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Nexus AG

Annual Report Mar 25, 2010

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Annual Report

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Nexus AG

Villingen-Schwenningen

Konzern-Jahresabschluss 2008

"Es ist uns gelungen, unsere Ziele weitgehend zu erreichen und teilweise sogar zu übertreffen. Damit setzen wir die positive Entwicklung von zweistelligen Zuwächsen in Umsatz und Ergebnis im achten Jahr in Folge fort."

Dr. Ingo Behrendt

Vorstandsvorsitzender NEXUS AG

NEXUS stellt in diesem Geschäftsbericht einen Referenzkunden vor:

Landeskrankenhaus (AöR) Andernach (D)

Geschäftsführer: Dr. Gerald Gaß

Bereichsleitung Unternehmensentwicklung/Projektleitung Krankenhausinformationssystem: Gabriele Döhn

Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Mainz

12 Standorte in Rheinland-Pfalz

Ca. 2.600 Mitarbeiter

Über 11.000 Patienten pro Jahr bei ca. 2.000 Betten

Im Landeskrankenhaus Andernach nutzen 2.530 User die NEXUS-Systeme.

Projekt:

Einführung eines klinikweiten, standortübergreifenden Informationssystems, welches Fachabteilungstiefe abbildet und bestehende IT-Systeme integriert.

Rund 76.500 Anwender in 17 Ländern weltweit arbeiten mit Software-Lösungen der NEXUS-Gruppe

NEXUS entwickelt und vertreibt modulare Software-Lösungen für das Gesundheitswesen. Innerhalb der NEXUS/CIS werden Gesamthauslösungen für Krankenhäuser und Psychiatrien verantwortet. Die Lösungen der NEXUS/DIS umfassen spezielle Fachabteilungslösungen, die in ihrer Ausprägung marktführend sind. NEXUS setzt in allen Produktbereichen auf eine moderne, modulare Softwarearchitektur, die eine flexible und schrittweise Einführung ermöglichen.

Brief an die Aktionäre

Liebe Aktionärinnen und Aktionäre,

sehr geehrte Damen und Herren,

Trotz der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Lage hat die NEXUS AG das Jahr 2008 erfolgreich abschließen können. Wir haben unsere Planungen zum Teil übertroffen und Umsatz und Gewinn im achten Jahr in Folge zweistellig steigern können. Ein Erfolg, der sich auch in unserer weiter verbesserten Markt- und Technologieposition spiegelt. Wir waren mit unseren Produkten erfolgreich, haben ein neues Unternehmen in die NEXUS AG integriert und unsere Organisation an die neue Unternehmensgröße und die gestiegenen Anforderungen angepasst. Damit sind wir in diesen herausfordernden Zeiten als solide finanziertes Unternehmen mit einer langfristigen Strategie gut aufgestellt.

Die Konsolidierung innerhalb des Marktes für medizinische Informationssysteme hat sich auch in 2008 fortgesetzt. Es fanden in diesem Zeitraum jedoch keine grundlegenden marktverändernden Zusammenschlüsse mehr statt, so dass ein Ende des Konzentrationsprozesses abzusehen ist. Derzeit existieren neben der NEXUS AG noch vier Wettbewerber auf dem europäischen Markt, denen langfristiges, internationales Potential zugesprochen wird.

Die Wettbewerber agieren zunehmend international und suchen Wachstumsimpulse außerhalb ihrer angestammten Märkte. Nur so lassen sich die hohen Investitionen in die Produktentwicklung langfristig finanzieren. Dabei entwickelt sich die Nachfrage in den lokalen Märkten sehr unterschiedlich. Klinische Informationssysteme gelten nach wie vor als geeignetes Mittel, um einen Beitrag dazu zu leisten, die Strukturprobleme in Krankenhäusern und innerhalb des Gesundheitswesens zu lösen. Die staatenübergreifenden Finanzierungsprobleme im Gesundheitswesen mindern jedoch in vielen Ländern die Bereitschaft, Investitionen in großem Stil zu tätigen. Während in Deutschland nach wie vor eine nur verhaltene Investitionsbereitschaft besteht, sehen wir in anderen Ländern eine Schwerpunktbildung für Investitionen im Gesundheitswesen. Derzeit ist noch nicht abzusehen, wie die Wirtschafts- und Finanzkrise sich auf die Nachfrage auswirken wird. Auf der einen Seite ist der durch die Konjunkturpakete ausgelöste Anstieg öffentlicher Investitionen ein positives Zeichen für die nahe Zukunft. Auf der anderen Seite ist jedoch zu befürchten, dass die öffentliche Hand zu Budgetstreichungen aufgrund von Schieflagen in den kommunalen und in den Länderhaushalten gezwungen sein wird.

Wichtiger noch als die Budgetfrage ist die Weiterentwicklung der klinischen Informationssysteme selbst. Die Patientenversorgung durch IT-Unterstützung besser, effizienter und transparenter zu gestalten, ist der eigentliche Wachstumsmotor unserer Branche. Unsere Kunden erwarten von uns, dass wir integrierte, flexible Systeme anbieten, die in der Lage sind, die unterschiedlichen Anforderungen der Kliniken abzubilden, ohne in kostspielige Sonderentwicklungen investieren zu müssen. Sie erwarten von uns, dass wir die Prozesse der Kliniken übergreifend durch IT-Technologie unterstützen, ohne die Ärzte und Pflegenden zu sehr mit Informatik zu beschäftigen. Sie erwarten letztlich von uns, dass sich ihre Investitionen durch geringere Kosten und verbesserte Arbeitsqualität in kurzer Zeit bezahlt machen. Herausforderungen, deren erfolgreiche Bewältigung das Marktwachstum beschleunigt und an denen sich der Wettbewerb entscheiden wird.

Die modulare, offene Architektur der NEXUS Produkte und das klare Konzept eines durchgängigen Informationssystems für den Gesundheitsmarkt hat in den vergangenen Jahren gewährleistet, dass wir zu den Gewinnern dieses Wettbewerbs gehören. Das Applikationsspektrum der NEXUS AG, das nahezu alle Anwendungsbereiche der Kliniken abdeckt, besteht aus modularen, standardisierten Softwarebausteinen, die individuell für die klinischen Einsatzbereiche kombiniert werden. Wir bieten unseren Kunden Applikationen, die hinsichtlich "Einfachheit" und "Unterstützung der täglichen Arbeit" Maßstäbe setzen.

Auch in 2008 haben wir unsere Investitionen in die kontinuierliche Verbesserung und Erneuerung unserer Softwarefunktionen und -architektur weiter gesteigert. Investitionen, die das klare Ziel haben, am internationalen Markt das wettbewerbsfähigste System anbieten zu können und unseren Kunden einen hohen Nutzen aus ihrer Investition zu bieten.

Auch in diesem Jahr zeigen die Zahlen, dass wir nach wie vor auf dem richtigen Weg sind. Für 2008 hatten wir uns vorgenommen, Umsatz und Ergebnis erneut deutlich zu steigern und die Entwicklung der Vorjahre unvermindert fortzusetzen. Ein ambitioniertes Ziel, betrachtet man die Wachstumszahlen der Vorjahre und das durch Zukäufe stark gewachsene Unternehmen.

Es ist uns gelungen, unsere Ziele weitgehend zu erreichen und teilweise sogar zu übertreffen. Damit setzen wir die positive Entwicklung von zweistelligen Zuwächsen in Umsatz und Ergebnis im achten Jahr in Folge fort.

Der Gesamtumsatz stieg im Berichtsjahr stärker als geplant auf rund EUR 34,82 Mio. Gemessen am Vorjahr stieg der Umsatz damit um rund 17,2% (Vorjahr: EUR 29,71 Mio.). Der Bereich Healthcare Software wuchs um 17,3% auf EUR 30,18 Mio. (Vorjahr: EUR 25,71 Mio.): Für NEXUS eine wichtige Kenngröße des Markterfolgs, In diesen Zahlen haben wir die Umsätze der MEDOS AG in Höhe von EUR 3,24 Mio. konsolidiert. Das internationale Geschäft machte in 2008 einen Anteil von 32,8% nach 41,0% im Vorjahr aus. Nach wie vor stellt das internationale Geschäft einen bedeutenden Anteil am Gesamtgeschäft dar.

Kennzahlen 2008

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2006 2007 2008
TEUR TEUR % TEUR %
--- --- --- --- --- ---
UMSATZ UND ERGEBNIS
Umsatz 26.121 29.712 13,7 34.824 17,2
Umsatz HC-Software 21.882 25.710 17,5 30.175 17,3
Umsatz HC-Service 4.239 4.002 -5,6 4.649 16,2
Umsatz Inland 17.207 17.519 1,8 23.386 33,5
Umsatz Ausland 8.914 12.193 36,8 11.438 -6,2
Konzernergebnis vor Steuern 1.127 1.677 48,8 1.854 10,6
EBITDA 4.144 5.129 23,8 6.155 20,0
Ergebnis pro Aktie 0,05 0,08 0,11
INVESTITIONEN UND ABSCHREIBUNGEN
Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 3.774 5.591 48,1 5.370 -4,0
Abschreibungen 3.715 4.134 11,3 4.829 16,8
VERMÖGEN, EIGENKAPITAL UND VERBINDLICHKEITEN
Bilanzsumme 51.546 54.154 5,1 55.372 2,2
Anlagevermögen 19.628 24.183 23,2 28.305 17,0
Kurzfristige Vermögenswerte 27.359 26.072 -4,7 23.102 -11,4
Netto-Liquidität 17.446 12.071 -30,8 9.460 -21,6
Eigenkapital 42.260 43.506 2,9 44.494 2,3
Eigenkapitalquote (in %) 82,0 80,3 80,4
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 43 185 111
Kurzfristige Schulden 6.770 8.574 26,6 8.232 -4,0
KENNZAHLEN
Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit 2.415 2.964 22,7 4.258 43,7
Cash Flow aus Investitionstätigkeit -1.828 -3.611 97,5 -1.532 -57,6
Anwender der NEXUS-Lösungen 54.300 67.800 24,9 76.500 12,8
MITARBEITER (ZUM STICHTAG) 249 302 21,3 340 12,6

Wir sehen in dem letztjährigen Wachstum die Bestätigung, dass unsere Strategie im Bereich Healthcare Software durch ein einheitliches, internationalisiertes System kontinuierlich Marktanteile zu gewinnen, weiter aufgeht. Auch die Integration von neuen, in die Strategie passenden, Unternehmen erweist sich als erfolgreich, insbesondere in Bezug auf die Gewinnung von Anwendungs- und Fachwissen aus der Medizin. Wir konnten auch in 2008 erneut viele Neuaufträge gewinnen, die eine gute Basis für das laufende Jahr bieten. Mit 52 Einrichtungen haben wir ein nach wie vor hohes Niveau, das unsere Akzeptanz am Markt dokumentiert.

Das Gesamtergebnis ist in 2008 erneut sehr stark gestiegen. Das EBITDA erreichte EUR 6,16 Mio. nach EUR 5,13 Mio. im Vorjahr (+20,0%). Der Gewinn vor Steuern beträgt für 2008 EUR 1,85 Mio. nach EUR 1,68 Mio. im Vorjahr (+10,6%) und der Konzerngewinn EUR 1,49 Mio. nach EUR 1,16 Mio. im Vorjahr (+28,4%).

NEXUS hat in 2008 mit dem Erwerb der MEDOS AG das Geschäft im Radiologiesegment verstärkt. Aufgrund der guten Erfolge in der bisherigen NEXUS/INOVIT-Produktreihe, war dieser Schritt konsequent und erweitert personell und inhaltlich das Zukunftspotential des Unternehmens.

Wir waren auch in 2008 mit den vertrieblichen Ergebnissen zufrieden. Während wir keine Großprojekte akquirieren konnten, haben sich jedoch mit 52 neuen Kunden eine sehr große Anzahl kleiner und mittlerer Krankenhäuser für uns entschieden. Die Projekte gehen von Krankenhausgesamtlösungen bis zu kleineren Abteilungslösungen. Auch das Geschäft mit unseren Bestandskunden hat sich gut entwickelt und neue Module werden sehr positiv aufgenommen. Hierzu gehören neben den Modulen für die Psychiatrie und die Medikation sicherlich auch die Intensivstation und der Bereich Einweiserportal.

Im Projektgeschäft waren wir im letzten Jahr mit den großen Projekten in Wien, Saudi Arabien, St. Gallen und Berlin beschäftigt. Die Herausforderungen in diesen Projekten sind groß, wir konnten in 2008 jedoch alle Projekte in den Produktivbetrieb überführen. Wir haben damit einen großen Sprung nach vorne gemacht und unsere Produkte und die Organisation haben sich entsprechend entwickelt. Die Mehrkosten, die in einigen Projekten in den letzten Jahren entstanden sind, werden uns in den nächsten Jahren noch zugute kommen und uns in Summe weitergebracht haben. Schon heute sind wir in der Standardisierung und der technischen Integration unserer Gruppenlösungen wesentliche Schritte weiter gekommen. Auf dieser Grundlage haben wir unsere Applikation und unser Angebot an die Kunden erweitert. Und wir merken, dass wir breiten Zuspruch für unsere Applikationen finden. Applikationen, die durch ihren weltweiten Einsatz an Reife, Innovationskraft und Attraktivität gewonnen haben. Gerade die Aspekte "Einfachheit" und "Unterstützung der täglichen Arbeit" für die unsere Applikationen stehen, finden breite Akzeptanz bei unseren Anwendern.

In der Gesamtsicht waren wir auch in 2008 mit unserer Strategie und unseren Ergebnissen sehr erfolgreich. Sowohl Wachstum als auch Ergebnisentwicklung sind erfreulich, unsere Integration der erworbenen Unternehmen geht weiter voran und die Standardisierung unserer Produkte zeigt Wirkung und Erfolg. Wir werden in 2009 die begonnene Konsolidierung unseres Produktspektrums fortsetzen und gleichzeitig auf eine stärkere Marketingorientierung bauen.

Ab Herbst 2009 wird das Jahr ganz im Zeichen des Aufbruchs stehen. Wir wollen auf Basis eines standardisierten, hoch innovativen Produktportfolios aktiv neue Kundengruppen ansprechen und unsere Lösung auf internationalen Märkten noch stärker präsentieren.

Die Standardisierungsmaßnahmen zu Ende führen, die Produkte vereinheitlichen und die Erfolge nach draußen tragen: Das werden die Aufgaben der NEXUS AG in den nächsten Monaten sein und daran werden wir uns im laufenden Jahr messen lassen.

Sehr geehrte Aktionäre, wir haben für die herausragende Entwicklung unseres Unternehmens vielen Personen der letzten Jahre zu danken. Unseren Kunden, unseren Mitarbeitern und Partnern und Ihnen, sehr geehrte Aktionäre, für das Vertrauen in uns und in unsere Leistungsfähigkeit in der Zukunft.

Herzlichst

Dr. Ingo Behrendt

Ralf Heilig

Edgar Kuner

Highlights 2008

Januar

St. Josefs KKH Potsdam entscheidet sich für NEXUS-KIS

Das akademische Lehrkrankenhaus der Freien Universität Berlin entscheidet sich im Rahmen der Umstellung auf ein neues Klinik-Informations-System (KIS) für die Lösung von NEXUS. Mitte 2008 ging das System bereits in den Produktivbetrieb und unterstützt seither die wesentlichen Prozesse in der Medizin und Administration des Krankenhauses.

DALE-UV erneuert Zertifikat für NEXUS

Das DALE-UV Zertifikat für den Datenaustausch zwischen Leistungserbringern und den gesetzlichen Unfallversicherungsträgern wurde für die NEXUS Software-Lösungen erneuert. Unter dem Motto "Weniger Bürokratie - mehr Effizienz" zertifiziert die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) Software-Anbieter des Gesundheitswesens.

Februar

Fachkrankenhaus Kropp wird durch NEXUS-Software unterstützt

Durch das psychiatrische Informationssystem von NEXUS werden die medizinischen Abläufe klinikweit unterstützt. Ausschlaggebend für die Entscheidung war die sehr weit gehende Prozesstiefe der NEXUS-Software.

Kantonsspital Aarau vergibt Auftrag an NEXUS

Die Einführung eines modernen, klinischen Informationssystems wurde am Kantonsspital Aarau zugunsten der NEXUS AG entschieden.

März

Ad Hoc: Geschäftsjahr 2007 mit deutlichem Umsatz- und Ergebniswachstum

Die NEXUS AG hat in 2007 ihre Prognosen bestätigt und übertroffen. Im Kerngeschäft, Healthcare Software, konnte der Umsatz im Gesamtjahr um 18% auf TEUR 25.710 (Vorjahr: TEUR 21.882) gesteigert werden.

Region Tabuk (KSA) geht in den Echtbetrieb mit NEXUS-Software

Eine vollständig zweisprachige Version (arabisch/englisch) des klinischen Informationssystems von NEXUS wurde in der Region Tabuk in Saudi Arabien in Betrieb genommen. Die Software-Lösung bildet alle medizinischen und administrativen Prozesse in den Militärkrankenhäusern der Region ab. Ein wichtiger Meilenstein für das Großprojekt in Saudi Arabien.

April

KTQ und NEXUS kooperieren noch enger

NEXUS erstellt und liefert ab sofort die hauseigene KTQ-Software für das vielfach bewährte KTQ-Zertifizierungsverfahren. Das wurde im Rahmen einer weitergehenden strategischen Partnerschaft zwischen der NEXUS AG und der KTQ GmbH vereinbart. Damit hat sich NEXUS über seine Software-Lösung und über die Partnerschaft mit der KTQ zu dem zentralen Softwareanbieter für QM-Software im Gesundheitswesen etabliert.

Ad Hoc: Weiteres Wachstum im ersten Quartal 2008

NEXUS konnte im ersten Quartal 2008 den Umsatz um 17,5% von TEUR 6.309 in Q1-2007 auf TEUR 7.412 in Q1-2008 steigern. Mit 23,3% ist der Umsatzanstieg im Geschäftsbereich Healthcare Software erneut sehr deutlich ausgefallen und erreichte TEUR 6.383 nach TEUR 5.177 im Vorjahr.

Mit der Software von NEXUS haben wir vor 5 Jahren eine Investitionsentscheidung getroffen, mit der wir uns auch heute durch anwendungsorientierte Weiterentwicklungen auf einem guten Weg sehen.

Dr. Gerald Gaß

Geschäftsführer Landeskrankenhaus Andernach (AöR)

Landeskrankenhaus Andernach (AöR):

Seit 2004 unterstützt NEXUS-Software an 12 Standorten die 2.600 Mitarbeiter des Landeskrankenhauses Andernach. Die Geschäftsleitung erhält einen täglichen Überblick über die Finanzkennzahlen und medizinische Statistiken.

Der größte Gewinn der Software-Lösungen von NEXUS besteht darin, Routinearbeiten schneller zu erledigen.

Patientenaufnahme, -Verlegung und -entlassung - in Andernach können die Mitarbeiter im Aufnahmebüro und auf der Station alle Daten zum Patienten erfassen und jederzeit an jedem Ort wieder abrufen - je nach Berechtigungsstufe.

Mai

Fachklinik Marienborn setzt auf NEXUS-KIS

Über 3.600 Patienten werden jährlich in der Fachklinik Marienborn versorgt. Davon werden ca. 2.400 Fälle stationär von einem multiprofessionell und integrativ arbeitenden Team behandelt. Durch das interdisziplinäre Informationssystem von NEXUS werden die medizinisch-pflegerischen Prozesse klinikweit unterstützt und damit der Ausbau und die Optimierung der vorhandenen Strukturen und Prozesse effektiv vorangetrieben.

St. Gallen (CH) startet das kantonweite klinische Informationssystem von NEXUS

Mit der produktiven Nutzung des ersten NEXUS-Moduls wird der Startschuss zum kantonweiten klinischen Informationssystem gegeben. Highlight: Es wird eine neu entwickelte Krankengeschichte und ein Prozessmodul im Kanton St. Gallen eingesetzt (St. Gallen Master-Template).

Juni

Kanton Fribourg (CH) führt Medikationslösung von NEXUS ein

Im französischsprachigen Kanton Fribourg in der Schweiz wird die Medikationsabgabe samt Interaktionskontrolle vollständig elektronisch umgesetzt. Ein großer Schritt in Richtung papierlosem Arbeiten in der Klinik mit Unterstützung der NEXUS-Software.

Chirurgische Klinik Dr. Rinecker produktiv genommen

Die Privatklinik in München mit 246 Betten wurde mit klinischen und administrativen Lösungen von NEXUS produktiv genommen. Die NEXUS-Software Module unterstützen ab sofort die 250 Mitarbeiter in den Bereichen Finanzbuchhaltung, Materialwirtschaft, Prozesscontrolling und in der medizinischen Dokumentation.

Juli

Fachkrankenhaus Maria Hilf Gangelt arbeitet mit NEXUS-Lösung

Mit jährlich über 1.600 stationären und ca. 4.400 ambulanten Patienten, die von rund 900 Mitarbeitern aus 42 Berufsgruppen behandelt werden, gehören die Gangelter Einrichtungen zu den größten Arbeitgebern im Kreis Heinsberg. In einem Auswahlverfahren hat sich Maria Hilf für die Software von NEXUS entschieden. Wesentliches Kriterium der Ausschreibung war, die Zusammenarbeit der medizinischen Teams der Einrichtungen zu unterstützen. Diesen Support erreicht die NEXUS-Lösung über interdisziplinäre Prozessabbildungen samt Abrechnungsmodalitäten.

Landeskrankenhaus Feldkirch (A) pilotiert NEXUS/PDMS

Das Landeskrankenhaus Feldkirch (A) als Schwerpunktkrankenhaus des Landes Vorarlberg nimmt die Pionierrolle für den praktischen Einsatz des neu entwickelten PDMS-Moduls in Vorarlberg ein. Als Entwicklungspartner von NEXUS wird das Software-Modul in der Intensivstation anfangs integriert und soll auf die Anästhesie ausgeweitet werden. Ziel ist es, alle Krankenhäuser des Landes Vorarlberg mit dem PDMS-Modul auszustatten.

August

Ad Hoc: Erwerb der MEDOS AG

Die MEDOS AG zählt zu den wesentlichen Anbietern für Radiologie-Management-Systeme im deutschsprachigen Raum. Mit diesem Schritt hat NEXUS die Kunden-Basis für die Bereiche Radiologie, Strahlentherapie und Nuklearmedizin erweitert und führt ihre Expansionsstrategie in diesem Marktsegment fort. Der vorhandene NEXUS-Standort Frankfurt wird weiter ausgebaut und gewinnt an Bedeutung.

Ad Hoc: Erneuter Anstieg in Umsatz und Ergebnis im ersten Halbjahr 2008

Die NEXUS AG hat im ersten Halbjahr 2008 einen Umsatz von TEUR 15.361 nach TEUR 13.239 (+16,0%) und ein verbessertes EBTDA von TEUR 3.000 nach TEUR 2.521 im Vorjahr erzielt (+19,0%).

September

Medikationslösung von NEXUS erhält KBV-Softwarezertifizierung

NEXUS hat in sein Softwaremodul NEXUS/MEDIKATION den Arzneimittelkatalog der ABDAMED integriert und ganz aktuell um die AVWG-konforme Rezepterstellung erweitert. Damit ist man einer der wenigen IT-Anbieter, der die Softwarezertifizierung der KBV (Kassenärztliche Bundesvereinigung) für sein klinisches Informationssystem erhalten hat.

Kreiskliniken Reutlingen nutzen NEXUS-Software

Bei sämtlichen Prozessen im Qualitäts- und Wissensmanagement der Kliniken dient die NEXUS/QM Lösung zur Steuerung und Verknüpfung mit dem QM-Zertifizierungskatalog. In Bezug auf ein umfassendes Wissensmanagement in den Kliniken ist die Software zeitgleich eine klinikweite Portallösung.

Oktober

Kunde LVR InfoKom als Partner auf der MEDICA 2008

Die LVR InfoKom, das IT-Systemhaus des Landschaftsverbands Rheinland, ist auf der MEDICA 2008 präsent und zeigt die kundenspezifisch angepasste KIS-Lösung von NEXUS. Für die zehn Kliniken des Landschaftsverbandes Rheinland setzt LVR InfoKom eine speziell adaptierte Version der NEXUS-Software ein. Das zeigt einerseits die Kapazitäten und fachlichen Qualitäten des IT-Systemhauses und andererseits die Offenheit der NEXUS-Lösungen.

November

MEDICA 2008 - erfolgreichster Messeevent des Jahres

Die MEDICA ist nach wie vor die wichtigste Plattform für nationale und internationale Kontakte zu Interessenten und Kunden im Jahr. Mit der Botschaft "Sowohl klinikübergreifende, als auch fachspezifische Prozesse in einem integrierten KIS-System abbilden" präsentierte sich die neu strukturierte NEXUS-Gruppe im Jahr 2008. Diese wurde mit abermals über 500 Besuchern an 4 Messetagen sehr gut angenommen. Das Interesse an dem vielfältigen NEXUS-Produktportfolio war auf Vorjahresniveau und erneut sehr hoch.

Ad Hoc: Umsatzwachstum im Dritten Quartal 2008

Die NEXUS AG hat in den ersten neun Monaten 2008 einen Umsatz von TEUR 23.988 nach TEUR 21.389 (+12,1%) und ein verbessertes EBTDA von TEUR 4.630 nach TEUR 4.480 im Vorjahr erzielt (+3,0%).

Dezember

Luzern (CH) geht produktiv

Der Kanton Luzern geht flächendeckend in den Produktivbetrieb mit NEXUS/HOSPIS und NEXUS/MEDFOLIO. Über 900 Nutzer arbeiten ab sofort täglich mit einer kantonweiten Lösung von der Finanzbuchhaltung bis zur medizinischen Dokumentation aus dem Hause NEXUS.

Vorstandswechsel bei NEXUS

Ende 2008 gab es einen planmäßigen Wechsel im Vorstand der NEXUS AG. Mit Wirkung zum 31. Dezember 2008 schied Stefan Burkart aus dem Vorstand aus. Der Aufsichtsrat berief als neuen Vertriebsvorstand Ralf Heilig und erweiterte den Vorstand um das Ressort Entwicklung, das Edgar Kuner verantwortet. Beide Neu-Vorstände kommen aus dem Management der NEXUS-Gruppe.

Der Vorstand und Aufsichtrat der NEXUS AG dankt Stefan Burkart für die hervorragende 7-jährige Zusammenarbeit und wünscht ihm für seine Zukunft alles Gute!

Die Systemlandschaft des Landeskrankenhauses und die NEXUS-Software haben sich gut miteinander verbunden.

Gabriele Döhn - Bereichsleitung Unternehmensentwicklung/Projektleitung Krankenhausinformationssystem

Ein umfassendes Klinikinformationssystem verändert nicht nur die Prozesse, sondern ist auch ein entscheidender Schritt in der Unternehmensentwicklung. Damit ist eine Plattform geschaffen, um Abläufe zwischen den Therapie- und Diagnostikeinheiten, zwischen Medizin, Pflege und den Verwaltungsbereichen effizient zu koordinieren und zu integrieren.

Die Pflegedokumentation erfolgt nahezu automatisch durch die vielen vordefinierten Formulare in der NEXUS-Software.

Die Arbeit bei der Dokumentation wird durch eine Vielzahl von Arbeits- und Maßnahmenlisten erleichtert. Vordefinierte Textbausteine, aber auch die Unterstützung von mobilen Geräten wie PDA, Laptops oder Tablett-PC helfen, den Dokumentationsaufwand zu minimieren.

NEXUS-Produktportfolio: Radiologiebereich weiter gestärkt

NEXUS und MEDOS: Kundenbasis erweitert und Entwicklungsteam vergrößert

Die NEXUS AG hat zum 01. August 2008 - 100% der Anteile der MEDOS AG, Langenselbold von der schwedischen ORTIVUS AB übernommen und stärkt damit das in den letzten Jahren stark wachsende Radiologiegeschäft der Gruppe sehr deutlich.

Mit über 80 Kunden in Deutschland zählte MEDOS zu den Marktführern für radiologische Software-Lösungen im deutschsprachigen Raum. Die Integration von MEDOS in die Struktur der NEXUS Gruppe hat direkt im August 2008 begonnen. Synergien zwischen den Unternehmen wurden konsequent genutzt und Abläufe innerhalb der Unternehmen vereinheitlicht. Das Unternehmen tritt am Markt gemeinsam mit NEXUS/INOVIT als Anbieter für hochmoderne radiologische Lösungen auf.

Im Frühjahr 2009 wird die MEDOS AG im neu konsolidierten Geschäftsbereich NEXUS/DIS aufgehen. Ein Bereich, der Fachabteilungslösungen für das Gesundheitswesen entwickelt und vertreibt. Die NEXUS Radiologiesparte ist durch die starke Nachfrage nach dem modernen RIS/PACS in den letzten Jahren schnell gewachsen. Gemeinsam betreuen beide Unternehmen über 200 radiologische und radioonkologische Kunden in fünf Ländern und verfügen über eine breite und moderne Produktpalette für die Radiologie.

Der Zusammenschluss bietet für beide Unternehmen und Kundengruppen ein Bündel von Vorteilen. Die MEDOS AG hat in einem stabilen Unternehmensumfeld ihre Kunden weiter sehr zielgruppenorientiert betreuen und Lösungen noch schneller entwickeln können. Gleichzeitig erhält MEDOS Zugriff auf die innovativen Technologien aus der NEXUS-Gruppe - ein Vorteil, der Entwicklungen beschleunigt und Bestandsinstallationen unmittelbar verbessert.

Der modulare Aufbau der NEXUS Technologie ermöglicht es, die MEDOS-Systeme und die der NEXUS Gruppe schrittweise anzugleichen. Kunden können damit langfristig auf ihre Applikationen setzen ohne Gefahr zu laufen, den technologischen Anschluss zu verlieren. NEXUS erweitert mit diesem Schritt die Branchenkompetenz und Kunden-Basis im Radiologiesegment und positioniert sich als starker, inländischer Anbieter, der sein Engagement im radiologischen Markt weiter ausbauen wird. Der vorhandene NEXUS-Standort Frankfurt wird weiter ausgebaut und gewinnt an Bedeutung.

Wir sind überzeugt, mit diesem Schritt sowohl für die MEDOS-Kunden als auch für die NEXUS-Kunden einen erheblichen Mehrwert zu generieren. Als deutscher Softwareanbieter sind wir auf das Gesundheitswesen fokussiert und kennen die Herausforderungen und Engpässe der Radiologen. Wir sind in der Lage, sehr flexibel auf Kundenwünsche und Anforderungen aus dem Markt zu reagieren und stehen mit unseren Lösungen technologisch gleichzeitig an der Spitze des Marktes. Somit sind wir für unsere Kunden ein zuverlässiger Partner, der für Stabilität und Zukunftsorientierung steht.

NEXUS: Eine neue Sicht auf klinische Informationssysteme

Die Medizin im Fokus: Auf diesen Kernsatz konzentriert NEXUS die Entwicklung und Vermarktung ihrer Produkte. Ein klares Bekenntnis zu einer verstärkten Unterstützung der medizinischen Bereiche mit Software und Systemen. Wir haben unsere Systeme nach diesem Schwerpunkt ausgerichtet und damit ein starkes auf die Medizinprozesse konzentriertes System geschaffen. Die konsequente Erweiterung dieses Ansatzes liegt in der klaren Differenzierung von klinikübergreifenden (NEXUS/CIS) und diagnostischen Prozessen (NEXUS/DIS) in der Software.

