Skip to main content

AI assistant

Sign in to chat with this filing

The assistant answers questions, extracts KPIs, and summarises risk factors directly from the filing text.

Nestlé AG Management Reports 2013

Mar 9, 2015

937_rns_2015-03-09_e53ce4f1-541e-426d-a118-e0d764dbe044.html

Management Reports

Open in viewer

Opens in your device viewer

Publication

Nestlé Deutschland Aktiengesellschaft

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013

Grundlagen und Steuerung des Unternehmens

Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von Nahrungsmitteln sowie von Heil- und Pflegemitteln. Die Anteile der Nestle Deutschland Aktiengesellschaft (im Weiteren kurz "Nestlé Deutschland AG") liegen zu 100 % bei der Nestle Unternehmungen Deutschland GmbH, Frankfurt am Main, die wiederum zum Konzern Nestle S.A., Cham und Vevey (Schweiz), gehört.

Das operative Geschäft eines Großteils der Nestlé Deutschland AG wird durch das Zonenmanagement Europa der obersten Muttergesellschaft, Nestle S.A., gesteuert. Neben einigen Teilbereichen der Nestle Deutschland Aktiengesellschaft gehören zur "Berichtseinheit Deutschland" noch weitere Aktivitäten, wie das deutsche Eiscreme- und Tiefkühlkostgeschäft; andere Teilbereiche wie das Tiernahrungsgeschäft oder Nespresso gehören dagegen nicht zu dieser Berichtseinheit. Die Steuerung erfolgt auf Basis der Zahlen nach International Financial Reporting Standards ("IFRS") unter Berücksichtigung der "Nestle Accounting Guidelines". Da die "Berichtseinheit Deutschland" zwar zu einem großen Teil mit dem Umfang der Nestlé Deutschland AG übereinstimmt, aber nicht vollständig deckungsgleich ist und die Werte gemäß IFRS ermittelt werden, verzichten wir an dieser Stelle auf die Angabe konkreter Kennzahlen.

Die für die Unternehmenssteuerung bedeutsamsten handelsrechtlichen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis.

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahresdurchschnitt 2013 ist die deutsche Wirtschaftsleistung gewachsen: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag preisbereinigt 0,4 % über dem Vorjahr. Im Jahresverlauf zeigte sich das zweite Quartal mit einem Anstieg von 0,7 % gegenüber dem Vorquartal besonders wachstumsstark. Nachdem das BIP im dritten Quartal noch 0,3 % im Vergleich zum Vorquartal gestiegen war, waren es im vierten Quartal 0,4 %. Im Vergleich zum Gesamtjahreswert 2012 (0,7 %) hat sich das Wirtschaftswachstum 2013 insgesamt abgeschwächt, was auf die anhaltende Rezession in einigen europäischen Ländern und eine gebremste weltwirtschaftliche Entwicklung zurückzuführen ist.

Der wichtigste Wachstumsfaktor der deutschen Wirtschaft im vergangenen Jahr war der private Konsum. Preisbereinigt stiegen die privaten Konsumausgaben um 0,9 % (2012: 0,8 %). Gute Einkommenserwartungen und eine hohe Kaufneigung führten ganzjährig zu einem positiven Konsumklima.

Auf dem deutschen Arbeitsmarkt ist seit Jahren ein positiver Trend zu beobachten. 2013 nahm die Zahl der Erwerbstätigen insgesamt um 0,6 % zu. Im Gesamtjahr waren durchschnittlich rund 41,84 Mio. Personen erwerbstätig. Die Arbeitslosenquote blieb allerdings bei einem Jahresdurchschnitt von 6,9 % auf dem Vorjahreswert.

Von Januar bis November 2013 legten die Verbraucherpreise um insgesamt 1,5 % zu, die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke um 3,9 %. Im Dezember stiegen die Lebensmittelpreise um 3,2 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Damit folgte die Verbraucherpreisentwicklung dem Trend aus dem Vorjahr. Gründe für die Erhöhung sind gestiegene Produktionskosten sowie Angebots- und Nachfrageschwankungen. Langfristig gesehen liegen die Preissteigerungen bei Nahrungsmitteln dennoch deutlich unterhalb der allgemeinen Teuerungsrate in Deutschland.

Die deutsche Ernährungsindustrie blieb 2013 mit einem Umsatz von 174,5 Mrd. Euro auf einem stabilen Kurs. Das moderate Wachstum von 3 % war vor allem preisbedingt, mengenmäßig stieg der Branchenumsatz nur um 0,4 %. Insgesamt war das Geschäftsumfeld von steigenden Produktionskosten, hartem Wettbewerb und einem verhaltenen Exportgeschäft geprägt. Der Auslandsumsatz lag mit 5,2 % unter dem Wachstumsniveau des Vorjahres (2012: 11,4 %).

Im Gegensatz zum Vorjahr ist der Rohstoffpreisindex 2013 um 5,1 % zurückgegangen. Der Teilindex für Nahrungs- und Genussmittel sank besonders stark um 14,1 %. Preisrückgänge bedingt durch gute Ernten wiesen vor allem Weizen und Kaffee auf (insbesondere Arabica). Ein konstant hohes Preisniveau zeigte sich hingegen im Milchbereich aufgrund der starken Nachfrage nach Milchprodukten aus China. Preistreiber waren Kakao -insbesondere beeinflusst durch einen Nachfrageanstieg - sowie unterschiedliche Gemüsearten und Fleischrohstoffe.

Veränderungen in der rechtlichen Struktur / Desinvestitionen

Mit Wirkung zum 01. Januar 2013 wurde die Wagner Tiefkühlprodukte GmbH, Nonnweiler, auf die Nestlé Deutschland AG verschmolzen. Die betrieblichen Funktionen des dadurch neu entstandenen Geschäftsbereiches werden im Auftrag der Nestlé Deutschland AG von ihrer Tochtergesellschaft Nestle Wagner GmbH, Nonnweiler, ausgeübt, die auch die Mitarbeiter dieses Bereiches beschäftigt.

Geschäftsverlauf

Die Umsatzerlöse unseres Unternehmens weisen im Jahr 2013 ein Wachstum von 15,8 % auf. Der Umsatzzuwachs war durch ein starkes Exportwachstum von 17,1 % gestützt, während das Inlandsgeschäft um 15,4 % wuchs. Die Entwicklung in den einzelnen Produktgruppen stellt sich unterschiedlich dar.

Der starke Anstieg der Umsatzerlöse ist im Übrigen durch die Verschmelzung der Wagner Tiefkühlprodukte GmbH, Nonnweiler, auf die Nestlé Deutschland AG überzeichnet. Bereinigt um diesen Effekt, der sich in der Produktgruppe Fertiggerichte und Produkte für die Küche niederschlägt, stiegen die Umsatzerlöse insgesamt um 4,5 %.

Ein starkes Umsatzwachstum zeigt mit 8,1 % die Produktgruppe Getränke, weiterhin unterstützt durch die erfolgreichen (Kaffee-) Kapselsysteme Dolce Gusto und Nespresso. Zusätzlich leistet das zum Ende des Jahres 2012 eingeführte Tee-Kapselsystem Special.T einen positiven Beitrag.

Die Produktgruppe Milch- und Diätetikprodukte konnte trotz des fortgesetzten Geburtenrückgangs sowohl im Inlandsgeschäft als auch durch ein steigendes Exportvolumen an verbundene Unternehmen ein Umsatzwachstum von 7,8 % erzielen.

Bei der Produktgruppe Fertiggerichte und Produkte für die Küche ergibt sich nach der Verschmelzung der Wagner Tiefkühlprodukte GmbH, Nonnweiler, auf die Nestlé Deutschland AG ein Umsatzwachstum von 31,3 %. Bereinigt um diesen Effekt ergibt sich noch ein leichtes Wachstum von 0,3 %. In den Geschäftsbereichen Kulinarik und Herta entwickelten sich sowohl das Inlands- als auch das Exportgeschäft nicht entsprechend unseren Erwartungen.

Der Umsatz mit Produkten für Heimtiere ist um 12,2 % wieder deutlich gewachsen. Ein erfreuliches Wachstum im Inland konnte durch deutliche Exportzuwächse an verbundene Unternehmen ausgebaut werden.

Die Produktgruppe Schokoladen- und Süßwarenprodukte weist einen Umsatzzuwachs von 2,8 % auf. Das Geschäft entwickelte sich sowohl im Inland als auch beim Export an verbundene Unternehmen erfreulich.

