NEXUS Gruppe betreibt keine Forschung sondern nur Softwareentwicklung. In 2014 wurden Entwicklungsaufwendungen insbesondere für die Produkte NEXUS/HIS, NEXUS/KIS sowie für die NEXUS/KIS ng. getätigt. Weitere Ergänzungsprodukte wurden neu entwickelt und unmittelbar in den Markt eingeführt. Die Entwicklung der Next Generation Software wird ebenfalls innerhalb der Entwicklung der NEXUS AG betrieben, ist auch organisatorisch in der NEXUS AG enthalten und wird durch die Etablierung einer eigenen Entwicklungsgruppe unterstützt.

Die eigenen Entwicklungsinvestitionen der NEXUS AG wurden im handelsrechtlichen Einzelabschluss in Höhe von TEUR 346 aktiviert (Vj: TEUR 417). Insgesamt sind TEUR 1.159 (Vj: TEUR 712) für Entwicklungskosten angefallen. Von den Umsätzen 2014 sind TEUR 2.037 (Vj: TEUR 2.185) auf die Veräußerung von Softwarelizenzen entfallen. Die Abschreibungen auf eigene Entwicklungskosten betragen TEUR 330 (Vj: TEUR 208).

Die nexus/cso GmbH hat auf eigenes Risiko für die NEXUS AG Entwicklungen in Höhe von TEUR 600 (Vj: TEUR 696) erstellt und an die NEXUS AG fakturiert. Diese wurden unter den immateriellen Vermögenswerten aktiviert. Die in 2014 aktivierten Entwicklungen beinhalten neben den oben genannten Neuprodukten auch Leistungen, die im Zusammenhang mit der Weiterentwicklung der bestehenden NEXUS Produkte stehen.

Für das Geschäftsjahr 2015 sind weitere Entwicklungsinvestitionen – in ähnlicher Höhe wie im Geschäftsjahr 2014 - geplant.

Im Entwicklungsbereich waren 8 Mitarbeiter zum 31. Dezember 2014 beschäftigt (Vj: 8 Mitarbeiter).

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

NEXUS liefert hauptsächlich an Kunden innerhalb des öffentlichen Gesundheitswesens im In- und Ausland mit Schwerpunkt in Deutschland, der Schweiz, Österreich und Frankreich. Daher ist die Auftragslage neben dem Wettbewerbsumfeld auch stark von den Budgetentwicklungen und den Strukturveränderungen im Gesundheitswesen abhängig. Eine unmittelbare Abhängigkeit von konjunkturellen Entwicklungen ist jedoch nicht gegeben. Langfristig kann die Krise der öffentlichen Staatsfinanzen in vielen europäischen Ländern jedoch zu einer Reduktion der Wachstumserwartungen der NEXUS AG führen. Eine gesicherte Prognose dieser Entwicklungen lässt sich derzeit nicht stellen, da die Rahmenbedingungen – insbesondere die Entwicklung der öffentlichen Haushalte in den jeweiligen Ländern – sich sehr schnell ändern. Mit Unsicherheit behaftet sind die Entwicklungen auch in anderen Regionen.

Es bestätigt sich jedoch, dass „Optimierungen im Gesundheitswesen durch moderne Informationssysteme“ auch in Krisenzeiten ein fester Punkt auf der Prioritätenliste des Gesundheitswesens fast aller Länder bleibt.

Technologietrends

Die Beobachtung informationstechnologischer Trends und Entwicklungen ist für die Strategie der NEXUS von herausragender Bedeutung. In 2015 sehen wir deutliche Änderungen des technologischen Umfeldes, die von Bedeutung für unsere Technologiestrategie sind:

Trend: „Computing Everywhere“

Nutzer können heute in fast jeder täglichen Situation auf Rechnerleistungen zurückgreifen. Computerzugang ist in diesem Sinne überall verfügbar. Nutzer setzen dabei weiter auf mobile Geräte unterschiedlicher Arten. Nach Gartner (2014) verlieren Anbieter dabei „zunehmend die Kontrolle über die Endgeräte beim Nutzer“ und müssen sich stärker mit User-Experience-Design und dem Nutzungskontext ihrer Apps und Software auseinandersetzen und differenzieren. Das gilt auch in Krankenhäusern. Große Teile der Belegschaft nutzen ihre eigenen mobilen Geräte oder werden vom Arbeitgeber mit mobilen Geräten ausgestattet. Es zeigt sich, dass mobile Endgeräte sich dabei weiter diversifizieren und weitere Formen, Interaktionsmöglichkeiten und Nutzerkontexte entstehen. NEXUS muss diesen Trend aufnehmen sich auf neue Nutzer-Modelle im Produktspektrum und innerhalb der eigenen Mobillösungen einstellen.

Trend: „Mobile Apps“

Dabei wird die Bedeutung mobiler Apps nach Ansicht vieler Experte weiter wachsen. Der „Mobile Health Market Report 13-17“ geht von einem globalen Marktvolumen in 2012 von 1,3 Mrd. US$ für mobile Healthcare Apps aus und prognostiziert einen starken Anstieg in den nächsten Jahren. Klassische Software-Programme geraten weiter unter Druck, ihr Markt schrumpft. Die derzeit den Markt noch bestimmenden nativen Apps werden nach Auffassung vieler Experten langfristig durch Web-Apps ersetzt. Web-Apps sind in der modernen Form in der Lage, native Apps auch in komplexeren und kontextabhängigen Aufgaben zu ersetzen. NEXUS setzt mit einer eigenen Mobil-Lösung auf diesen Trend und sieht darin ein stark wachsendes Geschäftsfeld im Softwaremarkt des Gesundheitswesens.

Die Bedeutung des Internets und die Vernetzung der Systeme, Menschen und Maschinen zeigen sich in einer Reihe von nachhaltigen Trends, die NEXUS beobachtet:

Trend: „Das Internet der Dinge“

Das „Internet of things“, wird den menschlichen Alltag in den nächsten Jahren noch stärker durchziehen als bisher. Bis zum Jahr 2020 sollen laut Gartner weltweit über 25 Milliarden Geräte im Internet der Dinge vernetzt sein. Vor allem die Auto- und die Unterhaltungsindustrie sollen das Wachstum antreiben. Nicht nur Dinge werden zukünftig vernetzt sein, sondern auch Menschen, Informationen und Orte. In der zukünftigen Technologiegestaltung gilt es über die Vernetzung von Dingen wie z.B. Autos, Fernseher oder Sensoren hinaus zu denken, um alle Potenziale zu erschließen. NEXUS kann diesen Trend nutzen und Neuentwicklungen im Zusammenspiel zwischen den medizinischen Geräten und der Patientensoftware realisieren.

Trend: „Intelligente Maschinen“

Geräte und Maschinen entwickeln sich in Bezug auf „Intelligenz“ sehr dynamisch. Schon heute gibt es autonome Fahrzeuge, versierte Roboter oder virtuelle Assistenten. In Zukunft werden wir noch deutlich mehr dieser „smarten“ Helfer sehen – egal, ob sie den Alltag erleichtern oder die Kombination aus Kontextsensitivität, Datenanalyse und autonomem Handeln die unternehmensinternen Prozesse verbessert. „Die Ära der intelligenten Maschinen wird die disruptivste in der Geschichte der IT sein“, prophezeit Gartner. NEXUS wird diese Entwicklung beobachten und abschätzen, ob sich in der medizinischen Behandlung Themen wie z.B. Datenerfassungen, Warnmitteilungen oder Behandlungspläne stärker automatisieren lassen.

Trend: „Kontextbasierte Systeme“

In diesem Zusammenhang werden die Systeme auch kontextueller sein und damit auch die Anwendungssoftware betreffen. Immer mehr Menschen nutzen vernetzte Systeme, die Informationen mit Hilfe von Sensoren zusammentragen, dazulernen und die Nutzer so besser durch ihren Alltag begleiten können. Die Basis, auf der diese Systeme arbeiten, sind Informationen, welche durch unterschiedlichste Quellen oder Sensoren zur Verfügung gestellt werden. Mit Hilfe dieser Informationen werden Schlüsse über den Kontext gezogen. Der ermittelte Kontext wird von der Anwendung verwendet, um ihr Verhalten anzupassen. Laut Gartner wird dieses Nutzungsverhalten in Zukunft noch zunehmen. Derzeitig verfügbare Systeme konzentrieren sich auf den Ortsaspekt und realisieren ortsabhängige Dienste. Location based services (LBS) sind jedoch nur ein Spezialfall. Komplexere kontextabhängige Systeme könnten in der Entwicklung von medizinischen Anwendungen Bedeutung erlangen.

Neue Trends in der Systementwicklung stehen gleichermaßen im Fokus unseres technologischen Screenings:

Trend: „Web-Scale IT“

Herkömmliche Software-Architekturen und Entwicklungsplattformen gehören immer mehr der Vergangenheit an. Unternehmen benötigen für ihre internen Prozesse eher eigene, hochgradig flexible und skalierbare Infrastrukturen. Die großen Internet Unternehmen (Amazon, Google und Facebook) haben hier Beispiele geliefert. Der Weg zu skalierbaren Webanwendungen führt in den meisten Fällen über sogenannte DevOps (Development and Operations) – also die Synchronisierung von Anwendungsentwicklung und IT-Betrieb. Diese Methode ermöglicht eine deutliche schnellere und direktere Systementwicklung als bisher.

Trend:Software-Defined Applications and Infrastructure”

In eine ähnliche Richtung entwickelt sich die IT Infrastruktur. Hier wird mehr und mehr von „softwaredefinierten Strukturen“ gesprochen. Traditionelle infrastruktur-zentrische Daten-Center, die auf die Bereitstellung von Hardware, Netzwerk und Speicher ausgerichtet sind, werden zunehmend in software- bzw. prozess-zentrische Strukturen verwandelt. In solchen Strukturen geht es nur noch um die Applikationsanforderungen und nicht mehr um die Infrastruktur an sich. Unternehmen definieren Softwareapplikationen und die benötigten Hardware-Ressourcen und gruppieren die Anforderungen um eine „logische Applikation“ zu erstellen. Wir sehen derzeit in der Krankenhaus-Landschaft, dass die Forderungen nach softwaredefinierten Strukturen zunehmen. Krankenhäuser wollen eine höhere Flexibilität und sind finanziell und personell nicht mehr bereit oder in der Lage, größere Infrastrukturen aufzubauen oder vorzuhalten.

Trend: „Cloud Computing“

Cloud-Dienste etablieren sich mehr und mehr, sowohl als Anwendungen für Privatnutzer als auch als IT-Lösung für Unternehmen. Laut dem Bitkom steigt der Umsatz mit Cloud-Diensten bis zum Jahr 2016 voraussichtlich auf 20,1 Milliarden Euro. Auch Krankenhäuser analysieren zunehmend, welche Aufgaben in die Cloud zu verlagern sind. Dabei diversifiziert sich das Cloud-Angebot weiter: Themen wie Hybride Cloud (Zusammenwachsen von persönlicher Cloud und externer private Clouds) nehmen zu. Angebote z.B. für private Infrastrukturen als Service (IaaS) werden entstehen. Auch Cloud/Client Architekturen werden laut Gartner eine größere Rolle spielen. Die Cloud wird in Unternehmen auch in den nächsten Jahren weiter ein zentrales Thema bleiben, nicht zuletzt, weil sie eine wichtige Säule des „Ubiquitous“ Computing darstellt. Vor allem die Synchronisation von Inhalten über verschiedene Endgeräte hinweg ist eine Baustelle, mit der viele Anbieter entsprechender Software sich noch eingehend beschäftigen müssen. Nexus hat das Thema Cloud Computing in den letzten Jahren stark forciert und eine Reihe erfolgreicher Projekte umgesetzt.

Trend: „Neue Formen der Datenanalyse“

Datenanalyse durch Big Data ist ein Synonym für die stetig ansteigende Datenmenge, die sich aus verschiedenen Quellen speist und in den kommenden Jahren weiter dynamisch wachsen wird. Datenmenge, Komplexität der Formate und Liefergeschwindigkeit der Datenverarbeitung überfordern künftig die traditionellen Data-Management-Verfahren; intelligente Lösungen zur Speicherung, Analyse und Steuerung großer, verteilter Datenmengen werden mehr und mehr zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Eine wesentliche Implikation von Big Data ist, dass Anwender künftig nicht mehr in der Lage sind, alle sinnvollen Informationen in einem einzelnen Data Ware-House vorzuhalten. Logische Data Ware-Houses führen Informationen aus unterschiedlichen Quellen zusammen und werden herkömmliche Modelle ersetzen. Vor allem in den Kundenbeziehungen und der Produktentwicklung versprechen sich Unternehmen Vorteile von Big Data. Der Big-Data-Trend erhält laut Gartner dabei einen neuen Fokus und wird zukünftig mehr auf die Methoden und Ansätze der Datenanalyse konzentriert werden. NEXUS wird gemeinsam mit ihren Kunden die Möglichkeiten der Datenanalyse, gerade auch im Hinblick auf die Wirksamkeit von Medikamenten und Therapien analysieren. Die große Datenmenge in den NEXUS Systemen bietet hierfür eine interessante Basis.

