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Nexus AG

Annual Report Jul 18, 2014

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Annual Report

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NEXUS AG

Villingen-Schwenningen

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013

BERICHT DES AUFSICHTSRATS

Der Aufsichtsrat wurde im Geschäftsjahr 2013 durch den Vorstand regelmäßig durch schriftliche und mündliche Berichte über die aktuelle Geschäftsentwicklung, die Risikosituation und insbesondere über wichtige Ereignisse zeitnah unterrichtet. Der Aufsichtsrat ist seiner Prüfungs- und Überwachungspflicht nachgekommen. Die dem Aufsichtsrat aufgrund der gesetzlichen und satzungsmäßigen Bestimmungen zur Zustimmung vorgelegten Geschäfte wurden überprüft und mit dem Vorstand erörtert. Darüber hinaus wurden der Aufsichtsratsvorsitzende sowie dessen Stellvertreter laufend vom Vorstand über den Geschäftsverlauf informiert. Wie bisher sind derzeit Aufsichtsratsmitglieder die Herren Dr. Hans-Joachim König (Vorsitzender), Prof. Dr. Ulrich Krystek (stellvertretender Vorsitzender) sowie die Herren Wolfgang Dörflinger, Matthias Gaebler, Erwin Hauser und Prof. Dr. Alexander Pocsay.

Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2013 vier ordentliche Sitzungen durchgeführt. In diesen hat sich der Aufsichtsrat vor allem mit der laufenden Geschäftslage, der strategischen Weiterentwicklung sowie möglichen und tatsächlichen Unternehmensakquisitionen befasst. Hier wurden Chancen und Risiken von Akquisitionskandidaten intensiv diskutiert. Die Bewertung der Akquisitionskandidaten wurde auch in 2013 maßgeblich an der Zielsetzung der "Ausweitung der Marktaktivitäten" ausgerichtet. Dabei wurden insbesondere auch Lösungen für Rehabilitations- und Pflegeeinrichtungen intensiv diskutiert.

Der Aufsichtsrat hat sich in seiner Sitzung am 16.12.2013 ausführlich mit der Thematik "Corporate Governance", insbesondere mit dem deutschen Corporate Governance Kodex befasst. Der Aufsichtsrat hat über die gemeinsame Entsprechungserklärung von Aufsichtsrat und Vorstand gemäß § 161 AktG Beschluss gefasst. Die Entsprechungserklärung ist im Internet unter www.nexus-ag.de wiedergegeben.

Kein Aufsichtsratsmitglied fehlte an mehr als der Hälfte der Aufsichtsratssitzungen. Der vom Aufsichtsrat gebildete Prüfungsausschuss tagte im Geschäftsjahr 2013 einmal. Der Personalausschuss hat im Geschäftsjahr 2013 einmal getagt, um die Fortsetzung der Vorstandsverträge mit den derzeitigen Vorstandsmitgliedern für die Zeit ab 01.01.2015 vorzubereiten und Verhandlungen einzuleiten. Neben dem Personalausschuss und dem Prüfungsausschuss bestehen weitere Ausschüsse bei der NEXUS AG derzeit nicht.

Der durch den Vorstand aufgestellte Jahresabschluss der NEXUS AG, der Lagebericht, der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2013 sind unter Einbeziehung der Buchführung von der KPMG AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Niederlassung Freiburg im Breisgau, geprüft worden. Die KPMG AG ist durch Hauptversammlungsbeschluss vom 13.05.2013 zum Abschlussprüfer der NEXUS AG sowie des NEXUS-Konzerns für das Geschäftsjahr 2013 bestellt worden und wurde demgemäß mit der vorstehenden Prüfung beauftragt. Die Abschlussprüfer haben keine Einwände erhoben und dies in den uneingeschränkten Bestätigungsvermerken bestätigt.

Die Abschlussunterlagen sowie die Prüfungsberichte lagen dem Aufsichtsrat rechtzeitig vor, sie wurden vom Prüfungsausschuss und vom Aufsichtsrat jeweils eingehend geprüft und in der Prüfungsausschusssitzung und der Sitzung des Aufsichtsrats am 18.03.2014 ausführlich besprochen. An der Prüfungsausschusssitzung und der Sitzung des Aufsichtsrats am 18.03.2014 nahm auch der Abschlussprüfer teil, dieser berichtete über wesentliche Ergebnisse der Prüfung und stand für weitere Erläuterungen zur Verfügung.

Auf Basis der Prüfung des Prüfungsausschusses und seiner eigenen Prüfung hat der Aufsichtsrat durch Beschluss vom 18.03.2014 dem Ergebnis der Prüfung durch die Abschlussprüfung zugestimmt. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung des Prüfungsausschusses und der Prüfung durch den Aufsichtsrat haben sich keine Beanstandungen ergeben. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und den Lagebericht der Nexus AG sowie den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht durch Beschluss vom 18.03./24.03.2014 festgestellt bzw. gebilligt.

Der Aufsichtsrat dankt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie dem Vorstand des Unternehmens für ihre Leistung und ihr hohes Engagement in der NEXUS AG und allen verbundenen Unternehmen. Außerdem gratuliert der Aufsichtsrat an dieser Stelle zum wiederholt erfolgreichen Geschäftsjahr 2013.

Villingen-Schwenningen, 24. März 2014

Dr. Hans-Joachim König, Aufsichtsratsvorsitzender

KONZERN-LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2013

Grundlagen des Konzerns1

Geschäftsmodell

NEXUS entwickelt, vertreibt und wartet Softwarelösungen für Krankenhäuser, Fachkliniken und Pflegeheime. Mit den Produktgruppen

NEXUS / KIS: Komplettinformationssystem für somatische Häuser
NEXUS / PSYCHIATRIE: Komplettinformationssystem für psychiatrische Häuser
NEXUS / HEIM: Komplettinformationssystem für Altenheime und Altenheimketten
NEXUS / REHA: Komplettinformationssystem für Rehabilitations-Einrichtungen
NEXUS / PAT.INT: Administratives Komplettinformationssystem für Schweizer Spitäler
NEXUS / DIS: Interdisziplinäres diagnostisches Informationssystem
NEXUS / FRAUENHEILKUNDE: Informationssystem für geburtshilfliche Einrichtungen und Frauenheilkunde
NEXUS / PATHOLOGIE: Informationssystem für pathologische und zytologische Einrichtungen
NEXUS / RADIOLOGIE: Radiologieinformations- (RIS) und Bildsystem (PACS) für radiologische Abteilungen und Praxen
NEXUS / INFORMATION STORE: Managementinformationssysteme für Krankenhäuser
NEXUS / QM: Informationssysteme für das Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen
NEXUS / SPM: Informationssystem für Medizinprodukte-Sterilisationsprozesse im Krankenhaus
NEXUS / CCC: Serviceleistungen und Hotline für Kunden
NEXUS / IT: Outsourcing / Dienstleistungen und SAP-Partner im Gesundheitswesen
Clinic WinData: Medizinische Fachbefundung und Geräteintegration
ASS.TEC: Prozess- und SAP-Beratung
Asebis: Die Spitex-Komplettlösung für den Schweizer Markt

werden IT-Lösungen für Problemstellungen bei Kunden aus dem Bereich Gesundheitswesen angepasst und deren spezifische Prozesse abgebildet sowie spezifische Serviceleistung erbracht. NEXUS vertreibt die Softwarelösungen, installiert sie beim Kunden und übernimmt die Pflege der Lösungen im Sinne der Weiterentwicklung und Beratung.

Die Softwarearchitektur ist modular, offen und serviceorientiert. Die Serviceorientierung der Produkte ermöglicht es, Funktionalitäten (Services) insbesondere in Fremdprodukte zu integrieren. Ebenso können auf diese Weise Bestandskunden neu akquirierter Unternehmen unmittelbar von Funktionsausweitungen profitieren.

Die verschiedenen Module der Software-Lösungen werden sowohl zur Verbesserung der Verwaltungs-, Abrechnungs- und Behandlungsabläufe als auch zur Optimierung der Qualität der Dokumentation von Patientendaten eingesetzt. Die Zielsetzung unserer Produkte ist es, Kunden des Gesundheitswesens Instrumente anzubieten, mit denen sie ihre Geschäftsprozesse digitalisieren, beschleunigen und qualitativ verbessern können. IT-Serviceleistungen runden das Leistungsspektrum ab.

Die NEXUS-Gruppe ist an den Standorten Villingen-Schwenningen, Aachen, Berlin, Böblingen, Erlangen, Frankfurt (Main), Hannover, Ismaning, Jena, Ratingen, Singen (Hohentwiel), Trier, Wien (A), Wallisellen (CH), Altishofen (CH), Baar (CH), Basel (CH), Lugano (CH), Luzern (CH), Grenoble (F) vertreten. Die strategische Ausrichtung der Gruppe wird maßgeblich von der NEXUS AG bestimmt.

1 Der Konzernlagebericht wurde in Systematik und Darstellungsform an die neuen Regelungen des DRS 20 angepasst. Seit 1. Januar 2013 wendet NEXUS IAS 19 (revised) an. Die Änderung der Grundsätze zur Rechnungslegung wurde retrospektiv angewendet. Die Vergleichszahlen 2012 wurden angepasst. Aufgrund der Anpassung von IAS 19 (revised) wurde TEUR 34 aus dem Jahresüberschuss in das kumulierte übrige Konzernergebnis umgegliedert.

Steuerungssystem

Die NEXUS-Gruppe ist in zwei Segmente ("Healthcare Software" und "Healthcare Services") und innerhalb der Segmente in verschiedene Tochtergesellschaften (Geschäftsgebiete) untergliedert. Jedes Geschäftsgebiet verfügt über ein eigenständiges Geschäftsmodell. Grundlage der Geschäftsgebietsstrategie sind die Produktprogramm-, Markt, Technologie- und Vertriebsstrategien der Gesamtgruppe. Die Steuerung der Segmente und Geschäftsgebiete erfolgt über die Messung von drei einheitlichen Kennzahlen (nach lokalen Rechnungslegungsstandards): "Umsatz", "Ergebnis vor Steuern" und "Relative Marktposition". Unter "Relativer Marktposition" verstehen wir die Entwicklung eines Segmentes oder Geschäftsgebietes relativ zu den wesentlichen Wettbewerbern, gemessen an der Anzahl gewonnener Ausschreibungen, soweit diese Informationen vorliegen. Die in den Vorjahren genutzte Kennzahl "Personal" wird nicht mehr als Leistungsindikator gemessen. Hier wurde insbesondere die Umsatzrelation pro Mitarbeiter berechnet. Aufgrund der sich weiter differenzierenden Regionen in der die NEXUS tätig ist und der unterschiedlichen Lohnstrukturen im Konzern hat die Kennzahl ihre Aussagekraft verloren. Die Kennzahlen werden quartalsweise vom Vorstand überprüft.

Forschung und Entwicklung

Die NEXUS-Gruppe betreibt keine Forschung, sondern nur Softwareentwicklung. In 2013 wurden die Entwicklungen an den Produkten "NEXUS / KIS", "NEXUS / HIS", "NEXUS / MEDIKATION" und "NEXUS / STERILISATION" sowie die Entwicklung von "NEXUS New Generation" weitergeführt. Erhebliche Mittel wurden weiter in die Entwicklung des Radiologiemoduls (NEXUS / RIS) und des Intensivmedizinmoduls (NEXUS / PDMS) investiert. Neu in der Entwicklung sind die französischen Abrechnungs- und Patientenmanagementlösungen sowie die neue Mobilitätsplattform der NEXUS-Gruppe.

In 2013 wurden Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 4.514 aktiviert. Die Entwicklungskosten sind damit gegenüber dem Vorjahr auf dem gleichen Niveau geblieben (Vj: TEUR 4.300). Die in 2013 aktivierten Entwicklungen beinhalten neben den oben genannten Neuprodukten auch Leistungen, die im Zusammenhang mit der Weiterentwicklung der bestehenden NEXUS-Produkte stehen.

Für das Geschäftsjahr 2014 sind aktivierungsfähige Entwicklungsinvestitionen in Höhe von rund TEUR 4.300 geplant. Im Entwicklungsbereich waren im Berichtsjahr 210 Mitarbeiter (Vj: 173 Mitarbeiter) beschäftigt. Insgesamt sind TEUR 11.540 (Vj: TEUR 11.373) für Entwicklungskosten angefallen. Von den Umsätzen 2013 sind TEUR 13.862 (Vj: TEUR 10.723) auf Lizenzeinnahmen entfallen.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

NEXUS liefert hauptsächlich an Kunden innerhalb des öffentlichen Gesundheitswesens im In- und Ausland mit Schwerpunkt in Deutschland, der Schweiz, Österreich und Frankreich. Daher ist die Auftragslage neben dem Wettbewerbsumfeld auch stark von den Budgetentwicklungen und den Strukturveränderungen im Gesundheitswesen abhängig. Eine unmittelbare Abhängigkeit von konjunkturellen Entwicklungen ist jedoch nicht gegeben. Langfristig kann die Krise der öffentlichen Staatsfinanzen in vielen europäischen Ländern jedoch zu einer Reduktion der Wachstumserwartungen der NEXUS AG führen. Eine gesicherte Prognose dieser Entwicklungen lässt sich derzeit nicht stellen, da die Rahmenbedingungen -insbesondere die Entwicklung der öffentlichen Haushalte in den jeweiligen Ländern -sich sehr schnell ändern. Mit Unsicherheit behaftet sind die Entwicklungen auch in anderen Regionen.

Es bestätigt sich jedoch, dass "Optimierungen im Gesundheitswesen durch moderne Informationssysteme" auch in Krisenzeiten ein fester Punkt auf der Prioritätenliste des Gesundheitswesens fast aller Länder bleibt.

Technologietrends

Die Beobachtung informationstechnologischer Trends und Entwicklungen ist für die Strategie der NEXUS von herausragender Bedeutung. In 2014 sehen wir deutliche Änderungen des technologischen Umfeldes, die von Bedeutung für unsere Technologiestrategie sind:

Trend: Die Vielfalt mobiler Geräte

Teile des PC-Marktes sind in den letzten Jahren an mobile Geräte abgegeben worden. Auch in Krankenhäusern werden Teile der Belegschaft nunmehr mit mobilen Geräten ausgestattet und nicht mehr mit PCs. Das ist im Krankenhaus insbesondere für sehr mobiles Personal (Ärzte, Pflegekräfte) der Fall. Bereits in 2015 erwartet Gartner, dass "Media Tablets" ca. 50 % der Laptop-Auslieferungen erreichen und das Betriebssystem Windows hinter Android und Apple auf den dritten Platz fallen wird. Mobile Endgeräte werden dabei weiter diversifizieren und es werden weitere Formen, Interaktionsmöglichkeiten und Nutzerkontexte entstehen. Krankenhäuser werden Nutzer-Modelle wie "Bring Your Own Device (BYOD)" anbieten müssen und dabei neue Herausforderungen für die IT-Abteilungen schaffen. NEXUS muss sich auf die verschiedenen Nutzer-Modelle einstellen und das eigene Produktspektrum anpassen.

Trend: Mobile Apps in der Entwicklung

Die Bedeutung mobiler Apps wird nach Ansicht vieler Experte weiter wachsen. Der "Mobile Health Market Report 13-17" geht von einem globalen Marktvolumen in 2014 von 1,3 Mrd.

US$ für mobile Healthcare Apps aus und prognostiziert einen starken Anstieg in den nächsten Jahren. Klassische Software-Programme geraten weiter unter Druck, ihr Markt schrumpft. Die derzeit den Markt noch bestimmenden nativen Apps werden nach Auffassung vieler Experten langfristig durch Web-Apps ersetzt. Laut Gartner wird sich die Skriptsprache JavaScript in 2014 so weit verbessern, dass Browser und HTML5 zu den beliebtesten Enterprise-Entwicklungsumgebungen aufsteigen. Web-Apps sind in der modernen Form in der Lage, native Apps auch in komplexeren und kontextabhängigen Aufgaben hinsichtlich Funktionalität zu überflügeln und somit die wesentlichen Vorteile rein nativer Apps auszugleichen. Dabei wird erwartet, dass der Markt für Tools, um Apps zu erstellen, seine Komplexität behalten wird. Es wird kein Tool in der Lage sein, alle verschiedenen mobilen Applikationen gleichermaßen zu bedienen. NEXUS sieht in der Entwicklung mobiler Anwendungen den wesentlichen Trend für das zukünftige Geschäft im Softwaremarkt des Gesundheitswesens.

Trend: Enterprise App-Stores

Unternehmensspezifische App-Stores werden nach Auffassung vieler Experten in diesem Trend eine zentrale Rolle spielen. IT-Abteilungen entwickeln sich damit zunehmend zu Marktplätzen, in denen sich User spezifische Anwendungen (Apps) auf ihre mobilen Geräte laden können. Eine Vision, die insbesondere in den heterogenen Anwenderlandschaften von Krankenhäusern die Anwendungsbereitstellung deutlich erleichtern kann.

Trend: Neue Oberflächengestaltung

Die seit vielen Jahren üblichen Gestaltungen der Anwenderschnittstelle ändern sich derzeit. User Interfaces (UI) mit Fenstertechniken, Icons, Menüs und Mauszeigern werden von mobilzentrischen Oberflächen abgelöst. Mausbedienung und Menüführung werden immer stärker um neue Navigationselemente erweitert. Die beschreibenden Schlagworte der neuen Interfaces lauten heute "Touch", "Gesten", "Sprache", "Video" und "Suche". Auch die Applikationen selbst verändern sich. Bestimmend sind künftig fokussierte und einfache Apps, die sich zu einer komplexeren Lösung zusammenfügen lassen. Softwareanbieter sind gefordert, andere Interface-Gestaltungen zu realisieren und Applikationen auf verschiedenen Endgeräten optimal darzustellen.

Trend: Software Defined Anything (SDx)

Der Begriff umschreibt den wachsenden Markt für verbesserte Standards für die Programmierbarkeit von Infrastrukturen und Interoperabilität. Er wird maßgeblich von den Cloud-eigenen Automatisierungen definiert. Gartner sieht mit den Ordnungsbegriff SDx auch verschiedene Initiativen wie OpenStack, OpenFlow, the Open Compute Project und Open Rack verbunden.

Trend: Analytics der nächsten Generation

Analytics entwickeln sich sehr stark hin zu mehrdimensionalen Analysen. Zum einen wird die traditionelle Offline-Analytik durch eine Inline-Embedded-Analytik ersetzt. Zum anderen wird die Analyse historischer Daten, die Geschehenes erklärt, mehr und mehr zu einer gleichzeitigen Analyse historischer und Echtzeitdaten aus diversen Quellen, die die Zukunft simuliert und vorhersagen soll. Hinzu kommt als weitere Dimension, dass die Analyse strukturierter und einfacher Daten mehr und mehr von einer Auswertung komplexer Informationen und Formate (Text, Video etc.) aus diversen Quellen, um gemeinschaftliche Entscheidungsprozesse zu unterstützen, ersetzt wird. Derzeit konzentrieren sich die Analytics-Anwendungen noch auf Entscheidungsunterstützung und Collaboration. Im nächsten Schritt wird es mehr Angebote für die Simulation, Prognose und Optimierung geben.

Trend: Big Data

Big Data ist ein Synonym für die stetig ansteigende Datenmenge, die sich aus verschiedenen Quellen speist und in den kommenden Jahren weiter dynamisch wachsen wird. Datenmenge, Komplexität der Formate und Liefergeschwindigkeit der Datenverarbeitung überfordern künftig die traditionellen Data-Management-Verfahren; intelligente Lösungen zur Speicherung, Analyse und Steuerung großer, verteilter Datenmengen werden mehr und mehr zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Eine wesentliche Implikation von Big Data ist, dass Anwender künftig nicht mehr in der Lage sind, alle sinnvollen Informationen in einem einzelnen Data Warehouse vorzuhalten. Logische Data Warehouses führen Informationen aus unterschiedlichen Quellen zusammen und werden herkömmliche Modelle ersetzen.

Trend: Cloud Computing

Cloud-Dienste etablieren sich mehr und mehr, sowohl als Anwendungen für Privatnutzer als auch als IT-Lösung für Unternehmen. Laut dem BITKOM steigt der Umsatz mit Cloud-Diensten bis zum Jahr 2016 voraussichtlich auf 20,1 Milliarden Euro. Auch Krankenhäuser analysieren zunehmend, welche Aufgaben in die Cloud zu verlagern sind. Dabei diversifiziert sich das Cloud-Angebot weiter: Themen wie Hybride Cloud, d.h. dass persönliche Cloud und externe private Clouds zusammen wachsen werden, nehmen zu. Angebote z.B. für private Infrastrukturen als Service (IaaS) werden entstehen. Auch Cloud/Client Architekturen werden laut Gartner eine größere Rolle spielen: In einer Cloud/Client Architektur hat der Client die Rolle einer Applikation auf einem vernetzten Device. Der Server wird dabei zu einer Kombination verschiedener Services, die auf einer zunehmend elastischen und skalierbaren Cloud-Computing-Plattform laufen. Die Cloud ist zentraler Kontrollpunkt und Applikationen können sich über multiple Clients/Devices erstrecken, wobei die Clients sowohl native Applikationen als auch browserbasiert sein können. Damit wird auch die Ära der persönlichen Cloud eingeleitet und Endgeräte werden immer mehr an Bedeutung verlieren. Es wird wohl kein Device mehr als zentraler Hub fungieren. Diese Aufgabe fällt der Cloud zu, die von einer Vielzahl von verschiedenen Endgeräten genutzt wird.

Trend: Das Internet der Dinge (und mehr)

Wesentlich für die zukünftige Applikationsgestaltung ist ein Trend, den Gartner als "The Internet of Everything" bezeichnet. Nicht nur Dinge werden zukünftig vernetzt sein sondern auch Menschen, Informationen und Orte. In der zukünftigen Technologiegestaltung gilt es über die Vernetzung von Dingen wie z.B. Autos, Fernseher oder Sensoren hinaus zu denken, um alle Potenziale zu erschließen.

Ausblick: NEXUS sieht in Bereichen der Mobilität, Cloud Computing und dem Wandel der Plattformen die wesentlichen Entwicklungen der nächsten Jahre. Damit stehen die wesentlichen Bausteine der derzeitigen IT-Landschaft im Wandel. Für NEXUS als Lieferant von innovativen Softwarelösungen ist es von wesentlicher Bedeutung, die oben beschriebenen Entwicklungen zu beurteilen und die eigenen Entwicklungsvorhaben danach auszurichten.

Wettbewerbsumfeld

Die Konsolidierung innerhalb der Branche der Anbieter für Krankenhaus-Informations-Systeme in Deutschland, Frankreich, der Schweiz und Österreich setzte sich auch in den vergangenen Monaten fort. Anfang 2013 hat der Münchner AURELIUS Konzern die Tieto Deutschland GmbH, Eschborn, und die verbundenen Aktivitäten in den Niederlanden, Polen und Indien vom Tieto-Konzern mit Sitz in Helsinki, Finnland, übernommen. Das amerikanische McKesson hat in 2013 angekündigt, seine Softwareaktivitäten in Europa zu verkaufen. Gleichzeitig veröffentlichen größere Marktteilnehmer wie z.B. Siemens oder General Electric, USA, weiterhin die Strategie, in der Branche medizinischer Informationssysteme zu wachsen. Aus unserer Sicht gibt es derzeit neben NEXUS drei Wettbewerber auf dem europäischen Markt, denen langfristiges Potenzial zugesprochen wird.

Geschäftsverlauf

Vertriebs- und Marktentwicklung

Die Positionierung der NEXUS im Gesundheitswesen ist mittlerweile klar kommuniziert und die Auftragserfolge der letzten Jahre haben zu einem hohen Bekanntheitsgrad des Unternehmens geführt. Der Ausbau der Vertriebsaktivitäten auf neue Geschäftsgebiete ist auch in 2013 nachhaltig verfolgt worden und in den Bereichen Rehabilitation, Altenpflege sowie Regional in Österreich und Frankreich konnten deutlich steigende Umsätze und Auftragserfolge realisiert werden.

Mit konzernweit 233 Neukunden war 2013 für die NEXUS AG erneut vertrieblich sehr erfolgreich.

Das gilt insbesondere für die Kernmärkte Deutschland und die Schweiz. Aber auch in Frankreich konnten wir in 2013 deutliche Auftragseingänge verbuchen. Im Bereich der Gesamtsysteme haben sich insgesamt 5 Krankenhäuser und Psychiatrien für unser NEXUS / KIS und NEXUS / HIS entschieden. Im Bereich der diagnostischen Systeme kamen 54 Neukunden hinzu. Im Qualitätsmanagement entschieden sich 68 Kunden für die NEXUS-Lösung und im Bereich der Pflegeheime rund 20 neue Kunden. In Frankreich haben sich insgesamt 26 Neukunden für NEXUS entschieden.

Produkt- und Unternehmensintegration

In 2013 haben sich die Unternehmenssegmente der NEXUS nicht verändert. Nach wie vor ist das Geschäft in eigenständige Geschäftsgebiete gegliedert, die sich für ihre Produkt- und Marktaktivitäten im Rahmen der Konzernplanung verantwortlich zeichnen. Neben der Spartengliederung existiert auch eine Regionalgliederung, die sich im Wesentlichen auf die Länder Schweiz, Deutschland, Österreich und Frankreich bezieht.

In 2013 wurden die Zentralfunktionen Controlling, Marketing und Entwicklung innerhalb der Gruppe weiter ausgebaut. Die NEXUS AG als wirtschaftliche Einheit kommt mehr und mehr in eine Holdingfunktion, da in ihr die Zentralfunktionen angesiedelt sind.

In 2013 wurden einige Veränderungen in der Beteiligungsstruktur vorgenommen:

Die NEXUS AG hat am 1. Januar 2013 100 % der Anteile der Firma CoM.MeD GmbH, Barleben erworben. Das Unternehmen firmiert heute unter dem Namen nexus / reha GmbH, Villingen-Schwenningen.
Die NEXUS AG hat am 25. Juni 2013 100 % der Anteile der syseca informatik ag, Luzern (CH) erworben.
Die NEXUS AG hat am 11. Dezember 2013 die restlichen Anteile an der Domis Consulting AG, Altishofen erworben.

Wachstum und Ergebnis

Mit einem Umsatz von EUR 73,3 Mio. hat die NEXUS AG den Vorjahresumsatz von EUR 62,3 Mio. deutlich übertroffen. Das Ergebnis vor Steuern stieg von im Vorjahr EUR 5,8 Mio. auf jetzt EUR 7,1 Mio. an. Die Marktposition der NEXUS AG hat sich durch Neuaufträge insbesondere in Deutschland, der Schweiz und Frankreich weiter verbessert. Die Vorjahresprognose wurde somit erreicht.

Der Umsatzschwerpunkt von NEXUS lag in 2013 weiterhin im Geschäftsbereich Healthcare Software. Der Bereich hat im Vergleich zum Vorjahr erneut eine deutliche Umsatzsteigerung um rund EUR 8,0 Mio. auf Euro 64,9 Mio. erzielt. Der internationale Anteil am Geschäft betrug 2013 42,8 % (Vj: 44,7 %) des Gesamtumsatzes. Unsere Aktivitäten im Ausland sind eine wesentliche Komponente unseres Geschäftes. Wir investieren sehr intensiv in die Entwicklung von Produkten für ausländische Märkte und erwägen ggf. auch Unternehmensakquisitionen, um den Markteintritt zu erleichtern. Das internationale Geschäft ist insbesondere auf den Schweizer, den französischen und den österreichischen Markt konzentriert. Umsatzeffekte aus Währungsschwankungen gegenüber dem 31.12.2012 betrafen insbesondere den Schweizer Franken. Der Durchschnittskurs des Schweizer Franken in 2013 war EUR 1,23, in 2012 betrug er EUR 1,21. Der Umsatzeffekt aus den Währungskursänderungen betrug in 2013 TEUR 506 (Vj: TEUR 478).

In Deutschland wuchs das Geschäft um rund 21,6 % und erreichte TEUR 41.885 nach TEUR 34.456.

Durch die erstmalige Konsolidierung der nexus / reha GmbH, Villingen-Schwenningen und syseca informatik ag, Luzern (CH), wurden zusätzliche Umsatzeffekte in Höhe von TEUR 2.137 konsolidiert. Ohne die Erstkonsolidierung dieser Unternehmen wäre der Umsatz der NEXUS-Gruppe um den gleichen Betrag geringer ausgefallen.

Die Steuerung unseres Wachstums sowie der Ertragslage erfolgte auf Basis der in den kurzfristigen Erfolgsrechnungen der Konzerntochtergesellschaften ausgewiesenen Kennzahlen zu "Umsatz", "Ergebnis vor Steuern" und "relative Marktposition".

Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die NEXUS-Gruppe hat in 2013 einen konsolidierten Umsatz von TEUR 73.263 nach EUR 62.340 in 2012 erwirtschaftet. Das bedeutet ein Umsatzanstieg von TEUR 10.923 (+17,5 %). Der Anstieg des Personalaufwands von TEUR 34.600 auf TEUR 40.586 resultiert aus dem Anstieg der Mitarbeiteranzahl. Aufgrund der Erhöhung von fremdbezogenen Leistungen im Bereich der Softwarepflege und Lizenzen ist der Materialaufwand von TEUR 11.644 auf TEUR 13.815 gestiegen. Der Nettoeffekt aus der Anpassung von bedingten Kaufpreisen hat das Ergebnis in Höhe von TEUR -183 beeinflusst. Das EBITDA 2013 erreichte TEUR 13.998 nach TEUR 11.820 in 2012 (+18,4 %). Damit hat die NEXUS das 13. Jahr in Folge das EBITDA auf Jahresbasis verbessert. Maßgeblich für die Ergebnisverbesserung sind insbesondere die höheren Erlöse in den Produktbereichen NEXUS / CIS und NEXUS / CSO, NEXUS / DIS und DOMIS sowie der E&L. Das Periodenergebnis vor Steuern (EBT) verbesserte sich von TEUR 5.789 im Vorjahr auf TEUR 7078 (+22,3 %). Abschreibungen fielen in Höhe von TEUR 7.078 (Vj: TEUR 6.499) an. Hierbei handelt es sich in der Hauptsache um planmäßige Abschreibungen auf aktivierte Entwicklungskosten, Technologien und Kundenstamm. Die erstmals konsolidierten Gesellschaften haben zusammen ein EBT von TEUR -62 erwirtschaftet.

Der Konzernjahresüberschuss hat sich im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 5.728) ebenfalls deutlich auf TEUR 7.220 verbessert (+26,0 %). Der Steueraufwand reduzierte sich durch die Nachaktivierung bisher nicht angesetzter steuerlicher Verlustvorträge aufgrund der positiven Ertragsentwicklung in nahezu allen Gesellschaften der NEXUS-Gruppe. Bezogen auf die Segmentergebnisse ergab sich ein insgesamt positives Bild. Der Bereich Healthcare Software entwickelte sich weiter stark und erzielte ein Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) von TEUR 6.181 nach einem EBIT von TEUR 4.764 im Vorjahr (+29,7 %). Im Bereich Healthcare Service erhöhte sich das Ergebnis vor Steuern und Zinsen in 2013 von TEUR 604 im Vorjahr auf TEUR 739 (+22,4 %).

