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Nexus AG Annual Report 2012

Aug 19, 2013

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Annual Report

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Publication

Nexum AG

Köln

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2012

der nexum AG, Köln

Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft ist im Jahresdurchschnitt 2012 nur noch minimal gewachsen: Um gerade einmal 0,7 % war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) höher als im Vorjahr. Dies ergaben erste Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis). In den beiden vorangegangenen Jahren war das BIP sehr viel kräftiger gestiegen (2010 um 4,2 % und 2011 um 3,0 %).

Grundsätzlich erwies sich die deutsche Wirtschaft in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld als relativ widerstandsfähig und konnte sich der europäischen Rezession entziehen. Allerdings kühlte sich die deutsche Konjunktur in der zweiten Jahreshälfte ab.

Der Außenbeitrag steuerte insgesamt 1,2 Prozentpunkte zum BIP-Wachstum 2012 bei und war damit einmal mehr wichtigster Wachstumsmotor der deutschen Wirtschaft.

Die Binnennachfrage entwickelte sich unterschiedlich: Zwar wurde im Inland mehr konsumiert (+ 0,8 % bei den privaten und + 1,0 % bei den staatlichen Konsumausgaben). Die Investitionen konnten aber erstmals seit der Wirtschaftskrise 2009 keinen positiven Beitrag zum BIP-Wachstum liefern.

Einige Auswirkungen dieser Konjunktureffekte sowie insbesondere unternehmens- bzw. konzerninterne Einflüsse prägten auch die Entwicklung der nexum AG im Geschäftsjahr 2012.

Innerhalb der Pironet-Gruppe besetzt die nexum seit 2007 und bis zum Ende dieses Geschäftsjahres erfolgreich das Segment „Consulting & Design“. Die nexum mit Sitz in Köln entwickelt innovative Lösungen über alle Segmente der digitalen Medien hinweg und berät ihre Kunden darüber hinaus in der Verbindung der digitalen Welt mit Offline-Aktivitäten in Bereichen wie Vertrieb, Employer Branding und dem klassischen Marketing.

Die Leistungen des Unternehmens umfassen Beratung und Konzeption, Design, Entwicklung, Marketing Services, Redaktion und Projektmanagement. Themenfelder der nexum sind E-Commerce, Online Marketing, Websites und Content Management.

Mit profilierten Beratern und Online-Experten konnte das Unternehmen sein Know-How in Bereichen wie User Experience im vergangenen Jahr weiter ausbauen und sicherte sich damit ein Alleinstellungsmerkmal auf dem deutschen Markt.

Die Expertise der nexum in diesem Bereich konnte im Jahr 2012 durch die Unterstützung der internationalen, interaktiven Veranstaltungsreihe „Design for Conversion“ sowie den von nexum-Mitarbeitern betriebenen Blog „uxzentrisch“, der sich mit Trends und Themen rund um User Experience beschäftigt, gezielt ausgebaut werden.

Die starke Marktposition zeigt sich u. a. in bekannten Branchenrankings. So belegt das Unternehmen im „Internetagentur-Ranking“ des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW e.V.) 2012 unter den größten deutschen Fullservice-Internetagenturen den 20. Platz und besetzt in Subrankings für Schwerpunktthemen wie E-Commerce und Intranet führende Platzierungen.

Entwicklungen im Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr 2012 wurde von mehreren entscheidenden Faktoren geprägt.

Während das 1. Quartal noch von einer stabilen Geschäftsentwicklung gekennzeichnet war, fielen die Umsätze in den beiden Folgequartalen hinter die Planungen zurück. Wichtige Kunden der nexum, insbesondere im Handels- und Industriesektor, wurden von der abkühlenden Wirtschaftskonjunktur gebremst.

Weiterhin begannen zur Jahresmitte die Verhandlungen über den zum Jahresende vollzogenen Management Buy Out. Dieser Prozess wurde intensiv von den Führungskräften der nexum begleitet und nahm entsprechende zeitliche Kapazitäten in Anspruch. In der Folge konnte die Akquisitionsleistung nicht im geplanten Umfang erbracht werden. Daher kam es insbesondere im dritten Quartal zu einer Umsatzabweichung. Zum Ende des dritten Quartals waren die Belastungen weitgehend abgearbeitet, so dass auch die Akquisetätigkeit wieder forciert werden konnte. Die Ergebnisse dieser Entwicklungen zeigten sich bereits kurzfristig im vierten Quartal, das mit einer Umsatzsteigerung abgeschlossen werden konnte.

