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Nexus AG Annual Report 2011

Jul 5, 2012

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Annual Report

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Publication

nexum AG

Köln

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011

Lagebericht des Vorstands für das Geschäftsjahr 2011

Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Von den zahlreichen Krisen unbeeindruckt ist die deutsche Wirtschaft im Jahr 2011 fast so stark gewachsen wie im Vorjahr. Laut statistischem Bundesamt in Wiesbaden beträgt der Zuwachs beim realen Bruttoinlandsprodukt (BIP) 3,0 Prozent auf Basis vorläufiger Zahlen. Das Wachstum der Wirtschaft in 2010 lag bei 3,7 Prozent. Zum Jahresende allerdings schrumpfte die deutsche Wirtschaft. Im vierten Quartal 2011 sank laut Statistischem Bundesamt das Bruttoinlandsprodukt (BIP) preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,2 Prozent zum Vorquartal.

Vom positiven Wirtschafts- und Branchenumfeld profitierte auch die nexum AG.

Innerhalb der PIRONET NDH-Gruppe besetzt die nexum AG seit 2007 erfolgreich das Segment „Consulting & Design“. Die nexum AG mit Sitz in Köln und Standorten in Jena und Basel entwickelt innovative Lösungen über alle Segmente der digitalen Medien hinweg und berät ihre Kunden darüber hinaus in der Verbindung der digitalen Welt mit Offline-Aktivitäten in Bereichen wie Vertrieb, Employer Branding und dem klassischen Marketing.

Die Leistungen des Unternehmens umfassen Beratung und Konzeption, Design, Entwicklung, Marketing Services, Redaktion und Projektmanagement. Themenfelder der nexum AG sind E-Commerce, Online Marketing, Websites und Content Management.

Mit profilierten Beratern und Online-Experten konnte das Unternehmen sein Know-how in Bereichen wie User Experience im vergangenen Jahr weiter ausbauen und sicherte sich damit erneut sein Alleinstellungsmerkmal auf dem deutschen Markt.

Dieses untermauerte die nexum AG durch die Unterstützung der internationalen, interaktiven Veranstaltungsreihe „Design for Conversion“ sowie den von nexum-Mitarbeitern betriebenen Blog „uxzentrisch“, der sich mit Trends und Themen rund um User Experience beschäftigt.

Das Wachstum der nexum und ihre starke Marktposition zeigen sich u.a. in bekannten Branchenrankings. So ist das Unternehmen im „Internetagentur-Ranking“ des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW e.V.) 2011 unter den größten deutschen Fullservice-Internetagenturen vertreten. Das Unternehmen stieg auf Platz 22 in Deutschland und besetzt in Subrankings für Schwerpunktthemen wie E-Commerce und Intranet führende Platzierungen.

Die nexum AG ist zudem der konzerninterne Dienstleister für alle Marketing- und Kommunikationsleistungen der Muttergesellschaft PIRONET NDH und ihrer Tochtergesellschaften. Dies umfasst neben Online-Marketing und Website-Betreuung auch Leistungen u.a. in den Bereichen Presse/PR, Sponsoring, Events und Graphik-Design.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2011 konnte die nexum AG ihre ambitionierten Ziele umsatzseitig sogar übertreffen und hat mit EUR 10,63 Mio. einen neuen Umsatzrekord in ihrer Firmengeschichte erreicht. Damit stiegen die Umsatzerlöse binnen Jahresfrist um rund 7% gegenüber 2010 (EUR 9,95 Mio.).

Neben der günstigen wirtschaftlichen Konjunktur profitierte das Unternehmen von den seit Jahren stetig steigenden Onlinebudgets in nahezu allen Branchen. 2011 konnte die nexum AG neue Großprojekte bei namhaften Kunden akquirieren, darunter BMW AG, Metro AG, 1&1 Internet AG, Vaillant GmbH und Soennecken eG.

Daneben gelang es dem Interaktivdienstleister weiterhin, seinen Fokus auf die langjährige Beratung und Betreuung von Bestandskunden mit einem klaren Schwerpunkt auf überregional bzw. international agierende Konzerne zu legen.

Als ein herausragendes Beispiel ist hier die coop Schweiz zu nennen, für die die nexum auch im Jahre 2011 als Lead-Agentur zahlreiche große Projekte im Online-Bereich realisierte und zudem wiederum die Betreuung der wesentlichen Websites der Geschäftssegmente übernahm.

