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Nestlé AG Management Reports 2012

Mar 10, 2014

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Management Reports

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Publication

Nestlé Deutschland Aktiengesellschaft

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2012

Das gesamtwirtschaftliche Umfeld

Die deutsche Wirtschaft ist im Jahresdurchschnitt 2012 gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag um 0,7 % höher als im Vorjahr. Dabei konnte die Wirtschaftsleistung im vierten Quartal jedoch nicht an das Aktivitätsniveau des Sommers heranreichen. Nachdem das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im dritten Quartal 2012 saisonbereinigt noch um 0,2 % gestiegen war, ergibt sich für das Schlussquartal mit etwa -0,5 % ein leichter Rückgang der gesamtwirtschaftlichen Produktion.

Die privaten Konsumausgaben stiegen 2012 preisbereinigt um 0,8 %. Das Konsumklima schwächte sich im Dezember 2012 leicht ab, wobei die gedämpften Konjunkturaussichten für 2013 die verhaltene Verbraucherstimmung bedingten. Im November beflügelte die Vorweihnachtszeit die Umsätze im Lebensmitteleinzelhandel; das Wachstum gegenüber dem Vorjahr betrug rund 7 %.

Die Wirtschaftsleistung in Deutschland wurde im Jahr 2012 nach vorläufigen Berechnungen von rund 41,6 Millionen Erwerbstätigen erbracht. Damit gab es bereits das sechste Jahr in Folge einen neuen Höchststand bei der Zahl der Beschäftigten. Die Arbeitslosenquote ging für das Gesamtjahr auf 6,8 % oder 2,9 Millionen Personen zurück.

Die Verbraucherpreise stiegen im Jahr 2012 insgesamt um 2,0 % gegenüber Vorjahr. Im Gesamtjahr wurde die Inflationsrate durch die überdurchschnittliche Preisentwicklung der Energieprodukte (+5,7 %) und Nahrungsmittel (+3,2 %) geprägt.

Nach einer rückläufigen Entwicklung im Spätsommer und einem schwachen Start in das vierte Quartal erholte sich die deutsche Ernährungsindustrie gegen Jahresende. Im Gesamtjahr 2012 erzielte sie ein nominales Wachstum von 3,6 %. Preisbereinigt blieb der Branchenumsatz bei einem minimalen Zuwachs von 0,2 % stabil. Das Exportwachstum von 10,9 % stützte diese Entwicklung maßgeblich. Der Branchenumsatz stieg auf 170,6 Milliarden Euro, wobei erneut der Export maßgeblich für das Umsatzwachstum verantwortlich zeichnete. Die deutschen Lebensmittelexporte erreichten ein Wachstum von 10,9 % gegenüber dem Vorjahr.

Nach einem bereits erheblichen Anstieg der Preise für Agrarrohstoffe, Energie und Transport im Vorjahr zogen die Kosten 2012 weiter an. Die 13 wichtigsten Rohstoffe für die Lebensmittelproduktion verteuerten sich um 2,4 %. Die Preise erreichten im Sommer aufgrund schlechter Ernten vorübergehend sogar ihren langfristigen Höchststand. Im November und Dezember gingen sie jedoch - gegenüber den Vormonaten - zurück.

Veränderungen in der rechtlichen Struktur / Desinvestitionen

Die Sprehe Unternehmensgruppe und die Herta GmbH haben im Jahre 2012 im Convenience-Bereich mit Wurstwaren (Salami, Bratwürste, etc.) eine enge Zusammenarbeit vereinbart. Diese schloss die Übernahme der Herta-Werke Berlin und Neuenkirchen zum 1. Mai 2012 durch die Sprehe Gruppe sowie das Private Label- und Industrie-Geschäft in diesem Bereich mit allen bestehenden Kunden ein. Zudem war die Übernahme der Marke Dörffler (Wurst-Konserven) in Lizenz, das Co-Packing von Herta-Produkten und ein fachlicher Austausch mit der Sprehe Geflügel- und Tiefkühlfeinkost Handels GmbH & Co. KG, Lorup, Teil der Vereinbarung.

Mit Wirkung zum 1. Januar 2012 wurde die WCO Kinderkost Conow GmbH, Conow, auf die Nestlé Deutschland AG verschmolzen. Zum 31. Oktober 2012 sind die ACREDA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Nestlé KG sowie die ACREDA Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Conow KG auf die Nestlé Deutschland AG angewachsen.

Es ist zudem beabsichtigt, die Wagner Tiefkühlprodukte GmbH, Nonnweiler, rückwirkend zum 1. Januar 2013 auf die Nestlé Deutschland AG zu verschmelzen. Die betrieblichen Funktionen des dadurch neu entstandenen Geschäftsbereiches sollen im Auftrag der Nestlé Deutschland AG von ihrer Tochtergesellschaft Nestlé Wagner GmbH, Nonnweiler, ausgeübt werden, die auch die Mitarbeiter dieses Bereiches beschäftigt.

Geschäftsverlauf

Die Umsatzerlöse unseres Unternehmens weisen im Jahr 2012 ein Wachstum von 1,2 % auf. Die Entwicklung in den einzelnen Produktgruppen stellt sich unterschiedlich dar. Der Umsatzzuwachs war durch ein starkes Exportwachstum von 5,9 % gestützt, während das Inlandsgeschäft um -0,2 % rückläufig war.

Das stärkste Umsatzwachstum zeigt mit 11,5 % die Produktgruppe Getränke, weiterhin gestützt auf das erfolgreiche (Kaffee-)Kapselsystem Dolce Gusto sowie den weiterhin stark wachsenden Geschäftsbereich Nespresso.

Die Produktgruppe Milch- und Diätetikprodukte konnte trotz eines rückläufigen Inlandsgeschäfts, nicht zuletzt auf Grund des fortgesetzten Geburtenrückgangs, durch ein steigendes Exportvolumen an verbundene Unternehmen ein Umsatzwachstum von 7,8 % erzielen.

Bei den Fertiggerichten und Produkten für die Küche ergibt sich ein Umsatzrückgang von -8,2 %. Im Geschäftsbereich Kulinarik entwickelten sich sowohl das Inlands- als auch das Exportgeschäft nicht entsprechend unseren Erwartungen. Der Umsatzrückgang war ebenfalls durch den Rückzug aus dem Handelsmarkengeschäft im Geschäftsbereich Herta und die damit einhergehende Veräußerung der Werke in Berlin und Neuenkirchen geprägt.

Der Umsatz mit Produkten für Heimtiere ist um 6,6 % wieder deutlich gewachsen. Ein erfreuliches Wachstum im Inland konnte durch deutliche Exportzuwächse an verbundene Unternehmen ausgebaut werden.

Die Produktgruppe Schokoladen- und Süßwarenprodukte weist einen Umsatzzuwachs von 0,4 % auf. Ein positives Wachstum im Inland konnte den Exportrückgang an verbundene Unternehmen mehr als ausgleichen.

Unter der Produktgruppe "Sonstige" werden die Umsatzerlöse im Bereich der Sportlernahrung unter der Marke PowerBar, der Pflegeprodukte unter der Marke Bübchen sowie Umsatzerlöse mit Accessoires im Geschäftsbereich Nespresso zusammengefasst, die ein Wachstum von 0,7 % erreichten.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Anteile der Nestlé Deutschland Aktiengesellschaft liegen zu 100 % bei der Nestlé Unternehmungen Deutschland GmbH, Frankfurt am Main, die wiederum zum Konzern Nestlé S.A., Cham und Vevey (Schweiz), gehört.

Das operative Geschäft eines Großteils der Nestlé Deutschland Aktiengesellschaft wird durch das Zonenmanagement Europa der obersten Muttergesellschaft, Nestlé S.A., gesteuert. Neben einigen Teilbereichen der Nestlé Deutschland Aktiengesellschaft gehören zur "Berichtseinheit Deutschland" noch weitere Aktivitäten, wie das deutsche Eiscreme- und Tiefkühlkostgeschäft; andere Teilbereiche wie das Tiernahrungsgeschäft oder Nespresso gehören dagegen nicht zu dieser Berichtseinheit. Die Steuerung erfolgt auf Basis der Zahlen nach International Financial Reporting Standards ("IFRS") unter Berücksichtigung der "Nestlé Accounting Guidelines".

Das Zonenmanagement Europa gibt am Ende eines Geschäftsjahres der "Berichtseinheit Deutschland" die im kommenden Geschäftsjahr zu erreichenden Ziele vor. Insbesondere sind diese:

RIG (Real Internal Growth)
OG (Organic Growth)
EBIT (Earnings before Interest and Taxes)
SoM (Share of Market)

Die "Berichtseinheit Deutschland" hat in 2012 vor dem Hintergrund der allgemeinen Finanzkrise die oben genannten Ziele nicht vollständig erreichen können. Da die "Berichtseinheit Deutschland" zwar zu einem großen Teil mit dem Umfang der Nestlé Deutschland AG übereinstimmt, aber nicht vollständig deckungsgleich ist und die Werte gemäß IFRS ermittelt werden, verzichten wir an dieser Stelle auf die Angabe konkreter Kennzahlen.