Trend: „Risikobasierte Sicherheits- und Schutzmaßnahmen“

Die Erkenntnis, dass es im Netz keine allumfassende Sicherheit gibt, ist im letzten Jahr allen sehr deutlich geworden. Genauso wie die Tatsache, dass man im Versuch, diese zu etablieren, Fortschritte verhindert. Gartner sieht die Zukunft im Bereich Web Security daher auf der Ebene der Anwendungsentwicklung: „Segmente und Firewalls reichen nicht mehr aus; jede App muss ich-bewusste und selbstschützende Funktionalitäten aufweisen.“ Dieser Trend hat für NEXUS in der Applikationsentwicklung von medizinischen Anwendungen eine besondere Bedeutung. Die Sicherheitsanforderungen an den Umgang mit Patientendaten werden steigen und damit die Herausforderung an unsere Schutzmaßnahmen in der Software-Architektur.

Ausblick: NEXUS sieht in Bereichen der Mobilität, Cloud Computing und dem Wandel der Plattformen die wesentlichen Entwicklungen der nächsten Jahre. Damit stehen die wesentlichen Bausteine der derzeitigen IT-Landschaft im Wandel. Für NEXUS als Lieferant von innovativen Softwarelösungen ist es von wesentlicher Bedeutung, die oben beschrieben Entwicklungen zu beurteilen und die eigenen Entwicklungsvorhaben danach auszurichten.

Wettbewerbsumfeld

Der Markt für Softwaresysteme im medizinischen Bereich zeichnet sich weiterhin durch hohe Wettbewerbsintensität und durch starke Anbieterkonzentration aus. Durch die geringere Anzahl an Wettbewerbern könnte sich die Wettbewerbsintensität mittelfristig jedoch reduzieren. Sollten sich jedoch trotz des segmentierten Marktes andere Anbieter als Standards durchsetzen, wird die Strategie der Nexus-Gruppe als mittelständischer Anbieter mit internationaler Präsenz nicht erfolgreich sein.

Die Konsolidierung innerhalb unserer Branche hat sich in den vergangenen Monaten stark beschleunigt. Das gilt sowohl für Deutschland als auch für Frankreich, England, Holland, Italien und für weitere europäische Länder. In 2014 wurde der deutsche Teil der iSOFT Gruppe, die iSOFT Health GmbH an einen lokalen Anbieter von Radiologieleistungen verkauft. Ebenfalls in 2014 hat der amerikanische Anbieter von Gesundheitslösungen Cerner Corp. die weltweiten Health-Care Software-Aktivitäten der Siemens AG übernommen. Das amerikanische Unternehmen Mc. Kesson hat in 2014 seine Softwareaktivitäten in Europa an das amerikanische Private Equity-Unternehmen Symphony Technology Group veräußert.

Die zahlreichen Veränderungen im Wettbewerbsumfeld weisen auf die hohe Dynamik in unserem Markt hin. Aus unserer Sicht gibt es derzeit neben NEXUS AG nur noch wenige Wettbewerber auf dem europäischen Markt, denen langfristiges Potenzial zugesprochen wird. Wir gehen noch von weiteren Veränderungen im Wettbewerbsumfeld aus.

Geschäftsverlauf

Vertriebs- und Marktentwicklung

Die Positionierung der NEXUS im Gesundheitswesen ist mittlerweile klar kommuniziert und die Auftragserfolge der letzten Jahre haben zu einem hohen Bekanntheitsgrad des Unternehmens geführt. Der Ausbau der Vertriebsaktivitäten auf neue Geschäftsgebiete ist auch in 2014 nachhaltig verfolgt worden und in den Bereichen Rehabilitation, Altenpflege sowie regional in Österreich und Frankreich konnten deutlich steigende Umsätze und Auftragserfolge realisiert werden.

Auch in der Neukundenakquisition waren die NEXUS AG und ihre Tochtergesellschaften in 2014 erneut vertrieblich sehr erfolgreich.

Das gilt insbesondere für die Kernmärkte Deutschland und die Schweiz sowie für Frankreich.

Neukunden wurden Im Bereich der Gesamtsysteme NEXUS / KIS und NEXUS / HIS aber auch in den diagnostischen Produktbereichen und im Qualitätsmanagement gewonnen. Hervorzuheben ist die Tochtergesellschaft E&L medical systems GmbH, die eine sehr deutliche Auftragseingangssteigerung verzeichnen konnte.

Produkt- und Unternehmensintegration

In 2014 haben sich die Unternehmenssegmente der NEXUS nicht verändert. Nach wie vor ist das Geschäft in eigenständige Geschäftsgebiete und gegliedert, die für ihre Produkt- und Marktaktivitäten im Rahmen der Konzernplanung verantwortlich zeichnen. Neben der Spartengliederung existiert auch eine Regionalgliederung, die sich im Wesentlichen auf die Länder Schweiz, Deutschland, Österreich und Frankreich bezieht.

In 2014 wurden die Zentralfunktionen Controlling, Marketing und Entwicklung innerhalb der Gruppe weiter ausgebaut.

In 2014 wurden auch einige Veränderungen in der Beteiligungsstruktur vorgenommen:

+ Die NEXUS AG hat am 08. September 2014 51 % der Anteile an der ProLohn GmbH, Singen Hohentwiel, erworben.

+ Die NEXUS AG hat zum 25. September 2014 insgesamt 93 % der Anteile an der Marabu EDV-Beratung und -Service GmbH, Berlin, erworben.

Wachstum und Ergebnis

Mit einem Umsatz von TEUR 7.796 hat sich der Vorjahresumsatz von TEUR 5.829 um 33,7 % erhöht. Das Ergebnis vor Steuern stieg von TEUR 3.637 im Vorjahr auf jetzt TEUR 5.003 an. Insbesondere ein im Geschäftsjahr 2014 mit der nexus/is GmbH (ehemals: nexus/ccc GmbH) neu abgeschlossener Ergebnisabführungsvertrag beeinflusste das Ergebnis vor Steuern positiv und übertraf damit die Vorjahresprognose. Die Vorjahresprognosen bezüglich Umsatz und relativer Marktposition wurden auf Grund von zusätzlichen Umsätzen durch Outsourcingleistungen übertroffen.

Der Umsatzschwerpunkt der NEXUS AG lag in 2014 in Deutschland. Der Bereich hat im Vergleich zum Vorjahr erneut eine Umsatzsteigerung um rund TEUR 2.679 auf TEUR 5.769 erzielt. Der internationale Anteil am Geschäft betrug 2014 5,7 % (Vorjahr 13,8 %) des Gesamtumsatzes. Unsere Aktivitäten im Ausland sind eine wesentliche Komponente unseres Geschäftes. Wir investieren sehr intensiv in die Entwicklung von Produkten für ausländische Märkte und erwägen ggf. auch Unternehmensakquisitionen, um den Markteintritt zu erleichtern. Das internationale Geschäft ist insbesondere auf den Schweizer, den französischen und den österreichischen Markt konzentriert.

Umsatzeffekte aus Währungsschwankungen gegenüber dem 31. Dezember 2013 betrafen insbesondere den Schweizer Franken. Der Durchschnittskurs des Schweizer Franken in 2014 war EUR 1,22 (2013: EUR 1,23). Der Umsatzeffekt aus den Währungskursänderungen betrug in 2014 TEUR 11 (Vj: 2).

Die Steuerung unseres Wachstums sowie der Ertragslage erfolgte auf Basis der in der kurzfristigen Erfolgsrechnung ausgewiesenen Kennzahlen zu „Umsatz“, „Ergebnis vor Steuern“ und „relative Marktposition“.

Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die NEXUS AG hat in 2014 einen Umsatz von TEUR 7.796 nach TEUR 5.829 in 2013 erwirtschaftet. Das bedeutet ein Umsatzanstieg von TEUR 1.967 (+33,7 %). Das Periodenergebnis vor Steuern (EBT) verbesserte sich von TEUR 3.637 im Vorjahr auf TEUR 5.003 (37,6 %).

Die Wartungserträge erreichten in TEUR 1.701 nach TEUR 2.529 im Vorjahr und erzielten somit einen Rückgang. Der Wartungsbereich macht damit einen Anteil von rund 21,8 % am Gesamtumsatz aus.

Die Dienstleistungs- und Outsourcingerlöse sind mit TEUR 3.677 deutlich höher als im Vorjahr (2013: TEUR 1.050). Die Lizenzerlöse waren mit TEUR 2.037 nach TEUR 2.185 niedriger als im Vorjahr. Die übrigen Umsatzerlöse betrugen TEUR 381 (Vj: TEUR 65).

Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich im Wesentlichen aus Erträgen aus Weiterbelastungen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 453 (Vj: TEUR 452) und Fremdwährungserträgen in Höhe von TEUR 25 (Vj: TEUR 60) zusammen.

Der Materialaufwand hat sich korrespondierend zu den erhöhten Umsätzen von TEUR 1.327 auf TEUR 3.803 erhöht. Dies resultiert vor allem aus Aufwendungen für bezogene Leistungen von verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 2.463 (Vj: 618 TEUR). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf den Bezug von Outsourcingleistungen zurückzuführen.

Im Bereich des Personalaufwands ist eine Erhöhung des Aufwands um TEUR 548 zu verzeichnen.

Abschreibungen auf Sachanlagen sowie immaterielle Vermögensgegenstände fielen in Höhe von TEUR 1.242 (Vj: TEUR 1.069) an. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um planmäßige Abschreibungen auf aktivierte Entwicklungskosten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind mit TEUR 2.224 auf Vorjahresniveau (Vj: TEUR 2.150).

Der Jahresüberschuss hat sich im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 3.516) ebenfalls deutlich auf TEUR 4.691 verbessert (+33,4 %). Die Verbesserung des Jahresüberschusses resultiert vor allem aus Erträgen aus Ergebnisabführungen und Beteiligungserträgen.

Die immateriellen Vermögenswerte in Höhe von TEUR 4.609 (Vj: TEUR 4.728) setzen sich im Wesentlichen aus eigenen aktivierten Entwicklungen sowie aus Entwicklungen - erstellt innerhalb der NEXUS Gruppe - zusammen. Im Berichtsjahr lagen keine Hinweise auf Wertminderungen vor. Die immateriellen Vermögenswerte belaufen sich damit auf 7,7 % (Vj: 8,1 %) der Bilanzsumme.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und gegen verbundene Unternehmen sind aufgrund des gestiegen Geschäftsvolumens, eines neu abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrags und gestiegener Ergebnisse der Tochtergesellschaften zum 31. Dezember 2014 in Höhe von TEUR 12.018 nach TEUR 6.382 im Vorjahr stark gestiegen.

Das Barvermögen zuzüglich der als Liquiditätsreserve gehaltenen Wertpapiere ist per 31. Dezember 2014 in Höhe von TEUR 6.613 (Vj: TEUR 11.782) aufgrund der Mittelabflüsse für die getätigten Akquisitionen, der Ausschüttung der Dividende und der Erhöhung und der Ausgabe von Darlehen an Tochtergesellschaften gesunken. Das entspricht 11,0 % (Vj: 20,2 %) der Bilanzsumme.

Das Eigenkapital beträgt zum Stichtag TEUR 54.435 nach TEUR 51.341 im Vorjahr, was einer Eigenkapitalquote von 90,9 % entspricht (Vj: 88,1 %). In 2014 wurde eine Dividende von 12 Cent auf die 15.068.542 Stück dividendenberechtigten und auf den Inhaber lautenden Stückaktien (EUR 1.808.225,04) an die Aktionäre ausbezahlt.

Die sonstigen Rückstellungen liegen mit TEUR 1.377 über dem Vorjahresniveau (TEUR 893). Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Rückstellungen für Tantiemen und Boni für Mitarbeiter (TEUR 368; Vj: TEUR 365), Aufsichtsratsvergütungen (TEUR 112; Vj: TEUR 115), ausstehende Rechnungen (TEUR 14; Vj: TEUR 48), Nachlaufkosten (TEUR 32; Vj: TEUR 36). Des weiteren ist eine Rückstellung für das Aktienoptionsprogramm (TEUR 544; Vj: TEUR 155) enthalten.

Die erhaltenen Anzahlungen betragen TEUR 1.138 (Vj: TEUR 2.761). Ursächlich hierfür sind insbesondere Kundenanzahlungen für Softwareprojekte.