Die Geschäfts- und Firmenwerte in Höhe von TEUR 25.721 (Vj: TEUR 25.227) sind nach den Ergebnissen unserer zum Bilanzstichtag durchgeführten Impairment-Tests in voller Höhe werthaltig. Für die übrigen immateriellen Vermögenswerte in Höhe von TEUR 23.813 (Vj: TEUR 24.267), die sich insbesondere aus eigenen aktivierten Entwicklungen sowie erworbener Technologie und Kundenstamm zusammensetzen, bestand ebenfalls kein Wertberichtigungsbedarf. Die immateriellen Vermögenswerte einschließlich des Goodwills belaufen sich auf TEUR 49.533 (Vj: TEUR 49.494) und damit auf 48,6 % (Vj: 48,9 %) der Bilanzsumme. Insbesondere aufgrund der getätigten Unternehmenserwerbe sind die Geschäfts- und Firmenwerte im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 494 auf TEUR 25.721 gestiegen. Das Eigenkapital der NEXUS-Gruppe beträgt zum Stichtag TEUR 72.369 nach TEUR 68.113 im Vorjahr, was einer Eigenkapitalquote von 71,0 % entspricht (Vj: 67,3 %). In 2013 wurde eine Dividende von 11 Cent pro Aktie (EUR 1.657.209,62) an die Aktionäre ausgezahlt.

Die erhaltenen Anzahlungen sind gegenüber dem Vorjahr auf hohem Niveau geblieben und betragen TEUR 5.641 nach TEUR 5.973 im Vorjahr. Ursächlich hierfür sind insbesondere Kundenanzahlungen für Softwareprojekte.

Das Barvermögen zuzüglich der als Liquiditätsreserve gehaltenen kurzfristigen Finanzanlagen ist um TEUR 753 gestiegen und beträgt per 31. Dezember 2013 TEUR 23.804 (Vj: TEUR 23.051). Das entspricht 23,3 % (Vj: 22,8 %) der Bilanzsumme. Die Forderungen sind weitgehend stabil geblieben und betragen zum 31. Dezember 2013 TEUR 19.320 nach TEUR 19.144 im Vorjahr.

Der Mittelzu- und -abfluss wird anhand der Kapitalflussrechnung dargestellt. In 2013 entstand ein Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von TEUR 10.544 nach TEUR 8.276 im Geschäftsjahr 2012 (+27,4 %). Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit betrug per Saldo TEUR -3.687 (Vj: TEUR -12.990). Insbesondere die Investitionen in Unternehmenskäufe sowie Investitionen in eigene Entwicklungsleistungen spiegeln sich hierin wider.

Im Segment Healthcare Software wurden insgesamt TEUR 4.480 investiert. Im Bereich Healthcare Service wurden TEUR 178 investiert. Die Beteiligungserwerbe der CoM.Med GmbH, Barleben und der syseca informatik ag, Luzern (CH) fanden im Segment Healthcare Software statt.

Der Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR -3.920 (Vj: TEUR +5.326) resultiert aus Anteilserwerb für bereits vollkonsolidierte Gesellschaften (TEUR 2.334; Vj: TEUR 0), aus Dividendenzahlungen (TEUR 1.657; Vj: TEUR 1.428), Aufnahme von kurzfristigen Krediten (TEUR 43; Vj: TEUR 0) und dem Verkauf eigener Anteile (TEUR 28; Vj: TEUR 8). Zum Stichtag wurden zugesagte Kreditlinien nur in Höhe der Bankverbindlichkeiten TEUR 195 (Vj: TEUR 385) genutzt.

Investitionen / Akquisitionen

Es wurden in 2013 folgende Veränderungen in der Beteiligungsstruktur umgesetzt:

Am 1. Januar 2013 hat NEXUS 100 % der Anteile an der CoM.MeD GmbH, Barleben, erworben. Der Kaufpreis wurde in bar entrichtet (TEUR 100). Ein bedingter Kaufpreis besteht nicht.
Die NEXUS AG hat am 25. Juni 2013 100 % der Anteile der syseca informatik ag, Luzern (CH) erworben. Der Kaufpreis setzt sich aus dem in bar entrichteten Kaufpreis (TEUR 693) und einem bedingten Kaufpreis (TEUR 395) zusammen.
Die NEXUS AG hat am 11. Dezember 2013 die restlichen Anteile (19,5 %) an der Domis Consulting AG, Altishofen zu einem Preis von TEUR 2.334 erworben.

Sonstige Finanzielle Verpflichtungen

Der Konzern hat hauptsächlich Leasingverträge für die Betriebs- und Geschäftsausstattung (inkl. der EDV-Hardware) und die Dienstfahrzeuge abgeschlossen. Darüber hinaus bestehen Mietverträge und sonstige Vertragsverpflichtungen über Geschäftsräume. Der Zweck der Verträge ist die Finanzierung und Beschaffung von betriebsnotwendigem Anlagevermögen. Risiken könnten durch den Abschluss teurerer Anschlussverträge zu höheren Kosten nach Auslaufen dieser Verträge entstehen.

Vorteile, die zu der Entscheidung zur Durchführung bzw. Beibehaltung dieser Geschäfte geführt haben, sind hauptsächlich in der für die Gesellschaft fehlenden Kapitalbindung bei der Beschaffung des betriebsnotwendigen Anlagevermögens zu sehen. Darüber hinaus ergeben sich durch die Leasingfinanzierung für die Gesellschaft kein Verwertungsrisiko und die Möglichkeit der kurzfristigen Sicherung des aktuellen technischen Entwicklungsstandes.

Grundsätze und Ziele des Finanzmanagements

Das NEXUS Finanzmanagement zielt darauf ab, die finanzielle Stabilität und die Flexibilität des Unternehmens sicher zu stellen. Einem ausgewogenen Verhältnis zwischen Eigen- und Fremdkapital kommt dabei die wesentliche Rolle zu. Die Kapitalstruktur der NEXUS-Gruppe besteht zu 71 % aus Eigenkapital und zu 29 % aus Fremdkapital. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung, die dem operativen Geschäft zuzuordnen sind. Zur Liquiditätssteuerung wird der Konzern weitgehend zentral über die NEXUS AG finanziert.

Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Die finanziellen Leistungsindikatoren (Kennzahlen) der NEXUS-Gruppe, Umsatz und Ergebnis vor Steuern haben sich in der Gesamtgruppe positiv entwickelt. Auch innerhalb der Segmente "Healthcare Service" und "Healthcare Software" sind beide Kennzahlen gestiegen. Der nicht finanzielle Leistungsindikator "relative Marktposition" ist nach der internen Analyse der NEXUS ebenfalls gestiegen, nachdem der Umsatzanstieg der NEXUS AG über dem durchschnittlichen Anstieg der Marktunternehmen liegt und nach Analyse der NEXUS in den einzelnen Geschäftsgebieten mehr Ausschreibungen gewonnen wurden als dies bei den wesentlichen Wettbewerbern der Fall war.

Geschäftsverlauf der Unternehmensbereiche

Geschäftsbereich Healthcare Software: Wachstum und Innovation

Der Bereich "Healthcare Software" bietet selbst erstellte Softwareprodukte auf dem nationalen und internationalen Markt für Institutionen des Gesundheitswesens an. Dieses Segment erzielte in 2013 einen (externen) Umsatz von TEUR 64.940 nach TEUR 56.921 im Vorjahr.

Das bedeutet einen Anstieg von 14,1 %. Das Wachstum dieses Bereiches ist insbesondere auf die gute Auftragsentwicklung im Bereich klinischer Informationssysteme (NEXUS / KIS) zurückzuführen.

Geschäftsbereich Healthcare Service: Neuausrichtung und Integration

Der Geschäftsbereich Healthcare Service bietet IT-Servicedienstleistungen für Einrichtungen des Gesundheitswesens in Deutschland an. Der Bereich erzielte in 2013 einen (externen) Umsatz in Höhe von TEUR 8.323 nach TEUR 5.419 in 2012 (+53,6 %). Der Bereich ist noch im Aufbau begriffen und zeigt derzeit noch nicht die Ergebnisqualität des Geschäftsbereichs Healthcare Software.

Personal

Die Personalentwicklung ist im Markt klinischer Informationssysteme von besonderer Bedeutung. In diesem wissenskritischen Bereich, in dem medizinisches Wissen mit der Informatik zu einer kundenorientierten Lösung kombiniert werden muss, hängt der Erfolg von Entwicklungsvorhaben oder Kundenprojekten sehr häufig vom Wissen und der Ausbildung Einzelner ab. NEXUS legt daher auf strukturiertes und effizientes Personalmanagement großen Wert. Die Mitarbeiteranzahl und -struktur bei NEXUS hat sich bedingt durch Neueinstellungen und Unternehmenserwerbe weiter erhöht. Nach 566 Mitarbeitern im Vorjahr sind zum Stichtag 31. Dezember 2013 insgesamt 644 Mitarbeiter einschließlich Vorständen in der NEXUS-Gruppe beschäftigt.

Es wurden keine wesentlichen Investitionen außerhalb der Beteiligungsinvestitionen und der Investitionen in Produktentwicklung getätigt.

Gesamtaussage zur Lage des Konzerns

NEXUS hat sich in 2013 hinsichtlich sämtlicher Leistungsindikatoren positiv entwickelt. NEXUS verfügt über ein attraktives Produktprogramm, eine gute Marktposition in den Kernmärkten und stabile Kundenbeziehungen. Weiteres Wachstum kann durch Eigenfinanzierung finanziert werden.

Nachtragsbericht

Berichtspflichtige Ereignisse nach dem Bilanzstichtag haben nicht stattgefunden.

Chancen- und Risikobericht

Das unternehmerische Handeln der NEXUS AG ist mit Risiken und Chancen verbunden; dies gilt einheitlich für alle Segmente. Zur frühzeitigen Erkennung, Bewertung und zum richtigen Umgang mit Chancen und Risiken hat die NEXUS AG einen Risikosteuerungs- und Kontrollsystem eingeführt. Das System umfasst die NEXUS AG inklusive aller mehrheitlich gehaltenen Tochtergesellschaften und liegt in der Verantwortung des Vorstands und der Geschäftsführer der Tochtergesellschaften.

Darüber hinaus ist die NEXUS-Gruppe mit kurz-, mittel- und langfristigen strategischen und operativen Risiken konfrontiert, die sich auf Veränderungen und Fehler innerhalb des Umfeldes, der Branche, der innerbetrieblichen Management- und Leistungsprozesse oder des finanzwirtschaftlichen Umfelds beziehen.

Risikomanagement

Die NEXUS AG hat ein den Verhältnissen angemessenes internes Kontrollsystem sowie Controlling-Instrumentarium und Risikomanagement implementiert. Neben einem intensiven Kosten- und Ergebnismanagement, das im Rahmen regelmäßiger Management- und Aufsichtsratssitzungen überwacht wird, besteht ein Risikomanagement-Handbuch. Entsprechend werden folgende Chancen- und Risikofelder vom Managementteam überwacht:

Kundenprojekte
Entwicklungsprojekte
Mangelnde Marktakzeptanz von Produkten
Abwanderung von Know-How-Trägern
Rechtliche Auseinandersetzungen
Entwicklung von Tochter- und Beteiligungsgesellschaften

Die Berichterstattung, die Dokumentation und die Maßnahmenentwicklung sind im Risikohandbuch der NEXUS AG geregelt. Die Umsetzung wird periodisch vom Vorstand überprüft. In 2013 wurden sechs Risikoberichte von den verantwortlichen Stellen an den Vorstand gemeldet und von diesem bewertet.

Der Einkauf ist im Wesentlichen auftragsbezogen und in Abstimmung mit den zuständigen Projektmanagern organisiert. Zahlungsausgänge werden bei der NEXUS AG durch den Vorstand und bei den Tochtergesellschaften durch den jeweiligen Geschäftsführer genehmigt. Der Personalabrechnungsprozess erfolgt für die inländischen Gesellschaften zum überwiegenden Teil zentral in Villingen-Schwenningen und wird durch funktionsunabhängige Kontrollen überwacht.

Zur Leistungserfassung der Entwicklungsabteilung wird eine Oracle-Datenbank verwendet. Die Steuerung wird durch eine Vierteljahresplanung vorgenommen. Die NEXUS-Gruppe nutzt eine ERP-Software (Enterprise Resource Planning), mit der Informationen sowohl für Ablaufprozesse und interne Kontrollen als auch für Zwecke der Berichterstattung verfügbar gemacht werden. Darüber hinaus findet eine regelmäßige Kommunikation zwischen den Finanzabteilungen der dezentralen Tochterunternehmen und der zentralen Konzernfinanzabteilung statt.

Der wirtschaftlichen Entwicklung der Tochtergesellschaften wird verstärkt Aufmerksamkeit geschenkt. Diese berichten ihre Ergebnisse monatlich an den Vorstand. Der Vorstand ist an den maßgeblichen Entscheidungen unmittelbar beteiligt. Für die Steuerung und Überwachung werden die Tochtergesellschaften hierzu nach Produkten bzw. Märkten in derzeit sieben Business Units zusammengefasst, die wiederum den beiden Segmenten Healthcare Software und Healthcare Services zugeordnet werden.

Die Überwachung des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems obliegt dem Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats.

Risiken und Chancen

Markt- und Branchenrisiken

Wesentliche Risiken und Chancen, die eine deutliche Veränderung der wirtschaftlichen Lage bei NEXUS hervorrufen könnten, liegen im Markt und Branchenumfeld. Die NEXUS-Gruppe erwirtschaftet ihre Umsatzerlöse im Wesentlichen aus dem Verkauf von Softwarelizenzen und Dienstleistungen für das Gesundheitswesen in Deutschland, der Schweiz, Österreich und Frankreich. Das derzeitige gesamtwirtschaftliche Umfeld stellt nach wie vor ein Risiko dar. Insbesondere die Finanzkrise führt in vielen europäischen öffentlichen Haushalten zu Budgetkürzungen, die sich auch auf die Finanzierung der öffentlichen Haushalte auswirkt. Weitere Ausgabekürzungen im Gesundheitswesen und insbesondere bei den Krankenhäusern sind zu erwarten.

Die neueste Prognose der Marktforschungsinstitute Forrester, Gartner und IDC zeigen gleichzeitig, dass Unternehmenssoftware in 2014 das höchste Wachstum innerhalb der weltweiten IT-Ausgaben erreicht. Für 2014 werden laut Gartner die Ausgaben für Unternehmenssoftware um 6,8 % auf 320 Milliarden US-Dollar steigen. In 2013 betrug die Wachstumsrate rund 5,2 %. Forrester rechnet mit einem Anstieg von 7,8 % auf 580 Milliarden US-Dollar.

Auch wenn die Zahlen keinen unmittelbaren Aufschluss über die Investitionsbereitschaft von Einrichtungen im Gesundheitswesen geben, geht die NEXUS-Gruppe davon aus, dass sich die Zielgruppe somatischer und psychiatrischer Krankenhäuser, medizinischer Versorgungszentren, Reha-, Alten- und Pflegeheime ebenfalls dem Trend zunehmender Investitionen in Unternehmenssoftware weiter anschließen werden. Für NEXUS ergeben sich dabei erhebliche Chancen, ein überdurchschnittliches Wachstum zu erzielen.

Unsere derzeitige Technologie- und Marktposition eröffnet uns die Möglichkeit, neue Kunden zu erschließen und die Marge zu verbessern. Die bisher installierte Kundenbasis ist hierfür eine ausgezeichnete Referenz. Als Anbieter von Qualitätssoftware hat sich NEXUS am Markt einen sehr guten Ruf erarbeitet und gilt als stabiles, wachsendes Unternehmen. In den letzten Jahren galt dies insbesondere für den deutschen Markt, in dem die NEXUS-Gruppe mit dem Neuprodukt NEXUS / KIS wesentliche Aufträge gewinnen und damit andere etablierte Wettbewerber ablösen konnte.

Sollten sich trotz des segmentierten Marktes andere Anbieter als Standards durchsetzen, wird die Strategie der NEXUS-Gruppe als mittelständischer Anbieter mit internationaler Präsenz nicht erfolgreich sein. Durch die fortschreitende Konsolidierung ist weiterhin die Möglichkeit der Übernahme durch einen Wettbewerber gegeben.

Leistungswirtschaftliche und sonstige Risiken

Strategische Risiken: Risiken können auch aus strategischen Unternehmensentscheidungen resultieren, die kurzfristig und langfristig grundsätzlich das Chancen- und Risikopotential der NEXUS verändern.

Vermarktungs- und Vertriebsrisiken: Die NEXUS bearbeitet die unterschiedlichen Märkte mit unterschiedlichen Vertriebsmodellen. Aufgrund der hohen Komplexität der Produkte ist die Vermarktung sehr anspruchsvoll. Der Verlust von Partnern, Mitarbeitern oder Vertriebsmittlern ist ein Risiko, das die Ertragssituation beeinflussen könnte. Wichtig für die weitere wirtschaftliche Entwicklung der NEXUS AG einschließlich Tochtergesellschaften ist, dass neben einer Verbreiterung der installierten Softwarebasis die Wartungs- und Serviceerlöse weiter gesteigert werden können. Hierzu ist auch Voraussetzung, dass es in ausreichendem Umfang gelingt, auslaufende Wartungs- und Serviceverträge zu verlängern. Bei erhöhtem Anteil an Wartungserträgen und Erträgen aus Partnergeschäften kann sich die Erlösqualität weiter verbessern.

Projektrisiken: Umsetzungsschwierigkeiten, insbesondere technischer Art, könnten bei den vorliegenden Großprojekten zu Pönalen oder Rückabwicklungen führen, die sich wiederum negativ auf die Ertragslage, aber auch auf die Marktreputation auswirken könnten. Zahlungsausfälle in Großprojekten durch Zahlungsschwierigkeiten oder Zahlungszurückhaltung der Kunden könnten zu Liquiditätsbelastungen für das Unternehmen führen, insbesondere wenn im Rahmen von Großprojekten erhebliche Vorleistungen erbracht wurden. Dieses Risiko wird soweit möglich durch die Vereinbarung von Anzahlungen reduziert. Ausfallrisiken bzw. Risiken, dass ein Vertragspartner seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt, werden im Rahmen des Forderungsmanagements (bspw. Bonitätsprüfungen) aktiv gesteuert. Ausfallrisikokonzentrationen entstehen im Konzern temporär innerhalb von Großprojekten. Die maximale Risikohöhe ergibt sich aus dem Buchwert der aktivierten Forderungen und ggf. aus Schadensersatz- oder Haftungsansprüchen. Risiken aus Zahlungsstromschwankungen existieren aufgrund der vorhandenen Liquiditätsreserven und der sich zunehmend verstetigenden Einzahlungsflüsse derzeit nicht.

Produktrisiken: Es besteht ein Risiko, dass der von NEXUS erreichte Innovationsvorsprung durch Wettbewerbsinnovationen verloren geht und dadurch Marktanteile verloren gehen. Risiken liegen auch in der Zeit- und Budgetplanung sowie in der Gestaltung und in der Qualität von Eigenentwicklungen, bei denen Abweichungen von der Marktspezifikation erhebliche Auswirkungen hinsichtlich der Vermarktung und der Kostenposition bedeuten können. In der Softwareentwicklung werden außerdem teilweise Drittprodukte eingesetzt, bei deren Verlust oder bei mangelnder Qualität der Technologie es zu Verzögerungen der eigenen Softwareauslieferung kommt. Die NEXUS AG begegnet diesen Risiken mit jährlichen qualitätsgeprüften Releasen, die einen vordefinierten Qualitätsmanagement-Prozess durchlaufen.

Risiken in der Belegschaft: Die Entwicklung der NEXUS AG hängt in starkem Umfang vom Wissen und der konzernweiten Leistungsbereitschaft der Belegschaft ab. Es besteht grundsätzlich das Risiko, durch Fluktuation Kompetenzen zu verlieren und Marktvorteile einzubüßen. Das Abwandern einer größeren Zahl von Kern-Know-how-Trägern könnte zumindest kurzfristig zu erheblichen Schwierigkeiten in der operativen Geschäftsabwicklung führen. Zudem zeigt der Arbeitsmarkt seit Jahren einen Mangel an Fachkräften. Die NEXUS begegnet diesem Risiko mit aktiver Personalentwicklung, die ein wichtiger Bestandteil für eine vorausschauende und zuverlässige Sicherung unserer Personalressourcen darstellt. Bedeutende rechtliche Risiken sind derzeit nicht bekannt.

Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten und finanzwirtschaftliche Risiken

Finanzinstrumente bestehen im Wesentlichen aus Leistungsforderungen und -verbindlichkeiten. Da die Kunden der NEXUS-Gruppe überwiegend in öffentlicher Trägerschaft sind, ist das Ausfallrisiko innerhalb der Leistungsforderungen als gering einzuschätzen.

NEXUS verfügt in erheblichem Umfang über immaterielle Vermögenswerte in Form von Konzessionen / Patenten (TEUR 772; Vj: TEUR 1.247), Geschäfts- oder Firmenwerten (TEUR 25.721; Vj: TEUR 25.227), Technologie und Kundenstamm (TEUR 7.643; Vj: TEUR 9.306), Marke (TEUR 2.039; Vj: TEUR 1.577) sowie Entwicklungskosten (TEUR 13.358; Vj: TEUR 12.137), die in der Bilanz aktiviert sind. Zum Bilanzstichtag wurde eine Überprüfung der Werthaltigkeit der Geschäfts- und Firmenwerte auf Basis des DCF-Verfahrens vorgenommen. Aufgrund der zukünftigen positiven Ergebniserwartungen besteht kein Abwertungsbedarf. Sofern die getroffenen Annahmen zukünftig nicht so eintreten, könnte sich ein Abwertungsbedarf bei den Geschäfts- und Firmenwerten und auch bei den übrigen immateriellen Vermögenswerten ergeben. Die NEXUS AG und ihre Tochtergesellschaften haben in erheblichem Umfang latente Steuern aus Verlustvorträgen aktiviert. Sollte nicht mehr zu erwarten sein, dass Gewinne zur Nutzung der Verlustvorträge erwirtschaftet werden, müsste der Ansatz ganz oder zum Teil reduziert werden. Sollten sich Steuergesetzgebungen zur Behandlung von Verlustvorträgen ändern, könnte es nötig werden, die aktivierten latenten Steuern ganz oder zum Teil zu reduzieren. NEXUS hält Wertpapiere, die Zinsrisiken und Kursrisiken ausgesetzt sind und darum intensiv beobachtet werden und alternativen Anlageoptionen unterworfen sind. Aufgrund der volatilen Märkte für Wertpapiere existieren weiterhin Kurs- und Ausfallrisiken, die beobachtet und bewertet werden. Gehaltene Schuldscheindarlehen sind vollumfänglich ausfallgesichert. Der Konzern hält wesentliche liquide Mittel in Schweizer Franken, die Kursrisiken unterliegen. Währungsrisiken entstehen daneben insbesondere auch durch die in der Schweiz (Schweizer Franken) realisierten Umsätze und die daraus resultierenden Forderungen, die bis zur Zahlung Währungsschwankungen unterliegen. Den Einzahlungen in Schweizer Franken stehen in hohem Umfang Auszahlungen in Schweizer Franken gegenüber, so dass sich hier das Währungsrisiko netto vermindert. Eine Sicherungsbeziehung bestand zum Stichtag nicht. Risiken zu Zahlungsstromschwankungen existieren aufgrund der Liquiditätsreserven und der sich zunehmend verstetigenden Einzahlungsflüsse nicht.

Die Entscheidung über den Einsatz und die Risiken aus der Verwendung von Finanzinstrumenten werden zentral durch den Vorstand überwacht. Der Konzern ist bestrebt, über genügend Zahlungsmittel und zahlungsmitteläquivalente oder entsprechende unwiderrufliche Kreditlinien zu verfügen, um seine Verpflichtungen in den nächsten Jahren zu erfüllen. Des Weiteren steht der Gesellschaft genehmigtes Kapital für weitere Kapitalerhöhungen zur Verfügung.

Aus bedingten Kaufpreisen im Rahmen von Unternehmenserwerben können sich Effekte aus Änderungen der vertragsrelevanten Faktoren ergeben.

Internes Kontrollsystem und Risikomanagementsystem bezogen auf den Konzernrechnungslegungsprozess

Das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem hat im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess zum Ziel, die Ordnungsmäßigkeit und Wirksamkeit der Rechnungslegung und Finanzberichterstattung konzernweit sicherzustellen. Die laufende Buchhaltung der inländischen Tochterunternehmen wird dezentral geführt, während die Erstellung der handelsrechtlichen Jahresabschlüsse zum überwiegenden Teil zentral erfolgt. Die ausländischen Gesellschaften erstellen lokale Abschlüsse, die aufgrund gesetzlicher Vorschriften oder bei Wesentlichkeit freiwillig geprüft werden. Die Erstellung des Konzernabschlusses sowie die erforderlichen Anpassungen der in- und ausländischen Einzelabschlüsse an die International Financial Reporting Standards, wie sie in der EU verpflichtend anzuwenden sind, erfolgten zentral in Villingen-Schwenningen. Der Abschlusserstellungsprozess wird zentral durch den Leiter Finanzen sowie den Vorstand der NEXUS AG überwacht. Das Vier-Augen-Prinzip wird grundsätzlich gewahrt.

Übernahmerelevante Angaben

Zusammensetzung des gezeichneten Kapitals und Börsennotierung

Die NEXUS AG ist an der Frankfurter Wertpapierbörse im Prime Standard unter der Wertpapier-Kenn-Nummer (WKN) 522090 gelistet. Das gezeichnete Kapital in Höhe von EUR 15.105.150,00 setzt sich wie folgt zusammen: Stammaktien: 15.105.150 Stück zum rechnerischen Wert von jeweils EUR 1,00. Zu den aus Stückaktien vermittelten Rechten und Pflichten verweisen wir auf das Aktiengesetz (§§ 8 ff AktG). Zum Stichtag sind 15.068.542 Aktien ausgegeben.

Beschränkungen zu Aktien

Soweit bekannt existieren keine Beschränkungen, die die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen.

Direkte oder indirekte Beteiligungen am Kapital

Folgende uns mitgeteilte direkte und indirekte Beteiligungen am Kapital überschreiten 10 von Hundert der Stimmrechte:

Burkart Verwaltungen GmbH, Singen, Deutschland: 13,46 %
Jupiter Technologie GmbH & Co. KGaA, Schwäbisch Hall, Deutschland: 13,02 %
indirekte Beteiligungen:
Essential Invest GmbH & Co. KGaA, Schwäbisch Hall, Deutschland: 13,02 %
Essential Management GmbH, Rorschacherberg, Deutschland: 13,02 %

Inhaber von Aktien mit Sonderrechten

Es existieren keine Inhaber von Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen.

Art der Stimmrechtskontrolle im Fall von Arbeitnehmerbeteiligungen

Bei den am Kapital beteiligten Arbeitnehmern existiert keine Trennung zwischen Stimmrecht und Aktie. Die Kontrollrechte können unmittelbar durch die Arbeitnehmer ausgeübt werden.

Ernennung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern und Satzungsänderungen

Es existieren keine weitergehenden Satzungsbestimmungen zur Ernennung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern als die in den gesetzlich geltenden Vorschriften. Zudem sind keine wesentlichen Satzungsbestimmungen anzugeben, die von gesetzlichen Vorschriften und von dispositiven Vorschriften abweichen.

Befugnisse des Vorstands hinsichtlich der Möglichkeit, Aktien auszugeben oder zurückzukaufen Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien

Die Gesellschaft ist ermächtigt, eigene Aktien - bis zu 1.380.520 Stückaktien im rechnerischen Nennwert von je EUR 1,00 -zu erwerben. Die Ermächtigung gilt bis zum 31. Mai 2015. Der Erwerb erfolgt nach Wahl des Vorstandes über die Börse oder mittels eines an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Kaufangebotes. Auf die nach dieser Ermächtigung erworbenen Aktien dürfen zusammen mit anderen eigenen Aktien, die sich im Besitz der Gesellschaft befinden oder ihr nach den §§ 71 a ff. AktG zuzurechnen sind, zu keinem Zeitpunkt mehr als 10 % des Grundkapitals entfallen. Die Ermächtigung darf von der Gesellschaft nicht zum Zweck des Handels in eigenen Aktien genutzt werden. Die Ermächtigung kann ganz oder in Teilbeträgen, einmal oder mehrmals durch die Gesellschaft ausgeübt werden, aber auch für ihre Rechnung durch Dritte durchgeführt werden.

Erfolgt der Erwerb der Aktien direkt über die Börse, darf der gezahlte Gegenwert je Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) den Mittelwert der Schlusskurse im XETRA-Handel (oder in einem vergleichbaren Nachfolgesystem) an der Wertpapierbörse Frankfurt/Main für die Aktien der Gesellschaft während der letzten fünf Börsenhandelstage vor dem Erwerb der Aktien um nicht mehr als 10 % überschreiten und um nicht mehr als 10 % unterschreiten. Erfolgt der Erwerb über ein öffentliches Kaufangebot (oder eine öffentliche Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes) an alle Aktionäre, dürfen der gebotene Kaufpreis oder die Grenzwerte der gebotenen Kaufpreisspanne je Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) den Mittelwert der Schlusskurse im XETRA-Handel (oder in einem vergleichbaren Nachfolgesystem) an der Wertpapierbörse Frankfurt/Main für die Aktien der Gesellschaft während der letzten fünf Börsenhandelstage vor Veröffentlichung des Kaufangebotes um nicht mehr als 10 % überschreiten und um nicht mehr als 10 % unterschreiten.

Der Vorstand ist ermächtigt, die aufgrund der erteilten Ermächtigung erworbenen eigenen Aktien mit Zustimmung des Aufsichtsrates ohne weiteren Hauptversammlungsbeschluss einzuziehen. Er ist ferner ermächtigt, die aufgrund der erteilten Ermächtigung erworbenen Aktien mit Zustimmung des Aufsichtsrates an Dritte im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen oder bei einem Erwerb von Unternehmen oder von Beteiligungen an Unternehmen anzubieten. Das Bezugsrecht der Aktionäre auf eigene Aktien ist insoweit ausgeschlossen. Die NEXUS AG hat in 2011 ein Aktienrückkaufprogramm gestartet. Per 31. Dezember 2013 wurden insgesamt 37.788 Stück zu einem Durchschnittskurs von EUR 7,35 erworben. In 2013 wurden keine Aktienrückkäufe getätigt.

Genehmigtes Kapital

Der Vorstand ist ermächtigt, in der Zeit bis zum 30. April 2017 das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrfach um bis zu insgesamt EUR 7.152.575,00 durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender nennwertloser Inhaberaktien (Stückaktien) gegen Bar- und/oder Sacheinlage zu erhöhen (Genehmigtes Kapital). Die neuen Aktien können auch an Arbeitnehmer der Gesellschaft oder eines verbundenen Unternehmens ausgegeben werden. Der Vorstand entscheidet mit Zustimmung des Aufsichtsrats über die Bedingungen der Aktienausgabe. Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit der Zustimmung des Aufsichtsrats über den Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre in folgenden Fällen zu entscheiden:

a) für Spitzenbeträge,

b) zur Ausgabe neuer Aktien an Arbeitnehmer der Gesellschaft oder eines verbundenen Unternehmens,

c) zur Ausgabe neuer Aktien gegen Sacheinlage zum Erwerb von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen,

d) zur Ausgabe neuer Aktien gegen Bareinlage, wenn der Ausgabebetrag der neuen Aktien den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien gleicher Gattung und gleicher Ausstattung zum Zeitpunkt der endgültigen Feststellung des Ausgabebetrages durch den Vorstand

nicht wesentlich im Sinne der §§ 203 Abs. 1 und 2, 186 Abs. 3 Satz 4 AktG unterschreitet und der auf die neuen Aktien, für die das Bezugsrecht ausgeschlossen wird, insgesamt entfallende anteilige Betrag des Grundkapitals 10 % des zum Zeitpunkt der Eintragung dieser Ermächtigung im Handelsregister vorhandenen Grundkapitals (EUR 14.305.150,00) und -kumulativ - 10 % des zum Zeitpunkt der Ausgabe der neuen Aktien vorhandenen Grundkapitals nicht übersteigt. Auf die Höchstgrenze von 10 % des Grundkapitals ist der anteilige Betrag am Grundkapital abzusetzen, der auf neue oder zurückerworbene Aktien entfällt, die seit der Eintragung dieser Ermächtigung im Handelsregister unter vereinfachtem Bezugsrechtsausschluss gemäß oder entsprechend § 186 Abs. 3 S. 4 AktG ausgegeben oder veräußert worden sind, sowie der anteilige Betrag am Grundkapital, auf den sich Options- und/ oder Wandlungsrechte aus Options- und/oder Wandelschuldverschreibungen und/oder Wandlungspflichten aus Wandelschuldverschreibungen beziehen, die seit der Eintragung dieser Ermächtigungen im Handelsregister in entsprechender Anwendung von § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben worden sind. Die Ermächtigung beträgt nach teilweiser Ausschöpfung durch eine Barkapitalerhöhung in Höhe von TEUR 800 im November 2012 noch EUR 6.352.575,00 (Vj: EUR 6.352.575,00).