Ertragslage

Das Jahresergebnis vor Gewinnabführung beträgt nach Ablauf des Geschäftsjahres 2012 186,0 Millionen Euro (im Vj. 225,2 Millionen Euro); das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beläuft sich auf 186,7 Millionen Euro (im Vj. 223,8 Millionen Euro).

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um 6,1 Millionen Euro gesunken. Dies ist im Wesentlichen auf Erträge aus der Veräußerung von Markenrechten innerhalb des Nestlé-Konzerns im Vorjahr zurückzuführen, während Erträge aus der Veräußerung von Sachanlagen im Geschäftsjahr 2012 gegenläufig wirkten.

Der Anteil des Materialaufwands am Umsatz ist im Vergleich zum Vorjahr mit 50,5% (im Vj. 51,0 %) annähernd stabil geblieben. Aufgrund deutlich gestiegener Rohstoffkosten erforderliche Preiserhöhungen konnten im Laufe des Geschäftsjahres 2012 greifen, nachdem sie im vorhergehenden Geschäftsjahr noch nicht in ausreichendem Umfang vorgenommen werden konnten.

Der Anteil des Personalaufwands am Umsatz hat sich auf 13,3 % (im Vj. 12,5 %) erhöht. Dies resultiert sowohl aus unterjährigen Gehaltssteigerungen in einer Bandbreite von 2,0 % bis 4,5 % je nach Standort sowie einer gestiegenen jahresdurchschnittlichen Mitarbeiterzahl. Der Anstieg im Personalaufwand wurde durch Restrukturierungsmaßnahmen zusätzlich verstärkt.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 4,8 Millionen Euro leicht gestiegen. Im Wesentlichen waren höhere Aufwendungen des Teilbereiches GLOBE Center Europe zu verzeichnen, denen geringere Aufwendungen für Werbung, Repräsentation und Verkaufsförderung und sonstige Verpflichtungen gegenüber standen.

Das Beteiligungsergebnis liegt mit 61,3 Millionen Euro um 8,4 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert von 69,7 Millionen Euro. Dieser Rückgang ist insbesondere auf eine Beteiligung zurückzuführen, mit der ein Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen worden war, aufgrund dessen sich im Vorjahr neben der Ausschüttung aus 2010 auch der phasengleich vereinnahmte Gewinn aus 2011 im Beteiligungsergebnis niedergeschlagen hatte.

Das Finanzergebnis hat sich um 2,6 Millionen Euro von -4,5 Millionen Euro auf -1,9 Millionen Euro verbessert, was insbesondere aus einem nochmals leicht gesunkenen Zinsniveau resultiert.

Das außerordentliche Ergebnis ist mit 0,2 Millionen Euro unwesentlich. Das Steuerergebnis von -0,8 Millionen Euro setzt sich im Wesentlichen aus der Grundsteuer, der Umsatzsteuer auf unentgeltliche Wertabgaben an Mitarbeiter sowie aus Vorjahreseffekten aus der Grunderwerbsteuer zusammen.

Finanz- und Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Nestlé Deutschland AG hat sich um 23 Millionen Euro von 1.523 Millionen Euro auf 1.546 Millionen Euro erhöht.

Das Anlagevermögen hat sich um 59 Millionen Euro erhöht. Das Sachanlagevermögen wuchs um 66 Millionen Euro, was im Wesentlichen durch Investitionen in neue Produktionsanlagen in den Geschäftsbereichen Herta sowie Nescafé Dolce Gusto und die Verschmelzung der WCO Kinderkost GmbH bzw. die Anwachsungen der ACREDA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Nestlé KG sowie der ACREDA Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Conow KG geprägt war.

Das Umlaufvermögen ist um 36 Millionen Euro gesunken, was in Höhe von 23 Millionen Euro vor allem auf geringere Vorräte zurückzuführen ist, während die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um 12 Millionen Euro rückläufig waren. Innerhalb der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände nahmen die Forderungen gegen verbundene Unternehmen um 35 Millionen Euro ab, was vor allem auf den Wegfall von Forderungen aufgrund der Verschmelzung der WCO Kinderkost GmbH bzw. der Anwachsungen der ACREDA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Nestlé KG sowie der ACREDA Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Conow KG zurückzuführen ist. Dagegen stiegen die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, im Wesentlichen aufgrund erhöhter Ausschüttungsansprüche um 14 Millionen Euro an.

Auf der Passivseite der Bilanz spiegelt sich die Erhöhung der Bilanzsumme um 23 Millionen Euro vor allem durch um 39 Millionen Euro höhere Verbindlichkeiten wider, denen um 12 Millionen Euro niedrigere Rückstellungen gegenüber stehen.

Der Anstieg der Verbindlichkeiten ist geprägt durch um 27 Millionen Euro höhere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie durch um 14 Millionen Euro gestiegene Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

Da die Nestlé Deutschland AG an den Cash Pool (verzinsliche Verrechnungskonten) der Nestlé Unternehmungen Deutschland GmbH angeschlossen ist, bestehen bei der Nestlé Deutschland Aktiengesellschaft keine wesentlichen Bankguthaben oder -verbindlichkeiten. Der sich bei der Gesellschaft ergebende Finanzbedarf wird im Rahmen einer Finanzierungsvereinbarung durch die Nestlé Unternehmungen Deutschland GmbH über den Cash Pool zur Verfügung gestellt. Der Cash Pool Saldo, der unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen wird, wird mit dem 1-Monats-Euribor zuzüglich 0,25 % bei Aufnahme und abzüglich 0,25 % bei Anlage verzinst und belief sich zum Ende des Geschäftsjahres 2012 auf rd. 499 Millionen Euro (im Vj. 432 Millionen Euro).

Forschung und Entwicklung

Die Nestlé Deutschland Aktiengesellschaft greift bei der Entwicklung von Neuprodukten und neuen Produktionsverfahren auf das Know-how der international organisierten Nestlé Forschungsbereiche zurück.

Risikomanagement

Das Überwachungssystem zur Früherkennung von Risiken wurde weiterentwickelt. Die bedeutendsten Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, werden systematisch erfasst, und es werden Instrumente und Verantwortlichkeiten für ihre Beherrschung und notwendige Verbesserungen definiert. Es erfolgen eine regelmäßige Behandlung im Vorstand, Berichterstattung an den Aufsichtsrat sowie Prüfungen durch unsere Innenrevision.

Die Nestlé Deutschland AG setzt zur teilweisen Absicherung von Risiken aus der operativen Geschäftstätigkeit (insbesondere Wechselkursen, aber auch Kaffee, Kakao sowie Energie) in begrenztem Umfang derivative Finanzinstrumente ein. Dabei werden ausschließlich marktübliche Instrumente mit einer ausreichenden Marktliquidität --wie Devisentermingeschäfte-- verwendet. Der Einsatz dieser Instrumente wird im Rahmen des Risikomanagementsystems durch Konzernrichtlinien geregelt, die den spekulativen Einsatz derivativer Finanzinstrumente ausschließen und das interne Berichtswesen sowie die Funktionstrennung regeln. Die Einhaltung dieser Richtlinien und die ordnungsgemäße Abwicklung und Bewertung der Geschäfte werden regelmäßig unter Wahrung der Funktionstrennung überprüft.

Ausblick auf das Jahr 2013

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung verspricht 2013 keine erhöhte Wachstumsdynamik. Die gute Arbeitsmarktlage und die erwartete etwas niedrigere Inflationsrate stützen das positive Konsumklima im Inland, aber der strikte Sparkurs im Euroraum und die Rezession einiger Handelspartner im Euroraum sorgen für nur verhaltene Konjunkturerwartungen.

Der private Konsum und die Exportgeschäfte mit Osteuropa, Asien und Amerika sollten aber kräftig genug sein, um die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr leicht wachsen zu lassen, weshalb die Wirtschaftsforschungs- und Kreditinstitute aktuell von einer Steigerung des Bruttoinlandsprodukts in Höhe von rund 0,5 % für das Jahr 2013 ausgehen.

Der Arbeitsmarkt bleibt weitgehend stabil. Es wird angenommen, dass die Arbeitslosigkeit im Jahresdurchschnitt um rund 100.000 auf etwa 3 Millionen Personen ansteigt, was einer Arbeitslosenquote von rund 7,0 % entspricht.