Der Mittelzu- und -abfluss wird anhand der Kapitalflussrechnung dargestellt. In 2014 entstand ein Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von TEUR -1.625 nach TEUR +8.794 im Geschäftsjahr 2013, im Wesentlichen begründet durch den Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen durch neu abgeschlossene Ergebnisabführungsverträge. Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit betrug per Saldo TEUR -2.905 (Vj: TEUR -6.058). Insbesondere die Investitionen in Unternehmenskäufe sowie Investitionen in eigene Entwicklungsleistungen spiegeln sich hierin wider. Der Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit (TEUR -1.714; Vj: TEUR -1.513) resultiert im Geschäftsjahr im Wesentlichen aus der Auszahlung der Dividende. Zum Stichtag wurden zugesagte Kreditlinien im Geschäftsjahr (Vj: TEUR 116) nicht genutzt.

scroll

2014

TEUR
2013

TEUR
Periodenergebnis (vor außerordentlichen Posten) 4.691 3.516
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 1.242 1.069
Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 465 112
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge 0 0
Abschreibungen auf Finanzanlagevermögen 13 40
Gewinn(-) / Verlust(+) aus dem Abgang von
Gegenständen des Anlagevermögens (Saldo) 5 416
Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -6.187 4.229
Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -1.854 -588
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -1.625 8.794
Auszahlungen für Investitionen in
- das immaterielle Anlagevermögen -1.062 -1.125
- das Sachanlagenvermögen -114 -62
Auszahlungen in Kaufpreisanpassungen 0
Auszahlungen aus dem Erwerb von konsolidierten Unternehmen
und sonstigen Geschäftseinheiten -2.087 -4.871
Sonstige zahlungsunwirksame Veränderungen
aus Abgängen des Finanzanlagevermögens 358 0
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -2.905 -6.058
Sonstige zahlungsunwirksame Veränderungen im Eigenkapital 140 0
Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen (Verkauf eigener Anteile) 70 28
Auszahlungen an Unternehmenseigner (Dividenden, Erwerb eigener Anteile
Eigenkapitalrückzahlungen, andere Ausschüttungen) -1.808 -1.657
Auszahlung durch Tilgung von kurzfristigen Krediten -116 116
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -1.714 -1.513
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -6.244 1.223
Wechselkursbedingte und sonstige Wertänderungen des Finanzmittelfonds 0 0
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 6.640 5.417
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 396 6.640

scroll

Ergänzende Angaben nach DRS 2 (./. = Zahlungseingang) 2014

TEUR
2013

TEUR
Gezahlte Ertragssteuern 199 97
Gezahlte Zinsen 2 0
Erhaltene Zinsen 193 256

scroll

Der Finanzmittelbestand setzt sich wie folgt zusammen: 2014

TEUR
2013

TEUR
Kasse 4 4
Guthaben bei Kreditinstituten 392 6.636
396 6.640

Investitionen /Akquisitionen

Es wurden in 2014 folgende Veränderungen in der Beteiligungsstruktur umgesetzt:

+ Die NEXUS AG hat am 08. September 2014 51 % der Anteile an der ProLohn GmbH, Singen Hohentwiel, erworben. Der Kaufpreis in Höhe von TEUR 170 wurde in bar entrichtet.

+ Die NEXUS AG hat zum 25. September 2014 insgesamt 93 % der Anteile an der Marabu EDV-Beratung und -Service GmbH, Berlin, erworben. Der Kaufpreis in Höhe von TEUR 1.860 wurde in bar entrichtet.

Weitere wesentliche Investitionen waren der Erwerb von Softwareentwicklungen im Konzern, bei denen das Herstellerrisiko bei den Tochtergesellschaften lag. Die Auftragsentwicklungen durch die nexus/cso GmbH betrugen TEUR 600 (Vj: TEUR 696). Für die Erstellung eigener Software wurden TEUR 346 (Vj: TEUR 417) investiert.

Sonstige Finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat hauptsächlich Leasingverträge für die Betriebs- und Geschäftsausstattung (inkl. der EDV-Hardware) und die Dienstfahrzeuge abgeschlossen. Darüber hinaus bestehen Mietverträge, sonstige Vertragsverpflichtungen über Geschäftsräume und sonstige Kaufverträge. Der Zweck der Verträge ist die Finanzierung und Beschaffung von betriebsnotwendigem Anlagevermögen. In 2014 sind hierfür insgesamt Betriebsaufwendungen in Höhe von TEUR 255 (Vj: TEUR 246) entstanden.

Risiken könnten durch den Abschluss teurerer Anschlussverträge zu höheren Kosten nach Auslaufen dieser Verträge entstehen.

Vorteile, die zu der Entscheidung zur Durchführung bzw. Beibehaltung dieser Geschäfte geführt haben, sind hauptsächlich in der für die Gesellschaft fehlenden Kapitalbindung bei der Beschaffung des betriebsnotwendigen Anlagevermögens zu sehen. Darüber hinaus ergeben sich durch die Leasingfinanzierung für die Gesellschaft kein Verwertungsrisiko und die Möglichkeit der kurzfristigen Sicherung des aktuellen technischen Entwicklungsstandes.

Aus abgeschlossenen Unternehmenserwerben bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 3.823.

Grundsätze und Ziele des Finanzmanagements

Das NEXUS Finanzmanagement zielt darauf ab, die finanzielle Stabilität und die Flexibilität des Unternehmens sicher zu stellen. Einer starken Eigenkapitalbasis kommt dabei die wesentliche Rolle zu. Die Kapitalstruktur der NEXUS AG besteht zu 90,9 % aus Eigenkapital und zu 9,1 % aus kurzfristigem Fremdkapital. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und aus Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung, die dem operativen Geschäft zuzuordnen sind.

Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Die finanziellen Leistungsindikatoren (Kennzahlen) der NEXUS Gruppe, „Umsatz“ und „Ergebnis vor Steuern“ haben sich in der Gesamtgruppe positiv entwickelt. Auch innerhalb der Segmente „Healthcare Service“ und “Healthcare Software“ sind beide Kennzahlen gestiegen. Der nicht finanzielle Leistungsindikator „relative Marktposition“ ist nach der internen Analyse der NEXUS ebenfalls gestiegen, nachdem der Umsatzanstieg der NEXUS AG über dem durchschnittlichen Anstieg der Marktunternehmen liegt und nach Analyse der NEXUS in den einzelnen Geschäftsgebieten mehr Ausschreibungen gewonnen wurden als dies bei den wesentlichen Wettbewerbern der Fall war.

Geschäftsverlauf der Unternehmensbereiche

Geschäftsbereich Healthcare Software

Der Bereich Healthcare Software bietet selbst erstellte Softwareprodukte auf dem nationalen und internationalen Markt für Institutionen des Gesundheitswesens an. Dieses Segment erzielte in 2014 einen (externen) Umsatz von TEUR 1.469 nach TEUR 2.863 im Vorjahr. Der Rückgang ist auf niedrigere Lizenzerlöse zurückzuführen.

Geschäftsbereich Healthcare Service

Der Geschäftsbereich Healthcare Service bietet IT-Servicedienstleistungen für Einrichtungen des Gesundheitswesens in Deutschland an. Der Bereich erzielte in 2014 einen (externen) Umsatz in Höhe von TEUR 3.611 nach TEUR 971 in 2013. Das Wachstum dieses Bereichs ist vor allem auf die gute Auftragsentwicklung im Bereich IT-Outsourcing zurückzuführen.

Personal

Die Personalentwicklung ist im Markt klinischer Informationssysteme von besonderer Bedeutung. In diesem wissenskritischen Bereich, in dem medizinisches Wissen mit der Informatik zu einer kundenorientierten Lösung kombiniert werden muss, hängt der Erfolg von Entwicklungsvorhaben oder Kundenprojekten sehr häufig vom Wissen und der Ausbildung Einzelner ab. Die NEXUS AG legt daher auf strukturiertes und effizientes Personalmanagement großen Wert. Der Personalbestand der NEXUS AG zum Stichtag liegt bei 23 Mitarbeitern (Vj: 24 Mitarbeiter) zuzüglich 3 Vorstandsmitglieder (Vj: 3).

Gesamtaussage zur Lage des Konzerns und der NEXUS AG

NEXUS hat sich in 2014 hinsichtlich sämtlicher Leistungsindikatoren positiv entwickelt. NEXUS verfügt über ein attraktives Produktprogramm, eine gute Marktposition in den Kernmärkten und stabile Kundenbeziehungen. Weiteres Wachstum kann durch Eigenfinanzierung finanziert werden.

Nachtragsbericht

Es haben folgende berichtspflichtige Ereignisse nach dem Bilanzstichtag stattgefunden:

+ Die NEXUS AG hat zum 09. Februar 2015 100 % der Anteile der quCare Solutions B.V., Nieuwegein (Niederlande), erworben. Der Kaufpreis in Höhe von TEUR 18.435 wurde in bar entrichtet.

+ Der Vorstand der NEXUS AG hat am 26. Februar 2015 mit Zustimmung des Aufsichtsrates eine Kapitalerhöhung beschlossen. Unter Ausnutzung des zur Verfügung stehenden genehmigten Kapitals wurde unter Ausschluss des Bezugsrechts das Grundkapital der NEXUS AG von bisher EUR 15.105.150 um EUR 630.515 (4,2%) auf EUR 15.735.665 gegen Bareinlage durch Ausgabe von 630.515 auf den Inhaber lautende Stückaktien erhöht. Durch die Platzierung bei Investoren wurden brutto EUR 8,8 Mio. erzielt. Der Ausgabepreis betrug 13,95 EUR.

Chancen- und Risikobericht

Das unternehmerische Handeln der NEXUS AG ist mit Risiken und Chancen verbunden; dies gilt einheitlich für alle Segmente. Zur frühzeitigen Erkennung, Bewertung und zum richtigen Umgang mit Chancen und Risiken hat die NEXUS AG ein Risikosteuerungs- und Kontrollsystem eingeführt. Das System umfasst die NEXUS AG inklusive aller mehrheitlich gehaltenen Tochtergesellschaften und liegt in der Verantwortung des Vorstands und der Geschäftsführer der Tochtergesellschaften.

Darüber hinaus ist die NEXUS Gruppe mit kurz-, mittel- und langfristigen strategischen und operativen Risiken konfrontiert, die sich auf Veränderungen und Fehler innerhalb des Umfeldes, der Branche, der innerbetrieblichen Management- und Leistungsprozesse oder des finanzwirtschaftlichen Umfelds beziehen.

Risikomanagement

Die NEXUS AG hat ein den Verhältnissen angemessenes internes Kontrollsystem sowie Controlling-Instrumentarium und Risikomanagement implementiert. Neben einem intensiven Kosten- und Ergebnismanagement, das im Rahmen regelmäßiger Management- und Aufsichtsratssitzungen überwacht wird, besteht ein Risikomanagement-Handbuch. Entsprechend werden folgende Chancen- und Risikofelder vom Managementteam überwacht:

+ Kundenprojekte

+ Entwicklungsprojekte

+ Mangelnde Marktakzeptanz von Produkten

+ Abwanderung von Know-How-Trägern

+ Rechtliche Auseinandersetzungen

+ Entwicklung von Tochter- und Beteiligungsgesellschaften

Die Berichterstattung, die Dokumentation und die Maßnahmenentwicklung sind im Risikohandbuch der NEXUS AG geregelt. Die Umsetzung wird periodisch vom Vorstand überprüft. In 2014 wurden fünf Risikoberichte von den verantwortlichen Stellen an den Vorstand gemeldet und von diesem bewertet.

Das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem hat im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess zum Ziel, die Ordnungsmäßigkeit und Wirksamkeit der Rechnungslegung und Finanzberichterstattung konzernweit sicherzustellen. Die laufende Buchhaltung der inländischen Tochterunternehmen wird dezentral geführt, während die Erstellung der handelsrechtlichen Jahresabschlüsse zum überwiegenden Teil zentral erfolgt. Die ausländischen Gesellschaften erstellen lokale Abschlüsse, die aufgrund gesetzlicher Vorschriften oder bei Wesentlichkeit freiwillig geprüft werden. Die Erstellung des Jahresabschlusses sowie die erforderlichen Anpassungen an die International Financial Reporting Standards, wie sie in der EU verpflichtend anzuwenden sind, erfolgten zentral in Villingen-Schwenningen. Der Abschlusserstellungsprozess wird zentral durch den Leiter Finanzen sowie den Vorstand der NEXUS AG überwacht. Das Vier-Augen-Prinzip wird grundsätzlich gewahrt.

Der Einkauf ist im Wesentlichen auftragsbezogen und in Abstimmung mit den zuständigen Projektmanagern organisiert. Zahlungsausgänge werden bei der NEXUS AG durch den Vorstand genehmigt. Der Personalabrechnungsprozess erfolgt zentral in Villingen-Schwenningen und wird durch funktionsunabhängige Kontrollen überwacht. Zur Leistungserfassung der Entwicklungsabteilung wird eine Oracle-Datenbank verwendet. Die Steuerung wird durch eine Vierteljahresplanung vorgenommen. Die NEXUS AG nutzt eine ERP-Software (Enterprise Ressource Planning), mit der Informationen sowohl für Ablaufprozesse und interne Kontrollen als auch für Zwecke der Berichterstattung verfügbar gemacht werden. Darüber hinaus findet eine regelmäßige Kommunikation zwischen der Finanzabteilung der NEXUS AG und dem Vorstand statt.

Der wirtschaftlichen Entwicklung der Tochtergesellschaften wird verstärkt Aufmerksamkeit geschenkt. Diese berichten ihre Ergebnisse monatlich an den Vorstand. Der Vorstand ist an den maßgeblichen Entscheidungen unmittelbar beteiligt. Für die Steuerung und Überwachung werden die Tochtergesellschaften hierzu nach Produkten bzw. Märkten in derzeit sieben Business Units zusammengefasst, die wiederum den beiden Segmenten Healthcare Software und Healthcare Services zugeordnet werden.

Die Überwachung des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems obliegt dem Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats.

Durch die Stichtagsbewertung kurzfristiger CHF-Forderungen gegen verbundene Unternehmen ist in 2014 ein saldierter Währungsgewinn in Höhe von TEUR 3 (Vj: TEUR 1) entstanden.