Bedingtes Kapital

Das Grundkapital der Gesellschaft wird um EUR 1.400.000,00 durch Ausgabe von bis zu 1.400.000 auf den Inhaber lautender Stückaktien mit einem rechnerischen Wert von je EUR 1,00 bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2012). Das bedingte Kapital dient der Sicherung von Bezugsrechten aus Aktienoptionen, die aufgrund der Ermächtigung der Hauptversammlung der NEXUS AG vom 23. Mai 2012 gegeben werden. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie Aktienoptionen ausgegeben werden und die Inhaber dieser Aktienoptionen von ihrem Bezugsrecht auf Aktien Gebrauch machen und die Gesellschaft nicht in Erfüllung der Bezugsrechte eigene Aktien gewährt.

Wesentliche Vereinbarungen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels in Folge eines Übernahmeangebots stehen

Es bestehen keine wesentlichen Vereinbarungen der Gesellschaft, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen.

Entschädigungsvereinbarungen

Entschädigungsvereinbarungen der Gesellschaft, die für den Fall eines Übernahmeangebots mit den Mitgliedern des Vorstands oder Arbeitnehmern getroffen sind, bestehen nicht.

Grundzüge des Vergütungssystems des Vorstands

Die Festlegung von Struktur und Höhe der Vergütung des Vorstands wird bei der NEXUS AG vom Aufsichtsrat beschlossen. Das Vergütungssystem für den Vorstand basiert auf den Grundsätzen der Leistungs- und Ergebnisorientierung und besteht aus einer erfolgsunabhängigen Grundvergütung sowie aus erfolgsabhängigen Bestandteilen. Kriterien für die Angemessenheit der Vergütung eines jeden Vorstandsmitglieds bilden insbesondere die Aufgaben des jeweiligen Vorstandsmitglieds, seine persönliche Leistung, die wirtschaftliche Lage, der Erfolg und die Zukunftsaussichten des Unternehmens unter Berücksichtigung des Marktumfelds. Darüber hinaus unterhält die Gesellschaft für ihre Organmitglieder eine Vermögenshaftpflichtversicherung (sogenannte D&O-Versicherung).

Die erfolgsunabhängige Grundvergütung besteht aus einem Fixum, ausbezahlt in zwölf Monatsraten und Sachbezügen, welche aus dem nach steuerlichen Richtlinien anzusetzenden Wert der Dienstwagennutzungen bestehen. Als Maßnahme der betrieblichen Altersvorsorge werden zudem durch die Gesellschaft Einzahlungen in eine Lebensversicherung und eine Unterstützungskasse geleistet.

Die erfolgsabhängigen Bestandteile enthalten eine jährlich wiederkehrende, an den geschäftlichen Erfolg gebundene Komponente und eine Komponente mit langfristiger Anreizwirkung und Risikocharakter in Form eines Bonus. Die jährlich wiederkehrende Komponente orientiert sich am EBIT des NEXUS-Konzerns bzw. der Einhaltung der Planwerte. Die Komponente mit langfristiger Anreizwirkung ist an die Entwicklung des Aktienkurses der NEXUS AG gekoppelt. Dem Vorstand gehörten zum 31. Dezember 2013 folgende Personen an:

Dr. Ingo Behrendt, Vorstandsvorsitzender
Ralf Heilig, Vertriebsvorstand
Edgar Kuner, Entwicklungsvorstand

Die Gesamtbezüge setzen sich wie folgt zusammen:

Gehaltskomponenten

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2013

TEUR
2012

TEUR
Erfolgsunabhängige Komponente 622 613
a) Kurzfristig fällige Leistungen 597 588
b) Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses 25 25
Erfolgsabhängige Komponente ohne langfristige Anreizwirkung 350 350
Summe 972 963

Aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung vom 23. Mai 2012 wird gemäß § 286 Abs. 5 HGB auf die individualisierte Angabe der Vorstandsgehälter für die Geschäftsjahre 2012 bis 2016 verzichtet.

Es bestehen keine Zusagen an Vorstandsmitglieder über Vergütungen im Falle eines vorzeitigen Ausscheidens. Am Bilanzstichtag waren keine Aktienoptionen mehr an die Vorstände ausgegeben. Im Dezember 2011 wurde mit den Vorständen eine aktienbasierte Vergütung vereinbart. Sie besteht aus 100.000 virtuellen Aktienoptionen, die im Jahr 2015 fällig werden und auf der Kursentwicklung der Jahre 2012 bis 2014 basieren. Der beizulegende Zeitwert zum Bilanzstichtag betrug TEUR 155.

Vergütungen des Aufsichtsrats

Die Vergütung des Aufsichtsrats wird von der Hauptversammlung der NEXUS AG festgelegt; sie ist in der Satzung der NEXUS AG geregelt. Die Vergütungen orientieren sich an den Aufgaben und der Verantwortung der Aufsichtsratsmitglieder sowie am wirtschaftlichen Erfolg des Konzerns. Jedes Aufsichtsratsmitglied erhält eine jährliche Vergütung, die sich aus einer festen und einer variablen Vergütung zusammensetzt. Die feste Vergütung beträgt für den Aufsichtsratsvorsitzenden EUR 15.000 und für die anderen Aufsichtsratsmitglieder EUR 11.000. Daneben wird eine ergebnisabhängige, variable Vergütung gewährt, die für den Aufsichtsratsvorsitzenden maximal EUR 15.000 und für die anderen Aufsichtsratsmitglieder maximal EUR 5.000 beträgt. Für den Vorsitz in Ausschüssen werden weitere EUR 1.000 gewährt.

Dem Aufsichtsrat gehören folgende Personen an:

Dr. jur. Hans-Joachim König, Singen, Vorsitzender
Prof. Dr. Ulrich Krystek, Hofheim, stellv. Vorsitzender
Diplom-Betriebswirt (FH) Wolfgang Dörflinger, Konstanz
Prof. Dr. Alexander Pocsay, St. Ingbert
Erwin Hauser, Kaufmann, Blumberg
Matthias Gaebler, Stuttgart

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen TEUR 115 (Vj. TEUR 112). Der Aufsichtsratsvorsitzende erbringt neben seiner Aufsichtsratstätigkeit vereinzelt selbst oder über eine ihm nahestehende Gesellschaft Dienstleistungen für die NEXUS AG und rechnet diese nach marktüblichen Bedingungen ab. In 2013 betrugen die hierfür als Aufwand angefallenen Dienstleistungshonorare TEUR 73 (Vj: TEUR 147). Darüber hinaus unterhält die Gesellschaft für ihre Organmitglieder eine Vermögenshaftpflichtversicherung (sogenannte D&O-Versicherung).

Erklärung zur Unternehmensführung und zur Entsprechenserklärung

Die Erklärung zur Unternehmensführung sowie die Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG wurden auf der Unternehmenswebsite www.nexus-ag.de - Unternehmen - Investor Relations - Corporate Governance veröffentlicht.

Zusammenfassende Darstellung der Chancen- und Risikosituation der NEXUS-Gruppe

Die NEXUS AG sowie alle ihre Tochtergesellschaften arbeiten nach einer einheitlichen Methode der Chancen-/ Risikoanalyse und des Chancen-/Risikomanagements. Der Früherkennung von Risiken wird damit eine wesentliche Bedeutung beigemessen. Die Überwachung der Risiken durch eindeutige Kennzahlen (Umsatz, EBIT, relative Marktposition) ermöglicht eine klare Einschätzung über die Bedeutung.

Weder aus den Einzelrisiken noch aus der Gesamtrisikoposition lässt sich derzeit erkennen, dass der Fortbestand des Unternehmens gefährdet ist. Gleichzeitig sieht das Management noch erhebliche Chancen zur Ausweitung des Umsatzes im Marktsegment der NEXUS-Gruppe.

Prognosebericht 2014

Die Investitionsbereitschaft der Krankenhäuser bleibt in Europa gedämpft und in unseren Kernmärkten sehen wir das Risiko, dass größere Investitionsentscheidungen immer weiter zurückgestellt werden. Auch in anderen Marktsegmenten, wie z.B. dem Altenhilfemarkt ist der Kostendruck auf die Anbieter hoch. Gleichzeitig steigt die Notwendigkeit der Einrichtungen ihre Prozesse durch Software zu optimieren.

Die NEXUS-Gruppe hat aufgrund ihrer breiten Produktpalette und ihrer klaren Positionierung die Möglichkeit auch in einem schwierigen Marktumfeld Umsatzwachstum zu erzielen. Unsere Konzernplanung für 2014 zeigt auf, dass wir in allen Leistungskennziffern weiter leicht steigende Werte erwarten. Die gilt für das Ergebnis vor Steuern und für den Umsatz. Gleichermaßen erwarten wir eine Verbesserung in der relativen Marktposition in den relevanten Märkten. Diese Prognose gilt für das Segment "Healthcare Software" und "Healthcare Service".

Darin beinhaltet sind Investitionen in die Internationalisierung unserer Produkte und in die Erweiterung unserer Produktpalette. Diese Investitionen können ggf. auch durch Beteiligungskäufe unterstützt werden. Es bleibt weiterhin unser Ziel, für definierte Kundengruppen und Regionen Marktführer zu bleiben bzw. zu werden und das Spektrum der Anwendungen in der medizinischen Informatik möglichst breit abzudecken.

Villingen-Schwenningen, den 14 . März 2014

NEXUS AG

Der Vorstand

Dr. Ingo Behrendt

Ralf Heilig

Edgar Kuner

KONZERNBILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2013

Aktiva

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Anhang 31.12.2013

TEUR
31.12.2012

TEUR
Langfristige Vermögenswerte
Geschäfts- oder Firmenwerte 4 25.721 25.227
Sonstige immaterielle Vermögenswerte 4 23.813 24.267
Sachanlagen 5 1.864 1.925
Anteile an at Equity bewerteten Unternehmen 6 43 43
Aktive latente Steuern 8/25 3.697 4.174
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 10 84 131
Summe langfristige Vermögenswerte 55.222 55.767
Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte 7 283 414
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen 9 19.320 19.144
Ertragsteuerforderungen 404 509
Sonstige nicht-finanzielle Vermögenswerte 11 1.436 1.153
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 10 1.497 1.129
Kurzfristige Finanzanlagen 10 8.142 10.145
Barmittel und Bankguthaben 15.662 12.906
Summe kurzfristige Vermögenswerte 46.744 45.400
Bilanzsumme 101.966 101.167
Passiva
Anhang 31.12.2013

TEUR
angepasst** 31.12.2012

TEUR
Kapital und Rücklagen 12
Gezeichnetes Kapital 15.105 15.105
Kapitalrücklage 25.780 25.757
Gewinnvortrag 25.787 22.398
Konzernjahresüberschuss 7601 6.094
Kumuliertes übriges Konzernergebnis -1.088 -827
Eigene Anteile -290 -296
Auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens entfallendes Eigenkapital 72.895 68.231
Anteile nicht beherrschender Gesellschafter -526 -118
Summe Eigenkapital 72.369 68.113
Langfristige Schulden
Pensionsverpflichtungen 13 3.371 2.597
Passive latente Steuern 8/25 2.564 3.840
Finanzverbindlichkeiten 15 43 0
Sonstige finanzielle Schulden 15 2.754 5.030
Summe langfristige Schulden 8.732 11.467
Kurzfristige Schulden
Rückstellungen 14 916 1.315
Finanzverbindlichkeiten 15 152 385
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 15 4.011 4.079
Ertragsteuerverbindlichkeiten 15 754 513
Erlösabgrenzung 15 4.344 3.569
Sonstige nicht-finanzielle Schulden 15 6.462 8.132
Sonstige finanzielle Schulden 15 4.226 3.594
Summe kurzfristige Schulden 20.865 21.587
Bilanzsumme 101.966 101.167

** Anpassung aufgrund IAS 19 (revised); vgl. Note 13.

KONZERN-GEWINN- UND-VERLUSTRECHNUNG VOM 01.01.2013 BIS 31.12.2013

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Anhang 31.12.2013

TEUR
angepasst** 31.12.2012

TEUR
Umsatzerlöse 17 73.263 62.340
Aktivierte Entwicklungsleistungen 4.514 4.300
Sonstige betriebliche Erträge 18 2.424 2.181
Materialaufwand einschließlich bezogene Leistungen 19 13.815 11.644
Personalaufwand 20 40.586 34.600
Abschreibungen 7.078 6.499
Sonstige betriebliche Aufwendungen 21 11.802 10.710
Betriebsergebnis 6.920 5.368
Ergebnis aus at Equity bewerteten Beteiligungen 22 0 -47
Finanzerträge 23 221 481
Finanzaufwendungen 24 63 13
Ergebnis vor Ertragsteuern 7.078 5.789
Ertragsteuern 25 -142 61
Konzernjahresüberschuss 7.220 5.728
vom Konzernjahresüberschuss entfallen auf:
- Aktionäre der NEXUS AG 7.601 6.094
- Anteile nicht beherrschender Gesellschafter -381 -366
Konzernjahresüberschuss je Aktie
gewogener Durchschnitt der im Umlauf befindlichen Aktien (in Tsd.) 15.065 14.406
- unverwässert 26 0,50 0,42
- verwässert 26 0,50 0,42

** Anpassung aufgrund IAS 19 (revised); vgl. Note 13, 20 und 26.

Konzernumsatz 2006 - 2013 in Mio. EUR

KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG VOM 01.01.2013 BIS 31.12.2013

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31.12.2013

TEUR
angepasst** 31.12.2012

TEUR
Anpassung** 31.12.2012

TEUR
31.12.2012

TEUR
Konzernjahresüberschuss 7.220 5.728 -34 5.762
Sonstiges Ergebnis
Posten, die nie in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden
Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste (nach Ertragsteuern) -8 -728 34 -762
Steuereffekt -18 157 0 157
-26 -571 34 -605
Posten, die in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden oder werden können
Währungsumrechnungsdifferenzen -572 -116 0 -116
Veränderung Fair Value Kaufpreisverbindlichkeiten 310 -310 0 -310
-262 -426 0 -426
Sonstiges Ergebnis nach Steuern -288 -997 34 -1.031
Gesamtergebnis der Periode 6.931 4.731 0 4.731
Vom Gesamtergebnis der Periode entfallen auf:
- Aktionäre der NEXUS AG 7.339 5.133 5.133
- Anteile nicht beherrschender Gesellschafter -408 -402 -402

** Anpassung aufgrund IAS 19 (revised); vgl. Note 13, 20 und 26.

KONZERN-KAPITALFLUSS-RECHNUNG VOM 01.01.2013 BIS 31.12.2013

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Anhang 2013

TEUR
angepasst** 2012

TEUR
1. Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 28
Konzernjahresergebnis vor Ertragsteuern 7.078 5.789
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 4/5 7.078 6.499
sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen / Erträge -386 367
Zunahme / Abnahme der Vorräte 7 172 -214
Gewinn / Verlust aus dem Abgang des Anlagevermögens -60 737
Zunahme / Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 375 -4.017
Zunahme und Abnahme der Rückstellungen 13/14 -1.724 -198
Zunahme / Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -2.117 -17
Gezahlte Zinsen -63 -94
Erhaltene Zinsen 226 412
Geleistete Ertragsteuerzahlungen -63 -988
Erhaltene Ertragsteuerzahlungen 28 0
10.544 8.276
2. Cash Flow aus der Investitionstätigkeit 29
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle und Sachanlagevermögen 4/5 -5.343 -5.526
Einzahlungen aus Abgängen des Sachanlagevermögens 0 235
Unternehmenserwerb nach Abzug der erworbenen Zahlungsmittel 3 -347 -7.699
Aus- / Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzmitteldisposition 33 2.003 0
-3.687 -12.990
3. Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit 30
Kapitalerhöhung durch Ausgabe neuer Aktien 0 6.996
Dividendenauszahlung -1.657 -1.428
Erwerb eigener Anteile 12 0 -250
Verkauf eigener Anteile 28 8
Anteilserwerb für bereits vollkonsolidierte Gesellschaften 3 -2.334 0
Einzahlung aus der Aufnahme von kurzfristigen Krediten 15 43 0
-3.920 5.326
4. Finanzmittelbestand am Ende der Periode
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestands (Summe aus 1 + 2 + 3) 2.937 612
Veränderung der kumulierten Währungskursdifferenzen 52 -36
Finanzmittelbestand am Anfang des Geschäftsjahres 12.521 11.945
15.510 12.521
5. Zusammensetzung des Finanzmittelbestands
Liquide Mittel 15.662 12.906
Jederzeit fällige Bankverbindlichkeiten -152 -385
15.510 12.521

** Anpassung aufgrund IAS 19 (revised); vgl. Note 13, 20 und 26.

KONZERN-EIGENKAPITAL-VERÄNDERUNGS-RECHNUNG VOM 01.01.2013 BIS 31.12.2013

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Gezeichnetes Kapital

TEUR
Kapital-

rücklagen

TEUR
Eigenkapital-

differenz aus Währungs-

umrechnung

TEUR
Bewertungs-

rücklage für Finanzinstrumente

TEUR
Bewertungs-

rücklage für Kaufpreis-

verbindlichkeiten

TEUR
Rücklage für Pensionen

TEUR
Konzerneigenkapital zum 01.01.2012 14.305 19.553 1.192 0 0 -1.058
Einstellung des Konzernjahresüberschusses 2012 in den Konzerngewinnvortrag
Summe des direkt ins Eigenkapital erfassten Ergebnisses -116 -569
Fair Value Kaufpreisverbindlichkeiten -310
Sonstiges Ergebnis nach Steuern 2012 0 0 -116 -310 0 -569
Konzernjahresüberschuss 31. Dezember 2012
Gesamtergebnis der Periode 0 0 -116 -310 0 -569
Erhöhung des genehmigten Kapitals (HV 2012)
Ausschüttung
Kapitalerhöhung gegen Bareinlage 800 6.196
Kauf / Verkauf eigener Anteile 8
Konzerneigenkapital zum 31.12.2012 15.105 25.757 1.076 -310 0 -1.627
Anpassung IAS 19 rev** 34
Konzerneigenkapital zum 31.12.2012 15.105 25.757 1.076 -310 0 -1.593
Konzerneigenkapital zum 01.01.2013 15.105 25.757 1.076 -310 0 -1.593
Einstellung des Konzernjahresüberschusses 2012 in den Konzerngewinnvortrag
Finanzmathematische Gewinne und Verluste 19
im sonstigen Ergebnis erfasste latente Steuern -18
Währungsdifferenzen -572
Sonstiges Ergebnis nach Steuern 2013 0 0 -572 0 0 1
Konzernjahresüberschuss 2013
Kaufpreisanpassung Vorjahr 310
Gesamtergebnis der Periode 0 0 -572 310 0 1
Dividendenzahlung
Kaufpreisanpassung
Kauf / Verkauf eigener Anteile 23
Konzerneigenkapital zum 31.12.2013 15.105 25.780 504 0 0 -1.592

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Gewinnvortrag

TEUR
Jahresüberschuss

TEUR
Eigene Anteile

TEUR
Auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens entfallendes Eigenkapital

TEUR
Anteile nicht beherrschender Gesellschafter

TEUR
Gesamtsumme Eigenkapital

TEUR
Konzerneigenkapital zum 01.01.2012 19.155 4.672 -46 57.773 284 58.057
Einstellung des Konzernjahresüberschusses 2012 in den Konzerngewinnvortrag 4.672 -4.672 0 0
Summe des direkt ins Eigenkapital erfassten Ergebnisses -685 -36 -721
Fair Value Kaufpreisverbindlichkeiten -310 -310
Sonstiges Ergebnis nach Steuern 2012 0 0 0 -995 -36 -1.031
Konzernjahresüberschuss 31. Dezember 2012 6.128 6.128 -366 5.762
Gesamtergebnis der Periode 0 6.128 0 5.133 -402 4.731
Erhöhung des genehmigten Kapitals (HV 2012)
Ausschüttung -1.428 -1.428 -1.428
Kapitalerhöhung gegen Bareinlage 6.996 6.996
Kauf / Verkauf eigener Anteile -250 -242 -242
Konzerneigenkapital zum 31.12.2012 22.398 6.128 -296 68.231 -118 68.113
Anpassung IAS 19 rev** -34 0 0
Konzerneigenkapital zum 31.12.2012 22.398 6.094 -296 68.231 -118 68.113
Konzerneigenkapital zum 01.01.2013 22.398 6.094 -296 68.231 -118 68.113
Einstellung des Konzernjahresüberschusses 2012 in den Konzerngewinnvortrag 6.094 -6.094 0 0
Finanzmathematische Gewinne und Verluste 19 -27 -8
im sonstigen Ergebnis erfasste latente Steuern -18 -18
Währungsdifferenzen -572 -572
Sonstiges Ergebnis nach Steuern 2013 6.094 -6.094 0 -571 -27 -598
Konzernjahresüberschuss 2013 7.601 7.601 -381 7.220
Kaufpreisanpassung Vorjahr 310 310
Gesamtergebnis der Periode 6.094 7.601 0 7.339 -408 6.931
Dividendenzahlung -1.657 -1.657 -1.657
Kaufpreisanpassung -1.048 -1.048 -1.048
Kauf / Verkauf eigener Anteile 5 28 28
Konzerneigenkapital zum 31.12.2013 25.787 7.601 -290 72.895 -526 72.369

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Genehmigtes Kapital

TEUR
Konzerneigenkapital zum 01.01.2012 6.488
Einstellung des Konzernjahresüberschusses 2012 in den Konzerngewinnvortrag
Summe des direkt ins Eigenkapital erfassten Ergebnisses
Fair Value Kaufpreisverbindlichkeiten
Sonstiges Ergebnis nach Steuern 2012
Konzernjahresüberschuss 31. Dezember 2012
Gesamtergebnis der Periode
Erhöhung des genehmigten Kapitals (HV 2012) 665
Ausschüttung
Kapitalerhöhung gegen Bareinlage -800
Kauf / Verkauf eigener Anteile
Konzerneigenkapital zum 31.12.2012 6.353
Anpassung IAS 19 rev**
Konzerneigenkapital zum 31.12.2012 6.353
Konzerneigenkapital zum 01.01.2013 6.353
Einstellung des Konzernjahresüberschusses 2012 in den Konzerngewinnvortrag
Finanzmathematische Gewinne und Verluste
im sonstigen Ergebnis erfasste latente Steuern
Währungsdifferenzen
Sonstiges Ergebnis nach Steuern 2013
Konzernjahresüberschuss 2013
Kaufpreisanpassung Vorjahr
Gesamtergebnis der Periode
Dividendenzahlung
Kaufpreisanpassung
Kauf / Verkauf eigener Anteile
Konzerneigenkapital zum 31.12.2013 6.353

** Anpassung aufgrund IAS 19 (revised); vgl. Note 13, 20 und 26.

KONZERNANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2013

1. Allgemeine Angaben

Der NEXUS-Konzern (nachfolgend NEXUS) entwickelt und vertreibt mit seinen Unternehmensbereichen "Healthcare Software" und "Healthcare Service" Soft- und Hardware-Lösungen und erbringt Dienstleistungen insbesondere für Kunden des Gesundheitswesens. Der Konzern konzentriert sich im Bereich "Healthcare Software" auf Informationssysteme für Krankenhäuser, Psychiatrien, Rehabilitations- und Sozialeinrichtungen. Der Bereich "Healthcare Service" erbringt IT-Dienstleistungen für den IT-Betrieb insbesondere im Gesundheitswesen. Mutterunternehmen des Konzerns ist die NEXUS AG.

Die NEXUS AG ist im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg unter der Nummer HRB 602434 eingetragen. Die NEXUS AG ist eine börsennotierte Aktiengesellschaft und im Segment "Prime Standard" zugelassen. Der vorliegende Konzernabschluss wurde vom Vorstand aufgestellt und am 14. März 2014 von diesem zur Weitergabe an den Aufsichtsrat freigegeben. Die Veröffentlichung erfolgt nach Prüfung und Billigung durch den Aufsichtsrat am 25. März 2014.

Die eingetragene Geschäftsadresse der NEXUS AG ist:

Auf der Steig 6, 78052 Villingen-Schwenningen, Deutschland.

Auflistung der konsolidierten Tochter-, Gemeinschafts- und assoziierten Unternehmen

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31.12.2013 31.12.2012
Vollkonsolidierung Land Anteil am Kapital

in %
--- --- --- ---
NEXUS Digitale Dokumentationssysteme Projektentwicklungsges.m.b.H., Wien Österreich 100,00 100,00
nexus/ccc GmbH, Villingen-Schwenningen Deutschland 100,00 100,00
NEXUS . IT GmbH SÜDOST, Singen Hohentwiel Deutschland 50,20 50,20
NEXUS . IT GmbH NORD, Villingen-Schwenningen1) Deutschland 100,00 100,00
NEXUS Medizinsoftware und Systeme AG, Altishofen Schweiz 99,98 99,98
syseca informatik ag, Luzern Schweiz 100,00 0,00
nexus/inovit GmbH, Ismaning Deutschland 100,00 100,00
nexus/cis GmbH, Singen Hohentwiel Deutschland 100,00 100,00
nexus/dis GmbH, Frankfurt am Main1) Deutschland 100,00 100,00
NEXUS Schweiz GmbH, Wallisellen2) Schweiz 100,00 100,00
nexus/qm GmbH, Ismaning1) Deutschland 100,00 100,00
nexus / reha GmbH, Villingen-Schwenningen Deutschland 100,00 0,00
Flexreport AG, Wallisellen Schweiz 100,00 100,00
nexus/cso GmbH, Villingen-Schwenningen1) Deutschland 100,00 100,00
VEGA Software GmbH, Aachen Deutschland 60,00 60,00
Domis Consulting AG, Altishofen Schweiz 100,00 100,00
Synergetics AG, Altishofen3) Schweiz 60,00 60,00
NEXUS / OPTIM S.A.S., Grenoble Frankreich 100,00 100,00
E&L medical systems GmbH, Erlangen Deutschland 100,00 100,00
ASS.TEC Beratungsgesellschaft für Anwendungen, Systeme, Strategien und Technologien mbH, Villingen-Schwenningen Deutschland 100,00 100,00
Equity-Konsolidierung
G.I.T.S. Gesundheitswesen IT-Service GmbH Fürstenfeldbruck, Fürstenfeldbruck Deutschland 49,00 49,00
Medidata GmbH, Berlin Deutschland 25,00 25,00
Palladium-med GmbH, Berlin Deutschland 20,00 20,00

1) Inanspruchnahme der Befreiungsvorschrift nach § 264 Abs. 3 HGB.

2) Die Anteile werden indirekt über die NEXUS Medizinsoftware und Systeme AG, Altishofen, gehalten.

3) Die Anteile werden indirekt über die Domis Consulting AG, Altishofen, gehalten.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

2.1 Grundlagen der Erstellung des Abschlusses

Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß § 315a Abs. 1 HGB nach dem am Bilanzstichtag von der Europäischen Union verpflichtend übernommenen Regelwerk des International Accounting Standards Board (IASB) und den ergänzend zu berücksichtigenden handelsrechtlichen Vorschriften erstellt, er steht in Einklang mit den am Bilanzstichtag geltenden International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union verpflichtend anzuwenden sind, einschließlich den noch in Kraft befindlichen International Accounting Standard (IAS) und den ergänzenden Interpretationen (IFRIC bzw. SIC). Es wurden alle für das Geschäftsjahr 2013 zwingend anzuwendenden IFRS und IFRIC berücksichtigt. Noch nicht verpflichtend in Kraft getretene Standards und Interpretationen des IASB wurden nicht angewendet, mit Ausnahme des Amendments to IAS 36 Angaben zum erzielbaren Betrag nicht-finanzieller Vermögenswerte.

Berichtswährung

Der Konzernabschluss wird in Euro aufgestellt. Sofern nichts anderes angegeben ist, werden sämtliche Werte auf Tausend (TEUR) gerundet.

Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss einbezogen sind -neben der NEXUS AG als Mutterunternehmen -alle operativ tätigen in- und ausländischen Tochterunternehmen, die von der NEXUS AG unmittelbar oder mittelbar beherrscht werden. Drei assoziierte Unternehmen wurden nach der Equity-Methode bilanziert.

Konsolidierungsgrundsätze

Alle zum 31. Dezember 2013 einbezogenen Gesellschaften erstellen ihren Jahresabschluss zum 31. Dezember. Diese werden in einheitlich aufgestellte, konsolidierungsfähige Abschlüsse nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union verpflichtend anzuwenden sind, übergeleitet. Konzerninterne Geschäftsvorfälle werden im Anschluss eliminiert.

Für Unternehmenskäufe wird die Erwerbsmethode verwendet. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt auf den Zeitpunkt, zu dem die Beherrschung erlangt wurde. Dabei wird das ausgewiesene Eigenkapital der einbezogenen Unternehmen gegen die Beteiligungsbuchwerte aufgerechnet. Die Vermögenswerte sowie Schulden und Eventualschulden werden dabei mit ihren Zeitwerten angesetzt. Im Rahmen eines Identifikationsprozesses werden nach IFRS 3 bisher nicht bilanzierte, aber bilanzierungsfähige immaterielle Vermögenswerte aktiviert. Zusätzlich sind auch Eventualschulden zu berücksichtigen. Verbleibende positive Unterschiedsbeträge werden als Geschäfts- oder Firmenwert nach IFRS 3 aktiviert bzw. negative Unterschiedsbeträge nach nochmaliger Überprüfung der Wertansätze ertragswirksam vereinnahmt. Zukünftig anfallende Kaufpreiserhöhungen, deren Eintritt hinreichend wahrscheinlich sind, wurden bereits als bedingter Kaufpreis zum im Erwerbszeitpunkt geltenden beizulegenden Zeitwert im Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert und als Verbindlichkeit ausgewiesen.

Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Gesellschaften sind im Rahmen der Schuldenkonsolidierung gegeneinander verrechnet worden. Im Rahmen der Aufwands- und Ertragskonsolidierung wurden Innenumsätze eliminiert. Eine Eliminierung der Zwischenergebnisse war aufgrund Unwesentlichkeit nicht vorzunehmen.

Der Konzernjahresüberschuss ist als vollkonsolidiertes Periodenergebnis nach dem Gesamtkostenverfahren ermittelt, in der sämtliche Erträge und Aufwendungen zwischen den einbezogenen Unternehmen konsolidiert worden sind.