Im 4. Quartal eröffnete die nexum AG nach Köln und Jena ihren dritten Standort in Basel, um ihre in der Schweiz ansässigen Kunden coop und FIFA noch stärker vor Ort betreuen zu können.

Auch auf der Ergebnisseite gab es eine Steigerung zu verzeichnen. So stieg das Ergebnis der operativen Geschäftstätigkeit um 12,2% auf TEUR 372 im Vergleich zum Jahre 2010 (TEUR 331). Neben dem Umsatzwachstum trugen Effizienzsteigerungen in zahlreichen Bereichen und Prozessen zum deutlichen Ergebnisanstieg bei. Alle Standorte und Profit-Center arbeiten dabei operativ profitabel.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ist insbesondere durch eine außerplanmäßige Abschreibung auf die Minderheitsbeteiligung myON-ID Media GmbH in Höhe von TEUR 175 gesunken. Es beträgt für 2011 TEUR 202 (2010: TEUR 376).

Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung an die PIRONET NDH AG ist in 2011 insbesondere durch die oben genannte Abschreibung sowie durch eine aus einer Betriebsprüfung resultierenden steuerlichen Mehrbelastung nebst Verzinsung in Höhe von TEUR 91 auf TEUR 100 gesunken (2010: TEUR 358).

Die Mitarbeiterzahl der nexum AG ist mit 100 im Wesentlichen auf Vorjahresniveau (2010: 99 Mitarbeiter). Der Personalaufwand belief sich im Jahr 2011 auf rund EUR 5,7 Mio (2010: EUR 5,6 Mio.).

Vermögens- und Finanzlage

Die Finanzlage der Gesellschaft ergibt sich grundsätzlich aus der Tatsache, dass die nexum AG eine 100‐prozentige Tochter der PIRONET NDH AG ist und die Sicherstellung der Liquidität durch die Teilnahme am Cash‐Pool der Muttergesellschaft erfolgt.

Das Eigenkapital beträgt gegenüber dem Vorjahr unverändert TEUR 149. Bezogen auf die Bilanzsumme in Höhe von EUR 2,5 Mio (2010: 3,9 Mio) ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 5,9 % (2010: 3,8 %).

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Nach Abschluss des Geschäftsjahres ist es zu keinen weiteren besonderen Vorgängen und Ereignissen gekommen, die einer weiteren Erwähnung bedürfen.

Risikomanagement und Unternehmenssteuerung

Die nexum AG verfügt über ein etabliertes Risikomanagement. Eine hohe Prävention vor wirtschaftlichen und anderen Schäden ist gewährleistet. Im Rahmen der Geschäftsplanung wird die so genannte Mittelfristplanung der PIRONET NDH AG eingesetzt.

Diese wird um eine eigene detaillierte Personal‐ und Kostenplanung durch die Bereichsleiter sowie um eine eigene nach Vertriebsmitarbeiter und Zielkunden differenzierte Vertriebs‐ und Absatzplanung mit jährlichem Planungshorizont ergänzt.

Alle Planungen werden regelmäßig periodisch fortgeschrieben. Auf der operativen Steuerungsebene stehen jeweils spezielle Auswertungen in unterschiedlicher Tiefe zur Verfügung. Sie werden periodisch erzeugt und ausgewertet, bedarfsgerechte Ad hoc Reports ergänzen die Berichterstattung. Alle Instrumente zusammen bieten eine umfassende Unternehmensplanung und ‐steuerung sowie ein effektives und zeitnahes Risikomanagement.

Die nexum AG erzielt einen wesentlichen Teil des Umsatzes durch Dienstleistungen nach Zeit oder Projekten, die nach Aufwand oder gegen Festpreis abgerechnet werden. Mit den Instrumenten ZEF (Projektzeiterfassung), PPR (Project Progress Report), dem Projektcontrolling und der Deckungsbeitragsrechnung werden die sich ergebenen wirtschaftlichen Risiken (Überbuchung von Festpreisprojekten und Unterauslastung von Aufwandsprojekten) und die sonstigen Projektrisiken (Qualität, Termintreue) überwacht. Die etablierten Verfahren und Methoden genügen den Anforderungen an ein Frühwarnsystem.