NEXUS bietet mit dem diagnostischen Informationssystem (DIS) eine ideale Plattform, um in Abteilungen mit bildgebenden Verfahren eine einheitliche Lösung auszuprägen.

Wir haben in vielen Projekten gelernt, dass die Einführung des vollen Funktionsumfanges einer KIS-Lösung sich über lange Zeiträume hinziehen kann. Vom Patientenmanagement bis zur dermatologischen Untersuchung, von der handchirurgischen Dokumentation bis zur Medikamentenverwaltung: die Vielfalt der Prozesse, die unterstützt werden, ist groß und führt zu einer hohen Planungskomplexität. Nachgeordnete Prozesse, insbesondere in diagnostischen Abteilungen wie z.B. die Endoskopie oder Ultraschall, werden häufig auf einen späteren Zeitpunkt geplant, wenn die grundlegenden Weichenstellungen und Funktionen im Gesamtprojekt bearbeitet wurden oder fallen sogar ganz aus dem KIS-Rahmen heraus. Hinzu kommt, dass die besonderen Anforderungen diagnostischer Abteilungen an WorkFlow, Berichtsgenerierung oder an die Geräteintegration nur von wenigen KIS Anbietern erfüllt werden können. NEXUS gehört zu den wenigen Unternehmen, die sowohl technisch in der Lage sind, diese Anforderungen abzubilden, als auch das fachliche Wissen über die Anwendung im Unternehmen gebündelt hat. Mit dem Angebot eines einheitlichen diagnostischen Informationssystems (NEXUS/DIS) bietet NEXUS eine neue Sicht auf klinische Informationssysteme und nutzt diese Differenzierung aktiv im Produktangebot. Unter der Produktgruppe NEXUS/CIS werden die klinischen Informationssysteme NEXUS/MEDICARE und NEXUS/MEDFOLIO für somatische und psychiatrische Häuser angeboten. Unter der Produktgruppe NEXUS/DIS werden die diagnostischen Produkte der NEXUS Gruppe vermarktet.

Technisch basieren beide Produktgruppen auf den gleichen Systemplattformen. Die Applikationen verwenden einheitliche Software-Komponenten (wie z.B. Terminplaner, Archivierung, Berichtsgenerierung u.a.). In der Nutzung dieser Systemsynergien besteht die Chance, die Stärken eines Spezialanbieters für diagnostische Systeme mit den Vorteilen eines durchgängigen klinischen Informationssystems zu kombinieren. Wie die Grafik zeigt, bleibt eine enge Verbindung zwischen einem einheitlichen klinischen Informationssystem und einem darauf basierenden einheitlichen diagnostischen Informationssystems (DIS) bestehen.

Während im klinischen System (NEXUS/CIS) die übergreifenden Funktionen abgebildet sind, konzentriert sich das diagnostische System (NEXUS/DIS) auf die Befundung, Planung, Archivierung und Berichtschreibung sowie auf die Geräteintegration auf Basis von DICOM-Standards. Dabei werden zwischen beiden Systemen einheitliche Module und Datenmodelle verwendet.

Die Besonderheit eines übergreifenden diagnostischen Informationssystems liegt nicht allein in der Durchgängigkeit zum klinischen System, sondern insbesondere im Aufbau einer einheitlichen diagnostischen Systemwelt in den Kliniken. Sowohl die Bildspeicherung innerhalb des PACS als auch die Archivierung und letztlich die Befundung werden standardisiert und über die Klinik hinweg vereinheitlicht. Ein ungeheurer Fortschritt in einer Situation, in der unterschiedliche Stellen in den Kliniken gegeneinander konkurrieren und die Art und Form der Befundung, Terminplanung und Berichtschreibung kaum Einheitlichkeit aufweist.

Anwender von NEXUS Informationssystemen

+52 neue Kunden in 2008

+8 neue Gesamthausinstallationen

+6 neue RIS-/PACS-Kunden

Die NEXUS-Lösungen gewährleisten einen vollumfänglichen und schnellen Zugriff auf die Patientenakte.

Außerdem unterstützen sie mein Team und mich sehr in der Pflegeplanung.

Rita Lorse - Pflegedirektorin Landeskrankenhaus Andernach (AöR)

Aus der elektronischen Pflegeplanung werden die Maßnahmen automatisch abgeleitet und stehen immer übersichtlich zur Verfügung.

Über diese strukturelle Änderung hinaus haben wir im letzten Jahr ganz wesentliche Weiterentwicklungen unserer Produktreihen umgesetzt. Dazu gehören:

Die Neuentwicklung der Finanzbuchhaltung und der Materialwirtschaft auf der Technologiebasis ".net"
Intensivmedizin, inkl. des Intensivmonitorings und der Intensivpflege
Das Einweiserportal zur Anbindung von Hausärzten an die klinische Dokumentation
Die Pflege- und Maßnahmenplanung inkl. der Bettendisposition
Die Kurve, d.h. die Vitalwerterfassung und Pflegeprozessdokumentation.

Darüber hinaus hat NEXUS das Modul NEXUS/MEDIKATION fertig entwickelt, das den gesamten Medikamentenverordnungs- und -vergabeprozess inklusive der Kontra-Indikationskontrolle abbildet und in 2008 in neun Krankenhäusern produktiv geschaltet worden ist.

Der Anspruch an eine sichere, kontrollierte und geprüfte Medikationsverordnung kann nur durch eine elektronische Unterstützung gewährleistet werden.

Insgesamt hat NEXUS in 2008 rund EUR 4,1 Mio. in die Entwicklung der Systeme investiert und hat in den letzten drei Jahren rund EUR 17,0 Mio. für die Akquisition von Produkten und Wissen zur Verbreiterung und Verbesserung der NEXUS-Systemlandschaft ausgegeben. Wir haben diese Investitionen mit dem Ziel getätigt, eine moderne, komplette und anwenderorientierte Applikation zu bieten, die sowohl im nationalen als auch im internationalen Wettbewerb große Erfolge erzielt. Aus heutiger Sicht haben wir dieses Ziel erreicht. Kaum ein Wettbewerber kann ein derart breites medizinisches Spektrum in der Applikation anbieten, wie es die NEXUS kann. Hinzu kommt, dass wir konsequent internationalisiert haben, was die Qualität unserer Applikation erhöht.

Wir sind mittlerweile in der Phase der technischen und funktionalen Konsolidierung. Eine Phase, die die Vermarktungsmöglichkeiten der Produkte deutlich erhöhen wird. An dieser Stelle ist noch viel zu tun und es ist zu früh, die derzeitige Entwicklung als abgeschlossen zu betrachten. Wir sind jedoch ein deutliches Stück vorangekommen und überzeugt, den Restweg dieses Abschnittes sehr schnell gehen zu können.

Unsere Produkte lassen funktional und technisch nur noch wenige Wünsche offen. Unsere Konzentration in 2009 wird auf der Konsolidierung der Entwicklungen und der Auslobung unserer Produktvorteile liegen.

Konzern-Umsatz 2003-2008

NEXUS auf einen Blick

Firma und Sitz

NEXUS AG, Auf der Steig 6, 78052 Villingen-Schwenningen

Geschäftsfelder

Healthcare Software: Software-Lösungen für Krankenhäuser,

Rehabilitationskliniken und soziale Einrichtungen,

Healthcare Service: IT-Consulting für Krankenhäuser

Gezeichnetes Kapital

EUR 13.805.200

Eigenkapital

TEUR 44.494

Anzahl der Mitarbeiter

340 (31.12.2008)

WKN/ISIN Code

522090/DE 000 522090 9

Marktsegment

Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse

Tochtergesellschaften

NEXUS/ARABIA ltd.

Riad (KSA)

NEXUS/CIS GmbH

Singen (D)

NEXUS Digitale Dokumentationssysteme Projektentwicklungsges.mbH

Wien (A)

NEXUS/GMT GmbH

Frankfurt am Main (D)

NEXUS/HOLL GmbH

Ismaning (D)

NEXUS/INOVIT GmbH

Ismaning (D)

NEXUS.IT GmbH SÜDWEST, SÜDOST und NORD

Villingen-Schwenningen (D) bzw. Singen (D)

NEXUS Italia S.r.l.

Bologna (I)

NEXUS Medizinsoftware und -systeme AG

Kreuzlingen (CH)

NEXUS/PASCHMANN GmbH

Überhausen (D)

NEXUS Schweiz GmbH

Schwerzenbach (CH)

MEDOS AG

Langenselbold (D)

scroll

31.12.2006 31.12.2007 31.12.2008
BÖRSENKURSE (SCHLUSSKURSE FRANKFURT)
Höchst 3,94 4,24 3,25
Tiefst 2,95 2,79 1,39
Börsenkapitalisierung (Geschäftsjahresende in Mio. EUR) 46,05 43,49 21,54
Ergebnis je Aktie in EUR (Durchschnittswert) 0,05 0,08 0,11

NEXUS AG hält den Kontakt

Auch 2008 wurde unseren IR-Grundsätzen der Aktualität, Kontinuität und Gleichbehandlung Rechnung getragen. Dabei wurde stets ein offener und kontinuierlicher Dialog geführt und

ausführlich über die Quartalsberichte informiert. Im Rahmen der zielgerichteten Kommunikation wurde unterjährig durch Ad-Hoc- und Pressemitteilungen die Geschäftsentwicklung publiziert. Der regelmäßige Kontakt des Vorstands zu Investoren und Analysten wurde dabei weiter intensiviert. Neben der jährlich stattfindenden Analystenkonferenz nutzte der Vorstand die Gelegenheiten von Roadshows, Telefonkonferenzen und One-on-One Gesprächen. Außerdem wurde das Informationsangebot auf unserer Webseite verbessert und unser Investor-Relations-Team steht Ihnen selbstverständlich als Ansprechpartner zur Verfügung.

Simon Holzer, Investor Relations

Finanz- und Eventkalender

18.05.2009

Quartalsbericht Q1/2009

15.06.2009

Hauptversammlung

11.00 Uhr, Haus der Wirtschaft, Stuttgart

17.08.2009

Halbjahresbericht 2009

09.11.2009

Quartalsbericht Q3/2009

09.-11.11.2009

Dt. Eigenkapitalforum, Frankfurt

Messen und Kongresse

20.-23.04.2009

Deutscher Röntgenkongress, Berlin

07.-08.05.2009

SpitalDirektoren Symposium, Luzern/Schweiz

02.11.2009

KTQ-Forum, Berlin

18.-21.11.2009

MEDICA, Düsseldorf - weltgrößte Medizinmesse

25.-28.11.2009

DGPPN-Kongress, Berlin

Aktienkurse Frankfurter Wertpapierbörse

Die NEXUS-Softwaretools zeigen den effektivsten Behandlungspfad und sind immer noch auf die medizinischen Notwendigkeiten anpassbar.

Grafisch unterstützte Behandlungspfade (NEXUS/CASEMAPS) helfen den optimalen Behandlungspfad im Auge zu behalten. Eine Unterstützung für Ärzte und Pflegende, die zu weniger Bürokratie und damit zu mehr Zeit für den Patienten führt.

Die NEXUS-Lösungen im Überblick

NEXUS/MEDFOLIO

Das Gesamtsystem für somatische Einrichtungen.

NEXUS/MEDICARE

Das Gesamtsystem für psychiatrische Einrichtungen.

WORK FLOW

Die Steuerungsinstrumente für die Prozesse rund um Diagnostik, Therapie und Dokumentation.

NEXUS/CASEMAPS

Ein Navigationsinstrument für Behandlungsleitlinien.
NEXUS/AUFTRAGSWESEN

Steuert den gesamten Prozess der Befundkommunikation.
NEXUS/TERMIN- UND RESSOURCENPLANER

Hausweit Termine und Ressourcen elektronisch verwalten.

MEDICAL MODULES

Komplettlösungen für alle Fachabteilungen im Krankenhaus.

Von der Planung über die Geräteintegration bis zur Dokumentation.

Als stand-alone Lösung oder als integriertes System.

NEXUS/GYNÄKOLOGIE UND GEBURTSHILFE
NEXUS/RADIOLOGIE (RIS/PACS)
NEXUS/PATHOLOGIE
NEXUS/ZYTOLOGIE
NEXUS/PSYCHIATRIE
NEXUS/OP UND ANÄSTHESIE
NEXUS/DENTAL
NEXUS/KARDIOLOGIE
NEXUS/ENDOSKOPIE

NEXUS/DDC

Leistungen zentral oder dezentral erfassen oder automatisch ableiten.

KLINIK MANAGEMENT

Die Steuerung der Klinik umfasst die Prozesse des Managements, wie Patientenmanagement, die Abrechnung, das Rechnungswesen, Controlling und Reporting (MIS) sowie die Logistik und Administration.

NEXUS/CLINICTOOLS

Ergebnisse, Statistiken, Berichte und unterstützende Instrumente für den KIS-Betrieb.

NEXUS/BRIEFSCHREIBUNG
NEXUS/BILDMANAGEMENT
NEXUS/DIGITALE SPRACHVERARBEITUNG

QUALITÄTS MANAGEMENT

Eine vielfach bewährte Wissensdatenbank und eine etablierte Bewertungslösung als Toolset für Qualitätsmanagement und -sicherung nach allen gängigen Verfahren (z.B.: KTQ, EFQM, proCum Cert; BQS).

NEXUS/QM
NEXUS/QM-ARBEITSPLATZ
NEXUS/HOLL
NEXUS/DOKUMENTENLENKUNG
NEXUS/VERTRAGSMANAGEMENT

NEXUS/ARCHIV

Eine einheitliche Archivierung aller Dokumente, Bilder und Filme.

NEXUS/IT

IT-Consulting und SAP-Systemhaus für das Gesundheitswesen.

Healthcare-Installationen Deutschland

Aachen

Achern

Achim

Allensbach*

Altenburg*

Altenkirchen

Altötting*

Alzey

Amberg

Andernach

Annaberg

Annweiler

Aschaffenburg

Attendorn

Aue

Augsburg*

Aurich

Backnang

Bad Bergzabern

Bad Berka

Bad Berleburg

Bad Driburg

Bad Ems

Bad Friedrichshall

Bad Hersfeld

Bad Homburg

Bad Krozingen*

Bad Liebenstein

Bad Mergentheim

Bad Nauheim

Bad Neuenahr

Bad Neustadt

Bad Oeynhausen

Bad Saarow

Bad Salzungen

Bad Sassendorf

Bad Schussenried

Bad Soden

Bad Waldliesborn

Bad Wimpfen

Bad Zwischenahn

Baden-Baden

Ballenstedt

Bautzen

Bayreuth

Beckum

Bedburg-Hau

Berg

Bergheim*

Bergisch-Gladbach

Berlin*

Bernburg

Biberach

Biedenkopf

Bielefeld*

Bietigheim-Bissingen

Bischofswerda

Böblingen

Bochum

Bonn

Borkum

Borna

Brandenburg*

Braunschweig

Breitenbrunn

Bremen*

Bremerhaven*

Bremervörde

Bretten

Bruchsal

Brühl

Brunsbüttel

Bühl

Bünde Burg

Burghausen

Burgwedel

Buxtehude

Calw*

Castrop-Rauxel

Celle

Chemnitz

Cottbus

Cuxhaven

Darmstadt*

Deggendorf*

Delitzsch

Delmenhorst

Dessau*

Detmold

Dinslaken

Donaueschingen

Dormagen

Dortmund*

Dresden*

Duisburg*

Dülmen

Düren

Düsseldorf*

Ebersberg

Eggenfelden

Eichstätt

Eisenhüttenstadt

Ellwangen

Emmendingen

Emmerich

Engelskirchen

Erbach*

Erding

Erfurt

Erlangen

Eschborn

Eschweiler

Essen*

Esslingen

Ettenheim

Euskirchen

Eutin

Filderstadt

Flensburg*

Forchheim

Forst*

Frankenthal

Frankfurt*

Freiberg

Freiburg*

Freital

Freudenstadt

Friedrichshafen

Fulda

Fürstenfeldbruck

Fürth

Gailingen

Gardelegen

Garmisch-Partenkirchen

Geesthacht

Gehrden

Geislingen

Geldern

Gelnhausen

Gelsenkirchen

Gera

Germersheim

Gießen*

Gifhorn

Glauchau

Göppingen

Görlitz

Göttingen*

Greifswald*

Greiz*

Grevenbroich

Groß-Gerau

Groß-Umstadt

Gummersbach

Gunzenhausen

Güstrow

Gütersloh

Haar

Hagen

Hagen-Haspe

Haina

Halberstadt

Halle*

Halle/Saale

Hamburg*

Hameln

Hamm*

Hanau*

Hannover*

Hartmannsdorf

Haßfurt

Hausham

Havixbeck

Heide

Heidelberg

Heilbronn

Helmstedt

Hemer

Heppenheim*

Herborn

Herford*

Hermeskeil

Herten

Herzberg am Harz*

Hildburghausen

Hildesheim*

Hof

Holzminden

Horb

Höxter

Hoyerswerda

Husum

Illertissen

Immenstadt

Iserlohn

Itzehoe

Jena

Kaiserslautern

Kandel

Karlsbad

Karlsruhe*

Karlstadt

Kassel

Kaufbeuren

Kehl

Kempten

Kenn/Trier

Kiel*

Kirchen

Klingenmünster

Koblenz*

Köln*

Königs Wusterhausen

Konstanz*

Kösching

Krefeld*

Kronach

Kropp

Kulmbach

Kusel

Lahnstein

Lahr

Landau

Landsberg*

Landshut

Langen

Langenfeld

Lauterbach

Leer

Leichlingen

Leipzig*

Lemgo

Lengerich

Leonberg

Leverkusen

Lichtenstein

Lindenfels

Lingen

Lippstadt*

Lörrach*

Lübbecke

Lübben

Lübeck

Lüdenscheid

Ludwigsfelde

Ludwigshafen*

Lüneburg

Magdeburg

Mainburg

Mainz*

Manderscheid

Mannheim

Marburg

Marktheidenfeld

Marl

Marsberg*

Mechernich

Meisenheim*

Memmingen

Meppen

Merzig

Mindelheim

Minden

Moers*

Mönchengladbach

Mühlacker

Mühlhausen

Mülheim an der Ruhr

München*

Münster

Mutlangen

Nagold

Neckargemünd

Neresheim

Neubrandenburg

Neumarkt

Neumünster

Neunkirchen

Neuss

Neustrelitz

Neu-Ulm

Nienburg

Nordhausen

Nördlingen

Nürnberg*

Nürtingen

Oberhausen*

Oberursel

Oelde

Offenbach*

Offenburg

Oldenburg*

Oldenburg i. Holstein

Olpe

Oranienburg

Osterode

Ostfildern*

Paderborn*

Parchim

Passau*

Peine

Perleberg

Pfaffenhofen

Pforzheim

Plochingen

Potsdam

Pritzwalk

Püttlingen

Quedlinburg

Radebeul

Rastatt

Rathenow

Ravensburg*

Recklinghausen*

Regensburg

Reichenau

Reinbek

Rendsburg

Reutlingen*

Rheine

Riesa

Rinteln

Rockenhausen

Rosenberg

Rosenheim

Rostock

Rotenburg/Wümme

Rottweil*

Saalfeld/Saale

Saarbrücken*

Saarlouis

Sachsenhausen

Salzgitter

Salzwedel

Sangerhausen

Schleiz

Schleswig

Schneeberg

Schönebeck

Schorndorf

Schramberg

Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Hall

Schwarzach

Schwedt

Schweinfurt

Schwerin

Schwerte

Seligenstadt

Siegen

Sindelfingen

Singen

Spaichingen

Speyer*

Stade

Stadthagen

Stemwede

Stolberg

Stollberg

Stralsund

Straubing

Strausberg

Stuttgart*

Suhl

Sulzbach

Taufkirchen

Teningen

Teterow

Thuine

Trier

Troisdorf

Tübingen

Tuttlingen*

Uelzen

Ulm

Unna

Vechta

Verden

Viersen

Villingen-Schwenningen

Warstein

Wasserburg

Weiden

Weilmünster

Weinheim

Weissenau

Weißenburg

Weißenfels

Weißenthurm

Wermelskirchen

Wernigerode

Wesel

Westerstede

Westerwald

Wetzlar

Wickede-Wimbern

Wiechern

Wiesbaden*

Wittenberg

Wittingen

Wittlich

Wolfach

Wolfenbüttel

Wolfsburg

Wolgast*

Worms*

Wriezen

Wuppertal

Wurmlingen

Würzburg*

Zschopau

Zwiefalten

* mehrere Installationen pro Standort

Healthcare-Installationen weltweit

Belgien

Brugge

Brüssel*

Dendermonde

Rocourt-Liege

Ronse

St. Vith

Bulgarien

Sofia

China

Hongkong

Nanjing

Dänemark

Veijle

Frankreich

Montrouge

Lievin

Grossbritannien

Aberdeen Dundee

Inverness

Newcastle upon Tyne

Nottingham

Italien

Bari

Bologna*

Bozen

Bussolengo

Palermo

Ravenna

Rom

San Bonifacio

Tarent

Turin

Vicenza

Kuwait

Bayan

Safat

Königreich Saudi Arabien

Al Kharj

Dhahran*

Hafr Al Batin

Jeddah

Jizan

Jubail

Khamis

Madina

Mushayet

Najran

Qassim

Riyadh*

Sharoura

Tabuk*

Taif*

Wadi Al Dawasir

Fürstentum Liechtenstein

Vaduz

Luxemburg

Esch-sur-Alzette

Luxemburg*

Mazedonien

Skopje

Niederlande

Alkmaar

Arnhem

Delft

Eindhoven

Geldrop

Gorinchem

Leeuwarden

Nijmegen*

Tilburg*

Zwolle

Norwegen

Gjøvik

Kristiansand

Oslo

Trontheim

Österreich

Bad Ischl

Bregenz

Dornbirn

Ehenbichl

Eisenstadt

Feldkirch

Freistadt

Gmunden

Grieskirchen

Hall in Tirol

Innsbruck*

Kirchdorf a.d. Krems

Kitzbühel

Kufstein

Lienz

Linz*

Mauer

Mistelbach

Reutte-Ehenbichl

Ried im Innkreis

Rohrbach

Schärding am Inn

Schwarzach im Pongau

Schwaz

St. Johann

Steyr

Vöcklabruck

Wien*

Zams

Schweden

Borås

Lund

Sundsvall

Umea

Schweiz

Aarau*

Aarberg

Allerheiligenberg

Altstätten

Appenzell

Baden

Basel*

Belp

Bern*

Biel

Billens

Bruderholz

Brunnen

Bülach

Burgdorf

Cham

Châtel-St-Denis

Crans-Montana

Dornach

Ehenbichl

Erlenbach

Flawil

Fribourg*

Frutingen

Grabs

Grenchen

Heiligenschwendi

Herisau

Horgen

Ilanz

Lachen

Langenthal

Langnau i. Emmental

Laufenburg

Lausanne

Liestal

Locarno

Lugano*

Luzern*

Maennedorf

Marsens

Meiringen

Meyriez

Münsingen

Nottwil

Olten

Pfäfers*

Rheinfelden*

Riaz

Riggisberg

Rorschach

Saanen

Samedan

Schaffhausen*

Schinznach

Schlieren

Schwyz

Singine

Solothurn

St. Gallen*

St. Pirminsberg

St. Urban

Sursee-Wolhusen

Tafers

Thun

Thusis

Unterägeri

Unterseen

Uznach*

Walenstadt

Wattwil

Wetzikon

Will

Zihlschlacht

Zürich*

Zweisimmen

Spanien

Cordoba

Dénia

Madrid

Reus - Tarragona

Valladolid

Türkei

Diyarbakir

USA

Atlanta

Birmingham

Brooklyn

Greenwood

Nyack

Phoenix

Scottsdale

Seattle

South Carolina

* mehrere Installationen pro Standort

Das NEXUS-KIS bietet die Fachabteilungstiefe, die man für integratives Arbeiten benötigt.

Befunde werden elektronisch angefordert und die Ergebnisse im System zurückgemeldet. Integrierte Abteilungslösungen von NEXUS (RIS/PACS) erleichtern die lückenlose Kommunikation innerhalb und zwischen den Abteilungen.

Bericht des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat wurde im Geschäftsjahr 2008 durch den Vorstand regelmäßig durch schriftliche und mündliche Berichte über die aktuelle Geschäftsentwicklung, die Risikosituation und insbesondere über wichtige Ereignisse unterrichtet. Der Aufsichtsrat ist seiner Prüfungs- und Überwachungspflicht nachgekommen.

Die dem Aufsichtsrat aufgrund der gesetzlichen und satzungsmäßigen Bestimmungen zur Zustimmung vorgelegten Geschäfte wurden überprüft und mit dem Vorstand erörtert. Darüber hinaus wurde der Aufsichtsratsvorsitzende sowie dessen Stellvertreter laufend vom Vorstand über den Geschäftsverlauf informiert.

Der Aufsichtsrat hat sich in seiner Sitzung am 11.12.2008 ausführlich mit der Thematik "Corporate Governance", insbesondere mit dem deutschen Corporate Governance Kodex befasst. Der Aufsichtsrat hat über die gemeinsame Entsprechungserklärung von Aufsichtsrat und Vorstand gemäß § 161 AktG Beschluss gefasst. Die Entsprechungserklärung ist im Internet unter www.nexus-ag.de und dem Geschäftsbericht auf Seite 80 wiedergegeben.

In den insgesamt vier Sitzungen des Geschäftsjahres hat sich der Aufsichtsrat vor allem mit der laufenden Geschäftslage, der strategischen Weiterentwicklung sowie möglichen und tatsächlichen Unternehmensakquisitionen befasst. Hier wurden Chancen und Risiken von Akquisitionskandidaten intensiv diskutiert und Verhandlungen aktiv begleitet. Einen weiteren Themenschwerpunkt bildete die weitere Internationalisierung des Unternehmens.

Außerdem befasste sich der Aufsichtsrat mit den Veränderungen im Vorstand aufgrund des vertragsgemäßen Ausscheidens des Vorstandsmitglieds Stefan Burkart zum 31.12.2008. So wurden in der Aufsichtsratssitzung vom 11.12.2008 die Herren Edgar Kuner und Ralf Heilig mit Wirkung zum 01.01.2009 zu Vorstandsmitgliedern bestellt.

Der durch den Vorstand aufgestellte Jahresabschluss der NEXUS AG, der Lagebericht, der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2008 sind unter Einbeziehung der Buchführung von der HHS Hellinger Hahnemann Schulte-Gross GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, geprüft worden. Die Abschlussprüfer haben keine Einwände erhoben und dies in den uneingeschränkten Bestätigungsvermerken bestätigt. Die Abschlussunterlagen sowie die Prüfungsberichte lagen dem Aufsichtsrat rechtzeitig vor, sie wurden von ihm eingehend geprüft und in der Bilanzausschusssitzung und der Sitzung des Aufsichtsrats am 13. März 2009 ausführlich besprochen. An der Bilanzausschusssitzung und der Sitzung des Aufsichtsrats am 13. März 2009 nahm auch der Abschlussprüfer teil, dieser berichtete über wesentliche Ergebnisse der Prüfung und stand für weitere Erläuterungen zur Verfügung.

Auf Basis der Prüfung des Bilanzausschusses und seiner eigenen Prüfung hat der Aufsichtsrat durch Beschluss vom 20.03.2009 dem Ergebnis der Prüfung durch die Abschlussprüfung zugestimmt. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung des Bilanzausschusses und der Prüfung durch den Aufsichtsrat haben sich keine Beanstandungen ergeben. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und den Lagebericht sowie den Konzernabschluss und der Konzernlagebericht zum 31. Dezember 2008 gebilligt, damit ist der Jahresabschluss festgestellt.

Der Aufsichtsrat dankt dem ausscheidenden Vorstandsmitglied Stefan Burkart für die langjährige, vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute. Der Aufsichtsrat dankt weiter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie dem Vorstand des Unternehmens für ihr erfolgreiches Wirken und ihren hohen persönlichen Einsatz in der NEXUS AG und allen verbundenen Unternehmen. Außerdem gratuliert der Aufsichtsrat an dieser Stelle zum erneut sehr erfolgreichen Geschäftsjahr, was vor allem in Zeiten der wirtschaftlichen Umbrüche und der Finanzmarktkrise besonders hervorzuheben ist.

Villingen-Schwenningen, den 20.03.2009

Der Aufsichtsrat

Dr. Hans-Joachim König, Vorsitzender

Konzernlagebericht 2008

DARSTELLUNG DES KONZERNS UND DES GESCHÄFTSVERLAUFS

1. Entwicklung der NEXUS im gesamtwirtschaftlichen Umfeld

NEXUS ist Anbieter von IT-Lösungen für Krankenhäuser und Fachkliniken. Mit den Kernprodukten:

NEXUS/MEDFOLIO: Komplettinformationssystem für somatische Häuser
NEXUS/MEDICARE: Komplettinformationssystem für psychiatrische Häuser
NEXUS/INOVIT und MEDOS: Radiologieinformations- und Befundungssystem für radiologische Abteilungen und Praxen
NEXUS/GMT: Informationssystem für geburtshilfliche Einrichtungen und Frauenheilkunde
NEXUS/HOSPIS: Administratives Komplettinformationssystem für Schweizer Spitäler
NEXUS/PASCHMANN: Informationssystem für pathologische und zytologische Einrichtungen
NEXUS/QM: Informationssysteme für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen

werden Lösungen beim Kunden angepasst und spezifische Kundenprozesse abgebildet. Die Softwarearchitektur ist modular, offen und "serviceorientiert" und kann daher auch in bestehenden IT-Infrastrukturen integriert werden. Die Serviceorientierung der Produkte ermöglicht es, Funktionalitäten (Services) auch in Fremdprodukten- oder neu akquirierten Lösungen zu integrieren. Auf diese Weise können Bestandskunden neu akquirierter Unternehmen unmittelbar von Funktionsausweitungen profitieren.

Die verschiedenen Module der Software-Lösungen werden sowohl zur Verbesserung der Verwaltungs-, Abrechnungs- und Behandlungsabläufe als auch zur Optimierung der Qualität der Dokumentation von Patientendaten eingesetzt. Die Zielsetzung unserer Produkte ist es, unseren Kunden alle Voraussetzungen anzubieten, mit denen sie ihre Geschäftsprozesse digitalisieren, beschleunigen und qualitativ verbessern können. IT-Serviceleistungen runden das Leistungsspektrum ab.

NEXUS liefert hauptsächlich an Kunden innerhalb des öffentlichen Gesundheitswesens. Daher ist die Auftragslage neben dem Wettbewerbsumfeld auch stark von den Budgetentwicklungen im Gesundheitswesen und den Strukturveränderungen innerhalb der Krankenhäuser abhängig. Krankenhäuser in Deutschland sind nach wie vor von Budgetrestriktionen betroffen.