Die Ergebnisanteile, die anderen Gesellschaftern zustehen, werden unterhalb des Konzernjahresüberschusses gesondert bzw. deren Anteile in der Bilanz als separate Position innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen.

Die Umrechnung der Vermögenswerte und Schulden der ausländischen Tochterunternehmen, deren funktionale Währung nicht der Euro ist, erfolgt nach den Vorschriften von IAS 21. Die funktionale Währung ist bei allen Gesellschaften die jeweilige Landeswährung. Die Bilanzen der Konzerngesellschaften in der Schweiz werden dementsprechend mit dem Stichtagskurs von 1,2269 CHF / EUR (Vj: 1,2073 CHF / EUR), das Jahresergebnis mit dem Durchschnittskurs von 1,23091 CHF / EUR (Vj: 1,2052 CHF / EUR) und das Eigenkapital zu historischen Kursen umgerechnet. Sich hieraus ergebende Umrechnungsdifferenzen werden ergebnisneutral im sonstigen Ergebnis im Eigenkapital erfasst. Gleiches gilt für Umrechnungsdifferenzen im Rahmen der Schuldenkonsolidierung, soweit es sich bei den anzurechnenden Forderungen um Darlehen handelt, die gemäß IAS 21.32 als Nettoinvestment in einem ausländischen Geschäftsbetrieb anzusehen sind. Alle übrigen Umrechnungsdifferenzen, die bei der Schuldenkonsolidierung anfallen, werden erfolgswirksam erfasst.

2.2 Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen grundsätzlich den im Vorjahr angewandten Methoden. Allerdings haben das International Accounting Standards Board (IASB) und das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) die Anpassung bestehender Standards sowie einige neue Interpretationen verabschiedet. Alle für das Geschäftsjahr 2013 verpflichtend anzuwendenden International Accounting Standards (IAS) bzw. IFRS und IFRIC wurden berücksichtigt. In der nachfolgenden Tabelle sind die neuen oder geänderten Standards oder Interpretationen dargestellt, die durch die NEXUS im Geschäftsjahr angewendet wurden oder zulässigerweise noch nicht angewendet wurden.

Neue, derzeit gültige Anforderungen

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Standard/Interpretation Titel des Standards/der Interpretation bzw. des Amendments Anzuwenden für Geschäftsjahre ab Auswirkungen auf den NEXUS-Konzernabschluss
Amendments to IFRS 1 Darlehen der öffentlichen Hand 1. Januar 2013 Keine nennenswerten Auswirkungen
Amendments to IFRS 1 Hochinflation und Ersetzung des festen Umstellungszeitpunktes für FRS-Erstanwender 1. Januar 2013 Keine nennenswerten Auswirkungen
Amendments to IFRS 7 Anhangangaben - Saldierung finanzieller Vermögenswerte und Schulden 1. Januar 2013 Keine nennenswerten Auswirkungen
IFRS 13 Bemessung des beizulegenden Zeitwerts 1. Januar 2013 Siehe unten
Amendments to IAS 1 Darstellung der Posten des sonstigen Ergebnisses 1. Januar 2013 Siehe unten
Amendments to IAS 12 Realisierung zugrunde liegender Vermögenswerte 1. Januar 2013 Keine nennenswerten Auswirkungen
IAS 19 (revised 2011) Leistungen an Arbeitnehmer 1. Januar 2013 Siehe unten
IFRIC 20 Abraumkosten in der Produktionsphase eines Tagebaubergwerks 1. Januar 2013 Keine nennenswerten Auswirkungen
improvements to IFRS 2009 - 2011 Änderungen zu IFRS 1,IAS 1,IAS 16,IAS 32,IAS 34 1. Januar 2013 Keine nennenswerten Auswirkungen

IFRS 13 - Bemessung des beizulegenden Zeitwerts

Mit diesem Standard wird die Fair Value-Bewertung in IFRS-Abschlüssen einheitlich geregelt. Alle nach anderen Standards geforderten Fair Value-Bewertungen haben nunmehr den einheitlichen Vorgaben des IFRS 13 zu folgen; lediglich für IAS 17 und IFRS 2 gibt es weiter eigene Regelungen. Der Standard ersetzt und erweitert zudem die Angabepflichten hinsichtlich der Bewertung zum beizulegenden Zeitwert in anderen IFRS.

Der Fair Value nach IFRS 13 ist als exit price definiert, d.h. als Preis, der erzielt werden würde durch den Verkauf eines Vermögenswertes bzw. als Preis, der gezahlt werden müsste, um eine Schuld zu übertragen. Wie bereits bislang aus der Fair Value-Bewertung finanzieller Vermögenswerte bekannt, wird ein 3-stufiges Hierarchiesystem eingeführt, das bezüglich der Abhängigkeit von beobachtbaren Marktpreisen abgestuft ist.

In Übereinstimmung mit den Übergangsvorschriften des IFRS 13 hat der Konzern die neuen Vorschriften zur Bewertung zum beizulegenden Zeitwert prospektiv angewendet und keine Vorjahres-Vergleichsinformationen für neue Angaben zur Verfügung gestellt. Ungeachtet dessen hatte die Änderung keine wesentlichen Auswirkungen auf die Bewertungen der Vermögenswerte und Schulden des Konzerns.

Amendments to IAS 1 - Darstellung des Postens sonstigen Ergebnisses

Dieses Amendment hat die Darstellung des sonstigen Ergebnisses in der Gesamtergebnisrechnung geändert. Die Posten des sonstigen Ergebnisses, die später unter bestimmten Bedingungen in die Gewinn- und Verlustrechnung reklassifiziert werden ("recycling"), werden nunmehr separat von den Posten des sonstigen Ergebnisses dargestellt, die niemals reklassifiziert werden. Sofern die Posten brutto, d.h. ohne Saldierung mit Effekten aus latenten Steuern ausgewiesen sind, werden die latenten Steuern nunmehr nicht mehr in einer Summe ausgewiesen, sondern den beiden Gruppen von Posten zugeordnet. Der NEXUS-Konzern ist den veränderten Ausweispflichten nachgekommen. Vergleichsinformationen wurden entsprechend angepasst.

IAS 19 - Leistungen an Arbeitnehmer (revised 2011)

Die wesentlichste Änderung aus der Überarbeitung des IAS 19 (revised 2011) betrifft die Bilanzierung von Pensionsverpflichtungen aus leistungsorientierten Versorgungsplänen.

Bislang gab es ein Wahlrecht, wie die sogenannten versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste im Abschluss erfasst werden können. Diese konnten entweder (a) ergebniswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung, (b) im sonstigen Ergebnis (OCI) oder (c) zeitverzögert nach der sogenannten Korridormethode erfasst werden. Mit der Neufassung des IAS 19 ist dieses Wahlrecht für eine transparentere und vergleichbarere Abbildung abgeschafft worden, so dass nunmehr nur noch eine unmittelbare und vollumfängliche Erfassung im Jahr der Entstehung zulässig ist. Die Erfassung ist verpflichtend im sonstigen Ergebnis vorzunehmen. Außerdem ist nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand jetzt im Jahr der Entstehung direkt im Gewinn oder Verlust zu erfassen.

Zudem wurden bislang zu Beginn der Rechnungsperiode die erwarteten Erträge des Planvermögens anhand der Erwartungen des Managements über die Wertentwicklung des Anlageportfolios ermittelt. Mit Anwendung des IAS 19 (revised 2011) ist nur noch eine typisierende Verzinsung des Planvermögens in Höhe des Diskontierungszinssatzes der Pensionsverpflichtungen zu Periodenbeginn zulässig. Neben der Änderung der Bilanzierung ergeben sich auch geänderte Anhangangaben, z.B. in Form von Sensitivitätsanalysen.

Da der Konzern bereits vor Anwendung des IAS 19 (revised 2011) versicherungsmathematische Gewinn und Verluste vollständig im Jahr des Entstehens im sonstigen Ergebnis erfasst hatte, hat sich aus der rückwirkenden Umstellung kein wesentlicher Effekt ergeben.

Aufgrund der Anpassung von IAS 19 (revised) wurden retrospektiv TEUR 34 aus dem Jahresüberschuss in das kumulierte übrige Konzernergebnis umgegliedert (vgl. Note 13, 20 und 26).

Zukünftige Anforderungen

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Standard/Interpretation Titel des Standards/der Interpretation bzw. des Amendments Anzuwenden für Geschäftsjahre ab1) Auswirkungen auf den NEXUS-Konzernabschluss
EU Endorsement ist bis zum 31. Dezember 2013 erfolgt
IFRS 10 Konzernabschlüsse 1.Januar 2014 Keine nennenswerten Auswirkungen
IFRS 11 Gemeinsame Vereinbarungen 1.Januar 2014 Keine Auswirkung
IFRS 12 Angaben zu Anteilen an anderen Unternehmen 1.Januar 2014 Keine nennenswerten Auswirkungen
Amendments to IFRS 10, IFRS 11 and IFRS 12 Übergangsvorschriften 1.Januar 2014 Auswirkung noch zu bestimmen
Amendments to IFRS 10, IFRS 12 and IAS 27 Investmentgesellschaften 1.Januar 2014 Auswirkung noch zu bestimmen
Amendments to IAS 27 Einzelabschlüsse 1. Januar 2014 Auswirkung noch zu bestimmen
Amendments to IAS 28 Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen 1.Januar 2014 Auswirkung noch zu bestimmen
Amendments to IAS 32 Saldierung finanzieller Vermögenswerte und Schulden 1. Januar 2014 Auswirkung noch zu bestimmen
Amendments to IAS 36 Angaben zum erzielbaren Betrag nicht-finanzieller Vermögenswerte 1. Januar 20142) Keine nennenswerten Auswirkungen
Amendments to IAS 39 Novation von Derivaten und Fortführung der Bilanzierung von Sicherungsgeschäften 1.Januar 2014 Auswirkung noch zu bestimmen
EU Endorsement ist noch ausstehend
IFRS 9 (2009/2010) Finanzinstrumente Erstanwendung offen, nicht vor dem 1. Januar 2017 Auswirkung noch zu bestimmen
IFRS 9 (2013) Hedge Accounting und Änderungen zu IFRS 9, IFRS 7 und IAS 39 Erstanwendung offen, nicht vor dem 1. Januar 2017 Keine nennenswerten Auswirkungen
Amendments to IFRS 9 and IFRS 7 Verpflichtender Anwendungszeitpunkt und Angaben zum Übergang Erstanwendung offen, nicht vor dem 1. Januar 2017 Keine nennenswerten Auswirkungen
Amendments to IAS 19 Leistungsorientierte Pläne: Arbeitnehmerbeiträge 1. Juli 2014 Auswirkung noch zu bestimmen
IFRIC 21 Abgaben 1. Juli 2014 Auswirkung noch zu bestimmen
Improvements to IFRS 2010 - 2012 Änderungen zu IFRS 2, IFRS 3, IFRS 8, IFRS 13,IAS 16,IAS 24 und IAS 38 1. Juli 2014 Auswirkung noch zu bestimmen
Improvements to IFRS 2011 - 2013 Änderungen zu IFRS 1, IFRS 3, IFRS 13 und IAS 40 1. Juli 2014 Auswirkung noch zu bestimmen
IFRS14 Regulatorische Abgrenzungsposten 1.Januar 2016 Auswirkung noch zu bestimmen

1) Die NEXUS plant die erstmalige Anwendung entsprechend den gesetzlichen Vorgaben (mit Ausnahme von Amendments to IAS 36)

2) Die NEXUS wendet diesen Standard freiwillig ab dem 1. Januar 2013 an.

2.3 Wesentliche Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen

Die wichtigsten Ermessensentscheidungen, zukunftsbezogene Annahmen sowie sonstige am Stichtag bestehende wesentliche Quellen von Schätzungsunsicherheiten, aufgrund derer ein beträchtliches Risiko besteht, dass innerhalb des nächsten Geschäftsjahres eine wesentliche Anpassung der Buchwerte von Vermögenswerten und Schulden erforderlich sein wird, werden im Folgenden erläutert.

Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte

Der Konzern überprüft mindestens einmal jährlich, ob die Geschäfts- oder Firmenwerte wertgemindert sind. Dies erfordert eine Schätzung des erzielbaren Betrages der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten, denen die Geschäfts- oder Firmenwerte zugeordnet sind.

Der erzielbare Betrag ist der höhere der beiden Beträge aus beizulegendem Zeitwert einer zahlungsmittelgenerierenden Einheit abzüglich Veräußerungskosten und dem Nutzungswert. Zur Schätzung des Nutzungswerts muss der Konzern darüber hinaus zum einen die künftigen Cash Flows schätzen als auch einen angemessenen Abzinsungssatz wählen, um den Barwert dieser Cash Flows zu ermitteln.

Bei Unternehmenserwerben identifizierter Kundenstamm und Technologie

Der beizulegende Zeitwert von erworbenen Wartungsverträgen (Kundenstamm) und erworbener Technologie zum Zeitpunkt von Unternehmenserwerben wird auf Basis des geschätzten zukünftigen Nutzens, insbesondere aufgrund zukünftig erwarteter, mit einem angemessenen Zinssatz diskontierter Zahlungsüberschüsse, ermittelt und über die voraussichtliche Nutzungsdauer, auf Basis einer unterstellten jährlichen Abwanderung der Kunden, abgeschrieben.

Bei Unternehmenserwerben identifizierten Markenrechten

Der beizulegende Zeitwert von erworbenen Markenrechten wird auf Basis der Lizenzpreisanalogiemethode ermittelt. Dabei wird der Wert des immateriellen Vermögenswerts als Barwert ersparter Lizenzzahlungen berechnet. Hierzu wird ermittelt, welche marktüblichen Lizenzzahlungen fiktiv zu entrichten wären, wenn sich der betreffende immaterielle Vermögenswert im Eigentum eines Dritten befände. Die fiktiven Nachsteuer-Lizenzzahlungen werden mit einem angemessenen Zinssatz auf den Bewertungsstichtag diskontiert.

Entwicklungskosten

Die Entwicklungskosten werden entsprechend der in der Anhangsangabe 2.4 dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethode aktiviert. Für selbst geschaffene Entwicklungen ist zur Bestimmung von Abschreibungsart und -dauer der aktivierungspflichtigen Herstellungskosten der zukünftige Nutzenverlauf abzuschätzen.

Wertpapiere

Der Bestand an Wertpapieren ist als zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (AfS) klassifiziert. Entsprechend werden Kursverluste und Gewinne bis zur Veräußerung der Wertpapiere im sonstigen Ergebnis im Eigenkapital eingestellt. Hiervon abweichend sind auch ohne Verkauf bis dahin im Eigenkapital geparkte Kursverluste bei Vorliegen objektiver Hinweise auf eine Wertminderung als Aufwand zu erfassen. Der notwendigen Einschätzung hierzu ist ein Ermessenspielraum immanent.

Aktive latente Steuern

Aktive latente Steuern werden für alle nicht genutzten steuerlichen Verlustvorträge in dem Maße erfasst, in dem es wahrscheinlich ist, dass hierfür zu versteuerndes Einkommen verfügbar sein wird und diese noch bestehen werden, so dass die Verlustvorträge tatsächlich genutzt werden können. Für die Ermittlung der Höhe der aktiven latenten Steuern ist eine wesentliche Ermessensausübung der Unternehmensleitung auf der Grundlage des erwarteten Eintrittszeitpunkts und der Höhe des künftig zu versteuernden Einkommens sowie der zukünftigen Steuerplanungsstrategien erforderlich.

Pensionen und andere Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses

Der Aufwand aus leistungsorientierten Plänen wird anhand von versicherungsmathematischen Berechnungen ermittelt. Die versicherungsmathematische Bewertung erfolgt auf der Grundlage von Annahmen in Bezug auf die Abzinsungssätze, künftige Lohn- und Gehaltssteigerungen, die Sterblichkeit und die künftigen Rentensteigerungen. Entsprechend der langfristigen Ausrichtung dieser Pläne unterliegen solche Schätzungen wesentlichen Unsicherheiten.

2.4 Zusammenfassung wesentlicher Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Gliederung

Die Vermögens- und Schuldposten in der Bilanz wurden entsprechend ihrer Fristigkeit gegliedert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Finanzinstrumente

Ein Finanzinstrument ist ein Vertrag, der gleichzeitig bei einem Unternehmen zur Entstehung eines finanziellen Vermögenswerts und bei einem anderen Unternehmen zur Entstehung einer finanziellen Verbindlichkeit oder eines Eigenkapitalinstruments führt. Die in der Bilanz ausgewiesenen Finanzinstrumente (finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Verbindlichkeiten) im Sinne von IAS 32 und IAS 39 umfassen bestimmte Finanzanlagen, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Beteiligungen, Wertpapiere, liquide Mittel, kurzfristige Darlehen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie bestimmte auf vertraglichen Vereinbarungen beruhende sonstige Vermögenswerte und Verbindlichkeiten. Entsprechend IAS 39 werden finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten in die folgenden Kategorien eingeteilt:

a) Finanzielle Verbindlichkeiten, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden (FLAC),

b) erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte/Verbindlichkeiten (FVTPL (HfT)) (zu Handelszwecken gehalten),

c) zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (AfS) und

d) vom NEXUS-Konzern ausgereichte Kredite und Forderungen (LaR).

Die Fair Value Option wird nicht verwendet. Bei der erstmaligen bilanziellen Erfassung werden diese finanziellen Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten mit ihrem beizulegenden Zeitwert zuzüglich Transaktionskosten angesetzt. Die Erfassung erfolgt grundsätzlich zum Handelstag. Die Folgebewertung variiert für die unterschiedlichen Kategorien finanzieller Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten und ist im Rahmen der Bilanzierungsmethoden der jeweiligen Bilanzposten beschrieben. In die Position zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte werden Eigenkapitalinstrumente, insbesondere Wertpapiere, eingestuft. Gewinne und Verluste aus Veränderungen des Zeitwerts von zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten sind im sonstigen Ergebnis im Eigenkapital erfasst. Der Konzern ist zwar auf internationaler Ebene, überwiegend jedoch im europäischen Raum geschäftstätig und daher nur eingeschränkt Marktrisiken aufgrund von Änderungen der Wechselkurse ausgesetzt. In Bezug auf zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Vermögenswerte wird zunächst festgestellt, ob ein objektiver Hinweis auf Wertminderung bei finanziellen Vermögenswerten, die für sich gesehen bedeutsam sind, individuell und bei finanziellen Vermögenswerten, die für sich gesehen nicht bedeutsam sind, individuell oder gemeinsam besteht. Indikatoren sind hier insbesondere Zahlungsverzögerungen. Stellt der Konzern fest, dass für einen einzeln untersuchten finanziellen Vermögenswert kein objektiver Hinweis auf Wertminderung besteht, nimmt er den Vermögenswert in eine Gruppe finanzieller Vermögenswerte mit vergleichbaren Ausfallrisikoprofilen auf und untersucht sie gemeinsam auf Wertminderung. Vermögenswerte, die einzeln auf Wertminderung untersucht werden und für die eine Wertberichtigung neu bzw. weiterhin erfasst wird, werden nicht in eine gemeinsame Wertminderungsbeurteilung einbezogen. Bestehen objektive Anhaltspunkte dafür, dass eine Wertminderung eingetreten ist, ergibt sich die Höhe des Wertminderungsverlusts als Differenz zwischen dem Buchwert des Vermögenswerts und dem Barwert der erwarteten künftigen Cash Flows.

Der Buchwert des Vermögenswerts wird unter Verwendung eines Wertberichtigungskontos reduziert und der Wertminderungsverlust erfolgswirksam erfasst. Bei endgültigem Ausfall erfolgt eine Ausbuchung des Vermögenswerts bei gleichzeitigem Verbrauch des Wertberichtigungskontos.

Immaterielle Vermögenswerte

Erworbene immaterielle Vermögenswerte werden beim erstmaligen Ansatz zu Anschaffungskosten bewertet. Die Anschaffungskosten eines immateriellen Vermögenswertes, der bei einem Unternehmenszusammenschluss erworben wurde, entsprechen seinem beizulegenden Zeitwert zum Erwerbszeitpunkt. Immaterielle Vermögenswerte werden ausgewiesen, wenn es wahrscheinlich ist, dass der dem Vermögenswert zuzuordnende künftige wirtschaftliche Nutzen dem Unternehmen zufließen wird und die Herstellungskosten des Vermögenswertes zuverlässig bemessen werden können. Nach erstmaligem Ansatz werden immaterielle Vermögenswerte mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt, abzüglich jeder kumulierten Abschreibung und aller kumulierten Wertminderungsaufwendungen.

Selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte werden mit Ausnahme von aktivierten Entwicklungskosten nicht aktiviert. Damit verbundene Kosten werden erfolgswirksam in der Periode erfasst, in der sie anfallen. Für die immateriellen Vermögenswerte ist zunächst festzustellen, ob sie eine begrenzte oder unbestimmte Nutzungsdauer haben. Immaterielle Vermögenswerte mit begrenzter Nutzungsdauer werden über die wirtschaftliche Nutzungsdauer abgeschrieben und auf eine mögliche Wertminderung untersucht. Die Abschreibungsperiode und die Abschreibungsmethode werden für einen immateriellen Vermögenswert mit einer begrenzten Nutzungsdauer mindestens zum Ende eines jeden Geschäftsjahres überprüft. Hat sich die erwartete Nutzungsdauer des Vermögenswertes geändert, wird ein anderer Abschreibungszeitraum oder eine andere Abschreibungsmethode gewählt. Derartige Änderungen werden als Änderungen einer Schätzung behandelt. Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte mit begrenzter Nutzungsdauer werden in der Gewinn- und Verlustrechnung unter den Abschreibungen erfasst. Bei immateriellen Vermögenswerten mit unbestimmter Nutzungsdauer werden mindestens einmal jährlich Werthaltigkeitstests durchgeführt. Diese immateriellen Vermögenswerte werden nicht planmäßig abgeschrieben. Die Nutzungsdauer eines immateriellen Vermögenswertes mit unbestimmter Nutzungsdauer wird einmal jährlich dahingehend überprüft, ob die Einschätzung einer unbestimmten Nutzungsdauer weiterhin gerechtfertigt ist. Ist dies nicht der Fall, wird die Änderung der Einschätzung von einer unbestimmten Nutzungsdauer zur begrenzten Nutzungsdauer auf prospektiver Basis vorgenommen. Gewinne oder Verluste aus der Ausbuchung immaterieller Vermögenswerte werden aus den Nettoveräußerungserlösen und dem Buchwert des Vermögenswertes ermittelt und in der Periode, in der der Posten ausgebucht wird, erfolgswirksam erfasst. Die immateriellen Vermögenswerte enthalten Wartungsverträge/Kundenstamm, Marken, Software, Technologien, Geschäfts- oder Firmenwert und Entwicklungskosten.

a) Wartungsverträge, Kundenstamm

Die Gesellschaft hat in Vorjahren sowie im abgelaufenen Jahr im Rahmen von Unternehmenserwerben Softwarepflegeverträge übernommen. Für die Kundenstämme wurde eine durchschnittliche Nutzungsdauer von 10 Jahren unterstellt. Die Abschreibungsmethode entspricht dem erwarteten Verbrauch des zukünftigen wirtschaftlichen Nutzens des Vermögenswertes.

b) Software

Software wird mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und als ein immaterieller Vermögenswert ausgewiesen. Software wird über einen Zeitraum von 4 bis 6 Jahren linear abgeschrieben.

c) Technologien

Technologiebezogene Vermögenswerte beziehen sich auf Prozess- und Entwicklungs-Know-How, das in Vorjahren und im abgelaufenen Jahr im Rahmen von Unternehmenserwerben erworben wurde. Technologien stehen langfristig dem Konzern zur Verfügung und werden grundsätzlich über 10 Jahre linear abgeschrieben.

d) Geschäfts- oder Firmenwerte

Der Überschuss der Anschaffungskosten eines Unternehmens über den erworbenen Anteil an den beizulegenden Zeitwerten der identifizierbaren Vermögenswerte und Schulden im Erwerbszeitpunkt wird als Geschäfts- oder Firmenwert bezeichnet und in der Bilanz als Vermögenswert angesetzt. Zum Zweck der Überprüfung, ob eine Wertminderung vorliegt, muss der Geschäfts- oder Firmenwert, vom Übernahmetag an jeder der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten bzw. Gruppen von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten des Konzerns, die aus den Synergien des Zusammenschlusses Nutzen ziehen sollen, zugeordnet werden. Dies gilt unabhängig davon, ob andere Vermögenswerte oder Schulden des Konzerns diesen Einheiten oder Gruppen von Einheiten bereits zugewiesen worden sind. Jede Einheit oder Gruppe von Einheiten, zu der ein Geschäfts- oder Firmenwert zugeordnet worden ist, stellt die niedrigste Ebene innerhalb des Konzerns dar, auf der der Geschäfts- oder Firmenwert für interne Managementzwecke überwacht wird und ist nicht größer als ein Geschäftssegment, wie es gemäß IFRS 8 "Geschäftssegmente" festgelegt ist. Die Wertminderung wird durch die Ermittlung des erzielbaren Betrags der zahlungsmittelgenerierenden Einheit (Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten), auf die sich ein Geschäfts- oder Firmenwert bezieht, bestimmt. Liegt der Nutzungswert der zahlungsmittelgenerierenden Einheit unter ihrem Buchwert, wird ein Wertminderungsaufwand erfasst. Die Wertminderung ist zunächst in voller Höhe dem Geschäfts- oder Firmenwert zuzuordnen. Eine darüber hinaus gehende Wertminderung wird anteilig den Buchwerten der übrigen Vermögenswerte der zahlungsmittelgenerierenden Einheit zugeordnet. In den Fällen, in denen ein Geschäfts- oder Firmenwert einen Teil der zahlungsmittelgenerierenden Einheit darstellt und ein Teil des Geschäftsbereiches dieser Einheit veräußert wird, wird der dem veräußerten Geschäftsbereich zuzurechnende Geschäfts- oder Firmenwert als Bestandteil des Buchwerts des Geschäftsbereiches bei der Ermittlung des Ergebnisses aus der Veräußerung des Geschäftsbereiches einbezogen. Ein Geschäfts- oder Firmenwert, der auf diese Weise veräußert wird, wird auf der Grundlage des Verhältnisses des veräußerten Geschäftsbereiches zum nichtveräußerten Anteil der zahlungsmittelgenerierenden Einheit ermittelt. Ein wertgeminderter Goodwill wird nicht mehr zugeschrieben.

e) Marken

Die Bewertung einer Marke stützt sich auf die Verbreitung und die Nutzung innerhalb unterschiedlicher Informationssysteme am Markt und beruht auf der Markenstärke und der Verbreitung innerhalb der Zielgruppe. Sie erfolgt anhand eines kapitalwertorientierten Verfahrens auf Basis einer 5-Jahresplanung des Managements, auf Basis des Geschäftsjahres 2013. Aufbauend auf diesem Geschäftsjahr werden die Erlöse mit einer konstanten Wachstumsrate kalkuliert. Sie steht dem Konzern unbegrenzt zur Verfügung und wird daher nicht abgeschrieben. Der Wertansatz wird mindestens einmal jährlich auf Wertminderung getestet, ob Sachverhalte darauf hindeuten, dass der Buchwert gemindert sein könnte.

f) Entwicklungskosten

Entwicklungskosten werden als immaterieller Vermögenswert mit ihren Herstellungskosten aktiviert, sofern die Voraussetzungen gemäß IAS 38.57 kumuliert gegeben sind. Falls diese Voraussetzungen nicht gegeben sind, werden die Entwicklungskosten im Jahr ihrer Entstehung ergebniswirksam erfasst. Im Fall der Aktivierung umfassen die Herstellungskosten alle dem Entwicklungsprozess direkt zurechenbaren Kosten sowie angemessene Teile der entwicklungsbezogenen Gemeinkosten. Finanzierungskosten werden nicht aktiviert. Die Abschreibung erfolgt linear ab Fertigstellung über einen Zeitraum von 4 bis 6 Jahren. In der Gewinn- und Verlustrechnung sind die Abschreibungen der Entwicklungskosten in den Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen enthalten. Solange eine Nutzungsbereitschaft einer aktivierten Entwicklung noch nicht vorliegt oder Indikatoren für eine Wertminderung vorliegen, wird der aktivierte Betrag der Entwicklungskosten einmal jährlich auf Wertminderung überprüft.

Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich kumulierter planmäßiger Abschreibung und kumulierter Wertminderungen angesetzt. Die ursprünglichen Anschaffungskosten von Sachanlagen umfassen den Kaufpreis sowie alle direkt zurechenbaren Kosten, um den Vermögenswert in einen betriebsbereiten Zustand zu versetzen. Die Herstellungskosten von Sachanlagen umfassen die Aufwendungen, die durch den Verbrauch von Gütern und die Inanspruchnahme von Dienstleistungen für die Herstellung entstehen. Dazu gehören neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der notwendigen Gemeinkosten. Fremdkapitalkosten werden in der Periode als Aufwand erfasst, in welcher sie anfallen. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter der Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Als Abschreibungsmethode wird die lineare Abschreibung verwendet.

Die zugrunde gelegte Nutzungsdauer beträgt:

1. bei Mietereinbauten: 5 bis 10 Jahre

2. bei Betriebs- und Geschäftsausstattung: 3 bis 8 Jahre.

Die Buchwerte der Sachanlagen werden auf Wertminderungen überprüft, sobald Indikatoren dafür vorliegen, dass der Buchwert eines Vermögenswerts seinen erzielbaren Betrag übersteigt. Eine Sachanlage wird entweder bei Abgang ausgebucht oder dann, wenn aus der weiteren Nutzung oder Veräußerung des Vermögenswerts kein wirtschaftlicher Nutzen mehr erwartet wird. Die aus der Ausbuchung des Vermögenswerts resultierenden Gewinne oder Verluste werden als Differenz zwischen den Nettoveräußerungserlösen und dem Buchwert erfolgswirksam im Konzernjahresüberschuss erfasst. Die Restwerte der Vermögenswerte, Nutzungsdauern und Abschreibungsmethode werden am Ende eines jeden Geschäftsjahres überprüft und gegebenenfalls angepasst.