Unter der Produktgruppe "Sonstige" werden die Umsatzerlöse im Bereich der Sportlernahrung unter der Marke PowerBar, der Pflegeprodukte unter der Marke Bübchen sowie Umsatzerlöse mit Accessoires im Geschäftsbereich Nespresso zusammengefasst, die ein Wachstum von 3,6 % erreichten.

Das Jahresergebnis vor der Verlustübernahme beträgt -23,0 Millionen Euro. Im Vorjahr wurde vor der Gewinnabführung noch ein positives Ergebnis von 186,0 Millionen Euro erzielt. Der Ergebnisrückgang ist auf die Verschmelzung der Wagner Tiefkühlprodukte GmbH, Nonnweiler, und den hieraus entstandenen Verschmelzungsverlust zurückzuführen. Gegenläufig wirkten Gewinne aus der Veräußerung von immateriellen Vermögensgegenständen.

Im Vorjahr wurde für 2013 mit einem Umsatzwachstum von 1 -2 % und einem Jahresergebnis auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2012 gerechnet.

Ertragslage

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beläuft sich auf 274,0 Millionen Euro (im Vj. 186,7 Millionen Euro).

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um 63,1 Millionen Euro angestiegen. Dies resultiert vor allem aus Erträgen aus der Veräußerung von immateriellen Vermögensgegenständen des Geschäftsbereiches Wagner an die Tochtergesellschaft Nestle Wagner GmbH, Nonnweiler.

Der Anteil des Materialaufwands am Umsatz ist im Vergleich zum Vorjahr mit 49,9 % (im Vj. 50,5 %) annähernd stabil geblieben.

Der Anteil des Personalaufwands am Umsatz hat sich auf 11,3 % (im Vj. 13,3 %) stark reduziert. Der Rückgang ist vor allem darauf zurückzuführen, dass die betrieblichen Funktionen des Geschäftsbereiches Wagner im Auftrag der Nestlé Deutschland AG von ihrer Tochtergesellschaft Nestle Wagner GmbH, Nonnweiler, ausgeübt werden, die auch die Mitarbeiter dieses Bereiches beschäftigt. Deren Personalaufwand wird an die Nestlé Deutschland AG weiterbelastet und hier unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Insofern steht den bei der Nestlé Deutschland AG ausgewiesenen Umsatzerlösen des Geschäftsbereiches Wagner kein originärer Personalaufwand gegenüber. Ein weiterer Rückgang resultiert aus im Vorjahr im Personalaufwand enthaltenen höheren Restrukturierungsaufwendungen sowie einem überproportionalen Umsatzanstieg. Andererseits waren sowohl unterjährige Gehaltssteigerungen bis zu 3,4 % je nach Standort sowie eine gestiegene jahresdurchschnittliche Anzahl an Vollzeitarbeitskräften zu verzeichnen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 208,3 Millionen Euro deutlich gestiegen, wobei ein Großteil davon aus der Strukturveränderung aufgrund der Verschmelzung der Wagner Tiefkühlprodukte GmbH, Nonnweiler, auf die Nestlé Deutschland AG resultiert. Ein weiterer wesentlicher Teil des Anstiegs resultiert aus den Personalaufwendungen der Nestle Wagner GmbH, Nonnweiler, die bei der Nestlé Deutschland AG unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen auszuweisen sind. Des Weiteren fielen -bereinigt um diese Strukturveränderungen aufgrund der Verschmelzung -höhere Aufwendungen für Werbungen, Repräsentation, Verkaufsförderung und sonstige Verpflichtungen an.

Das Beteiligungsergebnis liegt mit 44,0 Millionen Euro um 17,3 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert von 61,3 Millionen Euro. Dieser Rückgang ist insbesondere auf die Verschmelzung der Wagner Tiefkühlprodukte GmbH, Nonnweiler, auf die Nestlé Deutschland AG zurückzuführen.

Das Finanzergebnis hat sich um 3,3 Millionen Euro von -1,9 Millionen Euro auf 1,4 Millionen Euro verbessert, was insbesondere in Höhe von 3,6 Millionen Euro aus der Abzinsung von Rückstellungen sowie aus einem nochmals leicht gesunken Zinsniveau resultiert, während der über den Cash Pool finanzierte Mittelbedarf sich vor allem auf Grund der Investitionen erhöht hat.

Das außerordentliche Ergebnis in Höhe von -295,8 Millionen Euro besteht im Wesentlichen aus dem Verschmelzungsverlust aus der Verschmelzung der Wagner Tiefkühlprodukte GmbH, Nonnweiler, auf die Nestlé Deutschland AG. Das Steuerergebnis von -1,3 Millionen EUR setzt sich im Wesentlichen aus der Grundsteuer, der Umsatzsteuer auf unentgeltliche Wertabgaben an Mitarbeiter sowie aus Vorjahreseffekten aus der Grunderwerbsteuer zusammen.

Finanz- und Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Nestlé Deutschland AG hat sich um 87 Millionen Euro von 1.546 Millionen Euro auf 1.633 Millionen Euro erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt 14,6 % (i. Vj. 15,4 %).

Das Anlagevermögen hat sich um 111 Millionen Euro reduziert. Das Sachanlagevermögen wuchs um 199 Millionen Euro, was im Wesentlichen durch Investitionen in neue Produktionsanlagen in den Geschäftsbereichen Wagner, Herta sowie Nescafé Dolce Gusto geprägt war, aber auch durch Zugänge aufgrund der Verschmelzung der Wagner Tiefkühlprodukte GmbH, Nonnweiler, auf die Nestlé Deutschland AG bedingt ist. Das Finanzanlagevermögen sank um 309 Millionen Euro, im Wesentlichen ebenfalls resultierend aus der Verschmelzung.

Das Umlaufvermögen ist um 198 Millionen Euro angestiegen. Vom Gesamtanstieg entfallen 40 Millionen Euro auf höhere Vorräte sowie 166 Millionen Euro auf höhere Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände. Der Anstieg des Umlaufvermögens ist zu einem großen Teil auf die Verschmelzung der Wagner Tiefkühlprodukte GmbH, Nonnweiler, zurückzuführen. Ferner werden mit 78 Millionen Euro Forderungen gegen die Tochtergesellschaft Nestle Wagner GmbH, Nonnweiler, ausgewiesen, die aus der Veräußerung von Vermögensgegenständen des Geschäftsbereichs Wagner resultieren.

Auf der Passivseite der Bilanz spiegelt sich die Erhöhung der Bilanzsumme um 87 Millionen Euro vor allem durch um 37 Millionen Euro höhere Verbindlichkeiten und um 37 Millionen Euro höhere Rückstellungen wider.

Der Anstieg der Verbindlichkeiten ist geprägt durch um 85 Millionen Euro höhere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, zu einem großen Teil aufgrund des Investitionsfortschritts in neue Produktionsanlagen aber auch resultierend aus der Verschmelzung. Der Anstieg der Rückstellungen betrifft die Rückstellungen für Rückvergütungen, Werbekosten und sonstige Verpflichtungen sowie die Rückstellungen für ausstehende Rechnungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen nahmen per Saldo um 49 Millionen Euro ab. Während die im Vorjahr bestehenden Verbindlichkeiten aufgrund der Ergebnisabführung entfielen, erhöhte sich der Finanzierungsbedarf bei der Muttergesellschaft Nestle Unternehmungen Deutschland GmbH.

Da die Nestlé Deutschland AG an den Cash Pool (verzinsliche Verrechnungskonten) der Nestle Unternehmungen Deutschland GmbH angeschlossen ist, bestehen bei der Nestlé Deutschland AG keine wesentlichen Bankguthaben oder -verbindlichkeiten. Der sich bei der Gesellschaft ergebende Finanzbedarf wird im Rahmen einer Finanzierungsvereinbarung durch die Nestle Unternehmungen Deutschland GmbH über den Cash Pool zur Verfügung gestellt. Der Cash Pool Saldo, der unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen wird, wird mit dem 1-Monats-Euribor zuzüglich 0,25 % bei Aufnahme und abzüglich 0,25 % bei Anlage verzinst und belief sich zum Ende des Geschäftsjahres 2013 auf rd. 645 Millionen Euro (im Vj. 499 Millionen Euro).

Gesamtbeurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Gemessen an den vom Management vorgegebenen Zielen blieb das Geschäftsjahr 2013 hinter den Erwartungen zurück. Durch die Verschmelzung der Wagner Tiefkühlprodukte GmbH, Nonnweiler, konnte die Umsatzbasis der Nestlé Deutschland AG nachhaltig gestärkt werden. Mit den Investitionen an den Standorten Herten und Schwerin werden die Grundlagen für ein weiteres Wachstum gelegt. Die Finanzierung erfolgt weiterhin über den konzerninternen Cash Pool.