Das Jahr 2008 ist auch hinsichtlich des Auftragseingangs gut verlaufen. Mit 52 neuen Kunden haben wir das hohe Niveau der beiden Vorjahre nicht erreicht, jedoch nach wie vor einen befriedigenden Auftragseingang. Besonders erfreulich: In allen Produktbereichen konnten wir Neukunden gewinnen. Im Bereich der Gesamtsysteme konnten wir 8 neue Krankenhäuser und Psychiatrien für unsere Produkte begeistern, im Bereich der Abteilungslösungen waren es 44 Neukunden. Hervorzuheben sind unsere Neuabschlüsse im Radiologiebereich. Hier konnten 6 neue Kunden gewonnen werden.

Konzernumsatz in TEUR +17,2% im Vergleich zum Vorjahr

Produkt- und Unternehmensintegration

Durch den Erwerb von 100% der Anteile an der MEDOS AG, Langenselbold zum 01.08.2008 haben wir unsere Kompetenz im Bereich der Radiologieinformationssysteme ausgebaut und wichtige Know-how-Träger für dieses Geschäftsfeld hinzugewinnen können. Des Weiteren wurde ein 50 : 50 Joint Venture (NEXUS/ARABIA ltd.) mit unserem lokalen Partner in Saudi Arabien gegründet, das über ein Grundkapital von TSAR 500 verfügt.

Auch in 2008 wurde die technische und marktorientierte Zusammenführung der in den letzten Jahren akquirierten Unternehmen und Produkte fortgesetzt. Während die technische Integration bereits sehr weit fortgeschritten ist, lag in 2008 die organisatorische Integration im Fokus. Die diagnostischen Produktgruppen (Radiologie, Frauenheilkunde, Pathologie, Zytologie) und der Bereich Intensivmedizin wurden über die rechtlichen Einheiten hinweg zu der internen Organisationseinheit NEXUS/DIS (Diagnostic Systems) zusammengeführt. Die klinischen Informationssysteme der Produktbereiche MEDICARE und MEDFOLIO sowie der Produktbereich Qualitätsmanagement wurden ungeachtet der rechtlichen Struktur organisatorisch im Bereich NEXUS/CIS (Clinical Systems) zusammengeführt. Eine gesellschaftsrechtliche Neustrukturierung nach diesen Einheiten soll ab 2009 erfolgen.

Umsatz Segment Healthcare Software in TEUR +17,3% im Vergleich zum Vorjahr

Wachstum und Ergebnisverbesserung

Mit einem Umsatz von EUR 34,82 Mio. hat die NEXUS AG die gesetzte Zielmarke von EUR 33,50 Mio. übertroffen. Das gesetzte EBT Ziel von EUR 2,0 Mio. konnte nicht ganz erreicht werden und betrug in 2008 EUR 1,85 Mio.

NEXUS hat die eigene Marktposition durch die Realisierung von einer Vielzahl von Aufträgen weiter ausgebaut und hat durch die Übernahme der MEDOS AG, Langenselbold die Marktposition im Radiologiebereich deutlich verbessert. Der Umsatzschwerpunkt von NEXUS in 2008 lag weiterhin im Geschäftsbereich Healthcare Software. Im Vergleich zu 2007 hat der Bereich erneut eine deutliche Umsatzsteigerung erzielt. Neben dem organischen Wachstum wurde dieser Unternehmensbereich durch die zuvor erwähnten Unternehmensakquisitionen gestärkt. Auch wurde die NEXUS/PASCHMANN GmbH erstmals mit einem vollen Geschäftsjahr (im Vorjahr 7 Monate) in den Konzern mit einbezogen.

Unser internationales Geschäft ist in 2008 im Bereich Healthcare Software etwas zurückgegangen. Unsere Aktivitäten in der Schweiz, in Österreich und in den arabischen Ländern bleiben eine wesentliche Komponente unseres Geschäftes. Der Bereich Healthcare Service hat sich durch den Aufbau neuer Geschäftsfelder im Umsatz und Ergebnis verbessert.

Die Steuerung unseres Wachstums sowie der Ertragslage erfolgte auf Basis der in den kurzfristigen Erfolgsrechnungen der Konzerntochtergesellschaften ausgewiesenen Kennzahlen zu Umsatz, Personal und EBT.

Produktentwicklung

Das Jahr 2008 wurde durch die Entwicklungsschwerpunkte "Innovationsprojekte" sowie "Fortführung der Produktintegration der erworbenen Systeme" geprägt. Es wurden erhebliche Mittel in die Entwicklung und Weiterentwicklung von neuen medizinischen Softwarekomponenten wie z.B. das Intensivmedizinmodul, die Medikation oder die neue Pflege investiert. Wesentlich in 2008 waren auch die Entwicklung der arabischen Gesamtlösung, die Entwicklung des Einweiserportals sowie die Neuentwicklung einer Finanzbuchhaltungs- und Materialwirtschaftslösung für den internationalen Markt.

2. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die NEXUS-Gruppe hat in 2008 einen konsolidierten Umsatz von TEUR 34.824 nach TEUR 29.712 in 2007 erwirtschaftet. Das bedeutet einen Umsatzanstieg von TEUR 5.112 (+17,2%). Der Zuwachs entfällt mit TEUR 3.237 (+63,3%) auf die MEDOS AG. Die erstmals für ein volles Geschäftsjahr konsolidierte NEXUS/PASCHMANN GmbH konnte den Umsatz um TEUR 1.096 steigern.

Der Jahresüberschuss vor Steuern verbesserte sich von TEUR 1.677 im Vorjahr auf TEUR 1.854 (+10,5%). In den konsolidierten Ergebniszahlen für 2008 sind TEUR -9 aus der Einbeziehung der MEDOS AG enthalten. Daneben haben sich in 2008 Währungskursgewinne spürbar positiv auf das Ergebnis ausgewirkt.

Das EBITDA 2008 beträgt TEUR 6.155 nach TEUR 5.129 in 2007 (+20,0%). Damit hat die NEXUS AG das 8. Jahr in Folge das EBITDA auf Jahresbasis verbessert. Der Jahresüberschuss nach Steuern und Anteilen Fremder hat sich im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls deutlich auf TEUR 1.488 verbessert (+28,0%), wobei in diesem Betrag Belastungen aus nicht zahlungswirksamen latenten Steuern von TEUR 274 beinhaltet sind. Maßgeblich für die Ergebnisverbesserung sind die höheren Erlöse, insbesondere in den Produktbereichen Radiologie, NEXUS/MEDFOLIO und NEXUS/MEDICARE.

Ergebnis vor Steuern in TEUR TEUR +177 im Vergleich zum Vorjahr

Entwicklung des EBITDA in TEUR TEUR +1.026 im Vergleich zum Vorjahr

Das zeigt sich auch in den Segmentergebnissen: Der Bereich Healthcare Software erzielte ein Ergebnis von TEUR 491 nach einem Vorjahresergebnis von TEUR 436 (+12,6%). Der Bereich Healthcare Service verbesserte sein Ergebnis nach Steuern von TEUR 558 aus dem Vorjahr auf TEUR 835 (+49,6%).

Das Eigenkapital der NEXUS beträgt zum Stichtag TEUR 44.494 nach TEUR 43.506 (Vorjahr), was einer Eigenkapitalquote von 80,4% entspricht (Vorjahr: 80,3%). Das Barvermögen (einschließlich Wertpapieren) per 31.12.2008 beträgt TEUR 9.460 (Vorjahr: TEUR 12.071) und entspricht 17,1% (Vorjahr: 22,3%) der Bilanzsumme. Belastend auf das Barvermögen wirkten (unrealisierte) Kursverluste in Höhe von TEUR 860 bei den vom Unternehmen gehaltenen Wertpapieren. Das Unternehmen ist mit dem vorhandenen Barvermögen ausreichend liquide, um die derzeitigen Wachstumspläne umzusetzen. Der Mittelzu- und -abfluss wird anhand der Kapitalflussrechnung dargestellt. In 2008 entstand ein Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von TEUR 4.258 nach TEUR 2.964 im Geschäftsjahr 2007 (+43,7%).

Positiv auf den operativen Cash Flow wirkte der Abbau von Forderungen in Höhe von TEUR 610 der trotz des deutlich gestiegenen Umsatzvolumens realisiert werden konnte. Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit vor Ein-/Auszahlungen aus Ab-/Zugängen von Wertpapieren betrug per Saldo TEUR 4.965 (Vorjahr: TEUR 8.280) und erklärt neben den Kursverluste der gehaltenen Wertpapiere und Fondsanteile die Verringerung des Barvermögens (einschließlich Wertpapieren).

Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit in TEUR TEUR +1.294 im Vergleich zum Vorjahr

Entwicklung des Eigenkapitals in TEUR TEUR +988 im Vergleich zum Vorjahr

3. Geschäftsverlauf der Unternehmensbereiche

Geschäftsbereich Healthcare Software:

Umsatzsteigerungen und hohe Auftragsbestände

Der Bereich Healthcare Software bietet eigen erstellte Softwareprodukte auf dem internationalen Markt für Institutionen des Gesundheitswesens an. Er untergliedert sich intern organisatorisch in die Einheiten NEXUS/CIS, NEXUS/DIS und NEXUS/HOSPIS (Schweiz). Der Bereich erzielte in 2008 einen Umsatz von TEUR 30.175 nach TEUR 25.710 im Vorjahr. Das bedeutet einen Anstieg von 17,3%. Das Wachstum dieses Bereiches ist insbesondere auf die gute Auftragslage im Bereich klinische Informationssysteme (MEDFOLIO/MEDICARE) und die Integration der MEDOS AG zurückzuführen.

Geschäftsbereich Healthcare Service:

Erfolgreiche Neuausrichtung des Geschäftes

Der Geschäftsbereich Healthcare Service bietet IT-Servicedienstleistungen für Einrichtungen des Gesundheitswesens in Deutschland an. Der Bereich erzielte in 2008 einen Umsatz in Höhe von TEUR 4.649 nach TEUR 4.002 in 2007 (+16,2%) und konnte damit Neuprodukte erfolgreich platzieren.

4. Personalentwicklung

Der Wettbewerb um die Talente hat im Markt medizinischer Informationssysteme bereits Tradition. In diesem wissenskritischen Bereich, in dem medizinisches Wissen mit der Informatik zu einer kundenorientierten Lösung kombiniert werden müssen, hängt der Erfolg von Entwicklungsvorhaben oder Kundenprojekten sehr häufig von Wissen und Ausbildung Einzelner ab. NEXUS legt daher auf strukturiertes und effizientes Personalmanagement großen Wert.

Die Mitarbeiteranzahl und -struktur bei NEXUS hat sich bedingt durch Neueinstellungen und Unternehmenskäufe deutlich erhöht bzw. verändert. Nach 302 Mitarbeitern im Vorjahr sind zum Stichtag 31. Dezember 2008 nun 340 Mitarbeiter in der NEXUS-Gruppe beschäftigt.

Anzahl der Mitarbeiter in der NEXUS Gruppe jeweils zum 31.12.

Mitarbeiter-Struktur

5. Investitionen/Akquisitionen

Die bedeutendste Investition 2008 war der Erwerb der MEDOS AG, Langenselbold. Die NEXUS AG hat mit Vertrag vom 31. Juli 2008 100% der Anteile an der MEDOS AG, Langenselbold erworben. Damit haben wir unser in den letzten Jahren sehr stark wachsendes Radiologiegeschäft der Gruppe sehr deutlich gestärkt. NEXUS betreut zukünftig über 200 radiologische und radioonkologische Kunden in fünf Ländern und verfügt über eine breite und moderne Produktpalette für diese Bereiche.

Der Kauf der Anteile erfolgte in bar. Von dem Gesamtkaufpreis in Höhe von TEUR 2.200 entfallen TEUR 892 auf die erworbenen Anteile und TEUR 1.308 auf vom Altgesellschafter erworbene Forderungen gegenüber der MEDOS AG. Die Anschaffungskosten für den Unternehmenserwerb betragen zuzüglich der Anschaffungsnebenkosten TEUR 919. Die Aufteilung des Kaufpreises wurde gem. IFRS 3 durchgeführt. Es wurden TEUR 1.247 als Technologie, TEUR 467 als Kundenbeziehungen (Kundenstamm) und TEUR 458 als passiver latenter Steueranspruch identifiziert. TEUR 986 wurden als Goodwill aktiviert.

6. Entwicklungsleistungen

Die aktivierten Entwicklungskosten sind um 7,5% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 4.122 (Vorjahr: TEUR 3.834) angestiegen. Die in 2008 aktivierten Entwicklungen beinhalten Leistungen, die im Zusammenhang mit den Standardfunktionen der Produkte: NEXUS/MEDFOLIO, dem Krankenhausinformationssystem für somatische Häuser, NEXUS/MEDICARE, dem Gesamtsystem für Psychiatrien, NEXUS/INORMS, dem integrierten Radiologieinformationssystem und PACS (Picture Archiving System), NEXUS/MEDOS, dem Radiologieinformationssystem und NEXUS/GMT, dem System für geburtshilfliche- und Frauenheilkundelösungen und in 2008 insbesondere für die NEXUS/HOSPIS Produktreihe erbracht wurden. Durch die in 2007 neu integrierten Entwicklungsbereiche HOSPIS für die Bereiche Finanzmanagement und Materialmanagement sind die Entwicklungskostensteigerungen in 2007 und 2008 entstanden. Für das Geschäftsjahr 2009 sind Entwicklungsinvestitionen in Höhe von TEUR 4.767 geplant. Der Konzern betreibt keine Forschung. Im Entwicklungsbereich waren im Berichtsjahr 108 Mitarbeiter (Vorjahr: 96 Mitarbeiter) beschäftigt.

7. Angaben zu Aktien, den Aktionären und den Organen der NEXUS AG

Die NEXUS AG ist an der Frankfurter Wertpapierbörse im Prime Standard unter der Wertpapier-Kenn-Nummer (WKN) 522090 gelistet. Das gezeichnete Kapital in Höhe von EUR 13.805.200 besteht aus 13.805.200 Stück Stammaktien zum rechnerischen Nennwert von jeweils EUR 1,00. Die Jupiter Technologie GmbH & Co. KGaA, Schwäbisch Hall, hält 16,9% der Aktien an der NEXUS AG. Weitere direkte oder indirekte Beteiligungen am Kapital, die 10% der Stimmrechte überschreiten, bestehen nicht. Zu den aus Stückaktien vermittelten Rechten und Pflichten verweisen wir auf das Aktiengesetz (§§ 8 ff AktG). Stimmrechtsbeschränkungen sowie besondere Kontrollrechte einzelner Aktionäre existieren nicht.

Bei den am Kapital beteiligten Arbeitnehmern existiert keine Trennung zwischen Stimmrecht und Aktie. Die Kontrollrechte können unmittelbar durch die Arbeitnehmer ausgeübt werden. Die Gesellschaft hat keine bedeutenden Vereinbarungen getroffen, die bei einem Kontrollwechsel wirksam werden. Entschädigungsvereinbarungen der Gesellschaft, die für den Fall eines Übernahmeangebots mit den Mitgliedern des Vorstands oder Arbeitnehmern getroffen sind, bestehen nicht. Es existieren keine weitergehenden Satzungsbestimmungen zur Ernennung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern als die in den gesetzlich geltenden Vorschriften. Zudem sind keine wesentlichen Satzungsbestimmungen anzugeben, die von gesetzlichen Vorschriften und von dispositiven Vorschriften abweichen.

Der Vorstand wird gemäß Satzung § 4 Abs. 4 ermächtigt, in der Zeit bis zum 31.05.2010 das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrates einmalig oder mehrfach um bis zu insgesamt EUR 6.860.000 durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautenden, nennwertlosen Inhaberaktien (Stückaktien) gegen Bar- und/oder Sacheinlage zu erhöhen. Der Vorstand entscheidet mit Zustimmung des Aufsichtsrates über die Bedingungen der Aktienausgabe. Die in der Hauptversammlung genehmigte Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien ist am 30.11.2008 ausgelaufen.

Mit der Ad-hoc Meldung vom 31.12.2008 hat der Vorstand der NEXUS AG den Aufsichtsratsbeschluss publiziert, den Vorstand zum 01.01.2009 von zwei Mitgliedern auf drei Mitglieder zu erweitern. Für das ausscheidende Vorstandmitglied Stefan Burkart wurde Ralf Heilig in den Vorstand berufen, für das Vorstandsressort Entwicklung wurde Edgar Kuner in den Vorstand berufen.

8. Grundzüge des Vergütungssystems des Vorstands

Die Festlegung von Struktur und Höhe der Vergütung des Vorstands wird bei der NEXUS AG vom Aufsichtsrat beschlossen. Das Vergütungssystem für den Vorstand basiert auf den Grundsätzen der Leistungs- und Ergebnisorientierung und besteht aus einer erfolgsunabhängigen Grundvergütung sowie aus erfolgsabhängigen Bestandteilen. Kriterien für die Angemessenheit der Vergütung eines jeden Vorstandsmitglieds bilden insbesondere die Aufgaben des jeweiligen Vorstandsmitglieds, seine persönliche Leistung, die wirtschaftliche Lage, der Erfolg und die Zukunftsaussichten des Unternehmens unter Berücksichtigung des Marktumfelds. Darüber hinaus unterhält die Gesellschaft für ihre Organmitglieder eine Vermögenshaftpflichtversicherung (sogenannte D&O-Versicherung).

Die erfolgsunabhängige Grundvergütung besteht aus einem Fixum, ausbezahlt in zwölf Monatsraten und Sachbezügen, welche aus dem nach steuerlichen Richtlinien anzusetzenden Wert der Dienstwagennutzungen besteht. Als Maßnahme der betrieblichen Altersvorsorge werden zudem durch die Gesellschaft Einzahlungen in eine Lebensversicherung und eine Unterstützungskasse geleistet.

Die erfolgsabhängigen Bestandteile enthalten eine jährlich wiederkehrende, an den geschäftlichen Erfolg gebundene Komponente und eine Komponente mit langfristiger Anreizwirkung und Risikocharakter in Form von Aktienoptionen. Die an den geschäftlichen Erfolg gebundene Komponente orientiert sich am EBIT des NEXUS-Konzerns. Im Berichtsjahr wurden - wie im Vorjahr - keine weiteren Aktienoptionen an Vorstandsmitglieder gewährt. Detaillierte Informationen zu den Aktienoptionsplänen befinden sich im Anhang.

Die Gesamtbezüge des Vorstands stellen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

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2007

TEUR
2008

TEUR
GEHALTSKOMPONENTEN
Erfolgsunabhängige Komponente 281 324
Erfolgsabhängige Komponente 150 183
SUMME 431 507

Aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung vom 18. Juni 2007 wird gemäß § 286 Abs. 5 HGB auf die individualisierte Angabe der Vorstandsgehälter verzichtet.

Es bestehen keine Zusagen an Vorstandsmitglieder über Vergütungen im Falle eines vorzeitigen Ausscheidens.

9. Vergütungen des Aufsichtsrats

Die Vergütung des Aufsichtsrats wird von der Hauptversammlung der NEXUS AG festgelegt; sie ist in der Satzung der NEXUS AG geregelt. Die Vergütungen orientieren sich an den Aufgaben und der Verantwortung der Aufsichtsratsmitglieder sowie am wirtschaftlichen Erfolg des Konzerns. Jedes Aufsichtsratsmitglied erhält eine jährliche Vergütung, die sich aus einer festen und einer variablen Vergütung zusammensetzt. Die feste Vergütung beträgt für den Aufsichtsratsvorsitzenden EUR 12.500 und für die anderen Aufsichtsratsmitglieder EUR 10.000. Daneben wird eine ergebnisabhängige, variable Vergütung gewährt.

Darüber hinaus unterhält die Gesellschaft für ihre Organmitglieder eine Vermögenshaftpflichtversicherung (sogenannte D&Ü-Versicherung).

10. Risikomanagement und Risikoberichterstattung

Die NEXUS hat seit dem Geschäftsjahr 2001 ein Controlling-Instrumentarium, das Teil des Risikomanagements ist. Neben dem intensiven Kosten- und Ergebnismanagement, das im Rahmen regelmäßiger Management- und Aufsichtsratssitzungen überwacht wird, wurde ergänzend ein Risikomanagement-Handbuch eingeführt, welches dem Management als Basis für das Risikomanagementsystem gemäß § 91 (2) AktG, inklusive der Risikoberichterstattung, dient. Im Rahmen des organisatorisch verankerten Risikomanagements wurden insbesondere folgende Risiken identifiziert und konzernweit überwacht:

Umsetzungsschwierigkeiten, insbesondere technischer Art, können bei den vorliegenden Großprojekten zu Pönalen oder Rückabwicklungen führen, die sich negativ auf die Ertragslage, aber auch auf die Marktreputation auswirken können.
Stark zurückgehendes Kundeninteresse kann dazu führen, dass die geschäftliche Basis des Unternehmens gefährdet wird.
Zahlungsausfälle in Großprojekten durch Zahlungsschwierigkeiten oder Zahlungszurückhaltung der Kunden können langfristig zu Liquiditätsproblemen für das Unternehmen führen. Insbesondere wenn erhebliche Vorleistungen erbracht wurden.
Risiken liegen auch in der Zeit- und Budgetplanung von Eigenentwicklungen, bei denen Abweichungen erhebliche Auswirkungen hinsichtlich der Vermarktung und der Kostenposition bedeuten können.
Das Abwandern einer größeren Anzahl von Kern-Know-How-Trägern kann zumindest kurzfristig zu erheblichen Schwierigkeiten in der operativen Geschäftsabwicklung führen.
Wesentliche Währungskursschwankungen und politische Risiken in außereuropäischen Ländern können ebenfalls die Geschäftssituation negativ beeinflussen.

Wie jedes Unternehmen ist NEXUS Managementrisiken ausgesetzt, denen mit einem systematischen Berichtswesen begegnet wird, das detaillierte Planungen und Kontrollprozesse definiert. Die Berichterstattung, die Dokumentation und die Maßnahmenentwicklung sind im Risikohandbuch der NEXUS geregelt. Die Umsetzung wird periodisch vom Vorstand überprüft. Im Jahr 2008 wurden insbesondere im Bereich der Kundenprojekte und der Finanzanlagen Risiken beobachtet.

Die Gesellschaft hält in erheblichem Umfang Wertpapiere, die Zins- und Kursrisiken ausgesetzt sind und darum intensiv beobachtet werden und alternativen Anlageoptionen unterworfen sind. Der Wertpapierbestand beinhaltet mit TEUR 3.655 festverzinsliche Unternehmensanleihen, Fondsanteile in Höhe von TEUR 408 und Geldmarktanleihen in Höhe von TEUR 1.256. Die Risikosteuerung erfolgt bei den Anleihen durch die Auswahl von Wertpapieren mit entsprechend hoher Bonität der Schuldner. Der Zeitwert der Wertpapiere (ohne eigene Anteile) hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 860 verringert. Je nach der Entwicklung der Finanzmärkte können die Zeitwerte weiter fallen aber auch wieder steigen.

Währungsrisiken entstehen durch die in der Schweiz (Schweizer Franken) und im arabischen Raum (US Dollar) realisierten Umsätze und die daraus resultierenden Forderungen, die bis zur Zahlung Währungsschwankungen unterliegen. Den Einzahlungen in Schweizer Franken stehen in hohem Umfang Auszahlungen in Schweizer Franken gegenüber, so dass hier netto kein wesentliches Währungsrisiko verbleibt. In 2008 wurden für 2009 erwartete US Dollar Zahlungseingänge in Höhe von USD 2,0 Mio. zu einem Kurs von 1,26 über ein Devisentermingeschäft besichert. Wesentliche Risiken für den Konzern bestehen aus diesem Termingeschäft aus heutiger Sicht nicht.

Ausfallrisiken bzw. Risiken, dass ein Vertragspartner seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt, werden im Rahmen des Forderungsmanagements (bspw. Bonitätsprüfungen) gesteuert. Ausfallrisikokonzentrationen entstehen im Konzern temporär innerhalb von Großprojekten. Die maximale Risikohöhe ergibt sich aus dem Buchwert der aktivierten Finanzinstrumente.

Der wirtschaftlichen Entwicklung der Tochtergesellschaften wird verstärkt Aufmerksamkeit geschenkt. Diese berichten ihre Ergebnisse monatlich. Der Vorstand ist an den maßgeblichen Entscheidungen unmittelbar beteiligt.

Der Konzern ist bestrebt, über genügend Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente oder entsprechende unwiderrufliche Kreditlinien zu verfügen, um seine Verpflichtungen in den nächsten Jahren zu erfüllen. Des Weiteren steht der Gesellschaft genehmigtes Kapital im Betrag von TEUR 6.860 (Vorjahr: TEUR 6.860) für weitere Kapitalerhöhungen zur Verfügung. Risiken aus Zahlungsstromschwankungen existieren aufgrund der hohen Liquidität und der sich zunehmend verstetigenden Einzahlungsflüsse derzeit nicht.

Das gesamtwirtschaftliche Umfeld stellt derzeit ein Risiko da. Die deutlichen Wachstumseinbrüche in der Wirtschaft könnten auch zu Budgetrestriktionen öffentlicher und privater Auftraggeber führen. Der Markt für Softwaresysteme im medizinischen Bereich an sich zeichnet sich weiterhin durch hohe Wettbewerbsintensität und durch starke Anbieterkonzentration aus. Durch die geringere Anzahl an Wettbewerbern könnte sich Wettbewerbsintensität mittelfristig jedoch reduzieren Sollten sich jedoch trotz des segmentierten Marktes andere Anbieter als Standards durchsetzen, wird die Strategie der NEXUS als mittelständischer Anbieter mit internationaler Präsenz nicht erfolgreich sein. Durch die fortschreitende Konsolidierung ist weiterhin die Möglichkeit der Übernahme durch einen Wettbewerber gegeben.

Das Unternehmen hat in erheblichem Umfang immaterielle Vermögensgegenstände in Form von Geschäfts- oder Firmenwerten (TEUR 11.636), Technologie und Kundenstamm (TEUR 5.203) sowie Entwicklungskosten (TEUR 9.532) aktiviert. Zum Bilanzstichtag wurde eine Überprüfung der Werthaltigkeit der Geschäfts- und Firmenwerte auf Basis des DCF-Verfahrens vorgenommen. Aufgrund der zukünftigen positiven Ergebniserwartungen besteht kein Abwertungsbedarf. Sofern die getroffenen Annahmen zukünftig nicht so eintreten, könnte sich ein Abwertungsbedarf bei den Geschäfts- und Firmenwerten und auch bei den übrigen immateriellen Wirtschaftsgütern ergeben.

Die NEXUS AG und ihre Tochtergesellschaften haben in erheblichem Umfang latente Steuern aus Verlustvorträgen aktiviert. Sollte nicht mehr zu erwarten sein, dass Gewinne zur Nutzung der Verlustvorträge erwirtschaftet werden, müsste der Ansatz ganz oder zum Teil reduziert werden. Sollten sich Steuergesetzgebungen zur Behandlung von Verlustvorträgen ändern, könnte es nötig werden die aktivierten latenten Steuern ganz oder zum Teil zu reduzieren.

11. Ausblick - Standardisierung und Integration als wesentliche Chancen

Das Jahr 2008 der NEXUS AG stand weiterhin unter der Zielsetzung, die Produktentwicklungen zügig voranzubringen und die beauftragten Kundenprojekte in Deutschland und im Ausland zu realisieren. Die Zielsetzung war unter der Maßgabe weiteren Wachstums und weiterer Ergebnisverbesserungen zu realisieren. Die NEXUS AG konnte die selbst definierten Ziele in 2008 weitgehend erreichen und teilweise übertreffen.

Die zunehmende Unternehmensgröße und die gestiegene Komplexität unserer Aufgabenstellungen zeigen gleichzeitig sehr deutlich, dass wir in den nächsten Monaten noch stärker als bisher unsere Konzentration auf die Erhöhung von Kundenzufriedenheit durch Standardisierung unserer Prozesse und Systeme legen müssen. Hier existieren Defizite, die es zu beheben gilt. Wir planen auf der dann geschaffenen Basis zum Herbst 2009 über ein offensiveres Marketing unserer Produkte, das Wachstum in den daran folgenden Perioden zu beschleunigen.

Wir gehen in unserer Einschätzung für 2009 vor diesem Hintergrund und vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Turbulenzen von einem sich moderat entwickelnden aber weiter ansteigenden Geschäftsverlauf aus. Grundlage der Einschätzung ist die Prognose, dass der Markt für medizinische Software weiter wachsen wird und die NEXUS AG mit ihrem Produktportfolio gut platziert ist. Unter dieser Voraussetzung bestehen erhebliche Chancen wie in den vergangenen Jahren, auch in der Zukunft ein überdurchschnittliches Wachstum zu erzielen.

Investitionen werden in 2009 und voraussichtlich auch in den Folgejahren in die Produktentwicklung und ggf. in weitere Beteiligungskäufe fließen. Wir gehen weiterhin von einem deutlich positiven operativen Cash Flow aus und der erhöhte Anteil an Wartungserträgen und Erträgen aus Partnergeschäften wird die Erlösqualität weiter verbessern. Der positive Auftragsbestand und gute Auftragsaussichten im internationalen und nationalen Geschäft lassen diese Einschätzung realistisch erscheinen.

Die NEXUS AG wird auch in 2009 und nach heutiger Sicht auch darüber hinaus in den Folgejahren an einer gemäßigt expansiven Geschäftspolitik festhalten. Dazu gehören neben einem organischen Wachstum in den angestammten Märkten auch die Erschließung neuer Märkte oder die eventuelle Übernahme von Unternehmen. Die Entwicklungsstrategie wird sich hingegen weniger expansiv gestalten. Durch die erreichte hohe funktionale Durchdringung unserer Produkte wird der Schwerpunkt auf der Konsolidierung der Entwicklungen und der Qualitätssicherung der Produkte liegen. In einzelnen Bereichen werden wir einen Technologiewechsel auf die neue strategische Plattform der NEXUS vornehmen. Die Positionierung der NEXUS, als ein schnell wachsendes, internationales Softwareunternehmen spezialisiert auf innovative medizinische Informationssysteme werden wir weiter ausbauen. Unser Systemansatz, eine einheitliche Technologiebasis für klinische und diagnostische Bereiche aus modularen, standardisierten Softwarebausteinen anzubieten, die individuell für die klinischen Einsatzbereiche kombiniert werden, wird weiterhin die Basis unserer Entwicklung bleiben. Diese Positionierung hat sich zunehmend am Markt etabliert und uns in die Lage versetzt, signifikante Marktanteile zu gewinnen.

Wir haben uns in den vergangenen Jahren national und international eine chancenreiche Wettbewerbsposition erarbeitet und haben durch eine attraktive Kundenbasis das Potential, organisch weiter zu wachsen. Wir haben gezeigt, dass wir in der Lage sind, auch große internationale Projekte umzusetzen und verfügen über ein modernes äußerst komplettes Produktspektrum. Wir werden trotz der Marktturbulenzen in 2009 auf diese Stärken aufbauen. Wir müssen die Themen "Standardisierung" und erhöhte "Kundenzufriedenheit" lösen, bevor wir weiter in eine starke Expansionsphase eintreten. Wir sind aber zuversichtlich, diesen Zeitpunkt noch in 2009 zu erreichen. Daran und an weiter verbesserten Geschäftszahlen, die wir nicht nur für 2009 sondern auch für 2010 erwarten, werden wir uns weiterhin messen lassen.