Die Erwartungen der Konsumenten an die konjunkturelle Entwicklung bleiben in 2013 weiter positiv. Das Konsumklima stieg im Februar 2013 dank guter Einkommenserwartung und hoher Kaufneigung. Die Unternehmen der Ernährungsindustrie gewinnen für das erste Halbjahr 2013 wieder an Zuversicht. Laut Ifo-Geschäftsklimaindex stiegen im Februar 2013 besonders die Erwartungen an die Produktion und das Exportgeschäft.

Für das laufende Geschäftsjahr 2013 rechnen wir mit einem um die geplante Verschmelzung der Wagner Tiefkühlprodukte GmbH, Nonnweiler, auf die Nestlé Deutschland AG bereinigten Umsatzwachstum innerhalb einer Bandbreite von 1-2 %. Wir werden auf der Kostenseite die Effizienzsteigerungsprojekte in Produktion, Einkauf, Verwaltung und Vertrieb fortsetzen, um ein profitables Wachstum zu sichern. Wir erwarten, beim Jahresergebnis mindestens das Niveau des Vorjahres erreichen zu können.

Ausblick auf das Jahr 2014

Die aktuellen Prognosen gehen für das Jahr 2014 von einer Rückkehr zum Wachstumskurs aus. Die Eurozone und weitere wichtige Absatzmärkte dürften 2014 wieder ein positives Wachstum erreichen. Entsprechend werden auch die deutschen Ausfuhren wieder stärker wachsen. Eine Zunahme des realen Bruttoinlandsproduktes in der Größenordnung um 1,5 % erscheint derzeit möglich.

Eine zentrale Voraussetzung für die erwartete Rückkehr auf einen normalen Wachstumspfad ist jedoch die konsequente Bereinigung und Konsolidierung von Finanzsektor und Staatshaushalten. Angesichts des zunehmenden Widerstands in einem Teil der Risikostaaten ist der Erfolg mit erheblichen Unsicherheiten belastet.

Die Arbeitslosenquote dürfte 2014 wieder leicht zurückgehen, mit entsprechend positiven Impulsen für den privaten Konsum. Mit der Stabilisierung der Wirtschaft in wichtigen Absatzregionen für deutsche Ausfuhren nehmen auch die Exporte weiter zu. Gleichzeitig ist auch mit einer erneuten Zunahme der inländischen Investitionstätigkeit zu rechnen, so dass die Wachstumskräfte auf einer breiten Basis stehen.

Für die Entwicklung der Energie- und weiteren Rohstoffpreise liegen zurzeit keine belastbaren Prognosen vor. Auszugehen ist mittelfristig von weiterhin hohen und tendenziell weiter steigenden Preisen für landwirtschaftliche Rohstoffe, was sich in den Preissteigerungsraten entsprechend niederschlagen wird. Mit der Belebung der Weltwirtschaft dürften auch die Energiepreise weiter steigen.

Für 2014 gehen wir von einem nachhaltigen Umsatzwachstum in einer Bandbreite von 1-2 % gegenüber 2013 aus, sofern sich die Lage an den Rohstoffmärkten stabil zeigt. Zudem werden wir alle Anstrengungen unternehmen, um mit kontinuierlichen Verbesserungsprozessen eine nachhaltige Profitabilität zu sichern und wiederum mindestens das Ergebnis des Geschäftsjahres 2012 zu erreichen.

Chancen und spezifische Risiken

Die Nestlé Deutschland AG will 2013 durch Innovationen, Wiedereinlistungen und verstärkte Aktionen in einigen Segmenten Marktanteile zurückgewinnen und auch verstärkt in Werbung und Digitalmedien investieren. Gleichzeitig wird intensiv an einer Reihe von Effizienz- und Strukturprojekten gearbeitet, mit dem Ziel, Effizienzgewinne zu realisieren und diese dann in unsere Marken und in Kommunikation zu investieren. Alle Divisionen und zentrale Funktionen von Nestlé Deutschland haben entsprechende Projekte initiiert und werden bereits im laufenden Jahr erste Mittel generieren.

Im Kulinarikbereich setzen sich die Schwäche des Gesamtmarktes und der massive Wettbewerb 2013 weiter fort. Der Markt verliert jährlich 250 Millionen Mahlzeiten, die früher zu Hause gekocht und gegessen wurden; stattdessen versorgen sich die Menschen zunehmend außer Haus. Entsprechend verstärkt unsere Kulinariksparte ihre Anstrengungen hinsichtlich attraktiver Innovationen sowie einen neuen kommunikativen Gesamtauftritt. Zudem haben wir ein Programm aufgesetzt, mit dem wir unsere Chancen im Außer HausBereich neu überprüfen und durch Zusammenarbeit auf "Nestlé in the Market" (NiM) Ebene auch über vorhandene organisatorische Strukturen hinausgehen.

Zur Zeit laufende Investitionen in neue Werke, Erweiterungen und Modernisierungen belaufen sich auf über 350 Millionen Euro. Besonders intensiv wird an den drei technischen Großprojekten in Schwerin, Nonnweiler und Herten gearbeitet. Zur Jahresmitte wird die neue Fabrik von Wagner in Nonnweiler mit einer zusätzlichen Kapazität von 70 Mio. Pizzen pro Jahr eröffnet. Die neue Fabrik in Herten wird uns Möglichkeiten für neue Produkte bringen und ist damit entscheidend für die Weiterentwicklung unseres Herta Geschäfts. In Schwerin entsteht bis 2014 eine komplett neue Fabrik für Nescafé Dolce Gusto-Kapseln - mit rund 220 Mio. Euro Investitionssumme eines der größten Nestlé Projekte in Europa.

Das Bundeskartellamt hat Verfahren gegen die Nestlé Deutschland Aktiengesellschaft und deren Tochterunternehmen sowie Mitarbeiter eingeleitet. Der Vorstand stellte den Behörden alle erforderlichen Informationen zur Verfügung, um zur Aufklärung des Sachverhalts beizutragen. Die Gesellschaft hat die von ihr erwartete Zahlungsverpflichtung sowie die Kosten für Rechtsanwälte in den Rückstellungen erfasst. Im Kartellamtsverfahren Süßwaren hat uns das Bundeskartellamt Ende Januar 2013 seine Entscheidung mitgeteilt, ein Bußgeld in Höhe von 13,3 Millionen Euro gegen unser Unternehmen zu verhängen. Das Bundeskartellamt wirft Nestlé Deutschland und drei weiteren Unternehmen die Beteiligung an einem wettbewerbswidrigen Austausch vertraulicher Informationen im Zeitraum zwischen 2006 und Anfang 2008 vor. Im einem zweiten, kategorieübergreifenden Kartellamtsverfahren hat uns das Bundeskartellamt Ende März seine Entscheidung mitgeteilt, ein Bußgeld in Höhe von 19,5 Millionen Euro gegen unser Unternehmen zu verhängen. Das Bundeskartellamt wirft Nestlé Deutschland und fünf weiteren Markenartikelherstellern der Lebensmittelindustrie kategorieübergreifend wettbewerbswidriges Verhalten im Zeitraum zwischen Ende 2005 und Anfang 2008 vor. Gegen diese Entscheidungen des Bundeskartellamts wird Nestlé Deutschland Einspruch einlegen. Wir sind davon überzeugt, dass die Vorwürfe des Kartellamts ungerechtfertigt sind und werden beim Oberlandesgericht Düsseldorf Einspruch einlegen, um eine Aufhebung der Entscheidungen herbeizuführen.

Eine zentrale Aufgabe der Lebensmittelwirtschaft in Deutschland bleibt - vor dem Hintergrund diverser Lebensmittelskandale - die Bewältigung der Vertrauenskrise der Verbraucher. Dies fordert die Branche als Ganzes ebenso wie die einzelnen Unternehmen. Für die Branche als Ganzes will der neu gegründete Verein "Die Lebensmittelwirtschaft" einen entscheidenden Beitrag zur Versachlichung und Klarstellung verbraucherrelevanter Themen rund um Lebensmittel leisten. Die Wertschätzung von Lebensmitteln ist hierbei ebenso ein Kernthema wie ihre Qualität und Sicherheit. Die Kommunikationsaktivitäten des Vereins starteten Mitte Januar im Umfeld der Internationalen Grünen Woche mit einer Pressekonferenz.

Auf Unternehmensebene haben wir bereits im vergangenen Jahr die Qualitätsinitiative Q4gestartet, mit der wir die weitere Verbesserung unserer Produkte vorantreiben - und zwar in den vier Dimensionen Sicherheit, Geschmack, Gesundheit und Nachhaltigkeit. Das reicht von der Überarbeitung von Rezepturen und Inhaltsstoffen bis zur Beschaffung von Rohstoffen wie Nüssen oder Vanille aus nachhaltigem Anbau. Zudem wollen wir uns als Unternehmen in der Kommunikation mehr öffnen, um Handel, Verbrauchern, Politik und NGOs zu zeigen, welche hohen Qualitätsmaßstäbe wir an unsere Produkte legen.