Chancen, Risiken und Ausblick

Für das Geschäftsjahr 2012 rechnet die nexum AG, trotz zahlreicher Vorhersagen über eine sich spürbar abschwächende Gesamtkonjunktur, nicht mit einer rückläufigen Entwicklung. Dazu trägt insbesondere das weiterhin positive Geschäftsklima in den Branchen Medien und IT bei. BITKOM prognostiziert ein Wachstum von 4,4% für 2012 bei den Anbietern von Software- und IT-Services.

Im Bereich E-Commerce/Online-Handel erwartet der HDE ein Wachstum von 12% im kommenden Jahr. Im Bereich des Online-Werbemarktes gehen OVK und eMarketer für 2012 ebenfalls von leicht zweistelligen Wachstumsraten der Online-Budgets aus. Als Wachstumstreiber auch für das kommende Jahr werden die Themen E-Commerce, Mobile Internet sowie Social Media gesehen.

Als Risikofaktor wird weiterhin der Personalmarkt in der Interaktiv-Branche angesehen, der auch wie in den Jahren zuvor im Jahre 2012 eine nicht ausreichende Anzahl an Fachkräften bereitstellt, wodurch das Wachstumspotential des Marktes nicht vollständig ausgeschöpft werden kann. Fortbestandsgefährdende Risiken, z. B. durch gravierende technologische Veränderungen, sind derzeit jedoch nicht zu erkennen.

Die nexum AG geht für die kommenden beiden Jahre vorsichtigerweise von einem Wachstum im einstelligen Prozentbereich beim externen Umsatz aus. Bei den konzerninternen Marketing- und Kommunikationsdienstleistungen erwartet die nexum AG durch die Reduzierung der Geschäftssegmente der PIRONET NDH AG eine Reduzierung des internen Umsatzes, die es beim Ausweis des Gesamtumsatzes in den beiden kommenden Jahren zu berücksichtigen gilt, wobei sich die Reduzierung der Abhängigkeit von konzerninternem Geschäft positiv auf die Entwicklung des Unternehmens auswirken wird. Die Gesellschaft plant für die Jahre 2012 und 2013 weiterhin deutlich positive Jahresergebnisse mit EBIT-Margen nach Holdingumlagen zwischen 6 und 12%.

Köln, 28. Februar 2012

nexum AG

Der Vorstand

Dr. Michael Klinkers

Georg Kühl

Bilanz zum 31. Dezember 2011

Aktiva

31.12.2011

TEUR
31.12.2010

TEUR
A. Anlagevermögen 492 670
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 34 61
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 43 51
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 215 183
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 200 375
B. Umlaufvermögen 1.928 3.139
I. Vorräte 342 560
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.356 1.451
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 229 1.127
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1 1
C. Rechnungsabgrenzungsposten 127 97
2.547 3.906
Passiva
31.12.2011

TEUR
31.12.2010

TEUR
A. Eigenkapital 149 149
I. Gezeichnetes Kapital 100 100
II. Gewinnrücklage 10 10
III. Bilanzgewinn 39 39
B. Rückstellungen 537 581
C. Verbindlichkeiten 1.722 3.047
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 523 735
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten 502 378
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 697 1.934
D. Rechnungsabgrenzungsposten 139 129
2.547 3.906

Gewinn- und Verlustrechnung für 2011

2011

T€
2010

T€
1. Rohergebnis 7.662 7.648
2. Personalaufwand 5.698 5.630
a) Löhne und Gehälter 4.853 4.802
b) Soziale Abgaben 845 828
3. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 128 128
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.448 1.539
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6 25
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 175 0
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 17 0
- davon an verbundene Unternehmen TEUR 65 (Vj. TEUR 0)
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 202 376
9. Steuern vom Einkommen und Ertrag 86 -2
10. sonstige Steuern 16 20
11. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführter Gewinn -100 -358
12. Jahresüberschuss 0 0
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 39 39
14. Bilanzgewinn 39 39

Anhang für das Geschäftsjahr 2011

I. Allgemeine Angaben

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2011 enthält keine Abweichungen von der Darstellungsstetigkeit oder der Gliederung zum Vorjahr, die an dieser Stelle gemäß § 265 HGB zu erläutern sind.