Aufgrund der beschriebenen, rückläufigen Umsatztendenzen, wurde bereits zum Ende des zweiten Quartals ein umfassender Maßnahmenkatalog zur Kostenoptimierung beschlossen. Der Standort Jena wurde bereits im 2. Quartal geschlossen und alle Aktivitäten nach Köln überführt. Weiterhin wurden alle externen Leistungen auf den Prüfstand gestellt und optimiert. Die Personalsituation wurde ebenfalls kritisch überprüft und die natürliche Fluktuation wurde nur teilweise kompensiert.

Die zum Ende des dritten Quartals forcierte Vertriebsaktivität führte im Ergebnis dazu, dass unter anderem ein mehrjähriges Großprojekt beim Bestandskunden Vaillant im 4. Quartal gewonnen werden konnte, welches zunächst noch im 3. Quartal hohe Akquisitionskosten verursachte, im 4. Quartal aber schließlich eine Steigerung der Umsätze zur Folge hatte. Weitere größere Projekte bei CWS boco und Fresenius rundeten diese Entwicklung ab.

Anfang Oktober bis Mitte November erfolgte schließlich im Rahmen der Zeichnung zweier Tranchen die erfolgreiche, vollständige Aktienübernahme der nexum Anteile, mehrheitlich durch Vorstand, Führungskräfte und zahlreiche Mitarbeiter der Gesellschaft sowie durch ausgewählte Privatinvestoren. Diese sehr positive Resonanz, insbesondere die hohe Beteiligung der Mitarbeiter an diesem Anteilskauf, ist ein wichtiger Beleg für das Vertrauen, welches alle Aktionäre in die Entwicklung der Gesellschaft haben und bestärkt den Vorstand in seiner Entscheidung.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2012 konnte die nexum AG aufgrund der oben dargestellten Sonderfaktoren ihre ambitionierten Ziele umsatzseitig nicht erfüllen. Es wurde ein Umsatz in Höhe von 8,8 Mio. EUR erzielt. Damit sank diese Kennzahl binnen Jahresfrist um rund 17 % gegenüber 2011 (10,6 Mio. EUR).

Dementsprechend war auch auf der Ergebnisseite ein Rückgang zu verzeichnen. Das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung drehte erstmals seit Neugründung der Gesellschaft in 2007 in den negativen Bereich und lag am Jahresende bei TEUR -707 nach TEUR 100 in 2011.

In diesem Ergebnis ist jedoch auch eine außerplanmäßige Abschreibung auf die Minderheitsbeteiligung myON-ID Media GmbH in Höhe von TEUR 200 enthalten.

Erstmals in der Unternehmensgeschichte wird kein Gewinn an die mittlerweile ehemalige Muttergesellschaft Pironet NDH AG abgeführt, sondern diese wird im Rahmen des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags den entstandenen Verlust in Höhe von TEUR 707 ausgleichen (2011: Gewinnabführung von TEUR 100).

Im Rahmen des Kostensenkungsprogramms hat die nexum 2012 ihre Mitarbeiterzahl um rund 5 Prozent auf 95 Mitarbeiter reduziert (2011: 100 Mitarbeiter) und somit der operativen Lage angepasst.

Der Personalaufwand belief sich im Jahr 2012 auf rund 5,6 Mio. EUR (2011: 5,7 Mio. EUR).

Vermögens- und Finanzlage

Aufgrund des bis zum 31. Dezember 2012 datierten Ergebnisabführungsvertrags sowie der Anbindung an den Pironet NDH Cash Pool wurde die Liquidität der Gesellschaft während des Geschäftsjahres 2012 über dieses Instrument jederzeit sicher gestellt.

Die Bilanzsumme liegt mit einem Wert von 3,4 Mio. EUR um rund 0,8 Mio. EUR über dem Vorjahresniveau.