Finanzanlagen

Die Beteiligungen an assoziierten Unternehmen werden gemäß IAS 28 entsprechend der Equity-Methode bilanziert. Ein assoziiertes Unternehmen ist ein Unternehmen, bei welchem der Konzern über maßgeblichen Einfluss verfügt und das weder ein Tochterunternehmen noch ein Joint Venture ist. Ein Joint Venture ist ein aufgrund vertraglicher Vereinbarung gemeinschaftlich von Partnerunternehmen geführtes Unternehmen. Nach der Equity-Methode werden die Anteile an einem Unternehmen in der Bilanz zu Anschaffungskosten zuzüglich nach dem Erwerb eingetretener Änderungen des Anteils des Konzerns am Reinvermögen des Unternehmens erfasst. Der mit einem Unternehmen verbundene Geschäfts- oder Firmenwert ist im Buchwert des Anteils enthalten und wird nicht planmäßig abgeschrieben. Nach Anwendung der Equity-Methode stellt der Konzern fest, ob hinsichtlich der Nettoinvestition des Konzerns beim einbezogenen Unternehmen die Berücksichtigung eines zusätzlichen Wertminderungsaufwands erforderlich ist. Der Konzernjahresüberschuss enthält den Anteil des Konzerns am Erfolg des nach der Equity-Methode einbezogenen Unternehmens. Unmittelbar im Eigenkapital des einbezogenen Unternehmens erfasste Änderungen werden vom Konzern in Höhe seines Anteils ebenfalls unmittelbar im Eigenkapital erfasst und -sofern erforderlich -in die Aufstellung über Veränderungen des Eigenkapitals aufgenommen. Der Bilanzstichtag der assoziierten Unternehmen entspricht dem des Konzerns. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für ähnliche Geschäftsvorfälle und Ereignisse der assoziierten Unternehmen und des Konzerns stimmen aus Sicht des Konzerns ohne wesentliche Abweichungen überein. Die sonstigen Finanzanlagen werden entsprechend IAS 39 zu ihren fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

Latente Steuern

Die Bildung latenter Steuern erfolgt unter Anwendung der bilanzorientierten Verbindlichkeitsmethode auf alle zum Bilanzstichtag bestehenden temporären Differenzen zwischen dem Wertansatz eines Vermögenswerts bzw. einer Schuld in der Bilanz und dem steuerlichen Wertansatz. Latente Steuerschulden und -ansprüche werden für alle zu versteuernden temporären Differenzen erfasst. Hierzu gibt es folgende Ausnahmen:

Eine latente Steuerschuld aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts sowie
eine latente Steuerschuld bzw. ein latenter Steueranspruch aus dem erstmaligen Ansatz eines Vermögenswerts oder einer Schuld bei einem Geschäftsvorfall, der kein Unternehmenszusammenschluss ist und der zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls weder das bilanzielle Ergebnis vor Steuern noch das zu versteuernde Ergebnis beeinflusst, dürfen nicht angesetzt werden.
Latente Steuerschulden aus zu versteuernden temporären Differenzen, die im Zusammenhang mit Anteilen an Tochterunternehmen, Zweigniederlassungen, assoziierten Unternehmen und Anteilen an Joint Ventures stehen, dürfen nicht angesetzt werden, wenn der zeitliche Verlauf der Umkehrung der temporären Differenzen gesteuert werden kann und es wahrscheinlich ist, dass sich die temporären Unterschiede in absehbarer Zeit nicht umkehren werden.
Latente Steueransprüche werden für alle abzugsfähigen temporären Unterschiede, noch nicht genutzte steuerliche Verlustvorträge und nicht genutzte Steuergutschriften nur in dem Maße erfasst, in dem es wahrscheinlich ist, dass ein künftiges zu versteuerndes Einkommen verfügbar sein wird, gegen das die abzugsfähigen temporären Differenzen und die noch nicht genutzten steuerlichen Verlustvorträge und Steuergutschriften verwendet werden können. Dies gilt ebenfalls für latente Steueransprüche aus abzugsfähigen temporären Differenzen, die im Zusammenhang mit Beteiligungen an Tochterunternehmen, Zweigniederlassungen, assoziierten Unternehmen und Anteilen an Joint Ventures im Zusammenhang stehen.

Der Buchwert der latenten Steueransprüche wird an jedem Bilanzstichtag überprüft und in dem Umfang reduziert, in dem es nicht mehr wahrscheinlich ist, dass ein ausreichendes zu versteuerndes Ergebnis zur Verfügung stehen wird, gegen das der latente Steueranspruch zumindest teilweise verwendet werden kann. Nicht angesetzte latente Steueransprüche werden an jedem Bilanzstichtag überprüft und in dem Umfang angesetzt, in dem es wahrscheinlich geworden ist, dass ein künftiges zu versteuerndes Ergebnis die Realisierung des latenten Steueranspruches ermöglicht. Latente Steueransprüche und -schulden werden anhand der Steuersätze bemessen, deren Gültigkeit für die Periode, in der ein Vermögenswert realisiert wird oder eine Schuld erfüllt wird, erwartet werden. Dabei werden die Steuersätze (und Steuervorschriften) zugrunde gelegt, die zum Bilanzstichtag gültig oder angekündigt sind. Latente Steuern, die sich auf Posten beziehen, die im sonstigen Ergebnis im Eigenkapital erfasst werden, werden ebenfalls dort erfasst. Latente Steueransprüche und latente Steuerschulden werden miteinander verrechnet, wenn der Konzern einen einklagbaren Anspruch auf Aufrechnung der tatsächlichen Steuererstattungsansprüche gegen tatsächliche Steuerschulden hat und diese sich auf Ertragsteuern des gleichen Steuersubjektes beziehen, die von derselben Steuerbehörde erhoben werden.

Vorräte

Unter den Vorräten sind Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Handelswaren sowie unfertige und fertige Leistungen mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungs- oder Herstellungskosten und dem Nettoveräußerungswert bewertet. Die Herstellungskosten enthalten neben den Einzelkosten angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie fertigungsbedingte Abschreibungen, die direkt dem Leistungserstellungsprozess zugeordnet werden können. Kosten der Verwaltung werden berücksichtigt, soweit sie dem Leistungserstellungsprozess zuzurechnen sind. Fremdkapitalzinsen sind nicht zu aktivieren, da keine qualifizierten Vermögenswerte vorliegen. Nicht veräußerbare Vorräte werden vollständig abgeschrieben. Der Nettoveräußerungswert ist der geschätzte, im normalen Geschäftsgang erzielbare Verkaufserlös abzüglich der geschätzten Kosten bis zur Fertigstellung und der geschätzten notwendigen Vertriebskosten.

Forderungen und sonstige Vermögenswerte

Die Forderungen und die sonstigen Vermögenswerte, die in der Regel eine Laufzeit von 30 - 90 Tagen haben, werden mit dem ursprünglichen Rechnungsbetrag abzüglich einer Wertberichtigung für uneinbringliche Forderungen angesetzt. Eine Wertberichtigung wird vorgenommen, wenn ein objektiver substantieller Hinweis vorliegt, dass der Konzern nicht in der Lage sein wird, die Forderungen einzuziehen. Forderungen werden ausgebucht, sobald sie uneinbringlich sind.

Schuldscheindarlehen

Das Schuldscheindarlehen wurde im Juli 2011 abgeschlossen. Es hat eine Laufzeit von vier Jahren, ist endfällig und variabel verzinslich. Die Verzinsung richtet sich jeweils nach dem 6 Monate-Euribor zzgl. eines steigenden Aufschlags.

Wertpapiere

Die Wertpapiere werden als "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" klassifiziert. Bei der erstmaligen Erfassung werden diese mit den Anschaffungskosten angesetzt, die dem beizulegenden Zeitwert der gegebenen Gegenleistung entsprechen. Bei der erstmaligen Bewertung werden Transaktionskosten einbezogen. Nach dem erstmaligen Ansatz werden die Wertpapiere mit ihrem beizulegenden Zeitwert ohne Abzug von beim Verkauf gegebenenfalls anfallenden Transaktionskosten bewertet. Die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts basiert auf öffentlich notierten Preisen einer Wertpapierbörse. Die nicht realisierten Gewinne oder Verluste werden in der Aufstellung über die Veränderungen des Eigenkapitals im sonstigen Ergebnis erfasst, bis der finanzielle Vermögenswert verkauft, eingezogen oder anderweitig abgegangen ist, oder bis eine Wertminderung für den finanziellen Vermögenswert festgestellt wurde, sodass zu diesem Zeitpunkt der zuvor im sonstigen Ergebnis im Eigenkapital erfasste, kumulierte Gewinn oder Verlust in den Konzernjahresüberschuss einzubeziehen ist. Wertminderungen werden ergebniswirksam erfasst.

Liquide Mittel

Liquide Mittel bestehen aus Kassenbeständen und Guthaben bei Kreditinstituten. Diese haben eine Restlaufzeit von weniger als drei Monaten und erfüllen die Voraussetzungen nach IAS 7.7.

Wertminderung von langfristigen nicht finanziellen Vermögenswerten

Der Konzern beurteilt an jedem Bilanzstichtag, ob Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass ein Vermögenswert wertgemindert sein könnte. Liegen solche Anhaltspunkte vor oder ist eine jährliche Überprüfung eines Vermögenswerts auf Wertminderung erforderlich, nimmt der Konzern eine Schätzung des erzielbaren Betrags des jeweiligen Vermögenswerts vor. Der erzielbare Betrag ist der höhere der beiden Beträge aus beizulegendem Zeitwert eines Vermögenswerts oder einer zahlungsmittelgenerierenden Einheit abzüglich Veräußerungskosten und dem Nutzungswert. Der erzielbare Betrag ist für jeden einzelnen Vermögenswert zu bestimmen, es sei denn, ein Vermögenswert erzeugt keine Mittelzuflüsse, die weitestgehend unabhängig von denen anderer Vermögenswerte oder anderer Gruppen von Vermögenswerten sind. Übersteigt der Buchwert eines Vermögenswerts seinen erzielbaren Betrag, wird der Vermögenswert als wertgemindert betrachtet und auf seinen erzielbaren Betrag abgeschrieben. Zur Ermittlung des Nutzungswerts werden die geschätzten künftigen Cash Flows unter Zugrundelegung eines Abzinsungssatzes vor Steuern, der die aktuellen Markterwartungen hinsichtlich des Zinseffektes und der spezifischen Risiken des Vermögenswerts widerspiegelt, auf ihren Barwert abgezinst. Wertminderungsaufwendungen der fortzuführenden Geschäftsbereiche werden in der Position Abschreibungen erfasst. An jedem Berichtsstichtag wird mit Ausnahme der Geschäfts- oder Firmenwerte geprüft, ob Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass ein Wertminderungsaufwand, der in früheren Berichtsperioden erfasst worden ist, nicht länger besteht oder sich vermindert haben könnte. Liegt ein solcher Indikator vor, wird der erzielbare Betrag geschätzt. Ein zuvor erfasster Wertminderungsaufwand ist dann aufzuheben, wenn sich seit der Erfassung des letzten Wertminderungsaufwands eine Änderung in den Schätzungen ergeben hat, die bei der Bestimmung des erzielbaren Betrags herangezogen wurden. Wenn dies der Fall ist, ist der Buchwert des Vermögenswerts auf seinen erzielbaren Betrag zu erhöhen. Dieser erhöhte Buchwert darf nicht den Buchwert übersteigen, der sich nach Berücksichtigung der Abschreibungen ergeben würde, wenn in den früheren Jahren kein Wertminderungsaufwand erfasst worden wäre. Eine solche Wertaufholung ist sofort im Konzernjahresüberschuss zu erfassen. Nachdem eine Wertaufholung vorgenommen wurde, ist der Abschreibungsaufwand in künftigen Berichtsperioden anzupassen, um den berichtigten Buchwert des Vermögenswerts, abzüglich eines etwaigen Restbuchwerts, systematisch auf seine Restnutzungsdauer zu verteilen.

Aktienbasierte Vergütung

Dem Vorstand wurden in 2011 Wertsteigerungsrechte gewährt, die nur in bar ausgeglichen werden können (sog. Transaktionen mit Barausgleich). Die Kosten, die aufgrund von Transaktionen mit Barausgleich entstehen, werden zunächst unter Anwendung eines Binominalmodells mit dem beizulegenden Zeitwert zum Zeitpunkt ihrer Gewährung bewertet. Der beizulegende Zeitwert wird über den Zeitraum bis zum Tag der ersten Ausübungsmöglichkeit erfolgswirksam unter Erfassung einer korrespondierenden Schuld verteilt. Die Schuld wird zu jedem Abschlussstichtag und am Erfüllungstag neu bemessen. Änderungen des beizulegenden Zeitwerts werden in den Aufwendungen für Leistungen an Arbeitnehmer erfasst.

Behandlung von Put-Call-Optionen

Für im Rahmen von Unternehmenswerben, die mittels der Anticipated-Acquisition-Methode abgebildet werden, abgeschlossene Put-Call-Optionen werden Wertänderungen des bedingten Kaufpreises im Eigenkapital erfasst.

Rückstellungen für Pensionen

Der Konzern verfügt im Inland über drei Pensionspläne. Die Leistungen werden nicht -mit Ausnahme einer Gesellschaft - über einen Fonds finanziert. Daneben bestehen in der Schweiz durch Planvermögen finanzierte Verpflichtungen aus dem Vorsorgewerk nach dem schweizerischen Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invaliditätsvorsorge (BVG). Die Aufwendungen für die im Rahmen der als leistungsorientierte Pläne zu beurteilenden gewährten Leistungen werden gesondert für jeden Plan unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens (IAS 19) ermittelt. Versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste werden nach Berücksichtigung latenter Steuern im sonstigen Ergebnis im Eigenkapital erfasst. Als biometrische Berechnungsgrundlagen (Sterblichkeit der Begünstigten, Invaliditätswahrscheinlichkeiten, Verheiratungswahrscheinlichkeiten im Todesfall) werden die Richttafeln 2005 G der Heubeck-Richttafeln-GmbH zugrunde gelegt.

Sonstige Rückstellungen

Rückstellungen werden gebildet, soweit gegenüber Dritten eine gegenwärtige Verpflichtung aus einem vergangenen Ereignis besteht, die künftig wahrscheinlich zu einem Abfluss von Ressourcen führt und deren Höhe zuverlässig geschätzt werden kann. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt nach IAS 37 mit der bestmöglichen Schätzung der Ausgaben, die zur Erfüllung der gegenwärtigen Verpflichtung zum Bilanzstichtag erforderlich wären. Aufwandsrückstellungen werden nicht angesetzt. Resultiert aus dem Erfüllungszeitpunkt der Verpflichtung ein wesentlicher Zinseffekt, so wird die Rückstellung zum Barwert bilanziert. Die Erhöhung der Rückstellung im Zeitablauf wird unter den Finanzaufwendungen erfasst.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden in der Konzernbilanz angesetzt, wenn NEXUS eine vertragliche Pflicht hat, Zahlungsmittel oder andere finanzielle Vermögenswerte auf eine andere Partei zu übertragen.

Der erstmalige Ansatz einer Verbindlichkeit erfolgt zum beizulegenden Zeitwert der erhaltenen Gegenleistung bzw. zum Wert der erhaltenen Zahlungsmittel abzüglich gegebenenfalls angefallenen Transaktionskosten. Die Folgebewertung erfolgt bei den Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode. Finanzielle Verbindlichkeiten werden ausgebucht, wenn die vertragliche Verpflichtung beglichen, aufgehoben oder ausgelaufen ist.

Eventualverbindlichkeiten

Eventualverbindlichkeiten werden im Konzernabschluss solange nicht passiviert, bis eine Inanspruchnahme wahrscheinlich ist. Sie werden im Konzernanhang angegeben, sofern eine Inanspruchnahme nicht unwahrscheinlich ist.

Umsatzrealisierung

Die Umsätze des Konzerns stammen aus Softwarelizenzen und damit in Zusammenhang stehenden Dienstleistungen, die die Unterstützung bei der Implementierung sowie Wartung und sonstige Dienstleistungen umfassen. In der Regel räumt die Gesellschaft ihren Kunden eine zeitlich unbegrenzte Nutzung der Software ein. Zusätzlich erzielt der Konzern Umsätze mit dem Verkauf von Hardware. Erträge werden erfasst, wenn es wahrscheinlich ist, dass der wirtschaftliche Nutzen an den Konzern fließen wird und die Höhe der Erträge verlässlich bestimmt werden kann.

Die Realisierung der Lizenzumsätze erfolgt nach IAS 18 in Höhe der vereinbarten Lizenzgebühr. Die Realisierung erfolgt, wenn nichts anderes vertraglich vereinbart wird, mit Lieferung, da keine wesentlichen Modifikationen notwendig sind. Beratungsleistungen werden monatlich nach Aufwand in Rechnung gestellt. Wartungsleistungen werden ratierlich über den Leistungszeitraum realisiert.

Umsatzerlöse, die im Zusammenhang mit Verträgen stehen, für die ein Festpreis vereinbart wurde, werden nach der Percentage-of-Completion-Methode entsprechend dem Leistungsfortschritt realisiert. Hierzu werden die bis zum Bilanzstichtag angefallenen Kosten ins Verhältnis zu den erwarteten Kosten laut Projektkalkulation gesetzt und so der Fertigstellungsgrad geschätzt. Ein erwarteter Verlust durch den Auftrag wird sofort als Aufwand erfasst. In Mehrkomponentenverträgen erfolgt die Umsatzrealisierung von Beratungs- oder anderen Leistungen i.d.R. unabhängig von der Realisierung der Softwareumsätze, da diese Leistungen für die Funktionen der Software als nicht wesentlich anzusehen sind. Erlöse für Beratungs- und andere Leistungen werden realisiert, sobald sie erbracht wurden. Die Realisierung erfolgt in der Regel auf der Basis von geleisteten und bewerteten Stunden und erstattungsfähigen Auslagen. Der Wert des Wartungselements bemisst sich nach den vertraglich fixierten Sätzen. Der Softwareanteil wird mit dem Residualwert realisiert.

Aufwandsrealisierung

Aufwendungen werden in der Periode erfolgswirksam erfasst, in der der entsprechende Werteverzehr verursacht wurde.

Finanzerträge

Finanzerträge werden zum Zeitpunkt ihrer Entstehung erfasst.

Finanzaufwendungen

Aufwendungen für die Fremdkapitalüberlassung werden als Aufwand erfasst. Eine Aktivierung von Fremdkapitalzinsen gemäß IAS 23 erfolgt nicht, da keine qualifizierten Vermögenswerte vorliegen.

Fremdwährungen

Fremdwährungsgeschäfte werden in der Berichtswährung erfasst, indem der Fremdwährungsbetrag mit dem zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalles gültigen Umrechnungskurs zwischen Berichts- und Fremdwährung umgerechnet wird. Umrechnungsdifferenzen aus der Abwicklung monetärer Posten sowie aus der Stichtagsbewertung zu Kursen, die sich von den ursprünglich während der Periode erfassten unterscheiden, werden als Aufwand oder Ertrag in der Periode, in der sie entstanden sind, erfasst.

Operating-Leasingverhältnis

Ein Leasingverhältnis wird als Operating-Leasingverhältnis klassifiziert, wenn im Wesentlichen alle Risiken und Chancen, die mit dem Eigentum verbunden sind, bei dem Leasinggeber verbleiben. Leasingzahlungen innerhalb eines Operating-Leasingverhältnisses werden als Aufwand im Konzernjahresüberschuss linear über die Laufzeit des Leasingverhältnisses erfasst.

3. Unternehmenszusammenschlüsse

Erwerb der syseca informatik ag, Luzern (CH)

Durch den Erwerb am 25. Juni 2013 über 100 % der Anteile an der syseca informatik ag, Luzern (CH), tritt die NEXUS AG in den Wachstumsmarkt der ambulanten Pflegesoftware ein. Mit rund 40 Mitarbeitern und einem Umsatz von ca. 4,5 Mio. EUR gilt das Unternehmen als Spezialist im Bereich von Softwarelösungen der ambulanten Pflege in der Schweiz.

Der Kaufpreis setzt sich aus dem in bar entrichteten Kaufpreis (TEUR 693) und einem bedingten Kaufpreis (TEUR 395) zusammen. Gemäß IAS 32.23 ist die Verpflichtung, Anteile nicht beherrschender Gesellschafter zu kaufen, als Finanzverbindlichkeit mit dem erwarteten Kaufpreis bilanziert worden.

Die erworbenen Vermögenswerte und Schulden wurden in der Bilanz mit den beizulegenden Zeitwerten angesetzt und stellen sich wie folgt dar:

Vermögenswerte / Schulden syseca informatik ag, Luzern (CH)

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Beizulegender Zeitwert zum Erwerbszeitpunkt

EUR
Kassenbestand 396.026,82
Immaterielle Vermögenswerte 1.085.247,88
Sachanlagen 78.606,45
Sonstige Vermögenswerte 60.669,80
Vorräte 42.291,83
Forderungen 318.709,43
Aktive Latente Steuern 56.188,03
2.037.740,24
Passive Latente Steuern 124.369,70
Pensionsrückstellungen 465.135,36
Sonstige Rückstellungen 24.461,84
Verbindlichkeiten 969.642,02
1.583.608,92
Nettovermögen zum 25. Juni 2013 454.131,32
Goodwill 633.786,16
Anschaffungskosten gesamt 1.087.917,48
Die Anschaffungskosten setzen sich wie folgt zusammen
in bar entrichteter Kaufpreis 693.085,45
bedingter Kaufpreis 394.832,03
Anschaffungskosten gesamt 1.087.917,48
Entwicklung der Zahlungsmittel aus dieser Akquisition ergibt sich wie folgt
in bar entrichteter Kaufpreis 693.085,45
erworbene Zahlungsmittel 396.026,82
Abfluss von Zahlungsmitteln 297.058,63

Die bei der Kaufpreisallokation identifizierten und bewerteten Vermögenswerte und Schulden bestehen im Wesentlichen aus Kundenbeziehungen (TEUR 484), Marke (TEUR 462) und Technologie (TEUR 84) und Pensionsrückstellungen (TEUR 465) zum Erwerbszeitpunkt. Die Forderungen wurden mit ihrem Bruttowert angesetzt. Eine Wertberichtigung wurde nicht vorgenommen, da mit einem vollständigen Zufluss der ausstehenden Forderungen gerechnet wird. Aus der Kaufpreisallokation ergab sich ein Goodwill in Höhe von TEUR 634. Es handelt sich hierbei um eine vorläufige Bewertung der beizulegenden Zeitwerte, da der bedingte Kaufpreis auf Basis der vorliegenden Informationen und Planungen berechnet wurde.

Der Kauf dient im Wesentlichen der Erweiterung der Produktpalette im Konzern. Die neuen Mitarbeiter am Standort Luzern (CH) bringen zudem erhebliche Expertise in diesem Bereich mit und sind für uns eine sinnvolle und willkommene Ergänzung unseres Teams. Diese qualitativen Faktoren kommen nicht zuletzt im Firmenwert zum Ausdruck.

Für das Jahr 2013 lagen der Umsatz mit Dritten bei TEUR 2.042 und der Beitrag zum Konzernjahresüberschuss bei TEUR 103. Die Anschaffungsnebenkosten in Höhe von TEUR 16 sind ergebniswirksam erfasst.

Hätte der Unternehmenserwerb zu Jahresbeginn stattgefunden, hätten sich die Umsatzerlöse auf TEUR 4.224 und der Konzernjahresüberschuss auf TEUR -2 belaufen.

Erwerb der CoM.MeD GmbH, Barleben

Am 1. Januar 2013 hat NEXUS 100 % der Anteile an der CoM.MeD GmbH, Barleben, erworben. Die CoM.MeD GmbH ist mit 11 Mitarbeitern und einem Umsatz von ca. 0,4 Mio. EUR im Bereich der Entwicklung von Lösungen für die Administration und Abrechnung für Rehabilitationskliniken in Deutschland und Österreich tätig. Im ersten Quartal 2013 wurde mit der Integration der CoM.MeD GmbH begonnen und die Gesellschaft in nexus / reha GmbH umbenannt sowie der Sitz der Gesellschaft von Barleben nach Villingen-Schwenningen verlegt. Durch den Erwerb wurde das Produktportfolio von NEXUS um Gesamtlösungen für Reha-Einrichtungen erweitert.

Der Kaufpreis wurde in bar entrichtet (TEUR 100).

Die erworbenen Vermögenswerte und Schulden wurden in der Bilanz mit den beizulegenden Zeitwerten angesetzt und stellen sich wie folgt dar:

Vermögenswerte / Schulden CoM.Med GmbH, Barleben

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Beizulegender Zeitwert zum Erwerbszeitpunkt

EUR
Kassenbestand 49.902,69
Immaterielle Vermögenswerte 79.983,30
Sachanlagen 31.511,94
Sonstige Vermögenswerte 215.511,93
Forderungen 141.058,65
517.968,51
Passive Latente Steuern 14.163,00
Sonstige Rückstellungen 394.683,57
Verbindlichkeiten 14.781,96
423.628,53
Nettovermögen zum 01. Januar 2013 94.339,98
Goodwill 5.660,02
Anschaffungskosten gesamt 100.000,00
Die Anschaffungskosten setzen sich wie folgt zusammen
in bar entrichteter Kaufpreis 100.000,00
Anschaffungskosten gesamt 100.000,00
Entwicklung der Zahlungsmittel aus dieser Akquisition ergibt sich wie folgt
in bar entrichteter Kaufpreis 100.000,00
erworbene Zahlungsmittel 49.902,69
Abfluss von Zahlungsmitteln 50.097,31

Die bei der Kaufpreisallokation identifizierten und bewerteten Vermögenswerte und Schulden bestehen im Wesentlichen aus Technologie (TEUR 51) und Kundenbeziehungen (TEUR 4) zum Erwerbszeitpunkt. Die Forderungen wurden mit ihrem Bruttowert angesetzt. Eine Wertberichtigung wurde nicht vorgenommen, da mit einem vollständigen Zufluss der ausstehenden Forderungen gerechnet wird. Aus der Kaufpreisallokation ergab sich ein Goodwill in Höhe von TEUR 6.

Der Kauf dient im Wesentlichen der Erweiterung der Produktpalette im Konzern. Die neuen Mitarbeiter am Standort Barleben bringen zudem erhebliche Expertise im Reha-Bereich mit und sind für uns eine sinnvolle und willkommene Ergänzung unseres Teams.

Für das Jahr 2013 lag der Umsatz mit Dritten bei TEUR 95 und der Beitrag zum Konzernjahresüberschuss bei TEUR -150. Die Anschaffungsnebenkosten in Höhe von TEUR 16 sind ergebniswirksam erfasst.

Erwerb der Domis Consulting AG, Altishofen (Schweiz)

Mit dem Kaufvertrag zum 10.Mai 2011 über 62 % der Anteile an der Domis Consulting AG, Altishofen ( CH), hat NEXUS im Gesundheitswesen konsequent die Produktkompetenz erweitert. Die Domis Consulting AG ist mit 60 % an der Synergetics AG in Altishofen beteiligt. Der Preis wurde hauptsächlich in bar entrichtet, ein Teil wurde über die Ausgabe von 134.000 Aktien bezahlt. Über die ausstehenden 38 % sind Put-Call-Optionsverträge geschlossen worden.

Im Geschäftsjahr 2012 wurden Optionen über 18,5 % der Anteile an der Domis Consulting AG, Altishofen (CH) durch einen neu geschlossenen Kaufvertrag abgelöst. Dieser Kaufvertrag enthält wiederum einen bedingten Kaufpreis, der in der Berechnung des erwarteten Kaufpreises einbezogen wird. Aus der Anpassung des bedingten Kaufpreises ergibt sich ein Aufwand in Höhe von TEUR 1.334.

Im Geschäftsjahr 2013 wurden die restlichen Optionen über 19,5 % der Anteile an der Domis Consulting AG durch neue Kaufverträge vom 11. Dezember 2013 abgelöst. Die sich ergebende Zeitwertanpassungen der Put-Call Option zum Ablösestichtag wurde in Höhe von TEUR 738 im Gewinnvortrag erfasst.

Die im Vorjahr im sonstigen Ergebnis erfasste Zeitwertdifferenz von TEUR 310 wurde über das sonstige Ergebnis in den Gewinnvortrag umgebucht.

E&L medical systems GmbH

Am 17. Oktober 2012 hat NEXUS 95 % der Anteile an der E&L medical systems GmbH, Erlangen erworben.

Der Kaufpreis besteht in dem in bar entrichteten Kaufpreises (TEUR 6.821). Über die ausstehenden 5 % ist ein Put-Call-Optionsvertrag geschlossen worden. Gemäß IAS 32.23 ist die Verpflichtung, Anteile nicht beherrschender Gesellschafter zu kaufen, als Finanzverbindlichkeit mit erwartetem Kaufpreis auf Basis der Planung bilanziert.

Im Geschäftsjahr 2013 wurden die Optionen über 5 % der Anteile an der E&L medical systems GmbH durch eine vorzeitige Verpflichtung zum Kauf abgelöst. Diese Verpflichtung enthält wiederum einen bedingten Kaufpreis. Aus der Anpassung des bedingten Kaufpreises zum Stichtag ergibt sich ein Ertrag in Höhe von TEUR 711.

Anpassung des bedingten Kaufpreises der ASS.TEC Beratungsgesellschaft für Anwendungen, Systeme, Strategien und Technologien mbH

Im Zusammenhang mit dem Erwerb der ASS.TEC Beratungsgesellschaft für Anwendungen, Systeme, Strategien und Technologien mbH, Villingen-Schwenningen, wurde im Geschäftsjahr 2012 ein bedingter Kaufpreis in Höhe von TEUR 520 passiviert. Aus der Anpassung des bedingten Kaufpreises zum Stichtag ergibt sich ein Ertrag in Höhe von TEUR 440.

4. Immaterielle Vermögenswerte

Geschäfts- oder Firmenwerte

Im Rahmen eines jährlichen Impairment-Tests gemäß IAS 36 werden jeweils zum 31. Dezember die Geschäfts- oder Firmenwerte zur Überprüfung der Werthaltigkeit zahlungsmittelgenerierenden Einheiten (ZGE) zugeordnet. Die nachfolgende Tabelle stellt die ZGE sowie die relevanten Annahmen und Parameter dar.

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Zahlungsmittel generierende Einheit Zuzuordnendes Unternehmen Organisches Wachstum in % im Detailplanungszeitraum von 3 Jahren1) Abzinsungssatz (%) vor Steuern für Cash-Flow-Prognose Geschäfts- oder Firmenwert (in TEUR)
2013 2012 2013 2012 2013
--- --- --- --- --- --- ---
NCS (Systeme für Alten- und Behindertenpflege) Domis Consulting AG VEGA Software GmbH syseca informatik ag nexus / reha GmbH 0 bis 10 10 8,73 8,35 6.734
DIS (Diagnostische Informationssysteme) nexus/dis GmbH nexus/inovit GmbH 10 3 8,73 8,35 4.707
CIS (Clinical Information Systems) nexus/cis GmbH NEXUS / OPTIM S.A.S. E&L medical systems GmbH 10 10 8,73 8,35 9.884
PAT.INT2) NEXUS Schweiz GmbH Flexreport AG 0 bis 3 0 8,73 8,35 3.023
QM nexus/qm GmbH 3 3 8,73 8,35 836
HCS (Healthcare Services) ASS.TEC Beratungsgesellschaft für Anwendungen, Systeme, Strategien und Technologien mbH nexus/ccc GmbH NEXUS . IT GmbH SÜDOST NEXUS . IT GmbH NORD 3 bis 10 0 8,73 8,35 537
CSO3) nexus/cso GmbH 0
Summe 25.721

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Zahlungsmittel generierende Einheit Geschäfts- oder Firmenwert (in TEUR) Marke (in TEUR)
2012 2013 2012
--- --- --- ---
NCS (Systeme für Alten- und Behindertenpflege) 6.191 462 0
DIS (Diagnostische Informationssysteme) 4.707 0 0
CIS (Clinical Information Systems) 9.884 1.577 1.577
PAT.INT2) 3.072 0 0
QM 836 0 0
HCS (Healthcare Services) 537 0 0
CSO3) 0 0 0
Summe 25.227 2.039 1.577

1) Für die Extrapolation der Cash Flows nach dem Detailplanungszeitraum wurde eine Wachstumsrate von Null unterstellt.

2) Die ZGE wurde im Geschäftsjahr 2012 als "HOSPIS" bezeichnet.

3) Es besteht kein bilanzieller Geschäfts- oder Firmenwerte, weshalb ein Impairment Test nicht notwendig ist.

Der erzielbare Betrag wurde zum Bilanzstichtag jeweils auf Basis der Berechnung eines Nutzungswertes ermittelt. Ein Abschreibungsbedarf ergab sich hiernach nicht.