Forschung und Entwicklung

Die Nestle Deutschland Aktiengesellschaft greift bei der Entwicklung von Neuprodukten und neuen Produktionsverfahren auf das Know-how der international organisierten Nestle Forschungsbereiche zurück.

Risikomanagement

Das Überwachungssystem zur Früherkennung von Risiken wurde weiterentwickelt. Die bedeutendsten Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, werden systematisch erfasst, und es werden Instrumente und Verantwortlichkeiten für ihre Beherrschung und notwendige Verbesserungen definiert. Es erfolgen eine regelmäßige Behandlung im Vorstand, Berichterstattung an den Aufsichtsrat sowie Prüfungen durch unsere Innenrevision.

Die Nestlé Deutschland AG setzt zur teilweisen Absicherung von Risiken aus der operativen Geschäftstätigkeit (insbesondere Wechselkursen, aber auch Kaffee, Kakao sowie Energie) in begrenztem Umfang derivative Finanzinstrumente ein. Dabei werden ausschließlich marktübliche Instrumente mit einer ausreichenden Marktliquidität --wie Devisentermingeschäfte--verwendet. Der Einsatz dieser Instrumente wird im Rahmen des Risikomanagementsystems durch Konzernrichtlinien geregelt, die den spekulativen Einsatz derivativer Finanzinstrumente ausschließen und das interne Berichtswesen sowie die Funktionstrennung regeln. Die Einhaltung dieser Richtlinien und die ordnungsgemäße Abwicklung und Bewertung der Geschäfte werden regelmäßig unter Wahrung der Funktionstrennung überprüft.

Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Die Nestlé Deutschland AG will 2014 durch Innovationen, Wiedereinlistungen und verstärkte Aktionen in einigen Segmenten Marktanteile zurückgewinnen und auch verstärkt in Werbung und Digitalmedien investieren. Gleichzeitig wird intensiv an einer Reihe von Effizienz- und Strukturprojekten gearbeitet, mit dem Ziel, Effizienzgewinne zu realisieren und diese dann in unsere Marken und in Kommunikation zu investieren. Alle Divisionen und zentralen Funktionen von Nestle Deutschland haben entsprechende Projekte initiiert.

Im Kulinarikbereich setzen sich die Schwäche des Gesamtmarktes und der massive Wettbewerb auch in 2014 weiter fort. Der Markt verliert jährlich signifikant Mahlzeiten, die früher zu Hause gekocht und gegessen wurden; stattdessen versorgen sich die Menschen zunehmend außer Haus. Entsprechend verstärkt unsere Kulinariksparte ihre Anstrengungen hinsichtlich attraktiver Innovationen sowie einem neuen kommunikativen Gesamtauftritt, insbesondere im Digitalbereich.

Zudem haben wir ein Programm aufgesetzt, mit dem wir unsere Chancen im Außer Haus-Bereich neu überprüfen und durch Zusammenarbeit auf "Nestle in the Market" (NiM) Ebene auch über vorhandene organisatorische Strukturen hinausgehen.

Das Bundeskartellamt hat Verfahren gegen die Nestlé Deutschland AG und deren Tochterunternehmen sowie Mitarbeiter eingeleitet. Der Vorstand stellte den Behörden alle erforderlichen Informationen zur Verfügung, um zur Aufklärung des Sachverhalts beizutragen. Die Gesellschaft hat die von ihr erwartete Zahlungsverpflichtung sowie die Kosten für Rechtsanwälte in den Rückstellungen erfasst. Im Kartellamtsverfahren Süßwaren hat das Bundeskartellamt Ende Januar 2013 einen Bußgeldbescheid in Höhe von 13,3 Millionen Euro gegen die Gesellschaft verhängt. Das Bundeskartellamt wirft der Nestlé Deutschland AG und drei weiteren Unternehmen die Beteiligung an einem wettbewerbswidrigen Austausch vertraulicher Informationen im Zeitraum zwischen 2006 und Anfang 2008 vor. Gegen diese Entscheidung hat die Nestlé Deutschland AG Einspruch eingelegt. In einem zweiten, kategorieübergreifenden Kartellamtsverfahren hat das Bundeskartellamt Ende März 2013 ein Bußgeld in Höhe von 19,5 Millionen Euro gegen die Gesellschaft verhängt. Das Bundeskartellamt wirft Nestlé Deutschland AG und fünf weiteren Markenartikelherstellern der Lebensmittelindustrie kategorieübergreifend wettbewerbswidriges Verhalten im Zeitraum zwischen Ende 2005 und Anfang 2008 vor. Auch gegen diese Entscheidung des Bundeskartellamts hat die Nestlé Deutschland AG Einspruch eingelegt. Die Nestlé Deutschland AG ist davon überzeugt, dass die Vorwürfe des Kartellamts ungerechtfertigt sind und verfolgt die Aufhebung der genannten Bußgeldbescheide durch das Oberlandesgericht Düsseldorf.

In den letzten Jahren war die Bewältigung der Vertrauenskrise der Verbraucher -insbesondere vor dem Hintergrund zahlreicher Lebensmittelskandale -eine zentrale Aufgabe der Lebensmittelwirtschaft. Diese hatte die Branche als Ganzes, aber auch die einzelnen Unternehmen gefordert. Diese Entwicklung hat sich ein wenig abgeschwächt, auf der einen Seite durch weniger Lebensmittelskandale, auf der anderen Seite ist das Image der Lebensmittelwirtschaft durch ein besseres Agieren nicht weiter gesunken. Dennoch bleibt es Aufgabe von Firmen wie Nestle, hinsichtlich der Gewährleistung von Spitzenqualität und mehr Transparenz weiterhin proaktiv zu agieren.

Auf Unternehmensebene haben wir bereits deshalb vor zwei Jahren die Qualitätsinitiative Q4 gestartet, mit der wir die weitere Verbesserung unserer Produkte vorantreiben - und zwar in den vier Dimensionen Sicherheit, Geschmack, Gesundheit und Nachhaltigkeit. Das reicht von der Überarbeitung von Rezepturen und Inhaltsstoffen bis zur Beschaffung von Rohstoffen wie Nüssen oder Vanille aus nachhaltigem Anbau. Zudem wollen wir uns als Unternehmen in der Kommunikation mehr öffnen, um Handel, Verbrauchern, Politik und NGOs zu zeigen, welche hohen Qualitätsmaßstäbe wir an unsere Produkte legen. Bei all diesen Aktivitäten hat Nestle Deutschland zwischenzeitlich signifikante Fortschritte erzielt und damit auch die Position gegenüber den Handelskunden spürbar gestärkt.

Besonderes Augenmerk kommt in diesem Jahr der Nestle Qualitätskampagne zu. Diese soll sowohl auf die Dachmarke Nestle wie auch auf die einzelnen Marken einzahlen. Neben dem Jubiläum "200 Jahre Heinrich Nestle" sind unsere Anstrengungen für ein Mehr an Lebensqualität der Menschen die zentrale Aussage der Kampagne. Sowohl aus dem Jubiläum als auch aus der Qualitätskampagne eröffnen sich 2014 besondere Chancen für unser Geschäft.

Spezifische Risiken, die die zukünftige Entwicklung unserer Gesellschaft in wesentlichem Umfang nachhaltig beeinflussen könnten, sind nicht ersichtlich.

Ausblick auf das Jahr 2014

Für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung der deutschen Wirtschaft sehen die Prognosen für 2014 einer positiven konjunkturellen Entwicklung entgegen. Schon im Januar stehen die Zeichen auf Wachstum, begünstigt durch die Stärke der deutschen Volkswirtschaft sowie die optimistischen Erwartungen an den privaten Konsum, bedingt durch eine niedrige Arbeitslosenquote, anhaltendes Beschäftigungswachstum und spürbare Verdienstzuwächse.

Auch die Aussichten für die deutsche Exportwirtschaft bleiben positiv. Als Indikator dienen hierfür sowohl zunehmende Auslandsbestellungen als auch hohe Exporterwartungen seitens des Verarbeitenden Gewerbes. Außenwirtschaftlich könnte die anhaltende Schuldenkrise in der Eurozone jedoch ein Risiko für die europäische und globale Wirtschaft bedeuten.