Auf der Aktivseite sank das Anlagevermögen insgesamt um einen Betrag von rund 0,2 Mio. EUR auf 0,3 Mio. EUR (Vj.: 0,5 Mio. EUR). Der wesentliche Grund für diese Entwicklung liegt in der Abschreibung des Beteiligungswertes der myON-ID. Das Sachanlagevermögen stieg, bedingt durch Investitionen von TEUR 172 im Geschäftsjahr, leicht auf TEUR 327 an.

Das Vorratsvermögen stieg, bedingt durch eine Zunahme der unfertigen Leistungen um rund TEUR 208, auf einen Wert von TEUR 550 (Vj.: TEUR 342). Hauptursache für diese Entwicklung ist in der anziehenden Geschäftsentwicklung zum Jahresende hin zu sehen. Das Umlaufvermögen legte zu und beläuft sich zum Jahresende auf einen Wert von rund 2,9 Mio. EUR nach 1,9 Mio. EUR in 2011. Während der Forderungsbestand mit einem Wert von rund 1,6 Mio. EUR auf Vorjahresniveau verharrte, stieg der Wert der sonstigen Vermögensgegenstände auf 0,7 Mio. EUR an. Ursächlich für diese Entwicklung ist der im Berichtsjahr entstandene Verlust in gleicher Höhe, der von der ehemaligen Muttergesellschaft Pironet NDH AG in voller Höhe aufgrund des bis zum 31. Dezember 2012 bestehenden Ergebnisabführungsvertrages ausgeglichen wird.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beliefen sich auf TEUR 156 (Vj.: TEUR 127).

Auf der Passivseite blieben die Eigenkapitalpositionen aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags unverändert. Die Rückstellungen lagen mit einem Wert von TEUR 511 (Vj.: TEUR 537) nahezu auf Vorjahresniveau, wohingegen die erhaltenen Anzahlungen auf TEUR 854 nach TEUR 523 im Vorjahr zulegten. Diese Entwicklung korrespondiert mit dem Anstieg der Vorratsposition und ist auf das anziehende Jahresendgeschäft zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen auf einen Wert von TEUR 1.086 an (Vj.: TEUR 374). Diese Entwicklung ist einerseits auf die anziehenden Umsatzerlöse im letzten Quartal (vermehrter Einsatz externer Dienstleister) sowie andererseits auf ein rigides Cash Management zurückzuführen. Außerdem ist die Gesellschaft aus dem Konzernverbund der Pironet NDH AG zum Jahresende ausgeschieden, so dass Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen der Pironet-Gruppe im Unterschied zum Vorjahr nun als Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen auszuweisen sind. Der Anstieg der sonstigen Verbindlichkeiten auf rund 0,6 Mio. EUR (Vj.: 0,1 Mio. EUR) ist auf die Gewährung eines Darlehens durch die ehemalige Muttergesellschaft zurückzuführen.

In Summe stiegen die Verbindlichkeiten auf 2,6 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahreswert von 1,7 Mio. EUR an.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Nach Geschäftsjahresende sind keine Ereignisse nach dem Bilanzstichtag eingetreten.

Risikomanagement und Unternehmenssteuerung

Die nexum AG verfügt über ein etabliertes Risikomanagement. Eine hohe Prävention vor wirtschaftlichen und anderen Schäden ist gewährleistet. Im Rahmen der Geschäftsplanung wird eine Mittelfristplanung erstellt, in der alle relevanten Aspekte und Risiken der Geschäftsentwicklung abgebildet werden.

Diese wird durch eine detaillierte Personal-, Kosten-, Kunden- sowie eine Vertriebs- und Absatzplanung mit jährlichem Planungshorizont ergänzt.

Alle Planungen werden regelmäßig periodisch fortgeschrieben. Auf der operativen Steuerungsebene stehen jeweils spezielle Auswertungen in unterschiedlicher Tiefe zur Verfügung. Sie werden periodisch erzeugt und ausgewertet, bedarfsgerechte Ad hoc Reports ergänzen die Berichterstattung. Alle Instrumente zusammen ermöglichen eine umfassende Unternehmensplanung und -steuerung sowie ein effektives und zeitnahes Risikomanagement.