Spezifische Risiken, die die zukünftige Entwicklung unserer Gesellschaft in wesentlichem Umfang nachhaltig beeinflussen könnten, sind nicht ersichtlich.

Nachtragsbericht

Nach Ende des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, über die zu berichten wäre.

Frankfurt am Main, den 12. April 2013

Bilanz zum 31. Dezember 2012

Aktiva

31.12.2012 31.12.2011
TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- ---
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.356 1.314
2. Geschäfts- oder Firmenwert 5.323 6.679 0 1.314
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 117.008 111.471
2. Technische Anlagen und Maschinen 154.449 152.758
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 58.212 58.097
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 82.059 411.728 23.887 346.213
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 331.255 331.239
2. Beteiligungen 9.566 9.564
3. Sonstige Ausleihungen 32.550 42.595
4. Sondervermögen Pension Trust 21.839 23.643
5. Genossenschaftsanteile 653 395.863 656 407.697
814.270 755.224
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 63.820 62.760
2. Unfertige Erzeugnisse 20.726 24.481
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 108.355 192.901 128.509 215.750
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 281.506 279.394
--davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr TEUR 4 (i. Vj. TEUR 7)--
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 148.111 183.407
--davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr TEUR 0 (i. Vj. TEUR 9.764)--
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 28.734 14.932
--davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr TEUR 800 (i. Vj. TEUR 2.000)--
4. Sonstige Vermögensgegenstände 53.726 512.077 45.968 523.701
--davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr TEUR 10.474 (i. Vj. TEUR 9.060)--
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 24.567 25.874
729.545 765.325
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.554 1.973
1.546.369 1.522.522
Passiva
31.12.2012 31.12.2011
TEUR TEUR TEUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 214.267 214.267
II. Gewinnrücklagen
1. Gesetzliche Rücklage 21.427 21.427
2. Andere Gewinnrücklagen 2.778 24.205 2.778 24.205
238.472 238.472
B. Sonderposten mit Rücklageanteil und für unentgeltlich ausgegebene Emissionsberechtigungen 120 1.180
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 8.411 9.083
2. Steuerrückstellungen 1.050 3.794
3. Sonstige Rückstellungen 243.011 251.669
252.472 264.546
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 812 106
--davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr TEUR 812 (i. Vj. TEUR 106)--
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 197.816 170.770
--davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr TEUR 197.815 (i. Vj. TEUR 170.770)--
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 839.055 825.004
--davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr TEUR 838.898 (i. Vj. TEUR 824.919)--
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.029 402
--davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr TEUR 1.029 (i. Vj. TEUR 402)--
5. Sonstige Verbindlichkeiten 16.593 20.142
--davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr TEUR 13.063 (i. Vj. TEUR 15.966)--
--davon mit einer Restlaufzeit über fünf Jahre TEUR 988 (i. Vj. TEUR 1.712)--
--davon aus Steuern TEUR 4.385 (i. Vj. TEUR 4.870)--
--davon im Rahmen der sozialen Sicherheit TEUR 824 (i. Vj. TEUR 1.490)--
1.055.305 1.016.424
E. Rechnungsabgrenzungsposten 0 1.900
1.546.369 1.522.522

Gewinn- und Verlustrechnung

31.12.2012 31.12.2011
TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- ---
1. Umsatzerlöse 2.780.257 2.747.335
2 Verminderung (i. Vj. Erhöhung) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -9.183 5.710
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 4.360 2.817
4. Sonstige betriebliche Erträge 321.218 327.334
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -1.359.518 -1.352.227
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -44.159 -1.403.677 -48.432 -1.400.659
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -302.780 -278.894
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -67.832 -370.612 -64.338 -343.232
--davon für Altersversorgung TEUR 6.863 (i. Vj. TEUR 8.402)--
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -69.386 -59.863
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.125.695 -1.120.855
9. Erträge aus Beteiligungen 23.754 28.276
--davon aus verbundenen Unternehmen TEUR 105 (i. Vj. TEUR 17.903)--
10. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 40.384 41.509
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.081 3.258
--davon aus verbundenen Unternehmen TEUR 150 (i. Vj. TEUR 121)--
12. Aufwendungen aus Verlustübernahme -2.800 -51
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -4.995 -7.762
--davon an verbundene Unternehmen TEUR 3.414 (i. Vj. TEUR 6.006)--
14. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 186.706 223.817
15. Außerordentliche Erträge/Außerordentliches Ergebnis 158 0
16. Aufwendungen (i. Vj. Ertrag) aus Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -16 628
17. Aufwendungen (i. Vj. Ertrag) aus sonstigen Steuern -843 719
18. Jahresergebnis vor Gewinnabführung 186.005 225.164
19. Auf Grund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn -186.005 -225.164
20. Jahresüberschuss 0 0

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2012

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2012

TEUR
Zugänge des Geschäftsjahres

TEUR
Verschmelzung Anwachsung Umgliederungen

TEUR
Abgänge des Geschäftsjahres

TEUR
31.12.2012

TEUR
--- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 4.097 837 0 778 4.156
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0 5.353 0 0 5.353
4.097 6.190 0 778 9.509
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 319.089 4.466 25.731 5.229 344.057
2. Technische Anlagen und Maschinen 860.979 26.469 19.515 41.232 865.731
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 320.094 24.345 2.423 55.218 291.644
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 23.887 70.224 -12.036 16 82.059
1.524.049 125.504 35.633 101.695 1.583.491
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 341.742 94 -78 0 341.758
2. Beteiligungen 9.564 2 0 0 9.566
3. Sonstige Ausleihungen 44.628 0 0 9.340 35.288
4. Sondervermögen Pension Trust 27.408 2.397 -1.084 2.113 26.608
5. Genossenschaftsanteile 656 0 0 3 653
423.998 2.493 -1.162 11.456 413.873
1.952.144 134.187 34.471 113.929 2.006.873
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2012

TEUR
Abschreibungen des Geschäftsjahres

TEUR
Verschmelzung Anwachsung Umgliederungen

TEUR
Abgänge des Geschäftsjahres

TEUR
Abzinsung

TEUR
31.12.2012

TEUR
--- --- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2.783 795 0 778 0 2.800
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0 30 0 0 0 30
2.783 825 0 778 0 2.830
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 207.618 8.262 15.053 3.884 0 227.049
2. Technische Anlagen und Maschinen 708.221 37.639 6.510 41.088 0 711.282
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 261.997 22.660 1.862 53.087 0 233.432
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0 0 0
1.177.836 68.561 23.425 98.059 0 1.171.763
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 10.503 0 0 0 0 10.503
2. Beteiligungen 0 0 0 0 0 0
3. Sonstige Ausleihungen 2.033 0 0 0 705 2.738
4. Sondervermögen Pension Trust 0 0 0 0 0 0
5. Genossenschaftsanteile 0 0 0 0 0 0
12.536 0 0 0 705 13.241
1.193.155 69.386 23.425 98.837 705 1.187.834
Verrechnung mit Pensionsrückstellungen
31.12.2012

TEUR
--- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0
0
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0
2. Technische Anlagen und Maschinen 0
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0
0
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0
2. Beteiligungen 0
3. Sonstige Ausleihungen 0
4. Sondervermögen Pension Trust 4.769
5. Genossenschaftsanteile 0
4.769
4.769
Buchwerte
31.12.2012

TEUR
31.12.2011

TEUR
--- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.356 1.314
2. Geschäfts- oder Firmenwert 5.323 0
6.679 1.314
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 117.008 111.471
2. Technische Anlagen und Maschinen 154.449 152.758
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 58.212 58.097
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 82.059 23.887
411.728 346.213
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 331.255 331.239
2. Beteiligungen 9.566 9.564
3. Sonstige Ausleihungen 32.550 42.595
4. Sondervermögen Pension Trust 21.839 23.643
5. Genossenschaftsanteile 653 656
395.863 407.697
814.270 755.224

Anhang für das Geschäftsjahr 2012

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Nestlé Deutschland Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main, zum 31. Dezember 2012 wird nach den Vorschriften des HGB und des AktG aufgestellt.

Die Form der Darstellung des Jahresabschlusses wurde beibehalten. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft gehört als Teilkonzern zum Konzernkreis der Nestlé S.A., Cham und Vevey (Schweiz), und ist von der Aufstellung eines Konzernabschlusses und eines Konzernlageberichtes gemäß § 292 Abs. 1 HGB befreit. Der Konzernabschluss der Nestlé S.A., der nach IFRS-Rechnungslegungsvorschriften aufgestellt ist, wird im Bundesanzeiger offengelegt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unverändert angewandt worden.

Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert und planmäßig über drei Jahre nach der linearen Abschreibungsmethode abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger und außerplanmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die handels- und steuerrechtlich aktivierungspflichtigen Kostenbestandteile. Die Zugänge zu den Sachanlagen werden im Zugangsjahr pro rata temporis abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen werden entweder nach der degressiven oder der linearen Methode ermittelt. Die Zugänge des beweglichen Sachanlagevermögens von 2001 bis 2005 werden entsprechend den steuerlichen Regelungen bei Anwendung der degressiven Abschreibungsmethode mit jährlich 20 % des Buchwertes der Anlagegegenstände abgeschrieben, während für Zugänge vor 2001 und in 2006 und 2007 ein Prozentsatz von 30 % angewandt wird. Auf die lineare Abschreibungsmethode wird übergegangen, sobald diese zu höheren Abschreibungen führt. Seit 2008 werden Zugänge grundsätzlich linear über folgende Nutzungsdauern abgeschrieben:

Anlagenklasse Jahre
Gebäude 33 Jahre
Maschinen 6 bis 10 Jahre
Betriebs- und Geschäftsausstattung 4 bis 5 Jahre

Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen vorliegen. In den Geschäftsjahren 2009 und davor wurden steuerliche Sonderabschreibungen auch im handelsrechtlichen Jahresabschluss vorgenommen. Im Hinblick auf Art. 67 Abs. 4 Satz 1 EGHGB wurden diese auch nach Anwendung des BilMoG beibehalten. Die Grenze für die Betrachtung eines geringwertigen Wirtschaftsgutes liegt unverändert zum Vorjahr bei EUR 150,00. Alle Zugänge unter dieser Grenze werden direkt aufwandswirksam erfasst.

Anteile an verbundenen Unternehmen, Beteiligungen und Wertpapiere des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten oder zu dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Mit Wirkung zum 1. Januar 2012 erfolgte die Verschmelzung der Nestlé WCO Kinderkost GmbH, Conow auf die Nestlé Deutschland AG. Im Rahmen der Verschmelzung ging der Beteiligungsbuchwert der ACREDA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft, mbH & Co. Objekt Conow KG, Frankfurt am Main, auf die Nestlé Deutschland AG, Frankfurt am Main über. Mit Wirkung zum 31. Oktober 2012 erfolgte die Anwachsung der ACREDA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Conow KG, Frankfurt am Main, und der ACREDA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Nestlé KG, Frankfurt am Main, auf die Nestlé Deutschland AG, Frankfurt am Main. Im Rahmen der im Geschäftsjahr erfolgten Anwachsungen wurden die Buchwerte der aufgenommenen Gesellschaften fortgeführt. Auf Grund der Verschmelzung und der Anwachsungen stieg die Bilanzsumme der Gesellschaft an. Hierdurch stieg das Anlagevermögen um TEUR 12.208. Gegenläufig wirkte der Abgang des Beteiligungsansatzes mit TEUR 78.

Die Ausleihungen werden, soweit sie unverzinslich oder unterverzinst sind, mit ihrem Barwert angesetzt. Die Abzinsung erfolgte analog dem Vorjahr mit den laufzeitkongruenten durchschnittlichen Marktzinssätzen zum 31. Dezember 2012, die von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht worden sind.

Das nicht verrechnete Sondervermögen Pension Trust entfällt auf Pensionsrückstellungen, die im Hinblick auf die zu Grunde liegenden Zusagen nicht von der Gesellschaft selbst, sondern von ihren Betriebsführungsgesellschaften bilanziert werden.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren sind zu Anschaffungskosten oder den niedrigeren Marktpreisen am Bilanzstichtag bewertet. Die Anschaffungskosten sind --mit Ausnahme von Rohkaffee sowie den Beständen der Geschäftsbereiche Herta und PowerBar-- nach der Fifo-Methode ermittelt. Die Rohkaffeebestände sind nach der Lifo-Methode bewertet. Die Geschäftsbereiche Herta und PowerBar ermitteln die Anschaffungskosten nach der Durchschnittsmethode.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse, soweit sie Rohkaffeebestände enthalten, sind nach der Lifo-Methode bewertet. Die übrigen Bestände sind mit dem Durchschnittswert der Produktion angesetzt. Waren sind, mit Ausnahme der Bestände der Geschäftsbereiche Herta und PowerBar, nach der Fifo-Methode bewertet. Die Warenbestände der Geschäftsbereiche Herta und PowerBar sind mit dem Durchschnittswert angesetzt. Die Bewertungsunterschiede zu höheren Marktpreisen am Stichtag betragen für die nach der Lifo-Methode bewerteten Bestände TEUR 2.101 und für die nach der Fifo-Methode bewerteten Bestände TEUR 751.

Die Erzeugnisse sind mit den Herstellungskosten bilanziert. Die Herstellungskosten enthalten die Material-, Lohn- und Gemeinkosten der Werke, einschließlich aktivierungspflichtiger Abschreibungen, sowie angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung.

Von den Wertansätzen der Vorräte werden sowohl in Fällen verminderter Verwertbarkeit als auch bei gesunkenen Wiederbeschaffungskosten oder zur verlustfreien Bewertung erforderliche Wertabschläge vorgenommen.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Einzelrisiken und das allgemeine Ausfall- und Kreditrisiko durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Die Bewertung der übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte mit dem Nennwert. Die Bewertung der flüssigen Mittel erfolgte zum Nominalwert.

Das auf DM 419.069.100,00 (EUR 214.266.628,49) lautende gezeichnete Kapital ist voll eingezahlt. Die Pensionsverpflichtungen wurden gutachterlich unter Verwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens bewertet und damit mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB angesetzt. Dabei wurden die Richttafeln 2005 G nach Prof. Dr. Klaus Heubeck zu Grunde gelegt. Für die Abzinsung der Firmenrenten ist der von der Deutschen Bundesbank für eine Restlaufzeit von 15 Jahren zum 31. Oktober 2012 veröffentlichte Zinssatz von 5,06 % p. a. verwendet worden. Für die Übergangsgelder der Reisenden wurde für die Abzinsung der von der Deutschen Bundesbank für eine Restlaufzeit von 15 Jahren zum 30. November 2012 veröffentlichte Zinssatz von 5,05 % p. a. verwendet. Zukünftige Anpassungen der Versorgungsleistungen wurden durch einen Gehalts- und Rententrend von je 2,0 % p.a. berücksichtigt. Ein Fehlbetrag im Sinne von Art. 67 Abs. 2 EGHGB existiert nicht.

Die in der Nestlé Rückdeckungskasse VVaG, Frankfurt am Main, rückgedeckten Direktzusagen sind leistungskongruent rückgedeckte Versorgungszusagen, die wie wertpapiergebundene Zusagen behandelt werden. Entsprechend sind die Pensionsrückstellungen gemäß § 253 Abs. 1 Satz 3 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert des Rückdeckungsversicherungsanspruches angesetzt, welcher mit dem steuerlichen Aktivwert übereinstimmt.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken sowie ungewissen Verpflichtungen und wurden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung der Verpflichtung notwendig sein wird. Langfristige Rückstellungen werden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz abgezinst. Die Rückstellung für Verpflichtungen aus Altersteilzeitvereinbarungen umfasst die Aufwendungen für die Lohn- und Gehaltszahlungen an Mitarbeiter in der Freistellungsphase sowie die Aufstockungsleistungen. Die Rückstellung für Lohn- und Gehaltszahlungen wird ratierlich ab dem Beginn der Aktivphase angesammelt, während die Rückstellung für Aufstockungsleistungen mit Vertragsabschluss gebildet wird. Die Bewertung erfolgt nach versicherungsmathematischen Grundsätzen zum Barwert. Die Rückstellungen für den Restricted Stock Unit Plan werden ratierlich über den Erdienungszeitraum angesammelt. Der Bewertung liegt der Börsenkurs der Nestlé S.A.-Aktien am Stichtag zu Grunde.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgt mit den Einstandskursen, soweit keine Kurssicherung erfolgt ist. Die zum Stichtag bilanzierten Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind vollumfänglich binnen Jahresfrist fällig und werden daher mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

Bei der Nestlé Deutschland Aktiengesellschaft werden seit 2005 auf Grundlage des Gesetzes über den Handel mit Berechtigungen zur Emission von Treibhausgasen (Treibhausgas-Emissionshandelsgesetz - TEHG) Emissionsrechte bilanziert. Die durch das Umweltbundesamt in Deutschland unentgeltlich ausgegebenen Emissionsrechte wurden zum Zeitpunkt der Eintragung in das Emissionshandelsregister mit dem Zeitwert unter den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen aktiviert. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag wurden in erforderlichem Umfang vorgenommen.