12. Nachtragsbericht

In der Zeit nach dem Bilanzstichtag bis zur Aufstellung des Lageberichts sind, mit Ausnahme der unter 7. ausgeführten Bestellung zweier neuer Vorstände, keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, über die zu berichten ist.

Villingen-Schwenningen, 18. März 2009

NEXUS AG

Der Vorstand

Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2008

AKTIVA

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KONZERNBILANZ ZUM 31.12.2008 ANHANG 31.12.2007

TEUR
31.12.2008

TEUR
LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE
I. Immaterielle Vermögenswerte (4) 23.031 26.896
1. Konzessionen/Lizenzen 216 525
2. Geschäfts- oder Firmenwert 10.586 11.636
3. Entwicklungskosten 8.888 9.532
4. Kundenstamm/Technologie (3) 3.341 5.203
II. Sachanlagen (5) 1.009 1.196
1. Mietereinbauten 25 60
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 984 1.136
III. Finanzanlagen (6) 143 213
1. Beteiligung an assoziierten Unternehmen und an Gemeinschaftsunternehmen 48 101
2. Sonstige Finanzanlagen 95 112
IV. Latente Steuern (7) (23) 3.899 3.965
SUMME LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE 28.082 32.270
KURZFRISTIGE VERMÖGENSWERTE
I. Vorräte 316 279
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 74 48
2. Unfertige Leistungen 121 103
3. Fertige Leistungen und Waren 121 128
II. Forderungen und sonstige Vermögenswerte (8) 13.685 13.234
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 10.099 9.489
2. Forderungen gegen assoziierte Unternehmen 53 6
3. Projektaufträge mit aktivischem Saldo gegenüber Kunden 544 875
4. Steuererstattungsansprüche 432 450
5. Sonstige Vermögenswerte 2.557 2.414
III. Derivative Finanzinstrumente (9) - 129
IV. Wertpapiere (10) 9.681 5.319
V. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.390 4.141
SUMME KURZFRISTIGE VERMÖGENSWERTE 26.072 23.102
SUMME AKTIVA 54.154 55.372
Passiva
KONZERNBILANZ ZUM 31.12.2008 ANHANG 31.12.2007

TEUR
31.12.2008

TEUR
EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital (11a) 13.805 13.805
II. Kapitalrücklage (11c) 39.372 39.483
III. Andere Gewinnrücklagen - -
IV. Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung (11d) 10 59
V. Bewertungsrücklage für Finanzinstrumente (11e) -383 -999
VI. Rücklage für Pensionen (11f) (12) -89 -72
VII. Verlustvortrag -10.666 -9.503
VIII. Konzernjahresüberschuss 1.163 1.488
IX. Eigene Anteile (11b) -26 -26
AUF DIE ANTEILSEIGENER DES MUTTERUNTERNEHMENS ENTFALLENDES EIGENKAPITAL 43.186 44.235
Minderheitenanteile 320 259
SUMME EIGENKAPITAL 43.506 44.494
LANGFRISTIGE SCHULDEN
I. Pensionsrückstellungen (12) 545 534
II. Latente Steuern (7) (23) 1.529 2.112
SUMME LANGFRISTIGE SCHULDEN 2.074 2.646
KURZFRISTIGE SCHULDEN
I. Sonstige Rückstellungen (13) 590 653
II. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (14) 185 111
III. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.182 947
IV. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.500 2.431
V. Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen (14) 22 -
VI. Steuerverbindlichkeiten (14) 804 1.016
VII. Sonstige Verbindlichkeiten (14) 3.291 3.074
SUMME KURZFRISTIGE SCHULDEN 8.574 8.232
SUMME PASSIVA 54.154 55.372

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KONZERNGEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG ANHANG 2007

TEUR
2008

TEUR
1. Umsatzerlöse (16) 29.712 34.824
2. Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Leistungen 23 -23
3. Aktivierte Entwicklungsleistungen 3.834 4.122
4. Sonstige betriebliche Erträge (17) 1.440 2.067
5. Materialaufwand (18) 6.522 7.395
a) Aufwendungen für Roh, Hilfs- und Betriebsstoffe 5.346 5.452
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.176 1.943
6. Personalaufwand (19) 16.900 20.099
a) Löhne und Gehälter 14.453 17.169
b) Sozialaufwendungen 2.447 2.930
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte des Anlagevermögens und Sachanlagen (3) 4.135 4.829
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen (20) 6.435 7.331
a) Betriebskosten 1.576 1.804
b) Vertriebskosten 1.776 2.038
c) Verwaltungskosten 2.211 2.357
d) Übrige Aufwendungen 872 1.132
9. Sonstige Steuern 23 10
BETRIEBSERGEBNIS 994 1.326
10. Erträge aus assoziierten Unternehmen (21) 9 1
11. Zinsen und ähnliche Erträge (22) 689 553
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (23) 15 26
ERGEBNIS VOR ERTRAGSSTEUERN 1.677 1.854
13. Ertragssteueraufwand (24) -480 -321
KONZERNJAHRESÜBERSCHUSS 1.197 1.533
Davon entfallen auf:
14. Anteilseigner des Mutterunternehmens 1.163 1.488
15. Minderheitenanteile 34 45
1.197 1.533
Gewogener Durchschnitt der ausgegebenen Aktien (in Tsd.) 13.791 13.805
(25) 0,08 0,11
GESAMTEINKOMMENSRECHNUNG
Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste 77 17
Währungsumrechnungsdifferenzen 2 49
Bewertung von Finanzinstrumenten zum Fair Value -384 -860
Latente Steuern 54 244
DIREKT IM EIGENKAPITAL ERFASSTE ERTRÄGE UND AUFWENDUNGEN -251 -550
KONZERNJAHRESÜBERSCHUSS 1.197 1.533
GESAMTERGEBNIS DER PERIODE 946 983

KONZERNKAPITALFLUSSRECHNUNG

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ANHANG 2007

TEUR
2008

TEUR
1. CASH FLOW AUS DER LAUFENDEN GESCHÄFTSTÄTIGKEIT (27)
Jahresergebnis vor anderen Gesellschaftern zustehendes Ergebnis und vor Ertragssteuern 1.677 1.854
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 4.135 4.829
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge 123 -1.157
Gewinn/Verlust aus dem Abgang des Anlagevermögens 135 8
Gewinn/Verlust aus der Veräußerung von Wertpapieren des Umlaufvermögens 46 90
Zunahme/Abnahme der Vorräte 55 363
Zunahme/Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -3.110 1.200
Zunahme und Abnahme der Rückstellungen soweit nicht im Eigenkapital erfasst -144 -498
Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -573 -3.040
Gezahlte Zinsen -14 -26
Erhaltene Zinsen 693 668
Ertragsteuerzahlungen -243 -222
Erhaltene Ertragsteuererstattungen 184 189
2.964 4.258
2. CASH FLOW AUS DER INVESTITIONSTÄTIGKEIT (28)
Auszahlungen für Investitionen n das immaterielle Anlagevermögen -4.903 -4.937
Auszahlungen für Investitionen n das Sachanlagevermögen -688 -433
Auszahlungen für Investitionen n das Finanzanlagevermögen -22 -70
Einzahlungen aus Kaufpreisanpassungen bei Tochterunternehmen 0 120
Einzahlungen aus Abgängen des Sachanlagevermögens 0 13
Erwerb von Tochterunternehmen nach Abzug der erworbenen Zahlungsmittel -2.667 342
Einzahlungen aus Abgängen von Wertpapieren 6.663 3.433
Auszahlungen für Investitionen in Wertpapiere -1.994 0
-3.611 -1.532
3. CASH FLOW AUS DER FINANZIERUNGSTÄTIGKEIT (29)
Gewinnausschüttung an Minderheitsgesellschafter 0 -106
Einzahlungen in das Eigenkapital durch die Ausübung von Aktienoptionen 166 0
Erwerb eigener Anteile -26 0
Auszahlung für Tilgung von Krediten 0 -854
140 -960
4. FINANZMITTELBESTAND AM ENDE DER PERIODE (30)
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestands (Summe aus 1 + 2 + 3) -507 1.766
Veränderung der kumulierten Währungskursdifferenzen 0 89
Finanzmittelbestand am Anfang des Geschäftsjahres 2.712 2.205
2.205 4.060
5. ZUSAMMENSETZUNG DES FINANZMITTELBESTANDS
Liquide Mittel 2.390 4.141
Jederzeit fällige Bankverbindlichkeiten -185 -81
2.205 4.060

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KONZERNEIGENKAPITAL- VERÄNDERUNGSRECHNUNG GEZEICHNETES KAPITAL

TEUR
KAPITAL- RÜCKLAGEN

TEUR
ANDERE GEWINN- RÜCKLAGEN

TEUR
KONZERNEIGENKAPITAL ZUM 01.01.2007 13.720 39.131 1
Einstellung des Konzernjahresüberschusses 2006 in den Konzernverlustvortrag
Summe des 2007 direkt im Eigenkapital erfassten Ergebnisses -1
Konzernjahresüberschuss 2007
GESAMTERGEBNIS DER PERIODE 2007 0 0 -1
Ausübung von Aktienoptionen 85 80
Bildung Rücklage für eigene Anteile
Aufwendungen für aktienbasierte Vergütung -4
Aktienbasierte Vergütung 165
KONZERNEIGENKAPITAL ZUM 31.12.2007 13.805 39.372 0
Einstellung des Konzernjahresüberschusses 2007 in den Konzernverlustvortrag
Summe des 2008 direkt im Eigenkapital erfassten Ergebnisses
Konzernjahresüberschuss 2008
GESAMTERGEBNIS DER PERIODE 2008 0 0 0
Bildung Rücklage für eigene Anteile
Ausschüttung an Minderheitengesellschafter
Aktienbasierte Vergütung 111
KONZERNEIGENKAPITAL ZUM 31.12.2008 13.805 39.483 0

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KONZERNEIGENKAPITAL- VERÄNDERUNGSRECHNUNG EIGENKAPITAL- DIFFERENZ AUS DER WÄHRUNGSUMRECHNUNG

TEUR
BEWERTUNGSRÜCKLAGE FÜR FINANZINSTRUMENTE

TEUR
RÜCKLAGE FÜR PENSIONEN

TEUR
KONZERNEIGENKAPITAL ZUM 01.01.2007 8 -94 -126
Einstellung des Konzernjahresüberschusses 2006 in den Konzernverlustvortrag
Summe des 2007 direkt im Eigenkapital erfassten Ergebnisses 2 -289 37
Konzernjahresüberschuss 2007
GESAMTERGEBNIS DER PERIODE 2007 2 -289 37
Ausübung von Aktienoptionen
Bildung Rücklage für eigene Anteile
Aufwendungen für aktienbasierte Vergütung
Aktienbasierte Vergütung
KONZERNEIGENKAPITAL ZUM 31.12.2007 10 -383 -89
Einstellung des Konzernjahresüberschusses 2007 in den Konzernverlustvortrag
Summe des 2008 direkt im Eigenkapital erfassten Ergebnisses 49 -616 17
Konzernjahresüberschuss 2008
GESAMTERGEBNIS DER PERIODE 2008 49 -616 17
Bildung Rücklage für eigene Anteile
Ausschüttung an Minderheitengesellschafter
Aktienbasierte Vergütung
KONZERNEIGENKAPITAL ZUM 31.12.2008 59 -999 -72

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KONZERNEIGENKAPITAL- VERÄNDERUNGSRECHNUNG VERLUSTVORTRAG

TEUR
JAHRESÜBERSCHUSS/- FEHLBETRAG

TEUR
EIGENE ANTEILE

TEUR
KONZERNEIGENKAPITAL ZUM 01.01.2007 -11.370 704 0
Einstellung des Konzernjahresüberschusses 2006 in den Konzernverlustvortrag 704 -704
Summe des 2007 direkt im Eigenkapital erfassten Ergebnisses
Konzernjahresüberschuss 2007 1.163
GESAMTERGEBNIS DER PERIODE 2007 0 1.163 0
Ausübung von Aktienoptionen
Bildung Rücklage für eigene Anteile -26
Aufwendungen für aktienbasierte Vergütung
Aktienbasierte Vergütung
KONZERNEIGENKAPITAL ZUM 31.12.2007 -10.666 1.163 -26
Einstellung des Konzernjahresüberschusses 2007 in den Konzernverlustvortrag 1.163 -1.163
Summe des 2008 direkt im Eigenkapital erfassten Ergebnisses
Konzernjahresüberschuss 2008 1.488
GESAMTERGEBNIS DER PERIODE 2008 0 1.488 0
Bildung Rücklage für eigene Anteile
Ausschüttung an Minderheitengesellschafter
Aktienbasierte Vergütung
KONZERNEIGENKAPITAL ZUM 31.12.2008 -9.503 1.488 -26

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KONZERNEIGENKAPITAL- VERÄNDERUNGSRECHNUNG AUF DIE ANTEILSEIGNER DES MUTTERUNTERNEHMENS ENTFALLENDES EIGENKAPITAL

TEUR
MINDERHEITEN- ANTEILE

TEUR
GESAMTSUMME EIGENKAPITAL

TEUR
KONZERNEIGENKAPITAL ZUM 01.01.2007 41.974 286 42.260
Einstellung des Konzernjahresüberschusses 2006 in den Konzernverlustvortrag 0 0
Summe des 2007 direkt im Eigenkapital erfassten Ergebnisses -251 -251
Konzernjahresüberschuss 2007 1.163 34 1.197
GESAMTERGEBNIS DER PERIODE 2007 912 34 946
Ausübung von Aktienoptionen 165 165
Bildung Rücklage für eigene Anteile -26 -26
Aufwendungen für aktienbasierte Vergütung -4 -4
Aktienbasierte Vergütung 165 165
KONZERNEIGENKAPITAL ZUM 31.12.2007 43.186 320 43.506
Einstellung des Konzernjahresüberschusses 2007 in den Konzernverlustvortrag 0 0
Summe des 2008 direkt im Eigenkapital erfassten Ergebnisses -550 -550
Konzernjahresüberschuss 2008 1.488 45 1.533
GESAMTERGEBNIS DER PERIODE 2008 938 45 983
Bildung Rücklage für eigene Anteile 0 0
Ausschüttung an Minderheitengesellschafter 0 -106 -106
Aktienbasierte Vergütung 111 111
KONZERNEIGENKAPITAL ZUM 31.12.2008 44.235 259 44.494

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KONZERNEIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG GENEHMIGTES KAPITAL

TEUR
KONZERNEIGENKAPITAL ZUM 01.01.2007 6.860
Einstellung des Konzernjahresüberschusses 2006 in den Konzernverlustvortrag
Summe des 2007 direkt im Eigenkapital erfassten Ergebnisses
Konzernjahresüberschuss 2007
GESAMTERGEBNIS DER PERIODE 2007
Ausübung von Aktienoptionen
Bildung Rücklage für eigene Anteile
Aufwendungen für aktienbasierte Vergütung
Aktienbasierte Vergütung
KONZERNEIGENKAPITAL ZUM 31.12.2007 6.860
Einstellung des Konzernjahresüberschusses 2007 in den Konzernverlustvortrag
Summe des 2008 direkt im Eigenkapital erfassten Ergebnisses
Konzernjahresüberschuss 2008
GESAMTERGEBNIS DER PERIODE 2008
Bildung Rücklage für eigene Anteile
Ausschüttung an Minderheitengesellschafter
Aktienbasierte Vergütung
KONZERNEIGENKAPITAL ZUM 31.12.2008 6.860

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2008

1. Allgemeine Angaben

Der NEXUS-Konzern (nachfolgend NEXUS) entwickelt und vertreibt mit seinen Unternehmensbereichen "Healthcare Software" und "Healthcare Service" Soft- und Hardware-Lösungen und erbringt IT-Dienstleistungen insbesondere für Kunden des Gesundheitswesens. Der Konzern konzentriert sich im Bereich "Healthcare Software" auf Informationssysteme für Krankenhäuser, Psychiatrien, Rehabilitations- und Sozialeinrichtungen. Der Bereich "Healthcare Service" erbringt IT-Dienstleistungen für den IT-Betrieb insbesondere im Gesundheitswesen. Mutterunternehmen des Konzerns ist die NEXUS AG.

Die eingetragene Geschäftsadresse der NEXUS AG ist:

Auf der Steig 6, 78052 Villingen-Schwenningen, Deutschland.

Die NEXUS AG ist im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg unter der Nummer HRB 602434 eingetragen. Die NEXUS AG ist eine börsennotierte Gesellschaft und im Segment "Prime Standard" zugelassen.

Zum Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2008 der NEXUS AG, Villingen-Schwenningen, wurde der vorliegende Anhang erstellt. Der zugrunde liegende Konzernabschluss wurde vom Vorstand aufgestellt und am 18. März 2009 von diesem zur Weitergabe an den Aufsichtsrat freigegeben.

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AUFLISTUNG DER KONSOLIDIERTEN TOCHTERUNTERNEHMEN 31.12.2007 31.12.2008
ANTEIL AM KAPITAL IN

%
--- --- ---
VOLLKONSOLIDIERUNG
NEXUS/CIS GmbH, Singen (ehemals NEXUS/MEDICARE GmbH) 100,00 100,00
NEXUS Digitale Dokumentationssysteme Projektentwicklungsges.mbH, Wien 100,00 100,00
NEXUS/GMT GmbH, Frankfurt am Main 100,00 100,00
NEXUS/HOLL GmbH, Ismaning 100,00 100,00
NEXUS/INOVIT GMBH, Ismaning 91,49 91,49
NEXUS.IT GmbH NORD, Villingen-Schwenningen 100,00 100,00
NEXUS.IT GmbH SÜDOST, Singen 50,20 50,20
NEXUS.IT GmbH SÜDWEST, Villingen-Schwenningen 100,00 100,00
NEXUS Italia S.r.l., Bologna 80,00 80,00
NEXUS Medizinsoftware und Systeme AG, Kreuzlingen, Schweiz 99,98 99,98
NEXUS/PASCHMANN GmbH, Oberhausen 100,00 100,00
NEXUS Schweiz GmbH, Schwerzenbach, Schweiz 100,00 100,00
MEDOS AG, Langenselbold - 100,00
EQUITY-KONSOLIDIERUNG
G.I.T.S Gesundheitswesen IT-Service GmbH, Fürstenfeldbruck 49,00 49,00
Medidata GmbH, Berlin 25,00 25,00
NEXUS/ARABIA ltd., Riad, Saudi Arabien - 50,00
Paladium-med GmbH, Berlin - 20,00
VEGA Software GmbH, Aachen 30,00 30,00

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

2.1 Grundlagen der Erstellung des Abschlusses

Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß § 315a Abs. 1 HGB nach dem am Bilanzstichtag von der Europäischen Union verpflichtend übernommenen Regelwerk des International Accounting Standards Board (IASB) und den ergänzend zu berücksichtigenden handelsrechtlichen Vorschriften erstellt, er steht in Einklang mit den am Bilanzstichtag geltenden International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union verpflichtend anzuwenden sind, einschließlich den noch in Kraft befindlichen International Accounting Standard (IAS) und den ergänzenden Interpretationen (IFRIC bzw. SIC). Noch nicht verpflichtend in Kraft getretene Standards und Interpretationen des IASB werden nicht angewendet.

Berichtswährung

Der Konzernabschluss wird in Euro aufgestellt. Sofern nichts anderes angegeben ist, werden sämtliche Werte auf Tausend (TEUR) gerundet.

Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss einbezogen sind neben der NEXUS AG als Mutterunternehmen alle operativ tätigen in- und ausländischen Tochterunternehmen, bei denen die NEXUS AG unmittelbar oder mittelbar über die Mehrheit der Stimmrechte verfügt. Vier assoziierte Unternehmen sowie ein Gemeinschaftsunternehmen wurden nach der Equity-Methode bilanziert.

Konsolidierungsgrundsätze

Die Jahresabschlüsse werden in einheitlich aufgestellte, konsolidierungsfähige Abschlüsse nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union verpflichtend anzuwenden sind, übergeleitet. Alle zum 31.12.2008 einbezogenen Gesellschaften haben als Geschäftsjahr das Kalenderjahr. Die in 2008 erworbene MEDOS AG, Langenselbold wurde nach der Erwerbsmethode, beginnend mit August 2008 im Konzern konsolidiert. Im Konzernabschluss sind Aufwendungen und Erträge ab August enthalten. Das in 2008 mit einem saudi-arabischen Partner neu gegründete Joint Venture NEXUS/ARABIA ltd., Riad (Saudi Arabien) hat in 2008 noch keine aktive Geschäftstätigkeit aufgenommen. Das Gemeinschaftsunternehmen wird nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen.

Für Unternehmenskäufe wird die Erwerbsmethode verwendet. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt auf den Zeitpunkt, zu dem die Beherrschung erlangt wurde. Dabei sind die ausgewiesenen Eigenkapitalien der einbezogenen Unternehmen gegen die Beteiligungsbuchwerte aufgerechnet. Die Vermögenswerte sowie Schulden und Eventualschulden werden dabei mit ihren Zeitwerten angesetzt. Für Unternehmen, die nach dem 31.03.2004 erworben wurden, ist der IFRS 3 (Business Combinations) anzuwenden. Im Rahmen eines Identifikationsprozesses werden nach IFRS 3 bisher nicht bilanzierte, aber bilanzierungsfähige immaterielle Vermögenswerte aktiviert. Zusätzlich sind auch Eventualschulden zu berücksichtigen. Verbleibende positive Unterschiedsbeträge wurden als Geschäfts- oder Firmenwert nach IFRS 3 aktiviert. Die Ergebnisanteile, die anderen Gesellschaftern zustehen, werden unterhalb der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert bzw. deren Anteile in der Bilanz als separate Position innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen.

Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Gesellschaften sind im Rahmen der Schuldenkonsolidierung gegeneinander verrechnet worden. Im Rahmen der Aufwands- und Ertragskonsolidierung wurden Innenumsätze eliminiert. Eine Eliminierung von Zwischenergebnissen war nicht vorzunehmen. Die konsolidierte Gewinn- und Verlustrechnung ist als vollkonsolidierte Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt, in der sämtliche Erträge und Aufwendungen zwischen den einbezogenen Unternehmen miteinander verrechnet worden sind. Die Umrechnung ausländischer Jahresabschlüsse in fremder Währung wird nach IAS 21 mit dem Konzept der funktionalen Währung vorgenommen.

Die funktionale Währung ist bei allen Gesellschaften die jeweilige Landeswährung. Sich hieraus ergebende Umrechnungsdifferenzen werden ergebnisneutral im Eigenkapital erfasst. Die Bilanzen der Konzerngesellschaften in der Schweiz werden dementsprechend mit dem Stichtagskurs von 1,4882 CHF/EUR, die Gewinn- und Verlustrechnung mit dem Durchschnittskurs von 1,58725 CHF/EUR und das Eigenkapital zu historischen Kursen umgerechnet. Gleiches gilt für Umrechnungsdifferenzen im Rahmen der Schuldenkonsolidierung, soweit es sich bei den anzurechnenden Forderungen um Darlehen handelt, die gem. IAS 21.32 als Nettoinvestment in einem ausländischen Geschäftsbetrieb anzusehen sind. Alle übrigen Umrechnungsdifferenzen, die bei der Schuldenkonsolidierung anfallen, werden erfolgswirksam erfasst.

2.2 Änderung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen grundsätzlich den im Vorjahr angewandten Methoden. Allerdings haben das International Accounting Standards Board (IASB) und das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) die Anpassung zweier bestehenden Standards sowie einige neue Interpretationen verabschiedet, die ab dem Geschäftsjahr 2008 verpflichtend anzuwenden sind. Dies sind:

IAS 39 sowie IFRS 7 "Umklassifizierung von finanziellen Vermögenswerten"
IFRIC 11 "IFRS 2 - Geschäfte mit eigenen Aktien"
IFRIC 12 "Vereinbarungen über Dienstleistungskonzessionen"
IFRIC 14 "Die Begrenzung eines leistungsorientierten Vermögenswertes"

Umgliederungen finanzieller Vermögenswerte i.S.v. IAS 39 waren nicht vorzunehmen. Aus den neuen Interpretationen resultierten keine Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns.

Die ausgewiesenen Vorjahreswerte sind grundsätzlich nach denselben Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen ermittelt wie die Zahlen des laufenden Jahres. Aus Gründen der Vergleichbarkeit wurden im Berichtsjahr zum Zwecke der Klarheit geänderte bzw. ergänzte Postenbezeichnungen in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung sowie in der Kapitalflussrechnung bezüglich des Vorjahresausweises angepasst. Hieraus ergaben sich keine Auswirkungen auf die dargestellte Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns.

Noch nicht angewendete, ab dem 01. Januar 2009 gültigen IFRS Standards und IFRIC Interpretationen

Die NEXUS AG beabsichtigt, grundsätzlich, alle Standards zum Zeitpunkt der erstmaligen verpflichtenden Anwendung zu berücksichtigen. Der Konzern hat die folgenden Standards des International Accounting Standards Board (IASB) und Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee, die bereits herausgegeben wurden, jedoch noch nicht in Kraft getreten sind, noch nicht vorzeitig angewendet:

IAS 1R "Darstellung des Abschlusses" -überarbeitet-
IAS 23 R "Fremdkapitalkosten"
IAS 27 "Konzern- und seperate Einzelabschlüsse nach IFRS (Jointly Controlled Entity or Associate)"
IAS 32 "Finanzinstrumente: Darstellung (Puttable Instruments)"
IAS 39 "Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung (Eligible Hedged Items)"
IFRS 1 "Erstmalige Anwendung"
IFRS 2 "Anteilsbasierte Vergütungen (Vesting Conditions and Cancellations)"
IFRS 3R "Unternehmenszusammenschlüsse" -überarbeitet-
IFRS 8 "Geschäftssegmente"
IFRIC 13 "Customer Loyality Programmes"
IFRIC 15 "Agreements for the Construction of Real Estate"
IFRIC 16 "Hedges of a net Investment in a foreign Operation"
IFRIC 17 "Distributions of non-Cash Assets to Owners (Sachdividenden)"

Die aufgezählten Änderungen in den IFRS Standards und IFRIC Interpretationen, werden aller Voraussicht nach den Ansatz und die Bewertung von Vermögenswerten und Schulden des Konzerns nicht oder zumindest nicht wesentlich berühren, jedoch die Art und Weise der Veröffentlichung der Finanzinformationen ggf. beeinflussen.

2.3 Wesentliche Schätzungen

Die wichtigsten zukunftsbezogenen Annahmen sowie sonstige am Stichtag bestehende wesentliche Quellen von Schätzungsunsicherheiten, aufgrund derer ein beträchtliches Risiko besteht, dass innerhalb des nächsten Geschäftsjahres eine wesentliche Anpassung der Buchwerte von Vermögenswerten und Schulden erforderlich sein wird, werden im Folgenden erläutert.

Wertminderung des Geschäfts- oder Firmenwerts

Der Konzern überprüft mindestens einmal jährlich, ob der Geschäfts- oder Firmenwert wertgemindert ist. Dies erfordert eine Schätzung des Nutzungswerts der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten, denen der Geschäfts- oder Firmenwert zugeordnet ist. Zur Schätzung des Nutzungswerts muss der Konzern darüber hinaus einen angemessenen Abzinsungssatz wählen, um den Barwert dieses Cash Flows zu ermitteln. Zum 31. Dezember 2008 betrug der Buchwert des Geschäfts- oder Firmenwerts TEUR 11.636 (Vorjahr: TEUR 10.586). Weitere Einzelheiten hierzu sind in der Anhangangabe unter Punkt 4 zu finden.

Bei Unternehmenserwerben identifizierter Kundenstamm und Technologie

Der beizulegende Zeitwert von erworbenen Wartungsverträgen (Kundenstamm) und erworbener Technologie zum Zeitpunkt von Unternehmenserwerben, wird auf Basis des geschätzten zukünftigen Nutzens, insbesondere aufgrund zukünftig erwarteter, mit einem angemessenen Zinssatz diskontierter Zahlungsüberschüsse, ermittelt und über die voraussichtliche Nutzungsdauer, auf Basis einer unterstellten jährlichen Abwanderung der Kunden, abgeschrieben. Zum 31. Dezember 2008 belief sich der Wert von aktiviertem Kundenstamm und Technologien auf TEUR 5.203 (Vorjahr: TEUR 3.341).

Entwicklungskosten

Entwicklungskosten werden entsprechend der in der Anhangangabe 2.4 dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethode aktiviert. Für selbst geschaffene Entwicklungen ist zur Bestimmung von Abschreibungsart und -dauer der aktivierungspflichtigen Herstellungskosten der zukünftige Nutzenverlauf abzuschätzen. Nach bestmöglichen Schätzungen betrug der Buchwert der aktivierten Entwicklungskosten zum 31. Dezember 2008 TEUR 9.532 (Vorjahr: TEUR 8.888).

Aktive latente Steuern

Aktive latente Steuern werden für alle nicht genutzten steuerlichen Verlustvorträge in dem Maße erfasst, in dem es wahrscheinlich ist, dass hierfür zu versteuerndes Einkommen verfügbar sein wird und diese noch bestehen werden, sodass die Verlustvorträge tatsächlich genutzt werden können. Für die Ermittlung der Höhe der aktiven latenten Steuern ist eine wesentliche Ermessensausübung der Unternehmensleitung auf der Grundlage des erwarteten Eintrittszeitpunkts und der Höhe des künftig zu versteuernden Einkommens sowie der zukünftigen Steuerplanungsstrategien erforderlich. Zum 31. Dezember 2008 belief sich der Wert der berücksichtigten steuerlichen Verluste auf TEUR 21.203 (Vorjahr: TEUR 22.961) und der nicht berücksichtigten steuerlichen Verluste auf TEUR 36.595 (Vorjahr: TEUR 35.863). Weitere Einzelheiten sind in der Anhangangabe 9 und 26 dargestellt.

Pensionen und andere Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses

Der Aufwand aus leistungsorientierten Plänen wird anhand von versicherungsmathematischen Berechnungen ermittelt. Die versicherungsmathematische Bewertung erfolgt auf der Grundlage von Annahmen in Bezug auf die Abzinsungssätze, künftige Lohn- und Gehaltssteigerungen, die Sterblichkeit und die künftigen Rentensteigerungen. Entsprechend der langfristigen Ausrichtung dieser Pläne unterliegen solche Schätzungen wesentlichen Unsicherheiten. Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen, betrug zum 31. Dezember 2008 TEUR 534 (Vorjahr: TEUR 545). Weitere Einzelheiten hierzu sind in der Anhangangabe 12 zu finden.

2.4 Zusammenfassung wesentlicher Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Gliederung

Die Vermögens- und Schuldposten in der Bilanz wurden entsprechend ihrer Fristigkeit gegliedert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Finanzinstrumente

Die in der Bilanz ausgewiesenen Finanzinstrumente (finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Verbindlichkeiten) im Sinne von IAS 32 und IAS 39 umfassen bestimmte Finanzanlagen, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Beteiligungen, Wertpapiere, liquide Mittel, kurzfristige Darlehen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie bestimmte auf vertraglichen Vereinbarungen beruhende sonstige Vermögenswerte und Verbindlichkeiten. Entsprechend IAS 39 werden finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten in die folgenden Kategorien eingeteilt:

a) bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen,

b) erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte,

c) zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte und,

d) von der NEXUS-Gruppe ausgereichte Kredite und Forderungen.