Die nexum erzielt einen wesentlichen Teil des Umsatzes durch Dienstleistungen nach Zeit oder Projekten, die nach Aufwand oder gegen Festpreis abgerechnet werden. Mit den Instrumenten ZEF (Projektzeiterfassung), PPR (Project Progress Report), dem Projektcontrolling und der Deckungsbeitragsrechnung werden die sich ergebenden wirtschaftlichen Risiken (Überbuchung von Festpreisprojekten und Unterauslastung von Aufwandsprojekten) und die sonstigen Projektrisiken (Qualität, Termintreue) überwacht. Die etablierten Verfahren und Methoden genügen den Anforderungen an ein Frühwarnsystem.

Chancen, Risiken und Ausblick

Für das Geschäftsjahr 2013 rechnet die nexum trotz zahlreicher Vorhersagen über eine sich abschwächende Gesamtkonjunktur mit einer spürbaren Umsatzsteigerung und einer Rückkehr in die Profitabilität.

Gründe für die geplante positive Entwicklung der Gesellschaft sind zum einen die Möglichkeiten in Bezug auf Mitarbeitermotivation und -bindung, die sich durch die Aktienbeteiligung zahlreicher Mitarbeiter ergeben haben.

Zum anderen ergibt sich durch die Beteiligung der Privatinvestoren ein hohes Potential an komplementärem Geschäft insbesondere in den Bereichen E-Commerce-Beratung und -Umsetzung sowie User Experience-Beratung und Interaktionsdesign-Entwicklung bei komplexen IT-Lösungen.

Ab März wird die nexum einen weiteren Standort in Hamburg eröffnen. Damit rückt die nexum näher an ihre Kunden sowie potenzielle Neukunden der Region heran. Darüber hinaus nutzt die nexum ihr Hamburger Büro, um auf lokaler Ebene besser mit dem in Hamburg ansässigen Team der Materna GmbH zusammenarbeiten zu können. Seit Jahresbeginn verbindet die beiden Unternehmen eine enge strategische Partnerschaft. Das wieder anziehende Geschäft mit Bestandskunden ab dem 4. Quartal 2012 wird sich auch positiv auf das Geschäftsjahr 2013 auswirken. Die im letzten Quartal akquirierten Großaufträge werden ihre Umsatzwirkungen im kommenden Geschäftsjahr entfalten.

Auf der Kostenseite wird es ab dem kommenden Geschäftsjahr erhebliche Entlastungen durch die Einführung neuer Prozesse und Systeme geben, die der Größe und Struktur des Unternehmens gerecht werden.

Hinsichtlich der Finanzierung des Unternehmens werden momentan Gespräche geführt, um die bestehende Kreditlinie der Pironet NDH AG zur Jahresmitte abzulösen. Durch weitere Maßnahmen wie zum Beispiel die Verkürzung der Zahlungsziele und der Forderungseintreibung sowie eine Kostenoptimierung über alle wesentlichen Positionen sind weitere Einsparungen und damit finanzielle Potentiale zu heben.

Als Risikofaktor wird weiterhin der Personalmarkt in der Interaktiv-Branche angesehen, der, wie auch in den vergangenen Perioden, im Jahre 2013 eine nicht ausreichende Anzahl an Fachkräften bereitstellt, wodurch das Wachstumspotential des Marktes nicht vollständig ausgeschöpft werden kann. Fortbestandsgefährdende Risiken, z. B. durch gravierende technologische Veränderungen, sind derzeit nicht zu erkennen.

Die nexum geht für die kommenden Jahre jeweils von einem Umsatzwachstum im Bereich von 10 % aus. Die Gesellschaft plant für die Jahre 2013 - 2015 positive Jahresergebnisse mit EBIT-Margen zwischen 5 % und 10 %. Der Vorstand ist überzeugt, mit dem Schritt in die Selbständigkeit den richtigen Weg eingeschlagen zu haben und blickt optimistisch in die Zukunft.