Für die Verpflichtungen aus Treibhausgasemissionen wurden Rückstellungen gemäß § 249 Abs. 1 Satz 1 HGB sowie für die in 2012 nicht in Anspruch genommenen Emissionsrechte ein Sonderposten für unentgeltlich ausgegebene Emissionsberechtigungen gebildet.

Finanzinstrumente

Die Nestlé Deutschland AG setzt zur teilweisen Absicherung von Risiken aus der operativen Geschäftstätigkeit (insbesondere Wechselkursen) in begrenztem Umfang derivative Finanzinstrumente ein. Dabei werden ausschließlich marktübliche Instrumente mit einer ausreichenden Marktliquidität -wie Devisentermingeschäfte-- verwendet. Der Einsatz dieser Instrumente wird im Rahmen des Risikomanagementsystems durch Konzernrichtlinien geregelt, die den spekulativen Einsatz derivativer Finanzinstrumente ausschließen und das interne Berichtswesen sowie die Funktionstrennung regeln.

Die Nominal- und Marktwerte der derivativen Finanzinstrumente der Nestlé Deutschland AG stellen sich wie folgt dar:

Nominalvolumen

TEUR
Marktwerte

TEUR
Devisentermingeschäfte 86.757 -1.183
Energieabsicherung 775 15

Die Laufzeiten der Devisentermingeschäfte und der Energieabsicherung liegen unter einem Jahr.

Als so genanntes Nominalvolumen eines derivativen Sicherungsgeschäftes wird die rechnerische Bezugsgröße bezeichnet, aus der sich die Zahlungen ableiten. Sicherungsgegenstand und Risiko sind nicht die Nominalwerte selbst, sondern nur die Preisänderungen (z.B. Wechselkursänderungen) bezogen auf die Nominalwerte.

Die Ermittlung der Marktwerte erfolgt auf Basis quotierter Marktpreise am Bilanzstichtag ohne Verrechnung mit etwaig gegenläufigen Wertentwicklungen aus zu Grunde liegenden Grundgeschäften. Der Marktwert entspricht dem Betrag, den die Nestlé Deutschland Aktiengesellschaft bei vorzeitiger Auflösung des Sicherungsgeschäfts über die Nominalwerte hinaus zu bezahlen (-) oder zu bekommen (+) hätte.

Für drohende Verluste aus diesen Geschäften wurde eine Rückstellung in Höhe von TEUR 1.307 (i. Vj. TEUR 236) gebildet.

Zum 31. Dezember 2012 wurden bilanzielle Bewertungseinheiten gebildet, die offene Einkaufskontrakte an Kaffee und Kakao mit Lieferterminen von März bis Dezember 2013 betreffen. Zur Absicherung der Preisrisiken wurden Mikro-Hedges gebildet. Daraus resultieren zum Stichtag die nachfolgenden Effekte:

Menge t Transaktionsvolumen

TEUR
Positiver Marktwert

TEUR
Negativer Marktwert

TEUR
Kaffee 34.201 62.443 226 -4.230
Kakao 28.690 52.545 1.326 -622

C. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel als Bestandteil der Bilanz dargestellt.

Im Anlagevermögen wurden außerplanmäßige Abschreibungen in folgender Höhe vorgenommen:

2012

TEUR
2011

TEUR
§ 253 Abs. 3 Satz 3 HGB 185 3.293

Die außerplanmäßigen Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB resultieren aus Abschreibungen auf den Maschinenbestand im Werk Ludwigsburg (TEUR 34) sowie aus Abschreibungen im Teilbereich PowerBar von insgesamt TEUR 151.

Finanzanlagen

An den nachstehenden Unternehmen hält die Nestlé Deutschland AG mindestens 50 % der Anteile am Kapital:

Direkte Beteiligungen über 50 %

Unternehmen Sitz Höhe des Anteils am Kapital

in %
Eigenkapital

in TEUR
Ergebnis des letzten Geschäftsjahres

in TEUR
ALI Nahrungs- und Genußmittel GmbH*1) Frankfurt a. M. 100 51 0
Alpursa Lebensmittel GmbH*1) Frankfurt a. M. 100 51 0
APONTI Vertriebsgesellschaft mbH*1) Frankfurt a. M. 100 26 0
Benedict Lebensmittel GmbH*1) Frankfurt a. M. 100 26 0
Bübchen-Werk Ewald Hermes Pharmazeutische Fabrik GmbH*1) Soest 100 26 0
Erlenbacher Backwaren GmbH1) Groß-Gerau 100 2.582 0
Gesuna Nahrungsmittel GmbH*1) Euskirchen 100 256 0
HS Hanseatische Konsumgüter GmbH*1) Hamburg 100 26 0
Herta GmbH*1) Herten 100 51 0
Herta Produktions GmbH*1) Herten 100 25 0
MAGGI GmbH*1) Singen 100 51 0
MAGGI Kochstudio Treff GmbH*1) Frankfurt a. M. 100 102 0
Milasan GmbH*1) Malliß 100 26 0
Nespresso Deutschland GmbH*1) Düsseldorf 100 25 0
Nestlé Kaffee & Schokoladen GmbH*1) Frankfurt a. M. 100 52 0
Nestlé GLOBE Center Europe GmbH*1) Frankfurt a. M. 100 30 0
Nestlé HealthCare Nutrition GmbH*1) Frankfurt a. M. 100 25 0
Nestlé Nutrition GmbH*1) Frankfurt a. M. 100 52 0
Nestlé Professional GmbH*1) Frankfurt a. M. 100 520 0
Nestlé Purina PetCare Deutschland GmbH*1) Euskirchen 100 30 0
Nestlé Verbraucher-Service GmbH*1) Frankfurt a. M. 100 26 0
Nestlé Versorgungskasse GmbH Frankfurt a. M. 100 60 0
Nestlé Wagner GmbH*1) Nonnweiler 100 25 0
Nestlé WCO GmbH*1) Mallis-Conow 100 25 0
PowerBar Europe GmbH*1) München 100 25 0
"Schoko" Schokoladen- und Süßwaren GmbH*1) Frankfurt a. M. 100 26 0
Wagner Tiefkühlprodukte GmbH1) Nonnweiler 74 511 0
Westfälische Fleischwaren Vogt GmbH*1) Herten 100 26 0

Indirekte Beteiligungen über 50 %

Unternehmen Sitz Höhe des Anteils am Kapital

in %
Eigenkapital

in TEUR
Ergebnis des letzten Geschäftsjahres

in TEUR
Confitesse Backwaren Vertrieb GmbH Troisdorf 100 26 2

* Betriebsführungs- oder Namenslizenzgesellschaften, Tätigkeit ausschließlich für Rechnung des Mutterunternehmens ohne eigene wirtschaftliche Ergebnisse (teilweise mit eigenem Personal)

1) Gesellschaften mit Gewinnabführungsvertrag

An den folgenden Unternehmen hält die Nestlé Deutschland AG zwischen 20 % und 50 % der Anteile am Kapital:

Direkte Beteiligungen zwischen 20 % und 50 %

Unternehmen Sitz Höhe des Anteils am Kapital

in %
Alois Dallmayr Kaffee OHG München 25
C.P.D. Cereal Partners Deutschland GmbH & Co. OHG Frankfurt a. M. 50
C.P.D. Cereal Partners Deutschland Verwaltungsgesellschaft mbH Frankfurt a. M. 50
Cremilk GmbH Kappeln 25
Nestlé Food LLC Moskau / Russland 35

Auf die Angabe des Eigenkapitals und des Jahresergebnisses der Unternehmen, an denen eine unmittelbare oder mittelbare Beteiligung zwischen 20 % und 50 % besteht, wird gemäß § 286 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 und 2 HGB verzichtet.

Die wesentliche Veränderung der Anteile an verbundenen Unternehmen resultiert aus der Anwachsung der ACREDA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Conow KG, Frankfurt am Main, und der ACREDA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Nestlé KG, Frankfurt am Main, auf die Nestlé Deutschland AG, Frankfurt am Main, mit Wirkung zum 31. Oktober 2012.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

bis 1 Jahr

TEUR
über 1 Jahr

TEUR
gesamt 31.12.2012

TEUR
gesamt 31.12.2011

TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 281.502 4 281.506 279.394
Forderungen gegen verbundene Unternehmen* 148.111 0 148.111 183.407
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht** 27.934 800 28.734 14.932
Sonstige Vermögensgegenstände 43.252 10.474 53.726 45.968
Summe 500.799 11.278 512.077 523.701

* davon Darlehen TEUR 0 (i. Vj. TEUR 12.098), davon Cash Pooling mit Tochtergesellschaft TEUR 0 (i. Vj. TEUR 2.978), die übrigen Forderungen resultieren aus Verrechnungsverkehr, davon gegen die Gesellschafterin TEUR 7.649 (i. Vj. TEUR 12.445)

** davon sonstige Forderungen TEUR 25.161 (i. Vj. TEUR 11.282), die übrigen Forderungen resultieren aus Lieferungen und Leistungen

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital setzt sich aus 8.381.382 auf den Inhaber lautenden Stückaktien zusammen.