Der deutsche Arbeitsmarkt wird 2014 voraussichtlich durch hohe Zuwanderungsraten geprägt, insbesondere vor dem Hintergrund des Wegfalls der Beschränkungen der Arbeitnehmerfreizügigkeit in Rumänien und Bulgarien. Die Anzahl der Erwerbstätigen könnte so um 280.000 Personen steigen, die Arbeitslosenquote würde dennoch nur geringfügig auf 6,8% sinken. Das entspräche absolut einem Rückgang auf 2,9 Millionen Arbeitslose.

Im Hinblick auf die Entwicklung der Rohstoffpreise ist mit einem Preisanstieg für Milcherzeugnisse (inkl. Käse), Kakaobutter, Gemüse (vor allem Tomaten und Zwiebeln) sowie Fleisch zu rechnen. Ebenfalls der Rohkaffee, Arabica und Robusta, verzeichnen in den letzten Monaten einen überaus starken Preisanstieg. Eine leichte Erholung auf hohem Niveau zeigen die Preise für Weizen und gegen Ende des laufenden Jahres eventuell für Zucker.

Trotz steigender Herstellungskosten, hartem Wettbewerb und immer anspruchsvolleren Kundenforderungen rechnen Experten mit einem leichten Umsatzwachstum bei den Lebensmittelherstellern. Nominal ist ein Wachstum von bis zu 4,0 % möglich, bedingt durch die positive Entwicklung des Exportgeschäfts, die tendenziell niedrige Inflationsrate und das gute Konsumklima.

Mit Blick auf zahlreiche Lebensmittelskandale in den vergangenen Jahren und die anhaltend hohe Berichterstattung in den Medien bleibt die Bewahrung des Verbrauchervertrauens auch in 2014 eine zentrale Aufgabe der Lebensmittelwirtschaft in Deutschland. Dies fordert sowohl die Branche als Ganzes als auch einzelne Unternehmen.

Für das laufende Geschäftsjahr 2014 rechnen wir mit einem um die geplante Veräußerung des Geschäftsbereiches Powerbar bereinigten Umsatzwachstum innerhalb einer Bandbreite von 1-2 %. Wir werden auf der Kostenseite die Effizienzsteigerungsprojekte in Produktion, Einkauf, Verwaltung und Vertrieb fortsetzen, um ein profitables Wachstum zu sichern. Wir erwarten, beim Jahresergebnis (vor Ergebnisabführung) mindestens das Niveau des Jahres 2012 (186,0 Millionen Euro) erreichen zu können, da das Ergebnis des Geschäftsjahres 2013 durch Sondereffekte, insbesondere den Verschmelzungsverlust, stark belastet war.

Nachtragsbericht

Der Nestle-Konzern teilte Anfang Februar 2014 mit, dass das Sportnutritionsgeschäft unter den Marken PowerBar und Musashi an Post Holdings verkauft wurde. Post Holdings hat seinen Sitz in St. Louis, Missouri und ist ein führender Hersteller und Verkäufer von Markencerealien in den Vereinigten Staaten und in Kanada. Die Aktivitäten des Sportnutritionsgeschäfts von Nestle erstrecken sich vor allem auf die Vereinigten Staaten, Kanada, Westeuropa, Australien, Neuseeland und Japan. In Deutschland sind der Geschäftsbereich PowerBar der Nestlé Deutschland AG sowie deren Tochtergesellschaft PowerBar Europe GmbH, München, von der Transaktion betroffen, die voraussichtlich noch in der ersten Hälfte des Jahres 2014 abgeschlossen wird. 2013 hat der Geschäftsbereich PowerBar der Nestle Deutschland Umsatzerlöse von EUR 33,1 Millionen Euro erzielt.

Darüber hinaus sind nach Ende des Geschäftsjahres keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, über die zu berichten wäre.

Frankfurt am Main, den 5. Mai 2014

Nestle Deutschland Aktiengesellschaft

Der Jahresabschluss wurde am 23.05.2014 festgestellt.

Bilanz zum 31. Dezember 2013

Aktiva

31.12.2013 31.12.2012
TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- ---
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.262 1.356
2. Geschäfts- oder Firmenwert 3.977 5.239 5.323 6.679
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 170.644 117.008
2. Technische Anlagen und Maschinen 180.474 154.449
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 63.582 58.212
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 196.098 610.798 82.059 411.728
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 27.849 331.255
2. Beteiligungen 9.569 9.566
3. Sonstige Ausleihungen 27.823 32.550
4. Sondervermögen Pension Trust 21.197 21.839
5. Genossenschaftsanteile 653 87.091 653 395.863
703.128 814.270
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 74.205 63.820
2. Unfertige Erzeugnisse 21.349 20.726
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 137.136 232.690 108.355 192.901
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 320.854 281.506
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr TEUR 146 (i. Vj. TEUR 4) -
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 238.625 148.111
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr TEUR 0 (i. Vj. TEUR 0) -
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 51.201 28.734
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr TEUR 800 (i. Vj. TEUR 800) -
4. Sonstige Vermögensgegenstände 67.909 678.589 53.726 512.077
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr TEUR 10.258 (i. Vj. TEUR 10.474) -
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 16.537 24.567
927.816 729.545
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.096 2.554
1.633.040 1.546.369
Passiva
31.12.2013 31.12.2012
TEUR TEUR TEUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 214.267 214.267
II. Gewinnrücklagen
1. Gesetzliche Rücklage 21.427 21.427
2. Andere Gewinnrücklagen 2.778 24.205 2.778 24.205
238.472 238.472
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse (i. Vj. Sonderposten für unentgeltlich ausgegebene Emissionsberechtigungen) 9.258 120
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 7.688 8.411
2. Steuerrückstellungen 2.395 1.050
3. Sonstige Rückstellungen 279.406 243.011
289.489 252.472
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 257 812
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr TEUR 257 (i. Vj. TEUR 812) -
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 282.762 197.816
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr TEUR 282.762 (i. Vj. TEUR 197.816) -
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 790.374 839.055
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr TEUR 789.579 (i. Vj. TEUR 838.898) -
- davon mit einer Restlaufzeit über fünf Jahre TEUR 709 (i. Vj. TEUR 0) -
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 266 1.029
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr TEUR 266 (i. Vj. TEUR 1.029) -
5. Sonstige Verbindlichkeiten 18.162 16.593
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr TEUR 15.382 (i. Vj. TEUR 13.063) -
- davon mit einer Restlaufzeit über fünf Jahre TEUR 435 (i. Vj. TEUR 988) -
- davon aus Steuern TEUR 6.831 (i. Vj. TEUR 4.385) -
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit TEUR 752 (i. Vj. TEUR 824) -
1.091.821 1.055.305
E. Rechnungsabgrenzungsposten 4.000 0
1.633.040 1.546.369

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013

2013 2012
TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- ---
1. Umsatzerlöse 3.220.538 2.780.257
2 Erhöhung (i. Vj. Verminderung) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 12.593 -9.183
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 5.599 4.360
4. Sonstige betriebliche Erträge 384.269 321.218
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -1.550.219 -1.359.518
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -56.278 -1.606.497 -44.159 -1.403.677
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -296.774 -302.780
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -67.751 -364.525 -67.832 -370.612
- davon für Altersversorgung TEUR 6.262 (i. Vj. TEUR 6.863) -
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -89.309 -69.386
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.333.956 -1.125.695
9. Erträge aus Beteiligungen 27.477 23.754
- davon aus verbundenen Unternehmen TEUR 771 (i. Vj. TEUR 105) -
10. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 302 0
- davon aus verbundenen Unternehmen TEUR 0 (i. Vj. TEUR 0) -
11. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 16.505 40.384
12. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.792 3.081
- davon aus verbundenen Unternehmen TEUR 0 (i. Vj. TEUR 150) -
13. Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 -2.800
14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -4.742 -4.995
- davon an verbundene Unternehmen TEUR 3.172 (i. Vj. TEUR 3.414) -
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 274.046 186.706
16. Außerordentliche Erträge 0 158
17. Außerordentliche Aufwendungen -295.764 0
18. Außerordentliches Ergebnis -295.764 158
19. Erträge (i. Vj. Aufwand) aus Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 41 -16
20. Aufwand (i. Vj. Ertrag) aus sonstigen Steuern -1.365 -843
21. Jahresergebnis vor Gewinnabführung -23.042 186.005
22. Erträge aus der Verlustübernahme 23.042 0
23. Auf Grund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn 0 -186.005
24. Jahresüberschuss 0 0