Köln, 22. März 2013

nexum AG

Der Vorstand

gez. Georg Kühl

gez. Dr. Michael Klinkers

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2012

NEXUM AG, KÖLN

Aktiva

31.12.2012

EUR
31.12.2011

EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 326.520,56 492.319,13
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 14.939,98 34.146,16
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 14.939,98 34.146,16
II. Sachanlagen 311.580,58 258.172,97
1. Technische Anlagen und Maschinen 108.407,16 42.623,74
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 203.173,42 215.549,23
III. Finanzanlagen 0,00 200.000,00
Beteiligungen 0,00 200.000,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 2.891.419,55 1.927.229,73
I. Vorräte 550.391,00 341.945,00
Unfertige Leistungen 550.391,00 341.945,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.339.679,49 1.584.520,36
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.620.865,34 1.347.289,41
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 228.500,31
3. Sonstige Vermögensgegenstände 718.814,15 8.730,64
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.349,06 764,37
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 155.761,31 127.122,39
3.373.701,42 2.546.671,25
Passiva
31.12.2012

EUR
31.12.2011

EUR
A. EIGENKAPITAL 149.102,10 149.102,10
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnrücklagen 10.000,00 10.000,00
Gesetzliche Rücklage 10.000,00 10.000,00
III. Bilanzgewinn 39.102,10 39.102,10
B. RÜCKSTELLUNGEN 510.969,80 537.065,90
1. Steuerrückstellungen 0,00 91.292,73
2. Sonstige Rückstellungen 510.969,80 445.773,17
C. VERBINDLICHKEITEN 2.562.842,34 1.721.173,10
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 853.841,52 522.625,99
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.086.249,26 373.669,69
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 697.359,65
4. Sonstige Verbindlichkeiten 622.751,56 127.517,77
- davon aus Steuern: EUR 70.520,76 (Vorjahr: EUR 68.915,84)
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 150.787,18 139.330,15
3.373.701,42 2.546.671,25

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2012

2012

EUR
2011

EUR
1. Umsatzerlöse 8.799.436,61 10.629.989,48
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 208.446,00 -218.105,00
3. Sonstige betriebliche Erträge 86.767,59 56.253,31
- davon aus der Währungsumrechnung i. S. des § 256a HGB: EUR 4.921,04 (Vorjahr: EUR 0,00)
4. Materialaufwand 2.538.053,85 2.805.832,68
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 45.234,68 35.957,41
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.492.819,17 2.769.875,27
5. Personalaufwand 5.564.277,84 5.698.278,98
a) Löhne und Gehälter 4.735.607,43 4.853.620,89
b) Soziale Abgaben 828.670,41 844.658,09
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 136.666,31 127.868,71
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.344.170,51 1.448.689,56
- davon aus der Währungsumrechnung i. S. des § 256a HGB: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 24.148,50)
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 13,33 6.424,33
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 6.424,33)
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 200.000,00 175.000,00
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 9.783,19 16.983,75
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 8.148,29 (Vorjahr: EUR 7.777,50)
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -698.288,17 201.908,44
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.166,37 85.965,84
13. Sonstige Steuern 6.814,01 15.954,74
14. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages übernommene Verluste 707.268,55 0,00
15. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne 0,00 99.987,86
16. Jahresüberschuss 0,00 0,00
17. Gewinnvortrag 39.102,10 39.102,10
18. Bilanzgewinn 39.102,10 39.102,10

Anhang für das Geschäftsjahr 2012

der Nexum AG, Köln

I. Allgemeine Angaben

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2012 enthält keine Abweichungen von der Darstellungsstetigkeit oder der Gliederung zum Vorjahr, die an dieser Stelle gemäß § 265 HGB zu erläutern sind.

Gesetzlich geforderte Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden teilweise dort und teilweise im Anhang gemacht.

Die Gesellschaft hat von den größenabhängigen Erleichterungsvorschriften des § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Rahmen der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von der Fortführung des Unternehmens entsprechend § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB ausgegangen.

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses wurden die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, linear um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze abgeschrieben.

Vermögensgegenstände mit einem Wert von EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 wurden analog steuerrechtlicher Regelungen (§6 Abs. 2a ESTG) in den Vorjahren in einem Sammelposten erfasst, der jährlich zu 20 % gewinnmindernd aufgelöst wird. Ab 1.Januar 2012 werden geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 410,00 im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Die unfertigen Leistungen werden auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Kostenrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet. Es werden nur die den Projekten direkt zurechenbaren Mitarbeiterstunden mit einem einheitlichen, durchschnittlichen Stundensatz angesetzt, der analog zur Vorjahresmethode ermittelt wurde. Dabei werden neben Einzelkosten auch angemessene Teile der notwendigen Gemeinkosten berücksichtigt. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden gemäß § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB einbezogen.