Bei der erstmaligen bilanziellen Erfassung werden diese finanziellen Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten mit ihren Anschaffungskosten angesetzt, die dem Zeitwert der Gegenleistung unter Einbeziehung von Transaktionskosten entsprechen. Dies gilt nicht für die Kategorie b). Die Erfassung erfolgt grundsätzlich zum Handelstag. Die Folgebewertung variiert für die unterschiedlichen Kategorien finanzieller Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten und ist im Rahmen der Bilanzierungsmethoden der jeweiligen Bilanzposten beschrieben. Gewinne und Verluste aus Veränderungen des Zeitwerts von zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten sind erfolgsneutral direkt im Eigenkapital erfasst. Der Konzern ist zwar auf internationaler Ebene, überwiegend jedoch im europäischen Raum geschäftstätig und daher nur eingeschränkt Marktrisiken aufgrund von Änderungen der Wechselkurse ausgesetzt. Der Konzern verwendet derivative Finanzinstrumente in beschränktem Umfang zur Absicherung der aus Absatzgeschäften erwarteten zukünftigen Cash Flows. Da für die verwendeten Sicherungsinstrumente kein Sicherungszusammenhang designiert ist, sind die aus der Veränderung des fair values dieser Währungsderivate resultierenden Kursgewinne und -verluste sofort erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Immaterielle Vermögenswerte

Erworbene immaterielle Vermögenswerte werden beim erstmaligen Ansatz zu Anschaffungskosten bewertet. Die Anschaffungskosten eines immateriellen Vermögenswerts, der bei einem Unternehmenszusammenschluss erworben wurde, entsprechen seinem beizulegenden Zeitwert zum Erwerbszeitpunkt. Immaterielle Vermögenswerte werden ausgewiesen, wenn es wahrscheinlich ist, dass der dem Vermögenswert zuzuordnende künftige wirtschaftliche Nutzen dem Unternehmen zufließen wird und die Herstellungskosten des Vermögenswertes zuverlässig bemessen werden können. Nach erstmaligem Ansatz werden immaterielle Vermögenswerte mit Ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt, abzüglich jeder kumulierten Abschreibung und aller kumulierten Wertminderungsaufwendungen. Selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte werden mit Ausnahme von aktivierten Entwicklungskosten nicht aktiviert. Damit verbundene Kosten werden erfolgswirksam in der Periode erfasst, in der sie anfallen.

Für die immateriellen Vermögenswerte ist zunächst festzustellen, ob sie eine begrenzte oder unbestimmte Nutzungsdauer haben. Immaterielle Vermögenswerte mit begrenzter Nutzungsdauer werden über die wirtschaftliche Nutzungsdauer abgeschrieben und auf eine mögliche Wertminderung untersucht, wann immer es einen Anhaltspunkt dafür gibt, dass der immaterielle Vermögenswert wertgemindert sein könnte. Die Abschreibungsperiode und die Abschreibungsmethode werden für einen immateriellen Vermögenswert mit einer begrenzten Nutzungsdauer mindestens zum Ende eines jeden Geschäftsjahres überprüft. Hat sich die erwartete Nutzungsdauer des Vermögenswertes geändert, wird ein anderer Abschreibungszeitraum oder eine andere Abschreibungsmethode gewählt. Derartige Änderungen werden als Änderungen einer Schätzung behandelt. Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte mit begrenzter Nutzungsdauer werden in der Gewinn- und Verlustrechnung unter den Abschreibungen erfasst. Bei immateriellen Vermögenswerten mit unbestimmter Nutzungsdauer werden mindestens einmal jährlich für den einzelnen Vermögenswert oder auf der Ebene der zahlungsmittelgenerierenden Einheit Werthaltigkeitstests durchgeführt. Diese immateriellen Vermögenswerte werden nicht planmäßig abgeschrieben. Die Nutzungsdauer eines immateriellen Vermögenswerts mit unbestimmter Nutzungsdauer wird einmal jährlich dahingehend überprüft, ob die Einschätzung einer unbestimmten Nutzungsdauer weiterhin gerechtfertigt ist. Ist dies nicht der Fall, wird die Änderung der Einschätzung von einer unbestimmten Nutzungsdauer zur begrenzten Nutzungsdauer auf prospektiver Basis vorgenommen. Gewinne oder Verluste aus der Ausbuchung immaterieller Vermögenswerte werden zwischen den Nettoveräußerungserlösen und dem Buchwert des Vermögenswerts ermittelt und in der Periode, in der der Posten ausgebucht wird, erfolgswirksam erfasst. Die immateriellen Vermögenswerte enthalten Wartungsverträge/Kundenstamm, Software, Technologien, Geschäfts- oder Firmenwert und Entwicklungskosten.

a) Wartungsverträge, Kundenstamm

Die Gesellschaft hat in Vorjahren sowie im abgelaufenen Jahr im Rahmen von Unternehmenserwerben Softwarepflegeverträge übernommen, die nach IFRS 3 als immaterielle Vermögenswerte jeweils zum Erwerbszeitpunkt zum beizulegenden Zeitwert aktiviert wurden und entsprechend ihrer Nutzungsdauer abgeschrieben werden. Für die Kundenstämme wurde eine Nutzungsdauer von 10 Jahren unterstellt. Die Abschreibungsmethode entspricht dem erwarteten Verbrauch des zukünftigen wirtschaftlichen Nutzens des Vermögenswertes.

b) Software

Software wird mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und als ein immaterieller Vermögenswert ausgewiesen, sofern diese Kosten kein integraler Bestandteil der zugehörigen Hardware sind. Software wird über einen Zeitraum von 4 Jahren bis 6 Jahren linear abgeschrieben.

c) Technologien

Technologiebezogene Vermögenswerte beziehen sich auf Prozess- und Entwicklungs-Know-How, das in Vorjahren und im abgelaufenen Jahr im Rahmen von Unternehmenserwerben erworben und gemäß IFRS 3 zum Erwerbszeitpunkt zum beizulegenden Zeitwert bewertet wurde. Technologien stehen langfristig dem Konzern zur Verfügung und werden über 5, 10 bzw. 15 Jahre linear abgeschrieben.

d) Geschäfts- oder Firmenwert

Der Überschuss der Anschaffungskosten eines Unternehmens über den erworbenen Anteil an den beizulegenden Zeitwerten der identifizierbaren Vermögenswerte und Schulden im Erwerbszeitpunkt wird als Geschäfts- oder Firmenwert bezeichnet und in der Bilanz als Vermögenswert angesetzt. Nach dem erstmaligen Ansatz wird der Geschäfts- oder Firmenwert zu Anschaffungskosten abzüglich kumulierter Wertminderungsaufwendungen bewertet. Geschäfts- oder Firmenwerte werden mindestens einmal jährlich oder dann auf Wertminderung getestet, wenn Sachverhalte oder Änderungen der Umstände darauf hindeuten, dass der Buchwert gemindert sein könnte. Zum Zweck der Überprüfung, ob eine Wertminderung vorliegt, muss der Geschäfts- oder Firmenwert, der bei einem Unternehmenszusammenschluss erworben wurde, vom Übernahmetag an jeder der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten bzw. Gruppen von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten des Konzerns, die aus den Synergien des Zusammenschlusses Nutzen ziehen sollen, zugeordnet werden. Dies gilt unabhängig davon, ob andere Vermögenswerte oder Schulden des Konzerns diesen Einheiten oder Gruppen von Einheiten bereits zugewiesen worden sind. Jede Einheit oder Gruppe von Einheiten, zu der der Geschäfts- oder Firmenwert zugeordnet worden ist,

stellt die niedrigste Ebene innerhalb des Konzerns dar, auf der der Geschäfts- oder Firmenwert für interne Managementzwecke überwacht wird; und
ist nicht größer als ein Segment, das entweder auf dem primären oder dem sekundären Berichtsformat des Konzerns basiert, wie es gemäß IAS 14 "Segmentberichterstattung" festgelegt ist.

Die Wertminderung wird durch die Ermittlung des erzielbaren Betrags der zahlungsmittelgenerierenden Einheit (Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten), auf die sich der Geschäfts- oder Firmenwert bezieht, bestimmt. Liegt der erzielbare Betrag der zahlungsmittelgenerierenden Einheit (Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten) unter ihrem Buchwert, wird ein Wertminderungsaufwand erfasst. In den Fällen, in denen der Geschäfts- oder Firmenwert einen Teil der zahlungsmittelgenerierenden Einheit (Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten) darstellt und ein Teil des Geschäftsbereiches dieser Einheit veräußert wird, wird der dem veräußerten Geschäftsbereich zuzurechnende Geschäfts- oder Firmenwert als Bestandteil des Buchwerts des Geschäftsbereiches bei der Ermittlung des Ergebnisses aus der Veräußerung des Geschäftsbereiches einbezogen. Ein Geschäfts- oder Firmenwert, der auf diese Weise veräußert wird, wird auf der Grundlage des Verhältnisses des veräußerten Geschäftsbereiches zum nicht veräußerten Anteil der zahlungsmittelgenerierenden Einheit ermittelt. Ein außerplanmäßig abgeschriebener Goodwill wird nicht mehr zugeschrieben.

e) Entwicklungskosten

Entwicklungskosten werden als immaterieller Vermögenswert mit ihren Herstellungskosten aktiviert, sofern die nachfolgenden Voraussetzungen gegeben sind:

die technische Realisierbarkeit der Fertigstellung des immateriellen Vermögenswertes
die Absicht, den immateriellen Vermögenswert fertig zu stellen
die Fähigkeit, den immateriellen Vermögenswert zu nutzen oder zu verkaufen
der immaterielle Vermögenswert einen voraussichtlichen künftigen wirtschaftlichen Nutzen erzielen wird
die Verfügbarkeit adäquater technischer, finanzieller und sonstiger Ressourcen, um die Entwicklung abzuschließen und den immateriellen Vermögenswert nutzen oder verkaufen zu können
die Fähigkeit, die dem immateriellen Vermögenswert während seiner Entwicklung zurechenbaren Ausgaben zuverlässig zu ermitteln.

Falls diese Voraussetzungen nicht gegeben sind, werden die Entwicklungskosten im Jahr ihrer Entstehung ergebniswirksam erfasst. Die Herstellungskosten umfassen dabei alle dem Entwicklungsprozess direkt zurechenbaren Kosten sowie angemessene Teile der entwicklungsbezogenen Gemeinkosten. Finanzierungskosten werden nicht aktiviert. Die Abschreibung erfolgt linear ab dem Folgejahr über einen Zeitraum von 4 bis 6 Jahren. In der Gewinn- und Verlustrechnung sind die Abschreibungen der Entwicklungskosten in den Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen enthalten. Der aktivierte Betrag der Entwicklungskosten wird einmal jährlich auf Wertminderung überprüft, wenn der Vermögenswert noch nicht genutzt wird, oder wenn unterjährig Indikatoren für eine Wertminderung vorliegen.

Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich kumulierter planmäßiger Abschreibung und kumulierter Wertminderungen angesetzt. Die ursprünglichen Anschaffungskosten von Sachanlagen umfassen den Kaufpreis sowie alle direkt zurechenbaren Kosten, um den Vermögenswert in einen betriebsbereiten Zustand zu versetzen. Die Herstellungskosten von Sachanlagen umfassen die Aufwendungen, die durch den Verbrauch von Gütern und die Inanspruchnahme von Dienstleistungen für die Herstellung entstehen. Dazu gehören neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der notwendigen Gemeinkosten. Fremdkapitalkosten werden in der Periode als Aufwand erfasst, in welcher sie anfallen.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter der Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Als Abschreibungsmethode wird die lineare Abschreibung verwendet. Die geschätzte Nutzungsdauer beträgt:

1. bei Mietereinbauten: 5 Jahre

2. bei Betriebs- und Geschäftsausstattung: 3 bis 8 Jahre.

Die Buchwerte der Sachanlagen werden auf Wertminderungen überprüft, sobald Indikatoren dafür vorliegen, dass der Buchwert eines Vermögenswerts seinen erzielbaren Betrag übersteigt. Eine Sachanlage wird entweder bei Abgang ausgebucht oder dann, wenn aus der weiteren Nutzung oder Veräußerung des Vermögenswerts kein wirtschaftlicher Nutzen mehr erwartet wird. Die aus der Ausbuchung des Vermögenswerts resultierenden Gewinne oder Verluste werden als Differenz zwischen den Nettoveräußerungserlösen und dem Buchwert ermittelt und in der Periode, in der der Posten ausgebucht wird, erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Die Restwerte der Vermögenswerte, Nutzungsdauern und Abschreibungsmethode werden am Ende eines jeden Geschäftsjahres überprüft und gegebenenfalls angepasst.

Finanzanlagen

Die Beteiligungen an assoziierten Unternehmen und an einem Gemeinschaftsunternehmen werden gemäß IAS 28 bzw. für das Gemeinschaftsunternehmen (Joint Venture) gem. IAS 31.38 entsprechend der Equity-Methode bilanziert. Ein assoziiertes Unternehmen ist ein Unternehmen, bei welchem der Konzern über maßgeblichen Einfluss verfügt und das weder ein Tochterunternehmen noch ein Joint Venture ist. Ein Joint Venture ist ein aufgrund vertraglicher Vereinbarung gemeinschaftlich von Partnerunternehmen geführtes Unternehmen. Nach der Equity-Methode werden die Anteile an einem Unternehmen in der Bilanz zu Anschaffungskosten zuzüglich nach dem Erwerb eingetretener Änderungen des Anteils des Konzerns am Reinvermögen des Unternehmens erfasst. Der mit einem Unternehmen verbundene Geschäfts- oder Firmenwert ist im Buchwert des Anteils enthalten und wird nicht planmäßig abgeschrieben. Nach Anwendung der Equity-Methode stellt der Konzern fest, ob hinsichtlich der Nettoinvestition des Konzerns beim einbezogenen Unternehmen die Berücksichtigung eines zusätzlichen Wertminderungsaufwands erforderlich ist. Die Gewinn- und Verlustrechnung enthält den Anteil des Konzerns am Erfolg des At-Equity einbezogenen Unternehmens. Unmittelbar im Eigenkapital des einbezogenen Unternehmens erfasste Änderungen werden vom Konzern in Höhe seines Anteils ebenfalls unmittelbar im Eigenkapital erfasst und - sofern erforderlich - in die Aufstellung über Veränderungen des Eigenkapitals aufgenommen. Der Bilanzstichtag der assoziierten Unternehmen und des Gemeinschaftsunternehmens entspricht dem des Konzerns. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für ähnliche Geschäftsvorfälle und Ereignisse der assoziierten Unternehmen, und des Gemeinschaftsunternehmens und des Konzerns stimmen aus Sicht des Konzerns ohne wesentliche Abweichungen überein.

Die sonstigen Finanzanlagen werden entsprechend IAS 39 zu ihren fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

Latente Steuern

Die Bildung latenter Steuern erfolgt unter Anwendung der bilanzorientierten Verbindlichkeitsmethode auf alle zum Bilanzstichtag bestehenden temporären Differenzen zwischen dem Wertansatz eines Vermögenswerts bzw. einer Schuld in der Bilanz und dem steuerlichen Wertansatz. Latente Steuerschulden werden für alle zu versteuernden temporären Differenzen erfasst. Hierzu gibt es folgende Ausnahmen:

Die latente Steuerschuld aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts oder eines Vermögenswerts oder einer Schuld bei einem Geschäftsvorfall, der kein Unternehmenszusammenschluss ist und der zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls weder das handelsrechtliche Periodenergebnis noch das zu versteuernde Ergebnis beeinflusst, darf nicht angesetzt werden.
Die latente Steuerschuld aus zu versteuernden temporären Differenzen, die im Zusammenhang mit Beteiligungen an Tochterunternehmen, assoziierten Unternehmen und Anteilen an Joint Ventures stehen, darf nicht angesetzt werden, wenn der zeitliche Verlauf der Umkehrung der temporären Differenzen gesteuert werden kann und es wahrscheinlich ist, dass sich die temporären Unterschiede in absehbarer Zeit nicht umkehren werden. Latente Steueransprüche werden für alle abzugsfähigen temporären Unterschiede, noch nicht genutzte steuerliche Verlustvorträge und nicht genutzte Steuergutschriften in dem Maße erfasst, in dem es wahrscheinlich ist, dass zu versteuerndes Einkommen verfügbar sein wird, gegen das die abzugsfähigen temporären Differenzen und die noch nicht genutzten steuerlichen Verlustvorträge und Steuergutschriften verwendet werden können. Hierzu gibt es folgende Ausnahmen:
Latente Steueransprüche aus abzugsfähigen temporären Differenzen, die aus dem erstmaligen Ansatz eines Vermögenswerts oder einer Schuld bei einem Geschäftsvorfall entstehen, der kein Unternehmenszusammenschluss ist und der zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls weder das handelsrechtliche Periodenergebnis noch das zu versteuernde Ergebnis beeinflusst, dürfen nicht angesetzt werden.
Latente Steueransprüche aus abzugsfähigen temporären Differenzen, die im Zusammenhang mit Beteiligungen an Tochterunternehmen, assoziierten Unternehmen und Anteilen an Joint Ventures im Zusammenhang stehen, dürfen nur in dem Umfang erfasst werden, in dem es wahrscheinlich ist, dass sich die temporären Unterschiede in absehbarer Zeit umkehren werden und ein ausreichendes zu versteuerndes Ergebnis zur Verfügung stehen wird, gegen das die temporären Differenzen verwendet werden können.

Der Buchwert der latenten Steueransprüche wird an jedem Bilanzstichtag überprüft und in dem Umfang reduziert, in dem es nicht mehr wahrscheinlich ist, dass ein ausreichendes zu versteuerndes Ergebnis zur Verfügung stehen wird, gegen das der latente Steueranspruch zumindest teilweise verwendet werden kann. Nicht angesetzte latente Steueransprüche werden an jedem Bilanzstichtag überprüft und in dem Umfang angesetzt, in dem es wahrscheinlich geworden ist, dass ein künftiges zu versteuerndes Ergebnis die Realisierung des latenten Steueranspruches ermöglicht. Latente Steueransprüche und -schulden werden anhand der Steuersätze bemessen, deren Gültigkeit für die Periode, in der ein Vermögenswert realisiert wird oder eine Schuld erfüllt wird, erwartet wird. Dabei werden die Steuersätze (und Steuervorschriften) zugrunde gelegt, die zum Bilanzstichtag gültig oder angekündigt sind. Latente Steuern, die sich auf Posten beziehen, die direkt im Eigenkapital erfasst werden, werden im Eigenkapital und nicht in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Latente Steueransprüche und latente Steuerschulden werden miteinander verrechnet, wenn der Konzern einen einklagbaren Anspruch auf Aufrechnung der tatsächlichen Steuererstattungsansprüche gegen tatsächliche Steuerschulden hat und diese sich auf Ertragssteuern des gleichen Steuersubjektes beziehen, die von derselben Steuerbehörde erhoben werden.

Vorräte

Unter den Vorräten sind Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Handelswaren sowie unfertige und fertige Leistungen mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungs- oder Herstellungskosten und dem Nettoveräußerungswert bewertet. Die Herstellungskosten enthalten neben den Einzelkosten angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie fertigungsbedingte Abschreibungen, die direkt dem Leistungserstellungsprozess zugeordnet werden können. Kosten der Verwaltung werden berücksichtigt, soweit sie dem Leistungserstellungsprozess zuzurechnen sind. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Nicht veräußerbare Vorräte werden vollständig abgeschrieben. Der Nettoveräußerungswert ist der geschätzte, im normalen Geschäftsgang erzielbare Verkaufserlös abzüglich der geschätzten Kosten bis zur Fertigstellung und der geschätzten notwendigen Vertriebskosten.

Forderungen und sonstige Vermögenswerte

Die Forderungen und die sonstigen Vermögenswerte, die in der Regel eine Laufzeit von 30-90 Tagen haben, werden mit dem ursprünglichen Rechnungsbetrag abzüglich einer Wertberichtigung für uneinbringliche Forderungen angesetzt. Eine Wertberichtigung wird vorgenommen, wenn ein objektiver substantieller Hinweis vorliegt, dass der Konzern nicht in der Lage sein wird, die Forderungen einzuziehen. Forderungen werden ausgebucht, sobald sie uneinbringlich sind.

Wertpapiere

Die Wertpapiere wurden als "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" klassifiziert. Bei der erstmaligen Erfassung werden diese mit den Anschaffungskosten angesetzt, die dem beizulegenden Zeitwert der gegebenen Gegenleistung entsprechen. Bei der erstmaligen Bewertung werden Transaktionskosten einbezogen. Nach dem erstmaligen Ansatz werden die Wertpapiere mit ihrem beizulegenden Zeitwert ohne Abzug von beim Verkauf gegebenenfalls anfallenden Transaktionskosten bewertet. Die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts basiert auf öffentlich notierten Preisen einer Wertpapierbörse. Die nicht realisierten Gewinne oder Verluste werden in der Aufstellung über die Veränderungen des Eigenkapitals direkt im Eigenkapital erfasst, bis der finanzielle Vermögenswert verkauft, eingezogen oder anderweitig abgegangen ist, oder bis eine Wertminderung für den finanziellen Vermögenswert festgestellt wurde, sodass zu diesem Zeitpunkt der zuvor im Eigenkapital erfasste, kumulierte Gewinn oder Verlust in das Periodenergebnis einzubeziehen ist.

Liquide Mittel

Liquide Mittel bestehen aus Kassenbeständen und Guthaben bei Kreditinstituten.

Wertminderung von Vermögenswerten

Der Konzern beurteilt an jedem Bilanzstichtag, ob Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass ein Vermögenswert wertgemindert sein könnte. Liegen solche Anhaltspunkte vor oder ist eine jährliche Überprüfung eines Vermögenswerts auf Wertminderung erforderlich, nimmt der Konzern eine Schätzung des erzielbaren Betrags des jeweiligen Vermögenswerts vor. Der erzielbare Betrag ist der höhere der beiden Beträge aus beizulegendem Zeitwert eines Vermögenswerts oder einer zahlungsmittelgenerierenden Einheit abzüglich Veräußerungskosten und dem Nutzungswert. Der erzielbare Betrag ist für jeden einzelnen Vermögenswert zu bestimmen, es sei denn, ein Vermögenswert erzeugt keine Mittelzuflüsse, die weitestgehend unabhängig von denen anderer Vermögenswerte oder anderer Gruppen von Vermögenswerten sind. Übersteigt der Buchwert eines Vermögenswerts seinen erzielbaren Betrag, wird der Vermögenswert als wertgemindert betrachtet und auf seinen erzielbaren Betrag abgeschrieben. Zur Ermittlung des Nutzungswerts werden die geschätzten künftigen Cash Flows unter Zugrundelegung eines Abzinsungssatzes vor Steuern, der die aktuellen Markterwartungen hinsichtlich des Zinseffektes und der spezifischen Risiken des Vermögenswerts widerspiegelt, auf ihren Barwert abgezinst. Wertminderungsaufwendungen der fortzuführenden Geschäftsbereiche werden in den Aufwandskategorien erfasst, die der Funktion des wertgeminderten Vermögenswerts entsprechen. An jedem Berichtsstichtag wird mit Ausnahme des Geschäfts- oder Firmenwerts geprüft, ob Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass ein Wertminderungsaufwand, der in früheren Berichtsperioden erfasst worden ist, nicht länger besteht oder sich vermindert haben könnte. Liegt ein solcher Indikator vor, wird der erzielbare Betrag geschätzt. Ein zuvor erfasster Wertminderungsaufwand ist dann aufzuheben, wenn sich seit der Erfassung des letzten Wertminderungsaufwands eine Änderung in den Schätzungen ergeben hat, die bei der Bestimmung des erzielbaren Betrags herangezogen wurden. Wenn dies der Fall ist, ist der Buchwert des Vermögenswerts auf seinen erzielbaren Betrag zu erhöhen. Dieser erhöhte Buchwert darf nicht den Buchwert übersteigen, der sich nach Berücksichtigung der Abschreibungen ergeben würde, wenn in den früheren Jahren kein Wertminderungsaufwand erfasst worden wäre. Eine solche Wertminderung ist sofort im Periodenergebnis zu erfassen, es sei denn, dass der Vermögenswert zum Neubewertungsbetrag erfasst wird. In diesem Fall ist die Wertaufholung als eine Wertsteigerung durch Neubewertung zu behandeln. Nachdem eine Wertaufholung vorgenommen wurde, ist der Abschreibungsaufwand in künftigen Berichtsperioden anzupassen, um den berichtigten Buchwert des Vermögenswerts, abzüglich eines etwaigen Restbuchwerts, systematisch auf seine Restnutzungsdauer zu verteilen.

Aktienoptionen

Gem. IFRS 2 ermittelt die Gesellschaft den beizulegenden Zeitwert der gewährten Aktienoptionen und verteilt diesen über den Erdienungszeitraum, der den vertraglich vereinbarten Sperrfristen von zwei, drei und vier Jahren entspricht. Die Zuführung wird einerseits als Personalaufwand, andererseits als Einlage in die Kapitalrücklage erfasst.

Rückstellungen für Pensionen

Der Konzern verfügt über 3 Pensionspläne. Die Leistungen werden nicht über einen Fonds finanziert. Die Aufwendungen für die im Rahmen der leistungsorientierten Pläne gewährten Leistungen werden gesondert für jeden Plan unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens (IAS19) ermittelt. Versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste werden erfolgsneutral nach Berücksichtigung latenter Steuern im Eigenkapital erfasst. Der als Schuld aus einem leistungsorientierten Plan zu erfassende Betrag ist die Summe des Barwerts der leistungsorientierten Verpflichtung und der nicht ergebniswirksam erfassten versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste. Als biometrische Berechnungsgrundlagen (Todeswahrscheinlichkeiten, Invaliditätswahrscheinlichkeiten, Verheiratungswahrscheinlichkeiten im Todesfall) werden die Richttafeln 2005 G der Heubeck-Richttafeln-GmbH zugrunde gelegt.

Sonstige Rückstellungen

Rückstellungen werden gebildet soweit gegenüber Dritten eine gegenwärtige Verpflichtung aus einem vergangenen Ereignis besteht, die künftig wahrscheinlich zu einem Abfluss von Ressourcen führt und deren Höhe zuverlässig geschätzt werden kann. Aufwandsrückstellungen werden nicht angesetzt. Resultiert aus dem Erfüllungszeitpunkt der Verpflichtung ein wesentlicher Zinseffekt, so wird die Rückstellung zum Barwert bilanziert. Die Erhöhung der Rückstellung im Zeitablauf wird unter den Finanzaufwendungen erfasst.

Verbindlichkeiten

Nach der erstmaligen Erfassung werden alle Finanzverbindlichkeiten, die keine derivativen Verbindlichkeiten sind, zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.

Eventualverbindlichkeiten

Eventualverbindlichkeiten werden im Konzernabschluss solange nicht passiviert, bis eine Inanspruchnahme wahrscheinlich ist. Sie werden im Konzernanhang angegeben, sofern eine Inanspruchnahme nicht unwahrscheinlich ist.

Umsatzrealisierung

Die Umsätze des Konzerns stammen aus Softwarelizenzen und damit in Zusammenhang stehenden Dienstleistungen, die die Unterstützung bei der Implementierung sowie Wartung und sonstige Dienstleistungen umfassen. In der Regel räumt die Gesellschaft ihren Kunden eine zeitlich unbegrenzte Nutzung der Software ein. Zusätzlich erzielt der Konzern Umsätze mit dem Verkauf von Hardware.

Erträge werden erfasst, wenn es wahrscheinlich ist, dass der wirtschaftliche Nutzen an den Konzern fließen wird und die Höhe der Erträge verlässlich bestimmt werden kann. Darüber hinaus müssen zur Realisation der Erträge die folgenden Ansatzkriterien erfüllt sein:

Die Realisierung der Lizenzumsätze erfolgt nach IAS 18 in Höhe der vereinbarten Lizenzgebühr. Die Realisierung erfolgt, wenn nichts anderes vertraglich vereinbart wird mit Lieferung, da keine wesentlichen Modifikationen notwendig sind. Beratungsleistungen werden monatlich nach Aufwand in Rechnung gestellt.

Wartungsleistungen werden ratierlich über den Leistungszeitraum realisiert. Umsatzerlöse, für die ein Festpreis vereinbart wurde, werden gemäß IAS 11 bzw. IAS 18 entsprechend dem Leistungsfortschritt realisiert, wenn die Höhe der Erträge verlässlich bemessen werden kann, es hinreichend wahrscheinlich ist, dass der wirtschaftliche Nutzen zufließen wird und die angefallenen und noch erwarteten Kosten verlässlich ermittelt werden können. In Mehrfachkomponentenverträgen erfolgt die Umsatzrealisierung von Beratungs- oder anderen Leistungen i.d.R. unabhängig von der Realisierung der Softwareumsätze, da diese Leistungen für die Funktionen der Software als nicht wesentlich anzusehen sind. Erlöse für Beratungs- und andere Leistungen werden realisiert, sobald sie erbracht wurden. Die Realisierung erfolgt in der Regel auf der Basis von geleisteten und bewerteten Stunden und erstattungsfähigen Auslagen. Der Wert des Wartungselements bemisst sich nach den vertraglich fixierten Sätzen. Der Softwareanteil wird mit dem Residualwert realisiert.

Fremdwährungen

Fremdwährungsgeschäfte werden in der Berichtswährung erfasst, indem der Fremdwährungsbetrag mit dem zum Zeitpunkt des Geschäftvorfalles gültigen Umrechnungskurs zwischen Berichts- und Fremdwährung umgerechnet wird. Umrechnungsdifferenzen aus der Abwicklung monetärer Posten sowie aus der Stichtagsbewertung zu Kursen, die sich von den ursprünglich während der Periode erfassten unterscheiden, werden als Aufwand oder Ertrag in der Periode, in der sie entstanden sind, erfasst.

Operating-Leasingverhältnis

Ein Leasingverhältnis wird als Operating-Leasingverhältnis klassifiziert, wenn im Wesentlichen alle Risiken und Chancen, die mit dem Eigentum verbunden sind, bei dem Leasinggeber verbleiben. Leasingzahlungen innerhalb eines Operating-Leasingverhältnisses werden als Aufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung linear über die Laufzeit des Leasingverhältnisses erfasst.

3. Unternehmenszusammenschlüsse

Erwerb der MEDOS AG

Die NEXUS AG, hat mit Anteilskaufvertrag vom 31.07.2008 100% der Anteile an der MEDOS AG, Langenselbold, erworben. Die Anschaffungskosten betrugen TEUR 919.

Durch die Akquisition der MEDOS AG, hat die NEXUS AG die Branchenkompetenz im Gesundheitswesen, vor allem im Bereich der Radiologie, weiter ausgebaut.