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2013

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2013

TEUR
Zugänge des Geschäftsjahres

TEUR
Verschmelzung Anwachsung Umgliederungen

TEUR
Abgänge des Geschäftsjahres

TEUR
31.12.2013

TEUR
--- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 4.156 463 3.216 949 6.886
2. Geschäfts- oder Firmenwert 5.353 190 0 521 5.022
9.509 653 3.216 1.470 11.908
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 344.057 37.048 50.681 3.376 428.410
2. Technische Anlagen und Maschinen 865.731 18.681 128.588 45.013 967.987
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 291.644 27.270 8.598 50.004 277.508
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 82.059 130.769 -16.705 25 196.098
1.583.491 213.768 171.162 98.418 1.870.003
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 341.758 91.850 -390.832 4.424 38.352
2. Beteiligungen 9.566 3 0 0 9.569
3. Sonstige Ausleihungen 35.288 707 -5.880 498 29.617
4. Sondervermögen Pension Trust 26.608 1.343 7.556 0 35.507
5. Genossenschaftsanteile 653 0 0 0 653
413.873 93.903 -389.156 4.922 113.698
2.006.873 308.324 -214.778 104.810 1.995.609
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2013

TEUR
Abschreibungen des Geschäftsjahres

TEUR
Verschmelzung Anwachsung Umgliederungen

TEUR
Abgänge des Geschäftsjahres

TEUR
Abzinsung

TEUR
31.12.2013

TEUR
--- --- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2.800 662 3.094 932 0 5.624
2. Geschäfts- oder Firmenwert 30 1.015 0 0 0 1.045
2.830 1.677 3.094 932 0 6.669
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 227.049 12.670 21.065 3.018 0 257.766
2. Technische Anlagen und Maschinen 711.282 50.294 70.683 44.746 0 787.513
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 233.432 24.668 5.012 49.186 0 213.926
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0 0 0
1.171.763 87.632 96.760 96.950 0 1.259.205
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 10.503 0 0 0 0 10.503
2. Beteiligungen 0 0 0 0 0 0
3. Sonstige Ausleihungen 2.738 0 0 0 -944 1.794
4. Sondervermögen Pension Trust 0 0 0 0 0 0
5. Genossenschaftsanteile 0 0 0 0 0 0
13.241 0 0 0 -944 12.297
1.187.834 89.309 99.854 97.882 -944 1.278.171
Verrechnung mit Pensionsrückstellungen Buchwerte
31.12.2013

TEUR
31.12.2013

TEUR
31.12.2012

TEUR
--- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0 1.262 1.356
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0 3.977 5.323
0 5.239 6.679
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0 170.644 117.008
2. Technische Anlagen und Maschinen 0 180.474 154.449
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0 63.582 58.212
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 196.098 82.059
0 610.798 411.728
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0 27.849 331.255
2. Beteiligungen 0 9.569 9.566
3. Sonstige Ausleihungen 0 27.823 32.550
4. Sondervermögen Pension Trust 14.310 21.197 21.839
5. Genossenschaftsanteile 0 653 653
14.310 87.091 395.863
14.310 703.128 814.270

Anhang für das Geschäftsjahr 2013

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Nestle Deutschland Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main, zum 31. Dezember 2013 wird nach den Vorschriften des HGB und des AktG aufgestellt.

Die Form der Darstellung des Jahresabschlusses wurde beibehalten. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft gehört als Teilkonzern zum Konzernkreis der Nestle S.A., Cham und Vevey (Schweiz), und ist von der Aufstellung eines Konzernabschlusses und eines Konzernlageberichtes gemäß § 292 Abs. 1 HGB befreit. Der Konzernabschluss der Nestle S.A., der nach IFRS-Rechnungslegungsvorschriften aufgestellt ist, wird im Bundesanzeiger offengelegt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt worden.

Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert und planmäßig über drei Jahre nach der linearen Abschreibungsmethode abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger und außerplanmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die handels- und steuerrechtlich aktivierungspflichtigen Kostenbestandteile. Die Zugänge zu den Sachanlagen werden im Zugangsjahr pro rata temporis abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen werden entweder nach der degressiven oder der linearen Methode ermittelt. Die Zugänge des beweglichen Sachanlagevermögens von 2001 bis 2005 werden entsprechend den steuerlichen Regelungen bei Anwendung der degressiven Abschreibungsmethode mit jährlich 20 % des Buchwertes der Anlagegegenstände abgeschrieben, während für Zugänge in 2006 und 2007 ein Prozentsatz von 30 % angewandt wird. Auf die lineare Abschreibungsmethode wird übergegangen, sobald diese zu höheren Abschreibungen führt. Seit 2008 werden Zugänge grundsätzlich linear über folgende Nutzungsdauern abgeschrieben:

Anlagenklasse Jahre
Gebäude 33 Jahre
Maschinen 6 bis 10 Jahre
Betriebs- und Geschäftsausstattung 4 bis 5 Jahre

Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen vorliegen. Die Grenze für die Betrachtung eines geringwertigen Wirtschaftsgutes liegt unverändert zum Vorjahr bei EUR 150,00. Alle Zugänge unter dieser Grenze werden direkt aufwandswirksam erfasst.

Anteile an verbundenen Unternehmen, Beteiligungen und Wertpapiere des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten oder zu dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Mit Wirkung zum 1. Januar 2013 erfolgte die Verschmelzung der Wagner Tiefkühlprodukte GmbH, Nonnweiler, und mit Wirkung zum 31. Mai2013 fand die Verschmelzung der Neutralis Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH, Düsseldorf, auf die Nestlé Deutschland AG statt. Die BONITAS Mobilien-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Weiding KG, Düsseldorf, ist mit Wirkung zum 31. Juli 2013 angewachsen.

Im Rahmen der im Geschäftsjahr erfolgten Verschmelzungen und Anwachsung wurden die Buchwerte der aufgenommenen Gesellschaften fortgeführt. Infolge der Verschmelzungen und der Anwachsung sind die Bilanzwerte der Gesellschaft nur noch bedingt mit den Vorjahreswerten vergleichbar.

Die Ausleihungen werden, soweit sie unverzinslich oder unterverzinst sind, mit ihrem Barwert angesetzt. Die Abzinsung erfolgte analog dem Vorjahr mit den laufzeitkongruenten durchschnittlichen Marktzinssätzen zum 30. November 2013, die von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht worden sind.

Das nicht verrechnete Sondervermögen Pension Trust entfällt auf Pensionsrückstellungen, die im Hinblick auf die zu Grunde liegenden Zusagen nicht von der Gesellschaft selbst, sondern von ihren Betriebsführungsgesellschaften bilanziert werden.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren sind zu Anschaffungskosten oder den niedrigeren Marktpreisen am Bilanzstichtag bewertet. Die Anschaffungskosten sind --mit Ausnahme von Rohkaffee sowie den Beständen der Geschäftsbereiche Herta und PowerBar--nach der Fifo-Methode ermittelt. Die Rohkaffeebestände sind nach der Lifo-Methode bewertet. Die Geschäftsbereiche Herta und PowerBar ermitteln die Anschaffungskosten nach der Durchschnittsmethode.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse, soweit sie Rohkaffeebestände enthalten, sind nach der Lifo -Methode bewertet. Die übrigen Bestände sind mit dem Durchschnittswert der Produktion angesetzt. Waren sind, mit Ausnahme der Bestände der Geschäftsbereiche Herta und PowerBar, nach der Fifo-Methode bewertet. Die Warenbestände der Geschäftsbereiche Herta und PowerBar sind mit dem Durchschnittswert angesetzt. Die Bewertungsunterschiede zu höheren Marktpreisen am Stichtag betragen für die nach der Lifo-Methode bewerteten Bestände TEUR 1.275 und für die nach der Fifo-Methode bewerteten Bestände TEUR 274.

Die Erzeugnisse sind mit den Herstellungskosten bilanziert. Die Herstellungskosten enthalten die Material-, Lohn- und produktionsbezogenen Gemeinkosten der Werke, einschließlich aktivierungspflichtiger Abschreibungen, sowie angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung.

Von den Wertansätzen der Vorräte werden sowohl in Fällen verminderter Verwertbarkeit als auch bei gesunkenen Wiederbeschaffungskosten oder zur verlustfreien Bewertung erforderliche Wertabschläge vorgenommen.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Einzelrisiken und das allgemeine Ausfall- und Kreditrisiko durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Die Bewertung der übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte mit dem Nennwert. Die Bewertung der flüssigen Mittel erfolgte zum Nominalwert.