Der berechnete Nutzungswert basiert auf Prognosen, bei denen Schätzungsunsicherheiten bestehen. Wesentliche Unsicherheiten liegen in folgenden Positionen:

a.) Gewinnmarge

Die Gewinnmarge wird anhand durchschnittlicher Werte errechnet, die sich unter Berücksichtigung der Margen aus Vorjahren sowie einer Ausweitung des Lizenzgeschäfts auf Basis schon abgeschlossener Verträge ergeben. Die Gewinnmargen werden zudem planerisch um die erwartete Effizienzsteigerung angepasst.

b.) Abzinsungssatz

Der Abzinsungssatz spiegelt die Schätzung des Vorstands hinsichtlich der spezifischen Risiken der jeweiligen ZGE wider. Über diesen Zinssatz werden zukünftige Investitionsvorhaben beurteilt.

c.) Entwicklung der Marktanteile und Wartungserlöse

Diese Annahmen sind von besonderer Bedeutung, da sich hier die Einschätzung widerspiegelt, wie sich die ZGEs im Vergleich zu ihren Wettbewerbern innerhalb des Planungshorizontes entwickeln werden. Dabei ist zu beachten, dass es sich nicht um klar umrissene Märkte handelt, sondern zu einem großen Teil auch um Projektgeschäfte, die eine klare Vergleichbarkeit nicht ermöglichen.

d.) Wachstumsraten in der Detailplanungsphase

Den Wachstumsraten in der Detailplanungsphase liegen veröffentlichte branchenbezogene Marktforschungen zugrunde. Sie werden zusätzlich maßgeblich von der ZGE individuellen Einschätzung zukünftiger Potentiale beeinflusst. Diese Annahmen werden durch konkrete Vertriebs-, Entwicklungs- und Marketingpläne unterlegt.

e.) Sensitivitätsanalyse

In einer Sensitivitätsbetrachtung wurden des Weiteren wesentliche Parameter des Werthaltigkeitstests im Rahmen einer möglichen Entwicklung in vernünftigem Ermessen verändert. Die Erhöhung des Abzinsungssatzes um 25 Basispunkte oder eine Verringerung der relevanten Cash Flows um 5 % führten zu keiner Notwendigkeit für eine Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte.

Kundenstamm / Technologie / Marke

Durch den Erwerb der syseca informatik ag wurden Kundenbeziehungen in Höhe von TEUR 484 und Technologie/Marke in Höhe von TEUR 546 aktiviert.

Durch den Erwerb der CoM.Med GmbH wurden Kundenbeziehungen in Höhe von TEUR 4 und Technologie/Marke in Höhe von TEUR 51 aktiviert.

Entwicklungskosten

Entwicklungskosten sind insoweit in Ansatz gebracht worden, soweit sie die in den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgeführten Kriterien erfüllen. Sie werden, sofern nicht für Grundlagenforschung oder nicht auftragsbezogen angefallen, im Geschäftsjahr des Anfalls aktiviert. Insgesamt wurden in 2013 Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 4.514 (Vj: TEUR 4.300) aktiviert. Die Entwicklungskosten werden planmäßig linear über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. Im Berichtsjahr wurden TEUR 3.845 (Vj: TEUR 3.613) abgeschrieben.

Zum Stichtag bestehen noch nicht fertiggestellte Software in Höhe von TEUR 1.558 (Vj: TEUR 1.878) bei den Entwicklungskosten.

Konzessionen / Lizenzen

Ausgewiesen wird insbesondere Fremdsoftware, die für eigene Zwecke genutzt wird.

Immaterielle Vermögenswerte

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Konzessionen / Patente

TEUR
Geschäfts- / Firmenwerte

TEUR
Entwicklungskosten

TEUR
Kundenstamm / Technologie

TEUR
Marke

TEUR
Gesamt

TEUR
Bruttowerte per 31.12.2012 5.723 25.404 29.294 16.134 1.577 78.132
Zugänge aus Unternehmenszusammenschlüssen des Konzernkreises 26 639 55 623 462 1.805
Umgliederung -250 0 506 -256 0 0
Währungsänderungen -20 -145 -20 -53 0 -238
Zugänge 144 0 4.514 0 0 4.658
Abgänge 1.179 0 0 16 0 1.195
Bruttowerte per 31.12.2013 4.444 25.898 34.349 16.432 2.039 83.162
Kumulierte Abschreibungen per 31.12.2012 4.476 177 17.157 6.828 0 28.638
Zugänge aus Unternehmenszusammenschlüssen des Konzernkreises 0 0 0 0 0 0
Währungsänderungen -16 0 -12 -30 0 -58
Zugänge 369 0 3.845 1.990 0 6.204
Abgänge 1.157 0 0 0 0 1.157
Kumulierte Abschreibungen per 31.12.2013 3.672 177 20.990 8.788 0 33.627
Nettowerte am 31.12.2012 1.247 25.227 12.137 9.306 1.577 49.494
Nettowerte am 31.12.2013 772 25.721 13.358 7.643 2.039 49.533

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Immaterielle Vermögenswerte

TEUR
Geschäfts / Firmenwerte

TEUR
Entwicklungskosten

TEUR
Kundenstamm / Technologie

TEUR
Marke

TEUR
Gesamt

TEUR
Bruttowerte per 31.12.2011 5.912 19.659 25.891 11.270 0 62.732
Zugänge aus Unternehmenszusammenschlüssen des Konzernkreises 308 5.677 0 5.626 1.577 13.188
Währungsänderungen 11 68 20 35 0 134
Zugänge 129 0 4.300 200 0 4.629
Abgänge 637 0 917 997 0 2.551
Bruttowerte per 31.12.2012 5.723 25.404 29.294 16.134 1.577 78.132
Kumulierte Abschreibungen per 31.12.2011 4.724 177 14.454 5.350 0 24.705
Währungsänderungen 5 0 7 7 0 19
Zugänge 383 0 3.613 1.777 0 5.773
Abgänge 636 0 917 306 0 1.859
Kumulierte Abschreibungen per 31.12.2012 4.476 177 17.157 6.828 0 28.638
Nettowerte am 31.12.2011 1.188 19.482 11.437 5.920 0 38.027
Nettowerte am 31.12.2012 1.247 25.227 12.137 9.306 1.577 49.494

Sachanlagen

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Mietereinbauten

TEUR
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

TEUR
Gesamt

TEUR
Bruttowerte per 31.12.2012 673 6.076 6.749
Zugänge aus Unternehmenszusammenschlüssen 0 120 120
Währungsänderungen 0 -15 -15
Zugänge 0 684 684
Abgänge 0 784 784
Bruttowerte per 31.12.2013 673 6.081 6.754
Kumulierte Abschreibungen per 31.12.2012 489 4.335 4.824
Zugänge aus Unternehmenszusammenschlüssen 0 0 0
Währungsänderungen 1 -7 -6
Zugänge 30 804 834
Abgänge 0 762 762
Kumulierte Abschreibungen per 31.12.2013 520 4.370 4.890
Nettowerte am 31.12.2012 184 1.741 1.925
Nettowerte am 31.12.2013 153 1.711 1.864

Sachanlagen

scroll

Mietereinbauten

TEUR
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

TEUR
Gesamt

TEUR
Bruttowerte per 31.12.2011 670 6.034 6.704
Zugänge aus Unternehmenszusammenschlüssen 5 215 220
Währungsänderungen 0 15 15
Zugänge 19 878 897
Abgänge 21 1.065 1.087
Bruttowerte per 31.12.2012 673 6.076 6.749
Kumulierte Abschreibungen per 31.12.2011 475 4.467 4.942
Zugänge aus Unternehmenszusammenschlüssen 0 0 0
Währungsänderungen 0 10 10
Zugänge 34 692 726
Abgänge 20 834 854
Kumulierte Abschreibungen per 31.12.2012 489 4.335 4.824
Nettowerte am 31.12.2011 195 1.567 1.762
Nettowerte am 31.12.2012 184 1.741 1.925

5. Sachanlagen

Die Sachanlagen setzten sich überwiegend aus Betriebs- und Geschäftsausstattung zusammen und sind zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Siehe Tabelle nebenan. Die Sachanlagen unterliegen keinen Beschränkungen hinsichtlich der Verfügungsmöglichkeiten. Es gibt keine im Bau befindlichen Anlagen

6. Anteile an at Equity bewerteten Unternehmen

Die NEXUS AG hält zum 31. Dezember 2013 folgende direkte oder indirekte Beteiligungen, die alle at Equity konsolidiert werden:

Assoziierte Unternehmen

G.I.T.S. Gesundheitswesen IT-Service GmbH Fürstenfeldbruck, Fürstenfeldbruck
Medidata GmbH, Berlin
Palladium-med GmbH, Berlin

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Assoziierte Unternehmen
2013

TEUR
2012

TEUR
--- --- ---
Anteil an der Bilanz der Beteiligungen
Kurzfristige Vermögenswerte 51 41
Langfristige Vermögenswerte 8 8
Kurzfristige Schulden -20 -12
Anteiliges Reinvermögen 39 37
Anteil an den Erlösen und dem Gewinn der Beteiligungen
Erlöse 115 98
Gewinn 0 1
Buchwert der Beteiligung 43 43

7. Vorräte

Die Vorräte setzen sich wie folgt zusammen:

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2013

TEUR
2012

TEUR
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 82 4
Waren 201 410
283 414

Im Berichtsjahr wurden keine (Vj: TEUR 0) Wertminderungen bzw. Wertaufholungen (Vj: TEUR 0) erfasst. Es gibt im laufenden Geschäftsjahr keine Vorräte, die zum Nettoveräußerungspreis bilanziert werden. Im Geschäftsjahr sind Vorräte in Höhe von TEUR 8.762 (Vj: TEUR 7.534) als Aufwand erfasst worden.

8. Latente Steuern

Eine Verrechnung aktiver und passiver latenter Steuern wurde in Übereinstimmung mit IAS 12 vorgenommen. Die aktiven und passiven latenten Steuern gliedern sich nach ihrer Entstehungsursache wie folgt auf:

Zum 31. Dezember 2013 waren keine passiven latenten Steuern auf nicht abgeführte Gewinne von Tochterunternehmen oder at Equity bewerteten Unternehmen erfasst, weil der Konzern davon ausgeht, dass in absehbarer Zukunft die bislang nicht ausgeschütteten Gewinne nicht ausgeschüttet werden. Zudem sind aufgrund des deutschen Steuersystems die im Falle einer Ausschüttung an das Mutterunternehmen resultierenden Steuern der Höhe nach für den Konzern unwesentlich.

Zum Bilanzstichtag stehen im Inland Verlustvorträge in Höhe von TEUR 31.740 (Vj: TEUR 35.656) bei der Körperschaftsteuer bzw. in Höhe von TEUR 30.319 (Vj: TEUR 34.312) bei der Gewerbesteuer.

Bei den ausländischen Konzernunternehmen sind keine steuerlichen Verlustvorträge mehr (Vj: TEUR 2.109) vorhanden.In dem Gesamtvolumen sind Verlustvorträge von TEUR 20.771 (Vj: TEUR 36.118) enthalten, die als nicht nutzbar eingeschätzt worden sind (Körperschaftsteuer TEUR 10.841 (Vj: TEUR 17.568)), Gewerbesteuer TEUR 9.930 (Vj: TEUR 16.441), ausländische Ertragsteuern TEUR 0 (Vj: TEUR 2.109)). Davon sind TEUR 20.771 (Vj: TEUR 34.312) zeitlich unbegrenzt vortragsfähig.

Latenter Steueranspruch

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Konzern-Bilanz Konzern-GuV
31.12.2013

TEUR
31.12.2012

TEUR
31.12.2013

TEUR
31.12.2012

TEUR
--- --- --- --- ---
Steuerliche Verlustvorträge 6.109 5.541 576 176
Bewertungsunterschiede Pensionen 476 404 24 -6
Bewertungsunterschiede Wertpapiere 0 132 -132 132
6.585 6.077 468 302
Verrechnung mit latenten Steuerschulden -2.888 -1.903 -468 -302
Latenter Steueranspruch gesamt 3.697 4.174 0 0
Latente Steuerschuld
Entwicklungskosten 2.712 2.509 -199 187
Bewertungsunterschiede Forderungen 74 56 -15 -21
Technologie / Know-how 2.586 2.899 450 382
Projektaufträge 42 197 155 -158
Rückstellungen 38 73 25 -25
Sonstige Währungseffekte 0 9 0 -44
5.452 5.743 416 321
Davon verrechnet mit latenten Steuerforderungen -2.888 -1.903 468 302
Latente Steuerschuld gesamt 2.564 3.840 884 623

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2013

TEUR
2012

TEUR
Ergebniswirksame Veränderung der latenten Steuern 884 623
im sonstigen Ergebnis erfasste Anpassung der latenten Steuern im Rahmen der Rücklage für Pensionen -18 157
im sonstigen Ergebnis erfasste Anpassung der latenten Steuern aus Währungsumrechnung 15 133
Veränderung passiver latenter Steuern im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen -82 -2.149
Veränderung Bilanzposten latente Steuern 799 -1.236

9. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2013

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Kurzfristig (< 1 Jahr)

TEUR
Langfristig (> 1 Jahr)

TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 19.133 0
Forderungen gegen at Equity bewertete Unternehmen 30 0
Projektaufträge mit einem aktivischen Saldo gegenüber Kunden 147 0
Sonstige Forderungen 10 0
Summe 19.320 0

31.12.2012

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Kurzfristig (< 1 Jahr)

TEUR
Langfristig (> 1 Jahr)

TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 18.465 0
Forderungen gegen at Equity bewertete Unternehmen 22 0
Projektaufträge mit einem aktivischen Saldo gegenüber Kunden 657 0
Summe 19.144 0

Zu den Einzelwertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und deren Entwicklung wird auf unten stehende Tabelle verwiesen. Die Projektaufträge mit aktivischem Saldo gegenüber Kunden (Summe der für die noch nicht abgeschlossenen Fertigungsaufträge angefallenen Aufwendungen und erfassten Gewinne, abzüglich der erfassten Verluste) in Höhe von TEUR 147 (Vj: TEUR 657) werden aller Voraussicht nach innerhalb eines Jahres abgerechnet und auch fällig werden.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Bruttowerte)

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31.12.2013

TEUR
31.12.2012

TEUR
weder wertgemindert noch überfällig 11.263 3.289
nicht wertgemindert und in den folgenden Zeitbändern überfällig
< 30 Tage 2.600 7.818
30 - 120 Tage 1.929 4.139
120 - 180 Tage 620 839
180 - 360 Tage 979 1.105
> 360 Tage 1.328 1.134
einzelwertberichtigt zum Restbuchwert 414 141
Buchwert 19.133 18.465

Auf die überfälligen, nicht wertgeminderten Forderungen wurde keine Wertberichtigung vorgenommen, da keine wesentliche Veränderung der Kreditwürdigkeit der Schuldner festgestellt werden konnte und deshalb von einer Tilgung der ausstehenden Beträge ausgegangen wird. Für diese offenen Posten hält der Konzern keine Sicherheiten. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden allesamt innerhalb eines Jahres fällig.

Im Geschäftsjahr 2013 wurden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 230 (Vj: TEUR 579) ausgebucht. Es hat keine Zahlungseingänge (Vj: keine) auf ausgebuchte Forderungen gegeben. Der Zeitwert der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Forderungen unterscheidet sich nicht von ihrem Buchwert. Zum 31. Dezember 2013 waren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Nennwert von TEUR 1.973 (Vj: TEUR 1.722) wertgemindert. Die Entwicklung des Wertberichtigungskontos stellt sich wie folgt dar:

Entwicklung der Einzelwertberichtigung auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

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2013

TEUR
2012

TEUR
Stand 1. Januar 1.581 1.398
Aufwandswirksame Zuführungen 408 643
Verbrauch -325 -329
Auflösung -105 -131
Stand 31. Dezember 1.559 1.581

10. Sonstige finanzielle Vermögenswerte und kurzfristige Finanzanlagen

Die sonstigen finanziellen Vermögenswerte und kurzfristigen Finanzanlagen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2013

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Kurzfristig (< 1 Jahr)

TEUR
Langfristig (> 1 Jahr)

TEUR
Sonstige finanzielle Vermögenswerte
Zinsen 4 0
Darlehen an Mitarbeiter und Dritte 585 23
Sonstige 908 61
Summe sonstige finanzielle Vermögenswerte 1.497 84
Kurzfristige Finanzanlagen
Wertpapiere 2.142 0
Schuldscheindarlehen 6.000 0
Summe kurzfristige Finanzanlagen 8.142 0

31.12.2012

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Kurzfristig (< 1 Jahr)

TEUR
Langfristig (> 1 Jahr)

TEUR
Sonstige finanzielle Vermögenswerte
Zinsen 4 0
Darlehen an Mitarbeiter und Dritte 728 28
Sonstige 397 103
Summe sonstige finanzielle Vermögenswerte 1.129 131
Kurzfristige Finanzanlagen
Wertpapiere 2.145 0
Schuldscheindarlehen 8.000 0
Summe kurzfristige Finanzanlagen 10.145 0

Sonstige finanzielle Vermögenswerte

Der Zeitwert der sonstigen finanziellen Vermögenswerte unterscheidet sich nicht von ihrem Buchwert. Wertberichtigungen waren im Berichtszeitraum in Höhe von TEUR 40 (Vj: TEUR 0) zu erfassen.

In den Vorjahren wurde im Eigenkapital eine Bewertungsrücklage für Finanzinstrumente gebildet, welche die kumulierten Gewinne und Verluste aus den als zur Veräußerung verfügbar klassifizierten finanziellen Vermögenswerten abzüglich der darauf entfallenden latenten Steuern ausweist.

Kurzfristige Finanzanlagen

Die kurzfristigen Finanzanlagen stellen sich zum Bilanzstichtag wie folgt dar:

31.12.2013

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Anschaffungskosten

TEUR
Zeitwert

TEUR
Wertpapiere
Rentenfonds 2.733 2.142
Schuldscheindarlehen 6.000 6.000
Summe 8.733 8.142

31.12.2012

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Anschaffungskosten

TEUR
Zeitwert

TEUR
Wertpapiere
Rentenfonds 2.733 2.145
Schuldscheindarlehen 8.000 8.000
Summe 10.733 10.145

Im Berichtszeitraum waren Wertminderungen in Höhe von TEUR 3 (Vj: TEUR 0) sowie Erträge von TEUR 0 (Vj: TEUR 89) zu erfassen.

Zum 31. Dezember 2013 bestanden analog zum Vorjahr keine derivativen Finanzinstrumente.

11. Sonstige nicht finanzielle Vermögenswerte

Die nicht finanziellen Vermögenswerte setzen sich wie folgt zusammen:

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2013

TEUR
2012

TEUR
Umsatzsteuer 146 110
Geleistete Anzahlungen 74 51
Lohn- und Gehaltsvorschüsse 17 17
Forderungen i.R.d. sozialen Sicherheit 719 278
Entwicklungszuschüsse 0 106
Aktive Rechnungsabgrenzung 480 591
Summe nicht finanzielle Vermögenswerte 1.436 1.153

Die im Geschäftsjahr 2012 bilanzierten Zuschüsse zu Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 106 wurden aufgrund geänderter Rahmenbedingungen im Geschäftsjahr ergebniswirksam aufgelöst.

Der Zeitwert der sonstigen nicht finanziellen Vermögenswerte unterscheidet sich nicht von ihrem Buchwert. Unerfüllte Bedingungen und andere Erfolgsunsicherheiten im Zusammenhang mit im Abschluss erfassten Beihilfen der öffentlichen Hand bestehen nicht.

12. Eigenkapital

Das Eigenkapital beträgt zum Stichtag TEUR 72.369 (Vj: TEUR 68.113). Es wird auf die Eigenkapitalveränderungsrechnung sowie auf Punkt 3. Unternehmenszusammenschlüsse hingewiesen.

a) Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital beträgt zum 31. Dezember 2013 15.105.150 auf den Inhaber lautende, nennwertlose Stückaktien. Diese sind mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00 eingeteilt und in voller Höhe eingezahlt. Unterschiedliche Aktiengattungen bestehen nicht. Alle Aktien sind Stammaktien und gewähren die gleichen aktienrechtlich vorgesehenen Rechte.

b) Eigene Anteile

In der Hauptversammlung vom 19. Juni 2006 wurde die Gesellschaft bis zum 30. November 2007 ermächtigt, eigene Aktien bis zu einer Höhe von insgesamt 10 % des Grundkapitals, d.h. bis zu 1.380.520 Stückaktien im rechnerischen Wert von EUR 1,00 zu erwerben. Hiervon hat die Gesellschaft in 2007 Gebrauch gemacht und 8.420 Stückaktien mit Anschaffungskosten von insgesamt TEUR 26 erworben, wovon in 2011 2.100 Stückaktien und in 2012 weitere 2.500 Stückaktien wieder verkauft wurden. Durch ein im Dezember 2011 neu gestartetes Aktienrückkaufprogramm wurden in 2011 3.872 Stückaktien mit Anschaffungskosten von insgesamt TEUR 26 und bis zum Stichtag 31. Dezember 2012 33.916 weitere Stückaktien mit Anschaffungskosten von insgesamt TEUR 252 erworben sowie im Geschäftsjahr 2013 5.000 Stückaktien zu TEUR 28 veräußert. Die eigenen Anteile werden mit den gesamten Anschaffungskosten in einer Summe offen vom Eigenkapital abgezogen (cost method). Die Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien darf von der Gesellschaft nicht zum Zweck des Handelns in eigenen Aktien genutzt werden.

Die Ermächtigung kann ganz oder in Teilbeträgen, einmal oder mehrmals durch die Gesellschaft ausgeübt werden, aber auch für Rechnung durch Dritte durchgeführt werden.

Genehmigtes Kapital

In der Hauptversammlung vom 23. Mai 2012 wurde die in der Hauptversammlung vom 14. Juni 2010 erteilte Ermächtigung zur Erhöhung des Grundkapitals in Höhe von EUR 6.902.600,00 neu gefasst. Der Vorstand wurde ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 30. April 2017 einmal oder mehrmals um bis zu EUR 7.152.575,00 durch Ausgabe neuer, nennwertloser Inhaberaktien (Stückaktien) gegen Bar- und / oder Sacheinlagen, zu erhöhen. Der Vorstand entscheidet mit Zustimmung des Aufsichtsrates über die Bedingungen der Aktienausgabe. Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates über den Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre in folgenden Fällen zu entscheiden:

a) für Spitzenbeträge

b) für eine Ausgabe an Arbeitnehmer der Gesellschaft oder eines verbundenen Unternehmens

c) für eine Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage zum Erwerb von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen

d) bei Kapitalerhöhung gegen Bareinlage, wenn der Ausgabebetrag der neuen Aktien den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien gleicher Gattung und gleicher Ausstattung zum Zeitpunkt der endgültigen Feststellung des Ausgabebetrages durch den Vorstand nicht wesentlich im Sinne der §§ 203 Abs. 1 und 2, 186 Abs. 3 Satz 4 AktG unterschreitet und der auf die neuen Aktien, für die das Bezugsrecht ausgeschlossen wird, insgesamt entfallende anteilige Betrag des Grundkapitals 10 % des zum Zeitpunkt der Ermächtigung vorhandenen Grundkapitals nicht übersteigt. Auf die Höchstgrenze von 10 % des Grundkapitals werden Aktien, die während der Laufzeit des Genehmigten Kapitals unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre gem. §§ 71 Abs. 1 Nr. 8 Satz 5, 186 Abs. 3 Satz 4 AktG veräußert werden, sowie Aktien, auf die ein Wandlungsrecht oder Optionsrecht oder eine Wandlungspflicht oder Optionsausübungspflicht aufgrund von Option- und/oder Wandelschuldverschreibungen besteht, die seit Erteilung dieser Ermächtigung unter Ausschluss des Bezugsrechts gem. § 221 Abs. 4, 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben worden sind, angerechnet.

Zum Bilanzstichtag war noch ein Genehmigtes Kapital in Höhe von EUR 6.352.575,00 (Vj: EUR 6.352.575,00) vorhanden.

Bedingtes Kapital und Aktienoptionspläne (AOP)

Das bedingte Kapital III und das bedingte Kapital IV wurden in der Hauptversammlung am 23. Mai 2012 aufgehoben. Die im Zusammenhang mit dem bedingten Kapital ausgegebenen Aktienoptionen sind verfallen. Mit Hauptversammlungsbeschluss vom 23. Mai 2012 wurde bedingtes Kapital in Höhe von EUR 1.400.000,00 geschaffen (Bedingtes Kapital 2012). Das Grundkapital ist entsprechend zur Durchführung eines Aktienoptionsprogramms um EUR 1.400.000,00 auf den Inhaber lautender Stückaktien bedingt erhöht (AOP 2012).

Vorstandsbonus für zukünftige Kursentwicklung

Mit der Verlängerung der Dienstverträge für die Vorstandsmitglieder wurden ab dem Geschäftsjahr 2012 Bonuszahlungen vereinbart, die an die zukünftige Kursentwicklung der NEXUS-Aktie gekoppelt sind. Dabei wird eine Bonuszahlung an die Vorstandsmitglieder fällig, wenn eine Überschreitung zwischen dem errechneten Ausgangskurs zum 31. Dezember 2011 und dem Schlusskurs zum 31. Dezember 2014 erfolgt. Die Überschreitung und damit die Bonuszahlung erfolgen in Euro-Cent Schritten. Für Optionen werden in den Geschäftsjahren 2012-2014 geschätzte Kosten in Höhe von TEUR 233 anfallen. Im Geschäftsjahr 2013 war ein Aufwand für Wertsteigerungsrechte in Höhe von TEUR 115 zu erfassen. Die Anzahl der virtuellen Optionen beläuft sich auf 100.000 Stück. Für die Berechnung der Kurse wurden 23 Kursfeststellungen über die Restlaufzeit unterstellt. Gleichzeitig wurde ein risikoloser Zins in Abhängigkeit der Laufzeit von 1,25 % für ein und zwei Jahre sowie für drei Jahre von 2,00 % festgelegt. Dabei wurden Dividenden abstrahiert.

c) Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage beinhaltet im Wesentlichen Aufgelder aus der in 2000 durchgeführten Kapitalerhöhung im Zusammenhang mit dem Börsengang der NEXUS AG, die Erhöhung der Kapitalrücklage in Höhe der Ausgabe neuer Aktien gegen Sach- und Barkapitaleinlagen sowie der Ausübung von Aktienoptionen von Vorständen, Mitgliedern der Geschäftsführung in Tochterunternehmen und Mitarbeitern der NEXUS-Gruppe. Die im Rahmen der Barkapitalerhöhung und der Kapitalerhöhung durch Sacheinlage angefallenen direkt zuordenbaren Aufwendungen wurden mit der Kapitalrücklage verrechnet. Außerdem wird der beizulegende Zeitwert der im Rahmen der Aktienoptionspläne ausgegebenen Aktien in der Position Kapitalrücklage berücksichtigt. Entsprechend § 150 AktG müssen die gesetzliche Rücklage und die Kapitalrücklage den zehnten Teil des Grundkapitals übersteigen, damit sie zum Ausgleich von Verlusten oder für eine Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln verwendet werden dürfen. Solange die gesetzliche Rücklage und die Kapitalrücklage zusammen nicht den zehnten Teil des Grundkapitals übersteigen, dürfen sie nur zum Ausgleich von Verlusten verwendet werden, soweit der Verlust nicht durch Gewinnvortrag bzw. Jahresüberschuss gedeckt ist und nicht durch Auflösung anderer Gewinnrücklagen ausgeglichen werden kann.

Durch die Ausgabe von 5.000 eigenen Anteilen hat sich die Kapitalrücklage um EUR 23.000 erhöht. Die Kapitalrücklage beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 25.780 (Vj: TEUR 25.757).

d) Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung

Die Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung resultiert aus Differenzen, die bei der Umrechnung der Jahresabschlüsse der ausländischen Tochtergesellschaften entstehen.

e) Bewertungsrücklage für Kaufpreisverbindlichkeiten

Die Bewertungsrücklage für Kaufpreisverbindlichkeiten enthielt im Vorjahr die Zeitwertanpassung des bedingten Kaufpreises aus dem Erwerb der Domis Consulting AG, Altishofen. Diese wurde im Geschäftsjahr 2013 in den Gewinnvortrag über das sonstige Ergebnis umgebucht.

f) Bewertungsrücklage für Finanzinstrumente

Die Bewertungsrücklage für Finanzinstrumente enthält die kumulierten Gewinne und Verluste aus der Bewertung der zum beizulegenden Zeitwert der als zur Veräußerung bestimmt klassifizierten finanziellen Vermögenswerte nach Verrechnung der latenten Steuern.

g) Rücklage für Pensionen

Die Rücklage für Pensionen enthält die finanzmathematischen kumulierten Gewinne und Verluste aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen nach Verrechnung latenter Steuern.

Kapitalmanagement

Ziel des Kapitalmanagements ist die Erhaltung der finanziellen Substanz des Konzerns sowie die nachhaltige Sicherstellung der notwendigen finanziellen Flexibilität. Zur Messung der finanziellen Sicherheit des Konzerns wird auch die Eigenkapitalquote herangezogen. Dabei wird das in der Konzernbilanz ausgewiesene Eigenkapital ins Verhältnis zur Bilanzsumme gesetzt. Die Finanzierungsstruktur ist danach durch eine als konservativ zu bezeichnende Kapitalstruktur, in der die Eigenfinanzierung dominiert, geprägt. Zum Bilanzstichtag beträgt die Eigenkapitalquote 71,0 % (Vj: 67,3 %). Die Fremdfinanzierung erfolgt fast ausschließlich über Verbindlichkeiten, die aus dem operativen Geschäftsbetrieb resultieren, sowie in geringem Umfang über Pensionen. Verzinsliche Finanzverbindlichkeiten bestehen nahezu nicht.

Im Mai 2013 wurde eine Dividende in Höhe von EUR 0,11 auf die 15.065.542 Stück dividendenberechtigten, auf den Inhaber lautenden, Stückaktien bezahlt.

13. Pensionsverpflichtungen

Die Rückstellungen wurden für die von der Forest Gesellschaft für Products & Services mbH zum 30. September 2000 übernommenen unmittelbaren Pensionsverpflichtungen (Direktzusagen) bei der NEXUS . IT GmbH SÜDOST, NEXUS / CCC GmbH, NEXUS . IT GmbH NORD und für die übernommenen Pensionsverpflichtungen bei der ASS.TEC Beratungsgesellschaft für Anwendungen, Systeme, Strategien und Technologien mbH gebildet. Bei den leistungsorientierten Plänen in der Schweiz handelt es sich um Vorsorgewerke nach dem schweizerischen Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen und Invalidenvorsorge (BVG). Diese Pläne stellen sogenannte Vollversicherungen dar, bei denen wenigstens temporär sämtliche versicherungsmathematischen Risiken, einschließlich der Kapitalmarktrisiken, von einer Versicherungsgesellschaft getragen werden.

Die Höhe der Leistungen der übernommenen Pensionszusagen richtet sich nach den Dienstjahren und dem jeweiligen Gehalt der bezugsberechtigten Personen. Die Rückstellung wird gebildet für zahlbare Leistungen in Form von Alters- und Invalidenrente sowie für Hinterbliebenengeld. Es handelt sich um unverfallbare Anwartschaften. Ein Planvermögen besteht nur für die Verpflichtungen in der Schweiz sowie für eine Gesellschaft in Deutschland.

Diese leistungsorientierten Pläne belasten den Konzern mit versicherungsmathematischen Risiken, wie beispielsweise dem Langlebigkeitsrisiko, Währungsrisiko, Zinsrisiko und Markt-(Anlage) Risiko.