Risiken und Chancen

Markt- und Branchenrisiken

Wesentliche Risiken und Chancen, die eine deutliche Veränderung der wirtschaftlichen Lage bei NEXUS hervorrufen könnten, liegen im Markt und Branchenumfeld. Die NEXUS Gruppe erwirtschaftet ihre Umsatzerlöse im Wesentlichen aus dem Verkauf von Softwarelizenzen und Dienstleistungen für das Gesundheitswesen in Deutschland, der Schweiz, Österreich und Frankreich. Das derzeitige gesamtwirtschaftliche Umfeld stellt nach wie vor ein Risiko dar. Insbesondere die Finanzkrise führt in vielen europäischen öffentlichen Haushalten zu Budgetkürzungen, die sich auch auf die Finanzierung der öffentlichen Haushalte auswirkt. Weitere Ausgabenkürzungen im Gesundheitswesen und insbesondere bei den Krankenhäusern sind zu erwarten.

Gartner hat seine Prognose für das Wachstum der weltweiten IT-Ausgaben für 2014 nach unten korrigiert. Statt 3,2 % erwartet das Institut nur noch ein Plus von 2,1 %. Das stärkste Wachstum ist nach wie vor im Bereich der Unternehmenssoftware zu finden. Nach dem Markforschungsinstitut IDC stieg die Nachfrage in diesem Segment um 5.5 % auf US$ 369 Mrd.

Frost und Sullivan gehen in einer aktuellen Studie von einem Wachstum im EHR (Electronic Health Record)- Markt in Europa von 10 % bis 2020 aus.

Auch wenn die Zahlen keinen unmittelbaren Aufschluss über die Investitionsbereitschaft von Einrichtungen im Gesundheitswesen geben, geht die NEXUS-Gruppe davon aus, dass sich die Zielgruppe somatischer und psychiatrischer Krankenhäuser, medizinischer Versorgungszentren, Reha-, Alten- und Pflegeheime ebenfalls dem Trend zunehmender Investitionen in Unternehmenssoftware weiter anschließen werden. Für NEXUS ergeben sich dabei erhebliche Chancen, ein überdurchschnittliches Wachstum zu erzielen.

Unsere derzeitige Technologie- und Marktposition eröffnet uns die Möglichkeit, neue Kunden zu erschließen und die Marge zu verbessern. Die bisher installierte Kundenbasis ist hierfür eine ausgezeichnete Referenz. Als Anbieter von Qualitätssoftware hat sich NEXUS am Markt einen sehr guten Ruf erarbeitet und gilt als stabiles, wachsendes Unternehmen. In den letzten Jahren galt dies insbesondere für den deutschen Markt, in dem die NEXUS-Gruppe mit dem Neuprodukt NEXUS / KIS wesentliche Aufträge gewinnen und damit andere etablierte Wettbewerber ablösen konnte.

Sollten sich trotz des segmentierten Marktes andere Anbieter als Standards durchsetzen, wird die Strategie der NEXUS-Gruppe als mittelständischer Anbieter mit internationaler Präsenz nicht erfolgreich sein. Durch die fortschreitende Konsolidierung ist weiterhin die Möglichkeit der Übernahme durch einen Wettbewerber gegeben.

Leistungswirtschaftliche und sonstige Risiken

Strategische Risiken: Risiken können auch aus strategischen Unternehmensentscheidungen resultieren, die kurzfristig und langfristig grundsätzlich das Chancen- und Risikopotential der NEXUS AG verändern.

Vermarktungs- und Vertriebsrisiken: Die NEXUS AG bearbeitet die unterschiedlichen Märkte mit unterschiedlichen Vertriebsmodellen. Aufgrund der hohen Komplexität der Produkte ist die Vermarktung sehr anspruchsvoll. Der Verlust von Partnern, Mitarbeitern oder Vertriebsmittlern ist ein Risiko, das die Ertragssituation beeinflussen könnte.

Wichtig für die weitere wirtschaftliche Entwicklung der NEXUS AG einschließlich Tochtergesellschaften ist, dass neben einer Verbreiterung der installierten Softwarebasis die Wartungs- und Serviceerlöse weiter gesteigert werden können. Hierzu ist auch Voraussetzung, dass es in ausreichendem Umfang gelingt, auslaufende Wartungs- und Serviceverträge zu verlängern. Bei erhöhtem Anteil an Wartungserträgen und Erträgen aus Partnergeschäften kann sich die Erlösqualität weiter verbessern.

Projektrisiken: Umsetzungsschwierigkeiten, insbesondere technischer Art, könnten bei den vorliegenden Großprojekten zu Pönalen oder Rückabwicklungen führen, die sich wiederum negativ auf die Ertragslage, aber auch auf die Marktreputation auswirken könnten. Zahlungsausfälle in Großprojekten durch Zahlungsschwierigkeiten oder Zahlungszurückhaltung der Kunden könnten zu Liquiditätsbelastungen für das Unternehmen führen, insbesondere wenn im Rahmen von Großprojekten erhebliche Vorleistungen erbracht wurden. Dieses Risiko wird soweit möglich durch die Vereinbarung von Anzahlungen reduziert. Ausfallrisiken bzw. Risiken, dass ein Vertragspartner seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt, werden im Rahmen des Forderungsmanagements (bspw. Bonitätsprüfungen) aktiv gesteuert. Ausfallrisikokonzentrationen entstehen im Konzern temporär innerhalb von Großprojekten. Die maximale Risikohöhe ergibt sich aus dem Buchwert der aktivierten Forderungen und ggf. aus Schadensersatz- oder Haftungsansprüchen. Risiken aus Zahlungsstromschwankungen existieren aufgrund der vorhandenen Liquiditätsreserven und der sich zunehmend verstetigenden Einzahlungsflüsse derzeit nicht.

Produktrisiken: Es besteht ein Risiko, dass der von NEXUS erreichte Innovationsvorsprung durch Wettbewerbsinnovationen verloren geht und dadurch Marktanteile verloren gehen. Risiken liegen auch in der Zeit- und Budgetplanung sowie in der Gestaltung und in der Qualität von Eigenentwicklungen, bei denen Abweichungen von der Marktspezifikation erhebliche Auswirkungen hinsichtlich der Vermarktung und der Kostenposition bedeuten können. In der Softwareentwicklung werden außerdem teilweise Drittprodukte eingesetzt, bei deren Verlust oder bei mangelnder Qualität der Technologie es zu Verzögerungen der eigenen Softwareauslieferung kommen kann. Die NEXUS AG begegnet diesen Risiken mit jährlichen qualitätsgeprüften Releases, die einen vordefinierten Qualitätsmanagement-Prozess durchlaufen.

Risiken in der Belegschaft: Die Entwicklung der NEXUS AG hängt in starkem Umfang vom Wissen und der konzernweiten Leistungsbereitschaft der Belegschaft ab. Es besteht grundsätzlich das Risiko, durch Fluktuation Kompetenzen zu verlieren und Marktvorteile einzubüßen. Das Abwandern einer größeren Zahl von Kern-Know-How-Trägern könnte zumindest kurzfristig zu erheblichen Schwierigkeiten in der operativen Geschäftsabwicklung führen. Zudem zeigt der Arbeitsmarkt seit Jahren einen Mangel an Fachkräften. Die NEXUS AG begegnet diesem Risiko mit aktiver Personalentwicklung, die ein wichtiger Bestandteil für eine vorausschauende und zuverlässige Sicherung unserer Personalressourcen darstellt. Bedeutende rechtliche Risiken sind derzeit nicht bekannt.

Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten und finanzwirtschaftliche Risiken

Finanzinstrumente bestehen im Wesentlichen aus Leistungsforderungen und -verbindlichkeiten. Da die Kunden der NEXUS Gruppe überwiegend in öffentlicher Trägerschaft sind, ist das Ausfallrisiko innerhalb der Leistungsforderungen als gering einzuschätzen.

NEXUS hält Wertpapiere, die Zinsrisiken und Kursrisiken ausgesetzt sind und darum intensiv beobachtet werden und alternativen Anlageoptionen unterworfen sind. Aufgrund der volatilen Märkte für Wertpapiere existieren weiterhin Kurs- und Ausfallrisiken, die beobachtet und bewertet werden. Der Konzern hält wesentliche liquide Mittel in Schweizer Franken, die Kursrisiken unterliegen. Währungsrisiken entstehen insbesondere durch die in der Schweiz (Schweizer Franken) realisierten Umsätze und die daraus resultierenden Forderungen, die bis zur Zahlung Währungsschwankungen unterliegen. Den Einzahlungen in Schweizer Franken stehen in ähnlicher Höhe Auszahlungen in Schweizer Franken gegenüber, so dass sich hier das Währungsrisiko netto vermindert. Eine Sicherungsbeziehung bestand zum Stichtag nicht. Risiken zu Zahlungsstromschwankungen existieren aufgrund der Liquiditätsreserven und der sich zunehmend verstetigenden Einzahlungsflüsse nicht.

Die NEXUS AG hält zum Bilanzstichtag Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 35.931 nach TEUR 34.201 im Vorjahr. Der Anstieg ist im Wesentlichen durch den Erwerb von 93,0 % der Marabu EDV-Beratung und -Service GmbH, Berlin, zu erklären. Hier wurden TEUR 1.900 Anschaffungskosten und -nebenkosten aktiviert. Für die übrigen Anteile wurde ein Kaufvertrag mit Wirkung im Jahr 2015 bzw. eine Put-Option abgeschlossen. Ferner wurden im Geschäftsjahr 51,0 % der ProLohn GmbH, Singen Hohentwiel, zu einem Preis in Höhe von TEUR 170 erworben. Hier sind TEUR 17 Anschaffungsnebenkosten entstanden.

Die Gesellschaft hat Forderungen gegenüber den Tochtergesellschaften in Form von Darlehen mit unbestimmter Laufzeit über insgesamt TEUR 3.427 (Vj: TEUR 2.903) inklusive abgegrenzter Zinsen gewährt. Die Darlehen dienen insbesondere der Vorfinanzierung von Entwicklungskosten in den Tochtergesellschaften. Die Gesellschaft hat sich gegenüber einer Tochtergesellschaft durch Darlehensverträge verpflichtet, im Bedarfsfall Liquidität in Höhe von TCHF 3.838 zuzuführen, wovon aktuell TCHF 0 geflossen sind.

Zum Bilanzstichtag wurde eine Überprüfung der Werthaltigkeit der Beteiligungsbuchwerte sowie der Darlehensforderungen auf Basis eines DCF-Verfahrens vorgenommen. Aufgrund der zukünftigen positiven Ergebniserwartungen besteht kein Abwertungsbedarf. Sofern die für die Bewertung getroffenen Annahmen zukünftig nicht so eintreten, könnte sich ein zusätzlicher Abwertungsbedarf bei den Beteiligungsansätzen sowie bei den Darlehensforderungen ergeben, wenn die Buchwerte nicht durch einen etwaigen Liquidationserlös gedeckt wären.

Die Wertpapiere wurden zum Bilanzstichtag mit dem unter den Anschaffungskosten liegenden niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet. Je nach Entwicklung der Finanzmärkte können zukünftig weitere Abwertungen, aber auch Zuschreibungen notwendig werden.

Der Auftragsbestand und gute Auftragsaussichten im internationalen und nationalen Geschäft lassen die Planung als realistisch erscheinen. Als Risiko muss die Wechselkursentwicklung des Schweizer Franken gesehen werden, da die Nexus AG einen Teil des Umsatzes in der Schweiz realisiert.

Wichtig für die weitere wirtschaftliche Entwicklung der NEXUS AG einschließlich Tochtergesellschaften ist auch, dass neben einer Verbreiterung der installierten Softwarebasis die Wartungs- und Serviceerlöse weiter gesteigert werden können. Hierzu ist auch Voraussetzung, dass es in ausreichendem Umfang gelingt, auslaufende Wartungs- und Serviceverträge zu verlängern.

Die Entscheidung über den Einsatz und die Risiken aus der Verwendung von Finanzinstrumenten werden zentral durch den Vorstand überwacht.

Der Konzern ist bestrebt, über genügend Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente oder entsprechende unwiderrufliche Kreditlinien zu verfügen, um seine Verpflichtungen in den nächsten Jahren zu erfüllen. Des Weiteren steht der Gesellschaft genehmigtes Kapital für weitere Kapitalerhöhungen zur Verfügung.

Aus bedingten Kaufpreisen im Rahmen von Unternehmenserwerben können sich Effekte aus Änderungen der vertragsrelevanten Faktoren ergeben.

Angaben zu Aktien, den Aktionären und den Organen der NEXUS AG insbesondere nach § 298 Abs. 4 HGB / Übernahmerelevante Angaben

Zusammensetzung des gezeichneten Kapitals und Börsennotierung

Die NEXUS AG ist an der Frankfurter Wertpapierbörse im Prime Standard unter der Wertpapier- Kenn-Nummer (WKN) 522090 gelistet. Das gezeichnete Kapital in Höhe von EUR 15.105.150 setzt sich wie folgt zusammen: Stammaktien: 15.105.150 Stück zum rechnerischen Wert von jeweils EUR 1,00. Zu den aus Stückaktien vermittelten Rechten und Pflichten verweisen wir auf das Aktiengesetz (§§ 8 ff AktG). Zum Stichtag sind 15.079.290 Aktien ausgegeben.

Beschränkungen zu Aktien

Soweit bekannt existieren keine Beschränkungen, die die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen.

Direkte oder indirekte Beteiligungen am Kapital

Folgende uns mitgeteilte direkte und indirekte Beteiligungen am Kapital überschreiten 10 von Hundert der Stimmrechte:

+ GUB Wagniskapital GmbH & Co. KGaA (vormals:Jupiter Technologie GmbH & Co. KGaA), Schwäbisch-Hall, Deutschland: 13,02%

+ indirekte Beteiligungen: Essential Invest GmbH & Co. KGaA, Schwäbisch Hall, Deutschland (13,02%), Essential Management GmbH, Rorschacherberg, Deutschland (13,02%)

Inhaber von Aktien mit Sonderrechten

Es existieren keine Inhaber von Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen.