Forderungen und Rechnungsabgrenzungsposten sind zum Nominalwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Die liquiden Mittel sind zum Nominalwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe des nach vernünftiger, kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung wurden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (vgl. Anlage zum Anhang) dargestellt.

Finanzanlagen

Die Gesellschaft ist zu 7,7 % an der myON-ID Media GmbH beteiligt.

Gegenstand der myON-ID Media GmbH ist die Entwicklung und Vermarktung einer Internetplattform für das Reputationsmanagement. Der bis Ende Januar fortgeschrittene Prozess, die Gesellschaft an die Intersections Inc. zu veräußern, ist gescheitert.

Gemäß dem Bericht der Geschäftsführung der myON-ID Media GmbH vom 8. Februar 2013 tritt mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Anfang März die Zahlungsunfähigkeit der myON-ID ein. Aus diesem Grund wurde zum 31. Dezember 2012 eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von TEUR 200 vorgenommen, so dass der Beteiligungswert an der myOn-ID Media GmbH zum 31. Dezember 2012 TEUR 0 beträgt. Mit Schreiben der Geschäftsführung vom 12. März 2013 wurde mitgeteilt, dass ein Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens vorbereitet wird.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Gezeichnetes Kapital

Das voll eingezahlte Stammkapital der Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2012 unverändert TEUR 100.

Gesetzliche Rücklage

Zum 31. Dezember 2008 wurde erstmalig gemäß § 150 AktG eine gesetzliche Rücklage in Höhe von TEUR 2 gebildet. Zum 31. Dezember 2009 wurden weitere TEUR 8 in die gesetzliche Rücklage eingestellt. Die gesetzliche Rücklage erreicht somit den zehnten Teil des gezeichneten Kapitals gem. § 150 Abs. 2 AktG.

Sonstige Rückstellungen

Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich im Wesentlichen um Rückstellungen für Prämien und Tantiemen in Höhe von TEUR 230 (i. Vj.: TEUR 230), ausstehende Eingangsrechnungen in Höhe von TEUR 173 (i. Vj.: TEUR 134), ausstehende Urlaubstage in Höhe von TEUR 25 (i. Vj.: TEUR 0) und Berufsgenossenschaften in Höhe TEUR 22 (i. Vj.: TEUR 23).

Verbindlichkeiten

Sämtliche ausgewiesene Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Haftungsverhältnisse

Am Bilanzstichtag liegen keine Haftungsverhältnisse vor.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Von der Erleichterungsvorschrift des § 288 Abs. 2 HGB hinsichtlich der Aufgliederung der Umsatzerlöse wird Gebrauch gemacht.

In Anwendung des § 265 Abs. 6 HGB wird die GuV-Position „soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung“ (§ 275 Abs. 2 Nr. 6b HGB) als „soziale Abgaben“ bezeichnet.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge im Wesentlichen aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 46 und der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 19.

V. Sonstige Angaben

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres 2012 beschäftigten Mitarbeiter betrug 95 (i. Vj.: 100).

Aufsichtsrat

Dr. Winfried Materna (Aufsichtsratsvorsitzender), ab 4. März 2013

Helge Melzig (stellv. Aufsichtsratsvorsitzender), ab 4. März 2013

Dirk Steinmetz, ab 4. März 2013

Herr Felix Höger, Kaufmann, Bornheim, Vorsitzender seit 29. September 2011 bis 4. März 2013

Herr Udo Faulhaber, Dipl.-Ing., Bergisch Gladbach, stellvertretender Vorsitzender

seit 29. September 2011 bis 4. März 2013

Herr Paul Nasada, Dipl. Kaufmann, Köln, Mitglied bis 15. April 2012

Herr Dirk Schemmann, Dipl. Volkswirt, Dipl. Ökonom, Düsseldorf, Mitglied seit 24. April 2012 bis 4. März 2013

Vorstand

Herr Georg Kühl, Diplom-Kaufmann, Köln

Herr Dr. Michael Klinkers, Diplom-Kaufmann, Köln

Auf die Angabe der Bezüge des Vorstands wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Außerbilanzielle Geschäfte