Mit der Nestlé S.A., Cham und Vevey (Schweiz), wurde am 23./28. Dezember 1987 ein Beherrschungsvertrag abgeschlossen, der nach Zustimmung durch die Hauptversammlung und Eintragung im Handelsregister seit dem 26. Januar 1989 wirksam ist.

Mit der Nestlé Unternehmungen Deutschland GmbH, Frankfurt am Main, wurde am 30. Mai 2001 ein Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen, der nach Zustimmung durch die Hauptversammlung und Eintragung im Handelsregister am 11. September 2001 wirksam wurde. In 2002 wurde ein so genanntes Squeeze-Out nach §§ 327a ff. AktG durchgeführt.

Hinsichtlich der angemessenen Höhe der Barabfindungen laufen derzeit Spruchstellenverfahren.

Gewinnrücklagen

Die gesetzliche Rücklage mit TEUR 21.427 und die anderen Gewinnrücklagen mit TEUR 2.778 blieben im Vergleich zum Vorjahr unverändert.

Rückstellungen

Die Zuführungen zu der Pensionsrückstellungen im Geschäftsjahr entfallen mit TEUR 894 auf die laufende Aufzinsung der bestehenden Anwartschaften sowie mit TEUR 308 auf die im Geschäftsjahr erdienten Anwartschaften.

Es wurden nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 4.769 mit korrespondierendem Deckungsvermögen verrechnet. Die Bewertung dieses verrechneten Sondervermögens erfolgte zu beizulegenden Zeitwerten. Die ursprünglichen Anschaffungskosten betrugen TEUR 3.433.

Im Geschäftsjahr wurden Erträge aus dem Sondervermögen in Höhe von insgesamt TEUR 484 mit den Rückstellungen verrechnet.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen:

31.12.2012

TEUR
31.12.2011

TEUR
Rückvergütungen, Werbekosten und sonstige Verpflichtungen 139.814 152.232
Rückstellungen aus dem Personalbereich 32.833 38.669
Umstrukturierungen, Sozialpläne und Abfindungen 15.562 15.387
Restricted Stock Unit Plan 7.721 8.679
Sanierungs- und Instandhaltungsaufwendungen 6.363 6.261
Drohende Verluste aus schwebenden Geschäften 3.238 2.128

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten betragen:

bis 1 Jahr

TEUR
1 bis 5 Jahre

TEUR
über 5 Jahre

TEUR
gesamt 31.12.2012

TEUR
gesamt 31.12.2011

TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 812 0 0 812 106
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 197.815 1 0 197.816 170.770
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen* 838.898 157 0 839.055 825.004
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht** 1.029 0 0 1.029 402
Sonstige Verbindlichkeiten 13.063 2.542 988 16.593 20.142
Summe 1.051.617 2.700 988 1.055.305 1.016.424

* davon aus Cash Pooling mit Muttergesellschaft TEUR 499.259 (i. Vj. TEUR 432.183), die übrigen Verbindlichkeiten resultieren aus dem Verrechnungsverkehr; davon gegenüber der Muttergesellschaft TEUR 188.460 (i. Vj. TEUR 225.452)

** davon sonstige Verbindlichkeiten TEUR 0 (i. Vj. TEUR 4), die übrigen Verbindlichkeiten resultieren aus dem Verrechnungsverkehr

Haftungsverhältnisse und sonstige Verpflichtungen

Die Nestlé Deutschland AG gewährleistet zusammen mit den übrigen Trägern der Nestlé Pensionskasse VVaG, Frankfurt am Main, der Nestlé Versorgungskasse GmbH, Frankfurt am Main, und der Nestlé Pensionsfonds AG, Frankfurt am Main, die ausreichende Finanzierung der satzungsmäßigen Leistungen dieser Versorgungseinrichtungen.

Haftungsverhältnisse 31.12.2012

TEUR
31.12.2011

TEUR
Bürgschaften 12.044 6.837
Sonstige finanzielle Verpflichtungen bis 1 Jahr

TEUR
1 bis 5 Jahre

TEUR
über 5 Jahre

TEUR
Gesamt 31.12.2012

TEUR
Verpflichtungen aus überwiegend jährlich kündbaren Mietverträgen 13.293 36.701 8.943 58.937
Verpflichtungen aus Leasingverträgen 7.089 6.766 712 14.567
Verpflichtungen aus Investitionen (Bestellobligo) 50.130 0 0 50.130
Verpflichtungen aus Vorratsbeschaffungen (Bestellobligo) 363.746 0 0 363.746
Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen 434.258 43.467 9.655 487.380

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Aufgliederung nach Produktgruppen:

2012

TEUR
Anteil

%
2011

TEUR
Anteil

%
Getränke 717.016 25,8 643.341 23,4
Milch- und Diätetikprodukte 391.896 14,1 363.492 13,2
Fertiggerichte und Produkte für die Küche 977.156 35,2 1.064.963 38,8
Produkte für Heimtiere 273.027 9,8 256.209 9,3
Schokolade und Süßwaren 325.606 11,7 324.430 11,8
Sonstiges 95.556 3,4 94.900 3,5
Summe 2.780.257 100,0 2.747.335 100,0
-- davon Export -- 661.092 624.250

Im Jahr 2012 stiegen die Umsatzerlöse um TEUR 32.922 bzw. 1,2 % auf TEUR 2.780.257 an. Trotz eines Umsatzrückgangs in der Kategorie der Fertiggerichte und Produkte für die Küche in Höhe von 8,2 %, konnte durch Wachstum in den Bereichen der Milch- und Diätetikprodukte in Höhe von 7,8 %, den Produkten für Heimtiere in Höhe von 6,6 % und den Getränken in Höhe von 11,5 % eine positive Umsatzentwicklung erreicht werden. Haupttreiber im Bereich der Getränke war das erfolgreiche (Kaffee-) Kapselsystem Dolce Gusto sowie der nach wie vor stark wachsende Geschäftsbereich Nespresso. Der rückläufige Umsatz in der Kategorie Fertiggerichte und Produkte für die Küche resultiert zum Teil aus der Veräußerung des Handelsmarkengeschäftes im Geschäftsbereich Herta.

Sonstige betriebliche Erträge / periodenfremde Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um TEUR 6.116 auf TEUR 321.218 gesunken. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus den weggefallenen Erträgen aus Kostenweiterbelastungen im Geschäftsbereich Nespresso (TEUR 0, i. Vj. TEUR 11.216). Kompensierend wirkte der Anstieg der Erträge aus dem Abgang von Sachanlagevermögen um TEUR 13.148 auf TEUR 13.571. Die Veränderung basiert im Wesentlichen auf dem Grundstücksverkauf Hattersheim (TEUR 8.604) und dem Verkauf der Herta Werke Neuenkirchen und Berlin (TEUR 4.433).

Daneben enthalten die sonstigen betrieblichen Erträge im Wesentlichen Erlöse aus Dienstleistungen (TEUR 211.780, i. Vj. TEUR 203.462), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 26.627, i. Vj. TEUR 29.184) sowie Erträge aus der Währungsumrechnung (TEUR 9.818, i. Vj. TEUR 6.311).

Die sonstigen betrieblichen Erträge umfassen periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 41.742 (i. Vj. TEUR 54.420). Diese resultieren im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 26.627 (i. Vj. TEUR 29.184) und aus dem Abgang von Gegenständen des Sachanlagevermögens in Höhe von TEUR 13.571 (i. Vj. TEUR 423).

Aus der Auflösung eines Sonderpostens mit Rücklageanteil sind Erträge in Höhe von TEUR 1.089 enthalten.

In den Aufwendungen aus sonstigen Steuern sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 697 verrechnet.

Sonstige betriebliche Aufwendungen / periodenfremde Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen hauptsächlich Aufwendungen für Werbung, Repräsentations- und Verkaufsförderungsmaßnahmen (TEUR 401.036; i. Vj. TEUR 408.269), Aufwendungen für Beratung und sonstige Dienstleistungen (TEUR 333.539; i. Vj. TEUR 320.547), Transport- und Lagerkosten (TEUR 79.438; i. Vj. TEUR 79.790), Lizenzaufwendungen sowie Aufwendungen aus Mieten, Pachten und Leasing (TEUR 40.038; i. Vj. TEUR 49.847) und entfallen mit TEUR 7.072 (i. Vj. TEUR 7.653) auf Aufwendungen aus der Währungsumrechnung.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 953 (i. Vj. TEUR 736), die wie im Vorjahr vollständig aus dem Abgang von Sachanlagevermögen resultieren.