Art der Stimmrechtskontrolle im Fall von Arbeitnehmerbeteiligungen

Bei den am Kapital beteiligten Arbeitnehmern existiert keine Trennung zwischen Stimmrecht und Aktie. Die Kontrollrechte können unmittelbar durch die Arbeitnehmer ausgeübt werden.

Ernennung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern und Satzungsänderungen

Es existieren keine weitergehenden Satzungsbestimmungen zur Ernennung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern als die in den gesetzlich geltenden Vorschriften. Zudem sind keine wesentlichen Satzungsbestimmungen anzugeben, die von gesetzlichen Vorschriften und von dispositiven Vorschriften abweichen.

Befugnisse des Vorstands hinsichtlich der Möglichkeit, Aktien auszugeben oder zurückzukaufen Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien

Die Gesellschaft ist ermächtigt, eigene Aktien – bis zu 1.380.520 Stückaktien im rechnerischen Nennwert von je EUR 1,00 – zu erwerben. Die Ermächtigung gilt bis zum 31. Mai 2015. Der Erwerb erfolgt nach Wahl des Vorstandes über die Börse oder mittels eines an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Kaufangebotes. Auf die nach dieser Ermächtigung erworbenen Aktien dürfen zusammen mit anderen eigenen Aktien, die sich im Besitz der Gesellschaft befinden oder ihr nach den §§ 71 a ff. AktG zuzurechnen sind, zu keinem Zeitpunkt mehr als 10 % des Grundkapitals entfallen. Die Ermächtigung darf von der Gesellschaft nicht zum Zweck des Handels in eigenen Aktien genutzt werden. Die Ermächtigung kann ganz oder in Teilbeträgen, einmal oder mehrmals durch die Gesellschaft ausgeübt werden, aber auch für ihre Rechnung durch Dritte durchgeführt werden.

Erfolgt der Erwerb der Aktien direkt über die Börse, darf der gezahlte Gegenwert je Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) den Mittelwert der Schlusskurse im XETRA-Handel (oder in einem vergleichbaren Nachfolgesystem) an der Wertpapierbörse Frankfurt/Main für die Aktien der Gesellschaft während der letzten fünf Börsenhandelstage vor dem Erwerb der Aktien um nicht mehr als 10 % überschreiten und um nicht mehr als 10 % unterschreiten. Erfolgt der Erwerb über ein öffentliches Kaufangebot (oder eine öffentliche Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes) an alle Aktionäre, dürfen der gebotene Kaufpreis oder die Grenzwerte der gebotenen Kaufpreisspanne je Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) den Mittelwert der Schlusskurse im XETRA-Handel (oder in einem vergleichbaren Nachfolgesystem) an der Wertpapierbörse Frankfurt/Main für die Aktien der Gesellschaft während der letzten fünf Börsenhandelstage vor Veröffentlichung des Kaufangebotes um nicht mehr als 10 % überschreiten und um nicht mehr als 10 % unterschreiten.

Der Vorstand ist ermächtigt, die aufgrund der erteilten Ermächtigung erworbenen eigenen Aktien mit Zustimmung des Aufsichtsrates ohne weiteren Hauptversammlungsbeschluss einzuziehen. Er ist ferner ermächtigt, die aufgrund der erteilten Ermächtigung erworbenen Aktien mit Zustimmung des Aufsichtsrates an Dritte im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen oder bei einem Erwerb von Unternehmen oder von Beteiligungen an Unternehmen anzubieten. Das Bezugsrecht der Aktionäre auf eigene Aktien ist insoweit ausgeschlossen. Die NEXUS AG hat in 2011 ein Aktienrückkaufprogramm gestartet. Per 31. Dezember 2014 wurden insgesamt 32.788 Stück zu einem Durchschnittskurs von EUR 7,62 erworben.

Genehmigtes Kapital

Der Vorstand ist ermächtigt, in der Zeit bis zum 30. April 2017 das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrfach um bis zu insgesamt EUR 7.152.575 durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender nennwertloser Inhaberaktien (Stückaktien) gegen Bar- und/oder Sacheinlage zu erhöhen (Genehmigtes Kapital). Die neuen Aktien können auch an Arbeitnehmer der Gesellschaft oder eines verbundenen Unternehmens ausgegeben werden. Der Vorstand entscheidet mit Zustimmung des Aufsichtsrats über die Bedingungen der Aktienausgabe. Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit der Zustimmung des Aufsichtsrats über den Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre in folgenden Fällen zu entscheiden:

a) für Spitzenbeträge,

b) zur Ausgabe neuer Aktien an Arbeitnehmer der Gesellschaft oder eines verbundenen Unternehmens,

c) zur Ausgabe neuer Aktien gegen Sacheinlage zum Erwerb von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen,

d) zur Ausgabe neuer Aktien gegen Bareinlage, wenn der Ausgabebetrag der neuen Aktien den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien gleicher Gattung und gleicher Ausstattung zum Zeitpunkt der endgültigen Feststellung des Ausgabebetrages durch den Vorstand nicht wesentlich im Sinne der §§ 203 Abs. 1 und 2, 186 Abs. 3 Satz 4 AktG unterschreitet und der auf die neuen Aktien, für die das Bezugsrecht ausgeschlossen wird, insgesamt entfallende anteilige Betrag des Grundkapitals 10 % des zum Zeitpunkt der Eintragung dieser Ermächtigung im Handelsregister vorhandenen Grundkapitals (EUR 14.305.150,00) und – kumulativ – 10 % des zum Zeitpunkt der Ausgabe der neuen Aktien vorhandenen Grundkapitals nicht übersteigt. Auf die Höchstgrenze von 10 % des Grundkapitals ist der anteilige Betrag am Grundkapital abzusetzen, der auf neue oder zurückerworbene Aktien entfällt, die seit der Eintragung dieser Ermächtigung im Handelsregister unter vereinfachtem Bezugsrechtsausschluss gemäß oder entsprechend § 186 Abs. 3 S. 4 AktG ausgegeben oder veräußert worden sind, sowie der anteilige Betrag am Grundkapital, auf den sich Options- und/oder Wandlungsrechte aus Options- und/oder Wandelschuldverschreibungen und/oder Wandlungspflichten aus Wandelschuldverschreibungen beziehen, die seit der Eintragung dieser Ermächtigungen im Handelsregister in entsprechender Anwendung von § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben worden sind. Die Ermächtigung beträgt nach teilweiser Ausschöpfung durch eine Barkapitalerhöhung in Höhe von TEUR 800 im November 2012 noch EUR 6.352.575.

Bedingtes Kapital

Das Grundkapital der Gesellschaft wird um EUR 1.400.000,00 durch Ausgabe von bis zu 1.400.000 auf den Inhaber lautender Stückaktien mit einem rechnerischen Wert von je EUR 1,00 bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2012). Das bedingte Kapital dient der Sicherung von Bezugsrechten aus Aktienoptionen, die auf Grund der Ermächtigung der Hauptversammlung der NEXUS AG vom 23. Mai 2012 gegeben werden. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie Aktienoptionen ausgegeben werden und die Inhaber dieser Aktienoptionen von ihrem Bezugsrecht auf Aktien Gebrauch machen und die Gesellschaft nicht in Erfüllung der Bezugsrechte eigene Aktien gewährt.

Wesentliche Vereinbarungen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels in Folge eines Übernahmeangebots stehen

Es bestehen keine wesentlichen Vereinbarungen der Gesellschaft, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen.

Entschädigungsvereinbarungen

Entschädigungsvereinbarungen der Gesellschaft, die für den Fall eines Übernahmeangebots mit den Mitgliedern des Vorstands oder Arbeitnehmern getroffen sind, bestehen nicht.

Grundzüge des Vergütungssystems des Vorstands

Die Festlegung von Struktur und Höhe der Vergütung des Vorstands wird bei der NEXUS AG vom Aufsichtsrat beschlossen. Das Vergütungssystem für den Vorstand basiert auf den Grundsätzen der Leistungs- und Ergebnisorientierung und besteht aus einer erfolgsunabhängigen Grundvergütung sowie aus erfolgsabhängigen Bestandteilen. Kriterien für die Angemessenheit der Vergütung eines jeden Vorstandsmitglieds bilden insbesondere die Aufgaben des jeweiligen Vorstandsmitglieds, seine persönliche Leistung, die wirtschaftliche Lage, der Erfolg und die Zukunftsaussichten des Unternehmens unter Berücksichtigung des Marktumfelds. Darüber hinaus unterhält die Gesellschaft für ihre Organmitglieder eine Vermögenshaftpflichtversicherung (sogenannte D&O-Versicherung).

Die erfolgsunabhängige Grundvergütung besteht aus einem Fixum, ausbezahlt in zwölf Monatsraten und Sachbezügen, welche aus dem nach steuerlichen Richtlinien anzusetzenden Wert der Dienstwagennutzungen bestehen. Als Maßnahme der betrieblichen Altersvorsorge werden zudem durch die Gesellschaft Einzahlungen in eine Lebensversicherung und eine Unterstützungskasse geleistet.

Die erfolgsabhängigen Bestandteile enthalten eine jährlich wiederkehrende, an den geschäftlichen Erfolg gebundene Komponente und eine Komponente mit langfristiger Anreizwirkung und Risikocharakter in Form eines Bonus. Die jährlich wiederkehrende Komponente orientiert sich am EBIT des NEXUS-Konzerns bzw. der Einhaltung der Planwerte. Die Komponente mit langfristiger Anreizwirkung ist an die Entwicklung des Aktienkurses der NEXUS AG gekoppelt. Dem Vorstand gehörten zum 31. Dezember 2014 folgende Personen an:

+ Dr. Ingo Behrendt, Vorstandsvorsitzender

+ Ralf Heilig, Vertriebsvorstand

+ Edgar Kuner, Entwicklungsvorstand

Der Vorstand erzielte im Geschäftsjahr Bezüge in Höhe von TEUR 1.072 (VJ: TEUR 932). Darin enthalten sind in 2014 gewährte Aktienbonifikationen in Form von insgesamt 11.650 auf den Inhaber lautenden nennwertlosen Nexus-Stückaktien, die in 2015 fällig werden und auf der Kursentwicklung vom 4. Quartal 2013 zum 4. Quartal 2014 beruhen. Der Wert der Aktien betrug im Zeitpunkt der Gewährung TEUR 140. Ebenfalls enthalten sind TEUR 25 (VJ: TEUR 25) für die Altersversorgung des Vorstands. Zusätzlich wurde im Mai 2014 mit den Vorständen eine aktienbasierte Vergütung vereinbart. Sie besteht in Abhängigkeit der Unternehmenswertsteigerung aus maximal 160.000 Aktien, die über die Laufzeit jährlich fällig werden und auf der Kursentwicklung der Jahre 2015 bis 2017 basieren. Der beizulegende Zeitwert dieser Vergütungskomponente betrug im Zeitpunkt der Gewährung TEUR 788. Der Zeitwert wurde anhand eines Marktpreismodells unter Berücksichtigung der zukünftig erwarteten Dividende auf Basis von 67.000 Aktien zu einem gewichteten Durchschnitt von 11,73 EUR je Aktie ermittelt.

Aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung vom 23. Mai 2012 wird gemäß § 286 Abs. 5 HGB auf die individualisierte Angabe der Vorstandsgehälter für die Geschäftsjahre 2012 bis 2016 verzichtet.

Es bestehen keine Zusagen an Vorstandsmitglieder über Vergütungen im Falle eines vorzeitigen Ausscheidens.

Im Dezember 2011 wurde mit den Vorständen eine aktienbasierte Vergütung vereinbart. Sie besteht aus 100.000 virtuellen Aktienoptionen, die im Jahr 2015 fällig werden und auf der Kursentwicklung der Jahre 2012 bis 2014 basieren. Die Gesamtvergütung aus diesen Aktienoptionen für die Jahre 2012-2014 beträgt TEUR 544 und ist als Rückstellung passiviert.

Vergütungen des Aufsichtsrats

Die Vergütung des Aufsichtsrats wird von der Hauptversammlung der NEXUS AG festgelegt; sie ist in der Satzung der NEXUS AG geregelt. Die Vergütungen orientieren sich an den Aufgaben und der Verantwortung der Aufsichtsratsmitglieder sowie am wirtschaftlichen Erfolg des Konzerns. Jedes Aufsichtsratsmitglied erhält eine jährliche Vergütung, die sich aus einer festen und einer variablen Vergütung zusammensetzt. Die feste Vergütung beträgt für den Aufsichtsratsvorsitzenden EUR 15.000 und für die anderen Aufsichtsratsmitglieder EUR 11.000. Daneben wird eine ergebnisabhängige, variable Vergütung gewährt, die für den Aufsichtsratsvorsitzenden maximal EUR 15.000 und für die anderen Aufsichtsratsmitglieder maximal EUR 5.000 beträgt. Für den Vorsitz in Ausschüssen werden weitere EUR 1.000 gewährt.