Mit Ausnahme der im Abschnitt „Sonstige finanzielle Verpflichtungen“ dargestellten Miet- und Leasingverträge existieren keine außerbilanziellen Geschäfte. Die Mietverträge betreffen die Anmietung von Räumen, während die Leasingverträge Kraftfahrzeuge sowie Hardware beinhalten. Diese Geschäfte dienen vorrangig dem Zweck, die bei einer möglichen Anschaffung vorliegende Kapitalbindung zu verhindern.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Am Bilanzstichtag bestehen in Höhe von TEUR 636 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus laufenden Miet- und Leasingverträgen, die sich zum 31. Dezember 2012 hinsichtlich Ihrer Fälligkeit wie folgt zusammensetzen:

TEUR
2013 322
2014 287
2015 27
Summe 636

Alle Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2013 und 2015.

Konzernverhältnisse

Muttergesellschaft war bis zum 31. Dezember 2012 die Pironet NDH AG, Von-der-Wettern Straße 27, 51149 Köln. Die nexum AG ist zum 31. Dezember 2012 aus dem Konzernverbund der Pironet NDH AG ausgeschieden.

Köln, 22. März 2013

Nexum AG

Der Vorstand

gez. Georg Kühl

gez. Dr. Michael Klinkers

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2012

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.1.2012

EUR
Zugänge

EUR
Abgänge

EUR
Stand am 31.12.2012

EUR
--- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 532.465,95 5.411,23 512,50 537.364,68
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 150.454,20 87.208,47 2.800,00 234.862,67
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 725.754,62 79.494,13 80.482,79 724.765,96
876.208,82 166.702,60 83.282,79 959.628,63
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 375.000,00 0,00 0,00 375.000,00
1.783.674,77 172.113,83 83.795,29 1.871.993,31
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2012

EUR
Zugänge

EUR
Abgänge

EUR
Stand am 31.12.2012

EUR
--- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 498.319,79 24.617,41 512,50 522.424,70
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 107.830,46 21.425,05 2.800,00 126.455,51
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 510.205,39 90.623,85 79.236,70 521.592,54
618.035,85 112.048,90 82.036,70 648.048,05
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 175.000,00 200.000,00 0,00 375.000,00
1.291.355,64 336.666,31 82.549,20 1.545.472,75
Buchwerte
Stand am 31.12.2012

EUR
Stand am 31.12.2011

EUR
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I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 14.939,98 34.146,16
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 108.407,16 42.623,74
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 203.173,42 215.549,23
311.580,58 258.172,97
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 200.000,00
326.520,56 492.319,13

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Nexum AG, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Köln, 22. März 2013

**Ebner Stolz Mönning Bachem GmbH & Co. KG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steuerberatungsgesellschaft**

gez. Dr. Werner Holzmayer, Wirtschaftsprüfer

gez. Werner Metzen, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2012

Im Verlauf des Geschäftsjahres 2012 bestand der Aufsichtsrat der nexum AG aus den Herren

Felix Höger (Vorsitzender), DV-Kaufmann, Bornheim (ab dem 29. September 2011)

Udo Faulhaber (stellvertretender Vorsitzender), Kaufmann, Bergisch Gladbach (ab dem 29. September 2011)

Paul Nasada, Dipl. Kaufmann, Köln (ab dem 14. April 2011 bis zum 15. April 2012)

Dirk Schemmann, Dipl. Volkswirt, Dipl. Ökonom, Düsseldorf (ab dem 24. April 2012)

Der Aufsichtsrat hat sich regelmäßig und eingehend schriftlich und mündlich über die Geschäftsentwicklung der nexum AG, die strategische Ausrichtung der weiteren Geschäftspolitik sowie über die Einhaltung und weitere Optimierung des bei der Gesellschaft eingerichteten Risikomanagement- und Überwachungssystems gemäß § 91 Abs. 2 AktG berichten lassen.