Von den Aufwendungen aus sonstigen Steuern (TEUR 843) sind TEUR 33 periodenfremd.

Zinsergebnis

Im Zinsergebnis sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.780 enthalten.

Außerordentlicher Ertrag

Der außerodentliche Ertrag resultiert aus der Verschmelzung der WCO auf die ND sowie aus der Anwachsung der ACREDA Nestlé und ACREDA Conow auf die ND.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Mit der Nestlé Unternehmungen Deutschland GmbH, Frankfurt am Main, besteht eine gewerbe- und körperschaftsteuerliche Organschaft.

Jahresergebnis vor Gewinnabführung

Das Jahresergebnis vor Gewinnabführung an die Nestlé Unternehmungen Deutschland GmbH beträgt TEUR 186.005.

E. Sonstige Angaben

Mitarbeiter

2012 Anzahl 2011 Anzahl
Arbeitnehmer (Jahresdurchschnitt)
Arbeiter 2.962 2.916
Angestellte 2.654 2.537
Auszubildende 215 220
Summe 5.831 5.673

Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen

Innerhalb des weltweiten Nestlé-Konzerns werden Warenlieferungen im Verbundbereich zu Preisen gemäß der von Nestlé S.A. vorgegebenen Transferpreisrichtlinie verrechnet.

Bezüge des Aufsichtsrats und des Vorstands

Die Vergütungen an den Aufsichtsrat belaufen sich auf TEUR 179, die Gesamtbezüge des Vorstands auf TEUR 2.184.

Die Gesamtbezüge der früheren Mitglieder des Vorstands und deren Hinterbliebenen betragen TEUR 219; für diesen Personenkreis bestehen Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 2.083.

Honorar des Abschlussprüfers

Das Honorar für die Abschlussprüfung der Gesellschaft beträgt TEUR 1.321. Für sonstige Bestätigungsleistungen wurden TEUR 88 in Rechnung gestellt.

Mitglieder des Aufsichtsrats

Dr. h.c. Helmut O. MAUCHER

Ehrenvorsitzender

Ehrenpräsident des Verwaltungsrats der Nestlé S.A.,

Cham und Vevey (Schweiz)

Professor Dr. Werner BAUER

Vorsitzender

Generaldirektor, Nestlé S.A.,

Cham und Vevey (Schweiz)

Dr. Rainer SAELZLE

Stellvertretender Vorsitzender

Ehem. Vorstandsmitglied der Nestlé Deutschland AG

Friedrichsdorf

Hans-Dieter BISCHOF (ab 25.05.2012)

Ehemaliges Vorstandsmitglied der Nestlé Deutschland AG,

Budenheim

Reiner EICH*

Betriebsratsvorsitzender der Zentrale der Nestlé Deutschland AG,

Frankfurt am Main

Susanne FERSCHL*

Betriebsratsvorsitzende Werk Biessenhofen und Gesamtbetriebsratsvorsitzende der Nestlé Deutschland AG,

Kaufbeuren

Thomas GAUGER*

Stellvertretender Vorsitzender

Landesbezirksvorsitzender Nordrhein-Westfalen der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten,

Düsseldorf

Dr. Joachim von HARBOU (bis 25.05.2012)

Ehem. Vorstandsmitglied der Dresdner Bank AG,

Frankfurt am Main

Anette HARES (ab 25.05.2012)

Ehemalige Geschäftsführende Gesellschafterin der Wagner Tiefkühlprodukte GmbH,

Nonnweiler

Angelika JAHR-STILCKEN (bis 25.05.2012)

Aufsichtsratsmitglied der Gruner + Jahr AG & Co. KG,

Hamburg

Dr. Steffen JUST

Chief Compliance Officer der Nestlé Deutschland AG,

Frankfurt am Main

Gerd MAIS*(bis 25.05.2012)

Betriebsratsvorsitzender Werk Mainz der Nestlé Deutschland AG,

Mainz

Dr. Manfred NEKOLA (bis 25.05.2012)

Ehem. Vice President und Technical Manager Zone Europe Nestec S.A.,,

Heilbronn

Prof. Dr. Renate KÖCHER (ab 25.05.2012)

Geschäftsführerin des Instituts für Demoskopie Allensbach,

Konstanz

Thomas KRAUSE*(ab 25.05.2012)

Betriebsratsvorsitzender Chocoladenwerk Hamburg,

Schwarzenbek

Dr. Mathias MÜLLER (ab 25.05.2012)

Geschäftsführender Gesellschafter IWB Dr. Müller Immobilienwirtschaftliche Beratung GmbH,

Hofheim

Karl-Heinz RINGEL

Ehem. Vorstandsmitglied der Nestlé Deutschland AG,

Wiesbaden

Peter SCHMIDT

Stellv. Landesbezirksvorsitzender Gewerkschaft NGG,

Kempten

Beatrix SONNENSCHEIN*(ab 25.05.2012)

Betriebsratsvorsitzende Werk Maggi,

Singen

Ralf STERK*(bis 25.05.2012)

Sachbearbeiter "Industrielle Organisation" Werk Singen,

Singen

Hans-Joachim TONNELLIER (bis 25.05.2012)

Vorsitzender des Vorstandes der Frankfurter Volksbank eG,

Frankfurt am Main

Antje WILLEMS-STICKEL

Geschäftsführende Gesellschafterin der Creme 21 GmbH,

Bad Homburg v. d. H.

Andreas ZORN*

Betriebsratsvorsitzender Werk Neuss der Nestlé Deutschland AG,

Neuss

* Arbeitnehmervertreter

Mitglieder des Vorstands

Gerhard BERSSENBRÜGGE, Diplom-Kaufmann

Vorsitzender

Paolo FAGNONI, Dottore in Economia e Commercio (bis 01.02.2012)

Vorstand Geschäftsbereich Maggi

Peter HADASCH, Rechtsanwalt

Vorstand Personal

Hubert STÜCKE, Diplom-Kaufmann

Vorstand Finanzen und Controlling

Michael ULRICH, Diplom-Ingenieur (ab 01.01.2012)

Vorstand Technik

Gewinnverwendung

Seit 2001 besteht mit der Nestlé Unternehmungen Deutschland GmbH ein Gewinnabführungsvertrag, der auch zum vollständigen Verlustausgleich verpflichtet.

Frankfurt am Main, den 12. April 2013

Nestlé Deutschland Aktiengesellschaft

Der Vorstand

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 24. Mai 2013 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Nestlé Deutschland Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Nestlé Deutschland Aktiengesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Frankfurt am Main, den 12. April 2013

**KPMG AG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

Vogler, Wirtschaftsprüfer

Vogelsang, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat wurde vom Vorstand im Jahre 2012 regelmäßig über die Lage des Unternehmens sowie über alle wesentlichen Geschäftsvorgänge informiert. Es fanden im Berichtsjahr zwei Sitzungen des Aufsichtsrats statt. Die Abschlussprüfer haben an der bilanzfeststellenden Sitzung des Aufsichtsrats teilgenommen.

Der Jahresabschluss und der Lagebericht über das Geschäftsjahr 2012 sind von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Von dem Ergebnis der Abschlussprüfung hat der Aufsichtsrat zustimmend Kenntnis genommen. Der Aufsichtsrat hat ebenfalls den Jahresabschluss und den Lagebericht geprüft und ist hierbei zu dem abschließenden Ergebnis gelangt, dass Einwendungen hiergegen nicht zu erheben sind und er den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss billigt. Dieser ist damit festgestellt.

Die Nestlé Deutschland AG gehört als Teilkonzern zum Konzernkreis der Nestlé S.A., Cham und Vevey (Schweiz), und ist von der Aufstellung eines Konzernabschlusses und Konzernlageberichtes gemäß § 292 Abs. 1 HGB befreit. Der Konzernabschluss der Nestlé S.A., der nach internationalen Rechnungslegungsvorschriften (IFRS) aufgestellt ist, wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt.

St. Wendel, den 24. Mai 2013

Der Aufsichtsrat

Prof. Dr. Werner Bauer, Vorsitzender

AUFSICHTSRATSVORSITZENDER: PROF. DR. WERNER BAUER

VORSTAND: GERHARD BERSSENBRÜGGE (VORSITZENDER), PETER HADASCH, HUBERT STÜCKE, MICHAEL ULRICH

SITZ FRANKFURT AM MAIN REGISTERGERICHT AMTSGERICHT FRANKFURT AM MAIN, HRB 28 163