Dem Aufsichtsrat gehören folgende Personen an:

+ Dr. jur. Hans-Joachim König, Singen, Vorsitzender

+ Prof. Dr. Ulrich Krystek, Hofheim, stellv. Vorsitzender

+ Diplom-Betriebswirt (FH) Wolfgang Dörflinger, Konstanz

+ Prof. Dr. Alexander Pocsay, St. Ingbert

+ Erwin Hauser, Kaufmann, Blumberg

+ Matthias Gaebler, Stuttgart

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen TEUR 112 (Vj: TEUR 115). Der Aufsichtsratsvorsitzende erbringt neben seiner Aufsichtsratstätigkeit vereinzelt selbst oder über eine ihm nahestehende Gesellschaft Dienstleistungen für die NEXUS AG und rechnet diese nach marktüblichen Bedingungen ab. In 2014 betrugen die hierfür als Aufwand angefallenen Dienstleistungshonorare TEUR 93 (Vj: TEUR 73). Darüber hinaus unterhält die Gesellschaft für ihre Organmitglieder eine Vermögenshaftpflichtversicherung (sogenannte D&O-Versicherung).

Erklärung zur Unternehmensführung und zur Entsprechenserklärung

Die Erklärung zur Unternehmensführung sowie die Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG wurden auf der Unternehmenswebsite www.nexus-ag.de – Unternehmen – Investor Relations – Corporate Governance veröffentlicht.

Zusammenfassende Darstellung der Chancen- und Risikosituation der NEXUS Gruppe und der NEXUS AG

Die NEXUS AG sowie alle ihre Tochtergesellschaften arbeiten nach einer einheitlichen Methode der Chancen-/ Risikoanalyse und des Chancen-/Risikomanagements. Der Früherkennung von Risiken wird damit eine wesentliche Bedeutung beigemessen. Die Überwachung der Risiken durch eindeutige Kennzahlen (Umsatz, Ergebnis vor Steuern, relative Marktposition) ermöglicht eine klare Einschätzung über die Bedeutung.

Weder aus den Einzelrisiken noch aus der Gesamtrisikoposition lässt sich derzeit erkennen, dass der Fortbestand des Unternehmens gefährdet ist. Gleichzeitig sieht das Management noch erhebliche Chancen zur Ausweitung des Umsatzes im Marktsegment der NEXUS AG.

Prognosebericht 2015

Die Investitionsbereitschaft der Krankenhäuser bleibt in Europa gedämpft und in unseren Kernmärkten sehen wir das Risiko, dass größere Investitionsentscheidungen immer weiter zurückgestellt werden. Auch in anderen Marktsegmenten, wie z.B. den Altenheimen oder den Rehabilitationseinrichtungen ist der Kostendruck hoch und Investitionsvorhaben werden teilweise nicht realisiert. Gesundheitseinrichtungen sind jedoch weiter gefordert, ihre Prozesse durch Software zu optimieren und Einsparpotentiale zu realisieren.

Die NEXUS Nexus AG hat aufgrund ihrer breiten Produktpalette und ihrer klaren Positionierung die Möglichkeit, auch in einem schwierigen Marktumfeld Umsatzwachstum zu erzielen. Unsere Planung für 2015 zeigt auf, dass wir in allen Leistungskennziffern weiter leicht steigende Werte erwarten. Die gilt für das Ergebnis vor Steuern und für den Umsatz. Gleichermaßen erwarten wir eine leichte Verbesserung in der relativen Marktposition in den relevanten Märkten. Diese Prognose gilt für die Segmente „Healthcare Software“ und „Healthcare Service“.

Darin beinhaltet sind Investitionen in die Internationalisierung und Erweiterungen unserer Produktpalette. Diese Investitionen können ggf. auch durch Beteiligungskäufe unterstützt werden. Es bleibt weiterhin unser Ziel, für definierte Kundengruppen und Regionen Marktführer zu bleiben bzw. zu werden und das Spektrum der Anwendungen in der medizinischen Informatik möglichst breit abzudecken.

Die NEXUS AG plant weitere leichte Ertrags- bzw. Umsatzsteigerungen insbesondere aufgrund der Abführungen der Tochtergesellschaften sowie aufgrund der weiteren Entwicklung des Eigengeschäfts. Weitere Investitionen werden in die Erschließung internationaler Märkte, die Produktentwicklung und den Kauf weiterer Unternehmen fließen.

Villingen-Schwenningen, den 18. März 2015

NEXUS AG

Der Vorstand

Dr. Ingo Behrendt

Ralf Heilig

Edgar Kuner

Bilanz zum 31. Dezember 2014

Aktiva

scroll

31.12.2014 31.12.2013
EUR EUR EUR EUR
--- --- --- --- ---
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene Rechte und Werte 1.044.836,15 1.028.928,65
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte,
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen 3.563.757,24 4.608.593,39 3.698.776,36 4.727.705,01
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 160.694,00 113.535,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 35.931.037,00 34.200.820,32
2. Beteiligungen 5.000,00 35.936.037,00 17.500,00 34.218.320,32
40.705.324,39 39.059.560,33
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.103,68 2.758,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.534.866,88 708.352,65
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 9.483.446,17 5.673.622,85
3. Sonstige Vermögensgegenstände 4.543.821,40 16.562.134,45 4.061.571,96 10.443.547,46
III. Wertpapiere
Sonstige Wertpapiere 2.217.922,07 2.141.881,07
IV. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 395.921,54 6.640.295,18
19.178.081,74 19.228.481,71
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.296,00 6.548,18
59.884.702,13 58.294.590,22
Passiva
31.12.2014 31.12.2013
EUR EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital
Grundkapital (i. Vj. Eingefordertes Kapital) 15.105.150,00 15.105.150,00
Rechnerischer Wert eigener Anteile -25.860,00 -36.608,00
Ausgegebenes Kapital 15.079.290,00 15.068.542,00
Bedingtes Kapital EUR 1.400.000,00 (i. Vj. EUR 1.400.000,00)
II. Kapitalrücklage 28.488.583,05 28.288.360,55
III. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 3.681.924,39 3.681.924,39
IV. Bilanzgewinn 7.185.123,65 4.302.255,26
54.434.921,09 51.341.082,20
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 178.981,10 198.022,04
2. Sonstige Rückstellungen 1.376.875,83 892.969,50
1.555.856,93 1.090.991,54
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 115.655,38
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.137.867,06 2.760.836,33
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 717.876,20 202.132,55
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.781.991,09 1.036.228,25
5. Sonstige Verbindlichkeiten 256.189,76 1.747.663,97
‒ davon aus Steuern EUR 212.399,00 (i. Vj. EUR 29.536,42) ‒
‒ davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 0,00 (i. Vj. EUR 0,00) ‒
3.893.924,11 5.862.516,48
59.884.702,13 58.294.590,22

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014

scroll

2014 2013
EUR EUR EUR EUR
--- --- --- --- ---
1. Umsatzerlöse 7.795.666,53 5.829.163,70
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 345.815,62 416.762,47
3. Sonstige betriebliche Erträge 538.143,16 643.367,64
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 712.648,48 618.347,33
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.089.967,50 3.802.615,98 709.034,86 1.327.382,19
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.678.835,40 2.157.187,51
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 224.517,12 2.903.352,52 198.606,45 2.355.793,96
‒ davon für Altersversorgung EUR 1.455,80 (i. Vj. EUR 1.288,73) ‒
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegen- stände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.242.216,10 1.068.613,44
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.224.020,17 2.150.397,01
8. Erträge aus Beteiligungen 981.836,03 1.208.022,39
‒ davon aus verbundenen Unternehmen EUR 981.836,03 (i. Vj. EUR 1.208.022,39) ‒
9. Erträge aus Ergebnisabführungen 5.259.176,75 2.233.873,31
10. Erträge aus Zuschreibungen zu Wertpapieren des Umlaufvermögens 76.041,00 0,00
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 193.173,24 253.994,92
‒ davon aus verbundenen Unternehmen EUR 83.879,97 (i. Vj. EUR 104.867,51) ‒
12. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 12.500,00 43.415,40
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.678,25 2.221,61
‒ davon an verbundene Unternehmen EUR 0,00 (i. Vj. EUR 0,00) ‒
14. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 5.003.469,31 3.637.360,82
15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 309.784,04 118.044,14
16. Sonstige Steuern 2.591,84 3.350,91
17. Jahresüberschuss 4.691.093,43 3.515.965,77
18. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.494.030,22 786.289,49
19. Bilanzgewinn 7.185.123,65 4.302.255,26

Anhang für das Geschäftsjahr 2014

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften (§ 267 Abs. 3 Satz 2 HGB).

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren erweitert um „Erträge aus Ergebnisabführungen“.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Herstellungskosten aktiviert und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer sowie bei Vorliegen einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung außerplanmäßig abgeschrieben. Die Herstellungskosten enthalten alle aktivierungspflichtigen Kostenbestandteile sowie angemessene Kosten der allgemeinen Verwaltung.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Es wird nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Es kommt die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung.

Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr Abgang wird im Zugangsjahr unterstellt.

Die Abschreibungen auf Zugänge erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die sonstigen Ausleihungen sind zum Nennwert bzw. zu dem niedrigeren beizulegendem Wert angesetzt.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch einen pauschalen Abschlag berücksichtigt.

Die sonstigen Wertpapiere wurden nach § 253 Abs. 4 HGB zu Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren Werten, die sich aus dem Börsen- oder dem Marktpreis am Abschlussstichtag ergeben, angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Kurzfristige Währungsforderungen und -verbindlichkeiten sind zum Zeitwert ohne Beschränkung auf die Anschaffungskosten angesetzt. Für die Umrechnung wird der Devisenkassamittelkurs verwendet. Bei Restlaufzeiten von über einem Jahr wurde zum Anschaffungskurs oder zum ungünstigeren Kurs am Bilanzstichtag bewertet.

Latente Steuern werden ab dem 1. Januar 2010 für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsbilanziellen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten unter Einbeziehung von berücksichtigungsfähigen Verlust- und Zinsvorträgen ermittelt. Verlust- und Zinsvorträge sind berücksichtigungsfähig, wenn eine Verrechnung mit steuerpflichtigem Einkommen innerhalb des gesetzlich festgelegten Zeitraums von fünf Jahren genutzt werden kann. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragsteuersatzes des steuerlichen Organkreises der Nexus AG von aktuell 28,86 %. Der kombinierte Ertragsteuersatz umfasst Körperschaft-steuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. Im Falle einer Steuerentlastung wird entsprechend dem Aktivierungswahlrecht auf die Bilanzierung verzichtet.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt.

Angaben zum Anteilsbesitz

Der Anteilsbesitz stellt sich wie folgt dar:

scroll

Währung Eigenkapital zum 31.12.2014

in TLW
Kapitalanteil

in %
Ergebnis des Geschäftsjahres

in TLW
nexus/cis GmbH, Singen Hohentwiel EUR 10.710 100,00 2.153
nexus / reha GmbH, Villingen-Schwenningen EUR 92 100,00 182
syseca informatik ag, Luzern (Schweiz) CHF 212 100,00 164
nexus/dis GmbH, Frankfurt am Main EUR 4.586 100,00 1.033
NEXUS . IT GmbH SÜDOST, Singen Hohentwiel EUR -838 50,20 -299
nexus / is GmbH (vormals: nexus/ccc GmbH), Villingen-Schwenningen EUR 167 100,00 195
NEXUS . IT GmbH NORD, Villingen-Schwenningen EUR 431 100,00 406
nexus/inovit GmbH, Ismaning EUR 2.896 100,00 812
nexus/qm GmbH, Ismaning EUR 449 100,00 354
nexus/cso GmbH, Villingen-Schwenningen EUR 3.635 100,00 3.610
VEGA Software GmbH, Aachen NEXUS Schweiz GmbH, Wallisellen (Schweiz) EUR CHF -473 4.825 60,00 100,00 - 53 -758
NEXUS Medizinsoftware und Systeme AG, Altishofen (Schweiz) CHF 459 99,98 114
Domis Consulting AG, Altishofen (Schweiz) CHF 368 100,00 1.238
Synergetics AG, Altishofen (Schweiz) 2) CHF 59 60,00 22
Flexreport AG, Wallisellen (Schweiz) CHF 108 100,00 -41
NEXUS Digitale Dokumentations- systeme Projektentwicklungs- ges.m.b.H., Wien (Österreich) EUR 1.265 100,00 314
NEXUS / OPTIM S.A.S., Grenoble (Frankreich) EUR 1.142 100,00 121
G.I.T.S. Gesundheitswesen IT-Service GmbH Fürstenfeldbruck, Fürstenfeldbruck EUR 74 49,00 5
Medidata GmbH, Berlin 3), 4) EUR 3 25,00 - 3
Palladium-med GmbH, Berlin EUR 33 20,00 8
E&L medical systems GmbH, Erlangen EUR 2.054 95,00 623
ASS.TEC Beratungsgesellschaft für Anwendungen, Systeme, Strategien und Technologien mbH, Villingen-Schwenningen EUR 571 100,00 247
ProLohn GmbH, Singen Hohentwiel EUR -97 51,00 23
Marabu EDV-Beratung und -Service GmbH, Berlin EUR 31 93,00 -69
CS3I S.A.S., Creuzier-le-Neuf (Frankreich) 5) EUR 1.945 100,00 113

1) Die Anteile werden indirekt über die NEXUS Medizinsoftware und Systeme AG, Altishofen (Schweiz), gehalten.