Das auf DM 419.069.100,00 (EUR 214.266.628,49) lautende gezeichnete Kapital ist voll eingezahlt.

Die Pensionsverpflichtungen wurden gutachterlich unter Verwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens bewertet und damit mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB angesetzt. Dabei wurden die Richttafeln 2005 G nach Prof. Dr. Klaus Heubeck zu Grunde gelegt. Für die Abzinsung der Firmenrenten ist der von der Deutschen Bundesbank für eine Restlaufzeit von 15 Jahren zum 31. Oktober 2013 veröffentlichte Zinssatz von 4,90 % p. a. verwendet worden. Für die Übergangsgelder ehemaliger Mitarbeiter des Geschäftsbereichs Purina wurde für die Abzinsung der von der Deutschen Bundesbank für eine Restlaufzeit von 15 Jahren zum 30. November 2013 veröffentlichte Zinssatz von 4,89 % p. a. verwendet. Zukünftige Anpassungen der Versorgungsleistungen wurden durch einen Gehalts- und Rententrend von je 2,0 % p. a. berücksichtigt. Ein Fehlbetrag im Sinne von Art. 67 Abs. 2 EGHGB existiert nicht.

Die in der Nestle Rückdeckungskasse VVaG, Frankfurt am Main, rückgedeckten Direktzusagen sind leistungskongruent rückgedeckte Versorgungszusagen, die wie wertpapiergebundene Zusagen behandelt werden. Entsprechend sind die Pensionsrückstellungen gemäß § 253 Abs. 1 Satz 3 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert des Rückdeckungsversicherungsanspruches angesetzt, welcher mit dem steuerlichen Aktivwert übereinstimmt.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken sowie ungewissen Verpflichtungen und wurden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung der Verpflichtung notwendig sein wird. Langfristige Rückstellungen werden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz abgezinst. Die Rückstellung für Verpflichtungen aus Altersteilzeitvereinbarungen umfasst die Aufwendungen für die Lohn- und Gehaltszahlungen an Mitarbeiter in der Freistellungsphase sowie die Aufstockungsleistungen. Die Rückstellung für Lohn- und Gehaltszahlungen wird ratierlich ab dem Beginn der Aktivphase angesammelt, während die Rückstellung für Aufstockungsleistungen mit Vertragsabschluss gebildet wird. Die Bewertung erfolgt nach versicherungsmathematischen Grundsätzen zum Barwert. Die Rückstellungen für den Restricted Stock Unit Plan werden ratierlich über den Erdienungszeitraum angesammelt. Der Bewertung liegt der Börsenkurs der Nestle S.A.-Aktien am Stichtag zu Grunde.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgt mit den Einstandskursen, soweit keine Kurssicherung erfolgt ist. Die zum Stichtag bilanzierten Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind vollumfänglich binnen Jahresfrist fällig und werden daher mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

Bei der Nestle Deutschland Aktiengesellschaft werden seit 2005 auf Grundlage des Gesetzes über den Handel mit Berechtigungen zur Emission von Treibhausgasen (Treibhausgas-Emissionshandelsgesetz - TEHG) Emissionsrechte bilanziert. Die durch das Umweltbundesamt in Deutschland unentgeltlich ausgegebenen Emissionsrechte wurden zum Zeitpunkt der Eintragung in das Emissionshandelsregister mit dem Zeitwert unter den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen aktiviert. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag werden, wenn erforderlich vorgenommen.

Für die Verpflichtungen aus Treibhausgasemissionen wurden Rückstellungen gemäß § 249 Abs. 1 Satz 1 HGB in 2013 gebildet.

Finanzinstrumente

Die Nestlé Deutschland AG setzt zur teilweisen Absicherung von Risiken aus der operativen Geschäftstätigkeit (insbesondere Wechselkursen) in begrenztem Umfang derivative Finanzinstrumente ein. Dabei werden ausschließlich marktübliche Instrumente mit einer ausreichenden Marktliquidität -wie Devisentermingeschäfte--verwendet. Der Einsatz dieser Instrumente wird im Rahmen des Risikomanagementsystems durch Konzernrichtlinien geregelt, die den spekulativen Einsatz derivativer Finanzinstrumente ausschließen und das interne Berichtswesen sowie die Funktionstrennung regeln.

Die Nominal- und Marktwerte der derivativen Finanzinstrumente der Nestlé Deutschland AG stellen sich wie folgt dar:

Nominalvolumen

TEUR
Marktwerte

TEUR
Devisentermingeschäfte 125.288 -1.194

Die Laufzeiten der Devisentermingeschäfte liegen unter einem Jahr.

Als Nominalvolumen eines derivativen Sicherungsgeschäftes wird die rechnerische Bezugsgröße bezeichnet, aus der sich die Zahlungen ableiten. Sicherungsgegenstand und Risiko sind nicht die Nominalwerte selbst, sondern nur die Preisänderungen (z. B. Wechselkursänderungen) bezogen auf die Nominalwerte.

Die Ermittlung der Marktwerte erfolgt auf Basis quotierter Marktpreise am Bilanzstichtag ohne Verrechnung mit etwaig gegenläufigen Wertentwicklungen aus zu Grunde liegenden Grundgeschäften.

Der Marktwert entspricht dem Betrag, den die Nestle Deutschland Aktiengesellschaft bei vorzeitiger Auflösung des Sicherungsgeschäfts über die Nominalwerte hinaus zu bezahlen (-) oder zu bekommen (+) hätte.

Für drohende Verluste aus diesen Geschäften wurde eine Rückstellung in Höhe von TEUR 1.730 (i. Vj. TEUR 1.307) gebildet.

Zum 31. Dezember 2013 wurden bilanzielle Bewertungseinheiten gebildet, die offene Einkaufskontrakte an Kaffee und Kakao mit Lieferterminen von März bis Dezember 2014 betreffen. Zur Absicherung der Preisrisiken wurden Mikro-Hedges gebildet. Daraus resultieren zum Stichtag die nachfolgenden Effekte:

Menge t Transaktionsvolumen

TEUR
Positiver Marktwert

TEUR
Negativer Marktwert

TEUR
Kaffee 34.418 49.240 814 -3.491
Kakao 34.800 69.081 2.931 -861

Zur bilanziellen Abbildung von Bewertungseinheiten verwendet die Gesellschaft die Einfrierungsmethode.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel als Anlage zum Anhang dargestellt.

Im Anlagevermögen wurden außerplanmäßige Abschreibungen in folgender Höhe vorgenommen:

2013

TEUR
2012

TEUR
§ 253 Abs. 3 Satz 3 HGB 6.278 185

Die außerplanmäßigen Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB resultieren aus Abschreibungen auf den Maschinenbestand der Werke Biesenhofen (TEUR 1.602), Osthofen (TEUR 387) sowie aus Maschinenbestand und Gebäude des Werkes Conow (TEUR 3.102). Des Weiteren beinhalten sie Abschreibungen auf alle Standorte der Maggi Kochstudio Treffs in Höhe von TEUR 1.187.

Finanzanlagen

An den nachstehenden Unternehmen hält die Nestlé Deutschland AG mindestens 50 % der Anteile am Kapital:

Direkte Beteiligungen über 50 %

Unternehmen Sitz Höhe des Anteils am Kapital

in %
Eigenkapital

in TEUR
Ergebnis des letzten Geschäftsjahres

in TEUR
ALI Nahrungs- und Genussmittel GmbH*1) Frankfurt a. M. 100 51 0
Alpursa Lebensmittel GmbH*1) Frankfurt a. M. 100 51 0
APONTI Vertriebsgesellschaft mbH*1) Frankfurt a. M. 100 26 0
Benedict Lebensmittel GmbH*1) Frankfurt a. M. 100 26 0
Bübchen-Werk Ewald Hermes Pharmazeutische Fabrik GmbH*1) Soest 100 26 0
Erlenbacher Backwaren GmbH1) Groß-Gerau 100 2.582 0
Gesuna Nahrungsmittel GmbH*1) Euskirchen 100 256 0
HS Hanseatische Konsumgüter GmbH*1) Hamburg 100 26 0
Herta GmbH*1) Herten 100 51 0
Herta Produktions GmbH*1) Herten 100 25 0
MAGGI GmbH*1) Singen 100 51 0
MAGGI Kochstudio Treff GmbH*1) Frankfurt a. M. 100 102 0
Milasan GmbH*1) Maliß 100 26 0
Nespresso Deutschland GmbH*1) Düsseldorf 100 25 0
Nestle GLOBE Center Europe GmbH*1) Frankfurt a. M. 100 30 0
Nestle Healthcare Nutrition GmbH*1) Frankfurt a. M. 100 25 0
Nestle Kaffee & Schokoladen GmbH*1) (ehem. Nestle Erzeugnisse GmbH) Frankfurt a. M. 100 52 0
Nestle Nutrition GmbH*1) Frankfurt a. M. 100 52 0
Nestle Professional GmbH*1) Frankfurt a. M. 100 520 0
Nestle Purina PetCare Deutschland GmbH*1) Euskirchen 100 30 0
Nestle Verbraucher-Service GmbH*1) Frankfurt a. M. 100 26 0
Nestle Versorgungskasse GmbH Frankfurt a. M. 100 60 0
Nestle Wagner GmbH*1) Nonnweiler 100 25 0
Nestle WCO GmbH*1) Malliß-Conow 100 25 0
PowerBar Europe GmbH*1) München 100 25 0
"SCHOKO" Schokoladen- und Süßwaren GmbH*1) Frankfurt a. M. 100 26 0
Vitaflo Pharma GmbH Bad Homburg 100 150 834
Westfälische Fleischwaren Vogt GmbH*1) Herten 100 26 0

Indirekte Beteiligungen über 50 %

Unternehmen Sitz Höhe des Anteils am Kapital

in %
Eigenkapital

in TEUR
Ergebnis des letzten Geschäftsjahres

in TEUR
Confitesse Backwaren Vertrieb GmbH2) Troisdorf 100 26 0

* Betriebsführungs- oder Namenslizenzgesellschaften, Tätigkeit ausschließlich für Rechnung des Mutterunternehmens ohne eigene wirtschaftliche Ergebnisse (teilweise mit eigenem Personal)

1) Gesellschaften mit Gewinnabführungsvertrag

2) Gesellschaft hat einen Gewinnabführungsvertrag mit der Erlenbacher Backwaren GmbH, die wiederum einen Gewinnabführungsvertrag mit der Nestlé Deutschland AG hat

An den folgenden Unternehmen hält die Nestlé Deutschland AG zwischen 20 % und 50 % der Anteile am Kapital:

Direkte Beteiligungen zwischen 20 % und 50 %

Unternehmen Sitz Höhe des Anteils am Kapital

in %
Alois Dallmayr Kaffee OHG München 25
C.P.D. Cereal Partners Deutschland GmbH & Co. OHG Frankfurt a. M. 50
C.P.D. Cereal Partners Deutschland Verwaltungsgesellschaft mbH Frankfurt a. M. 50
Cremilk GmbH Kappeln 25
Nestle Food LLC Moskau / Russland 35
Nestle Kuban LLC Timashevsk / Russland 33

Auf die Angabe des Eigenkapitals und des Jahresergebnisses der Unternehmen, an denen eine unmittelbare oder mittelbare Beteiligung zwischen 20 % und 50 % besteht, wird gemäß § 286 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 und 2 HGB verzichtet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

bis 1 Jahr

TEUR
über 1 Jahr

TEUR
gesamt 31.12.2013

TEUR
gesamt 31.12.2012

TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 320.708 146 320.854 281.506
Forderungen gegen verbundene Unternehmen* 238.625 0 238.625 148.111
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht** 50.401 800 51.201 28.734
Sonstige Vermögensgegenstände 57.651 10.258 67.909 53.726
Summe 667.385 11.204 678.589 512.077

* die Forderungen resultieren aus Verrechnungsverkehr, inklusive Ergebnisabführung, davon gegen die Gesellschafterin TEUR 46.961 (i. Vj. TEUR 12.280)

** davon sonstige Forderungen TEUR 48.209 (i. Vj. TEUR 25.161), die übrigen Forderungen resultieren aus Lieferungen und Leistungen

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital setzt sich aus 8.381.382 auf den Inhaber lautenden Stückaktien zusammen. Mit der Nestle S.A., Cham und Vevey (Schweiz), wurde am 23./28. Dezember 1987 ein Beherrschungsvertrag abgeschlossen, der nach Zustimmung durch die Hauptversammlung und Eintragung im Handelsregister seit dem 26. Januar 1989 wirksam ist.

Mit der Nestle Unternehmungen Deutschland GmbH, Frankfurt am Main, wurde am 30. Mai 2001 ein Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen, der nach Zustimmung durch die Hauptversammlung und Eintragung im Handelsregister am 11. September 2001 wirksam wurde. In 2002 wurde ein so genanntes Squeeze-Out nach §§ 327a ff. AktG durchgeführt.

Hinsichtlich der angemessenen Höhe der Barabfindungen laufen derzeit Spruchstellenverfahren.

Gewinnrücklagen

Die gesetzliche Rücklage mit TEUR 21.427 und die anderen Gewinnrücklagen mit TEUR 2.778 blieben im Vergleich zum Vorjahr unverändert.

Rückstellungen

Die Zuführungen zu der Pensionsrückstellungen im Geschäftsjahr entfallen mit TEUR 1.023 auf die laufende Aufzinsung der bestehenden Anwartschaften sowie mit TEUR 321 auf die im Geschäftsjahr erworbenen Anwartschaften.

Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen beträgt TEUR 21.998. Davon wurden nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB von TEUR 14.310 mit korrespondierendem Deckungsvermögen verrechnet. Die Bewertung dieses verrechneten Sondervermögens erfolgte zu beizulegenden Zeitwerten. Die ursprünglichen Anschaffungskosten betrugen TEUR 12.564.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen:

31.12.2013

TEUR
31.12.2012

TEUR
Rückvergütungen, Werbekosten und sonstige Verpflichtungen 171.679 139.814
Rückstellungen aus dem Personalbereich 34.006 32.833
Ausstehende Rechnungen 28.973 18.720
Umstrukturierungen, Sozialpläne und Abfindungen 12.494 15.562
Restricted Stock Unit Plan 7.324 7.721
Sanierungs- und Instandhaltungsaufwendungen 6.403 6.363
Prozesskosten 4.068 3.741
Drohende Verluste aus schwebenden Geschäften 3.361 3.238

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten betragen:

bis 1 Jahr

TEUR
1 bis 5 Jahre

TEUR
über 5 Jahre

TEUR
gesamt 31.12.2013

TEUR
gesamt 31.12.2012

TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 257 0 0 257 812
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 282.762 0 0 282.762 197.816
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen* 789.579 86 709 790.374 839.055
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 266 0 0 266 1.029
Sonstige Verbindlichkeiten 15.382 2.345 435 18.162 16.593
Summe 1.088.246 2.431 1.144 1.091.821 1.055.305

* davon aus Cash Pooling mit Muttergesellschaft TEUR 644.721 (i. Vj. TEUR 499.259); die übrigen Verbindlichkeiten resultieren aus dem Verrechnungsverkehr, wovon TEUR 6.717 (i. Vj. 188.460) gegenüber der Muttergesellschaft bestehen.

Haftungsverhältnisse und sonstige Verpflichtungen

Die Nestlé Deutschland AG gewährleistet zusammen mit den übrigen Trägern der Nestle Pensionskasse VVaG, Frankfurt am Main, der Nestle Versorgungskasse GmbH, Frankfurt am Main, und der Nestle Pensionsfonds AG, Frankfurt am Main, die ausreichende Finanzierung der satzungsmäßigen Leistungen dieser Versorgungseinrichtungen. Derzeit sind keine Tatsachen bekannt, die auf eine Inanspruchnahme aus den vorgenannten Haftungsverhältnissen schließen lassen.

Haftungsverhältnisse 31.12.2013

TEUR
31.12.2012

TEUR
Bürgschaften 12.755 12.044
bis 1 Jahr

TEUR
1 bis 5 Jahre

TEUR
über 5 Jahre

TEUR
Gesamt 31.12.2013

TEUR
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Verpflichtungen aus überwiegend jährlich kündbaren Mietverträgen 13.415 39.111 10.042 62.568
Verpflichtungen aus Leasingverträgen 8.056 13.641 118 21.815
Verpflichtungen aus Investitionen (Bestellobligo) 24.699 0 0 24.699
Verpflichtungen aus Vorratsbeschaffungen (Bestellobligo) 282.255 0 0 282.255
Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen 328.425 52.752 10.160 391.337

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Aufgliederung nach Produktgruppen:

2013

TEUR
Anteil

%
2012

TEUR
Anteil

%
Fertiggerichte und Produkte für die Küche 1.282.910 39,8 977.156 35,2
Getränke 775.147 24,1 717.016 25,8
Milch- und Diätetikprodukte 422.327 13,1 391.896 14,1
Schokolade und Süßwaren 334.842 10,4 325.606 11,7
Produkte für Heimtiere 306.329 9,5 273.027 9,8
Sonstiges 98.983 3,1 95.556 3,4
Summe 3.220.538 100,0 2.780.257 100,0
-- davon Export -- 774.497 661.092

Sonstige betriebliche Erträge / periodenfremde Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung von TEUR 6.818 (i. Vj. TEUR 9.818).