Die Gesellschaft hat von den größenabhängigen Erleichterungsvorschriften nach 286 Abs. 4 und 288 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses wurden die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, linear um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze abgeschrieben.

Vermögensgegenstände mit einem Wert von EUR 150,00 bis EUR 1.000,00, werden analog steuerlicher Regelungen (§6 Abs. 2a EStG) in einem Sammelposten erfasst, der jährlich zu 20% gewinnmindernd aufgelöst wird.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Die unfertigen Leistungen werden auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Kostenrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet. Es werden nur die den Projekten direkt zurechenbaren Mitarbeiterstunden mit einem einheitlichen, durchschnittlichen Stundensatz angesetzt. Dabei werden neben Einzelkosten auch angemessene Teile der notwendigen Gemeinkosten berücksichtigt. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden gemäß § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB aktiviert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Die übrigen Aktiva sind zum Nominalbetrag angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Soweit Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen, werden diese mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Verbindlichkeiten sind mit den Rückzahlungsbeträgen angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2011

TEUR
Zugänge

TEUR
Abgänge

TEUR
31.12.2011

TEUR
--- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 524 7 0 531
524 7 0 531
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 143 8 0 151
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 664 122 62 724
807 130 62 875
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 375 0 0 375
1.706 137 62 1.781
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2011

TEUR
Zugänge

TEUR
Abgänge

TEUR
31.12.2011

TEUR
--- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 463 34 0 497
463 34 0 497
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 92 16 0 108
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 481 78 50 509
573 94 50 617
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0 175 0 175
1.036 303 50 1.289
Buchwerte
31.12.2011

TEUR
31.12.2010

TEUR
--- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 34 61
34 61
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 43 51
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 215 183
258 234
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 200 375
492 670

Finanzanlagen

Die Zusammensetzung des Anteilsbesitzes gem. § 285 Abs. 1 Nr. 11 HGB ist der nachfolgenden Übersicht "Angaben zum Anteilsbesitz" zu entnehmen.

Angaben zum Anteilsbesitz

Beteiligung

%
Eigenkapital

in TEUR
Jahresergebnis

in TEUR
myON-ID GmbH, München 8,64 1.330* -460*

*Jahresergebnis und Eigenkapital myON-ID Stand 30.11.2011

Der Gegenstand der myON-ID GmbH ist die Entwicklung und Vermarktung einer Internetplattform für das Reputationsmanagement.

Mit Beschluss vom 09.12.2010 wurde das Stammkapital um weitere TEUR 39 auf TEUR 98 erhöht.

Nach dieser Kapitalerhöhung beträgt der Anteil der nexum AG 8,64 %. Auf die historischen Anschaffungskosten wurde zum 31.12.2011 eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von 175 TEUR aufgrund der Annahme einer dauerhaften Wertminderung vorgenommen, so dass die Beteiligung an der myON-ID zum 31.12.2011 noch 200 TEUR beträgt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen enthalten in Höhe von TEUR 229 (Vj.: TEUR 1.127) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen.

Gegen die nexum Interactive Ltd., St. Albans, Großbritannien, besteht eine Forderung aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 215 (Vj.: TEUR 943). Das Darlehen (Vj. 589 TEUR) und die Zinsaufforderungen im Zusammenhang mit diesem Darlehen (Vj. TEUR 143), wurden per 31.10.2011 durch die Pironet NDH AG, welche in 2007 eine Bürgschaftserklärung bzgl. dieses Darlehens abgegeben hat, beglichen.

Sämtliche ausgewiesenen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Gezeichnetes Kapital

Das voll eingezahlte Stammkapital der Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2011 unverändert TEUR 100.

Gesetzliche Rücklage

Zum 31. Dezember 2008 wurde erstmalig gemäß § 150 AktG eine gesetzliche Rücklage in Höhe von TEUR 2 gebildet. Zum 31. Dezember 2009 wurden weitere TEUR 8 in die gesetzliche Rücklage eingestellt.

Die gesetzliche Rücklage erreicht somit den zehnten Teil des gezeichneten Kapitals gem. § 150 Abs. 2 AktG.

Steuer-Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 91 resultieren aus der Betriebsprüfung für die Jahre 2006 bis 2008.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten umfassen überwiegend Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von TEUR 697 (Vj.: TEUR 1.934), davon Cash-Pool Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 329 (Vj.: TEUR 0).