2) Die Anteile werden indirekt über die Domis Consulting AG, Altishofen (Schweiz), gehalten.

3) Die Gesellschaft wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 25. November 2014 mit Wirkung zum Ablauf des 31. Dezember 2014 aufgelöst.

4) Abschluss vom 31. Dezember 2013

5) Die Anteile werden indirekt über die NEXUS / OPTIM S.A.S., Grenoble (Frankreich), gehalten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen in Höhe von TEUR 43 (Vj: TEUR 46) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Außerdem sind in den sonstigen Vermögensgegenständen Zinsabgrenzungen für Festgeld in Höhe von TEUR 4 (Vj: TEUR 3) enthalten.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen sechs (Vj: sechs) Darlehen mit unbestimmter Laufzeit über insgesamt TEUR 3.447 (Vj: TEUR 2.903) inklusive abgegrenzter Zinsen, sowie den Salden aus dem Liefer- und Leistungsverkehr in Höhe von TEUR 777 (Vj: TEUR 537). Daneben bestehen Forderungen aus Ergebnisabführungsverträgen in Höhe von TEUR 5.259 (Vj: TEUR 2.234).

Die Wertpapiere sind zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Eine Zuschreibung von TEUR 76 (Vj: Abschreibung TEUR 3) ist im Geschäftsjahr enthalten.

Die Gesellschaft hat latente Steuern auf Verlustvorträge und Unterschiedsbeträge zwischen der Steuer- und Handelsbilanz berechnet. Für die Körperschaftsteuer wurde ein Steuersatz von 15 % und für den Solidaritätszuschlag von 5,5 % auf die Körperschaft-steuer berücksichtigt. Bei der Gewerbesteuer wurden ein Gewerbesteuermessbetrag von 3,5 % und ein Hebesatz von 412 % für den Organkreis verwendet. Die Unterschiedsbeträge zwischen Steuer- und Handelsbilanz basieren im Wesentlichen auf steuerlich abweichenden Ansätzen für die steuerrechtlich nicht aktivierbaren, selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenstände. Hieraus ergeben sich passive latente Steuern, die auf Grund der Saldierung mit den aktiven latenten Steuern auf Verlustvorträge in der Bilanz nicht angesetzt worden sind. Für einen darüber hinaus sich ergebenden Überhang aktiver latenter Steuern aus der in den nächsten fünf Jahren zu erwartenden Verlustverrechnung ist das Aktivierungswahlrecht nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB nicht ausgeübt worden. Die Verlustvorträge betragen zum Bilanzstichtag bezüglich der Körperschaftsteuer TEUR 12.600 und bezüglich der Gewerbesteuer TEUR 12.239.

Gezeichnetes Kapital

Das Grundkapital beträgt im Geschäftsjahr TEUR 15.105 (Vj: TEUR 15.105). Das gezeichnete Kapital besteht ausschließlich aus 15.105.150 (Vj: 15.105.150) auf den Inhaber lautenden nennwertlosen Stückaktien.

Im November des Geschäftsjahres 2007 wurden im Rahmen einer Ermächtigung 8.420 eigene Anteile (= EUR 8.420,00 Grundkapital) erworben. Dies entspricht einem Anteil am Grundkapital von 0,06 %.

Durch die Hauptversammlung vom 14. Juni 2010 wurde der Vorstand ermächtigt, eigene Aktien bis zu 10 % des Grundkapitals – maximal bis zu 1.380.520 Stückaktien mit rechnerischem Nennwert von je EUR 1,00 – zu erwerben. Der Vorstand kann mit Zustimmung des Aufsichtsrates ohne weiteren Hauptversammlungsbeschluss die erworbenen eigenen Aktien einziehen oder Dritten im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen oder bei Erwerb von Unternehmen oder von Beteiligungen an Unternehmen anbieten. Die Ermächtigung gilt bis zum 31. Mai 2015.

Im Dezember des Geschäftsjahres 2011 wurden im Rahmen dieser Ermächtigung 3.872 eigene Anteile (= EUR 3.872,00 Grundkapital) und in 2012 weitere 33.916 eigene Anteile (= EUR 33.916,00 Grundkapital) erworben. Dies entspricht einem Anteil am Grundkapital von 0,3 %. Hierdurch hat sich die Ermächtigung auf 1.342.732 Stückaktien reduziert.

Im Juni des Geschäftsjahres 2011 wurden 2.100 eigene Anteile (= EUR 2.100,00 Grundkapital) sowie im Oktober 2012 weitere 2.500 eigene Anteile (= EUR 2.500,00 Grundkapital) an Mitarbeiter verkauft. Ferner wurden im September 2013 weitere 3.000 eigene Anteile (= EUR 3.000,00 Grundkapital) und im Dezember 2013 weitere 2.000 eigene Anteile (= EUR 2.000,00 Grundkapital) an Mitarbeiter verkauft. In 2014 wurden weitere 10.748 eigene Anteile (= EUR 10.748 Grundkapital) verkauft.

Der rechnerische Wert der eigenen Anteile in Höhe von EUR 25.860,00 ist offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt worden. Das ausgegebene gezeichnete Kapital beträgt somit EUR 15.079.290,00.

In der Hauptversammlung vom 23. Mai 2012 wurde die in der Hauptversammlung vom 14. Juni 2010 erteilte Ermächtigung zur Erhöhung des Grundkapitals in Höhe von EUR 6.902.600,00 neu gefasst. Der Vorstand wurde ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 30. April 2017 das Grundkapital der Gesellschaft einmal oder mehrmals um bis zu EUR 7.152.575,00 zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2012). Die Ermächtigung beträgt nach teilweiser Ausschöpfung durch eine Barkapitalerhöhung in Höhe von EUR 800.000,00 im November 2012 noch TEUR 6.352.575,00.

Mit Hauptversammlungsbeschluss vom 23. Mai 2012 wurde bedingtes Kapital in Höhe von EUR 1.400.000,00 geschaffen (Bedingtes Kapital 2012). Das Grundkapital ist entsprechend zur Durchführung eines Aktienoptionsprogramms um 1.400.000 auf den Inhaber lautender Stückaktien bedingt erhöht (AOP 2012).

Kapitalrücklage

Durch den Verkauf von 10.748 eigenen Anteilen hat sich die Kapitalrücklage um EUR 59.718 und durch die in 2014 dem Vorstand gewährten Aktien um EUR 140.504,50 erhöht. Die Kapitalrücklage beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 28.489 (Vj: TEUR 28.288).

Gewinnrücklage

Zum Bilanzstichtag beträgt die Gewinnrücklage EUR 3.681.924,39.

Bilanzgewinn

Von dem zum 31. Dezember 2013 ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von EUR 4.302.255,26 wurden EUR 1.808.225,04 in Form einer Dividende von je EUR 0,12 auf die 15.068.542 Stück dividendenberechtigten auf den Inhaber lautenden Stückaktien ausbezahlt. Der verbleibende Betrag von EUR 2.494.030,22 wurde auf neue Rechnung vorgetragen. Da die Dividende für das Geschäftsjahr 2013 in vollem Umfang aus dem steuerlichen Einlagekonto im Sinne des § 27 des Körperschaftsteuergesetzes (nicht in das Nennkapital geleistete Einlagen) geleistet wird, erfolgt kein Abzug von Kapitalertragsteuer und Solidaritätszuschlag. Bei inländischen Aktionären unterliegt die Dividende nicht der Besteuerung. Eine Steuererstattungs- oder Steueranrechnungsmöglichkeit ist mit der Dividende nicht verbunden. Die Ausschüttung mindert nach Auffassung der deutschen Finanzverwaltung die steuerlichen Anschaffungskosten der Aktien.

Veröffentlichungen gemäß § 25 Absatz 1 WpHG

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Aktionäre, die uns mitgeteilt haben, dass sie im Geschäftsjahr die Schwellen von 3%, 5%, 10%, 15%, 20%, 25%, 30%, 50% und 75% unterschritten, erreicht oder überschritten haben:

scroll

Datum Aktionär Schwellenwert Anteil Gehaltene
Sitz überschritten unterschritten in % Stimmrechte
--- --- --- --- --- --- ---
31.10.2014 FPM Funds Luxemburg (L) 3,00 2,95 445.000
30.10.2014 Allianz Global Investors Europe GmbH Frankfurt am Main 3,00 3,13(1,95)3 473.500 (295.000)3
24.10.2014 Fidelity Funds SICAV2 Luxemburg (L) 5,00 4,88 737.804
06.10.2014 Fidelity Funds SICAV2 Luxemburg (L) 5,00 5,02 757.685
12.10.2014 Mellinckrodt 2 SICAV Luxemburg Strassen (L) 3,00 2,98 450.000
28.05.2014 Burkart Verwaltungen GmbH2 Singen 10,00 9,43 1.424.267
27.12.2013 FPM Funds Luxemburg (L) 3,00 3,08 464.657
20.12.2013 Mellinckrodt 2 SICAV Luxemburg Strassen (L) 3,00 3,69 557.500
20.12.2013 Mellinckrodt 1 SICAV-FIS Luxemburg Strassen (L) 3,00 0 0
25.10.2013 Universal-Investment-GmbH2 Frankfurt am Main 3,00 2,98 449.467
24.10.2013 Invesco Limited2 Atlanta (USA) 3,00 3,84 580.361
01.07.2013 Burkart Verwaltungen GmbH Singen 10,00 13,46 2.033.267
28.05.2013 Grandeur Peak Global Advisors LLC Wilmington (USA) 3,00 3,26 492.958
21.02.2013 Fidelity Funds SICAV2 Luxemburg (L) 5,00 4,43 669.590
26.11.2012 GUB Wagniskapital GmbH & Co. KGaA (vormals: Jupiter Technologie GmbH & Co. KGaA) Schwäbisch Hall 15,00 13,02 1.967.176
26.11.2012 Essential Invest GmbH & Co. KGaA2 Schwäbisch Hall 15,00 13,02 1.967.176
26.11.2012 Essential Management GmbH2 Rohrschacherberg (CH) 15,00 13,02 1.967.176
09.11.2012 Hauck & Aufhäuser KGaA Frankfurt am Main 5,00 0 1
08.11.2012 Burkart Beteiligungsgesellschaft mbH2 Singen 10,00 9,43 1.424.267
23.01.2012 DWS Investment GmbH Frankfurt am Main 3,00 2,33 333.879
19.01.2011 Argos Funds SICAV2 Luxemburg (L) 5,00 4,95 697.763
30.06.2009 Argos Funds SICAV2 Luxemburg (L) 3,00 und 5,00 6,00 828.859
20.05.2008 Argos Investment Managers S.A.2 Genf/CH 5,00 5,51 761.000
21.04.2008 cominvest Asset Management GmbH2 Frankfurt am Main 3,00 1,52 210.001

1 Es ist das Datum der Veränderung des Schwellenwerts dargestellt.

2 mittelbar gehaltene Anteile

3 Die in Klammern stehenden Anteile sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 6 WpHG zuzurechnen.

Ausschüttungssperre

Zum 31. Dezember 2014 unterliegt nach § 268 Abs. 8 HGB ein Gesamtbetrag in Höhe von TEUR 1.045 (Vj: TEUR 1.029) der Ausschüttungssperre. Der Betrag betrifft in voller Höhe die zum Bilanzstichtag aktivierten Entwicklungskosten. Zum Ansatz der latenten Steuern siehe oben.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen gebildet für Verpflichtungen gegenüber dem Personal, Abschluss- und Prüfungskosten, ausstehende Rechnungen, Nachlaufkosten sowie Aufsichtsratsvergütungen. Langfristige Rückstellungen bestehen nicht.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 3.894 (Vj: TEUR 5.863) sind alle (Vj: TEUR 5.468) innerhalb eines Jahres zur Rückzahlung fällig.

Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen aus Verbindlichkeiten aus Leistungen und Lieferungen in Höhe von TEUR 1.782 (Vj: TEUR 1.036).

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat hauptsächlich Leasingverträge für die Betriebs- und Geschäftsausstattung (inkl. der EDV-Hardware) und die Dienstfahrzeuge abgeschlossen. Darüber hinaus bestehen Mietverträge und sonstige Vertragsverpflichtungen über Geschäftsräume. Im Jahr 2014 sind hierfür insgesamt Betriebsaufwendungen in Höhe von TEUR 255 (Vj: TEUR 246) entstanden.

Der Zweck der Verträge ist die Finanzierung und Beschaffung von betriebsnotwendigem Anlagevermögen.

Die finanziellen Verpflichtungen aus diesen Verträgen belaufen sich auf:

scroll

2015

TEUR
2016 bis 2019

TEUR
ab 2020

TEUR
Leasingverträge
Kfz 48 54 0
Büroausstattung 23 0 0
Mietverträge
Geschäftsräume 122 0 0
Verpflichtungen aus Kaufverträgen 3.823 0 0
Summe 4.016 54 0

Der Gesamtbetrag der finanziellen Verpflichtungen beläuft sich auf TEUR 4.070.

Risiken könnten durch den Abschluss teurerer Anschlussverträge zu höheren Kosten nach dem Auslaufen dieser Verträge entstehen.

Vorteile, die zu der Entscheidung zur Durchführung bzw. Beibehaltung dieser Geschäfte geführt haben, sind hauptsächlich in der für die Gesellschaft fehlenden Kapitalbindung bei der Beschaffung des betriebsnotwendigen Anlagevermögens zu sehen. Darüber hinaus ergeben sich durch die Leasingfinanzierung für die Gesellschaft kein Verwertungsrisiko und die Möglichkeit der kurzfristigen Sicherung des aktuellen technischen Entwicklungsstandes.