Die erworbenen Vermögenswerte und Schulden wurden in der Bilanz mit den beizulegenden Zeitwerten angesetzt und stellen sich wie folgt dar:

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VERMÖGENSWERTE/SCHULDEN MEDOS AG BEIZULEGENDER ZEITWERT ZUM ERWERBSZEITPUNKT

EUR
BUCHWERT

EUR
VERMÖGENS-, SCHULDPOSTEN
Kassenbestand 1.260.656,79 1.260.656,79
Immaterielle Vermögenswerte 2.068.562,50 353.973,50
Sachanlagen 339.257,00 339.257,00
Forderungen 1.770.180,18 1.770.180,18
Vorräte 326.465,91 326.465,91
5.765.122,38 4.047.333,38
Latente Steuern 458.306,00 0,00
Steuerrückstellungen 9.742,80 9.742,80
Rückstellungen 567.327,20 567.327,20
Verbindlichkeiten 4.797.013,85 4.797.013,85
5.832.389,85 5.374.083,85
NETTOVERMÖGEN ZUM 31.07.2008 -67.267,47 -1.326.750,47
Goodwill 985.839,35
ANSCHAFFUNGSKOSTEN GESAMT 918.571,88
Die Anschaffungskosten setzen sich wie folgt zusammen:
in bar entrichteter Kaufpreis 891.543,38
Anschaffungsnebenkosten 27.028,50
ANSCHAFFUNGSKOSTEN GESAMT 918.571,88
Entwicklung der Zahlungsmittel aus dieser Akquisition ergibt sich wie folgt:
abzüglich erworbene Zahlungsmittel 1.260.656,79
in bar entrichtete Anschaffungskosten 918.571,88
ABFLUSS VON ZAHLUNGSMITTELN 342.084,91

Die bei der Kaufpreisallokation vorläufig identifizierten und bewerteten Vermögenswerte und Schulden bestehen im Wesentlichen aus Technologie (TEUR 1.247), Kundenbeziehungen (TEUR 467) und passiven latenten Steuern (TEUR 458) zum Erwerbszeitpunkt.

Aus Forderungen und Verbindlichkeiten bestanden per Saldo TEUR 1.308 Verbindlichkeiten gegenüber der Altaktionärin. Die bei der Altaktionärin hieraus resultierende Forderung gegen die MEDOS AG wurde von der NEXUS AG zeitgleich zum Anteilserwerb zum Nominalwert erworben.

Der im Rahmen des Erwerbs aktivierte Goodwill von TEUR 986 beruht auf den erwarteten Synergien bei der Zusammenführung der Geschäftsaktivitäten, sowie auf einzelnen nach IFRS nicht getrennt aktivierungsfähigen Vermögenswerten (z.B. Möglichkeit des Marktzugangs, Qualifikation der Belegschaft).

Die MEDOS AG wurde entsprechend ihrer Ertragspotentiale dem Geschäftsbereich Healthcare Software zugeordnet und ab 01.08.2008 konsolidiert. Im vergangenen Jahr hat die Gesellschaft einen Ergebnisbeitrag von TEUR -9 und einen Umsatzbeitrag von TEUR 3.237 erwirtschaftet.

4. Immaterielle Vermögenswerte

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IMMATERIELLE VERMÖGENGSWERTE KONZESSIONEN/ PATENTE

TEUR
GESCHÄFTS-/ FIRMENWERT

TEUR
ENTWICKLUNGSKOSTEN

TEUR
Bruttowerte per 31.12.2007 3.553 10.762 24.487
Zugänge aufgrund Änderung des Konzernkreises 1.129 986 0
Währungsänderungen 65 184 12
Zugänge 62 1 4.139
Abgänge 0 120 0
BRUTTOWERTE PER 31.12.2008 4.809 11.813 28.638
Kumulierte Abschreibungen per 31.12.2007 3.336 177 15.599
Zugänge aufgrund Änderung des Konzernkreises 775 0 0
Währungsänderungen 64 0 0
Zugänge 109 0 3.507
Abgänge 0 0 0
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN 31.12.2008 4.284 177 19.106
Nettowerte am 31.12.2007 216 10.586 8.888
NETTOWERTE AM 31.12.2008 525 11.636 9.532
Bruttowerte per 31.12.2006 3.391 7.925 20.655
Zugänge aufgrund Änderung des Konzernkreises 22 2.887 0
Währungsänderungen -17 -50 0
Zugänge 157 0 3.833
Abgänge 0 0 0
BRUTTOWERTE PER 31.12.2007 3.553 10.762 24.487
Kumulierte Abschreibungen per 31.12.2006 3.262 177 12.344
Zugänge aufgrund Änderung des Konzernkreises 17 0 0
Währungsänderungen -17 0 0
Zugänge 74 0 3.255
Abgänge 0 0 0
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN 31.12.2008 3.336 177 15.599
Nettowerte am 31.12.2006 130 7.749 8.311
NETTOWERTE AM 31.12.2007 216 10.586 8.888

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IMMATERIELLE VERMÖGENGSWERTE KUNDENSTAMM/ TECHNOLOGIE

TEUR
GESAMT

TEUR
Bruttowerte per 31.12.2007 4.416 43.218
Zugänge aufgrund Änderung des Konzernkreises 1.812 3.926
Währungsänderungen 68 329
Zugänge 735 4.937
Abgänge 0 120
BRUTTOWERTE PER 31.12.2008 7.031 52.290
Kumulierte Abschreibungen per 31.12.2007 1.076 20.188
Zugänge aufgrund Änderung des Konzernkreises 97 872
Währungsänderungen 17 81
Zugänge 638 4.253
Abgänge 0 0
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN 31.12.2008 1.828 25.394
Nettowerte am 31.12.2007 3.341 23.031
NETTOWERTE AM 31.12.2008 5.203 26.896
Bruttowerte per 31.12.2006 3.320 35.291
Zugänge aufgrund Änderung des Konzernkreises 194 3.102
Währungsänderungen -11 -78
Zugänge 913 4.903
Abgänge 0 0
BRUTTOWERTE PER 31.12.2007 4.416 43.218
Kumulierte Abschreibungen per 31.12.2006 664 16.446
Zugänge aufgrund Änderung des Konzernkreises 0 17
Währungsänderungen -2 -18
Zugänge 413 3.742
Abgänge 0 0
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN 31.12.2008 1.076 20.188
Nettowerte am 31.12.2006 2.656 18.846
NETTOWERTE AM 31.12.2007 3.341 23.031

Die immateriellen Vermögenswerte enthalten entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten. Des Weiteren werden im Zusammenhang mit den Erstkonsolidierungen der jeweiligen Unternehmenserwerbungen, die identifizierten immateriellen Vermögenswerte (Kundenstamm, Technologien und Entwicklungskosten) einschließlich der entstandenen Geschäfts- oder Firmenwerte ausgewiesen.

Goodwill

Im Rahmen eines jährlichen Impairment Tests gemäß IAS 36 (Wertminderung von Vermögenswerten) werden jeweils zum 31. Dezember die Geschäfts- oder Firmenwerte, zur Überprüfung der Werthaltigkeit zahlungsmittelgenerierenden Einheiten (ZGE) zugeordnet. Die ZGE ist nach IAS 36.6 die kleinste identifizierbare Gruppe von Vermögenswerten, welche durch die fortgeführte Nutzung Liquiditätszuflüsse erzeugt, die ihrerseits weitgehend unabhängig von den Geldzuflüssen anderer Vermögenswerte sind. In den Vorjahren waren innerhalb des Segments Healthcare Software die jeweiligen selbständigen rechtlichen Einheiten als ZGE angesehen worden. Aufgrund der zwischenzeitlich vollzogenen technischen und marktorientierten Zusammenführung der Unternehmen im Segment Healthcare Software und der damit verbundenen organisatorischen Bündelung der Tätigkeiten in NEXUS/DIS (NEXUS/Diagnostische Systeme), NEXUS/CIS (NEXUS/Clinical Information Systems) sowie NEXUS/HOSPIS (Schweiz) waren die ZGE in 2008 entsprechend dieser neuen Organisation neu zu definieren.

Der erzielbare Betrag obiger ZGE wurde zum Bilanzstichtag jeweils auf Basis der Berechnung eines Nutzungswertes ermittelt. Ein Abschreibungsbedarf ergab sich hiernach nicht. Die Berechnungen wurden auf der Grundlage von Cash Flow-Prognosen erstellt, die wiederum auf der genehmigten Planung für 2009 sowie der strategischen Planung bis 2012 entspricht. Der für die Cash Flow-Prognosen verwendete Abzinsungssatz liegt je nach Risikoanalyse zwischen 8,7% und 10,9% (Vorjahr: 9,9% und 11,9%). Cash Flows nach dem Detailplanungszeitraum werden mit einer Wachstumsrate, die durch einen pauschalen Abschlag im Diskontierungszinssatz rechnerisch berücksichtigt wird, extrapoliert. Der so berechnete Nutzungswert basiert auf Prognosen, bei denen Schätzungsunsicherheiten bestehen. Wesentliche Unsicherheiten liegen in folgenden Positionen:

Gewinnmarge
Abzinsungssatz
Entwicklung der Marktanteile und Wartungserlöse
Wachstumsraten in der Detailplanungsphase

Gewinnmarge

Die Gewinnmargen werden anhand durchschnittlicher Werte errechnet, die sich unter Berücksichtigung der Margen aus Vorjahren sowie einer deutlichen Ausweitung des Lizenzgeschäfts auf Basis teilweise schon abgeschlossener Verträge ergeben. Die Gewinnmargen werden zudem planerisch um die erwartete Effizienzsteigerung angepasst.

Abzinsungssatz

Der Abzinsungssatz spiegelt die Schätzung des Vorstands hinsichtlich der spezifischen Risiken der jeweiligen ZGE wider. Über diesen Zinssatz werden zukünftige Investitionsvorhaben beurteilt.

Entwicklung der Marktanteile und Wartungserlöse

Diese Annahmen sind von besonderer Bedeutung, da sich hier die Einschätzung widerspiegelt, wie sich die ZGEs im Vergleich zu ihren Wettbewerbern innerhalb des Planungshorizontes entwickeln wird. Dabei ist in allen drei ZGE zu beachten, dass es sich nicht um klar umrissene Märkte handelt, sondern zu einem großen Teil auch um Projektgeschäfte, die eine klare Vergleichbarkeit nicht ermöglichen.

Wachstumsraten in der Detailplanungsphase

Den Wachstumsraten in der Detailplanungsphase liegen veröffentlichte branchenbezogene Marktforschungen zugrunde. Sie werden zusätzlich maßgeblich von der ZGE individuellen Einschätzung zukünftiger Potentiale beeinflusst. Diese Annahmen werden durch konkrete Vertriebs-, Entwicklungs- und Marketingpläne unterlegt.

Sensitivität der getroffenen Annahmen

Eine deutliche Abweichung der getroffenen Annahmen kann dazu führen, dass die tatsächlichen Nutzungswerte der ZGEs von den geplanten Werten abweichen. Bei folgenden Grundannahmen sind Auswirkungen auf die erzielbaren Werte möglich:

Annahmen zu Wachstumsraten Detailplanungsphase

Der Vorstand sieht, dass die Geschwindigkeit des technologischen Wandels oder auch neue Wettbewerber die Annahmen zur Wachstumsrate beeinflussen können. In der Detailplanungsphase wurden insbesondere für die ZGE NEXUS/DIS und dort für Produkte im Bereich Gynäkologie und Radiologie mit überdurchschnittlich hohen Umsatzzuwächsen kalkuliert, die sich aus einer Erwartung des Marktwachstums ergeben. Sollte diese Wachstumsplanung nicht erreicht werden, könnte sich der Nutzungswert der ZGE NEXUS/DIS reduzieren.

Gewinnmarge

Der Vorstand hat die Möglichkeit von geringeren als in der Planung zugrunde gelegten Gewinnmargen erwogen. In der Planung wurde eine steigende Effizienz der Organisation auf Grundlage von Mengendegression bei durchschnittlichen Bereichssteigerungsraten unterstellt. Sollte sich beispielsweise aufgrund von nicht kompensierbaren Kostensteigerungen die Effizienz der Organisationen nicht verbessern, würde sich der Nutzungswert der ZGEs reduzieren.

Der aktivierte Firmenwert der ZGE NEXUS/CIS von TEUR 4.290 ist durch die Übernahme der Anteile an der NEXUS/MEDICARE GmbH, München, der Firmenwert der ZGE NEXUS/HOSPIS von TEUR 1.804 beim Erwerb der NEXUS Schweiz GmbH, Schwerzenbach und der Firmenwert der NEXUS/DIS von TEUR 5.542 aus den Unternehmenszusammenschlüssen mit NEXUS/GMT GmbH, Frankfurt a. M., NEXUS/PASCHMANN GmbH, Überhausen, NEXUS/HOLL GmbH, Ismaning und MEDOS AG, Langenselbold entstanden. Der Goodwill für die NEXUS Schweiz GmbH, Schwerzenbach, betrug zum Erstkonsolidierungszeitpunkt TEUR 1.723 aktiviert und hat sich aufgrund von Wechselkursschwankungen auf TEUR 1.804 verändert.

Kundenstamm/Technologie

Beim Erwerb der MEDOS AG, Langenselbold, (vgl. Anhangs-Tz 3) wurde Technologie in Höhe von TEUR 1.247 aktiviert und über 6 Jahre linear abgeschrieben sowie Kundenbeziehungen in Höhe von TEUR 467 (Kundenstamm) und über 10 Jahre entsprechend dem erwarteten Verbrauch des zukünftigen Nutzens abgeschrieben. Im Vorjahr waren im Rahmen der Kaufpreisallokation der Erwerbe NEXUS/PASCHMANN GmbH, Überhausen, und NEXUS/HOLL GmbH, Ismaning Kundenbeziehungen (Kundenstamm) von TEUR 165 (PASCHMANN) bzw. TEUR 29 (HÜLL) identifiziert worden und werden seitdem über 10 Jahre entsprechend dem erwarten Verbrauch des zukünftigen Nutzens abgeschrieben. Im Rahmen der Aufteilung der erworbenen Vermögenswerte waren für die NEXUS Schweiz GmbH, Schwerzenbach zum Erstkonsolidierungszeitpunkt in 2006 insgesamt TEUR 309 als Kundenbeziehungen zum Barwert (Kundenstamm) aktiviert worden, die über 10 Jahre entsprechend des erwarteten Verbrauchs des zukünftigen wirtschaftlichen Nutzens abgeschrieben werden und TEUR 74 als geistige Eigentumsrechte (Technologie), die über 10 Jahre linear abgeschrieben werden. Im Rahmen der Aufteilung der erworbenen Vermögenswerte waren für die NEXUS/GMT GmbH im Geschäftsjahr 2005 insgesamt TEUR 535 als Kundenbeziehungen (Kundenstamm) aktiviert worden, die über 10 Jahre linear abgeschrieben werden und TEUR 139 als geistige Eigentumsrechte (Technologie), die über 5 Jahre linear abgeschrieben werden.

Entwicklungskosten

Entwicklungskosten sind insoweit in Ansatz gebracht worden, soweit sie die in den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgeführten Kriterien erfüllen. Sie werden, sofern nicht für Grundlagenforschung oder nicht auftragsbezogen angefallen, im Geschäftsjahr des Anfalls aktiviert. Insgesamt wurden in 2008 Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 4.122 (Vorjahr: TEUR 3.834) aktiviert. Die Entwicklungskosten werden planmäßig linear über eine Nutzungsdauer von vier bis sechs Jahren abgeschrieben. Die Restnutzungsdauer der in Vorjahren aktivierten Entwicklungskosten beläuft sich auf einen Zeitraum von ein bis drei Jahren. Im Berichtsjahr wurden TEUR 3.557 (Vorjahr: TEUR 3.255) abgeschrieben. Daneben sind rund TEUR 3.378 nicht aktivierungsfähige Entwicklungskosten direkt im Aufwand erfaßt.

Konzessionen/Lizenzen

Ausgewiesen wird insbesondere Fremdsoftware, die für eigene Zwecke genutzt wird.

5. Sachanlagen

Die Sachanlagen setzten sich überwiegend aus Betriebs- und Geschäftsausstattung zusammen und sind zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Die gewöhnliche Nutzungsdauer beträgt zwischen drei und zehn Jahren. Die Abschreibung erfolgte im abgelaufenen Geschäftsjahr wie im Vorjahr ausschließlich nach der linearen Methode. Siehe Tabelle Seite 55.

6. Finanzanlagen

Die NEXUS AG hält zum 31.12.2008 unverändert zum Vorjahr, direkt oder indirekt, die Beteiligungen an der G.I.T.S Gesundheitswesen IT-Service GmbH, Fürstenfeldbruck, der Medidata GmbH, Berlin, und der VEGA Software GmbH, Aachen. Neu gegründet wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr die Paladium-med GmbH, Berlin, mit einem Anteil von 20%, sowie das Joint Venture NEXUS/ARABIA ltd., Riad, mit einem Anteil von 50%. Die NEXUS/ARABIA ltd. wird ihre aktive Geschäftstätigkeit erst in 2009 aufnehmen.

Die folgende Tabelle enthält die zusammengefassten Finanzinformationen über die vier assoziierten Unternehmen des Konzerns sowie das Gemeinschaftsunternehmen, die alle At-Equity konsolidiert werden:

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2007

TEUR
2008

TEUR
ANTEIL AN DER BILANZ DER BETEILIGUNGEN
Kurzfristige Vermögenswerte 64 109
(davon Joint Venture) (0) (48)
Langfristige Vermögenswerte 21 35
(davon Joint Venture) (0) (0)
Kurzfristige Schulden -34 -43
(davon Joint Venture) (0) (0)
Langfristige Schulden -3 0
(davon Joint Venture) (0) (0)
ANTEILIGES REINVERMÖGEN 48 101
(DAVON JOINT VENTURE) (0) (48)
ANTEIL AN DEN ERLÖSEN UND DEM GEWINN DER BETEILIGUNGEN
Erlöse 245 257
(davon Joint Venture) (0) (0)
Gewinn 9 1
(davon Joint Venture) (0) (0)
BUCHWERT DER BETEILIGUNG 48 101
(DAVON JOINT VENTURE) (0) (48)

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SACHANLAGEN MIETEREINBAUTEN

TEUR
ANDERE ANLAGEN BETRIEBS- UND GESCHÄFTSAUSSTATTUNG

TEUR
GESAMT

TEUR
Bruttowerte per 31.12.2007 44 4.387 4.430
Zugänge aufgrund Änderung des Konzernkreises 357 961 1.317
Währungsänderungen 0 114 114
Zugänge 0 432 432
Abgänge 0 73 73
BRUTTOWERTE PER 31.12.2008 401 5.820 6.221
Kumulierte Abschreibungen per 31.12.2007 19 3.402 3.421
Zugänge aufgrund Änderung des Konzernkreises 301 677 978
Währungsänderungen 0 103 103
Zugänge 21 555 576
Abgänge 0 52 52
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN PER 31.12.2008 341 4.684 5.024
Nettowerte am 31.12.2007 25 984 1.009
NETTOWERTE AM 31.12.2008 60 1.136 1.196
Bruttowerte per 31.12.2006 22 3.720 3.743
Zugänge aufgrund Änderung des Konzernkreises 0 192 192
Währungsänderungen 0 -29 -29
Zugänge 21 667 688
Abgänge 0 164 164
BRUTTOWERTE PER 31.12.2007 44 4.387 4.430
Kumulierte Abschreibungen per 31.12.2006 17 3.032 3.049
Zugänge aufgrund Änderung des Konzernkreises 0 136 136
Währungsänderungen 0 -26 -26
Zugänge 1 391 392
Abgänge 0 131 131
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN PER 31.12.2007 18 3.402 3.421
Nettowerte am 31.12.2006 5 689 694
NETTOWERTE AM 31.12.2007 25 984 1.009

7. Latente Steuern

Eine Verrechnung aktiver und passiver latenter Steuern wurde in Übereinstimmung mit IAS 12 vorgenommen. Die aktiven und passiven latenten Steuern gliedern sich nach ihrer Entstehungsursache wie folgt auf:

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KONZERN-BILANZ KONZERN-GUV
31.12.2007

TEUR
31.12.2008

TEUR
31.12.2007

TEUR
31.12.2008

TEUR
--- --- --- --- ---
LATENTER STEUERANSPRUCH
Steuerliche Verlustvorträge 6.515 6.028 -1.514 -496
Bewertungsunterschiede Vorräte - 4 - 4
Bewertungsunterschiede Rückstellungen 43 56 43 13
Bewertungsunterschiede Pensionen 44 29 - -
6.602 6.117 -1.471 -479
Verrechnung mit latenten Steuerschulden -2.703 -2.152 1.471 479
LATENTE STEUERN (AKTIVA) 3.899 3.965 0 0
LATENTE STEUERSCHULD
Entwicklungskosten 2.501 2.794 503 -293
Bewertungsunterschiede Forderungen 27 10 -16 17
Bewertungsunterschiede Guthaben Kreditinstitute - 20 - -20
Technologie/Know-How 782 707 424 533
Unfertige Leistungen 60 156 -60 -96
Derivative Finanzinstrumente - 37 - -37
Eliminierung von Einzelwertberichtigungen im Zusammenhang mit der Schuldenkonsolidierung 1.017 855 200 162
Eliminierung von Wechselkursdifferenzen im Zusammenhang mit der Schuldenkonsolidierung - 83 - -61
Bewertungsunterschiede Wertpapiere -155 -398 - -
4.232 4.264 1.051 205
Davon verrechnet mit latenten Steuerforderungen -2.703 -2.152 -1.471 -479
LATENTE STEUERN (PASSIVA) 1.529 2.112 -420 -274

Die Veränderung der latenten Steuern stellt sich wie folgt dar:

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31.12.2007

TEUR
31.12.2008

TEUR
Ergebniswirksame Veränderung der latenten Steuern -420 -274
Ergebnisneutrale Anpassung der latenten Steuern im Rahmen der Bewertung von Finanzinstrumenten 98 243
Ergebnisneutrale Anpassung der latenten Steuern im Rahmen der Rücklage für Pensionen -37 -8
Ergebnisneutrale Anpassung der latenten Steuern im Rahmen von Schuldenkonsolidierung - -20
Ergebnisneutrale Bildung aktiver latenter Steuern im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen 167 -
Ergebnisneutrale Bildung passiver latenter Steuern im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen -76 -458
VERÄNDERUNG BILANZPOSTEN LATENTE STEUERN -268 -517

Im Rahmen der Erstkonsolidierung der MEDOS AG, Langenselbold, wurden passive latente Steuern auf Technologie und Kundenbeziehungen gebildet. Zum 31. Dezember 2008 waren keine passiven latenten Steuern auf nicht abgeführte Gewinne von Tochterunternehmen oder assoziierte Unternehmen erfasst, weil der Konzern festgelegt hat, dass in absehbarer Zukunft die bislang nicht ausgeschütteten Gewinne nicht ausgeschüttet werden. Zudem sind aufgrund des deutschen Steuersystems, die im Falle einer Ausschüttung an das Mutterunternehmen resultierenden Steuern, der Höhe nach für den Konzern unwesentlich.

8. Forderungen und sonstige Vermögenswerte

Die Forderungen und sonstigen Vermögenswerte setzen sich wie folgt zusammen:

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31.12.2007 31.12.2008
KURZFRISTIG (< 1 JAHR)

TEUR
LANGFRISTIG (> 1 JAHR)

TEUR
KURZFRISTIG (< 1 JAHR)

TEUR
LANGFRISTIG (> 1 JAHR)

TEUR
--- --- --- --- ---
FORDERUNGEN AUS LIEFERUNGEN UND LEISTUNGEN 10.099 - 9.489 -
FORDERUNGEN GEGEN ASSOZIIERTE UNTERNEHMEN 53 - 6 -
PROJEKTAUFTRÄGE MIT AKTIVISCHEM SALDO GEGENÜBER KUNDEN 544 - 875 -
SONSTIGE VERMÖGENSWERTE 1.349 1.208 1.067 1.347
aus Zinsen noch nicht fälliger Wertpapiere 232 - 104 -
aus Forderungen im Bereich Umsatzsteuer 78 - 179 -
aus Darlehen an Mitarbeiter und Dritte - 1.208 13 1.137
aus Darlehen an Organschaftsträger - - 48 210
aus Sonstige 1.039 - 723 -
STEUERERSTATTUNGSANSPRÜCHE 432 - 450 -

Zu den Einzelwertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und deren Entwicklung wird auf unten stehende Tabelle verwiesen.

Die Projektaufträge mit aktivischem Saldo gegenüber Kunden in Höhe von TEUR 875 (Vorjahr: TEUR 544) werden aller Voraussicht nach innerhalb eines Jahres abgerechnet und auch fällig werden.

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WEDER ÜBERFÄLLIG NOCH WERTGEMINDERT ÜBERFÄLLIG ABER NICHT WERTGEMINDERT
SUMME

TEUR
TEUR < 30 TAGE

TEUR
30-120 TAGE

TEUR
120-180 TAGE

TEUR
180-360 TAGE

TEUR
> 360 TAGE

TEUR
--- --- --- --- --- --- --- ---
31.12.2008 9.489 2.911 1.822 506 611 1.291 1.173
31.12.2007 10.099 1.322 5.616 1.153 349 1.206 453

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ENTWICKLUNG DER EINZELWERTBERICHTIGUNG AUF FORDERUNGEN AUS LIEFERUNGEN UND LEISTUNGEN 2007

TEUR
2008

TEUR
Stand 1. Januar 959 1.035
Aufwandswirksame Zuführungen 488 465
Verbrauch -281 -299
Auflösung -131 -233
1.035 968

9. Derivative Finanzinstrumente

Derivative Finanzinstrumente werden von NEXUS ausschließlich zu Sicherungszwecken eingesetzt, um Fremdwährungsrisiken abzusichern, die aus der Geschäftstätigkeit resultieren. Gemäß IAS 39 sind alle derivativen Finanzinstrumente zu ihrem Marktwert zum Abschlussstichtag zu bilanzieren, unabhängig von ihrem Verwendungszweck oder der Absicht, mit der sie gehalten werden. Die Gesellschaft designiert grundsätzlich keine derivativen Finanzinstrumente in eine Sicherungsbeziehung. Demzufolge werden alle Änderungen des Marktwertes von Devisentermingeschäften und Devisenoptionsgeschäften in der Periode der Änderung in den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.

10. Wertpapiere

Die Wertpapiere umfassen zum Bilanzstichtag Firmenanleihen in Höhe von TEUR 3.655 (Zinssatz 5,63% - 7,00%) (Vorjahr: TEUR 7.107; Zinssatz: 3,63% - 7,00%), Fondsanteile in Höhe von TEUR 408 (Vorjahr: TEUR 656) und Geldmarktanleihen in Höhe von TEUR 1.256 (Vorjahr: TEUR 1.918). Die Endfälligkeit der einzelnen Wertpapiere liegt in den Jahren 2009 bis 2020.

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WERTPAPIERE IN TEUR 31.12.2007 ANSCHAFFUNGSKOSTEN

TEUR
KURSWERT

TEUR
Firmenanleihen 7.456 7.107
Geldmarktanleihen 2.014 1.918
Fondsanteile 749 656
SUMME 10.219 9.681

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WERTPAPIERE IN TEUR 31.12.2008 ANSCHAFFUNGSKOSTEN

TEUR
KURSWERT

TEUR
Firmenanleihen 3.962 3.655
Geldmarktanleihen 2.014 1.256
Fondsanteile 719 408
SUMME 6.695 5.319

Wertminderungen waren im Berichtszeitraum im Periodenergebnis in Höhe von TEUR 108 erfasst.

Im Eigenkapital wurde eine Bewertungsrücklage für Finanzinstrumente gebildet, welche die kumulierten Gewinne und Verluste aus den als zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten klassifizierten Wertpapieren abzüglich der darauf entfallenden latenten Steuern ausweist. Kumulierte Wertminderungen im Zeitpunkt des Abgangs von Wertpapieren waren im Berichtszeitraum in Höhe von TEUR 104 (Vorjahr: TEUR 0) ergebniswirksam im Periodenergebnis zu erfassen.

11. Eigenkapital

Das Eigenkapital beträgt zum Stichtag TEUR 44.494 (Vorjahr: TEUR 43.506). Es wird auf die Eigenkapitalveränderungsrechnung hingewiesen.

a) Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital ist seit dem 31.03.2007 in 13.805.200 (Vorjahr: 13.805.200) auf den Inhaber lautende, nennwertlose Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00 eingeteilt.

b) Eigene Anteile

In der Hauptversammlung vom 19.6.2006 wurde die Gesellschaft bis zum 30.11.2007 ermächtigt, eigene Aktien bis zu einer Höhe von insgesamt 10% des Grundkapitals, d.h. bis zu 1.372.000 Stückaktien im rechnerischen Wert von EUR 1,00 zu erwerben. Hiervon hat die Gesellschaft in 2007 Gebrauch gemacht und 8.420 Stückaktien mit Anschaffungskosten von insgesamt TEUR 26 erworben. Die eigenen Anteile werden mit den gesamten Anschaffungskosten in einer Summe offen vom Eigenkapital abgezogen (cost method). Die Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien darf von der Gesellschaft nicht zum Zweck des Handelns in eigenen Aktien genutzt werden. Die Ermächtigung kann ganz oder in Teilbeträgen, einmal oder mehrmals durch die Gesellschaft ausgeübt werden, aber auch für Rechnung durch Dritte durchgeführt werden.

Genehmigtes Kapital

Der Vorstand wurde ermächtigt, in der Zeit bis zum 31.05.2010 das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrates einmalig oder mehrfach um bis zu insgesamt EUR 6.860.000,- durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender nennwertloser Inhaberaktien (Stückaktien) gegen Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen. Der Vorstand entscheidet mit Zustimmung des Aufsichtsrates über die Bedingungen der Aktienausgabe. Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates über den Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre in folgenden Fällen zu entscheiden

a) Für Spitzenbeträge;

b) Für eine Kapitalerhöhung mit Sacheinlage zum Erwerb eines Unternehmens oder einer Beteiligung

Bedingtes Kapital und Aktienoptionspläne (AOP)

Vorstandsmitglieder, Mitglieder der Geschäftsführung und Mitarbeiter der NEXUS-Gruppe erhalten aktienbasierte Vergütungen im Rahmen von Aktienoptionsplänen.

In der Hauptversammlung vom 28.6.2004 wurde ein bedingtes Kapital i.H.v. EUR 514.615 beschlossen. Der Vorstand wurde ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates im Rahmen eines Aktienoptionsprogrammes III bis zu 514.615 Aktienoptionen mit Bezugsrechten auf Aktien der Gesellschaft auszugeben. Die Aktienoptionen sind ausschließlich zum Bezug durch Mitglieder des Vorstands und Arbeitnehmer der NEXUS AG sowie durch Geschäftsführungsmitglieder und Arbeitnehmer von nach § 15 AktG verbundenen Unternehmen der Gesellschaft bestimmt. In der Hauptversammlung vom 19.6.2006 wurde zusätzlich weiteres bedingtes Kapital i.H.v. EUR 686.000 beschlossen. Dieses bedingte Kapital kann nur insoweit erhöht werden, wie Inhaber von Aktienoptionen, die aufgrund des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 19.6.2006 im Rahmen des Aktienoptionsprogrammes IV von der Gesellschaft ausgegeben werden, von ihrem Bezugsrecht bis zum 30.05.2011 Gebrauch machen und die Gesellschaft nicht in Erfüllung der Bezugsrechte eigene Aktien gewährt.