Finanzierung

Während die inländischen Pensionsverpflichtungen, ausgenommen ASS.TEC, durch das Unternehmen finanziert werden, werden die Verpflichtungen in der Schweiz und bei der ASS.TEC Beratungsgesellschaft für Anwendungen, Systeme, Strategien und Technologien mbH über Versicherungsunternehmen verwaltet und finanziert. Die Finanzierungsanforderungen basieren auf versicherungsmathematischen Bewertungsrahmenkonzepten.

Bewertungsgrundlagen

Die Berechnung der Pensionsverpflichtungen berücksichtigt Marktzinssätze sowie Lohn-, Gehalts- und Rententrends. In Deutschland wurden als biometrische Rechnungsgrundlagen, die Todesfallwahrscheinlichkeit, Invaliditätswahrscheinlichkeit und Verheiratungswahrscheinlichkeit im Todesfall enthalten, die Richttafeln 2005 G (Verlag Heubeck-Richttafeln-GmbH, Köln) zugrunde gelegt. In der Schweiz wurde der auf statistischen Zahlen der Jahre 2005 - 2009 beruhende Tarif BVG 2010 zugrunde gelegt.

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20141)

%
2013

%
2012

%
Rechnungszinsfuß (D) 3,0 3,0 3,0
Rechnungszinsfuß (CH) 2,0 2,0 1,6
Durchschnittliche Fluktuationsrate (D) 5,0 5,0 5,0
Durchschnittliche Fluktuationsrate (CH) 15,0 15,0 15,0
Lohn- und Gehaltstrend (D) 0,0 0,0 0,0
Lohn- und Gehaltstrend (CH) 1,0 1,0 1,0
jährliche Anhebung laufender Renten (D) 2,0 2,0 2,0
jährliche Anhebung laufender Renten (CH) 0,0 0,0 0,0

1) Grundlagen für die Sensitivitätsanalyse

Am 31. Dezember 2013 lag die gewichtete durchschnittliche Laufzeit der leistungsorientierten Verpflichtung im Inland bei 15 Jahren (Vj: 15 Jahre) und in der Schweiz bei 6 Jahren (Vj: 6 Jahre).

Veränderung der Nettoschuld aus leistungsorientierten Verpflichtung

Die Änderungen des Barwertes der leistungsorientierten Verpflichtungen und des Planvermögens stellen sich wie folgt dar:

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2013

TEUR
2012

TEUR
Barwert der Verpflichtungen zu Beginn des Berichtszeitraums 16.979 15.138
Erfasst im Gewinn oder Verlust
Laufender Dienstzeitaufwand 735 516
Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand 117 0
Zinsaufwand (Zinserträge) 358 360
Erfasst im sonstigen Ergebnis
- demografischen Annahmen 754 0
- finanziellen Annahmen -593 666
- erfahrungsbedingter Berichtigung -271 41
Währungsänderungen -257 110
Sonstiges
Zugang Pensionsverpflichtungen 3.883 0
Gezahlte Leistungen -936 -415
Beiträge Arbeitnehmer 621 563
21.390 16.979

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2013

TEUR
20122)TEUR 2012

TEUR
Zeitwert des Planvermögens zu Beginn des Berichtszeitraums 14.382 13.253 13.253
Erfasst im Gewinn oder Verlust
Zinserträge2) 299 309 343
Erfasst im sonstigen Ergebnis
Erträge aus Planvermögen ohne Zinserträge2) -148 -10 -44
Währungsänderungen -230 102 102
Sonstiges
Zugang Planvermögen 3.417 0 0
Beiträge Arbeitgeber 591 565 565
Beiträge Arbeitnehmer 621 563 563
Kapitalauszahlungen -913 -400 -400
Zeitwert des Planvermögens zum Ende des Berichtszeitraums 18.019 14.382 14.382

2) Seit 1. Januar 2013 wendet NEXUS IAS 19 (revised) an. Diese Änderung der Grundsätze zur Rechnungslegung wurde retrospektiv angewendet. Die Vergleichszahlen 2012 wurden angepasst.

Aufgrund der Anpassung von IAS 19 (revised) wurden retrospektiv TEUR 34 aus dem Jahresüberschuss in das kumulierte übrige Konzernergebnis umgegliedert.

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2013

TEUR
2012

TEUR
Barwert der extern finanzierten Verpflichtungen 20.511 16.072
Beizulegender Zeitwert des Planvermögens 18.019 14.382
Unterdeckung 2.492 1.690
Barwert der intern finanzierten Verpflichtungen 879 907
Finanzierungsstatus 3.371 2.597
Bilanzierte Pensionsverpflichtungen 3.371 2.597
davon Ausweis als Pensionsrückstellungen 3.371 2.597

Aus dem Erwerb der syseca informatik ag, Luzern (CH), ist ein Zugang im Geschäftsjahr im Planvermögen in Höhe von TEUR 3.339 sowie eine Bruttoverpflichtung in Höhe von TEUR 3.804 zu verzeichnen. Die bilanzierte Pensionsverpflichtung beträgt TEUR 465.

Die Verpflichtung teilt sich wie folgt auf die Teilnehmergruppen auf:

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2013

TEUR
Aktive Mitarbeiter 2.447
Unverfallbar Ausgeschiedene 348
Rentner 576
3.371

Im Laufe des Jahres 2013 wurden die Pensionsverträge einer Reihe von Arbeitnehmern in der Schweiz angepasst, um neue gesetzliche Anforderungen in diesem Land bezüglich des Pensionsalters zu berücksichtigen. Als Ergebnis der Ergänzung des Plans erhöhte sich die leistungsorientierte Verpflichtung des Konzerns um TEUR 117 (31. Dezember 2012: TEUR 0). Ein korrespondierender Aufwand aus nachzuverrechnendem Dienstzeitaufwand wurde im Laufe des Jahres 2013 im Gewinn oder Verlust erfasst.

Die versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste 2013 in Höhe von TEUR 39 wurden, nach Berücksichtigung latenter Steuern, im sonstigen Ergebnis erfasst. Die kumulierten versicherungsmathematischen Verluste sind mit TEUR 2.116 abzgl. latenter Steuern im sonstigen Ergebnis erfasst. Der Gesamtaufwand für leistungsorientierte Versorgungszusagen, der im Personalaufwand enthalten ist, setzt sich wie unten aufgeführt zusammen:

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2013

TEUR
20121)TEUR 2012

TEUR
Laufender und nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand 852 516 516
Zinsaufwand 358 360 360
Zinserträge aus Planvermögen1) -299 -309 -343
Nettopensionsaufwand 911 567 533

1) Seit 1. Januar 2013 wendet NEXUS IAS 19 (revised) an. Diese Änderung der Grundsätze zur Rechnungslegung wurde retrospektiv angewendet. Die Vergleichszahlen 2012 wurden angepasst.

Die tatsächlichen Ergebnisse des Planvermögens belaufen sich auf TEUR -151 (Vj: TEUR -299). Das Planvermögen entfällt auf die Schweizer Pläne sowie auf die ASS.TEC Beratungsgesellschaft für Anwendungen, Systeme, Strategien und Technologien mbH und besteht aus den Ansprüchen gegen Versorgungswerke.

Das Planvermögen setzt sich in der Schweiz und in Deutschland wie folgt zusammen:

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2013

TEUR
Festverzinsliche Wertpapiere Schweiz 6.011
Festverzinsliche Wertpapiere Ausland 1.850
Darlehen, Hypotheken und andere Nominalwertforderungen 2.475
Immobilien 2.462
Obligationen Schweiz 1.369
Obligationen Ausland 492
Aktien Schweiz 190
Aktien Global 411
Aktien Übrige 1.129
Flüssige Mittel und Festgelder 796
Fonds 458
Sonstiges 376
Summe 18.019

Die Zusammensetzung des Planvermögens gegenüber dem Geschäftsjahr 2012 ist in der Verteilung der Anlagenkategorien nahezu unverändert.

Die erfahrungsbedingten Berichtigungen der Pensionsverpflichtungen belaufen sich auf TEUR 422 (Vj: TEUR 41), die des Planvermögens auf TEUR -148 (Vj: TEUR -10).

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2013

TEUR
20121)TEUR 2011

TEUR
2010

TEUR
2009

TEUR
Barwert der Pensionsverpflichtungen 21.390 16.979 15.138 10.789 610
Zeitwert des Planvermögens -18.019 -14.382 -13.253 -9.570 0
Planfehlbetrag 3.371 2.597 1.885 1.219 610
Erfahrungsbedingte Anpassungen der Pensionsverpflichtungen 422 41 -698 343 -5
Erfahrungsbedingte Anpassungen des Planvermögens -148 -10 -1.015 0 0

1) Seit 1. Januar 2013 wendet NEXUS IAS 19 (revised) an. Diese Änderung der Grundsätze zur Rechnungslegung wurde retrospektiv angewendet. Die Vergleichszahlen 2012 wurden angepasst.

In Deutschland wird die gesetzliche Rentenversicherung als beitragsorientierter Versorgungsplan angesehen. Der für die gesetzliche Rentenversicherung erfasste Aufwand für die sozialversicherungspflichtigen Mitarbeiter hat für das abgelaufene Geschäftsjahr TEUR 2.011 (Vj: TEUR 1.364) betragen. Daneben bestehen für Vorstandsmitglieder weitere beitragsorientierte Pläne aus Direktversicherungen, für die im Geschäftsjahr Aufwendungen in Höhe von TEUR 25 (Vj: TEUR 25) angefallen sind.

Sensitivitätsanalyse

Bei Konstanthaltung der anderen Annahmen hätten die bei vernünftiger Betrachtungsweise am Abschlussstichtag möglich gewesenen Veränderungen bei einer der maßgeblichen versicherungsmathematischen Annahmen die leistungsorientierte Verpflichtung mit den nachstehenden Beträgen beeinflusst.

Wir gehen davon aus, dass die Faktoren Fluktuation und Sterblichkeit aufgrund der Duration der wesentlichen Verpflichtungen keiner wesentlichen Volatilität unterliegt. Daher wird auf eine Sensitivitätsanalyse an dieser Stelle verzichtet.

Veränderung der Verpflichtung

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2013

TEUR
Aktuelle Annahme per 31.12.2013
Gesamte Verpflichtung 21.390
Extern finanzierte Verpflichtung 20.511
intern finanzierte Verpflichtung 879
Diskontierungszinssatz +0,5 % -992
Diskontierungszinssatz -0,5 % 1.101
Lohnsteigerungsrate +0,5 %1) 96
Lohnsteigerungsrate -0,5 %1) -93
Rententrend +0,5 %2) 60
Rententrend -0,5 %2) -55

1) Aufgrund der Annahme der jährlichen Lohnsteigerungen im Inland mit 0 %, betrifft die Sensivitätsanalyse in Bezug auf den Lohnsteigerungsrate nur die schweizerischen extern finanzierten Verpflichtungen.

2) Aufgrund der Annahme der jährlichen Anhebung der Renten in der Schweiz mit 0 %, betrifft die Sensivitätsanalyse in Bezug auf den Rententrend nur die inländischen Verpflichtungen.

Obwohl die Analyse die vollständige Verteilung der nach dem Plan erwarteten Cash-Flows nicht berücksichtigt, liefert sie einen Näherungswert für die Sensitivität der dargestellten Annahmen.

Für das Geschäftsjahr 2014 werden ein Pensionsaufwand in Höhe von TEUR 1.145, ein Barwert der Verpflichtung in Höhe von TEUR 22.498 sowie ein Zeitwert des Planvermögens in Höhe von TEUR 18.944 prognostiziert. Vom Arbeitgeber direkt bezahlte Versorgungsleistungen werden in Höhe von TEUR 639 erwartet.

Die erwarteten Beiträge zum Planvermögen für 2014 belaufen sich auf TEUR 609.

Unter der Beibehaltung des IAS 19 in seiner alten Fassung hätten sich folgende Veränderungen auf die Konzernbilanz und die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ergeben:

Zinsertrag: TEUR +73
sonstiges Ergebnis: TEUR -73
Ergebnis je Aktie: EUR 0,01

14. Rückstellungen

Die Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

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Stand 01.01.2013

TEUR
Verbrauch 2013

TEUR
Auflösung 2013

TEUR
Zuführung 2013

TEUR
Stand 31.12.2013

TEUR
Noch zu erbringende Leistungen 1.112 1.026 0 456 542
Übrige Rückstellungen 203 124 13 308 374
1.315 1.150 13 764 916

Die noch zu erbringenden Leistungen betreffen Risiken im Projektgeschäft aus drohenden Nachlaufkosten sowie ggf. Preisnachlässen, die auf Basis von Erfahrungswerten sowie der noch erwarteten Kosten berechnet werden. Für sie wird ein Verbrauch in 2014 erwartet. Die übrigen Rückstellungen verbrauchen sich erwartungsgemäß im kommenden Jahr.

15. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten setzen sich bzgl. der Fälligkeiten wie folgt zusammen:

31.12.2013

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Kurzfristig (< 1 Jahr)

TEUR
Langfristig (> 1 Jahr)

TEUR
Finanzverbindlichkeiten 152 43
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.011 0
Ertragsteuerverbindlichkeit 754 0
Erlösabgrenzung 4.344 0
Sonstige nicht finanzielle Schulden 6.462 0
- Erhaltene Anzahlungen 5.641 0
- Sonstige Steuern 821 0
Sonstige finanzielle Schulden 4.226 2.754
- Aus Verpflichtungen für Gehaltsverbindlichkeiten 1.002 0
- Sonstige 3.224 2.754
19.949 2.797

31.12.2012

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Kurzfristig (< 1 Jahr)

TEUR
Langfristig (> 1 Jahr)

TEUR
Finanzverbindlichkeiten 385 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.079 0
Ertragsteuerverbindlichkeit 513 0
Erlösabgrenzung 3.569 0
Sonstige nicht finanzielle Schulden 8.132 0
- Erhaltene Anzahlungen 5.973 0
- Sonstige Steuern 2.159 0
Sonstige finanzielle Schulden 3.594 5.030
- Aus Verpflichtungen für Gehaltsverbindlichkeiten 2.739 0
- Sonstige 855 5.030
20.272 5.030

Die Finanzverbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Die Ertragsteuerverbindlichkeiten betreffen die tatsächlichen Steuerschulden für die laufende Periode und für frühere Perioden. Sie sind mit dem Betrag zu bewerten, in dessen Höhe eine Zahlung an die Steuerbehörden erwartet wird. Der Berechnung des Betrags werden die Steuersätze und Steuergesetze zu Grunde gelegt, die am Bilanzstichtag im jeweiligen Land der Gesellschaft gelten.

Erlösabgrenzungen sind notwendig, wenn der Leistungszeitraum bzgl. der Realisierung von Umsatzerlösen für den Bereich der Softwarepflege vom Geschäftsjahr abweicht. Die Erlösabgrenzung wird im folgenden Geschäftsjahr über den Leistungszeitraum erlöswirksam aufgelöst.

Die sonstigen nicht finanziellen Schulden beinhalten erhaltene Anzahlungen auf Kundenverträge und sonstige Steuern (Umsatz-, Lohn- und Kirchensteuer sowie Sozialabgaben).

In der Position Sonstige wurden die wahrscheinlichen Kaufpreisverpflichtungen aus bedingten Kaufpreisen zum Erwerb restlicher Unternehmensanteile in Höhe von TEUR 3.933 (Vj: TEUR 4.747) eingestellt.

16. Eventualverbindlichkeiten und sonstige Verpflichtungen

1) Gerichtliche Prozesse sowie Forderungen aus Rechtsstreitigkeiten, die sich im normalen Geschäftsverlauf ergeben, könnten in der Zukunft gegenüber den Konzerngesellschaften geltend gemacht werden. Die damit einhergehenden Risiken werden im Hinblick auf die Wahrscheinlichkeit ihres Eintretens analysiert. Obgleich das Ergebnis dieser Streitfälle nicht immer genau eingeschätzt werden kann, ist der Vorstand der Ansicht, dass sich hieraus keine wesentlichen Verpflichtungen ergeben werden.

2) Des Weiteren ergeben sich finanzielle Verpflichtungen aus der Anmietung von Büroräumen, dem Leasing von Fahrzeugen und aus anderen Verpflichtungen. Entsprechend dem wirtschaftlichen Gehalt der Leasingvereinbarungen sind die Leasingverhältnisse als Operating - Leasingverhältnisse zu klassifizieren. Die sich daraus ergebenden finanziellen Verpflichtungen stellen sich wie folgt dar:

31.12.2013

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2014

TEUR
2015 bis 2018

TEUR
ab 2019

TEUR
Mieten 1.471 3.205 341
Leasing 797 833 0
2.268 4.038 341

31.12.2012

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2013

TEUR
2014 bis 2017

TEUR
ab 2018

TEUR
Mieten 1.512 2.707 531
Leasing 780 865 0
2.292 3.572 531

Die Miet- und Leasingzahlungen des Geschäftsjahres betragen:

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2013

TEUR
2012

TEUR
Mieten 1.464 1.826
Leasing 945 1.141
2.409 2.967

Miet- und Leasingvereinbarung enthalten weder Verlängerungs- oder Kaufoptionen noch Preisanpassungsklauseln. Im Jahr 2013 sind nur Mindestleasingzahlungen enthalten.

17. Umsatzerlöse

Die konsolidierten Umsatzerlöse sind in der nachfolgenden Übersicht nach Regionen und Geschäftsbereichen aufgegliedert:

Healthcare Software

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2013 2012
TEUR % TEUR %
--- --- --- --- ---
Deutschland 34.123 52,5 29.216 51,3
Österreich 1.895 2,9 1.172 2,1
Schweiz / Liechtenstein 24.737 38,1 23.325 41,0
andere Regionen 4.185 6,5 3.208 5,6
Gesamt 64.940 100,0 56.921 100,0

Healthcare Service

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2013 2012
TEUR % TEUR %
--- --- --- --- ---
Deutschland 7.762 93,3 5.240 96,7
Österreich 107 1,3 97 1,8
Schweiz / Liechtenstein 72 0,9 82 1,5
andere Regionen 382 4,5 0 0,0
Gesamt 8.323 100,0 5.419 100,0

Davon entfielen auf:

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2013 2012
TEUR % TEUR %
--- --- --- --- ---
Lieferungen 6.567 9,0 4.533 7,3
Dienstleistungen 52.834 72,1 47.084 75,5
Lizenzen 13.862 18,9 10.723 17,2
Gesamt 73.263 100,0 62.340 100,0

Die im Berichtsjahr nach der PoC-Methode erfassten Umsatzerlöse aus langfristiger Auftragsfertigung belaufen sich auf TEUR 39.618 (Vj: TEUR 33.413).

18. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen vor allem Erträge aus Kaufpreisanpassungen TEUR 1.151 (Vj: 0 TEUR), geldwerte Vorteile in Höhe von TEUR 227 (Vj: TEUR 51), der Ausbuchung von kurzfristigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 125 (Vj: TEUR 338), der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen TEUR 105 (Vj: TEUR 131), Fremdwährungsgewinne in Höhe von TEUR 74 (Vj: TEUR 645), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 13 (Vj: TEUR 0) sowie Erträge aus Versicherungserstattungen in Höhe von TEUR 33 (Vj: TEUR 18).

19. Materialaufwand und Aufwendungen für bezogene Leistungen

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2013

TEUR
2012

TEUR
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 8.762 7.534
Aufwendungen für bezogene Leistungen 5.053 4.110
13.815 11.644

In den Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren befinden sich hauptsächlich Aufwendungen aus Hardwarekäufen, die zum Weiterverkauf bestimmt sind. Im Bereich der bezogenen Leistungen wurden überwiegend Leistungen im Zuge des Projektgeschäftes an Dritte vergeben.

20. Mitarbeiterzahl und Personalaufwand

Im Jahresdurchschnitt waren in den einzelnen Geschäftsjahren die folgende Anzahl an Mitarbeitern und Auszubildenden beschäftigt :

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2013 2012
Angestellte 620 478
leitende Angestellte 13 12
633 490

Die Personalkostenentwicklung stellt sich im Berichtszeitraum wie folgt dar:

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2013

TEUR
angepasst** 2012

TEUR
Löhne und Gehälter 34.263 29.484
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 6.323 5.116
40.586 34.600

** Anpassung aufgrund IAS 19 (revised); vgl. Note 13 und 26.

Im Personalaufwand betreffen TEUR 115 (Vj: TEUR 40) Aufwendungen für aktienbasierte Vergütung, die über den Erdienungszeitraum verteilt gemäß IFRS 2 erfasst werden.

21. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:

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2013

TEUR
2012

TEUR
Betriebskosten 3.547 2.529
Vertriebskosten 2.943 2.806
Verwaltungskosten 2.971 2.691
Übrige betriebliche Aufwendungen 2.308 2.622
sonstige Steuern 33 62
11.802 10.710

Die übrigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Aufwendungen aus Kaufpreisanpassungen TEUR 1.334 (Vj: TEUR 0), Zuführungen zu Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 408 (Vj: TEUR 643), Abschreibungen und Verluste von Forderungen in Höhe von TEUR 230 (Vj: TEUR 251), Währungskursverluste in Höhe von TEUR 114 (Vj: TEUR 282), Verluste aus Anlagenabgängen in Höhe von TEUR 51 (Vj: TEUR 737) sowie Zuführungen zu Rückstellungen in Höhe von TEUR 1 (Vj: TEUR 173). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in der vorstehenden Tabelle beinhalten die Vergütung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zur Prüfung des Konzernabschlusses wie folgt:

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2013

TEUR
2012

TEUR
Abschlussprüfung (Einzel- und Konzernabschluss) 134 133
Steuerberatungsleistungen 41 62
175 195

Im Geschäftsjahr 2013 sind nachträglich TEUR 25 (Vj: TEUR 0) für die Jahresabschlussprüfung des vorangegangenen Geschäftsjahres angefallen.

22. Erträge aus at Equity bewerteten Unternehmen

Ausgewiesen werden die auf den NEXUS-Konzern entfallenden, anteiligen Jahresergebnisse der at Equity bewerteten Unternehmen in Höhe von TEUR 0 (Vj: TEUR 0) sowie Aufwendungen aus dem Abgang von at Equity bewerteten Unternehmen in Höhe von TEUR 0 (Vj: TEUR 47 aus dem Abgang der nexus/Arabia Ltd., Riyadh).

23. Finanzerträge

Von den Finanzerträgen entfallen TEUR 120 (Vj: TEUR 200) auf Erträge aus Wertpapieren, TEUR 69 (Vj: TEUR 138) auf Zinserträge aus Bankguthaben, TEUR 0 (Vj: TEUR 89) auf Erträge aus Zuschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens und TEUR 32 Vj: TEUR 54)) auf sonstige Zinsen und ähnliche Erträge.

24. Finanzaufwendungen

Von den Finanzaufwendungen entfallen TEUR 3 (Vj: TEUR 0) auf Abschreibungen und Abgangsverluste auf Wertpapiere des Umlaufvermögens, TEUR 43 (Vj: TEUR 2) auf Zinsaufwendungen aus Bankverbindlichkeiten und TEUR 17 (Vj: TEUR 11) auf sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen.

25. Ertragsteuern

Die Ertragsteuern setzen sich aus dem tatsächlichen Steueraufwand bzw. dem tatsächlichen Steuerertrag sowie dem latenten Steueraufwand bzw. latenten Steuerertrag zusammen. Die tatsächlichen Steuerforderungen bzw. -verbindlichkeiten werden unter Anwendung der am Stichtag geltenden Steuergesetze mit den Beträgen bemessen, die voraussichtlich an die zuständigen Finanzbehörden abzuführen bzw. von ihnen einzufordern sind. Latente Steuerverbindlichkeiten bzw. -forderungen werden auf Basis der Steuergesetze, die am Stichtag Gültigkeit hatten, zu dem Steuersatz bewertet, der voraussichtlich in der Periode Gültigkeit hat, in der die Verbindlichkeit beglichen wird bzw. die Forderung fällig ist. In 2013 wurden auf Basis einer Fünfjahresplanung alle Verlustvorträge auf ihre Werthaltigkeit überprüft. Dabei wurden aktive latente Steuern nur in der Höhe gebildet, inwieweit eine Realisierung durch zukünftige Gewinne möglich ist. Passive latente Steuern, die insbesondere durch die Aktivierung von Entwicklungskosten entstehen, werden als latente Steueraufwendungen passiviert oder wenn möglich mit aktivierten latenten Steuern verrechnet. Die auf das Ergebnis vor Ertragsteuern entfallenden Steuern teilen sich im Berichtsjahr auf tatsächliche und latente Ertragsteuern wie folgt auf:

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2013

TEUR
2012

TEUR
Laufender Steueraufwand -742 -685
- laufendes Jahr -730 -649
- Vorjahre -12 -36
Latente Steueraufwendungen / -erträge 884 624
- Entstehung / Umkehrung latenter Differenzen 884 624
142 -61

Als Steuern vom Einkommen und vom Ertrag werden im Inland die Körperschaftsteuer einschließlich des Solidaritätszuschlags und die Gewerbesteuer sowie im Ausland vergleichbare ertragsabhängige Steuern ausgewiesen. Außerdem werden in diesem Posten Steuerabgrenzungen auf alle wesentlichen Unterschiedsbeträge zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz sowie ggf. auf Konsolidierungsmaßnahmen erfasst. Substanzielle Hinweise für die Realisierung der latenten Steueransprüche auf nicht genutzte steuerliche Verlustvorträge, die höher sind als die Ergebniseffekte aus der Umkehrung bestehender zu versteuernder temporärer Differenzen ergeben sich aus:

Der stetigen Ergebnisverbesserung des Kerngeschäftes,
dem sich erhöhenden Wartungsvolumen,
der Planung der zur NEXUS-Gruppe gehörenden Einzelgesellschaften.

Bei der Ermittlung der Steuersätze wurde im Inland für die Körperschaftsteuerbelastung ein Steuersatz von 15,0 % zzgl. Solidaritätszuschlag, also in Summe 15,825 %, angesetzt, für die Gewerbesteuer in Abhängigkeit von der Gemeinde ein Steuersatz zwischen 11,55 % und 15,59 %. Im Ausland betragen die Ertragssteuersätze zwischen 12,2 % und 33,3 %. Der ausgewiesene Steueraufwand weicht vom erwarteten Steueraufwand ab, der sich bei Anwendung des nominalen Steuersatzes der NEXUS AG von 28,4 % (Vj: 28,4 %) auf das Ergebnis nach IFRS ergeben hätte. Die Beziehung vom erwarteten Steueraufwand zum Steueraufwand, welcher sich aus der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ergibt, zeigt folgende Überleitungsrechnung:

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2013

TEUR
angepasst** 2012

TEUR
Ergebnis vor Ertragsteuern 7.078 5.789
Erwarteter Steueraufwand 28,4 % (Vj: 28,4 %) -2.012 -1.655
Veränderung nicht aktivierter latenter Steuern auf Verlustvorträge 1.893 1.544
Steuersatzdifferenzen bei Tochtergesellschaften 278 255
Abweichungen aus steuerlich nicht abzugsfähigen Aufwendungen -83 -107
Steuern Vorjahre und sonstige Abweichungen 66 -98
Steueraufwand lt. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 142 -61

** Anpassung aufgrund IAS 19 (revised); vgl. Note 13, 20 und 26.

26. Ergebnis je Aktie

Das unverwässerte Ergebnis je Aktie ergibt sich mittels Division des den Aktionären zustehenden Konzernjahresüberschusses durch die durchschnittliche gewichtete Anzahl der während der Periode im Umlauf befindlichen Aktien. Zur Berechnung eines verwässerten Ergebnisses je Aktie wäre der den Aktionären zurechenbare Konzernjahresüberschuss sowie der gewichtete Durchschnitt der sich im Umlauf befindlichen Aktien um die Auswirkungen aller verwässernden potenziellen Aktien, welche durch Ausübung der ausgereichten Optionen entstehen, zu bereinigen.

In 2013 bestanden keine Bezugsrechte aus Aktienoptionsprogrammen, so dass sich kein Verwässerungseffekt ergibt. Zur Ermittlung des verwässerten Ergebnisses je Aktie wurde eine durchschnittliche Anzahl der Aktien von Tsd. 15.065 (Vj: Tsd. 14.406) zu Grunde gelegt.

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2013 20121) 2012
Konzernjahresüberschuss (Anteil Gruppe) in TEUR 7.601 6.094 6.128
Durchschnitt der im Umlauf befindlichen Aktien (in Tsd.) 15.065 14.406 14.406
Ergebnis je Aktie in EUR (unverwässert und verwässert) 0,50 0,42 0,43

1) Seit 1. Januar 2013 wendet NEXUS IAS 19 (revised) an. Diese Änderung der Grundsätze zur Rechnungslegung wurde retrospektiv angewendet. Die Vergleichszahlen 2012 wurden angepasst.

Der gewichtete Durchschnitt der Stammaktien für das Geschäftsjahr 2013 ermittelt sich wie folgt:

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Stammaktien eigene Anteile Summe Stammaktien
Januar 15.063.542 15.063.542
Februar 15.063.542 15.063.542
März 15.063.542 15.063.542
April 15.063.542 15.063.542
Mai 15.063.542 15.063.542
Juni 15.063.542 15.063.542
Juli 15.063.542 15.063.542
August 15.063.542 15.063.542
September 15.063.542 3.000 15.066.542
Oktober 15.066.542 15.066.542
November 15.066.542 15.066.542
Dezember 15.066.542 2.000 15.068.542
Summe 5.000 180.776.504
Durchschnitt 15.064.709

Der gewichtete Durchschnitt der Stammaktien für das Geschäftsjahr 2012 ermittelt sich wie folgt:

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Stammaktien eigene Anteile Kapitalerhöhung Summe Stammaktien
Januar 14.294.958 -4.010 14.290.948
Februar 14.290.948 -6.638 14.284.310
März 14.284.310 14.284.310
April 14.284.310 14.284.310
Mai 14.284.310 14.284.310
Juni 14.284.310 -13.635 14.270.675
Juli 14.270.675 -3.500 14.267.175
August 14.267.175 -6.133 14.261.042
September 14.261.042 14.261.042
Oktober 14.261.042 14.261.042
November 14.261.042 800.000 15.061.042
Dezember 15.061.042 2.500 15.063.542
Summe -31.416 172.873.748
Durchschnitt 14.406.146

27. Kapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung zeigt, wie sich die Zahlungsmittel des Konzerns der NEXUS AG im Berichtsjahr durch Mittelzu- und Mittelabflüsse verändert haben. In der Kapitalflussrechnung sind die Zahlungsströme aus laufender Geschäftstätigkeit, Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit strukturiert. Der Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit wird nach der indirekten Methode ausgewiesen.

28. Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit

In 2013 ist der Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von TEUR 8.276 auf TEUR 10.544 gestiegen. Im Wesentlichen hat sich hierin die geringere Vorfinanzierung durch Kundenanzahlungen sowie der Abbau von Rückstellungen und Verbindlichkeiten niedergeschlagen.

29. Cash Flow aus der Investitionstätigkeit

Der Cash Flow aus der Investitionstätigkeit ist mit TEUR -3.687 (Vj: TEUR -12.990) deutlich geringer als im Vorjahr. Zwei Unternehmenserwerbe und die Investitionen in immaterielles Anlagevermögen sowie die Fälligkeit von kurzfristigen Finanzanlagen bildeten auch 2013 den Schwerpunkt der Investitionstätigkeiten.

30. Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit

Der Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR -3.920 (Vj: TEUR 5.326) wurde im Geschäftsjahr im Wesentlichen durch die Zahlung von Dividenden TEUR 1.657 (Vj: TEUR 1.428) an unsere Aktionäre sowie durch den Anteilserwerb einer bereits vollkonsolidierten Gesellschaft beeinflusst.