Die Gesellschaft hat sich gegenüber der NEXUS Schweiz GmbH, Wallisellen, durch Darlehensverträge verpflichtet, im Bedarfsfall Liquidität in Höhe von TCHF 3.838 zuzuführen. Die Zusage valutiert derzeit mit TCHF 0 (Vj: TCHF 0).

Aus abgeschlossenen Unternehmenserwerben bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 3.823.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

scroll

Umsatzerlöse 2014 2013
TEUR % TEUR %
--- --- --- --- ---
Nach Leistungen
Pflege Software 1.701 21,8 2.529 43,4
Softwarelizenzen
(Verkauf) 2.037 26,1 2.185 37,5
Hardwareverkauf 10 0,1 0 0,0
Dienstleistungen 1.608 20,6 1.050 18,0
Reisekosten 80 1,1 65 1,1
Sonstige Erlöse 2.360 30,3 0 0,0
7.796 100,0 5.829 100,0
Nach Regionen
Inland 5.769 74,0 3.090 53,0
Ausland 448 5,7 806 13,8
Verbund 1.579 20,3 1.933 33,2
7.796 100,0 5.829 100,0

Entwicklungskosten / Andere aktivierte Eigenleistungen

Die Entwicklungskosten betragen TEUR 1.159 (Vj: TEUR 712). Hiervon sind im Berichtsjahr TEUR 346 (Vj: TEUR 417) für selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände als Eigenleistungen aktiviert worden.

Materialaufwand / Bezogene Leistungen

In den bezogenen Leistungen sind im Wesentlichen Leistungen von verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 2.463 (Vj: TEUR 618) für Projektunterstützung enthalten.

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 16 (Vj: TEUR 40) enthalten. Diese resultieren im Wesentlichen aus Erträgen aus dem Abgang von Anlagevermögen TEUR 4 (Vj: TEUR 0), der Auflösung von Einzelwertberichtigungen auf Forderungen von TEUR 9 (Vj: TEUR 0) und Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen TEUR 3 (Vj: TEUR 14). Zudem sind Erträge aus Währungsdifferenzen TEUR 25 (Vj: TEUR 60) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 134 (Vj: TEUR 29) enthalten. Diese bestehen im Wesentlichen aus Aufwendungen für Einzelwertberichtigungen in Höhe von TEUR 105 (Vj: TEUR 29), Aufwendungen aus der Veränderung von Rückstellungen TEUR 19 (Vj: TEUR 0) sowie Abschreibungen auf Forderungen wegen Uneinbringlichkeit TEUR 10 (Vj: TEUR 0). Zudem sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen solche aus Währungskursdifferenzen TEUR 22 (Vj: TEUR 59) sowie Aufsichtsratvergütungen TEUR 112 (Vj: TEUR 115) enthalten.

Honorare des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2014 berechnete Gesamthonorar nach § 285 Nr. 17 HGB ist in der entsprechenden Anhangangabe des Konzernabschlusses der Nexus AG enthalten.

Erträge aus Zuschreibungen zu Wertpapieren des Umlaufvermögens

In dieser Position sind Zuschreibungen auf Wertpapiere in Höhe von TEUR 76 (Vj: TEUR 0) enthalten.

Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens

Darin enthalten sind Abschreibungen auf Wertpapiere in Höhe von TEUR 0 (Vj: TEUR 3) und außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von TEUR 13 (Vj: TEUR 40).

Erträge aus Ergebnisabführungen

Im Berichtsjahr bestanden Ergebnisabführungsverträge mit der nexus/cso GmbH, der nexus/dis GmbH, der nexus/qm GmbH, der NEXUS. IT GmbH NORD. Mit der nexus/is GmbH (vormals: nexus/ccc GmbH) wurde im Berichtsjahr ein Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen insgesamt auf das Ergebnis aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Sonstige Angaben

Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt waren beschäftigt:

scroll

2014 Anzahl 2013 Anzahl
Technische Angestellte 9,00 9,25
Kaufmännische Angestellte 14,66 12,50
Summe 23,66 21,75

Vorstand

Zum Vorstand waren im Geschäftsjahr 2014 bestellt die Herren:

Dr. Ingo Behrendt, Dipl.-Inf. Wiss., MBA (Vorsitzender)

Ralf Heilig, Dipl.-Betriebswirt, MBA (Vertriebsvorstand)

Edgar Kuner, Dipl.-Ingenieur (Entwicklungsvorstand).

Herr Dr. Ingo Behrendt ist außerdem Geschäftsführer der Nexus Medizinsoftware und Systeme AG, Altishofen (Schweiz), und der NEXUS Schweiz GmbH, Wallisellen (Schweiz). Herr Ralf Heilig ist außerdem Geschäftsführer der nexus/cso GmbH, Villingen-Schwenningen und nexus / reha GmbH, Villingen-Schwenningen.

Der Vorstand erzielte im Geschäftsjahr Bezüge in Höhe von TEUR 1.072 (Vj: TEUR 932). Darin enthalten sind in 2014 gewährte Aktienbonifikationen in Form von insgesamt 11.650 auf den Inhaber lautenden nennwertlosen Nexus-Stückaktien, die in 2015 fällig werden und auf der Kursentwicklung vom 4. Quartal 2013 zum 4. Quartal 2014 beruhen. Der Wert der Aktien betrug im Zeitpunkt der Gewährung TEUR 140. Ebenfalls enthalten sind TEUR 25 (Vj: TEUR 25) für die Altersversorgung des Vorstands. Zusätzlich wurde im Mai 2014 mit den Vorständen eine aktienbasierte Vergütung vereinbart. Sie besteht in Abhängigkeit der Unternehmenswertsteigerung aus maximal 160.000 Aktien, die über die Laufzeit jährlich fällig werden und auf der Kursentwicklung der Jahre 2015 bis 2017 basieren. Der beizulegende Zeitwert dieser Vergütungskomponente betrug im Zeitpunkt der Gewährung TEUR 788.

Im Dezember 2011 wurde mit den Vorständen eine aktienbasierte Vergütung vereinbart. Sie besteht aus 100.000 virtuellen Aktienoptionen, die im Jahr 2015 fällig werden und auf der Kursentwicklung der Jahre 2012 bis 2014 basieren. Die Gesamtvergütung aus diesen Aktienoptionen für die Jahre 2012 bis 2014 beträgt TEUR 544 und ist als Rückstellung passiviert.

Aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung vom 23. Mai 2012 wird gemäß § 286 Abs. 5 HGB auf die individualisierte Angabe der Vorstandsgehälter für die Geschäftsjahre 2012 bis 2016 verzichtet.

Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat besteht satzungsgemäß aus sechs Mitgliedern. Dem Aufsichtsrat gehören an die Herren:

Dr. jur. Hans-Joachim König (Vorsitzender), Rechtsanwalt
Prof. Dr. Ulrich Krystek (stellvertretender Vorsitzender), Professor für Betriebswirtschaftslehre an der FH Worms und der TU Berlin
Diplom-Betriebswirt (FH) Wolfgang Dörflinger, Kaufmann
Prof. Dr. Alexander Pocsay, Managementberater
Matthias Gaebler, Vorstand der AEB Aktien-, Emissions- und Börsenberatungs AG
Erwin Hauser, Kaufmann

Das Aufsichtsratsmitglied Dr. Hans-Joachim König ist außerdem im Aufsichtsrat bei folgenden Gesellschaften:

Volksbank Donau-Neckar eG, Tuttlingen (Aufsichtsratsvorsitzender)
Maico Holding GmbH, Villingen-Schwenningen (Aufsichtsratsvorsitzender)
EL Industrieanlagen Verwaltungs GmbH, Villingen-Schwenningen (Beiratsvorsitzender)
Rafi GmbH & Co. KG Elektrotechnische Spezialfabrik, Ravensburg (Beiratsvorsitzender)

Das Aufsichtsratsmitglied Matthias Gaebler ist außerdem im Aufsichtsrat bei folgenden Gesellschaften:

Enerxy AG, Karlsruhe (Aufsichtsratsvorsitzender bis 12. Dezember 2014, ab 12. Dezember 2014 stv. Aufsichtsratsvorsitzender)
PA Powerautomation AG, Pleidelsheim, (Aufsichtsratsvorsitzender)
Global Oil & Gas AG, Bad Vilbel (stv. Aufsichtsratsvorsitzender)
REC Real Estate China AG, Stuttgart (stv. Aufsichtsratsvorsitzender)
Mitglied des Regionalbeirats Mitte / Filder der Volksbank Stuttgart eG, Stuttgart

Das Aufsichtsratsmitglied Erwin Hauser ist außerdem im Aufsichtsrat bei folgenden Gesellschaften:

Vitanas GmbH & Co. KGaA, Berlin
Ebert-Hera Holding GmbH, Baden-Baden
Equinet AG, Frankfurt am Main

Das Aufsichtsratsmitglied Prof. Dr. Alexander Pocsay ist außerdem Aufsichtsrat bei folgenden Gesellschaften:

KoTel AG, Neunkirchen
e-Consult AG, Saarbrücken
inexio Informationstechnologie und Telekommunikation KGaA, Saarlouis
Testfabrik Consulting + Solutions AG, Saarbrücken
IMC information multimedia communicatin AG, Saarbrücken (seit 24. Februar 2014)
Compiricus AG, Düsseldorf (seit 19. Dezember 2014)

Der Aufsichtsrat erhielt im Geschäftsjahr Bezüge in Höhe von TEUR 112 (Vj: TEUR 115).

Nahe stehende Unternehmen und Personen sind juristische oder natürliche Personen, die auf die Nexus AG Einfluss nehmen können oder der Kontrolle oder einem maßgeblichen Einfluss durch die Nexus AG unterliegen.

Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen werden insbesondere mit Tochter-, Gemeinschafts- und assoziierten Unternehmen abgeschlossen. Es handelt sich vor allem um Miet-, Dienstleistungs- und Finanzierungsgeschäfte. Sofern für derartige Geschäfte ein entsprechender Markt besteht, werden sie regelmäßig zu auf dem jeweiligen Markt üblichen Konditionen abgeschlossen.

Erklärung gemäß § 161 AktG zum Corporate Governance Kodex

Die Nexus AG hat für 2014 die nach § 161 AktG vorgeschriebene Erklärung abgegeben und den Aktionären auf der Internetseite www.nexus-ag.de unter Unternehmen – Investor Relations – Corporate Governance dauerhaft zugänglich gemacht.

Villingen-Schwenningen, 18. März 2015

NEXUS AG

Der Vorstand

Dr. Ingo Behrendt

Ralf Heilig

Edgar Kuner

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2014

scroll

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2014

EUR
Zugänge

EUR
Abgänge

EUR
Umbuchung

EUR
31.12.2014

EUR
--- --- --- --- --- ---
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene Rechte und Werte 1.413.188,00 345.815,62 0,00 0,00 1.759.003,62
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutz-
rechte, ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen 5.617.462,27 715.896,88 0,00 0,00 6.333.359,15
7.030.650,27 1.061.712,50 0,00 0,00 8.092.362,77
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 1.198.401,06 113.803,98 11.459,93 0,00 1.300.745,11
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 34.200.820,32 2.087.099,70 356.883,02 0,00 35.931.037,00
2. Beteiligungen 17.500,00 0,00 0,00 0,00 17.500,00
3. Sonstige Ausleihungen 40.000,00 0,00 0,00 0,00 40.000,00
34.258.320,32 2.087.099,70 356.883,02 0,00 35.988.537,00
42.487.371,65 3.262.616,18 368.342,95 0,00 45.381.644,88

scroll

Kumulierte Abschreibungen
01.01.2014

EUR
Zugänge

EUR
Abgänge

EUR
Zuschreibungen

EUR
31.12.2014

EUR
--- --- --- --- --- ---
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene Rechte und Werte 384.259,35 329.908,12 0,00 0,00 714.167,47
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutz-
rechte, ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen 1.918.685,91 850.916,00 0,00 0,00 2.769.601,91
2.302.945,26 1.180.824,12 0,00 0,00 3.483.769,38
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 1.084.866,06 61.391,98 6.206,93 0,00 1.140.051,11
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 12.500,00 0,00 0,00 12.500,00
3. Sonstige Ausleihungen 40.000,00 0,00 0,00 0,00 40.000,00
40.000,00 12.500,00 0,00 0,00 52.500,00
3.427.811,32 1.254.716,10 6.206,93 0,00 4.676.320,49

scroll

Buchwerte
31.12.2014

EUR
31.12.2013

EUR
--- --- ---
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene Rechte und Werte 1.044.836,15 1.028.928,65
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutz-
rechte, ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen 3.563.757,24 3.698.776,36
4.608.593,39 4.727.705,01
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 160.694,00 113.535,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 35.931.037,00 34.200.820,32
2. Beteiligungen 5.000,00 17.500,00
3. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00
35.936.037,00 34.218.320,32
40.705.324,39 39.059.560,33

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Nexus AG, Villingen-Schwenningen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Freiburg im Breisgau, den 23. März 2015

**KPMG AG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

Brantner, Wirtschaftsprüfer

Laubert, Wirtschaftsprüfer

Talk to a Data Expert

Have a question? We'll get back to you promptly.