Gemäß IFRS 2 (Aktienbasierte Vergütungen) wurden gewährte Aktienoptionen im Zeitpunkt der Gewährung der Option bewertet und verteilt über den Erdienungszeitraum, einerseits als Personalaufwand, andererseits als Zuführung in die Kapitalrücklage erfasst. Die zukünftige Zuführung in die Kapitalrücklage erfolgt über den Leistungszeitraum, der den vertraglich vereinbarten Sperrfristen entspricht. Die Bewertung aller ausgegebenen Aktienoptionen erfolgte zum Zeitpunkt ihrer Gewährung nach dem Optionspreismodell von Black/Scholes. Die Berücksichtigung der Ausübungshürde, die eine Marktbedingung darstellt, erfolgt mittels eines geschätzten Abschlags.

Für die Berechnung des beizulegenden Zeitwertes für das AOP 2004, AOP 2005 sowie AOP 2006 I + II wurden folgende Annahmen verwendet: siehe rechts

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AOP 2004 AOP 2005 AOP 2006 I und II
Laufzeit 2, 3, 4 Jahre 2, 3, 4 Jahre 2, 3, 4 Jahre
Risikoloser Zinssatz 2,4%-2,8% 2,8%-3,0% 3,5%-3,6%
Volatilität 32,0% 33,8% 36,0%
Dividenden abstrahiert abstrahiert abstrahiert
Fluktuation 2% 2% 2%
Ausübungshürde 14%-18% 8%-11% 10%
Ausübungspreis 1,95 EUR 3,69 EUR 3,09 EUR
Angesetzter Aktienkurs 2,06 EUR 3,95 EUR 3,15 EUR

Der berücksichtigten erwarteten Volatilität liegt die Annahme zugrunde, dass von historischen Volatilitäten auf künftige Trends geschlossen werden kann, wobei die tatsächlich eintretende Volatilität von den getroffenen Annahmen abweichen kann. Bei den Laufzeiten der Optionen wird davon ausgegangen, dass die Berechtigten ihre Bezugsrechte zum frühstmöglichen Zeitpunkt ausüben.

Aktienoptionsprogramm III

Die NEXUS AG hat aus dem Aktienoptionsprogramm III für Vorstände, Mitglieder der Geschäftsführung und Mitarbeiter der NEXUS-Gruppe die Aktienoptionspläne 2004 (AOP 2004), 2005 (AOP 2005) und 2006 (AOP 2006 I) gewährt. Die Aktienoptionen gewähren dem Inhaber das Recht zum Bezug von auf den Inhaber lautenden Stammaktien der NEXUS AG. Während der maximal vierjährigen Laufzeit der Aktienoptionspläne können maximal 514.615 Bezugsrechte ausgegeben werden. Bisher wurden im AOP 2004 308.000, im AOP 2005 80.000 und im AOP 2006 I 126.615 Bezugsrechte ausgegeben.

Dabei entspricht in diesen Aktienoptionsplänen der Ausübungspreis dem Marktpreis dieser Aktien während einer Frist von vier Wochen vor der Gewährung der Optionen an der Frankfurter Wertpapierbörse im XETRA-Handel. Die maximale Laufzeit der Optionen beträgt vier Jahre für AOP 2004, AOP 2005 und AOP 2006 I, wobei 40% der Bezugsrechte erstmals nach einer Sperrfrist von zwei Jahren, weitere 40% nach drei Jahren und die restlichen 20% nach vier Jahren nach Ausgabe der jeweiligen Aktienoptionen, spätestens jedoch am 31.12.2008 für AOP 2004, am 31.12.2009 für AOP 2005 und am 31.12.2010 für AOP 2006 I ausgeübt werden können. Die Performance der NEXUS-Aktie in der Zeit zwischen Ausgabe der Aktienoptionen und dem letzten Handelstag an der Frankfurter Wertpapierbörse vor Ausübung des Bezugsrechtes aus der Aktienoption muss die Performance des Referenzindexes (TecDAX) in demselben Zeitraum übertreffen. Für die Berechnung des Referenzindexes wird der durchschnittliche Indexstand auf Basis des Schlusskurses im XETRA-Handel in den letzten vier Wochen vor Ausgabe der jeweiligen Aktienoptionen bzw. den letzten vier Wochen vor Fälligkeit der Optionen herangezogen. Die Ausübung der Optionsrechte ist nach Ablauf der jeweiligen Sperrfrist nur dreimal im Jahr zulässig, und zwar innerhalb von jeweils vier Wochen nach der ordentlichen Hauptversammlung, der Bekanntgabe der Ergebnisse des zweiten Quartals sowie der Bekanntgabe der Ergebnisse des dritten Quartals, sowie am spätestens möglichen Ausübungszeitpunkt des jeweiligen AOP.

Aktienoptionsprogramm IV

In der Hauptversammlung vom 19.06.2006 wurde der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates im Rahmen eines Aktienoptionsprogramms IV, bis zu 686.000 Aktienoptionen mit Bezugsrechten auf Aktien der NEXUS AG auszugeben. Die Aktienoptionen sind ausschließlich zum Bezug durch Mitglieder des Vorstandes und Mitarbeiter der NEXUS AG sowie Geschäftsführungsmitglieder und Mitarbeiter von im Sinne des § 15 AktG verbundenen Unternehmen der NEXUS AG bestimmt. Die NEXUS AG hat am 21.08.2006 aus dem Aktienoptionsprogramm IV für Vorstände, Mitglieder der Geschäftsführung und Mitarbeiter der NEXUS-Gruppe den Aktienoptionsplan 2006 II gewährt. Die Laufzeit der Aktienoptionspläne endet am 30.05.2011. Im Rahmen des AOP 2006 II wurden insgesamt 277.385 Bezugsrechte ausgegeben. Der Ausübungspreis entspricht dem Durchschnittskurs der NEXUS-Aktie, auf Basis des Schlusskurses im XETRA-Handel an der Frankfurter Wertpapierbörse, in den letzten vier Wochen vor Ausgabe der Bezugsrechte. Während der vierjährigen Laufzeit des AOP 2006 II können 30% der Bezugsrechte aus Aktienoptionen nach einer Sperrfrist von zwei Jahren, weitere 40% nach drei Jahren und die restlichen 30% nach vier Jahren ausgeübt werden. Die Bezugsrechte aus den Aktienoptionen können nur dann ausgeübt werden, wenn die Performance der NEXUS-Aktie in der Zeit zwischen der Ausgabe der Aktienoptionen und dem letzten Handelstag an der Frankfurter Wertpapierbörse vor Ausübung des Bezugsrechts, die Performance des Referenzindexes (TecDAX) im gleichen Zeitraum übertrifft.

Die Ausübung der Optionsrechte ist nach Ablauf der jeweiligen Sperrfrist nur dreimal im Jahr zulässig, und zwar innerhalb von jeweils vier Wochen nach der ordentlichen Hauptversammlung, der Bekanntgabe der Ergebnisse des zweiten Quartals und der Bekanntgabe der Ergebnisse des dritten Quartals, sowie am spätestens möglichen Ausübungszeitpunkt am 30.05.2011.

Die Optionsrechte entwickelten sich im Geschäftsjahr wie folgt:

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2007 OPTIONEN DURCHSCHN. GEWICHTETER AUSÜBUNGSPREIS

EUR
2008 OPTIONEN DURCHSCHN. GEWICHTETER AUSÜBUNGSPREIS

EUR
Anzahl der Optionen am 1.1. 792.000 2,71 692.800 2,79
Im Berichtszeitraum neu gewährt 0 - 0 -
Im Berichtszeitraum verfallene Bezugsrechte -14.000 3,30 -34.500 2,80
Im Berichtszeitraum ausgeübte Optionen -85.200 1,95 0 0,00
692.800 2,79 658.300 2,79

c) Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage beinhaltet im Wesentlichen Aufgelder aus der in 2000 durchgeführten Kapitalerhöhung im Zusammenhang mit dem Börsengang der NEXUS AG, die Erhöhung der Kapitalrücklage in Höhe der Ausgabe neuer Aktien gegen Sachkapitaleinlage, sowie der Ausübung von Aktienoptionen von Vorständen, Mitgliedern der Geschäftsführung in Tochterunternehmen und Mitarbeitern der NEXUS-Gruppe. Die im Rahmen der Barkapitalerhöhung und der Kapitalerhöhung durch Sacheinlage angefallenen direkt zuordenbaren Aufwendungen wurden mit der Kapitalrücklage verrechnet. Außerdem wird der beizulegende Zeitwert der im Rahmen der Aktienoptionspläne ausgegebenen Aktien in der Position Kapitalrücklage berücksichtigt. Entsprechend § 150 AktG müssen die gesetzliche Rücklage und die Kapitalrücklage den zehnten Teil des Grundkapitals übersteigen, damit sie zum Ausgleich von Verlusten oder für eine Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln verwendet werden dürfen. Solange die gesetzliche Rücklage und die Kapitalrücklage zusammen nicht den zehnten Teil des Grundkapitals übersteigen, dürfen sie nur zum Ausgleich von Verlusten verwendet werden, soweit der Verlust nicht durch Gewinnvortrag bzw. Jahresüberschuss gedeckt ist und nicht durch Auflösung anderer Gewinnrücklagen ausgeglichen werden kann.

d) Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung

Die Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung resultiert aus Differenzen, die bei der Umrechnung der Jahresabschlüsse zweier ausländischer Tochtergesellschaften entstehen.

e) Bewertungsrücklage für Finanzinstrumente

Die Bewertungsrücklage für Finanzinstrumente enthält die kumulierten Gewinne und Verluste aus der Bewertung der zum beizulegenden Zeitwert der zur Veräußerung bestimmten finanziellen Vermögenswerte nach Verrechnung der latenten Steuern.

f) Rücklage für Pensionen

Die Rücklage für Pensionen enthält die finanzmathematischen kumulierten Gewinne und Verluste aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen nach Verrechnung latenter Steuern.

Kapitalmanagement

Ziel des Kapitalmanagements ist die Erhaltung der finanziellen Substanz des Konzerns sowie die nachhaltige Sicherstellung der notwendigen finanziellen Flexibilität. Zur Messung der finanziellen Sicherheit des Konzerns wird auch die Eigenkapitalquote herangezogen. Dabei wird das in der Konzernbilanz ausgewiesene Eigenkapital ins Verhältnis zur Bilanzsumme gesetzt. Die Finanzierungsstruktur ist danach durch eine als konservativ zu bezeichnende Kapitalstruktur, in der die Eigenfinanzierung dominiert, geprägt. Zum Bilanzstichtag beträgt die Eigenkapitalquote 80,4% (im Vorjahr 80,3%). Die Fremdfinanzierung erfolgt fast ausschließlich über Verbindlichkeiten, die aus dem operativen Geschäftsbetrieb resultieren, sowie in geringem Umfang über Pensionen. Verzinsliche Finanzverbindlichkeiten bestehen nahezu nicht.

12. Rückstellungen für Pensionen

Die Rückstellungen für Pensionen wurden für die von der Forest Gesellschaft für Products & Services mbH zum 30.09.2000 übernommenen unmittelbaren Pensionsverpflichtungen (Direktzusagen) bei der NEXUS.IT GmbH SÜDOST, NEXUS.IT GmbH SÜDWEST und NEXUS.IT GmbH NORD gebildet.

Die Höhe der Leistungen der übernommenen Pensionszusagen richtet sich nach den Dienstjahren und dem jeweiligen Gehalt der bezugsberechtigten Personen. Die Rückstellung wird gebildet für zahlbare Leistungen in Form von Alters- und Invalidenrente sowie für Hinterbliebenengeld. Es handelt sich um unverfallbare Anwartschaften. Ein Planvermögen besteht nicht.

Die Berechnung der Pensionsverpflichtungen berücksichtigt Marktzinssätze sowie Lohn-/Gehalts- und Rententrends. Als biometrische Rechnungsgrundlagen, die Todesfallwahrscheinlichkeit, Invaliditätswahrscheinlichkeit und Verheiratungswahrscheinlichkeit im Todesfall enthalten, wurden die Richttafeln 2005 G (Verlag Heubeck- Richttafeln-GmbH, Köln) zugrunde gelegt.

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2007

%
2008

%
Durchschnittlich Fluktuationsrate 5,0 5,0
Rechnungszinsfuß 5,25 6,0
Jährliche Anhebung laufender Renten 2,25 2,0

Die Änderungen des Barwertes der leistungsorientierten Verpflichtungen stellen sich wie folgt dar: siehe Tabelle links

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2007

TEUR
2008

TEUR
Barwert der Pensionsverpflichtung zu Beginn des Berichtszeitraums 595 545
Zinsaufwand 25 28
Laufender Dienstzeitaufwand 5 4
Gezahlte Leistungen -3 -7
Versicherungsmathematische Gewinne -77 -36
BARWERT DER VERPFLICHTUNG ZUM ENDE DES BERICHTSZEITRAUMS 545 534

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2007

TEUR
2008

TEUR
Kosten für die im Berichtsjahr erworbenen Versorgungsansprüche 5 4
Zinsaufwand 25 28
Gezahlte Leistungen -3 -7
27 25

Die versicherungsmathematischen Verluste wurden erfolgsneutral nach Berücksichtigung latenter Steuern im Eigenkapital erfasst. Der Gesamtaufwand für leistungsorientierte Versorgungszusagen, der im Personalaufwand enthalten ist, setzt sich wie folgt zusammen: siehe Tabelle links

Die erfahrungsbedingten Verschätzungen belaufen sich auf TEUR 103 (Vorjahr: TEUR 127).

In Deutschland wird die gesetzliche Rentenversicherung als beitragsorientierter Versorgungsplan angesehen. Der für die gesetzliche Rentenversicherung erfasste Aufwand für die sozialversicherungspflichtigen Mitarbeiter hat für das abgelaufene Geschäftsjahr TEUR 1.717 (Vorjahr: TEUR 1.346) betragen. Daneben bestehen weitere beitragsorientierte Pläne aus Direktversicherungen für die im Geschäftsjahr Aufwendungen in Höhe von TEUR 25 (Vorjahr: TEUR 27) angefallen sind.

13. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

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SONSTIGE RÜCKSTELLUNGEN STAND 01.01.2008

TEUR
VERBRAUCH 2008

TEUR
AUFLÖSUNG 2008

TEUR
EINSTELLUNG 2008

TEUR
STAND 31.12.2008

TEUR
Gewährleistung 85 8 0 41 118
Noch zu erbringende Leistungen 345 6 204 193 328
Drohverluste 20 0 20 0 0
Aufbewahrungspflichten 53 0 0 6 59
übrige sonstige Rückstellungen 87 0 0 61 148
590 14 224 301 653

Bei der Rückstellung für voraussichtliche Gewährleistungsverpflichtungen wird erwartet, dass die Gewährleistungsaufwendungen in 2010 anfallen werden. Die noch zu erbringenden Leistungen betreffen Risiken im Projektgeschäft. Die sonstigen Rückstellungen sind als kurzfristige Verbindlichkeiten einzustufen und werden aus diesem Grunde nunmehr unter den kurzfristigen Schulden ausgewiesen.

14. Verbindlichkeiten

Zum Bilanzstichtag bestehen Kontokorrentverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 111 (Vorjahr: TEUR 185). Die Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen betrafen ausstehende Kapitaleinzahlungsverpflichtungen der NEXUS.IT GmbH SÜDOST für die G.I.T.S. Gesundheitswesen IT Service GmbH, Fürstenfeldbruck, sowie Verbindlichkeiten der NEXUS/MEDICARE GmbH aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der VEGA Software GmbH, Aachen und wurden im Wirtschaftsjahr 2008 einbezahlt. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen für Gehaltsverbindlichkeiten sowie Verbindlichkeiten Im Rahmen der sozialen Sicherheiten. Die Steuerverbindlichkeiten enthalten neben Ertragssteuernachzahlungen, Umsatzsteuer- und Lohnsteuerzahlungsverpflichtungen.

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31.12.2007 31.12.2008
KURZFRISTIG (< 1 JAHR)

TEUR
LANGFRISTIG (> 1 JAHR)

TEUR
KURZFRISTIG (< 1 JAHR)

TEUR
LANGFRISTIG (> 1 JAHR)

TEUR
--- --- --- --- ---
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 185 - 111 -
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.182 - 947 -
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.500 - 2.431 -
Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen 10 12 - -
Steuerverbindlichkeiten 804 - 1.016 -
Sonstige Verbindlichkeiten 3.291 - 3.074 -
aus Verpflichtungen für Gehaltsverbindlichkeiten 1.756 - 1.857 -
aus Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheiten 527 - 418 -
Sonstige 1.008 - 799 -

15. Eventualverbindlichkeiten und sonstige Verpflichtungen

1) Gerichtliche Prozesse sowie Forderungen aus Rechtsstreitigkeiten, die sich im normalen Geschäftsverlauf ergeben, könnten in der Zukunft gegenüber den Konzerngesellschaften geltend gemacht werden. Die damit einhergehenden Risiken werden im Hinblick auf die Wahrscheinlichkeit ihres Eintretens analysiert. Obgleich das Ergebnis dieser Streitfälle nicht immer genau eingeschätzt werden kann, ist der Vorstand der Ansicht, dass sich hieraus keine wesentlichen Verpflichtungen ergeben werden.

2) Des Weiteren ergeben sich finanzielle Verpflichtungen aus der Anmietung von Büroräumen, dem Leasing von Fahrzeugen und aus anderen Verpflichtungen. Entsprechend dem wirtschaftlichen Gehalt der Leasingvereinbarungen sind die Leasingverhältnisse als Operating-Leasingverhältnisse zu klassifizieren. Die sich daraus ergebenden finanziellen Verpflichtungen stellen sich wie folgt dar:

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JEWEILS ZUM 31.12. 2008

TEUR
2009

TEUR
2010 BIS 2012

TEUR
AB 2013

TEUR
Mieten 860 1.014 1.674 3.167
Leasing 690 625 750 0
1.550 1.639 2.424 3.167

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JEWEILS ZUM 31.12. 2007

TEUR
2008

TEUR
2009 BIS 2011

TEUR
AB 2012

TEUR
Mieten 670 416 719 193
Leasing 576 485 355 0
1.246 901 1.074 193

Miet- und Leasingvereinbarung enthalten weder Verlängerungs- oder Kaufoptionen noch Preisanpassungsklauseln.

3) Aus Unternehmenskäufen bestehen umsatzabhängige Verpflichtungen, die zu Kaufpreisnachzahlungen (bis 2010), in Höhe von maximal TEUR 1.100, führen können. Für das Berichtsjahr 2008 war keine Nachzahlung fällig. Derzeit sind keine Nachzahlungen abzusehen.

16. Umsatzerlöse

Die konsolidierten Umsatzerlöse sind in der nachfolgenden Übersicht nach Regionen und Geschäftsbereichen aufgegliedert:

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HEALTHCARE SOFTWARE HEALTHCARE SERVICE
2007 2008 2007
--- --- --- --- --- --- ---
TEUR % TEUR % TEUR %
--- --- --- --- --- --- ---
Deutschland 13.594 52,9 18.796 62,3 3.925 98,1
Österreich 901 3,5 724 2,4 61 1,5
Schweiz 8.573 33,3 8.532 28,3 0 0,0
Italien 182 0,7 127 0,4 0 0,0
USA, andere Regionen 2.460 9,6 1.996 6,6 16 0,4
GESAMT 25.710 100,0 30.175 100,0 4.002 100,0

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HEALTHCARE SERVICE
2008
--- --- ---
TEUR %
--- --- ---
Deutschland 4.590 98,7
Österreich 50 1,1
Schweiz 0 0,0
Italien 0 0,0
USA, andere Regionen 9 0,2
GESAMT 4.649 100,0

Davon entfielen auf:

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2007 2008
TEUR % TEUR %
--- --- --- --- ---
Lieferungen 3.392 11,4 3.359 9,6
Dienstleistungen 18.078 60,9 23.055 66,2
Lizenzen 8.242 27,7 8.410 24,2
GESAMT 29.712 100,0 34.824 100,0

17. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen unter anderem Erträge aus der Weiterveräußerung von Wertpapieren in Höhe von TEUR 18 (Vorjahr: TEUR 62) sowie der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 224 (Vorjahr: TEUR 282), Erträge aus der Ausbuchung von kurzfristigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 319 (Vorjahr: TEUR 174), geldwerte Vorteile in Höhe von TEUR 368 (Vorjahr: TEUR 286), der Auflösung von Wertberichtigungen aus Forderungen TEUR 233 (Vorjahr: TEUR 131) und Erträge aus Versicherungserstattungen in Höhe von TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 32). Im Berichtsjahr wurden Fremdwährungsgewinne in Höhe von TEUR 606 (Vorjahr: TEUR 33) erfolgswirksam erfasst.

18. Materialaufwand und Aufwendungen für bezogene Leistungen

Der Materialaufwand und die Aufwendungen für bezogene Leistungen stellen sich im Berichtszeitraum wie folgt dar: siehe rechts

In den Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren befinden sich hauptsächlich Aufwendungen aus Hardwarekäufen, die zum Weiterverkauf bestimmt sind. Im Bereich der bezogenen Leistungen wurden überwiegend Leistungen im Zuge des Projektgeschäftes an Dritte vergeben.

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2007

TEUR
2008

TEUR
Aufwendungen für Roh, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 5.346 5.452
Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.176 1.943
6.522 7.395

19. Mitarbeiterzahl und Personalaufwand

Der Personalaufwand entfällt auf Mitarbeiter und Auszubildende. Zum Stichtag waren in den einzelnen Geschäftsjahren die folgende Anzahl an Mitarbeitern und Auszubildenden beschäftigt: siehe rechts

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2007 2008
Angestellte 297 331
Auszubildende 5 9
302 340

Die Personalkostenentwicklung stellt sich im Berichtszeitraum wie folgt dar:

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2007

TEUR
2008

TEUR
Löhne und Gehälter 14.453 17.169
Sozialaufwendungen 2.447 2.930
16.900 20.099

Durch die MEDOS AG sind im Geschäftsjahr 2008 zusätzliche Personalkosten in Höhe von TEUR 974 entstanden. Auch haben die erstmals für ein volles Geschäftsjahr erfolgten Konsolidierungen der NEXUS/PASCHMANN GmbH und NEXUS/HOLL GmbH den Personalaufwand erhöht. Die Aufwendungen für Altersvorsorge betragen TEUR 25 (Vorjahr: TEUR 27).

20. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:

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2007

TEUR
2008

TEUR
Betriebskosten 1.576 1.804
Vertriebskosten 1.776 2.038
Verwaltungskosten 2.211 2.357
Übrige betriebliche Aufwendungen 872 1.132
6.435 7.331

Die übrigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Zuführungen zu Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 465 (Vorjahr: TEUR 488), Zuführungen zu Rückstellungen in Höhe von TEUR 301 (Vorjahr: TEUR 322) sowie Abschreibungen und Verluste von Forderungen in Höhe von TEUR 192 (Vorjahr: TEUR 43).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in der vorstehenden Tabelle beinhalten die Vergütung der Prüfungsgesellschaft für den Konzernabschluss wie folgt:

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2007

TEUR
2008

TEUR
Abschlussprüfung (Einzel- u. Konzernabschluss) 109 96
Steuerberatungsleistungen 1 0
Sonstige Leistungen 0 5
110 101

21. Erträge aus assoziierten Unternehmen

Ausgewiesen werden die auf den NEXUS-Konzern entfallenden, anteiligen Jahresergebnisse der assoziierten Unternehmen.

22. Zinsen und ähnliche Erträge

Von den Zinsen und ähnlichen Erträgen entfallen TEUR 406 (Vorjahr: TEUR 586) auf Erträge aus Wertpapieren, TEUR 77 (Vorjahr: TEUR 15) auf Zinserträge aus Bankguthaben, TEUR 9 (Vorjahr: TEUR 0) auf Zinserträge ggü. Organen der Gesellschaft und TEUR 61 (Vorjahr: TEUR 88) auf sonstige Zinsen und ähnliche Erträge.

23. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Von den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen entfallen TEUR 22 (Vorjahr: TEUR 11) auf Zinsaufwendungen aus Bankverbindlichkeiten und TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 4) auf sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen.

24. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag setzen sich aus dem tatsächlichen Steueraufwand sowie dem latenten Steueraufwand zusammen. Die tatsächlichen Steuerforderungen bzw. -verbindlichkeiten werden unter Anwendung der am Stichtag geltenden Steuergesetze mit den Beträgen bemessen, die voraussichtlich an die zuständigen Finanzbehörden abzuführen bzw. von ihnen einzufordern sind. Latente Steuerverbindlichkeiten bzw. -forderungen werden auf Basis der Steuergesetze, die am Stichtag Gültigkeit hatten, zu dem Steuersatz bewertet, der voraussichtlich in der Periode Gültigkeit hat, in der die Verbindlichkeit beglichen bzw. die Forderung fällig ist.

In 2008 wurden auf Basis einer Fünfjahresplanung alle Verlustvorträge auf Ihre Werthaltigkeit überprüft, dabei wurden aktive latente Steuern nur in der Höhe gebildet, inwieweit eine Realisierung durch zukünftige Gewinne möglich ist. Passive latente Steuern, die insbesondere durch die Aktivierung von Entwicklungskosten entstehen, werden als latente Steueraufwendungen passiviert oder, wenn möglich mit aktivierten latenten Steuern verrechnet. Die auf das Ergebnis vor Ertragsteuern entfallenden Steuern teilen sich im Berichtsjahr auf tatsächliche und latente Ertragsteuern wie folgt auf:

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2007

TEUR
2008

TEUR
Tatsächlicher Steueraufwand -60 -47
Latente Steueraufwendungen -420 -274
-480 -321

Als Steuern vom Einkommen und vom Ertrag werden im Inland die Körperschaftsteuer einschließlich des Solidaritätszuschlags und die Gewerbeertragsteuer sowie im Ausland vergleichbare ertragsabhängige Steuern ausgewiesen. Außerdem werden in diesem Posten Steuerabgrenzungen auf alle wesentlichen Unterschiedsbeträge zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz sowie ggf. auf Konsolidierungsmaßnahmen erfasst. Substanzielle Hinweise für die Realisierung der latenten Steueransprüche auf nicht genutzte steuerliche Verlustvorträge, die höher sind als die Ergebniseffekte aus der Umkehrung bestehender zu versteuernder temporärer Differenzen, ergeben sich aus:

Der stetigen Ergebnisverbesserung des Kerngeschäftes
Den sich erhöhenden Wartungsvolumen
Der Planung der zur NEXUS-Gruppe gehörenden Einzelgesellschaften.

Bei der Ermittlung der Steuersätze in 2008 wurde für die Körperschaftsteuerbelastung ein Steuersatz von 15,0% zzgl. Solidaritätszuschlag angesetzt, für die Gewerbeertragsteuer in Abhängigkeit von der Gemeinde ein Steuersatz zwischen 14,89% und 19,68%. Für die Berechnung der latenten Steuern wird ein für Körperschaftsteuer wie Gewerbesteuer zusammengefasster Satz von durchschnittlich 28,4% verwendet. Im Vorjahr lag dieser Satz aufgrund anderer Gewerbesteuerhebesätze sowie anderen Gewerbesteuerzerlegungsanteilen bei 37,5%. Der ausgewiesene Steueraufwand weicht vom erwarteten Steueraufwand ab, der sich bei Anwendung des nominalen Steuersatzes auf das Ergebnis nach IFRS von 28,4% (Vorjahr: 28,4%) ergeben hätte. Aufgrund der in 2007 erfolgten Nutzung von Verlustvorträgen wird bereits von dem künftigen Steuersatz von 28,4% ausgegangen, da die überwiegend latenten Steuereffekte bereits mit diesem berechnet wurden und folglich auch ein durch diesen Steuersatz bestimmter Steuerertrag zu erwarten wäre.

Die Beziehung vom erwarteten Steueraufwand zum Steueraufwand, welcher sich aus der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ergibt, zeigt folgende Überleitungsrechnung:

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2007

TEUR
2008

TEUR
Ergebnis vor Ertragsteuern 1.677 1.854
Erwarteter Ertragssteueraufwand bei Steuersatz 28,4% (Vorjahr: 28,4%) -476 -527
Effekt aus Steuersatzwechsel von 37,5% auf 28,4% -553 -
Veränderung nicht aktivierter latenter Steuern auf Verlustvorträge 575 225
Steuersatzdifferenzen bei Tochtergesellschaften 8 1
Abweichungen aus steuerlich nicht abzugsfähigen Aufwendungen -9 -26
Steuern Vorjahre und sonstige Abweichungen -25 6
STEUERAUFWAND LT. GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG -480 -321

Zum 31. Dezember 2008 belief sich der Wert, der berücksichtigten steuerlichen Verluste auf TEUR 21.203 (Vorjahr: TEUR 22.961) und der nicht berücksichtigten steuerlichen Verluste auf TEUR 36.595 (Vorjahr: TEUR 35.863) auf die kein latenter Steueranspruch in der Bilanz aktiviert ist.

25. Ergebnis je Aktie

Das unverwässerte Ergebnis pro Aktie ergibt sich mittels Division des den Aktionären zustehenden Periodenergebnisses durch die durchschnittliche gewichtete Anzahl der während der Periode im Umlauf befindlichen Aktien. Zur Berechnung eines verwässerten Ergebnisses je Aktie wäre der den Aktionären zurechenbare Periodengewinn sowie der gewichtete Durchschnitt der sich im Umlauf befindlichen Aktien um die Auswirkungen aller verwässernden potenziellen Aktien, welche durch Ausübung der ausgereichten Optionen entstehen, zu bereinigen.

In 2008 wurden keine (Vorjahr: 85.200) bestehenden Optionsrechte ausgeübt. In 2004-2006 wurden Optionen gewährt, aus denen sich ein Verwässerungseffekt ergibt, dessen Höhe bei EUR 0,01 liegt. Für die Ermittlung des verwässerten Ergebnisses je Aktie wurde eine durchschnittliche Anzahl der Aktien von 14.481.500 zu Grunde gelegt.

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ERGEBNIS JE AKTIE 2007 2008
Konzernergebnis (Anteil Gruppe) in TEUR 1.163 1.488
Durchschnitt der ausgegebenen Aktien (in Tsd.) 13.791 13.805
Ergebnis je Aktie in EUR (einfach und verwässert) 0,08 0,11

26. Kapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung zeigt, wie sich die Zahlungsmittel des Konzerns der NEXUS AG im Berichtsjahr durch Mittelzu- und Mittelabflüsse verändert haben. In der Kapitalflussrechnung sind die Zahlungsströme nach laufender Geschäftstätigkeit, Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit strukturiert. Der Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit wird nach der indirekten Methode ausgewiesen.

27. Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit

In 2008 hat sich der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit gegenüber dem Vorjahr von TEUR 2.964 auf TEUR 4.258 erhöht. Die positive Ergebnisentwicklung, die hohen Abschreibungen, sowie die Konsolidierung der erworbenen MEDOS AG haben den Cash Flow maßgeblich beeinflusst.