Sämtliche ausgewiesene Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Haftungsverhältnisse

Am Bilanzstichtag liegen keine Haftungsverhältnisse vor.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Von der Erleichterungsvorschrift des § 288 Abs. 2 HGB hinsichtlich der Aufgliederung der Umsatzerlöse wird Gebrauch gemacht.

In Anwendung des § 265 Abs. 6 HGB wird die GuV-Position „soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung (§ 275 Abs. 2 Nr. 6b HGB) als „soziale Abgaben“ bezeichnet.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 3) enthalten.

V. Sonstige Angaben

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres 2011 beschäftigten Mitarbeiter betrug 100 (Vj.: 99).

Aufsichtsrat

Herr Hans-Werner Scherer (Vorsitzender), Kaufmann, Köln (bis zum 23. August 2011)

Herr Dirk Steinmetz (stellvertretender Vorsitzender), Diplom-Kaufmann, Köln (bis zum 14. April 2011)

Felix Höger, Kaufmann, Bornheim (Mitglied ab dem 14. April 2011, Aufsichtsratsvorsitzender ab dem 29. September 2011),

Udo Faulhaber, Dipl.-Ing., Bergisch Gladbach (stellvertretender Vorsitzender ab dem 29. September 2011)

Herr Paul Nasada, Dipl. Kaufmann, Köln (ab dem 14. April 2011)

Ulf Adebahr, Datenverarbeitungskaufmann, Köln (bis zum 31. März 2011)

Vorstand

Herr Georg Kühl, Diplom-Kaufmann, Köln

Herr Dr. Michael Klinkers, Diplom-Kaufmann, Köln

Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands wird aufgrund § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Außerbilanzielle Geschäfte

Mit Ausnahme der im Abschnitt „Sonstige finanzielle Verpflichtungen“ dargestellten Miet- und Leasingverträgen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte. Die Mietverträge betreffen die Anmietung von Räumen, während die Leasingverträge Kraftfahrzeuge sowie Hardware beinhalten. Diese Geschäfte dienen vorrangig dem Zweck, die bei einer möglichen Anschaffung vorliegende Kapitalbindung zu verhindern.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Am Bilanzstichtag bestehen in Höhe von TEUR 120 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus laufenden Miet- und Leasingverträgen, die sich zum 31. Dezember 2011 hinsichtlich Ihrer Fälligkeit wie folgt zusammensetzen:

TEUR
2012 70
2013 38
2014 9
2015 3
Summe 120

Alle Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2012 und 2015.

Abschlussprüferhonorare

Auf die Angabe der Abschlussprüferhonorare wird aufgrund § 285 Nr. 17 letzter Satzteil HGB verzichtet und auf die entsprechenden Angaben im Konzernabschluss verwiesen.

Konzernverhältnisse

Muttergesellschaft ist die Pironet NDH AG, Von-der-Wettern Straße 27, 51149 Köln. Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Pironet NDH AG, Köln, einbezogen. Dieser Konzernabschluss wird nach IFRS erstellt und ist am Sitz der Pironet NDH AG in Köln erhältlich oder kann auf der Homepage der Pironet NDH AG eingesehen werden.

Köln, 28. Februar 2012

Georg Kühl Vorstand

Dr. Michael Klinkers Vorstand

Bestätigungsvermerk

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

„Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der nexum AG, Köln für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.“

Düsseldorf, 29. Februar 2012

**Ernst & Young GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

Lützeler, Wirtschaftsprüfer

Bemelmans, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2011

Im Verlauf des Geschäftsjahres 2011 bestand der Aufsichtsrat der nexum AG aus den Herren

Felix Höger (Vorsitzender, ab dem 29. September 2011), Kaufmann, Bornheim (ab dem 14. April 2011)

Udo Faulhaber (stellvertretender Vorsitz), Kaufmann, Bergisch Gladbach (ab dem 29. September 2011)

Paul Nasada, Dipl. Kaufmann, Köln (ab dem 14. April 2011)

Herr Hans-Werner Scherer (Vorsitzender), Kaufmann, Köln (bis zum 23. August 2011)

Herr Dirk Steinmetz (stellvertretender Vorsitzender), Diplom-Kaufmann, Köln (bis 14. April 2011)

Herr Ulf Adebahr, DV-Kaufmann, Köln (bis zum 31. März 2011)

Der Aufsichtsrat hat sich regelmäßig und eingehend schriftlich und mündlich über die Geschäftsentwicklung der nexum AG, die strategische Ausrichtung der weiteren Geschäftspolitik sowie über die Einhaltung und weitere Optimierung des bei der Gesellschaft eingerichteten Risikomanagement- und Überwachungssystems gemäß § 91 Abs. 2 AktG berichten lassen.