Die sonstigen betrieblichen Erträge umfassen periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 30.141 (i. Vj. TEUR 41.742). Diese resultieren im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 20.528 (i. Vj. TEUR 26.627) und aus dem Abgang von Gegenständen des Sachanlagevermögens in Höhe von TEUR 9.575 (i. Vj. TEUR 13.571).

Aus der Auflösung eines Sonderpostens mit Rücklageanteil sind Erträge in Höhe von TEUR 234 enthalten.

In den Aufwendungen aus Steuern sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 41 verrechnet.

Sonstige betriebliche Aufwendungen / periodenfremde Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung von TEUR 7.326 (i. Vj. TEUR 7.072).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 1.322 (i. Vj. TEUR 953), die überwiegend aus dem Abgang von Sachanlagevermögen resultieren.

Von den Aufwendungen aus sonstigen Steuern (TEUR 1.365) sind TEUR 272 periodenfremd.

Zinsergebnis

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten mit TEUR 3.595 Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen.

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen wurden die Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen von TEUR 2.161 mit den Erträgen aus dem Sondervermögen Pension Trust von TEUR 803 verrechnet.

Außerordentlicher Aufwand

Der außerordentliche Aufwand resultiert aus den Verschmelzungen der Wagner Tiefkühlprodukte GmbH und der Neutralis Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH sowie der Anwachsung der BONITAS Mobilien-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Weiding KG auf die Nestlé Deutschland AG.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Mit der Nestle Unternehmungen Deutschland GmbH, Frankfurt am Main, besteht eine gewerbe- und körperschaftsteuerliche Organschaft.

Jahresergebnis vor Verlustausgleich

Das Jahresergebnis vor Verlustausgleich durch die Nestle Unternehmungen Deutschland GmbH beträgt TEUR 23.042.

E. Sonstige Angaben

Mitarbeiter

2013 Anzahl 2012 Anzahl
Arbeitnehmer (Jahresdurchschnitt)
Arbeiter 2.974 2.962
Angestellte 2.670 2.654
Auszubildende 222 215
Summe 5.866 5.831

Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen

Innerhalb des weltweiten Nestle-Konzerns werden Warenlieferungen im Verbundbereich zu Preisen gemäß der von Nestle S.A. vorgegebenen Transferpreisrichtlinie verrechnet.

Bezüge des Aufsichtsrats und des Vorstands

Die Vergütungen an den Aufsichtsrat belaufen sich auf TEUR 193, die Gesamtbezüge des Vorstands auf TEUR 2.069.

Die Gesamtbezüge der früheren Mitglieder des Vorstands und deren Hinterbliebenen betragen TEUR 331. Für diesen Personenkreis bestehen Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 3.995.

Honorar des Abschlussprüfers

Das Gesamthonorar für den Abschlussprüfer, das im Berichtsjahr als Aufwand erfasst wurde, beträgt TEUR 1.463 und entfällt mit TEUR 1.376 auf Abschlussprüfungsleistungen sowie mit TEUR 87 auf sonstige Bestätigungsleistungen.

Mitglieder des Aufsichtsrats

Dr. h.c. Helmut O. MAUCHER

Ehrenvorsitzender

Ehrenpräsident des Verwaltungsrats der Nestlé S.A.,

Cham und Vevey (Schweiz)

Professor Dr. Werner BAUER

Vorsitzender

Generaldirektor, Nestlé S.A.,

Cham und Vevey (Schweiz)

Thomas GAUGER*

Stellvertretender Vorsitzender

Landesbezirksvorsitzender Nordrhein-Westfalen der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten,

Düsseldorf

Dr. Rainer SAELZLE

Stellvertretender Vorsitzender

Ehem. Vorstandsmitglied der Nestlé Deutschland AG,

Friedrichsdorf

Hans-Dieter BISCHOF

Ehemaliges Vorstandsmitglied der Nestlé Deutschland AG,

Budenheim

Reiner EICH*

Betriebsratsvorsitzender der Zentrale der Nestlé Deutschland AG,

Frankfurt am Main

Susanne FERSCHL*

Betriebsratsvorsitzende Werk Biessenhofen und Gesamtbetriebsratsvorsitzende der Nestlé Deutschland AG,

Kaufbeuren

Anette HARES

Ehemalige geschäftsführende Gesellschafterin der Wagner Tiefkühlprodukte GmbH,

Nonnweiler

Dr. Steffen JUST

Chief Compliance Officer der Nestlé Deutschland AG,

Frankfurt am Main

Prof. Dr. Renate KÖCHER

Geschäftsführerin des Instituts für Demoskopie Allensbach,

Konstanz

Thomas KRAUSE*

Betriebsratsvorsitzender Chocoladenwerk Hamburg,

Schwarzenbek

Prof. Dr. Mathias MÜLLER

Geschäftsführender Gesellschafter IWB Dr. Müller Immobilienwirtschaftliche Beratung GmbH,

Hofheim

Karl-Heinz RINGEL

Ehem. Vorstandsmitglied der Nestlé Deutschland AG,

Wiesbaden

Peter SCHMIDT

Stellv. Landesbezirksvorsitzender Gewerkschaft NGG,

Kempten

Beatrix SONNENSCHEIN*

Betriebsratsvorsitzende Werk Maggi,

Singen

Antje WILLEMS-STICKEL

Geschäftsführende Gesellschafterin der Creme 21 GmbH,

Bad Homburg v.d.H.

Andreas ZORN*

Betriebsratsvorsitzender Werk Neuss der Nestlé Deutschland AG,

Neuss

* Arbeitnehmervertreter

Mitglieder des Vorstands

Gerhard BERSSENBRÜGGE, Diplom-Kaufmann

Vorsitzender

Peter HADASCH, Rechtsanwalt

Vorstand Personal

Hubert STÜCKE, Diplom-Kaufmann

Vorstand Finanzen und Controlling

Michael ULRICH, Diplom-Ingenieur

Vorstand Technik

Gewinnverwendung

Seit 2001 besteht mit der Nestle Unternehmungen Deutschland GmbH ein Gewinnabführungsvertrag, der auch zum vollständigen Verlustausgleich verpflichtet.

Frankfurt am Main, den 5. Mai 2014

Nestle Deutschland Aktiengesellschaft

Der Vorstand

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss -bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang -unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Nestle Deutschland Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Nestle Deutschland Aktiengesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Frankfurt am Main, den 5. Mai 2014

**KPMG AG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

Vogler, Wirtschaftsprüfer

Hofmann, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat wurde vom Vorstand im Jahre 2013 regelmäßig über die Lage des Unternehmens sowie über alle wesentlichen Geschäftsvorgänge informiert. Es fanden im Berichtsjahr zwei Sitzungen des Aufsichtsrats statt. Die Abschlussprüfer haben an der bilanzfeststellenden Sitzung des Aufsichtsrats teilgenommen.

Der Jahresabschluss und der Lagebericht über das Geschäftsjahr 2013 sind von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Von dem Ergebnis der Abschlussprüfung hat der Aufsichtsrat zustimmend Kenntnis genommen. Der Aufsichtsrat hat ebenfalls den Jahresabschluss und den Lagebericht geprüft und ist hierbei zu dem abschließenden Ergebnis gelangt, dass Einwendungen hiergegen nicht zu erheben sind und er den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss billigt. Dieser ist damit festgestellt.

Die Nestlé Deutschland AG gehört als Teilkonzern zum Konzernkreis der Nestle S.A., Cham und Vevey (Schweiz), und ist von der Aufstellung eines Konzernabschlusses und Konzernlageberichtes gemäß § 292 Abs. 1 HGB befreit. Der Konzernabschluss der Nestle S.A., der nach internationalen Rechnungslegungsvorschriften (IFRS) aufgestellt ist, wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt.

Der Aufsichtsrat

Herten, den 23. Mai 2014

Prof. Dr. Werner Bauer, Vorsitzender