28. Cash Flow aus der Investitionstätigkeit

Der Cash Flow aus der Investitionstätigkeit ist mit TEUR -1.532 (Vorjahr: TEUR -3.611) negativ. Die Investitionen in immaterielles Anlagevermögen, insbesondere in Entwicklungsleistungen, bildeten auch 2008 den Schwerpunkt der Investitionstätigkeiten. Durch die Akquisition der MEDOS AG wurde ein positiver Cash Flow TEUR 342 erzielt.

29. Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit

Die Veränderung des Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit ist vor allem auf Veränderungen im Konsolidierungskreis und damit verbundene Tilgung von Krediten zurückzuführen.

30. Finanzmittelbestand

Der Finanzmittelbestand setzt sich aus liquiden Mitteln (Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten), abzüglich Kontokorrentverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zusammen.

31. Segmentierung nach Geschäftsbereichen

Healthcare Software

Im Bereich Healthcare Software entwickelt und vertreibt die NEXUS-Gruppe Softwarelösungen für das Gesundheitswesen. Unterschieden wird hierfür in den administrativen und den medizinischen Bereich. Für den medizinischen Bereich bietet NEXUS mit dem Kernprodukt NEXUS/MEDFOLIO ein Klinikinformationssystem (KIS) an. Für psychosomatische Häuser wird das Pendant hierzu mit dem Produkt NEXUS/MEDICARE angeboten. Für den schweizer Markt bieten wir mit der Produktfamilie NEXUS/HOSPIS sämtliche Applikationen der Verwaltung an. Für die Fachabteilungen stehen hochspezialisierte Lösungen für die Radiologie (NEXUS/INORMS und NEXUS/MEDOS), die Frauenheilkunde einschließlich Geburtshilfe (NEXUS/GMT) und Pathologie sowie Zytologie (NEXUS/PASCHMANN) zur Verfügung. Auch das führende System zur QM-Bewertung aller gängigen Verfahren (NEXUS/HOLL) wird diesem Geschäftsbereich zugeordnet. Außerdem hat NEXUS mit dem Produkt NEXUS/CURATOR das Portfolio für Qualitätsmanagement-Software erweitert. Das Produkt ONCENTRA IM, das gemeinsam mit unserem holländischen Kooperationspartner Nucletron B.V. entwickelt wurde, wird ebenfalls zum Bereich Healthcare Software gezählt.

Healthcare Service

Der Bereich Healthcare Service umfasst Dienstleistungen, die von den NEXUS.IT-Gesellschaften erbracht werden. Dazu zählen beratende Tätigkeiten für Krankenhaus-IT-Abteilungen, die Konfiguration von Netzwerk-, Intranet- und Internet-Lösungen, Sicherheitskonzepten und das Management von IT-Leistungen im Rahmen der Servicegesellschaft G.I.T.S. Gesundheitswesen IT-Service GmbH, Fürstenfeldbruck.

Die Gesellschaft wird aufgrund der Chancen- und Risikenstruktur vorrangig nach Geschäftsbereichen gesteuert, demnach stellt die Gliederung nach Geschäftsbereichen die primäre Segmentierungsebene dar.

Transaktionen zwischen den Segmenten werden im Wesentlichen zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten belastet.

Für die einzelnen Segmente nach Geschäftsbereichen machen wir folgende Angaben: siehe Seite 71

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SEGMENTIERUNG NACH GESCHÄFTSBEREICHEN HEALTHCARE SOFTWARE

TEUR
HEALTHCARE SERVICE

TEUR
KONSOLIDIERUNG

TEUR
KONZERN

TEUR
ERTRÄGE
Umsätze mit Dritten 2008 30.175 4.649 34.824
2007 25.710 4.002 29.712
Umsätze zwischen den Segmenten 2008 139 938 -1.077 0
2007 64 2.099 -2.163 0
Segmentumsätze 2008 30.314 5.587 -1.077 34.824
2007 25.774 6.101 -2.163 29.712
Betriebliches Segmentergebnis 2008 491 835 1.326
2007 436 558 994
zzgl. Finanzergebnis 2008 528
2007 683
zzgl. Ertragsteuern 2008 -321
2007 -480
KONZERNJAHRESÜBERSCHUSS 2008 1.533
2007 1.197
Davon entfallen auf:
- Anteilseigner des Mutterunternehmens 2008 1.488
2007 1.163
- Minderheitenanteile 2008 45
2007 34
Segmentvermögen 2008 40.290 865 41.155
2007 36.790 823 37.613
Finanzanlagen 2008 213
2007 88
Finanzvermögen 2008 9.589
2007 12.122
zzgl. latente Steuern 2008 3.965
2007 3.899
zzgl. Steuererstattungsansprüche 2008 450
2007 432
GESAMT AKTIVA 2008 55.372
2007 54.154
Segmentschulden 2008 6.680 959 7.639
2007 7.015 1.115 8.130
zzgl. Finanzverbindlichkeiten 2008 111
2007 185
zzgl. Steuerverbindlichkeiten 2008 1.016
2007 804
zzgl. Latente Steuern 2008 2.112
2007 1.529
GESAMT VERBINDLICHKEITEN 2008 10.878
2007 10.648
Investitionen 2008 5.331 109 5.440
- Investitionen n immaterielle Vermögenswerte 2008 4.935 2 4.937
- Investitionen n Finanzanlagen 2008 70 0 70
- Investitionen n Sachanlagen 2008 326 107 433
2007 5.440 173 5.613
- Investitionen n immaterielle Vermögenswerte 2007 4.808 95 4.903
- Investitionen n Finanzanlagen 2007 22 0 22
- Investitionen n Sachanlagen 2007 610 78 688
Abschreibungen 2008 4.739 90 4.829
- Abschreibungen immaterielle Vermögenswerte 2008 4.229 24 4.253
- Abschreibungen Sachanlagen 2008 510 66 576
2007 4.071 64 4.135
- Abschreibungen immaterielle Vermögenswerte 2007 3.724 18 3.742
- Abschreibungen Sachanlagen 2007 347 46 393
Andere nicht zahlungswirksame 2008 193 193
Aufwendungen/Erträge 2007 181 181
Ergebnis aus assoziierten 2008 1
Unternehmen 2007 9
Anteile an assoziierten 2008 101
Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen 2007 48

Die geografischen Segmente des Konzerns werden nach dem Standort der Vermögenswerte des Konzerns bestimmt. Verkäufe an die externen Kunden, die in den geografischen Segmenten angegeben werden, werden entsprechend dem geografischen Standort der Kunden den einzelnen Segmenten zugewiesen.

Angaben zu den geografischen Segmenten machen wir folgende:

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2007

TEUR
2008

TEUR
UMSÄTZE
Deutschland 17.519 23.386
Österreich 962 774
Schweiz 8.573 8.532
Italien 182 127
USA, andere Regionen 2.476 2.005
29.712 34.824
SEGMENTVERMÖGEN UND FINANZVERMÖGEN
Deutschland 42.547 43.161
Österreich 598 518
Schweiz 6.305 6.905
Italien 285 160
49.735 50.744
INVESTITIONEN IN IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE
Deutschland 4.520 3.970
Österreich 0 0
Schweiz 383 967
Italien 0 0
4.903 4.937
INVESTITIONEN IN SACHANLAGEN
Deutschland 561 382
Österreich 7 0
Schweiz 120 51
Italien 0 0
688 433
INVESTITIONEN IN FINANZANLAGEN
Deutschland 22 70
Österreich 0 0
Schweiz 0 0
Italien 0 0
22 70

32. Finanzinstrumente

Finanzrisikomanagement

Der Konzern ist teilweise auf internationaler Ebene tätig, wodurch er Marktrisiken aufgrund von Änderungen der Wechselkurse ausgesetzt ist. Der Konzern geht nicht davon aus, dass diese Risiken einen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags- und Finanzlage des Konzerns haben können. Sicherungsgeschäfte wurden daher nicht vorgenommen.

Liquiditätsrisiken

Sämtliche finanziellen Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. Der Konzern ist bestrebt, über genügend Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente oder entsprechende Kreditlinien zu verfügen, um seine Verpflichtungen in den nächsten Jahren zu erfüllen. Des Weiteren steht der Gesellschaft genehmigtes Kapital im Betrag von TEUR 6.860 (Vorjahr: TEUR 6.860) für weitere Kapitalerhöhungen zur Verfügung.

Ausfallrisiken

Ausfallrisiken bzw. Risiken, dass ein Vertragspartner seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt, werden mittels Verwendung von Kreditzusagen, Kreditlinien und anderer Kontrollverfahren im Rahmen des Forderungsmanagements (bspw. Bonitätsprüfungen) gesteuert. Im Konzern bestehen keine wesentlichen Ausfallrisikokonzentrationen. Die maximale Risikohöhe ergibt sich aus dem Buchwert der aktivierten Finanzinstrumente.

Währungsrisiken

Währungsrisiken entstehen durch die in der Schweiz und in den USA, und in anderen Regionen realisierten Umsätze in CHF bzw. USD und den daraus resultierenden Forderungen, die bis zur Zahlung Währungsschwankungen unterliegen.

Zinsrisiken

Die NEXUS AG nimmt keine langfristigen Darlehen in Anspruch. Ein Cash Flow-Zinsrisiko besteht nicht. Bei den Wertpapieren handelt es sich vorwiegend um festverzinsliche Anleihen und Schuldverschreibungen sowie Fonds mit festverzinslichen, kurzlaufenden Anleihen. Aufgrund der Festverzinslichkeit unterliegen die Anlagen grundsätzlich einem Zins- bzw. einem Marktwertrisiko. Das Fair-Value-Risiko wird aufgrund der Klassifizierung der Wertpapiere - als zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte bis zu einer eventuellen Veräußerung erfolgsneutral - direkt im Eigenkapital in einer entsprechenden Bewertungsrücklage erfasst. Ausgelöst durch die Finanzkrise, die u.a. bei Unternehmensanleihen zu einer Erhöhung der Marktrisikoprämie und somit des vom Markt geforderten effektiven Zinssatzes führt, sind Kurse insbesondere der gehaltenen Wertpapier Fonds erheblich gesunken, was zu einer Berichtigung der Wertansätze in der Bilanz geführt hat. Dieses Risiko wird auch weiterhin bestehen bleiben, sollte sich die Finanzkrise und die damit verbundenen Kursrisiken auf festverzinsliche Wertpapiere in den Folgeperioden fortsetzen. Entsprechende Bonität des Schuldners unterstellt nähern sich die festverzinslichen Wertpapiere mit zunehmenden Laufzeitende ihrem Nominalwert wieder an.

Zeitwert

Die nicht zum Zeitwert bilanzierten Finanzinstrumente des Konzerns umfassen in erster Linie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, Kontokorrentkredite, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten. Der Buchwert der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente kommt seinem Zeitwert aufgrund der kurzen Laufzeit dieser Finanzinstrumente sehr nahe. Bei Forderungen und Schulden, denen normale Handelskreditbedingungen zu Grunde liegen, kommt der auf historischen Anschaffungskosten beruhende Buchwert dem Zeitwert ebenfalls sehr nahe.

Transaktionsrisiko

Die NEXUS AG hat in 2008 rund 30,3% des Umsatzes außerhalb des Euroraumes fakturiert (Vorjahr: 37,6%). Kosten fallen aufgrund unserer Aktivitäten in der Schweiz in Schweizer Franken an, jedoch nur in geringem Masse in US Dollar. Zum 31.12.2008 bestand zur Sicherung zukünftiger Einzahlungen in US Dollar ein Devisentermingeschäft in Höhe von USD 2.000.000. Der Sicherungskurs beträgt EUR 1,26 und läuft bis zum 17.11.2009. Das Devisentermingeschäft dient der Absicherung erwarteter Zahlungen aus dem Projekt Saudi Arabien.

Zum Bilanzstichtag hat das Devisentermingeschäft einen positiv beizulegenden Zeitwert in Höhe von TEUR 129. Der beizulegende Zeitwert des Devisentermingeschäftes ergibt sich aus der Bewertung der ausstehenden Position zu Marktpreisen ohne Berücksichtigung gegenläufiger Wertentwicklungen aus den Grundgeschäften. Er gibt an, wie sich eine Glattstellung am Bilanzstichtag auf das Ergebnis ausgewirkt hätte. Ein positiver Zeitwert steht für potenzielle Gewinne am Bilanzstichtag. Der Marktwert des Devisentermingeschäfts bestimmt sich durch Abzinsung der erwarteten zukünftigen Zahlungsströme, bewertet mit dem am Abschlussstichtag geltenden Terminkurs. Wenn der Euro gegenüber dem US Dollar zum 31. Dezember 2008 um 10% stärker (schwächer) gewesen wäre, wäre der Zeitwert des Devisentermingeschäfts um TEUR 142 niedriger (höher) gewesen. Weitere Kurssicherungsgeschäfte bestehen nicht.

Das Devisentermingeschäft wird als Derivat der Bewertungskategorie erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert zugeordnet. Wertänderungen werden ergebniswirksam erfasst, da ein Sicherungszusammenhang nicht designiert ist.

Basierend auf den Bilanzstichtagskursen der relevanten Währungen, wurde der Ermittlung von Sensitivitäten eine hypothetische Veränderung der Wechselkursrelationen um jeweils zehn Prozent zugrunde gelegt:

Wäre zum Abschlussstichtag der Euro gegenüber dem US Dollar um 10% aufgewertet (abgewertet) gewesen, hätte sich das Konzernergebnis vor Steuern um TEUR 21 reduziert (erhöht) (Vorjahr: TEUR 48). Eine Aufwertung (Abwertung) des Saudi Arabischen Rial (SAR) gegenüber dem Euro um 10% würde das Konzernergebnis vor Steuern um TEUR 31 (Vorjahr: TEUR 49) entlasten (belasten). Wären die Schweizer Franken (CHF) gegenüber dem Euro am Abschlussstichtag um 10% aufgewertet (abgewertet), würde sich ein um TEUR 181 höheres (niedrigeres) Konzernergebnis vor Steuern ergeben.

Translationsrisiko

Der Sitz der Tochtergesellschaften, NEXUS Schweiz GmbH (100%) und NEXUS Medizinsoftware und Systeme AG (99,98%) sowie der Sitz der 50%-igen Beteiligung NEXUS/ARABIA ltd. befinden sich außerhalb des Euroraums. Da die Berichtswährung des NEXUS-Konzerns der Euro ist, werden die Erträge und die Aufwendungen dieser Tochtergesellschaften im Rahmen der Konsolidierung in Euro umgerechnet. Änderungen der durchschnittlichen Wechselkurse von einer Berichtsperiode zur anderen können signifikante Umrechnungseffekte verursachen, zum Beispiel in Bezug auf die Umsatzerlöse, das Segmentergebnis und das Konzernergebnis.

Zusätzliche Angaben zu den Finanzinstrumenten

Die nachfolgende Tabelle gibt die Buchwerte nach Bewertungskategorie gemäß IAS 39 und die beizulegenden Zeitwerte nach Klassen von finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten an.

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2007 IN TEUR ZUM 31.12. KLASSE GEMÄSS IFRS 7.6 BEIZULEGENDER ZEITWERT BUCHWERT BILANZIELLER WERTANSATZ NACH BEWERTUNGSKATEGORIE IAS 39
BEWERTUNG ZUM 31.12.2007 ZUM 31.12.2007 FVTPL (HFT) AFS LAR
--- --- --- --- --- --- ---
AKTIVA
Wertpapiere zum beizulegenden Zeitwert 9.681 9.681 - 9.681 -
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten - - 2.390 - - -
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zu fortgeführten Anschaffungskosten 10.099 10.099 - - 10.099
Forderungen gegen assoziierte Unternehmen zu fortgeführten Anschaffungskosten 53 53 - - 53
Sonstige originäre finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten 3.628 3.628 - - 3.628
23.461 25.851 - 9.681 13.780
PASSIVA
Finanzverbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten 185 185 - - -
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zu fortgeführten Anschaffungskosten 2.500 2.500 - - -
Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen zu fortgeführten Anschaffungskosten 22 22 - - -
sonstige originäre finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten 5.277 5.277 - - -
7.984 7.984 - - -

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2007 IN TEUR ZUM 31.12. BILANZIELLER WERTANSATZ NACH BEWERTUNGSKATEGORIE IAS 39 FLAC
AKTIVA
Wertpapiere -
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten -
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -
Forderungen gegen assoziierte Unternehmen -
Sonstige originäre finanzielle Vermögenswerte -
-
PASSIVA
Finanzverbindlichkeiten 185
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.500
Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen 22
sonstige originäre finanzielle Verbindlichkeiten 5.277
7.984

Erläuterung der Abkürzungen

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FVTPL (HfT) erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte/Verbindlichkeiten (zu Handelszwecken gehalten)
AfS zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte
LaR Kredite und Forderungen
FLAC finanzielle Verbindlichkeiten, die zum Restbuchwert bewertet werden

Für die Position Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten ist eine eigenständige Klasse zu bilden. Eine pauschale Zuordnung zu den zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten Finanzinstrumenten oder zu den zum Fair Value bewerteten Finanzinstrumenten ist nicht sachgerecht, da ein Ausweis zum Nominalwert erfolgt, wobei ausländische Sorten zum Tageskurs umgerechnet werden. Die Bewertung des Kassenbestands und der Guthaben bei Kreditinstituten steht somit nicht im Zusammenhang mit einer Kategorisierung nach IAS 39, weshalb keine Angabe des bilanziellen Wertansatzes nach Bewertungskategorie erfolgt.

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2008 IN TEUR ZUM 31.12. KLASSE GEMÄSS IFRS 7.6 BEIZULEGENDER ZEITWERT BUCHWERT BILANZIELLER WERTANSATZ NACH BEWERTUNGSKATEGORIE IAS 39
BEWERTUNG ZUM 31.12.2008 ZUM 31.12.2008 FVTPL (HFT) AFS LAR
--- --- --- --- --- --- ---
AKTIVA
Wertpapiere zum beizulegenden Zeitwert 5.319 5.319 - 5.319 -
Derivative Finanzinstrumente zum beizulegenden Zeitwert 129 129 129 - -
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten - - 4.141 - - -
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zu fortgeführten Anschaffungskosten 9.489 9.489 - - 9.489
Forderungen gegen assoziierte Unternehmen zu fortgeführten Anschaffungskosten 6 6 - - 6
Sonstige originäre finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten 3.401 3.401 - - 3.401
18.344 22.485 129 5.319 12.896
PASSIVA
Finanzverbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten 111 111 - - -
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zu fortgeführten Anschaffungskosten 2.431 2.431 - - -
sonstige originäre finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten 4.021 4.021 - - -
6.563 6.563 - - -

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2008 IN TEUR ZUM 31.12. BILANZIELLER WERTANSATZ NACH BEWERTUNGSKATEGORIE IAS 39 FLAC
AKTIVA
Wertpapiere -
Derivative Finanzinstrumente -
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten -
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -
Forderungen gegen assoziierte Unternehmen -
Sonstige originäre finanzielle Vermögenswerte -
-
PASSIVA
Finanzverbindlichkeiten 111
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.431
sonstige originäre finanzielle Verbindlichkeiten 4.021
6.563

Nettogewinne/-verluste aus Finanzinstrumenten

Die im Geschäftsjahr 2008 erfolgwirksam erfassten Nettogewinne/-verluste aus Finanzinstrumenten (nach Bewertungskategorie) lassen sich wie folgt zusammenfassen:

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NETTOGEWINNE/-VERLUSTE NACH BEWERTUNGSKATEGORIEN 2007

TEUR
2008

TEUR
FVTPL (HfT) - 129
AfS 49 -90
LaR 27 -232
FLAC 159 319
235 126

Die Nettogewinne der Kategorie FVTPL (HfT) werden unter der Position 4.) Sonstige betriebliche Erträge erfasst. Die Nettogewinne/-verluste der Kategorie AfS beinhalten Minderungsverlust von TEUR 108 (Vorjahr: TEUR 13), die in der Position 8. d.) Übrige Aufwendungen erfasst werden. Gewinne werden unter 4.) Sonstige betriebliche Erträge ausgewiesen. Neben den in der Gewinn- und Verlustrechnung gebuchten Nettogewinnen/-verlusten sind in der Kategorie AfS noch direkt im Eigenkapital erfasste Nettoverluste nach Abzug von latenten Steuern von TEUR -999 (Vorjahr: TEUR -384) angefallen. Im Berichtsjahr wurden auf Grund von Wertpapierveräußerungen TEUR 104 (Vorjahr: TEUR 0) aus der Bewertungsrücklage für Finanzinstrumente aufwandswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Die Nettogewinne/-verluste der Kategorie loans and receivables beinhalten Minderungsverluste von TEUR -465 (Vorjahr: TEUR -488). Diese werden in der Position 8. d.) Übrige Aufwendungen ausgewiesen. Erträge aus Wertaufholungen werden unter 4.) Sonstige betriebliche Erträge erfasst.

Zinserträge/-aufwendungen aus Finanzinstrumenten

Zinserträge/-aufwendungen aus Finanzinstrumenten, die nicht erfolgswirksam mit den beizulegenden Zeitwerten bewertet wurden, fielen im Geschäftsjahr 2008 wie folgt an:

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ZINSERTRÄGE/-AUFWENDUNGEN AUS FINANZINSTRUMENTEN 2007

TEUR
2008

TEUR
Zinserträge 698 553
Zinsaufwendungen 15 26
683 527

Die Zinserträge betreffen mit TEUR 406 (Vorjahr: TEUR 586) Finanzinstrumente der Kategorie AfS.

33. Haftungsverhältnisse

Am 31. Dezember 2008 bestanden keine Haftungsverhältnisse.

34. Beziehung zu nahe stehenden Unternehmen und Personen

Nahe stehende Unternehmen

Die NEXUS AG ist das oberste Mutterunternehmen. Mit den assoziierten Unternehmen G.I.T.S. Gesundheitswesen IT-Service GmbH, Fürstenfeldbruck, und VEGA Software GmbH, Aachen, wurden im Berichtszeitraum für den Konzern unbedeutende Transaktionen durchgeführt. Insgesamt wurden Verkäufe in Höhe von TEUR 103 (Vorjahr: TEUR 81) und Käufe in Höhe von TEUR 7 (Vorjahr: TEUR 18) getätigt. Zum Stichtag bestanden offene Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 6 (Vorjahr: TEUR 53). Desweiteren bestanden Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 10) und aus einer noch zu leistenden Einlage auf das Stammkapital in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 12). Zu den assoziierten Unternehmen der Medidata GmbH, Berlin, und Paladium-med GmbH, Berlin, bestanden im Geschäftsjahr keinerlei Geschäftsvorfälle.

Verkäufe an und Käufe von nahe stehenden Unternehmen erfolgen zu marktüblichen Konditionen. Die zum Geschäftsjahresende bestehenden offenen Posten sind nicht besichert, unverzinslich und werden durch Barzahlung beglichen. Für Forderungen oder Schulden gegen nahestehende Unternehmen bestehen keinerlei Garantien. Zum 31. Dezember 2008 hat der Konzern keine Wertberichtigung auf Forderungen gegen nahe stehende Unternehmen gebildet. Die Notwendigkeit des Ansatzes einer Wertberichtigung wird jährlich überprüft, indem die Finanzlage des nahe stehenden Unternehmens und der Markt, in dem dieses tätig ist, überprüft werden.

Nahe stehende Personen

Die Mitglieder des Aufsichtsrates erbringen neben ihrer Aufsichtsratstätigkeit vereinzelt selbst oder über ihre nahe stehenden Gesellschaften Dienstleistungen für den Konzern und rechnen diese nach marktüblichen Bedingungen ab. In 2008 betrugen die hierfür als Aufwand angefallenen Dienstleistungshonorare TEUR 64 (Vorjahr: TEUR 61). Am Bilanzstichtag waren hieraus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 19 (Vorjahr: TEUR 0) offen.

Es bestehen, neben den bereits an dieser und anderen Stellen gemachten Angaben, keine weiteren berichtspflichtigen Beziehungen zu nahe stehenden Personen.

35. Organe der Gesellschaft

Dem Aufsichtsrat gehören folgende Personen an:

Dr. jur. Hans-Joachim König, Singen; Vorsitzender
Prof. Dr. Ulrich Krystek, Hofheim; stellv. Vorsitzender
Diplom-Betriebswirt (FH) Wolfgang Dörflinger, Konstanz
Ronny Dransfeld, Schwäbisch Hall
Dr. Dietmar Kubis, Jena
Prof. Dr. Alexander Pocsay, Saarbrücken

Der Vorstand:

Dr. Ingo Behrendt, Konstanz; Vorstandsvorsitzender
Dipl.-Betriebswirt (FH) Stefan Burkart, Stockach (bis 31.12.08)

Zum 1. Januar 2009 wurden die Herren Ralf Heilig und Edgar Kuner in den Vorstand berufen.

Die Gesamtbezüge setzen sich wie folgt zusammen: siehe rechts

Abfindungen wurden nicht bezahlt. Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen TEUR 63 (Vorjahr: TEUR 63).

Aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung vom 18. Juni 2007 wird auf die individualisierte Angabe der Vorstandsgehälter verzichtet.

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2007

TEUR
2008

TEUR
GEHALTSKOMPONENTEN
Erfolgsunabhängige Komponente 281 324
a) Kurzfristig fällige Leistungen 265 308
b) Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses 16 16
Erfolgsabhängige Komponente 150 183
SUMME 431 507
Komponente mit langfristiger Anreizwirkung. Optionen zum bereinigten Optionswert 0 0

Im Berichtsjahr wurde einem Vorstandsmitglied ein Darlehen in Höhe von TEUR 250 gewährt. Die Tilgung erfolgt jährlich in Höhe von TEUR 40, beginnend am 30.04.2009. Am 30. April 2013 wird eine Schlussrate in Höhe von TEUR 90 fällig. Der Zinssatz für das gewährte Darlehen beträgt 4% p.a.. Die Zinszahlungen sind zu den Tilgungsterminen fällig. Sicherheiten sind keine gestellt.

36. Directors Holdings

lm Geschäftsjahr 2008 hat sich die Anzahl der gehaltenen Aktien des Vorstandes und des Aufsichtsrates wie in der folgenden Aufstellung dargestellt verändert.

37. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, die zusätzliche Informationen zur Lage des Unternehmens zum Bilanzstichtag liefern, werden in der Bilanz berücksichtigt. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, die zu keinerlei Anpassung führen, werden im Anhang angegeben, sofern sie wesentlich sind.

38. Erklärung gem. § 161 AktG zum Corporate Governance Kodex

Der Vorstand und der Aufsichtsrat der NEXUS AG haben die nach § 161 AktG vorgeschriebene Erklärung am 13. März 2009 überarbeitet und die entsprechende Fassung den Aktionären zugänglich gemacht.

Der Abschluss wurde nach seiner Feststellung vom Vorstand zur Veröffentlichung freigegeben.

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ANZAHL GEHALTENER AKTIEN ANZAHL OPTIONEN
AUFSICHTSRAT
81.099 0
Dr. jur. Hans-Joachim König Vorjahr (81.099) Vorjahr (0)
0 0
Prof. Dr. Alexander Pocsay Vorjahr (0) Vorjahr (0)
0 0
Ronny Dransfeld Vorjahr (0) Vorjahr (0)
0 0
Prof. Dr. Ulrich Krystek Vorjahr (0) Vorjahr (0)
0 0
Dipl.-Betriebswirt (FH) Wolfgang Dörflinger Vorjahr (0) Vorjahr (0)
0 0
Dr. Dietmar Kubis Vorjahr (0) Vorjahr (0)
VORSTAND
112.000 325.000
Dr. Ingo Behrendt (MBA) Vorjahr (112.000) Vorjahr (325.000)
116.147 15.000
Dipl.-Betriebswirt (FH) Stefan Burkart Vorjahr (116.147) Vorjahr (15.000)

Villingen-Schwenningen, 18. März 2009

NEXUS AG

Dr. Ingo Behrendt

Ralf Heilig

Edgar Kuner

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Berichterstattung der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns vermittelt werden.

Villingen-Schwenningen, den 18. März 2009

NEXUS AG

Der Vorstand

Bestätigungsvermerk

Zu dem Konzernabschluss und dem Konzernlagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Wir haben den von der NEXUS AG, Villingen-Schwenningen, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung, Kapitalflussrechnung und Anhang - sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. I HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen.

Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. I HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Stuttgart, 19. März 2009

**HHS Hellinger Hahnemann Schulte-Gross GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

Philipp, Wirtschaftsprüfer

Kröning, Wirtschaftsprüferin

Corporate Governance

Erklärung von Vorstand und Aufsichtsrat der NEXUS AG gemäß § 161 AktG: Vorstand und Aufsichtsrat erklären hiermit, dass den Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex (Stand nach den Beratungen der Regierungskommission "Deutscher Corporate Governance Kodex vom 06. Juni 2008) entsprochen wurde und auch in Zukunft entsprochen wird. Ausgenommen davon sind die nachfolgend erläuterten Empfehlungen:

zu Ziffer 3.8 Satz 3 des Kodex:

Die bestehende D&O-Versicherung sieht für alle in den Versicherungsschutz einbezogenen Personen keinen Selbstbehalt vor. Die NEXUS AG sieht im Selbstbehalt keinen wesentlichen Beitrag zur Beachtung der Regeln ordnungsgemäßer Geschäftsführung und weicht daher vom Kodex ab.

zu Ziffer 5.4.1 Satz 2 des Kodex:

Es besteht derzeit keine für Aufsichtsratsmitglieder festgelegte Altersgrenze. Die NEXUS AG geht davon aus, dass die Befähigung zum geeigneten Aufsichtsratsmitglied nicht altersabhängig ist und starre Altersgrenzen ungerechtfertigt diskriminieren.

zu Ziffer 6.6 Satz 1 des Kodex:

Die NEXUS AG meldet in Anlehnung an die Bestimmungen der Börsenordnung und die Zulassungsfolgepflichten des "Prime Standards", des Wertpapierhandelsgesetzes und des Deutschen Corporate Governance Kodex fristgerecht Käufe und Verkäufe von Aktien und Derivaten des Unternehmens, die von Führungspersonen vorgenommen wurden. Entsprechend den Regelungen des Wertpapierhandelsgesetzes erfolgt eine Mitteilung nicht, solange die Gesamtsumme der Geschäfte einer Person mit Führungsaufgaben insgesamt einen Betrag von EUR 5.000 bis zum Ende des Kalenderjahres nicht erreicht.

zu Ziffer 7.1.2 Satz 2 des Kodex:

Die NEXUS AG veröffentlicht ihre Halbjahres- und Quartalsfinanzberichte in Anlehnung an die Bestimmungen der Börsenordnung und die Zulassungsfolgepflichten des "Prime Standards" spätestens zwei Monate nach Ende des Berichtszeitraums.

Die Entsprechungserklärung ist im Internet unter www.nexus-ag.de veröffentlicht.

Villingen-Schwenningen, im März 2009

NEXUS AG

Für den Aufsichtsrat

Dr. Hans-Joachim König

Für den Vorstand

Dr. Ingo Behrendt

NEXUS AG, Auf der Steig 6, D-78052 Villingen-Schwenningen

Telefon +49 (0)7721 8482 -0, Fax +49 (0)7721 8482-888

www.nexus-ag.de, [email protected]

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