In fünf ordentlichen und einer außerordentlichen Aufsichtsratssitzungen wurden gemeinsam mit dem Vorstand insbesondere die laufenden Geschäfte, die strategischen Konzepte zur weiteren Markterschließung, zu Absatz- und Vertriebsorganisation und zum Angebotsportfolio, die kurz- und mittelfristigen Unternehmensplanungen, die Investitionsplanungen, die Entwicklung von Erträgen und Liquidität sowie wesentliche organisatorische, strukturelle und personelle Veränderungen und Planabweichungen erörtert.

Dabei hat sich der Aufsichtsrat über die Lage der Gesellschaft, die wirtschaftliche Situation und die Führung der Bücher sowie über wesentliche Vorgänge mit bilanzieller Wirkung berichten lassen und diese ausführlich beraten. Schwerpunkte der Beratungen des Aufsichtsrats im Geschäftsjahr 2011 bildeten insbesondere die strategische Unternehmensausrichtung zum Angebotsportfolio und zur weiteren Markterschließung, die Maßnahmen im Bereich Marketing und Vertrieb zur Steigerung des Umsatzes, auch durch neue Standorte, die Optimierung interner Prozesse sowie die Mietsituation am Standort Köln. Insbesondere haben sich der Vorsitzende des Aufsichtsrates und der gesamte Aufsichtsrat mit der wirtschaftlichen Entwicklung der Gesellschaft befasst und sich die Verfahren und Instrumente zur Absatz-, Projekt- und Ergebnissteuerung erläutern lassen. Der Aufsichtsrat hat die Erfüllung der Legalfunktionen und des Risikomanagements der Gesellschaft regelmäßig überwacht.

Darüber hinaus hat der Vorsitzende des Aufsichtsrats auch außerhalb der Sitzungen des Aufsichtsrats mit den Mitgliedern des Vorstands regelmäßig geschäftspolitische Angelegenheiten der Gesellschaft beraten und besprochen und sich über alle wesentlichen Vorgänge in der Gesellschaft durch Einsichtnahme in die Sitzungsprotokolle über die Vorstandssitzungen informiert.

Sämtliche Maßnahmen, die dem Aufsichtsrat vom Vorstand zur Zustimmung vorgelegt wurden, hat dieser gebilligt.

Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2010 unter Einbeziehung des Jahresabschlusses sowie der Berichte des Abschlussprüfers Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf in seiner Sitzung am 31. Mai 2011 gebilligt. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young GmbH, Düsseldorf hat den Abschluss 2010 uneingeschränkt testiert.

Den Jahresabschluss für das Jahr 2011 hat der am 31. Mai 2011 von der ordentlichen Hauptversammlung gewählte Abschlussprüfer, Ernst & Young GmbH, Düsseldorf, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk vom 29. Februar 2012 versehen.

Der Jahresabschluss und der Lagebericht der nexum AG, der Geschäftsbericht und die Berichte des Abschlussprüfers über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2011 sind allen Aufsichtsratsmitgliedern rechtzeitig vor der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats zugeleitet worden. Gemeinsam mit dem Vorstand haben die Mitglieder des Aufsichtsrats in der Bilanzsitzung vom 24. April 2012 alle im Zusammenhang mit den vorgenannten Unterlagen für das Geschäftsjahr 2011 auftretenden Fragen eingehend erörtert.

Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011 geprüft und dem Ergebnis der Prüfung des Jahresabschlusses durch den Abschlussprüfer zugestimmt.

Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung erhebt der Aufsichtsrat keine Einwendungen und billigt den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2011. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt.

Köln, den 24. April 2012

Der Aufsichtsrat

Felix Höger, Vorsitzender des Aufsichtsrats

Udo Faulhaber, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats

Dirk Schemmann