In drei Aufsichtsratssitzungen wurden gemeinsam mit dem Vorstand insbesondere die laufenden Geschäfte, die strategischen Konzepte zur weiteren Markterschließung, zu Absatz- und Vertriebsorganisation und zum Angebotsportfolio, die kurz- und mittelfristigen Unternehmensplanungen, die Investitionsplanungen, die Entwicklung von Erträgen und Liquidität sowie wesentliche organisatorische, strukturelle und personelle Veränderungen und Planabweichungen erörtert. Dabei hat sich der Aufsichtsrat über die Lage der Gesellschaft, die wirtschaftliche Situation und die Führung der Bücher sowie über wesentliche Vorgänge mit bilanzieller Wirkung berichten lassen und diese ausführlich beraten. Insbesondere haben sich der Vorsitzende des Aufsichtsrates und der gesamte Aufsichtsrat mit der wirtschaftlichen Entwicklung der Gesellschaft befasst und sich die Verfahren und Instrumente zur Absatz-, Projekt- und Ergebnissteuerung erläutern lassen. Einen Schwerpunkt der Beratungen des Aufsichtsrats im Geschäftsjahr 2012 bildete die strategische Unternehmensausrichtung insbesondere mit Blick auf die Positionierung innerhalb der PIRONET NDH Gruppe. Entsprechend war der Aufsichtsrat eng in die Prüfung und auch endgültige Umsetzung der Aktientransaktionen eingebunden. In mehreren Sitzungen wurden alle Schritte zur Loslösung der Gesellschaft aus dem Konzernverbund sowie der PIRONET NDH AG eingehend erörtert.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats hat auch außerhalb der Sitzungen des Aufsichtsrats mit den Mitgliedern des Vorstands regelmäßig geschäftspolitische Angelegenheiten der Gesellschaft beraten und besprochen und sich über alle wesentlichen Vorgänge in der Gesellschaft informiert.

Sämtliche Maßnahmen, die dem Aufsichtsrat vom Vorstand zur Zustimmung vorgelegt wurden, hat dieser gebilligt.

Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2011 unter Einbeziehung des Jahresabschlusses sowie der Berichte des Abschlussprüfers Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf in seiner Sitzung am 24. April 2012 gebilligt. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young GmbH, Düsseldorf hat den Abschluss 2011 uneingeschränkt testiert.

Nach Verkauf und Übertragung sämtlicher Aktien von der PIRONET NDH AG an den Vorstand und Mitarbeiter der nexum AG und ausgewählte Dritte haben die in dem Geschäftsjahr 2012 amtierenden Aufsichtsratsmitglieder ihre Ämter niedergelegt und die Hauptversammlung hat am 04. März 2013 drei neue Mitglieder in den Aufsichtsrat gewählt. In der anschließenden konstituierenden Aufsichtsratssitzung wurden umgehend ein Vorsitzender und ein stellvertretender Vorsitzender gewählt. Somit ist der Aufsichtsrat seit dem 04. März 2013 wie folgt besetzt:

Dr. Winfried Materna (Vorsitzender), Geschäftsführer Materna GmbH, Dortmund,

Helge Melzig (stellvertretender Vorsitzender), Kaufmann, Irschenberg,

Dirk Steinmetz, Dipl. Kaufmann, Köln.

Den Jahresabschluss für das Jahr 2012 hat der am 24. April 2012 von der ordentlichen Hauptversammlung gewählte Abschlussprüfer, Ebner Stolz Mönning Bachem GmbH & Co. KG, Köln, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk vom 22. März 2013 versehen.

Der Jahresabschluss und der Lagebericht der nexum AG, der Bericht des Abschlussprüfers über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2012 sind allen Aufsichtsratsmitgliedern rechtzeitig vor der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats zugeleitet worden. Gemeinsam mit dem Vorstand und den Abschlussprüfern haben die Mitglieder des Aufsichtsrats in der Bilanzsitzung vom 03. April 2013 alle im Zusammenhang mit den vorgenannten Unterlagen für das Geschäftsjahr 2012 auftretenden Fragen eingehend erörtert.

Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2012 geprüft und dem Ergebnis der Prüfung des Jahresabschlusses durch den Abschlussprüfer zugestimmt.

Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung erhebt der Aufsichtsrat keine Einwendungen und billigt den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2012. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt.

Köln, den 10. April 2013

Der Aufsichtsrat

gez. Dr. Winfried Materna, Vorsitzender des Aufsichtsrats

gez. Helge Melzig, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats

gez. Dirk Steinmetz