31. Finanzmittelbestand

Der Finanzmittelbestand setzt sich aus liquiden Mitteln (Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten), abzüglich Kontokorrentverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zusammen.

32. Segmentierung nach Geschäftsbereichen

Gemäß IFRS 8 sind die operativen Geschäftssegmente auf Basis der internen Steuerung und Berichterstattung abzugrenzen. Der Vorstand der NEXUS AG als oberster Entscheidungsträger im Konzern überwacht regelmäßig die Ertragskraft und trifft seine Entscheidungen über die Verteilung von Ressourcen auf Basis der Business Units NEXUS / CIS, NEXUS / CSO, NEXUS / DIS, NEXUS / PAT.INT, NEXUS / QM, NEXUS / NCS sowie NEXUS / HCS. Die Business Units bilden damit die operativen Segmente im Sinne von IFRS 8 ab. Die in den Konzernabschluss einbezogenen rechtlichen Einheiten werden jeweils vollständig einer Business Unit zugeordnet. Jede Business Unit besteht somit jeweils aus einer oder mehreren rechtlichen Einheiten.

In den Business Units NEXUS / CIS, NEXUS / CSO, NEXUS / DIS, NEXUS / QM, NEXUS / PAT.INT, NEXUS / NCS werden Softwarelösungen für das Gesundheitswesen im administrativen und im medizinischen Bereich entwickelt und vertrieben. Die wirtschaftliche Entwicklung dieser Business Units reagiert gleichförmig auf externe Einflüsse. Ferner sind die angebotenen Produkte und Dienstleistungen, der Leistungserstellungsprozess, die Kunden und Vertriebsmethoden nahezu identisch bzw. ähnlich. Aus den genannten Gründen werden diese sechs Business Units in dem berichtspflichtigen Segment Healthcare Software zusammengefasst.

Das Management steuert die Segmente über das betriebliche Segmentergebnis und den Segmentumsatz.

Das nicht dem Berichtssegment Healthcare Software zugeordnete operative Segment NEXUS / HCS berichtet als eigenständig berichtspflichtiges Segment Healthcare Service. Die unter Healthcare Service zusammengefassten Gesellschaften werden einheitlich geführt.

Unter dem Label NEXUS / CCC werden zentral Dienstleistungen und Lösungen für Hotline und Applikationssupport, Hardwareservices und -lösungen, Schnittstellenservices und -lösungen und externe Qualitätssicherung angeboten. Unter dem Label NEXUS / IT werden von der Betriebsführung bis hin zur Betreuung der eingesetzten Software-Applikationen und dem Anwendersupport leitende Funktionen im täglichen Management der Klinik-IT erbracht. Unter dem Label ASS.TEC GmbH werden schwerpunktmäßig EDV-gestützte Prozessberatungen inklusive SAP-Beratungen angeboten.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der beiden berichtspflichtigen Segmente entsprechen den gleichen Rechnungslegungsmethoden wie die externe Berichterstattung. Transaktionen zwischen den Segmenten werden anhand marktüblicher Konditionen abgerechnet.

Im Folgenden sind die Umsatzerlöse und Ergebnisse sowie das Segmentvermögen und die Segmentverbindlichkeiten der einzelnen berichtspflichtigen Segmente des Konzerns dargestellt: siehe nächste Seite.

Die geografischen Segmente des Konzerns werden nach dem Standort der Vermögenswerte des Konzerns bestimmt. Verkäufe an die externen Kunden, die in den geografischen Segmenten angegeben werden, werden entsprechend dem geografischen Standort der Kunden den einzelnen Segmenten zugewiesen.

Angaben zu den geografischen Segmenten machen wir folgende:

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Umsätze 2013

TEUR
2012

TEUR
Deutschland 41.885 34.456
Österreich 2.002 1.269
Schweiz 24.809 23.407
andere Regionen 4.567 3.208
Anlagevermögen* 73.263 62.340
Deutschland 36.818 37.848
Österreich 4 14
Schweiz 13.445 12.483
andere Regionen 1.131 1.074
51.398 51.419

* ohne Finanzanlagen

Berichterstattung nach Geschäftssegmenten

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Healthcare Software Healthcare Service Konsolidierung
2013

TEUR
2012

TEUR
2013

TEUR
2012

TEUR
2013

TEUR
2012

TEUR
--- --- --- --- --- --- ---
Erträge
Umsätze mit Dritten 64.940 56.921 8.323 5.419
- Lieferungen 4.137 3.265 2.430 1.268
- Dienstleistungen 47.301 43.606 5.533 3.478
- Lizenzen 13.502 10.050 360 673
Umsätze zwischen den Segmenten 384 79 4.981 4.342 -5.365 -4.421
Segmentumsätze 65.324 57.000 13.304 9.761 -5.365 -4.421
Betriebliches Segmentergebnis 6.181 4.764 739 604
Ergebnis aus at Equity bewerteten Unternehmen
Finanzerträge
Finanzaufwendungen
Ergebnis vor Ertragsteuern
Ertragsteuern
Konzernjahresüberschuss
Davon entfallen auf:
- Aktionäre der NEXUS AG
- Anteile nicht beherrschender Gesellschafter
Segmentvermögen 75.784 76.159 3.360 5.052
Finanzanlagen
Sonstige Vermögenswerte
Aktive latente Steuern
Ertragsteuerforderungen
Barmittel und Bankguthaben
Gesamt Vermögen
Segmentschulden 23.363 24.305 1.900 2.593
Finanzverbindlichkeiten
Ertragsteuerverbindlichkeiten
Sonstige Steuerverbindlichkeiten
Passive latente Steuern
Gesamt Verbindlichkeiten
Investitionen 5.109 5.308 233 218
Abschreibungen 6.703 6.326 375 173

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Konzern
2013

TEUR
angepasst** 2012

TEUR
--- --- ---
Erträge
Umsätze mit Dritten 73.263 62,340
- Lieferungen 6.567 4,533
- Dienstleistungen 52.834 47.084
- Lizenzen 13.862 10,723
Umsätze zwischen den Segmenten 0 0
Segmentumsätze 73.263 62,340
Betriebliches Segmentergebnis 6.920 5,368
Ergebnis aus at Equity bewerteten Unternehmen 0 -47
Finanzerträge 221 481
Finanzaufwendungen -63 -13
Ergebnis vor Ertragsteuern 7.078 5,789
Ertragsteuern 142 -61
Konzernjahresüberschuss 7.220 5.728
Davon entfallen auf:
- Aktionäre der NEXUS AG 7.601 6.094
- Anteile nicht beherrschender Gesellschafter -381 -366
Segmentvermögen 79.144 81.211
Finanzanlagen 43 43
Sonstige Vermögenswerte 3.017 2.324
Aktive latente Steuern 3.697 4,174
Ertragsteuerforderungen 404 509
Barmittel und Bankguthaben 15.662 12,906
Gesamt Vermögen 101.966 101.167
Segmentschulden 25.263 26.898
Finanzverbindlichkeiten 195 385
Ertragsteuerverbindlichkeiten 754 513
Sonstige Steuerverbindlichkeiten 821 1.418
Passive latente Steuern 2.564 3.840
Gesamt Verbindlichkeiten 29.597 33.054
Investitionen 5.342 5.526
Abschreibungen 7.078 6.499

** Anpassung aufgrund IAS 19 (revised); vgl. Note 13, 20 und 26.

33. Finanzinstrumente

Finanzrisikomanagement

Der Konzern ist teilweise auf internationaler Ebene tätig, wodurch er Marktrisiken aufgrund von Änderungen der Wechselkurse ausgesetzt ist. Der Konzern geht nicht davon aus, dass diese Risiken einen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags- und Finanzlage des Konzerns haben können. Nachfolgende Ausführungen ergänzen die Ausführungen zu den im Lagebericht gemachten Angaben zu Risiken.

Ausfallrisiken

Finanzinstrumente, die für die Gesellschaft möglicherweise eine Konzentration des Ausfallsrisikos bewirken können, sind hauptsächlich Guthaben bei ganz überwiegend renommierten Finanzinstituten in Deutschland und der Schweiz, marktgängige Wertpapiere und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente der Gesellschaft lauten vorwiegend auf Euro, Schweizer Franken und US-Dollar. Bei den marktgängigen Wertpapieren handelt es sich um Rentenfonds. Die Gesellschaft überwacht fortlaufend ihre Positionen bei den Finanzinstituten, die ihre Vertragspartner bei den Finanzinstrumenten sind, sowie deren Bonität und kann kein Risiko der Nichterfüllung erkennen. Ausfallrisiken bzw. Risiken, dass ein Vertragspartner seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt, werden mittels Verwendung von Kreditlinien und anderer Kontrollverfahren im Rahmen des Forderungsmanagements (bspw. Bonitätsprüfungen) gesteuert. Im Konzern besteht zum Bilanzstichtag kein konzentriertes Ausfallrisiko von Einzelforderungen größer EUR 1,0 Mio. Zum 31. Dezember 2013 waren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Nennwert von TEUR 1.973 (Vj: TEUR 1.722) wertgemindert.

Mit der unter den sonstigen finanziellen Vermögenswerten ausgewiesenen Darlehensforderung gegen einen Dritten in Höhe von EUR 0,6 Mio. (Vj: EUR 0,7 Mio.) ergibt sich eine wesentliche Risikokonzentration. Diese Darlehensforderung ist mit Grundschulden in Höhe von EUR 1,4 Mio. (3. Rang) gesichert. Ein Hinweis auf eine Wertminderung der Darlehensforderung liegt nicht vor.

Die Schuldscheindarlehen sind vollumfänglich ausfallgesichert.

Das Ausfallrisiko ist auf die Buchwerte (TEUR 29.104; Vj: TEUR 30.549) begrenzt.

Liquiditätsrisiken

Der Konzern ist bestrebt, über genügend Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente oder entsprechende Kreditlinien zu verfügen, um seine Verpflichtungen in den nächsten Jahren zu erfüllen. Des Weiteren steht der Gesellschaft genehmigtes Kapital im Betrag von TEUR 6.353 (Vj: TEUR 6.353) für weitere Kapitalerhöhungen zur Verfügung.

Im Konzern bestehen keine wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Die nachstehende Tabelle zeigt, wie sich die nicht diskontierten Cash Flows aus den originären finanziellen Verbindlichkeiten sowie aus derivativen Finanzinstrumenten auf die Liquiditätssituation des Konzern auswirken, und stellt diese den Buchwerten gegenüber. Negative Wertangaben entsprechen einem Finanzmittelzufluss. Mit signifikant hiervon abweichenden Zahlungsströmen (Fristen oder Beträge) wird nicht gerechnet.

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Originäre finanzielle Verbindlichkeiten Buchwert 31.12.2013 (Vorjahr)

TEUR
Cash Flows Innerhalb 1 Jahr (Vorjahr)

TEUR
Cash Flows Innerhalb 1 bis 5 Jahren (Vorjahr)

TEUR
Cash Flows Nach mehr als 5 Jahren (Vorjahr)

TEUR
Finanzverbindlichkeiten 195 (385) 152 (385) 43 (0) 0 (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.011 (4.079) 4.011 (4.079) 0 (0) 0 (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 7.734 (8.624) 4.980 (3.594) 2.754 (5.030) 0 (0)
Summe 11.940 (13.088) 9.143 (8.058) 2.797 (5.030) 0 (0)

Währungsrisiken

Währungsrisiken entstehen durch die in der Schweiz, den USA sowie anderen Regionen realisierten Umsätze in CHF und USD sowie den daraus resultierenden Forderungen, die bis zur Zahlung Währungsschwankungen unterliegen.

Zinsrisiken

Die NEXUS AG nimmt keine langfristigen Darlehen in Anspruch.

Ein Cash Flow-Zinsrisiko besteht nicht. Bei den Wertpapieren handelt es sich um Rentenfonds. Die Anlagen unterliegen einem Zins- bzw. einem Marktwertrisiko. Das Fair-Value-Risiko wird aufgrund der Klassifizierung der Wertpapiere - als zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte - bis zu einer Veräußerung oder Wertminderung im sonstigen Ergebnis im Eigenkapital in einer entsprechenden Bewertungsrücklage erfasst.

Zeitwert

Die nicht zum Zeitwert bilanzierten Finanzinstrumente des Konzerns umfassen in erster Linie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Zahlungsmittel und Zahlungsmittel äquivalente, Kontokorrentkredite, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten. Der Buchwert der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente kommt seinem Zeitwert aufgrund der kurzen Laufzeit dieser Finanzinstrumente sehr nahe. Bei Forderungen und Schulden, denen normale Handelskreditbedingungen zu Grunde liegen, kommt der auf historischen Anschaffungskosten beruhende Buchwert dem Zeitwert ebenfalls sehr nahe.

Transaktionsrisiko

Die NEXUS AG hat in 2013 40,1 % des Umsatzes außerhalb des Euroraumes fakturiert (Vj: 44,7 %). Kosten fallen aufgrund unserer Aktivitäten in der Schweiz in Schweizer Franken an, jedoch nur in geringem Maße in US Dollar. Zum 31. Dezember 2013 hatte der Konzern einen Bestand an USD in Höhe von TUSD 129 = TEUR 94 (31. Dezember 2012: TUSD 60 = TEUR 45) und einen Bestand an Schweizer Franken in Höhe von TCHF 5.558 = TEUR 4.530 (31. Dezember 2012: TCHF 4.223 = TEUR 3.498).

Es bestanden zum 31. Dezember 2013 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in fremder Währung von TUSD 50 = TEUR 36 (31. Dezember 2012: TUSD 0 = TEUR 0) sowie TNOK 142 = TEUR 17 (31. Dezember 2012: TNOK 0 = TEUR 0) sowie TCHF 7.471 = TEUR 6.089 (31. Dezember 2012: TCHF 8.291 = TEUR 6.868). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zum 31.12.2013 in fremder Währung betrugen TCHF 1.728 = TEUR 1.409 (31. Dezember 2012: TCHF 1.502 = TEUR 1.244); die Verbindlichkeiten in USD sind wie im Vorjahr nicht wesentlich. Eine Sicherungsbeziehung bestand zum Stichtag nicht. Basierend auf den Bilanzstichtagskursen der relevanten Währungen wurde der Ermittlung von Sensitivitäten eine hypothetische Veränderung der Wechselkursrelationen um jeweils zehn Prozent zugrunde gelegt. Wäre zum Abschlussstichtag der Euro gegenüber dem US Dollar um 10 % aufgewertet (abgewertet) gewesen, hätte sich das Konzernergebnis vor Steuern um TEUR 13 reduziert (erhöht) (Vj: TEUR 5). Eine Aufwertung (Abwertung) des Schweizer Franken (CHF) gegenüber dem Euro am Abschlussstichtag um 10 % würde ein um TEUR 468 (Vj: TEUR 562) höheres (niedrigeres) Konzernergebnis vor Steuern ergeben.

Translationsrisiko

Der Sitz der Tochtergesellschaften NEXUS Schweiz GmbH (100 %), NEXUS Medizinsoftware und Systeme AG (99,98 %) und Flexreport AG (100 %), Domis Consulting AG (100 %), Synergetics AG (60 %) sowie syseca informatik ag, Luzern (100 %) befinden sich außerhalb des Euroraums. Da die Berichtswährung des NEXUS-Konzerns der Euro ist, werden die Erträge und die Aufwendungen dieser Tochtergesellschaften im Rahmen der Konsolidierung in Euro umgerechnet. Änderungen der durchschnittlichen Wechselkurse von einer Berichtsperiode zur anderen können signifikante Umrechnungseffekte verursachen, zum Beispiel in Bezug auf die Umsatzerlöse, das Segmentergebnis und das Konzernergebnis.

Zusätzliche Angaben zu den Finanzinstrumenten

Die nachfolgende Tabelle gibt die Buchwerte nach Bewertungskategorie gemäß IAS 39 und die beizulegenden Zeitwerte nach Klassen von finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten an. Die Nettogewinne der Kategorie FVTPL (HfT) werden unter der Position Sonstige betriebliche Erträge erfasst. Die Nettogewinne -verluste der Kategorie AfS beinhalten Minderungsverluste von TEUR 3 (Vj: TEUR 0), die in der Position Finanzaufwendungen erfass werden. Gewinne werden unter Finanzerträgen ausgewiesen.

Im Berichtsjahr wurden wie im Vorjahr keine Wertminderungen aus der Bewertungsrücklage für Finanzinstrumente aufwandswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Die Nettogewinne / -verluste der Kategorie loans and receivables beinhalten Minderungsverluste von TEUR -541 (Vj: TEUR -893). Diese werden in der Position Sonstige betriebliche Aufwendungen ausgewiesen. Erträge aus Wertaufholungen in Höhe von TEUR 105 (Vj: TEUR 131) werden unter Sonstige betriebliche Erträge erfasst.

Nettogewinne/ -verluste aus Finanzinstrumenten

Die im Geschäftsjahr erfassten Nettogewinne/ -verluste aus Finanzinstrumenten (nach Bewertungskategorie) lassen sich wie folgt zusammenfassen:

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2013

TEUR
2012

TEUR
FVTPL (HfT) 0 81
Nettoveränderungen des beizulegenden Zeitwertes von derivativen Finanzinstrumenten 0 81
AfS -3 89
Nettoveränderungen des beizulegenden Zeitwertes von Wertpapieren -3 89
LaR -957 -762
Nettoveränderungen des beizulegenden Zeitwertes von Forderungen -957 -762
-961 -592

Zinserträge/-aufwendungen aus Finanzinstrumenten Zinserträge/-aufwendungen aus Finanzinstrumenten, die nicht erfolgswirksam mit den beizulegenden Zeitwerten bewertet wurden, fielen im Geschäftsjahr 2013 wie folgt an:

Zinserträge / -aufwendungen aus Finanzinstrumenten

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2013

TEUR
2012

TEUR
Zinserträge 221 392
Zinsaufwendungen 63 13
158 379

Die Zinserträge betreffen mit TEUR 80 (Vj: TEUR 143) Finanzinstrumente der Kategorie AfS. Zinserträge auf wertgeminderte finanzielle Vermögenswerte betragen TEUR 80 (Vj: TEUR 143).

Die folgende Übersicht stellt für die zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten Finanzinstrumente dar, auf welchen wesentlichen Parametern die Bewertung basiert. Die einzelnen Stufen sind gemäß IFRS 7 wie folgt definiert:

Stufe 1: Bewertung mit auf aktiven Märkten notierten (unverändert übernommenen) Preisen für identische Vermögenswerte und Verbindlichkeiten.

Stufe 2: Bewertungen für den Vermögenswert oder die Verbindlichkeit erfolgt entweder direkt (als Preis) oder indirekt (in Ableitung von Preisen) auf Basis beobachtbarer Inputdaten, die keinen notierten Preis nach Stufe 1 darstellen.

Stufe 3: Bewertung auf Basis von Modellen mit nicht am Markt beobachtbaren Inputparametern.

31. Dezember 2013

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Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Summe
Finanzielle Vermögenswerte 2.142 0 0 2.142
Wertpapiere 2.142 0 0 2.142

31. Dezember 2012

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Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Summe
Finanzielle Vermögenswerte 2.145 0 0 2.145
Wertpapiere 2.145 0 0 2.145

Erläuterung der Abkürzungen

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FVTPL (HfT) erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte / Verbindlichkeiten (zu Handelszwecken gehalten)
AfS zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte
LaR Kredite und Forderungen
FLAC finanzielle Verbindlichkeiten, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden

Für die Position Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten ist eine eigenständige Klasse zu bilden. Eine pauschale Zuordnung zu den zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten Finanzinstrumenten oder zu den zum Fair Value bewerteten Finanzinstrumenten ist nicht sachgerecht, da ein Ausweis zum Nominalwert erfolgt, wobei ausländische Sorten zum Tageskurs umgerechnet werden. Die Bewertung des Kassenbestands und der Guthaben bei Kreditinstituten steht somit nicht im Zusammenhang mit einer Kategorisierung nach IAS 39, weshalb keine Angabe des bilanziellen Wertansatzes nach Bewertungskategorie erfolgt. Bezüglich des Schuldscheindarlehens weicht der Zeitwert nicht wesentlich vom Buchwert ab, da dieses halbjährlich gekündigt werden kann, variabel verzinslich ist und zum Nominalwert erstattet wird.

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Klasse gemäß IFRS 7.6 Beizulegender Zeitwert Buchwert Bilanzieller Wertansatz nach Bewertungskategorie IAS 39
Zum 31.12.2013

in TEUR
Bewertung zum 31.12.2013 zum 31.12.2013 FVTPL (HfT) AfS LaR
--- --- --- --- --- --- ---
Aktiva
Wertpapiere zum beizulegenden Zeitwert 2.142 2.142 - 2.142 -
Schuldscheindarlehen zu fortgeführten Anschaffungskosten 6.000 6.000 - - 6.000
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten -
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zu fortgeführten Anschaffungskosten 19.133 19,133 - - 19.133
Forderungen gegen at Equity bewertete Unternehmen zu fortgeführten Anschaffungskosten 30 30 - - 30
Projektaufträge mit einem aktivischen Saldo gegenüber Kunden zu fortgeführten Anschaffungskosten 147 147 - - 147
Sonstige Forderungen zu fortgeführten Anschaffungskosten 10 10 - - 10
Sonstige originäre finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten 1.581 1.581 - - 1.581
29.043 44.705 - 2.142 26.901
Passiva
Finanzverbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten 195 195 - - -
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zu fortgeführten Anschaffungskosten 4.011 4.011 - - -
Sonstige originäre finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten 6.980 6.980 - - -
11.186 11.186 - - -

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Bilanzieller Wertansatz nach Bewertungskategorie IAS 39
Zum 31.12.2013

in TEUR
FLAC
--- ---
Aktiva
Wertpapiere -
Schuldscheindarlehen -
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten -
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -
Forderungen gegen at Equity bewertete Unternehmen -
Projektaufträge mit einem aktivischen Saldo gegenüber Kunden -
Sonstige Forderungen -
Sonstige originäre finanzielle Vermögenswerte -
-
Passiva
Finanzverbindlichkeiten 195
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.011
Sonstige originäre finanzielle Verbindlichkeiten 6.980
11.186

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Klasse gemäß IFRS 7.6 Beizulegender Zeitwert Buchwert Bilanzieller Wertansatz nach Bewertungskategorie IAS 39
Zum 31.12.2012

in TEUR
Bewertung zum 31.12.2012 zum 31.12.2012 FVTPL (HfT) AfS LaR
--- --- --- --- --- --- ---
Aktiva
Wertpapiere zum beizulegenden Zeitwert 2.145 2.145 - 2,145 -
Schuldscheindarlehen zu fortgeführten Anschaffungskosten 8.000 8.000 - - 8,000
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten - - 12,906 - - -
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zu fortgeführten Anschaffungskosten 18.465 18,465 - - 18,465
Forderungen gegen at Equity bewertete Unternehmen zu fortgeführten Anschaffungskosten 22 22 - - 22
Projektaufträge mit einem aktivischen Saldo gegenüber Kunden zu fortgeführten Anschaffungskosten 657 657 - - 657
Sonstige originäre finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten 1.260 1,260 - - 1,260
- 30.549 43.455 - 2.145 28.404
Passiva
Finanzverbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten 385 385 - - -
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zu fortgeführten Anschaffungskosten 4.079 4,079 - - -
Sonstige originäre finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten 8.624 8,624 - - -
- 13.088 13.088 - - -

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Bilanzieller Wertansatz nach Bewertungskategorie IAS 39
Zum 31.12.2012

in TEUR
FLAC
--- ---
Aktiva
Wertpapiere -
Schuldscheindarlehen -
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten -
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -
Forderungen gegen at Equity bewertete Unternehmen -
Projektaufträge mit einem aktivischen Saldo gegenüber Kunden -
Sonstige originäre finanzielle Vermögenswerte -
-
Passiva
Finanzverbindlichkeiten 385
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.079
Sonstige originäre finanzielle Verbindlichkeiten 8.624
13.088

34. Haftungsverhältnisse

Am 31. Dezember 2013 bestanden wie zum Vorjahresstichtag keine Haftungsverhältnisse.

35. Beziehung zu nahe stehenden Unternehmen und Personen

Nahe stehende Unternehmen

Die NEXUS AG ist das oberste Mutterunternehmen. Mit dem assoziierten Unternehmen G.I.T.S. Gesundheitswesen IT- Service GmbH Fürstenfeldbruck, Fürstenfeldbruck, wurden im Berichtszeitraum für den Konzern unbedeutende Transaktionen durchgeführt. Insgesamt wurden Verkäufe in Höhe von TEUR 60 (Vj: TEUR 60) und keine Käufe getätigt. Zum Stichtag bestanden offene Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 30 (Vj: TEUR 12) und wie im Vorjahr keine offenen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Mit den assoziierten Unternehmen Medidata GmbH, Berlin, und Palladium-med GmbH, Berlin, gab es im Geschäftsjahr keinerlei Geschäftsvorfälle.

Nahestehende Personen

Als Managementmitglieder in Schlüsselpositionen werden nur Managementmitglieder (Aufsichtsrat und Vorstand) der Konzernmuttergesellschafter NEXUS AG angesehen. Die Mitglieder des Aufsichtsrates erbringen neben ihrer Aufsichtsratstätigkeit vereinzelt selbst oder über ihnen nahestehende Gesellschaften Dienstleistungen für den Konzern und rechnen diese nach marktüblichen Bedingungen ab. In 2013 betrugen die hierfür als Aufwand angefallenen Dienstleistungshonorare TEUR 73 (Vj: TEUR 147). Am Bilanzstichtag waren hieraus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 3 (Vj: TEUR 3) offen. Daneben erbringen Konzernunternehmen Dienstleistungen an Aufsichtsratsmitglieder und rechnen diese nach marktüblichen Bedingungen ab. In 2013 betrugen die hierfür angefallenen Erlöse TEUR 101 (Vj: TEUR 113).

Am Bilanzstichtag waren hieraus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 21 (Vj: TEUR 36) offen. Es bestehen, neben den bereits an dieser und anderen Stellen gemachten Angaben, keine weiteren berichtspflichtigen Beziehungen zu nahe stehenden Personen.

Die zum Geschäftsjahresende bestehenden offenen Posten sind nicht besichert, unverzinslich und werden durch Barzahlung beglichen. Für Forderungen oder Schulden gegen nahestehende Unternehmen bestehen keinerlei Garantien. Zum 31. Dezember 2013 hat der Konzern wie zum Vorjahresstichtag keine Wertberichtigung auf Forderungen gegen nahe stehende Unternehmen und Personen gebildet. Die Notwendigkeit des Ansatzes einer Wertberichtigung wird jährlich überprüft, indem die Finanzlage des nahe stehenden Unternehmens und der Markt, in dem dieses tätig ist, überprüft werden.

36. Organe der Gesellschaft

Dem Aufsichtsrat gehören folgende Personen an:

Dr. jur. Hans-Joachim König, Singen; Vorsitzender
Prof. Dr. Ulrich Krystek, Hofheim; stellv. Vorsitzender
Diplom-Betriebswirt (FH) Wolfgang Dörflinger, Konstanz
Dipl.-oec. Matthias Gaebler, Stuttgart
Erwin Hauser, Kaufmann, Blumberg
Prof. Dr. Alexander Pocsay, St. Ingbert

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen TEUR 115 (Vj: TEUR 112).

Der Vorstand:

Dr. Ingo Behrendt, Konstanz, Vorstandsvorsitzender
Dipl.-Betriebswirt Ralf Heilig, Kreuzlingen (CH), Vertriebsvorstand
Dipl.- Ing. Edgar Kuner, St. Georgen, Entwicklungsvorstand

Die Gesamtbezüge setzen sich wie folgt zusammen:

Gehaltskomponenten

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2013

TEUR
2012

TEUR
Erfolgsunabhängige Komponenten 622 613
a) Kurzfristig fällige Leistungen 597 588
b) Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses 25 25
Erfolgsabhängige Komponente ohne langfristige Anreizwirkung 350 350
Summe 972 963

Abfindungen wurden nicht bezahlt. Aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung vom 23. Mai 2012 wird gemäß § 286 Abs. 5 HGB auf die individualisierte Angabe der Vorstandsgehälter für die Geschäftsjahre 2012 bis 2016 verzichtet.

Am Bilanzstichtag waren keine Aktienoptionen mehr an die Vorstände ausgegeben. Im Dezember 2011 wurde mit den Vorständen eine aktienbasierte Vergütung vereinbart. Sie besteht aus 100.000 virtuellen Aktienoptionen, die im Jahr 2015 fällig werden und auf der Kursentwicklung der Jahre 2012 bis 2014 basieren. Der beizulegende Zeitwert bei Gewährung in 2011 betrug TEUR 53. In 2013 sind TEUR 115 (Vj: TEUR 40) entsprechend dem Erdienungszeitraum zugeführt worden.

Der beizulegende Zeitwert per 31. Dezember 2013 beträgt TEUR 155.

37. Director's Holdings

lm Geschäftsjahr 2013 hat sich die Anzahl der gehaltenen Aktien des Vorstandes und des Aufsichtsrates wie in der Tabelle dargestellt verändert.

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Anzahl gehaltener Aktien Anzahl Optionen
Aufsichtsrat
Dr. jur. Hans-Joachim König 101.239 Vorjahr (101.239) 0 Vorjahr (0)
Prof. Dr. Alexander Pocsay 121.500 Vorjahr (121.500) 0 Vorjahr (0)
Erwin Hauser 15.000 Vorjahr (15.000) 0 Vorjahr (0)
Prof. Dr. Ulrich Krystek 0 Vorjahr (0) 0 Vorjahr (0)
Wolfgang Dörflinger (Diplom-Betriebswirt FH) 0 Vorjahr (0) 0 Vorjahr (0)
Matthias Gaebler 0 Vorjahr (0) 0 Vorjahr (0)
Vorstand
Dr. Ingo Behrendt (Dipl. Betriebswirt (MBA)) 112.000 Vorjahr (169.000) 0 Vorjahr (0)
Ralf Heilig (Dipl. Betriebswirt (MBA)) 135.350 Vorjahr (135.350) 0 Vorjahr (0)
Edgar Kuner (Dipl. Ingenieur) 248.051 Vorjahr (248.051) 0 Vorjahr (0)

38. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Berichtspflichtige Ereignisse nach dem Bilanzstichtag haben nicht stattgefunden.

39. Erklärung gem. § 161 AktG zum Corporate Governance Kodex

Der Vorstand und der Aufsichtsrat der Nexus AG haben die nach § 161 AktG vorgeschriebene Erklärung abgegeben und auf der Unternehmenswebsite unter www.nexus-ag.de - Investor Relations -Corporate Governance dauerhaft zugänglich gemacht.

Villingen-Schwenningen, den 14. März 2014

NEXUS AG

Der Vorstand

VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.

Villingen-Schwenningen, den 14. März 2014

NEXUS AG

Der Vorstand

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS

Wir haben den von der NEXUS AG, Villingen-Schwenningen, aufgestellten Konzernabschluss -bestehend aus Konzernbilanz, Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, Konzern- Gesamtergebnisrechnung, Konzernkapitalflussrechnung, Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung und Konzernanhang - sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2013 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nach weise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.

Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der In den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechen des Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Freiburg im Breisgau, den 18. März 2014

**KPMG AG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

Brantner, Wirtschaftsprüfer

Laubert, Wirtschaftsprüfer

NEXUS AG, Auf der Steig 6, D-78052 Villingen-Schwenningen

Telefon +49 (0)7721 8482-0, Fax +49 (0)7721 8482-888

www.nexus-ag.de, [email protected]

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